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Freitag, 28. Juli 2017

Das neue Duisburg.de

 

Stadtwerke Duisburg warnen vor Anrufen von Betrügern
In den vergangenen Tagen haben sich vermehrt Kunden bei den Stadtwerken Duisburg gemeldet und über Anrufe vermeintlicher Betrüger berichtet. Die Anrufer hatten angegeben, dass sie Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg AG seien und dass sie wissen, dass die Kunden durch die Stadtwerke Duisburg versorgt werden. Grund des Anrufes sei eine vermeintliche Guthabenauszahlung, für die der Anrufer die Herausgabe der Bankdaten einfordert. Die angezeigte Telefonnummer im Display lautet 00341746213.
Das Energieunternehmen weist darauf hin, dass diese Anrufe nicht im Auftrag der Stadtwerke Duisburg erfolgen und rät seinen Kunden, keine vertraulichen Vertragsdaten am Telefon mitzuteilen. Bestehen Zweifel daran, dass Verbraucher tatsächlich von den Stadtwerken angerufen wurden, können sich diese bei der Service-Hotline unter der Telefonnummer 0203-39 39 39 rückversichern oder auch unseriöse Werbeanrufe melden. Wenn die Stadtwerke Duisburg ihre Kunden telefonisch kontaktieren, ist immer auch eine Duisburger Rufnummer im Display zu sehen.  

 

 Bärbel Bas unterstützt die Abschaffung der „Sonderregion Ruhrgebiet“

Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitikerin Bärbel Bas (SPD) unterstützt die vom IGES-Institutempfohlene Abschaffung der „Sonderregion Ruhrgebiet“: „Eine gute, wohnortnahe und barrierefreie medizinische Versorgung muss in Deutschland überall selbstverständlich sein - in Ruhrgebietsstädten wie Duisburg und in ländlichen Regionen.“
Die bisher geltenden Sonderregelungen in der Bedarfsplanung für die Region Ruhrgebiet bedeuten, dass zum Beispiel Menschen aus Duisburg einen schlechteren Zugang zur vertragsärztlichen Versorgung haben. Diese Sonderregelungen sollen daher, so das ErgebniseinervomzuständigenGemeinsamenBundesausschuss(GBA) beauftragten Studie, Ende 2017 abgeschafft werden.
Bärbel Bas betont, dass die über 5 Millionen Menschen im Ruhrgebietmomentannichtnur inderhausärztlichenVersorgung,sondern auch beim Zugang zu Psychotherapie systematisch benachteiligt sind: „Es kann nicht sein, dass psychisch kranke Menschen im Ruhrgebiet bis zu 17 Wochen auf einerstes Gespräch mit einem Therapeuten warten müssen.“
Bas weiter: „Gute Gesundheitsversorgung darf nicht vom Einkommen und nicht vom Wohnort abhängen. Und das Ruhrgebiet darf selbstverständlichnichtabgehängt werden. Wirmüssenaber auch daraufachten, dass sichdie hausärztliche Versorgungssituationin Nachbarregionen wie dem Niederrhein nicht verschlechtert.“
Darum unterstütze sie neben der vorgeschlagenen schrittweisen Abschaffung der Sonderregion über mehrere Jahre auch die konsequente Umsetzung der Landarzt-Quote im Medizinstudium.
„Wir haben diese Möglichkeit mit dem Masterplan Medizinstudium 2020 explizit eröffnet – es ist nun an den Ländern, sie auch in der Praxis umzusetzen. Das wird allerdings auch mit Blick auf die Altersstruktur der Hausärzte nicht reichen. Deshalb erwarte ich von Bundesminister Gröhe, dass er endlich konsequenter gegendenArztmangelunddieUnterversorgungbeiPsychotherapeuten vorgeht.“

 

Sommertipps: Auf Schlemmertour durchs Ruhrgebiet
So schmeckt der Sommer! Die Ferien vor der Haustür lassen sich im Ruhrgebiet hervorragend durch eine kulinarische Rundreise ergänzen - Urlaub für den Gaumen sozusagen. In den Städten der Metropole Ruhr locken in den kommenden Wochen zahlreiche Schlemmermeilen und Streetfood-Events.

Der Essener Stadtteil Rüttenscheid gehört z.B. zu den In-Vierteln für Liebhaber des guten Geschmacks. Zahlreiche Restaurants und Cafés bieten besonderen Gaumenkitzel. Anfang August machen 23 Gastronomen den Messeparkplatz zur Open-Air-Küche: Sie laden vom 2. bis zum 6. August zur kulinarischen Meile "Rü… Genuss pur!". Dazu gibt's Livemusik und am 2. August ein musikalisch untermaltes Feuerwerk. Infos: https://rue-genuss-pur.de *

Um den schmackhaften Rebensaft dreht es sich in der kommenden Woche in Duisburg. Mehr als 50 deutsche Winzer präsentieren ihre besten Tropfen vom 3. bis zum 6. August in der Duisburger Fußgängerzone. Kleine Snacks gibt es hier natürlich auch. Infos: www.duisburgkontor.de *

Dortmund ist Heimat des größten veganen Straßenfestes in Deutschland. Am Samstag, 12. August, tischt der mittlerweile zwölfte Vegan Street Day (VSD) auf dem Reinoldikirchplatz auf. Neben Falafel, veganem Käse oder Gemüseburgern gibt es hier auch zahlreiche Info- und Verkaufsstände für Kleidung oder andere Produkte, Lesungen und Diskussionen, Live-Musik und Kinderprogramm.

Infos: www.vegan-street-day.de * StreetFood quasi abseits der namensgebenden Straße bietet das StreetFoodPicknick Emscher Landschaftspark am Sonntag, 20. August. Im Schatten des Tetraeders auf dem Gipfel der Halde Beckstraße in Bottrop gibt es Gaumenkitzel pur.
Beim Picknick mit Blick aufs Ruhrgebiet genießen Besucher handgemachte Gerichte nach Rezepten aus aller Welt. Ein DJ sorgt für leichte, entspannte Hintergrundmusik. Das StreetFood Picknick gehört zum Erlebnisprogramm "Unter freiem Himmel", mit dem der Regionalverband Ruhr (RVR) den Emscher Landschaftspark bekannter machen will.
Mehr als 85 Picknicks, Touren und weitere Veranstaltungen umfasst das Programm. Infos: www.emscherlandschaftspark.rvr.ruhr * Schwerte kommt auf den Pfannkuchen! Schon seit 1998 feiert die Stadt im Osten der Metropole Ruhr ihr traditionelles "Pannekaukenfest".
In diesem Jahr fliegen die Pfannen vom 8. bis zum 10. September tief. Untermalt wird das Fest von lokalen Bands, die sich beim STAR, beim Schwerter TalentAufruf, messen. Infos: www.hansevereinschwerte.de * Tipps und Termine zu Schlemmermeilen, Picknicks und Gourmet-Festen in der Metropole Ruhr gibt es auch aktuell unter www.sommer.metropoleruhr.de


Sommerkirche in Meiderich
Anlässlich des 500 jährigen Reformationsjubiläums ist die Meidericher Sommerkirche in diesem Jahr den vier Grundsätzen der Reformation gewidmet. Dazu laden die evangelischen Kirchengemeinden Obermeiderich und Meiderich an allen Augustsonntagen jeweils um 11 Uhr in die Kirche Auf dem Damm ein. Am 6. August 2017 geht es um „sola gratia“ (allein aus Gnaden), am 13. August um „sola fide“  (allein aus Glauben), am 20. August 2017 um „sola scriptura“ (allein die Schrift) und am 27. August 2017 um „solus christus“ (allein Christus).

Offene Kirchenführung in Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat findet von 15 bis 16 Uhr eine Führung in und um die Salvatorkirche statt. Sie wird von ehrenamtlichen Kirchenführern geleitet, die über die Geschichte, den Baustil und die Fenster der Stadtkirche neben dem Rathaus informieren. Der nächste Termin ist am Sonntag, 6. August 2017. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Sommercafé in Obermarxloh für Spaziergänger und Radler
Am Sonntag, 6. August 2017 lädt das „Café am Blauen Haus“ Gemeindemitglieder, aber auch Radfahrer und Spaziergänger zum Verweilen und genießen ein. Die Lutherkirche an der Wittenberger Str. 15, das Familienzentrum und das „Blaue Haus“ liegen so nah aneinander, dass die Gebäude zusammen einen schönen Innenhof bilden. Genau dort öffnet das Café, in dem zwischen 12 und 17 Uhr wieder zu günstigen Preisen Snacks und Erfrischungen, wie Wasser, Softdrinks, Weißbier, Radler, Kaffee und Tee sowie Hot Dogs, Brezeln, frische Waffeln und Eis angeboten werden. Aufsteller am Emscher-Radweg weisen Besuchern den Weg. Diese können ihre Fahrräder in sicherer Sichtweite des Cafés abstellen; Kinder können die Spielgeräte auf dem Außengelände nutzen.

Hunde fahren in großen Ruhrgebietsstädten gratis in Bus und Bahn
Die Nahverkehrsunternehmen in der Metropole Ruhr haben ein Herz für Hunde: In Essen, Duisburg, Dortmund und Bochum müssen Herrchen oder Frauchen keine zusätzlichen Tickets für ihre vierbeinigen Begleiter lösen. Das hat der Finanzdienstleister Vexcash in einem Vergleich unter den 20 größten deutschen Städten ermittelt.
Am teuersten ist die Fahrt für Hunde übrigens in Dresden: Hier werden zwei Euro für ein Ticket fällig. Teurer wird es im Ruhrgebiet allerdings, wenn Fahrgäste ein Rad mitnehmen möchten. Mit 3,40 Euro pro Drahtesel liegen die Verkehrsbetriebe in Essen, Duisburg, Dortmund und Bochum bundesweit an der Spitze. In Stuttgart, Frankfurt am Main oder Hamburg fallen dagegen keine zusätzlichen Kosten an. (idr).

 

Bezirksrathaus Hamborn: Ausstellung „Das bunte Gesicht der Welt“  
In Kooperation  mit der Bezirksverwaltung Hamborn präsentieren die Künstlerinnen Birgit Kraemer und Christa Arntz die Ausstellung „Das bunte Gesicht der Welt“ vom 3. bis 28. August, montags bis freitags 8 bis 16 Uhr, in der Galerie im 1. Obergeschoss des Bezirksrathauses Hamborn an der Duisburger Str. 213 zu sehen. Zur Vernissage am 3. August, um 17 Uhr sind alle Kunstinteressierten herzlich eingeladen.
 „In verschiedenen Bildern präsentieren wir unseren Eindruck und unser Erleben der vielfältigen Farben und Formen der unterschiedlichen Gesichter dieser unserer Welt“, so die Künstlerinnen. Bei den gezeigten Werken handelt es sich um Acrylmalereien, welche von der Stilrichtung eine Vermischung aus Realismus und Impressionismus darstellen. Eine Welt in unterschiedlichen Farben, Formen und Bewohnern.
„Durch die Liebe zur Malerei lernten wir uns im Jahr 2009 kennen. Seither sind wir nicht nur durch unsere gemeinsame Leidenschaft, sondern auch durch eine tiefe Freundschaft miteinander verbunden. Durch diese Verbundenheit entstand die Idee für unsere Auswahl an Werken.
Wir sind der Überzeugung, dass jeder Mensch diese Verbundenheit, zu anderen Menschen, Tieren, der Natur und unserer Welt fühlen sollte, ohne sich ganz anzupassen oder seine Individualität aufzugeben. Es sind die Unterschiede, welche uns als Lebewesen einzigartig machen. Wir leben in einer Welt voller Widersprüche und Umbrüche.

Die Sicht auf die Welt sollte nicht beeinflusst werden, sondern jeder sollte die Möglichkeit erhalten seinen eigenen individuellen Blick auf die Welt erweitern zu können. Daher präsentieren wir voller Stolz unseren persönlichen Blick auf die unterschiedlichen Gesichter dieser Welt, um so wieder schätzen zu lernen, was wir haben", so die beiden Künstlerinnen.  

 

LEG lädt zum Mieterfest in Duisburg-Wehofen  
Mit Familie und Freunden das Leben im Freien zu genießen, macht einfach jedem Spaß. Daher organisierte das Wohnungsunternehmen LEG für seine Mieter in Duisburg-Wehofen heute auf der Grünfläche hinter dem Haus Fahrner Straße 246 ein großes Nachbarschaftsfest.
Neben Grillwürstchen und erfrischenden Getränken sorgte die LEG auch für ein buntes Kinderprogramm. So hatten die kleinen Besucher viel Spaß auf dem riesigen Kletterberg und beim Kinderschminken. Die Erwachsenen nutzten die Gelegenheit zum gemütlichen Zusammensein und regen Austausch mit ihren Nachbarn.  
„Uns liegt es am Herzen, dass unsere Mieter sich in ihrer Nachbarschaft und bei der LEG wohlfühlen“, sagte Dana Weichelt, Leiterin Kundenbetreuung in der Niederlassung Duisburg. „Ob Jung oder Alt: solche Feste bereiten allen große Freude. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass sich unsere Bewohner stärker vernetzen und besser kennenlernen.“ In Duisburg bewirtschaftet die LEG über 6.500 Wohnungen.

 

Donnerstag, 27. Juli 2017

Stadtentwicklung Innenhafen westlich der Schwanentorbrücke

 

Stadtwerke Duisburg warnen vor Anrufen von Betrügern
In den vergangenen Tagen haben sich vermehrt Kunden bei den Stadtwerken Duisburg gemeldet und über Anrufe vermeintlicher Betrüger berichtet. Die Anrufer hatten angegeben, dass sie Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg AG seien und dass sie wissen, dass die Kunden durch die Stadtwerke Duisburg versorgt werden. Grund des Anrufes sei eine vermeintliche Guthabenauszahlung, für die der Anrufer die Herausgabe der Bankdaten einfordert. Die angezeigte Telefonnummer im Display lautet 00341746213.
Das Energieunternehmen weist darauf hin, dass diese Anrufe nicht im Auftrag der Stadtwerke Duisburg erfolgen und rät seinen Kunden, keine vertraulichen Vertragsdaten am Telefon mitzuteilen. Bestehen Zweifel daran, dass Verbraucher tatsächlich von den Stadtwerken angerufen wurden, können sich diese bei der Service-Hotline unter der Telefonnummer 0203-39 39 39 rückversichern oder auch unseriöse Werbeanrufe melden. Wenn die Stadtwerke Duisburg ihre Kunden telefonisch kontaktieren, ist immer auch eine Duisburger Rufnummer im Display zu sehen.

 

Task Force Problemimmobilien - OB Sören Link begleitet Kontrolle  
Die Task Force Problemimmobilien war am 26. Juli 2017 in Beeck im Einsatz. Kontrolliert wurden zwei Häuser auf der Lehnhofstraße. Oberbürgermeister Sören Link nutzte die Gelegenheit, sich vor Ort einen Überblick über die Arbeit der Task Force zu machen. Beide Häuser wurden aufgrund akuter Brandschutzmängel für unbewohnbar erklärt.  
Die Task-Force Problemimmobilien hat 2014 im Rahmen des damaligen Projektes „Zuwanderung aus Südost-Europa“ ihre Arbeit aufgenommen. Immer mehr Immobilieneigentümer vermieten Wohnungen teilweise mit erheblichen Mängeln zu überhöhten Mieten an Zuwanderer aus Südost-Europa. Gelichzeitig treten diese Vermieter als Scheinarbeitsgeber auf. Dies machte das Eingreifen der Stadt zum Schutz der Zuwanderer vor unzumutbaren Wohnverhältnissen erforderlich.  
Oberbürgermeister Sören Link macht deutlich, dass der Kampf gegen die kriminellen Machenschaften nur erfolgreich sein kann, wenn weiter alle an einem Strang ziehen: „ Ich erwarte von der neuen Landesregierung, dass alle bisherigen Zusagen umgesetzt werden. Hierzu gehört, dass bestehende Regularien, die sich im Kampf gegen die kriminellen Machenschaften bewährt haben, nicht wieder rückgängig gemacht werden. So hat beispielsweise das Wohnungsaufsichtsgesetz die Kommunen erstmals in die Lage versetzt, gegen unseriöse Vermieter vorzugehen, die unzumutbaren Wohnraum zu Wucherpreisen an viel zu viele Menschen vermieten“, so Link.
„In Duisburg arbeiten wir eng mit der Polizei zusammen. Die Null-Toleranz-Strategie, die wir gemeinsam umsetzten, zeigt Erfolge. Dieses konsequente Handeln gilt es fortzuführen. Letztendlich ist hier aber vor allem der Bund gefragt. Erst dann, wenn sich die Bedingungen in den Herkunftsländern deutlich verbessern, wird der Zustrom abreißen.“  
Die Task Force setzt sich aus vielfältigen Fachbereichen und Behörden zusammen. Das Rechtsamt, Bürger- und Ordnungsamt, Feuerwehr und Zivilschutzamt, Amt für Soziales und Wohnen, Jugendamt, Gesundheitsamt, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Amt für Baurecht und Bauberatung, Polizei, Stadtwerke und Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR werden durch die Steuerfahndung und die Zollbehörde verstärkt.  
Das Wohnungsaufsichtsgesetz, das  2014 in Kraft trat, eröffnet den Gemeinden Möglichkeiten, im Interesse des Mieterschutzes und der Wohnraumerhaltung auf die Beseitigung von Missständen hinzuwirken oder diese im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens (Instandsetzungsanordnung, Bußgeld, Ersatzvornahme, Unbewohnbarkeitserklärung) durchzusetzen.   
Die Liste der Problemimmobilien ist flexibel,  sie wird immer wieder aktualisiert. Bei den Überprüfungen werden sehr häufig mangelhafte Elektronik, bauliche Mängel, Feuchtigkeit, Schimmelbildung, Glasbruch, mangelhafte sanitäre Anlagen, beschädigte Haustüren, defekte und / oder nicht vorhandene Klingelanlagen/ Briefkastenanlagen vorgefunden, hinzu kommt ein häufig sehr hoher Grad an Vermüllung und in der Folge Schädlingsbefall. Auch der Brandschutz ist oftmals zu bemängeln (kein zweiter Rettungsweg, Brandlasten in den Fluren, keine feuerfesten Türen).  
Ende September 2016 standen 120 Problemhäuser auf der Liste, aktuell sind es inklusive der bereits für unbewohnbar erklärten Häuser noch 53. Seit Herbst letzten Jahres wurden 23 Häuser begutachtet, davon 20 komplett geschlossen, 2 teilweise und 1 wurde nicht geschlossen.  
Grundsätzlich müssen sich die Mieter (in der Regel EU-Bürger) selbstständig neue Wohnungen bzw. Unterkunftsmöglichkeiten bei z.B. Freunden oder Verwandten suchen. Droht allerdings Obdachlosigkeit, handelt die Fachstelle für Wohnungsnotfälle des Amtes für Soziales und Wohnen. Bei Bedarf erfolgt außerdem eine Betreuung durch den allgemeinen sozialen Dienst des Jugendamtes.

 

Route der Industriekultur: RVR und Landschaftspark Duisburg-Nord verlängern Zusammenarbeit um weitere zehn Jahre
Der Regionalverband Ruhr (RVR) und der Landschaftspark Duisburg-Nord setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen der Route der Industriekultur fort. 2,9 Millionen Euro wird der RVR mit Unterstützung des Landes laut neuem Standortvertrag pro Jahr für den Landschaftspark zur Verfügung stellen. Heute (26. Juli) wurde die Vereinbarung unterzeichnet.
RVR und Land NRW hatten bereits Anfang Mai 2017 den Rahmenvertrag über die fünf Großstandorte der Route der Industriekultur unterschrieben. Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr: "Die erfolgreiche Aufbauarbeit an den einzelnen Standorten wird jetzt mit der Planungssicherheit für die nächsten zehn Jahre belohnt. Und ein Blick auf die stetig steigenden Besucherzahlen zeigt, dass es sich lohnt, den Landschaftspark Duisburg-Nord als lebendigen Ort der Erinnerung zu bewahren und zu nutzen."

Peter Joppa, Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH: "Der Landschaftspark hat sich schon in der Vergangenheit für Duisburg und die Region zu einer international viel beachteten Landmarke entwickelt. Mit der Unterstützung wird uns nicht bange, den guten Ruf erhalten und weiter ausbauen zu können. Wir danken allen, die an diesen Möglichkeiten mitgewirkt haben."
Die einzelnen Maßnahmen, ermöglicht aus den vertraglich vereinbarten Mitteln, werden jährlich zwischen dem RVR und den Standortbetreibern abgestimmt. So wurden bespielsweise in den vergangenen zehn Jahren im Landschaftspark Duisburg-Nord Instandsetzungsmaßnahmen in Höhe von mehr als vier Millionen Euro ausgeführt. Die Route der Industriekultur erschließt auf einem 400 Kilometer langen Straßenrundkurs das industriekulturelle Erbe der Metropole Ruhr. (idr).

Lange Wartezeiten in der Hausarztpraxis, oder als neuer Patient erst gar keinen Termin bekommen? In vielen Regionen des Landes ist das der Normalzustand für gesetzlich Krankenversicherte. Den will eine Forschungsgruppe nun ändern. Geleitet vom Institut für Allgemeinmedizin (IFAM) der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) entwickelt sie dazu ein IT-gestütztes Fallmanagementsystem für Hausarztpraxen. Das fördert der Gemeinsame Bundesausschuss mit 1,26 Millionen Euro für 3 Jahre.  

 

Ein Hausarzt, wenn man ihn braucht - UDE/UK Essen: IT-Projekt mit 1,26 Millionen Euro gefördert  
Hausarztpraxen sollen sich über dieses System zum Beispiel mit ihren Patienten sicher und qualifiziert austauschen: Leidet ein Patient etwa unter Bluthochdruck, kann er seine Messwerte per Smartphone oder Tablet an die Praxis übermitteln, woraufhin diese ihm Informationen beispielsweise zur Medikation gibt. In die Praxis kommen die Patienten dann nur, wenn es tatsächlich notwendig ist.  
Einzelne Aufgaben kann der behandelnde Arzt übertragen: „Er muss nicht alles selbst machen. Regelmäßige Kontrollen von bestimmten chronisch Kranken etwa können auch qualifizierte Medizinische Fachangestellte übernehmen“, erläutert die Projektleiterin Prof. Dr. Birgitta Weltermann (Foto UDE). „Die knapp bemessene Zeit eines Arztes kann gezielter genutzt werden, wenn man die Abläufe optimiert.“  
Um dies zu erreichen, arbeitet das IFAM mit dem Essener Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie zusammen sowie mit dem Zentrum für Klinische Studien Essen und der Techniker Krankenkasse NRW. In dem Netz aus über 200 Lehrpraxen des IFAM kann das Projekt umgesetzt und die gewonnenen Erkenntnisse auf verschiedenste Szenarien im Gesundheitswesen übertragen werden.



Neues Blockheizkraftwerk für Rhein-Ruhr-Bad 

Im vergangenen Jahr hatte der Rat der Stadt beschlossen, die von DuisburgSport betriebenen Bäder in Homberg, Rheinhausen und Hamborn mit umweltfreundlichen Blockheizkraftwerken (BHKW) auszustatten. Die Maßnahme wird aus Mitteln der kommunalen Investitionsoffensive finanziert, die Gesamtkosten liegen bei 530.000 Euro. 

Oberbürgermeister Sören Link ist von der neuen Technik überzeugt: „Das Thema Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle. Die Investition im Rhein-Ruhr-Bad zahlt sich in doppeltem Sinn aus. Die Blockheizkraftwerke entlasten nicht nur die Umwelt, sondern durch die Energiekosteneinsparungen auch unseren Geldbeutel“.

 

Das jetzt im Rhein-Ruhr-Bad in Betrieb genommene Kompaktmodul erzeugt mit einem Synchrongenerator Drehstrom und Heizungswärme aus Erdgas. Durch einen Dreiwege-katalysator sinken die Emissionswerte unter die Hälfte der Grenzwerte der TA-Luft. „Als Selbsterzeuger müssen wir keinen Strom mehr kaufen und erhalten obendrein für die eingespeisten Mengen den marktüblichen Preis auf unser Konto“, freut sich DuisburgSport-Betriebsleiter Jürgen Dietz.  

Für den städtischen Eigenbetrieb ist es ein weiterer Baustein zur Verbesserung seiner ohnehin schon vorbildlichen Umweltbilanz. Gerade erst wurde er zum zweiten Male nach 2013 mit dem Umweltzertifikat des vom Land NRW geförderten Projektes „Ökoprofit“ ausgezeichnet und hat 2015 erfolgreich am Energieaudit teilgenommen. DuisburgSport hat auch dazu beigetragen, dass die Stadt Duisburg 2013 den European Energie Award in Silber erhielt 

„Nach den Bädern werden wir diesen sinnvollen und erfolgreichen Weg weiter gehen und im Rahmen seiner Modernisierung auch das  Bundes- und Landesleistungszentrum Kanurennsport an der Regattabahn mit einem Blockheizkraftwerk ausstatten“, kündigt Stadtdirektor und Sportdezernent Reinhold Spaniel an.

V.l.: Jürgen Dietz, Betriebsleiter DuisburgSport, Oberbürgermeister Sören Link und der Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir schauten sich das neue Blockheizkraftwerk im Rhein-Ruhr-Bad an.


Konjunkturumfrage zeigt positive Stimmung bei Unternehmen im Ruhrgebiet
Positive Stimmung herrscht bei den Unternehmen im mittleren Ruhrgebiet. Von einem "Kickstart" der Wirtschaft spricht die Arbeitsgemeinschaft "arbeitgeber ruhr" bei der heutigen Vorstellung des aktuellen Konjunktur-Barometers Ruhrgebiet. Ruhrgebietsweit hatten sich an der Befragung für das erste Halbjahr 2017 insgesamt 55 Metall- und Elektrobetriebe und 235 branchenübergreifende Unternehmen beteiligt.
Drei Viertel dieser Unternehmen geht es besser als im vergangenen Jahr. Auch die erzielten Umsätze werden, mit wenigen Ausnahmen, als überwiegend gut angegeben. Ruhrgebietsweit meldeten in der Gesamtwirtschaft 88 Prozent der befragten Unternehmen eine befriedigende bzw. gute Geschäftslage (vor einem Jahr 74 Prozent). Dies ist der höchste Stand seit Beginn der Umfrage im Jahr 2002. Die Arbeitsgemeinschaft von "arbeitgeber ruhr" besteht aus den Arbeitgeberverbänden des Ruhrgebiets mit den Verbandssitzen in Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen mit zusammen 17 Arbeitgeberverbänden. (idr).

 

Infoveranstaltung zur Digitalisierung am 10. August Roadshow Breitband@Mittelstand in Duisburg
Um über die Veränderungen, Chancen und technischen Möglichkeiten der Digitalisierung zu informieren, lädt die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve gemeinsam mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und dem Unternehmerverband am 10. August zu zwei praxisnahen Veranstaltungen ein. Unter dem Schirm der bundesweiten Informationskampagne „Breitband@Mittelstand“ stehen die Perspektiven von Digitalisierung und Breitbandversorgung am Niederrhein auf der Agenda.

