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Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung mit mRNA-Impfstoff 


Finden wieder statt: Infoabende für werdende Eltern

 Duisburg, 25. Juni 2021 - An der Helios St. Anna Klinik Duisburg finden ab sofort wieder die regelmäßigen Infoabende für werdende Eltern statt. Dabei informieren Hebammen und Ärzt:innen aus der Geburtshilfe zu Abläufen bei der Entbindung, Möglichkeiten der Schmerzbehandlung, Akupunktur und anderen ergänzenden Angeboten sowie weiteren Themen rund um Schwangerschaft und die sanfte Geburt. Im Anschluss zeigt das Team den werdenden Eltern die Kreißsäle sowie die Wochenstation mit Patienten-, Familien- und Kinderzimmern. Jederzeit besteht die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen.  

Die Infoabende finden jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat um 18:00 Uhr statt, das nächste Mal am 1. Juli 2021.   Es gelten die allgemein üblichen Regeln: getestet (Schnelltest, max. 24 Stunden alt), vollständig geimpft oder genesen; das Tragen eines Mund-Nassen-Schutzes sowie die Händedesinfektion entsprechend der Hinweisschilder. Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine telefonische Terminvereinbarung gebeten: (0203) 755-1254    

Das Team der Geburtshilfe an der Helios St. Anna Klinik Duisburg rund um (v.r.n.l.) die leitende Hebamme Stefanie Bertsch, Chefarzt Dr. Martin Rüsch und Ltd. Oberärztin Melanie Gaarz freut sich darauf, werdende Eltern wieder bei den regelmäßigen Infoabenden zu begrüßen.

Versorgung mit Blut: Wegen Reiseverhalten - Experten erwarten großes Blutspende-Sommerloch

Duisburg, 31. Juni 2021 - Mit den wegfallenden Corona-Restriktionen und dem Start der Sommerferien erwarten die Experten bereits jetzt, dass die Versorgungslage mit lebenswichtigen Blutpräparaten ins Wanken gerät. Die Sommerferien, die klassische Problemzeit im Blutspendewesen, werden laut DRK-Blutspendedienst in diesem Jahr noch weitaus schwieriger ausfallen. Die wiedergewonnene Reisefreiheit werden viele Menschen wahrnehmen und im Sommer verreisen.

Erschwerend hinzu kamen die sehr heißen Tage im Juni, die die Blutspendereserven schon vor dem typischen Sommerloch schmelzen ließen. Die Sommerferien, die klassische Problemzeit im Blutspendewesen, werden laut DRK-Blutspendedienst in diesem Jahr noch weitaus schwieriger ausfallen.

„Die wiedergewonnene Reisefreiheit werden viele Menschen natürlich wahrnehmen und im Sommer verreisen“, so Stephan David Küpper, Leiter Kommunikation des DRK-Blutspendedienstes. Laut Reiseexperten zeichnet es sich ab, dass in Coronazeiten der Urlaub vorgezogen wird, denn niemand wisse, wie die Situation im Herbst aussehe. Daher dürfte das Sommerloch bei der Blutspende in diesem Jahr dramatischer ausfallen als in den vergangenen Jahren und da hatte es bereits heftig gekriselt. Umso dringlicher appelliert das DRK, noch vor den Ferien oder dem Urlaubsantritt Blut spenden zu gehen.
Jetzt habe man noch die Chance, einen gewissen Vorrat anzulegen, der dringend benötigt werde, da die Kliniken wieder im Regelbetrieb arbeiten und der Bedarf an Blutpräparaten entsprechend hoch ist. Blutspende über Terminreservierung:  www.blutspende.jetzt
Das DRK bittet alle Bürger, die Blut spenden möchten, sich vorab online einen persönlichen Termin zu reservieren. Terminreservierungen sind Bestandteil des Corona-Schutzkonzeptes.

Blutspende in Corona-Zeiten
Nach einer Impfung mit einem SARS-CoV-2-Impfstoff ist keine Rückstellung von der Blutspende erforderlich. Das gilt für die mRNA-Impfstoffe (Moderna, BioNTtech) wie auch für die verwendeten Vektorimpfstoffe (AstraZeneca, Johnson & Johnson). Sofern keine Impfreaktionen, wie z. B. Fieber oder eine lokale Schwellung auftreten, können Geimpfte am Folgetag schon wieder Blut spenden. 

Wird das Blut auf SARS-CoV-2 getestet?
Das gespendete Blut wird nicht auf SARS-CoV-2 getestet. Eine Testung des gespendeten Blutes wird nicht durchgeführt, da sich das Virus nach aktuellem wissenschaftlichem Stand (Robert-Koch-Institut, Paul-Ehrlich-Institut) nicht im Rahmen einer Bluttransfusion übertragen lässt. Für die Patienten und Transfusionsempfänger besteht daher keine Gefahr. Durch die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen auf den Terminen gewährleistet das DRK einen größtmöglichen Schutz für alle Blutspender, für die ehrenamtlichen und die hauptamtlichen Mitarbeiter. Auf allen angebotenen Terminen besteht eine unumgängliche Maskenpflicht.

Weitere Infos zum Hygienekonzept und ein Corona-FAQ stehen hier online: www.blutspendedienst-west.de/corona  Was passiert bei einer Blutspende? Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Erstspender können bis zum Alter von 68 Jahren Blut spenden. Das maximale Spenderalter für Mehrfachspender ist ein Alter von 75 Jahren (d.h. bis einen Tag vor dem 76. Geburtstag).
Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und der Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen nach der Spende Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Da der Imbiss nach der Blutspende zurzeit nicht stattfindet (Coronaschutzkonzept), gibt das Rote Kreuz zur Stärkung Lunchpakete aus.


Corona-Schutzimpfungen: Neue Termine für Erstimpfungen ab Mittwoch verfügbar

Düsseldorf/Duisburg, 21. Juni 2021 - Corona-Schutzimpfungen: Neue Termine für Erstimpfungen ab Mittwoch verfügbar   Düsseldorf, 21.06.21. – Obwohl die Impfpriorisierung im Land seit Anfang Juni allgemein aufgehoben ist, können auf Veranlassung des NRW-Gesundheitsministeriums (MAGS) ab dem kommenden Mittwoch, 23. Juni, folgende Personengruppen über die KV einen Impftermin in einem hiesigen Impfzentrum buchen:
·         Personen ab 60 Jahren
·         Personen ab 16 Jahren mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf nach einer SARS-CoV-2-Infektion - der Nachweis der entsprechenden Vorerkrankung erfolgt über eine formlose Bescheinigung des behandelnden Arztes, die zum Impfzentrum mitzubringen ist. Der Nachweis erfolgt nicht im Rahmen der Terminbuchung über die KV.

·         Beschäftigte in Krankenhäusern (sofern noch keine Impfung über den Arbeitgeber oder die Kommune erfolgt) sowie
·         Beschäftigte in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.  

Die Terminbuchungen sind über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein möglich - online über
https://termin.corona-impfung.nrw/home ab 7 Uhr oder telefonisch unter 0800 116 117 01 ab 8 Uhr. Das MAGS stellt im Rheinland hierfür zunächst gut 40.000 Impfdosen des Herstellers Biontech bereit.   Ergänzend zu den Impfzentren stehen Bürgerinnen und Bürgern die Praxen der niedergelassen Haus- und Fachärzte in Nordrhein zur Verfügung, die für eine Impfung gegen das Coronavirus ebenfalls kontaktiert werden können.

Seit Anfang April wurden in den Praxen im Rheinland bereits über 3,1 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus durchgeführt, in den hiesigen Impfzentren sind es seit Anfang des Jahres über 4,8 Millionen an durchgeführten Schutzimpfungen.   


40.000 Impfdosen des Herstellers Biontech bereit.  
Ergänzend zu den Impfzentren stehen Bürgerinnen und Bürgern die Praxen der niedergelassen Haus- und Fachärzte in Nordrhein zur Verfügung, die für eine Impfung gegen das Coronavirus ebenfalls kontaktiert werden können. Seit Anfang April wurden in den Praxen im Rheinland bereits über 3,1 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus durchgeführt, in den hiesigen Impfzentren sind es seit Anfang des Jahres über 4,8 Millionen an durchgeführten Schutzimpfungen.  


Thrombozyten-Spender gesucht – in nur 90 Minuten Leben retten

Duisburg, 21. Juni 2021 - Mit einem so geringen Zeitaufwand lassen sich bereits Menschenleben retten. Für Krebspatienten sind kleine Blutplättchen, die sogenannten Thrombozyten, überlebenswichtig. Daher ruft das Helios Klinikum Duisburg jeden dazu auf, Thrombozyten zu spenden. Freiwillige bekommen eine Aufwandsentschädigung. Menschen, die an Krebs oder Leukämie erkrankt sind, können häufig nicht genügend Thrombozyten nachbilden.

Gerade diese Blutplättchen aber sind für die Blutgerinnung von entscheidender Bedeutung und damit für die Patienten lebenswichtig. Die Betroffenen müssen dann immer wieder von außen mit den lebenswichtigen Thrombozyten versorgt werden. Gleiches gilt für Patienten nach großem Blutverlust etwa bei Unfällen oder Operationen. Wie in einer Blutbank, können die Plättchen ebenfalls von gesunden Menschen gespendet und dann für den Ernstfall für 4 Tage vorgehalten werden. So auch am Helios Klinikum Duisburg. Doch der Bedarf ist groß und deshalb werden immer wieder dringend freiwillige Spender gesucht.

Normalerweise werden die Thrombozyten direkt im Knochenmark gebildet und alle 7 bis 10 Tage vom Körper erneuert. Verletzen wir uns, heften sich die Zellen an die Gewebewand rund um die betroffene Stelle und geben Stoffe ab, die die Blutgerinnung fördern. So bildet sich ein pfropfartiger Thrombus – die Wunde wird verschlossen, die Blutung gestoppt. Gerade das erfolgt allerdings nicht bei Krebspatienten.  

Vorgehensweise
Die Thrombozytenspende erfolgt nur vormittags und dauert in der Regel nicht länger als 60 bis 120 Minuten. Da die Thrombozyten vom Blut getrennt werden, kommt es weder zu einem Blutverlust noch zu gesundheitlichen Nachteilen für den Spender. Nach dem für eine Spende üblichen Anmeldeablauf – Ausfüllen eines Fragebogens und kurzer ärztlicher Check-Up – wird dem Spender unter Zugabe eines gerinnungshemmenden Mittels Blut aus einer Vene in der Armbeuge entnommen. Das Blut fließt durch einen sogenannten „Zellseparator“, in dem durch Rotation die Thrombozyten und ca 450 ml Blutplasma vom restlichen Blut getrennt werden.
Alle übrigen Blutbestandteile werden dem Spender wieder zugeführt, das Verfahren ist besonders schonend. Das gesamte Entnahmesystem ist zudem als Einwegset konzipiert. Das schließt eine Übertragung von Infektionen zwischen zwei Spendern aus. Das Spenderblut wird u.a. auf Hepaitis und HIV untersucht, bevor die Plättchen letztlich zur Anwendung am Patienten freigegeben werden. Welcher Empfänger welche Spende bekommt, hängt dann von den individuellen Blutgruppenmerkmalen ab.  

Voraussetzungen für Spender
Im Prinzip kann jeder gesunde, erwachsene Mensch „Plättchenspender“ werden. Doch es gilt, ein paar Kriterien zu beachten: Spender müssen zwischen 18 und 60 Jahre alt, gesund und insgesamt in guter körperlicher Verfassung sein. Das Mindestgewicht liegt bei 50 Kilogramm. Wer Medikamente einnimmt, muss bei der ärztlichen Untersuchung abklären, ob es die Spende beeinträchtigt oder eventuell zu Wechselwirkungen mit dem Gerinnungshemmer kommen kann. Wichtig ist zudem, dass die Spender telefonisch gut erreichbar sind und möglichst recht kurzfristig zu einer vereinbarten Zeit vormittags zum Spenden kommen können.
Ob sie als Spender in Frage kommen wird in einem ersten Termin, bei dem sie und ihr Blut untersucht werden, festgestellt. Für ihre Spende erhalten sie selbstverständlich eine Aufwandsentschädigung.   Weitere Informationen und Terminvereinbarungen unter: Telefon: (0203) 546-28 21 (8 bis 15:30 Uhr) oder per E-Mail an thrombophorese.duisburg@helios-gesundheit.de  

Freiwilliger Spender

Drei Monate Klinik für Wirbelsäulenchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Nord

Duisburg, 18. Juni 2021 - In diesem Jahr hat das Evangelische Klinikum Niederrhein sein medizinisches Spektrum noch einmal erweitert: Die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Eslam Darwish hat am 1. April im Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord in Fahrn ihre Arbeit aufgenommen. Die Klinik bietet ihren Patientinnen und Patienten ein umfassendes Leistungsspektrum bei der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen - von der Diagnostik über verschiedene therapeutische Ansätze bis hin zur kompletten Nachbehandlung geschieht die Betreuung aus einer Hand und in einem Haus.

Zu den Behandlungsschwerpunkten der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie zählen zum Beispiel Bandscheibenvorfälle der Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule, Spinalkanalstenosen (Verengungen des Rückenmarkskanals), Tumore der Wirbelsäule, entzündliche Erkrankungen und Wirbelkörperbrüche. Eine besondere Expertise besteht in der Korrektur von Fehlbildungen. Dazu gehören Kyphosen und Skoliosen, also Verkrümmungen der Wirbelsäule, bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

In diesem Bereich verfügt die Klinik in Duisburg-Fahrn über ein Know-how, das nur an wenigen Zentren in Deutschland anzutreffen ist. In vielen Fällen führen bei Erkrankungen der Wirbelsäule konservative Therapiemethoden zum Erfolg. Ist eine Operation aber unumgänglich, nutzt die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie modernste computergestützte Verfahren einschließlich Neuronavigation für eine millimetergenaue Orientierung während des Eingriffs.

Operativer Schwerpunkt ist dabei die minimalinvasive und mikrochirurgische Behandlung von degenerativen Wirbelsäulenleiden sowie die komplexe primär- und Revisionschirurgie von Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Geleitet wird das erfahrene Team der Klinik von Dr. Eslam Darwish. Der Chefarzt hat seine neue Position mit klaren inhaltlichen Vorstellungen übernommen: „Gerade in Hinblick auf den medizinischen Fortschritt und den Wunsch nach Spitzenmedizin möchte ich auf aktuelle Veränderungen eingehen und neue Ideen zum Wohle der Patienten praxisnah umsetzen.“

 Besonderen Wert legt Dr. Darwish dabei auf die intensive Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten sowie den internen und externen Klinikkollegen. Eine Zusammenarbeit, die es ihm leicht machen soll „die Patienten aus der gesamten Region und darüber hinaus weiterhin optimal zu versorgen.“ Patienten können über die Rufnummer 0203/508-56701/56702 (Sekretariat der Klinik) Termine vereinbaren.

