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Montag, 24. September 2017 - Dreifachwahl Duisburg 2017
Wahlen in Duisburg ab 1945

 

Duisburger Innenstadt: Einbau der Abschlussdecke auf der Friedrich-Wilhelm-Straße und Mercatorstraße  
Die Abschlussdecke auf der Friedrich-Wilhelm-Straße, Mercatorstraße, Königstraße bis Harry-Epstein-Platz wird ab Dienstag, 26. September, eingebaut. Das ist Voraussetzung, um die letzten Baufelder – zweite Fahrspur zwischen Mercatorstraße und Harry-Epstein-Platz und Anschluss des Portsmouthplatzes an die neu gebaute Mercatorstraße - fertigstellen zu können. 
Während der Asphaltarbeiten kommt es kurzzeitig zu Sperrungen des Fußgängerüberwegs vom Portsmouthplatz zur Königstraße und vom Platz zur IHK, Friedrich-Wilhelm-Straße. Auch die Zufahrt Hohe Straße und die Ausfahrt  Am Buchenbaum, hier kann nicht in die Mercatorstraße abgebogen werden, sind jeweils kurzzeitig von den Asphaltarbeiten betroffen.
In der ersten Oktoberwoche werden alle Absperrungen in der Friedrich-Wilhelm-Straße entfernt. Für den Verkehr stehen dann wieder beide Fahrbahnen zur Verfügung. Die für die Baustelle eingerichtete provisorische Verkehrsregelung in der Hohe Straße und Tonhallenstraße wird wieder aufgehoben.  
Busse und Taxen werden ab Montag, 9. Oktober, zwischen Friedrich-Wilhelm-Straße und Buchenbaum auf der neuen Fahrbahn der Mercatorstraße geführt. Ab "Buchenbaum" müssen die Busse dann ampelgeregelt, wie im Moment auch, auf einer Fahrspur bis zum Harry-Epstein-Platz geführt werden.  
Im Anschluss werden die Straßenbauarbeiten im Kreuzungsbereich Harry-Epstein-Platz, Königstraße, auf der Brücke über die A 59 sowie Mercatorstraße im Bereich des Intercity Hotels fertiggestellt. Die alte Mercatorstraße wird zurückgebaut und die Pflasterarbeiten zum Anschluss des Portsmouthplatzes an die neue Mercatorstraße fortgesetzt.   

 

„nachtfrequenz17 – Nacht der Jugendkultur“  
Landesweit findet am 29. September die „nachtfrequenz17 – Nacht der Jugendkultur“ statt. Die Stadt Duisburg, initiiert durch die SchulKulturKontaktStelle im Amt für Schulische Bildung in Kooperation mit der Herbert-Grillo-Gesamtschule, beteiligt sich mit dem Projekt „YOU + YOU = WE“ an der Veranstaltung.  
Das Gelände der Herbert-Grillo-Gesamtschule in Duisburg-Marxloh verwandelt sich für diesen Zweck von 16 bis 20 Uhr in ein Kulturfestivalgelände für zehn bis 14-Jährige. Eine Open-Air-Bühne, diverse Workshops und kostenlose Mitmach-Angeboten von Künstlern verschiedener Kunstrichtungen bieten allerlei Abwechslung. Unter anderem versuchen sich die Jugendlichen auch am größten Bodengraffiti Duisburgs. Nach dem Besuch von Rap- und Tanzworkshops werden die Ergebnisse auf der Open-Air-Bühne präsentiert.

Programm 16:00 -  20.00 Uhr:

16.00    Bühne, Anmoderation, Präsentation der Künstler*innen
16.05    Bühnenauftritt HipHop-Gruppe mit Orhan Fejzulovic
16.10    Bühnenauftritt Rap mit Maliq Möbius

Durchgehende Workshops

16.15 – 19.15   Rap-Workshop mit Maliq Möbius
Durchgehender Workshop mit gleichbleibender Gruppe, Möglichkeit eines Bühnenauftritts ab 19.15 Uhr

16.15 – 19.15   HipHop-Workshop mit Orhan Fejzulovic
Durchgehender Workshop mit gleichbleibender Gruppe, Möglichkeit eines Bühnenauftritts ab 19.15 Uhr

Laufende Angebote

16.15 – 19.15   Bodengraffiti „ it’s time 4 streetART“  mit Tatjana Glomm
Durchgehendes Angebot zum Ausprobieren und Mitmachen, wechselnde Teilnehmer*innen (Laufkundschaft)

16.15 – 19.15   #Verstrickdichmarxloh- Foto- und Filmprojekt mit Ute Lennartz-Lembeck & Mira Grub
Durchgehendes Angebot zum Ausprobieren und Mitmachen, wechselnde Teilnehmer*innen (Laufkundschaft)

16.15 – 19.15   Fotozelt „Cindy Selfies“
Durchgehendes Angebot zum Ausprobieren und Mitmachen, wechselnde Teilnehmer*innen (Laufkundschaft)

Workshops im 60-Minuten-Zyklus

16.15 – 17.15   Aktionskunst „Ich und mein Holz“ mit Olaf Knöpges
60 Minuten Workshop mit fester Gruppe, danach neue Teilnehmer*innen

17.15 – 18.15   Aktionskunst „Ich und mein Holz“ mit Olaf Knöpges
60 Minuten Workshop mit fester Gruppe, danach neue Teilnehmer*innen

18.15 – 19.15   Aktionskunst „Ich und mein Holz“ mit Olaf Knöpges
60 Minuten Workshop mit fester Gruppe, danach neue Teilnehmer*innen

16.15 – 17.15   „Der geheime Weg“ mit Tausche Bildung für Wohnen
60 Minuten Workshop mit fester Gruppe, danach neue Teilnehmer*innen

17.15 – 18.15   „Der geheime Weg“ mit Tausche Bildung für Wohnen
60 Minuten Workshop mit fester Gruppe, danach neue Teilnehmer*innen

18.15 – 19.15   „Der geheime Weg“ mit Tausche Bildung für Wohnen
60 Minuten Workshop mit fester Gruppe, danach neue Teilnehmer*innen

16.15 – 17.15   Malerei-Atelier mit Alfred Dade
60 Minuten Workshop mit fester Gruppe, danach neue Teilnehmer*innen

17.15 – 18.15   Malerei-Atelier mit Alfred Dade
60 Minuten Workshop mit fester Gruppe, danach neue Teilnehmer*innen

18.15 – 19.15   Malerei-Atelier mit Alfred Dade
60 Minuten Workshop mit fester Gruppe, danach neue Teilnehmer*innen

19.15    Bühnenprogramm wird noch geplant: Vorgesehen sind 2 Schülerbands (das sind Coverbands), Auftritte der Rap- und Tanzworkshops und vom Runden Tisch Marxloh. Ein jugendlicher DJ wird während der Workshop-Phasen Hintergrundmusik „auflegen“. 


Bottroper Rockband „Haldenrock“ im Senftöpfchen  
Am kommenden Samstag, 30. September ab 20.00 Uhr präsentiert das Röttgersbacher Senftöpfchen, Ziegelhorststraße / Ecke Röttgersbachstraße die Bottroper Rockformation „Haldenrock“. In für das Ruhrgebiet typisch, kräftiger Art und Weise werden die Rock Klassiker der 70er bis zu den 90er Jahren auf die Bühne gebracht. Damit startet das Herbstprogramm im Senftöpfchen. Der Eintritt ist wie immer frei.

 

Mittelmeiderich: Kanalbau in der Regenbergastraße / Biesenstraße
Die Kanalbaumaßnahme in der Regenbergastraße / Biesenstraße in Mittelmeiderich geht in den nächsten Bauabschnitt. Dazu wird die Biesenstraße ab Kreisverkehr Baustraße als Sackgasse ausgeschildert. Die Regenbergastraße aus Richtung Gerhardstraße wird zur Sackgasse. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren. Die Kanalbaumaßnahme läuft bereits seit dem 14. August und wird voraussichtlich bis Ende November andauern.   


Dreifachwahl Duisburg, Sonntag, 24. September 2017

Wahlen in Duisburg ab 1945

Bundestagswahlleiter:
Wahlbeteiligung bis 14:00 Uhr Bei der heutigen Bundestagswahl haben bis 14:00 Uhr 41,1 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. Dabei sind die abgegebenen Stimmen der Briefwählerinnen und Briefwähler nicht berücksichtigt.

 

Samstag, 23. September 2017

Umgestürzter Lkw auf der A 40
Gegen 23:00 Uhr wurde die Feuerwehr Duisburg zu einem Verkehrsunfall auf der Tangente der BAB 40 zur BAB 3 Fahrtrichtung Arnheim alarmiert. Es handelte sich um einen umgestürzten Lkw. Der Fahrer war verletzt im Fahrzeug eingeklemmt.
Sofort wurden durch die Feuerwehrkräfte umfangreiche Maßnahmen zur technischen Rettung der Person eingeleitet. Zeitgleich fand die medizinische Versorgung des Fahrers durch den Rettungsdienst statt. Durch den Einsatz von pneumatischem Rettungsgerät konnte der Fahrer befreit werden und anschließend durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden.
Aufgrund der Notrufmeldung war die Feuerwehr Duisburg mit ca. 35 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt wurden sie hierbei durch Kräfte des Rettungsdienstes. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Einsatz war für die Feuerwehr gegen 01:00 Uhr beendet.

 

Vorbereitungen zur IGA 2027 „Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr“
Wie wollen wir morgen Leben? Diese Frage soll die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 in der Metropole Ruhr beantworten. Die Stadt Duisburg ist mit dem Zukunftsgarten RheinPark einer der zentralen IGA-Orte.   „Schon heute sind die großen Stadtentwicklungsprojekte Antworten auf die Frage, wie wir morgen leben wollen. Deshalb bin ich sicher, dass wir für die IGA – auch im Bereich der Freiraumentwicklung – die richtigen Schlüsse ziehen, um Duisburg in Zukunft noch lebenswerter zu gestalten“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

 "©visualisierung: werk3 architekturvisualisierung"  


Um das Konzept aus der vorangegangenen Machbarkeitsstudie weiter zu entwickeln, fand im Mai 2017 ein mehrtägiges Werkstattverfahren für die Zukunftsstandorte statt. So soll ein temporärer Ausstellungs- und Veranstaltungspavillon errichtet werden, der für die Besucher der IGA Natur, Nahrung und Energie im globalen Zeitalter mit ihren gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und technischen Facetten erfahrbar macht.  

Der Grüngürtel in Hochfeld  soll als öffentlicher Begegnungs- und Gemeinschaftsraum  neu interpretiert und umgestaltet werden. Hochfeld, als Stadtteil des Ankommens, soll einen bunten und dynamischen Park bekommen, der die Vielfalt seiner Bewohner und die kulturelle Bandbreite wiederspiegelt und den RheinPark, RheinOrt und Hochfeld mit der Innenstadt verbindet.  

 Copyright: © Regionalverband Ruhr, Essen


„Mit der IGA bündeln wir vielfältige Kräfte und Fördermittel um der Zielsetzung ‚Duisburg an den Rhein‘ einen großen Schritt näher zu kommen. Wir freuen uns, dass unsere Stadt mit dem Zukunftsgarten ‚RheinPark‘ einen bedeutenden Gartenschaustandort mit hoher Strahlkraft zur IGA beisteuern kann“, so Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz.  
In Kooperation mit Mülheim und Oberhausen ist die Stadt Duisburg zudem mit dem Projekt Parklandschaft Ruhr vertreten. In Duisburg umfasst das Gebiet die landschaftlich reizvolle Kaiserbergregion als Teil des Duisburger Stadtwaldes, der sich an der Ostgrenze der Stadt Duisburg vom Botanischen Garten über den waldreichen 75 Meter hohen Kaiserberg und den Waldpark Monning bis zu den Auenlandschaften der Ruhr im angrenzenden westlichen Stadtgebiet Mülheims erstreckt. Für den Kaiserberg und den Botanischen Garten Duissern läuft aktuell das Verfahren zur Unterschutzstellung als Gartendenkmal. Duisburg ist auch am Zukunftsgarten Emschermündung beteiligt.

 
"©visualisierung: werk3 architekturvisualisierung"  

 

In Zusammenarbeit mit Dinslaken und Voerde soll hier die Frage beantwortet werden, wie Wasser Landschaft und Leben formen kann. Die Internationale Gartenausstellung (IGA) soll 2027 in der Metropole Ruhr stattfinden. Die Zusage zur federführend durch den RVR erfolgten Bewerbung liegt seit Dezember 2016 vor. Getragen wird die Internationale Gartenausstellung von den 53 Kommunen und vier Kreisen der Metropole Ruhr, von Verbänden wie Emschergenossenschaft und Lippeverband, der regionalen Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen.  

 

 

Heute: 25 Jahre Euro Rock – Jubiläumsfestival im Parkhaus Meiderich  
Euro Rock lädt am Samstag, 23. September, ab 14 Uhr im Parkhaus Meiderich an der Bürgermeister-Pütz-Straße 123 zum Jubiläumsfestival „25 Jahre Euro Rock“ ein. Zwölf Euro Rock Bands treten live auf, dazu gibt es eine Fotoausstellung und einen Dokumentarfilm. Ebenso haben die Organisatoren des Euro Rock einen „Best Of Sampler“ aus 25 Jahren zusammengestellt. Kulturdezernent Thomas Krützberg, ein großer Befürworter des Projekts, spricht gegen 18 Uhr ein offizielles Grußwort der Stadt Duisburg an die Gäste.  

 


Duisburger Bürger und Rockfans sind herzlich eingeladen mit der Stadt, Peter Bursch und den vielen Bands 25 Jahre Euro Rock zu feiern, die Ausstellung zu betrachten und sich ins „Euro Rock Kino“ zu setzen. Internationale Gäste und Beteiligte aus den Vorjahren aus England, Frankreich und den Niederlanden sind ebenfalls live dabei. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen
www.euro-rock.de

Euro Rock ist ein erfolgreiches Kooperationsprojekt zwischen dem Duisburger Musiker und Musikpädagogen Peter Bursch und der Stadt Duisburg. Hierbei werden junge Bands aus Duisburgs Partnerstädten Vilnius, Perm (Foto vom Auftritt), Portsmouth und Calais oder befreundeten Städten, wie Rotterdam und Nijmegen nach Duisburg eingeladen. Als Gastgeber fungiert dabei immer eine junge Band aus Duisburg. Die jugendlichen Teilnehmer werden bereits am ersten Tag auf neue (europäische) Bands aufgeteilt.

 Das Programm:

14.30        Evil Snake  

15.05        Ten Forward  

15.40        Get Scarlet  

16.15        The Black Forest Cherry Cakes  

16.50         Pilot The Whales  

17.25        Neurotic Underground  

18.00        Grußworte Kulturdezernent Thomas Krützberg, Euro Rock-„Erfinder“ Peter Bursch mit kurzem Trailer des Euro Rock Films     

19.00         Taveneer  

19.35         Aedon  

20.10         Valdetta  

20.45         The Hubschrauber  

21.20         Foxlane  

21.55         No Thank You  

22.30         Thalamus

 

 

Schulsozialarbeit in Duisburg – ausbauen und etablieren - Fachtagung mit Festakt  
Seit 2012 arbeiten 45 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter in Grund- und Förderschulen in Duisburg. Sie sind mittlerweile fester Bestandteil der pädagogischen Teams dieser Schulen im Rahmen der engen Kooperation von Jugendhilfe und Schule geworden.   
Auf der Basis des trägerübergreifenden Ansatzes sind mittlerweile insgesamt circa 100 Fachkräfte für Schulsozialarbeit in allen Schulformen tätig und in regionalen Netzwerken mit dem Jugendamt, dem Amt für Schulische Bildung, der Schulaufsicht, den freien Trägern der Wohlfahrtspflege und zahlreichen anderen Kooperationspartnern verbunden. Hauptreferentin der 3. Fachtagung am 26. September in der Duisburger Clauberghalle auf der Kampstraße ist Prof. Dr. Nicole Kastrike.

 

 

Freitag, 22. September 2017

• Bundesratsbeschlüsse heute: Unterstütztung für öffentliches WLAN
Der Bundesrat hat am 22. September 2017 das vom Bundestag bereits am 30. Juni 2017 verabschiedete Telemediengesetz gebilligt. Es beendet die sogenannte Störerhaftung für Anbieter öffentlichen Internets zum Beispiel in Schulen, Bürgerämtern oder Bibliotheken. Keine Kosten für Abmahnungen Betreiber von Internetzugängen können ihre Dienste künftig Dritten über drahtlose lokale Netzwerke (WLAN) anbieten, ohne dabei befürchten zu müssen, für Rechtsverstöße von Nutzern abgemahnt oder haftbar gemacht zu werden. Ein Großteil der derzeit bestehenden Kostenpflicht – insbesondere bei Abmahnungen – entfällt.
 Bußgelder für Handynutzung und Behindern von Rettungskräften 
Wer keine Rettungsgasse für Polizei- und Hilfskräfte bildet, muss künftig mit einem Bußgeld bis zu 200 Euro rechnen. Kommt es darüber hinaus zu einer weiteren Behinderung, Gefährdung oder Sachbeschädigung, kann es bis zu 120 Euro teurer werden. Außerdem droht ein einmonatiges Fahrverbot.

Live-Übertragung von Gerichtsverfahren künftig möglich
Der Bundesrat lockert mit der Zustimnung das seit 1964 bestehende Verbot von Ton- und Rundfunkaufnahmen von Gerichtsverhandlungen und Urteilsverkündungen und passt die bisherigen Vorgaben für Audio- und Videoübertragungen an das neue Medienverständnis an.

• Härtere Strafen für illegale Autorrennen - von der Ordnungswidrigkeit zum Straftatbestand
Illegale Autorennen auf öffentlichen Straßen werden künftig mit Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren geahndet. Kern der Neuregelungen ist ein eigener Tatbestand, der die Sanktionsmöglichkeiten in der Praxis verbessert: Wer ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen ausrichtet, durchführt oder daran teilnimmt, wird mit Geldstrafe oder bis zu zwei Jahren Haft bestraft.
Allein die Gefährdung ist also bereits Grundlage für die Bestrafung. Bei schweren Personenschäden sind künftig bis zu zehn Jahre Haft möglich.
Strafbar wird auch schon der Versuch, ein illegales Rennen durchzuführen. Damit ist sichergestellt, dass Organisatoren auch dann nicht mehr straflos davonkommen, wenn die Polizei von dem Vorhaben erfährt und es vereitelt. Auch einzelne Raser können sich strafbar machen Ebenfalls strafbar macht sich künftig derjenige, der als einzelner Auto- oder Motorradfahrer grob verkehrswidrig und rücksichtslos rast, als wäre er in einem Rennen – quasi gegen sich selbst oder fiktive Gegner.
Damit reagiert der Gesetzgeber auf den Trend, Videos von halsbrecherischen Fahrten aufzunehmen und ins Internet zu stellen.
Zudem können die Fahrzeuge der Beteiligten eingezogen werden. Das Veranstalten illegaler Autorennen wird darüber hinaus in den Katalog derjenigen Delikte aufgenommen, die in der Regel zur Entziehung der Fahrerlaubnis führen. Das Gesetz soll nun effektiv gegen die Raser-Szene angewandt werden. 

 

A40-Rheinbrücke Neuenkamp: Wiege- und Schrankenanlage kommt Anfang 2018
Die Installation einer Wiege- und Schrankenanlage vor der A40-Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg ist für Anfang 2018 vorgesehen. Das kündigte jetzt der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen an. Die europaweite Veröffentlichung für den Aufbau und den Betrieb der Anlage sei Anfang dieser Woche erfolgt.
Die Anlage soll in beiden Fahrtrichtungen vor der Brücke errichtet werden. Damit soll verhindert werden, dass Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 44 Tonnen beziehungsweise 11,5 Tonnen Achsgewicht die Brücke passieren. Die A40-Brücke ist ähnlich wie die A1-Rheinbrücke bei Leverkusen in einem schlechten Zustand und kann auf lange Sicht nicht mehr saniert werden, muss also neu gebaut werden. Die Brücke Neuenkamp stammt von 1970, damals für 30.000 Autos und Lastwagen pro Tag geplant.
Inzwischen nutzen 100.000 Fahrzeuge täglich die Brücke, davon mehr als 10.000 Lkw. Die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH wurde im Sommer 2014 mit der Planung für den Ausbau der A40 zwischen DU-Homberg und DU-Häfen einschließlich dem Bau der neuen Brücke Neuenkamp, die deutlich breiter sein wird, beauftragt.
Noch in diesem Jahr soll das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Derzeit geht die DEGES davon aus, dass das Genehmigungsverfahren 2019 abgeschlossen sein wird und die Bauarbeiten starten. Dann soll die erste Brückenhälfte bis 2023 erbaut und der komplette Neubau 2026 fertiggestellt sein. Im August war ein großer Riss in der Seilverankerung der Rheinbrücke Neuenkamp entdeckt worden. Bis er repariert war, musste der komplette Verkehr für zwei Wochen von der Brücke ausgesperrt werden.
Um solche Risse und Sperrungen in den nächsten Monaten zu vermeiden, dürfen überladene LKW die Brücke nicht mehr benutzen. Eine Testmessung in der vergangenen Woche hat ergeben, dass binnen 30 Stunden mehr als 100 LKW mit Achslasten größer als 11,5 Tonnen die Brücke passiert haben. Die Brücke wird auch weiterhin von Experten des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen überwacht, damit Risse oder ähnliche Beeinträchtigungen schnell entdeckt und behoben werden können.

 

Bauarbeiten an der Ruhrbrücke im OB-Lehr-Brückenzug starten Montag
Wie bereits angekündigt muss die Ruhrbrücke im OB-Lehr-Brückenzug ertüchtigt werden. Am kommenden Montag, 25. September, um 4 Uhr morgens beginnen die Arbeiten auf der Ruhrbrücke. Aus diesem Grund kann die Brücke nur aus Richtung Innenstadt in Fahrtrichtung Ruhrort befahren werden. Aus Fahrtrichtung Ruhrort ist eine Umleitung über Am Nordhafen, Bürgermeister-Pütz-Straße, Bahnhofstraße, Westender Straße, Emmericher Straße und Ruhrdeich ausgeschildert.  

Für Busse werden beide Fahrtrichtungen mit einer Baustellenampel ermöglicht. In einer Bauphase muss die  Ausfahrt der Straße Am Pontwert von der Sympherstraße gesperrt werden. Die Straße ist als Sackgasse ausgeschildert. Umleitungen sind eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke in beiden Richtungen nutzen. Die Arbeiten auf der Ruhrbrücke werden bis zum 13. Oktober um 4 Uhr morgens dauern. Dann wird die Brücke wieder für den Straßenbahnverkehr und den Kraftfahrzeugverkehr in beiden Fahrtrichtungen freigegeben.  
Die dringenden Sanierungsmaßnahmen an der 110 Jahre alten Ruhrbrücke sind erforderlich, um die Brücke bis zur Fertigstellung des Brückenneubaus für den Verkehr weiterhin nutzen zu können. Erneuert werden muss der nördliche Fahrbahnübergang zwischen Brücke und Straße. Über die komplette Brückenbreite muss der Übergang erneuert werden. Die Arbeiten werden im Mehrschichtbetrieb auch an den Wochenenden einschließlich der Sonntage durchgeführt.  
Zeitgleich wird durch die DVG der Asphalt im Gleisbereich auf der Höhe Pontwert erneuert. Weitere Reparaturarbeiten wird die DVG während der Linientrennung im Verlauf der Strecke durchführen. Für die Straßenbahn gibt es Schienenersatzverkehr. Die eingesetzten Busse fahren in beiden Fahrtrichtungen, ampelsignalisiert, über die Brücke.

 

Führung durch den Innenhafen
Bei der Führung bekommen Sie wissenswerte Fakten und spannende Hintergrundinformationen zu Duisburgs beliebtem Ausflugsziel. Die Duisburg Kontor GmbH bietet allen Interessierten am Sonntag, 01. Oktober 2017, eine Führung durch den Duisburger Innenhafen an. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Mercatorbrunnen vor dem Rathaus (Burgplatz). Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden und kostet 6,00 Euro für Erwachsene bzw. 4,00 Euro für Kinder. Tickets gibt es vorab unter 0203-28544-0 oder Sie zahlen passend vor Ort beim Gästeführer.

