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13. Dezember: 16-Punkte-Beschluss der Kanzlerin mit den Länderchefinnen*chef


Verlängerung der Corona-Sonderregeln für verordnete Leistungen bis 31. März 2021

Berlin/Duisburg, 21. Januar 2021 - Angesichts des anhaltend dynamischen Infektionsgeschehens hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die geltenden Corona-Sonderregeln für ärztlich verordnete Leistungen um weitere zwei Monate bis 31. März 2021 verlängert. Den entsprechenden Beschluss fasste der G-BA am 21. Januar 2021.

Die Sonderregeln betreffen insbesondere die Möglichkeit der Videobehandlung, Verordnungen nach telefonischer Anamnese, verlängerte Vorlagefristen für Verordnungen sowie verschiedene Erleichterungen bei Verordnungsvorgaben.
Ziel ist es, direkte Arzt-Patientenkontakte weiterhin möglichst gering zu halten. Bereits im Dezember 2020 hatte der G-BA die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen und für Krankentransportfahrten von COVID-19-positiven Versicherten bis zum 31. März 2021 verlängert.


Verlängerte Sonderregeln im Überblick
Videobehandlung
Eine Behandlung kann weiterhin auch per Video stattfinden, wenn dies aus therapeutischer Sicht möglich und die Patientin oder der Patient damit einverstanden ist. Diese Regelung gilt für eine Vielzahl von Heilmitteln, die von Vertrags(zahn)ärztinnen und -​ärzten verordnet werden können. Auch Soziotherapie und psychiatrische häusliche Krankenpflege können mit Einwilligung der Patientin oder des Patienten per Video erbracht werden.


Verordnungen nach telefonischer Anamnese
Folgeverordnungen für häusliche Krankenpflege, Hilfsmittel und Heilmittel dürfen weiterhin auch nach telefonischer Anamnese ausgestellt werden. Voraussetzung ist, dass bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung eine unmittelbare persönliche Untersuchung durch die Ärztin oder den Arzt erfolgt ist. Die Verordnung kann dann postalisch an die Versicherte oder den Versicherten übermittelt werden.
Gleiches gilt weiterhin für Verordnungen von Krankentransporten und Krankenfahrten. Sie sind ebenso aufgrund telefonischer Anamnese möglich.

 

 KV Nordrhein-Forderung: Baldige Impfung für Niedergelassene und ihr Praxispersonal

Düsseldorf/Duisburg, 18. Januar 2021 - Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein unterstreicht seine schon Anfang Dezember nicht nur öffentlich geäußerte, sondern auch in die politischen Gremien getragene Forderung nach einer zügigen Impfung für die niedergelassenen Haus- und Fachärzte sowie ihres Personals in den Praxen.   

 

„Wir haben diese Forderung schon vor längerer Zeit an die politisch Verantwortlichen im Bund und im Land NRW herangetragen und halten weiterhin daran fest. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die ambulant und im Notdienst tätigen Medizinerinnen und Mediziner sowie ihr Personal, das seit fast einem Jahr ohne Unterbrechung und in großer Zahl mit COVID-19 infizierte und daran erkrankte Patientinnen und Patienten versorgen, selbst nicht schnellstmöglich geschützt werden. Wir alle wissen, dass der Impfstoff noch längere Zeit knapp bleibt und eine Priorisierung unumgänglich ist. Zu dem Kreis der in der ersten Welle vorrangig geimpften Gruppen müssen aber neben den Über-80-Jährigen, den Senioren- und Pflegeheimbewohnern sowie dem Klinikpersonal auch die haus- und fachärztlichen Praxen gehören. Selbstverständlich auch deshalb, weil wir Patientinnen und Patienten vor möglicherweise infiziertem Praxispersonal schützen wollen“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein. 

 

Dazu kommt: „Wir sprechen bei der Notwendigkeit einer zeitnahen Impfung des Praxispersonals nicht nur über die Regelversorgung in den Praxen, die während der gesamten Pandemie aufrechterhalten worden ist und weiter bestehen muss, damit die ambulante Versorgung als Schutzwall für die Kliniken dienen kann. Wir sprechen auch über die ambulanten KV-Notdienste, zu denen sowohl die Notdienstpraxen, die sich inzwischen alle in oder an einem Krankenhaus befinden, als auch die Fahrdienste im Hausbesuchsdienst gehören. Daran nehmen unterschiedliche Fachgruppen teil“, sagt Dr. med. Carsten König, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein. 

 

Die KV Nordrhein erwartet eine Berücksichtigung der Niedergelassenen und ihres Personals bei der Priorisierung der Impfgruppen. Und setzt auf baldige Lieferungen von Impfstoffen, die auch in den Praxen verimpft werden können. „Das Impfen ist originäre ärztliche Aufgabe und kann mit einem entsprechenden Impfstoff wie andere Impfungen auch am besten in den Praxen erfolgen. Die Ärztinnen und Ärzte sind darauf vorbereitet und stehen bereit“, so der KVNO-Vorstand.



Medizinische Fragestunde am 26. Januar 2021 telefonisch  

Duisburg, 18. Januar 2021 - Weil für viele Betroffene während oder nach der Krebsbehandlung einige Fragen offenbleiben, bietet die Krebsberatung in Duisburg regelmäßig eine medizinische Fragestunde an. Am 26. Januar gibt es noch freie Termine zwischen 15.30 Uhr und 16.30 Uhr. Dr. Michael Schroeder (Onkologe und Palliativmediziner) beantwortet am Dienstagnachmittag medizinische Fragen zu den Themen: Diagnose und Befund; Behandlung und Therapieverfahren; Möglichkeiten begleitender Therapien; Krebsnachsorge; Schmerzen.

Die Gespräche finden telefonisch statt. Alle Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym. Verbindliche telefonische Anmeldung und weitere Informationen bei der Krebsberatung in Duisburg unter 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de

Rettung für die Reha möglich

Berlin/Duisburg, 14. Januar 2021 - Trotz vorhandener Hilfsprogramme geraten bundesweit immer mehr Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen durch Corona in existenzielle Schwierigkeiten. Abhilfe könnte der Gesetzgeber schaffen, indem er die bestehenden Ausgleichs- und Zuschlagsregelungen präziser und verbindlicher gestaltet. Konkrete Lösungsvorschläge dazu haben die Kliniken heute an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn übersandt.

Durch das Aufeinandertreffen von drastischen Einnahmeausfällen und immensen Mehrkosten sind während der Corona-Pandemie hunderte deutsche Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen in eine bedrohliche finanzielle Schieflage geraten. Daran ändern auch die verschiedenen Corona-Hilfspakete bislang nur wenig. Dr. Katharina Nebel, Präsidentin des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken (BDPK), der die Interessen der über 600 privat geführten Reha-Kliniken vertritt, hat deshalb jetzt in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wirkungsvolle und einfach umsetzbare Gesetzesänderungen vorgeschlagen.

„Der gute Wille der Bundesregierung, die Reha in Corona-Zeiten zu stabilisieren, war zwar erkennbar, aber leider ist davon zu wenig in den Einrichtungen angekommen,“ so die BDPK-Präsidentin. Die Hindernisse könnten nach ihrer Überzeugung kurzfristig und mit geringem Aufwand beseitigt oder zumindest gemildert werden. In ihrem Schreiben an den Bundesgesundheitsminister erläutert die BDPK-Präsidentin, dass die bestehenden gesetzlichen Regelungen für Ausgleichszahlungen wegen Corona bedingter Belegungsausfälle eine unnötige zeitliche Befristung und unscharfe Umsetzungsvorgaben beinhalten.
Die Einrichtungen würden bereits seit drei Monaten auf entsprechende Zahlungen der Krankenkassen warten, zudem sei der Ausgleich nur bis Ende Januar befristet. „Das ist angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens und der Lage in den Kliniken nicht angemessen,“ erklärt Dr. Nebel. Laut Gesetz sei eine Verlängerung auf neun Monate grundsätzlich möglich, es fehle lediglich die ministerielle Klarstellung. Auch die per Gesetz eingeführten Zuschläge für Corona bedingte Mehrkosten seien in den Kliniken bisher kaum angekommen, berichtet die BDPK-Präsidentin.

