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Deutschlandpremiere: autonom fahrendes Sicherheitsfahrzeug "Bobby" im Testbetrieb

Duisburg, 16. Juni 2021 - Ein unbemanntes, autonom fahrendes Fahrzeug dreht seit 1. Juni 2021 seine Testrunden auf dem Campusgelände der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV). Das ist Deutschlandpremiere für diese Fahrzeuggattung und für den DVV-Konzern der Einstieg ins autonome Fahren: „Wir nähern uns hier mit einem Testprojekt einem großen Zukunftsthema. Das autonome Fahren hat gerade in Innenstädten große Entwicklungsperspektiven. Auf unserem Campus können wir in geschützter Umgebung und mit einem konkreten Anwendungsfall wichtige Erfahrungen sammeln“, sagt Marcus Vunic, Geschäftsführer Recht, Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung bei der DVV.  

Intelligente Technik für autonomen Streifendienst
Das von der Belegschaft in einem Namenswettbewerb „Bobby“ getaufte Fahrzeug soll zukünftig die Sicherheitsabteilung des Duisburger Multidienstleistungskonzerns unterstützen und nachts auf dem Campusgelände autonom Streife fahren. „Patrol“ nennt der chinesische Hersteller Neolix die Fahrzeugvariante, die mit Warnleuchten, Lautsprecher und Sicherheitstechnik auf dem Dach ausgestattet ist.

Das autonom fahrende Fahrzeug haben die DVV-Mitarbeiter auf den Namen „Bobby“ getauft. Quelle: DVV

 

Das knapp 3 Meter lange und 1,8 Meter hohe Kleinfahrzeug wird elektrisch angetrieben und ist nicht für die Personenbeförderung geeignet. Ausgerüstet mit mehr als fünfzehn Sensoren, fünf Kameras und einem Touchscreen bewegt sich „Bobby“ autonom in Schrittgeschwindigkeit (6 km/h). Das Fahrzeug ist mit der verbauten Technik in der Lage, eigenständig zu navigieren, Hindernissen auszuweichen und Bremsvorgänge auszuführen.
Autonomes Fahren wird in Zukunft sicherlich von einem leistungsstarken 5G-Mobilfunknetz abhängig sein. Bis es flächendeckend verfügbar ist, bedienen wir uns einer 4G- sowie WLAN-basierten Übertragungstechnik, die auf dem kompletten Campus verfügbar ist und die Verbindung des Fahrzeugs zur Steuerzentrale ermöglicht,“ sagt Stefan Soldat, Leiter der Hauptabteilung Systemtechnologie und Informatik im DVV-Konzern. Aufgeschaltet wird die Datenübertragung auf die Notruf- und Service-Leitstelle (NSL) des DVV-Konzerns. Von dort aus lässt sich „Bobby“ auch fernsteuern, wenn das notwendig sein sollte. Das Fahrzeug ist mit mehr als 15 Sensoren und 5 Kameras ausgestattet, um autonom zu navigieren. Quelle: DVV

Bis „Bobby“ die Sicherheitsabteilung mit nächtlichen Patrouilleneinsätzen auf dem Campusgelände unterstützen wird, sind noch weitere Testphasen erforderlich. Nach der Anlieferung musste das Fahrzeug zunächst das neue Einsatzgebiet „erlernen“. Dazu wurde das Campusgelände mit dem Fahrzeug abgefahren und digital kartografiert.

In Kooperation mit dem TÜV Rheinland wird aktuell ein Gutachten erstellt, das dem DVV-Konzern die sichere Einsatzfähigkeit des Fahrzeugs bescheinigt und weitere Erprobungsfahrten auf dem Campusgelände ermöglicht. Außerdem wurde in der NSL eine Kontrolleinheit eingerichtet, die jederzeit die komplette Steuerung des Fahrzeugs durch die Leitstelle ermöglicht. „Es wird noch einige Zeit brauchen, bis das Fahrzeug selbständig im Einsatz sein wird. Wir werden im nächsten Schritt Einsätze simulieren und die Sicherheitskräfte im Umgang mit dem Fahrzeug trainieren. Aber schon jetzt ist der Erfahrungsgewinn in diesem innovativen Projekt immens“, weiß Projektleiter Rüdiger Strelow.  

Neolix Das 2018 gegründete chinesische Unternehmen Neolix gehört zu den weltweit führenden Herstellern auf dem Gebiet der autonomen Fahrzeuge. Neolix hat bislang verschiedene Einsatzzwecke seiner selbstfahrenden Elektroautos vorgestellt, darunter Kurierfahrten, Kontrolldienste für Sicherheitsfirmen und Behörden oder eine Funktion als Verkaufsautomat auf Rädern.   

Stadtwerke mit stabilem Geschäftsjahr 2020: Emissionen um rund 70 Prozent reduziert

Duisburg, 7. Juni 2021 - Wenn die Energiewende gelingen soll, muss sie auch vor Ort mit lokalen Konzepten und Projekten umgesetzt werden: In Duisburg sind die Stadtwerke Duisburg Vorreiter bei der Reduktion von klimaschädlichen CO2-Emissionen und bei der Umstellung auf ressourcenschonende, nachhaltige Energieerzeugung. „Wir haben es schon heute geschafft, unsere Emissionen um rund 70 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Nehmen wir die neu gesteckten Ziele der Bundesregierung zum Maßstab, haben wir bei unserer Erzeugung einen Vorsprung von zehn Jahren“, erklärt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg.

 

Zugleich haben die Stadtwerke auf diesem Weg aber immer auch die wirtschaftliche Stabilität bewahrt und damit gezeigt, dass Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit miteinander in Einklang zu bringen sind. Im Geschäftsjahr 2020 haben die Stadtwerke Duisburg Umsatzerlöse in Höhe von 1,6 Milliarden Euro erzielt, das sind rund 280 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die Steigerung resultiert vor allem aus gestiegenen Stromverkäufen und einem erfolgreichen Energiehandelsgeschäft. Unterm Strich bedeutete das einen Gewinn in Höhe von 53,8 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 36 Millionen Euro. „Natürlich hat die Corona-Pandemie auch Einfluss auf einen Energieversorger, aber wir haben das Unternehmen stabil aufgestellt, so dass wir auch in einer solchen Krisensituation erfolgreich sind“, so Wittig.

 

Konsequente Reduktion der CO2-Emissionen

Schon bevor der Kohleausstieg beschlossen wurde, hatten die Stadtwerke Duisburg Taten sprechen lassen. Bereits 2018 hat das Unternehmen nach mehr als 100 Jahren die Stromgewinnung aus Kohle beendet und damals mit dem Heizkraftwerk I an der Bungertstraße den letzten von ehemals drei Kohlekraftwerksblöcken vom Netz genommen. Allein dieser Schritt spart jährlich rund 450.000 Tonnen CO2-Emissionen ein und ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Erzeugung. „Wir wollen weiter Vorreiter sein und arbeiten heute schon an Konzepten, wie eine emissionsfreie Energieerzeugung in Duisburg Realität werden kann“, erklärt Wittig.

 

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Fernwärme, über die bereits heute rund 70.000 Haushalte mit umweltfreundlicher Wärme versorgt werden. In den kommenden Jahren sollen weitere 15.000 Haushalte hinzukommen. Rund 23.500 Tonnen CO2 können damit jedes Jahr eingespart werden, in dem einzelne Gas- und Ölheizungen ersetzt werden. Bereits heute spart die Fernwärme im Vergleich zu Einzelanlagen jedes Jahr rund 120.000 Tonnen CO2 ein. Für mehr Kunden ist aber auch mehr Wärme nötig. Daher bauen die Stadtwerke Duisburg für fast 40 Millionen Euro am Standort des alten Heizkraftwerkes I ein neues Groß-Blockheizkraftwerk (BHKW) mit sieben Motoren. Die Anlage mit 31,5 Megawatt Leistung kann 68.000 Haushalte mit Strom versorgen und arbeitet in hocheffizienter und umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung. Der Energieträger Gas dient dabei als Brückentechnologie: Die Anlagen werden so konzipiert, dass sie in Zukunft beispielsweise auch Wasserstoff verbrennen können.

 

Neue Technologien in der Energieerzeugung

Für die grüne Zukunft der Energieerzeugung arbeiten die Stadtwerke Duisburg gemeinsam mit Partnern schon heute Forschungsprojekten mit Wasserstoff, Tiefengeothermie und innovativen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. „Für eine vollständige Klimaneutralität gibt es heute noch keine wirtschaftlichen Lösungen – diese müssen in den kommenden Jahren erst noch entwickelt werden. Das geht nur in Kooperationen, weil niemand diese Lasten allein Schultern kann. Gemeinsames Vorgehen ist aber auch erfolgversprechend, weil Partner aus unterschiedlichen Bereichen ihre Expertise einbringen und die Projekte so ganzheitlich vorangetrieben werden. Die Energiewende passiert eben vor Ort und sie hat viele Helfer“, so Wittig.

 

Millioneninvestitionen in die Versorgungsinfrastruktur

Mehr als 18 Millionen Euro haben die Stadtwerke Duisburg auch im Jahr 2020 wieder in die Versorgungsinfrastruktur investiert. Der Löwenanteil entfiel im Bereich der Wasserversorgung auf das mehrjährige Projekt der Sanierung des Trinkwasserhochbehälters auf dem Försterberg. Zudem ist das BHKW-Neubau-Projekt angelaufen und hat erste Investitionsmittel in Höhe von mehr als 7,5 Millionen Euro erfordert. „Die Stadtwerke haben nicht erst im abgelaufenen Geschäftsjahr bewiesen, dass der Dreiklang aus Versorgungssicherheit, überaus solidem Wirtschaften und zukunftsorientierter Ausrichtung möglich ist. Sie sind deshalb für alle Duisburgerinnen und Duisburger ein verlässlicher und zugleich innovativer Partner“, sagt Sören Link, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG.

Weitere große Investitionen stehen in den kommenden Jahren an, um die neuen Quartiere Wedau-Nord und Wedau-Süd, Am alten Angerbach oder die zu entwickelnde Fläche auf der Duisburger Freiheit an die Versorgungsinfrastruktur anzubinden. „Hier geht es auch um die Frage, welche innovativen Erzeugungskonzepte dafür sorgen, neue Siedlungen und Gewerbeflächen dauerhaft sicher, aber eben auch emissionsarm zu versorgen“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Digitalisierung der Stadtwerke Duisburg AG. Vor allem auf dem Ausbau der Fernwärmenetze liegt der Fokus des Unternehmens, um hochwertige, effiziente und umweltschonende Versorgung in Duisburg auszubauen und dadurch ältere, auf fossilen Energieträgern basierende Technik zu ersetzen.

