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Herzkissen zum Muttertag

Duisburg, 03. Mai 2016 - Pünktlich zum Muttertag hat Inner Wheel Duisburg, die dem Rotary Club verbundene Frauenorganisation, den Brustkrebspatientinnen der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna 150 selbst genähte Herzkissen überreicht.
Als erste Patientin erhielt Marlies Rheingans eines der farbenfroh gestalteten Kissen von Inner Wheel-Präsidentin Dr. Oda Neuerburg und Initiatorin Ruth Stromberg. Seit März nähten und füllten mehrere Inner-Wheel-Frauen die liebevoll gestalteten Herzkissen. Unterstützung gab es dabei von der PHG Duisburg(Psychiatrische Hilfsgemeinschaft Duisburg), deren Mitglieder ebenfalls fleißig nähten.
Die Idee der Herzkissen stammt aus den USA und hat sich inzwischen weltweit verbreitet. Die Kissen mit den „langen Ohren“ sollen Frauen nach Brustkrebsoperationen helfen.
Unter die Achselhöhle gelegt lindern die Kissen in vielen alltäglichen Situationen, zum Beispiel beim Gurtanlegen im Auto, den Druckschmerz nach der Operation. „Die bunten Kissen sind für mich ein Symbol der Verbundenheit der Frauen untereinander und gleichzeitig eine kleine, herzliche Hilfestellung zur Unterstützung des Genesungsprozesses. Toll, dass uns die Näherinnen der PHG Duisburg in diesem Jahr unterstützen konnten und wir somit dem gestiegenen Bedarf gerecht werden", berichtet Dr. Neuerburg.

 

Über die Spende der Herzkissen freut sich Dr. Cordula Fuhljahn, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe: „Wir behandeln an Brustkrebs erkrankte Patientinnen medizinisch und pflegerisch auf höchstem Qualitätsniveau. Seit vielen Jahren sind wir schon mit unserem Brustzentrum zertifiziert. Gerade aber Aktionen wie die von Inner Wheel bedeuten uns und den Patientinnen sehr viel, denn sie sind Ausdruck von menschlicher Wärme und Verbundenheit der Frauen untereinander.“
Die Nachfrage nach den Herzkissen sei groß, so Dr. Fuhljahn, auch weil die Anzahl der behandelten Patientinnen steige. Dankenswerterweise gab es auch in diesem Jahr Sachspenden durch Stoffe von der Stoffzentrale Duisburg und durch Füllmaterial von der Firma f.a.n. Frankenstolz Schlafkomfort.   

Patientin Marlies Rheingans (sitzend) bekommt das erste Herzkissen von Chefärztin Dr. Cordula Fuhljahn. Darüber freuen sich Initiatorin Ruth Stromberg, Inner-Wheel-Präsidentin Dr. Oda Neuerburg, Hildegard Günzel-Wohlfarth (PHG Duisburg), Schwester Sandra Kröll und Schwester Gudrun Krüger.

 

100 Tage Termin-Servicestelle: 3.250 Facharzttermine in Nordrhein vermittelt  
Die Termin-Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein hat seit ihrem Start am 25. Januar dieses Jahres rund 3.250 ambulante Facharzttermine an Patientinnen und Patienten aus dem Rheinland vermittelt. Besonders gefragt waren dabei Termine bei hochspezialisierten Fachärzten wie Neurologen, Radiologen, Kardiologen und Gastroenterologen.   „Unsere Termin-Servicestelle hat von Anfang an gut funktioniert, obwohl wir nicht wussten, wie viele Patienten sie in Anspruch nehmen würden“, sagt Bernhard Brautmeier, stellvertretender Vorsitzender der KV Nordrhein.
„Für uns ging es darum, die vom Gesetzgeber formulierten Vorgaben zu erfüllen und damit zu verhindern, dass wir für Patienten eine Behandlung im Krankenhaus vereinbaren müssen – was zu Lasten der niedergelassenen Fachärzte in Nordrhein ginge. Umso mehr freuen wir uns über die reibungslose Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern, die uns bisher ausreichend Termine zur Verfügung gestellt haben“, so Brautmeier.   Terminvermittlung funktioniert auch ohne Servicestelle „Das ändert nichts daran, dass wir die Servicestellen nach wie vor für entbehrlich halten, da die Terminvermittlung in dringenden Fällen durch die direkte Kontaktaufnahme zwischen Haus- und Fachärzten funktioniert. Von der Servicestelle profitieren mit Blick auf das Gesamtvolumen der Behandlungsfälle nur relativ wenige Patienten. Dafür hätte es keiner gesetzlichen Regelung bedurft, die hohe Kosten und neue Bürokratie verursacht.“   
Pro Woche hat die Servicestelle bisher zwischen 550 und 600 Anrufe verzeichnet; von den Anrufern verfügte etwa die Hälfte über eine vom überweisenden Arzt mit dem Buchstaben „A“ gekennzeichnete, so genannte „dringliche Überweisung“.
In diesen Fällen besteht der Anspruch auf einen Facharzttermin innerhalb eines Zeitfensters von vier Wochen. „Bisher konnten wir in allen diesen Fällen Termine im vorgegebenem Zeitraum finden, sodass kein Patient zur ambulanten Behandlung an ein Krankenhaus in Nordrhein vermittelt werden musste“, sagt Brautmeier. Bei den übrigen Anrufern war die Überweisung entweder mit einem „B“ oder gar nicht gekennzeichnet. In diesen Fällen gilt die Überweisung als „nicht dringlich“, sodass die Servicestelle keinen Behandlungstermin innerhalb von vier Wochen vereinbaren muss.  
Im Rahmen der Terminvermittlung erfasst die KV Nordrhein auch, wie viele Patienten ihre Termine nicht wahrnehmen. Von den rund 3.250 Terminen wurden über 370 nicht eingehalten, was einer Quote von 11,5 Prozent entspricht. So erschienen in 190 Fällen die Patienten gar nicht, 170 vermittelte Termine wurden abgelehnt.    

 

Neue Kardiologin im MVZ Krefeld-Bockum

Duisburg, 02. Mai 2016 - Die Lehre vom Herzen Neue Kardiologin im MVZ Krefeld-Bockum Seit Anfang des Monats ist im MVZ Krefeld-Bockum nun auch die Kardiologie vertreten. Frau Irina Ganouli ist Fachärztin für Kardiologie und hat am 01. April die Nachfolge von Internist Jochen Fleck im Medizinischen Versorgungszentrum auf der Buschstraße angetreten. Ganouli ist Spezialistin fürs Kardio-MRT und verspricht eine schnelle Terminvereinbarung - auch bei Kassenpatienten.
Die junge Ärztin schaut auf eine lange Ausbildung zurück und hat im Rheinland viel erlebt. Ihr Studium der Humanmedizin absolvierte sie an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Dort folgte auch gleich die fundierte Grundausbildung im Fachbereich der Inneren Medizin. Danach verschlug es sie nach Duisburg.
„Im Johanniter-Krankenhaus habe ich meine kardiologische Weiterbildung absolviert und war zudem als Notärztin für die Feuerwehr tätig. Dies war eine ganz besondere Zeit:
In drei Worten würde ich sie lehrreich, dramatisch und fesselnd beschreiben.“ erzählt Ganouli mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Nach Abschluss ihrer Facharztausbildung der Kardiologie folgten zwei Jahre als Vertretungsärztin in den Teilgebieten der Inneren Medizin und der Intensivmedizin. Danach kehrte sie für eine dreijährige Ausbildung in kardialer Magnetresonanz-Tomografie wieder zum Johanniter-Krankenhaus nach Duisburg-Rheinhausen zurück. Nun freut sie sich auf eine neue Herausforderung, ein nettes Team und die patientenbezogene Medizin im MVZ Krefeld-Bockum.


MVZ Krefeld Bockum Buschstraße 364 47800 Krefeld Bockum

Telefon: 02151 599999 Telefax: 02151 500601 Mail: krefeld@rheinpraxen.de Web: http://www.rheinpraxen.de/willkommen/standort-krefeld/start/start/index.html

Vortrag: Brustkrebs - wodurch entsteht er und was kann ich dagegen tun?

Duisburg, 27. April 2016 - Noch immer steigen die Zahlen der Brustkrebs-Neuerkrankungen weltweit leicht an. Jede zehnte Frau muss damit rechnen, an Brustkrebs zu erkranken. In Deutschland sind jedes Jahr rund 70 000 Frauen betroffen.
Allerdings liegt die Ursache eines Brusttumors selten in den Genen, nur fünf bis zehn Prozent aller Brustkrebserkrankungen werden vererbt. Deshalb geht die Forschung heute davon aus, dass Lebensstil und Umwelteinflüsse wichtige Auslöser von Krebserkrankungen sind. Übergewicht, Bewegungsmangel und eine Ernährung werden heute als mitentscheidende Faktoren für die Krebsentstehung angesehen. Inzwischen konnte der Zusammenhang von Brustkrebs und Lebensgewohnheiten auch in Studien nachgewiesen werden.
So begünstigen Übergewicht und regelmäßiger Alkoholkonsum bei Frauen nach den Wechseljahren nachweislich das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Weitere Gründe für eine Erkrankung liegen in der erhöhten Lebenserwartung. Mit zunehmendem Lebensalter nimmt das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, ständig zu. Viele Fragen wie „Kann man Brustkrebs überhaupt wirksam vorbeugen?“ oder „Kann Frau durch das eigene Verhalten dazu beitragen, keinen Brustkrebs zu bekommen?“,  bewegt Frauen heutzutage.

Deshalb spricht Dr. Björn-Wieland Lisboa, Chefarzt der Frauenklinik II, Senologie und Leiter des Brustzentrums Rhein-Ruhr am Bethesda Krankenhaus kommende Woche über das Thema: „Brustkrebs - wodurch entsteht er und was kann ich dagegen tun?“  In der Informationsveranstaltung werden Frauen erfahren, welche Möglichkeiten einer Vorbeugung von Brustkrebs durch eine Änderung der Lebensweise aktuell diskutiert werden. Hier sind Stichwörter wie Lebensstil, Nahrung, Gewicht, Sport sowie Rauchen zu erwähnen.
Danach steht der Chefarzt für Fragen zur Verfügung. Sie werden in einem leicht verständlichen Vortrag, Diagnoseverfahren und Behandlungsmethoden vorstellen, erklären und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen. Der Vortrag findet statt am Dienstag, 3. Mai um 17.00 Uhr im Bethesda Krankenhaus (Verwaltungsgebäude), Heerstraße 219, 47053 Duisburg (Eingang Königgrätzerstraße).
Die Veranstaltung wird vom Bethesda Krankenhaus Duisburg und der BKK-VBU gemeinsam durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. BU: Chefarzt Dr. med. Björn-Wieland Lisboa Quelle: BETHESDA

 

Krebsberatung in Duisburg  
Für eine psychoonkologische Beratung am Dienstag, 3. Mai, zwischen 14.45 bis 17.00 Uhr sind noch Termine frei. Dr. Gisela Kremer, Psychoonkologin, steht im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5 bis 7 in der Stadtmitte als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Um telefonische Anmeldung unter (0203) 283-3938 oder (0203) 283-4632 wird gebeten.  

 

Infoabende mit Kreißsaalführung

Duisburg, 27. April 2016 - Am 19. Mai um 18 Uhr haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Auch außerhalb des genannten Termins ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich: individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. 
Zusätzlich findet am 30. Mai ab 18 Uhr wieder der beliebte „Großelternkurs“ statt. Treffpunkt aller Veranstaltungen ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter
www.malteser-kliniken-rhein-ruhr.de.  

 

Fachtagung zum Thema Organspende: „Duisburg entscheidet sich!“  

Duisburg, 19. April 2016 - Im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ findet am morgigen Mittwoch, 20. April, von 17 bis 19 Uhr auf der Schwanenstrasse 5-7 in der Stadtmitte eine Fachtagung zum Thema Organspende statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.   Die Idee einer gemeinsamen Aktion, bei der sich Stadt, die Kommunale Gesundheitskonferenz, die Krankenkassen und die Selbsthilfe Organtransplantierte NRW engagieren, entstand aus der Not der Betroffenen. Bundesweit warten etwa 12.000 schwer kranke Patienten auf ein geeignetes Spenderorgan, davon allein 2.500 in Nordrhein-Westfalen.
Jeden Tag kommen etwa 14 Menschen dazu und drei von ihnen sterben, weil sie nicht rechtzeitig ein Organ erhalten (Zahlen: Landeszentrum Gesundheit NRW). Nur 17% der Deutschen besitzen laut Selbsthilfe Organtransplantierte NRW einen Organspendeausweis.  
Grund genug für den Runden Tisch der Krankenkassen, dem Bundesverband der Organtransplantierten, der DITIB Merkez Moschee in Marxloh und vor allem des betroffenen, ehemaligen Fußballspieler Michael Tönnies -der stellvertretend für alle Betroffenen mitwirkt- über das Thema „Organspende“ aufzuklären. Das Ziel dieser Fachtagung ist es, die Bereitschaft zu fördern, Organe zu spenden. So erhalten mehr Menschen die Chance auf ein Spenderorgan. Alle sollen so gut informiert sein, dass  sie selbstbestimmt entscheiden.

 

Sana Kliniken Duisburg und Gesundheitstreff Wedau/Bissingheim laden zum Infonachmittag ein
Duisburg, 19. April 2016 - Einen gemeinsamen Informationsnachmittag für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim, die Kommunale Gesundheitskonferenz und die Sana Kliniken Duisburg am Dienstag, 26. April 2016, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Osteoporose und Arthrose““, im Katholischen Gemeindezentrum, Kalkweg 189, in 47279 Duisburg an.
Man schätzt, dass 40 Prozent der heute 50-jährigen Frauen eine osteoporotische Fraktur in ihrem Leben erleben werden, aber nur 13 Prozent der Männer. Besonders häufig sind Rheuma-Patienten betroffen. Nur bei der Hälfte der von Knochenschwund betroffenen Menschen gibt es eine Diagnose, noch weniger werden behandelt. Dabei ist der Gold-Standard zur Messung der Knochendichte - und damit auch der Diagnosestellung -  die DXA-Messung.
Als Therapie zum Aufhalten des Knochenabbaus kommen insbesondere Präparate wie Biophosphate zum Einsatz. Arthrosen, entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen, gehören zu den so genannten Volkskrankheiten. In Deutschland sind etwa 20 Millionen Menschen betroffen. Für die Patienten ist mit den arthrotischen Beschwerden ein oftmals langer Leidensweg verbunden, der von Entzündungen, starken Schmerzen, Bewegungseinschränkung und – daraus resultierenden –  weiteren Schmerzen gekennzeichnet ist.
Trotzdem scheuen viele Betroffene wegen ihrer Berührungsängste die Entscheidung zu einer effizienten Therapie. Dr. Hans Joachim Bergerhausen, Chefarzt der Rheumatologie in den Sana Kliniken Duisburg, stellt die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie bei Osteoporose und Arthrose in einem leicht verständlichen Kurzvortrag vor und steht anschließend den Teilnehmern für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

 

High-Tech bringt Farbe in den OP und erhöht die Patientensicherheit

Duisburg, 14. April 2016 - Neue Fluoreszenztechnik am HELIOS Klinikum Duisburg lässt Gewebe leuchten und sorgt so für noch bessere Ergebnisse bei minimal-invasiven Eingriffen im Bauchraum   Wenn der Monitor im OP-Saal während eines Eingriffs plötzlich blau oder grün aufleuchtet, dann nutzen die umstehenden Chirurgen wahrscheinlich die neuartige „ICG-Laparoskopie“, auch Fluoreszenzangiographie genannt.
So heißt die Technik, die auf einem ähnlichen Prinzip basiert, wie es in der Natur etwa bei Glühwürmchen vorkommt. Dank einer biochemischen Reaktion entsteht ein Lichteffekt, der dem Operateur hilft, Strukturen zu erkennen, die er mit bloßem Auge manchmal nur schwer ausmachen kann. Dazu wird dem Patienten während der des Eingriffs eine ungefährliche Farbstofflösung in die Blutbahn gespritzt. Diese Lösung breitet sich dann über die Gefäße in die Gallenwege und schließlich in die Harnröhren aus. Bestrahlen die Ärzte diese Strukturen dann mit einem speziellen Licht – ähnlich dem UV-Licht – erscheinen sie in knalligen Farben.
So lässt sich viel sicherer nachvollziehen, ob etwa in Bereichen, die dem Auge gut durchblutet erscheinen, wirklich noch Blut fließt. Auch können die Chirurgen die Verläufe von Gallen- und Harnleitern schon erkennen, ohne sie aus dem umliegenden Gewebe freioperieren zu müssen. Weitere Anwendungen findet die ICG-Laparoskopie in der Leberchirurgie bei Metastasen oder Lebertumoren, die sich so noch besser von der Umgebung abgrenzen lassen.
Ab sofort profitieren auch die Patienten der Allgemein-, Viszeral- und Minimal-Invasiven Chirurgie  am HELIOS Klinikum Duisburg von dieser modernen Technik, die bisher nur in wenigen Krankenhäusern Deutschlands zum Einsatz kommt. In Duisburg wenden die Ärzte das Verfahren vor allem an, um bei Operationen am Darm die Gefäßversorgung der betroffenen Bereiche sicher zu stellen. „Das bedeutet ein zusätzliches Plus an Patientensicherheit. Die gefürchtete Nahtundichtigkeit, sprich eine gestörte Wundheilung, lässt sich so noch einmal um die Hälfte reduzieren“, erklärt Dr. Norbert Hennes (Foto), Chefarzt der Abteilung.
Er und sein Team führen bereits alle Darmeingriffe mit Hilfe minimal-invasiver Verfahren durch, sie arbeiten also schon mit winzigen Schnitten und hochauflösenden Kameras.
Durch die ICG-Laparoskopie aber können sie die ohnehin schon sehr schonenden Eingriffe jetzt noch risikoärmer durchführen. Ein Beispiel: Bei der Entfernung eines Darmtumors etwa müssen immer auch die umliegenden Lymphknoten mit herausgenommen werden, um das „Weiterwandern“ einzelner Krebszellen und damit auch deren Metastasierung zu beurteilen. Dafür muss allerdings das Hauptgefäß des „tumortragenden“ Darmabschnitts nahe der Körperhauptschlagader durchtrennt werden.