Wochenend-Trödelmarkt im Sportpark Duisburg
Der nächste Trödelmarkt findet am Wochenende 30. September und 01. Oktober statt. Am Samstag, 30. September 2017, wird der Sportpark-Trödelmarkt von 8:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag, 01. Oktober 2017, von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet haben.
Stattfinden wird der Trödelmarkt auch weiterhin auf dem befestigten Parkplatz P2 vor der schauinslandreisen-arena. Imbiss- und Getränkestände werden für das leibliche Wohl sorgen. Parkplätze stehen den Besucherinnen und Besuchern in ausreichender Zahl kostenlos zur Verfügung. Alle, die mittrödeln wollen, können auch ohne Anmeldung vorbeikommen. Nur wer ganz sicher gehen will, dass er auf jeden Fall einen Platz bekommt, kann sich bereits am Vortag vor Ort anmelden. Für diesen Fall findet die Platzvergabe am Freitag, 29. September 2017, von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie am Samstag, 30. September 2017, zwischen 15:00 und 18:00 Uhr auf dem Veranstaltungsgelände statt.
Der Einlass beginnt am Samstag um 6:00 Uhr sowie am Sonntag um 9:00 Uhr. Die Standgebühr in brutto je Meter für private Trödler beläuft sich auf 8,00 Euro am Samstag und 10,00 Euro am Sonntag. Die gewerblichen Trödler haben am Samstag 16,00 Euro und am Sonntag 18,00 Euro je Meter zu entrichten. Umfangreiche Informationen rund um den Sportpark-Trödelmarkt und alle weiteren Trödelmarkt-Veranstaltungen der Duisburg Kontor GmbH sind im Internet auf www.duisburgkontor.de oder telefonisch unter 0203 30525-0 erhältlich.

 

Duisburg-Laar: Baumaßnahme auf der Friedrich-Ebert-Straße  
Auf der Friedrich-Ebert-Straße in Laar, zwischen Homberger Straße/Eisenbahnstraße und Deichstraße, werden ab Montag, 25. September,  Arbeiten im Gleisbereich durchgeführt. Die DVG nutzt dazu den Zeitraum der Arbeiten im OB-Lehr-Brückenzug, die hier bereits eine Linientrennung der Straßenbahn erforderlich machen. Auf der Friedrich-Ebert-Straße steht nur eine Fahrspur in jeder Fahrrichtung zur Verfügung. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, 13. Oktober, andauern.

 

Duisburg-Walsum: Sperrung der Straße Eichenhorst in Walsum  
Die Straße „Eichenhorst“ in Walsum wird ab Freitag, 22. September, im Bereich der Hausnummer 97 aufgrund eines Kanalschadens für den Verkehr voll gesperrt. Von der Goethestraße und der Ludgerusstraße wird der Eichenhorst als Sackgasse ausgewiesen. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren. Die Maßnahme dauert voraussichtlich bis Freitag, 20. Oktober.   

 

Duisburg-Meiderich: Sperrung der Franseckystraße  
Die Franseckystraße im Bereich Hausnummer 2 ist ab heute (21. September) aufgrund von Kanalarbeiten für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt.  Die Franseckystraße wird von der Nombericher Straße und  die Vohwinkelstraße von der Werderstraße an als Sackgasse ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Donnerstag, 12. Oktober.  


MSV – Holstein Kiel: DVG setzt zusätzliche Busse und Bahnen ein

Für die Zuschauer des Fußballspiels MSV Duisburg – Holstein Kiel am Freitag, 22. September, um 18:30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinien 945 und 902 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena
·        ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 16:36, 16:46, 16:56 und 17:06 Uhr
·        ab „Bergstraße“ um 16:41, 16:51, 17:01, und 17:11 Uhr
·        ab „Meiderich Bahnhof“ ab 16:45 bis 17:20 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17:10 und um 17:35 Uhr
·        ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 16:28 bis 16:53 Uhr alle fünf Minuten
·        ab Hbf-Verknüpfungshalle ab 16:40 bis 18:15 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 17:03 Uhr.
Nach Spielende stehen am Stadion Busse und an der Haltestelle Grunewald Straßenbahnen für die Rückfahrt bereit. Besucher des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für Zuschauer, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.  

 

Gartenreich Altstadt Süd - putzen und pflanzen

Am morgigen Freitag findet erneut eine Pflanz- und Putzaktion der Akteure von Müllers Garten in der Altstadt statt. Das Quartiersbüro unterstützt dieses Projekt und fördert es in diesem Fall durch Mittel des Verfügungsfonds.  

Handschuhe, Werkzeug und Pflanzgut werden gemeinsam gestellt vom Verfügungsfonds der Stadt Duisburg für die Altstadt und von edlen Spendern.
Initiative „Gartenreich Klosterstraße“ in Verbindung mit: Du macht sauber, Müllers Garten, Diakoniewerk, Grundschule Klosterstraße, KiTa St. Joseph, Kiosk Beekstr. 68, Quartiersbüro Altstadt, Immersatt, Nachbarn und …
Freitag, 22. September 2017 10 Uhr – 11:30 Uhr. Treffpunkt: Klosterstraße 12 vor „Immersatt.

 


Bezirksbibliothek Rheinhausen: Theaterstück „Für Hund und Katz' ist auch noch Platz“ mit Achim Sonntag
 
Achim Sonntag spielt das bekannte Theaterstück „Für Hund und Katz' ist auch noch Platz“ am Mittwoch, 27. September, um 16.30 Uhr in der Bezirksbibliothek Rheinhausen an der Händelstraße 6 für Kinder ab drei Jahren. Das Stück basiert auf dem bekannten Buch „Room on the broom“ von Julia Donaldson und Axel Scheffler.  
Eigentlich möchte Achim Sonntag in diesem Stück die Geschichte nur vorlesen. Aber als er das Riesenbuch, das auf der Bühne steht, aufschlägt, o weh, ist die Hexe aus dem ersten Bild verschwunden, und nur noch ihre schwarze Silhouette ist zu sehen. Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als selber in die Rolle der Hexe zu schlüpfen, die im Lauf ihrer Reise einen Hund, einen Vogel und einen Frosch aufliest. Solch einer großen Last ist der Besen jedoch nicht gewachsen. Was passiert, als der Besen zerbricht, und wie die Tiere der Hexe in höchster Not zu Hilfe kommen, das erfahren die Kinder in diesem witzigen Theaterstück, das eine Mischung aus Schauspiel, Figurenspiel und Rezitation ist.  
Achim Sonntag, Jahrgang 1961, ist freier Kindertheatermacher. Gebürtig aus Düsseldorf, wohnt er seit 2007 in Wengen im Allgäu. Nach Erfahrungen in den unterschiedlichsten Theaterformen kam er vor über 25 Jahren über seine eigenen Kinder zum Kindertheater. Er entwickelte in kontinuierlicher Arbeit ein Konzept mit zwei Schwerpunkten: Erstens spricht er stark die Phantasie der Kinder an und zweitens bezieht er sein Publikum immer in den Ablauf der Handlung mit ein.
Die Kinder werden unabdingbarer Bestandteil des Geschehens auf der Bühne. Auf der Grundlage seines Konzepts entstanden bis zum heutigen Zeitpunkt elf Stücke, mit denen Achim Sonntag mit großem Erfolg in ganz Deutschland und zunehmend auch in Österreich, Luxemburg und Spanien unterwegs ist.  
Der Eintritt kostet vier Euro. Eine Kartenreservierung ist telefonisch unter (02065) 905-8466 möglich.  

 

Vorlesespaß in der Bezirksbibliothek Hamborn  
Die Bezirksbibliothek Hamborn lädt am Donnerstag, 28. September, um 15.30 Uhr in die Zweigstelle Schreckerstraße 10 alle Kinder ab vier Jahren zum Vorlesen eines Bilderbuches ein. Klaus Becker liest jungen Leseratten das Buch „Achtung Gigantosaurus!“ von Jonny Duddle vor. Dickkopf, der freche Saurier, findet nichts lustiger, als falschen Alarm zu schlagen und seine Freunde aus Angst vor dem gefährlichen Gigantosaurus zum Bibbern zu bringen.  
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mehr Informationen telefonisch unter (0203) 283-5226.

 

617 Millionen Kinder und Jugendliche ohne grundlegende Lese- und Rechenkompetenzen UNESCO warnt vor Bildungskrise
Neue von der UNESCO erhobene Daten zeigen, dass 617 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit nicht einmal grundlegende Lesekompetenzen und Rechenkenntnisse erhalten. Das gilt für 387 Millionen Kinder im Grundschulalter von 6-11 Jahren (56 Prozent) und 230 Millionen Jugendliche im Alter zwischen 12 und 14 Jahren (61 Prozent). Besonders dramatisch ist die Situation in Subsahara-Afrika sowie in Zentral- und Südasien: In Subsahara-Afrika lernen 202 Millionen Kinder und Jugendliche (88 Prozent) diese Grundkompetenzen nicht, in Zentral- und Südasien 241 Millionen Kinder und Jugendliche (81 Prozent).

Die UNESCO warnt vor einer weltweiten Bildungskrise. Bildungsqualität mangelhaft Zwei Drittel der Kinder, die keine ausreichenden Lese- und Rechenkompetenzen haben, besuchen eine Schule. Von den 387 Millionen Kindern im Grundschulalter, die nicht ausreichend lesen können, besuchen 262 Millionen eine Schule. Das gilt auch für 137 Millionen der Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren.

Hauptprobleme identifiziert
Die von der UNESCO erhobenen Daten weisen auf drei Hauptprobleme hin: zu viele Kinder und Jugendliche ohne Schulzugang haben häufig nur geringe oder keine Chancen, grundlegende Kompetenzen zu erwerben, zu viele Kinder und Jugendliche, die eine Schule besuchen, brechen ihre Schullaufbahn vorzeitig ab, Lernende erwerben aufgrund mangelnder Bildungsqualität in vielen Klassenzimmern weltweit keine Grundkompetenzen.

Hintergrund
Mit der globalen Nachhaltigkeitsagenda hat die Weltgemeinschaft sich dazu verpflichtet, bis 2030 eine inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung für alle sicherzustellen. Auch sollen alle die Möglichkeit zum lebenslangen Lernen erhalten. Die UNESCO koordiniert die Umsetzung dieser Globalen Bildungsagenda 2030 im Rahmen der Vereinten Nationen. Sie leistet ein weltweites Monitoring über die Fortschritte in der Bildung. Mit ihrem ganzheitlichen Bildungsverständnis, ihren Bildungskonzepten und einem breiten Netzwerk von Partnern in Bildungswissenschaft, -politik und -praxis leistet sie einen Beitrag zur Verbesserung der Bildung weltweit.

 

Duisburger Schüler im Landtag  
Frank Börner (SPD) freute sich über den zweiten Besuch der Realschule Hamborn in dieser Woche. Heute konnte er die 9. Klasse im Landtag begrüßen. Nach einer Führung durch das Parlamentsgebäude durch den hauseigenen Besucherdienst hatten die Schülerinnen und Schüler in der anschließenden Gesprächsrunde mit Börner die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Die Klasse hatte einige Themen vorbereitet. Sie bemängelten den baulichen Zustand ihrer Schule. Börner: “Da werde ich nachhaken. Genau dieselben Probleme haben mir die Schüler gestern bereits geschildert.“
Im weiteren Verlauf ging es um das Thema Flüchtlinge und die örtlichen Probleme im Stadtteil Marxloh. Fazit war: Es gibt Probleme in Marxloh, aber man braucht den Stadtteil nicht schlechter reden als er ist. Die Schülerinnen und Schüler wollten aber auch ganz pragmatische Dinge aus dem Politikerleben wissen und so beschrieb Börner seinen Alltag. „Danke für euren Besuch und eurer Interesse“, verabschiedete Börner die Klasse wieder nach Duisburg.

 

Ranking: Diese Städte stellen die meisten Wahlhelfer pro Wähler
600.000 Wahlhelfer werden am Wahlsonntag von den Wahlkreisen zur Mitarbeit gebeten. Da die Kommunen selbst für die Bedarfsberechnung zuständig sind, gibt es große Unterschiede, um wie viele Wähler sich ein Helfer kümmern muss. So hat nun das Finanzportal Vexcash für die 30 größten Städte Deutschlands ermittelt, welche dieser ihren Helfern mehr abverlangen als andere – am härtesten scheinen demnach die Wahlhelfer in Wuppertal, Kiel und Bremen arbeiten zu müssen.

Rechenbeispiel: In Leipzig sind rund 450.000 Menschen zur Bundestagswahl stimmberechtigt. Die Stadt bestellt in diesem Jahr dazu 3.300 Wahlhelfer. Das ergibt eine Quote von 136 Wahlberechtigten pro Helfer. In Bremen sind ca. 472.300 Personen wahlberechtigt. Die Hansestadt fordert jedoch nur 3.200 Wahlhelfer. Somit ergibt sich eine Quote von 148.  
 
Hamburg bestellt die meisten Wahlhelfer je Wähler
In der freien Hansestadt Hamburg werden zum Wahltag die meisten Wahlhelfer aktiv, zumindest im Vergleich mit den Wahlberechtigten. In der Millionen-Metropole sind zur Bundestagswahl rund 1.292.000 Menschen wahlberechtigt. Um pünktlich zum Abend die Ergebnisse vorlegen zu können, beruft die Stadt laut offiziellen Angaben ca. 17.500 Wahlhelfer, die einen problemlosen Ablauf garantieren sollen.
Im Verhältnis muss sich somit ein Wahlhelfer mit nur durchschnittlich 74 Wählern befassen – niedrigster Wert der Untersuchung. Zum Vergleich: Der Durchschnitt aller 30 untersuchten Städte liegt bei 118. Mit etwas Abstand liegt Wiesbaden auf dem zweiten Platz.
Die Landeshauptstadt Hessens beruft rund 2.090 Wahlhelfer für seine 189.400 Wahlberechtigten. Das ergibt eine Quote von 91 Wählern pro Helfer. Mit einem Wert von 96 platziert sich Hannover dicht dahinter.
In Berlin sind rund 2,5 Millionen Personen aufgefordert, ihr Stimme abzugeben. Um diese zu verarbeiten, werden rund 21.000 Wahlhelfer eingesetzt. Auf einen Wahlhelfer entfallen demnach durchschnittlich 119 Wahlberechtigte – 45 mehr als in Hamburg.
Wuppertal auf dem letzten Platz
In Wuppertal wird den Wahlhelfern wohl die meiste Arbeit zugemutet werden. Für die rund 241.000 Wahlberechtigten werden hier nur ca. 1.590 Wahlhelfer angefordert. Auf einen Helfer entfallen somit 152 Wahlberechtigte. In Kiel ist das Verhältnis fast identisch. Hier liegt die Quote bei 151. Ähnlich wenig Kapazitäten werden den Helfern in Bremen eingeräumt. Hier kommen auf einen Wahlhelfer 148 Wahlberechtigte.
Wahlberechtigte pro Stadt
Im Verhältnis von Einwohnern und Wahlberechtigten hat Leipzig die Nase vorn. Hier sind rund 80 Prozent aller Einwohner wahlberechtigt. Zum Vergleich: Der Durchschnitt aller 30 Städte liegt bei 71 Prozent. Auch in Chemnitz und Dresden ist die Quote ähnlich hoch. Mit 79 Prozent belegen die beiden Städte den zweiten und dritten Platz.
Die Bundeshauptstadt Berlin liegt wieder im Mittelfeld: 71 Prozent der Einwohner sind hier wahlberechtigt. In Hamburg sind es 72 Prozent. Anders in Frankfurt am Main: Von den rund 732.700 Einwohnern sind nur ca. 424.400 stimmberechtigt. Somit kommt die Hauptstadt der Finanzen auf eine Quote von 58 Prozent – 12 Prozent unter dem Durchschnitt. Ähnlich niedrig verhält es sich in Stuttgart mit 60 Prozent und in München mit 64 Prozent.   

Stadt Wahlberechtigte Geforderte Wahlhelfer Wahlberechtigte pro Wahlhelfer
Durchschnitt 301.150 2.525 118
Hamburg 1.292.000 17.500 74
Wiesbaden 189.410 2.090 91
Hannover 373.340 3.900 96
Nürnberg 343.870 3.470 99
Frankfurt a Main 424.400 4.110 103
Chemnitz 196.450 1.900 103
Aachen 176.720 1.700 104
Braunschweig 191.940 1.830 105
Dortmund 414.780 3.950 105
Duisburg 328.250 3.100 106
Karlsruhe 208.500 1.900 110
Münster 232.450 2.100 111
Köln 729.810 6.500 112
Gelsenkirchen 175.170 1.550 113
Düsseldorf 413.020 3.500 118
Augsburg 190.000 1.600 119
Berlin 2.496.070 21.000 119
Bochum 274.050 2.300 119
Bonn 227.000 1.900 119
Mönchengladbach 192.000 1.550 124
Mannheim 198.440 1.600 124
München 923.640 7.200 128
Bielefeld 237.680 1.830 130
Dresden 429.120 3.300 130
Leipzig 450.000 3.300 136
Stuttgart 376.000 2.750 137
Essen 419.490 3.000 140
Bremen 472.270 3.200 148
Kiel 187.120 1.240 151
Wuppertal 241.000 1.590 152
Quelle: Wahl- und Statistikamt der Städte      


Donnerstag, 21. September 2017 - Welt-Alzheimertag

Corhelp3r, eine App die Leben rettet: Der Duisburger Rettungsdienst sucht freiwillige qualifizierte Ersthelfer  
Der Rettungsdienst der Stadt Duisburg nutzt die Digitalisierung und alarmiert qualifizierte Ersthelfer über die App „Corhelp3r“ ab Anfang 2018 zu Notfällen, um durch schnelle Hilfe Leben zu retten. Freiwillige können sich bereits jetzt melden.  
Der Duisburger Rettungsdienst wird jährlich zu mehr als 350 Herz-Kreislauf- Stillständen alarmiert. „Die Zeit bis zum Eintreffen qualifizierter Ersthelfer ist bei Herz-Kreislauf-Stillständen ein entscheidender Faktor. In jeder Minute, in der keine Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden, verringert sich die Überlebenswahrscheinlichkeit des Patienten um etwa 10 Prozent“, so Sascha Zeiger, kommissarischer Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes.  
Notfälle können sich an jedem Ort ereignen, im Durchschnitt benötigt der Rettungsdienst acht Minuten, bis er am Einsatzort eintrifft. Um das zeitliche Intervall bis zum Eintreffen eines qualifizierten Ersthelfers zu minimieren und somit eine möglichst schnelle Hilfe sicherzustellen, sollen diese über ihr Smartphone  alarmiert werden, um bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes eine Herz-Druck-Massage durchzuführen. In Duisburg sind etwa 15.000 Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt. Neben Ärzten, Pflegekräften, Rettungsdienstmitarbeitern und Mitarbeitern der Feuerwehr, gibt es eine ganze Reihe an Personen die regelmäßige Wiederbelebungstrainings absolvieren.   „Diese Ressource gut ausgebildeten Personals wollen wir nutzen und diesen Personenkreis zur freiwilligen Unterstützung mobilisieren.
Oftmals befindet sich ein qualifizierter Helfer in der direkten Umgebung, eine schnelle Wiederbelebung kann nur nicht eingeleitet werden, weil diese Personen keine Information darüber haben, dass sich in ihrem Umfeld ein Notfall ereignet hat“, erklärt Andrea Hennrich, Qualitätsbeauftragte des Rettungsdienstes der Stadt Duisburg.  
Wenn ein Notruf durch Wahl der Telefonnummer 112 bei der Feuerwehr eingeht und die Leitstelle den Rettungsdienst mit dem Stichwort „unklare Bewusstlosigkeit“ oder „Reanimation“ alarmiert, wird gleichzeitig der Ersthelfer, der sich am nächsten beim Notfallpatienten befindet, durch das GPS-Modul in seinem Smartphone geortet und automatisch parallel zum Rettungsdienst über die App alarmiert. Bestätigt der Ersthelfer den Einsatzauftrag, erhält er die notwendigen Daten und wird zum Einsatzort navigiert.
Ein schneller Beginn der Herz-Druck-Massage rettet Leben und verbessert die Chancen des Patienten auf eine vollständige Genesung“, erklärt uns Sascha Zeiger und appelliert an alle qualifizierten Kräfte sich registrieren zu lassen, um möglichst vielen Menschen mit Herz-Kreislauf- Stillstand eine schnelle Hilfe zukommen zu lassen.  
Ein internationaler Vergleich zeigt, dass die Quote der durch Laien durchgeführten Wiederbelebungen in Deutschland vergleichsweise niedrig ist. Im Durchschnitt werden in Deutschland in etwa 27 Prozent der Fälle Wiederbelebungen durch Ersthelfer eingeleitet, in Ländern wie Dänemark oder Schweden sind es nahezu 70 Prozent.  
Die Idee der Nutzung einer App zur Verkürzung des „therapiefreien-Intervalls“ ist nicht neu und wird in einigen europäischen Ländern und auch in Teilen Deutschlands bereits erfolgreich genutzt. Erste Ergebnisse zeigen, dass sich die Zeit bis zur Durchführung der ersten lebensrettenden Maßnahmen verringern und somit die Überlebenswahrscheinlichkeit möglicherweise steigern lässt.   Qualifizierte Helfer können sich bereits jetzt bei Interesse unter info@feuerwehr.duisburg.de melden und erhalten dann in den nächsten Wochen eine Einladung zu einer Informationsveranstaltung, bei der das Projekt im Detail vorgestellt und alle Fragen beantwortet werden.

 

Make up Duisburg 2016 - Preisverleihung Preisverleihung zum Fassadenwettbewerb Make up Duisburg
Heute gab es wieder zahlreiche strahlende Gesichter im Rahmen des Fassadenwettbewerbs Make up Duisburg. Die Gewinner des Jahres 2016 wurden zur offiziellen Preisverleihung in das Duisburger Rathaus eingeladen. Hier wurden Sie von Oberbürgermeister Sören Link, Bürgermeister Manfred Osenger und Peter Joppa, Geschäftsführer der Duisburg Kontor GmbH, persönlich beglückwünscht. Die ersten drei Plätze aus den Kategorien „Gebäude mit Stuck“ und „Gebäude ohne Stuck“ konnten sich über Geldpreise im Wert von insgesamt 5.000 Euro freuen.
Auch die ersten drei Plätze aus der Kategorie „Wohnsiedlungen/Wohnanlagen“ wurden feierlich geehrt. Oberbürgermeister Sören Link ist überzeugt von der Qualität des Fassadenwettbewerbs: „Make up Duisburg ist eine tolle Aktion für unsere Stadt. Es zeigt Duisburg von seiner schönsten Seite und trägt ein großes Stück zur Stadtbildverschönerung bei. Ich bedanke mich ausdrücklich bei den beteiligten Immobilieneigentümern, den ausführenden Malerbetrieben und den Sponsoren.“ Auch Peter Joppa freut sich für den Veranstalter Duisburg Kontor besonders über die ansteigende Resonanz.
„Es ist schön zu sehen, dass der Fassadenwettbewerb Make up Duisburg mit steigenden Anmeldezahlen großen Anklang bei den Duisburgerinnen und Duisburgern findet. Wir freuen uns schon jetzt auf den Wettbewerb 2017, für den ab sofort die Anmeldungen möglich sind.“
Broschüren mit den Teilnahmebedingungen liegen in der Tourist Information (Königstr. 86 47051 Duisburg), bei der Maler- und Lackierer-Innung, bei der Sparkasse Duisburg (Königstr. 23-25, 47051 Duisburg), in den Bürgerbüros der Stadt sowie im Stadthaus und im Duisburger Rathaus aus. Zudem ist die Broschüre auch unter www.duisburgkontor.de/aktuelles als Download verfügbar.
Weitere Informationen zum Fassadenwettbewerb sind bei der Maler- und Lackierer-Innung Duisburg unter Tel. (0203) 996340 erhältlich. Immobilieneigentümer und Malerbetriebe können ihre Fassaden noch bis zum 31.12.2017 anmelden.


