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Kostenfrei: 0800 00 22 8 33 - Kurzwahl 22833 (69 Cent pro Minute) 
SMS mit  Inhalt „apo“ an 22 8 33 (69 Cent pro SMS) und „Ja“ zur Ortung

Die Krebsberatung in Duisburg bietet am 19.09. ab 15.00 Uhr
eine Psychoonkologische Beratung an. Anmeldung: 0152/26 25 12 32"

 

Das FORUM Demenz als Wegbegleiter für Betroffene und Angehörige

Zum Welt-Alzheimertag am Donnerstag, 21. September 

DUISBURG,20. September 2017 - Seit 1994 lenkt der Welt-Alzheimertag am 21. September die Aufmerksamkeit auf eine Krankheit, die viele Menschen fürchten und über die sie zugleich nicht gern sprechen. Zum Welt-Alzheimertag weist die AWO-Duisburg deshalb auf die lebenspraktischen Hilfen des FORUM Demenz hin. Die Mitarbeiterinnen beraten am Welt-Alzheimertag von 9 bis 16 Uhr im AWO-Kranichhof auf der Düsseldorfer Straße 507 in Wanheimerort.  

 

Knapp 7.000 Bürgerinnen und Bürger in Duisburg sind von einer Demenz betroffen. Jährlich werden etwa 2.000 Neuerkrankungen registriert. Nach der Diagnose ist die Ratlosigkeit bei Betroffenen und Angehörigen groß. Gerade deshalb ist Wegbegleitung dringend notwendig.  

 

Seit 2003 hilft das FORUM Demenz der AWOcura weiter. Das FORUM spricht Bürgerinnen und Bürger aus den Bezirken Innenstadt und Süd sowie aus dem Westen der Stadt an. Täglich erhalten Ratsuchende im AWO-Kranichhof auf der Düsseldorfer Straße 507 in Wanheimerort mehr als nur Hinweise und Zuspruch.

 

Elisabeth Weber (Foto), die gemeinsam mit Julia Urban für das FORUM Demenz der AWOcura tätig ist, erklärt: „Wir sprechen nicht nur einmal mit den Menschen. Wir bieten eine Begleitung über den gesamten Verlauf der Erkrankung hinweg an.“

 Was Betroffene und Angehörige besonders bewegt, beschreibt Julia Urban: „Im Mittelpunkt steht zunächst das Krankheitsbild. Was ist Demenz, welcher Verlauf ist zu erwarten? Wir erörtern den Umgang mit der Krankheit und dem Kranken.“ 

 

Versorgungsmöglichkeiten und Entlastungsangebote seien ebenfalls immer ein Thema. Da gibt es mehr, als man meint. Fragen zur Pflegeversicherung und zur Vorsorgevollmacht kommen zudem auf den Tisch.

 

Das FORUM Demenz ist nicht nur am Welt-Alzheimertag für die Menschen da. Elisabeth Weber: „Man kann uns immer anrufen oder eine E-Mail schreiben. Wir machen dann gleich einen Termin aus. Wir beraten hier bei uns im Büro im AWO-Kranichhof auf der Düsseldorfer Straße in Wanheimerort. Aber wir fahren auch raus zu Hausbesuchen.“

 

19 049 Patientinnen und Patienten wegen Alzheimer im Krankenhaus behandelt
Im Jahr 2015 wurden 19 049 Patientinnen und Patienten wegen der Alzheimer-Krankheit im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages am 21. September weiter mitteilt, ist damit die Zahl der stationär behandelten Fälle in den letzten 15 Jahren insgesamt um 85 % angestiegen. Bei den Männern betrug der Anstieg in diesem Zeitraum sogar 125 % (auf 7 578 Fälle), bei den Frauen 65 % (auf 11 471 Fälle).

 

Neue Arzneimittel: teuer und wenig innovativ
Hohe Preise, wenig Innovation - so lautet die Beurteilung für die meisten neu auf den Markt gekommenen Arzneimittel. Das zeigt der Innovationsreport 2017, der heute von der Techniker Krankenkasse (TK) vorgestellt worden ist. In Nordrhein-Westfalen verordnen Ärzte am häufigsten neue Medikamente, die für den Patienten keinen Zusatznutzen gegenüber bereits vorhandenen Präparaten haben.

Im Innovationsreport wurden 32 Wirkstoffe untersucht, die 2014 auf den Markt gekommen sind. Dabei wurden folgende Fragen gestellt: Verbessert das neue Medikament eine bestehende Therapie? Hat es einen Zusatznutzen für die Patienten? Und: Bleiben die Kosten im Rahmen? Bewertet wurden die Wirkstoffe nach dem Ampelschema: von "Grün" bis "Rot".

Das Ergebnis fiel recht eindeutig aus: Die Mehrzahl der Medikamente stellt keine echten Innovationen dar. Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr keine grüne Ampel vergeben. 17 Präparate erhielten eine gelbe Ampel, 15 sogar eine rote. Dem insgesamt geringen Zusatznutzen stehen enorme Preissteigerungen gegenüber. Der durchschnittliche Preis pro Packung eines neuen Medikaments stieg innerhalb eines Jahres um 73 Prozent - von 1.400 auf knapp 2.500 Euro. "Für uns steht im Sinne unserer Versicherten an erster Stelle, dass mit neuen Präparaten auch wirkliche Fortschritte in der Therapie erzielt werden", sagt Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung in NRW.
"Hohe Preise ohne Innovation und therapeutischen Nutzen sind nicht gerechtfertigt und gehen zu Lasten aller Beitragszahler." Die Ausgaben im Bereich der Arzneimittel steigen weiter. Der Innovationsreport zeigt außerdem, wie oft neue Arzneimittel ohne Zusatznutzen in Deutschland verordnet werden. NRW ist Spitzenreiter im Bundesdurchschnitt.
Demnach bekamen 3,7 von 1.000 TK-Versicherten im Jahr 2015 Präparate mit einer roten Ampel verschrieben. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 2,2. "Erstaunlich ist auch, dass neue Wirkstoffe bereits nach kurzer Zeit trotz geringen therapeutischen Fortschritts und negativer Bewertungen in den Leitlinien der Fachgesellschaften auftauchten", so Günter van Aalst.  

 

Golfturnier für den guten Zweck
Spende kommt der Notaufnahme im Bethesda zugute

Duisburg, 19. September 2017 - In prächtiger Stimmung präsentierten sich 40 Golfer auf dem Grün der Anlage desNiederrheinischen Golf-Clubs in Duisburg. Die sportliche Veranstaltung dientewieder einmal einem guten Zweck.
Die eingeladenen Gäste, Geschäftspartner und Sponsoren der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Bethesda-Krankenhauses und der Bethesda-Stiftung, stellten sich bereits zum 18. Mal in den Dienst der guten Sache.
In diesem Jahr sollen die Einnahmen aus dem Turnier zur Anschaffung eines Ultraschallgerätes für die Notaufnahme des Bethesda-Krankenhauses dienen, denn handelt es sich um ein in der täglichen Arbeit unerlässliches Instrument.
Die Ultraschalluntersuchung ist aus der modernen Inneren Medizin nicht mehr wegzudenken, man könnte sie heute als das moderne Stethoskop des Internisten bezeichnen.
In der Notaufnahme ermöglicht ein modernes Ultraschallgerät eine rasche, symptomorientierte Untersuchung und ist damit die Weichenstellung für die weitere Diagnostik und Behandlung. Das neue Gerät ist ein handliches, aber dennoch sehr vielseitiges Ultraschallgerät, das perfekt auf die Belange der Notaufnahme abgestimmt ist. Es ist rasch einsetzbar und kann an jedem Arbeitsplatz unkompliziert verwendet werden. Dies ermöglicht eine schnellere und gleichzeitig bessere Patientenversorgung.

Die Teilnehmer des diesjährigen Golfturniers vor dem Kanonenstart.
Foto Bethesda

25 Helios-Absolventen freuen sich über Examen

Duisburg, 19. September 2017 - Endlich war es soweit: 25 Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums am Helios Klinikum Duisburg durften jetzt ihr wohlverdientes Abschlusszeugnis in Empfang nehmen. Damit beendeten sie ihre dreijährige Lehrzeit in der Pflege. 15 der Absolventen sind jetzt examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger, 10 hatten sich auf den Bereich der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege spezialisiert. Fast alle Nachwuchskräfte bleiben dem Klinikum nun als Mitarbeiter auf den Stationen erhalten.

Um ihren Abschluss zu erreichen, erlernten sie alle während verschiedener Praxiseinsätze Menschen selbstständig und eigenverantwortlich zu pflegen und die Patienten und deren Angehörige professionell zu beraten. In zahlreichen Theoriestunden eigneten sich die Nachwuchskräfte zudem das nötige Fachwissen aus den Bereichen Pflege, Medizin, Naturwissenschaft, Geistes- und Sozialwissenschaft, aber auch Recht, Politik und Wirtschaft an.

Ferdinand Lauderbach, Schulleiter am Bildungszentrum, zeigte sich stolz auf den Erfolg seiner „Schützlinge“. In seiner Rede stellte er mit einem Hinweis auf das 90-jährige Jubiläum der Krankenpflegeschule am Helios Klinikum fest, dass die einzige Konstante in der Krankenpflege wohl die ständige Veränderung sei. „In den 1950er Jahren mussten die Ausbilder mit einem Lineal noch die Saumlänge der Schwesternkleider überprüfen. Mit den männlichen Schülern hat man es zu dieser Zeit leichter: Sie waren so gut wie gar nicht vorhanden. Erst spät entdeckten auch junge Männer den Pflegeberuf für sich.“

Auch Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael gratulierte den Absolventen und Absolventinnen zu ihrem Abschluss und wünschte ihnen anschließend eine ausgelassene Feier.

 

Über ihren Abschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege freuen sich:

Beyza Acar, Natascha Gisela Bierwagen, Sarah Brinks, Nadine Daria Cichon, Stephanie Gonsior, Füsun Karaca, Maximilian Kluth, Mona Krause, Selin Öz, Felina Pohl, Lisa-Katharina Schinzel, Fatma Ümüt, Natalia Weiz, Christina Wiepcke, Julia Wolff

 

In den Bereich der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege starten:
Laura Caterina Abbrescia, Pia Gierveld, Anika Groß, Maria Isabel Hertrampf, Svenja Hördemann, Natalya Schreiner, Fenja Offermanns, Anna Paulina Otwiaska, Melissa Pauli, Lisa Strehl

 

"Kinder haben ein Recht auf gut betreuten Start ins Leben: Politik muss Hebammenmangel schnellstens bekämpfen!"

Köln/Duisburg, 18. September 2017 - Die Geburtenraten in Deutschland steigen, aber Schwangere finden immer seltener eine Hebamme, denn viele Geburtshelferinnen möchten wegen strapaziöser Schichtdienste mit immer mehr Arbeitsverdichtung und unattraktiver Bezahlung sowie gestiegener Haftpflichtprämien keine Geburten mehr betreuen, sondern bieten nur noch Vorsorge und seltener Wochenbettbetreuung an. Besonders prekär ist die Lage in Großstädten wie Düsseldorf, Hamburg oder Berlin. Darauf wiesen heute in Köln der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) hin, und appellierten an die Politik, schnellstens den Hebammenmangel zu bekämpfen.

BVF-Präsident Dr. Christian Albring: "Geburtskliniken, die Schwangere abweisen, Frauen, die sich unter der Geburt zu mehreren eine einzige Hebamme teilen müssen: das geht gar nicht. Mutter und Kind haben das Recht auf eine umfassend und kompetent betreute Geburt. Die Politik muss hier schnellstens Abhilfe schaffen."

Der 2014 eingeführte "Sicherstellungszuschlag" ermöglicht Hebammen, bis zu Dreiviertel der Versicherungsprämie erstattet zu bekommen. Er hat sich in der Praxis jedoch wegen des hohen bürokratischen Aufwands als nicht hilfreich erwiesen, um mehr Hebammen in der Geburtshilfe zu halten. Viele Hebammen scheuen diesen Aufwand und machen nur noch Geburtsvorbereitung und seltener -nachbetreuung. Aber selbst hier herrscht Mangel. Viele Frauen haben Schwierigkeiten, eine solche Betreuung zu finden.

BVKJ-Präsident Dr. Thomas Fischbach: "Vor allem Erstgebärende haben viele Fragen rund um die Pflege und Ernährung ihres Neugeborenen. Krankenhäuser leisten diese Beratung nicht mehr, seitdem sie für Geburten nur noch Fallpauschalen bekommen und die Mütter immer früher nach Hause schicken. Wir brauchen also die Betreuung in Klinik und Wochenbett durch die Hebamme, sie vermitteln den jungen Müttern Sicherheit im Umgang mit ihren Kindern. Dies wiederum erleichtert Ärzten die Arbeit und erspart dem Gesundheitssystem hohe Folgekosten, denn gut informierte Mütter umsorgen ihre Kinder kompetent und helfen damit, dass sie gesund aufwachsen.

Im April 2014 versprach Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, CDU, sich um das Problem der Hebammen zu kümmern. Tatsächlich ist seitdem Einiges passiert. Es gibt den Sicherstellungszuschlag, Verbesserungen bei der Vergütung und bei der Haftpflichtabsicherung der Hebammen. Diese Verbesserungen haben das Problem der in Klinik und Wochenbettbetreuung fehlenden Hebammen aber nicht nachhaltig gelöst. Parallel dazu wurde bis heute auch keine Lösung für das Haftpflichtversicherungsproblem der geburtshilflich, belegärztlich tätigen Frauenärzte gefunden.

Als Berufsverbände der Kinder- und Jugendärzte und Frauenärzte fordern wir zum Wohl der uns anvertrauten Kinder:

- eine bessere Vergütung für die Arbeit die Hebammen

- einen staatlichen Fonds, wie in Skandinavien, der anstelle der Hebammen und Frauenärzte geschädigte Kinder und Mütter absichert.