Die entsprechende gesetzliche Regelung dazu sehe vor, dass der Zuschlag für jede Einrichtung einzeln und mit jeder Krankenkasse gesondert verhandelt werden müsse. „Das ist bei bundesweit mehr als 1.200 Vorsorge- und Reha-Einrichtungen und über 100 Krankenkassen in Corona-Zeiten nicht leistbar,“ meint Dr. Nebel.  Da die Krankenkassenverbände einheitliche Verhandlungen auf Bundes- oder Landesebene ablehnen, weil sie dafür keine gesetzliche Legitimation sehen, müsste der Gesetzgeber jetzt die Lücke schließen: „Das Gesetz könnte einen verbindlichen Betrag festlegen oder bundesweite Verhandlungen erlauben. Beides ist schnell umsetzbar und würde die angeschlagenen Reha-Einrichtungen retten,“ ist sich die BDPK-Präsidentin sicher.

 

Focus Klinikliste 2021: Helios Klinikum Duisburg zählt zu den Top-Krankenhäusern in NRW

Duisburg, 14. Januar 2021 - Von der Qualifikation des medizinischen Personals über Behandlungserfolge bei Operationen bis hin zu Hygienestandards und technischer Ausstattung: Zahlreiche Indikatoren entscheiden bei der renommierten Focus-Klinikliste seit vielen Jahren, wer unter die besten Krankenhäuser in Deutschland gewählt wird.

In 2021 hat sich nun auch das Helios Klinikum Duisburg mit seinen beiden Standorten St. Johannes in Alt-Hamborn und Marien in Hochfeld einen Platz auf der Bestenliste gesichert und gehört zu den Top-Kliniken in Nordrhein-Westfalen.

Für Geschäftsführer Birger Meßthaler ein gemeinsamer Erfolg: „Unseren Namen in diesem methodisch besten Verfahren zur Bewertung von Krankenhäusern zu lesen, ist für uns eine große Auszeichnung und letztlich die Bestätigung der hervorragenden Arbeit, die unser gesamtes Team hier jeden Tag leistet.“ Die Basis für den Klinik-Navigator bildet die wechselseitige Beurteilung von Medizinern, das sogenannte Peer-Review-Verfahren.
Denn durch ihr Fachwissen sind andere Ärzte am besten qualifiziert, die Leistungen ihrer Kollegen zu beurteilen. Die Datenerhebung und Auswertung selbst erfolgt über ein unabhängiges Recherche-Institut (Munich Inquire Media). Veröffentlicht wird die Klinikliste regelmäßig in der Zeitschrift Focus-Gesundheit. Die Länderlisten zeigen dabei die führenden Krankenhäuser der einzelnen Bundesländer auf, die von Focus die Auszeichnung „Top Regionales Krankenhaus 2021" erhalten haben.  

Neubau mit Altbau Helios St. Johannes Klinik

Impfstart in den Impfzentren am 1. Februar –  Terminvergabe beginnt am 25. Januar

Düsseldorf/Duisburg, 13. Januar 2021 - Gemäß der Impfstrategie des Landes Nordrhein Westfalen sind seit dem 27. Dezember 2020 zunächst die besonders gefährdeten Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten in Senioren- und Pflegeheimen gegen das Coronavirus geimpft worden. Diese Aufgabe wird bis Ende des Monats weitgehend geschafft sein: Bis heute werden allein im Rheinland rund 96.000 Impfdosen in rund 730 Heimen verabreicht worden sein. Ende der Woche werden es bereits über 100.000 Impfdosen in über 800 Einrichtungen sein.

 

Am 1. Februar 2021 nehmen die 53 Impfzentren in NRW – davon 26 in Nordrhein – ihren Impfbetrieb auf. Ab diesem Datum werden zunächst Bürgerinnen und Bürger geimpft, die im Januar 80 Jahre oder älter sind, zu Hause leben und noch mobil sind. Sie erhalten im Laufe der kommenden Woche über ihre Kommune einen Brief des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann mit Informationen zum Ablauf der Impfung. In diesem Schreiben wird eine kostenlose 0800-Rufnummer sowie eine Webadresse mitgeteilt, unter der Über-80-Jährige Termine für die Erst- und Zweitimpfung in einem nahegelegenen Impfzentrum vereinbaren können. Die Termine werden wiederum schriftlich bestätigt. 

 

Terminvergabe primär online – und über Telefon-Hotline
Vor dem Start beginnt am 25. Januar die Terminvergabe, sowohl telefonisch als auch online. Die Webadresse wird noch bekanntgegeben. Anspruch auf einen Impftermin haben zunächst ausschließlich über 80-jährige Personen, die das Informationsschreiben des NRW-Gesundheitsministers erhalten haben. Sie werden in kleinen Schritten mit den derzeit zur Verfügung stehenden Impfdosen versorgt.

 

„Ich bin froh, dass es in den Impfzentren endlich losgehen kann. Wir sind vorbereitet. Die Impfung ist der wichtigste Schritt zur Überwindung der Corona-Pandemie.“ Der KVNO-Chef weist aber darauf hin, dass die Impfung ein Marathon werde – und kein Sprint. „In den Impfzentren können zunächst nur die über 80-Jährigen geimpft werden“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein. Die Impfstoffmengen reichen für etwa 85.000 Menschen pro Woche in Nordrhein-Westfalen.  

 

Geduld bei der Terminvergabe

„Alle, die geimpft werden möchten, werden einen Termin bekommen – aber nicht alle im Februar oder Anfang März. Wir können aufgrund der derzeit verfügbaren Impfstoffmengen nur nach und nach impfen. Die Impfung allein der über 80-Jährigen wird voraussichtlich bis Mitte April dauern“, sagt Bergmann. Aufgrund der absehbar großen Nachfrage aus dieser Gruppe empfehlen wir die Online-Buchung der Impftermine. Dabei können und sollten die jüngeren Familienmitglieder helfen.“

 

Die KVNO weist darauf hin, dass alle, die laut Corona-Impfverordnung nicht zu dieser Gruppe gehören, nicht anrufen sollen, ehe auch für sie die Terminvergabe startet. Darüber wird rechtzeitig informiert. „Sonst wird die Telefon-Hotline bei der zu erwartenden Zahl an Anrufern trotz gewaltiger Kapazitäten zum Nadelöhr“, sagt Dr. med. Carsten König, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein. „Wir wollen unbedingt vermeiden, dass die Nummer zu Beginn überlastet wird und Impfberechtigte deshalb womöglich nur schwer Termine vereinbaren können. Daher raten wir auch zur Online-Buchung“, so König. 

 


 

Kinder- und Jugendärzte wollen gegen Corona impfen: „Wir sind bereit. Wir schaffen das!“

 Köln/Duisburg, 12. Januar 2021 - „Für eine Herdenimmunität brauchen wir eine Corona-Impfrate von ca. 70 Prozent der Bevölkerung. Dies ist nur mit Hilfe der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte und Hausärzte zu schaffen. Impfzentren schaffen es nicht, so viele Menschen in kurzer Zeit zu impfen.“

Mit diesen Worten warb heute BVKJ-Präsident Dr. Thomas Fischbach dafür, die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte und auch Hausärzte ins Impfmanagement einzubeziehen, wenn demnächst einfacher zu lagernde Vektorimpfstoffe wie der von Astra-Zeneca zur Verfügung stehen. „Wir Kinder- und Jugendärzte sind Impfärzte. Wir haben in unseren Praxen die Strukturen, um effizient, schnell und sicher viele Menschen zu impfen,“ so Dr. Thomas Fischbach weiter.

