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Vorherige Tage: 37. KW  •  Mo.20.09. Di.21.09. Mi.22.09. Do.23.09. Fr. 24.09. Sa.25.09.
KlinikDU • 94 00 49 Duisburger Fallzahlen Impfungen Bundestagswahl am 26.09.2021


Duisburg setzt mobile Impfungen im Oktober fort - Impfungen auch am Hbf
184 Millionen für ein neues Programm zur digitalen Schüler-Ausstattung
Antonio Di Salvo beerbt Stefan Kuntz  - Hermann Gerland neuer Assistenztrainer
Abgabefrist für Steuererklärung rückt näher
VIDEOcamp der Kindernothilfe: europäische Werte und soziales Engagement im Netz
Ein Wochenende zum Pilzesammeln: Ideales Wetter lädt in Wald und Flur ein

Zum Sammeln von Pilzen sind luftdurchlässige Körbe  geeignet. In Plastiktüten können Pilze zu schnell faulen. Foto WetterOnline 


Samstag, 25. September 2021

Haushaltsplanentwurf 2022 2023: Ende 2022 ist die Überschuldung Geschichte   Oberbürgermeister Sören Link wird gemeinsam mit Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack am Montag, 27. September 2021, den Entwurf des Doppelhaushalts 2022/2023 sowie die mittelfristige Finanzplanung bis zum Jahr 2026 in den Rat der Stadt einbringen.   Das Ergebnis ist überaus positiv.

Dazu Oberbürgermeister Sören Link: „Duisburg hat sich der Verantwortung gestellt, die eigenen Finanzen wieder in Ordnung zu bringen – und hat es geschafft. Bereits 2022 könnte die Überschuldung unserer Stadt beendet werden und uns Möglichkeiten eröffnen, die jahrzehntelang unerreichbar schienen. Wenn es soweit ist, haben wir es wieder selbst in der Hand, in die Dinge zu investieren, die unsere Stadt nach vorne bringen: Bessere Schulen, Kitas und Straßen, mehr Personal und digitale Lösungen in der Verwaltung sowie umweltfreundliche Technologien im städtischen Dienstleistungsangebot. Diese Auswahl zeigt, dass es viel zu tun gibt und solide Finanzen, wie im Doppelhaushalt 2022/2023 dargestellt, die besten Voraussetzungen dafür bieten.“  

Vom Stärkungspakt Stadtfinanzen zum Haushaltssicherungskonzept  
Mit dem Entwurf des Doppelhaushalts geht der Sanierungszeitraum des Stärkungspakts Stadtfinanzen zu Ende. Duisburg hat durch dieses Sanierungsprogramm seine Finanzen in den Jahren von 2012 bis 2021 in geordnete Bahnen gelenkt. Bis 2020 konnte durch die umfangreichen Konsolidierungsmaßnahmen und die finanzielle Unterstützung des Landes das seit 2010 bestehende negative Eigenkapital um rund 270 Millionen Euro abgebaut werden. Die Liquiditätskredite wurden von 2015 bis 2020 um annähernd 700 Millionen Euro reduziert.  


Diese Erfolgsgeschichte wird auch im vorgelegten Entwurf mit dem Haushaltssicherungskonzept (HSK) 2022/2023 fortgesetzt. Alle bereits umgesetzten Konsolidierungsmaßnahmen bleiben auch in den kommenden Haushaltsjahren in Kraft und bezeugen so den unbedingten Sparwillen, der in der Vergangenheit für hohe Jahresüberschüsse gesorgt hat und zukünftig noch mehr Freiheiten bringt. Denn das nächste wichtige Ziel ist schon in Sicht: Das Ende der Überschuldung und der Wiederaufbau einer Ausgleichsrücklage könnte schon zum Jahresende 2022 Realität werden. Dieser Schritt würde für Duisburg vor allem mehr Freiheiten bei der Gestaltung der gemeindlichen Aufgabenwahrnehmung und die nicht mehr erforderliche jährliche Genehmigung des Haushalts bedeuten.  


Aufgrund des immer noch vorhandenen negativen Eigenkapitals ist die Aufstellung eines HSK kommunalrechtlich erforderlich. Dieses muss von der Kommunalaufsicht der Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt werden. Der Genehmigungsbescheid wird im Frühjahr 2022 erwartet. Für ein positives Votum aus Düsseldorf spielen neben dem im HSK dargelegten soliden Sanierungsweg auch die unterjährigen Prognosen sowie ein positiver Jahresabschluss eine Rolle.  

Haushaltsausgleich: Finanzhilfen und der Sparwille Duisburgs zeigen Wirkung   Der Entwurf des Doppelhaushalts 2022/2023 ist planerisch in beiden Jahren sowie in der mittelfristigen Finanzplanung ausgeglichen. Dabei kommt der Duisburger Haushalt – wie bereits 2021 – ohne die Konsolidierungshilfe aus dem Stärkungspakt aus. Der bereits im Haushaltsplan ausgeglichene Etat ist kein Novum, sondern wird bereits seit 2016 ununterbrochen erreicht.  

Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack: „Auch mein zweiter Haushaltsentwurf als Stadtkämmerer in Duisburg wird ein planmäßig ausgeglichener Doppelhaushalt sein. Wir gehen seit über 10 Jahren einen konsequenten Konsolidierungsweg und dürfen gerade erleben, dass die eingeschlagene Richtung die richtige war: Die Überschuldung Duisburgs konnte seit 2015 spürbar verringert werden und wird wahrscheinlich bereits Ende nächsten Jahres endgültig Geschichte sein.“  


Der Haushaltsentwurf 2022/2023 sieht für das kommende Jahr einen Jahresüberschuss von rd. 3,3 Mio. EUR und rd. 1,5 Mio. EUR im Jahr 2023 vor. Auch in der mittelfristigen Finanzplanung bis 2026 können positive Jahresergebnisse dargestellt werden.  


Die Lasten der Corona-Pandemie als große Herausforderung  
Die fortschreitende Impfkampagne erreicht auch in Duisburg immer mehr Menschen und hilft dabei, die weltweit noch andauernde Covid-19-Pandemie in den Griff zu bekommen. Die Finanzschäden im Duisburger Haushalt sind ebenso real wie die virusbedingte Gesundheitsgefahr und bleiben ein Risiko für den Duisburger Haushalt. Die finanziellen Corona-Lasten dürfen zwar im Haushalt aufgrund rechtlicher Bestimmungen in der Bilanz buchhalterisch isoliert werden.
Spätestens jedoch ab 2025 muss dieser Bilanzposten abgeschrieben werden, was die Belastung für den Haushalt zunächst nur in die Zukunft verschiebt. Zudem hat das Land die Zuweisungen aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) für 2020 und 2021 teilweise nur kreditär gewährt und beabsichtigt, dieses Geld wieder zurückzufordern.  


Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack sieht diese Situation kritisch: „Die Corona-Lasten bedeuten für den Duisburger Haushalt im Grunde eine zweite Verschuldung, die wir in den kommenden Jahren ebenfalls abbauen müssen. Das Land NRW darf daher die Kommunen nicht auf diesen Kosten sitzen lassen. Ohne starke Kommunen – und dazu zählt auch eine solide Finanzausstattung – können wir die Corona-Krise nicht meistern.“  


Interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die mehr über die Finanzen ihrer Stadt erfahren möchten, steht der Haushaltsplanentwurf 2022/2023 in elektronischer Form auf der Internetseite der Stadt Duisburg zur Verfügung (jedoch nicht vor der Ratssitzung am 27. September 2021, 15:00 Uhr). Dabei besteht im Rahmen der Online-Bürgerbeteiligung die Möglichkeit, den Haushaltsplan aufbereitet einzusehen sowie sich per E-Mail an buergerreferat@stadt-duisburg.de zu äußern.  

Nach den Vorgaben der Gemeindeordnung (§ 80 Abs. 3 GO NRW) liegt der Entwurf der Haushaltssatzung 2022/2023 mit ihren Anlagen darüber hinaus in der Zeit vom 27. September, 15:00 Uhr  bis 25. November in der Stadtkämmerei – Duisburg-Mitte, Alter Markt 23, Zimmer 207 – während der allgemeinen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme aus.   Einwendungen gemäß § 80 Abs. 3 GO NRW gegen den Entwurf der Haushaltssatzung 2022/2023 mit ihren Anlagen können Einwohnerinnen und Einwohner oder Abgabepflichtige innerhalb einer Frist von 18 Tagen ab dem Beginn der Auslegung am 27. September, 15:00 Uhr bis zum 15. Oktober, 24:00 Uhr erheben. Sie sollten schriftlich abgefasst und an den Oberbürgermeister, Stadtkämmerei, Alter Markt 23, 47049 Duisburg, adressiert werden.  


Duisburg und Moers unterzeichnen Gebietsänderungsvertrag für Brückenneubau

Die Stadtgrenze zwischen Duisburg und Moers wird leicht verschoben. Einen entsprechenden Gebietsänderungsvertrag haben beide Städte jetzt unterschrieben. Damit soll die marode Brücke "An der Cölve", die den Duisburger Stadtteil Rheinhausen mit Moers-Schwafheim verbindet, auf das Gemeindegebiet und somit in die Baulast der Stadt Duisburg übergehen – vorausgesetzt die Bezirksregierung Düsseldorf gibt dem Vorhaben grünes Licht.

Die Brücke ist bereits seit 2017 für LKW, Busse und Autos gesperrt. Die finanzielle Beteiligung der Stadt Duisburg am Bau einer Behelfsbrücke hatte die Bezirksregierung untersagt, da Duisburg als Stärkungspakt-Kommune nicht in außerstädtische Vorhaben investieren darf. Mit der Gebietsübertragung soll der Weg für einen Neubau der vor allem für Duisburger wichtigen Verbindung frei gemacht werden. idr


Basis für Betrieb der Abellio-Linien ist gesichert - Verkehrsunternehmen schließen Fortführungsvereinbarung

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und der Nahverkehr Rheinland (NVR) haben eine Fortführungsvereinbarung mit der Abellio Rail GmbH ausgehandelt. Ziel ist, die Linien, die das angeschlagene Bahnunternehmen in der Region betreibt, in bisheriger Zuverlässigkeit und Qualität zu sichern. Abellio betreibt unter anderem die RRX-Linien RE 1 (RRX) und RE 11 (RRX) sowie Linien der S-Bahn Rhein-Ruhr.

Abellio, das sich derzeit in einem Schutzschirmverfahren befindet, wird voraussichtlich ab dem 1. Oktober in ein sogenanntes reguläres Schutzschirmhauptverfahren in Eigenverwaltung zur Sanierung übergehen. Die Fortführungsvereinbarung schafft somit einen Zeitrahmen, in dem neben der Sicherstellung des Betriebes insbesondere eine langfristige Perspektive über die Möglichkeit von Anpassungen der Verträge (Verkehrsvertrag 2.0) zwischen den Aufgabenträgern und Abellio erarbeitet werden kann. Die Fortführungsvereinbarung soll zunächst bis Ende Januar 2022 gelten. idr

Eilantrag gegen die Maskenpflicht im Wahllokal ohne Erfolg
Wählerinnen und Wähler müssen am kommenden Sonntag bei der Bundestagswahl im Wahllokal eine Maske tragen. Das Oberverwaltungsgericht hat heute einen Eilantrag gegen die bei der Bundestagswahl 2021 in Nordrhein-Westfalen geltende Maskenpflicht abgelehnt. Nach der aktuellen nordrhein-westfälischen Coronaschutzverordnung ist in den Briefund Urnenwahlräumen für die Bundestagswahl 2021 und deren Zuwegen innerhalb des Wahlgebäudes mindestens eine medizinische Maske (OP-Maske) zu tragen; ausgenommen sind Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können.

Dagegen hat der aus Ennigerloh stammende Antragsteller unter anderem geltend gemacht, durch das Masketragen bei der Stimmabgabe in seinem allgemeinen Wohlbefinden und seiner Konzentration beeinträchtigt zu werden. Außerdem wolle er durch das Nichttragen einer Maske seine kritische Einstellung gegenüber den staatlichen Corona-Maßnahmen politisch kundtun. Letztlich verletze ihn die Maskenpflicht in seinem Wahlrecht.
Dem ist der 13. Senat des Oberverwaltungsgerichts nicht gefolgt. Zur Begründung seines Eilbeschlusses hat er im Wesentlichen ausgeführt: Die Maskenpflicht im Wahlraum ist voraussichtlich eine verhältnismäßige Schutzmaßnahme. Die Einschätzung des Verordnungsgebers, dass das Tragen von Masken einen wesentlichen Beitrag zur Verhinderung von Infektionen leisten kann, ist unter Berücksichtigung seines Einschätzungs- und Prognosespielraums rechtlich nicht zu beanstanden. Ausgehend davon führt die zeitlich begrenzte einmalige Verpflichtung zum Tragen einer Maske im Wahlraum nicht zu einer unangemessenen Beschränkung der Rechte der davon Betroffenen.

Insbesondere hindert die insoweit regelmäßig auf wenige Minuten beschränkte Maskenpflicht die Wahlberechtigten nicht daran, ihr Wahlrecht durch Ankreuzen des Stimmzettels auszuüben. Die Stimmabgabe im Wahlraum wird hierdurch auch nicht in unzumutbarer Weise erschwert. Vor diesem Hintergrund werden das Demokratieprinzip oder die verfassungsmäßigen Rechte der Wahlberechtigten durch die angegriffene Regelung nicht erkennbar berührt.

Gleiches gilt in Bezug auf den Grundsatz der Öffentlichkeit der Wahl, da der Zutritt zum Wahlraum während der Wahlhandlung sowie der Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses jederzeit zumutbar möglich bleibt. Den Wahlberechtigten wird durch das Tragen der Maske schließlich auch nicht die Äußerung bestimmter Meinungen verboten oder umgekehrt die Äußerung einer bestimmten Meinung aufgezwungen. Der Beschluss ist unanfechtbar. Aktenzeichen: 13 B 1534/21.NE


50 Jahre Internationale Kinderbuchausstellung IKiBu in Duisburg  
In diesem Jahr feiert die Stadtbibliothek 50 Jahre IKiBu in Duisburg. Seit 1971 bietet dieses besondere Festival den Familien in Duisburg jährlich ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm rund um das Lesen und die Literatur. Unzählige Veranstaltungen haben Kinder und ihre Eltern zum Hören, Lesen, Staunen und Mitmachen angeregt. Zahlreiche Autorinnen und Autoren, Illustratoren und Künstler waren zu Gast.
Zum Jubiläum wird es ein besonders vielfältiges Programm geben, das aufgrund der besonderen Situation überwiegend digital, aber auch interaktiv stattfinden wird.  

Planspiel Börse der Sparkasse Duisburg startet in eine neue Ära!
Ein Klassiker verändert sich. Seit 39 Jahren überzeugt das Planspiel Börse der Sparkasse Duisburg als Lernprojekt für Schüler und Azubis. Nun wandelt es sich zum App-basierten Onlinespiel. Am 4. Oktober 2021 startet die nächste Spielrunde, die über die Jahreswende bis zum 28. Januar 2022 läuft.  
Das Planspiel Börse ist ein Lernprojekt der Sparkassen in Deutschland und Europa zur Förderung der finanziellen Bildung. Seit 1983 findet das Planspiel Börse jährlich im Herbst statt. Es wird vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), den Regionalverbänden der Sparkassen, der DekaBank sowie der Europäischen Sparkassenvereinigung (ESBG) unterstützt und gefördert.  


Erstmals wird das Planspiel Börse ausschließlich über die neu entwickelte App „Planspiel Börse 2021“ (für IOS und Android) durchgeführt. Mittels eines Registrierungscodes, den die SchülerInnen und Azubis bei ihren Lehrkräften erhalten, erfolgt die Registrierung. Siebzehn Wochen lang können die Teilnehmenden nun risikolos die Marktmechanismen des Börsenhandels kennenlernen. Das eröffnete Depot ist mit einem virtuellen Startguthaben von 50.000 Euro bestückt.

In der neuen Planspiel Börse-App stehen den Teilnehmenden Spielfunktionen sowie vielfältige Informationen zur aktuellen Wirtschaftslage, den Wertpapieren und den Kursen zur Verfügung. Zudem gibt es Grundlageninformationen in Form eines Börsenlexikons und Erklärvideos.   Das Planspiel Börse möchte die Teilnehmenden für einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld sensibilisieren. Deshalb gibt es zusätzlich zur Depotgesamtwertung eine separate Nachhaltigkeitsbewertung mit eigenem Ranking.

Die besten Teams aus Duisburg und Kamp-Lintfort erhalten Geldpreise im Gesamtwert von 3.000,- €. Die Teilnahme am Planspiel Börse ist kostenlos. Eine Registrierung ist bis zur Spielmitte am 17. November 2021 möglich. Lehrkräfte, Schüler und Azubis, die teilnehmen möchten, erhalten weitere Informationen beim Schulservice der Sparkasse Duisburg (Elke Hofmann 0203 2815 836015) oder unter  www.planspiel-boerse.de .

VERKEHR: Baustellen - A40 - DVG-Umleitungen 


Duisburg-Hochfeld: Vollsperrung der Rheinhauser Straße     

Auf der Rheinhauser Straße in Hochfeld werden am Samstag, 2. Oktober, von ca. 7 bis 10 Uhr private Grünschnittarbeiten durchgeführt. Daher wird die Rheinhauser Straße, zwischen der Wanheimer Straße und der Brückenstraße, voll gesperrt. Fußgänger können passieren. Für die übrigen Verkehrsteilnehmer werden Umleitungen ausgeschildert. Im Anschluss an die Arbeiten wir die Vollsperrung wieder aufgehoben.

Duisburg-Wanheimerort: Teilsperrung der Straße „Im Schlenk“  

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Freitag, 1. Oktober, Straßenbauarbeiten auf der Straße „Im Schlenk“ in Wanheimerort durch. Aus diesem Grund wird die Straße „Im Schlenk“ zwischen „Zum Lith“ und Düsseldorfer Straße zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung „Zum Lith“. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen. Für die übrigen Verkehrsteilnehmer werden Umleitungen ausgeschildert. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Oktober abgeschlossen.

Traumzeitfestival: DVG setzt zusätzliche Busse ein  
Von Freitag, 24. September bis Sonntag, 26. September, findet im Landschaftspark Duisburg-Nord das Traumzeitfestival statt. Hierfür verstärkt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Fahrten auf den Linien 903 und NE3.  
Die Linie 903 mit Endhaltestelle Meiderich fährt am 24. und 25. September um 23.43 Uhr ab der Haltestelle „Landschaftspark Nord“ weiter bis zur Haltestelle „Duisburg Hbf“. Am 26. September fährt die Linie 903 zusätzlich um 22.30 Uhr und 23.00 Uhr sowie um 23.47 Uhr mit Endhaltestelle Meiderich ab der Haltestelle „Landschaftspark Nord“ ebenfalls zusätzlich weiter bis „Duisburg Hbf“.  

Die Busse der Linie NE3 fahren zwischen der Bushaltestell „Landschaftspark Nord“ und der Haltestelle „Zoo/Uni“ am 24. September zusätzlich um 0.30 Uhr, 0.50 Uhr, 1.30 Uhr und 1.50 Uhr. Am 25. September fahren die Busse zusätzlich um 0.30 Uhr, 0.50 Uhr, 1.30 Uhr, 1.50 Uhr und 2.30 Uhr zwischen der Bushaltestelle „Landschaftspark Nord“ und der Haltestelle „Zoo/Uni“.


VERANSTALTUNGEN


Duisburger City wird zur Automeile

Duisburg in Lack und Chrom findet am Wochenende 25./26. September 2021 in der Duisburger City statt. Die Vorbereitungen für „Duisburg in Lack und Chrom“ laufen auf Hochtouren. In drei Tagen startet die Duisburger Open-Air-Automesse. Diese findet am Wochenende 25./26. September 2021 jeweils von 11 bis 18 Uhr in der Duisburger City statt. Erwartet werden mehr als 200 Fahrzeuge von unterschiedlichen Herstellern. Von Kompakt- über Sportwagen bis hin zu Elektroautos und Oldtimern, bei Lack & Chrom wird für jeden „Autonarren“ das passende Modell dabei sein. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt werden.  

Auf ein weiteres Highlight dürfen sich die Besucherinnen und Besucher noch freuen. Am Sonntag, 26. September 2021, wird der Einzelhandel in der Zeit von 13 bis 18 Uhr zum Verkaufsoffenen Sonntag geöffnet haben.  

Im Rahmen des Besuches der Automesse „Duisburg in Lack und Chrom“ sind die folgenden organisatorischen Hinweise zu beachten:
• Die Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Warteschlangen, Anstellbereichen sowie an Verkaufsständen ist Pflicht.
• Es gilt die 3G-Regel: Die Teilnahme ist für Personen ab 18 Jahren nur gestattet, wenn diese einen Nachweis darüber, dass sie geimpft oder genesen sind oder getestet wurden, mitführen.

Lack und Chrom - krischerfotografie


Duisburger Spätschicht bietet Genuss für Gaumen und Ohren

Christoph Terbonssen ist Gast auf Duisburgs Abendmarkt (von 16 bis 21 Uhr) am Donnerstag, 30. September 2021. Der Duisburger Künstler Christoph Terbonssen wird an diesem Abend für gute Stimmung sorgen. Als Entertainer überzeugte er bei unzähligen TV-Auftritten mit „Der Popolski-Show“, durch die er überregionale Bekanntheit erlangte. Von Folk über Blues bis hin zu Rock und Pop reicht sein Repertoire, welches eigene Kompositionen sowie Coversongs von Stevie Wonder umfasst.   Es gilt die 3G-Regel: Die Teilnahme ist für Personen ab 18 Jahren nur gestattet, wenn diese einen Nachweis darüber, dass sie geimpft oder genesen sind oder getestet wurden, mitführen.
Letzter Termin der Duisburger Spätschicht in 2021 ist der 7. Oktober.

Foto „Christoph Terbonssen“


Bauernmarkt parallel zu „Duisburg in Lack & Chrom“ am 25.09.2021  

Am Wochenende 25. und 26. September 2021 findet die Automesse „Duisburg in Lack & Chrom“ in der City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Samstag, 25. September 2021, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Averdunkplatz aufgebaut. Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein.


STATISTIK





Freitag, 24. September 2021

Stadt beteiligt sich am neuen Landesprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ Engagierte, zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen in Duisburg können ab dem 1. Oktober einen Antrag auf Förderung im Rahmen des neuen Landesprogramms „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ stellen. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt dafür insgesamt zwei Millionen Euro zur Verfügung. Die Stadt Duisburg erhält aus dem Programm insgesamt 49.000 Euro Fördermittel.     

