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Ärztliche Fehler: 2015 mehr als 840 Verdachtsfälle bei der TK in NRW

Düsseldorf/Duisburg, 10. Februar 2016 - Von der vergessenen Kompresse im Bauch bis zur OP am falschen Arm - wenn Ärzten Fehler unterlaufen, hat das für die Patienten oft gravierende Folgen. Mehr als 840 Versicherte aus Nordrhein-Westfalen (NRW) haben sich 2015 bei der Techniker Krankenkasse (TK) wegen des Verdachts auf einen ärztlichen Fehler gemeldet. Allein 389 Fälle verzeichnet die Kasse im chirurgischen Bereich. Auf Platz zwei landeten die Zahnmediziner mit 105 Verdachtsfällen, gefolgt von den Gynäkologen (72 Verdachtsfälle) und Orthopäden (67 Verdachtsfälle).
Im vergangenen Jahr hat die TK bundesweit 14 Millionen Euro für die Versichertengemeinschaft von Ärzten und Kliniken für die Folgekosten von Falschbehandlungen zurückgefordert – für NRW waren es circa 3,5 Millionen. Hat ein Patient das Gefühl, bei seiner Behandlung sind Fehler unterlaufen, sollte er das Gespräch mit seinem Arzt suchen. Werden die Zweifel nicht ausgeräumt, kann er sich an seine Krankenkasse wenden. Sie berät und unterstützt den Versicherten – auch bei eventuellen Klageverfahren.
"Leider ist die Verfahrensdauer in der Regel viel zu lang. In schweren Fällen können Versicherte nach einem Behandlungsfehler nicht mehr arbeiten und sind in ihrer finanziellen Existenz bedroht", erklärt Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW. Dennoch warten die Betroffenen häufig 5 - 10 Jahre, bis klar ist, ob sie Schadensersatz erhalten. "Die Verfahren müssen viel schneller abgewickelt und die Betroffenen frühzeitig entschädigt werden. Zudem müssten Verzögerungstaktiken seitens der Haftpflichtversicherungen verhindert werden", so van Aalst.

 

Patientenforum: Alles steht Kopf – seelische Belastungen bei schweren körperlichen Erkrankungen  
Mit der Diagnose Krebs oder anderen schweren Erkrankungen ändert sich das Leben schlagartig – nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für ihre Angehörigen und Freunde. Bisherige Lebensinhalte, Ziele und Perspektiven verrücken sich und werden in Frage gestellt. Der Alltag verändert sich schlagartig. Oft sprechen viele Patientinnen und Patienten von einem Gefühl der Ohnmacht. Neben den seelischen Belastungen kommen auch noch die körperlichen Anstrengungen hinzu. Viele Fragen und Ängste werden als zusätzliche Last empfunden. 
Patientinnen und Patienten haben oftmals das Gefühl, dass die „Seele zu kurz kommt“ und nicht genug Behandlungsmöglichkeiten der Ängste und anderen psychischen Belastungen im Zusammenhang mit schweren körperlichen Erkrankungen, angeboten werden. Doch was zeichnet Ängste in solchen Situationen überhaupt aus? Ist eine Behandlung möglich, wenn die körperliche Erkrankung  weiterbesteht?   
Thema des Patientenforums im Februar wird „Alles steht Kopf – seelische Belastungen bei schweren körperlichen Erkrankungen“ sein.  Referent ist Dr. Manfred Prumbaum (Foto BETHESDA), Psychoonkologe am Bethesda Krankenhaus, der in einem leicht verständlichen Vortrag aktuelle Konzepte zum Verständnis dieser Ängste sowie ihrer Behandlungsmöglichkeiten beleuchten wird. Der Vortrag findet statt am Dienstag, 16. Februar um 17.00 Uhr im Bethesda Krankenhaus (Verwaltungsgebäude), Heerstraße 219, 47053 Duisburg (Eingang Königgrätzerstraße).
Die Veranstaltung wird vom Bethesda Krankenhaus Duisburg und der BKK-VBU gemeinsam durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.    

