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Neue Förderrichtlinien: Krebsberatung in Duisburg vor dem Aus

Duisburg, 10. Juli 2020 - Ambulante Krebsberatungsstellen sind für Krebspatienten und deren Angehörige eine wichtige Anlaufstelle. Die Diagnose Krebs ist für Betroffenen sowie deren Angehörigen ein Schock. Sie wirft unmittelbar psychoonkologische wie auch soziale Fragestellungen auf. Krebsberatungsstellen können hier Antworten liefern und bieten Betroffenen und deren Angehörigen kompetente Hilfe und Beratung an. Die Finanzierung der wichtigen Arbeit der Krebsberatungsstellen ist jedoch bisher nicht gesichert. Nun schien es, dass eine verpflichtende bundesweite anteilige Förderung durch die Krankenkassen endlich die lang ersehnte finanzielle Sicherung der Krebsberatungsstellen ermöglichen würde.

Die Förderrichtlinien der GKV, die nun vorliegen, zerschlagen jedoch diese Hoffnung und führen dazu, dass sich die Sorgen vielerorts vergrößert haben. Stephan Fromm, 1. Vorsitzender der Krebsberatung in Duisburg: „Viele Krebsberatungsstellen befinden sich nun an einem Scheideweg und blicken in eine düstere Zukunft.“ Um die Vorgaben der Krankenkassen erfüllen zu können, müssten Krebsberatungsstellen teilweise massiv ihre Personalkapazitäten ausbauen.

„Unterm Strich heißt dies für uns und andere Krebsberatungsstellen in NRW, dass wir zusätzliches Geld aufbringen müssen, um überhaupt die anteilige Förderung der Krankenkassen beantragen zu können.“ Vor dem Hintergrund des schon jetzt erheblichen finanziellen Aufwands zur Aufrechterhaltung unseres Angebotes werden wir zum Jahresende unsere Beratungsstelle schließen und unser erst im April deutlich erweitertes Angebot einstellen müssen.
Verschärft wird diese Situation dadurch, dass das Land NRW, mit Verweis auf die in Aussicht stehende Mit-Finanzierung durch die Krankenkassen Gelder für dieses Jahr eingefroren hat bzw. die Förderung gänzlich einstellen will. Während die anteilige Finanzierung durch die Krankenkassen also für uns außer Reichweite bleibt, brechen die bisherigen Finanzierungen weg.

In Duisburg und in NRW ist damit die bestehende Struktur ambulanter Beratung für Krebspatienten und ihre Angehörigen akut bedroht. Der Fachverband Krebsberatungsstellen NRW fordert vor diesem Hintergrund, dass die Fördergrundsätze der Krankenkassen insbesondere in Bezug auf den Personalschlüssel dringend überarbeitet bzw. angemessene Übergangsfristen eingeräumt werden. Nur so wird es bestehenden Krebsberatungsstellen überhaupt erst möglich sein, die geforderten Kriterien mittelfristig zu erfüllen und die Beratungskapazitäten bei Bedarf auszubauen.

Gleichzeitig richtet der Fachverband einen dringenden Appell an die bisherigen Förderer, wie das Land NRW und Kommunen, sich nicht aus der Verantwortung zurückzuziehen. Der Fachverband Krebsberatungsstellen NRW Im Fachverband Krebsberatungsstellen NRW vereinen sich 19 unabhängige ambulante Krebsberatungsstellen. Aufgaben und Ziele des Fachverbandes sind u.a. die Qualitätssicherung und - entwicklung der ambulanten Krebsberatung, die Vernetzung und der fachliche Austausch sowie die Interessenvertretung im Sinne der Sicherung der Finanzierung und des Erhaltes ambulanter Krebsberatungsstellen.
Kontakt: Fachverband Krebsberatungsstellen NRW c/o Der Paritätische Gelsenkirchen Dickampstraße 12 45879 Gelsenkirchen

Zum vierten Mal in Folge: Zwei Duisburger Chefärzte auf Bestenliste  

Duisburg, 7. Juli 2020 - Das unabhängige Verbrauchermagazin Guter Rat hat auch in diesem Jahr deutschlandweit ärztliche Kollegen nach den besten Medizinern befragt. Entstanden ist wieder eine Liste mit mehreren hundert Spezialisten für die verschiedenen Krankheitsbilder von Kopf bis Fuß aus dem ganzen Bundesgebiet.
Aus Duisburg zum vierten Mal mit dabei sind zum einen Prof. Dr. Frank vom Dorp – Chefarzt der Urologie, Foto links – als einer der Top-Ärzte Deutschlands für die Behandlung von Blasen-, Nieren und Prostataleiden. Und zum anderen Dr. Thomas Zeile, Chefarzt der Geriatrie und gelistet als einer der acht besten Experten für altersmedizinische Krankheitsbilder wie Demenz oder Schluckstörungen. Beide Abteilungen sind an der Helios Marien Klinik in Duisburg-Hochfeld angesiedelt.

Neben der Behandlungsqualität flossen bei der Beurteilung auch die Wartezeiten für einen Sprechstundentermin, die Nachsorge und die Komplikationsraten sowie die Kostenübernahmen für gesetzlich Versicherte in die Bewertung mit ein. Zu den Schwerpunkten von Prof. vom Dorp zählen unter anderem die umfassende Behandlung von Tumoren im Bereich der Blase, Niere und der Prostata sowie robotische Operationen mit dem DaVinci-System, das noch zielgenauere minimal-invasive Eingriffe ermöglicht.

Dr. Thomas Zeile wiederum ist spezialisiert auf die Behandlung und Frührehabilitation älterer Patienten, deren Krankheiten oft in Wechselwirkung miteinander stehen und eine ganzheitliche Diagnostik und Therapie erfordern. Das Magazin veröffentlicht diese Liste einmal im Jahr, basierend auf einem standardisierten Abfragesystem.
Das Besondere: Die Bewertung erfolgt durch niedergelassene Mediziner, sprich durch erfahrene Kollegen. Sie werden konkret dazu befragt, welchen Klinikarzt sie aufgrund seiner Expertise empfehlen, ob dieser die überwiesenen Patienten selbst behandelt oder vorwiegend Assistenzärzte beauftragt und ob er nicht nur privat Versicherte sondern auch gesetzlich-versicherte Patienten versorgt.

 

KV Nordrhein startet neuen zentralen augenärztlichen Notdienst für Essen, Duisburg, Mülheim und Oberhausen

Düsseldorf/Duisburg, 02. Juli 2020  – Bürgerinnen und Bürger der Städte Essen, Duisburg, Mülheim und Oberhausen haben ab sofort eine neue, gemeinsame Anlaufstelle für den ambulanten augenärztlichen Notdienst. Wer aus diesen Regionen abends oder am Wochenende aufgrund akuter Beschwerden einen Augenarzt aufsuchen muss, wird in der neu eingerichteten, zentralen augenärztlichen Notdienstpraxis versorgt, die in die Räumlichkeiten der Klinik für Augenheilkunde im Universitätsklinikum Essen integriert ist. Die Einrichtung ist täglich zu den sprechstundenfreien Zeiten geöffnet und wird offiziell seit dem 1. Juli 2020 von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein in Kooperation mit dem Klinikum betrieben.

 

„Die augenärztliche Notdienstpraxis Essen ist ein wichtiger Baustein bei der Etablierung zentraler fachärztlicher Notdienste in ganz Nordrhein“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein. „Wir sichern damit nicht nur die Versorgung der Patienten mit einer adäquat ausgestatteten Einrichtung, sondern setzen damit auch die Vorgaben des Gesetzgebers nach einer engen Kooperation niedergelassener Ärzte mit Kliniken bei der Notfallversorgung der Patientinnen und Patienten um“, so Bergmann.

 

Auch seitens der Universitätsmedizin Essen wird die enge Zusammenarbeit begrüßt. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Kooperation zwischen niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen in der Region und der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Essen weiter zu intensivieren. Dies soll zur schnelleren, interdisziplinären und risikoärmeren Versorgung von Patientinnen und Patienten mit augenärztlichen Notfällen führen“, sagt Prof. Dr. Nikolaos Bechrakis, Direktor der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Essen.

 

Kooperation mit Klinik für Augenheilkunde

Zu den Vorteilen der neuen Praxis zählen die geregelten täglichen Öffnungszeiten, die gute Erreichbarkeit der Augenklinik sowie die unmittelbare Anbindung der Einrichtung an die Infrastruktur des Universitätsklinikums. „Dadurch können schwerwiegende Notfälle - beispielsweise im Falle von akut erforderlichen Operationen - unmittelbar dem stationären Bereich zugeführt werden, während gleichzeitig die Ärzte des Klinikums von der Versorgung leichterer Beschwerden entlastet werden“, sagt Dr. med. Ludger Wollring, Augenarzt aus Essen und ehrenamtlicher Koordinator der neuen Notdienstpraxis. „Patienten erhalten dadurch zügiger ihre bedarfsgerechte Behandlung“, so Wollring weiter. Auch die Nähe zu den anderen medizinischen Fachdisziplinen des Klinikums sei laut Wollring ein weiterer Vorteil für Patienten und Ärzte.

 

Mit dem Start der zentralen augenärztlichen Notdienstpraxis Essen sind auch organisatorische Veränderungen verbunden. So bilden die Städte Essen, Duisburg, Mülheim und Oberhausen nun einen gemeinsamen augenärztlichen Notfalldienstbezirk. Die bisher auf lokaler Ebene organisierten Augennotdienste mit teils wechselnden Anlaufstellen, die über die Arztrufnummer 116 117 in Erfahrung gebracht werden mussten, werden seit dem 1. Juli nicht mehr angeboten: Die Patientinnen und Patienten haben mit der Essener Einrichtung ab sofort eine „feste“ Anlaufstelle mit fixen Öffnungszeiten. In der augenärztlichen Notdienstpraxis Essen werden von nun an insgesamt rund 110 niedergelassene Augenärzte aus der Region ihren vertragsärztlichen Notdienst versehen.

Adresse und Öffnungszeiten des augenärztlichen Notdienstes: 

Augenärztliche Notdienstpraxis im Universitätsklinikum Essen

Hufelandstr. 55 - 45147 Essen

 Montag, Dienstag, Donnerstag: 18 Uhr bis 22 Uhr

Mittwoch, Freitag: 15 Uhr bis 22 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertag: 9 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 22 Uhr

(nach 22 Uhr Versorgung durch Augenklinik)

Helios vereint Gefäßchirurgien zu Duisburgs größter Fachabteilung

Duisburg, 30. Juni 2020 - Mit über 15 Millionen Betroffenen zählen Erkrankungen der Gefäße zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Denn die insgesamt über hunderttausend Kilometer langen Bahnen in unserem Körper sind störanfällig. Umso wichtiger ist die schnelle und optimale Versorgung der Patienten. Unter dieser Prämisse vereint das Helios Klinikum Duisburg zum 1. Juli 2020 die beiden Abteilungen für Gefäßchirurgie an den Standorten in Hamborn und Hochfeld zu einer Klinik. Zusammen versorgen sie jährlich rund 6000 Patienten.

