'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke

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Erdbeben Türkei/Syrien: UNICEF hilft Kindern im Erbebengebiet
VZ: Risiken beim Immobilienkauf erkennen - Tipps für kreative Kostüme
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Verbraucherschutz Bundesregierung - Februar aktuell

6. Kalenderwoche

Donnerstag, 9. Februar 2023

Stadt Duisburg unterstützt die Bevölkerung im türkischen Erdbebengebiet mit Hilfsgütern
Die Stadt Duisburg leistet Soforthilfe für die Menschen im Erdbebengebiet. Eine erste Lieferung wird nun in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation „Türk Kizilay“ (Roter Halbmond) koordiniert und auf den Weg gebracht. Insgesamt spendet die Stadt 500 dringend benötigte und von der türkischen Hilfsorganisation angeforderte Feldbetten – dazu Bettdecken und Kopfkissen.

„Wir werden in den kommenden Tagen und Wochen weiter in engem Austausch mit den Hilfskräften in der Krisenregion stehen, um den Betroffenen vor Ort das zu liefern, was am dringendsten gebraucht wird. Schon jetzt bedanke ich mich ausdrücklich bei all denen, die sich mit großem Einsatz für die Opfer der Erdbebenkatastrophe stark machen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. Aktuell werden die Hilfsgüter durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr im Katastrophenschutzlager gepackt und zur Verladung vorbereitet. Sie werden dann so schnell wie möglich auf den Weg in die Türkei gebracht. Dort werden die Hilfsgüter vom türkischen Roten Halbmond weiterverteilt.



BBK koordiniert staatliche Hilfe für Erdbebenopfer

Koordination von staatlichen Hilfeleistungen, Unterstützung von Einsatzkräften und psychosoziale Nothilfe für Betroffene - das BBK (Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe)
ist rund um die Uhr im Einsatz, um den Menschen in der Türkei und Syrien nach dem verheerenden Erdbeben zu helfen. „Das Ausmaß der Zerstörung und die Betroffenheit so vieler Menschen in eisigen Temperaturen in den von dem Erdbeben betroffenen Gebieten verlangt nach schneller und effektiver Hilfe“, sagt BBK-Präsident Ralph Tiesler.

 „Wir arbeiten Hand in Hand mit unseren europäischen und internationalen Partnern und auf den etablierten und geübten Wegen, um sicherzustellen, den Menschen in ihrer Notlage passgenau und mit Expertise zu helfen.“ GMLZ koordiniert die staatliche deutsche Hilfe Nach dem Erdbeben in der Türkei und Syrien koordiniert das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum (GMLZ) im BBK deutsche Hilfeleistungen über den europäischen Katastrophenschutzmechanismus UCPM und die NATO.

Mehrere sogenannte Medium Urban Search and Rescue Teams wurden bereits vermittelt. Diese Teams sind speziell ausgebildet, um verschüttete Personen in eingestürzten Bauwerken zu lokalisieren, zu retten und zu versorgen. Einsatzkräfte des THW, der Bundespolizei und von I.S.A.R. Germany können so bereits schnelle Hilfe leisten. Auch Lieferungen von medizinischem Material und Ausrüstung zur Unterbringung und zur Notstromversorgung wurden über NATO und EU angefragt und werden zeitnah, vom GMLZ koordiniert, auf den Weg in die betroffenen Regionen gebracht, um die lokalen Behörden bei der Bewältigung der Krise zu unterstützen.

Weitere Hilfe wird derzeit vorbereitet.
Schnelle Kartierungen und psychosoziale Hilfe Die Spezialisten vor Ort werden dabei vom Copernicus Emergency Management Service (EMS) unterstützt. Der Dienst für schnelle Kartierungen zum Katastrophen -und Krisenmanagement wurde durch die EU aktiviert. Die Fachkoordination des Dienstes für Katastrophen -und Krisenmanagement unterstützt von Bonn aus. Dafür hat das Team Datenanalyse und -visualisierung (DaVis) des BBK eine Kartenapplikation entwickelt, die Informationen zu seismografischen Daten, Schadensabschätzungen und der Infrastruktur zusammenträgt und so die Einsatzkräfte vor Ort bei einer effektiven Hilfe unterstützt.

Auch die Koordinierungsstelle NOAH ist rund um die Uhr im Einsatz. Das Angebot der Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe im BBK richtet sich an Deutsche, die im Ausland von schweren Unglückfällen und Katastrophen betroffen sind. Nach dem Erdbeben in Syrien und der Türkei kümmert sich das NOAH-Team um akute und längerfristige psychosoziale Versorgung, sowohl für die direkt Betroffenen nach ihrer Rückkehr nach Deutschland als auch für die in Deutschland lebenden Angehörigen bzw. weitere nahestehende Personen.

Dafür steht die Koordinierungsstelle NOAH mit einer 24-Stunden-Hotline zur Verfügung. Das BBK bleibt weiterhin engagiert, um den Menschen in den betroffenen Gebieten zu helfen und wird weiterhin eng mit allen Partnern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die betroffene Bevölkerung die notwendige Unterstützung erhält.


Fahrrad-Debatte im Bundestag: Zeit für eine neue Infrastrukturgestaltung
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) begrüßt, dass der Radverkehr endlich wieder auf der Tagesordnung der Abgeordneten steht. Denn im Sinne der Vision Zero müssen alle Potenziale ausgeschöpft werden, um allen Verkehrsteilnehmenden eine sichere Mobilität zu ermöglichen. Es ist höchste Zeit für die Umsetzung von Maßnahmen, die zur Verbesserung der Sicherheit des Radverkehrs beitragen.

Leider konnten Radfahrende von den Erfolgen der Verkehrssicherheitsarbeit der vergangenen Jahre nur wenig profitieren: Von zu vielen gefährlichen Kreuzungen ohne getrennte Ampelschaltungen für Abbiegende und den Geradeausverkehr sowie einem motorisierten Individualverkehr mit häufigen Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gehen weiterhin erhebliche Gefahren für Radfahrende aus.

„An einem Umbau der Infrastruktur werden wir nicht vorbeikommen, denn gute Sichtbeziehungen und erkennbare Verkehrsführungen sind ein zentraler Baustein für einen sicheren Radverkehr“, sagt DVR-Pressesprecherin Seema Mehta. Die Infrastrukturgestaltung sollte grundsätzlich den Anforderungen von Kindern, älteren Menschen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen entsprechen. Von solch einer Umgestaltung würden dann auch alle anderen am Straßenverkehr Teilnehmenden profitieren.

 „Gerade der Fußverkehr darf hier nicht vergessen werden: Ich hoffe sehr, dass die vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) angekündigte Fußverkehrsstrategie in diesem Jahr Form annimmt“, ergänzt Mehta.
> Beschluss: Sicherheit im Radverkehr verbessern
> Beschluss: Verbesserung der Sicherheit für zu Fuß Gehende
> Beschluss: Kinderfreundliche Verkehrsraumgestaltung

Knapp 97 Prozent der Beschäftigten wollen spätestens um 18 Uhr Feierabend machen


Zentralbibliothek bietet zur „Nacht der Bibliotheken“ ein vielfältiges Programm für alle Menschen an
Die Stadtbibliothek lädt am Freitag, 17. März, ab 19 Uhr zur „Nacht der Bibliotheken“ in die Zentralbibliothek ein. Astrid Neese, Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales, Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek, und Marita Dubke, Leiterin der Zentralbibliothek, stellten am Montag (6. Februar) das Duisburger Programm zur „Nacht der Bibliotheken“ vor. Das Motto in diesem Jahr lautet: „grenzenlos“.

„Wir möchten zeigen, dass unsere Bibliothek ein lebendiger Treffpunkt mitten in der Stadt ist“, erklärte Astrid Neese: „Die Bibliothek bietet wirklich für jeden etwas und kommt den vielfältigen Interessen und Ideen der Menschen entgegen.“ Entsprechend vielfältig ist auch das Programm, das die Besucherinnen und Besucher erwartet. Dr. Jan-Pieter Barbian betonte, dass es gemeinsam von Mitarbeitenden aller Bereiche der Bibliothek zusammengestellt wurde: „Auch innerhalb unseres Teams gibt es eine große Vielfalt. Es war uns wichtig, dass die Veranstaltung diese Vielfalt widerspiegelt.“

Darüber hinaus hat die Bibliothek viele ihrer Kooperationspartner eingebunden und weitere Künstlerinnen und Künstler für die Mitarbeit gewinnen können. Die Aktionen reichen von einem Live-Podcast zu queeren Familien-Themen über Mitsing-Veranstaltungen, Tanz-Workshops bis hin zu einer KimonoAnprobe und verschiedenen DIY und Upcycling-Angeboten.

In der MachBar auf der dritten Etage kann ein 3-D-Druck-Führerschein erworben werden. Überwiegend besteht Gelegenheit zum Mitmachen, Neues auszuprobieren und auch als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen. Wer sich für Schach begeistert, ist herzlich zur Teilnahme an einem SimultanSchach-Turnier eingeladen. Auch der beliebte Escape-Room kann wieder genutzt werden.

Für diese beiden Angebote ist allerdings eine vorherige Anmeldung erforderlich, zu der man Angaben auf der Internetseite der Bibliothek findet. Der Eintritt zu allen Angeboten ist frei. Informationen zum Detailprogramm finden sich unter www.stadtbibliothek-duisburg.de. Bei Fragen steht das Team der Bibliothek während der Öffnungszeiten gerne persönlich vor Ort oder telefonisch unter 0203 283-4218 zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind montags von 13-19 Uhr, dienstags bis freitags von 11-19 Uhr, samstags von 11-16 Uhr.

Die „Nacht der Bibliotheken“ wurde vom Verband der Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen initiiert und durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Bibliotheken sind Orte, an denen Grenzen keine Rolle spielen. In der Bibliothek finden alle unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Einkommen Zugang zu Informationen, freiem Internet, zu Computern, Games und vielem anderen mehr.

V.l.: Beigeordnete Astrid Neese, Marita Dubke, Leiterin der Zentralbibliothek, und Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek, stellten das Duisburger Programm zur „Nacht der Bibliotheken“ vor. Foto Stadtbibliothek


Beteiligungswerkstatt zur Umgestaltung des Marktplatzes in Alt-Hamborn
Für das Modellvorhaben „Stark im Norden“ findet am Donnerstag, 23. Februar, von 18 bis 20 Uhr, im Ratskeller des Rathauses Hamborn an der Duisburger Straße 213, eine erste Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des Marktplatzes in Alt-Hamborn statt. In der sogenannten Beteiligungswerkstatt wird zunächst über die geplante Umgestaltung des Markplatzes und der angrenzenden Bereiche, darunter die Fußgängerzone und die Außenanlage der Volkshochschule, informiert. Alle Interessierten haben zudem die Möglichkeit, das Projekt aktiv mitzugestalten und Ihre Ideen sowie erste Anregungen einzubringen.

Um möglichst viele kreative Ideen für die Umsetzung dieser Maßnahme zu erhalten und darunter die bestmögliche Lösung zu finden, soll ab Sommer auch ein freiraumplanerischer Wettbewerb stattfinden. In diesem Planungswettbewerb werden mehrere Landschaftsarchitekturbüros Entwürfe für den Marktplatz und sein Umfeld erarbeiten.

