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Kirchen, Gemeinden und soziale Einrichtungen

ProjektLebenswerk Duisburg-Neumühl Archiv 2019

Soziale Beratung in schwierigen Zeiten

Duisburg, 14. Mai 2020 - Christel Harloff hilft Menschen beim Beantragen von Sozialleistungen. Während der Coronakrise änderte sich ihr Berufsalltag. Und dennoch gab es viele glückliche Momente. Neumühl. Zu Christel Harloff kommen Menschen, die Sorgen um ihre Existenz haben. Für das „Projekt LebensWert“ berät sie Klienten, wenn sie Leistungen wie Wohngeld, Kindergeld oder Arbeitslosengeld beantragen müssen. „Viele wissen oft nicht, was ihnen zusteht und welche Formulare sie ausfüllen müssen“, erklärt Harloff. Für die Leiterin der Sozialen Beratung und ihre Kollegin Mahintha Nithyananthan hat sich durch die Coronakrise der Arbeitsalltag auch verändert. Das fing damit an, dass die Räume an der Holtener Straße zeitweise verschlossen blieben.

„Wir haben die Leute dann per Mail oder per Telefon beraten“, sagt Harloff. „Das war natürlich komplizierter, weil der persönliche Kontakt gefehlt hat. Aber es ging nicht anders.“ Als die Duisburgerin die kostenlose Beratung wieder anbieten konnte, gab es das nächste Problem. Die städtischen Behörden und das Jobcenter hatten nur eingeschränkt geöffnet. Harloff konnte also keinen Klienten zu seinem Ansprechpartner schicken. Also half sie, Formulare per Mail zu übermitteln. „Der bürokratische Aufwand ist durch Corona sehr gestiegen“, sagt Harloff.

Wenn sie Menschen berät - Foto: Projekt LebensWert -, trägt die Sozialarbeiterin neuerdings einen Mund-Nasen-Schutz und hält eine Distanz von 1,5 Metern ein. Aus hygienischen Gründen begrüßt Harloff das. Allerdings sieht sie, dass dies die Arbeit auch erschwert. „Die sensiblen Themen, die in unserer Arbeit besprochen werden, setzen ein großen Vertrauen in uns voraus“, sagt Christel Harloff. „Bescheide, beispielsweise vom Jobcenter, müssen gemeinsam angeschaut und durchgesprochen werden.
Dies funktioniert nicht über eine Distanz von eineinhalb Metern. Des Weiteren ist der Gesichtsausdruck nicht mehr lesbar. Gerade im Gesichtsausdruck zeigen sich Reaktionen und Emotionen. Aufgrund der hohen Sprachbarriere kommt der non-verbalen Kommunikation eine hohe Bedeutung in unserer Arbeit zu.“

Sie hat aber auch in Corona-Zeiten positive Erlebnisse gehabt. Als Harloff etwa einer jungen Mutter, die durch Kurzarbeit in finanzielle Not geraten war, Wege zur Existenzsicherung aufgezeigt hat, gab es dankende Worte. Die bekommt das Team der Sozialberatung auch für den Einkaufsdienst. Das kostenlose Angebot startete nach Ostern. Wer Lebensmittel oder sonstige Artikel benötigt, kann die Bestellung unter 0203/54472611 oder 0203/54472600 durchgeben.

Das Team fährt Aldi, Rewe, Lidl und Rossmann an. Die Abrechnung erfolgt nach dem Einkauf. Übrigens: Die Sozialberatung bekam in den vergangenen Wochen nicht nur dankende Worte. Christel Harloff muss an den Mann denken, der mit Plätzchen vor ihrer Bürotür stand. Der Klient wollte sich für die Hilfe in schwierigen Zeiten bedanken. Bevor er der Beraterin das Geschenk überreichte, sprühte er die Packung mit Desinfektionsmittel ein.
„Er sagte, dass es jetzt coronasicher ist“, erzählt Harloff. „Das fand ich klasse.“     

Essen im „Sham“ wieder möglich – Lieferservice wird fortgeführt  

Duisburg, 10. Mai 2020 - Das Team des „Projekt LebensWert“ freut sich, ab dem 11. Mai wieder Gäste im Restaurant begrüßen zu können. Lieferangebot bleibt bestehen. Öffnungszeiten werden angepasst Neumühl. Am Montag ist es soweit: Dann können Gäste wieder im Café „Offener Treff“ sowie im deutsch-syrischen Restaurant „Sham“ an der Holtener Straße 176 essen und trinken. Auch die beiden zugehörigen Biergärten öffnen am 11. Mai. Das Team des gemeinnützigen „Projekt LebensWert“ freut sich darauf, die Gäste wieder vor Ort zu bekochen und zu bedienen.

In den vergangenen Wochen war der Zutritt zum Restaurant aufgrund der Corona-Pandemie untersagt. Doch Küchenchef Yamen Kadour und seine Kollegen blieben während dieser Zeit nicht untätig. Sie richteten einen Lieferservice ein und brachten das Essen zu den Kunden. Täglich gab es zwei wechselnde Gerichte. Wer wollte, konnte sein Mittagessen auch beim Fensterverkauf am „Sham“ abholen. Das kam gut an.

