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Kirchen und Gemeinden

 

 

- Duisburg singt – Deutschland singt: Das Mitsing-Event in Duisburg am 3. Oktober
- Superintendent Dr. Urban zum Erntedankfest 2022
- Lukas Eggen und Ruhrort-Beeck probieren es miteinander

Duisburg singt – Deutschland singt: Das Mitsing-Event in Duisburg am 3. Oktober  
Duisburg, 17. September 2022 - Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit findet in der Kulturkirche Liebfrauen am König-Heinrich-Platz um 19 Uhr eine Mitsing-Aktion statt. Unter professioneller Anleitung von Pop-Kantor Daniel Drückes und stimmgewaltiger Unterstützung des Chors „PraiSing“ aus Wanheimerort sind alle Duisburgerinnen und Duisburger eingeladen Lieder wie „We shall overcome“, „Über sieben Brücken musst du gehen“ oder „Die Gedanken sind frei“ zu singen. Zwischen den Liedblöcken geben Vertreter*innen aus Kirche, Medien, Politik und Kultur kurze Statements zum Thema „Meinungsfreiheit“ ab.


Im Zentrum steht aber das gemeinsame Singen. Bundesweit finden an diesem Tag Veranstaltungen zum Mitsingen und Mitfeiern statt. Duisburg ist bereits zum 3. Mal dabei. „Unser Anliegen ist es, das Wunder der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls mit einer breiten Bürgerschaft bei einer öffentlichen Feier generationsübergreifend gemeinsam zu feiern.

Dies soll bewusst auch ein Zeichen der Dankbarkeit und der Hoffnung für die Zukunft des Landes sein, welche aus Einheit und gelebtem Miteinander heraus kraftvoll gestaltet werden kann – besonders vor den Veränderungen, die uns alle in der aktuellen Krise ganz neu herausfordern, miteinander wollen wir Zukunft gestalten.„ So beschreiben die Initiator*innen von „Deutschland singt“ die Idee – und Duisburg macht gerne mit. Veranstalter ist die Freie evangelische Gemeinde Wanheimerort, organisiert wird das Event von Christ*innen aus verschiedenen Duisburger Gemeinden.


Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zur deutschlandweiten Danke-Demo unter: https://3oktober.org/ Weitere Informationen zur Duisburger Veranstaltung unter: http://duisburgsingt.de Kontakt: Kristin Kain kristinkain@aol.com 0151-22620337

Leute aus dem Duisburger Organisationsteam beim Warm-Up 2021 vor der Mercatorhalle - Foto Daniel Drückes.

Superintendent Dr. Urban zum Erntedankfest 2022
Das Erntedankfest erinnert die Menschen, dankbar dafür zu sein, was ihnen geschenkt wurde. Es erinnert sie aber auch an die Folgen ihres Tuns und Lassens. Beides nicht zu vergessen und im Blick zu haben, stellt Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in seiner aktuellen Videobotschaft auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“ heraus. Infos zum Kirchenkreis und den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.  



Lukas Eggen und Ruhrort-Beeck probieren es miteinander
Der Neue ist mit viel dem Fahrrad unterwegs durch die Großgemeinde Ruhrort-Beeck. „Das geht einfach schneller“, findet Lukas Eggen, der vor einigen Monaten seinen Dienst als Pfarrer zur Anstellung in der Duisburger Nordgemeinde aufgenommen hat. Dass der Pfarrberuf für ihn in Frage käme, stellte er bei einem Schüleraustausch in Kanada fest. Dort bekam er Kontakt zu einer Baptistengemeinde und war fasziniert davon, wie lebendig der Pfarrer dort aus der Bibel erzählen konnte. „Das habe ich schon als göttliche Führung erlebt, dass ich mich schließlich für diesen Beruf entschieden habe“, erzählt er. Es sprachen nämlich auch ein paar Dinge dagegen.


„Ich bin von Natur aus eigentlich eher zurückhaltend“, sagt Eggen - Foto: Yannick Monschau - , der im ländlichen Neusser Umland aufwuchs. Ein soziales Jahr im Voigtland brachte ihn der Entscheidung näher. „Ich habe auch eine Zeit lang als Postbote auf dem Land gejobbt“, erzählt er und lacht, „da war ich anschließend tatsächlich in der Form meines Lebens.“ Er schwankte bei der Wahl seines Studienortes zwischen Tübingen und Greifswald und entschied sich für Greifswald.

„Ich dachte, da kann ich öfter mal schnell ans Meer fahren“, sagt er. Daraus wurde aber nicht viel. Ans Meer hat er es selten geschafft, dafür aber sein anspruchsvolles Studium unter der Regelstudienzeit durchgezogen.


„Ich habe mich für die Theologie als Wissenschaft nicht so sehr erwärmen können, dass ich das hätte ausdehnen wollen“, gibt er zu. Praktische Theologie lag ihm am meisten, er wollte mit dem Beruf loslegen, eine wissenschaftliche Karriere kam nicht in Frage. Sein Vikariat machte er in Solingen. Für seinen Probedienst konnte er zwischen drei Angeboten wählen. „Ich möchte Sie für die Gemeinde Ruhrort-Beeck begeistern“, sagte der Duisburger Superintendent Christoph Urban am Telefon zu ihm. Das hat schon mal geklappt. „Ich lerne jetzt die Menschen und die Strukturen der Gemeinde kennen und die Leute hier kriegen raus, was ich für einer bin. Und nach meinem Probedienst können wir dann mit einer guten Grundlage entscheiden, ob das zusammenpasst und ich bleiben kann und will“, sagt Eggen, der vor kurzem 30 Jahre alt geworden ist.


Wenn die Gemeinde einen Pfarrer nur auf Grund einer Probepredigt und eines Gespräches wähle, dann kaufe sie ja sozusagen die Katze im Sack, findet er. Zuständig ist er im Moment für Ruhrort und Laar, dem Südbezirk der Großgemeinde. Dort ersetzt er den Pfarrer Klaus Fleckner, der vor kurzem in den Ruhestand gegangen ist. Am Sonntag, den 25. September wird er im Rahmen eines Gemeindefestes seine Ordination feiern. Der Gottesdienst an der Markuskirche am Ostacker beginnt um 10.30 Uhr. Lukas Eggen interessiert sich für das Management der Gemeinde und ist nicht bange vor den Verwaltungsaufgaben, die eine Großgemeinde mit sich bringt.


Er möchte ein Möglichmacher sein, der neue Leute für eine Mitarbeit in der Gemeinde begeistern will. Gemeinde muss Spaß machen, aber das geht nur, wenn es viele Ehrenamtliche gibt, die mit anpacken. „Ich freue mich voll darauf zu schauen, was hier alles geht“, sagt er. Wenn er frei hat, verbringt er zuviel Zeit auf YouTube, er gibt es ja zu.  Privat ist er nämlich ein breit aufgestellter Hobbymusiker, der Schlagzeug spielt, Gitarre und Klavier und zur Not auch Trompete.  Sabine Merkelt-Rahm


- Wieder Kinder-Kino-Kirche in Buchholz
- Erntedankfest auf dem Mündelheimer Ellerhof
- Kleidersammlung für den guten Zweck
- Duisburger Theologe veröffentlicht Forschungsergebnisse

Wieder Kinder-Kino-Kirche in Buchholz
Duisburg, 16. September 2022 - Isa Dvorak und ihr Team aus dem Jugendzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis laden Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren wieder zum Kino-Spaß in die Buchholzer Jesus-Christus-Kirche an der Arlberger Straße ein. Bei der nächsten Kinder-Kino-Kirche läuft am 30. September um 19 Uhr der computeranimierte Pixar-Film „Luca“. Die Hauptfigur wächst an der italienischen Riviera auf und erlebt einen unvergesslichen Sommer.

Die Abenteuer teilt der kleine Junge mit seinem besten Freund Alberto. Aber eigentlich sind die beiden keine normalen Jungen, sondern Wesen aus dem Meer, die die Welt der Menschen entdecken wollen. Eintritt kostet der Spaß nicht, jedoch sollten passende FFP2-Masken für Kinder mitgebracht werden, da diese je nach Andrang ggf. auch getragen müssen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Rückfragen beantwortet Isa Dvorak (0203/703670; Isa.Dvorak@arlberger.de). Infos zum Jugendzentrum gibt es im Netz unter www.arlberger.de.  

 Innenraum der Jesus-Christus-Kirche Buchholz nach der Renovierung 2019 - Foto www.trinitatis-duisburg.de


Erntedankfest auf dem Mündelheimer Ellerhof
Die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd feiert ihr Erntedankfest in und rund um die Scheune des Mündelheimer Ellerhofes, Rheinfeldsweg 18, in diesem Jahr unter dem Motto „Du hast uns deine Welt geschenkt“ und lädt Groß und Klein herzlich zum Mitfeiern ein. Los geht es am 25. September 2022 um 11 Uhr mit dem Familiengottesdienst in der Scheune. Danach gibt es einen Gemüseeintopf - mit oder ohne Wurst-, Waffeln, Kaffee und kalte Getränke.

Die geschmückte Scheune beim Gottesdienst  - Fotos www.evaufdu.de


Für Stimmung auf dem Innenhof sorgt „DIEWALKINGBAND“ mit ihrer Musik von Abba bis Zappa. Auf die Kinder warten ein Karussell und der Heuspielplatz. Und natürlich gibt es auch wieder herbstliche Verkaufsstände für einen guten Zweck. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evaufdu.de.  

Erntedankfest auf dem Hof 2019

Kleidersammlung für den guten Zweck
Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort sammelt am Samstag, 24. September 2022 wieder Kleider für den guten Zweck, und zwar diesmal auch für auch für die Katholischen Gemeinden St. Michael und St. Petrus Canisius sowie die Freie Evangelische Gemeinde Eschenstraße. Wer gute erhaltene Jacken, Hosen, Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere oder Federbetten loswerden möchte, unterstützt durch die erzielten Verkaufserlöse die diakonische Arbeit für benachteiligte Menschen, die von den Bodelschwinghschen Anstalten Bethel geleistet wird.

Das Gesammelte soll gekennzeichnet mit einem Zettel mit der Bezeichnung „Bethel“ - um 8 Uhr an die Straße gestellt werden; es wird im Laufe des Tages abgeholt, dies gilt für die Stadtteile Wanheimerort und Wanheim, in anderen wird nicht abgeholt. Wer mag, kann die Kleiderspende auch am gleichen Tag zwischen 8 und zehn Uhr an der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Str. 1, abgeben. Mehr Infos hat Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383). Übrigens: Bethel hat sich 1996 dem Dachverband der „FairWertung“ angeschlossen, um mehr Transparenz in die Altkleiderverwertung zu bringen. In diesem Dachverband bemüht man sich um umwelt- und sozialverträgliche Konzepte für die Verwertung und Vermarktung von Altkleidern und Schuhen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

Duisburger Theologe veröffentlicht Forschungsergebnisse
Dirk Sawatzki ist seit vielen Jahren Pfarrer im Duisburger Süden. Einen großen Teil der wenigen übrigen Zeit, die ihm der Beruf lässt, hat der Predigtpreisträger und Theologe mit der wissenschaftlichen Forschung über die ersten „unbekannten“ Jahre Jesu verbracht. Die Ergebnisse hat er in seinem jetzt erschienenen Buch „Jeschua Bar Josef“ zusammengefasst: Auf Basis des Studiums literarischer und archäologischer Quellen formuliert er Gedanken über die Anfänge des historischen Jesus. Diese stellt er in Vortrag und Lesung auch am Mittwoch, 28. September 2022 um 18 Uhr im Gemeindesaal Wedau, Am See 8, vor. Der Eintritt ist frei.

Interessierte erfahren dort und in dem Buch, dass Dirk Sawatzki - Foto: www.trinitatis-duisburg.de - sich bei der Quellenforschung nicht auf die Suche nach dem Christus des Glaubens, sondern nach dem Menschen Jesus begeben hat. Daher auch der Titel des Buches „Jeschua Bar Josef“, was in der aramäischen Muttersprache Jesu „Jesus Josefsohn“ bedeutet. Das Buch enthält Exkurse u.a. zu den Themen „Geboren in Betlehem?“, „Pharisäer und Schriftgelehrte“, „Zur Historizität des Täufers“, „Fischfang am See und in den Evangelien“ oder „Was war Kafarnaum?“ Eine Schlussfolgerung der Arbeit von Dirk Sawatzki ist, dass Jesus von vielen gelernt hat und sich ohne Berührungsängste zwischen den unterschiedlichsten jüdischen Glaubensrichtungen bewegte. Zudem prägten ihn die politischen, sozialen und kulturellen Gegebenheiten seiner Zeit und Lebenswelt.


In dieser Zusammenschau entsteht als ein Beitrag zur „Third Quest“ der historischen Jesusforschung ein neues Jesusbild: Ja, so ist es durchaus „denkbar“. Wer es nicht zum Vortrag schafft, erhält einen Eindruck von Buch und Autor in einem Video, das auf Youtube auf dem Kanal „trinitatis duisburg“ zu sehen ist. Erschienen ist das 436 Seiten starke Buch im Verlag „Wissenschaftliche Buchgesellschaft“ (wbg-wissenverbindet.de).  

- Erntedankfest unter Laubhütten im Duisburger Süden
- Segelfreizeit mit Erfahrungen fürs Leben
- Ehrenamtliche für die Offene Kirche Präsenzdienst in Salvator sucht Verstärkung

Erntedankfest unter Laubhütten im Duisburger Süden
Duisburg, 14./15. September 2022 - Bei den Bibelgesprächen in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd geht es in diesem Jahr um ein Thema, das im Trend liegt: Säen und Pflanzen. Allerdings braucht man keinen grünen Daumen, sondern Interesse am Austausch über biblische Texte. So geht es am Mittwoch, 28. September 2022 um 19 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103 a, um das „Erntedankfest unter Laubhütten“ (Nehemia 8,13-18).