Der beste Entwurf, der durch eine Jury bestehend aus Experten im Bereich Landschaftsarchitektur, Verwaltung und Politik gekürt wird, soll Grundlage für die zukünftige Neugestaltung sein. Vor Start des Wettbewerbs sind die Bürgerinnen und Bürger aus Hamborn sowie alle vor Ort tätigen Akteure gefragt, Ideen und Erfahrungen einzubringen und in die Auslobung der Wettbewerbsaufgabe einfließen zu lassen.



Kaas und Kappes: Stadt verleiht 25. Niederländisch-Deutschen Autorinnen- und Autorenpreis  
Zum 25. Mal verleiht die Stadt Duisburg den Niederländisch-Deutschen Autorinnen- und Autorenpreis. Für das Jubiläum wandert die Preisverleihung ausnahmsweise vom KOM’MA-Theater in Rheinhausen in das Theater Duisburg am Opernplatz. Dazu ist das Publikum am Sonntag, 26. Februar, um 15 Uhr zu einem besonderen Gastspiel eingeladen: „Werther in Love“ vom COMEDIA-Theater Köln. Im Anschluss präsentiert die Jury die Gewinnerinnen und Gewinner.  

Der Niederländisch-Deutsche Autorinnen- und Autorenpreis soll dramatische Literatur für Kinder und Jugendliche fördern und zu Arbeiten für diese Zielgruppe   ermutigen. Wie nachhaltig dieses Engagement ist, zeigt die über die Jahre gestiegene Zahl der eingereichten Texte und das hohe Renommee des Preises. Weit über die Grenzen Duisburgs hinaus ist er zu einem der wichtigsten Impulsgeber der Kinder- und Jugendtheaterszene geworden.  

„Werther in Love: Wir spielen ein Spiel“ von Daniel Ratthei  
„Er ernährt sich vegan. Er hasst bestimmte Musik. Er verabscheut Leute seines Alters. Er liest. Einen Joint raucht er ab und zu, Sport treibt er nicht. Er hat moralische Grundsätze, die er aber selbst nicht definieren kann“: Man könnte meinen, bei dieser Beschreibung handelt es sich um einen zeitgeistigen Hipster. Mitnichten. Er ist Wilhelm, der seinen besten Freund Werther so beschreibt. Werther, der sich unsterblich in Lotte verliebt, die aber leider schon an Albert vergeben ist …  

Daniel Ratthei erzählt in seiner Werther-Fassung von heutigen, jungen Menschen und schafft damit eine Projektionsfläche für ein Publikum, das in den sozialen Medien genauso zu Hause ist wie in der analogen Welt. Einer Welt, in der unerfüllte Liebe noch genauso schmerzt, wie vor 250 Jahren. Der Regisseur Manuel Moser macht daraus eine rasante Inszenierung voller Witz und Drama, die sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene geeignet ist. Karten zu 9 Euro (für Schüler, Studenten, Azubis bis 27 Jahre ermäßigt) sind erhältlich an der Theaterkasse oder über die Homepage: www.theater-duisburg.de
 


Aufenthaltsstipendium 2023: Sophie Pape ist neue Aufenthaltsstipendiatin der Stadt
Die Stadt Duisburg und die Interessengemeinschaft der Duisburger Künstler freuen sich, für die fünfte Runde des Aufenthaltsstipendiums eine Künstlerin gefunden zu haben. Von der Jury wurde die junge Künstlerin Sophie Pape ausgewählt. Die aus Berlin stammende und bisher in Hannover lebende bildende Künstlerin ist als Nachfolgerin von Orpheo Winter neue Aufenthaltsstipendiatin der Stadt Duisburg.

Seit Beginn des Jahres nutzt Sophie Pape einen Atelierraum im städtischen Kultur- und Freizeitzentrum Rheinhausen als Arbeitsort und eine von der GEBAG zur Verfügung gestellte Wohnung in der Duisburger Innenstadt.

Das Aufenthaltsstipendium bietet sowohl den Stipendiaten als auch der hiesigen Kunstszene Chancen für neue Impulse und Möglichkeiten zum Austausch. Sophie Pape wird sich im März mit einer Eröffnungsausstellung in der cubus Kunsthalle dem Duisburger Publikum vorstellen und im Herbst am „Offenen Atelier“ teilnehmen.

VHS: Vortrag über Paul Hindemith

Die VHS lädt am Donnerstag, 9. Februar, von 18.30 bis 20 Uhr, im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte, zu einem Vortrag über Paul Hindemith ein. Marliese Reichardt begibt sich auf eine Spurensuche mit Erinnerungen und Hörbeispielen, auch am Klavier; Dem musikalisch vielbegabten und vom Vater geförderten Paul Hindemith gelang 1921 der Durchbruch bei den ersten "Donaueschinger Kammermusiktagen", was ihn zu einem der bedeutendsten Repräsentanten der Musik des 20. Jahrhunderts machen sollte.

Auf dem Höhepunkt seiner Karriere geriet er ab 1933 in Konflikt mit den Nationalsozialisten, emigrierte 1938 in die Schweiz und siedelte 1940 in die USA über. Als amerikanischer Staatsbürger kehrte er 1953 endgültig nach Europa zurück. Wesentliche Aspekte seines Schaffens sind außer seinem Wirken als Komponist, Instrumentalist und Dirigent seine musiktheoretischen und pädagogischen Schriften.

Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es telefonisch bei der VHS, Claudia Kleinert, 0203/283-4157 und online unter www.vhsduisburg.de


VHS: Vom Duisburger Innenhafen nach Portsmouth Harbour
Klaus Becker und Ulrich Thünken berichten am Donnerstag, 9. Februar, von 17 bis 18 Uhr in der Volkshochschule im Saal des Stadtfensters, Steinsche Gasse 26, in der Duisburger Innenstadt über das Segelrevier Ärmelkanal. Sie erzählen von Schiffsfahrten, die im Mittelalter von Köln und Duisburg aus nach England stattfanden, aber auch von eigenen Segeltouren von Holland aus nach England.

Reisen mit dem Boot oder Schiff über Rhein, Nordsee und Ärmelkanal zu unserer Partnerstadt Portsmouth waren im Mittelalter fast alternativlos, sind in unserer schnelllebigen Zeit aber eher die Ausnahme. Die beiden Referenten würdigen in ihrem Vortrag natürlich auch den berühmten Duisburger Kartographen Gerhard Mercator und den englische Schreiner John Harrison. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung erforderlich.


Am 09. Februar 2023 - Comic Präsentation für alle Fußballfans ab 9 Jahren.
Beginn 17.00 Uhr. Kostenfreie Eintrittskarten sind erhältlich in der Bezirksbibliothek, oder unter Tel. 0203 /283 7284, stabi-buchholz@stadt-duisburg.de  


MSV Duisburg – FSV Zwickau: DVG setzt zusätzliche Busse ein  

Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den FSV Zwickau am Samstag, 11. Februar, um 14 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.  
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena  
- ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 12.06, 12.16, 12.26 und 12.36 Uhr
- ab „Bergstraße“ um 12.11, 12.21 und 12.31 Uhr
- ab „Meiderich Bahnhof“ ab 12.15, 12.20, 12.35 und 12.40 Uhr
- ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.50 und 13.05 Uhr
- ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 11.59 bis 12.19 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Duisburg Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 12.11 bis 13.35 Uhr alle fünf Minuten
- ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.33 Uhr.  

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Biblische Geschichten für das eigene Leben neu entdecken  
Die Geschichten von Mose aus dem Schulunterricht klangen damals für manche nach Abenteuer. Die Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort lädt dazu ein, biblische Geschichten neu für das eigene Leben entdecken. Denn viele kennen das, was Mose damals erlebt hat: das Unterdrückt werden durch einen Stärkeren, die Wellen, die einem über dem Kopf zusammenzuschlagen drohen und den Boden unter den Füßen wegnehmen. Und viele kennen das Gefühl, weite, entbehrungsreiche Strecken zurückzulegen, bei Hunger und Durst nach Leben.

Pfarrerin Almuth Seeger (Foto: www.wanheimerort.ekir.de) und die Gemeinde laden herzlich ein, in Moses Lebensgeschichte auch die eigene Lebensgeschichte und Gottes Gegenwart zu entdecken. Biblische Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt. In Darbietungen, Gesprächen und auf kreative Art und Weise werden sich die Teilnehmenden dem Thema am 21. und am 28. Februar sowie am 7. und 14. März jeweils von 19.30 bis 21.30 Uhr nähern.

Das Team um Pfarrerin Almuth Seeger bietet den gleichen Kurs aus der Reihe „Stufen des Lebens“ auch vormittags an: am 22. Februar und am 1., 8. und 15. März jeweils von 9 bis 11 Uhr. Treffpunkt ist immer das Jugendzentrum Nikolaistr. 60/62. Rückfragen beantwortet Pfarrerin Almuth Seeger gerne (Tel.: 0203 / 770607 oder almuth.seeger@ekir.de); sie nimmt auch die Anmeldungen zu den kostenfreien Kursen entgegen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de

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Wanheimerort: Teilsperrung der Straße „Zum Lith“
Die Netze Duisburg GmbH führt ab Mittwoch, 22. Februar, Fernwärmearbeiten auf der Straße „Zum Lith“ in Duisburg-Wanheimerort durch. Aus diesem Grund wird die Straße zwischen den Einmündungen der Straße „Im Vogelsang“ und der Adlerstraße in Fahrtrichtung Fasanenstraße zur Einbahnstraße.
Von der Fasanenstraße aus kommend wird die Straße „Zum Lith“ in Fahrtrichtung Adlerstraße zudem als Sackgasse ausgewiesen. Eine Umleitung wird ausgewiesen. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende April abgeschlossen.


STATISTIK


Inflationsrate im Januar 2023 voraussichtlich +8,7 %
Die Inflationsrate in Deutschland wird im Januar 2023 voraussichtlich +8,7 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucher¬preisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Dezember 2022 voraussichtlich um 1,0 %. Der Verbraucherpreisindex für Deutschland wird zum Berichtsmonat Januar 2023 einer turnusmäßigen Revision unterzogen und auf das neue Basisjahr 2020 umgestellt. Die vorliegenden vorläufigen Ergebnisse für Januar 2023 wurden bereits auf neuer Basis berechnet.


NRW: 68,6 Prozent weniger Beschäftigte im Bergbau als 2008
Mitte 2022 sind in NRW im Wirtschaftsabschnitt „Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden” 11 226 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren in diesem Bereich am 30. Juni 2008 mit 35 761 noch mehr als dreimal so viele Personen beschäftigt. Der Anteil der Beschäftigten im Wirtschaftsabschnitt „Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden” an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verringerte sich von 0,61 Prozent (2008) auf 0,16 Prozent am 30. Juni 2022.

AUCH FLÄCHEN FÜR TAGEBAUE, GRUBEN UND STEINBRÜCHE SOWIE BERGBAUBETRIEBE GINGEN ZURÜCK
Ende 2021 waren die nordrhein-westfälischen Flächen für Tagebaue, Gruben und Steinbrüche mit 190,6 Quadratkilometern um 2,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Diese Fläche entspricht in etwa der Größe der Insel Fehmarn (185,4 Quadratkilometer) und hat einen Anteil von 0,6 Prozent der gesamten Landesfläche. Überdurchschnittlich hohe Anteile an der jeweiligen Gemeindefläche hatten diese Flächen in den im rheinischen Braunkohlerevier liegenden Gemeinden Inden (48,8 Prozent), Niederzier (31,3 Prozent), Elsdorf (29,4 Prozent) und Jüchen (29,2 Prozent).