- 1:1-Betreuung unter der Geburt, statt Parallelbetreuungen von bis zu drei Frauen unter der Geburt. Gut betreute Gebärende brauchen weniger Schmerzmittel, es treten weniger Komplikationen auf Seiten des Kindes auf und damit auch seltener operative Entbindungen."

UDE/UK Essen: Verbundprojekt startet - Bauchspeicheldrüsenkrebs bekämpfen

Essen/Duisburg, 11. September 2017 - Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den aggressivsten und am schwierigsten zu behandelnden Krebserkrankungen. Mit insgesamt 1,3 Millionen Euro fördert die Deutsche Krebshilfe ein neues Verbundprojekt, um zu erforschen wie Therapieresistenzen bei dieser Krebsart verhindert werden können.
Das Projekt startet am Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) des Universitätsklinikums Essen und fünf weiteren Standorten. Geleitet wird es von Prof. Jens Siveke, der an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) die Professur für Translationale Onkologie des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) innehat.

 

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den Krebserkrankungen mit der höchsten krebsbedingten Sterblichkeit. Besonders das sogenannte duktale Pankreaskarzinom ist kaum behandelbar, weil die Tumorzellen gegen verfügbare Medikamente schnell resistent werden. „Nahezu jeder Patient entwickelt im Verlauf der Behandlung Resistenzen gegenüber einer Chemotherapie oder ist schon zu Beginn der Therapie resistent“, sagt Prof. Jens Siveke.

 

Regulatorische Proteine nutzen 

Der Grund dafür sind hochdynamische Prozesse im Erbgut des Tumors: Chromosomen bestehen aus einem Komplex aus DNA und Proteinen, dem sogenannten Chromatin. Ist die Chromatinstruktur stark kondensiert, hat die zelluläre Maschinerie keinen Zugang zur DNA. In gelockerter Form können dagegen Gene aktiviert werden. Durch Fehlregulationen werden so auch Abschnitte des Genoms freigelegt, die für die Entstehung von Therapieresistenz verantwortlich sind. Regulatorische Proteine, die den Kondensationsgrad und Ort des Chromatins kontrollieren, sind somit auch vielversprechende Zielstrukturen, um Resistenzen gegenüber Krebstherapien zu überwinden.

 

Im Verbundprojekt „Regulatoren von Tumorplastizität als therapeutische Zielstrukturen beim Duktalen Pankreaskarzinom“ identifizieren die Wissenschaftler Mechanismen der Chromatinregulation, die Genorte einer Chemotherapieresistenz kontrollieren. Ziel der Wissenschaftler ist es zudem, bestimmte Regulationswege des Tumors gezielt umzuprogrammieren, damit er für Medikamente und Immuntherapien wieder angreifbar wird.

 

Das Konsortium kombiniert dabei neueste Techniken der Chromatin- und Genomanalyse mit einem gezieltem „Drug-Development“-Ansatz. Die molekularen Ursachen von Resistenzen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs werden sowohl an neu entwickelten in vitro- und in vivo-Modellen, als auch an Tumorproben aus klinischen Studien untersucht.

 

Das Verbundprojekt schließt Wissenschaftler der Universitätskliniken Bochum, Frankfurt, Göttingen, Ulm und Würzburg ein. Es wurde von der Deutschen Krebshilfe im Förderschwerpunkt „Translationale Onkologie“ in einem zweistufigen Auswahlverfahren als eines von vier geförderten Projekten ausgewählt. Der Förderzeitrum beträgt drei Jahre und umfasst 1,3 Millionen Euro.

MDK vergibt Bestnote 1,0 an den Ambulanten Pflegedienst medidoc

Duisburg, 11. September 2017 - Zum wiederholten Mal kann sich die medidoc GmbH, ambulanter Pflegedienst, über eine Top-Bewertung seiner Arbeit durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) freuen. Im aktuellen Prüfbericht wird dem Pflegedienst wieder in allen Kategorien hervorragende Arbeit bescheinigt.
Zwei Gutachter des Medizinischen Dienstes prüften das Duisburger Unternehmen auf Herz und Nieren. Beurteilt wurden die Bereiche: Pflegerische Leistungen, die ordnungsgemäße Durchführung von ärztlich verordneten Behandlungen, die Organisation des Pflegedienstes sowie die Kundenzufriedenheit. Erstmalig wurde auch der Bereich der Abrechnungen durch den MDK geprüft.
 In allen Punkten ergab die Prüfung die Bestnote 1,0. Damit liegt der ambulante Pflegegdienst medidoc über dem Bundesdurchschnitt. Auch die Kundenzufriedenheit, die zufallsartig bei mehreren Klientinnen und Klienten vor Ort angefragt wurde, war vorbildlich. Der Pflegezustand war bei allen in die Stichprobe einbezogenen Pflegebedürftigen sehr gut.
„Wir freuen uns sehr über das tolle Ergebnis der Prüfung. Das ist die Bestätigung der fachlich sehr guten Arbeit unseres kompetenten und engagierten Mitarbeiterteams. Besonders freuen wir uns über das Vertrauen unserer Patientinnen und Patienten, die wieder einmal bestätigt haben, wie zufrieden sie mit uns sind. Das Engagement jedes Einzelnen kommt den Menschen vor Ort zu Gute. Auf diesen erfreulichen Resultaten werden wir uns aber nicht ausruhen. Das Wohl der Menschen, die wir pflegen und betreuen liegt uns besonders am Herzen. Sie sollen sich von uns immer bestens versorgt fühlen. Das ist unser Ziel. Daran und dafür arbeiten wir tagtäglich“, sagt Malgorzata Szajkowska, Geschäftsführerin der medidoc GmbH.
Einsehbar ist das Ergebnis unter
http://www.aok-pflegedienstnavigator.de medidoc GmbH, Ambulanter Pflegedienst: Begonnen hat der ambulante Pflegedienst vor zwölf Jahren mit Leistungen zur häuslichen Krankenpflege. Durch die Zusammenarbeit mit dem Palliativnetz Duisburg wurde das Leistungsspektrum um die ambulante Palliativpflege erweitert. Seit 8 Jahren besitzt der Pflegedienst die Zulassung als anerkannter Palliativpflegedienst mit Verträgen mit allen Krankenkassen.
Im Jahr 2010 hat die Geschäftsführung von medidoc die Genossenschaft „Palliativ Care Duisburg e.G.“ für die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) mitbegründet. Seit 2011 ist der Pflegedienst medidoc Kooperationspartner dieser Genossenschaft. Alle Mitarbeiter im Palliativbereich verfügen über die Fachweiterbildung und Erfahrungen in der Palliativversorgung. Gemäß des Slogans „mehr als Pflege“ engagiert sich das Team von medidoc auch in anderen Bereichen.
In regelmäßigen Abständen finden Informationsveranstaltungen für Betroffene und Angehörige rund um das Thema Pflege statt. Auch Kochabende für Patientinnen und Patienten und „Letzte Hilfe Kurse“ für Bürgerinnen und Bürger werden regelmäßig organisiert und durchgeführt.

Pflegedienstleiter, Martin Schaier, seine Stellvertreterin Lisa Mundil (l.) und Danica Jordan Qualitätsmangerin (M.) von medidoc freuen sich über die Bestnote nach der MDK-Prüfung.

NRW-Krankenhäuser: Mehr Personal und Patienten im Jahr 2016

Duisburg, 06. September 2017 - In den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern sind sowohl die Zahl der vollstationären Behandlungen als auch die Zahlen des ärztlichen und nichtärztlichen Personals gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, wurden im Jahr 2016 in den NRW-Krankenhäusern gut 4,6 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär versorgt. Das waren 2,0 Prozent mehr als im Jahr 2015 (4,5 Millionen).
Die Beschäftigtenzahl im Pflegedienst stieg 2016 gegenüber dem Vorjahreswert um 1,8 Prozent auf 102 081 Beschäftigte (2015: 100 312). Die Zahl der hauptamtlichen Ärztinnen und Ärzte war mit 41 262 Personen um 3,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor (2015: 39 921).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, ist im Langzeitvergleich die Verweildauer von Patienten in Krankenhäusern um durchschnittlich 2,8 Tage gesunken: 2016 blieben Personen im Schnitt 7,2 Tage im Krankenhaus (2015: 7,3 Tage); im Jahr 2000 hatte die Verweildauer noch bei zehn Tagen gelegen.

Der Bestand an Krankenhäusern ist - auch aufgrund von Fusionen - im Vergleich zum Jahr 2000 um 114 Häuser (-24,7 %) auf 348 gesunken (2015: 352). Die Zahl der Krankenhausbetten sank im gleichen Zeitraum um zwölf Prozent (IT.NRW)

 

 

Babyboom in neuen Räumen: Sana Kliniken Duisburg bieten Müttern und Neugeborenen neue Räumlichkeiten

Duisburg, 06. September 2017 - Duisburgs geburtenstärkste Klinik stellt jährlich einen neuen Babyrekord auf. In den letzten fünf Jahren hat sich die Anzahl der Geburten verdoppelt, im letzten Jahr kamen hier 1.787 Babys zur Welt.

Die Räumlichkeiten sind längst zu knapp geworden. Nachdem im vorletzten Jahr ein zusätzlicher vierter Kreißsaal eröffnet wurde, steht für Mütter und ihre Babys nun auch eine neue Geburtshilfestation bereit. Eine komplett sanierte Station im Haupthaus bietet Müttern und ihren Babys während des Aufenthaltes mehr Komfort in größeren Räumlichkeiten.

Die neue Station bietet ein modernes Ambiente mit hellen und modern gestalteten Zimmern, neu umgebauten Bädern und wesentlich mehr Platz als zuvor. Ein integrierter Wahlleistungsbereich mit einem zusätzlichen großen wohnlichen Familienzimmer lässt keine Wünsche offen. Zukünftig können Mütter mit ihren Babys von Ankunft bis zur Entlassung die Station genießen. Mit der Zielsetzung der kurzen Wege ist auch das Untersuchungszimmer für die Neugeborenen direkt auf der Station zu finden. Ebenso gibt es ein Stillzimmer sowie einen gemütlichen Aufenthaltsraum, in dem täglich ein Frühstücksbuffet angeboten wird.

„Das gesamte Team freut sich, die frisch gebackenen Eltern und ihre Kinder zukünftig in diesem Ambiente versorgen zu können“, so Chefarzt Prof. Dr. Markus Schmidt (Foto). Insgesamt 750 Tausend Euro wurden in den Umbau der Geburtshilfestation investiert. „Uns war es wichtig, mit dieser Modernisierung den Wünschen und der hohen Nachfrage unserer Patientinnen entgegenzukommen“, so Geschäftsführer Dr. Stephan Puke. Daher habe man bereits vor dem Klinikneubau dieses Projekt umgesetzt.

 

„Ich hab den ganzen Tag nach Luft geschnappt“

Die Geschichte von Heinz Gerd Fels zeigt, wie winzige Ventile die Lebensqualität von Patienten mit einer chronischen Lungenerkrankungen nachhaltig verbessern können. 

Duisburg, 06. September 2017 - Die Luftnot beginnt schleichend. Lange Zeit macht sich Heinz Gerd Fels darüber kaum Gedanken. Mit Ende 50 ist das eben so, denkt er. Doch irgendwann fällt ihm der Alltag zunehmend schwerer. Sein Job als Maschinenbauer, die Gartenarbeit, die Treppe nach oben ins Schlafzimmer. Schließlich geht er zum Hausarzt. Die Diagnose nach dem Lungenfunktionstest ist ein Schock: Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD. Eine Krankheit mit schlechter Prognose, bei der die Funktion der Lungenbläschen gestört ist und der Luftaustausch immer schleppender wird. Fels bekommt Medikamente, beginnt eine Reha. Doch sein Zustand wird eher schlechter als besser. Nach ein paar Treppenstufen braucht er 20 Minuten Pause, um wieder zu Atem zu kommen. Seinen Job muss er mit 63 schließlich aufgeben.

„Diese Atemnot hat mich extrem eingeschränkt. Mein Alltag bestand fast nur noch darin, nach Luft zu schnappen“, erinnert sich der heute 68-Jährige. Auch das Herumtollen mit seinen Enkelkindern schafft er nicht mehr. „Da habe ich mich hingesetzt und recherchiert, ob es nicht neue Behandlungsmethoden gibt.“ Schließlich stößt er auf einen Zeitungsbericht über eine schonende Therapie mit sogenannten Lungenventilen und auf Dr. Nikolaus Büchner, Chefarzt der Pneumologie am Helios Klinikum Duisburg. Fels macht sofort einen Termin aus. „Eine meiner besten Entscheidungen“, sagt er heute.

Auch wenn er für die Behandlung rund 150 Kilometer zurücklegen muss. Denn Fels wohnt in einem kleinen Städtchen in Niedersachsen nahe der niederländischen Grenze. Dr. Büchner (Foto links) versucht deshalb, die umfassende Diagnostik möglichst an einem Termin zu machen und nimmt sich viel Zeit. „Durch spezielle Tests können wir das Stadium der Erkrankung ziemlich genau feststellen. Davon hängt dann die weitere Therapie ab. Bei Herrn Fels waren die Aussichten gut, dass die Lungenventile viel bewirken können“, erklärt der erfahrene Pneumologe.

 

Wie aber funktionieren diese Ventile genau? Dazu muss man wissen, wie die Lunge arbeitet: Millionen kleine, weit verzweigte Bläschen, die sogenannten Alveolen, sorgen täglich dafür, dass mit der Atmung einströmender Sauerstoff ins Blut gelangt. Gleichzeitig filtern sie das im Körper verbrauchte Kohlenstoffdioxid heraus. Bei vielen Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen ist dieser Prozess allerdings empfindlich gestört. Ihnen stehen im Laufe der Zeit immer weniger funktionierende Bläschen zur Verfügung.

