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 Terminservice- und Versorgungsgesetz bringt Verbesserungen für die Versicherten

Berlin/Duisburg, 14. März 2019 - Der Deutsche Bundestag hat am 14. März  das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen. "Gesetzlich Versicherte warten oft länger auf einen Arzttermin als privat Versicherte. Diese Ungerechtigkeit beseitigen wir mit dem TSVG", erklärt die Duisburger Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas.
Sehr erfreut zeigt sich Bärbel Bas, die Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages ist, auch über zwei neue Leistungen für gesetzlich Versicherte: "Nach einer Chemotherapie können Patientinnen und Patienten oft keine Kinder mehr bekommen. Diese können jetzt auf Kosten der Krankenkassen ihre Ei- oder Samenzellen konservieren lassen. Nach ihrer Genesung haben sie so die Chance sich ihren Kinderwunsch mit Hilfe einer künstlichen Befruchtung zu erfüllen. Und Versicherte mit einem hohen HIV-Infektionsrisiko haben zukünftig Anspruch auf eine medikamentöse HIV-Vorsorge (PrEP)."
Mit dem TSVG müssen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte künftig für die gesetzlich Versicherten mehr Sprechstunden und frühere Termine anbieten. Zugleich vermitteln die Terminservicestellen zukünftig rund um die Uhr über die Rufnummer 116 117 Termine an Fachärzte sowie an Haus- und Kinderärzte. "Im Gegenzug werden die Ärztinnen und Ärzte für die Behandlung von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten deutlich besser vergütet, wenn sie diese neu in ihrer Praxis aufnehmen oder Termine vermitteln. Außerdem verbessern wir die Bezahlung von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten. Diese können zudem künftig nach der Verordnung von sogenannten Blankoverordnungen durch Ärztinnen und Ärzte über die konkrete Behandlung selbst entscheiden", betonte Bärbel Bas.

Geburtstagsfeier im Herzzentrum

Duisburg, 14. März 2019 - Wolfgang Friede lebt seit acht Jahren mit einem Herzunterstützungssystem. „Meine Herzpumpe ist ein Teil von mir – fast so, als wäre sie schon immer da gewesen“, sagt er mit Überzeugungskraft. Der gelernte Betriebsschlosser hat 20 Jahre im Duisburger Bergbau gearbeitet. 1985 erlitt er seinen ersten Herzinfarkt, der einen langen Krankenhausaufenthalt und viel Schonung nach sich zog.
Der weitere Krankheitsverlauf bewirkte eine zunehmende Schwächung seiner Konstitution, die 1992 zu einer Operation am Herzen führte. 2000 dann der zweite Infarkt, drei Bypässe. 2010 wurde ihm ein Defibrilator implantiert, doch die Notwendigkeit eines „neuen Herzens“ wurde immer größer. Ein Jahr später entschied sich Wolfgang Friede für die Implantation einer Herzpumpe, das HeartMate II. Die Operation erfolgte im Klinikum Niederrhein. Auch hier im Herzzentrum wird er weiterhin gut betreut und behandelt.

„Die Pumpe hat mir das Leben gerettet, sie ist mein Motor!“ lacht Wolfgang Friede. Er habe sie nie als einen Fremdkörper empfunden. Schließlich rette sie ihm jeden Tag aufs Neue das Leben. „Es hat sich gelohnt, denn das Leben kann so schön und lebenswert sein!“

Staatssekretärin Sabine Weiss zu Gast bei der Initiative „Männergesundheit“

Duisburg, 13. März 2019 - Sabine Weiss, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Gesundheit, hat die Schirmherrschaft der Initiative „Männergesundheit“ der Kommunalen Gesundheitskonferenz übernommen. Hierzu traf sie sich mit Vertretern der Initiative im Duisburger Rathaus.

 

„Die Initiative freut sich sehr über die Unterstützung durch Staatssekretärin Sabine Weiss“, so Michael Berse, Sprecher der Initiative und Facharzt für Urologie und Andrologie. Er gab dem Gast aus Berlin eine umfangreiche Übersicht der erfolgten und geplanten Aktivitäten und Veranstaltungen. Im letzten Jahr konnte die Initiative Männergesundheit rund 250 Männer zur Teilnahme an ihrem sogenannten „Männer-TÜV“ animieren, bei dem der Body-Maß-Index, Blutdruck und Blutzucker ermittelt sowie die Lungenfunktion getestet und ein Hautscreening durchgeführt wurde. Außerdem wurde zu Darmerkrankungen und urologischen Fragestellungen beraten und informiert. Die Parlamentarische Staatssekretärin zeigte sich begeistert von so viel Engagement und wird mit ihrer Schirmherrschaft die Initiative unterstützen, um so das Vorsorgeverhalten von Männern nachhaltig zu verbessern und die oft vorherrschende Angst insbesondere in Bezug auf Vorsorgeuntersuchungen zu nehmen.

 

Auch in diesem Jahr wird die Initiative erneut zahlreiche Aktionen zum Thema Gesundheitsvorsorge durchführen. Geplant ist eine Teilnahme am Christopher Street Day, bei „Duisburg bewegt sich“ und auch wieder bei der Automesse „Lack und Chrom“. Unterstützt wird die Initiative dabei vom Verein „Duisburg gegen Darmkrebs“, der Aids-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel e.V., der Initiative „Deine Manndeckung“, der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs, der Volkshochschule, der Krankenpflegeschule Duisburg e.V. und der Novitas BKK.

 

Weitere Informationen gibt es telefonisch bei der Kommunalen Gesundheitskonferenz unter 0203/283-3938 sowie im Internet unter www.duisburg.de/maennergesundheit  und www.gesundheitskonferenz-duisburg.de

V. l.: Melanie Strauß-Staigis, Gesundheitsamt Duisburg, Joachim Jankowski, Selbsthilfegruppe Prostatakrebs, Helmut Topel, Leiter Krankenpflegeschule Duisburg, Sabine Weiss, Parl. Staatssekretärin, Michael Berse, Sprecher der Initiative und Facharzt Urologie/Andrologie, Dr. Alexander Meyer, Verein Duisburg gegen Darmkrebs und Dr. Dieter Weber, Leiter des Gesundheitsamtes

Anästhesie und Intensivmedizin unter einem Dach

BG Klinikum Duisburg fusioniert Fachabteilungen

Duisburg, 12. März 2019 - Im BG Klinikum Duisburg sind die medizinischen Schwerpunkte Anästhesiologie und Intensivmedizin seit 1. Februar 2019 gemeinschaftlich organisiert. Die neu gegründete „Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin“ wird geleitet von Chefarzt Dr. Carsten Hermann, der in der Unfallklinik auch bisher für die Intensivmedizin verantwortlich war.

„Ziel der Neustrukturierung ist es, die seit Jahren gute Zusammenarbeit beider Abteilungen weiter zu stärken und noch besser zu verzahnen“, sagte der Geschäftsführer des BG Klinikums Duisburg Thomas Dziuba im Rahmen der offiziellen Eröffnung. Er freue sich, mit Dr. Hermann einen äußerst erfahrenen und im Haus bereits etablierten Mitarbeiter als Chefarzt gewonnen zu haben.

Sehr zufrieden mit den neuen Regelungen zeigte sich auch das bisherige externe Anästhesie-Team um Ulf Geisendörfer: „Gemeinsam werden wir noch stärker.“ Nur so sei es möglich, den anstehenden Herausforderungen für das BG Klinikum auch auf Abteilungsebene mit höchstmöglicher fachlicher Kompetenz zu begegnen.

Synergien schaffen – für eine noch bessere Behandlung des Patienten Die Vorteile der neuen Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin sind offensichtlich. „Alles erfolgt von nun an aus einer Hand“, sagt Hermann. Ein Wechsel der Patienten von einer in die andere Abteilung sei nicht mehr nötig. Dadurch fallen weniger Übergaben bei Ärzten bzw. dem Pflegepersonal an und auch die Kommunikation im Team werde noch einfacher und schneller.

Das ist wichtig, weil die Versorgung der Patienten vor, während und nach der Operation immer differenzierter wird. Dies führt etwa dazu, dass die Therapie zum Teil im Minutentakt überwacht werden muss. Das Bündeln von Anästhesiologie und Intensivmedizin in einer Klinik erleichtert dieses und ermöglicht damit eine noch bessere individuelle Betreuung der Patienten. „Unsere Schwerverletzten auf der Intensivstation werden davon sicher erheblich profitieren“, fasst Hermann zusammen.

Geschäftsführer Thomas Dziuba (2.v.r.), Chefarzt Dr. Carsten Hermann (r.), Ulf Geisendörfer (2.v.l.) und Dr. Peter-Michael Hax (l.) bei der offiziellen Eröffnung. (Foto BG Klinikum Duisburg)

Neue App hilft bei Diagnose von Geschlechtskrankheiten
Erstmals können Patienten jetzt digital und anonym Auffälligkeiten im Intimbereich von einem Facharzt überprüfen lassen. Die dafür notwendige App wurde von Medizinern des Universitätsklinikums Essen zusammen mit Kollegen der Universitäts-Hautklinik in Heidelberg, dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen entwickelt.
Ziel ist es, Geschlechtskrankheiten möglichst früh zu diagnostizieren. Aus Scham holen sich viele Betroffene erst spät ärztlichen Rat. Um sich eine Erstmeinung einzuholen, müssen drei Fotos des intimen Problems aufgenommen und einige Fragen zu möglichen Symptomen beantwortet werden.
Die Bilder und Informationen werden anschließend über eine verschlüsselte Verbindung an einen Facharzt übermittelt. Innerhalb von 48 Stunden erhalten die Patienten eine Ersteinschätzung. idr

 

Gesundheitsmesse Duisburg nimmt Aus- und Weiterbildung in den Blick

Gesundheitsmesse 2019 im Citypalais

Vorträge und Aktionen auf der Gesundheits-Messe Duisburg
Lageplan im Citypalais

Duisburg, März 2019 - Am 23. und 24. März 2019 dreht sich im CityPalais Duisburg bereits zum 10. Mal in Folge alles um das Thema Gesundheit. Die Gesundheits.Messe.Duisburg zählt in diesem Jahr über 60 Aussteller, darunter Kliniken, Praxen und Selbsthilfegruppen. Das Vortragsprogramm ist ab sofort online und gibt einen Überblick zu den insgesamt 27 kostenlosen Vorträgen sowie einer Podiumsdiskussion von Experten zu unterschiedlichen Fragen der Gesundheit. Vorführungen und Aktionen ergänzen das Programm. Eine Ausstellerliste und das Programm finden Interessierte im Internet unter www.gesundheitsmesse.nrw.


