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Fernwärme Duisburg berücksichtigt geänderte Umlagen und Steuern bei Fernwärmepreisen

Duisburg, 30. September 2022 - Die Fernwärme Duisburg GmbH hat ihre Kundinnen und Kunden kürzlich mit entsprechenden Anschreiben über notwendige Preisanpassungen durch gestiegene Beschaffungskosten und die Gasumlage informiert. In diesen Schreiben wurde bereits vorsorglich darauf hingewiesen, dass ein möglicher Wegfall oder eine Änderung von Umlagen und Abgaben selbstverständlich berücksichtigt und an die Fernwärmekunden weitergegeben wird.  


Veränderung bei Gasumlage und Mehrwertsteuer
Jetzt hat sich die Situation dahingehend verändert: Die Bundesregierung hat gestern den Wegfall der Gasumlage sowie die geplante Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf 7 Prozent für Fernwärme angekündigt. Die Kostenvorteile wird die Fernwärme Duisburg wie angekündigt in vollem Umfang an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben und hat mit den Vorbereitungen bereits begonnen.  


Sobald die konkreten Verordnungen und Ausführungsbestimmungen des Gesetzgebers vorliegen, informiert die Fernwärme Duisburg ihre Kundinnen und Kunden im Detail über die Auswirkungen auf den Fernwärmepreis in den unterschiedlichen Versorgungsgebieten.

  

Stadtwerke erfüllen Informationspflicht: Gesetzlich geforderter Vergleich entspricht nicht realen Kosten

Duisburg, 29. September 2022 - Mit der „Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über kurzfristig wirksame Maßnahmen“ (EnSikuMaV) verlangt der Gesetzgeber in §9 (1), dass Energieversorger alle Kundinnen und Kunden mit Gasbelieferungsvertrag bis zum 30. September schriftlich über Verbräuche, Kosten und kurzfristige Einsparpotenziale informieren. Bei einigen Kunden haben diese Schreiben zu Missverständnissen geführt, da sie deutlich über-erhöhte Kosten für zukünftige Gasverbräuche darstellen.  

Denn die gesetzlich geforderte Informationspflicht sieht unabhängig vom jeweiligen Vertrag des Kunden einen Vergleich mit dem Grundversorgungstarif vom 1. September 2022 vor. Der auf diese Weise vom Gesetzgeber geforderte Vergleich spiegelt daher in keinem Verbrauchsfall der Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg die tatsächlich anfallenden Kosten realistisch wider.  


Die Stadtwerke Duisburg werden zum 1. November 2022 bislang unterschiedliche Grundversorgungstarife zusammenführen. Dies führt zu einer neuen Preisstruktur. Der im aktuellen Schreiben herangezogene Vergleichstarif wird dann nicht mehr existieren, sondern durch einen neuen, günstigeren Tarif ersetzt. Leider erlaubt die gesetzliche Vorgabe einen Vergleich mit einem in Zukunft gültigen Tarif nicht.  


Alle Kundinnen und Kunden in Grundversorgungstarifen wurden im Rahmen der ebenfalls vom Gesetzgeber geforderten Zusammenlegung von Grundversorgungstarifen zum 1. November 2022 individuell, schriftlich bereits Mitte September über die Veränderungen ihrer persönlichen Preisstruktur informiert.  

 


Alle Kundinnen und Kunden, die einen Belieferungsvertrag mit Preisgarantie bis Ende des Jahres 2022 abgeschlossen haben, werden ebenfalls vor Ablauf der festgeschriebenen Preisgarantie individuell, schriftlich informiert und erhalten ein neues Angebot. Erst diese Schreiben liefern eine Grundlage, aktuelle und zukünftige Preisprognosen zu erstellen.  

  

Bis zu 300 Euro: Stadtwerke Duisburg belohnen Gassparen mit Bonuszahlung

Duisburg, 28. September 2022 -  Gassparen zahlt sich aus; und das in mehrfacher Hinsicht, verkünden die Stadtwerke. Jede eingesparte Kilowattstunde hilft, die aktuelle Gasmangellage zu entschärfen und dem von Bundesregierung sowie EU-Kommission ausgegebenen Sparziel von 20 Prozent näher zu kommen. Außerdem werden die eigenen Energiekosten gesenkt. Die Stadtwerke Duisburg unterstützen ihre Gaskundinnen und Gaskunden dabei mit einem GasSparBonus von bis zu 300 Euro.  

„Jeder kann mit seinem individuellen Verhalten ab sofort mithelfen, unser gemeinsames Sparziel beim Gas zu erreichen. Denn jede Kilowattstunde Gas, die wir jetzt sparen, verbessert unsere Versorgungslage und hilft uns, gut durch den Winter zu kommen. Das wollen wir mit unserem GasSparBonus unterstützen“, erklärt Torsten Hiermann, Leiter Markt und Vertrieb der Stadtwerke Duisburg - Foto Stadtwerke Duisburg.  

Wer vom Bonus profitiert

Im Rahmen der Aktion belohnen die Stadtwerke Duisburg alle Erdgaskundinnen und -kunden, die ihren Gasverbrauch um mindestens 20 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres reduzieren konnten, mit einem GasSparBonus in Höhe von 300 Euro. Dazu dokumentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einfach ihren ersten Gaszählerstand zwischen dem 4. bis 31. Oktober 2022 im Onlineservice MEIN SWDU der Stadtwerke.

Die zweite Erfassung erfolgt im Zeitraum vom 5. bis 30. April 2023. Alle Teilnehmenden, die ihren Verbrauch um mindestens 10 Prozent reduzieren konnten, erhalten von den Stadtwerken einen GasSparBonus in Höhe von 150 Euro. Den Bonus zahlen die Stadtwerke bis Juni 2023 auf die jeweils hinterlegte Bankverbindung aus. Alternativ ist eine Verrechnung mit offenen Forderungen oder Abschlägen möglich. Weitere Informationen zur Aktion und Energiespartipps unter: swdu.de/gassparen  


  

- Gasumlagen erfordern Anpassung der Fernwärmepreise in Duisburg
- durchschnittlich eine 32prozentige Erhöhung

Duisburg, 23. September 2022 - Die in Folge des Ukraine-Kriegs von der Bundesregierung eingeführten Gasumlagen zur Stabilität des Energiemarktes sowie die gestiegenen Beschaffungskosten wirken sich unmittelbar auch auf die Fernwärme in Duisburg aus. Diese Kostensteigerung muss die Fernwärme Duisburg leider an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben. Damit liegt der Arbeitspreis ab dem 1. Oktober 2022 im Versorgungsgebiet Stadtmitte, Rheinhausen und Hamborn bei 13,35 ct/kWh brutto, in den Bezirken Walsum und Homberg bei 13,01 ct/kWh.

Für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahreswärmeverbrauch von 22.500 Kilowattstunden liegen die monatlichen Gesamtkosten im Netz Mitte, Rheinhausen und Hamborn dann bei rund 299 Euro. Das entspricht einer Steigerung von rund 32 Prozent. Die Fernwärme Duisburg informiert ihre Kundinnen und Kunden in den kommenden Tagen schriftlich über alle Details und die genauen Preisbestandteile in den unterschiedlichen Versorgungsgebieten.


Stadtwerke Duisburg sorgen für Transparenz bei Energie-Preisvergleichen    
Bei Vergleichen von Strom- und Erdgastarifen kommt es leider häufig vor, dass unterschiedliche Tarifstrukturen ins Verhältnis gesetzt werden, die ein falsches Bild vermitteln und Sorgen bei Kundinnen und Kunden hervorrufen.   Grundsätzlich gilt: Die Stadtwerke Duisburg informieren alle Kundinnen und Kunden schriftlich und mit einer ausreichenden Vorlaufzeit über Änderungen ihrer Tarife oder sonstigen Vertragsangelegenheiten.  


Um Missverständnissen vorzubeugen, bieten die Stadtwerke Duisburg hier eine Übersicht über die derzeit gültigen sowie die sich in den kommenden Wochen ändernden Arbeitspreise je Kilowattstunde (kWh).  


Grundversorgung
Deutlich mehr als 90 Prozent der Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung verfügen über einen Vertragsbeginn vor Mitte Dezember 2021 und zahlen beim Erdgas 8,64 Cent/kWh. Zum 1. Oktober geben die Stadtwerke Duisburg wie vom Gesetzgeber vorgesehen die Gasumlagen an ihre Erdgas-Kundinnen und -Kunden weiter. Im Bestandskunden-Grundversorgungstarif (PartnerErdgas Classic) liegt der Arbeitspreis dann bei 11,52 Cent/kWh.  


Den Strompreis für Bestandskunden haben die Stadtwerke seit Ende letzten Jahres sogar zweimal gesenkt: zum 1.1.2022 je nach Verbrauch um rund 3 Prozent, zum 1.7. durch den Entfall der EEG-Umlage von 3,723 Cent/kWh netto (bei allen Tarifen). Der Brutto-Arbeitspreis Strom für Bestandskunden, das sind ebenfalls deutlich mehr als 90 Prozent aller Kunden in der Grundversorgung (PartnerStrom Classic) in Duisburg, liegt bei 26,51 Cent/kWh.  


Die Tarife für Neukunden werden seit ihrer Einführung im Dezember 2021 an die aktuelle Marktlage der Großhandelspreise angepasst. Dieses betrifft nur einen sehr geringen Teil der Kunden. Aktuell liegen die Arbeitspreise pro Kilowattstunde beim Strom (PartnerStrom Basic) bei 75,26 Cent, beim Erdgas (PartnerErdgas Basic) bei 31,69 Cent und durch die Umlage ab 1. Oktober bei 34,57 Cent.  


Ab dem 1. November führen die Stadtwerke Duisburg wie gesetzlich vorgeschrieben die Grundversorgungstarife für Neu- und Bestandskunden zusammen. Der Arbeitspreis für Strom (PartnerStrom Classic) liegt dann bei 33,74 Cent/kWh, für Erdgas (PartnerErdgasClassic) inklusive Gasumlagen und dann gültiger Mehrwertsteuer in Höhe von 7 Prozent bei 21,96 Cent (24,43 Cent bei 19 Prozent Mehrwertsteuer).  

Die Grundversorgung der Stadtwerke Duisburg ist damit im Preisvergleich aller Anbieter im Strom- und Gasmarkt in Duisburg der mit weitem Abstand günstigste Tarif.

Laufzeitgebundene Verträge mit Preisgarantie
Alle anderen Verträge, beispielsweise laufzeitgebundene Verträge mit Preisgarantie, sind nicht betroffen. Sie gelten bis zum Auslaufen des jeweiligen Vertrages.    


- Gesetzliche Vorgaben: Stadtwerke passen Grundversorgungstarife an
- Fragen und Antworten zur 130prozentigen Erhöhung

Duisburg, 16. September 2022 - Trotz der seit Monaten drastisch steigenden Großhandelspreise von Strom und Gas konnten die Stadtwerke Duisburg diese Entwicklung für mehr als 90 Prozent ihrer Kundinnen und Kunden auffangen. Die Stadtwerke kaufen die benötigte Energie oft Jahre im Voraus ein und können die Preise damit auch über längere Zeit stabil halten. Daher sind die meisten Duisburgerinnen und Duisburger bisher von einer Preissteigerung verschont geblieben, obwohl sich die Preise an den Energiebörsen im Vergleich zum Vorjahr teilweise mehr als verzehnfacht haben.

Nur für neue Kundinnen und Kunden müssen die Stadtwerke die Energie zu den aktuellen Höchstpreisen einkaufen. Nun sieht der Gesetzgeber mit einer Anpassung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) vor, bislang getrennte Grundversorgungstarife für Bestands- und Neukunden zusammenzulegen.


Dieser neuen gesetzlichen Regelung kommen die Stadtwerke Duisburg ab dem 1. November 2022 nach. Ab dann wird es nur noch einen Grundversorgungstarif geben.   Grundversorgung Strom Aufgrund der Zusammenlegung der Tarife sowie der weiterhin extrem hohen Großhandelspreise am Energiemarkt ist eine Anpassung der Preisstruktur erforderlich. So wird der Arbeitspreis pro Kilowattstunde (kWh) Strom in der ab dem 1. November für alle Kundinnen und Kunden geltenden Grundversorgung bei 33,74 Cent liegen. Der Grundpreis liegt bei 159,61 Euro pro Jahr.  


Stromkunden in der Grundversorgung mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 2.500 Kilowattstunden pro Jahr zahlen ab 1. November 1.003 Euro im Jahr, also rund 84 Euro pro Monat. Das bedeutet im Vergleich zum Bestandskundentarif vom 1. September eine Preissteigerung um rund 27 Prozent.

Die Tarifanpassung in der Grundversorgung betrifft rund die Hälfte aller Duisburger Stromkunden der Stadtwerke. Alle anderen Verträge, beispielsweise laufzeitgebundene Verträge mit Preisgarantie, sind nicht betroffen. Sie gelten bis zum Auslaufen der jeweiligen Preisgarantie.   Grundversorgung Erdgas Auch der Erdgas-Grundversorgungstarif wird aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und der Entwicklung auf den Energiemärkten angepasst.

Die Bundesregierung hat zur Entlastung von Gaskunden beschlossen, die Mehrwertsteuer ab dem 01.10.2022 abzusenken. Der volle Mehrwertsteuersatz auf leitungsgebundene Gaslieferungen soll dabei von bisher 19 Prozent auf 7 Prozent gesenkt werden. Die Stadtwerke Duisburg werden diese temporäre Steuerreduzierung vollständig an ihre Kunden weitergeben. Der Arbeitspreis pro Kilowattstunde liegt ab dem 1. November inklusive aller Umlagen (Gasbeschaffungs-, Gasspeicher- sowie Bilanzierungsumlage) sowie der dann voraussichtlich gültigen Mehrwertsteuer in Höhe von 7 Prozent bei 21,96 Cent, der jährliche Grundpreis liegt bei 242,13 Euro pro Jahr.  


Gaskunden mit einem durchschnittlichen Gasverbrauch von 16.000 kWh pro Jahr zahlen dann 3.756 Euro im Jahr oder ca. 313 Euro pro Monat. Das bedeutet im Vergleich zum Bestandskundentarif vom 1. September (ohne Umlagen) eine Preissteigerung um rund 130 Prozent. Die Tarifanpassung in der Grundversorgung betrifft rund ein Drittel aller Duisburger Gaskunden der Stadtwerke. Alle anderen Verträge sind auch hier nicht betroffen. Sie gelten bis zum Auslaufen der jeweiligen Preisgarantie.  


Abschlagszahlungen

Die Stadtwerke Duisburg informieren in diesen Tagen ihre Kundinnen und Kunden über die neue Tarifstruktur. Nachfolgend passen die Stadtwerke Duisburg bei den Kundinnen und Kunden die monatlichen Abschlagszahlungen an die neue Kostenstruktur an, bei denen es erforderlich ist. Hierüber informieren die Stadtwerke gesondert. Allen Kundinnen und Kunden, die ihre Abschläge überweisen oder in bar einzahlen, raten die Stadtwerke, ihre Zahlungen dann umgehend an die neue Abschlagshöhe anzupassen.   Fragen und Antworten Die Antworten auf die wichtigsten Fragen der neuen Tarifstruktur und der Preisentwicklung sind auch auf der Internetseite der Stadtwerke Duisburg zu finden: swdu.de/aktuelles.  
 