„Der Druck wird größer, viele Alveolen reißen und verbinden sich zu ausgedehnten Blasen, in denen die Luft quasi ‚hängenbleibt’, sogenannte Emphysemblasen“, so Büchner. So verringert sich die Gesamtfläche der Lunge und es wird weniger Sauerstoff ins Blut abgegeben. Die Ausdauer sinkt rapide. Zur Linderung der Symptome setzen die Mediziner deshalb vermehrt winzige, nur wenige Millimeter große Ventile in bestimmte Bronchienzweige ein. Sie lassen die dort eingeschlossene Luft entweichen und verhindern, dass neue hinein gelangt. Damit wird der erkrankte Bereich vom Luftkreislauf abgeschnitten und der Rest der Lunge ist leistungsfähiger. Mit speziellen Messverfahren – der katheterbasierten Luftstrommessung, bei der die Belüftung der Lunge über ein Bronchoskop getestet wird – bestimmen die Ärzte die genaue Platzierung der Ventile.

„Nicht alle Patienten sind dafür geeignet, vor allem, wenn die Erkrankung schon zu weit fortgeschritten ist. Bei Herrn Fels konnten wir aber noch problemlos welche setzen.“ Heinz Gerd Fels stimmt sofort zu, wenig später folgt der kleine Eingriff. „Schon nach einer halben Stunde war alles vorbei“, erinnert sich der Neuenhauser. „Ich hatte noch ein leichtes Ziehen im Brustkorb, aber ich habe sofort gemerkt, dass mir das Atmen leichter fällt. Ein unfassbares Gefühl.“

Fels bleibt noch ein paar Tage zur Beobachtung in der Klinik, Physiotherapeuten unterstützen ihn bei den ersten längeren Spaziergängen. Nach seiner Rückkehr in die Heimat ist alles anders: „Ich konnte wieder mit meinen Enkeln spielen, die Treppe zügig steigen und meinen Rasen in einem durchmähen. Früher musste ich nach einer Bahn lange Pausen einlegen.“ Für Heinz Gerd Fels haben die Ventile alles verändert. Und noch immer fährt er die 150 Kilometer zu den regelmäßigen Kontrollterminen nach Duisburg. „Dr. Büchner ist der Arzt, dem ich das zu verdanken habe und dem ich vertraue. Deshalb möchte ich auch, dass er mich auf meinem Therapieweg bis zum Ende begleitet.“

Studenten schnuppern Praxisluft - BG Klinikum Duisburg und Steinbeis-Hochschule unterzeichnen Kooperationsvertrag

Duisburg, 04. September 2017 - Das BG Klinikum Duisburg und die Steinbeis-Hochschule Berlin (Standort Essen) werden in Zukunft in den Bereichen Medizin und Pflege intensiv zusammenarbeiten. Eine entsprechende Vereinbarung ist vom Vorsitzenden der Geschäftsführung der Klinik Ralf Wenzel, Pflegedirektor Oliver Wittig und Prof. Dr. Herbert Hockauf von der Steinbeis-Hochschule in Duisburg unterzeichnet worden.
„Wir freuen uns sehr, ab jetzt eine direkte Anbindung an eine derart renommierte universitäre Institution zu haben“, sagte Wenzel im Rahmen der Veranstaltung.
Studieren und Alltag einer Unfallklinik erleben Die Kooperation sieht etwa vor, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BG Klinikums gezielt in Essen studieren und hochqualifizierte Bachelor- und MasterAbschlüsse erwerben können.

„Im Gegenzug werden unsere Studentinnen und Studenten, aber auch die Absolventen, in Duisburg intensiv Praxisluft schnuppern und die Abläufe in einer Unfallklinik – etwa im Bereich Pflege – ausführlich kennenlernen“, beschrieb Hockauf weitere wichtige Bausteine der Kooperation.

Hospitationen und Praktika Geplant seien u.a. Hospitationen und Praktika in medizinischen Abteilungen des BG Klinikums Duisburg wie Rückenmark- und Brandverletzungen. „Ein weiterer Schwerpunkt wird darüber hinaus die Arbeit auf den verschiedenen Intensivstationen unseres Hauses sein“, erklärte Oliver Wittig, der Pflegedirektor der Unfallklinik. Ergänzend dazu würden in Duisburg ab sofort Veranstaltungen für Studierende im Bereich Pflege durchgeführt.

„Ich denke, wir haben damit ein Maßnahmenpaket geschnürt, das für beide Seiten gleichermaßen attraktiv und gewinnbringend ist“, fasste Wenzel die Vorteile der neuen Kooperation zusammen.  

Ralf Wenzel, Vorsitzender der Geschäftsführung des BG Klinikums Duisburg, (links, Prof. Dr. Herbert Hockauf vom Steinbeis-Transfer-Institut (Mitte) und Pflegedirektor Oliver Wittig (rechts) bei der Kick-off-Veranstaltung. (Bild: BG Klinikum Duisburg)

 

Die Leber – Ärztesymposium rund um neueste Diagnostik- und Therapieverfahren

Duisburg, 01. September 2017 - Am kommenden Donnerstag, 7. September, findet das erste Fachsymposium unserer beiden „neuen“ Chefärzte Priv.-Doz. Dr. Daniel Benten und Priv.-Doz. Marco Das statt, die im letzten und dieses Jahr ihren Dienst bei uns aufgenommen haben. Im Fokus der Fachveranstaltung: Neue Therapien bei Lebererkrankungen.

 

Versichertenbefragung 2017: Ärzte im Rheinland punkten mit Kompetenz und Empathie

Düsseldorf/Duisburg, 31. August 2017 - Die niedergelassenen Ärzte im Rheinland genießen weiterhin großes Vertrauen bei ihren Patienten – dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Versichertenbefragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und ihre Auswertung für Nordrhein. 91 Prozent der Befragten aus Nordrhein gaben an, ein „gutes“ bis „sehr gutes“ Vertrauensverhältnis zu ihrem Arzt zu haben und beurteilten auch dessen Fachkompetenz zu 93 Prozent mit „gut“ bis „sehr gut“.
Ebenfalls erfreulich: Die Mediziner in Nordrhein nehmen sich Zeit für Ihre Patienten. Über 70 Prozent der hiesigen Patienten erhielten nach eigener Aussage von ihren Ärzten hilfreiche Erklärungen zur Diagnose und Behandlungstherapie – im Bundessschnitt sind es nur etwas mehr als die Hälfte.

 

„Ich freue mich über die guten Umfrageergebnisse und vor allem darüber, dass die Einschätzung der ärztlichen Arbeit aus Patientensicht wie in den Vorjahren konstant positiv ausfällt“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein. „Unsere Mitglieder verdienen sich das in sie gesetzte Vertrauen durch ihre große Sach- und Fachkenntnis und den Einsatz, den sie täglich in ihren Praxen bei der ambulanten Versorgung ihrer Patienten an den Tag legen.“

 

Thema Wartezeiten – nur für wenige Versicherte zu lang

Zu den zentralen Elementen der Versichertenbefragung zählt auch das Thema Wartezeiten. Befragt zu ihrem letzten Arztbesuch antworteten 43 Prozent der nordrheinischen Patienten, den Termin entweder sofort oder nach einer Wartezeit von maximal drei Tagen erhalten zu haben. Bei 25 Prozent betrug die Wartezeit zwischen einer und drei Wochen, 16 Prozent gaben eine Wartezeit von über drei Wochen an. In Summe empfanden nur wenige Befragte (22 Prozent) diese Zeiten als zu lang, die Mehrheit (77 Prozent) zeigte sich zufrieden.

 

Hohe Arztdichte im Rheinland

Im Zusammenhang mit der Terminsuche wurden die Patienten in diesem Jahr auch zur Arztdichte im eigenen Umfeld befragt. Ergebnis: Drei Viertel der Befragten (76 Prozent) gaben an, am Wohnort genügend Hausärzte vorzufinden. Schlechter wird die fachärztliche Versorgung am Wohnort bewertet – diese halten rund 60 Prozent für genügend. Besonders nachgefragt sind im Rheinland nach Aussage der Patienten Termine bei Neurologen und Kardiologen.

 

Gute Bewertungen für Termin-Servicestelle

Um gesetzlich versicherten Patienten bei der Terminsuche zu unterstützen und in medizinisch dringenden Fällen zeitnah eine Facharztbehandlung zu vermitteln, mussten die Kassenärztlichen Vereinigungen auf Wunsch des Gesetzgebers Anfang 2016 die so genannten Termin-Servicestellen einführen. Über anderthalb Jahre nach dem Start des Betriebs bewerten die Befragten die Arbeit der Termin-Servicestelle in Nordrhein besonders positiv: Ihre Bekanntheit unter den Patienten in Nordrhein liegt mit 65 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt (60 Prozent). Patienten, die den Service im Rheinland bereits genutzt haben, sind darüber hinaus überdurchschnittlich zufrieden damit: Fast 70 Prozent gaben an, eine gute bis sehr gute Erfahrung mit dem Service gemacht zu haben (im Bund: 61 Prozent).

 

„Dass die Patienten mit der Arbeit unserer Termin-Servicestelle mehrheitlich zufrieden sind, freut mich, denn der Aufwand, den unsere Mitarbeiterinnen und Dienstleister für den reibungslosen Betrieb leisten, ist erheblich. Gleichwohl halten wir die Servicestelle grundsätzlich nach wie vor für entbehrlich, zumal die Ergebnisse der aktuellen Versichertenbefragung einmal mehr zeigen, dass es kein generelles Problem mit Wartezeiten für gesetzlich versicherte Patienten in unserem Land gibt. Deshalb empfehle ich weiterhin, bei gesundheitlichen Problemen den Weg über den eigenen Hausarzt zu gehen, der dann über eine weitere Facharztbehandlung entscheidet und seine Patienten bei Bedarf bei der Terminvereinbarung mit einem fachärztlichen Kollegen unterstützt“, sagt Dr. med. Carsten König, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein.

 

Für die aktuelle Versichertenbefragung der KBV hat die Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld GmbH von Mitte Mai bis Ende Juni 2017 bundesweit in insgesamt 6.105 zufällig ausgewählte Bürger telefonisch befragt – darunter 572 aus dem Bereich Nordrhein. Die Befragungen finden bereits seit zehn Jahren im Jahresrhythmus statt.

 

 

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein stellt die ambulante medizinische Versorgung für fast zehn Millionen Menschen im Rheinland sicher. Zu ihren Mitgliedern zählen rund 19.500 Vertragsärzte, Psychotherapeuten und Ermächtigte.
Für die Mitglieder trifft die KV Nordrhein unter anderem Vereinbarungen mit den Krankenkassen, die die Grundlage für die Behandlung der Patienten, die Honorierung der Ärzte und die Qualitätssicherung bilden. Zu den weiteren Aufgaben zählen das Abrechnen der ärztlichen Leistungen und die Verteilung des Honorars an die Ärzte. Darüber hinaus setzt sich die KV Nordrhein als Interessenvertreter ihrer Mitglieder ein, die sie in allen Fragen von der Abrechnung bis zur Zulassung berät.

 

Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna:
Veranstaltungen im September 2017

Infoabende mit Kreißsaalführung/Vorträge/Geburtsvorbereitungskurs

Duisburgt, 31. August 2017 - Am 7. September und am 21. September um 18 Uhr haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Auch außerhalb des genannten Termins ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich: individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos.

 

Der beliebte Großelternkurs findet am 18. September statt, ein Kinderarztvortrag am 25. September (jeweils 18 Uhr). Auch diese beiden Veranstaltungen sind selbstverständlich kostenfrei.

 

Am 9. September und am 10. September findet jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr 30 der zweitägige Geburtsvorbereitungskurs statt. Der Kurs umfasst u.a. Körperarbeit, Atemübungen, Entspannungsübungen, Paarübungen, Gespräche über einzelne Geburtsphasen.  Die Kursgebühren werden bei gesetzlich krankenversicherten Frauen direkt mit der Kasse abgerechnet, wobei versäumte Stunden von der Kursteilnehmerin selbst entrichtet werden müssen.

 

Treffpunkt aller Veranstaltungen ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter www.malteser-kliniken-rhein-ruhr.de.

40 neue Auszubildende in den Malteser Krankenhäusern

Duisburg, 24. August 2017 - Auch in diesem Ausbildungsjahr haben die drei Malteser Krankenhäuser St. Anna in Duisburg-Huckingen, St. Johannes-Stift in Duisburg-Homberg und St. Josefshospital in Krefeld-Uerdingen zum Ausbildungsstart 40 neue Auszubildende begrüßt. So viele Auszubildende hat es bisher in den drei Krankenhäusern noch nicht gegeben.
Der theoretische Part der Ausbildung findet an der Kaiserswerther Diakonie statt, die seit zwei Jahren Kooperationspartner ist. Der praktische Teil der Ausbildung findet an den drei Standorten statt. In Huckingen haben zum 1. August 22 Azubis, in Uerdingen und in Homberg je 9 Auszubildende begonnen. Die dreijährige Berufsausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen.  

 

 

UDE / UK Essen: Weiterbildung zur Krebsentstehung und -früherkennung

Krebserkrankungen besser verstehen 

Brustkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs – die Zahl der Krebserkrankungen steigt kontinuierlich und damit auch das Risiko daran zu sterben. Aber nicht jede Krebsart kommt gleich häufig vor. Warum es regionale Häufungen gibt, was das Risiko erhöht und welche präventiven Maßnahmen möglich sind, diskutieren Studierende, Ärzte und Wissenschaftler vom 30. August bis 1. September während der 1. Ruhr School of Modern Epidemiology an der Universität Duisburg-Essen (UDE).  

