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UDE: Finale von „NRW debattiert Europa“ Pro oder Contra?

UDE/UK Essen: Akute myeloische Leukämie im Kindesalter

Duisburg, 11. Januar 2018 - Wer kann am besten reden, hat die überzeugendsten Argumente und vertritt seine Position am glaubhaftesten? Studierende von sieben Universitäten treten bei „NRW debattiert Europa“ in der Königsdisziplin der Rhetorik gegeneinander an. Wortgefechte sind beim Finale am 16. Januar an der Universität Duisburg-Essen (UDE) garantiert. Ein diskussionsfreudiges Publikum ist ab 12 Uhr (Hörsaal LX 1203) willkommen.  
Soll die EU offen für die Aufnahme von Regionen wie Katalonien sein? In drei Runden – Vorrunde, Halbfinale, Finale – diskutieren die Teams der Universitäten Bochum, Düsseldorf, Köln, Münster, Siegen, Wuppertal und der UDE über strittige Fragen zur Europäischen Union.  
Da im Wartburgformat debattiert wird, können die Redner immer neue Argumente in die Diskussion einfließen lassen, um so die hochkarätig besetzte Jury vom eigenen Standpunkt zu überzeugen. Aber Vorsicht: Sowohl das gegnerische Team als auch das Publikum dürfen intervenieren und durch Fragen und Zwischenrufe die Diskussion anheizen. Wer in der letzten Runde zur Frage „War die EU-Osterweitung ein Fehler?“ die Nase bei Inhalt, Wortgewandtheit, Form und Schlagfertigkeit vorn hat, gewinnt.  
„Die Studierenden erweitern ihr Wissen zu aktuellen Europafragen und müssen hierbei – anders als bei Hausarbeiten – vehement für ihre Position werben anstatt diese abzuwägen“, erklärt Initiator Prof. Dr. Michael Kaeding das Konzept. Mit seinem Team richtet der Inhaber des Jean Monnet Lehrstuhl für Europapolitik an der UDE den mit dem europäischen Pademia Teaching Award ausgezeichneten Wettbewerb ums Debattieren bereits zum dritten Mal aus – Teilnehmerzahl steigend.  

UDE traueet um Prof. em. Dr. Fritz Rudolph

Duisburg, 03. Januar 2018 -Er gehörte noch zur ersten Gründergeneration der Universität: Prof. em. Dr. Fritz Rudolph, der nun im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Er kam bereits 1963 als Professor für Soziologie und Sozialpädagogik an die Pädagogische Hochschule Ruhr, Abteilung Duisburg, die 1972 in die neu gegründete Gesamthochschule Duisburg aufging.

 

Bis zu seiner Emeritierung 1991 leitete Rudolph - Foto privat - den Lehrstuhl Soziologie mit Schwerpunkten in soziologischer Theorie, Makrosoziologie und Organisationssoziologie. Auch danach blieb das „Urgestein“ dem Fach und dem späteren Institut für Soziologie der Universität Duisburg-Essen eng verbunden.

 

1926 im hessischen Hönebach nahe der thüringischen Grenze geboren, zog es Fritz Rudolph beruflich ins Ruhrgebiet. Sein Lebensthema waren die industrielle Identität und die damit verbundenen gesellschaftlichen Probleme.

 

Einsatz in Theorie und Praxis 

An der Universität Hamburg schloss Rudolph sein Volkswirtschaftsstudium mit dem Diplom ab und promovierte 1964 an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster. Zunächst war er zehn Jahre als Referent beim Sozialamt der Evangelischen Akademie von Westfalen in Villigst tätig, bevor er 1963 an die Pädagogische Hochschule Ruhr wechselte. Seitdem galt sein besonderes Interesse auch der Lehrer(aus)bildung.

 

Als einer der Gründungssenatoren der Gesamthochschule Duisburg und ab 1978 auch als Dekan des Fachbereiches 1 war er ganz entscheidend am Aufbau des neuen integrierten Diplomstudiengangs Sozialwissenschaften beteiligt. Wesentlich war auch seine Rolle in der Studienreformkommission Sozialwissenschaften des Landes NRW.

 

In Lehre und Forschung sei es ihm stets darum gegangen, berichten seine ehemaligen Kollegen, Studierenden und Mitarbeiter, möglichst allen nahezubringen, dass sie die Not und Benachteiligung anderer Menschen etwas angehen müsse. Sich selbst nahm er davon nicht aus: Er setzte sich entschieden dafür ein, seine wissenschaftliche Arbeit mit öffentlichem Engagement zu verbinden.

