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Stadtwerke schaffen Rückzugs- und Schutzräume für Insekten und Bienen

Duisburg, 19. Juli 2018 - Außerordentlich farbenprächtig erstrahlt das Blütenmeer im Wasserschutzgebiet direkt am Wasserwerk der Stadtwerke Duisburg AG in Düsseldorf-Bockum. Auf einer Fläche von rund 3.000 m² wurde im Mai 2018 im Rahmen der Kooperation zwischen Wasser- und örtlicher Landwirtschaft ein besonderer Blühstreifen aus verschiedenen Pflanzenarten angelegt. Der gesäte Pflanzenmix, speziell zur Förderung des Schmetterlings- und Wildbienenbestandes, besteht aus 42 Pflanzenarten, darunter Phacelia (auch als „Bienenweide“ bekannt), Ölrettich, Kornblume, Buchweizen, Ringelblume, Dill, Gelbsenf, Schwarzkümmel, Thymian, Malve und Koriander.
Die Fläche reiht sich ein in verschiedene Maßnahmen der Kooperation, in denen Wasserschutz und Naturschutz aktiv verbunden werden.
Attraktiv ist die Fläche nicht nur äußerlich, sondern sie bietet Lebensraum für unterschiedlichste blütenbesuchende und bodenlebende Insekten. Zum Beispiel die massiv gefährdeten Wildbienen, für die der angelegte Platz als wichtiger Nahrungsraum dient.

„Die gefällten Bäume am Rand der Wiese bieten zusätzlich Raum für Nester der Bienen“, erklärt Martin Siekerkotte. Der Diplom-Agraringenieur ist Berater für Landbau und Wasserwirtschaft bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und steht den Landwirten im Wasserschutzgebiet zum Beispiel beratend in Fragen des korrekten und richtig dosierten Düngemitteleinsatzes zur Seite. Seit mehr als 25 Jahren läuft die Kooperation zwischen Wasser- und Landwirtschaft überaus erfolgreich und hat zu einer signifikanten Verringerung der Nitratbelastung im Wasserschutzgebiet geführt.

Martin Siekerkotte (li.), Berater für Landbau und Wasserwirtschaft bei der Landwirtschaftskammer NRW, und Thomas Oertel, Leiter Trinkwassergewinnung bei der Stadtwerke Duisburg AG, sind begeistert von der Entwicklung des Blühstreifens nur wenige Wochen nach der Aussaat. Foto Stadtwerke Duisburg AG

„Diese Kooperation ist von Beginn an eine absolute Erfolgsgeschichte und die Ergebnisse unserer Wasseranalysen geben uns recht“, sagt Thomas Oertel, Leiter der Trinkwassergewinnung bei den Stadtwerken Duisburg. Joachim von Holtum, Landwirt und Vorsitzender der Kooperation bestätigt das: „Beide Seiten haben einander das nötige Vertrauen entgegengebracht, um partnerschaftlich die besten Lösungen gemeinsam zu erarbeiten.“
Eine weitere positive Folge des neu angelegten Blühstreifens ist mehr Bodenleben, unter anderem auch durch Zunahme der Regenwurmpopulation, wodurch eine Verbesserung der Bodenstruktur und Wasserhaltung entsteht. Außerdem fungiert der Streifen als Rückzugsraum für verschiedene Vogelarten und Kleinsäuger.
Die 3.000 m² große Fläche ist mit einer Blühzeit von bis zu fünf Monaten im Jahr durch den gewählten Pflanzenmix dauerhaft angelegt. Aktuell sind weitere Blühflächen am Trinkwasserhochbehälter auf dem Försterberg als Rückzugsräume für Wildbienen und andere Insekten geplant.

Zahlreiche Schmetterlinge haben auf der Blumenwiese bereits ein Zuhause gefunden. Foto: Stadtwerke Duisburg AG

Über die Kooperationsarbeit
Seit mehr als 25 Jahren arbeiten die Stadtwerke mit Landwirten und Gartenbaubetrieben im Sinne des Gewässerschutzes partnerschaftlich zusammen. Das Ziel ist die Sicherung der Trinkwasserversorgung bei gleichzeitiger Sicherung der Existenzfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe. Diese Kooperation mit derzeit circa 80 Betrieben ist damit eine der ältesten in ganz NRW. Das Wasserschutzgebiet im Einzugsbereich der Wasserwerke Wittlaer und Bockum hat eine Größe von 64 Quadratkilometern und ist damit eines der größten in Nordrhein-Westfalen. Über 20 Quadratkilometer im Wasserschutzgebiet werden landwirtschaftlich genutzt.

 

 

Netze Duisburg erneuern Verbindungen im 110.000-Volt-Hochspannungsnetz - Duisburgs Stromnetz-Länge rund 5.900 Kilometer

Duisburg, 05. Juli 2018 - Die Netze Duisburg investieren in die Versorgungssicherheit der Duisburger Bürger und Gewerbetreibenden. Und das an einer besonders wichtigen Stelle im Stromnetz: auf der 110 Kilovolt Hochspannungsebene (110.000 Volt), der höchsten Spannungsebene überhaupt im Duisburger Netz.

In den kommenden fünf Monaten werden daher seit 2. Juli auf dem Sternbuschweg und danach ab Anfang September auf dem Kalkweg in Neudorf Baustellen eingerichtet. Zwei Mal 25 Meter Baugrube, 3 Meter breit und 3 Meter tief sind notwendig, um zwei Muffen (Verbindungsstücke) einzubauen, die das im Erdreich liegende Kabel mit einer neuen Muffentechnik verbinden und dann im Umspannwerk Grunewald ankommen. Die 110-KilovoltEbene ist die „Lebensader“ im Duisburger Netz, in 18 Umspannwerken in der Stadt wird die Hochspannung heruntertransformiert auf eine 10.000 Volt Mittelspannung, ehe sie in den Wohngebieten in sogenannten Ortsnetzstationen bis auf die 400-Volt-Ebene (bzw. 230Volt-Ebene) heruntertransformiert wird, an die alle Haushalte in der Stadt angeschlossen sind.

In der Bau- und Montagephase werden die unterschiedlichen Kabeltypen über die Muffentechnik zusammengeführt. Foto: Netze Duisburg GmbH

 

Um sicher zu gehen, dass beim Einbau der neuen Muffen keine Verunreinigungen in die hochsensible Muffentechnik kommen, werden die Baugruben ausbetoniert und überdacht. Allein vier Wochen Vorbereitung sind notwendig, um die Baustelle für die Monteure eines spezialisierten Fachunternehmens entsprechend herzurichten. „Die Montage einer Muffe wird dann noch einmal rund fünf Wochen in Anspruch nehmen“, erklärt Pascal Samel aus der Abteilung Netzplanung der Netze Duisburg GmbH, der die insgesamt rund 800.000 Euro teure Maßnahme für die Netze Duisburg GmbH geplant hat.