Für den anschließenden Heilungsprozess der operierten Darmareale aber ist eine ausreichende Durchblutung unerlässlich. Hier springen dann die Nebenäste anderer Darmgefäße ein. Dank der ICG-Laparoskopie kann der Chirurg schon am Anfang des Eingriffs viel besser und auf wenige Millimeter genau erkennen, welcher Darmabschnitt von welchem Gefäß ausreichend stark versorgt wird und bis wohin er problemlos seine Schnitte setzen kann. Das sorgt, neben der geringeren Blutungsgefahr und besserer Wundheilung auch für eine verringerte OP-Zeit. Die Farbstofflösung scheiden die Patienten ohne Folgen nur wenige Stunden später über den Urin wieder aus.
In der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-Invasiven Chirurgie am HELIOS Klinikum Duisburg werden pro Jahr rund 400 Eingriffe am Dick- und Mastdarm vorgenommen. Alle Entfernungen von Darmabschnitten bei gut- und bösartigen Erkrankungen können mit Minimal-Invasiver Technik angeboten werden, wobei auch die Fluoreszenz zum Einsatz kommt.

Auf dem Bild aus dem OP ist das „Einfließen“ der Flüssigkeit in die Gefäße zu erkennen, für ein besseres Foto ist die OP-Beleuchtung noch an, normalerweise wäre sie ausgeschaltet.

 

HELIOS-Chefarzt auf Lehrstuhl für Gastroenterologie berufen
Stefan Lüth erhält die  Universitätsprofessur an der medizinischen Hochschule Brandenburg und kann damit seine akademische Forschung weiter ausbauen.  Die medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) hat Prof. Dr. Stefan Lüth auf den Lehrstuhl für Gastroenterologie, Diabetologie und Endoskopie berufen – eine besondere Auszeichnung für seine bisherigen wissenschaftlichen und medizinischen Leistungen. Denn das Auswahlverfahren ist äußerst streng und dauert oftmals über ein Jahr. Auch gibt es in diesem Bereich nur knapp 30 Lehrstühle in ganz Deutschland.
Neben Probevorlesungen und einer bestimmten Zahl von Veröffentlichungen werden deshalb unter anderem auch aufwändige Gutachten zur Eignung der Kandidaten erstellt. Schon bei seiner klinischen Tätigkeit an den Universitätskliniken in Mainz, Mannheim und Hamburg-Eppendorf sowie zuletzt am HELIOS Klinikum Duisburg war die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit seinem Fach von Beginn an eine große Leidenschaft des 47-Jährigen.
An der Alster leitete er die Studienzentrale für klinische Forschung, organisierte zahlreiche Kongresse und erhielt mehrere Förderpreise, unter anderem für seine Forschung zur EHEC-Epidemie. Kein Wunder also, dass der Ruf an die Hochschule etwas ganz Besonderes für den erfahrenen Gastroenterologen ist: „Wissenschaftliche Neugier machte schon von Beginn an einen wesentlichen Teil meiner Arbeit als Mediziner aus. Deshalb hat sich damit jetzt einer meiner größten beruflichen Wünsche erfüllt. Einer, den ich schon fast abgehakt hatte“, so Lüth. Denn ein Lehrstuhl in diesem Bereich wird nur selten vergeben. Gleichzeitig bedauert der Mediziner, damit auch seine Zelte am Rhein abbrechen zu müssen.

Er hatte die Leitung der Abteilung am HELIOS Klinikum Duisburg erst letztes Jahr übernommen und das Angebot ausgebaut: Unter anderem bietet das Team jetzt spezialisierte Sprechstunden, etwa für Lebererkrankungen, und neue Techniken wie die Mini-Laparoskopie an. Dabei können Probeentnahmen von Organen oder Tumorabtragungen im Bauchraum so schonend vorgenommen werden, dass die Haut im Anschluss nicht einmal genäht werden muss.
„Ich wäre sehr gerne länger geblieben, um den Aufbau der Abteilung noch weiter voranzutreiben und verlasse den Standort schweren Herzens. Das Team hier vor Ort und auch die Verantwortlichen und Kollegen der HELIOS Kliniken insgesamt haben mich herzlich aufgenommen und mit viel Engagement begleitet.“ Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael blickt ebenfalls mit gemischten Gefühlen auf Lüths Weggang: „Zuerst einmal freue ich mich natürlich sehr für ihn, eine solche Berufung ist immer eine große Anerkennung. Auf der anderen Seite fällt es uns schwer, einen guten Mediziner wie ihn gehen zu lassen.“
Die Bewerbungsgespräche für seine Nachfolge stehen aber bereits kurz vor dem Abschluss.

 

Medizinischen Montag in den Sana Kliniken: Morbus Parkinson

Duisburg, 07. April 2016 – Zur medizinischen Vortragsreihe „Medizinischer Montag“ laden die Sana Kliniken Duisburg am Montag, den 11. April, dem Welt-Parkinson-Tag, um 16.00 Uhr in den Hörsaal ein. Bei diesem Termin steht das Thema „Morbus Parkinson“ im Mittelpunkt. Morbus Parkinson gehört zu den häufigsten Krankheiten des Nervensystems weltweit.
In Deutschland geht man von einer Gesamtzahl von 250.000 bis 400.000 Parkinson-Patienten aus. Jährlich kommen ca. 12.500 neue Erkrankungen hinzu. Die Erkrankung betrifft Männer und Frauen gleichermaßen und beginnt meist im Lebensalter ab 50 Jahren, wobei in selteneren Fällen aber auch Menschen unter 40 Jahren erkranken können.  
Ursächlich liegt der Erkrankung, die bereits 1817 von dem englischen Arzt James Parkinson entdeckt und nach ihm benannt wurde, eine beschleunigte, kontinuierliche Rückbildung spezieller Nervenzellen des Gehirns zugrunde.  

Die Erkrankung ist im Volksmund auch als „Schüttellähmung“ bekannt, da eines ihrer wesentlichen Kennzeichen das Zittern von Händen, Kopf oder Beinen sein kann. Typischer aber noch ist das von den Betroffenen berichtete Langsamwerden nahezu aller Bewegungen.
Diese Veränderung führt vor allem bei der Bewältigung von alltäglichen Aktivitäten wie Waschen, Ankleiden oder Essen zu erheblichen Problemen. Zudem kann die Sprache leise und heiser werden, die Mimik wird ausdruckslos, die Schrift wird kleiner und häufig unleserlich. Menschen, die an Morbus Parkinson erkrankt sind, wirken oft ungeschickt. Das Gehen ist oft durch trippelnde, kleine Schritte erschwert und manche Patienten neigen zu Stürzen.  
Prof. Dr. Wilhelm Nacimiento (Foto), Chefarzt der Kliniken für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation informiert über die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie bei Parkinson und steht anschließend den Teilnehmern für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Antibiotika richtig einsetzen
Von der Pflegekraft über den Chefarzt bis hin zum Serviceassistenten: Im HELIOS Klinikum Duisburg erhalten ab sofort alle Mitarbeiter eine verbindliche Fortbildung zum richtigen Einsatz von Antibiotika. In Online-Schulungen im Intranet werden Ärzte, Pflegende sowie Mitarbeiter in Service und Verwaltung entsprechend ihrer Vorkenntnisse zum Umgang mit Antibiotika geschult. Kurze Filme, Animationen oder Quizfragen vermitteln das notwendige Wissen.
„Dabei geht es nicht darum, die Mitarbeiter zu Antibiotikaexperten auszubilden, sondern sie für einen reflektierten und kritischen Umgang mit dem Medikament zu sensibilisieren, “ erklärt Dr. Wolfgang Lepper, Ärztlicher Direktor des HELIOS Klinikum Duisburg.  
Bei der Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten gelten Antibiotika nach wie vor als wichtigstes Instrument. Wirken können sie aber nur dann, wenn die Indikation richtig gestellt und der Wirkstoff korrekt ausgewählt wurde. Wird er fehlerhaft, unkritisch oder zu oft eingesetzt, lässt seine Wirksamkeit nach. Es bilden sich sogenannte multiresistente Erreger – Keime, gegen die die meisten Antibiotika nichts ausrichten können. Kommen Patienten mit geschwächtem Immunsystem mit solchen multiresistenten Keimen in Berührung, können sie an schwerwiegenden Infektionen erkranken. „Wir Kliniken tragen hier eine besondere Verantwortung, sehr bewusst und reflektiert mit diesem Wirkstoff umzugehen “, so auch Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael. „Aus diesem Grund finden wir es besonders wichtig, jeden unserer 1500 Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren.“  
Antibiotika-Visiten und eine hygienische Händedesinfektion Neben den Schulungen in diesem Jahr hat das HELIOS Klinikum Duisburg im Kampf gegen den vermehrten Einsatz von Antibiotika bereits seit längerem das sogenannte Antibiotic Stewardship (ABS) eingeführt. Das dazugehörige Konzept umfasst regelmäßige Antibiotika-Visiten und eine damit verbundene Beratung zur Anwendung der Medikamente in verschiedenen Abteilungen des Klinikums.
Ziel ist es, weniger Breitband-Antibiotika zu geben und stattdessen kürzer und intensiver mit gezielten Antibiotika zu behandeln sowie unnötige antibiotische Therapien zu vermeiden. Die Visiten finden mindestens wöchentlich unter Beteiligung eines Facharztes für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, den jeweils verantwortlichen Ärzten der Station sowie der leitenden Ärztin der Krankhaushygiene statt.
Mit Hilfe dieser und vieler weiterer Maßnahmen konnte das HELIOS Klinikum Duisburg etwa die Zahl der MRSA-Infektionen am Haus in den vergangenen zwei Jahren massiv senken und liegt heute erfolgreich weit unter dem Bundesdurchschnitt.

  

Grüne Damen und Herren – die guten Seelen im Krankenhaus suchen engagierte Unterstützung  

Duisburg, 07. April 2016 – Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist immer eine belastende Situation für die Betroffenen. Viele Patienten freuen sich daher über Beistand, aufmunternde Worte oder einfach ein offenes Ohr, eine tröstende Hand, ein kurzer Spaziergang, einfach nur schlichtes Vorlesen.  Die rund 80 ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Krankenhaus-Hilfe (EKH) im Bethesda kümmern sich besonders um einsame und hilfebedürftige Patienten.
Ihr Besuch gibt Hilfe und Trost von Anfang an. Denn schon zu Beginn des Aufenthalts ist ein freundlicher Empfang nicht nur Wegweiser, sondern Geleit. Seit vierzig Jahren sorgen und kümmern sich die sogenannten „Grünen Damen und Herren“ um diejenigen, die sich in einer Ausnahmesituation befinden. Sie sind leicht zu erkennen an ihrer grünen Arbeitskleidung und dem locker geschwungenen Schal. Die tüchtigen Helferinnen und Helfer versorgen die Patienten in verschiedenen Diensten.
Im „Lotsendienst“ werden die Patienten von der Aufnahme bis ins Krankenzimmer begleitet, der „Besuchsdienst“ hat immer Zeit für ein Gespräch und erledigt auch kleine Besorgungen, der „Kaffeedienst“ versorgt die Patienten mit dem Nachmittagskaffee, und der „Büchereidienst“ betreibt die Patientenbibliothek und den Bücherwagen für Bettlägerige.  


Wer gerne mitmachen möchte, kann sich mit Annelore Dorgathen (Telefon: 0203 764214) oder Karin Baumeister (Telefon: 0203 63516)  in Verbindung setzen.

  

Erstes MRSA-Hygiene-Siegel in Duisburg verliehen

Duisburg, 06. April 2016 - Dem Johanniter-Krankenhaus Rheinhausen wurde aktuell das MRSA-Qualitätssiegel des EuroSafety Health-net als erstem Krankenhaus in Duisburg verliehen. Prof. Alexander Friedrich, Projektleiter des Euroregionalen Netzwerks für Patientensicherheit und Infektionsschutz (EurSafety Health-net) der Universität Groningen/NL, überreichte die Auszeichnung im Beisein von Dr. Dieter Weber, Leiter des  Gesundheitsamtes.

Das Johanniter-Krankenhaus wurde mit dem Qualitäts- und Transparenzsiegel ausgezeichnet, da in diesem Haus alle Vorgaben umgesetzt wurden, um insbesondere MRSA-Infektionen zu verhindern. Die Umsetzung der geforderten Qualitätsziele, wie Aufnahmescreening, Hygienestandards wurde vom Gesundheitsamt der Stadt Duisburg überprüft. Weiterhin erfolgte eine zweite Überprüfung der Unterlagen durch Mitarbeiter der Euregio-Region Rhein-Waal, bzw. durch den Kreis Wesel.  
Die Stadt Duisburg ist seit 2009 Mitglied des EurSafety Health-net, das sich in den letzten Jahren grenzüberschreitend für den Infektionsschutz und insbesondere für die Eindämmung multiresistenter Erreger nach niederländischem Muster in deutschen Teilen des Netzwerks eingesetzt hat. Seit 2014 finden zu dem Thema auch regelmäßige Treffen in Duisburg statt.  

Bei dem aktuellen Treffen hat Prof. Alexander Friedrich über Möglichkeiten der Eindämmung multiresistenter Keime aus niederländischer Sicht berichtet. Er forderte dabei auch die Vertreter anderer Krankenhäuser in Duisburg auf,  dieses Qualitätssiegel anzustreben. Nur durch eine gemeinsame Verbesserung der Qualität der Hygiene und der Patientenversorgung könne seiner Auffassung nach eine Eindämmung der multiresistenten Keime nach niederländischem Muster erreicht werden.  
Die Probleme mit  mehrfach antibiotikaresistenter Erreger sind in den letzten Jahren immer drängender geworden.
Die Weltgesundheitsorganisation hat schon zum Weltgesundheitstag im Jahre 2014 Alarm geschlagen, dass sich auch in der europäischen Region multiresistente Erreger weiter ausbreiten. Nach dieser Mitteilung droht weiterhin eine Rückkehr zu Verhältnissen, wie sie vor Entdeckung der Antibiotika herrschten. Umso wichtiger ist gerade auch für Duisburg die Umsetzung aller möglichen vorbeugenden Maßnahmen, um gegen die Ausbreitung dieser Keime vorzugehen.