 

Mehr als 50 Millionen Euro hat die Netze Duisburg GmbH in die Modernisierung und den Ausbau der Verteilnetz-Systeme im abgelaufenen Geschäftsjahr investiert. Das Tochterunternehmen der Stadtwerke Duisburg AG ist für tausende Kilometer Strom-, Gas-, Fernwärme- und Wasserleitungen im gesamten Stadtgebiet verantwortlich. Im Jahr 2020 erzielte die Netze Duisburg GmbH Umsatzerlöse in Höhe von 228,4 Millionen Euro und einen Jahresgewinn von 29,3 Millionen Euro.

 

Einfluss auf das Gesamtergebnis der Stadtwerke Duisburg AG hat zudem ein einzelner Sondereffekt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde vor dem Hintergrund des Kohleausstiegs und dem damit einhergehenden Druck auf die Marktteilnehmer in der Kohleverstromung eine Anpassung des Buchwertes an der KSBG Kommunalen Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co.KG um rund 8 Millionen Euro notwendig. 

 

Flexible Arbeitsmodelle der Zukunft

1.135 Beschäftigte bei den Stadtwerken und ihren Tochterunternehmen Netze Duisburg GmbH, Stadtwerke Duisburg Energiehandel GmbH und Stadtwerke Duisburg Metering GmbH haben das gute Ergebnis in einem außergewöhnlichen Jahr erwirtschaftet. „Das ist ein gemeinsamer Erfolg unter besonderen Bedingungen. Aber die Beschäftigten haben die Situation herausragend bewältigt. Viele Mitarbeiter sind von einem auf den anderen Tag ins Homeoffice gewechselt, für andere haben wir ein Höchstmaß an Sicherheitsvorkehrungen getroffen, weil ihre Arbeit in Präsenz unbedingt erforderlich war. Ich denke hier vor allem an die Mitarbeiter in den Kraft- und Wasserwerken, in den Leitstellen und an vielen, vielen anderen Stellen im Unternehmen. Durch ihren Einsatz könnten wir die Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge zu jeder Zeit sicherstellen“, sagt Arbeitsdirektor Axel Prasch. Die Flexibilisierung der Arbeitswelt durch die Digitalisierung wird auch nach Ende der Coronapandemie bei den Stadtwerken sichtbar bleiben. „Bei uns haben schon vor der Pandemie viele Kollegen an solchen Modellen teilgenommen und wir werden das weiter ausbauen. Wir ermöglichen unseren Beschäftigten auch nach Corona bis zu 80 Prozent mobiler Arbeit. Wir etablieren Shared-Desk-Modelle und stellen die Infrastruktur für das hybride Arbeiten im Team zur Verfügung. Wir konkurrieren mit vielen anderen um die besten Köpfe, aber als kommunales Unternehmen haben wir viel zu bieten und müssen uns da ganz sicher nicht verstecken“, so Prasch.

 

74 Auszubildende (Stand 31.12.2020) beschäftigen die Stadtwerke Duisburg zudem und haben in der Coronakrise ganz bewusst entschieden, ebenso vielen Neueinsteigern in die Berufswelt einen Ausbildungsplatz zu bieten wie in den Vorjahren auch. „Diese jungen Menschen sind unsere Zukunft. Die Fachkräfte von morgen müssen wir heute bestmöglich ausbilden und sie für eine langfristige Tätigkeit in unserem Unternehmen begeistern. Das geht nur, wenn man die jungen Leute, ihre Belange und Wünsche ernst nimmt, und auch in schwierigen Zeiten alles dafür tut, qualitativ hochwertige Ausbildung zu sichern. Dafür stehen wir als Stadtwerke Duisburg“, sagt Prasch.

 

 

Die Grafik zeigt die jährlichen CO2-Emissionen der Stadtwerke Duisburg AG und ihre deutliche Reduktion. Verschiedene Meilensteine wie Kraftwerksstilllegungen oder die Inbetriebnahme neuer, umweltschonender Anlagen sind gekennzeichnet. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG

 

 Die Grafik zeigt die Reduktion der CO2-Emissionen der Stadtwerke Duisburg AG im Vergleich zu dem von der Bundesregierung beschlossenen Reduktionspfad. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG

 

Weitere Massnahmen CO2-Reduktion: Die Grafik zeigt die Maßnahmen, die schon heute von der Stadtwerke Duisburg AG bearbeitet werden, um die Reduktionen der CO2-Emissionen des Unternehmens voranzutreiben. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG


 Umweltbundesamt bescheinigt deutschem Trinkwasser erneut sehr gute Qualität  

Duisburg, 31. Mai 2021 - Die EG-Trinkwasserrichtlinie verpflichtet die EU-Mitgliedstaaten, alle drei Jahre über die Trinkwasserbeschaffenheit zu berichten. Der jüngste Bericht von Bundesgesundheitsministerium und Umweltbundesamt bescheinigt dem deutschen Trinkwasser eine exzellente Qualität[1]. „Das Trinkwasser in Deutschland kann man ohne Bedenken trinken – insbesondere aus größeren Wasserversorgungen ist es flächendeckend sogar von exzellenter Qualität“, erklärte der Präsident des Umweltbundesamtes Dirk Messner anlässlich der Vorstellung des aktuellen Berichts zur Trinkwasserqualität.

Berücksichtigt werden für den Bericht alle Wasserversorgungsgebiete, in denen mehr als 5.000 Menschen mit Trinkwasser beliefert oder im Durchschnitt täglich mehr als 1.000 Kubikmeter Trinkwasser verteilt werden. Über 99,9 Prozent der überwachten Proben halten die strengen rechtlichen Vorgaben auch bei nahezu allen mikrobiologischen und chemischen Qualitätsanforderungen ein, so der Bericht.  

Kontrollierte Trinkwasserqualität in Duisburg Das gilt natürlich auch für das Trinkwasser in Duisburg, das von den Stadtwerken Duisburg in zwei eigenen Wasserwerken im Düsseldorfer Norden gewonnen wird. „Die Qualität unseres Trinkwassers wird täglich vom Wasserlabor Niederrhein getestet. Dazu werden Jahr für Jahr mehr als 8.000 Proben untersucht, die direkt in den Wasserwerken, aber auch überall im Duisburger Stadtgebiet genommen werden“, erläutert Felicitas Dudziak, Leiterin Qualitätssicherung und Wasserschutz Trinkwassergewinnung der Netze Duisburg.

Auch das für einzelne Versorgungsgebiete bezogene Trinkwasser von Dritten wird mit einem vergleichbaren Aufwand kontrolliert. Transparenz spielt dabei eine besondere Rolle, so sind die Ergebnisse der Trinkwasseranalyse aller Versorgungsgebiete der Stadtwerke Duisburg für jedermann im Internet abrufbar unter www.stadtwerke-duisburg.de/privatkunden/wasser/. Die Nitrat-Messwerte im Duisburger Trinkwasser sind beispielsweise seit Jahren weit unterhalb des gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwertes. Für diesen Erfolg verantwortlich ist eine seit fast drei Jahrzehnten praktizierte Kooperation mit den Landwirten in den Trinkwassergewinnungsgebieten.  

Wassergewinnung: Tief aus der Erde kommt das Grundwasser, das die Stadtwerke Duisburg über horizontal- und Vertikalfilterbrunnen für die Versorgung der Stadt fördern. Foto Stadtwerke Duisburg

Günstig und klimafreundlich
Außerdem erklären die Stadtwerke Duisburg auf der Internetseite, welchen Weg das Wasser zurücklegt, ehe es in die Duisburger Haushalte gelangt. Der Weg ist weit und die technische Ausstattung der Wasserwerke hochmodern und komplex – trotzdem ist Trinkwasser weitaus günstiger als andere Getränke. Gerade einmal 1,63 Euro beträgt der Arbeitspreis für einen Kubikmeter Wasser, also 1.000 Liter Trinkwasser in geprüfter Lebensmittelqualität.

Für einen Euro bekommt man von den Stadtwerken Duisburg 613,5 Liter Trinkwasser. Günstiger kann also niemand in Duisburg seinen täglichen Flüssigkeitsbedarf decken als mit Trinkwasser. Und gesundheitlich vollkommen unbedenklich und klimafreundlich dazu. So fallen laut aktuellen Studien bei der Produktion und Verteilung von Trinkwasser nur rund 0,35 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Liter an. Mineralwasser aus der Flasche dagegen erzeugt bei allen Schritten von der Gewinnung über Abfüllung, Verpackung und Transport mehr als 200 Gramm CO2 pro Liter.[2]   [1] https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/bericht-des-bundesministeriums-fuer-gesundheit-des-4   2 https://www.gut-cert.de/files/content/download/Nachhaltige_Entwicklung/Wasserartikel.pdf    

Filterhalle: In der Filterhalle durchläuft das Trinkwasser eine Kies- und Aktivkohle-Filterung. Foto Stadtwerke Duisburg


Stadtwerke erneuern Beleuchtung der Laufstrecke an der Regattabahn  

Duisburg, 26. Mai 2021 - Hunderte Hobbysportler nutzen die Runde rund um die Regattabahn im Schatten des MSV-Stadions an jedem Tag für eine Jogging-Einheit. Vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie suchen viele Freizeitsportler den aktiven Ausgleich an der Wedau. Seit Jahren ist die Strecke ab Einbruch der Dämmerung in grün erleuchtet, um auch im Dunklen die sichere Laufrunde zu ermöglichen. Jetzt hat die Stadtwerke Duisburg AG, die im gesamten Stadtgebiet für die Straßenbeleuchtung zuständig ist, die Technik auf den neuesten Stand gebracht und an den Beleuchtungsmasten moderne, effiziente LED-Leuchten angebracht.

Bereits Ende vergangenen Jahres wurden deshalb alle 189 Masten mit einem neuen Kabelübergangskasten samt Überspannungsschutz ausgerüstet. In den vergangenen Wochen wurden dann die alten Halogen-Metalldampf-Lampen gegen die neuen Leuchtmittel ausgetauscht. Natürlich leuchten die auch im charakteristischen Grün. Eingeschaltet ist die Beleuchtung ab Beginn der Dämmerung und bis 23 Uhr, so dass auch Spät-Sportler noch eine erleuchtete Runde drehen können. Auch die Frühaufsteher müssen nicht im Dunklen laufen, denn die Beleuchtung ist auch morgens ab 5 Uhr in Betrieb. Die neue Technik spart bis zu 70 Prozent des Stromverbrauchs ein – und schont damit auch die Umwelt.    