In Nordrhein-Westfalen zählt Krebs inzwischen zu den häufigsten Todesursachen. So ist Lungenkrebs hier die dritthäufigste Krebsneuerkrankung bei Frauen und die zweithäufigste bei Männern. „Die hohe Anzahl an Lungenkrebstodesfällen stellt eine besondere Herausforderung bei der Krebsbekämpfung dar“, so Prof. Dr. Andreas Stang, Leiter des Zentrums für Klinische Epidemiologie. „Der überwiegende Anteil der Todesfälle an Lungenkrebs wird durch Kanzerogene des Tabakrauches verursacht.“

 

Nur ein Beispiel für eine Krebserkrankung, die sich beeinflussten lässt – vorausgesetzt Maßnahmen zur Vorsorge werden ergriffen. Ziel der Ruhr School ist es deshalb, Studierenden, Ärzten und Wissenschaftlern Kenntnisse der Krebsentstehung und -früherkennung sowie der Möglichkeiten der Prävention zu vermitteln. Daraus sollen neue Konzepte zur Bekämpfung von Krebsursachen entstehen.



Heimkehr ins St. Anna – Dr. Achnoula neue Chefärztin der Gynäkologie

Duisburg, 16. August 2017 - Dr. med. Margarita Achnoula ist seit dem 15.08.2017 neue Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen. Die 44-jährige hatte das Anna vor rund 18 Monaten als Oberärztin verlassen und kehrt nun zurück.

Duisburg. Mit der Neubesetzung der Chefarztstelle hat sich die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna optimal für die Zukunft aufgestellt. Seit dem 15. August ist Dr. med. Margarita Achnoula neue Chefärztin der Frauenklinik. „Als klar war, dass Frau Dr. Fuhljahn sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen würde, habe ich noch am gleichen Tag Frau Dr. Achnoula angerufen und ihr die Stelle angeboten. Wenig später waren wir uns schon einig. Ich bin sehr froh, dass sie zugesagt hat und die Frauenklinik bei uns jetzt leiten wird“, berichtet Geschäftsführer Arne Greiner. Für Achnoula ist es eine Heimkehr ins St. Anna. „Das St. Anna ist für mich wie eine Familie. Ich bin dort geboren, habe als Kind oft vor dem Fenster der Wochenstation gestanden und die Babys angeschaut, ich habe meine erste Famulatur dort gemacht, die dann auch mein Impuls war, Frauenärztin zu werden“ erklärt Achnoula.
„Kontakt ins St. Anna nie abgebrochen“
Von 2005 bis 2016 hat sie im St. Anna gearbeitet, dort alle Stationen von der Assistenzärztin bis zur leitenden Oberärztin durchlaufen. Zuletzt war sie leitende Oberärztin am St. Josefskrankenhaus in Hilden. „Auch während meiner Zeit dort ist der Kontakt ins St. Anna nie abgerissen, denn ich könnte mich nie wirklich von „meinem“ St. Anna abnabeln. Als dann Herr Greiner mich bat, die Chefarztstelle anzutreten, haben mein Mann und meine Kinder mir sofort zugeraten“, erzählt die zweifache Mutter.

Mit dem personellen Wechsel hofft Greiner auch, dass die Gerüchte um eine mögliche Schließung der Geburtshilfe am St. Anna verstummen. „Wir wurden in den letzten Wochen und Monaten immer wieder gefragt, ob wir die Geburtshilfe schließen. Das wird definitiv nicht so sein. Zum einen haben wir das Frau Dr. Achnoula vertraglich zugesichert, zum anderen ist die Geburtshilfe schon aus emotionalen Gründen so wichtig für das St. Anna, dass wir da nie einen Gedanken daran verschwenden würden. Auch wenn wir wissen, dass wir mit ca. 500 Geburten jährlich nicht kostendeckend arbeiten.

Bei uns werden auch in Zukunft viele Duisburger auf die Welt kommen.“ Die Nachricht der „Heimkehr“ von Achnoula hat sich im Duisburger Süden wie ein Lauffeuer rumgesprochen. „Ich wurde schon von vielen Mitarbeitern und ehemaligen Patienten angesprochen, das motiviert mich natürlich ungemein“, freut sich Achnoula.

„Bestmögliche Behandlung“
Neben der Geburtshilfe liegt das Hauptaugenmerk auf der Klinik für Gynäkologie und dem zertifizierten Brustzentrum. „Ich werde zeitnah den Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten suchen und hoffe auf eine erfolgreiche und kollegiale Zusammenarbeit, sodass unsere Patienten die bestmögliche Behandlung und die individuell auf sie abgestimmte Therapie bekommen.“
Dr. Margarita Achnoula ist Tochter griechischer Eltern, die in den 60er Jahren nach Duisburg gekommen sind. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Söhnen. In ihrer wenigen Freizeit liest sie gerne und verbringt so viel Zeit wie möglich mit ihrer Familie und ihren Freunden.

V.l.n.r: Stefanie Bertsch (leitende Hebamme), Geschäftsführer Arne Greiner und Chefärztin Dr. med. Margarita Achnoula.

Neu an Bord in den Sana Kliniken Duisburg: Für 61 Schülerinnen und Schüler startete die Ausbildung in der Krankenpflege  

Duisburg, 11. August 2017 – Auch in diesem Jahr starteten Anfang August wieder 61 Schülerinnen und Schüler in den Sana Kliniken Duisburg ihre Ausbildung in den Berufen Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.
Die dreijährige Qualifikation umfasst mindestens 2.300 Stunden Theorie (in NRW 200 Stunden mehr als in jedem anderen Bundesland) und 2.500 Stunden praktischen Einsatz in den Stationsbereichen. In den ersten zwei Jahren erfolgt im Rahmen der integrativen Ausbildung ein gemeinsamer Unterricht, im dritten Jahr findet dann die Spezialisierung für den Bereich Erwachsenen- und Kinderkrankenpflege statt. Dennoch legen die angehenden Pflegekräfte bereits beim Start ihren Schwerpunkt fest.


Für die Erwachsenen-Krankenpflege haben sich 29 junge Frauen und drei Männer entschieden, für die Kinderkrankenpflege starteten 29 Schülerinnen. Mit einem Ausbildungstag wurden die 61 jungen Leute in ihren beruflichen Lebensweg eingeführt, um ihnen als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gute Orientierung in den Sana Kliniken Duisburg zu ermöglichen.

 

Erfolgreicher Start ins Berufsleben - Pflegeexamen in den Sana Kliniken Duisburg
Geschafft! Insgesamt 48 Absolventen haben im Juli das „Prüfungspaket“ aus schriftlicher, praktischer und mündlicher Prüfung im Anschluss an ihre dreijährige Ausbildung in den Sana Kliniken Duisburg erfolgreich absolviert, davon sechs Schülerinnen und Schüler mit der Note „Sehr Gut“ in allen Bereichen. So strahlten zur Examensfeier 31 frisch gebackene Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen und 17 Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen anlässlich Ihrer Examensfeier und Zeugnisübergabe in die Kamera.  


Die Sana Kliniken Duisburg sind mit über 1.700 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsunternehmen in Duisburg. Damit verbunden ist das Interesse, den jungen Menschen nicht nur einen Ausbildungsplatz, sondern auch Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu bieten.  
Den Pflegeberuf auch zukünftig attraktiv zu gestalten, sei eine wichtige Aufgabe der Krankenhäuser, erklärt Geschäftsführer Dr. Stephan Puke. Nur so könne man dem zunehmenden Bedarf der Versorgung kranker Menschen gerecht werden. Die Sana Kliniken Duisburg legen großen Wert darauf, dass die Pflegeschülerinnen und –schüler eine qualitativ gute Ausbildung erhalten und sich wohl fühlen.  
 
„Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr 30 der Examensschülerinnen und -schüler in unserem Pflegeteam begrüßen können. So behalten wir unseren qualifizierten und hochmotivierten Nachwuchs direkt im Hause“, freut sich Pflegedirektor Detlef Prost. Die jungen Pflegerinnen und Pfleger starten ihre Laufbahn in unterschiedlichen Fachbereichen der Wedau Kliniken und im Bertha Krankenhaus in Rheinhausen.
Dazu gehören auch die Interdisziplinäre Notaufnahme, die Kinderklinik, die Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Geriatrie, die Intensivbereiche sowie die Psychiatrie und Psychotherapie. Auch in den letzten Jahren konnten die Sana Kliniken Duisburg immer wieder einen großen Teil der Absolventen übernehmen.  

 

Arztpraxen erzielen 70 % ihrer Einnahmen aus Kassenabrechnung
Mit 70,4 % entfiel 2015 der überwiegende Teil der Einnahmen der Arztpraxen auf Kassenabrechnungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, resultierten aus Privatabrechnungen 26,3 % der Einnahmen und 3,3 % aus sonstigen selbstständigen ärztlichen Tätigkeiten.

Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst der Stadt Duisburg:
Hypoglykämie (Unterzuckerung)

Duisburg, 07. August 2017 – „Ich habe Zucker“ oder „Ich bin zuckerkrank“: Was bedeuten diese Sätze? Was genau versteht man darunter und wie verhalte ich mich bei einem Notfall, der einen so genannten Zuckerkranken betrifft?

Personen, die sich so in ihrem Umfeld äußern, gehören zur Personengruppe der Diabetiker. Der Diabetes ist eine chronische Stoffwechselkrankheit und gehört zu den größten Volkskrankheiten in Deutschland. Die Zahl der Erkrankten nimmt stetig zu. Studien des Robert-Koch-Institut zeigen, dass ca. 7,2 Prozent der Bevölkerung die Deutschland an einem „Diabetes“ leiden. Der Körper kann in diesem Fall den Blutzuckerspiegel nicht mehr selbständig regulieren und es kann im schlimmsten Fall zu einer lebensbedrohlichen Situation kommen.

Der Diabetes wird in zwei Typen klassifiziert:
Typ 1 Diabetes: Beginnt meistens im Kindes- oder Jugendalter, der Körper kann den Blutzuckerspiegel nicht mehr ausreichend regulieren und es kommt zum stetigen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Die Erkrankten sind ein Leben lang auf die Gabe von Insulin angewiesen.
Typ 2 Diabetes: Entsteht im Laufe des Lebens, meistens durch falsche Ernährung, zu wenig Bewegung und Gewichtszunahme. Durch Medikamente, Bewegung, Gewichtsverlust und Umstellung der Ernährung kann hier vorgebeugt werden.

Personen mit einem Diabetes müssen regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel messen. Eine der gefährlichsten Komplikation bei einem Diabetiker ist die Hypoglykämie oder auch Unterzuckerung genannt. Bei diesem Krankheitsbild liegt ein niedriger Blutzuckerspiegel im Blut vor, der im schlimmsten Fall tödlich enden kann. Auch nicht Diabetiker können eine Hypoglykämie erleiden, da diese auch bei zu geringer Nahrungsaufnahme oder erhöhtem Alkoholkonsum ausgelöst werden kann.

Wie erkenne ich eine Hypoglykämie und welche Maßnahmen kann ich als Ersthelfer durchführen?
Christian Merchel, Rettungsassistent beim Deutschen Roten Kreuz in Duisburg, erklärt uns dazu folgendes: „Die ersten Symptome einer Hypoglykämie können schwitzen, Unruhe, Heißhunger, Konzentrationsschwäche oder Verwirrtheit sein. Wenn sie auf eine Person treffen, die diese Symptome zeigt, können sie dieser zunächst ein zuckerhaltiges Getränk anbieten, Cola oder auch ein Fruchtsaft eigenen sich in diesem Fall sehr gut. Dadurch steigt der Zuckerspiegel im Körper und die Symptome werden langsam schwächer. Ist die Person nicht mehr in der Lage ein zuckerhaltiges Getränk zu sich zu nehmen, rufen sie bitte sofort über die bekannte Notrufnummer 112 den Rettungsdienst.“

 

 1.000. Geburt in den Sana Kliniken Duisburg

Duisburg, 07. August 2017Katharina und Björn Winkler sind überglücklich über ihren Sohn Leon, der am 4. August zur Welt kam. Dies war in 2017 exakt die 1.000. Geburt in den Sana Kliniken Duisburg. Ein besonderer Anlass, zu dem Chefarzt Prof. Dr. Markus Schmidt der Familie mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein für einen Eltern-Kind-Kurs des Therapiezentrums gratulierte. Leon brachte bei seiner Geburt 3.820 Gramm auf die Waage und ist 53 cm groß. Als erstes Kind und damit auch erstes Enkelkind in der Familie der beiden Eltern ist Leon bereits jetzt ein kleiner Prinz. Viele Geschenke von Freunden und der Familie gibt es schon, weitere warten zu Hause auf die frisch gebackenen Eltern mit Nachwuchs.

 

Leons Eltern hatten sich bewusst für eine Geburt in den Sana Kliniken Duisburg entschieden und fühlen sich gut aufgehoben. „Wir wollten gerne die Sicherheit einer Geburtshilfe mit Kinderklinik haben und fanden das Team bereits beim Infoabend sehr sympathisch“, erklären beide.

 

Das Team um Chefarzt Prof. Dr. Markus Schmidt freut sich über das Vertrauen, das die Eltern ihnen für dieses ganz besonders wichtige Ereignis in ihrem Leben entgegenbringen. Die mögliche Verbindung von harmonischer Geburt bei einer maximalen Sicherheit stehe für viele Eltern bei der Auswahl ihrer Geburtsklinik immer mehr im Vordergrund. Daher entscheiden sich werdende Eltern zunehmend für eine Klinik, die über eine Geburtshilfe und eine angeschlossene Kinderklinik verfügt. Die Sana Kliniken Duisburg erfüllen mit dem angeschlossenen Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level I) genau diese Voraussetzungen. „Wichtig ist für uns dennoch, dass die Geburt das Natürlichste der Welt bleibt“, betont der Chefarzt der geburtenstärksten Duisburger Klinik.