„Ich freue mich, dass es den Lieferdienst gibt“, sagte die Neumühlerin Edda Plucinski kürzlich. „So kann ich wenigstens das leckere Mittagessen weiterhin genießen.“ Solche positiven Rückmeldungen bekam Servicemitarbeiter Nael Aldaaif bei seinen Touren mit dem Lieferwagen häufig. Deshalb beschloss Pater Tobias, Geschäftsführer des „Projekt LebensWert“, das Angebot beizubehalten.
Lieferservice und Außer-Haus-Verkauf bleiben. Auch das Konzept „Pay as you like“ wird beibehalten, wobei für ein Mittagsgericht fünf Euro pro Portion empfohlen werden. Für das Café „Offener Treff“ und das „Sham“ gelten ab dem 11. Mai indes neue Öffnungszeiten. Montags bis freitags ist das Team zwischen 8 und 14 Uhr für die Gäste da, samstags zwischen 11 und 17 Uhr sowie sonntags zwischen 14 und 17 Uhr.

Zudem hat das „Sham“ an drei Abenden in der Woche geöffnet: von Donnerstag bis Samstag zwischen 18 und 22 Uhr. Syrisches Essen steht Donnerstag- und Freitagabend sowie am Wochenende auf der Speisekarte. Dann gibt es Gerichte wie Khab Hindi (Rinderbällchen in Tomatensauce), Dajab al fern (Hähnchen mit Kartoffeln) oder Yalandi (gerollte Weinblätter).
Auch ein deutsch-syrisches Catering bietet das „Sham“ wieder an. Das Küchenteam berät bei der Auswahl der Speisen und Getränke. Wer einen Restaurantbesuch plant, muss vorab einen Tisch reservieren. Das ist möglich unter der Telefonnummer 0203/44989672 oder unter
tobias@abtei-hamborn.de

Foto„Daniel Elke/Projekt LebensWert“

Staatssekretärin Güler liefert in Neumühl Mittagessen aus

Duisburg, 23. April 2020 - Die NRW-Integrationsstaatssekretärin Serap Güler (CDU) besucht Pater Tobias‘ Projekt LebensWert und packt mit an. Auf ihrer Tour durch den Duisburger Norden trifft sie auf dankbare Menschen Neumühl. Serap Güler öffnet die Heckklappe des schwarzen Lieferwagens. Sie greift zu einer Wärmebox und macht sich damit auf dem Weg zur Haustür. Dort nimmt Edda Plucinski die 39-Jährige in Empfang. Die Neumühlerin nutzt aktuell den Lieferdienst des Restaurant Sham. Sie hat ein Schnitzel „Wiener Art“ mit Pommes und gemischtem Gemüse bestellt.
Heute nimmt sie ihr Mittagessen von Serap Güler entgegen. Die CDU-Politikerin arbeitet als Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. In dieser Rolle hat sie 2018 auch das Projekt LebensWert und dessen Gründer Pater Tobias kennengelernt.

Pater Tobias und NRW-Integrationsstaatssekretärin Serap Güler - Fotos „Daniel Elke/Projekt LebensWert


Güler aß damals im Restaurant Sham zu Abend und schwärmte von den syrischen Gerichten. „Sie hat mir gesagt, dass sie für das Essen nicht nur fünf Sterne vergeben würde, sondern noch einen Zusatzstern draufpacken würde“, erzählt Pater Tobias. Er erzählte Güler vor wenigen Tagen, dass sein Team nun einen Lieferservice sowie einen Außer-Haus-Verkauf eingerichtet hat. Pater Tobias und seine Mitarbeiter versorgen Bürger, die darunter leiden, dass im Zuge der Corona-Pandemie die gastronomischen Betriebe schließen mussten.

„Ich habe Pater Tobias gefragt, ob ich nicht mal bei einer Auslieferung mithelfen kann“, sagt Güler. „Und das Angebot hat er gerne angenommen.“ Auf ihrer Tour durch den Stadtbezirks Hamborn trifft sie vor allem auf ältere Menschen. Edda Plucinski kann aufgrund ihrer fehlenden Sehkraft nicht mehr kochen. Deshalb bestellt sie nun täglich im Restaurant Sham.

Plucinski besuchte auch schon mal das Café „Offener Treff“, das es in den Räumen an der Holtener Straße 176 gibt. Doch auf Begegnungen mit anderen Menschen muss sie zunächst verzichten. Auch der „Offene Treff“ musste schließen, als sich das Coronavirus in Nordrhein-Westfalen weiter ausbreitete. „Deshalb freue ich mich, dass es nun den Lieferdienst gibt“, sagt Plucinski. „So kann ich wenigstens das leckere Mittagessen weiterhin genießen.“

Die Mahlzeiten sind vergleichsweise günstig. Es gilt das Prinzip „Pay as you like“, die Kunden können den Preis selber bestimmen. Das Restaurant Sham empfiehlt fünf Euro pro Portion. Serap Güler verabschiedet sich von Edda Plucinski. Sie richtet ihren Mundnasenschutz zurecht und steigt wieder ins Auto. Nael Aldaaif steuert den Lieferwagen durch die Straßen. Er absolviert im Restaurant Sham seine Ausbildung zum Restaurant-Fachmann.

In der Corona-Krise zeigt der Syrer seine Flexibilität und bringt den Menschen die Mahlzeit bis vor die Haustür. Nach rund einer Stunde ist die Tour beendet. „Ich habe vor allem Dankbarkeit erlebt“, sagt Güler. „Die Menschen freuen sich, dass sie in dieser Krise mit einem warmen Mittagessen versorgt werden.“ Sie betont auch den Stellenwert, den gemeinnützige Organisationen wie das Projekt LebensWert haben. „Ich bin wirklich froh, dass die Solidarität in diesen Tagen gut funktioniert“, sagt Güler. „Das stelle ich bei diesem und vielen anderen Projekten fest.“
Bei ihrer Verabschiedung kündigt die Staatssekretärin an, dass sie demnächst nochmal nach Neumühl kommen will. „Ich freue mich, wenn das Restaurant nach der Krise wieder aufmacht und wir mit vielen Leuten die syrische Küche genießen können.“
Montag bis Sonntag von 11 bis 14 Uhr sowie Freitag und Samstag von 18 bis 20 Uhr können die Speisen am syrisch-deutschen Restaurant Sham beziehungsweise am Café „Offener Treff“, Holtener Straße 176, 47167 Duisburg-Neumühl abgeholt werden. Es gibt eine wechselnde Speisekarte mit Tagesgerichten zur Auswahl. Vorbestellungen können an tobias@abtei-hamborn.de oder 0203/44989672 gerichtet werden. 