Chefarzt Dr. Damian Schubert - Foto - , der bereits 2017 zu Helios wechselte, übernimmt die Gesamtleitung. Gesunde Gefäße für Duisburg – diesen Anspruch brachte Dr. Damian Schubert schon vor genau drei Jahren – im Juli 2017 – mit nach Hochfeld, als er die Fachabteilung für Gefäßchirurgie an der Helios Marien Klinik übernahm. In engem Austausch mit den internistischen Kollegen vor Ort und eingebunden in die Strukturen eines Maximalversorgers etablierten er und sein Team eine ganze Bandbreite an Diagnostik und Therapie akuter und chronische Gefäßerkrankungen. Dr. Schubert ist Facharzt für Chirurgie, Gefäßchirurgie, Phlebologie, endovaskuläre Chirurgie und endovaskulärer Spezialist.
Unter endovaskulärer Chirurgie versteht man Eingriffe „innerhalb der Gefäße“, die über arterielle Zugänge durchgeführt werden. Dazu sind lediglich kleine Schnitte erforderlich, die für die Patienten weitaus schonender sind. Unterstützt werden sie von modernster Medizintechnik: ein Hybrid-OP, in dem Ursachenfindung und Behandlung in einem Schritt vorgenommen werden können. Dazu beherbergt die Angiographieanlage eine Kombination aus voll ausgestattetem Operationssaal und einer Möglichkeit der direkten Bildgebung mit digitaler Aufnahmetechnik, was ein Plus für die Behandlungsqualität der Patienten bedeutet. So kann etwa ein verstopftes Gefäß zunächst punktgenau verortet und dann die Engstelle mit Hilfe der radiologischen Bilder in Echtzeit durch einen Ballon oder Katheder wiedereröffnet werden.

 

Das Team arbeitete von Beginn an auch mit der zweiten gefäßchirurgischen Abteilung des Helios Klinikums unter der Leitung von Dr. Gero Lorenz am Standort St. Johannes im Norden der Stadt eng zusammen. Da Dr. Lorenz sich im Sommer nun beruflich neu orientiert, vereint Helios die beiden Bereiche ab dem 1. Juli unter Schuberts Verantwortung und bildet mit rund 50 Betten und über 6000 ambulanten und stationären Patienten jährlich die größte Gefäßchirurgie in Duisburg. „Für die Patienten ist solch eine Zusammenlegung immer von Vorteil, da die Abstimmung innerhalb des Teams noch enger ist und Qualitätsstandards vereinheitlicht werden“, versichert Schubert.

Er spricht aus Erfahrung, denn schon bei seinem vorherigen Arbeitgeber, den Maltesern, leitete er zwei Standorte parallel. An beiden Duisburger Helios Kliniken wird es so zukünftig exakt dasselbe Angebot der offenen und endovaskulären, der arteriellen und venösen Gefäßchirurgie geben. Dabei blickt der Norden auf eine lange Geschichte zurück. Bereits seit 45 Jahren gehört die Abteilung zu den ältesten nicht-universitären Abteilungen dieser Fachrichtung. Unter dem bekannten damaligen Chefarzt Prof. Dr. H. Müller-Wiefel lernte schon Schubert sein Handwerk. Auch deshalb ist die Übernahme des Standortes unter seine Fittiche etwas Besonderes für ihn. Zudem werden ab Ende 2020 auch dort die Patienten von einem hochmodernen Neubau profitieren.

Dr. Georgios Partoulas - Foto - , Ltd. Oberarzt in Schuberts Team, übernimmt die Leitung vor Ort, wenn der Chef selbst am Standort Marien ist. Die beiden arbeiten schon seit Jahren vertrauensvoll zusammen. Auch Geschäftsführer Birger Meßthaler blickt optimistisch auf das neue Modell: „Dass Dr. Schubert die Gesamtleitung für die Gefäßchirurgie übernimmt, freut mich sehr. Ich habe ihn in meinen bislang gut anderthalb Jahren hier in Duisburg als sehr gewissenhaften und auch pragmatisch denkenden Chefarzt kennen- und schätzen gelernt. Dabei sieht und stellt er immer den Patienten in den Mittelpunkt.“

 

 

 Bauprojekt „Verlagerung des Herzzentrums von Meiderich nach Fahrn“

Duisburg, 29. Juni 2020 - Im Konferenzzentrum des Klinikum Niederrhein am Standort Fahrn trafen sich die Vorstände mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, um das Unternehmen Klinikum vorzustellen. Das Bauprojekt „Verlagerung des Herzzentrums von Meiderich nach Fahrn“ war Hauptthema der Gespräche. Vor allem die Bedeutung einer solch wichtigen Investition für den Duisburger Norden und damit für die gesamte Stadt Duisburg wurde dabei betont.

Geschäftsführung und Aufsichtsrat des Klinikum freuen sich über weitere Unterstützung durch die Politik und Stadtverwaltung. Nach den Gesprächen gab es noch eine interessante Führung durch wichtige Bereiche des Evangelischen Krankenhauses Duisburg Nord.

Von links: Dr. Andreas Sander, Medizinischer Geschäftsführer Ev. Klinikum Niederrhein; Dr. Stefan Dietzfelbinger, Vorsitzender der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer (IHK); Michael Rüscher, Geschäftsführer IHK; Oberbürgermeister Sören Link; Prof. Dr. Ekkehard Schulz; Thorsten Caspers, 1. stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates des Klinikum; Andre Haack, Dezernent für Wirtschaft und Strukturentwicklung; Otto Eggeling, Vorsitzender der Geschäftsführung des Klinikum Niederrhein.

 

 

Findet wieder statt: Storchentreff – der Informationsabend für werdende Eltern

Duisburg, 26. Juni 2020 - Die Helios St. Johannes Klinik im Duisburger Norden bietet am Montag, 6. Juli um 18:00 Uhr wieder den Storchentreff, einen Informationsabend für werdende Eltern, an. Natürlich unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen (Hygiene- und Abstandsregeln).  
„An diesem Abend vermitteln wir wissenswerte Informationen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie die erste Zeit von Mutter und Kind nach der Geburt, aber auch speziell zu den Möglichkeiten und Abläufen hier bei uns am Haus. Außerdem stehen wir natürlich gerne für individuelle Fragen zur Verfügung“, erklärt Prof. Dr. Frank Vandenbussche, Sektionsleiter der Geburtshilfe. Begleitet wird er von Dr. Metin Degirmenci, Oberarzt der Neonatologie (Neugeborenenmedizin), und der Leitenden Hebamme Bircan Demirci-Narci.  
Die Veranstaltung findet im Verwaltungsgebäude statt, ein Betreten des Krankenhauses ist also nicht notwendig. Die Kreißsaalführung erfolgt in virtueller Form.   Da die Teilnahmeplätze begrenzt sind, ist eine kurze Anmeldung per Telefon unter (0203) 546-2102 oder per E-Mail:
andrea.santer@helios-gesundheit.de erforderlich.

Bei Bedarf und entsprechender Nachfrage werden über den monatlichen Turnus hinaus gerne weitere Termine angeboten. Weitere Informationen unter
www.helios-gesundheit.de/duisburg    

 V.l..: Prof. Dr. Frank Vandenbussche, Sektionsleiter Geburtshilfe, die Leitende Hebamme Bircan Demirci-Narci und Dr. Metin Degirmenci, Oberarzt der Neonatologie, bieten wieder einen Informationsabend für werdende Eltern an.   

 

 

Update Hämatologie/ Onkologie geht ONLINE:
Sana Kliniken Duisburg organisieren bundesweiten ONLINE Ärztekongress

Duisburg, 23. Juni 2020 - Seit über 20 Jahren organisiert Prof. Dr. Stephan Petrasch, Chefarzt der Hämatologie und Onkologie in den Sana Kliniken Duisburg, die Veranstaltung „Update Hämatologie/Onkologie“, eine Fortbildung für Onkologen, die zuletzt in Duisburg, Dresden, Hamburg und München angeboten wurde. Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie ist in diesem Jahr jedoch eine Präsenzveranstaltung nicht möglich.
Kurzerhand beschlossen wurde in den letzten Wochen eine Internet Plattform eingerichtet und die Fortbildung kann jetzt ONLINE durchgeführt werden. Die Referenten, Experten aus dem gesamten Bundesgebiet, halten im Netz ihre Vorträge, Prof. Petrasch als Organisator und Moderator wird Fachfragen der Teilnehmer direkt an die Referenten weitergeben. Fortbildungspunkte, die die Ärzte sammeln müssen, werden von der zuständigen Ärztekammer für die Teilnahme gleichfalls vergeben.

Bereits jetzt haben sich bereits 1.700 Ärzte kostenpflichtig für die virtuelle Veranstaltung angemeldet, die sowohl am kommenden Wochenende, den 26. und 27. Juni 2020 und erneut am 28. und 29. August 2020 stattfinden wird. Prof. Petrasch: „mit einer so großen Resonanz haben wir nicht gerechnet, über diesen Erfolg sind wir natürlich sehr glücklich. Vielleicht ein Fortbildungskonzept für die Zukunft, Kongresse könnten auch nach der Corona Pandemie virtuell stattfinden, das spart Zeit und Reisekosten“.
Das Update Hämatologie/Onkologie fand zum ersten Mal im Jahr 2000 in Duisburg statt. „Damals trafen sich gerade einmal 150 Ärzte im kleinen Studio C der alten Mercatorhalle“ erinnert sich Prof. Petrasch. Er konnte damals nicht ahnen, dass aus dieser Veranstaltung einmal ein so großer, bundesweit ausgetragener Kongress wird, der jetzt auch im Netz verfolgt werden kann https://www.onko-update.de/.

Petrasch wird bei der Veranstaltung auch selbst referieren, sein Spezialgebiet sind die Tumoren im Magen und Darm. Bereits zum zehnten Mal ist er im Juni 2020 erneut in der FOKUS-Liste der TOP-Mediziner Deutschlands aufgeführt.


Gesprächskreis für Angehörige von Krebspatienten
Eine Krebserkrankung betrifft die ganze Familie. Partner, Familienangehörige und Freunde kommen häufig an die Grenzen der Belastbarkeit. Deshalb bietet die Krebsberatung in Duisburg seit Mai letzten Jahres einen Gesprächskreis für Angehörige an. Hier können sich die Teilnehmer in einem geschützten Raum über ihre Ängste, Sorgen, Konfliktsituationen und Erfahrungen austauschen und gegenseitig unterstützen.
Der Gesprächskreis findet vierzehntägig montags in den Räumen der Krebsberatungsstelle in der Düsseldorfer Landstraße 17 in 47249 Duisburg statt. Die nächsten Termine sind am 27.7., 10.8., 24.08. und 7.9. jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr. Da es nur eine begrenzte Teilnehmerzahl gibt, wird um Anmeldung gebeten. Anmeldung und weitere Infos unter Telefon 0152 2625 1232 und 0203 9416 6244 oder per E-Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de Leitung: Dr. Gisela Kremer, Ärztin, Psychoonkologin und M.A. Sabine Reufels, systemisch-integrative Sozialtherapeutin, Resilienztrainerin.

 

Helios Klinikum Duisburg lockert Besuchs- und Zugangsregeln behutsam

Duisburg, 15. Juni 2020 - Die Helios Marien Klinik in Duisburg-Hochfeld und die Helios St. Johannes Klinik in Alt-Hamborn lockern ihre Besuchs- und Zugangsregeln – unter Einhaltung bestimmter Bedingungen. So gilt die 1:1:1-Regel: ein Besucher pro Patient und Tag für maximal eine Stunde. Die Besuchszeiten sind täglich von 10 – 12 und von 15 – 17 Uhr, außerhalb dieser Zeiten sind leider keine Besuche möglich. Wir bitten darum, die Besuche trotz der gelockerten Bedingungen nach Möglichkeit zu beschränken.  