„Wir verfügen über die Kühlschränke für die sichere Lagerung, wir verfügen über die nötige Kompetenz, sorgfältig aufzuklären, sicher zu impfen und auch Risikopatienten zu identifizieren, die aufgrund bestimmter Grunderkrankungen besser nicht geimpft werden. Zu dieser hohen Prozessqualität kommt, dass es durch die Einbeziehung unserer Praxen für die Patienten einfacher wird zum Impfen zu kommen.
Kinder- und Jugendarztpraxen ermöglichen wohnortnahes Impfen statt langer Anfahrten in vollen Straßenbahnen und Bussen. Wir sind also bereit und in der Lage, gemäß den STIKO-Empfehlungen und Vorgaben der Bundesregierung mitzuwirken, in kurzer Zeit den Impfschutz für die Bevölkerung aufzubauen.“

 

Kinder- und Jugendärzte fordern: „Praxisteams schnellstmöglich gegen Corona impfen!“  

Köln/Duisburg, 07. Januar 2021 - Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) fordert: „Niedergelassene Ärzte müssen schnellstmöglich gegen Corona geimpft werden. BVKJ-Präsident Dr. Thomas Fischbach: „Wir bilden mit unseren Praxen einen wichtigen Schutzwall für die Kliniken und müssen daher so früh wie möglich geimpft werden.“  
Seit ein paar Tagen hat das Impfen in Deutschland begonnen, vorläufig werden vor allem alte Menschen in Pflegeeinrichtungen und das dort arbeitende Personal sowie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der COVID-Stationen und Notfallambulanzen in Kliniken geimpft. Aus Sicht des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte ist es jedoch dringend nötig, so schnell wie möglich die niedergelassenen Ärzte und ihre Mitarbeiterinnen in den Praxen zu impfen.

„Wir halten es für sehr riskant, die Praxisteams erst nach dem Pflegeheim- und Klinikpersonal zu impfen. Arztpraxen bilden einen wichtigen Schutzwall für die ohnehin durch die Pandemie überbelasteten Kliniken. Niedergelassene Ärzte behandeln tagtäglich den überwiegenden Anteil aller Covidpatienten in unseren Praxen. Wir Kinder- und Jugendärzte versorgen sogar annähernd 100 Prozent aller minderjährigen Covidpatienten, denn so gut wie kein Kind muss wegen einer Coviderkrankung stationär versorgt werden. Wir leisten zudem an Wochenenden und nachts Notdienste in Notdienst-Praxen.
Unsere Arbeit ist in puncto Ansteckungsrisiko ebenso gefährlich wie die unserer Kolleginnen und Kollegen in den Notfallambulanzen der Kliniken. Daher sollten wir Niedergelassenen mit erhöhter Priorität und so schnell wie möglich geimpft werden. Auch deshalb, weil viele unserer Kolleginnen und Kollegen selber chronisch krank und über 60 sind und damit selber in Gefahr, schnell und schwer zu erkranken. Wenn aber eine Praxis ausfällt, weil Arzt oder Ärztin an Covid erkrankt ist, bedeutet das, dass nicht nur akut erkrankte Patienten – vor allem in ländlichen Regionen – unversorgt bleiben, sondern auch die chronisch Kranken, es werden dann keine Vorsorgen gemacht, keine Impfungen, die gesamte medizinische Versorgung bricht dann zusammen.“

Krebsberatung in Duisburg: Freie Termine für die Soziale Beratung  
Die Krebsberatung in Duisburg hat in der nächsten Woche an folgenden Tagen noch freie Telefontermine für die Soziale Beratung: Montag, den 11.1. um 10.0 Uhr, Dienstag, den 12.1. um 9.30 Uhr und 11.00 Uhr, Mittwoch, den 13.11., um 9.30 Uhr und um 11.00 Uhr, Donnerstag, den 14.1., um 9.30 Uhr und 11.00 Uhr.  
Die Beratungen finden aktuell telefonisch, per Mail oder online per Video statt. In der Sozialen Beratung hilft Beraterin Dorothe Babbick-Fromm Betroffenen und Angehörigen bei der Orientierung im Gesundheits- und Sozialsystem, klärt bestehende Ansprüche und unterstützt beim Umgang mit Ämtern und Behörden – auch ganz praktisch bei der Antragsstellung.  
Verbindliche Anmeldung und weitere Informationen unter: 0152 2625 1232 oder per Mail an:
info@krebsberatung-in-duisburg.de  
Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym.


KV Nordrhein: Impfungen in Senioren- und Pflegeheimen laufen nach Plan und in hoher Intensität   

Düsseldorf/Duisburg, 05. Januar 2021 - Seit dem 27. Dezember impfen von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein gebildete und organisierte mobile Impfteams auf Wunsch der Politik Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Pflegepersonal in Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Rheinland. Nachdem die KVen in NRW schon am 28. Dezember einen gelungenen Start melden konnten, fällt auch die Zwischenbilanz positiv aus: Die von den KVen gebildeten und koordinierten mobilen Impfteams werden seit dem Start am 27. Dezember bis zum Wochenende rund 130.000 Impfdosen in NRW verimpft haben.

Hochgerechnet auf die zwei Impfungen, die beim Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer innerhalb von 21 Tagen zur Immunisierung nötig sind, ist damit bereits ein Großteil des vorhandenen beziehungsweise bisher gelieferten Impfstoffs verimpft worden oder für die zweiten Impfungen (vor-)reserviert. Rund 280.000 Impfdosen hatten NRW Ende Dezember erreicht.  

„Diese Bilanz zeigt, dass vom vielfach kolportierten ,Impfchaos‘ oder einer unzureichenden Nutzung der vorhandenen Impfdosen keine Rede sein kann. Im Gegenteil: Wir sehen ein geregeltes, funktionierendes Verfahren und eine Impfquote, die sogar eine baldige Lieferung weiteren Impfstoffs erforderlich macht, die wir in NRW zeitnah erwarten. Dieser Kraftakt war nur möglich, weil genügend Vertragsärztinnen und -ärzte, vorrangig Heimärzte, auch an den Feiertagen bereit waren, freiwillig zu impfen. Das zeigt, dass man sich auf die Niedergelassenen verlassen kann. Unser Dank gilt auch den Einrichtungen, denen wir in kurzer Zeit viel zugemutet haben“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein.

„Wir sind froh, dass wir ein positives Zeichen setzen können für diese Mammutaufgabe, die uns noch länger beschäftigen wird – zunächst wie in NRW politisch gewollt in den Pflegeeinrichtungen und Seniorenheimen, ab Februar wie jetzt vom Land angekündigt auch in den Impfzentren“, so Bergmann weiter.     
„Unwürdiges Schauspiel“
Der KV-Chef betont, dass nach wie vor die Menge an verfügbarem Impfstoff die entscheidende Größe sei: „Wer früher Impfzentren in Betrieb nimmt, kann weniger Impfstoff in Senioren- und Pflegeeinrichtungen einsetzen.“
Die Diskussion um die Verwendung einzelner, vor Ort überzähliger Impfdosen oder die Frage, wer wann geimpft werden solle, sei ein „unwürdiges Schauspiel“, so der KVNO-Vorsitzende, der zugleich an die Menschen appellierte, die aktuellen politischen Maßnahmen zu akzeptieren und sich insbesondere an die Kontaktbeschränkungen zu halten.    
Mit den in den kommenden Wochen erwarteten Lieferungen sollen die Mengen an Impfstoff ausreichen, um Anfang Februar auch den Betrieb der 53 nordrhein-westfälischen Impfzentren, von denen sich 26 in Nordrhein und 27 in Westfalen-Lippe befinden, aufzunehmen.  Sobald die Terminvergabe, die unter der Hotline 11 6 11 7 erfolgen wird, startet, werden die Bürgerinnen und Bürger darüber informiert. Zunächst werden die Über-80-Jährigen angeschrieben und nach der Terminvergabe in den Impfzentren geimpft.  