Corona-Krise bedroht Projekt LebensWert

Das Projekt LebensWert wurde 2007 von Pater Tobias gegründet und hat sich mittlerweile als feste Beratungsinstanz in Duisburg etabliert. Die Corona-Krise bedroht nun das, was über Jahre hinweg mit viel Herzblut und ehrenamtlichen Engagement aufgebaut wurde.
„Meine Nerven liegen zurzeit so ziemlich blank“, sagt Pater Tobias, Gründer vom Projekt LebensWert. Der Grund: Die finanzielle Basis des gemeinnützigen Unternehmens bricht durch die verschärften Regelungen zur Eindämmung der Pandemie, die den Alltag massiv einschränken, weg.
„Natürlich verstehen wir die getroffenen Maßnahmen, da es in diesen Tagen wichtiger denn je ist, für die Gesundheit der Bevölkerung zu sorgen“, sagt Pater Tobias. Das syrisch-deutsche Restaurant Sham und das Café „Offener Treff“, wichtige Säulen zur Finanzierung, bieten nur noch einen „Lieferservice“ und „Fensterverkauf“ an. Zudem das Aufkommen an Spenden in den vergangenen Tagen bereits spürbar zurückgegangen.

"Wir haben als gemeinnützige GmbH weiterhin hohe Personalkosten, Miete, Betriebskosten und weitere Ausgaben“, so Pater Tobias. Rund 20.000 Euro braucht das Projekt, um seine Kosten zu decken und die Arbeit fortsetzen zu können. „Wenn sich die finanzielle Lage nicht schnell bessert, dann kommen wir bereits ab April in sehr schwierige Fahrwasser“, so Pater Tobias - Fotos ProjektLebenswert.

Neben der Sozialberatung deckt das Projekt ein breites Spektrum von Hilfsangeboten ab. Es reicht von Amtsbegleitungen über Deutschkurse und Bewerbungstrainings bis hin zur professionellen Seelsorge. Zum Projekt gehört noch das Kinderhilfswerk KiPa-cash-4-kid, das Patenschaften für Kinder übernimmt, damit sie sich zum Beispiel Sportvereine leisten können. Hinzu kommen Koch- und Schwimmkurse sowie Ferienfreizeiten.
Mit dem Sham betreibt das Projekt noch ein integratives deutsch-syrisches Restaurant, das Flüchtlingen eine berufliche Perspektive gibt. In den selben Räumen ist auch das Sozial-Café „Offener Treff mit Herz“ für bedürftige Menschen untergebracht.
Spendenkonto: Projekt LebensWert BIC: GENODED1BBE IBAN: DE34360602950010766036 Spendenquittungen werden ausgestellt.

Grundschulkinder liefen für bedürftige Kinder

Duisbug, 17. Februar 2020 - Die Lehrer, Eltern und 200 Schüler der Barbara-Grundschule veranstalteten im Herbst 2019 einen Spendenlauf für bedürftige Kinder des Kinderhilfswerkes KiPa-cash-4-kids von Pater Tobias und seinem Projekt LebensWert. Dabei hatten die Kinder im Vorfeld bei Freunden und Verwandten nach Sponsoren gesucht, die sie pro gelaufener Runde mit einer Spende belohnen.

So liefen Jungen und Mädchen der 1. - 4. Klassen fleißig Runde um Runde für den guten Zweck durch den Neumühler Iltispark. Nun war es soweit. Schulleiter Martin Gerste und seine Schüler hatten eingeladen und verkündeten, das sie 1.137,20 Euro für die bedürftigen Kinder spenden. Der andere Teil wird für eigene Schulprojekte genutzt. Martin Gerste“ Durch Spendenläufe können die Kinder selbst erleben, dass man nie zu klein ist zum Helfen und Gutes zu tun“. Die kleine Juliana ergänzte direkt: „Das könnte selbst meine kleine Schwester im Kindergarten probieren“.
Pater Tobias und Barbara Hackert (linke im Vordergrund) freuen sich sehr über die Spende. Foto: Projekt LebensWert

 

Die Kinderlernküche startet ins Jahr 2020!  

Duisburg, 11. Februar 2020 - Ab sofort gibt es in Projekt Lebenswert neue Kinderkochkurse. Bisherige Kinder sind vom Kochkurs sehr begeistert.  Ab dem 18.2. um 16 Uhr bildet die Projekt LebensWert gGmbH wieder kleine Meisterköche aus. In 5 Kurseinheiten können Kinder zwischen 8 und 11 Jahren unter Anleitung kochen lernen.
Am Ende des Kurses legen sie einen kleinen Test ab. Beim Bestehen erhalten alle Nachwuchsköche den Ernährungsführerschein des Bundeszentrums für Ernährung. Kocherfahrung ist in diesem Kurs nicht vonnöten. 