 

Einen Tag früher als in 2016 wurde in diesem Jahr die 1.000 Geburt verzeichnet. Damit hält der Babyboom der letzten Jahre auch in 2017 an. Auch bei den Mehrlingsgeburten gibt es in 2017 wieder einen Anstieg, denn mit bisher 60 Zwillingspärchen (in 2016 waren es zu diesem Zeitpunkt 56 mal Zwillinge) und ein mal Drillingen entspricht dies insgesamt 1.062 Kindern, die bisher in den Sana Kliniken Duisburg zur Welt kamen.

 

Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst der Stadt Duisburg
Motorradunfall - Helmabnahme, ja oder nein?

Duisburg, 03. August 2017 - In Deutschland gibt es laut Statistik rund vier Millionen zugelassene Motorräder. Viele von ihnen finden sich zu Beginn jeder Saison auf deutschen Straßen wieder. Diese Leidenschaft ist jedoch nicht ungefährlich.

Im Jahr 2016 gab es mehr als 16.000 Verkehrsunfälle an denen Motorradfahrer beteiligt waren, über 500 von ihnen verunglückten dabei tödlich. Für Ersthelfer stellen sich oft die Fragen: Wie helfe ich am besten und welche Maßnahmen soll ich am Unfallort durchführen?
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Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst der Stadt Duisburg: Vorsicht bei Insektenstichen  

Duisburg, 28. Juli 2017 - Ob am Badesee oder abends auf der Terrasse, das Summen der Mücken und Wespen ist wieder allgegenwärtig. Mit ein paar Tricks kann man sich vor den Quälgeistern des Sommers schützen.  
Da Mücken meist nachtaktiv sind, lautet die einfachste Schutzmaßnahme: ab der Dämmerung lange Hosen, langärmelige Oberbekleidung und Strümpfe oder Socken tragen.
Insektengitter an den Fenstern helfen, die Wohnräume zu schützen. Natürlich kann auch zu den gängigen Abwehrmitteln auf Duftstoffbasis gegriffen werden. Besonders für Balkon und Terrasse eignen sich natürliche Duftstoffe wie Citronella, meist in Kerzenform erhältlich.  
„Nach einem Mückenstich hilft es, die Einstichstelle mit einem feucht-kalten Tuch zu kühlen. Eiswürfel eignen sich dazu nicht, da hier die Gefahr einer lokalen Erfrierung droht. Gele und Salben aus der Apotheke lindern den Juckreiz, wirken abschwellend und entzündungshemmend. Und auch wenn es schwer fällt – nicht kratzen! Sonst entsteht eine Eintrittspforte für Erreger, die von den Fingernägeln aus übertragen werden und Hautinfektionen auslösen können“, so Michael Köster, Erste-Hilfe-Ausbildungsleiter der Johanniter an Rhein und Ruhr.  

In unseren Breitengraden sind Mückenstiche zwar unangenehm, aber meist harmlos. Gefährlicher kann es bei Stichen von Bienen oder Wespen werden. „Ein Stich im Bereich des Mundraums kann schnell lebensbedrohlich werden, da unsere Schleimhäute empfindlich reagieren, anschwellen und möglicherweise die Atemwege verschließen“, so Köster.

„Als Sofortmaßnahmen sollte man Betroffene, die bei Bewusstsein sind, einen Eiswürfel lutschen oder ein kaltes Getränk in kleinen Schlucken trinken lassen. Auch feucht-kalte Umschläge um den Hals helfen.“ Auf In diesem Fall muss der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 verständigt werden – dies gilt nach einem Insektenstich auch, wenn eine Allergie bekannt ist oder wenn der Gestochene über Atemnot klagt oder erbricht.  

 

Macht schlechter Schlaf krank?  
Ob und auf welche Weise Schlafstörungen krank machen, erforscht Prof. Dr. Andreas Stang (Foto UDE) bereits seit 2014 an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Das Bundesforschungsministerium (BMBF) unterstützt den Leiter des Zentrums für Klinische Epidemiologie am Universitätsklinikum Essen nun auch in der zweiten Förderperiode bis 2020 mit insgesamt 925.000 Euro. Seit 2014 fließen damit rund 2,3 Millionen in die Essener Schlafgesundheitsforschung.  
Im Fokus steht u.a., wie sich etwa Schlafdauer, Mittagsruhe oder Atemstörungen im Schlaf auf das Wohlbefinden auswirken. Betrachtet werden Schlafcharakteristiken, kardiovaskuläre Erkrankungen, Venenerkrankungen und die Nierenfunktion. Untersucht wird, ob und wie diese möglicherweise in Wechselwirkungen zueinander stehen. Als mögliche Folge-Erkrankungen haben Prof. Stang und sein Team Herz- und Hirninfarkte, Bluthochdruck und Diabetes im Blick. Ob diese Zusammenhänge in Familien gehäuft auftreten, ist ein weiterer Forschungsschwerpunkt.  
Der Epidemiologe kann seine Erkenntnisse aus einem riesigen Datenmeer schöpfen. Denn am Universitätsklinikum Essen werden mit der NAKO (Nationale Kohorte) Gesundheitsstudie, der Heinz Nixdorf Recall Studie und der Heinz Nixdorf MehrGenerationenStudie seit mehreren Jahren einige der größten Gesundheitsstudien in Deutschland durchgeführt, die nun gezielt zum Thema Schlaf ausgewertet werden können.  


Bärbel Bas unterstützt die Abschaffung der „Sonderregion Ruhrgebiet“

Berlin/Duisburg, 27. Juli 2017 - Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitikerin Bärbel Bas (SPD) unterstützt die vom IGES-Institutempfohlene Abschaffung der „Sonderregion Ruhrgebiet“: „Eine gute, wohnortnahe und barrierefreie medizinische Versorgung muss in Deutschland überall selbstverständlich sein - in Ruhrgebietsstädten wie Duisburg und in ländlichen Regionen.“

Die bisher geltenden Sonderregelungen in der Bedarfsplanung für die Region Ruhrgebiet bedeuten, dass zum Beispiel Menschen aus Duisburg einen schlechteren Zugang zur vertragsärztlichen Versorgung haben. Diese Sonderregelungen sollen daher, so das ErgebniseinervomzuständigenGemeinsamenBundesausschuss(GBA) beauftragten Studie, Ende 2017 abgeschafft werden.
Bärbel Bas betont, dass die über 5 Millionen Menschen im Ruhrgebietmomentannichtnur in der hausärztlichen Versorgung, sondern auch beim Zugang zu Psychotherapie systematisch benachteiligt sind: „Es kann nicht sein, dass psychisch kranke Menschen im Ruhrgebiet bis zu 17 Wochen auf einerstes Gespräch mit einem Therapeuten warten müssen.“
Bas weiter: „Gute Gesundheitsversorgung darf nicht vom Einkommen und nicht vom Wohnort abhängen. Und das Ruhrgebiet darf selbstverständlichnichtabgehängt werden. Wir müssenaber auch daraufachten, dass sichdie hausärztliche Versorgungssituationin Nachbarregionen wie dem Niederrhein nicht verschlechtert.“
Darum unterstütze sie neben der vorgeschlagenen schrittweisen Abschaffung der Sonderregion über mehrere Jahre auch die konsequente Umsetzung der Landarzt-Quote im Medizinstudium.
„Wir haben diese Möglichkeit mit dem Masterplan Medizinstudium 2020 explizit eröffnet – es ist nun an den Ländern, sie auch in der Praxis umzusetzen. Das wird allerdings auch mit Blick auf die Altersstruktur der Hausärzte nicht reichen. Deshalb erwarte ich von Bundesminister Gröhe, dass er endlich konsequenter gegen den Arztmangel und die Unterversorgung bei Psychotherapeuten vorgeht.“

Damit der Puls bleibt

 Duisburg, 27. Juli 2017 - Zur besseren Versorgung von wiederbelebten Patienten arbeiten im neuen Cardiac Arrest Center am Helios Standort St. Johannes verschiedene Spezialisten eng zusammen.  
Bei einem Herzstillstand zählt jede Minute, auch nachdem sich ein Patient schon in der Klinik befindet. Denn selbst wenn die Ärzte das Herz wieder zum Leben erwecken können, verursacht der vorher entstandene Sauerstoffmangel auch nachträglich meist noch schwere Schäden im Gehirn. Experten schätzen sogar, dass von den etwa 75 000 Patienten, die insgesamt jährlich wiederbelebt werden, nur rund 5000 den Herzstillstand überhaupt überleben.
Um diese Quote deutlich zu erhöhen, fordern die Berufsverbände und Fachgesellschaften der Anästhesisten und Intensivmediziner schon länger eine zunehmende Spezialisierung von Kliniken in sogenannten Cardiac Arrest Centern (CAC). Voraussetzung dafür sind bestimmte Fachabteilungen und Verfahren, wie etwa die Möglichkeit zur professionellen Kühlung der Körpertemperatur, um die Folgen für das Gehirn zu minimieren.

Auch die Helios St. Johannes Klinik in Duisburg Alt-Hamborn hält diese Bedingung vor, dazu ein rund um die Uhr einsatzbereites Herzkatheterlabor und seit kurzem – mit der Etablierung eines neurologischen Schwerpunktes – auch alle für das Cardiac Arrest Center notwendigen Fachabteilungen. Neben der Kardi- und Neurologie arbeiten die Teams der Notfallambulanz, der Intensivmedizin, der Radiologie sowie der Anästhesie zusammen und bilden so bei jedem Reanimationspatienten eine eng abgestimmte Rettungskette.
Einmal im Monat werden die dazugehörenden Ärzte und Pfleger zudem speziell geschult, auch realitätsnahe Schockraumübungen sind ein Teil der Fortbildungen. Denn wenn ein Rettungswagen das Krankenhaus erreicht, beginnt der Wettlauf gegen die Zeit von neuem und jeder Handgriff muss sitzen. „Nur wer regelmäßig übt, ist darauf optimal und mit der notwendigen Routine vorbereitet“, erklärt Peter Schilling, Koordinator des Schockraums und Schulungsleiter am Helios Klinikum Duisburg. Verlief die Reanimation in der Notaufnahme erfolgreich, wird der Patient auf die Intensivstation verlegt.

„Dort haben wir die Möglichkeit, den Patienten herunter zu kühlen, um das Hirn vor weiteren Schädigungen zu bewahren“, so Schilling. Denn bei der sogenannten Hypothermie wird die Körperkerntemperatur für 24 Stunden deutlich auf 32 bis 34 Grad gesenkt. Dadurch verlangsamen sich etwa Herzfrequenz und Stoffwechsel, Nervenzellen sterben weniger schnell ab und der Sauerstoffbedarf des Gehirns sinkt. Die Chancen, dass der Patient ohne gravierende Hirnschäden aus dem Koma erwacht, erhöhen sich um ein Vielfaches.

Ein Hausarzt, wenn man ihn braucht

UDE/UK Essen: IT-Projekt mit 1,26 Millionen Euro gefördert  
Duisburg, 27. Juli 2017 - Lange Wartezeiten in der Hausarztpraxis, oder als neuer Patient erst gar keinen Termin bekommen? In vielen Regionen des Landes ist das der Normalzustand für gesetzlich Krankenversicherte. Den will eine Forschungsgruppe nun ändern. Geleitet vom Institut für Allgemeinmedizin (IFAM) der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) entwickelt sie dazu ein IT-gestütztes Fallmanagementsystem für Hausarztpraxen. Das fördert der Gemeinsame Bundesausschuss mit 1,26 Millionen Euro für 3 Jahre.  

Hausarztpraxen sollen sich über dieses System zum Beispiel mit ihren Patienten sicher und qualifiziert austauschen: Leidet ein Patient etwa unter Bluthochdruck, kann er seine Messwerte per Smartphone oder Tablet an die Praxis übermitteln, woraufhin diese ihm Informationen beispielsweise zur Medikation gibt. In die Praxis kommen die Patienten dann nur, wenn es tatsächlich notwendig ist.  
Einzelne Aufgaben kann der behandelnde Arzt übertragen: „Er muss nicht alles selbst machen. Regelmäßige Kontrollen von bestimmten chronisch Kranken etwa können auch qualifizierte Medizinische Fachangestellte übernehmen“, erläutert die Projektleiterin Prof. Dr. Birgitta Weltermann (Foto UDE). „Die knapp bemessene Zeit eines Arztes kann gezielter genutzt werden, wenn man die Abläufe optimiert.“  
Um dies zu erreichen, arbeitet das IFAM mit dem Essener Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie zusammen sowie mit dem Zentrum für Klinische Studien Essen und der Techniker Krankenkasse NRW. In dem Netz aus über 200 Lehrpraxen des IFAM kann das Projekt umgesetzt und die gewonnenen Erkenntnisse auf verschiedenste Szenarien im Gesundheitswesen übertragen werden.



Erfolgreicher Start ins Berufsleben Pflegeexamen in den Sana Kliniken Duisburg

Duisburg, 26. Juli 2017 -  Geschafft! Insgesamt 48 Absolventen haben im Juli das „Prüfungspaket“ aus schriftlicher, praktischer und mündlicher Prüfung im Anschluss an ihre dreijährige Ausbildung in den Sana Kliniken Duisburg erfolgreich absolviert, davon sechs Schülerinnen und Schüler mit der Note „Sehr Gut“ in allen Bereichen. So strahlten zur Examensfeier 31 frisch gebackene Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen und 17 Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen anlässlich Ihrer Examensfeier und Zeugnisübergabe in die Kamera.