Leider ist weiterhin in Duisburg wie auch in anderen Städten noch keine nachhaltige Abnahme der Ausbreitung mit multiresistenten Erregern zu verzeichnen; insbesondere die sogenannten gramnegativen Keime breiten sich global weiter aus. Umso wichtiger ist daher die Intensivierung einer Netzwerkarbeit zwischen den medizinischen Einrichtungen, die von der Stadt Duisburg koordiniert wird und der Erwerb von Qualitätssiegeln der medizinischen Einrichtungen, um eine Entwicklung nach niederländischem Muster auch für Duisburg zu erreichen.  

Prof. Alexander Friedrich überreicht das erste MRSA-Qualitätssiegel in Duisburg an den Leitenden Hygienearzt des Johanniter-Krankenhauses Rheinhausen, Klaus Welskop. Mit dabei (li.) Johanniter-Hygienefachkraft Angela Wiegand-Fekl und (re.) Gesundheitsamtsleiter Dr. Dieter Weber.

 

Verbraucherzentrale: Gesundheitskosten nicht ausufern lassen

Belastungsgrenze bei gesetzlichen Zuzahlungen prüfen
Duisburg, 04. April 2016 - Für Medikamente, Hilfsmittel, Behandlungen in der Physiotherapie, im Krankenhaus, in der Reha-Klinik oder bei häuslicher Krankenpflege werden gesetzliche Krankenversicherte neben ihren monatlichen Beiträgen mit weiteren Zuzahlungen zur Kasse gebeten. Damit diese Gesundheitskosten obendrauf nicht ausufern, gelten nach Einkommen gestaffelte Belastungsgrenzen, die von den Krankenkassen jedoch nicht automatisch berücksichtigt werden.
„Versicherte müssen selbst aktiv werden, Belege sammeln und einen Befreiungsantrag bei ihrer Krankenkasse stellen, sobald die Zusatzausgaben für Behandlungen und Medikamenten ihre persönliche Belastungsgrenze übersteigen“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW anlässlich einer Aktionswoche zu den gesetzlichen Zuzahlungen im Gesundheitswesen:
„Nicht alle Extrakosten, die Ärzte, Therapeuten, Apotheken oder Sanitätshäuser von den Patienten für ihre Leistungen und Produkte verlangen, gehören allerdings zu den gesetzlich vorgeschriebenen Zuzahlungen.“

Versicherte solltenim Zweifel lieber nachfragen und sich nach günstigeren Alternativen erkundigen. Nachfolgende Hinweise liefern das nötige Rüstzeug, um Zuzahlungsbelastungen zu reduzieren oder sich davon zu befreien: Zuzahlungskosten kennen: Bei Arzneimitteln auf Rezept müssen Krankenversicherte in der Regel zehn Prozent des Abgabepreises zuzahlen. In der Apotheke dürfen mindestens fünf und höchstens zehn Euro zusätzlich für Medikamente verlangt werden.
Stationäre Aufenthalte schlagen mit zehn Euro pro Tag zu Buche. Die Zuzahlungspflicht ist hier in der Regel auf 28 Tage pro Jahr begrenzt. Bei Behandlungen wie Physiotherapie oder Logopädie und bei häuslicher Krankenpflege müssen zehn Prozent der Kosten plus zehn Euro für jede Verordnung extra entrichtet werden.

Belege sammeln:
Um eine zu hohe Kostenbelastung nachzuweisen, müssen sich Versicherte sämtliche gesetzlichen Zuzahlungen quittieren lassen und die Belege sammeln. Darin müssen Datum, Vor- und Zuname des Versicherten, die konkrete Leistung, der Zuzahlungsbetrag und die Kontaktdaten des Leistungserbringers enthalten sein.
Belastungsgrenze ermitteln: Hierfür wird das Einkommen der Familienmitglieder im gemeinsamen Haushalt zusammengerechnet. Berechtigte Mitglieder sind verheiratete Paare, eingetragene Lebenspartnerschaften und Stief-, Enkel- oder Pflegekinder. Kinder ab 19 Jahren zählen nur dazu, solange sie familienversichert sind.
Für Ehepartner können Freibeträge von 5.229 Euro und für jedes Kind 7.248 Euro vom Bruttoeinkommen der Familie abgezogen werden. Zwei Prozent der Restsumme gilt dann als Belastungsgrenze. Eltern mit zwei Kindern, die über ein Jahreseinkommen von 36.000 Euro verfügen, müssen somit pro Jahr höchstens 325,50 Euro zusätzlich für ihre Gesundheitsversorgung zahlen. Für Familien, die Sozialhilfe beziehen, wird als Einnahme zum Lebensunterhalt einmal der Regelsatz von 4.848 Euro für die Regelbedarfsstufe 1 angesetzt.

Zwei Prozent macht hier jährlich eine Zuzahlung von maximal 96,96 Euro aus. Ausnahme für chronisch Kranke: Für sie gilt eine Belastungsgrenze von einem Prozent der Bruttoeinnahmen. Die reduzierte Zuzahlung gilt für die gesamte Familie. Voraussetzung ist, dass der behandelnde Arzt einem Patienten die chronische Erkrankung bescheinigt.
Die niedrige Belastungsgrenze gilt auch bei Pflegestufe 2 oder 3, im Falle eine Behinderung oder einer Erwerbsminderung von mindestens 60 Prozent, falls diese auf einer chronischen Erkrankung basieren. Zuzahlungsbefreiung jedes Jahr beantragen:
Ist die Grenze der Belastung erreicht, können Versicherte einen Antrag zur Zuzahlungsbefreiung mit den Originalbelegen bei ihrer Krankenkasse einreichen. Versicherte erhalten nach positiver Prüfung einen Befreiungsausweis. Betroffene können auch bis zum Jahresende warten und alle Belege nachträglich einreichen. Falls zu viel gezahlt wurde, erstattet die Krankenkasse die überschüssigen Beträge. Auch eine Vorauszahlung ist möglich. Fallen die tatsächlich geleisteten Zuzahlungen niedriger aus, gibt’s keine Rückerstattung.

Die Befreiung gilt immer für das Kalenderjahr und muss jährlich neu beantragt werden. Mehr zu den Zuzahlungsregelungen im Gesundheitswesen gibt’s bei der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Duisburg vom 11.04. - 15.04.2016 oder im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/zuzahlung-befreiung. Eine persönliche Beratung zu rechtlichen Fragen bei der Prüfung einer Befreiung und zu anderen Gesundheitsthemen bietet die Verbraucherzentrale NRW in Duisburg ebenfalls an. Kontaktadresse: Friedrich-Wilhelm-Straße 30, 47051 Duisburg. Das Engelt für eine rechtliche Beratung beträgt 9,00 €.

Unabhängige Patientenberatung mit Vor-Ort-Stellen in Dortmund und Duisburg
(idr). Dortmund und Duisburg gehören zu den deutschlandweit 30 Städten, in denen die Unabhänige Patientenberatung Deutschland (UPD) Beratungsstellen neu bzw. wieder eröffnet hat. Jeder Interessierte kann dort nach Terminabsprache gesundheitliche und sozialrechtliche Fragen mit Fachleuten klären, egal, ob er gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert ist. Die Beratung ist auf Deutsch, Türkisch und Russisch möglich. Im Januar hatte die UPD unter neuer Trägerschaft die Arbeit aufgenommen.

 

Beschäftigtenzahl im Gesundheitswesen um 1,8 Prozent gestiegen
Im Jahr 2014 waren in Nordrhein-Westfalen mit über 1,1 Millionen 1,8 Prozent mehr Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, arbeiteten 460 500 Beschäftigte in ambulanten und 416 700 Beschäftigte in stationären oder teilstationären Einrichtungen. Im ambulanten Bereich entfiel fast die Hälfte (222 200) aller Beschäftigungsverhältnisse auf Arzt- oder Zahnarztpraxen. 148 700 Personen waren im Bereich stationäre oder teilstationäre Pflege (z. B. Altenpflegeheime) tätig.

Auch im Jahr 2014 war nahezu ein Viertel der Beschäftigten des Gesundheitswesens in Krankenhäusern (22,7 Prozent) tätig. Die Beschäftigungsverhältnisse im Bereich der stationären/teilstationären Pflege und in Arztpraxen hatten mit jeweils 13,4 Prozent die nächsthöchsten Anteile. Der geringste Beschäftigtenanteil wurde für den Bereich Gesundheitsschutz (0,8 Prozent) ermittelt. Im Rahmen dieser Statistik wird die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse erfasst, d. h. Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in unterschiedlichen Einrichtungen wurden auch mehrfach gezählt.

 

Sana Kliniken Duisburg wiederholt Ausgezeichnet für Kinder

Kinderkliniken auf dem Prüfstand
Duisburg, 01. April 2016 – Kranke Kinder gehören in gute Kinderkliniken. Das wissen betroffene Eltern seit langem. Ihr Wunsch ist die bestmögliche Versorgung ihres Kindes. Kinder sind keine Erwachsenen und ihre Versorgung muss daher völlig anderen Ansprüchen gerecht werden.  
Unter der Federführung der Gesellschaft der Kinderkankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland können Kinderkliniken sich seit 2010 einer Überprüfung stellen und das Zertifikat „Ausgezeichnet für Kinder“ erhalten. Bereits zum vierten Mal in Folge konnte die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Duisburg diese Auszeichnung nun in Empfang nehmen.
Auch in diesem Jahr waren die Prüfkriterien im Vergleich zu den vorherigen Zertifikaten verschärft worden. Dabei steht die stetige Verbesserung einer kindgerechten Versorgung im Krankenhaus im Mittelpunkt der Überprüfung. Daher beziehen sich die relevanten Qualitätskriterien auf personelle und fachliche Anforderungen der Klinik, Anforderungen an Organisation, räumliche Einrichtung und technische Ausstattung.  
„Die Kriterien wurden in den letzten Jahren jeweils gegenüber der vorigen Bewertung verschärft und wurden nicht nur abgefragt, sondern mit der Umsetzung im Klinikalltag abgeglichen“, so Chefarzt Prof. Dr. Thorsten Rosenbaum. „Wir begrüßen dies ausdrücklich, damit die Zielsetzung dieser Zertifizierung auch erreicht wird.“ So wurden als Voraussetzung eine kontinuierliche kinderärztliche bzw. kinderchirurgische Besetzung sowie die ausschließliche Betreuung der kleinen Patienten durch Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger gefordert. Zudem wurde die Präsenz eines psychosozialen Dienstes mit Psychologen, Sozialpädagogen, Erzieherinnen, Physio- und Ergotherapeuten abgeprüft. - Ebenso wichtig für eine kindgerechte Versorgung ist die Möglichkeit zur kostenfreien Mitaufnahme der Eltern, damit insbesondere kleine Kinder nicht alleine im Krankenhaus bleiben müssen.
„Bei uns erhalten Eltern von Kindern bei ärztlicher Empfehlung kostenfreie Unterkunft und Verpflegung“, erklärt Rosenbaum. Eine vertraute Person an der Seite der Kinder sei für den Genesungsprozess oftmals sehr wichtig.   Aber auch die Ausstattung und Sicherheit standen ebenso wie das Angebot an Spiel- und Freizeitmöglichkeiten auf dem Prüfstand. So werden die Kinder und Jugendlichen in einer an ihre Bedürfnisse ausgerichteten Ambulanz der Kinder- und Jugendmedizin untersucht und behandelt.
In allen Stationen sorgen Spiel- und Beschäftigungszimmer sowie ein Zimmer für Jugendliche und ein Familienzimmer für Ablenkung vom Klinikalltag. Die beiden Clowninnen Bims und Mine besuchen regelmäßig die Kinder und sorgen für Abwechslung und Heiterkeit während des Aufenthaltes. Das Projekt „Humor hilft heilen“ ist bereits seit Jahren fester Bestandteil des kindgerechten Behandlungskonzeptes. Unter
www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de können Eltern selbst prüfen, welche Klinik die Qualitätskriterien der pädiatrischen Fachgesellschaften erfüllt. Das nun vierte Zertifikat in Folge für die Sana Kliniken Duisburg „Ausgezeichnet für Kinder“ ist bis Ende 2017 gültig.  

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in den Sana Kliniken Duisburg verfügt über 76 stationäre Betten und versorgt jährlich 3.500 stationäre und 17.000 ambulante Patienten vom Geburtsalter bis zum 18. Lebensjahr aus der Region. Die Klinik verfügt über ein Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe für Früh- und Frühestgeborene und bietet unter anderem die Schwerpunkte Neonatologie, Neuropädiatrie, Pädiatrische Intensivmedizin, Endokrinologie, Diabetologie, Kindergastroenterologie sowie Hämatologie und Onkologie an.

Kindgerechte Behandlung ist Teamsache! Chefarzt Prof. Torsten Rosenbaum (2.v.r. hinten) freut sich mit Ärzten, Pflegeteam und den Clinikclowns Bims und Mine über die Auszeichnung.

 

Schule für Logopädie

Duisburg, 31. März 2016 - Am Donnerstag, den 07. April 2016 um 15 Uhr informiert die Schule für Logopädie am Malteser Krankenhaus St. Anna über den Beruf des Logopäden/ bzw. der Logopädin und über die Ausbildungsmöglichkeiten. Die Plätze für die Informationsveranstaltung sind begrenzt, um Anmeldung unter Telefon 0203 755-1355 wird gebeten.
„Wir möchten vor allem Schülerinnen und Schüler aus Duisburg ansprechen, die sich für den Beruf des Logopäden bzw. der Logopädin interessieren“, erklärt Karin Jochimsen, Leiterin der Schule für Logopädie. „Die Arbeit als Logopäde ist abwechslungsreich und vielfältig mit Elementen aus Pädagogik, Psychologie und Medizin. Spaß an der Arbeit mit Menschen sollten Bewerber in jedem Fall mitbringen.“
Termine für die nächsten Informationsveranstaltungen 2016: 12.05.2016, 09.06.2016 Ausbildungsbeginn im Oktober 2016 Am 1. Oktober 2016 ist Ausbildungsbeginn der staatlich anerkannten Schule für Logopädie am Malteser Krankenhaus St. Anna, die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. In dieser Zeit werden alle erforderlichen medizinischen Grundlagen vermittelt.
Neben Linguistik lernen die Auszubildenden die menschliche Neurologie und Muskulatur sowie die unterschiedlichen Störungsbilder und Therapiemöglichkeiten kennen. Am 30. Juni 2016 endet die Bewerbungsfrist. Voraussetzung für eine Bewerbung ist die Fachoberschulreife oder eine nach dem Hauptschulabschluss abgeschlossene, mindestens zweijährige Ausbildung.    