 

Beim Betreten des Hauses werden alle Patienten, Besucher und Mitarbeiter von Fremdfirmen zu Symptomen und Risikofaktoren einer Corona-Infektion gemäß den Empfehlungen des Landes NRW befragt und einer Temperaturmessung unterzogen. Mitarbeiter sind dazu aufgefordert, auf Signale des Körpers zu achten und sich bereits bei leichten Symptomen zu melden und abstreichen zu lassen. Darüber hinaus ist für alle Personen im Haus das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend. Um den gebotenen Sicherheitsabstand (zwei Meter Kopfabstand) einzuhalten, wurde die Anzahl der Betten entsprechend reduziert.

 

Sonderregelungen für die Geburtshilfe

Für werdende und frischgebackene Väter oder eine andere Bezugsperson, Angehörige von Palliativpatienten sowie Besucher und Begleitpersonen besonders schutzbedürftiger Patienten, hauptsächlich im Bereich der Kinderklinik, waren Besuche an Marien und St. Johannes Klinik mit gewissen Einschränkungen zu jeder Zeit der Corona-Pandemie möglich. Nun ist werdenden Vätern auch wieder gestattet, bei einem eventuellen Kaiserschnitt anwesend zu sein. Darüber hinaus darf der Vater täglich für bis zu zwei Stunden zu Besuch kommen.  

  

Patienten, Besucher und Mitarbeiter von Fremdfirmen werden vor Betreten des Helios Klinikums Duisburg zu Symptomen und Risikofaktoren einer Corona-Infektion befragt und einer Temperaturmessung unterzogen.

 

Kinder- und Jugendärzte fordern ein praktikables, umsetzbares Konzept, wie mit Krankheitssymptomen bei betreuten Kindern umgegangen werden kann

Kinder- und Jugendärzte fordern für NRW angemessenen Umgang mit Krankheitssymptomen in  Kindergarten und Schule
Bielefeld/Viersen/Duisburg, 12. Juni 2020 - Die Kinder- und Jugendärzte in Nordrhein–Westfalen begrüßen ausdrücklich die Rückkehr zum (eingeschränkten) Regelbetrieb in Kitas. Diese Öffnung ist wichtig, sie entlastet die Eltern, vor allem aber kommt sie den Kindern zugute, die jetzt wieder mit Gleichaltrigen spielen und lernen können. Im Rahmen der nötigen Risikoabschätzung hat das NRW-Familienministerium den Betreuungseinrichtungen Vorgaben zum Umgang mit Kindern gemacht, die Krankheitssymptome aufweisen.  
So schreibt das Ministerium in den Handlungsanweisungen für die Kita „Kinder dürfen generell nicht betreut werden, wenn sie Krankheitssymptome aufweisen. Die Art und Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich."  
Weiter heißt es: "Sofern aufgrund einer bestätigten SARS-CoV-2-Infektion bzw. aufgrund von COVID-19-Krankheitssymptomen Kinder nicht betreut wurden oder Kinder aus dem Angebot abgeholt werden mussten, ist vor erneuter Aufnahme der Betreuung ein ärztliches Attest vorzulegen."  
Diese Vorgaben haben bereits in den letzten Tagen in den Praxen unserer Kolleginnen und Kollegen zu vielfältigen Diskussionen mit verunsicherten Eltern geführt. Die vom Ministerium geforderten Maßnahmen sind nicht mit uns Kinder- und Jugendärzten abgesprochen worden und können von uns auch im Praxisalltag so nicht umgesetzt werden.  
Warum wir die Vorgaben des Ministeriums nicht umsetzen können Das Befolgung der Vorgaben würde bedeuten, dass in Zukunft jeder noch so kleine Infekt oder jedes kleine „Wehwehchen“ eine Vorstellung beim Kinder- und Jugendarzt nach sich ziehen würde. Eltern und Ärzte stehen dann unter dem Druck, eine möglichst schnelle Gesundschreibung des Kindes vorzunehmen oder einen Test auf das Coronavirus vorzunehmen, auch wenn dieser in der jeweiligen Situation weder sinnvoll noch notwendig erscheint.

Kein Kind, das einmal hustet, geringe Temperaturerhöhungen hat oder dessen Nase läuft, etwa wegen einer bereits bekannten Pollenallergie, käme mehr ohne ärztliches Attest aus. Das können und wollen wir so nicht leisten, dieses Vorgehen würde auch – gerade in Zeiten von COVID-19 dringend benötigte – Zeit für sinnvolle normale medizinische Tätigkeiten in unseren Praxen blockieren. Und es würde den Eltern zusätzliche finanzielle Belastungen aufbürden, da die Ausstellung von Bescheinigungen (mitsamt der dafür notwendigen Untersuchungen) aus der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen ausgeklammert ist  und aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss.  

Wir fordern daher: die beteiligten Ministerien und Behörden müssen umgehend ein praktikables, umsetzbares Konzept vorlegen, wie mit Krankheitssymptomen bei betreuten Kindern umzugehen ist. Dieses ist mit den niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten abzustimmen, soweit es den Ärzten zusätzliche Aufgaben und Tätigkeiten zuweist.
Den Eltern erkrankter Kinder muss ermöglicht werden, diese für den Zeitraum der Erkrankung und somit auch zur Vermeidung potentieller Ansteckungen unbürokratisch zu Hause zu betreuen. Hierbei ist eine Regelung zu finden, die auch die soziale Sicherheit der Eltern und die Sicherheit des Arbeitsplatzes der Eltern berücksichtigt. Behandlungs- und Diagnostikmaßnahmen, die über den normalen Tätigkeitsumfang der Ärzte hinaus gehen, sind den Ärzten entsprechend zu vergüten, damit diese die notwendigen Strukturen dafür schaffen können.

Dies wurde für die Laborleistungen jetzt beschlossen, hierbei wurden allerdings die dafür in den Praxen zu erbringenden Leistungen komplett ausgeblendet oder vergessen. Wir Kinder- und Jugendärzte und -ärztinnen brauchen Zeit für tatsächlich kranke Kinder und für unsere normalen Praxisaufgaben mit Vorsorgen und Impfungen, aber auch für unsere behinderten und chronisch kranken Patienten. Darüber hinaus setzen wir uns auch stark bei der Bekämpfung der Epidemie ein.
Dafür benötigen wir aber mit uns abgestimmte und passende Konzepte – und nicht undurchführbare Forderungen der Politik, welche Erzieherinnen, Eltern und Ärzte einseitig belasten und in einen Konflikt treiben können. Die existierende Regelung führt dazu, dass man gegeneinander arbeitet - das können wir in der Pandemiesituation nicht gebrauchen!

„Die Begleitung all dieser Patienten und ihrer Lebensgeschichten war etwas Besonderes“

Duisburg, 10. Juni 2020 - Ende des Monats geht Dr. Ulrich Schäfer in den Ruhestand. Der gebürtige Westfale war mehr als 20 Jahre lang Chefarzt der Geriatrie und Inneren Medizin an der Helios Marien Klinik und prägte das Haus und den Fachbereich mit umfangreicher Expertise und viel Empathie für seine älteren Patienten. Sein bisheriger Sparringspartner und Kollege Dr. Thomas Zeile wird die Abteilung auch zukünftig in diesem Sinne weiterführen.

 

Besondere Geschichten gibt es im Verlauf einer Arztkarriere mit Sicherheit genug. Bei Ulrich Schäfer sind das vor allem solche, die im hohen und höchsten Lebensalter spielen, aber nicht weniger verblüffend sind. Sei es eine über 100jährige Patientin, die zum Erstaunen aller und entgegen so mancher Prophezeiungen eine sehr schwere Erkrankung so gut überstand, dass sie noch viele weitere Geburtstage feiern konnte. Oder der schwer betroffene Schlaganfallpatient, der nach langem Krankenhausaufenthalt mit liegender Ernährungssonde in ein Pflegeheim entlassen wurde und sich nach Monaten von zu Hause aus zur Entfernung der Magensonde wieder in der Klinik vorstellte.

 

Der heute 66jährige Chefarzt ist ein Spezialist der Geriatrie, eines medizinischen Fachbereichs, der sich vor allem mit den Erkrankungen im höheren Lebensalter beschäftigt. Schon früh entschied er sich für diese damals noch recht wenig bekannte Spezialisierung und fand darin schließlich seine tatsächliche Berufung. „Das Besondere in dieser Disziplin ist, dass es nicht um ein Organ oder ein Gelenk geht, sondern wir in einem Team immer den ganzen Menschen behandeln müssen. Da auch ältere Menschen möglichst selbständig und selbstbestimmt leben möchten, ist es manchmal wichtiger einen Umzug in eine andere Wohnung zu organisieren als ein neues Kniegelenk einzubauen. Da die richtige Entscheidung zu treffen, erreicht man nur durch gute Kommunikation im Team und vor allem mit dem Patienten selbst und seinen Angehörigen.“

 

Ulrich Schäfer absolvierte nach dem Staatsexamen in Köln seine Weiterbildung in verschiedenen Kliniken und kam schließlich aus einer Oberarzttätigkeit am Universitätsklinikum Witten-Herdecke 1997 nach Duisburg. An seinen Bewerbungstag erinnert er sich noch ziemlich gut. Dort begegnete er vor dem Verwaltungsgebäude nämlich einem Mann, der ebenfalls zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen war – allerdings für eine andere Position – und der bis heute sein Kollege ist: Dr. Peter Seiffert, seit 1997 Chefarzt der Kinderklinik am Helios Nordstandort St. Johannes. „Es ist schon eine kleine Anekdote, dass wir, deren Fachbereiche jeweils am Anfang und am Ende eines Lebens liegen, beide gleichzeitig angefangen und bis heute Klinikkollegen geblieben sind. Peter will allerdings, soweit ich weiß, von Ruhestand noch nichts wissen“, schmunzelt Schäfer.

 

Für den Geriater gab es zunächst im Katholischen Klinikum und dann bei Helios viel zu tun: Zunächst stand die Umstellung der Klinik von einer reinen Inneren Medizin in eine internistisch-geriatrische Klinik im Vordergrund. Bereits 1998 wurde die Klinik nach entsprechender Prüfung als Mitglied in den Bundesverband Geriatrie aufgenommen. Begleitet wurde diese Entwicklung durch eine Reihe von Fortbildungen, die über Duisburg hinaus Beachtung fanden. So konnte Dr. Schäfer zudem ein gutes Dutzend Internisten zum Geriater weiterbilden. 2014 kam Dr. Thomas Zeile als Chefarztkollege für die St. Johannes Klinik ins Team.
Nach dem Umzug in den Neubau teilte Dr. Schäfer die Leitung seiner Fachabteilung – den Campus für Altersmedizin an der heutigen Helios Marien Klinik – mit seinem neuen Kollegen. Gemeinsam haben die beiden vor allem den Bereich der Demenzbehandlung, der Sturzprävention und der geriatrischen Frührehabilitation ausgebaut. Ulrich Schäfers Enthusiasmus für den Beruf blieb unverändert: „Die Zusammenarbeit mit den anderen Fachbereichen, die Begleitung all dieser Patienten und ihrer Lebensgeschichten, das war etwas Besonderes.“ Und dennoch, der Ruhestand lockt ihn, auch wenn er Ausstand und Einstieg anders geplant hatte: „Es ist schon schade, die Abschiedsfeier absagen zu müssen. Und die eigentlich gebuchte Trecking-Tour zum Mount Everest Base Camp werde ich wohl nicht noch einmal machen können. Jetzt ist eher die Fahrrad-Tour angesagt.“ Entsprechend steht ein E-Bike ganz oben auf seiner Wunschliste.