 Die neuen LED-Leuchten an der Regattabahn sorgen bei Hobbysportlern für beste Trainingsbedingungen und sparen zudem jede Menge Strom.  Foto Stadtwerke

Pandemie: Stadtwerke wollen Mut machen und lassen Stadtwerketurm weiß leuchten

Duisburg, 12. April 2021 - Seit über einem Jahr befindet sich die Welt in der Pandemie. Seitdem hat sich vieles verändert. Die Menschen müssen mit erheblichen Einschränkungen leben. Vieles, was zuvor selbstverständlich war, ist seitdem nicht mehr möglich. Um allen Bürgerinnen und Bürgern in dieser schwierigen Zeit weiterhin Mut zu machen, sendet die Stadtwerke Duisburg AG ein weithin sichtbares Zeichen der Solidarität und Hoffnung in die Stadt.
Mit Einbruch der Dunkelheit am Dienstag, 13. April, erstrahlt der Stadtwerketurm in Weiß und damit noch heller als sonst. Die Stadtwerke hatten bereits zu Beginn der Pandemie im März 2020 den Stadtwerketurm als Zeichen der Solidarität mehrere Wochen weiß beleuchtet.  

 Wir wollen den Menschen in der Stadt mit der Aktion Mut und Hoffnung machen. Das solidarische Handeln jedes Einzelnen ist weiterhin sehr wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg. „Die Menschen in der Stadt zeigen in diesen Zeiten einmal mehr, dass sie Verantwortung für sich und andere übernehmen. Das macht uns allen Mut und das müssen wir mit in die Zukunft nehmen.“  
Zeichen der Hoffnung - Bildquelle: Stadtwerke Duisburg AG

Die Aktion ist Teil der Radiokampagne „Duisburg ist echt nah dran“. Dabei beschreiben Menschen aus der Stadt ihren persönlichen Weg durch die Pandemie und erzählen, was ihnen in dieser Zeit Kraft und Mut gibt. Neben einem Kraftwerksmitarbeiter der Stadtwerke erzählen auch andere Mitarbeiter aus dem DVV-Konzern ihre Mutmach-Geschichten bei Radio Duisburg: eine Bahnfahrerin der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und eine Reinigungskraft der octeo Multiservices GmbH. Die Stadtwerke beleuchten den Turm am Dienstag, 13. April, weiß, da an diesem Tag die Mutmach-Geschichte des Kraftwerksmitarbeiters Dirk Tenhaken bei Radio Duisburg zu hören ist.  

Die Kampagne „Duisburg ist echt nah dran“ ist ein Projekt von Duisburg ist echt, Radio Duisburg, der GEBAG, der Sparkasse Duisburg, der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und der Stadtwerke Duisburg. Sie läuft seit dem 22. März im Radio. Vier Wochen lang kommen Menschen aus der Stadt zu Wort, um ihre persönliche Geschichte in der Pandemie zu erzählen. Die Mutmach-Geschichten sollen die Hörer dazu anregen, den Optimismus nicht zu verlieren. Zweimal täglich sind die Duisburger Mutmacher im Programm von Radio Duisburg zu hören.
Alle Geschichten sind gleichzeitig auf www.duisburgistecht.de zu finden, auch die der DVG-Bahnfahrerin Tatjana Pannek, der octeo-Reinigungskraft Susann Janiczewski und des Kraftwerksmitarbeiters der Stadtwerke Dirk Tenhaken.   Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Mit mehr als 4.000 Beschäftigten zählt der DVV-Konzern zu den großen Arbeitgebern in Duisburg und trägt entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in der Großstadt Duisburg bei.

 

Stadtwerke Duisburg pflanzen 1.250 Bäume für nachhaltigen Klimaschutz in Ehingen

Duisburg, 06. Apriil 2021 - Am 25. März gab Stadtförster Axel Freude den Startschuss zur diesjährigen Baumpflanzaktion der Stadtwerke Duisburg. Auf einem Areal am Ehinger Berg hatte Freude mit seinem Team über 1.000 Pflanzlöcher vorbereitet. Üblicherweise pflanzen die Baumpaten mit ihren Familien die von den Stadtwerken gestifteten Bäume in die Erde.
„Die Corona-Pandemie machte dieses tolle Familien-Event, bei dem die Bürger selbst die Schaufel in die Hand nehmen und selbst kleine Bäume setzen, aber in diesem Jahr leider wieder unmöglich. Trotzdem wollten wir auch 2021 eine Baumpflanzaktion durchführen“, sagt Christian Theves, Abteilungsleiter Privatkundenvertrieb bei den Stadtwerken.  
 
11.580 neue Bäume durch Baumpflanzaktion So wurden dann von Stadtwerke-Mitarbeitern 1.250 Winterlinden und Stieleichen in die Erde gebracht. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei vom Team des Stadtförsters. Einige Setzlinge erhielten auch eine Banderole, auf der die Namen der Baumpaten der im Jahr 2020 ausgefallenen Pflanzaktion vermerkt wurden. So können die Baumpaten später ihren Baum wiederfinden und in den folgenden Jahren miterleben, wie er wächst und gedeiht. Bei den mittlerweile neun Baumpflanzaktionen sind nun 11.580 neue Bäume in die Erde gekommen, die das Treibhausgas Kohlendioxyd (CO2) aus der Luft aufnehmen und nachhaltig das Klima schützen.  

145 Tonnen weniger CO2 jährlich Langfristig werden diese 11.580 Bäume in der Lage sein, jährlich circa 145 Tonnen CO2 der Atmosphäre zu entziehen. Wie kommt diese Zahl zustande? Forscher der Universität Münster haben herausgefunden, dass eine 80 Jahre alte Buche insgesamt eine Tonne CO2 aufgenommen hat, also pro Jahr 12,5 Kilogramm. Die exakte CO2-Menge, die ein Baum aufnimmt, schwankt je nach Baumart, Klima und Bodenqualität. Nach dieser Rechnung müsste man also 80 Bäume pflanzen, um jährlich eine Tonne Kohlendioxyd zu kompensieren, bei 11.580 Bäumen wären es dann langfristig circa 145 Tonnen.  
 
Grüner Aktionsmonat März
Die Baumpflanzaktion war eine von zahlreichen Aktionen in der grünen Woche bei den Stadtwerken Duisburg ab dem 22. März. Auf dem Facebook- und Instagram-Kanal des lokalen Energiedienstleisters gab es täglich Tipps und Tricks zum Thema „grünes und nachhaltiges Leben“. Dort erfuhren die Nutzer unter anderem, wie man zu Hause selbst eine wunderbar duftende Bienenweide anlegt, welche tollen Umweltinitiativen es in unserer Stadt gibt oder wie sich ganz einfach selbst ökologisch abbaubare Reinigungsmittel herstellen lassen.  

1.250 Bäume für das Klima: Stadtwerke-Mitarbeiterin Meral Alici pflanzt einen Setzling am Ehinger Berg. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG

 

Weltwassertag unterstreicht die Bedeutung zuverlässiger Trinkwasserversorgung

Duisburg, 19. März 2021 - Wie unverzichtbar Wasser in unserem Alltag ist, macht auch die aktuelle Corona-Pandemie deutlich. Leistungen der Daseinsvorsorge wie die Wasserversorgung sind besonders in Krisenzeiten elementar für unsere Gesellschaft und Wirtschaft. Und dass sie bestens und auf einem sehr hohen Niveau funktioniert, zeigt, dass auf kommunale Wasserversorger wie die Stadtwerke Duisburg Verlass ist.

“Wie oft trinken Sie Leitungswasser”: © TWIS-Studie, Instituts für empirische Sozial- und Kommunikationsforschung e.V. – Stand 2020


Weltwassertag
Der Weltwassertag erinnert alljährlich an die große Bedeutung des Wassers. 1992 auf der Weltumweltkonferenz in Rio ins Leben gerufen, wird er seit 1993 auf UN-Beschluss jährlich am 22. März begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Leitthema "Wert des Wassers"[1]. Wert des Wassers Trinkwasser – darüber muss sich in Duisburg niemand Gedanken machen. Einfach den Hahn aufdrehen und schon sprudelt das kühle Nass erfrischend aus der Leitung. Noch ist Wasser in Deutschland ausreichend und in guter Qualität vorhanden.
Doch so selbstverständlich, wie man oft denkt, ist Trinkwasser nicht. Die heißen Sommer der letzten Jahre mit Ernteeinbußen und Niedrigwasser in Flüssen und Talsperren machen klar: Wasser ist ein rares Gut und nicht überall selbstverständlich. Wasser ist ein empfindliches Allgemeingut, das entsprechend behandelt werden muss. In Deutschland gehört Trinkwasser zu den am meisten getesteten Lebensmitteln überhaupt. Die Trinkwasserverordnung regelt genau, welche Tests durchzuführen sind und welche Grenzwerte nicht überschritten werden dürfen, um beanstandungsfreie Lebensmittelqualität zu liefern.  

Das gilt natürlich auch für das Trinkwasser in Duisburg, das von den Stadtwerken Duisburg in zwei eigenen Wasserwerken im Düsseldorfer Norden gewonnen wird. Die Qualität des Wassers wird täglich vom Wasserlabor Niederrhein getestet. Transparenz spielt dabei eine besondere Rolle, so sind die Ergebnisse der Trinkwasseranalyse für jedermann im Internet abrufbar unter www.stadtwerke-duisburg.de/privatkunden/wasser/.

Außerdem erklären die Stadtwerke Duisburg hier, welchen Weg das Wasser zurücklegt, ehe es in die Duisburger Haushalte gelangt. Der Weg ist weit und die technische Ausstattung der Wasserwerke hochmodern und komplex – trotzdem ist Trinkwasser weitaus günstiger als andere Getränke. Gerade einmal 1,63 Euro beträgt der Arbeitspreis für einen Kubikmeter Wasser, also 1.000 Liter Trinkwasser in geprüfter Lebensmittelqualität. Für einen Euro bekommt man von den Stadtwerken Duisburg 613,5 Liter Trinkwasser. Und 1 Liter Trinkwasser kostet ganze 0,163 Cent.