 

PKV-Gütesiegel für die Sana Kliniken Duisburg

Duisburg, 05. Febnruar 2016 – Die Sana Kliniken Duisburg konnten die herausragende Behandlungsqualität bei der diesjährigen Verleihung des Gütesiegels der privaten Krankenversicherungen (PKV) einmal mehr unter Beweis stellen. Bewertet wurden sowohl die Qualität der medizinischen Versorgung als auch die Leistung in den Behandlungsfeldern sowie die Ausstattung von Ein- und Zweitbett-Patientenzimmern.
Hier wurde die Orthopädie und Unfallchirurgie in den Sana Kliniken Duisburg unter der Leitung von Dr. Christian Rülander für hüftgelenknahe Femurfraktur (Oberschenkelbruch), künstliches Hüftgelenk sowie für den Wechsel und die Entfernung einer künstlichen Hüfte (HTEP Wechsel), mit dem PKV Gütesiegel ausgezeichnet. Die Sana Kliniken Duisburg erhalten die jährlich vergebene Auszeichnung damit bereits zum dritten Mal. Für die Vergabe des Gütesiegels ist eine weit über dem Durchschnitt liegende medizinische Qualität die Hauptvoraussetzung.
Um die Auszeichnung zu erhalten, wurden Qualitätsdaten der Klinik auf Basis der gesetzlichen Qualitätssicherung ausgewertet und die Daten des Online-Portals „Qualitätskliniken.de“, dem deutschlandweit umfassendsten Gesundheitsdatenportal für Kliniken, herangezogen.
Dort werden neben der Medizinqualität auch Aspekte der Patientensicherheit, der Patientenzufriedenheit und der Arztzufriedenheit berücksichtigt. Nur wer hier eine weit über dem Durchschnitt liegende medizinische Qualität nachgewiesen hat, erhält das Siegel. Die herausragende Qualität in der medizinischen Versorgung zeigt für Geschäftsführer Dr. Stephan Puke erneut, dass eine hohe Behandlungsqualität für alle Patientinnen und Patienten dauerhaft erreichbar ist.

„Die Auszeichnung verdeutlicht, dass unsere etablierten haus-internen Qualitätsprozesse zu einem Qualitätsstandard führen, der unseren Patientinnen und Patienten maximale Sicherheit ermöglicht. Darauf dürfen wir stolz sein“, so Puke. Das Zertifikat soll Patienten und Angehörigen eine bessere Orientierung über die Behandlung im Krankenhaus ermöglichen und Transparenz schaffen. Regelmäßige Überprüfungen sorgen dafür, dass die hohen Anforderungen auch dauerhaft erfüllt werden. Ziel der Initiative ist es, den Qualitätsstandard der Kliniken insgesamt noch weiter zu erhöhen.  

 

Initiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“
Interaktive Aufklärung zur diabetischen Neuropathie in Duisburg
Die Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf ihre Füße?“ kommt mit attraktiven Angeboten und Untersuchungen für Menschen mit Diabetes und für Interessierte am 12. und 13. März jeweils von 10 bis 18 Uhr auf die Gesundheitsmesse Ruhr „Vivare“ in Duisburg, CityPalais, Königstraße 55a.
An dem Aktions- und Informationsstand der Aufklärungsinitiative wird viel geboten: Die Besucher können das Gespür ihrer Füße auf einem einzigartigen Barfuß-Parcours testen. Ein Podologe führt beim Fuß-Check eine umfangreiche Untersuchung der Füße durch. Er kontrolliert durch Abtasten und mit speziellen Messinstrumenten, wie Berührung, Temperatur und Vibration am Fuß wahr­genommen werden.
Bei interessanten Vorträgen erfahren die Standbesucher Wissens­wertes über die diabetische Neuropathie, die richtige Fußpflege und über die Warnsignale ihrer Füße. Und es gibt die Möglichkeit, den Langzeitblutzuckerwert zu messen.