 

Im Verbund stark: Familienzentren

Duisburg, 02. Januar 2018 - Familienzentren fördern die Entwicklung der Kinder, begleiten die Eltern bei ihrer Erziehungsarbeit und entlasten sie im Familien- und Berufsalltag. Mittlerweile gibt es 2.500 davon in NRW. In einer aktuellen Studie untersuchte das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen deren Leistungsspektrum und Arbeitsweise am Beispiel einer NRW-Kommune.

Hier arbeiten fast alle der knapp 40 Kindertageseinrichtungen in neun trägerübergreifenden Verbund-Familienzentren zusammen. Für das breite, sozialraumorientierte Angebot kooperieren sie u.a. auch mit Familienbildungsstätten, Volkshochschulen, Kindertagespflegern, Erziehungsberatern, Kinderärzten, Logopäden oder auch Ergotherapeuten.

Die Erfahrung zeigt, dass es wichtig ist, niederschwellige Angebote vorzuhalten: „Mit hochfachlichen Vorträgen braucht man in unserem Einzugsgebiet einfach nicht um die Ecke kommen“, fasst eine Leiterin zusammen. Im Rückblick hat sich die Koordinierungsstelle sehr bewährt, und das Leitbild der Familienzentren ist bei den Kindertageseinrichtungen auf breiter Basis verankert.  

Neue Mensa am Duisburger Campus der UDE

- Bauantrag eingereicht
- Glas, Holz und Beton: Lichte Architektur Multifunktionales Gastronomiekonzept

 

Duisburg, 20. Dezember 2017 - Ein wichtiger Meilenstein für den Mensaneubau am Duisburger Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist erreicht: Heute (20. Dezember) wurde der Bauantrag eingereicht. Ab Winter 2019 soll die neue Mensa täglich bis zu 4.000 Studierende und Hochschulbedienstete versorgen. Das zuständige Landesministerium genehmigte das Raumprogramm. Die Entwurfs- und Genehmigungsplanung ist abgeschlossen.

„Wir bauen eine moderne und multifunktionale Mensa, die auf die Bedürfnisse der Studierenden und Hochschulangehörigen abgestimmt ist und zudem kostenoptimiert betrieben werden kann. Dafür sorgt ein großes Planungsteam, dem u.a. ein externer Projektsteuerer, ein Architekt, Küchen-, Tragwerks-, Brandschutz- und Außenanlagenplaner angehören“, so Sabina de Castro, Geschäftsführerin des Studierendenwerks Essen-Duisburg.

Dr. Rainer Ambrosy, UDE-Kanzler und Mitglied im Verwaltungsrat des Studierendenwerks, ergänzt: „Ich freue mich, dass die Bauphase nun in greifbare Nähe rückt. Denn die neue Zentralmensa am Duisburger Campus wird dringend benötigt angesichts wachsender Studierendenzahlen und des baulichen Zustands der bisherigen Essensausgaben.“

4.000 Essen pro Tag

Die neue Hauptmensa wird auf einem rund 5.600 m² großen Grundstück am Forsthausweg/Carl-Benz-Straße entstehen. Dank einer Pfosten-Riegel-Konstruktion erhält die Mensa eine großflächig verglaste Fassade. Die holzfarbene Freitreppe zum Obergeschoss lädt auf den Sitzstufen zum Verweilen ein. Unterstrichen wird dieses kommunikative Konzept auch durch die holzverkleideten Kuben im Erdgeschoss, die an Marktplatzstände erinnern.

Die Speiseausgabe wird sich auf das Unter- und Obergeschoss erstrecken: In der ersten Etage liegt der großzügige Speisesaal mit fünf verschiedenen Speiseausgaben sowie Schnellbedienungstheken für kalte und warme Gerichte. Im Erdgeschoss werden bis in den Nachmittag hinein verschiedene Tellergerichte sowie Speisen zum Mitnehmen zubereitet und ausgegeben. Eine Kaffee-Lounge mit Süßspeisenangebot rundet das Konzept ab.

Multifunktionales Gastronomiekonzept

Durch verlängerte Öffnungszeiten und ein variables Bestuhlungskonzept werden in der neuen Mensa täglich bis zu 4.000 Essensgäste versorgt. 550 Plätze fasst das Ober-, 250 das Erdgeschoss. Bei Bedarf können sogar bis zu 1.000 Stühle aufgestellt werden. Zusätzlich sollen die externen Essensausgabestellen jeden Tag mit rund 700 Essen beliefert werden.