Die (Betriebs-)Flächen der nordrhein-westfälischen Bergbaubetriebe erstreckten sich Ende 2021 auf 6,4 Quadratkilometer; das waren 11,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2020: 7,2 Quadratkilometer). Die landesweit größte Fläche für Bergbaubetriebe gab es mit 4,8 Quadratkilometern in der Stadt Jüchen, zu der der Ortsteil Garzweiler gehört. In Jüchen erstrecken sich damit 75,0 Prozent der gesamten Bergbaubetriebsfläche Nordrhein-Westfalens. Am stärksten verringerte sich die Bergbaubetriebsfläche in der Stadt Grevenbroich: Sie war um 0,9 Quadratkilometer kleiner als Ende 2020. (IT.NRW)


Fleischproduktion im Jahr 2022 um 8,1 % gesunken

• Schlachtunternehmen erzeugen 7,0 Millionen Tonnen Fleisch und damit 1,3 Millionen Tonnen weniger als im Rekordjahr 2016
• Rückgang im Vorjahresvergleich bei Schweine- und Rindfleisch deutlich stärker als bei Geflügel

Die Fleischproduktion in Deutschland ist im Jahr 2022 stark gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, produzierten die gewerblichen Schlachtunternehmen 2022 nach vorläufigen Ergebnissen 7,0 Millionen Tonnen Fleisch. Das waren 8,1 % oder 0,6 Millionen Tonnen weniger als im Vorjahr.
Damit ging die inländische Fleischproduktion nach dem Rekordjahr 2016 (8,3 Millionen Tonnen) jedes Jahr zurück, allerdings nie so stark wie im Jahr 2022. Insgesamt wurden 2022 in den Schlachtbetrieben 51,2 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 701,4 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet.








Mittwoch, 8. Februar 2023

Nach Erdbeben: Stadt Duisburg richtet zentrale Annahmestelle für Sachspenden ein
Die Stadt Duisburg sammelt Sachspenden für das Erdbebengebiet in der Türkei. Hierzu wird auf der Feuerwache 5 an der Rheindeichstr. 22 in 47198 Duisburg-Homberg eine zentrale Annahmestelle eingerichtet. Jeder, der die Sammelaktion unterstützen und damit den Menschen in der Türkei helfen möchte, kann zu folgenden Zeiten Hilfsgüter auf der Feuerwache 5 abgeben:
Mittwoch, 8. Februar von 13 bis 19 Uhr Donnerstag, 9. Februar von 9 bis 19 Uhr Freitag, 10. Februar von 9 bis 19 Uhr Es werden ausschließlich folgende, dringend benötigte Hilfsgüter gesammelt:
• Wolldecken
• Schlafsäcke
• Iso-Matten
• 2- bis 3-Personen-Zelte mit leichtem Gestänge, vollständig und transportsicher verpackt
• Babywindeln
• Damenbinden
• Zahnbürsten (für Kinder und Erwachsene)
• Zahncreme
• Duschgel
Andere Sachspenden können aus logistischen Gründen leider nicht angenommen werden. Dringende Rückfragen beantwortet die Feuerwehr unter der Rufnummer 0203/308-3957 oder unter der E-Mailadresse feuerwehrbetriebe@feuerwehr.duisburg.de


Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft steht den Menschen zur Seite.

Hierfür sind wir auf Spenden angewiesen. Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie das Spendenkonto von Aktion Deutschland Hilft kommunizieren. So helfen Sie, Aufmerksamkeit für die betroffenen Menschen zu schaffen und die dringend benötigten Spenden für den Ausbau der gemeinsamen Nothilfe zu sammeln.
Spendeninformation Aktion Deutschland Hilft: Stichwort: „Erdbeben Türkei Syrien“ IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft) Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

Erdbeben in Türkei und Syrien: Deutschland und weitere 18 EU-Mitgliedstaaten helfen im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens
Nach den schweren Erdbeben gestern in der Türkei und in Syrien sind noch viele Menschen unter den Trümmern begraben. Nach der Aktivierung des EU-Katastrophenschutzverfahrens durch die Türkei haben 19 EU-Mitgliedstaaten (Bulgarien, Deutschland, Estland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern) sowie Albanien und Montenegro in Abstimmung mit dem EU-Koordinierungszentrum für Notfallmaßnahmen und den türkischen Behörden Hilfsteams bereitgestellt.


25 Such- und Rettungsteams sind auf dem Weg in die am stärksten betroffenen Gebiete in der Türkei, um die Ersthelfer vor Ort zu unterstützen. Elf dieser Teams sind bereits eingetroffen. Außerdem wurden zwei medizinische Teams über das EU-Katastrophenschutzverfahren entsandt, um die medizinische Notversorgung der betroffenen Menschen zu gewährleisten. Insgesamt haben die europäischen Länder bisher 1.185 Rettungskräfte und 79 Suchhunde zur Verfügung gestellt. Das EU-Koordinierungszentrum für Notfallmaßnahmen hat außerdem ein EU-Katastrophenschutzteam mit Experten aus elf Mitgliedstaaten zusammengestellt, das sofort zur Unterstützung der Maßnahmen in die Türkei entsandt wurde.

In Syrien steht die EU in Kontakt mit ihren humanitären Partnern vor Ort und finanziert humanitäre Organisationen, die Such- und Rettungsaktionen durchführen, Wasser und sanitäre Einrichtungen bereitstellen und Decken und Hygieneartikel in den betroffenen Gebieten verteilen. Die EU bewertet auch das Ausmaß der Schäden und den Bedarf in Syrien nach dem gestrigen Erdbeben, um ihre Hilfe anzupassen. Die EU prüft alle Möglichkeiten, um die betroffene Bevölkerung in Syrien weiter zu unterstützen.
Katastrophenschutzverfahren der UnionDiesen Link in einer anderen Sprache aufrufen
Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen
Europäisches Katastrophenrisikomanagement


Bürgerservice der Stadt: Ausweise rechtzeitig vor den Ferien auf Gültigkeit überprüfen
In wenigen Wochen, am 3. April, beginnen die Osterferien. Der Bürgerservice der Stadt Duisburg empfiehlt daher, sich frühzeitig um die Neubeantragung von Ausweisdokumenten - Fotos Stadt Duisburg - zu kümmern. Bürgerinnen und Bürger sollten ihre eigenen Ausweisdokumente und ganz besonders die der Kinder überprüfen. Gerade bei Kinderreisepässen ist dies wichtig, da diese nur ein Jahr gültig sind.

Ab einem Alter von zwölf Jahren brauchen alle Kinder eigene Reisepässe und Personalausweise. Für ältere Kinder, deren Aussehen sich nicht mehr so stark verändert, können Eltern auch reguläre Reisepässe und Personalausweise mit einer Gültigkeit von sechs Jahren beantragen. Aktuell können in den sieben Bürger-Service-Stationen ausreichend zeitnahe Termine angeboten werden.

Die Ausweisdokumente werden durch die Bundesdruckerei gefertigt. Dies dauert in der Regel vier Wochen ab Antragsstellung. Termine können ganz einfach online über duisburg.de vereinbart werden: https://www.duisburg.de/allgemein/fachbereiche/90/terminvereinbarungbuergerservice.php


Bürger- und Ordnungsamt: Haltverbote zu den Karnevalsumzügen beachten

Zu Karneval gelten auf den Zug- und Aufstellstrecken der Duisburger Karnevalsumzüge eine Vielzahl von eigens aufgestellten Haltverboten (Verkehrszeichen 283). Die Halteverbote sind bei folgenden Karnevalszügen in den Stadtteilen Meiderich, Homberg, Wehofen, Hamborn, Serm, Neumühl sowie dem Rosenmontagszug in Stadtmitte zu beachten:
Blutwurstsonntagsumzug Meiderich am Sonntag, 12. Februar
Nelkensamstagszug Homberg / Moers am Samstag, 18. Februar
Kinderkarnevalszug Wehofen am Samstag, 18. Februar
Kinderkarnevalszug Hamborn am Sonntag, 19. Februar
Karnevalsumzug Serm am Sonntag, 19. Februar
Karnevalszug „Die Pilssucher“ in Neumühl am Montag, 20. Februar
Rosenmontagszug in der Stadtmitte am Montag, 20. Februar

Das Bürger- und Ordnungsamt weist an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass alle Haltverbotsbereiche entsprechend der auf den Zusatzzeichen angegebenen Zeiten autofrei zuhalten sind. Auch die geänderte Streckenführung des Rosenmontagszuges in Stadtmitte sollte unbedingt beachtet werden. Städtische Einsatzkräfte werden die Einhaltung der Haltverbote an den Veranstaltungstagen kontrollieren.

Verbotswidrig parkende Fahrzeuge werden konsequent abgeschleppt. Die in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten und Gebühren sind von den verantwortlichen Fahrern bzw. den Fahrzeughaltern bei Abholung des sichergestellten Fahrzeugs zu zahlen. Weitere Informationen zu Karneval und den Streckenverläufen gibt es auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter: https://www.duisburg.de/duisburgerkarneval.php



Mahnwache 9. Februar, 14 Uhr, vor der Philharmonie: Duisburg braucht jetzt Klimaschutz! Das Bündnis Klimaentscheid Duisburg lässt nicht locker, wir verlangen endlich den Klimaschutz in Duisburg ernstzunehmen, und konkrete Maßnahmen statt Maulheldentum. Im Sommer 2021 haben wir ein Bürgerbegehren angemeldet mit der Forderung, einen Klimaaktionsplan für den Konzern Stadt Duisburg durch externe Experten erstellen zu lassen. Nachdem der Rat im November 2021 einen Beschluss gefasst hat, der unserer Forderung entsprach, haben wir das Bürgerbegehren nicht weiter verfolgt. Seit im April 2022 der Haushalt der Stadt genehmigt wurde, hätte die Verwaltung den Klimaaktionsplan beauftragen können. Hat sie aber nicht!

Im Dezember haben wir per Offenem Brief den OB als Verwaltungschef zum sofortigem Handeln aufgefordert, aber wieder wurde nichts getan. Das Bündnis fühlt sich hintergangen! Die Ratsmehrheit aus SPD, CDU und Co. verzögert und verhindert auch gute Klima-Initiativen aus der Stadtverwaltung. Sie wollen weder das Papier "Wandel gestalten – Der Duisburger Weg zum Klimaschutz" noch das Klimawandel-Anpassungskonzept beschließen. Sie wollen keinen Expertenbeirat zum Klimaschutz und die Stadt nicht zu Erneuerbaren Energien und strengen Energie-Standards für städtische Gebäude verpflichten.

Klimawandelanpassung soll nicht gemeinsam mit Klimaschutz betrachtet werden. Vor allem aber wird der Klimaschutz blockiert, durch fehlende personelle und finanzielle Ressourcen. Es wird von der sehr kleinen Stabsstelle Klimaschutz verlangt, genau darzulegen, was Klimaschutz kosten wird. Da keine aktuellen Zahlen zu Emissionen des Konzern Duisburgs bekannt sind, kann aber niemand heute sagen, welche Maßnahmen und Mittel für die Klimaneutralität 2035 nötig sind. Genau dies sollte der Klimaaktionsplan liefern!