 

Fragen an Marcus Wittig und Antworten des Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg, zu den Entwicklungen auf dem Energiemarkt und die Folgen für Duisburg.

Die Stadtwerke erhöhen den Gaspreis und den Strompreis. Warum ist dieser Schritt notwendig?
Marcus Wittig (Foto DVV 2021 - : 
Wir erleben an den Energiemärkten seit weit mehr als einem Jahr eine drastische Preisentwicklung. Die Beschaffungspreise eilen sowohl beim Gas als auch beim Strom von einem Rekord zum nächsten. Die Einkaufspreise haben sich in wenigen Monaten weit mehr als verzehnfacht. Es gibt Tage, da kostet die Kilowattstunde Strom im Einkauf bis zu einem Euro. Das sind Preise, die wir nie zuvor gesehen haben. Bislang konnten wir unsere treuen Kundinnen und Kunden, für die wir die Energie schon weit im Voraus beschaffen, vor Preiserhöhungen schützen.

Das war durch unterschiedliche Tarife für Bestands- und Neukunden in der Grundversorgung möglich. Damit konnten wir erreichen, dass bei den meisten Menschen in Duisburg die Preisexplosion an den Energiemärkten bis jetzt noch gar nicht angekommen ist. Der Gesetzgeber verlangt aber zum 1. November eine Zusammenlegung der Grundversorgungstarife. Damit kommen die immer weiter steigenden Energiepreise jetzt bei allen Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung an.


Was ist der Grund für diese drastische Entwicklung der Preise?
Marcus Wittig:
 In Folge des Angriffs Russlands auf die Ukraine und übrigens auch schon im Vorfeld des Überfalls am 24. Februar hat Russland die Importmengen von Erdgas erheblich reduziert. Durch die große Trockenheit und Hitze in ganz Europa können viele Kraftwerke nicht mehr unter voller Last laufen, weil die erwärmten Flüsse nicht mehr ausreichend Kühlwasser liefern können. Es greifen dann auch im Energiesektor die üblichen Mechanismen des Marktes. Wenn eine Ware knapp, aber dennoch stark nachgefragt wird, steigt der Preis. Und das ist derzeit bei Gas und Strom im extremen Maß der Fall.

Wie konnten die Stadtwerke die Preisentwicklung bislang von den Kunden fernhalten?
Marcus Wittig:
 Wir setzen seit jeher auf eine vorausschauende Beschaffungsstrategie, um Preisrisiken für unsere Kundinnen und Kunden gering zu halten. Wir kaufen die Energie oft Jahre im Voraus ein und sichern uns entsprechende Konditionen. So können wir die Preise auch dann noch eine Zeit lang stabil halten, wenn sich die Marktpreise nach oben entwickeln. Da wir aber auch in dieser Zeit versuchen, so vorausschauend wie möglich zu handeln, kommen diese enormen Preise Stück für Stück auch in unserer Beschaffung an.

Viele Energiekonzerne verdienen sehr gut an dieser Entwicklung. Machen die Stadtwerke Duisburg jetzt auch hohe Gewinne?
Marcus Wittig:
 Nein. Die Gewinne machen andere Unternehmen. Vor allem die, die Gas und Öl fördern. Ebenso verdienen jetzt die Unternehmen viel Geld, die Strom aus erneuerbaren Quellen aber auch aus Braunkohle oder Kernkraft gewinnen. Das liegt an der Funktionsweise des Strommarktes. Der Preis wird immer von dem Stromerzeuger bestimmt, zu dessen Preis sich gerade noch Abnehmer am Markt finden lassen.

Der hierdurch definierte sogenannte Grenzpreis gilt dann als Marktpreis für alle Marktteilnehmer. Stromproduzenten, die Gestehungskosten weitestgehend gleich halten können – zum Beispiel bei Wind- oder Sonnenenergie – oder zumindest unter dem Grenzpreis bleiben, wie bei Braunkohle und Kernkraft, generieren aus der gleichen Leistung jetzt erheblich höhere Gewinne. Die Stadtwerke Duisburg betreiben keine Braunkohle- oder Kernkraftwerke zur Stromerzeugung und sind auch weder Gas- noch Ölförderer.

Wir sind darauf angewiesen, dass von Vorlieferanten ausreichende Mengen für unsere Kundinnen und Kunden importiert werden. Für die Beschaffung dieser Mengen müssen auch wir die enormen Marktpreise bezahlen. Klar ist, dass die Stadtwerke jetzt mehr Umsatz machen, unsere Ausgaben steigen aber auch enorm an. Genaue Gewinnspannen lassen sich jetzt in der Krise für uns nicht prognostizieren, es sind im Energiemarkt derzeit unglaublich viele Variablen und Volatilitäten im Spiel. Ich sehe unser Unternehmen in dieser Krise aber einer steigenden Zahl Risiken ausgesetzt.


Welche Risiken sind das?
Marcus Wittig:
 Zum Beispiel betreiben wir als größte Erzeugungseinheit ein Gaskraftwerk in Duisburg-Wanheim. Wir haben unser letztes Kohlekraftwerk 2018 abgeschaltet, um den Kohleausstieg vorzuziehen. Bis vor kurzem wurden wir für den Schritt viel gelobt. Aktuell sehen wir, dass Kohlekraftwerke wirtschaftlich hochrentabel betrieben werden und die Risiken für den Betrieb eines Gaskraftwerkes durch die Erdgasbeschaffungsumlage und die Sorge vor einer möglichen Gasmangellage rasant ansteigen.

Ich halte unsere Entscheidung von damals aber noch immer für richtig, erst recht mit Blick auf die langfristigen Klimaschutzziele. Hinzu kommt, dass wir alles versuchen müssen, für unsere Kunden bezahlbare Energie anzubieten. Unter den aktuellen Marktbedingungen wird das immer schwieriger. Natürlich besteht auch für uns das Risiko, dass Kunden die hohen Preise, die wir leider verlangen müssen, nicht mehr bezahlen können und wir unbezahlte Rechnungen verzeichnen müssen.


Werden diese Risiken die Stadtwerke substanziell gefährden?
Marcus Wittig:
 Wir haben in allen Teilen des Unternehmens entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen ergriffen. Den weiteren Entwicklungen auf dem Energiemarkt zu prognostizieren ist aber nahezu unmöglich. Deshalb ist es in dieser Situation für alle Marktteilnehmer so wichtig, dass der Gesetz- und Verordnungsgeber entschieden und gezielt einschreitet, um die Risiken für die Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch für alle Unternehmen im Energiemarkt zu minimieren.

Welche Maßnahmen sollten das sein?
Marcus Wittig:
 Wir sehen, wie drastisch alle Versorger die Preise für die Kundinnen und Kunden erhöhen müssen, weil sie schlicht keine andere Wahl haben. Die Maßnahmen zur entschiedenen Gegensteuerung der Bundesregierung bleiben insbesondere für Gas bislang aus. Dass es Möglichkeiten gebe, die Energiepreise zu dämpfen und die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten, zeigt allein ein Blick auf die Steuer- und Abgabenlast. Große Teile des Strom- und Gaspreises resultieren aus Steuern und Abgaben, die wir Versorger lediglich für den Staat eintreiben und weiterleiten. Hier gibt es sicher Möglichkeiten, an Stellschrauben zu drehen, um die Preise pro Kilowattstunde für die Menschen in unserem Land zu reduzieren.

Und für die Unternehmen?
Marcus Wittig:
 Alle Risiken bleiben derzeit bei den Unternehmen hängen. Wir sollen Geld eintreiben und weiterleiten. Kommen die Zahlungen der Kunden aber nicht bei uns an, tragen wir das finanzielle Risiko. Auch wenn der Kunde die bezogene Energiemenge nicht bezahlen kann, müssen wir alle gesetzlichen Abgaben und Umlagen mit Ausnahme der Mehrwertsteuer trotzdem abführen.


Was unsere Erzeugung betrifft, hängt ebenfalls vieles von politischen Entscheidungen ab. Lange Zeit wurde über den Betrieb von erdgasbefeuerten Anlagen grundsätzlich diskutiert. Dabei betreiben wir – und viele andere Stadtwerke auch – hoch effiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, in denen wir oft vor allem Wärme für Fernwärmenetze erzeugen. Die kann ich nicht einfach ersetzen, ohne dass Menschen dann im Winter ohne Heizung wären. Diese Diskussion hätten wir uns ersparen können, denn Fernwärmeerzeugung ist unverzichtbar für viele zehntausend Menschen allein in Duisburg.

Die Erdgasbeschaffungsumlage wird scharf kritisiert, weil sie nicht klar regele, wer empfangsberechtigt ist. Wie bewerten Sie die Regelungen?
Marcus Wittig: Genau wie viele andere kommunale Versorger auch, sind auch wir auf unsere Vorlieferanten unbedingt angewiesen. Die Erdgasbeschaffungsumlage ist daher unverzichtbar, um dafür zu sorgen, dass der Markt der Vorlieferanten nicht zusammenbricht. Wir wissen, dass dies eine außergewöhnliche Belastung für viele Menschen ist, aber leider ist sie unumgänglich.


Dass manche Frage nicht ausführlich genug diskutiert wurde, ist aus meiner Sicht dem enormen Zeitdruck geschuldet. Entsprechende Nachsteuerung laufen bereits. Ich denke da vor allem an die Frage der Weitergabe der Umlagen an Fernwärmekundinnen und -kunden. Wir erzeugen große Teile der Fernwärme in hocheffizienten KWK-Anlagen, die mit Erdgas betrieben werden. Da ist es doch klar, dass diese Anlagen eine entsprechende Betriebserlaubnis benötigen, um die Menschen im Winter mit Wärme zu versorgen, aber auch, dass wir die Möglichkeit brauchen, die enorm steigenden Kosten entsprechend auch einzupreisen.

Ist die Versorgung aller Kunden der Stadtwerke Duisburg und der Fernwärme Duisburg in diesem Winter gesichert?
Marcus Wittig:
 Wir werden alles dafür tun, was in unserer Verantwortung steht. Allerdings sind wir von den übergeordneten Entwicklungen abhängig. So lange also ausreichend Gas nach Deutschland geliefert wird, können wir auch alle Menschen in Duisburg sicher versorgen. Wir selbst importieren dieses Gas aber nicht nach Deutschland. Gesetzlich sind Privathaushalte aber sogenannte „geschützte Kunden“ und werden also solange es überhaupt möglich ist, mit Gas für den Betrieb der Heizungen versorgt.

Gleiches gilt für die Fernwärmekundinnen und -kunden, die ebenfalls zu den „geschützten Kunden“ im Sinne des Gesetzes zählen. Demnach ist der Betrieb unserer Erzeugungsanlagen in der Fernwärme geschützt. So lange also ausreichend Gas importiert wird, werden wir unserem Versorgungsauftrag nachkommen. Sollte es zu einer Gasmangellage kommen, gibt es entsprechende gesetzliche Regelungen, auf die wir keinen Einfluss haben. Dann müssen wir die Anordnungen der Bundesnetzagentur umsetzen.


Sind weitere Preiserhöhungen möglich?
Marcus Wittig: Die Beschaffungskosten schwanken sehr stark. Außerdem hat die Bundesregierung die regelmäßige Überprüfung der Gasumlage angekündigt. Wir müssen uns also zumindest darauf einstellen, dass die Preise sehr genau beobachtet und geprüft werden. Sollte es notwendig sein, werden sie angepasst. Aber natürlich gilt auch, dass sie gesenkt werden, wenn es dafür Spielraum gibt.

Viele Menschen stellen die stark steigenden Preise vor existenzielle Probleme. Wie bewerten Sie die Lage?
Marcus Wittig:
 Es ist leider klar, dass diese enormen Preissprünge für einige Menschen erhebliche Probleme bringen. Private Schicksale gehen gerade uns als kommunalem Unternehmen mit einer engen Verbindung zu der Stadt und den Menschen sehr nahe. Wir wissen um ihre Nöte, Ängste und Sorgen. Wir haben unsere Einschätzung der Lage deutlich beim Gesetzgeber adressiert und er ist es, der handeln muss, um die Härten für viele Menschen abzumildern.

In Duisburg kooperieren wir eng mit der Beratungsstelle Energiearmut bei der Verbraucherzentrale, die wir dafür sogar mitfinanzieren. Die Experten dort wissen in vielen Fällen Rat. Wenn aber das Geld einfach nicht mehr ausreicht, ist eben genau die Grenze erreicht, an der die Bundesregierung Regelungen schaffen muss.


Geben die Stadtwerke Duisburg die angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer weiter?
Marcus Wittig:
 Sobald die angekündigte Senkung in Kraft tritt, werden wir diese in vollem Umfang an alle unsere Kundinnen und Kunden weitergeben.

 


Ausbildungsstart im DVV-Konzern: Berufe in 360 Grad erleben  

Duisburg, 02. September 2022 - Um Interessierte für Ausbildungsplätze anzusprechen, setzt der DVV-Konzern auch auf die Kanäle, die potenzielle Auszubildende häufig nutzen. So erklären Auszubildende in kurzen Videos die unterschiedlichen Ausbildungsberufe. Diese sind auf der Karriereseite des DVV-Konzerns und auf Youtube abrufbar. In einem virtuellen Kurzpraktikum können Interessierte in 360-Grad-Videos in vier Ausbildungsberufe reinschnuppern. DVV-Ausbildungsleiter Thomas Faeser erklärt außerdem in zwei Kurzvideos etwas zum DVV-Konzern, den Tochtergesellschaften und den Geschäftsfeldern des Duisburger Multidienstleistungskonzerns. Und dazu, wie und wo sich junge Berufsstarter für ihre Ausbildung bewerben können.  

„Ich finde es toll, wie unsere Auszubildenden und unsere berufliche Ausbildung die Möglichkeiten der digitalen Medien nutzen, um für ihre Berufe zu werben. Gerade in der Pandemie haben uns die Möglichkeiten der Digitalisierung auch in der Ausbildung geholfen“, betont Axel Prasch, Geschäftsführer Personal im DVV-Konzern. Er freut sich auch über die insgesamt 35 jungen Menschen, die derzeit in ihr Berufsleben starten. Und das in mehr als acht verschiedenen Ausbildungsberufen und dualen Studien- und Ausbildungsangeboten.  

Sie begannen am 1. September ihre Ausbildung bei den Tochtergesellschaften Stadtwerke Duisburg AG, Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und octeo MULTISERVICES GmbH. Im technischen Bereich bilden die Stadtwerke Duisburg auch wieder für andere Unternehmen aus, in diesem Jahr für die Stadtwerke Krefeld GmbH. In der Zoo Duisburg gGmbH, die seit Januar 2019 zum DVV-Konzern gehört, haben bereits am 1. August zwei junge Menschen eine Ausbildung zum Tierpfleger begonnen und eine junge Frau wird zur Tischlerin ausgebildet.  