Wer in welcher Reihenfolge geimpft wird, entscheidet der Bund, der am 18. Dezember eine entsprechende Rechtsverordnung erlassen hat, die sich im Wesentlichen nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts richtet. Grundsätzlich berücksichtigt die STIKO dabei, wer ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf hat beziehungsweise einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt ist.  

Wasserschaden: Umzug der Helios St. Johannes Klinik verschiebt sich ins Frühjahr

Duisburg, 5. Januar 2021 - Die Koffer und Kisten waren gepackt, denn der Neubau an der Helios St. Johannes Klinik Duisburg ist eigentlich pünktlich zum neuen Jahr fertig. Wären da nicht ein defektes Heizungsventil und ein undichtes Rohr sowie einige Liter Wasser, die sich daraus in den vergangenen Tagen ihren Weg durch die Räume gesucht haben.

„Die jetzt noch notwendigen Reparaturarbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, erklärt Klinikgeschäftsführer Birger Meßthaler, der trotz allem erleichtert ist, dass die Ursachen so schnell ausfindig gemacht und eingedämmt werden konnten. „Unseren geplanten Umzug in den Neubau werden wir um einige Wochen nach hinten verschieben, bis der Wasserschaden vollständig trockengelegt und behoben ist.“

Betroffen ist vor allem das Erdgeschoss mit der Notaufnahme. Von einem Teilumzug bestimmter Fachrichtungen sehen die Verantwortlichen ab, denn wenn der Neubau ans Netz geht, sollen alle nun noch notwendigen Nacharbeiten abgeschlossen sein.
Der neue Umzugstermin wird im Frühjahr liegen und sobald wie möglich bekannt gegeben. Dass die Defekte nicht schon vorher aufgefallen sind, liegt unter anderem daran, dass bei einem Neubau das Trinkwasser erst kurz vor der Fertigstellung ins System eingelassen werden darf. So sollen Verunreinigungen, etwa durch länger stehendes Wasser, verhindert werden.

Helios St. Johannes mit dem Neubau (links im Bild) - Foto (luftbild) Hans Blossey


Impfstart in NRW gelungen

Mobile Impfteams der KVen haben in erster Impfaktion mehr als 80 Senioren- und Pflegeheime aufgesucht

 

Dortmund/Düsseldorf/Duisburg, 28. Dezember 2020 - Die beiden KVen in Nordrhein-Westfalen melden einen geglückten Start der COVID19-Impfungen in Nordrhein-Westfalen: Die mobilen Impfteams, die von den KVen gebildet und koordiniert werden, haben am gestrigen Sonntag, 27. Dezember, mehr als 80 Einrichtungen in NRW aufgesucht und rund 9500 Personen geimpft, darunter sowohl Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren- und Pflegeeinrichtungen als auch deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer war Sonntagmittag von einem Logistik-Unternehmen direkt in die Einrichtungen geliefert worden. Am Vortag waren 9750 Impfdosen in Nordrhein-Westfalen eingetroffen, die zunächst gleichmäßig auf die 53 Kreise und kreisfreien Städte verteilt worden waren. 

 

„Wir sind sehr froh, dass der Auftakt geglückt ist und wir damit ein positives Zeichen setzen können für die Mammutaufgabe, die uns Monate beschäftigen wird – jetzt zunächst in den Pflegeeinrichtungen, ab Januar auch in den Impfzentren“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO). „Es war wichtig, mit dem Impfen zügig zu beginnen – jetzt kommt es darauf an, dass in dieser und den kommenden Wochen größere Mengen an Impfstoff kommen, denn wir haben einen echten Impfmarathon vor uns. Das Impfen ist ein wesentlicher Baustein zum Schutz der besonders gefährdeten Gruppen. Wir schaffen jetzt nach und nach eine Grundlage für eine nachhaltig positive Entwicklung im kommenden Jahr. Das heißt aber nicht, dass wir jetzt sorglos oder nachlässig werden dürfen – weiterhin gilt es für uns alle, uns bestmöglich zu schützen“   

 

„Innerhalb kürzester Zeit haben wir alle notwendigen Voraussetzungen für die größte Impfaktion unseres Landes geschaffen. Das war nur dank der guten Zusammenarbeit von Land, Kommunen und den Kassenärztlichen Vereinigungen in NRW möglich“, ergänzt Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). „Ein besonderer Dank und Respekt gilt jedoch in erster Linie den Ärztinnen und Ärzten und ihren Praxisteams, die sich bereits seit Monaten nahezu unermüdlich engagieren und die auch jetzt bereit stehen, um diese Massenimpfung zu realisieren, zunächst durch mobile Teams und dann auch in den Impfzentren. Mehr als 15.000 Freiwillige, Ärzte und ihre Mitarbeiter sowie auch zahlreiche Angehörige anderer medizinischer Berufe, haben allein in Westfalen-Lippe ihre Unterstützung angeboten und gemeinsam werden wir diese Pandemie in den Griff bekommen.“

 

Weitere größere Lieferungen sind sowohl für die Woche zwischen Weihnachten und Silvester/Neujahr sowie für den Januar angekündigt. Die Mengen an Impfstoff sollten dann ausreichen, um den Betrieb der 53 nordrhein-westfälischen Impfzentren, von denen sich 26 in Nordrhein und 27 in Westfalen-Lippe befinden, ab Januar sukzessive aufzunehmen.


Die Terminvergabe für die Impfzentren, die unter der Hotline 116 117 erfolgen wird, ist noch nicht gestartet. Die Bürgerinnen und Bürger werden über den Start informiert.

Wer in welcher Reihenfolge geimpft wird, entscheidet der Bund, der am 18. Dezember eine entsprechende Rechtsverordnung erlassen hat, die sich im Wesentlichen nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts richtet. Grundsätzlich berücksichtigt die STIKO dabei, wer ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf hat beziehungsweise einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt ist.

 Jerusalema-Challenge an den Duisburger Helios Kliniken

 

Krankenhaus-Mitarbeiter tanzen für einen Lichtblick in der Corona-Pandemie  
Trotz der Vorweihnachtszeit herrscht aktuell vielerorts eine eher bedrückte Stimmung. Da entstand bei einigen Mitarbeitern der Duisburger Helios Kliniken die Idee, bei der Jerusalema-Challenge mitzumachen, um sich selbst, aber vor allem auch den Menschen außerhalb der Klinik Freude und Zuversicht zu bringen.

„Wir waren sofort begeistert“, berichtet Claudia Meßthaler, seit November Klinikgeschäftsführerin der Helios St. Anna Klinik und der Helios Klinik Duisburg-Homberg. „Der Song bringt Menschen auf allen Kontinenten trotz oder gerade wegen der Corona-Pandemie zum Tanzen. Zum einen wegen der extrem eingängigen und tanzbaren Melodie, zum anderen aber auch wegen dem Titel, denn „Jerusalema“ beschreibt einen spirituellen Ort, an dem man Frieden findet und an dem es keine Sorgen gibt“, so Claudia Meßthaler, die selber auch im Video zu sehen ist.  