Sabina de Castro: „Das gastronomische Konzept reagiert auf die zunehmende Internationalisierung der Universität. Es berücksichtigt die vielfältige Studierendenschaft und individuelle Ernährungsgewohnheiten. Durch separate Kochinseln können Speisen je nach Wunsch und Vorliebe zubereitet werden, beispielsweise für Vegetarier, Veganer oder auch Allergiker.“

Der Mensaneubau wird die beiden bisherigen Essensausgaben (Hauptmensa und Mensa Bibliothek) mit rund 600 Plätzen an der Lotharstraße ablösen, die baulich und technisch veraltet sind.

Besonderen Wert legt das Studierendenwerk auf einen wirtschaftlichen und zukunftsweisenden Planungs- und Bauprozess. Mit der BIM-Methode (Building Information Modeling) können Investitionskosten optimiert und ein möglichst kollisionsfreier Bauablauf gewährleistet werden. Außerdem lässt sich so das Gebäude in seinem Lebenszyklus betrachten, so dass auch die künftigen Kosten der Bewirtschaftung des Gebäudes gleich mit berücksichtigt und kontrolliert werden können.

Baubeginn: 2018

Seit Anfang November liegen die Planungsunterlagen zur baufachlichen Prüfung bei der Bezirksregierung. Der Baubeginn ist für Sommer 2018 vorgesehen, sodass die Mensa im darauffolgenden Jahr fertiggestellt sein kann.

Außenansicht

Innenansicht

Fotos (c) wörner traxler richter planungsgesellschaft mbh

PKF Fasselt Schlage zeichnet Absolventen der Universität Duisburg-Essen aus

Duisburg, 6. Dezember 2017 - Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PKF Fasselt Schlage hat gestern zum 17. Mal den FASSELT Förderpreis verliehen. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Sören Link wurden sechs Absolventen der Universität Duisburg-Essen für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten geehrt.

 

Mit dem FASSELT Förderpreis würdigt PKF Fasselt Schlage Abschlussarbeiten der Bereiche Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung und Controlling sowie Wirtschaftsinformatik. Jeder der ausgezeichneten Absolventen erhält ein Preisgeld in Höhe von EUR 1.000,00.

„Mit dem FASSELT Förderpreis möchten wir den akademischen Nachwuchs in der Region fördern und Absolventen für ihre besonderen Leistungen auszeichnen“, so Dr. Marian Ellerich, Partner von PKF Fasselt Schlage.

 

Bei der Preisverleihung im Gerhard-Mercator-Haus der Universität Duisburg-Essen richteten Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg und Professor Dr. Volker Breithecker, Studiendekan der Mercator School of Management, ihre Grußworte und Gratulationen an die Preisträger und Gäste. Anschließend referierte Ulrich Grillo, Vorstandsvorsitzender der Grillo Werke AG, zu dem Thema „Die Jugend von heute – und das Glück von morgen“.

 

Die Preisträger 2017 sind:

§  Sina Bohemann, M.Sc.: „Vergleichbarkeit von Jahresabschlüssen – Eine kritische Analyse“

§  Leonie Engeln, B.Sc.: „Steuerentstrickung – Voraussetzungen und Folgen im deutschen Steuerrecht“

§  Daniel Erkal, M.Sc.: „Der digitale Patient – eine kritische Würdigung der Informationssicherheit in der Gesundheitstelematik“

§  Alina Groß, M.Sc.: „Die Richtlinie 2014/95/EU zur Offenlegung nichtfinanzieller Informationen – eine Herausforderung für Unternehmen?“

§  Dr. Marcel Herbort: „Internationale Steuerneutralität bei grenzüberschreitenden Verschmelzungen von Kapitalgesellschaften innerhalb der Europäischen Union“

§  Nils Höffken, M.Sc.: „Rechtsformwahl im Profisport – betriebswirtschaftliche, juristische und steuerliche Analyse“

 

Über PKF Fasselt Schlage

PKF Fasselt Schlage gehört zu den führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen in Deutschland. Die mittelständisch geprägte, unabhängige und partnergeführte Gesellschaft beschäftigt an 11 Standorten insgesamt mehr als 650 Personen, davon rund 200 Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte, viele von ihnen mit Mehrfachqualifikation.

 

V.l.: Ulrich Grillo (Vorstandsvorsitzender der Grillo Werke AG), die sechs Preisträger, Dr. Marian Ellerich (PKF Fasselt Schlage), Sören Link (Oberbürgermeister der Stadt Duisburg)