Die Arbeiten sind vor allem deshalb so kompliziert, weil zwei unterschiedliche Kabelarten miteinander verbunden werden müssen. Rund 100 Kilometer sogenannte GasAußendruckkabel sind im 110-Kilovolt-Netz in Duisburg verlegt. Hierbei sind die drei Leiter – jeweils voneinander abgeschirmt – gemeinsam in einem Kabelrohr verbaut. Um die 110-Kilovolt-Spannung übertragen zu können, steht das stahlrohrummantelte Kabel unter 16 bar Stickstoffdruck. 50 Kilogramm pro Meter ist ein solches Spezialkabel schwer und bedarf zudem eines besonderen Schutzes. Der Stahlrohrmantel darf nicht korrodieren, um Druck- und Spannungsabfall zu vermeiden.

„Bei Routinemessungen haben wir festgestellt, dass wir Probleme mit dem Kathodischen Korrosionsschutz bekommen, sodass wir nun reagieren, um einem Defekt im Kabel und damit einem Kurzschluss zuvorzukommen“, erklärt Harald van Megen, Mitarbeiter der Betriebstechnik Kabelnetze bei der Netze Duisburg GmbH. Weil die GasAußendruckkabel aber von einer neueren Kunststoffkabeltechnik abgelöst worden sind, muss nun im Sternbuschweg und im Kalkweg über den Einbau der beiden Spezialmuffen jeweils eine Verbindung dieser beiden unterschiedlichen Kabeltechniken geschaffen werden.

Die Erneuerungsmaßnahmen sind unbedingt notwendig, um die Versorgungssicherheit aller Duisburger Bürger und Gewerbetreibenden zu gewährleisten. Die Stromversorgung auf der 110-KilovoltHochspannungsebene ist in jedem Umspannwerk über zwei Kabelstrecken gegeben. Fällt eine aus, sind die Haushalte und Unternehmen trotzdem sicher über den zweiten Kabelstrang versorgt. Die Baustelle im Sternbuschweg ist die Verbindung der Umspannwerke am Grunewald und dem Umspannwerk Ost, das für die Versorgung von Neudorf sorgt. Für die Zeit der Baumaßnahmen wird der Stadtteil über die Umspannwerke am Innenhafen und in Mitte versorgt.

Im Fall des Umspannwerkes am Grunewald geht es um die Stadtteile Wedau, Hochfeld und Teile von Wanheimerort. Mit dem Muffeneinbau auf der Baustelle auf dem Kalkweg wird die Verbindung zwischen dem Umspannwerk am Grunewald und dem Umspannwerk Süd erneuert.
Wie der Name es vermuten lässt, werden über das Umspannwerk Süd 2 große Teile des Duisburger Südens mit den Stadtteilen Großenbaum, Huckingen und Buchholz versorgt. Für die Zeit der Baumaßnahmen ist ihre Versorgung über den westlichen Teil des 110-KilovoltNetzes gesichert.

Hintergrund:
Das Hochspannungsnetz der Netze Duisburg GmbH Insgesamt rund 100 Kilometer lang ist das Hochspannungsnetz der Netze Duisburg GmbH. Rund 98 Prozent befinden sich dabei unter der Erde. Lediglich auf einer Strecke von circa drei Kilometern im Stadtteil Homberg wird der Strom über elf Hochspannungsmasten geleitet. Diese haben eine Höhe von je 36,5 Meter und verbinden die beiden Umspannwerke Schauenstraße und Homberg, die die linksrheinischen Stadtteile von Duisburg mit Strom versorgen.
Der Strom im Hochspannungsnetz der Netze Duisburg GmbH hat eine Spannung von 110.000 Volt. Erzeugt wird er unter anderem im Heizkraftwerk III der Stadtwerke Duisburg AG in Wanheim. Darüber hinaus ist das örtliche Netz im Westen und im Nordosten der Stadt an das überregionale Übertragungsnetz des Netzbetreibers Amprion angeschlossen, über das sowohl zusätzlicher Strom eingespeist, aber auch Energie abgegeben werden kann.

Das Stromnetz in Duisburg
Das Stromnetz der Netze Duisburg GmbH hat insgesamt eine Länge von rund 5.900 Kilometer. Es übernimmt die Verteilung des Stroms vom Heizkraftwerk III der Stadtwerke Duisburg AG in Wanheim sowie von zwei Übergabestellen an das überregionale Übertragungsnetz. Von dort gelangt der Strom mit einer Hochspannung von 110.000 Volt zu den sogenannten Umspannwerken. Im Stadtgebiet gibt es 18 solcher Anlagen.
Dort wird die 110.000-Volt-Hochspannung wiederum von Transformatoren in 10.000-Volt-Mittelspannung umgewandelt. Von hier aus geht es über Kabel in die Wohn- und Gewerbegebiete der Stadtteile. Hier wird der Strom in den rund 1.500 Ortsnetzstationen in Duisburg auf 400 beziehungsweise 230 Volt Niederspannung umgespannt. Die weitere Verteilung in die Haushalte übernehmen die sogenannten Überflurverteiler (Verteilerschränke). Hiervon gibt es in Duisburg circa 4.500 Anlagen.

Alle Umspannwerke, Transformatoren sowie die Hoch- und Mittelspannungskabel werden zentral von der Querverbundleitstelle der Netze Duisburg GmbH an der Bungertstraße fernüberwacht und gesteuert.

Das Stromnetz in Zahlen
Hochspannungsnetz (110.000 Volt) ca. 100 km Länge
Mittelspannungsnetz (25.000 und 10.000 Volt) ca. 1.400 km Länge Niederspannungsnetz (400 und 230 Volt) ca. 3.200 km Länge Straßenbeleuchtung ca. 1.100 km Länge

 

 

Duisburger Modell als Vorbild für geringe Nitratbelastung im Trinkwasser

Duisburg, 22. Juni 2018 - Kooperation mit Landwirten und Gartenbaubetrieben läuft seit mehr als 25 Jahren erfolgreich. Messwerte deutlich unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte.
Das Signal der Europäischen Kommission und des Europäischen Gerichtshofs in Richtung der Bundesregierung ist eindeutig: Deutschland muss mehr gegen die Nitratbelastung der Böden und Grundwässer tun. Bürgerinnen und Bürger sind verunsichert, welche Auswirkungen eine Nitratbelastung für ihr Trinkwasser haben kann.
„Als Wasserversorger der Stadt Duisburg haben die Stadtwerke Duisburg das Thema schon vor mehr als 25 Jahren intensiv analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Trinkwasserschutz und die sichere Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Trinkwasser in Lebensmittelqualität hat für uns höchste Priorität“, sagt Axel Prasch, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Duisburg AG. Die jahrzehntelange Arbeit zahlt sich aus, denn trotz landwirtschaftlicher Prägung auch im Bereich der Trinkwasser-Gewinnungsgebiete sind die NitratMesswerte im Duisburger Trinkwasser weit unterhalb des gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwertes.