Gute Werte für täglich genutztes Lebensmittel Die Verbraucher sind mit ihrer Trinkwasserqualität sehr zufrieden und bewerten sie mit sehr gut. Das belegt die Langzeitstudie „Qualität und Image von Trinkwasser in Deutschland” (TWIS)[2]. Die Bedeutung und der Wert von qualitativ hochwertigem Leitungswasser äußerte sich insbesondere in den Monaten von März bis Juni 2020, in der Anfangsphase der Pandemie. Sie lagen in diesen Monaten auf dem bislang höchsten Niveau im Vergleich der Untersuchungszeitreihe seit 2007.
Doch die Auswirkungen des Klimawandels, die Belastung des Grundwassers mit Nitrat und anderen Stoffen dringen immer stärker ins öffentliche Bewusstsein. Und sie bereiten den Deutschen zunehmend Sorge. Mehr als 90 Prozent der Befragten geben an, Wasser aus dem Wasserhahn zu trinken, zwei Drittel tun das ein- bis mehrmals täglich. Dabei bewerten sie die Qualität des Trinkwassers als „sehr gut“ bis „gut“ (85 Prozent).

Drei von vier Befragten vergeben die Noten „sehr gut“ oder „gut“ für Service und Servicequalität der Wasserversorger. Hintergrund zur Wasserversorgung Die Stadtwerke Duisburg versorgen in Duisburg etwa 250.000 Haushalte mit Trinkwasser. Im Jahr 2020 wurden fast 34 Milliarden Liter Wasser in das Duisburger Versorgungsnetz eingespeist. Privathaushalte verbrauchten davon über 18 Milliarden Liter Trinkwasser. Gewonnen wird das Wasser in zwei eigenen Wasserwerken, die sich in Düsseldorf-Wittlaer und -Bockum befinden. Dabei wird Grundwasser über Brunnen gefördert, gefiltert, aufbereitet und anschließend als Trinkwasser in Lebensmittelqualität in das Duisburger Versorgungsnetz eingespeist.

Darüber hinaus bezieht das Unternehmen Trinkwasser über eine Pipeline aus dem Halterner Stausee im Kreis Recklinghausen. Rund 2.200 Kilometer Rohrleitungen unterhalten die Stadtwerke Duisburg in der Stadt. Als Wasserversorgungsunternehmen sind die Stadtwerke Duisburg für die Sicherung höchster Qualitätsstandards verantwortlich. Dies betrifft sowohl die Brunnen, in denen Trinkwasser gewonnen wird, als auch die Aufbereitungsanlagen in den Wasserwerken und die Rohrleitungen. Täglich entnimmt das Unternehmen Wasserproben an zahlreichen Stellen im gesamten Stadtgebiet und im Bereich der Wasserwerke. Diese rund 7.000 Proben pro Jahr werden in einem akkreditierten Trinkwasserlabor geprüft, um jederzeit die hohe Qualität des Trinkwassers zu überwachen.  

Weitere Informationen und Wissenswertes zur Trinkwasserversorgung haben die Stadtwerke Duisburg unter www.stadtwerke-duisburg.de/privatkunden/wasser/ zusammengestellt. Zum Weltwassertag veranstalten die Stadtwerke normalerweise ihren beliebten Tag des Wasserwerks mit einem Blick hinter die Kulissen der Duisburger Trinkwasserförderung. Der kann in diesem Jahr leider nicht in gewohnter Form stattfinden. Trotzdem werden die Stadtwerke in den Sozialen Medien mit kleinen Aktionen zum Weltwassertag überraschen: mit Gewinnspielen und einer Malaktion für Kinder.    

Vorinstallation für Elektromobilität wird bei Neubau oder Sanierung Pflicht

Stadtwerke helfen bei Planung und Fördermittelantrag  
 

Duisburg, 8. März 2021 - 7 Millionen Elektroautos sollen bis 2030 auf den deutschen Straßen unterwegs sein. Damit das ehrgeizige Ziel erreicht wird, erhöht die Bundesregierung in der Verkehrswende erneut das Tempo und gibt der Elektromobilität einen weiteren Schub. Das neue Gebäude-Elektromobilität-Infrastrukturgesetz (GEIG) soll noch im März in Kraft treten.
Ziel der neuen Verordnung ist es, den Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität deutlich voranzutreiben. Und das in allen Gebäuden, denn das GEIG deckt sowohl Wohn- als auch Nicht-Wohngebäude ab. Bei Neubauten oder größeren Renovierungen von Wohngebäuden mit mehr als fünf Stellplätzen muss künftig jeder Stellplatz mit Leitungsinfrastruktur vorausgerüstet werden. Alle erforderlichen Leitungen zur Installation einer Wallbox oder einer Ladesäule müssen also im Rahmen des Neubaus oder der Sanierung verlegt werden, um den Einbau eines Ladepunktes problemlos zu ermöglichen.

Bei Nicht-Wohngebäuden gilt diese Pflicht ab dem siebten Stellplatz. Jeder dritte von ihnen muss dann mit den erforderlichen Leitungen ausgestattet sein, zudem muss ein Ladepunkt verpflichtend errichtet werden. Für Nicht-Wohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen gilt, dass spätestens ab 1. Januar 2025 ein Ladepunkt für Elektroautos errichtet werden muss. Darüber hinaus trägt die Bundesregierung auch dem sogenannten Quartiersansatz Rechnung: Bauherren oder Eigentümer, deren Gebäude in räumlichem Zusammenhang stehen, können Vereinbarungen über eine gemeinsame Ausstattung von Stellplätzen mit Leitungsinfrastruktur oder Ladepunkten treffen.  

Auch in Duisburg nimmt die Elektromobilität immer mehr Fahrt auf. Allein im vergangenen Jahr wurden zwischen Rhein und Ruhr 478 voll-elektrische Fahrzeuge und 1.975 Autos mit Hybrid-Antrieb neu zugelassen. Im Verlauf der vergangenen fünf Jahre steigen diese Zahlen mehr und mehr an. Studien zur Entwicklung der Elektromobilität haben ergeben, dass die allermeisten Ladevorgänge Zuhause oder am Arbeitsplatz stattfinden. Daher kommt der Ausstattung von Gebäuden eine deutlich größere Bedeutung zu als dem Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Als lokaler Energiedienstleister werden die Stadtwerke aber auch weiterhin in öffentliche Ladesäulen investieren, um Elektromobilität durch ein gut ausgebautes Ladenetz für jeden Autofahrer attraktiv zu machen.  

Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzer und die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bei der richtigen Planung und Umsetzung der entsprechenden Vorausrüstung und natürlich auch bei der Installation von Ladepunkten. In vielen Fällen gibt es auch öffentliche Fördergelder, die einen beträchtlichen Teil der Anschaffungskosten von Wallboxen oder Ladesäulen decken können. „Unsere Energieberater kennen immer die neuesten gesetzlichen Entwicklungen und neuen Möglichkeiten bei Fördertöpfen und unterstützen beim Ausfüllen der Anträge. Wir können für die individuellen Bedürfnisse Zuhause oder auch am Arbeitsplatz die passende Ladeinfrastruktur planen“, sagt Sebastian Limburg, Teamleiter Produktentwicklung & Energiedienstleistungen.  

Nicht nur Immobilienbesitzer können von solchen Förderungen profitieren. Auch Mieter können sich die Anschaffung von Ladeinfrastruktur für den gemieteten Pkw-Stellplatz fördern lassen. Bis zu 900 Euro gibt es zum Beispiel derzeit für die Anschaffung einer Wallbox vom Staat dazu. Der Vermieter ist gesetzlich verpflichtet, nach Abstimmung mit dem Mieter, die Nachrüstung von Ladeinfrastruktur zuzulassen.
Wissenswertes rund um die Elektromobilität haben die Stadtwerke in ihrem E-Mobilitäts-Portal im Internet zusammengestellt:
https://www.stadtwerke-duisburg.de/energieberatung/privatkunden/elektromobilitaet/.  


Die Grafik zeigt die Zulassungszahlen von Elektroautos und Hybrid-Autos in Duisburg von 2016 bis 2020. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG



Stadtwerke Duisburg starten mit Baumpflanzaktion in die grüne Woche

Duisburg, 5. März 2021 - Der Frühling kommt mit großen Schritten und mit ihm die Blätter an den Bäumen und Sträuchern. Ganz im Zeichen der Farbe der Stadtwerke Duisburg AG wird auch die Natur in der Stadt endlich wieder grün. In den vergangenen Jahren haben die Stadtwerke diese Zeit immer genutzt, um mit vielen Kunden und Bürgern tausende Bäume zu pflanzen. Bei insgesamt acht Baumpflanzaktionen sind mehr als 10.000 neue Bäume in die Erde gekommen, die nachhaltig das Klima schützen. „Die Corona-Pandemie macht diese tolle Aktion, bei der die Bürger selbst die Schaufel in die Hand nehmen und an ausgesuchten Stellen im Stadtwald oder am Töppersee selbst kleine Bäume setzen, auch in diesem Jahr leider unmöglich. Trotzdem führen wir auch 2021 eine Baumpflanzaktion durch“, sagt Christian Theves, Abteilungsleiter Privatkundenvertrieb bei den Stadtwerken.  

Für alle Naturstrom- und Naturgaskunden, die sich bis zum 18. März auf der Website www.stadtwerke-duisburg.de/baumpflanzaktion/ angemeldet haben, pflanzen die Stadtwerke einen Baum. Die Stadtwerke schreiben die Kunden zuvor an, ab dem 8. März können sie sich anmelden. Die ersten 230 Teilnehmer bekommen die Baumpflanzaktion dann sogar nach Hause, denn sie erhalten einen Öko-Flaschengarten. Der Garten in dem kleinen Kolbengläschen ist ein wahres Wunder, denn auf nur 26 Zentimetern ist ein eigenes Ökosystem untergebracht, das sich durch einen natürlichen Kreislauf (fast) von selbst versorgt. Die Pflanze nimmt aus der Erde Feuchtigkeit auf, diese verdunstet über die Blätter und befeuchtet wiederum den Boden.  

Flaschengarten: Das grüne Naturwunder im Glas: Der kleine Flaschengarten pflegt sich (fast) von selbst. Quelle: Botanicly  

Die Baumpflanzaktion ist nur eine von zahlreichen Aktionen in der grünen Woche bei den Stadtwerken Duisburg ab dem 22. März. Auf den Kanälen des lokalen Energiedienstleisters in den sozialen Medien Facebook, unter Stadtwerke Duisburg AG, und Instagram unter @stadtwerkeduisburg gibt es täglich Tipps und Tricks zum Thema „grünes und nachhaltiges Leben“. Dann erfahren die Nutzer unter anderem, wie man zu Hause selbst eine wunderbar duftende Bienenweide anlegt, welche tollen Umweltinitiativen es in unserer Stadt gibt oder wie sich ganz einfach selbst ökologisch abbaubare Reinigungsmittel herstellen lassen. Auch einige Mitmach-Aktionen sind geplant, bei denen die Stadtwerke tolle – natürlich grüne – Preise verlosen.  