Dr. Alfred Kohnert vom Klimaentscheid Duisburg erklärt, warum wir die Mahnwache veranstalten: "Für die Ratsversammlung am 9.2. liegen zwei Anträge von mehreren Fraktionen vor. Sie streichen wesentliche Punkte des Konzepts, sie stufen 'zur Kenntnisnahme herunter', sie verschieben Entscheidungen. Wir fordern hier nachdrücklich, dass der ursprüngliche Beschluss jetzt umgesetzt wird. Wir fordern, dass 'Duisburg klimaneutral 2035' endlich begonnen wird. Wir nehmen weiteres Hinhalten nicht mehr hin." Wolfgang Dewald vom Klimaentscheid Duisburg fasst es zusammen: "Alle beteuern, Duisburg bis 2035 klimaneutral zu machen. Aber weder soll untersucht werden, was alles getan werden muss, noch sind konkrete Maßnahmen erfolgt oder geplant. So wird das nicht klappen."

Kinder- und Jugendhospiztag 10. Februar: In schwerer Krankheit begleiten, in der Trauer nicht allein sein   
Für Familien mit lebensverkürzt erkrankten oder sterbenden Kindern und Jugendlichen gibt es eine Reihe von bewährten und neuen Unterstützungsangeboten. Neben der Begleitung der kranken Kinder geht es immer auch um Geschwister sowie das gesamte Familiensystem. Im vergangenen Jahr begleiteten die Malteser deutschlandweit rund 600 schwer erkrankte Kinder, dazu fast 1.600 Angehörige. In Duisburg hat der Ambulante Hospizdienst für Kinder und Jugendliche des Malteser Hospizzentrum St. Raphael 22 Familien begleitet.  

Die Malteser sind persönlich und digital erreichbar, um Fragen von jungen Menschen rund um Krankheit, Sterben, Tod und Trauer zu beantworten und sie im Alltag zu unterstützen. So beraten und unterstützen die haupt- und ehrenamtlichen Begleitenden die Familien und geben vielfältige Hilfestellungen. Die regelmäßigen Besuche der Familien bieten Raum für Gespräche mit einzelnen Familienmitgliedern und entlasten diejenigen, die für das kranke Kind in der Familie sorgen. Geschwisterkinder können mit dem Begleitenden auch eigene Unternehmungen starten. Immer mehr junge Begleitende unter 30 Jahre stehen dafür zur Verfügung.  

Individuelle Trauerberatung
„Junge Menschen befinden sich, wenn sie um verstorbene Geschwisterkinder oder Elternteile trauern, häufig in einer Lebens- und Sinnkrise“, sagt Mechthild Schulten, Leiterin des Malteser Hospizzentrum St. Raphael. Das könne sich auf das ganze weitere Leben auswirken. Schul- oder Ausbildungsleistungen können nachlassen; manche Kinder brechen sogar aus ihrem bisherigen Weg ganz aus. „Oft sind ‚Sterben, Tod und Trauer‘ Tabu-Themen und für die Kinder und Jugendlichen entstehen daraus noch mehr Schwierigkeiten, mit der ohnehin bedrückenden Situation zu leben. Wir wollen ihnen die Möglichkeit geben, offener zu reden, mit ihren Fragen nicht allein zu sein und besser klarzukommen.“

Mit kreativen Angeboten nutzen die Begleitenden auch andere Wege, um den Kindern altersgerechte Wege anzubieten. So gestalten sie in einer Kindertrauergruppe für 6- bis 10-Jährige zum Beispiel Erinnerungskisten, in denen die Kinder Gegenstände aufbewahren können, die sie mit dem geliebten verstorbenen Menschen in Verbindung bringen.  

Infostand des Malteser Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes am 10. Februar
Mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt in Duisburg-Homberg (Bismarckplatz) informiert der Malteser Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst am 10. Februar in der Zeit von 8 bis 13 über seine wichtige Arbeit. Dort finden Betroffene und Menschen, die sich für ein Ehrenamt in der Hospizarbeit interessieren, Informationen rund um den Kinder- und Jugendhospizdienst. Mehr Informationen zum Thema Hospizarbeit unter www.malteser-straphael.de 

Ehrenamtliches Engagement in der Hospizarbeit Beschreibung: Eine junge ehrenamtliche Hospizbegleiterin bastelt mit einem Kind. Copyright (auch IPTC):Lisa Beller, Malteser Hilfsdienst e.V.

Masken- und Testpflicht in Pflegeheimen beenden! BAGSO fordert schnelles Handeln der Politik 
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen fordert ein unverzügliches Ende der Masken- und Testpflicht für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen wie auch für ihre Besucherinnen und Besucher. Nach dem Auslaufen der Schutzmaßnahmen in fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens sind nach Ansicht des Dachverbands Eingriffe in das Selbstbestimmungsrecht von Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen unverhältnismäßig.

Angesichts der hohen Immunität auch älterer Menschen durch Impfungen und durchlebte Corona-Infektionen sowie der geringeren Krankheitslast unter den Bewohnerinnen und Bewohnern könnten diese Vorschriften nicht mehr mit dem Schutz besonders vulnerabler Gruppen begründet werden. In einem Brief an die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder schreibt die BAGSO, ein Ende der Corona-Schutzmaßnahmen in Pflegeheimen sei „nicht nur vertretbar, sondern auch geboten“. Die BAGSO verweist darauf, dass Menschen in Pflegeheimen in den vergangenen drei Jahren einen drastischen Rückgang sozialer Kontakte hinnehmen mussten.

Die Häufigkeit von Besuchen hat sich aufgrund der aufgebauten Hürden deutlich verringert und es gab auch erhebliche Einschränkungen beim Freizeitangebot so-wie bei Angeboten zur Gesundheitsförderung und Prävention. Neue Hürden entstehen aktuell dadurch, dass kaum noch Testmöglichkeiten angeboten werden. Die bestehenden Schutzauflagen erhöhen daher das Risiko einer Vereinsamung. Für Menschen mit kognitiven Einschränkungen erschwert die Maskenpflicht zudem die besonders wichtige nonverbale Kommunikation.

Die Masken- und Testpflicht für Besucherinnen und Besucher von Pflegeeinrichtungen gilt nach der aktuellen Regelung noch bis zum 7. April 2023. Das Infektionsschutzgesetz schreibt auch eine Maskenpflicht für Bewohnerinnen und Bewohner beim Aufenthalt in den Gemeinschaftsbereichen vor. Diese Regelung wird jedoch häufig nicht umgesetzt.

Sommersemester 2023 startet an der FOM Hochschule im März
Studium neben dem Beruf in Duisburg: Jetzt noch anmelden
Wer sich neues Wissen aneignen, akademisch weiterbilden oder beruflich verändern will, kann sich auch kurzfristig noch für ein ausbildungs- oder berufsbegleitendes Studium an der FOM Hochschule in Duisburg anmelden. Studieninteressierte können sich vorab bei Infoveranstaltungen und der Studienberatung kostenfrei über das Studium neben dem Beruf und ihre persönlichen Möglichkeiten informieren. Zum Sommersemester 2023 wird an der FOM Hochschule in Duisburg der Bachelor-Studiengang „Business Administration“ angeboten.

Mit dem Studium erwerben Auszubildende und Berufstätige wirtschaftswissenschaftliches Know-how für Allrounder: von der Personalwirtschaft über das Marketing bis zum Controlling. Studiert wird im Abendstudium mit zwei bis drei Abenden pro Woche und zusätzlich zwei Samstagen pro Monat.   Campus-Studium oder Digitales Live-Studium Neben einem Campus-Studium an der FOM Hochschule in Duisburg können sich Interessierte auch für das Digitale Live-Studium anmelden. Alle Vorlesungen werden dabei online aus den modernen FOM Studios übertragen. Neu im Digitalen Live-Studium sind die Bachelor-Studiengänge „Cyber Security“ und „Cyber Security Management“.  

Fragen zum Studium, zu den Zulassungsvoraussetzungen und den Studienzeitmodellen beantwortet die FOM Studienberatung per Mail an
studienberatung@fom.de oder telefonisch unter 0800 1 95 95 95.  
- Infoveranstaltung Bachelor-Studium 8. März 2023 | 18 Uhr FOM Hochschulzentrum Duisburg, Tec-Center Bismarckstraße 120, 47057 Duisburg  
- Infoveranstaltung Master-Studium 15. März 2023 | 18 Uhr FOM Hochschulzentrum Duisburg, Tec-Center Bismarckstraße 120, 47057 Duisburg    
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei. Weitere Termine und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter:
www.fom.de/termine-duisburg

VHS-Onlineseminar: Kalligrafie – Jugendstil-Schrift und Ornamentik
In einem Onlineseminar der Volkshochschule bringt Sabine Pfeiffer den Teilnehmenden an zwei Mittwochabenden, 8. und 15. Februar, jeweils von 17.30 bis 19.45 Uhr Schrift und Ornamentik des Jugendstils bei. Linien und Formen dieser Kunstrichtung werden aufgenommen und bei der Gestaltung von kurzen Texten eingesetzt.

Die schmückenden JugendstilOrnamente können gezeichnet oder gestempelt werden. Die Kursleiterin vermittelt auch Hintergrundinformationen über diese wichtige Epoche europäischer Geschichte. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet 32 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.vhs-duisburg.de

VHS-Vortrag: Stalin und Shostakovitch
Rainer Spallek hält am Mittwoch, 8. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr einen politisch-historischen Vortrag über Stalin und Shostakovitch im Saal des Stadtfensters, Steinsche Gasse 26, in der Duisburger Innenstadt. Shostakovich komponierte seine „Leningrader Sinfonie“ in Leningrad, als die Bewohner der Stadt von den Deutschen zu Hunderttausenden in den Hungertod getrieben wurden.
Seine größte Herausforderung aber war es, unter Augen und Ohren des unberechenbaren Stalin zu komponieren und seine Werke aufzuführen. Ging dessen Daumen nach oben oder unten? Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.


Pfarrer Korn am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 13. Februar 2023 von Stefan Korn, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt. 

Baustellen  DVG-Fahrpläne und mehr...  DVG-Umleitungen  Bahn - VRR

Wanheimerort: Teilsperrung der Straße „Zum Lith“
Die Netze Duisburg GmbH führt ab Mittwoch, 22. Februar, Fernwärmearbeiten auf der Straße „Zum Lith“ in Duisburg-Wanheimerort durch. Aus diesem Grund wird die Straße zwischen den Einmündungen der Straße „Im Vogelsang“ und der Adlerstraße in Fahrtrichtung Fasanenstraße zur Einbahnstraße.
Von der Fasanenstraße aus kommend wird die Straße „Zum Lith“ in Fahrtrichtung Adlerstraße zudem als Sackgasse ausgewiesen. Eine Umleitung wird ausgewiesen. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende April abgeschlossen.


A
59: Instandsetzungsarbeiten an der Ruhrbrücke
An der Ruhrbrücke auf der A59 stehen Routine-Instandsetzungsarbeiten an. Dafür muss zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich und dem Autobahnkreuz Duisburg in beide Fahrtrichtungen von Freitag (10.2.), 18 Uhr, bis Sonntag (13.2.), 5 Uhr, je eine Fahrspur gesperrt werden.

STATISTIK

Reallöhne im Jahr 2022 um 4,1 % gegenüber 2021 gesunken
• Stärkster Nominallohnanstieg seit 2008: +3,4 % zum Vorjahr
• Hohe Inflation führt dennoch zu stärkstem Reallohnverlust für Beschäftigte seit Beginn der Zeitreihe 2008 • Reallöhne sinken 2022 das dritte Jahr in Folge
Der Nominallohnindex in Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen der Verdiensterhebung im Jahresdurchschnitt 2022 um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Index bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einschließlich Sonderzahlungen ab. Es handelt sich um den stärksten Anstieg der Nominallöhne seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Jahr 2022 um 7,9 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sanken die Reallöhne damit voraussichtlich um durchschnittlich 4,1 % gegenüber 2021, nachdem sie sich bereits in den letzten beiden Krisenjahren rückläufig entwickelt hatten.