Das „Gesamtkunstwerk“ entstand durch über 40 Videodateien, die verschiedene Abteilungen der fünf Kliniken selbst mit dem Smartphone aufgenommen hatten. „Außerdem haben wir an allen Standorten zu Jerusalema-Flashmobs aufgerufen und diese mit einer Drohne gefilmt“, erklärt Birger Meßthaler, Geschäftsführer der Helios Marien Klinik, der Helios St. Johannes Klinik und der Helios Rhein Klinik Duisburg.
„Wir sind wahnsinnig stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen, die zum Teil aus dem Frei gekommen sind und ihre Pausen investiert haben, um bei der Challenge mitzumachen. Bedanken möchten wir uns im Namen aller Duisburger Krankenhäuser bei den Menschen, die sich an die Corona-Regeln halten und so dafür sorgen, dass die Situation in den Kliniken aktuell noch zu Händeln ist“, so das Geschäftsführer-Ehepaar.  

Zu sehen ist das Video auf YouTube: https://youtu.be/zcOZuDzg7bw, den Social Media-Kanälen der fünf Duisburger Helios Kliniken sowie auf www.helios-gesundheit.de/duisburg      

 

Erste Impfung in Duisburg für den 27. Dezember geplant  

 

Erste Impfung in Duisburg für den 27. Dezember geplant  
In Duisburg werden am 27. Dezember die ersten Impfungen durchgeführt. Nach den Vorgaben der Ständigen Impfkommission werden diese zunächst vor Ort in Alten- und Pflegeeinrichtungen von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) vorgenommen.  
„Seit Monaten haben wir auf diesen Tag gewartet. Jetzt müssen wir schnellstmöglich so viele Duisburgerinnen und Duisburger wie möglich impfen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
In Duisburg leben derzeit 5890 Menschen in entsprechenden Einrichtungen. Hinzu kommen noch einmal 5820 Mitarbeiter, die ebenfalls durch die KVNO geimpft werden.   Wann die ersten Impfungen im einsatzbereiten Impfzentrum im Theater am Marientor vorgenommen werden können, steht noch nicht fest. Dies hängt unmittelbar davon ab, wie viele Impfdosen in Duisburg tatsächlich in den kommenden Tagen zur Verfügung stehen werden.  


Zwei weitere Schnellteststationen für Altenheime

Ab heute 12 Uhr werden zwei weitere Schnellteststationen für Altenheime ihren Betrieb aufnehmen: Sana Seniorenzentrum Lindenallee 23 47229 Duisburg Seniorenzentrum Altenbrucher Damm Altenbrucher Damm 8 47249 Duisburg Infos zum Betrieb der Schnellteststationen gibt es bei Call Duisburg unter der Corona-Hotline (0203) 940049.


 

Storchentreff – der digitale Informationsabend für werdende Eltern

Am Montag, 4. Januar 2021, 18:00 Uhr bietet die Helios St. Johannes Klinik im Duisburger Norden ihren Storchentreff, den Informationsabend für werdende Eltern, in digitaler Form an. Neben dem Termin, immer am ersten Montag im Monat, bleibt auch das bewährte Konzept:  An diesem Abend vermitteln Ärzte aus Geburtshilfe und Neonatologie (Neugeborenenmedizin) sowie eine Hebamme wissenswerte Informationen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie die erste Zeit von Mutter und Kind nach der Geburt.

Das Team geht aber auch auf die Abläufe  am Haus, insbesondere in Zeiten von Corona, ein. Außerdem stehen die Geburtsexperten gerne für individuelle Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Link und weitere Informationen befinden sich unten, im Veranstaltungsbereich auf www.helios-gesundheit.de/duisburg  

Klare Strukturen bei der Corona-Impfung: KVen in NRW sind vorbereitet und im Zeitplan

Terminvergabe für Impfungen noch nicht gestartet  
Düsseldorf/duisburg, 14. Dezember 2020 - Die letzten Vorbereitungen werden getroffen, der Endspurt läuft: In 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen wird künftig eine Impfung gegen das Coronavirus möglich sein. Die Städte und Kreise kümmern sich dabei um Organisation und Logistik, die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) um das medizinische Personal, die Terminvergabe und die Durchführung der Impfungen, sobald ein Impfstoff verfügbar ist.

Wann dies der Fall sein wird, ist derzeit allerdings noch nicht präzise vorherzusagen – aus diesem Grund sind zurzeit auch noch keine Terminvergaben für eine Impfung möglich. Die Impfzentren können voraussichtlich im Januar 2021 ihre Arbeit aufnehmen.  

Fest steht: Impf-Termine wird es zunächst nur für bestimmte Personengruppen geben – die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts hat deshalb als Basis für eine entsprechende Rechtsverordnung eine empfehlende Priorisierung erarbeitet, die zeitnah offiziell in Kraft treten soll.   „Der Impfstoff gegen das Coronavirus wird uns in der ersten Zeit nur in begrenzter Menge zur Verfügung stehen, deswegen können nicht alle, die sich impfen lassen möchten, dies auch direkt tun“, erläutert Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Die STIKO empfiehlt die Impfung zunächst vorrangig für:  
·         Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen,
·         Personen im Alter von 80 Jahren und älter,
·         Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen (z.B. in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19 Patienten)
·         Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu vulnerablen Gruppen (z.B. in der Hämato-Onkologie oder Transplantationsmedizin)
·         Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege
·         und andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den Bewohnern.
Diese Personengruppen müssen laut STIKO besonders geschützt werden, weil sie ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben bzw. einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.  

„Wichtig ist auch der Schutz derjenigen Ärztinnen und Ärzte sowie der Helfer, die in den Impfzentren und bei den mobilen Teams, aber auch bei der Versorgung von COVID19-Patienten in den Praxen und im Notdienst ebenfalls einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind – auf sie können wir in den kommenden Monaten nicht verzichten“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein.  

Beide KV-Vorstände hoffen, dass in absehbarer Zeit Impfstoffe zur Verfügung stehen, die einfacher zu handhaben sind und das Impfen in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte für alle Impfwilligen ermöglichen. Bis dahin erfolgt die Impfung in den zentral eingerichteten Impfzentren. Eine wichtige Rolle werden auch mobile Teams spielen, die z.B. Senioren- und Pflegeheime anfahren und die dortigen Bewohner impfen.  
 
Voraussetzung für eine Impfung im Impfzentrum ist, dass man zu einer der impfberechtigten Personengruppen zählt und vorab einen Termin vereinbart. Ein spezielles Terminmanagementsystem wird derzeit erarbeitet. Im Moment werden noch viele Einzelheiten rund um die Terminvergabe für die Corona-Impfungen abgestimmt. Die KVen Nordrhein und Westfalen-Lippe werden die Bürger zeitnah über die weiteren Schritte und das genaue Prozedere informieren. „Wie so oft in dieser Pandemie gilt auch jetzt wieder, dass wir Ruhe bewahren müssen. Alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck an Lösungen im Sinne der Patientinnen und Patienten“, betonen Spelmeyer und Bergmann.  

Impfzentrum der Stadt Duisburg ist einsatzbereit

Duisburg, 11. Dezember 2020 - Innerhalb weniger Wochen hat die Stadt Duisburg im Theater am Marientor in einer großen Kraftanstrengung ein Impfzentrum eingerichtet. Sobald von Bund und Land ein entsprechender Impfstoff bereitgestellt wird, kann in Duisburg umgehend mit den Impfungen begonnen werden.

Duisburgs Impfzentrum im Theater am Marientor

„Dass wir hier bald täglich tausende Duisburgerinnen und Duisburger mit dem so wichtigen Impfstoff vor dem Coronavirus schützen werden, ist eine großartige Nachricht. Bei allen Mitarbeitern, die beim Aufbau dieser lebensrettenden Infrastruktur geholfen haben, bedanke ich mich von ganzem Herzen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  

 Oberbürgermeister Sören Link und Feuerwehrchef Oliver Tittmann (v.r.)