Wenn am Samstag, den 23. März um 11 Uhr die Pforten der Messe City Palais in der Innenstadt öffnen, erwartet die Besucher direkt um 11.30 Uhr eine Tanzeinlage der Duisburger Tanzschule Annattack auf der Aktionsfläche. Gegen 11.45 Uhr eröffnet Schirmherr der Messe und Dezernent für Integration, Sport und Gesundheit, Verbraucherschutz und Feuerwehr Dr. Ralf Krumpholz offiziell gemeinsam mit Veranstalter Frank Oberpichler die Messe.
 
Um 12 Uhr findet die Podiumsdiskussion zum Thema „Volkskrankheit Nr. 1 – wie geht es dem Rücken?“ statt. Moderiert wird die Diskussion von Stefan Wlach, Referent für Öffentlichkeitsarbeit am Evangelischen Klinikum Niederrhein. Teilnehmer der Diskussion sind Prof. Dr. med. Michael Zimmermann, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Evangelisches Klinikum Niederrhein, Dr. Sandra Buchmann, Oberärztin der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Sektion Wirbelsäulen- und Beckenchirurgie am BG Klinikum Duisburg sowie Prof. Dr. Martin Scholz, Chefarzt Neurochirurgie bei den Sana Kliniken Duisburg. Gemeinsam diskutieren sie über Rückenerkrankungen, Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten.
 
Den Samstag über folgen 11 Vorträge u.a. zu Themen wie „Rekonstruktion von Knochendefekten“,Herzrythmusstörungen, Beckenbodensenkung / Harnwegsinkontinenz, Endometriose, „All on 4“-Zahnimplantation, Ästhetische Zahnmedizin, Training mit Elektro-Stimulation, Krampfaderbehandlung, Vermögensschutz vor Pflegeheimkosten sowie Zukunftsperspektiven für geflüchtete Menschen in der Pflege.
 
Das gesamte Programm findet man im Internet auf der Homepage der Gesundheitsmesse. Am zweiten Tag gibt es insgesamt 16 Vorträge zu unterschiedlichen Themen, wie z.B. Kraft von Magneten und Biophotonen, Moderne Hörgerätetechnologien, Raucherentwöhnung durch Hypnose, Vorteile von Wasser- und Luftaufbereitung für die Gesundheit, Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung, Darmkrebstherapie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Entwicklungen im Bereich Reizdarm, aktuelle Konzepte zu Hüft- und Kniegelenkersatz, Absicherung des Partners im Erbfall, neue Perspektiven in der Parkinsonbehandlung sowie alles über die Zukunftsplanung zum Lebensende.  
 
Das gesamte Programm: http://www.gesundheitsmesse.nrw/programm-2019/


Kinder- und Jugendärzte fordern: Weg mit der gezuckerten Schulmilch!

Köln/Duisburg, 08. März 2019 - NRW ist inzwischen das letzte Bundesland, in dem Schulkinder Kakao bekommen. Dies ist inakzeptabel und muss schleunigst abgestellt werden, fordert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).
"Zucker trägt mit bei zur Adipositasepidemie und damit zu den lebensverkürzenden Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und orthopädische Erkrankungen," so Dr. Josef Kahl, Pressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, heute in Düsseldorf. "

Schulen sollten Vorreiter bei der Erziehung zu einem gesunden Lebensstil sein. Stattdessen tragen sie mit gezuckerter Milch dazu bei, Kinder an Süßes zu gewöhnen. Das ist unverantwortlich. Es widerspricht zudem den offiziellen, von der Bundesregierung initiierten Qualitätsstandards für Schulverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die EU fördert mit 250 Mio Euro pro Jahr eine gesunde Verpflegung in Europas Schulen und Kitas. Zu Beginn des Schuljahres 2017/18 wurden die Förderkriterien noch stärker an gesundheitlichen Zielen ausgerichtet. Seither sollen nur noch Nahrungsmittel bezuschusst werden, die keine Zusätze von Zucker, Salz, Fett und Süßungsmitteln enthalten.

Deutschland bekam für sein Schulmilch-Programm allein 2016/17 aus dem EU-Fördertopf Zuschüsse in Höhe von 10,5 Millionen Euro. Alle deutschen Bundesländer außer NRW haben die Schul- und Kita-Verpflegung mittlerweile der neuen Ausrichtung aus Brüssel angepasst: Kakao und andere gezuckerte Milchgetränke wurden aus dem Förderprogramm gestrichen.
Nur NRW bleibt bislang mit Hilfe einer landesrechtlichen Sonderregelung bei der gezuckerten Schulmilch und fördert damit den gesundheitsschädlichen Zuckerkonsum und damit auch die Fehlernährung von Kindern und Jugendlichen.

Das Argument, gerade ältere Kinder tränken keine Milch, sondern nur Kakao und kämen häufig auch ohne Frühstück zur Schule, kann nicht dafür herhalten, Kakao anzubieten.
Die Landesregierung sollte stattdessen helfen, allen Kindern und Jugendlichen eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu ermöglichen, zum Beispiel durch die Ausweitung des Schulobst- und -gemüseprogramms auf alle Schulen, durch ein verbindliches ausgewogenes und frisches Mittagsangebot nach DGE-Standards und durch ein ergänzendes ausgewogenes und frisches Frühstücksangebot in Kitas und Schulen in Kommunen und Stadtteilen, wo viele Kinder in prekären sozialen Verhältnissen leben.

Diese Maßnahmen würden zur Gesundheit der nordrhein-westfälischen Kinder beitragen, nicht aber gezuckerte Schulmilch."

 

„Wenn die Seele krank ist – Psychotherapie im höheren Lebensalter“

Aktualisierte Neuauflage erschienen
Bonn/Duisburg, 07. März 2019 - Etwa ein Viertel der über 60-Jährigen leidet irgendwann unter einer psychischen Störung. Der Ratgeber „Wenn die Seele krank ist – Psychotherapie im höheren Lebensalter“ möchte ältere Menschen dazu ermutigen, bei einer psychischen Erkrankung professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen – so wie man sich auch bei körperlichen Beschwerden ärztlichen Rat sucht. Aufgrund der großen Nachfrage hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) die Broschüre mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nun zusammen mit der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) in vierter, aktualisierter Auflage herausgegeben.
„Ältere Menschen haben im Laufe ihres Lebens oft erstaunliche seelische Kräfte entwickelt, um mit Enttäuschungen und Verlusten fertig zu werden. Aber es gibt Situationen, in denen diese nicht ausreichen, um eine tief greifende Depression oder eine Angsterkrankung zu überwinden. Es ist nie zu spät, an sich zu arbeiten, eine neuen Blick auf sich und die Welt zu entwickeln, sich zu verändern“, so die BAGSOEhrenvorsitzende Prof. Dr. Ursula Lehr. Die 50-seitige Broschüre im DIN A 5-Format kann – auch in größerer Stückzahl – kostenfrei bei der BAGSO bestellt werden. Unter www.bagso.de steht sie auch in barrierefreier Form als Download zur Verfügung.

Bestellungen: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) Thomas-Mann-Str. 2 – 4 53111 Bonn Tel. 0228 / 24 99 93 23 bestellungen@bagso.de

Pflegedienst medidoc bietet „Letzte-Hilfe-Kurs“ am 18. März an 

Duisburg, 07. März 2019 - Wer einen anderen Menschen in der letzten Lebensphase begleitet, der kämpft häufig mit seinen eigenen Ängsten und Unsicherheiten. Wie soll ich dem Betroffenen begegnen? Wie welche Hilfe anbieten? Es fehlen die Worte, das Wissen und es gibt zu viele Fragen. Deshalb bietet der ambulante Palliativ-Pflegedienst „medidoc“ in Kooperation mit der BKK-VBU und dem Förderverein für Palliative Arbeit Duisburg e.V., einen „Letzte-Hilfe-Kurs“ unentgeltlich an. In vier Modulen besprechen die Expertinnen Gisela Pietzonka und Christiana Eiben-Hasse - beide Palliativfachkräfte des Palliativ-Pflegedienstes medidoc - mit den Teilnehmern, Themen wie Vorsorge, Nöte lindern, Symptomatiken und deren Linderung, Hilfestellungen und Abschiednehmen. Zu jeder Zeit nehmen sie dabei Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse, gehen auf Gedanken, Fragen und Erfahrungen ein. In der gesamten Dauer des Kurses (ca. 4 Stunden) nehmen sich die Expertinnen Zeit für kleinere Pausen, in denen sich die Teilnehmer untereinander austauschen können oder mit den Expertinnen tiefergehend sprechen können.

 

Der Kurs findet statt am Montag, 18.03.2019 um 16.30 Uhr. Veranstaltungsort: medidoc GmbH, Friedrich-Wilhelm-Straße 18, 47051 Duisburg (2. Etage – Aufzug vorhanden) Am Ende der Veranstaltung erhalten die Kursteilnehmer eine Teilnahmebestätigung. Der Kurs ist kostenfrei. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung unter 0176 437 577 86, (Mo.-Do. in der Zeit von 9.00 - 16.00 Uhr), gebeten. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

 

Christiana Eiben-Hasse (l.) und Gislea Pietzonka nehmen den Kursteilnehmern Ängste und Unsicherheiten bei der Begleitung von Menschen am Lebensende. Foto medidoc

Sana-Kliniken Duisburg: Julia Disselborg ist neue Geschäftsführerin

Duisburg, 06. März 2019 – Wechsel in der Geschäftsführung der Sana Kliniken Duisburg: Julia Disselborg (43) übernimmt den Staffelstab von Christian Engler, der der Region auch weiterhin als Regionalgeschäftsführer NordrheinWestfalen mit sieben Krankenhäusern in übergeordneter Funktion erhalten bleibt.

Julia Disselborg, die seit 2004 in großen maximalversorgenden Kliniken in Wuppertal, Berlin und in Bad Saarow tätig war und über internationale Erfahrung verfügt, hat ihren Dienst als neue Geschäftsführerin am 1. März angetreten.

„Ich freue mich auf meine Aufgabe in den Sana Kliniken Duisburg, die über ein ausgezeichnetes medizinisches Leistungsspektrum verfügen. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unseren Kooperationspartner werde ich den bisherigen erfolgreichen Weg der Kliniken weiterführen und die künftige medizinische Entwicklung zum Wohle der Patienten in der Region unterstützen.

Im Helios Klinikum Bad Saarow mit 17 Fachbereichen und jährlich über 30 Tausend stationären und 90 Tausend ambulanten Patienten hat sie in den letzten sechs Jahren als Geschäftsführerin die Klinik maßgeblich geprägt und insbesondere die medizinische Strategie erfolgreich weiterentwickelt. Auch die ambulanten medizinischen Versorgungskonzepte lagen in ihrer Verantwortung.