 

Auch Helios Geschäftsführer Birger Meßthaler gibt Ulrich Schäfer noch herzliche Worte mit auf den Weg: „Ich danke Dr. Schäfer außerordentlich für seine tolle und erstklassige Arbeit für die Geriatrie in Duisburg, er hat hier wirklich etwas Großartiges aufgebaut und wir hätten ihn gerne angemessen mit einer schönen Feier verabschiedet. Umso mehr wünschen wir alle ihm für den neuen Lebensabschnitt nur das Allerbeste und stets gute Gesundheit.“

Der Fokus der Geriatrie in der Marien Klinik bleibt auch nach Dr. Schäfers Weggang derselbe. Die Geriatrie bietet in Hochfeld mit über 60 Betten das therapeutische Spektrum sämtlicher geriatrischer Erkrankungen wie etwa Gangstörungen, Schlaganfall, Osteoporose oder Demenz. Kern der Geriatrie ist eine Verbindung aus medizinischer Versorgung durch erfahrene Ärzte und der funktionellen Behandlung durch ein therapeutisches Team aus geschulten Schwestern und Pflegern, dem Sozialdienst, der Krankengymnastik, der Ergotherapie, der Logopädie und einem Psychologen. Das Helios Klinikum Duisburg ist zudem Gründungsmitglied der Arbeitsgruppe „Demenzsensibles Krankenhaus“ am Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in Düsseldorf.

116 117: Nur noch zwei Notarztpraxen in Duisburg

Bethesda-Krankenhaus in Hochfeld und St. Johannes-Klinikum in Hamborn blieben zentrale Anlaufstellen, ab Juli mit erweiterten Öffnungszeiten

Duisburg, 8. Juni 2020 -
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein informierte heute in Duisburg über künftige Veränderungen an der Struktur des ambulanten Notdienstes in der Stadt Duisburg.

 

Im Rahmen der Neuorganisation und Aufwertung des ambulanten Notdienstes in ganz Nordrhein durch zentral gelegene „Portalpraxen“ gibt es zum 1. Juli auch Änderungen im Bereich Duisburg. Ab Juli bilden die Notdienstpraxen am Bethesda-Krankenhaus in Hochfeld und am St. Johannes-Klinikum in Hamborn die zentralen Anlaufstellen im Stadtgebiet für die ambulante Akutversorgung außerhalb der Sprechstundenzeiten der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte.

 

Hierzu werden die Öffnungszeiten beider Einrichtungen deutlich ausgeweitet: Ab Juli sind beide Notdienstpraxen täglich bis 22 Uhr geöffnet – bislang ist dies nur mittwochs und am Wochenende der Fall. „Durch die ‚Schlauchform‘ Duisburgs bieten sich diese beiden Standorte als Anlaufstellen an, zudem sind sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln für die Bürgerinnen und Bürger gut zu erreichen“, sagt Dr. med. Helmut Gudat, Vorsitzender der KV-Kreisstelle Duisburg. Für die Bewohner der linksrheinischen Stadtteile Duisburgs bietet sich auch die benachbarte Notdienstpraxis am Moerser Bethanien-Krankenhaus als Anlaufstelle an.

 

Steuerung über Hotline 116 1 7

Im Zuge der Aufwertung der beiden Standorte in Hochfeld und Hamborn entfallen ab Juli die Notdienstpraxen am Malteser-Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen sowie am Johanniter-Krankenhaus in Rheinhausen, die beide nur eingeschränkte Öffnungszeiten hatten und vergleichsweise wenig frequentiert wurden. Gesteuert wird die Inanspruchnahme des Notdienstes über die rund um die Uhr erreichbare, kostenlose Service-Hotline 116 117. Über die Rufnummer der in Duisburg ansässigen Arztrufzentrale NRW werden auch die Hausbesuche von bettlägerigen Patienten aus Duisburg koordiniert. Daran ändert sich durch die Umstrukturierung der Notdienstpraxen nichts.

 

„Ressource Arzt effektiv und sinnvoll einsetzen“

Für die neue Struktur, bei der die KV Nordrhein unter anderem Patientenströme, Fallzahlen und Verkehrswege berücksichtigt hat, sprechen eine Reihe von guten Gründen. Ein wesentlicher Grund für die Änderung sind die Vorgaben der Landes- und Bundespolitik, an zentral gelegenen Standorten Notdienstpraxen einzurichten, in denen ambulante und stationäre Versorgung eng miteinander verzahnt sind und durch kooperative Strukturen die Versorgung besser steuern.

 

„Wir entwickeln die Notdienststrukturen im ganzen Rheinland derzeit gezielt weiter, um diesen Anforderungen im vorgegebene Zeitrahmen gerecht zu werden und effizientere Strukturen zu schaffen“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstands-vorsitzender der KV Nordrhein. In Duisburg bestanden bisher auf engem Raum mehrere kleinere, wenig frequentierte und nur zeitweilig geöffnete Notdienstpraxen – „das ist kein sinnvoller Einsatz der in Zukunft auch in den Großstädten knapper werdenden ärztlichen Ressourcen“, so Bergmann.

 

Detaillierte Informationen zum ambulanten Notdienst in Nord-rhein gibt es unter www.kvno.de/notdienst.

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein stellt die ambulante medizinische Versorgung für fast zehn Millionen Menschen im Rheinland sicher. Zu ihren Mitgliedern zählen rund 19.500 Vertragsärzte, Psychotherapeuten und Ermächtigte. Für die Mitglieder trifft die KV Nordrhein unter anderem Vereinbarungen mit den Krankenkassen, die die Grundlage für die Behandlung der Patienten, die Honorierung der Ärzte und die Qualitätssicherung bilden. Zu den weiteren Aufgaben zählen das Abrechnen der ärztlichen Leistungen und die Verteilung des Honorars an die Ärzte. Darüber hinaus setzt sich die KV Nordrhein als Interessenvertreter ihrer Mitglieder ein, die sie in allen Fragen von der Abrechnung bis zur Zulassung berät.

Freie Termine für die psychoonkologische Beratung
Eine Krebserkrankung stellt das ganze Leben auf den Kopf. Die körperliche und seelische Belastung wirkt sich auch auf das Familienleben, die Partnerschaft und die Berufstätigkeit aus. Nun kommt zur Krankheitsbewältigung auch noch die Pandemie hinzu. Weil Krebspatienten zur Risikogruppe zählen, sind sie verständlicherweise besonders beunruhigt. In dieser Situation bietet die Krebsberatung in Duisburg Betroffenen und Angehörigen Beratung und Unterstützung an.
Für die psychoonkologische Beratung am 16. Juni 2020 gibt es noch freie Termine um 14.00 Uhr, 15.00 Uhr und 16.00 Uhr. Die Gespräche mit Christiane Graute finden in der Beratungsstelle in der Düsseldorfer Landstraße 17 statt. Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym. Telefonische Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon: 0203 9416 6244 sowie 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatungin-duisburg.de


DRK-Blutspendedienst West: Wunsch nach Leben erfüllen!

Duisburg, 8. Juni 2020 - Spende _lut beim R_ten Kreuz - #missingtype erst wenn’s fehlt, fällt’s auf  Sie sehen richtig – hier fehlt etwas Essenzielles: das A, das B und das O.  
Genau jene Blutgruppen, deren Spenden jeden Tag schwerkranken und verletzen Mitmenschen in ganz Deutschland den größten Wunsch nach Leben erfüllen. Bei der bundesweiten Aktion der Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes und des Bayerischen Roten Kreuzes (DRK/BRK) geht es darum, in der Woche vor dem Weltblutspendertag am 14. Juni 2020 auf die Buchstaben A, B und O in Logos, Schriftzügen oder Beiträgen aller Art zu verzichten.

 Die fehlenden Buchstaben stehen für die häufig benötigten Blutgruppen A, B sowie Null und sollen das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Blutspende weiter stärken und die Menschen zu einer aktiven Unterstützung animieren. Großes Ziel ist die Gewinnung neuer Spenderinnen und Spender, die sich kontinuierlich engagieren und dadurch einen unersetzlichen Dienst an der Gemeinschaft leisten.   Botschafter der Kampagne ist FC Bayern München-Star und Fußball-Weltmeister Jérôme Boateng: „Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, füreinander da zu sein. Mit #missingtype setzen wir

gemeinsam ein großes Zeichen für die Blutspende.“ 

Neben ihm werden im Zeitraum vom 08.-14. Juni 2020 auch aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland viele weitere namhafte Partner aus unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft und der Wirtschaft ein gemeinsames, starkes Ausrufezeichen für die Blutspende setzen. (Liste der Teilnehmer unter www.missingtype.de)
Während der Corona-Krise haben Menschen in der gesamten Bundesrepublik eindrucksvoll bewiesen, dass sie da sind, wenn es darauf ankommt. Diese Hilfsbereitschaft und gelebte Solidarität gilt es jetzt auch in den zurückkehrenden Alltag zu integrieren und in Form von Blutspenden für unsere Mitmenschen in den Kliniken spürbar werden zu lassen.  

Patientinnen und Patienten sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr auf überlebenswichtige Blutspenden angewiesen. Die DRK/BRK-Blutspendedienste sind Gewährleister in der medizinischen Daseinsvorsorge mit Blut in Therapie und Notfallversorgung.  L_ssen Sie uns den Zus_mmenhalt weiter stärken und _uch künftig d_für S_rge tr_gen, fürein_nder d_ zu sein.  
Eine Übersicht der teilnehmenden Partner sowie die nächsten Blutspendetermine in der Nähe gibt’s unter www.missingtype.de. Informationen zur Blutspende im Allgemeinen finden Interessierte unter
www.blutspende.jetzt

 

BG Klinikum Duisburg: Klinik für Radiologie gehört zu den attraktivsten Krankenhausabteilungen Deutschland

Treatfair-Ranking zur Mitarbeiterzufriedenheit ist veröffentlicht worden

Duisburg,84. Juni 2020 - Die Klinik für Radiologie des BG Klinikums Duisburg gehört zu den 100 attraktivsten Krankhausabteilungen für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Dies geht aus einem soeben veröffentlichten Ranking der Organisation Treatfair zur Mitarbeiterzufriedenheit hervor. Zudem liegt die Klinik auf einem hervorragenden 5. Platz unter allen teilnehmenden Radiologieabteilungen bundesweit. Die neue Bestenliste beruht insbesondere auf einer anonymen Onlinebefragung von Ärztinnen und Ärzten, in der die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit der eigenen Abteilung anhand einer Reihe von Gütekriterien abgefragt wurde.
Dazu gehörten beispielsweise Arbeitszeitgestaltung, Arbeitsatmosphäre, Familienfreundlichkeit und die soziale Kompetenz der Vorgesetzten. „Ich freue mich sehr, dass unsere Klinik bei der Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterorientierung so gut abgeschnitten hat“, kommentierte der Chefarzt der Klinik für Radiologie, Prof. Dr. Patric Kröpil, die Resultate des Rankings.

„Gute Noten“ von den eigenen Ärzten erhielt die Radiologie beispielsweise in den wichtigen Themen Führungskompetenz, Arbeitsatmosphäre, Sinnhaftigkeit der Tätigkeiten und Zeit für Patienten. Viele Highlights für Mitarbeiter „Wir möchten den Ärzten in unserem Haus für die tägliche Bewältigung ihrer anspruchsvollen Aufgaben ein Umfeld schaffen, in dem sie gerne tätig sind“, so Kröpil weiter. Die Mitarbeiter hätten in der Klinik etwa die Möglichkeit, sich in einem interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsfeld weiterzuentwickeln und eigene Ideen in die noch junge Abteilung einzubringen.