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, erklärt: „Ich freue mich, dass die Engagierten in Nordrhein-Westfalen durch das neue Landesprogramm nun eine zusätzliche Unterstützung erhalten und kleinere Projekte und Vorhaben umsetzen können. Mit einem Festbetrag von je 1.000 Euro können Vorhaben, die zum diesjährigen Themenschwerpunkt „Gemeinschaft gestalten – engagierte Nachbarschaft leben“, passen, gefördert werden.“  

 Oberbürgermeister Sören Link: „Bürgerschaftliches Engagement hat einen sehr hohen Stellenwert in unserer Stadt. Deswegen beteiligen wir uns gerne an dem Förderprogramm des Landes. Von der finanziellen Unterstützung können engagierte Duisburger Vereine, Stiftungen und Initiativen profitieren und wichtige Projekte realisieren.“  


Bürgerschaftliches Engagement in NRW soll durch das neue Landesprogramm gestärkt werden.
Mit „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ ist nun ein niederschwelliger Förderzugang für Engagierte geschaffen worden, der ein sehr schlankes Antragsverfahren beinhaltet.  
Antragsberechtigt sind neben Vereinen und Stiftungen beispielsweise auch Initiativen. Darin unterscheidet sich das Programm von anderen. So können auch Nachbarschaftsinitiativen, die etwas für die Gemeinschaft im Stadtteil initiieren möchten, einen Antrag einreichen. Informationen zum Förderprogramm, zur Antragstellung können auf engagiert-in-nrw.de abgerufen werden. Die Antragstellung ist über das Portal www.engagementfoerderung.nrw ab Freitag, 1. Oktober, möglich.  

Das neue Landesprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ ist Teil der am 2. Februar dieses Jahres durch die Landesregierung beschlossenen Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen. Engagierte und zivilgesellschaftliche Organisationen hatten im Rahmen eines breiten Beteiligungsprozesses den Bedarf an zusätzlichen Förderzugängen, insbesondere Programmen der Kleinstförderung, geäußert.





Intensivbettennutzung in Duisburg - LZG 24. September 2021, 06:00 Uhr

Gesamtzahl der Intensivbetten: 159 (- 1
) gegenüber dem Vortag). Belegt heute: 147 (+/- 0), 5,66% Covid-Anteil (+ 0,66 %), 9 Personen (+ 1) mit Covid-Intensivbehandlung, 3 Patienten (+/- 0) müssen massiv beatmet werden. Freie Betten: 12 (- 1).
 
RKI-Fallzahlen Duisburg - 24. September 2021, 06.00 Uhr
Insgesamt haben sich in Duisburg 33,123 (
+ 39
) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 683 (+ 1) sind gestorben. Die 7-Tage-Fallzahl beträgt 350 (- 43). Der Inzidenzwert beträgt 70,6 (- 8,7). 



RheinPorts GmbH und Duisburger Hafen AG schließen Partnervertrag
Die RheinPorts GmbH und die Duisburger Hafen AG werden Partner. Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) und die Ports de Mulhouse-Rhin (CCI Grand Est) unterzeichnen als Gesellschafter der RheinPorts GmbH (RheinPorts) eine entsprechende Grundsatzvereinbarung mit dem Duisburger Unternehmen. Dabei wird duisport den Gesellschafterkreis erweitern und ebenfalls in RheinPorts investieren.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Weiterentwicklung der von RheinPorts betriebenen digitalen Verkehrsmanagementplattform "RheinPorts Information System". Das RPIS ist in Europa das erste umfängliche Hafenkommunikationssystem im Hinterland. Es deckt heute die Abwicklung von Containerschiffen an zahlreichen Binnenhäfen am Oberrhein ab. Künftig sollen zum Beispiel wesentliche Zollprozesse für die Binnenschifffahrt zwischen der Schweiz und der EU über das RPIS abgewickelt werden. Auch wird RPIS Anwendungen für den Schienengüterverkehr an Logistikknoten anbieten. idr


GEBAG startet Neubau in Rumeln-Kaldenhausen

Die GEBAG startet Ende September mit den Bauarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Fröbelschule in Rumeln-Kaldenhausen. Die Duisburger Wohnungsbaugesellschaft errichtet auf dem knapp 5.000 Quadratmeter großen Grundstück zwei Mehrfamilienhäuser. Es entstehen insgesamt 33 öffentlich geförderte Zwei- bis Vierzimmerwohnungen, die in den Erdgeschossen über Terrassen und Mietergärten bzw. über großzügige Balkone in den oberen Etagen verfügen.

„Als kommunale Tochtergesellschaft hat die GEBAG den Auftrag und den Anspruch, den Duisburgerinnen und Duisburgern bezahlbaren Wohnraum anzubieten. Mit dem Neubau in Rumeln-Kaldenhausen zeigen wir erneut, dass ‚bezahlbar‘ und ‚qualitätvoll‘ sich nicht ausschließen müssen“, so GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer. Für die Anmietung der Wohnungen benötigt man einen Wohnberechtigungsschein.


Der Mietpreis liegt bei 5,80 Euro/Quadratmeter, zzgl. Nebenkosten. Der vom Duisburger Architekturbüro Ropertz und Partner geplante Neubau wird voraussichtlich Anfang 2023 fertiggestellt. Die GEBAG investiert insgesamt rund 8,35 Millionen Euro in das Projekt. Die GEBAG führt eine Interessentenliste für die Vermietung der Wohnungen in der UImenstraße. Alle Infos gibt es auch auf der Homepage der GEBAG: https://www.gebag.de/bauen/neubau/in-planung/ulmenstrasse.

 Visualisierung: GEBAG / Ropertz und Partner



Modernisierung in Wanheimerort schreitet voran

Die GEBAG modernisiert im Duisburger Süden zwei Mehrfamilienhäuser aus den 1950er-Jahren: Seit Mai des Jahres laufen bereits die Arbeiten im Haus Am Bahndamm 18, seit Mitte August folgt nun Am Bahndamm 16. Die Sanierung der beiden achtstöckigen Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 64 Wohnungen wird voraussichtlich Anfang 2023 fertiggestellt. Die Arbeiten umfassen eine energetische Sanierung der Fassade und des Flachdachs als auch eine Erneuerung der Heizungsanlage. Die Treppenhäuser werden ebenso generalüberholt wie die Außenanlagen inklusive Zuwegungen sowie der Aufzug modernisiert. Weiterhin werden die Fenster in den Objekten ausgetauscht sowie die Hauseingangs- und Wohnungseingangstüren erneuert.

„Eine besondere Herausforderung ist hier sicherlich, dass wir die Modernisierung im bewohnten Zustand durchführen“, erklärt Helder Fernandes, Abteilungsleiter Instandhaltung und Modernisierung bei der GEBAG. „In solchen Fällen ist es wichtig, dass wir früh in den Dialog mit den Mieterinnen und Mietern treten und umfassend über die geplanten Maßnahmen informieren. Natürlich stehen wir bei Fragen oder Sorgen jederzeit zur Verfügung.“
Die Planung der Modernisierung stammt vom Oberhausener Architekturbüro MADAKO, die GEBAG investiert rund 6,35 Mio. Euro in das Projekt.  


 Visualisierung: GEBAG / MADAKO

Cölve-Brücke: Gebietsänderungsvertrag ist unterschrieben  
Die Stadt Duisburg und die Stadt Moers haben den Gebietsänderungsvertrag „An der Cölve“ unterschrieben. Mit dem Gebietsänderungsverfahren soll die Verschiebung der gemeinsamen Stadtgrenze erfolgen. Damit einhergehend geht die Brücke An der Cölve auf das Gemeindegebiet und somit in die Baulast der Stadt Duisburg über – vorausgesetzt die Bezirksregierung Düsseldorf gibt dem Vorhaben grünes Licht. Einem Entwurf der Vereinbarung wurde seitens der Bezirksregierung bereits Genehmigungsfähigkeit attestiert.  
„Mit diesem wichtigen Schritt legen wir den Grundstein für eine zügige Reaktivierung dieser wichtigen Verkehrsverbindung. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der Stadt Moers diese Vereinbarung auf den Weg gebracht haben“, betont Oberbürgermeister Sören Link.  

 Beigeordneter Martin Linne ergänzt: „Die Bemühungen der Stadt Duisburg um eine Wiederherstellung dieser Verbindung sind in der Vergangenheit daran gescheitert, dass wir nicht auf fremdem Gemeindegebiet investieren durften. Mit diesem Vertrag und der noch anhängigen Genehmigung durch die Bezirksregierung Düsseldorf ist der Weg zur Planung und Umsetzung des Brückenneubaus frei.“

Auftaktveranstaltung „Vast vasteste – Hand in Hand“  
An der Gemeinschaftsgrundschule Krefelder Straße wird das Landesprogramm „Vast Vasteste – Hand in Hand in NRW“ vorgestellt, welches an drei Duisburger Grundschulen (GGS Hochfelder Markt, Kath. GGS Henriettenstraße und GGS Krefelder Straße) umgesetzt wird.
Das Projekt zielt darauf ab, die soziale und schulische Teilhabe der zugewanderten Kinder aus Südosteuropa zu verbessern. Hierzu werden Bildungsmediatoren eingesetzt, die gemeinsam mit Lehrkräften als „Tandem“ zusammenarbeiten und Schüler in schulischen und außerschulischen Lebenslagen unterstützen.

EU-Kommission schlägt einheitliches Ladegerät für elektronische Geräte vor
Weniger Elektromüll und zufriedenere Verbraucherinnen und Verbraucher: Die EU-Kommission hat heute (Donnerstag) neue Rechtsvorschriften für ein einheitliches Ladegerät für elektronische Geräte vorgelegt. USB-C soll zum Standardanschluss für alle Smartphones, Tablets, Kameras, Kopfhörer, tragbare Lautsprecher und tragbare Videospielkonsolen werden.
„Die europäischen Verbraucherinnen und Verbraucher haben sich lange genug über inkompatible Ladegeräte, die sich in ihren Schubladen anhäufen, geärgert. Wir haben der Industrie sehr viel Zeit eingeräumt, um eigene Lösungen vorzuschlagen. Jetzt ist es an der Zeit, gesetzgeberische Maßnahmen für ein einheitliches Ladegerät zu ergreifen. Dieser wichtige Schritt bringt viel für die Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch für die Umwelt und steht im Einklang mit unseren ökologischen und digitalen Ambitionen“, sagte Exekutiv-Vizepräsidentin Margrethe Vestager.
Der Vorschlag muss nun vom Europäischen Parlament und vom Rat angenommen werden. Eine Übergangszeit von 24 Monaten ab dem Datum der Annahme bietet der Industrie ausreichend Zeit zur Anpassung.

Steigende Energiepreise: EU-Kommission will Mitgliedstaaten mit Leitlinien unterstützen
Als Reaktion auf die steigenden Energiepreise hat EU-Energiekommissarin Kadri Simson gestern (Mittwoch) bei einem Treffen der EU-Energieminister eine neue Toolbox zur Unterstützung der Mitgliedstaaten angekündigt.
„Wir werden diese Leitlinien in den kommenden Wochen vorlegen“, sagte Kommissarin Simson. Auf diese Weise könne die Kommission den Mitgliedstaaten helfen, die ihnen auf nationaler Ebene zur Verfügung stehenden Optionen zu nutzen, ohne den politischen Rahmen der EU zu verlassen und die gemeinsamen Klimaziele aus den Augen zu verlieren. „Die Strompreise sind in der gesamten EU gestiegen. Langfristig ist die Lösung klar: Wir brauchen mehr Erneuerbare Energien und mehr Energieeffizienz“, so Simson.

Nette Kollegen sind jungen Menschen doppelt so wichtig wie das Arbeiten im Homeoffice
Am Arbeitsplatz sind jungen Menschen aus NRW-Großstädten nette Kollegen am wichtigsten. Das erklärten 96 Prozent der Befragten unter 30 Jahren bei der großen Studie #duisburgvonmorgen der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV). Das Homeoffice dagegen, das während der Corona-Pandemie den Arbeitsalltag in vielen Berufsfeldern bestimmt hat, landet bei der Generation U30 eher unten auf der Liste: Nur die Hälfte (49 Prozent) gab an, dass ihnen die Möglichkeiten für Homeoffice wichtig oder sogar sehr wichtig sind.  


Grafiken DVV

Für die Generation U30 sind laut der Umfrage außerdem diese Faktoren für ihren Job wichtig oder sogar sehr wichtig: Gute Bezahlung (92 Prozent), Sicherheit des Arbeitsplatzes (90 Prozent), Work-Life-Balance (90 Prozent), positives Feedback durch Vorgesetzte (88 Prozent). Die wenigste Zustimmung erhielten das Arbeiten im Homeoffice (49 Prozent), Möglichkeiten der Kinderbetreuung (56 Prozent) und Möglichkeiten, eine eigene Rentenvorsorge zu betreiben (70 Prozent).   Für die Studie hat das renommierte Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der DVV eine repräsentative Umfrage durchgeführt und junge Bewohner aus NRW-Großstädten zu den Themenfeldern „Leben & Arbeiten“, „Klima & Umwelt“ sowie „Mobilität & Infrastruktur“ befragt.


„Die Zukunft unserer Arbeitsplätze und Arbeitswelten spielen für junge Menschen eine ganz zentrale Rolle in ihrer Lebensplanung. Als großer Arbeitgeber in Duisburg und als Infrastruktur-Anbieter für alle Menschen in der Stadt sind uns deshalb die Meinungen zu Zukunftsthemen der jungen Generation so wichtig. Wir wollen den direkten Dialog mit diesen jungen Menschen in unserer Stadt suchen und im Rahmen unserer Zukunftsstudie stärken“, sagt Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung, der die Studie angestoßen hat.  


Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage veröffentlicht die DVV seit rund fünf Wochen täglich: im Internet auf duisburgvonmorgen.de, sowie in sozialen Netzwerken wie Instagram und Facebook (@duisburgvonmorgen) – und natürlich immer mit dem gleichnamigen Hashtag. Befragt wurden auch Menschen über 30 Jahre, um die Ergebnisse der Generation U30 mit der restlichen Bevölkerung vergleichen zu können.  

Mit der Umfrage hat die DVV eine valide Datenbasis geschaffen, die nun in einem zweiten Schritt konkret und lokal in Duisburg von jungen Menschen zwischen 16 und 29 Jahren diskutiert wird. In sogenannten Zukunftsworkshops werden in kleinen Gruppen schon Ende September die Ergebnisse aus der Umfrage für Duisburg auf den Prüfstand gestellt.

Talk im Schmidthorster Dom: Para-Kanutin Katharina Bauernschmidt möchte Mut machen
Katharina Bauernschmidt sitzt seit einer missglückten Operation im Rollstuhl. Der Sport gab ihr nach dem Schicksalsschlag wieder Auftrieb. Als Para-Kanutin schaffte sie es nun zu den Paralympics. Über den Wettkampf in Tokio und neue Ziele sprach die Sportlerin des WSV Niederrhein Duisburg beim „Talk im Schmidthorster Dom“ mit Pater Tobias.

Katharina Bauernschmidt war in den vergangenen Wochen ständig unterwegs. Anfang September startete die Para-Kanutin des WSV Niederrhein Duisburg bei den Paralympics in Tokio. Dort fuhr die 31-Jährige ins Finale und holte Platz sechs. Zurück in Deutschland bereitete sich Bauernschmidt schon auf das nächste Großereignis vor. Sie nahm an den Weltmeisterschaften in Kopenhagen teil und erreichte Platz vier. Einen Tag nach der Rückkehr aus der dänischen Hauptstadt war die Sportlerin zu Gast in Neumühl. Beim „Talk im Schmidthorster Dom“ sprach Bauernschmidt mit Gastgeber Pater Tobias über ihre Wettkämpfe. „Ich hatte, ehrlich gesagt, noch gar keine Zeit, die Eindrücke aus Tokio zu verarbeiten“, sagt die Para-Kanutin.  

Bei Pater Tobias redete sie auch sehr offen über ihre Querschnittslähmung. Im Alter von 21 Jahren zog sich die gebürtige Hernerin eine Bandscheibenverletzung zu. Sie entschloss sich nach langem Hin und Her zu einer Rücken-Operation. Bei einem zweiten Eingriff traten Komplikationen auf. „Ich bin als Fußgängerin ins Krankenhaus gekommen und kam nach der Anschlussbehandlung als Rollstuhlfahrerin heraus“, beschreibt Bauernschmidt ihr Schicksal. Die frühere Leistungsschwimmerin vermisste bald den Sport. Sie suchte eine neue Disziplin und fand die passende auf der Regattabahn in Duisburg. Der Para-Kanusport faszinierte sie.

„Man hat die Natur um sich herum, und das ist wunderschön“, sagt Bauernschmidt. Der heutige Bundestrainer Andre Brendel erkannte das Talent der Sportlerin. Bald gehörte Bauernschmidt zum „Team Deutschland“ und sicherte sich einen Startplatz bei den Paralympics. Sie wollte mit ihrer Leistung auch ein Zeichen setzen für Menschen, die in ihrem Leben ebenfalls einen persönlichen Schicksalsschlag erleiden mussten.
„Das Leben geht einfach weiter. Blickt nach vorne, egal wie schwer es auch sein mag!“, betont Bauernschmidt. Sie weist darauf hin, dass Menschen dem Betroffenen helfen, wenn er es denn auch will. Ihr nächstes großes Ziel hat Bauernschmidt schon im Blick: die Teilnahme bei den Paralympics 2024 in Paris. Das Video in voller Länge gibt es auf Youtube zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=qh1umiDUDCc

Para-Kanutin Katharina Bauernschmidt und Pater Tobias - Foto Projekt LebensWert Daniel Elke

VERKEHR: Baustellen - A40 - DVG-Umleitungen 

Traumzeitfestival: DVG setzt zusätzliche Busse ein  
Von Freitag, 24. September bis Sonntag, 26. September, findet im Landschaftspark Duisburg-Nord das Traumzeitfestival statt. Hierfür verstärkt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Fahrten auf den Linien 903 und NE3.  
Die Linie 903 mit Endhaltestelle Meiderich fährt am 24. und 25. September um 23.43 Uhr ab der Haltestelle „Landschaftspark Nord“ weiter bis zur Haltestelle „Duisburg Hbf“. Am 26. September fährt die Linie 903 zusätzlich um 22.30 Uhr und 23.00 Uhr sowie um 23.47 Uhr mit Endhaltestelle Meiderich ab der Haltestelle „Landschaftspark Nord“ ebenfalls zusätzlich weiter bis „Duisburg Hbf“.  

Die Busse der Linie NE3 fahren zwischen der Bushaltestell „Landschaftspark Nord“ und der Haltestelle „Zoo/Uni“ am 24. September zusätzlich um 0.30 Uhr, 0.50 Uhr, 1.30 Uhr und 1.50 Uhr. Am 25. September fahren die Busse zusätzlich um 0.30 Uhr, 0.50 Uhr, 1.30 Uhr, 1.50 Uhr und 2.30 Uhr zwischen der Bushaltestelle „Landschaftspark Nord“ und der Haltestelle „Zoo/Uni“.


VERANSTALTUNGEN


Veranstaltung im Rahmen des Festjahres 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland in der Zentralbibliothek  
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m Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ laden die Stadtbibliothek und der Verein für Literatur Duisburg am Freitag, 24. September, um 20 Uhr (Einlass ab 19.15 Uhr) in der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse in der Stadtmitte zu einer Lesung von Texten der jüdischen Schriftstellerin Jenny Aloni ein.  
In der dialogischen Lesung begegnen sich der Literaturwissenschaftler Walter Gödden und der Schauspieler, Produzent und Rezitator Carsten Bender.   Die Lesung unter dem Titel „Um zu erleben, was Geschichte ist, muss man Jude sein“ wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert. Sie ist eines von 24 Projekten, die im Rahmen des Förderschwerpunktes der LWL-Kulturstiftung zum diesjährigen Festjahr "#2021 JLID - Jüdisches Leben in Deutschland" unterstützt werden.  

Die in Paderborn geborene jüdische Autorin Jenny Aloni gilt als „bedeutendste deutschsprachige Schriftstellerin ihrer Generation in Israel“ und zählt zu den wichtigsten deutschen Exilautorinnen überhaupt. Aloni verfasste Gedichte, Erzählungen und Romane und führte fast lebenslang ein Tagebuch. Dem Holocaust entkam die Autorin durch ihre Auswanderung nach Palästina (1939), wo sie vor allem im sozialen Bereich arbeitete. Ihre Familie wurde fast vollständig von den Nationalsozialisten ermordet.

Für die Aufarbeitung jüdischen Schicksals fand Jenny Aloni eine eigene, ausdrucksstarke Sprache. Die Erfahrung von Leid, Trauer und Entbehrung ist kaum ergreifender in Worte zu fassen. Aloni schrieb über die nationalsozialistischen Verbrechen, den Alltag und die sozialen Probleme ihrer neuen Heimat Israel und über die Verdrängung der an Juden verübten Verbrechen im Deutschland der Nachkriegszeit.
Sie wurde unter anderem von Heinrich Böll gefördert, mit dem sie jahrelang in einem intensiven Briefwechsel stand. Alonis Werk wurde mehrfach ausgezeichnet. Jenny Aloni verkörpert mehrere Kapitel deutsch-jüdischer Kulturgeschichte mit einem besonderen Bezug zu Westfalen und ihrer Heimatstadt Paderborn. Sie war eine beispielhafte, starke Persönlichkeit, die ihre individuelle und gesellschaftliche Situation literarisch verarbeitete und damit zukünftigen Generationen "Bericht gab" über die an Juden verübten Verbrechen.  

Der Eintritt kostet 5 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühren. Karten gibt es online unter www.stadtbibliothek-duisburg.de, bei Eventim und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Mitglieder des Vereins für Literatur haben freien Eintritt, müssen sich aber auf bekanntem Weg für die Teilnahme anmelden.   Weitere Informationen sind auf der Internetseite der Stadtbibliothek zu finden. Für telefonische Rückfragen steht die Stadtbibliothek während der Öffnungszeiten unter (0203) 283 4218 zur Verfügung.

Jenny Aloni - im Militärcamp Sarafand - 1945 - Foto - Universitätsarchiv Paderborn ohne Schriftzug


Abhängen mit den Künstlern  
Nach zwei Wochen endet am Sonntag die Ausstellung „Ein Traum in bunt“ mit Werken von Stefan Thoben und Marius Schmahl im Das PLUS am Neumarkt. Die Ausstellung „4650 Gelsenkirchen“ bleibt dafür noch ein Weilchen.  
Ausgeträumt und weiter geträumt heißt es am Wochenende am Neumarkt 19 in Ruhrort. Das Ausstellungs-Duo Stefan Thoben und Marius Schmahl, deren Werke im Das PLUS am Neumarkt zu sehen sind, beendet die Ausstellung „Ein Traum in bunt“ mit einer Abhäng-Finissage. Dabei hat das Publikum am Sonntag von 11 bis 14:30 Uhr noch einmal die Gelegenheit mit den Künstlern abzuhängen und dann miteinander die ausgestellten Fotos und aquarellierten Skizzen abzuhängen und versandfertig einzupacken, oder gekaufte Exemplare gleich mit nach Hause zu nehmen.

Dabei kommen am Wochenende noch einmal zwei Exponate dazu: Stefan Thoben hat in seinem Bilderfundus noch eine weiteres Foto aufgespürt, das mit dem Namen des Projektladens korrespondiert. Das Foto wird als Inventar in den Besitzt des Kreativquartier-Ladens übergehen und dauerhaft zur Ausstellung kommen. Marius Schmahl hat den Projektladen selbst zum Objekt gemacht und eine Auftragsarbeit fürs Kreativquartier Ruhrort angefertigt. Die beiden Bilder werden als Ergänzung zu den am Wochenende stattfindenden Offenen Ateliers auch am Samstag von 10:30 bis 18:30 Uhr zu sehen sein.  
Verlängert bis zum 1. Oktober 2021 wird die korrespondierende Ausstellung „4650 Gelsenkirchen“ von Tristan Kreß. Der Instagram-Künstler stellt im Studio 37 von Gernot Schwarz Fotos aus seiner Heimatstadt bei Schalke aus. Zur Ausstellungsverlängerungs-Vernissage am Sonntag ist der westfälische Fotograf im Künstler-Atelier an der Fabrikstr. 37 in Ruhrort anzutreffen.