Trinkwassergewinnung - Fotos Stadtwerke Duisburg AG

 

Für den Erfolg verantwortlich ist die seit mehr als 25 Jahren praktizierte Kooperation mit den Landwirten in den Trinkwassergewinnungsgebieten im Düsseldorfer Norden, Duisburger Süden und Teilen von Ratingen. Dort, rund um die Wasserwerke der Stadtwerke Duisburg AG in Düsseldorf-Wittlaer und Düsseldorf-Bockum sind zahlreiche landwirtschaftliche und Gartenbau-Betriebe ansässig. Die Stadtwerke Duisburg finanzieren einen Wasserschutzberater bei der Landwirtschaftskammer, der die Landwirte zu allen Fragen des Wasserschutzes berät.

„Hier spielen die optimale Dosierung und der richtige Zeitpunkt beim Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln eine entscheidende Rolle. Der Landwirt benötigt weniger Dünger und wir können sicher sein, dass nicht zu viel Stickstoff in den Untergrund und das Grundwasser gelangt“, erklärt Thomas Oertel, Leiter Trinkwassergewinnung bei den Stadtwerken.

So ist es durch die gezielte Kooperationsarbeit gelungen, den Nitratgehalt im Trinkwasser für den Duisburger Süden in den vergangenen 18 Jahren von durchschnittlich 24 Milligramm pro Liter im Jahr 1999 auf durchschnittlich 15 Milligramm pro Liter Trinkwasser in 2017 abzusenken. Im am stärksten landwirtschaftlich geprägten Einzugsgebiet der südlichen Heberbrunnengalerie des Wasserwerkes Bockum gingen die Gehalte im selben Zeitraum von teilweise deutlich über 30 auf zuletzt knapp 22 Milligramm pro Liter zurück. Der gesetzlich vorgeschriebene Grenzwert liegt bei 50 Milligramm pro Liter Trinkwasser.

Die Filterhalle - Fotos Stadtwerke Duisburg AG

 

Das Trinkwasser für den Duisburger Süden wird zu nahezu gleichen Teilen aus den Gewinnungsanlagen der Wasserwerke Wittlaer und Bockum gemischt, sodass sich ein Nitratwert im Trinkwasser von durchschnittlich 15 Milligramm pro Liter ergibt. Im Wasserlabor im Wasserwerk Wittlaer werden im Jahr rund 8.000 Proben untersucht, um die gleichbleibend hohe Qualität des Trinkwassers zu überprüfen. Alle Messwerte finden Interessierte in der Trinkwasseranalyse, die im Internet abrufbar ist: https://www.stadtwerkeduisburg.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Publikatio nen/Trinkwasseranaylse_2017.pdf

Für beide Seiten ist die Kooperation ein Gewinn, denn neben dem effizienten Gewässerschutz steht auch die Sicherung der Existenzfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe im Fokus der Kooperationsarbeit. Derzeit beteiligen sich rund 80 Betriebe an der Kooperation, die eine der ältesten in ganz NRW ist. Das Wasserschutzgebiet im Einzugsbereich der Wasserwerke Wittlaer und Bockum hat eine Größe von 64 Quadratkilometern. Es ist damit eines der größten Wasserschutzgebiete in Nordrhein-Westfalen. Über 20 Quadratkilometer im Wasserschutzgebiet werden landwirtschaftlich genutzt.


Ozonierung

 

Der nachhaltige Erfolg der Kooperation hat im Laufe der Jahre sogar zu einem Ausbau der Arbeiten geführt. Mittlerweile werden zum Beispiel mit Investitionshilfen auch umfangreiche Produktionsumstellungen zum Beispiel von Schweinemast auf Pferdehaltung gefördert. Bei all diesen freiwilligen Aktivitäten geht es dem lokalen Energieversorger darum, das Umweltbewusstsein zu schärfen und so früh wie möglich anzusetzen. Denn jede Schutzmaßnahme und Verbesserung im Vorfeld verhindert später eventuell nötige Aufbereitungsmaßnahmen im Wasserwerk. „Die Vermeidung einer Nitratbelastung ist um den Faktor 10 günstiger als nachträgliche Maßnahmen wie beispielsweise die Nitratfilterung aus dem Grundwasser“, erklärt Oertel.
Von den Ergebnissen der erfolgreichen Kooperation der Stadtwerke Duisburg mit den Landwirten und Gartenbaubetrieben machte sich 2017 auch die damalige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ein umfassendes Bild. „Solche Kooperationen wie hier in Duisburg sind der richtige Weg für beide Seiten, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Partnerschaftliche Projekte wie dieses können Vorbild sein, um im gesamten Bundesgebiet den Herausforderungen durch Nitratbelastung des Grundwassers zu begegnen“, lobte die Ministerin die Zusammenarbeit bei einem Besuch in Wittlaer.


Weitere Informationen rund um die Wassergewinnung haben die Stadtwerke Duisburg für Interessierte auf ihrer Internetseite zusammengestellt: https://www.stadtwerkeduisburg.de/privatkunden/wasser/
Daten, Fakten und interessante Hintergrundinformationen zum Geschäftsjahr 2017 der Stadtwerke Duisburg AG finden Sie in unserem digitalen Geschäftsbericht mit Bildern, Videos und animierten Grafiken unter http://bericht.stadtwerke-duisburg.de
 

 

Dem Haus auf den Verbrauch geschaut

Duisburg, 16. Mai 2018 - Immobilienbesitzer brauchen ihn, immer mehr Mieter verlangen ihn: den Energieausweis. Alle zehn Jahre muss er erneuert werden. Erste Ansprechpartner in Duisburg sind die Energieexperten der Stadtwerke Duisburg. Für Käufer einer Immobilie ist er obligatorisch und für immer mehr Mieter wird er zu einem wichtigen Kriterium bei der Entscheidung für eine neue Wohnung: der Energieausweis. Er gibt Auskunft darüber, welchen Energiebedarf oder Energieverbrauch eine Immobilie hat und welche energetischen Sanierungsmaßnahmen von Experten empfohlen werden. Für die voraussichtlichen Wohnnebenkosten sind das entscheidende Kenngrößen für Käufer und Mieter. In Deutschland schreibt die Energieeinsparverordnung aus dem Jahr 2004 die Erstellung dieser Ausweise vor, seit 2007 sind die ersten ausgestellt worden. Gültig sind die Energieausweise immer für zehn Jahre, sodass jetzt eine Vielzahl von Ausweisen erneuert werden muss.