Preisverleihung zum Fassadenwettbewerb Make up Duisburg 2016 - Foto  Duisburg Kontor GmbH

 

Zur Sham-Eröffnung gibt es syrisches Buffet  
Damit Fattoush, Kabab Hindi, Schwandr, Kibbeh, Schakrie, Knafeh, Nasili oder Baklava sich für die Duisburger Schleckermäuler nicht weiter wie „syrische Dörfer“ anhören, bietet das Sham zur Eröffnung ein interessantes Buffet zum Kennenlernen der syrischen Küche an. Am Freitag und Samstag – 29. und 30. September jeweils ab 18 Uhr – zaubern Küchenchefin Nicole Heil und der Azubi Yamen Kadour im Restaurant „Sham Syrisch Deutsches Restaurant“ im Cafè „Offener Treff mit Herz“ in Neumühl einen märchenhaften Schmaus aus „Tausend-und-einer Nacht“ für die neugierigen Gaumen.  
Das ‘Sham‘ gehört zu den zahlreichen Projekten, die Pater Tobias in, für und um Neumühl seit 10 Jahren initiiert hat. „Nach einer erfolgreichen Probephase seit Mitte Mai startet unser neustes ‘Baby‘ – das Sham – pünktlich zum Jubiläum des ‘Projekt LebensWert‘ durch. Wir freuen uns auf viele genussfreudige Gäste“, lädt der engagierte Prämonstratenserpater herzlich zum Probieren ein.  
Aus dem Arabischen übersetzt heißt Sham, so viel wie „Strahlendes Licht“. Die Syrer benennen ihre Hauptstadt Damaskus gerne mit diesem Begriff. Im Sham werden àla carte freitags und samstags syrische und deutsche Küche serviert. Neben dem deutschen Personal arbeiten auch vier Syrer – Yamen Kadour, Nael Aldaaif, Abdullah Haj Khalil und Dalil Bozo – die vor zwei Jahren als Flüchtlinge nach Deutschland kamen, im Bereich der Küche und im Service. Dadurch können sie die deutsche Sprache schneller und besser erlernen.  


Sham-Team - Cafe offener Treff

 

 

NRW-Einwohnerzahl auf nahezu 17,9 Millionen gestiegen
Ende Juni 2016 lebten in Nordrhein-Westfalen 17 875 813 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, war die Bevölkerungszahl damit um 10 297 Einwohner (+0,1 Prozent) höher als am 31. Dezember 2015.
Der Anstieg resultierte aus einem positiven Saldo bei den Wanderungsbewegungen: Es zogen 36 252 Personen mehr nach Nordrhein-Westfalen als im selben Zeitraum das Land verließen. Bei der sog. natürlichen Bevölkerungsbewegung fiel die Bilanz hingegen negativ aus: Im ersten Halbjahr 2016 starben mit 102 515 mehr Menschen als Kinder geboren wurden (83 381). Da der "Wanderungsgewinn" wesentlich höher war als der "Sterbefallüberschuss" (-19 134), ist die Einwohnerzahl angestiegen.
Außerdem flossen in die Bevölkerungszahl Nachmeldungen von Kommunen ein, die nicht in den Bewegungsstatistiken berücksichtigt werden konnten (-6 821 Personen). Die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen und viertgrößte Stadt Deutschlands ist weiterhin Köln (1 070 357 Einwohner), gefolgt von Düsseldorf (611 302) auf Platz zwei. Die Plätze drei und vier belegen Dortmund (585 352) und Essen (583 768). Die kleinste Gemeinde im Land bleibt Dahlem im Kreis Euskirchen mit 4 247 Einwohnern.
Ergebnisse für kreisangehörige Städte und Gemeinden

 

IHK warnt vor Outlet-Center auf dem Güterbahnhofsgelände - Lokale Geschäfte als Visitenkarte der Stadt
Die geplante Ansiedlung eines Outlet-Centers auf dem Güterbahnhofsgelände kann deutlich spürbare Folgen für das Stadtbild haben, zeigen Berechnungen der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve. Danach können die möglichen Vorteile eines DOCs, etwa ein erhöhter Zustrom von Besuchern, diese Effekte nicht kompensieren. „Ein Outlet-Center an dieser Stelle betrifft besonders die Händler und Gastronomen in der Innenstadt“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger. „Sie sorgen für eine lebendige und attraktive Innenstadt. Dieses Gut sollten wir wertschätzen und schützen.“

Besonders die kleinen und mittleren Geschäfte mit Kleidung, Schuhen, Sportartikeln und Accessoires könnten vom DOC betroffen sein. Nach Berechnungen der IHK würden sich schon geringe Umsatzeinbußen in der Innenstadt erheblich auf das Betriebsergebnis der Unternehmen auswirken. So könnten sich bei einem rund 200 Quadratmeter großen Modegeschäft die Einnahmen, die nach Abzug aller Betriebskosten bleiben, um fast 30 Prozent reduzieren. Dies würde einen enormen Kostendruck für die Betriebe bedeuten, die dann aus der City abwandern müssten.
Dieser Kostendruck könnte auch die Anzahl und Bezahlung der Beschäftigten beeinflussen. „Einzelhändler und Gastronomen schaffen Ausbildungsplätze, sie sind Arbeitgeber und tragen so zum gesellschaftlichen Miteinander bei“, erklärt Dietzfelbinger. Die Betriebe vor Ort haben Interesse daran, auszubilden und Mitarbeiter langfristig an ihr Geschäft zu binden.
Lokale Geschäfte als Visitenkarte der Stadt Nach Berechnungen der IHK ist ein Umsatzverlust in der Innenstadt von etwa 80.000 Euro pro Einkaufstag zu erwarten, an besonderen Verkaufstagen wie in der Adventszeit sogar von bis zu 100.000 Euro.
„Die Folgen des DOCs, so wie es jetzt geplant ist, lassen sich gut am Beispiel anderer Städte in der Region ablesen. Wir brauchen deshalb ein Handelskonzept für die gesamte Stadt“, so der IHK-Hauptgeschäftsführer. „Wenn wir möchten, dass Unternehmen in die City investieren, müssen wir ihnen Sicherheit geben. Wir müssen die Entwicklung der Innenstadt verlässlich und langfristig planen. Gute Vorschläge dafür liegen seit Jahren vor, so zum Beispiel der Masterplan Innenstadt von Lord Norman Foster, der vom Duisburger Rat beschlossen wurde“, appelliert Dietzfelbinger für eine klare Linie.
Auswirkungen auf Nachbarstädte Die Ansiedlung des Outlet-Centers in Duisburg kann jedoch nicht nur für die Duisburger Innenstadt unmittelbare Folgen haben. Aufgrund der Magnetwirkung können sich in einem Einzugsbereich von etwa 30 bis 45 Minuten Fahrzeit Auswirkungen auf die Umsatzzahlen in den Nachbarstädten wie Wesel, Moers, Dinslaken oder Hünxe ergeben. Zu erwarten sind Umsatzeinbußen zwischen 5 und 15 Prozent, haben die Berechnungen der IHK ergeben.

Grafiken: Niederrheinische IHK

Kommentar: Gesetzgeber irgendwie und irgendwann auch gefordert
Duisburgs OB Sören Link sprach es auf einer Wahlveranstaltung an, dass das Güterbahnhof-Areal nun einmal Kurt Krieger gehört und man nichts dagegen tun kann. Kurt Krieger ließ - wie in einem Gespräch offenbart - in Hamburg eine Brache 17 Jahre brach liegen, weil die Stadt ihm nicht entgegen kam. Stellt sich doch die Frage, ob es wie im Fall der Probleme- bzw. Schrottimmobilien nicht irgendwann der Gesetzgeber gefragt ist, nach vielen Jahren des Stillstand - siehe auch Eckgrundstück ehemalige "Gaststätte Rupp" in Neudorf in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs - den Kommunen analog zum "Gemeinwohl-Gedanken - eine gesetzliche Handhabe zu geben, so ein Grundstück aufkaufen zu können und es selbst zu entwickln.
Ohne solche Grundlage - hat nichts mit Enteignung zu tun - werden die Kommunen immer erpressbar bleiben. Im Fall Krieger und dem DOC lautet die Ansage von Kriegers Bevollmächtigter Edda Metz: "Wenn das DOC nicht kommt, haben wir keine andere Idee mehr!" Das sagt eigentlich alles. Harald Jeschke

 

Verbesserung der Lehrerversorgung in der Grundschule
Hilfe auch für Duisburger Realschule in Wanheimerort?

Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Schulministerin Yvonne Gebauer hat über 2.400 Lehrkräften mit dem Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen einen persönlichen Brief geschrieben und dafür geworben, vorübergehend an einer Grundschule zu arbeiten. „Ich komme heute mit einer Bitte auf Sie zu, von der die Grundschulen, aber auch Sie persönlich profitieren könnten“, schreibt die Ministerin an Lehrkräfte, die zum Schuljahresbeginn 2017/18 nicht eingestellt werden konnten und auch an Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter, die Ende Oktober 2017 ihren Vorbereitungsdienst abschließen.
„Ich bitte Sie zu prüfen, ob Sie sich zu Beginn Ihres Berufslebens eine zweijährige Tätigkeit an einer Grundschule vorstellen könnten. Damit würden Sie zur Sicherung des Unterrichts an Grundschulen beitragen.“  

Hintergrund dieser ungewöhnlichen Maßnahme ist der aktuelle Engpass in der Lehrerversorgung in der Grundschule zu Beginn des Schuljahres. Hauptursache für diese Entwicklung ist die Verlängerung der Grundschullehrerausbildung durch die Reform der Lehrerausbildung 2009 und der zusätzlich Lehrkräftebedarf zur Beschulung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen. Deutlich besser sieht die Situation hingegen im Bereich der Lehrämter für die Sekundarstufe II aus. Hier gibt es je nach Fächerkombination und Ortswünschen sogar einen ansteigenden Bewerberüberhang. Ministerin Gebauer hat daher entscheiden, Lehrkräften der Sekundarstufe II ein Einstellungsangebot für die Grundschule zu unterbreiten: „Die neue Landesregierung lässt nichts unversucht, um diesen übernommenen Mangel wirksam zu bekämpfen.“  
Lehrerinnen und Lehrer, die auf das Angebot eingehen, werden sofort in ein Dauerbeschäftigungsverhältnis übernommen, verbunden mit der Zusage, zwei Jahre später an eine Schule entsprechend Ihrer Lehramtsbefähigung versetzt zu werden. Zu Beginn der Tätigkeit erhalten die Lehrerinnen und Lehrer eine Qualifizierung zur Grundschuldidaktik. Wer Interesse an einer Beschäftigung an einer Grundschule hat, kann sich unter
www.leo.nrw.de auf ausgeschrieben Stellen bewerben.  
Die Einstellung von Lehrkräften der Sekundarstufe II ist Teil eines größeren Maßnahmenpakets, das auch die befristete Einstellung von Lehrkräften der Sekundarstufe I und die Erweiterung des Seiteneinstiegs auf das Fach Englisch vorsieht. Darüber hinaus ist für 2018 eine breit angelegte Werbekampagne für den Lehrerberuf geplant.

 

Aus Myanmar sind mehr als 400.000 Menschen nach Bangladesch geflüchtet. Bei einem schweren Erdbeben in Mexiko wurden hunderte Menschen unter den Trümmern einstürzender Gebäude verschüttet. Die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind vor Ort und leisten weltweit Nothilfe.
Sie leben in überfüllten Camps oder harren unter freiem Himmel aus: Über 400.000 Menschen sind aus ihrer Heimat Myanmar vor eskalierender Gewalt ins benachbarte Bangladesch geflüchtet. Der anhaltende Monsunregen überschwemmt die Flüchtlingscamps. Zur gleichen Zeit hat ein weiteres schweres Erdbeben Mexiko erschüttert. Schulen und Krankenhäuser stürzten ein, Menschen haben ihr Zuhause verloren, viele werden noch vermisst.
Die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft leisten weltweit Nothilfe. Für unsere abgestimmten Hilfsmaßnahmen sind wir auf Spenden angewiesen.
Spendeninformation Aktion Deutschland Hilft IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)
Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher) Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 81190 senden (10 € zzgl. üblicher SMS-Gebühr, 9,83 € davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft) Online spenden unter:
www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
Einen Überblick über die Hilfe unseres Bündnisses in Bangladesch und Myanmar:
www.aktion-deutschland-hilft.de/rohingya
Und einen Überblick über die Hilfe des Bündnisses in Mexiko:
www.aktion-deutschland-hilft.de/erdbeben-mexiko

 

10 Jahre Stammtisch der ehrenamtlichen Vorlesepatinnen und -paten  
In diesem Jahr feiert der von den städtischen Duisburger Vorlesepatinnen und Vorlesepaten gegründete Stammtisch zehnjähriges Bestehen. Der Stammtisch bietet interessierten Vorleserinnen und Vorlesern zweimal im Jahr in zwangloser Runde im Rathaus Duisburg die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen oder Anregungen für die Gestaltung der nächsten Vorlesestunde zu erhalten.
Hier ist die Bandbreite groß und reicht ganz nach den Interessen und Fähigkeiten der Patinnen und Paten, über das Vorlesen und ausführliche Erklären von Bilderbüchern, über begleitende Singspiele bis zu buchbezogenen Mal- oder Bastelaktionen.  
Oberbürgermeister Sören Link überraschte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim letzten Stammtischtreffen am vergangenen Dienstag, 19. September, und gratulierte zum Jubiläum und bedankte sich für das vorbildliche Engagement: „Woche für Woche bringen sie den Kindern das Abenteuer Lesen auf unterschiedliche Art und Weise näher, regen die Phantasie der Kinder an und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Leseförderung und zur Sprachentwicklung. Für dieses Engagement möchte ich mich ganz herzlich bei allen Vorlesepatinnen und Vorlesepaten bedanken.“  
In rund sechzig Kindertageseinrichtungen und neun Zweigstellen der Stadtbibliothek erwarten die Kinder Woche für Woche sehnsüchtig die derzeit rund 120 ehrenamtlichen Vorleserinnen und Vorleser. Auch Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger sind stets willkommen und werden herzlich aufgenommen. Wer zuverlässig ist, ein wenig Zeit mitbringt und Spaß daran hat, mit Kindern in die abenteuerliche Welt der Bücher einzutauchen, erfüllt alle Voraussetzungen für eine Vorlesepatenschaft.  
Wer mitmachen möchte, kann sich bei der zentralen Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement im Referat für Kommunikation und Bürgerdialog telefonisch unter (0203) 283-2830 informieren und beraten lassen.  

Oberbürgermeister Sören Link gratulierte Doris Spahn, Organisatorin des Stammtisches sowie den Vorlesepatinnen und Vorlesepaten zum Jubiläum.

 

Vertreter des Kommunalen Integrationszentrums können Kritik des Flüchtlingsrates am Integrationskonzept nicht entkräften
Der Duisburger Flüchtlingsrat hat am 14. September 2017 mit Vertreter des Kommunalen Integrationszentrums über das Integrationskonzept diskutiert. Einigkeit herrschte nur an einer Stelle: Man ist sich uneinig. Gegenteilige Positionen bestehen bei der Zusammenarbeit von Verwaltung und ehrenamtlichen Helfern. Aus Sicht des Flüchtlingsrates ist freiwilliges Engagement eine unverzichtbare Säule bei der Integration von Geflüchteten.
Aber nicht nur da: Die Verwaltung wird entlastet und Vorgänge beschleunigt. Beispiel Schulplatzzuweisung. Während ehrenamtliche Helfer und Ausländerbehörde über einen Wohnortwechsel von Geflüchteten informiert sind, verschickt die Schulbehörde den Zulassungsbescheid an eine alte Adresse. Bis der Fehler aufgeklärt ist, verstreicht unnötig Zeit. Solange technische Lösungen in Duisburg Informationsdefizite einzelner Behörden nicht beheben, können Ehrenamtliche mithelfen, Informationen an die richtigen Stellen weiterzuleiten.

Ein zweiter Punkt betrifft die Themen Transparenz und unklare Zuständigkeiten. Durch die Vernetzung der ehrenamtlichen Helfer untereinander ist klar: Viele Probleme sind keine Einzel-, sondern Normalfälle. Transparente Verfahrensabläufe mit erkennbaren Zuständigkeiten erleichtern die Zusammenarbeit mit der Verwaltung und decken Muster auf. Mit der Einwendung in den Rat der Stadt wies der Flüchtlingsrat auf Baustellen im Integrationskonzept hin.
„Wir hoffen, dass die Stadt zu allen unseren Kritikpunkten Stellung bezieht und im nächsten Schritt zusammen mit ehrenamtlichen Helfern, Vereinen, Initiativen und Trägern Lösungen erarbeitet“, sagt Britta Söntgerath, Sprecherin des Duisburger Flüchtlingsrates. Der Duisburger Flüchtlingsrat wird das Integrationskonzept weiterhin konstruktiv begleiten und Schwachstellen kritisieren. Die Tür für Gespräche steht der Stadt Duisburg weiterhin jederzeit offen.

 

Fifa-Turnier in der Zentralbibliothek  
Fans des Konsolenspiels „Fifa 17“ können am Samstag, 30. September, von 11.15 bis 15 Uhr in der Jugendbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt an der Playstation 4 um den Pokal wetteifern. In Zusammenarbeit mit dem Spieleratgeber NRW führt die Zentralbibliothek ein Fifa-Fußball-Turnier durch.   Die Teilnahmegebühr beträgt zwei Euro. Karten für das Turnier gibt es in der Kinder- und Jugendbibliothek im Stadtfenster oder telefonisch unter (0203) 283-4221.

 

Rhein-Ruhr-Bad: Vorübergehende Schließung des Erlebnisbeckens
Nach der jährlichen Grundreinigung wird das Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstraße 2 in Hamborn ab morgen, 21. September, wieder öffnen. Allerdings sind nun im Erlebnisbecken Schäden an den oberen, über Wasser liegenden Fliesen aufgetreten.
An diesen sogenannten „Griffsteinen“ können sich die Badegäste festhalten. Während der nun laufenden Reparaturen muss das Erlebnisbecken leider geschlossen bleiben.   Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.

 

Café Dreivierteltakt in Wanheimerort
„Café Dreivierteltakt“ nennt sich der Nachmittag, an dem sich Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee, Kuchen und zum Tanzen und Mitschunkeln treffen. Die Veranstaltung findet regelmäßig im evangelischen Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, statt.
Der nächste Termin ist am Samstag, 30. September 2017 um 15 Uhr. Musiker Frank Rhode spielt an der elektronischen Orgel Musik nicht nur im Dreivierteltakt: Alle Lieder haben Rhythmus, sind bekannt, tanz- und schunkelbar. Bei fünf Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind im BBZ telefonisch möglich (Tel.: 0203 / 774134).


Offener Eltern-Kind Treff in Obermeiderich
Die meisten Eltern bereiten sich auf die Geburt ihres Kindes vor. Doch oft ist der Alltag mit dem Baby anders als erwartet. Um solchen Unsicherheiten zu begegnen lädt das Ruhrorter Familienzentrum „Rheinpiraten“ in der Trägerschaft des Evangelischen Bildungswerkes zum Offenen Eltern-Kind Treff ein. Im Rahmen des kostenfreien Programms „Elternstart NRW“ können sich Mütter und Väter mit anderen Eltern austauschen, Fragen stellen und Kontakte knüpfen.
Zudem erhalten sie Spielanregungen für Beschäftigungen mit dem Kind und Informationen zu Themen wie Schlafen, Ernährung und frühkindliche Entwicklung. Treffpunkt ist bis zum 8. Dezember 2017 von 10.30 bis 12 Uhr immer freitags die das evangelische Familienzentrum Obermeiderich, Kanalstr. 5. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Mehr Infos gibt es unter Tel.: 0203 / 4280229.

 

Drei von fünf jungen Erwachsenen in NRW wohnen noch bei den Eltern
Im Jahr 2015 lebten in Nordrhein-Westfalen 937 000 ledige junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren im elterlichen Haushalt. Wie Hans-Josef Fischer, Präsident des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen, heute in der Landespressekonferenz mitteilte, waren das 59,0 Prozent aller 1,6 Millionen jungen Erwachsenen in NRW. Zehn Jahre zuvor hatte der Anteil noch bei 61,2 Prozent gelegen.
Insbesondere Jüngere lebten noch bei ihren Eltern: 93,6 Prozent der 18-Jährigen wohnten 2015 im elterlichen Haushalt; bei den 21-Jährigen waren es zwei Drittel (66,0 Prozent). Bis zum Alter von 25 Jahren reduzierte sich dieser Anteil auf gut ein Viertel der jungen Erwachsenen (27,6 Prozent). In den Kreisen des Landes lebten junge Erwachsene 2015 noch häufiger bei ihren Eltern - in den kreisfreien Städten hatten sie vielfach schon einen eigenen Haushalt gegründet.
Jeweils etwa drei Viertel aller 18- bis 25-Jährigen wohnten in den Kreisen Gütersloh (77,4 Prozent), Euskirchen (77,0 Prozent), Coesfeld (75,8 Prozent), dem Rhein-Kreis Neuss (75,6 Prozent) und dem Kreis Borken (74,7 Prozent) noch im elterlichen Haushalt. Im Gegensatz dazu lebten in den Universitätsstädten Bonn (40,4 Prozent), Bielefeld (39,8 Prozent), Bochum (34,3 Prozent), Aachen (28,2 Prozent) und Münster (27,1 Prozent) weniger junge Erwachsene noch bei den Eltern.  kostenlose Datei herunterladen  (1 242 KB, PDF-Datei)

 

Realschule Hamborn besucht Landtag  
Die Realschule Hamborn war mit drei Klassen zu Gast im Landtag. Nach einer Führung durch das Parlamentsgebäude durch den hauseigenen Besucherdienst hatten die Schülerinnen und Schüler in der anschließenden Gesprächsrunde mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Frank Börner die Möglichkeit Fragen zu stellen und zu diskutieren. Die Klassen waren gut vorbereitet. Ihnen brannten besonders der bauliche Zustand ihrer Schule und der Lehrermangel unter den Nägeln. Börner versprach hier nach zu haken.
 Des Weiteren waren Duisburger Themen interessant, wie z. B. das Designer Outlet Center und die Sauberkeit in Marxloh. Die Schülerinnen und Schüler stellten aber auch ganz praktische Fragen zum Alltag von Börner. Er stand geduldig Rede und Antwort und berichtete aus seinem Politikerleben. „Die Fragestunde hat Spaß gemacht“, fasst Börner zusammen. „Es ist stimmt nicht, dass Jugendliche sich nicht für Politik interessieren.“

 

 

Mittwoch, 20. September 2017 - Weltkindertag

Oberbürgermeister Sören Link zu geplanten Zusammenlegung von Thyssen Krupp und Tata    
Besorgt reagiert Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link auf die Pläne von Thyssen Krupp, bei einem Zusammenschluss mit dem indischen Konzern Tata Tausende Stellen abbauen zu wollen.  
„Für mich hat der Erhalt der Arbeitsplätze und der Standorte oberste Priorität. Ohne entsprechende Garantien sehe ich keine Einigungsmöglichkeit zwischen Konzernführung und Arbeitnehmervertretung. Die geplante Verlegung des Verwaltungssitzes nach Holland lässt mich daran zweifeln, ob der Konzern auch zukünftig auf Mitbestimmung und Tarifrecht setzen will.  
Als Sohn eines ehemaligen Mitarbeiters von Thyssen Krupp blutet mir wirklich das Herz, denn Duisburg ist Stahl und Duisburg ist Thyssen Krupp. Wir sind stolz auf den Stahl, den die Beschäftigten von Thyssen Krupp in unserer Stadt produzieren. Made in Duisburg ist ein Qualitätsmerkmal in der Branche. Und das soll es auch bleiben!“

 

Starker Einsatz gegen Kinderarbeit: Duisburger Schulen gewinnen bei Kindernothilfe-Kampagne

Gleich drei Duisburger Schulen sind unter den diesjährigen Gewinnern der Kindernothilfe-Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“: Die Albert-Schweitzer Grundschule, die „Eiskidz“ der Grundschule Böhmer Straße und das Krupp-Gymnasium haben vollen Einsatz für arbeitende Kinderin Sambia gezeigt und fleißig Spenden für Gleichaltrige in Afrika gesammelt.