Abhaeng-Finissage by Gernot Schwarz


Duisburger City wird zur Automeile

Duisburg in Lack und Chrom findet am Wochenende 25./26. September 2021 in der Duisburger City statt. Die Vorbereitungen für „Duisburg in Lack und Chrom“ laufen auf Hochtouren. In drei Tagen startet die Duisburger Open-Air-Automesse. Diese findet am Wochenende 25./26. September 2021 jeweils von 11 bis 18 Uhr in der Duisburger City statt. Erwartet werden mehr als 200 Fahrzeuge von unterschiedlichen Herstellern. Von Kompakt- über Sportwagen bis hin zu Elektroautos und Oldtimern, bei Lack & Chrom wird für jeden „Autonarren“ das passende Modell dabei sein. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt werden.  

Auf ein weiteres Highlight dürfen sich die Besucherinnen und Besucher noch freuen. Am Sonntag, 26. September 2021, wird der Einzelhandel in der Zeit von 13 bis 18 Uhr zum Verkaufsoffenen Sonntag geöffnet haben.  

Im Rahmen des Besuches der Automesse „Duisburg in Lack und Chrom“ sind die folgenden organisatorischen Hinweise zu beachten:
• Die Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Warteschlangen, Anstellbereichen sowie an Verkaufsständen ist Pflicht.
• Es gilt die 3G-Regel: Die Teilnahme ist für Personen ab 18 Jahren nur gestattet, wenn diese einen Nachweis darüber, dass sie geimpft oder genesen sind oder getestet wurden, mitführen.

Lack und Chrom - krischerfotografie


VHS-Vortrag zu den europäischen Lösungen für die Klimaherausforderung  
Walter Gerhard Pfeil, Experte und Berater für Europäische Fragen, berichtet in einem VHS-Onlinevortrag am Donnerstag, 30. September, um 19.30 Uhr mit welchen Lösungsansätzen die Europäische Union dem Klimawandel begegnen möchte.  

Die Umweltkatastrophen, wie die Flut im Sommer in Rheinland-Pfalz und Nordrhein- Westfalen, führen zunehmend vor Augen, wie sehr sich das Klima verändert hat. Ganz Europa stand in diesem Jahr im Zeichen von Starkregenereignissen und Hitzeperioden.  

Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an Stefan Wewer, s.wewer@stadt-duisburg.de, ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Marissa Turac unter (0203) 283-8452. Teilnehmer erhalten rechtzeitig einen Zugangslink zum virtuellen Vortragsraum.


Bauernmarkt parallel zu „Duisburg in Lack & Chrom“ am 25.09.2021  

Am Wochenende 25. und 26. September 2021 findet die Automesse „Duisburg in Lack & Chrom“ in der City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Samstag, 25. September 2021, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Averdunkplatz aufgebaut. Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein.  
 


STATISTIK






Donnerstag, 23. September 2021

Das UFO setzt mitten in Duisburg zur ersten Landung an  
Uraufführung „Die unbedingten Dinge“ am Freitag, 1. Oktober 2021, 11.00 Uhr, auf dem Portsmouthplatz vor dem Duisburger Hauptbahnhof.
Mit ihrem Projekt „UFO – Junge Oper Urban“ ist die Deutsche Oper am Rhein auf dem Portsmouthplatz gelandet, einem der zentralen Begegnungspunkte in der Duisburger Innenstadt, direkt vor dem Duisburger Hauptbahnhof. Kaum aufgebaut, verwandelt sich das „Unbekannte Flugobjekt“ in einen Probenraum und ein Klanglabor, in dem neues Musiktheater für Kinder ab 6 Jahren entsteht. Die erste Uraufführung im UFO findet schon am Freitag, 1. Oktober, um 11.00 Uhr statt: Zusammen mit Duisburger Grundschul­kindern entwickeln das Klangkunstduo „Merzouga“ und die Librettistin Nikola Huppertz das Stück „Die unbedingten Dinge“.

Der von raumlabor berlin entwickelte mobile Theaterraum bietet Platz für etwa 30 Gäste. Das Architekturkollektiv, das Anfang September 2021 bei der Architektur-Biennale in Venedig für zwei seiner Projekte mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde, hat sich für das UFO von einem Raumfahrzeug inspirieren lassen, das sich nach verschiedenen Seiten öffnet. Je nach Bedarf kann es kleinere Experimentier- und Begegnungs­räume an- und abdocken, z. B. einen Bauwagen mit Tonstudio oder eine transparente Blase, so dass es vielfältige Interaktionen zwischen den künstlerischen Teams und dem Publikum ermöglicht.  


UFO-Aufbau auf dem Portsmouthplatz - FOTO Jo Alex Berg


„Meister Pedros Puppenspiel“ hat Premiere  

Vorstellungen im Theater Duisburg: So 17.10. – 18.30 Uhr (Premiere) 

Anton Bachleitner (Puppenspieler), David Fischer (Junge), Sergej Khomov (Meister Pedro), Anna Zamolska (Puppenspielerin), Richard Šveda (Don Quijote). FOTO: Jochen Quast  




Intensivbettennutzung in Duisburg - LZG 23. September 2021, 06:00 Uhr

Gesamtzahl der Intensivbetten: 160 (+ 5
) gegenüber dem Vortag). Belegt heute: 147 (+ 14), 5,% Covid-Anteil (- 2,74 %), 8 Personen (- 4) mit Covid-Intensivbehandlung, 3 Patienten (- 1) müssen massiv beatmet werden. Freie Betten: 13 (- 9).
 
RKI-Fallzahlen Duisburg - 23. September 2021, 06.00 Uhr
Insgesamt haben sich in Duisburg 32,084 (
+ 70
) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 682 (+ 1) sind gestorben. Die 7-Tage-Fallzahl beträgt 393 (- 4). Der Inzidenzwert beträgt 79,3 (- 0,8). 
 


Bundestagswahl am 26. September 2021 – Zahlen, Daten, Fakten  
Allgemeines  
Am Sonntag, 26. September, findet von 8 bis 18 Uhr die Wahl zum Bundestag statt. Das Gebiet der Stadt Duisburg ist dazu in 323 Wahlbezirke (an 157 Standorten) eingeteilt. Zusätzlich wurden für die Bundestagswahl 105 Briefwahlbezirke eingerichtet (48 mehr als zur Bundestagswahl 2017).  
Die Stimmabgabe ist grundsätzlich in allen 323 Stimmbezirken möglich (vorausgesetzt der/die Wähler/in ist im Wählerverzeichnis eingetragen bzw. legt den entsprechenden Wahlschein vor).  
Das jeweils zuständige Wahllokal wurde allen Wahlberechtigten mit der Wahlbenachrichtigung mitgeteilt. Im Internet findet man das Wahllokal unter https://wahlergebnis.duisburg.de/.  

Für die Besetzung der Wahlvorstände in den Wahllokalen wurden rund 4.200 ehrenamtliche Helfer*innen berufen.   Insgesamt sind 318.683 Duisburgerinnen und Duisburger für die Bundestagswahl wahlberechtigt. Hiervon sind 165.129 Frauen und 153.554 Männer wahlberechtigt. Erstmalig wählen dürfen bei der Bundestagswahl 8.088 Bürgerinnen und 8.464 Bürger (gegenüber Bundestagswahl 2017).    

Wahlberechtigung für die Bundestagswahl  
Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Art. 116 Abs.1 GG,
-        die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben 
-        seit mindestens 3 Monaten in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung innehaben oder sich gewöhnlich aufhalten und
-        nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Man muss in der Regel also seit dem 26.06.2021 in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung innehaben oder sich gewöhnlich aufhalten. Wählen kann nur, wer in das Wählerverzeichnis seiner Gemeinde/Stadt eingetragen ist oder einen Wahlschein hat   Wählerverzeichnis und Wahlbenachrichtigungen   Das Wählerverzeichnis wurde zum Stichtag 15. August 2021 erstellt, sodass ab dem 23. August 2021 die Wahlbenachrichtigungen versandt werden konnten.  

Personen, die in der Zeit ab dem 16.08.2021 ihren Hauptwohnsitz innerhalb Duisburgs verlegt haben, bleiben in dem Wählerverzeichnis ihrer ursprünglichen Wohnadresse und können in dem ihnen mit der Wahlbenachrichtigung mitgeteilten Wahlraum ihre Stimme abgeben.  
Sollten sie ihren Hauptwohnsitz in der Zeit zwischen dem 15. August und 5. September 2021 von Duisburg in eine andere Stadt oder umgekehrt verlegen, bleiben sie in dem Wählerverzeichnis ihrer ursprünglichen Wohnanschrift gemeldet, es sei denn, sie beantragen die Aufnahme in das Wählerverzeichnis ihrer Zuzugsgemeinde.   Sollten Personen wahlberechtigt sein, jedoch keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, so können sie dennoch an der Wahl teilnehmen.

Für die Stimmabgabe am Wahltag selbst genügt der Personalausweis oder Reisepass. Wer sich nicht sicher ist, in welches Wahllokal er/sie muss, kann diese Information unter https://wahlergebnis.duisburg.de abrufen oder bei Call Duisburg unter der Rufnummer 0203/94000 erfragen.   Briefwahl   Seit dem 23. August 2021 gibt es die Möglichkeit der Briefwahl. Briefwahlunterlagen können mündlich (nicht telefonisch), schriftlich, per Mail oder elektronisch (Internet: briefwahl.duisburg.de bzw. per QR- Code) beantragt werden.  

Darüber hinaus wurden sowohl zentral im Wahlzentrum In den Haesen als auch in fast allen Duisburger Bezirksämtern Briefwahlstellen eingerichtet. Ausschließlich im Bezirk Mitte wurde die Briefwahlstelle nicht im Bezirksamt Mitte, sondern im Rathaus Duisburg am Burgplatz (Zimmer 60) eingerichtet. In allen Briefwahlstellen ist nicht nur die Beantragung der Briefwahl möglich, sondern es kann nach entsprechender Beantragung direkt vor Ort die Stimmabgabe erfolgen.  

Die Standorte für die Briefwahl im Einzelnen:
-         Bezirksrathaus Walsum, Zimmer 403
-         Bezirksrathaus Hamborn, Zimmer 102
-         Bezirksrathaus Meiderich/Beeck, Zimmer 216
-         Bezirksrathaus Homberg/Ruhrort/Baerl, Zimmer 201 – 203
-         Rathaus Burgplatz, Sitzungszimmer 68
-         Bezirksrathaus Rheinhausen, Zimmer 220
-         Bezirksrathaus Süd, Zimmer 11
-         Wahlamt In den Haesen 84, Homberg  
Briefwahlanträge werden bis einschließlich Freitag, 24. September 2021, 18 Uhr entgegengenommen. Ausschließlich bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung werden sie noch bis zum Wahltag, 15 Uhr, beim Wahlamt, In den Haesen 84, DU-Homberg entgegengenommen.  

Die Beantragung von Briefwahlunterlagen für jemand anderen ist nur bei Vorlage einer schriftlichen Vollmacht möglich. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass jede Person nach den gesetzlichen Vorschriften pro Wahl maximal vier Personen in dieser Angelegenheit vertreten darf.  

Alle Briefwahlstellen sind noch bis Freitag entsprechend der regulären Öffnungszeiten, am Freitag, 24. September, zusätzlich bis 18 Uhr geöffnet. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig.   An diesem Tag werden um 18 Uhr das letzte Mal vor den Wahlen die Hausbriefkästen bei den Briefwahlstellen geleert. Sollte nach Freitag, 18 Uhr, noch für die Wahlen relevante Post (zum Beispiel Wahlbriefe) überbracht werden, so ist dies nur noch direkt bei der Stabsstelle für Wahlen und Informationslogistik (Wahlamt), In den Haesen 84 in Duisburg-Homberg, über den Hausbriefkasten des Rathauses Duisburg, Burgplatz 19, Duisburg-Altstadt oder des Bezirksrathauses Homberg, Bismarckplatz 1 in Duisburg-Homberg möglich, und das auch nur bis spätestens 18 Uhr am Wahltag.  

Ab sofort sollten aber – um die Stimme noch rechtzeitig abgeben zu können - keine Briefwahlanträge mehr postalisch gestellt werden. Die letzte Briefkastenleerung mit Zustellung an die Stabsstelle für Wahlen und Informationslogistik erfolgt am Samstag, 25.September! Der sichere Weg ist die Stimmabgabe direkt bei den eingerichteten Briefwahlstellen. Dann erreicht die abgegebene Stimme in jedem Fall die Auszählung.  

Wenn für Wahlberechtigte ein Wahlschein ausgestellt wurde und sie nicht per Brief gewählt haben, so können sie gegen Vorlage ihres Wahlscheines sowie des Personalausweises in jedem Wahllokal innerhalb ihres Wahlkreises ihre Stimme abgeben. Ansonsten kann man nur in dem Wahllokal seine Stimme abgeben, wo man in das Wählerverzeichnis eingetragen ist.  

Das Briefwahlinteresse zur Bundestagswahl 2021 ist bis zum Stichtag 21. September 2021 mit 101.910 ausgestellten Wahlscheinen gegenüber 2017 (55.889) deutlich angewachsen.    

Stimmabgabe und Auswirkungen durch die Corona- Pandemie  
Das Wahlrecht ausüben können ohne zusätzliche gesundheitliche Risiken durch die Corona-Pandemie ausgesetzt zu sein, ist die Maxime bei den Vorbereitungen für diese Wahlen im September 2021. Dies gilt nicht nur für die Wählenden sondern natürlich auch für die eingesetzten Wahlhelfer*innen. Der Hygiene-Standard in den Wahllokalen entspricht den aktuellen Bestimmungen der Coronaschutzverordnung. So werden für die Wählenden neben der Möglichkeit, einen eigenen Stift für die Stimmabgabe zu nutzen, auch Schreibstifte bereitgehalten, im Eingangsbereich wird eine Handdesinfektion angeboten und eine Zutrittsregelung wird gewährleistet.

Die Wahlhelfer*innen werden sowohl durch eine Sichtscheibe als auch durch Masken geschützt.   Auch für Wählende gilt im Wahllokal und auf den Zuwegen eine Maskenpflicht!  

Bei der Vorsprache im Wahllokal sollte die Wahlbenachrichtigung und ein amtlicher Lichtbildausweis (Personalausweis oder Reisepass) mitgeführt werden. Ist die Wahlbenachrichtigung nicht zur Hand, so ist ein Nachweis der Identität zwingend erforderlich. Der Wahlvorstand kann aber auch trotz Vorlage der Wahlbenachrichtigung bei Zweifeln an der Identität die Vorlage eines Lichtbildausweises verlangen.  

Sollte kein amtlicher Lichtbildausweis vorgelegt werden können, ist der Wahlvorstand gehalten, die Person zurückzuweisen und zu bitten, gegen Vorlage des Ausweises erneut vorzusprechen. Dies ist erforderlich, um möglichen Missbrauch zu vermeiden und dient ausschließlich dem Schutz des Wahlrechts einer jeden einzelnen Person.  

Wahltag/Ergebnisse  
Ab 18 Uhr beginnt die Auszählung der Stimmzettel in allen Wahlbezirken und in den beiden Briefwahlzentren Gesamtschule Duisburg-Süd, Großenbaum und Erich-Kästner-Gesamtschule, Homberg.   Alle Auszählungen finden öffentlich statt. Sobald das Ergebnis festgestellt ist, wird dieses durch die Wahlvorsteherin/den Wahlvorsteher verkündet und an den zentralen Ergebnisdienst telefonisch übermittelt.  

Der Verlauf der Auszählung kann über die Wahlergebnispräsentation im Internet unter https://wahlergebnis.duisburg.de verfolgt werden. Dort können die Ergebnisse in Grafik- und Tabellenform abgerufen werden.  
Am 1. Oktober tagt der Wahlausschuss um 13 Uhr öffentlich und stellt das endgültige amtliche Endergebnis der Bundestagswahl sowie die in den Wahlkreisen 115 Duisburg I und 116 Duisburg II gewählten Bewerberinnen und Bewerber fest.  


Kampagne STADTRADELN: 304.000 km für den Klimaschutz    

Nach drei Wochen Kilometersammelns steht nun das Endergebnis vom STADTRADELN 2021 in Duisburg fest. Insgesamt legten in der Zeit vom 21. August bis 10. September 1.134 aktive Radlerinnen und Radler in 107 Teams 304.291 km zurück. Es wurden so rechnerisch ca. 45.000 kg an CO2-Emissionen vermieden.
Damit wurden, trotz der durch Corona außergewöhnlichen Umstände, die Leistungen des letzten Jahres mit 265.701 km nochmals übertroffen. In der Einzelwertung hat der aktivste Radler in Duisburg bemerkenswerte 1.826 km erfahren. Im Durchschnitt waren es jeweils 268 km pro Person.  

Duisburg beteiligte sich in diesem Jahr zum achten Mal an der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas mit rund 1.700 Mitgliedern in 24 Ländern Europas. Gesucht wurden Deutschlands fahrradaktivste Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Einzelradler und Teams in den Kommunen.
Bundesweit wurden bis jetzt ca. 149.000.000 km von über 772.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern geradelt und damit rechnerisch über 21.000 t CO2 vermieden (Stand 21.09.2021). Die Kampagne läuft bundesweit noch bis Ende September. Die Zahl der teilnehmenden Kommunen erreichte in diesem Jahr mit bisher 2.172 Städten und Gemeinden einen neuen Rekord.


Über 950 Stores bundesweit sind startklar: DÄNISCHES BETTENLAGER wird zu JYSK Handewitt, Schleswig-Holstein.
Die wohl größte Unternehmenstransformation im deutschen Einzelhandel steht kurz vor der Vollendung: Ab dem 27. September 2021 ändert das Einrichtungsunternehmen DÄNISCHES BETTENLAGER bundesweit seinen Namen zu JYSK. So heißt der dänische Mutterkonzern, der unter diesem Namen in 49 Ländern mehr als 3.000 Stores unterhält. An diesem Tag werden in ganz Deutschland 25 Geschäfte nach umfangreichen Umbauarbeiten wiedereröffnen.

Zu diesen Filialen gehört auch der Store in Duisburg, Keniastraße 39, 47269 Duisburg. Zur Feier des Tages wird der Store – so wie alle JYSK-Geschäfte bundesweit – bereits um 8 Uhr öffnen. Das Geschäft wird sich im neuen Design präsentieren, dem sogenannten Store-Konzept 3.0. Das zeichnet sich unter anderem durch zahlreiche Holzelemente sowie eine bessere Übersichtlichkeit aus. Neugestaltete Wohn-, Ess-, und Badbereiche sollen inspirieren.

Bis Ende 2024 werden alle Geschäfte in Deutschland auf dieses Konzept umgestellt. Neues Sortiment Die Unternehmenstransformation, dessen Gesamt-Investitionsvolumen 250 Millionen Euro beträgt, besteht aber nicht nur aus der Namensänderung und einem neuen Storedesign. Das Sortiment erhält ebenfalls ein Update. 1.600 neue Produkte im skandinavischen Look werden Einzug in die Stores und den Onlineshop halten. Das entspricht etwa 40 Prozent des Gesamtsortiments. Auch zahlreiche Systeme, Konzepte und Technologien, mit denen JYSK weltweit bereits erfolgreich ist, werden umgestellt. Hierzu zählen unter anderem digitale Preisschilder oder Smartphones mit Task-Management-Systemen für die Store-Mitarbeiter:innen.


„Unsere Kund:innen haben für uns absolute Priorität. Deshalb sind alle neuen Maßnahmen und Systeme auf eine bestmögliche Customer Experience ausgerichtet“, sagt Christian Schirmer, JYSK Country Manager Deutschland. Konsequente Weiterentwicklung des Unternehmens Nachdem mit dem großen Rebranding das Projekt „One JYSK“ – eine Marke weltweit – umgesetzt ist, steht im Geschäftsjahr 2021/22 das Thema Nachhaltigkeit noch stärker im Fokus. „Neben dem flächendeckenden Einsatz von Ökostrom und der zunehmenden Nutzung von klimaneutralem Ökogas werden ab 2022 alle neuen Produkte auf Holzbasis FSC-zertifiziert sein“, erklärt Schirmer.


„Zudem haben wir es uns zum Ziel gesetzt, der attraktivste Arbeitgeber im Einzelhandel zu werden. Die vielen Beispiele von langjähriger Unternehmenszugehörigkeit und Karrieren bei JYSK möchten wir ausbauen und uns als Chancengeber und offenes, transparentes Unternehmen positionieren.“ Darüber hinaus plant das Unternehmen weitere Stores zu eröffnen, sodass die Gesamtanzahl in den kommenden Jahren auf 1.150 Geschäfte in Deutschland steigt.

Der Handel mit China bleibt ein wichtiger Faktor für NRW

„Building Business Bridges“ – unter diesem Motto diskutierten Petra Wassner, Expertin für internationale Standort- und Investorenberatung und ehemalige Geschäftsführerin der Landeswirtschaftsförderung, und Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI), vor über 80 Gästen am Dienstagabend, dem 21. September 2021, beim China Business Talk im IntercityHotel Duisburg.

Dabei ging es um die China-Aktivitäten an Rhein und Ruhr, die Perspektiven der Wirtschaftsförderung im Hinblick auf das China-Geschäft sowie die China-Strategien der Stadt Duisburg und die Rolle des Seidenstraßen-Projektes. Die Konfuzius-Institute Metropole Ruhr und Düsseldorf hatten gemeinsam zu der Netzwerk-Veranstaltung nach Duisburg geladen.  

Im Verlauf des Podiumsgesprächs stellte sich schnell heraus: Die Handels- und Geschäftskontakte zu China spielen an Rhein und Ruhr nach wie vor eine wichtige Rolle: NRW ist der Investitionsstandort Nr. 1 für chinesische Unternehmen in Deutschland und zählt mittlerweile über 1.200 chinesische Unternehmensansiedlungen aus Greater China. Selbst im Pandemiejahr 2020 verzeichnete das Land weitere 80 Niederlassungen von chinesischen Unternehmen – umgekehrt steht China auf Platz zwei der Handelspartner von NRW.

Petra Wassner blickte auf ihre 20-jährige Tätigkeit zurück, die die Grundlagen für die Ansiedlung von unzähligen chinesischen Unternehmen in NRW gelegt und die Eröffnung von fünf Auslandsniederlassungen der NRW-Wirtschaftsförderung in China maßgeblich gefördert hat. Ihre Einschätzung: „China und NRW sind seit Jahrzehnten enge Handelspartner. In NRW haben zahlreiche innovative Tech- und Produktions-Unternehmen aus China investiert, die unseren Standort bereichern. Die Bedeutung unserer Wirtschaftsbeziehungen mit China ist hoch und sollte auch zukünftig durch enge Zusammenarbeit gefestigt werden.“  


Die Intensivierung der Wirtschaftskontakte zwischen China und Deutschland hat insbesondere auch dem Strukturwandel im Ruhrgebiet entscheidende Impulse gegeben. Die Stadt Duisburg hat dabei eine besondere Position inne, denn Endpunkt der „Neuen Seidenstraße“ ist der Duisburger Hafen. 