 

Infoabende mit Kreißsaalführung

Duisburg, 29. März 2016 - Zweimal im Monat haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Die Infoabende finden am 7. und 21. April um 18.00 Uhr statt. Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Auch außerhalb der genannten Termine ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich, individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. 
Zusätzlich findet am 04. April ab 18 Uhr der Vortrag „Die erste Kinderarztuntersuchung“ statt. Am 11. April folgt der Vortrag rund um die „Pflege des Neugeborenen“ und am 18. April gibt es einen Vortrag zum Thema „Stillen“. Alle Vorträge starten um 18 Uhr. Treffpunkt aller Veranstaltungen ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

SmartHealth: Täglich 3.200 Computertomografien in NRW-Kliniken - Elektronische Patientenakte um unnötige Untersuchungen zu vermeiden
Ein digitaler Röntgenpass, auf dem die Aufnahmen eines Patienten gespeichert sind, könnte dabei helfen, unnötige Untersuchungen zu vermeiden.  Computertomografie (CT) wird im Krankenhaus immer häufiger eingesetzt. Über 1.180.000 Aufnahmen sind im Jahr 2014 in den rund 370 nordrein-westfälischen Krankenhäusern durchgeführt worden – das sind mehr als 3.200 täglich. Dies teilte die Techniker Krankenkasse (TK) heute in Düsseldorf mit. Fünf Jahre zuvor waren es mit 886.000 noch 25 Prozent weniger.
Günter van Aalst, Leiter der TK Landesvertretung in NRW: "Ein digitaler Röntgenpass könnte helfen, unnötige Untersuchungen zu vermeiden. Die TK hält es deshalb für sinnvoll, diese Aufnahmen zukünftig in einer elektronischen Patientenakte zu speichern." Dafür müsse das E-Health-Gesetz aber konsequent umgesetzt werden, fordert van Aalst.  
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat kürzlich vor der Belastung durch Röntgenaufnahmen gewarnt. Da die Strahlenbelastung bei einer CT das Mehrfache einer normalen Röntgenuntersuchung beträgt, muss deshalb ausführlich über die möglichen Risiken aufgeklärt werden. Viele Patienten wissen zudem nicht, dass sie einen Röntgenpass erhalten können, in dem alle entsprechenden Untersuchungen dokumentiert werden. "Das Beste wäre eine digitale Lösung. Doch bis diese Realität wird, dient der herkömmliche Pass der Patientensicherheit", so der TK-Landeschef.  

 

Medizinischer Montag in den Sana Kliniken Duisburg

Duisburg,17.März 2016 – Zur medizinischen Vortragsreihe „Medizinischer Montag“ laden die Sana Kliniken Duisburg am Montag, den 21. März, um 16.00 Uhr in den Hörsaal ein. Bei diesem Termin steht das Thema „Ernährung im Alter“ im Mittelpunkt.  

Gesunde Ernährung spielt in der heutigen Zeit eine immer größere Rolle, doch gerade bei älteren Menschen wird dieser Aspekt häufig noch stark vernachlässigt. Die daraus resultierende Mangel- und Fehlernährung zählt zu den häufigsten und am wenigsten beachteten Erkrankungen bei alten Menschen. Jeder zwölfte Senior über 60 Jahre leidet unter chronischer Mangelernährung.
Eine mangelhafte Ernährung kann weitreichende Folgen haben und mit Müdigkeit, Gewichtsverlust und vermehrter Infektanfälligkeit einhergehen. Unterernährung, Austrocknung, Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sowie Stoffwechselentgleisungen führen dazu,  dass die oft stark geschwächten Menschen dann im Krankenhaus behandelt werden müssen. Dabei hängt der Behandlungserfolg gerade bei älteren Patienten in vielen Fällen direkt vom Ernährungszustand ab.

 

Aus diesem Grund sieht auch die Altersmedizin eine ihrer Aufgaben darin, über die Risiken, die Form und Möglichkeiten zur Vermeidung einer Mangelernährung zu informieren. Dr. Wolfrid Schröer, Chefarzt der Geriatrie in den Sana Kliniken Duisburg, informiert zum Thema Ernährung im Alter aus medizinischer Sicht und steht anschließend den Teilnehmern für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Krebsberatung in Duisburg  
Für eine medizinische Beratung am Dienstag, 2. März, zwischen 15 bis 16.30 Uhr sind noch Termine frei. Ayla Bayrak, Gynäkologin und Senologin, steht im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5 bis 7 in der Stadtmitte als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Um telefonische Anmeldung unter (0203) 283-3938 oder (0203) 283-4632 wird gebeten

 

 

SmartHealth: TK-App "Husteblume" hilft Allergikern

Richtig eingesetzt können Gesundheits-Apps Patienten dabei helfen, mit ihrer Krankheit besser zurecht zu kommen. Die TK-App "Husteblume" etwa errechnet die Pollenanzahl in der Luft und weist Allergiker darauf hin, wann sie ihre Medikamente einnehmen müssen.
Hasel, Erle, Pappel – Allergiker müssen wissen, wann was wo fliegt, um rechtzeitig reagieren zu können. Genau das leistet die TK-Gesundheits-App "Husteblume", indem sie den Pollenflug und die Pollenbelastung vorhersagt. "Unsere Allergie-App ist ein gutes Beispiel dafür, wie digitale Angebote Patienten dabei helfen können, sich um ihre Gesundheit zu kümmern. Sie ist einfach zu bedienen und setzt lediglich ein Smartphone voraus", sagt Günter van Aalst, Leiter der Techniker Krankenkasse (TK) in Nordrhein-Westfalen (NRW).
"Niedrigschwellige telemedizinische Angebote wie 'Husteblume' haben daher ein großes Potenzial", ist van Aalst überzeugt. "Obwohl die App erst seit knapp einem Jahr angeboten wird, haben unsere Versicherten sie bereits rund 40.000 Mal heruntergeladen." Damit die Telemedizin auch zu den Patienten gelange, müssten schnelle Internetzugänge für Mobilfunk und Festnetz aber flächendeckend verfügbar sein, betont van Aalst. Hier gebe es nicht nur in NRW Nachholbedarf. In vielen ländlichen Regionen können bisher nur etwa 40 Prozent der Haushalte schnelles Internet mit 50 Megabit pro Sekunde nutzen. "Der medizinische Fortschritt darf nicht an der technischen Infrastruktur scheitern", so der TK-Landeschef.

 

 

Bethesda wird mit dem Picker Award ausgezeichnet

Duisburg, 15. März 2016 - Das Bethesda Krankenhaus kann stolz sein. Im Rahmen des jetzt durchgeführten Picker Forums verlieh das Picker Institut zum zweiten Mal den Picker Award Geburtshilfe an die elternfreundlichsten Geburtskliniken. Nach diesem Ranking belegt das Bethesda den achten Platz und gehört damit zu den zehn besten Geburtskliniken in Deutschland. Dieses Ranking ist eine besondere Auszeichnung und basiert auf den Erfahrungen der dort betreuten Eltern. Die Geburt des eigenen Kindes ist ein sehr emotionales und bewegendes Ereignis. Deshalb messen Eltern der Wahl der Geburtsklinik eine besondere Bedeutung bei.  
Das Internet bietet werdenden Eltern ein umfangreiches Klinikangebot und viele Informationen zu den verschiedenen Ausstattungen und Services. Doch was wirklich zählt und die Entscheidung maßgeblich beeinflusst, ist die Erfahrung anderer Eltern. Die Perspektive der Eltern, insbesondere die der Mütter sollte nicht nur zur Erhöhung der Transparenz, sondern auch aus Qualitätsgründen viel stärker in die Klinikbetreuung einbezogen werden. Denn, wie Picker Analysen zeigen, liefert sie wichtige Hinweise auch auf langfristige Konsequenzen von Behandlungsentscheidungen. Die regelmäßige Erhebung der Wöchnerinnenerfahrung sollte daher fester Bestandteil des Qualitätsmanagements in jeder Geburtsklinik sein. Zur Förderung des Qualitätsbewusstseins hat das Picker Institut in 2015 deutsche Geburtskliniken zur Teilnahme am Wettbewerb Picker Award Geburtshilfe 2016 aufgerufen. Dabei wurden Befragungsergebnisse, die mit einem einheitlichen Fragebogen gemessen wurden, gegenübergestellt und anhand der Häufigkeiten positiver Erfahrungsberichte von Eltern zu verschiedenen Themenbereichen in eine Rangfolge gebracht.
Besondere Gewichtungen bekamen dabei Fragen aus dem Bereich Interaktion und Kommunikation im Versorgungsprozess. Die darin bewerteten zwischenmenschlichen Betreuungsaspekte haben nachweislich den größten Einfluss auf die Weiterempfehlungsbereitschaft der Wöchnerinnen und waren daher maßgebend für die Gesamtbewertung.  
Der Frauenklinik des Bethesda Krankenhauses kommt in der Geburtshilfe eine regionale Bedeutung zu. Bei in der gesamten Bundesrepublik sinkenden Geburtenraten ist die Zahl der Entbindungen mit rund 1200 pro Jahr vergleichsweise hoch. Schwangere Frauen bzw. Wöchnerinnen und Neugeborene werden in einer speziellen geburtshilflichen Ambulanz und in einer ebenso spezialisierten geburtshilflichen Station betreut.
Das Thema natürliche Geburt hat im Bethesda Krankenhaus eine jahrzehntelange Tradition. Dementsprechend betreut die Klinik neben der großen Zahl Duisburger Patientinnen auch viele Schwangere aus den Nachbarstädten des Ruhrgebiets und des Niederrheins. Wassergeburten, Zwillingsgeburten und vaginale Geburten bei Beckenendlage gehören zu den besonderen Leistungsmerkmalen der Klinik. Für die Entbindungen stehen vier Kreißsäle zur Verfügung, darunter zwei mit Entbindungswannen für Wassergeburten.
Neben konventionellen Entbindungen werden alternative Gebärpositionen angeboten (Hocker, Gebärstuhl, Knieellenbogen, stehend am Seil). Begleitend werden Homöopathie, Akupunktur, Aromatherapie und Bachblütentherapie eingesetzt.
Für Schwangerschaften mit Beckenendlagen existiert eine individuelle Betreuung mit Wendungsmöglichkeiten und der Möglichkeit einer vaginalen Entbindung. Falls eine Entbindung nicht auf natürlichem Wege erfolgen kann, werden ausschließlich sog. sanfte Kaiserschnitte vorgenommen, eine aus Israel stammende Operationsvariante, bei der sich die Mutter rasch wieder erholt.  

Chefarzt Prof. inv. Dr. Hans-Joachim Muhs und sein Team freut sich über die Auszeichnung - Foto BETHESDA  

 

Großes Interesse an Diskussion zu Pflegestärkungsgesetzen

Duisburg, 15. März 2016 - „Mit den Pflegestärkungsgesetzen haben wir die Leistungen für die Menschen deutlich ausgeweitet. Umso besser, dass wir mit so vielen Interessierten über die praktischen Auswirkungen unserer Politik ins Gespräch gekommen sind“, so das Fazit der SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas nach der gut besuchten Fraktion vor Ort-Diskussionsveranstaltung „Für eine gute und menschenwürdige Pflege“ am vergangenen Donnerstagabend im AWO-Seniorenzentrum auf der Karl-Jarres-Straße. Rund 80 Interessierte waren gekommen und diskutierten mit Bärbel Bas und den zwei Referenten fast zwei Stunden lang.  
Der Geschäftsführer der Pflegekommission des AWO-Bezirksverbandes Niederrhein, Normen Dorloff, berichtete aus der Praxis und stellte fest: „Wir haben mit den neuen Gesetzen gute Erfahrungen gemacht. Sie sorgen für mehr Geld im Geldbeutel der Pflegebedürftigen.“ Dorloff mahnte aber auch an: „Wir brauchen mehr Fachkräfte. Wir müssen junge Leute für den Pflegeberuf begeistern.“  
 
Dirk Heidenblut, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Essen und Mitglied des Gesundheitsausschusses, stellte die Pflegestärkungsgesetze I und II vor und erklärte: „Erstmals überhaupt haben wir mit den neuen Gesetzen Leistungen für demenziell Erkrankte eingeführt. Das ist eine große und wichtige Leistung. Künftig werden 5 Pflegegrade die bisherigen 3 Pflegestufen ersetzen. Der SPD war es wichtig, dass nach dem neuen System niemand schlechter gestellt wird als bisher.“

 

 

Neubau der HELIOS Marien Klinik: Geordnetes Kabelchaos und fertige Fassaden

Duisburg, 14. März 2016 - Der große Kran ist abgebaut und die Gerüste verschwinden nach und nach. Wer in diesen Tagen an der HELIOS Marien Klinik vorbeispaziert, kann schon gut erkennen, wie das Krankenhaus Ende des Jahres aussehen wird. Ein großer Teil der Außenfassaden ist bereits in den HELIOS typischen Farben hellgelb sowie grau gestrichen und die Baustelle samt Bauarbeiter hat sich nach innen verlagert.
Während es um das Gebäude herum also geruhsamer zugeht, sieht man hinter den 380 eingebauten Fenstern viele fleißige Hände in geübter Manier schwitzen: Die Handwerker stellen Innenwände auf, verlegen Bodenbeläge, montieren Rohrleitungen, Kanäle sowie Aufzüge und behalten vor allem den Überblick. Denn unzählige Kabelstränge hängen in riesigen Bündeln von den Decken und in Schächten, alle einzeln säuberlich beschriftet.
„Es sieht für Außenstehende wohl eher nach einer Art geordnetem Chaos aus“, schmunzelt auch Thilo Semisch, zuständiger Projektsteuerer der HELIOS Kliniken. „Aber dank der peniblen Kennzeichnung, die aus verschiedenen Nummernkombinationen besteht, wissen die Elektriker genau wo welches Kabel hingehört.“
Für Laien ist das in der Tat schwer zu glauben, aber bisher läuft alles glatt und vor allem nach Plan. Auch die für ein Krankenhaus so wichtige Notstromversorgung wurde bereits umfangreich getestet, denn bei einem Stromausfall müssen der Betrieb und die Versorgung der zum Teil schwerkranken und an Geräte angeschlossenen Patienten weiter funktionieren. Ebenfalls bereits eingebaut sind die rund 150 Nasszellen für die Patientenbereiche.
Diese Badezimmereinheiten sind schon vormontiert und werden schlüsselfertig via Kran direkt ins Gebäude eingesetzt. In Kürze geht es dann mit den restlichen technischen Anlagen für Heizung, Lüftungen und medizinische Gase weiter. Im Sommer folgen die Anschlüsse an die öffentliche Versorgung für Fernwärme, Gas und (Ab)Wasser.  

Ansicht Wanheimer Straße

 

Gesundheits•Messe•Ruhr 2016

Duisburg, 12. März 2016 - Vorträge, zahlreiche Aussteller und Informationen rund um die Gesundheit – dies und vieles mehr erwartet den Besucher auf der diesjährigen Gesundheits•Messe•Ruhr (ehemals Vivare) am 12. und 13. März von 11 bis 17 Uhr im 1. OG des CityPalais Duisburg. Schirmherrin ist abermals MdB Bärbel Bas. Der Eintritt ist frei.

In diesem Jahr sind über 50 Aussteller aus der Gesundheitswirtschaft des gesamten Ruhrgebiets auf der Gesundheits•Messe•Ruhr vertreten. Besucherinnen und Besucher können sich zu Leistungen und Angeboten der ausstellenden Unternehmen informieren und kostenlose Serviceangebote in Anspruch nehmen.

 

Fotos von Harald Jeschke

 

Experten informieren Interessierte in kostenlosen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion zu verschiedenen Gesundheitsthemen, wie beispielsweise Krankheitsbilder und ihre Therapiemöglichkeiten. In der Podiumsdiskussion sprechen Fachärzte der ausstellenden Kliniken über medizinische Möglichkeiten bei Rückenproblemen und stellen sich den Fragen der Zuschauer. Die vortragenden Ärzte sind auch nach den Vorträgen als Ansprechpartner im Beratungsbereich im Foyer anwesend.

 

Besucherinnen und Besucher können sich zu Leistungen und Angeboten der ausstellenden Unternehmen informieren und kostenlose Serviceangebote in Anspruch nehmen.

Die Kliniken waren wieder gut vertreten.

Die mit Sanierungen beschäftigten Sana Kliniken

Die Helios- und die Berufsgenosschenschaftliche Unfallklinik

 

Auf der Meile der guten Taten im kleinen Saal der Mercatorhalle treffen sich Selbsthilfegruppen und -vereine, die zum persönlichen Kennenlernen einladen.