Die Schüler der Albert-Schweitzer Grundschule halfen unter anderem fleißig im Eiscafé Käsemann und belegten mit fast 4.500 Euro gesammelten Spenden den ersten Platz in der Kategorie „Höchste Gesamtspende unter 12“. Die „Eiskidz“ der Grundschule Böhmer Straße waren im Eiscafé „Da Pian“ im Einsatz und sammelten zu zehnt ganze 2.100 Euro. Hiermit erreichten Sie den ersten Platz in der Kategorie „Höchste Pro-Kopf-Spende U12“.
Die Schüler des Krupp-Gymnasium sammelten 1.400 Euro, belegten damit Platz 3 in der Kategorie „Höchste Pro-Kopf-Spende über 12 Jahre“. Alle Gewinnerteams erhalten als Anerkennung einen Geldpreis für die Klassenkasse, bereitgestellt von der KD Bank für Kirche und Diakonie.

Mit den Spenden unterstützen die Action!Kidz ein Projekt der Kindernothilfe gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Sambia. Hier müssen Mädchen und Jungen auf Tabakplantagen und in Steinbrüchen schuften.

Auch im Schuljahr 2017/18 sind Kinder und Jugendliche wieder dazu aufgerufen, sich für arbeitende Kinder stark zu machen – diesmal für Jungen und Mädchen im Norden Indiens, die dort in Ziegeleien arbeiten müssen und nicht zu Schule gehen können. Weitere Informationen: www.actionkidz.de.

Mit der Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“ engagieren sich jedes Jahr tausende Jungen und Mädchen aus Deutschland bei der Kindernothilfe für arbeitende Gleichaltrige weltweit. Seit 2007 haben mehr als 50.000 Action!Kidz unter der Schirmherrschaft von Christina Rau über 900.000 Euro an Spenden für Kinderarbeiter in Indien, Bolivien, Haiti, Sambia, Indonesien, Äthiopien und Peru gesammelt.

 

 

Das FORUM Demenz als Wegbegleiter für Betroffene und Angehörige

Zum Welt-Alzheimertag am Donnerstag, 21. September 

Seit 1994 lenkt der Welt-Alzheimertag am 21. September die Aufmerksamkeit auf eine Krankheit, die viele Menschen fürchten und über die sie zugleich nicht gern sprechen. Zum Welt-Alzheimertag weist die AWO-Duisburg deshalb auf die lebenspraktischen Hilfen des FORUM Demenz hin. Die Mitarbeiterinnen beraten am Welt-Alzheimertag von 9 bis 16 Uhr im AWO-Kranichhof auf der Düsseldorfer Straße 507 in Wanheimerort.    

Knapp 7.000 Bürgerinnen und Bürger in Duisburg sind von einer Demenz betroffen. Jährlich werden etwa 2.000 Neuerkrankungen registriert. Nach der Diagnose ist die Ratlosigkeit bei Betroffenen und Angehörigen groß. Gerade deshalb ist Wegbegleitung dringend notwendig.    

Seit 2003 hilft das FORUM Demenz der AWOcura weiter. Das FORUM spricht Bürgerinnen und Bürger aus den Bezirken Innenstadt und Süd sowie aus dem Westen der Stadt an. Täglich erhalten Ratsuchende im AWO-Kranichhof auf der Düsseldorfer Straße 507 in Wanheimerort mehr als nur Hinweise und Zuspruch.

 

Elisabeth Weber (Foto), die gemeinsam mit Julia Urban für das FORUM Demenz der AWOcura tätig ist, erklärt: „Wir sprechen nicht nur einmal mit den Menschen. Wir bieten eine Begleitung über den gesamten Verlauf der Erkrankung hinweg an.“

 Was Betroffene und Angehörige besonders bewegt, beschreibt Julia Urban: „Im Mittelpunkt steht zunächst das Krankheitsbild. Was ist Demenz, welcher Verlauf ist zu erwarten? Wir erörtern den Umgang mit der Krankheit und dem Kranken.“ 

 

Versorgungsmöglichkeiten und Entlastungsangebote seien ebenfalls immer ein Thema. Da gibt es mehr, als man meint. Fragen zur Pflegeversicherung und zur Vorsorgevollmacht kommen zudem auf den Tisch. 

Das FORUM Demenz ist nicht nur am Welt-Alzheimertag für die Menschen da. Elisabeth Weber: „Man kann uns immer anrufen oder eine E-Mail schreiben. Wir machen dann gleich einen Termin aus. Wir beraten hier bei uns im Büro im AWO-Kranichhof auf der Düsseldorfer Straße in Wanheimerort. Aber wir fahren auch raus zu Hausbesuchen.“

 

19 049 Patientinnen und Patienten wegen Alzheimer im Krankenhaus behandelt
Im Jahr 2015 wurden 19 049 Patientinnen und Patienten wegen der Alzheimer-Krankheit im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages am 21. September weiter mitteilt, ist damit die Zahl der stationär behandelten Fälle in den letzten 15 Jahren insgesamt um 85 % angestiegen. Bei den Männern betrug der Anstieg in diesem Zeitraum sogar 125 % (auf 7 578 Fälle), bei den Frauen 65 % (auf 11 471 Fälle).

 

Bestätigt: Vollversorger EDEKA wird Ankermieter im Neubau der alten Stadtbibliothek

Es war schon ein Schlingerkurs, den Axel Funke, früherer Geschäftsführer von Multi Development einschlagen musste, um wichtige Projekt der Stadt stemmen zu können. Und gleich vorweg: Jedes begonnene Projekt, das der Entwickler  anpreiste (Forum, Königsgalerie, Stadfenster) wurde auch 1:1 umgesetzt, auch wenn es nach dem Aus von Multi Develompemet 2012 und der notwendigen Gründung von Fokus Development 2013 Verzögerung bei der Fertigstellung des Stadtfensters gab.
Danach war er einziger Bieter und Käufer (5,7 Mio. Euro) des Grundstücks nebst Gebäude Stadtbibliothek (früher Europahaus). Die Entwicklung des Areals mit dem zum Innenhafen weggezogenen Nachbarn Volksbank Rhein Ruhr mit dem Textildiscounter Primark (Sitz in Dublin) zerschlug sich 2016.
Jetzt steht die Entwicklung des Areals doch an. Abriss und Neubau könnten 2018 beginnen, "Ankermieter wird Edeka sein" bestätigte Funkes Mitarbeiterin Eva Maier. Ein Textil-Discounter soll auch dabei sein. Auf der Immobilienmesse Expo Real in München (04. - 96. Oktober) werden weitere Details veröffentlicht werden.

Die alte Stadtbibliothek an der Düsseldorfer Straße - Foto Harald Jeschke 2017

 

Duisburg-Hochheide: Sperrung der Kreuzung Eichenstraße / Franzstraße Im Rahmen der Kanalbaumaßnahme Kirchstraße / Moerser Straße / Eichenstraße werden die Arbeiten nun auf die Eichenstraße verlegt. Die Kreuzung Eichenstraße / Franzstraße wird ab Donnerstag, 21. September, voll gesperrt. Die Eichenstraße bzw. Franzstraße ist dann von allen Seiten als Sackgasse ausgeschildert. Umleitungen sind ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können die Kreuzung weiterhin passieren. Die Baumaßnahme wird etwa fünf Wochen dauern.

 

Bundesrat bezuschusst Bildungsfahrten in die Hauptstadt
Jedes Jahr besuchen fast 60.000 Gäste den Bundesrat in Berlin, ein Großteil davon sind Jugendliche. Gruppenreisen von Schülern, Schülerinnen und Auszubildenden im Jahr 2018 unterstützt der Bundesrat mit einem Fahrkostenzuschuss, der vom 19. September bis 2. Oktober 2017 beantragt werden kann. Mehr ...

 

Dienstag, 19. September 2017

Bestätigt: Vollversorger EDEKA wird Ankermieter im Neubau der alten Stadtbibliothek

Es war schon ein Schlingerkurs, den Axel Funke, früherer Geschäftsführer von Multi Development einschlagen musste, um wichtige Projekt der Stadt stemmen zu können. Und gleich vorweg: Jedes begonnene Projekt, das der Entwickler  anpreiste (Forum, Königsgalerie, Stadfenster) wurde auch 1:1 umgesetzt, auch wenn es nach dem Aus von Multi Develompemet 2012 und der notwendigen Gründung von Fokus Development 2013 Verzögerung bei der Fertigstellung des Stadtfensters gab.
Danach war er einziger Bieter und Käufer (5,7 Mio. Euro) des Grundstücks nebst Gebäude Stadtbibliothek (früher Europahaus). Die Entwicklung des Areals mit dem zum Innenhafen weggezogenen Nachbarn Volksbank Rhein Ruhr mit dem Textildiscounter Primark (Sitz in Dublin) zerschlug sich 2016.
Jetzt steht die Entwicklung des Areals doch an. Abriss und Neubau könnten 2018 beginnen, "Ankermieter wird Edeka sein" bestätigte Funkes Mitarbeiterin Eva Maier. Ob auch definitiv ein Textil-Discounter dabei sein wird, soll auf der Immobilienmesse Expo Real in München (04. - 96. Oktober) veröffentlicht werden.

Die alte Stadtbibliothek an der Düsseldorfer Straße - Foto Harald Jeschke 2017

Wer ohne Wahlberechtigung oder mehrfach wählt, macht sich strafbar
Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 darf jede/r Wahlberechtigte nur einmal wählen. Wie der Bundeswahlleiter weiter mitteilt, gilt dies auch dann, wenn man - beispielsweise nach einem Umzug - mehrere Wahlbenachrichtigungen erhalten haben sollte. Wer mehrfach wählt oder wer wählt, ohne wahlberechtigt zu sein, begeht Wahlfälschung und macht sich strafbar.

 

Zahl der Wohnungen in NRW seit 2010 um 2,5 Prozent gestiegen
Ende 2016 gab es in Nordrhein-Westfalen 8,93 Millionen Wohnungen (einschließlich Wohnungen in Wohnheimen); damit wohnten rein rechnerisch jeweils zwei Personen in einer Wohnung. Wie das amtliche Statistikamt des Landes anhand von Ergebnissen der Fortschreibung des Gebäude- und Wohnungsbestandes mitteilt, war die Zahl der Wohnungen um 0,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor und um 2,5 Prozent höher als Ende 2010.
Den stärksten Anstieg der Wohnungszahlen aller 396 Städte und Gemeinden des Landes gegenüber 2010 ermittelten die Statistiker für die Stadt Wassenberg (+11,3 Prozent) sowie für Wettringen (+10,2 Prozent) und Niederkrüchten (+9,8 Prozent).
Rückgänge verzeichneten die Städte Altena (-1,5 Prozent) und Bergneustadt (-1,2 Prozent) sowie die Gemeinde Inden (-0,6 Prozent). Im Durchschnitt war jede Wohnung 90,3 Quadratmeter groß. Jedem Einwohner NRWs standen durchschnittlich 45,1 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung; 0,2 Quadratmeter mehr als vor einem Jahr.
Rein rechnerisch hatte jede Wohnung 4,3 Zimmer (einschließlich Küchen). Knapp die Hälfte der Wohnungen hatte drei (23,5 Prozent) oder vier (26,1 Prozent) Räume. 37,3 Prozent aller Wohnungen verfügten über fünf oder mehr Räume. 10,1 Prozent waren Zweiraum- und 3,1 Prozent Einraumwohnungen. Die rein rechnerisch größten Wohnungen des Landes gab es Ende 2016 in Stemwede (129,9 Quadratmeter), Selfkant (126,8 Quadratmeter) und Hille (126,6 Quadratmeter). In Gelsenkirchen (74,9 Quadratmeter), Duisburg (75,7 Quadratmeter) und Düsseldorf (76,1 Quadratmeter) waren die Wohnungen im Schnitt am kleinsten.

 

25 Jahre Euro Rock – Jubiläumsfestival im Parkhaus Meiderich  
Euro Rock lädt am Samstag, 23. September, ab 14 Uhr im Parkhaus Meiderich an der Bürgermeister-Pütz-Straße 123 zum Jubiläumsfestival „25 Jahre Euro Rock“ ein. Zwölf Euro Rock Bands treten live auf, dazu gibt es eine Fotoausstellung und einen Dokumentarfilm. Ebenso haben die Organisatoren des Euro Rock einen „Best Of Sampler“ aus 25 Jahren zusammengestellt. Kulturdezernent Thomas Krützberg, ein großer Befürworter des Projekts, spricht gegen 18 Uhr ein offizielles Grußwort der Stadt Duisburg an die Gäste.  

Duisburger Bürger und Rockfans sind herzlich eingeladen mit der Stadt, Peter Bursch und den vielen Bands 25 Jahre Euro Rock zu feiern, die Ausstellung zu betrachten und sich ins „Euro Rock Kino“ zu setzen. Internationale Gäste und Beteiligte aus den Vorjahren aus England, Frankreich und den Niederlanden sind ebenfalls live dabei. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen www.euro-rock.de

Euro Rock ist ein erfolgreiches Kooperationsprojekt zwischen dem Duisburger Musiker und Musikpädagogen Peter Bursch und der Stadt Duisburg. Hierbei werden junge Bands aus Duisburgs Partnerstädten Vilnius, Perm (Foto vom Auftritt), Portsmouth und Calais oder befreundeten Städten, wie Rotterdam und Nijmegen nach Duisburg eingeladen. Als Gastgeber fungiert dabei immer eine junge Band aus Duisburg. Die jugendlichen Teilnehmer werden bereits am ersten Tag auf neue (europäische) Bands aufgeteilt.
Beispielsweise spielt dann der Drummer aus Holland, mit dem englischen Bassisten, dem französischen Gitarristen und dem Duisburger Sänger.
Im Laufe einer Woche schreiben die jungen Musiker gemeinsam neue Songs und präsentieren diese Stücke bei abendlichen Konzerten. Am Ende einer Euro Rock Woche werden die Songs dann professionell aufgenommen. Die Freundschaften, die dabei entstehen halten mitunter ein Leben lang. Es ist wirklich bemerkenswert, dass in diesem Jahr schon die 25. Edition durchgeführt wurde. Diese 25 Jahre sollen angemessen gefeiert werden. Das Programm:

14.30        Evil Snake  

15.05        Ten Forward  

15.40        Get Scarlet  

16.15        The Black Forest Cherry Cakes  

16.50         Pilot The Whales  

17.25        Neurotic Underground  

18.00        Grußworte Kulturdezernent Thomas Krützberg, Euro Rock-„Erfinder“ Peter Bursch mit kurzem Trailer des Euro Rock Films     

19.00         Taveneer  

19.35         Aedon  

20.10         Valdetta  

20.45         The Hubschrauber  

21.20         Foxlane  

21.55         No Thank You  

22.30         Thalamus

Bürgerservicestation Walsum öffnet Dienstag ab 12 Uhr  
Die Bürgerservicestation Walsum wird voraussichtlich am Dienstag, 19. September, ab 12 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung stehen. Bürger und Bürgerinnen mit dringenden Anliegen  werden gebeten, die Bürgerservicestationen in den anderen Stadtteilen besuchen.  

 

China vor 40 Jahren: Bilder des Wandels Vortrag am Konfuzius-Institut blickt zurück auf das Jahr 1977
Wenige Monate nach Maos Tod besuchte Helmut Janus zum ersten Mal China. In seinem Fotovortrag am Konfuzius-Institut Metropole Ruhr blickt er zurück auf die Reise einer Studierendengruppe der Uni Bonn 1977. Hinter den Kulissen wurden bereits die Weichen für den Wandel gestellt. Wie hat China sich verändert und wie haben sich unsere Vorstellungen und Einschätzungen gewandelt?

Referent Helmut Janus berät deutsche Unternehmen bei Firmengründungen und Management-Themen in China. Er hat in verschiedenen Funktionen im China-Geschäft gearbeitet und mehr als zehn Jahre in China gelebt.
China 1977 – Reflektionen über eine Reise vor vierzig Jahren Vortrag mit Bildern von Helmut Janus Datum: 26. September 2017 Uhrzeit: 18.30 Uhr Ort: Konfuzius-Institut Metropole Ruhr | Konferenzraum 3 Tec-Center | Bismarckstraße 120 | 47057 Duisburg

 

Volksbank Rhein-Ruhr muss Selbstbedienungs-Center in Wanheimerort schließen.
Die Genossenschaftsbank schließt zum 24. September 2017 das Selbstbedienungs-Center an der Fischerstraße 98. Der Mietvertrag endet und kann nicht betriebswirtschaftlich sinnvoll verlängert werden. Alternativen am Standort Wanheimerort werden aktuell geprüft.
Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Genossenschaftsbank hierzu: „Eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Weiternutzung der ehemaligen Geschäftsstelle war nicht möglich. Daher haben wir uns entschieden, den Mietvertrag nicht zu verlängern. Bereits seit einigen Monaten sind wir in Gesprächen mit potentiellen Partnern und prüfen gemeinsam Alternativen für den Standort. Dies ist jedoch aus vielen Gründen eine große Herausforderung. Wir sind davon überzeugt, dass der Wegfall zunächst durch die verbleibenden 16 Standorte mit Geldautomaten in Duisburg kompensiert werden kann, bis eine Alternative gefunden ist.“
In den nahegelegenen Geschäftsstellen Sittardsberg, Altenbrucher Damm 15, sowie Duisburg-Mitte, Sonnenwall 1, bietet die Volksbank Rhein-Ruhr weiterhin die Bargeldversorgung für ihre Mitglieder und Kunden an. Zudem befindet sich im EDEKA-Center Angerbogen, Düsseldorfer Landstraße 361 ein Geldautomat der Volksbank Rhein-Ruhr.

 

Berufsstart bei der Polizei
Am Donnerstag, 21.09.2017 findet um die Informationsveranstaltung mit Einstellungsberater/innen der Polizei Duisburg über Einstellungsvoraussetzungen, Auswahlverfahren, Laufbahnen und Besoldung. Infovortrag und Einzelberatung statt.  Die Teilnahme an den Infoveranstaltungen ist immer kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort: Berufsinformationszentrum (BiZ), Wintgensstr. 29 – 33, 47058 Duisburg (Haltestelle Duissern, U-Bahn-Linien 903 und U79, Buslinien 937, 939 und 944).  

 

3,9 Milliarden Menschen weltweit ohne Internetzugang
UNESCO und ITU veröffentlichen Breitbandbericht 2017

Laut dem Bericht der Breitbandkommission für digitale Entwicklung 2017 haben weltweit noch immer 3,9 Milliarden Menschen keinen Zugang zum Internet. Die Kluft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern nimmt zu. Das Autorenteam des Berichts prognostiziert, dass 41,3 Prozent der Menschen in Entwicklungsländern Ende 2017 das Internet nutzen werden.
In den am wenigsten entwickelten Ländern (Least Developed Countries) gilt dies für nur 17,5 Prozent der Menschen. Die UNESCO und die ITU haben den Bericht anlässlich des Jahrestreffens der Breitbandkommission in New York vorgestellt. „Breitbandtechnologien sind zentral für nachhaltige Entwicklung. Ein besserer Zugang zu diesen Technologien kann substanzielle Fortschritte beispielsweise in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Ernährungssicherheit bewirken. Wir müssen deshalb in Breitbandtechnologien investieren und Menschen die notwendigen Nutzungskompetenzen vermitteln. Nur so können alle von der Digitalisierung profitieren. Lassen wir nicht zu, dass sich der Abstand vergrößert“, fordert Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission.

 

UDE: Internationale Mathematik-Tagung
Für einen sinnstiftenden Unterricht  

Welche Sichtweisen haben Lehrer und Schüler auf die Mathematik? Wie wirken sie sich auf den Unterricht aus? Solche Fragen diskutieren vom 4. bis 6. Oktober Mathematiker und Didaktiker an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Zur jährlichen MAVI-Tagung werden 40 Wissenschaftler aus dem europäischen Ausland, aber auch aus Australien und Japan erwartet.  

Mathe steckt überall drin, in Wahlprognosen ebenso wie in Computerspielen. Dennoch hält sich das Vorurteil, der Unterricht sei trocken. „Viele Schüler haben jahrelang erfahren, dass es bei Mathe-Aufgaben nur auf das Ergebnis ankommt und man nicht weiter über die Sinnhaftigkeit von Zahlen nachdenken muss“, sagt Prof. Benjamin Rott, der kürzlich von der UDE an die Kölner Uni berufen wurde. „Da wird schon mal die Frage „Wie viele Busse à 30 Plätze muss man mieten, um mit 100 Schülern auf Klassenfahrt zu gehen?“ mit „3,33 Bussen“ beantwortet.“
 
Aber auch die Überzeugungen der Lehrer spielen eine wichtige Rolle. Verstehen sie ihr Fach so, dass man forschen und selbst Entdeckungen machen kann, bekommen die Schüler mehr Freiräume und verlegen sich auf echtes Problemlösen.  
Den Matheunterricht verbessern will auch Alan H. Schoenfeld. Der renommierte Didaktiker von der Universität Berkeley, Kalifornien, hält bei der Tagung den öffentlichen Hauptvortrag. Er geht auf das von ihm entwickelte „Teaching for Robust Understanding“ (TRU) ein – am Mittwoch, 4. Oktober, um 18 Uhr im Glaspavillon am Essener Campus.   MAVI (Mathematical Views) gibt es seit 23 Jahren, an der UDE trifft man sich bereits zum fünften Mal. Die Professoren Günter Törner (UDE) und Benjamin Rott organisieren die Tagung gemeinsam.
 

UDE: Sommerschule zur internationalen Handelspolitik
Globalisierung auf dem Rückzug?  
America First, Brexit: In vielen Ländern steht die Globalisierung derzeit auf dem Prüfstand. Zudem wuchs der Welthandel in den letzten Jahren deutlich langsamer. Was bedeutet dies für die internationale Handelspolitik? Wer sind die Gewinner und Verlierer dieser Entwicklung? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Ruhr Graduate Summer School, die zum 13. Mal an der Universität Duisburg-Essen (UDE) stattfindet.  
Mit Hilfe allgemeiner Gleichgewichtsmodelle kann untersucht werden, wie handelspolitische Maßnahmen und die Globalisierung wirken: Mit ihnen können die volkswirtschaftlichen Kosten, der Nutzen für einzelne Länder sowie die Verlagerungs- und Verteilungswirkungen abgeschätzt werden. In der Summer School wird vermittelt, wie man diese anspruchsvollen Modelle mit Hilfe einer speziellen Software und internationalen Datensätzen nutzt.  

Internationale Gäste  
Prof. Dr. Volker Clausen, Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Wirtschaftsbeziehungen, hat für den einwöchigen Workshop erneut international renommierte Kollegen gewonnen: Edward Balistreri von der Iowa State University, Ames, und Christoph Böhringer von der Universität Oldenburg. Auch der Kreis der Gäste ist sehr international – sie kommen aus den USA, Großbritannien, Belgien, dem Kosovo, Saudi-Arabien und Deutschland.  
„In diesem Jahr sind auch das britische Finanz- und Handelsministerium vertreten. Dies unterstreicht, wie sehr unser Diskussionsformat weltweit geschätzt wird. Sein Reiz liegt in der Mischung aus Grundlagenforschung und wissenschaftlicher Politikberatung“, so Prof. Clausen.  
Die Veranstaltung findet in der Woche vom 25. bis zum 29. September statt. Sie  ist wieder ausgebucht und gehört zur Ruhr Graduate School of Economics. Dieses Promotionsprogramm in der Volkswirtschaftslehre wird gemeinsam von den Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen sowie dem  RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung getragen.  

 

Tourist Information Duisburg öffnet an verkaufsoffenen Sonntagen
Verkaufsoffene Sonntage in Kombination mit attraktiven Veranstaltungen in der Duisburger City sind absolute Besuchermagneten und locken auch regelmäßig auswärtige Besucher in unsere Stadt. Deshalb bieten die Mitarbeiter der Tourist Information Duisburg ihren Service ab sofort auch an verkaufsoffenen Sonntagen an. Schon dieses Wochenende wird die Automesse Lack & Chrom von einem verkaufsoffenen Sonntag begleitet.
Deshalb öffnet unsere Tourist Information: Sonntag, 24. September 2017, von 13:00 18:00 Uhr. Die nächsten verkaufsoffenen Sonntage sind dann am 5. November und am 17. Dezember.