Als eines der großen Ausbildungsunternehmen in der Stadt bildet die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) seit Jahrzehnten in unterschiedlichen Berufen aus.   Der neue Jahrgang erlernt zwei kaufmännische und sechs gewerblich-technische Berufe. Je fünf junge Leute kombinieren ihre Ausbildung mit einem dualen Studium. In den Tochterunternehmen des DVV-Konzerns werden in allen Jahrgängen aktuell 101 Auszubildende beschäftigt.  

Folgende Berufe erlernt der neue Jahrgang nun im DVV-Konzern:
Industriekaufleute (m/w/d)
Kaufleute für Büromanagement (m/w/d)
IT-Systemelektroniker (m/w/d)
Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)
Industriemechaniker (m/w/d)
Kfz-Mechatroniker (m/w/d)
Tierpfleger Fachrichtung Zoo (m/w/d)
Tischler (m/w/d)  

Duale Studiengänge bietet der DVV-Konzern in folgenden Berufen an: Industriekaufleute (m/w/d) mit berufsbegleitendem Studium an der FOM zum Bachelor of Business Administration Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d) in der Kooperativen Ingenieurausbildung zum Bachelor of Engineering an der Hochschule Ruhr West in Mülheim an der Ruhr.  

In den genannten Berufsbildern bietet der DVV-Konzern auch 2023 eine Ausbildung an. Ebenfalls für Kaufleute für Digitalisierungsmanagement (m/w/d), Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung sowie Systemintegration (m/w/d) und Anlagenmechaniker (m/w/d). Für den Ausbildungsbeginn September 2023 sucht der DVV-Konzern ab sofort neue Auszubildende.  

Mehr Informationen zur Bewerbung und zu den Ausbildungsberufen im DVV-Konzern gibt es im Internet unter www.dvv.de und auf den Webseiten www.stadtwerke-duisburg.de, www.dvg-duisburg.de, www.octeo.de und www.zoo-duisburg.de.  
Die Videos sind unter folgenden Links abrufbar:  
DVV-Karriereseite
www.dvv.de/karriere/fuer-schuelerinnen-und-schueler   DVV-Youtube-Kanal https://sohub.io/jmg5
   

Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) Bildunterschrift: Insgesamt 35 junge Menschen starten beim DVV-Konzern in ihr Berufsleben.


- Stadtwerke warnen vor Haustürgeschäften mit falschen Stadtwerkern
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tadtwerke laden zum Familientag in den Zoo Duisburg ein

Stadtwerke warnen vor Haustürgeschäften mit falschen Stadtwerkern
Duisburg, 31. August 2022 -Die Stadtwerke Duisburg warnen die Duisburgerinnen und Duisburger vor kriminellen Personen. Diese tauchen unangemeldet bei den Bürgern zu Hause auf und versuchen den überrumpelten Bewohnerinnen und Bewohnern, Strom- und Gaslieferverträge zu verkaufen. Dabei geben sie vor, Beschäftigte der Stadtwerke zu sein oder im Auftrag der Stadtwerke zu handeln.

Derzeit berichten Bürgerinnen und Bürger vor allem aus Hochfeld in diesen Tagen von solchen Haustürgeschäften. Die kriminellen Personen suchen dabei vor allem den Kontakt zu Mitmenschen mit Migrationshintergrund und sprechen diese auch in deren Muttersprache an. Die Stadtwerke Duisburg weisen darauf hin, dass diese Personen nicht im Auftrag der Stadtwerke Duisburg AG im Stadtgebiet unterwegs sind. Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg können sich eindeutig durch einen Dienstausweis identifizieren.

Bürger, die Zweifel haben, ob es sich tatsächlich um einen Mitarbeiter der Stadtwerke handelt, können sich bei der Service-Hotline der Stadtwerke Duisburg unter der Telefonnummer 0203-39 39 39 über die Identität und Autorisierung der Personen rückversichern. Außerdem stellen die Stadtwerke Duisburg auf ihrer Internetseite ihre Kundenberater und Energieberater sogar mit Foto vor. Auch bitten die Stadtwerke Duisburg Bürger, die auffälliges Verhalten beobachten, dieses umgehend telefonisch zu melden.


Stadtwerke laden zum Familientag in den Zoo Duisburg ein

Am kommenden Sonntag, 4. September, von 9 bis 17 Uhr, findet der Stadtwerke Duisburg-Familientag im Zoo Duisburg statt. Bei Vorlage der Stadtwerke-Kundenkarte sparen an diesem Tag kleine und große Zoobesucher 50 Prozent des regulären Eintrittspreises. Ein buntes Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene sorgt zusätzlich für Spaß und Unterhaltung. So können Besucher zum Beispiel bei einer Zoo-Rallye attraktive Preise gewinnen.

Die kleinen Besucher können sich auf der Hüpfburg des Stadtwerke-Spielmobils austoben. Ein Glücksrad sorgt für Spannung und an der Stadtwerke Energie-Lounge können Mensch und Smartphone auftanken. Hier gibt es frisches Trinkwasser für Groß und Klein sowie Lademöglichkeiten für die mobilen Begleiter.  

Die kostenlose Kundenkarte der Stadtwerke Duisburg bietet Vergünstigungen für zahlreiche Freizeitangebote in Duisburg und bei deutschlandweit über 3.000 Partnern. Kunden des Unternehmens können die Karte online unter www.stadtwerke-kundenkarte.de und über die Service-Hotline der Stadtwerke unter 0203 39 39 39 bestellen.  Oder sie laden sich die digitale Stadtwerke-Kundenkarte als App auf ihr Smartphone. Mit der App, die in den jeweiligen Stores unter Stadtwerke-Kundenkarte für alle gängigen Smartphones verfügbar ist, hat man alle Spar-Vorteile immer mit dabei.  


Zeichen zum Energiesparen: Stadtwerketurm bleibt dunkel  

Duisburg, 01. August 2022 - Der Stadtwerketurm bleibt ab heute dunkel. Die Stadtwerke Duisburg lassen die Beleuchtung der nächtlichen Landmarke ab Montag, 1. August, ausgeschaltet.  
„Es soll für uns alle ein Zeichen sein, wie wichtig es in den kommenden Monaten wird Energie einzusparen. Denn die derzeitige Entwicklung auf dem Energiemarkt gibt uns keinerlei Anlass zur Hoffnung, dass sich die Situation vor dem Winter entspannen wird. Dies zeigen allein schon die weiter steigenden Marktpreise.

Wie gut wir durch den Winter kommen, hängt von jedem einzelnen von uns ab. Denn wir alle können durch unser Verhalten Energie sparen“, erklärt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG.  

Da weitere Kürzungen bei den Gaslieferungen aus Russland drohen, hat die Kommission der Europäischen Union das Ziel ausgegeben, im Zeitraum vom 1. August 2022 bis zum 31. März 2023 die Gasnachfrage in allen Mitgliedstaaten um 15 Prozent zu senken.  

Die Stadtwerke Duisburg verzichten nicht nur auf die Beleuchtung des Stadtwerketurms, der mit seinen modernen LED-Strahlern einen Energieverbrauch von rund 36.500 Kilowattstunden im Jahr aufweist: Auch die Beleuchtung des Kühlturms sowie des Fernwärmespeichers am Heizkraftwerk in Wanheim bleibt ab heute ausgeschaltet. Die Beleuchtung aller drei nächtlichen Landmarken beläuft sich auf insgesamt rund 100.000 Kilowattstunden.
Zu einem geringen Teil wird der Strom in Deutschland aus Erdgas produziert. Die mit Erdgas betriebenen Anlagen der Stadtwerke Duisburg dienen insbesondere der Wärmeversorgung.  

Am vergangenen Wochenende setzte der bunte Turm ein Statement für Vielfalt und Toleranz. Ab heute bleibt er als Zeichen zum Energiesparen dunkel. Foto Stadtwerke Duisburg

 

Freizeit-Spaß in den Sommerferien mit der Kundenkarte der Stadtwerke

Duisburg, 27. Juni 2022 - Nervenkitzel in der Achterbahn, Action im Wildwasserbach oder bunte Lego-Welten – die Freizeitparks in Deutschland haben ihre Tore wieder geöffnet. Mit der Kundenkarte der Stadtwerke Duisburg AG sichern sich Fans vom Movie Park Germany & Co. jetzt attraktive Rabatte. Viele Freizeitparks in ganz Deutschland machen beim Vorteilsprogramm mit der Stadtwerke-Kundenkarte mit. Das Fort Fun Abenteuerland in Bestwig lädt zum Ausflug ins Sauerland ein. In der Bavaria Filmstadt in der Nähe von München lohnt sich der Blick hinter die Kulissen. Und im Holiday Park Haßloch in Rheinland-Pfalz gilt es neue Attraktionen zu testen.  

Die Sparvorteile mit der Stadtwerke-Kundenkarte sind hoch. Im Ravensburger Spieleland bucht man mit 20 Prozent Preisvorteil Ferienhaus und Parkaufenthalt in einem. Aus dem Freizeitparkbesuch wird so ein Kurzurlaub bei Käpt’n Blaubär, Maus & Co. Jede Menge Action gibt es im Movie Park Germany in Bottrop-Kirchhellen – und das bei 50 Prozent Preisnachlass beim Kauf eines Online-Tickets.   Auch im Ausland lohnt sich die Kundenkarte: Im niederländischen Freizeitpark Toverland erhalten bis zu fünf Personen einen Preisnachlass von je fünf Euro.


Der Freizeit- und Ferienpark Slagharen bietet Tagestickets zum Sonderpreis. Und in den Schlossgärten Arcen gibt es eine Ermäßigung von 20 Prozent.   Kernie’s Familienpark, Tripsdrill, Freizeit-Land Geiselwind, Schloss Thurn und viele andere gewähren Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg Sparvorteile für die Sommerzeit. Einen kompletten Überblick und Informationen zur Stadtwerke-Kundenkarte gibt es unter www.stadtwerke-kundenkarte.de.    

Freizeitpark: Action in der Achterbahn. Im Movie Park Germany erhalten Inhaber der Stadtwerke-Kundenkarte 50 Prozent Nachlass beim Kauf eines Online-Tickets. Quelle: Movie Park Germany


 

Alarmstufe im Notfallplan Gas: Keine Auswirkungen auf Privathaushalte

DVV-Konzern hat Kommunikationswege zu betroffenen Kunden aufgebaut  
Duisburg, 24. Juni 2022 - Die Bundesregierung hat am 23. Juni die Alarmstufe des Notfallplans Gas aktiviert und damit die zweite von drei Eskalationsstufen dieses Plans ausgerufen. Dies teilte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am Donnerstag in Berlin mit. Der Minister stellte aber auch klar, dass derzeit die Versorgungssicherheit aller Kunden noch gewährleistet sei. Die Anstrengungen müssten sich darauf richten, ausreichend Gas einzuspeichern, um den Bedarf in den Wintermonaten decken zu können.  

Die nun ausgerufene Alarmstufe hat keinerlei Auswirkungen auf die Gasversorgung der Haushaltskunden. Sie gelten als sogenannte „geschützte Kunden“ und werden weiterhin vollumfänglich mit Gas versorgt. Zu diesen Kunden zählen auch soziale Einrichtungen wie etwa Krankenhäuser. Dieser Versorgungsvorrang gilt auch bei einer möglichen Ausrufung der dritten Eskalationsstufe im Notfallplan Gas, der sogenannten Notfallstufe.  

In der jetzigen Situation setzt die Bundesregierung auf die Akteure auf dem Gasmarkt, die Lage durch bewährte Marktmechanismen zu bewältigen. Hier sollen noch immer vorhandene Beschaffungskapazitäten genutzt werden, Optimierungen in den Lastflüssen und Verbräuchen identifiziert und umgesetzt werden. Auch außergewöhnliche Preisanpassungen durch die Versorger sind derzeit noch nicht zulässig. Nach §24 Energiesicherungsgesetz (EnSiG) dürfen Versorgungsunternehmen ihre Preise erhöhen, wenn Alarm- oder Notfallstufe ausgerufen wurden und zusätzlich die Bundesnetzagentur (BNetzA) eine „erhebliche Reduktion der Gasimportmengen nach Deutschland“ feststellt.

Die zweite Bedingung ist derzeit noch nicht ausreichend erfüllt. Sollte §24 EnSiG aktiviert werden, dürfen die Erhöhungen der Preise für die Endverbraucher die Höhe der tatsächlichen zusätzlichen Beschaffungskosten der Versorger nicht überschreiten. Man spricht hier von einer Erhöhung auf ein „angemessenes Preisniveau“.  

Der Gas-Verteilnetzbetreiber in Duisburg, die Netze Duisburg GmbH, hatte bereits nach Ausrufung der ersten Eskalationsstufe im Notfallplan Gas am 30. März, der sogenannten Frühwarnstufe, alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um auf eine mögliche eintretende Gasmangellage vorbereitet zu sein. Dabei haben die Netze Duisburg alle notwendigen Sicherheitsmechanismen überprüft. Ungeschützte Kunden, die bei einer eintretenden Gasmangellage von dann notwendigen Lastreduktionen oder Lastabschaltungen betroffen sein könnten, wurden identifiziert und ein Kontakt aufgebaut. Die Netze Duisburg befinden sich im Austausch mit diesen Kunden, um im Bedarfsfall notwendiges Vorgehen zu erläutern und abzustimmen.  

Mögliche Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf die Energieversorgung in Europa hat der DVV-Konzern schon seit geraumer Zeit im Blick und beschäftigt sich mit verschiedenen Szenarien. Dabei ist zu beachten, dass die Netze Duisburg als lokaler Netzbetreiber nur ein Teil eines gesamteuropäischen Verbundnetzes zur Gasversorgung sind und daher in Abhängigkeit der Belieferung durch die überregionalen Ferngasnetzbetreiber stehen. So sieht auch der Notfallplan Gas, als nationale Maßnahmenvorgabe im Fall eines Versorgungsengpasses, Maßnahmen vor, die im bundesweiten Kontext stehen bzw. auf überregionaler Ebene gesteuert werden.

Die Netze Duisburg können keinen Einfluss auf die grundsätzliche Verfügbarkeit der erforderlichen Gasmengen nehmen. Sie sind auf die Liefermengen aus den vorgelagerten Netzen grundsätzlich angewiesen und setzen im Krisenfall die Anforderungen übergeordneter (behördlicher) Einrichtungen vor Ort in Duisburg um.  

Um auf die systemseitigen, eingeschränkten Möglichkeiten der Gegensteuerung dennoch bestmöglich vorbereitet zu sein, hat der DVV-Konzern vorsorglich einen Krisenstab für den Teilbereich Gas- und Wärmeversorgung einberufen und eine Taskforce mit den notwendigen Vorbereitungen auf weitere Notfallplan-Stufen betraut. Darüber hinaus bewertet das Unternehmen aktuell auch mögliche finanzwirtschaftliche Risiken und prüft entsprechende Gegenmaßnahmen. Damit wird eine ganzheitliche Betrachtung der Lage, die alle Teilbereiche des DVV-Konzerns berücksichtigt, ermöglicht.