Unzählige Fachkräfte aus den Bereichen Messebau, Elektro- und Informationstechnik sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein waren unter der Leitung und Mitarbeit der Feuerwehr Duisburg seit Anfang Dezember im Einsatz. Künftig können in den Räumen des Theaters am Marientor an 14 Impfstellen insgesamt bis zu 2500 Impfungen pro Tag vorgenommen werden. Im Impfzentrum werden künftig rund 100 Mitarbeiter täglich im Einsatz sein.  
„Ich bin sehr beeindruckt und auch dankbar für die hier geleistete Arbeit und die Professionalität, mit der in Rekordzeit ein Impfzentrum aufgebaut wurde“, sagt Oliver Tittmann, Leiter der Duisburger Feuerwehr.  
Für alle Duisburgerinnen und Duisburger, die aus medizinischen Gründen nicht vor Ort geimpft werden können, wird es zudem die Möglichkeit einer mobilen Impfung geben. Im ehemaligen Theater am Marientor, allerdings räumlich getrennt vom Impfzentrum, befindet sich bereits das Coronatestzentrum der Stadt Duisburg.    

Eine Impfstation  


Große Schritte mit kleinen Schnitten

Helios-Chirurgen erneut als Kompetenzzentrum für Minimal-Invasive Eingriffe zertifiziert.

Duisburg, 11. Dezember 2020 - Patienten profitieren von roboterassitierter High-End-Technik und schonenden Verfahren. Die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie an der Helios St. Johannes Klinik im Duisburger Norden wurde jetzt erfolgreich als Kompetenzzentrum für Minimal-Invasive Eingriffe rezertifiziert.
Mit hoher Behandlungsqualität, viel Erfahrung und seit kurzem auch mit robotergesteuerter Unterstützung überzeugte das Team den Prüfungsausschuss der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Denn um vormals offene Operationen auch mit winzigen Schnitten und entsprechend verändertem Blickwinkel bei gleichbleibender oder sogar besserer Qualität durchführen zu können, ist viel Erfahrung und Sorgfalt gefragt. Hier setzen die Vorgaben der Fachgesellschaft an.

Neben der OP-Anzahl und den geringen Komplikationsraten der jährlich durchgeführten Eingriffe zählen auch die Qualifikationen der Operateure, ihre bestmögliche und regelmäßige Weiterbildung, die beständige Notfallversorgung und eine schnelle Terminvergabe zu den Kriterien. In Duisburg ist die Helios Klinik damit weiterhin die einzige Klinik mit dieser Auszeichnung.  

Chefarzt Dr. med. Norbert Hennes (li.) und sein leitender Oberarzt Dr. med. Nguyen-Doc Huynh

So schonend und effektiv wie möglich Für Chefarzt Dr. Norbert Hennes das Ergebnis jahrelanger Anstrengungen seines gesamten Teams: „Wann immer ein Patient im Bereich des Brust- oder Bauchraums operiert werden muss, versuchen wir den Eingriff und die Nachsorge für den Patienten so schonend und effektiv wie möglich zu gestalten. Das bedeutet nach neuestem Wissen nicht nur eine reduzierte körperliche Belastung durch die OP mit kleinen Schnitten, geringeren Schmerzen und schneller Wundheilung sowie eine verbesserte Erholung nach dem Eingriff:
Inzwischen ist bekannt, das gerade Krebspatienten nach minimal-invasiver Operation eine längere Lebenserwartung haben und der Tumor seltener wiederkehrt. Und hier zeigt sich auch die besondere Spezialisierung des Teams in der Helios St. Johannes Klinik, denn Eingriffe an Gallenblase oder Blinddarm sind längst weit verbreiteter Standard. Tumoroperationen mit der Schlüssellochtechnik hingegen erfordern langjährige Erfahrung.  

Höchstes technisches Niveau durch den DaVinci-Roboter
Von all dem profitieren auch die Duisburger Patienten und seit Ende 2019 haben sie zudem noch eine weitere Möglichkeit auf ihrer Seite: robotergestützte Operationen mit der DaVinci-Technik, der konsequenten Weiterentwicklung des klassischen Laparoskopierens. Die Helios Klinik verfügt über einen Operationsroboter der neuesten Generation, der die Bewegungen des Operateurs in filigranster Weise am Patienten umsetzt und so neue Maßstäbe in Sachen Genauigkeit und Schnitttechnik setzt. Dies hilft gerade bei den wichtigsten OP-Schritten nahe den Gefäßen, die bei jeder Krebsoperation die Qualität des Eingriffs bedingen.

Hierzu werden mit dem DaVinci dünne Röhrchen in die Bauchhöhle eingebracht und so Instrumente in das Körperinnere geschoben, die vom Operateur mit Hilfe des Roboters angesteuert werden können. Es handelt sich also strenggenommen nicht um einen Roboter, sondern um einen Telemanipulator, der die Bewegung des Operateurs auf die Mikroinstrumente überträgt. Die Ergebnisse nach knapp einem Jahr im Einsatz sind ermutigend: Der Roboter ist in den Klinik-Alltag eingezogen und insbesondere die Darm- und Mastdarmkrebs-Patienten werden auf diese Weise operiert.

„Tatsächlich haben wir den Eindruck, dass sich die Patienten nach diesen Eingriffen noch schneller erholen. Als Operateur ist die Genauigkeit aber das absolute Highlight, auf die man – wenn man einmal so operiert hat – zum Nutzen der Patienten nie wieder verzichten möchte“, so Dr. Hennes, der aufgrund seiner nunmehr langjährigen Expertise und der Leitung eines Zentrums für Minimal-Invasive Chirurgie von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie berufen wurde, als Auditor selbst die Qualität anderer Zentren im Zertifizierungsverfahren zu beurteilen.

     

Keine Angst vor Strahlentherapie 

 

Heidelberg/Duisburg, 10. Dezember 2020 - Die Strahlentherapie ist eine häufig eingesetzte Methode, um Krebs erfolgreich zu behandeln. Jeder zweite Krebspatient wird im Laufe seiner Erkrankung bestrahlt – zur Heilung oder – bei fortgeschrittenem Krebs –  zur Schmerzlinderung und zur Verbesserung der Lebensqualität. Dennoch haben manche Patienten Angst vor der Strahlentherapie. Ursachen hierfür können falsche Vorstellungen und fehlende Informationen sein. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen

Krebsforschungszentrums beantwortet typische Fragen.  

Bei der Strahlentherapie wird der Tumor zielgenau in der Regel in mehreren Sitzungen mit energiereicher Strahlung behandelt, so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig. Ziel ist es, möglichst alle Krebszellen zu töten. Für eine präzise Bestrahlung wird für jeden Patienten ein individueller Bestrahlungsplan erstellt. Die Art des Tumors, seine Ausdehnung im Körper, das Stadium der Erkrankung sowie der Gesundheitszustand des Patienten und eventuell bereits erfolgte Bestrahlungen, gehen in diese Planung ein. Neue Techniken bei den Bestrahlungsgeräten und immer präzisere computerbasierte Steuerung sorgen dafür, dass gesundes Gewebe immer besser geschont wird. Trotzdem sollten Betroffene wissen: Nebenwirkungen und Spätfolgen lassen sich nie ganz ausschließen. Auch kommt eine Bestrahlung nicht bei jeder Krebsart infrage.

Bestrahlung - Foto ©Shutterstock, Mark Kostich

Wissen kann Ängste nehmen

Trotz der Erfolge der Strahlentherapie im Kampf gegen Krebs, machen sich Krebspatienten vor einer Behandlung häufig Sorgen. „Strahlen entziehen sich unserer Wahrnehmung, sie sind nicht greifbar, wir können sie weder sehen noch hören oder riechen. Das empfinden manche als bedrohlich“, so Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums. Bei der Strahlentherapie kommen jedoch streng geprüfte Geräte zum Einsatz, bei denen die Strahlenabgabe exakt gesteuert wird und mehrere Kontrollmechanismen eine Fehldosierung verhindern. Weg-Remers: „Wir empfehlen Krebspatienten, die sich Sorgen wegen der Strahlentherapie machen, dies mit dem behandelnden Arzt zu besprechen. Oft können Befürchtungen so aus der Welt geschafft werden.“ Auch der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums beantwortet täglich kostenlos unter 0800-4203040 oder unter der E-Mail krebsinformationsdienst@dkfz.de individuelle Fragen zur Bestrahlung, wissenschaftlich fundiert, neutral und unabhängig.