„Duisburg ist seit seiner Gründung Logistikdrehscheibe und Handelsstadt. Diese Kompetenzen prägen die Stadt bis heute. Auch der wirtschaftliche und kulturelle Austausch mit China hat Tradition in Duisburg“, betont DBI-Chef Beck und fährt fort: „Ideen und Innovationen kommen nicht in Containern, sondern durch Innovationsprojekte. Dabei sind viele Spill-over-Effekte möglich: beispielsweise bei Zukunftsthemen wie ‚Smart City‘, wo wir mittlerweile durchaus von China lernen können.”  

Dass das Seidenstraßen-Projekt auch viele kulturelle Aspekte berührt, betonten insbesondere die beiden Gastgeberinnen des Abends, Susanne Löhr vom Konfuzius-Institut Metropole Ruhr und Susanne Baumann von Konfuzius-Institut Düsseldorf. „Wir sehen im Kulturaustausch eine starke Brückenfunktion. Mit unseren Angeboten an Chinesischkursen und chinabezogenen Veranstaltungen tragen wir dazu bei, ein differenziertes Chinabild zu zeichnen und stärken die Chinakompetenz in der Region“, betonten die Gastgeberinnen. Der nächste China Business Talk wird im kommenden Frühjahr in Düsseldorf stattfinden.

China-Strategien für die Wirtschaft diskutierten Petra Wassner und Rasmus C. Beck. Foto: Konfuzius-Institut.

Edeka-Logistik wird jetzt in Oberhausen abgewickelt
Edeka Rhein-Ruhr hat sein neues Logistikzentrum in Oberhausen eröffnet. In zwei Jahren Bauzeit ist am neuen Standort ein Komplex mit 90.000 Quadratmetern Lagerfläche entstanden. Das gesamte Areal, das früher zur Zeche Hugo gehörte, umfasst 288.000 Quadratmeter. Edeka Rhein-Ruhr investierte rund 110 Millionen Euro in den Bau sowie weitere 90 Millionen in die technische Infrastruktur. So wird die Energie zum Heizen und Kühlen im Blockheizkraftwerk vor Ort selbst erzeugt - zu großen Teilen aus der Wärme, die in den Hallen entsteht.

Aktuell arbeiten bereits mehr 400 Menschen am neuen Standort, der Großteil kommt vom alten Standort in Moers. 70 neue Stellen wurden zusätzlich geschaffen. Perspektivisch soll die Zahl der Mitarbeitenden auf bis zu 1.000 anwachsen. Noch sind nicht alle Sparten in Betrieb. Abgeschlossen wird das Projekt mit dem Umzug des sogenannten "Trockensortiments" von Moers nach Oberhausen im Frühjahr 2022. Erst vor wenigen Wochen hatte Edeka Rhein-Ruhr seine neue, zentrale Verwaltung in Moers eröffnet.

Das Handelsunternehmen betreibt im Verbund mit selbstständigen Kaufleuten in NRW und angrenzenden Regionen in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz rund 700 Vollsortiment-Lebensmittelmärkte sowie über 250 Getränkemärkte. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von rund 5,5 Milliarden Euro.

Neues Umkleidegebäude für die Sportanlage Kerskensweg / Holtenerstraße in Walsum  
Die Sportanlage Kerskensweg / Holtenerstraße in Walsum besitzt nun ein neues Umkleidegebäude. Nachdem bereits im Jahr 2015 der damalige Tennenplatz durch Kunstrasen ersetzt wurde, ist mit der Neubaumaßnahme nun der nächste Schritt zur Modernisierung der Sportanlage fertiggestellt.   Oberbürgermeister Sören Link übergab im Beisein des Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir, Marc Rüdesheim, stellvertretender Betriebsleiter von DuisburgSport und Heinrich Rosenberger, Vereinsschatzmeister von Eintracht Walsum, das neue Umkleidegebäude an den Verein Eintracht Walsum.  
„Das Umkleidegebäude ist toll geworden - und außerdem komplett barrierefrei. Eintracht Walsum hat nun optimale Möglichkeiten für den Spiel- und Trainingsbetrieb. Möglich wurde das durch die großzügige Unterstützung des Bundes und die engagierte Bauleitung durch DuisburgSport“, freut sich Oberbürgermeister Sören Link. Die Energieversorgung ist besonders effizient und auf dem aktuellen Stand erneuerbarer Energietechnik.
„Auf 480 Quadratmetern gibt es Umkleideräume für die Mannschaften und Schiedsrichter, ein Geschäftszimmer, Toiletten mit einem behindertengerechten WC und Funktionsräume. Durch automatisch gesteuerte Hygienespülungen wird verhindert, dass sich in den Duschen die berüchtigten Legionellen bilden können“, erläutert Marc Rüdesheim. Auf den freien Dachflächen befindet sich eine extensive Begrünung, die im Winter als zusätzliche Wärmedämmung und im Sommer kühlend wirkt.   Neunzig Prozent der Kosten stammen aus Bundesmitteln des Sonderinvestitions-programms zur Unterstützung kommunaler Sanierungsinvestitionen finanzschwacher Kommunen (KIDU).  

V.l..: Marc Rüdesheim, Heinrich Rosenberger, OB Sören Link, Mahmut Özdemir MdB (Quellennachweis: Henry Lehmann/DuisburgSport)

POLITIK


VERKEHR: Baustellen - A40 - DVG-Umleitungen 

Traumzeitfestival: DVG setzt zusätzliche Busse ein  
Von Freitag, 24. September bis Sonntag, 26. September, findet im Landschaftspark Duisburg-Nord das Traumzeitfestival statt. Hierfür verstärkt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Fahrten auf den Linien 903 und NE3.  
Die Linie 903 mit Endhaltestelle Meiderich fährt am 24. und 25. September um 23.43 Uhr ab der Haltestelle „Landschaftspark Nord“ weiter bis zur Haltestelle „Duisburg Hbf“. Am 26. September fährt die Linie 903 zusätzlich um 22.30 Uhr und 23.00 Uhr sowie um 23.47 Uhr mit Endhaltestelle Meiderich ab der Haltestelle „Landschaftspark Nord“ ebenfalls zusätzlich weiter bis „Duisburg Hbf“.  

Die Busse der Linie NE3 fahren zwischen der Bushaltestell „Landschaftspark Nord“ und der Haltestelle „Zoo/Uni“ am 24. September zusätzlich um 0.30 Uhr, 0.50 Uhr, 1.30 Uhr und 1.50 Uhr. Am 25. September fahren die Busse zusätzlich um 0.30 Uhr, 0.50 Uhr, 1.30 Uhr, 1.50 Uhr und 2.30 Uhr zwischen der Bushaltestelle „Landschaftspark Nord“ und der Haltestelle „Zoo/Uni“.

Linie U79: Busse statt Bahnen  
Von Donnerstag, 23. September, Betriebsbeginn, bis Sonntag, 26. September, Betriebsende, fahren auf der Linie U79 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zwischen den Haltestellen „Platanenhof“ und „Wittlaer“ in beide Fahrtrichtungen Busse statt Bahnen. Grund hierfür sind umfangreiche Gleis-, Fahrleitungs- und Reparaturarbeiten im Bereich der Haltestelle „Grunewald“.  

In Fahrtrichtung Stadtmitte fahren die Busse ab der Kulturstraße eine Umleitung über Wacholderstraße und Kalkweg zur Haltestelle „Grunewald“. Die Haltestelle „Grunewald Betriebshof“ entfällt. Die Busse fahren bis zum Hauptbahnhof durch und halten auf dem Weg dorthin an den Haltestellen „Marientor“, „Friedrich-Wilhelm-Platz“, „Lehmbruck-Museum“ und „Tonhallenstraße“.



VERANSTALTUNGEN


Duisburger City wird zur Automeile

Duisburg in Lack und Chrom findet am Wochenende 25./26. September 2021 in der Duisburger City statt. Die Vorbereitungen für „Duisburg in Lack und Chrom“ laufen auf Hochtouren. In drei Tagen startet die Duisburger Open-Air-Automesse. Diese findet am Wochenende 25./26. September 2021 jeweils von 11 bis 18 Uhr in der Duisburger City statt. Erwartet werden mehr als 200 Fahrzeuge von unterschiedlichen Herstellern. Von Kompakt- über Sportwagen bis hin zu Elektroautos und Oldtimern, bei Lack & Chrom wird für jeden „Autonarren“ das passende Modell dabei sein. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt werden.  

Auf ein weiteres Highlight dürfen sich die Besucherinnen und Besucher noch freuen. Am Sonntag, 26. September 2021, wird der Einzelhandel in der Zeit von 13 bis 18 Uhr zum Verkaufsoffenen Sonntag geöffnet haben.  

Im Rahmen des Besuches der Automesse „Duisburg in Lack und Chrom“ sind die folgenden organisatorischen Hinweise zu beachten:
• Die Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Warteschlangen, Anstellbereichen sowie an Verkaufsständen ist Pflicht.
• Es gilt die 3G-Regel: Die Teilnahme ist für Personen ab 18 Jahren nur gestattet, wenn diese einen Nachweis darüber, dass sie geimpft oder genesen sind oder getestet wurden, mitführen.

Lack und Chrom - krischerfotografie


VHS-Vortrag zu den europäischen Lösungen für die Klimaherausforderung  
Walter Gerhard Pfeil, Experte und Berater für Europäische Fragen, berichtet in einem VHS-Onlinevortrag am Donnerstag, 30. September, um 19.30 Uhr mit welchen Lösungsansätzen die Europäische Union dem Klimawandel begegnen möchte.  

Die Umweltkatastrophen, wie die Flut im Sommer in Rheinland-Pfalz und Nordrhein- Westfalen, führen zunehmend vor Augen, wie sehr sich das Klima verändert hat. Ganz Europa stand in diesem Jahr im Zeichen von Starkregenereignissen und Hitzeperioden.  

Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an Stefan Wewer, s.wewer@stadt-duisburg.de, ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Marissa Turac unter (0203) 283-8452. Teilnehmer erhalten rechtzeitig einen Zugangslink zum virtuellen Vortragsraum.


Bauernmarkt parallel zu „Duisburg in Lack & Chrom“ am 25.09.2021  

Am Wochenende 25. und 26. September 2021 findet die Automesse „Duisburg in Lack & Chrom“ in der City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Samstag, 25. September 2021, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Averdunkplatz aufgebaut. Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein.  
 


STATISTIK


Baumobsternte 2021: Deutliche Einbußen bei Kirschen, leichter Rückgang bei Birnen

Ungünstiges Wetter führt zu knapp einem Viertel geringerer Kirschenernte als im Vorjahr WIESBADEN – Spätfröste, Starkregen und Unwetter haben die Hoffnung der deutschen Baumobstbetriebe auf eine zumindest durchschnittliche Kirschenernte vielerorts zerschlagen. Wie das Statistische Bundesamt nach endgültigen Schätzungen zum Stichtag 20. August 2021 mitteilt, wurden im Jahr 2021 insgesamt 38 400 Tonnen Kirschen geerntet.
Das bedeutet eine Verringerung der Kirschenernte um 23,2 % gegenüber dem Vorjahreswert von 50 000 Tonnen und um 19,9 % im Vergleich zum Zehnjahresdurchschnitt der Jahre 2011 bis 2020 (47 900 Tonnen). Erste vorläufige Schätzungen zum Stichtag 10. Juni 2021 gingen noch von einem deutlich moderateren Rückgang von 4,4 % gegenüber dem Zehnjahresdurchschnitt aus.



Städte und Gemeinden  in NRW nahmen im ersten Halbjahr mehr als sechs Milliarden Euro an Gewerbesteuer ein

 Die Einnahmen der Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen aus Gewerbesteuern beliefen sich im ersten Halbjahr 2021 auf 6,2 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das rund 1,4 Milliarden Euro bzw. 30,0 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2020 (damals: 4,8 Mrd. Euro).

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 (6,7 Milliarden Euro) verringerten sich die Einnahmen um 7,5 Prozent. Damit lagen die Gewerbesteuereinnahmen der NRW-Kommunen weiterhin unter dem Durchschnittswert der ersten Halbjahre von 2017 bis 2019 (6,5 Milliarden Euro). Die höchsten Rückgänge der Gewerbesteuereinnahmen aller 396 NRW-Kommunen gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 mussten die Städte Krefeld (−33,4 Millionen Euro) und Euskirchen (−32,0 Millionen Euro) hinnehmen.

Die höchsten Zuwächse verzeichneten Köln (+149,0 Millionen Euro) und Düsseldorf (+123,8 Millionen Euro). Vergleicht man die Halbjahresergebnisse 2021 mit denen des Jahres 2019 so verzeichneten Essen mit rund 85,4 Millionen Euro und Düsseldorf rund 64,9 Millionen Euro die höchsten Rückgänge, die höchsten Anstiege hatten dagegen Dortmund mit 63,0 Millionen Euro und Köln mit 38,3 Millionen Euro. Der Gewerbesteuer unterliegt jeder „stehende Gewerbebetrieb”, soweit er im Inland betrieben wird. Unter Gewerbebetrieb ist ein gewerbliches Unternehmen im Sinne des Einkommensteuergesetzes zu verstehen (§2 Absatz 1 Gewerbesteuergesetz). (IT.NRW)





13 % weniger stationäre Krankenhausbehandlungen im Jahr 2020
• Corona-Pandemie führt zu deutlich weniger Behandlungsfällen: Fast 2,5 Millionen weniger Krankenhausbehandlungen und gut 690 000 weniger Operationen als im Vorjahr
• 176 100 Menschen mit oder wegen einer Corona-Infektion stationär behandelt
Die Corona-Pandemie hatte im Jahr 2020 deutliche Auswirkungen auf die Zahl der stationären Behandlungsfälle und Operationen in den deutschen Krankenhäusern: Insgesamt wurden 16,4 Millionen Patientinnen und Patienten in den allgemeinen Krankenhäusern stationär behandelt.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 13 % beziehungsweise fast 2,5 Millionen Fälle weniger als im Vorjahr. Besonders stark war der Rückgang in der ersten Corona-Welle im April 2020 mit über einem Drittel (-35 %) weniger stationärer Behandlungsfälle als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Operationen ging im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um 9,7 % auf 6,4 Millionen zurück. Mit oder wegen einer Corona-Infektion wurden 176 100 Menschen behandelt. Ein Drittel (33 %) davon waren über 80-Jährige, ein weiteres gutes Drittel (36 %) war 60 bis 80 Jahre alt.


Wanderungsstatistik, Fortzüge, und Wanderungsgewinn in
den Großstädten
In den Großstädten (ab 100 000 Einwohner) Nordrhein-Westfalens überstieg die Zahl der Fortgezogenen im Jahr 2020 erstmals seit zehn Jahren die der Zugezogenen (um 390 Personen), sodass der Wanderungssaldo je 1 000 Einwohner hier negativ ausfiel (−0,05). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wiesen die Großstädte in NRW in den vorangegangenen zehn Jahren jeweils einen positiven Wanderungssaldo auf (z. B. 2019: +2,6 je 1 000 Einwohner).


Im Jahr 2020 wurden Wanderungsbewegungen durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie – wie z. B. Ausgangs-, Kontakt, Einreisebeschränkungen und Einschränkungen im nationalen und internationalen Luft- und Reiseverkehr – maßgeblich beeinflusst. Insbesondere der reduzierte Zuzug aus dem Ausland zeigte sich in den NRW-Großstädten vergleichsweise stärker als in anderen Städten. In den Vorjahren entfiel jeweils ein Großteil der Zuwanderungen aus dem Ausland nach NRW auf die Großstädte.

In den Kleinstädten (unter 20 000 Einwohner) Nordrhein-Westfalens war der Wanderungssaldo im Jahr 2020 dagegen mit +3,7 je 1 000 Einwohner positiv und höher als im Jahr zuvor (2019: +1,9). In den Mittelstädten (20 000 bis unter 100 000 Einwohner) fiel der Wanderungssaldo im Jahr 2020 mit +2,2 je 1 000 Einwohner ebenfalls positiv aus, war aber niedriger als in den Vorjahren (2019: +2,9). In den 396 Gemeinden des Landes zeigten sich im Jahr 2020 unterschiedliche Entwicklungen: Während 284 NRW-Gemeinden einen positiven Wanderungssaldo verzeichnen konnten, war für 112 Gemeinden (darunter elf der 29 Großstädte) ein negativer Wanderungssaldo zu konstatieren.

Für 70 Gemeinden, die 2019 noch einen Zuzugsüberschüsse aufgewiesen hatten, fiel der Wanderungssaldo 2020 negativ aus. Umgekehrt gab es 73 Gemeinden mit positivem Wanderungssaldo, die 2019 noch Fortzugsüberschüsse hatten. Diese und weitere interessante regionalisierte Ergebnisse zu den Wanderungen im Jahr 2020 wurden in einer StoryMap unter dem Titel „Wanderungen 2020 – welche Besonderheiten zeigen sich für NRW?” zusammengestellt. In diesem digitalen Format können Interessierte interaktiv tiefer in die Ergebnisse eintauchen. Die StoryMap finden Sie im Internet unter https://www.giscloud.nrw.de/wanderungen-nrw.html [1]. (IT.NRW)





 



Mittwoch, 22. September 2021

Bombenfund in Rumeln-Kaldenhausen

Gewinner des 48. Fassadenwettbewerbs Make Up Duisburg geehrt
Große Freude bei Malern und Lackierern für die Auszeichnung ihrer Arbeit  
Am Dienstag, 21. September 2021, wurden den Preisträgerinnen und Preisträgern des 48. Fassadenwettbewerbs Make Up Duisburg in der Mercartorhalle die Siegerurkunden überreicht. Insgesamt nahmen 58 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in insgesamt fünf Kategorien teil.  

Oberbürgermeister Sören Link zeigte sich begeistert von der regen Teilnahme der Duisburger Handwerksbetriebe: „Es ist schön zu sehen, dass sich der Fassadenwettbewerb im Handwerk großer Beliebtheit erfreut. Die teilnehmenden Maler und Lackierer aber auch die Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümer leisten einen wichtigen Beitrag, um das Duisburger Stadtbild attraktiver und lebenswerter zu machen.“  

Die drei ersten Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorien „Gebäude mit Stuck“ und „Gebäude ohne Stuck“ konnten sich über Geldpreise im Wert von insgesamt 5.000 Euro freuen. Daneben wurden die vorderen Platzierungen der Kategorien „Wohnsiedlungen/Wohnanlagen“, „Hinterfronten/Hinterhöfe“ sowie „Sonstiges/Graffiti“ gewürdigt.
„Der Fassadenwettbewerb Make Up Duisburg hat sich zu einer echten Institution unter den Malern und Lackierern unserer Stadt entwickelt. Wir freuen uns schon jetzt auf den Wettbewerb im nächsten Jahr, für den ab sofort die Anmeldungen eingereicht werden können.“, resümiert Uwe Kluge, Geschäftsführer der den Wettbewerb veranstaltenden Duisburg Kontor GmbH.  

Die Broschüren mit den Teilnahmebedingungen für den 49. Fassadenwettbewerb Make Up Duisburg liegen ab sofort in der Tourist Information (Königstr. 86, 47051 Duisburg), bei der Maler- und Lackierer-Innung, bei der Sparkasse Duisburg (Königstr. 23-25, 47051 Duisburg), in den Bürgerbüros der Stadt Duisburg sowie im Stadthaus und im Duisburger Rathaus aus. Des Weiteren sind Anmeldungen auch online auf www.duisburgkontor.de/make-up und per E-Mail an marke-ting@duisburgkontor.de möglich. Die Teilnahmefrist ist bis 31.03.2022 verlängert worden.
Informationen zu den Siegerinnen und Siegern des 48. Fassadenwettbewerbes sowie die Broschüre zum 49. Fassadenwettbewerb als Download unter www.duisburgkontor.de/make-up


Preisverleihung im Rahmen des 48. Fassadenwettbewerbs Make Up Duisburg-  Foto Duisburg Kontor GmbH



Intensivbettennutzung in Duisburg - LZG 22. September 2021, 06:00 Uhr
Gesamtzahl der Intensivbetten: 155 (+ 5
) gegenüber dem Vortag). Belegt heute: 133 (+ 1), 7,74% Covid-Anteil (+ 0,41 %), 12 Personen (+ 1) mit Covid-Intensivbehandlung, 4 Patienten (+/- 0) müssen massiv beatmet werden. Freie Betten: 22 (+ 4).
 
RKI-Fallzahlen Duisburg - 22. September 2021, 06.00 Uhr
Insgesamt haben sich in Duisburg 32,014 (
+ 59
) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 681 (+/- 0) sind gestorben. Die 7-Tage-Fallzahl beträgt 397 (- 13). Der Inzidenzwert beträgt 80,1 (- 2,6). 
 

Dachstuhlbrand in Alt-Homberg
Um 23:12 ging am Dienstag in der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg eine Meldung über einen Dachstuhbrand in Alt-Homberg ein. Bei Eintreffen drang bereits Rauch aus dem Dachstuhl eines mehgeschossigen Hauses. Personen befanden sich nicht mehr im Gebäude, so dass unmittelbar mit der Brandbekämpfung begonnen wurde.

2 Trupps unter Atemschutz gingen ins Dachgeschoss vor. Zugleich erfolgte eine Unterstützung der Brandbekämpfung von Außen sowie eine Riegelstellung zu den Nachbargebäuden über den EInsatz von drei Drehleitern. Im Bereich der Moerser Straße sowie der Parallelstraße in Alt-Homberg kommt es derzeit zu Verkehrsbehinderungen durch den laufenden Feuerwehreinsatz.

Insgesamt befanden sich derzeit 22 Kräfte der Berufsfeuerwehr, sowie der Löschzug 530 und der Löschzug 110 mit der Sondereinheit Einsatzstellenhygiene im Einsatz. Des Weiteren 4 Kräfte des Rettungdienstes. Die Feuerwachen 5 und 6 werden zur Aufrechterhaltung des Grundschutzes von den Löschzügen 210 und 610 der Freiwilligen Feuerwehr besetzt. Erkenntnisse zur Brandursache liegen zurzeit nicht vor, werden jedoch nach Abschluss der Löscharbeiten von der Polizei ermittelt.  


Kiesabbau im Mündelheimer Rheinbogen endgültig vom Tisch?  

Um vom Bürgerverein Mündelheim zu erfahren, wie er zu dem neuen Entwurf des Regionalplans steht, hat sich die SPD-Fraktion des Duisburger Südens gemeinsam mit ihrer Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, mit Vertretern des Bürgervereins Mündelheim getroffen um darüber zu diskutieren.  

Im neuen Regionalplan des Regionalverbandes Ruhr, der im Dezember diesen Jahres verabschiedet werden soll, kommt der Rheinbogen als Abgrabungsgebiet für Kiesabbau nicht mehr vor. Schnell wurde in einer sachlichen Diskussion klar, dass die Vertreter des Bürgervereins dem scheinbaren Verzicht auf dieses Gebiet nicht trauen. Klaus Drechsler, der 1. Vorsitzende des Bürgervereins betont, dass „die juristischen Anforderungen auf ein Abgrabungsgebiet gänzlich zu verzichten, im Regionalplan nicht eindeutig formuliert sind“.