Lasertherapie gegen Krampfadern vervielfacht Rückfallrate
Bei der Behandlung von Krampfadern wird häufig die Lasertherapie einer Operation vorgezogen. Auf lange Sicht ist das eine schlechte Entscheidung: Mediziner des St. Josef-Hospitals in Bochum haben die Rückfallraten nach verschiedenen Behandlungen über mindestens fünf Jahre verglichen.
 Dabei stellte sich heraus, dass nach der Laserbehandlung bis zu fünfmal so oft Rückfälle auftreten wie nach Operation. Die Folgekosten durch Rückfälle sind hoch. Nach Operationen liegen die Kosten bei über 60 Millionen Euro pro Jahr. Wenn alle Krampfadern durch Laser behandelt würden, müssten die Sozialkassen jährlich rund 250 Millionen Euro zahlen. idr

„Politischer Aschermittwoch" im Evangelischen Klinikum Niederrhein

Duisburg, 28. Februar 2019 - Einen „politischen Aschermittwoch der besonderen Art“ begeht das Evangelische Klinikum Niederrhein: Am 06.03.19 bekommen Schülerinnen und Schüler unserer Krankenpflegeschule sowie Schulleitung und Pflegedirektorin Besuch aus Berlin. Sabine Weiss, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium und Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung werden sich den Fragen und Wünschen des Pflegenachwuchses stellen.

Im Anschluss an die Diskussion ist die Besichtigung der Krankenpflegeschule am Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord geplant. Wir laden ganz herzlich zu dieser sicherlich sehr interessanten Gesprächsrunde ein.
Mittwoch, den 06.03.2019, um 13:15 Uhr Konferenzzentrum am Fahrner Krankenhaus Fahrnerstraße 133, 47169 Duisburg  

Karneval: Kinder- und Jugendärzte geben Eltern Tipps, wie sie ihre Kinder vor Alkohol schützen können

Duisburg, 26. Februar 2019 - „Viele Kinder und Jugendliche nutzen die Karnevalszeit, um erste Erfahrungen mit Alkohol zu machen. Für andere gehört der Alkoholkonsum zum Feiern schon dazu. Die Wirkung von Alkohol wird dabei häufig unterschätzt, das eigene „Fassungsvermögen“ dagegen überschätzt. Die Folge kann eine lebensgefährliche Alkoholvergiftung inklusive Notarzteinsatz sein,“ so Dr. Hermann Josef Kahl, Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder und Jugendärzte.

Eltern können viel dafür tun, dass Kinder und Jugendliche Karneval nüchtern und gesund verbringen, so Dr. Hermann Josef Kahl weiter:

 

Vorbild sein

"Der beste Schutz vor Alkoholkonsum sind Eltern, die sich selbst in puncto Alkoholkonsum verantwortungsvoll verhalten.

 

Grenzen setzen

Setzen Sie Ihren Kindern verbindliche Grenzen! Zum Beispiel: "Um 22 Uhr bist du zu Hause, egal, wie lange deine Freunde wegbleiben dürfen und egal ob Karneval ist!" Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Alkohol. Erklären Sie ihm, wie gefährlich der Konsum von Alkohol insbesondere für das Gehirn ist, reden Sie offen über Gefahren wie Unfälle, aggressives Verhalten, K.O.-Tropfen, sexuelle Übergriffe und Abhängigkeitsrisiko. Bleiben Sie dabei ruhig und sachlich.

 

Und dann passiert es doch ...
Bleiben Sie ruhig, wenn Ihr Kind angetrunken nach Hause kommt. Machen Sie ihm aber deutlich, dass Sie sich ärgern und dass Sie sich Sorgen machen; kurz und knapp wirkt dabei besser als langes Geschrei.

 

Schlafen lassen

Lassen Sie Ihr Kind zunächst schlafen.  Bleiben Sie bei ihm, wenn Sie den Eindruck haben, es geht ihm schlecht. Sie wissen nie, wie viel und was es getrunken hat. Jugendliche, die sich im Schlaf erbrechen, können am Erbrochenen ersticken. Falls Sie unsicher sind, müssen Sie den Notarzt rufen.

 

Die Aussprache
Sobald das Kind seinen Rausch überwunden hat, ist ein Grundsatzgespräch fällig. Erklären Sie in ruhigen Worten Ihre Haltung, fragen Sie, wie es zum Rausch kam.

 

Wie kann ich verhindern, dass mein Kind wieder trinkt?
Treffen Sie klare und verbindliche Vereinbarungen: kein Alkohol unter 16, weil dies ohnehin auch der Gesetzgeber so vorschreibt! Pflegen Sie den guten Draht zu Ihrem Kind. Bleiben Sie in Kontakt, reden Sie regelmäßig miteinander, zeigen Sie Interesse für den Alltag Ihres Kindes, fördern Sie seinen Mut, NEIN zu sagen, auch wenn alle anderen Alkohol trinken. Wenn Sie nicht weiter wissen, holen Sie sich Rat bei den örtlichen Beratungsstellen."

Neue Chefärztin der Abteilung für Psychosomatische Medizin am Helios Klinikum
Seit dem 1. Februar 2019 ist Frau Dr. Carmen Blaschke Chefärztin der Abteilung für psychosomatische Medizin und internistische integrative Medizin am Helios Klinikum Duisburg. Die sich noch im Aufbau befindliche Abteilung ergänzt das Angebot der lang etablierten psychiatrischen und psychotherapeutischen Fachabteilung am Haus.   
„Wir freuen uns, mit Frau Dr. Blaschke jemanden für unser Klinikum gewinnen zu können, der das gesamte Spektrum der Psychosomatischen Medizin mitbringt. Der Schwerpunkt ihrer klinischen Tätigkeit liegt in den Bereichen der somatoformen/funktionellen Störungen, dem gesamten Spektrum psychisch bedingt gestörten Essverhaltens einschließlich einige Formen der Adipositas, sowie dem großen Gebiet der somatopsychischen Probleme wie der Psychoonkologie, Psychodiabetologie und der Psychokardiologie“, so Klinikgeschäftsführer Birger Meßthaler.  
Die Abteilung für Psychosomatische Medizin und integrierte innere Medizin behandelt bereits seit mehr als einem Jahr Patienten mit Essstörungen, wie beispielsweise Anorexia nervosa (Magersucht) oder Bulimie. „Ich möchte die Abteilung weiter ausbauen. Es soll aber auch ein weiterer Schwerpunkt auf die Behandlung von Patienten mit somatoformen Störungen gelegt werden“, erläutert Frau Dr. Blaschke.    

Die neue Chefärztin der Psychosomatik, Dr. Carmen Blaschke, plant den Ausbau der psychosomatischen Stationen.

 

Forscher untersuchen Einfluss städtischer Geräusche auf die Gesundheit

Duisburg, 25. Februar 2019 - Motorbrummen, Musik aus dem Café, Vogelgezwitscher, Gesprächsfetzen und vieles andere gehören zur Geräuschkulisse (Soundscape) einer Stadt. Wie sich die Soundscapes auf die Gesundheit der Menschen auswirken, untersuchen Wissenschaftler der Universitäten Duisburg-Essen und Dortmund am Beispiel von Bochum. Das Mercator Research Center Ruhr fördert das Vorhaben mit 200.000 Euro.

Ab März messen die Forscher ein Jahr lang das gesamte Frequenzspektrum an verschiedenen Orten in Bochum. Außerdem befragen sie die Anwohner, wie sie bestimmte Geräusche wahrnehmen. Sie konzentrieren sich dabei auf Stadtteile, von denen mit der Heinz Nixdorf Recall Studie seit über 15 Jahren umfangreiche Gesundheits- und Sozialdaten und städtische Risikofaktoren erfasst wurden. idr

 

Schmerzen müssen nicht sein

TÜV-Zertifikat für Akutschmerzmanagement in den Sana Kliniken

Duisburg, 20. Februar 2019 - Schmerzen haben einen erheblichen Einfluss auf den Heilungs- und Genesungsprozess eines Menschen. Die weitgehende Schmerzfreiheit der Patienten aller Fachbereiche in den Sana Kliniken Duisburg -wie zum Beispiel nach einer Operation- sicherzustellen, hat für Chefarzt Dr. Jürgen Bentgens und sein Team der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin eine besondere Bedeutung. Daher steht seit Jahren ein Schmerzteam mit zwei verantwortlichen Ärzten, einer Pain Nurse (Schmerz-Pflegekraft) sowie einem Organisationsentwickler in regelmäßigem Austausch mit den behandelnden Ärzten und den Pain Nurses der Stationen.
Als Team gestalten sie die Weiterentwicklung der Schmerzstandards auf Basis medizinischer Leitlinien mit Maßnahmen wie Schulungen klinischer Mitarbeiter, Schmerzvisiten, Schmerzkonsilen, Qualitätsüberprüfungen vor Ort durch Audits sowie mit Schmerzmittelpumpen, die Patienten nach ihrer Operation selbst steuern können

Im Mittelpunkt eines gut aufgestellten Akutschmerzmanagements stehen natürlich die Patienten mit ihrer individuell wahrgenommenen Schmerzintensität. Daher werden während der stationären Aufnahme für jeden Patienten mit geplanter Operation und ebenso bei absehbar schmerzhaften Erkrankungen auf den Einzelfall zugeschnittene ärztliche Schmerzmittelschemata angeordnet und kommen bei Bedarf ohne Zeitverzögerung zur Anwendung. Dafür wird bei jedem identifizierten Akutschmerzpatienten mit Bedarfs- oder Dauermedikation von den speziell geschulten Pflegemitarbeitern mehrmals täglich die erlebte Schmerzintensität abgefragt.
Im Rahmen von Schmerzvisiten kontrolliert das Team aus Stationsärzten, Pain Nurses und Schmerztherapieverantwortlichen die Eignung der Bedarfsmedikation und nimmt bedarfsgerechte Änderungen der individuell angeordneten Schmerzschemata vor. Die Qualität der Umsetzung des Sana-Schmerzkonzeptes wird zusätzlich kontrolliert und führt bei Auffälligkeiten zu Verbesserungsmaßnahmen in den Standards und Behandlungsteams.

Nun wurde das seit 2011 bestehende Zertifikat des Akutschmerzmanagements in den Sana Kliniken Duisburg erneut vom TÜV Rheinland bestätigt. Das langjährige Engagement des Qualitätszirkels habe sich aus Sicht der Schmerztherapieverantwortlichen gelohnt, weil sich das Bewusstsein für eine patientenorientierte Schmerzbehandlung bei allen Mitarbeitern der Klinik nachhaltig geschärft hat. Die Patienten in den Sana Kliniken Duisburg haben die seit Jahren zunehmende Erhöhung der Versorgungsqualität in der Akutschmerztherapie in einer aktuellen Befragung bestätigt.