Franzi Rockzz spielt mitreißende Songs auf der Duisburger Spätschicht Singer/Songwriterin aus Wuppertal und der Abendmarkt bereichern die City am 21. September 2017. In der Zeit von 16 bis 21 Uhr lädt Duisburgs Abendmarkt am Donnerstag, 21. September 2017, zum Einkaufen, Verweilen und Genießen auf die Königstraße ein. Neben den bewährten Klassikern wie Currywurst, vegetarischen und veganen Speisen sowie Spezialitäten vom Grill bietet die Spätschicht auch weiterhin StreetfoodAngebote, Kartoffelgerichte und Fischspezialitäten. Darüber hinaus bieten Wochenmarkt-Händler ein erlesenes Angebot aus Obst und Gemüse, BioBackwaren und mediterranen Spezialitäten an.
Neben dem abwechslungsreichen Warenangebot wird Franzi Rockzz mit selbstgeschriebenen Songs das Publikum auf der Duisburger Spätschicht begeistern. Begleitet von ihrer Westerngitarre wird sie mit ihrer rauchigen Stimme Lieder zum Besten geben die Geschichten erzählen, die so vielfältig sind wie das Leben selbst. Veranstalter Duisburg Kontor sowie alle Sponsoren und Unterstützer freuen sich auf einen ereignisreichen Abend.

Weitere Termine der Duisburger Spätschicht: 28. September, 05. Oktober, 12. Oktober, 19. Oktober, 26. Oktober.


Stadtmuseum: Wilde Kräutergeschichten aus dem Ruhrgebiet
 
Ursula Stratmann, eine Kräuterfachfrau aus dem Ruhrgebiet, ist am Sonntag, 24. September, um 15 Uhr zu Gast im „Erzählcafé“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen. Die Autorin hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, führt Kräutertouren durch die Region – eine sogar durch den Botanischen Garten am Kaiserberg – und erzählt von den grünen Seiten des Ruhrgebietes. Außerdem verrät sie in ihrer Lesung die ein oder andere Kräuterrezeptur.   
Amüsante Geschichten erzählt Ursula Stratmann: warum das Karnickel so ein glänzendes Fell hat und so ein heiteres Wesen hat. Welches Kraut schon für Ovid vor 2000 Jahren das beste Aphrodisiakum der Welt war. Salatkräuter, Apothekenkräuter, essbare Blüten, Grünzeug gegen Gicht und Pickel, eine Pflanze gegen böse Geister und eine, die den Männerlenden die Kraft eines Donnergottes gibt ... wachsen bestimmt auch bei ihnen vor der Haustür.  
Ursula Stratmann ist Dipl.-Biologin, Umweltberaterin, Dipl.-Kräuterfachfrau und Autorin von vier Kräuterbüchern. Seit acht Jahren macht sie Kräutertouren im ganzen Ruhrgebiet. Alle Termine, Infos und Geschichten unter www.kraeutertour-de-ruhr.de.   Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640 oder im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.    


Sonntagsführung im Stadtmuseum: „Dahin, wo der Pfeffer wächst! – Reisende vor 500 Jahren“
 
Ausstellungskuratorin Katharina Selent-Michel lädt am Sonntag, 24. September, um 14 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Dahin, wo der Pfeffer wächst! – Reisende vor 500 Jahren“. Im Rahmen der Führung geht es auf eine spannende Entdeckungstour in eine Zeit, in der auch in Europa noch Urwälder zu durchqueren waren.  

Anders als heute verbanden die Menschen vor 500 Jahren das Reisen nicht mit Erholung, es war ein äußerst mühseliges Unterfangen und mit unzähligen Gefahren verbunden. Die gewohnte Heimat zu verlassen und sich dem Abenteuer der weiten Fremde auszusetzen, war allenfalls für die wenigen mutigen Entdecker ein erfreuliches Wagnis.  
Von den unterschiedlichen Motiven der Reisenden, ihrer Ausstattung, ihrer Organisation, aber auch von „den Anderen“, die ihnen unterwegs begegnet sind, existieren individuelle Zeugnisse.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro, Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Infos telefonisch unter (0203) 283-2640 oder im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

Matjes, Backfisch, Räucheraal: Führung durch die Räucherei und Fischmanufaktur Wilken auf dem Duisburger Großmarkt
Es hat sich herumgesprochen: Matjes und Fischstäbchen schwimmen nicht im Meer herum. Erst durch die fachkundige traditionelle Verarbeitung in der Fischmanufaktur wird aus einem Hering ein mild-würziger Matjes. In der Fischmanufaktur und Räucherei Wilken werden sorgfältig ausgewählte Produkte höchster Qualität verarbeitet.
Neben traditionellen Rezepturen werden auch immer wieder neue und innovative Produkte für jeden Geschmack entwickelt. Über 30 Mitarbeiter sorgen im Firmensitz auf dem Großmarkt dafür, dass frischer Fisch in all seinen Variationen ebenso selbstverständlich zu Duisburg gehört, wie Wasser und Feuer.
Wir besichtigen die Fischverarbeitung bei ‚Neptun Delikatessen Wilken‘ am Mittwoch, 4. Oktober, von 10 Uhr bis ca. 14 Uhr Preis: 8.50 € pro Person incl. Verkostung Treffpunkt ist um 9.45 Uhr am Großmarkt, Auf der Höhe 10, bei Frank Schwarz Gastro.

 

 

Montag, 18. September 2017

Bürgerservicestation Walsum öffnet Dienstag ab 12 Uhr  
Die Bürgerservicestation Walsum blieb am heutigen Montag, 18. September, aufgrund von Umbauarbeiten für den Wartebereich geschlossen. Am Dienstag, 19. September, voraussichtlich ab 12 Uhr steht der Bürgerservice wie gewohnt zur Verfügung. Bürger und Bürgerinnen mit dringenden Anliegen  werden gebeten, die Bürgerservicestationen in den anderen Stadtteilen besuchen.  

 

Ein Park für die Mercatorinsel 

An der Nordspitze der Mercatorinsel wird es zukünftig einen Park geben. Finanziert wird der Ausbau aus Fördermitteln des Bundes im Rahmen der Kommunalen Investitionsoffensive (KIDU). Realisiert wird der Ausbau in Kooperation der Stadt Duisburg und duisport. Die Planung erfolgte durch das Duisburger Landschaftsarchitekturbüro Danielzik + Leuchter. Oberbürgermeister Sören Link und Erich Staake, Vorstandvorsitzender Duisburger Hafen AG, stellten heute die Planungen vor.

Architekturbüro Danielzik + Leuchter Friederike Marwede Reiner Leuchter

„An kaum einem anderen Ort in Duisburg lässt sich das spannende Zusammenspiel zwischen Natur, Industriekulisse und Hafen so gut erleben wie hier. Schon lange gab es Pläne, diese Fläche zu entwickeln. Nun werden sie Realität. Ich freue mich sehr, dass wir den Duisburgerinnen und Duisburgern, aber auch unseren Besuchern bald ein neues attraktives Ausflugsziel bieten können,“ so Oberbürgermeister Sören Link. 

Erich Staake ergänzt: „Damit schaffen wir ein attraktives Umfeld für unsere Skulptur ,Echo des Poseidon‘ von Markus Lüpertz. Dies eindrucksvolle Kunstwerk hat sich zu einem touristischen Publikumsmagneten weit über Duisburg hinaus entwickelt. Wir schaffen also Arbeitsplätze auf der Mercatorinsel und werten diese gleichzeitig durch die Parkanlage für Bürger und Touristen auf.“

Im Zuge des Ausbaus der Mercatorinsel wird nun auch die Spitze der Insel, eine in der Vergangenheit nicht zugängliche Industriefläche, als Grünfläche für die Öffentlichkeit hergerichtet. Dabei bleibt  der industrielle Charakter durch die Oberflächenstruktur erhalten. Die so entstehenden speziellen Lebensräume schaffen die Verbindung zwischen historischer Industrienutzung und der Nutzung als Erholungsraum.  

Eine rund 2,5 ha große Fläche wird als extensive Naturlandschaft über wassergebundene Wege erschlossen. Gepflasterte Flächen werden mit Bänken und Papierkörben ausgestattet und bieten so die Möglichkeit zum Verweilen. Als Absturzsicherung zu den angrenzenden Gewässern wird ein Geländer eingebaut.

 Im südöstlichen Bereich schließt sich eine Fläche für den Artenschutz an, die zusätzlich über einen bepflanzten Erdwall sowie einen Weidezaun von der Grünanlage abgetrennt wird. Die Skulptur Echo des Poseidon, die vis-á-vis zur Rheinorange steht, bildet an der Ruhrmündung zusammen mit der Rheinorange einen

Kunstraum, der zur Attraktivität der Grünfläche beiträgt. Insgesamt stehen für die Maßnahme Projektmittel in Höhe von rund 450.000 Euro zur Verfügung. 

V.l.: Markus Teuber, Generalbevollmächtigter der Duisburger Hafen AG, Volker Heimann, Leiter Amt für Umwelt und Grün, Mahmut Özdemir MdB, Oberbürgermeistern Sören Link, Erich Staake, Vorstandsvorsitzender Duisburger Hafen AG und Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz.


Zoo Duisburg erschüttert über Tod des Delfinjungtieres  
Das am 9. September 2017 im Duisburger Delfinarium geborene Delfinjungtier ist gestern Morgen plötzlich und unerwartet verstorben. Das Verhalten von Mutter DAISY und dem Jungtier sowie alle bis dato durchgeführten tiermedizinischen Untersuchungen zeigten keinerlei Auffälligkeiten. DAISY sorgte sich vorbildlich um ihren Nachwuchs und versorgte dieses mit ausreichend Milch. Dennoch krampfte das Jungtier urplötzlich und verstarb innerhalb weniger Minuten, ohne dass die anwesenden Tierpfleger oder Tierärzte irgendwie hätten helfen können.  
Der Tod neugeborener Delfine bleibt für die Wissenschaft ein großes Rätsel. Sowohl im Freiland und selbst im Zoo, dort trotz bester Pflege und rund um die Uhr Betreuung, ist die Jungtiersterblichkeit hoch. Bekannt ist, dass neugeborene Delfine über kein ausgeprägtes Immunsystem verfügen, weshalb Jungtiere äußerst anfällig gegenüber jeglichen Krankheitserregern sind.
Die Blutwerte des Neugeborenen zeigten jedoch keinerlei Auffälligkeiten, so dass weiter erforscht werden muss, was der Grund für die hohe Todesrate bei jungen Delfinen ist. Wenn die Tiere die ersten zwei äußerst kritischen Lebenswochen überstanden haben und sich das Immunsystem beginnt zu festigen, dann steht einem langen Lebens zumeist nichts im Wege, wie die übrigen im Zoo Duisburg geborenen Delfine belegen, zu denen u.a. auch Mutter DAISY zählt, die im Jahr 1996 in Duisburg zur Welt kam.
Auch die letzten Duisburger Delfinjungtiere, DEBBIE aus 2015 und DOBBIE aus 2016, erfreuen sich bester Gesundheit. Eine Obduktion des nun verstorbenen Jungtiers wird an der Universität Liége in Belgien von einem erfahrenen Meeressäugerpathologen durchgeführt, der im Austausch mit internationalen Delfinexperten hoffentlich neue Erkenntnisse über das rätselhafte Sterben neugeborener Delfine erlangen wird. Über die Ergebnisse wird der Zoo berichten.

 

Anmeldung zur Einschulung der Schulanfänger  
Die Schulanfänger, die 2018 schulpflichtig werden, sind am Dienstag, 17. Oktober, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr oder am Mittwoch, 18. Oktober, von 10 bis 14 Uhr an den Duisburger Grundschulen anzumelden.  
Schulpflichtig werden für das Schuljahr 2018/2019 diejenigen Kinder, die bis zum 30. September 2018 das sechste Lebensjahr vollenden. Die Erziehungsberechtigten dieser Kinder werden vom Schulamt  in der  38. Kalenderwoche 2017 benachrichtigt.  
Kinder, die nach dem oben genannten Zeitpunkt das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag ebenfalls am 17. und 18. Oktober an den Grundschulen angemeldet werden. Dabei ist das Familienbuch oder ein anderer amtlicher Geburtennachweis des Kindes vorzulegen. Es wird gebeten, alle Kinder, die eingeschult werden sollen, bei der Anmeldung in der Schule vorzustellen.

 

Betriebsferien: Erreichbarkeit der Stadtverwaltung Duisburg
Die Stadtverwaltung ist am Montag, 2. Oktober (Brückentag), nur eingeschränkt erreichbar. Einzelne Dienststellen sind von dieser Regelung ausgenommen, wie beispielsweise die Feuerwehr, die wie gewohnt erreichbar ist. Der telefonische Bürgerservice Call Duisburg ist nur mit einem eingeschränkten Notdienst besetzt.   Die Bürgerservicestationen, das Amt für Soziales und Wohnen, das Amt für Rechnungswesen und Steuern, das Straßenverkehrsamt sowie in großen Teilen das Jugendamt sind für den Publikumsverkehr geschlossen, ebenso das Standesamt.

Bereits im Vorfeld vereinbarte Trauungen finden selbstverständlich statt.
Bestatter können sich erst am Mittwoch, 4. Oktober, für die Beurkundung von Sterbefällen und Ausstellung von Leichenpässen an das Standesamt wenden.  
Die städtischen Kindertageseinrichtungen sowie die Schulen sind von den Betriebsferien an diesem Tag nicht betroffen. Einige Einrichtungen haben jedoch bereits im Vorfeld die Schließung für diesen Tag eingeplant.  
In der Volkshochschule und der Musik- und Kunstschule findet der Unterricht ganz normal statt. Die Zentralbibliothek und alle Zweigstellen bleiben geschlossen. Die städtischen Bäder sind, wie montags üblich, ausschließlich für Schulen und Vereine geöffnet. Eine Ausnahme ist das Rhein-Ruhr-Bad, es steht wie gewohnt allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.  
Das Kultur- und Stadthistorische Museum sowie das Binnenschifffahrtsmuseum sind wie üblich montags geschlossen. Die Museumsschiffe haben ihren letzten Öffnungstag am 1. Oktober und sind dann bis Ostern 2018 im „Winterschlaf“. Veranstaltungen der Kulturbetriebe finden wie geplant statt. Die Theaterkasse hat zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet. Die gesamte Verwaltung ist ab Mittwoch, 4. Oktober, wieder wie gewohnt erreichbar.  

 

Ausbildungsoffensive 2018: Städtische Postfahrzeuge werben für eine Ausbildung bei der Stadt Duisburg  
Ausbildung hat bei der Stadt Duisburg Tradition. Aktuell läuft die Ausbildungsoffensive für das Einstellungsjahr 2018. Ab sofort fährt ein städtisches Postfahrzeug quer durch Duisburg, um auf die insgesamt 160 freien Ausbildungsstellen hinzuweisen. Die Kampagne mit dem Slogan „Stadt Duisburg bildet aus. Komm in unser Team!“ wird in den kommenden Monaten fortgesetzt und  auch die übrigen Postfahrzeuge entsprechend beschriftet.  
Oberbürgermeister Sören Link freut sich über den Nachwuchs in der Stadtverwaltung: „Eine gute Ausbildung ist uns sehr wichtig. Wir möchten vor allem jungen Duisburgerinnen und Duisburger auf die Möglichkeit der Ausbildung in ihrer Heimatstadt Duisburg hinweisen.“  
Zur Auswahl stehen Ausbildungsplätze in den klassischen Verwaltungsberufen: Dazu zählen  unter anderem Ausbildungsplätze zum Bachelor für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst, als Verwaltungsfachangestellte/r sowie als Verwaltungswirt/in. Außerdem bietet die Stadt Duisburg auch interessante Perspektiven in Berufsbildern, die nicht gleich mit einem öffentlichen Arbeitgeber in Verbindung gebracht werden. Dazu gehören beispielsweise die Ausbildungsplätze als Bauzeichner/in, Forstwirt/in, Informatikkauffrau/-mann sowie als Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste für die Stadtbibliothek.  

Für die Ausbildungsberufe können Bewerbungen bis Ende Oktober an die Ausbildungsabteilung der Stadt Duisburg gerichtet werden. Weitere Informationen zu den Berufsbildern und zum Bewerbungsverfahren gibt es im Internet unter: www.duisburg.de/ausbildung oder www.facebook.com/ausbildung.DU.  

 

Jugendliche im Endspurt am Ausbildungsmarkt mit voller Kraft unterstützen.
„Jetzt gilt es!“ Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg macht deutlich, dass Eile geboten ist, wenn Jugendliche in diesem Jahr noch eine Ausbildung aufnehmen möchten. „Wir unternehmen alle Anstrengungen, auch jetzt noch den jungen Menschen Ausbildungsplätze für 2017 zu vermitteln. Ein Start ist bis in den Oktober hinein möglich, aber die Zeit drängt jetzt.“
Mehr als 100 junge Menschen, die von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit und der Ausbildungsvermittlung des jobcenter Duisburg betreut werden und noch keinen Ausbildungsplatz haben, wurden zu einer Ausbildungsbörse am 14.09.2017 eingeladen. Im Mittelpunkt standen die Präsentation der offenen Ausbildungsstellen und ein Beratungsangebot mit der Möglichkeit, Vermittlungsvorschläge zu erhalten. 60 Jugendliche nutzten die Chance, sich intensiv beraten zu lassen.
Fast 300 Vermittlungsvorschläge konnten ausgehändigt werden. Viele der Jugendlichen waren bereit, über Alternativen zu den bisherigen Berufswünschen zu sprechen und damit ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu erhöhen. Wenn die Berufsberaterinnen und Berufsberater erkennen, dass ein Einstieg in Ausbildung ohne Hilfen nicht möglich ist, wurde auch über Fördermaßnahmen gesprochen.
„Wir bevorzugen ausbildungsbegleitende Hilfen, weil dabei ein betriebliches Ausbildungsverhältnis zu Stande kommt. Außerbetriebliche Ausbildungen haben wir aber auch im Angebot und setzen diese Möglichkeit gezielt ein,“ so Neese. Agentur für Arbeit und jobcenter wurden bei der Aktion von der Kreishandwerkerschaft und den Bildungszentren des Baugewerbes unterstützt; an Beratungsständen erhielten die Jugendlichen zusätzliche Informationen und Unterstützung.

 

Samstag, 16. September 2017

• 200 Jahre Mayersche Buchhandlung - Geburtstagsparty auch im Forum

• Portsmouthplatz: Gelungene Belebung einer geschenkten Fläche 

 Grundstücksmarktbericht NRW 2017 der Bezirksregierung

 

Stadien in Dortmund und Gelsenkirchen als Spielort für Bewerbung um Fußball-EM 2024 ausgewählt
Das Dortmunder BVB-Stadion und die Schalker Arena in Gelsenkirchen gehören zu den insgesamt zehn Spielorten, mit denen sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) um die Ausrichtung der Fußball-EM 2024 bewirbt. Ebenfalls ausgewählt wurden die Stadien in Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Köln, Hamburg, Leipzig und Frankfurt. Nürnberg, Hannover, Mönchengladbach und Bremen wurden hingegen nicht berücksichtigt.
Mit dem heutigen Beschluss folgt das DFB-Präsidium einstimmig der Empfehlung des Bewertungskomitees. Bis zum 27. April 2018 müssen die Bewerbungsunterlagen bei der UEFA eingereicht werden. Die Entscheidung daüber, wo die EM 2024 ausgetragen wird, fällt im September 2018. (idr).

 

Deponie Wehofen-Nord: Weitere Planunterlagen liegen ab 20.09.2017 aus
Im Planfeststellungsverfahren für die Erweiterung der Werksdeponie Wehofen-Nord in Dinslaken um einen dritten Bauabschnitt werden weitere ergänzende Planunterlagen vom 20.09.2017 bis 19.10.2017 bei den Städten Dinslaken und Duisburg zur allgemeinen Einsichtnahme ausgelegt. Darüber hinaus können in dieser Zeit die Unterlagen auf der Website der Bezirksregierung Düsseldorf abgerufen werden:
Aktuelle Offenlagen der Bezirksregierung Düsseldorf
In diesem Zeitraum können sich die Bürgerinnen und Bürger über die Planung informieren und bis spätestens 02.11.2017 Einwendungen gegen den geänderten Plan bei den Städten Dinslaken und Duisburg oder bei der Bezirksregierung Düsseldorf als Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde erheben. Die bisher gegen die Planunterlagen erhobenen Einwendungen werden weiterhin im Verfahren berücksichtigt und müssen nicht erneut vorgetragen werden.
Die Thyssen Krupp Steel Europe AG (TKSE) hatte am 29.06.2012 bei der Bezirksregierung Düsseldorf die Erweiterung der Werksdeponie WehofenNord beantragt. Die Planfeststellungsunterlagen lagen erstmalig vom 21.01.2013 bis 20.02.2013 öffentlich aus. Auf Grund der zur Planung eingegangenen Stellungnahmen und Einwendungen wurde die Planung von TKSE geändert und die modifizierten Antragsunterlagen erneut vom 07.11.2014 bis 08.12.2014 ausgelegt. In der Zeit vom 27.07.2015 bis zum 26.08.2015 lagen ergänzende Unterlagen zum Thema „Alternative Entsorgungsmöglichkeiten“ aus.
Am 09.08.2017 hat TKSE nunmehr neue Gutachten und überarbeitete Dokumente vorgelegt. Da diese Unterlagen geeignet sind, eine Bedeutung für die Entscheidung über das Vorhaben insgesamt zu erhalten, hat die
Bezirksregierung entschieden, eine ergänzende Beteiligung der Öffentlichkeit durchzuführen.
Weitere Informationen zu den Auslegungsorten und zum weiteren Verfahrensablauf finden Sie in den öffentlichen Bekanntmachungen der Städte Dinslaken und Duisburg.
Amtsblatt Dinslaken, 01.09.2017, Nr. 23
Amtsblatt Duisburg vom 15.09.2017, Nr. 34

Krebsberatung Duisburg

"Die Krebsberatung in Duisburg bietet am 19.09. ab 15.00 Uhr eine Psychoonkologische Beratung an. Anmeldung unter: 0152/26 25 12 32.

 

Lärmminderung in der Bügelstraße in Obermeiderich  
Mit Mitteln des kommunalen Investitionsprogramms Duisburg wird zurzeit die Bügelstraße in Obermeiderich zwischen der Varziner Straße und der Koopmannstraße komplett neu ausgebaut. Die Bügelstraße ist eine Hauptverkehrsstraße im Vorbehaltsnetz mit Busverkehr. Alte Bäume säumen die Straße, die Wurzeln haben zu einigen Schäden an Gehwegen und Straße geführt. Mit den Bundesmitteln ist es jetzt möglich, unter Beibehaltung des Baumbestandes diese Straße lärmoptimiert neu zu gestalten. Dazu werden die Baumscheiben etwas vergrößert, der Straßenquerschnitt ein wenig reduziert, um hier mehr Platz für die Sicherung der Straßenentwässerung zu erhalten.  
„Die Stadt Duisburg investiert hier aus Mitteln des KIDU-Programms 800.000 Euro in eine zukunftsorientierte Infrastruktur. Besonders froh bin ich, dass hier die wunderschöne Baumallee und damit der Charakter der Straße erhalten werden kann“, kommentiert Oberbürgermeister Sören Link den Ausbau.  
„Dazu sind immer wieder Kompromisse notwendig“, erläutert Baudezernent Carsten Tum. „Das geht leider nicht überall. Aufgrund des geringeren Verkehrsaufkommens sind hier keine Radverkehrsanlagen erforderlich, so dass der Straßenquerschnitt weitestgehend erhalten bleiben kann.“  
Die 400 Meter lange Straße wird 6,50 Meter breit ausgebaut und erhält neue Bordsteine und Rinnen. Auch die Gehwege, die zum Teil durch die Baumwurzeln Schaden genommen hatten,  werden neu gepflastert. Zwischen den Bäumen werden Längsparkstreifen eingerichtet. Die vier Bushaltestellen in der Bügelstraße erhalten barrierefreie Buskaps. Ausgestattet mit taktilen Leitelementen ermöglichen sie im besonderen Maße mobilitätseingeschränkten Menschen die Orientierung. Der komplette Fahrbahnaufbau wird erneuert. Am Ende erhält die Fahrbahn eine Abschlussdecke aus lärmoptimiertem Asphalt.   
 Der Ausbau begann im November 2016, voraussichtlich wird die Baumaßnahme im November 2017 abgeschlossen. Allerdings hängt der Einbau der Abschlussdecke von der Witterung ab, der Asphalt kann nur bei ausreichenden Temperaturen eingebaut werden.