Wo ist die Strahlung nach der Bestrahlung?

Nicht allen Krebspatienten ist bewusst, dass nach einer Bestrahlung und dem Abschalten des Gerätes keine Gefahr mehr besteht – weder vom Raum noch von der bestrahlten Person selbst geht Strahlung aus. Die Strahlung, die vom Bestrahlungsgerät abgegeben wurde, entfaltet ihre Wirkung nur am Zielort, der vorab im individuellen Bestrahlungsplan festgelegt wurde. Wichtig zu wissen: Dies ist anders als bei der sogenannten Radionuklidtherapie: Hier werden Tumoren mit radioaktiven Substanzen behandelt, die in die Blutbahn gespritzt werden und für einige Zeit im Körper verbleiben. Diese Substanzen gelangen über das Blut direkt zu den Tumorzellen und werden von diesen entweder aufgenommen oder docken an diesen an. Ähnlich verhält es sich mit radioaktiven Implantaten, sogenannten Seeds, die direkt in das zu bestrahlende Gewebe eingelegt werden und dauerhaft dort verbleiben. Da bei dem Zerfall der radioaktiven Substanzen Strahlung frei wird, kann eine geringe Strahlenbelastung der Umwelt nicht sicher ausgeschlossen werden. Daher bleiben die Patienten einige Zeit im Krankenhaus, bis die verabreichte Dosis ausgeschieden ist oder die Strahlung abgeklungen ist. 


Wie ist das mit Nebenwirkungen? 

Gänzlich frei von Nebenwirkungen ist die Strahlentherapie nicht. Die verwendeten Bestrahlungsgeräte und auch der Bestrahlungsplan sorgen dafür, dass die Nebenwirkungen möglichst gering sind. Häufig treten als unmittelbare Folge der Bestrahlung leichte Hautrötungen, sonnenbrandähnliche Beschwerden und gereizte Schleimhäute auf. Diese Beschwerden sind jedoch zeitlich begrenzt und behandelbar. 

Kann Strahlentherapie Krebs verursachen?

Das Risiko eines Zweittumors nach 10 bis 30 Jahren aufgrund der Bestrahlung ist gering. Trotzdem ist es wichtig, dass der Arzt gemeinsam mit dem Betroffenen Nutzen und mögliches Risiko sorgfältig abwägt. Der Nutzen der Strahlentherapie übersteigt jedoch in der Regel die möglichen Risiken um ein Vielfaches.

Warum sind es so viele kurze Sitzungen und nicht eine lange? 

Die Strahlentherapie erfolgt bei vielen Tumorerkrankungen in mehreren Sitzungen. Damit sich gesundes Gewebe von der Bestrahlung erholen kann, sind Bestrahlungspausen wichtig. Der genaue Behandlungsablauf einschließlich Pausen wird im Bestrahlungsplan festgelegt. Es gibt verschiedene Schemata, in denen sowohl die Strahlendosis, als auch der zeitliche Abstand ihrer Verabreichung genau festgelegt sind. Welches zum Einsatz kommt, hängt vom Tumor ab.

Bin ich allein im Behandlungsraum? 

Um die Belastung der Klinik-Mitarbeiter durch Streustrahlung zu vermeiden, verlassen sie während der Bestrahlung den Behandlungsraum. Über Gegensprechanlage und Kameras stehen sie aber jederzeit mit den Patienten in Kontakt. Außerdem dauert die Bestrahlung nur wenige Minuten. 

Auch wenn die Strahlentherapie nicht für alle Krebsarten geeignet ist, bei der Behandlung vieler Krebserkrankungen stellt sie eine wichtige Methode dar, die häufig maßgeblich zur Heilung beitragen kann. 
Weiterführende Informationen zum Thema des Krebsinformationsdienstes unter https://www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/strahlentherapie-nuklearmedizin/strahlentherapie-nebenwirkungen.php

 

Spontane Nikolaus-Spende: Inner Wheel Club Duisburg unterstützt Brustkrebspatienten  

Duisburg, 08. Dezember 2020 - Der Inner Wheel Club Duisburg übergibt seit über 10 Jahren Herzkissen für Brustkrebspatienten an das St. Anna Krankenhaus in Huckingen. Wie auch in diesem Jahr zum alljährlichen Muttertag im Mai. Doch diese Spende war leider nicht ausreichend.   Brustkrebs ist immer noch die häufigste Krebsart bei Frauen, auch Männer sind davon betroffen. "Es wird immer besser diagnostiziert und folglich operiert.“, so Dr. Rezai, Leiter des Brustzentrum der Helios St. Anna Klinik Duisburg.  

Alle Patienten sollen nach einer Operation ein Herzkissen erhalten. So haben die Damen des Inner Wheel Clubs auch in Coronazeiten für Nachschub an bunten Herzkissen gesorgt. Es lindert Lagerungsschmerzen und ist ein treuer Begleiter in der Zeit nach der Operation. Jede Patientin nimmt ihr Kissen nach dem Krankenhausaufenthalt mit nach Hause. „Nicht nur unsere Patienten sind dankbar für die Herzkissen. Auch wir als Klinik möchten uns bei den Damen für die großartige, langjährige Unterstützung bedanken.“ so Dr. Rezai. Seit ein paar Jahren fertigen die Damen auch passende Drainagetaschen und seit Corona auch noch einen passenden Behelf-Mund-Nasen-Schutz (BMNS) dazu.  
Ruth Stromberg (IWC Duisburg) übergibt neue Herzkissen, Drainagetaschen und BMNS an Dr. Rezai und sein Team. (Foto: Helios, Helga Hamacher)

International Inner Wheel ist eine der größten internationalen Frauen-Service-Organisationen weltweit. IIW ist mit über 110.000 Mitgliedern in 104 Ländern aktiv. Inner Wheel stellt die Freundschaft und den Dienst am Nächsten in den Vordergrund. Der Inner Wheel Club Duisburg wurde 1991 gegründet und hat laut eigenen Angaben 45 Mitgliederinnen.    

- Helios St. Johannes Klinik: Zehn Tage Pause für verschiebbare Eingriffe und Untersuchungen  
- Zentrale Notaufnahme an der Helios St. Anna hat ihre neuen Räumlichkeiten bezogen  

Weniger dringliche stationäre Aufnahmen bis einschließlich Sonntag, 13. Dezember 2020, eingestellt. Notfallversorgung bleibt gewährleistet.  

Duisburg, 03. Dezember 2020 - Aktuell verzeichnet die Helios St. Johannes Klinik einen sprunghaften Anstieg an stationär behandlungsbedürftigen Covid-19-Patienten. Insgesamt werden mit Stand Donnerstag, 3. Dezember, über 70 Patienten, von denen 10 auf der Intensivstation betreut werden müssen, versorgt. Weitere Patienten mit einem Infektionsverdacht befinden sich in Isolation bis das Testergebnis vorliegt.  
Um der eingeschränkten Kapazität an Betten Rechnung zu tragen und um die Intensivkapazitäten für Notfallpatienten und Coronapatienten mit schweren Verläufen zu entlasten, hat die Corona-Lenkungsgruppe beschlossen, Eingriffe und Untersuchungen, die aus medizinischer Sicht weniger dringlich sind, zu verschieben. Diese Regelung gilt zunächst bis Sonntag, 13. Dezember 2020.  