Der Kurs findet vom 18.2. bis 17.3.2020 jeden Dienstag um 16 Uhr statt. Jede Kocheinheit dauert 2-3 Stunden. Kursort ist die Kinderlernküche der Projekt LebensWert gGmbH, Holtener Straße 176 a, 47166 Duisburg. Der Kurs kostet 15€ / 7,50€ besondere Ermäßigung. Anmeldungen bei Julia Wieschnewski; Tel: 0203 / 50 340 64; j.wieschnewski@projekt-lebenswert.de

Projekt Lebenswert

Pater Tobias rennt durch den Regenwald Vietnams
Das Laufen brachte 12.540,55 Euro für arme Kinder

Vietnam/Duisburg, 22. Januar 2020 - Genau 70 Kilometer durch den Regenwald Vietnams laufen. Das ist auch für den Ultra-Tail-Läufer Pater Tobias eine echte Herausforderung. Und der Extremsportler sucht sich immer wieder neue Herausforderungen, wie etwa den Vietnam Trail Marathon. Damit er seine Grenzen austesten und körperlich sowie mental über sich hinaus wachsen kann.
 
Wir haben ihn zu seinem Vietnam-Trip befragt. Pater Tobias, du bist beim beim Vietnam Trail Marathon (VTM) durch den Regenwald Vietnams gelaufen. Was ist das für eine Veranstaltung?
Der VTM ist eine Ultra-Trail-Veranstaltung, kreuz und quer durch Vietnam, durch Bäche, über Stock und Stein, bergauf und bergab, durch Reisfelder, über Wasserbüffelweiden und ausgesetzte Pfade. Aber auch Läufer, die nicht die 72 km laufen wollen, kommen hier mit anderen Distanzen auf ihre Kosten. Ob als sportliche Herausforderung oder abenteuerliche Erfahrung, dieser Event ist wärmstens zu empfehlen.
Nach 14 Stunden Flug und dann noch 5 Stunden Autofahrt ging es, nach einem Tag Regeneration, früh morgens los. Um 2 Uhr frühstücken. Busfahrt um 3 Uhr zum Start. Und um 4 Uhr war der Startschuss und es ging durch die stockdunkle Natur mit einer Stirnlampe, erst einmal immer nur bergauf, mindestens 2 Stunden lang bis zum Sonnenaufgang.

Du warst nicht ganz erfolgreich: 46 km - Gratulation noch mal von uns…
Danke! Ich war selbst ganz überwältigt von den Trails, die Beziehung, die man zu den Mitläufern aufbaute, von den dort wohnhaften Menschen, den Panoramen, Pflanzen und Tieren – vor allem die Wasserbüffel! Einfach unglaublich…

Wir waren nur 6 Europäer, davon mit mir drei Deutsche Teilnehmer. Aber die 70 km bin ich nicht mehr zu Ende gelaufen. Bis 46 km habe ich es geschafft in 8:17 Stunden und eine Urkunde und Medaille bekommen.
Bei 35 Grad und 82 % Luftfeuchtigkeit wurde das Laufen immer schwieriger. Ich hätte noch ca. 4 Stunden für die letzten 24 km gebraucht, denn es ging zum Schluss nochmals nur bergauf. Insgesamt waren es 3100 Höhenmeter. Und da ich am 1. März in Tokyo die 42,195 km laufen möchte, bin ich hier kein Risiko eingegangen. Denn für Tokyo musste ich drei Jahre warten.
Via Losverfahren habe ich es dieses Jahr geschafft und werde dort dann hoffentlich meinen 6. Stern der Abbott World Majors Serie am 1. März 2020 abholen. Boston, New York, Chicago, Berlin und London habe ich bereits erfolgreich absolviert und jetzt freue ich mich auf Tokyo. Bisher haben das nur 6600 Läufer von der ganzen Welt geschafft. 


Was hat dich an Vietnam besonders fasziniert, weshalb sollte man unbedingt mal dorthin reisen?
Das Land hat sehr vieles und sehr viel Verschiedenes zu bieten. Die großen Städte wie Hanoi, Hue, Da Nang und Ho-Chi-Minh, sind auf jeden Fall einen Besuch wert, Das absolute Highlight aber sind die Landschaften: Der Traillauf ging durch die atemberaubende Natur, wo Google Map nicht hinkommt. Wir sahen kleine Bauernhöfe mit sehr netten Menschen, die immer ein fröhliches herzliches Lächeln uns Läufern gaben. 

Wenige Stunden Busfahrt von der Hauptstadt Hanoi entfernt – für wenige Dollar – befindet man sich in der Halong-Bucht, eines der Weltnaturwunder und die bestimmt tollste Bucht, die ich je gesehen habe. Auch historisch und kulturell hat das Land sehr viel zu bieten.
Nimmst du öfter an Sportveranstaltungen im Ausland teil? Welche kannst du anderen Sportlern empfehlen?
Ja, das ist Teil meines Lebens. Ich versuche auch jedes Jahr noch einen draufzusetzten… Folglich war der VTM, bei dem ich durch den Regenwald Vietnams gelaufen bin, das bisher außergewöhnlichste und empfehlenswerteste Event, und mit seinen drei Distanzen – 21, 42 und 70 km – auch für (fast) jeden erfahrenen Läufer geeignet. Auch der OMAN-6 Tage-Trail-Ultramarathon mit 172 km gehörte zu meinen außergewöhnlichen Highlights im vorletzten Jahr. Neben Amerika und vielen Ländern in Europa bin ich vor allem viel in arabischen Ländern unterwegs.