Wer seine Energieversorgung Zuhause auch auf grün umstellen möchte, der bekommt im Monat März die perfekte Gelegenheit dazu. Neukunden der Naturstrom- oder Naturgas-Produkte der Stadtwerke Duisburg erhalten zusätzlich im gesamten Monat einen 20-Euro-Ökobonus. Wer im März auf sein weiß-blaues MSV-Herz hört und auf den 100 Prozent ökologischen Tarif „Zebrastrom“ umsteigt, erhält zusätzlich zum limitierten Sammelgeldschein und dem aktuellen MSV-Trikot noch einen 30-Euro-Gutschein für den Fanshop der Zebras. Alle Informationen zu den Tarifen der Stadtwerke gibt es im Internet unter www.stadtwerke-duisburg.de/privatkunden/strom/.


221 neue Solaranlagen im Jahr 2020 – Stadtwerke helfen bei Planung und Förderung

Duisburg, 01. März 2021 - 1.856 Photovoltaik-Anlagen (PV) gab es in Duisburg zum Jahreswechsel. Allein 221 sind im Jahr 2020 neu hinzugekommen. Die Stadt an Rhein und Ruhr liegt damit voll im deutschlandweiten Trend: Die Solarenergie ist weiter auf dem Vormarsch. Obwohl die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ausläuft, ist die Nachfrage nach Erzeugungsanlagen auf dem eigenen Dach ungebrochen. Das liegt vor allem an der Weiterentwicklung der Technik. Solarspeicher machen die Eigenerzeugung trotz geringerer Einspeisevergütung attraktiv. Mit einem Speicher können Besitzer von PV-Anlagen den Verbrauch von der Erzeugung zeitlich entkoppeln. Den erzeugten Strom speichern sie in einer Batterieeinheit, anstatt ihn ins öffentliche Netz einzuspeisen, und verbrauchen ihn eben dann selbst, wenn die technischen Geräte in Küche oder Wohnzimmer laufen sollen.
 

Solche Batteriespeicher gehören immer häufiger gleich mit zum Paket, wenn Hausbesitzer eine PV-Anlage auf dem Dach installieren. Wie der Bundesverband Solarwirtschaft mitteilt, wurden rund 88.000 solcher Speicher 2020 in Deutschland neu errichtet, das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2018. Der Grund dafür liegt auch in der gesteigerten Attraktivität einer Kombination aus PV-Anlage und Speicher zum Eigenverbrauch für Unternehmen. Denn die dürfen inzwischen 30 Megawattstunden (MWh) Solarstrom pro Jahr zum Eigenverbrauch produzieren, ohne dafür EEG-Umlage zu zahlen.

 

Trotz veränderter Förderbedingungen kommt der Solarenergie bei der Energiewende eine entscheidende Bedeutung zu. Mehr als 10 Prozent des Energiebedarfs der Bundesrepublik wurden 2020 mit Strom aus Sonnenkraft gedeckt. „Wir betreiben selbst seit vielen Jahren mehrere große PV-Anlagen in Duisburg. Wir kennen die technischen Entwicklungen und Möglichkeiten der Solarenergie-Erzeugung genau und setzen dieses Wissen gerne für unsere Kunden ein. Die Dezentralisierung der Energieerzeugung ist deshalb wichtiger Baustein der Energiewende, weil wir sie hier vor Ort bei uns in Duisburg konkret voranbringen können“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG.

 

„Wir spüren das gestiegene Interesse deutlich. Die Anfragen zu einer Beratung haben bei privaten Immobilienbesitzern ebenso zugenommen wie bei Unternehmern“, sagt Susanne Pfeufer, Leiterin Geschäftskundenvertrieb. Die Stadtwerke Duisburg sind für alle Fragen Ansprechpartner für Immobilienbesitzer, die über die Anschaffung einer PV-Anlage nachdenken. Im vergangenen Jahr haben die Stadtwerke 35 solcher Anlagen für ihre Kunden geplant und umgesetzt.

 

Um die Stromerzeugung mit Sonnenkraft für jedermann möglich zu machen, haben die Stadtwerke mehrere attraktive Komplettpakete geschnürt. Die Leistungen liegen zwischen 7,7 und 14,7 Kilowatt peak (KWp), Planung Beratung, Montage und elektrische Inbetriebnahme sind dabei immer inklusive. Schon ab 15.000 Euro für eine PV-Anlage kann sich so jeder unabhängig von den Strompreisen machen und seinen Bedarf selbst decken. Auch Speicheranlagen werden von den Energieberatern der Stadtwerke individuell geplant und realisiert. In vielen Fällen gibt es Möglichkeiten, von staatlichen Förderprogrammen zu profitieren und die Investitionskosten teilweise zu decken. Auch hier stehen die Energieberater der Stadtwerke Duisburg Interessierten mit Rat und Hilfe zur Seite.

 

Mit einer solchen Anlage ist es problemlos möglich, bis zu 35 Prozent des eigenen Strombedarfs zu decken. Wer zusätzlich in einen Speicher investiert, der deckt sogar bis zu 70 Prozent des eigenen Stromverbrauchs durch die Produktion auf dem eigenen Dach ab.

 

Wer schon eine PV-Anlage auf dem eigenen Dach hat, die EEG-Förderung nach 20 Jahren aber ausläuft, kann ebenfalls vom Wissen der Energieexperten der Stadtwerke profitieren. „Ein Weiterbetrieb kann sich durchaus lohnen. In Betracht kommen die Nachrüstung eines Speichers, die technische Aufrüstung der Anlage, oder auch der Verkauf des produzierten Stroms. Auch hier haben wir als kommunaler Energiedienstleister verschiedene Möglichkeiten im Angebot“, sagt Susanne Pfeufer. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.stadtwerke-duisburg.de/photovoltaik/ oder telefonisch bei den Energieberatern der Stadtwerke Duisburg: 0203 – 604 1111.

  

Im Jahresvergleich ist der Neubau von Photovoltaikanlagen in Duisburg im Jahr 2020 sprunghaft angestiegen. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG

 


 

Stadtwerke Duisburg zweifach ausgezeichnet

Duisburg, 29. Januar 2021 - Die Stadtwerke Duisburg AG hat erneut zwei renommierte Gütesiegel erhalten, die das Unternehmen für sein hohes Ansehen bei den Bürgern und das große Engagement in der Region auszeichnen. Die Stadtwerke führen im Jahr 2021 nicht nur erneut das TOP-Lokalversorger-Siegel, sondern auch die Auszeichnung „Top-Vertrauen in der Region“. Dabei konnten sich die Stadtwerke in zahlreichen Kategorien top-platzieren.  

Kommunale Unternehmen wie die Stadtwerke Duisburg genießen laut einer Forsa-Umfrage bei den Bürgern großes Vertrauen. Auch in der Coronakrise haben kommunale Versorger deutlich gezeigt, dass auf sie Verlass ist und dass auch in schwierigen Zeiten die Daseinsvorsorge für alle Bürgerinnen und Bürger jederzeit gewährleistet ist. Das Magazin Focus Money hat nun gemeinsam mit der „Zeitung für kommunale Wirtschaft“ (ZfK) und dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) im Rahmen einer deutschlandweiten Studie 1.100 regionale Unternehmen unter die Lupe genommen und dabei das Vertrauen der Bürger ebenso untersucht wie die Seriosität, Weiterempfehlungen und das Ansehen.

Die Stadtwerke Duisburg haben es mit ihren Leistungen in den analysierten Kategorien dabei unter die Top 20 Stadtwerke in Deutschland geschafft und dürfen nun das Gütesiegel „Top-Vertrauen in der Region“ führen. „Wir freuen uns über die gute Platzierung in dieser großen Studie. Sie zeigt einmal mehr, dass die Bürger vor allem uns als kommunalem Unternehmen besonders vertrauen“, sagt Christian Theves, Leiter des Privat- und Gewerbekundenvertriebs der Stadtwerke Duisburg.   Auszeichnung für regionales Engagement und faires Preis-Leistungs-Verhältnis Das Gütesiegel „TOP-Lokalversorger“, das vom unabhängigen Internetportal Energieverbraucherportal.de vergeben wird, führen die Stadtwerke Duisburg 2021 in den Versorgungssparten Strom, Gas und Wasser.

 Insgesamt wurden 627 Versorgungsunternehmen in den Kategorien regionales Engagement, Produktqualität, Kundenfreundlichkeit und Umweltengagement untersucht. Nur die Unternehmen, die in diesen Bereichen Spitzenleistungen zeigen, erhalten das begehrte Siegel. In der Versorgungssparte Wasser gelten sogar noch strengere Bewertungsmaßstäbe. Wer hier punkten will, muss zusätzlich unter anderem in den Kategorien Wasserqualität und Ökologie überzeugen.
„Wir sind stolz, erneut als TOP-Lokalversorger ausgezeichnet zu werden. Das Gütesiegel würdigt neben einem guten und fairen Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem auch unser regionales Engagement an vielen Stellen in Duisburg“, sagt Christian Theves.