 Die übergeordnete Koordination verschiedener Maßnahmen im DVV-Konzern über den eigenen Krisenstab im Unternehmen hat sich bewährt und würde auch hier schnelle Reaktionszeiten ermöglichen. Darüber hinaus ist ein Notfallstab zur Bewältigung von Krisenszenarien bei der Netze Duisburg GmbH Teil des seit Jahren im DVV-Konzern implementierten Krisenmanagements, um gezielt und schnell notwendige Maßnahmen netzseitig anzugehen.

 

- Stadtwerke setzen die Energiewende vor Ort um: Emissionsfreie Erzeugung bis 2035
- Bilanz 2021: 34,6 Millionen Euro Gewinn

 Duisburg, 18. Juni 2022 - Die Stadtwerke Duisburg AG hat im Vergleich zum Jahr 1990 ihre CO2-Emissionen schon um mehr als 70 Prozent reduziert. Die Dekarbonisierung der Strom- und Wärmeerzeugung hin zu einem emissionsfreien Erzeugungspark steht weiterhin zentral im Fokus des lokalen Energiedienstleisters und bestimmte auch die Aktivitäten im Geschäftsjahr 2021.

„Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Das haben wir in Duisburg schon 2018 erfolgreich geschafft. Wir haben deshalb bereits das nächste Ziel vor Augen: Bis 2035 wollen wir für Duisburg eine emissionsfreie Fernwärmeerzeugung realisieren“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG.  


Drei wichtige Projekte für den Umbau der Erzeugung Im Jahr 2021 haben gleich drei Projekte beim Umbau des Erzeugungsparks wichtige Meilensteine erreicht. So ist der Bau des neuen Großblockheizkraftwerkes am Standort des ehemaligen Kohlekraftwerkes an der Bungertstraße so weit fortgeschritten, dass die Anlage voraussichtlich im Herbst 2022 in Betrieb gehen kann und einen signifikanten Beitrag zu ressourcenschonender Strom- und Wärmeproduktion leisten wird. Die Stadtwerke Duisburg investieren rund 40 Millionen Euro in das Projekt, das Strom für rund 68.000 Haushalte bereitstellen kann. Das Blockheizkraftwerk ist technisch zudem in der Lage, auch anteilig Wasserstoff als Energieträger zu nutzen.  

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben die Stadtwerke Duisburg zudem den Zuschlag zum Bau einer innovativen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage an der Kläranlage im Stadtteil Huckingen erhalten. Mit Hilfe zweier großer Wärmepumpen wird dort die Restwärme im bereits geklärten Abwasser genutzt, um sie dem Fernwärmenetz zuzuführen. Zur Gesamtanlage gehören außerdem zwei Blockheizkraftwerksmodule und ein elektrischer Wärmeerzeuger, die an der Bungertstraße gebaut werden. Die Stadtwerke Duisburg investieren rund 20 Millionen Euro in die Anlage, die im Jahr 2024 in Betrieb gehen soll.  

Als drittes großes Projekt untersuchen die Stadtwerke Duisburg gemeinsam mit Partnern die Potenziale der Tiefengeothermie in Duisburg und Umgebung. Die Wärme aus tiefen Gesteinsschichten soll nutzbar gemacht werden, um die Fernwärmeversorgung in Duisburg nachhaltiger und emissionsärmer zu machen. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt mit 500.000 Euro. Im Jahr 2023 soll die fertige Machbarkeitsstudie vorliegen, aus der dann konkrete Projekte zur Umsetzung entwickelt werden.  

Bilanz 2021: 34,6 Millionen Euro Gewinn
Insgesamt investieren die Stadtwerke Duisburg und ihre Tochterunternehmen an vielen Stellen in der Stadt viele hundert Millionen Euro in den kommenden Jahren in die Versorgungsinfrastruktur. 32,9 Millionen Euro waren es allein im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Netze Duisburg GmbH als Tochtergesellschaft der Stadtwerke Duisburg und Betreiberin der Versorgungsnetze in Duisburg investierte im Jahr 2021 rund 66,6 Millionen Euro in die Versorgungsinfrastruktur in den Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme.  
Trotz erheblicher Investitionsaufwendungen haben die Stadtwerke Duisburg auch 2021 einen deutlichen Gewinn in Höhe von 34,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse kletterten um 800 Millionen Euro auf 2,4 Milliarden Euro.

Der Grund dafür liegt vor allem in der hohen Dynamik auf dem Energiemarkt und den rasant steigenden Beschaffungspreisen. Durch zahlreiche Aktivitäten im Energie-Handelsgeschäft, wuchsen die Umsatzerlöse im abgelaufenen Jahr stark an.

„Die Stadtwerke Duisburg stehen auch in Krisenzeiten für Stabilität und Kontinuität. Die Versorgungssicherheit der Menschen in unserer Stadt ist stets gewährleistet und gleichzeitig entwickeln die Stadtwerke innovative Lösungskonzepte für die Versorgungsinfrastruktur von morgen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG ist.  

Die Stadtwerke werden auch in den kommenden Jahren weiter erheblich in die Versorgungsinfrastruktur investieren. Zugleich sind sie in vielen innovativen Projekten als Partner beteiligt. „Wir gehen davon aus, dass Duisburg erhebliche Potenziale hat, ein entscheidender Standort bei der Entwicklung, Erprobung und Etablierung der Wasserstofftechnologie zu werden. Als Energieversorger, Energieerzeuger und Energieverteiler beteiligen wir uns deshalb an zahlreichen Projekten in diesem Bereich“, erklärt Andreas Gutschek, Vorstand für Infrastruktur und Digitalisierung bei den Stadtwerken Duisburg.  

1.154 Beschäftigte bei den Stadtwerke-Unternehmen Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie haben große Teile der Belegschaft der Stadtwerke Duisburg und ihrer Tochterunternehmen im Homeoffice gearbeitet. „Unsere Beschäftigten haben sich an die digitalen Arbeitsbedingungen sehr schnell gewöhnt und die Gegebenheiten gut angenommen. Ich bin stolz auf den Erfolg, den alle Beschäftigten gemeinsam unter diesen Bedingungen erwirtschaftet haben. Mein besonderer Dank gilt aber natürlich allen Kolleginnen und Kollegen, die auch in den Zeiten hoher Infektionszahlen und Inzidenzen vor Ort in unseren Erzeugungsanlagen oder bei unseren Kundinnen und Kunden dafür gesorgt haben, jederzeit eine bestmögliche Versorgung sicherzustellen“, sagt Arbeitsdirektor Axel Prasch.

1.154 Beschäftigte (Stand 31.12.2021) zählte die Belegschaft bei den Stadtwerken und ihren Tochterunternehmen Netze Duisburg GmbH, Stadtwerke Duisburg Energiehandel GmbH und Stadtwerke Duisburg Metering GmbH.  

83 Auszubildende (Stand 31.12.2021) beschäftigen die Stadtwerke Duisburg zudem. Für Arbeitsdirektor Axel Prasch ist die Ausbildung im eigenen Haus der beste Weg, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. „Die jungen Menschen heute zu gewinnen und dauerhaft im Unternehmen zu halten, muss unser Ziel sein. Wir konkurrieren auf dem Arbeitsmarkt mit vielen anderen Unternehmen um wenige Fachkräfte. Darüber hinaus sehen wir es als kommunales Unternehmen als unsere Verantwortung, qualitativ hochwertige Ausbildung für möglichst viele junge Menschen in Duisburg anzubieten“, so Prasch.  


DVV-Konzern investiert rund 1 Milliarde in die Versorgungsinfrastruktur bis Ende 2026  

Duisburg, 7. Juni 2022 - Der Wirtschaftsplan der Unternehmen im Konzernverbund der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) steht vor allem unter einem Ziel: Investitionen. Insgesamt wird der DVV-Konzern bis zum Ende des Jahres 2026 rund 977,7 Millionen über alle Geschäftsfelder hinweg in die Versorgungsinfrastruktur in Duisburg investieren. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das: mehr Versorgungssicherheit, schnellstes Internet, emissionsarmer und komfortabler ÖPNV und modernste Energie-Infrastruktur.  

„Die Unternehmen des DVV-Konzerns nehmen ihre besondere Verantwortung wahr. Sie stehen für die Energiewende vor Ort, einen modernen ÖPNV und für einen Schub in der Digitalisierung in Duisburg. Diese Herausforderungen nehmen wir an und investieren in all unseren Geschäftsbereichen kräftig und zielgenau, um den Konzern und die Stadt für die Zukunft bestmöglich aufzustellen“, sagt Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung, der auch Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist.


Vor allem im Geschäftsfeld Versorgung investieren die DVV-Töchter Netze Duisburg GmbH und die Stadtwerke Duisburg enorm. Bis Ende des Jahres 2026 werden es bei den Netzen Duisburg insgesamt 362,4 Mio. Euro sein. Dabei stechen aber keine teuren Einzelmaßnahmen heraus. Vielmehr ist eine umfassende Investitionsoffensive zur Modernisierung der Netzinfrastruktur in allen Versorgungssparten geplant. Das erhöht die Versorgungssicherheit in Duisburg nachhaltig für Jahrzehnte, da einmal in Betrieb gesetzte Leitungen entsprechende Lebensdauern erreichen. Auch die Stadtwerke Duisburg werden im Planungszeitraum erhebliche Summen in ihren Anlagenpark investieren: bis zu 145,8 Millionen Euro.

„Die Energiegewinnung steht vor einer gigantischen Transformation. Die Dekarbonisierung, also der Weg hin zu erneuerbaren Energiequellen und weg von fossilen Brennstoffen, ist das erklärte Ziel. Die Stadtwerke Duisburg hat diesen Weg schon vor Jahren erfolgreich eingeschlagen und schon heute ihre CO2-Emissionen im Vergleich zum Jahr 1990 um mehr als 70 Prozent reduziert. Diesen Weg gehen wir konsequent weiter“, erklärt Wittig.  

Allein für die Jahre 2022 (46,8 Mio. Euro) und 2023 (33,2 Mio. Euro) sind rund 80 Mio. Euro Investitionen vorgesehen. Fast 20 Mio. Euro sind für die innovative Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage an der Kläranlage im südlichen Stadtteil Huckingen vorgesehen. Mittels zweier Wärmepumpen wird dort die Restwärme des bereits geklärten Abwassers genutzt, um sie dem Fernwärmenetz zuzuführen. Grüne Wärme also für die mehr als 70.000 Fernwärmekunden in Duisburg. Ein weiterer großer Teil der Investitionsmittel fließt in die Quartiersentwicklungs-Projekte an mehreren Stellen in Duisburg.



DVG investiert fast 190 Millionen Euro
Investitionen in den Fuhrpark stehen bereits seit Jahren ganz oben auf der Agenda der DVG und das wird auch im Planzeitraum bis Ende 2026 so bleiben. Insgesamt belaufen sich die Investitionen innerhalb der DVG auf 189,9 Mio. Euro. Größte Posten sind dabei weiterhin die Beschaffung neuer Straßenbahnen für die Linien 901 und 903 sowie auf die Beschaffung 18 neuer Stadtbahnen für die Linie U79. „Gemeinsam mit der Stadt Duisburg haben wir die Beschaffung der neuen Schienenfahrzeuge auf den Weg gebracht und wir haben das Ziel in Sicht. Die neuen Bahnen sichern den ÖPNV-Betrieb auf der Schiene für Jahrzehnte“, sagt Wittig.  

Ausbau der digitalen Infrastruktur
Auch in neuen Geschäftsfeldern stehen zum Teil erhebliche Anfangsinvestitionen an. Die Duisburg CityCom (DCC) wird im Planzeitraum 45,6 Mio. Euro in den Ausbau des Breitbandnetzes investieren und so Höchstgeschwindigkeits-Internet für immer mehr Haushalte ermöglichen.  

Allen Investitionen stehen in allen Geschäftsbereichen erhebliche, nachhaltige Werte gegenüber. „Wir stecken mitten in der Digitalisierung und der Energiewende. Die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Stadt Duisburg erwarten zurecht, dass der DVV-Konzern seinen Beitrag bei der digitalen Transformation für Duisburg leistet. Der Investitionsplan für die neue Planungsperiode ist der deutliche Beweis für die Schlag- und Innovationskraft der DVV“, erklärt Marcus Wittig.        


 

Umstieg auf Elektromobilität: Stadtwerke beraten und helfen bei Förderprogrammen

 Duisburg, 12. Mai 2022 - Das Förderprogramm Progres.NRW der Landesregierung steht seit Jahren für Elektroauto-Fahrer zur Verfügung, um private Ladeinfrastruktur anzuschaffen. Jetzt hat die Landesregierung den Fördertopf wieder aufgefüllt und die Förderrichtlinien angepasst, um noch mehr Elektromobilisten zu einer heimischen Stromtankstelle zu verhelfen und den Umstieg auf die emissionsarme Mobilität zu erleichtern. Die Stadtwerke Duisburg AG unterstützt alle Interessenten mit einer ausführlichen Beratung und hilft bei der Beantragung der Fördergelder.  

So sieht das Programm der Landesregierung vor, dass Vermieter, die für Häuser mit mindestens vier Wohneinheiten Konzepte zur Errichtung von Ladeinfrastruktur realisieren, bis zu 50 Prozent Förderung ihrer Gesamtanschaffungen erhalten können und das bis zu 15.000 Euro. Wer eine Wallbox für seine Mieter oder die Beschäftigten an einem Unternehmensparkplatz nutzen möchte, bekommt immerhin bis zu 1.000 Euro aus dem Fördertopf.

Wer sich eine eigene Stromtankstelle – also eine Wallbox – anschafft, bekommt bis zu 1.500 Euro vom Staat dazu, wenn er sich gleichzeitig auch für die Anschaffung einer eigenen Photovoltaikanlage entscheidet. Auf diese Förderung können nicht nur Unternehmen und Vermieter, sondern auch private Eigenheimbesitzer zugreifen.  
Die Stadtwerke Duisburg bieten attraktive Komplettpakete für die Installation, Montage und Inbetriebnahme einer eigenen Stromtankstelle schon ab 1.499 Euro an. Sollten neue Netzanschlüsse notwendig werden, so sind auch diese unter bestimmten Rahmenbedingungen bis zu 40 Prozent (maximal 10.000 Euro) förderfähig.

Für Gewerbetreibende sieht Progres.NRW darüber hinaus zahlreiche weitere Fördermöglichkeiten vor, dazu gehören dann auch die Anschaffungen von Elektroautos und Elektrofahrrädern. Die Energieberater der Stadtwerke Duisburg helfen Interessierten, einen Überblick über die Möglichkeiten zu bekommen und unterstützen bei der Beantragung der Fördergelder. Wer seinen Unternehmensfuhrpark auf umweltfreundliche Elektromobilität umstellen möchte, findet beim lokalen Energiedienstleister die richtigen Ansprechpartner für ein maßgeschneidertes Gesamtkonzept.

Die Energieberater der Stadtwerke Duisburg sind unter der Telefonnummer 0203 604 1111 erreichbar. Übrigens: Wer keine eigene Immobilie besitzt, muss als Mieter trotzdem nicht auf eine eigene Stromtankstelle verzichten. Vermieter sind verpflichtet, ihrem Mieter eine Installation zu ermöglichen. Auch hierbei helfen die Energieberater der Stadtwerke Duisburg, Möglichkeiten zu prüfen und Lösungen zu entwickeln.