Die Rheumaliga AG Duisburg hier mit Dr. Maria Scholz

Selbsthilfe auch für Angehörige

Monika Scharmach mit ihrem nimmermüdem Engagement für Kinder

Die Altenhilfe bei der Diakonie

Ehrenamtlich für Krebspatienten im Einsatz

Der LVR und die Lebensbegleitung

Hilfe durch Tiefenentspannung

Spezialisten für Leben und und Gesundheit wie der Raffelberger Hartmut Kuck

oder die Profis für Orthopädische Probleme

oder der entsprechenden Vorsorge

 

Kostenlose medizinische Serviceleistungen

·       Blutdruck- und Blutzuckermessung

·       Manuelle Massagen und Wellness-Massagesessel

·       Venenmessung

·       Schilddrüsenschallung

·       Hörtest

·       „Blick ins Ohr“ mit hochauflösender Kamera

·       Hörgeräteüberprüfung

·       Laufmessung

·       Lishi-Mitmach-Training

·       Fuß-Check Diabetische Neuropathie

·       Barfuß-Parcours

·       Sinnes-Parcours

·       „Frag den Arzt!“-Beratungsbereich im Foyer

·       Weitere Check Ups

Gesundheits•Messe•Ruhr: Geschäftsführer Frank Oberpichler  

 

Gesundheitsausgaben im Jahr 2014 bei 328 Milliarden Euro
Im Jahr 2014 wurden insgesamt 328 Milliarden Euro für Gesundheit in Deutschland ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, bedeutet dies einen Anstieg von 13,3 Milliarden Euro oder 4,2 % gegenüber dem Jahr 2013. Auf jeden Einwohner entfielen 4050 Euro (2013: 3 902 Euro). Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt lag 2014 bei 11,2 %. Gegenüber dem Jahr 2013 blieb der Wert damit unverändert.

 

2014 starben in NRW 1,4 Prozent mehr Menschen an einer Nierenerkrankung als ein Jahr zuvor
2014 starben in Nordrhein-Westfalen 5 861 Personen an einer Nierenerkrankung; das waren 1,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2013: 5 780). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Weltnierentages (10. März 2016) mitteilt, waren Nierenerkrankungen damit die Ursache für 3,0 Prozent aller Todesfälle in Nordrhein-Westfalen. Zu den todesursächlichen Nierenerkrankungen zählten vorrangig chronische Nierenkrankheiten (38,8 Prozent), akutes Nierenversagen (24,2 Prozent) und Krebserkrankungen der Niere oder des Nierenbeckens (19,9 Prozent).

Obwohl 53,6 Prozent aller an Nierenerkrankungen Verstorbenen Frauen (3 139) waren, verstarben in Nordrhein-Westfalen mehr Männer (682) als Frauen (487) an Krebserkrankungen der Niere oder des Nierenbeckens. Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck gelten als Risikofaktoren für solche Krebserkrankungen.
16 an Nierenerkrankungen verstorbene Personen in Nordrhein-Westfalen waren noch minderjährig; im Schnitt lag das Alter der Verstorbenen bei 81 Jahren (Männer: 78 Jahre, Frauen: 84 Jahre).
An Krebserkrankungen der Niere oder des Nierenbeckens verstorbene Männer erreichten ein durchschnittliches Sterbealter von 72, Frauen von 78 Jahren. Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurde in Herne mit 49 Fällen auf jeweils 100 000 Einwohner der höchste Anteil der an Nierenerkrankungen Verstorbenen aller kreisfreien Städte und Kreise in NRW verzeichnet. Die Stadt Bonn wies mit 20 Fällen je 100 000 Einwohner den niedrigsten Wert auf. Im Landesdurchschnitt verstarben 33 Personen je 100 000 Einwohner an Nierenerkrankungen (2013: 33).

 

 

Vortrag: Und ich genieße es doch – das Leben nach gynäkologischen Krebserkrankungen  

Duisburg, 09. März 2016 - Jährlich erkranken rund 500.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs, rund 224.000 Menschen sterben im Jahr daran. Damit bleibt Krebs nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Einschneidende medizinische Fortschritte in der Onkologie haben in den letzten Jahrzehnten dazu beigetragen, dass die Diagnose Krebs heute nicht mehr ausschließlich Aussichtslosigkeit und Tod bedeutet.
Damit die gesteigerte Lebenserwartung  auch mit einer Qualitätsverbesserung einhergeht, sind unterstützende Behandlungen sinnvoll, um die psychischen und physischen Einschränkungen des Betroffenen zu mindern und  Begleiterkrankungen zu vermeiden. Sport, gute mentale Verfassung und bewusste Ernährung können den Erkrankten ermutigen, wieder aktiv zu leben, den Umgang mit der Erkrankung positiv zu beeinflussen und die Lebensqualität zu steigern und zu erhalten.  
Thema des Patientenforums im März wird „Und ich genieße es doch – das Leben nach gynäkologischen Krebserkrankungen!“ sein. 
Referent Prof. inv. Dr. Hans-Joachim Muhs, Chefarzt der Frauenklinik I und Leiter des zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrums am Bethesda Krankenhaus wird in einem leicht verständlichen Vortrag, Möglichkeiten im Umgang mit Krebs vorstellen, erklären und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen. Der Vortrag findet statt am Dienstag, 15. März um 17.00 Uhr im Bethesda Krankenhaus (Verwaltungsgebäude), Heerstraße 219, 47053 Duisburg (Eingang Königgrätzerstraße). Die Veranstaltung wird vom Bethesda Krankenhaus Duisburg und der BKK-VBU gemeinsam durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  

 

Osterbasar im Bethesda Krankenhaus  

Duisburg, 08. März 2016 -Die "Grünen Damen und Herren" des Bethesda Krankenhauses veranstalten am 15. und 16. März 2016 in der Eingangshalle ihren traditionellen Osterbasar. Verschiedene Basteleien, selbstgemachtes Gebäck, Handarbeiten, Tischdecken, Gläser, Geschirr, Osterschmuck und vieles mehr gibt es zu kaufen.
Die rund 80 ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfer mit den grünen Kitteln versorgen die Patienten in verschiedenen Diensten. Im „Lotsendienst“ werden die Patienten von der Aufnahme bis ins Krankenzimmer begleitet, der „Besuchsdienst“ hat immer Zeit für ein Gespräch und erledigt auch kleine Besorgungen, der „Kaffeedienst“ versorgt die Patienten mit dem Nachmittagskaffee, und der „Büchereidienst“ betreibt die Patientenbibliothek und den Bücherwagen für Bettlägerige.  
Die Grünen Damen und Herren der Evangelischen Krankenhaus-Hilfe im Bethesda Krankenhaus suchen auch weiterhin engagierte Mitstreiter für einen Tag in der Woche. Wer gerne mitmachen möchte, kann sich mit Annelore Dorgathen (Telefon: 0203 764214) oder Karin Baumeister (Telefon: 0203 63516)  in Verbindung setzen.   

 

 

Spracherwerb von Kindern fördern

Duisburg, 03. März 2016 - Am kommenden Sonntag ist Europäischer Tag der Logopädie. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Thema „Mehrsprachigkeit“.   Duisburg. Der diesjährige europäische Tag der Logopädie thematisiert gerade auch unter dem Eindruck der Flüchtlinge in Europa die Mehrsprachigkeit. Darauf weist Karin Jochimsen, die Leiterin der staatlich anerkannten Schule für Logopädie am Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen, hin.

„Der Spracherwerb von Kindern, egal ob ein- oder mehrsprachig, ist von Qualität und Quantität des sprachlichen Angebots abhängig. Mit anderen Worten: Kinder brauchen viel Aufmerksamkeit und Ansprache, in der Regel durch die Eltern. Dabei ist es wichtig, dass die Eltern die Sprache, in der sie mit ihren Kindern sprechen, gut beherrschen“, erklärt Jochimsen. Auch der Deutsche Bundesverband der Logopäden hat zum Europäischen Tag der Logopädie Informationen für Eltern zusammengestellt, deren Kinder mehrsprachig aufwachsen:  
 -    Alle Kinder brauchen gute Sprachkompetenzen in ihrer Erstsprache. Dies ist die Basis für den Erwerb weiterer Sprachen und somit für einen erfolgreichen Start in der Schule. -     Der Besuch einer Kindertageseinrichtung (KITA) unterstützt die Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Wichtig ist aber auch die sprachliche Qualität der Erzieher/innen und die Notwendigkeit, die deutsche Sprache in der KITA zu gebrauchen.
-          Die Beratung von Eltern mehrsprachiger Kinder ist effektiver, wenn sie die jeweiligen kulturspezifischen Besonderheiten berücksichtigt.
-          Mehrsprachig aufwachsende Kinder lernen ihre Sprache(n) nicht generell langsamer als Kinder, die nur eine Sprache erwerben. Unter Umständen beschleunigt die Mehrsprachigkeit sogar den Spracherwerb.
-          Anzeichen für eine Sprachentwicklungsstörung sind beispielsweise, wenn das Kind schwer verständlich spricht, nur wenige Wörter zur Verfügung hat oder seine Äußerungen nicht sehr umfangreich sind.  
Bei Fragen zur Sprachentwicklung des Kindes, stehen die Mitarbeiter der Schule für Logopädie am Malteser Krankenhaus St. Anna gerne zur Verfügung. Termine zur Beratung oder zur Untersuchung des Kindes können telefonisch (0203/755-1358) vereinbart werden. Zudem sucht die Schule für Logopädie in Duisburg Auszubildende mit mehrsprachiger Kompetenz für eine zukünftige kultursensible logopädische Tätigkeit. Interessenten können sich noch bis zum 30.06.2016 für das Ausbildungsjahr 2016 bewerben.  

 

Ophelia war das erste Baby Schaltjahresbaby in den Sana Klinken

Duisburg, 01. März 2016 – Am 29. Februar um 4.44 Uhr wurde Ophelia in den Sana Kliniken Duisburg als erstes von insgesamt sechs Schaltjahres-Babys geboren und ist das 300. Baby, das in diesem Jahr in der Klinik für Geburtshilfe zur Welt kam. Mit 3.600 Gramm und einer Größe von 51 Zentimetern hatte sich Ophelia scheinbar ganz auf dieses Datum eingestimmt, denn eigentlich war der Geburtstermin bereits für Tage vorher ausgerechnet. Mama Simoe und Papa Lukas freuen sich über ihren Nachwuchs und sehen in dem besonderen Datum ein glückliches Zeichen.
Die Geburtstagsfeier werde man zukünftig auf den 1. März legen, außer natürlich in den Schaltjahren, erklären die Eltern lächelnd. Am 29. Februar wurden noch fünf weitere Babys in den Kreißsälen der Sana Kliniken Duisburg geboren. Insgesamt erblickten drei Mädchen und drei Jungen das Licht der Welt. Damit setzt sich der Babyboom in der Geburtshilfe der Sana Kliniken Duisburg fort. Bis Ende Februar diesen Jahres gab es 287 Geburten (305 Kinder), darunter waren 18 Zwillingspaare.
Im Vergleich zu den Monaten Januar und Februar 2015 kamen 2016 in der Geburtshilfe der Sana Kliniken Duisburg bisher insgesamt 67 Kinder mehr zur Welt. "Jede Geburt ist auch für uns ein besonderer Moment und wir freuen uns gemeinsam mit den Eltern über die Babys“, so Prof. Schmidt.
„Dass wir in 2016 unseren Babyboom der letzten Jahre fortsetzen können, erfüllt uns mit besonderem Stolz für das entgegengebrachte Vertrauen und bestätigt unser Engagement.“ Die Geburt müsse dabei das Natürlichste der Welt bleiben, erklärt Prof. Schmidt. Als Berater und Begleiter werdender Eltern von der Schwangerschaft bis über den Zeitpunkt der Geburt hinaus, so sieht Markus Schmidt die Aufgabe des Teams aus der Geburtshilfe und Kindermedizin.

Dabei stehen die enge Kooperation mit niedergelassenen Frauenärzten und das Angebot eines Rundum-Versorgungspaketes während des Klinikaufenthaltes im Mittelpunkt des Engagements für die Familien. In der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe wurden im Jahr 2015 insgesamt 1.572 Babys geboren. Das waren 66 Kinder mehr als im Vorjahr. Mit 164 Zwillingsbabys und drei Drillingsgeburten wurde das Rekordergebnis des Vorjahres überschritten.

Simone Bendix mit ihrer Tochter Ophelia und Chefarzt Prof. Markus Schmidt abgebildet.

 

Gleich zwei Schalttag-Babys kamen im St. Anna zur Welt
In den Schaltjahren hat der Februar 29 Tage. Wer an diesem Tag geboren wird, kann sich wohl über ewige Jugendlichkeit freuen, denn offiziell haben die Glückskinder nur alle vier Jahre einen Grund zum Feiern. Rund 50.000 Schalttags-Geburtstagskinder gibt es in Deutschland. Nun kommen zwei weitere aus dem Malteser Krankenhaus St. Anna dazu. Hebamme Stefanie Bertsch betreut die Babys auf der Neugeborenenstation, wo die Kleinen zuerst nach der Geburt zur ärztlichen Untersuchung hingebracht werden.
Zuerst kam am Montag eine kleine Dame zur Welt, die bis jetzt noch keinen Namen hat. Sie ist 3000 Gramm schwer und war bei der Geburt 50 Zentimeter groß. Wenig später kam die kleine Amelia-Dilara zur Welt. Sie wog bei ihrer Geburt 4.000 Gramm und war 54 Zentimeter groß.

Die Geschwister Finnya (9 Jahre alt) und Fillin (3 Jahre alt) begrüßen zusammen mit Mutter Sarah Krüger die kleine Amelia-Dilara Krüger.  

 

 

Weihbischof besuchte Malteser Krankenhaus St. Anna
Der Essener Weihbischof Wilhelm Zimmermann hat heute im Rahmen seiner Gemeinde-Visitationen das Duisburger Malteser Krankenhaus St. Anna besucht. Bei der Visitation traf der Weihbischof zunächst die Geschäftsführung der Malteser Rhein-Ruhr gGmbH und Vertreter des Malteserordens.
Im Anschluss an eine Führung durch das Krankenhaus stand ein Gespräch mit der ärztlichen Leitung, dem Pflegedienst und dem Besuchsdienst auf dem Programm. Dabei informierte sich der Weihbischof über aktuelle medizinische Fragestellungen. Zudem wurde er über die Themen Ausbildung, Nachwuchs und Struktur des Hauses informiert.

V.l.: Geschäftsführer Bernward Schröder, Pfarrer Roland Winkelmann, Ordensschwester Agnes, Krankenhauspfarrer Dr. Ludger Camp, Geschäftsführer Arne Greiner, Weihbischof Wilhelm Zimmermann, Ärztlicher Direktor Dr. Rainer Sadra, Pflegedirektor Markus Schroller, Ordensschwester Christiane, Mitglied des Malteser-Ordens Philipp Prinz zu Löwenstein.

 

 

Aktuelles zum Teilersatz des Kniegelenks – Ist eine individuelle Prothese besser? Einladung zur Orthopädie-Sprechstunde

Duisburg, 25. Februar 2015 - Jährlich erhalten über 160.000 Menschen allein in Deutschland ein künstliches Kniegelenk – eine Zahl die jährlich steigt. Gleichzeitig steigen die Ansprüche von Patienten an die Implantate, denn Menschen werden heute immer älter, sie sind länger aktiv und wollen mobil bleiben. Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Malteser Krankenhauses St. Johannes-Stift ist seit 2014 als Endoprothetikzentrum zertifiziert.
Seit einiger Zeit kommt ein neues Gelenkersatzverfahren zum Einsatz: der Ansatz des neuen Verfahrens richtet den Blickwinkel auf den Patienten: Nicht sein Gelenk muss sich dem Implantat anpassen, sondern das Implantat seinem Gelenk. Bei der Operation selbst muss deutlich weniger gesunder Knochen und Knorpel abgetragen werden, um das Implantat einzusetzen.
Das schonende Verfahren verringert zudem die Schmerzen sowie die Rehaphase nach der Operation. Es ist besonders für Arthrosepatienten geeignet, die bereits medikamentös behandelt wurden und bei denen durch eine Verschlechterung des Krankheitsverlaufs ein Gelenkersatz des Knies erforderlich ist. Die Orthopädie-Sprechstunde findet in Zusammenarbeit mit der BKK Novitas am Mittwoch, 02.03.2016 um 16.00 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Kleiner Prinz“, Schwanenstr. 5-7, 47051 Duisburg statt.  
In zwei Vorträgen werden die Referenten Reinhard Ottersbach, Oberarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie am Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift und der niedergelassene Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie Dr. Tilman Krone über aktuelle Erkenntnisse im Bereich des Teilersatzes des Kniegelenks berichten. Anschließend stehen Ihnen alle Mediziner für Fragen zum Thema zur Verfügung.  
Anmeldungen unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 65 66 900 bei der Novitas BKK oder per E-Mail kassentreffen@novitas-bkk.de anzumelden.  