Die Sana Kliniken Duisburg sind mit über 1.700 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsunternehmen in Duisburg. Damit verbunden ist das Interesse, den jungen Menschen nicht nur einen Ausbildungsplatz, sondern auch Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu bieten.
Den Pflegeberuf auch zukünftig attraktiv zu gestalten, sei eine wichtige Aufgabe der Krankenhäuser, erklärt Geschäftsführer Dr. Stephan Puke. Nur so könne man dem zunehmenden Bedarf der Versorgung kranker Menschen gerecht werden. Die Sana Kliniken Duisburg legen großen Wert darauf, dass die Pflegeschülerinnen und – schüler eine qualitativ gute Ausbildung erhalten und sich wohl fühlen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr 30 der Examensschülerinnen und schüler in unserem Pflegeteam begrüßen können. So behalten wir unseren qualifizierten und hochmotivierten Nachwuchs direkt im Hause“, freut sich Pflegedirektor Detlef Prost. Die jungen Pflegerinnen und Pfleger starten ihre Laufbahn in unterschiedlichen Fachbereichen der Wedau Kliniken und im Bertha Krankenhaus in Rheinhausen. Dazu gehören auch die Interdisziplinäre Notaufnahme, die Kinderklinik, die Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Geriatrie, die Intensivbereiche sowie die Psychiatrie und Psychotherapie. Auch in den letzten Jahren konnten die Sana Kliniken Duisburg immer wieder einen großen Teil der Absolventen übernehmen.

 

 

Infoabende mit Kreißsaalführung/Vorträge/Geburtsvorbereitungskurs

Duisburg, 26. Juli 2017 -  Am 3. August und am 17. August um 18 Uhr haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung.

Auch außerhalb des genannten Termins ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich: individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos.  
Am 12. und am 13. August findet jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr 30 der zweitägige Geburtsvorbereitungskurs statt. Der Kurs umfasst u.a. Körperarbeit, Atemübungen, Entspannungsübungen, Paarübungen, Gespräche über einzelne Geburtsphasen. 
Die Kursgebühren werden bei gesetzlich krankenversicherten Frauen direkt mit der Kasse abgerechnet, wobei versäumte Stunden von der Kursteilnehmerin selbst entrichtet werden müssen. Treffpunkt aller Veranstaltungen ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter
www.malteser-kliniken-rhein-ruhr.de.  


Herzdruckkampagne „DU – ICH DRÜCK DICH“

Duisburg, 24. Juli 2017 -  Jährlich sterben in Deutschland rund 100.000 Menschen an einem Herz-, Kreislaufstillstand. Viele könnten gerettet werden, wenn jemand die Herzdruckmassage angewendet hätte. Vor dem plötzlichen Herztod ist niemand sicher, daher sollte jeder wissen, was zu tun ist.
Aus diesem Grunde hat der Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Evangelischen Klinikum Niederrhein, Prof. Dr. Wolfgang Schöls mit Unterstützung der Duisburger Bürgerstiftung die Herzdruckkampagne „DU – ICH DRÜCK DICH“ gestartet. Seitdem wird am Modellschulen die Herzdruckmassage im Sportunterricht geübt.
Zahlreiche Informationsveranstaltungen mit praktischen Übungen rundeten die Kampagne bisher ab. Jetzt ist es geglückt, einen Prototypen für eine Life-Saver-Station herzustellen.
Auf spielerische Weise kann hier die lebensrettende Herzdruckmassage vermittelt werden. In Zusammenarbeit mit Studenten der Universität Budapest wurde die „Herzdruck-Station“ von Professor Schöls entwickelt. Der Prototyp steht nun im Meidericher Herzzentrum. Ziel ist es, die Station serienmäßig herzustellen und in Firmen sowie im öffentlichen Raum aufzustellen, damit die Bürger das Reanimieren spielerisch lernen können.

Pflaster ist besser als Luft: Kleine Wundenkunde und Tipps für die Reiseapotheke

Duisburg, 21. Juli 2017 - Viele nutzen die Ferien, um wieder aktiver zu werden, ob in Wanderschuhen, auf dem Beachvolleyballfeld oder mit dem Rad. Im Eifer des Gefechts kann dann schon mal die eine oder andere Blessur zurückbleiben.
Was aber hilft wirklich bei kleineren Schürfwunden oder Blasen? Wundtherapeutin Kader Erdogan gibt Tipps und klärt Irrtümer auf.

 

Sie hält sich hartnäckig, die Ansicht, dass kleine Wunden wie Schnitte oder Kratzer am besten „an der Luft“ heilen sollten. „Ein Irrtum, der den ganzen Prozess eher verzögert“, erklärt Kader Erdogan, zertifizierte Wundtherapeutin am Helios Klinikum Duisburg. Im dortigen Wundzentrum versorgt sie täglich Patienten, deren Haut und Gewebe nicht mehr heilen will.

„Ohne Abdeckung können Mikroorganismen in die Wunde eindringen, es bildet sich Schorf auf der Wunde, unter dem sich Bakterien ansiedeln können.“
Besser ist es also, die Stelle mit einem atmungsaktiven Pflaster oder Verband zu versorgen, damit das Wundsekret aufgesogen wird, alles sauber bleibt und sich keine Infektionsherde bilden. Das alles fördert auch die Neubildung der Zellen. „Ist die Wunde aber nach einiger Zeit verschlossen, kann man ruhig auf Pflaster und Co. verzichten“, so Erdogan.

 

Ein weiterer Mythos ist: „Was weh tut, wirkt“. Doch auch das ist falsch. Denn wer offene Stellen etwa mit Alkohol desinfiziert, kann die Wundränder zusätzlich beschädigen. Besser ein alkoholfreies Wundspray mit in den Urlaub nehmen, das wirkt keimtötend und brennt nicht. Auch auf „Hausmittel“, wie etwa Mehl, Öl, Honig oder Puder auf jeden Fall verzichten.

 

Nach der Wanderung in den neuen Schuhen bereiten sie bei jedem Schritt Schmerzen: Blasen an den Füßen sind eine echte Qual. Wie aber werde ich sie am schnellsten wieder los? „Um die Heilung zu beschleunigen, sollte die Blasenhaut immer als Schutzbarriere über der empfindlichen Unterhaut verbleiben“, rät die Wundtherapeutin. Das heißt, eine prall gefüllte Blase kann man ruhig mit einer desinfizierten Nadel anpieksen und auslaufen lassen, die leere Hülle sollte dann aber nicht entfernt werden, sonst trocknet der Blasengrund aus.
Ist die Blase schon von selbst eingerissen, einfach die Haut wieder an die verletzte Stelle ziehen. Im Anschluss die Blase immer mit einem Pflaster abdecken. Schneller kann es gehen, wenn man eines mit der sogenannten Hydrokolloid-Technik nutzt, der sogenannten feuchten Wundversorgung. Sie verhindert, dass die Wunde austrocknet und sich Bakterien einnisten.

 

Übrigens, der Mythos „Was juckt, das heilt“, stimmt weitestgehend. Denn während des Heilungsprozesses tauschen die beteiligten Zellen vermehrt Botenstoffe aus, um die Verletzung schnellstmöglich zu reparieren. Da die Wunde aber noch sehr empfindlich ist, kann sich diese Aktivität als Juckreiz bemerkbar machen. Kommen allerdings Rötungen, Schwellungen und  heiße Stellen hinzu, sollten die Alarmglocken schrillen und ein Arzt hinzugezogen werden. Diese Symptome deuten nämlich meist auf eine Entzündung hin.

 

Auch bei größere Wunden ist oftmals medizinische Hilfe notwendig. Am besten die betroffene Stelle dann erstmal nicht selbst behandeln, sondern umgehend mit einer sterilen Kompresse oder einem Verbandpäckchen abdecken. Bei starker Blutung, kann ein Druckverband helfen. Steckt ein Fremdkörper in der Wunde, diesen nicht selbst entfernen, da das Herausziehen die Blutung verstärken kann.
Kleine Splitter hingegen können natürlich selbst herausgezogen werden. Wichtig noch zu wissen: Bei Wunden, egal ob groß oder klein, sollte der Tetanusschutz im Impfausweis überprüft werden. Ist er nicht mehr aktuell, am besten einen Arzt aufsuchen. 

 

Zusätzliche Tipps für die Reiseapotheke.    
Diese Dinge sollten im Urlaub dabei sein:

o   gute Pflaster und Verbände – sowohl für kleine Abschürfungen als auch für Blasen

    • Desinfektionsmittel für Wunden

o   Sonnencreme sowie „After Sun“-Lotion

    • Sonnenbrand-Gel

    • ein verlässliches Schmerzmittel

    • ein loperamidhaltiges Mittel gegen Durchfallerkrankungen

    • Medikament gegen Reiseübelkeit aus der Apotheke

    • Halsschmerztabletten und Hustenmittel

    • Gel mit Antihistaminikum zur Behandlung von Mückenstichen

    • Ohrenstöpsel für einen erholsamen Schlaf

·        Kein Sonnenbad bei Antibiotika-Einnahme , da die Wirkstoffe im Blut auch direkt unter der Hautoberfläche kreisen und ggfls. mit Ausschlag oder ähnlichem auf die Sonnenstrahlung reagieren können.

·        Medikamente, Sprays und Verhütungsmittel immer möglichst kühl lagern, am besten unter 25 Grad. Für den Transport gibt es kleine Taschen mit Kühlakkus.

·        Medikamente gegen chronische Leiden ins Handgepäck, damit sie bei Bedarf schnell verfügbar sind und nicht etwa mit dem Koffer verloren gehen.

·        Bei (Feuer)Quallenalarm: Vorsorglich eine kleine Flasche/Dose Essig oder Rasierschaum mit zum Strand nehmen und bei Kontakt über die betroffene Stelle geben. Vorher versuchen, die Quallenreste mit Hilfe von Meerwasser oder Sand vorsichtig etwa mit einer Plastikkarte abzuschaben, damit evtl. noch vorhandene Nesselkapseln nicht aufplatzen. Auf keinen Fall Süßwasser oder Alkohol benutzen. Bei Atemnot, Schwindel, etc. sofort einen Arzt aufsuchen.

 

 

 

 

- Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst: Keine Chance dem Hitzekollaps
- Bethesda-Kreißsaal ist vom Freitag, den 28.07.2017 bis Sonntag, den 30.07.2017 nicht betriebsfähig.

Duisburg, 20. Juli 2017 - Nicht für alle bedeutet Sommerwärme pures Vergnügen. Klettert das Thermometer über 30 Grad Celsius, kann es für den Organismus äußerst anstrengend werden. Ältere und chronisch kranke Menschen sind besonders gefährdet, einen Hitzekollaps zu erleiden. Aber auch jüngere Menschen sollten sich vor Hitzschlag, Sonnenstich und Hitzeerschöpfung wappnen. Wie man sich am besten schützt und was im Notfall zu tun ist, erklären Experten der Johanniter-Unfall-Hilfe.  

„Wenig Bewegung, nicht rausgehen, viel trinken – damit helfen Sie Ihrem Körper am besten, sich gegen Überhitzung zu schützen“, sagt Michael Köster, Erste-Hilfe Ausbildungsleiter bei den Johannitern an Rhein und Ruhr, und empfiehlt außerdem: „Halten Sie sich möglichst in Gebäuden oder im Schatten auf. Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen, legen Sie bewusst Pausen ein. Ideale Durstlöscher sind nichtalkoholische Getränke wie Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen mit zimmerwarmer Temperatur. Auch luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung helfen gegen große Hitze. Außerdem können zwischendurch Hände, Nacken und Gesicht mit Wasser abgekühlt werden.“  
Erste Anzeichen einer Hitzeerschöpfung sind Schwindel, Übelkeit, Kreislaufstörungen und das Gefühl, sich nicht mehr auf den Beinen halten zu können. Um drastische Temperaturstürze zu vermeiden, empfiehlt es sich, sanft die Körpertemperatur mit kalten Umschlägen zu senken. Für den Rest des Tages ist es wichtig, sich zu schonen. Bei schwerer Überhitzung droht sogar Bewusstlosigkeit. Dann sind wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen zu beachten:  
Bei einem Zusammenbruch ist umgehend der Rettungsdienst über die 112 zu verständigen. Ersthelfer sollten die betroffene Person in den Schatten bringen. Falls diese nicht ansprechbar ist, muss die Atmung geprüft werden. Bei normaler Atmung sollte die Person in die stabile Seitenlage gebracht werden, ansonsten sind umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen. Personen ohne Bewusstsein dürfen keine Getränke verabreicht werden, sie könnten daran ersticken.  

 

Der Kreißsaal des Bethesda Krankenhauses ist vom Freitag, den 28.07.2017 bis Sonntag, den 30.07.2017 nicht betriebsfähig.
Aus diesem Grunde können normale Entbindungen in diesem Zeitraum nicht stattfinden. Trotz der dringend notwendigen Arbeiten am Rohrleitungsnetz kann die notfallmäßige Versorgung von Schwangeren stattfinden. Für eine weitergehende Versorgung von Schwangeren mit geplanter Entbindung sind die personellen und technischen Ressourcen in diesem Zeitraum nicht verfügbar. Daher verweisen wir auf die Inanspruchnahme der bereits informierten Nachbarkliniken. Die regelhafte ärztliche Versorgung ist hiervon jedoch unberührt. Ab Montag, den 31.07.2017, ab 06.00 Uhr, sind wir wieder für Sie da.