Interessierte sind herzlich willkommen. Mehr Infos hat Pfarrer Rainer Kaspers (0203 – 7297702, rainer.kaspers@ekir.de), mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

Gemeindezentrum der evangelischen Auferstehungskirche Ungelsheim. Foto https://evaufdu.de

 



Segelfreizeit mit Erfahrungen fürs Leben
Gemeinden Wanheimerort und Wanheim laden Jugendliche zum Schippern ein Zusammen bei Wind und Wetter, gemeinsam anpacken und aufeinander verlassen. Dies sind schöne, wertvolle Momente und Erfahrungen, die Jugendliche von den Segelfreizeiten der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort mitnehmen. So auch im letzten Jahr und so soll es auch in diesem Herbst werden. Diesmal geht es in Kooperation mit der Nachbargemeinde Wanheim vom 7. bis zum 14. Oktober 2022 mit dem Schiff „Sybaris“ auf einen Segeltörn auf dem Ijsselmeer und dem niederländischen Wattenmeer. An Bord sind neben den Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren ein Betreuerteam und natürlich auch ein erfahrener Skipper.


Mit zum Team gehört auch Jürgen Muthmann. Für den Pfarrer aus Wanheimerort ist es die 22. Segelfreizeit, die er organisiert und die 23., auf der er als Begleiter, Ansprechpartner, Helfer und Teil der Schiffsbesatzung mitfährt. „Wir erleben die Schönheit, aber auch die Kraft, die in der Natur liegt. Ebenso die Gefährdung der Natur.“ Er stellt fest, dass die Jugendlichen bei den Segenfreizeiten Dinge fürs Leben erfahren, z.B., dass man lernt, Rücksicht zu nehmen und im Team zusammenzuarbeiten.



„Segelfreizeit klappt (wie vieles im Leben) nur, wenn alle mit anpacken, und zwar jeder wie er kann.“ Anmeldungen sind ab jetzt bei Pfarrer Muthmann (Tel.: 0203 / Tel.: 722383; juergen.muthmann@ekir.de) möglich. Er beantwortet alle Detailfragen. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de und www.gemeinde-wanheim.de.    

"Segelfreizeit" Foto www.wanheimerort.ekir.de 

Ehrenamtliche für die Offene Kirche Präsenzdienst in Salvator sucht Verstärkung
Mehr als zehntausend Menschen im Jahr kommen zur Duisburger Salvatorkirche und finden bei der Besichtigung Ruhe zu Andacht und Besinnung. Besonders schön ist es, wenn die Besucherinnen und Besucher, aus der Stadt, der Umgebung und oft genug auch aus der Ferne, schon beim Betreten des beeindruckenden, über 700 Jahre alten Gotteshauses freundlich begrüßt werden und auf ihre Fragen über Kirche und Stadt gleich gute Antworten kommen. Dafür sorgen die Präsenzdienstmitarbeitenden, die noch Verstärkung für ihr Team suchen.

Mit dem Label „Offene Kirche“ versehen ist die Salvatorkirche wochentags - bis auf Montag - von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Ehrenamtliche sind jeweils zwei Stunden vor Ort, um Rede und Antwort zu stehen, helfen manchmal mit einer Wegbeschreibung oder einem Pflaster oder führen anregende Gespräche mit Touristen aus aller Welt. Wer Interesse an diesem erfüllenden Ehrenamt hat, kann sich bei Pfarrer Martin Winterberg melden. Er plant für Anfang 2023 einen kleinen Einführungskurs, bei dem Interessierte viel Wissenswertes und Rüstzeug für den Präsenzdienst in der Salvatorkirche mit auf den Weg bekommen (Tel. 0203 / 31 11 76, mail: martin.winterberg@ekir.de). Infos zur Kirche gibt es unter www.salvatorkirche.de und www.ekadu.de.

Türgriff der Salvatorkirche -  Foto Rolf Schotsc

- Salvatorkino mit Stummfilmklassiker
- 500 Jahre Lutherbibel - Themenrunde in der Duisserner 
- Pfarrerin Gebhardt am Servicetelefon

Salvatorkino mit Stummfilmklassiker
Duisburg, 13. September 2022 -  Am Samstag, 24. September 2022 ist um 19.30 Uhr in der Duisburger Salvatorkirche der Stummfilm „Der müde Tod“ von Fritz Lang zu sehen. Das ca. 100minütige Werk aus dem Jahre 1921 handelt in fast hollywoodreifer Manier vom Sieg der Liebe über den Tod und der Wiedervereinigung beider Liebenden im Paradies. Lang nutzt damals neue und stark expressionistisch-bildhafte Elemente in seinem Werk. Musikalisch begleitet wird der Stummfilm live von Thorsten Maus an der großen Kuhn-Orgel.

Maus - Foto Thorsten Maus - ist Organist der Propsteikirche Recklinghausen und Experte für Stummfilmbegleitung und Orgelimprovisation; er konzertiert damit im In- und Ausland.

Die Vorführung eröffnet eine kleine Reihe anlässlich des 20. Geburtstags der Kuhn-Orgel der Salvatorkirche. Der Eintritt kostet zehn Euro, Karten gibt es nur an der Abendkasse. Infos zur Citykirche neben dem Rathaus gibt es im Netz unter www.salvatorkirche.de



500 Jahre Lutherbibel - Bilderbericht und Bibelausstellung in der Duisserner Themenrunde

Der Duisserner Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt wieder zu einem Themennachmittag in die Notkirche, Martinstraße 37, ein. Dort geht es am Mittwoch, 21. September 2022 um 15 Uhr nach einem geistlichen Impuls, Kaffee und Kuchen frisch gestärkt auf Bilderreise: Ausgehend von der spannenden Lebenssituation Luthers (Streit mit Papst und Kaiser, „Schutzhaft“ auf der Wartburg) skizziert Pfarrer i.R. Ekkehard Müller im Bilderbericht anhand zahlreicher Originaldokumente die nicht weniger spannende Entstehung der Luther-Bibel: dem Volk aufs Maul schauen, Erfindung der deutschen Sprache, Kampf um die richtige Übersetzung sind dabei wichtige Stichworte. Fragen sind gerne gesehen; ein Quiz zu Wörtern und Redewendungen, die Luther neu „erfunden“ hat, rundet den Nachmittag ab.


Am Ende des Nachmittages können in einer kleinen Ausstellung alte Luther-Bibeln bewundert werden. Wer selbst eine alte und oder interessante Bibel zu Hause hat, ist eingeladen, diese gerne zur Ausstellung mitzubringen und allen zu zeigen. Eine Anmeldung zur Themenrunde ist erforderlich (Tel.: 0203 / 330490), der Kostenbeitrag von fünf Euro kann vor Ort bezahlt werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de

Eine Doppelseite aus der "Bibel in Bildern" von 1890 von Julius Schnorr. Die Bibel hat eine Größe von ca. 45cm x 30 cm!  Das andere Bild zeigt eine Doppelseite aus der ältesten Bibel, die Pfarrer Stefan Korn besitzt: aus dem Jahr 1692, knapp 11kg schwer, eine große Doppelseite von der Arche des Noah. Foto Stefan Korn


Pfarrerin Gebhardt am Servicetelefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall.
Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte.


Das Service-Telefon ist am Montag, 19. September 2022 von Monika Gebhardt, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich, besetzt.Eine Woche später, am 26.9.2022 ist ihre Neumühler Kollegin, Pfarrer Anja Buchmüller-Brand, am Hörer des Servicetelefons. Monika Gebhardt mit ihrem Pfarrkollegen Dirk Strerath. Foto Reiner Terhorst


  

- An sieben Orten einen „Baum der Hoffnung“ pflanzen
- In Gemeinschaft nähen und handarbeiten für den guten Zweck

An sieben Orten einen „Baum der Hoffnung“ pflanzen
Duisburg, 13. September 2022 -  Mit der Aktion „7 Trees – 7 Weisen neu zu leben“ macht Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), sich auf den Weg, um Beispiele zu finden, wie eine Lebensweise im Einklang mit Gottes Schöpfung gelingen kann. Als Zeichen pflanzt Präses Latzel an jedem der sieben Orten einen „Baum der Hoffnung“.


Startpunkt der Aktion ist Freitag, 23. September 2022 um 15.30 Uhr in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich, Auf dem Damm 6, 47137 Duisburg: Eine Kirchengemeinde auf dem Weg zum Grünen Hahn (Infos zu den Umweltaktionen der Gemeinde gibt es hier: https://www.kirche-meiderich.de/category/umwelt-und-klimaprojekte/ ), ein Aktionsfest mit Kinderprogramm, Musik und mit Engagierten aus der Gemeinde, der Klimagruppe und Menschen aus dem Stadtteil - und natürlich mit viel Apfelkuchen für alle. Mit dabei ist auch Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, der das Umwelt- und Klimaengagement der Gemeinde sehr unterstützt.  


Unsere Lebensweise tötet
 „Unsere Art zu essen, kaufen, wirtschaften, reisen, konsumieren zerstört die Schöpfung, mit der und von der wir leben: Diese Lebensweise tötet – Tiere, Pflanzen, Lebensräume, letztlich auch uns selbst“, erläutert Präses Latzel seine Aktion. Von der Scientific Community über breite Protestbewegungen wie „Fridays for Future“ bis zur Politik gebe es einen Konsens: Damit die Menschheit gut auf diesem Planeten weiterleben kann, braucht es einen fundamentalen Wandel.


Technologische Lösungen werden dabei alleine nicht reichen. Wir selbst werden uns neu verstehen und unser Leben neu ausrichten müssen. „Dafür spielen Glauben als Umkehr der Existenz und Hoffnung als Kraft wider die Resignation eine zentrale Rolle“, so Latzel: „Jesus Christus hat zu solch einer Haltung von Umkehr, Glauben und Hoffnung aufgerufen. Sein Wirken begann mit vier kurzen Sätzen. ,Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist nahe. Ändert euer Denken und Leben! Und glaubt an das Evangelium.‘“


Präses kommt nach Duisburg
Im Rahmen der Aktion kommt Präses Dr. Latzel gleich zweimal nach Duisburg:
·       Freitag, 23. September 2022, 15.30 Uhr, Evangelische Kirchengemeinde Meiderich, Auf dem Damm 6, 47137 Duisburg: Eine Kirchengemeinde auf dem Weg zum Grünen Hahn, ein Aktionsfest mit Kinderprogramm, Musik und mit Engagierten aus der Gemeinde, der Klimagruppe und Menschen aus dem Stadtteil - und natürlich mit viel Apfelkuchen für alle; ·       Donnerstag, 6. Oktober 2022, 10 Uhr, Evangelische Kirchengemeinde Baerl, Schulstraße 5, 47199 Duisburg: Neue Energienutzung u. a. Projekt Infrarotheizung und nachhaltige Gebäudenutzung.


In Gemeinschaft nähen und handarbeiten für den guten Zweck
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt zum Nähen in Gemeinschaft für den guten Zweck ein: Menschen, die gerne an der Nähmaschine arbeiten, Stricken oder Häkeln und dies gerne mit anderen bei einem Plausch tun möchten, packen ihre Nähmaschine und Handarbeitsutensilien ein und kommen an vier Terminen im Herbst im Gemeindezentrum Emilstraße zusammen.


Das was dort beim gemütlichen Zusammensein hergestellt wird, soll beim Adventsmarkt der Gemeinde für den guten Zweck verkauft werden. Große Handarbeitsideen oder perfekte Kenntnisse müssen nicht mitgebracht werden, denn ein Team der Gemeinde hat Vorlagen für jeden Schwierigkeitsgrad herausgesucht – es sollen nachhaltige Geschenke und nachhaltige Weihnachtsdeko entstehen.

Das erste Treffen ist am Dienstag, 27. September 2022 von 18 bis 21 Uhr, das zweite am 05.11.2022 von 10 bis 16 Uhr, das dritte am 12.11.2022 von 10–16 Uhr und das letzte am 22.11.2022 von 18 bis 21 Uhr. Gerne gesehen, sind auch die, die zwei linke Hände haben und einfach nur einen Kaffee trinken wollen und das ganze durch Anwesenheit und gute Gespräche bereichern möchten.

Fragen beantworten Gisela Rastfeld (015739117304, grastfeld@obermeiderich.de) und Tabea Henseler ( 01633133093, tabea.henseler@gmx.de) gerne. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter  www.obermeiderich.de.  

Gemeinde-Diakonin Gisela Rastfeld an der Nähmaschine.  
Foto: www.obermeiderich.de


  

- Pfarrerin Esther Immer am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
- Hochfelder Stadtteilfrühstück mit Sozialberatung startet wieder

Pfarrerin Esther Immer am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
Duisburg, 12. September 2022 -  Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.
Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 16. September 2022 heißt Pfarrerin Esther Immer - Foto Rolf Schotsch - Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Am 23. September ist Pfarrer i.R. Armin Schneider zur gleichen Zeit vor Ort in der Eintrittsstelle, am 30. September ist es Jürgen Muthmann, Pfarrer aus Wanheimerort. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.


Hochfelder Stadtteilfrühstück mit Sozialberatung startet wieder
Nach langer Pandemie-Pause und einer Spende der Duisburg Diakoniestiftung kann das „Hochfelder Stadtteilfrühstück“ wieder starten: Jeden Dienstag - ab dem 20.9.2022 - zwischen 9 und 11 Uhr sind Menschen aus der näheren Umgebung eingeladen, in der Pauluskirche, Wanheimer Straße 80, für wenig Geld gut zu frühstücken und mit anderen ins Gespräch zu kommen. „Unser Stadtteilfrühstück ist ein offener Treff, jeder kann mitmachen“, sagt Marion Brozek.

„Aus den Begegnungen erwächst, dass sich die Menschen untereinander helfen und füreinander ansprechbar sind.“ Für Probleme mit Ämtern oder Anträgen steht zudem die Sozialberatung der Gemeinde zur Verfügung. In der offenen Atmosphäre des Stadtteilfrühstücks können Fragen gemeinsam geklärt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

Pauluskirche - Foto Tanja Pikcartz
  

- FSJ bei der Duisburger Bahnhofsmission
- Durchblicke-Gottesdienst in Obermeiderich
- Kirche mit Kindern in Wedau
- Worship-Abend mit Musik, Mitsingen, Besinnung und Begegnung

FSJ bei der Duisburger Bahnhofsmission

Duisburg, 07 - 09. September 2022 - Kontakt zu Menschen finden und Selbstvertrauen stärken Die ökumenische Bahnhofsmission Duisburg sucht wieder junge Menschen, die im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres Reisenden beim Umstieg helfen, Auskünfte geben, Hilfesuchende betreuen und auch Einblick in die Arbeit eines 40-Personen-Teams und die Verwaltung der Einrichtung bekommen möchten.