Infoabende mit Kreißsaalführung
Zweimal im Monat haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Die Infoabende finden am 3. und 17. März um 18.00 Uhr statt. Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Auch außerhalb der genannten Termine ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich, individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. 
Zusätzlich findet am 14. März ab 18 Uhr wieder der beliebte Großelternkurs statt. In dem Kurs lernen werdende Großeltern viele neue Erkenntnisse zur gesunden Entwicklung des Babys: Empfehlungen zum „Bonding“, zum Verwöhnen, zur Babyernährung, zur Babypflege und zum Schlafverhalten. Denn in den letzten Jahren haben sich viele Dinge verändert. Treffpunkt aller Veranstaltungen ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter www.malteser-rhein-ruhr-kliniken.de.    

 

Termin-Servicestelle: In vier Wochen 1000 Facharzttermine vermittelt

Düsseldorf/Duisburg, 24. Februar 2016 – Gut einen Monat nach ihrem Start am 25. Januar dieses Jahres hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein eine erste Zwischenbilanz für ihre Termin-Servicestelle gezogen. Innerhalb der ersten vier Betriebswochen nahmen die Mitarbeiter der Servicestelle rund 2.500 Anrufe von Patientinnen und Patienten aus dem Rheinland entgegen, alle Facharzt-Termine konnten vermittelt werden.
„Wir sind zufrieden mit dem Ablauf des ersten Monats. Trotz der Erfahrungen mit unserem Patienteninformationsdienst, dessen Mitarbeiterinnen in der Termin-Servicestelle zum Einsatz kommen, war das Verfahren neu für uns, zumal Erfahrungswerte für die Inanspruchnahme fehlten. Unterm Strich haben wir die vom Gesetzgeber gestellte Aufgabe mehr als erfüllt“, sagt Bernhard Brautmeier, stellvertretender Vorsitzender der KV Nordrhein.  
Als „sehr hoch“ bezeichnet Brautmeier die Erreichbarkeit der Servicestelle; zu den besonders „gesuchten“ ärztlichen Fachgruppen zählten Neurologen, Radiologen, Kardiologen und Pneumologen (Lungenärzte). Insgesamt erreichten in den vergangenen Wochen über 3.500 Rückmeldungen nordrheinischer Fachärzte die Servicestelle. „Die Zusammenarbeit mit den Haus- und Fachärzten funktioniert. Dafür bedanken wir uns bei unseren Mitgliedern“, so Brautmeier.  

Noch kein Bedarf an Terminen im Krankenhaus
Im Schnitt haben sich pro Woche etwa 600 Anrufer bei der Termin-Servicestelle gemeldet; die Tendenz innerhalb der ersten vier Wochen ist leicht rückläufig. Nur gut die Hälfte der Anrufer verfügte über eine vom überweisenden Arzt mit dem Buchstaben „A“ gekennzeichnete Überweisung. In diesen Fällen haben die Patienten Anspruch auf einen Facharzttermin innerhalb von vier Wochen – in allen Fällen konnte bisher ein Termin im vorgegebenen Zeitraum gefunden werden.

„Aus diesem Grund haben wir auch noch keinen Behandlungstermin in einem Krankenhaus vereinbaren müssen. Damit ersparen wir den Patienten und uns zusätzlichen Aufwand, zumal die Kosten für diese Behandlung von den niedergelassenen Fachärzten in Nordrhein zu übernehmen wären“, sagt Brautmeier.  
Bei den übrigen Anrufern war die Überweisung entweder mit einem „B“ oder gar nicht gekennzeichnet; in beiden Fällen gilt die Überweisung als „nicht dringlich“, sodass die Servicestelle keinen Behandlungstermin innerhalb von vier Wochen finden muss.  

 

UDE/UK Essen: Neuer Therapieansatz bei Akuter Myeloischer Leukämie    Wie entsteht und verläuft die Akute Myeloische Leukämie (AML), eine bösartige Erkrankung der Blutbildung, die durch erbgutgeschädigte Knochenmarkzellen verursacht wird? Dieser Frage gingen Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum (UK) Essen im Verbund mit kanadischen Kollegen nach. Sie konzentrierten sich dabei auf die Funktion eines bestimmten Transkriptionfaktors und schlagen auch einen neuen Therapieansatz vor. Die Arbeit wurde jetzt in der Fachzeitschrift LEUKEMA vorgestellt.  
Hört man den Begriff Leukämie, denken viele zuerst an junge Patienten. Die AML betrifft jedoch in zwei Drittel der Fälle Menschen jenseits der 60. Mit rund drei Patienten jährlich auf rund 100.000 Einwohner handelt es sich um eine seltene Erkrankung. Das Knochenmark produziert bei einer AML nur noch unreife weiße Blutkörperchen. Zwar gelingt es heute bereits, viele der Patienten zu heilen. Dennoch ist AML nicht gleich AML, denn bestimmte Betroffene haben eine deutlich bessere Prognose als andere. Im Fokus steht dabei ein bestimmtes Protein, der Transkriptionfaktor Gfi1.  
 In einer ersten Studie hatten Dr. Cyrus Khandanpour aus der Klinik für Hämatologie im Westdeutschen Tumorzentrum am UK Essen und seine Kollegen untersucht, wie unterschiedliche Expressionslevel von Gfi1 die Entstehung und das Fortschreiten der Erkrankung beeinflussen. Dabei konnten sie nachweisen, dass eine geringere Ausprägung des Faktors die Entstehung der AML befördert und die Verlaufsprognose verschlechtert. Ohne Gfi1 entwickeln sich die Leukämien anders, gehen zurück oder heilen sogar ganz ohne den Einsatz einer Chemotherapie vollständig aus.  
Hier scheint der entscheidende Schlüssel zu liegen: Die Wissenschaftler untersuchten daraufhin neue Therapieansätze speziell für Patienten mit einem erhöhten Transkriptionfaktor Gfi1. Einzelne Betroffene werden bereits experimentell mit sogenannten Histon-Deacetylase-Inhibitoren behandelt. Dieses Vorgehen eignet sich jedoch nicht für die 15 Prozent der Patienten mit geringer Gfi1-Expression. Für sie wäre therapeutisch gesehen das genaue Gegenteil sinnvoll, also eine Behandlung mit Histon-Acetyltransfrease-Inhibitoren. Dieser Ansatz soll nun zunächst weiterhin im Mausmodell untersucht werden.

 

Ausstellungseröffnung im St. Johannes-Stift: „Farblandschaften“
Auch in diesem Frühjahr findet im Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift in Duisburg-Homberg eine neue Kunstausstellung statt. Unter dem Motto „Kunst im Stift“ präsentiert die Düsseldorfer Künstlerin Margret Roters ihre Ausstellung „Farblandschaft“. 
Die Ausstellung beginnt am Sonntag, den 28. Februar 2016 um 12.00 Uhr mit einer Vernissage und endet am 29. Mai 2016. Die Begrüßung übernimmt der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Christoph Dreier zusammen mit dem Chefarzt der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Dr. med. Dr. dent. Helmut Sieber. Als Ehrengast hat sich die Düsseldorfer Kunsthistorikerin Kuratorin Dr. Katja Schlenker angesagt. Sowohl Frau Dr. Schlenker als auch die Künstlerin Margret Roters stehen am kommenden Sonntag für Fragen zur Verfügung.

 

Gesundheits•Messe•Ruhr 2016

Duisburg, 23. Februar 2016 - Vorträge, zahlreiche Aussteller und Informationen rund um die Gesundheit – dies und vieles mehr erwartet den Besucher auf der diesjährigen Gesundheits•Messe•Ruhr (ehemals Vivare) am 12. und 13. März von 11 bis 17 Uhr im 1. OG des CityPalais Duisburg. Schirmherrin ist abermals MdB Bärbel Bas. Der Eintritt ist frei.

 

In diesem Jahr sind über 50 Aussteller aus der Gesundheitswirtschaft des gesamten Ruhrgebiets auf der Gesundheits•Messe•Ruhr vertreten. Besucherinnen und Besucher können sich zu Leistungen und Angeboten der ausstellenden Unternehmen informieren und kostenlose Serviceangebote in Anspruch nehmen. Auf der Meile der guten Taten im kleinen Saal der Mercatorhalle treffen sich Selbsthilfegruppen und -vereine, die zum persönlichen Kennenlernen einladen.

 

Experten informieren Interessierte in kostenlosen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion zu verschiedenen Gesundheitsthemen, wie beispielsweise Krankheitsbilder und ihre Therapiemöglichkeiten. In der Podiumsdiskussion sprechen Fachärzte der ausstellenden Kliniken über medizinische Möglichkeiten bei Rückenproblemen und stellen sich den Fragen der Zuschauer. Die vortragenden Ärzte sind auch nach den Vorträgen als Ansprechpartner im Beratungsbereich im Foyer anwesend.

 

Kostenlose medizinische Serviceleistungen

·       Blutdruck- und Blutzuckermessung

·       Manuelle Massagen und Wellness-Massagesessel

·       Venenmessung

·       Schilddrüsenschallung

·       Hörtest

·       „Blick ins Ohr“ mit hochauflösender Kamera

·       Hörgeräteüberprüfung

·       Laufmessung

·       Lishi-Mitmach-Training

·       Fuß-Check Diabetische Neuropathie

·       Barfuß-Parcours

·       Sinnes-Parcours

·       „Frag den Arzt!“-Beratungsbereich im Foyer

·       Weitere Check Ups

Gesundheits•Messe•Ruhr: Geschäftsführer Frank Oberpichler

Gesundheitstreff Mitte-Süd  

Die Gesundheitskonferenz lädt zum Gesundheitstreff Mitte-Süd mit dem Thema „Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung“ ein. Sozialwissenschaftlerin Conny Brill steht am Donnerstag, 25. Februar, um 15 Uhr im AWO Begegnungs- und Beratungszentrum an der Karl-Jarres-Straße 100 in Hochfeld als Ansprechpartnerin zur Verfügung. (Infos bei Frau Tobias unter (0203) 6006-213)   Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Themen und Termine zum Angebot der Gesundheitskonferenz gibt es im Internet unter www.gesundheitskonferenz-duisburg.de.

 

Liposarkome: Neue Hoffnung aus dem Meer  
Haben Liposarkome bereits gestreut, sinkt die Lebenserwartung rapide: Bislang gibt es nur wenige zugelassene Behandlungsmöglichkeiten für diese bösartigen Tumoren des Fettgewebes. Eine neue Hoffnung verbindet sich mit dem seit längerem bekannten Wirkstoff Eribulin, dass ursprünglich in einem pazifischen Meeresschwamm entdeckt wurde. Dies berichtet jetzt die Fachzeitschrift „The Lancet“ anhand einer neuen Therapie-Studie, an der auch Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum (UK) Essen beteiligt sind.  
In der großen internationalen E309-Studie wurde die Standardtherapie (mit Dacarbazin) mit der Gabe von Eribulin verglichen. Dabei stellte sich heraus, dass bereits vorbehandelte Patienten im Schnitt doppelt so lange überlebten. „Dies ist ein bemerkenswerter Erfolg für ein ‚klassisches‘ Antikrebsmittel. Die Studie unterstreicht zudem, welchen Reichtum die Natur an medizinisch wertvollen Substanzen bereithält“, erklärt Prof. Dr. Sebastian Bauer (Foto UDE/UK Essen) , lokaler Studienleiter am Sarkomzentrum des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) am UK Essen, und einer der Co-Autoren der Studie.
Das Medikament wurde gerade in den USA zugelassen und wird demnächst auch in Europa verfügbar sein. Bei der weltweit durchgeführten Studie unter belgischer Leitung gehörte das Sarkomzentrum des WTZ in Essen zu den Zentren, in denen die meisten Patienten zur Teilnahme motiviert werden konnten.
Prof. Dr. Sebastian Bauer: „Wir sind froh, dass unsere Patienten das Medikament schon vor drei Jahren erhalten konnten. Dennoch gilt ihnen unser ausdrücklicher Dank. Durch ihre Studienteilnahme haben sie maßgeblich dazu beigetragen, dass anderen Betroffenen künftig eine zusätzliche Behandlungsoption zur Verfügung steht.“ Als eine der größten bundesweiten Schwerpunkteinrichtungen behandelt das Sarkomzentrum des WTZ am UK Essen jährlich mehr als 250 neu erkrankte Patienten.  
„In den letzten Jahren ist es uns mehrfach gelungen, am WTZ eine Vielzahl innovativer Medikamente bereits für die frühe klinische Testung anbieten zu können. Für viele unserer schwer kranken Patienten ist dies eine große, manchmal die einzige Chance, vor Zulassung innovative Behandlungsmöglichkeiten wahrnehmen zu können“, erläutert Prof. Bauer.

 

Zum geplanten Gesetz zur Reform der Pflegeberufe: Das Ziel ist richtig. Am Weg ist zu arbeiten.   

Duisburg, 16. Februar 2016 - Am morgigen Mittwoch setzt sich NRW-Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens (Die Grünen) sowie der SPD-Politiker Franz Müntefering während eines Infotages in Mülheim kritisch mit dem geplanten Gesetz zur Reform der

Pflegeberufe auseinander. Die AWOcura-Geschäftsführerin Wilma Katzinski (Foto) teilt diese Vorbehalte nicht in allen Punkten. Hier ihre Anmerkungen zum neuen Gesetz und der Kritik daran:  
Im Kern geht es bei der vom Bundeskabinett verabschiedeten Neuregelung darum: Aus den eigenständigen Ausbildungen zur Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege wird das einheitliche Berufsbild der Pflegefachfrau und des Pflegefachmanns. Dass das Gesetz "die pflegerische Versorgung in unserem Land gefährdet", halte ich für parteipolitische Rhetorik. Sie trägt damit nicht zur Lösung durchaus offener Fragen bei.  
Das neue Gesetz hat für die Altenpflege das Ziel, eine generalistische, vollumfassende Pflegeausbildung zu schaffen. Dies bietet die Chance zur Aufwertung und mehr Anerkennung des Pflegeberufs. Das neue Berufsbild bietet damit große Chancen. Und das in doppeltem Sinne: Zum einen kann es das Bild von der Altenpflege in der öffentlichen Wahrnehmung verändern. Zum anderen macht es diesen Beruf damit attraktiver und lässt auf zusätzliche Bewerber hoffen. Aber gerade anspruchsvolle Ziele brauchen eine gute Vorbereitung und Wegbeschreibung. Und hier gibt es trotz der guten Ansätze erheblichen Arbeitsbedarf:  
-       Es fehlt eine Ausbildungs- und Prüfungsordnung.  
-       Es fehlen Plätze für die zusätzlichen Praxiseinsätze in den unterschiedlichen Pflegefeldern und Ressourcen für den organisatorischen Aufwand der Ausbildungsbetriebe.  
-       Das Schulgeld (das es in NRW nicht gibt) fällt zwar weg, aber die Kosten für die Betriebe steigen, zumindest in unserem Land, in dem eine Vollfinanzierung der Ausbildungsvergütungen durch Umlagen gesichert ist.  
Wir müssen schon jetzt viele unausgereifte und unabgestimmte Gesetze in der Altenpflege umsetzen. Dazu gehört das Altenpflegegesetz in NRW, das eine bürokratische Zumutung darstellt. Kommt die Reform der Ausbildung, ohne dass die offenen Fragen beantwortet sind, so verschwenden wir erneut unnötig Ressourcen. Diese Ressourcen würden wir lieber der Pflege der uns Anvertrauten zugute kommen lassen.  
Zudem erzeugt das Stückwerk Frustrationen bei Fach- und Führungskräften. Sie wollen schließlich die Innovationen umsetzten und nicht nur verwalten. Die große nächste Aufgabe ist das Pflegestärkungsgesetz II mit neuen Pflegegraden, Prüfungsverfahren, Dokumentationen, Personalbemessungen und so weiter.  
Auch hierfür brauchen wir Energie, Kompetenz und Zeit. Es wäre wünschenswert, wenn diese Zeit von Politik und Fachleuten parallel für die Umsetzungsplanung und Konkretisierung des Pflegeberufsgesetztes genutzt würde. Die durchdachte und geordnete Einführung kann dann nach der Umsetzung des Pflegestärkungsgesetztes II erfolgen. Wir bilden aus. Die AWOcura bietet allein 54 Ausbildungsplätze an. Wir verwenden jährlich 8.000 Stunden für die Fort- und Weiterbildung auf, um auch zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein. Wir werden diese Anstrengungen auch weiterhin unternehmen.  
Zugleich mahne ich an: Ein wenig mehr Zeit für die Umsetzung des Gelernten wäre hilfreich. Bevor wieder alles anders wird. Diese Einsicht würde unsere grundsätzliche Reformbereitschaft unterstützen und den Pflegebedürftigen mehr Nutzen bringen.