Erster Ansprechpartner für diese Gebäudeprüfung sind in Duisburg die Stadtwerke Duisburg. Pierre Tauchert kümmert sich als Energieberater und Energieauditor bei den Stadtwerken um Neuausstellungen und Aktualisierungen von Energieausweisen. „Ein Vermieter muss einem potenziellen Mieter den Energieausweis schon bei der Besichtigung eines Objektes vorzeigen können. Bei einem Hausverkauf ist der Energieausweis Bestandteil des Notarvertrages“, erklärt Tauchert. Unterschieden wird zwischen zwei Arten: dem Verbrauchsausweis und dem Bedarfsausweis. Der Verbrauchsausweis entsteht aus einer Kostenbetrachtung der letzten drei Jahresverbrauchsabrechnungen.
Berechnet wird der Heizungsverbrauch pro Quadratmeter, der dem Mieter einen Hinweis auf die zu erwartenden Nebenkosten geben kann. Einen neuen Verbrauchsausweis gibt es für einen Immobilienbesitzer schon für 49 Euro. Komplizierter wird es, wenn ein Bedarfsausweis verlangt wird. Tauchert und seine Kollegen vereinbaren dann mit dem Immobilienbesitzer einen Vor-Ort-Termin. „Wir schauen uns das Objekt genau an und suchen nach Energie-Einsparpotenzialen. Wir prüfen, welche Modernisierungen signifikante energetische Verbesserungen bringen würden und schlagen sie vor“, erläutert Tauchert. Dabei werden die Heizungsanlage, die Fenster, das Dach, die Fassade untersucht und bei Bedarf sogar eine umfangreiche Heizlastberechnung durchgeführt. Bei Neubauten ist die Erstellung eines solchen Bedarfsausweises gesetzlich vorgeschrieben, ebenso beim Verkauf von Immobilien.

Einen Bedarfsausweis gibt es von den Energieexperten der Stadtwerke Duisburg schon ab 355 Euro. Die Investition lohnt sich, denn die vorgeschlagenen Verbesserungen sorgen schnell für sinkende Energiekosten bei Immobilienbesitzern. Und Tauchert und seine Kollegen wissen genau, worauf sie achten müssen und wonach es zu suchen gilt, denn allein im Jahr 2017 haben sie mehr als 300 Immobilien unter die Energiesparlupe genommen. Wer den Energieausweis seiner Immobilie erneuern muss, kann sich bei den Energieberatern der Stadtwerke Duisburg melden. Telefonisch unter 0203 – 604 1111 oder ganz bequem online auf www.stadtwerke-duisburg.de unter dem Stichwort „Energieberatung“.

 

 

50 Millionen für die Versorgungssicherheit: Wasserpreis wird zum 1. April angepasst

Duisburg, 29. März 2018 - Die Stadtwerke Duisburg AG versorgt die Bürgerinnen und Bürger der Stadt jedes Jahr mit über 30 Milliarden Liter Wasser. Dazu unterhält das Unternehmen unter anderem zwei eigene Wasserwerke im Düsseldorfer Norden, einen mehr als 62 Millionen Liter fassenden Trinkwasserspeicher sowie ein rund 2.200 Kilometer langes Versorgungsnetz. Um auch in Zukunft eine zuverlässige Versorgung mit Trinkwasser zu gewährleisten, muss diese Infrastruktur gezielt erneuert werden.
Die damit verbundenen Kostensteigerungen machen nun eine Erhöhung des Wasserpreises um umgerechnet 59 Cent im Monat pro Haushalt erforderlich. Hierzu heben die Stadtwerke Duisburg zum 1. April den Grundpreis pro Wirtschaftseinheit von 36,02 auf 43,14 Euro brutto/Jahr an. Eine Wirtschaftseinheit ist zum Beispiel ein Einfamilienhaus oder eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Die Verrechnungspreise für die Wasserzähler sowie der verbrauchsabhängige Mengenpreis bleiben unverändert. Das bedeutet für ein Einfamilienhaus mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 132 Kubikmetern, eine Kostensteigerung um fünf Cent pro Kubikmeter.

Umfangreiche Maßnahmen in den kommenden Jahren In Summe werden die Stadtwerke bis zum Jahr 2022 einen Betrag von über 50 Millionen Euro zur Instandhaltung und Erneuerung der Duisburger Trinkwasserversorgung investieren. Ein großes Modernisierungsprojekt ist bereits in diesem Frühjahr gestartet.

Am Försterberg im Duisburger Stadtwald investieren die Stadtwerke Duisburg rund 15 Millionen Euro in den Teilneubau und die Sanierung von Wasserkammern ihres Trinkwasser-Hochbehälters. Dieser dient als Zwischenspeicher und hält etwa 60 Prozent des Tagesspitzenbedarfs an Trinkwasser in Duisburg vor. Zudem sorgt er dafür, dass im Leitungsnetz ein gleichmäßiger Wasserdruck herrscht.

Auch die Erneuerung und Sanierung von Aufbereitungsanlagen und Gebäuden, die ständige Anpassung der Steuerungs- und Sicherheitstechnik sowie der Einsatz energiesparender Pumpentechnik erfordern zusätzliche Investitionen. So werden beispielsweise weitere 2,2 Millionen Euro in die Wasseraufbereitung im Wasserwerk Bockum investiert.
Dort laufen bereits vorbereitende Maßnahmen für den Einbau moderner Großfilteranlagen, um die dort vorhandene Technik zu erneuern. Auch die Versorgungsnetze müssen stetig erneuert werden. Ein Beispiel hierfür ist die bereits erfolgte Sanierung am Sternbuschweg in Duisburg-Neudorf. Hier wurde eine Haupttransportleitung für Trinkwasser erneuert. Investitionsvolumen dort: rund 1,5 Millionen Euro.

Weitere zwei Millionen Euro investieren die Netze Duisburg in den nächsten vier Jahren in 120 sogenannte Durchflussmessstellen. Durch den Aufbau einer permanenten Netzüberwachung können Leckagen frühzeitig lokalisiert und beseitigt werden. Somit werden die Laufzeiten von Leckagen reduziert, Wasserverluste deutlich reduziert oder ganz vermieden.

Trinkwasser bleibt vergleichsweise günstig
„Trotz der Preiserhöhung bleibt Trinkwasser in Duisburg als bestkontrolliertes Lebensmittel vergleichsweise günstig“, sagt Steffen Wöhler, Leiter Privatkundenvertrieb bei den Stadtwerken Duisburg. „So liegen die Stadtwerke Duisburg auch nach der Preisanpassung in einem Haushalt mit durchschnittlichem Wasserverbrauch immer noch unter dem vom Bund der Steuerzahler NRW errechneten Mittelwert aller Wasserversorger in Nordrhein-Westfalen“, so Wöhler weiter.

Die Preisanpassung erfolgt über die Anhebung des Grundpreises und nicht des verbrauchsabhängigen Mengenpreises, da Unterhalt und Modernisierung der Versorgungsinfrastruktur weitgehend unabhängig von der tatsächlichen Trinkwassernutzung erfolgen.
Versorgungsleitungen und Wasseraufbereitungsanlagen müssen grundsätzlich bereitgestellt werden und können nicht flexibel an die tatsächlich durchgeleiteten Wassermengen angepasst werden. 80 Prozent des Aufwands, den die Stadtwerke Duisburg für die Wasserversorgung tragen, sind daher verbrauchsunabhängige Fixkosten. Lediglich 20 Prozent der Kosten werden durch die abgegebene Menge verursacht.