Auf die FSJler - volljährig sollten sie auf jeden Fall sein - wartet eine aufregende Zeit, die für sie selbst ein großer Gewinn sein kann. Das bestätigen auch Malina Straßburger und Sinan Yildiz, die über dieses Programm bei der Bahnhofsmission mitgearbeitet haben. Malina Straßburger fiel es anfangs schwer, mit Menschen in Kontakt zu treten, die es gesellschaftlich schwer haben. Aber dann lerne man im Team mit anderen aus der Bahnhofsmission, ihnen zu helfen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Für sie bedeutete Bahnhofsmission, „über mich hinaus zu wachsen.“


Auch Sinan Yildiz findet rückblickend, dass sich das Freiwillige Soziale Jahr positiv auf sein Selbstvertrauen ausgewirkt hat. „Anfangs war ich noch etwas schüchtern, was daran lag, dass ich etwas Eingewöhnungszeit gebraucht habe, da es für mich persönlich eine Umgewöhnung war. Aber mit der Zeit fand ich, dass ich mir selbst auch durch Kontakt den Gästen immer mehr zugetraut habe.“ „Die perfekten Noten für das FSJ bei uns braucht es nicht,“ sagt Bodo Gräßer von der Bahnhofsmission.

Er freut sich auf Menschen, die erste Erfahrungen im Arbeitsleben suchen und offen und sensibel sind für Menschen in anderen Lebenssituationen. Ins Team besonders gut passen die, die gerne selbstständig arbeiten möchten, zuverlässig sind und Englischkenntnisse mitbringen. „Neben der Chance auf eine spannende Herausforderung am Anfang des Berufslebens bietet das FSJ weitere praktische Vorteile“ fügt Bodo Gräßer hinzu: „Je nach Studiengang wird das FSJ  als Wartesemester angerechnet; bei einigen Ausbildungen wird es auch als Praktikum anerkannt.


Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen schließen ihr FSJ mit einem qualifizierten Zeugnis ab, das Ihre Bewerbungschancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht.“ Bodo Gräßer hat mehr Infos zur Arbeit der Bahnhofsmission und dem FSJ dort . Tel.: 0203-333967, Mail: graesser@bahnhofsmission.de  

Bodo Gräßer - Bildmitte - mit Leuten aus seinem Team (Foto: Rolf Schotsch)



Bitte recht freundlich... Durchblicke-Gottesdienst in Obermeiderich
Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort geht es am Sonntag, 18. September 2022 um 18 Uhr mit viel Musik um die Menschenfreundlichkeit Gottes, wie sie die Bibel vor Augen führt, und wie diese das Miteinander der Menschen bestimmen kann.

Nach dem Gottesdienst sind alle zu Essen und Getränken in gemütlicher Runde eingeladen. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de/durchblicke.

Durchblicke-Gottesdienst vom Mai 2021: Mitglieder der Durchblicke-Band. Foto: www.obermeiderich.de

Kirche mit Kindern in Wedau
Bei der „Kirche mit Kindern“ in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis erleben Mädchen und Jungen ab dem Krabbelalter bis ins Grundschulalter biblische Geschichten spielerisch, mit allen Sinnen und viel Spaß. Zum Mitfeiern eingeladen sind natürlich auch Große, wie Mamas und Papas, Omas und Opas. Die nächste „Kirche mit Kindern“ ist am Sonntag, 18. September 2022 um 12 Uhr in der Wedauer Kirche, Am See 8. Mehr Infos hat Pfarrerin Ute Sawatzki (0203 / 726575). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

Worship-Abend mit Musik, Mitsingen, Besinnung und Begegnung
Zum zweiten Mal in diesem Jahr lädt die Evangelische Gemeinde Wanheimerort zur Worship-Night mit moderner christlicher Musik, Mitsingen und Begegnung ins Gemeindehaus Vogelsangplatz ein. Pfarrer Jürgen Muthmann nimmt sich in diesem besonderen Gottesdienstformat diesmal dem Thema „Gott ist gut“ an. Es geht um die vielfältigen Gründe, Gott zu loben.


Das passiert auch musikalisch, denn zum Hören und Mitsingen werden moderne Lobpreis- und Anbetungslieder auf englisch und deutsch gespielt. Popkantor Daniel Drückes hat dafür extra eine Band zusammengestellt. Die Worship-Night ist nicht nur Gottesdienst, sondern auch geselliges Beisammensein. Für Getränke und Snacks sorgt der Jugendtreff Vogelsangplatz. Die Worship-Night findet am Samstag, 17. September 2022 um 19 Uhr statt. Jeder und jede ist herzlich eingeladen. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de


  

- Gemeinsamer Sport bringt Innenstadtbewohner aller Nationen zusammen
- Theater und Lesung in der Duisserner Notkirche
- Pfarrer Hoffmann am Service-Telefon der evangelischen Kirche

Gemeinsamer Sport bringt Innenstadtbewohner aller Nationen zusammen Duisburg, 06. September 2022 - Draußen rumtoben, mit möglichst vielen Spielpartnern die eigenen Kräfte messen und neue Leute kennenlernen, besser kann man nach der bewegungsarmen Coronazeit den Spätsommer nicht verbringen. Das dachte sich auch die Veranstaltergemeinschaft aus der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (CJZ), der jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen, der katholischen Pfarrei Liebfrauen, der evangelischen Gemeinde Alt-Duisburg und dem Landfermann Gymnasium.

Die hatten sich zum ersten Mal in dieser großen Runde an einen Tisch gesetzt und gemeinsam ein Sport- und Spielfest für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf die Beine gestellt. Im Innenhafen zwischen Karmelkirche und jüdischem Gemeindezentrum hieß es

 am Sonntagnachmittag „Fair Play- Jeder Mensch zählt“.

Spiel- und Sportfest am Innenhafen (Foto: Eva Wieczorek-Traut).

Das galt besonders für die heiß umkämpften Fußballspiele im aufblasbaren Menschenkicker, da zählten nicht nur die Jungs und Mädchen auf dem Spielfeld der aufregenden Standfußballvariante. Auch die stets einwurfbereiten Eltern drumherum hielten mit ihren Anfeuerungsrufen die kleinen Kicker bei der Stange.

Gerufen wurde auf Englisch, Deutsch, Griechisch, Arabisch und Ukrainisch. „So haben wir und das vorgestellt,“ freute sich Cordula Klümper, die Geschäftsführerin der CJZ, „wir wollten speziell alle Leute aus der Umgebung ansprechen, damit man sich hier untereinander besser kennenlernt.“

Nebenan flog der Handfederball, auch Indiaca genannt, in eleganten Bögen über die Köpfe der Spielerinnen. Die kleinsten Gäste vergnügten sich beim Spielmobil, rollten in großen Trichtern durch die Gegend und absolvierten verschiedene Spielstationen. Völkerball und Volleyball war für die älteren Sportler im Angebot. Die Kindertanzgruppe des griechisch-pontischen Kulturvereins zeigte traditionelle Tänze in schönen Trachten.

„Jeder der gerne tanzt ist bei uns willkommen und jetzt genießt einfach, was unsere Kinder können“, lud die Gruppenleiterin freundlich ein. Auf dem Grill brutzelten koschere Würstchen und kühles Wasser für die Durstigen gab es gegen eine freiwillige Spende. Die Schülersanitäter des Landfermann-Gymnasiums konnten erfreulich untätig bleiben, bis eine völlig respektlose Wespe die Küsterin der Salvatorkirche in den Finger stach. Dann waren Nico Hehl und Paul Stoffeles sofort zur Stelle, fragten nach Allergien, boxten ein Instant-Coldpack kühl und verpassten dem leidenden Finger professionell einen schützenden Umschlag, damit sich zum Stich nicht noch Gefrierbrand gesellen konnte.


„Beim gemeinsamen Sport lernt man sich besonders schnell kennen und wenn es fair zugeht, dann haben auch alle Spaß,“ sagte die Pastoralreferentin von Liebfrauen Ingrid Jungsblut. Inzwischen lief schon eine Mannschaft der Traditionsgemeinschaft des MSV auf und hielt Ausschau nach den Spielgegnern vom jüdischen Sportverein Tus Makkabi Duisburg. Die Makkabi-Spieler kamen, sahen und mussten sich am Ende dem MSV-Team mit 6:3 Toren geschlagen geben.


Die beiden Fußballmannschaften - Foto: J. Klümper/ Sabine Merkelt-Rahm


 

Theater und Lesung in der Duisserner Notkirche
Ensemble „Companeras“ nimmt Keyserling ins Programm

Das Theater-Ensemble „Companeras“ bringt im Herbst in der Notkirche in Duisburg-Duissern mit „Benignens Erlebnis“ von Eduard von Keyserling in zwei Vorstellungen und einer Lesung ein fast vergessenes, aber hochaktuelles Werk auf die Bühne. Das Stück zeigt, wie die Notsituation eines Flüchtenden in die „heile Welt“ einer etablierten, gut situierten Familie einbricht und die gewohnte Ordnung zerstört.


Das Ensemble ist fasziniert von der subtilen Zeichnung der Figuren und davon, wie modern Thematik und Sprachlichkeit daherkommen. Von dieser Faszination möchten die Theaterfans dem Publikum in den Vorstellungen etwas mitgeben.   Premiere der Theateraufführung ist am Samstag, 17. September 2022 um 19 Uhr in der Duisserner Notkirche, Martinstr. 35.

Eine zweite Vorstellung gibt es am gleichen Ort am 9. Oktober um 17 Uhr, und einen Tag vorher, am 8. Oktober um 19 Uhr eine Lesung mit Texten von und über Eduard von Keyserling. Tickets zu zwölf Euro (ermäßigt zehn Euro) gibt es ausschließlich im Vorverkauf: im Neudorfer Weltladen, Koloniestr. 92, im Hutladen  „Rotkäppchens Tanten“, Moltkestraße 15, telefonisch (0151/56635084) oder per Mail Ensemble.Companeras@gmx.de.

Den Erlös spendet das Ensemble wie immer für einen karitativen Zweck. Zum Ensemble: Die Companeras spielen klassisches Theater. Laut Selbstbeschreibung gilt ihre Liebe der Sprache, dem gemeinsamen Spiel und dem Publikum, das allein Theater ermögliche. Seit 2006 probt und spielt das Ensemble auf der Bühne der Duisserner Notkirche und hat dabei immer mehr Menschen für sein Spiel begeistern können. Jedes Jahr inszenieren die Frauen und Männer ein neues Theaterstück aus dem großen Fundus bedeutenden europäischen
Theaters. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.companeras.de.  

Ein Szenenbild - Foto: www.companeras.de

 

Pfarrer Hoffmann am Service-Telefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 12. September 2022 von Martin Hoffmann, Pfarrer in der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld, besetzt. Foto: www.hochfeld.ekir.de







- Bessere Vermarktung der Landmarke gefordert
- Die Folgen des Klimawandels für die Binnenschifffahrt

Ein positives Bild von Duisburg in die Welt schicken! Bessere Vermarktung der Landmarke gefordert 9. Ökumenische Bergmesse am Tiger& Turtle
Duisburg, 05. September 2022 - Am letzten Samstag, 3. Sept. 2022 feierte der Duisburger Süden wieder eine Bergmesse auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe unter der Landmarke Tiger& Turtle, zu der über 100 Personen auf der Höhe zusammenkamen. Die Bergmesse wird seit 2010 als ökumenischer Gottesdienst der katholischen und evangelischen Gemeinde Wanheim mit dem Männergesangverein Sängerbund 1871 DU- Wanheim und dem Großenbaumer Posaunenchor unter der Organisation des Heimat- und Bürgerverein Wanheim- Angerhausen e.V. auf der Heinrich- Hildebrand- Höhe veranstaltet.

Die Landmarke Tiger& Turtle könnte ein paar mehr Veranstaltungen dieser oder anderer Art gebrauchen, kommentiert Theo Küpper vom Heimat- und Bürgerverein Wanheim- Angerhausen e.V., „so wie es die anderen Landmarken im Ruhrgebiet vormachen.“ Dieses Highlight im Duisburger Süden, das schon Millionenfach abgelichtet wurde, habe sich zwar zum Besuchermagneten entwickelt, „nach einigen Fotos hält aber niemanden noch etwas hier.“

Pfarrer Bodo Kaiser und sein katholischer Kollege Pastor Hermann-Josef Brandt, die die 9. Bergmesse liturgisch gestalteten, pflichten dem bei. Dass die Landmarke für Events besser vermarktet werden müsse, wisse die Stadt, fügt Theo Küpper hinzu: „Wir haben den OB und Duisburg Kontor daran erinnert, dass 2018 der Angerpark mit der Heinrich-Hildebrand-Höhe zehn Jahre bestand und dass  2021 die Landmarke Tiger& Turtle schon vor zehn Jahren eingeweiht wurde. Wir bedauern es, dass die Stadt so  mit seinem Highlight umgeht… genauso wie mit der Wanheimer Rheinpromenade und den Rheinlust Terrassen. Man könnte so ein positives Bild von Duisburg in die Welt schicken!“  

Pastor Hermann-Josef Brandt (links), Theo Küpper (Bildmitte) und Pfarrer Bodo Kaiser.

Foto Heimat- und Bürgerverein Wanheim- Angerhausen e.V.


Die Folgen des Klimawandels für die Binnenschifffahrt: Ein Interview mit dem evangelischen Schifferseelsorger aus Duisburg
Wie die Binnenschiffer mit den Folgen des Klimawandels zurechtkommen war das Thema des Gesprächs, das Sabine Merkelt-Rahm mit Pfarrer Frank Wessel vom Evangelischen Binnenschifferdienst Duisburg / Deutsche Seemannsmission, geführt hat. Herr Wessel, im Moment steigt das Wasser im Rhein wieder, der Tiefstand von 151 am Ruhrorter Pegel scheint überwunden, bedeutet das Entwarnung für die Berufsschifffahrt?

Das wäre zu kurzfristig gedacht, die Regenfälle in Süddeutschland sind vielleicht nur eine Welle, die durchläuft, das Wasser kann jederzeit wieder fallen. Im Moment kommen zwar keine Seeschiffe den Rhein rauf, weil ihr Tiefgang zu groß ist, aber die Binnenschifffahrt hat eine sehr gute Auftragslage auch bei Niedrigwasser. Wie kommt das? Die Schiffer bekommen bei Niedrigwasser als Ausgleich einen „Kleinwasserzuschlag“ und fahren mit halber Ladung. Dadurch verbrauchen sie auch weniger Energie und haben in der Fahrrinne eine geringere Strömung gegen sich, als sonst.