Länder, Regionen, Städte, die man sich anschauen sollte?
Das Gute ist manchmal so nah: Ich bin großer Fan von Sonthofen! Dort habe ich bereits zweimal (42,195 und 70 km) am Allgäu-Panorama-Trail-Lauf teilgenommen. Auch dieses Jahr steht dieser schöne Utlra-Trail-Lauf wieder auf meiner Liste. Angenehmes Klima, paradiesische Verhältnisse für Trailrunner und Mountainbiker. Dann werde ich am 5. Juni die 100km in Biel/Schweiz zum dritten Mal laufen. Ein Trailauf durch die Nacht, da der Start erst um 22 Uhr sein wird. Grundsätzlich finde ich jede Stadt, in der ich noch nicht war, ebenfalls interessant.
Besonders fasziniert haben mich aber New York und Prag. Und ich freue mich schon jetzt auf mein nächstes großes Abenteuer: im Oktober werde ich drei Marathon in drei Tagen in drei Ländern (Armenien, Georgien und Aserbaidschan) laufen.

Du sammelst Geld für Kinder, bist Spendenläufer. Wie viel Geld kam zusammen?
Ich war überwältigt, als ich die gesamte Summe von meiner Buchhaltung hörte. Es sind 12.540,55 Euro bisher zusammengekommen. Es kommen aber immer wieder noch Spenden dazu. Damit werden viele Kinder in Duisburg von meinem Kinderhilfswerk "KiPa-cahs-4-kids unterstützt und ich möchte mich bei allen Spendern und Spenderinnen herzlich dafür bedanken.
Viele Personen haben mich in ihren Gedanken und Gebeten während des Laufens begleitet. Dass hat mir viel Kraft gegeben. Mein Büro war immer gut informiert und konnten auch die Fragen der vielen Gemeindemitglieder und Freunde beantworten. Denn sie fragten immer wieder: Wie geht es dem Pater, hat er es geschafft, ist er gesund wieder zurückgekehrt.

Spendenkonto: Projekt LebensWert - Kennwort: Vietnam-Marathon, BIC: GENODED1BBE und IBAN: DE34360602950010766036. Spendenquittungen werden ausgestellt. Foto: Pater Tobias/Privat

 

BEST OF HARLEM GOSPEL in Neumühl

Duisburg, 12. Januar 2020 - Bereits zum vierten Mal sorgte Grammy-Preisträger Reverend Gregory M. Kelly mit dem Konzert "BEST OF HARLEM GOSPEL" in der Neumühler Herz-Jesu Kirche ein begeistertes Publikum. Die rund 300 Gospelfans hörten seinen Chor hochkarätiger Gospelsänger in einer Stimmung, wie sie in jeder Gospelkirche in Harlem herrscht.
Pure Lebensfreude, Energie und Dynamik schwappten durch die Bankreihen und lies sowohl ausgelassene Stimmung als auch bei den zurückhaltenderen Stücken echte Gänsehautmomente aufkommen.
Viele Besucher bedankten sich beim Verlassen der Kirche bei den Mitarbeitern vom Projekt LebensWert für diese bleibenden Eindrücke. Der Erlös des Konzertes geht an das Kinderhilfswerk „KiPa-cash-4-kids“ von Pater Tobias.

Foto Projekt LebensWert

- Marathon-Pater läuft in Vietnam für Kinder aus Duisburg
- Himmlische Nacht der Tenöre in Herz-Jesu

Duisburg, 2. Januar 2020 - Für das Duisburger Kinderhilfswerks „KiPa-cash-4-kids“ stellt sich Pater Tobias dem Ultramarathon in Moc Chau: 72 Kilometer und 3100 Höhenmeter muss er dafür überwinden. Fast jeden Tag trainiert Pater Tobias aktuell für seinen nächsten großen Lauf.  Nur an zwei Tagen in der Woche gönnt er sich eine Pause.  Bis zu 10 Stunden pro Woche verbringt er neben seinem Vollzeitjob auf Laufstrecken in Duisburg, legt hunderte von Kilometern zurück, um am 11. Januar beim großen „Vietnam Trail Marathon“ zu starten. 
Sein Ziel: Mit der Unterstützung von Sponsoren und Spendern armen Kindern in Duisburg helfen. Das Geld das der Pater mit seiner Marathon-Teilnahme sammelt, geht an die Kinderlernküche von „KiPa-cash-4-kids“. 
„Der ,Vietnam Trail Marathon’ ist kein normaler Lauf“, sagt der Pater, „sondern ein extrem harter Ultramarathon, den ich mit Gott an meiner Seite meistern werde.“ Der Geistliche aus Hamborn legt dabei im Landkreis Moc Chau, im Norden Vietnams, 72 Kilometer zurück und überwindet 3100 Höhenmeter. Schon kurz nach dem Start führt den Duisburger Läufer ein steiler Aufstieg ins abgelegene Hinterland, wo die Siedlungen nicht einmal auf Google Maps zu finden sind. Nur drei Deutsche von insgesamt 181 Teilnehmern nehmen am Wettkampf teil.  Tagsüber liegen im Januar die Temperaturen im Landkreis Moc Chau um die 28 Grad Celsius.
„Die Luftfeuchtigkeit von ca. 80 Prozent und die Zeitverschiebung erhöhen die Strapazen bei diesem Lauf dann nochmal zusätzlich“, erklärt Pater Tobias. „Das sind auch einige der Gründe, warum nur erfahrene Läufer teilnehmen dürfen, die zuvor mindestens einen Ultra-Marathon oder ein gleichwertiges Rennen wie beispielsweise den Ironman absolviert haben.“ Den Lauf möchte Pater Tobias in maximal 12 bis 15 Stunden beenden.
„Das ist angesichts der Höhenmeter und dem Klima in Vietnam schon eine Herausforderung“, so der Duisburger. Ihm geht es aber nicht nur um die sportliche Leistung. Sein Ziel: „Mit dem Lauf sollen mindestens 6.000 Euro an Sponsorengeldern und Spenden zusammenkommen, um die Aktionen im Jahr 2020 in der Kinderlernküche von ‚KiPa-cash-4-kids‘ zu finanzieren“, so der Ordensbruder der Prämonstratenser-Abtei Hamborn. Bei dem Kinderhilfswerk „KiPa-cash-4-kids“ handelt es sich um ein Projekt, das Pater Tobias ins Leben gerufen hat, um benachteiligte Kinder zu fördern und zu unterstützen. „Mittlerweile ist jedes dritte Kind in Duisburg langfristig von Kinderarmut bedroht“, sagt Pater Tobias, „dagegen will ich mit meinen Läufen etwas unternehmen.“
Alle Reisen finanziert der Geistliche übrigens privat und nimmt sich für diese Zeit Urlaub. Insgesamt nahm er im letzten Jahr an 11 Ultra- und Marathonläufen teil.  Seit seiner Laufkarriere vor 13 Jahren ist der Marathon-Pater, der mit 43 Jahren mit dem Laufen begann, 86 Ultra-und Marathons gelaufen. Bis heute lief er 54.500 km für arme Kinder bei Wettkämpfen und beim Training. 