Alles Wissenswerte rund um die Elektromobilität, ganz gleich ob als Immobilienbesitzer oder als Mieter, haben die Stadtwerke auf einer Informationsseite im Internet zusammengefasst: swdu.de/emob  
Wer bereits ein Elektroauto fährt und den großen Fahrspaß in vollen Zügen genießt, kann unterwegs mit der Stadtwerke Duisburg Ladekarte an zahlreichen öffentlichen Ladesäulen bequem Energie nachladen. Alles Wissenswerte rund um die Ladekarte gibt es ebenfalls im Internet unter swdu.de/ladekarte. Und das Beste: Wer bereits Stadtwerke-Kunde ist, der bekommt die Ladekarte kostenlos und grundgebührenfrei.  

„Saubere Mobilität und großer Fahrspaß: Wer auf die Elektromobilität umsteigen möchte, bekommt bei den Stadtwerken Duisburg fachkundige Beratung und Hilfe bei der Beantragung von Fördergeldern.“ Fotos Stadtwerke Duisburg AG

Digitaler Geschäftsbericht der DVV gewinnt Internationalen Deutschen PR-Preis

Duisburg, 10. Mai 2022 - Herausragende Leistungen in der Kommunikation werden Jahr für Jahr von der Deutschen Public Relations Gesellschaft e. V. (DPRG) mit dem Internationalen Deutschen PR-Preis ausgezeichnet. In der Kategorie „Unternehmensberichterstattung“ hat in diesem Jahr der digitale Geschäftsbericht der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) den renommierten Branchen-Award im Rahmen einer feierlichen Gala im Schloss Herrenhausen in Hannover erhalten.  

Der digitale Geschäftsbericht der DVV überraschte die mit hochkarätigen PR-Expertinnen und -Experten besetzte Jury im Jahr der Corona-Pandemie mit einem ganz besonderen Look: Wie in einer Videokonferenz aufgebaut, berichteten zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DVV-Konzerns – angefangen von der Unternehmensführung über den Aufsichtsratsvorsitzenden bis hin zu den Projektleiterinnen und Projektleitern – von ihren Erfolgsgeschichten des Jahres.

So berichtet Konzernchef Marcus Wittig von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der DVV und ihrer Tochterunternehmen. IT-Abteilungsleiter Stefan Soldat erklärt, warum Rechenzentren und IT-Infrastruktur ein immer wichtigeres Standbein für die DVV-Unternehmen werden. Bildungscoachin Julia Raskopf stellt die umfangreiche und breit gefächerte Ausbildung im DVV-Konzern vor. Und so gibt es zu vielen Themen, die die DVV und ihre Tochterunternehmen 2020 bewegt haben, kurze Videostatements und für alle Interessierten auch vertiefende Informationsvideos. Es war neben der außergewöhnlichen Idee des Videokonferenz-Looks auch die hohe Authentizität des Berichts, die überzeugte.


Die Protagonisten sind besonders glaubwürdig, weil es die tatsächlichen Macherinnen und Macher bei der DVV sind. Hunderte Unternehmen reichen Jahr für Jahr ihre besten, innovativsten und kreativsten Kommunikationsprojekte ein, um einen der begehrten Preise zu erhalten. Nach einer Vorauswahl, landen maximal drei Einreichungen im Finale. Der digitale Geschäftsbericht der DVV setzte sich in der Endrunde gegen den Corporate Social Responsibility Bericht der Telekom und den integrierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2020 der DMK Group durch.  

„Unsere Zielgruppe für unsere digitalen Geschäftsberichte sind immer alle Bürgerinnen und Bürger in Duisburg. Denn wir planen, bauen und betreiben Infrastruktur für alle Menschen in der Stadt. Also sollen sie auch verstehen können, was wir tun und an welchen Projekten wir arbeiten“, erklärt Ingo Blazejewski, Leiter der DVV-Konzernkommunikation, die den digitalen Geschäftsbericht konzipiert und erarbeitet.   Schon seit 2017 setzt die DVV voll auf die digitale Kommunikation für die Bilanzberichterstattung.


„Wir haben früh darauf gesetzt, den klassischen gedruckten Geschäftsbericht mit vielen Tabellen und Zahlen zu ersetzen und den Nutzerinnen und Nutzern ein Erlebnis zu bieten“, erklärt Blazejewski. Projektberichte, Infografiken, Interviews und Zahlen bieten seitdem Jahr für Jahr den bunten Mix für einen jährlichen, umfassenden Überblick über den DVV-Konzern. Der digitale Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2021 entsteht derzeit und wird gemeinsam mit den Bilanzzahlen in den kommenden Wochen veröffentlicht. Dann wieder in einem anderen Erscheinungsbild als eine Videokonferenz, erneut aber mit spannenden Geschichten aus dem DVV-Konzern. Bis dahin ist unter der Internetadresse bericht.dvv.de noch immer der nun preisgekrönte Bericht abrufbar.

„Der digitale Geschäftsbericht 2020 der DVV sieht aus wie eine Videokonferenz. Zwölf Menschen aus dem DVV-Konzern erzählen ihre Geschichten von wichtigen Projekten des Jahres.“ Quelle: Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV)




Stadtwerke Duisburg haben über 11.000 Straßenlaternen auf LED-Technik umgerüstet

Duisburg, 4. Mai 2022 - Die Stadtwerke Duisburg AG hat gemeinsam mit der Stadt Duisburg über 12.000 energieeffiziente LEDs an insgesamt 11.192 Straßenlaternen in Duisburg verbaut. Insgesamt werden durch den Einsatz der stromsparenden und modernen Technik rund 2.100 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. Finanziert wurde die Umrüstung durch die KIDU-Mittel (Kommunale Investitionsoffensive Duisburg) des Bundes.  

„Mit dem Einsatz der LED-Technik an Straßenlaternen leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Die Leuchten sind nicht nur nachhaltig und effizient, sie verbessern auch die Lichtqualität in den Straßen und auf den Gehwegen. Sie erhellen die Verkehrsflächen gleichmäßig und reduzieren somit die Lichtverschmutzung in der Stadt.“  

Andreas Gutschek, Stadtwerke-Vorstand für Infrastruktur und Digitalisierung, sagt: „Klimaschutz, Energieeffizienz und das Erschließen von Einsparpotenzialen stehen bei uns an oberster Stelle. Der Hersteller der neuen Leuchtmittel verspricht bis zu 100.000 Betriebsstunden. Somit würden die Leuchten erst in 15 Jahren erneuert werden müssen.“  

Mit den neuen Leuchten spart die Stadt Duisburg circa 5,7 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Die neuen LED-Leuchten verbrauchen nur 2,6 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Zum Vergleich: Die zuvor verbaute herkömmliche Natriumdampf-Hochdrucktechnik benötigte circa 8,3 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr.  

Die Stadtwerke haben die 12.000 Leuchten an den Masten im gesamten Stadtgebiet verbaut, bei denen das größtmögliche Einsparpotenzial erzielt werden konnte. Das sind in der Regel Straßenlaternen an Hauptstraßen und im Bereich großer Kreuzungen.  Die Stadtwerke und die Stadt Duisburg haben im Rahmen der groß angelegten KIDU-Maßnahme rund 3,3 Millionen Euro in die moderne Technik investiert. Davon wurden circa 90 Prozent durch den Bund gefördert. Die Umsetzung dauerte rund drei Jahre.  

Bei mehr als 46.000 Laternen im Stadtgebiet sind die Stadtwerke Duisburg übrigens auch auf die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Bemerken sie eine defekte Leuchte, können sie sich bei der Betreiberin der Straßenbeleuchtung, der Netze Duisburg GmbH, unter 0203/604-2000 melden, damit die Straße in der Dunkelheit schnell wieder erleuchtet wird. Auch beim Austausch von defekten Leuchten wird ausschließlich die energieeffiziente LED-Technik verwendet.

Andreas Gutschek (li.), Stadtwerke-Vorstand für Infrastruktur und Digitalisierung, und Oberbürgermeister Sören Link zeigen eine LED-Leuchte. Im Hintergrund steht eine der umgerüsteten Straßenlaternen. Bildquelle: Stadtwerke Duisburg AG  


Duisburg: Die ganze Stadt in einer App

Duisburg, 31. März 2022 - Ab sofort gibt es einen optimalen Begleiter durch die gesamte Stadt – MEIN DUISBURG. Die von der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) zusammen mit Partnern entwickelte App bietet von Informationen über Services bis zur Unterhaltung alles rund um die Stadt an Rhein und Ruhr.

In der App lesen Duisburgerinnen und Duisburger beispielsweise Nachrichten, kaufen Tickets, finden Handwerker, Geschäfte, Restaurants und Dienstleister. Sie buchen Termine in der KFZ-Zulassungsstelle, vereinbaren Sperrmüll-Termine oder finden Informationen zu Veranstaltungen, Verkehrsverbindungen und dem Wetter. Eine Stadtkarte zeigt unter anderem interessante Orte, Spielplätze, öffentliche Einrichtungen oder Vereine.  

„Die App MEIN DUISBURG soll den Menschen in Duisburg das Leben leichter machen. Mit ihr entsteht ein digitaler und lokaler Marktplatz, der Kunden, Anbieter und Dienstleister zusammenbringt. Das ist ein toller Ansatz, wie wir im städtischen Verbund die Daseinsvorsorge auch im digitalen Zeitalter abbilden können“, sagt Marcus Vunic, Geschäftsführer Recht, Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung der DVV.  

Weiterer Schritt zur Smart City
Die neue App MEIN DUISBURG ist für alle Menschen konzipiert, die in Duisburg leben, arbeiten oder zu Besuch sind. Es ist eine für die Nutzer kostenlose City-App, die über einen zentralen Zugang digitale Waren und Dienstleistungen, Services und Informationen zum städtischen Leben in Duisburg bietet.   „Neben unserem Serviceportal ist die App MEIN DUISBURG eines der Kernelemente der Smart City DUISBURG, weil hier verschiedene Informationen und Dienstleistungen miteinander verknüpft werden. Wir haben hier eine mobile und digitale Plattform geschaffen, die für alle Einwohner Duisburgs einen hohen Nutzwert hat“, so Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack. „Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Duisburgerinnen und Duisburger MEIN DUISBURG auf ihre Smartphones laden und nutzen“, so Murrack weiter.  

DVV-Geschäftsführer Marcus Vunic (li.) und Stadtdirektor Martin Murrack bewerben die App MEIN DUISBURG vor dem Theater Duisburg. Foto DVV

Weitere Services geplant
Die App MEIN DUISBURG steht im Google-Playstore und im App-Store zum kostenlosen Download bereit. Sie wird kontinuierlich optimiert und mit weiteren Inhalten und Angeboten gefüllt. So soll es in den nächsten Ausbaustufen zum Beispiel möglich sein, über ein zentrales Duisburg-Konto städtische Dienstleistungen direkt in der App zu buchen. Bürgerinnen und Bürger können bereits jetzt mit der App digital auf das Serviceportal der Stadt Duisburg zugreifen. Zukünftig sollen möglichst alle städtischen Verfahren online über das Serviceportal zugänglich sein.  


Wer entwickelt die App? Die App wird von der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) entwickelt, gemeinsam mit Partnern, die am städtischen Zukunftsprojekt Smart City Duisburg arbeiten. Sie verfolgen gemeinsam das Ziel, die wirtschaftliche Attraktivität, die Lebensqualität und die Nachhaltigkeit in Duisburg zu steigern. Kooperationspartner der App MEIN DUISBURG sind die Stadt Duisburg, die Wirtschaftsbetriebe, der MSV Duisburg, Radio Duisburg, die Stadtwerke Duisburg, die DVG, der Zoo Duisburg, die DCC Duisburg CityCom, die GEBAG, Duisburg Business & Innovation und Duisburg Kontor.      



Die wichtigsten Funktionen der App
Stadtkarte
Ganz egal ob interessante Orte, öffentliche Einrichtungen Altglascontainer, Restaurants oder Sportvereine. Die App zeigt, wo was in Duisburg zu finden ist. Eine Navigation zu den entsprechenden Orten ist direkt per App möglich. 


Kulturstadtplan für Familien
Eine integrierte Stadtkarte für richtige Entdecker. Neugierige Familien werden eingeladen auf Streifzug durch die Stadt zu gehen. Mehrere Touren laden zum Mitmachen und Entdecken ein.   News Lokale Newsfeeds, Wetterinformationen und Warnhinweise zum Beispiel zur Corona-Pandemie halten immer auf dem aktuellen Informationsstand.  

Einkaufen
Diese Rubrik enthält Informationen über Einzelhändler in Duisburg, ihre Angebotspalette, Kontaktdaten und Öffnungszeiten. Aufgeteilt ist das Angebot übersichtlich in die Rubriken Wohnen, Mode, Spielwaren, Lebensmittel, Technik, Sport & Fitness und Beauty.   


Events
Die lange Suche nach geeigneten Veranstaltungen in Duisburg oder verpasste Termine sind vorbei. In der App werden alle Events in Duisburg angezeigt. Man sieht auf einen Blick, was, wann und wo etwas stattfindet.  


Gastronomie
Alle relevanten Informationen zu Restaurants, Cafés und Bars zeigt die App genauso, wie Hinweise zu Hotels in Duisburg.   


ÖPNV/DVG
Jederzeit aktuelle Informationen, wie mit Bus & Bahn unkompliziert zum Ziel gelangt.   Freizeit Die App bietet nützliche Informationen zu Museen, Vereinen, Spielplätzen oder anderen Einrichtungen, um die Freizeit abwechslungsreich gestalten zu können.   


Dienstleister
Ob Autohaus, Handwerksunternehmen, Friseure, Banken oder mehr - hier erfahren App-User alles zur Dienstleistungspalette der einzelnen Anbieter, ihrer Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten.   Gesundheit Hier gibt es relevante Informationen zu Anbietern im Gesundheitssektor: vom Arzt über Apotheker, hin zu Fitnessstudios, Physiotherapeuten und weitere Einrichtungen.  


Städtische-Services
Mit der App können jetzt ganz einfach Termine für Bürger-Services, Zulassungsstelle und Wirtschaftsbetriebe Duisburg vereinbart werden. Auch auf das Serviceportal der Stadt Duisburg kann man digital zugreifen. Der Abfallkalender zeigt, wann welche Mülltonne geleert wird.  


Marktplatz
Per App lassen sich direkt die Leistungen der Stadtwerke Duisburg, des Zoos, sowie des MSV nutzen. So kann man direkt digital Tickets oder Fanartikel bestellen und Energietarife abschließen. Auch das eigene Stadtwerke-Kundenkonto lässt sich direkt aus der App über den Online-Kundenservice der Stadtwerke verwalten.  