Hinzu kommen kurze Liege- und Umschlagszeiten und man darf auch nicht vergessen, auf den Kanälen ist der Schiffsverkehr vom Niedrigwasser gar nicht beeinflusst. Besonders Schifffahrtsraum für Trockengüter ist stark nachgefragt, jetzt wird wieder vermehrt Kohle transportiert. Und auch das Getreide aus der Ukraine wird über den Fluss abgefahren. Also kein Grund zur Sorge für die selbständigen Unternehmer in der Binnenschifffahrt?

Die Binnenschiffer wissen, dass ihnen die gute Auftragslage nur so lange hilft, wie sie über die flachen Passagen ihrer Route hinwegkommen. Danach geht dann gar nichts mehr. „Ich komme über die Engstelle bei Kaub mit 300 Tonnen gerade noch drüber, aber viele Kollegen fahren da schon gar nicht mehr“, hat noch vor ein paar Tagen ein  Binnenschiffer zu mir gesagt. Die Leute auf dem Fluss leben mit den Hochwassersperrungen und den Risiken bei Niedrigwasser  sind es gewöhnt. Sie müssen immer viele sich verändernde Parameter im Auge zu behalten, die ihre Fahrten beeinflussen können.

Wie weit sie über langfristige Folgen des Klimawandels nachdenken, ist eine andere Frage. Welche Auswirkungen auf die Binnenschifffahrt sind auf lange Sicht denkbar? Schon heute ordern die großen Konzerne tiefgangoptimierte Transportschiffe, um den vermehrten und länger andauernden Niedrigwasserständen etwas entgegen setzen zu können. Nur mal angenommen, der Rhein wäre etwa durch die verminderten Wasser der Gletscherschmelze irgendwann nicht mehr dauerhaft schiffbar, das Szenario ist ja denkbar. Dann wären nicht nur die Binnenschiffer betroffen.

Wenn die Zulieferung zu den großen Industrien am Rhein in Ludwigshafen, Mannheim, Wesseling und Duisburg per Schiff zum Erliegen käme, dann wären Tausende von Arbeitsplätzen an Land ebenso betroffen. Die Schiffer sind bei den derzeitigen Krisen oft vergessen. Woran denken Sie da speziell? Zum Beispiel hat man bei den großen Impfaktionen gegen Corona die Leute auf den Schiffen glatt vergessen.

Bei den Seeschiffen hat sich Gitta Samko, die hier die Seemannsmission betreut hat, sehr eingesetzt, um Impfungen für die internationalen Besatzungen zu organisieren. Die Seeleute bekommen bei Krisen und bei kriegen, wie jetzt in der Ukraine die Auswirkungen sofort zu spüren. Ich weiß zum Beispiel von einer kompletten Schiffsbesatzung, die auf Grund der politischen Lage ein ganzes Jahr im Hamburger Seemannsheim festgesessen hat. Im Moment ist die Stelle für die Seemannsmission unbesetzt, oder? Leider ja, noch haben wir keine geeignete Nachfolge für Gitta Samko gefunden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich noch Kandidaten mit einem entsprechenden Studium melden würden, die gerne und engagiert soziale Arbeit auf dem Fluss machen wollen. Danke für das Gespräch, Herr Wessel (Foto vom Videodreh 2021 auf dem Duisburger Kirchenboot Johann-Hinrich-Wichern - Foto Daniel Drückes)
und noch eine letzte Frage. Hat sich das Niedrigwasser auch auf das Kirchenboot ausgewirkt?
Wir haben einen Meter zwanzig Tiefgang und konnten deshalb nicht mehr alle kleinen Häfen im Umkreis anlaufen. Aber wir haben die Zeit genutzt, um die Hinrich Wichern im Trockendock mit einem dringend nötigen Unterbodenanstrich versehen zu lassen und ein neues Echolot hat sie bei der Gelegenheit auch bekommen.




- Marxloher Kreuzeskirche ist zum Tag des offenen Denkmals geöffnet
- Tag des offenen Denkmals auch in der evangelischen Kirche Meiderich
- Gemeindefest am Tag des offenen Denkmals in der Wanheimer Kirche

- Viel Musik beim Tag des offenen Denkmals in Salvator- und Marienkirche

Vorstellung der Holzorgel und Turmbesichtigung
Marxloher Kreuzeskirche ist zum Tag des offenen Denkmals geöffnet
Duisburg, 01. September 2022 - Jedes Jahr lädt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz am zweiten Sonntag im September zu einem bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ ein. Dessen Ziel: Die Öffentlichkeit auf die Bedeutung des kulturellen Erbes aufmerksam machen und für dessen Erhalt werben. In diesem Jahr ist auch die evangelische Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, wieder mit dabei.


Die Gemeinde öffnet am 11. September 2022 dafür ihre Türen um 10 Uhr zum Gottesdienst. Ca. 11.30 Uhr gibt es in der seit 1985 unter Denkmalschutz stehenden Kirche eine besondere Führung mit Vorstellung der Holzorgel und Besteigung des Glockenturms. Die Kreuzeskirche ist an dem Tag bis 14 Uhr geöffnet. Infos zur Kirche und zum Schutz vor der
 

Pandemie gibt es unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Kreuzeskirche in Duisburg-Marxloh (Foto: Tanja Pickartz).  


Tag des offenen Denkmals auch in der evangelischen Kirche Meiderich
Die evangelische Kirchengemeinde Meiderich stellt den Tag der Offenen Denkmals unter das Motto „Sesam öffne dich“, denn Fragende sollen im Gotteshaus, Auf dem Damm 6, auf ihre Kosten kommen: Was befindet sich unter der Kirche und was hat es mit der Leiche unter der Kirche auf sich? Wie sieht es wohl in der Orgel aus? Interessierte können am 11. September zwischen 17 und 20 Uhr die Kirche außerhalb von Gottesdienst und Konzert genau unter die Lupe.


Engagierte der Gemeinde stehen von 17 bis 20 Uhr mit all ihrem Wissen über das 160 Jahre alte Bauwerk zur Seite. Außerdem gibt es auf einer Leinwand in der Kirche Highlights aus der Videoreihe „Augenblick mal!“ Einblicke und Ausblicke der Kirche Auf dem Damm. Bei einem kleinen Imbiss erleben die Besucherinnen und Besucher das Gotteshaus aus einem ganz anderen Blickwinkel und können bei einem Kirchenquiz eine erfrischende Überraschung gewinnen. Infos zur Kirche und zur Gemeinde gibt es unter www.kirche-meiderich.de.

Die  evangelische Kirche in Duisburg-Meiderich mit Blick zum Chor. Foto: www.kirche-meiderich.de

 

Gemeindefest am Tag des offenen Denkmals in der Wanheimer Kirche
Zum Tag des offenen Denkmals am 11. September 2022 ist auch die Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, geöffnet, und es dürfte viel los sein, denn die evangelische Gemeinde feiert an diesem Tag (und dem Tag davor) ein großes Fest. Anlass ist das Jubiläum 475 Jahre evangelisches Leben im Duisburger Süden.

Nach dem Gottesdienst um 10 Uhr wird mit Musik, Ständen, Spielaktionen, Grill, Kuchen und Getränken rund und die Kirche gefeiert. Im Mittelpunkt steht das 1902 erbaute Gotteshaus, das durch Führungen und Turmbesichtigungen genau kennengelernt werden kann. Infos zum Fest, zur Kirche und zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.

Evangelische Kirche in Duisburg Wanheim (Foto: Tanja Pickartz).


Viel Musik beim Tag des offenen Denkmals in Salvator- und Marienkirche
Zum Tag des Offenen Denkmals öffnet die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg am Sonntag, 11. September 2022 sowohl die Marienkirche, als auch die Salvatorkirche – und in beiden gibt es viel zu sehen und auch viel zu hören. In Salvator, der über 700 Jahre alten Citykirche neben dem Rathaus, erklingt um 17.25, um 17.55 Uhr, um 18.25 Uhr, um 18.55 Uhr und um 19.25 Uhr unter der Leitung von Marcus Strümpe jeweils 10 Minuten Chormusik mit der Salvatorkantorei und Orgelmusik an der Kuhnorgel.

Die Aktion ist Teil des „Duisburger Kultgangs“, einer Veranstaltung der Sparkasse Duisburg, bei der auch die Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, mitmacht. In dem frisch renovierten Gotteshaus ist um 16.20, um 16.50, um 17.30, um 17.50 und um 18.20 Uhr das Vokal-Ensemble „Orlandos Erben“ zu erleben. Der Eintritt zu allem ist frei, Infos zu beiden Kirchen gibt es im Netz unter www.ekadu.de.    

 Salvatorkirche (Foto: Rolf Schotsch)

Die renovierte Marienkirche (Foto: Ulrich Sorbe)

 

- Violine zu Gast beim Orgelcafé in der Hamborner Friedenskirche
- Ökumenische Bergmesse am Duisburg-Wahrzeichen „Tiger & Turtle“
- Gottesdienst und Begegnung mit Superintendent Dr. Urban in Wanheim

Violine zu Gast beim Orgelcafé in der Hamborner Friedenskirche
Duisburg, 27. August 2022 - In der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, öffnet am Sonntag, 4. September 2022 um 15 Uhr das Orgelcafé. Das Konzept, auf der Empore, ganz nah an der Orgel zu sitzen, der Musik und den Erklärungen zu lauschen und danach Kaffee und Kuchen zu genießen, kommt gut an. Diesmal neben Organistin Tiina Henke auch Anke Becker - Foto: Anke Adolph - von den Duisburger Philharmonikern mit ihrer Violine zu Gast.

Es gibt daher beim Orgelcafé viel über Besonderheiten, Funktionsweise von Violine und Orgel zu erfahren. Aber insbesondere ist zu hören, mit welcher Freude beide Instrumente gespielt werden. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Kirchenmusik nimmt die Gemeinde gerne an. Organisiert wird das Ganze von Kirchenmusiker Tiina Henke, die jetzt im Ruhestand ist, das Orgelcafé in Hamborn erfand und jetzt wieder ins Leben rief. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.

 

Gottesdienst mit Panoramablick und Berggeschichten der Bibel
Ökumenische Bergmesse am Duisburg-Wahrzeichen „Tiger & Turtle“

Nach zwei Jahren Pause feiern evangelische und katholische Kirche gemeinsam mit dem Heimat- und Bürgerverein Wanheim Angerhausen wieder eine ökumenische Bergmesse an der Landmarke „Tiger & Turtle“. Sie laden herzlich zum 9. Open-Air-Gottesdienst am Duisburger Wahrzeichen - am Samstag, 3. September 2022 um 15 Uhr - ein: Die Kirchen kümmern sich um die Gestaltung und der Bürgerverein sorgt wieder für gute Logistik.

„Es bietet sich einfach an, beim Wahrzeichen ´Tiger & Turtle´ den wunderbaren Panoramablick in die Weite mit den vielen Berggeschichten der Bibel zu verbinden“ sagt Pfarrer Bodo Kaiser, der mit seinem katholischen Kollegen Pastor Hermann-Josef Brandt und einem Team den Gottesdienst vorbereiten. „In diesem Jahr geht es um den Berg der Verklärung nach Matthäus 17,1-9. Diese Geschichte führt zur uralten Frage, wie die ´Highlights´ unseres Lebens mit dem routinierten Alltag zusammengehen können.“

Für passende Musik sorgen der MGV Sängerbund 1871 Wanheim und der Posaunenchor aus Großenbaum. Eine Mitfahrgelegenheit für Gehbehinderte von der Berzelius Str. zur Heinrich-Hildebrand-Höhe wird  angeboten. Auch für Getränke und einen Imbiss ist gesorgt.  

"Tiger & Turtle" zur honorarfreien Verwendung - Foto Norbert Waldhausen, pixabay.com




Gottesdienst und Begegnung mit Superintendent Dr. Urban in Wanheim

Seit Ende 2020 ist Dr. Christoph Urban als Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg tätig. Gelegenheit mit ihm in Wanheim ins Gespräch zu kommen gibt es am Sonntag, 4. September 2022, denn die evangelische Gemeinde feiert mit ihm den Gottesdienst um 9.45 Uhr in der Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer.

Im Anschluss ist im Rahmen des Domcafé Gelegenheit, mit ihm ins Gespräch zu kommen, über das, was er im Gottesdienst predigte und was die Menschen in Kirche und Stadt bewegt. Dr. Urban - Foto Anna Peters - trägt als Superintendent Verantwortung für die Leitung des Duisburger Kirchenkreises. Der Geistliche ist aber überzeugt: „Es braucht die Partizipation, die Mitwirkung vieler, um Kirche gemeinsam mit und für Andere zu gestalten“. Infos zur Gemeinde, die zu Gottesdienst und Begegnung einlädt. Gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.


 

- Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen
- Reaktionen der Kunst auf den Krieg von 1400 bis heute
- Duisburgs unbekannte Wasserseite

Die Verschiedenheit aushalten - Superintendent Dr. Urban zur Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen
Duisburg, 26. August 2022 - Alle acht Jahre kommen zur Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen tausende Gäste aus 350 Mitgliedskirchen zusammen - diesmal Ende August in Karlsruhe. „Der Ökumenische Rat der Kirchen zeigt, dass der Glaube an Christus Brücken schlägt“ sagt Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in seiner aktuellen Videobotschaft auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Und fügt hinzu: „Wenn wir miteinander die Verschiedenheit aushalten, finden wir Frieden und Versöhnung. Gerade jetzt brauchen wir diese Einsicht, damit Krieg, Gewalt und Hass nicht das letzte Wort behalten.“ Infos zum Kirchenkreis und den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.



Reaktionen der Kunst auf den Krieg von 1400 bis heute
Bildvortrag in der Hamborner Friedenskirche

Am Vorabend des Antikriegstages beleuchtet Martina Will am Mittwoch, 31. August 2022 um 19.30 Uhr in der Hamborner Friedenskirche,  Duisburger Straße 174, mit Schlaglichtern und Bildbeispielen die Reflexionen von Künstlerinnen und Künstler auf den Krieg. Das engagierte Mitglied der evangelischen Gemeinde Hamborn ist gelernte Kunstlehrerin und verfügt über umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Druckgraphik und Malerei.