„Gegenseitiges voneinander Lernen ist bei uns ein gelebtes Grundprinzip“, erläutert Dr. Philip Bilk, Leitender Oberarzt der Radiologie, einen wichtigen Pluspunkt der Klinik. Weitere Vorzüge sind zudem eine elektronische Arbeitszeiterfassung mit Gleitzeitkomponente und Überstundenausgleich, ein attraktives Vergütungsmodell, Homeoffice, eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung sowie eine Kindertagesstätte auf dem Geländes des Hauses. „Dies alles sorgt für eine gute Arbeitsatmosphäre im Team, die wesentlich zur bestmöglichen medizinischen Versorgung im Hause und damit zur Gesundheit und Zufriedenheit unserer Patienten beiträgt“, so Kröpils Fazit.

Gute Arbeitsatmosphäre und moderne Technik. (Foto cap communications / Marcus Gloger / BG Klinikum Duisburg)

Das Team der Klinik für Radiologie. (Fotos BG Klinikum Duisburg)


Helios Marien Klinik: 99-Jähriger Duisburger übersteht Corona-Infektion

Duisburg, 4. Juni 2020 - Es ist eine Zeit der überwiegend schlechten Nachrichten. Umso schöner, wenn es Geschichten gibt, die Hoffnung machen: Diese Woche konnte ein 99-jähriger Corona-Patient als genesen aus der Helios Marien Klinik in Duisburg-Hochfeld entlassen werden. Der gebürtige Pfälzer und jetzige Wahlniederrheiner war vor gut vier Wochen positiv getestet und mit ersten Atemwegsbeschwerden in das Krankenhaus aufgenommen worden.
Er entwickelte im Verlauf des Aufenthaltes eine leichte Lungenentzündung, insgesamt aber hatte er nur vergleichsweise milde Symptome. Das Klinikteam in Duisburg begleitete den Senior durch die Krankheit und versuchte, auch die Auswirkungen der Isolierung so gut wie möglich aufzufangen.

„Wochenlang in einem Einzelzimmer zu liegen, ohne Besuch von lieben Menschen, das ist für die Patienten eine ziemliche Herausforderung“, so Stationsleiter Max-Martin Pasternack. Mit festen Bezugspersonen und regelmäßigem Austausch mit der Familie überstand der Patient die Zeit aber gut. Sein 68-jähriger Sohn ist dem Team deshalb mehr als dankbar: „Alle haben sich toll gekümmert und wir hatten die ganze Zeit ein gutes Gefühl, obwohl wir ihn nicht sehen konnten.“

Auch für das Klinikpersonal sind solche Geschichten etwas Besonderes, so Pasternack: „Da ältere Menschen die am stärksten betroffene Risikogruppe in der Pandemie sind, ermutigt uns solch ein Ausgang sehr.“ Ob er seinen 100. Geburtstag Anfang 2021 groß feiern will, weiß der 99-Jährige noch nicht, Grund genug hätte er aber in jedem Fall.

Stationsleiter Max-Martin Pasternack (li) und Pfleger Rufat Busatovic.

Malteser Krankenhäuser testen alle Patienten auf Corona

Krefeld/Duisburg, 4. Juni 2020 - Die beiden Duisburger Malteser Krankenhäuser St. Anna und St. Johannes-Stift sowie das St. Josefshospital in Krefeld testen alle Patienten auf das Coronavirus. Damit übernehmen die drei Malteser-Krankenhäuser als Verbund eine Vorreiterrolle an Rhein und Ruhr.   Duisburg/Krefeld.
Dank der sich weiter entspannenden Corona-Situation haben die Malteser-Kliniken Rhein-Ruhr mit den Krankenhäusern St. Anna, St. Johannes-Stift und St. Josefshospital weitere Schritte zurück zur Normalität unternommen. Seit zwei Wochen werden wieder vermehrt elektive Eingriffe vorgenommen, also solche, die sich zeitlich verschieben lassen würden. Dazu wird jeder neu aufgenommene Patient schon im Vorfeld auf eine Covid-Infektion getestet.
„Wir sind froh, unseren Patienten diese erhöhte Sicherheitsstufe zu ermöglichen", erklärt Geschäftsführer Hauke Schild. „Zudem sind auch unsere Mitarbeiter dadurch besser geschützt.“

Das Ergebnis des Tests soll meist noch am selben Tag vorliegen, spätestens aber am Morgen danach. Zu Beginn der Pandemie hatte es deutlich länger gedauert, bis Gewissheit bestand, ob ein Patient einen positiven Covid-Befund hat. Das neue Aufnahmeverfahren hat sich bei den Maltesern in den ersten Tagen bereits bewährt und ist mittlerweile eingespielt.  
Die Kosten für die Tests müssen die Malteser zunächst selbst bezahlen. „Wir hoffen, dass die vernünftig refinanziert werden. Bisher zahlen wir alles aus eigener Tasche und wissen noch nicht, wie viel wir erstattet bekommen“, ergänzt Schild. 
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat den Schritt begrüßt, dass einige Krankenhäuser alle Patienten testen. Nach Angaben der Krankenhausgesellschaft testen bisher nur wenige Kliniken alle Patienten. Verpflichtend sind lediglich die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts, das keine routinemäßigen Tests vorschreibt.  

Hospiz Bethesda e.V.: Ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht

Duisburg, 2. Juni 2020 - Ein Verein sucht dringend Unterstützung, denn Hospizarbeit ist oft nicht leicht. Sie erfordert Zeit, Mut, Wissen und Einfühlungsvermögen der Begleitenden. Deshalb freuen wir uns sehr über Interessierte, die bei uns tätig werden und an dem 5-monatigen Vorbereitungsseminar teilnehmen möchten. Wenn Sie sich angesprochen fühlen und sich eine ehrenamtliche Mitarbeit bei Hospiz Bethesda e.V. vorstellen können, laden wir Sie ganz herzlich ein zu einem unverbindlichen Informationsabend. Dieser findet statt am 09. Juni 2020 von 18:00 – 20:00 Uhr in unseren Räumlichkeiten. Sie finden uns im Seminargebäude des Bethesda Krankenhauses, Heerstr. 219 (Eingang Königgrätzer Str./ Feuerwehrzufahrt).

Das nächste Vorbereitungsseminar beginnt  am 21. August 2020 und endet am 28. Januar 2021. Es umfasst etwa 90 Stunden und findet an Abenden und Wochenenden statt. Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist der Wunsch und die Kapazität, ehrenamtlich 2 - 3 Stunden pro Woche mitzuarbeiten - zum Beispiel bei Besuchen zu Hause, im Pflegeheim oder Krankenhaus; Gespräche zu führen oder einfach nur "da-zu-sein" und auf die Anforderungen des Moments zu reagieren. Auch Mithilfe im Büro oder andere organisatorische Tätigkeiten sind ab und zu gefragt.
Das Seminar vermittelt Inhalte zu Hospizbewegung, Kommunikation, Trauer, zu Krankheitssymptomen und kleinen pflegerischen Handreichungen. Weitere Themen sind die Arbeit mit Angehörigen, die eigene Auseinandersetzung mit Verlust und Tod, der Umgang mit Menschen mit Demenz und rechtliche Inhalte. Wir erheben eine einmalige Seminargebühr von 100 Euro. Bei Fragen oder für weitere Informationen erreichen Sie uns telefonisch unter 0203/ 6008-1820, hospiz-koordinatoren@bethesda.de oder
www.hospizbethesda.de

- Unsere Vielfalt – Sanas Stärke
- Termin für die psychoonkologische Beratung

Duisburg, 26. Mai 2020 - Die Sana Kliniken Duisburg unterstützen den heutigen bundesweiten Diversity-Tag und setzen sich für ein Arbeitsumfeld ein, das Vielfalt, Toleranz und Wertschätzung fördert. Der Aktionstag der Initiative Charta der Vielfalt jährt sich dieses Jahr zum achten Mal. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt hat sich Sana bereits vor zehn Jahren dazu verpflichtet, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist und Vielfalt zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur macht.
„Vielfalt, dieser Begriff ist ein Synonym für Krankenhaus. Nirgendwo wird die Verbindung zwischen der Vielfalt der Gesellschaft und den unterschiedlichen Arbeitswelten deutlicher als in unseren Kliniken. In den Sana Kliniken Duisburg arbeiten tagtäglich nicht nur vielfältige Berufsbilder Hand in Hand zusammen, sondern auch Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion und Weltanschauung“, erklärt Julia Disselborg, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Duisburg. „Alle für ein Ziel: der bestmöglichen Versorgung unserer Patienten.“
Rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus vielen unterschiedlichen Nationen sind in den Sana Kliniken Duisburg beschäftigt, darunter beispielsweise aus Libyen, Albanien, Bosnien, Bulgarien, Griechenland, Korea, Polen, Portugal, Italien oder den Philippinen sowie den Niederlanden. Im gesamten Sana-Verbund sind über 100 verschiedene Nationen sowie mehr als 200 Berufsbilder vertreten.
„Diese gesellschaftliche und professionelle Heterogenität, macht uns als Krankenhaus sowie als Verbund so stark. Jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter bringt unterschiedliche Erfahrungen, Werte und Talente in den Arbeitsalltag ein. Diese Vielfalt an Perspektiven bereichert unser Tun“, betont Julia Disselborg. „In einem solchen Arbeitsumfeld, in dem so viele unterschiedliche Menschen aufeinandertreffen, haben Vorurteile keinen Platz.“


Termin für die psychoonkologische Beratung am Dienstag, den 2. Juni 2020

Für die psychoonkologische Beratung am 2. Juni 2020 gibt es noch einen freien Termin um 16.15 Uhr. Die Gespräche mit Christiane Graute finden von 14.45 bis 17.00 Uhr in der Beratungsstelle in der Düsseldorfer Landstraße 17 statt. Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym. Telefonische Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon: 0203 9416 6244 sowie 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatungin-duisburg.de

 Happy-End nach fast 13 Jahren Leidenszeit

Patient des B.O.R. Rehazentrums gelingt Rückkehr in den Beruf

Duisburg, 25. Mai 2020 - Gerade mal 41 Jahre ist Andre Klawikowski alt, doch er hat schon eine lange Krankengeschichte hinter sich. Alles begann für den Eventgastronomen im Juli 2007 mit einem Arbeitsunfall: Sturz von der Leiter, Knie verdreht, Riss des vorderen Kreuzbandes, Kahnbeinbruch in der rechten Hand. Erst jetzt, fast 13 Jahre später, ist Klawikowski nach einer abschließenden 3-monatigen Therapie im B.O.R. Rehazentrum wieder komplett fit und zurück im Job.

„Für mich ist nun jeder Tag wie Weihnachten“, sagt der Duisburger erleichtert. Dass aus einem normalen Arbeitsunfall im Rahmen eines Events eine solche Leidensgeschichte werden konnte, hat einige Gründe. „Nach der Erstversorgung im BG Klinikum Duisburg mit Kreuzbandplastik und Kahnbeinschrauben, wollte ich so schnell wie möglich voll zurück in meinen Beruf“, meint Klawikowski. Keine Zeit für eine Eingliederung Sein Herz hing so sehr an dem elterlichen Betrieb, dass er dabei jede Vorsicht vergaß. 16 oder 17 Stunden Arbeit am Tag bei der Organisation und Durchführung von Events – Geburtstage, Hochzeiten, Straßenfeste, Weihnachtsmarkstände der eigenen Firma – waren für ihn „normal“.