Damit verbunden sind zwei Appelle:      
·         Betroffene Patienten werden durch die Fachabteilungen persönlich informiert. Bitte entlasten Sie unsere Mitarbeiter und rufen Sie nicht selbst an.
·         Wenn es um die Gesundheit geht, kann Zurückhaltung lebensgefährlich sein. Bitte rufen Sie bei Symptomen, die auf einen Schlaganfall, einen Herzinfarkt oder andere zeitkritische Erkrankungen hindeuten, umgehend die Notfallnummer 112 an und suchen Sie bei anderen Notfällen auch weiterhin umgehend die Notaufnahmen der Krankenhäuser auf. Unsere Zentrale Notaufnahme, unser Kreißsaal und unsere Kindernotfallambulanz sind rund um die Uhr für Sie da.    

Besuche im Klinikum sind weiterhin nicht möglich. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik tragen durchgängig einen Mund-Nasen-Schutz, arbeiten in erforderlicher Schutzkleidung und sind dazu angehalten, Kontakte konsequent einzuschränken. Auch Patientinnen und Patienten müssen außerhalb ihres Zimmers und bei Untersuchungen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.  

Der zweite Standort des Helios Klinikums Duisburg, die Helios Marien Klinik in Duisburg-Hochfeld, ist weniger stark betroffen. Hier werden vorerst weiterhin alle Eingriffe und Untersuchungen wie geplant durchgeführt.  


Die Zentrale Notaufnahme an der Helios St. Anna Klinik hat ihre neuen Räumlichkeiten bezogen  

Mit der Inbetriebnahme der neuen Räumlichkeiten der Zentralen Notaufnahme (ZNA) an der Helios St. Anna Klinik Duisburg in Huckingen endet eine zweijährige Interimszeit. Dr. Lukas Bergstein, Chefarzt der ZNA, hat ebenfalls allen Grund zur Freude: „Das offene Raumkonzept mit durchgehender zentraler Patientenüberwachung und 16 mobilen Arbeitsplätzen ermöglicht eine schnelle Beurteilung sowie Versorgung der Patienten.“  
Die neue ZNA wird allen medizinischen Ansprüchen gerecht und verfügt über eine technische Ausstattung, die schnelles Handeln zum Wohl der Patienten ermöglicht. Dr. Bergstein, der seit vielen Jahren in der Notfallmedizin verantwortlich tätig ist, weist daraufhin, dass im Ernstfall Schnelligkeit und Sorgfalt gleichermaßen von Bedeutung sind. „Die vorab immer durchgeführte Triage stellt sicher, dass keine schweren Erkrankungen übersehen werden und eine zeitgerechte Behandlung initiiert wird. Ein Schockraum auf neuestem technischen Niveau zur Versorgung lebensgefährlich erkrankter oder verletzter Patienten komplettiert die Ausstattung unserer ZNA“, erläutert er.

Unter Triage werden in der Notfallmedizin Verfahren verstanden, die bei Verletzten oder Erkrankten eine schnelle und orientierende Einteilung der Betroffenen in unterschiedlich priorisierte Kategorien zulässt.  
Die Erfahrungen aus der Interimsambulanz hätten gezeigt, dass man durch diese effektiven Prozesse die Warte- und Behandlungszeiten für die Patienten deutlich verkürzen und somit deren Zufriedenheit steigern werde, ist das gesamte Team in der Zentralen Notaufnahme überzeugt. Zufriedenheit ist auch ein Begriff, den Maria-Lina Riggio gerne aufgreift. Die Pflegerische Leiterin der ZNA am „St. Anna“ ist seit einem Vierteljahrhundert dort tätig und erinnert sich an ihre Anfänge: „Die Notaufnahme bestand damals aus einem einzigen Raum. Im Laufe der Zeit wurden dann Schritt für Schritt die notwenigen Erweiterungen und Veränderungen vorgenommen. Ja, und jetzt sind wir wirklich zufrieden.“  
Das wurde auch deutlich, als das gesamte ZNA-Team beim Umzug mit angepackt hat. Das habe sogar Spaß gemacht und war bezeichnend für den dort herrschenden Teamgeist. Und noch eines hält sie für wichtig: „Die 16 Patientenplätze sind durch Sichtschutz voneinander getrennt, sodass die Privatsphäre der Patienten gewährleistet wird.“ Zudem verfügt die neue ZNA über eine großzügige Halle, in die die Rettungswagen fahren. Bei Sturm, Kälte und Regen sei das sehr wichtig, betont Klinikgeschäftsführerin Claudia Meßthaler.
Die Patienten und Sanitäter gelangen schnell und trockenen Fußes in die Behandlungsräume. „Diese und künftige Baumaßnahmen sowie Neustrukturierungen“, so betont Claudia Meßthaler, „kommen sowohl den Patienten als auch den Mitarbeitenden zugute.“ Deshalb freut sie sich, dass jetzt auch der neue großzügige Eingangsbereich der Helios St. Anna Klinik Duisburg in Betrieb genommen wird.  


Chefarzt Dr. Lukas Bergstein, die Pflegerische Leiterin der ZNA Maria-Lina Riggio und Klinikgeschäftsführerin Claudia Meßthaler (v.l.) in den neuen, hellen und offenen Räumlichkeiten.   Neue ZNA - Foto Helios

 

Adresse und Öffnungszeiten des augenärztlichen Notdienstes:

 

Augenärztliche Notdienstpraxis im Universitätsklinikum Essen

Hufelandstr. 55 - 45147 Essen

Montag, Dienstag, Donnerstag: 18 Uhr bis 22 Uhr

Mittwoch, Freitag: 15 Uhr bis 22 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertag: 9 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 22 Uhr

(nach 22 Uhr Versorgung durch Augenklinik)

 

Bei Gewalt an Frauen

https://www.duisburg.de/microsites/rgc/index.php
Zurzeit finden Frauen und Mädchen in Duisburg bei den folgenden Stellen Hilfe in Notsituationen:  
Bundesweites kostenloses „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ Telefon: 08000 116 016 Internet: www.hilfetelefon.de  
Autonomes Frauenhaus „Frauen helfen Frauen e. V.“ Duisburg Telefon: 02 03 – 62 21 3 Internet: http://www.frauen-helfen-frauen.org/  
Frauenberatungsstelle „Frauen helfen Frauen e. V.“ Duisburg Telefon: 02 03 – 34 61 64 0 Internet: http://www.frauen-helfen-frauen.org/  
Frauenhaus Duisburg gGmbH Telefon: 02 03 – 37 00 73 Internet: http://frauenhaus-duisburg.de/start.aspx  
Wildwasser Duisburg e. V. Beratung und Information für Mädchen und Frauen zu sexueller Gewalt Telefon: 02 03 – 34 30 16 Internet: https://www.wildwasser-duisburg.de/  
Mädchenzentrum MABILDA e. V. Beratung für Mädchen und junge Frauen, z. B. in Fällen von Zwangsheirat Telefon: 02 03 – 51 00 10 Internet: http://www.mabilda-duisburg.de/  
SOLWODI NRW e.V. – Duisburg Fachberatungsstelle für Migrantinnen mit verschiedenen Problemsituationen. Telefon: 02 03 – 66 31 50 Internet: https://www.solwodi.de/seite/353246/duisburg.html  

 

Adresse und Öffnungszeiten des augenärztlichen Notdienstes: 

Augenärztliche Notdienstpraxis im Universitätsklinikum Essen

Hufelandstr. 55 - 45147 Essen

Montag, Dienstag, Donnerstag: 18 Uhr bis 22 Uhr

Mittwoch, Freitag: 15 Uhr bis 22 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertag: 9 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 22 Uhr

(nach 22 Uhr Versorgung durch Augenklinik)