Zahl der Beschäftigten im Rettungsdienst von 2011 bis 2021 um 71 % gestiegen
Egal ob Herzinfarkt, Schlaganfall oder schwerer Unfall – bei medizinischen Notfällen hilft der Rettungsdienst. Rund 85 000 Personen waren im Jahr 2021 in Deutschland im Rettungsdienst beschäftigt, hinzu kommen zahlreiche Ehrenamtliche. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Europäischen Tages des Notrufes 112 am 11. Februar mitteilt, nahm die Zahl der hauptamtlich im Rettungsdienst Beschäftigten innerhalb von zehn Jahren um 71 % zu. Im Jahr 2011 hatten rund 50 000 Personen im Rettungsdienst gearbeitet.

Damit fiel der Personalzuwachs im Rettungsdienst deutlich stärker aus als im Gesundheitswesen insgesamt: Hier stieg die Zahl der Beschäftigten im selben Zeitraum um 21 %. Trotz der starken Zunahme ist der Bedarf an Fachkräften im Rettungsdienst weiterhin hoch. Die Bundesagentur für Arbeit stuft Rettungsberufe aus diesem Grund als sogenannte Engpassberufe ein.







 

Dienstag, 7. Februar 2023

Europäische Beihilfen als Antwort auf den IRA: Mittlerweile erhebliche Spielräume, aber weiter rechtlicher Anpassungsbedarf - neues Rechtsgutachten

Die Europäische Union will die öffentliche finanzielle Förderung von Investitionen in klimafreundliche Technologien ausbauen und vereinfachen. Damit soll auch verhindert werden, dass europäische Unternehmen ihre Zukunftsinvestitionen und Produktion in die USA verlegen, weil dort massive Unterstützung nach dem „Inflation Reduction Act“ (IRA) winkt. Wie die EU und ihre Mitgliedsländer auf den IRA antworten können, wird in dieser Woche auf einem Sondergipfel des Europäischen Rats beraten. Mehr...

Regionalplan Ruhr: Dritte Beteiligungsrunde startet 
Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat im September 2022 beschlossen, ein drittes Beteiligungsverfahren zum Regionalplan Ruhr durchzuführen. Nach der zweiten Offenlage des Regionalplanentwurfes von Ende Januar bis Ende April 2022 haben zahlreiche Stellungnahmen Änderungen am Planwerk erforderlich gemacht. Hinzu kommt, dass nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster im Mai 2022 eine Regelung des Landesentwicklungsplans von 2017 wieder zur Anwendung kommt, wodurch der Versorgungszeitraum für die Rohstoffgewinnung von 25 Jahre auf 20 Jahre reduziert wird.

Der geänderte Entwurf des Regionalplans Ruhr, die überarbeitete Begründung und der ergänzte Umweltbericht werden nun erneut ausgelegt. Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Initiativen, Unternehmen, Verbände, Behörden, Kreise und Städte haben Gelegenheit, sich mit den geänderten Planinhalten erneut zu befassen und hierzu Stellung zu nehmen. Die Unterlagen werden vom 6. Februar bis einschließlich 31. März 2023 öffentlich ausgelegt. Sie können unkompliziert und bequem über die Internetseite der Regionalplanungsbehörde unter http://www.regionalplanung.rvr.ruhr aufgerufen und eingesehen werden.

Zusätzlich liegt der Entwurf des Regionalplanes in Papierform in der Bibliothek des Regionalverbands Ruhr, Kronprinzenstraße 6, in 45128 Essen aus. Thomas Eiskirch, Vorsitzender des Kommunalrats im RVR und Oberbürgermeister der Stadt Bochum, sagt: "Mit der dritten Offenlage des Entwurfs des Regionalplanes Ruhr bewegen wir uns auf die Zielgerade zu, nach mehr als fünfzig Jahren wieder einen flächendeckenden Regionalplan für das Verbandsgebiet aufzustellen, der zugleich die Voraussetzungen für die künftige Entwicklung der Metropole Ruhr schafft.

Der neue Plan legt fest, wo im Ruhrgebiet künftig neue Wohngebiete, neue Flächen für Gewerbe- und Industriebetriebe und damit neue Arbeitsplätze, attraktive Freiräume für Erholungssuchende, neue Naturschutzgebiete, Korridore für Schienenwege und Straßentrassen entstehen können. Für die Planungssicherheit in der Region ist es wichtig, dass der Regionalplan-Prozess noch in diesem Jahr zu einem Abschluss kommt."

Nach Beendigung der öffentlichen Auslegung werden alle Stellungnahmen durch die Regionalplanungsbehörde beim RVR fachlich und juristisch ausgewertet und gegeneinander sowie untereinander abgewogen, bevor die Verbandsversammlung erneut über den geänderten Entwurf des einheitlichen Regionalplans Ruhr berät. Der Zeitplan der politischen Beratungen im Ruhrparlament hängt – wie bei den vorherigen Offenlagen - maßgeblich von Inhalt und Umfang der Stellungnahmen im Rahmen der zweiten Beteiligung ab. idr - Infos: http://www.regionalplanung.rvr.ruhr


Safer Internet Day am 07. Februar 2023
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) fordert „Bildschirmfrei bis 3“  

Smartphones und Tablets haben im Kinderzimmer nichts zu suchen, denn sie behindern ein gesundes Aufwachsen. Kleinkinder bis drei Jahre sollten ganz ohne Smartphones, Laptops und Fernseher aufwachsen können, bei älteren Kindern kommt es auf den achtsamen Gebrauch der Geräte an. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) anlässlich des Safer Internet Days am 07. Februar 2023 hin. Der weltweite Aktionstag wurde von der europäischen Kommission initiiert, um Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Internets zu schützen.  

Dr. Thomas Fischbach, Präsident des BVKJ, betont: „Klettern, rennen, basteln, malen, singen – vor allem in den ersten Lebensjahren lernen Kinder mit allen Sinnen, ihren Körper zu einem Instrument zu formen, mit dem sie ihr weiteres Leben selbständig meistern können. Überlässt man sie dagegen Bildschirmmedien, haben sie diese Chance nicht. Ihre Wirklichkeits- und Selbstwirksamkeitserfahrungen leiden. Auch ihre Sprachfähigkeit kann sich ohne ein lebendiges Gegenüber, ohne Interaktion mit vertrauten Menschen nicht entwickeln.

Je mehr Zeit Kinder mit Handys, Tablets oder vor dem Fernseher verbringen, desto weniger kommunizieren sie mit Eltern, Geschwistern und Freunden und desto weniger kommunikative Kompetenz entwickeln sie. Dadurch kann ein Teufelskreis entstehen, denn je schwerer Kommunikation im mitmenschlichen Leben fällt, desto eher besteht die Gefahr, dass Jugendliche später zum dysfunktionalen Internetgebrauch neigen.“  

- Regeln für Kinder bis drei Jahre: Bildschirmfrei bis 3  
- Regeln für Kinder zwischen drei und sechs Jahren: Bildschirmzeiten möglichst kurzhalten: maximal 30 Minuten Klare Regeln vor dem Einschalten verabreden  

- Regeln für Kinder ab sechs Jahren: Kein eigenes Smartphone vor der fünften Klasse Dem Kind erklären, dass es im Internet keine persönlichen Daten oder Bilder posten und unbekannte Links anklicken darf Altersgrenzen für Computerspiele, soziale Medien etc. einhalten.

Alternativen zu Smartphone und Laptop
Verbringen Sie, so oft es geht, Zeit miteinander. Ermöglichen Sie Ihrem Kind, kreativ zu sein: malen, basteln, spielen mit einfachen Spielzeugen, z. B. Bausteine oder Puppen. Bildschirmgeräte bleiben dabei ausgeschaltet. Sorgen Sie für viel Bewegung draußen. Planen und halten Sie Rituale ein: gemeinsame Mahlzeiten, Spieleabende und Vorlesen zum Einschlafen. Beim gemeinsamen Essen und während einer Unterhaltung haben digitale Medien Pause.

Aus den Augen aus dem Sinn: Schon ein Tuch vor dem Computer hilft bei kleinen Kindern, das Gerät aus dem Bewusstsein zu bringen. Wichtig: Suchen Sie sich professionelle Hilfe, wenn Ihr Kind beunruhigend viel Zeit im Internet verbringt. Weiterführende Informationen: Der BVKJ e.V. ist Kooperationspartner der Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ Unter
www.schau-hin.info finden Eltern alltagstaugliche Tipps, wie sie den Medienkonsum ihrer Kinder kompetent begleiten können.  


Vor 10 Jahren in der BZ:
Mobile Gastronomie für „Tiger & Turtle“ gesucht
Aufgrund der großen Nachfrage soll es ab Ostern ein gastronomisches Angebot an der beliebten Landmarke „Tiger & Turtle“ auf der Heinrich Hildebrand Höhe geben. Mit der „Achterbahn“ des Künstlerduos Heike Mutter und Ulrich Genth wurde die Anhöhe am Rhein in Duisburg Wanheim inzwischen international bekannt. Mehr als 220.000 Besucher aus allen Regionen der Welt haben „Tiger & Turtle“ bisher erlebt.


Mit ihren silbrig schimmernden Kurven prägt die Skulptur ein neues Bild von Duisburg, das sich gerade auch im Internet auf YouTube und in Fotografie-Foren rasant verbreitet. Heute steht die Duisburger Landmarke beispielhaft für innovative und außergewöhnliche Lösungen bei der Erneuerung der industriell genutzten Landschaft im Ruhrgebiet. Dabei zieht „Tiger & Turtle“ Menschen unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen an - von Architektur- und Kunstexperten über Familien und Reisegruppen bis hin zu Liebhabern der Industriekultur, die zu Exkursionen an den Rhein nach Duisburg kommen.  Um im Frühjahr auch für das leibliche Wohl der Besucher zu sorgen, soll es eine mobile Gastronomie an der Landmarke geben.


Stadtmuseum: Vortrag „Mythos Wirtschaftswunder“

Das Kultur- und Stadthistorische Museum bietet am Sonntag, 12. Februar, 15 Uhr, am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte einen Vortrag zum Thema „Mythos Wirtschaftswunder“ an. Erst heute haben Wirtschaftshistoriker den Zugang zu Dokumenten und Erkenntnissen bekommen, die zeigen, dass das Wirtschaftswunder gar nicht so wundersam war und nicht nur am deutschen Fleiß gelegen hat.

Der Vortrag wird mit den Interessierten und dem Dozenten Harald Küst einer kritischen Betrachtung unterzogen. Er verknüpft dabei Duisburger Stadtgeschichte mit umfangreichem Bildmaterial aus dieser Zeit. Manches wirkt in der Rückschau amüsant und aus der Zeit gefallen. Dabei wird deutlich, dass vieles aus den 50er und 60er Jahren noch heute nachwirkt. Die Teilnahme kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Das gesamte Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Traditionelle Altweiberfeier im Ratskeller Hamborn
Die traditionelle Altweiberfeier im Ratskeller Hamborn auf der Duisburger Straße 213 findet am Donnerstag, 16. Februar, ab 12.11 Uhr statt. Die Hamborner Karnevalsvereine haben - nicht nur für die Möhnen - ein starkes Bühnenprogramm auf die Beine gestellt, das wie im Vorjahr von Gabi Pletziger moderiert wird. Der Eintritt ist frei. Traditionsgemäß beginnt das Programm mit dem Einmarsch der Hamborner Stadtwache und der Kapitulation des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters Marcus Jungbauer sowie des Bezirksmanagers Andreas Geisler und der Schlüsselübergabe an die Obermöhne Sabine Knapp.