 

Verkehrssicherheitsaktion in Rheinhausen: „Sehen und gesehen werden: Nur Armleuchter fahren ohne Licht“
Zwei weiterführende Schulen in Rheinhausen beteiligen sich an der jährlich stattfindenden Verkehrssicherheitsaktion „Sehen und gesehen werden: Nur Armleuchter fahren ohne Licht“. Die weiterführenden Schulen in Rheinhausen haben einen sehr hohen Anteil an Schülern, die täglich mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Umso wichtiger ist es, in der kommenden dunkleren Jahreszeit, eine gut funktionierende Fahrradbeleuchtung zu haben.
Polizei Duisburg, Stadt Duisburg und die Fahrradstation Duisburg organisieren zusammen mit der städtischen Heinrich-Heine-Gesamtschule und dem Krupp-Gymnasium die von der Arbeitsgemeinschaft Fußgänger- und Fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden NRW (AGFS) initiierte Aktion. Ziel ist es, die Beleuchtung am Fahrrad zu verbessern, aber auch durch richtiges Verhalten dazu beizutragen, dass man von anderen Verkehrsteilnehmern im Straßenverkehr besser gesehen werden kann.  
Die Heinrich-Heine Gesamtschule führt die Aktion am 20. September zwischen 8 bis 13 Uhr mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 5-8 durch.
Die Europaschule Krupp-Gymnasium führt die Aktion am 29. September zwischen 7.30 bis 13 Uhr mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 5-7 durch.

 

Nachbarschaftsfest auf dem Wochenmarkt am AWOcura-Seniorenzentrum Lene Reklat - Duisburg Kontor und das AWOcura-Seniorenzentrum Lene Reklat laden ein
Seit dem 4. Mai 2017 findet einmal wöchentlich, immer donnerstags der kleine, aber feine Wochenmarkt in Rheinhausen-Mitte (Friedrich-Ebert-Straße) auf dem Parkplatz des AWOcura-Seniorenzentrums statt. Am Donnerstag, 21. September 2017, wird gefeiert! Dann laden Duisburg Kontor, der städtische Wochenmarktbetreiber unserer Stadt sowie der Betreiber des Seniorenzentrums zum Nachbarschaftsfest ein.
Los geht es um 15 Uhr. Ab dann werden die Mitarbeiter von Duisburg Kontor die allseits beliebten Wochenmarkt-Mehrwegtaschen an die treuen WochenmarktKundinnen und -Kunden verteilen und das, solange der Vorrat reicht! Duisburg Kontor, das AWOcura-Seniorenzentrum sowie die beteiligten Händlerinnen und Händler freuen sich auf zahlreiche wochenmarktbegeisterte Besucherinnen und Besucher aus der Nachbarschaft.

 

Freitag, 15. September 2017

• 200 Jahre Mayersche Buchhandlung - Geburtstagsparty auch im Forum

• Portsmouthplatz: Gelungene Belebung einer geschenkten Fläche 

 Grundstücksmarktbericht NRW 2017 der Bezirksregierung


Erneuter Bombenfund in Oberhausen-Holten: Entschärfung von zwei Fünf-Zentner-Bomben am Freitag  
Bei der Fortführung der Oberflächendetektionen wurde heute nahe dem OXEA-Gelände in Oberhausen-Holten erneut zwei Fünf-Zentner-Bomben entdeckt. Die Entschärfung ist für den morgigen Freitag, um 11 Uhr, geplant. Die Sperrungen werden bereits ab 10.30 Uhr aktiviert.  
Das Duisburger Stadtgebiet ist nur von der Sicherheitszone betroffen. In diesem Bereich ist lediglich der Golfplatz in Fahrn angesiedelt. Dieser wird zeitnah von den Mitarbeitern des Bürger- und Ordnungsamtes informiert. Weitere Einrichtungen oder Bewohner sind in Duisburg nicht betroffen.  
Eine größere Sperre des Sicherheitsbereiches auf Duisburger Stadtgebiet ist lediglich an der Einmündung Obere Holtener Straße / Lindgensstraße nötig. Alle weiteren Maßnahmen betreffen die Stadt Oberhausen und werden von dort koordiniert.

Die Verbraucherzentrale in Duisburg bleibt am 22.09.2017 wegen einer internen Veranstaltung geschlossen.
Verbraucher können sich bei Rechtsfragen an das Verbrauchertelefon wenden: montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 0900-1-89 79 69 für 1,86 Euro/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend. Kostenlose Informationen finden Verbraucher auf der Internetseite www.verbraucherzentrale-nrw.de.


A 42: Sperrung der Anschlussstelle Beeckerwerth  
Die Sperrung der Auffahrt Beeckerwerth auf die A 42 bleibt noch bis zum Freitag, 29. September, bestehen. Von Freitag, 29. September bis voraussichtlich Sonntag, 1. Oktober, wird im Anschluss dann die A 42-Auffahrt Beeck in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort gesperrt. Im Bereich der A 42 werden Asphaltarbeiten durchgeführt.  


NRW: 2,6 Prozent mehr Kinder in Kindertagesbetreuung

Anfang März 2017 nahmen in Nordrhein-Westfalen 631 657 Kinder ein Angebot der Kindertagesbetreuung in Anspruch. Das waren 2,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (1. März 2016: 615 487 Kinder). Es wurden 584 838 Kinder in einer Kindertageseinrichtung betreut (+1,9 Prozent; 1. März 2016: 574 147 Kinder). 51 663 Kinder wurden in öffentlich geförderter Kindertagespflege von 14 271 Tagespflegepersonen betreut.
Damit war die Zahl der Kinder in Tagespflege um 10,3 Prozent und die der Tagespflegepersonen um 5,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Für 4 844 betreute Kinder bestand ein weiteres zusätzliches Betreuungsarrangement: 2 650 Kinder nahmen neben der Tagespflege eine Betreuung in einer Kindertageseinrichtung und 2 194 Kinder in einer Ganztagsschule in Anspruch.
Unter dem Begriff Kindertagesbetreuung wird hier sowohl die Betreuung in Kindertageseinrichtungen als auch die in öffentlich geförderter Tagespflege (Tagesmütter/-väter) verstanden. Von den 631 657 betreuten Kindern waren 132 194 Kinder im Alter von unter drei Jahren. Das waren 7,7 Prozent mehr unter Dreijährige als ein Jahr zuvor (1. März 2016: 122 774). Mehr als drei Viertel aller Kinder in Kindertagesbetreuung waren im Alter von drei bis unter sechs Jahren (430 730). Etwa jedes zehnte Kind in Kindertagesbetreuung war sechs Jahre alt oder älter (68 733).

 

Duisburger Bauernmarkt parallel zu „Duisburg in Lack & Chrom“
Am Wochenende 23. und 24. September 2017 findet die Automesse „Duisburg in Lack & Chrom“ in der City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Samstag, 23. September 2017, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Averdunkplatz aufgebaut.

 

Busse der DVG müssen in Duisburg-Buchholz eine Umleitung fahren
Die Busse der Linien 940 und 942 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) müssen von Montag, 18. September, ab 7.30 Uhr, bis voraussichtlich Freitag, 17. November, in Duisburg-Buchholz eine Umleitung fahren. Grund dafür sind Baumaßnahmen an der Münchener Straße samt einspuriger Verkehrsführung.
Dies hat zur Folge, dass die Busse der Linie 940 zwischen den Haltestellen „Buchholz Bahnhof“ und „Münchener Straße“ und die Busse der Linie 942 zwischen den Haltestellen „Steiermarkstraße“ und „Münchener Straße“ in Fahrtrichtung Huckingen, St. Anna Krankenhaus, einer Umleitung folgen müssen.
Die Ersatzhaltestelle „Norbert-Spitzer-Platz“ für die Fahrtrichtung Huckingen befindet sich in der Bregenzer Straße noch vor der Einmündung Münchener Straße. Die Ersatzhaltestelle für die „Arlberger Straße“ wurde für die Linie 940 auf die Sittardsberger Allee kurz vor der Einmündung Arlberger Straße gelegt. Betroffene Linien: 940, 942 Betroffene Haltestellen: „Arlberger Straße“, „Norbert-Spitzer-Platz“.

 

Ruhr-Symposium an der Uni Duisburg-Essen soll Lösungen für Elektrofahrzeuge zeigen
Neue Ideen für verbesserte Batterien, insbesondere für Elektrofahrzeuge, stehen im Mittelpunkt des vierten Ruhr-Symposiums am 12. Oktober an der Universität Duisburg-Essen. Experten u.a. von Daimler, VW, BASF, Samsung, der TU Braunschweig und der Uni Duisburg-Essen diskutieren Fragen wie die nach der Zukunft der Lithium-Ionen-Batterie. Zu den Hauptrednern gehören NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr Andreas Pinkwart, Dr. Werner Müller, Aufsichtsratsvorsitzender der Evonik Industries AG, sowie Prof. Dr. Ferdi Schüth, Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft. (idr).

 

NRW: Verfügbares Einkommen je Einwohner im Schnitt bei 21 336 Euro
Im Jahr 2015 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein- Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 21 336 Euro. Wie Information und Technik als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 323 Euro mehr als ein Jahr zuvor.
Mit 36 382 Euro wies Schalksmühle im Märkischen Kreis das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf. Attendorn im Kreis Olpe (36 025 Euro) und die Stadt Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss (34 543 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Am unteren Ende der Skala rangierten Gelsenkirchen mit 16 274 Euro und Kranenburg (Kreis Kleve) mit 15 313 Euro. Insgesamt belief sich das verfügbare Einkommen in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2015 auf rund 378,8 Milliarden Euro.
Von allen Städten und Gemeinden des Landes erreichten Köln (22,6 Milliarden Euro) und Düsseldorf (15,0 Mrd. Euro) die höchsten Einkommenssummen. Damit verfügte jeder Einwohner Kölns statistisch gesehen über 21 461 Euro. In der Landeshauptstadt Düsseldorf lag dieser Wert bei durchschnittlich 24 732 Euro. Den größten Zuwachs des verfügbaren Einkommens gegenüber dem Vorjahr ermittelten die Statistiker für Dahlem im Kreis Euskirchen (+3,7 Prozent) und Havixbeck im Kreis Coesfeld (+3,4 Prozent).
Den geringsten Zuwachs aller Städte und Gemeinden des Landes erzielten Schöppingen im Kreis Borken (+0,8 Prozent) und Straelen im Kreis Kleve (+0,6 Prozent). Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.
Es ist als Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung der Gemeinden zu verstehen und ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die regionale Preisentwicklung unberücksichtigt bleibt. Für die aktuellen Ergebnisse (verfügbares Einkommen je Einwohner) wurden Einwohnerzahlen der Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2011 verwendet. Vergleichbare Ergebnisse je Einwohner liegen auf Gemeindeebene für den Zeitraum von 2011 bis 2015 vor (siehe unten). (IT.NRW)

 

Neudorf: Sperrung des Sternbuschwegs in Fahrtrichtung Koloniestraße  
Der Sternbuschweg, zwischen Scheffelstraße und Kammerstraße, wird am Freitag, 15. September, ab 7 Uhr bis Samstag, 16. September, 9 Uhr als Einbahnstraße in Fahrtrichtung Mülheimer Straße beschildert. Der Verkehr in Fahrtrichtung Koloniestraße wird umgeleitet. In diesem Bereich wird die Fahrbahnoberfläche wiederhergestellt.  

 

Bundesweite Fachtagung der AWO-Integration in Duisburg
Zehn Jahre EU-Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien DUISBURG (14.09.2017). Schlagwörter wie „Arbeiterstrich“ und „Schrottimmobilien“ halten das Thema in den Medien gerade vor Wahlen präsent. Zugleich wird die Zuwanderung von EU-Bürgern aus Südosteuropa inhaltlich kaum hinterfragt, zu wenig auf die Menschen geschaut.
Die AWO-Integration setzt sich mit den Entwicklungen, die 2007 mit der EU-Mitgliedschaft von Rumänien und Bulgarien einsetzten, auseinander. Mit der Fachtagung am 29. September im Tectrum auf der Bismarckstraße 142 in Duisburg- Neudorf werden „Lokale Erfahrungen und gesellschaftliche Anforderungen“ zusammengebracht. Ab 10 Uhr diskutieren Fachleute aus der gesamten Bundesrepublik die Aspekte der EU-Zuwanderung aus den beiden Ländern.
Eine Anmeldung zu der Fachtagung, die vom AWO-Bundesverband und der AWO-Integration organisiert wird, ist nach wie vor über die Internetseite des AWO-Bundesverbands möglich. (http://tagungen.awo.org/index.php?id=2&seminar=4718fbd4d1895d5b3d1a6d9d054205da) Berichte aus dem lokalen Alltag stellen AWO-Vertreter aus München, Bremerhaven und Duisburg vor. Für die AWO-Integration wird Joachim Krauß die Situation zum Beispiel in Hochfeld oder Marxloh beleuchten.
Gerade die lokalen Auswirkungen der Migrationsbewegung will das Expertentreffen in den Mittelpunkt stellen. Dabei geht es nicht allein um „Armutszuwanderung“, wie sie gerade in Duisburg oft thematisiert und problematisiert wird. Es geht auch um den Gewinn den die Gesellschaft durch den Arbeitskräftezuzug erfährt. Die gesellschaftlichen Anforderungen erläutern im zweiten Teil des Fachtages eine Expertin des AWO-Bundesverbandes sowie ein Mitglied des DGB-Bundesvorstandes und eine Vertreterin der gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung von Asylsuchenden. In einem 30-minütigen Impulsreferat beschreibt am Nachmittag Prof. Dr. Wolfgang Benz von der TU Berlin die Stigmatisierung von Zuwandern. Der Titel seines Vortrags lautet: „Arme unerwünscht.“
Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integration fasst zum Abschluss die Ergebnisse des Fachtages zusammen und stellt in einem Ausblick die notwendigen Handlungskonsequenzen vor. Karl-August Schwarthans: „Die Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien verweist auf strukturelle Integrations-Defizite in unserer Gesellschaft. Deutschland war auf die Entwicklung, die vor zehn Jahren einsetzte, nicht vorbereitet. Wir sind es in vielen Bereichen nach wie vor nicht. Der Fachtag beschreibt diese Schieflage. Zugleich wollen wir notwendige Konsequenzen anmahnen. Zuwanderung ist ein Thema in unserem Land und wird uns auch in Zukunft beschäftigen wird. Umso wichtiger ist es aus den Erfahrungen zu lernen, um eine konstruktive und zielführende Integration auf den Weg zu bringen.“ 

 

Stadt und Stadtwerke bauen kostenfreies WLAN in den Stadtteilen aus
Das kostenfreie WLAN-Netz, das die Stadt Duisburg und die Stadtwerke Duisburg schrittweise im gesamten Stadtgebiet erweitern, erfreut sich großer Beliebtheit: Mit mehr als einer halben Million an Logins hat sich in diesem Jahr rechnerisch bereits jeder Duisburger einmal ins Stadtwerke-WLAN eingewählt. Die Zugriffszahlen steigen dabei stetig an, inzwischen liegen sie bei mehr als 100.000 Logins pro Monat. Das Datenvolumen, das dabei monatlich übertragen wird, liegt deutlich über fünf Terabyte.  
Auch die Anzahl der Hotspots wächst weiter an: Ab sofort steht das kostenfreie Stadtwerke-WLAN auch am Michaelplatz im Herzen von Wanheimerort zur Verfügung. „Mir ist es wichtig, dass auch die Stadtteile mit ihren gut besuchten Zentren und Plätzen durch einen kostenlosen und öffentlichen Internetzugang profitieren. Der Michaelplatz ist der Mittelpunkt Wanheimerorts und das Eingangstor zur Einkaufsmeile auf der Fischerstraße. Deshalb freue ich mich, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern auch hier mit dem Stadtwerke-WLAN ein kostenfreies Angebot mit hohem Nutzwert machen können“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
Noch in diesem Jahr sollen auch die zentralen und stark frequentierten Plätze in den Stadtteilen Walsum und Hamborn Anschluss an das Stadtwerke-WLAN erhalten. Dann wird der kostenlose, mobile Internetzugang auch auf dem Walsumer Kometenplatz und auf dem Hamborner Altmarkt möglich sein. Bereits heute können sich Nutzer an vielen zentralen Standorten über fast 180 Knotenpunkte unkompliziert und kostenlos in das Netzwerk einwählen, zum Beispiel auf den Einkaufsstraßen in der Innenstadt, im Zoo, an der Regattabahn sowie im Straßenverkehrsamt und in allen Bürgerservice-Stationen und Bezirksämtern.  
Der Zugang ist ganz einfach: Nach dem Verbinden mit dem „Stadtwerke-WLAN“ auf dem Smartphone oder Tablet müssen nur noch die Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiert werden. Eine Registrierung mit benutzerbezogenen Daten ist nicht erforderlich. Danach kann jeder Anwender das Netz zeitlich unbegrenzt nutzen, es können jedoch maximal 200 Megabyte pro Tag an Daten übertragen werden.

Foto Stadtwerke Duisburg - weitere Informationen: www.stadtwerke-duisburg.de/engagement/stadtwerke-wlan

 

„Fit für die Kita“ – Duisburg verbessert Zugänge zur frühen Bildung  
Die Stadt Duisburg fördert die Integration von neu zugewanderten Familien und ihren Kindern. Mit „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ nutzt die Stadt ein Programm des Bundesfamilienministeriums zur Stärkung vorschulischer Bildungsangebote. Am Standort Hochfeld werden die Kinder nun mit gezielter Sprach- und Basiskompetenzförderung auf die Kita vorbereitet. Die Eltern, die zum Teil wenig Kenntnis vom deutschen Bildungssystem haben, sollen zeitgleich an die Angebote der Bildungsregion Duisburg herangeführt werden.  
„Um gleiche Bildungschancen für alle Kinder unserer Stadt zu erreichen, müssen wir in den Kindergärten beginnen. 'Fit für die Kita' ist dafür ein ganz wichtiger Baustein“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
Die Stadt Duisburg hat sich erfolgreich um dieses Programm beworben und hat ab dem 1. September 2017 in Kooperation mit dem DRK Familienbildungswerk an mehreren Standorten in Hochfeld „Fit für die Kita“-Gruppen eingerichtet. Im Fokus stehen Kinder und Familien, die bisher nicht oder nur unzureichend von der institutionellen Kindertagesbetreuung erreicht wurden. Ziel ist es, in enger Zusammenarbeit mit den Familienbildungszentren diese Familien auf den Kitaalltag vorzubereiten.  
Durch Kooperation mit bereits bestehenden Angeboten der Elternarbeit sollen die nach Duisburg zugewanderten Familien ganzheitlich betreut und besser erreicht werden. „Fit für die Kita“ wird die Eltern mit Fachkräften und erfahrenen Begleiterinnen bei der Bewältigung der alltäglichen Probleme unterstützen und sie mit dem Bildungssystem in Deutschland vertraut machen.  
„Kinder, die in prekären Lebenslagen groß werden, begegnen besonderen Zugangshürden bei der Teilnahme an früher Bildung. Dabei liefert insbesondere der Besuch einer Kindertagesstätte einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der sprachlichen Kompetenz dieser Kinder und zur gesellschaftlichen Integration der Familien“, betont Bildungsdezernent Thomas Krützberg die Bedeutung der „Fit für die Kita“-Gruppen für den Bildungsstandort Duisburg.

Gefördert wird auch eine Koordinierungsstelle, die als Ansprechpartner für alle Akteure die Durchführung des Projektes gewährleistet. Sie sichert die Vernetzung im Stadtteil, unterstützt die Fachkräfte und Begleiterinnen durch passende Schulungsangebote und sorgt für eine regelmäßige Kommunikation und Austausch mit den Familienbildungszentren.
„Mit dieser Sozialraumkoordinierung wollen wir zum einen sicherstellen, dass schnell möglichst viele Kinder und Eltern erreicht werden. Zum anderen versprechen wir uns dadurch eine schnellere Vermittlung in die Angebote des Regelsystems. Denn letztlich ist dieser Schritt der für die Bildungslaufbahn der Kinder wichtige“, sagt Hinrich Köpcke, stellvertretender Leiter des Jugendamtes. Die Laufzeit des Projekts ist bis Ende 2020 vorgesehen.

 

Countdown läuft für KiPa-Kids-Day in Neumühl
Einem gelungenen Kinderfest des Projekt LebensWert anlässlich des Weltkindertages im Schatten des sogenannten Schmidthorster Doms steht nicht mehr viel im Wege: Genehmigungen für Außenbeschallung und offenes Feuer für das Stockbrotbacken liegen schon längst vor, das Programm steht. KiPa-Kids-Day in Neumühl am kommenden Samstag zwischen 12 und 17 Uhr neben der Herz-Jesu Kirche, Holtener Straße 176

Marionettentheater, Hüpfburg, Tanzgruppen, Tombola … alles, was das Kinderherz begehrt. Ein Anruf beim Reiterhof für das Ponyreiten und Kutschfahrt steht noch aus, da ein Pferd krank sein soll. Mit diebisch-kindischer Freude geht nun das Geschwisterpaar Priester an das Ausprobieren der letzten Spiele. Besonders das Herstellen großer langer Seifenbasen mit dem sogenannten Seifenblasen-Lasso hat es Pascal Priester angetan.
Auf dem Gemeindeparkplatz experimentiert er ausgiebig mit verschiedenen Mischungsverhältnissen aus Spülmittel und Wasser um die längsten Seifenblasen Neumühls zu erzeugen. Man darf am Samstag gespannt sein, ob sich seine Internet-Recherchen über Zusätze wie Zucker oder Glycerin und sein Üben gelohnt haben. Alle Kinder, Eltern und Großeltern sind herzlich eingeladen, jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.

 

Der Chinesische Garten erwacht: Das Konfuzius-Institut kommt in den Zoo Duisburg
Fast verwunschen liegt er da, der Chinesische Garten – eine Stätte der Ruhe und des Friedens mitten im Zoo Duisburg. Einmal im Jahr füllt sich der idyllisch-verträumte Ort mit Leben und geschäftigem Treiben. Unter dem Motto „Lebendiger Chinesischer Garten“ lädt das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr alle Besucher des Zoos am 23. September 2017 zu einem bunten Aktionstag ein.
Auf dem Programm stehen Kalligraphie, eine chinesische Zoo-Rallye und Spielspaß mit chinesischen Brettspielen, Glücksknoten knüpfen und vieles mehr. Höhepunkte sind chinesische Kampfkunst und chinesische Tänze – auch zum Mitmachen, Sprach-Schnupperkurse, Teekunst und Rikschafahrten durch den Zoo. Mit den Aktionen möchte das KonfuziusInstitut Metropole Ruhr einen Einblick in die chinesische Sprache und Kultur geben.
Der China-Tag richtet sich an Erwachsene und Kinder aller Altersstufen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
China-Tag im Zoo Duisburg 23.09.2017 | 11 bis 16 Uhr Zoo Duisburg | Mülheimer Straße 273 | 47058 Duisburg
Die Veranstaltung geht einher mit dem internationalen Tag des Roten Pandas. Zoos in aller Welt nutzen diesen Anlass, um auf die akute Bedrohung dieser Tierart aufmerksam zu machen. Die auch Kleiner Panda oder Katzenbär genannte Art ist in den Bergwäldern des Himalayas zuhause. Vor allem die Zerstörung des Lebensraumes und die Wilderei machen dem kleinen Vertreter der Raubtiere das (Über-)leben schwer. Am Infostand direkt am Panda-Gehege des Chinesischen Gartens kann man nicht nur das ungewöhnliche Nahrungsspektrum der Tiere kennenlernen, sondern gegen eine kleine Spende auch seinen eigenen Panda-Button prägen.