Ärztliche Fehler: 2015 mehr als 840 Verdachtsfälle bei der TK in NRW

Düsseldorf/Duisburg, 10. Februar 2016 - Von der vergessenen Kompresse im Bauch bis zur OP am falschen Arm - wenn Ärzten Fehler unterlaufen, hat das für die Patienten oft gravierende Folgen. Mehr als 840 Versicherte aus Nordrhein-Westfalen (NRW) haben sich 2015 bei der Techniker Krankenkasse (TK) wegen des Verdachts auf einen ärztlichen Fehler gemeldet. Allein 389 Fälle verzeichnet die Kasse im chirurgischen Bereich. Auf Platz zwei landeten die Zahnmediziner mit 105 Verdachtsfällen, gefolgt von den Gynäkologen (72 Verdachtsfälle) und Orthopäden (67 Verdachtsfälle).
Im vergangenen Jahr hat die TK bundesweit 14 Millionen Euro für die Versichertengemeinschaft von Ärzten und Kliniken für die Folgekosten von Falschbehandlungen zurückgefordert – für NRW waren es circa 3,5 Millionen. Hat ein Patient das Gefühl, bei seiner Behandlung sind Fehler unterlaufen, sollte er das Gespräch mit seinem Arzt suchen. Werden die Zweifel nicht ausgeräumt, kann er sich an seine Krankenkasse wenden. Sie berät und unterstützt den Versicherten – auch bei eventuellen Klageverfahren.
"Leider ist die Verfahrensdauer in der Regel viel zu lang. In schweren Fällen können Versicherte nach einem Behandlungsfehler nicht mehr arbeiten und sind in ihrer finanziellen Existenz bedroht", erklärt Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW. Dennoch warten die Betroffenen häufig 5 - 10 Jahre, bis klar ist, ob sie Schadensersatz erhalten. "Die Verfahren müssen viel schneller abgewickelt und die Betroffenen frühzeitig entschädigt werden. Zudem müssten Verzögerungstaktiken seitens der Haftpflichtversicherungen verhindert werden", so van Aalst.

 

Patientenforum: Alles steht Kopf – seelische Belastungen bei schweren körperlichen Erkrankungen  
Mit der Diagnose Krebs oder anderen schweren Erkrankungen ändert sich das Leben schlagartig – nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für ihre Angehörigen und Freunde. Bisherige Lebensinhalte, Ziele und Perspektiven verrücken sich und werden in Frage gestellt. Der Alltag verändert sich schlagartig. Oft sprechen viele Patientinnen und Patienten von einem Gefühl der Ohnmacht. Neben den seelischen Belastungen kommen auch noch die körperlichen Anstrengungen hinzu. Viele Fragen und Ängste werden als zusätzliche Last empfunden. 
Patientinnen und Patienten haben oftmals das Gefühl, dass die „Seele zu kurz kommt“ und nicht genug Behandlungsmöglichkeiten der Ängste und anderen psychischen Belastungen im Zusammenhang mit schweren körperlichen Erkrankungen, angeboten werden. Doch was zeichnet Ängste in solchen Situationen überhaupt aus? Ist eine Behandlung möglich, wenn die körperliche Erkrankung  weiterbesteht?   
Thema des Patientenforums im Februar wird „Alles steht Kopf – seelische Belastungen bei schweren körperlichen Erkrankungen“ sein.  Referent ist Dr. Manfred Prumbaum (Foto BETHESDA), Psychoonkologe am Bethesda Krankenhaus, der in einem leicht verständlichen Vortrag aktuelle Konzepte zum Verständnis dieser Ängste sowie ihrer Behandlungsmöglichkeiten beleuchten wird. Der Vortrag findet statt am Dienstag, 16. Februar um 17.00 Uhr im Bethesda Krankenhaus (Verwaltungsgebäude), Heerstraße 219, 47053 Duisburg (Eingang Königgrätzerstraße).
Die Veranstaltung wird vom Bethesda Krankenhaus Duisburg und der BKK-VBU gemeinsam durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.    

 

PKV-Gütesiegel für die Sana Kliniken Duisburg

Duisburg, 05. Febnruar 2016 – Die Sana Kliniken Duisburg konnten die herausragende Behandlungsqualität bei der diesjährigen Verleihung des Gütesiegels der privaten Krankenversicherungen (PKV) einmal mehr unter Beweis stellen. Bewertet wurden sowohl die Qualität der medizinischen Versorgung als auch die Leistung in den Behandlungsfeldern sowie die Ausstattung von Ein- und Zweitbett-Patientenzimmern.
Hier wurde die Orthopädie und Unfallchirurgie in den Sana Kliniken Duisburg unter der Leitung von Dr. Christian Rülander für hüftgelenknahe Femurfraktur (Oberschenkelbruch), künstliches Hüftgelenk sowie für den Wechsel und die Entfernung einer künstlichen Hüfte (HTEP Wechsel), mit dem PKV Gütesiegel ausgezeichnet. Die Sana Kliniken Duisburg erhalten die jährlich vergebene Auszeichnung damit bereits zum dritten Mal. Für die Vergabe des Gütesiegels ist eine weit über dem Durchschnitt liegende medizinische Qualität die Hauptvoraussetzung.
Um die Auszeichnung zu erhalten, wurden Qualitätsdaten der Klinik auf Basis der gesetzlichen Qualitätssicherung ausgewertet und die Daten des Online-Portals „Qualitätskliniken.de“, dem deutschlandweit umfassendsten Gesundheitsdatenportal für Kliniken, herangezogen.
Dort werden neben der Medizinqualität auch Aspekte der Patientensicherheit, der Patientenzufriedenheit und der Arztzufriedenheit berücksichtigt. Nur wer hier eine weit über dem Durchschnitt liegende medizinische Qualität nachgewiesen hat, erhält das Siegel. Die herausragende Qualität in der medizinischen Versorgung zeigt für Geschäftsführer Dr. Stephan Puke erneut, dass eine hohe Behandlungsqualität für alle Patientinnen und Patienten dauerhaft erreichbar ist.

„Die Auszeichnung verdeutlicht, dass unsere etablierten haus-internen Qualitätsprozesse zu einem Qualitätsstandard führen, der unseren Patientinnen und Patienten maximale Sicherheit ermöglicht. Darauf dürfen wir stolz sein“, so Puke. Das Zertifikat soll Patienten und Angehörigen eine bessere Orientierung über die Behandlung im Krankenhaus ermöglichen und Transparenz schaffen. Regelmäßige Überprüfungen sorgen dafür, dass die hohen Anforderungen auch dauerhaft erfüllt werden. Ziel der Initiative ist es, den Qualitätsstandard der Kliniken insgesamt noch weiter zu erhöhen.  

 

Initiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“
Interaktive Aufklärung zur diabetischen Neuropathie in Duisburg
Die Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf ihre Füße?“ kommt mit attraktiven Angeboten und Untersuchungen für Menschen mit Diabetes und für Interessierte am 12. und 13. März jeweils von 10 bis 18 Uhr auf die Gesundheitsmesse Ruhr „Vivare“ in Duisburg, CityPalais, Königstraße 55a.
An dem Aktions- und Informationsstand der Aufklärungsinitiative wird viel geboten: Die Besucher können das Gespür ihrer Füße auf einem einzigartigen Barfuß-Parcours testen. Ein Podologe führt beim Fuß-Check eine umfangreiche Untersuchung der Füße durch. Er kontrolliert durch Abtasten und mit speziellen Messinstrumenten, wie Berührung, Temperatur und Vibration am Fuß wahr­genommen werden.
Bei interessanten Vorträgen erfahren die Standbesucher Wissens­wertes über die diabetische Neuropathie, die richtige Fußpflege und über die Warnsignale ihrer Füße. Und es gibt die Möglichkeit, den Langzeitblutzuckerwert zu messen.

 

WHO warnt vor „dramatischer“ Verbreitung des Zika-Virus

Duisburg, 29. Januar 2016 – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für Montag eine Krisensitzung angesetzt. Grund dafür ist der „dramatische" Anstieg der Zika-Virus-Infektionen. In Hochrechnungen wird gewarnt, dass das Virus „explosionsartig" übertragen werden kann und sich so bis zu vier Millionen Menschen infizieren könnten, bevor die Krankheit unter Kontrolle gebracht werden kann. Das Virus soll Missbildungen auslösen.
„Wir sind in höchster Alarmbereitschaft", so WHO-Generaldirektorin Margaret Chan. Schon seit Jahrzehnten wird die Krankheit durch die Tigermücke übertragen. Bisher infizierten sich aber vor allem Affen, nur sehr selten Menschen. „Heute ist die Situation völlig anders. Im vergangenen Jahr wurde das Virus in Amerika entdeckt, wo es sich nun sehr schnell verbreitet. Bis heute wurde von Fällen in 23 Ländern berichtet", fügte Chan hinzu.  
„Das Virus, das zuerst im Mai in Brasilien auftrat, wird auch bald in anderen Teilen der Welt vorkommen“, sagte Marcos Espinal, Direktor der Abteilung für übertragbare Krankheiten und Gesundheitsanalyse von der Panamerikanischen Organisation für Gesundheit (PAHO). Espinal nimmt an, dass das Virus bereits voll ausgebrochen ist, da rund 4.000 Geburten von Babys mit ungewöhnlich kleinen Köpfen gemeldet worden sind.

 

Krebsberatung in Duisburg  
Für eine psychoonkologische Beratung am Dienstag, 2. Februar, zwischen 15:30 bis 16:30 Uhr sind noch Termine frei. Carola Fackert, Psychoonkologin, steht im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5 bis 7 in der Innenstadt als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Um telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 wird gebeten.

 

Rheuma ist (k)eine Frage des Alters

Medizinischen Montag in den Sana Kliniken Duisburg
Duisburg, 29. Januar 2016 – Zur medizinischen Vortragsreihe „Medizinischer Montag“ laden die Sana Kliniken Duisburg am Montag, den 1. Februar, um 16.00 Uhr in den Hörsaal ein. Bei diesem Termin steht das Thema „Rheuma ist (k)eine Frage des Alters“ im Mittelpunkt.  
Von dieser Autoimmunerkrankung sind ältere und junge Menschen betroffen, es gibt auch Kinder und junge Erwachsene, die an Rheuma erkranken. Eine Früherkennung ist bei Rheuma besonders wichtig, um eine gezielte und effiziente Therapie für die Patienten auf den Weg zu bringen. Daher sollten Symptome wie versteifte Gelenke am Morgen oder entzündliche Verdickungen an Gelenken ernst genommen und medizinisch abgeklärt werden.
Während noch vor einigen Jahren die Diagnose Rheuma meist mit einer fortschreitenden Deformation der Gelenke einherging, haben Rheumapatienten bei einer Früherkennung und einer fachlich guten medikamentösen und therapeutischen Begleitung ihrer Erkrankung eine erheblich bessere Lebensqualität.
Da Rheuma eine chronische Erkrankung darstellt, die bisher nicht heilbar ist, ist das Ziel, den Verlauf der Krankheit aufzuhalten und weitere akute Schübe zu verhindern. Hier stehen eine umfassende Diagnostik und ein Paket aus Medizin, Pflege und Therapie im Vordergrund.  
Dr. Hans Joachim Bergerhausen, Chefarzt der Rheumatologie in den Sana Kliniken Duisburg, stellt die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie in einem leicht verständlichen Kurzvortrag vor und steht anschließend den Teilnehmern für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.      

Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna

Infoabende mit Kreißsaalführung
Zweimal im Monat haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Die Infoabende finden am 4. und 18. Februar um 18.00 Uhr statt.
Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Auch außerhalb der genannten Termine ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich, individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. 
Treffpunkt ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter
www.malteser-rhein-ruhr-kliniken.de.

 

der Kassenärztlichen Vereinigung: Erste Erfahrungen mit der Termin-Servicestelle

Düsseldorf/Duisburg, 25. Januar 2016 - Aus Sicht der Kasenärztlichen Vereinigung war es ein gelungener Auftakt. "Der Start unserer Servicestelle ist gelungen: Die Kolleginnen und Kollegen haben heute 243 eingehende Anrufe gezählt und alle entgegengenommen; allerdings sind nicht alle Anrufe mit konkreten Terminwünschen verbunden.    
In 37 Fällen sind noch Facharzttermine innerhalb der nächsten sechs Tagen zu vermitteln; wie viele Termine heute schon vermittelt wurden, erfahren wir erst morgen, da die Kolleginnen noch aktiv sind. Die Terminanfragen verteilen sich nahezu gleichmäßig auf alle fachärztlichen Gruppen. Dies teilete uns die Pressestele mit.

 

Anmerkung der Redaktion:

Unser eigener Testversuch entprach den grundlegenden Erfordernissen einer Vermittlung mit sensiblem Hintergrund. Der Ansagedienst mit den deutlichen Hinweisen was bzw. wen man zu wem vermitteln könnte. Es wurde auch klar über die notwendigen Auskünfte zum persönlichen Anliegen hingewiesen. Harald Jeschke

Facharzttermine: Termin-Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein nahm heute ihren Betrieb auf

Duisburg, 25. Januar 2016 - Gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten aus dem Rheinland erhalten ab dieser Woche Unterstützung bei der Suche nach Facharztterminen. Am Montag, den 25. Januar, nimmt die Termin-Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein ihren Betrieb auf – damit kommt die KV fristgerecht der Vorgabe der Bundesregierung aus dem Mitte 2015 in Kraft getretenen Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) nach.

Aufgabe der neuen Einrichtung wird es vor allem sein, Patientinnen und Patienten aus dem Landesteil Nordrhein, die eine „dringliche Überweisung“ zum Facharzt haben, innerhalb von vier Wochen einen Termin bei einem Arzt der benötigten Fachgruppe zu vermitteln. Eine Ausnahme sind Termine bei Augen- oder Frauenärzten, bei denen keine Überweisung notwendig ist, um die Servicestelle in Anspruch nehmen zu können.

Die Vermittlung erfolgt ausschließlich telefonisch unter der Rufnummer 0211 5970 8990. „Wir haben immer wieder deutlich gemacht, dass wir die Einrichtung einer Termin-Servicestelle für nicht erforderlich halten. Jetzt werden wir jedoch die Vorgaben des Gesetzgebers umsetzen und das Serviceangebot für die Patientinnen und Patienten so effizient und unbürokratisch wie möglich gestalten“, sagt Dr. med. Peter Potthoff, Vorsitzender der KV Nordrhein.

Klar definierter Anspruch auf Vermittlung Die Termin-Servicestelle kann von nordrheinischen Patientinnen und Patienten mit einer ärztlichen Überweisung in Anspruch genommen werden. Die gesetzlich formulierte Vier-Wochen-Frist bis zum Termin gilt gemäß Gesetz unter der Voraussetzung, dass eine zum Beispiel vom Hausarzt als dringlich gekennzeichnete Überweisung vorliegt, also nicht für Routineuntersuchungen oder Bagatellfälle.