 

Stick and Poke

Kinder-und Jugendärzte zu selbstgestochenen Tattoos

Köln/Duisburg, 20. Februar 2019 - In den Sozialen Netzwerken und auf You Tube erklären Menschen in Tutorials, wie man sich zu Hause mit Nähnadel und Farbe ein Tattoo sticht. Stick and Poke heißt der neue Trend. Kinder- und Jugendärzte raten ab.

 

Dr. Josef Kahl, Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte: "Tattoostudios verweigern Minderjährigen Tattoos, um sich nicht strafbar zu machen. Jugendliche, die unbedingt ein Tattoo haben wollen, stechen es sich daher selbst. Das Zubehör dafür kann leicht online bestellt werden. Doch wer sich zu Hause ein Tattoo sticht, riskiert damit Infektionen. Über den Stichkanal können gefährliche Keime in den Körper eindringen und Krankheiten verursachen, insbesondere wenn Nadeln von Freunden oder Freundinnen mitbenutzt und nicht richtig gereinigt werden.

Wir raten daher dringend von Stick and Poke ab. Bis heute ist auch nicht geklärt, welche Schäden oder chronischen Erkrankungen die Farben, die unter die Haut gebracht werden und dort Jahrzehnte lang bleiben, im Körper anrichten. Zudem kann es sein, dass Jugendliche später ihr Tattoo wieder loswerden wollen. Das geht mittels Laser-Technologie: Dabei werden die Farbpigmente durch kurze Lichtimpulse zertrümmert. Allerdings gelingt die Entfernung nie vollständig. Meist bleiben Reste sichtbar. Oder das Tattoo bleibt als Negativabdruck zurück, weil durch das Stechen des Tattoos die Haut oft vernarbt und dabei auch das normale Hautpigment verschwindet.

 

Was tun, wenn Kinder unbedingt ein Tattoo haben wollen?

Ein Tattoo ist für viele Kinder und Jugendliche nicht nur einfach etwas schönes Bild, das sie auf Instagram posten können, sondern ein Akt der Selbstvergewisserung und Abgrenzung gegen die Eltern. Mit Verboten und Drohungen kommen Eltern daher nicht weiter, sie bewirken damit eher das Gegenteil. Besser wirkt ein ruhiges Gespräch über die Gesundheitsgefahren des Tattoos und auch seiner Entfernung sowie auch über die Tatsache, dass sichtbare Tattoos je nach Branche immer noch Karrierekiller sein können.
Eltern können ihre Kinder auch bitten, selbst zu recherchieren und sich zu informieren, welche Risiken sie eingehen, wenn sie sich stechen oder stechen lassen. Und genau darüber nachzudenken, warum sie ein Tattoo möchten und ob es nicht auch ohne geht. Manchmal hilft auch die Vereinbarung einer "Nachdenkzeit". Denn oft löst sich der dringende Wunsch nach einem Tattoo nach einigen Monaten in Luft auf und der Jugendliche ist dankbar, dass die Haut frei von Tattoos geblieben ist."

 

Duisburger Gesundheitsforum „RundUm Gesund“

Thema am 8. März: Pflegebranche im Umbruch
Duisburg, 19. Februar 2019 - Die Pflegebranche in Deutschland ist im Umbruch. Einige Gesetzesinitiativen sind geplant, andere schon auf den Weg gebracht. Aber können diese die Branche dauerhaft stärken und die Arbeitsbedingungen verbessern? Beim 6. Gesundheitsforum „RundUm Gesund“ am 8. März an der FOM Hochschzule in Duisburg dreht sich alles um aktuelle Fragestellungen und Entwicklungen in den Pflegeberufen.
 
Praxiserfahrene Experten erklären, welche dringenden Probleme bestehen und welche Veränderungen durch die anstehende Pflegereform auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukommen werden.  
FOM Dozent Prof. Dr. Gerald Lux setzt sich mit der Frage auseinander, ob die von der Regierung auf den Weg gebrachten Gesetzesinitiativen die Arbeitsbedingungen in der Pflege tatsächlich nachhaltig verbessern können. Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigt Dr. Oliver-Timo Henssler, Leiter BGM Konzeption bei MOOVE GmbH auf, inwiefern die Kliniken von den neuen Rahmenbedingungen in der Branche profitieren und welche Chancen sich hier ergeben.  

Claudia Schillings-Tetzlaff, Pädagogische Mitarbeiterin bei e du care Duisburg, diskutiert die Grundlagen einer gelungenen Ausbildung. Vor welchen Herausforderungen stehen die Pflegeschulen und Träger? Wie können sie die Handlungskompetenz ihrer Auszubildenden bestmöglich fördern? Außerdem beleuchtet Zeynep Babadagi, Geschäftsführerin „die Pflegezentrale“, Kranken- und Altenpflege GmbH Duisburg, die Pflegereform aus zwei unterschiedlichen Perspektiven: Welche Veränderungen kommen auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu? Und welche Bedeutung hat der Wandel für die Führungskräfte?  

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt Marina Nickel unter marina.nickel@fom.de oder 0203 – 306 3433 entgegen.   Gesundheitsforum „RundUm Gesund“ »Pflege im Fokus« Freitag, 8. März 2019, 10:00 – 14:00 Uhr FOM Hochschulzentrum, Bismarckstr. 120, 47057 Duisburg-Neudorf

 

Plakataktion wirbt für Darmkrebsvorsorge  

Duisburg, 18. Februar 2019 - Die Kommunale Gesundheitskonferenz stellte heute im Rathaus gemeinsam mit dem Verein „Duisburg gegen Darmkrebs e.V.“ und der Friseurinnung Duisburg eine  Plakataktion zur Darmkrebsvorsorge vor. Diese wird ab März stadtweit auf das Thema „Darmkrebsvorsorge“ aufmerksam machen und so dabei helfen, miteinander zu den Vorsorgemöglichkeiten ins Gespräch zu kommen. 

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Sören Link kamen verschiedene Darmkrebsspezialisten mit engagierten Friseurmeisterinnen und -meistern zusammen, um unter dem Motto „Duisburg mit fleißigen Händen und vereinten Kräften gegen Darmkrebs“ über das Thema zu informieren und Vorurteile abzubauen.

 

Gesundheitsdezernent Dr. Ralf Krumpholz: „Vorsorge kann Leben retten, doch beim Thema Darmkrebs scheuen noch viele die regelmäßige Kontrolle. Prävention ist wichtig, daher unterstützt auch die Stadt diese Aktion, um für dieses Thema zu sensibilisieren.“

 

Dr. Alexander Meyer, 1. Vorsitzender des Vereins „Duisburg gegen Darmkrebs“, betonte ebenfalls, wie wichtig eine Darmkrebsvorsorge ist, um gerade die sehr gut heilbaren Frühstadien und Vorstufen des Darmkrebses zu erkennen und behandeln zu können: „Jährlich erkranken in Deutschland etwa 63.000 Menschen neu an einem bösartigen Tumor im Darm. Ängste und Unsicherheiten in Bezug auf eine Koloskopie halten viele Menschen davon ab, zur Vorsorge zu gehen. Genau dort setzt die Aktion des Vereins an.“ Ab dem 50. Lebensjahr kann man eine solche Vorsorgekoloskopie als Kassenleistung durchführen lassen.

 

Die Plakataktion ist eine gemeinsame Aktion der Kommunalen Gesundheitskonferenz in Kooperation mit dem Verein „Duisburg gegen Darmkrebs“, der Stiftung LebensBlicke, der Deutschen ILCO und der Friseurinnung Duisburg.

 

Weitere Informationen unter www.duisburg-gegen-darmkrebs.de

NFL-Footballer besuchen herzkranke Kinder

Gerald-Asamoah-Stiftung bringt die US-Profis nach Duisburg
Duisburg, 15. Februar 2019 - Am Freitag, 22.02.2019, 14 Uhr findet der Besuch im Herzzentrum Duisburg Kinderstation Gerrickstraße 21 47137 Duisburg, statt.
Die Saison der Nordamerikanischen Footballliga NFL ist Anfang Februar mit dem Super Bowl zu Ende gegangen – jetzt sind die Profis aus den USA auf Europatournee. In diesem Rahmen besucht eine Gruppe von Footballern, die in der NFL bei Teams wie den Greenbay Packers, den Seattle Seahawks oder den Pittsburgh Steelers spielen, die Kinderstation des Herzzentrums Duisburg.

Die „harten Jungs“ haben Geschenke für die Kinder, deren Eltern und das Stationspersonal dabei. Sie zeigen einige Tricks aus ihrem Sport und lassen sich von Dr. Michael Scheid, Leitender Arzt der Kinderherzchirurgie am Herzzentrum Duisburg, und seinem Team die Arbeit auf der Kinderstation erklären.
Möglich gemacht wird der Besuch durch die Gerald-Asamoah-Stiftung. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler und Bundesligaprofi, der selber an einem angeborenen Herzfehler leidet, engagiert sich seit Jahren für herzkranke Kinder und ermöglicht zum Beispiel Kindern aus Krisengebieten Operationen in Deutschland. Gerald Asamoah wird auch selber beim Besuch der NFL-Profis in Meiderich dabei sein.
Die Kinder-Kardiologie im Herzzentrum Duisburg ist die einzige Klinik ihrer Art im Ruhrgebiet und gehört zu den größten Zentren für die Behandlung von Herzerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Auf der Station werden ständig rund 20 Patienten betreut.

Duisburg gegen Darmkrebs“    

Duisburg gegen Darmkrebs“    
Duisburg, 13./14. Februar 2019 - Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Sören Link stellt die Kommunale Gesundheitskonferenz gemeinsam mit dem Verein „Duisburg gegen Darmkrebs e.V.“ und der Friseurinnung eine Plakataktion zur Darmkrebsvorsorge am 18. Februar im Rathaus vor.  
Die Aktion soll stadtweit auf das Thema „Darmkrebsvorsorge“ aufmerksam machen und dabei helfen, miteinander zu den Vorsorgemöglichkeiten bei Darmkrebs ins Gespräch zu kommen.