Dr. Eslam Darwish, Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie, Träger von Auszeichnungen der internationalen Fachgesellschaft EuroSpine und der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG)

Weltkontinenzwoche 2021 – Telefonaktion am 23. Juni um 15 Uhr

Hilfe bei Blasenschwäche und Stuhlinkontinenz

Duisburg, 17. Juni 2021 - Experten des Helios Klinikum Duisburg beantworten anlässlich der Weltkontinenzwoche in einer Telefonaktion Fragen rund um ein tabubehaftetes Thema   Rund acht Millionen Deutsche haben Schwierigkeiten, ihren Urin oder ihren Stuhl zu kontrollieren – ob schon als junge Frau nach einer Schwangerschaft oder später im Leben, wenn die Muskulatur schwächelt. Selbst Kinder können betroffen sein. Viele Patienten warten aber aus Schamgefühl mit dem Arztbesuch, bis sie es fast nicht mehr aushalten. Dabei könnten bereits einfache Übungen im heimischen Wohnzimmer oder schonende Eingriffe eine Menge bewirken.

Da viele Betrioffene aber nichts davon wissen, ist Aufklärung und Information ein wesentlicher Teil der Behandlungsstrategie. Aus diesem Grund bieten die ExpertInnen am Helios Klinikum Duisburg nun anlässlich der Welt-Kontinenz-Woche eine Telefonaktion zum Thema an. „Wir möchten Ängste abbauen und Betroffenen die Möglichkeit bieten, die Hürde des Erstkontaktes unkompliziert und schnell zu nehmen“, so Dr. Igor Milicevic, Oberarzt der Gynäkologie an der Helios St. Johannes Klinik und Experte für Urogynäkologie.

Er und drei weitere KollegInnen mit unterschiedlichen Schwerpunkten stehen am 23. Juni von 15 bis 16 Uhr telefonisch für Fragen zur Verfügung. Ursachen für Inkontinenz gibt es viele. Kleine Risse in der Beckenmuskulatur nach einer Schwangerschaft, erschlaffendes Gewebe im Alter oder Druck aus der Bauchhöhle können dafür sorgen, dass Blase und Darm nur noch schwer zu kontrollieren sind. Betroffen von Harninkontinenz sind hauptsächlich Frauen ab 50, aber auch jüngere, die gerade entbunden haben oder sprungintensiven Sport wie Trampolin oder Leichtathletik betreiben. Bei Männern tritt die Krankheit etwas seltener auf und dann zumeist als Begleiterscheinung einer operativen Prostataentfernung.

Stuhlinkontinenz wiederum ist insgesamt seltener und kann im Alter zum einen durch nachlassende Muskelkraft, aber auch im Zuge von anderen Erkrankungen wie einer chronischen Darmentzündungen oder eines Schlaganfalls auftreten. Auch bei Kindern kann es zu Kontinenzproblemen kommen, etwa wenn das Bettnässen auch im höheren Alter nicht in den Griff zu bekommen ist. Doch unabhängig von der Ursache, die Therapiemöglichkeiten sind vielfältig und können die Lebensqualität der Betroffenen oftmals deutlich erhöhen.  

Eckdaten zur Telefonaktion 23. Juni 2021 von 15 bis 16 Uhr
0203 546 2163 Dr. Igor Milicevic ist Oberarzt der Gynäkologie an der Helios St. Johannes Klinik. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt neben der Geburtshilfe insbesondere im Bereich der Urogynäkologie und Endoskopie. Denn besonders nach Schwangerschaften kann es bei Frauen zu Problemen mit der Kontinenz kommen.


0203 546 2164 Dr. med. Andreas Köhler ist Sektionsleiter der Coloproktologie an der Helios St. Johannes Klinik. Zu seinen besonderen Schwerpunkten gehören unter anderem die schonende Therapie bei Hämorrhoiden, Tumoren aber besonders auch bei Stuhlinkontinenz. Seine Abteilung ist zertifiziert als Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft.


0203 546 2156 Johanna Elisabeth Bremer ist Oberärztin und Urotherapeutin der Abteilung für Kindernephro- und urologie (KiNU) an der Helios St. Johannes Klinik. Sie ist spezialisiert auf die Behandlung von Blasen- und Nierenerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.


0203 546 2157 Dr. med. Achim Rose ist leitender Oberarzt der Urologie an der Helios Marien Klinik und Sektionsleiter Kontinenz und Neurourlogie, also spezialisiert auf die Versorgung von Patienten mit Harninkoninenz.  

Die World Continence Week oder Welt-Kontinenz-Woche ist eine jährliche Initiative, die vom Weltverband der Inkontinenzpatienten WFIP gemeinsam mit der International Continence Society ICS ins Leben gerufen wurde, um das Bewusstsein für die dahinterliegenden Erkrankungen zu schärfen.

 

- Kinder und EM: „Nach dem Spiel: TV ausschalten und raus, auf den Platz!“
- Digitaler Geburtsvorbereitungskurs der Helios St. Johannes Klinik Duisburg  

 Köln/Duisburg, 15. Juni 2021 - Mangelnde Bewegung gefährdet die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und verursacht langfristig unter anderem kardiovaskuläre Erkrankungen, Übergewicht und Diabetes Mellitus Typ II. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ e.V.) gibt Tipps, wie Familien zu einem bewegten Lebensstil kommen können. Die EM kann dabei helfen.


„Geschlossene Spielplätze, Homeschooling, Ausfall von Sportunterricht und Freizeitsport, statt dessen stundenlanges Sitzen vor Bildschirmgeräten und daraus resultierend geringer Energieumsatz: die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben dazu geführt, dass sich Kinder und Jugendliche in den letzten Monaten noch weniger im Alltag bewegt haben als ohnehin schon. Wir sehen in unseren Praxen, dass ihre motorische Leistungsfähigkeit während der Pandemie noch einmal abgenommen hat, viele haben Übergewicht entwickelt. Es ist höchste Zeit, wieder aktiv zu werden“, so BVKJ-Bundespressesprecherin Dr. Tanja Brunnert und rät Eltern, die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen für die Fußball EM mit in die Familie zu nehmen und sie zu Sport und Bewegung zu motivieren.

Warum Bewegung so wichtig ist „Fußball nimmt in der Lebenswelt vieler Kinder und Jugendlicher einen hohen Stellenwert ein und sie freuen sich auf die Spiele. Doch davor und danach sollten Sie ihnen auch zeigen, wie lohnend und schön es ist, selber Sport zu treiben und sich zu bewegen.

Regelmäßige Bewegung und Sport beugen nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Haltungsschäden vor, sie stärken auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, schulen das räumliche Denken, die Entwicklung der Sinne und unterstützen soziale Kompetenzen.   Wie oft, wie lange? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass Kinder täglich mindestens eine Stunde bei moderater bis starker Intensität aktiv sind, das Herz also schneller schlägt und man außer Atem gerät. Wichtig ist also, dass Sie Ihren Kindern jeden Tag mindestens eine Bewegungseinheit anbieten.    
Das Wichtigste: Seien Sie Vorbild! Ihr Kind lernt von Ihnen. Gestalten Sie daher gemeinsame Zeit mit Bewegung: Joggen, Wandern, Radeln, Schwimmen, Kicken auf dem Bolzplatz.   Bewegungsanreize im Alltag einbauen Schon für Kleinkinder bieten die Vereine bereits organisierte Bewegungsprogramme wie Kleinkindturnen an. Zusätzlich können Sie Ihre Wohnung bewegungsfreundlich gestalten. Kartons, Kisten und Kissen schaffen vielfältige Bewegungsanlässe.

Für ältere Kinder: suchen Sie gemeinsam nach organisierten Sportprogrammen, die ihnen Spaß machen, und nach interessanten Spielplätzen und Parks in Ihrer Umgebung. Erinnern Sie sich an Ihre eigene Jugend zurück: Gummitwist und Hinkelkästchen können auch heute noch Kinder begeistern. Planen Sie, wann immer möglich, Wegstrecken zu Fuß ein – auch den Weg zur Kita und zur Schule sollten die Kinder zu Fuß zurücklegen. Wer sich früh an das Zufußgehen oder Fahrradfahren gewöhnt, für den ist es auch später selbstverständlich.“  


Digitaler Geburtsvorbereitungskurs der Helios St. Johannes Klinik Duisburg  
Der Geburtsvorbereitungskurs der Helios St. Johannes Klinik findet aufgrund der aktuellen Lage als Online-Angebot statt. Der nächste Termin ist am Samstag und Sonntag, 19. und 20. Juni 2021 von 10 bis 14 Uhr. Das bewährte Konzept bleibt auch in der digitalen Variante erhalten: Das Hebammen-Team bietet eine ganzheitliche Geburtsvorbereitung, die eine individuelle, auf die Bedürfnisse jeder Frau bzw. Familie angepasste Planung und Beratung umfasst.

Alle Umstände – etwa die familiäre und berufliche Situation, erstes oder ein weiteres Kind – und ganz besonders die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmer finden Berücksichtigung. Ein besonderer Fokus liegt auf Abläufen und Fragen im Zusammenhang einer Entbindung in Zeiten von Corona.   Eine Anmeldung unter Telefon (0203) 546-2618 oder per Mail an katja.frind@helios-gesundheit.de ist erforderlich. Die Zugangsdaten werden nach erfolgter Anmeldung per E-Mail zugesandt.

 

 

Probebetrieb für digitalen Impfpass startet in nordrheinischen Impfzentren 

 Düsseldorf/Duisburg, 11. Juni 2021 - Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein geht zusammen mit den für die Impfzentren zuständigen Kreisen und Kommunen in die Generalprobe für den digitalen Impfpass: Die Plattform der zuständigen Unternehmen IBM/UBIRCH, über die die E-Zertifikate mit QR-Code generiert werden können, steht nun zur Verfügung. Heute beginnt der Probebetrieb in den ersten der insgesamt 28 Impfzentren in Nordrhein, um die Stabilität und Performance der Plattform zu testen.
Außerdem soll der u.a. durch das Ausdrucken der Zertifikate geänderte Ablauf in den Impfzentren im Echtbetrieb simuliert werden. Die hierbei gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse werden dafür genutzt, um direkt Anpassungen und Optimierungen für die nächsten in den Probebetrieb gehenden Impfzentren vornehmen zu können.  

Ziel ist es, dass bis Ende Juni alle nordrheinischen Impfzentren ihre Probeläufe erfolgreich absolviert haben, sodass sie gemeinsam - ebenfalls Ende Juni - in den Echtbetrieb starten können. Ein wichtiger Hinweis für Geimpfte: Die im Probebetrieb erstellten Zertifikate für den digitalen Impfpass sind gültig und können direkt mitgenommen werden.  

Alle diejenigen, die im Impfzentrum bereits ihre Zweitimpfung erhalten und ihren Termin über die KV Nordrhein entweder online oder telefonisch über die 116 117 gebucht haben, bekommen ihr E-Zertifikat automatisch in den nächsten Wochen per Post zugeschickt. Dies gilt auch für die Personen, die über die Kommunen gebucht haben, soweit der KV Nordrhein hierfür die Adressen vorliegen.

Über den darinstehenden QR-Code können die Daten in die dafür vorgesehenen Apps wie „CovPass“ oder die Corona-Warn-App hochgeladen werden. Für alle anderen Personen, die zum Beispiel durch mobile Ärzteteams in Pflegeeinrichtungen oder in Krankenhäusern geimpft wurden, können die QR-Codes in den Apotheken und voraussichtlich ab Ende Juni auch in den Arztpraxen erstellt werden.  


Ab sofort wieder möglich Individuelle Kreißsaalführungen an der Helios St. Anna Klinik
An der Helios St. Anna Klinik Duisburg sind ab sofort wieder individuelle Kreißsaalführungen möglich. Die Hebammen informieren dabei zu den Abläufen und zeigen den werdenden Eltern die Kreißsäle sowie die Wochenstation mit Patienten-, Familien- und Kinderzimmern. Darüber hinaus stehen auch Ärzte des Geburtshilfe-Teams für allgemeine Fragen zu Schwangerschaft und Geburt sowie persönliche Fragen zur Verfügung.
Es gelten die allgemein üblichen Regeln: getestet (Schnelltest, max. 24 Stunden alt), vollständig geimpft oder genesen; das Tragen eines Mund-Nassen-Schutzes sowie die Händedesinfektion entsprechend der Hinweisschilder. Um eine telefonische Terminvereinbarung wird gebeten: (0203) 755-1254  

Ein Teil des geburtshilflichen Teams der Helios St. Anna Klinik Duisburg.

 

Jeder zweite NRW-Bürger nun erst-geimpft

Quote der Erstimpfungen gegen das Coronavirus im Land erreicht 50 Prozent.
Düsseldorf/Duisburg, 11. Juni 2021 - Am heutigen Freitag hat das Impfgeschehen gegen das Coronavirus in NRW die bedeutende Marke von 50 Prozent bei den Erstimpfungen erreicht. Dies bedeutet, dass die Hälfte der Menschen im größten Bundesland den ersten Schritt zur Immunisierung erfolgreich getan hat. Auch der Anteil der Zweitimpfungen – und damit des vorerst abgeschlossenen Impfturnus – ist positiv. Hier liegt die Quote bei rund 25 Prozent, also ist etwa jede(r) vierte Bürger(in) in NRW bereits durchgeimpft.  

„Ich freue mich sehr über diese Zahlen und hoffe, dass wir das Impftempo im Land weiter hochhalten können. Die Impfmotivation in der Bevölkerung ist da, jetzt muss sie auch mit ausreichend und flächendeckend vorhandenen Impfstoffen bedient werden. Wir hoffen, dass die vom Bund für die Zeit ab Mitte/Ende Juni angekündigte größeren Mengen an Impfstoffen tatsächlich eingehalten werden können – das gilt für die Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, für die Impfzentren sowie für die impfenden Betriebsärztinnen und Betriebsärzte“, kommentierte Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, die jüngsten Zahlen. 