Hintergrund zur Wasserversorgung
Die Stadtwerke Duisburg versorgen in Duisburg etwa 250.000 Haushalte mit Trinkwasser. Gewonnen wird das Wasser in zwei eigenen Wasserwerken, die sich in Düsseldorf-Wittlaer und -Bockum befinden. Dabei wird Grundwasser über Brunnen gefördert, gefiltert, aufbereitet und anschließend als Trinkwasser in Lebensmittelqualität in das Duisburger Versorgungsnetz eingespeist. Darüber hinaus bezieht das Unternehmen Trinkwasser über eine Pipeline aus dem Halterner Stausee im Kreis Recklinghausen. Rund 2.200 Kilometer Rohrleitungen unterhalten die Stadtwerke Duisburg in der Stadt.
Als Wasserversorgungsunternehmen sind die Stadtwerke Duisburg für die Sicherung höchster Qualitätsstandards verantwortlich. Dies betrifft sowohl die Brunnen, in denen Trinkwasser gewonnen wird, als auch die Aufbereitungsanlagen in den Wasserwerken und die Rohrleitungen. Täglich entnimmt das Unternehmen Wasserproben an zahlreichen Stellen im gesamten Stadtgebiet und im Bereich der Wasserwerke. Diese rund 7.000 Proben pro Jahr werden in einem akkreditierten Trinkwasserlabor geprüft, um jederzeit die hohe Qualität des Trinkwassers zu überwachen.

Weitere Informationen und Wissenswertes zur Trinkwasserversorgung haben die Stadtwerke Duisburg in ihrer Broschüre „Wasser für Duisburg“ zusammengestellt. Diese kann im Internet unter www.stadtwerke-duisburg.de gelesen und heruntergeladen werden.

 

Stadtwerke springen für insolventen Energieanbieter Enversum ein

Duisburg, 15. März 2018 - Der Hamburger Strom- und Gasanbieter Enversum ist insolvent. Duisburger Kunden von Enversum stehen trotz der Insolvenz des Unternehmens nicht ohne Strom und Gas dar. „Als Grundversorger in unserer Stadt übernehmen die Stadtwerke Duisburg in diesem Fall automatisch die Energiebelieferung“, erläutert Torsten Hiermann, Leiter Vertrieb / Markt bei den Stadtwerken Duisburg.  
„Die Duisburger Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass sie die benötigte Energieleistung von uns erhalten“, betont Hiermann. Enversum-Kunden, die nun über die Stadtwerke Duisburg versorgt werden, müssen dabei nicht zwingend im Tarif der Grundversorgung bleiben: Der lokale Energiedienstleister bietet für Strom und Gas verschiedene Tarife an, die den jeweiligen Energiebedarf eines Haushalts berücksichtigen und auf Wunsch auch Ökostrom und Ökoerdgas bereitstellen. 
„Wir verstehen uns als fairer Partner für die Menschen in Duisburg, der auf Versorgungssicherheit und Kundennähe setzt“, hebt der Vertriebsleiter der Stadtwerke hervor. „Im Gegensatz zu Discount-Anbietern erhalten Kunden bei uns eine zuverlässige Versorgung und Ansprechpartner vor Ort.“

 

 

Stadtwerke Duisburg warnen vor Anrufen von Betrügern  

Duisburg, 13. März 2018 - In den vergangenen Tagen haben sich vermehrt Kunden bei den Stadtwerken Duisburg gemeldet und über Anrufe von Betrügern berichtet. Die Anrufer hatten angegeben, dass sie Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg AG seien und dass sie wissen, dass die Kunden durch die Stadtwerke Duisburg versorgt werden. Grund des Anrufes sei das vermeintliche Auslaufen des Stromliefervertrages und  dass man nun einen neuen Liefervertrag mit dem Angerufenen abschließen wolle. Vermehrt versuchen die Anrufer offenbar Senioren und Mitbürger mit Migrations-hintergrund auf diese Weise zum Abschluss eines Stromliefervertrages zu drängen.  

Das Energieunternehmen weist darauf hin, dass diese Anrufe nicht im Auftrag der Stadtwerke Duisburg erfolgen und rät seinen Kunden, keine vertraulichen Vertragsdaten am Telefon mitzuteilen und nicht auf derartige telefonische Angebote einzugehen. Bestehen Zweifel daran, dass Verbraucher tatsächlich von den Stadtwerken angerufen wurden, können sich diese bei der Service-Hotline unter der Telefonnummer 0203-39 39 39 rückversichern oder auch unseriöse Werbeanrufe melden.
Wenn die Stadtwerke Duisburg ihre Kunden telefonisch kontaktieren, ist immer auch eine Duisburger Rufnummer im Display zu sehen.   Die Stadtwerke Duisburg gehen bereits rechtlich gegen die aktuell auftretenden Fälle dieses unlauteren Wettbewerbs vor, um die Verbraucher in Duisburg vor derartigen Geschäften zu schützen.    

DVV-Konzern: Offene Positionen in der Unternehmensführung wieder besetzt

Ressortverteilung folgt Neuausrichtung des DVV-Konzerns
Duisburg, 8. März 2018 -Digitalisierung, Energiewende, Elektromobilität und Duisburgs Weg zur Smart City: Bei den großen Zukunftsthemen ist die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) mit ihren Tochtergesellschaften zentraler Akteur. Dem Wandel und den Umbrüchen auf den Märkten begegnet der DVVKonzern mit einer Neuausrichtung, die sich künftig auch in der Unternehmensführung widerspiegeln wird. Nachdem ein Geschäftsführer der DVV sein Amt Mitte Juni 2016 niedergelegt hatte und der Vertrag des Technischen Vorstands der Stadtwerke Duisburg AG im Dezember 2016 ausgelaufen war, blieben diese Positionen unbesetzt. Die Verteilung der Aufgabenressorts auf die verbleibenden beiden Mitglieder in der Unternehmensführung hat dem Prozess der Restrukturierung Rechnung getragen.

Das Restrukturierungsprogramm „RePower“ endet planmäßig in diesem Jahr. Die DVV wird dann gegenüber der Ausgangslage 2014 nachhaltige Ergebniseffekte von 45 Millionen Euro pro Jahr erzielt haben. Ziel der Neuausrichtung ist es aber nicht nur, die wirtschaftliche Ausgangssituation zu verbessern, sondern auch neue Geschäftsmodelle zu identifizieren. Viele Potenziale hängen untrennbar mit dem Thema Digitalisierung zusammen.

Vor diesem Hintergrund haben sich die Aufsichtsräte der DVV sowie der Stadtwerke Duisburg AG entschieden, dieser Ausrichtung auch personell Rechnung zu tragen: So hat der Aufsichtsrat Marcus Vunic zum Geschäftsführer der DVV bestellt. Der 48-Jährige wird ab dem 1. Mai die Ressorts Recht und Datenschutz, Fördermittelmanagement, Digitalisierung, Informationstechnologie und Telekommunikation sowie Liegenschaften verantworten.