Dieses Wissen bringt sie auch in den Vortrag ein, den sie unter den Titel „Nie wieder Krieg“ stellt. Damit nimmt sie gleich Bezug auf das gleichnamige berühmte Plakat von Käthe Kollwitz, das die Künstlerin 1924 schuf. Die Hintergründe zu diesem Kunstwerk werden erläutert, aber ebenso andere Werke von Künstlerinnen und Künstler, die Elend und krieg thematisieren. Besonders bekannt aus dem letzten Jahrhundert sind auch Bilder und Zeichnungen von Pablo Picasso, wie etwa das mahnende und anklagende Guernica-Werk.

 

Aber darüber hinaus gibt es für die Epoche weitere Beispiele, wie das umfangreiche Oeuvre von Otto Dix, der seine Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg in einem Grafikzyklus verarbeitete. So sind die z.B. die letzten Arbeiten von Wilhelm Lehmbruck von seinen Kriegserlebnissen beeinflusst, und Duane Hanson schildert in seinem „Vietnam-Piece“ auf höchst drastische Weise die Brutalität des Krieges.

Martina Will wird für solche Beispiele auch weit früher in die Kunstgeschichte zurückgreifen können - angefangen über die mittelalterliche Beatus-Tafel über Dürers apokalyptische Reiter bis hin zu Goya, der den Krieg gegen Napoleon auf der iberischen Halbinsel in seinem Werk reflektiert. Der Eintritt zum Vortrag ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Mehr Infos gibt es unter 0203 510472; Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.



Duisburgs unbekannte Wasserseite: Schiffspfarrer und Hafenkenner zu Gast beim Politischen Nachgebet in Duisburg-Marxloh
Beim nächsten Politischen Nachtgebet, am Montag, 5. September 2022, geht es um 18 Uhr in der Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Str. 40, um das Thema „Duisburgs Hafen – Gewinn oder Last?“. Mit Pfarrer Frank Wessel vom Evangelischen Binnenschifferdienst / Deutsche Seemannsmission soll über den Hafen und vor allem über seine für die Duisburger Bürgerschaft weithin unbekannte „Wasserseite“ gesprochen werden.

Die September-Ausgabe des „Politischen Nachtgebetes“ in der Marxloher Kreuzeskirche sowie alle weiteren Ausgaben in diesem Jahr stehen unter der gemeinsamen Leitfrage: „Was soll in Duisburg besser werden?“ Mit Pfarrer Wessel, der durch seine Arbeit die Abläufe aber auch die Lebensbedingungen der dort Arbeitenden wie kein zweiter kennt, geht es diesmal um den Hafen, der ein Netzwerk internationaler Beziehungen und Verflechtungen ist: als größter Binnenhafen Europas, durch den Schienenweg nach Asien und über die Verbindung mit den Seehäfen an der Nordsee.

Eine Frage des Abends ist, ob Duisburg auch eine Hafenstadt im Bewusstsein seiner Bürgerschaft ist. Im Gespräch geht es auch um die Aspekte, dass der Hafen sich zu einem internationalen Logistikzentrum entwickelt, durch das erhöhte Verkehrsaufkommen durch den Gütertransport die Anwohnerschaft belastet. Ebenso geht es um die Fragen „Wie wird sich der Hafen in Zukunft entwickeln?“ und „Welche ökologischen Vor- und Nachteile bietet der Hafen?“

Interessierte sind herzlich eingeladen, Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Politische Nachtgebet wird veranstaltet von dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, der IG Metall, der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und der Katholischen Gemeinde St. Norbert Pfarrei DU-Nord. Weitere Informationen unter
www.nachtgebet.de.  

Pfarrer Frank Wessel (links) bei einem Videodreh 2021 mit Pfarrer Jürgen Muthmann auf dem Duisburger Kirchenboot Johann-Hinrich-Wichern - Foto Daniel Drückes
 

- Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation in der Marienkirche
- Waldgottesdienst am „Heiligen Brunnen“ mit Picknick

Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation in der Marienkirche
Duisburg, 24. August 2022 - Zur Feier der Goldenen (50 Jahre), Diamantenen (60 Jahre), Eisernen (65 Jahre) und der Gnaden (70 Jahre und mehr)-Konfirmation lädt die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg zu einem gemeinsamen Festgottesdienst ein, zu dem Anmeldungen ab jetzt möglich sind.

Wer zu einem der Konfirmationsjahrgänge 1972, 1962, 1957, 1952 oder sogar 1947 oder 1942 gehört und in Neuenkamp, Kaßlerfeld, in der Innenstadt oder in Duissern konfirmiert wurde, ist herzlich eingeladen zum Festgottesdienst am Samstag, 1. Oktober 2022 um 14.30 Uhr in der Marienkirche in der Altstadt, Josef-Kiefer-Straße 2, - mit anschließendem Kaffeetrinken und Klönen.

Anmelden können sich aber auch die, die woanders konfirmiert wurden, aber ihr Konfirmationsjubiläum hier mitfeiern möchten. Den Gottesdienst leitet Pfarrer Stephan Blank. Bei ihm sind Anmeldungen bis spätestens 10. September möglich (stephan.blank@ekir.de oder 0203 24808). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.ekadu.de.  

Die im letzten Jahr renovierte Marienkirche. Hier werden auch die ehemaligen Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammenkommen und am 1. Oktober ihr Jubiläum gemeinsam feiern. Foto Ulrich Sorbe


Waldgottesdienst am „Heiligen Brunnen“ mit Picknick
Auch in diesem Jahr laden evangelische Kirchengemeinden zur Feier der traditionellen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar jeweils am 1. Sonntag der Sommermonate. Den letzten in diesem Jahr - organisiert von der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und Pfarrer Stephan Blank- feiern die Gläubigen am 4. September 2022 um 10 Uhr. Sie alle sind eingeladen, im Anschluss zu picknicken.  

Waldgottesdienst am 30.5.2019 (Foto: Bodo Kaiser)




- „Obermeidericher Messe“ wird im Konzert aufgeführt
- Friedenslieder singen und spielen mit Peter Bursch – für den guten Zweck
- Evangelisches Schulreferat: Empfang mit Spiritualität und Bewegung
- Meidericher Kirchenkneipe mit Hawaiifeeling

 „Obermeidericher Messe“ wird im Konzert aufgeführt
Duisburg, 19. August 2022 - Am Sonntag, 28. August 22 um 17 Uhr gibt es in der evangelischen Kirche in Obermeiderich, Emilstraße 27 ein Konzert des gemeindlichen Projekt-Kammerchors, der von Harfe, Cello und Querflöte begleitet wird. Neben Chor- und Instrumentalwerken von Faure´, Cesar Franck, Richard Shepherd, Edgar Elgar und anderen  steht die „Obermeidericher Messe“ für Chor, Soli, (keltische) Harfe, Violoncello und Flöte im Mittelpunkt.

 Evelyn Klaunzer hat sie im Jahr 2020 komponiert und der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich gewidmet. Evelyn Klaunzer unterrichtet  an der Kunst- und Musikschule Duisburg und ist hauptberuflich als Arrangeurin u.a. für die Duisburger Philharmoniker und das Posaunenquartett des WDR-Sinfonieorchesters tätig. Für das Konzert hat sie einige  der Stücke für die Besetzung Harfe, Flöte, Cello bearbeitet.

Neben dem Projekt- Kammerchor und Gästen wirken mit Sopranistin Kerstin Heimann, Sopranistin Martina Grosse, Claudia Beumer (Alt), Angelika Hanke (Alt), Leonard Hußmann (Tenor), Bernd Schumacher (Bass) sowie Isabelle Marchewka (Harfe), Nadja Stahlbaum (Violoncello), Evelyn Klaunzer (Querflöte) und Gundula Heller - Foto Gemeinde - am Klavier, die auch die Gesamtleitung hat. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird eine Spende für die Kirchenmusik zur Deckung der Kosten erbeten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 Friedenslieder singen und spielen mit Peter Bursch – für den guten Zweck
Am Sonntag, 28. August 2022 erklingen um 17 Uhr in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, bekannte Friedenslieder, die Peter Bursch mit seinem Publikum gemeinsam singt und spielt. Er und die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg laden alle ein, Stimme, Gitarre oder Ukulele in das Gotteshaus mitzubringen und alle Bedenken zuhause zu lassen. Denn alle können mitmachen, auch wenn man kein Instrument spielen kann. Es reichen ein paar Gitarren- und Ukulelegriffe und ein bisschen Spaß am Singen.

Peter Bursch Foto - Frank Napieralla

Alle Texte und Akkorde werden mit einem Beamer auf die Wand projiziert, und Peter Bursch erklärt macht vor, wie jedes Lied gespielt wird. „Give peace a chance“ oder „Imagine“ von John Lennon und „Freiheit“ von Westernhage nun der „Traum vom Frieden“ von Hannes Wader zum Beispiel klingen in Gemeinschaft gesungen immer gut.

Eintritt kostet das Ganze nicht, aber eine Spende zur Unterstützung von ukrainischen Familien in Duisburg, die Hilfe brauchen, sollte drin sein. Dieses Anliegen brachte auch Peter Bursch und die Gemeinde zusammen – helfen und gegen den Krieg ansingen. Infos zu Peter Bursch gibt es im Netz unter www.peter-bursch.de; zur Gemeinde unter www.ekadu.de.


Evangelisches Schulreferat: Empfang mit Spiritualität und Bewegung

Anlässlich des neuen Schuljahres lädt das Evangelische Schulreferat Duisburg-Niederrhein nicht nur Religionslehrende zum schon traditionellen Empfang ein. Gerne gesehen sind alle, die sich für Theologie und ihre Vermittlung interessieren, den Austausch dazu suchen, über Gott und die Welt reden möchten und sich an einem Abend einfach unterhalten möchten. In diesem Jahr  gibt es den Empfang am Mittwoch, 24. August 2022 um 18 Uhr in der Notkirche in Duisburg-Duissern, Martinstr. 37.

Besonders formell soll es aber nicht zugehen, sondern vielmehr bewegend. Denn die Gastreferenten Frieder Mann, Theologe und Tänzer, und Prof. Dr. Gotthard Fermor haben sich das Thema „Spiritualität und Bewegung“ vorgenommen. Sie werden darüber sprechen und auch ganz praktisch zeigen, wie Laufen und Pilgern, Tanzen und Lobpreis, Atmen und Innehalten und vieles mehr mit „Spiritualität und Bewegung“ zusammenhängen. Anmeldungen zur besseren Planung sind bis zum 23. August erwünscht (https://schulreferat-duisburg-niederrhein.de bzw. 02842-921 498 10), Spontanentschlossene dürfen ebenfalls kommen.


Notkirche Duisburg Duissern 2017


Meidericher Kirchenkneipe mit Hawaiifeeling
Meist am letzten Freitag im Monat öffnet im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am 26. August 2022, wo Besucherinnen und Besucher nach der Wochenabschlussandacht um 19 Uhr wieder gute Getränke, leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche Atmosphäre erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche lässt.

Das besondere diesmal: Es gibt hawaiianisches Flair, wenn das Wetter mitspielt unter freiem Himmel auf dem Kirchplatz. Und es gibt neben viel Gemütlichkeit auch karibische Klänge und sogar landestypisches Essen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.

Ev. Gemeinde Meiderich Hawaii-Fest 2019


- Klarinette und Gitarre in der Wanheimer Kirche
- Bibelgespräch im Duisburger Süden

Klarinette und Gitarre in der Wanheimer Kirche
Gemeinde lädt zum Konzert in der Reihe  „Kunst liebt Kirche - Kirche liebt Kunst“

Duisburg, 18. August 2022 - Vicente Bögeholz war schon einige Male zu Gast in der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße Ecke Wanheimer, und hat das Publikum mit seinen Gitarrenklängen verzaubert. Am 28. August 2022 soll das im Rahmen der Gemeindereihe „Kunst liebt Kirche - Kirche liebt Kunst“ bei seinem Konzert um 17 Uhr in dem Gotteshaus wieder geschehen, und zwar zusammen mit dem Klarinettisten David Kindt.


Die beiden Musiker spielen Werke aus Astor Piazollas „Histoire du tango“, es erklingen aber auch Solos für Gitarre wie Joaquín Rodrigos „Tres piezas españolas“ und für Klarinette, wie Ferdinand Rebays Sonate für Klarinette in d-moll. Das Konzert ist wie immer Eintrittsfrei, um eine Spende wird gebeten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.



Vicente Bögeholz wurde als Sohn von Musikern in Santiago de Chile geboren. Er wuchs in einem Ambiente lateinamerikanischer und abendländischer Musik auf das sein breites stilistisches Spektrum prägt. Sein Studium der klassischen Gitarre bei Tadashi Sasaki und Roberto Aussel wurde mit dem Konzertexamen ausgezeichnet (Köln/Paris).Konzertreisen führten ihn als Solist und mit Orchester ins europäische Ausland und nach Übersee.


In zahlreichen Projekten und diversen Besetzungen hat er überwiegend originale Kammermusik mit Gitarre vorgestellt. 1995 wurde Vicente Bögeholz mit dem Kulturförderpreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. 2006 wurde ihm der Deutsche Weltmusikpreis (MDR Figaro) gemeinsam mit Juanjo Mosalini zuerkannt.


Seit 2012 ist er künstlerischer Leiter vom speGTRa – Aachen Guitar Festival. David Kindt studierte Klarinette an der Stuttgarter Musikhochschule bei Norbert Kaiser, gefördert durch ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Zudem war er Stipendiat der Akademie des Symphonie-orchester des Bayerischen Rundfunks in München und Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs 2011 und 2014, verbunden mit der Aufnahme in die „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ (BAKJK) des Deutschen Musikrats. Seit 2012 ist er Soloklarinettist des Sinfonieorchesters Aachen. Als Soloklarinettist gastierte er außerdem bei namhaften Orchestern wie dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Deutschen

 Sinfonieorchester Berlin und an der Komischen Oper Berlin.  