Spendenkonto:  Pater Tobias läuft für benachteiligte Kinder in Duisburg und sammelt mit seiner Teilnahme am Vietnam-Ultramarathon Spenden. Unter folgendem Konto kann gespendet werden:

Spendenkonto: Bank im Bistum Essen, BIC: GENODED1BBE, IBAN: DE34360602950010766036, Spendenquittungen werden ausgestellt. Foto: Projekt LebensWert 

Himmlische Nacht der Tenöre in Herz-Jesu
Überirdisch waren die drei Tenöre nicht, aber himmlisch gut. Drei Tenöre und ein vierköpfiges Streichquartett nahmen rund 160 Zuschauer in der Herz-Jesu-Kirche mit einer Reise nach Italien - das Mutterland großer Opernkomponisten. Das Programm liest sich wie ein „Best of“ italienischer Opern und bekannter Canzoni - passend zum Anlass ergänzt durch festlich-weihnachtliche Klassiker.
Auftritt: die drei Tenöre. Keine Frage - die beidund bulgarischen Opernsängern Andreas Mitschev und Aleksandar Krunev und ihr griechisches Kollege Georgios Filadelfefs sind immer dann am besten, wenn sie gemeinsam singen: “, 1940 von Cesare Andrea Bixio komponiert, die Moderatorin Zoya Balkandzhieva schon in ihrer Ankündigung neu verortet.
Richtig: Heintje und die 70er Jahre lassen grüßen. Besonders viel Spaß macht dem Publikum ein kleineres Sängerwettstreit unter den drei Tenören zu „Santa Lucia“. Wer tönt am vollsten, wer verbreitet den innigsten Schmelz? Hier kommen die drei Tenöre ihren großen Vorbildern Placido Domingo, Luciano Pavarotti und Jose Carreras vielleicht am nächsten. Und im berühmten Duett aus Verdis Oper Don Carlo „Dio che nell alma infondere“.
Dass die gleiche Stimmlage ganz verschieden gefärbt sein kann, lässt die Tenöre in ihren Solo-Auftritten hören. Da werden Unterschiede im Umfang und Volumen deutlich, klingt mal der Heldentenor und mal die lyrische Stimme durch. Kraftvoll schmettert Aleksandar Krunev „Mattinata“ von Leoncavallo, „Core n'grato“ lässt Andreas Mitschev das „undankbare Herz“ schmelzen, sanft singt Georgios Filadelfefs in Schuberts „Wiegenlied“ das Knäblein in den Schlaf.

Mit „Bravo-Rufen“ wird das Publikum mit drei Tenören - und dem großartigen Ensemble aus zwei Violinisten, einer Cellistin und einer Pianistin, in mehreren Instrumental-Zwischenspielen und vor allem mit Vittorio Montis bekanntem „Csardas“ Lust auf ein eigenes Programm machten. Pietro Mascagni hat mit „Cavelleria Rusticana“ (Sizilianische Bauernehre) Erinnerungen an die Mafia-Trilogie „Der Pate“ geweckt. Mit dem Schlager „Amapola“ des spanischen Komponisten José María Lacalle, der Interpretation von Paul Potts in the populären Music.

Foto: Projekt LebensWert -


Ein starkes Mitmachkonzert mit dem Kinderkünstler Jörg Sollbach

Duisburg, 19. Dezember 2019 - Jede Menge Spaß hatten Kinder und Erwachsene beim Mitmachkonzert mit Jörg Sollbach im Schmidthorster DOM Jörg Sollbach kommt nicht alleine. Wenn er singt, unterstützt ihn Fridolin, die freche Handpuppe. Sollbach ist auch Bauchredner. Die beiden bringen dabei Jung und Alt erst zum Lachen, dann zum Klatschen, Mitsingen und Tanzen und schließlich zum Nachdenken. Mit seinem Mitmach-Konzertprogramm will der erfahrene Kinderkünstler und dreifache Familienvater die Kinder stark machen im Glauben und fürs Leben. 
Zu dem Mitmachkonzert hatte die Leiterin der Kindertagesstätte Herz-Jesu in Neumühl Uta Schäfe mit ihrem Team und Pater Tobias herzlich eingeladen. Nicht nur die Kinder vom Kindergarten waren dabei, sondern auch die diesjährigen Kommunionkindern der Herz-Jesu Gemeinde. Für alle Kinder und auch für die Erwachsenen war es ein besonderes Erlebnis. Sollbach forderte die Kinder auf, im Mittelgang und Altarraum mit ihm gemeinsam Lieder zu singen und sie auch durch Bewegung zu gestalten.