Geburtsvorbereitung am Helios Klinikum: Crashkurs für Frauen, Paare und miteinander vertraute Partner  

Am Samstag, 23.02 und Sonntag, 24.02 findet in der Helios St. Johannes Klinik ein Crashkurs zur Geburtsvorbereitung statt. Die ganzheitliche Geburtsvorbereitung umfasst eine individuelle, auf die Bedürfnisse jeder Frau bzw. Familie angepasste Planung und Beratung. Alle Umstände – etwa die familiäre und berufliche Situation, erstes oder ein weiteres Kind – und ganz besonders individuellen Bedürfnisse und Wünsche finden Berücksichtigung.
Hebamme Bircan Demirci-Narci beantwortet Fragen zu allen Themen einer Schwangerschaft und Entbindung. Die Veranstaltung findet im Turnraum der physikalischen Abteilung an der Helios St. Johannes Klinik (An der Abtei 7-11, 47166 Duisburg) statt. Die Kosten dieses Kurses übernimmt die Krankenkasse. Die Begleitung bezahlt einen Preis von 50 Euro. Um Anmeldung unter (0203) 546- 2102, oder per Mail an andrea.santer@helios-gesundheit.de wird gebeten.  

Studie: Deutscher Gesundheitsmarkt zieht Finanzinvestoren an
Der Gesundheitsbereich ist zur wichtigsten Zielbranche von privaten Finanzinvestoren geworden. Die Dynamik hat insbesondere in den letzten Jahren zugenommen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Instituts Arbeit und Technik (IAT) an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen in einer aktuellen Studie. Rund 130 Übernahmen von Einrichtungen zur Patientenversorgung gab es seit 2013, 60 Prozent davon allein in den letzten zwei Jahren.
Pflegeheime und -dienste waren der wirtschaftlich wichtigste Bereich. Außerdem gibt es aktuell einen Trend, Facharztpraxen vor allem in den Bereichen Zahnmedizin, Radiologie und Augenheilkunde aufzukaufen. Überwiegend werden die Übernahmen von kapitalkräftigen, fonds-basierten Private Equity-Gesellschaften aus Europa und den USA getätigt. idr

Hohe Nachfrage nach Fördermitteln

Strukturfonds im Rheinland ist erfolgreich gestartet

 

Düsseldorf/Duisburg, 07. Februar 2019 - Das Förderprogramm für die ambulante Versorgung im Rheinland, der so genannte „Strukturfonds“, zeigt bereits Wirkung: „Bereits wenige Tage nach Bekanntwerden des Programms Ende 2018 gingen die ersten Anträge von Ärzten auf Förderung einer hausärztlichen Tätigkeit bei uns ein", sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein. In 14 Fällen konnten bereits positive Bescheide an die jeweiligen Förderkandidaten im Rheinland verschickt werden. Gewährt wurden dabei Zuschüsse für Investitionskosten in Höhe von jeweils bis zu 70.000 Euro – die Mittel erleichtern Medizinern den Einstieg in die ambulante Tätigkeit.

 

Besonders gefragt war dabei die Förderregion Bedburg im Rhein-Erft Kreis, auf die vier Anträge entfielen. Weitere Anträge von Ärzten gab es unter anderem in Gummersbach, Heinsberg und Wermelskirchen.

 

„Wir freuen uns nicht nur über die hohe Zahl der Anträge, sondern auch darüber, dass die Geförderten mehrheitlich volle Zulassungen aufnehmen, also einen umfänglichen vertragsärztlichen Versorgungsauftrag ausfüllen werden“, sagt Dr. med. Carsten König, stellvertretender Vorsitzender der KV Nordrhein. Positiv sei ebenfalls, dass es sowohl Anträge von gerade neu niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen gebe als auch von etablierten Praxen zur Förderung von Anstellungsverhältnissen. „Damit gehen wir auf die Präferenzen vieler jüngerer Medizinerinnen und Mediziner ein, die – vielleicht nur für den Anfang – als Angestellte in die vertragsärztliche Tätigkeit einsteigen wollen", so König.

 

Liste der Fördergebiete aktualisiert

Zum Jahresbeginn hat die KV Nordrhein die Liste der Fördergebiete des Strukturfonds erstmals aktualisiert. Der Bereich Bedburg ist mit Blick auf die dort bereits genehmigten Förderungen nicht mehr dabei. „Hier konnten wir sowohl den Versorgungsgrad als auch die Altersstruktur der niedergelassenen Hausärzte durch unser Unterstützungsangebot verbessern und die vertragsärztliche Versorgung vor Ort wirksam stärken“, sagt KVNO-Chef Bergmann.

 

Durch den Entfall Bedburgs umfasst die Liste der Fördergebiete in Nordrhein aktuell 18 Regionen (siehe beigefügte Grafik). In diesen Bereichen stellt die KV Mittel in Höhe von bis zu 70.000 Euro für eine Neugründung oder Übernahme einer hausärztlichen Praxis sowie die Anstellung von Hausärzten bereit. Auch die Eröffnung einer hausärztlichen Zweigpraxis kann mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Ausschlaggebend für die Auswahl der Fördergebiete ist eine Analyse der aktuellen Versorgungsgrade, der Altersstruktur der vor Ort tätigen Hausärzte sowie der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung. Die nächste Aktualisierung erfolgt regulär Mitte 2019.

 

Weitere Förderinstrumente in Planung

Der Katalog der Förderinstrumente soll über die derzeit angebotenen Investitionskostenzuschüsse und Hospitationsförderungen hinaus in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden. So ist als nächster Schritt die Förderung von Famulaturen von Medizinstudierenden in Praxen niedergelassener Ärzte in Nordrhein geplant.

 

Weitere Informationen zum Thema unter www.kvno.de/bedarfsplanung

30 Millionen Grüne Rezepte ausgestellt

Düsseldorf/Duisburg, 05. Februar 2019 – In den vergangenen 15 Jahren stellten die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein über 30 Millionen sogenannter „Grüner Rezepte“ für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel aus. Seit Anfang 2004 kooperieren die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein und der Apothekerverband Nordrhein e.V. bei der Bereitstellung von „Grünen Rezepten“ an die Praxen. Waren es anfangs noch ca. eine Million Rezepte pro Jahr ist die Anzahl der Verordnungen in den letzten Jahren kontinuierlich auf über vier Millionen Rezepte pro Jahr gestiegen.

 

„Das Grüne Rezept ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Therapietreue der Patienten“, sagt Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbandes Nordrhein. „Im Zuge der Kooperation mit der KV Nordrhein ist es über viele Jahre hinweg gelungen, das Bewusstsein der Patienten dafür zu schärfen und den Ärzten zu ermöglichen, Grüne Rezepte auszustellen“, so Preis weiter.

 

„Auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel können ein wichtiger Bestandteil von Therapien sein“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorsitzender der KV Nordrhein. Daher soll die Kooperation zum Grünen Rezept zwischen dem Apothekerverband Nordrhein und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein auch in Zukunft fortgesetzt werden.

 

 

Ein Grünes Rezept

- orientiert sich in der Gestaltung an dem bekannten Rezeptvordruck (Muster 16), das den Versicherten bekannt ist - wesentlicher Unterschied: Es ist grün und die Kosten für die Arzneimittel werden nicht immer von der gesetzlichen Krankenversicherung übernom­men;

- informiert den Patienten, dass die Anwen­dung des so verordneten Medikamentes medizinisch sinnvoll ist und stärkt somit die Therapietreue;

- dient als Kommunikationsmittel für Arzt, Patient und Apotheker bezüglich Name, Wirkstoff und Packungsgröße;

- kann bei der Einkommenssteuererklärung als Quittung eingereicht werden, wenn Patien­ten ihre persönliche Belastungsgrenze über­schritten haben sollten. Gesetzlich Krankenversicherte sollten daher ihre Grünen Rezepte und Kassenbons aufbewahren, um später die Kostenerstattung der rezeptfreien Medikamente beantragen zu können.

 Liste der Krankenkassen, die OTC-Arzneimittel als Satzungsleistung erstatten www.aponet.de/service/diese-kassen-erstatten-rezeptfreie-arzneimittel.html  

Weltkrebstag 2019: Psychoonkologische Versorgung noch immer unzureichend

Duisburg, 04. Februar 2019 - Der Nationale Krebsplan sieht vor, dass alle Krebspatienten bei Bedarf eine angemessene psychoonkologische Versorgung erhalten. Obwohl bitter nötig, ist das immer noch nicht der Fall.

 

Etwa die Hälfte der Erkrankten sowie ihre Angehörigen leiden unter den psychosozialen Belastungen, die eine Krebserkrankung mit sich bringt. Deshalb sollte jede Krebsbehandlung auch die psychoonkologische Versorgung von Krebskranken und ihren Angehörigen umfassen.

 

Krebsberatung unterstützt dabei, die Krankheit zu bewältigen sowie körperliche und seelische Symptome zu lindern, also die Lebensqualität zu verbessern. In Krebsberatungsstellen erhalten Betroffene und ihre Angehörigen vielfältige und individuelle Hilfe durch professionelle Beraterinnen und Berater: Basisinformationen über die Erkrankung und Behandlung, Beratung bei sozialen und seelischen Problemen, Hilfe in Krisensituationen – all das vertraulich, kostenlos und unabhängig.

 

Dieses qualifizierte Angebot benötigt eine gesicherte Finanzierung. Zwar wurden für 2019 insgesamt 500.000 € für die über 20 Krebsberatungsstellen bewilligt, aber Stephan Fromm, Vorstandsvorsitzender des Vereins zur Förderung der Krebsberatung in Duisburg und Umgebung, betont: „Über diese Basisförderung freuen wir uns sehr, da sie eine gewisse Planungssicherheit ermöglicht. Sie deckt aber nur einen kleinen Teil der Kosten ab. Noch immer sind wir in hohem Maße auf Spenden und Kooperationspartner angewiesen, um unser Beratungsangebot aufrecht zu erhalten.“

 

Deshalb ist das Angebot in NRW derzeit noch sehr lückenhaft. Viele Regionen haben überhaupt kein eigenes Beratungsangebot. Auch sind die Beratungszeiten an einigen Standorten wie in Duisburg noch sehr begrenzt. Sven Lütkehaus vom Fachverband Krebsberatungsstellen NRW fordert deshalb: „Die einheitliche bundesweite Finanzierung der Krebsberatungsstellen muss endlich realisiert werden!“

Krebsberatung in Duisburg

Lotharstraße 58

47057 Duisburg

Telefon: 0152 2625 1232

E-Mai: info@krebsberatung-in-duisburg.de

Homepage: www.krebsberatung-in-duisburg.de

Zahl der wegen Brustkrebs im Krankenhaus behandelten Frauen zurückgegangen
Im Jahr 2017 wurden 129 692 Frauen wegen Brustkrebs im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2019 weiter mitteilt, ist damit die Zahl der Behandlungen im Vergleich zum Jahr 2007 um 11,9 % zurückgegangen.