David Kindt (links) und Vicente Bögeholz - Foto Sandra Borchert) 



Bibelgespräch im Duisburger Süden
 Bei den Bibelgesprächen in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd geht es in diesem Jahr um ein Thema, das im Trend liegt: Säen und Pflanzen. Allerdings braucht man keinen grünen Daumen, sondern Interesse am Austausch über biblische Texte. So geht es am Mittwoch, 24. August 2022 um 19 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103 a, um „Die sieben Früchte des gelobten Landes“ (4. Mose 13, Jff.). Interessierte sind herzlich willkommen. Mehr Infos hat Pfarrer Rainer Kaspers (0203 – 7297702, rainer.kaspers@ekir.de), mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

Gemeindezentrum der evangelischen Auferstehungskirche Ungelsheim - Foto https://evaufdu.de



- „Singe, wem Gesang gegeben“
- Kneipenquiz im gutgelüfteten Wanheimer Gemeindehaus

 Karl Hülskämper initiiert Senioren-Singkreis in Neumühl
Duisburg, 15. August 2022 - „Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder. Böse Menschen haben keine Lieder.“ Dieser bekannte Spruch ist gewissermaßen eine Aufforderung an alle „guten“ Menschen, nach Kräften zu singen. Und Karl Hülskämper, unter anderem Organist in der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, hat jetzt einen Senioren-Singkreis ins Leben gerufen, der sich an jedem ersten und dritten Donnerstag eines Monats von 10.30 bis 11.30 Uhr genau deshalb in der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz, dem Neumühler Markt, trifft.



Unter seiner Anleitung können die sangesfreudigen Senioren Volkslieder, Lieder zur Jahreszeit oder moderne geistliche Lieder wiederentdecken oder kennenlernen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. „Einfach hinkommen und mitsingen“, sagt Hülskämper. Der nächste Gesangstermin ist am kommenden Donnerstag, 18. August. Über Verstärkung würden sich die Mitglieder des Singkreises in jedem Fall freuen. Und der erfahrene Organist, Sänger und Chorleiter Karl Hülskämper ebenfalls. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://neumuehl.ekir.de/. Reiner Terhorst

 Organisten und Musiker Karl Hülskämper zeigt, zur honorarfreien Verwendung - Foto Reiner Terhorst


Kneipenquiz im gutgelüfteten Wanheimer Gemeindehaus
Seit Beginn der Pandemie hatten sich junge und ältere Ratefreudige per Videokonferenz oder auch unter freiem Himmel zum Wanheimer Gemeindequiz versammelt. Ehrenamtliche der evangelischen Gemeinde, die das Raten organisieren, laden nun wieder zum Kneipenquiz gutgelüftete Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, ein, wo alle Teilnehmenden am 24. August 2022 um 20 Uhr zusammenkommen.

Das Organisationsteam bittet um einen tagesaktuellen Corona-(Selbst-)Test. Vor Ort gibt es dann auf jeden Fall wieder Fragen der unterschiedlichsten Kategorien zu Themen wie Lokales, Christentum, Sport, Fernsehen und Wissenschaft, zu denen die Teilnehmenden ihr Wissen auf den Prüfstand stellen können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber wer sich meldet, bekommt eine Reservierung eines Tisches für die eigene Quizgruppe. Mehr Infos gibt es unter anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.


Ökumenischer Tiergottesdienst mahnt zur Bewahrung der Schöpfung

Duisburg, 13. August 2022 - Mit 23. Feiern hat der Ökumenische Tiergottesdienst unter freiem Himmel im Duisburger Norden eine lange Tradition, und seit einigen Jahren kommen die Menschen mit tierischer Begleitung auf dem Außengelände der Marxloher Kreuzeskirche zusammen. Nach der Corona-Zwangspause geht es am 21. August in diesem Jahr mit dem 24. Ökumenischen Tiergottesdienst weiter.

Anja Humbert, Pfarrerin der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh, und Schwester Mariotte Hillebrand, Pastoralreferentin der Pfarrei St. Johann Duisburg-Hamborn, sind zwei engagierte Persönlichkeiten, die mit Fug und Recht von sich sagen können, dass sie Duisburg, Menschen und Tiere in ihre Herzen geschlossen haben. Dafür engagieren sie sich und setzen in ihrer Arbeit Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung. Beide blicken voller Vorfreude auf den 21. August.

An diesem Sonntag gibt es um 12 Uhr der „Neustart“ der beliebten, lebendigen und vor Corona immer bestens besuchten jährlichen Feier. „Wir hoffen natürlich, dass die Zwangspause dem Besuch keinen Abbruch tun wird“, sagen sie und freuen sich auf gutes Wetter und regen Besuch. Die Kollekte des Gottesdienstes kommt der Duisburger Tiertafel und dem Verein „Jugend im Aufbruch“ zugute.

In diesem Jahr werden die zwei- und vierbeinigen kleinen und großen Gäste den Tiergottesdienst wieder auf dem Außengelände der Marxloher Kreuzeskirche an der Kaiser-Friedrich-Straße 40, feiern. Viele Jahre hatten sich Edgar Siemkes von den Ruhrpott-Reitern und seine Frau Helga mit viel Herzblut und großem Engagement um die Organisation gekümmert. Und nahezu von Beginn an war Pfarrerin Anja Humbert mit von der Partie. Zunächst wurde der Tiergottesdienst in Marxloh durchgeführt, dann stets auf dem AWO-Bauspielplatz in Neumühl und seit 2016 wieder auf dem Außengelände der Kreuzeskirche.

Tiergottesdienst an der Kreuzeskirche mit Pfarrerin Anja Humbert.


Pfarrerin Humbert, eine engagierte Tierfreundin und Hundehalterin, hat mit etwas verändertem Konzept, einem neuen Team und vielen Unterstützern aus ihrer Gemeinde dafür gesorgt, dass eine gute Tradition nicht nur erhalten bleibt, sondern zusätzlich ausgefrischt und belebt wurde. Und inzwischen ist Schwester Mariotte mit vielen Ideen und liebevollem Engagement mit dabei. 2019 kamen gut 200 Menschen zum Ökumenischen Tiergottesdienst. Über 50 Tiere begleiteten „ihre“ Menschen.

Die Hunde waren in der Überzahl, aber auch Katzen, Vögel, Hamster, Kaninchen und ein Meerschweinchen füllten den Gottesdienst teils lautstark mit Leben. Anja Humbert schmunzelt bei der Erinnerung, dass in früheren Zeiten auch schon mal ein Pferd mit dabei war. Sie und Schwester Mariotte sparten bei den bisherigen Tiergottesdiensten auch nicht mit kritischen, mahnenden Worten. Tierversuche wurden thematisiert, Tierquälerei, Überzüchtungen durch Profitgier angeprangert. „Muss denn eigentlich jeden Tag Fleisch auf den Tisch?“, fragte Humbert, als sie über die schlimmen Auswüchse bei der industriellen Massentierhaltung berichtete.

Ein vielstimmiges Nein der Gemeinde sprach ihr wohl aus der Seele. Und die Reaktion der Gottesdienstbesucher zeigte, dass sie etwas zum Nachdenken mit auf den Weg bekamen. Das soll auch diesmal am 21. August so sein. Es wird wieder gemeinsam gesungen und gebetet, mitgebrachte Tier sind natürlich erneut herzlich willkommen und werden am Schluss gesegnet. Anschließend  können alle das Mittagessen und die Musik vom Chor „Vielklang“ genießen.

Mit dabei sind auch Georg Zeppenfeld, der ein Programm für die älteren Besucher präsentiert, und der Verein „Cocker und Setter in Not“, der einen Einblick in seine Arbeit gibt.

Pfarrerin und Tierliebhaberin Anja Humbert mit ihren eigenen Hunden vor der Kreuzeskirche. Foto Reiner Terhorst


- Wieder „Acoustic Night“ in der Hochfelder Pauluskirche
- Meditative Spaziergänge von Marxloh nach Obermarxloh
- Religion in Zeiten der Pandemie

Wieder „Acoustic Night“ in der Hochfelder Pauluskirche
Duisburg, 12. August 2022 - Am 20. August 2022 ist wieder „Acoustic Night“ in der Hochfelder Pauluskirche. Diesmal gibt es besondere Kontraste, denn einerseits ist die Band „Der Mich & der Sprenz“ mit sogenanntem Schlagerpunk zu hören. Andererseits tritt Daniel Bongart auf, der als Liedermacher mit seinen Texten und der Gitarrenmusik, gefühlvolle Geschichten von und über Menschen erzählt.

Der Eintritt zu dem um 20 Uhr beginnenden Konzert ist frei; Spenden zur Kostendeckung sind gerne gesehen. Infos zur Pauluskirche und der evangelischen Gemeinde Hochfeld gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

Daniel Bongart - Foto: https://danielbongart.com; Mirjana Novacovic

 Gemeinde lädt zu meditativen Spaziergängen von Marxloh nach Obermarxloh ein
In der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh gibt es am Sonntag, 14. August 2022 eine besondere Aktion, zu der sie nicht nur die Großen, sondern auch Familien mit Kindern einlädt: Nach einem geistigen Impuls an der Marxloher Kreuzeskirche um 13 Uhr geht es in kleinen Gruppen - wer mag, auch alleine - auf drei möglichen Wegen durch die Kirchengemeinde.

Unterwegs gibt es verschiedene Stationen, an denen übers Smartphone Medien abgerufen und der Weg so erlebbar wird. So gibt es den Weg „Lebensläufe“, bei dem es um die eigene Bewertung geht, was die Menschen und ihr Leben umgibt. Der zweite Weg trägt den Namen „Veränderung“ uns ist besonders für Familien geeignet: Es geht über Spielplätze und die Kinder sollen mit Kreide den Weg bemalen.

Der dritte Weg heißt „Neuanfang“ und thematisiert den positiven Blick in die Zukunft. Egal welchen Weg die Teilnehmen wählen, auf allen Strecken sind QR-Codes zu finden, die über das Smartphone zu unterschiedlichen Dateien führe. So gibt es dann im Netz Lieder vom Gemeindechor, Psalmen, Gebete, Meditationen und „Traumreisen.“ Die Wege können alleine oder als Gruppe gegangen werden.

Alle Wege enden an der Obermarxloher Lutherkirche, wo eine Andacht um 17 Uhr den Tag durch die Gemeinde zusammenfasst. Geplant und organisiert haben „Kirche auf dem Weg“ die beiden Presbyter Markus Grzella und Benjamin Fürmann zusammen mit Vikar Jonathan Kohl, der gerne auch Rückfragen zur Aktion beantwortet (jonathan.kohl@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

V. l.: Vikar Jonathan Kohl, Markus Grzella und Benjamin Fürmann - Foto www.bonhoeffer-gemeinde.org


Religion in Zeiten der Pandemie

Christlich-Islamischer Gesprächskreis lädt zum Erfahrungsaustausch ein Der Christlich-Islamische Gesprächskreis trifft sich am Dienstag, 23. August 2022 um 19 Uhr DITIB-Begegnungsstätte an der Marxloher Merkez-Moschee, Warbruckstraße 51, und lädt herzlich ein, zum Thema „Religion in Zeiten der Pandemie“ mitzuhören, mitzudenken und mitzureden. Nach drei kurzen Inputs geht es  im Gespräch darum, was den Menschen in dieser Zeit Halt gegeben hat, welche Erfahrungen sie mit Krankheit, Tod und Trauer gemacht haben, ob und wie die fehlende Gemeinschaft sich bemerkbar gemacht hat und welche Abhilfen es gab und gibt.


- Meiderich: Klimaaktionstag mit Frühstück und Infoständen
- Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass - Lesung mit Burak Yilmaz in Wanheimerort

Kirchengemeinde Meiderich bittet zur Ideenbörse für eine lebenswerte Umwelt   Duisburg, 10. August 2022 - Menschen in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg-Meiderich haben sich schon viele Aktionen zum Klimaschutz einfallen lassen, und Gemeindemitglieder, Mitarbeitende und Pfarrerschaft machen auch bei vielen mit: von Spenden für die Anschaffung einer Solaranlage auf dem Dach, dem Müllsammeln im Stadtteil, dem Kronkorken-Recycling und noch vielem mehr.

Für den Schutz der Umwelt gibt es aber sicher noch viel mehr gute Ideen, und deshalb lädt die Gemeinde zu einem Klimaaktionstag ein, bei dem alle Vorschläge willkommen sind. Los geht´s am Samstag, 20. August 2022 um 10 Uhr mit dem Klimafrühstück im Gemeindezentrum Auf dem Damm 8, wo sich beim Schlemmen alle Umwelt- und Nachhaltigkeitsinteressierten kennenlernen und darüber austauschen können, wie schon durch kleine Dinge das Leben aller ein kleines bisschen grüner und die Welt damit ein wenig besser gemacht werden kann. Konkrete Vorschläge sind gerne gesehen, denn die Gemeinde möchte durch die vorhandenen und noch folgenden Aktionen bald auch das Umwelt- und Klimaschutzzertifikat „Grüner Hahn“ erhalten.

Infos zum Klima-Aktionstag, den bisherigen Umweltmaßnahmen und dem gesamten Gemeindeleben gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und per Telefon im Gemeindebüro unter der Rufnummer 0203-4519622.

Klima-Infostand über die Aktionen zur Umwelt - Foto www.kirche-meiderich.de


Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass - Lesung mit Burak Yilmaz in Wanheimerort

Burak Yilmaz, gebürtiger Duisburger, erhielt vor zwei Jahren im Alter von 33 Jahren für sein vielfältiges Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus sowie für eine inklusive Erinnerungskultur das Bundesverdienstkreuz. Am Freitag, 19. August 2022 ist der Pädagoge zu Gast im evangelischen Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort und liest aus seinem Buch „Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass“, das ein einzigartiger Lebensbericht und Zeugnis gegen den Hass ist.

Aufgewachsen in einem türkisch-kurdischen Haushalt, besuchte mit Burak Yilmaz - Foto Pascal Bruns - das katholische Abtei- Gymnasium und auch eine Koranschule. Nach dem Studium der Pädagogik, Anglistik und Germanistik wurde er Projektleiter bei „HeRoes Duisburg“.

Mit seiner Arbeit engagiert er sich für seine eigenen wichtigsten Werte: Freiheit und Gleichberechtigung der Menschen. Mit dem Projekt „junge Muslime in Auschwitz“ bereitet Burak Fahrten mit Jugendlichen nach Auschwitz vor und arbeitet die Erlebnisse danach mit den Teilnehmenden auf: Er redet mit ihnen über Rassismus, Antisemitismus, den Holocaust und die deutsche Erinnerungskultur.

Ein zentrales Thema ist immer wieder die eigene migrantisch-deutsche Identität. Burak hilft jungen Menschen, einen Zugang zu den eigenen Gefühlen zu finden. Der Eintritt zu der von der Friedrich- Naumann Stiftung unterstützten Lesung in Wanheimerort, ist frei; Beginn ist um 18.30 Uhr; der Autor steht danach gern zum Gespräch zur Verfügung. Mehr Infos zum Engagement von Burak Yilmaz gibt es unter www.burak-yilmaz.de; Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.   