 

Förderstopp für Photovoltaik-Anlagen – Stadtwerke beraten zur weiteren Nutzung

Stadtwerke Duisburg zweifach ausgezeichnet   Die Stadtwerke Duisburg AG hat erneut zwei renommierte Gütesiegel erhalten, die das Unternehmen für sein hohes Ansehen bei den Bürgern und das große Engagement in der Region auszeichnen. Die Stadtwerke führen im Jahr 2021 nicht nur erneut das TOP-Lokalversorger-Siegel, sondern auch die Auszeichnung „Top-Vertrauen in der Region“. Dabei konnten sich die Stadtwerke in zahlreichen Kategorien top-platzieren.   Kommunale Unternehmen wie die Stadtwerke Duisburg genießen laut einer Forsa-Umfrage bei den Bürgern großes Vertrauen. Auch in der Coronakrise haben kommunale Versorger deutlich gezeigt, dass auf sie Verlass ist und dass auch in schwierigen Zeiten die Daseinsvorsorge für alle Bürgerinnen und Bürger jederzeit gewährleistet ist. Das Magazin Focus Money hat nun gemeinsam mit der „Zeitung für kommunale Wirtschaft“ (ZfK) und dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) im Rahmen einer deutschlandweiten Studie 1.100 regionale Unternehmen unter die Lupe genommen und dabei das Vertrauen der Bürger ebenso untersucht wie die Seriosität, Weiterempfehlungen und das Ansehen. Die Stadtwerke Duisburg haben es mit ihren Leistungen in den analysierten Kategorien dabei unter die Top 20 Stadtwerke in Deutschland geschafft und dürfen nun das Gütesiegel „Top-Vertrauen in der Region“ führen. „Wir freuen uns über die gute Platzierung in dieser großen Studie. Sie zeigt einmal mehr, dass die Bürger vor allem uns als kommunalem Unternehmen besonders vertrauen“, sagt Christian Theves, Leiter des Privat- und Gewerbekundenvertriebs der Stadtwerke Duisburg.   Auszeichnung für regionales Engagement und faires Preis-Leistungs-Verhältnis Das Gütesiegel „TOP-Lokalversorger“, das vom unabhängigen Internetportal Energieverbraucherportal.de vergeben wird, führen die Stadtwerke Duisburg 2021 in den Versorgungssparten Strom, Gas und Wasser. Insgesamt wurden 627 Versorgungsunternehmen in den Kategorien regionales Engagement, Produktqualität, Kundenfreundlichkeit und Umweltengagement untersucht. Nur die Unternehmen, die in diesen Bereichen Spitzenleistungen zeigen, erhalten das begehrte Siegel. In der Versorgungssparte Wasser gelten sogar noch strengere Bewertungsmaßstäbe. Wer hier punkten will, muss zusätzlich unter anderem in den Kategorien Wasserqualität und Ökologie überzeugen. „Wir sind stolz, erneut als TOP-Lokalversorger ausgezeichnet zu werden. Das Gütesiegel würdigt neben einem guten und fairen Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem auch unser regionales Engagement an vielen Stellen in Duisburg“, sagt Christian Theves.


Duisburg, 19. Januar 2021 - Millionen Stromerzeugungsanlagen gibt es in Deutschland. Denn nicht nur die großen Kraftwerke und Windkraftanlagen zählen dazu, sondern auch jede Photovoltaikanlage auf privaten Hausdächern. Um einen genauen Überblick über alle Anlagen und Akteure am deutschen Strom- und Gasmarkt zu erlangen, hat die Bundesnetzagentur daher das Marktstammdatenregister ins Leben gerufen.

Jeder Anlagenbesitzer ist verpflichtet, die Daten seiner Erzeugungsanlage ins Register einzutragen. Auch ortsfeste Batteriespeicheranlagen müssen registriert werden. Die Stadtwerke Duisburg AG erinnert daher alle Besitzer einer entsprechenden Anlage in Duisburg daran, die Eingabe der entsprechenden Daten bis zum 31. Januar im Internet unter www.marktstammdatenregister.de vorzunehmen, denn dann endet die Registrierungsfrist. Bislang sind laut Bundesnetzagentur schon mehr als zwei Millionen Stromerzeugungsanlagen in das Register eingetragen worden.  

Nur wer seine Anlage korrekt registriert hat, kann auch nach dem 31. Januar die Zahlungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) erhalten. Wird eine Bestandsanlage nicht rechtzeitig registriert, hält der Netzbetreiber die Förderung zunächst zurück. Für Neuanlagen gilt eine Frist von einem Monat zur Registrierung nach Inbetriebnahme.  

EEG-Einspeisevergütung läuft nach 20 Jahren aus
Für zahlreiche Photovoltaikanlagen ist mit dem Jahreswechsel auch die 20-jährige Einspeisevergütung ausgelaufen. Das gilt auch für die ersten dieser Anlagen in Duisburg. Für die Betreiber stellt sich damit die Frage nach Weiterbetrieb oder Stilllegung. Die Stadtwerke Duisburg bieten diesen Anlagenbetreibern kompetente Beratung und interessante Angebote für den Weiterbetrieb. Dabei gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten: Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms, Direktvermarktung an Dritte oder eine Stilllegung und Demontage der Anlage.  

Außer der Eigennutzung und der Direktvermarktung an Dritte gibt es auch Zwischenformen. So ist zum Beispiel möglich, den Strom, der nicht selbst verbraucht werden kann, als Überschuss-Strom weiter einzuspeisen oder in einem Batteriespeicher „zwischenzulagern“ und ihn zu einem späteren Zeitpunkt zu verbrauchen.
Wer seinen Strom weiterhin in vollem Umfang in das öffentliche Netz einspeisen möchte, muss einen Vertrag zur Stromvermarktung schließen. Auch hier bieten die Stadtwerke Duisburg den Anlagenbetreibern eine Zusammenarbeit an. Welche der Möglichkeiten eignet sich für welche Anlage? Ist der Weiterbetrieb wirtschaftlich sinnvoll? „Diese und andere Fragen klären wir im ersten Schritt im Rahmen einer kostenlosen Beratung per Telefon“ erläutert Sebastian Limburg, der bei den Stadtwerken für Energieberatungen zuständig ist.
Danach folgen weitere Prüfungs-, Beratungs- und Planungsschritte bis zu einer Empfehlung, wie die Anlage nach Auslauf der Förderung am besten genutzt werden kann.  
So bieten die Stadtwerke zum Beispiel eine Sicherheitstechnische Beratung und Funktionsprüfung der Photovoltaik-Anlage oder eine komplette Überprüfung der Anlage mit anschließender Handlungsempfehlung an. So kann es erforderlich oder sinnvoll sein, Module zu erneuern oder die Steuerungselektronik zu ergänzen. Auch die Erweiterung der Anlage um einen Batteriespeicher ist manchmal empfehlenswert.  
Über die Möglichkeiten und die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die sich gegebenenfalls auch noch ändern können, beraten die Experten der Stadtwerke Duisburg telefonisch unter 0203 604 1111 oder online unter www.stadtwerke-duisburg.de/photovoltaik. Dort erfahren Interessierte außerdem, wie man die Sonne zur Unterstützung von Heizung und Warmwasseraufbereitung nutzt und welche Fördermittel es gibt.

 

Lautlose Riesen-Silvesterrakete

Duisburg, 29. Dezember 2020 - Auch wenn in diesem Jahr viele Duisburgerinnen und Duisburger in der Silvesternacht auf ein lautes und buntes Feuerwerk verzichten, wollen die Stadtwerke dennoch allen Bürgern an Rhein und Ruhr einen besonderen Neujahrsgruß senden. Der Stadtwerketurm wird zu Duisburgs größter Silvesterrakete – natürlich lautlos und ohne tatsächlich in die Luft zu gehen. Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt sich also ein Blick in Richtung Hochfeld zum Baudenkmal der Stadtwerke Duisburg AG.
970 Tage Dunkelheit

Seit dem 6. Dezember 2018 erstrahlt der Stadtwerketurm nach 970 Tagen Dunkelheit wieder weithin sichtbar im altbekannten Grün. Seit April 2016 war es dunkel und vielen Duisburgern fehlte die im Jahr 1999 installierte charakteristische grüne Beleuchtung des Stadtwerketurms in Hochfeld.

Die Herausforderung für Lichtarchitekt Peter Brdenk aus Essen war schon vor Beginn der Arbeiten an dem neuen Beleuchtungskonzept klar. Als Denkmal muss der Turm nach Abschluss der Arbeiten möglichst wieder so erstrahlen wie vorher – so schreibt es die Denkmalbehörde vor. Nur ohne die drei Rauchgasrohre. Denn die mussten im Rahmen der Rückbau-Arbeiten aufwändig demontiert werden. Ohne die drei Rohre fehlte natürlich eine riesige Reflexionsfläche für das Licht. Deshalb mussten Zahl und Anordnung der neuen Leuchtmittel genau durchdacht werden, um ein optimales Lichtbild zu erzeugen.

 
Deutscher Lichtdesign-Preis 2020 Der neu leuchtende Turm hat nicht nur die Duisburger begeistert, auch die Experten der Jury des Deutschen Lichtdesign-Preises waren vollauf überzeugt. Der Stadtwerketurm wurde im September 2020 mit dem renommierten Preis in der Kategorie „Außenbeleuchtung / Inszenierung – Wahrzeichen“ ausgezeichnet. Die bestechende Lichtinstallation entsteht durch eine Kombination aus verschiedenartig geformten LED-Leuchtkörpern, darunter 180 Strahler und 256 Meter Lichtlinien. Sie illuminieren die filigrane Stahlkonstruktion des Stadtwerketurms so, dass sie in der Dunkelheit perfekt zur Geltung kommt. Um die Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der Aufzugröhre in der Mitte des Turms.

 

Weitere Informationen zum Turm gibt es auch im Internet unter www.stadtwerketurm.de.

 

Bunt beleuchtet begrüßt der Stadtwerketurm das neue Jahr als lautlose Riesen-Silvesterrakete - Foto Daniel Tomczak / DVV.

 

 

Besonderer Weihnachtsgruß der Stadtwerke an alle Duisburgerinnen und Duisburger

Duisburg, 22. Dezember 2020 - Auch an diesem außergewöhnlichen Weihnachtsfest sorgen die Stadtwerke Duisburg für einen besonders stimmungsvollen Weihnachtsgruß. Rot angestrahlt mit einer weißen Spitze grüßt der Stadtwerketurm als größte Weihnachtskerze der Stadt weithin sichtbar zum Fest der Liebe. Mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlt die bekannte Duisburger Landmarke Heiligabend in feierlichem Rot. Diese besondere Attraktion ist auch in den folgenden beiden Nächten des 1. und 2. Weihnachtstages noch zu bestaunen. 

Die Stadtwerke wünschen allen Duisburgerinnen und Duisburgern schöne und besinnliche Weihnachtsfeiertage, einen ruhigen Jahresausklang sowie ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2021. 

 Die Duisburger freuen sich an Weihnachten über den Stadtwerketurm, der an den Feiertagen festlich wie eine Kerze leuchtet - Foto Daniel Tomczak / DVV.


970 Tage Dunkelheit
Seit dem 6. Dezember 2018 erstrahlt der Stadtwerketurm nach 970 Tagen Dunkelheit wieder weithin sichtbar im altbekannten Grün. Seit April 2016 war es dunkel und vielen Duisburgern fehlte die im Jahr 1999 installierte charakteristische grüne Beleuchtung des Stadtwerketurms in Hochfeld.