Die Neuausrichtung spiegelt sich auch im Vorstand der Stadtwerke Duisburg AG wider. Der Aufsichtsrat hat Andreas Gutschek mit Wirkung zum 1. Juli 2018 als Vorstand für das Ressort „Infrastruktur / Digitalisierung“ bestellt. Gutschek ist seit 13 Jahren im Unternehmen und leitet derzeit den Bereich Strom- und Fernwärmeerzeugung sowie Trinkwassergewinnung. Der 38 Jahre alte Diplom-Ingenieur wird insbesondere für die Steuerung des weiteren Transformationsprozesses in Folge der Energiewende sowie des digitalen Wandels zuständig sein. Er verantwortet bei den Stadtwerken die Bereiche Digitalisierung, Informationstechnologie und Telekommunikation, Energieerzeugung, -verteilung und -handel.

„Es ist wichtig, der Digitalisierung auch in der Führung der Unternehmen den besonderen Stellenwert zu geben, den sie bereits heute hat. Die konsequente und erfolgreiche Umsetzung elementarer Zukunftsprojekte ist nur dann möglich, wenn sie abgestimmt aufeinander zentral gesteuert und vorangetrieben werden“, erläutert Oberbürgermeister Sören Link, Aufsichtsratsvorsitzender der DVV und der Stadtwerke Duisburg AG, die Entscheidung und den neuen Zuschnitt der Ressorts.

„Die Entscheidung des Aufsichtsrates zur Wiederbesetzung der offenen Positionen versetzt uns in die Lage, zielgerichteter auf die sich rasant wandelnden Rahmenbedingungen zu reagieren, neue Geschäftsmodelle in den Fokus zu nehmen und damit die künftige Wirtschaftlichkeit abzusichern“, sagt Marcus Wittig, Vorsitzender der Geschäftsführung der DVV und Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG.

Auch die Arbeitnehmervertretung des DVV-Konzerns begrüßt die zukunftsorientierte Strukturveränderung mitsamt ihren Personalentscheidungen. „Es ist auch für die Belegschaft ein wichtiges Signal, dass Politik und Anteilseigner den Kurs der Neuausrichtung unterstützen, um den Konzern nachhaltig und zukunftsfest aufzustellen“, erklären der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats KarlHeinz Staniewski und der stellvertretende Vorsitzende Holger Roth.

Marcus Vunic
Marcus Vunic (48) ist ausgebildeter Bankkaufmann und studierter Jurist. Sein Examen an der Ruhruniversität Bochum schloss er mit Prädikat ab. 2002 trat er in den Dienst der Stadtverwaltung und war dort im Rechtsamt spezialisiert auf Bau- und Vergaberecht, die Betreuung der städtischen Gesellschaften sowie die juristische Begleitung von Großprojekten.
Von 2007 bis 2012 war Vunic Büroleiter des Rechtsdezernenten. Zuletzt war der gebürtige Wuppertaler Geschäftsführer des Dezernates des Oberbürgermeisters und in dieser Funktion mit allen wichtigen Vorgängen des Konzerns Stadt Duisburg betraut, darunter zahlreiche Infrastrukturprojekte. Seit 2016 ist Vunic zudem Mitglied des Aufsichtsrates der Zoo Duisburg AG, dessen Vorsitz er 2018 übernahm. Der begeisterte Läufer lebt mit seiner Frau in Duisburg und in Wetter.


Andreas Gutschek
Diplom-Ingenieur Andreas Gutschek ist seit 2005 im DVVKonzern. Nach seinem Studium der Elektrotechnik und Energieleittechnik war die erste Station des 38-Jährigen aus Neukirchen-Vluyn im DVV-Konzern die Abteilung Planung und Bau der Stromnetze. Es folgten Stationen als Asset Manager, Sachgebietsleiter und Abteilungsleiter bei der Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft (heute Netze Duisburg GmbH). 2014 wechselte der verheiratete Vater von zwei Kindern innerhalb des DVV-Konzerns zur Stadtwerke Duisburg AG. Zunächst als Assistent des Leiters der Hauptabteilung „Strom- und Fernwärmeerzeugung“, seit 2015 dann als Leiter der Hauptabteilung „Strom- und Fernwärmeerzeugung und Trinkwassergewinnung“ sowie als Geschäftsführer der ThermoPlus WärmeDirektService GmbH.


Hintergrund
Das Restrukturierungsprogramm RePower hat das Ziel, die wirtschaftliche Situation des DVV-Konzerns nachhaltig zu verbessern. In einer ersten Phase wurden in den Jahren 2012 bis 2014 erste Maßnahmen umgesetzt, die zu finanziellen Verbesserungen von rund 30 Millionen Euro geführt haben.
Zur weiteren Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation wurden – auch vor dem Hintergrund eines sich weiter rasant verändernden Energiemarktes – weitere Maßnahmen erforderlich, um den DVV-Konzern dauerhaft zukunftsfähig aufzustellen und über alle Geschäftsfelder hinweg weitere 45 Millionen Euro Ergebnisverbesserungen zu erzielen. Das RePowerProgramm wird der DVV-Konzern im Jahr 2018 erfolgreich abschließen.
Eine der letzten großen Maßnahmen wird die Schließung des Kohlekraftwerks in Hochfeld zum 31. März 2018 sein. Im Rahmen der Restrukturierung sind rund 700 Stellen neu organisiert, davon 300 sozialverträglich abgebaut worden. Alle Konzerngesellschaften, Abteilungen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben durch ihr großes Engagement dazu beigetragen, diese ehrgeizigen Ziele in kurzer Zeit zu erreichen.

Mit dem Zukunftsprogramm „NewPower“ entwickelt der DVV-Konzern Strategien, Strukturen, Produkte und Dienstleistungen für die Zukunft. Parallel zum Stadtentwicklungsprozess der Stadt Duisburg steht das Jahr 2027 als Zielmarke. In allen Konzerngesellschaften werden hierfür verschiedene innovative Projekte, Produkte und Dienstleistungen entwickelt, um sie auf dem Markt anzubieten und um Prozesse und Strukturen innerhalb des Konzerns zu optimieren und dabei stets wettbewerbsfähig zu sein.
Deutschlandweit für Aufsehen sorgte hier zum Beispiel das „myBUS“-Projekt der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG), die als erstes Verkehrsunternehmen überhaupt einen vollständig digitalen On-Demand-Bus-Service anbietet. Die Busse folgen dabei keinem statischen Fahrplan oder Haltestellen, sondern fahren individuell auf Nachfrage der Fahrgäste per App.