 

Kursangebot für pflegende Angehörige
Über 70 Prozent der etwa 2 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause umsorgt. Doch wenn ein Angehöriger bei alltäglichen Dingen wie Aufstehen, Anziehen, Waschen oder Essen auf Hilfe angewiesen ist, dann ändert sich oft das Leben der ganzen Familie. Das HELIOS Klinikum Duisburg hilft Betroffenen mit dem kostenlosen Kursangebot „Pflege zu Hause“. Speziell weitergebildete Pflegetrainerinnen vermitteln in dem dreitägigen Seminar pflegerisches Basiswissen und erläutern Techniken, die die häusliche Versorgung erleichtern.
So können besondere Handgriffe, zum Beispiel für das richtige Lagern einer Person, die Belastung verringern und den eigenen Körper schonen. In Gesprächsrunden können sich pflegende Angehörige zudem austauschen und vernetzen.
Der nächste Pflegkurs findet am 1., 8. und 15. August 2017 jeweils in der Zeit von 15 bis 19 Uhr in der HELIOS Marien Klinik, Grunewaldstraße 96, in Hochfeld statt. Da die Teilnehmerzahl pro Kurs begrenzt ist, wird eine vorherige Anmeldung erbeten. Nähere Informationen und Anmeldung unter (02 03) 546-2363.  

Pilotprojekte zur Digitalisierung gestartet

Sana beschreitet neue Wege beim digitalen Dialog zwischen Krankenhaus und Patient 

Duisburg, 13. Juli 2017-  Die Sana Kliniken AG kooperiert an mehreren Krankenhausstandorten mit innovativen Startups aus dem Bereich Digital Health und ist bereits im vergangenen Jahr eine Partnerschaft mit dem Flying Health Incubator in Berlin eingegangen.

 

Die Sana Kliniken Duisburg sind dabei Pilothaus für das Start Up Unternehmen OneLife Health, das mit Femisphere eine App für Schwangere entwickelt hat, die einen umfangreicheren Service als die herkömmlichen „Baby-Apps“ bietet. Sofern Patientin und Arzt dies wünschen, können Therapien und Untersuchungsergebnisse im Sinne eines digitalen Mutterpasses gespeichert werden. Zudem bietet die App konkrete Handlungsvorschläge bei Beschwerden an und versorgt die werdenden Mütter nicht nur vor der Geburt, sondern auch danach mit Informationen rund um Schwangerschaft, Geburt und das erste Lebensjahr des Babys. Ein mit der WHO-Inititative „Babyfreundlich“ entwickelter Still-Coach komplettiert das Angebot. Die App Femisphere ist somit ein digitaler Begleiter für Schwangere, der auch einen medizinischen Mehrwert bietet.

 

Die Sana Kliniken Duisburg bieten den werdenden Müttern, die sich beim Infoabend mit anschließender Kreissaalführung über die Geburt im Klinikum informieren wollen, einen kostenlosen Premium-Zugang an. Chefarzt Prof. Dr. Markus Schmidt und sein Team haben für die App umfassende Informationen zusammengestellt, die viele Fragen zu Schwangerschaft und Geburt digital durch die Experten des Fachbereiches aufgreifen und beantworten.

Ärzte und Hebammen des Geburtshilfeteams

Zebra heißt Neugeborene in der HELIOS St. Johannes Klinik Willkommen

Duisburg, 13. Juli 2017 - 1,80 Meter groß, ca. 80 Kilo schwer – das sind die Geburtsdaten den neuen Holzzebras, das seit kurzem im Eingangsbereich der HELIOS St. Johannes Klinik steht. Die weiß-blaue Figur zeigt tagesaktuell die Namen der Babys an, die in der dortigen Geburtshilfe das Licht der Welt erblickt haben.
„In anderen Kliniken sieht man häufig Storch-Aufsteller, die diese Aufgabe übernehmen. Aber wir dachten, warum als Duisburger Klinik nicht unsere Verbundenheit zur Stadt und dem MSV zeigen?“, sagt Dr. Katrin Marschner, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.
Zukünftig können also die frisch gebackenen Eltern der Kinder, die in der HELIOS Klinik in Alt-Hamborn geboren werden, die Namen ihres Familienzuwachses auf der kleinen Schiefertafel des Zebras notieren.
„Die Zahl der Geburten in unserer Klinik nimmt aber seit längerem stetig zu – bestimmt ist die Tafel schon bald zu klein“, freut sich Dr. Marschner. Produziert wurde das Zebra in der Tischlerei der Diakoniewerk-Duisburg GmbH.
Maßgeblich für den Bau verantwortlich war Till Wiedig, der dort derzeit eine Umschulung zum Tischler absolviert. Er hat die Zeichnung angefertigt, die Form mithilfe eines Fräßprogramms erstellt, das Tier zusammengebaut und letztlich mit den typischen Streifen versehen.
„Jeder einzelne Zebra-Streifen wurde aus Folie von Hand zurrechtgeschnitten und später blau lackiert“, sagt er. Dementsprechend kamen einige Arbeitsstunden zusammen: Etwa 80 Stunden hat die „Geburt“ der Figur gedauert. Ideengeber für die tierische Infotafel war Christian Hendricks, der im Belegungsmanagement der Klinik tätig ist: „Ich hatte schon einmal kleinere Versionen des Schaukel-Zebras gesehen und wusste, dass sie in der Tischlerei des Diakoniewerks hergestellt werden.“
So kam der Kontakt zu Tischlereimeister Bernd Schaath und seinem Team zustande. „Das Zebra ist ein toller Blickfang und hat hier in der Eingangshalle seinen verdienten Platz“, findet auch Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael.
Neben den Beteiligten auf Seiten der Klinik und der Werkstatt freute sich noch jemand ganz besonders über die Zebra-Figur: Ennatz, Maskottchen des MSV Duisburg. Er war extra zur Übergabe angereist, um seinen tierischen Freund in der Klinik persönlich willkommen zu heißen.

Zebra begrüßt - v.l.n.r.: Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael, Till Wiedig, Michael Klatt, Alexandra Deeg (Umschüler in der Tischlerei der Diakoniewerk-Duisburg GmbH); kniend Bernd Schaath, Betriebsleiter der Tischlerei; Christian Hendricks, Belegungsmanagement der Klinik; Dr. Katrin Marschner, Chefärztin der Klinik  für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Malteser Großhospitalier besucht St. Anna-Krankenhaus  

Duisburg, 12. Juli 2017 - Hohen Besuch gab es am heutigen Mittwoch im Malteser Krankenhaus St. Anna. Der Großhospitalier des Malteser Ordens, Dominique Fürst de La Rochefoucauld-Montbel machte auf seiner Deutschland-Tour Station in Duisburg. Dabei ließ er sich von der Geschäftsführung und dem Kuratorium zunächst das Krankenhaus, später auch noch das Hospizzentrum St. Raphael zeigen.  
Der Großhospitalier ist Teil der Regierung des Souveränen Malteserordens. Er verantwortet im Rang eines Ministers, die  Aufgabenbereiche Gesundheit und Soziales, humanitäre Angelegenheiten sowie internationale Zusammenarbeit. Allerdings verfügt er an seinem Amtssitz in Rom über keinen großen Finanzhaushalt und einen Beamtenapparat, sondern über einen kleinen Stab von ehrenamtlichen Ordensmitgliedern, die ihn in seiner Führungsaufgabe unterstützen und beraten. Dominique Fürst de La Rochefoucauld-Montbel koordiniert von Rom aus die vielen Aktivitäten des Ordens weltweit bei seinen karitativen, medizinischen und humanitären Hilfsmaßnahmen und sorgt für die Wahrung christlicher Grundsätze. In Deutschland macht er sich auf seiner einwöchigen Reise insbesondere ein Bild von der medizinischen Versorgung in den Malteser Krankenhäusern und Hospizen, der Betreuung von Flüchtlingen und der Jugendhilfe.  
Der Franzose Dominique Fürst de La Rochefoucauld-Montbel (67) ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Der Leiter einer Beratungsfirma bekleidet das Amt des Großhospitaliers seit 3 Jahren. In den souveränen Malteserorden wurde er 1992 aufgenommen. Seit 2008 ist er Oboedienzritter und verpflichtet sich damit auf besondere Weise den Zielen des Ordens („Bezeugung des Glaubens, Hilfe den Bedürftigen“). Von 2001 bis 2014 war er Präsident der französischen Assoziation des Ordens. Von 2009 bis 2014 war er zuständig für das Malteser Kinder-Krankenhaus zur Heiligen Familie in Betlehem.

V.l.: Hubertus Freiherr von Loë (Kuratorium), Medizinischer Direktor Dr. Rainer Sadra, Dominique Fürst de La Rochefoucauld-Montbel, Geschäftsführer Franz Graf von Harnoncourt, Geschäftsführer Arne Greiner, Prinz Karl zu Löwenstein, Pflegedirektor Markus Schroller.

- Rettungsdienst der Stadt Duisburg  
- Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst der Stadt Duisburg: Herzinfarkt - jede Sekunde zählt  

Rettungsdienst der Stadt Duisburg  
Duisburg, 06. Juli 2017 - Der Rettungsdienst der Stadt Duisburg ist rund um die Uhr einsatzbereit um Menschen in Not zu helfen. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.  Im letzten Jahr wurde zu über 55.000 Notfalleinsätze ein Rettungswagen alarmiert, zusätzlich wurden mehr als  20.000 Krankentransporte durchgeführt. Um diese Menge an Einsätzen abzuarbeiten sind im Rettungsdienst der Stadt Duisburg, neben der Berufsfeuerwehr, auch vier Hilfsorganisationen mit eingebunden.  
Durch die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter Unfallhilfe und des Arbeiter Samariter Bundes werden Rettungs- wie auch Krankentransportwagen besetzt. Die gute Versorgung der Notfallpatienten im Stadtgebiet ist das Ergebnis enger Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung aller Organisationen.

Jeder Einsatz ist eine neue Herausforderung und jeder Dienst verläuft anders. Wenn ein Rettungswagen gerufen wird ist höchste Eile geboten, Menschenleben befinden sich in Gefahr. Beispiele für lebensbedrohliche Gesundheitszustände sind unter anderem Brustschmerzen, akute Atemnot, Bewusstlosigkeit, plötzliches Auftreten von Lähmungen/Sprachstörungen oder Fehlstellung von Körperteilen.  

Der Rettungsdienst wird über die Feuer- und Rettungsleitstelle unter der Telefonnummer 112 alarmiert und fährt in der Regel mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle. Im Gegensatz dazu wird ein Krankenwagen für Menschen alarmiert, die eine medizinischer Betreuung bedürfen und aufgrund Ihres Zustandes keinen eigenen Pkw, kein Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen können, zum Beispiel, weil sie nur liegend transportiert werden können oder eine ständige Überwachung bedürfen.

Die Anrufe werden in der Feuer- und Rettungsleitstelle Duisburg entgegengenommen. Dort erfolgt eine Abfrage der Notfallsituation. Hören Sie den Kollegen der Leitstelle aufmerksam zu und beantworten Sie nur die Fragen die Ihnen gestellt werden. So können Sie dazu beitragen, dass möglichst schnell alle notwendigen Informationen aufgenommen und verarbeitet werden. Die Leitstelle alarmiert dann das entsprechende Rettungsmittel.   
Um ein schnellstmögliches Eintreffen der Kolleginnen und Kollegen zu gewährleisten sollte Sie genaue Ortsangaben formulieren, die Hausnummer sollte immer gut sichtbar und ein Klingelschild mit dem entsprechenden Namen angebracht sein. Bei unübersichtlichen Einsatzstellen sollte ein Einweiser die Rettungskräfte in Empfang nehmen.  
In anderen Fällen in denen nicht höchste Eile geboten ist, sollten Betroffene zunächst ihren Hausarzt kontaktieren, außerhalb der Sprechstundenzeiten ist der Kassenärztliche Notdienst zuständig. Dieser ist unter der 116 117 erreichbar und kann Untersuchungen, Behandlungen zu Hause durchführen. Dieses Procedere erspart einen Krankenhausaufenthalt und ggf. lange Wartezeiten in der Notaufnahme.  

 

Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst der Stadt Duisburg: Herzinfarkt - jede Sekunde zählt  
Herz-Kreislauferkrankungen zählen zu den häufigsten Todesursachen in der Bundesrepublik Deutschland. Die Deutsche Herzstiftung beklagt weiterhin die hohe Zahl von mehr als 55.000 Herzinfarkttoten pro Jahr in Deutschland. Es gibt dabei eine Reihe von Risikofaktoren, wie zum Beispiel Rauchen, Übergewicht, hohe Blutfette, Stress und Bewegungsmangel.  
Ein Verschluss oder eine Verengung der Herzkranzgefäße führt zu einer verminderten Durchblutung, daraus resultieren eine geringere Sauerstoffversorgung und ein mögliches Absterben von Zellen des Herzens. Häufig zögern die Betroffenen zu lange den Rettungsdienst unter der 112 anzurufen: Bei einem Herzinfarkt zählt aber jede Sekunde!  
Warnzeichen einer Herzerkrankung werden im Vorfeld oftmals verharmlost oder falsch gedeutet. Diese können beispielsweise bei körperlicher Anstrengung  oder aber bei Stress auftreten. Warnzeichen können dabei Druckschmerzen im Brustkorb oder Luftknappheit sein. Besonders alarmierend ist es wenn Brustschmerz und/ oder Atemnot bei kleinsten Belastungen oder in Ruhe auftreten. Schon bei Auftreten der genannten Warnsignale sollten Betroffene schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.  
Ein akuter Herzinfarkt kann in jeder Situation plötzlich auftreten und ist ein medizinischer Notfall, der Rettungsdienst sollte sofort unter der Nummer 112 verständigt werden.  
Charakteristisch für einen Herzinfarkt sind starke Schmerzen, die von der Brust ausgehen und in den linken Arm, die Schulter, den Oberbauch oder den Unterkiefer ausstrahlen können. Weitere mögliche Symptome können Atemnot, Unwohlsein oder Schwächegefühl sein. Die Betroffenen empfinden häufig Angst, sind blass und kaltschweißig. Die Anzeichen können in Kombination oder auch als Einzelsymptom auftreten.        
Lothar Paucke, Erste-Hilfe-Ausbilder beim Arbeiter-Samariter-Bund, gibt folgende Tipps: „Das Wichtigste ist, den Notruf zu wählen (112) und sich anschließend um den Betroffenen zu kümmern. Dieser sollte mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden, da ein Teil des Blutes dann in den Beinen versackt und das Herz- Kreislaufsystem entlastet wird.  Das Beruhigen des Betroffenen in dieser Situation absolut wichtig. Unruhe, Aufregung und Anstrengung sind unbedingt zu vermeiden. Beengte Oberbekleidung sollte gelockert werden und falls möglich frische Luft zugeführt werden. Die betroffene Person ist bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu betreuen.“

Kindernotfälle im Visier

Experten diskutieren beim 8. Kindertraumatologischen Symposium im BG Klinikum Duisburg über neue Behandlungsmethoden für junge Patienten

Duisburg, 05. Juli 2017 -(Schwer-)verletzte Kindern stehen im Mittelpunkt einer interessanten medizinischen Veranstaltung, die am 7. Juli 2017 im BG Klinikum Duisburg stattfindet. Erwartet werden etwa 200 Ärzte aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich beim 8. Kindertraumatologischen Symposium über neue Therapien und spannende Strategien bei der Behandlung unfallverletzter junger Patienten austauschen werden.