Eine Störchin fürs St. Anna Überlebensgroße Figur begrüßt Neugeborene

Duisburg, 10. Juni 2021 - Seit Dienstagabend werden Neugeborene und ihre frisch gebackenen Eltern in der Helios St. Anna Klinik Duisburg von einer 2,10 Meter großen Störchin begrüßt. Mit dem Schnabel trägt sie eine Tafel, auf der die stolzen Mütter und Väter ab sofort die Vornamen ihrer Kinder vermerken lassen können.
„Wir wollten keinen ‚Storch von der Stange‘, sondern eine Figur, die in Optik und Größe in unsere neue Haupteingangshalle passt und die allen Besucherinnen und Besuchern, vor allem aber den frischgebackenen Eltern, Freude bringt“, erläutert Stefanie Bertsch, die leitende Hebamme. „Und wir wollten keinen Storch, sondern eine Störchin, was an den schön geschwungenen Wimpern zu erkennen ist. Das passt besser zur Natur der Dinge“, ergänzt Melanie Gaarz, die leitende Oberärztin, augenzwinkernd.  

Die Liebe zum Detail, für die das Geburtshilfe-Team rund um Chefarzt Dr. med. Martin Rüsch bekannt ist, spiegelte sich dann auch in der grafischen Vorlage wieder. Nach einem Partner für die Realisierung musste nicht lange gesucht werden: Das Team um Bernd Schaath, Betriebsleiter der Tischlerei des Diakoniewerks Duisburg, hatte 2017 bereits das blau-weiß gestreifte Geburtenzebra „Ennatz“ für die Helios St. Johannes Klinik gefertigt. Rund vier Tage benötigten die Tischler, um die von Helios gelieferte Grafik-Vorlage in eine überlebensgroße Störchin zu verwandeln.

„Dank moderner Computertechnik können wir individuelle Entwürfe zu 100% als Holzfigur anfertigen. Die Farbe haben wir dann in echter Handarbeit aufgetragen“, erklärt Schaath. Die Werkstatt der Tischlerei ist Teil des Qualifizierungszentrums im Diakoniewerk Duisburg mit verschiedenen Ausbildungs-, Umschulungs- und Arbeitsangeboten, auch in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Duisburg.  

Klinikgeschäftsführerin Claudia Meßthaler (r.) und das Team der Geburtshilfe freuen sich über die Störchin, die von (v.l.n.r.) Tischlermeister Bernd Schaath, Andreas Weber und Till Wiedig gefertigt wurde.    

 

Großprojekt auf der Zielgraden: Helios Klinik zieht Ende Juni in Neubau um

Duisburg, 8. Juni 2021 - Aufgrund zahlreicher Wasserschäden musste das Helios Klinikum Duisburg den für Januar geplanten Umzug in den Neubau am Standort St. Johannes um mehrere Monate schieben. Nun scheint aber ein helles Licht am Ende des „trockengelegten“ Tunnels: In der letzten Juniwoche werden die ersten Kisten und Teams ins neue Gebäude wechseln.

 

Thilo Semisch ist die Erleichterung, aber auch die Erschöpfung der letzten Monate anzumerken: „Ich kann im wahrsten Sinne des Wortes kein Wasser mehr sehen“, gibt der Projektleiter der Baustelle an der Helios St. Johannes Klinik offen zu und schwankt dabei zwischen Lächeln und Grimasse. Vom kühlen Nass gab es hier seit Januar reichlich, nicht nur aus den Wolken, sondern auch dort, wo es nun gar nicht hingehört: Im Inneren des riesigen Klinikneubaus an der Dieselstraße.

Aussenansicht vom Parkhaus

Aufgrund mehrerer Wasserschäden verzögerte sich der für Anfang des Jahres schon geplante Umzug um ein gutes halbes Jahr, ganze Etagen brauchten neue Böden, schwere Medizintechnik musste wieder abgebaut werden. Für alle Beteiligten des Projektes ein Kraftakt und ein Geduldsspiel, auch für Klinikgeschäftsführer Birger Meßthaler: „Es war schon schwer, jeden Tag vom Parkhaus aus am Neubau vorbei ins Büro zu gehen, wohlwissend, dass es noch dauern wird, bis wir dieses tolle Gebäude endlich nutzen können.“

Doch jetzt ist der Umzug zum Greifen nah und die Logistik für das Großprojekt läuft bereits an: In gut drei Wochen ab dem 28. Juni soll der Neubau innerhalb von rund vier Tagen in Betrieb gehen. Die Kisten werden bereits gepackt, das Umzugshandbuch gibt auf rund 15 Seiten Anleitung, welche Dinge wie transportiert werden, denn im laufenden Betrieb eine Klinik umzuziehen, ist extrem anspruchsvoll. Vor allem der Umzug der Patienten, unter anderem von der Intensivstation, muss akribisch geplant werden.

Eingang Cafeteria Hannes in Anlehnung an Kliniknamen

Während ein Team die alte Intensivstation betreut, bereitet ein zweites die neue Station vor. Dann verlegen speziell geschulte Logistikmitarbeiter unter Begleitung von medizinischem Personal nach und nach die Patienten. Rund eine Stunde dauert das in Summe pro Patient, wenn er auf Beatmung und weitere Medizintechnik angewiesen ist. Bei Patienten auf den Normalstationen ist es etwas einfacher, sie werden im Bett, mit dem Rollstuhl oder, wer möchte, zu Fuß in den Neubau gebracht. Auch für Möbel, Medikamente oder Computer gibt es spezielle Regelungen.

Das 120 Millionen Euro teure Gebäude am Standort St. Johannes hat hier zum Glück einen entscheidenden Vorteil: Über eine Magistrale sind beide Teile – alt und neu – miteinander verbunden, so dass das Wetter als möglicher Störfaktor keine Rolle spielt. Wie aber behält man bei so vielen Beteiligten, Gegenständen und Räumen den Überblick.

 „Unsere wichtigsten Werkzeuge beim Umzug sind Helfer, Kartons und Etiketten. Die Kisten und anderes wird in verschiedenen Farben gekennzeichnet, damit wirklich jeder weiß, wo was hingehört und es kein Chaos gibt“, lächelt Caroline Korioth, Pflegedirektorin und Hauptverantwortliche für diese logistische Herausforderung. Sie weiß, wovon sie spricht, denn 2017 zog sie bereits mit dem zweiten HKD-Standort, der Helios Marien Klinik, vom Altbestand in einen Neubau um.

Auch wenn das St. Johannes noch einmal deutlich größer und die Aktion und erforderliche Planung entsprechend umfangreicher ist, die Vorfreude ist riesig: „Moderne Räume, frische helle Farben, kurze Wege – ich spreche glaube ich für alle Mitarbeiter, wenn ich sage, dass wir es kaum erwarten können.“
Und auch im Altbestand werden die Karten noch einmal neu gemischt. Denn die Kinderklinik, sowie die Geburtshilfe und die Dermatologie verbleiben dort, ziehen aber zum Teil in bereits sanierte Bereiche um. Der leergezogene Teil des Altbaus wird dann in den kommenden Jahren aufwändig saniert, bis irgendwann das gesamte Klinikum modernisiert ist.

 

Neubau der Helios St. Johannes Klinik in Alt-Hamborn

Nach nunmehr fünf Jahren Bauzeit finden in den fertiggestellten Baukörpern rund 400 Betten auf fünf Etagen Platz. Im neuen Erdgeschoss sind alle somatischen Ambulanzen sowie diagnostischen Bereiche angesiedelt, damit es keinen Querverkehr mit den ruhebedürftigeren Stationen gibt. Neben zahlreichen Fachabteilungen, der Notaufnahme, der Patientenaufnahme und bis zu sieben Operationssälen, werden auch die Radiologie, die Wahlleistungsbereiche, die Haustechnik sowie die Pathologie im Neubau untergebracht.

Einige Abteilungen wie die Kinderklinik, die Dermatologie und die Geburtshilfe verbleiben im bald sanierten Altbau. Zudem ist für den Innenhof noch ein Patientengarten mit Kinderspielplatz geplant. Schon 2014 war am St. Johannes ein Parkhaus errichtet worden, das jetzt nach dem Ende der Bauarbeiten unmittelbar neben dem neuen Haupteingang mit der neuen Adresse Dieselstraße 185 liegen wird. Die Klinik hat dann sogar eine eigene Bushaltestelle, um Patienten und Angehörigen die Anreise zu erleichtern.

 


Zum Welthirntag: Aktuelle Entwicklungen in der Hirntumortherapie

Duisburg, 5. Juni 2021 - Die Deutsche Hirntumorhilfe ruft seit mehr als 20 Jahren jährlich zum bundesweiten Welthirntumortag auf. Aus diesem Anlass lädt die Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg in Kooperation mit der Deutschen Hirntumorhilfe am Dienstag, den 8. Juni um 16 Uhr, interessierte Patienten, Angehörige und niedergelassene Kollegen, die neuroonkologische Patienten betreuen, zu einer digitalen Informationsveranstaltung mit dem Themenschwerpunkt „Aktuelle Entwicklungen in der Hirntumortherapie“ ein.

Die Diagnose Hirntumor kann das Leben auf den Kopf stellen. Unter den ca. 150 verschiedenen Tumorarten werden sowohl gut- als auch bösartige Geschwülste zusammengefasst. Den Initiatoren des Welthirntumortages ist es ein wichtiges Anliegen, die Erkrankung und die neuen Entwicklungen in der Therapie der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 7.000 Menschen an einem bösartigen Hirntumor. Zudem steigt auch die Anzahl der Patienten mit Hirnmetastasen, die sich infolge von Lungenkrebs, Brustkrebs oder anderen Krebsleiden entwickeln.

Die komplexe Behandlung der betroffenen Patienten wird in der Neurochirurgie unter Einbeziehung weiterer Fachdisziplinen des Neurozentrums der Sana Kliniken durchgeführt. Da aufgrund der Corona-Vorgaben zurzeit keine persönliche Teilnahme in der Klinik möglich ist, wird die Informationsveranstaltung in Form eines Microsoft Team Webinars durchgeführt.

Ab 16 Uhr wird Prof. Dr. Martin Scholz (Sana-Foto), Chefarzt der Neurochirurgie in den Sana Kliniken Duisburg, über die aktuellen Entwicklungen in der Hirntumortherapie informieren, anschließend können online Fragen gestellt werden.

 


„Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“ - Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Evangelischen Klinikum Niederrhein erhält Zertifizierung

Duisburg, 4. Juni 2021 - Mit einem breiten Behandlungsspektrum, der umfassenden Erfahrung des medizinischen Personals und modernsten, schonenden Operationstechniken zählt die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Evangelischen Klinikum Niederrhein zu den leistungsstärksten Einrichtungen ihrer Art in der Region. Dem hat jetzt die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) Rechnung getragen und die Klinik mit ihren beiden Standorten Evangelisches Krankenhaus Duisburg-Nord und Evangelisches Krankenhaus Dinslaken als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert.

Damit würdigt die DGAV die besondere Expertise des Teams um Chefarzt Prof. Dr. Daniel Vallböhmer bei der Diagnostik und Therapie von Bauchwandbrüchen (sog. Hernien), deren häufigste und bekannteste Form die sogenannten Leistenbrüche sind. In der Tat leidet etwa jeder vierte Mann mindestens einmal in seinem Leben an einem Leistenbruch. In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Evangelischen Klinikum Niederrhein werden Patienten mit Bauchwandbrüchen mit den neuesten Verfahren der offenen und minimal-invasiven Chirurgie operiert. Die Zertifizierung gilt zunächst bis zum Jahr 2024 und belegt unter anderem, dass die Chirurgen der Klinik jährlich mehr als 300 Hernienoperationen durchführen und einen hohen Qualitätsnachweis mit geringster Komplikationsrate haben.


Kostenfreies WLAN an Helios St. Anna Klinik Duisburg und Helios Klinik Duisburg-Homberg  

Duisburg, 3. Juni 2021 - Ab sofort haben Patienten und Besucher kostenfreies WLAN an der Helios St. Anna Klinik Duisburg und der Helios Klinik Duisburg-Homberg. Während des Klinikaufenthaltes stehen ihnen somit die gewohnten Kommunikations- und Informationskanäle ohne Einschränkungen zur Verfügung.

Wo bislang ein Voucher gelöst und entsprechende Zugangsdaten eingegeben werden mussten, erfolgt der Zugang zum Netzwerk jetzt unkompliziert und selbstständig.

„Die Umrüstung auf kostenfreies WLAN für alle ist ein konsequenter und zeitgemäßer Schritt, mit dem wir uns dem veränderten Nutzungsverhalten unserer Patienten und ihrer Angehörigen anpassen“, erklärt Klinikgeschäftsführerin Claudia Meßthaler. 


Brustkrebszentrum am BETHESDA Krankenhaus erhält ReZertifizierung bis 2024

Mehr als 300 Operationen pro Jahr bei neu an Brustkrebs erkrankten Patientinnen, über 500 Brustoperationen insgesamt - das Brustkrebszentrum am BETHESDA Krankenhaus Duisburg zählt zu den 20 größten Einrichtungen seiner Art in Nordrhein-Westfalen.

Duisburg, 28. Mai 2021 - Diese langjährige Kompetenz des Hochfelder Krankenhauses in der Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Brustkrebserkrankungen ist jetzt einmal mehr bestätigt worden: Nach einem aufwändigen Bewertungsverfahren hat die Ärztekammer Westfalen-Lippe das Brustkrebszentrum des BETHESDA rezertifiziert. Dabei knüpft die Kammer die Erteilung des Zertifikats an strenge Bedingungen. So muss etwa jeder Operateur nachweisen, mindestens 100 Primärfälle von Brustkarzinomen jährlich zu operieren. Außerdem muss das Zentrum über ein Qualitätsmanagementsystem verfügen, das den Anforderungen des Landes NRW entspricht.

Die erste Zertifizierung dieser Art erhielt das Brustkrebszentrum am BETHESDA Krankenhaus bereits 2007. Die Re-Zertifizierung ist drei Jahre lang, bis 2024, gültig. Das Brustkrebszentrum am BETHESDA Krankenhaus wird geleitet von Dr. med. Katja Engellandt und ist Teil der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie und Senologie (Chefarzt: Dr. med. Harald Krentel). Dr. Engellandts Team besteht aus hochqualifizierten Medizinern, die sich ausschließlich auf die Diagnose und Therapie von Brusterkrankungen spezialisiert haben.

Unterstützt wird das Zentrum darüber hinaus durch alle notwendigen Fachabteilungen des BETHESDA Krankenhauses (z.B. Radiologie, Nuklearmedizin, aber auch Psychoonkologie zur seelischen Betreuung der Patienten) und arbeitet mit ihnen Hand in Hand. Und das mit überzeugendem Erfolg: Über 70 Prozent der Brustkrebspatientinnen werden mittlerweile dauerhaft geheilt.