Ob in Industrie, Logistik oder im Einzelhandel: Längst halten 3D-Druck, autonome Steuerung oder Cloud-Lösungen zur Datenvermittlung Einzug bei mittelständischen Unternehmen. Um sie beim Digitalisierungsprozess zu unterstützen, wurde die Informationskampagne „Breitband@Mittelstand“ gemeinsam vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Breitbandbüro des Bundes gestartet. Am Donnerstag, 10. August, macht die Roadshow Breitband@Mittelstand Halt in Duisburg mit zwei Informationsveranstaltungen. Am Vormittag erfahren die Teilnehmer wie Unternehmen vom Niederrhein ihren Digitalisierungsprozess gestaltet haben. Experten geben einen Überblick über den damit verbundenen Breitbandbedarf, den Ausbau des Breitbandnetzes vor Ort sowie über Fördermöglichkeiten. Am Nachmittag öffnet mit Klöckner & Co ein Digitalisierungsvorreiter aus der Region seine Türen und berichtet über die Strategie des Unternehmens. Begleitet werden beide Veranstaltungen von einem eigens gestalteten Informationsmobil, in dem von 3D-Drucker bis Telepräsenzroboter digitale Anwendungen ausprobiert werden können.

Die Veranstaltungen finden statt am 10. August von 10 bis 13 Uhr in der Niederrheinischen IHK, Mercatorstraße 22-24, 47051 Duisburg, sowie von 16 bis 17:30 Uhr bei Klöckner & Co, Am Silberpalais 1, 47057 Duisburg. Interessierte Unternehmen können sich wahlweise für eine oder für beide Veranstaltungen zusammen anmelden.


Mittwoch, 26. Juli 2017

Unwetterwarnung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst veröffentlicht.

 

Drei Fahrzeuge bei einem Verkehrsunfall auf der A 59 beteiligt
Auf der A59 kam es am frühen Abend, gegen 18.15 Uhr, zu einem Verkehrsunfall.
In Fahrtrichtung Dinslaken, kurz vor der Anschlussstelle Duisburg Duissern, verunfallten insgesamt drei Pkw.
Dabei wurde eine Person schwer verletzt und 6 weitere Personen konnten nach einer kurzen Behandlung an der Einsatzstelle verbleiben. Die schwer verletzte Person, wurde in ein Krankenhaus transportiert.
Es waren vom Rettungsdienst 1 RTW, 1 Notarzt und 1 Hubschrauber im Einsatz. Weiterhin waren 16 Feuerwehrkräfte vor Ort. Nach 30 Minuten konnten die eingesetzten Kräfte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

 

Bezirksrathaus Homberg am kommenden Freitag geschlossen  
Das Bezirksrathaus am Bismarckplatz in Homberg ist am kommenden Freitag, 28. Juli, ab 10 Uhr geschlossen. Dazu zählen unter anderem die Bürgerservice-Station sowie die Ausländerbehörde Duisburg-West. Es werden dringend notwendige Arbeiten an der Elektro-Hauptverteilung durchgeführt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind daher weder persönlich noch telefonisch erreichbar. Voraussichtlich werden die Arbeiten am Sonntag beendet sein und das Bezirksrathaus ist ab Montag wieder erreichbar.  

 

Führung in die „Reise-Ausstellung“ und Mercators Schatzkammer  
Frank Switala von der Bürgerinitiative „Mercators Nachbarn“ führt die Besucherinnen und Besucher am kommenden Sonntag, 30. Juli, um 14 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen durch die Sonderausstellung „Dahin, wo der Pfeffer wächst! Reisende vor 500 Jahren“ und in die Schatzkammer, um das Werk des großen Gelehrten und Kartografen Gerhard Mercator nahezubringen.  
Vor rund 500 Jahren, als das Mittelalter langsam endete und die Neuzeit anbrach, begann die Epoche neuer geographischer und geistiger Horizonte, in der man die Erkundung der weißen Flecken auf den Karten und Globen anstrebte. Die immer neuen Entdeckungen der Seefahrer rund um den Erdball, die in dieser Zeit durch den Fortschritt in der Schifffahrt rasant zunahmen, wurden von den Kartografen, allen voran Gerhard Mercator, begeistert in ihren Werken umgesetzt.  
Gerhard Mercator selbst unternahm so gut wie nie Reisen. All das, was auf seinen Karten zu erkennen ist, hat er niemals selbst gesehen. Im Rahmen der Führung erklärt Frank Switala, wie er diese Leistungen vollbrachte, ohne zu reisen und erklärt das Geheimnis seiner Weltkarte, auf deren Grundlage unsere Navigationssysteme uns jeden Tag zielsicher führen.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen: (0203) 283-2640 oder im Internet: www.stadtmuseum-duisburg.de.    

 

Der nächste Starkregen kommt bestimmt
Die heftigen Sommergewitter der vergangenen Tage haben für Hauseigentümer in vielen Regionen Deutschlands gravierende Folgen. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Wer keine Elementarschadensversicherung abgeschlossen hat, muss für die Wiederherstellung der Nutzbarkeit und Schäden an der Gebäudesubstanz selbst aufkommen. Damit das beim nächsten Starkregen nicht wieder passiert, rät Haus & Grund Eigentümern, jetzt Schutzvorkehrungen zu treffen:  
Rückstau-Vorrichtungen installieren und regelmäßig warten. Wenn die Kanalisation überfordert ist und das Wasser von unten durch die Abflussrohre nach oben ins Gebäude drückt, verriegeln die Klappen die Rohre Eingänge, Lichtschächte und Fenster gut abdichten und auch kontrollieren, damit das Wasser nicht von der Straße eindringen kann Abflüsse vor Keller- und anderen Eingängen immer freihalten keine gefährlichen Stoffe oder Chemikalien im Keller lagern notfalls den Heizöltank verankern oder auch beschweren beim Neubau oder der Umgestaltung der Außenanlage: Einbordungen rund um die Kellerfenster und Schwellen an allen Eingängen in Betracht ziehen, wasserdurchlässige Oberflächenmaterialien verbauen, ausreichend Abflussmöglichkeiten einplanen spätestens vor der nächsten Unwetterwarnung: vorsorglich Wertgegenstände aus dem Keller entfernen.  

 

 

Sozialhilfeausgaben in NRW im Jahr 2016 um 3,8 Prozent gestiegen
Die Ausgaben für Leistungen der Sozialhilfe gemäß dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) waren im Jahr 2016 um 3,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, gaben die Träger brutto knapp acht Milliarden Euro für Sozialhilfe aus. Abzüglich der Einnahmen (größtenteils Erstattungen durch andere Sozialleistungsträger) in Höhe von 527 Millionen Euro beliefen sich die Nettoausgaben für Nordrhein-Westfalen auf knapp 7,5 Milliarden Euro (+4,1 Prozent).  
Die Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII hatten mit 72,9 Prozent den größten Anteil an den Nettoausgaben. Hierbei handelte es sich unter anderem um die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, die die größte Ausgabenposition darstellte (55,3 Prozent) und die Hilfe zur Pflege (13,2 Prozent). Die reinen Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (4. Kapitel SGB XII) hatten einen Anteil von 21,5 Prozent an den Nettoausgaben. 5,6 Prozent der Ausgaben entfielen auf den Bereich der Hilfe zum Lebensunterhalt (3. Kapitel SGB XII).  
Nahezu zwei Drittel (63,9 Prozent, 4,98 Milliarden Euro) der Bruttoausgaben wurden für Hilfeleistungen in Einrichtungen aufgewandt, der Rest von 2,8 Milliarden Euro wurde außerhalb von Einrichtungen gewährt. Fast zwei Drittel (63,4 Prozent; knapp 5,0 Milliarden Euro) der Bruttoausgaben wurden in Zuständigkeit des jeweiligen überörtlichen Trägers der Sozialhilfe (Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen) gezahlt, das restliche Drittel (rund 2,8 Milliarden Euro) durch die zuständigen örtlichen Träger (Kreise und kreisfreie Städte). (IT.NRW)  

 

Rhein-Ruhr-Bad: Günstiger Sommerferientarif für Kinder und Jugendliche DuisburgSport senkt während der Sommerferien täglich von 10 bis 14 Uhr im Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstraße 2 in Hamborn die Eintrittspreise für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre für einen Zeitraum von vier Stunden. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre zahlen in dieser Zeit zwei Euro anstatt 3,50 Euro Eintritt.   Weitere Informationen unter der Bäder-Hotline (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

 

Euro Rock 2017  
EURO ROCK ist eine intensive Zusammenarbeit mit jungen europäischen Rockbands. Die Stadt Duisburg lädt auch in diesem Jahr wieder junge Bands aus den Duisburger Partnerstädten nach Duisburg ein. Natürlich nimmt auch eine junge Band aus unserer Heimatstadt als „Gastgeber-Band“ am EURO ROCK teil. Dies ist in diesem Jahr die Band AEDON.  
Das einwöchige Programm in Duisburg beinhaltet öffentliche Auftritte, ein Intensivseminar, Begegnung und Austausch mit Schülern und jugendlichen Musikern sowie das Kennenlernen der Gastgeberstadt. Ziel der Aktion ist die Förderung direkter Kontakte junger Menschen in Europa.
Die Musiker und Bandcoacher leben und arbeiten eine Woche lang  (vom 4. bis 12. August) miteinander. Als „Seminarbasis“ wird das rockerprobte Parkhaus in Meiderich genutzt. Die musikalische Leiter des EURO ROCK hat Peter Bursch, das organisatorische übernimmt wie zuletzt Daniel Jung vom Kulturbüro.

 

Die Kinderlosigkeit in Deutschland ist nicht weiter gestiegen
Die endgültige Kinderlosenquote in Deutschland ist in den letzten Jahren nicht weiter angestiegen. Zuvor hatte sie kontinuierlich zugenommen und sich von 11 % bei den 1937 geborenen Frauen bis auf 21 % beim Jahrgang 1967 nahezu verdoppelt.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Pressekonferenz „Kinderlosigkeit, Geburten und Familien“ am 26. Juli in Berlin weiter mitteilt, hat sich die Kinderlosigkeit bei den in den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahrgängen nunmehr stabilisiert. Die Stabilisierung der Kinderlosenquote ist nicht nur eine Folge der Zuwanderung, sie zeigt sich auch bei den in Deutschland geborenen Frauen.  

Sonntag, 30. Juli: Großer „Save-the-Koala-Day“ 

Traditionell ist am letzten Sonntag im Juli mächtig was los rund um das Koalahaus des Zoo Duisburg. Denn am 30.07.2017 findet in der Zeit von 11.00 – 17.00 Uhr der „Save-the-Koala-Day“ statt, bei dem alle Koala- und Australienfans auf ihre Kosten kommen.

Die Besucher erwartet ein besonders buntes Treiben: Infos aus erster Hand bieten die Tierpfleger gleich mehrfach täglich beim Keeper Talk - Fragen erlaubt! Kinder können sich derweil am Schminkstand gegen eine Spende in einen Koala (oder ein anderes Tier) verwandeln lassen oder eigene Buttons pressen. Beim großen Koala-Quiz wartet eine besondere Aufgabe für Groß und Klein. Die Gewinne werden direkt um 16.30 Uhr vom Koala-Maskottchen DINKI DI überreicht.
Wer zwischendurch eine Stärkung benötigt, kann zu leckeren Backwaren und Kaffee greifen. Familie Kuster von zoofoto.de bietet Fotokalender mit den Koalas und anderen Tieren aus dem Zoo Duisburg an. An weiteren Verkaufsständen ist zudem eine wahre Fülle an Koala-Fanartikeln erhältlich.

Natürlich gibt es auch im Gehege der Koalas viel zu entdecken – acht ausgewachsene Exemplare und zwei Jungtiere leben derzeit im Zoo Duisburg, der schon seit vielen Jahren zu einer der weltweit erfolgreichsten Zuchtstätten zählt.

Der Grund für den bunten Koalatag ist an sich leider wenig fröhlich.
Im australischen Freiland schrumpfen die Bestände der niedlichen Kletterbeutler immer weiter zusammen. Die Australian Koala Foundation (AKF) engagiert sich mit ihren Partnern, wie z.B. dem Zoo Duisburg, auf vielen Ebenen für den Erhalt der Koalas – Forschung, Politik, Information der Menschen und die Errichtung von Schutzgebieten.
So wird beim „Save-the-Koala-Day“ über die Situation der Koalas informiert und zeitgleich Spendengelder gesammelt, um den Schutz dieser Tiere zu unterstützen. Alle Gewinne und Spenden des Tages kommen ausnahmslos ausgewählten Koala-Schutzprojekten in Australien zugute.

Schwimm- und Aquafitnesskurse im Rhein-Ruhr-Bad  
Im Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstraße 2 in Hamborn starten im September zahlreiche neue Kurse. Die Kurse „Aquapower“, „Aqua Rücken Fit“, „Aquacircuit“, „Aquamix“ und „Wassergymnastik“ beginnen zwischen dem 21. und 26. September und haben jeweils zehn Trainingseinheiten zum Preis von 80 Euro und zwölf Einheiten für 96 Euro.
Des Weiteren werden auch zwei Präventionskurse „Aquafitness Aktiv“ für 120 Euro durchgeführt, die mit bis zu 80 Prozent von Krankenkassen bezuschusst werden.   Anfänger- und Aufbauschwimmkurse starten ebenfalls vom 21. bis 25. September. Diese haben alle sieben, acht oder zwölf Einheiten und kosten 49 Euro, 56 Euro oder 84 Euro.  
Anmeldungen sind ab sofort montags bis freitags von 8 bis 21.30 Uhr nur im Rhein-Ruhr-Bad möglich.  
Weitere Informationen unter der Bäder-Hotline (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.  

Besuch ausländischer Ärzte bei der Rettungsdienstschule der Feuerwehr
Seit 2016 bietet die SfS Schulungsgesellschaft mbH Duisburg einen maßgeschneiderten berufsbezogenen Sprachkurs für ausländische Medizinerinnen und Mediziner an, in welchem diese auf die Fachsprachprüfung der Ärztekammern vorbereitet werden.  
Die Schule der Feuerwehr konnte zusätzlich den Bereich der Notfallrettung nach neuesten Standards vermitteln. Für die Medizinerinnen und Mediziner wurde am heutigen Dienstag, 25. Juli, ein Notfalltraining in den Räumlichkeiten der Rettungsdienstschule angeboten. Eine Führung über die Wache rundete den Schulungstag mit vielen praktischen Übungen ab. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer war die Veranstaltung eine Bereicherung.    

 

Bezirksbibliothek Meiderich: Ausstellung „Handicapped 8“  
Der guten Tradition folgend gibt es in den Sommerferien vom 25. Juli bis 26. August, während der Öffnungszeiten in der Bezirksbibliothek Meiderich an der Von-der-Mark-Straße 71 wieder eine Handicapped-Ausstellung mit Malereien aus dem Offenen Malatelier der Jungen- und Altenpflege des Jochen Klepper Hauses (Ev. Christophoruswerk) zu sehen. 2017 wird bereits die achte Handicapped-Ausstellung gezeigt. Der Eintritt ist frei.  
Mittlerweile seit 2008 trifft sich eine Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern des Jochen Klepper Hauses in Obermeiderich im Offenen Malatelier. Es sind um die zehn Personen, die immer mittwochs ihrem Hobby nachgehen und sich mit oder ohne Unterstützung kreativ betätigen. Anfänger und Könner malen mit viel Spaß und Kreativität in verschiedenen Techniken, wie beispielsweise Acryl und Aquarell oder zeichnen mit Kohlestiften und Ölkreide.
Oft ist ein Bild im Kopf schon lange fertig und hat dann aber noch einen weiten Weg auf das Papier. Seit einigen Jahren werden die Kunstwerke aus dem Offenen Malatelier auch öffentlich ausgestellt. Mit der tatkräftigen Unterstützung eines ehrenamtlichen Mitarbeiters wurden bereits mehrere Ausstellungen realisiert.  

 

 

The Spirit Of New Orleans: Zydeco Annie & Swamp Cats
Die Sparkasse Duisburg präsentiert die vom Duisburg Kontor veranstaltete Konzertreihe Jazz auf’m Plazz:
Das nächste Highlight der diesjährigen Jazz auf‘m Plazz-Reihe wartet am Donnerstag, 03. August 2017. Veranstalter Duisburg Kontor und alle Anhänger der gepflegten Open-Air-Musik freuen sich auf das Konzert von Zydeco Annie & Swamp Cats! Bereits seit vielen Jahren wird die deutsche Musikerin Anja Baldauf zur leibhaftigen Zydeco Annie. Mit ihren Swamp Cats taucht sie ein in die Musikwelt Louisianas. Die Band gilt als eine der besten europäischen Cajun- und Zydecobands und vermittelt die Begeisterung und Lebensfreude Louisianas. Es darf sich somit wieder auf Live-Musik der Extraklasse gefreut werden.
Los geht’s am Donnerstag, 03. August 2017, um 19:30 Uhr auf dem König-Heinrich-Platz (zwischen Forum und Stadttheater). Parallel zu Jazz auf’m Plazz lädt das 32. Duisburger Weinfest ab 11:00 Uhr in die Duisburger Innenstadt auf die Königstraße ein. Dort kann in gemütlicher Atmosphäre probiert, gefachsimpelt oder einfach nur genossen werden.

Foto: Zydeco Annie & Swamp Cats

 

Führung durch die Zentralbibliothek im Stadtfenster  
Die Zentralbibliothek bietet am Samstag, 5. August, um 11 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 einen geführten Rundgang durch die Räume der Bibliothek an. Neben einem Überblick zum gesamten Medienbestand im Haus erwartet Interessierte auch eine kurze Einführung in das Online-Angebot der Stadtbibliothek. Treffpunkt ist die Information im Erdgeschoss der Zentralbibliothek. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.  

 

Dienstag, 25. Juli 2017

Bivsi Rana und ihre Eltern kehren nach Duisburg zurück  
Nachdem das Auswärtige Amt die Visaanträge für Bivsi und ihre Eltern aktuell übermittelt hat, wurden diese umgehend durch die Stadt Duisburg bearbeitet. Die Rückkehr Bivsi Ranas - in Begleitung ihrer Eltern - erfolgt nun über ein „Schüleraustausch-Visum“. Im Anschluss kann Bivsi zum Zwecke eines Studiums oder einer Ausbildung dann einen entsprechenden Folgeantrag stellen. Somit ist der Weg zurück nach Duisburg für die Familie Rana frei.  

Oberbürgermeister Sören Link: „Zunächst einmal freue ich mich, dass Bivsi und ihre Eltern nach Duisburg zurückkehren können. Viele Menschen haben sich dafür stark gemacht und vor allem das Engagement von Bivsis Mitschülern hat mich sehr beeindruckt. Mir fällt persönlich ein Stein vom Herzen, dass es uns gelungen ist, diese äußerst schwierige Situation zu lösen. Alle Beteiligten können nun optimistisch in die Zukunft schauen.“  
Link führt weiter aus: „Bei aller Freude über diese Einzelfallentscheidung sollten wir uns jedoch klar machen: bei der derzeitigen Rechtslage war die Abschiebung rechtmäßig. Das kann nicht richtig sein. Für die Zukunft muss der Bund endlich Gesetze schaffen, die Kommunen nicht dazu zwingen, Familien wie die Ranas abzuschieben. Denn was Bivsi und ihre Eltern durchmachen mussten, kann nicht im Sinne unseres Rechtsstaates sein. Es ist aber beileibe kein Einzelfall. Wir dürfen jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen. Der Bund muss endlich handeln. Wir brauchen ein Einwanderungsgesetz und schnellere Asylverfahren - sonst wird es irgendwo in Deutschland vielleicht schon morgen einen anderen Fall Bivsi geben - und nicht immer gibt es ein Happy End."  
Der „Fall Bivsi“ hatte zuvor bundesweit für Aufsehen gesorgt. Ende Mai war die in Duisburg lebende 15-jährige gemeinsam mit ihren Eltern nach Nepal abgeschoben worden. Trotz der Rechtmäßigkeit der Abschiebung hatten sich Mitschüler und Vertreter des Steinbart Gymnasiums, Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, Integrationsminister Dr. Joachim Stamp, Abgeordnete und der Petitionsausschuss des Landes NRW für eine Rückkehr der Familie eingesetzt. Im Juli fand zudem ein Solidaritätskonzert statt, dessen Einnahmen der Familie Rana zugute kommen sollen.    

 

60 Jahre UNICEF-Arbeitsgruppe Duisburg
1946 wurde das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen gegründet, um den Kindern in Europa zu helfen. Am 24. Juli 1957 wurde in Duisburg aus Dankbarkeit und der Einsicht, dass auch in vielen anderen Teilen der Welt Kinder in großer Not leben, die Arbeitsgruppe ins Leben gerufen.
Mit einem bunten Mix aus Musik und Vorträgen feiert die Gruppe morgen mit Freunden und Föderern ihr Jubiläum. Das in Ruhrort beheimatet Unternehmen Haniel unterstützt die Duisburger Arbeitsgruppe mit Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten.

 

Neue Mietobergrenzen für Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen  
Eine wesentliche Leistung für Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung sind die „angemessenen“ Kosten der Unterkunft. Dazu werden Mietobergrenzen gebildet, bestehend aus Kaltmiete plus Betriebskosten („Bruttokaltmiete“).  
Welche Bruttokaltmiete für Duisburg „angemessen“ ist, hat die Stadtverwaltung durch ein Fachinstitut untersuchen lassen. Zur wissenschaftlichen Analyse gehörte eine umfassende Ermittlung des aktuellen Mietniveaus und der verfügbaren Wohnungsangebote in Duisburg. Mögliche Auswirkungen der Flüchtlingssituation auf den Wohnungsmarkt wurden ebenfalls berücksichtigt.  
Nun liegt der Verwaltung das Ergebnis der Untersuchung vor. Im Ergebnis wird  die Angemessenheitsgrenze der Bruttokaltmiete für alle Haushaltsgrößen angehoben. Ein Beispiel: Die Obergrenze einer 50 Quadratmeter-Wohnung betrug bisher 342 Euro und wird auf 361 Euro erhöht.  
„Die Mietobergrenzen haben wir objektiv und unabhängig von unserer Kassenlage ermitteln lassen“, erklärt Stadtdirektor und Sozialdezernent Reinhold Spaniel. „Wer in Duisburg eine Wohnung innerhalb der Höchstgrenzen benötigt, muss diese auch tatsächlich auf dem Wohnungsmarkt finden können. Das gehört aus meiner Sicht zur sozialen Gerechtigkeit.“   
Mit Hochdruck wird nun an den neuen Verwaltungsrichtlinien für die Umsetzung in die Praxis gearbeitet. „Die neuen Höchstgrenzen gelten ab dem 1. August 2017 und werden kurzfristig auf unserer Homepage veröffentlicht“, so der Stadtdirektor und ergänzt, dass auch weiterhin die Möglichkeit bestehe, individuelle Unterstützung bei der Wohnungssuche über das Amt für Soziales und Wohnen zu erhalten. 

 

Bundestagswahl 2017: Deutsche im Ausland müssen Antrag stellen
Im Ausland lebende Deutsche können an der Bundestagswahl am 24. September 2017 teilnehmen, wenn sie die gesetzlichen Voraussetzungen für Wahlberechtigte erfüllen und einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis gestellt haben. Wie der Bundeswahlleiter weiter mitteilt, bieten zum Teil die Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland an, die Beförderung der Briefwahlunterlagen zu übernehmen.     

  

"Turbo Biker" - 24 Stunden Non Stop Gutes tun
Seit 15 Jahren begleitet der Bunte Kreis Duisburg e.V. - Niederrhein und westliches Ruhrgebiet kranke Kinder und ihre Familien von der Klinik ins heimische Kinderzimmer. Seit 7 Jahren unterstützen die sportlichen Radler der Siemens Energy, bekannt als die Turbobiker diese wichtige Arbeit mit Spenden, die sie bei ihrem unermüdlichen Einsatz beim 24-Stunden Mountainbikerennen von Duisburg "erradeln".
Längst ist dieses Mega-Wochenende zum Kult-Event im Herzen des Ruhrgebiets geworden. Am 5. und 6. August ist traditionell Spannung garantiert: Wagemutige Fahrer rasen ab Samstag 12 Uhr ohne Pause über den 8,5 Kilometer langen, anspruchsvollen Rundkurs des ehemaligen Hüttengeländes im Landschaftspark Nord. Den engagierten Fahrern der Siemens-Energy reicht die sportliche Herausforderung allein jedoch nicht aus.
Sie treten für schwerkranke, behinderte und zu frühgeborene Kinder und Jugendliche in Duisburg besonders hart in die Pedale und sammeln mit jeder Runde Spenden. Seit Bestehen der "Turbo Biker", wie sich die engagierte Gruppe um Peter Bongartz, dem findigen Organisator und Herz der Gruppe nennt, haben die engagierten Sportler schon über 100.000 Euro an Spenden für unterschiedliche gemeinnützige Organisationen in Duisburg gesammelt.
Helfen kann jeder mit einem finanziellen Beitrag für die Kinder und Familien.
Die Turbibiker setzen auf Anfeuerung, denn je mehr Runden sie über den abenteuerlichen Parcours der alten Kohlehalde schaffen, desto mehr Geld sammeln sie für kranke Kinder in Duisburg.
Informationen zu den Spendenmöglichkeiten finden Sie unter www.turbobiker.de, auf Facebook oder fragen Sie beim Bunten Kreis unter der Telefonnummer 0203 98579140

Die "Turbo Biker"

 

Kate Rena Fleming spielt gefühlvollen Folk-Pop auf der Duisburger Spätschicht
Am Donnerstag, 27. Juli 2017, wird Kate Rena Fleming mit ihrer fröhlich-frischen Art das Publikum auf dem Duisburger Abendmarkt verzaubern. Seit 2015 ist die in Düsseldorf lebende Künstlerin mit ihren eigenen Liedern auf Tour. Mit ihrer warmen, facettenreichen Stimme präsentiert sie - inspiriert von Größen wie Tracy Chapman und Alanis Morissette - sowohl deutsche, wie auch englische Texte, die Herz und Verstand gleichermaßen berühren.

„Kate Rena Fleming“

Ihr englisches Debüt-Album "First Steps Forward" und die gleichnamige Single sind im Februar 2017 erschienen. Seit dem 06. Juli 2017 findet die Duisburger Spätschicht von 16:00 bis 21:00 Uhr mit einem neuen, abwechslungsreichen Sortiment statt. Neben bewährten Klassikern wie Currywurst, vegetarischen und veganen Speisen, Schoko-Kebap, Spezialitäten vom Grill, und internationalen Spezialitäten wird das Angebot um StreetfoodAngebote, Kartoffelgerichte, Fischspezialitäten, Krustenbraten und Leberkäse erweitert.

 

DVG veranstaltete Gesundheitstage für das Fahrpersonal
Mitte Juli fanden zum zweiten Mal Gesundheitstage speziell für Mitarbeiter des Fahrdienstes der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) statt. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) lud Kollegen dazu ein, an einem umfangreichen Gesundheitscheck sowie einer Ernährungsberatung teilzunehmen. Über 100 Fahrer und Kollegen aus der Werkstatt nahmen das Angebot wahr.
Für die Gesundheitstage richtete die DVG wieder Aktions- und Infostände an den Betriebshöfen Grunewald und Unkelstein ein. Der diesjährige Schwerpunkt war ein umfangreicher Gesundheitscheck mit Lungenfunktionstest, Blutzucker- und Blutdruckmessung. Langes Sitzen und ständig wechselnde Zeiten der Essenseinnahme durch den Wechselschichtbetrieb sind für die Fahrer oftmals eine echte Herausforderung.
„Das dauerhafte Arbeiten gegen die innere Uhr kann Stoffwechselerkrankungen hervorrufen“, weiß Birgit Pergande, Mitarbeiterin Betriebliches Gesundheitsmanagement der DVV. Die Untersuchung ersetze zwar nicht den Arztbesuch, sei aber dennoch eine gute Gelegenheit sich ohne lange Wartezeiten untersuchen zu lassen. „Mit den Gesundheitstagen wollen wir unseren Fahrern auch Tipps an die Hand geben, wie sie ihren Berufsalltag in Bus und Bahn gesundheitsschonend meistern können“, erklärt Elena Kleine, Ernährungsberaterin im DVV-Konzern.
Die DVG organisierte die Gesundheitstage gemeinsam mit der Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK VBU) und dem betriebsärztlichen Dienst der DVV. Im letzten Jahr lag der Fokus auf gesundem Sitzen, Rückentraining und Übungen für die Koordinationsfähigkeit.

Birgit Pergande (l.), Mitarbeiterin Betriebliches Gesundheitsmanagement, gibt Andreas Erping, Disponent bei der DVG, Tipps zum Aufbau von Muskelmasse. Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft

 

UDE trauert um: Prof. Dr. Norbert Treitz
Im Alter von 73 Jahren verstarb jetzt der bekannte Physik-Didaktiker Prof. Dr. Norbert Treitz von der Universität Duisburg-Essen. Generationen von Schülern und Studierenden vermittelte er die Freude an physikalischen Phänomenen und Rätseln. Er entwickelte eine ganze Reihe sogenannter Hands-on-Experimente, die vieles von dem begreiflich machen, was die Physik an vermeintlich trockener Materie zu bieten hat. Seine übersprudelnden Ideen und altersunabhängigen Anregungen fasste er im Buch "Brücke zur Physik" zusammen.
Wichtig war ihm, seine Wissenschaft mit haushaltsüblichen Mitteln zu betreiben: Er experimentierte gern mit Trinkhalmen, Bindfäden, Wurststäbchen oder auch Spielzeugplättchen zum Zusammenklicken. Seine Werke waren u.a. im Gießener Mathematikum zu sehen, andere waren Teil einer Wanderausstellung. Auch in Fach-Zeitschriften war Treitz mit einer augenzwinkernden Kolumne aktiv: Noch Ende Juni veröffentlichte das Wissenschaftsmagazin spektrum.de ein „Treitz-Rätsel“: Ei oder Henne (http://www.spektrum.de/raetsel/ei-oder-henne/1336646).

 

 Norbert Treitz studierte von 1963 bis 69 Diplom-Physik an der Universität zu Köln und promovierte dort 1974. Seit 1077 war er an der Universität Duisbrug beschäftigt, 1985 habilitierte er sich im Fachgebiet Didaktik der Physik. Foto UDE

 

Montag, 24. Juli 2017 - 7. Jahrestag der 'Loveparade-Katastrophe'

60 Jahre UNICEF-Arbeitsgruppe Duisburg
1946 wurde das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen gegründet, um den Kindern in Europa zu helfen. Am 24. Juli 1957 wurde in Duisburg aus Dankbarkeit und der Einsicht, dass auch in vielen anderen Teilen der Welt Kinder in großer Not leben, die Arbeitsgruppe ins Leben gerufen.
Mit einem bunten Mix aus Musik und Vorträgen feiert die Gruppe morgen mit Freunden und Föderern ihr Jubiläum. Das in Ruhrort beheimatet Unternehmeni Haniel unterstützt die Duisburger Arbeitsgruppe mit Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten.

 

Bahnfläche Wedau: Planen bis 2018, Vermarktung und Bebauung ab 2019

Uferpromenade am Masurensee mit "Langer Bank" - Quelle Berliner Büro „Atelier Loidl“, auch Rheinpark-Gestalter

 

2016 gab es in NRW 9,4 Prozent mehr Gefährdungseinschätzungen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung als 2015  
Im Jahr 2016 haben die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen im Rahmen ihres Schutzauftrags in 35 011 Fällen eine Einschätzung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorgenommen. Das waren 9,4 Prozent mehr als im Jahr 2015 (32 015). In etwa jedem achten Fall (4 331) wurde eine akute Gefährdung des Kindeswohls festgestellt.
In 5 288 Fällen bestand eine latente Gefährdung, d. h. die Frage, ob gegenwärtig tatsächlich eine Gefahr besteht, konnte nicht eindeutig beantwortet und eine Kindeswohlgefährdung nicht ausgeschlossen werden. In 11 483 Fällen wurde zwar keine Kindeswohlgefährdung, jedoch ein Hilfebedarf festgestellt. In 13 909 Verdachtsfällen ergab sich, dass weder eine Kindeswohlgefährdung noch ein Hilfebedarf bestand.  
Mehr als die Hälfte der Kinder (57,8 Prozent) mit akuter Kindeswohlgefährdung wies Anzeichen für eine Vernachlässigung auf, knapp ein Drittel (33,5 Prozent) hatte Anzeichen für körperliche Misshandlung.   Die Jugendämter in NRW wurden bei rund jedem fünften (6 280) Fall von Verwandten, Bekannten oder Nachbarn des Kindes oder Jugendlichen, in 8 294 Fällen durch Polizei, Gerichte oder Staatsanwaltschaften auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung hingewiesen. Das Personal von Schulen sowie Kindertageseinrichtungen und Tagespflegepersonen (4 572) war in 13,1 Prozent der Fälle Initiator für eine Gefährdungseinschätzung.

 

UDE-Doktorandin erhält „MINT Excellence“-Stipendium Herausragende Chemikerin  
Neben tausend anderen in Deutschland hat sie sich für das „MINT Excellence“-Stipendium beworben und meisterte auch die Hürden des Assessmentcenters. Lohn der Mühe: Annett Halbhuber, Chemie-Doktorandin an der Universität Duisburg-Essen (UDE), erhält für ihre wissenschaftliche Leistung jetzt das „MINT Excellence“-Stipendium der MLP Finanzdienstleistungen AG.  
3.000 Euro sollen der 33-Jährigen den Rücken freihalten, um ihre Dissertation fertigstellen zu können über neue Materialien für einen schnelleren und robusteren Offset-Druck. Die Förderung beinhaltet auch ein Finalisten-Netzwerk, in dem man sich austauschen und weiter fortbilden kann.
Annett Halbhuber: „Wichtig ist auch, Kontakte zu Experten knüpfen zu können, die an der Entwicklung neuer Materialien arbeiten. In diesem Forschungsbereich sehe ich meine berufliche Zukunft.“  
Zusammen mit dem Magazin Technology Review und dem bundesweiten Netzwerk "MINT Zukunft schaffen" vergibt MLP jährlich 30 Stipendien für herausragende Studienleistungen, gesellschaftliches Engagement und besondere wissenschaftliche Leistungen. Bewerben können sich alle Studierenden und Promovierenden der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.  

 

VHS-Exkursion zu den Umwelttagen: Parkanlage „Hakenfeld“ in Homberg
Der zu Beginn der 70er Jahre erstellte Park „Hakenfeld“ in Homberg weist neben heimischen Gehölzen eine Vielzahl fremdländischer Arten auf, darunter Urweltmammutbaum, Tulpenbaum, Zürgelbaum, Katsura-Baum und Taschentuchbaum. Auf einem zweistündigen Rundkurs am Samstag, 5. August, um 14 Uhr, Treffpunkt: Ecke Goetheplatz/Ruhrorter Straße in Alt-Homberg (Bus 911, 925, 929) durch den relativ kleinen, ebenerdigen Park laden mehrere Bänke zum Verweilen ein.  
Neben dem Baumbestand ist auch die Entstehungsgeschichte der fälschlicherweise auch „Friesenpark“ genannten Anlage Gegenstand der Exkursion, die von Heinz Kuhlen geleitet wird. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen zu den übrigen Biotop-Exkursionen, die alle Samstag um 14 Uhr stattfinden, gibt es unter www.vhs-duisburg.de.  

 

Oper und Ballett am Rhein im September und Oktober 2017


duisport steigert Umschlag im ersten Halbjahr - Containerumschlag steigt um 12%
Der Containerumschlag der Duisburger Hafen AG (duisport) ist im ersten Halbjahr 2017 zum Vorjahreszeitraum um 12% auf 2,01 Mio. TEU gestiegen. Der Containerumschlag macht rund die Hälfte des Gesamtgüterumschlages aus und ist das wichtigste Gütersegment der duisport-Gruppe.
Der Gesamtgüterumschlag steigerte sich im ersten Halbjahr dieses Jahres um 7% auf 34,8 Mio. Tonnen. Während der Schiffsumschlag das hohe Vorjahresniveau erreichte, stiegen der Bahnumschlag um 14% sowie der Lkw-Umschlag um 7%.
Treiber des Umschlaganstiegs war der Stückgutbereich und hier insbesondere der kombinierte Verkehr. „Für das zweite Halbjahr erwarten wir moderate Zuwächse, da im Vergleichszeitraum des Vorjahres bereits ein gutes Umschlagsniveau erreicht wurde“, so Erich Staake.   

 

 

Bezirksbibliothek Rheinhausen öffnet wieder am 1. August  
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen steht ab Dienstag, 1. August, nach dreimonatiger umbaubedingter Schließung den Kundinnen und Kunden wieder mit allen Serviceangeboten zur Verfügung. Die Bibliothek öffnet dienstags bis freitags, 10 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr. Alle Beständen können wie gewohnt entliehen werden.

 

AWO-Treff auf der Ehrenstraße verdankt einer Besucherin seinen Ort der Begegnung  
Die ersten roten Bänke sind aufgestellt, die das Quartier lebendig machen, die Menschen zusammenführen und die Kommunikation fördern sollen. Dem Bürger- und Quartiersfonds Homberg-Hochheide sind inzwischen schon vier Orte der Begegnung zu verdanken. Es gibt eine Bank vor dem DRK-Seniorenzentrum Am Sandberg, zwei weitere auf der Poststraße und eine vor dem Sozialwerk St. Georg an der Ecke Ottostraße/Ehrenstraße.
Insbesondere Hochheider, die nicht mehr ganz mobil sind oder an Demenz und ihren Folgen leiden, sollen bei Rast und Ruhe mit den Mitmenschen aus dem Stadtteil ins Gespräch kommen und auf diese Weise wahrgenommener Teil der Nachbarschaft bleiben. Der AWO-Seniorentreff auf der Ehrenstraße 18 verdankt nun einer Besucherin, dass er Teil des Vorhabens wird, Hochheide zum inklusiven Quartier zu entwickeln.
Am 25. Juli um 13:30 Uhr wird die nächste knallrote Bank vor dem Treff aufgestellt. Die Einweihung wird musikalisch vom AWO-Singkreis unter der Leitung von Horst Kroker begleiten, die Übergabe der Bank ans Quartier durch die Spenderin wird festlich mit einem Glas Sekt begossen. Die Nachbarschaft ist herzlich eingeladen, den neuen Ort der Begegnung mitzufeiern.

 

32. Duisburger Weinfest
Was erstmals 1986 und ursprünglich ganz klein mit acht (!) Winzern begann, findet in diesem Jahr vom 03. bis 06. August 2017 in der Duisburger City zum 32. Mal statt: das Duisburger Weinfest! Diese ausgesprochen relaxte Veranstaltung hat sich inzwischen zu einer der bedeutendsten und attraktivsten seiner Zunft mit dem Thema „Deutscher Wein“ entwickelt.
Rund 100.000 Besucherinnen und Besucher aus Duisburg und den umliegenden Städten genießen Jahr für Jahr die Stimmung des Festes. Traditioneller Veranstaltungsort für das Weinfest sind Königstraße und Kuhstraße. Hier werden sich in diesem Jahr gut 50 Winzer mit ihren ausschließlich deutschen Weinen präsentieren — und das aus zahlreichen deutschen Anbaugebieten.
Angeboten werden unter anderem auch Crêpes, Laugenbrezel, Pfälzer Flammkuchen und Flammlachs sowie Tiroler Spezialitäten, Raclette und Burgunderbraten. Auch musikalisch wird das Weinfest so einiges zu bieten haben. An allen vier Veranstaltungstagen wird es ein vielfältiges mobiles MusikProgramm geben.
Am Donnerstag, 03. August 2017, wird parallel zum Duisburger Weinfest ab 19:30 Uhr auch Jazz auf’m Plazz auf dem König-Heinrich-Platz stattfinden. Dann werden Zydeco Annie & Swamp Cats die Besucherinnen und Besucher in die Musikwelt Louisianas entführen – also gleich ein doppelter Anlass für einen Besuch in der Duisburger Innenstadt. Eröffnet wird das 32. Duisburger Weinfest am Donnerstag, 3. August 2017, um 13:00 Uhr auf der Bühne am Sparkassenbrunnen.

 

UDE-Sommeruni: Plätze für Kurzentschlossene  
Lust auf spannende Experimente und ungewöhnliche Exkursionen? Für junge Frauen ab 15 Jahren gibt es bei der SommerUni in Natur- und Ingenieurwissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) noch Restplätze (21. bis 25. August).  
Was hat Magie mit Magnetismus zu tun? Können Planeten im Labor entstehen, und wie viele Unendlichkeiten gibt es eigentlich? Zu solchen Fragen dürfen die Teilnehmenden in der Projektwoche experimentieren. Um junge Frauen besser ansprechen und für ein MINT-Studium begeistern zu können, sind fast alle Veranstaltungen nach Geschlechtern getrennt.

 

Akzeptanzpreis für den ehemaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit
Der Verein DUGay verleiht heute Abend (21. Juli) seinen Akzeptanzpreis "Brücke der Solidarität" an Berlins Ex-Bürgermeister Klaus Wowereit und Comedian Hape Kerkeling. Wowereit erhält die Auszeichnung "in Gold" für sein Lebenswerk. Hape Kerkeling wird der Preis in Abwesenheit verliehen. Moderiert wird die Gala von Schauspieler und Talker Ralph Morgenstern. Der Akzeptanzpreis wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal vergeben.
Bisherige Träger sind u.a. Ralph Morgenstern und Schauspielerin Katy Karrenbauer. DUGay Verein Duisburger Lesben und Schwule ist auch Ausrichter des jährlichen Christopher Street Day in Duisburg. Der diesjährige CSD findet am 29. Juli statt. (idr).

 

Sportpark-Trödelmarkt
Am Samstag, 29. Juli 2017, wird der SportparkTrödelmarkt von 8:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag, 30. Juli 2017, von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet haben. Stattfinden wird der Trödelmarkt auch weiterhin auf dem befestigten P2 vor der schauinsland-reisenarena. Imbiss- und Getränkestände werden für das leibliche Wohl sorgen. Parkplätze stehen den Besucherinnen und Besuchern in ausreichender Zahl kostenlos zur Verfügung.
Alle, die mittrödeln wollen, können grundsätzlich ohne Anmeldung vorbeikommen. Bevor der Stand aufgebaut werden kann, muss eine Platzkarte am Bürocontainer erworben werden. Wer allerdings sicher gehen will, dass er auf jeden Fall einen Platz bekommt, sollte sich bereits am Vortag vor Ort anmelden.
ür diesen Fall findet die Platzvergabe am Freitag, 28. Juli 2017, von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie am Samstag, 29. Juli 2017, zwischen 6:00 und 18:00 Uhr auf dem Veranstaltungsgelände statt. Der Einlass beginnt am Samstag um 6:00 Uhr und am Sonntag um 9:00 Uhr. Die Standgebühr in brutto je Meter für private Trödler beläuft sich auf 8,00 Euro am Samstag und 10,00 Euro am Sonntag.
Die gewerblichen Trödler haben am Samstag 16,00 Euro und am Sonntag 18,00 Euro je Meter zu entrichten. Umfangreiche Informationen rund um den Sportpark-Trödelmarkt und alle weiteren Trödelmarkt-Veranstaltungen der Duisburg Kontor GmbH sind im Internet auf www.duisburgkontor.de oder telefonisch unter 0203 30525-0 erhältlich.


Freitag, 21. Juli 2017 - 'openPetition' Bivsi zurück nach Deutschland   
Duisburger Stadtfest zum sechsten Mal 20. bis 23. Juli 2017 in der Duisburger City 

Markus Krebs beim Stadtfest und...

Passend zum Duisburger Stadtfest setzt der Duisburger Comedian Markus Krebs noch einen drauf. Nicht nur das Markus nach der Eröffnungsrede des Duisburger OBs Sören Link das Publikum von der Stadtwerkebühne aus zur Lachattacke bringen wird, steht noch ein ganz besonderer Termin an. Die Begegnung zwischen Kunst und Comedy. Wer Markus kennt, weiß um welchen ganz speziellen Ausflug in die Kunstszene es sich handelt. In Zusammenarbeit mit der Galerie Lisnoir wird dieser außergewöhnliche Akt präsentiert.  

 

Freitag, 21.07. – Ist das Kunst oder kann das weg? Nach dem Motto „Markus erklärt das Ruhrgebiet“ führt der Duisburger Topcomedian durch die aktuelle Ausstellung "abgelaufen" des Künstlers Frank Hohmann. Welche Geschichten der Comedian zu den Bildern vorbereitet hat und welche Schlüsse er daraus zieht bleibt abzuwarten. Sicher ist nur eins, die außergewöhnliche Begegnung zwischen Kunst und Comedy wird nicht nur Comedy- sowie Kunstbegeisterten einen unvergesslichen Abend bescheren. Einlass 16.30 Uhr Beginn 17.00 Uhr | Eintritt VVK & AK 17,- € | Galerie Lisnoir - Veranstaltungslocation: Galerie Lisnoir Düsseldorfer Str. 32 / Zugang von der Heuserstr.

 

Duisburg-Baerl: Vollsperrung der Mühlenstraße  
Duisburg, 21. Juli 2017 - Der nächste Bauabschnitt der Kanalbaumaßnahme Mühlenstraße/ Schulstraße in Baerl beginnt ab Montag, 24. Juli. Eine Vollsperrung des Bereichs Mühlenstraße, zwischen Hausnummer 9 und 19, ist ab Dienstag, 1. August, erforderlich. Ein Schachtbauwerk wird angeliefert und mit einem Autokran abgeladen.
Eine großräumige Umleitung ist ausgeschildert. Der Verkehr in diesem Bereich wird ab Mittwoch, 2. August, wieder durch eine Baustellenampel geregelt. Dieser Bauabschnitt endet voraussichtlich Ende August. Danach wird die Baustelle in Richtung Schlotweg weiterziehen. Die Gesamtbauarbeiten werden noch bis Ende 2017 andauern.

 

Jugendamt: Informationsveranstaltung bei den Frühen Hilfen  
Die Anlaufstelle „Frühe Hilfen“ für (werdende) Mütter, Väter und ihre Kinder bietet regelmäßig Informationscafés zu Themen rund um die Elternschaft an. Die Informations-veranstaltung zum Thema „Erste Hilfe am Kind“ findet am Mittwoch, 23. August, von 10 bis 14 Uhr im Glaspavillon auf der Kuhstraße 18 in der Stadtmitte statt.  
Zu Gast ist Herr Robach (Notfallsanitäter, Ausbilder für Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen). Er wird praktische Handlungsbeispiele für Notfallsituationen aufzeigen und mit den Eltern in den Austausch gehen. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Novitas BKK statt.  
Für die Veranstaltung wird eine Teilnahmegebühr von zwei Euro erhoben. Eine verbindliche Anmeldung in der Zentralen Anlaufstelle Frühe Hilfen ist aufgrund beschränkter Teilnehmerzahl erforderlich. Für Rückfragen stehen Andrea Frensch unter (0203) 34699816 oder Julia Gathen unter (0203) 34699817 zur Verfügung.

 

„Grün in die Stadt“: Extremes Unwetter über Teilen Deutschlands - wie städtisches Grün die Folgen von Wetterextremen abmildert

Im Westen und Süden Deutschlands haben vergangene Nacht starke Gewitter getobt. Besonders Köln war betroffen: Die Feuerwehr rückte hier zu rund 550 unwetterbedingten Einsätzen aus. Die Wassermassen suchten sich ihren Weg, Straßen, Keller und auch Bahnhöfe waren überflutet. Auf der A45 in Hessen stand das Wasser zehn Zentimeter hoch. Auch in Baden-Württemberg und Niedersachen kam es zu Schäden durch Starkregen. Mittlerweile zeichnet sich ein Trend ab: Gerade in Städten werden die Folgen des Klimawandels immer stärker spürbar. Städtische Grünanlagen können die Folgen extremer Wetterereignisse reduzieren.

Starkregen als Folge des Klimawandels

Regionale Extremwetterereignisse wie Hitze, Sturm und Starkregen sind nicht nur für Menschen belastend. Starkregen kann schnell zu ansteigenden Wasserständen und zu Überschwemmung führen, häufig auch geht er mit Bodenerosion einher.

Klimaforscher sagen voraus, dass regionaler Starkregen auch zukünftig immer häufiger auftreten wird. Laut einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK) und des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) könnte sich die durch Extremwetter verursachte Schadenssumme von derzeit 500 Millionen Euro jährlich ohne entsprechende Gegenmaßnahmen deutlich vervielfachen.

„Hochwasser ist auch die Folge ökologischer Sünden, deshalb sind wachsende Städte und Kommunen und die damit einhergehende Versiegelung von Flächen für diese Ereignisse mitverantwortlich“, so Eiko Leitsch, Vizepräsident des Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL).

Hochwasserschutz durch Entsiegelung

Insbesondere bei Starkregenereignissen mit über 100 Litern pro Quadratmeter wird die städtische Kanalisation überbelastet: Die Kanalnetze können derartige Niederschlagsmengen nicht aufnehmen, überflutete Keller und Straßen sowie schwimmende Autos sind im Extremfall die Folge.

Abhilfe schafft ein natürlicher, „grüner“ Schutz: Grünflächen, auch Gründächer, sind wichtige Wasserspeicher, die Überschwemmungen verhindern helfen. Vegetationsräume und Versickerungsflächen mit Pflanzen wie Parks oder Stadtwälder können hier einen wichtigen Beitrag leisten.

„Besonders die Entsiegelung asphaltierter und betonierter Flächen ist eine wichtige Maßnahme, um die natürliche Versickerung und Verdunstung von Regenwasser zu reaktivieren, die Kanalisation zu entlasten und den Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu schützen“ so Leitsch.

Wetterrisiken entgegensteuern

Gleichzeitig bietet städtisches Grün eine vergleichsweise kostengünstige Alternative, um den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzusteuern. Die Fähigkeit von Pflanzen und Grünflächen, Niederschläge zurückzuhalten und somit die Kanalisation in den Städten zu entlasten, können bei der Reduzierung von Extremwetteraufkommen helfen. Hinzu kommt, dass Pflanzen Kohlenstoff binden und diesen der Atmosphäre entziehen. Zudem reduzieren sie die Belastungen durch Feinstaubemissionen.
„Grün in die Stadt“ ist eine Initiative des Bundesverbandes Garten-, Land-schafts- und Sportplatzbau e. V. Die Initiative bündelt Informationen zu vielen positiven Aspekten städtischen Grüns und dient zugleich als Plattform für Dialog und Austausch mit allen Interessierten.

 

 

Bethesda-Kreißsaal ist vom Freitag, den 28.07.2017 bis Sonntag, den 30.07.2017 nicht betriebsfähig.
Aus diesem Grunde können normale Entbindungen in diesem Zeitraum nicht stattfinden. Trotz der dringend notwendigen Arbeiten am Rohrleitungsnetz kann die notfallmäßige Versorgung von Schwangeren stattfinden. Für eine weitergehende Versorgung von Schwangeren mit geplanter Entbindung sind die personellen und technischen Ressourcen in diesem Zeitraum nicht verfügbar. Daher verweisen wir auf die Inanspruchnahme der bereits informierten Nachbarkliniken. Die regelhafte ärztliche Versorgung ist hiervon jedoch unberührt. Ab Montag, den 31.07.2017, ab 06.00 Uhr, sind wir wieder für Sie da.

 

Stadtranderholung 2017  
Die diesjährige Stadtranderholung beginnt am Montag, 7. August, in Duisburg. Die beliebte Ferienfreizeit des Jugendamtes bietet an insgesamt 15 Standorten, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind, über 1.500 Kindern ein buntes Ferienprogramm.

 

Jugendamt: Freie Plätze bei der diesjährigen Stadtranderholung

Die diesjährige Stadtranderholung findet in den letzten drei Sommerferienwochen vom 7. bis 25. August statt und bietet eine verlässliche Betreuung von montags bis freitags, jeweils von 8 bis 16 Uhr. Mitmachen können alle Duisburger Schulkinder, die nach den Sommerferien ins zweite Schuljahr kommen, die Obergrenze liegt beim vollendeten 13. Lebensjahr. An zehn der fünfzehn Standorte sind zurzeit  noch einige wenige Plätze frei.  
Die Eltern können sich ab Montag, 24. Juli, telefonisch unter (0203) 283-3556 beim Jugendamt melden und Anmeldetermine vereinbaren. Die Leitungsteams haben auch in diesem Jahr wieder ein tolles Programm organisiert.   Es werden Sportolympiaden, Wasserspiele, Tanzwettbewerbe, Schnitzeljagden, Chaosspiele, Modenschauen, Flagfootball, Fußball, Volleyball sowie ruhige Kreativ- und Spielaktionen angeboten, so dass keine Langeweile aufkommt. Ausflüge in und außerhalb von Duisburg werden selbstverständlich auch unternommen und der große Discotag im Pulp steht auch wieder auf dem Programm. Nach fünfzehn Tagen wird wieder tränenreicher Abschied gefeiert und es heißt dann „Bis zum nächsten Jahr“.  

 

Kursangebot für pflegende Angehörige
Über 70 Prozent der etwa 2 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause umsorgt. Doch wenn ein Angehöriger bei alltäglichen Dingen wie Aufstehen, Anziehen, Waschen oder Essen auf Hilfe angewiesen ist, dann ändert sich oft das Leben der ganzen Familie. Das HELIOS Klinikum Duisburg hilft Betroffenen mit dem kostenlosen Kursangebot „Pflege zu Hause“. Speziell weitergebildete Pflegetrainerinnen vermitteln in dem dreitägigen Seminar pflegerisches Basiswissen und erläutern Techniken, die die häusliche Versorgung erleichtern.
So können besondere Handgriffe, zum Beispiel für das richtige Lagern einer Person, die Belastung verringern und den eigenen Körper schonen. In Gesprächsrunden können sich pflegende Angehörige zudem austauschen und vernetzen.
Der nächste Pflegkurs findet am 1., 8. und 15. August 2017 jeweils in der Zeit von 15 bis 19 Uhr in der HELIOS Marien Klinik, Grunewaldstraße 96, in Hochfeld statt. Da die Teilnehmerzahl pro Kurs begrenzt ist, wird eine vorherige Anmeldung erbeten. Nähere Informationen und Anmeldung unter (02 03) 546-2363.  

 

Café Dreivierteltakt in Wanheimerort
„Café Dreivierteltakt“ nennt sich der Nachmittag, an dem sich Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee, Kuchen und zum Tanzen und Mitschunkeln treffen. Die Veranstaltung findet regelmäßig im evangelischen Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, statt. Der nächste Termin ist am Samstag, 29. Juli 2017 um 15 Uhr.
Musiker Frank Rhode spielt an der elektronischen Orgel Musik nicht nur im Dreivierteltakt: Alle Lieder haben Rhythmus, sind bekannt, tanz- und schunkelbar. Bei fünf Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind im BBZ telefonisch möglich (Tel.: 0203 / 774134).

 

„Ferienkirche unterwegs“ führt auf die Margarethenhöhe nach Essen
Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine „Ferienkirche unterwegs“ der evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl. Seit Jahrzehnten wird diese Tradition des guten Miteinanders gehegt, gepflegt und trifft stets auf große Resonanz. Nachdem die Gemeinde vor drei Jahren in Mülheim-Saarn zu Gast war, vor zwei Jahren in Kettwig und im vergangenen Jahr in Werden, geht es diesmal noch ein weiteres Stück die Ruhr hinauf.
Am Sonntag, 27. August 2017 startet der Bus um 8.30 Uhr von der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz zur Essener Margarethenhöhe, einer der schönsten Siedlungen im gesamten Ruhrgebiet. Deren besonderen Charme erleben die Neumühler bei einem Rundgang, zu Gast sind sie aber der Evangelischen Kirchengemeinde Margarethenhöhe.
Deren Pfarrerin Henny Dirks-Blatt hält den gemeinsamen Gottesdienst im Gustav-Adolf-Haus. Anschließend gibt es mit der Essener Gemeinde Gespräche und eine gemeinsames Essen. Nach Spaziergängen und Kuchenzeit geht es um 17 Uhr zurück nach Duisburg. Die Kosten für Fahrt und volle Verpflegung betragen 20 Euro pro Person. Anmeldungen werden bis zum 28. Juli im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Str. 40 (Tel.: 0203 / 580448) entgegengenommen. Die begrenzte Platzzahl wird in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.  

Sommercafé in Obermarxloh für Spaziergänger und Radler
Am Sonntag, 30. Juli 2017 lädt das „Café am Blauen Haus“ Gemeindemitglieder, aber auch Radfahrer und Spaziergänger zum Verweilen und genießen ein. Die Lutherkirche an der Wittenberger Str. 15, das Familienzentrum und das „Blaue Haus“ liegen so nah aneinander, dass die Gebäude zusammen einen schönen Innenhof bilden.
Genau dort öffnet das Café, in dem zwischen 12 und 17 Uhr wieder zu günstigen Preisen Snacks und Erfrischungen, wie Wasser, Softdrinks, Weißbier, Radler, Kaffee und Tee sowie Hot Dogs, Brezeln, frische Waffeln und Eis angeboten werden. Aufsteller am Emscher-Radweg weisen Besuchern den Weg. Diese können ihre Fahrräder in sicherer Sichtweite des Cafés abstellen; Kinder können die Spielgeräte auf dem Außengelände nutzen.  

Stadtmuseum: Entdeckungstour in die Tierwelt - Origami-Tiere falten
Katharina Selent-Michel, Kuratorin der Ausstellung „Dahin, wo der Pfeffer wächst! Reisende vor 500 Jahren“, nimmt am Mittwoch, 26. Juli, von 14 bis 16 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen kleine Besucherinnen und Besucher ab sieben Jahren mit auf Entdeckungstour durch die Sonderausstellung.  
Im Rahmen der Tour erfahren die Kinder, welche Tiere zu der damaligen Zeit lebten und was Opossum, Tatú, Alpaka und Tapir überhaupt für Tiere waren. Berichte unterschiedlicher Reisender brachten wertvolle Informationen mit sich, unter anderem zu der damaligen Tierwelt Brasiliens und Paraguays. Nach der kleinen Führung falten die Kinder Origami-Tiere. Jedes Kind darf sein Tier mit nach Hause nehmen.  
Der Eintritt kostet für Kinder ermäßigt zwei Euro. Erwachsene zahlen 4,50 Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen unter (0203) 283-2640 oder im Internet www.stadtmuseum-duisburg.de.        

Foto Ennelise Napoleoni-Bianco
 

Donnerstag, 20. Juli 2017 - 'openPetition' Bivsi zurück nach Deutschland   
US-Astronauten Neil Armstrong und Edwin Aldrin betreten den Mond 

Duisburger Stadtfest zum sechsten Mal 20. bis 23. Juli 2017 in der Duisburger City

 

Bahnfläche Wedau: Planen bis 2018, Vermarktung und Bebauung ab 2019

Wasserrohrbruch Sperrung Oberhauser Straße in Meiderich    
Aufgrund eines Wasserrohrbruchs musste die Oberhauser Straße gestern im Bereich der Hausnummer 22/24 für den Verkehr gesperrt werden. Radfahrer und Fußgänger können die Baustelle passieren.  
Die Oberhauser Straße wird von der Koopmannstraße und der Obermeidericher Straße als Sackgasse ausgeschildert.  Eine großräumige Umleitung ist ausgeschildert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum Ende August 2017.

 

Duisburg-Baerl: Sperrung im Bereich Kohlenstraße / Rheindeichstraße
Im Bereich Kohlenstraße / Rheindeichstraße finden ab Montag, 24. Juli, Arbeiten an der Gasleitung von den Stadtwerken Duisburg statt, um das neue Gewerbegebiet zu versorgen. Aus diesem Grund wird die Einfahrt von der Rheindeichstraße in die Kohlenstraße gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert.
Die Ausfahrt auf die Rheindeichstraße ist möglich. Der Verkehr wird durch eine Lichtsignalanlage geregelt. Fußgänger und Radfahrer werden durch eine Lichtsignalanlage auf die „Rheinseite“ geführt, da der Mehrzweckstreifen auf der gegenüberliegenden Seite während der Arbeiten entfällt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 24. September.

 

Verengung auf der Friedrich-Ebert-Brücke  
Aufgrund einer dringend erforderlichen Baumaßnahme auf der Friedrich-Ebert-Brücke in Ruhrort / Homberg muss der Verkehr heute, 20. Juli, ab 14 Uhr auf eine Fahrspur je Fahrrichtung verengt werden. Die Arbeiten können bis in die Abendstunden dauern, werden aber heute abgeschlossen.  
Fußgänger und Radfahrverkehr werden an der Baustelle vorbeigeleitet. Möglicherweise kann es dazu kommen, dass der Verkehr kurzzeitig angehalten werden muss.

 

Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst: Keine Chance dem Hitzekollaps
Nicht für alle bedeutet Sommerwärme pures Vergnügen. Klettert das Thermometer über 30 Grad Celsius, kann es für den Organismus äußerst anstrengend werden. Ältere und chronisch kranke Menschen sind besonders gefährdet, einen Hitzekollaps zu erleiden. Aber auch jüngere Menschen sollten sich vor Hitzschlag, Sonnenstich und Hitzeerschöpfung wappnen. Wie man sich am besten schützt und was im Notfall zu tun ist, erklären Experten der Johanniter-Unfall-Hilfe.  
„Wenig Bewegung, nicht rausgehen, viel trinken – damit helfen Sie Ihrem Körper am besten, sich gegen Überhitzung zu schützen“, sagt Michael Köster, Erste-Hilfe Ausbildungsleiter bei den Johannitern an Rhein und Ruhr, und empfiehlt außerdem: „Halten Sie sich möglichst in Gebäuden oder im Schatten auf. Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen, legen Sie bewusst Pausen ein. Ideale Durstlöscher sind nichtalkoholische Getränke wie Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen mit zimmerwarmer Temperatur. Auch luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung helfen gegen große Hitze. Außerdem können zwischendurch Hände, Nacken und Gesicht mit Wasser abgekühlt werden.“  
Erste Anzeichen einer Hitzeerschöpfung sind Schwindel, Übelkeit, Kreislaufstörungen und das Gefühl, sich nicht mehr auf den Beinen halten zu können. Um drastische Temperaturstürze zu vermeiden, empfiehlt es sich, sanft die Körpertemperatur mit kalten Umschlägen zu senken. Für den Rest des Tages ist es wichtig, sich zu schonen. Bei schwerer Überhitzung droht sogar Bewusstlosigkeit. Dann sind wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen zu beachten:  
Bei einem Zusammenbruch ist umgehend der Rettungsdienst über die 112 zu verständigen. Ersthelfer sollten die betroffene Person in den Schatten bringen. Falls diese nicht ansprechbar ist, muss die Atmung geprüft werden. Bei normaler Atmung sollte die Person in die stabile Seitenlage gebracht werden, ansonsten sind umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen. Personen ohne Bewusstsein dürfen keine Getränke verabreicht werden, sie könnten daran ersticken.  

 

LEG lädt zum Mieterfest in Duisburg-Wehofen
Mit Familie und Freunden das Leben im Freien zu genießen, macht einfach jedem Spaß. Daher lädt das Wohnungsunternehmen LEG seine Mieter in Duisburg-Wehofen zu einem Nachbarschaftsfest ein. Unsere großen Gäste können sich, bei Grillwürstchen und erfrischenden Getränken, auf gute Gespräche mit ihren Nachbarn in geselliger Atmosphäre freuen. Die Kinder der Siedlung toben sich an diesem Tag auf dem Kletterberg aus.

 

Gedenken Jahrestag Loveparade-Unglück - Vollsperrung des Tunnels an der Karl-Lehr-Straße  
Am kommenden Montag jährt sich das Loveparade-Unglück zum siebten Mal. Anlässlich des Jahrestages veranstaltet der Verein Bürger für Bürger e.V. am Vorabend, 23. Juli, die Nacht der tausend Lichter. Am Montag, 24. Juli, findet um 17 Uhr ein öffentliches Gedenken an der Gedenkstätte im Tunnel statt.  
Aus diesem Grund wird die Karl-Lehr-Straße im Bereich des Tunnels von Sonntag, 23. Juli, ab 18 Uhr bis zum Montag, 24. Juli, um 20 Uhr für den gesamten Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Umleitungs-empfehlungen über die Düsseldorfer Straße und den Sternbuschweg werden ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können den Bereich jederzeit passieren.  

 

Feuerwehr Duisburg unterstützt bei Kühlung von Traglufthallen  
Aufgrund der hohen Außentemperaturen kam es zu hohen Innenraumtemperaturen in den als Unterkunft für Asylbewerber genutzten Traglufthallen an der Werthauser Straße in Duisburg-Hochfeld. Wie bereits in der Vergangenheit, unterstützte hier die Feuerwehr am Mittwoch, 19. Juli, erneut das Amt für Soziales und Wohnen,  indem es die Halle mittels Wasserwerfer von außen kühlte.  
Gleichfalls wurde an der vorgenannten Traglufthalle durch die Feuerwehr Duisburg eine stationäre Berieselungsanlage installiert, die eine Abkühlung der Hallen ohne Einsatzkräfte der Feuerwehr ermöglicht. 

 

Ferienspaß an der GGS Beethovenstraße Rheinhausen erfolgreich gestartet  
Das Amt für Schulische Bildung bietet seit diesem Jahr einen weiteren Standort an der GGS Beethovenstraße in Rheinhausen für den  Ferienspaß innerhalb der Sommerferien an. Im Gebäude des offenen Ganztages an der Grundschule haben Grundschulkinder aktuell die Möglichkeit in den ersten drei Wochen der Sommerferien von 7.30 Uhr bis 16 Uhr bei Spiel und Spaß die Ferien mit Gleichaltrigen zu genießen.  
Neben den Ausflügen in die nähere Umgebung werden kreative, sportliche und musische Angebote gemacht. Ein gemeinsames Frühstück und ein warmes Mittagessen sind im Preis von 75 Euro pro Woche enthalten. Für die Ferienspiele haben sich pro Woche jeweils etwa 25 Kinder aus Rheinhausen und weiteren Stadtteilen angemeldet.   Die Ferienbetreuung findet insgesamt an acht Standorten im ganzen Stadtgebiet statt. Flyer und Anmeldeformular für die Herbstferienbetreuung stehen ab sofort unter www.duisburg.de unter dem Stichwort „Ferienbetreuung“ zum Download bereit. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Michael Schneider unter (0203) 283-3173.  
Träger der Maßnahme ist der SCI Moers (Service Civil International), ein freier Träger der Jugendhilfe. Der SCI ist selber Träger der offenen Ganztagsschulen in Moers und stellte mit seinen erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein buntes Programm zusammen. Neben dem pädagogischem Personal werden auch Studenten aus verschiedenen Ländern der Welt viele tolle Angebote machen. Im Rahmen des Workcamps kommen die jungen Menschen nach Moers, um hier ein Praktikum zu absolvieren.  

 

Computermonitore für Kinder und Jugendliche: Stadt Duisburg erhält gespendete Geräte vom Commerz Direktservice  
Der Commerz Direktservice stellt der Stadt Duisburg 62 ausrangierte, aber voll funktionsfähige Computermonitore für einen guten Zweck zur Verfügung. Thomas Krützberg, Dezernent für Familie, Bildung und Kultur, nahm die Bildschirme im Jugendzentrum Angertaler Straße entgegen. Die Geräte kommen zum Teil einem Projekt des Jugendzentrums zugute und werden zum anderen an Duisburger Schulen weitergegeben.  
„Die Duisburger Schullandschaft befindet sich derzeit im Umbruch. Nahezu jede Schule hat teils große Zuwächse an Schülerinnen und Schülern. Die funktionsfähigen Monitore können daher sowohl die Verwaltungs- und Lehrerzimmer als auch die IT-Fachräume der Schulen sinnvoll ergänzen. Die Verteilung erfolgt über das Amt für schulische Bildung, das die Bedarfe der Schulen genau kennt “, erklärt Thomas Krützberg.  
Im Jugendzentrum an der Angertaler Straße ist die Freude groß. „Die Spende kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Wir starten mit den Kindern und Jugendlichen ein Projekt, bei dem sie Computer selber bauen, daher werden die Monitore dringend benötigt“, freut sich Layla Acar, Leiterin des Jugendzentrums Angertaler Straße.  
Der Commerz Direktservice ist mit seinem breiten Leistungsspektrum das Kundencenter für Privat- und Geschäftskunden der Commerzbank. Über 600 Mitarbeiter betreuen im Standort direkt am Hauptbahnhof in Duisburg die Kunden der Commerzbank in rund sieben Millionen Kundenkontakten jährlich.  
„Der Commerz Direktservice wächst weiter und schafft neue Arbeitsplätze. Im Rahmen der technischen Modernisierung wurden die Monitore ausgetauscht. Sie sind aber voll funktionstüchtig und zeitgemäß, deshalb freuen wir uns, dass wir damit Schulen und Jugendeinrichtungen der Stadt unterstützen können und einen Beitrag zum modernen Arbeitsumfeld für Kinder und Jugendliche in Duisburg leisten“, erklärt Ingo Schürken, Gruppenleiter-IT des Commerz Direktservice.    
Schon in den vergangenen Jahren bewies das Unternehmen Gemeinsinn: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagierten sich an mehreren Social Days ehrenamtlich und leisteten freiwillige Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten in Jugendzentren und sozialen Einrichtungen.        

Ingo Schürken von der Commerz Directservice GmbH übergab die Bildschirme an Layla Acar (2.v.l.), Familiendezernent Thomas Krützberg (hinten Mitte), Projektleiter Roland Meetz (hinten re.) und einige Kinder der PC-Projektgruppe.

 

Bundestagswahl: Sitzung des Kreiswahlausschusses am 28. Juli    
In einer öffentlichen Sitzung tagt am Freitag den 28. Juli um 15 Uhr in Raum 225 des Rathauses Duisburg der Gemeinsame Kreiswahlausschuss für die Bundestagswahlkreise 115 Duisburg I und 116 Duisburg II. Auf der Tagesordnung steht die Entscheidung über die Zulassung der Kreiswahlvorschläge für die Bundestagswahl am 24. September 2017.

 

Busse der DVG müssen in Duisburg-Vierlinden eine Umleitung fahren
Die Busse der Linien 905 und 919 der DVG müssen am Sonntag, 23. Juli, ab 8 Uhr bis voraussichtlich 20 Uhr, eine Umleitung fahren. Grund hierfür ist das Radrennen Ruhrpott-Tour rund um den Franz-Lenze-Platz.
Linie 905: Dies hat zur Folge, dass die Haltestelle „Franz-Lenze-Platz“ der Linie 905 in die Römerstraße verlegt wird.
Die Haltestelle „Am Römerberg“ wird in die Königstraße verlegt. Die Haltestelle „Bahnhofstraße“ entfällt.
Linie 919: Die Haltestelle „Am Gisbertsheim“ der Linie 919 wird in Fahrtrichtung Marxloh Pollmann in die die Overbruchstraße verlegt. Die Haltestelle „Franz-Lenze-Platz“ entfällt. Betroffene Linien: 905, 919.


Plädoyer des Verwaltungsausschusses für betriebliche Ausbildung
Auch Jugendliche mit Unterstützungsbedarf brauchen ihre Chancen
In seiner Sitzung am 04.07.2017 diskutierte der Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit Duisburg die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt. 1.232 Jugendliche, die noch keine Ausbildungsstelle haben (208 mehr als im Vorjahr) und 35 Prozent mehr unbesetzte Ausbildungsstellen (1.134) ließen aufhorchen und führten zu einer intensiven Diskussion.
Die Situation am Duisburger Ausbildungsmarkt ist unbefriedigend, wenn auch die Ursachen vielfältig sind. Einige Unternehmen bilden nicht mehr aus – manchmal auch wegen schlechter Erfahrungen, andere warten sehr lange auf den Wunschbewerber. Auf der Bewerberseite gibt es einige Jugendliche, die ihre Ausbildungssuche zu spät beginnen oder mit den schulischen Vorleistungen unrealistische Berufswünsche haben.  
Angelika Wagner (DGB-Regionsgeschäftsführerin) – aktuell Vorsitzende des Verwaltungsausschusses – appelliert an die Betriebe, sich auch auf Bewerber/innen einzulassen, die die Erwartungen des Betriebes nicht auf Anhieb erfüllen. „Ich habe vollstes Verständnis für den Wunsch, den idealen Bewerber für eine Ausbildungsstelle zu erhalten. Es gibt aber viele Fördermöglichkeiten der Agentur für Arbeit, gerade wenn ein Jugendlicher Probleme mit den schulischen Leistungen hat oder wenn erst ein Praktikum gewünscht ist, um den jungen Menschen näher kennen zu lernen. Das sollten die Arbeitgeber jetzt auch nutzen!“  

Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbandsgruppe und zzt. stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsausschusses, sieht auch die Jugendlichen in der Pflicht. „So flexibel, wie die Betriebe bei den Anforderungen an die jungen Menschen sein sollten, so flexibel sollten die Jugendlichen auch beim Berufsziel sein. Wichtig ist, dass man motiviert und zuverlässig ist, und echtes Interesse am Unternehmen und der Ausbildung zeigt. Dann wird im Auswahlverfahren bei einer etwas schlechteren Schulnote auch mal ein Auge zugedrückt. Wichtig ist, dass wir alle gemeinsam noch viel stärker als bisher die Chancen der Berufsausbildung unterstreichen. Die duale Ausbildung ist so wertvoll wie ein Studium – das muss die Botschaft an junge Leute sein.“  

Der Verwaltungsausschuss, in dem Arbeitnehmer-, Arbeitgeberseite und öffentliche Hand vertreten sind, überwacht und berät die Agentur für Arbeit bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Die Berufsberatung und Ausbildungsvermittlung sind zwei Hauptaufgaben der Agentur für Arbeit. Astrid Neese, Leiterin der Agentur für Arbeit, macht deutlich, dass alles getan wird, Ausbildungsbewerber und Betriebe zusammenzubringen. Der Endspurt kommt jetzt in die heiße Phase.
„Erst vorletzte Woche haben Arbeitsagentur und jobcenter in einer Vermittlungsbörse 170 der noch unversorgten Jugendlichen intensiv beraten und dabei  rund 650 Vermittlungsvorschläge weitergeben können. Die Börse wurde unterstützt durch Beraterinnen der Kreishandwerkerschaft und der Niederrheinischen IHK Duisburg-Wesel-Kleve. Die aktuelle Situation erfordert Anstrengung und Kompromissbereitschaft bei allen Beteiligten. Ich danke dem Verwaltungsausschuss für die Unterstützung unserer Aktivitäten.“

NRW: 2016 gab es 20,8 Prozent mehr Anträge auf Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse als 2015   D
Im Jahr 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen mit 6 378 Anträgen auf Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen 20,8 Prozent mehr Anträge gestellt als 2015. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, war nahezu jeder zweite Antragsteller eine Frau (3 156; 49,5 Prozent). Bis zum Jahresende 2016 wurden 4 914 Verfahren abgeschlossen - dabei wurde in 3 075 Fällen eine vollständige Gleichwertigkeit bescheinigt.
1 083 Fälle wurden negativ beschieden und 756 waren mit der Auflage einer Ausgleichsmaßnahme verbunden. In 1 152 Fällen stand eine Entscheidung noch aus.   Mehr als die Hälfte der Antragsteller (3 498 bzw. 54,8 Prozent) hatte eine Staatsangehörigkeit eines EU-Staates, weitere 1 077 Personen eine der übrigen europäischen Staaten.
1 344 Anerkennungsverfahren wurden für Personen mit einer asiatischen Staatsangehörigkeit durchgeführt. Aus den EU-Staaten stellten Personen mit deutschem Pass die meisten Anträge (858), gefolgt von Personen mit polnischer (768), niederländischer (423) und rumänischer (306) Staatsangehörigkeit. Bei den nichteuropäischen Ländern stellten syrische Staatsangehörige mit 765 Anerkennungsverfahren die Höchstzahl, gefolgt von Personen der Russischen Föderation (189).  
Der überwiegende Teil der Anträge (64,5 Prozent) wurde im Bereich der sog. reglementierten Berufe (4 116 Anträge) gestellt, d. h. für berufliche Tätigkeiten, deren Aufnahme oder Ausübung durch Rechts- oder Verwaltungsvorschriften an den Besitz bestimmter Berufsqualifikationen gebunden ist.
Hier stellten mit 2 991 Verfahren die Medizinischen Gesundheitsberufe die Mehrheit. Die nicht reglementierten Berufe machten mit 2 250 Anträgen gut ein Drittel aller Verfahren aus. Hier wurden die meisten Verfahren in Mechatronik-, Energie- und Elektroberufen (363 Fälle) durchgeführt.
Die Liste der Referenzberufe führten Ärztinnen und Ärzte mit 1 137 Anerkennungsverfahren an, gefolgt von Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen (852 Verfahren), Ingenieure(inne)n (555), Physiotherapeute(innen)n (246) und Erzieher(inne)n mit 162 Anerkennungsverfahren.  
Die Feststellung der Gleichwertigkeit im Ausland erworbener Ausbildungsnachweise ist aufgrund des am 1. April 2012 in Kraft getretenen Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes und des Gesetzes zur Feststellung der Gleichwertigkeit ausländischer Berufsqualifikationen in Nordrhein-Westfalen möglich. (IT.NRW)

 


Mittwoch, 19. Juli 2017 - 'openPetition' Bivsi zurück nach Deutschland    

Unwetterwarnung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat (ein um 14:00 Uhr) "Unwettervideo" unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst veröffentlicht.

 

Stellwerksstörung in Düsseldorf beendet
Die Störung im Stellwerk Düsseldorf Hbf ist seit 19:25 Uhr behoben. Die Störung hatte seit heute Vormittag, 10.30 Uhr, zu größeren Einschränkungen im Eisenbahnverkehr im Raum Düsseldorf geführt. Alle betroffenen Züge verkehren wieder auf den Regelwegen. Nach Abschluss der Störung ist noch mit Rückstaueffekten zu rechnen! Als Ursache der Störung wird nach ersten Erkenntnissen ein Kurzschluss im Stellwerk vermutet.

 

Einschränkungen im Bahnverkehr wegen Stellwerksstörung in Düsseldorf Wegen einer Störung im Stellwerk Düsseldorf Hbf kommt es seit heute Vormittag, 10.30 Uhr, zu größeren Einschränkungen im Eisenbahnverkehr im Raum Düsseldorf. Voraussichtlich bis in die Abendstunden muss auf den Verbindungen des Regional- und Fernverkehrs über Düsseldorf Hbf mit Verspätungen, Umleitungen und Teilausfällen gerechnet werden.
Die Züge der Linien RE 2 (Münster–Düsseldorf) und RE 11 ((Kassel–) Paderborn–Düsseldorf) sowie RE 19 (Abellio, Arnhem–Düsseldorf) beginnen/enden bis auf Weiteres in Duisburg Hbf. Reisende nach Düsseldorf können in Duisburg in die Züge der anderen Linien umsteigen. Als Ursache der Störung wird nach ersten Erkenntnissen ein Kurzschluss im Stellwerk vermutet. Techniker der DB arbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung der Störung.

 

Gedenken Jahrestag Loveparade-Unglück - Vollsperrung des Tunnels an der Karl-Lehr-Straße  
Am kommenden Montag jährt sich das Loveparade-Unglück zum siebten Mal. Anlässlich des Jahrestages veranstaltet der Verein Bürger für Bürger e.V. am Vorabend, 23. Juli, die Nacht der tausend Lichter. Am Montag, 24. Juli, findet um 17 Uhr ein öffentliches Gedenken an der Gedenkstätte im Tunnel statt.  
Aus diesem Grund wird die Karl-Lehr-Straße im Bereich des Tunnels von Sonntag, 23. Juli, ab 18 Uhr bis zum Montag, 24. Juli, um 20 Uhr für den gesamten Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Umleitungs-empfehlungen über die Düsseldorfer Straße und den Sternbuschweg werden ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können den Bereich jederzeit passieren.  

 

Steuerzahlergedenktag: Noch nie war die Belastung durch Steuern und Abgaben in Deutschland so hoch
Der Steuerzahlergedenktag 2017 ist am Mittwoch, den 19. Juli. Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler (BdSt) arbeiten die Bürger und Betriebe ab 03:27 Uhr wieder für ihr eigenes Portemonnaie. Das gesamte Einkommen, das die Steuer- und Beitragszahler vor diesem Datum erwirtschaftet haben, wurde rein rechnerisch an den Staat abgeführt. Damit liegt die Volkswirtschaftliche Einkommensbelastungsquote im Jahr 2017 bei voraussichtlich 54,6 Prozent – diese Quote ist so hoch wie noch nie! Von jedem verdienten Euro bleiben also nur 45,4 Cent zur freien Verfügung übrig. 
Die hohe Quote resultiert vor allem auch aus heimlichen Steuererhöhungen. Denn die allgemein gute Lohn- und Einkommensentwicklung treibt die Bürger in immer höhere Steuersätze. Wo genau und wie sehr der Staat seine Bürger sonst noch belastet, belegt unser „BdSt-Belastungs-Check 2017“. Deshalb konfrontieren wir die Politiker vor allem im Bundestagswahlkampf mit den drei drängendsten steuerpolitischen Problemen und formulieren konkrete Lösungsvorschläge:  1. Gründliche Reform für den Einkommensteuertarif! 
Der Einkommensteuertarif muss reformiert werden, damit vor allem die Mittelschicht in Deutschland spürbar und umfassend entlastet wird. „Es darf nicht sein, dass Facharbeiter mit Berufserfahrung oder gut verdienende Angestellte in den Spitzensteuersatz rutschen, ohne tatsächlich Topverdiener zu sein. Denn der Spitzensteuersatz greift heute bereits beim 1,3-fachen des Durchschnittseinkommens eines Vollzeiterwerbstätigen“, kritisiert BdSt-Präsident Reiner Holznagel.   

 

Größte Social Startup-Konferenz in Deutschland

Am 19. Oktober findet zum zweiten Mal findet Deutschlands größte Social Startup-Konferenz im Ruhrgebiet statt. Nach dem Auftakt 2016 mit etwa 700 Gästen, werden 2017 mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Und die treffen nicht nur auf gute Beispiele aus Deutschland, sondern auch auf Unternehmen und Stiftungen, die als Investoren nach zukunftsweisenden Ideen, Sozialunternehmen und Trendthemen Ausschau halten. Als Hauptsponsor unterstützt Haniel den ImpactSummit.  
Sozialunternehmen legen ihren Fokus auf die soziale Wirkung anstatt auf den Profitgewinn und gewinnen damit aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen weltweit an Bedeutung. Nach Angaben der Europäischen Kommission war bereits 2009 jede vierte Neugründung in Europa ein Sozialunternehmen.  
Der ImpactSummit 2017 findet im Rahmen der zweitägigen Startup-Konferenz RuhrSummit im Dortmunder U statt. Höhepunkt der Eröffnung des RuhrSummit am 19. Oktober 2017 ist die Keynote von Frank Thelen und am zweiten Tag das RuhrPitch-Finale sowie der InternationalSummit, der auf Initiative der IHKs des Ruhrgebiets Startups aus über 25 Nationen sowie internationale Top-Speaker nach Dortmund bringt.

 

UDE-Athleten für Universiade nominiert
Die Besten ihrer Sportart   Im Schwimmbecken, auf dem Badmintonfeld und an der Tischtennisplatte wollen sich Studierende der Universität Duisburg-Essen (UDE) bei der Sommer-Universiade beweisen. Sie gehören zu den 125 deutschen Sportlerinnen und Sportlern, die vom 19. bis 30. August den Hörsaal gegen einen Startplatz bei den Weltspielen der Studierenden in Taipeh in Taiwan tauschen.   Die sechs UDE-Athleten wurden vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) nominiert und erhoffen sich Medaillenchancen. Das deutsche Team ist ein sehr junges; neben erfahrenen Wettkämpfern, bekommen bei der 29. Sommer-Universiade besonders Nachwuchstalente eine Chance.   Insgesamt gehen 13.000 Teilnehmer aus 150 Nationen in 14 Sportarten in Taipeh an den Start. Übrigens war auch Deutschland bereits Ausrichter: Im August 1989 fand die Universiade in Duisburg statt. Im Wedau Station begrüßten damals über 30.000 begeisterte Zuschauer die studentischen Athleten aus aller Welt.

 

Hiesiges Maklerunternehmen will an den erfolgreichen Messeauftritt des Vorjahres anknüpfen  
„Die GIMDU der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg ist für uns gleich bei der Premiere in 2016 zu einem wichtigen Marktplatz für Gewerbeimmobilien in Duisburg geworden“, erklärt Axel Quester von der Armin Quester Immobilien GmbH. Der Geschäftsführer des familiengeführten Traditionsunternehmens hat sich vorgenommen, bei der 2. GIMDU  - am 8. und 9. November 2017 in der Mercatorhalle – an den Erfolg des Vorjahres anzuknüpfen.  
„Im vergangenen Jahr haben wir Gespräche mit einem breiten Spektrum von Nutzern, Eigentümern, Entwicklern und Immobiliendienstleistern geführt. Das reichte vom Malermeister, der ein kleines Lager in Innenstadtnähe suchte, über den Investor für ein Gesundheitszentrum auf Gründstückssuche bis hin zum Call Center auf der Suche nach einem bahnhofsnahen Büro“, so Quester und fährt fort: „Eine ganze Reihe von Anfragen konnten wir im Anschluss zur GIMDU durch unsere Beratung weiterbringen. Einige interessante Immobilienprojekte sind in der Zeitachse langwieriger. Gerade im Immobilienbereich sind nicht immer schnelle Lösungen möglich – manch gutes Investment und manche Umsiedlung brauchen ihre Zeit.“ Für die GIMDU 2017 erhoffen sich der Geschäftsmann und sein Team ebenso nachhaltige Gespräche wie bei der Premiere.  
Irmela Quester, Leiterin Gewerbeimmobilien bei der Armin Quester Immobilien GmbH, setzt auch diesjährig wieder auf den Netzwerkcharakter und das „Gesamtpaket“ der neu etablierten GFW-Plattform: „Die Messe führt insbesondere regionale Player zusammen und ist ein gutes Format, um Angebot und Nachfrage zusammenzuführen, zum Netzwerken und um Immobilien, Dienstleistungen und das Unternehmen zu präsentieren.“  

Irmela und Axel Quester von der Armin Quester Immobilien GmbH setzen auf die GIMDU 2017; Foto: Annegret Breilmann / Nutzungsrechte: GFW Duisburg

 

MSV-Museum präsentiert sich beim Tag des Denkmals Duisburg
Auf Museumstour mit Zebras: Eine erste Begegnung ist am 10. September möglich. Zum Tag des Denkmals startet das Landesarchiv NRW in Kooperation mit dem MSV Museum e.V. und dem MSV Duisburg die Veranstaltungsreihe "Geschic­te(n) in Bewegung - Sport an Rhein und Ruhr damals und heute". Im Foyer des Lanesarchivs wird ein großes Zebra als Blick­fang für die Ausstellung mit Exponaten aus der Vereinsgeschichte werben.
Der Spitzname Zebras rührt übrigens von den seit Beginn gestreiften Mannschaftstrikots der Herren. Die Idee, zur Geschichte des 1902 als "Meidericher Spielverein von 1902 e.V." gegründeten MSV ein Museum zu errichten, entstand im März 2011. Anfang 2017 wurde der MSV Museum e.V. gegründet - mit dem langfristigen Ziel, eigene Räumlichkeiten zu finden. Bis dahin werden Exponate aus der 115-jährigen Vereinsgeschichte z.B. bei verschiedenen Veranstaltungen ausgestellt. (idr)

 

Büchertrödel in der Bezirksbibliothek Buchholz  
Die Bezirksbibliothek Buchholz an der Sittardsberger Allee 14 lädt von Samstag, 29. Juli, bis Samstag, 19. August, alle Bücherfans zu einem Büchertrödelmarkt mit Medien zu Minipreisen ein. Kinder oder Erwachsene, jeder wird etwas finden: Romane, Taschenbücher, Sachbücher, Kinderbücher, Zeitschriften, Videos, DVDs, CDs und Computerspiele. Dabei handelt es sich um Geschenke von Duisburger Bürgerinnen und  Bürgern, die ihre gelesenen, manchmal auch ungelesenen oder zu viel gewordenen Bücher zur Verfügung gestellt haben.  
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, zu den Öffnungszeiten dienstags bis freitags, von 10.30 bis 13.00 Uhr sowie von 14.00 bis 18.30 Uhr und samstags von 10.00 bis 13.00 Uhr zu stöbern und zu kaufen. Mehr Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-7284.

 

Rhein-Ruhr-Bad: Wiedereröffnung der Gastronomie  
Nachdem der ehemalige Pächter den Betrieb der Gastronomie im Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstraße 2 in Hamborn aufgegeben hatte, mussten die Badegäste dort einige Zeit auf ein gastronomisches Angebot verzichten. DuisburgSport freut sich, dass nun mit streetkitchen-catering ein neuer Betreiber gefunden werden konnte, der den Besucherinnen und Besuchern ab Donnerstag, 20. Juli, 10 Uhr wieder Speisen und Getränke anbietet. Der neue Gastronom freut sich auf seine Gäste.   Weitere Informationen gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

 

VHS: Kurse bei französischer Kabarettistin  
Florence Debray, genannt FLOH, und seit vielen Jahren mit Leib und Seele cartoonende Satirikerin bietet in diesem Sommer zwei Kurse bei der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte an:   Schnell-Zeichnen und Karikieren können Interessierte vom 7. bis 10. August jeweils von 14 bis 18 Uhr erlernen. Gesichtszüge, Mimik und Gestik: den wesentlichen Strich entwickeln.
Menschen und Situationsszenen erfassen, Stimmungen schnell skizzieren sowie die Technik erlernen, Karikaturen prägnant zu zeichnen.   Satirisches Zeichnen steht vom 14. bis 17. August, von 14 bis 18 Uhr, auf dem Programm.  Den frechen Blick entwickeln und die Technik erlernen, Karikaturen mit Pointe sowie Cartoons mit Biss und satirische Bilder zu Politik oder Gesellschaftsthemen zu zeichnen. Die Kunst der Überspitzung wird professionell vermittelt.  
Das Entgelt beträgt pro Seminar 65 Euro. Ermäßigungen sind möglich. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mehr Informationen gibt es telefonisch bei Dr. Claudia Kleinert unter (0203) 283-4157.

 

VHS-Fahrt zur documenta 14 nach Kassel  
Die Volkshochschule Duisburg bietet am Samstag, 9. September, von 7.30 Uhr bis circa 20 Uhr, Treffpunkt an der Liebfrauenkirche in der Innenstadt unter der Leitung von Axel Voss eine Tagesfahrt zur documenta 14 nach Kassel an.  
Die documenta 14 ist eine der weltweit bedeutendsten Reihen von Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Sie startete von April bis Juli in Athen und wird nun seit Juni noch bis September in Kassel fortgeführt. Die teilnehmenden Künstler wirken an beiden Orten.  
Das Teilnahmeentgelt beträgt 79 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Annette Thierfelder-Renk unter (0203) 283-2206.

 

VHS-Seminar: Experimentelles Zeichentagebuch  
Ein Einstiegsseminar der VHS zum experimentellen Zeichnen an zwei aufeinanderfolgenden Freitagen, 28. Juli und 4. August, jeweils von 10 bis 15 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte richtet sich an alle, die ihre individuelle gestalterische Handschrift entdecken möchten und bereit sind, sich dafür auf einige ungewöhnlicher Zeichenexperimente einzulassen.  
Dabei steht zunächst der Prozess des Zeichnens im Vordergrund, nicht die fertige Zeichnung als Endergebnis. Als Medium dazu wird ein experimentelles Zeichentagebuch, in dem der eigene Blick auf die Welt festgehalten wird, verwendet. Die Leitung der Kleingruppe mit sieben bis neun Personen hat Christina Schmetzke.  
Das Teilnahmeentgelt beträgt 52 Euro. Ermäßigungen sind gegen Vorlage entsprechender Nachweise möglich. Weitere Informationen: Dr. Claudia Kleinert, (0203) 283-4157.

 

13,8 Milliarden Liter Mineralwasser im Jahr 2016 produziert
Rund 13,8 Milliarden Liter Mineralwasser wurden 2016 in Deutschland produziert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes konnten die Medium- oder stillen Mineralwässer in den vergangenen Jahren ihren Anteil kontinuierlich steigern und machten im Jahr 2016 mit 53 % erstmals mehr als die Hälfte der Produktion aus. Das klassische Sprudelwasser mit einem hohen Kohlensäuregehalt von mehr als 4,5 Gramm Kohlendioxid (CO2) je Liter erreichte einen Anteil von 47 %.

 

Der lange Weg zur Integration führt über den Integration Point des Duisburger Jobcenter in Rheinhausen
Es ist zehn Uhr auf dem AWO-Ingenhammshof in Meiderich. Über 20 Fahrräder stehen nebeneinander gereiht und zur Ausfahrt bereit. An dem einen oder anderen sind noch ein paar Handgriffe zu tun. Luft aufpumpen, Sattel einstellen. Dafür, dass alles fachgerecht erfolgt, sorgen drei der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Fahrradwerkstatt, die die AWO-Integration in Kooperation mit dem ADFC auf dem Bauspielplatz in Neumühl betreibt.
Das Projekt erfuhr im vergangenen Jahr die Unterstützung durch das Landesprogramm zur Förderung der Integration von Flüchtlingen „Komm-An NRW". So handelt es sich bei den Fachleuten auch um drei Geflüchtete, die nunmehr seit über einem Jahr sich umfassendes Wissen und sehr gute Deutschkenntnisse angeeignet haben.
Entsprechend ist auch der Großteil der Fahrräder durch ihre Hände gegangen und sie sind nunmehr bestens für eine Radtour in den Duisburger Westen zum Körnerplatz präpariert. Dorthin führt der Weg alle geflüchteten Menschen in Duisburg, die aufgrund einer sogenannten guten Bleibeperspektive dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und beim Jobcenter leistungsberechtigt sind. Denn seit Jahresbeginn hat das hiesige Jobcenter seine Kompetenzen dort gebündelt, um Geflüchteten einen besseren Service bieten zu können.

Was es für die fast 4000 Geflüchteten im Duisburger Norden bedeutet, kann ermessen, wer schon einmal den Weg mit dem öffentlichen Nahverkehr zu bewältigen hatte. Eine gute Stunde benötigt man als Ortskundiger an reiner Fahrtzeit. Ist man fremd in der Stadt und verfügt nicht über die notwendigen Sprachkenntnisse wird dieser lange Weg durchaus zur Herausforderung. Lang ist der Weg der Geflüchteten auch in unsere Gesellschaft. Die AWO-Integration ist mit ihren Fachdiensten in Duisburg einer der wichtigen Unterstützer, damit der Weg zu einer erfolgreichen Integration führt.
Aus dem Wissen um die schwieriger Konstellation entsprang die Idee, Geflüchtete bei dem langen Weg zur ihrer Integration ganz praktisch zu unterstützen und sie auf dem Weg zum Integration Point vom Duisburger Norden aus zu begleiten. Frau Oxana Wolf von der Integrationsagentur in Neumühl und eine der Verantwortlichen für die dortige Fahrradwerkstatt initiierte die Fahrt und gewann schnell die Unterstützung ihrer Kollegen.
Vor der Fahrt luden sie zu einem gemeinsamen Frühstück in das Beratungscafé auf dem Ingenhammshof ein. Mitglieder des ADFC standen sofort beiseite, entwarfen den Tourenplan und führten schließlich die Gruppe der 17 Geflüchteten aus unterschiedlichen Ländern und der fünf Begleiter auf einem sicheren und selbst für Duisburger neuen Weg nach Rheinhausen.
Die Verkehrswacht der Duisburger Polizei prüfte vorab die Fahrräder und instruierte gemeinsam mit dem ADFC die Teilnehmer darüber, was allgemein im Straßenverkehr und speziell bei einer Fahrt in Gruppe zu beachten ist. So konnte gegen elf Uhr der Start zum Integration Point erfolgen. Der wurde auf sicheren und fahrradgerechten Wegen und nach kleinen Pausen gegen 12.45 Uhr erreicht. Hier informierten zuerst die Mitarbeiter der AWO-Integration über die Aufgaben des Integration Points. Dieser unterstützt Asylbewerber und Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive bei der beruflichen Integration.
Sie werden beraten und nach Möglichkeit in Arbeit und Ausbildung vermittelt. Auch wird Unterstützung bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse gegeben. Anschließend gab es eine Führung durch den Teamleiter Herrn Hallmann. Er führte durch die Räumlichkeiten und erläuterte die Abläufe, wobei er auf alle Fragen einging. Herr Hallmann beschloss seine Ausführungen mit dem Satz: „Kommen sie einfach vorbei. Wir helfen Ihnen.“
Das kann auch dadurch gelingen, dass es vor Ort 12 Dolmetscher gibt, die u. a. in den Sprachen Arabisch, Farsi, Kurdisch und Englisch helfen. Mit diesen Informationen und Wissen über die Arbeit des Integration Point startete die Rückfahrt zum Ingenhammshof.
Der Tourenleiter Herr Klaus Weibezahn konnte bei der Ankunft feststellen: „Die Fahrradtour ist gelungen. Alle sind gut angekommen und haben die Strecke von über 30 Kilometern gut bewältigt. Die Teilnehmer haben gelernt in der Gruppe zu fahren. Duisburg eignet sich gut dafür, um sich mit dem Fahrrad fortzubewegen. Das wurde den Teilnehmern gezeigt und sie konnten ein Stück von der Stadt kennenlernen.“
Frau Senay Gerlach als Projektleiterin der Integrationsagenturen ergänzte: „Wir wollten die Menschen über die Arbeit des Integration Point informieren und ihnen alternative Möglichkeiten aufzeigen, wie sie dorthin gelangen und sich in der Stadt bewegen können.“

Im Gehen fragten die Tourteilnehmer schon nach dem nächsten Ziel. Auf ihrem langen Weg zur Integration werden sie noch viele Etappen zurücklegen müssen.


Dienstag, 18. Juli 2017 - 'openPetition' Bivsi zurück nach Deutschland   

Heute vor 13 Jahren gab es  Verwüstungen in
Duisburg-Rheinhausen und der Innenstadt - teilweise durch Tornados. Auch das Theaterdach war betroffen.

Unwetterwarnung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" im Internet unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst veröffentlicht.  


Tag der offenen Tür“ im Duisburger Rathaus
Der „Tag der offenen Tür“ im Duisburger Rathaus findet am Samstag, 22. Juli, zwischen 12 und 16 Uhr am Burgplatz in der Innenstadt statt. Bürgerinnen und Bürgern werden Tür und Tor zum politischen Zentrum der Stadt geöffnet und ein Einblick in den Ratssaal und diverse Sitzungs- und Konferenzräume gewährt.  

Nach einer kurzen Begrüßung haben alle Gäste die Möglichkeit, auch Räumlichkeiten des Hauses in Augenschein zu nehmen, die ihnen sonst eher nicht zugänglich sind. Wem ein ,,offenes“ Rathaus zum Auskundschaften genügt, kann sich gerne frei umsehen.  

Für alle anderen finden halbstündige Führungen statt, bei denen sie mehr über die Historie des Gebäudes und der Räume erfahren. Eine Gruppe wird Oberbürgermeister Sören Link persönlich durch das Rathaus führen. Anschließend geben die Bürgermeister Manfred Osenger, Volker Mosblech und Erkan Kocalar sowie einige Ratsmitglieder Auskunft zu diesem besonderen Gebäude der Stadt.  

 

Brücke „An der Cölve“: Busse der DVG müssen eine Umleitung fahren
Die Busse der Linien 924 und SB42 der DVG müssen ab heute in Duisburg-Trompet eine Umleitung fahren. Grund hierfür ist die Sperrung der Brücke „An der Cölve“. Linie 924 Dies hat zur Folge, dass die Haltestellen „Trompet Friedhof“ und „An der Cölve“ entfallen. Linie SB42 Dies hat zur Folge, dass die Haltestellen „Bindestraße“, „Rumeln Markt“ und „Rumeln Rathaus“ entfallen. Die DVG bittet die Fahrgäste, die Haltestelle „Trompet Bahnhof“ an der Neustraße und die Haltestelle „Impelmann“ an der Lange Straße zu nutzen.

 

Gewinner des GRIID-Existenzgründerwettbewerbs 2016/17 stehen fest
Die Gewinnerinnen und Gewinner der Runde 2016/2017 von GRIID, dem Existenzgründungswettbewerb der GründungsInitiative Innovation Duisburg, stehen fest. Die Köpfe „hinter“ den besten drei Geschäftsideen werden im Neudorfer Technologiezentrum Tectrum feierlich prämiert: durch die GRIID-Initialpartner – Akteure der Sparkasse Duisburg, der Volksbank Rhein-Ruhr, der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve (Niederrheinische IHK), der Universität Duisburg-Essen (UDE) sowie der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg).  
Bürgermeister Manfred Osenger wies in seiner Begrüßungsrede auf eine Studie der Industrie- und Handelskammer in Nordrhein-Westfalen hin, „nach der die Zahl der Gründer in unserem Bundesland zwar abgenommen hat, das Gründerklima unter den Befragten, die sich für die Selbstständigkeit entschieden haben, aber als positiver wahrgenommen wird als in den Vorjahren.“
Über den ersten Platz und damit über ein für zwölf Monate mietfreies Büro im Tec-Base des Technologiezentrums freute sich das Gründerteam FAMOS. Dahinter stecken die GRIID-Teilnehmer Lars Höcker und Christoph Steinmetz sowie ihre Teamkollegen Hendrik Schneider und Christian Wenning. FAMOS (Fußball Amateur Manager Online Spielen) ist ein Online-Spiel, bei dem man virtuell zum Manager eines Amateurligisten wird.
Der Spielerpool rekrutiert sich dabei aus real existierenden Spielern der Amateur-Ligen. Dabei handelt es sich in der Regel um 18 Mannschaften mit jeweils 20 bis 25 Spielern. Die Spieler werden dabei auf Basis ihrer real erbrachten Leistungen in Pflichtspielen nach einem speziell entwickelten Punktesystem bewertet. Jeder Spieler kostet dabei virtuelles Geld. Um selbiges zu verdienen, kann der Spieler verschiedene Features nutzen: beispielsweise ein Tippspiel, Aktienhandel oder den Ausbau von Stadion und Umfeld.
Laudator Helge Kipping, Mitglied des Vorstands der Sparkasse Duisburg, zeigte sich begeistert vom „famosen“ Alleinstellungsmerkmal: „FAMOS ist meines Wissens nach deutschlandweit die einzige Fußball-Manager-Simulation für Amateur-Ligen mit Echt-Zeit-Bezug. Als Sparkasse Duisburg fördern wir ja sehr stark den Breitensport und daher finde ich es toll, dass das Augenmerk   hier mal nicht auf die Profis gelegt wird, sondern die Amateure im Mittelpunkt stehen. Gerade deswegen wünsche ich dieser Geschäftsidee besonderen Erfolg.“   
Auch für Ivan Novohatskiy endete der GRIID-Wettbewerb überaus erfolgreich: mit dem zweiten Platz und dem Gewinn eines mietfreien Büros für sechs Monate. Der Mediziner, der derzeit seine Doktorarbeit an der Universität Duisburg-Essen schreibt, hat fünf verschiedene Prototypen von Geräten entwickelt, mit denen Assistenzärzte und Medizinstudierende ihre chirurgischen Fertigkeiten trainieren und ausbauen können.
Michael Reimann, Leiter Geschäftsfeld Gewerbekunden bei der Volksbank Rhein-Ruhr, lobte den Gründer von DISCIPLINA CHIRURGICA: „Herr Novohatskiy entwickelt innovative und qualitativ hochwertige Instrumente und Geräte für die chirurgische Aus- und Weiterbildung. Damit werden Lernprozesse optimiert, technische Fehler in der Praxis minimiert und die Lebensqualität der Patienten verbessert. DISCIPLINA CHIRURGICA hat das Potenzial, Menschenleben zu retten und zu verlängern.“  
Das Gründerteam der styLS-tech GmbH vereint kreativwirtschaftliches und ingenieurwissenschaftliches Können: Maschinenbauingenieur Jannik Lüpfert und Elektroingenieur Stefan Sellmann werden sich der Herstellung eigener Produktionsmaschinen widmen, um damit hochwertige dekorative Bilder für den privaten Einzelabnehmer zu fertigen. Die Produktion der Bilder findet dabei auf Laserschneidmaschinen statt, die durch die GmbH entwickelt und gebaut werden. Auf die Bedürfnisse der Fertigung angepasst, erstreckt sich das Produktspektrum anfänglich auf Motive verschiedener Skylines großer internationaler Metropolen bis hin zu individualisierten kundenspezifischen Motiven.
„Die Produkte der styLS-tech GmbH zeichnen sich durch attraktive Designs mit moderner indirekter Beleuchtung und einen hohen Grad an Personalisierungsmöglichkeiten aus. Wertigkeit und Individualisierung stehen bei den Kunden von heute hoch im Kurs. Daher glaube ich an die Produkte der styLS-tech zur außergewöhnlichen Wohnraumgestaltung mittels selbstentwickelter Laser-Technik“,  schließt  Markus Nacke, Referent für Existenzgründung und Unternehmensförderung/Leiter STARTERCENTER Duisburg bei der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve . 

Die GRIID-Gewinner 2016/2017 mit Bürgermeister Manfred Osenger, GFW-Chef Ralf Meurer und Laudatoren; Urheber: Andrée Schäfer, Nutzungsrechte: GFW Duisburg  

 

Zur GründungsInitiative Innovation Duisburg (GRIID): Aus dem landesweiten Wettbewerb „Gründung.NRW“ hervorgegangen, wurde GRIID bis 2013 aus Mitteln des Landes und der Europäischen Union gefördert. Der Wettbewerb, seinerzeit gemeinsam durch das Forschungs- und Wirtschaftsministerium ausgerufen, wird  mittlerweile durch Mittel der Universität Duisburg-Essen und weiterer Partner (Sparkasse Duisburg, Volksbank Rhein-Ruhr, Niederrheinische IHK, Romberg & Partner mbB, MGK Partner mbB  u.v.m.) finanziert.  
Beim Durchgang 20 16/2017 meldeten sich über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Am Ende des Projektes wurden 26 Businesspläne vorgestellt (17 Einzel- und neun Team-Einreichungen). Eine fachkundige Jury wählte aus den zehn besten Gründungsideen die Erst- bis Drittplatzierten.

 

VHS-Exkursion: Natur im Gewerbegebiet - Businesspark Niederrhein
Bei einer zweistündigen VHS-Exkursion durch den Businesspark Niederrhein entdecken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Daniela Scharf am Samstag, 29. Juli, von 14 bis 16 Uhr, Treffpunkt: Ecke Dr.-Alfred-Herrhausen-Allee/Essenberger Straße in Rheinhausen (Bus 912, 928 bis Businesspark) unter anderem Nachtkerzen, Eisenkraut und Natternkopf und einen postindustriellen Pionierwald.  
Im Businesspark Niederrhein liegen Bürokomplexe in ausgedehnten Parkanlagen mit modernen Skulpturen. Im Zentrum des linksrheinischen Duisburger Gewerbegebiets gibt es eine Trockenfläche, auf der einst Schlacke von Krupp deponiert wurde. Hier eroberte sich die Natur das Areal zurück. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

„DUskatet“ einen besonderen Abendausflug: mit acht Rollen geht´s durch die Duisburger City!  
Der Stadtsportbund Duisburg und DuisburgSport laden mit neuer Route und dem einmaligen Erlebnis  an einem lauen Sommerabend zur Stadtrundfahrt auf acht Rollen  am Sonntag, den 20. Juli 2017, um 19 Uhr ein.  
Die zweite DUskatet-Tour des Jahres führt uns in zwei unterschiedlichen Runden in und rund um die Duisburger Innenstadt. Die Streckenlänge der Tour beträgt insgesamt ca. 26 Kilometer. Jeder Skater, der regelmäßig skatet, kann somit locker mithalten, also Skates rausholen und mitmachen.  
Der Start ist um 19 Uhr direkt vor dem Stadttheater auf dem König-Heinrich-Platz. In den beiden Runden berühren wir die Altstadt, Hochfeld, Marientor, Neudorf,  den Innenhafen und genießen die Blicke auf viele Highlights Duisburgs! Und sowohl in der Pause als auch das Ende der Tour sind direkt in der City auf dem König-Heinrich-Platz … mit der Chance das Stadtfest auf der Königstraße zu besuchen.  
„DUskatet“ ist kein Wettbewerb, sondern ein im Konvoi geführtes, gemeinsames lockeres Fahren auf den für die Skater verkehrsfrei gehaltenen Straßen. Bei der Skating Tour sorgen die Polizei und freiwillige Ordner für die Sicherheit der Beteiligten. Teilnehmen können alle geübten Skater, ob Alt oder Jung ohne Anmeldung. Kinder unter 14 Jahren bitte nur in Begleitung von Erwachsenen. Das Tragen der entsprechenden Schutzausrüstung, dazu gehören Hand-, Arm-, Knieschützer und ein Helm, sollte für alle verantwortungsvollen Skater selbstverständlich sein.  
Selbstverständlich wird die Tour vom Musikwagen der Skateschule-NRW, der Polizei und Sanitätern sowie unseren ehrenamtlichen Skate- und Fahrradordnern begleitet. Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung!   Die genauen Tourdaten mit Streckenverlauf und Pausenort finden alle Interessierten auf der Internetseite www.duskatet.de  

 

Zeugnisfreude auch an der Volkshochschule  
43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Bildungsweges an der Volkshochschule Duisburg hatten allen Grund zur Freude, als sie aus den Händen von Duisburgs Bildungsdezernenten Thomas Krützberg ihre Zeugnisse für nachgeholte Schulabschlüsse überreicht bekamen. 18 von ihnen hatten den Hauptschulabschluss erreicht; 25 den mittleren Schulabschluss. Ein Teil hatte Unterricht tagsüber, ein anderer Teil hatte die Schulbank in den Abendstunden gedrückt.  
Bildungsdezernent Thomas Krützberg würdigte die besondere Leistung der Absolventinnen und Absolventen, die neben allen anderen Verpflichtungen parallel auch noch arbeiten oder Kinder versorgen mussten: „Alle, die es zum Abschluss schaffen, zeigen große Motivation, Ausdauer und Zielstrebigkeit.“ Zum Erfolg der Schülerinnen und Schüler haben nicht zuletzt die engagierten Lehrerinnen und Lehrer beigetragen, die Thomas Krützberg ebenfalls lobte: „Sie arbeiten mehr als das normale Pensum und zeigen großes Engagement und vor allem Leidenschaft an Ihrer Tätigkeit und dem Umgang mit den Teilnehmern.“  
Viele der Absolventen haben schon einen Ausbildungsplatz in der Tasche, einige mit dem mittleren Abschluss wollen am Kolleg bis zum Abitur weiterbüffeln. Die neuen Kurse beginnen Anfang September. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Informationen gibt es unter (0203) 283-3240.      

Die erfolgreichen Absolventen des Jahres 2017 im zweiten Bildungsweg an der VHS Duisburg mit Bildungsdezernent Thomas Krützberg und den Lehrern

 

Der neue CAMPUS:REPORT ist da - Wählen und manipulieren  
Was haben AfD, europäische Populisten, der türkische Präsident und das Social Web gemeinsam? Richtig: Mit ihnen befasst sich das aktuelle Hochschulmagazin der Universität Duisburg-Essen. Es beantwortet außerdem, was (oder wer) unseren Willen steuert – etwa beim Shopping.  
Im neu gestalteten CAMPUS:REPORT lernt man darüber hinaus interessante Menschen kennen: einen Friedensforscher, der häufiger um sein Leben fürchtet; einen Absolventen, der das nicht mehr muss und nun in luftiger Höhe arbeitet; Studierende, die sich mit Kind bzw. trotz Behinderung trauten, ins Ausland zu gehen. Warum die dritte akademische Mission eine Chance ist, beleuchtet der Rektor. Ob Videoüberwachung am Campus sinnvoll ist, diskutieren zwei Studentinnen.  
Der CAMPUS:REPORT wird in diesen Tagen an der Uni ausgelegt. Online gibt es ihn hier: https://www.uni-due.de/imperia/md/content/dokumente/campusreport/cr_2017_01.pdf

 

Haases Papiertheater im Stadtmuseum: Aladdin und die Wunderlampe – Eine wundersame Reise in den Orient  
Haases Papiertheater aus Remscheid bringt das wunderschöne Märchen aus „1001 Nacht“ am Sonntag, 23. Juli, um 16 Uhr ins Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen und gewährt nach Vorstellungsende einen „Blick hinter die Kulissen“. Denn dieses Papiertheater hat es in sich: Es ist nicht größer als ein Fernsehgerät, jedoch vollständig ausgestattet wie ein richtiges Theater. Da gibt es einen Vorhang, raffiniert ausgeleuchtete Bühnenbilder, (Papp-) Schauspieler – und jede Menge Tricks und Technik! Und dazu noch in Farbe und 3D.  
Aladdin denkt nicht daran, ein ordentliches Handwerk zu erlernen. Er träumt lieber davon, ein berühmter Magier oder Sterndeuter zu werden. Wie der geheimnisvolle Fremde, der sich als sein Onkel vorstellt. Aladdin schenkt ihm sein Vertrauen und lässt sich damit auf ein unglaubliches Abenteuer ein…  

Der Eintritt kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen unter (0203) 283-2640 oder im Internet www.stadtmuseum-duisburg.de.

 

Montag, 17. Juli 2017 - 'openPetition' Bivsi zurück nach Deutschland  
12.000 Euro beim Benefiz-Konzert im Steinhof gesammelt

Bürger- und Ordnungsamt startet Kontrollen von Lkw-Durchfahrverboten
Aufgrund einer Änderung der Zuständigkeitsregelungen für die Kontrollen von Lkw-Durchfahrverboten ist das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt nunmehr befugt, selbst die Einhaltung von Fahrverboten im Stadtgebiet zu überwachen.  
Die Kontrollen erfolgen mit der zur Verfügung stehenden und eingesetzten Lasermesstechnik. So wurde bereits die stationäre Messanlage auf der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Rheinhausen am heutigen Freitag umgestellt. Bislang wurden die dort aufgezeichneten Missachtungen des Lkw-Durchfahrverbots von der Polizei Duisburg zur Anzeige gebracht.
Nach der Änderung der Zuständigkeitsregelung kann das Bürger- und Ordnungsamt nun selbst die aufgezeichneten Fälle auswerten und weiterverfolgen.  
Auch auf anderen Straßen im Duisburger Stadtgebiet, auf denen Durchfahrverbote nach den Verkehrszeichen 251, 253, 261 oder 270.1 bestehen, werden zukünftig Kontrollen mit den städtischen Messfahrzeugen erfolgen.

 

 

NRW: Ausländerzahl auf Rekordhöhe gestiegen - 93 386 in Duisburg ist Spitzenwert
Ende 2016 lebten nach Angaben des Ausländerzentralregisters in Nordrhein-Westfalen 2 512 900 Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 10,7 Prozent mehr als Ende 2015. Dies ist die höchste jemals ermittelte Zahl von ausländischen Mitbürgern in NRW.  
Die größte ausländische Nationalitätengruppe in Nordrhein-Westfalen stellten Personen mit türkischer Staatsangehörigkeit (501 000), gefolgt von Personen mit polnischer (210 500) und italienischer Staatsangehörigkeit (139 200) dar. Die höchsten Anteile bei den außereuropäischen Staatsangehörigkeiten hatten Ende 2016 Menschen mit syrischem (174 000), irakischem (72 600) und marokkanischem (38 600) Pass.
Differenziert nach Kontinenten besaßen 1 790 200 Ausländer eine europäische, 516 100 eine asiatische, 143 900 eine afrikanische und 39 800 eine amerikanische Staatsangehörigkeit; der geringste Teil der ausländischen Einwohner (2 700) kam aus Australien und Ozeanien. Von den fast 1,8 Millionen Ausländern mit europäischer Staatsangehörigkeit besaßen 964 400 einen Pass der EU-Staaten.  
Damit lebte 2016 mehr als jeder zweite Ausländer (1,4 Millionen; 56,0 Prozent) bereits seit mindestens acht Jahren in Nordrhein- Westfalen und könnte somit einen Anspruch auf Einbürgerung geltend machen. Darunter befanden sich 934 400 Personen, die seit mindestens 20 Jahren an Rhein und Ruhr ansässig sind.  
Bei der regionalen Betrachtung zeigt sich, dass Ende 2016 fast jeder elfte Ausländer (229 700; 9,1 Prozent) in Nordrhein-Westfalen seinen Wohnsitz in Köln hatte. In Düsseldorf wohnten insgesamt 155 700 Menschen mit ausländischem Pass; hier hatten sich mit 6 300 auch mehr als die Hälfte aller in Nordrhein-Westfalen lebenden Personen mit japanischer Staatsbürgerschaft niedergelassen.

Die Daten beruhen auf Angaben des Ausländerzentralregisters, das beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geführt wird. (IT.NRW)

 

Arbeitslose müssen Urlaub anmelden  
Mit dem Beginn der Sommerferien planen auch viele Arbeitslose eine Auszeit vom Alltag. Was manche allerdings nicht wissen: Wer bei der Arbeitsagentur für die Suche nach einer neuen Stelle registriert ist, muss grundsätzlich für Bewerbungen, Vorstellungsgespräche und Fortbildungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Ein Urlaub mit Freunden oder der Familie ist dennoch möglich, muss aber mit der zuständigen Arbeitsagentur abgestimmt werden.  
Zwar sieht das Sozialgesetzbuch keinen Anspruch auf Urlaub wie in einem Arbeitsverhältnis vor, es enthält jedoch Bestimmungen für den Fall, dass sich der Arbeitslose nicht an seinem Wohnort aufhält: Für die Dauer von längstens sechs zusammenhängenden Wochen innerhalb eines Kalenderjahres darf die Arbeitsagentur der Abwesenheit zustimmen. Das Arbeitslosengeld wird allerdings nur für maximal drei Wochen gewährt. Ab der vierten Woche gibt es kein Geld mehr von der Agentur.
Ist der Arbeitslose für mehr als sechs Wochen am Stück nicht zuhause, erhält er bereits ab dem ersten Tag keine Leistungen mehr. Bereits gezahltes Geld kann die Arbeitsagentur dann zurückfordern.  
Wichtig ist in jedem Fall die vorherige Genehmigung der Abwesenheit durch den Arbeitsvermittler. Damit dieser überblicken kann, ob eine Arbeitsaufnahme oder Lehrgangsteilnahme gefährdet ist, kann ein Antrag auf Urlaub erst kurz vor Reiseantritt gestellt werden. In der Regel ist dies eine Woche vor Beginn des geplanten Urlaubs möglich. Die Anmeldung kann entweder persönlich in den Agenturen für Arbeit oder telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800 45555 00 erfolgen.

 

Drei Veranstaltungen im Berufsinformationszentrum (BiZ )am 20.07.2017
14:00 Uhr: Berufsstart bei der Polizei NRW

Die Einstellungsberater/innen der Polizei Duisburg informieren über Einstellungsvoraussetzungen, Auswahlverfahren, Laufbahnen und Besoldung. Infovortrag und Einzelberatung. 

14:00 Uhr: Ausbildung beim Hauptzollamt Duisburg

Infonachmittag und individuelle Beratung zum Karrierestart beim Hauptzollamt Duisburg. Informationen zu Einstellungsvoraussetzungen, zum Auswahltest, zu Aufstiegsmöglichkeiten, Laufbahnen und Besoldung. 

16:30 Uhr: Ausbildung und Karriere bei der Bundespolizei

Die Bundespolizei informiert in einem Vortrag und – wenn gewünscht – in anschließenden Einzelberatungen über Einstellungsvoraussetzungen, den mittleren und gehobenen Dienst und über die Chancen auf Übernahme als Beamtin/Beamter auf Lebenszeit. 

Die Teilnahme an den Infoveranstaltungen ist immer kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort: Berufsinformationszentrum (BiZ), Wintgensstr. 29 – 33, 47058 Duisburg (Haltestelle Duissern, U-Bahn-Linien 903 und U79, Buslinien 937, 939 und 944).

 

Sommerferien im Zoo Duisburg 

Auch in diesem Jahr bietet der Zoo Duisburg während der Sommerferien allen Kindern ein spannendes und unterhaltsames Programm, und dieses fängt bereits morgen an. Am Samstag, den 15.07.2017, steht unser Insektomobil im Tropenhaus Rio Negro. Von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr werden neben faszinieren Insekten auch Vogelspinnen und Riesenschaben präsentiert. Ganz neu: Wer schon immer einmal die Welt mit den (Facetten-)Augen der Insekten sehen wollte, kann dies vor Ort einmal ausprobieren.

Am darauf folgenden Sonntag, den 16.07.2017, laden die Stadtwerke Duisburg zum großen Familientag in den Zoo. Inhaber der Stadtwerke-Kundenkarte sparen mit der gesamten Familie 50 % beim regulären Eintrittspreis. Ein buntes Rahmenprogramm rundet den Familientag ab.

Noch bis zum 27.07.2017 ist die Ausstellung „Wolf in NRW“ zu Gast im Entdeckerhaus des Zoo Duisburg und kann täglich von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr besucht werden.

An jedem Ferientag steht das Infomobil von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf der Schauinsland-Lemureninsel. Hier können sich Groß und Klein zum Thema „Artenschutz“ informieren lassen. Auch allerlei Exponate laden hier zum ausgiebigen Entdecken und Bestaunen ein.

Dienstags, mittwochs und donnerstags lädt Origami-Experte WURZEL von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr zum Basteln in den Chinagarten. Dabei gibt es auch immer Interessantes über die Fledermäuse zu erfahren, denn WURZEL betreibt die Fledermaus-Aufzuchtstation im Zoo Duisburg.

Freitags gibt es um 12.00 Uhr und um 14.00 Uhr ab Haupteingang jeweils eine kostenlose Kinderzooführung, in der es viel Spannendes und Interessantes über Löwe, Nashorn und Gorilla zu erfahren gibt.

An allen Sonntagen ist das Schminker-Team am Streichelzoo der Sparkassen-Erlebniswelt  im Einsatz und verwandelt die Kinder in Löwen, Tiger, Delfine und Krokodile.

Am Sonntag, den 30. Juli, erwartet alle Besucher des Zoo Duisburg ein ganz besonderer Tag. Am Save-The-Koala-Day  dreht sich von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr alles um die bedrohten Beuteltiere. An vielen verschiedenen Ständen gibt es umfangreiche Informationen zu den Koalas - daneben gibt es Spiele, Rallyes und vieles mehr.

Und natürlich bietet jeder Tag Faszinierendes und Spannendes, wenn es gilt, die ganze Welt der Tiere zu erkunden und zu entdecken. 

 

Freitag, 14. Juli 2017 - 'openPetition' Bivsi zurück nach Deutschland  
12.000 Euro beim Benefiz-Konzert im Steinhof gesammelt

Rhein-Ruhr-Olympic-City-Initiative: Duisburg soll wichtiger Austragungsort werden  
Heute fand in der Staatskanzlei in Düsseldorf die erste Präsentation der Rhein Ruhr Olympic City-Initiative 2032 statt, an der Stadtdirektor und Sportdezernent Reinhold Spaniel stellvertretend für Oberbürgermeister Sören Link für die Stadt Duisburg teilnahm. 
Für eine städteübergreifende Bewerbung des Gebiets Rhein und Ruhr für die Olympischen Spiele ist die Stadt Duisburg als Austragungsstätte für Kanu, Kanuslalom, Fußball und Rudern vorgesehen.  
„Wir unterstützen die Initiative für nachhaltige Spiele in der Region. Duisburg ist eine Sportstadt mit hervorragenden Spielstätten. Dass wir sportliche Großereignisse organisieren können, haben wir nicht nur bei der Universiade 1989 oder den World Games 2005 gezeigt. Und olympiareif ist die Wasserwelt Wedau mit der Regattabahn und dem Parallelkanal allemal. Dort gibt es regelmäßig internationale Großveranstaltungen auf Weltklasseniveau. Ich denke, auch die sportbegeisterten Duisburger würden Olympia gerne im Pott sehen. Die Frage der Finanzierung ist natürlich ein andere, da wären das Land und Sponsoren gefragt“, erklärte Oberbürgermeister Sören Link.  
„Was Wimbledon für Tennis oder der Luzerner Rotsee für den Rudersport ist, das ist für Kanuten Duisburg. Dieser Satz stammt von José Perurena López, Präsident des Internationalen Kanuverbands und er liegt damit absolut richtig. Mit einer der besten Regattabahnen der Welt und dem millionenschweren Neubau des Kanuleistungszentrums wird Duisburg diese Spitzenposition künftig sogar weiter ausbauen. Wenn nach fünf Kanu-Weltmeisterschaften künftig auch noch olympische Athleten um Medaillen im Sportpark Duisburg kämpfen, wäre das eine Riesenauszeichnung für uns als Sportstadt“, ergänzt Stadtdirektor Reinhold Spaniel.  
In insgesamt 13 Städten sollen nach dem bisherigen Konzept der Rhein-Ruhr-Olympic-City-Initiative künftig Sportler um Gold, Silber und Bronze kämpfen.

 

Stadtwerke Köln, Düsseldorf und Duisburg unterstützen Rhein-Ruhr Olympic City
Die Stadtwerke in Köln, Düsseldorf und Duisburg stehen gemeinsam hinter der Idee, sich in der Region Rhein-Ruhr um die Internationalen Olympischen Spiele zu bewerben. Dazu haben die Stadtwerke die Entwicklung eines ersten Planungspapiers durch das Büro von Michael Mronz unterstützt. Um nachhaltige Spiele zu organisieren, stellen die Infrastrukturen der Stadtwerke für Energie- und Trinkwasserversorgung, Mobilität und Datenkommunikation und für Stadtreinigung und Abfallentsorgung eine grundlegende Voraussetzung dar. Ihre Expertise bringen die regional verankerten Unternehmen gerne in die weitere Planung ein.

Zu der Bewerbungsinitiative äußern sich  die Stadtwerke wie folgt: Dr. Dieter Steinkamp, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Köln: „Olympische Spiele an Rhein und Ruhr stellen eine große Chance dar, die Infrastruktur in einem der  größten Ballungsräume Europas nachhaltig zu verbessern. Dies gilt für heute schon vorhandene Sportstätten genauso wie für den Breitbandausbau und die davon abhängige Digitalisierung oder den Ausbau der Verkehrswege – sei es für Schienen- oder sei es für Straßenverkehre. Dass im Jahr 2032 neben der Mobilität die gesamte Energie und Wasserversorgung dieses Groß-Events nachhaltig sein wird, daran arbeiten wir heute bereits ohnehin.“

Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf: „Dieses Ereignis könnte eine wirksame Klammer um all die Aktivitäten zur Modernisierung der Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen sein. Und das käme nicht nur den Sportbegeisterten zugute: Ein solcher Schub für Industrie und Wirtschaft würde letztlich allen  Menschen in der Region nutzen. Wir drei Stadtwerke sind dabei natürliche Kooperationspartner, weil wir ohnehin schon auf den verschiedensten Ebenen kooperieren – zum Beispiel bei Themen der Stromwirtschaft und beim Netzmanagement.“

Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg:
„Ein solches Großereignis kann als Triebfeder für die Weiterentwicklung der gesamten Region wirken. Die Grundidee der Planung, die vorhandenen Sportstätten sinnvoll zu nutzen und den Fokus auf eine nachhaltige Investition in die Infrastruktur zu lenken, ist die Basis für eine breite Akzeptanz. Denn in jedem Fall muss es gelingen, die Menschen an Rhein und Ruhr auf dem langen Weg einer Bewerbung mitzunehmen und aufzuzeigen, welche Vorteile durch die Spiele entstehen können.“
Die Stadtwerke Köln, Düsseldorf und Duisburg sind in ihren Marktgebieten und darüber hinaus in der gesamten Region leistungsfähige Infrastrukturpartner.

 

Workshop im Stadtmuseum: Fair Play – Fußball verbindet mit Frank Switala
Das Kultur- und Stadthistorische Museum bietet, wie in jedem Jahr, auch in den Schulferien ein Sommerprogramm für Familien und Kinder an. Unter dem Motto „Fair Play – Fußball verbindet“ lädt Frank Switala am Mittwoch, 19. Juli, von 14 bis 16 Uhr im Stadtmuseum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem Workshop ein.  
Zunächst wird gemeinsam überlegt, was „Fair Play“ eigentlich bedeutet, sowohl im Sport, aber auch generell im alltäglichen Miteinander. Anschließend werden diese Überlegungen dann im Spiel umgesetzt: Frank Switala gestaltet mit den Kindern Fußballfelder, auf denen mit Münzen „Fußball“ gespielt werden kann.  
Es entstehen Materialkosten in Höhe von zwei Euro pro Person. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, nach Möglichkeit wird um vorherige, telefonische Anmeldung unter (0203) 283-2640 gebeten. Jedes Kind darf sein Brett mit nach Hause nehmen. Weitere Informationen unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

 

Duisburg Kontor beschenkt Kunden auf den Wochenmärkten in Hochfeld, Hamborn und Neumühl
Die Duisburg Kontor GmbH und ihre Marktbeschicker wollen gemeinsam mit der treuen Kundschaft die schönen Tage genießen und erwartet diese daher mit kleinen Geschenken, denn diese erhalten sprichwörtlich die Freundschaft! So werden am Mittwoch, 19. Juli 2017, von 10:00 bis 13:00 Uhr auf dem Wochenmarkt in Hochfeld (Saarbrücker Straße/Fröbelstraße) die beliebten Wochenmarkt-Einkaufstaschen verteilt und dies, solange der Vorrat reicht.
Am Tag darauf Donnerstag, 20 Juli 2017 können sich die Kunden des Wochenmarktes in Hamborn (Hamborner Altmarkt) von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr auf unsere Wochenmarkt-Einkaufstaschen freuen. Zu guter Letzt wird am Freitag 21. Juli 2017 von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr die Kundschaft auf dem Wochenmarkt in Neumühl (Hohenzollernplatz) beschenkt.

 

AWO-Flüchtlingshilfe sucht Verstärkung am neuen Standort in Rheinhausen Die ehrenamtliche AWO-Flüchtlingshilfe ist umgezogen. Die Spiel- und Sprachpaten der AWO-Duisburg engagieren sich nun gemeinsam mit weiteren Trägern für die 230 Geflüchteten, die in der Traglufthalle im Stadtteil untergekommen sind. Der Wechsel wurde notwendig, weil die Stadt Duisburg die Unterkunft auf der Werthauser Straße Mitte Mai geschlossen hatte.
Seit Anfang 2015 ist die AWO mit ihrem ehrenamtlichen Engagement für Asylbewerber in Rheinhausen aktiv. Lisa Müller-Arnold und Stella Rauscher betreuen das Projekt, in dem 25 Spiel- und Sprachpaten wichtigen Dienst bei der Integration der Geflüchteten leisten.
Im Januar vor zwei Jahren hatte man das Angebot in der ehemaligen Grundschule auf der Werthauser Straße eingerichtet. Mit der Schließung Unterkunft ist die Arbeit nicht getan.
Für die Aufgaben am neuen Standort werden vielmehr nun weitere ehrenamtliche Kräfte gesucht. Den Umzug in die Traglufthalle hat die AWO gemeinsam mit den Ehrenamtlichen und mit der Hilfe der Geflüchteten gestemmt.

„Unsere Möbel und Materialen haben wir in das Vereinshaus an der Traglufthalle gebracht. Dort führen nun unsere Kurse weiter“, sagt Stella Rauscher nach getaner Tat. Mit im Gepäck war auch der Kicker, den die Rotarier der AWO-Flüchtlingshilfe gespendet hatten und der längst zu den beliebtesten „Spielplätzen“ in Rheinhausen geworden ist.
Stella Rauscher dankte den Umzugshelfern für ihren Einsatz. „Dass wir uns so schnell und problemlos am neuen Standort einrichten konnten, liegt vor allem an der zupackenden Art der Menschen, die mit uns hier arbeiten“, so die Koordinatorin der Flüchtlingshilfe. Das Team ermöglicht ein Angebot für Kinder sowie zweimal in der Woche Deutsch- und ebenfalls zweimal in der Woche Alphabetisierungskurse. Aus diesen Kursen heraus entstanden so genannte Sprachpatenschaften. Geflüchtete, die noch keinen Platz in einem Integrationskurs bekommen haben oder keinen Anspruch auf einen solchen Kurs haben, lernen so Deutsch.

„Wir freuen uns, dass wir den Wechsel in die Traglufthalle mit der Stadt koordinieren konnten. Vor allem aber tut es gut, dass wir uns mit den bereits vor Ort aktiven Trägern wie der Flüchtlingsberatung Diakonie und dem DRK FlüKids Programm einfach und unkompliziert abstimmen konnten. Es ist ein schöner Austausch im Arbeitskreis Flucht und Asyl und eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen“, erklärt Stella Rauscher. Stella Rauscher will den Einsatz weiter ausweiten.
„Wir suchen nach ehrenamtlichen Aktiven, die uns dabei unterstützen möchten. Ob nun im Rahmen eines niederschwelligen Deutschkurses oder auch einfach nur für ein oder zwei Stunden Fußball spielen mit den Kindern – Menschen mit Motivation, eigenen Ideen und dem Willen, uns zu unterstützen, sind wehr willkommen“, beschreibt sie die Aufgabe.
Im Gegenzug bietet die AWO regelmäßige Austauschtreffen, Schnuppertage, Materialien und eine feste Ansprechperson. „In den zweieinhalb Jahren unseres Einsatzes haben wir gelernt, dass die ehrenamtlichen Spiel- und Sprachpaten diese Unterstützung sehr gern annehmen und diese Hilfe ihnen die oft herausfordernde Arbeit erleichtert. Interessenten können sich direkt an Stella Rauscher wenden unter rauscher@awo-duisburg.de oder Telefon 0151 407 14 596.

 

Duisburg-Bruckhausen: Sperrung der Autobahnüberführungsbrücke A42 an der Schulstraße  
Im Rahmen von Arbeiten auf der A42 wird die Brücke an der Schulstraße über die A42 für den Fußgänger- und Radverkehr gesperrt. Die Dauer der Maßnahme erstreckt sich vom Montag, 17. Juli, bis voraussichtlich Dienstag, 1. August.

 

DU-Beeckerwerth: Sperrung der Autobahnauffahrt A42    

Die Auffahrt Beeckerwerth auf die A42 wird ab Montag, 17. Juli, gesperrt. Eine Umleitung des Kraftfahrzeugverkehrs erfolgt über die Ahrstraße. Aufgrund der Umleitung sind auf der Ahrstraße, zwischen der Kirche und der Walporzerheimer Straße, Halteverbotsschilder aufgestellt. Die Maßnahme wird voraussichtlich bis zum 31. Juli andauern.

DU-Meiderich: Verkehrseinschränkungen auf der Singstraße      
Am Fußgängerüberweg an der Singstraße in Duisburg-Meiderich finden ab Montag, 17. Juli,  Erneuerungsarbeiten durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) statt, die voraussichtlich bis zum 18. August andauern werden. Aufgrund der erforderlichen halbseitigen Sperrung wird der Verkehr durch eine Baustellenampel geregelt.  

 

 

Umgestaltung Kantpark geht in die nächste Phase

Nach den Vorarbeiten zur Neugestaltung des Kantparks Anfang des Jahres beginnen nach den Sommerferien die eigentlichen Umbauarbeiten. Sie werden in verschiedenen Bauabschnitten realisiert, damit der Park in Teilen auch weiterhin nutzbar bleibt.  
Wesentliche Veränderungen sind die größeren, offener und attraktiver gestalteten Eingangsbereiche, eine breite Promenade entlang der Friedrich-Wilhelm-Straße, die Überarbeitung der Spielplätze und des Wegenetzes sowie eine neue Gestaltung an der Düsseldorfer Straße. Dort entsteht u.a. mit dem Dellgarten ein kleiner Quartiersspielplatz mit Anbindung an das Dellviertel. Die Arbeiten sollen im Sommer 2018 abgeschlossen sein.    

Volker Heimann (Mitte), Amt für Umwelt und Grün, informierte heute vor Ort Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz und Ratsherr Stefan Dellwo über die anstehenden Umbauarbeiten. 

 

Bauernmarkt parallel zum Duisburger Stadtfest
Vom 20. bis 23. Juli 2017 findet das Duisburger Stadtfest in der Duisburger City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt an den Tagen Dienstag, 18. Juli 2017, Donnerstag, 20. Juli 2017, und Samstag, 22. Juli 2017, weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Averdunkplatz aufgebaut. Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass durch den Bauernmarkt und durch das Duisburger Stadtfest ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.

 

Zebra heißt Neugeborene in der HELIOS St. Johannes Klinik Willkommen

1,80 Meter groß, ca. 80 Kilo schwer – das sind die Geburtsdaten den neuen Holzzebras, das seit kurzem im Eingangsbereich der HELIOS St. Johannes Klinik steht. Die weiß-blaue Figur zeigt tagesaktuell die Namen der Babys an, die in der dortigen Geburtshilfe das Licht der Welt erblickt haben.
„In anderen Kliniken sieht man häufig Storch-Aufsteller, die diese Aufgabe übernehmen. Aber wir dachten, warum als Duisburger Klinik nicht unsere Verbundenheit zur Stadt und dem MSV zeigen?“, sagt Dr. Katrin Marschner, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.
Zukünftig können also die frisch gebackenen Eltern der Kinder, die in der HELIOS Klinik in Alt-Hamborn geboren werden, die Namen ihres Familienzuwachses auf der kleinen Schiefertafel des Zebras notieren.
„Die Zahl der Geburten in unserer Klinik nimmt aber seit längerem stetig zu – bestimmt ist die Tafel schon bald zu klein“, freut sich Dr. Marschner. Produziert wurde das Zebra in der Tischlerei der Diakoniewerk-Duisburg GmbH.
Maßgeblich für den Bau verantwortlich war Till Wiedig, der dort derzeit eine Umschulung zum Tischler absolviert. Er hat die Zeichnung angefertigt, die Form mithilfe eines Fräßprogramms erstellt, das Tier zusammengebaut und letztlich mit den typischen Streifen versehen.
„Jeder einzelne Zebra-Streifen wurde aus Folie von Hand zurrechtgeschnitten und später blau lackiert“, sagt er. Dementsprechend kamen einige Arbeitsstunden zusammen: Etwa 80 Stunden hat die „Geburt“ der Figur gedauert. Ideengeber für die tierische Infotafel war Christian Hendricks, der im Belegungsmanagement der Klinik tätig ist: „Ich hatte schon einmal kleinere Versionen des Schaukel-Zebras gesehen und wusste, dass sie in der Tischlerei des Diakoniewerks hergestellt werden.“
So kam der Kontakt zu Tischlereimeister Bernd Schaath und seinem Team zustande. „Das Zebra ist ein toller Blickfang und hat hier in der Eingangshalle seinen verdienten Platz“, findet auch Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael.
Neben den Beteiligten auf Seiten der Klinik und der Werkstatt freute sich noch jemand ganz besonders über die Zebra-Figur: Ennatz, Maskottchen des MSV Duisburg. Er war extra zur Übergabe angereist, um seinen tierischen Freund in der Klinik persönlich willkommen zu heißen.

Zebra begrüßt - v.l.n.r.: Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael, Till Wiedig, Michael Klatt, Alexandra Deeg (Umschüler in der Tischlerei der Diakoniewerk-Duisburg GmbH); kniend Bernd Schaath, Betriebsleiter der Tischlerei; Christian Hendricks, Belegungsmanagement der Klinik; Dr. Katrin Marschner, Chefärztin der Klinik  für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.  

 

 

Lossprechung bei thyssenkrupp in Duisburg: 85 Auszubildende bestanden ihre Abschlussprüfung beim Stahlhersteller

 Insgesamt bestanden 25 kaufmännische und 60 industriell-technische Auszubildende von thyssenkrupp in Duisburg jetzt ihre IHK-Prüfung. Der Stahlhersteller sprach die 85 Azubis frei und überreichte ihnen die Abschlusszeugnisse.
Die Berufsfelder der am Standort Duisburg ausgebildeten Fachkräfte sind vielfältig: So bietet thyssenkrupp Steel Europe Ausbildungen in 25 Berufen an, 17 waren bei der diesjährigen Sommerprüfung vertreten: Es gibt Absolventen etwa in den Bereichen Elektro, Metall, technische Angestellte, kaufmännische und IT-Berufe.
Die Bandbreite reicht von ausgelernten Elektronikern und Anlagenmechanikern über Chemielaboranten bis zu Speditionskaufleuten und Eisenbahnern im Betriebsdienst. Die Nachfrage nach einem Ausbildungsplatz für das nächste Jahr ist am Standort Duisburg ungebrochen hoch: Durchschnittlich 13 Bewerber kommen auf eine Stelle.

Beim Stahlbereich von thyssenkrupp sind derzeit rund 1.000 junge Menschen in der Ausbildung, etwa 550 davon in Duisburg. Bundesweit beschäftigt thyssenkrupp derzeit über 3.100 Auszubildende in über 50 verschiedenen Ausbildungsberufen.

 

Streetwork Duisburg: Hip Hop Jam im Rheinpark  
Streetwork Duisburg veranstaltet am kommenden Samstag, 15. Juli, von 16 bis 21 Uhr in der Skateranlage im Rheinpark an der Liebigstraße 70 in Hochfeld einen Hip Hop Jam für Jugendliche und junge Erwachsene.  
Direkt am Rhein gibt es Livemusik von den regionalen Künstlern, wie beispielsweise Gsok, Blek & Pad Parson aus Duisburg, Dave aus Duisburg, Czes & Smut aus Mülheim und Bottrop, Maxstah aus Mülheim sowie Idatic aus Dinslaken.  
Für den Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes  sorgen die Mädels und Jungs von der Schraubbar Hochfeld e.V.. Hip Hop Interessierte sind herzlich eingeladen,  einen schönen Spätnachmittag unter freiem Himmel zu verbringen. Die Veranstaltung ist kostenlos.

VHS-Exkursion zu den Umwelttagen: Der Volkspark Rheinhausen  
Der Rheinhauser Volkspark entstand von 1928 bis 1930 nach dem Vorbild französischer Renaissancegärten. Im Rahmen einer zweistündigen Führung am Samstag, 22. Juli, um 14 Uhr am Treffpunkt: Haupteingang des Johanniter-Krankenhauses, Kreuzacker 1 - 7 in Rheinhausen (Bushaltestelle für die 914, 922 und 924) wird Heinz Kuhlen ausführen, wie der Park seit der ersten Ausbauphase  sich ab 1950 in Größe, Stil, Bepflanzung und Nutzung in vielfacher Weise verändert hat.  
Heute ist der Volkspark nämlich durch unterschiedlichste, dem Zeitgeist entsprechende Anpflanzungen gekennzeichnet und weist dadurch eine große Artenvielfalt heimischer wie fremdländischer Gehölze auf.  
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen zu den übrigen Biotop-Exkursionen, die alle samstags um 14 Uhr stattfinden, gibt es unter www.vhs-duisburg.de.  
  

Donnerstag, 13. Juli 2017 - 'openPetition' Bivsi zurück nach Deutschland

Küchenbrand mit starker Rauchentwicklung in Bergheim    
Die Feuerwehr wurde am Donnerstag, 13. Juli, um 10.58 Uhr zu einem Küchenbrand in Duisburg-Bergheim gerufen.  
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus einer Wohnung. Ein Bewohner wurde bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch die Polizei aus dem Haus gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Der Bewohner wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.  
Der Küchenbrand konnte schnell gelöscht werden. Zeitgleich wurde durch einen zweiten Trupp das Treppenhaus und weitere Wohnungen im Haus kontrolliert. Die zweite alarmierte Löscheinheit wurde nicht mehr benötigt. Der Einsatz konnte um 11.50 Uhr beendet werden. Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte von der Feuerwehr vor Ort.  Die Brandursache steht noch nicht fest und wird von der Kriminalpolizei ermittelt.

 

Stadtbibliothek: Bücherbus fährt nicht  
Der Bücherbus der Stadtbibliothek ist voraussichtlich bis Mittwoch, 19. Juli, wegen einem technischen Defekt und einer Verzögerung bei der Lieferung der Ersatzteile nicht im Einsatz. Fällige Medien, die im Bus entliehen wurden, werden automatisch verlängert.  

 

Duisburg-Wanheimerort: Sperrung der Kulturstraße
Die Kulturstraße, zwischen Düsseldorfer Straße und Kulmer Straße, wird ab Montag, 17. Juli, komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Eine Ein- und Ausfahrt von der Kulmer Straße in die Kulturstraße ist ebenfalls nicht möglich. Die Kulturstraße wird aus Fahrtrichtung Wanheimer Straße bis zur Kulmer Straße Sackgasse.  
In diesem Bereich finden notwendige Gleis- und Straßenbauarbeiten der DVG statt. Die Vollsperrung wird voraussichtlich drei Wochen dauern. Fußgänger und Fahrradfahrer können den Baustellenbereich passieren. Umleitungen sind ausgeschildert, die Anlieger wurden informiert.    
Im Anschluss an diese Baumaßnahme wird in einem zweiten Bauabschnitt die Kulturstraße zwischen Wanheimer Straße und Eschenstraße gesperrt.   Ortskundigen wird empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.

Benefizkonzert Beats für Bivsia - auch die Zebras machen mit!
Bivsi soll nach Hause kommen! Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, machen sich viele Duisburger stark. Auch der MSV unterstützt die Bürgerbewegung für die nach Nepal abgeschobene Schülerin des Steinbart-Gymnasiums und ihre Familie. 
MSV-Präsident Ingo Wald ist Gast beim Benefizkonzert „Beats für Bivsi“ am Donnerstag, 13. Juli, ab 19 Uhr im Kultur- und Freizeitzentrum Steinhof in Huckingen. Der Chef des Zebras versteigert dann ein Trikot mit den Unterschriften aller Spieler. Der Erlös stockt den Hilfsfonds für die Familie auf. Herbert Scholzen, Vorsitzender des Huckinger Bürgervereins, hatte den MSV bei seinem Besuch im Trainingslager um die Unterstützung gebeten. Scholzen stieß mit seiner Bitte auf offene Ohren.
Der Steinhof veranstaltet das Konzert in Zusammenarbeit mit dem Lionsclub Rhenania Duisburg. Bivsi selbst wird über eine Liveschaltung per Skype an dem Konzert teilnehmen können. Arno Eich, Vorsitzender des Vereins Steinhof e.V., hofft am Donnerstag auf ein randvolles Haus.
„Wir können so ein Zeichen setzen und den Kampf, Bivsi und ihre Familie zurück zu holen, wesentlich unterstützen. Es ist wichtig, dass die Entscheidungsträger sehen: Duisburg will das! Duisburg lässt nicht locker!“ 

Darüber hinaus rechnet sich eine starke Resonanz für die Familie. Die Lions haben einen Hilfsfonds eingerichtet. „Das Geld ermöglicht, die anfallenden Kosten zu decken. Anwaltsgebühren, Flugtickets und vieles mehr muss bezahlt werden. Wir arbeiten daran, der Familie diese Bürde zu erleichtern“, so Arno Eich. Die Bands Blazing Jack, Next Level und Impulsiv  sowie Georg Göbel (alias Ozzy Ostermann von Herbert Knebels Affentheater), und der Kabarettist Kai-Magnus Sting sowie der Duisburger Tenor und Musical-Star Wolfgang DeMarco haben zugesagt, ohne Gage aufzutreten. 
Der TV-Moderator Mola Adebisi moderiert den Abend und hat dafür eigens einen anderen Termin abgesagt. Darüber hinaus fließen alle Einnahmen aus dem Getränkeverkauf an den Hilfsfonds.
Da ließ sich der Gewinn dank starker Unterstützung steigern: Die König-Brauerei stellt für den Abend 200 Liter Bier zur Verfügung. Spenden werden ebenfalls gern entgegen genommen. Arno Eich: „Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen und Institutionen unser Konzert unterstützen. Es wäre schön, wenn wir einen Beitrag dazu leisten können, dass Bivsi und ihre Familie schon bald wieder in unserer Stadt leben können.“ 
Spendenkonto Der Lionsclub hat ein eigenes Spendenkonto eingerichtet: Lions Hilfswerk Duisburg-Rhenania e. V. IBAN DE56 3505 0000 0200 2065 63 Verwendungszweck: Spende für Bivsi.

 

LEG-Ferienaktion: Urlaubsstimmung in Duisburg-Bergheim
Sommerferien! Endlich jede Menge freie Zeit zum Spielen, Toben und Abenteuer erleben. Das man dafür nicht extra verreisen muss, beweist das Wohnungsunternehmen LEG und richtet im Rahmen ihrer Ferienaktion einen „Spiel und Spaß“-Tag für kleine und große Mieter in Duisburg-Bergheim aus, das von der unabhängigen LEG NRW Mieter-Stiftung unterstützt wird.
Am Donnerstag, 20. Juli 2017 soll es von 14:00 bis 17:00 Uhr auf der Wiese hinter den Häusern Kahlacker viel Zeit für Gäste, den Austausch unter Nachbarn und jede Menge Spaß geben. Vor allem die Kinder können sich über tolle Attraktionen wie Kinderschminken, Hüpfburg und Minigolf freuen. Zur Erfrischung spendiert die LEG allen Besuchern kühle Getränke.

 

Rhein-Ruhr-Express startet Testphase
Nun geht er auf die Schiene: Siemens schickte jetzt den ersten von insgesamt sieben Prototypen des Rhein-Ruhr-Express (RRX) im unternehmenseigenen Prüf- und Validationcenter (PCW) in Wegberg-Wildenrath in den Testbetrieb.
Der Einsatz des RRX im öffentlichen Nahverkehr ist für Ende 2018 geplant. Damit liegt das Projekt nach Angaben von Siemens im Zeitplan. Auf der Hauptachse zwischen Köln und Dortmund soll der RRX im 15-Minuten-Takt die Metropolen der Rhein-Ruhr-Region verbinden.
Siemens soll 82 Züge liefern und übernimmt die Wartung für 32 Jahre. Siemens wurde im März 2015 von den Zweckverbänden Nahverkehr Rheinland (NVR), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) mit der Lieferung von 82 Elektro-Triebzügen vom Typ Desiro HC und der Wartung für einen Zeitraum von 32 Jahren beauftragt. Der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von über 1,7 Milliarden Euro. (idr).  

 

Sommercafé in Obermarxloh für Spaziergänger und Radler
Am Sonntag, 23. Juli 2017 lädt das „Café am Blauen Haus“ Gemeindemitglieder, aber auch Radfahrer und Spaziergänger zum Verweilen und genießen ein. Die Lutherkirche an der Wittenberger Str. 15, das Familienzentrum und das „Blaue Haus“ liegen so nah aneinander, dass die Gebäude zusammen einen schönen Innenhof bilden.
Genau dort öffnet das Café, in dem zwischen 12 und 17 Uhr wieder zu günstigen Preisen Snacks und Erfrischungen, wie Wasser, Softdrinks, Weißbier, Radler, Kaffee und Tee sowie Hot Dogs, Brezeln, frische Waffeln und Eis angeboten werden. Aufsteller am Emscher-Radweg weisen Besuchern den Weg. Diese können ihre Fahrräder in sicherer Sichtweite des Cafés abstellen; Kinder können die Spielgeräte auf dem Außengelände nutzen.  

Mit Mercator fing damals alles an … Führungen zu den Epitaphien und Grabplatten in der Salvatorkirche
Das Epitaph, ein Grabdenkmal, das in der Duisburger Salvatorkirche an Gerhard Mercator, erinnert ist vielen bekannt. Weniger bekannt ist, dass über 25 hölzerne Gedenktafeln und drei Grabsteine in der Kirche an im 16. und 17. Jahrhundert verstorbene Personen erinnern, die dort, nach damaligem Brauch, in der Kirche begraben wurden. Es waren meist Familien, die aus anderen Regionen als Zuwanderer nach Duisburg kamen, weil sie nach der Reformation zum protestantischen Glauben übergetreten waren und in Duisburg wohlwollende Aufnahme fanden.
Darunter gab es Gelehrte und Professoren der Alten Universität, Adlige, hochrangige Militärangehörige oder Menschen, die im Dienst der jeweiligen Landesfürsten standen, aber auch Duisburger Bürgerfamilien. Margret Stohldreier bietet für die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg Führungen an, bei denen die Epitaphe und ihre jeweiligen Geschichten im Mittelpunkt stehen.
Die nächste ist am Freitag, 21. Juli 2017 um 15 Uhr. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Weitere Termine soll es im August, Oktober und Dezember geben. Mehr Informationen gibt es telefonisch (0203 / 331622).

 

„Gute OGS darf keine Glückssache sein“

Zur Abschlussveranstaltung der Freien Wohlfahrtspflege „Gute OGS darf keine Glückssache sein“ erklärt Schulministerin Yvonne Gebauer: „Die Offene Ganztagsschule leistet einen unverzichtbaren Beitrag zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Als zusätzliches Bildungsangebot spielt sie eine wichtige Rolle bei der individuellen Förderung.“
Familienminister Joachim Stamp betont: „Wir brauchen in NRW mehr und qualitativ gestärkte OGS-Angebote.“
Gebauer bekräftigt: „Die neue Landesregierung ist mit dem Ziel angetreten, die Offenen Ganztagsschulen auszubauen, qualitativ zu verbessern, aber auch flexibler zu gestalten.“
Stamp: „Wie die Flexibilisierung der OGS in Kombination mit anderen Betreuungsangeboten ausgestaltet werden kann, wollen wir gemeinsam mit den Trägern erarbeiten.“  
Ministerin Gebauer und Minister Stamp haben den Forderungskatalog der Freien Wohlfahrtspflege am Rande der Abschlusskundgebung entgegengenommen und eine Prüfung zugesagt. „Forderungen nach einer besseren Ausstattung der Offenen Ganztagsschule sind verständlich“, betonten die Minister. Gebauer: „Die NRW-Koalition hat sich zum Ziel gesetzt, die OGS nachhaltig zu stärken. Die Landesregierung wird daher diese Aufgabe zeitnah angehen.“  
Im Schuljahr 2016/17 arbeiten 93 Prozent der Grundschulen im Ganztag (2.612 von 2.812). 43,8 Prozent der Schülerinnen und Schüler in der Primarstufe besuchen eine Ganztagsschule.  

 

UDE: Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht   
Geflüchtete Kinder und Jugendliche ohne Deutschkenntnisse, Schulentwicklung in Stadtteilen mit schwierigen sozialen Lagen – wie unter solchen Voraussetzungen bildungsgerechter Unterricht gelingen kann, ist Thema der 5. Herbstschule an der Universität Duisburg-Essen (UDE).
Ab dem 14. Juli können sich Interessierte anmelden unter https://zlb.uni-due.de/herbstschule/anmeldung.  
Rund 70 Workshops, Diskussionen und Vorträge stehen Lehrkräften, Referendaren und Studierenden in diesem Jahr offen. Sie reichen vom Sprachförderungs-Rap über digitale Schultaschen bis hin zum diskriminierungsfreien Bildungssystem.  
„Wir haben unser Angebot mehr als verdoppelt dank der Kooperation mit der Bildungsinitiative RuhrFutur und den Kompetenzteams Essen und Mülheim/Oberhausen“, erläutert Dilek Gürsoy-Posse vom Zentrum für Lehrerbildung. „Gemeinsam wollen wir das Bildungssystem im Ruhrgebiet verbessern: Jeder soll an Bildung teilhaben und erfolgreich sein können. Der Schlüssel dazu ist die passgenaue Förderung.“  

 

Fahrradfest auf dem AWO-Bauspielplatz in Neumühl

Auf dem AWO-Bauspielplatz geht es am Samstag, 22. Juli, von 13 bis 17 Uhr, rund: Das Team der AWO-Integration feiert auf der Alexstraße 8 ein großes Fahrradfest. Der ADFC und die Verkehrswacht machen ebenfalls mit, wenn Neumühl für einen Samstag zur Nabel der Welt wird. Zahlreiche Spielstationen bringen das Thema Sicherheit im Sattel auf unterhaltsame und spannende Weise näher.
Wer mehr wissen will: Alle Infos, wie Klein und Groß die gesunde und umweltfreundliche Mobilität nutzen, geben die Experten des ADFC und der Verkehrswacht. Miriam Fastabend, Leitung des Bauspielplatzes, und Oxana Wolf von der Integrationsagentur Neumühl haben darüber hinaus Bastelaktionen für die Kinder geplant. Eine Tombola lockt mit schönen Preisen. Sich abstrampeln kostet durchaus Kraft. Die notwendige Stärkung bieten Kuchen, Waffeln und Würstchen. Und wer nicht nur Wissensdurst mitbringt, kann sich an den Getränkeständen versorgen.
Im Sattel sitzen lässt sich beim Fahrradfest übrigens auch anders deuten. Wenn vom Esel die Rede ist, muss nicht allein der Drahtesel gemeint sein: Der AWO-Bauspielplatz macht mit dem Pony- und Eselreiten mobil. Der AWO-Bauspielplatz ist das perfekte Etappenziel für ein Fahrradfest. Die AWO-Integration hat auf der Alexstraße eine Radstation eingerichtet. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem ADFC kommen hier alte Fahrräder zu neuem Glanz.  

 

Kultur- und Stadthistorisches Museum: Rundgang durch die Ausstellung „Das Rote Hamborn“  
Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie lädt am Sonntag, 16. Juli, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Das Rote Hamborn“ ein. Durch die Ausstellung führt Robin Heun, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für Erinnerungskultur.  
Duisburg war Zentrum des politischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Geprägt durch Bergbau und Schwerindustrie gab es eine breite und gewerkschaftlich organisierte Arbeiterklasse, aus der heraus sich dieser Widerstand formierte.  
Aus einer Vielzahl beeindruckender Zeugnisse werden ausgewählte Biografien gezeigt. Sie stehen beispielhaft für unterschiedliche Positionen und Formen des Widerstands. Sie verdeutlichen die persönlichen Haltungen, Motive und das Selbstverständnis der Akteure, die bereit waren, selbst unter Lebensgefahr gegen den NS-Staat zu kämpfen.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640 oder im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.  

Auslieferungswagen der Brotfabrik „Germania“. Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung


Mittwoch, 12. Juli 2017 - 'openPetition' Bivsi zurück nach Deutschland

Vor 5 Jahren in der BZ:  Die ersten Bagger: Startschuss zum Bau der neuen Jugendherberge auf einem MSV-Parkplatz im Sportpark

 

 

25 Jahre Stadtbahn in Duisburg
Vor 25 Jahren: „Am 11. Juli 1992 kommt sie groß raus: Die U-Bahn“ 
Gestern vor 25 Jahren, nämlich am 11. Juli 1992, wurde der erste unterirdische Teilabschnitt der Stadtbahn mit den vier U-Bahnhöfen in der Innenstadt sowie der Station Duissern in Betrieb genommen. Anlässlich des Jubiläums hatte die Stadt Duisburg zu einem kleinen Empfang ins Rathaus geladen.  
Die Inbetriebnahme der Stadtbahn markierte nach 17-jähriger Planungs- und Bauzeit zwei wichtige Ziele:  Die Duisburger Innenstadt als attraktives Zentrum neu zu gestalten und dem zunehmenden innerstädtischen Individualverkehr mit einer modernen und leistungsfähigen Alternative zu begegnen. Die Stadtbahn hat das Gesicht der Duisburger Innenstadt völlig verändert.
Die Königstraße, vom Autoverkehr befreit und der oberirdischen Gleisanlagen entledigt, konnte sich zum Großstadtboulevard mit Alleecharakter entwickeln, der durch die Brunnen namhafter Künstler  sein unverwechselbares Bild erhielt.  
Oberbürgermeister Sören Link betont anlässlich des Jubiläums die Bedeutung der Stadtbahn für die Mobilität in der Stadt: „Mit dem Bau hat Duisburg den Weg zu einem modernen und leistungsfähigen ÖPNV eingeschlagen. Die unterirdische  Führung im Tunnel hat die Voraussetzungen für eine attraktive Innenstadt, besonders für die nun fußläufige Königstraße, geschaffen. Die Eröffnung vor 25 Jahren war einer der wichtigsten Meilensteine der Stadtentwicklung in Duisburg.“   Planungsdezernent Carsten Tum ergänzt: „Mit der Inbetriebnahme der Nordstrecke im Jahr 2000 stieg die Leistungsfähigkeit noch einmal erheblich. Für die jetzt notwendigen Sanierungen und Nachrüstungen sind die Mittel bereitgestellt, das Zugsicherungssystem kann erneuert werden und die Mittel für neue Fahrzeuge sind ebenfalls in Sicht. Die Weichen in die Zukunft sind gestellt.“    

Klaus-Peter Wandelenus, Vorstand Technik DVG, Bürgermeister Manfred Osenger und Planungsdezernent Carsten Tum schneiden die Geburtstagstorte an.

 

Hoher Aktivitätsgrad bei SPD-Landtagsabgeordneten Sarah Philipp

Drucksache
17/133

Was passiert mit dem Sozialticket?
Urheber: Sarah Philipp (SPD), Sven Wolf (SPD)

Drucksache
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Verkehrsmanagement in Nordrhein-Westfalen
Urheber: Sarah Philipp (SPD)

Drucksache
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Liegt Nordrhein-Westfalen beim Bundesverkehrswegeplan 2030 im Soll?
Urheber: Sarah Philipp (SPD)

Drucksache
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Baustellenmanagement in Nordrhein Westfalen
Urheber: Sarah Philipp (SPD)

Drucksache
17/129

Gibt es einen Mangel an Fachkräften auf den Straßenbaustellen?
Urheber: Sarah Philipp (SPD)

 

Stadtwerke Duisburg laden zum Familientag in den Zoo Duisburg ein
Am kommenden Sonntag, 16. Juli, findet der Stadtwerke Duisburg-Familientag im Zoo Duisburg statt. Alle Besitzer einer Kundenkarte der Stadtwerke sparen an diesem Tag 50 Prozent des regulären Eintrittspreises. Zudem gibt es ein buntes Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene. So können Besucher zum Beispiel bei einer Zoo-Rallye attraktive Preise gewinnen.
Die kostenlose Kundenkarte der Stadtwerke Duisburg bietet Vergünstigungen für zahlreiche Freizeitangebote in Duisburg und bei deutschlandweit über 3.000 Partnern. Kunden des Unternehmens können die Karte im Kundencenter an der Friedrich-Wilhelm-Straße 47, telefonisch an der Hotline 0203 393939 und im Internet unter www.stadtwerke-duisburg.de bestellen.

 

Heikel nur auf den ersten Blick: Sexualität im Alter und im Altersheim  
Das Kino kennt das Thema. TV-Serien spielen mit dem Motiv. Im richtigen Leben sind "Sexualität im Alter" oder gar „Liebe im Altersheim“ dagegen immer noch tabu. AWOcura-Mitarbeiter Benjamin Hübbertz-Ivartnik, der einen Abschluss für Integrierte Gerontologie hat, spricht es mutig an. Am Freitag, 14. Juli, um 17 Uhr im AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert.  
Der Leiter des Büros für Quartiersentwicklung Duissern schaut gemeinsam mit einer Expertin auf dem Gebiet der Sexualassistenz aus ethisch-philosophischer Perspektive auf ein nur auf den ersten Blick heikles Thema. Im AWO-Haus an der Wintgensstraße erörtern sie Grenzen und Möglichkeiten, in einer stationären Einrichtung die eigene Sexualität zu leben. Der Diskussionsabend ist Teil des Christopher Street Day Kulturmonats des DU-GAY e. V.  
Im Weiteren möchte Benjamin Hübbertz-Ivartnik in einem hypothetischen Exkurs die Zuhörer mit auf eine Reise in die Welt transsexueller Menschen nehmen. Wie könnten zukünftig transsexuelle Frauen oder Männer im Rahmen einer Demenzerkrankung ihr eigenes Sein erleben? Was für eine Erfahrung mag es sein, wenn sie durch die Erkrankung in eine Zeit vor ihrer Geschlechtsanpassung zurückversetzt werden?  
Der Eintritt zu dem Gesprächsabend im Raum Scala des AWO-Hauses in Duissern ist frei. Die Veranstalter wollen unter anderem Menschen der Berufsgruppen Pflege und Sozialarbeit ansprechen und für ein oft verschwiegenes Thema sensibilisieren.  

 

Informationsveranstaltung für Weiterbildungen zum Techniker - Berufstätige können sich in Duisburg beraten lassen
Am Samstag, den 15.07.2017 um 11:00 Uhr informiert die gemeinnützige Bildungseinrichtung DAA-Technikum über die berufsbegleitenden Fortbildungs-Lehrgänge zum Staatlich geprüften Techniker in fünf verschiedenen Fachrichtungen im Kaufmännischen Berufskolleg Mitte (KBM), Carstanjenstr. 10, Raum K 205 in Duisburg. Facharbeiter, Gesellen und techn. Zeichner der Industrie und des Handwerks aus den Bereichen Elektrotechnik, Datenverarbeitung, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Bautechnik (Hoch- und Tiefbau), Holztechnik und Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik können sich persönlich vor Ort über die Aufstiegsqualifikationen informieren.
Bei der Veranstaltung wird konkret auf folgende Themen eingegangen: Studieninhalte, Samstagsunterricht, Studienablauf und Aufwand, Zulassungsvoraussetzungen, Erwerb der Fachhochschulreife sowie Studienfinanzierung u.a. mit dem neuen „Aufstiegs-BaföG“ und weiteren Förderungsmöglichkeiten.
Anwesende können sich auch zu individuellen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit einer beruflichen Fortbildung beraten lassen. Kostenlose ausführliche Informationsunterlagen zu den Lehrgängen sind bei der zentralen Studienberatung des gemeinnützigen DAA-Technikums erhältlich: Telefonnr. 0800 - 245 38 64 (gebührenfrei)  oder über das Internet: www.daa-technikum.de

 

Chinesisch-deutsches Begegnungskonzert Tianjin Delfin-Chor hörgeschädigter Kinder zu Gast in Duisburg
Zusammen im Chor singen trotz Hörbehinderung – dass das möglich ist, beweisen zehn junge Sängerinnen und Sänger des Delfin-Chors hörgeschädigter Kinder aus der Hafenstadt Tianjin in Nordchina. Die Kinder haben ein so genanntes Cochlea-Implantat, das ihnen ein ganz normales Chorerlebnis ermöglicht.
Am 13. Juli 2017 tritt der Chor gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus Essen in der Kulturkirche Liebfrauen in Duisburg-Mitte auf. Veranstalter ist das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr an der Universität Duisburg-Essen, in Kooperation mit der Stiftung Brennender Dornbusch und dem Verein für musikalischen und künstlerischen Austausch zwischen Deutschland und China.
An dem Konzert beteiligen sich auch der Chinesisch-Chor deutscher Schülerinnen und Schüler des Burggymnasiums Essen sowie die Singgruppe der LVR-David-Ludwig-Bloch-Schule in Essen.
Die stellvertretende chinesische Generalkonsulin Lili Tao und Manfred Osenger, Bürgermeister der Stadt Duisburg, werden die jungen Chorsänger aus China und Deutschland begrüßen.
Chinesisch-deutsches Begegnungskonzert
Datum: 13. Juli 2017 Uhrzeit: Beginn: 17 Uhr | Einlass: 16.15 Uhr Ort: Kulturkirche Liebfrauen I König Heinrich Platz 3 47051 Duisburg-Mitte Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen Der Erlös des Konzerts geht an die LVR-David-Ludwig-Bloch-Schule, eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation.

Der Delfin-Chor hörgeschädigter Kinder aus der Hafenstadt Tianjin in Nordchina kommt nach Duisburg.

 

Zeugnistelefon der Bezirksregierung
Bis Freitag, den 14. Juli 2017, werden die Zeugnisse an den Schulen ausgegeben. Neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen bietet auch die Bezirksregierung Düsseldorf wieder die ‚Nummer gegen Zeugniskummer‘ an. Dort können Eltern sowie Schülerinnen und Schüler vor allem rechtliche Fragen klären - etwa, wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur Schullaufbahn einer Schülerin oder eines Schülers haben.
Das Zeugnistelefon zu Fragen aus den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingerichtet und unter der Rufnummer 0211 / 475 - 4002 an folgenden Tagen erreichbar:
• Freitag, 14.07.2017 • Montag, 17.07.2017 • Dienstag, 18.07.2017 • jeweils in der Zeit von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr.
Für Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule ist das Zeugnistelefon bei den jeweiligen Schulämtern eingerichtet, die in den 10 kreisfreien Städten sowie den 5 Kreisen im Regierungsbezirk Düsseldorf bestehen. Duisburg: 0203 94 000

Von dieser zentralen Rufnummer werden Anfragen passgenau an Experten weitervermittelt, die Auskünfte zu Zeugnisfragen geben können.




Hans Pieper übernimmt für Dr. Peter Langenbach IHK-Verkehrsausschuss
Der Geschäftsführer der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS) mbH in Duisburg, Hans Pieper, ist neuer Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Logistik der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve. Er tritt die Nachfolge an von Dr. Peter Langenbach, Geschäftsführer Verkehr der Hülskens GmbH & Co. KG in Wesel, der in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Als Geschäftsführer verantwortet Hans Pieper bei der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS) mbH seit 2004 den operativen Terminalbetrieb Bereich Nord sowie den Bereich Forschung. In Personalunion ist er zudem Geschäftsführer der Planungsgesellschaft kombinierter Verkehr Duisburg mbH.
Der 57-Jährige ist seit 2005 Mitglied im IHKVerkehrsausschuss und wurde 2014 zum stellvertretenden Vorsitzenden des Gremiums berufen. Mit Blick auf die anstehenden Bauvorhaben in der Region wirbt Pieper für ein durchdachtes Baustellenmanagement für den Niederrhein. Außerdem kündigt er an, die Schienenprojekte – wie den Ausbau der Betuwe-Linie und den RRX – weiter intensiv zu begleiten.
„Der Niederrhein ist eine der zentralen europäischen Logistikdrehscheiben, wir sind auf leistungsfähige Verkehrswege angewiesen, die zügige Erneuerung der Brücken z. B. in Ruhrort oder die der A40 müssen Priorität haben“, erläutert Pieper die Anliegen des Ausschusses. Der Verkehrsausschuss berät und begleitet als Expertengremium die verkehrspolitische Arbeit der Niederrheinischen IHK.
Dr. Peter Langenbach gehörte seit 1990 dem IHK-Verkehrsausschuss an, geleitet hat er ihn seit 2009. Während seiner Amtszeit hat die Niederrheinische IHK große Infrastrukturprojekte für den Wirtschaftsstandort vorangetrieben – wie etwa den Landesentwicklungsplan, den Eisernen Rhein oder den Bundesverkehrswegeplan. Bis Ende Juni war Langenbach Geschäftsführer Verkehr der Hülskens GmbH & Co. KG und auch in der IHK-Vollversammlung engagiert.


Führungswechsel im IHK-Verkehrsausschuss: Ocke Hamann (l.), Geschäftsführer Verkehr und Logistik der Niederrheinischen IHK, mit dem ehemaligen Vorsitzenden Dr. Peter Langenbach (Mitte) und Hans Pieper, dem neuen Vorsitzenden.

 

Die Bezirksbibliothek Homberg-Hochheide hat neue Außenjalousien  
Die Bezirksbibliothek Homberg-Hochheide hat neue Außenjalousien. Die Maßnahme wird aus Mitteln der Kommunalen Investitionsoffensive KIDU gefördert.  
Die Erneuerung der Außenjalousien bringt für die Bibliothek Homberg-Hochheide und ihre Besucher eine erhebliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität mit sich. Die moderne Steuerung der Jalousien wird für ein angenehmes Raumklima sorgen.
„Die Montage der neuen Außenjalousien ist ein tolles Beispiel dafür, wie der vermeintlich abstrakte Begriff der ‚Kommunalen Investitionsoffensive‘ am Ende ganz konkrete Verbesserungen für Duisburgerinnern und Duisburgern in ihren Stadtteilen bringt“, so Oberbürgermeister Sören Link.  
Die Maßnahme wird aus Mitteln der Kommunalen Investitionsoffensive KIDU gefördert. Die Kosten liegen bei rund 90 000 Euro.      

Julia Bökenbrink (Leiterin der Bezirksbibliothek), OB Sören Link, MdB Mahmut Özdemir, Dr. Jan-Pieter Barbian (Direktor der Stadtbibliothek), Christoph Weber (Technischer Geschäftsführer IMD) und Birgit Hoffmann (IMD), (von links)

 

Die besondere Entdeckertour mit der Straßenbahn
Stadtgeschichte und U-Bahn-Kunst, Hafenstadtteil und Brautmodenmeile, Mercator und Moschee: Stationen einer Tour, die man so nur mit der Straßenbahn erleben kann. Der Künstler Klaus-Dieter Brüggenwerth macht seit vielen Jahren auf kulturelle und historische Besonderheiten der Stadt aufmerksam.
Wenn er die Besucher mit der Kulturlinie 901 in Richtung Ruhrort führt, dann gibt es selbst für eingefleischte Duisburger so manches zu entdecken. Die Tour findet am Freitag, 14. Juli 2017, zwischen 11:00 und 16:00 Uhr statt (Dauer ca. 5 Stunden).
 Interessierte Teilnehmer zahlen 23,00 Euro inklusive je einem Getränk, Gebäck und ÖPNV-Ticket. Die Tickets sind bis Dienstag, 11. Juli 2017, bei der Tourist Information Duisburg (Königstraße 86), telefonisch unter 0203 28544-0 oder via E-Mail an service@duisburgkontor.de erhältlich.

 

Neue DU Tours-Veranstaltungsreihe: „Schimmi liest Krimi – Lesung mit Verhör!“
DU Tours wandelt auf neuen Pfaden. In Duisburg-Ruhrort sollen künftig immer wieder Krimi-Lesungen stattfinden. Zur Premiere von „Schimmi liest Krimi – Lesung mit Verhör!“ präsentiert DU Tours den Ex-Kommissar Heinz Sprenger mit seinem Erstlingswerk „Der wahre Schimanski“.
Darin schildert der 64-Jährige seine spektakulärsten Fälle aus fast 30 Jahren Ermittlungsdienst bei der Duisburger Polizei. Heinz Sprenger machte sich vor allem als „Mafia-Jäger“ einen Namen. Vor fast genau 10 Jahren – am 15. August 2007 – wurden vor einer Duisburger Pizzeria sechs Männer erschossen. Sprenger und sein Team waren maßgeblich daran beteiligt, die Täter aufzuspüren.  

Heinz Sprenger hat sein Buch nicht ohne Grund „Der wahre Schimanski“ genannt. Der „Tatort“-Kommissar war ihm - dem echten Kommissar -  immer sympathisch. Sprenger sieht Parallelen zwischen sich und „Schimmi“ – nicht nur als Schnauzbartträger. Darüber und vieles mehr bietet die Lesung Gelegenheit zu sprechen. Die Besucher können den Autor beim anschließenden „Verhör“ auch selbst befragen.  
Moderiert wird die Lesung mit Verhör! von der freien Journalistin und DU Tours-Chefin Dagmar Dahmen. Die Duisburger Mayersche Buchhandlung ist zudem mit einem Bücherstand vertreten.  
Treffpunkt ist am 9. August 2017 die Gaststätte „Zum Hübi“ (Dammstraße 27/Horst-Schimanski-Gasse, 47119 Duisburg-Ruhrort). Beginn: 19.00 Uhr / Ende ca. 21.00 Uhr.
Ticketpreis: 5,- Euro Vorverkauf / 7,- Euro Abendkasse. Der Vorverkauf ist ab sofort online freigeschaltet unter www.du-tours.de (s. unter Tickets, Tourenkalender, August)    

Kommissar a.D. Heinz Sprenger vor dem Schimanski-Graffiti von Duisburgs bekanntestem Graffiti-Sprayer Marten Dalimot.


Bewerbungs-Check am 13. Juli um 15 Uhr im BIZ

Das bieten wir den Jugendlichen: Wir schauen uns die Bewerbungsunterlagen an (bitte auf einem USB-Stick und schriftlich mitbringen) und geben – falls nötig – Tipps zur Verbesserung. Wir sprechen über die inhaltliche und optische Gestaltung von schriftlichen Bewerbungen und informieren über Online-Bewerbungen. Außerdem bekommt jede/r Teilnehmer/in eine informative Handreichung „Orientierungshilfe zur schriftlichen Bewerbung“.  
Die Teilnehmer/innen-Zahl ist begrenzt. Bitte vorher im BiZ anmelden: telefonisch (0203 302 1647) oder per Mail (Duisburg.BiZ@arbeitsagentur.de).    
Die Teilnahme an der Infoveranstaltung ist kostenlos. Veranstaltungsort: Berufsinformationszentrum (BiZ), Wintgensstr. 29 – 33, 47058 Duisburg (Haltestelle Duissern, U-Bahn-Linien 903 und U79, Buslinien 937, 939 und 944).  

 

Zahl der Adoptionen in NRW im Jahr 2016 auf Vorjahresniveau
2016 wurden in Nordrhein-Westfalen 946 Kinder und Jugendliche adoptiert (496 Jungen und 450 Mädchen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das exakt so viele Kinder und Jugendliche wie im Jahr 2015. 36,7 Prozent (347) der adoptierten Kinder und Jugendlichen waren jünger als drei Jahre und 37,2 Prozent (352) waren zwischen drei und elf Jahren alt.

581 Adoptionen (61,4 Prozent) erfolgten durch einen neuen Partner (Stiefvater/Stiefmutter) des leiblichen Elternteils. 30 Kinder wurden durch Verwandte und 335 Kinder durch nicht verwandte Personen angenommen.
Ende 2016 waren in Nordrhein-Westfalen 239 Mädchen und Jungen zur Adoption vorgemerkt; zum gleichen Zeitpunkt gab es bei den Adoptionsvermittlungsstellen 1 526 gemeldete Bewerber, die ein Kind adoptieren wollten. Ende vergangenen Jahres befanden sich 479 junge Menschen in der sog. "Adoptionspflege", die zukünftigen Eltern und dem Kind die Möglichkeit einer gegenseitigen Probephase bietet. (IT.NRW)

 

Dienstag, 11. Juli 2017 - 'openPetition' Bivsi zurück nach Deutschland

Verkehrsunfall auf der A40
Um 15:42 wurde der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg durch die Polizei ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Lkw sowie einer in den verunfallten Lkw eingeklemmten Person gemeldet. Die Einsatzstelle befand sich unmittelbar vor der Rheinbrücke der A40 in Fahrtrichtung Duisburg.

Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnte durch die anrückenden Einsatzkräfte eine zweite Unfallstelle ca. 700 Meter vor der eigentlichen Unfallstelle ausgemacht werden, welche jedoch im Zusammenhang mit der gemeldeten Einsatzstelle stand. Die Einsatzkräfte wurden umgehend auf beide Einsatzstellen aufgeteilt, um an beiden Unfallstellen gleichzeitig die Rettungsmaßnahmen einleiten zu können.
An beiden Einsatzstellen konnte keine eingeklemmte Person festgestellt werden, jedoch befanden sich insgesamt 3 verletzte Personen an den Einsatzstellen, die durch zwei Notärzte behandelt und anschließend einem Krankenhaus zugeführt wurden. Zwischen den beiden Unfallstellen zog sich zudem eine ca. 700 Meter lange Spur von ausgelaufenem Kraftstoff, den einer der beteiligten Lkw verloren hat.
Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes wurde die BAB 40 in Fahrtrichtung Dortmund komplett gesperrt, dieses führte zu einer größeren Beeinträchtigung des Feierabendverkehres auf der Autobahn. Durch die Feuerwehr wurde nach der erfolgten Versorgung der verletzten Personen der ausgelaufene Kraftstoff mittels Bindemittel abgestreut.
An dem Einsatz waren insgesamt 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr, 1 Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, 4 Rettungswagen, 2 Notärzte sowie der Rettungshubschrauber beteiligt. Die Unfallursache wird derzeit durch die Autobahnpolizei ermittelt. Einsatzende für die Kräfte der Feuerwehr war gegen 17:15 Uhr.

 

Aktion „Null-Toleranz“ im Stadtteil Hochfeld  
Das Bürger- und Ordnungsamt hat in Zusammenarbeit mit der Duisburger Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg in der Zeit vom 1. bis zum 9. Juli die Aktion „Null-Toleranz“ im Stadtteil Hochfeld fortgeführt.  
In diesem Zeitraum waren die Mitarbeiter der Abfallaufsicht wochentags fußläufig mit einer Früh- und Spätschicht im Stadtteil präsent. Auch an Sams- und Sonntagen war eine Präsenz gegeben.  
In diesem Zeitraum wurden durch die Mitarbeiter der Abfallaufsicht die folgenden Feststellungen getroffen:  
·       72 wilde Müllkippen, die zeitnah durch die WBD beseitigt wurden (u. a. konnten 8 Fahrten den jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt werden)
·       9 Verwarnungsgelder erhoben (z.B. Zigarettenkippen, Obstreste, Kaugummi wegwerfen)
·       16 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (z.B. für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen)
·       59 Schrottfahrzeuge festgestellt (gekennzeichnet; Frist von einem Monat zur Entfernung)   Gleichzeitig wurde der Stadtteil auch durch die Mitarbeiter des städtischen Außendienstes (SAD) zum Teil in Form von Ordnungspartnerschaften mit der Polizei intensiv bestreift. Durch den  SAD wurden in dem genannten Zeitraum 18 Verwarnungsgelder erhoben und drei Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Des Weiteren wurden auch durch den SAD Schrott- und Gefahrenfahrzeuge festgestellt sowie insgesamt 15 weitere Maßnahmen (z.B. mündliche Verwarnungen, Feststellung unerlaubter Sondernutzung) getroffen. Der SAD überprüfte bei der Sonderaktion auch mehrere Objekte nach dem Melderecht – also ob die gemeldeten Personen wie angegeben wohnhaft sind.
Im Anschluss wurde das Melderegister entsprechend bereinigt.  
Neben Abfallaufsicht und SAD befanden sich auch Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung verstärkt im Einsatz. So wurden insgesamt 1257 kostenpflichtige Verwarnungen bzw. Ordnungswidrigkeitenanzeigen aufgrund verbotswidrigen Parkens und wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen gefertigt.  
Seit Ende letzten Jahres führt das Bürger- und Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit der Duisburger Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. Die Aktion dient der Bekämpfung der zunehmenden Müllproblematik in den verschiedenen Ortsteilen sowie der Ahndung von sonstigen Ordnungswidrigkeiten.

 

Vor 25 Jahren: „Am 11. Juli 1992 kam sie groß raus: Die U-Bahn“

Am 11. Juli 1992 war es auch in Duisburg soweit: Die  Stadt und die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) feierten die Einweihung der ersten Stadtbahn-Tunnelstrecke zwischen Steinsche Gasse und Duissern. Unter dem Motto „Am 11. Juli 1992 kommt sie groß raus: Die U-Bahn“ verabschiedeten über 350.000 Duisburger mit einem großen und fröhlichen Fest die letzte oberirdisch fahrende Straßenbahn auf der festlich  geschmückten Königstraße und erschlossen sich die Welt darunter. Die während des Festes kostenlose Fahrt mit  der DVG nutzten die Besucher dazu, ihre U-Bahn auszuprobieren und kennen zu lernen. Entsprechend  dicht war das Gedränge auf den Rolltreppen und in den  fünf neuen, unterirdischen und künstlerisch gestalteten  Bahnhöfen. Kunst im Untergrund

V.l.n.r.) Günther Einert, NRW-Minister für Wirtschaft, Dr. Wilhelm Knittel, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Dr. Richard Klein, Oberstadtdirektor der Stadt Duisburg und Josef Krings, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, gaben den Tunnel offiziell frei. - Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)

 

Der knapp fünf Kilometer lange Innenstadttunnel ist ein  Element der Stadtbahnidee, die in Duisburg im Jahr 1969 mit dem Beginn des Stadtbahnbaus auf der Südstrecke  und der anschließenden Umrüstung der Strecke Düsseldorfer Straße bis in die Innenstadt, für den Betrieb  mit B-Wagen Gestalt annahm. In die Zeit der Inbetriebnahme dieser beiden ersten Bauabschnitte  zwischen 1970 und 1983 fällt auch der Baubeginn der Tunnelstrecke in der Innenstadt im Jahr 1974, die über  die Rampen Rathaus, Lutherplatz, Platanenhof und Duissern an das vorhandene Schienennetz der DVG  angebunden ist.   Durch den unterirdischen Ausbau der Stadtbahn konnte  die Königstraße zu einem großzügigen Boulevard ohne  Straßenbahnschienen umgestaltet werden. Besondere  Kennzeichen dieser Flaniermeile sind die zahlreichen, von  verschiedenen Künstlern entworfenen Brunnenanlagen.
Im Juli 1993 wurde mit dem Bau der Nordstrecke  begonnen, der Fortsetzung des Stadtbahntunnels von Duissern bis Meiderich. Die 3,6 Kilometer lange Strecke  unterquert die Ruhr und den Rhein-Herne-Kanal. Am 23. September 2000 konnte dieser Abschnitt der Stadtbahn mit den beiden neuen Bahnhöfen „Auf dem Damm“ und „Meiderich-Bahnhof“ den Betrieb aufnehmen. Der Duisburger Norden wuchs damit ein Stück näher an die Innenstadt heran; die Fahrzeit reduzierte sich durch den Tunnel von 18 auf sechs Minuten. Eine enorme Zeitersparnis, die zu einem Anstieg der Fahrgastzahlen  führte. Auf dem Abschnitt Meiderich-Bahnhof und Duisburg-Hauptbahnhof konnte die DVG bereits kurz  darauf 30 Prozent mehr Fahrgäste zählen.
Die Stadtbahn in Zahlen Das Stadtbahnnetz hat eine Länge von 21 Kilometer, davon neun Kilometer unterirdisch, zwölf Kilometer  oberirdisch. Elf Bahnhöfe, davon acht in Tieflage und drei in Hochlage, 13 Haltestellen und elf Brücken sind Bestandteil des 53 Kilometer langen Schienennetzes. 74 Rolltreppen und 15 Aufzüge sorgen für einen  bequemen Zugang zu den Haltestellen/Bahnhöfen.

 

 V.l.n.r.: Josef Krings, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Dr. Wilhelm Knittel, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Günther Einert, NRW-Minister für Wirtschaft, Dr. Günter Erbe, Vorstandvorsitzender Duisburger Verkehrsgesellschaft AG und Dr. Richard Klein, Oberstadtdirektor der Stadt Duisburg. -Bild Stadt Duisburg. Kunst im Untergrund


Seitens der Stadt und der DVG gab es mit den Ratsmitgliedern und den örtlichen Medien eine richtig gelungene Feier in der U-Bahnbstatio am Kuhtor. Stargast war übrigens der Kabarettist Thomas Freitag, der mit seinen grandiosen Einlagen für zusätzlichen Spaß sorgte. 


Lehmbruck Museum: plastikBAR on Tour: Künstlergespräch mit Ulrich Genth und Heike Mutter

Das Lehmbruck Museum lädt zur „plastikBAR on Tour“ ein! Am Donnerstag, 13. Juli 2017, findet um 19 Uhr ein exklusives Künstlergespräch mit den Künstlern Ulrich Genth und Heike Mutter vor ihrem begehbaren Kunstwerk Tiger & Turtle auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe im Angerpark im Duisburger Süden, statt. Kunstvermittlerin Claudia Thümler wird mit den beiden Künstlern über Konzept und Hintergründe der begehbaren Großskulptur sprechen.
Kaum eine der Landmarken im Ruhrgebiet ist schon aus der Ferne betrachtet so eindrucksvoll wie die Skulptur Tiger and Turtle – The Magic Mountain von Ulrich Genth und Heike Mutter im Duisburger Angerpark. Die einzige begehbare „Achterbahn“ der Welt thront mit einer Höhe von 20 Metern weithin sichtbar auf der Heinrich Hildebrand Höhe im Süden Duisburgs.
Im Rahmen der Ausstellung „Junger Westen“ (Projekt der RuhrKunstMuseen).  Treffpunkt: „Tiger & Turtle“, Ehinger Str., 47249 Duisburg Eintritt frei!

Die Großskulptur „Tiger & Turtle – Magic Mountain“ von Heike Mutter und Ulrich Genth, Foto: Heike Mutter & Ulrich Genth © Heike Mutter und Ulrich Genth, Landmarke Angerpark, Stadt Duisburg.