Die Begeisterung sah man in den leuchtenden Kinderaugen. Besonders spannend wurde es, als auch Puppe „Fridolin“ zu den Kindern sprach und sie zum Mitmachen animierte. Der Name Mit-Mach-Konzert trifft es: groß und klein riss es von den Plätzen und alle machten begeistert mit! Mit eingängigen Melodien und Texten von Gott und der Welt wurden die Herzen der Beteiligten im Sturm erobert. Eigene Weihnachtslieder wurden von Sollbach gesungen und gingen sofort ins Ohr, so dass alle leicht mitsingen konnten.
Im Anschluss rief Jörg Sollbach die Kinder noch einmal zum Mitmachen auf, und alle machten mit. Sehen und Suchen, komm her, freundlich sein und weitere gute Gesten wurden spielerisch vorgeführt. Eine junge Mutter wurde dann von Sollbach aufgefordert mit den Kindern singend durch die Kirche zu laufen und Pater Tobias schloss sich mit vielen Kindern an. Die Begeisterung der Kinder sprang dann auch auf die Erwachsenen über. So trauten sich die Erwachsenen gemeinsam mit den Kindern am Schluss zum gemeinsamen Singen.   

Fotos: Gemeinde Herz-Jesu

Bibel TV strahlt Doku über Pater Tobias aus

Duisburg, 04. Dezember 2019 - Der Film beleuchtet am Freitag, 6. Dezember, um 18.15 Uhr die gemeinnützige Arbeit des Mönchs und Prämonstratenser-Chorherren Pater Tobias aus Duisburg und seines sozialen Projektes. Der christliche Fernsehsender strahlt den Film im Rahmen des Reportage-Formats „Lebensweisen“ aus.
Unter dem Titel „Wo Seelsorge und Hilfe auf der Speisekarte steht - Pater Tobias und das Projekt LebensWert“ hat die Journalistin Tamara Häußler-Eisenmann den für seine unzähligen MarathonLäufe bekannten Geistlichen bei seiner Arbeit im Duisburger Stadtbezirk Hamborn begleitet.

So zeigt die Doku unter anderem einen Kinder-Kochkurs des Projekts „KiPa-cash-4-kids“ im syrisch-deutschen Sham-Restaurant, das vom Projekt LebensWert betrieben wird und die gemeinnützige Arbeit mitfinanziert. Mit Pater Tobias sprach die Reporterin über Integration, die soziale Arbeit im Duisburger Stadtteil Neumühl, das Leben im Kloster und die Bedeutung von christlicher Nächstenliebe in der heutigen Gesellschaft.

Bei der Reportage-Reihe „Lebensweisen“, von der bislang zwei Staffeln erschienen sind, geht es darum, das Anliegen der katholischen Orden, wozu auch die Prämonstratenser-Chorherren gehören, einem breiten Publikum vorzustellen.

Pater Tobias mit der Journalistin Tamara Häußler-Eisenmann im Kreuzgang der Abtei. Foto: Projekt LebensWert

Tribute To Bambi-Förderung für das Duisburger Projekt LebensWert

Baden Baden/Duisburg-Neumühl, 21. November 2019 - Bei der Spendengala "Tribute to Bambi"bekam der Duisburger "Marathon-Pater" Tobias für bedürftige Kinder am 20. November in Baden Baden eine Förderung für das Duisburger Kinderhilfswerk "KiPa-Cash-4-kids".
Für 500 schillernde Gäste war es ein willkommener Anlass, neben der neuesten Festrobe auch das gute Herz zu zeigen und für arme Kinder zu spenden.  Mittendrin, neben Promis aus Showbiz, Sport und Boulevardmedien – der Neumühler Pater Tobias, besser bekannt als Duisburgs „Marathon-Pater“ mit seiner Geschäftsführerin Barbara Hackert, die das Kinderhilfswerk KiPa-cash-4-kids leitet. Beide wurden zu dem Charity-Gala-Abend nach Baden Baden eingeladen.

Sein „Projekt LebensWert“ wurde mit einem Förderpreis von 26.000 Euro von der „Tribute to Bambi-Stiftung“ ausgezeichnet. Unterstützt werden von der Förderung anteilige Personalkosten für Koch und sozialpädagogische Betreuung der Kinderlernküche in Duisburg-Neumühl. Damit ist der Betrieb der Kinderlernküche für ein Jahr zu 38% abgesichert. Die verbleibenden Kosten müssen auf anderem Wege finanziert werden.
"Wir durften durch das Blitzlichtgewitter über den blauen Teppich gehen und anschließend an der Charity-Party im Casino teilhaben", so Pater Tobias. Die Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes, Sänger Sascha und Peter Maffay waren entweder prominente Paten oder traten im Programm der von Linda Zervakis moderierten Spendengala auf.  "Ein toller Erfolg! Und ein gutes Zeichen für unseren Stadtbezirk, das Mut macht, sich ehrenamtlich zu engagieren", so Marcus Jungbauer, Hamborns Bezierksbürgermeister auf Facebook.  

Im Anschluss gaben die für den Publikumsbambi nominierten Max Giesinger und Lotte, Lena und Nico Santos ein kleines exklusives Konzert vor einem bunten Publikum aus Gesangskollege Michael Schulte, Blogger Riccardo Simonetti und insgesamt 500 Gästen im Spiel-Casino in Baden-Baden bestehend aus den Vertretern der geförderten Projekten, Showbusiness und Wirtschaft. 