Vl.: Dr. Katja Engellandt (Leiterin Brustkrebszentrum), Dr. Harald Krentel (Chefarzt Klinik für Frauenheilkunde), Dr. Sabine Fronzek-König (Leitende Oberärztin/Koordinatorin), Martina Bergmann (Qualitätsmanagement) - Foto: Evangelisches Klinikum Niederrhein

 

 Ende des generellen Besuchsverbotes

 Helios Kliniken lassen Besucher nach 3G-Regel wieder zu  

Duisburg, 27. Mai 2021 - Seit Ende Oktober 2020 galt an den Helios Kliniken in Duisburg ein generelles Besuchsverbot, das Krankenbesuche nur in bestimmten Ausnahmen ermöglichte. Aufgrund der sich zunehmend entspannenden Lage sind Besuche von Angehörigen nun unter bestimmten Bedingungen wieder möglich. Zum einen gilt die 3G-Regel: Besucher müssen vorweisen, dass sie entweder negativ getestet, geimpft oder genesen sind.

Zum anderen gilt, wie auch schon in der Zeit vor der zweiten Welle, das 1:1:1-Prinzip: Jeder Patient darf pro Tag für eine Stunde einen Besucher empfangen. Außerdem ist die namentliche Registrierung und das Ausfüllen eines Screening-Bogens (idealerweise über den digitalen Besucher-Check-in, ansonsten in Papierform) notwendig. Weiterhin gelten auch die aktuellen Hygieneregeln: Händedesinfektion bei Betreten und Verlassen von Krankenhaus und Patientenzimmer, 1,5 Meter Mindestabstand zu anderen Personen, auf dem gesamten Klinikgelände ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu tragen.  

 Besuchszeiten an den vier Akut-Standorten (St. Johannes Klinik, Helios Klinik Duisburg-Homberg, Marien Klinik und St. Anna) sind wochentags von 14-18 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11-18 Uhr. An der Rhein Klinik (geriatrische Rehabilitation) sind Besuche täglich von 8-18 Uhr möglich.  
Die 3G-Regel im Detail:
·         Getestete müssen ein negatives Schnelltest-Ergebnis von einer offiziellen Teststelle vorweisen. Der Test darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Außerdem ist ein amtliches Ausweisdokument mitzuführen.
·         Geimpfte müssen ihren Impfausweis oder ein ähnliches Dokument vorweisen, aus dem hervorgeht, dass die vollständige Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Vollständig bedeutet: Es muss auch die zweite Dosis verabreicht worden sein, wenn für einen Impfstoff zwei Dosen vorgesehen sind (z. B. bei Biontech, Moderna und Astrazeneca).
·         Genesene müssen ein positives PCR-Testergebnis vorweisen, das mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist. Nach dem Ablauf von sechs Monaten verfällt jedoch ihr Status als Genesener, das heißt, sie brauchen ab diesem Zeitpunkt wieder ein negatives Schnelltestergebnis oder eine Impfung.
·         Genesene Geimpfte gelten schon nach der ersten Impfung als vollständig geimpft. Als Nachweis benötigen sie ein positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage alt sein muss, aber auch älter als sechs Monate sein darf. Außerdem benötigen sie einen Impfausweis oder ein ähnliches Dokument, aus dem hervorgeht, dass sie vor mehr als zwei Wochen einmal geimpft wurden.    

 Plakate informieren zu den neuen Besuchsregelungen an den Helios Kliniken in Duisburg.


 

 „Verlässlichkeit sieht anders aus“  

Kassenärztlichen Vereinigung zu den Impfstoffmengen für die nordrheinischen Praxen
Düsseldorf/Duisburg, 26. Mai 2021 - Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein: „Wir müssen gerade leider immer wieder erleben, dass bei unseren Ärztinnen und Ärzten deutlich weniger Impfstoff ankommt als angekündigt wurde. Das ist nicht nur ärgerlich für die Praxen, es ist für sie wie auch für das gesamte Impfgeschehen ein verheerendes Signal. Unsere Praxen in Nordrhein sind seit April im Dauereinsatz, um ihren Patientinnen und Patienten ein Impfangebot zu machen – seit ein paar Wochen wird dieser Einsatz aber zusätzlich dadurch erschwert, dass bereits vereinbarte Termine wieder abgesagt werden müssen. Stellenweise können nur mit Mühe und Not Zweittermine eingehalten werden.  

So wird es leider nichts mit dem Impfturbo, den die Politik Ende Mai/Anfang Juni starten wollte. An unseren nordrheinischen Arztpraxen liegt es nicht. Sie wollen impfen, können aber nicht. Ohne verlässliche Zulieferungen kann auch in der Wirtschaft kein Unternehmen und kein Betrieb seine Arbeit machen. Bisher steigt die Zahl der Praxen, die sich an der Impfkampagne beteiligen, zwar weiter an: Wir liegen in Nordrhein mittlerweile bei fast 5.400 impfenden Praxen.

Wir haben aber die große Sorge, dass unsere niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte anfangen aus der Kampagne auszusteigen, wenn es bei den Impfstoffmengen und -bestellungen weiterhin keine Verlässlichkeit gibt. Das wäre aus unserer Sicht fatal und könnte schwerwiegende Folgen haben. Daher appellieren wir ausdrücklich, dass Zusagen auch eingehalten werden müssen!  
Verlässlichkeit sieht anders aus, und die brauchen die Artpraxen in Nordrhein unbedingt – nur so kann das von der Politik ausgerufene Ziel, bis Ende des Sommers die Bevölkerung durchgeimpft zu haben, auch eingehalten werden.“  

Eine besondere Form der Anerkennung in Corona-Zeiten

Eine besondere Form der Anerkennung in Corona-Zeiten
Duisburg, 20. Mai 2021 - Die Duisburger Intensivstationen des Evangelischen Klinikum Niederrhein und des BETHESDA Krankenhauses erhalten Spenden der Sparkasse Duisburg Auch die Intensivstationen des Evangelischen Klinikum Niederrhein und des BETHESDA Krankenhauses sind seit mehr als einem Jahr von der Corona Pandemie betroffen.

Die Mitarbeiter der Intensivstationen arbeiten unter enormem Druck und sind täglich unermüdlich im Einsatz. Viele von ihnen sind dabei bis an ihre Belastungsgrenze gegangen. Daher ist es umso schöner, dass die Sparkasse Duisburg ihre Anerkennung für diesen Einsatz zeigt. Sie spendete jeder Duisburger Intensivstation des Evangelischen Klinikum Niederrhein und des BETHESDA Krankenhauses 1000 Euro. Die Sparkasse Duisburg bedankt sich damit für den täglichen Einsatz der Mitarbeiter auf den Intensivstationen.

 Da die Spenden frei eingesetzt werden können, hatten einige Mitarbeiter schon genaue Vorstellungen wie zum Beispiel Shopping Touren, Team Events oder einen Tag mit der Familie im Zoo nach der Pandemie. Wie das Geld letztendlich genutzt wird, bleibt aber jedem Mitarbeiter selbst überlassen. „Wir sind sehr dankbar, dass die Sparkasse Duisburg den Einsatz der Intensivstationen anerkennt und den Mitarbeitern eine große Freude bereitet“, sagt die Pflegedirektorin Heike Lütfring. Die Leitungen der jeweiligen Intensivstationen nahmen die Spenden strahlend entgegen – und die Freude darüber war bei allen Beteiligten verständlicherweise groß. Alle bedanken sich daher herzlich bei der Sparkasse Duisburg für die schöne Form der Anerkennung.

Die Leitungen der Duisburger Intensivstationen des Verbundes freuen sich über die Zuwendung der Sparkasse Duisburg und sagen Danke. Quelle: Evangelisches Klinikum Niederrhein


 „Kurze Wege zum neuen, langen Leben“

Spurensuche bei jungem Patienten: Ärzteteams am Helios Klinikum Duisburg entdecken seltene lebensgefährliche Fistel  

Duisburg, 16. Mai 2021 - „Es waren schon dramatische Momente“, sagt Dr. Norbert Hennes, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie am Helios Klinikum Duisburg, und drückt dabei erleichtert die Schulter von Patient G. Wir nennen ihn G wie Glück, denn genau das hat er letztlich gehabt. Und ein Ärzteteam, dass fächerübergreifen für die richtige Diagnose und Therapie Hand in Hand arbeitet. Dabei spielt auch ein Chirurgendaumen auf einer Schlagader eine entscheidende Rolle.  

Mittlerweile kann G. beim Rückblick auf die letzten Wochen sogar schon wieder ein bisschen lächeln, doch er hat Zeit gebraucht, um das alles zu verarbeiten. Nach einer Reha-Maßnahme ist er nun im wahren Sinn des Wortes wieder auf den Beinen. Davor aber lag eine Zeit zwischen Angst und Ungewissheit, mehrmals sogar zwischen Leben und Tod. Doch beginnen wir von vorn: Kurz vor Weihnachten im letzten Jahr bemerkt G. Blut im Stuhl und nach einigem Hin und Her kommt er schließlich in die Helios St. Johannes Klinik.


„So etwas ist mir in meiner langjährigen Berufspraxis noch nicht untergekommen“, erinnert sich Allgemeinchirurg Dr. Norbert Hennes, denn zu Beginn stehen die Mediziner bei G. vor einem Rätsel: Der erste Check bei einer vorsorglichen Magenspiegelung lässt kaum etwas erkennen, weil sich auch im Magen schon Blut befindet. Die im Dickdarm entstandenen Blutungen werden zunächst operativ gestoppt und versorgt, treten aber später, nachdem der Patient bereits wieder kurz zuhause ist, erneut auf. G. kehrt zurück ins Krankenhaus.

Woher aber kommt immer wieder das ganze Blut?
Die Ärzte wälzen Fachliteratur und tauschen sich in Windeseile auch mit den Gastroenterologen und den Radiologen aus, denn der Zustand von G. verschlechtert sich rapide. Schließlich muss er wieder in den OP. „Mir stockte im OP-Saal förmlich der Atem, als ich ihn erneut untersuchte, den Darm abtastete und feststellte, dass es an einer ganz anderen, ungewöhnlichen Stelle im Darm heftig blutete“, erinnert sich Dr. Hennes. „Wir riefen sofort den Gefäßchirurgen, denn offensichtlich war die Hauptschlagader in irgendeiner Weise beteiligt. Das Blut pulsierte förmlich in G.s Darm hinein und ich stand mit einem Finger auf der Stelle da, um den Blutfluss zu stoppen, bis der Kollege endlich in den Saal gerannt kam.“


Ohne langes Überlegen operieren sie zusammen weiter. „Nur so konnten wir schließlich die Ursache ausfindig machen und entsprechend versorgen. Sonst hätte es wahrscheinlich kein glückliches Ende gegeben.“ Denn in G. Körper hat sich etwas entwickelt, das dort nicht hingehört: eine aortoduodenale Fistel. Laienhaft ausgedrückt entsteht dabei durch Verwachsungen eine Verbindung zwischen Hauptschlagader und Darm, so dass nach und nach immer mehr Blut in den Verdauungstrakt gelangt. Eine lebensgefährliche Erkrankung, die eigentlich fast ausschließlich bei Patienten über 60 Jahre auftritt und meist tödlich endet. G. ist aber noch keine 30.


Wie sich später herausstellt handelte es sich offensichtlich um eine Spätfolge einer Bestrahlung im frühen Kindesalter. Norbert Hennes kennt die Fistel-Erkrankung grundsätzlich und hat dabei vor allem die tödlichen Verläufe im Kopf. Denn 90 Prozent der Betroffenen überleben sie nicht. In G.s Alter ist es zudem ein extrem seltenes Phänomen.  

„G. war tapfer und hat mit uns gekämpft“; sagt Dr. Hennes, „er musste ja einiges über sich ergehen lassen.“ Denn auch wenn die OP erfolgreich verlief, ihre Nachwehen machen den Ärzten Sorgen. Unter anderem heilen die OP-Narben aufgrund der Vorgeschichte schlecht und es kommt zu erneuten Blutungen. In der Abteilung für Gastroenterologie wagen sie daher etwas Neues und G. ist einer der ersten Patienten, bei dem eine endoskopische Vakuumtherapie zum Einsatz kommt. „Diese recht neue Methode“, so Chefärztin Dr. Barbara Strey „wird bei Wundheilungsstörungen und Entzündungen im Bereich des Magen-Darm-Traktes angewendet, in diesem Falle im Bereich Magen und Dünndarm, wo es im Nachgang der Operation zu Blutungen kam.“


Über eine Endoskopie wird dafür eine Schwammsonde genau in die entzündete Region eingelegt, und mittels einer kleinen Vakuumpumpe, schmerzfrei für den Patienten, ein dauerhafter Sog aufgebaut. „Hierdurch konnte allmählich und schonend ohne erneute Operation eine Wundheilung herbeigeführt werden.“ Dr. Strey ist mehr als zufrieden, dass die Methode so gut funktioniert. Am Therapieprozess stark beteiligt sind auch die Intensivmediziner, die G. immer wieder engmaschig überwachen, sowie die Radiologen.

Auch für Chefarzt Prof. Dr. Marco Das ist es ein besonderer Fall: „Bei G. wurde im Verlauf seines Aufenthaltes bei uns zweimal eine akute Blutung aus einer Arterie des Bauches diagnostiziert. Zweimal wurde die Blutung auch mittels sogenannter interventioneller Radiologie behandelt. Dies bedeutet, dass ein Katheter über die Leiste eingeführt, die blutende Arterie mit dem Katheter aufgesucht und dann einmal mit kleinen Metallspiralen verschlossen wurde. Beim zweiten Mal wurde die Blutung durch ein ummanteltes Metallröhrchen im Gefäß abgedichtet und somit die Blutung gestoppt.“  


Hier wird offensichtlich, dass das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“ nicht immer gilt. Denn nur, weil alle Abteilungen direkt an Haus verortet sind und dabei auch noch eng zusammenarbeiten, überlebt G. seine Erkrankung. Mehr als sechs Wochen verbringt der Duisburger dafür im Krankenhaus. Corona macht alles nicht einfacher, seine Familie sorgt sich sehr. „Aber wir konnten den Patienten und die Familie bei jedem Schritt mitnehmen und einbinden, und das hat wiederum die Familie mit dem Patienten ebenfalls getan. Das war neben der medizinischen auch seelische Aufbauarbeit“, meint Dr. Hennes. „Letzten Endes sind wir alle erleichtert und glücklich.“
Das gilt für ihn und sein Team, für die beteiligten Kolleginnen und Kollegen, ganz besonders aber für den Patienten und seine Familie.

Gemeinsam erfolgreich:Vv.l. Dr. Pavlos Drongitis (Ltd. OA Gefäßchirurgie), Dr. Jan Latza (OA Operative Intensivstation), Dr. Barbara Strey (CA Gastroenterologie), Dr. Mathias Weist (OA Gastroenterologie), Dr. Norbert Hennes (CA Viszeralchirurgie) und Prof. Dr. Marco Das (Chefarzt Radiologie).