„Wir möchten hier eindeutige Formulierungen im Regionalplan sehen, die eine Abgrabung auch durch die Hintertür in Zukunft nicht zulassen.“  Die Bezirksbürgermeisterin des Duisburger Südens, Beate Lieske, kann „die Bauchschmerzen“ des Bürgervereins nachvollziehen. Sie und der SPD-Süd-Fraktionsvorsitzende Stephan Baumgarten haben dem Bürgerverein zugesagt, sich für eine eindeutige Formulierung in den relevanten politischen Gremien einzusetzen.        

Vorne von links: Beate Lieske (Bezirksbürgermeisterin), Jörg Bach Hinten von links: Klaus Drechsler (BV-Vorsitzender), Hans Wilhelm Skotarczyk, Stephan Baumgarten, Dietmar Eliaß, Uwe Giesen, Sarah Philipp (MdL)


Hinter der Bassinbrücke geht die Welt weiter
Neues Schild weist einen barrierefreien Fußweg zum Rhein

Das Stadtteilbüro Laar hat die Ideen des Laarer Bürgers Ewald Kazuch aufgegriffen und sich dafür eingesetzt, dass ein Hinweisschild „Fuß- und Radweg zum Rhein“ am Busparkplatz des Binnenschifffahrtsmuseums aufgestellt wurde. Das Schild weist den Museumsbesuchern und anderen Passanten nun einen direkten, barrierefreien Weg ohne Treppenstufen auf die andere Seite der Bassinbrücke, wo sich das wunderbare Panorama auf die Rheinwiesen und den Rhein öffnet.

Der Panorama-Ausblick und ein Spaziergang an frischer Rheinluft werden so zu einem weiteren Highlight im Anschluss an den Museumsbesuch und die schönen Seiten von „Laar am Rhein“ für Gäste des Stadtteils und Stadtteilbewohner besser erschlossen

Hinweisschild Fuß- und Radweg zum Rhein - Foto EG DU

EU fordert mehr internationales Engagement im Kampf gegen den Klimawandel

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel haben gestern (Montag) bei der UN-Generalversammlung in New York zu mehr internationalem Engagement beim Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen.
„Die EU ist fest auf dem Weg, die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Wenn unsere Partner unserem Beispiel folgen, wird die Welt in der Lage sein, die Erwärmung unter 1,5°C zu halten. Die COP 26 wird für uns alle ein Moment der Wahrheit sein“, so von der Leyen auf Twitter.
Die Klimafinanzierung müsse um mindestens 100 Mrd. Dollar aufgestockt werden, um die am stärksten gefährdeten Länder bei der Bewältigung des Klimawandels unterstützen. „Das Team Europa leistet seinen Beitrag mit mehr als 25 Milliarden Dollar pro Jahr. Es wird noch mehr kommen. Alle großen Volkswirtschaften müssen jetzt ihren Beitrag aufstocken.“


Stiftung Mercator: Klimaschutz als Querschnittsaufgabe im Gesundheitswesen etablieren
Mit einem neuen Programm will die Stiftung Mercator die Auswirkungen der Klimakrise auf die Gesundheit der Menschen in den Fokus rücken. Drei Millionen Euro stellt die Stiftung dafür bis 2025 bereit. Um den Klimaschutz als wichtigen Baustein der Gesundheitsprävention zu etablieren, wird die Stiftung den Dialog zwischen Nichtregierungsorganisationen, Gesundheitspolitik, der Selbstverwaltung des Gesundheitswesens und Patientinnen und Patienten fördern. Es sollen Strategien und Maßnahmen entwickelt und erprobt werden, wie der Gesundheitssektor zu einem Treiber für ambitionierten Klimaschutz werden kann.

Neue Erasmus+-App mit europäischem Studentenausweis macht Studierende mobiler
Die am Dienstag gestartete Erasmus+-App mit integriertem europäischen Studierendenausweis wird den Zugang zu so unterschiedlichen Leistungen wie Bezahlen in der Mensa, Ausleihe an Hochschulbibliotheken oder den digitalen Transfer von Studienleistungen innerhalb Europas ermöglichen.
Über die neue Erasmus+-App, die in allen EU-Sprachen verfügbar ist, erhalten Studierende den digitalen europäischen Studentenausweis, der in der gesamten Europäischen Union gültig ist.
„Ich freue mich, dass die Schnittstelle unseres erfolgreichen und bekannten Programms für junge Menschen, Erasmus+, der Zielgruppe immer besser entspricht. Digitaler, mobiler und stärker gemeinschaftsorientiert. Die neue App und ihr integrierter Studierendenausweis veranschaulichen genau jenen europäischen Bildungsraum, für den wir stehen“, so Kommissionsvizepräsident Margaritis Schinas.

Deutsche Hochschulen schneiden gut ab im globalen Hochschulranking
Deutsche Universitäten und Hochschulen schneiden bei der internationalen Ausrichtung und Forschung stark ab. Das zeigt der veröffentlichte Vergleich mit den globalen U-Multirank Daten.
U-Multirank 2021 präsentiert Daten für 100 deutsche Hochschulen, darunter sowohl Universitäten als auch Fachhochschulen. Demnach erzielten 15 deutsche Universitäten und Hochschulen in mehr als zehn Indikatoren Werte in der Top-Gruppe (‘A’ scores), unter ihnen befinden sich zwei Universitäten der angewandten Wissenschaften.


Mittelalterliche Küche im Stadtmuseum: Kochen wie bei den Johannitern  

Wie die Mahlzeiten der Ritter im Mittelalter aussahen, zeigt Museumspädagoge Olaf Fabian-Knöpges den Besucherinnen und Besuchern des Kultur- und Stadthistorischen Museums am Sonntag, 26. September. Ab 15 Uhr wird im Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 geklärt, wie die Gerichte zu einer Zeit schmeckten, als Pfeffer und Salz für die meisten Menschen unerschwinglich waren und es in Europa weder Kartoffeln noch Tomaten gab. Und gab es Wildschweinkeule und Bier, oder doch eher Hirsebrei und Kohl?  

All das finden die Teilnehmer beim gemeinsamen Kochen heraus. Feuer machen und Kochen ohne Elektroherd sind dabei erste Herausforderungen, die bewältigt werden müssen. Als Belohnung gibt es Kostproben der mittelalterlichen Küche. An der Veranstaltung können maximal zehn Personen teilnehmen. Um eine Anmeldung wird entweder telefonisch unter 0203/283-2640 oder per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de gebeten. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Besucher werden gebeten, während der Veranstaltung einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die nötigen Abstände einzuhalten. Eine Teilnahme ist nur für immunisierte (geimpfte, genesene) oder getestete Personen möglich. Das gesamte Führungsprogramm des Museums ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.


POLITIK


Sondersendung Bundestagswahl live bei STUDIO 47: Ergebnisse, Stimmen und Analysen
  Wenn Duisburg am 26. September wählen geht, ist STUDIO 47 live dabei: mit einer zweistündigen Wahlsondersendung von 19 bis 21 Uhr. Neben Hochrechnungen und Ergebnissen der Wahlen zum 20. Deutschen Bundestag sowie aktuellen Zahlen zur Verteilung der Erst- und Zweitstimmen in Duisburg gibt es die Reaktionen der Kandidaten und der Fraktionen, der Sieger und der Verlierer des Abends. Jan Skrynecki meldet sich vom Duisburger Rathaus und führt Interviews mit den politischen Akteuren vor Ort.  
Gleichzeitig berichtet Alrik Seidel von den Wahlpartys in Duisburg: Wo knallen die Sieger-Sektkorken und wo wird ins Bier geweint? Das STUDIO 47-Team ist live dabei. Im Wahlstudio begrüßt Chefredakteur Sascha Devigne außerdem Kommunikationsberater Alexander Klomparend. Als Experte wird er den Ausgang des Wahlsonntags und die Ergebnisse kommentieren.    

IG BAU startet „Lockruf in die Wahlkabine“ per Film zum Thema Rente: „…iXen gehen!“
Spitzen-Arbeitspensum: Bauarbeiter in Duisburg arbeiten 1.410 Stunden pro Jahr. Bauarbeiter leisten „Spitzen-Arbeitspensum“: Pro Kopf arbeiten Baubeschäftigte in Duisburg im Schnitt 1.410 Stunden im Jahr. Das sind 79 Stunden und damit sechs Prozent mehr als Beschäftigte in Duisburg quer durch alle Berufe durchschnittlich bei der Arbeit verbringen. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Die IG BAU Duisburg-Niederrhein beruft sich dabei auf den aktuellen Arbeitsmarkt-Monitor des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Die Wissenschaftler haben darin eine Arbeitszeitanalyse für 2019 – dem Jahr vor der Corona-Pandemie – gemacht.


„Der Bau gehört demnach zu den Branchen mit einem Spitzenpensum bei der Arbeitszeit“, sagt Karina Pfau. Die Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein geht davon aus, dass die Zahl der Arbeitsstunden, die Bauarbeiter leisten, aktuell eher sogar noch zugenommen hat: „In der Pandemie hat es einen enormen Auftragsstau im Baugewerbe gegeben. Für viele Baubeschäftigte sind Überstunden ohnehin an der Tagesordnung.“ Der Arbeitsmarkt-Monitor des WSI liefert auch den Vergleich mit dem öffentlichen Dienst, dem Erziehungsbereich und dem Gesundheitssektor: Demnach werden auf dem Bau in Duisburg sogar 115 Stunden pro Kopf im Jahr mehr gearbeitet als in diesen Branchen.

„Das liegt vor allem daran, dass auf dem Bau gilt: entweder ganz oder gar nicht. Vollzeit plus Überstunden – das ist die Regel: Den ‚Halbtagsmaurer‘ gibt es nicht. Bei oft langen Anfahrten zur Baustelle von 60 Kilometern und mehr funktioniert kein Teilzeitmodell“, so Karina Pfau. Das bedeute, dass Baubeschäftigte „enorm lange und enorm hart am Stück arbeiten“. Die körperliche Belastung im Laufe eines Berufslebens sei auf dem Bau gewaltig: „Kaum ein Dachdecker schafft es bis zur Rente. Nur jeder Zehnte arbeitet noch zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr. Im Schnitt müssen Bauarbeiter vor 59 in Rente gehen, obwohl sie eigentlich bis 67 durchhalten müssten. Sie sind körperlich einfach Jahre früher am Ende und müssen dann zum Teil starke Abstriche bei der Rente in Kauf nehmen“, sagt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein.


Zur geringeren Rente komme dann auch noch eine geringere Lebenserwartung. Bei Männern sei dies besonders drastisch. So lebe ein Beamter statistisch zum Beispiel 5,6 Jahre länger als ein Arbeiter. Entsprechend länger bekomme er auch seine Pension. Das gehe aus einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. „Hart arbeiten und dann am Ende für eine kürzere Zeit weniger Rente bekommen – damit muss Schluss sein“, fordert Karina Pfau.


„Der Bau in Duisburg ist typisch für das hohe Pensum an Arbeitsstunden, das im Baugewerbe geleistet wird. Wer mehr und härter arbeitet, sollte am Ende allerdings auch eine höhere Rente bekommen als heute. Die neue Bundesregierung muss deshalb die Rente ab Herbst anpacken und auf neue Füße stellen: Wir müssen endlich Altersarmut effektiver verhindern. Und auch eine geringere Lebenserwartung muss ausgeglichen werden“, fordert der Bundesvorsitzende der IG BAU, Robert Feiger. Er spricht sich für eine „grundlegende Rentenreform“ aus: „Bei der Rente muss die Reset-Taste gedrückt werden. Notwendig ist eine Rentenkasse, in die alle einzahlen – Arbeiter, Angestellte, Selbständige, Beamte, Parlamentarier und Minister: der Polier genauso wie die Professorin und der Politiker.“


Damit das passiere, sei eine Botschaft wichtig: „Eine sichere und gute Rente kann man wählen“, so Feiger. Der IG BAU-Chef appelliert deshalb, „einen kritischen Blick in die Wahlprogramme der Parteien zu werfen und genau zuzuhören, was von denen kommt, die in den Bundestag und ins Kanzleramt wollen“. Die Ziele der Parteien zur Rente seien sehr unterschiedlich. Die Gewerkschaft hat deshalb jetzt einen „Lockruf in die Wahlkabine“ gemacht – Wahl-Clips mit der Aufforderung: „… iXen gehen!“. Es sind Film-Spots mit skurrilen Szenen und kuriosen Charaktertypen – wie dem „Marathon-Schufter“ - Foto IG Bau - auf einer Baustelle, der mit 78 Jahren noch Säcke auf dem Bau schleppen muss. Dazu der Kommentar: „Deutschland, deine Rentner. Solange sie noch atmen, sollen sie auch arbeiten.“ Die IG BAU macht damit einen „Weckruf zur Wahl“: „Es geht darum, die Probleme, die den Menschen auf den Nägeln brennen, klar auf den Punkt zu bringen – mit einem Augenzwinkern. Ob per Briefwahl am Küchentisch oder am 26. September in der Wahlkabine: Wichtig ist, dass die Menschen wählen gehen“, sagt der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger.


Neuer DHL-Paketshop in Duisburg-Hochemmerich

Im Kiosk Bicici auf der Asterlager Straße 96, wurde ein neuer DHL-Paketshop eingerichtet. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag von 09:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Der neue Paketshop bietet die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und Retouren. Für die Kunden werden neben den Filialen, Packstationen und Paketboxen so neue Standorte geschaffen, an denen sie ihre Pakete schnell und problemlos einliefern können.

Förderprogramm für mehr Klimaschutz
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg stellen in einem Förderprogramm Mittel zur Begrünung von privaten Flächen zur Verfügung -  nicht zuletzt die Hitzesommer 2018 und 2019 und die jüngsten Hochwasserkatastrophen haben gezeigt, dass der Klimawandel konkrete Auswirkungen und schlimme Folgen für Mensch und Umwelt hat. Die SPD-Fraktion stellte deshalb bereits Anfang 2020 einen Antrag mit dem Ziel, Hitzebildungen zu begrenzen und einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ziel war es, mit Hilfe von Fördermitteln, öffentliche Grundstücksflächen zu begrünen und die Versickerungsrate von Regenwasser zu erhöhen.


In einem neuen Förderprogramm der Wirtschaftsbetriebe Duisburg gibt es nun auch zusätzlich finanzielle Unterstützung und Beratung für private Flächen. „Niederschlagswasser kann an manchen Stellen in unserer Stadt nicht absickern, weil viele Flächen komplett versiegelt sind. Dies führt zu starken Hitzebildungen, aber auch zu negativen Folgen für das Grundwasser“ erläutert SPD-Ratsherr Sebastian Haak.

 „Durch Begrünung von bisher versiegelten Flächen würden wir starker Hitzeentwicklung entgegenwirken. Um die Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen, soll nun ein neues Förderprogramm der Wirtschaftsbetriebe anlaufen.“
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg stellen für das Förderprogramm jährlich ein Budget von 500.000 € bereit. Gefördert werden unter anderem Dachbegrünungen. Die Wirtschaftsbetriebe beabsichtigen zudem die Schaffung einer „Regenagentur“.
Die neue „Regenagentur“ soll zukünftig die Beratung zur Entsiegelung von Flächen, Beratung zu Fragen einer „Wassersensiblen Stadt“ und die Beratung zu Förderangeboten von Eigenheimbesitzern übernehmen. „Jeder kann und sollte seinen Beitrag zum Klimaschutz der Stadt Duisburg leisten“, fordert Sebastian Haak, Sprecher der SPD-Fraktion für die Wirtschaftsbetriebe Duisburg. „Wir wollen mit gezielten Förderprogrammen dazu animieren, gemeinsam umzudenken und weitere Investitionen in mehr Klimaschutz zu tätigen.“

VERKEHR: Baustellen - A40 - DVG-Umleitungen 

Traumzeitfestival: DVG setzt zusätzliche Busse ein  
Von Freitag, 24. September bis Sonntag, 26. September, findet im Landschaftspark Duisburg-Nord das Traumzeitfestival statt. Hierfür verstärkt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Fahrten auf den Linien 903 und NE3.  
Die Linie 903 mit Endhaltestelle Meiderich fährt am 24. und 25. September um 23.43 Uhr ab der Haltestelle „Landschaftspark Nord“ weiter bis zur Haltestelle „Duisburg Hbf“. Am 26. September fährt die Linie 903 zusätzlich um 22.30 Uhr und 23.00 Uhr sowie um 23.47 Uhr mit Endhaltestelle Meiderich ab der Haltestelle „Landschaftspark Nord“ ebenfalls zusätzlich weiter bis „Duisburg Hbf“.  

Die Busse der Linie NE3 fahren zwischen der Bushaltestell „Landschaftspark Nord“ und der Haltestelle „Zoo/Uni“ am 24. September zusätzlich um 0.30 Uhr, 0.50 Uhr, 1.30 Uhr und 1.50 Uhr. Am 25. September fahren die Busse zusätzlich um 0.30 Uhr, 0.50 Uhr, 1.30 Uhr, 1.50 Uhr und 2.30 Uhr zwischen der Bushaltestelle „Landschaftspark Nord“ und der Haltestelle „Zoo/Uni“.

Linie U79: Busse statt Bahnen  
Von Donnerstag, 23. September, Betriebsbeginn, bis Sonntag, 26. September, Betriebsende, fahren auf der Linie U79 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zwischen den Haltestellen „Platanenhof“ und „Wittlaer“ in beide Fahrtrichtungen Busse statt Bahnen. Grund hierfür sind umfangreiche Gleis-, Fahrleitungs- und Reparaturarbeiten im Bereich der Haltestelle „Grunewald“.  

In Fahrtrichtung Stadtmitte fahren die Busse ab der Kulturstraße eine Umleitung über Wacholderstraße und Kalkweg zur Haltestelle „Grunewald“. Die Haltestelle „Grunewald Betriebshof“ entfällt. Die Busse fahren bis zum Hauptbahnhof durch und halten auf dem Weg dorthin an den Haltestellen „Marientor“, „Friedrich-Wilhelm-Platz“, „Lehmbruck-Museum“ und „Tonhallenstraße“.


Straßensperrung: Busse fahren eine Umleitung in Duisburg-Hochfeld  

Von Mittwoch, 22. September, circa 8 Uhr bis Dienstag, 28. September, circa 4 Uhr, müssen die Busse der Linien 931 und NE4 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Hochfeld eine Umleitung fahren. Grund hierfür ist die einseitige Sperrung der Düsseldorfer Straße zwischen der Kreuzung Sternbuschweg und der Einmündung Paul-Esch-Straße.  

Linie 931: In Fahrtrichtung Duisburg Hbf. fahren die Busse ab der Haltestelle „Kulturstraße“ eine örtliche Umleitung über die Wacholderstraße, Kalkweg, Sternbuschweg und Düsseldorfer Straße. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „Grunewald“ wird in die ehemalige Haltebucht unter der A59 verlegt. Die Haltstelle „Grunewald Betriebshof entfällt. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestellen „Kulturstraße“ und „Grunewald“ zu nutzen.  

Linie NE4: In Fahrtrichtung Duisburg Hbf. fahren die Busse ab der Haltestelle „Sportschule Wedau“ eine örtliche Umleitung über den Kalkweg und Sternbuschweg. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „Grunewald“ wird zur Haltestelle „Kalkweg“ der Linie 934 verlegt. Die Haltestellen „Grunewald Betriebshof“ und „Kulturstraße“ entfallen. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestelle „MSV Arena“ zu nutzen. Die Haltestelle „Wacholderstraße“ wird zur Haltestelle „MSV Arena“ auf dem Kalkweg verlegt. Die Gegenrichtung ist von der Maßnahme nicht betroffen.  


Hochfeld: Verkehrseinschränkungen auf der Düsseldorfer Straße   

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG führt seit August 2021 Arbeiten zum barrierefreien Umbau der Haltestelle „Grunewald“ durch. Aus diesem Grund wird die Düsseldorfer Straße ab Mittwoch, 22. September, gegen 18 Uhr im Bereich der Haltestelle in Fahrtrichtung Innenstadt voll gesperrt. Vom Sternbuschweg aus kann nicht links in Fahrtrichtung Süden auf die Düsseldorfer Straße abgebogen werden. Fußgänger können passieren, müssen jedoch die örtliche Beschilderung beachten. Für die übrigen Verkehrsteilnehmer werden Umleitungen ausgeschildert.  

Die Sperrung auf der Düsseldorfer Straße wird voraussichtlich am Montag, 27. September, gegen 4 Uhr aufgehoben, so dass der Verkehr im Anschluss wieder einspurig fließen kann. Die Linksabbiegerspur vom Sternbuschweg steht ab Dienstag, 28. September, gegen 4 Uhr wieder zur Verfügung. Die Umbauarbeiten werden voraussichtlich Ende 2021 abgeschlossen.


VERANSTALTUNGEN

VHS-Vortrag: Reise zu spirituellen Kraftorten verschiedener Weltreligionen  
Rainer Spallek, Sozialwissenschaftler und Entspannungspädagoge, berichtet am Mittwoch, 22. September, von 18 bis 19.30 Uhr im Saal des Stadtfensters an der Steinschen Gasse 26 von inspirierenden Reisen zu spirituellen Kraftorten verschiedener Weltreligionen. Er lebte dabei in spirituellen Zentren und Klöstern auf Zypern, in Thailand und Laos, in Moldawien, in der Ukraine und in Bosnien-Herzegowina, in Indien und Kambodscha – und in Deutschland. Dort traf er auf desillusionierte Investmentbanker, Stille suchende Schriftsteller, Pläne schmiedende Filmemacher und gesellschaftliche Aussteiger.  
Die Teilnahme an dem Vortrag mit Bildern, Worten und Klängen kostet 5 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Es gelten die „3G“-Regeln.


Bauernmarkt parallel zu „Duisburg in Lack & Chrom“ am 25.09.2021  

Am Wochenende 25. und 26. September 2021 findet die Automesse „Duisburg in Lack & Chrom“ in der City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Samstag, 25. September 2021, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Averdunkplatz aufgebaut. Die Marktbeschicker werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein.  

VHS-Vortrag zu Wahlplakaten und Wahlwerbespots zur Bundestagswahl 2021   Medienwissenschaftlers Prof. Dr. Christian Schicha hinterfragt einen Tag nach der Wahl am Montag, 27. September, um 20 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte die politischen Werbeaktivitäten zur Bundestagswahl. Dabei spricht er auch über die Mechanismen und Ausprägungen von Wahlwerbung anhand von historischen und aktuellen Wahlwerbespots sowie Wahlplakaten.  
Aktuell kann man sich in der Stadt kaum bewegen, ohne einem Plakat der politischen Parteien zu begegnen, die um Stimmen zur Bundestagswahl am Sonntag werben. Man sieht die Köpfe der Spitzenkandidaten und liest knappe Slogans. Mit dem gleichen Ansinnen werden im Fernsehen mehr oder weniger gelungene Werbefilme ausgestrahlt. Vom Anspruch her dient Wahlwerbung dazu, die eigenen Positionen darzulegen sowie politische Konzepte und Alternativen aufzuzeigen.  
Eine Anmeldung ist erforderlich. Weiterführende Informationen: Josip Sosic, Telefon: (0203) 283-3725.