Max Giesinger mit Pater Tobias - Fotos Projekt LebensWert

Durch die Charity-Gala werden Spenden für die Förderprojekte gesammelt, sodass u. a. nun auch Duisburger Kindern wieder geholfen werden kann, indem sie in der Kinderlernküche gesundes Kochen und Backen lernen können. Bereits 2016 erhielt der Pater für sein Projekt LebensWert von der Tribute to Bambi Stiftung eine Förderung für die Kinderlernküche in Neumühl. 

Barbara Hackert, Pater Tobias und Jutta Hajek (rechts) mit Bambi

Pater Tobias mit Sascha

Kirchen und Gemeinden in Duisburg

 

Katholische Kirche Duisburg Dekanat Duisburg-Mitte (ab 1. Oktober 2006)

PFARREI LIEBFRAUEN  (Pfarrkirche: St. Joseph)
Dellplatz 35
47051 Duisburg (Mitte)
Tel.: 0203/21900  Fax 0203/2981950
Pfarrer Bernhard Lücking
E-Mail:
liebfrauen.duisburg-mitte@bistum-essen.de

Mit den Gemeinden:

  • St. Michael
    Markusstraße 27
    47055 Duisburg (Wanheimerort)
    Tel.: 0203/77895-0 und 7789510  Fax: 0203/7789566
    Pfarradministrator: Hans-Peter Latsch

    Filialkirche St. Petrus Canisius
    Sperlingsgasse 34
    47055 Duisburg (Wanheimerort)
    Tel.: 0203/770169  Fax: 0203/7391763
    E-Mail:
    spc-du@t-online.de

  • St. Ludger
    Ludgeriplatz 33
    47057 Duisburg (Neudorf)
    Tel.: 0203/355182 Fax: 0203/375728
    Rainer Hesse
    E-Mail:
    st.ludger.duisburg-neudorf@bistum-essen.de


    Filialkirche St. Elisabeth
    Duissernstraße 22
    47058 Duisburg (Duissern)
    Tel.: 0203/331698 Fax: 0203/342082
    Bruno Freyaldenhoven

  • St. Gabriel
    Gneisenaustraße 269
    47057 Duisburg (Neudorf)
    Tel.: 0203/353592 Fax: 0203/362948
    Manfred Pötschick
    E-Mail:
    st.gabriel.duisburg-neudorf@bistum-essen.de

  • Kroatische Gemeinde (Kirche St. Joseph)

  • Italienische Gemeinde (Kirche St. Joseph)

Weitere Kirchen
(Kirchen, für die das Bistum keine
Kirchensteuermittel mehr zur Verfügung
stellen kann und über deren weitere
Verwendung noch zu beraten ist)

St. Clemens
, Klemensstraße 38, DU-Kaßlerfeld
Heilig Kreuz, Essenberger Straße 204, DU-Neuenkamp
Liebfrauen, Landfermannstraße, DU-Mitte
St. Anna, St. Anna-Weg 5, DU-Neudorf
St. Peter, Brückenstraße 32, DU-Hochfeld
Kapelle St. Martin, Werthacker, DU-Duissern

Fläche des Stadtgebietes 

232,8 qkm

Einwohner (12/2006) 
davon Katholiken  

498 000
180.074 (35,5 %)

Pfarrgemeinden 

50 (32 zum Bistum Essen,
18 zum Bistum Münster) 

aktive Priester 

71 (davon  50 Pfarrer) 

Priester im Ruhestand 

12

Diakone 

10

Ausländerseelsorger 

4

Gemeinde-/Pastoraleferent(inn)en 

20

Jugendpfleger/in

5

Katholische Schulen in freier Trägerschaft 

2 (Bischöfliche Gymnasien) 

Katholische Grundschulen 

12

Katholische Hauptschulen 

1

Katholische Kindergärten/Kinderhorte 

73

Kinderheime in katholischer Trägerschaft 

2

Krankenhäuser in katholischer Trägerschaft 

7

Fachklinik für Suchtkranke 

1

Altenheime in katholischer Trägerschaft 

7

Katholisches Jugendamt/BDKJ-Stadtstelle

1

Katholische Jugendberufshilfe

1

Offene Türen in katholischer Trägerschaft

3

Katholische Öffentliche Büchereien 

29

Katholische Familienbildungsstätten 

3

Katholisches Bildungswerk 

1

Klöster

2

Josef-Kiefer-Str. 4, 47051 Duisburg - 0203/24881

Dellplatz 29, 47051 Duisburg - 0203/2981987

Dellplatz 35, 47051 Duisburg - 0203/21900

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/997110

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/2951227

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/2951 - 0

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/2951230

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/2951 - 0

Juliusstr. 10, 47053 Duisburg - 0203/662329

Marientorstr. 46, 47051 Duisburg - 0203/99299 - 0


Caritasverband (mit ca. 700 hauptamtlichen Mitarbeitern)

allgemeine Sozialberatung; Betreuungen; Beratungsstelle für Eltern, Kinder u. Jugendliche;
sozialpädagogische Familienhilfe; Kur- u. Erholungshilfe; Schuldnerberatung; Beratung für
Frauen in Not- und Konfliktsituationen;
Suchthilfezentrum "Nikolausburg"; Beratungsstelle für ältere Menschen u. Angehörige; Altenhilfe u. -erholung; Begegnungsstätten;  Essen auf Rädern; Häusliche Alten- und Krankenpflege; Altenheime; Krankenhaussozialdienst; Katholische Krankenhaushilfe; Schifferkinderheim;
Reha-Einrichtung f. psychisch Behinderte; Appartementhaus für Mutter u. Kind; Sozialdienst für ausländische Einwohner; Rechtsberatung für Ausländer; Gemeindecaritas; ökumenische Bahnhofsmission