 

WHO warnt vor „dramatischer“ Verbreitung des Zika-Virus

Duisburg, 29. Januar 2016 – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für Montag eine Krisensitzung angesetzt. Grund dafür ist der „dramatische" Anstieg der Zika-Virus-Infektionen. In Hochrechnungen wird gewarnt, dass das Virus „explosionsartig" übertragen werden kann und sich so bis zu vier Millionen Menschen infizieren könnten, bevor die Krankheit unter Kontrolle gebracht werden kann. Das Virus soll Missbildungen auslösen.
„Wir sind in höchster Alarmbereitschaft", so WHO-Generaldirektorin Margaret Chan. Schon seit Jahrzehnten wird die Krankheit durch die Tigermücke übertragen. Bisher infizierten sich aber vor allem Affen, nur sehr selten Menschen. „Heute ist die Situation völlig anders. Im vergangenen Jahr wurde das Virus in Amerika entdeckt, wo es sich nun sehr schnell verbreitet. Bis heute wurde von Fällen in 23 Ländern berichtet", fügte Chan hinzu.  
„Das Virus, das zuerst im Mai in Brasilien auftrat, wird auch bald in anderen Teilen der Welt vorkommen“, sagte Marcos Espinal, Direktor der Abteilung für übertragbare Krankheiten und Gesundheitsanalyse von der Panamerikanischen Organisation für Gesundheit (PAHO). Espinal nimmt an, dass das Virus bereits voll ausgebrochen ist, da rund 4.000 Geburten von Babys mit ungewöhnlich kleinen Köpfen gemeldet worden sind.

 

Krebsberatung in Duisburg  
Für eine psychoonkologische Beratung am Dienstag, 2. Februar, zwischen 15:30 bis 16:30 Uhr sind noch Termine frei. Carola Fackert, Psychoonkologin, steht im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5 bis 7 in der Innenstadt als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Um telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 wird gebeten.

 

Rheuma ist (k)eine Frage des Alters

Medizinischen Montag in den Sana Kliniken Duisburg
Duisburg, 29. Januar 2016 – Zur medizinischen Vortragsreihe „Medizinischer Montag“ laden die Sana Kliniken Duisburg am Montag, den 1. Februar, um 16.00 Uhr in den Hörsaal ein. Bei diesem Termin steht das Thema „Rheuma ist (k)eine Frage des Alters“ im Mittelpunkt.  
Von dieser Autoimmunerkrankung sind ältere und junge Menschen betroffen, es gibt auch Kinder und junge Erwachsene, die an Rheuma erkranken. Eine Früherkennung ist bei Rheuma besonders wichtig, um eine gezielte und effiziente Therapie für die Patienten auf den Weg zu bringen. Daher sollten Symptome wie versteifte Gelenke am Morgen oder entzündliche Verdickungen an Gelenken ernst genommen und medizinisch abgeklärt werden.
Während noch vor einigen Jahren die Diagnose Rheuma meist mit einer fortschreitenden Deformation der Gelenke einherging, haben Rheumapatienten bei einer Früherkennung und einer fachlich guten medikamentösen und therapeutischen Begleitung ihrer Erkrankung eine erheblich bessere Lebensqualität.
Da Rheuma eine chronische Erkrankung darstellt, die bisher nicht heilbar ist, ist das Ziel, den Verlauf der Krankheit aufzuhalten und weitere akute Schübe zu verhindern. Hier stehen eine umfassende Diagnostik und ein Paket aus Medizin, Pflege und Therapie im Vordergrund.  
Dr. Hans Joachim Bergerhausen, Chefarzt der Rheumatologie in den Sana Kliniken Duisburg, stellt die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie in einem leicht verständlichen Kurzvortrag vor und steht anschließend den Teilnehmern für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.      

Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna

Infoabende mit Kreißsaalführung
Zweimal im Monat haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Die Infoabende finden am 4. und 18. Februar um 18.00 Uhr statt.
Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Auch außerhalb der genannten Termine ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich, individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. 
Treffpunkt ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter
www.malteser-rhein-ruhr-kliniken.de.

 

der Kassenärztlichen Vereinigung: Erste Erfahrungen mit der Termin-Servicestelle

Düsseldorf/Duisburg, 25. Januar 2016 - Aus Sicht der Kasenärztlichen Vereinigung war es ein gelungener Auftakt. "Der Start unserer Servicestelle ist gelungen: Die Kolleginnen und Kollegen haben heute 243 eingehende Anrufe gezählt und alle entgegengenommen; allerdings sind nicht alle Anrufe mit konkreten Terminwünschen verbunden.    
In 37 Fällen sind noch Facharzttermine innerhalb der nächsten sechs Tagen zu vermitteln; wie viele Termine heute schon vermittelt wurden, erfahren wir erst morgen, da die Kolleginnen noch aktiv sind. Die Terminanfragen verteilen sich nahezu gleichmäßig auf alle fachärztlichen Gruppen. Dies teilete uns die Pressestele mit.

 

Anmerkung der Redaktion:

Unser eigener Testversuch entprach den grundlegenden Erfordernissen einer Vermittlung mit sensiblem Hintergrund. Der Ansagedienst mit den deutlichen Hinweisen was bzw. wen man zu wem vermitteln könnte. Es wurde auch klar über die notwendigen Auskünfte zum persönlichen Anliegen hingewiesen. Harald Jeschke

Facharzttermine: Termin-Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein nahm heute ihren Betrieb auf

Duisburg, 25. Januar 2016 - Gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten aus dem Rheinland erhalten ab dieser Woche Unterstützung bei der Suche nach Facharztterminen. Am Montag, den 25. Januar, nimmt die Termin-Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein ihren Betrieb auf – damit kommt die KV fristgerecht der Vorgabe der Bundesregierung aus dem Mitte 2015 in Kraft getretenen Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) nach.

Aufgabe der neuen Einrichtung wird es vor allem sein, Patientinnen und Patienten aus dem Landesteil Nordrhein, die eine „dringliche Überweisung“ zum Facharzt haben, innerhalb von vier Wochen einen Termin bei einem Arzt der benötigten Fachgruppe zu vermitteln. Eine Ausnahme sind Termine bei Augen- oder Frauenärzten, bei denen keine Überweisung notwendig ist, um die Servicestelle in Anspruch nehmen zu können.

Die Vermittlung erfolgt ausschließlich telefonisch unter der Rufnummer 0211 5970 8990. „Wir haben immer wieder deutlich gemacht, dass wir die Einrichtung einer Termin-Servicestelle für nicht erforderlich halten. Jetzt werden wir jedoch die Vorgaben des Gesetzgebers umsetzen und das Serviceangebot für die Patientinnen und Patienten so effizient und unbürokratisch wie möglich gestalten“, sagt Dr. med. Peter Potthoff, Vorsitzender der KV Nordrhein.

Klar definierter Anspruch auf Vermittlung Die Termin-Servicestelle kann von nordrheinischen Patientinnen und Patienten mit einer ärztlichen Überweisung in Anspruch genommen werden. Die gesetzlich formulierte Vier-Wochen-Frist bis zum Termin gilt gemäß Gesetz unter der Voraussetzung, dass eine zum Beispiel vom Hausarzt als dringlich gekennzeichnete Überweisung vorliegt, also nicht für Routineuntersuchungen oder Bagatellfälle.

Die Kennzeichnung durch den überweisenden Arzt erfolgt zunächst durch Buchstaben im Feld „Auftrag“ der Überweisungen (A für dringliche, B für „nicht dringliche“ Überweisungen). „Wir arbeiten daran, die Möglichkeit der Kennzeichnung durch einen Code auf der Überweisung in die Praxissoftware zu integrieren, um den Aufwand für unsere Mitglieder zu verringern“, so Potthoff. Die medizinische Einschätzung obliegt dem überweisenden Arzt.