Lebendiger Chinesischer Garten 2016 - Foto Konfuzius Institut


Ein Park für die Mercatorinsel
 
Auf der Spitze der Mercatorinsel entsteht ein Park. Finanziert wird der Ausbau aus Fördermitteln des Bundes im Rahmen der Kommunalen Investitionsoffensive (KIDU). Realisiert wird der Ausbau in Kooperation der Stadt Duisburg und duisport. Die Planung erfolgte durch ein Duisburger Landschaftsarchitekturbüro. Am Montag stellen Oberbürgermeister Sören Link und Erich Staake, Vorstandvorsitzender Duisburger Hafen AG, das Projekt den Medien vor.

 

MSV Duisburg – 1. FC Nürnberg:Zusätzliche Busse und Bahnen ein
Für die Zuschauer des Fußballspiels MSV Duisburg – 1. FC Nürnberg am Samstag, 16. September, um 13 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinien 945 und 902 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
·        ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 11.06, 11.16, 11.26 und 11.36 Uhr
·        ab „Bergstraße“ um 11.11, 11.21, 11.31 und 11.41 Uhr
·        ab „Meiderich Bahnhof“ ab 11.15 bis 11.50 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 11.40 und 12.05 Uhr
·        ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 10.58 bis 11.23 Uhr alle fünf Minuten
·        ab Hbf-Verknüpfungshalle ab 11.10 bis 12.45 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 11.33 Uhr.
Nach Spielende stehen am Stadion Busse und an der Haltestelle Grunewald Straßenbahnen für die Rückfahrt bereit. Besucher des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für Zuschauer, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

 

Schwimmer-Stadtmastermeisterschaften im Hallenbad Neudorf: Eingeschränkte Schwimmzeiten für Besucher
Die Fachschaft Schwimmen im Stadtsportbund Duisburg führt am 16. und 17. September im Hallenbad Neudorf an der Memelstr. 70 - 72  den zweiten Teil der Stadt-, Stadtjahrgangs- und Stadtmastersmeisterschaften 2017 im Schwimmen durch.  
Damit die Sportler freie Bahn für ihre Wettkämpfe haben, enden die öffentlichen Schwimmzeiten für Besucher am Samstag und am Sonntag bereits um 12.00 Uhr.
Die engagierten Teilnehmer werden sich spannende Rennen liefern und hoffen auf eine entsprechend große Zuschauerkulisse. Infos zu den städtischen Bädern gibt es unter www.duisburgsport.de oder unter der Bäder-Hotline 0203/283 4444.

 

Donnerstag, 14. September 2017

• 200 Jahre Mayersche Buchhandlung - Geburtstagsparty auch im Forum

• Portsmouthplatz: Gelungene Belebung einer geschenkten Fläche 

 

Krebsberatung Duisburg

"Die Krebsberatung in Duisburg bietet am 19.09. ab 15.00 Uhr eine Psychoonkologische Beratung an. Anmeldung unter: 0152/26 25 12 32.

TK Maxx Eröffnung in Duisburg - Von Barbara und Harald Jeschke
In Duisburg hat nach umfangreichen Umbauarbeiten die erste TK Maxx Filiale eröffnet. Der OffPrice-Retailer öffnete um 9:30 Uhr einen neuen Store im CityPalais, Königstraße 55a. Auf einer Ebene und rund 2.100 qm bietet TK Maxx damit allen Schatzsuchern und Schnäppchenjägern eine breite Auswahl an Top Marken und Designer Labels, bis zu 60 Prozent günstiger*.
Für das 2007 eröffnete CityPalais ist nach doch nicht wenigen Veränderungen der Verkaufsflächen nun so etwas wie ein größerer Frequenzbringen eingezogen.

Die Eröffnung um 9:30 Uhr wurde von Promotion-Aktionen und Gewinnspielen begleitet. Mit der Neueröffnung in Duisburg wurden bis zu 35 neue Arbeitsplätze in verschiedenen Positionen des Verkaufs geschaffen.


Schon lange vor der Eröffnung bildete sich eine Schlange von Schnäppchenjäger und Schatzsuchern hinter der überdimensionierten Einkaufstüte. - Fotos Barbara Jeschke

 

Store-Managerin Jana Kozub und ihr Team freuten sich über den großen Andrang der neuen Kunden. Bis zum frühen Nachmittag wurden hunderte Kunden in der neuen Filiale gezählt. 

 „Wir sind überwältigt, dass sich heute so viele Shopping-­Fans auf den Weg in unsere Filiale gemacht haben! Damit das so bleibt, bieten wir nicht nur zur Eröffnung besondere Highlights in unserem Store – auch künftig garantieren wir jeden Tag eine sich lohnende Schatzsuche von Top Marken und Designerlabels“, sagt Store-Managerin Jana Kozub.   

TK Maxx-Foto

Auf zur Schatzsuche TK Maxx bietet seinen Kunden Top Marken und Designer Labels aus den Bereichen Damen, Herren, Kinder, Accessoires und Schuhe sowie Wohn-Accessoires. TK Maxx steht für ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis bei einer ständig wechselnden Auswahl an Top Marken und Designer Labels, die bis zu 60 Prozent günstiger als der UVP angeboten werden und damit deutlich preiswerter als in Kaufhäusern oder Geschäften der Haupteinkaufsstraßen sind.

Eine TK Maxx Filiale wird mehrmals pro Woche mit tausenden neuen Markenartikeln und Designerprodukten beliefert, weshalb es bei jedem Besuch neue und aufregende Schätze zu entdecken gibt. Unter einem Dach vereint, werden Top Marken und Designer Labels bis zu 60 Prozent günstiger* angeboten, die den Kunden ein bestmögliches Preis-Leistungs-Verhältnis liefern.

Über TK Maxx TK Maxx ist seit Oktober 2007 in Deutschland vertreten und gehört zu TJX Europe, ein selbstständiger Unternehmensbereich des weltweit größten Off-Price-Unternehmens TJX Companies Inc. aus den USA. 1994 eröffnete die erste TK Maxx Filiale in Großbritannien. Das Unternehmen ist in Großbritannien, Irland, Deutschland, Polen, Österreich und in den Niederlanden mit TK Maxx Stores vertreten. In Deutschland ist TK Maxx derzeit mit 113 Filialen vertreten. TJX Europe verfügt über mehr als 500 Stores in ganz Europa, darunter mehrere HomeSense Filialen in Großbritannien und Irland.
 

 

Unwetterwarnung (14. und 14. September)

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eien Unwetterwarnung unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst veröffentlicht.

 

 

Krankenhausfinanzierung: Land will Kommunen zur Kasse bitten  
Mit Unverständnis und Verärgerung reagiert die Stadt Duisburg auf die Ankündigung des Landes, die Städte und Gemeinden mit zusätzlichen Beiträgen zur Krankenhausfinanzierung zu belasten. „Wer die Musik bestellt, der muss sie auch bezahlen“, fordert Oberbürgermeister Sören Link. „Es kann nicht sein, dass Wahlgeschenke der neuen Landesregierung auf Kosten der Städte eingelöst werden. Es hat hierzu keinerlei Vorgespräche mit kommunalen Vertretern gegeben. Wie sollen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern vermitteln, dass die Stadt seit Jahren sparen muss, wenn das Land mit einem Federstrich vor Ort mühsam errungene Sparerfolge gleich wieder zerstört. Mir scheint es, als wenn die neue Landesregierung da anknüpft, wo die damalige Regierung Rüttgers 2010 aufgehört hat,“ so Link weiter.  
Die neue Landesregierung hat letzte Woche angekündigt, kurzfristig 250 Mio. Euro für die Krankenhausfinanzierung bereitzustellen. Die Mittel sollen allerdings nicht vollständig aus dem eigenen Landeshaushalt kommen, vielmehr will sie die Kommunen in Höhe von 100 Mio. Euro zur Kasse bitten.
„Allein in Duisburg beliefe sich die zusätzliche, bislang nicht eingeplante Belastung auf 2,7 Mio. Euro jährlich. Das entspricht 12 % unserer mühsam erarbeiteten Personaleinsparung. Für das gleiche Geld könnten wir fast 45 Verwaltungskräfte einstellen z.B. für den Bürgerservice oder das Straßenverkehrsamt“ ergänzt Stadtkämmerin Prof. Dr. Dörte Diemert.
"Wir haben in den letzten beiden Jahren mit großer Anstrengung den Haushaltsausgleich erreicht und wir wollen diesen Konsolidierungsweg erfolgreich fortsetzen. Das wird so allerdings noch ein Stück schwerer."  


Krankenhausfinanzierung mit Geldern der Kommune: Geht`s noch?
Und was kommt noch?

Die Ankündigung der neuen Landesregierung läßt Böses ahnen. Die Stadt Duisburg musste den schlimmen, aber einzig möglichen Weg einschlagen und sich trotz massiver Proteste der Gewerkschaft nach dem ersten Schritt 2007 nun vor kurzem bis auf einen Anteil von einem Prozent von den den städtischen Kliniken an den Rehwiesen zu trennen, damit Käufer und Betreiber Sana die bitter notwendigen Sanierungen umsetzen kann.
Bei weit mehr als den aufgelaufenen Sanierungsstau von über 100 Mio. Euro ohne dabei die große Möglichkeit zu haben das Top-Niveau verbessern zu können, blieb kein anderer Weg. Und nun will das Kabinett Armin Laschet alle zurück auf Los schicken, dabei aber noch kräftig einzahlen zu müssen.
Es ensteht der Eindruck, dass trotz eines möglichen Beraters wie Bundesgesundheitsminister aus Neuß Hermann Gröhe (hat das neue "Pflegereförmchen" im Kabinett Merkel auf den Weg gebracht), der neue Landesvater entweder schlecht beraten wurde oder er schlicht die Finanznot im überwiegenden Teil der 396 NRW-Kommunen im Land ignoriert. Gesundheitskosten wuchern immer schnell aus. Präventionsmaßnahmen sind beispielsweise bei einem städtischen Gesundheitsamt nur in Ansätzen umsetzbar, wenn überhaupt. Und dann soll eine immer von der Kommunalaufsicht gegängelte Kommune die besonders im Gesundheitswesen explodierten Kosten mit finanzieren  müssen? Irgendwie ist hier keine politische Logik erkennbar. Harald Jeschke

 

Vorfahrt für Läufer bei 15. Bunert‘s Lichterlauf im Sportpark Duisburg
Kruppstraße in Wedau am Samstag von 17 bis 23 Uhr gesperrt
Der 15. Bunert‘s Lichterlauf am Samstag führt zu umfangreichen Verkehrsbeschränkungen im Sportpark Duisburg. Die Kruppstraße in Wedau ist am Samstag zwischen 17:30 und ca. 23 Uhr für den Auto- und Busverkehr gesperrt. Hier befindet sich der Start- und Zielbereich für die Rennen. Die Sperrung erfolgt zwischen Masurenallee und Kalkweg. Die Bertaallee im Sportpark ist zwischen 20:30 und 21:00 Uhr gesperrt.
Autos, die zu diesem Zeitpunkt noch auf der Laufstrecke stehen, werden abgeschleppt. Die Sicherheit der Läufer habe absolute Vorfahrt. Eine Beschilderung markieren die freizuhaltenden Flächen. Auch darauf weist der veranstaltende Stadtsportbund hin. Am Samstag hat der MSV ein Heimspiel. Der SSB verweist deshalb darauf, dass geparkte Wagen zügig nach dem Spiel weggefahren werden müssen. Zudem ist das Parken auf der Kruppstr. Im Bereich der Regattabahn und der Dreieckswiese verboten.
Auf die Verkehrsbeschränkung hat auch die DVG reagiert. Betroffen ist am Samstagabend die Buslinie 939 von Oberhausen, Anne-Frank-Realschule – Klinikum Duisburg). Die zum und vom „Klinikum Duisburg“ fahrenden Kurse werden zwischen den Haltestellen „Sportpark“ und „MSV Arena“ in beiden Fahrtrichtungen umgeleitet. Die Haltestellen „Bertaallee“ und „Regattabahn“ werden aufgehoben. Die Fahrgäste können die Haltestellen „Sportpark“ und „MSV Arena“ nutzen.
Am Lichterlauf nehmen am Samstagabend etwa 2500 Ausdauersportler teil. Start und Ziel der Läufe sind auf der Kruppstraße. Der Erlös von etwa 20.000 Euro aus den Startgebührten trägt dazu bei, die Beleuchtung auf der Laufstrecke rund um die Regattabahn und den Parallelkanal zu finanzieren. Nachmeldungen sind Freitag zwishen 16:00-18:00 Uhr und Samstag ab 17:00 Uhr möglich.  Weitere Information: lichterlauf.bunert.de

 

 

Begabungs- und Begabtenförderung in Duisburg: Kooperation des Kompetenzzentrums und des Landfermann-Gymnasiums  
Seit 2015 gibt es das Duisburger Kompetenzzentrum für Begabungs- und Begabtenförderung, eine Einrichtung, die in NRW nach wie vor außergewöhnlich ist. Seit 2013 engagiert sich auch das Landfermann-Gymnasium in der Förderung von besonders begabten Schülerinnen und Schülern durch die Gestaltung von individuellen Bildungskarrieren. Beide Einrichtungen kooperieren bei der Begabtenförderung – konzeptionell und inhaltlich.  
Oberbürgermeister Sören Link und Thomas Krützberg, Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur, machten sich vor Ort einen Überblick über die Angebote für begabte Schüler.  
„Bildung ist für die Stadt Duisburg von immenser Bedeutung. Das spiegelt sich zum Beispiel wider in vielen Bildungs- und Schulprojekten und unseren Bildungsnetzwerken“, so Oberbürgermeister Sören Link. „Es freut mich zu sehen, welche Potentiale Duisburg hat und bedanke mich bei allen, die diese erkennen und in den verschiedensten Einrichtungen fördern.“
Dezernent Thomas Krützberg ergänzt: „Wir haben hier ein gelungenes Beispiel dafür, dass es sich immer auszahlt, in Bildung zu investieren. Für die einzelnen Kinder und letztendlich nachhaltig für unsere Gesellschaft.“  
Am Landfermann-Gymnasium werden durch verschiedene Angebote individuelle Begabungskarrieren ermöglicht. Dazu gehören die Begleitung durch Lehrercoaching, herausfordernde Angebote sowie Kooperationen mit dem Duisburger Kompetenzzentrum für Begabungs- und Begabtenförderung, der Oper am Rhein, dem Lehmbruck-Museum, der Musikschule und der VHS.
Anja Wardemann, Fachberaterin beim Kompetenzzentrum, erläutert: „Wir halten das Lerncoaching und die Lernberatung bei der Förderung von begabten Kindern für besonders wichtig. Darin sind wir uns mit dem Landfermann-Gymnasium einig, die beides in ihr Konzept implementieren.“  
Daneben gibt es viele weitere Angebote für begabte Schülerinnen und Schüler wie beispielsweise einen GO-Kurs, Zeichenkurse, Kurse im Bereich Natur und Naturwissenschaft sowie Angebote zur Weiterqualifizierung von Lehrkräften.  
„Es ist aufwendig und wichtig zugleich, Begabungen und Begabte wahrzunehmen und zu fördern. Es gibt immer noch zu viele Hindernisse – zum Beispiel rund um ein vorzeitiges Abitur.
Eltern und Schulen erhalten auf diesem Gebiet große Unterstützung durch die Stadt Duisburg, das ist ganz besonders hervorzuheben,“ so Christof Haering, Leiter des Landfermann-Gymnasiums. „Übrigens könnte unser Gymnasium im Rahmen des KMK-Programms zur Förderung leistungsstarker und leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler, auch Schule für begabte und potenziell besonders leistungsfähige Kinder wird.“  
Hochbegabte Schülerinnen und Schüler gibt es auch in den Seiteneinsteigerklassen – um die sich unter anderem die Talentscouts der Universität Duisburg-Essen kümmern, mit denen es ebenfalls regelmäßige Kooperationen bestehen.  

Mathelehrer Andreas Stavenhagen mit Schülerinnen und Schülern des Landfermann-Gymnasiums aus dem Bereich „Begabtenförderung Mathematik“.

 

 

Stadtmuseum: Das „Erzählcafé Lebendige Geschichte(n)“ startet in die Herbstsaison  
Das „Erzählcafé Lebendige Geschichte(n)“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen startet in Kürze in die Herbstsaison. Das Programm im Überblick:  
Kräuterfachfrau und Autorin Ursula Stratmann (Foto) erzählt am Sonntag, 24. September, um 15 Uhr ihre Geschichten über die grünen Seiten der Region, ihre Beschreibungen der Kräutertouren und bringt allerlei Kräuterrezepturen mit in das Mercatorcafé des Museums.  

Schüler und Senioren des Projektes „Zu meiner, Deiner, unserer Zeit“ sind am Sonntag, 1. Oktober, um 15 Uhr zu Gast im Erzählcafé. Sie berichten über ihre Erfahrungen und die Gespräche zwischen Jung und Alt, über Gespräche von damals und heute, über Heimat, Krieg und Fremde. Die von der Fotografin Tanja Pickartz geschossenen Portraitfotos werden gezeigt und eine kleine Fotoausstellung gibt die Eindrücke der Begegnungen wieder. Das BilderLiederLesebuch kann für 5 Euro erworben werden.  
Weiter geht es am Sonntag, 22. Oktober, um 15 Uhr mit der Biografiegruppe „Schreibzeiten“ aus Düsseldorf mit dem Thema „SPIELEN – was sonst?“. Die Frauen erinnern sich in ihren Geschichten an die Freuden ihrer Kindheit und Jugend beim Spiel.  
Anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages ist der bekannte Duisburger Autor Werner Muth am Sonntag, 19. November, 15 Uhr zu Besuch im Museum. Der Titel der Veranstaltung heißt spritzig „Lasst euch überraschen“. Werner Muth wird aus einem Stapel von Büchern gemeinsam mit dem Publikum je nach Atmosphäre und Stimmung Texte auswählen und die Besucherinnen und Besucher mit seiner besonderen Stimme zum Griff nach entdeckenswerten Büchern verleiten.  
Zum Abschluss des Winterprogramms präsentiert die französischstämmige Mezzosopranistin Isabelle Kusari am Sonntag, 17. Dezember, um 15 Uhr ihre Weihnachtsgeschichten und Lieder im Erzählcafé. Gemeinsam mit dem Pianisten Jun Zhao, der sie am Klavier begleitet, versetzt sie das Publikum in Adventsstimmung.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Weitere Informationen gibt es im Stadtmuseum telefonisch unter (0203) 283-2640 oder per E-Mail an ksm@stadt-duisburg.de.  

 

Kriminalpolizei informiert über Trickdiebstahl
Der Duisserner Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt wieder zu einem Themennachmittag in die Notkirche, Martinstraße 37, ein. Dort geht es am Montag, 25. September 2017 von 15 bis 17 Uhr um das Thema „Opfer von Trickdiebstählen“. Senioren werden überproportional Opfer von Trickdiebstahlen. Oft sind dabei Frauen das Opfer.
Das Repertoire der Täter ist umfangreich. Im Vortrag wirft Ralf Schäfer, Kriminalhauptkommissar von der Direktion Kriminalität einen Blick hinter die Kulissen der Arbeitsweise der Ganoven. Für einen Kostenbreitrag von drei Euro gibt es Kaffee und Kuchen. Eine Anmeldung bei Pfarrer Stefan Korn (Tel.: 0203 / 330490) ist erforderlich.

 

Kinder in der Trotzphase - Kita Rheinpiraten informiert
Wie Eltern ihren Kindern und auch sich selbst in der Trotzphase ihres Kindes ohne „Machtkampf“ begegnen können erfahren diese am Montag, 25. September 2017 um 18 Uhr im Ruhrorter Familienzentrum „Rheinpiraten“ des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg, Dr. Hammacherstr. 8b. Anmeldungen für die kostenfreie Veranstaltung sind erbeten (Tel.: 0203 / 84575). 

 

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige
Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Das nächste Treffen ist am Donnerstag, 21. September 2017 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45. Weitere Informationen haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Pfarrer Friedrich Brand (Tel.: 0203 / 702988).

 

Benennung von Straßen nach Frauen
In seiner Sitzung am 24.11.2016 hat der Rat der Stadt auf der Grundlage eines Antrages der Fraktion Die Linke. (DS 16-1291) die Verwaltung beauftragt, eine Übersicht mit Namen von Frauen zu erstellen, die für eine Benennung von Straßen- und anderen Verkehrsflächen in Frage kämen.
Mit diesem Antrag hat der Rat der Stadt ein Projekt auf den Weg gebracht, das u.a. darauf zielt, „ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Duisburg nicht nur berühmte Söhne, sondern auch große Töchter hervorgebracht hat“. Hintergrund ist, dass die Benennung von Straßen und anderen Verkehrsflächen mehr ist als eine schlichte Namensgebung. Sie ist Ausdruck der Anerkennung und Wertschätzung“. Darüber wird auch in der Tagung des Schulaussuschuses  (Donnerstag, 14. September ab 15 Uhr im Rathaus) diskutiert.
Ein biographischer Zugang zur (Lokal-)Geschichte ist identitätsstiftend und erleichtert die Schaffung von Geschichtsbewusstsein im Allgemeinen. Die Vermittlung von Frauengeschichte zielt darüber hinaus auf einen gesamtgesellschaftlichen Bewusstseinswandel in Richtung Gleichberechtigung der Frauen. Gleichzeitig ist die Benennung von Straßen und anderen Verkehrsflächen nach Frauen „auch ein Abbild der gesellschaftlichen und damit auch gleichstellungspolitischen Erinnerungskultur.“
Die Frauen-/Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Duisburg hat gezielt Biographien von Frauen zusammengetragen, die als Namensgeberinnen für die Benennung von Straßen- und anderen Verkehrsflächen geeignet erscheinen. Voraussetzung für die Bezeichnung einer Straße nach Personen ist, dass die jeweilige Person bereits verstorben ist.
Um dem Rat der Stadt bzw. den Bezirksvertretungen ein breites Spektrum an Auswahlmöglichkeiten zu geben, wurde bei der Auswahl der Namen Wert darauf gelegt, dass nach Möglichkeit verschiedene historische Epochen und die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereiche abgebildet werden. Darüber hinaus erschien es wichtig, die Übersicht nicht nur bei der Sammlung biographischer Grunddaten zu belassen, sondern die biographischen Skizzen mit Leben zu füllen.
Neben eigens für die Erstellung dieses Verzeichnisses durchgeführten Recherchen konnte glücklicherweise auf einen seit etlichen Jahren vom Frauenbüro zusammengetragenen Fundus an Quellenmaterialien zurückgegriffen werden, die im Kontext der frauengeschichtlichen Projekte des Frauenbüros der Stadt Duisburg (dazu siehe www.duisburg.de/frauenbuero) gesammelt und z.T. aufgearbeitet worden war.
Die von der Frauenbeauftragten entwickelte Liste von Vorschlägen und das ihr zugrunde liegende Konzept wurde im zweiten Schritt mit dem Leiter des Duisburger Stadtarchivs, Herrn Dr. Andreas Pilger, und mit der Leiterin des Kultur- und Stadthistorischen Museum, Dr. Susanne Sommer, abgestimmt. Des Weiteren wurden folgende Institutionen und Einzelpersonen mit Spezialwissen um Unterstützung hinsichtlich der Recherche bzw. Bereitstellung von Biographien oder Quellenmaterial gebeten.
Diese waren, über das Stadtarchiv hinaus, im Einzelnen:
 das Referat für Politik, Verwaltung und Repräsentation der Stadt Duisburg,
 Duisburg Sport,
 das Wilhelm-Lehmbruck-Museum sowie  die Polizei Duisburg (Büro der Polizeipräsidentin und Kommissariat Vorbeugung).
Die einzelnen Beiträge zu den Biographien/biographischen Skizzen der Frauen wurden – vor dem Hintergrund der Standortgebundenheit historischen Wissens – mit dem Namen der Autorin bzw. des Autors unterzeichnet und von ihr bzw. ihm zur Veröffentlichung freigegeben.
Bei der Suche nach Quellenmaterial und bei der biographischen Darstellung wurden vor dem Hintergrund der frauenpolitischen Intention des Antrags – über allgemeine biographische Daten hinaus – ein besonderes Augenmerk auf folgende Aspekte gelegt: - frauenpolitische Aktivitäten, - Engagement in – den jeweils unterschiedlichen Bereichen - der Frauenbewegung sowie - ggf. eine Kooperation mit der Gleichstellungsstelle/dem Frauenbüro der Stadt Duisburg.
Um Interessierten weitere Informationen bereitzustellen, wurde auf der Basis der Vorlage eine gesonderte Rubrik (dazu siehe www.duisburg.de/frauenbuero) mit Quellenmaterial zu einzelnen Biographien vom Frauenbüro eingerichtet.

