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Donnerstag 01. September 2016

Politik aktuell:
Bezirksamtsstrukturen werden angepasst
  
Von wegen 'Bezirke stärken', SPD/CDU schaffen Bezirksämter ab!
BZ auf ein Wort

 

Neuer Bauabschnitt im Straßenbau an der Wanheimer Straße  
Auf der Heerstraße Höhe Friedenstraße bis zur Liebfrauenstraße beginnt am 01.09.2016 eine neue Bauphase. Die Einbahnstraßenregelung in südlicher Richtung bleibt weiterhin bestehen, der Verkehr wird aber auf die neu erstellte Fahrspur übergeleitet, so dass dann auf der östlichen Fahrspur die Arbeiten stattfinden können. Im Rahmen der vierwöchigen Arbeiten  wird  im Kreuzungsbereich der Heerstraße/Wanheimer Straße ebenfalls die Fahrbahn erneuert.
Die Heerstraße wird deshalb von Süden kommend hinter der Siechenhausstraße zur Sackgasse. Die Geschäfte im Bereich der Heerstraße können weiterhin angefahren werden, auch können die Anlieger ihre Grundstücke jederzeit erreichen. Der Parkplatz zwischen der Heerstraße und Wanheimer Straße bleibt für den Deckschichteinbau bis auf zwei Tage über den gesamten Zeitraum erreichbar. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert.  

 

„Gemeinsam Denkmale erhalten“ - Programm zum Tag des offenen Denkmals    
Initiiert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz findet am Sonntag, 11. September, unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ wieder der Tag des offenen Denkmals statt. Seit 1993 gibt es den bundesweiten Tag des offenen Denkmals immer am zweiten Sonntag im September. Vor Ort sind Denkmalbehörden, Vereine, Initiativen, Denkmaleigentümer aktiv, um Einblicke zu gewähren. Im letzten Jahr, zum Thema „Handwerk, Technik, Industrie“, besuchten allein in Duisburg rund 5.000 Personen die geöffneten Denkmäler.  
Ziel des Denkmaltages 2016 ist es aufzuzeigen, was durch das Zusammenspiel von Eigentümern, Vereinen, Amtlicher Denkmalpflege, Architekten, Fachleuten, Restauratoren aber auch insbesondere durch finanzielle Unterstützung aus Stiftungen, Förderprogrammen und Spenden machbar ist, um umfangreiche denkmalgerechte Sanierungen zu realisieren.   Es werden Beispiele gezeigt, die in besonderer Weise das Zusammenspiel unterschiedlichster Akteure zum Erhalt und zur Sanierung von Denkmälern anschaulich machen.
Dieser Tag soll dazu genutzt werden, sich gegenseitig auszutauschen und Erreichtes zu feiern.  
Auszug aus dem Programm:  
Das Lehmbruck Museum im Kant Park fällt insbesondere durch seine Glashalle dem Besucher auf. Das Skulpturenmuseum wurde nach den Plänen des Architekten Manfred Lehmbruck, eines Sohnes des Bildhauers Wilhelm Lehmbruck, errichtet und ist seit 12. April 2000 eingetragenes Baudenkmal. In mehreren Bauabschnitten erfolgten Sanierungsmaßnahmen, die mit Mitteln des Bundes und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in enger Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalbehörde erfolgreich realisiert werden konnten. In neuem Glanz präsentiert sich das Museum nun den Kunstinteressierten.  
Auch Vereine, wie der Heimatverein Hamborn e.V. engagieren sich für den Denkmalschutz. Auf Initiative des Vorsitzenden Jörg Weißmann konnte die Broschüre zu den 20er Jahre-Bauten in Hamborn und Marxloh erstellt  und veröffentlicht werden. Im Rahmen des Denkmaltages bietet er Führungen mit einem besonderen Höhepunkt im heutigen Helios Klinikum, dem ehemaligen Johannes Hospital Hamborn, an.
Kathrin Unterberg, Pressesprecherin des Helios Klinikum, zeigt anhand eines „Historischen Zeitstrahls“ den Wandel des Hauses von den Anfängen über die Gegenwart bis zur Zukunft. Eine spannende Zeitreise, in welcher das Baudenkmal durch Anbauten Veränderungen erfahren hat und weiter erfahren wird, um die medizinische Versorgung im Duisburger Norden weiter zu optimieren.
Die Herausforderung, moderne Anbauten an ein Baudenkmal zu integrieren, ist durch gemeinsames Planen und Umsetzen gut gelungen. Ein schönes Programm wartet auf die Besucher am Denkmaltag.   Auch die Lohmühle Baerl mit ihrer 182-jährigen Geschichte öffnet ihre Türen. Norbert Nienhaus, Vorstand des Mühlenvereins Lohmühle e.V., führt am Denkmaltag durch die Turmwindmühle, dessen Mahlwerk vollständig erhalten und funktionstüchtig ist. Sie ist die einzige funktionsfähige Windmühle in Duisburg, ein lebendiges historisches Technikdenkmal.
Herr Nienhaus hat den Mühlenverein, der 2017 sein zehnjähriges Bestehen feiern kann, gegründet und mit Hilfe der Mitglieder, durch Förderungen von Stadt und Land sowie aus Spendengeldern die Restaurierung der Mühle veranlasst. Mit dem Anbringen des Flügelkreuzes ist sie jetzt wieder funktionstüchtig und die Sanierung ist abgeschlossen.   
Ein Kleinod im Duisburger Süden ist die Ev. Kirche Wanheim. Mit Hilfe des Fördervereins und Spendenaktionen wurde sie umfangreich saniert. In der Kirche wird ein Orgelkonzert zu hören sein und die Kinder können an einer Denkmalrallye teilnehmen.  
Das Programm enthält viele weitere Beispiele für die hervorragende Zusammenarbeit vieler Akteure zum Wohle des Denkmalschutzes. Einige Denkmäler im diesjährigen Programm gehören zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.  
Eine Gesamtübersicht zum Programm „Tag des offenen Denkmals 2016“ finden sich im Flyer, unter www.duisburg.de/stadtentwicklung und www.tag-des-offenen-denkmals.de.    

 

 


Weltkindertag am 18. September im Innenhafen


Duisburg-Walsum: Bürgerinformation zum städtebaulichen Planungskonzept Friedrich-Ebert-Platz  
Die Stadt Duisburg informiert am Dienstag, 6. September, um 17 Uhr im Bezirksamt Walsum an der Friedrich-Ebert-Straße 152 über das städtebauliche Planungskonzept des Bebauungsplans Nr. 1232 -Walsum- „Friedrich-Ebert-Platz“.  
Ziel des Bebauungsplans ist es, das Beratungscenter der Sparkasse am Friedrich-Ebert-Platz zu erweitern, um alle Dienstleitungen unter einem Dach bündeln zu können. Die Realisierung erfordert die Aufstellung eines neuen Plans. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zur Informationsveranstaltung herzlich eingeladen.  

 

 

 

Mittwoch 31. August 2016

Die Bilanz des Deutschen Wetterdienstes: Ein viel zu trockener August mit einer Hitzewelle am Monatsende

 In den ersten drei Augustwochen überstrich den äußersten Süden Deutschlands oft schwülwarme Luft aus dem Mittelmeerraum. An manchen Tagen entluden sich Gewitter oder zogen ausgedehnte Regengebiete heran. Im Norden gestaltete tiefer Luftdruck über Skandinavien das Wetter meist wechselhaft und relativ kühl.
Bis zur Mitte kamen die Tiefausläufer jedoch nur selten voran; häufig dominierte ein Keil des Azorenhochs mit trockener Luft sowie warmen Tagen und vereinzelt frischen Nächten. Zum Monatsende hin präsentierte sich der August in ganz Deutschland unter dem Einfluss von Hoch „Gerd“ sonnenscheinreich mit teilweise ungewöhnlich hohen Temperaturen. Dies ergab einen insgesamt warmen, viel zu trockenen August mit reichlich Sonnenschein, meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.
Im zweiten Drittel örtlich Bodenfrost, im letzten Drittel hochsommerliche Hitze
Der August verlief in Deutschland mit 17,9 Grad Celsius (°C) um 1,4 Grad wärmer als das Mittel der internationalen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur Periode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung +0,4 Grad. Der Unterschied zwischen der tiefsten und höchsten Temperatur war im August sehr groß: So sank das Quecksilber in der Nacht zum 11. in Nürnberg-Netzstall sowie in Carlsfeld im Erzgebirge auf 1,3 °C. Einige Stationen meldeten am 11. und am 18. sogar leichten Bodenfrost.
Im letzten Monatsdrittel trumpfte dagegen nochmals der Sommer mit großer Hitze auf. Am höchsten kletterte das Quecksilber am 27. in Saarbrücken-Burbach - erreicht wurden 37,9 °C. Seit Beginn dieses Jahrhunderts traten solche Extremwerte in der dritten August-dekade bereits 2001, 2011, 2012 und 2015 auf. Im vorigen Jahrhundert kamen sie deutlich seltener vor, wie zum Beispiel 1943 mit 38 °C am 21.8. in Hannover und 1944 mit vier Tagen in Folge über 35 °C in Frankfurt am Main.

Der August erreichte nur 60 Prozent der typischen Regenmengen

Mit rund 45 Litern pro Quadratmeter (l/m²) erreichte der August nur 60 Prozent seines Klimawertes von 77 (l/m²). Orte, in denen der August sein Niederschlagssoll erfüllte, lagen meist im Süden von Bayern und Baden-Württemberg. Dort wirkten sich besonders die ergiebigen Niederschläge von Tief „Dagmar“ vom 4. und 5. aus. 48-stündig fielen dabei in Oberstdorf fast 90 l/m².
Die größte Tagessumme meldete Öhringen, östlich von Heilbronn, während eines Gewitters am 18. mit 76 l/m². Von der Altmark bis nach Nordhessen blieb dagegen die Monatsmenge örtlich unter 10 l/m². Am Abend des 20. konnte man hinter einem abziehenden Regengebiet in einem Streifen von Mecklenburg bis zum Schwarzwald farbenprächtige Regenbögen beobachten.
Ein sonnenscheinreicher August mit einem Plus von 13 Prozent
Die Sonnenscheindauer lag im August mit 223 Stunden um 13 Prozent über ihrem Soll von 197 Stunden. Am längsten zeigte sich die Sonne von Nordbaden bis nach Niederbayern mit bis zu 270 Stunden. In Niedersachsen schien sie örtlich nur 180 Stunden.
NRW: In Nordrhein-Westfalen betrug die Mitteltemperatur im August 17,8 °C (16,6 °C), die Niederschlagsmenge gut 45 l/m² (73 l/m²) und die Sonnenscheindauer fast 215 Stunden (183 Stunden).

 

Die Sommerbilanz
Ein recht warmer Sommer mit durchschnittlichem Sonnenschein
Der Sommer 2016 begann wie in den Tropen: Im Juni entluden sich in schwülwarmer Luft an vielen Orten immer wieder Gewitter, die enorme Regenmengen mit sich führten. Auch im letzten Julidrittel besaßen sehr langsam ziehende Gewitter häufig noch Unwettercharakter.
Doch nahmen Blitz und Donner im Juli bereits deutlich ab und blieben im August oft völlig aus. Stattdessen gewannen Hoch-druckgebiete mit beständigerem und warmem Wetter die Oberhand.

Ende August erlebten die Menschen in Deutschland sogar noch eine für diese Zeit ungewöhnliche Hitzewelle. Insgesamt verlief der Sommer recht warm bei durchschnittlichem Niederschlag und Sonnenschein. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.
Sommer war 1,5 Grad zu warm und Ende August am heißesten
Die Temperatur lag im Sommer mit 17,8 Grad Celsius (°C) um 1,5 Grad über dem Mittel der internationalen Referenzperiode 1961 bis 1990 von 16,3 °C. Im Vergleich zur wärmeren Periode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung +0,7 Grad. Schwülwarme Luft, vor allem im Juni und in der letzten Julidekade, bestimmte im Sommer 2016 häufig das Wettergeschehen und brachte - wie die intensiven Hitzewellen am 23. und 24. Juni sowie vom 24. bis 28. August - viele Deutsche ins Schwitzen.
Der Höhepunkt lag dabei am Ende des meteorologischen Sommers: Am 27. kletterte die Temperatur in Saarbrücken-Burbach auf 37,9 °C. Das zweite Augustdrittel hatte dagegen mit sehr frischen Nächten bereits einen Vorgeschmack auf den Herbst gebracht. So sank das Quecksilber am 11. in Carlsfeld im Erzgebirge und in Nürnberg-Netzstall auf jeweils 1,3 °C. Am 11. und 18. meldeten einige Stationen sogar Bodenfrost.
Sommereinstieg mit örtlich katastrophalen Regenmengen
Der Sommer verfehlte mit rund 230 Litern pro Quadratmeter (l/m²) sein Soll von 239 l/m² knapp. Völlig gegensätzlich verliefen Beginn und Ende des Sommers. Anfang Juni fielen bei heftigen Gewittern gebietsweise katastrophale Regenmengen. Simbach am Inn meldete vom 1. bis zum 2. in 48 Stunden mehr als 180 l/m² und eine Flutwelle forderte sieben Menschenleben.
Die größte Tagessumme entstand am 23. Juni in Groß Berßen, nordöstlich von Meppen, mit 150,7 l/m². Im letzten Augustdrittel herrschte dagegen bei anhaltendem Sonnenschein und teils großer Hitze verbreitet so trockenes Wetter, dass der DWD-Gefahrenindex für Waldbrände in mehreren Bundesländern auf die höchste Stufe kletterte.
Der geringste Niederschlag fiel im Sommer in einem breiten Streifen von Nordthüringen bis zur Altmark mit örtlich nur 85 l/m²; den meisten gab es am Alpenrand zwischen Werdenfelser und Berchtesgadener Land mit bis zu 700 l/m². Sonnenscheinbilanz ausgeglichen Die Sonnenscheindauer traf im Sommer 2016 genau ihr Soll von 604 Stunden. Auf der Insel Rügen zeigte sich die Sonne mit bis zu 780 Stunden am meisten; im Sauerland und in der Eifel schien sie mit teils nur etwa 500 Stunden am wenigsten.


Nordrhein-Westfalen kam im Sommer auf 17,7 °C (16,3 °C), etwa 245 l/m² (240 l/m²) und als sonnenscheinärmstes Bundesland auf nur rund 545 Stunden (554 Stunden). Wiederholt schwere Gewitter, die in Hamminkeln-Mühlenrott am Nieder-rhein 120,3 l/m² brachten, führten am 1. Juni zu großen Überflutungen.  


Graffiti-Entfernung: Mit Hochdruck gegen Schmierereien
Immer wieder tauchen sie an den Duisburger U-Bahnhöfen auf: Graffiti. Was für manche Straßenkunst ist, ist für die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ein unliebsames und aufwendiges Ärgernis und wird deswegen schnell entfernt.
 Udo Liers ist Sachgebietsleiter Technische Gebäudeausrüstung bei der DVG und koordiniert zusammen mit zwei weiteren Mitarbeitern die Entfernung. „Wenn irgendwo an den Haltestellen der DVG ein Graffiti auftaucht, melden es entweder die Fahrer in der Leitstelle oder wir erhalten Hinweise von den Fahrgästen.“, so Liers. „Wir organisieren dann umgehend die Entfernung. Diese findet meist in derselben Woche statt, in der uns die Verschmutzung gemeldet wurde.“
Mit Wasserhochdruck gegen die Farbe Die Technik, die bei der Entfernung des Graffiti zum Einsatz kommt, hängt vom Untergrund und dem Ausmaß der Verschmutzung ab. Meist wird die Farbe mit Wasserhochdruck entfernt und manchmal muss ein Spezialreiniger eingesetzt werden. Die Arbeiten finden tagsüber statt, sofern sich die Verschmutzung nicht in der Nähe der Schienen befindet.
Sind Reinigungsarbeiten in Gleisnähe notwendig, so werden die Arbeiten in der Betriebsruhe durchgeführt. Kein Kavaliersdelikt Ein Graffiti, das ohne Einwilligung angebracht worden ist, ist juristisch betrachtet Sachbeschädigung. Geregelt ist dies im Neununddreißigsten Strafrechtsänderungsgesetz (39. StrÄndG). Im Jahr 2005 wurde es um die Paragrafen § 303 und § 304 erweitert, um juristisch gegen das Aufsprühen von Graffiti vorgehen zu können und um es als Sachbeschädigung verfolgen und ahnden zu können.
Hintergrund:
Die Duisburger U-Bahnhöfe – Kunst im Untergrund Üblicherweise erwartet den Fahrgast ein düsteres Grau, doch in den unterirdischen Duisburger Haltestellen legten die U-Bahn-Bauer, die Verantwortlichen der Stadt und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) Wert auf eine kreative Gestaltung in bunten und freundlichen Farben. Verschiedene Künstler haben den sieben Duisburger U-Bahnhöfen ein eigenes Gesicht verliehen und sie mal farbenfroh, mal abstrakt gestaltet. Weitere Informationen zur Gestaltung der Duisburger U-Bahnhöfe finden Sie auch im Internet: http://www.dvg-duisburg.de/aktuell/wissenswertes/sehenswuerdigkeiten0.html

Vorher

 Vorher-Nachher-Vergleich: Die letzte Graffiti-Entfernung fand Ende August 2016 am U-Bahnhof „Steinsche Gasse“ statt. Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 

Auftakt zur VHS-Reihe zur Stärkung von Vereinen und ihren Vorständen   Die Auftaktveranstaltung zu einer VHS-Qualifizierungsreihe für ehrenamtliche Vereinsvorstände findet am Donnerstag, 8. September, ab 18 Uhr im Konferenzzentrum „Der kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5 - 7 in der Stadtmitte statt. Dieses Angebot wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert und ist für die Teilnehmenden entgeltfrei.  


Bundesweit gibt es fast 600.000 Vereine, in denen sich Bürgerinnen und Bürger zusammengeschlossen haben, um bestimmte Ziele gemeinsam zu verfolgen. „Dieses freiwillige ehrenamtliche Engagement von Menschen in Vereinen kann aus gesamtgesellschaftlicher Sicht nicht zu hoch bewertet werden“, betont Bildungsdezernent Thomas Krützberg, „Vereine tragen oft zum Gemeinwohl bei und ergänzen sinnvoll staatliche Angebote zur Daseinsvorsorge“.
Doch die „Vereinsmeierei“ ist in die Krise geraten, sagt Volkshochschuldirektor Dr. Gerhard Jahn: „Studien belegen, dass es zunehmend schwerer fällt, qualifiziertes Personal für Vorstandsaufgaben zu gewinnen. Insbesondere junge Menschen sind zwar für zeitlich befristete Projekte zu mobilisieren, aber für langfristige Aufgaben in einem Vereinsvorstand können sie sich kaum erwärmen.“  
Dies war schon 2010 der Anknüpfungspunkt für die Robert Bosch Stiftung, ein Programm ins Leben zu rufen, um die Werbetrommel für die klassische Vereinsarbeit zu rühren und die aktiven Vereinsvorstände zu stärken. Unter dem Titel „Engagement braucht Leadership – Initiativen zur Besetzung und Qualifizierung ehrenamtlicher Vereinsvorstände“ wurden an verschiedenen Pilotstandorten, modellhafte Lösungsansätze ausprobiert, um aktiven und potentiellen ehrenamtlichen Vereinsvorständen unter die Arme zu greifen.
Ende vergangenen Jahres hatte die Robert Bosch Stiftung mit dem Deutschen Volkshochschulverband die Durchführung einer Qualifizierungsreihe „Engagement braucht Leadership“ unter den Volkshochschulen ausgeschrieben. Die Reihe wird zu 100 Prozent von der Robert Bosch Stiftung gefördert und ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei.
„Weil wir in Duisburg die Bedeutung der Vereine so hoch einschätzen, war es für uns selbstverständlich, bei der Ausschreibung unseren Hut in den Ring zu werfen“, so Dr. Gerhard Jahn, „und ich bin froh, dass wir zu den acht Volkshochschulen bundesweit gehören, die den Zuschlage bekommen haben.  
Die Reihe selbst besteht aus fünf Modulen; einer Auftaktveranstaltung und zwei sogenannten Austausch- und zwei Vereinsforen. Inhaltlich geht es um den Austausch der der unterschiedlichen Vereinsvorstände untereinander und je nach Bedarf um fachlichen Input. Erfahrungen aus den Pilotprojekten haben gezeigt, dass es beim Gespräch untereinander und dem Austausch von Praxisbeispielen aus der Vorstandsarbeit sehr viele Aha-Effekte gegeben hat.  
Bei der Auftaktveranstaltung am 8. September begrüßt Oberbürgermeister Sören Link die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Beim Auftakt gilt es in erster Linie in Erfahrung zu bringen, wo die Duisburger Vereine der Schuh drückt. Gemäß den dort geäußerten Wünschen werden dann die Folgeveranstaltungen mit fachlichem Input angereichert.
Doch auch beim Auftakt wird es kurze Vorträge geben. Zum einen wird Marcel Groß von der Sparkasse Duisburg „Vereinsförderung durch die Stiftungen der Sparkasse Duisburg“ erläutern. Und bevor es in den Austausch untereinander kommt, wird Martin Beck, 1. Vorsitzender des Duisburger Yacht-Clubs, kurz vorstellen, wie in seinem Verein die Vorstandsarbeit organisiert wird.  
Interessierte ehrenamtliche Vorstandsmitglieder der Duisburger Vereine, die an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich bis zum Montag, 5. September, bei der Volkshochschule verbindlich anzumelden.      

Kommentar zu den „Vereinsmeiern“

Der Deutsche sei ein „Vereinsmeier“ – sagt der Volksmund. Geht klar, aber…

Es gibt sicher 1000 gute Gründe eine Initiative zu gründen. Sie hat aber nur einen Sachstand – siehe TTIP oder CETA – als Inhalt bzw. Mittelpunkt. Ist die „Sache“ erledigt, löst sich auch die Initiative meistens auf. Bei einem Verein ist das anders, mögen die Gründe manchmal auch dieselben sein.

Und hier fängt das Problem an. Wer keinen erfahrenen „Vereinsmeier“ hat, der die Fallstricke kennt, ist aufgeschmissen.
- Es geht zunächst um die Satzung, die Satzung und nichts anderes.
- Dann muss die Eintragung beim Amtsgericht (Vereinsregistergericht) erfolgen.
- Es folgt das mit dem Finanzamt, wegen der Freistellungsbescheinigung um auch würdig zu sein, Spenden annehmen zu dürfen.
- Dann kommen Wahlen.
- Es geht auch um das Versammlungsrecht.
-  Dabei müssen erst einmal neben den Mitstreitern auch Räumlichkeiten gefunden werden.
- Anschließend muss analog zum Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) zwingend eine Jahresmitgliederversammlung abgehalten werden.
- Dann kommt beim Finanzamt wieder der Akt mit den „Hosen-runter-lassen“.  
- Die "Ehrenamtler" müssen auch eine Veranstaltung zum Kern der Gründung abhalten.
- Wer auch noch Musik dabei haben will, hat es sofort mit der GEMA zu tun – und das ist nie spaßig, da es immer um Geld geht- und ganz klar ist:„Unwissenheit schützt nicht vor löhnen müssen.

Im Klartext: Es existieren ganze Füllhörner von Auflagen, die heutzutage ohne die Mithilfe von Profis (Steuerberater, am besten noch einen Juristen usw.) gar nicht mehr sinnvoll ist. In jedem Fall geht es immer um unglaubliche  Belastungen, die auch bei einem hohen Engagement schnell zu Überforderungen führen. 
Dabei sind z.B. Bürgervereine so etwas wie der „Betriebsrat“ oder die "Innenrevision light" einer Kommune. Diese Vereine wollen nichts Böses. Sie wollen z.B. den Bestand schützen, sich da einmischen wo sie sich sicher bestens auskennen und aufgedeckte Missstände beheben oder verhindern. Mündige Bürger eben.

Liebe Kommune, liebe Verwaltung, liebe Rats- Landtags- und Bundestagsabgeordneten: Helft wo ihr könnt, denn es sind natürlich auch eure Wähler. Diese angesprochenen Helfer in der Not ziehen ja auch meistens wunderbar mit. Trotzdem bleiben z. B. Ängste vor dem Finanzamt und der GEMA. Das muss sich nach fast einem Jahrhundert des positiven Wirkens von Vereinen doch einmal ändern dürfen.
Nehmt diesen Ehrenamtlern nicht die Lust an ihrem Tun. Es wäre wirklich ein sehr böser Bumerang, der da zurückkommen würde. Übrigens war  auch die Tätigkeit in Vereinen ein zentraler Grund, dieses Online-Medium zu gründen. Harald Jeschke (ein Leidgeprüfter)

Aufruf (Kampagne) Bürgerverein Neudorf - Collage Dieter Gründer

 

 

Ministerium für Inneres und Kommunales:
Bürgermeister und Landräte, die als Aufsichtsräte oder Beiräte in Unternehmen des RWE-Konzerns Nebeneinkünfte erzielen, müssen dieses Geld künftig vollständig an ihre Kommunen abgeben.
Das sieht ein neuer Erlass des Innenministers vor. „Das ist Geld, das der Allgemeinheit zusteht. Es ist den Menschen nicht zu vermitteln, warum ein Politiker diese aus seinem Amt erzielten Einkünfte behalten sollte“, sagte Innenminister Ralf Jäger.
Das Kabinett hat heute (29. August) zudem einen Verordnungsentwurf beschlossen, der eine Obergrenze für Vergütungen aus Nebentätigkeiten in den Verwaltungsräten der Sparkassen vorsieht. Dabei soll künftig eine Höchstgrenze von 14.400 Euro pro Jahr für einfache Mitglieder gelten. Für Vorsitzende von Sparkassen-Verwaltungsräten und deren Stellvertreter sollen höhere Freibeträge von 24.000 bzw. 19.200 Euro jährlich eingeführt werden.
Bislang durften Einkünfte aus Sparkassentätigkeiten von den Kommunalpolitikern vollständig einbehalten werden.
Auch die allgemeine Zuverdienstgrenze für Beamte soll angepasst werden: Von bisher 6.000 auf künftig 9.600 Euro im Jahr. „Der Freibetrag von 6.000 Euro ist 1982 eingeführt worden und wird den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht mehr gerecht“, erläuterte Jäger.

Im Nebenamt ausgeübt werden von Beamten häufig Lehrtätigkeiten an Fachhochschulen, Universitäten oder sonstigen Einrichtungen. „Gerade dieses Engagement für Bildung und Fortbildung wollen wir fördern.“
Die Änderungen der Nebentätigkeitsverordnung sollen nach dem Willen der Landesregierung zum 1. Januar 2017 in Kraft treten.

 

40 Jahre Spielkorb: Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor
von Martin Baltscheidt. In einer Fassung von Tina El-Fayoumy und Uwe
Frisch-Niewöhner. Ein Erzähltheaterstück mit Musik des KOM'MA-Theaters - für alle ab 5 Jahren. Theater Duisburg, Opernplatz (Neckarstraße 1), Innenstadt, http://www.theater-duisburg.de
31. August 2016; 11.00 Uhr

 

Am kommenden Sonntag: Fahrradtour der AWO-Integration mit Flüchtlingen  - Duisburg erkunden – Integration erfahren
Im Februar haben die AWO-Integration und der ADFC Duisburg gemeinsam eine ehrenamtlich geführte Fahrradwerkstatt an den Start gebracht. Auf dem Bauspielplatz in Duisburg-Neumühl richten Flüchtlinge Fahrräder straßenverkehrstauglich her. Der Erfolg des Projekts wird am Sonntag erfahrbar und sattelfest. Die Flüchtlinge unternehmen gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern aus dem Stadtteil eine Radtour.  
Nach der Rundreise, die die AWO ebenfalls gemeinsam mit dem ADFC veranstaltet, wird dann gemeinsam auf dem Bauspielplatz gegrillt. Das Motto der Rundreise, die morgens um 10 Uhr auf der Alexstaße in Neumühl beginnt: „Duisburg erkunden – Integration erfahren.“
Oxana Wolf von der AWO-Integrationsagentur hat bereits auf die Karte geschaut und nennt einige Etappen der 20 Kilometer langen Rundreise durch den Norden der Stadt: Von Neumühl aus geht es nach Hamborn und Röttgersbach, Wir fahren durch Meiderich, zum Landschaftspark Nord und natürlich auch zum AWO-Ingenhammshof.“
Die Mitarbeiterin der AWO-Integration beschreibt zudem Ziele der Radtour, die sich auf keiner Karte finden lassen: „Mit der Fahrradwerkstatt wollen wir den Flüchtlingen, die sich beteiligen, ein gewisses Maß an Mobilität ermöglichen. Sie können ihre Fahrräder ausprobieren und dabei gleichzeitig die Stadt kennenlernen.“
Darüber hinaus sagt Oxana Wolf: „Wir haben auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils eingeladen. Denn gemeinsam unterwegs sein, führt die Menschen zusammen. Wir sehen die Rundfahrt ganz bewusst als ein Angebot an den ganzen Stadtteil.“ 
Anmeldungen für die Radtour „Duisburg erkunden – Integration erfahren“ sind noch möglich unter: Oxana Wolf und Miriam Fastabend, Telefon 0203 5006713 oder 0203 580484.

 

Duisburger Hafen packt im Jubiläumsjahr neue Herausforderungen an - Digitalisierung bietet Chancen für noch engere Verknüpfung von Industrie und Logistik.     
IHK und Duisburger Hafen AG diskutieren im Museum Küppersmühle über Wachstumschancen in der Region:  "Wer über Industrie und Innovation reden will, der muss mit Logistik anfangen", das war der deutliche Tenor als sich 100 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft gestern Abend im Museum Küppersmühle über die Zukunftsperspektiven des Duisburger Hafens austauschten.
Die Gäste waren hochkarätig, die Diskussionen lebendig, die Einsichten einmütig: Vom immer engeren Zusammenwachsen von Logistik und Industrie werden Duisburg und die Region nur profitieren, wenn rasch die Weichen gestellt werden: Schnelle Digitalisierung, bessere Infrastruktur und marktorientierte Kooperationen zwischen großen und kleinen Unternehmen. Ganz besonders deutlich formulierten hier die beiden ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Clement und Prof. Jürgen Rüttgers, so parteiübergreifend wie eindrucksvoll: Bildung und Infrastruktur sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren für ein nachhaltiges Wachstum in Industrie und Logistik.   
Eingeladen hatten anlässlich des 300-jährigen Bestehens die Duisburger Hafen AG und die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve. Der Austausch über die Zukunft der Logistikwirtschaft im Zusammenspiel mit Digitalisierung und Industrie dokumentierte mehr als deutlich, dass der Duisburger Hafen nicht nur Logistikdrehscheibe im Herzen Europas ist, sondern auch unerlässlicher Treiber für die industrielle Entwicklung an Rhein und Ruhr.

 Niederrheinische IHK: Klares Bekenntnis zu Logistik und Industrie Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen IHK, gratulierte dem Duisburger Hafen im Namen der Wirtschaft zu seinem Geburtstag und betonte in seiner Begrüßungsrede: „In seiner 300-jährigen bewegten Geschichte war der Hafen wesentlicher Taktgeber und immer Antriebsmotor für die wirtschaftlichen Entwicklung in der Region.“ Politischer Gestaltungswille habe den Weg des Hafens vom reinen Umschlagplatz zum europäischen Logistikhub dabei geebnet. „Insofern sollte der Hafengeburtstag alle, Politik, Unternehmen und Bürger, motivieren, Infrastrukturentscheidungen als das zu betrachten, was sie sind: Investitionen in Arbeitsplätze und Wachstum“, so Landers.
Das klare Bekenntnis der Politik, im Jahr 1716 einen Ankerplatz in Ruhrort einzurichten, hätte 300 Jahre erfolgreiche Hafenentwicklung ermöglicht.   Impulse für Innovationen in der Wirtschaft Der IHK-Präsident hob hervor, dass die Logistik in Duisburg ausgesprochen gut mit der Industrie aber auch mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen vernetzt sei. Die zunehmend enge Verzahnung von Produktion und Logistik wird durch den digitalen Wandel vorangebracht.
Die Niederrheinische IHK engagiert sich, um die Potenziale in der Region bestmöglich voranzubringen. Ihre Umfragen zeigen, dass zwei Drittel der befragten Unternehmen am Niederrhein in der Digitalisierung besondere Chancen sehen. Als erfolgreiches Beispiel nannte Landers die elektronische Steuerung der Lkw-Verkehre am Hafen.  
Starke Infrastruktur schafft Arbeitsplätze duisport-Chef Erich Staake verwies in seiner Rede auf den starken Beitrag, den der Duisburger Hafen zur Beschäftigung in der Region leistet: „Jeder achte Arbeitsplatz in unserer Stadt hängt vom Hafen ab, insgesamt sind es 22.000 reguläre und zukunftssichere Stellen allein in Duisburg. “

Weiteres Wachstum sei allerdings nur gegen starke Bremswirkungen von außen möglich: „Wir müssen uns wieder neu erfinden. Der Markt verlangt es: Zweistellige Steigerungsraten im Containerverkehr sind Geschichte. Die Containerisierung ist bei 95 Prozent angelangt, in allen großen Seehäfen Nord- und Mitteleuropas – der weltgrößte Binnenhafen Duisburg ist da noch eine Ausnahme -  gehen die Containerumsätze bereits zurück. Zusätzlich haben wir es mit einer weltweiten Dämpfung der Konjunktur zu tun. So sind Zuwächse ausschließlich durch mehr Qualität der Dienstleistungen und durch höhere Effizienz zu erwarten.“   Die duisport-Gruppe und die gesamte Logistikbranche könnten daher gute Ergebnisse künftig nur mit Hilfe intensiver Digitalisierung erreichen, sagte Erich Staake: „Die Industrie muss sich mit neuen Geschäftsmodellen und Herstellungsverfahren vertraut machen – und die Logistik ist herausgefordert, ihre Dienstleistungen an diese Veränderungen anzupassen, in konkreten Einzelfällen auch selbst als Treiber einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie aufzutreten.“  
Neue Ideen, neue Firmen, neue Jobs: Inkubator geplant! Nordrhein-Westfalen als industrielles Kernland und zugleich führende Logistikregion Europas habe allerdings große Chancen, sich zum Vorreiter der Digitalisierung auf beiden Seiten der Wertschöpfungsketten zu entwickeln. Denn hier habe die Vernetzung von Industrie und Logistik bereits Tradition.  
Staake kündigte zudem an, dass der Duisburger Hafen gemeinsam mit einem Dax-Unternehmen und der Universität Duisburg-Essen zum Jahreswechsel einen Inkubator für Startups errichten werde. „Wir wollen Gründerfirmen mit erfolgreichen Industrieunternehmen vernetzen,“ sagte Staake. Daraus könne „ein Nukleus für weitere Gründerzentren in der Rhein-Ruhr-Region“ entstehen.    