Weitere närrische Höhepunkte sind der Empfang des Duisburger Stadtprinzen Kai-Uwe I. und des Kinderprinzenpaares Prinz Tim II. und Prinzessin Liah I. mit Prinzencrew. Dazu kommen die Teuflischen Engel, die Männertanzgruppe der Pilssucher, die Dom-Dancer, Solo Mariechen Nathalie von der KG MCV 1979 e.V., Tanzmariechen Annika von den Marxloher Jecken, und natürlich die Tanzgarden der KVO, Rot-Weiß Schmidthorst, Echte Freunde KAB St. Barbara und Marxloher Jecken. Für die musikalische Unterhaltung zwischen den Auftritten sorgt DJ Michael Kogej.

Neuer LEA Leseklub startet in der Zentralbibliothek
Die Stadtbibliothek lädt am Samstag, 11. Februar, um 13 Uhr, in das Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisurg-Mitte zu dem neuen Leseklub LEA ein. LEA ist die Abkürzung für „Lesen Einmal Anders“. Beim LEA Leseklub - Foto Kubus e. V. - treffen sich Menschen mit und ohne Behinderung in gemütlicher Runde und lesen gemeinsam Bücher, Geschichten und Gedichte in einfacher Sprache. Dabei kommt es nicht darauf an, wie gut oder ob jemand überhaupt lesen kann, wichtig ist nur die Freude an Büchern, Texten und Bildern und daran, sich mit anderen darüber auszutauschen.

Ehrenamtliche Lesebegleiter helfen beim Lesen und Verstehen der Texte. Das Konzept des LEA Leseklubs wurde vom Verein KUBUS entwickelt. Ziel ist unter anderem kulturelle Teilhabe durch Literaturerfahrungen zu ermöglichen und soziale Beziehungen von Menschen mit und ohne Behinderung zu eröffnen. Weitere Informationen gibt es bei der Bibliothek, bei Paul Groschinski, telefonisch unter 015157225104.


Rheinhausen-Halle: Theaterreihe „Dinge, die ich sicher weiß“
Auch im Jahr 2023 geht die Veranstaltungsreihe „Rampenlicht“ am Dienstag, 7. Februar, um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle auf der Beethovenstraße mit dem Theaterstück „Dinge, die ich sicher weiß“ von Andrew Bovell weiter. Das unterhaltsame Theaterstück der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf, Vereinigung für Kunst und Wissenschaft Rheinhausen e. V. und der Bezirksverwaltung Rheinhausen mit Darstellern wie Maria Hartmann, Christoph Tomanek, Nina Petri und anderen, vermittelt auf außergewöhnliche Weise Momente der Freude, Trauer und Liebe in all ihren Facetten. Fran und Bob Price haben vier Kinder im Erwachsenenalter.

Im Sommer kehrt die jüngste Tochter Rosie aus Europa zurück, wo ein gutaussehender Spanier ihr Herz gebrochen hat. Im Herbst entscheidet sich die ältere Tochter Pip, ihren Ehemann und die beiden Kinder zu verlassen. Im Winter schockiert der älteste Sohn Mark seine Eltern, als er erklärt, er plane in Sydney ein neues Leben als Mia anzufangen. Und im Frühjahr enthüllt der jüngste Sohn Ben, dass er Geld veruntreut hat. Die Sorgen als Eltern hören also niemals auf. Die Veranstaltung kostet 29,70 Euro (verschiedene Preiskategorien sind vorhanden). Karten gibt es ab sofort bei der Bezirksverwaltung Rheinhausen am Körnerplatz 1 im Zimmer 205 in der Zeit von 8 bis 12.30 Uhr oder per EMail an a.sieg@stadt-duisburg.de. Bei Fragen können Sie sich auch telefonisch an Frau Sieg unter 0203 283-8245 wenden.


Kinderprinzencrew mischte die Neumühler Gnadenkirche auf

Ansteckende Fröhlichkeit zwischen Halleluja und Helau beim Turmcafé   Vor Corona gehörte es zur guten Tradition in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl, dass das monatliche Turmcafé in der Gnadenkirche im Karnevalsmonat einen betont närrischen Charakter bekommt. Jetzt war es endlich wieder soweit. Und mit der Kinderprinzencrew kam hoher närrischer Besuch, der für noch mehr Karnevalsstimmung sorgte.  

Nach dem morgendlichen Gottesdienst mit Liedern, Gebeten und Halleluja-Rufen hatten die Turmcafé-Experten um Gisela Usche und Christoph Schultz mit ihrem Helfer-Team die Gnadenkirche schnell zu einer närrischen Hochburg umfunktioniert. Stühle wurden gestapelt und umgestellt, Tische geschleppt, eingedeckt, mit bunten Blümchen, Servietten und Luftschlangen dekoriert. 17 gespendete Kuchen wurden geschnitten und Appetit-machend auf dem Kuchenbuffet präsentiert.  

Der Neustart der Turmcafés mit über 100 dankbaren und fröhlich gestimmten Gästen hatte es in sich. Fleißiger Gastgeber war diesmal das Presbyterium, das Leitungsgremium der Neumühler Gemeinde. Zudem hatte sich Duisburgs Stadt-Kindeprinzencrew zum närrischen Überraschungsbesuch angesagt.  

Getreu der Devise „Fröhlichkeit steckt an und kennt keine Altersgrenzen“ holten Kinderprinz Tim II. (10 Jahre), Prinzessin Liah I. (11) mit  Hofmarschall Phil (9) und Pagin Lilly (13) die Turmcafé-Besucher sofort mit ins Boot. Die Crew versteht es halt, Menschen mitzureißen, zu begeistern und ansteckende Fröhlichkeit zu verbreiten.

Bei ihren Liedern und Tänzen klatschte, sang, schunkelte, tanzte der Kirchsaal mit und rief natürlich auch kräftig Helau. Gerda Ast, über 80-jährige Leiterin der Senioren-Turngruppe der Gemeinde, fand die richtigen Worte. „Ihr seid nicht die Kinderprinzencrew, ihr seid die Jungbrunnencrew. Jetzt können wir erstmal unsere Rollatoren einmotten, so habt ihr uns auf Trab gebracht.“  


Es gab Ordensverleihungen, launig-närrische Begleitworte und fröhliche Hintergrundmusik. „Da ist ja ein Loblied auf uns“, huscht es Besucherin Annegret Holl plötzlich über die Lippen, als DJ Meilo den Gassenhauer „Da erschuf der liebe Gott die Mädchen aus dem Kohlenpott“ intonierte. Stürmischer Beifall machte die Runde. Den gab es auch für das imposante Kuchenbuffet.

„Ich gehe jetzt eine Woche nicht auf die Waage“, meinte  Küsterin Annette Pellny. Nicht nur sie ließ es sich schmecken. Ganz nach dem Geschmack der Gäste war auch die Ansage des Presbyteriums, dass man zum Neustart des Turmcafés ein eigenes Konjunkturprogramm auflegt habe, das sogar schneller greife als das der Bundesregierung. Die Preise für Kaffee und Kuchen wurden nämlich trotz der Inflation nicht erhöht. „Wo bekommt man schon eine Tasse Kaffee für 60 Cent, ein Stück Obstkuchen für 1,50 Euro und ein großes Stück Sahnetorte für zwei Euro?“, staunte eine Besucherin, die zum ersten Mal Gast bei einem Turmcafé war, nicht schlecht. Dickes Lob für die Neumühler gab es auch von Seiten der Kinderprinzencrew.

„Ihr seid ja alle eine ganz tolle Gemeinschaft. Sowas erleben wir längst nicht bei jedem Auftritt“, schrieb Prinz Tim II. der Gemeinde ins Stammbuch. Als man ihm nahelegte, doch später mal Presbyter in Neumühl zu werden, konterte er laut lachend: „Mal sehen, die Wanheimerorter wollen mich auch schon haben.“ Noch lange nach dem närrischen Höhepunkt harrten die Besucher beim Turmcafé aus, ließen es sich schmecken und klönten in fröhlicher Runde. Schon jetzt freuen sich die Gäste auf das nächste Turmcafé am 5. März. Dann geht es zwar nicht närrisch zu, aber genauso lecker. Reiner Terhorst - Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter 
www.ekir.de/neumuehl    

Turmcafé-Aktivposten Christoph Schultz, der den kleinen Tollitäten mit Gefolge auch Orden und Stärkungen überreichte - Fotos Bartosz Galus.


Pfarrer Müller am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele.

Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 10. Februar 2023 heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.   


Baustellen  DVG-Fahrpläne und mehr...  DVG-Umleitungen  Bahn - VRR

A
59: Instandsetzungsarbeiten an der Ruhrbrücke
An der Ruhrbrücke auf der A59 stehen Routine-Instandsetzungsarbeiten an. Dafür muss zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich und dem Autobahnkreuz Duisburg in beide Fahrtrichtungen von Freitag (10.2.), 18 Uhr, bis Sonntag (13.2.), 5 Uhr, je eine Fahrspur gesperrt werden.


STATISTIK

NRW: Zahl der Studierenden im Studienfach Medizin um 23,0 Prozent gestiegen
Die Zahl der Medizinstudierenden an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen ist im Zehnjahresvergleich um 23,0 Prozent gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, strebten 18 115 Personen im Wintersemester 2021/22 das erste Staatsexamen im Studienfach Medizin (ohne Zahnmedizin) an. Im Wintersemester 2011/12 waren es 14 728 gewesen. 64,2 Prozent der Medizinstudierenden im Wintersemester 2021/22 waren Frauen (Wintersemester 2011/12: 61,6 Prozent).

Die landesweit meisten im Studienfach Medizin Eingeschriebenen gab es im Wintersemester 2021/22 mit 3 098 Personen an der Universität Düsseldorf (+17,9 Prozent gegenüber dem Wintersemester 2011/12). Weitere 2 916 Personen waren an der Universität Köln eingeschrieben (+19,8 Prozent). Mit 2 401 Medizinstudierenden verzeichnete die Universität Bochum 22,3 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Im Vergleich zur Gesamtzahl der Studierenden fiel der Zuwachs bei den neu Eingeschriebenen im ersten Fachsemester Medizin geringer aus: 2 517 Personen begannen im Studienjahr 2021 ein Medizinstudium, das waren 12,8 Prozent mehr als im Studienjahr 2011 (damals: 2 231).

Die Gesamtzahl aller Studienanfänger(innen) an Hochschulen in NRW im ersten Fachsemester stieg im Zehnjahresvergleich um 2,6 Prozent. Das Studienjahr umfasst jeweils das Sommersemester und das darauffolgende Wintersemester. Die Zahl der Absolvent(inn)en erhöhte sich im Zehnjahresvergleich um 9,4 Prozent. 1 981 Personen legten im Prüfungsjahr 2021 ihr erstes Staatsexamen im Fach Medizin ab (Prüfungsjahr 2011: 1 811). Das Prüfungsjahr bezieht sich auf das Sommersemester und das davorliegende Wintersemester. Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Regelstudienzeit im Fach Medizin 13 Semester beträgt. (IT.NRW)
 


 

 

 

 
 


Montag, 6. Februar 2023

Person in Rhein
Gegen 17:45 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Duisburg von der Polizei darüber informiert, dass sich eine Person im Rhein befindet. Daraufhin alarmierte das Leitstellenpersonal umgehend die zuständigen Feuerwachen, das Feuerlöschboot und die Wasserrettungsstaffel.
Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte am Ufer und auf dem Wasser konnte jedoch keine Person gesichtet werden.Die Feuerwehr sucht derzeit am und auf dem Wasser nach der Person. An der Suche waren zeitweise 76 Kräfte der Feuerwehr und der DLRG beteiligt.
Das Einsatzende ist derzeit nicht absehbar.