Patientinnen und Patienten mit einer als dringlich gekennzeichneten Überweisung haben Anspruch auf einen Facharzttermin binnen vier Wochen; die Wartezeit beginnt dabei mit dem Bekanntwerden des Vermittlungswunsches bei der Servicestelle. Sollte die Servicestelle innerhalb dieses Zeitfensters keinen Facharzttermin anbieten können, vermittelt sie eine ambulante Behandlung in einem geeigneten Krankenhaus.
„Da diese Behandlung zu Lasten der niedergelassenen Fachärzte geht, werden wir in jedem Fall versuchen, einen Termin bei einem niedergelassenen Facharzt zu finden“, betont Potthoff. „Allerdings ist zu beachten, dass es der Servicestelle nicht möglich ist, einen Wunschtermin beim Wunscharzt zu vereinbaren. Sie wird einen Termin bei einem Arzt der benötigten Fachgruppe vermitteln, auch wenn sich dieser nicht um die Ecke befindet.“
Was zumutbar ist
Als zumutbare Entfernung bei der Vermittlung gilt für fachärztliche Grundversorger, wie Augenärzte, Orthopäden oder Neurologen, ein Radius von maximal 30 Minuten Fahrtzeit. Für hochspezialisierte Ärzte, etwa Radiologen oder Kardiologen, beträgt der Radius maximal 60 Minuten Fahrtzeit. Maßgeblich für die Berechnung der zulässigen Fahrtzeit ist der dem Patienten entstehende Zeitaufwand bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Berücksichtigt werden dabei die individuelle Mobilität des Patienten, besondere örtliche Verhältnisse sowie die öffentliche Verkehrsanbindung.
Die Arbeit der Termin-Servicestelle wird mittelfristig durch elektronische Verfahren optimiert. Sowohl die Kennzeichnung von Überweisungen als auch das Melden von Terminen durch Fachärzte soll künftig elektronisch erfolgen. „Es ist auch vorstellbar, dass Patienten in Zukunft selber freie Termine suchen und buchen können“, sagt Potthoff. „Jetzt geht es aber erstmal darum, die aktuellen Anforderungen zu erfüllen und den Patienten erfolgreich Termine zu vermitteln.“ Kontakt zur Termin-Servicestelle der KV Nordrhein: Telefonnummer 0211 5970 8990.


HELIOS erhält Baugenehmigung für Nordstandort St. Johannes

In Alt-Hamborn entsteht bis 2019 ein hochmoderner Klinikneubau auf fünf Etagen  
Duisburg, 22. Januar 2016 - Klappe die zweite – nachdem HELIOS am Standort Marien in Hochfeld bereits im September das Richtfest feiern konnte, erteilte die Stadt Duisburg jetzt auch für den Neubau der St. Johannes Klinik im Norden die Baugenehmigung.
„Für uns ist das der perfekte Start ins Jahr 2016“, so Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael, der die frohe Botschaft zuerst in seinem Postfach hatte. „Denn der Beginn der Bauarbeiten wird für den Hamborner Standort auch eine Art Neuanfang.“
Seit der Übernahme Ende 2011 hat HELIOS zwar schon mehrere Millionen Euro in die Sanierung und technische Ausstattung der Klinik investiert – denn ein Teil der Gebäude bleibt auch nach 2019 bestehen –, doch ein moderner Neubau setzt vor allem in Sachen Patientenkomfort und Logistik noch einmal neue Maßstäbe.  
Für die Bauleitung bedeutet die Nachricht aber zunächst, sich noch einmal mit vergangenen Zeiten zu befassen. Denn im ersten Schritt muss innerhalb der nächsten Monate ein Teil der alten Gebäude abgerissen werden, um Platz für die große Baugrube zu schaffen.