VHS: Mit Zertifikat zum neuen Job - Wettbewerbsvorteil als „geprüfte Fachkraft“
 
Kenntnisse der Finanzbuchhaltung oder der Lohn- und Gehaltsabrechnung werden am Arbeitsmarkt stark nachgefragt, sodass die Vorlage eines entsprechenden Zertifikats einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern bedeutet.  
In drei aufeinander aufbauenden Modulen bietet die Volkshochschule Duisburg die bundesweit anerkannten Zertifikate „Geprüfte Fachkraft Finanzbuchführung“ und „Geprüfte Fachkraft Lohn- und Gehalt“ an. Das Xpert Business Zertifikat ist ein bundesweit standardisiertes Qualifizierungssystem.  

Das erste Modul startet am Montag, 4. Oktober, um 18 Uhr in Präsenz bei der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte und in nicht einmal fünf Monaten hält man bei bestandener Prüfung das Zertifikat in Händen. Der modulare Aufbau ermöglicht es außerdem, die Kurse entsprechend den eigenen Vorkenntnissen auszuwählen.  
Im Kursentgelt für das erste Modul von 188 Euro ist ein ausführliches Lehr- und Übungsbuch mit Musterklausuren enthalten. Eine Anmeldung ist erforderlich. Telefonische Rückfragen und Anmeldungen gerne unter (0203) 283-2063 oder (0203) 283-4606.


VHS-Onlineworkshop: Superhirn - Kopfrechnen, schneller als mit dem Taschenrechner  

Buchautor und Andragoge Helmut Lange zeigt am Donnerstag, 7. Oktober, von 19 bis 21 Uhr in einem VHS-Onlineworkshop über Zoom die besten Kopfrechen-Tricks. Er stellt verblüffende Kniffe vor, mit deren Hilfe man schneller im Kopf rechnen kann als mit einem Taschenrechner.  

Die aus Indien stammenden Rechenmethoden (vedische Mathematik) sind in unserem Kulturkreis noch weitestgehend unbekannt, machen sehr viel Spaß und erhöhen das generelle Interesse an Mathematik um ein Vielfaches. Zum Abschluss gibt es eine ausführliche Frage- beziehungsweise Austauschrunde.  
Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich. Telefonische Rückfragen und Anmeldungen unter (0203) 283-2063 oder (0203) 283-4606. Der Zugangslink wird am Veranstaltungstag per E-Mail zugesandt.  


STATISTIK

1,2 Millionen Privathaushaushalte in NRW besitzen mindestens ein Pedelec
1,2 Millionen Privathaushaushalte in Nordrhein-Westfalen besitzen mindestens ein Pedelec (Elektrofahrrad). Der Anteil der Haushalte mit Pedelecs an allen 8,1 Millionen Haushalten ist im Jahr 2021 auf 15,3 Prozent gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hat sich dieser Anteil in den letzten sechs Jahren fast verdreifacht. Im Jahr 2015 hatte der Anteil der Haushalte mit Pedelecs (460 000 Haushalte) noch bei 5,8 Prozent gelegen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Haushalte mit Pedelecs in NRW um 117 000 bzw. 10,4 Prozent gestiegen. Insbesondere bei den Haushalten von Rentnerinnen/Rentnern sind Pedelecs beliebt: 19,6 Prozent dieser Haushaltsgruppe hatte im Jahr 2021 mindestens ein Pedelec, während dieser Wert in Erwerbstätigenhaushalten lediglich bei 15,2 Prozent lag.

Die Statistik „Laufende Wirtschaftsrechnungen” findet als Unterstichprobe der alle fünf Jahre stattfindenden Einkommens- und Verbrauchsstichprobe statt und liefert neben Informationen zur Ausstattung mit Gebrauchsgütern auch Daten zur Wohnsituation. Die 2021 Ergebnisse basieren auf den Aufzeichnungen von 1 650 Haushalten, die auf 8,1 Millionen Haushalte (ohne Haushalte von Selbstständigen und Landwirten) in Nordrhein-Westfalen hochgerechnet wurden. (IT.NRW)
Merkmal 2010 2011 2012 2014 2015 2016 2017 2019 2020 2021
Haushalte insgesamt in 1 000 7 936 7 951 7 996 7 887 7 922 8 039 8 055 8 140 8 124 8 141
  Prozent
Fahrzeuge
  Personenkraftwagen 77,7 79,4 77,8 77,0 76,4 76,7 79,0 77,9 76,9 77,2
    neu gekauft 38,1 39,2 37,6 35,2 35,6 34,7 36,1 33,5 32,4 34,7
    gebraucht gekauft  44,8 45,9 46,8 46,9 45,0 46,4 49,0 49,1 48,9 48,1
    geleast (3,1) (3,5) (2,9) (3,3) (3,4) (2,9) (3,6) (4,1) (5,4) (5,1)
  Motorrad (auch Mofa und Roller)  8,1 10,1 10,5 9,9 10,8 10,8 11,9 10,6 9,2 11,5
  Fahrrad 77,9 79,4 78,2 79,2 78,9 78,4 78,0 77,9 77,1 77,3
    dar. Pedelec (Elektrofahrrad) . . . (5,1) 5,8 6,5 7,2 10,5 13,9 15,3
Unterhaltungselektronik
  Fernseher  97,7 98,4 98,1 99,1 98,8 99,0 99,0 98,0 97,4 97,6
    darunter Flachbildfernseher  40,0 53,4 62,5 79,0 83,3 86,1 88,7 90,2 91,7 92,9
  Pay-TV-Receiver 5,4 7,4 7,6 20,1 20,3 20,3 21,8 22,6 23,3 23,7
  DVD und Blu-ray-Geräte 71,1 71,5 71,4 74,5 66,4 66,5 65,6 59,9 60,2 59,5
    darunter Blu-ray-Gerät . . . . 18,3 23,8 25,9 27,2 29,3 29,0
  Videokamera (Camcorder) 20,6 23,1 23,5 18,2 18,1 17,6 18,0 14,4 15,7 .
  Fotoapparat  86,2 88,2 86,1 84,7 84,1 83,1 82,0 74,1 72,7 69,9
  MP3-Player  44,3 44,9 45,0 46,7 41,8 41,2 38,9 34,2 30,2 28,8
  Spielkonsole (auch tragbar) 25,4 26,3 26,4 29,6 26,5 26,5 27,7 32,0 33,7 34,6
Informations- und Kommunikationstechnik  
  Personalcomputer (PC) 80,9 82,0 83,3 87,7 88,6 88,7 89,6 91,9 92,3 92,7
    stationär 63,7 61,7 59,9 52,8 51,3 49,6 50,0 44,7 45,2 46,0
    mobil 47,1 54,7 57,7 71,0 74,1 76,5 80,8 84,4 85,6 86,5
       Laptop/Notebook, Netbook . . . 52,8 68,3 68,7 70,6 75,6 74,8 75,9
       Tablet   . . . . 33,1 39,6 47,1 53,9 57,0 58,0
  PC-Drucker (auch im Kombigerät)  . . . 75,3 74,9 75,4 76,5 77,3 77,7 77,0
  Internetanschluss 73,9 77,6 80,7 78,9 88,7 90,4 90,9 94,4 95,0 95,4
    stationär (z. B. DSL oder Kabel) . . . . 84,6 85,9 86,3 87,0 87,9 89,1
    mobil (z. B. Smartphone, Surfstick) . . . . 46,1 51,7 54,9 62,5 64,9 64,0
  Telefon 99,1 99,5 99,5 100 100 100 100 99,9 99,9 99,9
    Festnetztelefon   93,6 93,7 92,7 92,2 92,9 91,8 91,6 84,3 84,2 83,3
    Mobiltelefon (Handy, Smartphone) 89,4 90,8 90,4 95,7 95,0 96,5 96,2 97,9 98,3 98,7
      darunter Smartphone . . . . . . . 82,7 87,2 88,4
  Navigationsgerät 40,8 45,3 49,6 52,9 52,8 54,8 55,5 48,7 47,2 43,3
Haushalts- und sonstige Geräte
  Kühlschrank, Kühl- u. Gefrierkombination 99,0 99,6 99,4 100 100 100 100 99,7 100 100,0
  Gefrierschrank, Gefriertruhe  56,6 61,8 59,4 52,2 52,6 49,9 53,9 48,0 48,6 49,7
  Geschirrspülmaschine 68,6 70,4 70,2 69,3 69,0 68,0 71,2 72,1 72,7 72,6
  Mikrowellengerät  77,0 75,9 75,9 77,6 78,9 78,7 78,3 77,7 78,2 78,1
  Waschmaschine . 95,6 96,6 95,8 93,9 96,8 96,7 95,7 95,6 96,4
  Wäschetrockner (auch im Kombigerät)   49,2 48,8 49,5 46,1 44,6 46,1 48,4 47,8 48,6 48,2
  Heimtrainer (z. B. Ergometer, Laufband)  29,7 30,7 28,3 24,5 25,4 25,0 25,8 26,2 26,3 26,4
. = wurde nicht erhoben.






Dienstag, 21. September 2021

Rechenzentrum und Glasfaser-Knotenpunkt bilden die Basis für die digitale Infrastruktur im neuen Technologiequartier Wedau-Nord
Der erste Neubau im Technologiequartier Wedau-Nord steht: Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) hat an der Werkstättenstraße innerhalb von zwölf Monaten ein Hochleistungs-Rechenzentrum gebaut. Rund 2000 Quadratmeter auf zwei Etagen bieten Platz für bis zu 300 Server-Schränke. An dem Standort ist auch der Knotenpunkt eingerichtet, der das neue Technologiequartier ans Hochgeschwindigkeit-Internet anbindet.


Die sogenannte POP-Station dient als Hauptverteiler des Glasfasernetzes. Von dort aus können alle Gebäude im Quartier angeschlossen werden. Insgesamt investiert der DVV-Konzern an diesem Standort rund 18,5 Millionen Euro. „Schnelle Datennetze sowie hohe Rechen- und Speicherkapazitäten sind die Lebensadern für die Wirtschaft und Wissenschaft der Zukunft. Wir bauen dafür die digitale Infrastruktur und bereiten damit den Boden für die weitere Entwicklung in Wedau-Nord“, sagt Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung.

„Damit ist ein Grundstein für das neue Technologiequartier gelegt. Hier auf der Brachfläche wird ein zukunftsgerichtetes Quartier entstehen, das Forschung, Innovation, Wissenschaft und Wirtschaft vereint. Das ist in unserer Stadt ein weiteres Beispiel wie Strukturwandel gelingt, zudem soll dieser Innovationsraum auch eine Strahlkraft in die ganze Region entwickeln“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. Das Technologiequartier Wedau-Nord entsteht auf der rund 30 Hektar großen Fläche, auf der sich früher ein Rangierbahnhof mit Ausbesserungswerk befand.

„Südlich schließt sich unmittelbar das Städtebauprojekt 6-SeenWedau an, gemeinsam bilden sie eine der bedeutendsten Entwicklungsflächen in Deutschland“, sagt OB Sören Link. „Für das Technologiequartier haben wir mit der Universität Duisburg-Essen einen starken Partner, der die Nutzung maßgeblich prägen wird. Die Richthallen des Ausbesserungswerks bleiben erhalten und dienen als Herzstück des neuen Campus.“


Um diese universitäre Nutzung des Gebiets zu ermöglichen, steht in der kommenden Woche die entsprechende städtebauliche Rahmenplanung auf der Tagesordnung im Rat der Stadt Duisburg. Die Universität Duisburg-Essen gehört künftig auch zu den Hauptmietern des neuen HochleistungsRechenzentrums. Dieses wurde so konzipiert, dass es die höchsten Verfügbarkeits- und Sicherheitsklassen erfüllt: Komplexe Notstrom-, Brandschutz- und Kühlsysteme sorgen dafür, dass die Rechenleistung zuverlässig verfügbar ist.

„Unsere Rechenzentren sind auf dem neuesten Stand der Technik, um die besonderen Ansprüche unserer Kunden aus dem öffentlichen Bereich sowie aus Wissenschaft und Forschung zu erfüllen“, sagt Marcus Vunic, DVV-Geschäftsführer für Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung. „Wir sind stolz darauf, dass wir die geplante Bauzeit von nur zwölf Monaten trotz verschiedener Witterungsbeeinträchtigungen und Lieferengpässe durch die Corona-Pandemie einhalten konnten.“ Betreiber des Rechenzentrums ist die DCC Duisburg CityCom, eine Tochtergesellschaft der DVV. Die DCC gewährleistet auch die schnelle Internetanbindung. Dafür betreibt sie in Duisburg ein eigenes HighspeedBreitbandnetz mit einer Länge von 225 Kilometern, das stetig ausgebaut wird und über Carrier-Anbindungen in Düsseldorf und Frankfurt am Main verfügt

Fakten zum Rechenzentrum Wedau-Nord Werkstätten Straße 25
▪ Gesamtfläche Gebäude: 2.800 m² auf zwei Etagen
EG: Gesamtfläche 1550 m² mit 500 m²
RZ Fläche, 150 m² Bürofläche inkl. Sanitärräume und 900 m² Technikfläche
OG: 1250 m² mit 500 m²
RZ Fläche (Erweiterung), 150 m²
Bürofläche inkl. Sanitärräume und 600 m² Technikfläche
▪ Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), redundant (n+1), modular erweiterbar, je Anlage 400 KW Leistung
▪ Elektroversorgung mit einer geplanten Gesamtleistung von über 4 MW im Endausbau
▪ je Notstrom-/Netzersatzanlage 2,5 MW, 60.000 Liter Erdtank für eine Not-Versorgung von mindestens 72 Stunden
▪ Kältetechnik in Redundanz (n+1) aufgebaut, Gesamtkälteleistung im Endausbau rund 2 MW
▪ komplette Überwachung der technischen Anlagen über übergeordnete Leitstellen rund um die Uhr
▪ komplette Sicherheitstechnik nach EN50600 SK III mit Videoüberwachung, Zutrittskontrollsystem, Einbruchmeldeanlage sowie Vereinzelungsschleusen

Vor dem neuen Rechenzentrum Wedau-Nord (v.l.): Marcus Wittig,  Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung, Oberbürgermeister Sören Link und Marcus Vunic, DVV-Geschäftsführer für Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung. Quelle: DVV

Wohnungsbrand in Beeck
Um 17:40 wurde die Feuerwehr, parallel zum Ereignis in Hochfeld, zu einem weiteren Brand in einem Gebäude im Stadtteil Beeck gerufen.
Dichter Rauch kam aus einem Fenster im 1. Obergeschoss eines 6-Parteien Wohnhauses. Die Anwohnen hatten mittels eines Wasserschlauchs bereits mit der Brandbekämpfung begonnen. Durch einen Trupp unter Atemschutz wurde nachgelöscht und mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Die Personen aus der Brandwohnung wurden seitens des Rettungsdienstes auf etwaige Rauchgasintoxikation untersucht. Glücklicherweise waren sie unverletzt.
Derzeit werden noch Belüftungsarbeiten zur Entrauchung der Gebäudeteile und Aufräumarbeiten durchgeführt.

Insgesamt waren 22 Kräfte der Berufsfeuerwehr von den Feuerwachen 3 und 5 sowie 4 Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz. Aufgrund der Arbeitsdauer und des Parallelereignisses im Staddteil Hochfeld wurden die Feuerwachen durch Kräfte der Freiwilligen Löschzüge zur Sicherstellung des Grundschutzes im Stadtgebiet besetzt.
Es ist damit zu rechnen, dass der Einsatz in Kürze beendet und an die Polizei übergeben wird.


Hochfeld: Brand im Keller 

Gegen 17:10 wurde die Feuerwehr zu einem Feuer in einem Wohnhaus im Stadtteil Hochfeld alarmiert.
Bei Eintreffen an der Einsatzstelle drang bereits dichter Rauch aus dem Keller.
2 erwachsene Personen, 1 Kind sowie eine Katze befanden sich noch im Gebäude. Da der Treppenraum stark verraucht war, wurden diese über eine Drehleiter aus dem Gebäude ins Freie gebracht.
Mit Unterstützung von Ventilationstechnik wurde durch Einsatzkräfte unter Atemschutz der gesamte Treppenraum auf weitere Personen durchsucht und sodann durch weitere Trupps, ebenfalls unter Atemschutz die Brandbekämpfung im Keller eingeleitet.
Abgesehen von lokaler Rauchentwicklung und Verkehrseinschränkungen im unmittelbarer Nähe zur Einsatzstelle gab es keine Auswirkungen auf die Nachbarschaft sowie das Stadtgebiet.
Insgesamt waren 22 Kräfte der Berufsfeuerwehr von den Feuerwachen 1 und 6, 4 Kräfte des Rettungsdienstes sowie der Löschzug 110 der Freiwilligen Feuerwehr mit der Sondereinheit Einsatzstellenhygiene im Einsatz.
Erkenntnisse zur Entstehungsursache liegen nicht vor. Derzeit werden noch Nachlöscharbeiten durchgeführt. Nach Abschluss der Löscharbeiten wird es polizeiliche Ermittlungen geben.

Kabeldiebstahl beeinträchtigt Betrieb der Linie U79  
Am vergangenen Wochenende haben Unbekannte an einer Stromeinspeisestelle der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) versucht, Kupferkabel zu entwenden. Die Täter wurden gestört und konnten flüchten. Die wichtigen Kabel wurden dennoch mit Kabelscheren durchtrennt. Aus diesem Grund kann die Einspeisestelle für den Fahrstrom auf dem Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen „Kesselsberg“ und „Waldfriedhof“ im Duisburger Süden nicht betrieben werden.

Andere Einspeisestellen, sogenannte Unterwerke, müssen diesen Abschnitt nun mit versorgen. Damit diese nicht überlastet werden, können weniger Bahnen als üblich auf diesem Abschnitt fahren. Dadurch kann es zu Verzögerungen im Fahrbetrieb und zu Verspätungen in beiden Fahrtrichtungen der Linie U79 kommen. Die DVG bedauert die Einschränkungen, die ihren Kunden durch Kabeldiebe entstanden sind. Die Experten der DVG arbeiten mit Hochdruck an der Wiederinbetriebnahme der betroffenen Einspeisestelle.  




Intensivbettennutzung in Duisburg - LZG 21. September 2021, 06:00 Uhr
Gesamtzahl der Intensivbetten: 150 (+ 13
) gegenüber dem Vortag). Belegt heute: 132 (+ 12), 7,33% Covid-Anteil (- 1,43 %), 11 Personen (- 1) mit Covid-Intensivbehandlung, 4 Patienten (- 2) müssen massiv beatmet werden. Freie Betten: 18 (- 1).
 
RKI-Fallzahlen Duisburg - 21. September 2021, 06.00 Uhr
Insgesamt haben sich in Duisburg 32,955 (
- 31
) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 681 (+ 2) sind gestorben. Die 7-Tage-Fallzahl beträgt 410 (+ 5). Der Inzidenzwert beträgt 82,7 (+ 1,0). 
 


Bundestagswahl 2021: Wahlbriefe sollten rechtzeitig abgesendet werden

„Wahlbriefe mit dem ausgefüllten Stimmzettel für die Bundestagswahl 2021 müssen spätestens am Wahltag, also am kommenden Sonntag, dem 26. September 2021, bis 18:00 Uhr bei der zuständigen Stelle eingegangen sein. Nur dann kann die Stimmabgabe für die Bundestagswahl berücksichtigt werden“, so Bundeswahlleiter Georg Thiel.

Hochbetrieb bei der Deutschen Post in Duisburg: Bitte rote Wahlbriefe rechtzeitig in die 110.000 Briefkästen einliefern
Bisher rund 95.000 Briefwahlunterlagen zugestellt   Düsseldorf/Duisburg, 20. September 2021:  Die Deutsche Post hat bisher rund 95.000 Briefwahlunterlagen zur Bundestagswahl am 26. September an die Wahlberechtigten in Duisburg zugestellt, die diese bei der Stadt Duisburg zuvor angefordert hatten. 

319.000 Wahlberechtigte hatten Ende August ihre Wahlbenachrichtigung von den gelben Zustellerinnen und Zustellern erhalten. Damit der Wahlbrief rechtzeitig dem Wahlamt zur Auszählung der Stimmen vorliegt, empfehlt die Deutsche Post, ihn am Donnerstag, spätestens jedoch vor der letzten Kastenleerung am Freitag in einen von 110.000 Briefkästen der Deutschen Post einzuwerfen. Mit der Deutschen Post ist dies für Wähler portofrei innerhalb Deutschlands.

 In Duisburg steht durchschnittlich alle 400 Meter ein Briefkasten der Deutschen Post. Im Briefzentrum Duisburg werden alle Wahlbriefe ausgeschleust.  Diese und Wahlbriefe aus anderen Regionen werden den jeweiligen Wahlämtern auch am Sonntag zugestellt. Weitere Informationen unter: www.deutschepost.de/briefwahl.

Bürgerspaziergang „6-Seen-Wedau“ mit Oberbürgermeister Sören Link  
Der erste Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link fand nach einer langen Pause am vergangenen Samstag, 18. September, zum Thema „6-Seen-Wedau“ statt. Unter dem Motto „Take a walk with me“ hatten 25 Bürgerinnen und Bürger, unter Einhaltung der Corona-Auflagen, die Möglichkeit den Rundgang zu besuchen und sich über das Großprojekt informieren.  
„Ich freue mich, endlich wieder gemeinsam mit Duisburgerinnen und Duisburgern die Stadt zu erkunden und ins Gespräch zu kommen“, so OB Sören Link. „Das Projekt 6-Seen-Wedau ist einzigartig, umso wichtiger ist ein enger Dialog mit den Menschen in unserer Stadt.“  

GEBAG-Bereichsleiter Jens Sperke stellte den Teilnehmern das Projekt „6-Seen-Wedau“ bei einem Rundgang vor. Er informierte über den geplanten renaturierten Bachverlauf im Plangebiet sowie über den imposanten und zugleich ökologischen Lärmschutzwall. An den Stationen „Wasserturm“ und „Alte Feuerwache“ zeigte sich das Gebiet von seiner historischen Seite. Die denkmalgeschützten Gebäude beeindruckten nicht nur durch ihre Architektur sondern auch durch die geplante Nutzung. Insbesondere der Bereich an der Alten Feuerwache soll zukünftig als Technologiezentrum entwickelt werden. Duisburg soll als Wasserstoffstandort die ökologische Entwicklung der Industrie zukünftig flankieren.  

Auch Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG, ist überzeugt von der Strahlkraft des Projekts: „6-Seen-Wedau ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in ganz Deutschland. Wir sind froh und stolz darauf, dass wir ein solches Projekt entwickeln und vorantreiben können. Dies ist ein gutes Zeichen für die Zukunft der Stadt Duisburg – wir haben Platz und wir nutzen ihn auch!“ Weitere Informationen zum Projekt unter www.6-seen-wedau.de.    

Im nächsten Jahr sollen voraussichtlich wieder mehr Bürgerspaziergänge angeboten werden. Um die Wartezeit zu verkürzen wurde auf der Website www.duisburg.de/buergerspaziergang die Rubrik zu den Lieblingsorten in Duisburg online gestellt.