Palliativ-Pflegedienst medidoc und Förderverein für Palliative Arbeit veranstalten

„Letzte-Hilfe-Kurse“ 2021 – neue Kursorte in Oberhausen und Duisburg-Rheinhausen  
Duisburg. 14. Mai 2021 -
Wer einen anderen Menschen in der letzten Lebensphase begleitet, der kämpft häufig mit seinen eigenen Ängsten und Unsicherheiten. Wie soll ich dem Betroffenen begegnen? Wie welche Hilfe anbieten? Es fehlen die Worte, das Wissen und es gibt zu viele Fragen. Deshalb bietet der ambulante Palliativ-Pflegedienst „medidoc“ in Kooperation mit dem Förderverein für Palliative Arbeit Duisburg e.V., einen „Letzte-Hilfe-Kurs“ unentgeltlich an.

In vier Modulen besprechen die Expertinnen - Palliativfachkräfte des Palliativ-Pflegedienstes medidoc - mit den Teilnehmern, Themen wie Vorsorge, Nöte lindern, Symptomatiken und deren Linderung, Hilfestellungen und Abschiednehmen. Zu jeder Zeit nehmen sie dabei Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse, gehen auf Gedanken, Fragen und Erfahrungen ein.

In der gesamten Dauer des Kurses (ca. 4 Stunden) nehmen sich die Expertinnen Zeit für kleinere Pausen, in denen sich die Teilnehmer untereinander austauschen können oder mit den Referentinnen individuell sprechen können. Die Einhaltung aller Corona bedingten Hygiene-Maßnahme ist selbstverständlich.  

Die Kurse findet statt:   
Montag, den  20. Mai 2021, 16.00 Uhr  Kwasselkiste - Beratungsladen Medidoc Oberhausen, Elsässer Straße 38, 46045 Oberhausen    
Montag 21. Juni 2021, 16.00 Uhr  Kwasselkiste - Beratungsladen Medidoc Rheinhausen, Krefelder Straße 10, 47226 Duisburg Rheinhausen    
Montag 23.August 2021, 16.00 Uhr Medidoc GmbH, Friedrich-Wilhelm-Straße 18, 47051 Duisburg (2. Etage – Aufzug vorhanden)    
Montag 13. September 2021, 16.00 Uhr Kwasselkiste - Beratungsladen Medidoc, Elsässer Straße 38, 46045 Oberhausen    
Montag 11. Oktober 2021, 16.00 Uhr Kwasselkiste - Beratungsladen Medidoc Rheinhausen, Krefelder Straße 10, 47226 Duisburg Rheinhausen    
Montag 22. November 2021, 16.00 Uhr  Medidoc GmbH, Friedrich-Wilhelm-Straße 18, 47051 Duisburg (2. Etage – Aufzug vorhanden)  
Da die Teilnehmerzahl für die „Letzte-Hilfe-Kurse“ begrenzt sind, bitten wir um frühzeitige Anmeldung telefonisch unter 0203 93556522 oder per Mail kontakt@medidoc-pflege.de  
Weitere Informationen unter www.medidoc-pflege.de oder auf Facebook oder unter www.palliative-Arbeit-Duisburg.de   

Die Lösung steht im Kühlschrank
Notfalldose enthält wichtige Angaben zu Gesundheitszustand und mehr

Duisburg, 12. Mai 2021 - Gerade bei Alleinstehenden kann es sein, dass Angehörigen oder dem Rettungsdienst im Notfall wichtige Informationen fehlen. Dabei können Informationen zum Gesundheitszustand, zu Allergien oder andere Notfalldaten lebensrettend sein. „Eine ebenso simple wie effektive Lösung stellt hier die Notfalldose dar“, erklärt Marie Gräßel, Leiterin des Patientenservicecenters an den Helios Rhein-Ruhr Kliniken.

Aufbewahrt wird die Dose in der Tür des Kühlschranks. Den hat jeder zuhause und Rettungskräfte oder Angehörige müssen meist nicht lange danach suchen. Mit enthalten sind zwei kleine, grüne Aufkleber, von denen einer an der Eingangstüre, der andere am Kühlschrank selber aufgeklebt wird. „Außerdem enthält die Dose ein Datenblatt, welches über Vorerkrankungen, Allergien und eingenommene Medikamente aufklärt. Zusätzlich kann angegeben werden, wo sich beispielsweise Impfpass, Medikamentenplan oder Patientenverfügung finden lassen. Somit sind alle relevanten Informationen übersichtlich aufgelistet und sofort griffbereit“, so Gräßel.

Das Team des Patientenservicecenters an der Helios St. Anna Klinik Duisburg und der Helios Klinik Duisburg-Homberg verteilt die Notfalldosen seit einigen Wochen an pflegebedürftige Patienten, die nach einem Krankenhausaufenthalt in die häusliche Pflege entlassen werden. Die Dosen sind mittlerweile aber auch in einigen Apotheken sowie im Internet erhältlich.      

Marie (l.) und Leonie Gräßel aus dem Patientenservicecenter der Helios Rhein-Ruhr Kliniken machen sich für Notfalldosen stark, die Angehörigen und dem Rettungsdienst im Notfall wichtige Informationen vermitteln.  

Sana-Kliniken: Gewinnmaximierung auf dem Rücken der Beschäftigten

Berlin/Duisburg, 11. Mai 2021 - Scharf verurteilt hat die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete und für Gesundheit zuständige stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Bärbel Bas, die angekündigten Stellenstreichungen bei den Sana-Kliniken: "Wir haben in der Pandemie die Kliniken - auch die Sana-Kliniken - mit Milliardensummen gestützt. Ich erwarte, dass die Sana-Kliniken jetzt Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen. Es darf keine Gewinnmaximierung auf dem Rücken der Beschäftigten geben."

Allein in Duisburg sollen mindestens 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Begründet wird dies damit, dass das Tochterunternehmen, das für Reinigung, Service und Logistik zuständig ist, steigenden Anforderungen nicht gerecht werde. "Es ist aber ureigene Managementaufgabe, Strukturen an sich ändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Hier müssen wieder mal die Beschäftigten für Managementfehler büßen", erklärt die Gesundheitspolitikerin Bas.

"Entlassen werden die Schwächsten. Deren Arbeit fällt aber nicht weg. Die wird dann den Pflegekräften zusätzlich aufgeladen werden. Deren Arbeitsbedingungen werden schlechter, das ist gerade jetzt ein fatales Signal", ärgert sich Bärbel Bas. "Das Management der Sana-Kliniken liefert gerade den Beweis: Renditeorientierung wirkt sich im Gesundheitswesen negativ auf die Versorgung und die Arbeitsbedingungen aus. Die Gewinne, die der Sana-Konzern regelmäßig verbucht hat, stammen aus Mitteln der Solidargemeinschaft. Dieses Geld ist für die Versorgung da, nicht für die Renditen."

KV Nordrhein zum heutigen Buchungsstart der ersten Prio 3-Angehörigen im Rheinland

Düsseldorf/Duisburg, 06. Mai 2021 - „Seit heute Morgen, 8 Uhr, können nun endlich auch die ersten Personengruppen der dritten Prioritätsstufe ihre Impftermine über unsere Buchungswege online oder telefonisch vereinbaren. Bereits in den ersten gut drei Stunden konnten wir über 171.000 Termine an über 85.500 Kontaktpersonen und Angehörige der gestern vom NRW-Gesundheitsministerium benannten Berufsgruppen vergeben – das Interesse und die Nachfrage ist also groß. Dies zeigt auch die große Zahl der Zugriffe auf unser Buchungsportal, die sich aktuell auf knapp 18 Millionen am heutigen Tage belaufen.

Trotz dieses immensen Datenverkehrs läuft unser Buchungsportal seit dem frühen Morgen gut und stabil, wir werden auch heute und in den kommenden Tagen weiterhin freie Impf- bzw. Terminkapazitäten für die Buchungen bereitstellen. Impf-Interessierte, die bisher noch keinen Termin buchen konnten, werden daher auch in den nächsten Tagen entsprechende Chancen haben.   In Summe wird sich durch den heutigen Start für die Prio-Gruppe 3 und vor allem durch die Impfungen in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte der Impffortschritt im Rheinland nochmals deutlich erhöhen.
Unser gemeinsames Ziel einer schnellen Durchimpfung der Bevölkerung rückt damit wieder ein Stück näher. Ich begrüße es dabei auch außerordentlich, dass die Gruppe der über 60-Jährigen nun bevorzugt in den Praxen der Haus- und Fachärzten eine Impfung wahrnehmen soll – und hier insbesondere mit AstraZeneca. Dieser Impfstoff hat gerade bei älteren Patienten eine sehr gute Wirksamkeit und ich appelliere an alle Impflinge, dem Rat Ihres Impfarztes zu folgen, wenn dieser eine Impfung mit AstraZeneca individuell empfiehlt. Dies gilt auch für den Fall einer Impfung bei Personen unter 60 Jahren“.  


- Terminbuchungen für erste Angehörige der Prio-Gruppe 3
- Impfungen in Hotspots
- Impfangebote für Menschen ab 60 Jahren ab 7. Mai

Corona-Schutzimpfungen: Terminbuchungen für erste Angehörige der Prio-Gruppe 3
Duisburg, 05. Mai 2021 - Durch einen am 5. Mai vom NRW-Gesund­heitsministerium (MAGS) veröffentlichten Erlass sind ab dem morgigen Donnerstag, den 6. Mai, 8 Uhr, nun auch Terminbuchungen für eine Corona-Schutzimpfung für bestimmte Personen der Prioritätsgruppe 3 möglich. Die Termine für die Impfung in einem der Impfzentren im Rheinland können über die Buchungsoptionen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein vereinbart werden - entweder telefonisch unter 0800 116 117 01 oder unter
https://termin.corona-impfung.nrw/home  

Folgende Personenkreise haben durch den heutigen Erlass des MAGS eine Impfberechtigung erhalten:
·         Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren (maxi­mal zwei Kontaktpersonen je Schwangerer und Pflegebedürftigen)
·         Eltern von pflegebedürftigen Minderjährigen
·         Steuerfahnderinnen und Steuerfahnder
·         Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten:
Dazu zählen grundsätzlich alle beschäftigten inkl. der Teilzeitbeschäftigten, Auszubildenden oder Minijobber.
·         Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Beschäftigte an weiterführenden Schulen
·         Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten
·         Gerichtsvollzieherinnen und –vollzieher
·         Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
·         Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz    

„„Wir begrüßen die Entscheidung des MAGS, jetzt in die Impfungen der Prio-Gruppe 3 einzutreten, da der hervorragende Impffortschritt im Rhein­land sich damit weiter beschleunigen kann. Ebenso macht es aus unserer Sicht Sinn, dass Minister Laumann heute den über 60-Jährigen eine Impfung bevorzugt in den Praxen der niedergelassenen Haus- und Fachärzten insbesondere mit AstraZeneca nahegelegt hat. Unsere Mitglieder können die Dringlichkeit einer Impfung individuell am besten einordnen – auch für den Fall einer Impfung bei Personen unter 60-Jahren, die ja ebenfalls grundsätzlich möglich ist“, kommentiert Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein die heutige Entscheidung des MAGS.  

So wird die Impfberechtigung nachgewiesen:
Der Nachweis der Impfberechtigung erfolgt nicht im Rahmen des Buchungsprozesses. Die entsprechenden Unterlagen müssen am Tag der Impfung im Impfzentrum vorgelegt werden, andernfalls findet dort keine Impfung statt.  
Als Nachweis für Kontaktpersonen ist das offizielle Formular des MAGS zu verwenden, dieses kann über die Homepage des MAGS bezogen werden:
https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/formular_kontaktpersonen_
pflegende_angehoerige_und_schwangere_beschreibbar.pdf  
Kontaktpersonen von Schwangeren haben ebenfalls eine Kopie des Mutterpasses beizubringen.   Kontaktpersonen von nicht in einer Pflegeeinrichtung lebenden pflegebedürftigen Personen haben zusätzlich eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person beizubringen. Die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen müssen nicht als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sein. Das Alter und die Art der Vorerkrankung der pflegebedürftigen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.  

Eltern von minderjährigen Kindern mit einer Vorerkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV, die selbst nicht geimpft werden können, werden durch den Erlass den Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen gleichgestellt. Dem Impfzentrum ist aber eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, die bestätigt, dass das Kind der Personengruppe nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV angehört. Diese Bescheinigung können Eltern kostenlos über den Haus- oder Facharzt erhalten.  

 Der Nachweis für die Beschäftigen im Lebensmitteleinzelhandel und der weiteren nun berechtigten Beschäftigtengruppen erfolgt durch eine ausgefüllte Arbeitgeberbescheinigung, diese ist ebenfalls online abrufbar unter:  
https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/arbeitgeberbescheinigung_23042021.pdf    


Impfungen in Hotspots: Impfungen für Beschäftigte des Lebensmitteleinzelhandels
Wie die Landesregierung mitteilte, sollen die Kommunen nun die Möglichkeit erhalten, die Menschen in sozial benachteiligten Stadtteilen mit einem erhöhten Infektionsgeschehen zu impfen. Hierzu wird es vom MAGS noch einen gesonderter Erlass geben, in dem weitere Rahmenbedingungen und Details geregelt werden. Parallel dazu bereiten wir uns bereits auf Impfungen in den Bezirken vor.

Für die Realisierung sind mobile Lösungen angedacht. Hierbei sollen nach Möglichkeit lokalen Strukturen genutzt werden. Das können auch Multiplikatoren und Kooperationspartner vor Ort sein, wie beispielsweise der Petershof, die DITIB Merkez-Moschee in Marxloh, Vereine oder auch Schulen, die ihre Bereitschaft zu Mitwirkung bereits signalisiert haben. Aber auch die Nutzung vorhandener Testzentren in den entsprechenden Stadtteilen oder des städtischen Impfzentrums im Theater am Marientor als stationärer Standort sind angedacht.  


Begleitet werden die Aktionen durch das Kommunale Integrationszentrum (KI), um eine schnelle und unmittelbare Informationsweitergabe über die Impfmöglichkeit etwa via Messenger-Diensten und den Sozialen Medien an Vereine, Communities und Multiplikatoren zu gewährleisten. Darüber hinaus werden kultur- und fremdsprachenkompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KI und des Sprachmittlerpools an den jeweiligen mobilen Impfstationen eingebunden, um Sprachbarrieren zu vermeiden und beim Ausfüllen der erforderlichen Unterlagen behilflich zu sein.

