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'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke

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World Games im Juli 2005 in Duisburg
Universiade Duisburg 1989 vom 22. bis 30.08.1989

Duisburg 883 gegründet
Oberbürgermeister


Heute:
- 1200 km Straßen

- 2716 Straßen
- 650 Brücken
DU: 114 Kilometer
Wasserfront


Höchster Punkt:
Haus Hartenfels im Stadtwald in Neudorf,

knapp 81m



















 










Vorherige Tage: Do.30.07. - Fr.31.07. - Sa.01.08. - Mo.03.08. - Di.04.08. - Mi.05.08.
Sonderrufnummer Duisburg  94 00 49  Bleiben Sie gesund! Duisburger Fallzahlen


Mittwoch, 05. August 2020

Angepasster Schulbetrieb in Corona Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/2021
Kindertagesbetreuung: Am 17. August Rückkehr zum Regelbetrieb
AOK Rheinland/Hamburg mietet im Duisburger Kontorhaus im Innenhafen 6.500 qm
Personelles bei den Drittliga-Zebras - und den Bundesliga-Frauen
Oper und Ballett am Rhein im September & Oktober 2020
Diabetes umfassend behandeln
Nachhaltige Kartoffeln „Made in Germany“


Wer Kartoffeln aus der Region kauft, unterstützt die heimischen Betriebe und trägt zur Reduktion von langen Transportwegen und von CO2 bei. Besonders lecker schmeckt zum Beispiel ein Gratin mit Kartoffeln. Quelle: KMG/die-kartoffel.de
 

A524: Sperrungen zwischen Anschlussstelle Lintorf und dem Autobahndreieck Breitscheid
Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld sperrt in der Nacht von Mittwoch (5.8.) ab 19 Uhr bis Donnerstag (6.8.) um 5 Uhr die A524 in Richtung Düsseldorf von der Anschlussstelle Lintorf bis zum Autobahndreieck Breitscheid. Die Umleitung ist mit dem Roten Punkt von der Anschlussstelle Lintorf zur A52 Anschlussstelle Tiefenbroich ausgeschildert.
In der darauf folgenden Nacht, von Donnerstag (6.8.) ab 18 Uhr bis Freitag (7.8.) um 6 Uhr ist die Fahrtrichtung Krefeld der A524 zwischen dem Autobahndreieck Breitscheid und der Anschlussstelle Lintorf gesperrt.
Die Umleitungen führen zur A52 Anschlussstelle Tiefenbroich und von dort an Lintorf vorbei bis zur A524 Anschlussstelle Lintorf. Im Anschluss, von Freitag (7.8.) bis Mitte September, bleibt danach die Ausfahrt der Anschlussstelle Lintorf von der A524 in Richtung Krefeld weiterhin gesperrt. Hierfür ist die Umleitung über die nächste Anschlussstelle Duisburg-Rahm an der A524 ausgeschildert. Der Grund für die Sperrungen sind die Erneuerung der Fahrbahnen in den gesperrten Bereichen.


DVV errichtet smarte Straßenlaternen in der Innenstadt
 
High-Tech am Straßenrand: An der Friedrich-Wilhelm-Straße in der Innenstadt zwischen Hohe Straße und Düsseldorfer Straße können die Straßenlaternen ab sofort viel mehr, als nur für das nötige Licht in der Dunkelheit zu sorgen. Die ans Glasfasernetz angebundenen Laternen überwachen die Belegung des Parkraums, den Verkehrsfluss, reagieren aber auch auf besondere Geräusche und können Gefahrensituationen erkennen und melden.


Andreas Gutschek (Vorstand Infrastruktur und Digitalisierung der Stadtwerke Duisburg AG), Marcus Vunic (Geschäftsführer Recht, Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung der DVV) und Oberbürgermeister Sören Link (v.l.) präsentieren die neuen, smarten Straßenlaternen an der Friedrich-Wilhelm-Straße in der Innenstadt. Foto: DVV 

Im Masterplan Digitales Duisburg der Stadt ist die Maßnahme vorgesehen, die nun von den Unternehmen im Konzernverbund der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) erfolgreich umgesetzt wurde. „Duisburg ist auf dem Weg zu einer Smart City. Eines der vielen Projekte ist die Installation der smarten Straßenlaternen, die sich die Duisburgerinnen und Duisburger nun auch aus nächster Nähe anschauen können. Wir sparen damit nicht nur Energie, sondern verbessern auch den innerstädtischen Straßenverkehr und sorgen für mehr Sicherheit. Die Digitalisierung gibt uns viele Möglichkeiten, die wir für ein lebenswertes Duisburg nutzen wollen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  