Baumpflanzaktionen der Stadtwerke Duisburg bringen 12.000 Mal aktiven Klimaschutz

 Duisburg, 21. März 2022 - Mit der elften Baumpflanzaktion der Stadtwerke Duisburg AG ist die magische Marke von 12.000 neu angepflanzten Bäumen übertroffen. Am heutigen Tag des Waldes (21. März) sind es schon weit mehr als 12.300 Bäume, die der lokale Energiedienstleister mit Kundinnen, Kunden und vielen Bürgerinnen und Bürgern erfolgreich an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet in die Erde gebracht hat. Leider musste die Baumpflanzaktion 2022 erneut ohne die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer stattfinden, die bei den ersten neun Ausgaben die Baumpflanzaktion zu einem wahren Familienfest mitten im Wald gemacht haben.

„Aufgrund der Entwicklungen in der Corona-Pandemie mussten wir auch 2022 auf dieses tolle Gemeinschaftserlebnis verzichten, aber wir hoffen, dass die Baumpflanzaktion 2023 wieder im bekannten Rahmen mit vielen Menschen gemeinsam stattfinden kann“, sagt Christian Theves, Leiter Privatkundenvertrieb bei den Stadtwerken Duisburg.  

Stadtförster Axel Freude hatte in der Nähe der Regattabahn in Wedau gemeinsam mit seinem Team schon die Pflanzlöcher vorbereitet, in die gemeinsam mit Helferinnen und Helfern der Stadtwerke Duisburg die Rotbuchen und Esskastanien eingepflanzt wurden. Hunderte Kundinnen und Kunden, Bürgerinnen und Bürger hatten sich in den vergangenen Wochen auf der Homepage der Stadtwerke Duisburg angemeldet, damit ein Baum für sie gepflanzt wird.


In den kommenden Wochen erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Anschreiben von den Stadtwerken mit einem Lageplan und einer Patenkarte. So kann dann jede Baumpatin und jeder Baumpate selbst die Patenkarte an den Baum anbringen. Außerdem gibt es für alle eine Patenurkunde und ein kleines Präsent.  
Mit den Baumpflanzaktionen schützen die Stadtwerke Duisburg nachhaltig das Klima vor Ort. Langfristig werden diese mehr als 12.300 Bäume in der Lage sein, jährlich circa 154 Tonnen CO2 der Atmosphäre zu entziehen. Wie kommt diese Zahl zustande? Forscher der Universität Münster haben herausgefunden, dass eine 80 Jahre alte Buche insgesamt eine Tonne CO2 aufgenommen hat, also pro Jahr 12,5 Kilogramm. Die exakte CO2-Menge, die ein Baum aufnimmt, schwankt je nach Baumart, Klima und Bodenqualität. Nach dieser Rechnung müsste man also 80 Bäume pflanzen, um jährlich eine Tonne Kohlendioxyd zu kompensieren, bei mehr als 12.300 Bäumen wären es dann langfristig circa 154 Tonnen.  


Grüner Aktionsmonat März
Die Baumpflanzaktion war eine von zahlreichen Aktionen im grünen Monat März bei den Stadtwerken Duisburg. Auf dem Facebook- und Instagram-Kanal des lokalen Energiedienstleisters gibt es täglich Tipps und Tricks zum Thema „grünes und nachhaltiges Leben“.    

Baumpflanzaktion2022: „Die Stadtwerke-Mitarbeiterinnen Lea Elsenberg (links) und Meral Alici haben gemeinsam mit weiteren Helferinnen und Helfern die vielen Bäume für die Baumpatinnen und Baumpaten der Baumpflanzaktion 2022 der Stadtwerke Duisburg eingepflanzt.“  

Fünf kommunale Versorger und Fraunhofer gründen Allianz für Geothermie

Zusammenschluss will Wärmewende in Nordrhein-Westfalen voranbringen  
Duisburg, 15. März 2022 -Wärme ist die halbe Energiewende. Die Wärmeversorgung in Nordrhein-Westfalen emissionsfrei zu gestalten und damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu leisten, das wollen fünf kommunale Versorgungsunternehmen in NRW mit Hilfe von Geothermie erreichen. Im Februar gründeten die Aachener STAWAG, die Stadtwerke Bochum, die Stadtwerke Duisburg, die Stadtwerke Düsseldorf und die Stadtwerke Münster gemeinsam mit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG) die „Allianz für Geothermie“.  


Geothermie ist eine effiziente und wirtschaftliche Wärmequelle und hat schon vielerorts ihr Potenzial bewiesen. Beispiele sind die geothermischen Fernwärmesysteme von München und Paris. Sie ist kommunal verfügbar und schützt das Klima. Vor Ort gewonnen und in vorhandene Wärmenetze eingespeist, liefert Erdwärme CO2-neutral rund um die Uhr das ganze Jahr verlässlich Wärme. Sie bietet die Chance, die hiesige Wärmeversorgung unabhängiger von geopolitischen Risiken und volatilen Weltmarktpreisen zu machen.  


Trotz guter geologischer Voraussetzungen und aufgrund seiner Kohletradition wird im bevölkerungsreichsten Bundesland bisher noch wenig Heizwärme aus tiefen Gesteinsschichten gefördert. Ob in den Gruben stillgelegter Steinkohlebergwerke des Ruhrgebiets, in den Karbonatgesteinen des Münsterlands oder in Gebieten mit tiefliegenden Thermalwasservorkommen – im Untergrund von Nordrhein-Westfalen schlummert ein geothermischer Schatz, der die Wärmewende weit voranbringen kann.  


Dieses Potenzial wollen die fünf kommunalen Versorger und ihr Forschungspartner in Nordrhein-Westfalen heben. Auch das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium setzt auf Geothermie für die Wärmewende und förderte im vergangenen Jahr im Auftrag des Landesparlamentes eine seismische Landesaufnahme und Machbarkeitsstudien.  

„Wir sehen uns dem gesellschaftlichen Auftrag der Wärmewende vor dem Hintergrund der Klimakrise verpflichtet und sind fest entschlossen, die Tiefengeothermie gemeinsam voranzubringen“, betonen die Vertreter der fünf Kommunalversorger. Einsetzen will sich die Allianz für Geothermie für verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen und schnelle Verwaltungsprozesse für Geothermieprojekte im bevölkerungsreichsten Bundesland.

Auf der Agenda der Allianz steht der Umgang mit der geologischen Prognoseunsicherheit bei der Aufsuchung (dem sogenannten Fündigkeitsrisiko) und die Absicherung von Investitionen in geothermische Anlagen. Fachlich und technisch begleitet wird die Allianz vom Fraunhofer IEG, einer einschlägigen Forschungsinstitution für Geothermie und verwandte Technologiefelder mit vier Standorten in NRW. Das Fraunhofer IEG wurde gegründet, um in den Kohleregionen Deutschlands, d.h. dem Rheinland, dem Ruhrgebiet und der Lausitz, die Dekarbonisierung der kommunalen Energiesysteme zu begleiten.    

Wärmewende-Experten im virtuellen Austausch: Fünf kommunale Wärmeversorger und das Fraunhofer-Institut wollen die Wärmeversorgung in NRW mit Hilfe von Geothermie unabhängiger und klimaneutral gestalten. Abgebildet sind (v.l.n.r.): Markus Bieder, Leiter Wärme- + Stromerzeugung + Erneuerbare Wärme (Stadtwerke Münster), Prof. Dr. Rolf Bracke (Leiter Fraunhofer IEG), Dr. Michael Arnold, Hauptabteilungsleiter Strom- und Fernwärmeerzeugung (Stadtwerke Duisburg), Dr. Ralf Schramedei, Konzeptentwicklung & Neue Produkte (Stadtwerke Düsseldorf), Frank Brösse, Geschäftsführer (STAWAG Energie) und Dr. Frank Peper Hauptabteilungsleiter Fernwärme, Wasser und Energieprojekte (Stadtwerke Bochum).“ Quelle: Allianz für Geothermie

 

Baumpflanzaktion der Stadtwerke Duisburg  

Duisburg, 01. März 2022 - Noch sind die Bäume kahl und an manchem Morgen liegt Frost auf den Wiesen. Aber der Frühling sendet die ersten Sonnenstrahlen als Vorboten. Ganz im Zeichen der Farbe der Stadtwerke Duisburg AG wird dann auch die Natur bald wieder grün. Diesen Monat hat der lokale Energiedienstleister deshalb zum „grünen März“ auserkoren und wird vier Wochen lang mit vielen Aktionen rund um die erwachende Natur den Frühling begrüßen. Den Höhepunkt bildet – wie in jedem Jahr – die große Baumpflanzaktion der Stadtwerke Duisburg.  

Aufgrund der noch immer akuten Lage in der Corona-Pandemie kann die Baumpflanzaktion der Stadtwerke Duisburg aber auch in diesem Jahr nicht als gemeinsames Pflanzen von Kundinnen und Kunden und vielen Bürgerinnen und Bürgern vor Ort stattfinden. „Leider werden wir auch 2022 darauf verzichten müssen, mit vielen Menschen gemeinsam die Schaufel in die Hand zu nehmen und ganz aktiv etwas für den Klimaschutz vor Ort zu tun. Trotzdem werden wir wieder viele, viele neue Bäume im Namen der Menschen in Duisburg pflanzen“, sagt Christian Theves, Abteilungsleiter Privatkundenvertrieb bei den Stadtwerken.

Dafür suchen die Stadtwerke wieder Baumpaten, für die ein Baum gepflanzt werden soll. Personalisierte Patenkarten können die Paten anschließend selber an die gepflanzten Bäume hängen. Das Anmeldeformular ist unter swdu.de/baumpflanzaktion abrufbar. Für alle Kundinnen und Kunden, die sich bis zum 14. März anmelden, wird ein Baum gepflanzt. Über das Online-Formular kann dafür eine Patenkarte samt Text erstellt werden.

Diese werden übrigens aus ungeleimtem Graskarton erstellt, um die Umwelt zu schonen und Tiere im Wald nicht zu schädigen. Alle Baumpatinnen und Baumpaten erhalten eine Urkunde und eine kleine Überraschung von den Stadtwerken. Die Baumpflanzaktion 2022 wird die schon elfte Baumpflanzaktion der Stadtwerke Duisburg, bei denen insgesamt schon mehr als 11.000 Bäume im Stadtwald und am Töppersee neu angepflanzt wurden. In diesem Jahr werden junge Rotbuchen und Esskastanien gepflanzt.  


Zusätzlich zur Baumpflanzaktion wird es im grünen März viele Aktionen der Stadtwerke Duisburg in den sozialen Netzwerken geben. Dabei stehen der Umwelt- und Klimaschutz und die Nachhaltigkeit vor Ort in Duisburg im Vordergrund. Jeden Tag wird es hilfreiche und nützliche Tipps geben, wie man selbst Klima- und Umweltschutz im eigenen Alltag leben kann. Für die kleinen Umwelt-Entdecker wird es interessante Experimente zum Nachmachen geben und natürlich gibt es auch zahlreiche Gewinnspiele mit tollen Preisen.


Im März liegen viele besondere Umwelttage: darunter der Energiespartag am 5. März, der Tag des Waldes am 21. März und der Weltwassertag am 22. März. An allen Tagen lohnt sich der Blick auf die Seiten der Stadtwerke Duisburg in den sozialen Netzwerken: bei Facebook (@Stadtwerke Duisburg AG), und auf Instagram (@stadtwerkeduisburg).  

Baumpflanzaktion: Mitarbeiter der Stadtwerke werden wegen der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr die jungen Bäume für alle angemeldeten Baumpaten einpflanzen. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG

Verunsicherte Verbraucher suchen tausendfach Rat:
Einschränkungen im Kundenservice der Stadtwerke

Duisburg, 02. Februar 2022 - Die Infektionszahlen zur Corona-Pandemie schießen mit der Omikron-Welle überall in die Höhe. Auch bei der Stadtwerke Duisburg AG fallen derzeit zahlreiche Beschäftigte mit einer coronabedingten Infektion der Atemwege aus. Vor allem für die Beschäftigten im telefonischen Kundenservice bedeutet das Krankheitsbild, dass sie nicht einsatzfähig sind. Derzeit kommt es deshalb zu erheblich längeren Wartezeiten an der Service-Hotline. Obwohl die Stadtwerke Duisburg frühzeitig zusätzliche Kapazitäten aufgebaut haben, lässt sich die große Zahl Anfragen derzeit nicht auffangen.

Die Stadtwerke Duisburg bitten ihre Kunden, vor allem die umfangreichen Online-Plattformen für den Self-Service zu nutzen. Die allermeisten Anliegen können hier unkompliziert und schnell selbst von Zuhause aus erledigt werden. Und das natürlich rund um die Uhr und ohne Wartezeiten. Und natürlich kostenfrei. Die Anmeldung für alle Kunden zum Online-Selfservice gibt es im Internet unter
https://mein.swdu.de/login.  

 

Aktuell ist der Beratungsbedarf bei vielen Verbrauchern enorm gestiegen. Hunderttausenden Kunden in ganz Deutschland wurde in den vergangenen Monaten von ihrem Versorger die Belieferung mit Strom und Gas gekündigt. Die rasant steigenden Beschaffungspreise an den Energiemärkten haben bis jetzt schon rund 40 Unternehmen so sehr in wirtschaftliche Schieflage gebracht, dass sie Insolvenz anmelden mussten oder aus anderen Gründen die Belieferung ihrer Kunden einstellten. Diese Kunden müssen aber keine Sorgen haben, dass sie keinen Strom oder kein Gas mehr erhalten. Sie werden automatisch in der sogenannten Ersatzversorgung der Grundversorger aufgefangen. In Duisburg übernimmt das die Stadtwerke Duisburg AG. Im Stadtgebiet betrifft das mehrere tausend Kunden.  


„Die Verunsicherung bei diesen Verbrauchern, die von ihren Versorgern einfach im Regen stehen gelassen werden, ist natürlich groß. Wir verzeichnen seitdem stark steigende Anrufzahlen an unserer Kundenhotline. Der Beratungsbedarf ist plötzlich nach oben geschossen. Er übersteigt unsere Kapazitäten um ein Vielfaches“, erklärt Torsten Hiermann, Leiter Vertrieb und Markt bei den Stadtwerken Duisburg.  

Die online Self-Service-Plattform der Stadtwerke Duisburg ist auch für alle Kunden in der Ersatzversorgung nutzbar. Hiermann beruhigt verunsicherte Kunden: „Wer in der Ersatzversorgung aufgefangen wird, erhält sicher und ohne Unterbrechung Strom und Gas. Wir können Kunden dann jederzeit auch in andere Verträge überführen, wenn sie das wünschen. Wir setzen alles daran, die Kundenanfragen schnellstmöglich auch in dieser schwierigen Situation zu beantworten.“   Kunden, die erst kürzlich eine Kündigung eines vorherigen Versorgers erhalten haben, werden gebeten, zunächst ein Bestätigungsschreiben der Stadtwerke Duisburg abzuwarten, bevor sie eine Registrierung im Self-Service der Stadtwerke durchführen.


Aufgrund gesetzlicher Vorgaben kann zwischen der Kündigung durch den Alt-Versorger und dem Eingang des Bestätigungsschreibens der Ersatzversorgung durch die Stadtwerke Duisburg AG einige Zeit vergehen. Die Energiebelieferung ist aber auch in diesem Zeitraum sichergestellt, so dass die Kunden keine Sorgen haben müssen, in diesem Zeitraum ohne Strom oder Gas auskommen zu müssen.