Betroffen davon sind die Cafeteria, die in den hinteren Abschnitt des Rundbogens umziehen wird, und ein Teil des Haupthauses. Der Spatenstich für den Neubau ist dann für den Sommer geplant. Schon Mitte 2017 soll der Rohbau schließlich vollständig stehen und eine erste Ahnung vom veränderten Krankenhausstandort in Alt-Hamborn vermitteln. Rund 120 Millionen Euro investiert HELIOS in die neuen Gebäude auf der 25000m² großen Grundfläche. Unter Integration des denkmalgeschützten Rundbogens sorgen dann eine offene Architektur und helle Farben für ein modernes Ambiente, das allen Anforderungen an ein zukunftsfähiges und modernes Krankenhaus entspricht.  
In den geplanten Baukörpern, die durch Verbindungsgänge und einen Verkehrskern untereinander und mit dem Altbestand verbunden sind, finden rund 365 Betten auf fünf Etagen Platz, die restlichen Patientenzimmer verbleiben im dann vollständig sanierten Altbau.
Im neuen Erdgeschoss sind alle somatischen Ambulanzen sowie diagnostischen Bereiche angesiedelt, damit es keinen Querverkehr mit den ruhebedürftigeren Stationen gibt. Schon 2014 war das dazugehörige Parkhaus errichtet worden, das nach Ende der Bauarbeiten unmittelbar neben dem neuen Haupteingang liegen wird.  

 

Krebsberatung in Duisburg  
Für eine medizinische Beratung am Dienstag, 26. Januar, zwischen 15 bis 16:30 Uhr sind noch Termine frei. Dr. Michael Schroeder, Internist und Onkologe, steht im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5 bis 7 in der Innenstadt als Ansprechpartner zur Verfügung. Um telefonische Anmeldung unter (0203) 283-3938 wird gebeten.

 

Zusammenhang erstmals nachgewiesen: Warum die Immunabwehr versagt  
Patienten auf der Intensivstation müssen nicht über den Berg sein, wenn sie die eigentliche Erkrankung überwunden haben: Sie können noch an einer Infektion sterben, weil ihre Immunabwehr durch einen neu identifizierten Mechanismus regelrecht lahmgelegt wurde. Eine Arbeitsgruppe der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum (UK) Essen konnte jetzt erstmals nachweisen, dass dabei ins Blut freigesetztes Erbgut aus Mitochondrien, Zellorganellen mit eigenem Erbgut (mitochondriale DNA/mtDNA), eine entscheidende Rolle spielt.  
Verschiedene Erkrankungen können schwere Entzündungsreaktionen im menschlichen Körper auslösen. Dazu gehören die sogenannte Blutvergiftung (Sepsis), aber auch große Operationen oder Verletzungen. Auch wenn die akute Erkrankungsphase dank professioneller Intensivtherapie überlebt wird, können anschließende Infektionen tödlich enden. Bedrohlich sind auch solche Erreger, die für Gesunde mit intaktem Immunsystem zumeist ungefährlich sind. Wer aber gerade eine Sepsis überstanden hat, verfügt nur über schwache Abwehrkräfte.  
Genau darin liegt aber auch der Schlüssel zur möglichen Lösung des Problems. Die Arbeitsgruppe von Oberarzt PD Dr. Simon Schäfer und Professor Jürgen Peters, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UK Essen, konnte zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Bonn und der UDE erstmals nachweisen, dass mtDNA das Immunsystems unterdrückt.  
Normalerweise befindet sich mtDNA, wie auch die DNA des Zellkerns, immer innerhalb der Zelle. Werden nun Zellen beschädigt, kann mtDNA in den Blut-Strom gelangen. Und genau das geschieht offenbar bei Sepsis-Patienten. Je höher deren mtDNA Konzentration im Blut, desto schlechter die Prognose.
Mehr noch: Experimente an transgenen Mäusen zeigen, dass mtDNA das Immunsystem über den sogenannten Toll-like-Rezeptor 9 praktisch ausschalten kann.  
Die Forscher haben damit ein lange gesuchtes „Puzzlestück“ gefunden für den Zusammenhang zwischen der schweren Entzündungsreaktion zu Beginn und der anschließenden Immunsystemunterdrückung. Wenn es gelingt, diesen Mechanismus auszuschalten, wird dies auch die Prognose kritisch kranker Patienten verbessern. Weitere Untersuchungen sollen nun klären, ob ähnliche Prozesse auch nach sehr großen Operationen oder bei Herzoperationen mit eingesetzter Herz-Lungen-Maschine auftreten.