V. l.: Industrie 4.0 – Potenziale und Perspektiven für die Industrie und Logistikwirtschaft an Rhein und Ruhr war das Thema des Abends der Diskussionsteilnehmer: Dr. Stefan Dietzfelbinger (IHK), Moderator des Abends Dr. Willi Keinhorst (Welt am Sonntag NRW), Prof. Jürgen Rüttgers (Bundesminister a. D., Ministerpräsident a. D.), Gisbert Rühl (Klöckner), die Gastgeber Erich Staake (Duisburger Hafen AG) und Burkhard Landers (IHK), Kurt Leidinger (Schenker Deutschland), Amadou Diallo (DHL Freight),  Wolfgang Clement (Ministerpräsident a. D., Bundesminister a. D.) sowie Prof. Dr. Walter Smerling (MKM Museum Küppersmühle).
Foto - © duisport/krischerfotografie  

 

 

VHS Themenabend: Begabungs- und Begabtenförderung – Das Duisburger Kompetenzzentrum stellt sich vor  
Darum, wie man Begabungen erkennt und fördert, aber auch andere Fragen zum Thema Begabtenförderung stehen im Mittelpunkt eines Informationsabends der Volkshochschule mit M. Jäger und Anja Wardemann am Freitag, 16. September, um 18 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen kurzen Überblick über aktuelle Modelle und theoretische Hintergründe zum Thema Hochbegabung.  
Thematisiert werden beispielsweise persönliche Begabungsprofile und der Zusammenhang von Begabungs- und Persönlichkeitsförderung. Der Begriff „Underachiever“ wird erläutert und der Bereich der Motivationsförderung kurz angesprochen.  
Die Angebote des Duisburger Kompetenzzentrums werden vorgestellt, ebenso der Beratungsablauf und zentrale Aspekte des Beratungskonzepts. Die Teilnehmer erfahren Näheres zum (Lern-)Coaching für Kinder und Jugendliche und haben im Anschluss die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder Termine zu vereinbaren. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.   

Großer Kostümverkauf in Wanheimerort bei der Deutschen Oper am Rhein
Mehr als 500 Kostüme aus dem Fundus der Deutschen Oper am Rhein werden am Samstag, 3. September 2016, im Produktionszentrum in Duisburg-Wanheimerort verkauft. Ab 10.00 Uhr werden vor Ort kostenlose Zählkarten ausgegeben, die die Reihenfolge für den Einlass ab 12.00 Uhr regeln.  
Kostümfans können sich freuen: Die Deutsche  Oper am Rhein schafft Platz für Neues und trennt sich von einigen ihrer maßgefertigten Kostüme und Kopfbedeckungen. Über 500 handgenähte Stücke aus unterschiedlichen Inszenierungen stehen am Samstag, 3. September 2016, auf der Probebühne im Produktionszentrum in Duisburg-Wanheimerort zum Verkauf. Die seltene Gelegenheit, jetzt schon für die kommende Karnevals-Session ein besonderes Kostüm oder Kostümteil zu erwerben, lässt sich mit einem Besuch des sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Werkstatt- und Probenzentrums verbinden.  
- Ab 10.00 Uhr werden vor Ort Zählkarten ausgegeben, die die Reihenfolge für den Einlass zum Kostümverkauf regeln. Zeitgleich öffnet die Oper ihre Werkstätten: Nach Erhalt einer Zählkarte laden Tischlerei, Schlosserei, Dekowerkstatt und Malsaal zu einem Rundgang ein.
- Um 11.00 Uhr startet der Kostümverkauf mit einer Versteigerung einiger besonders aufwendiger Stücke, u.a. aus der legendären „Rigoletto"-Inszenierung von Jean-Pierre Ponnelle – meistbietend.
- Um 12.00 Uhr öffnet der reguläre Kostümverkauf auf der Probebühne. Der Einlass erfolgt in der Reihenfolge der Nummerierung der Zählkarten, da aus Sicherheitsgründen die maximale Personenzahl im Verkaufsbereich begrenzt ist.  
Die Kostüme können nur bar bezahlt werden (keine Kredit- oder EC-Kartenzahlung etc.) und sind vom Umtausch ausgeschlossen. Die Preise liegen zwischen 10,00 und 250,00 Euro. Der Verkauf endet gegen 15.00 Uhr oder ggf. bereits früher, sobald alle Artikel verkauft sind.  
Kostümverkauf
Samstag, 3. September 2016, im Produktionszentrum Duisburg, Neuenhofstraße 55, 47055 Duisburg (Parkplätze auf dem Betriebsgelände) Anreise mit dem ÖPNV: Straßenbahn 903 bis „Neuenhofstraße" oder U79 bis „Waldfriedhof"  
Zeitplan
- 9.00 Uhr - Öffnung des Betriebsgeländes
- 10.00 Uhr - Ausgabe der Zählkarten, die die Reihenfolge des Einlasses festlegen
Ab 10.00 Uhr - Möglichkeit, die Werkstätten zu besichtigen 11.00 Uhr - Versteigerung ausgewählter Kostüme 12.00 Uhr - Beginn des Kostümverkaufs auf der Probebühne 

 

Vortrag im Stadtmuseum: „Christus als Weltenbeherrscher heute?“  
Der Duisburger Pfarrer Martin Winterberg spricht am kommenden Sonntag, 4. September, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen über „Anspruch und Wirklichkeit des Salvator Mundi“.
Der Vortrag wird im Rahmen der großen Sonderausstellung: „Die ganze Welt in Gottes Hand – von der Heilserwartung des Mittelalters zu Mercators Beschreibung der Welt“ gehalten.  
Zum 700-jährigen Jubiläum der Salvatorkirche ist im Stadtmuseum eine spektakuläre Auswahl mittelalterlicher Darstellungen von Jesus Christus als „Salvator Mundi“, also als „Erlöser der Welt“ zu sehen. Daneben machen zahlreiche historische Exponate die mittelalterliche Kirchen- und Stadtgeschichte nachvollziehbar.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein als wundertätig verehrtes Gnadenbild, das früher in Prozessionen durch die Stadt getragen wurde und die Duisburger Salvatorkirche bis ins 16. Jahrhundert zum Ziel von Wallfahrern machte. Seit der Reformationszeit wird es in der katholischen Kirche St. Pankratius in Dormagen-Nievenheim verehrt.  
Die Frage, die sich stellt ist, ob sich dieser Bezeichnung von Jesus als dem „Erlöser der Welt“ noch in heutiger Zeit rechtfertigen lässt. Ausgehend von dem klassischen Anspruch, der sich in den Bildern und Objekten der Ausstellung finden lässt, kann und soll ein Blick auf die religiösen Erlösungsansprüche der Religionen in heutiger Zeit geworfen werden: „Christus als Weltenherrscher heute?“  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro für die Teilnahme am Vortrag und den Museumsbesuch, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein reich bebilderter Begleitband ist zum Preis von 14,90 Euro vor Ort erhältlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-2640 und auf www.stadtmuseum-duisburg.de.   

 

Sandburg: Abnahme des Weltrekordversuchs durch GUINNESS WORLD RECORDS®
Aus mehr als 2300 Tonnen Sand wurde eine über 14 Meter hohe Sandburg geschnitzt. 18 Sandkünstler haben 23 Tage auf diesen Moment hingearbeitet — den Weltrekord. Sofia Eleonora Greenacre, Rekordrichterin bei GUINNESS WORLD RECORDS®, wird entscheiden, ob alle erforderlichen Kriterien eingehalten wurden und ob die von schauinsland-reisen in Auftrag gegebene Sandburg, die erforderliche Höhe hat.  
Termin: Abnahme des Weltrekordversuchs durch GUINNESS WORLD RECORDS® Datum: Freitag, 2. September 2016 Uhrzeit: 11:30-12:30 Uhr Ort: Landschaftspark Duisburg-Nord 

 

Jazz auf`m Plazz 2016: Duisburger Finale mit Anja Lerch
Die letzte Veranstaltung der diesjährigen Open-Air-Musikreihe Jazz auf’m Plazz findet am 2. Donnerstag im September – dem 08. September 2016 – statt. Also nicht wie gewohnt am ersten Donnerstag im Monat, da es hier aufgrund der Eröffnung der Mercatorhalle zu einer Terminkollision gekommen ist. Und diese soll natürlich vermieden werden. Nach zwei sehr erfolgreichen Konzerten in diesem Jahr, dürfen sich alle Fans gepflegter Open-Air-Musik auf den krönenden Abschluss des Jahres freuen.  
Stargast des Abends wird die Duisburger Lokalmatadorin Anja Lerch sein, die das Publikum – wie im letzten Jahr auch – wieder mit ihrer einmaligen Stimme verzaubern wird. Beim Zuschauer-Voting wurde sie 2015 auf den ersten Platz gewählt. Ihr erneuter Auftritt bei Jazz auf`m Plazz war damit gesichert.
Bereits bei „The Voice“ hat sie die Zuschauer begeistert und wird auch in Duisburg nun wieder für tolle Stimmung sorgen. Sie bewegt sich in den Weiten von Rock, Blues und Soul.  Los geht’s am Donnerstag, 08. September 2016, um 19:30 Uhr auf dem König-Heinrich-Platz (zwischen Forum und Stadttheater).

 

Lagerfeuer und Rentiermoos: Zoo mit "Nordischem Abend"
Seit mehr als 3.500 Jahren ist das Leben der Saami (das skandinavische Volk der „Samen“) eng mit dem der Rentiere verbunden. So folgen die Saami den Tieren auf ihren langen Wanderungen, die sie im Sommer in die baumlose Tundra und im Winter in die Taiga und zu weiteren nordischen Tieren führen.
Ein wenig von diesem wildromantischen Lebensstil vermittelt der Zoo Duisburg mit Unterstützung des Verein der Freunde des Duisburger Tierpark e.V. bei seinem „Nordischen Abend“, der die Teilnehmer zunächst zu den Tieren des Nordens führt. Der nächste Termin ist Freitag, der 09.09.2016 ab 18.00 Uhr. Nachdem es vorbei gegangen ist an Wisent, Vielfraß und Polarwolf, erreichen wir mit dem erfahrenen Tierpfleger Martin Albertz den nach Heu duftenden Rentierstall, um diese Nutztiere der Saami gemeinsam zu füttern.
Im Gehege wird derweil das Rentierlager „North Trail“ mit knisterndem Feuer und Sitzgelegenheiten eingerichtet, das eine gemütliche Atmosphäre verströmt. Bei nordischer Musik sind die Teilnehmer eingeladen, Stockbrot über dem Feuer zu rösten, zu einer Schmalzstulle zu greifen oder sich ein warmes Getränk zu gönnen. Der „Nordische Abend“ bringt Kinder- wie Erwachsenenaugen gleichermaßen am Lagerfeuer zum Leuchten, wenn Anekdoten zum Besten gegeben werden und man den Zoo einmal von einer ganz besonderen Seite kennenlernen kann.
·       Termine: 9. September, 28. Oktober, 25. 11. und 9. 12. 2016
·       Start: 18.00 Uhr am Haupteingang
·       Teilnehmer: max. 30 Personen
·       Dauer: ca. 2,5 Stunden
 ·       Kosten: 25 € (inkl. Zooeintritt & Snacks) Anmeldung:   servicebuero@zoo-duisburg.de oder 0203-30559-75 (Mo. & Di.: 13.00 – 18.00 Uhr, Mi. & Do.: 10.00 - 15.00 Uhr)

 

Demonstration in Bruckhausen: Busse müssen Umleitungen fahren
Am Mittwoch, 31. August, gibt es laut Polizei eine Demonstration in Duisburg-Bruckhausen. Die Demo wird in der Zeit von 9 bis circa 14:30 Uhr im Bereich Kaiser-Wilhelm-Straße und Willy-Brandt-Ring den Busverkehr der DVG einschränken. Dadurch kommt es zu Verspätungen und Umleitungen der Buslinie 908 und beim Straßenbahnersatzverkehr (SEV) der Linie 901.
Straßenbahnlinie 901
Der SEV auf der Linie 901 muss den von der Demo betroffenen Bereich über örtliche Straßen umfahren. Dadurch können die Haltestellen „Matenastraße“, „Thyssen Verwaltung“ und „Wilfriedstraße“ von den Straßenbahnersatzbussen nicht angefahren werden. Die Haltestelle „Marxloh Pollmann“ wird in Fahrtrichtung Mülheim vor die Kreuzung verlegt.
Buslinie 908
Die Haltestelle „Thyssen Verwaltung“ der Linie 908 entfällt für den Zeitraum der Demo. Betroffene Linien 901, 908 Ausfallende Haltestellen „Matenastraße“, „Thyssen Verwaltung“, „Wilfriedstraße“ Verlegte Haltestellen „Marxloh Pollmann“. 

 

Solidaritätsbekundungen zum Stahlaktionstag am 31. August 2016
Seit Monaten wird in der Presse über eine Restrukturierung der Stahl-Sparte bei Thyssen-Krupp berichtet und ebenso lange bangt die Belegschaft um ihre Arbeitsplätze. Als Duisburger SPDBundestagsabgeordnete verfolgen wir diese Entwicklung mit großer Sorge. Wir teilen die Kritik an der Unternehmensleitung, die durch unklare Kommunikation und ausweichende Antworten bisher nicht dazu beitragen konnte, die Ängste der Belegschaft zu entkräften.
Wir kämpfen als SPD auf allen politischen Ebenen für den Erhalt und die Sicherung der heimischen Stahlindustrie. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat dies gerade durch seine Zusage untermauert, dass die Stahlindustrie auch nach 2017 keine Ökostromumlage auf selbst erzeugten Strom zahlen muss.
Dieses Mal geht es aber nicht um Billigimporte aus China oder Umweltauflagen, die die Branche belasten. Dieses Mal geht es um intransparente Pläne der Konzernführung, um ungeklärte Fusionen, Rationalisierung und Streichung von Arbeitsplätzen. Für uns ist klar: Der Konzern muss sich an seine Zusage halten, bis 2020 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Ein Ausspielen der betroffenen Belegschaften gegeneinander können wir nicht hinnehmen.  

 


Dienstag 30. August 2016

Brand in einem Mehrfamilienhaus in Duisburg-Aldenrade  
Der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg wurde heute, 30. August, um 8.45 Uhr ein Brand auf der Sonnenstraße in Aldenrade gemeldet. Es brannte im Kinderzimmer des 3. Obergeschosses eines Mehrfamilienhauses. Die Wohnung war leer und die Rettungswege rauchfrei. Somit bestand keine konkrete Gefahr für die übrigen Hausbewohner.  
Die Feuerwehr hatte das Feuer gegen 9:15 Uhr unter Kontrolle und konnte so einen Übergriff auf weitere Gebäudeteile verhindern. Es gab keine Auswirkungen auf die Nachbarschaft.  
Die Feuerwehr war mit einer 20 Einsatzkräften und der Rettungsdienst mit vier Kräften vor Ort. Weitere alarmierte Kräfte konnten aufgrund der überschaubaren Lage auf der Anfahrt abbrechen. Ursache des Brandes ist noch unklar, die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, sobald die Arbeiten der Feuerwehr abgeschlossen sind.

 

Duisburger Hafen packt im Jubiläumsjahr neue Herausforderungen an - Digitalisierung bietet Chancen für noch engere Verknüpfung von Industrie und Logistik.     
IHK und Duisburger Hafen AG diskutieren im Museum Küppersmühle über Wachstumschancen in der Region:  "Wer über Industrie und Innovation reden will, der muss mit Logistik anfangen", das war der deutliche Tenor als sich 100 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft gestern Abend im Museum Küppersmühle über die Zukunftsperspektiven des Duisburger Hafens austauschten.
Die Gäste waren hochkarätig, die Diskussionen lebendig, die Einsichten einmütig: Vom immer engeren Zusammenwachsen von Logistik und Industrie werden Duisburg und die Region nur profitieren, wenn rasch die Weichen gestellt werden: Schnelle Digitalisierung, bessere Infrastruktur und marktorientierte Kooperationen zwischen großen und kleinen Unternehmen. Ganz besonders deutlich formulierten hier die beiden ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Clement und Prof. Jürgen Rüttgers, so parteiübergreifend wie eindrucksvoll: Bildung und Infrastruktur sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren für ein nachhaltiges Wachstum in Industrie und Logistik.   
Eingeladen hatten anlässlich des 300-jährigen Bestehens die Duisburger Hafen AG und die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve. Der Austausch über die Zukunft der Logistikwirtschaft im Zusammenspiel mit Digitalisierung und Industrie dokumentierte mehr als deutlich, dass der Duisburger Hafen nicht nur Logistikdrehscheibe im Herzen Europas ist, sondern auch unerlässlicher Treiber für die industrielle Entwicklung an Rhein und Ruhr.

 Niederrheinische IHK: Klares Bekenntnis zu Logistik und Industrie Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen IHK, gratulierte dem Duisburger Hafen im Namen der Wirtschaft zu seinem Geburtstag und betonte in seiner Begrüßungsrede: „In seiner 300-jährigen bewegten Geschichte war der Hafen wesentlicher Taktgeber und immer Antriebsmotor für die wirtschaftlichen Entwicklung in der Region.“ Politischer Gestaltungswille habe den Weg des Hafens vom reinen Umschlagplatz zum europäischen Logistikhub dabei geebnet. „Insofern sollte der Hafengeburtstag alle, Politik, Unternehmen und Bürger, motivieren, Infrastrukturentscheidungen als das zu betrachten, was sie sind: Investitionen in Arbeitsplätze und Wachstum“, so Landers.
Das klare Bekenntnis der Politik, im Jahr 1716 einen Ankerplatz in Ruhrort einzurichten, hätte 300 Jahre erfolgreiche Hafenentwicklung ermöglicht.   Impulse für Innovationen in der Wirtschaft Der IHK-Präsident hob hervor, dass die Logistik in Duisburg ausgesprochen gut mit der Industrie aber auch mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen vernetzt sei. Die zunehmend enge Verzahnung von Produktion und Logistik wird durch den digitalen Wandel vorangebracht.
Die Niederrheinische IHK engagiert sich, um die Potenziale in der Region bestmöglich voranzubringen. Ihre Umfragen zeigen, dass zwei Drittel der befragten Unternehmen am Niederrhein in der Digitalisierung besondere Chancen sehen. Als erfolgreiches Beispiel nannte Landers die elektronische Steuerung der Lkw-Verkehre am Hafen.  
Starke Infrastruktur schafft Arbeitsplätze duisport-Chef Erich Staake verwies in seiner Rede auf den starken Beitrag, den der Duisburger Hafen zur Beschäftigung in der Region leistet: „Jeder achte Arbeitsplatz in unserer Stadt hängt vom Hafen ab, insgesamt sind es 22.000 reguläre und zukunftssichere Stellen allein in Duisburg. “

Weiteres Wachstum sei allerdings nur gegen starke Bremswirkungen von außen möglich: „Wir müssen uns wieder neu erfinden. Der Markt verlangt es: Zweistellige Steigerungsraten im Containerverkehr sind Geschichte. Die Containerisierung ist bei 95 Prozent angelangt, in allen großen Seehäfen Nord- und Mitteleuropas – der weltgrößte Binnenhafen Duisburg ist da noch eine Ausnahme -  gehen die Containerumsätze bereits zurück. Zusätzlich haben wir es mit einer weltweiten Dämpfung der Konjunktur zu tun. So sind Zuwächse ausschließlich durch mehr Qualität der Dienstleistungen und durch höhere Effizienz zu erwarten.“   Die duisport-Gruppe und die gesamte Logistikbranche könnten daher gute Ergebnisse künftig nur mit Hilfe intensiver Digitalisierung erreichen, sagte Erich Staake: „Die Industrie muss sich mit neuen Geschäftsmodellen und Herstellungsverfahren vertraut machen – und die Logistik ist herausgefordert, ihre Dienstleistungen an diese Veränderungen anzupassen, in konkreten Einzelfällen auch selbst als Treiber einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie aufzutreten.“  
Neue Ideen, neue Firmen, neue Jobs: Inkubator geplant! Nordrhein-Westfalen als industrielles Kernland und zugleich führende Logistikregion Europas habe allerdings große Chancen, sich zum Vorreiter der Digitalisierung auf beiden Seiten der Wertschöpfungsketten zu entwickeln. Denn hier habe die Vernetzung von Industrie und Logistik bereits Tradition.  
Staake kündigte zudem an, dass der Duisburger Hafen gemeinsam mit einem Dax-Unternehmen und der Universität Duisburg-Essen zum Jahreswechsel einen Inkubator für Startups errichten werde. „Wir wollen Gründerfirmen mit erfolgreichen Industrieunternehmen vernetzen,“ sagte Staake. Daraus könne „ein Nukleus für weitere Gründerzentren in der Rhein-Ruhr-Region“ entstehen.    


V. l.: Industrie 4.0 – Potenziale und Perspektiven für die Industrie und Logistikwirtschaft an Rhein und Ruhr war das Thema des Abends der Diskussionsteilnehmer: Dr. Stefan Dietzfelbinger (IHK), Moderator des Abends Dr. Willi Keinhorst (Welt am Sonntag NRW), Prof. Jürgen Rüttgers (Bundesminister a. D., Ministerpräsident a. D.), Gisbert Rühl (Klöckner), die Gastgeber Erich Staake (Duisburger Hafen AG) und Burkhard Landers (IHK), Jochen Thewes (DB Schenker), Amadou Diallo (DHL Freight),  Wolfgang Clement (Ministerpräsident a. D., Bundesminister a. D.) sowie Prof. Dr. Walter Smerling (MKM Museum Küppersmühle). © duisport/krischerfotografie  

 

Baugenehmigung erteilt: Neue Hallen für die Kunst in Duisburg
Das MKM wird nach den Plänen von Herzog & de Meuron erweitert Die Baugenehmigung der Stadt Duisburg liegt nun vor und die Bauarbeiten am Erweiterungsbau des MKM können starten. Erste Vorbereitungen auf der Baustelle sind bereits im Gange. Der eigentliche Baubeginn ist für Anfang September terminiert. Die Grundsteinlegung mit detaillierter Vorstellung des Projektes ist für Frühjahr 2017 geplant.  

Abb.: Erweiterung MKM Museum Küppersmühle (Simulation); © Herzog & de Meuron
Architekten der Erweiterung des MKM Museum Küppersmühle sind Herzog & de Meuron aus Basel (Schweiz), die mit dem Neubau weitere 2.500m² zusätzliche Ausstellungsfläche für eine der wichtigsten Sammlungen deutscher Nachkriegskunst weltweit schaffen. Aktuell können nur rund 25% der Bestände im MKM gezeigt werden. Der Erweiterungsbau ermöglicht künftig eine weitaus umfassendere Präsentation.
„Durch den Erweiterungsbau wird das MKM seine Leuchtturmfunktion für deutsche Kunst in NRW und darüber hinaus nachhaltig festigen“, ist Direktor Walter Smerling überzeugt. Wie bereits beim Umbau der historischen Küppersmühle zum Museum orientieren sich die Architekten bei ihrem Entwurf für den Erweiterungsbau am Bestand des MKM und der gewachsenen Architektur des Innenhafens. „Für den flüchtigen Betrachter wird der neu hinzugefügte Baukörper so wirken, als hätte er schon immer dort gestanden.
Der Erweiterungsbau reiht sich in Maßstab und Material in die Kette der eindrucksvollen historischen Backsteinbauten entlang des Hafenbeckens ein und komplettiert so den bestehenden Museums- und Innenhafenkomplex”, erläutern die Architekten.

Abb.: Erweiterung MKM Museum Küppersmühle (Simulation); © Herzog & de Meuron Der viergeschossige Anbau, der das MKM in Richtung Autobahn verlängern wird, soll über den historischen Silo-Trakt mit dem Stammhaus des MKM verbunden werden. Die Silos, die zudem eine Aussichtsplattform erhalten sollen, werden damit erstmals für Besucher zugänglich sein. „Die Silos bleiben in ihrer rohen, ursprünglichen Materialität erhalten, da sie unverzichtbare, plastische Bestandteile des Industriedenkmals Küppersmühle sind.“ (Herzog & de Meuron) Ermöglicht wird das Vorhaben durch das Engagement der privaten MKM-Stiftung, die von den Sammlern Sylvia und Ulrich Ströher gegründet wurde. Die Eröffnung ist für 2019 geplant.

 

„Mein Gesicht für die Stadtwerke Duisburg“ „Für Sie. Für euch. Für Duisburg.“
Mit diesem Slogan bewirbt die Stadtwerke Duisburg AG als lokaler Energieversorger die Vorteile, die das Unternehmen von seinen Wettbewerbern unterscheidet. Zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg geben in der neuen Werbekampagne dem Energiedienstleister ein Gesicht. Einer von ihnen ist Dirk Tenhaken.
„Ich bin jetzt seit 29 Jahren bei den Stadtwerken und stehe gerne stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen aus dem technischen Bereich bei uns im Unternehmen. Die Stadtwerke sind mein ganzes Berufsleben, und ich bin stolz, dass mein Gesicht überall in Duisburg für die Stadtwerke auf Plakaten zu sehen ist“, erklärt Tenhaken.
Als Mitarbeiter im Kraftwerk repräsentiert er die eigene Energieerzeugung bei den Stadtwerken. Er steht stellvertretend für alle „Blaumänner“ im Kraftwerk und in den Werkstätten, die dafür sorgen, dass zuverlässig und sicher Strom und Fernwärme für die Duisburger Haushalte produziert wird. Rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr.
Zehn Botschafter für das Unternehmen Neben dem 50-jährigen Kraftwerker Tenhaken repräsentieren neun weitere Protagonisten jeweils ihren Arbeitsbereich und den Heimvorteil, den die Stadtwerke ihren Kunden bieten. Die Bandbreite reicht hier vom persönlichen Kundenservice, über kompetente Beratung rund um das Thema Energie, die Vorteile der Stadtwerke-Kundenkarte, die Verantwortung als Ausbildungsbetrieb bis zum Engagement bei Veranstaltungen und Events. Die Stadtwerke Duisburg setzen damit ihre im vergangenen Jahr gestartete Kampagne zum Thema „Nähe“ fort.
„Wir sind Teil dieser Stadt und bieten Dienstleistungen, die wir in der Form nur als lokaler Energieversorger vor Ort bieten können“, betont Torsten Hiermann, Leiter des Bereichs Markt/Vertrieb der Stadtwerke Duisburg. „Dies wollen wir deutlich machen und freuen uns, dass wir zehn sympathische und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Botschafter für die Stadtwerke Duisburg gewinnen konnten“, so Hiermann weiter. Informationen zur Kampagne und allen Heimvorteilen geben die Stadtwerke Duisburg auf ihrer Internetseite: www.stadtwerke-duisburg.de/heimvorteil.

Kraftwerker Dirk Tenhaken (50) leiht sein Gesicht den Stadtwerken Duisburg. Auf Großflächenplakaten und City-Light-Postern ist er im gesamten Stadtgebiet zu sehen. Foto: Stadtwerke Duisburg AG

Neuer Filialleiter der Sparda-Bank in zwei Duisburger
Filialen Fernando Vitello will Marktposition der Sparda-Bank vor Ort ausbauen Duisburg, 30. August 2016. Seit dem 1. August 2016 steht Fernando Vitello in Duisburg in der Verantwortung: Als neuer Filialleiter der Sparda-Bank leitet der 28-jährige Banker die Duisburger Filialen in der Düsseldorfer Straße 23-25 und in der Kammerstraße 6 mit insgesamt zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Roswitha Weyandt, Regionalleiterin der Sparda-Bank in Duisburg und Moers, freut sich den neuen Filialleiter in ihr Team aufzunehmen: „Ich bin mir sicher, dass Fernando Vitello den Herausforderung gewachsen ist und begrüße ihn herzlich in unserem Team.“
Fernando Vitello, der in Grevenbroich wohnt, sieht in der neuen Position seinen Traumjob. „Ich bin seit 2010 bei der Bank tätig. Die Sparda-Bank ist einfach mehr als eine Bank, sie ist eine sympathische Gemeinschaft, die Bankgeschäfte fair und einfach macht. Dabei verknüpft sie konsequent Kundenorientierung mit der Kraft der genossenschaftlichen Gemeinschaft. Daher fühle ich mich sehr wohl bei dem Institut und ich freue mich auf die neuen Aufgaben hier in Duisburg“, sagt Fernando Vitello.
Die Ausbildung zum Bankkaufmann begann er 2007 bei der Volksbank Düsseldorf Neuss und 2010 wechselte Fernando Vitello zur Sparda-Bank. Ab 2014 nahm er an einem Förderungsprogramm für Nachwuchskräfte der Sparda-Bank teil und erlangte so die nötigen Qualifikationen für eine Stelle als Führungskraft. Berufsbegleitend absolvierte er ebenfalls die Studiengänge zum staatlich geprüften Betriebswirt für Finanzdienstleistungen und zum Bachelor of Arts Wirtschaft und Management.
Zuletzt war er als Kundenberater der Sparda-Bank in Grevenbroich tätig. Klare Ziele für Duisburg  Es sei für ihn wichtig, die Wunschbank aller Duisburger zu sein, sagt Fernando Vitello. Für die Genossenschaftsbank bedeutet dies, dass Fernando Vitello die Marktposition der Sparda-Bank noch weiter ausbauen und jeden Tag aufs Neue daran arbeiten will, dass sich jeder bei der Sparda-Bank gut aufgehoben fühlt. Zu den Zielen gehöre selbstverständlich auch, den genossenschaftlichen Gedanken modern zu interpretieren und konsequent zu vermitteln.
„Wir streben ein solides und nachhaltiges Wachstum sowie eine hohe Kundenzufriedenheit durch zum Beispiel exzellente Angebote für die Geldanlage und die verständliche, nachvollziehbare Beratung an. Zudem sind wir als Genossenschaftsbank vor Ort nah bei den Menschen unserer Region und setzen uns für ihr Gemeinwohl ein“, sagt der neue Filialleiter. Fernando Vitello sieht in der Unterstützung von Vereinen und Institutionen eine klare Notwendigkeit: „Unsere Gesellschaft erginge es viel schlechter, wenn sich Vereine und Institutionen nicht engagieren würden. Diese Einrichtungen sind auf ehrenamtliches Engagement und Spenden angewiesen.“

 

UDE: Jetzt bewerben für „Chance hoch 2“ Damit das Studium kein Traum bleibt
„Und – was machst Du nach der Schule?“ Wer gerne studieren möchte und zweifelt, ob das gelingt, dem hilft das Förderprogramm „Chance hoch 2“. Für den nächsten Jahrgang können sich jetzt Jugendliche bewerben, deren Eltern keine Akademiker sind. 25 Schüler aus dem Ruhrgebiet werden zwei Jahre begleitet und auch während ihres Studiums gefördert. Die Stiftung Mercator unterstützt das Projekt der Universität Duisburg-Essen (UDE) finanziell.  
Seminare, Mentoring, Bildungsgeld und erste Einblicke ins Campusleben: Das hilft Bildungsaufsteigern mit und ohne Migrationshintergrund, ihren Traum vom Studium wahr zu machen. Angesprochen sind Schüler der 11. Klassen an Gymnasien und der 12. Klassen an Gesamtschulen. Bewerben können sie sich bis zum 3. Oktober.  
 „Chance hoch 2“, besteht seit 2010 und betreut derzeit 125 Teilnehmer. Die ersten Jahrgänge waren erfolgreich und machten das Abitur. Kürzlich wurde das Programm als Ort des Fortschritts NRW ausgezeichnet.  

 

Neuer Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit tagte das erste Mal  
Am 22. August 2016 tagte zum ersten Mal der neue Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit Duisburg. Am 1. Juli hat seine 13. Amtsperiode begonnen. Der Verwaltungsausschuss ist das Selbstverwaltungsorgan der örtlichen Agentur für Arbeit. Er arbeitet vertrauensvoll mit ihr zusammen und berät die Arbeitsagentur in allen aktuellen Fragen des Arbeitsmarktes. Er überwacht dabei die Erfüllung ihrer Aufgaben. Mindestens viermal im Jahr werden die Mitglieder des Gremiums über aktuelle Themen, die Lage auf dem Arbeitsmarkt und die internen Geschäftsziele der Arbeitsagentur informiert.  
Der Ausschuss besteht aus zwölf Mitgliedern, die zum 1. Juli 2016 für sechs Jahre neu  berufen wurden. Er ist mit Vertretern der Arbeitnehmer, Arbeitgeber und öffentlichen Körperschaften besetzt. Die Mitglieder werden auf Vorschlag der jeweiligen Gruppe durch den Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg berufen. Turnusgemäß wechselt der Vorsitz des Verwaltungsausschusses jeweils zum 1. Juli eines Jahres zwischen der Gruppe der Arbeitnehmer und der Gruppe der Arbeitgeber.
Aktuell hat Herr Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbandsgruppe, den Vorsitz für die Arbeitgeberseite übernommen. Frau Angelika Wagner, DGB Regionsgeschäftsführerin, hat als Arbeitnehmer-Vertreterin den stellvertretenden Vorsitz inne.  
Als neu berufene Mitglieder im Verwaltungsausschuss wurden begrüßt:  Herr Mario Haas, Gewerkschaftssekretär des Bezirksverbandes IG Bauen-Agrar-Umwelt, Herr Ulrich Wied, Personalleiter ThyssenKrupp Steel Europe AG, sowie Frau Andrea Demming-Rosenberg, Ratsfrau der Stadt Duisburg.  
Der Verwaltungsausschussvorsitzende Wolfgang Schmitz und die Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Duisburg, Frau Petra Neu, dankten ausdrücklich den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihr hohes Engagement im Verwaltungsausschuss in den vergangenen sechs Jahren.  

 

1,5 Millionen Haushalte in Deutschland mit Elektrofahrrad
1,5 Millionen Privathaushalte in Deutschland besaßen zum Jahresanfang 2015 mindestens ein Elektrofahrrad. Das waren 4,2 % aller Haushalte. Im Vorjahr hatte der Anteil 3,4 % betragen.
Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der Internationalen Fahrrad-Fachmesse Eurobike in Friedrichshafen (31. August bis 4. September) weiter mitteilt, erhöhte sich damit die Gesamtzahl der Elektrofahrräder in privaten Haushalten von knapp 1,6 Millionen Anfang 2014 auf rund 2 Millionen Anfang 2015.