Die Kennzeichnung durch den überweisenden Arzt erfolgt zunächst durch Buchstaben im Feld „Auftrag“ der Überweisungen (A für dringliche, B für „nicht dringliche“ Überweisungen). „Wir arbeiten daran, die Möglichkeit der Kennzeichnung durch einen Code auf der Überweisung in die Praxissoftware zu integrieren, um den Aufwand für unsere Mitglieder zu verringern“, so Potthoff. Die medizinische Einschätzung obliegt dem überweisenden Arzt.

Patientinnen und Patienten mit einer als dringlich gekennzeichneten Überweisung haben Anspruch auf einen Facharzttermin binnen vier Wochen; die Wartezeit beginnt dabei mit dem Bekanntwerden des Vermittlungswunsches bei der Servicestelle. Sollte die Servicestelle innerhalb dieses Zeitfensters keinen Facharzttermin anbieten können, vermittelt sie eine ambulante Behandlung in einem geeigneten Krankenhaus.
„Da diese Behandlung zu Lasten der niedergelassenen Fachärzte geht, werden wir in jedem Fall versuchen, einen Termin bei einem niedergelassenen Facharzt zu finden“, betont Potthoff. „Allerdings ist zu beachten, dass es der Servicestelle nicht möglich ist, einen Wunschtermin beim Wunscharzt zu vereinbaren. Sie wird einen Termin bei einem Arzt der benötigten Fachgruppe vermitteln, auch wenn sich dieser nicht um die Ecke befindet.“
Was zumutbar ist
Als zumutbare Entfernung bei der Vermittlung gilt für fachärztliche Grundversorger, wie Augenärzte, Orthopäden oder Neurologen, ein Radius von maximal 30 Minuten Fahrtzeit. Für hochspezialisierte Ärzte, etwa Radiologen oder Kardiologen, beträgt der Radius maximal 60 Minuten Fahrtzeit. Maßgeblich für die Berechnung der zulässigen Fahrtzeit ist der dem Patienten entstehende Zeitaufwand bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Berücksichtigt werden dabei die individuelle Mobilität des Patienten, besondere örtliche Verhältnisse sowie die öffentliche Verkehrsanbindung.
Die Arbeit der Termin-Servicestelle wird mittelfristig durch elektronische Verfahren optimiert. Sowohl die Kennzeichnung von Überweisungen als auch das Melden von Terminen durch Fachärzte soll künftig elektronisch erfolgen. „Es ist auch vorstellbar, dass Patienten in Zukunft selber freie Termine suchen und buchen können“, sagt Potthoff. „Jetzt geht es aber erstmal darum, die aktuellen Anforderungen zu erfüllen und den Patienten erfolgreich Termine zu vermitteln.“ Kontakt zur Termin-Servicestelle der KV Nordrhein: Telefonnummer 0211 5970 8990.


HELIOS erhält Baugenehmigung für Nordstandort St. Johannes

In Alt-Hamborn entsteht bis 2019 ein hochmoderner Klinikneubau auf fünf Etagen  
Duisburg, 22. Januar 2016 - Klappe die zweite – nachdem HELIOS am Standort Marien in Hochfeld bereits im September das Richtfest feiern konnte, erteilte die Stadt Duisburg jetzt auch für den Neubau der St. Johannes Klinik im Norden die Baugenehmigung.
„Für uns ist das der perfekte Start ins Jahr 2016“, so Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael, der die frohe Botschaft zuerst in seinem Postfach hatte. „Denn der Beginn der Bauarbeiten wird für den Hamborner Standort auch eine Art Neuanfang.“
Seit der Übernahme Ende 2011 hat HELIOS zwar schon mehrere Millionen Euro in die Sanierung und technische Ausstattung der Klinik investiert – denn ein Teil der Gebäude bleibt auch nach 2019 bestehen –, doch ein moderner Neubau setzt vor allem in Sachen Patientenkomfort und Logistik noch einmal neue Maßstäbe.  
Für die Bauleitung bedeutet die Nachricht aber zunächst, sich noch einmal mit vergangenen Zeiten zu befassen. Denn im ersten Schritt muss innerhalb der nächsten Monate ein Teil der alten Gebäude abgerissen werden, um Platz für die große Baugrube zu schaffen.

Betroffen davon sind die Cafeteria, die in den hinteren Abschnitt des Rundbogens umziehen wird, und ein Teil des Haupthauses. Der Spatenstich für den Neubau ist dann für den Sommer geplant. Schon Mitte 2017 soll der Rohbau schließlich vollständig stehen und eine erste Ahnung vom veränderten Krankenhausstandort in Alt-Hamborn vermitteln. Rund 120 Millionen Euro investiert HELIOS in die neuen Gebäude auf der 25000m² großen Grundfläche. Unter Integration des denkmalgeschützten Rundbogens sorgen dann eine offene Architektur und helle Farben für ein modernes Ambiente, das allen Anforderungen an ein zukunftsfähiges und modernes Krankenhaus entspricht.  
In den geplanten Baukörpern, die durch Verbindungsgänge und einen Verkehrskern untereinander und mit dem Altbestand verbunden sind, finden rund 365 Betten auf fünf Etagen Platz, die restlichen Patientenzimmer verbleiben im dann vollständig sanierten Altbau.
Im neuen Erdgeschoss sind alle somatischen Ambulanzen sowie diagnostischen Bereiche angesiedelt, damit es keinen Querverkehr mit den ruhebedürftigeren Stationen gibt. Schon 2014 war das dazugehörige Parkhaus errichtet worden, das nach Ende der Bauarbeiten unmittelbar neben dem neuen Haupteingang liegen wird.  

 

Krebsberatung in Duisburg  
Für eine medizinische Beratung am Dienstag, 26. Januar, zwischen 15 bis 16:30 Uhr sind noch Termine frei. Dr. Michael Schroeder, Internist und Onkologe, steht im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5 bis 7 in der Innenstadt als Ansprechpartner zur Verfügung. Um telefonische Anmeldung unter (0203) 283-3938 wird gebeten.

 

Zusammenhang erstmals nachgewiesen: Warum die Immunabwehr versagt  
Patienten auf der Intensivstation müssen nicht über den Berg sein, wenn sie die eigentliche Erkrankung überwunden haben: Sie können noch an einer Infektion sterben, weil ihre Immunabwehr durch einen neu identifizierten Mechanismus regelrecht lahmgelegt wurde. Eine Arbeitsgruppe der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum (UK) Essen konnte jetzt erstmals nachweisen, dass dabei ins Blut freigesetztes Erbgut aus Mitochondrien, Zellorganellen mit eigenem Erbgut (mitochondriale DNA/mtDNA), eine entscheidende Rolle spielt.  
Verschiedene Erkrankungen können schwere Entzündungsreaktionen im menschlichen Körper auslösen. Dazu gehören die sogenannte Blutvergiftung (Sepsis), aber auch große Operationen oder Verletzungen. Auch wenn die akute Erkrankungsphase dank professioneller Intensivtherapie überlebt wird, können anschließende Infektionen tödlich enden. Bedrohlich sind auch solche Erreger, die für Gesunde mit intaktem Immunsystem zumeist ungefährlich sind. Wer aber gerade eine Sepsis überstanden hat, verfügt nur über schwache Abwehrkräfte.  
Genau darin liegt aber auch der Schlüssel zur möglichen Lösung des Problems. Die Arbeitsgruppe von Oberarzt PD Dr. Simon Schäfer und Professor Jürgen Peters, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UK Essen, konnte zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Bonn und der UDE erstmals nachweisen, dass mtDNA das Immunsystems unterdrückt.  
Normalerweise befindet sich mtDNA, wie auch die DNA des Zellkerns, immer innerhalb der Zelle. Werden nun Zellen beschädigt, kann mtDNA in den Blut-Strom gelangen. Und genau das geschieht offenbar bei Sepsis-Patienten. Je höher deren mtDNA Konzentration im Blut, desto schlechter die Prognose.
Mehr noch: Experimente an transgenen Mäusen zeigen, dass mtDNA das Immunsystem über den sogenannten Toll-like-Rezeptor 9 praktisch ausschalten kann.  
Die Forscher haben damit ein lange gesuchtes „Puzzlestück“ gefunden für den Zusammenhang zwischen der schweren Entzündungsreaktion zu Beginn und der anschließenden Immunsystemunterdrückung. Wenn es gelingt, diesen Mechanismus auszuschalten, wird dies auch die Prognose kritisch kranker Patienten verbessern. Weitere Untersuchungen sollen nun klären, ob ähnliche Prozesse auch nach sehr großen Operationen oder bei Herzoperationen mit eingesetzter Herz-Lungen-Maschine auftreten.

 

Schmerz: Eine Herausforderung Einladung zum Medizinischen Montag in den Sana Kliniken Duisburg - 5. Duisburger Gynäkologietag

5. Duisburger Gynäkologietag
Duisburg, 20. Januar 2016 - Duisburger Experten diskutieren über neue Entwicklungen in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe Duisburg, 20.01.2016 – Bereits zum fünften Mal findet der „Duisburger Gynäkologietag“ statt, zu dem die Chefärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe aller Duisburger Krankenhäuser gemeinsam mit dem Berufsverband für Frauenärzte am Samstag, den 23. Januar, ihre Arztkollegen zum Expertenaustausch einladen. Die Organisation und Leitung der Veranstaltung wechselt jährlich und wird in diesem Jahr durch Prof. Dr. Markus Schmidt, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe in den Sana Kliniken Duisburg übernommen.
Mit dem 5. Gynäkologietag wird die Tradition der jährlichen Fortbildungsreihe „Aus Duisburg für Duisburg und Umgebung“ fortgeführt. Die Veranstaltung aller Duisburger Frauenkliniken gemeinsam mit dem Berufsverband für Frauenärzte unterstreicht die gute Kooperation aller beteiligten Institutionen in Duisburg zum Wohle der Patientinnen.
Das Programm beinhaltet Themen, die fester Bestandteil der täglichen Arbeit in Klinik und Praxis sind. Zudem werden neue Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie vorgestellt und diskutiert. Das Spektrum der Inhalte ist sehr weit gefächert und befasst sich zum Beispiel mit schmerztherapeutischen Entwicklungen in der Geburtshilfe, mit der Vernetzung in der Urogynäkologie sowie mit senologischen Themen in Bezug auf Brustimplantate oder neue Strategien bei Therapien des Mammakarzinoms. Ebenso steht das Mammographiescreening im Mittelpunkt der Expertendiskussion.
Das Programm trifft bei den Medizinern auf großes Interesse. Über 100 Ärztinnen und Ärzte der Frauenheilkunde und Geburtshilfe werden in diesem Jahr zum Expertenaustausch im Kongresszentrum des Sportparks Wedau erwartet.  

 

Schmerz: Eine Herausforderung Einladung zum Medizinischen Montag in den Sana Kliniken Duisburg

Duisburg, 18. Januar 2016 – Zur medizinischen Vortragsreihe „Medizinischer Montag“ laden die Sana Kliniken Duisburg am Montag, den 25. Januar, um 16.00 Uhr in den Hörsaal ein. Bei diesem Termin steht das Thema „Schmerz – Eine Herausforderung““ im Mittelpunkt.
Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Damit ist der Schmerz eine Volkskrankheit wie Diabetes und Bluthochdruck. Zu den chronischen Schmerzerkrankungen gehören die unterschiedlichsten Schmerzarten: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, aber auch Tumorschmerzen.
Noch immer sind viele Schmerzpatienten in Deutschland unterversorgt – insbesondere in der Behandlung von chronischen Schmerzen. Statistiken zeigen, dass die Hälfte aller Schmerzpatienten unzureichend behandelt wird und damit unnötig leidet.
Dr. Alexandra Knille, Ärztliche Leitung der Schmerzambulanz und Oberärztin der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerzmedizin in den Sana Kliniken Duisburg, wird in einem leicht verständlichen Vortrag über die verschiedenen Methoden der Schmerzbehandlung informieren. Im Anschluss steht Dr. Knille gerne zur Beantwortung der Fragen zum Thema bereit.

 

Vortrag: Wenn die Hüfte schmerzt - von der Schlüsselloch-OP bis zum künstlichen Gelenkersatz

Duisburg, 15. Januar 2016 - Das Hüftgelenk leistet Schwerstarbeit im Körper: Bei einer Gehstrecke von 5 Kilometern wird es etwa 10 000 Mal mit einem Gewicht von 300 Kilogramm belastet. Beim Beugen und Strecken, Innen- und Außendrehen– in jeder Bewegungsphase des Beins ist das Hüftgelenk beteiligt. Hüftschmerzen gehören zu den am weitesten verbreiteten Gelenkschmerzen. Sie können nach starker körperlicher Beanspruchung, aber auch ganz unabhängig davon auftreten.
Sie äußern sich manchmal in morgendlichen Anlaufschmerzen oder auch als chronische Dauerbeschwerden. Auch scheinbar harmlose und wieder schnell abklingende Schmerzen, etwa nach Sturz können zu unwiderruflichen Schädigungen wichtiger Strukturen an der Hüfte führen. Häufig gehen diese Verletzungen mit Instabilität, Steifheit und einer Einschränkung des Bewegungsspielraums einher. Schmerzen beim Treppensteigen oder beim Spaziergang, eingeschränkte Bewegungsfreiheit, all das bedingt eine verlorene Lebensqualität.  
Thema des Patientenforums im Januar wird „Wenn die Hüfte schmerzt – von der Schlüsselloch-OP bis zum künstlichen Gelenkersatz“ sein.  Referent Dr. Dietmar Kumm, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Bethesda Krankenhaus wird in einem leicht verständlichen Vortrag, Behandlungsmethoden vorstellen, erklären und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.
Der Vortrag findet statt am Dienstag, 19. Januar um 17.00 Uhr im Bethesda Krankenhaus (Verwaltungsgebäude), Heerstraße 219, 47053 Duisburg (Eingang Königgrätzerstraße). Die Veranstaltung wird vom Bethesda Krankenhaus Duisburg und der BKK-VBU gemeinsam durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna

Duisburg, 05. Januar 2016 - Infoabende mit Kreißsaalführung Zweimal im Monat haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Die Infoabende finden am 7. und 21. Januar um 18.00 Uhr statt. Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Auch außerhalb der genannten Termine ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich, individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. 

Zusätzlich bietet das Malteser Krankenhaus St. Anna im Januar folgende Kurse an: 11.01.16  Großelternkurs (nur für werdende Großeltern) - Was ist anders als früher?
18.01.16 Pflege des Neugeborenen 25.01.16        
Alles zum Thema Stillen Treffpunkt für alle o.g. Vorträge ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter www.malteser-stanna.de.  

Infoabend rund um die Geburt
Wie kann die richtige Atmung bei der Geburt helfen? Was passiert bei einer Entbindung in der Wanne? Und wie sieht eigentlich der Kreißsaal von innen aus? Diese und weitere Fragen beantworten die Experten der Geburtshilfe und Kinderheilkunde an der HELIOS St. Johannes Klinik Duisburg werdenden Eltern wieder am Montag, 4. Januar 2016 um 18 Uhr. Chefärztin Dr. Katrin Marschner und ihr Team erläutern zunächst die verschiedenen Methoden der Entbindung. Danach informiert Eva Bukowski über die Begleitung der Hebamme vor, während und nach der Geburt.
Schließlich gibt Oberarzt Dr. Metin Degirmenci wissenswerte Tipps etwa zur Vorsorge, zur Ernährung des Neugeborenen und zum sicheren Babyschlaf. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie findet im Konferenzzimmer im Verwaltungsgebäude der HELIOS St. Johannes Klinik, An der Abtei 7-11 in Duisburg, statt. Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Kreißsäle, das Stillzimmer und die modernisierte Station der Geburtshilfe zu besichtigen. Nähere Informationen unter (0203) 546-2610.