 

- Yoga für alle Generationen und Näharbeiten gegen Spende
- Platz zum Spielen und Toben im Obermeidericher Miniclub

Yoga für alle Generationen und Näharbeiten gegen Spende
Duisburg, 08. August 2022 - Neue Angebote am Vogelsangplatz In der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort gibt es nach der Sommerpause im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 neue, interessante Angebote. Dazu gehört auch, dass ab dem 16. August immer dienstags zwischen 10 und 12.30 Uhr Interessierte im Gemeindehaus gegen eine kleine Spende ihre Kleidung ändern lassen können und je nachdem, was zu nähen ist, sogar bei einem Kaffee darauf warten. Die Arbeiten übernehmen versierte Ehrenamtliche, die nun aufgrund eines Spendenaufrufs über gleich mehrere Nähmaschinen verfügen.

Eine Bitte haben die Damen des Näh-Teams: es sollte nur saubere Kleidung zur Reparatur vorbeigebracht werden. Außerdem starten am 16. und 17. August die beliebten Yoga-Kurse wieder, angeboten wird auch ein Kurs für ältere Menschen, bei dem Yoga auch wunderbar sitzend auf einem Stuhl geübt und genossen werden kann. Nachfragen beantwortet Maria Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der Evangelischen Gemeinde Duisburg Wanheimerort (Tel.: 0203 770134). Sie hat auch genaue Infos zu den Yogakursen. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.



Platz zum Spielen und Toben im Obermeidericher Miniclub

Im Miniclub der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich gibt es wieder mehr Platz, da einige der Mädchen und Jungen nun im Kindergarten weiterspielen. Die jüngeren Geschwisterkinder, alle im Alter zwischen wenigen Monaten und zwei, drei Jahren, treffen sich weiterhin jeden Donnerstag um 9 Uhr im Gemeindezentrum an der Emilstraße und würden sich freuen, neue Gesichter kennenzulernen.
Kleine Gäste des Miniclubs - Foto www.obermeiderich.de


Wer Zeit und Lust hat, kann einfach mit den Eltern im Schlepptau vorbeikommen. Informationen zu dem kostenfreien Angebot gibt es bei Gemeindediakonin Gisela Rastfeld (015739117304); Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de



Kinderbibelmorgen in Wanheimerort
Die Evangelische Gemeinde Duisburg Wanheimerort lädt wieder zum Kinderbibelmorgen. Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren treffen sich am Samstag, 20. August 2022 im Gemeindehaus Vogelsangplatz und beginnen - bevor es in kindgerechter Weise um Gott und die Welt geht - den Bibelmorgen um 9.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Weitere Informationen hat Pfarrer Jürgen Muthmann (Tel.: 0203 / 722383 oder per Mail: Juergen. Muthmann@ekir.de).



 

- Strümpe spielt im Rahmen des Orgelfestival.Ruhr
- Emils Pub öffnet wieder: Kirchengemeinde lädt zum Freitags-Treff ein
- Gemeindeversammlung in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche

Strümpe spielt im Rahmen des Orgelfestival.Ruhr
Duisburg, 05. August 2022 - „Vive la France“ heißt der Titel des Orgelkonzertes, welches Salvatorkantor Marcus Strümpe am Sonntag, den 14. August 2022 um 18 Uhr im Rahmen des diesjährigen Orgelfestivals in der Duisburger Salvatorkirche spielt. Frankreich gilt als DIE Orgelnation schlechthin, mit bedeutenden Komponisten, Orgeln, Organisten und Kathedralen, welche alle einen enormen Einfluss auf die Orgelmusikgeschichte haben.

Strümpe macht einen Streifzug durch vier Jahrhunderte und spielt Werke von Couperin, welcher Organist der Kapelle von Versailles um 1700 war und César Franck, dessen 200. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern. Der zu hörende „Choral a-moll“ gilt als sein bekanntestes Orgelwerk.  Außerdem erklingen Werke von Olivier Messiaen und Joseph Bonnet. Dessen „In memoriam Titanic“ verarbeitet den Choral „Nearer my god to thee“, der beim Untergang des Schiffes von der Bordkapelle gespielt wurde.

Der Eintritt zu dem einstündigen kostet Konzert 10 Euro, Schüler und Studenten zahlen nichts. Eine Einführung gibt es gegen 17.45 Uhr. Mehr Infos zum Festival gibt es unter www.orgelfestival-ruhr.de; mehr Infos zur Kirche unter www.salvatorkirche.de.

Salvatorkantor Marcus Strümpe - Foto Mischa Blank

Emils Pub öffnet wieder: Kirchengemeinde lädt zum Freitags-Treff ein
Für die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich ist „Emils Pub“, der Freitags-Treff im Foyer des Gemeindezentrums an der Emilstraße 27, ein echter Erfolg. Den Pub gibt es seit mehr als acht Jahren, vorbereitet und durchgeführt von einem Team mit vielen Ehrenamtlichen - jedes Mal kommen immer mehr als 50 Besucher. Am Freitag, 12. August 2022 geht Emils Pub in die nächste Runde.

Ab 19 Uhr können die Besucherinnen und Besucher bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott und die Welt und Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  

 "Emils Pub" aus dem Jahr 2017 - Foto www.obermeiderich.de)


Mini-Gottesdienst für Kinder in der Marienkirche

Einen Minigottesdienst gibt es am Sonntag, 14. August 2022 um 11.30 Uhr in der Marienkirche Innenstadt, Josef-Kiefer-Straße 10. Eingeladen sind alle Kinder im Alter bis zu sieben Jahren mit ihren Familien. Den 20minütigen Gottesdienst, der sich bei den Inhalten und Liedern nach den Möglichkeiten und dem Temperament der Jüngsten orientiert, leitet Pfarrer Stephan Blank. Danach folgen ein kreativer Teil im Gemeindehaus und ein gemeinsames Essen. Weitere Infos hat Pfarrer Blank (Tel.: 0203 / 24808).

Die im letzten Jahr frisch renovierten Marienkirche - Foto: Ulrich Sorbe

 

 
Gemeindeversammlung in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche
Die Leitung der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis sucht regelmäßig das Gespräch und den Austausch mit den Gemeindemitgliedern aus den Gemeindebezirken Buchholz, Wedau und Bissingheim und lädt ein zu Information und Diskussion: so auch zur nächsten Gemeindeversammlung am Sonntag, 14. August 2022, gegen 11.30 Uhr - im Anschluss an den Gottesdienst - in der Jesus-Christus-Kirche in Buchholz.


Auf der Tagesordnung steht ein Bericht über die aktuelle Gemeindesituation, insbesondere über die Frage, welche Auswirkungen die Pandemiezeit auf das Gemeindeleben hatte und hat. Zudem wird über das Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt gesprochen, das die Gemeinde erstellt hat und gemeinsam mit dem Jugendzentrum Arlberger in die Gemeindekonzeption aufgenommen hat.

Damit kommen umfangreiche Anforderungen auf alle beruflich und die meisten ehrenamtlichen Mitarbeitenden zu. Zudem werden weitere Details zu den geplanten Maßnahmen im Bereich der Toilettenanlage an der Jesus-Christus-Kirche, Küchenneubau, zum Büro-Umzug und zu einem neuen, barrierefreien Zugang zum Jugendzentrum vorgestellt. Außerdem geht es um die Umsatzsteuerpflicht, die ab dem 1. Januar 2023 auch für Gemeinden gelten (betrifft u.a. Eintrittsgelder, Kuchenverkäufe, Kleiderladen und Freizeiten).

Auf der Tagesordnung stehen zudem die Themen Abendmahlsverständnis und Planung der Gottesdienste (bis 2025 sollen mehr und mehr Gottesdienste in die Jesus-Christus-Kirche verlagert werden). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis.duisburg.de.

 

- Klaus Andrees: Pastor im Ehrenamt und Seelsorge aus Leidenschaft
- Neudorf: Festlicher Abschied für Pfarrer Mück wird jetzt nachgeholt
- Geh aus mein Herz und suche Freud

Klaus Andrees: Pastor im Ehrenamt und Seelsorge aus Leidenschaft
Duisburg, 04. August 2022 - Das große Jubiläum fiel für Klaus Andrees mitten in die Pandemie, so dass die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm ihrem langjährigen Presbyteriumsmitglied erst in diesem Sommer im festlichen Rahmen für einen seiner wichtigen Dienste danken konnte: Klaus Andrees ist seit nunmehr 27 Jahren sogenannter „Pastor im Ehrenamt“ und hat seitdem in unzähligen Gottesdiensten gepredigt. Dazu hatte er 1993 eine Ausbildung als Gemeindeprediger bzw. Prädikant begonnen, die er 1995 mit der Ordination durch den damaligen Superintendenten des ehemaligen Evangelischen Kirchenkreises Duisburg Süd abschloss.

Seitdem hat er unzählige Gottesdienste geleitet, gestaltet und dort natürlich auch im Talar gepredigt. Pfarrer Schmidt schreibt dazu im „Gemeindegruß“: „Es sind Gottesdienste, aus denen wir Gemeindemitglieder immer etwas mitnehmen können in unseren Alltag, weil Klaus Andrees die ´Frohe Botschaft` mit seiner markanten, tiefen Stimme in unsere Zeit und unsere aktuelle Situation hineinspricht.“ Klaus Andrees, der bis zu seinem Ruhestand als Lehrer für evangelische Religion und Musik an einem Gymnasium tätig war, konnte dort durch eine zertifizierte Ausbildung auch als Schulseelsorger wirken. Die Seelsorge stand und steht bei seinem Engagement für die Menschen und die evangelische Kirche an vorderster Stelle.

Foto Rald Bade


So engagierte er und engagiert sich bis heute ehrenamtlich nicht nur auf Gemeindeebene, sondern auch beim Evangelischen Kirchenkreis Duisburg: unter anderem bis vor einiger Zeit als Vorsitzender des Fachausschusses „Seelsorge“, als Vorsitzender des „Förderkreises TelefonSeelsorge“, als Mitglied der „AG Notfallseelsorge“ und aktiver Notfallseelsorger. Zudem begleitet er mit anderen in Teams Hinterbliebene nach Katastrophen, angeboten durch die Stiftung Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland, in der er auch Mitglied des Kuratoriums ist. Zudem vertritt Klaus Andrees unseren Kirchenkreis in der Landessynode.  

Vorgezeichnet war diese enge Verbindung zur evangelischen Kirche nicht. Denn er - aufgewachsen in Großenbaum - war zwar schon als Kind und Jugendlicher mit der Gemeinde verwoben, spielte in der Gemeindeband und war in der Jugendarbeit tätig. Doch nach Ausbildung, Bundeswehr und Studium schlief der Gemeindebezug ein. Die Verbindung zur Gemeinde begann wieder mit dem Taufgespräch und der Taufe seines Sohnes. Sie führte dazu, dass Klaus Andrees schon zwei Jahre später, 1988, als Kandidat zur Presbyteriumswahl antrat, dem er bis 2020 angehörte. Als Prädikant wird er aber nach wie vor in dem einen oder anderen Gottesdienst predigen. Denn die Freude an der Ansprache der Menschen und die Sorge mit ihnen und um sie lassen den mittlerweile 72jährigen auch heute nicht los. Erwähnt werden muss auch, dass er auch den Universitätschor "Salto Corale" über viele Jahre leitete.

Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de. Info: In der Evangelischen Kirche im Rheinland können ehrenamtlich Mitarbeitende auf Antrag des Presbyteriums einer Kirchengemeinde nach landeskirchlichen Vorbereitungskursen ordiniert und in den Dienst der Prädikantin oder des Prädikanten berufen werden. Sie werden wie die Frauen und Männer im Pfarramt beauftragt, das Evangelium zu verkünden und die Sakramente zu verwalten. In der Ausübung ihres Dienstes tragen sie einen Talar. Etwa 650 ehrenamtliche Prädikantinnen und Prädikanten gibt es in rheinischen Kirche. Sie kommen aus allen Altersgruppen, Berufen und sozialen Schichten. Die Ausbildung zum Prädikanten findet in Blockseminaren statt, dauert etwa zwei Jahre und wird in der Gemeinde von einer Mentorin oder einem Mentor begleitet.

Neudorf: Festlicher Abschied für Pfarrer Mück wird jetzt nachgeholt
Winfried Mück ist schon seit über einem Jahr im Ruhestand. Der Pfarrer, der fast 40 Jahre für die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-Ost gearbeitet hat, konnte bisher nicht im passenden Rahmen verabschiedet werden. Das wird nun nachgeholt in einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, 14. August 2022 um 15 Uhr im Gemeindezentrum an der Wildstr. 31. Dort wird Winfried Mück durch Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg offiziell von seinem Amt entpflichtet. Wer Pfarrer Mück danken und ihm auch nachträglich alles Gute wünschen möchte, ist herzlich zu dem anschließenden Empfang eingeladen. Um besser planen zu können, bittet die Gemeinde um eine Anmeldung bis zum 5. August 2022 (per E-Mail an pfarrbuero.neudorf-ost@ekir.de oder per Telefon: 0203 / 353149).

Offiziell in sein Amt als Pfarrer eingeführt wurde Winfried Mück in Neudorf-Ost zwar erst 1983, doch den Menschen war er da schon kein Unbekannter, denn schon seit 1981 war er dort als Hilfsprediger tätig gewesen. Von da an bis zum Ruhestand Anfang 2021 hat Pfarrer Mück Kontakt mit sehr vielen Menschen gehabt: mit kleinen und großen Gemeindemitgliedern durch Gottesdienste, Kreise, Gruppen und in der gemeindeeigenen Kita. Er hatte ebenso Begegnungen und Gespräche mit vielen Menschen im Stadtteil, mit Eltern und Kinder bei den Taufen, mit Konfirmandinnen und Konfirmanden und ihren Eltern und auch mit über vielen getrauten Paaren.