 

Schlechtes Wetter führte zu unterdurchschnittlicher Getreideernte
Im Jahr 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen 3,83 Millionen Tonnen Getreide (ohne Körnermais) geerntet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden damit 12,2 Prozent weniger Getreide eingefahren als ein Jahr zuvor.
Die Erntemenge blieb damit auch um 6,3 Prozent unter dem Durchschnittsergebnis der Jahre von 2010 bis 2015.
Häufige Niederschläge, teilweise regional übermäßig hohe Niederschlagsmengen und fehlende Sonneneinstrahlung im Juni beeinträchtigten Ertrag und Qualität der diesjährigen Getreideernte.
Bei der in Nordrhein-Westfalen nach wie vor anbaustärksten Brotgetreideart, dem Winterweizen, lag der Hektarertrag 2016 mit 7,73 Tonnen je Hektar um 12,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Da sich gegenüber 2015 auch die Anbaufläche um 1,3 Prozent verringert hat, ging die gedroschene Erntemenge insgesamt um 13,4 Prozent auf 2,09 Millionen Tonnen zurück.
Die Ausweitung der Anbaufläche von Wintergerste (+3,5 Prozent) konnte nicht verhindern, dass die Gesamternte mit 1,02 Millionen Tonnen um 12,3 Prozent unter dem Vorjahresergebnis lag. Für Wintergerste ermittelten die Statistiker mit 7,23 Tonnen je Hektar einen um 15,3 Prozent niedrigeren Hektarertrag. Eine um 4,0 Prozent reduzierte Anbaufläche und ein um 6,4 Prozent gesunkener Hektarertrag (auf 6,66 t/ha) führten bei Triticale zu einer Gesamterntemenge von 452 443 Tonnen (-10,1 Prozent).
Der Anbau von Roggen und Wintermenggetreide wurde zur Ernte 2016 um 28,2 Prozent ausgeweitet, sodass trotz geringerem Flächenertrag (6,71 t/ha; -5,4 Prozent) eine um 21,1 Prozent höhere Gesamternte von 142 814 Tonnen eingefahren werden konnte. Für Hafer ergab sich mit 36 383 Tonnen eine um 11,5 Prozent niedrigere Erntemenge; ausschlaggebend für dieses Ergebnis waren eine Flächenreduzierung um 7,2 Prozent und ein um 4,7 Prozent geringerer Ertrag von 5,59 Tonnen je Hektar. (IT.NRW)

 

Herbst-Bauernmarkt in Neumühl
In diesem Jahr findet zum 2 Mal ein Herbst-Bauernmarkt vom Projekt LebensWert, im Agnesheim der Herz-Jesu Gemeinde in Duisburg-Neumühl statt. Hierfür werden noch Aussteller gesucht, die ihre selbst hergestellten Waren, am Sonntag, den 02.10.16 in der Zeit von 11-16 Uhr präsentieren möchten. Der Erlös kommt bedürftigen Kindern zugute. Die Standgebühr beträgt 15 € pro Tisch.  Weitere Informationen: Projekt LebensWert gemeinnützige GmbH Ansprechpartner: Jacqueline Priester, Pascal Priester Tel.: 0203-54472600.

 

DUskatet am kommenden Sonntag, den 04. September 2016, von Duisburg nach Düsseldorf  
Zum Schuljahresbeginn  gibt es bei der beliebten Skater-Tour „DUskatet“ einen besonderen Sonntagausflug: Die Rheintour von Duisburg nach Düsseldorf!  Am Sonntag, den 04. September 2016, veranstaltet der Stadtsportbund Duisburg gemeinsam mit DuisburgSport und der Rollnacht Düsseldorf die Inlineskatetour von Duisburg nach Düsseldorf. Die Streckenlänge beträgt 40 km, nach 20 km gibt es zur Erholung eine ausgiebige Pause.
Die gefahrene Geschwindigkeit wird im gewohnten familienfreundlichen Tempo von DUskatet und der Rollnacht liegen und wird natürlich den Gegebenheiten angepasst. Selbstverständlich wird die Tour vom Musikwagen der Skateschule-NRW, der Polizei und Sanitätern sowie unseren ehrenamtlichen Skate- und Fahrradordnern begleitet. Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung!  
Ausgangspunkt und somit Start ist im Schatten der Tribüne der Regattabahn im Sportpark Duisburg in Neudorf-Süd.
An der Kruppstraße geht es um 13 Uhr los. Dann geht es auf 40 km abwechslungsreiche Strecke durch die grüne Lunge Duisburgs, durch Angermund und Kaiserswerth, um dann am Rheinufer in Düsseldorf („Robert-Lehr Ufer“) eine wunderschöne Tour zu beschließen. Ende der Tour ist gegen 17 Uhr.  
Start und Ziel liegen in der Nähe der Stadtbahnlinie U 79, so dass alle Teilnehmer mit der U 79 entweder vor oder nach der Tour von Düsseldorf nach Duisburg pendeln können.  Parkplätze stehen an der Schauinslandreisen Arena in ausreichender Zahl zur Verfügung.  
ie genauen Tourdaten mit Streckenverlauf und Pausenort finden alle Interessierten auf der Internetseite www.duskatet.de  
Teilnehmen können an diesem spätsommerlichen Nachmittagsausflug alle geübten Skater, die in gemütlichen Tempo die 40 km skaten können, ob Alt oder Jung ohne Anmeldung; Kinder unter 14 Jahren bitte nur in Begleitung von Erwachsenen. Das Tragen der entsprechenden Schutzausrüstung, dazu gehören Hand-, Arm-, Knieschützer und Helm, ist selbstverständlich.  

 

Rheinhausen-Halle: Jahreskonzert „Musicals and more“ des 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V.  
Nach dem erfolgreichen Nachmittag des 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e. V.  beim Sonntagskonzert im Volkspark Rheinhausen, lädt das Orchester zum Jahreskonzert unter dem Motto „Musicals and more“ am Sonntag, 9. Oktober, um 17 Uhr in der Rheinhausen-Halle ein.
Dort werden bekannte Melodien wie „Phantom der Oper“, „My fair Lady“, Anatevka oder auch ein Abba-Medley gespielt.   Karten sind ab sofort zum Preis von 14 Euro für Erwachsene und sieben Euro für Schüler zzgl. Vorverkaufsgebühr an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: Gaststätte Nellen-Krause an der Hochemmericher Straße 2, Reiseecke Lotto-Körner an der Kronprinzenstraße 112 sowie in der Bücherinsel an der Friedrich-Alfred-Straße 93.  

 

Weihnachtsmarkt Walsum  
Der traditionelle Walsumer Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr am Samstag, 26. November, von 12 bis 18 Uhr, rund um das Bezirksrathaus Walsum statt. Vereine, Institutionen und „Hobbyisten“ (ohne gewerblichen Hintergrund) können sich bis Freitag, 7. Oktober, anmelden um Gebasteltes, Gebackenes, weihnachtliche Dekorationen oder andere Erzeugnisse anzubieten.
Wer möchte, kann zudem auf der weihnachtlich dekorierten Bühne sein Können mit Tanz oder Gesang unter Beweis stellen. Die Standgebühr beträgt zehn oder 20 Euro, abhängig von den angebotenen Waren. Anmeldungen werden in Zimmer 115 im Bezirksrathaus Walsum auf der Friedrich-Ebert-Straße 152 entgegen genommen. Telefonische Rückfragen unter (0203) 283-5731.  


Montag 29. August 2016

Bauarbeiten für Erweiterungsbau des MKM Museums Küppersmühle starten Anfang September
(idr). Die Bauarbeiten am Erweiterungsbau des MKM Museum Küppersmühle in Duisburg können starten. Die Baugenehmigung der Stadt liegt jetzt vor. Erste Vorbereitungen auf der Baustelle sind bereits im Gange. Der eigentliche Baubeginn ist für Anfang September terminiert. Die Grundsteinlegung ist das Frühjahr 2017 geplant, 2019 soll die Eröffnung stattfinden.
Der Anbau nach den Plänen der Architekten Herzog & de Meuron aus Basel schafft weitere 2.500 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche für die Ströher-Sammlung, die zu den wichtigsten Sammlungen deutscher Nachkriegskunst zählt. Sie umfasst rund 1.500 Werke ausgehend von den 1950er Jahren bis zur Gegenwart. Aktuell können nur rund 25 Prozent der Bestände im MKM gezeigt werden.
Der Entwurf für den viergeschossigen Erweiterungsbau orientiert sich am Bestand des Museums und der gewachsenen Architektur des Duisburger Innenhafens und reiht sich in die Kette historischer Backsteinbauten ein. Über den historischen Silo-Trakt wird der Neubau mit dem Stammhaus verbunden. Die Silos, die zudem eine Aussichtsplattform erhalten, sind dann erstmals für Besucher zugänglich. Ermöglicht wird das Vorhaben durch das Engagement der MKM-Stiftung, die von den Sammlern Sylvia und Ulrich Ströher gegründet wurde.

 

Schlechtes Wetter führte zu unterdurchschnittlicher Getreideernte
Im Jahr 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen 3,83 Millionen Tonnen Getreide (ohne Körnermais) geerntet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden damit 12,2 Prozent weniger Getreide eingefahren als ein Jahr zuvor.
Die Erntemenge blieb damit auch um 6,3 Prozent unter dem Durchschnittsergebnis der Jahre von 2010 bis 2015.
Häufige Niederschläge, teilweise regional übermäßig hohe Niederschlagsmengen und fehlende Sonneneinstrahlung im Juni beeinträchtigten Ertrag und Qualität der diesjährigen Getreideernte.
Bei der in Nordrhein-Westfalen nach wie vor anbaustärksten Brotgetreideart, dem Winterweizen, lag der Hektarertrag 2016 mit 7,73 Tonnen je Hektar um 12,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Da sich gegenüber 2015 auch die Anbaufläche um 1,3 Prozent verringert hat, ging die gedroschene Erntemenge insgesamt um 13,4 Prozent auf 2,09 Millionen Tonnen zurück.
Die Ausweitung der Anbaufläche von Wintergerste (+3,5 Prozent) konnte nicht verhindern, dass die Gesamternte mit 1,02 Millionen Tonnen um 12,3 Prozent unter dem Vorjahresergebnis lag. Für Wintergerste ermittelten die Statistiker mit 7,23 Tonnen je Hektar einen um 15,3 Prozent niedrigeren Hektarertrag. Eine um 4,0 Prozent reduzierte Anbaufläche und ein um 6,4 Prozent gesunkener Hektarertrag (auf 6,66 t/ha) führten bei Triticale zu einer Gesamterntemenge von 452 443 Tonnen (-10,1 Prozent).
Der Anbau von Roggen und Wintermenggetreide wurde zur Ernte 2016 um 28,2 Prozent ausgeweitet, sodass trotz geringerem Flächenertrag (6,71 t/ha; -5,4 Prozent) eine um 21,1 Prozent höhere Gesamternte von 142 814 Tonnen eingefahren werden konnte. Für Hafer ergab sich mit 36 383 Tonnen eine um 11,5 Prozent niedrigere Erntemenge; ausschlaggebend für dieses Ergebnis waren eine Flächenreduzierung um 7,2 Prozent und ein um 4,7 Prozent geringerer Ertrag von 5,59 Tonnen je Hektar. (IT.NRW)

 

DUskatet am kommenden Sonntag, den 04. September 2016, von Duisburg nach Düsseldorf  
Zum Schuljahresbeginn  gibt es bei der beliebten Skater-Tour „DUskatet“ einen besonderen Sonntagausflug: Die Rheintour von Duisburg nach Düsseldorf!   Am Sonntag, den 04. September 2016, veranstaltet der Stadtsportbund Duisburg gemeinsam mit DuisburgSport und der Rollnacht Düsseldorf die Inlineskatetour von Duisburg nach Düsseldorf. Die Streckenlänge beträgt 40 km, nach 20 km gibt es zur Erholung eine ausgiebige Pause.
Die gefahrene Geschwindigkeit wird im gewohnten familienfreundlichen Tempo von DUskatet und der Rollnacht liegen und wird natürlich den Gegebenheiten angepasst. Selbstverständlich wird die Tour vom Musikwagen der Skateschule-NRW, der Polizei und Sanitätern sowie unseren ehrenamtlichen Skate- und Fahrradordnern begleitet. Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung!  
Ausgangspunkt und somit Start ist im Schatten der Tribüne der Regattabahn im Sportpark Duisburg in Neudorf-Süd.
An der Kruppstraße geht es um 13 Uhr los. Dann geht es auf 40 km abwechslungsreiche Strecke durch die grüne Lunge Duisburgs, durch Angermund und Kaiserswerth, um dann am Rheinufer in Düsseldorf („Robert-Lehr Ufer“) eine wunderschöne Tour zu beschließen. Ende der Tour ist gegen 17 Uhr.  
Start und Ziel liegen in der Nähe der Stadtbahnlinie U 79, so dass alle Teilnehmer mit der U 79 entweder vor oder nach der Tour von Düsseldorf nach Duisburg pendeln können.  Parkplätze stehen an der Schauinslandreisen Arena in ausreichender Zahl zur Verfügung.  
ie genauen Tourdaten mit Streckenverlauf und Pausenort finden alle Interessierten auf der Internetseite www.duskatet.de  
Teilnehmen können an diesem spätsommerlichen Nachmittagsausflug alle geübten Skater, die in gemütlichen Tempo die 40 km skaten können, ob Alt oder Jung ohne Anmeldung; Kinder unter 14 Jahren bitte nur in Begleitung von Erwachsenen. Das Tragen der entsprechenden Schutzausrüstung, dazu gehören Hand-, Arm-, Knieschützer und Helm, ist selbstverständlich.  

 

Rheinhausen-Halle: Jahreskonzert „Musicals and more“ des 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V.  
Nach dem erfolgreichen Nachmittag des 1. Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e. V.  beim Sonntagskonzert im Volkspark Rheinhausen, lädt das Orchester zum Jahreskonzert unter dem Motto „Musicals and more“ am Sonntag, 9. Oktober, um 17 Uhr in der Rheinhausen-Halle ein.
Dort werden bekannte Melodien wie „Phantom der Oper“, „My fair Lady“, Anatevka oder auch ein Abba-Medley gespielt.   Karten sind ab sofort zum Preis von 14 Euro für Erwachsene und sieben Euro für Schüler zzgl. Vorverkaufsgebühr an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: Gaststätte Nellen-Krause an der Hochemmericher Straße 2, Reiseecke Lotto-Körner an der Kronprinzenstraße 112 sowie in der Bücherinsel an der Friedrich-Alfred-Straße 93.  

 

Duisburg-Wanheim-Angerhausen: Sperrung der Molbergstraße in Fahrtrichtung Kaiserswerther Straße  
Die Molbergstraße in Fahrtrichtung Kaiserswerther Straße wird ab Montag, 29. August, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. In Gegenrichtung wird die Molbergstraße zur Einbahnstraße. Eine Umleitungsempfehlung ist ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren. Die Kanalbaumaßnahme dauert voraussichtlich bis Montag, 5. September.  

 

A3: Nächtliche Brückenbauarbeiten zwischen Kaiserberg und Oberhausen-Lirich
Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld beginnt am Montag (29.8.) auf der A3 an der Ruhrbrücke zwischen dem Autobahnkreuz Kaiserberg und der Anschlussstelle Oberhausen-Lirich mit Brückenbauarbeiten. Bis zum Freitag (2.9.)steht dem Verkehr dort dann in beiden Fahrtrichtungen jeweils von 19 bis 5 Uhr zeitweise nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Arbeiten finden deshalb bewusst in den verkehrsärmeren Nachtstunden statt. Straßen.NRW setzt in dieser Zeit die Fahrbahnübergänge instand. Das sind Metallkonstruktionen, die das Ausdehnen der Brücke je nach Umgebungstemperatur sicher gewährleisten.

Demonstration in Bruckhausen: Busse müssen Umleitungen fahren
Am Mittwoch, 31. August, gibt es laut Polizei eine Demonstration in Duisburg-Bruckhausen. Die Demo wird in der Zeit von 9 bis circa 14:30 Uhr im Bereich Kaiser-Wilhelm-Straße und Willy-Brandt-Ring den Busverkehr der DVG einschränken. Dadurch kommt es zu Verspätungen und Umleitungen der Buslinie 908 und beim Straßenbahnersatzverkehr (SEV) der Linie 901.
Straßenbahnlinie 901
Der SEV auf der Linie 901 muss den von der Demo betroffenen Bereich über örtliche Straßen umfahren. Dadurch können die Haltestellen „Matenastraße“, „Thyssen Verwaltung“ und „Wilfriedstraße“ von den Straßenbahnersatzbussen nicht angefahren werden. Die Haltestelle „Marxloh Pollmann“ wird in Fahrtrichtung Mülheim vor die Kreuzung verlegt.
Buslinie 908
Die Haltestelle „Thyssen Verwaltung“ der Linie 908 entfällt für den Zeitraum der Demo. Betroffene Linien 901, 908 Ausfallende Haltestellen „Matenastraße“, „Thyssen Verwaltung“, „Wilfriedstraße“ Verlegte Haltestellen „Marxloh Pollmann“. 

 

Solidaritätsbekundungen zum Stahlaktionstag am 31. August 2016
Seit Monaten wird in der Presse über eine Restrukturierung der Stahl-Sparte bei Thyssen-Krupp berichtet und ebenso lange bangt die Belegschaft um ihre Arbeitsplätze. Als Duisburger SPDBundestagsabgeordnete verfolgen wir diese Entwicklung mit großer Sorge. Wir teilen die Kritik an der Unternehmensleitung, die durch unklare Kommunikation und ausweichende Antworten bisher nicht dazu beitragen konnte, die Ängste der Belegschaft zu entkräften.
Wir kämpfen als SPD auf allen politischen Ebenen für den Erhalt und die Sicherung der heimischen Stahlindustrie. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat dies gerade durch seine Zusage untermauert, dass die Stahlindustrie auch nach 2017 keine Ökostromumlage auf selbst erzeugten Strom zahlen muss.
Dieses Mal geht es aber nicht um Billigimporte aus China oder Umweltauflagen, die die Branche belasten. Dieses Mal geht es um intransparente Pläne der Konzernführung, um ungeklärte Fusionen, Rationalisierung und Streichung von Arbeitsplätzen. Für uns ist klar: Der Konzern muss sich an seine Zusage halten, bis 2020 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Ein Ausspielen der betroffenen Belegschaften gegeneinander können wir nicht hinnehmen. 

 

Mercatorhalle: Wiedereröffnung am 01.09. und Tag der offenen Tür am 04.09.
Endlich ist es soweit. Die Renovierungsarbeiten im Großen Saal der Mercatorhalle sind abgeschlossen. Damit ist die gesamte Mercatorhalle mit dem Großen Saal, dem Kleinen Saal und dem Tagungs- und Kongressbereich wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Und das wird gefeiert!
Wiedereröffnung am 01.09.: Ein Abend von Duisburgern für Duisburger Zur offiziellen Wiedereröffnung des Großen Saals am Donnerstag, 01. September 2016, lädt Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, die Duisburgerinnen und Duisburger in „ihre gute Stube“ ein. Nicht fehlen dürfen dabei natürlich Duisburger Philharmoniker mit einer Kammerbesetzung sowie Duisburger Künstlerinnen und Künstler wie bspw. Anja Lerch, Daniel Basso und Mirko van Stiphaut. Es wird ein Abend von Duisburgern für Duisburger, der zudem zahlreiche Überraschungen für das Publikum bereithalten wird.
Durch den Abend und das Programm werden Kai Magnus Sting und Jupp Götz als Protagonisten und Moderatoren führen. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr. Der Einlass startet 1 Stunde früher. Karten für die Wiedereröffnungsveranstaltung sind noch erhältlich! Zu kaufen gibt es diese zum Preis von 15,00 und 20,00 Euro (zzgl. Gebühren) in den Vorverkaufsstellen Tourist Information (Königstr. 86) und Theaterkasse Duisburg.
Vorhang auf beim Tag der offenen Tür am 04.09.
Nach der feierlichen Wiedereröffnung des Großen Saals am 01.09., gewährt die Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH als Betreiber der Mercatorhalle, einen Blick in die verschiedenen Räumlichkeiten des Hauses. Am Tag der offenen Tür am Sonntag, 04. September 2016, dürfen sich alle Gäste zwischen 12:00 und 18:00 Uhr auf ein abwechslungsreiches Programm freuen.
Neben Auftritten der Duisburger Philharmoniker (in kleiner Besetzung) und zahlreichen Darbietungen der Kunst- und Musikschule der Stadt Duisburg in den Räumlichkeiten der Mercatorhalle selbst, wird auch außerhalb der Halle, auf dem König-Heinrich-Platz, für beste Unterhaltung gesorgt sein.
Dort treten u.a. Albhornbläser der Duisburger Philharmoniker auf und auch die kleinen Gäste dürfen sich auf ein schönes Programm freuen, bspw. wird der Zoo Duisburg das Schminken von Tiergesichtern anbieten. Und das natürlich kostenlos! Peter Joppa, Geschäftsführer der Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH, ist glücklich und erleichtert zugleich: „Endlich ist die lange Zeit des Wartens vorbei. Durch die Wiedereröffnung der kompletten Mercatorhalle erhalten die Duisburgerinnen und Duisburger ihre hochwertige Veranstaltungshalle zurück. Mit ihrer beeindruckenden Akustik, ihrem vielfältigen Angebot und ihrer hochmodernen Ausstattung stellt sie jetzt wieder das Schmuckstück der Stadt Duisburg dar.“
Allen Liebhabern von klassischer Musik sei abschließend verraten: Am 07. und 08. September 2016 findet das 1. Philharmonische Konzert statt. Leider ist dieses bereits ausverkauft. Aber weitere Konzerte sind schon terminiert. Informationen sind im Internet unter http://duisburger-philharmoniker.de erhältlich.

 

Duisburger Autorin Antonia C. Wesseling liest aus "Die Schablone. Ein stiller Thriller" 
Am Samstag, 17.09.2016 um 14.00 Uhr in der  Mayerschen Buchhandlung, Forum Duisburg, Königstraße 48, 47051 Duisburg. Eintritt: frei!

Die Duisburgerin Antonia C. Wesseling liest in der Mayerschen Buchhandlung aus ihrem Buch "Die Schablone. Ein stiller Thriller". Das Buch: Der Schriftsteller Robert lebt in einer besonderen, mit den Figuren seiner Romane bevölkerten Welt. Er ist ihr Schöpfervater und liebt sie alle, selbst den Lehrer Nils mit seinen päderastischen Neigungen. Als die Literaturagentin Katrin Wich Roberts Manuskript ablehnt, schwört er Rache. Sie hat eine zwölfjährige Tochter und ihr soll geschehen, was im Roman einem kleinen Mädchen durch Nils erfährt...
Ein erstaunlicher Roman zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Die Autorin: Antonia Charlotte Wesseling wurde am 6. Juni 1999 in Duisburg geboren. Dort lebt sie mit ihren Eltern, ihrer Schwester Victoria, Katzen und ihren Hühnern. Seit sie lesen und schreiben kann, verbringt sie damit ihre Zeit.

 

Kai Magnus Sting liest aus seinem neuen Kriminalroman "Die Ausrottung der Nachbarschaft" in der Mayersche Buchhandlung
Der Duisburger Kabarettist und Autor Kai Magnus Sting liest am 22. September um 20:15 Uhr in der Mayerschen Buchhandlung aus seinem neuen Kriminalroman "Die Ausrottung der Nachbarschaft". Das Buch: Wenn nacheinander fast die ganze Nachbarschaft abgemurkst wird, was bleibt einem da anderes übrig, als nachzuforschen, warum das so ist und wer dahinter steckt?

So geht es auch dem kriminalistischen Alt-Herren-Trio Alfons Friedrichsberg, Jupp Straeten und Willi Dahl, die eigentlich nur in Ruhe den Sommer auf dem Balkon genießen wollen. Kommen sie aber nicht zu. Und so gehen sie auf die Jagd nach einem Mörder, der vor seinen Untaten Blumentöpfe und Schallplatten an seine künftigen Leichen verschenkt, einem mörderische Hunde auf den Hals hetzt und seine Opfer im Gartenteich ersäuft. Und all das direkt vor der Haustür.
Unter Nachbarn. Eine tödliche Idylle. Der Autor: Seit zwanzig Jahren macht der Duisburger mit dem Maschinengewehr-Mundwerk Deutschlands Kabarettbühnen unsicher. Auch als Autor entpuppt er sich als wahrer Wortakrobat. Wir freuen uns, wenn Sie über die Veranstaltung berichten. Eintritt: 12,- € Eintrittskarten sind in den Mayerschen Buchhandlungen oder unter www.mayersche.de erhältlich.


Kinderklüngel im Explorado
Am Samstag, 24.09.2016, veranstaltet das Explorado Kindermuseum anlässlich des diesjährigen Weltkindertages erstmalig einen Kinderflohmarkt unter dem Motto „von Kindern, mit Kindern, für Kinder“. Ganz klar also, im Mittelpunkt stehen die Kinder: Beim Kinderklüngel können sie ihre Sachen selbst verkaufen, in die Rolle eines Verkäufers schlüpfen und wie die Großen Handeln. Auf dem Explorado-Kinderklüngel kann alles rund ums Kind angeboten und gekauft werden: Kleidung und Spielzeug, Babyausstattung, Bücher und Sonstiges (keine Neuware). Der Flohmarkt ist von 12-16 Uhr geöffnet.
Wer Interesse hat einen Stand anzumelden, geht einfach auf die Webseite des Museums unter www.explorado-duisburg.de/kinderflohmarkt. Die Verteilung erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen. Die Kosten belaufen sich auf einen symbolischen 1€ pro Tisch für die kleinen Verkäufer. Dafür gibt es einen Gutschein, der im Bistro eingelöst werden kann. Die Tische stellt das Kindermuseum. Aufbau ist von 10-12 Uhr.

 

 

KiPa-Kids-Day in Neumühl unter dem Motto Wikinger  
Anlässlich des Weltkindertages, lädt das Projekt LebensWert am 18. September von 10-16 Uhr an der Herz-Jesu Kirche zum KiPa-Kids-Day unter dem Motto „Wikinger“ auf der Holtener Str. 168 in Duisburg Neumühl ein.
Für die kleinen Besucher wird unter anderem „Ke.Du.Ma Marionettentheater“ mit seinem Programm für Unterhaltung sorgen. Daneben erwarten die Besucher eine Hüpfburg und eine Tombola mit vielen coolen Preisen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Alle Einnahmen kommen dem Kinderprojekt KiPa-cash-4-kids von Pater Tobias zugute. Weitere Informationen gibt es unter www.kipa-cash-4-kids.de. Pater Tobias und sein Team lädt alle Kinder herzlich dazu ein!

Bild Projekt LebensWert

 

Sommerfest im Kinder- und Jugendzentrum „Insel“  
Das Kinder- und Jugendzentrum „Insel“ feiert am Freitag, 2. September, von 14.30 bis 18.30 Uhr auf der Paul-Rücker-Straße 37 in Neuenkamp ein Sommerfest. Interessierte Kinder, Jugendliche und Eltern sind zu Spiel und Spaß eingeladen. Eine besondere Attraktion wird das Kistenklettern sein. Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein.  
Seit April ist die „Insel“ wieder geöffnet. Nun will sich das neue Team für den guten Start bei Kindern, Eltern und Netzwerkpartnern aus dem Stadtteil mit einem bunten Sommerfest bedanken. Junge Menschen von sechs bis 17 Jahren können hier in offener Atmosphäre ihre Zeit verbringen. Hier kann man chillen, tanzen, malen, basteln, Fußball- und  Playstation spielen, Probleme besprechen, sich bei Bewerbungen helfen lassen und vieles mehr.  


Freitag 26. August 2016

Weiter starke Wärmebelastung und aufkommende Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat in seinem TV-Studio ein Video zur aktuellen Wettersituation erstellt. Meteorologinnen und Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes informieren Sie damit über bevorstehende überregionale Unwetterlagen sowie über Hitze- und UV-Warnungen und erklären, wie sie zustande kommen. Das "Unwettervideo" ist unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst veröffentlicht.

 

Ideenwerkstatt in Hamborn war sehr gut besucht  
Bei der ersten Ideenwerkstatt nach den Ferien trafen sich gestern im Hotel Montan in Marxloh rund 100 Hambornerinnen und Hamborner um den Leitbildprozess der Stadt Duisburg „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ voranzutreiben. Wie schon bei den vorangegangen Ideenwerkstätten entwickelte sich auch im Hamborner Stadtbezirk eine konzentrierte und kreative Arbeitsatmosphäre.  

Oberbürgermeister Sören Link arbeitete und diskutierte gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Uwe Heider mit den Bürgerinnen und Bürgern: „Ich finde es super, dass trotz der extremen Sommerhitze so viele gekommen sind und sich für das Projekt engagieren.“  
Moderiert von Jürgen Anton und Bianca Bendisch von der Kommunikationsagentur IKU tauschten sich die Hamborner neben dem großen Thema „Image und Identifikation“ auch über die Bereiche „Grün und Umwelt“, „Bildung und Wirtschaft“ sowie „Arbeit, Wohnen und Soziales“ aus. Zentrales Anliegen der Bürger, wie auch schon bei den vorangegangenen Ideenwerkstätten, ist eine Stärkung der Stadtbezirke, ein stärker ausgeprägtes Selbstbewusstsein sowie die Entwicklung eines stadtteilübergreifenden Wir-Gefühls.  
„Die über 1.000 Bürger, die in den bisherigen Ideenwerkstätten mitgemacht haben, machen Mut, dass etwas bewegt werden kann“, so Birgit Nellen, Leiterin der Stabsstelle Strategisches Marketing der Stadt Duisburg.  


Fortgesetzt wird die Leitbildentwicklung im Stadtbezirk Homberg/Ruhrort/Baerl am 6. September um 18 Uhr in der Haniel Akademie auf dem Franz-Haniel-Platz 1 in Duisburg-Ruhrort.   Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft? Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diese Fragen zu diskutieren. „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln.  
Zentraler Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtbezirken. Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden. Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt.  
Anmeldungen für die Ideenwerkstätten sind möglich unter 94000 (Call Duisburg), online unter www.ideen-fuer-duisburg.de oder im Bürgerservicebüro des entsprechenden Bezirksamts.   

 

Planungen des Landes für die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen im Regierungsbezirk Düsseldorf NRW
Der Rückgang der Flüchtlingszahlen führt dazu, dass auch in NRW weniger Unterkünfte für Geflüchtete gebraucht werden. Derzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen 62.000 Plätze in den Flüchtlingsunterkünften des Landes. Im Regierungsbezirk Düsseldorf sind aktuell in den 25 Einrichtungen Platz für 12690 Menschen.
Landesweit soll die Zahl auf 50.000 Plätze reduziert werden. Davon sollen 35.000 aktiv genutzt werden. 10.000 Plätze sollen in Einrichtungen vorgehalten werden, die im Bedarfsfall innerhalb weniger Tage wieder aktiviert und genutzt werden könnten. Zusätzlich werden Flächen vorgehalten, um schnell und flexibel weitere 5.000 Unterbringungsplätze schaffen zu können.
Es wird eine gleichmäßige Verteilung der Kapazitäten auf die einzelnen Regierungsbezirke unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit angestrebt. Vor diesem Hintergrund werden die aktuellen Planungen fortlaufend überprüft und angepasst. In diesem Zusammenhang sollen die noch bestehenden Notunterkünfte abgebaut und durch Regeleinrichtungen (Erstaufnahmeeinrichtungen und Zentrale Unterbringungseinrichtungen) ersetzt werden.
Im Regierungsbezirk Düsseldorf wird es nach der aktuellen Planung des Landes zukünftig 2800 Plätze in Erstaufnahmeeinrichtungen in Essen und Mönchengladbach und ca. 7000 Plätze in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen in Neuss, Rees, Rheinberg, Niederkrüchten, Viersen, Duisburg, Willich, Ratingen, Wuppertal, Düsseldorf, Weeze und Solingen geben.  

In folgenden Städten und Gemeinden werden bis Ende des Jahres Einrichtungen geschlossen: Essen, Neuss, Kerken-Stenden, Mönchengladbach, Heiligenhaus, Solingen, Weeze, Hilden, Kamp-Lintfort, Krefeld, Meerbusch, Geldern, Dinslaken, Nettetal, Oberhausen, Voerde, Goch und Velbert. Die Schließungen der Einrichtungen wurden mit den jeweiligen Entscheidungsträgern bereits vor Ort besprochen.

 

82,2 Millionen Einwohner am Jahresende 2015 - Bevölkerungszunahme durch hohe Zuwanderung
Im Jahr 2015 nahm nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes die Gesamtbevölkerung Deutschlands im Vergleich zum Vorjahr um 978 000 Personen (+ 1,2 %) zu und lag am Jahresende bei 82,2 Millionen.
Das ist der höchste Bevölkerungszuwachs seit 1992, der damals + 700 000 Personen betragen hatte. 2014 hatte es einen geringeren Anstieg um 430 000 Personen (+ 0,5 %) gegeben. Die Bevölkerungszunahme im Jahr 2015 resultiert aus dem hohen Wanderungsüberschuss.

 

Isländisches Investment in Duisburg beflügelt internationale Forschung und Entwicklung Algae Research Germany GmbH auf der Spur nach erweiterten Einsatzmöglichkeiten von Algen    
Wer Island hört, der denkt an Fußball, Geysire, eine wild-zerklüftete Landschaft sowie die gleichnamigen Ponys. Nicht aber an eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Duisburg und Reykjavik. Noch nicht. Das soll sich künftig ändern. Siggi Eiríksson und Pétur Friðjonsson, zwei Entscheider aus der Privatwirtschaft und angesehene Wirtschaftslenker aus Island, wollen im europäischen Ballungsraum an Rhein und Ruhr den Grundstein für eine nachhaltige Kooperation im Bereich von Wirtschaft und Forschung legen.
„Ihre Geschäftsidee, den Aufbau eines Algen-Forschungszentrums in Duisburg, begrüßen wir als isländische Regierung sehr. Es wird die Beziehungen zwischen beiden Ländern stärken. Auch ist es eine gute Investition in den Klimaschutz und in die  Herstellung von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen, die zur CO2-Reduzierung beitragen wird – zum Beispiel bei Fischereischiffen und in der Landwirtschaft“, betont Gunnar Bragi Sveinsson, isländischer Minister für Fischerei und Landwirtschaft.  
Er traf sich mit Oberbürgermeister Sören Link im Rathaus, der die isländischen Investoren in der Reihe „Duisburgs Oberbürgermeister im Wirtschaftsdialog“ zu einem Austausch eingeladen hatte.   „Ansiedlungsvorhaben wie das Algen-Forschungszentrum zeigen, dass Duisburg auf dem Investitionsatlas ausländischer Unternehmen eine feste Größe ist. Die Mercatorstadt mit der Universität Duisburg-Essen wird in Europa und darüber hinaus als starker Investitionsstandort wahrgenommen. Unsere ausländischen Freunde schätzen unser Know-how und die geballte Kompetenz, die sie hier vorfinden. Ich freue mich, dass von meiner Heimat aus bald Erkenntnisse gewonnen werden, die Menschen rund um den Globus helfen“, betont das Duisburger Stadtoberhaupt.
Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern wird an der Heerstraße auf dem Gelände „Am Wasserturm“ von Algae Research Germany ein Gebäude errichtet, in dem Forschung und Entwicklung Einzug halten. Perspektivisch entstehen hier wissensintensive Arbeitsplätze für hochqualifizierte Fachkräfte. Ab 2017 werden diese hier erweiterte Einsatzmöglichkeiten der multifunktionellen Pflanzen erforschen. Und das in interdisziplinären Teams mit Wissensarbeitern aus Nah und Fern.  
Eiríksson und Friðjonsson, in Island bereits Gründer erfolgreicher Unternehmen für die Gewinnung von Biodiesel und zur Mikroalgenproduktion, stehen seit März 2016 in engem Kontakt mit der GFW Duisburg. Anfang des Jahres gründeten die beiden Akteure in Deutschland die Algae Research Germany GmbH, ein Unternehmen, das das Algenforschungszentrum betreiben wird. Unternehmenssitz ist aktuell noch die Hochstraße 17 in Duisburg-Rheinhausen.  
Die Algae Research Germany GmbH hat Mitte Juni 2016 eine Absichtserklärung zum Kauf des Grundstücks in Hochfeld unterzeichnet. Eigentümer des Gewerbeparks „Am Wasserturm“ ist die aurelis Real Estate GmbH & Co. KG. Auf der Fläche soll eine Pilotanlage zur Züchtung und Erforschung von Mikroalgen errichtet werden.  
Die Algae Research Germany GmbH hat sich auf den Algeneinsatz insbesondere auf den Feldern der Medizin, der Nahrungsergänzung und der Kosmetik fokussiert.    
Während die Algen in der Medizin als eine Art natürlicher Antibiotika-Ersatz genutzt werden können, tragen sie als Nahrungsergänzung zur Stärkung des Immunsystems bei. In der Kosmetik verhelfen sie zu einem vitalen und dynamisch-frischen Hautbild.
„Welche Optionen das Wunderwerk der Natur darüber hinaus noch bietet, möchten wir ebenfalls von Duisburg aus gemeinsam mit anderen erforschen“, so Eiríksson. Dabei liegen die Standortvorteile auf der Hand, weiß auch sein Geschäftspartner Friðjonsson: „Das Ruhrgebiet und Duisburg haben eine unglaublich dichte Universitätslandschaft. Wir werden mit dem Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) an der Universität Duisburg-Essen (UDE), insbesondere mit den Mitgliedern der Fakultäten für Biologie und Ingenieurwissenschaft, auf einer nachhaltigen Basis kooperieren.“
Master- und Bachelorstudenten sowie Doktoranden erhalten hier eine Möglichkeit, Algenprodukte sowohl zu erforschen als auch zu entwickeln. Darüber hinaus können sie eigene wissenschaftliche Arbeiten in diesem Bereich anstoßen.  
Ein Entwurf zu einem so genannten „INTERNATIONAL MEMORANDUM OF UNDERSTANDING“ zwischen dem Zentrum für Wasser- und Umweltforschung der Universität Duisburg-Essen und der Algae Research Germany GmbH liegt bereits vor und wurde Mitte Juli 2016 unterzeichnet.  