 

Die Herausforderung für Lichtarchitekt Peter Brdenk aus Essen war schon vor Beginn der Arbeiten an dem neuen Beleuchtungskonzept klar. Als Denkmal muss der Turm nach Abschluss der Arbeiten möglichst wieder so erstrahlen wie vorher – so schreibt es die Denkmalbehörde vor. Nur ohne die drei Rauchgasrohre. Denn die mussten im Rahmen der Rückbau-Arbeiten aufwändig demontiert werden. Ohne die drei Rohre fehlte natürlich eine riesige Reflexionsfläche für das Licht. Deshalb mussten Zahl und Anordnung der neuen Leuchtmittel genau durchdacht werden, um ein optimales Lichtbild zu erzeugen.

 

Deutscher Lichtdesign-Preis 2020

Der neu leuchtende Turm hat nicht nur die Duisburger begeistert, auch die Experten der Jury des Deutschen Lichtdesign-Preises waren vollauf überzeugt. Der Stadtwerketurm wurde im September 2020 mit dem renommierten Preis in der Kategorie „Außenbeleuchtung / Inszenierung – Wahrzeichen“ ausgezeichnet. Die bestechende Lichtinstallation entsteht durch eine Kombination aus verschiedenartig geformten LED-Leuchtkörpern, darunter 180 Strahler und 256 Meter Lichtlinien. Sie illuminieren die filigrane Stahlkonstruktion des Stadtwerketurms so, dass sie in der Dunkelheit perfekt zur Geltung kommt. Um die Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der Aufzugröhre in der Mitte des Turms.

Weitere Informationen zum Turm gibt es auch im Internet unter www.stadtwerketurm.de.

Schutz vor Coronavirus: Netze Duisburg bitten Bürger darum, Zählerstände selbst abzulesen

Erreichbarkeit des Kundenservice der Stadtwerke Duisburg an den Feiertagen  
Rund um die kommenden Feiertage können Kunden die Stadtwerke Duisburg zu folgenden Zeiten erreichen: Telefonischer Kundenservice (0203 393939)
·    Heiligabend und Weihnachtsfeiertage: nicht erreichbar
·    28., 29. und 30. Dezember: 7 bis 18:30 Uhr erreichbar
·    Silvester und Neujahr: nicht erreichbar  
Kundencenter Friedrich-Wilhelm-Straße 47
·    das Kundencenter bleibt aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin geschlossen  
Das Forderungsmanagement der Stadtwerke Duisburg ist am 28., 29. und 30. Dezember jeweils von 8 bis 12:30 Uhr telefonisch unter (0203 604 3794) zu erreichen.

Netze Duisburg bitten Bürger darum, Zählerstände selbst abzulesen

Duisburg, 15. Dezember 2020 - Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, gilt es, Kontakte zu minimieren und Abstand zu halten. Aus diesem Grund werden die Zählerableser der Netze Duisburg GmbH bis Mitte nächster Woche nur noch im geringen Umfang bestehende Ableseaufträge vor Ort, aber ohne direkten Kundenkontakt durchführen. Die Netze Duisburg bitten deshalb Bürgerinnen und Bürger darum, die Zählerstände bei Strom, Gas und Wasser selbst abzulesen und mitzuteilen, wenn Sie postalisch dazu aufgefordert werden. Nur auf diesem Weg kann eine korrekte Verbrauchsabrechnung erfolgen.  

Bei fehlenden Zählerständen muss ein Schätzwert für die Erstellung der Jahresverbrauchsabrechnung angenommen werden. Hier kann es zu Abweichungen vom tatsächlichen Verbrauch und damit zu Abweichungen der Rechnungshöhe kommen.
Daher ist die Rückmeldung des Zählerstandes an die Netze Duisburger als zuständigem Netzbetreiber in Duisburg unbedingt notwendig. Zählerstände bequem online selbst eingeben Die Netze Duisburg werden in den kommenden Tagen allen Haushalten, die für eine Zählerablesung vorgesehen waren, per Post Ablesekarten zusenden. Bürger werden gebeten, die dann aktuellen Zählerstände bequem und einfach online auf der Internetseite www.netze-duisburg.de/ablesung einzugeben.

Alternativ können die Zählerstände unter Angabe der Zählernummer auch telefonisch unter 0203 604-3636 durchgegeben werden. Natürlich können die Zählerstände auch in die verschickten Karten eingetragen und zurück an die Netze Duisburg gesendet werden. Nur so kann eine korrekte Jahresverbrauchsabrechnung durch den jeweiligen Versorger erstellt werden. Alle notwendigen Informationen finden die Bürger auch noch einmal auf den Karten.  
Die Netze Duisburg möchten gleichzeitig möglichen Betrugsfällen vorbeugen und darauf hinweisen, dass keine telefonische Abfrage von Zählerständen erfolgt. Die Arbeiten zum Zählerwechsel, insbesondere in direktem Kontakt mit dem Kunden, werden ebenfalls eingestellt. Für besonders wichtige Fälle ist ein Notfalldienst sichergestellt. Für den Fall, dass Mitarbeiter der Netze Duisburg in dringenden Fällen Reparaturen an einzelnen Zähler- und Kundenanlagen durchführen müssen, können sich Bürger rückversichern, ob die Mitarbeiter tatsächlich von den Netzen Duisburg kommen. Hierzu können verunsicherte Bürger im Zweifelsfall unter folgenden Rufnummern die Identität und Legitimität der Mitarbeiter prüfen.
-       Monteure der Stromversorgung: 0203 604-2000
-       Monteure der Gas-und Wasserversorgung: 0203 604-3097

 

Stromtankstelle für Zuhause: Stadtwerke unterstützen bei neuen Förderprogrammen  

Duisburg, 16. Dezember 2020 - Die Zukunft der Mobilität ist grün. Und elektrisch. Schon mehr als 3.000 Autobesitzer in Duisburg setzen auf einen Hybrid-Pkw, mehr als 500 haben sich sogar direkt für ein voll-elektrisches Fahrzeug entschieden – und die Zulassungszahlen steigen rasant. Die Bundesregierung unterstützt den Umstieg auf die Elektromobilität mit verschiedenen Förderprogrammen, seit Ende November gibt es eine neue Fördermöglichkeit über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), um jedermann bei der Anschaffung privater Ladeinfrastruktur am Wohnort zu unterstützen.
Bis zu 900 Euro öffentliche Förderung pro Ladepunkt kann sich über diesen Weg jeder sichern, der sich Zuhause zum Beispiel eine Wallbox zum Laden des eigenen Elektroautos installiert. Das gilt nicht nur für Immobilienbesitzer, sondern auch für Mieter, die auf Elektromobilität umsteigen möchten.
 
Die Stadtwerke Duisburg beschäftigen sich seit mehr als 10 Jahren intensiv mit dem Thema und sind erster Ansprechpartner in der Stadt für alle Fragen rund um die Elektromobilität. Speziell abgestimmt auf das aktuelle Förderprogramm der Bundesregierung haben die Stadtwerke zwei Komplett-Angebote entwickelt, die von der Erstberatung, über die Planung, Unterstützung bei den Förderanträgen bis hin zur Montage der Wallbox das Rundum-Sorglos-Paket bieten. So gibt es zum Beispiel die Wallbox ABL eMH1 mit Ladesteckdose Typ 2 und einer Ladeleistung von bis zu 11kW inklusive Installation und Montagepaket, Inbetriebnahme und kompetenter Einweisung für 1.500 Euro. Abzüglich der staatlichen Förderung in Höhe von 900 Euro verbleiben nur 600 Euro Zuzahlung.

 „Die Elektromobilität nimmt in Duisburg im wahrsten Sinne des Wortes immer mehr Fahrt auf. Die Förderprogramme sind ein wichtiger Baustein beim Umstieg der Autofahrer auf ein E-Fahrzeug. Wir stellen sicher, dass der Antrag korrekt gestellt und bewilligt wird und so niemand auf die Förderung verzichten muss“, erklärt Sebastian Limburg, verantwortlicher Teamleiter für Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken. Denn nicht immer sind alle Fördervoraussetzungen sofort zu erkennen.

Im Fall des neuen Fördertopfes ist zum Beispiel ein Ökostromtarif eine solche Voraussetzung, ohne die es keine 900 Euro Zuschuss gibt. Die Angebote richten sich dabei ganz ausdrücklich nicht nur an Immobilienbesitzer, sondern auch an Mieter. Immer mehr Vermieter bereiten ihre Immobilien für die Nachrüstung mit Wallboxen vor, bei Sanierungen und Neubauten ist eine solche Vorausrüstung sogar in Teilen gesetzlich vorgeschrieben. „Wir unterstützen die Interessenten auch beim Austausch mit dem Vermieter. In immer mehr Fällen gibt es in einer Immobilie gleich mehrere Interessenten, so dass man Kosten einsparen kann“, erklärt Limburg.
 
Für alle wichtigen Informationen rund um den Umstieg auf Elektromobilität haben die Stadtwerke ein eigenes Informationsportal eingerichtet. Unter www.stadtwerke-duisburg.de/emob finden Neueinsteiger in die Welt der Elektromobilität alles Wissenswerte rund um öffentliche und private Ladeinfrastruktur, Förderprogramme und passende Stromtarife. Auch telefonisch oder per E-Mail sind die Energieberater der Stadtwerke Duisburg für alle Interessierten erreichbar: 0203 – 604 1111 oder per Mail an energiedienstleistungen@stadtwerke-duisburg.de.    

Ganz egal ob Garage, Carport oder Stellplatz. Bequemes und schnelles Laden Zuhause ist mit einer eigenen Wallbox am heimischen Stellplatz problemlos möglich. Bildquelle: Stadtwerke Duisburg AG

 Wasserturm in Bergheim erstrahlt auch im Winter 2020/21 in stimmungsvollem Grün  

Duisburg, 03. Dezemberr 2020 - In normalen Jahren wird es westlich des Rheins im November grün. Denn dann wird der Bergheimer Wasserturm in den Abend- und Nachtstunden in eben dieser Farbe illuminiert. Immer dann, wenn die Schulen des Bezirks rund um den 11. November ihre Sankt-Martins-Umzüge veranstalten, ist der Wasserturm als „größte Laterne“ mit dabei. Im Jahr 2020 mussten alle Martinsumzüge wegen der Corona-Pandemie ausfallen – und auch der 50 Meter hohe Turm blieb Anfang November noch dunkel.
Doch auch im Winter 2020/2021 müssen die Bergheimer nicht auf den lieb gewonnenen und stimmungsvollen Anblick des hell erleuchteten Wahrzeichens verzichten. Seit Anfang Dezember ist die Beleuchtung des seit 1990 unter Denkmalschutz stehenden Bauwerks eingeschaltet – und bleibt es in diesem Winter auch bis Ende Januar, also länger als in den Vorjahren.  
Der Wasserturm Bergheim wurde 1908 als Speicherturm des Wasserwerks der Gemeinde Hochemmerich errichtet und steht an der Straße „Auf dem Berg“ am höchsten Punkt der Umgebung (36 Meter über Normalnull). Mit seiner Höhe von 50 Metern war er nicht nur das höchstgelegene Bauwerk der damaligen Gemeinde Hochemmerich, sondern auch das höchste Gebäude überhaupt.
Der Kugelbehälter, der auf dem siebengeschossigen Ziegelmauerwerk thront, hat einen Durchmesser von 9,2 Metern und ein Fassungsvermögen von mehr als 3.000 Kubikmetern. Seit 1996 ist er nicht mehr als Teil der Wasserversorgung in Betrieb.    