Beabsichtigt ist zunächst die Impfung in Bezirken/Stadtteilen mit hohen Inzidenzen. Die Möglichkeit, den dortigen Personenkreis tagesaktuell zu impfen, ist jedoch immer abhängig von den uns zur Verfügung stehenden Impfstoffen. Krisenstabsleiter Martin Murrack dazu: "Ich bin sehr froh darüber, dass das Land unsere Vorschläge aufgegriffen hat, die Menschen in besonderen Wohnsituationen und in Stadtteilen mit hohen Inzidenzwerten nun planmäßig impfen zu können. Dies wird uns dabei helfen, die Pandemie in der Stadt in den Griff zu bekommen und die Inzidenz auch dauerhaft zu senken. Wichtig war mir an dieser Stelle auch die Aufnahme der Personengruppe des Lebensmitteleinzelhandels in die Priorisierung, die täglich eine Vielzahl an Kontakten haben und daher unbedingt geschützt werden müssen. Mein Dank gilt dem Land für die schnelle Umsetzung."


Impfangebote für Menschen ab 60 Jahren
Für alle Duisburgerinnen und Duisburger ab 60 Jahren, die eine Corona-Schutzimpfung mit AstraZeneca erhalten möchten, gibt es noch freie Termine im städtischen Impfzentrum. Buchbar sind diese Termine über das Online-Portal  https://impfzentrum-terminvereinbarung-ueber60.duisburg.de für den Zeitraum 7. bis einschließlich 12. Mai in der Zeit  von 8 bis 20 Uhr.
 Das Impfzentrum befindet sich im Theater am Marientor an der Plessingstraße 20 in Duisburg-Mitte. Die Impfungen sind für alle Bürgerinnen und Bürger selbstverständlich kostenlos und freiwillig.

"Wir möchten jedem Kind eine kleine Freude bereiten!" - Hebammenkunst in Wolle

Duisburg, 05. Mai 2021 - „Wir möchten jedem Kind eine kleine Freude bereiten und ihnen etwas schenken, was ebenso einzigartig ist, wie sie selbst“ erklärt Katja Frind begeistert, Hebamme und stellvertretende Leitung der Geburtshilfe. Zusammen mit dem Team des Helios Klinikums Duisburg wurde die Aktion „Hebammenkunst in Wolle“ auf die Beine gestellt und hat alle Mitwirkenden motiviert.

Die Hebammen stricken für jedes Neugeborene ein Mützchen und ein Paar Söckchen. Wichtig ist ihnen dabei, etwas gleichermaßen Einzigartiges wie auch Praktisches zu verschenken. „Die meiste Wärme geht über das Köpfchen verloren, hier schützen die gestrickten Mützen die Säuglinge vor Kälte. Und kalte Füße wird Man(n) oder Frau erfahrungsgemäß noch oft genug bekommen“, so Katja Frind. 

An Ostern ist die Aktion im Kreißsaal gestartet und die ersten Mützchen und Söckchen hängen nun repräsentativ an der Wand. Die Eltern dürfen sich für ihre Kleinen sogar ein Wunschpaar aussuchen, denn „schließlich sollen die kleinen Kunstwerke nicht in den Schubladen landen oder irgendwo verstauben.“ Die Hebammen legen großen Wert darauf, dass die Wolle ganz weich und hautverträglich ist. Gestrickt wird vor allem in der Freizeit, denn es ist für alle Beteiligten eine Herzensangelegenheit. Trotzdem freuen sich die Hebammen über Unterstützung, damit jedes Neugeborene auch ein einzigartiges Paar aus Söckchen und Mützchen erhalten kann.  



Schulstation am Helios Klinikum Duisburg: AusBildung wird Zukunft

Helios Klinikum Duisburg punktet mit dauerhafter Schulstation bei seinen Pflegeschülerinnen und –schülern. 100 Prozent Praxiserfahrung für ihren späteren Beruf.

 

Duisburg, 30. April 2021 - Dreimal bewährte sich bereits die Schulstation am Helios Klinikum Duisburg, dreimal ein toller Erfolg für alle Beteiligten, vor allem aber für die Pflegefachschüler des Mittel- und Oberkurses des Helios Bildungszentrums Duisburg. Unter dem damaligen Leitsatz „Zutrauen veredelt den Menschen“ lernten die Schüler für drei Wochen, was es heißt, auf einer Station zu arbeiten, diese zu leiten und Patienten selbstständig zu versorgen.

 

„Die positiven Erfahrungen haben uns dazu veranlasst, das Projekt ‚Schüler leiten eine Station‘ in eine dauerhafte Einrichtung umzuwandeln“, erklärt Sandra Weidlich, stellvertretende Leiterin des Helios Bildungszentrums Duisburg. „Unsere Krankenpflegeschüler werden unter den wachsamen Augen von Praxisanleitern dauerhaft die Möglichkeit haben, mehr Verantwortung zu tragen und sich im realen Stationsalltag zu beweisen und daran zu wachsen. Das hebt das Niveau der Praxiseinsätze während der Ausbildung auf ein neues Level.“

 

Seit März ist die kardiologische Station 15/16 am Standort St. Johannes in Duisburg Alt-Hamborn deshalb nun zur Schulstation ernannt worden. Getreu dem neuen Motto „AusBildung wird Zukunft“ engagieren sich die Auszubildenden unter Anleitung und Beobachtung erfahrener und qualifizierter Pflegekräfte in der pflegerischen Versorgung, in der Koordination der Tagesabläufe der Patienten sowie in der Patientenbegleitung zu Untersuchungen.
Der Unterschied zum vorherigen wochenweisen Projekt ist, dass sich die Ausbildungsschüler mehrere Monate in ihrer Ausbildungszeit im praktischen Einsatz auf der Station befinden. Zudem werden auch Schülerinnen und Schüler des Unterkurses mit im Arbeitsplan berücksichtigt. „Welche Verantwortungsbereiche die Azubis jeweils im Stationsalltag übernehmen, richtet sich dabei ganz nach ihren individuellen Vorkenntnissen und Bedürfnissen“, so Anne-Kathrin Kiepe, die als Praxiskoordinatorin das Projekt Schulstation plant und überwacht.

Eine Pflegeschülerin berichtet voller Freude „Das Team ist super und es macht echt Spaß, so früh schon Verantwortung übernehmen zu dürfen“. 
Praxiskoordinatorin Anne-Kathrin Kiepe (li.) und Praxisanleiterin Nadine Cichon (2. v. li.) gehen gemeinsam mit zwei Pflegeschülerinnen den Stationsplan der Schulstation am Helios Klinikum Duisburg durch.



 

Intensivstation an Helios St. Anna Klinik eröffnet

Duisburg, 29. April 2021 - Rund 40 Intensivpflegekräfte, Anästhesisten, Haus- und Medizintechniker, Logistiker und Reinigungskräfte waren am Samstag, 24. April gleichzeitig im Einsatz, um die Intensivstation der Helios St. Anna Klinik Duisburg im laufenden Betrieb umzuziehen. Während ein Team die Patienten auf der alten Intensivstation betreute und ein weiteres die Patienten auf der neuen Intensivstation in Empfang nahm, verlegten drei Transportteams parallel die zwölf Patienten. „Einen intensivpflichtigen Patienten, der auf Beatmung, Dialyse und evtl. weitere Medizintechnik angewiesen ist, zu verlegen, dauert rund eine Stunde. Wir haben den Umzug minutiös geplant, um ihn für unsere Patienten gleichsam sicher und schonend zu gestalten“, erklärt Marcus Hoffmann, Oberarzt für Anästhesie und Intensivmedizin.

 

Viel Platz und bessere Ausstattung

Ein weiterer beatmeter Patient wurde am Nachmittag mit einem Rettungshubschrauber aus der Uniklinik Köln, deren Intensivstation vollkommen ausgelastet war, ans St. Anna verlegt. Selbst die Crew der Luftrettung, die regelmäßig Patienten auf verschiedene hochspezialisierte Intensivstationen bringt, zeigte sich von der Ausstattung beeindruckt. „Die Patientenzimmer auf der neuen Intensivstation sind deutlich größer. Jeder Bettplatz ist mit einem eigenen Beatmungsgerät ausgestattet. Alle Monitore, ein neuartiges Infusionssystem und weitere Geräte sind an einem Schienensystem montiert, das von der Decke kommt. So haben wir extrem viel Platz und kommen bei einem Notfall unproblematisch von allen Seiten an den Patienten heran. Außerdem ist jeder Platz kameraüberwacht und alle Daten der Patientenüberwachung laufen am Stationsstützpunkt auf. So sind wir in der Lage, häufig schon zu reagieren, bevor Alarme entstehen. Und wenn Alarme entstehen, laufen sie ebenfalls nicht mehr am Bett, sondern am Stationsstützpunkt auf, um das Stresslevel für die Patienten so niedrig wie möglich zu halten“, so Hoffmann.

 

Gute Anbindung an andere Bereiche

Vorausschauend wurde die neue Intensivstation mit Platz für bis zu 20 Betten gebaut, von denen, wie auch schon auf der alten Intensivstation, aktuell 14 betrieben werden. Das Platzangebot kommt nicht nur den Patientenzimmern zugute: Neben großen Lager- und Sozialräumen gibt es weitere multifunktionelle Räume, in denen Gespräche mit Angehörigen geführt, in Ruhe die Dokumentationen geschrieben und Team-Besprechungen abgehalten werden können“, erläutert Dr. Rainer Sadra, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Vorteilhaft ist auch die Lage innerhalb der Klinik, mit einer Schleuse, die direkt zum OP führt, sowie einer Doppelaufzuganlage, über welche die darunterliegende Zentrale Notaufnahme sowie das Herzkatheterlabor und die Endoskopie angebunden sind.  

 

Teamgeist, Platz und Ausstattung

Mit dem erfolgreichen Umzug sind auch rund drei Jahre Bauzeit zu Ende gegangen, in denen neben der Intensivstation auch die Zentrale Notaufnahme und die Haupteingangshalle neu gebaut, aber bereits im Dezember eröffnet worden sind. Das Team wurde von Anfang an in die Planungen mit einbezogen und ließ Wünsche und Erfahrungswerte in die Gestaltung einfließen. „Schon nach den ersten Tagen kann ich sagen, dass das Arbeiten auf der neuen Intensivstation noch mehr Spaß macht. Wir hatten vorher schon die Philosophie, dass die verschiedenen Berufsgruppen sich gemeinsam und auf Augenhöhe als Behandlungsteam um die Patienten kümmern. Jetzt stimmt es nicht nur untereinander, sondern auch die bauliche Struktur und die technische Ausstattung lassen keine Wünsche mehr offen. Diese Art zu arbeiten heißt immer, Patienten auf einem hohen Niveau zu versorgen“, berichtet Intensivpflegerin Erva Dogan.

 

V.l.n.r.: Intensivpflegerin Erva Dogan, Oberarzt Marcus Hoffmann, Chefarzt Dr. Rainer Sadra und Intensivpfleger Peter Wagner freuen sich über das Platzangebot und die überragende medizintechnische Ausstattung der neuen Intensivstation an der Helios St. Anna Klinik Duisburg.


 

KV Nordrhein: „Die Impf-Priorisierung in den Praxen muss fallen!“

Geplante Terminvergabe für chronisch kranke Menschen in den Impfzentren ab Mai
Düsseldorf, 23. April 2021 - Dr. Bergmann: „Ich hätte es sehr begrüßt, wenn Menschen mit Vorerkrankungen in der Priorisierungsgruppe 2 weiterhin vorrangig in den nordrheinischen Praxen geimpft werden würden. Dort ist das Impfen in den vergangenen Wochen sehr gut angelaufen - schon rund 90 Prozent unserer Hausärztinnen und Hausärzte sind dabei und impfen. Das ist wirklich eine großartige Beteiligung. Dazu kommt, dass für die Woche ab dem 3. Mai drei Millionen Impfdosen für die Arztpraxen in Deutschland angekündigt sind. Davon werden rund 300.000 Impfdosen unsere Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein erreichen und damit sollen ja in erster Linie Menschen mit Vorerkrankungen geimpft werden. Aus diesem Grund ist die zusätzliche Terminvergabe für die Impfzentren aus unserer Sicht nicht nötig und wird auch die Impf-Dynamik nicht maßgeblich voranbringen.      

Dazu kommt, dass chronisch kranke Menschen vermutlich versuchen werden, über beide Wege einen Termin zu erhalten - und in Folge den jeweils späteren Termin dann absagen. Das ist schlecht für beide Seiten, denn dadurch werden Ressourcen sowohl in den Arztpraxen als auch in den Impfzentren verschwendet, die eigentlich dringend für das Impfen selbst benötigt werden. Außerdem kommt zum ohnehin schon hohen Arbeitsaufwand durch das Impfen in der Praxis noch ein zusätzlicher hinzu: Atteste müssen ausgefüllt werden, um die vorerkrankten Patientinnen und Patienten damit wiederum ins Impfzentrum zu schicken statt sie direkt in der Praxis zu impfen.  

Wir würden schon mehr Impftempo bekommen, wenn die Arztpraxen bei Menschen unter 60 Jahren mit dem Impfstoff von AstraZeneca ohne aufwändiges Priorisierungsverfahren einfach geimpft werden könnten. Zudem wünschen wir uns, dass das Land die Haftung auch für diese Impfungen übernimmt. Hier fehlt es noch an klarstellenden Vorgaben.  

Die Lösung ist einfach und liegt auf der Hand: Es muss mehr Impfstoff dorthin, wo er hingehört – in die Arztpraxen. Meine eindringliche Forderung: Die Impf-Priorisierung für die Praxen muss jetzt ganz zeitnah aufgehoben werden! Dann gewinnen wir weiter an Fahrt in der Impf-Dynamik und die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein müssen sich nicht mehr damit auseinandersetzen, wen sie zur Impfung einladen dürfen und wen nicht. Das erspart uns viel Arbeit und Organisationsaufwand.“    

Dr. König: „Als selbst impfender Hausarzt kann ich diesen zusätzlichen Terminvergabe-Weg über die Impfzentren nicht nachvollziehen. Ich kann auch sehr gut verstehen, wenn neben meinen Kolleginnen und Kollegen nun auch Menschen mit Vorerkrankungen nicht mehr wirklich wissen, was eigentlich Sache ist. Wir schicken unsere Patientinnen und Patienten ohne wirkliche Not von A nach B, obwohl sie an Anlaufstelle A, also in der Praxis selbst, am besten aufgehoben wären. Dieses Vorgehen erschließt sich mir überhaupt nicht und wird für viel Unverständnis in der Bevölkerung sorgen.“   

 

Schule für Logopädie informiert über Ausbildungsmöglichkeiten

Duisburg, 22. April 2021 - Am Donnerstag, den 29. April 2021 um 15 Uhr informiert die Schule für Logopädie an der Helios St. Anna Klinik Duisburg über den Beruf des Logopäden/der Logopädin und über die Ausbildungsmöglichkeiten. Damit ausreichend Zeit für individuelle Fragen bleibt, sind die Plätze für die digitale Informationsveranstaltung begrenzt. Um Anmeldung unter Telefon (0203) 755-1355 wird gebeten.