Engagiert gegen Krebs - Blutspender helfen

Vorsorge und Früherkennung sind der beste Schutz gegen Krebs. Treffen kann es aber trotzdem jeden – laut Deutscher Krebshilfe erkranken jährlich rund 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Viele Krebspatienten sind auf den Erhalt regelmäßiger Blutspenden angewiesen, um jene Blutbestandteile zu ersetzen, die während einer Chemotherapie zerstört werden.

Zum internationalen Weltkrebstag am 4. Februar weist der DRK-Blutspendedienst deshalb auf die Bedeutung regelmäßiger Blutspenden hin. Die Anzahl benötigter Blutpräparate je Patient in der Therapiephase, hängt dabei stark vom individuellen Krankheitsbild ab und beginnt bei wenigen Bluttransfusionen bis zum Empfang von bis zu 100 Blutkonserven – je Patient. 

„Bis zu 20 Prozent aller Blutpräparate werden für die Behandlung von Krebspatienten benötigt. Wir können auf diese wichtige und lebensrettende Ressource aber nur zurückgreifen, wenn Menschen dazu bereit sind, regelmäßig Blut zu spenden“,  so Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienst West und führt fort: „Viele unserer langjährigen, treuen Spender fallen derzeit und in den nächsten Jahren aus Altersgründen als Lebensretter weg. Wir benötigen deshalb dringend mehr Spender und mehr Spenden“, so Küpper. 

In der Bundesrepublik Deutschland werden pro Jahr, durch sechs Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes, circa 3,8 Millionen Vollblutspenden für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise über 70 % der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. 

Wo kann ich Blut spenden?

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet. Informieren Sie sich unabhängig davon im Internet unter www.blutspendedienst-west.de 

Wer darf Blut spenden?
Blut spenden kann jeder ab 18. Jahren, Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Zur Blutspende muss ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen.

 

 

Neubau St. Johannes Klinik

Duisburg. 01. Februar 2019 - Aktuell investiert Helios rund 110 Millionen Euro in einen Neubau an der Helios St. Johannes Klinik in Alt-Hamborn, der bei Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern kaum Wünsche offenlassen dürfte. Auf 25.000 Quadratmetern Fläche, verteilt auf fünf Etagen, entsteht hier Platz für 400 stationäre Betten.
Im Erdgeschoss des Neubaus sind unter anderem Zentrale Not- und Patientenaufnahme, zentrale Funktionsabteilungen wie z.B. das Interventionszentrum, die Radiologie, die Endoskopie und Proktologie, sowie alle somatischen Ambulanzen untergebracht. So gibt es keinen Querverkehr mit den ruhebedürftigeren Stationen. Im ersten Obergeschoss befinden sich sieben hochmoderne Operationssäle sowie die Intensiv- und die Intermediate-Care-Station. Die Patienten und ihre Besucher dürfen sich darüber hinaus auf eine moderne Cafeteria mit einem ansprechenden Außenbereich freuen.

Das neue Klinikgebäude entsteht unter Integration des über 100 Jahre alten, denkmalgeschützten Rundbogens, der vollständig saniert wird. Der neue Haupteingang schlägt baulich und symbolisch die Brücke, wenn sich die Helios St. Johannes Klinik ab Mitte 2020 in neuem Glanz präsentiert.  

Rückseite

 

 

Klinikalltag von der Pike auf kennenlernen

BG Klinikum Duisburg bietet unterschiedliche Pflege-Praktika an
Duisburg, 01. Februar 2019 - „Ich möchte unbedingt Ärztin werden“, sagt Paula Rixgens. Damit dieser Traum in einigen Jahren Wirklichkeit werden kann, muss die 18-Jährige aber erst einmal die Voraussetzungen für das Medizinstudium erfüllen. Eine davon ist ein Praktikum im Bereich Pflege, das Rixgens gerade im BG Klinikum Duisburg auf den Stationen für neurologische Rehabilitation und Schwerbrandverletzte sowie auf der Wahlleistungsstation absolviert hat.

„Wir bieten seit einiger Zeit regelmäßig solche Pflege-Praktika an und haben bisher gute Erfahrungen mit den zumeist jungen Menschen gemacht“, sagt Michaela Weigelt, stellvertretende Pflegedirektorin im BG Klinikum Duisburg. Fast alle bisherigen Praktikanten seien sehr interessiert an den Pflege- und Arztberufen und durchweg engagiert bei der Arbeit gewesen.

Ein großes Aufgabenspektrum Das Aufgabenspektrum von Praktikanten wie Rixgens ist groß. Dazu gehören u.a. das Messen von Puls, Temperatur, Blutdruck und der Sauerstoffsättigung im Blut, aber auch Betten machen und den Patienten Frühstück reichen. Auf dem Programm stehen zudem Waschungen, Botengänge zum Labor oder Patientenbegleitungen zum CT und OP. Natürlich können die Praktikanten auch bei den Visiten reinschnuppern und bei Arzt-Patientengesprächen dabei sein.

Die erfahrenen Pflegekräfte auf den drei Stationen standen Rixgens dabei während der drei Monate immer mit Rat und Tat zur Seite. Sie zeigten ihr zudem, wie man Blut abnimmt, Medikamente verteilt und wie eine korrekte Dokumentation der pflegerischen Tätigkeiten am PC aussehen muss.

Gute Noten für das Praktikum Dementsprechend positiv fällt dann auch das Fazit von Rixgens aus: „Mir hat das Praktikum im BG Klinikum Duisburg viel Spaß gemacht. Ich habe viel gelernt und bin immer gerne zur Arbeit gegangen.“ Von den Kollegen sei sie sehr herzlich aufgenommen und perfekt betreut worden.

Richtig gut hat ihr darüber hinaus gefallen, dass sie viele Erfahrungen im Bereich der Unfallmedizin sammeln konnte und viele unterschiedliche Verletzungsmuster kennengelernt hat. Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma waren ebenso darunter wie Schwerbrandverletzte u.v.a.m. „Jeder Patient hat eine ganz eigene Geschichte und muss individuell betreut werden“, beschreibt Rixgens eine Quintessenz aus ihrem Pflege-Praktikum. Der intensive Einblick in
den Krankenhausalltag von Ärzten und Pflegekräften im BG Klinikum Duisburg hat ihren Wunsch, Medizin zu studieren weiter gefestigt: „Ich bin mir jetzt endgültig sicher, dass Ärztin mein Traumberuf ist!“ Ein Praktikum im BG Klinikum könne sie jedem Interessierten nur empfehlen.

Bewerbungen erwünscht Chancen dazu gibt es u.a. wieder ab dem 01. August 2019. Denn dann beginnen in der Unfallklinik neue sog. FOS-Praktika. Ein solches muss man nachweisen, wenn man die Fachoberschule (FOS) für Gesundheit und Soziales mit der Fachhochschulreife abschließen will. „Bewerbungen dafür sind ab sofort möglich“, sagt Weigelt. „Wir freuen uns auf viele Interessenten.“

Bewerbungen bitte an: BG Klinikum Duisburg gGmbH Personalabteilung

 

1. Internationaler Darmkrebstag am Helios Klinikum Duisburg

Duisburg, 01. Februar 2019 - Darmkrebs ist bei Frauen die zweit- und bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung. Die gute Nachricht: Er kann durch Vorsorgeuntersuchungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Beim 1. Internationalen Darmkrebstag am Helios Klinikum Duisburg veranschaulicht ein acht Meter langes, begehbares Darmmodell krankhafte Veränderungen im Inneren des Darms. In Vorträgen und Gesprächen mit den Experten auf Deutsch, Türkisch, Arabisch, Russisch und Rumänisch werden weitere Details zu Vorsorge, Diagnose und Therapie beleuchtet.

 

Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 9. Februar 2019, von 11:00 bis 15:00 Uhr im Abteizentrum neben der Helios St. Johannes Klinik, An der Abtei 1, 47166 Duisburg Alt-Hamborn. 

Das Parken im Helios-Parkhaus an der Dieselstraße ist im Veranstaltungszeitraum frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www.helios-gesundheit.de/duisburg/darmkrebstag

Foto: www.organmodelle.de

 

Natürlich entbinden - Informationsabend für werdende Eltern

Duisburg, 28. Januar 2019 - Wie hilft die richtige Atmung bei der Geburt? Wie kann eine Hebamme vor, während und nach der Geburt helfen? Wie sieht überhaupt ein Kreißsaal von innen aus?
Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Geburt können Sie beim monatlichen Elterninformationsabend des Helios Klinikum Duisburg stellen. Hebammen sowie Ärzte der Geburtshilfe und der Kinder- und Jugendmedizin informieren und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung.
Im Anschluss an die Vorträge findet eine Führung durch die Geburtsklinik mit Entbindungsbereich (Kreißsaal) sowie durch die Familien- und Neugeborenenzimmer im Perinatalzentrum statt.

Die Veranstaltung findet jeden ersten Montag im Monat, das nächste Mal am 04.02.2019, ab 18 Uhr im Schulungszentrum (Verwaltungsgebäude, 6. Etage) der Helios St. Johannes Klinik (An der Abtei 7-11, 47166 Duisburg) statt. Eine vorherige Anmeldung zu dieser kostenlosen Veranstaltung ist nicht notwendig. Weitere Informationen finden Sie auf der Helios Duisburg Webseite unter: www.helios-gesundheit.de/duisburg/elternschule

 

Schockraum-Erlebnis macht Jugendliche nachdenklich

5. P.A.R.T.Y.-Tag zur Unfall-Prävention im BG Klinikum Duisburg

Duisburg, 24. Januar 2019 - Schockraum, Reanimation und Rettungshubschrauber statt Mathe und Englisch: Dies steht am 31. Januar 2019 auf dem Stundenplan von 30 Schülern des Gymnasiums Moers. Zusammen mit ihren Lehrern sind die Jugendlichen im BG Klinikum Duisburg zu Gast, um dort am sog. P.A.R.T.Y.-Tag teilzunehmen – ein 7stündiges Aktionsprogramm unter dem Motto „Don’t Risk Your Fun!“ inklusive.

Die Teenager werden mit eigenen Augen erleben, welche Folgen Unfälle im Straßenverkehr infolge von Drogen, Selbstüberschätzung oder bewusster Nachlässigkeit haben können. Der Blick hinter die Kulissen der modernen Unfallmedizin soll die Jugendlichen zudem nachdenklich machen und dabei helfen, gefährliche Lebensweisen zu überdenken und clevere Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Ziel des P.A.R.T.Y.-Tages ist es, Verkehrsunfälle u.a. durch Alkohol oder Leichtsinn in Zukunft möglichst zu vermeiden.