Ebenso auch mit Angehörigen von Verstorbenen der zahlreichen Beerdigungen, die er durchgeführt hat. Zu den vielen weiteren „selbstverständlichen“ und weniger sichtbaren Aufgaben im Pfarramt - wie Seelsorge oder Gremienarbeit - kam die Betreuung und Leitung des Anfang der 2000er Jahre begonnenen Langzeit- und Großprojekts: dem kompletten Umbaus des 1936 erbauten Gemeindehauses an der Wildstraße. Es entstand schließlich ein modernes Gemeindezentrum mit einem lichtdurchfluteten Kirchsaal, ansprechenden Gemeinderäumen, Büros, Küche, einem weiteren großen Multifunktionsraum und dem angegliederten Musikkindergarten. Das Gemeindezentrum ist mit der Anerkennung „bester Bau am Niederrhein 2006“ ausgezeichnet. Darauf ist nicht nur die Gemeinde, sondern auch Pfarrer Mück stolz.

In der Kirchengemeinde Neudorf-Ost ging es in den letzten Monaten darum, eine Nachfolge für Pfarrer Mück zu finden. Seit der Pensionierung von Winfried Mück ist Rainer Gertzen in der Gemeinde tätig. Er ist als „Pfarrer im pastoralen Dienst im Übergang“ Teil eines Programms der Evangelischen Kirche im Rheinland, bei dem erfahrene Geistliche Gemeinden bei der Umstellung auf veränderte Bedingungen beistehen; so auch wenn von einer Pfarrperson Abschied genommen werden muss und die Pfarrstelle neu zu besetzen ist. Nach einem intensiven, konstruktiven Beratungsprozess hat sich das Presbyterium nun entschieden, die Pfarrstelle mit Pfarrer Tillmann Poll zu besetzen. Der junge Pfarrer, der zurzeit noch seinen Probedienst in Köln absolviert, wird Anfang Oktober mit seiner Familie nach Neudorf ziehen und dann die Pfarrstelle mit 75% Dienstumfang übernehmen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-ost.de.

Pfarrer Winfried Mück bei seiner Ordination links neben Pfarrer Helmut Blank, dem damaligen Superintendenten des ehemaligen Evangelischen Kirchenkreises Duisburg Süd. Foto: Archiv Evangelischer Kirchenkreis Duisburg; Andreas Probst


Geh aus mein Herz und suche Freud
Bekanntes Sommerlied steht im Mittelpunkt des Großenbaumer Sonntagsgottesdienstes Am 7. August steht in der Großenbaumer Versöhnungskirche um 11 Uhr das weit über die Kirchen hinaus bekannte Sommerlied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ im Mittelpunkt des Sonntagsgottesdienstes. Der von Paul Gerhardt geschriebene und 1653 erstmals veröffentlichte Text hat es in seinen Vertonungen nicht nur in die meisten evangelischen Gesangbücher geschafft, sondern wurde im 19. Jahrhundert sogar zum Volkslied, das auch heute noch vielen Menschen bekannt ist.

Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt herzlich zu dem Gottesdienst ein, wo natürlich dieses Lied gemeinsam gesungen wird. Der Gottesdienst greift aber mit Bildern, Musik und Texten auch Inhalt und Botschaft des Liedes auf, in dem es auch um die Bewunderung und Bewahrung der Schöpfung geht. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

Versöhnungskirche Großenbaum - Foto: Tanja Pickartz

 

 

Konrad Voppel verstorben

Duisburg, 02. August 2022 - Der langjährige Kantor der Duisburger Salvatorkirche und Gründer der Salvatorkantorei, Konrad Voppel, ist vor kurzem im Alter von 96 Jahren in seiner letzten Wahlheimat Bremerhaven verstorben. Voppel wurde 1925 in Leipzig geboren und war dort einer der letzten Schüler der Organistenlegende Karl Straube. Er kam 1951 nach Duisburg und begründete in der Salvatorkirche als erster hauptamtlicher Kantor ein reiches kirchenmusikalisches Leben.

In seiner fast 40jährigen Dienstzeit erklangen hier besonders oft die großen Oratorien und Orgelwerke Bachs. Als Dozent für Orgel hat Voppel an der Düsseldorfer Robert Schumann Musikhochschule zahlreiche Kantoren ausgebildet. Auch seiner Ausstrahlung als Bachpreisträger der Stadt Leipzig verdankt die Salvatorkirche bis heute ihren kirchenmusikalischen Schwerpunkt, der weit über die Stadtgrenzen wahrgenommen wird.

 Konrad Voppel mit dem damaligen Oberbürgermeister Josef Krings, der Voppel 1976 die Mercatorplakette verlieh. Fotos Andreas Probst

 

-  Superintendent Dr. Urban zum Todestag von Graham Bell
- Pfarrer Hoffmann am Service-Telefon der evangelischen Kirche
- Innehalten und Friedensgebet - Andachten in der Gnadenkirche Wanheimerort

In Verbindung bleiben - Superintendent Dr. Urban zum Todestag von Graham Bell
Duisburg, 02. August 2022 - Am 2. August vor 100 Jahren ist Alexander Graham Bell gestorben. Warum und mit welcher Erfindung er unser Leben reicher gemacht hat, sagt Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in seiner aktuellen Videobotschaft auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“; Infos zum Kirchenkreis und den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

Hier ist der Redetext des Videostatements:   << Einfach mal anrufen. Hören, wie es den Anderen geht. Sehen, was los ist. Ohne so ein Smartphone wären die Meisten von uns ganz schön abgeschnitten von der Welt und von denen, die uns wichtig sind. Erfunden hat das Telefon, nicht das hier, aber seinen Urahnen, der amerikanische Erfinder Alexander Graham Bell.

 Der ist vor genau 100 Jahren gestorben. Mit seiner Erfindung hat Bell unser Leben reicher gemacht. Weil es gut tut, vom anderen zu wissen. Für Christinnen und Christen ist für gewöhnlich der Heilige Geist zuständig für die Verbindung. Heute danken wir für eine ganz weltliche Erfindung. Aber wer weiß, wer bei Bells genialem Einfall seine Finger im Spiel hatte. In jedem Fall: Bleiben Sie in Verbindung.  >>


Pfarrer Hoffmann am Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall.

Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte.

Das Service-Telefon ist am Montag, 8. August 2022 von Martin Hoffmann  Foto: www.hochfeld.ekir.de, Pfarrer in der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld, besetzt.

Innehalten und Friedensgebet - Andachten in der Gnadenkirche Wanheimerort
Die evangelische Gemeinde Wanheimerort lädt zu gleich zwei Andachten in dieser Woche in die Gnadenkirche, Paul-Gerhardt - Str. 1, ein. Beim „Innehalten in der Wochenmitte“ am morgigen Mittwoch, 3. August, können Gläubige um 19.30 Uhr bei Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu kommen.
Am Freitag, 5. August kommen die Menschen am gleichen Ort um 18.30 Uhr zur monatlichen Friedensandacht zusammen, bei der alle gemeinsam und jede und jeder für sich, Trauer und Ängste wegen des Kriegs und ihre Hoffnungen auf Frieden vor Gott bringen können. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

 Gnadenkirche Wanheimerort -(Foto Evangelischer Kirchenkreis Duisburg, Tanja Pickartz


- Posaune, Klavier und Orgel beim letzten sommerlichen Konzert in Hamborn
- Pfarrer Korn am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

Pfarrer Korn am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
Duisburg, 30. Juli 2022 - Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 5. August 2022 heißt Pfarrer Stefan Korn Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter
www.salvatorkirche.de.


Posaune, Klavier und Orgel beim letzten sommerlichen Konzert in Hamborn
Sigrid Raschke und Klaus Müller konzertieren seit 2007 als Duo, und die gemeinsame Lust an ausgefallenem Repertoire und eine große Spielfreude prägt ihr Zusammenspiel. Das möchten die beiden bei dem – in diesem Jahr – letzten sommerlichen Orgelkonzert in der Friedenskirche in Duisburg-Hamborn, Duisburger Straße 174, unter Beweis stellen.

Die Dortmunder Posaunistin und der in Berlin lebende Musiker (Orgel und Klavier) spielen am 3. August 2022 um 20 Uhr die Romanze für Posaune und Orgel von Max Reger, Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Posaune und Klavier (nach dem Konzert für Horn und Orchester KV 447), Nicolaus Bruhns Praeludium und Fuge e-Moll für Orgel sowie Werke von Joachim Gies, Frigyes Hidas, Jehan Alain, Friedrich Constantin Homilius, Felix Mendelssohn und Alexandre Guilmant.

 Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum mit der Musikerin und dem Musiker nach dem Konzert beim Umtrunk im Kirchgarten ins Gespräch kommen. Der Eintritt kostet zehn Euro, aktuelle Infos zu den Konzerten der Reihe und Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de. Über die Künstlerin und den Künstler (Infos zusammengestellt von Tiina Henke Mobil: 0151 59839539‬; tiinamarjatta@posteo.de): Sigrid Raschke studierte Musik mit dem künstlerischen Hauptfach Posaune an der damaligen Musikhochschule Dortmund und unterrichtete an der städtischen Musikschule sowie an der Universität Dortmund.

Theaterengagements führten sie nach Dortmund, Bielefeld, Essen und St. Gallen; außerdem wirkt sie freischaffend in Orchestern bei zahlreichen Konzerten mit und gastiert auch solistisch. Klaus Müller studierte an den Musikhochschulen in Hamburg und Lübeck Ev. Kirchenmusik. Besonders geprägt haben ihn seine langjährigen kirchenmusikalischen Tätigkeiten an den Evangelischen Stadtkirchen in Oberhausen, Dortmund und Lübeck. Seit 2020 lebt Klaus Müller in Berlin und wirkt als Kantor in der Evangelische Kirchengemeinde Rudow.  

Sigrid Raschke und Klaus Müller




Kirchen und Gemeinden in Duisburg

 

Katholische Kirche Duisburg Dekanat Duisburg-Mitte (ab 1. Oktober 2006)

PFARREI LIEBFRAUEN  (Pfarrkirche: St. Joseph)
Dellplatz 35
47051 Duisburg (Mitte)
Tel.: 0203/21900  Fax 0203/2981950
Pfarrer Bernhard Lücking
E-Mail:
liebfrauen.duisburg-mitte@bistum-essen.de

Mit den Gemeinden:

  • St. Michael
    Markusstraße 27
    47055 Duisburg (Wanheimerort)
    Tel.: 0203/77895-0 und 7789510  Fax: 0203/7789566
    Pfarradministrator: Hans-Peter Latsch

    Filialkirche St. Petrus Canisius
    Sperlingsgasse 34
    47055 Duisburg (Wanheimerort)
    Tel.: 0203/770169  Fax: 0203/7391763
    E-Mail: spc-du@t-online.de

  • St. Ludger
    Ludgeriplatz 33
    47057 Duisburg (Neudorf)
    Tel.: 0203/355182 Fax: 0203/375728
    Rainer Hesse
    E-Mail:
    st.ludger.duisburg-neudorf@bistum-essen.de


    Filialkirche St. Elisabeth
    Duissernstraße 22
    47058 Duisburg (Duissern)
    Tel.: 0203/331698 Fax: 0203/342082
    Bruno Freyaldenhoven

  • St. Gabriel
    Gneisenaustraße 269
    47057 Duisburg (Neudorf)
    Tel.: 0203/353592 Fax: 0203/362948
    Manfred Pötschick
    E-Mail:
    st.gabriel.duisburg-neudorf@bistum-essen.de

  • Kroatische Gemeinde (Kirche St. Joseph)

  • Italienische Gemeinde (Kirche St. Joseph)

Weitere Kirchen
(Kirchen, für die das Bistum keine
Kirchensteuermittel mehr zur Verfügung
stellen kann und über deren weitere
Verwendung noch zu beraten ist)

St. Clemens
, Klemensstraße 38, DU-Kaßlerfeld
Heilig Kreuz, Essenberger Straße 204, DU-Neuenkamp
Liebfrauen, Landfermannstraße, DU-Mitte
St. Anna, St. Anna-Weg 5, DU-Neudorf
St. Peter, Brückenstraße 32, DU-Hochfeld
Kapelle St. Martin, Werthacker, DU-Duissern

Fläche des Stadtgebietes 

232,8 qkm

Einwohner (12/2006) 
davon Katholiken  

498 000
180.074 (35,5 %)

Pfarrgemeinden 

50 (32 zum Bistum Essen,
18 zum Bistum Münster) 

aktive Priester 

71 (davon  50 Pfarrer) 

Priester im Ruhestand 

12

Diakone 

10

Ausländerseelsorger 

4

Gemeinde-/Pastoraleferent(inn)en 

20

Jugendpfleger/in

5

Katholische Schulen in freier Trägerschaft 

2 (Bischöfliche Gymnasien) 

Katholische Grundschulen 

12

Katholische Hauptschulen 

1

Katholische Kindergärten/Kinderhorte 

73

Kinderheime in katholischer Trägerschaft 

2

Krankenhäuser in katholischer Trägerschaft 

7

Fachklinik für Suchtkranke 

1

Altenheime in katholischer Trägerschaft 

7

Katholisches Jugendamt/BDKJ-Stadtstelle

1

Katholische Jugendberufshilfe

1

Offene Türen in katholischer Trägerschaft

3

Katholische Öffentliche Büchereien 

29

Katholische Familienbildungsstätten 

3

Katholisches Bildungswerk 

1

Klöster

2

Josef-Kiefer-Str. 4, 47051 Duisburg - 0203/24881

Dellplatz 29, 47051 Duisburg - 0203/2981987

Dellplatz 35, 47051 Duisburg - 0203/21900

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/997110

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/2951227

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/2951 - 0

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/2951230

Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg - 0203/2951 - 0

Juliusstr. 10, 47053 Duisburg - 0203/662329

Marientorstr. 46, 47051 Duisburg - 0203/99299 - 0


Caritasverband (mit ca. 700 hauptamtlichen Mitarbeitern)

allgemeine Sozialberatung; Betreuungen; Beratungsstelle für Eltern, Kinder u. Jugendliche;
sozialpädagogische Familienhilfe; Kur- u. Erholungshilfe; Schuldnerberatung; Beratung für
Frauen in Not- und Konfliktsituationen;
Suchthilfezentrum "Nikolausburg"; Beratungsstelle für ältere Menschen u. Angehörige; Altenhilfe u. -erholung; Begegnungsstätten;  Essen auf Rädern; Häusliche Alten- und Krankenpflege; Altenheime; Krankenhaussozialdienst; Katholische Krankenhaushilfe; Schifferkinderheim;
Reha-Einrichtung f. psychisch Behinderte; Appartementhaus für Mutter u. Kind; Sozialdienst für ausländische Einwohner; Rechtsberatung für Ausländer; Gemeindecaritas; ökumenische Bahnhofsmission