Gunnar Bragi Sveinsson, isländischer Minister für Fischerei und Landwirtschaft, trägt sich ein in das Goldene Buch der Stadt Duisburg – im Beisein von Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (2.v.l.), Ralf Meurer (1.v.l.) sowie den isländischen Unternehmern Siggi Eiríksson und Pétur Friðjonsson von der Algae Research Germany GmbH;  Urheber: Uwe Köppen; Nutzungsrechte: Stadt Duisburg

 

UDE: Neues Gasthörerverzeichnis erschienen
Ob es um die Geschichte NRWs geht, spanische Kunst im Spiegel ihrer Zeit, um soziale Schlüsselkompetenzen oder um Botanik, Genetik und die Entstehung des Lebens – an der Universität Duisburg-Essen (UDE) kann man dazulernen auch ohne eingeschrieben zu sein. Jetzt gibt es das neue Verzeichnis für Gasthörer, die den Winter nicht verschlafen wollen.  
Das Programm ist online abrufbar unter https://www.uni-due.de/imperia/md/content/studierendensekretariat/
gasthoererverzeichnis.pdf.
Gedruckte Exemplare gibt es kostenlos in den Heine-Buchhandlungen, den Uni-Bibliotheken und Studierendensekretariaten sowie im ABZ Duisburg und Essen. Zudem können in Essen die Pförtner im Gebäude R12 und in der Uni-Außenstelle Schützenbahn angesprochen werden. Im Uniklinikum ist das Gasthörerverzeichnis am Haupteingang erhältlich. In Duisburg liegt die aktuelle Ausgabe im Erdgeschoss des LG-Gebäudes aus. Wer möchte, kann sich das Verzeichnis auch zuschicken lassen. Hierzu muss ein mit 1,45 Euro frankierter Rückumschlag gesendet werden an: Universität Duisburg-Essen, Sabine Salewski, Dezernat 3, 45117 Essen.

 

DVG muss Haltestelle „Friedrich-Alfred-Straße“ in Rheinhausen verlegen Ab Montag, 29. August, circa 7 Uhr, bis voraussichtlich Montag, 26. September, muss die Haltestelle „Friedrich-Alfred-Straße“ in Duisburg-Rheinhausen vor die Einmündung der Bertastraße verlegt werden. Grund hierfür sind Verlegungen von Versorgungsleitungen.
Betroffen sind die Buslinien 914, 922 und 937 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Fahrtrichtung Moers, Winkelhausen und Duisburg-Hauptbahnhof Ostbahnhof. Betroffene Linien: 914, 922, 937 Verlegte Haltestellen: „Friedrich-Alfred-Straße“. 

 

Grüner Strom aus dem Pütt  
Alte Kohleschächte als Speicher für Ökostrom? Diese Idee scheint tatsächlich machbar. Das hat das Pilotprojekt auf der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop ergeben. Seit 2012 untersuchen Forscher der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr), ob sich ein unterirdisches Pumpspeichkraftwerk bauen lässt – nach 2018, wenn dort Schicht ist. Die Partner haben erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt. Zu dem Termin brachte Umweltminister Remmel einen Bescheid über 850.000 Euro für weitere Untersuchungen mit.  
Das Geld stellen das Land und der Bund bereit; NRW hat das Vorhaben bisher schon mit 1,3 Millionen Euro gefördert. Denn es ist bestechend: Ein unterirdisches Pumpspeicherkraftwerk würde dafür sorgen, dass der überschüssige Strom aus Wind- und Sonnenenergie nicht verloren geht. Das passiert, indem Wasser umgewälzt wird. Solche Kraftwerke haben sich über Tage bereits bewährt; bei Bürgern sind sie aber unbeliebt, da sie viel Platz brauchen.  
Platz, den Stollen und Schächte bieten. Allerdings sind stillgelegte Zechen nicht geeignet, haben die 50 Forscher der Universitäten Duisburg-Essen (UDE) und Bochum (RUB) sowie von RAG und DMT herausgefunden. Denn der Zustand dieser Anlagen ist nicht exakt bekannt – ein Risiko. Anders beim Bottroper Pütt. Er ist bis Ende 2018 voll in Betrieb, und auch die technischen Voraussetzungen, etwa die Fallhöhen zwischen den Sohlen, stimmen.  
„Prosper-Haniel ist geologisch und von der Infrastruktur her geeignet, um hier ein unterirdisches Pumpspeicherkraftwerk als geschlossenes System umzusetzen“, sagt UDE-Professor André Niemann. Der Experte für Wasserbau und Wasserwirtschaft leitet das Projekt. „Wir gehen von einem Speichervolumen von 600.000 Kubikmetern aus. Das heißt, bei voller Ladung bekäme man vier Stunden lang eine Leistung von ca. 200 Megawatt. Das reicht für 450.000 Haushalte.“  
Rechtlich gibt es keine Bedenken, und auch die Bürger scheinen aufgeschlossen: In einer repräsentativen Umfrage hat eine große Mehrheit „Daumen hoch“ signalisiert, sollte irgendwann gebaut werden.

 

Gewinne aus Ballonwettbewerb des LIONS Club Duisburg- Rhenania im ZOO Duisburg übergeben; Ballonfahrt geht nach Limburg/NL    
Am vergangenen Freitag, den 19. August 2016, konnten Zoodirektor Achim Winkler und Organisator Ulrich Overdreef vom LIONS Club Duisburg-Rhenania die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner vom LIONS-Ballonwettbewerb im Zusammenhang mit dem Ruhrorter Hafenfest beglückwünschen und die Preise übergeben. Top-Preis war eine Ballonfahrt sowie hochwertige Einkaufgutscheine von Galeria Kaufhof und Familienkarten vom Zoo Duisburg.  
Aus den Rückmeldungen geht hervor, dass der Ballon mit dem weitesten Weg ca. 220 km (Luftlinie) bis nach Belgien zurückgelegt hat. Die Ballonfahrt ging so auch an eine Rückmelderin aus der Provinz Limburg in den Niederlanden. Insgesamt wurden über 400 Ballons auf die Reise geschickt. Der Ballonwettbewerb wird zugunsten von Kinder- und Jugendprojekten im Duisburger Norden durchgeführt, die vom LIONS Club Duisburg-Rhenania gefördert werden. Insgesamt konnte ein Erlös von rund 3.000 Euro für den guten Zweck generiert werden.  

Die Gewinnerinnen und Gewinner im ZOO Duisburg, mit Ulrich Overdreef vom Lions Club Duisburg-Rhenania und Zoodirektor Achim Winkler.

   

Grund- und Gewerbesteueraufkommen im Jahr 2015 um 4,4 % gestiegen Die Gemeinden in Deutschland haben im Jahr 2015 rund 58,9 Milliarden Euro aus den Realsteuern (Grundsteuer A beziehungsweise B und Gewerbesteuer) eingenommen, soviel wie noch nie zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das gegenüber 2014 eine Steigerung um 2,5 Milliarden Euro beziehungsweise 4,4 %.

 

Windows-10-Kurs an der VHS  
Die VHS bietet am Freitag, 9. September, von 18.15 bis 20.30 Uhr einen Windows-10-Kurs an. Veranstaltungsort ist die VHS im Stadtfenster.   Dozent Peter Jovanovic an informiert über die Vor- und Nachteile von Windows 10 und was der Umstieg bringt. Das Entgelt, in dem eine ausführliche Schulungsunterlage enthalten ist, beträgt 27 Euro.   Anmeldungen und Informationen unter (0203) 283-3058, (0203) 283-2063 oder im Internet, www.vhs-duisburg.de.  

 

VHS: Führung bei der Firma Rheinfelsquellen/Hövelmann
Wer schon immer einen Blick hinter die Tore des Duisburger Mineralwasser- und Softdrinkherstellers Rheinfelsquellen/Hövelmann in Walsum werfen wollte, hat am Montag, 12. September, um 11 Uhr am Unternehmenssitz auf der Römerstraße 109 in Duisburg-Walsum bei einer eineinhalbstündigen VHS-Führung die Gelegenheit dazu.  
Die Teilnehmer erhalten einen Einblick darüber, wo das Mineralwasser herkommt und wie eine Erfrischungslimonade hergestellt wird. Geplant ist die Besichtigung des firmeneigenen Museums mit Filmvorführung sowie ein Rundgang durch die Produktionsstätte und die Abfüllanlage.   Die Teilnehmer werden gebeten, festes Schuhwerk zu tragen.
Treffpunkt ist am Unternehmenssitz. Der Eintritt ist frei, dennoch ist eine vorherige Anmeldung bei der VHS erforderlich. Während der Führung ist das Fotografieren nicht erlaubt. Weitere Informationen und Anmeldungen bei der VHS, 0203/5003-9611.  

 

Flüchtlinge im Bundesfreiwilligendienst in städtischen Kinder- und Jugendzentren    
Ein ehrenamtliches Engagement von Flüchtlingen für Flüchtlinge  schafft das Jugendamt der Stadt Duisburg in einigen ihrer Kinder- und Jugendzentren.
Am 1. September startet der erste Bundesfreiwillige, der aus Syrien stammt, im Jugendzentrum Zitrone in Duisburg-Obermarxloh. Die Sprachbarrieren werden zunächst auf Englisch überbrückt. Ziel der sogenannten „Bufdis“ ist es jedoch, besser Deutsch zu lernen.  
„Ich bin sehr froh darüber, dass wir zukünftig acht Stellen für Flüchtlinge zur Verfügung stellen können. Möglichkeiten zur Orientierung und Integration in Deutschland zu schaffen, ist eine Herausforderung für und in der Jugendarbeit“, so Thomas Krützberg, Dezernent für Familie, Bildung und Kultur.  
Gefördert wird das Angebot vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Für die ehrenamtliche Tätigkeit gibt es ein kleines Taschengeld.  
Bewerben können sich Asylberechtigte oder Asylbewerber, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist. Für Bewerbungen und weitere Informationen steht das Jugendamt, Ulrike Färber (0203/283-4601, u.faerber@stadt-duisburg.de) als Ansprechpartner zur Verfügung.  

 

Als Bufdis oder FSJler den Start ins Berufsleben vorbereiten Tätigkeit bei der AWO-Duisburg bringt mehr als nur ein Taschengeld
Nach der Schule oder der Familienphase braucht es oft ein wenig Orientierung vor einem Berufs(wieder)-Einstieg. Der Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) bietet diese Chance. Als Warmlaufen für eine Karriere hat sich ebenfalls das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) etabliert. Die AWO-Duisburg bietet in beiden Bereichen aktuell Stellen für jeweils ein Jahr an.
Der gewünschte Studienplatz lässt auf sich warten. Die Entscheidung über den eigenen Berufsweg gelingt nicht auf Anhieb. Oder: Vor der Theorie sucht der eine oder die andere nach praktische Erfahrung. Ein Jahr im Bundesfreiwilligendienst oder im FSJ öffnet die Tür, die eigenen Stärken und Neigungen im täglichen Arbeitsalltag kennenzulernen. Ganz ähnlich geht es Menschen, die nach der Familienphase ein neues Betätigungsfeld suchen. Was tun mit allen den erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten? Der Einsatz im Bundesfreiwilligendienst gibt Antwort.
Da zahlt es sich aus, dass der Bundesfreiwilligendienst an keine Altersgrenze und nicht ans Geschlecht gebunden ist. Für das FSJ gibt es eine solche Beschränkung bis zum 27. Lebensjahr. Die Nachfrage besteht, die passenden Tätigkeitsfelder hat die AWO-Duisburg. Der Verband bietet 15 Bufdi-Stellen. Zudem können 15 FSJler pro Jahr beschäftigt werden. Mögliche Einsatzgebiete sind unter anderem die Tagespflegen der AWOcura.
Aufgaben gibt es ebenfalls in den AWOcura-Seniorenzentren. Dazu gehört die Mitarbeit im Sozialen Dienst, der für die Bewohnerinnen und Bewohner das abwechslungsreiche und unterstützende Tagesprogramm gestaltet oder Mithilfe in der Pflege unter Anleitung und Begleitung einer Fachkraft. Auch bei der AWO-Integration besteht die Möglichkeit, sich als Bufdi oder FSJler wertvolle Kompetenzen anzueignen. Hat der Bewerber bereits einen Führerschein, so wäre das gut. Voraussetzung für eine Einstellung ist dies aber keineswegs.
Im Bewerbungsgespräch lässt sich leicht herausfinden, was gut zu den eigenen Erwartungen passt. Der Dienst überbrückt nicht allein die Zeit bis zum Beginn eines Studiums oder einer Ausbildung. Darüber hinaus macht sich der Nachweis einer Beschäftigung im sozialen Bereich gut im Lebenslauf und in der Bewerbungsmappe.
Wilma Katzinski, Geschäftsführerin der AWOcura, sagt über weitere „Gegenleistungen“, die nach einer zwölfmonatigen Tätigkeit als Budfi oder im FSJ als Gewinn verbucht werden können: „Wir bieten Weiterbildung ohne Noten und Lernzwang. Wir bringen in Kontakt mit Menschen und ermöglichen eine persönliche Reifung sowie die berufliche persönliche Orientierung.“
Wie gut das gelingt? Nicht wenige der Frauen und Männer im Jahreseinsatz entschließen sich zu einer Ausbildung im sozialen Bereich. Denn Erfahrungen machen und seine eigenen Interessen besser kennenlernen, das gelingt während der Dienstzeit ganz von selbst. Ein Taschengeld sowie Fahrkosten und ein Essenszuschuss erhalten die Bundesfreiwilligen sowie die FSJler für ihren Einsatz.
Auch wenn diese Stellen seit 2011 den ehemaligen Zivildienst ersetzen, können sich nicht nur junge Männer bewerben. Der Bundesfreiwilligendienst steht auch Frauen offen. Zudem gibt es keine Altersbeschränkung für angehende Bufdis. Bei der AWO-Duisburg sind derzeit im Bundesfreiwilligendienst Menschen zwischen 19 und 50 Jahren tätig. Bewerbungen sind zu richten an: Evelyn Wallstab, Telefon 0203 3095-526, wallstab@serva-duisburg.de.

Marientor: Stadt geht ein wichtiges Verkehrsinfrastrukturprojekt an  
Der Verkehrsknotenpunkt Marientor ist einer der am stärksten belasteten Knotenpunkte im Stadtgebiet. Er hat im Zusammenhang mit der „Logistikdiagonale“ und der hiermit verbundenen Funktion für den Schwerlastverkehr eine zentrale Verkehrsbedeutung. Wesentlicher Bestandteil ist die Stahlhochstraße. Diese ist mit ihrer Stahlkonstruktion (Rampe) ein Teil des Brückenzuges über dem Marientorplatz und hat eine wichtige Funktion als innerstädtische Straße, welche die Stadtteile Duisburg-Altstadt und Duisburg-Ruhrort miteinander verbindet sowie als Anbindung zur Bundesautobahn A40 dient.  
Im Rahmen von Bauwerksprüfungen sind Mängel festgestellt worden, die Instandsetzungsarbeiten zwingend erforderlich machen. Eine Sanierung der Stahlrampe Marientor ist ohne Sperrung und verkehrliche Einschränkungen leider nicht möglich, so dass während der Zeit der Instandsetzungsarbeiten wichtige Fahrtbeziehungen zeitweise nur eingeschränkt bzw. nicht zur Verfügung stehen werden.
Die Verkehrsplaner der Stadt Duisburg werden sich jedoch bemühen, die Einschränkungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren.  
Die Planungsleistungen zur Erstellung eines Instandsetzungskonzeptes sollen in 2016 beginnen, so dass die Ausschreibung bzw. Vergabe in 2017 durchgeführt und anschließend die Umsetzung der Sanierungsarbeiten (2017/2018) erfolgen kann.  
Durch die Sanierung der Stahlrampe soll für die nächsten Jahre die verkehrliche Funktionsfähigkeit im Bereich des Verkehrsknotenpunktes Marientor sichergestellt werden. Aufgrund der zu erwartenden Zunahme des Logistikverkehrs und den hiermit verbundenen zusätzlichen Belastungen wird langfristig ein Vollumbau des Bereichs notwendig und geplant. Diese Planungen werden nun parallel zur Sanierung der Stahlrampe seitens der Stadt Duisburg konkretisiert, so dass langfristig – unter Wegfall der Stahlrampe - eine Optimierung der verkehrlichen sowie städtebaulichen Situation vor Ort erreicht werden kann.

Zur Erinnerung

In speziellenAusschüssen (BV Mitte/ Stadtenentwicklung und Verkehr )Sitzungen stellte vor sieben Jahren der damalige Baudezernent Jürgen Dressler die Umgetaltungspläne auch aufgrund der Planungen zum gesamtstädtischen Verkehrskonzept, der Lkw-Andienung Logport und dem Masterplan Fosters sowie der hohen Sanierungsbedürftigkeit der Hochbrücke die Umgestaltung Knotenpunkt Marientor vor:

2009:Umgestaltung Knotenpunkt Marientorplatz 

Duisburg, 29. Januar 2009 - Das Marientor, eigentlich der gesamte Marientorplatz, steht seit Anfang der 1970er Jahre in der Diskussion. Damals schon nach kurzer Zeit der errichteten Hochbrücke mit dem Anschluss zur A40 und zu den Stadtteilen Kaßlerfeld, Neuenkamp und Ruhrort hier sowie Altstadt, Stadtmitte und Hochfeld dort. Nach dem Bau des Theaters am Marientor in den 90er Jahren begann die intensive Phase der Überlegung, was man endgültig mit dem gesamten Knotenpunkt machen sollte. Der Lkw-Infarkt war schon da, nur allein mit Bypässen war dem Verkehrsfluss nicht mehr beizukommen.
Jetzt legten die Stadtplaner eine Lösung vor, die nicht nur die Verkehrssituation sondern gleich die städtebauliche notwendigen und optisch ansprechenden Variante mit wirtschaftlichem Hintergrund aufgreift. Immerhin droht eine Gesamtsanierung der fast 40 Jahren alten Hochbrücke (knapp 3 Millionen Euro) oder gar die sofortige Sperrung. Bei der Kostenrechnung dieses Szenarios ist die der Bezirksvertretung Mitte vorgelegte Lösung  die wesentlich günstigere und zudem durchaus ansprechende Lösung. Das dabei in den Planungsansichten gleich das gesamte Umfeld schon mit den geplanten optischen und baulichen Wünschen (Parkplatz hinter der Marienkirche, Steinsche Gasse) ausgestatet wurde lässt vermuten, dass hier Investoren angeklopft haben. Ohne hin hatte auch der Masterplan des Lords hier wesentliche städtebauliche sowie Verkehrs lenkende Veränderungen angemahnt.
 
Aufgabenstellung und Sachverhalt
Der Marientorplatz ist ein unübersichtlich gestalteter Verkehrsknotenpunkt am südlichen Stadtring über den die Innenstadt an die Autobahnen A40 und A59 sowie die südlich gelegenen Stadtteile angebunden sind. Neben der verkehrlichen Bedeutung hat der Marientorplatz damit zugleich die Funktion eines „Stadttors“. Er wird überspannt durch die Hochstraße Marientor, die in südlicher Richtung durch eine Stahlrampe auf die Null-Ebene, auf die Plessingstraße, zurückgeführt wird. Diese Rampe wurde vor ca. 40 Jahren als Provisorium erstellt und befindet sich noch heute in dieser Funktion.
In einem ersten Schritt wurde eine geometrische Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des Knotenpunktes Marientorplatz durchgeführt. Für die Umsetzung wurden folgende Randbedingungen formuliert:
• Die Verkehrsführung soll übersichtlich gestaltet werden in dem die Verkehrsströme ähnlich einem Kreisverkehr ohne Lichtsignalanlage geführt werden. Ziel soll es sein die Komplexität des Knotenpunktes zu reduzieren um so die Verkehrsführung zu vereinfachen und für den Verkehrsteilnehmer begreifbar zu machen.
• Die Umgestaltung des Knotenpunktes soll sich weitestgehend am Bestand orientieren, d.h. es sollen so weit wie möglich vorhandene Fahrbahnflächen genutzt werden, um die Umbaukosten zu minimieren.
Als Ergebnis dieser Untersuchung wurden zwei Konzepte vorgestellt. Das erste Konzept sah vor die Hochstraße zu belassen. Das zweite Konzept beinhaltete den Rückbau der Hochstraße (ab Höhe Unterstraße). Dieses zweite Konzept, welches von den Beteiligten favorisiert wurde, bildet die Grundlage der weiteren Überlegungen und Vorgehensweise. Zum Einen ist nur beim Rückbau der Hochstraße eine anspruchsvolle Gestaltung und somit eine städtebauliche Aufwertung des Knotenpunktes möglich, zum Anderen liegt ein nicht unwesentlicher Vorteil im Rückbau der Stahlrampe. Diese befindet sich zur Zeit in einem so schlechten baulichen Zustand, dass im Rahmen der Bauwerkserhaltung in naher Zukunft umfangreiche Sanierungsarbeiten erforderlich werden, die eine Vollerneuerung einzelner Komponenten beinhaltet.

Aufbauend auf der geometrischen Machbarkeitsstudie erfolgte eine verkehrliche Untersuchung zur Umgestaltung des Knotenpunktes Marientor. Die bei der Untersuchung zu beachtenden Randbedingungen wurden wie folgt formuliert:
• Die prognostizierten Verkehrsmengen resultierend aus der Osttangente sind zu berücksichtigen.
• Benachbarte Knotenpunkte sind je nach Erfordernis mit in die Untersuchung einzubeziehen.
• Falls erforderlich ist das Prinzip der Verkehrsverdrängung/-verlagerung anzuwenden.
• Die Erschließung der Innenstadt soll erfolgen über ein radiales Routenprinzip. Das in Duisburg vorhandene Autobahnnetz bietet hierzu bereits ideale Grundvoraussetzungen.

Aufbauend auf der geometrischen Machbarkeitsstudie sowie in Abhängigkeit von der verkehrstechnischen Bewertung mit dem Simulationsprogramm NONSTOP wurde in einem iterativen Prozess der in Anlage 1 dargestellte Kreisverkehr ohne Lichtsignalanlage (LSA) entwickelt.
Das Prinzip, das dem dargestellten Vorentwurf zu Grunde liegt, beruht auf einem „großen‘, zweistreifig ausgebildeten Kreisverkehrsplatz, dessen acht Knotenpunktarme soweit möglich mit einstreifigen Zu- und Ausfahrten ausgebildet sind. Einige tangentiale Führungen werden aus Gründen der Leistungsfähigkeit oder der Geometrie mit eigenständigen Bypässen versehen. Dies führt zu notwendigen Verflechtungen innerhalb der Kreisfahrbahnen. Das Prinzip ermöglicht die Herstellung eines leistungsfähigen Kreisverkehrs, der gleichzeitig durch die einstreifigen Zu- und Ausfahrten die Verkehrssicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer gewährleistet.
Für den nichtmotorisierten Verkehr ergeben sich zugunsten der Leistungsfähigkeit, der Geometrie des Kreises und der Verkehrssicherheit, durch die Anlage des „großen“ Kreisver kehrsplatzes Veränderungen für die vorhandenen Fuß- und Radwegebeziehungen. Eine detaillierte Beschreibung der Maßnahme findet sich im der Anlage 1 beigefügten Erläuterungsbericht.

Rampe Marientor / baulicher Zustand
Die Rampe Marientor wurde 1970 als Provisorium gebaut. Die Lebensdauer einer solchen Brücke beträgt nach Angaben des Herstellers ca. 30 Jahre.
Der bauliche Zustand dieser Behelfs brücke ist nach fast 40 Jahren Einsatz so schlecht, dass im Rahmen der Bauwerksunterhaltung eine Vollsanierung einzelner Komponenten durchgeführt werden müsste. Eine im Jahr 2006 durchgeführte einfache Prüfung nach DIN 1076 ergab eine Zustandsnote des Bauwerks von 3,9 ( Note 3,5 —4,0 ungenügender Bauwerkszustand nach Rl-EBW-PRÜF, Richtlinie vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen).
Die Hauptprüfung 2009 bestätigt den ungenügenden Bauwerkszustand. Eine Schadensausbreitung oder Folgeschädigung kann kurzfristig dazu führen, dass sich ein irreparabler Bauwerksverfall einstellt.
Eine im Zuge der Hauptprüfung 2009 durchgeführte Kostenkalkulation ergab, dass zur Behebung der Mängel ca. 2,3 MIO € netto Baukosten aufgebracht werden müssten, dies entspricht ca. 2,7 MlO € brutto. Honorarkosten sind hier noch nicht berücksichtigt. Diese lnstandsetzungskosten könnten beim Abbruch der Rampe eingespart werden.

Kostenschätzung
Im Rahmen der Ausarbeitung wurde eine Grobschätzung der Kosten vorgenommen. Die Schätzung berücksichtigt folgende Gewerke:
• Straßen- u. Wegebau, Straßen- und Wegerückbau, Anpassung vorhandener Fahrbahnflächen
• Umbau Knoten Vulkanstr./Werftstr. (kI. Kreisverkehr)
• Verbreiterung Auffahrtsrampe A40
• Verschiebung Parkplatz Marientorstraße
• Rechtsabbiegerstreifen Knoten Weftstr. / Marientorstraße
• Anpassung LSA Knoten Weftstr. / Marientorstr.
• Beschilderung / Ausstattung
• Pförtnerampeln
• Rückbau Betonbrücke
• Rückbau Stahlbrücke
• Erlös Verkauf Stahlbrücke
Die Kosten inkl. Rückbau der Hochstraße betragen rund 3,2 Mio. Euro netto bzw. 3,8 Mio. Euro brutto. Davon entfallen ca. 1,6 Mio. Euro netto auf den Rückbau der Hochstraße.
Die im Lageplan nicht dargestellten Anpassungen an den Straßenverkehrsanlagen im Umfeld des Untersuchungsraumes, die aus verkehrlichen oder städtebaulichen Gründen erforderlich sein können, sind in dieser Kostenschätzung nicht enthalten. Der
Untersuchungstiefe entsprechend wurde evt. Sekundärkosten nicht angesetzt. Eine weitere Verfeinerung der Kostenschätzung ist vertiefenden Planungsphasen vorbehalten. Die Flächen innerhalb der Kreisfahrbahn, wo sich heute Fahrbahnflächen und Parkstände befinden, wurden in die Kostenermittlung einbezogen, da vom Rückbau dieser Verkehrsflächen ausgegangen wurde.
Unter Berücksichtigung der anstehenden Sanierungskosten für die Stahlrampe Marientor von 2,7 Mio. € brutto, die beim Abbruch der Rampe entfallen würden, reduzieren sich die Kosten für die Umgestaltung des Knotenpunktes Marientor auf ca. 1 Mio. € brutto.

Städtebauliche Potenziale
Aus der verkehrlichen Neuorganisation des Marientorpiatzes ergeben sich einzigartige städtebauliche Potenziale, diesen Ort zu einem repräsentativen Stadteingang zu entwickeln:
Innenstadt, Innenhafen und der Stadtteil Hochfeld können in ihrer Unverwechselbarkeit am Marientor präsentiert werden. Im Detail bedeutet dies, den Endpunkt des Sonnenwalls zu formulieren und den Übergang nach Hochfeld zu verdeutlichen. Die räumlich-funktionale Verflechtung des Marientortheaters mit der Innenstadt kann betont werden. Kurze Wege zwischen der Innenstadt und dem Stadtteil Hochfeld können entwickelt werden (Anlage 2).
Leitlinien der städtebaulichen Umgestaltung des Marientorplatzes und unmittelbar angrenzender Flächen sind:


• optische Aufwertung des Marientortheaters durch Fassadensanierung und einen Wasserspiegel auf den Vorplatz
• Sanierung von Bestandsgebäuden und Fassaden
• einheitliches Lichtkonzept für Bestands- und Neubauten
• Baulückenschließung durch Neubau
• einheitliches Farb- und Lichtkonzept für Neubauten. Auf die Erarbeitung des Lichtkonzeptes des Marientorplatzes ist besonderes Augenmerk zu richten, da hiermit kurzfristig die Veränderung der Eingangssituation hin zu einem repräsentativen Stadteingang verdeutlicht werden kann. Ergänzend sollte hierbei Kunst im Straßen- und öffentlichen Raum zum Einsatz kommen.
Im Zuge der weiteren Konkretisierung der Planung ist unter städtebaulichen Gesichtspunkten eine konsequente möglichst gradlinige Straßenführung zu verfolgen, um nicht baulich oder funktional Flächen zu minimieren. Grundsätzlich gilt, dass der Umbau des Marientorplatzes neue hervorragend erschlossene und positionierte Flächenpotenziale für bauliche Nutzung mit kurz-, mittel- und langfristiger Perspektive bietet.

Weiteres Vorgehen
Die Planung zur Umgestaltung des Knotenpunktes Marientorplatz soll weiter verfolgt werden.
Mögliche Impulse und Auswirkungen auf das Umfeld werden im Rahmen dieser Entwurfsplanung detailliert untersucht. Insbesondere sind die Belange des nichtmotorisierten Verkehrs zu betrachten und bei Bedarf zu optimieren.


Anlage 1

Erläuterungsbericht zu Anlage 1
Durch den vorgesehenen Abriss der Hochbrücke erhöht sich die Verkehrsbelastung des „großen“ Kreisverkehrsplatzes. Um diesen zu entlasten, ist es erforderlich nach Möglichkeit bedeutende Verkehrsströme so zu führen, dass sie den Verkehrsfluss auf der eigentlichen Kreisfahrbahn nicht beeinflussen. Ein wesentlicher Verkehrsstrom, der entsprechend verlagert werden kann, ist die Fahrbeziehung von der Vulkanstraße und der Charlottenstraße in Richtung A 40 bzw. Am Brink. Dieser Strom weist als Teil der Logistikdiagonale einen erheblichen Lkw-Anteil auf und fließt heute über den zentralen Bereich des Marientorplatzes, unter der Hochbrücke hindurch, zur Auffahrtsrampe. Um ihn zukünftig ohne Beeinflussung des „großen“ Kreisverkehrsplatzes abwickeln zu können, soll er über die Werftstraße und Marientorstraße geführt werden.
Dafür ist die Aufhebung des Lkw-Verbotes in der Marientorstraße, das heute für diese Fahrtrichtung gilt, erforderlich. Darüber hinaus ist vorgesehen am Knoten Werftstraße / Marientorstraße einen Bypass anzulegen, der diese Fahrbeziehung störungsfrei abzuwickeln hilft. Die Zufahrt zur Auffahrtsrampe erfolgt am Rande des „großen“ Kreisverkehrsplatzes über eine eigene Fahrspur, so dass insbesondere die Lkw im Bereich der Steigung nicht nochmals anhalten müssen.
Die verbleibende linke Fahrspur der Auffahrtsrampe entwickelt sich nach dem Verflechtungsbereich V 1 aus einer zweispurigen Ausfahrt des „großen“ Kreisverkehrsplatzes. Die rechte Spur resultiert dabei aus dem erforderlichen Bypass in der Steinschen Gasse der dort für eine leistungsfähige Zufahrt und insbesondere eine störungsfreie Abwicklung der Busslinie 923 zur Marientorstraße sowie der Linien 926, 928, SB 10 und SB 30 zur A 40 sorgt. Diese Bypassspur muss von Verkehren gequert werden, die die Ausfahrt Marientorstraße, von der Heerstraße oder Plessingstraße kommend, Richtung Innenhafen, Neuenkamp oder Gewerbegebiet Hochfeld nutzen. Die notwendige Verflechtung (Bereich V 2) zwischen diesen beiden Strömen erfolgt auf der Kreisfahrbahn im Bereich des Bunkers. Eine Zufahrt aus der Marientorstraße in die Kreisfahrbahn kann wegen der 2-streifigen Ausfahrt Richtung Rampe aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht vorgesehen werden. Somit müssen die betroffenen Verkehrsströme über die Werftstraße und die Vulkanstraße zum „großen“ Kreisverkehrsplatz geführt werden.
Aus geometrischen Gründen kann neben der Kreiszufahrt Vulkanstraße die Charlottenstraße nicht als weitere Hauptzufahrt zum „großen“ Kreisverkehrsplatz ausgebildet werden. Da die Vulkanstraße für die Ströme vom Innenhafen und Neuenkamp in Richtung Heerstraße, Plessingstraße und Steinsche Gasse genutzt werden muss, wird die Charlottenstraße als Hauptverkehrsstraße abgebunden und nur noch entsprechend einer Anliegerstraße an die Vulkanstraße unmittelbar vor dem „großen“ Kreisverkehrsplatz angeschlossen.
Die Verkehre die heute die Charlottenstraße nutzen, werden zukünftig über die Vulkanstraße fahren. Von dort werden sie teilweise — entsprechend der Logistikdiagonale — als Linksabbieger zur Werft- und Marientorstraße fahren. Die Logistikdiagonale wird außerdem mit der weiteren Entwicklung Logports stärker belastet werden. Es ist daher erforderlich die Leistungsfähigkeit des Knotens Vulkanstraße / Werftstraße zu erhöhen. Dies erfolgt durch die Anlage eines Kreises, der im Zuge der Vulkanstraße mit einem Bypass versehen wird.
Die direkte Nachbarschaft von zwei Kreisverkehrsplätzen macht es erforderlich Stauungen, die von der einen Kreiszufahrt bis in die Kreisfahrbahn des benachbarten Kreises anwachsen könnten, zu vermeiden. Ansonsten würden sich die Verkehrsstörungen unmittelbar potenzieren. Dies wird in dem vorliegenden Fall dadurch sichergestellt, dass der „große“ Kreisverkehrsplatz keine Ausfahrt zur Vulkanstraße erhält. Ausfahrten in Richtung Innenhafen, Neuenkamp und Gewerbegebiet Hochfeld erfolgen daher über die Marientorstraße. Rückstauungen vom „großen“ Kreisverkehrsplatz zum „kleinen“ Kreis werden durch den Bypass an der Zufahrt Vulkanstraße.