Kunden, deren Anliegen sich nicht im Self-Service klären lassen, können selbstverständlich auch über das Kontaktformular auf der Internetseite der Stadtwerke Duisburg eine Anfrage stellen. Dieses findet sich im Bereich Service/Kontakt. Aus den bereits genannten Gründen kommt es auch hier zu Verzögerungen bei der Bearbeitung, eine Vorabsichtung der Anfragen stellt aber sicher, dass besonders dringende Anliegen priorisiert bearbeitet werden.  


 

Nächster Bauabschnitt zur Erweiterung des Hochspannungsnetzes startet am Innenhafen

Duisburg, 28. Januar 2022 - Die Netze Duisburg GmbH arbeitet rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr, um die Menschen in Duisburg sicher mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme zu versorgen. Dafür sind tausende Kilometer Kabel und Rohre für die Bürgerinnen und Bürger unsichtbar unter der Erde verlegt. Die Netze Duisburg investieren in jedem Jahr Millionen in den Ausbau und die Erneuerung der Versorgungsnetze, um die Versorgungssicherheit aller zu gewährleisten.

Eine dieser Maßnahmen ist der Neubau einer 2,3 Kilometer langen Kabeltrasse zwischen dem Umspannwerk an der Vulkanstraße in Hochfeld und dem Umspannwerk am Innenhafen. Die Arbeiten dazu begannen im Juli 2021. Die Netze Duisburg investieren rund 5 Millionen Euro für den Neubau dieser 110.000-Volt Hochspannungstrasse.  


Ab dem 1. Februar werden die Netze den nächsten Bauabschnitt dieser Maßnahme in Angriff nehmen. Auf dem Philosophenweg werden parallel zum Innenhafen auf einer Länge von 350 Metern Leerrohre für die neue Kabel­trasse verlegt. „Wir werden auf diesem Streckenabschnitt mit einem speziellen Spülbohrverfahren arbeiten. So können wir die Trasse deutlich schneller erstellen und müssen auf diesem Bauabschnitt nur drei kleine Baugruben ausheben“, erläutert Fachbauleiter der Netze Duisburg Pascal Samel. „Dazu ist es leider erforderlich insgesamt sechs Bäume zu entfernen. Diese werden nach Abschluss der Bauarbeiten jedoch durch Neupflanzungen ersetzt“, so Samel.  


Die jeweils 6 Meter langen Leerrohre werden hierfür in zwei Einzugslängen von circa 180 und circa 170 Metern verlegt. Dazu müssen die Rohre auf der kompletten Länge des Bauabschnitts oberirdisch zusammengeschweißt werden, bevor sie in den im Spülbohrverfahren entstandenen Kanal eingebracht werden können. Aus diesem Grund müssen für die Montagearbeiten während der geplanten Bauzeit von sechs bis acht Wochen die Parkplätze ab der Hausnummer 42 bis zur Stresemannstraße auf dem Philosophenweg gesperrt werden.
Die Durchfahrt ist nach wie vor ohne Einschränkungen möglich. Die Arbeiten werden ausschließlich auf den und unterhalb der Parkbuchten erfolgen. Der Asphaltbelag der Straße bleibt unversehrt. Die Versorgung der anliegenden Haushalte mit Strom, Gas und Wasser wird während der Bauphase nicht beeinträchtigt. Auch Rettungswege und Zufahrten zu Tiefgaragen bleiben jederzeit passierbar.  


Die Netze Duisburg betreiben ein eigenes circa 100 Kilometer langes Hochspannungsnetz mit einer Spannung von 110.000 Volt, das die Umspannwerke in den einzelnen Stadtteilen verbindet. Von diesen Umspannwerken aus werden die Netzstationen in den Quartieren und von dort aus die Schaltschränke in den einzelnen Straßenzügen mit Strom versorgt. Das gesamte Netz ist so aufgebaut, dass auch dann noch alle Haushalte in der Stadt mit Strom versorgt werden könnten, wenn eines der 17 Umspannwerke ausfallen würde. Das erhöht die Versorgungssicherheit für alle Haushalte in Duisburg. „Dafür benötigen wir die neue Verbindung zwischen den Umspannwerken an der Vulkanstraße und am Innenhafen“, erklärt Stephan Schmengler, Bauleiter bei den Netzen Duisburg.


Die bisherigen Bauarbeiten an der neuen Kabelverbindung starteten im vergangenen Juli am Umspannwerk an der Vulkanstraße. In der Folge verläuft das neue Hochspannungskabel unter der Werftstraße, Marientorstraße und dann durch die Unterstraße. Entlang des Innenhafenbeckens haben im Vorfeld umfangreiche Vorarbeiten zur Bodenuntersuchung stattgefunden, so dass die Kabel­trasse parallel zum Hafenbecken verlegt werden kann. Parallel zum Weg der Erinnerung wird die Trasse dann in den Philosophenweg führen, an dessen Ende das Umspannwerk Innenhafen steht. „Wir planen derzeit, alle Arbeiten bis Frühjahr 2023 durchzuführen und dann das Kabel in Betrieb zu nehmen“, so Samel.  

Die neue Kabeltrasse bauen die Netze Duisburg auch mit Blick auf die anstehende Sanierung der Berliner Brücke der A59. Heute trägt diese Brücke noch Versorgungsleitungen, nach der Sanierung wird das nicht mehr möglich sein, so dass neue Verbindungen in der Stadt geschaffen werden müssen. Die Verbindung zwischen der Stadtmitte und dem Teil Duisburgs nördlich der Ruhr ist schon heute geschaffen, nämlich mit dem Düker-Bauwerk Aakerfähre.  


„Wir müssen unsere Kunden schützen“  

 Warum die Stadtwerke neue Grundversorgungstarife einführen müssen und das Geschäftsmodell von Discount-Versorgern gescheitert ist.  

Duisburg, 07. Januar 2022 - Die Krise auf dem Energiemarkt setzt sich auch im Jahr 2022 fort. Beschaffungs- und Rohstoffpreise sind weiter auf Rekordhöhen. Bundesweit sind inzwischen rund 40 Versorger, die nicht im Vorfeld der rasanten Preisentwicklung die notwendigen Mengen für ihre Kunden beschafft haben, in die Insolvenz gegangen oder haben ihren Kunden die Verträge gekündigt. Das hochspekulative Geschäftsmodell, auf niedrige Beschaffungspreise zu warten, um maximale Profite einzufahren, hat sich einmal mehr als gescheitert erwiesen.

„In der Krise zeigt sich, auf wen Verlass ist. Als Grundversorger garantieren wir den Menschen in Duisburg eine sichere und zuverlässige Energieversorgung“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG. „Wir Grundversorger sind das Sicherheitsnetz, wenn Wettbewerber ihre Kundinnen und Kunden im Regen stehen lassen. Der Unterschied ist: Während wir vorausschauend und auf lange Sicht Energiemengen für unsere Kunden einkaufen und damit stabile Preise und ein wirtschaftliches Auskommen des Unternehmens sichern können, spekulieren einige Marktteilnehmer auf den kurzfristigen Erfolg. Bei steigenden Preisen im Einkauf fehlt ihnen die Liquidität und sie geraten in wirtschaftliche Not“, erklärt der Stadtwerke-Vorstand die aktuelle Problematik auf dem Energiemarkt.  

Mit den zahlreichen Insolvenzen verschiedener Versorger in den vergangenen Wochen sind hunderttausende Kunden in ganz Deutschland in diese Situation gekommen. Diese Kunden benötigen Energiemengen, mit denen kein Grundversorger vorab rechnen konnte. Diese notwendige Energie jetzt nachträglich für die neuen, unverhofften Kunden einzukaufen, ist bei den aktuellen Preisen am Energiemarkt ein millionenschwerer Kraftakt.

„Wir haben zu Beginn des vergangenen Jahres nicht damit rechnen können, dass wir so viele Menschen zusätzlich berücksichtigen müssen. Entsprechend sind wir nun gezwungen, zu den derzeitigen Extrempreisen an den Energiebörsen zu ordern. Deshalb müssen wir die Preise für neue Verträge an die aktuelle Marktlage anpassen und haben für neue Kundinnen und Kunden einen zweiten Grundversorgungstarif eingerichtet“, sagt Wittig.
Notwendig ist das insbesondere, um die Preise für die Bestandskunden, die seit vielen Jahren dem Unternehmen die Treue halten, stabil halten zu können. Die Stadtwerke Duisburg haben zu Jahresbeginn den Strompreis für ihre Kunden sogar gesenkt. Diesen Preis jetzt weiterhin auch neuen Kunden zu ermöglichen, ist wirtschaftlich für das Unternehmen nicht darstellbar. „Unsere Bestandskunden dürfen nicht bestraft werden. Sie dürfen nicht das Risiko für die Discount-Anbieter tragen, bei denen sich die Geschäftsmodelle jetzt als nicht tragfähig erweisen. Deshalb schützen wir unsere Kunden“, so Wittig.  

Beschaffungspreise um fast 700 Prozent gestiegen
Der Großhandelspreis für Strom ist in den vergangenen Jahren um 681 Prozent gestiegen: 43,28 Euro (alles Nettopreise) kostete die Megawattstunde Strom für Januar 2018 durchschnittlich im Dezember 2017. Im Dezember 2021 kostete die gleiche Menge Strom für den Januar 2022 schon 294,79 Euro. Ein Plus von 251,51 Euro. Ebenfalls dramatisch sieht die Preisentwicklung beim Gas aus. Hier haben sich die Preise zwischenzeitlich ebenfalls mehr als verfünffacht. Kostete die Megawattstunde für Januar 2018 im Dezember 2017 noch 20,75 Euro, so kostete sie im Dezember 2021 für den Januar 2022 schon 115,73 Euro.


Die Preise im Energieeinkauf kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Wenn Versorger die notwendigen Mengen für ihre Kunden nicht beschafft haben und die Extrempreise am Markt nicht mehr zahlen können, gehen sie in die Insolvenz, kündigen ihren Kunden, oder ihnen werden von den großen Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland die Bilanzkreise gekündigt, so dass sie am Strommarkt nicht mehr teilnehmen können. Hunderttausende Kunden haben auf diese Weise in den vergangenen Monaten ihren Stromanbieter verloren. Weil sie aber – vor allem in der kalten Jahreszeit – nicht ohne Energie dastehen können, springen die Grundversorger ein und sorgen mit der sogenannten Ersatzversorgung für die sichere Belieferung mit Strom und Gas. In Duisburg macht das die Stadtwerke Duisburg AG.

Allein im Dezember 2021 sind mehr als 9.900 Haushalte in Duisburg in die Grund- und Ersatzversorgung in den Sparten Strom oder Gas gefallen. Zum Vergleich: Im Dezember 2020, als die Energiekrise ebenfalls schon merkliche Spuren im Markt hinterließ, waren es nur rund 2.200 Haushalte. Für diese neuen Kunden müssen die Stadtwerke Duisburg dann kurzfristig Energie neu beschaffen – und das natürlich zu den dann tagesaktuellen Extrempreisen.

„Gerne würden wir diesen Menschen einen günstigeren Preis anbieten. Es ist für uns unter den derzeitigen Marktbedingungen aber wirtschaftlich unzumutbar. Wir haben keine andere Wahl, als neuen Kunden Tarife anzubieten, die sich an den aktuellen Preisen am Markt orientieren“, erklärt Torsten Hiermann, Leiter Vertrieb und Markt bei den Stadtwerken Duisburg.   Daseinsvorsorge darf kein Spekulationsobjekt werden   Der Energiemarkt ist seit Monaten völlig aus den Fugen geraten. Leidtragende sind die Verbraucher, für die die Preise steigen, und die Grundversorger, die sich mit erheblichen Schwierigkeiten in der Planung in der Beschaffung konfrontiert sehen. Das Verhalten der Energie-Discounter erschwert die Lage zusätzlich.

„Kluges, vorausschauendes Wirtschaften wird so quasi unmöglich gemacht. Hier wird Daseinsvorsorge zum Spekulationsobjekt. Es geht aber um Grundbedürfnisse der Menschen. So darf mit Gütern der Daseinsvorsorge nicht umgegangen werden“, sagt Marcus Wittig.   Für den Stadtwerke-Chef ist ein Handeln der Politik überfällig. „Dass Grundversorgungstarife günstiger sind als Sondertarife, wie man derzeit in den Preisvergleichsportalen täglich beobachten kann, ist eine unhaltbare Situation. Sie zeigt, wie sehr der Markt im Ungleichgewicht ist“, so Wittig.

In Grundversorgungstarife werden viele Risiken einkalkuliert wie Zahlungsausfälle, Kundenabwanderungen durch kurze Kündigungsfristen und vieles mehr. Diese Tarife müssen unter kaufmännischen Gesichtspunkten entsprechend teurer sein. „Die Politik kann hier nicht tatenlos zusehen. Sie kann sich auf uns verlassen, dass wir die Versorgung der Bürger sicherstellen, aber wir müssen uns auch auf die Politik verlassen können, dass sie Rahmenbedingungen schafft, die angemessen und verlässlich sind“, fordert Wittig.

 

Stadtwerke Duisburg übernehmen  5.100 Kunden von Anbieter „Stromio“  

Duisburg, 23. Dezember 2021 - Seit Monaten ist der Energiemarkt in einer Krise, in der vermehrt Versorger die Belieferung ihrer Kunden eingestellt haben. In diesen Tagen melden sich erneut besorgte Kunden bei den Stadtwerken, weil der Energie-Discounter „Stromio“ die Verträge mit seinen Kunden aufgrund der hohen Einkaufspreise gekündigt hat. Die Stadtwerke Duisburg übernehmen rund 5.100 betroffene Kunden in der Stadt in die Versorgung mit Strom.  

„Die betroffenen Duisburgerinnen und Duisburger müssen sich keine Sorgen machen, dass sie an Weihnachten und um den Jahreswechsel herum ohne Strom auskommen müssen“, sagt Christian Theves, Leiter Privatkundenvertrieb bei den Stadtwerken Duisburg. „Selbstverständlich übernehmen wir als verlässlicher Partner für die Menschen in der Stadt die Versorgung.“ Die Betroffenen müssen dafür nichts tun, sie werden automatisch Vertragspartner bei den Stadtwerken im Grund- und Ersatzversorgungstarif. „Bei uns können sich alle Kunden sicher fühlen, wir stehen für eine zuverlässige Versorgung und sind Ansprechpartner vor Ort, der auf Versorgungssicherheit und Kundennähe setzt.“  

Die Stadtwerke Duisburg setzen auf vorausschauende und langfristige Beschaffungsstrategien. So ist der lokale Energieversorger beispielsweise in der Lage, zum 1. Januar 2022 den Strompreis zu senken. „Der Einkauf von Strom und Gas ist so teuer wie nie. Einen großen Teil der Energiemengen für 2022 haben wir jedoch schon vor dem massiven Preisanstieg an den Großhandelsmärkten eingekauft“, erklärt Theves. Alle Vertragskunden der Stadtwerke haben eine Preisgarantie.   Um diese Preisstabilität für alle bestehenden Kunden weiterhin gewährleisten zu können, haben die Stadtwerke für alle Neukunden die Grundversorgungstarife „PartnerStrom Basic“ und „PartnerErdgas Basic“ eingeführt.  