 

200 Jahre Mayersche Buchhandlung
Am 16. September 2017 feiert die Mayersche Buchhandlung ihr 200-jähriges Jubiläum und bedankt sich bei Ihren zahlreichen treuen Kunden mit einem großen Geburtstagsfest. Auf unsere Buchliebhaber warten 20 % Rabatt auf alles, was wir dürfen und viele weitere Aktionen.
200 Jahre Leidenschaft für Literatur bedeuten unzählige Gründe diese zu feiern. Angefangen mit der Gründung durch Jakob Anton Mayer im Jahre 1817 bis hin zum digitalen Lesevergnügen mit dem Tolino – die Mayersche lebt und prägt den Buchhandel bis heute. Geführt von der Familie Falter, ist das Traditionsunternehmen derzeit an insgesamt 52 Standorten im Westen Deutschlands vertreten.
Am Samstag, den 16. September 2017, bietet die Mayersche Buchhandlung ihren Kunden 20 % Rabatt auf nicht preisgebundene Artikel wie Kalender, Hörbücher, DVDs, Geschenkartikel etc. Unser beliebter Lesebus „Anton“ wird an diesem Tag ebenfalls vor der Buchhandlung in der Buchkremerstraße stehen.
In diesem Rahmen findet ein Malwettbewerb für Kinder statt, bei dem es insgesamt 200 Mayersche-Gutscheine im Wert von jeweils 20 Euro zu gewinnen gibt: Die Kinder dürfen unseren Lesebus „Anton“ nach ihren Ideen frei und kreativ gestalten.
Am Mayersche-Glücksrad gibt es ebenfalls zahlreiche Gewinne für unsere Bücherfreunde. Wer am 16.09.2017 ebenfalls seinen Geburtstag feiert, bekommt von uns einen Mayersche-Gutschein im Wert von 20 Euro geschenkt. Zu guter Letzt sind 200 Jahre Jubiläum auch ein Grund, Gutes weiterzugeben: Die Mayersche Buchhandlung wird 2% der Tageseinnahmen spenden und auf diese Weise die Leseförderung in der Region vor Ort unterstützen.   Geburtstagsfeier am Samstag, 16. September 2017, in allen Mayersche Buchhandlungen  

 

Busse der DVG müssen in Duisburg-Neudorf eine Umleitung fahren
Die Busse der Linien 937 und NE4 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) müssen von Freitag, 15. September, ab 7.30 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 16. September, bis circa 9 Uhr in Duisburg-Neudorf eine Umleitung fahren. Grund dafür sind Baumaßnahmen samt einspuriger Verkehrsführung. Dies hat zur Folge, dass die Busse der Linie 937 in Fahrtrichtung Rheinhausen zwischen der Haltestelle „Heinestraße“ und der Haltestelle „Alter Friedhof“ einer Umleitung folgen müssen. Für die Busse der Linie NE4 bedeutet die geänderte Verkehrsführung auf dem Sternbuschweg, dass diese schon ab der Grabenstraße der Umleitungsstrecke folgen. Die Ersatzhaltestelle „Kammerstraße“ für die Busse der Linie 937 in Fahrtrichtung Rheinhausen befindet sich auf dem Sternbuschweg noch vor der Einmündung Kammerstraße.
Die Ersatzhaltestelle „Koloniestraße“ ist die Haltestelle „Koloniestraße“ der Linien 928, 934 und 939 auf der Koloniestraße. Als Ersatz für die Haltestellen „Kammerstraße“ und „Koloniestraße“ der Linie NE4, werden die Fahrgäste gebeten, die Haltestelle „Koloniestraße“ der Linien 928, 934 und 939 auf der Koloniestraße zu nutzen. Betroffene Linien: 937, NE4 Betroffene Haltestellen: „Kammerstraße“, „Koloniestraße“.

 

Mittwoch, 13. September 2017

Unwetterwarnung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst eine Warnung über bevorstehende überregionale Unwetterlagen veröffentlicht.

 

Planungsvereinbarung zum Bau des Radschnellweges RS 1  
Der Radschnellweg Ruhr (RS 1) gehört zu den wegweisenden Radverkehrsprojekten des Landes NRW. Zur Umsetzung des RS 1 und weiterer Radschnellverbindungen in NRW wurde das Straßen- und Wegegesetz angepasst.  Mit der Aufnahme der neuen Kategorie Radschnellverbindungen des Landes in das Straßen- und Wegegesetz fallen diese Strecken analog zu Landesstraßen in die Baulast des Landes. 
Der Landesbetrieb Straßen NRW ist damit als Aufgabenträger zuständig für den Bau und die zukünftige Unterhaltung des Radschnellweges.  
Radschnellwege haben das Ziel, den veränderten Funktions- und Leistungsansprüchen des stetig wachsenden und dank Pedelecs beschleunigten Fahrradverkehrs gerecht werden. Sie schaffen attraktive Verbindungen für einen Gemeinde-, bzw. kreisübergreifenden Alltags- und Pendlerverkehr, sie entlasten Straßen und ÖPNV und haben somit eine den Landesstraßen vergleichbare regionale Verkehrsbedeutung.  
Mit 6,1 Kilometern Länge wird der RS 1 von der Mülheimer Stadtgrenze bis zum Rhein durch Duisburg führen. Zehn Anschlussstellen sind vorgesehen, sechs Brücken und zwei Unterführungen müssen gebaut werden. Zwei weitere Brücken und eine Unterführung müssen instand gesetzt werden. Der Vertrag zwischen Straßen NRW und der Stadt Duisburg geht von Gesamtkosten der Baumaßnahme in Höhe von etwa 22 Mio. € aus. Die Stadt Duisburg wird die Ausbauplanung für den RS 1 extern vergeben und den erforderlichen Grunderwerb vorbereiten. Beides erfolgt im Auftrag des Landesbetriebs.  
Damit können sowohl die Kompetenzen der städtischen Projektsteuerer genutzt als auch die durch die Stadt Duisburg erfolgten Vorplanungen für die weitere Planungsarbeit eingebracht werden. Die Vertragsparteien streben einen Baubeginn für das vierte Quartal 2019 an.  
„Erfreulicherweise nutzen immer mehr Menschen das Fahrrad. Umso wichtiger ist es daher, dass wir entsprechende Radwege bauen. Mit dieser Kooperation können wir Planung und Umsetzung des RS 1 zügig auf den Weg bringen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.   
Für den RS 1 ist eine Menge Ingenieurleistung erforderlich, Brücken und Unterführungen sind neu zu bauen bzw. zu ertüchtigen. Ohne diese Kooperation wäre das nicht zu stemmen“, ergänzt Carsten Tum.   
„Wir von Straßen.NRW freuen uns ganz besonders über dieses Projekt und darüber, unser bisheriges Kerngeschäft des Autobahn- und Straßenbaus um die Radschnellwege zu erweitern. Als Regionalniederlassung Ruhr freut es uns besonders, dieses Projekt inmitten durch unser schönes Ruhrgebiet planen und bauen zu dürfen“, meint Kathrin Heffe, Leiterin der Regionalniederlassung Ruhr bei Straßen.NRW.  

Streckenverlauf einsehbar unter: www.rs1.ruhr oder www.radschnellwege.nrw

 

  

Schützenfest in Mündelheim: DVG-Busse müssen eine Umleitung fahren
Die Schützenbruderschaft in Mündelheim feiert Schützenfest samt Festumzug mit Parade und Zapfenstreich. Für die Zeit der Feierlichkeiten sind die Uerdinger Straße und die Sermer Straße zeitweise nicht befahrbar. Dies hat zur Folge, dass Busse der Linie 946 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) kurzzeitig Umleitungen folgen müssen.
Am Samstag, 16. September, zwischen 18.30 und 20 Uhr und am Sonntag, 17. September, zwischen 17.30 und 19 Uhr wird die Haltestelle „Am Hasselberg“ in die Barber-straße verlegt. Für die angegebenen Zeiträume muss zudem die Haltestelle „Sermer Straße“ entfallen. Die Fahrgäste werden gebeten, die Haltestellen „Zum Grind“ oder die Ersatzhaltestelle „Am Hasselberg“ zu nutzen. Betroffene Linie: 946 Betroffene Haltestellen: „Am Hasselberg“, „Sermer Straße“.

 

Qualifizierung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit an der VHS
Modul: Fit für den Konsumalltag
Sich im Konsumalltag in Deutschland zurechtzufinden, stellt für geflüchtete Menschen eine große Aufgabe dar: Verlockungen durch super günstige Handyangebote mit langen Vertragslaufzeiten, die Produktvielfalt, Geschäfte an der Haustüre, aber auch neue Zahlungsmöglichkeiten und Kreditversprechen sowie komplexe Vertragsabschlüsse können die geflüchteten Menschen schnell in Bedrängnis bringen.
Die eigene Wohnung konfrontiert die Menschen mit komplexen und gegebenenfalls überteuerten Verträgen, Nebenkosten- und Stromabrechnungsverfahren sowie der Frage nach notwendigen Versicherungen. Daher sind viele geflüchtete Menschen schnell von Verschuldung und Überschuldung bedroht. In diesem Modul, das gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW angeboten wird, sollen ehrenamtliche Helfer in der Flüchtlingsarbeit für die wesentlichen Verbraucherthemen sensibilisiert werden. Veranstaltungsort: VHS Duisburg im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26.

 

 

Logport-Rundfahrt mit der VHS  
Zu einer Erkundung des Duisburger Hafens per Bus lädt die Volkshochschule am Donnerstag, 26. September, ein. Treffpunkt für die etwa eineinhalbstündige Veranstaltung ist um 11 Uhr die Duisport-Verwaltung in Ruhrort. Von dort aus geht es über das Hafengelände in Ruhrort zum Logport in Rheinhausen.  
Während der Fahrt gibt es ausführliche Informationen zur Geschichte und zur aktuellen Nutzung des Duisburger Binnenhafens. In Rheinhausen wird insbesondere eine der duisport-Tochtergesellschaften, die duisport packing logistics GmbH, vorgestellt (keine Betriebsführung).
Die „dpl“ ist einer der führenden Verpackungsdienst­leister im Maschinen- und Anlagenbau, Spezialist in der Produktion von Großverpackungen für Maschinen, die beispielsweise verschifft werden sollen.  
Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich, per E-Mail an vhs-west@stadt-duisburg.de. Das Teilnahmeentgelt beträgt 20 Euro. Weiterführende Informationen: Gabriele Petrick (0203) 283-8494

 

VHS: Notebook mit Windows 10 – Grundlagen kompakt am eigenen Notebook  
Der Kurs „Mein Notebook mit Windows 10“ der VHS im Stadtfenster richtet sich an alle, die am eigenen Notebook das Betriebssystem Windows 10 kennenlernen wollen. Viermal freitags, ab dem 29. September, jeweils von 10 bis 12:15 Uhr, machen sich die Teilnehmenden mit der neuen Oberfläche vertraut und passen sie nach ihren Wünschen an.  
Im Kurs werden neue Features und Highlights vorgestellt wie beispielsweise „Cortana“ die Sprachassistentin, der neue Browser „Edge“, der Explorer mit Menüband und die virtuellen Desktops. Die Teilnehmenden lernen den Unterschied einer Nutzung mit Microsoft ID und der lokalen Nutzung kennen, den Umgang mit Peripheriegeräten und was es Neues im Bereich der Sicherheit gibt.  
Die Kosten für ein ausführliches Schulungsbuch sind im Teilnehmerentgelt von 68 Euro enthalten. Voraussetzung ist ein eigenes Notebook mit Windows 10.   Informationen unter (0203) 283-3058 oder 283-3761 und auf www.vhs-duisburg.de


VHS-Vortrag: Mathilde Franziska Anneke - Pionierin des Feminismus
Klaus T. Hofmann stellt am Dienstag, 26. September, von 20 Uhr bis 21.30 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt Mathilde Franziska Anneke (1817-1884) in seinem Vortrag vor. Der 200. Geburtstag ist Grund genug an diese Pionierin des Feminismus zu erinnern.  
„Eine Revolutionärin an allen Fronten“ nennt die EMMA diese ungewöhnliche Frau. Am Rande des Ruhrgebiets, in Sprockhövel geboren, streng katholische Schriftstellerin im Umkreis der Droste, Offizierin auf der Rebellenseite in der Revolution von 1848, in den USA dann Frauenrechtlerin, Schulleiterin und Aktivistin gegen die Sklaverei: Das sind einige Stationen des erlebnis- und tatenreichen Lebens der Mathilde Franziska Anneke.  
Der Eintritt kostet fünf Euro an der Abendkasse.  

 

 

"Preisschilder müssen lesbar und verständlich sein"

Seit drei Jahren verhandeln im Deutschen Institut für Normung (DIN) Einzelhandel, Vertreter der Bundesregierung und Landesregierungen, der Überwachung und Verbraucherverbände über eine entsprechende Norm, die eine einheitliche Gestaltung von Preisschildern verbindlich regeln würde. Am 25. September wird im DIN über den vorliegenden Entwurf beraten. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) wird dabei sein.

 

Bundeswehr-Informationen im Berufsinformationszentrum (BiZ )
Am Donnerstag, 14.09.2017 gibt es  ab 14:00 Uhr die Veranstaltung "Berufsstart bei der Bundeswehr" mit  Einstellungsberater/innen der Bundeswehr. Sie informieren in einem Vortrag und anschließenden Einzelberatungen über Einstellungsvoraussetzungen, Ausbildung und Studium, Verwendungsmöglichkeiten, Perspektiven nach der Ausbildungsphase und vieles mehr.

 

Integrationskonzept nachjustieren – Duisburger Flüchtlingsrat diskutiert mit Vertretern des Kommunalen Integrationszentrums
Der Flüchtlingsrat Duisburg lädt für den 14. September 2017 ab 19:30 Uhr zu einer öffentlichen Diskussion in den Saal des Internationalen Zentrums, Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg, ein. Vertreter des Kommunalen Integrationszentrums beantworten Fragen zum Integrationskonzept und stellen sich der Kritik des Flüchtlingsrates. An erster Stelle kritisiert der Flüchtlingsrat die unscharfen Empfehlungen im Integrationskonzept – konkrete Ziele und Zeitvorgaben, Fehlanzeige.
Mehr als Absichtserklärungen und Wünsche bleiben unter dem Strich nicht. Aus Sicht des Flüchtlingsrates muss Integration ganzheitlich gedacht und darf nicht auf die im Integrationskonzept angesprochenen Felder Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheit reduziert werden. Durch die Eingabe zum Integrationskonzept in der jüngsten Ratssitzung hat der Flüchtlingsrat seine Gesprächsbereitschaft gegenüber der Stadt signalisiert. Die Diskussion mit Vertretern des Kommunalen Integrationszentrums ist der Auftakt, zentrale Stellschrauben nachzujustieren. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, nachzuhaken und mitzudiskutieren. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

138 Schwarzfahrer erwischt
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen Schwarzfahren in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der Polizei Duisburg auf sogenannte Schwerpunktkontrollen. Dabei werden an zufällig ausgewählten Haltestellen über mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste in den dort haltenden Fahrzeugen daraufhin überprüft, ob sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind.
Eine solche Aktion fand am Dienstag, 12. September, an der Haltestelle „Meiderich Bahnhof“ statt. Mit Unterstützung der Polizei Duisburg kontrollierten die Ticketprüfer der DVG insgesamt 3.234 Fahrgäste in den Bahnen der Linie 903.
Die Ergebnisse:
·                138 Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen
·                die Beanstandungsquote betrug 4,27 Prozent
·                die Polizei hat bei der Aktion 47 Personalien-überprüfungen durchgeführt und zwei Strafanzeigen gestellt
·                Zwei Personen wurden durch die Polizei vor Ort festgenommen

 

Lichterlauf im Sportpark: Busse der DVG müssen eine Umleitung fahren
Wenn am Samstag, 16. September, die Läufer bei „Bunerts“ Lichterlauf auf die Strecke gehen, sind von der Streckenführung auch die Busse der Linie 939 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) betroffen.
An diesem Tag wird in der Zeit von 17 Uhr bis Betriebsende die Kruppstraße zwischen den Einmündungen Kalkweg und Masurenallee in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr gesperrt. Dies hat zur Folge, dass die Busse der Linie 939 der DVG eine Umleitung fahren müssen. Die Haltestellen „Bertaallee“ und „Regattabahn“ müssen für diesen Zeitraum entfallen. Die Fahrgäste werden gebeten, die Haltestelle „Sportpark“ an der Ecke Kruppstraße/Koloniestraße oder die Haltestelle „MSV Arena“ am Kalkweg zu nutzen.
Betroffene Linie: 939  Betroffene Haltestellen: „Bertaallee“, „Regattabahn“.

 

Sterben im Westen: Köln bleibt teuerste Stadt bei Grabgebühren
Köln bleibt teuerste Stadt bei Erd- und Urnenreihengräbern Große Preisunterschiede zwischen den Städten von bis zu 50 Prozent Gebühren steigen im Trend, in Münster um bis zu 23 Prozent.
Das Digitale Bestattungshaus Mymoria hat zum Tag des Friedhofs am 17. September* die städtischen Gebühren für Beisetzung, Trauerhalle und Grab mit Mindestnutzungsdauer und Grabmal verglichen, darunter auch sieben Städte im Westen. Köln am teuersten, große Preisunterschiede zwischen den Städten Bei Gesamtgebühren von 2.741 Euro für Erdreihengräber und 2.531 Euro für Urnenreihengräber liegt Köln im Städtevergleich, wie schon im Vorjahr, weit vor allen anderen.
Die zum Sterben günstigste untersuchte Stadt im Westen ist Münster: Die Gebühren für eine Bestattung im Erdreihengrab kosten hier mit 1.651 Euro fast 1.100 Euro weniger als in Köln. Ein Urnenreihengrab ist mit 1.115 Euro sogar mehr als 1.400 Euro günstiger als in Köln. Friedhofsgebühren steigen im Trend, in Münster um bis zu 23 Prozent Bundesweit haben im Vergleich zum Vorjahr fast alle untersuchten Städte die Friedhofsgebühren für Erd- und Urnenreihengräber durchschnittlich um rund 4 Prozent erhöht.
Die meisten westdeutschen Großstädte folgen diesem Trend. Die größten Kostensteigerungen verzeichnet Münster mit 17 Prozent bei Erdreihengräbern und 23 Prozent bei Urnenreihengräbern. Gefolgt von Essen mit 9 Prozent bei Erdreihengräbern und 10 Prozent bei Urnenreihengräbern. In Bonn, Dortmund und Köln stiegen die Gebühren zwischen 2 und 6 Prozent. Nur Düsseldorf und Frankfurt am Main haben ihre Gebühren im Vergleich zum Vorjahr nicht erhöht.  

 

Gesamtgebühren für Grab mit Mindestnutzungsdauer, Beisetzung, Trauerhalle und bei Grabmal (außer bei Baumbestattungen) auf Friedhöfen in Duisburg: - Erdreihengrab: 2041,00 Euro (Nutzungsdauer 20 Jahre) - Urnenreihengrab: 1583,00 Euro (Nutzungsdauer 20 Jahre) - Baumbestattung: 2660,00 Euro (Nutzungsdauer 20 Jahre).

 

„Schimmi liest Krimi – Lesung mit Verhör!“
Nächste Gastautorin: Annette Wieners (WDR) mit „Wildeule“  
Die Premiere der neuen Veranstaltungsreihe von DU Tours „Schimmi liest Krimi – Lesung mit Verhör!“ im August war restlos ausverkauft. Auch die nächste Gastautorin von DU Tours dürfte großes Interesse wecken: Denn die bekannte WDR-Journalistin Annette Wieners („Mittagsmagazin“, „WDR aktuell“) stellt ihren neuesten Krimi „Wildeule“ vor. Darin ermittelt die Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes in ihrem dritten Fall. Als Ex-Kommissarin will sie eigentlich gar nichts mehr mit Tatorten zu tun haben. Aber Leichen pflastern nach wie vor ihren Weg.  


Annette Wieners hat mit „Wildeule“ bereits ihren dritten Teil der Gesine-Cordes-Reihe veröffentlicht. Die freie Journalistin schreibt seit einigen Jahren Erzählungen und Romane. 2015 ist der erste Band „Kaninchenherz“ mit den Abenteuern von Gesine Cordes erschienen. „Fuchskind“ folgte ein Jahr später. Die Protagonistin wohnt in einem nicht näher beschriebenen Ort in der Nähe des Bergischen Landes.  

Krimi-Autorin Annette Wieners stellt bei der DU Tours-Lesung am Nikolaus-Abend, 6. Dezember, ihren neuesten Krimi „Wildeule“ vor. (Foto Wieners Quelle: Hans Scherhaufer)
Moderiert wird die „Lesung mit Verhör!“ wieder von der freien Journalistin und DU Tours-Chefin Dagmar Dahmen. Die Besucher können auch selbst viele Fragen stellen und so zum Verhör beitragen. Die Duisburger Mayersche Buchhandlung ist zudem wieder mit einem Bücherstand und allen Annette-Wieners-Krimis vertreten.
Treffpunkt ist am 6. Dezember 2017 die Gaststätte „Zum Hübi“ (Dammstraße 27/Horst-Schimanski-Gasse, 47119 Duisburg-Ruhrort). Beginn: 19.00 Uhr / Ende ca. 21.30 Uhr Ticketpreis inklusive Überraschungsgetränk und Nikolaus-Präsent: 15,- Euro. Der Vorverkauf ist ab sofort online freigeschaltet unter www.du-tours.de (s. Schimmi liest Krimi)


Mobilität der Zukunft: IAA Pkw 2017
Vom 14. bis 24. September öffnet die 67. Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main ihre Pforten. Im Mittelpunkt steht die Digitalisierung, denn: Das Auto der Zukunft fährt vernetzt und automatisiert. Grund genug für Bundeskanzlerin Merkel, die Messe am 14. September offiziell zu eröffnen. Unter dem Motto „Zukunft erleben“ präsentiert die IAA Pkw 2017 die neuesten Trends rund um die Themen Auto und Mobilität - vom automatisierten Fahren über die Elektromobilität bis hin zu urbanen Mobilitätskonzepten von morgen.
Womit, so Bundeskanzlerin Angela Merkel, auf der IAA auch der Automobilstandort Deutschland „eine zentrale Rolle“ spiele. Mehr Engagement bei neuen Antrieben Der Straßenverkehr muss emissionsärmer werden, fordert die Kanzlerin. Deswegen fördert die Bundesregierung alternative Antriebe wie die Elektro- oder Wasserstoffmobilität.
Zur IAA wünsche sie sich aber auch eine Industrie, die sage: Wir sind auch bereit, uns all den Neuerungen alternativer Antriebstechnologien zu stellen - und zwar mit aller Kraft und allem Mut. Die IAA in Zahlen: Bei der IAA Pkw 2015 präsentierten sich rund 1.100 Aussteller aus 39 Ländern auf 230.000 Quadratmetern Fläche. Mit 219 Weltpremieren konnte die IAA ihre Position als die internationale Leitmesse für Mobilität weiter ausbauen. Insgesamt strömten fast 932.000 Besucherinnen und Besucher auf das Messegelände der Mainmetropole.