„Wir möchten vor allem Schülerinnen und Schüler aus Duisburg ansprechen, die sich für den Beruf des Logopäden bzw. der Logopädin interessieren“, erklärt Karin Jochimsen, Leiterin der Schule für Logopädie. „Die Arbeit als Logopäde ist abwechslungsreich und vielfältig mit Elementen aus Pädagogik, Psychologie und Medizin. Spaß an der Arbeit mit Menschen sollten Bewerber in jedem Fall mitbringen.“ Ausbildungsbeginn ist im Oktober 2021, die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni.

 

Schutzimpfungen: Terminvergabe an die Jahrgänge 1946 und 1947 ab kommender Woche

Düsseldorf/Duisburg, 16. April 2021 - Nachdem am heutigen Freitag, 16. April, die Buchungs-Freigabe für die Corona-Schutzimpfungen für die Jahrgänge 1944 und 1945 erfolgt ist, können ab dem kommenden Montag, 19. April (8 Uhr), auch Personen der Jahrgänge 1946 und 1947 einen Impftermin in einem nordrheinischen Impfzentrum vereinbaren.
Die Terminbuchungen im Rheinland sind unter der Telefon-Hotline 0800 116 117 01 oder über das Terminportal der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) möglich:
termin.corona-impfung.nrw.
Paarbuchungen sind ebenso weiterhin möglich, dabei spielt das Alter des jeweiligen Lebenspartners keine Rolle. Bei den Impfungen kommen je nach Verfügbarkeit die Impfstoffe der Hersteller BioNTech oder Moderna zum Einsatz.

Positive Entwicklung der Impfungen in Nordrhein
Das Impfgeschehen im Rheinland entwickelt sich derweil weiter positiv: Insgesamt sind seit dem Start der Impfungen Ende 2020 durch mobile Impf-Teams, Impfzentren und in Arztpraxen aktuell über 2,3 Mio. Impfungen durchgeführt worden, darunter bereits rund 215.000 Impfungen in hiesigen Praxen, obwohl die Impfungen dort „erst“ vor gut einer Woche angelaufen sind. Aktuelle Zahlen zum Stand der Impfungen in den Städten und Kreisen des Rheinlands sind über die Sonderseite der KV Nordrhein
coronaimpfung.nrw abrufbar.

 

Nächster Ausbildungsbeginn im Oktober Schule für Logopädie in Duisburg

Duisburg, 15. April 2021 - Säuglinge mit Problemen bei der Nahrungsaufnahme, Kinder mit Schwierigkeiten beim Spracherwerb, Menschen, die das Sprechen nach einer Erkrankung wieder neu erlernen müssen: Das Berufsfeld von Logopäden ist ebenso groß wie abwechslungsreich. Durch gezielte Prävention, Diagnostik, Therapie und Beratung helfen sie bei Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen. Dabei sind sie interdisziplinärer Partner von Medizinern, Therapeuten, Psychologen, Pädagogen und anderen Berufsgruppen.   
Eine der bekanntesten Anlaufstellen in der Region für die Ausbildung zur Logopädin/zum Logopäden ist und bleibt die Schule für Logopädie in Duisburg. Die staatlich anerkannte Bildungseinrichtung bildet seit 1998 jährlich zehn Auszubildende zu Logopädinnen/Logopäden aus.  

Die Nähe zu der heutigen Helios St. Anna Klinik Duisburg garantiert mit Fachbereichen wie der Hals-Nasen-Ohren-Klinik, dem Sozialpädiatrischen Zentrum oder der Phoniatrie/Pädaudiologie neben einer exzellenten theoretischen Ausbildung auch vielfältige praktische Einblicke und Erfahrungen. „Sowohl die Lehrenden an der Schule, als auch die Auszubildenden freuen sich, dass die Ausbildung an der traditionsreichen Schule für Logopädie von Helios als neuem Träger fortgesetzt wird. Der Beruf des Logopäden/der Logopädin ist ein zukunftssicherer Beruf. Seit 2019 zahlen wir an der St. Anna Klinik eine Ausbildungsvergütung in Höhe von 1015,24 € im 1., 1075,30 € im 2. und 1.172,03 € im letzten Ausbildungsjahr“, erklärt die leitende Lehrlogopädin Karin Jochimsen.  

 Informationsveranstaltung Schüler, die zurzeit das Abitur ablegen oder die Fachhochschulreife erwerben und Interesse an Sprache, Kommunikation und Medizin haben, sind herzlich zur nächsten Informationsveranstaltung eingeladen. Diese findet am Donnerstag, 29.04.2021 von 15.00-16.00 Uhr in digitaler Form statt. Dafür ist eine Anmeldung unter Rufnummer (0203) 755-1358 erforderlich. Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn zum 01.10.2021 können noch bis zum 30.06.2021 eingereicht werden. Weitere Informationen auf www.helios-gesundheit.de/duisburg-anna     Vorschlag Bildunterschrift: Neben Schulleiterin Karin Joc

Neben Schulleiterin Karin Jochimsen (m.), Melanie Meyendriesch (r.) und Bettina Alzner vermitteln weitere drei Lehrlogopädinnen ein abwechslungsreiches Berufsfeld in der staatlich anerkannten Schule für Logopädie an der Helios St. Anna Klinik Duisburg. himsen (m.), Melanie Meyendriesch (r.) und Bettina Alzner vermitteln weitere drei Lehrlogopädinnen ein abwechslungsreiches Berufsfeld in der staatlich anerkannten Schule für Logopädie an der Helios St. Anna Klinik Duisburg.

 

- Corona-Schutzimpfungen - Start der Termin-Buchungen für Jahrgänge 1944 und 1945
- BioNTech-Pfizer liefert bis Ende Juni 50 Millionen Impfdosen mehr an die EU

 Start der Termin-Buchungen für Jahrgänge 1944 und 1945
Düsseldorf/Duisburg, 14. April 2021 - Ab Freitag, 16. April 2021, 8 Uhr, können Angehörige der Geburtsjahrgänge 1944 und 1945 einen Termin für eine COVID-19-Schutzimpfung in einem Impfzentrum im Rheinland buchen. Auch für die Lebenspartnerin oder den Lebenspartner kann bei dieser Gelegenheit unabhängig von dessen Alter direkt ein Termin mitgebucht werden. Buchbar sind die Impftermine über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein telefonisch unter 0800 116 117 01 oder online unter
https://termin.corona-impfung.nrw
Persönliche Einladungen an die Impfberechtigten erfolgen zusätzlich auch auf dem Postweg.


Ebenso weiterhin möglich sind Terminbuchungen für die Jahrgänge 1943 und älter. Die Personengruppe zwischen 70 und über 80 Jahren wird in den Impfzentren mit dem Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer geimpft. Insgesamt wurden seit Beginn der Impfungen Ende 2020 bereits über zwei Millionen Impfungen im Rheinland durchgeführt (in Impfzentren, durch mobile Teams und in Praxen).   Praxis-Impfungen sorgen für Schub Vor allem die nach den Ostertagen gestarteten Impfungen der nordrheinischen Arztpraxen sorgen zunehmend für eine Beschleunigung des Impfgeschehens.

Bis Dienstag haben gut 3300 Praxen aus Nordrhein bereits rund 130.000 Impfungen über das Portal der KV Nordrhein gemeldet. „Wir haben immer gesagt, dass die Beteiligung der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen der Schlüssel für eine zügige Durchimpfung der Bevölkerung ist. Nach nur einer Woche sehen wir nun, was Dank der Praxen möglich ist - und vor allem bei hoffentlich bald deutlich mehr zur Verfügung stehenden Impfstoffen in den kommenden Wochen noch möglich sein kann", sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein.
Bergmann rechnet damit, dass ab Ende April und insbesondere ab Mai die von der Bundes- und Landespolitik angekündigten großen Mengen an Impfstoffen die Anzahl der Praxis-Impfungen deutlich ansteigen lassen werden.  

Täglicher Impfreport für das Rheinland
 Um Interessierte über den Impffortschritt in Nordrhein zu informieren, bietet die KV Nordrhein auf ihrer Sonderseite https://coronaimpfung.nrw/ tagesaktuelle Zahlen und Angaben zum Stand der Corona-Schutzimpfungen in den hiesigen Kreisen und kreisfreien Städten. Ab sofort sind dort auch die entsprechenden regionalen Impfzahlen aus den Praxen zu finden.

 


Von der Leyen: BioNTech-Pfizer liefert bis Ende Juni 50 Millionen Impfdosen mehr an die EU

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Mittwoch eine neue Vereinbarung mit BioNTech-Pfizer bekanntgegeben, um die COVID-19-Impfungen in der EU weiter zu beschleunigen. Ab April werden 50 Millionen zusätzliche Dosen im zweiten Quartal geliefert, die ursprünglich für das vierte Quartal 2021 vorgesehen waren.
„Dadurch wird die Gesamtzahl von BioNTech-Pfizer im zweiten Quartal auf 250 Millionen Dosen steigen“, sagte von der Leyen. Da BioNTech-Pfizer und die mRNA-Technologie sich als verlässlich erwiesen haben, nehme die Kommission nun auch Verhandlungen mit BioNTech-Pfizer über einen dritten Vertrag auf. Bis 2023 will die EU demnach 1,8 Milliarden Impfstoffdosen von BioNTech-Pfizer abnehmen. Dabei soll nicht nur die Herstellung der Impfstoffe, sondern auch aller wesentlichen Bestandteile in der EU angesiedelt sein. 

 

Kinder- und Jugendärzte fordern Corona-Impfung für chronisch kranke Jugendliche und ihre Familien

Schnellere Impfstoffentwicklung für jüngere Kinder und flächendeckendes Impfen in den Praxen  
Köln/Duisburg, 12. April 2021 - Chronisch kranke Kinder und Jugendliche können durch eine Coronavirus-Infektion schwere Komplikation erleiden. Sie brauchen daher so schnell wie möglich eine geeignete Impfung, Forschung und Zulassungsstudien für kindgerechte COVID-19-Impfstoffe müssen dringend vorangetrieben werden, fordert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ e. V.). BVKJ-Präsident Dr. Thomas Fischbach: „Rund elf Prozent aller Mädchen und 16 Prozent aller Jungen unter 17 Jahren leiden laut KiGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) unter einer chronischen Erkrankung. Hierzu zählen z.B. neurologische und onkologische Krankheiten und auch Herzfehler.

Diese Vorerkrankungen können bei einer Covid-Erkrankung ein großes Komplikations-Risiko bedeuten. Die Eltern der chronisch kranken Kinder und Jugendlichen haben sich mit ihren Familien bisher vorbildlich isoliert und dadurch die Pandemie gemeistert. Dies geschah und geschieht allerdings auf Kosten der altersgemäßen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Es ist höchste Zeit, ihnen nach einem Jahr des Lockdowns wieder die Teilhabe am sozialen Leben und Lernen verlässlich zu ermöglichen.
Die bisherige Coronapolitik von Bund und Ländern hat weder das Grundrecht unseres Nachwuchses auf Bildung noch auf körperliche Unversehrtheit angemessen im Blick. Entwicklungschancen einer ganzen Generation und besonders ihrer schwächsten Mitglieder werden leichtfertig gefährdet. Das muss sich endlich ändern! Eltern und Bezugspersonen chronisch kranker Kinder und Jugendlicher müssen analog zu den Kontaktpersonen von Schwangeren prioritär geimpft werden.

Impfstoffe, die ab dem Alter von 16 Jahren zugelassen sind, sollten sofort an alle Jugendlichen ab 16 mit schweren chronischen Erkrankungen verimpft werden. Für die Jüngeren brauchen wir so schnell wie möglich geeignete Impfstoffe. Unser Ziel muss die komplette Durchimpfung aller Kinder und Jugendlichen sein. Nur so lässt sich auch ein ausreichender Bevölkerungsschutz ("Herdenimmunität") erreichen. Wir fordern weiterhin: Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte müssen überall in Deutschland in ihren Praxen ebenso impfen können wie die Erwachsenenmediziner.

Wir müssen unsere jugendlichen Patienten, ihre Eltern, Großeltern und weitere Bezugspersonen impfen können, hoffentlich bald dann auch Kinder unter 16 Jahren mit geeigneten Impfstoffen. Das Impfen darf nicht vom Goodwill regionaler KVen abhängig sein, die uns teilweise den Zugang zum Impfen versperren. Die Politik und die von ihr beauftragten Kassenärztlichen Vereinigungen müssen uns endlich adäquat in die Impfstrategie einbeziehen, und zwar jetzt!“   

Termine für die psychoonkologische Beratung
Für die psychoonkologische Beratung am Dienstagnachmittag, den 20. April 2021, mit der Psychoonkologin Christiane Graute gibt es noch freie Termine. Aufgrund des Lockdowns findet die Beratung telefonisch statt.  
Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym. Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon: 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de


Freie Termine für die Soziale Beratung per Telefon  

Die Krebsberatung in Duisburg hat in der letzten Aprilwoche noch freie Termine für die Soziale Beratung per Telefon. Wegen des Lockdowns und zum Schutz der Ratsuchenden finden die Beratungen telefonisch, per Mail oder online per Video statt.  
Montag, den 26.4., um 10.00 Uhr, Dienstag, den 27.4., um 9.30 Uhr und um 11.00 Uhr, Mittwoch, den 28.4. um 10.00 Uhr, Donnerstag, den 29.4. um 9.30 Uhr und um 11.00 Uhr.  
In der Sozialen Beratung hilft Beraterin Dorothe Babbick-Fromm Betroffenen und Angehörigen bei der Orientierung im Gesundheits- und Sozialsystem, klärt bestehende Ansprüche und unterstützt beim Umgang mit Ämtern und Behörden – auch ganz praktisch bei der Antragsstellung.  
Verbindliche Anmeldung und weitere Informationen unter: 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de  
Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym.



Impfen in den Praxen mit erfolgreichem Start  

Düsseldorf, 9. April 2021 - Seit Dienstag (06.04.) bieten niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein ihren Patienten COVID-19-Schutzimpfungen an. Bis gestern Abend haben über 1.800 Praxen fast 43.000 Impfungen über das Portal der KV Nordrhein gemeldet. Damit ist klar: Die Bereitschaft der Niedergelassenen ist groß.  

„Wir haben uns stets dafür stark gemacht, dass die Praxen so früh wie möglich in die Impfstrategie miteinbezogen werden. Diese hohe Beteiligung zeigt, dass Verlass auf die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte ist. Der hervorragende Start der Impfstrategie in den Praxen unserer Vertragsärzte zeigt gleichzeitig auch: Hier liegt das Potenzial für viel mehr Dynamik und damit eine Wende im Impfgeschehen. Impfen, impfen und nochmals impfen lautet das Gebot der Stunde!“, betont der KVNO-Vorstandsvorsitzende, Dr. med. Frank Bergmann.  

Der Hausärzteverband Nordrhein e.V. fordert ebenfalls zeitnah größere Impfstoffmengen für die Praxen. „Wir stellen uns auf eine rasch größer werdende Zahl an Impfungen ein. In den Praxen wird die Einrichtung einer Impfsprechstunde neben dem Praxisbetrieb notwendig werden“, hält Dr. Oliver Funken, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Nordrhein, fest.  
Auch das erste Zwischenfazit der Apotheker fällt positiv aus. „Ärzte und Apotheker zeigen hier in einer gemeinsamen Kraftanstrengung, wie leistungsfähig die Versorgung der Menschen dezentral, eben über niedergelassene Ärzte und Apotheken vor Ort, ist“, sagt Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein.  

Um die Praxen zu entlasten, bittet die KV Nordrhein alle Impfpatientinnen und -patienten darum, sich Aufklärungsmerkblätter und Einwilligungsbögen zuhause auszudrucken und zu ihrem Termin ausgefüllt mitzubringen. Diese sind auf der KVNO-Website zu finden:
Patienten - Startseite (coronaimpfung.nrw)

Mit wenigen Klicks zum Chefarzt

Duisburg, 078. April 2021 - Per digitalem Draht kommen die Patienten von zu Hause direkt zum Chefarzt ins Büro Professor Dr. Daniel Vallböhmer, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Evangelischen Klinikum Niederrhein, Standort Duisburg Fahrn und Evangelisches Krankenhaus Dinslaken, möchte für seine Patienten auch in Corona-Zeiten gut erreichbar sein. Deshalb bietet er ab Montag, den 12. April 2021 eine Videosprechstunde an. Patienten können sich kontaktlos per Video digital zu Prof. Dr. Vallböhmer schalten.

Ob Nachbesprechung, Fragen oder Probleme: Der Chefarzt hat ein offenes Ohr. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es gerade für Patienten, die zur Risikogruppe gehören, wichtig, persönliche Kontakte zu meiden. „Wir möchten das Infektionsrisiko für unsere Patienten so gering wie möglich halten, da lag es auf der Hand, meine Sprechstunde nun auch als Videoschaltung anzubieten“, sagt Prof. Dr. Vallböhmer „Dafür haben wir mit samedi einen professionellen Partner gefunden, um nun ein persönliches Gespräch von Angesicht zu Angesicht zu führen ohne vor Ort zu sein.“ Denn aktuell gibt es eine hohe Anzahl an aufgeschobenen Eingriffen und zugleich den starken Patientenwunsch, Kontakte, wenn möglich zu minimieren.
„Wir gehen nicht nur den nächsten großen Schritt, die Gesundheitsversorgung in die Wohnzimmer unserer Patientinnen und Patienten zu bringen sondern erweitern auch unser Hygienekonzept zu einem wichtigen Zeitpunkt im Kampf gegen COVID-19. Das Pilotprojekt der digitalen Videosprechstunde ist für uns in Zukunft, neben dem persönlichen Austausch ein fester Bestandteil von Arztgesprächen in jedem unserer Fachbereiche“, ergänzt Prof. Dr. Vallböhmer. Auch weniger technikaffine Patienten brauchen keine Angst vor dem digitalen Arztgespräch zu haben.

Die Videosprechstunde läuft über eine sichere Software, die für Patienten einfach zu handhaben ist. Der Patient benötigt nur ein Handy, Tablet oder Computer mit Kamera und eine Verbindung zum Internet. Eine Videoaufzeichnung der Gespräche ist aus Datenschutzgründen nicht erlaubt. Was für den Mediziner von Relevanz ist, wird nach wie vor klassisch in der Patientenakte vermerkt. Anmeldung zur Video-Onlinesprechstunde: Auf der Website des Klinikums www.evkln.de den Button Video-Sprechstunde klicken und im auftauchenden Terminkalender einen Online-Termin auswählen und buchen. Prof. Dr. Vallböhmer steht dann gerne zum gebuchten Termin für Fragen zur Verfügung.


Experte für Tabuthemen

Duisburg, 07. April 2021 - Uro-Gynäkologe und Perinatalmediziner Dr. med. Igor Milicevic wechselt mit Expertise und Visionen an die Helios St. Johannes Klinik Stetiger Fortschritt in einem großen und sehr abwechslungsreichen medizinischen Fachgebiet, mit dem vielen Frauen geholfen werden kann – das sind die Gründe, die Dr. med. Milicevic dazu bewegten, sich für den Fachbereich der Frauenheilkunde zu entscheiden.
Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt neben der Geburtshilfe und der Perinatalmedizin insbesondere im operativen Bereich mit Urogynäkologie und Endoskopie. Nun wechselt der 51-jährige Mediziner ans Duisburger Helios Klinikum. „Auch nach 25 Jahren ist jede Geburt ein einzigartiges und bewegendes Ereignis,“ so Dr. med. Igor Milicevic, der seit dem 01. Januar neu im Team der Helios Frauenklinik in Alt-Hamborn ist. Mit seiner Expertise betreut er vor allem Schwangere, darunter auch solche mit Risiko-Schwangerschaften, und Frühgeborene.

Im Perinatalzentrum Level 1 des Helios Klinikums Duisburg wird sein Know-How im Bereich spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin mit modernster Technik kombiniert, sodass die werdenden Eltern die bestmögliche Betreuung erwartet. Während und nach der Schwangerschaft kann es zudem vermehrt zu Problemen mit der Blase, Harnröhre und dem Beckenboden kommen, ein weiterer Schwerpunkt des gebürtigen Serben (Niš). Aber auch im Alter treten unterschiedliche Formen von Harninkontinenz, sowie Senkungsbeschwerden von Enddarm, Gebärmutter, Scheide und Harnblase auf. Oftmals werden diese Leiden nicht angesprochen, da es den Patientinnen schwerfällt, diese Erkrankungen offenzulegen. Dabei gibt es mittlerweile vielfältige Möglichkeiten, um den Frauen zu helfen, sowohl mit konservativen als auch operativen Therapien. Denn mit den Jahren stieg das Interesse und damit auch der Erkenntnisgewinn im Bereich der Urogynäkologie.

Waren es zu Studienzeiten von Herrn Dr. med. Milicevic noch 20 interessierte Kongressbesucher in diesem Bereich, sind es mittlerweile über 6000. „Keine Frau sollte sich wegen solcher Beschwerden schämen. Es ist mir ein persönliches Anliegen, die Lebensqualität dieser Frauen wieder zu verbessern, sodass sie sich nicht im Alltag einschränken müssen.“
Seine Facharztausbildung absolvierte Dr. Milicevic am Sankt Gertrauden Krankenhaus in Berlin und verbrachte dabei einen sechsmonatigen Auslandsaufenthalt in einem akademischen Lehrkrankenhaus der Queen’s University in Belfast. Auf die Facharztanerkennung im Jahr 2002 folgte seine Promotion zum Thema „Operative Therapie des Mammakarzinoms im Wandel der Zeit“. Sein Vorhaben für seine zukünftige Arbeit in Duisburg ist die Gründung eines Zentrums für Erkrankungen der Inkontinenz und Senkungen, um so den Themenkomplex aus der Tabuzone zu holen und möglichst vielen Frauen zu helfen.    

Kassenärztliche Vereinigungen: Wie erwartet sehr großer Ansturm auf AstraZeneca-Terminbuchung für über 60-Jährige 

AstraZeneca-Terminvergabe für über 60-Jährige   
Düsseldorf/Duisburg, 04. April 2021 - Die einmalige Terminvergabe für über 60-Jährige in Nordrhein ist nahezu erfolgreich abgeschlossen. Fast 200.000 Menschen haben bis zum 4. April über die KV Nordrhein einen Impftermin erhalten - nur wenige Termine können bis einschließlich Dienstagmorgen (06.04.) um 7 Uhr nun noch in vereinzelten Impfzentren gebucht werden. Rund 10.000 über 60-Jährige konnten Ihren Termin im Impfzentrum bereits wahrnehmen. 
   
„Wir freuen uns darüber, dass einem Teil der Bevölkerung in NRW auf diese Weise kurzfristig ein Impfangebot gemacht werden konnte. Unser Online-Buchungssystem ist stabil gelaufen – es war klar, dass es online und in unserem Callcenter zu Wartezeiten kommen würde, denn 450.000 verfügbaren Impfdosen standen knapp vier Millionen „Bewerber“ gegenüber. Bis gestern Abend (3. April) haben wir knapp 100 Millionen Zugriffe auf unser Buchungsseite verzeichnet. Gleichwohl haben wir absolutes Verständnis für die Enttäuschung derjenigen, die keinen Impftermin mit AstraZeneca bekommen haben. Wir schauen nun hoffnungsvoll nach vorne: Nach Ostern beginnt das Impfen in unseren nordrheinischen Praxen und so öffnet sich Schritt für Schritt immer mehr Menschen die Möglichkeit für eine Impfung“, hält der Vorstandsvorsitzende der KV Nordrhein, Dr. med. Frank Bergmann, fest.

Zuerst soll dabei vor allem chronisch Kranken und Angehörigen von Menschen, die zuhause gepflegt werden müssen, ein Impfangebot gemacht werden. Neben dem Impfen in den nordrheinischen Arztpraxen startet am Dienstag, 6. April, ab 8 Uhr, die Vergabe von Impfterminen für 79-Jährige – hierfür können Termine telefonisch unter 0800 116 117 01 oder online unter unter termin.corona-impfung.nrw gebucht werden.

 

Düsseldorf/Duisburg, 03. April 2021 - Die gesonderte Terminvergabe für etwa 225.000 AstraZeneca-Impfdosen in Nordrhein (für ganz NRW 450.000) läuft trotz sehr vieler Zugriffe auf das Online-Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) gut. Auch die Terminbuchung über das Callcenter läuft größtenteils einwandfrei. Zweieinhalb Stunden nach der Öffnung des Buchungsfensters waren bereits 33.000 Termine für über 60-Jährige vergeben.  

Wegen der enormen Anzahl an Zugriffen muss das Online-Buchungssystem allerdings phasenweise gedrosselt werden, um weiterhin stabil und sicher laufen zu können. Dafür bittet die KV Nordrhein um Verständnis. Im Vergleich zum Start der Impfterminvergabe für über 80-Jährige am 25. Januar ist dieses Mal ein Vielfaches an Zugriffen zu verzeichnen - nach zwei Stunden waren es über 25 Millionen. Viele Personen versuchen gleichzeitig, online einen Termin für sich bzw. die Eltern oder Großeltern zu buchen.                

„Dies war leider ein nicht völlig problemfreier Start mit Ansage. Das kann kein noch so gut durchdachtes System leisten. Es war gleichwohl der Wunsch des Landes NRW, mit dieser Sonderaktion einem Teil der Bevölkerung Impfungen zu ermöglichen. Eines sollte man im Hinterkopf behalten: Nur 450.000 von vier Millionen Menschen dieser Altersgruppe in NRW können einen Termin bekommen – das ist gerade mal ein Zehntel“, stellt der KVNO-Vorstandsvorsitzende, Dr. med. Frank Bergmann, klar.

„Wir können denjenigen, die nun keinen Termin erhalten haben, als positives Signal mitgeben, dass nach Ostern auch das Impfen in den Arztpraxen beginnt. So werden vor allem chronisch kranke Menschen und Angehörige von Menschen, die zuhause gepflegt werden müssen, sehr zeitnah einen Impftermin bekommen. Darüber sind wir sehr froh!“, so Bergmann.  
Die Terminvergabe für die 79-Jährigen bleibt von dieser einmaligen Sonder-Terminvergabe unberührt und startet wie geplant am Dienstag, 6. April, um 8 Uhr.

 

Adresse und Öffnungszeiten des augenärztlichen Notdienstes:

 

Augenärztliche Notdienstpraxis im Universitätsklinikum Essen

Hufelandstr. 55 - 45147 Essen

Montag, Dienstag, Donnerstag: 18 Uhr bis 22 Uhr

Mittwoch, Freitag: 15 Uhr bis 22 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertag: 9 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 22 Uhr

(nach 22 Uhr Versorgung durch Augenklinik)

 

Bei Gewalt an Frauen

https://www.duisburg.de/microsites/rgc/index.php
Zurzeit finden Frauen und Mädchen in Duisburg bei den folgenden Stellen Hilfe in Notsituationen:  
Bundesweites kostenloses „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ Telefon: 08000 116 016 Internet: www.hilfetelefon.de  
Autonomes Frauenhaus „Frauen helfen Frauen e. V.“ Duisburg Telefon: 02 03 – 62 21 3 Internet: http://www.frauen-helfen-frauen.org/  
Frauenberatungsstelle „Frauen helfen Frauen e. V.“ Duisburg Telefon: 02 03 – 34 61 64 0 Internet: http://www.frauen-helfen-frauen.org/  
Frauenhaus Duisburg gGmbH Telefon: 02 03 – 37 00 73 Internet: http://frauenhaus-duisburg.de/start.aspx  
Wildwasser Duisburg e. V. Beratung und Information für Mädchen und Frauen zu sexueller Gewalt Telefon: 02 03 – 34 30 16 Internet: https://www.wildwasser-duisburg.de/  
Mädchenzentrum MABILDA e. V. Beratung für Mädchen und junge Frauen, z. B. in Fällen von Zwangsheirat Telefon: 02 03 – 51 00 10 Internet: http://www.mabilda-duisburg.de/  
SOLWODI NRW e.V. – Duisburg Fachberatungsstelle für Migrantinnen mit verschiedenen Problemsituationen. Telefon: 02 03 – 66 31 50 Internet: https://www.solwodi.de/seite/353246/duisburg.html  

 

Adresse und Öffnungszeiten des augenärztlichen Notdienstes: 

Augenärztliche Notdienstpraxis im Universitätsklinikum Essen

Hufelandstr. 55 - 45147 Essen

Montag, Dienstag, Donnerstag: 18 Uhr bis 22 Uhr

Mittwoch, Freitag: 15 Uhr bis 22 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertag: 9 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 22 Uhr

(nach 22 Uhr Versorgung durch Augenklinik)