Stadtwerke suchen 2018 wieder Baumpaten  

Duisburg, 7. Februar 2018 - Für die nun siebte Baumpflanzaktion der Stadtwerke Duisburg am Samstag, 3. März 2018, werden wieder engagierte Baumpaten gesucht, die einen von den Stadtwerken gestifteten Baum pflanzen wollen. Auf einem Areal im Duisburger Stadtwald können die Paten dann ab 11 Uhr einen Baum pflanzen. Mitarbeiter der städtischen Forstverwaltung unterstützen die Baumpaten. Der Setzling wird mit einer Banderole versehen, auf der der Name des Paten oder der Patenfamilie steht. So kann jeder später „seinen“ Baum wiederfinden und dessen Wachstum verfolgen. Eigene Spaten oder andere Gartenwerkzeuge müssen nicht mitgebracht werden.  
Seit 2009 pflanzen die Stadtwerke Duisburg gemeinsam mit Bürgern regelmäßig Bäume im Duisburger Stadtwald und zuletzt 2016 im Naherholungsgebiet Toeppersee. Bisher wurden so über 4.600 neue Bäume in die Erde gebracht, die nachhaltig das Klima schützen.  
Interessierte können sich noch bis zum 19. Februar online unter stadtwerke-duisburg.de/baumpflanzaktion anmelden. Das geht auch per E-Mail an baumpflanzaktion@stadtwerke-duisburg.de oder per Postkarte an Stadtwerke Duisburg AG, Marketing, Postfach 10 13 54, 47013 Duisburg.
Zur Anmeldung unter dem Stichwort „Baumpflanzaktion 2018“ werden Name, Anschrift und Telefonnummer benötigt sowie die Wunschaufschrift für die Banderole.
Die Teilnahme an der Baumpflanzaktion ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 

Die Stadtwerke-Baumpflanzaktion 2018 findet von 11 bis 15 Uhr am Grenzweg im Stadtwald Duisburg statt. Der Pflanzort ist ausgeschildert und nur fußläufig über barrierearme Waldwege zu erreichen. Foto Stadtwerke

 Stadtwerke Duisburg rüsten Straßenlaternen auf LED-Technik um  

Duisburg, 2. Februar 2018 - In einer KIDU-Maßnahme werden 12.000 Leuchten auf die moderne, stromsparende Technik umgestellt. Arbeiten dauern bis Ende 2019. Verkehrsbehinderungen möglich. In vielen Haushalten haben LED-Lampen längst Einzug gehalten. Immer mehr Menschen setzen in den heimischen vier Wänden auf die stromsparende moderne Technik. Ein Einsparpotenzial, das sukzessive auch im öffentlichen Raum erschlossen werden soll.
Ein im wahrsten Sinne leuchtendes Beispiel dafür sollen nun die Straßenlaternen in Duisburg werden. Immerhin rund 46.000 sogenannte Lichtpunkte (Laternenmasten) gibt es im Stadtgebiet. Insgesamt bringen sie es auf rund 52.000 Leuchten mit mehr als 60.000 darin verbauten Lampen. Die Straßenlaternen gehören der Stadtwerke Duisburg AG.

Im Rahmen einer groß angelegten KIDU-Maßnahme (Kommunale Investitionsoffensive Duisburg) werden im Auftrag der Stadt Duisburg bis Ende 2019 nun rund 12.000 Leuchten an den Spitzen der Laternenmaste ausgetauscht.  
„Das ist ein Millionenprojekt. Die Stadt Duisburg stellt uns Material in Höhe von rund 4,1 Millionen Euro zur Verfügung.“, erklärt Marco Toszkowski von der Stadtwerke Duisburg AG, die mit ihren Straßenlaternen im Auftrag der Stadt Duisburg für helle Straßen in Duisburg sorgt. Die Ziele für das Projekt sind ehrgeizig, denn bis zu 150 Leuchten sollen pro Woche ausgetauscht werden. Dabei kann es vor allem im Innenstadtbereich in den kommenden Monaten zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Die Arbeiten hierzu werden von der Netze Duisburg GmbH dienstleistend erbracht und haben Anfang Dezember begonnen. „Wir starten in der Stadtmitte und gehen dann ringförmig in die angrenzenden Bezirke. Der Norden der Stadt wird dann in einer weiteren Projektphase bearbeitet“, sagt Rafael Rumpf von der Netze Duisburg GmbH, der die Arbeiten koordiniert.  
Welche Leuchten im Stadtgebiet auf die neue LED-Technik umgerüstet werden, gibt eine Straßenklassifizierung vor. „Wir versuchen natürlich mit diesen 12.000 Leuchten das größtmögliche Einsparpotenzial zu erreichen“, sagt Toszkowski. Deshalb wird dort umgerüstet, wo derzeit die Leuchtmittel mit den höchsten Anschlusswerten verbaut sind. Das ist vor allem an Hauptstraßen, sogenannten Vorbehaltswegen, der Fall. Dort leuchten die Straßenlaternen etwas heller als in den Nebenstraßen.
„Mit den neuen Leuchten spart die Stadt Duisburg ca. 3,4 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr, das bedeutet etwa 1.800 Tonnen weniger klimaschädliches Kohlendioxid und eine Einsparung von rund 450.000 Euro Energiekosten für den städtischen Haushalt pro Jahr“, erläutert Beigeordneter Carsten Tum diese KIDU Maßnahme. Die neuen LED-Leuchten verbrauchen nur 5,1 Mio. Kilowattstunden Strom pro Jahr.


Zum Vergleich: Die zuvor verbaute herkömmliche Natriumdampf-Hochdrucktechnik benötigte ca. 8,5 Mio. Kilowattstunden Strom pro Jahr. Der Hersteller der neuen Leuchtmittel verspricht bis zu 100.000 Betriebsstunden. Damit würde die neue Technik den Plan der Experten unterstützen, frühestens in 15 Jahren wieder neue Leuchten einbauen zu müssen. Ein weiteres bedeutendes Einsparpotenzial. Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, werden in den Laternenmasten und Beleuchtungsschränken zusätzlich Komponenten zum Schutz gegen Überspannung verbaut. Das schützt die sensible Elektronik und die LED`s vor Kurzschlüssen und Überspannung.
Bei mehr als 46.000 Laternen im Stadtgebiet sind die Experten der Netze Duisburg GmbH übrigens unbedingt auch auf die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Duisburg angewiesen. Bemerken sie eine defekte Leuchte, können sie sich bei der Netze Duisburg GmbH unter 0203/604-2000 melden, damit die Straße in der Dunkelheit schnell wieder erleuchtet wird.  

 

 

Systemumstellung: Zeitweise veränderte Erreichbarkeit des Kundenservice  

Duisburg, 26. Januar 2018 - Aufgrund veränderter Vorgaben durch die Bundesnetzagentur für die Sparten Strom und Gas müssen die Stadtwerke Duisburg eine größere Umstellung ihrer technischen Systeme vornehmen. Das hat zur Folge, dass Teile des IT-Systems auch für die Mitarbeiter der Stadtwerke zeitweise nicht verfügbar sind. Daher müssen die Servicezeiten im Kundencenter an der Friedrich-Wilhelm-Straße 47 in der Innenstadt und die telefonische Beratung über die Stadtwerke-Hotline 0203 – 39 39 39 am Dienstag, 30. Januar, und am Mittwoch, 31. Januar, angepasst werden.  