Für eine geregelte Eingliederung nahm er sich, entgegen der dringenden Empfehlung der Ärzte, keine Zeit. „Ich war uneinsichtig und beratungsresistent“, sagt Klawikowski heute. „Leider!“ Denn die extreme körperliche Belastung, die wenigen und viel zu kurzen Ruhepausen und der alltägliche Stress forderten ihren Tribut: Immer wieder quälten Klawikowski heftige Schmerzen und das Knie wurde, etwa bei längerem Stehen, ständig dick und heiß. Zu jung für ein künstliches Kniegelenk Im Juli 2013 musste er schließlich erneut als Notfall ins BG Klinikum.
Die Diagnose der Ärzte in der Notaufnahme war eindeutig: Schwerste Knorpelschäden im Kniegelenk, Verletzung des Innenmeniskus, zerstörte Kreuzbandplastik, starke X-Beinstellung. Normalerweise hätte Klawikowski ein künstliches Kniegelenk erhalten müssen. „Doch dafür war ich mit gerade Mal 35 Jahren viel zu jung“, sagt der Event-Gastronom aus Duisburg-Meiderich.

In Abstimmung mit der zuständigen Berufsgenossenschaft fiel dann die Entscheidung, die Reste des Kreuzbandes zu entfernen, den Knorpel so gut wie möglich zu glätten und das Gelenk zu spülen. In mehreren stationären und ambulanten Rehabilitationsphasen mit Muskelaufbau, Koordinationstraining und individuell angepasster, berufsbezogener Therapie wurde das Knie u.a. im B.O.R. Rehazentrum wieder beweglich gemacht. Schließlich war es dann soweit, dass Klawikowski – dieses Mal nach einer Wiedereingliederung – in den alten Job zurückkehren konnte. 40 Kilogramm weniger für eine Knieoperation Doch schon bald meldeten sich aufgrund der nach wie vor enormen beruflichen Belastung und erheblichem Übergewicht die gesundheitlichen Probleme in voller Stärke zurück. Am Ende gab es keinen Tag mehr ohne Schmerzen, trotz starker Medikamente.

„2018 sahen die Ärzte dann doch keine Alternative mehr zum künstlichen Kniegelenk“, sagt Klawikowski. Dieses wurde im März 2018 im BG Klinikum Duisburg eingesetzt, nachdem der Patient zuvor in Eigenleistung bereits erstaunliche 40 Kilogramm Gewicht abgenommen hatte. Später erfolgte dann eine weitere OP in der Unfallklinik, bei der die Mediziner den stark geschädigten Knorpel auf der Rückseite der Kniescheibe gegen einen entsprechenden Ersatz aus Kunststoff austauschten. Durchbruch im B.O.R. „Der Durchbruch für mich persönlich war jedoch die letzte Rehabilitationsphase im B.O.R. Ich kenne keine bessere Einrichtung dieser Art“, konstatiert Klawikowski. Das Team um Anne Wandschneider führte im Rahmen einer so genannten Erweiterten Ambulanten Physiotherapie (EAP) u.a. ein gerätegestütztes Muskelaufbautraining durch.

Dieses „Feintuning“ hatte Erfolg: Die vorhandenen Kraft-, Koordinations- und Ausdauerdefizite des Patienten sind mittlerweile behoben und das Knie ist nun weitgehend voll belastbar. „Herr Klawikowski war ein Musterpatient – hochmotiviert, hochkonzentriert und immer mit großem Einsatz dabei“, sagt Wandschneider. Das sei gerade angesichts der langen Leidenszeit keineswegs selbstverständlich. Auch die Oberärztin Sonja Böggering aus der Klinik für Rehabilitation, konservative und technische Orthopädie des BG Klinikums Duisburg sieht das ähnlich: „Ich betreue Andre Klawikowski seit April 2018 und muss den ‚Hut‘ vor ihm ziehen. Er hat sich wirklich durchgekämpft.“

Den Erfolg nach Einsetzen der Knie-TEP habe sich der engagierte Patient zusammen mit den Therapeuten im B.O.R. selbst erarbeitet. Heute ist Klawikowski sogar erstmals seit 13 Jahren komplett schmerzfrei. Auch den ersten Härtetest im alten Beruf hat er im Weihnachtsgeschäft 2019 schon problemlos und ohne Komplikationen gemeistert – ein echtes Happy-End für den Event-Gastronomen. Schmerzfrei bleiben bis zur Rente Seine Ziele für die nächsten Jahre sind daher klar: Ohne Schmerzen bis zur Rente im Familienbetrieb weiter arbeiten und viel besser auf sein Knie aufpassen als bisher. Dass er das schaffen wird, ist für ihn keine Frage: „Ich bin hart im Nehmen und gebe immer 100 Prozent. Mein Motto lautet: Am Ende wird alles gut. Ist noch nicht alles gut, dann ist es noch nicht das Ende.“

Im Zentrum für Berufsorientierte Rehabilitation (B.O.R.) des BG Klinikums Duisburg geht es um ein besonderes Ziel: die erfolgreiche Rückkehr von Menschen in ihren beruflichen und sozialen Alltag – nach einem Arbeitsunfall oder bei einer Berufskrankheit. Mit allen geeigneten Mitteln sorgt ein interdisziplinäres Team aus erfahrenen Ärzten, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler usw. im B.O.R. dafür, dass die Wiedereingliederung der Rehabilitanden funktioniert.
Auf über 2.800 Quadratmetern Fläche kommen in Duisburg-Walsum dabei modernste Therapieeinrichtungen und viele Arbeitsplatzmodule etwa für Dachdecker, Motorradmechaniker oder Fachkräfte im Bereich Heizung/Sanitär zum Einsatz. Bei dieser beruflichen Rehabilitation im B.O.R. erfolgt zudem alles aus einer Hand – von der Hilfsmittelversorgung bis zur Arbeitsplatzerprobung.

Andre Klawikowski mit Therapeutin Anne Wandschneider im B.O.R. (B.O.R. / BG Klinikum Duisburg)

 

 

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte begrüßt die bevorstehende Öffnung der Kitas

„Richtige Maßnahme zur richtigen Zeit!“

 

Köln/Duisburg, 20. Mai 2020 - Die Öffnung der Kitas in NRW ab dem 28. Mai ist nach Ansicht des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) die richtige Maßnahme zur richtigen Zeit. Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Thomas Fischbach, begrüßte die Entscheidung der nordrhein-westfälischen Landesregierung: „Wir Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte haben in den letzten Wochen beobachten können, wie sehr Kinder darunter gelitten haben, dass sie ihre Spielkameraden nicht mehr regelmäßig treffen konnten. Wir haben in unseren Praxen in den letzten Wochen eine zunehmende Zahl von Kindern erlebt, die Tics, Angststörungen und andere Verhaltensauffälligkeiten entwickelt haben – obwohl die Eltern sie liebevoll zu Hause betreut haben.

Mit der Wiederöffnung der Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb folgt die NRW-Landesregierung nun der gemeinsamen Stellungnahme unseres Berufsverbandes und  von drei weiteren pädiatrischen Fachverbänden. Aufgrund der Datenlage wissen wir, dass bei Kindern unter zehn Jahren die Infektions- und Ansteckungsrate verhältnismäßig gering ist. Eine schrittweise Öffnung der Kinderbetreuungseinrichtungen ist also aus medizinischen Gründen zu verantworten, sofern der Infektionsschutz für Kinder und Erzieherinnen und Erzieher gewährleistet ist.
Aus unserer Sicht zählen dazu vor allem feste, räumlich getrennte Gruppen und ein gutes Hygienekonzept, welches insbesondere das regelmäßige und gründliche Händewaschen umfasst. Masken für Kinder halten wir dagegen nicht für nötig. Wir vertrauen darauf, dass alle Beteiligten – Eltern, Erzieherinnen und Erzieher – planvoll und verantwortungsbewusst zurück in den Regelbetrieb gehen, so dass bald wieder alle Kinder gemeinsam spielen können. Und wir wünschen uns, dass die Rückkehr der Kinder in ihre Kitas auch in den anderen Bundesländern bald möglich ist.“  

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte: "Wir begrüßen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts!"

Bundesverfassungsgericht hat Eilanträge gegen das Gesetz zur Masern-Impfpflicht für Kinder in Kitas und Schulen abgewiesen.

 

Köln/Duisburg, 19. Mai 2020 - Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Thomas Fischbach lobte heute in Köln die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, Eilanträge gegen das Gesetz zur Maserimpfung für Kinder in Kitas und Schulen abzuweisen.

"Das Bundesverfassungsgericht hat gut daran getan, es bei der vorgeschriebenen Impfpflicht zu belassen. Kinder brauchen zwar andere Kinder, um sich weiterzuentwickeln, vor allem Kinder aus sozial schwierigen Verhältnissen profitieren enorm von der außerhäuslicher Entwicklungsanregung, wie sie Kitas und Tagesmütter und -väter leisten. Doch die Einrichtungen müssen die Sicherheit aller Kinder gewährleisten. Kinder dürfen auf keinen Fall andere mit einer lebensgefährlichen Krankheit wie Masern anstecken und Betreuungseinrichtungen dürfen auf keinen Fall zu Infektions-Hotspots werden.
Der individuelle Wille von Eltern und auch das Recht von kindern auf außerhäusliche Betreuung müssen muss hinter das Gemeinwohl zurücktreten. Eine Masernimpfung schützt nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Kinder, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, und sie verhindert die Weiterverbreitung der Krankheit in der Bevölkerung.

Was passiert, wenn es gegen eine gefährliche Krankheit keine Impfung gibt, erleben wir gerade. Die ganze Welt wartet auf eine Impfung gegen Covid-19. Gegen Masern haben wir eine wirksame Impfung, sie Kindern nicht zu verabreichen und damit den Herdenschutz zu gefährden, ist inakzeptabel. Daher begrüßen wir die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts."

Journalistenpreis 2020 prämiert journalistische Arbeit über Lungenhochdruck

Ausschreibung läuft bis 31. August 2020.  
Duisburg, 12. Mai 2020 - Menschen mit gewissen Vorerkrankungen bleiben in Zeiten von COVID-19 lieber zuhause. Dazu zählen Krebskranke, Diabetespatienten, Menschen mit Herz-Kreislauf- sowie chronischen Atemwegserkrankungen, oder allgemein Erkrankte, die ein geschwächtes Immunsystem haben. Es gibt aber auch deutlich seltenere Erkrankungen, die Betroffene zur Risikogruppe zählen lassen. Dazu gehört die Pulmonale Hypertonie.  

Pulmonale Hypertonie (PH), oder auch pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH) verursacht einen chronisch erhöhten Bluthochdruck im Lungenkreislauf. Verengte Blutgefäße in der Lunge verursachen einen erhöhten Widerstand der Gefäße, was zur Erhöhung des Blutdruckes führt. Zurückzuführen ist Lungenhochdruck in den meisten Fällen auf eine Erkrankung des Herzens oder der Lunge.  
Patienten leiden unter Leistungsschwäche, rascher Ermüdung, Schwindel, Kurzatmigkeit und eventuell auch unter einer bläulichen Verfärbung von Haut und Lippen (Zyanose). Des Weiteren können Brustschmerzen und Ödeme in den Beinen vorkommen. Das Deutsche Ärzteblatt berichtet jährlich von 3 bis 10 Neuerkrankungen an Pulmonaler Hypertonie.  

Die Diagnose stellt sich in vielen Fällen als schwierig heraus. Der Verlauf der Krankheit ist häufig sehr unspezifisch: Kurzatmigkeit, Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind die am meisten auftretenden Symptome. Diese werden oft aber eher einer bestehenden Herzschwäche zugeordnet.

Dass ein bestehender Lungenhochdruck dahintersteckt, wird häufig erst Monate oder Jahre später diagnostiziert. Gleichzeitig nimmt die Erkrankung in einigen Fällen einen lebensbedrohlichen Verlauf. Sie ist nicht heilbar und kann zu einem Rechtsherz-Versagen führen. Daher ist es umso wichtiger, die Erkrankung rechtzeitig zu diagnostizieren und mit der Behandlung zu beginnen. Schwierig ist, dass vielen Ärzten die Pulmonale Hypertonie nicht ausreichend bekannt ist. Und auch in der Öffentlichkeit ist Lungenhochdruck nur wenigen ein Begriff.  