Die ersten 60 Minuten sind entscheidend Um den Schülern dies nahe zu bringen, demonstrieren (Not-)Ärzte, Therapeuten und Pflegepersonal des BG Klinikums Duisburg etwa, worauf es in der „Goldenen Stunde der Rettung“ ankommt. Die ersten 60 Minuten nach einem schweren Unfall entscheiden oft über Leben oder Tod.
In dieser Zeit findet die Erstversorgung von Schwerverletzten noch am Unfallort oder im Notarztwagen statt – etwa das Stillen von Blutungen, das Freimachen der Atemwege und andere lebensrettende Sofortmaßnahmen. Anschließend folgt der Transport in das nächste Traumazentrum – im Ruhrgebiet oft das BG Klinikum Duisburg.
P.A.R.T.Y.-Programm
P.A.R.T.Y. ist ein bundesweites Unfallpräventionsprogramm der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). P.A.R.T.Y. steht für: Prävention, Alkohol, Risiko, Trauma, Youth. P.A.R.T.Y.-Tage wie am 31. Januar 2019 im BG Klinikum Duisburg finden regelmäßig in renommierten Unfallkliniken statt. Daran teilnehmen können ganze Schulklassen oder Schülergruppen ab 15 Jahren.

Weitere Informationen wie Termine und Anmeldemöglichkeiten erhalten Lehrkräfte und Schulleitungen unter: www.party4school.de oder www.party-dgu.de
Einer der Hauptakteure bei der Rettung ist der Hubschrauber Christoph 9, den die Jugendlichen vor Ort besichtigen können. Das Team von Christoph 9, bestehend aus einem Piloten der Bundespolizei, einem Rettungssanitäter der Feuerwehr und einem Notarzt aus dem BG Klinikum Duisburg, berichtet zudem aus seinem Alltag und steht für Fragen der Schüler zur Verfügung.

In Gruppen lernen diese anschließend dann die Stationen kennen, die ein schwer verletzter, sog. polytraumatisierter Patient im BG Klinikum Duisburg durchläuft. Dazu gehören Schockraum und Intensivstation, wo die Teenager ihre Fähigkeiten bei der Reanimation an der Puppe „Anne“ zeigen und unter fachkundiger Anleitung verbessern können.

„Dress like Trauma“ Das Team des BG Klinikums Duisburg will den Moerser Jugendlichen aber auch die oftmals gravierenden Konsequenzen vor Augen führen, die verschiedene Verletzungsmuster haben. Dazu dient u.a. die Mitmach-Aktion „Dress like Trauma“, wo die Schüler von Helfern mit Verbänden, Schienen und Gehstützen wie sie auch Traumapatienten tragen, ausgestattet werden. Sie können so zumindest ansatzweise spüren, welche Einschränkungen im Alltag durch die zum Teil lebenswichtigen Hilfsmittel entstehen. Ein Gespräch mit einem ExTraumapatienten rundet die Veranstaltung ab.

„Wenn wir mit dieser Veranstaltung auch nur einen einzigen schweren Unfall von Jugendlichen aufgrund von Nachlässigkeit, Unachtsamkeit oder Drogen verhindern können, wäre das ein großer Erfolg“, so die Organisatoren des P.A.R.T.Y.-Tages.

Hinweis: Im Rahmen des P.A.R.T.Y.-Tages können die Jugendlichen auf dem Weg durch die Klinik begleitet und an den verschiedenen Stationen Fotos/Reportagen gemacht werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BG Klinikums Duisburg stehen zudem gerne für Interviews zur Verfügung.


1. P.A.R.T.Y.-Tag macht Jugendliche nachdenklich (Bild: BG Klinikum Duisburg)

 

 Das BG Klinikum Duisburg aus der Vogelperspektive (Bild: BG Klinikum Duisburg)

 

 

Titelverleihung an Helios Chefarzt

Duisburg, 23. Januar 2019 - Die Ausbildung junger Kollegen liegt ihm sehr am Herzen. Sowohl bei seinem Lehrauftrag an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, als auch im klinischen Alltag als Chefarzt der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie am Helios Klinikum Duisburg. In der Forschung hat er sich als Autor mit mehr als 100 Publikationen in renommierten Fachjournalen mit schwerpunktmäßigen Arbeiten über kardiovaskuläre und onkologische Diagnostik und interventionelle Radiologie einen Namen gemacht.

So war es nur folgerichtig, dass Dr. Marco Das für seine hervorragenden Leistungen in Forschung und Lehre nun vom Dekan der Medizinischen Fakultät zum außerplanmäßigen Professor berufen wurde. Sein Weg dorthin: 2006 promovierte Prof. Dr. Das an der Klinik für radiologische Diagnostik am Uni-Klinikum Aachen. 2008 habilitierter er dort zum Thema Früherkennung des Lungenkrebses. Nach Stationen als Oberarzt im Uni-Klinikum Aachen und der Uniklinik Maastricht ist Prof. Dr. Das seit 2017 Chefarzt am Helios Klinikum Duisburg. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und nehme sie als Ansporn mein Engagement in Forschung und Lehre weiterhin aufrecht zu erhalten.“, erklärt Prof. Dr. Das.   

 

V.l.: Dekan der Medizinischen Fakultät Prof. Dr. Nikolaj Klöcker,  Dr. Marco Das, Chefarzt der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie am Helios Klinikum Duisburg und Univ.-Prof. Dr. med. Gerald Antoch, Leiter des Instituts für Diagnostische und Interventionellen Radiologie an der Uniklinik Düsseldorf. Foto Uniklinik Düsseldorf

 

Clownsprojekt statt Weihnachtsgeschenk

Consors Finanz spendet für die Clownixen in den Sana Kliniken Duisburg


Duisburg, 10. Januar 2019 – Die Stiftung HUMOR HILFT HEILEN erhält eine Spende von 3.000 Euro von Consors Finanz, eine Marke der BNP Paribas Gruppe in Deutschland. Das Unternehmen engagiert sich bereits seit Jahren für soziale Projekte und verzichtete auf Weihnachtsgeschenke. Der sich daraus ergebende Spendenbetrag kommt den Clownsvisiten der Clownixen Bims und Mine zugute, die seit 2012 die Kinder und Jugendlichen in der Kinderklinik der Sana Kliniken Duisburg besuchen.

Bims und Mine, die eigentlich Nuria Hansen und Simone Faßnacht heißen, sind ausgebildete Klinikclowns und besuchen die jungen Patienten wöchentlich. „Wir möchten den Kindern damit die Möglichkeit geben, den Krankenhausalltag für einen Moment zu vergessen“, erklären Bims und Mine, die bei ihren „Visiten“ ganz individuell auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingehen. 

„Humor ist gut für die Betreuung und hilft auch bei der Therapie. Er kann auch den Blickwinkel öffnen und die Sichtweise auf viele Dinge ändern“, betont Prof. Dr. Thorsten Rosenbaum, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Duisburg. „Die Kinder auf den Stationen fragen uns gezielt nach den Clownsvisiten.“
Die Clowns seien hervorragend in die Abläufe der Stationen integriert und die kleinen Patienten freuen sich sehr auf Bims und Mine.

Juliana Goethe, Head of Corporate Communication von Consors Finanz, betonte, dass mit dem Engagement ein Beitrag für die Visiten in 2019 geleistet werden soll, um den Genesungsprozess der kleinen Patienten durch Humor zu begünstigen. „Uns ist die Unterstützung sehr wichtig“, so Juliana Goethe, „denn Lachen fördert die Gesundheit und bringt die Kinder und Jugendlichen im Krankenhaus auf andere Gedanken.“

V.l.: Martina Mika mit Johan (der die Seifenblasen fängt), Prof. Dr. Thorsten Rosenbaum, Mine (Simone Faßnacht), Bims (Nuria Hansen), Katrin Hüttepohl von der Consors Finanz

Stiftung Humor hilft heilen

Die von Eckart von Hirschhausen gegründete Stiftung HUMOR HILFT HEILEN (HHH) hat es sich zur Aufgabe gemacht, heilsamen Stimmung im Krankenhaus zu fördern. Mit 100 Clownsprojekten, über 300 Humor-in-der-Pflege-Workshops und fünf wissenschaftlichen Forschungsprojekten ist HHH der größte Förderer der praktischen Anwendung und der Erforschung von Humor im Gesundheitswesen.

 

Der Förderer Consors Finanz

Consors Finanz, eine Marke der internationalen BNP Paribas Gruppe, gehört zu den führenden Consumer-Finance-Anbietern in Deutschland und vergibt Konsumentenkredite im Einzel- und Online-Handel sowie in Auto-, Caravan- und Motorradhäusern. Sie engagieren sich seit vielen Jahren in sozialen Projekten und möchten dieses gerne in diesem Jahr um die „Klinikclowns“ mit einer Spende erweitern.

 

 

Pflegedienst medidoc bietet „Letzte-Hilfe-Kurs“ im Januar an 

Duisburg, 08. Januar 2019 - Wer einen anderen Menschen in der letzten Lebensphase begleitet, der kämpft häufig mit seinen eigenen Ängsten und Unsicherheiten. Wie soll ich dem Betroffenen begegnen? Wie welche Hilfe anbieten? Es fehlen die Worte, das Wissen und es gibt zu viele Fragen. Deshalb bietet der ambulante Palliativ-Pflegedienst „medidoc“ in Kooperation mit der BKK-VBU und dem Förderverein für Palliative Arbeit Duisburg e.V., einen „Letzte-Hilfe-Kurs“ unentgeltlich an.

In vier Modulen besprechen die Expertinnen Lisa Mundil, Ineke Rockhoff, Gisela Pietzonka und Christiana Eiben-Hasse - alle Palliativfachkräfte des Palliativ-Pflegedienstes medidoc - mit den Teilnehmern, Themen wie Vorsorge, Nöte lindern, Symptomatiken und deren Linderung, Hilfestellungen und Abschiednehmen.
Zu jeder Zeit nehmen sie dabei Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse, gehen auf Gedanken, Fragen und Erfahrungen ein. In der gesamten Dauer des Kurses (ca. 4 Stunden) nehmen sich die Expertinnen Zeit für kleinere Pausen, in denen sich die Teilnehmer untereinander austauschen können oder mit den Expertinnen tiefergehend sprechen können.