Am Dienstag, 30. Januar, endet die telefonische Kundenbetreuung um 15 Uhr. Am Mittwoch, 31. Januar, kann ganztägig keine telefonische Kundenberatung stattfinden. Das Kundencenter an der Friedrich-Wilhelm-Straße öffnet an diesem Tag um 10 Uhr. Aufgrund der Systemumstellung und des eingeschränkten IT-Zugriffs für die Mitarbeiter wird am Schnellschalter nur ein reduzierter Kundenservice möglich sein.

Die Arbeiten zur technischen Anpassung des Systems werden im Laufe des Mittwochs abgeschlossen sein, so dass der telefonische Kundenservice ab Donnerstag, 1. Februar, ab 7 Uhr wieder erreichbar sein wird. Das Kundencenter öffnet an dem Tag um 8 Uhr und kann den Kunden wieder das volle Beratungsangebot zur Verfügung stellen.   

 

 

DVV bestellt neuen Geschäftsführer für die octeo MULTISERVICES GmbH

Duisburg, 17. Januar 2018 - Oliver Hallscheidt wird ab dem 1. April 2018 neuer Geschäftsführer der octeo Multiservices GmbH. Das hat die Gesellschafterversammlung des Unternehmens heute beschlossen. Hallscheidt tritt damit die Nachfolge von Anton Koller an, der zum 31. Dezember 2017 sein Amt aus Altersgründen niedergelegt hat. Neben Hallscheidt steht Geschäftsführer Arnt Schenk nach wie vor an der Spitze des Unternehmens.  

Die octeo Multiservices GmbH ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) und bietet verschiedenste Dienstleistungen für kommunale Einrichtungen an.
„Oliver Hallscheidt bringt tiefgreifende Kenntnisse der kommunalen Strukturen und ein breites Netzwerk in diesem Bereich mit. Von seinen Kompetenzen und Erfahrungen werden wir zweifelsohne profitieren, um die Chancen in diesem Marktumfeld zu nutzen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihm viel Erfolg für seine neue Aufgabe“, sagt DVV-Geschäftsführer Marcus Wittig als Vertreter des Gesellschafters.  

Oliver Hallscheidt ist seit mehr als 15 Jahren Geschäftsführer der SPD-Fraktion in Duisburg, zudem war und ist er als Aufsichtsrat mehrerer Gesellschaften tätig, unter anderem bei der Duisburger Bau- und Verwaltungsgesellschaft mbH, der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, der octeo Multiservices GmbH sowie im Verwaltungsrat der Sparkasse Duisburg. Der 50-Jährige ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt mit seiner Familie in Duisburg.

 

Stadtwerke bieten letzte Heizkraftwerk-Führung an
Die letzte Führung startet um 16 Uhr. Bislang konnten 50.000 Besucher aus Duisburg und der Region in mehr als 2.000 Führungen das Hochfelder Kraftwerk besichtigen.
Dabei waren unter anderem Kindergärten, Schulklassen, Studenten, Lehrer, Vereine, Politiker und Seniorengruppen, denen das Thema Energie, die technischen Abläufe in einem Kraftwerk sowie die Funktion der Kraft-Wärme-Kopplung nähergebracht wurden. Aufgrund der Veränderungen im Energiemarkt haben die Stadtwerke Duisburg ihre Erzeugungsstrategie angepasst und werden das am Unternehmenssitz in Hochfeld betriebene Steinkohlekraftwerk Ende März 2018 stilllegen.  
Während der kostenlosen Führungen durch das Kraftwerk erleben die Besucher, wie das Versorgungsunternehmen bislang Energie produziert. Zudem erfahren sie, wie Kraft-Wärme-Kopplung, die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Fernwärme, das Klima schont. Auf dem Besucherparkplatz neben dem Kraftwerk informieren die Stadtwerke Duisburg an diesem Tag außerdem über Elektromobilität und stellen verschiedene Fahrzeuge vor, die mit Strom betrieben werden. Darüber hinaus beraten Experten des Unternehmens kostenlos zum Thema Energieeffizienz im Haushalt. Für eine Teilnahme an den Kraftwerksführungen ist keine Anmeldung erforderlich. Kostenlose Parkplätze stehen am Veranstaltungsort zur Verfügung.

 

Sonntag, 21. Januar, von 11 bis 17 Uhr zum letzten Mal die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Heizkraftwerks I an der Bungertstraße 27, 47053 Duisburg.

 

 

Stadtwerke müssen erstmals seit vier Jahren die Preise anpassen  

Duisburg, 11. Januar 2018 - Steigende Umlagen, Abgaben und Beschaffungskosten: Vier Jahre lang haben die Stadtwerke Duisburg Preiserhöhungen in den Sparten Strom und Gas für alle ihre Kunden vermeiden können. Und das in einem Zeitraum, in dem Steuern, Netzentgelte und weitere staatlich regulierte Abgaben um 13,52 Prozent gestiegen sind.
Damit machen die staatlichen Steuern, Umlagen und Abgaben sowie Netzentgelte mittlerweile rund drei Viertel der Energiepreise aus. Diese Preisbestandteile können die Stadtwerke Duisburg nicht beeinflussen und reichen sie wie alle Energieanbieter lediglich für den Staat an die Kunden weiter. Auch die Beschaffungskosten steigen seit zwei Jahren wieder stetig an. Diese Mehr-Belastungen können die Stadtwerke nun leider nicht mehr wie noch in den vergangenen vier Jahren vollständig für ihre Kunden auffangen.  
Um aber gerade in der Energie-intensiven Winterzeit eine Belastung der Kunden zu vermeiden, haben die Stadtwerke Duisburg Mehrkosten wie in den Vorjahren zunächst an anderer Stelle kompensiert. Auf Dauer ist dies aber nicht möglich, sodass Teile der von den Stadtwerken nicht zu beeinflussenden Mehrkosten an die Kunden weitergegeben werden müssen.
Die notwendige Preisanpassung im Strom- sowie im Gasbereich ist daher ab dem 1. März 2018 vorgesehen. Diese fällt aber sehr moderat aus: In der Sparte Strom liegt die Preissteigerung für einen durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden (kWh) bei rund drei Prozent beziehungsweise 24 Euro pro Jahr. Für Erdgas-Kunden liegt die Preissteigerung bei einem durchschnittlichen Haushalt mit 18.000 kWh bei rund 2,1 Prozent bzw. 28 Euro pro Jahr. Die Stadtwerke Duisburg werden ihre Kunden frühzeitig mit einem Anschreiben über die jeweiligen Veränderungen informieren.