Bahnhöfe in Duisburg-Rheinhausen, Essen-Borbeck und Xanten werden modernisiert

Vier Bahnstationen in der Metropole Ruhr profitieren aktuell von der ÖPNV-Offensive des Landes. Im Rahmen der jetzt geschlossenen Finanzierungsvereinbarung werden insgesamt 54 Millionen Euro für die Modernisierung und den barrierefreien Ausbau von 15 Bahnhöfen in NRW zur Verfügung gestellt. Darunter sind die Bahnhöfe Rheinhausen-Ost in Duisburg (5 Millionen Euro), Xanten im Kreis Wesel (1,2 Millionen Euro), Essen-Borbeck (2,5 Mliionen Euro) und Essen-Borbeck-Süd (2,7 Millionen Euro).

Alle Stationen sollen bis 2027 ausgebaut werden. Zusammen mit dem Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR AöR) und der DB Station&Service AG hat das Land NRW eine neue Finanzierungsvereinbarung über eine Förderinitiative des Bundes zur beschleunigten Herstellung der Barrierefreiheit und mehr Aufenthaltsqualität an den kleinen und mittelgroßen Verkehrsstationen unterzeichnet. Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich mit einem Gesamtanteil in Höhe von 26,8 Millionen Euro. Infos unter http://www.land.nrw - idr

Uni Duisburg-Essen erhält Zuschlag für das Medical Scientist Kolleg der Else Kröner-Fresenius-Stiftung
Der Campus Essen der Uni Duisburg-Essen wird Standort eines Medical Scientist Kollegs der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS). Zweiter Standort des Kollegs ist Münster. Die beiden Forschungsstandorte setzten sich gegen 28 andere durch und erhalten für vier Jahre jeweils eine Million Euro. Das Kolleg soll hochtalentierte Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im medizinischen Bereich etablieren.
In Essen wird der Blick vor allem auf Tumorerkrankungen gerichtet. In Essen wird das Medical Scientist Kolleg besonders die Ressourcen des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) nutzen und eng mit forschenden Ärztinnen und Ärzten der "Universitätsmedizin Essen Clinician Scientist Academy UMEA" zusammenarbeiten. Im Zentrum steht die Entdeckung neuer Marker für Tumorerkrankungen sowie die Identifizierung neuer Therapieansätze. idr

Lehrstelle auf dem Sportplatz finden  
Zwischen Mittellinie und Sechzehner zur Ausbildung? Unter dem Motto „Kick in Ausbildung“ können Zugewanderte und Interessierte am Freitag, 1. Oktober, auf dem Gelände des Sportvereins Rhenania Hamborn in Duisburg Ausbildungsbetriebe kennenlernen.  
Mit einer Ausbildung aktiv am Arbeitsmarkt teilnehmen – dies ist ein entscheidender Schritt für die Integration von Zugewanderten. Um Jugendliche dabei zu unterstützen, vermitteln die Willkommenslotsin der Kreishandwerkerschaft sowie die Willkommenslotsin und das Projekt „Passgenaue Besetzung“ der Niederrheinischen IHK in Kooperation mit dem Verein Rhenania Hamborn in sportlicher Atmosphäre Lehrstellen.

Beim Event können sich die Jugendlichen an Ständen informieren oder sich separat mit Betrieben für Vorstellungsgespräche zusammensetzen – egal, ob es um die Einstiegsqualifizierung für 2021 oder die richtige Ausbildungsstelle für 2022 geht.  

Aber welches Angebot passt am besten zur eigenen Situation?
Beruflich Unentschlossene können sich von der Agentur für Arbeit Duisburg, der Kreishandwerkerschaft und verschiedenen Bildungsträgern aus Duisburg beraten lassen und ihre Fragen stellen. Schüler und Schülerinnen sind in der Zeit von 12 bis 14 Uhr herzlich willkommen.

Mitglieder des Sportvereins und weitere Interessierte sind von 14 bis 16 Uhr eingeladen. Beim Einlass werden die 3G-Regeln kontrolliert. Weitere Informationen liefern die Willkommenslotsen: Katrin Hasenohr, Niederrheinische IHK: k.hasenohr@niederrhein.ihk.de und Claudia Eisenmann, Kreishandwerkerschaft Duisburg eisenmann@handwerk-duisburg.de
Kick in Ausbildung Foto (c) Niederrheinische IHK_Jacqueline Wardeski.


Tarifkonflikt spitzt sich zu - Bau-Streik im Herbst möglich
Duisburger Bauarbeiter protestieren am Dienstag in für höhere Löhne. Bauarbeiter machen mobil: An diesem Dienstag [f. d. Red.: 21. September] demonstrieren Bau-Beschäftigte aus Duisburg und der Region für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen in ihrer Branche. Mit einem Protestmarsch durch die Duisburger Innenstadt soll der Druck auf die Unternehmen im festgefahrenen Tarifkonflikt für das Bauhauptgewerbe erhöht werden, teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Am nächsten Tag kommen Gewerkschaft und Arbeitgeber zur bereits fünften Verhandlungsrunde in Berlin zusammen.

„Das ist die letzte Chance am Verhandlungstisch. Sollte die scheitern, gibt es noch den Versuch einer Schlichtung. Danach könnte es auch in unserer Region bald zu Arbeitsniederlegungen auf dem Bau kommen“, warnt Jon Heinemann, stellvertretender Regionalleiter der IG BAU Rheinland. Die Gewerkschaft fordert in der seit Mai laufenden Tarifrunde für bundesweit 890.000 Beschäftigte ein Einkommensplus von 5,3 Prozent, eine Entschädigung der langen Wegezeiten zu den Baustellen und eine Angleichung der Ost- an die Westlöhne.  

„Die Arbeitgeber haben am 22. September zum letzten Mal die Gelegenheit, einen Tarifvertrag in Verhandlungen – ohne Schlichtung und Arbeitskampf – abzuschließen. Diese Chance sollten sie nutzen – und den Unmut der Beschäftigten nicht unterschätzen“, sagt IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt, der unter anderem für das Bauhauptgewerbe zuständig ist. „Die wirtschaftliche Lage ist großartig. Aufträge ohne Ende, alleine es fehlt das Fachpersonal.“ Ein Thema brenne den Beschäftigten besonders auf den Nägeln: „Sie haben oft sehr lange Anfahrtswege, diese variieren sehr stark, heute hier, morgen dort. Sie haben keinen Einfluss auf ihre Einsatzorte und bekommen dafür keine Entschädigung. Das ist verlorene Lebenszeit, in der sie ihre Familien nicht sehen“, unterstreicht Burckhardt. Zuletzt hätten sich die Arbeitgeber bei diesem Thema verweigert.  Auch in puncto Lohnerhöhung und Ost-West-Angleich müssten sich die Unternehmer bewegen, um keinen „heißen Herbst“ zu riskieren.  


Jon Heinemann von der IG BAU Rheinland: „Die Beschäftigten haben während der ganzen Pandemie durchgearbeitet und zu vollen Auftragsbüchern bei den Firmen in der Region beigetragen. Gerade im Wohnungs- und Verkehrswegebau boomt trotz Corona das Geschäft. Es kann nicht sein, dass die Unternehmen die enorme Leistung der Bauarbeiter seit Monaten nicht anerkennen.“  


Die Gewerkschaft verweist zudem auf Zahlen zum Wirtschaftsfaktor Bau. Nach einer aktuellen Schätzung des Pestel-Instituts erwirtschaftete Nordrhein-Westfalens Baugewerbe im vergangenen Jahr rund 33 Milliarden Euro – elf Prozent mehr als im Vorjahr. Hinzu komme ein anwachsender „Bauüberhang“: In NRW wurden zwischen 2011 und 2019 laut Pestel-Institut 71.600 Wohneinheiten mehr genehmigt als fertiggestellt. Diese Wohnungen müssen erst noch gebaut werden. Allein in Duisburg beläuft sich der Bauüberhang auf derzeit 825 Wohnungen. In der Stadt setzte die Baubranche im letzten Jahr 611 Millionen Euro um – neun Prozent mehr als im Vorjahr.

China-Tag im Zoo - Konfuzius-Institut lädt zum Aktionstag im chinesischen Garten ein  
Der chinesische Garten im Herzen des Zoos Duisburg ist eine Oase der Ruhe, die zum Schlendern und Verweilen einlädt. Am 25.09.2021 bringt das Konfuzius-Institut von 11:00 bis 15:00 Uhr eine Extraportion China-Flair an diesen besonderen Ort. Der „Tag des lebendigen chinesischen Gartens“ hat bereits Tradition. Er findet seit 2013 einmal im Jahr statt.    

Geboten wird ein stimmungsvolles buntes Programm: Zu chinesischen Klängen wandeln traditionell gekleidete Menschen durch den Garten und füllen ihn mit Leben. Eine China-Rallye bietet kurzweiligen Rätselspaß für Groß und Klein. Wer mehr über den Garten erfahren möchte, kann hierfür mit seinem Smartphone QR-Codes scannen und dem Audioguide lauschen. Der ein oder andere Tipp zur für das Rallye-Quiz ist auch mit dabei. Mit etwas Glück kann man dann eine Rikscha-Fahrt durch den Zoo gewinnen.

Die jüngeren Gäste können sich in einem Zooheft bekannte Tiere einmal aus chinesischer Sicht anschauen, chinesische Schriftzeichen einkreisen und selbst einmal Chinesisch schreiben. Am Infostand informiert das deutsch-chinesische Team über die Angebote des Instituts, selbstverständlich mit dem gebotenen Abstand.  

Das Angebot richtet sich an alle Gäste des Zoos Duisburg, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte sollten sich tagesaktuell über die geltenden Regelungen zum Einlass in den Zoo informieren. Auch von zuhause aus können Interessierte auf der Webseite www.chinagarten.konfuzius-institut-ruhr.de vorbeischauen und reinhören.  

 Das Konfuzius-Institut bietet eine Online-Führung durch den chinesischen Garten an.  

VERKEHR: Baustellen - A40 - DVG-Umleitungen 

Traumzeitfestival: DVG setzt zusätzliche Busse ein  
Von Freitag, 24. September bis Sonntag, 26. September, findet im Landschaftspark Duisburg-Nord das Traumzeitfestival statt. Hierfür verstärkt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Fahrten auf den Linien 903 und NE3.  
Die Linie 903 mit Endhaltestelle Meiderich fährt am 24. und 25. September um 23.43 Uhr ab der Haltestelle „Landschaftspark Nord“ weiter bis zur Haltestelle „Duisburg Hbf“. Am 26. September fährt die Linie 903 zusätzlich um 22.30 Uhr und 23.00 Uhr sowie um 23.47 Uhr mit Endhaltestelle Meiderich ab der Haltestelle „Landschaftspark Nord“ ebenfalls zusätzlich weiter bis „Duisburg Hbf“.  

Die Busse der Linie NE3 fahren zwischen der Bushaltestell „Landschaftspark Nord“ und der Haltestelle „Zoo/Uni“ am 24. September zusätzlich um 0.30 Uhr, 0.50 Uhr, 1.30 Uhr und 1.50 Uhr. Am 25. September fahren die Busse zusätzlich um 0.30 Uhr, 0.50 Uhr, 1.30 Uhr, 1.50 Uhr und 2.30 Uhr zwischen der Bushaltestelle „Landschaftspark Nord“ und der Haltestelle „Zoo/Uni“.

Linie U79: Busse statt Bahnen  
Von Donnerstag, 23. September, Betriebsbeginn, bis Sonntag, 26. September, Betriebsende, fahren auf der Linie U79 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zwischen den Haltestellen „Platanenhof“ und „Wittlaer“ in beide Fahrtrichtungen Busse statt Bahnen. Grund hierfür sind umfangreiche Gleis-, Fahrleitungs- und Reparaturarbeiten im Bereich der Haltestelle „Grunewald“.  

In Fahrtrichtung Stadtmitte fahren die Busse ab der Kulturstraße eine Umleitung über Wacholderstraße und Kalkweg zur Haltestelle „Grunewald“. Die Haltestelle „Grunewald Betriebshof“ entfällt. Die Busse fahren bis zum Hauptbahnhof durch und halten auf dem Weg dorthin an den Haltestellen „Marientor“, „Friedrich-Wilhelm-Platz“, „Lehmbruck-Museum“ und „Tonhallenstraße“.


Straßensperrung: Busse fahren eine Umleitung in Duisburg-Hochfeld  

Von Mittwoch, 22. September, circa 8 Uhr bis Dienstag, 28. September, circa 4 Uhr, müssen die Busse der Linien 931 und NE4 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Hochfeld eine Umleitung fahren. Grund hierfür ist die einseitige Sperrung der Düsseldorfer Straße zwischen der Kreuzung Sternbuschweg und der Einmündung Paul-Esch-Straße.  

Linie 931: In Fahrtrichtung Duisburg Hbf. fahren die Busse ab der Haltestelle „Kulturstraße“ eine örtliche Umleitung über die Wacholderstraße, Kalkweg, Sternbuschweg und Düsseldorfer Straße. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „Grunewald“ wird in die ehemalige Haltebucht unter der A59 verlegt. Die Haltstelle „Grunewald Betriebshof entfällt. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestellen „Kulturstraße“ und „Grunewald“ zu nutzen.  

Linie NE4: In Fahrtrichtung Duisburg Hbf. fahren die Busse ab der Haltestelle „Sportschule Wedau“ eine örtliche Umleitung über den Kalkweg und Sternbuschweg. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „Grunewald“ wird zur Haltestelle „Kalkweg“ der Linie 934 verlegt. Die Haltestellen „Grunewald Betriebshof“ und „Kulturstraße“ entfallen. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestelle „MSV Arena“ zu nutzen. Die Haltestelle „Wacholderstraße“ wird zur Haltestelle „MSV Arena“ auf dem Kalkweg verlegt. Die Gegenrichtung ist von der Maßnahme nicht betroffen.  


Hochfeld: Verkehrseinschränkungen auf der Düsseldorfer Straße   

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG führt seit August 2021 Arbeiten zum barrierefreien Umbau der Haltestelle „Grunewald“ durch. Aus diesem Grund wird die Düsseldorfer Straße ab Mittwoch, 22. September, gegen 18 Uhr im Bereich der Haltestelle in Fahrtrichtung Innenstadt voll gesperrt. Vom Sternbuschweg aus kann nicht links in Fahrtrichtung Süden auf die Düsseldorfer Straße abgebogen werden. Fußgänger können passieren, müssen jedoch die örtliche Beschilderung beachten. Für die übrigen Verkehrsteilnehmer werden Umleitungen ausgeschildert.  

Die Sperrung auf der Düsseldorfer Straße wird voraussichtlich am Montag, 27. September, gegen 4 Uhr aufgehoben, so dass der Verkehr im Anschluss wieder einspurig fließen kann. Die Linksabbiegerspur vom Sternbuschweg steht ab Dienstag, 28. September, gegen 4 Uhr wieder zur Verfügung.   Die Umbauarbeiten werden voraussichtlich Ende 2021 abgeschlossen.


VERANSTALTUNGEN


VHS: Komponist Georg Friedrich Händel in Wort und Ton  
In Halle an der Saale als Sohn eines Wundarztes geboren, zählt er neben Bach zu den berühmtesten und wichtigsten Komponisten des Barockzeitalters. Am Donnerstag, 30. September, von 18:30 bis 20 Uhr wird Georg Friedrich Händel von Marliese Reichardt in ihrer beliebten Reihe über herausragende Personen der Klassikwelt in Wort und Ton vorgestellt.
Genussfreude, Kraft und Leidenschaft zeichnen sowohl das Leben als auch das Werk des Komponisten aus. Auf der Suche nach dem Göttlichen in der Musik ließ er sich inspirieren durch Oper und Theater. Für Beethoven war er „der größte Komponist, der je lebte“ und Mozart stellte fest: „Händel weiß am besten, was großen Effekt tut.“

Der Vortrag startet im Saal der Volkshochschule im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26. Der Eintritt kostet 5 Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und es gelten die „3G“-Regeln.


VHS-Gesprächsrunde zur Presse- und Meinungsfreiheit  

Die Journalisten Said Boluri und Adil Demirci berichten am Freitag, 1. Oktober, in einer Gesprächsrunde der VHS über die aktuelle Situation der Presse- und Meinungsfreiheit im Iran und der Türkei. Die Veranstaltung findet von 18 bis 19.30 Uhr im Saal des Stadtfensters an der Steinschen Gasse 26 statt.  

Die Presse- und Meinungsfreiheit ist in vielen Ländern gefährdet, auch in der Türkei und im Iran. Zum Ende des Jahres 2019 saßen weltweit Hunderte Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit im Gefängnis. Weltweit steht die Freiheit des Wortes immer häufiger in Frage. Doch nur über eine uneingeschränkte Berichterstattung ist eine offene und ehrliche Debatte über den Zustand einer Gesellschaft möglich.  
Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet 5 Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Es gelten die „3G“-Regeln.


STATISTIK






Montag, 20. September 2021



Intensivbettennutzung in Duisburg - LZG 20. September 2021, 06:00 Uhr

Gesamtzahl der Intensivbetten: 137 (+ 1
) gegenüber dem Vortag). Belegt heute: 120 (+ 3), 8,76% Covid-Anteil (+ 0,34 %), 12 Personen (+/- 0) mit Covid-Intensivbehandlung, 6 Patienten (+72) müssen massiv beatmet werden. Freie Betten: 19 (- 2).
 
RKI-Fallzahlen Duisburg - 20. September 2021, 06.00 Uhr
Insgesamt haben sich in Duisburg 32,924 (
+ 68
) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 679 (+/- 0) sind gestorben. Die 7-Tage-Fallzahl beträgt 405 (+ 37). Der Inzidenzwert beträgt 81,7 (+ 7,5). 



Aktuelle Zahlen (Stand 19. September 2021, 20 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 32.924 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 679 Personen sind verstorben. 31.580 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 665 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 1.295.450 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 81,5.
Mutationen  
Die Virus-Mutation der Delta-Variante dominiert derzeit nahezu vollständig das Infektionsgeschehen. Bisher gab es 9.829 Fälle, davon 7.587 mit der Alpha-Variante (B. 1.1.7), 81 mit der Beta-Variante (B.1.351), 2.159 mit der Delta-Variante (B.1.617), und mit der Gamma-Variante (P.1) 2.   Impfzahlen: In Duisburg wurden insgesamt 598.709 (Stand 17.09.) Impfdosen verabreicht.


Kinder Demo „Kidical Mass“ ein Erfolg

350 große und kleine Menschen waren am Sonntagnachmittag bei wunderbarem Wetter mit ihren Fahrrädern auf der Straße. Mir lauten Trillerpfeifen, Hupen und Fahrradklingen haben sie ihr Statement für eine kinderfreundliche Verkehrspolitik abgegeben. Platz da auf den Straßen – für mehr Freiräume und vor allem sichere Fahrradwege. Und Kinder haben ein Recht auf einen sicheren Schulweg, auf Platz zum Spielen und auf gute Luft zum Atmen.  

 Für Wolfgang Dewald vom Allgemeinen Fahrradclub Duisburg (ADFC) und für die Helfer und Helferinnen vor Ort war die Kidical Mass 2021 ein voller Erfolg. Mehr Menschen als im letzten Jahr waren dabei. „Kinder und nachhaltige Mobilität sowie lebenswerte Städte stehen im Fokus. Alle Kinder und Jugendliche sollen sich sicher und selbständig mit dem Fahrrad bewegen können.“  

Sogar den Kleinsten hat es sichtbar Spaß gemacht, auch wenn Lukas (4 Jahre) einmal mit seinem Rad umgekippt ist und Jona (knapp 3 Jahre) auf seinem Laufrädchen auf halber Strecke mal eine kurze Pause machen musste. Die Straße einmal für sich zu beanspruchen, hat sie mächtig stolz gemacht.   Aber morgen wird alles wieder anders sein. Denn kindergerechte Fahrradwege gibt es in Duisburg kaum. „Da sind noch dicke Bretter zu bohren,“ sinniert Wolfgang Dewald.

KidicalMass (freigegeben für ADFC-Duisburg) - Foto Stefan Flach

Institut für Jugendhilfe bietet telefonische Beratungen am Weltkindertag an  
Unter dem Motto „Alle Kinder haben das Recht auf Gleichbehandlung“ findet am 19. September wieder das große Kinderfest zum 25. Weltkindertag in Duisburg statt. In diesem Jahr wird nicht am Innenhafen, sondern dezentral im ganzen Stadtgebiet gefeiert.  
Auch das Institut für Jugendhilfe beteiligt sich wieder an dem Weltkindertag und bietet unter anderem Informationen zum Beratungs- und Therapieangebot an. Hierzu stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwischen 10 und 16 Uhr telefonisch unter 0203/3019860 zur Verfügung.  

Bei akutem Gesprächsbedarf wird auch eine telefonische Beratung für Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene und Erziehungspersonen, zu allen Themen, die Kinder und Jugendliche beschäftigen sowie zur Erziehungs- und Entwicklungsfragen angeboten. Von 16 bis 18 Uhr können sich Interessierte an diesem Tag auch telefonisch (02065/9058413) mit Fragen zu Auswirkungen der Pandemie auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen an den Fachbereich wenden. Kinder und Jugendliche können sich auch selber melden.    

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern im Institut für Jugendhilfe an der Heckenstraße in Duisburg-Duissern mit seinen Nebenstellen in Hamborn, Buchholz und Rheinhausen, bietet kostenfrei Beratung, Diagnostik und therapeutische Hilfen bei Fragen zur Entwicklung, bei familiären Konfliktlagen, bei Verhaltensauffälligkeiten, Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen etc. an.  
Eltern aber auch Kinder und Jugendliche können sich grundsätzlich telefonisch (0203/3019860) oder auch per E-Mail (institut-jugendhilfe@stadt-duisburg.de) an das Institut für Jugendhilfe wenden. Die Beratungen unterliegen allesamt der Schweigepflicht und sind streng vertraulich.

 


Duisburger Jugendzentren beteiligen sich an der „nachtfrequenz21 – Nacht der Jugendkultur“  
Die Stadt Duisburg beteiligt sich am Wochenende, 25. und 26. September, an der Veranstaltungsreihe „nachtfrequenz21 – Nacht der Jugendkultur“. Jugendliche sind eingeladen bei verschiedenen Veranstaltungen in Duisburg künstlerisch aktiv zu werden. Das städtische Programm findet überwiegend am Samstag, 25. September, in verschiedenen Stadtteilen statt:   
Das Jugendzentrum „Die Mühle“ in Friemersheim hat von 16 bis 20 Uhr den Workshop „Comiczeichnen für Einsteiger“ organisiert. Chris Kramer & Beatbox ’n’ Blues bieten von 13 bis 17 Uhr im Jugendzentrum St. Peter in Rheinhausen drei Workshops rund um das Mitmachkonzert an. Darin können Jugendliche Mundharmonika, Beatboxing und der Umgang mit Percussion-Instrumenten ausprobieren.

Das anschließende Konzert startet ab ca. 19.30 Uhr. Ein „Graffiti Bricks“-Workshop wird von 15 bis 19 Uhr unter Anleitung des Künstlers Cole Blaq im Regionalzentrum Süd angeboten. Jugendliche erlernen hier Graffiti-Art und Lego-Architektur zu kombinieren. Das Kinder- und Jugendzentrum RIZ in Homberg bietet von 12 bis 16 Uhr einen „Modezeichnen“-Workshop mit Modedesignerin Maia Kesseler an. Weitere Aktionen sind im LehmbruckMuseum oder der Stadtbibliothek geplant.  