 

Schmerz: Eine Herausforderung Einladung zum Medizinischen Montag in den Sana Kliniken Duisburg - 5. Duisburger Gynäkologietag

5. Duisburger Gynäkologietag
Duisburg, 20. Januar 2016 - Duisburger Experten diskutieren über neue Entwicklungen in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe Duisburg, 20.01.2016 – Bereits zum fünften Mal findet der „Duisburger Gynäkologietag“ statt, zu dem die Chefärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe aller Duisburger Krankenhäuser gemeinsam mit dem Berufsverband für Frauenärzte am Samstag, den 23. Januar, ihre Arztkollegen zum Expertenaustausch einladen. Die Organisation und Leitung der Veranstaltung wechselt jährlich und wird in diesem Jahr durch Prof. Dr. Markus Schmidt, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe in den Sana Kliniken Duisburg übernommen.
Mit dem 5. Gynäkologietag wird die Tradition der jährlichen Fortbildungsreihe „Aus Duisburg für Duisburg und Umgebung“ fortgeführt. Die Veranstaltung aller Duisburger Frauenkliniken gemeinsam mit dem Berufsverband für Frauenärzte unterstreicht die gute Kooperation aller beteiligten Institutionen in Duisburg zum Wohle der Patientinnen.
Das Programm beinhaltet Themen, die fester Bestandteil der täglichen Arbeit in Klinik und Praxis sind. Zudem werden neue Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie vorgestellt und diskutiert. Das Spektrum der Inhalte ist sehr weit gefächert und befasst sich zum Beispiel mit schmerztherapeutischen Entwicklungen in der Geburtshilfe, mit der Vernetzung in der Urogynäkologie sowie mit senologischen Themen in Bezug auf Brustimplantate oder neue Strategien bei Therapien des Mammakarzinoms. Ebenso steht das Mammographiescreening im Mittelpunkt der Expertendiskussion.
Das Programm trifft bei den Medizinern auf großes Interesse. Über 100 Ärztinnen und Ärzte der Frauenheilkunde und Geburtshilfe werden in diesem Jahr zum Expertenaustausch im Kongresszentrum des Sportparks Wedau erwartet.  

 

Schmerz: Eine Herausforderung Einladung zum Medizinischen Montag in den Sana Kliniken Duisburg

Duisburg, 18. Januar 2016 – Zur medizinischen Vortragsreihe „Medizinischer Montag“ laden die Sana Kliniken Duisburg am Montag, den 25. Januar, um 16.00 Uhr in den Hörsaal ein. Bei diesem Termin steht das Thema „Schmerz – Eine Herausforderung““ im Mittelpunkt.
Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Damit ist der Schmerz eine Volkskrankheit wie Diabetes und Bluthochdruck. Zu den chronischen Schmerzerkrankungen gehören die unterschiedlichsten Schmerzarten: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, aber auch Tumorschmerzen.
Noch immer sind viele Schmerzpatienten in Deutschland unterversorgt – insbesondere in der Behandlung von chronischen Schmerzen. Statistiken zeigen, dass die Hälfte aller Schmerzpatienten unzureichend behandelt wird und damit unnötig leidet.
Dr. Alexandra Knille, Ärztliche Leitung der Schmerzambulanz und Oberärztin der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerzmedizin in den Sana Kliniken Duisburg, wird in einem leicht verständlichen Vortrag über die verschiedenen Methoden der Schmerzbehandlung informieren. Im Anschluss steht Dr. Knille gerne zur Beantwortung der Fragen zum Thema bereit.