Die Berichterstattung in den Medien kann helfen, das Krankheitsbild bekannter zu machen und zu einer erfolgreicheren Zuordnung der Symptome und somit Diagnose dieser seltenen Erkrankungen führen.   Es gibt jährlich nur wenige deutschsprachige journalistische Publikationen über Pulmonale Hypertonie und das, obwohl eine gewisse Medienpräsenz im Zusammenhang mit Krankheiten auch immer für Aufklärung sorgt.  

Der Verein pulmonale hypertonie e.v. prämiert mit seinem Journalistenpreis jährlich herausragende Beiträge in den Medien, die die Thematik der Erkrankung auch fachlich kompetente und einfühlsame Art erfassen. Dotiert ist der Preis mit 3.000 Euro. Ziel ist es, auf das Krankheitsbild aufmerksam zu machen und diesbezüglich die mediale Präsenz zu verstärken.
Die Jury setzt sich aus Vereinsmitgliedern, Medizinerinnen und Medizinern mit journalistischen Kenntnissen zusammen. Jeder Autor oder Dritte (Verleger, Chefredakteure, usw.) wird dazu aufgerufen, einen deutschsprachigen Beitrag einzureichen. Dabei kann es sich um einen oder mehrere Printmedien, Hörfunk- oder Fernsehbeiträge sowie Onlineveröffentlichungen handeln. Auch Gemeinschaftsprojekte werden anerkannt.

Eingereicht werden können in diesem Jahr alle Publikationen, die im Zeitraum vom 1. September 2019 bis zum 31. August 2020 veröffentlicht wurden. Bewerbungen können bis zum 31. August 2020 auf dem Postweg bei der Durian GmbH eingesendet werden (s. unten).      
Weitere Informationen und Bewerbungen an: Durian GmbH Public Relations & Redaktion Tibistr. 2 47051 Duisburg Frank Oberpichler, Tel: +49 (0)203 346783-0 redaktion@durian-pr.de www.durian-pr.de

- Freier Termin für die psychoonkologische Beratung
- Neue Beraterin der Krebsberatung in Duisburg stellt sich vor

Freier Termin für die psychoonkologische Beratung
Duisburg, 12./14. Mai 2020 - Eine Krebserkrankung stellt das ganze Leben auf den Kopf. Die körperliche und seelische Belastung wirkt sich auch auf das Familienleben, die Partnerschaft und die Berufstätigkeit aus. Nun kommt zur Krankheitsbewältigung auch noch die Pandemie hinzu. Weil Krebspatienten zur Risikogruppe zählen, sind sie verständlicherweise besonders beunruhigt.

In dieser Situation bietet die Krebsberatung in Duisburg Betroffenen und Angehörigen Beratung und Unterstützung an. Für die psychoonkologische Beratung am 19. Mai 2020 gibt es noch einen freien Termin um 17.00 Uhr. Die Gespräche mit der Psychoonkologin Ute Grießl finden in der Krebsberatungsstelle in der Düsseldorfer Landstraße 17 statt. Wir bitten um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.
 Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym. Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon: 0203 9416 6244 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de

Neue Beraterin der Krebsberatung in Duisburg stellt sich vor
Die Krebsberatung in Duisburg und Umgebung ist auch in Zeiten von Corona für Menschen mit ihren Fragen zum Umgang mit ihrer Krebserkrankung erreichbar. In unserer neuen Beratungsstelle auf der Düsseldorfer Landstraße 17 bieten wir neben der Einzelberatung auch telefonische Beratung sowie E-Mail Beratung an. Neben den neuen Räumen hat sich die Beratungsstelle auch personell verändert. Nach einjähriger ehrenamtlicher Beratertätigkeit bei der Krebsberatung in Duisburg bin ich seit dem 1. April 2020 als Diplom Sozialarbeiterin in der Beratungsstelle angestellt. Bisher war ich in unterschiedlichen Berufsfeldern tätig.
 Im Jahr 2019 habe ich die DVNLP Master Coach Ausbildung beendet. Mein Schwerpunkt ist die psycho-soziale Beratung. Eine Krebserkrankung bedeutet für Patienten und ihr soziales Umfeld neben der enormen psychischen und medizinischen Belastungen oft auch finanzielle Probleme. Mit meinem seit vielen Jahren erworbenem Wissen in der Sozialen Beratung unterstütze ich ratsuchende Menschen auch ganz praktisch bei der Antragstellung und suche gemeinsam mit ihnen nach Lösungen.

Themen in der Beratung sind u.a. Beantragung einer Reha, Aussteuerung aus der Krankenversicherung, Ansprüche auf Wohngeld oder Schwerbehinderung. Ein wichtiges Thema ist immer wieder die Frage der beruflichen Wiedereingliederung oder Berentung. Darüber hinaus stelle ich Informationsmaterial über den Umgang und die Verarbeitung der Krebserkrankung zur Verfügung.
Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit habe ich damit begonnen, Hausbesuche anzubieten. Immobile Menschen, denen es schwerfällt unsere Beratungsstelle zu besuchen, berate ich zu Hause. Außerdem biete ich bei Bedarf eine Abendsprechstunde an.

Diese Sprechstunde soll es berufstätigen Menschen − oft sind es Angehörige − ermöglichen, ohne größeren Aufwand eine Beratung wahrzunehmen oder einen Ratsuchenden zu begleiten. Für Fragen stehe ich gerne unter der Telefonnummer: 0203 9416 6245 oder unter der E-Mail-Adresse dorothe.babbick-fromm@krebsberatung-induisburg.de zur Verfügung. Dorothe Babbick-Fromm

Weitere Fragen an die Krebsberatung in Duisburg per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de Fotonachweis: Krebsberatung in Duisburg

Not-OP rettet Milans Leben

Kinderchirurgen der Helios St. Johannes Klinik führen erfolgreich Darmoperation bei Säugling durch  

Duisburg, 08. Mai 2020 - Das wachsende medizinische Angebot für Kinder und Jugendliche an der Helios St. Johannes Klinik hat sich mittlerweile weit über die Grenzen der Stadt hinaus herumgesprochen. Täglich erfahren hier zahlreiche Kinder jeder Altersstufe eine exzellente Behandlung. So wie auch Milan aus dem Münsterland, der an einer lebensbedrohlichen Darmentzündung litt.  

Als Milan Wils am 9. Januar auf die Welt kam, waren seine Eltern Melina und Benjamin so stolz, wie man es nach der Geburt seines Wunsch- und ersten Kindes nur sein kann. Gleichzeitig waren sie auch sehr erleichtert, denn die letzte Zeit war nicht einfach gewesen: Im 9. Schwangerschaftsmonat hatten die werdenden Eltern einen heftigen Autounfall erlitten, weshalb Melina zur Sicherheit im Krankenhaus bleiben musste. Zudem war schon im Mutterleib per Ultraschall ein Herzfehler bei Milan festgestellt worden und zuletzt war das CTG so auffällig, dass die Geburt zu Beginn der 38. Schwangerschaftswoche durch einen Kaiserschnitt erfolgen musste.  

Auch jetzt sollte die junge Familie nicht zur Ruhe kommen: Bereits wenige Tage nach der Geburt wurde Milan unruhig und die Nahrungsaufnahme fiel ihm schwer. Schnell identifizierten die Neugeborenenmediziner im Heimatkrankenhaus der Familie das Problem: Der Junge litt an einer sogenannten „Nekrotisierenden Enterokolitis“, einer hochgradigen Darmentzündung, die als Komplikation eines Herzfehlers bei Neu- und vor allem Frühgeborenen auftreten kann. Nun musste alles ganz schnell gehen. Da die frischgebackene Mutter noch angeschlagen vom Kaiserschnitt war, begleitete Benjamin Wils seinen Sohn im Krankenwagen zur Helios St. Johannes Klinik Duisburg.  

 Aufgrund verschiedener Spezialisierungen im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin ist das Haus geschätzter Partner von Kinderkliniken und niedergelassenen Kinderärzten in der Region. Hier gibt es unter anderem ein leistungsfähiges Perinatalzentrum, eine spezialisierte Kinderanästhesie und auch eine eigene Abteilung für Kinderchirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf-Bodo Tröbs.
 „Milans Darm war hochgradig entzündet und transportierte den Darminhalt nicht mehr weiter. Der zunehmende Darmverschluss und die Streuung der Bakterien ins Blut führten dazu, dass sein Allgemeinzustand sich dramatisch verschlechterte und er bereits künstlich beatmet werden musste. Der Darm drohte zu platzen“, berichtet der renommierte Kinderchirurg.  

„Wenn die schlimmste Befürchtung zur Realität wird, das eigene Kind so im Inkubator liegen zu sehen​.​ Überall Zugänge, Katheter, Elektroden und die Schläuche für die Beatmung, das ist schon beängstigend. In der Verzweiflung und mit völliger Machtlosigkeit muss man sein Kind in fremde Hände geben, in der Hoffnung, dass alles wieder gut wird“, erinnert sich Melina Wils. Und es wurde alles gut: Noch am gleichen Abend erfolgte die Notoperation, in deren Verlauf Milan ein zeitweiliger künstlicher Darmausgang gelegt wurde und – glücklicherweise – nur ein relativ kleines Stück Dünndarm entfernt werden musste.

Und auch die „Fremden“ waren sehr schnell gar nicht mehr so fremd: „Die Mediziner haben uns alles sehr gut erklärt und auch beim Team der Intensivstation haben wir uns mehr als sehr gut aufgehoben gefühlt. Wir können nicht in Worte fassen, wie dankbar wir sind."  
Ein paar Tage bangten Eltern und Familie um den Neugeborenen. Doch der kleine Kämpfer überstand Narkose und Operation gut und konnte bald in sein Heimatkrankenhaus zurückverlegt werden, wo die Familie sich ebenfalls sehr wohl fühlt.  
 „Milans Darm erholte sich in der Folge wieder, sodass wir nun, wenige Monate später und nach entsprechender Gewichtszunahme, den Darmausgang zurückverlegen konnten“, freut sich Prof. Tröbs. „Damit sind auch die Voraussetzungen geschaffen, dass auch Milans Herz geheilt wird und die Familie ihr junges Glück unbeschwert genießen kann. Wir wünschen auch für diesen Schritt von Herzen gutes Gelingen!“    

Die Kinderchirurgen Prof. Dr. Ralf-Bodo Tröbs (2.v.l.) und Dr. Michael Mayer (l.) sowie Alina Buchholz (r.), stv. Stationsleitung der Kinderintensiv an der Helios St. Johannes Klinik, freuen sich gemeinsam mit Melina Wils über die tollen gesundheitlichen Fortschritte von Sohn Milan – in Zeiten der Corona-Pandemie zur Sicherheit von Mutter und Kind auch beim Foto mit Mundschutz. 

Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein: „Infektionsrisiko wird wieder steigen“  

Düsseldorf/Duisburg, 06. Mai 2020 - Die heute im Bund beschlossenen weiteren Lockerungen der Corona-Beschränkungen kommentiert Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein wie folgt: „Dass nach Wochen weitgehenden Stillstands des öffentlichen Lebens der Ruf nach weiteren Lockerungen lauter wird, liegt auf der Hand und ist verständlich – zweifellos brauchen wir eine Perspektive für die Wirtschaft und für eine Rückkehr in das gesellschaftliche Leben.  
Ich bin allerdings skeptisch, ob die Zeit schon reif ist für eine umfängliche Entwarnung, als die viele Menschen in unserem Land die jüngsten Entscheidungen verstehen werden.
Einige mögen angesichts der kolportierten Zahlen sogar annehmen, dass sie etwa als asymptomatischer Fall die Corona-Infektion bereits durchgemacht und Immunität erworben haben – das ist menschlich nachvollziehbar, aber medizinisch nicht wahrscheinlich. Denn trotz der Verpflichtung, weiterhin mindestens sogenannte „Community“-Masken zu tragen, entsteht vor allem durch wieder geöffnete Schulen und Läden eine Situation, die ein steigendes Infektionsrisiko birgt.  
Was die zurückkehrende ‚neue Normalität‘ für die Praxen im Rheinland bedeutet, bleibt abzuwarten – sicher werden wieder mehr Patienten ihre Ärzte aufsuchen, und das ist auch gut so. In den vergangenen Wochen wurden zahlreiche Vorsorge- und Regeluntersuchungen verschoben – das ist im Sinne einer verantwortungsvollen Patientenversorgung nicht auf Dauer weiter möglich. Auch Patienten mit akuten Beschwerden müssen ohne Angst zu haben wieder ungehindert zum Arzt gehen können.  
Um das Ansteckungsrisiko in den Praxen weiterhin gering zu halten, appelliere ich aber an die Patienten, sich auch in den kommenden Wochen vor einem Praxisbesuch telefonisch anzumelden.
Ebenso müssen weiterhin die grundlegenden Abstands- und Hygieneregeln von Patienten, Ärzten und Praxispersonal eingehalten werden. Es ist nicht auszuschließen, dass im Übergang zur Regelversorgung Termin-Wartezeiten entstehen, da viele Praxen die Patientenzahl in ihren Räumen kontrollierbar halten werden und müssen.  
Wir werden die Praxen in Nordrhein weiter dabei unterstützen, das Behandlungsgeschehen bestmöglich zu strukturieren und das Ansteckungsrisiken auch bei wieder hochfahrendem Praxisbetrieb zu minimieren. Seit Wochen verteilen wir enorme Mengen an Schutzmaterial an die Praxen und geben unter anderem auf unserer Sonder-Website coronavirus.nrw zahlreiche Tipps und Hinweise zum sicheren Betrieb der Praxen.“  

Schmerzbehandlung per Video-Call

BG Klinikum Duisburg nutzt technische Möglichkeiten um direkte Patientenkontakte zu minimieren
Duisburg, 06. Mai 2020 - Das BG Klinikum Duisburg setzt in der aktuellen Situation auf zukunftsweisende Technologien, um Schmerzpatienten zu behandeln: eine neue Sprechstunde mit den Schmerzmedizinern des Hauses per Video-Call und eine App mit verschiedenen Trainingsmodulen zur digitalen Hand-Rehabilitation.
„Ziel dieser Strategie ist es, ambulante Schmerzpatienten weiterhin bestmöglich zu betreuen und zugleich direkte Patientenkontakte zu reduzieren“, erklärt Dr. Mike Papenhoff – Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin in der Unfallklinik – die Vorgehensweise.
Dies soll dazu beitragen, sowohl die ambulanten und stationären Patienten des Hauses als auch die Mitarbeiter vor einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen. Ein weiterer Vorteil der Online-Versorgung: Viele, zum Teil lange, Anfahrtswege und ggf. Wartezeiten vor Ort entfallen für die Schmerzpatienten.

„Es geht nicht darum, das direkte Arzt-Patienten-Gespräch vor Ort abzuschaffen“, betont Papenhoff. Man wolle nur dort, wo es sinnvoll ist, ab sofort die neuen technischen Möglichkeiten verstärkt und schneller nutzen als bisher geplant.

Viele Einsatzmöglichkeiten
Die neue Videosprechstunde Schmerzmedizin bietet diverse Einsatzmöglichkeiten. So kann man beispielsweise beim Erstkontakt mit neuen Patienten per Video-Call meist gut klären und planen, wie die weitere Vorgehensweise aussieht.
Ergibt sich aus dem Online-Gespräch etwa ein begründeter Verdacht, dass beim Patienten ein schwerwiegendes Schmerzsyndrom vorliegt, wird auf jeden Fall eine persönliche Vorstellung in der Klinik vereinbart.

Aufruf aus dem virtuellen Wartezimmer
Doch wie läuft eigentlich eine solche Videosprechstunde genau ab? Gar nicht so viel anders, wie eine normale Sprechstunde, meint Papenhoff. Der Patient meldet sich zunächst – wie bisher – telefonisch in der Klinik für Schmerzmedizin zur Behandlung an. Anschließend bekommt er dann einen Termin sowie einen persönlichen Zugangscode per E-Mail oder auf das Handy geschickt.
Kurz vor der ausgemachten Uhrzeit wählt sich der Patient per Smartphone, Laptop oder PC in die Videosprechstunde ein und landet erst mal in einem virtuellen Wartezimmer. „Daraus kann ich ihn dann so schnell wie möglich aufrufen, um am Bildschirm sicher und verschlüsselt eine Beratung durchzuführen, Röntgenbilder zu besprechen oder Laborbefunde zu analysieren“, erklärt Papenhoff.

Oft gibt er in der Videosprechstunde aber auch personalisierte Empfehlungen für die ersten Behandlungsschritte und er beantwortet die Fragen der Patienten. Problemlos möglich im Rahmen der Videosprechstunde ist natürlich auch die Wiedervorstellung von ambulanten Patienten – etwa um Fortschritte in der Behandlung bzw. Therapie zu besprechen oder Befunde anderer Ärzte zu diskutieren.

Zertifizierte Software im Einsatz
Um sicherzustellen, dass alle Datenschutzanforderungen erfüllt werden, kommt bei der Videosprechstunde im BG Klinikum eine Software zum Einsatz, die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein für diese Zwecke offiziell zertifiziert ist.

Ausbau der Videosprechstunde geplant
Seit Anfang März 2020 führt Papenhoff mit seinem Team regelmäßig solche Video-Calls mit Patienten durch. Die Rückmeldung zu dem neuen Angebot des Hauses ist sehr positiv. Der Schmerzmediziner plant deshalb die Online-Sprechstunde seiner Klinik in der nächsten Zeit weiter auszubauen. Die erbrachten Leistungen können bei Unfall- und Privatversicherten in der Regel über die Kostenträger abgerechnet werden.

Ergotherapie per App
Neben der Videosprechstunde gibt es im BG Klinikum Duisburg noch weitere interessante Telemedizinprojekte. Zusammen mit der Ergotherapie des Hauses bieten die Schmerzmediziner etwa ein digitales Konzept zur Steigerung der Handbeweglichkeit beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS) an. Beim sog. CRPS handelt es sich um eine Art Nervenentzündung und Fehlsteuerung nach Verletzungen der oberen und unteren Extremitäten.

„Typische Symptome sind unter anderem starke, brennende Schmerzen im Arm bzw. in der Hand“, sagt Papenhoff. Zudem sei oft die Beweglichkeit von Finger- und Handgelenk sowie des Daumens stark beeinträchtigt. Und genau hier kommt eine neue App insbesondere für das Tablet ins Spiel. Diese beinhaltet u.a. verschiedene Module und Spiele, die unterschiedliche Hand- und Fingerfunktionen bei CRPS trainieren und beispielsweise die Koordination verbessern können.
Die „intelligente“ App misst und dokumentiert in regelmäßigen Abständen aber auch selber den Trainingserfolg. Eigenmessungen der Schmerzpatienten ergänzen die Datengrundlage.

Patient und Therapeut treffen sich Online
 Der Clou an der Sache: Einmal in der Woche treffen sich der Ergotherapeut und der jeweilige Patient zu einer Videotherapiesitzung. Dort geht es darum, die Trainingsergebnisse zu besprechen, Therapiepläne anzupassen und individuelle Probleme zu diskutieren. Dementsprechend gut ist auch bei diesem Projekt die Resonanz der meisten App-Nutzer. Und auch die Mitarbeiter des BG Klinikums sehen in der App eine wichtige Bereicherung und Ergänzung ihrer Arbeit.

„Gerade bei Patienten, bei denen der Gang zum Ergotherapeuten vor Ort schwierig ist, ist die App für das Kontakthalten und Trainieren perfekt geeignet“, so Papenhoffs Fazit.

 Ergotherapeutin im Dialog mit einer Patientin. Foto BG Klinikum Duisburg

Das BG Klinikum Duisburg aus der Luft betrachtet. (Foto: BG Klinikum Duisburg)

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Trotz Corona: Herzkissen für Brustkrebspatientinnen

- Die Brustkrebspatientinnen im Malteser Krankenhaus St. Anna haben auch in diesem Jahr Herzkissen der Frauenorganisation Inner Wheel bekommen.
- Bereits zum zehnten Mal spendet der Verein die Kissen.  

Duisburg, 05. Mai 2020 - Es ist ein ganz besonderes Jubiläum. Bereits zum zehnten Mal spendet die Frauenorganisation Inner Wheel Herzkissen für Brustkrebspatientinnen des Malteser Krankenhauses St. Anna. „In all den Jahren haben wir bereits über 1 100 Kissen genäht und dann ans St. Anna übergeben“, berichtet Initiatorin Ruth Stromberg. Sie übergab mit Inner Wheel-Präsidentin Hildegard Günzel-Wohlfarth die Masken an den Chefarzt der Klinik, Dr. Martin Rüsch und den Leiter des Brustzentrums, Dr. Mahdi Rezai.

„Wir freuen uns sehr die Herzkissen entgegen zu nehmen. Es ist wirklich eine ganz tolle Tradition, die hoffentlich noch viele Jahre weitergeht“, freut sich Dr. Rüsch. „Da wir ja schon seit vielen Jahren ein zertifiziertes Brustzentrum sind, sind wir sehr glücklich, dass wir auch über unsere medizinischen und pflegerischen Kompetenzen hinaus den Patienten eine Hilfestellung geben können“, ergänzt Dr. Rezai.
Wenige Tage vor Muttertag hat die Frauenorganisation Inner Wheel Duisburg insgesamt 50 genähte Herzkissen überreicht. Die Kissen mit den „langen Ohren“ sollen Frauen nach Brustkrebsoperationen bei der Genesung helfen. Unter die Achselhöhle gelegt, lindern die Kissen in vielen alltäglichen Situationen, zum Beispiel beim Gurtanlegen im Auto, den Druckschmerz nach der Operation.

„Den Patientinnen im St. Anna zu helfen und ihnen eine Linderung der Schmerzen verschaffen zu können, ist uns ein großes und enorm wichtiges Anliegen. Und auch Corona kann uns hier keinen Strich durch die Rechnung machen", berichtet Inner Wheel Präsidentin Hildegard Günzel-Wohlfarth. Seit vielen Wochen nähten und füllten mehrere Inner-Wheel-Freundinnen die liebevoll gestalteten Herzkissen.

Unterstützt wurden die fleißigen Damen von großzügigen Sachspenden des Stofffilialisten „Der Stoff“ und des Bettenherstellers f.a.n. Frankenstolz.  

50 Herzkissen übergaben v.l.: Hildegard Günzel-Wohlfarth (Präsidentin Inner Wheel Duisburg) und Initiatorin Ruth Stromberg an Breast Care Nurse Katja Rieche, Breast Care Nurse Justine Launert, den Leiter des Brustzentrums Dr. Mahdi Rezai, den Chefarzt Dr. Martin Rüsch und an die Oberärztin Dr. Füsun Eran-Altuntas. el

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