„nachtfrequenz21 – Nacht der Jugendkultur“ bietet mit einer Rekordzahl von 100 teilnehmenden Städte und Gemeinden eine Bühne für die Jugend in Nordrhein-Westfalen. In den Städten von Aachen bis Wuppertal gibt es verschiedene tolle kulturschaffende Projektideen. Von Skaten, Streetart, Upcycling, Parkour, Slammen & Beatboxen, Malen bis hin zu Theaterspielen.  
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, jedoch sind ggf. Anmeldungen notwendig. Weitere Informationen zum gesamten Programm und Anmeldemöglichkeiten sind auf der Internetseite www.nachtfrequenz.de abrufbar.

1008. Sitzung des Bundesrates am 17. September 2021



Gerade in Pandemie-Zeiten wichtig: KVNO rät zur Grippeschutzimpfung

Intensivbettennutzung in Duisburg - LZG 19. September 2021, 04:00 Uhr
Gesamtzahl der Intensivbetten: 136 (
- 7) gegenüber dem Vortag). Belegt heute: 117 (- 10), 8,42% Covid-Anteil (- 0,67 %), 12 Personen (- 1) mit Covid-Intensivbehandlung, 4 Patienten (- 2) müssen massiv beatmet werden. Freie Betten: 19 (+ 3).
 
RKI-Fallzahlen Duisburg - 19. September 2021, 04.00 Uhr
Insgesamt haben sich in Duisburg 32,856 (
+/- 0
) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 679 (+/- 0) sind gestorben. Die 7-Tage-Fallzahl beträgt 368 (- 86). Der Inzidenzwert beträgt 74,2 (- 17,2). 





IAQ-Forscherinnen:Pandemiebedingte Arbeitszeit-Lücke zwischen Frauen und Männern

Die Covid-19 Pandemie hat im vergangenen Jahr einen starken Einfluss auf die Arbeitszeitreduzierungen gehabt - vor allem bei Frauen. Das belegt ein aktueller Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Arbeitszeiten von Frauen in Vollzeit sind in der Krise stärker gesunken als die der Männer. In der Folge wurde die Arbeitszeitlücke seit 2013 erstmals wieder größer, so das Experten-Team.
In Krisenzeiten bestehe die Gefahr, dass Frauen und Mütter wie selbstverständlich und auf Kosten von Rentenansprüchen, beruflicher Weiterbildung und Karriereoptionen in alte Rollenbilder zurückgedrängt werden, kritisieren die IAQ-Forscherinnen. 2020 lagen die Arbeitszeiten Vollzeitbeschäftigter insgesamt laut IAQ bei 39,9 Stunden und damit 0,7 Stunden niedriger als 2010.

Offenes Atelier DU 2021  

Das „Offene Atelier DU 2021“ findet an den beiden aufeinanderfolgenden Wochenenden 25./26. September und 2./3. Oktober statt. Zum 18. Mal laden mehr als 150 Künstlerinnen und Künstler im ganzen Stadtgebiet in ihre Ateliers ein. Samstags öffnen die Werkstätten von 14 bis 20 Uhr, sonntags von 12 bis 18 Uhr.  
Wer sich für Kunst interessiert, hat hier die Möglichkeit, mehr über die Lebens- und Arbeitswelt in den Ateliers und die Vielfalt künstlerischer Ideen zu erfahren. Das Erleben authentischer Augenblicke und die Begegnung mit den Menschen hinter den Kunstwerken wird an diesen Tagen möglich. Dabei öffnen nicht nur die von der Stadt Duisburg geförderten Atelierhäuser, Kultur- und Freizeitzentren, sondern auch private Ateliers.

Die Bandbreite reicht von Malerei, Bildhauerei und Objektkunst, Fotografie und Grafik über Installation, Video und Performance bis hin zur Aktionskunst. Auch die teilnehmenden Künstlerinnen Stacey Blatt und Elisabeth Höller ermuntern zum Besuch der Ateliers: “Nutzen Sie die Chance und besuchen Sie die Künstlerinnen und Künstler in Ihrer Nachbarschaft. Schauen Sie, wie diese arbeiten und kommen Sie mit ihnen ins Gespräch.“  

Für das „Offene Atelier DU 2021“ erstellte die Künstlerin Fee Brandenburg wieder  Plakate und Broschüren, in denen das erste Wochenende dunkelblau, das zweite Wochenende hellblau gestaltet ist. Ein Stadtplan zur Orientierung befindet sich in der Mitte der Broschüre. Weitere Informationen und die Standorte der einzelnen Ateliers gibt es auch im Internet auf der Seite des Kulturbeutels https://www.kulturbeutel-duisburg.de/oa.  

Das „Offene Atelier DU 2021“ findet unter Beachtung der aktuellen Regelungen der Corona-Schutzverordnung NRW statt. Eine geführte Busfahrt ist dieses Jahr leider nicht möglich. Weitere Informationen gibt es bei den Kulturbetrieben telefonisch unter 0203/283-62269.


VERKEHR: Baustellen - A40 - DVG-Umleitungen 


Straßensperrung: Busse fahren eine Umleitung in Duisburg-Hochfeld  

Von Mittwoch, 22. September, circa 8 Uhr bis Dienstag, 28. September, circa 4 Uhr, müssen die Busse der Linien 931 und NE4 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Hochfeld eine Umleitung fahren. Grund hierfür ist die einseitige Sperrung der Düsseldorfer Straße zwischen der Kreuzung Sternbuschweg und der Einmündung Paul-Esch-Straße.  

Linie 931: In Fahrtrichtung Duisburg Hbf. fahren die Busse ab der Haltestelle „Kulturstraße“ eine örtliche Umleitung über die Wacholderstraße, Kalkweg, Sternbuschweg und Düsseldorfer Straße. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „Grunewald“ wird in die ehemalige Haltebucht unter der A59 verlegt. Die Haltstelle „Grunewald Betriebshof entfällt. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestellen „Kulturstraße“ und „Grunewald“ zu nutzen.  

Linie NE4: In Fahrtrichtung Duisburg Hbf. fahren die Busse ab der Haltestelle „Sportschule Wedau“ eine örtliche Umleitung über den Kalkweg und Sternbuschweg. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „Grunewald“ wird zur Haltestelle „Kalkweg“ der Linie 934 verlegt. Die Haltestellen „Grunewald Betriebshof“ und „Kulturstraße“ entfallen. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestelle „MSV Arena“ zu nutzen. Die Haltestelle „Wacholderstraße“ wird zur Haltestelle „MSV Arena“ auf dem Kalkweg verlegt. Die Gegenrichtung ist von der Maßnahme nicht betroffen.  


Hochfeld: Verkehrseinschränkungen auf der Düsseldorfer Straße   

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG führt seit August 2021 Arbeiten zum barrierefreien Umbau der Haltestelle „Grunewald“ durch. Aus diesem Grund wird die Düsseldorfer Straße ab Mittwoch, 22. September, gegen 18 Uhr im Bereich der Haltestelle in Fahrtrichtung Innenstadt voll gesperrt. Vom Sternbuschweg aus kann nicht links in Fahrtrichtung Süden auf die Düsseldorfer Straße abgebogen werden. Fußgänger können passieren, müssen jedoch die örtliche Beschilderung beachten. Für die übrigen Verkehrsteilnehmer werden Umleitungen ausgeschildert.  

Die Sperrung auf der Düsseldorfer Straße wird voraussichtlich am Montag, 27. September, gegen 4 Uhr aufgehoben, so dass der Verkehr im Anschluss wieder einspurig fließen kann. Die Linksabbiegerspur vom Sternbuschweg steht ab Dienstag, 28. September, gegen 4 Uhr wieder zur Verfügung.   Die Umbauarbeiten werden voraussichtlich Ende 2021 abgeschlossen.

Alt-Homberg: Vollsperrung des Leinpfads  
Auf der Königstraße in Alt-Homberg beginnen am Montag, 20. September, private Abrissarbeiten. Wegen der Nähe zum dort befindlichen Leinpfad muss dieser zwischen Königstraße und Feldstraße für Fußgänger und Radfahrer voll gesperrt werden. Umleitungen werden ausgeschildert  Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende 2021 abgeschlossen sein.


Duisburg-Duissern: Teilsperrung der Prinzenstraße  

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Montag, 20. September, vorbereitenden Arbeiten zum Kanalbau auf der Prinzenstraße zwischen Königsberger Allee und Hohenzollernstraße durch. Dafür wird die Prinzenstraße während der Dauer der Arbeiten von der Königsberger Allee aus in Fahrtrichtung Hohenzollernstraße zur Einbahnstraße.
Von der Hohenzollernstraße aus wird die Prinzenstraße in Fahrtrichtung Königsberger Allee als Sackgasse ausgewiesen. Eine Umleitung ist über die Prinz-Albrecht-Straße ausgeschildert. Fußgänger können jederzeit passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen.

VERANSTALTUNGEN


Rheinhausen im Wandel: Radtour durch Vergangenheit und Gegenwart  

Vom Bahnhof Rheinhausen radelt die Gruppe ca. 25 km vorbei an interessanten Orten, an denen der Strukturwandel sichtbar wird, z.B. besichtigen wir das Modell des ehemaligen Krupp-Stahlwerks und erfahren etwas über das heutige Logport-Gelände. Über den Rheindeich geht es dann entlang der Rheinaue weiter zum historischen Dorf Friemersheim und zur Eisenbahnersiedlung, durch den Ortsteil Bergheim mit Wasserturm und Mühle zurück über den Gewerbepark Asterlagen zur Kruppschen Margarethensiedlung, wo früher die Stahlarbeiter des Hüttenwerks wohnten.

Durch einen Grünzug erreichen wir nach ca, vier Stunden wieder den Bahnhof. An ca.10 Stationen gibt es Stopps, die von Norbert Bömer und Theo Steegmann bestritten werden.   Anmeldung erforderlich bei Beatrix Peschke beatrix_peschke@web.de.  
Tourendaten: Startpunkt: Sonntag, 26. September 2021 11:00 Uhr, Bf. Rheinhausen, Windmühlenstraße 28, 47229 Duisburg  
Der Tourenbeitrag beträgt 6 Euro, für ADFC- Mitglieder 3 EURO.  

File:Duisburg, Friemersheim, Dorf, 2013-02 CN-01.jpg Dorf Friemersheim: Kirchplatz mit evangelischer Kirche - Fotorecht: Von © Steffen Schmitz (Carschten) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de

 

Institut für Jugendhilfe bietet telefonische Beratungen am Weltkindertag an  
Unter dem Motto „Alle Kinder haben das Recht auf Gleichbehandlung“ findet am 19. September wieder das große Kinderfest zum 25. Weltkindertag in Duisburg statt. In diesem Jahr wird nicht am Innenhafen, sondern dezentral im ganzen Stadtgebiet gefeiert.  
Auch das Institut für Jugendhilfe beteiligt sich wieder an dem Weltkindertag und bietet unter anderem Informationen zum Beratungs- und Therapieangebot an. Hierzu stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwischen 10 und 16 Uhr telefonisch unter 0203/3019860 zur Verfügung.  

Bei akutem Gesprächsbedarf wird auch eine telefonische Beratung für Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene und Erziehungspersonen, zu allen Themen, die Kinder und Jugendliche beschäftigen sowie zur Erziehungs- und Entwicklungsfragen angeboten. Von 16 bis 18 Uhr können sich Interessierte an diesem Tag auch telefonisch (02065/9058413) mit Fragen zu Auswirkungen der Pandemie auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen an den Fachbereich wenden. Kinder und Jugendliche können sich auch selber melden.    

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern im Institut für Jugendhilfe an der Heckenstraße in Duisburg-Duissern mit seinen Nebenstellen in Hamborn, Buchholz und Rheinhausen, bietet kostenfrei Beratung, Diagnostik und therapeutische Hilfen bei Fragen zur Entwicklung, bei familiären Konfliktlagen, bei Verhaltensauffälligkeiten, Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen etc. an.  
Eltern aber auch Kinder und Jugendliche können sich grundsätzlich telefonisch (0203/3019860) oder auch per E-Mail (institut-jugendhilfe@stadt-duisburg.de) an das Institut für Jugendhilfe wenden. Die Beratungen unterliegen allesamt der Schweigepflicht und sind streng vertraulich.



Stadtmuseum: Vom alten Kunsthandwerk, eine Karte zu drucken  
Werner Pöhling von „Mercators Nachbarn“ führt am Sonntag, 19. September, um 15 Uhr die Gäste des Kultur- und Stadthistorischen Museums am Johannes-Corputius-Platz 1 in das Kunsthandwerk des Kartendrucks ein. Hierfür benötigten Kartographen viel Kunstfertigkeit, Übung und Geschick. Bei der Veranstaltung im Museum können Besucherinnen und Besucher diese Fähigkeiten mit viel Anschauungsmaterial und praktischen Erläuterungen näher kennenlernen.  

Mit dem Druck von Landkarten und Stadtansichten verbreitete sich ab Ende des 15. Jahrhunderts ein neues Bild von der Welt. Die Schedelsche Weltchronik von 1493 war mit prächtigen Holzschnitten illustriert, doch Ortelius und Mercator arbeiteten 60 Jahre später bereits mit Kupferstichen für ihre Karten. Diese Technik wurde von Matthäus Merian und seinen Nachfahren perfektioniert. In der Mercator-Schatzkammer sind neben Atlanten und Globen auch ausgewählte Karten zu bewundern, zu denen Werner Pöhling spannende Details erzählen kann.  


An der Führung können maximal zehn Personen teilnehmen. Um eine Anmeldung wird entweder telefonisch unter 0203/283-2640 oder per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de gebeten. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Besucher werden gebeten, während der Veranstaltung einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die nötigen Abstände einzuhalten. Bei Führungen gilt die 3G-Regel. Das gesamte Führungsprogramm des Museums ist unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.    

Mercators Erdglobus von 1541 ist in der Mercator-Schatzkammer des Museums zu sehen



Kunsthandwerkliche Raritäten auf dem 31. Duisburger Kunsthandwerkerfestival
Die Veranstaltung findet am Wochenende 18./19. September 2021 erstmals im Duisburger Innenhafen statt. Kunsthandwerksinteressierte und Deko-Liebhaber können sich am dritten September-Wochenende auf den Weg nach Duisburg machen, dann findet das 31. Duisburger Kunsthandwerkerfestival statt.
Am 18. und 19. September 2021 wird der bei vielen Duisburgerinnen und Duisburgern beliebte Handwerkermarkt erstmals im Duisburger Innenhafen aufgebaut, nachdem dieser in den vergangenen 30 Jahren jeweils im Frühling in der Duisburger City stattfand. An beiden Tagen werden dann jeweils zwischen 11 und 20 Uhr alte Handwerkskünste, Kunsthandwerk aus aller Welt und auch neue Kreativtrends auf dem Areal des Johannes-Corputius-Platzes und der sich anschließenden Promenade bis zum Garten der Erinnerung präsentiert werden.

Insgesamt werden 100 Aussteller aus ganz Deutschland und den Nachbarländern in Duisburg erwartet. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt werden. Ob Bratwurst, Spezialitäten wie Flammlachs oder auch selbsthergestellte Marmeladen oder Chutneys: dem Gaumen der Besucherinnen und Besuchern wird eine vielfältige Auswahl geboten. Abgerundet wird das Angebot mit einer umfänglichen Auswahl an Getränken wie Bier, Wein und alkoholfreien Getränken. Auch an die Kleinen wird gedacht! Zwei Karussells, ein Bungee-Trampolin sowie verschieden Mitmachaktionen werden für Spannung, Spaß und Abwechslung sorgen.
• Es gilt die 3G-Regel: Die Teilnahme ist für Personen ab 18 Jahren nur gestattet, wenn diese einen Nachweis darüber, dass sie geimpft, genesen oder getestet wurden, mitführen.
• Bei gutem Besuch des Kunsthandwerkerfestivals kann ein Mindestabstand von 1,5m nicht gewährleistet werden, daher ist das Tragen eines Mund-NasenSchutzes auf dem gesamten Gelände während der gesamten Dauer der Veranstaltung verpflichtend.

Foto Duisburg Kontor GmbH/Adobe Stock


Ruhrorter Hafentrödel lockt zur Mühlenweide
Der Trödelmarkt im beliebten Duisburger Hafenstadtteil findet am Wochenende 18./19. September 2021 Am Wochenende 18. und 19. September 2021 findet der beliebte Trödelmarkt auf der idyllischen Mühlenweide statt. Hier können die Besucherinnen und Besucher nicht nur zahlreiche Schätze und Raritäten entdecken, sondern auch die spektakuläre Aussicht auf den Rhein genießen. 
• Der Ruhrorter Hafentrödelmarkt hat für Besucherinnen und Besucher am Samstag von 8:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Einlass für die Trödler ist samstags ab 7:00 Uhr und sonntags ab 9:00 Uhr.
• Die Standgebühr beträgt für private Trödler samstags 8,00 Euro brutto und sonntags 10,00 Euro brutto je Meter und für gewerbliche Trödler samstags 16,00 Euro brutto und sonntags 18,00 Euro brutto je Meter. Achtung: Die Duisburger Trödelmärkte werden planmäßig stattfinden, so lange es die Coronaschutzverordnung des Landes NRW am jeweiligen Tag der TrödelmarktVeranstaltung zulässt.
• Es gilt die 3G-Regel
Trödelmarkt-Termine für 2021:
• Mittwochströdelmarkt im Sportpark Duisburg Bis 27. Oktober 2021 immer mittwochs zwischen 8:00 und 14:00 Uhr auf dem Gelände des P2 vor der schauinsland-reisen-arena.
• Sportpark-Trödelmarkt im Sportpark Duisburg 25./26. September samstags von 08:00 bis 18:00 Uhr, sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr
• RheinPark-Trödelmarkt 9./10. Oktober samstags von 08:00 bis 18:00 Uhr, sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr • Ruhrorter Hafentrödel 16./17. Oktober samstags von 08:00 bis 18:00 Uhr, sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr,
• Altmarkt-Trödelmarkt in Duisburg-Hamborn 24. Oktober; sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr


Der 6. Duisburger „Maker Day“ findet online statt  

Der Duisburger „Maker Day“ findet am Samstag, 25. September, ab 14 Uhr per Livestream statt. Die Organisatoren von Stadtbibliothek und VHS haben aufgrund der Pandemielage entschieden, dass die Veranstaltung rund um das Thema „Selbermachen“ wie im letzten Jahr online durchgeführt wird.   Beim 6. „Maker Day“ werden zahlreiche Macherinnen und Macher Projekte vorstellen, die man entweder zu Hause für sich selbst nachbauen oder aber in den jeweiligen Einrichtungen gemeinsam mit anderen Tüftlern umsetzen kann.

Dabei handelt es sich sowohl um analoge Projekte wie den Wildbienen-Wohnbau als auch um eine Vielzahl digitaler Lösungen – angefangen beim Putzroboter, über eine Smart-Home-Steuerung bis hin zum 3D-Scan und 3D-Druck, präsentiert vom 3D-FabLab der Uni Duisburg-Essen.  

Der „Maker Day“ wurde in diesem Jahr wieder ins Programm der Talenttage Ruhr aufgenommen, die Jugendlichen berufliche Perspektiven aufzeigen möchten. Deshalb bildet dieses Thema einen weiteren Schwerpunkt des Aktionstages. So stellt die Justus-von-Liebig-Schule in Hamborn unter anderem ihr neues Logistik-Projekt vor, das auf spezifische Berufe an einem bedeutenden Standort wie Duisburg vorbereiten soll. Wer nicht nur passiv am PC „zocken“, sondern selbst Videospiele programmieren möchte, kann sich am Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg zum staatlich geprüften Informatiker mit dem Schwerpunkt Multimedia ausbilden lassen.

Wer wissen möchte, ob Journalismus möglicherweise etwas für die eigene Berufswahl ist, kann dies in der Radio-Duisburg-Jugendredaktion tun. Zwei Redaktionsmitglieder dieses VHS-Projektes informieren, was dort hinter den Kulissen passiert. Auch in der „MachBar“ und in der Kinder- und Jugendbibliothek der Stadtbibliothek kann man in Workshops spielerisch ausprobieren, ob einem bestimmte Tätigkeiten liegen.  
Der „Maker Day“ kann direkt über den Youtube-Link https://youtu.be/OOb_fFZfV3k erreicht werden. Alle Informationen gibt es auch auf der Homepage www.duisburg.de/makerday.    

 3D-Drucker

Segway Tour Nord Duisburg erfahren – Spaß garantiert!
Mit dem Segway durch Duisburg: Eine Führung der ganz besonderen Art. Die nördliche Tour führt entlang der Ruhr bis zum Landschaftspark Duisburg-Nord. Unterwegs erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spannende Informationen des Gästeführers. Vorkenntnisse mit dem elektrisch angetriebenen Segway-Roller sind nicht erforderlich.
Die Teilnehmer werden vor Ort eingewiesen. Allerdings ist mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung oder ein Pkw-Führerschein Voraussetzung.
Die Führung findet am Samstag, 25. September 2021, um 16:00 Uhr statt und dauert ca. 2 Stunden. Die Kosten belaufen sich auf 65,00 € pro Person. Festes Schuhwerk ist erforderlich. Gewichtszulassung pro Segway zwischen 45 kg und 118 kg (Fahrer und Last). Die Buchung ist bis Donnerstag, 23. September 2021, bei der Tourist Information (Königstraße 86, 47051 Duisburg) oder online unter www.duisburg-tourismus.de erforderlich.

Foto JackF - fotolia.com

Der letzte Wochenend-Trödelmarkt des Jahres im Sportpark Duisburg
Der Sportpark-Trödelmarkt vor der schauinsland-reisen-arena findet am Wochenende 25./26. September statt. Am Samstag, 25. September 2021, von 8:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag, 26. September 2021, von 11:00 bis 18:00 Uhr wird der erste Sportpark-Trödelmarkt nach der Corona-Pause stattfinden. Die folgenden organisatorischen Hinweise sind zu beachten: • Die Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Warteschlangen, Anstellbereichen sowie an Verkaufsständen ist Pflicht.
• Es gilt die 3G-Regel: Die Teilnahme ist für Personen ab 18 Jahren nur gestattet, wenn diese einen Nachweis darüber, dass sie geimpft, genesen oder getestet wurden, mitführen.
• Der Sportpark-Trödelmarkt hat für Besucherinnen und Besucher am Samstag von 8:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Einlass für die Trödler ist samstags ab 7:00 Uhr und sonntags ab 9:00 Uhr.
• Die Standgebühr beträgt für private Trödler samstags 8,00 Euro brutto und sonntags 10,00 Euro brutto je Meter und für gewerbliche Trödler samstags 16,00 Euro brutto und sonntags 18,00 Euro brutto je Meter. Die Standgebühr für PKW oder Anhänger beträgt 3,00 Euro brutto


Trödelmarkt-Termine für 2021:
• Mittwochströdelmarkt im Sportpark Duisburg Bis 27. Oktober 2021 immer mittwochs zwischen 8:00 und 14:00 Uhr auf dem Gelände des P2 vor der schauinsland-reisen-arena.
• RheinPark-Trödelmarkt 9./10. Oktober; samstags von 08:00 bis 18:00 Uhr, sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr
• Ruhrorter Hafentrödel 16./17. Oktober; samstags von 08:00 bis 18:00 Uhr, sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr
• Altmarkt-Trödelmarkt in Duisburg-Hamborn 24. Oktober; sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr.




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