Die Stadtwerke Duisburg haben in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Kunden von anderen Unternehmen übernommen, die die Lieferverträge ihrer Kunden gekündigt haben oder die Insolvenzverfahren eröffnen mussten. „Wir sehen in der derzeitigen Energiemarktkrise die Tendenz, dass Unternehmen, die ihre Energiemengen für ihre Kunden erst kurzfristig beschaffen, in wirtschaftliche Not kommen und die Belieferung einstellen. Wir als Stadtwerk gehen einen anderen Weg und setzen auf langfristige Strategien, die uns und unseren Kunden in diesen Zeiten mehr Sicherheit geben“, sagt Torsten Hiermann, Leiter Vertrieb und Markt bei den Stadtwerken. Er rät allen Verbrauchern zur Vorsicht: Die Preise der vermeintlichen Lockangebote vieler Billig-Anbieter sind häufig nicht wirtschaftlich kalkuliert und können die Discount-Versorger in eine wirtschaftliche Schieflage bringen.  

Verunsicherte Verbraucher erhalten Informationen zu Tarifen der Stadtwerke Duisburg am Servicetelefon des lokalen Energieversorgers unter der Rufnummer 0203 – 39 39 39. Rund um Weihnachten und den Jahreswechsel ist der telefonische Kundenservice zu folgenden Zeiten erreichbar:
·    Heiligabend und Silvester: 8-12 Uhr
·         Weihnachtsfeiertage und Neujahr: nicht erreichbar
·    28., 29. und 30. Dezember: 8 bis 20 Uhr  
 

Erreichbarkeit des Kundenservice der Stadtwerke Duisburg an den Feiertagen  

Rund um die kommenden Feiertage können Kunden die Stadtwerke Duisburg zu folgenden Zeiten erreichen:  
Telefonischer Kundenservice (0203 393939)
·    Heiligabend und Silvester: 8-12 Uhr erreichbar
·    Weihnachtsfeiertage und Neujahr: nicht erreichbar
·    28., 29. und 30. Dezember: 8 bis 20 Uhr erreichbar  
Online jederzeit erreichbar Selbstverständlich jederzeit erreichbar ist der Online-Kundenservice der Stadtwerke Duisburg unter mein.swdu.de. Hier können Kunden fast alles rund um ihre Verträge ganz bequem von Zuhause erledigen. Sie haben beispielsweise Zugriff auf Rechnungs- und Adressdaten und können diese komfortabel verwalten.    

Besonderer Weihnachtsgruß der Stadtwerke an alle Duisburgerinnen und Duisburger
Auch an diesem Weihnachtsfest sorgen die Stadtwerke Duisburg für einen besonders stimmungsvollen Weihnachtsgruß. Rot angestrahlt mit einer weißen Spitze grüßt der Stadtwerketurm als größte Weihnachtskerze der Stadt weithin sichtbar zum Fest der Liebe. Mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlt die bekannte Duisburger Landmarke Heiligabend in feierlichem Rot.
Diese besondere Attraktion ist auch in den folgenden beiden Nächten des 1. und 2. Weihnachtstages noch zu bestaunen. Die Stadtwerke wünschen allen Duisburgerinnen und Duisburgern schöne und besinnliche Weihnachtsfeiertage, einen ruhigen Jahresausklang sowie ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2022.


Mehr als 500 neue Ladepunkte für Duisburg  

Duisburg, 17. Dezember 2021 - Gemeinsam wollen die Stadtwerke und die Stadt Duisburg die Elektromobilität in Duisburg vorantreiben: Bis 2025 sollen im gesamten Stadtgebiet zusätzlich mehr als 500 öffentliche Ladepunkte entstehen.   „Die Elektromobilität spielt eine Schlüsselrolle, um lokale Emissionen zu reduzieren und die Klimaziele beim Verkehr zu erreichen. Die öffentlichen Ladepunkte sind daher ein wichtiger Bestandteil unseres Green City Plans. So machen wir den Umstieg auf Elektrofahrzeuge deutlich attraktiver“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  

„Unsere Ladeinfrastruktur hat sich am Markt etabliert, sei es die private Wallbox oder die öffentlichen Ladestationen: Wenn immer mehr Elektroautos auf den Straßen unterwegs sind, ist eine Ladeinfrastruktur notwendig, die sich konsequent am steigenden Bedarf ausrichtet. Auch wenn vier von fünf Elektroautos dort geladen werden, wo sie die meiste Zeit stehen, nämlich Zuhause oder am Arbeitsplatz, ist eine öffentliche Ladeinfrastruktur unverzichtbar. Den Anstieg der Nachfrage können wir an unseren bestehenden Ladesäulen sehr gut nachvollziehen“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg. So hat sich die Zahl der Ladevorgänge an den bestehenden Ladesäulen der Stadtwerke innerhalb der vergangenen beiden Jahre verfünffacht.  


Die Stadtwerke Duisburg haben in einer Studie untersucht, wie sich der lokale Bedarf an Ladeinfrastruktur in den kommenden Jahren entwickelt. In die Analyse sind neben den stadtspezifischen Kennzahlen wie Einwohnerzahl, Unternehmen, Parkplätze oder Pendlerströme auch die Prognosen der Bundesregierung zum Markthochlauf der Elektromobilität eingeflossen. Experten haben dabei einen Bedarf von 516 öffentlichen Ladepunkten für das Jahr 2025 ermittelt. Das sind rund sieben Prozent der insgesamt rund 9200 ermittelten Ladepunkte, die in Duisburg für den Ausbau der Elektromobilität benötigt werden.

An privaten Ladesäulen ergibt sich laut Analyse ein Bedarf von 7660 Ladepunkten (80 Prozent), rund 580 Ladepunkte werden Unternehmen für Dienstfahrzeuge oder Elektroautos ihrer Beschäftigten zugerechnet (8 Prozent), die Zahl der halböffentlichen Ladepunkte wie auf Parkflächen des Handels oder in Parkhäusern wird auf 440 (5 Prozent) prognostiziert. Bis 2035 soll der Bedarf auf rund 53.500 Ladepunkte steigen. Mit 90 Prozent wird der Anteil der privaten Ladeinfrastruktur laut Analyse weiter anwachsen, die öffentlichen Ladepunkte sollen 2035 dann vier Prozent des Bedarfs abdecken.  

Im nächsten Schritt legen die Stadtwerke und die Stadt Duisburg jetzt in enger Abstimmung die konkreten Standorte für den Ladesäulen-Ausbau bis 2025 fest. Zu berücksichtigen sind dabei die städtebaulichen Entwicklungen und die netztechnische Machbarkeit. In der Regel hat eine Ladestation zwei oder mehrere Ladepunkte. Je nach Standort und Frequenz der Ladevorgänge bieten sich auch Schnellladestationen an. Im Anschluss sind die Finanzierung sowie die Fördermöglichkeiten zu klären. Das prognostizierte Investitionsvolumen bis 2025 liegt für die rund 500 öffentlichen Ladepunkte bei bis zu acht Millionen Euro.  


Die Stadtwerke und die Stadt Duisburg wollen gemeinsam mehr als 500 zusätzliche Ladepunkte in Duisburg realisieren. Bildquelle: Stadtwerke Duisburg AG

 

Stadtwerke Duisburg übernehmen 2.100 Kunden von Anbieter „gas.de“  

Duisburg, 14. Dezember 2021 - In diesen Tagen melden sich vermehrt besorgte Kunden bei den Stadtwerken, weil der Energie-Discounter „gas.de“ die Verträge mit seinen Kunden aufgrund der hohen Einkaufspreise gekündigt hat. Die Stadtwerke Duisburg übernehmen die betroffenen 2.100 Kundinnen und Kunden und versorgen sie seit Anfang Dezember sicher und zuverlässig mit Gas.  

„Die betroffenen Duisburgerinnen und Duisburger müssen sich keine Sorgen machen, dass sie in der kalten Jahreszeit zuhause frieren müssen“, sagt Christian Theves, Leiter Privatkundenvertrieb bei den Stadtwerken Duisburg. „Selbstverständlich übernehmen wir als verlässlicher Partner für die Menschen in der Stadt die Versorgung“, ergänzt Torsten Hiermann, Leiter Vertrieb und Markt bei den Stadtwerken. Die Betroffenen müssen dafür nichts tun, sie werden automatisch Vertragspartner bei den Stadtwerken im Grund- und Ersatzversorgungstarif. „Bei uns können sich alle Kunden sicher fühlen, wir stehen für eine zuverlässige Versorgung und sind Ansprechpartner vor Ort, der auf Versorgungssicherheit und Kundennähe setzt“, sagt Hiermann.  

Für die Kunden der Energieversorger, die ihre Belieferung einstellen und die nun von den Stadtwerken Duisburg übernommen werden, muss das Unternehmen die Gasmengen jedoch teuer am Energiemarkt nachkaufen. Damit sich diese Entwicklung nicht zu Lasten der bestehenden Kunden auswirkt, gibt es ab Mittwoch, 15. Dezember, die neuen Tarife „PartnerErdgas Basic“ und „PartnerStrom Basic“, die die aktuellen Beschaffungspreise berücksichtigen.

„Dies ist die einzige Möglichkeit, um massive Preissteigerungen über alle Kunden hinweg zu vermeiden. Der neue Tarif begegnet der Praxis einiger Energieversorger, die ihre Kunden aus Kostengründen einfach nicht mehr beliefern“, sagt Hiermann. Theves ergänzt: „Wir bieten allen Neukunden eine gezielte Beratung zu den passenden Tarifen in der aktuellen Situation an und haben dafür extra eine Hotline eingerichtet.“ Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 0203-39 39 34 erreichbar.  

Wasserturm in Bergheim erstrahlt auch diesen Winter in stimmungsvollem Grün

Duisburg, 26. November 2021 - Auch in diesem Winter können sich die Bergheimerinnen und Bergheimer am Anblick des hell erleuchteten Wasserturms erfreuen. Das 50 Meter hohe Wahrzeichen, das seit 1990 unter Denkmalschutz steht, wird ab dem 29. November von den Stadtwerken wieder in traditionellem Grün angestrahlt. Die grüne Beleuchtung des Baudenkmals wird in diesem Winter allabendlich bis Ende Januar 2022 eingeschaltet.  

Der Bergheimer Wasserturm steht auf der höchsten Erhebung der Umgebung und ist 50 Meter hoch. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG  

Der Wasserturm Bergheim wurde 1908 als Speicherturm des Wasserwerks der Gemeinde Hochemmerich errichtet und steht an der Straße „Auf dem Berg“ am höchsten Punkt der Umgebung (36 Meter über Normalnull). Mit seiner Höhe von 50 Metern war er nicht nur das höchstgelegene Bauwerk der damaligen Gemeinde Hochemmerich, sondern auch das höchste Gebäude überhaupt. Der Kugelbehälter, der auf dem siebengeschossigen Ziegelmauerwerk thront, hat einen Durchmesser von 9,2 Metern und ein Fassungsvermögen von mehr als 3.000 Kubikmetern.

Seit 1996 ist er nicht mehr als Teil der Wasserversorgung in Betrieb.  

 Der Wasserturm in Bergheim ist eine der Landmarken westlich des Rheins und steht seit 1990 unter Denkmalschutz. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG  


 

Stadtwerke Duisburg senken den Strompreis

Duisburg, 16. November 2021 - Die Preise auf den Energiemärkten sind in diesem Jahr stark gestiegen und haben Rekordhöhen erreicht. Entgegen diesem Trend senken die Stadtwerke Duisburg aber zum 1. Januar 2022 den Strompreis. „Der Einkauf von Strom und Gas ist so teuer wie nie. Aufgrund unserer vorausschauenden Strategie im Einkauf sind wir aber in der Lage, Preisvorteile an unsere Kundinnen und Kunden in Duisburg weiterzugeben. Die Stadtwerke Duisburg sind verlässlicher Partner der Stadt und aller Menschen in Duisburg und wir freuen uns sehr, zum Jahresende diese gute Nachricht senden zu können“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg.  


Die Großhandelspreise für langfristige Stromlieferungen haben sich im Jahr 2021 mehr als verdoppelt. Kurzfristig eingekaufter Strom ist dieses Jahr sogar bis zu dreimal teurer geworden. Darüber hinaus erhöhen sich die Netzentgelte für Strom zum kommenden Jahr deutlich. Auch der Preis für Kohlendioxid (CO2)-Emissionsrechte hat neue Rekordhöhen erreicht. Auf der anderen Seite sinken staatliche Umlagen etwa durch die Absenkung der EEG-Umlage, die ab Januar bei 3,723 Cent pro Kilowattstunde liegt. Diese Senkung staatlich regulierter Preisbestandteile sowie die Preisvorteile aus der vorausschauenden Beschaffung geben die Stadtwerke Duisburg zum Jahreswechsel an die Kunden weiter und senken den Strompreis.

„Verlässlicher Partner der Menschen in Duisburg zu sein, bedeutet auch Verlässlichkeit, Transparenz und Fairness bei den Preisen. Unsere Strategie in der Beschaffung gibt uns auch in dieser großen Krise auf den Energiemärkten den nötigen Puffer, unsere Kundinnen und Kunden ein Stück weit zu entlasten“, erläutert Wittig.  
So beträgt die Preissenkung beim Strom in der Grundversorgung und für einen durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden (kWh) rund 2,69 Prozent beziehungsweise 2,07 Euro (brutto) pro Monat. Die Preissenkung für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) beträgt rund 3,17 Prozent beziehungsweise 3,72 Euro (brutto) pro Monat.  


Nicht nur der Strompreis hat sich in den vergangenen Monaten auf den Energiemärkten rasant nach oben entwickelt. Auch der Preis für Erdgas ist massiv gestiegen. Das liegt vor allem an einer enorm gestiegenen Nachfrage. Weil nach den Lockdowns der Corona-Pandemie die Konjunktur weltweit wieder anzieht, ist der Bedarf an Energie enorm. Die Fördermenge der Erdgas exportierenden Länder ist aber nicht im gleichen Maße mit der steigenden Nachfrage gewachsen. Das hat zu enormen Preissteigerungen geführt. „Den Erdgaspreis müssen auch wir moderat erhöhen, da uns die Entwicklung an den Märkten leider keine andere Wahl mehr lässt“, so Wittig weiter.  


„Dennoch gelingt es uns, die Mehrbelastung im Branchenvergleich moderat zu halten. Denn einen großen Teil der Energiemengen für 2022 haben wir schon vor dem massiven Preisanstieg an den Großhandelsmärkten eingekauft“, erklärt Christian Theves, Leiter Privatkundenvertrieb Stadtwerke Duisburg, die notwendigen Anpassungen beim Gaspreis.   Für Erdgas-Kunden liegt die Preissteigerung bei einem durchschnittlichen Haushalt mit einem Verbrauch von 16.000 kWh bei circa. 5,55 Prozent beziehungsweise 7,15 Euro (brutto) pro Monat. Die Stadtwerke Duisburg werden ihre Kunden frühzeitig mit einem Anschreiben über die jeweiligen Veränderungen informieren.