„Kinder sind medizinisch betrachtet keine kleinen Erwachsenen“, erklärt der Veranstaltungsleiter Dr. Peter-Michael Hax. Deshalb könne man sie meist auch nicht mit den gleichen Mitteln und Methoden versorgen, die bei älteren Patienten zum Einsatz kommen.
Kinder im Visier Um den Berufskollegen nun mehr Sicherheit bei der Behandlung von typischen kindlichen Verletzungen zu geben und so die Heilungschancen der Unfallopfer zu verbessern, bietet die Unfallklinik jedes Jahr ein spezielles Symposium zur Kindertraumatologie an.

Zu der aktuellen, von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zertifizierten Fortbildung hat Hax wieder renommierte Experten aus Deutschland und Österreich eingeladen. Sie werden den Teilnehmern über den Umgang mit ausgewählten Verletzungen und deren zum Teil erhebliche Folgen berichten und anschließend den Teilnehmern Rede und Antwort zu ihrem Spezialgebiet stehen.
Ein Potpourri an (Kinder-)Themen Ein wichtiges Thema am 7. Juli 2017 werden u.a. knöcherne Verletzungen der oberen Extremität sein. „Dazu gehören etwa Frakturen am Ober- und Unterarm, die insbesondere den Knochenschaft betreffen“, sagt Hax. Ausgelöst werden diese durch Stürze bei Sport und Spiel oder durch Unfälle im Straßenverkehr. Darüber hinaus wird am 7. Juli 2017 aber auch über Sportverletzungen und Nervenschäden im Kindesalter diskutiert.
Neu im Programm ist dieses Mal zudem der Schwerpunkt Bildgebung. „Was muss man beim Röntgen von Kindern beachten?“, „Wie läuft ein altersgerechtes CT bzw. MRT ab?“, „Wann ist ein Ultraschall (Sonografie) von Armen und Beinen bei Kindern sinnvoll/nötig?“: Diese und viele andere Fragen zum Thema werden im Rahmen der Veranstaltung umfassend beantwortet.

Kinder – und Jugendtraumatologie im BG Klinikum Duisburg Das BG Klinikum Duisburg mit seiner Abteilung für Kinder – und Jugendtraumatologie selbst setzt schon seit langem auf schonende und altersgerechte Behandlungsmöglichkeiten von Kindernotfällen jeden Alters. Dazu gehören speziell für Kinder entwickelte Implantate und moderne Methoden zur Korrektur von Wachstumsstörungen nach Unfällen.

Neben der operativen und konservativen Versorgung der kleinen Patienten bietet die Unfallklinik bereits seit langem eine spezielle „Kindersprechstunde“ an, die regen Zulauf hat. „Damit füllen wir eine Lücke bei der Versorgung unfallverletzter Kinder“, erklärt Hax.

Behandlung einer Unterarmverletzung bei einem jungen Patienten (Bild: cap Communications/Marcus Gloger/BG Klinikum Duisburg)

 

 

BG Klinikum Duisburg. (Bild: BG Klinikum Duisburg)

Das BG Klinikum Duisburg hat sich auf die akute und rehabilitative Behandlung von Unfallfolgen aller Art spezialisiert. Das Versorgungsspektrum umfasst alle Arten von Verletzungen, aber auch die spezialisierte Behandlung orthopädischer, Hand- und Plastisch-chirurgischer oder Schmerzpatienten.
Als Krankenhaus mit Maximalversorgungscharakter und überregionales Traumazentrum gemäß den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und Mitglied des Traumanetzwerks Ruhrgebiet kann das BG Klinikum Duisburg für sich in Anspruch nehmen, Spitzenleistungen bei der Versorgung von Schwerstverletzten zu bieten. Gemeinsam mit der „Klinik für Handchirurgie, Plastische Chirurgie und dem Zentrum für Schwerbrandverletzte“, der „Klinik für Schmerzmedizin“, der „Klinik für Neurologie und Psychotraumatologie“ sowie der „Klinik für Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie und Sportmedizin“ hat die „Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie“ eine weit über die Region Niederrhein/Ruhrgebiet hinausreichende Reputation.

 

Dr. Meletiadis übernimmt Malteser Gefäßchirurgie

Duisburg, 05. Juli 2017 - Dr. med. Konstantinos Meletiadis ist seit dem 01.07.2017 neuer Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie an den Malteser Krankenhäusern St. Anna in Duisburg-Huckingen und St. Johannes-Stift in Duisburg-Homberg. Der 42-jährige arbeitete zuletzt in Wuppertal und bringt gleich fünf Ärzte mit.

 

Die Malteser Rhein-Ruhr gGmbH hat mit der Neubesetzung von Dr. med. Konstantinos Meletiadis als Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie eine wichtige personelle Entscheidung getroffen. Meletiadis wird den Chefarztposten am St. Anna Krankenhaus in Duisburg-Huckingen und am St. Johannes-Stift in Duisburg-Homberg übernehmen. Gleichzeitig setzt Geschäftsführer Arne Greiner mit der Neubesetzung auch die strategische Ausrichtung der Malteser Kliniken Rhein-Ruhr konsequent weiter fort.

„Dr. Konstantinos Meletiadis war unser absoluter Wunschkandidat. Ich freue mich sehr, dass er sich für einen Wechsel zu uns entschieden hat. Er wird die Gefäßchirurgie bei uns noch einmal auf ein höheres Niveau setzen. Unsere Patienten werden höchst zufrieden sein – fachlich und menschlich.“

 

Dr. med. Konstantinos Meletiadis (links) und Geschäftsführer Arne Greiner.
„Freue mich auf die neuen Aufgaben“

Dr. Konstantinos Meletiadis war zuletzt Leitender Oberarzt an der Klinik für Gefäßchirurgie am Helios Universitätsklinikum in Wuppertal. „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben in Huckingen und in Homberg. Besonderen Wert lege ich auf den engen und kollegialen Umgang mit den anderen Abteilungen in unserer Klinik. Zudem freue ich mich auf gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten.“ Meletiadis hat Humanmedizin an den Universitäten in Homburg/Saar, Strasbourg und Essen studiert. Seine Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie bestand er 2007 und 2009. Bereits seit 2003 arbeitete der zweifache Familienvater an der Klinik für Gefäßchirurgie im Helios Klinikum Wuppertal. Zunächst als Assistenzarzt, später als Oberarzt und seit 2015 als Leitender Oberarzt.
„Bei den Maltesern haben mich  sowohl die fachlich-technische Ausrüstung und insbesondere auch die Interaktion auf menschlicher Ebene überzeugt. Von daher stand die Entscheidung nach Duisburg zu wechseln schnell fest“, erzählt Meletiadis.

Gleichzeitig mit dem neuen Chefarzt haben zum 01. Juli fünf neue ärztliche Mitarbeiter begonnen. „Es ist wichtig, Gefäßerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Deshalb bieten wir als Malteser Gefäßzentrum Duisburg unseren Patienten sowohl ein kompetentes und geschultes Team, als auch modernste Technologien im Einsatz bei Diagnostik und Therapie an“, berichtet Meletiadis.  

 

Steckbrief Dr. med. Konstantinos Meletiadis:

Geburtstag und -ort: 20.02.1975, Siegburg, Deutschland

Universitäten: Studium in Homburg/Saar, Strasbourg (Frankreich) und Essen

Promotion:„Charakterisierung der Phosphoinositolphosphate alpha, beta und gamma“, Institut für Pharmakologie, Uni-Klinikum Essen

Beruf: 2001-2003: Arzt im Praktikum, Chirurgische Klinik, Städtische Kliniken Köln

2003-2007: Assistenzarzt, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Helios Klinikum Wuppertal

2007: Facharzt für Chirurgie

2007-2008: Assistenzarzt Klinik für Gefäßchirurgie, Helios Klinikum Wuppertal

2009: Facharzt für Gefäßchirurgie

2009-2015: Oberarzt Klinik für Gefäßchirurgie, Helios Klinikum Wuppertal

Seit 2015: Leitender Oberarzt Klinik für Gefäßchirurgie, Helios Klinikum Wuppertal

 

 2. Sportmedizinisches Symposium Duisburg in der SCHAUINSLAND-REISEN-ARENA

Duisburg, 04. Juli 2017 - Wann operiert man frische Bandverletzungen im Sprunggelenk? Wie wird die sog. Werferschulter richtig behandelt? Was hilft bei Sehnenverletzungen im Sport? Dies waren nur drei von vielen Themen beim 2. Sportmedizinischen Symposium des BG Klinikums Duisburg im Business Bereich der SCHAUINSLAND-REISEN-ARENA.

Die knapp 200 anwesenden Sportmedizin-Experten aus dem gesamten Bundesgebiet – Ärzte, Therapeuten und Sportwissenschaftler – beschäftigten sich zudem damit, wie man Verletzungen bei Sportlern vorbeugen kann. Sie informierten sich aber auch über Neues aus der Leistungsdiagnostik im Spitzensport.

Referenten aus ganz Deutschland Um den nötigen fachlichen „Input“ für diese Tagung sicherzustellen, hatten die Organisatoren um Veranstaltungsleiter Dr. med. Christian Schoepp renommierte Referenten aus allen Regionen Deutschlands eingeladen. In spannenden Vorträgen und lebhaften Diskussionen im Plenum berichteten diese ihren Berufskollegen über Wissenswertes aus dem eigenen Spezialgebiet. Sie gaben Ihnen darüber hinaus viele wertvolle Tipps und Tricks für den Alltag mit auf den Weg.
„Wichtig war es uns etwa den Themenblock ‚Regeneration und Prävention‘ ins Programm zu nehmen“, erklärte Schoepp im Rahmen der Veranstaltung. „Aus diesem unendlich großen Feld, das im Sport immer wichtiger wird, haben wir den Zuhörern einige hochinteressante Aspekte und bestimmt auch völlig neue Einblicke präsentiert“.
Sportmedizin wird immer wichtiger Im BG Klinikum Duisburg spielt die Sportmedizin bereits seit einiger Zeit eine immer größere Rolle. Sie ist nicht nur für die Betreuung von Athleten wie den Profifußballern des MSV Duisburg wichtig, wo Schoepp zusammen mit zwei Kollegen Mannschaftsarzt ist. Auch aus der Behandlung von Unfallopfern ist die Sportmedizin in der Unfallklinik längst nicht mehr weg zu denken.

Deshalb hat das BG Klinikum Duisburg im Jahr 2016 auch das Athletikum Rhein Ruhr eröffnet. Dieses moderne, leistungsfähige Bewegungslabor, steht als wichtiger Baustein der Klinik für Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie und Sportmedizin allen Patienten des BG Klinikums Duisburg offen.
Ein „Speed Court“ zum Ausprobieren Herzstück des Athletikums ist ein „Speed Court“, ein Sensor-bestücktes Mattensystem, mit dem u.a. explosive Antritte, dynamische Richtungswechsel, Koordination und individuelle Wahrnehmung getestet und trainiert werden können.

Für die Tagung stellte die Firma Global Speed nun einen „Speed Court“ in der Größe 4 mal 4 Meter zur Verfügung. Auf diesem konnten die Teilnehmer die Möglichkeiten und Chancen der modernen Technik „live“ und vor Ort erleben und ihre eigenen Fähigkeiten ausprobieren. Abgerundet wurde das Programm durch eine Industrieausstellung, die den Teilnehmern zusätzlich die Möglichkeit zur Information gab.

„Speed Court“ im Miniaturformat (Bild: Congress Compact 2C GmbH) 2.

 

Spannende Vorträge und lebhafte Diskussionen (Bild: Congress Compact 2C GmbH)

Das BG Klinikum Duisburg hat sich auf die akute und rehabilitative Behandlung von Unfallfolgen aller Art spezialisiert. Das Versorgungsspektrum umfasst alle Arten von Verletzungen, aber auch die spezialisierte Behandlung orthopädischer, Hand- und Plastisch-chirurgischer oder Schmerzpatienten.

Als Krankenhaus mit Maximalversorgungscharakter und überregionales Traumazentrum gemäß den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und Mitglied des Traumanetzwerks Ruhrgebiet kann das BG Klinikum Duisburg für sich in Anspruch nehmen, Spitzenleistungen bei der Versorgung von Schwerstverletzten zu bieten.
Gemeinsam mit der „Klinik für Handchirurgie, Plastische Chirurgie und dem Zentrum für Schwerbrandverletzte“, der „Klinik für Schmerzmedizin“, der „Klinik für Neurologie und Psychotraumatologie“ sowie der „Klinik für Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie und Sportmedizin“ hat die „Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie“ eine weit über die Region Niederrhein/Ruhrgebiet hinausreichende Reputation.