Der Bergheimer Wasserturm steht auf der höchsten Erhebung der Umgebung und ist 50 Meter hoch. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG    

 Stadtwerke Duisburg geben Tipps, um Haus und Heizung winterfest zu machen

Duisburg, 01. Dezemberr 2020 - Der Winter steht vor der Tür. Für Hausbesitzer ist es an der Zeit, das Haus und die Heizung fit für den Winter zu machen. Die Stadtwerke Duisburg geben Hausbesitzern Tipps, was bei niedrigen Temperaturen und Frost zu beachten ist. Heizung einstellen Wird die Heizung trotz aufgedrehter Thermostate nicht richtig warm oder „gluckert“ sie, hat sich möglicherweise ein Luftpolster gebildet. Dann muss die Heizung entlüftet werden. Dazu gibt es an jeder Heizung ein Entlüftungsventil.
Zum Entlüften von standardisierten Heizkörpern, auch Heizleisten genannt, benötigt man einen kleinen Vierkantschlüssel, mit dem man das Entlüftungsventil öffnen und schließen kann. Manche Ablassventile können auch mit einem Schlitzschraubenzieher betätigt werden. Wenn die Heizung entlüftet wurde, muss im Anschluss Wasser in die Heizungsanlage nachgefüllt werden. Hier liegt der optimale Druck zwischen 1,8 und 2 Bar.

Richtig heizen
Ein kalter Raum wird nicht schneller warm, wenn die Heizung auf Stufe fünf statt auf drei steht. Die Heizung sollte also nicht zu hoch, sondern auf einer mittleren Temperatur eingestellt werden, so dass alle Räume ausreichend beheizt sind. Denn das Auskühlen der Wohnung und der Energieaufwand zum Wiederaufheizen macht die eventuelle Einsparung zuvor zunichte. Auch während eines Winterurlaubs sollten die Heizungen auf niedriger Temperatur laufen.

Richtig lüften
Auch bei frostigem Winterwetter sollte mindestens einmal täglich gut durchgelüftet werden. Hier empfiehlt sich ein Stoßlüften, das heißt die Fenster weit öffnen für fünf zehn Minuten, um einen optimalen Austausch zwischen warmer und kalter Luft zu erreichen. Während des Vorgangs sollte die Heizung ausgeschaltet sein. Wenn die Heizung aufgedreht wird, sollten die Fenster geschlossen sein, damit es keinen Verlust von Wärme gibt. Vor allem in Mehrfamilienhäusern bleiben solche „Lecks“ oft unentdeckt.

Leitungen schützen
Vor allem die Wasserversorgung außerhalb von Gebäuden sollte vor Frost geschützt werden. Freiliegende Leitungen können mit Dämmmaterial vor dem Zufrieren geschützt werden. Ein sogenannter Frostwächter kann zusätzlich installiert werden. Dieser alarmiert, wenn eine bestimmte Temperatur unterschritten wird. Besonders gefährdet sind dabei Wasserentnahmestellen an den Außenwänden von Gebäuden, aber auch in der Garage oder im Geräteschuppen frieren die Leitungen schnell ein. Gefrierendes Wasser kann Rohre und Armaturen beschädigen, wodurch Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringen kann.
Daher sollten schon vor dem Temperaturabfall die Wasserleitungen im Keller abgedreht und das restliche Wasser aus den Leitungen gelassen werden. Verbraucher können hier selbst die Initiative ergreifen: Es muss lediglich das Absperrventil geschlossen und ein Behältnis unter den Wasserhahn für das Restwasser gestellt werden. Dann muss der Außenwasserhahn und Ablassventil geöffnet werden und das in der Leitung stehende Wasser läuft ab. Der Außenhahn sollte anschließend den Winter über bis zur Wiederinbetriebnahme unbedingt geöffnet bleiben.

Gartenpumpe ins Haus
Eine Gartenpumpe sollte entleert oder wenn möglich direkt ins Haus geholt werden. Hierzu sind die Absperrventile zu öffnen, so dass das Wasser in den Leitungen freie Bahn hat und bei Frost nicht die Rohre oder Schläuche platzen lässt.

Dachrinnen freiräumen
Dachrinnen und Fallrohre sind oft mit Herbstlaub verstopft. Viele Böden und Abflüsse sind im Laufe des Jahres versandet, Wurzeln können Abflüsse blockieren. Damit Regen und Tauwasser gut ablaufen können, sollten Hauseigentümer das gesamte Entwässerungssystem rund um das Haus kontrollieren und reinigen.
Beim Säubern der Dachrinnen sollte darauf geachtet werden, dass keine Blätter in das Fallrohren gelangen, da das Wasser sonst nicht einwandfrei ablaufen kann. Die Energieberater der Stadtwerke Duisburg beantworten alle Fragen zum Thema „Fit für den Winter“ und informieren interessierte Kunden an fünf Tagen in der Woche kostenlos zu Themen wie Energiesparen, Gebäude- und Heizungsmodernisierung sowie Elektromobilität.
Interessierte Kunden erreichen die Experten telefonisch hierzu montags bis freitags jeweils von 9 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 0203 604-1111 oder per Mail an energiedienstleistungen@stadtwerke-duisburg.de. Weitere Informationen zum Thema Energieeffizienz gibt es auch auf Internetseite der Stadtwerke unter www.stadtwerke-duisburg.de/energieberatung/privatkunden.

DVV feiert Geburtstag: 50 Jahre Partner der Stadt

Duisburg, 25. November 2020 - Jeder Bürger in Duisburg profitiert jeden Tag von den Leistungen aus dem Konzernverbund der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) – und das von morgens bis abends. Trinkwasser liefern die Stadtwerke. Die sicheren Leitungen für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme baut, überwacht und steuert die Netze Duisburg GmbH. 170.000 Menschen sind Tag für Tag mit den Bussen und Bahnen der DVG zwischen Walsum und Serm, zwischen Rumeln und Neudorf unterwegs. Das sind nur drei von rund 30 Gesellschaften im DVV-Konzern, dessen mehr als 4.200 Mitarbeiter 365 Tage im Jahr dafür im Einsatz sind, alle Duisburgerinnen und Duisburger sicher zu versorgen. Und das seit inzwischen 50 Jahren, denn am 27. November 1970 wurde die DVV gegründet.  

Stadtwerketurm leuchtet am 27. November in blau  
Ihren runden Geburtstag feiert die DVV auch mit besonderer Strahlkraft: Der Stadtwerketurm am Hauptsitz der DVV an der Bungertstraße wird in der Nacht vom 27. November auf dem 28. November in blau erleuchten – der Farbe der DVV. „Kommunale Daseinsvorsorge ist einer der Grundpfeiler unseres Lebensstandards. In vielen Ländern der Welt ist die tägliche Versorgung der Menschen keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist es, dass die DVV seit nunmehr 50 Jahren unser starker und verlässlicher Partner ist, der die Versorgung zu jeder Zeit sicherstellt“, sagt Oberbürgermeister Sören Link, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der DVV ist.
Neben all den Leistungen für die Bürger der Stadt ist die DVV auch noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Aufträge im Wert von mehr als 30 Millionen Euro haben die Gesellschaften der DVV allein an Duisburger Unternehmen im Jahr 2019 vergeben, weitere mehr als 35 Millionen Euro Aufträge erhielten Unternehmen aus benachbarten Kommunen.  

2: 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche sorgen die DVV und ihre Tochtergesellschaften dafür, dass Duisburg sicher versorgt ist. Fotos Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft
 
Und nicht nur die Unternehmen in Duisburg und Umgebung profitieren von der DVV: Auch der städtische Haushalt profitiert ganz unmittelbar vom Konzernverbund der DVV-Unternehmen. Rund 27 Millionen Euro pro Jahr zahlen die Gesellschaften des DVV-Konzerns an die Stadt als sogenannte Konzessionsabgabe, also das Recht, Versorgungsleitungen im Boden zu verlegen. Mehrere Millionen Euro Gewerbesteuer zahlen die DVV-Gesellschaften, weil sie gesellschaftsrechtlich aufgestellt sind, wie tausende andere Unternehmen der Privatwirtschaft auch – nämlich als GmbH oder AG.
Der öffentliche Personennahverkehr ist eine Grundaufgabe der Daseinsvorsorge, Aufgabenträgerin ist also die Stadt Duisburg. Und die hat diese Aufgabe an die DVG vergeben. Der ÖPNV in einer Großstadt ist kostenintensiv und vor allem mit einem leistungsstarken Schienen- und U-Bahn-Netz nicht profitabel zu betreiben. Deshalb werden im DVV-Konzern die Gewinne aus den Gesellschaften der Energie-Versorgung mit den Verlusten aus dem ÖPNV verrechnet. Dieser sogenannte steuerliche Querverbund hat der Stadt Duisburg allein im Jahr 2019 rund 8,8 Millionen Steuerersparnisse eingebracht.  
„Seit 50 Jahren steht die DVV für sichere Versorgung, zuverlässige Mobilität und ein stetig wachsendes Service- und Dienstleistungs-Angebot. Und das wird auch in Zukunft so sein. Aber wir entwickeln die Daseinsvorsorge ganzheitlich und zeitgemäß weiter und denken sie digital. Wir bauen, erweitern und planen die digitale Infrastruktur, die Duisburg zur Smart City macht und entwickeln innovative Produkte, die das Leben der Menschen hier in Duisburg einfacher machen“, sagt Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung. Was die DVV eigentlich genau macht, was sie ausmacht und wie sie sich in 50 Jahren Unternehmensgeschichte entwickelt hat, das erklärt ein Geburtstagsvideo: https://www.dvv.de/50-jahre