 

Mit diesen Werten ergeben sich für die einzelnen Zu- und Ausfahrten des großen Kreisverkehrsplatzes die in der Anlage 1 ebenfalls dargestellten Verkehrsqualitäten zwischen A (beste Qualität) und E/F (vollständige Ausnutzung der Kapazität)

Anlage 2.1

Anlage 2.2 Bezirksvertretungen 2009 - BV Mitte 29. Januar 2009 

 

 

Neuer Ausbildereignungslehrgang der VHS    
Eine kostenlose Informationsveranstaltung zum Vorbereitungslehrgang für die IHK Ausbildereignungsprüfung bietet die VHS am Dienstag, 30. August, um 17.30 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte an.  
Der eigentlich VHS-Lehrgang beginnt am Donnerstag, 8. September und endet kurz vor der schriftlichen IHK Prüfung am Donnerstag, 1. Dezember. Der Unterricht findet wöchentlich mittwochabends statt.  
Eine gute Ausbildung gehört mittlerweile zum Aushängeschild von Unternehmen. Schulabsolventen suchen sich gezielt Unternehmen aus, in denen sie eine gute und solide Ausbildung erhalten. Der betriebliche Ausbilder spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Neben seiner fachlichen Eignung werden von ihm vor allem pädagogische Kompetenzen verlangt, wie sie im VHS-Lehrgang vermittelt werden.  
Seit über fünf Jahren führt die VHS sehr erfolgreich diese Qualifikation im Blended-Learning-Format durch. Das heißt, dass sich Präsenzunterricht und Online-Selbstlernphasen ergänzen. Durch diese Kombination konnte einerseits die Präsenzstundenzahl reduziert werden und andererseits ein großer Teil der Unterrichtsstunden für die Vermittlung der pädagogischen Kenntnisse genutzt werden.
Außerdem ermöglichen die Selbstlernphasen eine flexible Zeiteinteilung, die von vielen Berufstätigen geschätzt wird.   Weitere Informationen und Beratung zum Ausbildereignungslehrgang bei der VHS, Volker Heckner, 0203/283-3761, v.heckner@stadt-duisburg.de  

 

RRX wird in allen Kommunen entlang der Strecke vorgestellt
(idr). Der Rhein-Ruhr-Express (RRX) geht auf Roadshow. Die Deutsche Bahn präsentiert den RRX je einen Tag in allen Kommunen entlang der Strecke. Sie informiert über den aktuellen Projektstand sowie die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen und beantwortet Fragen. Los geht's am 27. und 28. August in Düsseldorf. Stationen in der Metropole Ruhr sind Mülheim (6. September), Bochum (7. September), Essen-Steele (8. September), Duisburg-Buchholz (13. September) sowie Dortmund (24. Oktober).  RRX

 

Betriebliche Integration von Flüchtlingen Informationen und Tipps für Unternehmen  
Das kostenlose Seminar bietet Informationen und Tipps rund um das Thema der betrieblichen Integration von Flüchtlingen und Asylbewerber/-innen. Angesprochen werden rechtliche Rahmenbedingungen und Unterstützungsangebote für Unternehmen sowie der Ablauf des Asylverfahrens. Die Herangehensweisen für die gelingende Zusammenarbeit von Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten im Betrieb werden zudem aufgezeigt.  
Die kostenlose Veranstaltung findet am 31. August, von 15 Uhr bis 19 Uhr, in der Sportschule Wedau, Duisburg, statt. Weitere Informationen und Anmeldung: Maria Kersten, Telefon 0203 2821-487, E-Mail kersten@niederrhein.ihk.de.  

 

Diskussionsforum Stadtentwicklung im Dialog
Entwicklung von Brachflächen zu neuen Stadtquartieren am Beispiel Duisburg-Wedau  
Am kommenden Montag, 29. August, lädt das Stadtentwicklungsdezernat um 19 Uhr wieder zur Veranstaltungsreihe Stadtentwicklung im Dialog ein in die Liebfrauenkirche Duisburg-Mitte, König-Heinrich-Platz, ein. Im Fokus steht dabei die Entwicklung neuer Stadtquartiere am Beispiel Duisburg-Wedau.  
Thomas Lennertz, Bahn Entwicklungsgesellschaft (BEG) wird das Konzept und den Rahmenplan als Grundlage für die weiteren Planungen  vorstellen. An der sich anschließenden Podiumsdiskussion werden Ruth Orzessek-Kruppa, Leiterin des Planungsamtes der Stadt Düsseldorf und der Beigeordnete der Stadt Dortmund, Stadtrat Ludger Wilde,  teilnehmen.
Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Thomas Kaiser, Prorektor Uni Duisburg-Essen, Bernd Wortmeyer, GEBAG, und Beigeordnetem Carsten Tum werden sie unter anderem der Frage nachgehen, wie eine solche Planung angesichts des demographischen Wandels und der Veränderungen der Stadtgesellschaft einzuschätzen ist. Das Publikum kann sich an der Diskussion beteiligen. Die Moderation übernimmt der WAZ Journalist Martin Ahlers.  
Die Flächen des ehemaligen Ausbesserungswerks und Rangierbahnhofs Duisburg-Wedau sollen als gesamtstädtisch und regional bedeutsamer Wohn- und Wirtschaftsstandort entwickelt werden. Für die gesamte rund 90 Hektar große und rund 3 Kilometer lange Projektfläche wurde im Mai ein städtebaulicher Rahmenplan der Öffentlichkeit vorgestellt  und liegt dem Rat zur Beschlussfassung vor.
Bis zu 3.000 Wohneinheiten können auf der südlichen etwa 60 ha großen Fläche gebaut werden. Auf der nördlichen 30 ha großen Fläche mit standortprägendem denkmalgeschütztem Gebäudebestand und einer rund 1,8 Hektar großen Halle sieht der Rahmenplan die Entwicklung eines Campusquartieres mit universitätsnahen Nutzungen im Bereich Forschung, Technologie und Existenzgründungen vor.
Ein Nahversorgungszentrum, eine Fuß- und Radwegebrücke zur Anbindung des Ortsteils Bissingheim, die Reaktivierung der Ratinger Westbahn und der Bau eines 15 Meter hohen Lärmschutzwalles sind weitere Infrastrukturbestandteile des Rahmenplans.   

 

VHS: Fitness-Kursangebote für Menschen über 45    
Ein ausgesuchtes Trainingsprogramm mit den Schwerpunkten in Koordination, Beweglichkeit  sowie Kraft-Ausdauer wird ab Montag, 29. August, in den VHS-Fitnesskursen für die zweite Lebenshälfte spielerisch, leicht, mit und ohne Musik angeboten. Dabei geht es nicht um die Aufstellung neuer Rekorde, sondern um den Spaß an der Bewegung in geselliger Runde.  
Wer sich Zeit nehmen und etwas für sich und die eigene Gesundheit tun möchte, nach längerer Bewegungsabstinenz wieder aktiv werden will, um fit und leistungsfähig bis ins hohe Alter zu bleiben, ist hier richtig. Diese Kursangebote werden gleich in mehreren Stadtteilen angeboten. Es gibt noch freie Plätze in Meiderich, Hamborn, Beeckerwerth, Neudorf, Bissingheim, Ruhrort, Wanheimerort, Rheinhausen und in der Stadtmitte.  

 

 

Donnerstag 25. August 2016

Hitzewarnung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat in seinem TV-Studio ein Video zur aktuellen Wettersituation erstellt. Meteorologinnen und Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes informieren Sie damit über bevorstehende überregionale Unwetterlagen sowie über Hitze- und UV-Warnungen und erklären, wie sie zustande kommen. Das "Unwettervideo" ist unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst veröffentlicht.

 

Geschwindigkeitskontrolle im Zoo Duisburg  
Für die Schüler in NRW ging wieder der Ernst des Lebens los. Die Schule beginnt. Das heißt auch: Augen auf im Straßenverkehr! Denn leider müssen viele Autofahrer besonders in der Nähe von Schulen immer wieder daran erinnert werden, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten.
Bei der Aktion „Tempo runter, Rücksicht nehmen“ nutzt die Bürgerstiftung Duisburg fünf Geschwindigkeits-Informations-Systeme (Speed Displays) im Duisburger Stadtgebiet. Die Geräte messen die aktuelle Geschwindigkeit der Fahrzeuge und zeigen sie den Fahrern direkt an. Der Effekt ist in der Regel eine sofortige Tempoanpassung, sollte das  ulässige Limit überschritten worden sein.
Seit 2012 hat die Bürgerstiftung Duisburg den Einsatz der Speed Displays um einen ungewöhnlichen Standort ergänzt: das Gehege der Afrikanischen Wildhunde im Zoo Duisburg. Hier geht es ausnahmsweise nicht darum, Limits einzuhalten, sondern um das Gegenteil. Die Besucher sind aufgefordert, auf 30 Metern so richtig „Gas zu geben“ (natürlich per pedes) und die erreichte Geschwindigkeit mit den Laufleistungen der Tierwelt zu vergleichen, die auf einem separaten Schild aufgelistet sind. Bei der damaligen Einweihung gingen alle davon aus, eine aktive und lehrreiche Bereicherung für Kinder zu schaffen.
Bezüglich der Zielgruppe hatte man sich jedoch arg getäuscht! Binnen kürzester Zeit zeigte sich, dass die komplette Bandbreite der Besucher vor dem Wildhundgehege eine riesige (Bewegungs-)Freude entwickelt. Alt, jung, Männlein, Weiblein, durchtrainiert oder Couchpotatoe…auch Rollstühle werden regelmäßig in voller Fahrt gesichtet.
Umso mehr freut man sich darüber, dass das Speed Display weiterhin im Zoo bleibt und nun nach einer Ertüchtigung in neuem Glanz erstrahlt.
Die Speed Displays können bei der Bürgerstiftung von Vereinen oder Initiativen beantragt und ausgeliehen werden. Bevorzugte Standorte der Geschwindigkeitsmessung liegen in Wohnstraßen, Spielstraßen oder Tempo-30-Zonen und vor Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentren, Sporteinrichtungen, Senioreneinrichtungen oder Krankenhäusern.  

 

Wiedereröffnung des Großen Saals der Mercatorhalle a, 01. September
Der Vorverkauf für die Wiedereröffnungsveranstaltung ist erfolgreich gestartet. Bisher sind schon 1.400 Plätze belegt, sodass nur noch ein Restbestand von etwa 400 Karten verfügbar ist. Die Karten sind zum Preis von 15,00 Euro und 20,00 Euro (zzgl. Vorverkaufsgebühr) in den Vorverkaufsstellen Tourist Information (Königstr. 86) und Theaterkasse Duisburg erhältlich. Ob es eine Abendkasse geben wird, hängt vom weiteren Verlauf des Vorverkaufs ab.
Zum Programm: Es wird ein Abend von Duisburgern für Duisburg. Nicht fehlen dürfen natürlich Duisburger Philharmoniker mit einer Kammerbesetzung und Duisburger Künstler wie Anja Lerch, Daniel Basso und Mirko van Stiphaut sowie die beiden Protagonisten des Abends, Kai Magnus Sting und Jupp Götz. Zudem hält die Veranstaltung zahlreiche Überraschungen für ihre Besucher bereit.

 

Die Wohnungsbörse Hamborn erfüllt Wohnwünsche  
Nach der erfolgreichen Veranstaltung in der Innenstadt, baut die Kooperationsgemeinschaft „Wohnen und Leben in Duisburg-Woledu“ am Donnerstag, 1. September, von 9 bis 13 Uhr am Hamborner Altmarkt ihre Zelte auf. Unter dem Motto „ansehen, aussuchen, anmieten“ heißen Wohnungsunternehmen und Stadt Duisburg die Interessenten zur 26. Wohnungsbörse willkommen.  
Das Herzstück der Veranstaltung bilden die vielfältigen Angebote der Wohnungs-unternehmen: von attraktiven Mietwohnungen bis hin zu Eigentumswohnungen und Eigenheimen. Im persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern der Wohnungsunternehmen können Angebote verglichen und Besichtigungstermine direkt vor Ort vereinbart werden. Publikationen und Beratungen zu den Themen Wohnen im Alter und Abfallmanagement runden das Angebot der Aussteller ab.  
Stadtdirektor Reinhold Spaniel weiß aus Gesprächen: „Viele sorgen sich darum, wie sie im Alter barrierefrei und bezahlbar wohnen können. Die Wohnungsbörse bietet eine hervorragende Möglichkeit, darüber mit städtischen Mitarbeitern außerhalb der Amtsstube ungezwungen ins Gespräch zu kommen.“  

Mitarbeiter des Amtes für Soziales und Wohnen geben Auskunft zu Wohnmöglichkeiten im Alter, dem Bezug von Wohngeld und über Möglichkeiten, eine Sozialwohnung zu mieten. Die Duisburger Polizei verstärkt das vielseitige Beratungsangebot, denn das Thema Sicherheit wird stark nachgefragt. Mit ihrer mobilen Wache stehen Spezialisten für Fragen bereit und sensibilisieren mit der Aktion „Riegel vor“ für einen besseren Einbruchschutz.  
Schirmherr Oberbürgermeister Sören Link freut sich: „Mit der bewährten Wohnungsbörse haben wir eine ganz besondere Veranstaltung in Duisburg, die mit einem breit gefächerten Themenspektrum zum Wohnen ganz nah an den Bürgern ist. Das zeigt sich immer wieder an der hohen Anzahl der Besucher.“
Teilnehmer der Veranstaltung: Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg, Immeo Wohnen Service GmbH, GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH, Vivawest Wohnen GmbH, LEG Wohnen NRW GmbH, Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR, Wohnungsgenossenschaft DU Hamborn e.G., Wohnungsgesellschaft Ruhrgebiet mbH, Wohnbau Dinslaken GmbH, Grand City Property LtD sowie die Polizei Duisburg.    

 

Buchholzer Autorenplausch  
Die Bezirksbibliothek Buchholz und die Caritas laden am Donnerstag, 1. September 2016, um 19.15 Uhr zum Buchholzer Autorenplausch mit Raniero Spahn und Werner Zapp ein. Veranstaltungsort ist das Caritaszentrum Süd an der Sittardsberger Allee 32 in Buchholz.  
Die Literaturserie der Bezirksbibliothek Buchholz findet mittlerweile schon zum achten Mal statt und bietet unter der Moderation von Raniero Spahn und Werner Zapp launige Gesprächsrunden mit interessanten Gästen und Musik von Verena Merder.
Im gemütlichen Rahmen präsentieren sich Gastautoren mit ihren Werken. Zu Gast sind an diesem Abend: Antonia Wesseling und Dr. Anja Liedtke. Zur Abrundung des Ganzen steuern die gastgebenden Autoren kleinere literarische Beiträge aus eigenen Federn bei. Der Eintritt ist frei.

 

ADFC Duisburg wieder beim Brunnenfest - Fahrradcodierung und Informationen rund ums Rad  
Schon Tradition ist die Präsens des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) auf dem Brunnenfest. Wie in jedem Jahr baut der Fahrradclub seinen Stand wieder auf der Augustastraße in der Nähe von Zweirad Tasche auf. Neben aktuellen Radwanderkarten gibt es am Stand auch Tipps für die Fahrradtour oder zum Fahrradkauf, vielleicht eines Pedelecs.
„Unsere Standhelfer versuchen Antworten auf alle Fragen rund ums Rad zu geben“, so Vorstandssprecher Herber Fürmann, der den ganzen Tag vor Ort sein wird. Der Fahrradclub wird leider nur am Sonntag von 11 Uhr an auf dem brunnenfest sein, da am Samstag die Spendenradtour der Karmariders in Rheinhausen die ganze Aufmerksamkeit der Fahrrad-Aktivisten in Anspruch nimmt.  
Neben den Karten und Infos bietet der ADFC auch die Codierung von Fahrrädern an. Ein mit dem persönlichen Code gekennzeichnetes Rad kann im Falle eines Diebstahls bundesweit leicht dem rechtmäßigen Eigentümer zugeordnet werden und ist daher für Diebe deutlich unattraktiver.
“Das bedeutet einen gewissen zusätzlichen Diebstahlschutz“, so der Vorstandssprecher. Bitte bringen Sie zur Codierung Ihren Personalausweis und auch einen Eigentumsnachweis (z.B. die Rechnung) zu den Fahrrädern mit. Bei größerem Andrang hoffen wir auf Ihre Geduld, weil wir immer nur ein Rad nach dem anderen codieren können. Die Kosten für die Gravur-Codierung belaufen sich für ADFC-Mitglieder auf 5,- Euro, für Nicht-Mitglieder auf 10,- Euro. Klebecodierung kostet jeweils die Hälfte. Diesen Rabatt gewährt der Fahrradclub auch allen Inhabern des DU-Passes und der Ehrenamtskarte.

 

 

11. Duisburg TARGOBANK Run am Donnerstag in der City Straßensperrungen am 25.08. ab 16 Uhr, denn Läufer haben Vorfahrt  
Der 11. Duisburg TARGOBANK Run am Donnerstagabend, 25. August, erfordert umfangreiche Absperrmaßnahmen in der Innenstadt. Die Köhnenstraße und Landfermannstraße werden am kommenden Donnerstag ab 16 Uhr (zwischen Mainstraße und Pulverweg) vollständig gesperrt. Das Fahrverbot wird erst zum Ende der Veranstaltung (nicht vor 22.30 Uhr) aufgehoben.  
Um 18 Uhr wird die Ausfahrt aus der Landgerichtsstraße kurzzeitig ebenfalls für den Bambinilauf gesperrt. Die gesamte Laufstrecke in der Innenstadt wird um 18:40 Uhr vollständig gesperrt. Der Autoverkehr kann wieder fließen, sobald der letzte Läufer und das Schlussfahrzeug einen Abschnitt passiert haben.  
Die Veranstalter rechnen damit, dass die letzten Läufer spätestens um 20:15 Uhr im Ziel sind und die gesamte Strecke mit Ausnahme des Opernplatzes, Köhnenstraße und Landfermannstraße dann wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.  
Darüber hinaus gibt es aufgrund des Laufs umfangreiche Halteverbotszonen im Bereich des Theaters und entlang der Laufstrecke. Die Sicherheit von 6.000 Läufern und sowie mehreren 10.000 Zuschauern hat absoluten Vorrang. Deshalb werden Fahrzeuge, die gegen die eingerichteten Haltverbote verstoßen, kostenpflichtig abgeschleppt.  
Ein Schwerpunkt der Abschleppmaßnahmen war im vergangenen Jahr die Friedrich-Wilhelm-Straße. Dort hatten sich besonders viele Autofahrer nicht an die Haltverbote gehalten. Zu beachten ist ebenfalls, dass die Ausfahrt des Parkhauses am Opernplatz ab 16 Uhr nicht mehr genutzt werden kann.  
Der Streckenplan:
https://www.unser-unternehmen-laeuft.de/anmelden-laufen/laufstrecke.html  

 

2015 beschäftigten die NRW-Krankenhäuser 39 921 Ärztinnen und Ärzte
In den 352 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern wurden im Jahr 2015 rund 4,5 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt; das waren 0,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren Ende 2015 mit 39 921 Personen 2,6 Prozent mehr hauptamtliche Ärztinnen und Ärzte beschäftigt als Ende 2014 (damals: 38 892). Die Zahl der Beschäftigten im Pflegedienst lag mit 100 312 in etwa auf dem Niveau von Ende 2014 (damals: 100 251).


Wie die Statistiker weiter mitteilen, hat sich die durchschnittliche Verweildauer der Patienten in nordrhein-westfälischen Krankenhäusern seit dem Jahr 2000 um durchschnittlich 3,1 Tage reduziert. Während Kranke im vergangenen Jahr im Schnitt 7,3 Tage im Krankenhaus (2014: 7,4 Tage) blieben, hatte die durchschnittliche Verweildauer vor 15 Jahren noch bei 10,4 Tagen gelegen. Der Bestand an Krankenhäusern hat sich in NRW - u. a. auch aufgrund von Fusionen - im Vergleich zum Jahr 2000 um 110 auf 352 Häuser verringert. (IT.NRW) (220 / 16)

  

 

Mittwoch 24. August 2016 - Schulbeginn

Unbekannte Staubniederschläge in Alt-Homberg  
In den letzten Tagen kam es zu bisher unbekannten Staubniederschlägen im Bereich Homberg. Allein beim Umweltamt der Stadt Duisburg gingen hierzu rund 100 Meldungen ein. Die Stadt Duisburg unterstützt die zuständige Bezirksregierung Düsseldorf und das Landesumweltamt bei der Ursachenermittlung.  
Betroffenen wird empfohlen, zur Wahrung ihrer Schadensersatzansprüche eine Strafanzeige bei der Polizei gegen Unbekannt zu stellen und ihre Sach- bzw. KfZ-Versicherung zu informieren. Eine Meldung an die Stadt Duisburg ist nicht erforderlich.

 

Feuerwehr Duisburg: Leiche aus Rhein geborgen  
Die Feuerwehr wurde um 13.22 Uhr zum Franzosenweg in Wanheim-Angerhausen gerufen, da ein Mitarbeiter der Hüttenwerke Krupp Mannesmann Gmbh eine treibende Person im Rhein (km 773) meldete. Es wurden eine Vielzahl an Einsatz- und Rettungskräften alarmiert, unter anderem die Wasserrettung (Taucher, Feuerlöschboot, Rettungsboot), der Rettungshubschrauber Christoph 9, eine Löscheinheit sowie ein Notarzt- und ein Rettungswagen.
Der Rettungshubschrauber Christoph 9 überflog den Rhein stromabwärts und sichtete die leblose Person. Die Leiche wurde vom Mehrzweckboot der Feuerwehr in Höhe des Franzosenwegs geborgen, an Land gebracht und der Kriminalpolizei übergeben. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund eine Stunde. Die Todesursache wird durch die Kriminalpolizei ermittelt.  

 

VHS: Fitness-Kursangebote für Menschen über 45    
Ein ausgesuchtes Trainingsprogramm mit den Schwerpunkten in Koordination, Beweglichkeit  sowie Kraft-Ausdauer wird ab Montag, 29. August, in den VHS-Fitnesskursen für die zweite Lebenshälfte spielerisch, leicht, mit und ohne Musik angeboten. Dabei geht es nicht um die Aufstellung neuer Rekorde, sondern um den Spaß an der Bewegung in geselliger Runde.  
Wer sich Zeit nehmen und etwas für sich und die eigene Gesundheit tun möchte, nach längerer Bewegungsabstinenz wieder aktiv werden will, um fit und leistungsfähig bis ins hohe Alter zu bleiben, ist hier richtig. Diese Kursangebote werden gleich in mehreren Stadtteilen angeboten. Es gibt noch freie Plätze in Meiderich, Hamborn, Beeckerwerth, Neudorf, Bissingheim, Ruhrort, Wanheimerort, Rheinhausen und in der Stadtmitte.   

Besuch im Rahmen des Preisträgerprogramms des Pädagogischen Austauschdienstes    
Bürgermeister Manfred Osenger empfängt eine internationale Jugendgruppe, deren Mitglieder sich durch besondere Kenntnisse der deutschen Sprache ausgezeichnet haben, im Duisburger Rathaus.  
Die zehn Jugendlichen kommen aus Ägypten, dem Senegal, der Türkei, Usbekistan und Venezuela und sind im Rahmen des Preisträgerprogramms des Pädagogischen Austauschdienstes des Auswärtigen Amtes vier Wochen lang zu Besuch in Deutschland.
Zwei davon verbringen sie in Duisburg in Gastfamilien und besuchen das Steinbart-Gymnasium. Jedes Jahr kommen die besten Deutschschüler aus 90 Staaten auf Einladung des Auswärtigen Amtes nach Deutschland und haben so Gelegenheit, sich bei Ausflügen in verschiedene deutsche Städte kennenzulernen, sich auszutauschen und gemeinsam zu lernen.

 

Nordrhein-Westfalen wird 70! Herzlichen Glückwunsch!

 Mit dem offiziellen Festakt hat Nordrhein-Westfalen die Gründung des Landes vor genau 70 Jahren gefeiert. Mehr als 1.300 Gäste waren auf Einladung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Landtagspräsidentin Carina Gödecke zum runden Geburtstag des größten Bundeslandes in Düsseldorfs Tonhalle zusammengekommen.

Besondere Gratulanten an diesem Abend waren Seine Königliche Hoheit Prinz William Arthur Philip Louis, Duke of Cambridge, Bundestagspräsident Norbert Lammert und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Feierstunde ist einer der Höhepunkte des 70. Landesgeburtstags. Foto: Land NRW - Mehr  
 Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat im Beisein Seiner Königlichen Hoheit Prinz William Arthur Philip Louis, Duke of Cambridge (Foto Land NRW / U. Wagner), das Fahnenband des Landes Nordrhein-Westfalen an die 20th Armoured Infantry Brigade der British Forces Germany aus Sennelager verliehen. Anlass ist der 70. Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen.     

 

Sandburg-Weltrekordversuch muss nach Einsturz neu starten

Der Sandburg-Weltrekordversuch im Landschaftspark Duisburg-Nord, der am 2. September den bestehenden Rekord von GUINNESS WORLD RECORDS® ablösen soll, wird einen anderen Verlauf nehmen als ursprünglich geplant. Bei den Arbeiten in luftiger Höhe haben sich am Dienstagnachmittag massive Sandschichten gelöst, sodass das professionelle Sandkünstlerteam in enger Abstimmung mit dem Reiseveranstalter schauinsland-reisen beschlossen hat, der Sandburg ein neues Gesicht zu geben und den Weltrekordversuch so weiter zu einem positiven Ende zu bringen.

 

Kanaleinbruch auf der Austraße Ecke Apostelstraße in Duisburg-Laar  
Auf der Austraße Ecke Apostelstraße in Duisburg-Laar ist der Kanal eingebrochen. Am 25. August 2016 wird mit den Reparaturarbeiten begonnen. In dem Zuge wird die Straße voll gesperrt. Bus- und Autoverkehr müssen deshalb umgeleitet werden.  
Es ist derzeit geplant, den Kanal freizulegen und auf einer Länge von zwei Metern zu sanieren. Sollten bei den Ausbesserungsarbeiten keine gravierenden Mängel entdeckt werden, kann die Baumaßnahme voraussichtlich Anfang September 2016 abgeschlossen werden.     

 

Mit Bus und Bahn zur Schule – Tipps der DVG zum Schulanfang
Es ist wieder soweit: Die Sommerferien enden und für die Schüler in Duisburg startet der Schulalltag. Damit beginnt für die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wieder der Einsatz von sogenannten
E-Bussen. Das „E“ steht für Einsatz – die Busse fahren montags bis freitags zu Schulbeginn und -ende zusätzlich zu den Fahrten des regulären Fahrplans. Sie werden vor allem auf stark frequentierten Strecken eingesetzt, um die anderen Busse zu entlasten.
Die Schüler erkennen die E-Busse an dem „E“ hinter der Liniennummer im Anzeigefeld des Busses. Die DVG setzt während der Schulzeit jeden Tag 49 Busse mehr ein als in den Ferien. Insgesamt legen diese täglich über 2.000 Kilometer auf ihren Routen zurück.
Nicht nur die DVG bereitet sich auf den Schulbeginn vor. Vor allem für diejenigen, die auf die Grundschule gehen, ist der Schulstart besonders aufregend. Die DVG empfiehlt den Eltern der neuen Grundschüler, den zukünftigen Schulweg vor Schulbeginn gemeinsam zu üben.
„Dazu gehört es, die Aufmerksamkeit auf potenzielle Gefahrenquellen zu lenken und den Kindern zu zeigen, wie sie sich an Haltestellen, während des Ein- und Aussteigens und im Bus, zu verhalten haben“, erklärt Manfred Kliesch, Leiter Fahrbetrieb bei der DVG. „So lernen die jungen Fahrgäste, sich in ungewohnten Situationen zurechtzufinden.“
Hinweis zum Schokoticket
Das Schokoticket lohnt sich für die Schüler, die ihren Schulweg mit Bus und Bahn zurücklegen. Die DVG hat allen Duisburger Grundschulen Informationsmaterial rund um das Thema Mobilität in Bus und Bahn zur Verfügung gestellt. Eltern und Schüler können sich damit über die Vorteile und Bedingungen des Schokotickets informieren. Die Informationspakete enthalten neben einer Broschüre unter anderem einen Stundenplan und ein Vokabelheft.
Die Lehrer haben außerdem eine Mappe mit einer DVD zur verkehrssicheren Erziehung der Kinder erhalten. Mit dem Schokoticket können Schüler das ganze Jahr im gesamten Verbundraum rund um die Uhr über mit Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs sowie mit der Regionalbahn, dem Regionalexpress und der S-Bahn fahren. Das Ticket kostet 34,65 Euro pro Monat.  

 

1. Halbjahr 2016: Staat erzielt Überschuss von 18,5 Milliarden Euro
Der Staat erzielte im ersten Halbjahr 2016 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes einen Finanzierungsüberschuss von 18,5 Milliarden Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (1 543,5 Milliarden Euro) errechnet sich daraus eine Quote von + 1,2 %. Hierbei handelt es sich um Daten in der Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010.
Die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung konnten damit weiter von einer günstigen Beschäftigungs- und Wirtschaftsentwicklung sowie einer moderaten Ausgabenpolitik profitieren. Von den Ergebnissen für das erste Halbjahr lassen sich allerdings nur begrenzt Rückschlüsse auf das Jahresergebnis ziehen, da der Finanzierungssaldo des Staates in der zweiten Jahreshälfte strukturbedingt regelmäßig niedriger ausfällt.  


VHS: Kajak-Einführungskurs
   
Die VHS bietet in Zusammenarbeit mit dem Kanusportverein Duisburg-Wedau ab Freitag, 16. September, einen Wochenend-Einführungskurs in den Kanusport an. In diesem Kurs erlernen die  Teilnehmer das Fahren im Einer-Kajak mit Doppelpaddel auf der Sechs-Seen-Platte. Begonnen wird mit Bootsgewöhnungsübungen und Paddelgrundschlägen.  
Die praktischen Übungen am ersten Tag, Freitag, 16. September, von 18 bis 20 Uhr, finden auf dem Wambachsee statt. Der Kurs wird am darauffolgenden Samstag, 17. und Sonntag, 18. September, jeweils von 10 bis 15 Uhr fortgesetzt. Theoretische Informationen zu Material, Ausrüstung und Sicherheitsaspekten ergänzen das Programm.  
Zum Abschluss des Workshops wird die Sechs-Seen-Platte mit dem Kajak umrundet und erkundet. Der Einstieg in den Kanusport ist in jedem Alter möglich. Die einzige Voraussetzung für diesen Kurs: Die Teilnehmer müssen schwimmen können.  Weitere Informationen bei der VHS, 0203/283-2775 und -3058.

 

Buchholzer Autorenplausch  
Die Bezirksbibliothek Buchholz und die Caritas laden am Donnerstag, 1. September 2016, um 19.15 Uhr zum Buchholzer Autorenplausch mit Raniero Spahn und Werner Zapp ein. Veranstaltungsort ist das Caritaszentrum Süd an der Sittardsberger Allee 32 in Buchholz.  
Die Literaturserie der Bezirksbibliothek Buchholz findet mittlerweile schon zum achten Mal statt und bietet unter der Moderation von Raniero Spahn und Werner Zapp launige Gesprächsrunden mit interessanten Gästen und Musik von Verena Merder.
Im gemütlichen Rahmen präsentieren sich Gastautoren mit ihren Werken. Zu Gast sind an diesem Abend: Antonia Wesseling und Dr. Anja Liedtke. Zur Abrundung des Ganzen steuern die gastgebenden Autoren kleinere literarische Beiträge aus eigenen Federn bei. Der Eintritt ist frei.


Linie 901: Haltestelle Lutherplatz wird in Betrieb genommen

Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahrs kann die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die neu gestaltete Haltestelle „Lutherplatz“ in Betrieb nehmen. Mit Betriebsbeginn am Mittwoch, 24. August, entfallen die für die Bauzeit im Bereich der Kreuzung Mülheimer Straße und Bismarckstraße/Moltkestraße eingerichteten Ersatzhaltestellen.
Nach siebeneinhalb Wochen endet das Provisorium termingerecht und die Bahnen der Linie 901 halten wieder am regulären Haltepunkt. Die Bauarbeiten, die voll im Zeitplan liegen, laufen derzeit auf Hochtouren. Aufgrund des engen Terminplans, müssen im laufenden Betrieb noch einige wenige Restarbeiten erledigt werden, ehe sich die Haltestelle komplett neu präsentieren kann.  

 

Namenswettbewerb für Tigernachwuchs  
Sehr zufrieden ist man im Zoo mit der Entwicklung der beiden prächtigen kleinen Minitiger, die seit letzter Woche in der großen naturnahen, von Evonik Industries finanzierten Tigeranlage gemeinsam mit Tigermutter Dasha umherstreifen. Herrlich anzusehen, wie die beiden Racker über die Anlage flitzen, sich spielerisch an ihre Mutter heranpirschen und sich auch sonst in allem üben, was man für ein Leben als Tiger später benötigt. Stolz ist man auch auf Tigermama Dasha, die zum ersten Mal Nachwuchs bekommen hat und sich vorbildlich um diesen kümmert. 
Gestern konnte nun das Geschlecht der beiden Jungtiger festgestellt werden. Es sind ein Männchen und ein Weibchen. Was den beiden jetzt noch fehlt, ist ein passender Name.
Alle Tiger-Freunde sind hiermit aufgerufen, aus den unten aufgeführten Namensvorschlägen ihren Favoriten auszuwählen. Die Entscheidung soll fallen für die folgenden Namensvorschläge, die allesamt aus dem Lebensraum der Sibirischen Tiger stammen.  
Für das männliche Jungtier:
1.         Ahren (Engel)
2.         Gorin (Ort in Sibirien)
3.         Makar (Sibirischer Name)  
Für das weibliche Jungtier:
1.         Arila (Sonne)
2.         Luba (Liebe)
3.         Vassia (Königliche)  
Unter den Einsendungen der meist gewünschten Namen werden zwei Gewinner ausgelost, die für einen halben Tag unsere Tierpfleger in der neuen Tigeranlage bei ihrer Arbeit unterstützen können. Die Namensvorschläge können per Mail an tiger@zoo-duisburg.de gesendet werden. Einsendeschluss ist Donnerstag, der 01.09.2016. 

 

Heimat shoppen: Kunden stehen im Mittelpunkt Aktionswochenende am 9. und 10. September  
Händler und Gastronomen laden am 9. und 10. September ihre Kunden zum „Heimat shoppen am Niederrhein“ ein. In 28 Städten erwarten die Besucher außergewöhnliche Aktionen in den Innenstädten und Stadtteilzentren.
Die von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve initiierte Kampagne weist an diesem Wochenende darauf hin, dass der lokale Einzelhandel die Lebensqualität vor Ort steigert und sensibilisiert Kunden dafür, dass sie selbst zu einem lebendigen Miteinander beitragen, wenn sie in ihrem Umfeld einkaufen.  
Einen Hauch Pariser Flair lassen beispielsweise die Händler in der Klever Innenstadt entstehen: Die Besucher können regionalen Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen – ähnlich wie im Künstlerviertel Montmartre – und sich bei Live-Musik von den örtlichen Gastronomen verwöhnen lassen.
In Dinslaken erwarten die Besucher kreativ geschmückte Schaufenster, die von einer Jury bewertet werden, und auf dem Neutorplatz und in Hiesfeld entsteht ein überdimensionales Kreidebild des „Heimat shoppen“-Logos. Das Wallquartier in Duisburg rollt seinen Kunden wortwörtlich den roten Teppich aus und in Kevelaer flitzen Golfbälle beim sogenannten „SupaGolf“ durch die Straßen. In allen teilnehmenden Städten überraschen die Geschäfte ihre Kunden mit kleinen Aufmerksamkeiten.  
53 Werbegemeinschaften nehmen an den Aktionstagen teil und suchen das Gespräch mit ihren Kunden. Ziel der Kampagne ist es, die Kunden dafür zu sensibilisieren, dass sie selbst die Lebensqualität in den Innenstädten und Stadtteilen erhalten und verbessern, wenn sie lokal einkaufen. Die Niederrheinische IHK unterstützt die Aktion gemeinsam mit dem Einzelhandelsverband Kleve, dem Handelsverband Niederrhein und den Sparkassen RheinLippe, Duisburg und Niederrhein.
Die IHK stellt Tüten, Flyer und Plakate mit dem „Heimat shoppen“-Logo zur Verfügung und wirbt im Duisburger Hauptbahnhof mit Boden-Postern und digitalen Plakaten. Kunden, die im Kreis Wesel und in Duisburg am Aktionswochenende bummeln gehen, bekommen zusätzlich als Dankeschön einen Einkaufswagenchip, den die Sparkassen Duisburg, RheinLippe und Niederrhein gesponsert haben.

 

11. Duisburg TARGOBANK Run am Donnerstag in der City Straßensperrungen am 25.08. ab 16 Uhr, denn Läufer haben Vorfahrt  
Der 11. Duisburg TARGOBANK Run am Donnerstagabend, 25. August, erfordert umfangreiche Absperrmaßnahmen in der Innenstadt. Die Köhnenstraße und Landfermannstraße werden am kommenden Donnerstag ab 16 Uhr (zwischen Mainstraße und Pulverweg) vollständig gesperrt. Das Fahrverbot wird erst zum Ende der Veranstaltung (nicht vor 22.30 Uhr) aufgehoben.  
Um 18 Uhr wird die Ausfahrt aus der Landgerichtsstraße kurzzeitig ebenfalls für den Bambinilauf gesperrt. Die gesamte Laufstrecke in der Innenstadt wird um 18:40 Uhr vollständig gesperrt. Der Autoverkehr kann wieder fließen, sobald der letzte Läufer und das Schlussfahrzeug einen Abschnitt passiert haben.  
Die Veranstalter rechnen damit, dass die letzten Läufer spätestens um 20:15 Uhr im Ziel sind und die gesamte Strecke mit Ausnahme des Opernplatzes, Köhnenstraße und Landfermannstraße dann wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.  
Darüber hinaus gibt es aufgrund des Laufs umfangreiche Halteverbotszonen im Bereich des Theaters und entlang der Laufstrecke. Die Sicherheit von 6.000 Läufern und sowie mehreren 10.000 Zuschauern hat absoluten Vorrang. Deshalb werden Fahrzeuge, die gegen die eingerichteten Haltverbote verstoßen, kostenpflichtig abgeschleppt.  
Ein Schwerpunkt der Abschleppmaßnahmen war im vergangenen Jahr die Friedrich-Wilhelm-Straße. Dort hatten sich besonders viele Autofahrer nicht an die Haltverbote gehalten. Zu beachten ist ebenfalls, dass die Ausfahrt des Parkhauses am Opernplatz ab 16 Uhr nicht mehr genutzt werden kann.  
Der Streckenplan:
https://www.unser-unternehmen-laeuft.de/anmelden-laufen/laufstrecke.html  

  

Neue Verkehrsflächen vor dem Hauptbahnhof gehen in Betrieb    
Die neu ausgebauten Verkehrsflächen vor dem Hauptbahnhof auf dem Portsmouthplatz werden am Mittwoch, 24. August, für Taxen, Behindertenparkplätze und Kiss & Ride in Betrieb genommen. Der Verkehr zieht dann vom jetzigen Baustellenprovisorium um auf die neuen Flächen.   Zu erreichen ist die neue „Bahnhofsvorfahrt“ zunächst nur über die Mercatorstraße aus Fahrtrichtung Süd, aus Richtung Koloniestraße.
Die Ausfahrt erfolgt dann über die Straße „Zum Portsmouthplatz“ zur Koloniestraße.
Auf der neuen Fläche ist Platz für etwa 15 Taxen, 12 Kiss & Ride Plätze und sechs Behindertenstellplätze. Noch nicht fertig ist die neue überdachte Fahrradabstellanlage. Damit können jetzt die Bauarbeiten auf dem Platz im Bereich des jetzigen Verkehrsprovisoriums fortgesetzt werden.

 

Dienstag 23. August 2016 - 70 Jahre NRW

https://www.land.nrw/de/70

NRW wird 70 Nordrhein-Westfalen feiert heute seinen 70. Geburtstag: Zu diesem besonderen Ereignis laden Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Landtagspräsidentin Carina Gödecke zum offiziellen Festakt in die Düsseldorfer Tonhalle. Als Ehrengäste werden Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Seine Königliche Hoheit Prinz William Arthur Philip Louis, Duke of Cambridge, am Festakt teilnehmen. 

 

Beginn der Baumaßnahme in der Königstraße  
Ab Dienstag, 23. August, beginnen die Arbeiten zum Ersatz des alten defekten großformatigen Natursteinplattenbelages auf der Königstraße. Im ersten Abschnitt werden die Platten zwischen Kuhtor und Düsseldorfer Straße auf der südlichen Seite zwischen den Arkaden und den Bäumen aufgenommen. Dann muss der wasserundurchlässige Beton  entfernt werden. Das neue, 14 cm starke Betonpflaster wird anschließend verlegt. Für diesen Abschnitt rechnet die Baufirma mit einer Bauzeit von etwa sechs Wochen. 
Die Anlieger wurden mit einem Informationsschreiben über die Baumaßnahme informiert. Alle Geschäfte bleiben problemlos erreichbar. Die Fläche unter den Arkaden ist von den Arbeiten nicht betroffen.  Die Anlieferung erfolgt über die nördliche Seite der Königstraße. In diesem Jahr werden die Plattenbeläge bis zum König-Heinrich-Platz durch das neue,  sehr viel robustere Betonpflaster ersetzt.

1. Im Rahmen des Stadtbahnbaus wurde die Königstraße in den 1990er Jahren neu gestaltet. Dem Kraftfahrzeugverkehr steht die Königstraße seitdem mit Ausnahme des Anlieferverkehrs nicht mehr zur Verfügung. Zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt werden jedoch verstärkt Veranstaltungen im Bereich der Fußgängerzone durchgeführt, so dass die Oberfläche zusätzlichen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt ist. Aufgrund der gesteigerten Beanspruchung mit hohen LKW-Lasten brechen viele der großformatigen Natursteinplatten und stellen zunehmend eine Gefahrenstelle dar.
Da die Instandsetzung sowie die Beschaffung neuer Natursteinplatten sehr kostenintensiv sind, wurden Gefahrenstellen in den letzten Jahren zunehmend durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien (Asphalt, Betonsteinpflaster) provisorisch geschlossen. Dies hat zu einem insgesamt deutlich schlechteren Gesamterscheinungsbild des zentralen Fußgängerbereiches geführt. Zur Verbesserung dieses Erscheinungsbildes der Haupteinkaufsstraße hat die Verwaltung unter Berücksichtigung der Haushaltslage eine über 4 Jahre laufende abgestufte Vorgehensweise zur Beseitigung der Missstände erarbeitet.
Demnach sollen ab dem Haushaltsjahr 2016 jährlich rd. 500.000.- € zur Sanierung der Königstraße zur Verfügung gestellt werden, so dass in sinnvoll abgestimmten Bauabschnitten die Oberfläche der Königstraße (inkl. Unterbau) in den nächsten 4 Jahren erneuert werden kann.

2. Der Anlieferverkehr wird im Wesentlichen auf den Flächen abgewickelt, in denen der Oberbelag aus großformatigen Natursteinplatten besteht und durch Natursteinpflasterrinnen/Mulden und Klinkerflächen gefasst ist. Vor dem Hintergrund der für Fußgänger leitenden Wirkung, die bei Verwendung eines einheitlichen Materials erzeugt wird, sollen hier die Natursteinplatten gegen ein Betonsteinpflaster ausgetauscht werden, das auch auf dem Portsmouthplatz (Format 15cm x 30cm, durchgängig im Farbton Palladiumsilber, mittlerer Graufarbton) Verwendung findet.
Die aufgenommen Natursteinplatten werden eingelagert und zur Ausbesserrung anderer schadhafter Stellen verwendet werden. Durch den Einsatz von Betonsteinpflaster kann die Oberfläche im Vergleich zum Natursteinpflaster um ca. 50% kostengünstiger erneuert werden.
Das vorhandene Ziegelpflaster im Bereich der „Aufenthaltszonen“ (zwischen den Baumreihen und Bänken) wird beibehalten und in die weitere Planung integriert bzw. ergänzt.
Die Belange der Barrierefreiheit werden durch die vorhandenen Hausfronten bzw. –kanten, die als Orientierungshilfe zur Verfügung stehen, ausreichend berücksichtigt, so dass auf den Einbau eines zusätzlichen taktilen Leitsystems verzichtet werden kann.

 

3. Bauabschnitte:
Die Gesamtsanierung der Oberfläche gliedert sich in vier vorläufige Bauabschnitte:
1. Abschnitt Südlicher Bereich der Königstraße (zwischen Klinkerfläche und Entwässerungsmulde) beginnend vom Kuhtor über die Düsseldorfer Straße und Claubergstraße bis zur Ausbaugrenze König-Heinrich-Platz (Anlage 1). 2. Abschnitt Nördlicher Bereich zwischen Steinsche Gasse und Kuhtor, zwischen König-Heinrich-Platz und Landgerichtsstraße, zwischen Hönig-Heinrich-Platz und Averdunkplatz,


3. Abschnitt Nördlicher Bereich zwischen Am Burgacker und Landgerichtsstraße, Platz/Einmündungsbereich Königstraße-Claubergstraße-Landgerichtsstraße, so wie der südlicher Bereich Tonhallenstraße bis Averdunkplatz
4. Abschnitt Südlicher Bereich Steinsche Gasse bis Kuhtor, nördlicher Bereich Kuhtor bis Düsseldorfer Straße und Platz/Kreuzungsbereich Königstraße Düsseldorfer Straße Die genauen Abgrenzungen der weiteren Abschnitte werden (tlw. bestehen noch mehrjährige Zweckbindungsfrist in Abhängigkeit zur alten Förderbindung) im Zuge der weiteren Bearbeitung entwickelt und - soweit möglich - auf Veranstaltungen aller Art abgestimmt.

4.  Kosten und Finanzierung:
Die zur Realisierung des 1. Bauabschnittes benötigten 500.000.- € sind im städtischen Haushalt 2016 vorgesehen. Die Beträge der Folgejahre sind im mittelfristigen Investitionsprogramm für die Jahre 2017 bis 2019 eingeplant. Folgelasten entstehen durch Abschreibungen, die im Ergebnishaushalt eingeplant sind.  

 

Sommerkino im Landschaftspark Duisburg-Nord schließt mit neuem Besucherrekord
(idr). Die Industriekulisse mit Lichtinstallationen ist für Fans des Open Air-Kinos schon lange ein "Muss", 2016 verbuchte das Stadtwerke-Sommerkino in Duisburg mit 44.125 Besuchern einen neuen Rekord. Bei 44 Spielterminen entspricht das einer Auslastung von 94,2 Prozent auf den 1.070 Sitzplätzen.
Die meisten Filmfreunde kamen aus Duisburg (etwa 50 Prozent), gefolgt von Zuschauern aus Moers, Dinslaken und Oberhausen, teils auch mit weiterer Anreise wie aus Bochum oder dem Kreis Recklinghausen.
Die Stadtwerke bleiben für mindestens drei weitere Jahre Hauptsponsor. Ein Höhepunkt des diesjährigen Programms war der Stummfilm "Safety Last", der von den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von Carl Davis live musikalisch begleitet wurde. Dies zog auch internationalen Besuch ins Hüttenwerk.  

 

Namenswettbewerb für Tigernachwuchs  
Sehr zufrieden ist man im Zoo mit der Entwicklung der beiden prächtigen kleinen Minitiger, die seit letzter Woche in der großen naturnahen, von Evonik Industries finanzierten Tigeranlage gemeinsam mit Tigermutter Dasha umherstreifen. Herrlich anzusehen, wie die beiden Racker über die Anlage flitzen, sich spielerisch an ihre Mutter heranpirschen und sich auch sonst in allem üben, was man für ein Leben als Tiger später benötigt. Stolz ist man auch auf Tigermama Dasha, die zum ersten Mal Nachwuchs bekommen hat und sich vorbildlich um diesen kümmert. 
Gestern konnte nun das Geschlecht der beiden Jungtiger festgestellt werden. Es sind ein Männchen und ein Weibchen. Was den beiden jetzt noch fehlt, ist ein passender Name.
Alle Tiger-Freunde sind hiermit aufgerufen, aus den unten aufgeführten Namensvorschlägen ihren Favoriten auszuwählen. Die Entscheidung soll fallen für die folgenden Namensvorschläge, die allesamt aus dem Lebensraum der Sibirischen Tiger stammen.  
Für das männliche Jungtier:
1.         Ahren (Engel)
2.         Gorin (Ort in Sibirien)
3.         Makar (Sibirischer Name)  
Für das weibliche Jungtier:
1.         Arila (Sonne)
2.         Luba (Liebe)
3.         Vassia (Königliche)  
Unter den Einsendungen der meist gewünschten Namen werden zwei Gewinner ausgelost, die für einen halben Tag unsere Tierpfleger in der neuen Tigeranlage bei ihrer Arbeit unterstützen können. Die Namensvorschläge können per Mail an tiger@zoo-duisburg.de gesendet werden. Einsendeschluss ist Donnerstag, der 01.09.2016.

 

 

 

Heimat shoppen: Kunden stehen im Mittelpunkt Aktionswochenende am 9. und 10. September  
Händler und Gastronomen laden am 9. und 10. September ihre Kunden zum „Heimat shoppen am Niederrhein“ ein. In 28 Städten erwarten die Besucher außergewöhnliche Aktionen in den Innenstädten und Stadtteilzentren.
Die von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve initiierte Kampagne weist an diesem Wochenende darauf hin, dass der lokale Einzelhandel die Lebensqualität vor Ort steigert und sensibilisiert Kunden dafür, dass sie selbst zu einem lebendigen Miteinander beitragen, wenn sie in ihrem Umfeld einkaufen.  
Einen Hauch Pariser Flair lassen beispielsweise die Händler in der Klever Innenstadt entstehen: Die Besucher können regionalen Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen – ähnlich wie im Künstlerviertel Montmartre – und sich bei Live-Musik von den örtlichen Gastronomen verwöhnen lassen.
In Dinslaken erwarten die Besucher kreativ geschmückte Schaufenster, die von einer Jury bewertet werden, und auf dem Neutorplatz und in Hiesfeld entsteht ein überdimensionales Kreidebild des „Heimat shoppen“-Logos. Das Wallquartier in Duisburg rollt seinen Kunden wortwörtlich den roten Teppich aus und in Kevelaer flitzen Golfbälle beim sogenannten „SupaGolf“ durch die Straßen. In allen teilnehmenden Städten überraschen die Geschäfte ihre Kunden mit kleinen Aufmerksamkeiten.  
53 Werbegemeinschaften nehmen an den Aktionstagen teil und suchen das Gespräch mit ihren Kunden. Ziel der Kampagne ist es, die Kunden dafür zu sensibilisieren, dass sie selbst die Lebensqualität in den Innenstädten und Stadtteilen erhalten und verbessern, wenn sie lokal einkaufen. Die Niederrheinische IHK unterstützt die Aktion gemeinsam mit dem Einzelhandelsverband Kleve, dem Handelsverband Niederrhein und den Sparkassen RheinLippe, Duisburg und Niederrhein.
Die IHK stellt Tüten, Flyer und Plakate mit dem „Heimat shoppen“-Logo zur Verfügung und wirbt im Duisburger Hauptbahnhof mit Boden-Postern und digitalen Plakaten. Kunden, die im Kreis Wesel und in Duisburg am Aktionswochenende bummeln gehen, bekommen zusätzlich als Dankeschön einen Einkaufswagenchip, den die Sparkassen Duisburg, RheinLippe und Niederrhein gesponsert haben.

 

11. Duisburg TARGOBANK Run am Donnerstag in der City Straßensperrungen am 25.08. ab 16 Uhr, denn Läufer haben Vorfahrt  
Der 11. Duisburg TARGOBANK Run am Donnerstagabend, 25. August, erfordert umfangreiche Absperrmaßnahmen in der Innenstadt. Die Köhnenstraße und Landfermannstraße werden am kommenden Donnerstag ab 16 Uhr (zwischen Mainstraße und Pulverweg) vollständig gesperrt. Das Fahrverbot wird erst zum Ende der Veranstaltung (nicht vor 22.30 Uhr) aufgehoben.  
Um 18 Uhr wird die Ausfahrt aus der Landgerichtsstraße kurzzeitig ebenfalls für den Bambinilauf gesperrt. Die gesamte Laufstrecke in der Innenstadt wird um 18:40 Uhr vollständig gesperrt. Der Autoverkehr kann wieder fließen, sobald der letzte Läufer und das Schlussfahrzeug einen Abschnitt passiert haben.  
Die Veranstalter rechnen damit, dass die letzten Läufer spätestens um 20:15 Uhr im Ziel sind und die gesamte Strecke mit Ausnahme des Opernplatzes, Köhnenstraße und Landfermannstraße dann wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.  
Darüber hinaus gibt es aufgrund des Laufs umfangreiche Halteverbotszonen im Bereich des Theaters und entlang der Laufstrecke. Die Sicherheit von 6.000 Läufern und sowie mehreren 10.000 Zuschauern hat absoluten Vorrang. Deshalb werden Fahrzeuge, die gegen die eingerichteten Haltverbote verstoßen, kostenpflichtig abgeschleppt.  
Ein Schwerpunkt der Abschleppmaßnahmen war im vergangenen Jahr die Friedrich-Wilhelm-Straße. Dort hatten sich besonders viele Autofahrer nicht an die Haltverbote gehalten. Zu beachten ist ebenfalls, dass die Ausfahrt des Parkhauses am Opernplatz ab 16 Uhr nicht mehr genutzt werden kann.  
Der Streckenplan:
https://www.unser-unternehmen-laeuft.de/anmelden-laufen/laufstrecke.html  

 

Erfolgreiche Premiere für den Tag der Trinkhallen
(idr). Als vollen Erfolg wertet die Ruhr Tourismus GmbH den 1. Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet. Am vergangenen Samstag, 20. August, feierte die Region ihre Büdchen mit einem Kulturprogramm der besonderen Art. Klassik und Jazz, Poetry Slam, Kabarett, Kleinkunst und Literaturlesungen setzten die 50 von der RTG ausgewählten Buden in Szene.
Über 300 Akteure und mehr als 200 Helfer trugen maßgeblich zum Gelingen des Feiertags der Budenkultur bei. Tausende gingen auf Budentour und feierten eine der liebenswertesten Errungenschaften des Ruhrgebiets. Besonders viele Besucher nutzten die eigens ausgearbeiteten Radrouten entlang zahlreicher teilnehmender Trinkhallen. Dabei wurden auch die 130 weiteren Kioske, die nicht von der RTG bespielt wurden, gerne angesteuert. Sie stellten ein eigenes Programm auf die Beine.

 

Neue Verkehrsflächen vor dem Hauptbahnhof gehen in Betrieb    
Die neu ausgebauten Verkehrsflächen vor dem Hauptbahnhof auf dem Portsmouthplatz werden am Mittwoch, 24. August, für Taxen, Behindertenparkplätze und Kiss & Ride in Betrieb genommen. Der Verkehr zieht dann vom jetzigen Baustellenprovisorium um auf die neuen Flächen.   Zu erreichen ist die neue „Bahnhofsvorfahrt“ zunächst nur über die Mercatorstraße aus Fahrtrichtung Süd, aus Richtung Koloniestraße.
Die Ausfahrt erfolgt dann über die Straße „Zum Portsmouthplatz“ zur Koloniestraße.
Auf der neuen Fläche ist Platz für etwa 15 Taxen, 12 Kiss & Ride Plätze und sechs Behindertenstellplätze. Noch nicht fertig ist die neue überdachte Fahrradabstellanlage. Damit können jetzt die Bauarbeiten auf dem Platz im Bereich des jetzigen Verkehrsprovisoriums fortgesetzt werden.  


Olympia-Bilanz 2016: Zwölf Medaillen für Athleten aus dem Ruhrgebiet
Rio de Janeiro/Metropole Ruhr (idr). Fünfmal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze - das ist die Medaillenbilanz der Olympioniken aus der Metropole Ruhr. Gestern Abend (21. August, Ortszeit) endeten die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. Insgesamt 51 Athleten, die aus dem Ruhrgebiet stammen, einem hiesigen Verein angehören oder mit ihrem Trainingsort in der Region beheimatet sind, gehörten zum deutschen Kader.
Erfolgreichster Teilnehmer aus dem Ruhrgebiet ist Doppel-Olympiasieger Max Rendschmidt von der Kanusport-Gemeinschaft Essen. Er bringt gleich zwei Goldmedaillen mit nach Hause: eine im Zweier-Kajak über 1.000 Meter und eine im Vierer-Kajak über 1.000 Meter. Unter den Teilnehmerinnen ist Dressurreiterin Isabell Werth aus Rheinberg (Kreis Wesel) die beste: Mit ihrer Stute "Weihegold" holte sie Gold in der Mannschaftswertung und Silber in der Einzelwertung. Damit ist Werth eine der erfolgreichsten deutschen Olympioniken überhaupt. Sie ist nunmehr sechsfache Olympiasiegerin und Gewinnerin von insgesamt zehn olympischen Medaillen.
Gold ging auch an die gebürtige Essenerin Kira Walkenhorst im Beachvolleyball sowie an die drei Fußballerinnen Annike Krahn (gebürtige Bochumerin), Alexandra Popp (gebürtige Wittenerin) und Mandy Islacker (gebürtige Essenerin). Silber brachten nach Hause: die fünf Fußballer Matthias Ginter, Sven Bender (beide Borussia Dortmund), Max Meyer, Leon Goretzka (beide FC Schalke 04) und Lukas Klostermann (RB Leipzig, gebürtiger Herdecker) sowie der Deutschland-Achter, der seinen "Heimathafen" im Dortmunder Ruderleistungszentrum am Dortmund-Ems-Kanal hat.
Bronzemedaillen errangen der Bochumer Diskuswerfer Daniel Jasinski vom TV Wattenscheid 01, der Springreiter Christian Ahlmann vom Reit- und Fahrverein Alt-Marl, der Hockeyspieler Timm Herzbruch vom HTC Uhlenhorst Mülheim (gebürtiger Essener) und der Handballspieler Patrick Wiencek vom THW Kiel (gebürtiger Duisburger).  

 

Bau eines Abwasserkanals für den neuen Fernbusbahnhof  
Zwischen der Mercatorstraße und der A 59 südlich des Portsmouth-Platzes soll der neue Fernbusbahnhof gebaut werden. Bisher gibt es dort noch keine Kanäle. Deshalb wird nun in der neuen Straßenfläche des Fernbusbahnhofs ein Mischwasserkanal verlegt. Der Kanal hat einen Durchmesser von 40 cm.  
Die Kanalbaumaßnahme beginnt am 26.08.2016 und endet im Oktober 2016. Anschließend erfolgt der Straßenbau, der voraussichtlich im Mai 2017 endet. Es kann zu temporären Sperrungen einzelner Fahrspuren zur Querung der Mercatorstraße kommen. Der Verkehr kann jedoch zu jeder Zeit fließen. Die Kosten für Kanal- und Straßenbau belaufen sich auf ca. 1 Mio. Euro. Es handelt sich dabei um eine KIDU-Maßnahme.  


Linie 901: Haltestelle Lutherplatz wird in Betrieb genommen

Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahrs kann die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die neu gestaltete Haltestelle „Lutherplatz“ in Betrieb nehmen. Mit Betriebsbeginn am Mittwoch, 24. August, entfallen die für die Bauzeit im Bereich der Kreuzung Mülheimer Straße und Bismarckstraße/Moltkestraße eingerichteten Ersatzhaltestellen.
Nach siebeneinhalb Wochen endet das Provisorium termingerecht und die Bahnen der Linie 901 halten wieder am regulären Haltepunkt. Die Bauarbeiten, die voll im Zeitplan liegen, laufen derzeit auf Hochtouren. Aufgrund des engen Terminplans, müssen im laufenden Betrieb noch einige wenige Restarbeiten erledigt werden, ehe sich die Haltestelle komplett neu präsentieren kann.  

 

Lebenshilfe protestiert gegen Gesetzesvorhaben bei heimischen Abgeordneten  
Mit dem Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III drohen massive Verschlechterungen für Menschen mit geistiger Behinderung    
Die Lebenshilfe Duisburg wendet sich direkt an die heimischen Abgeordneten aus Bundestag und Landtag, um  gegen das geplante Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III zu protestieren. „Durch das Gesetzespaket drohen massive Verschlechterungen für Menschen mit geistiger Behinderung“, erklären Dagmar Frochte (Vorstandsvorsitzende) und Michael Reichelt (Geschäftsführer).  
Unter dem Motto "TeilhabeStattAusgrenzung" ruft die Lebenshilfe dazu auf, ihre Petition gegen das vorliegende Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III zu unterzeichnen. Ziel ist es, die Forderungen der Lebenshilfe für gute Teilhabe und Pflege den Abgeordneten im Wahlkreis Duisburg und der breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen.
Dagmar Frochte: „Wir wissen, dass diese sozialpolitischen Großvorhaben für viele Außenstehende sehr kompliziert sind. Wir werden es jedoch nicht zulassen, dass am Ende die Schwächsten, die Menschen mit geistiger Behinderung, als Verlierer dastehen. Wir müssen allen klarmachen, was die Folgen dieser Gesetze sind. Und wir werden gegen die Verschlechterungen durch das Pflegestärkungsgesetz III und für ein Bundesteilhabegesetz kämpfen, das diesen Namen auch verdient.“  
Das Bundesteilhabegesetz regelt die Eingliederungshilfe neu. Von den derzeit rund 860.000 Beziehern der Eingliederungshilfe hat die Mehrheit – über eine halbe Million – eine geistige Behinderung. Bleibt die Reform so, wie sie ist, hat das laut der Lebenshilfe schwerwiegende Auswirkungen: Menschen mit geistiger Behinderung müssen fürchten, ganz aus dem Hilfesystem herauszufallen. Anderen droht, dass sie gegen ihren Willen mit anderen zusammen wohnen müssen oder in Pflegeeinrichtungen abgeschoben werden. Wieder andere müssen bangen, ihr Zuhause zu verlieren, weil ihre Wohnstätte nicht mehr ausreichend finanziert wird und schließen muss.  
Die Lebenshilfe fordert daher, dass …  
1.    …  Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf künftig nicht von den Leistungen der Pflegeversicherung ausgeschlossen werden. Umgekehrt darf ihnen auch nicht die Eingliederungshilfe verwehrt werden, weil sie neben ihrer geistigen Behinderung einen Pflegebedarf haben. Sie brauchen für Teilhabe beide Formen der Unterstützung. Der Verschiebebahnhof zwischen Eingliederungshilfe und Pflege muss aufhören!
2.    … der Zugang zu den Leistungen der Eingliederungshilfe nicht so begrenzt wird, dass Menschen, die in weniger als fünf Lebensbereichen Einschränkungen aufweisen, von den Leistungen ausgeschlossen werden. Eine solche Hürde ist zu hoch!
3.    … Menschen mit Behinderung nicht gezwungen werden können, gemeinsam mit anderen Leistungen in Anspruch zu nehmen, zum Beispiel beim Wohnen und in der Freizeit. Das ist das Gegenteil von Selbstbestimmung und führt zu Ausgrenzung statt Teilhabe!
4.     … die Kosten der Unterkunft für das Wohnen in Wohnstätten nicht willkürlich begrenzt werden. Wenn das Wirklichkeit wird, droht vielen Wohnstätten für Menschen mit geistiger Behinderung das finanzielle Aus, und die dort lebenden Menschen verlieren ihr Zuhause!
5.     … Menschen mit einer geistigen Behinderung nicht von den verbesserten Regelungen im Bundesteilhabegesetzes zur Heranziehung ihres Vermögens ausgeschlossen werden. Auch sie haben ein Recht auf ein Sparbuch!  
Hier gibt es die Petition der Lebenshilfe, mehr Informationen zur Kampagne (auch in Leichter Sprache) unter www.teilhabestattausgrenzung.de   Der genaue Pfad (URL) zur Lebenshilfe-Petition #TeilhabeStattAusgrenzung lautet: https://www.change.org/p/teilhabe-statt-ausgrenzung-von-menschen-mit-geistiger-behinderung?utm_source=embedded_petition_view  

 

China beeinflusst die Weltwirtschaft  
Die neue Seidenstraße – klingt weit weg, ist aber direkt vor unserer Tür. Duisburg liegt an einem Teilabschnitt dieser Route: Der Güterzug Yuxinou verbindet den Duisburger Hafen seit zwei Jahren direkt mit China. Was diese Verknüpfung für die chinesisch-europäische Zusammenarbeit bedeutet, verdeutlicht vom 1. bis zum 3. September eine internationale Konferenz der Chinese Economic Association an der Universität Duisburg-Essen (UDE).  
Unter dem Titel “China’s New Way of Integration with the World: The New Silk Road and the Opportunities for the World Economy” laden das Institut für Ostasienwissenschaften (IN-EAST) und das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr ein. Etwa 150 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden erwartet.  
Das chinesische Wirtschaftsmodell wandelt sich: von der einstigen Werkbank der globalen Fertigung zu einem zentralen Akteur. Hochrangige Redner wie Xin Jin, stellvertretender Generaldirektor des China Center for Contemporary World Studies und der ehemalige Vizepräsident und Chefökonom der Weltbank Justin Yifu Lin zeichnen diesen Weg nach. Zudem gibt es zwei Diskussionsrunden zur neuen Seidenstraße, an denen u.a. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und Erik Staake von der Duisburger Hafen AG teilnehmen.

 

Neue Tour von DU Tours zeigt Kunstwerke von Lüpertz‘ Poseidon bis Rheinorange  
Berlin hat seine Museumsinsel. Duisburg hat eine Kunstinsel! Wo? Mitten im Hafenstadtteil Ruhrort, der einzigartig auf einer Halbinsel zwischen Rhein und Ruhr liegt. Dort sind nicht nur die Wiege von Europas größtem Binnenhafen und die Horst-Schimanski-Gasse zu finden. Duisburg-Ruhrort hat seit Jahren reichlich Kunst zu bieten - und das nicht erst, seit der Düsseldorfer Künstlerstar Markus Lüpertz sein „Echo des Poseidon“ im Mai 2016 auf der Mercatorinsel am Hafenmund platziert hat.
DU Tours zeigt den Teilnehmern der neuen Kunst & Kiez-Tour – kurz KuK-Tour genannt – ab November die Ruhrorter Kunstinsel: Vom „Echo des Poseidon“ (Markus Lüpertz) und „Bananenhaus“  (Thomas Baumgärtel) über „Ruhrorts Capri“ (Heide Weidele) bis „Rheinorange“ (Lutz Fritsch). Und das zunächst bei Nacht! Premiere der KuK-Tour ist am 12. November, um 18.00 Uhr – denn im Dunkeln entfalten viele Kunstwerke ihre ganze Pracht, beispielsweise das „Energiefeld“ auf dem Neumarkt oder die „Blaue Grotte“ im Ex-Bunkerhafen, Ruhrorts einzigartigem „Capri“.
Auch „Rheinorange“ und „Echo des Poseidon“ werden nachts angestrahlt und erfreuen das Auge von Kunstfreunden. Aber es gibt auch versteckte Kleinode in Seitengassen, die die KuK-Tour zum Vorschein holt – gerne auch schon mal per Taschenlampe.
Bei der KuK-Tour geht es jedoch nicht nur um Kunst oder die Diskussion darum, was Kunst ausmacht. Reiseregisseur Klaus Brüggenwerth – bekannt durch seine deutschlandweit einmaligen Straßenbahn-Führungen mit der 901 und 903 durch Duisburg – und DU Tours-Chefin Dagmar Dahmen zeigen bei der zweieinhalbstündigen Zu-Fuß-Reise auch sehenswerte Ecken des „Ruhrorter Kiez“, dem einstigen St. Pauli des Ruhrgebiets.
Die Tickets kosten 25,- Euro pro Person und beinhalten neben der Tour zum Abschluss ein warmes Getränk sowie ein „Nasch-Kunstwerk“ aus der bekannten Ruhrorter Konditorei Kurz. Start der Tour ist am Neumarkt, 47119 Duisburg-Ruhrort.
Die Nachtausgabe der KuK-Tour findet einmal monatlich bis März 2017 statt. Ab April werden die Kunstwerke dann sonntagsnachmittags erlaufen – im Hellen und ohne Taschenlampe versteht sich. Weitere Infos und Termine der Kunst & Kiez-Tour unter www.du-tours.de  

Vor allem nachts eine Augenweide, die „Blaue Grotte“ von Heide Weidele, die Sehnsucht nach Italiens Capri weckt - Foto DU Tours / Rolf Köppen:


Eingeschränkte Servicezeiten bei den Stadtwerken Duisburg

Aufgrund einer IT-Systemumstellung verkürzt sich zum Ende der Woche die Erreichbarkeit des Kundenservice bei der Stadtwerke Duisburg AG: Das Kundencenter an der Friedrich-Wilhelm-Straße 47 in der Innenstadt hat am Donnerstag, 25. August, nur bis 15 Uhr geöffnet.
Am Freitag, 26. August, bleibt das Kundencenter ganztägig geschlossen und öffnet dann wieder am Montag, 29. August, um 8 Uhr. Die Stadtwerke Duisburg bitten jedoch um Verständnis, dass es an diesem Montag zu längeren Bearbeitungszeiten im Kundenservice kommen kann.
Von der Systemumstellung betroffen ist auch der telefonische Kundenservice der Stadtwerke Duisburg unter den bekannten Rufnummern. Dieser ist im genannten Zeitraum ebenfalls nicht erreichbar. Technische Störungen der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung können an allen Tagen rund um die Uhr bei der Netze Duisburg GmbH telefonisch unter 0203 604-2000 gemeldet werden.  

 

DVG informiert über Mobilität im Alter beim Walsumer Seniorentag
Im Rahmen des 8. Walsumer Seniorentages am kommenden Donnerstag, 25. August, stellt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ihren Begleitservice für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste vor. Zudem beraten Experten des Verkehrsunternehmens zum Thema „Mobilität im Alter“.
Der Walsumer Seniorentag findet von 14 bis 18 Uhr im Kardinal-von-Galen-Haus, Elisabethstraße 8, 47178 Duisburg, statt. Die DVG bietet ihren Fahrgästen seit sieben Jahren den Begleitservice an. Das kostenfreie Angebot hilft Fahrgästen mit Bus und Bahn an ihr Ziel zu kommen.
Peter Scharping, Sachgebietsleiter Service bei der DVG, erklärt: „Der Begleitservice eignet sich vor allem für Fahrgäste, die mit Rollator, Gehhilfe, Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs sind. Vor allem beim Ein- und Ausstieg benötigen sie Hilfe und sind auf Unterstützung angewiesen.“
Die Begleiter helfen am Ticketautomat, im Fahrzeug und beim Ein- und Ausstieg. Fahrgäste können sich montags bis freitags zwischen 8 und 14 Uhr unter der Telefonnummer 0203 60 44 585 anmelden. Begleitungen bietet das Unternehmen montags bis freitags in der Zeit von 7:30 bis 19 Uhr an.

DVG-Begleitservice

 

Polnisches und russisches Familienfest
Der AWO-Ingenhammshof schaut ostwärts. Am Sonntag, 28. August, feiern die AWO-Integrationsagenturen der AWO-Integrations gGmbH das erste Duisburger polnisch-russische Familienfest auf dem Lernbauernhof in Meiderich.
Der Sommerausklang schenkt einen Einblick in die Lebensart und Folklore der polnischen und russischen Kultur. Und das darf man sagen: Die Menschen jenseits von Oder und Wolga verstehen zu feiern. Von 13 bis 18 Uhr kann jeder diese ausgesprochen unterhaltsame Erfahrung machen.   Die AWO-Integrationsagenturen sowie der Treff polnischer Zuwandererinnen und Zuwanderer sowie die russischen Senioren aus Duisburg-Neumühl richten das Familienfest gemeinsam aus. Gastfreundschaft ist ihnen wichtig. Auch das lässt sich am 28. August aufs Freundlichste erleben.  
Was gehört zu einem guten Fest? Natürlich Musik! Das Bühnenprogramm mit russischen und polnischen Künstlern lädt zum Mittanzen und Mitsingen ein. Gutes Essen darf ebenfalls nicht fehlen: Köstlichkeiten wie die bekannte Krakauer, Pierogi und Schaschlik stärken Groß und Klein für den Feiernachmittag auf dem AWO-Lernbauernhof. Naschereien und eine große Auswahl verschiedener Kuchensorten versüßen den Besuch.  
Kinder können sich nach dem gemeinsamen Basteln als ihr Lieblingstier oder Fabelwesen schminken lassen und sich bei ein paar Runden mit dem Kettcar richtig austoben. Denn auch das gehört dazu, wenn Polen und Russen zum Fest einladen: Alle sollen Spaß haben!    

  

Montag, 22. August 2016

Oberbürgermeister Sören Link äußert sich zum Attentat in Gaziantep
"Ich bin zutiefst erschüttert über das furchtbare Attentat in Duisburgs Partnerstadt Gaziantep. Der Anschlag und die Art und Weise, in der er offenbar ausgeführt wurde, machen mich fassungslos. Das für diese feige Tat, bei der über 50 Menschen ihr Leben verloren, ein Kind instrumentalisiert wurde, macht es noch schlimmer. Duisburg ist in Gedanken bei den Opfern, ihren Familien und Freunden und trauert mit ihnen." Mit Gaziantep pflegt die Stadt Duisburg seit dem Jahre 2005 partnerschaftliche Beziehungen.

 

Vermeintliche Delfinschützer gefährden die Gesundheit der Duisburger Delfine  
Die Mitarbeiter des Zoo Duisburg sind erschüttert. Mindestens fünf skrupellose Anti-Delfinarien-Aktivisten stürmten am gestrigen Sonntag das Duisburger Delfinarium und verbreiteten Unruhe unter Besuchern und Tieren. Im proppenvollen, mit gut 1.200 Zoobesuchern gefüllten Delfinarium sprangen fünf Aktivisten in das Becken des Delfinariums und demonstrierten mit Anti-Delfinarien-Schilder gegen die Delfinhaltung. Mit Tierschutz hat ein solches Verhalten rein gar nichts zu tun. Im Gegenteil: vielmehr nahmen diese selbsternannten Tierschützer in Kauf, dass sie die Tiere in Angst und Schrecken versetzten und es hierbei zu schlimmen Verletzungen hätte kommen können.  
Für die Mitarbeiter des Zoo Duisburg war es besonders besorgniserregend, da sich inmitten der Delfinfamiliengruppe auch das nur wenige Monate alte Jungtier DEBBIE befindet. Es ist nicht nachvollziehbar, dass sich solche Personen als Tierschützer bezeichnen, denen die Gesundheit und das Wohl der Tiere offensichtlich völlig egal zu sein scheint. Die Motivation dieser Tierrechtler war hier wohl eher von der Präsenz in Medien und sozialen Netzwerken geprägt.  
Die Tierpfleger des Zoo Duisburg taten das einzig Richtige. Sie bewahrten die nötige Ruhe, wirkten beruhigend auf die Delfine ein, die sich zum Glück umgehend in die hinteren Becken zurückzogen, und informierten die Polizei, die die fünf Aktivisten vorübergehend festnahm.  
Bemerkenswert war die Reaktion der Zoobesucher im Delfinarium, die wie auf Kommando aufstanden und allesamt den Aktivisten den Rücken zukehrten und damit mehr als deutlich zum Ausdruck brachten, was sie von dieser tierwidrigen Aktion hielten.  
Delfine und Pfleger haben den Schreck gut überwunden und konnten den Besuchern anschließend eine verspätete aber gelungene Delfinvorführung bieten.    

 

Neue Broschüre zur Schullandschaft in NRW
Nahezu jeder dritte Schüler (30,6 Prozent) an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen (ohne Freie Waldorfschulen und Weiterbildungskollegs) in Nordrhein-Westfalen hatte im Schuljahr 2015/16 eine Zuwanderungsgeschichte.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, verzeichneten hier die Städte Gelsenkirchen (48,8 Prozent) und Duisburg (44,5 Prozent) die höchsten Anteile, während die Kreise Coesfeld (14,7 Prozent) und Borken (12,5 Prozent) die niedrigsten Quoten aufwiesen. Zudem besaßen 224 860 Schülerinnen und Schüler im Land keine deutsche Staatsangehörigkeit. Einen überdurchschnittlichen Anstieg seit dem Schuljahr 2010/11 verzeichneten insbesondere Schüler mit osteuropäischer (bulgarisch: +434,8 Prozent, rumänisch: +405,0 Prozent, kosovarisch: +176,0 Prozent) und syrischer (+222,7 Prozent) Staatsangehörigkeit.
Türkische Staatsangehörige führten - trotz rückläufiger Entwicklung - mit 57 449 Schülern unverändert die Rangliste der ausländischen Nationalitäten an. Diese und viele weitere interessante Informationen zur Schullandschaft an Rhein und Ruhr hat der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen jetzt in einer neuen Schulbroschüre "NRW (ge-)zählt: Schulen in Nordrhein- Westfalen" veröffentlicht.
Die von nun an regelmäßig erscheinende Broschüre beleuchtet u. a. die Themen Einschulungen, Übergänge zu weiterführenden Schulen, Betreuungsangebote, Inklusion und Schulabschlüsse.
Darüber hinaus können weitere Daten, die in der Publikation überwiegend auf Landesebene betrachtet wurden (Schulstruktur, Schülerschaft, Bildungsverläufe, Lehrkräfte und Schulabgänger) als Regionalergebnisse für die kreisfreien Städte und Kreise - teilweise auch für die Gemeinden - Nordrhein- Westfalens kostenfrei heruntergeladen werden (s. u.). (IT.NRW)

 

Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brückenzug: Verlängerung der einspurigen Verkehrsführung  
Die einspurige Verkehrsführung auf dem südlichen Abschnitt des Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brückenzuges muss in beide Fahrtrichtungen verlängert werden. Hintergrund ist das Ergebnis einer Überprüfung zur Standsicherheit der Kaiserhafenbrücke, die sich im Besitz der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) befindet.  
Wie bei der vorgelagerten Ruhrbrücke und der Hafenkanalbrücke ist auch für die Kaiserhafenbrücke eine Reduzierung der Fahrspuren zwingend erforderlich, um das Bauwerk vor der weiteren Überbeanspruchung zu bewahren.  
Die Maßnahme soll die Restnutzungsdauer bis zur Neugestaltung des Brückenabschnitts im Jahr 2020 sicherstellen, um bis dahin ein durchgehendes und leistungsfähiges Straßennetz für den Individualverkehr, den ÖPNV und das Transportgewerbe aufrechterhalten zu können.  
Die entsprechende Verkehrsführung wird in der Nacht von Mittwoch, 24. August, auf Donnerstag, 25. August, eingerichtet. In Richtung Ruhrort wird die bestehende Sperrung der rechten Fahrspur um rund 100 Meter verlängert. In Richtung Neuenkamp wird der Verkehr kurz vor der Straßenbahn-Haltestelle „Tausendfensterhaus“ auf eine Fahrspur verengt. Ab diesem Bereich ist die erlaubte Geschwindigkeit auf 30 km/h „Ihre Ideen, unsere Stadt.“

 

Vierte Ideenwerkstatt im Bezirk Hamborn
Im Stadtbezirk Hamborn startet am kommenden Donnerstag, 25. August, die vierte Ideenwerkstatt. Aufgrund der großen Nachfrage der ersten drei Veranstaltungen vor der Sommerpause wird die Ideenwerkstatt nicht im Medienbunker, sondern im Hotel Montan an der Dahlstraße 1 stattfinden. Ab 18.30 Uhr sind nun vor allem die Menschen in Hamborn eingeladen gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link und Bezirksbürgermeister Uwe Heider über den Duisburger Leitbildprozess zu diskutieren und Ideen und Anregungen zu entwickeln, die letztlich in eine Marketing- und Imagekampagne münden sollen.  
Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft? Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diese Fragen zu diskutieren. „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln.  
Zentraler Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtbezirken. Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden. Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt.  
Anmeldungen für die Ideenwerkstätten sind möglich unter 94000 (Call Duisburg), online unter www.ideen-fuer-duisburg.de oder im Bürgerservicebüro des entsprechenden Bezirksamts.   

 

Duisburg-Neumühl: Sperrung der Erhardstraße  
Die Erhardstraße in Neumühl, zwischen Fiskusstraße und Otto-Hahn-Straße,wird ab Montag, 22. August, für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Eine Ein- und Ausfahrt in die Wittbruchstraße von der Erhardstraße ist nicht möglich, sie wird zur Sackgasse.
Die Wirtschaftsbetriebe führen hier mehrere Schachtsanierungen im Rahmen von Kanalbauarbeiten durch.   Umleitungen sind ausgeschildert. Anlieger können ihre Grundstücke jederzeit erreichen. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Samstag, 3. September, andauern.


Busse der DVG müssen in Duisburg-Neumühl eine Umleitung fahren

Die Busse der Linie 908 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) müssen von Montag, 22. August, circa 7 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 3. September, eine Umleitung fahren. Grund hierfür ist die Sperrung der Erhardstraße zwischen Fiskusstraße und Otto-Hahn-Straße in Duisburg-Neumühl.
Dies hat zur Folge, dass die Haltestelle „Skagerrakstraße“ in beide Fahrtrichtungen in die Simrockstraße verlegt wird. Die Haltestelle „Wolframstraße“ wird zwischen den Endstationen „Buschhauser Straße“ und „Matenastraße“ in beide Fahrtrichtungen zur Haltestelle „Wolframstraße“ der Linie 995 der Stadtwerke Oberhausen GmbH in die Otto-Hahn-Straße verlegt.
Zwischen Sterkrade und der „Matenastraße“ entfällt die Haltestelle „Wolframstraße“ in beide Fahrtrichtungen. Betroffene Linie: 908 Verlegte Haltestellen: „Skagerrakstraße“, „Wolframstraße“ zwischen Buschhausener Straße und Matenastraße Ausfallende Haltestellen: „Wolframstraße“ zwischen Sterkrade und Matenastraße. 

 

Duisburg-Laar: Sperrung der Austraße    
Aufgrund dringender Kanalsanierungsarbeiten ab Montag, 22. August, muss die Austraße im Einmündungsbereich der Apostelstraße in Duisburg-Laar voll gesperrt werden. Aus Richtung Werthstraße und Emscherhüttenstraße wird die Austraße jeweils als Sackgasse ausgewiesen. 
Umleitungen sind über die Friedrich-Ebert-Straße ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis Montag, 12. September, an.

 

Duisburgs Industriekultur beim NRW-Tag
Wenn das Land beim NRW-Tag in Düsseldorf seinen 70. Geburtstag feiert, feiert Duisburgs Industriekultur mit. Am 27. und 28. August laden Innenhafen, Landschaftspark und Binnenschifffahrtsmuseum am Schlossufer zu bunten MitmachAktionen ein.
Der Duisburger Innenhafen, der Landschaftspark Duisburg-Nord und das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt präsentieren auf dem NRW-Tag Duisburgs Ankerpunkte auf der Route der Industriekultur. Am Samstag, 27. August 2016, und Sonntag, 28. August 2016, können Groß und Klein im Entdecker.Quartier am Düsseldorfer Schlossufer vorbeischauen und sich bei Mitmach-Aktionen über die Standorte und ihre Angebote informieren. Die Stände sind von 11 bis 19 Uhr geöffnet.
Mit dem NRW-Tag in Düsseldorf feiert Nordrhein-Westfalen vom 26. bis 28. August 2016 seinen 70. Geburtstag. Bühnenprogramm und viele Aktionen begleiten das dreitägige Bürgerfest. Der Eintritt ist frei. Der NRW-Tag wird am Freitag, 26. August 2016, durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eröffnet. Samstag, 27. August 2016, und Sonntag, 28. August 2016, warten NRWs Regionen mit Programm auf.
Gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr und den industriekulturellen Netzwerken in NRW, stellen sich beim NRW-Tag auch die Ankerpunkte der Route der Industriekultur vor. Aus Duisburg zählen dazu der Duisburger Innenhafen, der Landschaftspark Duisburg-Nord und das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt. Für sonstige Aspekte der Destination Duisburg, als Ziel für Kurz- und Städtereisen, wird auch ein Vertreter des Bereiches Tourismus der Duisburg Kontor GmbH teilnehmen und allen Interessierten ausgewähltes Informationsmaterial zur Verfügung stellen.

 

Meiderich: Fahrbahnerneuerung im Bereich der Aakerfährbrücke verschiebt sich    
Im Bereich der Aakerfährbrücke war geplant, ab Montag, 22. August, die Fahrbahn zu erneuern. Durch zeitgleiche Bauarbeiten von Straßen.NRW auf der Berliner Brücke verschiebt sich die Baumaßnahme jedoch nun um eine Woche. Die geplante Baumaßnahme war zuvor mit Straßen.NRW abgesprochen.
Die Arbeiten beginnen nun am Montag, 29. August.   Während der Baumaßnahme entfällt je eine Fahrspur und es kann zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Arbeiten an der Fahrbahn werden wechselseitig durchgeführt und dauern voraussichtlich bis Freitag, 2. September, an.

 

Linie 940: Busse müssen in Buchholz weiterhin eine Umleitung fahren
Die Busse der Linie 940 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) fahren seit Montag, 25. Juli, in Duisburg-Buchholz eine Umleitung. Grund hierfür ist die Sperrung der Arlberger Straße. Der geplante Endtermin für die Baumaßnahme, 19. August, kann nicht eingehalten werden, sodass die Busse die Umleitung voraussichtlich bis Samstag, 17. September, fahren müssen.
Folgende Haltestellenverlegungen bleiben daher bestehen. Die Haltestelle „Norbert-Spitzer-Platz“ wurde in Fahrtrichtung St.-Anna-Krankenhaus in die Bregenzer Straße vor die Ampel zur Münchener Straße verlegt.
Die Haltestelle „Arlberger Straße“ wurde in Fahrtrichtung St.-Anna-Krankenhaus auf die Sittardsberger Allee vor die Ampel zur Arlberger Straße verlegt. Betroffene Linie: 940 Verlegte Haltestellen: „Norbert-Spitzer-Platz“, „Arlberger Straße“. 

 

Samstag, 20. August 2016

Karpfen im Kruppsee erkrankt – Baden weiterhin bedenkenlos möglich  
Bei einem Karpfen aus dem Kruppsee in Duisburg-Friemersheim wurde das Koi-Herpesvirus (KHV) nachgewiesen. Möglicherweise wurde das Virus durch das verbotene Aussetzen von überzähligen Kois aus Gartenteichen eingeschleppt. Das KHV befällt neben Koifischen auch Nutz- und Wildkarpfen. Die anzeigepflichtige Krankheit zeigt sich vor allem durch Haut- und Kiemenveränderungen und führt sehr häufig zum Tod der Fische, überlebende Tiere bleiben lebenslang Virusträger.  
Für den Menschen oder Haustiere, wie zum Beispiel Hunde ist die Erkrankung jedoch nicht ansteckend. Daher stellt diese Fischkrankheit auch keinerlei Gefahr für die Badegäste im Freibad am Kruppsee dar. Auch ist eine Weiterverbreitung des Virus durch reinen Wasserkontakt unwahrscheinlich, da im freien Wasser kaum Viruspartikel vorhanden sind. Viren können sich außerhalb der Fische nicht vermehren. Angler können wie bisher Fische aus dem Kruppsee ohne gesundheitliche Bedenken verzehren.  
Amtliche Bekämpfungsmaßnahmen sehen bei Auftreten der Krankheit in Fischteichen das Abfischen und Desinfektionsmaßnahmen vor. Diese sind an Wildgewässern wie dem Kruppsee mit über 13 Hektar Wasserfläche nicht praktikabel und daher nicht vorgesehen. Es ist jedoch unbedingt sicherzustellen, dass die Erkrankung nicht weiterverbreitet und auf Fische anderer Gewässer übertragen wird.  
Das Veterinäramt Duisburg hat daher mit dem Angelverein ASC Kruppsee 1924 e.V. detaillierte Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung der Krankheit vereinbart.

 

NRW-Tourismus: 2,5 Prozent mehr Auslandsgäste im ersten Halbjahr 2016 Im ersten Halbjahr 2016 besuchten fast 10,5 Millionen Gäste die 5 354 nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetriebe (mit mindestens zehn Gästebetten und auf Campingplätzen); sie verbuchten zusammen 23,5 Millionen Übernachtungen. Die Besucherzahl war damit um 0,7 Prozent und die der Übernachtungen um 1,2 Prozent höher als von Januar bis Juni 2015. Bei den Gästen aus dem Ausland übertrafen sowohl die Zahl der Ankünfte mit 2,3 Millionen (+2,5 Prozent) als auch die der Übernachtungen mit 4,8 Millionen (+2,4 Prozent) die entsprechenden Vorjahreswerte.
Auch bei den Inlandsgästen (8,2 Millionen; +0,2 Prozent) und deren Übernachtungen (18,7 Millionen; +0,9 Prozent) gab es Zunahmen.

Wie die Grafik zeigt, konnten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 in sechs von zwölf Regionen Nordrhein-Westfalens höhere Gäste- und Übernachtungszahlen als im ersten Halbjahr 2015 verbucht werden. (IT.NRW)

 

MSV Duisburg – Union Berlin: DVG setzt zusätzliche Busse und Bahnen ein Für die Zuschauer des Fußballspiels MSV Duisburg gegen 1. FC Union Berlin am kommenden Sonntag, 21. August, um 15:30 Uhr im Stadion in Duisburg-Neudorf setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinien 945 und 902 ein. Aufgrund von Sperrungen auf der Autobahn A59 müssen die Busse der Linie 945 Richtung MSV-Arena jedoch von ihrem Linienweg abweichen und eine Umleitung fahren. Dies hat zur Folge, dass die Haltestelle „Berlinerbrücke“ entfällt. Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV-Arena:
·        ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 13:36, 13:46 und 13:56 Uhr
·        ab „Bergstraße“ um 13:41, 13:51 und 14:01 Uhr
·        ab „Meiderich Bahnhof“ ab 13:45 bis 14:10 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 14:10 und 14:35 Uhr
·        ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 13:28 bis 13:53 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Hbf Osteingang“ ab 13:40 bis 15:05 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 14:03 Uhr.
 Ausfallende Haltestellen: „Berlinerbrücke“ Abfahrtszeiten Bahnlinie 902 zum Grunewald:
·        ab „Watereck“ um 13:37 und um 14:07 Uhr
·        ab „Meiderich Bahnhof“ um 13:56, 14:06, 14:26, 14:36, 14:41, 14:56 und 15:08 Uhr.
 Nach Spielende stehen am Stadion Busse und an der Haltestelle „Grunewald“ Bahnen für die Rückfahrt bereit. Besucher des Fußballspiels, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für Zuschauer, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist lediglich die Rückfahrt kostenlos.

 

Linie 940: Busse müssen in Buchholz weiterhin eine Umleitung fahren
Die Busse der Linie 940 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) fahren seit Montag, 25. Juli, in Duisburg-Buchholz eine Umleitung. Grund hierfür ist die Sperrung der Arlberger Straße. Der geplante Endtermin für die Baumaßnahme, 19. August, kann nicht eingehalten werden, sodass die Busse die Umleitung voraussichtlich bis Samstag, 17. September, fahren müssen.
Folgende Haltestellenverlegungen bleiben daher bestehen. Die Haltestelle „Norbert-Spitzer-Platz“ wurde in Fahrtrichtung St.-Anna-Krankenhaus in die Bregenzer Straße vor die Ampel zur Münchener Straße verlegt.
Die Haltestelle „Arlberger Straße“ wurde in Fahrtrichtung St.-Anna-Krankenhaus auf die Sittardsberger Allee vor die Ampel zur Arlberger Straße verlegt. Betroffene Linie: 940 Verlegte Haltestellen: „Norbert-Spitzer-Platz“, „Arlberger Straße“.

 

Sanierung der Skulptur "Rheinorange" ist abgeschlossen
Die Skulptur "Rheinorange" im Duisburger Hafengebiet erstrahlt in neuem Glanz. Das 1992 vom Kölner Künstler Lutz Fritsch geschaffene Kunstwerk wurde in den vergangenen Wochen auf Initiative der Duisburger Wirtschaftsjunioren unter Federführung des Lehmbruck Museums saniert. Der 25 Meter hohe und sieben Meter breite Stahlquader markiert die Stelle, an der die Ruhr in den Rhein fließt.
Rheinorange ist nach Angaben des Lehmbruck Museums eine der ersten und auch bedeutendsten Landmarken in Europa. Die Skulptur ist Teil der Themenroute "Panoramen und Landmarken" der Route der Industriekultur und Anfangs- bzw. Endpunkt des RuhrtalRadwegs. Am Montag, 22. August, wird der Abschluss der Sanierung mit einem Festakt gefeiert.

Foto: Lehmbruck Museum.  

 

Wochenmarktverlegung zur 477. Beecker Kirmes  
Vom 26. bis 30. August 2016 findet die 477. Beecker Kirmes statt. Aus diesem Anlass muss der Wochenmarkt auf dem Marktplatz in Beeck am Donnerstag, 25. August 2016, und Samstag, 27. August 2016, weichen und wird auf der Flottenstraße aufgebaut. Die Marktveranstaltung am Dienstag, 30. August 2016, entfällt ersatzlos. Die Marktbeschicker werden auch am veränderten Standort mit ihren gewohnt frischen Waren für die Kundschaft zwischen 8:00 und 13:00 Uhr präsent sein.

   

Innenhafenlauf: Buslinie 934 muss Umleitung fahren
Am kommenden Samstag, 20. August, wird von 15 bis circa 20 Uhr, die Portsmouth-Brücke am Innenhafen wegen des Innenhafenlaufs für den Durchgangsverkehr gesperrt. Hiervon betroffen ist auch die Buslinie 934 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG), die von ihrem normalen Linienweg abweichen muss.
Dies hat zur Folge, dass die Haltestelle „Innenhafen“ für beide Fahrtrichtungen in die Unterführung der Max-Peters-Straße verlegt wird und die Haltestellen „Holzhafen“, „Hansegracht“ und „Stapeltor“ nicht angefahren werden können. Die DVG bittet die Fahrgäste alternativ die Haltestelle „Schäferturm“, die Ersatzhaltestelle „Innenhafen“ sowie die auf der Umleitungsstrecke liegende Haltestelle „Schwanentor“ zu nutzen. Betroffene Linien: 934 Ausfallende Haltestellen: „Holzhafen“, „Hansegracht“, „Stapeltor“ Verlegte Haltestellen: „Innenhafen“. 

 

 

Beecker Kirmes 2016:  Spektakuläre Highlights, neues Partyprogramm! Größte Kirmes am Niederrhein hat „große Klappe“ und bietet im 477. Jahr attraktive Neuerungen  
Rund  180  Geschäfte –  darunter zahlreiche spektakuläre Attraktionen – bieten ein reichhaltiges und vielseitiges Angebot für die Gäste aus nah und fern. Sie verschaffen der Beecker Kirmes das Prädikat: größte Kirmes am Niederrhein!  In diesem Jahr findet die Beecker Kirmes bereits zum 477. Mal statt. Kirmes-Motto: „Beeck hat große Klappe“.
5 Tage lang – vom 26. bis 30.08.2016. Stattfinden wird sie wie gewohnt im Herzen von Beeck auf dem Festgelände hinter dem Beecker Oberhof, auf dem Beecker Marktplatz und in den angrenzenden Straßen. Mit dabei sind einige außergewöhnliche Fahrgeschäfte, die in diesem Jahr auf dem Beecker Festplatz ihre Premiere geben werden.    
1. High Impress: Hier wartet eine einzigartige und rasante Fahrt auf alle, die den Nervenkitzel mögen. Schnelle Bewegungen in alle Richtungen.   
2. Aqua Velis: Ein Labyrinth der Extraklasse. Auf drei Etagen verteilt, finden die Besucher die unterschiedlichsten Attraktionen und Aufgaben.
3. Big Spin: Drehen, fliegen, hüpfen, schaukeln – all das macht Big Spin zum  Hightech-Spaß für die ganze Familie.   
4. Zombie: Eine Geisterbahn auf 2 Etagen, die garantiert nichts für schwache Nerven ist. Weitere beliebte Fahrgeschäfte sind bspw. das Columbia Rad III, ein Riesenrad mit schwindelerregender Höhe von 38  Metern, und  Breakdance  Nr. 1,  ein Rundfahrgeschäft der Extraklasse. Insgesamt dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf 15 Erwachsenen-  und 13 Kinder-Fahrgeschäfte sowie 160 Reihengeschäfte freuen.  

Mit der DVG zur Beecker Kirmes
Von Freitag, 26. August, bis Dienstag, 30. August, findet die Beecker Kirmes auf dem Beecker Markt- und Festplatz statt. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) setzt aus diesem Anlass zusätzliche Busse und Bahnen ein. Mit der Straßenbahn 901 und den Buslinien 905 und 917 können Fahrgäste bis zur Haltestelle „Beeck Denkmal“ fahren.
Aufgrund der Kirmes wird die Straße Lange Kamp in Duisburg-Beeck gesperrt. Dies hat zur Folge, dass die Busse der Linien 905 und 917 von Dienstag, 23. August, circa 9 Uhr, bis Mittwoch, 31. August, circa 12 Uhr, eine Umleitung fahren müssen.
Straßenbahnlinie 901: Die DVG wird an den Kirmestagen von Freitag bis Dienstag auf der Linie 901 zwischen „Hermannstraße“ und „Zoo/Uni“ den Takt verstärken und häufiger fahren. In den Abendstunden und am Sonntag werden auch zur Rückfahrt für die Kirmesbesucher zusätzliche Fahrten in Richtung Obermarxloh und Stadtmitte eingesetzt.
Letzte Abfahrtszeiten:
·        ab „Beeck Denkmal“ in Richtung Obermarxloh um 23:47 Uhr, bis Marxloh Pollmann um 00:04 und 00:34 Uhr
·        ab „Beeck Denkmal“ in Richtung Stadtmitte um 00:11 und 00:26 Uhr

Buslinie 905: Die Buslinie 905 wird ebenfalls in den Abendstunden und am Sonntag zwischen den Haltestellen „Marxloh Pollmann“ und „Godesbergstraße“ verstärkt und fährt somit häufiger. Die Haltestelle „Karl-Albert-Straße“ entfällt in beide Fahrtrichtungen. Die DVG bittet die Fahrgäste, die Haltestelle „Beeck Denkmal“ zu nutzen.
Die Haltestelle „Lange Kamp“ wird in beide Fahrtrichtungen in den Ostackerweg in den Einmündungsbereich Möhlenkampstraße/Lange Kamp verlegt. Die Haltestellen „Lange Kamp“, „Ostackerweg“ und „Gustavstraße“ werden für beide Fahrtrichtungen in umgekehrter Reihenfolge entgegengesetzt angefahren.
Letzte Abfahrtszeiten:
·        ab „Beeck Denkmal“ in Richtung Marxloh Pollmann um 23:40 und 00:10 Uhr
·        ab „Beeck Denkmal“ in Richtung Godesbergerstraße um 23:48 und 00:18 Uhr Buslinie 917: Die Haltestellen „Bremmenkamp“ und „Lange Kamp“ werden für den Zeitraum der Kirmes von der Buslinie 905 angefahren.
Die Haltestelle „Karl-Albert-Straße“ entfällt in beide Fahrtrichtungen. Die DVG bittet die Fahrgäste alternativ die Haltestelle „Beeck Denkmal“ zu nutzen. Betroffene Linien: 901, 905 und 917 Verlegte Haltestellen: „Lange Kamp“, „Gustavstraße“, „Ostackerweg“.
Entfallende Haltestellen: „Karl-Albert-Straße“ Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de und bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555.  


Busse der DVG müssen in Duisburg-Beeck weiterhin eine Umleitung fahren
Die Busse der Linie 917 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) fahren seit Montag, 20. Juni, aufgrund von Kanalbauarbeiten auf der Möhlenkampstraße in Duisburg-Beeck eine Umleitung. Der geplante Endtermin, 20. August, für die Baumaßnahme kann nicht eingehalten werden, sodass die Busse die Umleitung weiterhin fahren müssen. Folgende Haltestellenverlegungen bleiben daher bis auf Weiteres bestehen. Die Haltestelle „Im Bremmenkamp“ wurde in Fahrtrichtung Buschhausen auf die Straße Ostackerweg in Höhe der Hausnummer 38 verlegt. In Gegenrichtung wurde die Haltestelle auf die Straße Ostackerweg in Höhe der Hausnummer 31 verlegt. Betroffene Linien: 917 Verlegte Haltestellen: „Im Bremmenkamp“ .

 

Freitag, 19. August 2016

Loveparade-Zivilverfahren: Vier weitere Schadensersatzklagen werden verhandelt
In vier weiteren am Landgericht Duisburg laufenden Zivilverfahren wegen der tragischen Ereignisse bei der Loveparade 2010 hat das Gericht Termine zur mündlichen Verhandlung bekannt gegeben. Bei der Loveparade-Veranstaltung am 24. Juli 2010 kam es zu einem Gedränge, durch das 21 Menschen getötet und zahlreiche verletzt wurden. Sämtliche Klagen richten sich gegen die Lovapent GmbH als Veranstalterin, deren Geschäftsführer, die Stadt Duisburg und das Land NordrheinWestfalen.
Am 1. September 2016 um 9:30 Uhr beginnt vor der 4. Zivilkammer die Verhandlung über die Klage einer 54-jährigen Frau aus Duisburg.
Die Klägerin verlangt Schmerzensgeld von mindestens 40.000 EUR und Schadensersatz von knapp 16.000 EUR. Sie macht geltend, sie habe sich bei der Loveparade-Veranstaltung am 24. Juli 2010 im Gedränge befunden. Sie sei zu Boden gedrückt worden. Unter ihr hätten weitere Personen gelegen. Sie leide seitdem an einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer wiederkehrenden depressiven Störung. Das Gericht hat das persönliche Erscheinen der Klägerin angeordnet.
Am 1. September 2016 um 11:00 Uhr verhandelt die 4. Zivilkammer die die Klage einer 47-jährigen Frau aus Ratingen. Sie begehrt Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von 30.000 EUR und Schadensersatz in Höhe von knapp 4.000 EUR. Sie macht geltend, sie habe sich auf einem Fest in der Nähe der Loveparade-Veranstaltung befunden. Zeitweise habe
sie in Sichtweite der Absperrung vor dem Tunnel, in dem es zu dem Unglück kam, gestanden. Sie habe auch am Eingang zu dem Gelände gestanden. Später habe sie erfahren, dass es Tote gegeben habe. Sie leide deshalb unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Das Gericht hat das persönliche Erscheinen der Klägerin angeordnet.
Am 1. September 2016 um 13:30 Uhr findet vor der 4. Zivilkammer die Verhandlung über eine Klage einer 38-jährigen Frau aus Kevelaer statt. Sie begehrt Schmerzensgeld in Höhe von 30.000 EUR und Schadensersatz in Höhe von knapp 21.000 EUR.
Vorgerichtlich hat sie eine Zahlung von ca. 2.000 EUR erhalten. Sie macht geltend, sie habe sich bei der Loveparade-Veranstaltung 2010 im Gedränge befunden. In der Menschenmenge sei sie eingequetscht worden. Sie leide deshalb an einer posttraumatischen Belastungsstörung, wiederkehrenden Depressionen und einer Essstörung. Das Gericht hat das persönliche Erscheinen der Klägerin angeordnet.
Am 1. September 2016 um 15:00 Uhr beginnt die Verhandlung über die Klage einer Frau aus Duisburg. Sie beantragt die Zahlung eines Schmerzensgelds von mindestens 70.000 EUR und von Schadensersatz in Höhe von ca. 3.000 EUR. Sie hat vorprozessual 10.000 EUR erhalten.
Die Klägerin macht geltend, sie habe sich in dem Gedränge befunden. Ihre Füße hätten den Boden nicht mehr berührt. Sie sei mit dem Hinterkopf gegen eine Mauer im Tunnel geschlagen und habe eine Gehirnerschütterung davongetragen. Sie habe einen erfolglosen Wiederbelebungsversuch mitangesehen. Deshalb leide sie unter einer posttraumatischen Belastungsstörung und wiederkehrenden Depressionen. Das Gericht hat das persönliche Erscheinen der Klägerin angeordnet.
Sämtliche Klägerinnen meinen, die Lovapent GmbH habe die Veranstaltung fehlerhaft geplant und durchgeführt, die Stadt Duisburg habe eine fehlerhafte und rechtswidrige Baugenehmigung erteilt und die als Sicherheitskräfte eingesetzten Polizeibeamten des Landes NordrheinWestfalen hätten Fehler begangen. Dies habe zu dem Gedränge und damit zu den von ihnen erlittenen Schäden geführt. Die Beklagten treten dem entgegen und bestreiten das Vorliegen und den Umfang der Schäden.
Das Gericht hat in jedem dieser Zivilverfahren zu entscheiden, ob dem jeweiligen Kläger Schadensersatz und Schmerzensgeld zusteht. Eine Aufklärung der Ereignisse wird dabei insoweit erfolgen, wie dies für die Streitentscheidung im konkreten Einzelfall erforderlich ist. In der Verhandlung wird das Gericht die Sach- und Rechtslage mit den Anwälten diskutieren und gegebenenfalls die Möglichkeit einer gütlichen Einigung besprechen.
Eine Beweiserhebung ist in den angesetzten Terminen nicht vorgesehen. Kommt es zu einer abschließenden Entscheidung, so wird diese üblicherweise nicht an dem Tag der Verhandlung selbst, sondern erst einige Wochen später getroffen und bekannt gegeben. Dieser sogenannte Verkündungstermin wird zum Schluss der jeweiligen Sitzung bestimmt. Auf die Hintergrundinformationen zum Zivilprozess wird hingewiesen.
Aktenzeichen 4 O 412/14, 4 O 413/14, 4 O 414/14, 4 O 256/14

 

Wochenmarktverlegung zur 477. Beecker Kirmes  
Vom 26. bis 30. August 2016 findet die 477. Beecker Kirmes statt. Aus diesem Anlass muss der Wochenmarkt auf dem Marktplatz in Beeck am Donnerstag, 25. August 2016, und Samstag, 27. August 2016, weichen und wird auf der Flottenstraße aufgebaut. Die Marktveranstaltung am Dienstag, 30. August 2016, entfällt ersatzlos. Die Marktbeschicker werden auch am veränderten Standort mit ihren gewohnt frischen Waren für die Kundschaft zwischen 8:00 und 13:00 Uhr präsent sein.

 

schauinsland-reisen-Weltrekordversuch: Die Sandburg
Die zweite Projektphase ist gestartet: Die Sandkünstler schnitzen die Burg aus dem Sandblock Duisburg, 18. August 2016 —Die über 14 Meter hohe Sandburg, die am 2. September den bestehenden Rekord von GUINNESS WORLD RECORDS® knacken soll, ist inzwischen deutlich erkennbar. In luftiger Höhe arbeiten im Landschaftspark Duisburg-Nord die Sandkünstler mit Skalpell und Strohhalm, um die Turmspitze der Sandburg aus dem Sandblock herauszuarbeiten.
Stück für Stück arbeiten sie sich von oben nach unten vor und nach und nach werden eindrucksvolle Urlaubsimpressionen aus der Welt des Reiseveranstalters schauinsland-reisen, der das XXL-Projekt initiiert hat, zum Leben erweckt. Aktiv unterstützt wird das Vorhaben durch Duisburg Kontor, die als Betreiber des Landschaftsparks Duisburg-Nord alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, damit die Sandburg in Duisburg, der Heimat von schauinsland-reisen, bleibt.
Mit einer mobilen Hebebühne werden die internationalen Sandkünstler täglich zu ihrem Arbeitsplatz gebracht. Acht Stunden arbeiten sie als Team und Einheit für ihr großes Ziel: den Rekord von GUINNESS WORLD RECORDS®. Dieser liegt aktuell bei 13,97 Meter. Mehr als einen Meter überragt das Duisburger Bauwerk den bestehenden Weltrekord und täglich wird besser erkennbar, wie die Burg am Ende aussehen soll. Bereits jetzt beobachten jeden Tag über 1000 Besucher vor Ort das faszinierende Spektakel und genießen dabei die Strandatmosphäre im Schatten der XXL-Sandburg.
Am Sonntag, den 21.08, freut sich das schauinsland-reisen-Team Familien mit ihren Kindern neben der Sandburg auch den riesigen Sandkasten vor der Burg und die Schauinsland-Arena-Hüpfburg für Spiel und Spaß präsentieren zu können. Zudem wird das Schauinsland Maskottchen Katta und einige fliegende Freunde die Kinder unterhalten. Musikalische Untermalung lädt zusätzlich zum Verweilen ein.
Interessierte Besucher können den internationalen Sandcarvern beim „schauinsland-reisen-Weltrekord: Die Sandburg“ in Duisburg täglich zuschauen und live miterleben, wie die gigantische Sandburg innerhalb von drei Wochen entsteht. Es lohnt sich nicht nur einmal vorbeizuschauen, denn der Bau eines Sandkunstwerks lässt sich in drei Phasen einteilen. Vom 9.08. bis 15.08. wurde der angelieferte Sand mit viel Muskelkraft verdichtet und in Holzverschalungen gepresst. Nach dem Compacting, wie der erste Bauabschnitt auch genannt wird, folgt nun das Carving. In dieser Zeit, 16.08. bis 01.09., wird aus dem festen Sandblock die Burg geschnitzt. Doch ob sich der Schweiß und die Mühe gelohnt haben, wird sich am 2.09. zeigen, denn dann werden die Rekordrichter von GUINNESS WORLD RECORDS® selbst nachmessen und entscheiden, ob der bestehende Rekord überboten wurde.

 Sandkünstler Jino und Kevin (beide Australien) beim Sandschnitzen. Fotograf: Lucas Bruggemann

 

  
Vorlesespaß für Mädchen in der Bezirksbibliothek Buchholz
 
Die Bezirksbibliothek Buchholz auf der Sittardsberger Allee 14 lädt am Freitag, 26. August,  ab 16.15 Uhr zum „Vorlesespaß für Mädchen“ ein. Sigrid Bogdanski liest „Anton will was anderes“ von René Gouichoux vor. Anschließend wird gebastelt. Die Kuscheltiere können gerne mitgebracht werden. Für Mädchen ab vier Jahren. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283-7284.  

  

Donnerstag, 18. August 2016

Die Bombe Rheindeich Mündelheim wurde um 14.19 Uhr erfolgreich entschärft. Die Sperren wurden aufgehoben.  

Update Bombenentschärfung Rheindeich Mündelheim 14:00 Uhr
I
m Aufenthaltsraum befinden sich 7 Personen. Die Entschärfung beginnt jetzt planmäßig. 

Update Bombenentschärfung Rheindeich Mündelheim 13:00 Uhr

Alle Anwohner wurden über die Bombenentschärfung informiert. Die Sperren in der Evakuierungszone (10 Stück) und die in der Sicherheitszone (14 Stück) sind scharf. 2 Personen haben sich im Aufenthaltsraum eingefunden. Insgesamt arbeiten im Rahmen der Entschärfung 95 Kolleginnen und Kollegen miteinander: - vom Bürger- und Ordnungsamt (60) - von der Polizei (20) - von der Feuerwehr (15) . 

Update Bombenentschärfung Rheindeich Mündelheim 12:00 Uhr

Die Bewohner in der Evakuierungszone wurden alle über die bevorstehende Bombenentschärfung informiert. Die Informationen für die Bewohner in der Sicherheitszone laufen noch. Alle Arbeiten liegen im Zeitplan.  

Update Bombenentschärfung Rheindeich Mündelheim 10:15 Uhr:
Die B288 zwischen Krefelder- und Uerdingerstraße  wird ab 13 Uhr gesperrt. Ebenso die Verbindungswegbrücke Barberstraße, die über die B288 führt. Sobald die Bombe entschärft ist, wird die Sirene in dem betroffenen Bereich aktiviert.

Über die App NINA erfolgt ebenfalls eine Meldung über die Bombenentschärfung. Der Rhein bleibt während der Bombenentschärfung für die Schifffahrt geöffnet. Außerhalb der Sicherheitszone wird ein Wechselverkehr durchgeführt.

Bombenfund am Rheindeich in DU-Mündelheim: Entschärfung heute!   Heute wurde nach Luftbildauswertungen eine englische Zehn-Zentner-Bombe mit einem Aufschlagzünder am Ruhrdeich in Duisburg-Mündelheim gefunden. Die Bombe muss noch heute durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden.  

In der Evakuierungszone (Umkreis von 500 Metern um den Fundort) sind 462 Personen betroffen. In der Sicherheitszone (Umkreis 1.000 Meter) leben 2.279 Personen. Die Entschärfung ist für heute 14 Uhr vorgesehen. Bis 13 Uhr soll der Evakuierungsbereich frei sein. In der Sicherheitszone ist aus Sicherheitsgründen ein zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig.
Die Menschen sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein. Ein Aufenthalt im Freien ist in dieser Sicherheitszone ebenfalls ab 13 Uhr nicht mehr gestattet.  
Betroffen sind unter anderem die Rheinschifffahrt, die B288 sowie zwei Kindertagesstätten. Als Evakuierungsraum steht der Gemeindesaal Herz-Jesu auf der Dorfstraße 119 ab 12.30 Uhr zur Verfügung.  
 Weitere Informationen –auch über Straßen-, und Rheinsperrungen – folgen. Das Bürger- und Ordnungsamt informiert derzeit alle Anwohner und Betriebe. Infos gibt  es außerdem bei Call Duisburg unter 0203/94000 und dem kostenlosen Gefahrentelefon der Feuerwehr 0800/1121313.

 

Bombenentschärfung in Duisburg-Mündelheim beeinträchtigt Busverkehr
In Duisburg-Mündelheim auf dem Rheindeich wurde eine Zehn-Zentner-Bombe gefunden. Diese muss noch heute durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden. Die Entschärfung wirkt sich auf den Busverkehr der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) aus. Ab 13 Uhr kommt es bis zum Abschluss der Entschärfungsarbeiten zu Beeinträchtigungen auf den Buslinien 941 und 946.
Die Busse der Linien 941 und 946 aus Hüttenheim kommend enden in Fahrtrichtung Mündelheim an der Haltestelle „Ehingen Denkmal“. Dadurch entfallen die Haltestellen „Siedlerstraße“, „Ehinger Berg“, „Krefelder Straße“, „Dammhaus“, „Uerdingen Rheinbrücke“, „Am Wallgarten“, „Am Obertor“, „Augustastraße“, „Am Röttgen“ und „Krefeld Uerdingen Bf“ der Linie 941. Die Busse der Linie 946 aus Huckingen kommend enden in Fahrtrichtung Mündelheim an der Haltestelle „Sermer Straße“. Die Haltestellen „Zum Grind“, „Ehinger Berg“ und „Siedler Straße“ entfallen.

 

A59: Engpass und Verbindungssperrungen in Duisburg
Von Donnerstagmorgen (18.8.) um 9 Uhr bis Montagabend (22.8.) um 22 Uhr lässt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr verschiedene Mängel auf der A59 im Bereich der Berliner Brücke in Duisburg im Rahmen von Gewährleistungsarbeiten beseitigen. Aufgrund der beengten Verhältnisse dort ist dazu einstreifige Verkehrsführung notwendig.
Auch eine Verbindung im Autobahnkreuz Duisburg sowie die A59-Anschlussstelle Duisburg-Ruhrort sind von den Reparaturarbeiten betroffen.
Die Sperrungen im Einzelnen:
- Zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich steht in beiden Fahrtrichtungen auf einer Länge von etwa 500 Metern nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
- Im Autobahnkreuz Duisburg ist keine direkte Verbindung von der A40 (Fahrtrichtung Venlo) auf die A59 nach Dinslaken möglich.
- In der A59-Anschlussstelle Duisburg-Ruhrort ist die Auffahrt nach Düsseldorf gesperrt. Umleitungen werden mit dem Roten Punkt ausgeschildert.

 

Duisburg-Meiderich: Fahrbahnerneuerung im Bereich Aakerfährbrücke  
Im Bereich der Aakerfährbrücke wird ab Montag, 22. August, die Fahrbahn erneuert. Je eine Fahrspur entfällt und es kann zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Arbeiten an der Fahrbahn werden wechselseitig durchgeführt und dauern voraussichtlich bis Freitag, 26. August, an.  

 

Duisburger Wirtschaftsförderung zurück im Herzen der City - Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer   Duisburg. „Mein Team und ich freuen uns, zurück in der Stadtmitte zu sein, und damit wieder näher an unseren Kunden und Kooperationspartnern aus Politik, Wirtschaft und Institutionen“, betont Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg).  
Mit den Büroräumlichkeiten am Standort Düsseldorfer Straße 42, vermittelt durch die Armin Quester Immobilien GmbH, sind die Akteure der GFW Duisburg optimal für ihre Kunden erreichbar.
Zur Zielgruppe der GFW Duisburg gehören insbesondere Gewerbetreibende aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aller Branchen. „Da wir als Wirtschaftsförderung grundsätzlich für Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Duisburg zuständig sind und nicht nur für einzelne Stadtteile, ist eine zentrale Verortung innerhalb der Stadt überaus wichtig, um möglichst viele gute Kundenkontakte zu generieren“, weiß GFW-Chef Meurer und blickt optimistisch in die Zukunft: „Jetzt hat der Betrieb hier richtig Fahrt aufgenommen, wo nun auch die anfänglichen Komplikationen bei der Neuausrichtung unserer Telekommunikationsinfrastruktur behoben sind.“  
Die GFW Duisburg hat eine Fläche von 479 Quadratmeter für ihre Büroräume beim Immobilieneigentümer, der Grundstücksverwaltung Johann Brocker, angemietet. Die GFW Duisburg ist für ihre Kunden montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Die Telefonnummern bleiben bestehen; gleiches gilt für die Faxnummer.
Wer als Unternehmer/-in an den Dienstleistungen der GFW Duisburg interessiert ist, die im Kern im Firmen- und Ansiedlungsservice bestehen, erreicht die Duisburger Wirtschaftsförderung unter Telefon: 0203 / 36 39 – 0 sowie unter E-Mail: info@gfw-duisburg.de  
Im Internet finden Sie die Kontaktdaten Ihren passgenauen Ansprechpartners unter: www.gfw-duisburg.de/die-gfw/ansprechpartner 

 Neuer Unternehmenssitz der GFW Duisburg: Düsseldorfer Straße 42 in der Stadtmitte, Foto: Annegret Angerhausen-Reuter; Nutzungsrechte: GFW

 

 

Bürgerwerkstatt zur städtebaulichen Entwicklungsfläche Duisburg-Wedau
Das Projektteam Wedau lädt am 26. und 27. August alle Interessierten zu einer Bürgerwerkstatt in die ehemalige Ausbildungswerkstatt auf dem Gelände des Güterbahnhofs in Duisburg-Wedau ein. Die Teilnehmer werden bei der Veranstaltung die Gelegenheit haben, sich über den aktuellen Planungsstand zu informieren und ihre Wünsche und Anregungen zum Thema „Gestaltung des öffentlichen Raumes“ einzubringen.  
Am ersten Werkstatttag werden – neben der einführenden Erläuterung des aktuellen Planungsstandes - verschiedene sensible Themen, die bereits bei der Bürgerveranstaltung am 4. Juli dieses Jahres in der Jugendherberge identifiziert wurden, aufgegriffen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erörtert. Entsprechend werden Diskussionsforen zu Themen wie Verkehr und Lärmschutz angeboten.  
Der zweite Werkstatttag bietet die Möglichkeit, sich inhaltlich auf die Gestaltung des öffentlichen Raumes zu konzentrieren. Die Teilnehmer können dann ihre Vorstellungen zur Gestaltung der Uferpromenade oder des Parks in den Planungsprozess einbringen. Die beauftragten Planer werden zu diesem Zweck auch Rundgänge auf der Projektfläche durchführen und die Planung vor Ort erklären. Dadurch werden die vorgesehenen Nutzungen und ihre Dimensionen deutlich.  
Die Bürgerwerkstatt findet am Freitag, 26. August, von 16 bis 20 Uhr sowie am Samstag, 27. August, von 10 bis 18 Uhr in der ehemaligen Ausbildungswerkstatt auf dem Projektgelände in Duisburg-Wedau statt. Der Zugang erfolgt über die Werkstättenstraße, der Veranstaltungsraum und der Weg dorthin sind ausgeschildert.
Auf dem Gelände stehen keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung.   Getränke können vor Ort bei der Löschgruppe 702 der Freiwilligen Feuerwehr Bissingheim erworben werden, die auch für das leibliche Wohl sorgen wird. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg. Mehr: Rahmenplan Wedau  

 


Die Flächen des ehemaligen Ausbesserungswerks und Rangierbahnhofs Duisburg-Wedau - Fotos Harald Jeschke - sollen mittel-  bis langfristig als gesamtstädtisch und regional bedeutsamer Wohn- und Wirtschaftsstandort entwickelt werden. Die Gesamtfläche teilen sich momentan die drei Eigentümer DB Station & Service AG (83 Hektar), Bundeseisenbahnvermögen (3 Hektar) und Stadt Duisburg (4 Hektar).

Für die gesamte rund 90 ha große und rund drei Kilometer lange Projektfläche wurde ein städtebaulicher Rahmenplan erstellt.

 

Sanierung der Hausgärten im Duisburger Süden startet  
Der AAV und die Stadt Duisburg führen seit 2015 eine Sanierungsuntersuchung und -planung für Wohngärten im Duisburger Süden durch. Insgesamt sind ca. 320 Flächen in den Stadtteilen Wanheim-Angerhausen und Hüttenheim von der Bodenbelastung betroffen. Der Boden ist aufgrund von langjährigen industriellen Staubniederschlägen aus der Vergangenheit u. a. durch Blei, Cadmium und Arsen belastet.
Aufgrund der hohen Anzahl der Einzelgrundstücke wurde das Sanierungsgebiet in zwölf Sanierungszonen aufgeteilt. Heute erfolgte der erste Spatenstich zur Sanierung in der am höchsten belasteten Sanierungszone V, die hauptsächlich aus der Wohnanlage des Katholischen Arbeitervereins St. Suitbertus e.V.  (KAV) besteht.  
Dr. Roland Arnz, Geschäftsführer des AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, und  Dr. Ralf Krumpholz, Umweltdezernent der Stadt Duisburg, gaben heute den Startschuss für die Sanierung der Gärten. Bereits Anfang des Jahres hatte der KAV als eigenen Beitrag zur Sanierung Bäume, Sträucher und Hecken auf dem Gelände entfernen lassen.  
Im Zuge der Sanierung wird die oberste Bodenschicht (60 cm) abgetragen. Anschließend wird eine 10 cm mächtige Schotterschicht als Grabesperre zum darunterliegenden Untergrund eingebracht und mit unbelastetem Boden wieder aufgefüllt.
Die Terrassen an den Häusern bleiben erhalten. Die zu den einzelnen Häusern führenden Wege werden im Rahmen der Baumaßnahme wieder hergestellt. Die Wiederanlage der Gartenanlagen übernehmen der KAV, bzw. die vier weiteren Eigentümer in dieser Sanierungszone in eigener Regie. Alle Arbeiten sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Der belastete Boden (ca. 8.500 t) wird zur die Zentraldeponie Emscherbruch in Gelsenkirchen gebracht.  
Durch die Baumaßnahme sind Staubentwicklungen und Lärmbelästigung der Anwohner durch An- und Abtransporte leider nicht ganz vermeidbar. Durch kleinräumiges Arbeiten und Befeuchtung bei Trockenheit wird versucht, die Belästigungen soweit möglich zu begrenzen. Der AAV bittet hierfür um Verständnis.  
Wegen der benachbarten Gemeinschaftsgrundschule wurden den Fahrern der LKWs Flyer mit entsprechenden Hinweisen ausgehändigt, damit diese hier besonders um- und vorsichtig fahren. Die Schulleitung wurde außerdem über die bevorstehenden Bauarbeiten informiert. Außerdem werden die Eltern und die Kinder gerade zum Schulbeginn um erhöhte Vorsicht gebeten.    
Mit der konkreten Planung der Sanierung in den weiteren Sanierungszonen wird voraussichtlich Anfang 2017 begonnen. Die Eigentümer haben bis auf wenige Ausnahmen bereits ihre Sanierungsvorschläge erhalten. Zuvor müssen jedoch noch Verträge über die Ausführung geschlossen und das Planungsbüro in einem europaweiten Vergabeverfahren ausgewählt werden. Die Umsetzung soll dann schrittweise in den Jahren 2017 - 2019 erfolgen.        
Hintergrundinformation zum AAV
Der AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung unterstützt in Nordrhein-Westfalen Kreise, Städte und Gemeinden: Er saniert auf Antrag der Kommunen Altlastenflächen oder Grundstücke mit schädlichen Bodenveränderungen, wenn z. B. kein Verantwortlicher mehr gefunden werden kann oder wenn dieser finanziell dazu nicht in der Lage ist.
Der AAV bringt dabei bis zu 80 % der finanziellen Mittel auf und ist außerdem in der Regel auch der Maßnahmenträger. Der Vorteil ist, dass er dabei seine vielfältigen Erfahrungen in die Sanierungsmaßnahmen einbringt, die er in den Jahren seit seiner Gründung im Jahr 1988 gesammelt hat. Hinter dem AAV stehen im Rahmen einer freiwilligen Kooperationsvereinbarung das Land Nordrhein-Westfalen, die Kommunen des Landes sowie Teile der nordrhein-westfälischen Wirtschaft.   Weitere Informationen unter www.aav-nrw.de

 

Umfangreich und auf der Höhe der Zeit – Das Herbstprogramm der VHS
In der Woche ab dem 29. August beginnt das Herbstsemester 2016 der Volkshochschule Duisburg. In allen sieben Bezirken finden VHS Veranstaltungen statt. Im Zentrum sind es hauptsächlich die Kursorte im Stadtfenster, in der Nahestraße und der Gustav-Heinemann-Realschule.   Von den 1072 Veranstaltungen des Herbstsemesters finden rund 80 Prozent in der Innenstadt und im Duisburger Süden statt. Je zehn Prozent sind im Westen und Norden der Stadt verortet.
Von den 700 Veranstaltungen in der Stadtmitte ist das neue Stadtfenster mit 550 Veranstaltungen am höchsten frequentiert. Im Süden sind nach dem Wegfall des Instituts für Aus- und Fortbildung mit Seminarräumen im Bezirksamt Süd und in der Gesamtschule in Großenbaum adäquate Lernorte gefunden worden.
Der Kreativbereich ist auch weiterhin im Obergeschoss der alten VHS in der Königstraße beheimatet. Dort werden im Abendbereich auch weiterhin maximal sechs Standard-Seminarräume genutzt.  
14 Veranstaltungen werden in diesem Herbstsemester als Bildungsurlaube angeboten, für die in Nordrhein-Westfalen die meisten Arbeitnehmer fünf zusätzliche Tage bezahlten Urlaub in Anspruch nehmen können. Intensivkurse in Englisch, Französisch und  Spanisch, Themen aus der Computerwelt sowie Anwendungsprogramme am Arbeitsplatz, CMS und das computergestützte Zeichnen und Konstruieren (CAD) sind im Programm. Der Fachbereich Politische Bildung bietet zur Duisburger Filmwoche einen Bildungsurlaub an.  
Die Kurse, die über das gesamte Semester laufen, insgesamt 563, beginnen in der Woche ab dem 29. August und enden in der Regel Mitte Dezember. . Die Preise für die Veranstaltungen sind gleich geblieben. Um niemanden aus finanziellen Gründen vom Besuch der VHS auszuschließen, können Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslosengeld-I- und II-Empfänger und Bezieher von Wohngeld gegen einen entsprechenden Nachweis eine zum Teil erhebliche Ermäßigung beantragen. Besitzer einer Familienkarte erhalten eine zehnprozentige Ermäßigung auf den vollen Preis, wenn keine weiter gehenden Ermäßigungsgründe vorliegen.  
Eine weitere Vergünstigungsmöglichkeit besteht durch den Erwerb der VHS-Card, die zum kostenlosen Besuch der meisten Einzelveranstaltungen und zur Ermäßigung eines Kurspreises um 5 Euro berechtigt. Diese VHS-Card kostet 19 Euro pro Semester, ist in den Geschäftsstellen der VHS erhältlich und ist ein Semester lang gültig. Bereits bei dem Besuch von vier Einzelveranstaltungen hat sich diese Investition rentiert.  
Insgesamt 16 Fremdsprachen werden angeboten, für Interessenten mit und ohne Vorkenntnisse. Die normalen Sprachkurse finden einmal die Woche statt. Schnellere Lerner sind dagegen in Intensiv- und Kompaktkursen gut aufgehoben.
Wer beruflich stark eingespannt ist, aber dennoch lernen möchte, findet im Bereich Englisch attraktive Samstagsangebote sowie Blended-Learning-Kurse.  
Die VHS ist im Sprachbereich Prüfungszentrum für viele namhafte Institutionen, so wie die University of Cambridge, die Londoner Industrie- und Handelskammer und die telc gGmbH. Prüfungen können in Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch abgelegt werden. Für Chinesisch werden Prüfungen in Kooperation mit dem Konfuziusinstitut durchgeführt. Alle Sprachzertifikate sind national und international anerkannt und bescheinigen offiziell Fremdsprachenkenntnisse. Ein Plus für jede Bewerbung.
Auch zum Herbstsemester 2016 wird die Volkshochschule wieder ein umfangreiches Angebot für Asylbewerber vorhalten. Es sind Kurse für Zuwanderer, die die lateinische Schrift erst noch lernen müssen, solche, die die deutsche Sprache erlernen möchten und auch bereits für fortgeschrittene  Lerner, die schon im Bereich des berufsbezogenen Deutsch unterrichtet werden und  die verschiedene Berufsbilder kennen lernen, zum Teil auch durch Praktika.  
Das Angebot an Deutschkursen differenziert sich immer stärker. Neben den Alphabetisierungskursen für Deutsche, die nicht oder nicht gut lesen und schreiben können, gibt es seit dem Zuwanderungsgesetz circa 100 Integrationskurse. Außerdem wird in weiteren Kursen neben der deutschen Sprache vor allem die lateinische Schrift vermittelt, es gibt themenbezogene Kurse zur Artikulation, Konversation und zur freien Rede und als neue Entwicklung berufs- und arbeitsplatzbezogene Deutschkurse, sowohl für Asylbewerber als auch für Migranten, die bereits lange hier leben und noch Schulungsbedarf haben. Das Angebot ist vielfältig mit  unterschiedlichen Unterrichtsstundenzahlen und die Nachfrage reißt nicht ab.  
Die meisten Prüfungen an der VHS Duisburg werden auch im Bereich Deutsch abgenommen. Hierzu zählen Zertifikatsprüfungen nach Abschluss der Integrationskurse, Prüfungen auf unterschiedlichen Niveaus für das Goethe Institut und natürlich die Einbürgerungstests für Menschen, die die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen möchten.  
Für das zukünftige Angebot sucht die VHS noch Kursleitende – gerne Lehrer (Deutsch oder Fremdsprachen), die in den Ruhestand gegangen sind, aber sich noch neuen  Herausforderungen stellen wollen und gerne erwachsenen Migranten Deutsch beibringen möchten. Weitere Informationen dazu geben Barbara Aldag, unter (0203) 283-2655 und Gisela Böllert unter (0203) 283-3372.  
Im Bereich der kulturellen und politischen Bildung gibt es in diesem Semester ein besonderes Angebot: Die ZEIT AKADEMIE. Die ZEIT Akademie im Gespräch ist eine Kooperation der VHS Duisburg mit der ZEIT Akademie der Wochenzeitung DIE ZEIT. Immer montags haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, neue spannende Wissensgebiete zu entdecken, dieses Mal: Kunstgeschichte und Politik. Dabei geben die besten Professoren ihres Faches eine fundierte und anschauliche Einführung per Video-Vorlesung in ihr jeweiliges Gebiet.
Die Themen werden von Semester zu Semester wechseln. Der Fachbereich Politische Bildung ist darüber hinaus mit dem renommierten Hasso-Plattner-Institut in Potsdam ein Kooperation eingegangen und wird in Zukunft regelmäßig Begleitworkshops zu den Online-Seminaren des HPI anbieten. In diesem Semester lautet das Thema vordergründig unpolitisch „Wir funktioniert das Internet?“.  
Im Bereich der Tagesfahrten und Exkursionen bietet die VHS wieder einen bunten Themen-Strauß an: Konzerte, Ausstellungen und Ballettaufführungen, Fahrten nach Brüssel zu den Institutionen der EU, Rundgänge und -fahrten in Duisburg zu verschiedenen Themen,  Gärten, Weinlese  und natürlich den Besuch der "Offenen Ateliers". Ganz neu ist auch ein Kurs "Pflanzen malen".  
Auch in diesem Semester setzt die VHS die immer stärker nachgefragten Kurse des erfolgreichen kaufmännischen Zertifikatssystems Xpert Business fort. Neue zeitliche Aufteilungen der Finanzbuchführungs-Lehrgänge ermöglichen jetzt innerhalb eines halben Jahres einen bundesweit anerkannten Abschluss zu erzielen. Darauf aufbauend gibt es die Möglichkeit, weiterführende Kurse wie beispielsweise Kosten- und Leistungsrechnung oder Finanzwirtschaft zu belegen, die dann zu Abschlüssen führen, die unter anderem bei einem Studium an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management mit Creditpoints anerkannt werden.  
Ausgebaut wurden in diesem Semester Kommunikations- und Persönlichkeitsseminare, wie z. B. Elevator Pitch, Business-Knigge oder Rhetorikseminare sowie Workshops zum Einsatz von social media in Unternehmen. Als Blended-Learning-Lehrgänge in Kombination von Präsenzunterricht und Online-Lernphasen werden unter anderem der Europäische Wirtschaftsführerschein und ein Kurs zur Vorbereitung auf die IHK-Ausbildereignungsprüfung angeboten. I
m Bereich der pädagogischen Qualifizierungen bietet der Kurs „Visuelle Kommunikation für Berater und Trainer - Prozesse visualisieren und strukturieren“ für alle beratend Tätigen oder Trainer Techniken und Tipps, um das Flipchart als ideales Instrument der Informationsvermittlung zu nutzen, kreative Prozesse nachhaltig zu dokumentieren und das Arbeiten im Dialog strukturiert festzuhalten. Außerdem können die Teilnemer ihren Methodenkoffer in den beiden „Starterpaketen in die Systemische Beratung“ auffrischen und ergänzen.  
Rund 80 Bildungsveranstaltungen in Hamborn, Rheinhausen und der Stadtmitte nutzen die Möglichkeit der elektronischen Datenverarbeitung in VHS-eigenen EDV-Räumen mit moderner Ausstattung und schnellem Internetzugang. Grundkurse vermitteln Basiswissen und haben in der Regel Office-Anwendungen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Emailverwaltung und Präsentationstechniken) zum Inhalt.
Weitere Angebote befassen sich mit kaufmännischen Anwendungen, Betriebssystemen und Netzwerken, Datenbanksystemen, dem Internet, der Webseitenerstellung sowie der Grafik-, Foto- und Videobearbeitung. Auch sind Veranstaltungen zum 3D-Zeichnen und -Drucken Teil des Programms.   Seniorenkurse sehen ein etwas geringeres Lerntempo vor und stellen sich auf die besonderen Wünsche und Erwartungen dieser Zielgruppe ein. In Hamborn bieten drei EDV-Wochenendseminare für Frauen die Möglichkeit der Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Berufsrückkehrerinnen nach der Kindererziehungszeit.   
In der EDV ergänzen drei neue Wissensbissen diese Rubrik, in der IT-Wissen in kleinen Portionen serviert werden: „Finden statt Suche“, „Facebook als Informations- und Wissensquelle“ und „Internetsicherheit“ sind die neuen Themen.  
Für die Arbeit im Büro werden Kurse mit den Versionen von Microsoft Office 2010 bis 2016 angeboten und eine neue Kursreihe beschäftigt sich mit der Suchmaschinenoptimierung. Hier erfahren Interessierte, wie sie ihre Homepage optimieren können, damit diese in Suchmaschinen auf den vorderen Plätzen gelistet werden.
Für Smartphones und Tablets gibt es zahlreiche neue Angebote für Einsteiger bis hin zur spezialisierten Nutzung bestimmter Apps beispielsweise für die Bildbearbeitung.  
Auch im Herbst bietet die VHS wieder ein reichhaltiges Kursspektrum in den Bereichen Gesundheit,  Bewegung und Ernährung. Insgesamt stehen 170 Veranstaltungen zur Auswahl. Neben den bewährten Fitnessangeboten bilden vor allem die Methoden, die dem körperlichen und seelischen Wohlbefinden dienen, wie Rückengymnastik, Yoga, Taiji, Qi Gong und Meditation einen Schwerpunkt des Programms. Aber auch Angebote zur Steigerung der Selbstsicherheit wie zum Beispiel ein Einführungskurs in Krav Maga oder in das Präventive Selbstverteidigungstraining ergänzen das Spektrum.  
Der Bereich „Textiles Gestalten“ erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Anfängern wird an einem Wochenende die Bedienung der Nähmaschine nahegebracht, in Semesterkursen können Interessierte Kleidungsstücke nach Wunsch zuschneiden und nähen.
Neu hinzugekommen in diesem Semester ist die Veranstaltung „Handmade - Werke aus Wolle und Stoff“, in dem Teilnehmende über das ganze Semester kleine Kunstwerke aus Wolle und Stoff herstellen werden – beispielsweise Handytaschen, Mützen, Schlüsselanhänger und vieles mehr.   In den von der VHS genutzten Lehrküchen gibt es ein breites Spektrum an Kochkursen aller Art: Vom Grundkochkurs für diejenigen, die noch wenig Erfahrung mit dem Kochen haben bis hin zu Angeboten für Kenner und Könner. Diese bieten Angebote wie saisonale und internationale Spezialitäten – Gerichte aus der Türkei, aus Indonesien, Pakistan, Indien, Spanien, um nur einige zu nennen.
Mit weiteren Terminen, an denen Teilnehmenden das vegetarische Kochen näher gebracht wird, ist für jeden etwas im Angebot. Auch diejenigen, die wenig Zeit haben, aber trotzdem schnell, einfach und gesund kochen wollen, finden das Passende. Die Möglichkeit, theoretisches Wissen über gesunde Ernährung in die Praxis umzusetzen, ist auch vorhanden.  
Mathematikkurse, Einführung in die Schweißtechnik, praktische Seminare zur Fahrradreparatur sowie zur Motorradinspektion runden das Programm ab.   
Ein umfangreicher Service bietet Informations-, Beratungs- und Anmeldemöglichkeiten für VHS-Veranstaltungen. Die Geschäftsstellen sind bis 16 Uhr, freitags bis 13 Uhr geöffnet. Vom 22. August bis zum 1. September bietet die VHS in Rheinhausen, Hamborn und im Zentrum mit Öffnungszeiten bis 19 Uhr (außer freitags) einen zusätzlichen Service an, den man für persönliche Beratung und Anmeldung nutzen kann. Telefonisch ist eine Anmeldung nicht möglich, aber man kann seinen Platz für drei Tage reservieren lassen. Natürlich ist eine Informationsrecherche im Internet unter www.vhs-duisburg.de mit anschließender Anmeldemöglichkeit für nahezu alle Veranstaltungen vorhanden.  

Volkshochschuldirektor Dr. Gerhard Jahn vor einem der neuen Monitore, die auf allen VHS-Etagen die Kurs-Raum-Zuordnung anzeigen und zwischendurch Grafiken mit Zusatzinformationen einblenden