 

Der Kurs findet statt am Montag, 21.01.2019 um 16.30 Uhr. Veranstaltungsort: medidoc GmbH, Friedrich-Wilhelm-Straße 18, 47051 Duisburg (2. Etage – Aufzug vorhanden).
Am Ende der Veranstaltung erhalten die Kursteilnehmer eine Teilnahmebestätigung. Der Kurs ist kostenfrei. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung unter 0176 437 577 86, (Mo.-Do. in der Zeit von 9.00 - 16.00 Uhr), gebeten. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

 

 

Projekt LebensWert bietet Informationsveranstaltungen über Demenz und Pflege sowie einen Kochkurs für Kinder an.
Aber es gibt auch noch Karten für die Konzerte mit Rev. Gregory M. Kelly & The Best of Harlem Gospel und Angelika Milster in der Herz Jesu Kirche, Holtener Straße 160 in 47167 Duisburg. Alzheimer und Demenz – ein Schicksal, das uns alle treffen kann. Da es noch keine Therapie gibt, stehen die Betroffenen selbst sowie ihre Angehörigen dieser Diagnose oft hilflos gegenüber.
Herr Dr. med. Horst Wimmershoff von der Alzheimer Gesellschaft Duisburg hält am 16. Januar 2019 um 15 Uhr im Café „Offener Treff“, Holtener Straße 176, für maximal 10 Personen einen Vortrag über das Krankheitsbild Demenz. Häufig gestellte Fragen an die Sozialarbeiterinnen des Projekt LebensWert zum Thema Pflege sind, wie man einen Antrag auf eine Pflegestufe stellt, wie ist das Procedere, welche Leistungen stehen einem zu und wer hilft, wenn pflegende Angehörige in Urlaub fahren.
Frau Mikolajczak, Leitung Pflege bei der BKK Novitas referiert über die Themen Pflegebedürftigkeit, Antragstellung, Begutachtungsverfahren, Leistungen und Kurzzeitpflege am 24. Januar 2019 um 15 Uhr auch im Café „Offener Treff“. Die Referentin erwartet mindestens 20 Teilnehmer. Für Kaffee und Kuchen wird bei den Infoveranstaltungen ein Betrag von 4,50 Euro erhoben. Zu den Vorträgen „Demenz“ und „Pflege“ wird jeweils um Anmeldung bei Christel Harloff im Projektbüro unter Telefon 544 72 611 oder c.harloff@projekt-lebenswert.de gebeten.

Ernährungsführerschein“ für Dritt- und Viertkläss’ler
Das Projekt LebensWert wird seinen beliebten Kochkurs „Der Ernährungsführerschein“ für Dritt- und Viertkläss’ler wieder ab Dienstag, den 22. Januar anbieten. An fünf Terminen ab 16 Uhr lernen 6 junge Hobby-Köchinnen und -Köche kindgerecht alles Wissenswerte um gesunde Ernährung und hygienisch-saubere Zubereitung von kleinen Speisen kennen.
Der nächste Kurs im Frühjahr 2019 startet dann am 12. März. Für die Kurse, die in der Kinderlernküche in der Holtener Straße 176a in 47167 Duisburg stattfinden, werden eine Kursgebühr in Höhe von 15 Euro bzw. ermäßigt 7,50 Euro erhoben. Anmeldungen nimmt Christian Voigt unter c.voigt@projekt-lebenswert.de oder Telefon 5034064 bis zum 17. Januar (bzw. 7. März für den Kurs ab dem 12. März) entgegen.

 

Schulterschmerzen wegtrainieren: Probanden für Studie gesucht

Duisburg, 07. Januar 2019 - Die Universität Duisburg-Essen testet ein neues Trainingsgerät, um Schulterschmerzen zu lindern. Die Sportwissenschaftler suchen Probanden für ein achtwöchiges Training, um herauszufinden, ob die Patienten dadurch beweglicher werden, mehr Muskelkraft entwickeln und unter weniger Schmerzen leiden.
Die Teilnehmer der Studie trainieren dreimal pro Woche für rund 20 bis 30 Minuten zu Hause. Vor und nach dem Trainingsprogramm steht eine zweistündige Diagnose an. Mitmachen können Frauen und Männer zwischen 35 und 65 Jahren mit Schulterproblemen, aber ohne neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall oder Parkinson. idr

 

 

Heimplatzfinanzierung: Vortrag im Johanniter-Stift 

Duisburg, 05. Januar 2019 - Am 16. Januar 2019, 18:30 Uhr, hält Rechtsanwalt Markus Karpinski einen Vortrag über 'Heimfinanzierung' im Johanniter-Stift in Duisburg-Neudorf.

"Die Rente meiner Eltern reicht nicht für die Heimplatzfinanzierung, muss ich als Kind jetzt zahlen?"
"Wie hoch ist mein Anteil?" mehr

Tipps  zum Umgang mit Feuerwerkskörpern

Duisburg, 28. Dezember 2018 - Das perfekte Funkeln am Nachthimmel reizt: Ob Galaxy Dream, Sweet Stars oder Space Time. Ihre Namen versprechen einiges, doch lassen sie die Gefahr unerwähnt. Feuerwerkskörper malen die tollsten Bilder in den Himmel, doch ist man nicht vorsichtig genug, können uns die bunten Raketen schlimme Verletzungen zufügen. Bei Unfällen mit Feuerwerkskörpern sind oftmals ein oder mehrere Finger oder die gesamte Hand betroffen.

„Die Patienten kommen mit abgetrennten Fingern, Verbrennungen, Frakturen und Weichteilverletzungen an den Händen ins Krankenhaus. Immer wieder sind auch schwerere Verletzungen dabei, die durch die Explosion von Feuerwerkskörpern direkt am Körper stammen,“ berichtet Dr. med. Andreas Dencker, Oberarzt der Plastischen und Handchirurgie an der Helios St. Johannes Klinik in Duisburg.

Damit solche Verletzungen nicht entstehen, hat der Chirurg wertvolle Tipps parat. Man sollte keine selbstgebastelten oder manipulierten Feuerwerkskörper nutzen. Verwenden werden sollen nur Feuerwerkskörper mit einer BAM-Prüfnummer (Bundesamt für Materialprüfung), waobei auf das CE-Zeichen geachtet werden muss.
- Feuerwerkskörper sollten verschlossen und sicher gelagert werden. Verstauen Sie diese nie als Vorrat am Körper.
- Alkoholisiert niemals Feuerwerkskörper anzünden. Benutzen Sie standsichere Rohre oder Flaschen zum Abfeuern der Raketen.
- Blindgänger sollten sofort entsorgt und nicht noch einmal angezündet werden. Besonders Jugendliche werden oft Opfer von Verbrennungen bei Unfällen mit Feuerwerkskörpern, deshalb gilt hier lieber: keine Feuerwerkskörper in Kinder- oder Jugendhänden.
- Bei einem Unfall: Do schnell wie möglich ein Krankenhaus aufsuchen, am besten einen Handchirurgen kontaktieren, denn die sind für solche Fälle Spezialisten. „Abgetrennte Finger unbedingt einsammeln und in einem trockenen Behälter mit in die Klinik bringen,“ rät Dr. Andreas Dencker. „In den ersten Stunden nach dem Unglück besteht meist die Chance, abgetrennte Gliedmaßen wieder annähen zu können.“  


Personelle Veränderung am Helios Klinikum Duisburg   

Mit Birger Meßthaler bekommt das Helios Klinikum Duisburg zum 1. Januar 2019 einen neuen Klinikgeschäftsführer. Er folgt auf Daniel Dellmann, der künftig die Geschäftsführung der Helios Kliniken Schwerin verantwortet.        
Birger Meßthaler wechselt aus Velbert an das Helios Klinikum Duisburg. Dort war er seit einem knappen Jahr Geschäftsführer des Helios Klinikums Niederberg. In gleicher Position führte er bis Ende November zudem das Helios St. Josefs-Hospital Bochum sowie für jeweils drei Jahre die Helios Kliniken in Warburg und Breisach.

„Durch das erweiterte Leistungsspektrum, die medizinische Ergebnisqualität und besonders gute Teamarbeit hat das Helios Klinikum Duisburg in den zurückliegenden fünf Jahren eine beeindruckende Entwicklung gezeigt. Das Vertrauen, diesen Weg als Klinikgeschäftsführer gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fortzusetzen, ist für mich Anerkennung und Ansporn zugleich“, erklärt Birger Meßthaler seine Entscheidung, die ihm auch weiterhin ein wohnortnahes Arbeiten ermöglicht.  

Zu Helios kam der gebürtige Wipperfürther 2009 über das Trainee-Programm. Seine Managementerfahrungen sammelte er an verschiedenen Helios Klinikstandorten deutschlandweit und lernte dabei Krankenhäuser unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlich breitem Leistungsspektrum kennen. Schon in den Jahren zuvor erwarb der 39-Jährige als Controller bei einem führenden internationalen Immobilienunternehmen in Düsseldorf und in der Hotellerie entscheidende Kompetenzen.
2008 absolvierte er an der International University of Applied Sciences Bad Honnef seinen Abschluss im Studiengang International Business Administration. Den Ausgleich zum Klinikalltag findet der Sportbegeisterte vor allem auf dem Rennrad, auf Skiern und auf dem Fußballrasen. „Ich habe Birger Meßthaler als einen Klinikgeschäftsführer kennengelernt, der neuen Aufgaben mit viel Können und Begeisterung entgegentritt. Umso mehr hat mich seine Zusage gefreut, die Leitung des Duisburger Standortes zu übernehmen“, erklärt Regionalgeschäftsführer Reiner Micholka. Für den 51-Jährigen Dellmann ist mit dem Wechsel an die Helios Kliniken Schwerin nicht nur der Wechsel an eines der führenden Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern verbunden, er kehrt damit auch zurück in die Nähe seiner Familie.  


UDE-Projekt für weit verbreitete Lungenerkrankung: Beatmung intelligent überwachen  
65 Mio. Menschen leiden weltweit unter der chronischen obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Verengte Atemwege führen dabei sehr oft zu Atemnot. In einem neuen Forschungsprojekt der Universität Duisburg-Essen (UDE) soll ein telemedizinisches System entwickelt werden, das eine atmungsentlastende Beatmungstherapie ermöglicht. Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) fördert das Vorhaben mit rund 190.000 Euro (AiF).
 
Kooperationspartner sind der Lehrstuhl für Mechanik und Robotik und die LemonMedical GmbH, die die Prototypentwicklung des Flowsensors übernimmt. Für die medizinische Expertise und die Überprüfung der klinischen Eignung ist das Evangelische Klinikum Niederrhein zuständig. Prof. Wojciech Kowalczyk: „Wir sorgen für das Mikrocomputersystem zur drahtlosen Datenerfassung und den Messalgorithmus, damit der Therapieverlauf datengestützt überwacht werden kann.“ 

Geplant ist, dass integrierte Filter kurzzeitig Unregelmäßigkeiten beseitigen helfen. Abweichungen von normalen Beatmungsparametern werden frühzeitig durch lernfähige Algorithmen erkannt und ermöglichen eine schnelle Therapiekorrektur. Die ausgewerteten Messergebnisse sind dem medizinischen Personal dann jederzeit online zugänglich und unterstützen sie bei der Diagnostik.