 

Ruhrverband meldet erneut jahreszeittypische Hochwasserlage
Der Dauerregen der vergangenen Tage hat an mehreren Pegeln im Einzugsgebiet der Ruhr zum zweiten Mal in diesem Winter zu einer für die Jahreszeit typischen Hochwasserlage geführt. Insgesamt wurden vom Abend des 1. Februar bis zum heutigen Freitagmorgen durchschnittlich 38 Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert, in einigen Regionen waren es sogar rund 45 Liter. Diesmal ist vor allem die obere Ruhr betroffen. Hier kommt das Schmelzwasser des zuvor gefallenen Schnees zum Regen hinzu. Niederschlag und Schneeschmelze flossen in die Henne-, Möhne- und Sorpetalsperre.

Mehr als 92 Prozent des zufließenden Wassers hielten die Talsperren in der Spitze zurück. Mittlerweile verzeichnen alle Talsperren des Ruhrverbands im Vergleich zum langjährigen Mittel leicht überdurchschnittliche Füllstände, sind aber weiterhin mit den vorgesehenen Hochwasserschutzräumen gut für dieses jahreszeittypische Hochwasserereignis aufgestellt. Aufgrund der überwiegend trockenen Witterung erwartet der Ruhrverband, dass die Abflüsse in den kommenden Tagen weiter zurückgehen. Aktuelle Informationen zur Hochwassersituation gibt es unter
http://www.tlz-ruhr.de, http://www.ruhrverband.de/fluesse-seen/talsperrensteuerung/ sowie auf den Seiten des LANUV NRW http://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hydrologische-berichte


Neue Kooperation der Stadtbibliothek Duisburg mit den „Jungen Tüftlern“
Die Stadtbibliothek Duisburg erweitert ihr Angebotsspektrum im Bereich der digitalen Bildung und Medien für Schülerinnen und Schüler durch eine neue Kooperation mit der Junge Tüftler gGmbH. Die Jungen Tüftler bieten mit ihrem Format „TüftelAkademie“ Veranstaltungen für Schulklassen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Bildung in der digitalen Welt verknüpfen.

Zum Auftakt beschäftigte sich eine Klasse der Gesamtschule Duisburg-Mitte im Stadtfenster mit der Frage: „Wie sieht eigentlich die Schule der Zukunft aus?“ Mit Hilfe von Virtual Reality gestalteten die Kinder ihre ganz persönliche Schule der Zukunft und beantworteten diese Frage mit viel Kreativität und digitalen Werkzeugen. „Meine eigene Idee mit Virtual Reality zum Leben zu erwecken, hat mir viel Spaß gemacht”, berichtet eine Schülerin am Ende des Projekttags.

Die Stadtbibliothek Duisburg bietet ab sofort gemeinsam mit der TüftelAkademie regelmäßig Projekttage für Schulen in der Region an. Bei den Veranstaltungen lernen Schülerinnen und Schüler digitale Werkzeuge wie Virtual Reality, Roboter und Mikrocontroller kennen. In kleinen, kreativen Projekten setzen die Jugendlichen die digitalen Werkzeuge ein, um ihre Umwelt aktiv zu gestalten. „Nicht jeder Junge, der schreiben lernt, wird Schriftsteller. Und nicht jedes Mädchen, das Coden lernt, wird Programmiererin. Aber eine fundierte digitale Bildung und das Wissen um computerbasierte Denkweisen sind notwendig, um sich in einer digitalen Gesellschaft einbringen und entfalten zu können”, erklärt Claudia Tillmann von der Bildungsplattform TüftelAkademie.

Jens Holthoff, Leiter der Kinder- und Jugendbibliothek, ergänzt: „Wir möchten uns mit diesen Angeboten als ein innovativer, kreativer und vielfältiger Lernort für Jugendliche präsentieren, an dem sich Bildung für nachhaltige Entwicklung und digitale Bildung systematisch und synergetisch miteinander vereinen.“ Die Lehrkräfte werden im Rahmen dieser Projekttage bei der Förderung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler unterstützt und erhalten Anregungen zur kreativen und sinnvollen Integration von digitalen Lernmedien in den Unterricht.


Schulen können sich bei Interesse an solchen Projekttagen gerne per E-Mail an die Kinder- und Jugendbibliothek wenden: kinder-jugendbibliothek@stadtduisburg.de). Informationen zur Tüftelakademie finden sich auch auf www.tueftelakademie.de. Die Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de enthält nützliche Informationen zur Stadtbibliothek.


Projekttag tüfteln - Foto Stadtbibliothek

ADAC-Staubilanz: Viel Stillstand auf den Autobahnen im Ruhrgebiet
NRW bleibt das Stauland Nummer eins - und auf den Autobahnen im Ruhrgebiet herrscht besonders oft Stillstand. Das zeigt die aktuelle Staubilanz des ADAC für das Jahr 2022. So erreichte die A40 zwischen Duisburg und Essen bei der Anzahl der Staukilometer je Kilometer Autobahn den NRW-Höchstwert und bundesweit Rang 4 (430 Staukilometer). Die meiste Geduld brauchten Autofahrer auf der A42 zwischen Dortmund und Kamp-Lintfort: Die Staudauer summierte sich auf 7.054 Stunden. Und der Autobahnabschnitt mit den meisten Stauereignissen war die A43 zwischen Wuppertal und Recklinghausen (12.546 Meldungen).

Zu den bundesweit erhobenen Stauschwerpunkten zählten u.a. die A2 Oberhausen - Dortmund (Platz 4 im bundesweiten Vergleich mit 79 Staustunden je Autobahnkilometer, die A3 Oberhausen - Köln (Platz 8.) mit 62 Staustunden je Autobahnkilometer und die A1 Dortmund - Köln (Platz 10.) mit 51 Staustunden je Autobahnkilometer. Als weitere Stauschwerpunkte im Ruhrgebiet identifizierte der ADAC u.a. die A1 rund um Schwerte und Unna, die A2 zwischen Bottrop und Oberhausen, die A3 bei Oberhausen, die A31 zwischen Gladbeck und Dreieck Bottrop sowie mehrerer Ruhrgebietsabschnitte der Autobahnen A40 und A42.

Laut ADAC war die Staulage 2022 ähnlich wie im Vorjahr. Im letzten Jahr vor der Corona-Pandemie (2019) lag die Staudauer allerdings noch deutlich höher. Für 2023 rechnet der ADAC in NRW mit einem steigenden Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen. Auch die Baustellen- und Brückensituation bleibe angespannt.

 

Duisburg Kontor-Chef Uwe Kluge in Berlin beim Bundeslandwirtschaftsminister
Wenn Kontor-Geschäftsführer Uwe Kluge vom 8. bis zum 10. Februar zur Welt-Leitmesse FRUIT LOGISTICA nach Berlin reist, vertritt er mit dem Duisburger Großmarkt nicht nur eine wichtige Versorgungsdrehscheibe der Stadt. Kluge ist seit rund 25 Jahren auch Vorstandsmitglied der GFI-Gemeinschaft zur Förderung der Interessender Deutschen Frischemärkte e.V. Dahinter verbirgt sich der Dachverband aller Großmarktstandorte in Deutschland und der Duisburger Uwe Kluge ist derzeit ihr Vorstandvorsitzender.  

„Die GFI vertritt die Interessen der Großmärkte und auch der Wochenmärkte bundesweit, Duisburg ist mit seinen rund 50 Wochenmärkten gut aufgestellt“, sagt Uwe Kluge und schiebt nach, „dass Wochenmärkte eine wichtige gesellschaftliche Funktion haben, die weit über die Versorgung der Menschen mit frischen Lebensmitteln hinausgeht.“ Wichtig sei der soziale Aspekt von Märkten, auf denen sich Menschen begegneten und miteinander ins Gespräch kämen. Hinzu komme, dass ökologischer Anspruch und Nachhaltigkeit auf Wochenmärkten schon immer eine selbstverständliche Rolle gespielt hätten. Dieser Aspekt werde seit Jahren immer wichtiger und dazu brauche es die Aufmerksamkeit der Politik.  

Die Interessen der Märkte und Großmärkte scheinen dort auf offene Ohren zu treffen. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat seinen Besuch am Stand der GFI zugesagt. Bei dem Treffen will Kluge für die Wichtigkeit der Märkte werben. „Wir stehen schon länger mit Herrn Özdemir in Kontakt und freuen uns sehr, dass wir auf der Fruit Logistica miteinander über die Bedeutung und die Zukunft der Großmärkte und Wochenmärkte sprechen werden. Denn Herausforderungen wie der Fachkräftemangel und auch Nachwuchssorgen betreffen die Märkte besonders“, erklärt der Experte aus Duisburg.

Mit der Unterstützung des grünen Ministers wollen Kluge und seine GFI-Vorstandskollegen die Märkte stärker in die politischen Debatten einbringen. Kurze Transportwege, regionale Erzeugung und Wertschöpfung, Versorgungssicherheit und die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln sind Themen, die durch Ereignisse wie die Pandemie und den Krieg in der Ukraine stark an Bedeutung gewonnen haben. „Wir wollen deutlich machen, dass es mit den Groß- und Wochenmärkten in Deutschland hervorragende regionale und lokale Strukturen für die Versorgung mit Lebensmitteln gibt. Diese Strukturen erfüllen die Anforderungen an Nachhaltigkeit und geringe Emissionen oft schon jetzt“, bekräftigt der Duisburg Kontor-Chef.  

Die FRUIT LOGISTICA ist die Weltleitmesse des Frischfruchthandels. Jährlich treffen sich über 78.000 Top-Entscheider aus über 135 Ländern in Berlin. Auf rund 138.000 m² präsentieren über 3.200 Aussteller aus 90 Ländern die ganze Bandbreite der globalen Frischfruchtbranche.  


Von K-Pop bis Bibimbap: Was macht den Korea-Hype aus?
Aktuelle Trends aus Südkorea 
Ob K-Pop, K-Beauty oder K-Food – Südkorea liegt im Trend. So gehörte im Jahr 2022 die Hauptstadt Seoul zu den beliebtesten Zielen für eine Sprachreise von 
EF Education First. Simon Dominitz, Country Manager Deutschland des Sprachreiseanbieters, erklärt: „Darin zeigt sich, dass das Land und dessen Kultur in den vergangenen Jahren in Deutschland und weltweit viele Anhänger gewonnen haben. Viele, die sich zu Hause mit der koreanischen Kultur beschäftigen, möchten sie dann auch aus nächster Nähe erleben.“
Quelle: Big_Heart / Pixabay

Die Begeisterung für Kulturimporte aus dem ostasiatischen Land hat sogar einen eigenen Namen erhalten: Hallyu, die koreanische Welle. Gangnam Style, Idole und das Tintenfischspiel  Ins Rollen kam der Hype vor allem durch die koreanische Musikindustrie. Psys „Gangnam Style“ wurde 2013 ein viraler Hit und öffnete den westlichen Musikmarkt für Südkorea.

