BZ-Home Jugend in DU  Sonderseiten



BZ-Sitemap
 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 






Jus Plauderecke ... und mehr
 

Haie bedroht?
Alles über die Jäger der Meere und ihre Bedrohung
Ju

Duisburg, 08. September 2018 - Haie werden oft als aggressiv und bösartig  dargestellt. In den meisten Filmen und Geschichten, in denen sie vorkommen, kommen sie nicht gut weg.

Aber stimmt das eigentlich? Sind Haie so gefährlich und brutal?

Pro Jahr werden ca. 5- 10 Menschen von Haien getötet; das sind weniger, als von Bienen oder Elefanten getötet werden. Durch den Menschen sterben hingegen ca. 100 Millionen Haie im Jahr. Der Mensch ist also definitiv eine Bedrohung für den Hai und nicht der Hai für den Menschen.

Sharkfinning und co.
Die meisten Haie sterben durch Beifang. Sie schwimmen in Fischernetze und werden so mitgefangen und getötet. Viele Tiere werden aber auch Opfer des „Sharkfinning“, „Haifinning“ oder einfach „Finning“. Dabei werden den Tieren die Flossen abgeschnitten. Anschließend werden die Haie wieder ins Wasser geworfen. Die Tiere, die nicht an Bord sterben, treiben dann schwimmunfähig auf den Grund zu und ersticken qualvoll. Die Flossen werden verzehrt, häufig als Haifischflossensuppe z.B in China. Durch die erhöhte Nachfrage nach dieser Suppe werden immer mehr Haie getötet.

Falsche Bezeichnungen
Häufig wird Haifleisch nicht unter einem eindeutigen Namen verkauft, sodass man sich nicht bewusst ist, dass man Hai verzehrt. Ein Beispiel dafür ist „ Schillerlocke“. Hinter diesem eher harmlos wirkenden Namen verbirgt sich ein getöteter und geräucherter Dornhai. Für die Verbraucher ist also nicht klar zu erkennen, was sie essen und wo es her kommt.

Folgen weiterer Überfischung
Haie halten das Meer im Gleichgewicht indem sie kranke und schwache Tiere fressen. Außerdem bleibt so auch die Population der einzelnen Arten im Gleichgewicht. Stürben die Haie aus, käme alles durcheinander, da die Haie sie nicht mehr fressen, könnten bestimmte Arten sich unkontrolliert vermehren und so andere Arten ausrotten. Außerdem würden sich Krankheiten von Fisch zu Fisch verbreiten, da die die kranken Tiere nicht mehr gefressen werden würden.

'Hai-Sechslinge' im SeaLife Oberhausen
Der Hai-ein Wunder der Meere
Haie gibt es schon seit ca. 400 Millionen Jahren. Also länger als Dinosaurier. Man vermutet, dass sie vor ca. 200 Millionen Jahren schon ungefähr so aussahen wie heute und sich somit perfekt an ihren Lebensraum angepasst haben. Man findet sie fast überall auf der Welt: in Ozeanen, Meeren und auch Flüssen. Die meisten fressen Fische und andere Wasserlebewesen. Es gibt aber auch Arten, die sich ausschließlich von Plankton ernähren. Wir Menschen stehen nicht auf ihrer Speisekarte. Häufig werden jedoch Surfer von Haien angegriffen, weil sie von unten für die Haie aussehen wie Robben. Das ist vom Hai dann aber nicht bösartig, sondern ein Missverständnis. Die ca. 500 Haiarten unterscheiden sich teilweise sehr stark voneinander. Größe und Gewicht können stark variieren. Einige Haie sind ihr ganzes Leben unterwegs, andere bleiben an einem Ort. Anders als Fische besitzen Haie keine Schwimmblase. Deswegen müssen sie immer in Bewegung bleiben, um nicht auf den Grund zu sinken. Um unter Wasser gut jagen zu können, haben sie außerdem sehr gut entwickelte Sinne. Sie riechen und hören zum Beispiel sehr gut auch auf weite Entfernungen und spüren elektrische Felder.

Ein Problem ist jedoch, dass Haie sich erst sehr spät fortpflanzen können, teilweise erst im Alter von 30 Jahren. Das Bedeutet, dass der Haibestand sich nicht von alleine mal eben schnell regenerieren könnte.

Fazit
Haie sind nicht brutal und sie fressen auch nicht beabsichtigt Menschen. Sie halten das Meer im Gleichgewicht und verhindern so ein zu starkes Vermehren  bestimmter Arten oder eine Verbreitung von Krankheiten im Wasser. Also kümmern sie sich quasi um die Fische, die wir später als Nahrung benötigen. Trotzdem werden Haie von Menschen als Gefahr gesehen. Dabei ist der Mensch durch Sharkfinning, Beifang und Haifischflossensuppe für die Gefährdung der Jäger der Meere verantwortlich.

Um die Haie zu schützen gibt es zum einen die Möglichkeit, möglichst keinen Hai zu essen. Da ja oft andere Namen verwendet werden kann man sich informieren, welche Namen da benutzt werden.

Außerdem kann man im Internet auf verschiedenen Webseiten für Haischutz weitere Möglichkeiten finden, wie man Haien helfen kann. (z.B. spenden)

Quellen: Wikipedia

Sparda-Tag im Lehmbruckmuseum  
Ju

Duisburg, 27. August 2018 - Ein Traum für Bastler, Museumsliebhaber und Familien: der Sparda Tag im Lehmbruckmuseum! Am 26.8. konnte man von 11 Uhr bis 18 Uhr ins Lehmbruckmuseum ohne Eintritt zu bezahlen. Ob man sich künstlerisch austoben oder die Museumsausstellung bestaunen wollte - für jeden war etwas dabei. An verschiedenen Stationen konnten die kleinen und großen Besucher zum Beispiel ein Bild mit einer coolen und lustigen Technik malen.

Man tunkt dafür einen Faden in Farbe. Die Farbe  muss dann noch ein wenig abgestrichen werden, damit nicht zu viel Farbe aufs Blatt kommt. Anschließend kann man den Faden wie man möchte auf einer Hälfte eines DIN-A3-Blattes platzieren. Nachdem man dann das Blatt in der Mitte gefaltet und den Faden an der Seite herausgezogen hat, konnte man coole Effekte bestaunen.

An einer anderen Station konnte man sich zeigen lassen, wie man tolle Armbänder oder andere Sachen knüpft. Hierfür lagen Fäden in den unterschiedlichsten Farben bereit und wer wollte konnte sich dazu einen Anhänger aussuchen: zum Beispiel eine Glückskatze. Außer diesen beiden Stationen konnte man auch sein Glück am Glücksrad herausfordern, Häuser aus Paletten bauen und vieles mehr.

Um 12, 14 und 16 Uhr gab es Familienführungen durch das Museum, man konnte die Ausstellung aber auch auf eigene Faust erkunden. Wer es lieber entspannt angehen wollte konnte es sich in einem der zahlreichen Liegestühle gemütlich machen und etwas essen oder trinken. Ab ca. 16:30 Uhr untermalte die Duisburger Rockband "Bröselmaschine" das Ganze mit Musik. 

Obwohl natürlich viele Leute das Museum besuchten war es nicht überfüllt und jeder konnte ungestört den Tag genießen. Das führt natürlich zu super Stimmung!

Wer den Sparda Tag verpasst hat soll sich jetzt aber nicht grämen: das Museum bietet viele verschiedene Workshops im City Atelier an. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei!