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Krankenhaus-Atlas
Wie lange brauche ich von meinem Wohnort zum nächsten Krankenhaus und welche Behandlungen werden dort angeboten? Diese Informationen bietet der Krankenhaus-Atlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.


Wenn Azubis eine Krankenhausstation leiten

Duisburg, 11. September 2019 - Praxiseinsätze sind während der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger etwas ganz Alltägliches. Schließlich müssen die Schüler, genau wie in jedem anderen Lehrberuf auch, das theoretische Wissen in der Praxis umsetzen. Normalerweise geschieht dies durch die Mitarbeit in einem existierenden Team. Eine viel tiefergehende Form der Praxiserfahrung beschreitet das Helios Klinikum Duisburg: Beim Projekt „Schüler leiten eine Station“ übernehmen Pflegeschüler für drei Wochen eigenverantwortlich eine ganze Station im realen Krankenhausbetrieb.

 

„Dazu gehören neben den klassischen pflegerischen Tätigkeiten auch das Schreiben von Dienstplänen, das Organisieren von Visiten und die Kommunikation mit den Ärzten, die Übernahme der pflegerischen Tätigkeiten in allen Schichten inklusive des Nachtdienstes sowie alle administrativen Aufgaben. Darauf haben wir die Schüler unter anderem in einer theoretischen Vorbereitungswoche inhaltlich eingestimmt“, erklärt Peter Frankenstein, Leiter Fortbildung und Personalentwicklung am Helios Klinikum Duisburg. Im vergangenen Jahr hat der erfahrene Krankenpfleger bereits die erste Schülerstation am Helios Klinikum Duisburg initiiert – mit einem mehr als positiven Ergebnis für alle Beteiligten. Deshalb findet die diesjährige Schülerstation nicht mehr nur auf der A2-1, einer urologischen Station an der Helios Marien Klinik, sondern zusätzlich auch auf Station 34, einer pädiatrischen Station der Helios St. Johannes Klinik, statt.

 

Dabei werden die Schüler aus dem Mittel- und aus dem Oberkurs zwar ein Stück weit „ins kalte Wasser geworfen“, aber im Zweifelsfall helfen Praxisanleiter, die Pflegepädagogen aus dem Bildungszentrum sowie alle anderen examinierten Kräfte beim „Schwimmen“. So, wie Christel Schöne, die seit 31 Jahren Leitung der pädiatrischen Station 34 ist: „Wir Examinierten halten uns zwar etwas im Hintergrund, sind aber immer da, um bei Fragen und Unsicherheiten zu unterstützen. Ich finde es wichtig, dass die Schüler die Erfahrung machen, sowohl in der Verantwortung für unsere Patienten als auch für die Abläufe auf Station zu sein.“

 

Dieses „Backup“ wissen die Schüler durchaus zu schätzen: „Wir kommen sehr gut mit den Schwestern klar, können jederzeit fragen und lernen auch an der Kritik. Andersherum spiegeln die Schwestern uns auch, dass sie sich über den frischen Wind und die Wissbegierde freuen, die wir mitbringen“, sagt Vanessa Gärtner aus dem Oberkurs, die für die Dauer der Schülerstation die Leitung der Station 34 übernommen hat. Denise Janc-Börst, ihr Pendant auf der A2-1, zeigt sich von dieser Form der praktischen Lernerfahrung ebenfalls begeistert: „Am Anfang war die verantwortungsvolle Rolle als Stationsleitung schon mit einer sagen wir einmal positiven Aufregung verbunden. Aber man wächst schnell in seine Rolle hinein und es macht ziemlichen Spaß.“

 

Wie schnell sie in ihre Rolle hineingefunden hat, konnte Birger Meßthaler, Klinikgeschäftsführer des Helios Klinikum Duisburg, bei einer Hospitation auf der Schülerstation am eigenen Leib erfahren: „Die Schüler haben die Station wirklich toll im Griff und haben mich ohne Berührungsängste überall dort eingesetzt, wo sie helfende Hände gebrauchen konnten. Auch die Patienten, mit denen ich sprechen konnte, finden das Projekt toll und fühlen sich wohl. Es freut mich sehr, dass dieses Konzept so gut aufgeht und sich wieder einmal zeigt: ‚Zutrauen veredelt den Menschen.‘“ Ein Sprichwort, das Christel Schöne mit Sicherheit unterschreiben würde: Gleichzeitig mit der Schülerstation endet auch ihr Berufsleben und sie verabschiedet sich nach insgesamt 45 Dienstjahren in der Pflege „mit einem guten Gefühl, weil ich weiß, dass die Schüler hier sehr gut ausgebildet werden und es auch nach meinem Fortgang gut weitergehen wird.“ 

 Christel Schöne (mitte links), seit 31 Jahren Stationsleitung einer Kinderstation am Helios St. Johannes, übergibt mit einem guten Gefühl an die Auszubildende Vanessa Gärtner (mitte rechts), Leitung der Schülerstation. 

Birger Meßthaler (r.), Klinikgeschäftsführer, und Peter Frankenstein (l.), Leiter Fortbildung und Personalentwicklung am Helios Klinikum Duisburg, hospitierten einen Tag auf der Schülerstation.


Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige
Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Das nächste Treffen ist am Donnerstag, 19. September 2019 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45. Weitere Informationen haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Pfarrer Friedrich Brand (Tel.: 0203 / 702988).

 

- Osteoporose und Wirbelbruch: Was nun?
- Kinder- und Jugendärzte warnen vor Alkohol in der Schwangerschaft

Duisburg, 9. September 2019 - Mit zunehmendem Alter schwindet nicht nur das Seh- und Hörvermögen, auch beginnt die Dichte der Knochen sich zu verringern. Der Knochenschwund, medizinisch Osteoporose, welcher körperliche Leiden wie Brüche, Deformierung der Wirbelsäule und Beeinträchtigungen in der Beweglichkeit zur Folge hat, ist jedoch kein natürlicher Alterungsprozess, sondern eine Erkrankung, die jedes Jahr über 880.000 Neuerkrankte zählt. Jede 4. Frau und jeder 17. Mann über 50 Jahre ist von der Krankheit betroffen. Wenn es plötzlich zu einer Rückenschmerzproblematik kommt, auch ohne, dass es ein Unfallergebnis gegeben hat, kann es sich um einen osteoporotischen Wirbelbruch handeln. Dann ist entsprechendes Handeln gefragt.

 

In seinem Vortrag spricht Dr. Khanh Toan Hau, Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie an der Helios St. Johannes Klinik in Duisburg, über das Krankheitsbild und mögliche Folgeerscheinungen und die aktuellen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Da die Anzahl der Plätze jedoch begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung per Telefon: (0203) 546-2164 oder per E-Mail an info.duisburg@helios-gesundheit.de gebeten. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 18. September 2019, um 17.30 Uhr in der Helios St. Johannes Klinik, Großer Schulungsraum, Verwaltungsgebäude, 6. Etage.

Kinder- und Jugendärzte warnen vor Alkohol in der Schwangerschaft: "FASD - die Behinderung, die es nicht geben muss!"  
In Deutschland kommen jährlich etwa 10.000 Kinder mit geistigen und körperlichen Schädigungen zur Welt, weil ihre Mütter während der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben. Bis zu 4000 Neugeborene pro Jahr leiden unter Fetal Alcohol Spectrum Disorders, FASD oder Alkoholspektrumstörung, einer besonders schwerwiegenden, vorgeburtlich entstandenen Schädigung des Kindes.

FASD gilt als die häufigste angeborene Störung mit Intelligenzminderung. "FASD ist eine Behinderung, die vollständig zu vermeiden ist durch den Verzicht auf Alkohol. FASD bedeutet für die Betroffenen eine Vielzahl körperlicher und geistiger Behinderungen und Einschränkungen. Sie bedeutet, dass die Kinder nur selten ein selbständiges Leben führen können. Neben dem persönlichen Leid entstehen der Gesellschaft hohe Kosten, denn FASD-Kinder brauchen lebenslang Hilfe," so Dr. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte.

Als BVKJ fordwern wir gemeinsam mit weiteren ärztlichen Verbänden eine Kennzeichnungspflicht auf alkoholischen Getränken. Jede Schwangere sollte die Möglichkeit bekommen, selbstbestimmt und informiert auf Alkohol zu verzichten. 
Gleichzeitig wünschen wir uns mehr und frühere Aufklärung. Schon Jugendliche in den Schulen müssen lernen, wie schädlich schon winzige Mengen Alkohol in der Schwangerschaft ist. Und wir brauchen bessere und vernetzte Hilfe und Beratung für die (Pflege-)familien der Kinder, und auch für Erzieherinnen und Lehrer."

Aus der 116117 wird die „Elf6, Elf7“:
Am 30. August startete die bislang größte bundesweite Kampagne zur Bewerbung der Bereitschaftsdienst-Hotline, die das Angebot des ambulanten Notdienstes nachhaltig bekannter machen soll. Gleichzeitig nimmt die Weiterentwicklung des ambulanten Notdienstes durch Portalpraxen, die Kooperationen mit Kliniken, der systematische Einsatz von Software zur Patientensteuerung und die Zusammenarbeit mit Rettungsleitstellen Fahrt auf – und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn setzt eine Diskussion um ein neues Notfall-Gesetz in Gang, das in Teilen so gar nicht zu den jüngsten Vorgaben des „Termin-Servicegesetzes“ der Bundesregierung passen will.

 

Renommierter Unfallchirurg Dr. Peter-Michael Hax geht in den Ruhestand

Abschied nach 40 Jahren Unfallklinik  
Duisburg, 67. September 2019 - In der heutigen Zeit kommt es nur selten vor, dass ein Mediziner (nahezu) seine gesamte berufliche Laufbahn in einer einzigen Klinik absolviert. Dr. PeterMichael Hax ist dies gelungen. Zum 1. September 2019 hat der bisherige Stellv. Ärztliche Direktor und Chefarzt im BG Klinikum Duisburg nun nach mehr als 40 Jahren Tätigkeit in der Unfallklinik seinen wohlverdienten Ruhestand angetreten.
Im Rahmen einer offiziellen Feierstunde mit geladenen Gästen aus Medizin, Politik und Wirtschaft wurde der renommierte Unfallchirurg und Experte für Endoprothetik feierlich verabschiedet. „Dr. Peter-Michael Hax hat sich große Verdienste um unsere Klinik erworben“, sagte der Geschäftsführer des BG Klinikums Duisburg, Thomas Dziuba, in seiner Laudatio.
Als hervorragender Mediziner und wichtige Führungskraft habe er die Geschichte und die Entwicklung der Unfallklinik entscheidend mitgeprägt. Dziuba bedankte sich bei Hax im Namen des Hauses für die exzellente Zusammenarbeit in den letzten vier Jahrzehnten und wünschte dem Unfallmediziner mit Leib und Seele einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt.

Alles begann an im Jahr 1978
Schon seine erste Stelle als Assistenzarzt führte Hax direkt nach seinem Studienabschluss im Fach Medizin und der Approbation als Arzt in die Buchholzer Unfallklinik – Schwerpunkt Unfallchirurgie. Bis auf kurze Zwischenstationen in zwei anderen Häusern blieb der gebürtige Essener dem BG Klinikum anschließend immer treu. Hier wurde Hax erst zum Facharzt, dann zum Oberarzt und schließlich zum Ersten Oberarzt ernannt.
Später, im Januar 2009, folgte dann die Berufung zum Leiter der neu geschaffenen Sektion für Endoprothetik und des im Dezember 2014 erstmals zertifizierten EndoProthetik-Zentrums – eine maßgeschneiderte Aufgabe für den „Medizinischen Tüftler“ und Fachmann für „Ersatzteile in den Gelenken“. Darüber hinaus war Hax bis zuletzt als Stellv. Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie tätig.

Federführend in Sachen überregionales Traumazentrum
Eines der wichtigsten Projekte von Hax war die Zertifizierung des BG Klinikums Duisburg zum „Überregionalen Traumazentrum“ im Jahr 2009. Diese hatte er maßgeblich mit vorangetrieben und anschließend die Re-Zertifizierungen 2012, 2015 und 2018 ebenfalls entscheidend mitbetreut. Auch dank seines besonderen Einsatzes liegt das BG Klinikum heute laut dem aktuellen Jahresbericht des TraumaRegisters DGU® bei der Behandlung von schwer- und schwerstverletzten Unfallopfern unter den führenden 5 von ca. 620 teilnehmenden Kliniken in Deutschland.

Unentgeltliche Hilfe für Kinder aus Afghanistan
Im Rahmen des sozialen Engagements des Hauses – das Hax immer sehr am Herzen lag – operierten Ärzteteams unter seiner Leitung ab dem Jahr 2007 mehrmals unentgeltlich schwerverletzte Kinder und Jugendliche aus Afghanistan und gaben ihnen so eine neue Lebensperspektive. Intensiv widmete sich Hax in seiner Zeit im BG Klinikum darüber hinaus der Ausbildung von Berufsanfängern. Dabei hat er eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils im Team der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie – früher fast eine reine Männerdomäne – maßgeblich mit in die Wege geleitet.

Kommunikation ist (fast) alles
Die praktische Unfallmedizin aus dem „Effeff“ zu beherrschen, ist das Eine. Die medizinische Vorgehensweise jedoch gut verständlich den Patienten näher zu bringen und auf „Augenhöhe“ mit ihnen zu diskutieren, ist eine andere Herausforderung des Arztberufes. Auch dieser hat sich Hax gerne gestellt – im Klinikalltag und in zwei Fachbüchern: „Das Arzt-Patienten-Gespräch“ sowie „Kommunikation mit Patienten in der Chirurgie“.
In beiden hat er seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus 40 Berufsjahren zusammengefasst und so einzigartige Kommunikationstrainer für den Umgang mit Patienten geschaffen. Sie sind gleichermaßen für Berufsanfänger und erfahrene Mediziner interessant. Abschied mit ein bisschen Wehmut Der Abschied aus dem BG Klinikum Duisburg fällt Hax nicht leicht.
„Ich habe immer sehr gerne hier gearbeitet“, bilanziert der Unfallchirurg. Er freue sich aber nun sehr darauf, mehr Zeit für die Familie und seine Hobbies – u.a. Langlauf, Fotografieren und Musik – zu haben. „Wer mich kennt, weiß: Langeweile wird sicher auch in Zukunft nicht aufkommen“, so Hax Fazit. Und weiter: „Die Medizin wird in meinem Leben auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen.“


40 Jahre Unfallmedizin (Bild: Marcus Gloger / cap communications / BG Klinikum Duisburg)


Das BG Klinikum Duisburg. (Bild: Andreas Köhring / BG Klinikum Duisburg

 

 

- „Gemeinsam gegen den Krebs“
- Geburtsvorbereitung am Helios Klinikum

 2. Patiententag des Tumorzentrums Duisburg-Niederrhein zum Thema Krebsvorsorge und -früherkennung

Duisburg, 6. September 2019 -  Krebs ist nach Herzkreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Jedoch ist das Risiko, an Krebs zu erkranken, beeinflussbar. Neben einer gesunden Lebensführung spielen Maßnahmen zur Krebsvorsorge bzw. -früherkennung eine entscheidende Rolle. Aber viele Menschen scheuen die Vorsorgeuntersuchungen, oft aus Unwissenheit, häufig aber auch aus Angst vor einer Krebsdiagnose.

Beim 2. Patiententag des Tumorzentrums Duisburg-Niederrhein wollen die führenden Experten der verschiedenen medizinischen Fachgebiete über die Möglichkeiten der Krebsvorsorge und Früherkennung aufklären.
Dr. Edmund Purucker (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Onkologie am Evangelischen Krankenhaus Dinslaken), Prof. Dr. Jörg Schlaak (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord) und Prof. Dr. Daniel Vallböhmer (Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Evangelischen Klinikum Niederrhein) geben in kurzen Vorträgen Einblicke in verschiedene Aspekte der Thematik.
Selbstverständlich stehen die Experten den Besucherinnen und Besuchern anschließend gerne zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Termin: Mittwoch, 18.09.2019, 16:00 Uhr
Evangelisches Krankenhaus Duisburg-Nord Konferenzzentrum im Verwaltungsgebäude, Raum CE.03 Fahrner Straße 133 47169 Duisburg


Geburtsvorbereitung am Helios Klinikum Duisburg Kurs für Frauen, Paare und miteinander vertraute Partner  
Die ganzheitliche Geburtsvorbereitung umfasst eine individuelle, auf die Bedürfnisse jeder Frau bzw. Familie angepasste Planung und Beratung. Am Samstag, 28. und Sonntag, 29.09.2019 findet in der Helios St. Johannes Klinik ein entsprechender Kurs zur Geburtsvorbereitung statt. Hebamme Bircan Demirci-Narci beantwortet dabei Fragen zu allen Themen einer Schwangerschaft und Entbindung.
Alle Umstände – etwa die familiäre und berufliche Situation, erstes oder ein weiteres Kind – und ganz besonders individuellen Bedürfnisse und Wünsche finden Berücksichtigung.   Die Veranstaltung findet im Turnraum der physikalischen Abteilung an der Helios St. Johannes Klinik (An der Abtei 7-11, 47166 Duisburg) statt. Die Kosten dieses Kurses übernimmt die Krankenkasse. Die Begleitung bezahlt einen Preis von 50 Euro. Um Anmeldung unter (0203) 546-2102, oder per Mail an andrea.santer@helios-gesundheit.de wird gebeten.


Initiative Männergesundheit bei „Duisburg bewegt sich“

Duisburg, 2. September 2019 - Auch in diesem Jahr ist die Initiative Männergesundheit beim Aktionstag „Duisburg bewegt sich“ am 7.September, von 11 bis 18 Uhr in der Innenstadt mit von der Partie. Während sich Jedermann in der Sportmeile von Vereinen inspirieren lassen kann, möchte die Initiative vorzugsweise die männlichen Besucher ins Visier nehmen, um Sie zum „Mitmachen“ zu animieren.
Hierbei steht die Vorsorge im Vordergrund. Unter dem Motto „Man(n) sorgt vor“ hat es sich die Initiative Männergesundheit zur Aufgabe gemacht, Duisburger Männer für ihre Gesundheit zu interessieren, Bewusstsein zu schaffen und aufzuzeigen, wie einfach Vorsorge sein kann. Vertreter der Ärzteschaft informieren unter anderem zu den Themen Darmkrebs- und Prostatakrebsvorsorge und wollen Ängste in Bezug auf die Vorsorgeuntersuchungen nehmen.  

Sabine Weiss, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, unterstützt als Schirmherrin die Initiative: „Wir wollen Männer ermuntern, die Vorsorgeangebote der Krankenkassen mehr zu nutzen. Denn dass Männer im Schnitt immer noch kürzer leben als Frauen hat auch mit dem Lebensstil zu tun: Männer greifen eher zur Zigarette und trinken häufiger zu viel Alkohol. Sie sind auch häufiger übergewichtig. Sie gehen auch seltener zum Arzt. Dabei lassen sich viele Krankheiten gut behandeln, wenn sie früh genug erkannt werden. Daher mein Appell: Gehen Sie zur Vorsorge – damit Sie länger und vor allem länger gesund leben.“  

Gesundheitsdezernent Dr. Ralf Krumpholz begrüßt das Engagement: „Die Initiative Männergesundheit leistet einen wichtigen Anteil an Aufklärungsarbeit in Bezug auf das Thema Vorsorge, das von Männer oft vernachlässigt wird. Das zeigen die Duisburger Zahlen. Umso mehr freut es mich, dass sie auch in diesem Jahr wieder beim Aktionstag des Sports vertreten ist.“  

Unterstützt wird die Initiative Männergesundheit der Kommunalen Gesundheitskonferenz vom Verein „Duisburg gegen Darmkrebs“, von der Aids-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel e.V., der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs, der Volkshochschule, der Krankenpflegeschule Duisburg e.V. und der Novitas BKK.   Weitere Informationen gibt es telefonisch bei der Kommunalen Gesundheitskonferenz unter 0203/283-3938 sowie im Internet unter www.mann-sorgt-vor.de

Welttag der sexuellen Gesundheit  

Welttag der sexuellen Gesundheit    
Am 4. September findet der 2010 ins Leben gerufene Welttag der sexuellen Gesundheit statt, welcher in diesem Jahr unter dem Motto „Sexuality Education for all: a bridge to sexual health“ steht. Der Tag soll ein größeres soziales Bewusstsein für sexuelle Gesundheit auf der ganzen Welt schaffen.  
Anlässlich des Welttags weist die Beratungsstelle zu AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen des Duisburger Gesundheitsamtes auf die Möglichkeit hin, sich in den Räumlichkeiten auf der Universitätsstraße 32 in Duisburg-Mitte, anonym und kostenfrei auf HIV testen zu lassen. Hierfür können persönliche Termine beim Gesundheitsamt vereinbart werden.  
Als zusätzliches Angebot in der Beratungsstelle ist die Offene Sprechstunde für Frauen und Männer, die Sexarbeit leisten. Noch relativ neu dagegen ist das Testangebot „BuT“ nur für Männer, die (auch) intime Kontakte zu Männern haben. Einmal im Monat wird die Beratungsstelle in Kooperation mit „Herzenslust“ um den Checkpoint erweitert.  
Sexuell übertragbare Infektionen, auch STI (Sexually Transmitted Infections) genannt, werden auch oder hauptsächlich durch sexuelle Kontakte übertragen. Sie können von Bakterien, Viren oder weiteren Erregern verursacht werden und lange Zeit unerkannt bleiben. Wer sich mit einer sog. Geschlechtskrankheit angesteckt hat, trägt ein deutlich erhöhtes Risiko, sich mit dem HI-Virus (der unbehandelt zum Krankheitsbild AIDS führt) zu infizieren.  
Auskünfte auch zu den speziellen Sprechstunden, sowie Terminvereinbarungen sind telefonisch beim Gesundheitsamt (0203/283-7574) möglich.   Weiterführende Informationen gibt es auf den Internetseiten der Deutschen STI-Gesellschaft (www.dstig.de), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de), sowie mehrsprachig unter www.zanzu.de.  

Psychoonkologische Beratung am 3. September 2019
Eine Krebserkrankung stellt das ganze Leben auf den Kopf. Die körperliche und seelische Belastung wirkt sich auch auf das Familienleben, die Partnerschaft und die Berufstätigkeit aus. In dieser Situation bietet die Krebsberatung in Duisburg Betroffenen und Angehörigen Beratung und Unterstützung bei der Bewältigung krankheitsbedingter Probleme und Krisen an.
Für die psychoonkologische Beratung am 3. September 2019 gibt es noch freie Termine. Die Gespräche mit der Psychoonkologin Ute Grießl finden von 14.45 bis 17.00 Uhr in der Beratungsstelle in der Lotharstraße 58 statt. Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig. Telefonische Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon: 0203 9416 6244 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de 

 

 

Darmkrebszentrum am BETHESDA Krankenhaus erhält erneut Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft

Duisburg, 28. August 2019 - Das Darmkrebszentrum am Evangelischen BETHESDA Krankenhaus Duisburg hat von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. erneut die Auszeichnung „Zertifiziertes Darmkrebszentrum“ erhalten. Damit darf das BETHESDA Krankenhaus als einziges Klinikum in Duisburg diesen Titel führen.
Die Deutsche Krebsgesellschaft würdigt so die ausgezeichnete Ergebnisqualität, die das BETHESDA bei der Behandlung der verschiedensten Darmkrebsformen vorweisen kann. Die sehr geringe operative Komplikationsrate und die guten Erfolge bei der Heilung von Krebserkrankungen waren ausschlaggebend für die Bewertung.
Das Gütesiegel „Darmkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.“, das das BETHESDA Krankenhaus bereits seit 2012 führen darf, wurde durch die neuerliche Zertifizierung bis Juli 2022 verlängert.

Durch ihr Zertifizierungssystem möchte die Deutsche Krebsgesellschaft die Betreuung onkologischer Patienten verbessern und ihnen in jeder Phase ihrer Erkrankung eine Behandlung ermöglichen, die sich an hohen Qualitätsmaßstäben orientiert. Basis dieses Systems sind die zertifizierten Zentren.
Diese Zentren müssen regelmäßig nachweisen, dass sie die fachlichen Anforderungen für die Behandlung einer Tumorerkrankung erfüllen und außerdem über ein etabliertes Qualitätsmanagementsystem verfügen. Durchgeführt werden die Zertifizierungen durch das unabhängige Institut OnkoZert mit Sitz in Neu-Ulm.

Foto BETHESDA Krankenhaus

 


- Natürlich entbinden – Informationsabend für werdende Eltern
- Gesprächskreis für Angehörige von Krebspatienten

Gesprächskreis für Angehörige von Krebspatienten
Duisburg, 27. August 2019 - Eine Krebserkrankung betrifft die ganze Familie. Partner, Familienangehörige und Freunde kommen häufig an die Grenzen der Belastbarkeit. Deshalb bietet die Krebsberatung in Duisburg seit Mai einen Gesprächskreis für Angehörige an. Hier können sich die Teilnehmer in einem geschützten Raum über ihre Ängste, Sorgen, Konfliktsituationen und Erfahrungen austauschen und gegenseitig unterstützen.
Für den nächste Gesprächskreis, am 5. September 2019 um 18.00 Uhr, gibt es noch freie Plätze. Anmeldung und weitere Infos unter Telefon 0152 2625 1232 und 0203 9416 6244 oder per E-Mail an: info@krebsberatung-in duisburg.de Leitung: Dr. Gisela Kremer, Ärztin, Psychoonkologin und M.A. Sabine Reufels, systemisch-integrative Sozialtherapeutin, Resilienztrainerin.

Natürlich entbinden – Informationsabend für werdende Eltern
Wie hilft die richtige Atmung bei der Geburt? Wie kann eine Hebamme vor, während und nach der Geburt helfen? Wie sieht überhaupt ein Kreißsaal von innen aus? Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Geburt können werdende Eltern beim monatlichen Informationsabend den Hebammen und Ärzten aus der Geburtshilfe sowie Kinder- und Jugendmedizin der Helios St. Johannes Klinik in Duisburg Alt-Hamborn stellen.
Im Anschluss an einen kurzen Vortrag wird eine Führung durch die Geburtsklinik mit Entbindungsbereich (Kreißsaal) sowie durch die Familien- und Neugeborenenzimmer im Perinatalzentrum angeboten. Die Veranstaltung findet jeden ersten Montag im Monat, das nächste Mal am 02.09.2019, ab 18 Uhr im Schulungszentrum (Verwaltungsgebäude, 6. Etage) der Helios St. Johannes Klinik (An der Abtei 7-11, 47166 Duisburg) statt. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung nicht notwendig. Weitere Informationen unter: www.helios-gesundheit.de/duisburg/elternschule
 

Brokkoli, Cannabis, Curcuma & Co. – oft Hoffnungsträger ohne ausreichende wissenschaftliche Belege

Duisburg, 25. August 2019 - „Brokkoli killt Krebszellen“, „Cannabis heilt Krebs“ – immer wieder geistern Meldungen über Substanzen durch die Medien, die eine krebsheilende Wirkung haben sollen. Für viele Betroffene sind diese Nachrichten ein Hoffnungsschimmer. Vielleicht ist jetzt der Durchbruch im Kampf gegen Krebs gelungen und damit die Heilung in Reichweite – so der verständliche Gedanke.

Doch in der Regel handelt es sich um allererste Hinweise auf einen möglichen medizinischen Nutzen gegen Krebs, die aus Tier- oder Zellkultur-Experimenten stammen oder aber um sehr frühe Stadien in der klinischen Entwicklung. Wirksamkeit, Sicherheit, Verträglichkeit und viele weitere relevante Fragestellungen sind noch nicht erforscht und geprüft. Die Problematik erläutert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums an drei Beispielen. „Ich habe gehört, es gibt da etwas Neues.“

So beginnen viele Anfragen an den Krebsinformationsdienst. Vor allem Betroffene und Angehörige durchforsten Medien und Internet intensiv auf der Suche nach einer neuen, wirksamen und möglichst nebenwirkungsarmen Therapie. „So verständlich das ist, oft müssen wir die Menschen leider enttäuschen. Denn zu vielen vermeintlichen Wundermitteln gibt es noch keine klinischen Studien, die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit wissenschaftlich belegen“, so Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes am Deutschen Krebsforschungszentrum.
Der Krebsinformationsdienst ist täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr unter 0800-420 30 40 und per E-Mail krebsinformationsdienst@dkfz.de erreichbar und informiert unabhängig, kostenlos und fachlich korrekt auch über neue Methoden, Substanzen und Verfahren in der Krebstherapie.
 
Beispiel Suloraphan
Der sekundäre Pflanzenstoff Sulforaphan ist in hoher Konzentration vor allem in Brokkoli enthalten. Im Internet wird er als vielversprechender Wirkstoff gegen Krebs und andere Erkrankungen angepriesen – inklusive zahlreicher Bezugsquellen.
Was ist dran? Das Ergebnis einiger epidemiologischer Studien weist darauf hin, dass das Senföl Sulforaphan bzw. der Verzehr von sulforaphanhaltigen Gemüsesorten zur Vorbeugung von Krebs nützlich sein könnte. Ergebnisse zur Behandlung von Krebs gibt es zurzeit allerdings praktisch nur aus Zellkultur- oder Tierversuchen. Allererste klinische Studien zur Behandlung von Patienten mit Prostatakrebs ergaben nur begrenzt Hinweise auf eine Anti-Krebs-Wirkung. Weitere Studien bei Personen mit Krebsvorstufen und zur Behandlung von Krebspatienten sind gerade angelaufen. Bisher wird Sulforaphan in den Leitlinien oder von Fachgesellschaften weder zur Krebsprävention noch zur Therapie empfohlen.

Beispiel Cannabis
Mit Cannabis könne Krebs geheilt werden, ist ebenfalls an manchen Stellen im Internet zu lesen. „Das ist so nicht richtig“, erläutert Weg-Remers. „Es stimmt zwar, dass der Einsatz von Cannabisarzneimitteln seit März 2017 unter bestimmten Voraussetzungen zur Behandlung von Krebspatienten zugelassen ist. Allerdings handelt es sich dabei um Therapien zur Linderung von Symptomen. Das heißt aber keineswegs, dass Cannabis das Krebswachstum bremsen kann.“

Zurzeit werden Untersuchungen zu Cannabis als Krebstherapie im eigentlichen Sinne vor allem an Zellkulturen und in Tierversuchen durchgeführt, mit bisher widersprüchlichen Ergebnissen. Demnach können Inhaltsstoffe von Cannabis im Experiment eine krebshemmende wie auch eine krebsfördernde Wirkung haben. Noch völlig offen ist zum jetzigen Zeitpunkt, ob sich die Ergebnisse überhaupt auf den Menschen übertragen lassen. Beim Menschen gibt es bisher nur einige wenige Einzelfallberichte, in denen Cannabispräparaten eine mögliche Wirkung gegen Krebs zugeschrieben wurde.

Beispiel Dichloracetatz DCA
Auch diese Substanz, das Salz der Dichloressigsäure, wird als Wundermittel gegen Krebs gehandelt, obwohl Hinweise auf eine mögliche Wirkung von Dichloracetat gegen Krebs hauptsächlich aus der Grundlagenforschung stammen. Ob DCA auch zur Krebstherapie beim Menschen wirksam und sicher ist, muss noch in großen klinischen Studien untersucht werden. Trotz dieser noch nicht abgeschlossenen Forschung gibt es auch in Deutschland Anbieter, die mit der Wirksamkeit werben und unter Umgehung arzneimittelrechtlicher Bestimmungen Dichloracetat als Chemikalie in Pulver- oder Kapselform anbieten.

Patienten müssen wissen, dass sie das Produkt nicht nur auf eigene Rechnung, sondern auch auf eigenes Risiko kaufen. Denn die internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation stuft Dichloracetat als möglicherweise krebserregend (2b) ein. 

Nicht auf eigene Faust 
Ein weiteres Problem: Bei der Einnahme von ungeprüften Substanzen kann es zu schädlichen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen kommen. „Zu Recht ist der Weg von einem potenziellen Wirkstoff im Labor bis zu einem zugelassenen Medikament ein langwieriger und hochkomplexer Prozess, bei dem in jeder Hinsicht auf Nummer sicher gegangen wird“, ist Weg-Remers überzeugt. Oft muss eine zunächst vielversprechende Substanz verworfen werden, weil sie sich im Laufe ihrer umfangreichen klinischen Prüfung als ungeeignet, unwirksam oder unsicher erweist.

Auch dies ist zu bedenken, wenn Substanzen zur Krebstherapie angepriesen werden, die nicht als Medikament zugelassen sind. Verlässliche Informationen zum aktuellen Stand der Forschung, zum Stellenwert der Substanzen für die Krebsbehandlung sowie zu Risiken, Neben- und Wechselwirkungen gibt es beim Krebsinformationsdienst.


Medizinische Fragestunde am 27. August  - Yoga und Malen

Medizinische Fragestunde am 27. August
Duisburg, 22. August 2019 - Weil für viele Betroffene während oder nach der Krebsbehandlung einige Fragen offenbleiben, bietet die Krebsberatung in Duisburg regelmäßig eine medizinische Fragestunde an. Dr. Michael Schroeder beantwortet am Dienstagnachmittag medizinische Fragen zu den Themen:
• Diagnose und Befund,
• Behandlung und Therapieverfahren,
• Möglichkeiten begleitender Therapien,
• Krebsnachsorge,
• Schmerzen.
Die Gespräche finden von 14.45 bis 16.45 Uhr statt. Unsere Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig. Verbindliche telefonische Anmeldung und weitere Informationen bei der Krebsberatung in Duisburg unter 0203 9416 6244 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de


Yoga und Malen
Während einer Krebserkrankung kommt es durch innere Unruhe, Nervosität und Angst häufig zu Anspannung. Deshalb steht beim nächsten Mal-Workshop der Krebsberatung in Duisburg die Entspannung im Vordergrund. Krebspatientinnen können sich am 21. September von 10.00 bis 16.00 Uhr im Kreis Gleichbetroffener eine Auszeit vom Alltag nehmen und entspannen. Annette Gertdenken, Psychoonkologin, Yoga-Lehrerin und Entspannungs- und Gestaltpädagogin, leitet die Teilnehmerinnen zwei Stunden lang dabei an, sich durch Yogaübungen zu entspannen.
Die Übungen sind speziell für Krebspatientinnen ausgewählt und auch im Sitzen möglich. Anschließend werden die Erfahrung des Entspanntseins und die damit verbundenen Gefühle in Bilder umgesetzt. Die Krebsberatung in Duisburg bietet regelmäßig eintägige Mal-Workshops an. Sie finden in Kooperation mit der Katholischen Bildungsstätte in den Räumen der AWO in Dinslaken, Schloßstraße 5, statt.
Kostenbeitrag: 5 € Die Maltage werden initiiert und begleitet von Gabriele Harmes-Rönchen. Die Gestalt- und Kunsttherapeutin, Psychoonkologin und Meditationsleiterin leitet den Malkurs „Wenn Worte fehlen - Bilder der Seele“ der Krebsberatung in Duisburg. Anmeldung bitte bei Gabriele Harmes-Rönchen unter 02065 901870.

Meßthaler folgt auf Meßthaler

Führungswechsel an der Helios Rhein Klinik Duisburg

Duisburg, 21. August 2019 - In den letzten Jahren wurde die Helios Rhein Klinik in Duisburg-Beeckerwerth von Geschäftsführerin Claudia Meßthaler zu einer der größten Fachkliniken für geriatrische Rehabilitation weiterentwickelt. Ein entscheidendes Qualitätsmerkmal ist die enge Kooperation und das ärztliche Standby der großen Akutgeriatrie am Helios Klinikum Duisburg, das seit Beginn des Jahres von Birger Meßthaler, Claudia Meßthalers Ehemann, geleitet wird.

 

Nun wartet eine neue Aufgabe auf die 31-Jährige: Claudia Meßthaler übernimmt zum 1. September 2019 die Klinikgeschäftsführung am Helios Klinikum Schwelm. Dort löst sie Kirsten Kolligs ab, die das Krankenhaus seit April 2014 führt und auf eigenen Wunsch wechselt, um sich künftig neuen Aufgaben zu widmen.

 

Die Helios Rhein Klinik Duisburg bleibt gewissermaßen in der Familie, denn hier übernimmt Birger Meßthaler zusätzlich zum Helios Klinikum Duisburg die Geschäftsführung. Eine folgerichtige Entscheidung: „Mein Mann und ich haben die beiden Duisburger Helios-Kliniken gemeinsam noch enger zusammenwachsen lassen. Von daher kennt er die Rhein Klinik und viele der Mitarbeiter bereits, zumal es mit Geriatrie-Chefarzt Dr. Thomas Zeile, Pflegedirektorin Carolina Korioth, Therapieleiter Florian Männel und einem gemeinsamen Betriebsrat zahlreiche Akteure gibt, die an beiden Kliniken verantwortlich sind“, erklärt Claudia Meßthaler.

 

Birger Meßthaler kam bereits 2009 über ein Trainee-Programm zu Helios. Schon in den Jahren zuvor erwarb der 39-Jährige als Controller bei einem führenden internationalen Immobilienunternehmen in Düsseldorf und in der Hotellerie entscheidende Kompetenzen.
Managementerfahrungen sammelte er an verschiedenen Helios Klinikstandorten deutschlandweit und lernte dabei Krankenhäuser unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlich breitem Leistungsspektrum kennen. Bevor er nach Duisburg wechselte, war er Geschäftsführer am Helios Klinikum in Velbert. In gleicher Position führte er bis Ende November zudem das Helios St. Josefs-Hospital Bochum sowie für jeweils drei Jahre die Helios Kliniken in Warburg und Breisach. Den Ausgleich zum Klinikalltag findet der Sportbegeisterte vor allem auf dem Rennrad, auf Skiern und auf dem Fußballrasen.

 

Die Helios Rhein Klinik bleibt „in der Familie“: Claudia Meßthaler wendet sich neuen Aufgaben bei Helios zu und übergibt die Klinikgeschäftsführung an Ehemann Birger Meßthaler.  


Kinder- und Jugendärzte: Wie Eltern helfen können, Schulschwänzen und -abbrüche zu verhindern

Düsseldorf/Duisburg, 19. August 2019 - Die Anzahl der Schulabbrecher in NRW ist nach einer Studie der Caritas zwischen 2015 und 2017 gestiegen. Was tun, damit im neuen Schuljahr Kindern nicht die Lust auf Schule vergeht? Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) gibt Tipps.   In NRW verlassen über 6,09 Prozent aller Schüler die Schule ohne Abschluss, 2015 waren es nur 5,82 Prozent. Die Gründe für den Anstieg sind vielfältig.

"Jeder Schulabbruch hat eine Vorgeschichte. Wir erfahren bei unseren Vorsorgeuntersuchungen vor allem, wie sehr manche Kinder und Jugendliche von Mitschülern gemobbt werden. Eine große Rolle spielen dabei die sozialen Netzwerke, wo kompromittierende Fotos und Verleumdungen gepostet werden. Oft erzählen die Kinder und Jugendlichen uns zum ersten Mal von ihrem Leid. Viele wagen es nicht, sich ihren Eltern und Lehrern zu anzuvertrauen," so Dr. Josef Kahl Bundespresseprecher des BVKJ.
"Mobbing ist nach unserer Erfahrung ein wichtiger Grund, die Schule zu meiden. Ebenfalls spielen häusliche Probleme wie etwa eine Trennung oder Dauerstreit der Eltern eine Rolle oder der Mangel an Interesse für den Schulalltag. Hier muss dringend gegengesteuert werden, am besten bevor die Schülerinnen und Schüler einzelne Schulstunden, später ganze Tage und Wochen schwänzen und eventuell irgendwann die Schule abbrechen.  
Was Eltern tun können Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder einen ruhigen Arbeitsplatz und einen gut strukturierten Tagesablauf zu Hause haben, sie sollten sich für den Schulalltag interessieren, engen Kontakt zu den Lehrern ihrer Kinder halten und eine gesunde Anstrengungsbereitschaft fördern ohne ihre Kinder zu überfordern. Insbesondere sollten sie aber feinfühlig auf die Anzeichen von Mobbing reagieren.
Kopfschmerzen und Schlafstörungen können zum Beispiel solche Alarmzeichen sein. Ebenfalls nachlassende Noten und im schlimmsten Fall Schulvermeidung. Das Gespräch mit dem Kind, aber natürlich auch den Lehrern oder Schulsozialarbeitern oder mit den Profis in einer Erziehungsberatungsstelle bzw. dem behandelnden Kinder- und Jugendarzt kann dann helfen. Dramatisieren Sie die Situation nicht, ermutigen Sie Ihr Kind nicht "zurückzuschlagen", machen Sie ihm aber klar, dass Sie auf seiner Seite stehen und ihm beistehen, selbständig aus seiner Opferrolle rauszufinden. "

 

 

Die Helios Kliniken in Duisburg führen digitalen Dolmetscherdienst ein

Duisburg, 17. August 2019 - Sprachliche Barrieren? Nein danke! „Nu înțeleg.“ („Ich kann Sie nicht verstehen.“) Diesen Satz hören die Mediziner und Pflegekräfte in Krankenhäusern häufig in den verschiedensten Sprachen. Oft verhindern Sprachbarrieren eine schnelle Hilfestellung. Im aktuellen Fall spricht eine Frau aus Rumänien diesen Satz aus, die bei der Gartenarbeit gestürzt ist und sich dabei den Fuß verletzt hat.

Die Anmeldung in der Patientenaufnahme stellte bereits eine kleinere Hürde dar, da sie nur über wenige deutschsprachige Kenntnisse verfügt. Größer wird diese Hürde jedoch, wenn der diensthabende Arzt die Diagnose stellt und diese der Frau erklären möchte. Was kann man also tun, wenn selbst Hände und Füße nicht mehr zur Kommunikation reichen?
In der Vergangenheit stellte das Helios Klinikum in Duisburg bereits einige Muttersprachler unter den Mitarbeitern als Dolmetscher bereit.   Im digitalen Zeitalter stellt aber auch die Technik eine wichtige sprachliche Verbindung zwischen Arzt und Patient her.
Das Helios Klinikum in Duisburg nutzt nun den Dienst von „VideoDolmetschen“ – einer Plattform, bei der professionelle Dolmetscher zu Gesprächen zwischen Arzt und Patient per Video Call innerhalb kürzester Zeit live zugeschaltet werden können. Nützlich ist dies besonders in den Bereichen der Gynäkologie, im Kreißsaal, bei Anamnesen und OP-Vorgesprächen, sowie in der Zentralen Notaufnahme und Anästhesie.
Da findet der neue digitale Dienst schon Anwendung: „Der Dolmetscherdienst hat sich schon bereits jetzt als sehr hilfreich erwiesen.“, erklärt Dr. Stefan Jakob Buscher, Oberarzt in der Anästhesie an der Helios St. Johannes Klinik. „Es ist echt beeindruckend, dass uns Dolmetscher von über 60 Sprachen zur Verfügung stehen und die meisten sogar innerhalb von 2 Minuten. Das spart wirklich Zeit, wir können unsere Vorgänge den Patienten verständlich machen, diese müssen nicht lange auf Übersetzungen warten und fühlen sich sofort sicherer bei uns aufgehoben, weil wir sie und sie uns verstehen können.“  

„Der digitale Dolmetscher Dienst hilft bei der Verständigung zwischen Arzt und Patient.“ Foto: Helios


Vertrauen in Ärztinnen und Ärzte ist ungebrochen

Düsseldorf/Duisburg, 16. August 2019 - Über ärztliche Leistungen – und ihren angeblichen Mangel – wird fortlaufend diskutiert und berichtet. Die aktuelle Versichertenbefragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zeigt einmal mehr, was die Patientinnen und Patienten von ihren ärztlichen Ansprechpartnern in den Haus- und Facharztpraxen halten – und welchen Wert sie haben:   91 Prozent der Patienten geben an, ein gutes oder sehr gutes Vertrauensverhältnis zu ihrem behandelnden Arzt oder ihrer Ärztin zu haben, in Nordrhein liegt der Prozentsatz bei der Antwort „sehr gut“ mit 54 Prozent sogar noch über dem Bundesdurchschnitt.
„Die Versichertenbefragung, für die die Forschungsgruppe Wahlen mehr als 6.100 Versicherte bundesweit befragt, ist für uns ein wichtiger Indikator. Und sie zeigt seit Jahren: Unabhängig davon, wie über die ambulante Versorgung in Deutschland und etwaige Defizite gesprochen wird, ist das Vertrauen der Menschen in ihre Ärzte ungebrochen hoch“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein.

 

Viel Vertrauen in Kompetenz der Niedergelassenen

Bezeichnend auch: 96 Prozent der Befragten aus Nordrhein (Bund: 95 Prozent) haben einen festen Ansprechpartner in medizinischen Dingen, sprich einen Hausarzt, den sie gewöhnlich bei gesundheitlichen Problemen aufsuchen. Von den 4900 Befragten, die in den vergangenen zwölf Monaten einen Arzt aufgesucht haben, halten 91 Prozent die fachlichen Fähigkeiten dieses Arztes für gut oder sehr gut, in Nordrhein sogar 93 Prozent.
Welche Rolle das Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten und Patienten spielt, zeigt sich auch in der Beurteilung der Videosprechstunde: 62 Prozent lehnen diese für sich selber ab. Die meisten Menschen wünschen sich den persönlichen Kontakt zu ihrem Arzt: 74 Prozent der Personen, welche die Videosprechstunde ablehnen, nannten als wichtigsten Grund, den direkten Kontakt zum Arzt zu bevorzugen (Bund: 72 Prozent).

 

Erstmals fragten die Meinungsforscher danach, wie dringend die Versicherten selbst ihren letzten Arztbesuch einschätzten. Zwei Drittel stuften diesen als dringend oder sehr dringend ein – unabhängig davon, aus welchem Grund er erfolgte. Auch eine Vorsorgeuntersuchung oder eine Impfung empfanden 36 Prozent der Befragten als eilig oder sehr eilig – die gefühlte Dringlichkeit ist in vielen Fällen eben höher als die tatsächliche.

 

Kein Beleg für unzumutbare Wartezeiten

Die Meinungsforscher widmeten sich erneut dem allgegenwärtigen Thema „Wartezeiten“, das die Bundesregierung ja zu umfassenden gesetzgeberischen Initiativen wie dem „Termin-Servicegesetz“ veranlasst hat, um den Zugang von GKV-Versicherten zum Arzt zu erleichtern. Ergebnis der Befragung: 25, im Bundesdurchschnitt sogar 29 Prozent der gesetzlich Versicherten mussten bei ihrem letzten Arztbesuch gar keine Wartezeit in Kauf nehmen.

Mehr als jeder vierte gesetzlich Versicherte (Nordrhein: 27 Prozent, Bund: 26 Prozent) bekam innerhalb von einem Tag bis zu einer Woche einen Termin. „Bei mehr als der Hälfte der Versicherten gab es demnach keine oder keine nennenswerte Wartezeiten. Lediglich 15 Prozent mussten beim letzten Arztbesuch über drei Wochen warten“, sagt Dr. med. Carsten König, stellvertretender Vorsitzender der KV Nordrhein. Lediglich zehn Prozent der Befragten aus Nordrhein gaben an, dass es ihnen zu lange gedauert hat, bis sie einen Arzttermin bekommen haben.

 

Weiteres Resultat der Befragung: Die Wartezeiten bei gesetzlich und privat Versicherten haben sich im Lauf der Jahre angeglichen – auch Privatpatienten warten inzwischen tendenziell länger auf Termine. „Die Unterschiede bei den Wartezeiten auf einen Termin waren bei gesetzlich und privat Versicherten nie so gravierend, wie gerne kolportiert wird“, sagt KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. med. Andreas Gassen. Einfacher Grund:  „Die Tatsache, dass wir einen nahezu ungehinderten Zugang zu ärztlichen Leistungen haben, ohne Steuerung, bei gleichzeitig steigendem medizinischen Bedarf, führt zwangsläufig zu einer höheren Nachfrage.“

 

Verfügbare Arztzeit nimmt ab

Die Versicherten wurden auch gefragt, wie sie die Versorgungssituation mit Haus-und Fachärzten einschätzen. Wichtiges Ergebnis: Die Befragten in Nordrhein schätzen die Lage besser ein als der Bundesdurchschnitt. 75 Prozent (Bund: 68 Prozent) geben an, dass dort, wo Sie wohnen, genügend Hausärzte vorhanden sind, 55 Prozent sehen genügend Fachärzte (Bund: 50 Prozent). Bundesweit allerdings ist der Anteil derjenigen, die angaben, nicht genügend Hausärzte in Wohnortnähe zu haben, in den letzten zwei Jahren von 22 auf 27 Prozent gestiegen, bei den Fachärzten von 43 auf 44 Prozent – obwohl die Arztzahlen absolut gesehen steigen. Grund: Die verfügbare ärztliche Arbeitszeit nimmt ab, da vor allem jüngere Ärztinnen und Ärzte vermehrt als Angestellte arbeiten, und das häufig in Teilzeit. 

 

Die Versichertenbefragung wird seit 2006 regelmäßig von der Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld GmbH im Auftrag der KBV durchgeführt. Im Zeitraum vom 11. März bis 29. April 2019 wurden telefonisch mehr als 6.100 Versicherte ab 18 Jahren zu ihrer Einschätzung der Versorgungssituation in Deutschland befragt.

Psychoonkologische Beratung am 20. August 2019  

 Duisburg, 14. August 2019 - Eine Krebserkrankung stellt das ganze Leben auf den Kopf. Die körperliche und seelische Belastung wirkt sich auch auf das Familienleben, die Partnerschaft und die Berufstätigkeit aus. In dieser Situation bietet die Krebsberatung in Duisburg Betroffenen und Angehörigen Beratung und Unterstützung bei der Bewältigung krankheitsbedingter Probleme und Krisen an.  
Für die psychoonkologische Beratung am 20. August 2019 gibt es noch freie Termine.
Die Gespräche mit der Psychoonkologin Heidi Keßler finden von 14.45 bis 17.00 Uhr in der Beratungsstelle in der Lotharstraße 58 statt.  
Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig. Telefonische Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon: 0203 9416 6244 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de

DRK sucht dringend Blutspender der Blutgruppe 0

Duisburg, 12. August 2019 - Der DRK-Blutspendedienst West, eine Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes, wendet sich mit einer dringenden Bitte an alle Blutspender der Blutgruppe 0. Die lange Zeit der bereits vergangenen Ferienwochen des Versorgungsgebietes (die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland) wirken sich stark auf die Lagersituation der Blutspenden und somit auf die Versorgung der Krankenhäuser mit Blutkonserven aus.

Nach DRK- Angaben werden in dem Versorgungsgebiet täglich mindestens 3.000 Blutspenden benötigt, um die Belieferung der Krankenhäuser sicher zu stellen. Die „Komfortzone“ läge hier jedoch bei einem 3-Tagesvorrat, um jederzeit auf einen steigenden Blutbedarf oder Krankheitswellen reagieren zu können. Die derzeitige Lagersituation, insbesondere der Blutgruppe 0 Rhesus negativ, liegt jedoch bei unter einem Tag und somit in einem „durchaus kritischen Bestand“.

„Die Blutgruppe 0 Rhesus negativ ist deshalb so wichtig und wertvoll, weil nur 6% der Bevölkerung diese Blutgruppe hat, sie jedoch bei beinahe allen Patienten eingesetzt werden kann. Sie spielt gerade in der Notfallmedizin und der Bevorratung in Krankenhäusern eine große Rolle.  Aber auch der Bestand der Blutgruppe 0 Rhesus positiv sinkt derzeit täglich“, berichtet Thomas Bödeker, Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes West und ergänzt: „Medizinische Notfälle und kritische Behandlungen machen nicht bei Ferien halt. Patienten sind jeden Tag auf lebensrettende Bluttransfusionen angewiesen“.

Deshalb ruft der DRK-Blutspendedienst West alle gesunden Menschen der Blutgruppe 0 (mit dem Rhesus- Faktor positiv oder negativ) auf, jetzt Blut zu spenden. Durch die geringe Haltbarkeit von Blut können keine langfristigen Vorräte angelegt werden. Besonders wichtig ist die Versorgung der Patienten mit den kurzlebigen Blutplättchen (Thrombozyten). Diese können nur aus frischen Blutspenden gewonnen werden und sind nur wenige Tage haltbar. Aber auch Menschen anderer Blutgruppen und insbesondere Menschen, die bislang noch nie Blut gespendet haben, sollten die Möglichkeit der heimatnahen Blutspende zeitnah nutzen. Denn eine sichere Versorgung mit Blutpräparaten gehört zu den grundlegenden medizinischen Vorsorgemaßnahmen im Gesundheitswesen.
 
Nur wenn genügend Menschen regelmäßig Blut spenden, kann dies gelingen. Eine der sinnvollsten Möglichkeiten, schwerkranke Patienten zu unterstützen, besteht deshalb ganz praktisch darin, Blut zu spenden. Bluttransfusionen ermöglichen Heilung und retten Leben.
Wie kann ich helfen? Blut spenden kann jeder ab 18. Jahren, Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter
0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.  Informieren Sie sich unabhängig davon im Internet unter www.blutspende.jetzt

Zehn frisch examinierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen am BETHESDA Krankenhaus - Auszubildende ab 1. April gesucht

Duisburg, 12. August 2019 - Die Auszubildenden des Evangelischen Bethesda Krankenhauses zu Duisburg GmbH haben erfolgreich ihr Examen abgelegt. Die frisch examinierten Gesundheits- und KrankenpflegerInnen blicken auf 2100 Stunden theoretische Ausbildung am Bildungszentrum für Gesundheitsberufe in Düsseldorf-Kaiserswerth und auf 2500 Stunden praktische Ausbildung im Evangelischen Bethesda Krankenhaus sowie umfassende Abschlussprüfungen zurück.

Eine spannende, prägende und lernintensive dreijährige Ausbildungszeit ist damit zu Ende gegangen. Aufgrund der hohen Nachfrage nach qualifiziertem Pflegefachpersonal warten auf die Berufsanfänger bereits neue Arbeitsfelder und Aufgaben im Pflege- und Funktionsdienst.

Besonders erfreulich ist, dass nahezu alle ehemaligen Auszubildenden ihren beruflichen Werdegang als examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen im Evangelischen Bethesda Krankenhaus fortsetzen werden.

Foto BETHESDA Krankenhaus

Auszubildende ab 1. April gesucht

Das Bethesda Krankenhaus sucht Auszubildende als Pflegefachfrau/Pflegefachmann.

Der nächste Termin ist der 1.April 2020.

Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Vorraussetzungen sind die Fachoberschulreife, eine gleichwertig abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, einen Hauptschulabschluss mit  einer abgeschlossenen Ausbildung, eine andere zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung.

Weitere Infos auf www.bethesda-krankenhaus-duisburg.de/karriere

 Helios in Duisburg von DeGIR zertifiziert    

Duisburg, 8. August 2019 - Erneut wurde die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Helios Klinikum Duisburg zertifiziert. Seit 2017 nimmt die Klinik am jährlichen bundesweiten Qualitätssicherungsprogramm der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (kurz: DeGIR) teil und schließt dieses zum zweiten Mal erfolgreich ab.  

Bei der Qualitätssicherungsdokumentation der DeGIR handelt es sich um eine speziell für interventionell tätige Radiologen entwickelte Software, mit der die Erfassung aller Interventionen möglich ist. Mittels einer sicheren anonymisierten Datenbank erfolgt vor allem aber die Kontrolle bereits durchgeführter Interventionen bei Patienten. Dabei werden nicht nur die gesetzlichen Auflagen erfüllt, vielmehr werden mittels dieser Software Qualitätsstandards geschaffen, die auch künftig interventionelle Methoden sichern.

Prof. Dr. Marco Das, Chefarzt der diagnostischen und interventionellen Radiologie


Infos zum Thema Pflege
Wissenswertes zum Thema Pflege gibt es am Mittwoch, 14. August 2019 um 15 Uhr im „Café Notkirche“ der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg. Bei dem Themennachmittag in der Duisserner Notkirche, Martinstraße 37, berichtet Christoph Finke, der Altenpfleger und Fachwirt für das Sozial- und Gesundheitswesen ist, welche positiven Auswirkungen die neuen Pflegestärkungsgesetze auf die Situation von Pflegebedürftigen, Angehörigen sowie Menschen, die in der Pflege arbeiten, haben sollen. Infos und Anmeldung bei Monika Philipp-Korn, der Leiterin der Seniorentreff Duissern (Tel: 0203 / 330490 oder 0203 / 9308688).

Hospiz BETHESDA sucht Verstärkung   

Hospiz BETHESDA sucht Verstärkung

Duisburg, 7. August 2019 - Im ambulanten Hospizdienst Bethesda e.V. sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unersetzbar. Der ambulante Hospizdienst Bethesda begleitet unheilbar erkrankte und sterbende Menschen dort, wo sie zu Hause sind. Dort unterstützt er auch deren Angehörige. Das kostenlose Angebot gilt für alle, unabhängig von Alter und Lebensumständen.
 
Sie unterstützen die betroffenen Menschen auf vielfältige Weise im täglichen Tun, indem sie zum Beispiel mit den Patienten oder deren Angehörigen Gespräche führen, ihnen vorlesen oder mit ihnen ein Stück spazieren gehen. Jeder ehrenamtliche Mitarbeiter kann sein persönliches Engagement nach seinen Neigungen und Fähigkeiten ausrichten.

Für Patienten, Angehörige und Besucher, die in diesen schweren Zeiten der Krankheit stark belastet sind, ist es hilfreich, auf Menschen im Hospizdienst zurückgreifen zu können. Die Ehrenamtlichen helfen mit der jeweiligen Situation umzugehen, sie bieten Entlastung und spenden Trost. Das Qualifizierungsseminar richtet sich an Menschen, die sich näher mit dieser Thematik und sich selbst auseinandersetzen möchten. Denn Begleitung Schwerkranker und ihrer Angehörigen kann eine sinnvolle Aufgabe sein.

In mehreren aufeinander aufbauenden Terminen werden unter anderem Themen wie die Geschichte der Hospizbewegung, die Entwicklung von Werten, die Bedürfnisse von Menschen am Lebensende oder eigene Motivation sein. Für nähere Informationen stehen die Koordinatoren unter Tel. 0203 6008-1820 oder per Mail an die hospiz-koordinatoren@bethesda.de gerne zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung wird gebeten. Der nächste Kurs startet am 12. September 2019.

KV Nordrhein und Krankenkassen verbessern medizinische Versorgung von Pflegeheimbewohnern

Düsseldorf/Duisburg, 5. August 2019 – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein hat mit den nordrheinischen Krankenkassen eine besondere Förderung für die Versorgung von Bewohnern vollstationärer Pflegeeinrichtungen vereinbart. Auf eine solche Förderung in Höhe von 16,5 Millionen Euro hatten sich die KV und die Kassen bereits in den Honorarverhandlungen für 2019 verständigt, die Mittel werden bis Ende März 2022 bereitgestellt. Ab dem 1. Oktober können niedergelassene Ärzte in Nordrhein, die einen Kooperationsvertrag mit einer vollstationären Pflegeeinrichtung schließen und dies gegenüber der KV Nordrhein nachweisen, an dem Vertrag teilnehmen. Die ärztliche Betreuung von Pflegeheimbewohnern stellt angesichts des demografischen Wandels eine der großen Herausforderungen innerhalb der ambulanten Versorgung dar.

 

„Wir wollen mit dieser Vereinbarung das Thema Pflegeheimversorgung, das uns seit langem intensiv beschäftigt, gemeinsam mit den Pflegeheimen und ihren Trägern entscheidend voranbringen und die Voraussetzungen dafür sowohl für unsere Mitglieder als auch für die Patienten verbessern. Schwindenden Ressourcen auf ärztlicher Seite steht ein immer größerer Versorgungsbedarf bei älteren, multimorbiden Patienten in Pflegeeinrichtungen gegenüber – auf diese Herausforderung müssen wir uns einstellen“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein.

 

„Die jetzt geschlossene Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt, um die ärztliche Versorgung in Pflegeheimen nachhaltig zu verbessern. Unser langfristiges Ziel ist eine qualitativ hochwertige und koordinierte ärztliche Versorgung, die den Bewohnerinnen und Bewohnern unmittelbar zugutekommt, zum Beispiel indem die Medikation optimiert wird und unnötige Krankenhausaufenthalte vermieden werden. In den nächsten zweieinhalb Jahren werden wir gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein den Fokus darauf legen, dieses Ziel zu erreichen“, sagt Matthias Mohrmann, Mitglied des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg, stellvertretend für die gesetzlichen Krankenkassen im Rheinland.

 

Engmaschige Betreuung der Patienten

Mit der Vereinbarung sollen daher nicht nur die ärztliche Versorgung der Patienten in Pflegeeinrichtungen, sondern auch die Strukturen der Pflegeheimversorgung gefördert und nachhaltig verbessert werden. Der Vertrag führt bestimmte Leistungen auf, die zusätzlich zu den entsprechenden EBM-Kapiteln entweder vom Arzt oder auch einer nicht-ärztlichen Praxisassistentin (NäPa) erbracht werden können und extrabudgetär finanziert werden.

 

Dazu zählt zum Beispiel die „gemeinsame Visite“ von „koordinierenden Ärzten“, die mit „kooperierenden Fachärzten“ zusammenarbeiten. Sie müssen innerhalb von drei Monaten nach Start der Behandlung nach diesem Vertrag beziehungsweise bei einem Arztwechsel den Gesundheitszustand der Bewohner überprüfen. Zudem muss die Medikation der Patienten mit dem Ziel kontrolliert werden nicht mehr als fünf Wirkstoffe zu verordnen. Diese Visite wird mit zusätzlich 15 Euro vergütet, die extrabudgetär abgerechnet werden können.

 

Zu den weiteren Leistungsbestandteilen des Vertrags zählt auch die „regelmäßige Visite“, bei der sowohl die „koordinierenden“ als auch die „kooperierenden Ärzte“ turnusmäßig im Quartal die Pflegeheime, mit denen sie vertraglich kooperieren, besuchen und jeden betreuten Patienten untersuchen. Optional ist auch eine Delegation der Visite an die NäPa möglich.

 

Strukturelle Verbesserungen

Die zweite Säule der Vereinbarung betrifft die Strukturen. So sollen die Kreisstellen der KV Nordrhein eine Informations- und Vermittlungsfunktion im Rahmen ihrer regionalen Möglichkeiten übernehmen und die Mediziner in ihren Bereichen dabei unterstützen, sich nicht nur untereinander, sondern insbesondere auch mit den Pflegeheimen vor Ort zu verzahnen. Um Informationen etwa zur Ausstattung von Pflegeheimen und zu bestehenden Kooperationsvereinbarungen systematisch abrufbar zu machen, ist darüber hinaus der Aufbau einer Pflegeheim-Datenbank vorgesehen. Ziel der Vertragspartner ist es, dass langfristig jedes Pflegeheim in Nordrhein mindestens einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat.

 

- Säuglingssterblichkeit im Jahr 2018 auf gleichbleibendem Niveau
-
Strahlenbelastung bei Kindern: Spätfolgen beobachten

Säuglingssterblichkeit im Jahr 2018 auf gleichbleibendem Niveau 
Duisburg, 3. August 2019 - Die Zahl der gestorbenen Säuglinge lag in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2018 mit 654 fast auf dem Niveau des Vorjahres (2017: 655).
Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Zahl der im ersten Lebensjahr gestorbenen Mädchen um vier auf 295.
Bei Jungen gab es 2018 mit 359 Säuglingen fünf Todesfälle weniger als 2017. Die Säuglingssterblichkeit verharrte im Jahr 2018 mit 3,8 je 1 000 Lebendgeborenen auf dem Vorjahresniveau. Sowohl bei den im ersten Lebensjahr gestorbenen Mädchen (3,5) als auch bei den Jungen (4,0) entsprach die Säuglingssterblichkeit im Jahr 2018 dem Vorjahresergebnis (2017: 3,5 bzw. 4,1).
Die Säuglingssterblichkeit bezeichnet den Anteil der Kinder, die - gemessen an der Zahl der lebendgeborenen Kinder - vor Vollendung des ersten Lebensjahres sterben. Die Säuglingssterblichkeit war in Nordrhein-Westfalen um das Jahr 1990 etwa doppelt und in den 1970er Jahren sogar etwa sechs Mal so hoch wie im Jahr 2018. (IT.NRW)


Strahlenbelastung bei Kindern: Spätfolgen beobachten
Kranke Kinder zu behandeln, heißt für Mediziner immer Risiken und Nutzen abwägen – sei es bei Strahlenbehandlung von Tumoren oder Röntgenstrahlen. Doch wie wirken sich solche medizinisch notwendigen Eingriffe langfristig aus? Darum dreht sich das europäische Projekt „HARMONIC“, an dem sich insgesamt 24 Partner aus 13 Ländern beteiligen. Einziger klinischer Partner in Deutschland sind die Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und dem Universitätsklinikum Essen. Die Arbeitspakete der Universitätsmedizin Essen sowie des Westdeutschen Protonentherapiezentrums Essen (WPE) umfassen insbesondere die Bereiche Radiotherapie und Dosimetrie.
„Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Strahlentherapie ist ohne Frage sinnvoll“, so Prof. Dr. Beate Timmermann Direktorin der Klinik für Partikeltherapie am WPE und Co-Leiterin des HARMONIC-Arbeitspaketes zu „Radiotherapie“. Die Klinik für Partikeltherapie als eines der größten europäischen Zentren für pädiatrische Radioonkologie leistet einen elementaren Beitrag zum geplanten Aufbau eines pan-europäischen Registers im Rahmen des Projektes.

Anhand einer einzig großen Kohorte sollen die langfristigen Auswirkungen der Strahlenbelastung bei Kindern analysiert werden. Mit diesen Erkenntnissen kann das Risiko für mögliche Folgeschäden, beispielsweise hinsichtlich der endokrinologischen Folgen und der Entstehung von Zweittumoren, besser eingeschätzt werden.
Außerdem will die interdisziplinär besetzte Forschergruppe im Arbeitspaket zur Dosimetrie die Strahlenbelastung des gesamten Körpers und an relevanten Risikoorganen rekonstruieren, um das Risiko für die Entstehung von Zweittumoren nach Radiotherapie zu untersuchen. Nicht zuletzt kann mit den gewonnenen Daten auch die Strahlentherapie für die jungen Patienten im Rahmen der onkologischen Behandlung optimiert werden.
Das Projekt „HARMONIC“ –kurz für Health Effects of Cardiac Fluoroscopy and Modern Radiotherapy in Peadiatrics- untersucht in weiteren Arbeitsgruppen anderer Projektpartner außerdem den Einfluss ionisierender Strahlung bei pädiatrischen Patienten nach interventionellen kardiologischen Eingriffen, sowie Biomarker für die Auswahl optimaler Diagnostik und Therapie. 
Das Projekt wurde aus Mitteln des Euratom-Forschungs- und Ausbildungsprogramms 2014-2018 im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 847707 finanziert. Das Projekt wird somit im Zuge von Horizon 2020 der Europäischen Kommission mit insgesamt knapp sieben Millionen Euro gefördert.  Davon entfallen insgesamt rund 1,3 Millionen € auf die Universitätsmedizin Essen. HARMONIC startete im Juni 2019 und hat eine Projektlaufzeit von fünf Jahren.

- Hanna Lea ist die 1.000 Geburt in den Sana Kliniken Duisburg
- 56 Schülerinnen und Schüler starteten ihre Ausbildung in der Krankenpflege

Duisburg, 01. August 2019 – Hanna Lea schläft gemütlich im Arm von Prof. Dr. Markus Schmidt, der die junge Dame persönlich als 1.000 Geburt in den Sana Kliniken Duisburg begrüßte. Hanna Lea erblickte mit einem Gewicht von 2.330 Gramm und einer Größe von 46 cm  am 30. Juli um 6.46 Uhr das Licht der Welt.

 

In diesem Jahr wurde die Marke der 1.000 Geburten in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bereits am 30. Juli erreicht. Ende Juli, am 31. Juli, hatte das Geburtshilfeteam insgesamt 1.066 Kindern (1.006 Geburten) ins Leben geholfen. Darunter waren 52 Zwillingspaare und insgesamt vier Drillingsgeburten. Insbesondere bei Zwillingen und Drillingen gab es einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu 2018. Dort wurden im gleichen Zeitraum 1.030 Kinder geboren (982 Geburten), davon 42 Zwillingspaare und zwei Drillinge.  

 

„Unser Kreißsaalteam freut sich bei jeder Geburt gemeinsam mit den Eltern“, so Prof. Schmidt. „Dass wir in diesem Jahr erneut so viele Mehrlingsgeburten verzeichnen können, erfüllt uns mit besonderem Stolz für das entgegengebrachte Vertrauen und bestärkt uns in unserem Engagement, besonders da ein großer Anteil der Geburten auf natürlichem Weg erfolgte.“ Daher gilt  ein besonderes Lob vor allem den Hebammen, die mit viel Engagement und hoher Professionalität die werdenden Eltern begleiten.

 

„Wir sind Berater und Begleiter werdender Eltern von der Schwangerschaft bis über den Zeitpunkt der Geburt hinaus. Die Geburt muss dabei das Natürlichste der Welt bleiben“, erklärt der Chefarzt. Das Perinatalzentrum mit Geburtshilfe und Kinderklinik  bietet den Eltern eine maximale Sicherheit in einer natürlichen Geburtsatmosphäre. Darauf legen heute werdende Mütter und Väter bei der Auswahl ihrer Geburtsklinik großen Wert.

Neu an Bord in den Sana Kliniken Duisburg: 56 Schülerinnen und Schüler starteten ihre Ausbildung in der Krankenpflege
Am 1. August starteten insgesamt 56 Schülerinnen und Schüler in den Sana Kliniken Duisburg ihre Ausbildung in den Berufen Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Nun liegen drei Jahre mit mindestens 2.300 Stunden Theorie (in NRW 200 Stunden mehr als in jedem anderen Bundesland) und 2.500 Stunden praktischem Einsatz in den Stationsbereichen vor den Jugendlichen, die mit hoher Motivation an den Start gehen.
In den ersten zwei Jahren erfolgt im Rahmen der integrativen Ausbildung gemeinsamer Unterricht, im dritten Jahr erfolgt die Spezialisierung für den Bereich Erwachsenen- und Kinderkrankenpflege. Dennoch legen die angehenden Pflegekräfte bereits beim Start ihren Schwerpunkt fest. Für die Erwachsenenkrankenpflege haben sich 36 Auszubildende entschieden, für die Kinderkrankenpflege insgesamt 20 Schülerinnen.

Damit startete der letzte Jahrgang, der nach dem Examen diese Berufsbezeichnung tragen wird, bevor im nächsten Jahr Anfang April der erste Kurs mit der neuen „generalistischen Ausbildung“ beginnt, die auch die Altenpflege integrieren wird. Mit einem Ausbildungstag wurden die 56 jungen Leute in ihren beruflichen Lebensweg eingeführt, um ihnen als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gute Orientierung in den Sana Kliniken Duisburg zu ermöglichen.

 

 

 

Promille-Höchstgrenze für Medikamente im Straßenverkehr?

Duisburg, 28. Juli 2019 - Autofahren bedeutet auch für Krebspatienten Unabhängigkeit und Mobilität. Für Fahrten zum Arzt, ins Krankenhaus oder zur Arbeit sind sie oft auf ihren fahrbaren Untersatz angewiesen. Heikel kann das werden, wenn Medikamente im Spiel sind. Denn rund ein Fünftel aller zugelassenen Arzneimittel können nach den Angaben ihrer Hersteller die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erläutert die Rechtslage: Was ist erlaubt, worauf ist zu achten und welche Alternativen bieten sich an?

„Gibt es einen festgelegten Medikamentengrenzwert, der über meine Fahrtüchtigkeit entscheidet?“ So die Frage einer Patientin an den Krebsinformationsdienst. Ihr Arzt hatte ihr vom Autofahren abgeraten, da sie wegen ihrer Krebserkrankung ambulant Zytostatika zur Hemmung der Zellteilung erhält. Die Medikamente sind dafür bekannt, Übelkeit und Schwindel zu verursachen sowie die Reaktionsfähigkeit zu beeinflussen. Ähnliche Nebenwirkungen haben monoklonale Antikörper, die bei bestimmten Formen von Brustkrebs und Magenkrebs verordnet werden.

Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes am Deutschen Krebsforschungszentrum zu der Frage: „Etwas Vergleichbares wie die Promillegrenze beim Alkohol gibt es für Medikamente nicht. Viele Arzneimittel zeigen starke individuelle Wirkunterschiede, so dass die Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit nur geschätzt werden kann. Daher empfehlen wir, auf den Rat des Arztes zu hören – zum eigenen Schutz und dem der anderen Verkehrsteilnehmer.“ 

Rechtslage 

Laut Straßenverkehrsordnung ist das Autofahren unter Einnahme von Medikamenten erlaubt, wenn die Medikamente notwendig sind und vom Arzt verordnet wurden. Der behandelnde Arzt ist verpflichtet, die Fahrtauglichkeit des Patienten zu beurteilen und ihn entsprechend in Kenntnis zu setzen. Für ein Fahrverbot hat der Arzt juristisch keine Handhabe. Ist ihm jedoch bekannt, dass ein Patient trotz Fahruntauglichkeit Auto fährt, so kann er dies der zuständigen Führerscheinstelle melden – er ist dazu aber nicht verpflichtet. Vielmehr liegt die Entscheidung in seinem ärztlichen Ermessen.

Ärztliche Schweigepflicht einerseits und Verkehrssicherheit andererseits sind abzuwägen. Konkret heißt das meistens: Der Arzt spricht eine Warnung aus und lässt sich diese schriftlich bestätigen. Für alles Weitere ist der Patient dann selbst verantwortlich. Nicht nur Medikamente und ihre Nebenwirkungen sind für Krebspatienten triftige Gründe, das Auto stehen zu lassen. Ein Schwächeanfall, Übelkeit oder ein instabiler Kreislauf können im Straßenverkehr zu gefährlichen Situationen führen. Grundsätzlich gilt: Unabhängig von der Empfehlung des Arztes, jeder Patient ist vor dem Tritt aufs Gaspedal verpflichtet, seine physische und psychische Fahrtauglichkeit selbstkritisch einzuschätzen.

Und im Falle eines Unfalls?

Kommt es unter Medikamenteneinnahme zum Unfall, übernimmt die KFZ-Haftplicht-Versicherung nicht unbedingt den entstandenen Schaden. Der Versicherungsschutz kann insbesondere dann entfallen, wenn der Patient vom Arzt explizit auf seine Fahruntüchtigkeit hingewiesen wurde. Außerdem kann es zu strafrechtlichen Konsequenzen kommen: Eine Geld- oder Freiheitsstrafe wegen fahrlässigen Eingriffs in den Straßenverkehr und, bei Personenschaden, wegen Körperverletzung. Carmen Flecks, Juristin beim Krebsinformationsdienst bestätigt: „Die Verantwortung für das Fahren und seine Folgen liegen allein beim Patienten. Dessen sollte sich jeder bewusst sein.“ 

Übrigens: Bei vorliegender Fahruntüchtigkeit vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen, ist keine Lösung. Die meisten Bestimmungen gelten auch für alle anderen Transportmittel, angefangen vom Fahrrad über das Motorrad und den Roller bis hin zum Traktor. 

Alternativen zum Selbstfahren 

Wer Bedenken hat, sollte auf Nummer sicher gehen: Er kann Freunde und Verwandte um Hilfe bitten oder nutzt öffentliche Verkehrsmittel. Geht es um Fahrten zur Behandlung oder zur Reha, tragen gesetzliche und private Krankenkassen die Kosten, vorausgesetzt, es liegt eine ärztliche Verordnung vor. Je nach Situation erstatten sie Ausgaben für öffentliche Verkehrsmittel, Taxi oder Krankenfahrdienste. Allerdings müssen Patienten mit einer Eigenbeteiligung rechnen. Die Höhe dieser Zuzahlung und Möglichkeiten, sich davon befreien zu lassen, können bei der jeweiligen Krankenkasse erfragt werden. 

 

Hilfe für Angehörige: Kursauffrischung am Helios Klinikum Duisburg

Duisburg, 24. Juli 2019 - Vor und nach der Entlassung eines pflegebedürftigen Menschen aus dem Krankenhaus stellen sich den Angehörigen viele Fragen. Nicht nur der Pflegebedürftige ist aus dem alten Leben gerissen, auch die Familie steht nun vor der Herausforderung, einen neuen Alltag zu organisieren. Das Helios Klinikum Duisburg bietet dafür regelmäßig Pflegekurse an.

In den Pflegekursen steht Ihnen unser Team der familiären Pflege mit Rat und Tat zur Seite. Angeboten werden Pflegegrundkurse, spezielle Demenzpflegekurse und die Gesprächskreise „Kraft tanken“ und „Zeit für einen Kaffee“. Für all diejenigen, die bereits an solch einem Pflegegrundkurs teilgenommen haben, diesen noch einmal wiederholen wollen oder bei denen sich die Situation verändert hat, bieten die Pflegetrainerinnen des Helios Klinikum Duisburg am 07. August, in der Zeit von 17 Uhr bis 20 Uhr, einen Auffrischungskurs an.

Pflegetrainerin Sandra Gutzeit steht Ihnen bei allen Themen rund um das Pflegen von Angehörigen zur Seite. Ansonsten sollen Veränderungen in der häuslichen Situation aufgearbeitet werden. Neben der Wiederholung des Themenbereichs „Pflegen will gelernt sein“ mit Sturzprophylaxe und Co., werden auch gesetzliche Neuerungen besprochen. Niemand sollte in solchen Lebenssituationen alleine bleiben.
Die Kursauffrischungen sollen individuell die Möglichkeit bieten Neues zu erfahren und in einem Austausch mit anderen, die in einer ähnlichen Situation sind, zu kommen. Der Kurs findet in der Helios St. Johannes Klinik (An der Abtei 7-11, 47166/Duisburg) in der 1. Etage in Raum 1.074 statt. Es wird um eine Anmeldung unter der Telefonnummer (0203) 546- 2363 gebeten.


Familienpflege in der Gruppe

Pflegeexamen in den Sana Kliniken Duisburg

Erfolgreicher Start ins Berufsleben

Duisburg, 22.07.2019 – Geschafft! Insgesamt 43 Absolventen haben im Juli das „Prüfungspaket“ aus schriftlicher, praktischer und mündlicher Prüfung im Anschluss an ihre dreijährige Ausbildung in den Sana Kliniken Duisburg erfolgreich absolviert, davon drei Schülerinnen mit der Note „Sehr Gut“ in allen Bereichen. So strahlten zur Examensfeier 27 frisch gebackene Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen und 16 Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen anlässlich Ihrer Examensfeier und Zeugnisübergabe in die Kamera.

Die Sana Kliniken Duisburg sind mit über 1.700 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsunternehmen in Duisburg. Damit verbunden ist das Interesse, den jungen Menschen nicht nur einen Ausbildungsplatz, sondern auch Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu bieten.

Den Pflegeberuf auch zukünftig attraktiv zu gestalten, sei eine wichtige Aufgabe der Krankenhäuser, erklärt Geschäftsführerin Julia Disselborg. Nur so könne man dem zunehmenden Bedarf der Versorgung kranker Menschen gerecht werden. Die Sana Kliniken Duisburg legen großen Wert darauf, dass die Pflegeschülerinnen und -schüler eine qualitativ gute Ausbildung erhalten und sich wohl fühlen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr 28 der Examensschülerinnen und schüler in unserem Pflegeteam begrüßen können. So behalten wir unseren qualifizierten und hochmotivierten Nachwuchs direkt im Hause“, freut sich Pflegedirektor Carl Poersch. Die jungen Pflegerinnen und Pfleger starten ihre Laufbahn in unterschiedlichen Fachbereichen der Wedau Kliniken und im Bertha Krankenhaus in Rheinhausen.
Dazu gehören auch die Interdisziplinäre Notaufnahme, die Kinderklinik, die Geriatrie, die Neurochirurgie, die Intensivbereiche sowie die Psychiatrie und Psychotherapie. Auch in den letzten Jahren haben die Sana Kliniken Duisburg immer wieder einen großen Teil der Absolventen übernommen.

Geschafft! Insgesamt 43 Absolventen haben im Juli das „Prüfungspaket“ aus schriftlicher, praktischer und mündlicher Prüfung im Anschluss an ihre dreijährige Ausbildung in den Sana Kliniken Duisburg erfolgreich absolviert

Gesundheitstag des Helios Klinikums beim Kooperationsschützenfest

„Dreifach gut Schuss – Schützenglück, Informationen und Gesundheit unter einem Dach“

Duisburg, 19. Juli 2019 - Vom 26.7 bis 28.7 findet zum zweiten Mal das Kooperationsschützenfest der Bürger-Schützen-Vereine Neumühl und Marxloh sowie der St. Hubertus-Schützengesellschaft Hamborn statt. Am Samstagmittag steht das Festzelt dann ganz im Zeichen der Gesundheit. Das Helios Klinikum Duisburg präsentiert im Rahmen des Bürgerschützenfestes am 27.7, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr, verschiedenes rund um das Thema Gesundheit.

Medizinische Fragestellungen werden augenzwinkernd, aber trotzdem fundiert erörtert: Dr. Markus Schmitz, Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie referiert um 11.30 Uhr über das Thema „Whiskey und Beißkeil – die moderne Narkose“.

Um ein urologisches Thema dreht es sich gegen 12.30 Uhr bei dem Vortrag „Sommerzeit ist Steinzeit- Warum es in der warmen Jahreszeit mehr Steinleiden gibt“ von Prof. Dr. Frank vom Dorp, Chefarzt der Urologie. Dr. Benjamin Berlemann, Leitender Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, bringt um 13.30 Uhr mit dem Vortrag „Voll der Durchblick – Kinder und artverwandte Zustände“ ein eigentliches Thema für Eltern mit, welches besonders am Abend eines Schützenfestes auch für manch anderen Gast interessant sein könnte: Es geht um die Einschätzung von gefährlichen Situationen im Haushalt – für Kinder, aber auch für betrunkene Erwachsene.

Zwischen den einzelnen Vorträgen stehen Pflegekräfte bereit, um bei Interessierten Vitalzeichenmessungen durchzuführen. Mit bestimmten technischen Geräten können unter anderem Blutdruck und Blutwerte bestimmt werden. Die Physiotherapie zeigt Stärkungsübungen für Rücken und Co., die man in den Alltag integrieren kann. Die Auszubildenden des Bildungszentrums am Helios informieren außerdem rund um Aus- und Weiterbildungen am Hause. Für Fragen rund um den Neubau am Standort der St. Johannes Klinik in Alt-Hamborn, der im nächsten Jahr eröffnet werden soll, stehen Mitarbeiter der Geschäftsführung bereit.  



13. Radtour pro Organspende - „Boxenstopp“ am Fahrner Krankenhaus

Duisburg, 18. Juli 2019 - Schon seit 2007 organisiert TransDia-Sport Deutschland e.V. diese Radtour für Organspende. Als selbst Betroffene (Organtransplantierte) möchten die Teilnehmer darauf aufmerksam machen, dass „das Sterben auf der Warteliste“ endlich aufhören muss.

Die aktuelle Diskussion zur Organspende zeigt, dass die Schlüsselrolle hierfür in den Spender-Kliniken liegt, denn längst nicht jeder Organspender wurde bislang als solcher identifiziert. Täglich sterben drei Menschen und mehr, die vergeblich auf ein lebensrettendes Organ gewartet haben. Die durchschnittliche Wartezeit bei Nierenpatienten nähert sich mittlerweile der Zehn-Jahres-Grenze. Deutschland ist im europäischen Vergleich das Schlusslicht.

Transplantierte und Dialysepatienten besuchen daher während ihrer Radtour Kliniken, um den Transplantationsbeauftragten und den in den Ablauf der Organspende eingebundenen Beschäftigten DANKE zu sagen für das Engagement, ohne das keine lebensrettende Transplantation zustande kommt.

Die diesjährigen Tour wird auch einen Stopp im Evangelischen Klinikum Niederrhein machen, das mehrfach für sein Engagement in der Organspende ausgezeichnet worden ist.

Magersucht kann in den Genen liegen

Anorexia nervosa nicht nur psychischen Urspungs
Duisburg/Essen, 16. Juli 2019 - Anorexia nervosa, besser bekannt als Magersucht, ist nach Angaben des National Center of Excellence for Eating Disorders, USA, die psychiatrische Erkrankung mit der höchsten Sterblichkeitsrate. Im Rahmen einer internationalen Studie unter Beteiligung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) konnte jetzt aufgezeigt werden, dass die Erkrankung auch genetische Ursachen haben kann. Hierüber berichtet jetzt das renommierte Wissenschaftsmagazin Nature Genetics. Betroffene, die an Anorexia nervosa erkranken, führen ihrem Körper dauerhaft zu wenig Nahrung zu.

Manche verweigern Nahrungsaufnahme fast vollständig. In der Folge entsteht zum Teil gravierendes Untergewicht, das bis zum Tod führen kann. Lange Zeit vermutete man die Ursachen der Magersucht ausschließlich in der Psyche der Erkrankten.  Im Rahmen der gerade publizierten internationalen Studie ist es den beteiligten Wissenschaftlern nun erstmals gelungen, insgesamt acht genetische Varianten zu identifizieren, die eindeutig mit Anorexia nervosa assoziiert sind.

 „Die identifizierten genetischen Faktoren beeinflussen auch den Bildungserfolg, den Stoffwechsel und die körperliche Aktivität. Das könnte beispielsweise mit erklären, warum Menschen mit Anorexia nervosa häufig unter einer Hyperaktivität leiden“, erklärt Prof. Johannes Hebebrand von der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am LVR-Klinikum Essen, der an der Studie mitgewirkt hat. 

Bislang ist die Erfolgsbilanz der Behandlung von Magersucht vergleichsweise schlecht und auch nach einer erfolgreichen Therapie verlieren Betroffene nicht selten erneut gefährlich stark an Gewicht. „Dies mag auch daran liegen, dass metabolische Auslöser nicht in Betracht gezogen wurden“, erklärt Prof. Anke Hinney aus der genannten Klinik.

„Die nun gewonnenen Erkenntnisse können zu neuen Therapien führen, die nicht nur an der Psyche, sondern auch am Stoffwechsel der Patienten ansetzen.  Basis der vom King's College London aus geleiteten internationalen Studie bildete die Untersuchung der Daten von knapp 17.000 Patienten an rund 100 Einrichtungen in 17 Ländern.

Blutspenden am Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord

Duisburg, 12. Juli 2019 - Täglich werden in Deutschland mehr als 15.000 Blutkon­serven benötigt. Gespendet werden jährlich aber nur etwa fünf Millionen Einheiten – das entspricht knapp 14.000 Blutkonserven pro Tag. Gleichzeitig scheiden jedes Jahr deutschlandweit rund 100.000 aktive Blutspender durch Krankheit oder das Erreichen der Altersbegrenzung aus.  
Gerade in den Ferien besteht in Deutschland eine große Unterversorgung mit Spenderblut. Deshalb laden das Blut­spendeteam des DRK und die Auszubildenden des Kurses 2017 A der Krankenpflegeschule Duisburg e.V. am 16.07.2019 von 10:30 Uhr bis 15 Uhr in das Konferenzzentrum am Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord (Fahrner Straße 133, 47169 Duisburg) zur Blutspende ein.  
 
Im vergangenen Jahr haben an der Blutspende am EKN 63 SpenderInnen teilgenommen, es wurden 56 Konserven abgenommen. Dieses Ergebnis soll 2019 verbessert werden.  
Blutspenden kann man ab dem 18. Geburtstag. Neuspender sollten allerdings nicht älter als 68 Jahre sein. Vorausset­zung für das Blutspenden ist, dass Sie sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin sollten Sie Ihren Personalausweis mitbringen. Nach der Spende können Sie sich noch ausru­hen, Sie werden kostenlos verpflegt.  
Für den Blutspender selbst ist jede Blutspende wie ein klei­ner Gesundheits-Check. Puls und Blutdruck werden gemes­sen, und das gespendete Blut wird natürlich gründlich im Labor untersucht. Bei auffälligen Befunden wird der Spen­der umgehend informiert.

DRK übernimmt Seniorenzentrum St. Vincenz von Helios

Die Einrichtung wird im Sinne der Bewohner und Mitarbeiter weitergeführt 

Duisburg, 11. Juli 2019 - Die Helios Residenzen Duisburg GmbH übergibt das Altenpflegeheim St. Vincenz in Duisburg-Neumühl. Neuer Träger der stationären Pflegeeinrichtung in der Dörnbergstraße wird das Deutsche Rote Kreuz mit seinen beiden Kreisverbänden in Düsseldorf und Duisburg. Zum Jahresende erfolgt zudem der Spatenstich für einen Ersatzneubau der Einrichtung an der Grunewaldstraße.

 

Seit mehr als 50 Jahren besteht die Kernkompetenz des Deutschen Roten Kreuz in der Pflege und der Betreuung alter Menschen. Das Duisburger DRK ist dabei vorwiegend im Bereich der ambulanten Pflege tätig, während der Düsseldorfer Verband sieben stationäre Pflegezentren betreibt und jetzt auch Einrichtungen in Duisburg übernommen hat. Mit der Übernahme der Helios Seniorenresidenz St. Vincenz, die zum 01. August 2019 erfolgen wird, ist das DRK-Düsseldorf dann in zwei stationären Duisburger Pflegeeinrichtungen tätig.

 

Der Trägerwechsel geht auf strategische Überlegungen beider Partner zurück. „Als Maximalversorger mit Standorten im Süden und im Norden Duisburgs sowie einem ausgewiesenen Schwerpunkt im Bereich der Altersmedizin verstehen wir uns als Partner sämtlicher Seniorenheime in Stadt und Region. Von daher erschien es uns folgerichtig, uns auf unsere Kernkompetenz, die akutmedizinische Versorgung unserer Patienten, zu konzentrieren. Da uns sowohl die Bewohner als auch die Kolleginnen und Kollegen der Einrichtung sehr am Herzen liegen, sind wir glücklich, mit dem DRK einen neuen kompetenten Betreiber gefunden zu haben, der sich auch schon mit der Übergabe des Seniorenzentrums St. Barbara als verlässlich ausgezeichnet hat“, erklärt Birger Meßthaler, Geschäftsführer des Helios Klinikums Duisburg.

 

„Wir werden das Seniorenzentrum St. Vincenz ganz im Sinne der Bewohner und ihrer Angehörigen in hoher Qualität weiterführen und auch für die Mitarbeiter wird es keine nachteiligen Veränderungen geben“, so Hans-Bernd Wiemann Geschäftsführer DRK-Seniorenbetreuung Duisburg gGmbH. Wichtig für die Mitarbeiter: Alle arbeitsvertraglichen und tariflichen Rechte und Besitzstände bleiben in vollem Umfang erhalten, weil das DRK den gleichen Tarifvertrag anwendet und der gleichen Zusatzversorgungskasse angehört.

 

Zum Jahresende soll das Altenpflegeheim dann unter dem Dach der bestehenden DRK-Seniorenbetreuung Duisburg gGmbH weitergeführt werden und die beiden DRK-Kreisverbände wollen den Spatenstich für den geplanten Ersatzneubau an der Grunewaldstraße setzen. Damit lösen sie das, zur Übernahme des St. Barbara Altenheims im Jahr 2016 gegebene, Versprechen ein, beide Helios-Seniorenzentren zu modernisieren und an die heutigen Anforderungen eines fortschrittlichen Altenheims anzupassen. Dafür wird die bestehende Einrichtung auf 80 Bewohnerplätze aufgestockt werden.
„Das DRK ist Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link sehr verbunden“, so Sven Pöhlsen, Vorsitzender des Vorstands DRK-Duisburg. „Der reibungslosen Kooperation mit der Stadt und auch dem Helios Klinikum haben wir es zu verdanken, dass wir die stationäre Altenpflege im Stadtteil Neumühl zukunftsweisend aufstellen können“.