Daraufhin folgten diverse musikalische K-Pop-Gruppierungen, wie beispielsweise BTS und Blackpink, die international eine große, passionierte Anhängerschaft aufbauen konnten. Diese Popstars, auch „Idols“ genannt, sind bis heute sehr einflussreich und häufig gleichzeitig in anderen Gebieten wie Mode oder Schauspiel erfolgreich tätig. Auch koreanische Serien und Filme erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Im Jahr 2019 erhielt der südkoreanische Film „Parasite“ als erste fremdsprachige Produktion einen Oscar in der Kategorie „Bester Film“.

Aktuell ist „Squid Game“ die meistgeschaute nicht-englischsprachige Serie auf Netflix, zwei weitere in Südkorea produzierte Serien sind unter den Top 10.  Trend: K-Fashion und K-Beauty  Die koreanische Modeindustrie befindet sich ebenfalls im Aufwärtstrend. K-Fashion ist zum einen geprägt durch Lässigkeit und Streetstyle, zum anderen durch die Vermischung von Modernität und Tradition. Einen großen Beitrag leisten auch hier die Musik-Idols, die durch ihre Bühnenkostüme, ihre Alltagskleidung oder durch eigene Kollektionen Einfluss nehmen.

In Korea wird allgemein hoher Wert auf das Aussehen gelegt. Für viele Koreanerinnen und Koreaner ist vor allem die Hautpflege wichtig, weshalb in diesem Bereich stetig neu entwickelt und produziert wird. Viele dieser Pflegeprodukte sind seit einigen Jahren in Europa verfügbar und erhalten durch ihre natürlichen Inhaltsstoffe, ihre Effektivität und durch ansprechende Verpackungen viel Anklang. 


Die Koreanische Küche Ob herzhaft oder süß – auch die Landesküche hat einiges zu bieten, denn Korea pflegt seine Esskultur. Als Nationalgerichte gelten Bibimbap, ein Reisgericht mit Gemüse, Ei und einer scharfen Gewürzpaste, oder Kimchi, eingelegter, fermentierter Kohl.

Wer Sushi mag, aber keinen Fisch essen möchte, findet in Gimbap eine vegetarische Alternative. Und auch Korean Barbecue erfreut sich außerordentlicher Beliebtheit: Dabei werden Fleisch, Fisch oder Gemüse direkt am Tisch gebraten. Als Nachspeise gibt es an vielen Streetfood-Ständen Hotteok, ein süß gefülltes Hefegebäck. Simon Dominitz berichtet: „Viele Sprachschülerinnen und Sprachschüler entdecken während ihrer Zeit in Südkorea kulinarische Spezialitäten und bringen das ein oder andere Rezept von ihrem Aufenthalt zurück. So auch Lea, die in Seoul das süße Gebäck Hotteok für sich entdeckt und das Rezept mit uns geteilt hat.“  Wer nicht nur das Gericht nachkochen, sondern die koreanische Kultur selbst vor Ort erleben möchte, findet 
hier mehr Information zu den Sprachschulen von EF Education First.  

Zutaten (2 Portionen):  2 EL neutrales Öl
40 g Nüsse, nach Wahl 160 g Mehl
50 g Rohrzucker o. brauner Zucker  0,5 TL Salz
0,5 TL Zimt 1 TL Zucker 1 TL Trockenhefe 125 ml lauwarme Milch

Zubereitung:
 Zum gesiebten Mehl, Salz und Zucker die Trockenhefe und lauwarme Milch hinzugeben und zu einem geschmeidigen Teig verrühren.  Den Teig mit einem Küchentuch bedecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen. Danach den Tag nochmal flachdrücken und erneut 20 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit kann die Füllung vorbereitet werden: Dafür die Nüsse mit dem Rohrzucker und dem Zimt vermischen.

Die Hände mit Öl benetzen, kleine Stücke vom Teig abzupfen und zu Fladen formen. Auf jeden Fladen in die Mitte einen Esslöffel der Nuss-Füllung geben, die Ränder zusammendrücken und wieder zu einem flachen Fladen formen. Jetzt das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hotteok darin auf beiden Seiten jeweils etwa 30 Sekunden braten. Dabei zwischendurch immer wieder mit dem Pfannenwender flach gegen den Pfannenboden drücken. Dann einen Deckel auflegen, die Pfannkuchen noch eine 1 Minute in der Pfanne lassen und anschließend warm servieren.


Storchentreff – Infoabend für werdende Eltern

Am kommenden Montag, den 6. Februar, um 18 Uhr bietet das Helios Klinikum Duisburg wieder den Storchentreff an, einen Informationsabend für werdende Eltern. Das bewährte Konzept bleibt: An diesem Abend vermitteln Ärzte aus Geburtshilfe und Neonatologie (Neugeborenenmedizin) sowie eine Hebamme wissenswerte Informationen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie die erste Zeit von Mutter und Kind nach der Geburt.

Das Team geht aber auch auf die Abläufe der Schwangerschaft und der Entbindung im Klinikum ein. Außerdem stehen die Expert:innen für individuelle Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet am Standort Helios St. Johannes Klinik im Veranstaltungsraum neben der Cafeteria (Dieselstraße 185 in 47166 Duisburg) statt.

Da die Teilnahmeplätze begrenzt sind, ist eine kurze Anmeldung per Telefon unter (0203) 546-30701 oder per E-Mail:
andrea.santer@helios-gesundheit.de erforderlich. Bei weiteren Fragen zur Geburtshilfe oder für eine individuelle Geburtsplanung steht das Team des Helios Klinikums Duisburg Ihnen ebenfalls unter den oben genannten Kontaktdaten zur Verfügung. 


VHS: Bedeutung der historisch-politischen Bildung in Umbruchphasen
Die VHS lädt in Kooperation mit der Vereinigung "Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V." und weiteren Partnern am Montag, 6. Februar, um 20 Uhr zu einem Online-Vortrag über die Bedeutung der historisch-politischen Bildung in Umbruchphasen ein. Die von Bundeskanzler Scholz markierte „Zeitenwende“ betrifft nicht nur die Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Sie stellt ebenso eine kulturelle Herausforderung dar.

Diese hat auch Auswirkungen für das Bildungswesen und hierbei insbesondere für die politische und die historische Bildung. Dr. phil. habil Wolfgang Sander behandelt in seinem Vortrag u. a. verschiedene Herausforderungen und Fragestellungen in Umbruchphasen: Wie können sie in einer solchen Krisensituation, insbesondere in den Schulen, Orientierung, Verstehen und begründetes Urteilen fördern? Muss womöglich historisch-politische Bildung selbst neu gedacht werden, ist sie in den letzten Jahrzehnten von problematischen Annahmen und falschen Prioritäten ausgegangen? Welche Beiträge kann sie zur Stärkung demokratischer Resilienz leisten und mit welchen inhaltlichen Fragen sollte sie sich vorrangig beschäftigen?

Dr. phil. habil Wolfgang Sander ist emeritierter Professor für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Bereichen Theorie und Geschichte der politischen Bildung, fächerübergreifendes Lernen in den Gesellschaftswissenschaften, Religion und politische Bildung sowie Theorie der Bildung.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Alle Angemeldeten erhalten am Veranstaltungstag einen Zugangslink per E-Mail übersandt. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es telefonisch bei der VHS, Josip Sosic, 0203/283-3725 oder online unter www.vhs-duisburg.de


Kreuzfahrt zum Nordkap und nach Spitzbergen - Fotoreisebericht auf Großleinwand

Der Duisserner Bezirk der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt wieder zu einem Themennachmittag in die Notkirche, Martinstraße 37, ein. Dort geht es am Mittwoch, 8. Februar 2023 um 15 Uhr nach einem geistlichen Impuls, Kaffee und Kuchen frisch gestärkt auf Bilderreise: Pfarrer i.R. Ekkehard Müller nimmt die Anwesenden anhand von Fotos, die er auf einer Großleinwand zeigt, auf eine über 8.000 Kilometer weite Kreuzfahrt mit. Sie führt von Kiel über Oslo und Bergen die gesamte norwegische Küste entlang zum Nordkap und dann noch einmal 1000 km weiter bis zur (fast) unberührten Natur auf Spitzbergen.

Zu sehen sind unterschiedlichsten Bilderwelten: endlos ruhige, aber auch bizarre Landschaften, Fjorde, Wasserfälle, nordische Tier- und Pflanzenwelt, malerische Städte und bunte Dörfer mit alten lutherischen Kirchen und eindrucksvollen Museen, bis hin zu den – leider inzwischen nicht mehr „ewigen” – Gletschern auf Spitzbergen. Eine Anmeldung zur Themenrunde ist erforderlich (Tel.: 0203 / 330490), der Kostenbeitrag von fünf Euro kann vor Ort bezahlt werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de. 


Mini-Gottesdienst für Kinder in der Marienkirche
Einen Minigottesdienst gibt es am Sonntag, 12. Februar 2023 um 11.30 Uhr in der Marienkirche in der Duisburger Innenstadt, Josef-Kiefer-Straße 10. Eingeladen sind alle Kinder im Alter bis zu sieben Jahren mit ihren Familien. Den 20minütigen Gottesdienst, der sich bei den Inhalten und Liedern nach den Möglichkeiten und dem Temperament der Jüngsten orientiert, leitet Pfarrer Stephan Blank. Danach folgen ein kreativer Teil im Gemeindehaus und ein gemeinsames Essen. Weitere Infos hat Pfarrer Blank (Tel.: 0203 / 24808),Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.  


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A59: Instandsetzungsarbeiten an der Ruhrbrücke
An der Ruhrbrücke auf der A59 stehen Routine-Instandsetzungsarbeiten an. Dafür muss zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich und dem Autobahnkreuz Duisburg in beide Fahrtrichtungen von Freitag (10.2.), 18 Uhr, bis Sonntag (13.2.), 5 Uhr, je eine Fahrspur gesperrt werden.


Alt-Hamborn: Vollsperrung der „Beecker Straße“

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Montag, 6. Februar, Kanalbauarbeiten auf der Beecker Straße durch. Aus diesem Grund wird die Beecker Straße in Höhe der Hausnummer 214 voll gesperrt. Von der Emscherstraße und von der Ranenbergstraße aus wird der Baustellenbereich dafür als Sackgasse ausgewiesen. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Februar abgeschlossen.

STATISTIK


NRW-Industrieproduktion im Dezember 2022 um 1,0 Prozent gestiegen

Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erreichte im Dezember 2022 nach vorläufigen Ergebnissen einen Indexwert von 90,1 Punkten (Basisjahr 2015 = 100, arbeitstäglich bereinigt) und war damit um 1,0 Prozent höher als im Dezember 2021. Damit ist die Industrieproduktion in NRW erstmals seit März 2022 wieder (gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat) angestiegen.


Die Produktion war aber um 3,5 Prozent niedriger als im Dezember 2019. Die Produktionsleistung hat gegenüber dem Vormonat (November 2022) – nach Saisonbereinigung – um 2,7 Prozent zugenommen. Im Vergleich zum Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats entwickelte sich die Produktion im Dezember 2022 unterschiedlich: Der Output von Vorleistungsgütern sank um 8,3 Prozent und der von Gebrauchsgütern um 3,4 Prozent.

Bei den Verbrauchs- (+17,7 Prozent) und Investitionsgütern (+8,8 Prozent) gab es dagegen Zuwächse. Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass es in der aktuellen Corona-Krise – insbesondere in den Lockdownphasen – zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vormonats- und Vorjahresmonatsvergleich kommen kann. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird seit Berichtsmonat März 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt.