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Du-Kalender 2015

Schlagzeilen 2015
Historischer Kalender










 

Donnerstag, 03. September 2015 - Historischer Kalender

Bezirksregierung nutzt Einrichtung Kerskensweg als landeseigene Notunterkunft für Asylbewerber – Erweiterung angestrebt
Die Bezirksregierung Düsseldorf wird die Zeltunterkunft am Kerskensweg in Duisburg-Walsum übergangsweise als landeseigene Notunterkunft für die Unterbringung von Flüchtlingen nutzen. Ab Donnerstag, den 03.09.2015, sind die Vorbereitungen vor Ort so weit, dass die ersten 199 Menschen einziehen können. Das Deutsche Rote Kreuz in Nordrhein (DRK) wird wie geplant die Betreuung übernehmen.
Die vorhandenen Zelte sollen kurzfristig durch wetterfeste Leichtbauhallen ersetzt werden, die durch abtrennbare Bereiche mehr Privatsphäre bieten, einen festen Boden haben und beheizbar sind. Durch den Einsatz der Leichtbauhallen kann dann mittelfristig mehr Menschen Platz geboten werden. Für wie viele Menschen am Kerskensweg zukünftig eine Unterkunft entsteht, hängt dann von den Umständen vor Ort ab.
„In der derzeitigen Lage ist es unser vorrangiges Ziel, Obdachlosigkeit zu vermeiden. Wir arbeiten daran, landeseigene Einrichtungen zur Unterbringung von Flüchtlingen so schnell es geht herzurichten, damit der Einsatz der Leichtbauhallen nur übergangsweise notwendig ist. Es ist unsere gemeinsame moralische Verpflichtung, den bei uns Schutz suchenden Menschen zu helfen und sie zu unterstützen“, so Regierungspräsidentin Lütkes heute in Düsseldorf.

Vor dem Hintergrund der aktuell zunehmenden Zahl von Menschen, die in Nordrhein-Westfalen ankommen, um hier Asyl zu beantragen, hatte die Bezirksregierung Düsseldorf auf Weisung des Ministeriums für Inneres und Kommunales (MIK) die Städte und Gemeinden gebeten, weitere Notunterkünfte für Flüchtlinge zu benennen. Die Stadt Duisburg hatte daraufhin der Bezirksregierung die Nutzung der bereits fertiggestellten Zeltunterkunft am Kerskensweg angeboten.

 

Tag des offenen Denkmals in Duisburg am 13. September 2015 unter dem Thema „Handwerk, Technik, Industrie“
Das Motto des diesjährigen Denkmaltages lautet „Handwerk, Technik, Industrie“. Im ehemaligen Getreidespeicher, der jetzt das Landesarchiv beherbergt, wird das umfangreiche Veranstaltungsprogramm für Duisburg vorgestellt.  
Der Präsident des Landesarchivs, Dr. Frank Bischoff, und die Leiterin des Amtes für Baurecht und Bauberatung, Anja Geer, werden zusammen mit Fachexperten der Unteren Denkmalbehörde und dem Vorsitzenden des Heimatvereins Hamborn, Jörg Weißmann, das Programm und die entsprechende Flyer vorstellen sowie das diesjährige Mottos erläutern.  
Das Landesarchiv wird am Tag des offenen Denkmals ebenfalls ein eigenes umfangreiches Besichtigungsprogramm durchführen und dies präsentieren. Auch der Heimatverein hat Führungen vorbereitet. Ein Blick in das neu genutzte, denkmalgeschützte Speichergebäude, wird zum Pressetermin ermöglicht.

 

Beratung zur Beruflichen Entwicklung: NRW-Förderprogramm für Weiterentwicklung
„Damit es besser wird, muss es anders werden. Aber wie komme ich dahin?“ So oder ähnlich geht es vielen Menschen: Sie möchten oder müssen sich verändern, wissen aber nicht, ob es für sie überhaupt einen Weg gibt. Veränderungen gehören zum beruflichen Alltag. Eine neue Aufgabe bringt neue Herausforderungen mit sich. Das befristete Arbeitsverhältnis läuft aus, ein neuer Job muss gefunden, ein im Ausland erworbener Abschluss anerkannt werden. Andere wiederum möchten nach einer Familienphase in das Berufsleben zurückkehren oder sie haben ihr Studium abgebrochen und suchen einen für sie passenden Zugang zu einem Berufsabschluss oder einer anderen Perspektive.  
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW (MAIS) hat deshalb mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds das Förderangebot „Beratung zur beruflichen Entwicklung“ aufgelegt. Es unterstützt Frauen und Männer, die sich beruflich weiterentwickeln oder neu orientieren wollen. Auch Berufsrückkehrende und Personen, die ihre beruflichen Qualifikationen im Ausland erworben haben, können hier beraten werden.  
„Die Beratung zur Beruflichen Entwicklung bietet weit mehr als die Information über beispielsweise Bildungs- und Berufswege. Erfahrene Beraterinnen und Berater unterstützen dabei, auf der Grundlage der individuellen Situationen der Ratsuchenden, ihren Fähigkeiten und Zielen konkrete Schritte für die weitere berufliche Entwicklung einzuleiten“, erklärt Karin Schillings von der Regionalagentur NiederRhein. Die kostenlose Beratung kann bis zu neun Stunden umfassen. „Damit haben insbesondere auch Personen, die sich keine kostenintensive Beratung leisten können, die Möglichkeit zu einer professionellen Laufbahnberatung.“        
In Duisburg gibt es neben der Regionalagentur NiederRhein weitere zugelassene  Beratungsstellen bei der Gemeinnützigen Gesellschaft für Beschäftigungsförderung mbH, der Qualinetz Beratung und Forschung GmbH sowie bei der Volkshochschule Duisburg. Die Berater sind über das Beratungsbüro des Netzwerks Weiterbildung in Duisburg unter www.weiterbildung-duisburg.de zu erreichen.  

 

Freie Plätze bei den Schnupperkursen der Musik- und Kunstschule  
Das neue Schnupperkursangebot der MKS richtet sich an Neugierige aller Altersstufen, die ausprobieren möchten, wie es ist, ein Instrument zu erlernen.   Von Harfe, Gitarre, E-Gitarre und E-Bass über Schlagzeug, Streichinstrumente, Quer- und Blockflöte, Klarinette, Oboe oder Saxophon, bis zu Fagott, Horn, Posaune, Trompete und Klavier, haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit, innerhalb von jeweils vier Unterrichtseinheiten das Instrument kennenzulernen und erste Töne zu produzieren.
In Absprache kann für die Zeit des Kurses ein Instrument gegen eine Gebühr von fünf Euro geliehen werden.  
Es sind noch Plätze für alle Angebote frei. Die Anmeldung für die Kurse ist bis zum 16. Oktober möglich. Informationen gibt es im Internet unter www.duisburg.de/mks, telefonisch, (0203) 283-2525, und per Mail, musikschule@stadt-duisburg.de.   

 

Mittwoch, 02. September 2015 - Historischer Kalender

Loveparade-Zivilverfahren: Urteils-Verkündung am 5. Oktober 2015 - ehemaliger Duisburger Eishockeyspieler erwartet gar nichts!

 

Aus Factory wird Residenz-Steinsche-Gasse  
In der Duisburger Innenstadt entsteht an der Steinschen Gasse 32 im ehemaligen „Factory“ ein modernes Verwaltungsgebäude. Die Hestia Immobilien KG baut umliegend barrierefreie Wohnanlagen.  
Versteckt in der zweiten Häuserreihe, in der Duisburger Altstadt, zwischen neuer Stadtbibliothek und Kasinostraße, liegt das ehemalige „Factory“, die „alte Druckerei“. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1925 erbaut und stellt heute ein beispielhaftes Denkmal des Industriebaus des 20. Jahrhunderts dar. Hier wurde die für Duisburg wichtige Rhein-Ruhr Zeitung gestaltet und gedruckt. Seitdem hat das Gebäude eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Zuletzt war hier ein Zusammenschluss von Künstlern beheimatet.
Im ersten Bauabschnitt wird ein zeitgemäßes, barrierefreies Wohnangebot in einem Neubau um das bestehende Verwaltungsgebäude geschaffen. Gleichzeitig schließt sich die Baulücke in der Kasinostraße 14. Die „alte Druckerei“ wird zu einem modernen Verwaltungsgebäude umgebaut, während sich der ehemalige Hinterhof zum attraktiven Wohnquartier und die Kasinostraße zur zentralen Wohn- und Einkaufsstraße weiterentwickeln.
Durch den Erwerb zweier Abbruchgrundstücke auf der Kasinostraße sind diese in die Planung mit einbezogen. Hier entstehen 20 weitere altersgerechte Wohnungen und neue Verkaufsflächen.
„Mit dem Neubau der Residenz-Steinsche-Gasse wird ein wichtiger Beitrag zur Revitalisierung der Altstadt geleistet. Der neue Wohnraum entspricht unserem Ziel der Einwohnerförderung. Der Dank gilt den Investoren, die hier ein vorbildliches Projekt erstellen und der Volksbank Rhein-Ruhr, die das Investment begleitet“, freut sich Oberbürgermeister Sören Link über das private Investment.

Beigeordneter Carsten Tum ergänzt: „Hier setzt die Hestia Immobilien KG ein Projekt um, das den Zielen des Integrierten Handlungskonzepts Innenstadt voll und ganz entspricht. Sowohl der Baulückenschluss in der Kasinostraße als auch die Nutzung des Denkmals und die Ergänzung mit Wohnraum eröffnen für die Altstadt hier neue Perspektiven.“
Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr, ist begeistert von dem innovativen Konzept und betont, „Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass die Baumaßnahme zur positiven Entwicklung der Stadt Duisburg beiträgt. Eine Immobilie mit solch langer und für Duisburg wichtiger Historie, wird nun modernisiert und aufgewertet.“ 

 

Thomas Schulte, vom Architekturbüro IBP, erstellte die Pläne zum Bau von 23 der hochwertigen Wohnungen, deren Fertigstellung im Mai 2016 geplant ist. Mit Beginn des Jahres 2017 ist der zweite Bauabschnitt vorgesehen. Bereits jetzt besteht großes Interesse an den ruhig gelegenen, seniorengerechten Mietwohnungen im Zentrum Duisburgs. Neben dem wohnlichen Mehrwert bietet das Umfeld einen attraktiven Mix aus Einzelhandel, Gastronomie und Unterhaltungsangeboten.

 

Deutsche Annington: Umfirmierung in Vonovia
Die Deutsche Annington startet die Umfirmierung auf den neuen Namen Vonovia. Die Holding Deutsche Annington Immobilien SE heißt jetzt Vonovia SE. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte Ende August, ab dem 3. September wird auch die Deutsche Börse Deutschlands führendes Wohnungsunternehmen unter neuem Namen mit dem Kürzel VNA führen.
In der Bochumer Zentrale wurden heute die ersten Schilder mit dem neuen Firmenlogo angebracht. Vonovia geht aus dem Zusammenschluss der Deutschen Annington mit der GAGFAH hervor. Der neue Name wurde am 30. April durch die Hauptversammlung verabschiedet. Das Corporate Design ist durch die Primärfarbe Petrol geprägt.
"Die Markenpositionierung fußt auf unserem neuen Verständnis und Unternehmensleitbild. Wir möchten mit der bewussten Reduzierung auf einen Schriftzug und den Verzicht auf zusätzliche Elemente zum Ausdruck bringen, worauf wir uns konzentrieren wollen: Unsere Kunden", erklärt Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender der Vonovia SE Operativ, das heißt in den Regionen deutschlandweit, geht der Name Vonovia zum Jahreswechsel an den Start, ab dann wird die neue Marke im gesamten internen und externen Unternehmensauftritt sichtbar. "Wir werden die Marke auf bodenständige Weise einführen - auch hier haben wir die Interessen unserer Mieter im Blick," sagt Buch. Die Kunden wenden sich weiterhin wie gewohnt an ihre bekannten Ansprechpartner.

 

NRW: 41 200 Wohnungen mehr als ein Jahr zuvor
Ende 2014 gab es in Nordrhein-Westfalen 8,85 Millionen Wohnungen (einschließlich Wohnungen in Wohnheimen); damit wohnten rein rechnerisch jeweils zwei Personen in einer Wohnung. Wie das statistische Landesamt anhand von Ergebnissen der Fortschreibung des Gebäude- und Wohnungsbestandes mitteilt, war die Zahl der Wohnungen um 0,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor und um 1,6 Prozent höher als Ende 2010.
Im Durchschnitt war jede Wohnung 90,2 Quadratmeter groß und jedem Einwohner NRWs standen durchschnittlich rund 45,5 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Nahezu jede achte Wohnung in NRW war eine Ein- oder Zweizimmerwohnung (1 155 537), knapp die Hälfte der Wohnungen (4 400 244) hatten drei oder vier Räume.
Über ein Drittel aller Wohnungen (3 296 528) verfügte über fünf oder mehr Räume. Den stärksten Anstieg der Wohnungszahlen unter den 396 Städten und Gemeinden des Landes gegenüber 2010 ermittelten die Statistiker für die Gemeinden Wassenberg (+7,4 Prozent) im Kreis Heinsberg, Wettringen (+6,9 Prozent) im Kreis Steinfurt und für Südlohn (+5,7 Prozent) im Kreis Borken. Rückgänge gab es in Inden (-1,8 Prozent) im Kreis Düren, Altena (-1,2 Prozent) im Märkischen Kreis und in Bergneustadt (-0,4 Prozent) im Oberbergischen Kreis.
Die rein rechnerisch größten Wohnungen in NRW gab es Ende 2014 in Stemwede (129,9 Quadratmeter) im Kreis Minden-Lübbecke, in Heek (127,2 Quadratmeter) im Kreis Borken und in Selfkant (126,6 Quadratmeter) im Kreis Heinsberg. In Gelsenkirchen (74,8 Quadratmeter), Duisburg (75,6 Quadratmeter) und Düsseldorf (75,9 Quadratmeter) waren die Wohnungen im Schnitt am kleinsten.

 

Duke Ellington – Auftakt zur VHS-Reihe Musikgeschichte mit Marliese Reichardt  
Duke Ellington, der Mann aus dem schwarzen Kleinbürgertum Washingtons hasste Kategorien, im Menschlichen wie im Musikalischen. Marliese Reichardt führt ein in die Welt dieses Mannes, der Neues auf dem Besten des Alten erbaute und dem „bloß neumodisch“ ein Graus war. Rainer Lipski am Klavier und Norbert Hotz am Kontrabass geben dem Ganzen den richtigen „Swing“.
Der musikalische Vortrag von Marliese Reichardt findet statt am Donnerstag, 3. September, um 18.30 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro.   Weitere Vorträge der Reihe: Franz Schubert am 24. September, Frédéric Chopin am 22. Oktober, Robert und Clara Schumann am 5. November.

 

 

Kammerchor der Musik- und Kunstschule sucht Verstärkung  
Schon jetzt bereitet sich die camerata vocalis, der Kammerchor der Musik- und Kunstschule Duisburg, auf die Adventszeit vor. Unter der Leitung ihres Dirigenten Peter Stockschläder üben die Sängerinnen und Sänger ein Werk, das am vierten Advent in der Karmelkirche in der Stadtmitte zur Aufführung gelangt: „Navidad nuestra“ des argentinischen Komponisten Ariel Ramirez. Bereits in jungen Jahren interessierte sich Ramírez für die indianische und kreolische Volksmusik seines Heimatlandes.
Die 1964 entstandene Misa Criolla („Kreolische Messe“) ist sein bekanntestes Werk, das die Camerata vocalis auch schon mehrfach aufgeführt hat. Erweitert wird das Werk von Ariel Ramirez mit Weihnachtsmusik des walisischen Komponisten Karl Jenkins, der mit seinen Alben mehrfach Gold- und Platinstatus erreichte.  
Die camerata vocalis sucht für dieses Konzert noch Verstärkung. Interessenten sind herzlich willkommen. Die Proben des Kammerchores finden montags in der Zeit von 19.30 bis 21.30 Uhr statt. Probenort ist das Studio der MKS an der Duissernstraße 16. Die Proben zu diesem Programm sind sehr kurzweilig und machen viel Spaß.“, sagt Peter Stockschläder und verweist auf eine Besonderheit des Chores: Zu Beginn jeder Chorprobe werden die Stimmen der Chormitglieder durch ein intensives Einsingtraining geschult und auf die anstehenden Choraufgaben vorbereitet.   Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283-2525 oder per Mail an musikschule@stadt-duisburg.de.

 

Kirchenmaus am Klosterbrunnen der Abtei Hamborn entdecken  
Wieder gibt es die nächste Gelegenheit zum Stöbern und Staunen. Alle Interessierten können am Samstag, den 12. September, mit Treffpunkt in der Abteikirche um 10:30 Uhr an der Führung durch die Abtei Hamborn teilnehmen.   Der Bronzebrunnen von Gernot Rumpf, im Jahre 1993 gestaltet, ist nicht das einzige Highlight der eineinhalb stündigen Abtei-Führung in Hamborn.
Gezeigt werden auch der romanische Kreuzgang, die Abteikirche mit den faszinierenden Glasfenstern, die Schatzkammer mit bemerkenswerten liturgischen Gewändern und kostbaren Altargeräten.  
Anmeldung erforderlich beim Projekt LebensWert unter der Rufnummer 0203-54472600 oder tourismusbuero@abtei-hamborn.de

 

Gewerbeimmobilienmarkt im Ruhrgebiet bleibt stabil
Die Preise für Gewerbeimmobilien in NRW und im Ruhrgebiet sind im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend stabil. Das zeigt der aktuelle Preisspiegel des Immobilienverbandes Deutschland (IVD). Im Segment der Ladenmieten verzeichnet der Immobilienverband im Ruhrgebiet nur in Bochum deutliche Veränderungen. Dort kam es jenseits der Toplagen zu teils zweistelligen Anstiegen. Hingegen ist in Gelsenkirchen, Dortmund und Duisburg wie in den meisten kleineren Städten der Region Stillstand zu beobachten. Teuerster Standort im der Metropole Ruhr bleibt Dortmund mit 220 Euro je Quadratmeter, gefolgt von Essen mit 130 Euro/qm in den besten Verkaufslagen.
In Duisburg müssen Händler in vergleichbarer Lage etwa 90 Euro/qm einkalkulieren. Auch die Büromieten blieben in den meisten Städten und Gemeinden relativ konstant. Auf den wichtigen Büromärkten in Essen und Dortmund herrscht Preisstillstand. Für Büros mit gutem Nutzungswert wurden in Hagen, Recklinghausen und Mülheim in den vergangenen zwölf Monaten Preissprünge von sechs bis acht Prozent dokumentiert.
Auf breiter Front konstant mit leicht positiver Tendenz blieben die Preise für Gewerbegrundstücke. Einzig in Bochum fiel laut IVD der Preis für Gewerbegrundstücke im guten Segment um zehn Prozent. Am teuersten sind die Grundstücke in der Landeshauptstadt Düsseldorf mit 260 Euro pro Quadratmeter in guten Lagen.
In Essen zahlen Investoren 145 Euro/qm, in Duisburg 140 und in Dortmund 130 Euro. Für den IVD-Datenreport wurden die aktuellen Mietpreise für Büroflächen und Ladenflächen sowie die Kaufpreise für gewerbliche Grundstücke in 113 Städten und Gemeinden in NRW zusammengestellt. Infos: www.ivd-west.net  Metropole Ruhr (idr).

 

PTA-Lehranstalt jetzt in Trägerschaft der Apotheker am Niederrhein
Wenn Apothekenkunden in der Apotheke auf freundliche und kompetente Mitarbeiter treffen, handelt es sich in der Regel um pharmazeutisch technische Assistenten (PTA). Deren Ausbildung wurde jetzt in Duisburg auf eine neue und langfristig sichere Basis gestellt.
Nach 46-jähriger Trägerschaft übergab die Stadt Duisburg heute die PTA-Lehranstalt in die Hände der Apothekerschaft am Niederrhein. Dr. Christoph Herrmann, Pressesprecher der Duisburger Verbandes freut sich auf die neue Verantwortung: „Für uns Apotheker ist es extrem wichtig, auch in Zukunft qualifizierte Mitarbeiter für unser Apotheken zu bekommen.
Der Arbeits- und Beratungsaufwand in unseren Apotheken durch die alternde Bevölkerung wird eher mehr als weniger, deshalb ist es uns ein großes Anliegen, jungen Menschen weiterhin eine hochqualifizierte Ausbildung mit besten Aussichten auf ein festes Arbeitsverhältnis im Anschluss zu ermöglichen. Die Lehrgangsgebühren für die Schüler, auch durch zusätzliche neue Förderkonzepte auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten, gehört dabei selbstverständlich dazu.“ 
Auch Thomas Krützberg, Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur der Stadt Duisburg ist froh, dass die Zukunft der ehemaligen PTA-Lehranstalt jetzt langfristig gesichert ist: „ Gerade für eine Stadt wie Duisburg ist es enorm wichtig, hoch qualifizierte Ausbildungsmöglichkeiten zu haben, die allen Absolventen eine sichere beruflich Zukunft bietet. Die Stadt Duisburg nimmt auch hier weiterhin ihre Rolle als Oberzentrum in der Region wahr.“
Bereits im Januar 2013 hatte die Landesregierung NRW entschieden, die Förderung der PTA-Ausbildung ab August 2013 vollständig auslaufen zu lassen. Allen Lehranstalten in NRW fehlte somit ein wichtiges Finanzierungselement, die Suche nach neuen Kooperationspartnern begann. Diese, nicht nur finanzielle, Lücke füllte der „Apothekerverband Duisburg, rechter Niederrhein“, der sofort den Handlungsbedarf erkannte und weitere Verbände zur Sicherung der Lehranstalt mit ins Boot nahm.
So wurde im August 2014 durch den Schulterschluss der Verbände „Duisburg/ Niederrhein“, „Linker Niederrhein“ sowie „Düsseldorf und Umgebung“ die PTA-Fachschule Niederrhein gegründet. Die drei Apothekerverbände werden zukünftig jedes Jahr einen großen Teil Ihrer Mitgliederbeiträge für die Ausbildung der PTA-Schüler zur Verfügung stellen und den Fortbestand der Fachschule dadurch langfristig sichern. Der Übergang der Trägerschaft wurde durch den Beschluss der Ratssitzung vom 22. Juni wirksam.

 

Übergabe Spendenerlös des Charity-Brunches  
Die rund 100 Gäste des diesjährigen Charity-Brunches von Oberbürgermeister Sören Link am 31. Mai im Binnenschifffahrtsmuseum haben kräftig für den guten Zweck gespendet. Insgesamt sind 3.515 Euro zusammengekommen, die dem Duisburger Verein „Immersatt“ zu Gute kommen sollen.  
Der Immersatt Kinder- und Jugendtisch e. V. versorgt täglich Kinder und Jugendliche mit gesundem Essen sowie Bildungs- und Kulturangeboten. Damit bietet er sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Duisburg die Chance auf ein sozial integriertes Leben und gute Zukunftsperspektiven. Eine gesunde Ernährung und die richtige Unterstützung sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung. Da gut ausgebildete Nachwuchskräfte die Grundpfeiler für die Zukunft unserer Stadt sind, unterstützt Oberbürgermeister Sören Link dieses Projekt mit dem Erlös des Charity-Brunches.  
Der Spendenbetrag wird im Rathaus an den Immersatt e. V. übergeben.

Auch der signierte Fußball der MSV-Aufstiegsmannschaft wird bei diesem Anlass durch Oberbürgermeister Link an Andreas J. Goss, Sprecher des Vorstandes der ThyssenKrupp Steel Europe AG und Höchstbietender bei der Versteigerung, übergeben.

 

Eltern bewerten Gründung einer neuen Sekundarschule in Duisburg - Mitte positiv  
Was ursprünglich für Anfang Juli vorgesehen war, wurde durch den Poststreik über einen Monat nach hinten verlagert: Das Ergebnis der Elternbefragung zur geplanten Sekundarschule im Bezirk Mitte. Befragt wurden Eltern, deren Kinder im Schuljahr 2014/15 eine 2. oder 3. Grundschulklasse in Duisburg-Mitte besuchten. Insgesamt beteiligten sich etwa 28% der 1.509 angeschriebenen Eltern. Die Antworten liegen seit Mitte August vollständig vor und wurden jetzt ausgewertet.  
Bildungsdezernent Thomas Krützberg zieht eine positive Bilanz: „Die Rücklaufquote liegt in ähnlicher Größenordnung wie bei den vorangegangenen drei Sekundarschulen in den Bezirken Süd, Hamborn und Rheinhausen. Unser Ziel ist es, dieses wichtige schulpolitische Projekt fortzuführen. Wenn man die Antworten der Eltern auf eine volle Wahlbeteiligung hochrechnet, ergibt sich in Duisburg-Mitte ein Potential für die Sekundarschule von etwa 140 -160 Schülerinnen und Schülern pro Jahrgang. Insofern haben wir jetzt den Grundstein der neuen Schulform auch für die Innenstadt gelegt.“  
Der Bedarf für die neue Schulform Sekundarschule im Bereich Mitte liegt also vor. Die Stadt Duisburg hat damit die Vorgabe des Schulministeriums NRW erfüllt, nach der bei geplanten Gründungen von Sekundarschulen eine Befragung zur Bedarfsermittlung durchgeführt werden muss.  
Auch Ralph Kalveram, Schulamtsleiter, ist zuversichtlich und wagt die Prognose: „Aufgrund der Erfahrungen aus den vergangenen Anmeldeverfahren und unter Berücksichtigung des lokalen Gesamtschulangebots gehen wir davon aus, dass eine 4-zügige Sekundarschule den Bedarf nachhaltig decken wird.“  
Das Befragungsergebnis hat aber auch ergeben, dass im Bezirk Mitte ein Bedarf für eine 4-zügige Realschule vorhanden ist. Da dieser nach gesetzlichen Vorgaben gedeckt werden muss, soll eine der beiden Realschulen erhalten bleiben. Hierfür würde sich die Gustav-Heinemann-Realschule anbieten, da sie bereits vierzügig ausgebaut ist.  
Die Sekundarschule könnte an den Standorten der Karl-Lehr-Realschule und der Schule Hitzestraße als Dependance errichtet werden. Voraussetzung hierfür wäre allerdings, das Gebäude an der Hitzestraße baulich herzurichten. Die Gründung der Sekundarschule wäre damit auch erst zum Schuljahr 2017/18 möglich, zeitgleich würde dann auch die Karl-Lehr-Realschule sukzessive auslaufen.  
Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse und der weiteren Planungen erfolgt in einer Vorlage für die Schulausschusssitzung im November und anschließender Beschlussfassung Anfang nächsten Jahres im Rat.  

 

Führung durch die neue Zentralbibliothek im Stadtfenster  
Die Zentralbibliothek im Stadtfenster bietet am Samstag, 5. September, einen geführten Rundgang durch ihre Räumlichkeiten an. Beginn der kostenlosen Führung, die sich sowohl an Kunden als auch Nichtkunden richtet, ist um 11.30 Uhr. Neben einem Überblick zum gesamten Medienbestand im Haus erwartet die Teilnehmer auch eine kurze  Einführung in das Online-Angebot der Stadtbibliothek. Treffpunkt ist die Erstinformation im Erdgeschoss der Zentralbibliothek.

 

VHS: Freie Plätze in zwei Yoga-Kursen  
Bei der Einführung in Hatha Yoga und dem daran anschließenden Aufbaukurs bei der VHS im Stadtfenster sind noch frei Plätze. Beide Kurse finden am Montagvormittag statt und laufen bis Mitte Dezember. Interessierte können sich unter (0203) 283-2616 anmelden.

 

Exil in Frankreich – Zwischen Paradies und Hölle: Kooperationsveranstaltung der VHS mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg e.V.  
Vorrangig in Paris und in Südfrankreich bildeten ab 1933 sich Gruppen deutscher Schriftsteller, Publizisten und Künstler, die versuchten, hier Arbeit und Leben neu zu ordnen, nachdem sie vor den Nazis fliehen mussten.  
Mit Beginn der deutschen Besatzung Nordfrankreichs und des „État Français“ unter der Führung Pétains, vor allem ab 1942, als die Hitlertruppen sich auch im Süden der Loire ausbreiteten, wurde dieses Exil für viele zur tödlichen Falle. Hierfür stehen unter anderem die Namen der Internierungslager „Les Milles“ und „Gurs“.  
Der Vortrag von Wolfgang Schwarzer am Donnerstag, 10. September, um 18.30 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 erinnert an das, was Jorge Semprún als eine „europäische Tragödie“ bezeichnete. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro.

 

Dienstag, 01. September 2015 - Historischer Kalender

Loveparade-Zivilverfahren: Klage gegen fehlerhafte Planung und Durchführung

 

Analyse zum Orang-Utan Ausbruch im Zoo Duisburg  
Der Zoo Duisburg hat soeben die interne Analyse der gestrigen Geschehnisse abgeschlossen: Aufgrund eines fehlerhaft gesicherten Schiebers konnte gestern ein erwachsenes Orang-Utan-Männchen aus seinem Gehege in den Pflegertrakt des Affenhauses des Zoo Duisburg entweichen. Dort kam es zur Konfrontation mit einem zweiten Orang-Männchen, woraufhin eines der Tiere die Flucht durch Oberlicht ergriff, welches von den Tieren unter normalen Umständen keinesfalls erreicht werden kann.  
Außerhalb des vertrauten Umfeldes geriet der Menschenaffe in Panik und rannte verschreckt hin und her. Der sofort herbeigerufene Diensthabende des Zoos sowie die Tierärzteschaft trafen just in dem Moment ein, als der Affe drohte über einen direkt neben dem Affenhaus gelegenen Außenzaun zu klettern und das Zoogelände zu verlassen.  
Die Narkose des Affen war keine Alternative. Es hätte einige Minuten gedauert, bis die Wirkung des  Narkosemittels einsetzt. In dieser Zeit wäre der Menschenaffe bereits im Straßenverkehr gewesen, so dass Personenschäden nicht mehr auszuschließen gewesen wären. Es musste demzufolge bedauerlicherweise zur scharfen Waffe gegriffen werden, um ein Entkommen des Affen zu verhindern und Schlimmeres zu vermeiden.  
Das zweite Männchen, das im Affenhaus in der Nähe seiner Gruppe verblieben ist, konnte dort narkotisiert und in sein Gehege zurückgeführt werden. Die übrigen vier Orang-Utans  des Zoos sind derweil allesamt in ihren Gehegen verblieben, die von der Pflegerschaft umgehend gesichert wurden.  
Die aus Sicherheitsgründen herbeigerufene Polizei, die das Umfeld des Affenhauses sicherte, für den Fall, dass auch das zweite Männchen aus dem Affenhaus entkommen würde, brauchte zum Glück nicht einzugreifen, da der für derartige Krisensituationen erarbeitete Notfallplan des Zoos griff. Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für die wenigen Besucher, die noch im Park waren, denn sie wurden rechtzeitig von Zoopersonal  nach draußen geleitet. Die betroffenen Mitarbeiter stehen unter Schock.

 

Orang Utan bei Fluchtversuch erschossen
Gestern kam es Duisburger Zoo zu einem sehr traurigen Ereignis. Aus bislang ungeklärter Ursache konnte am frühen Abend ein Orang Utan über das Oberlicht der Innenstallung entwischen. Da das Tier bei Entdeckung bereits dabei war, den Außenzaun zu übersteigen, war es nicht mehr möglich, es zu narkotisieren. So musste leider von einer schießberechtigten Person von der Schusswaffe Gebrauch gemacht werden. Das Risiko, dass das Tier in den Straßenraum flüchten könnte, war zu hoch, so dass letztlich der Schutz von Menschenleben im Vordergrund stand.

Ein weiteres Tier konnte narkotisiert und zurück in den Stall gebracht werden. Insgesamt waren zwei Tiere ausgebrochen.  Polizei und Feuerwehr waren im Rahmen der Amtshilfe vor Ort, mussten jedoch nicht aktiv tätig werden.

Die Zoo-Mitarbeiter versuchen gerade, die Geschehnisse aufzuarbeiten. Alle Beschäftigten des Zoos sind zutiefst betroffen. 

 

Steigende Flüchtlingszahlen OB Link begrüßt geplante Entlastungen des Landes für die Kommunen    
Die Berechnung der Landeszuweisungen für den Bereich Asyl soll auf eine neue Grundlage gestellt werden. Bislang waren Flüchtlingszahlen mit dem Stichtag 1. Januar des Vorjahres die Bemessungsgrundlage. Die geplante Änderung sieht nun vor, dass die Berechnung für 2015 auf Grundlage einer Bestandsprognose zum 1. Januar des laufenden Jahres erfolgt. Ab 2016 soll sogar auf der Basis der tatsächlichen Flüchtlingszahlen in einer Stadt abgerechnet werden.
 
Für die Stadt Duisburg würde die geplante Änderung in diesem Jahr voraussichtlich zusätzliche Gelder in Höhe von 5,6 Millionen Euro bedeuten. In 2016 gäbe es einen Anstieg auf insgesamt 30,8 Millionen Euro.  „Das wäre wirklich ein riesiger Schritt in die richtige Richtung“, so Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.
„Der immense Druck, der durch den anhaltenden Zustrom von Flüchtlingen auf den Kommunen lastet, führt zunehmend zu logistischen und finanziellen Problemen. Der Gesetzesentwurf des Landes trägt dem Rechnung. Ich warte allerdings immer noch auf ein signifikantes Zeichen des Bundes. Das ist überfällig. Der Bund kann nicht die Augen davor schließen, dass das Asylproblem nicht regional zu lösen ist. Es ist eine nationale Aufgabe.“

 

Krebsberatung in Duisburg  
Für eine psychoonkologische Beratung am Dienstag, 1. September, sind noch Termine frei. Frau Dr. Gisela Kremer, Psychoonkologin, steht von 15.30 bis 17 Uhr im Konferenz– und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5 – 7 in der Innenstadt als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Um eine telefonische Anmeldung unter (0203) 283-3938 wird gebeten.

 

Französische Vorlesestunde für Kinder  
Erstmalig findet der Vorlesespaß für Kinder in französischer Sprache am Mittwoch, 2. September, in der neuen Kinderbibliothek im Stadtfenster statt. Unter dem Titel „Au plaisir de lire – et d'écouter“ bietet die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg um 16 Uhr für Kinder ab vir Jahre pfiffige, besinnliche und phantasievolle Geschichten an, die die Kinder mit der französischen Sprache vertraut machen sollen. Begleitende Bilder, Gestik und Mimik helfen den Kindern dabei, alles gut zu verstehen.

 

duisport empfängt drittgrößten Hafensder Welt - Interesse des Hafens Shenzhen an Logistikdrehscheibe duisport  / Prüfung einer Zusammenarbeit für Transportoptimierungen  
Eine hochrangige Delegation der Yantian Port Group aus Shenzhen hat im August den Duisburger Hafen besucht. Ziel war es sich ein eigenes Bild von der Logistikdrehscheibe duisport zu machen sowie Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit zu prüfen.
Aufmerksam geworden auf die duisport-Gruppe war die Yantian Port Group durch das internationale Engagement duisports in Asien sowie durch die regelmäßigen Zugverbindungen zwischen Duisburg und China.  
„Wir haben konkrete Formen der Zusammenarbeit insbesondere zur Transportoptimierung im Perlfluss-Delta geprüft. Nun wollen wir diese im Rahmen von konkreten Projekten versuchen umzusetzen“, so Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG.  
Bereits Anfang des Jahres hatte eine Delegation des Duisburger Hafens während einer Asienreise den Hafen von Shenzhen besichtigt. Ausgangspunkt jenes Besuchs war eine Einladung der Yantian Port Group, die die duisport-Gruppe kontaktiert hatte. Nun fand der Gegenbesuch in Duisburg statt.  
Der Hafen von Shenzhen ist einer der größten Containerumschlagplätze der Welt und hat mittlerweile Platz drei vom Hafen Hong Kong übernommen. Im Jahr 2014 wurden in Shenzhen über 24 Mio. Standardcontainer (TEU) umgeschlagen. Der größte Anteil hiervon fiel auf das Yantian International Container Terminal, bei dem mit rund 11,7 Mio. TEU acht Prozent mehr Container umgeschlagen wurden als im Jahr 2013.
Betreiber des Terminals sind die Yantian Port Group sowie die Hutchison Port Holdings (HPH). Große relevante Unternehmensgruppen wie Hutchison oder DB Schenker haben bereits heute nennenswerte Aktivitäten in beiden Häfen.  

 Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG (3. v. l.), empfängt den Präsidenten der Yantian Port Group Mr. Lin Bing (4. v. l.) samt hochrangiger Delegation der Yantian Port Group aus Shenzhen im Duisburger Hafen. Foto duisport

 

Barrierefreies Sortieren – Serviceerweiterung bei der Abfalltrennung  
Ab sofort haben blinde und sehbehinderte Duisburgerinnen und Duisburger die Möglichkeit, ihre Hausabfälle einfach zu sortieren.  Als eines der ersten deutschen Entsorgungsunternehmen haben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg Schilder in Braille- und Pyramidenschrift entwickelt, die die Abfalltrennung ganz einfach barrierefrei machen.  
Die Schilder sind für die Abfallfraktionen Restmüll, Wertstoffe, Altpapier und die Biotonne erhältlich. Sie können über das Infotelefon (0203) 283 - 3000 oder über die Internetseite der Wirtschaftsbetriebe www.wb-duisburg.de bestellt werden. Blinde und sehbehinderte Menschen lesen mit ihren Fingern. Deshalb sind barrierefreie Schilder geprägt, gestanzt oder geklebt, damit die Schrift Konturen erhält. Bei der Beschilderung der Wirtschaftsbetriebe handelt es sich um Edelstahlschilder, die speziell geprägt worden sind.  
Brailleschrift bezeichnet eine Schreibart für blinde Menschen. Es ist eine Schreibweise, die sich aus Punkten zusammensetzt. Pyramidenschrift bezeichnet die klassischen lateinischen Schreibzeichen, die wir alle in der Schule kennenlernen. Sie läuft pyramidenförmig zu und ist dadurch besser tastbar.  

V.l.n.r. Claudia Steinnagel, Bereichsleiterin Abfallwirtschaft der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Thordis Scharrenbroch, 1. Vorsitzende Blinden- und Sehbehindertenverein  Duisburg e.V..  

Am 22.09.2015 findet vom Blinden- und Sehbehindertenverein Duisburg e.V. eine Informationsveranstaltung im Cafe Museum im Kantpark; Friedrich-Wilhelm-Str. 64, 47051 Duisburg, ab 14.00 Uhr statt. Dort werden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg mit diesem Thema ebenfalls vertreten sein.

 

Noch Plätze frei zur Auftaktveranstaltung Neugestaltung des Kantparks   Die Stadt Duisburg hat zur Neugestaltung des Kantparks ein Planungsverfahren mit mehreren Beteiligungsschritten initiiert. Ab September sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Vorstellungen einzubringen.
Im Rahmen des Planungsverfahrens soll u.a. herausgefunden werden, wie der Kantpark als bedeutende zentrale, wohnungsnahe Grünfläche der Duisburger Innenstadt und als ein wichtiger Kulturstandort für NRW gestärkt werden kann.   Die Auftaktveranstaltung findet am 4. September um 14 Uhr im Wilhelm Lehmbruck Museum statt. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich noch unter www.duisburg.de/kantpark anmelden.

 

Sonntagsführung durch Duisburger Mercator-Schatzkammer

Als europaweit bedeutend wird die Mercatorsammlung im Kultur- und Stadthistorischen Museum angesehen. Am kommenden Sonntag (6.9.) um 15 Uhr lädt Museumssprecher Werner Pöhling zu einem Rundgang durch die „Mercator-Schatzkammer“ ein. Hier sind nicht nur die Globen und Atlanten des berühmtesten Kartographen des 16. Jahrhunderts ausgestellt, sondern auch der älteste Duisburger Stadtplan, der 1566 vom Mercatorschüler Johannes Corputius geschaffen wurde, ist dort im Original zu sehen.  
Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt 4,50 €   Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, am Innenhafen.    

 Ausschnitt aus Mercators Westfalen-Karte mit Duisburg und den Rheinzuflüssen Ruhr, Emscher und Lippe. Foto KSM

 

 

Mehr als 4,5 Mio. Patienten vollstationär behandelt

In den 364 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern ist im Jahr 2014 sowohl die Zahl der Ärzte als auch die der vollstationären Behandlungen gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren Ende 2014 mit 38 892 Personen 2,6 Prozent mehr hauptamtliche Ärztinnen und Ärzte beschäftigt als ein Jahr zuvor (2013: 37 915). Im Pflegedienst waren mit 100 251 Beschäftigten nahezu so viele Personen tätig wie Ende 2013 (100 269). In den NRW-Krankenhäusern wurden im Jahr 2014 über 4,5 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt; das waren 2,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

 Wie die Statistiker weiter mitteilen, hat sich die durchschnittliche Verweildauer der Patienten in Krankenhäusern seit dem Jahr 2000 um drei Tage reduziert: 2014 blieben Kranke im Schnitt 7,4 Tage im Krankenhaus (2013: 7,6 Tage). Der Bestand an Krankenhäusern ist in NRW - u. a. auch aufgrund von Fusionen - im Vergleich zum Jahr 2000 um 98 Häuser gesunken. (IT.NRW)


Ausbildung adé - OB Link lud neue Verwaltungskräfte ein
 
Insgesamt 49 junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in neun Ausbildungsberufen und Studiengängen wurden am Freitag, 28. August, im Ratssaal von Oberbürgermeister Sören Link und dem Personalrat begrüßt und beglückwünscht. „Heute ist für sie und mich ein Tag, an dem wir uns freuen dürfen. Sie haben ihre Ausbildung und ihr Studium erfolgreich absolviert und, was für sie und mich besonders wichtig ist, werden in diesem Jahr auch alle in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen“, so Oberbürgermeister Link.
Weiter betonte Link, dass sich besonderer Einsatz und gute Leistungen während der Ausbildung für beide Seiten lohnen. „Wir werden auch in Zukunft auf einem hohen Niveau ausbilden, um uns den wachsenden Herausforderungen der nächsten Jahre zu stellen.“  
Über eine besondere Ehrung durften sich die Verwaltungsfachangestellten Nadin Friedrichs und Damaris Hoffmann sowie die Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste Anna Günther freuen. Sie hatten ihre Abschlussprüfung mit der Note „sehr gut“ gemeistert.  

Oberbürgermeister Link mit den so bitter benötigten und schon ausgezeichneten neuen Verwaltungskräften


Auch im kommenden Jahr bildet die Stadt Duisburg wieder in verschiedenen Berufsfeldern aus, unter anderem in Form eines Dualen Studiums. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September. Weitere Informationen zu allen Ausbildungsberufen und zum Bewerbungsverfahren können online unter www.duisburg.de/ausbildung oder bei Facebook unter ausbildung.DU abgerufen werden.

 

 

Führung Innenhafen Duisburg  
Historische Fakten und aktuelle Entwicklungen zum Innenhafen Duisburg werden während einer Führung am nächsten Sonntag, den 06. September 2015, um 14 Uhr, zum Besten gegeben. Der Rundgang dauert etwa anderthalb Stunden und findet auch bei Regen statt. Festes Schuhwerk wird dabei empfohlen. Es wird gebeten, den Betrag von 6,00 Euro (Kinder 4,00 Euro) passend bereit zu halten. Treffpunkt ist der Mercatorbrunnen vor dem Duisburger Rathaus. Informationen unter 0203 / 28 54 40 im RUHR.VISITORCENTER Duisburg.

 

Montag, 31. August 2015 - Historischer Kalender

 

Haniel Klassik Open Air begeistert in Duisburg  
7000 Besucher feierten die Spielzeiteröffnung der Deutschen Oper am Rhein, der Duisburger Philharmoniker und des Duisburger Theaters

 Duisburger Philharmoniker und Zuschauer beim 2. Haniel Klassik Open Air in Duisburg - ohne störende Skulptur. Foto: Sascha Kreklau.


7.000 begeisterte Zuschauer aller Generationen erlebten am Freitag, 28. August, das 2. Haniel Klassik Open Air auf dem Opernplatz vor dem Theater Duisburg. Erstklassige Solisten und der Opernchor der Deutschen Oper am Rhein, der Kinderchor am Rhein und die Duisburger Philharmoniker gestalteten einen stimmungsvollen Klassikabend unter der Leitung von Giordano Bellincampi, Generalmusikdirektor der Duisburger Philharmoniker, und Giuliano Betta, Kapellmeister der Deutschen am Rhein.
Die aus Duisburgs Partnerstadt Vilnius angereiste Band VCO Rock mischte dem vielseitigen Klassikprogramm rockige Töne bei. Als Ausblick auf die neue Spielzeit kündigte Moderator Götz Alsmann Bravourarien aus  Donizettis "L'elisir d'amore", Bizets "Carmen" und Puccinis "Turandot" an.
Nicht zuletzt das berühmte "Nessun dorma", das der Tenor Zoran Todorovic auch bei der Duisburger Premiere im Dezember singen wird, riss das Publikum – darunter hochkarätige Gäste wie NRW-Innenminister Ralf Jäger, die Oberbürgermeister von Duisburg und Düsseldorf, Sören Link und Thomas Geisel, sowie der Vorstandsvorsitzende des Hauptsponsors Haniel, Stephan Gemkow – zu Begeisterungsstürmen hin. 
Für Sommer 2017 ist bereits das 3. Haniel Klassik Open Air geplant.   

Prof. Christoph Meyer (Generalintendant Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duibsurg), Stephan Gemkow (Vorstandsvorsitzender des Hauptsponsors Haniel), Ralf Jäger (Innenminister des Landes NRW), Sören Link (Oberbürgermeister der Stadt Duisburg), Thomas Krützberg (Kulturdezernent der Stadt Duisburg), Thomas Geisel (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf). FOTO Sascha Kreklau. 

 

Islamischer Staat, Identität, Inklusion, TTIP: VHS-Fachbereich Politische Bildung packt wieder aktuelle und kontroverse Themen an  
Zum Semesterauftakt am Montag, 31. August, setzt der Fachbereich Politische Bildung der Duisburger Volkshochschule ein Ausrufezeichen: Die Duisburger Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor (Foto) stellt um 20 Uhr ihr Buch „Zum Töten bereit – Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen“ vor. Wer auch nur annähernd versuchen möchte, zu verstehen, was junge Menschen dazu bewegt,  aus der Mitte unserer Gesellschaft nach Syrien oder in den Irak zu gehen, um für den Islamischen Staat Krieg zu führen, sollte diese Veranstaltung nicht verpassen.  

 
Am Dienstag, 1. September, um 18 Uhr, ist der kroatischstämmige deutsche Schriftsteller Nicol Ljubic in der VHS, um das von ihm herausgegebene Buch „Schluss mit der Deutschenfeindlichkeit“ zu präsentieren. Darin haben er und sechzehn weitere deutsche Autorinnen und Autoren mit Migrationshintergrund Texte veröffentlicht, in denen sie sich mit der eigenen Identität in der deutschen Heimat und dem Spannungsfeld zur Heimat der Vorfahren auseinandersetzen.  
An die Verabschiedung der Nürnberger Rassegesetze vor 80 Jahren erinnert ein Vortrag von Dr. Ludger Heid am Montag, 7. September, um 20 Uhr.  

TTIP – das Transatlantische Freihandelsabkommen, das zurzeit von der EU und den USA hinter verschlossenen Türen verhandelt wird – ist Thema eines Vortrags am Freitag, 11. September, um 18 Uhr. Maritta Strasser, die bei der Nichtregierungsorganisation „Campact“ die Kampagne gegen TTIP führt, wird erläutern, worüber genau verhandelt wird, wer die handelnden Akteure sind und wie es um TTIP aktuell steht.  
„Kunst. Macht. Politik“ lautet der Titel der Veranstaltung des Künstlers und Schriftstellers Horst Meister am Montag, 14. September, um 20 Uhr. Er behandelt die drei Themenbereiche: Menschenwürde, Holocaust und Natur- und Umweltschutz.    
Nicht erst seit den Anschlägen auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ fragen sich viele Menschen, warum Islamisten keine Satire vertragen. Am Beispiel des Iran wird die Journalistin und Islamwissenschaftlerin Parisa Najafi Tonekaboni versuchen aufzuzeigen, wie Karikaturisten es dort, unter den Bedingungen strikter Zensur schaffen, unbeschadet durch das Leben zu kommen. Der Vortrag mit vielen Beispielbildern findet am Montag, 21. September, um 20 Uhr statt.  

Die schulische Inklusion gilt zu Recht als ein allseits akzeptiertes Ziel; allerdings nicht bedingungslos und nicht unter allen Umständen, sagt Prof. Dr. Bernd Ahrbeck, Rehabilitationswissenschaftler an der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Autor des Buches „Inklusion – eine Kritik“ wird am Dienstag, 29. September, um 18 Uhr begründen, warum er einem radikalen Inklusionsbegehren widerspricht.  
Der Eintritt zu den Vorträgen beträgt jeweils fünf Euro. Nur die Veranstaltung mit Nicol Ljubic kann Dank der Unterstützung der Robert Bosch Stiftung bei freiem Eintritt angeboten werden. Wer eine VHS-Card für 19 Euro erwirbt, kann alle Vorträge während des Semesters bei freiem Eintritt besuchen. 

 

  

Sommerfest im Städtischen Kinder- und Jugendzentrum Rügenstraße   Das Spielhaus Rügenstraße in Duisburg-Neumühl lädt am Samstag, 5. September, zum diesjährigen Sommerfest ein. Ab 15 Uhr können Kinder und Erwachsene bei Kaffee, Kuchen und Grillspeisen einen schönen Nachmittag verbringen. Trampolinspringen, Dosenwerfen, Hüpfburg, Kinderschminken und vieles mehr stehen auf dem Programm. Musik zum Feiern gibt es ab 13 Uhr in der rollenden Disco. Die meisten Angebote für Kinder sind kostenfrei. Das Fest wird unterstützt von der Gebag Duisburg und dem Förderverein des Spielhauses.

 

Samstag, 29. August 2015 - Historischer Kalender 
Tag des Kinderkrankenhauses, Internationaler Tag gegen Nuklearversuche

Deutschlandwetter im Sommer 2015 Heiß, trocken und sonnig - ein Sommer mit vielen Rekorden
Deutscher Wetterdienst, Offenbach, 28. August 2015 - Dieser Sommer wird in Erinnerung bleiben. Er brachte in vielen Landesteilen sonniges Badewetter mit sengender Hitze, aber auch außergewöhnliche Trockenheit. An vielen Orten wurden dabei neue Rekorde verzeichnet. Im Norden und in Alpennähe war es dagegen zeitweise nur mäßig schön, mit reichlich Regen oder Gewitter, örtlich kam es sogar zu Überflutungen durch Dauerregen. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

Zeitweise extreme Hitze und verbreitet Rekordtemperaturen
Der Sommer 2015 erreichte eine Durchschnittstemperatur von 18,5 Grad Celsius (°C). Mit einer Abweichung von 2,2 Grad über dem Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 geht er am Ende wahrscheinlich als drittwärmster Sommer in die meteorologischen Geschichtsbücher ein. Auch gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war er um 1,4 Grad wärmer. Mal kühle, mal hochsommerliche Phasen wechselten sich im Juni ab. Danach nahm der Sommer richtig Fahrt auf.
Weite Teile Deutschlands erlebten im ersten Julidrittel und in der ersten Augustwoche die heißesten Tage seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Dabei stiegen die Tagesmaxima verbreitet auf schweißtreibende 35°C oder mehr. Kitzingen meldete am 5. Juli mit 40,3°C einen neuen nationalen Temperaturrekord und am 7. August die Einstellung dieses Rekords.
Die niedrigste Sommertemperatur verzeichnete diesmal Deutschneudorf-Brüderwiese mit 0,2°C am Morgen des 17. Juni, also während der sog. „Schafskälte“.
Gebietsweise so trocken wie seit 50 Jahren nicht mehr
Im gesamten Sommer fielen diesmal im Deutschlandmittel etwa 207 Liter Niederschlag pro Quadratmeter (l/m²) und damit nur 86 Prozent des Solls von 239 l/m². Das seit Februar vor allem in der Mitte und im Osten Deutschlands herrschende Niederschlagsdefizit konnte der Sommer nicht ausgleichen.
In Südhessen, Nordbayern, Sachsen und Südbrandenburg nahm die Dürre teilweise noch zu.
Die Böden waren dort so trocken wie seit über 50 Jahren nicht mehr. Die Folge waren vertrocknete Getreideflächen und Wiesen, herbstlich erscheinende Wälder und sogar Waldbrände. Gewittrige Starkregenfälle konnten da und dort die Situation ein wenig entschärfen, führten gelegentlich aber auch zu Überflutungen. In Demker, nördlich von Magdeburg, fielen am 4. Juli bei einem Gewitter 119,9 Liter/m².
Nach Dauerregen in der dritten Augustwoche kam es über der nördlichen Mitte Deutschlands gebietsweise sogar zu Hochwasser. Der meiste Sommerniederschlag wurde mit über 400 l/m² direkt an den Alpen gemessen. Für die Jahreszeit ungewöhnlich war am 25. Juli Sturm „Zeljko“ mit Spitzenböen von über 90 km/h über Westdeutschland gezogen.

Nordrhein-Westfalen: Bei 17,8°C (16,3°C) und etwa 263 l/m² (240 l/m²) schien die Sonne rund 640 Stunden (554 Stunden). NRW war damit im Vergleich das nasseste Bundesland im Sommer 2015. Ungewöhnlich für die Jahreszeit brachte Tief „Zeljko“ am 25. Juli schwere Sturmböen. In Münster/Osnabrück wurden 94 km/h gemessen. Im gesamten Bundesland wurden Veranstaltungen abgesagt oder verschoben.

 

Bürger- und Ordnungsamt kontrolliert die Einhaltung des neuen Sperrgebiets im Duisburger Süden  
Da die „Rechtsverordnung zur Bekämpfung der Prostitution und zum Schutz der Jugend und des öffentlichen Anstandes für den Bereich der Stadt Duisburg vom 18. August 2015“ am Donnerstag, 27. August, im Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf veröffentlicht wurde, ist ab heute offiziell die Straßenprostitution im Duisburger Süden verboten. Das Bürger- und Ordnungsamt wird ab sofort schwerpunktmäßig die Einhaltung dieses Verbotes überprüfen und im Falle von Verstößen ordnungsrechtliche Maßnahmen treffen.


MSV Duisburg – Greuther Fürth: DVG setzt zusätzliche Busse ein

Für die Zuschauer des Fußballspiels MSV Duisburg gegen Greuther Fürth am kommenden Samstag, 29. August, 13:30 Uhr, im Stadion in Duisburg-Neudorf, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein. Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV-Arena
·        ab „Salmstraße“ (Meiderich) um 11:06, 11:16, 11:26 und 11:36 Uhr
·        ab „Bergstraße“ um 11:11, 11:21, 11:31 und 11:41 Uhr
·        ab „Meiderich Bahnhof“ ab 11:15 bis 11:50 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 11:40 und 12:05 Uhr
·        ab „Betriebshof Unkelstein“ ab 10:58 bis 11:23 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Duisburg Hauptbahnhof“ ab 11:10 bis 12:45 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 11:33 Uhr.
 Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Besucher des Fußballspiels, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für Zuschauer, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist lediglich die Rückfahrt kostenlos.

 

VHS: Android-Smartphones und -Tablets in der Praxis – für Einsteiger  
Die Volkshochschule Duisburg bietet einen zweitägigen Kurs „Android-Smartphones und -Tablets in der Praxis“ am Samstag, 5. September, und Sonntag, 6. September, jeweils von 9 bis 16 Uhr an. Der Kurs findet in der VHS Nord an der Parallelstraße7 in Hamborn statt. Es werden die grundlegenden Funktionen wie Telefonie, Internetnutzung, Installieren von Apps und Spielen, Updates, Nutzung einer SD-Karte, Synchronisation von Daten und Terminkalender und ein erster Blick in Softmaker-Office für Android (Testversion 30 Tage kostenlos) vermittelt. PC-Grundkenntnisse sind erforderlich. WLAN ist in der VHS vorhanden. Das Entgelt beträgt 65 Euro. Anmeldungen unter (0203) 283-3058 oder -2063 und unter www.vhs-duisburg.de

 

VHS-Kurzseminar: Internet für ältere Menschen  
Nicht mehr berufstätigen Teilnehmenden bietet das Kurzseminar der VHS im Stadtfenster auf der Steinschen Gasse 26 einen praxisnahen Zugang zu den wichtigsten Internet-Anwendungen. Dazu gibt es an sechs Freitagen, ab dem 18. September, jeweils von 10 bis 11.30 Uhr einen Überblick über die Nutzungsmöglichkeiten des Internets und Fragen zu technischen Voraussetzungen, zur Browserbedienung und zur Recherche im Internet werden beantwortet. Auch E-Mail-Kommunikation, Einkauf im Internet und Online-Banking werden angesprochen. Computerkenntnisse (Nutzung der Tastatur, Mausbedienung, Grundlagen der Textverarbeitung) sind Teilnahmevoraussetzung. Das Kursentgelt beträgt 48 EUR.   Anmeldungen unter (0203) 283-3058 und -2063.

 

Führung durch die Abtei Hamborn frei!    
Am Samstag, den 29. August wird um 10:30 Uhr wieder eine öffentliche Führung durch die Abtei Hamborn angeboten. Gezeigt werden die Abteikirche, der romanische Kreuzgang und die Schatzkammer. Treffpunkt ist in der Kirche.

 

Sportkurse der Volkhochschule für Menschen über 45 Jahre  
Ein ausgesuchtes Programm mit den Schwerpunkten in Koordination, Beweglichkeitsübungen sowie angemessenem Kraft-Ausdauertraining wird in Kursen der VHS, die sich an Menschen über 45 Jahren richten, spielerisch, leicht, mit und ohne Musik angeboten. Dabei geht es nicht um die Aufstellung neuer Rekorde, sondern um den Spaß an der Bewegung in geselliger Runde.  
Die Angebote richten sich an Interessierte, die etwas für sich und ihre Gesundheit tun wollen,  die nach längerer Bewegungsabstinenz wieder aktiv werden oder fit und leistungsfähig bis ins hohe Alter bleiben wollen. Die Kurse finden in mehreren Stadtteilen statt. Es gibt noch freie Plätze in Meiderich, Hamborn, Beeckerwerth, Neudorf, Bissingheim, Ruhrort, Wanheimerort, Rheinhausen und in der Stadtmitte. Alle Kurse beginnen in der ersten Semesterwoche ab dem 31. August. Informationen gibt es unter (0203) 283-3220 oder -4606 sowie unter www.vhs-duisburg.de.

 

VHS: Programmieren lernen mit PHP oder Java  
Schritt für Schritt vermitteln zwei neue Kurse der Volkshochschule Duisburg die grundlegenden Prinzipien der Programmierung mit PHP und Java. Mit der relativ leicht zu erlernende Programmiersprache PHP startet der Kurs „Programmieren lernen mit PHP“ ab Donnerstag, 3. September, in der VHS in Rheinhausen an der Arndtstraße.
An sechs Donnerstagen, jeweils von 19 bis 21.30 Uhr, und am Samstag, 5. September, von 10 bis 17 Uhr, werden die grundlegenden Prinzipien der Programmierung am Beispiel von PHP gezeigt. In praxisnahen Übungen wird so ein erster Programm-Code erstellt. PHP ist kostenlos erhältlich. Die Teilnehmer können einen USB-Stick oder den eigenen Laptop mitbringen, um später zuhause direkt weiter üben zu können. Die Teilnahmegebühr beträgt 135 Euro.  
Am Freitag, 4. September, startet der Kurs „Java für Anfänger“ an der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26. Java wird beispielsweise zur Programmierung von Android-Apps oder zur Erstellung von in Webseiten eingebetteten Applets verwendet. Abschnittsweise werden dabei die theoretischen Grundlagen vermittelt und anschließend in praktischen Beispielen von den Teilnehmern angewendet. Es werden keine Programmierkenntnisse vorausgesetzt. Der sichere Umgang mit dem PC und Windowskenntnisse sind allerdings erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 107 Euro. Anmeldungen unter (0203) 283-4823 und -2063.


Kreative Bildbearbeitung: Fotos optimieren und manipulieren  
Zwei Kurse für kreative Hobbybildbearbeiter, die aber auch der beruflichen Weiterbildung dienen können, beginnen bei der Volkshochschule am Freitag, 4. September, An zwölf Abenden jeweils von 17 bis 19.15 Uhr vermittelt der Kurs NZ5712 systematisch die Funktionalität von Adobe Photoshop CS6. Schritt für Schritt wird gezeigt, wie Bilder retuschiert, fehlerhafte Bildstellen repariert und Bilder montiert werden.
Themen sind auch Porträtretusche, digitales Composing zur Gestaltung von Webseiten, Flyern und Einladungskarten. Auch theoretische Grundlagen wie Auflösung, Rasterweite und Farbräume werden besprochen.   Wer sich ein wenig mit Photoshop auskennt, ist im Kurs SZ5714 richtig, der zwölf Mal freitags von 19.30 bis 21.45 Uhr stattfindet. Originelle und abwechslungsreiche Trainingsaufgaben vermitteln, wie man Bildmaterial professionell weiter verarbeitet.
Objekte werden ausgewählt, Bilder mit Tricks der Profis montiert und retuschiert. Ebenenmasken, Effekte, Muster, Hintergründe sind ebenso Themen wie Transparenz auf Text- und Formebenen. Woche für Woche wird das Wissen dank praxisnaher Aufgaben spielerisch erweitert. Auch individuelle Fragen werden kompetent beantwortet.  
Beide Kurse finden in der VHS in Hamborn an der Parallelstraße 7 statt. Das Entgelt beträgt jeweils 144 Euro. Anmeldungen unter (0203) 283-3058 und -2063.


VHS: Ganzheitliche Geldanlage  
Viele Menschen sind unsicher darüber, welcher Versicherungsschutz sinnvoll ist oder wohin mit dem Geld für Notgroschen, Altersvorsorge und Vermögensaufbau. Versicherungen und Finanzen sind für jeden ein wichtiges Thema, aber durchaus kompliziert und in ihrer Vielfalt für viele sehr unübersichtlich. Mehr Überblick verspricht der VHS-Kurs „Ganzheitliche Geldanlage – Kosten senken, Gewinne steigern“, der am Dienstag, 8. September, von 18.15 bis 21.30 Uhr in der VHS-Mitte im Stadtfenster stattfindet.
Die Teilnehmenden können eigene Fragestellungen in das Seminar einbringen  und erhalten viele praktische Tipps, die sie im Alltag verwerten können, um fortan versierter mit Versicherungs- und Finanzfragen umzugehen.  
Anmeldungen sind möglich unter vhs-duisburg.de. Weitere Informationen gibt es bei Volker Heckner unter (0203) 283-3761 oder per E-Mail, v.heckner@stadt-duisburg.de.