 

Vortrag: Wenn die Hüfte schmerzt - von der Schlüsselloch-OP bis zum künstlichen Gelenkersatz

Duisburg, 15. Januar 2016 - Das Hüftgelenk leistet Schwerstarbeit im Körper: Bei einer Gehstrecke von 5 Kilometern wird es etwa 10 000 Mal mit einem Gewicht von 300 Kilogramm belastet. Beim Beugen und Strecken, Innen- und Außendrehen– in jeder Bewegungsphase des Beins ist das Hüftgelenk beteiligt. Hüftschmerzen gehören zu den am weitesten verbreiteten Gelenkschmerzen. Sie können nach starker körperlicher Beanspruchung, aber auch ganz unabhängig davon auftreten.
Sie äußern sich manchmal in morgendlichen Anlaufschmerzen oder auch als chronische Dauerbeschwerden. Auch scheinbar harmlose und wieder schnell abklingende Schmerzen, etwa nach Sturz können zu unwiderruflichen Schädigungen wichtiger Strukturen an der Hüfte führen. Häufig gehen diese Verletzungen mit Instabilität, Steifheit und einer Einschränkung des Bewegungsspielraums einher. Schmerzen beim Treppensteigen oder beim Spaziergang, eingeschränkte Bewegungsfreiheit, all das bedingt eine verlorene Lebensqualität.  
Thema des Patientenforums im Januar wird „Wenn die Hüfte schmerzt – von der Schlüsselloch-OP bis zum künstlichen Gelenkersatz“ sein.  Referent Dr. Dietmar Kumm, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Bethesda Krankenhaus wird in einem leicht verständlichen Vortrag, Behandlungsmethoden vorstellen, erklären und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.
Der Vortrag findet statt am Dienstag, 19. Januar um 17.00 Uhr im Bethesda Krankenhaus (Verwaltungsgebäude), Heerstraße 219, 47053 Duisburg (Eingang Königgrätzerstraße). Die Veranstaltung wird vom Bethesda Krankenhaus Duisburg und der BKK-VBU gemeinsam durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna

Duisburg, 05. Januar 2016 - Infoabende mit Kreißsaalführung Zweimal im Monat haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Die Infoabende finden am 7. und 21. Januar um 18.00 Uhr statt. Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Auch außerhalb der genannten Termine ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich, individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. 

Zusätzlich bietet das Malteser Krankenhaus St. Anna im Januar folgende Kurse an: 11.01.16  Großelternkurs (nur für werdende Großeltern) - Was ist anders als früher?
18.01.16 Pflege des Neugeborenen 25.01.16        
Alles zum Thema Stillen Treffpunkt für alle o.g. Vorträge ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter www.malteser-stanna.de.  

Infoabend rund um die Geburt
Wie kann die richtige Atmung bei der Geburt helfen? Was passiert bei einer Entbindung in der Wanne? Und wie sieht eigentlich der Kreißsaal von innen aus? Diese und weitere Fragen beantworten die Experten der Geburtshilfe und Kinderheilkunde an der HELIOS St. Johannes Klinik Duisburg werdenden Eltern wieder am Montag, 4. Januar 2016 um 18 Uhr. Chefärztin Dr. Katrin Marschner und ihr Team erläutern zunächst die verschiedenen Methoden der Entbindung. Danach informiert Eva Bukowski über die Begleitung der Hebamme vor, während und nach der Geburt.
Schließlich gibt Oberarzt Dr. Metin Degirmenci wissenswerte Tipps etwa zur Vorsorge, zur Ernährung des Neugeborenen und zum sicheren Babyschlaf. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie findet im Konferenzzimmer im Verwaltungsgebäude der HELIOS St. Johannes Klinik, An der Abtei 7-11 in Duisburg, statt. Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Kreißsäle, das Stillzimmer und die modernisierte Station der Geburtshilfe zu besichtigen. Nähere Informationen unter (0203) 546-2610.