Die 23 Masten mit insgesamt 24 Leuchten sind von der Netze Duisburg GmbH mit moderner und Strom sparender LED-Lichttechnik ausgerüstet worden. Brauchten die alten, konventionellen Leuchten noch 170 Watt pro Leuchte, sind es nun nur noch maximal 56 Watt pro Leuchte. Die konkrete Ersparnis ist dabei aber auch abhängig von der Verkehrssituation.
Die Beleuchtungshelligkeit richtet sich auch nach dem Verkehrsaufkommen. In Schwachverkehrszeiten kann die Beleuchtung auf ein niedriges Niveau gedimmt werden, so dass eine Energieeinsparung von bis zu 85 Prozent gegenüber der konventionellen Beleuchtung erreicht werden kann.  
An den Laternenmasten haben die IT-Experten aus dem DVV-Konzern WLAN-Antennen verbaut, die das kostenfreie Stadtwerke-WLAN in Duisburg nun auch auf die Friedrich-Wilhelm-Straße bringen. Die Einwahl ist über eine einfache Verbindung mit dem Stadtwerke-WLAN möglich. Es öffnet sich automatisch eine entsprechende Anmeldeseite, auf der nur noch ein Klick erforderlich ist. Danach können Nutzer bis zu 200 Megabyte Daten pro Tag kostenfrei „versurfen“.
„Die Versorgungsinfrastruktur um digitale Funktionen zu erweitern, ist für uns ein bedeutendes Thema für die Zukunft. Ganz konkret haben Bürger hier zum Beispiel den Vorteil, das kostenlose Stadtwerke-WLAN zu nutzen, das wir seit Jahren Schritt für Schritt und in allen Stadtteilen ausbauen“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Digitalisierung der Stadtwerke.  
Aber die neuen, smarten Straßenlaternen können noch mehr. An einigen sind zusätzlich Sensoren zur Parkraumüberwachung installiert. Weitere Sensoren sind direkt an einigen Parkplätzen verbaut. So kann jederzeit geprüft werden, wie viele Parkplätze an der Friedrich-Wilhelm-Straße belegt oder noch frei sind. Und das natürlich im Einklang mit dem Datenschutz.
„Hier werden keine bewegten Videobilder erstellt, sondern nur ein Raster, das ausschließlich die Parkplatz-Belegung erfasst“, erklärt Marcus Vunic, Geschäftsführer Recht, Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung bei der DVV. Zugleich wird mit dieser Technik eine Verkehrsflussmessung durchgeführt, die in Zukunft helfen kann, Verkehrsströme im Innenstadtbereich besser zu lenken, um Stand- und Stauzeiten zu verringern oder sogar ganz zu vermeiden. „Wir beginnen hier Erfahrungen mit diesen neuen Technologien zu sammeln. Aus den hier gewonnenen Erkenntnissen können wir für zukünftige Projekte viel lernen und entscheiden, welche Technologien uns im Innenstadtbereich helfen und wie wir sie aufeinander abstimmen müssen“, so Vunic. Die erfassten Daten werden ständig in den eigenen Rechenzentren der DVV aufbereitet, so dass sie jederzeit anzeig- und auswertbar sind.  
Auch in Sachen Sicherheit in der Innenstadt unterstützen die smarten Laternen die Ordnungsbehörden. Ein Audiosensor reagiert auf besondere Geräusche. Entwickelt sich ein Streit, wird in besonderen Stimmmustern geschrien oder bricht zum Beispiel eine Glasscheibe, wird dies sofort in eine Warnmeldung umgewandelt. Diese Warnmeldung wird dann zukünftig direkt an die Ordnungsbehörden gemeldet, so dass Ordnungsdienst oder Polizei im Bedarfsfall schnell eingreifen können.   Umweltsensoren an den Laternen messen darüber hinaus permanent Temperatur, Luftfeuchte und CO2-Konzentration in der Umgebungsluft, so dass auch das Duisburger Innenstadt-Wetter von den smarten Laternen jederzeit erfasst wird.  
Die Friedrich-Wilhelm-Straße ist ein erstes großes Testfeld, um Erkenntnisse über den Einsatz der verschiedenen Sensortechniken zu sammeln. Neben dem großen Testfeld in der Innenstadt sind weitere Testfelder für smarte Straßenlaternen z.B. am Calaisplatz, am Steiger, Schwanentor oder auch im Bereich Menzelstraße/Im Bocksbart geplant, um auch außerhalb des City-Bereiches Erkenntnisse über den Einsatz der verschiedenen Sensor-Techniken zu sammeln.  
Für alle interessierten Bürger gibt es zudem einen virtuellen Rundgang über die Friedrich-Wilhelm-Straße, bei dem die einzelnen Funktionen der smarten Straßenlaternen noch einmal erläutert werden. Dafür wurde der Bereich mit einem Roboter abgefahren und in zahlreiche hochauflösende Fotos unterteilt und anschließend zu einer virtuellen Umgebung zusammengefügt. An den Straßenlaternen sind QR-Codes angebracht, die mit dem Smartphone abgescannt werden können und so direkt zum virtuellen Rundgang führen.      

II: Andreas Gutschek (Vorstand Infrastruktur und Digitalisierung der Stadtwerke Duisburg AG), Oberbürgermeister Sören Link und Marcus Vunic (Geschäftsführer Recht, Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung der DVV, v.l.) an einer der smarten Straßenlaternen, ausgestattet mit WLAN-Hotspot, Geräuschsensor und energiesparender LED-Technik. Foto: DVV 


Dashboard: Die von den smarten Straßenlaternen gesammelten Daten werden in einem sogenannten Dashboard leicht verständlich dargestellt. Foto: DVV 


Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 04. August 20:00 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg
1.982 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 62 Personen sind verstorben. 1.812 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 108 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 29.953 Corona-Tests durchgeführt.




Corona-Pandemie erfordert weiterhin umsichtiges Verhalten  
Obwohl in der Stadt Duisburg seit Aufhebung der Kontaktbeschränkungen eine Vielzahl weiterer Lockerungen folgte, macht das Coronavirus weiterhin ein sehr umsichtiges Verhalten aller Duisburger notwendig. „Der richtige Umgang mit dem Coronavirus verlangt noch immer besondere Achtsamkeit. Machen Sie mit und helfen Sie dabei, die Verbreitung des Virus zu verringern“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
Das städtische Gesundheitsamt hat festgestellt, dass das Risiko einer Infektion mit Covid-19 vor allem in diesen Bereichen besonders hoch ist:  
·       Bei der Urlaubsrückkehr aus einem Risikogebiet
·       In der Familie, insbesondere bei Familienfeiern
·       Bei religiösen Festen und Veranstaltungen
·       Am Arbeitsplatz, wenn viele Mitarbeiter auf engem Raum im Einsatz sind.  
Um das Risiko erheblich zu verringern, sich mit Covid-19 zu infizieren, sind folgende Verhaltensweisen ganz besonders wichtig:  
- Halten Sie sich an die Hygieneregeln und tragen Sie überall dort eine Maske, wo es die Coronaschutzverordnung verlangt und wo Sie den erforderlichen Abstand von mindestens 1,50 Meter nicht einhalten können Wenn persönliche Treffen nötig sind, lassen Sie diese möglichst im Freien stattfinden.
- Vermeiden Sie Treffen in größeren Gruppen Weisen Sie Ihren Arbeitgeber darauf hin, wenn an Ihrem Arbeitsplatz Hygiene- oder Abstandsregeln nicht eingehalten werden  
Insbesondere Urlaubsreisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, sollten folgendes beachten: Unabhängig davon, ob Sie mit Bus, Bahn, Flugzeug oder dem Auto unterwegs waren, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt. Führt dieser keine Coronatests durch, kann er Sie an die zentrale Teststelle im Theater am Marientor überweisen (TAM). Zugleich melden Sie sich bitte unter „Informationen für Reiserückkehrer“ auf der Homepage der Stadt Duisburg www.duisburg.de/microsites/coronavirus/index.php auf dem Onlineformular an.

Gebühren senken mit dem Bund der Steuerzahler NRW
Abfall- und Abwassergebührenvergleich zeigt Sparpotenziale – Musterprozess zu Abwassergebühren läuft

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW legte den Schwerpunkt seines Vergleichs der Abfall- und Abwassergebühren 2020 auf die Kalkulation der Abwassergebühren. Bürgerfreundliche Kalkulationen können dazu führen, dass die Verbraucher mehrere hundert Euro im Jahr weniger zahlen müssen. Ein Musterprozess soll hier Klarheit bringen. Sparen lässt sich auch bei den Abfallgebühren, wenn die Kommunen verschiedene Tonnengrößen und Abfuhrrhythmen anbieten.
Auch im Jahr 2020 bleiben die Abfall- und Abwassergebühren in Nordrhein-Westfalen auf hohem Niveau stabil, wobei es von Kommune zu Kommune deutliche Unterschiede gibt. Das zeigt der aktuelle Gebührenvergleich des Bundes der Steuerzahler (BdSt) Nordrhein-Westfalen. Zahlt der BdSt-Musterhaushalt in Waldbröl 1.246 Euro im Jahr für Abwasserentsorgung, sind es in Reken nur 246 Euro. „Wie viel die Bürger zahlen müssen, hängt ganz stark davon ab, wie die Städte und Gemeinden ihren Gebührenbedarf berechnen“, erklärt BdSt-Vorsitzender Rik Steinheuer. 
Aktuell unterstützt der BdSt NRW einen Musterprozess vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster. Das Gericht soll klären, ob die Kalkulationsgrundlagen wie z. B. ein realitätsferner Zins von mehr als 6 % in der jahrelangen Nullzinsphase rechtlich haltbar sind.
„Wir werden die Bürger im kommenden Jahr dazu aufrufen, gegen ihren Abwassergebührenbescheid 2021 Widerspruch einzulegen“, kündigt Steinheuer an. „So können sie von dem Musterprozess profitieren, wenn das Gericht zu dem Schluss kommen sollte, dass die Kalkulationsmodalitäten zugunsten der Verbraucher geändert werden müssen.“
Auch bei den Abfallgebühren gehen die Summen, die die Bürger zahlen müssen, weit auseinander. Für die 14-tägliche Leerung seiner 120-l-Restmülltonne und seiner 120-l-Biotonne zahlt der BdSt-Musterhaushalt in Kaarst gerade einmal 146 Euro im Jahr, in Münster dagegen 640 Euro. „In den meisten Städten gibt es Sparpotenzial, wenn die Bürger eine kleinere Tonne oder einen längeren Abfuhrturnus wählen können“, sagt Steinheuer.
„In Münster könnte ein Haushalt im besten Fall 336 Euro im Jahr sparen, wenn er Müll strikt vermeidet und sorgfältig trennt. Diese Anstrengung lohnt sich.“ Er appelliert an die Städte und Gemeinden, den Bürgern die Wahl der Tonnengröße und des Abfuhrrhythmus zu ermöglichen. In seiner Broschüre „Abfall, Abwasser, Grundsteuer & Co.“ gibt der BdSt NRW konkrete Tipps, wie sich Gebühren sparen lassen und informiert über seinen Musterprozess. Musterbriefe helfen den Bürgern, Anträge an ihre Kommune zu richten. Die Broschüre kann kostenfrei telefonisch bestellt werden: 0211 99 175-42. 

BdSt-Vorsitzender Rik Steinheuer stellt die Broschüre zum Gebühren-Sparen vor. (Foto: Bärbel Hildebrand / BdSt NRW)





VHS: Wiedereinstieg in den Beruf  
In Kooperation mit der VHS informiert die Agentur für Arbeit Duisburg am Dienstag, 18. August, von 10 bis 11:30 Uhr, über den Wiedereinstieg in den Beruf. Die Veranstaltung findet in der Volkshochschule im Stadtfenster auf der Steinschen Gasse 26 statt.   Angesprochen sind alle, die ihre berufliche Tätigkeit nach der Geburt Ihres Kindes verbunden mit einer entsprechenden Erziehungszeit oder aufgrund der Pflege eines Angehörigen unterbrochen haben.
Diese Veranstaltung zeigt Wege und Möglichkeiten auf, wieder ins Berufsleben zurückzukehren. Zudem werden die vielfältigen Angebote der Agentur für Arbeit vorgestellt, die bei den individuell unterschiedlichen Planungen auf dem Weg zur Rückkehr in den Beruf  unterstützen und stärken können.  
Die Veranstaltung ist entgeltfrei. Eine Anmeldung ist wegen der derzeitigen Coronaschutz-Vorgaben erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283-2063 und 283-4606 oder unter www.vhs-duisburg.de.    

Scheuer startet Kaufprämie für klimafreundliche Handwerkerfahrzeuge

Am 4. August startete das BMVI im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität den fünften Förderaufruf zur Beschaffung von Elektro-Nutzfahrzeugen und betriebsnotwendiger Infrastruktur. Dieser richtet sich gezielt an Handwerksunternehmen, handwerksähnliche sowie klein- und mittelständische Unternehmen, die zeitnah ihre konventionelle Fahrzeugflotte auf batterie-elektrische Fahrzeuge umstellen wollen.
Bundesminister Andreas Scheuer (Foto: http://www.andreas-scheuer.de/presse): Die in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 50 Millionen Euro sollen noch bis zum Jahresende bewilligt werden. So setzten wir das Konjunkturpaket um: schnelle und praktische Hilfen für die Wirtschaft bei gleichzeitig klarem Fokus auf umweltfreundliche Technologien. Der heutige Förderaufruf ist der Auftakt für eine Reihe weiterer Aufrufe für leichte und schwere Nutzfahrzeuge mit alternativen und klimaschonenden Antrieben sowie der dazugehörigen Tank- und Ladeinfrastruktur.
Die Förderaufrufe und weitergehende Informationen stehen ab sofort auf den Homepages der Programmgesellschaft NOW GmbH und des Projektträgers Jülich zur Verfügung:
https://www.now-gmbh.de/de/bundesfoerderung-elektromobilitaet-vor-ort/foerderrichtlinie https://www.ptj.de/elektromobilitaet-bmvi/invest


Dellviertel: Vollsperrung der Dellstraße   
Die Netze Duisburg GmbH verlegt ab Montag, 10. August, Fernwärmeleitungen im Bereich der Dellstraße und Krummacherstraße im Dellviertel. Aus diesem Grund wird die Dellstraße ab Dellplatz in Fahrtrichtung Krummacherstraße als Sackgasse ausgeschildert.  Die Krummacherstraße bleibt befahrbar. Fußgänger und Radfahrer können passieren. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende September abgeschlossen.

Walsum: Vollsperrung der Römerstraße   
In Walsum wird die Römerstraße zwischen Theodor-Heuss-Straße/Schulstraße und Hafenstraße ab Freitag, 7. August, voll gesperrt. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen in diesem Bereich Asphaltarbeiten durch.  
Fußgänger und Radfahrer können jederzeit passieren. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Sperrung wird Freitag um 16 Uhr beginnen und am Montag, 10. August, um 4 Uhr wieder aufgehoben.

Rheinhausen: Vollsperrung der Gartenstraße   
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sanieren ab Dienstag, 11. August, die Gartenstraße. Dafür wird der Bereich zwischen Krefelder Straße und Mainstraße voll gesperrt. Anlieger können über den Parkstreifen weiterhin die Grundstücke erreichen. Fußgänger können jederzeit passieren. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte November abgeschlossen.


250 Jahre Neudorf  
Eigentlich hätte der SPD-Ortsverein das historische Ereignis gerne festlicher gestaltet. "Leider hat Corona das verhindert", so Susanne Zander, Vorsitzende des Ortsvereins. Dennoch lassen sich die Neudorfer Sozialdemokraten nicht unterkriegen und bieten im Rahmen von „250 Jahre Duisburg-Neudorf Strukturwandel in Neudorf“- einen kleinen ca. 2 stündigen historischen Rundgang, durch den beliebten Stadtteil, an.
Unter der versierten Leitung von Werner Pöhling gilt es am nächsten Samstag, den 08. August in der Zeit von 14.00-16.00 Uhr, so manch interessantes zu erfahren.
Treffpunkt ist vor der Sparkasse Koloniestraße. Die Ratsfrauen Zander und Stecker stehen am Rande des Spaziergangs für Fragen oder dem kennenlernen gerne zur Verfügung. Interessierte melden sich bitte bei: susanne.zander@spd-duisburg.de / 0203-3634311 oder martina.stecker@spd-duisburg.de / 0203-376032. Der Rundgang ist kostenlos. Es gilt eine begrenzte Teilnehmerzahl und eine namentliche Anmeldung ist Corona bedingt dringend erforderlich.

30. Mai 2020: Duisburg-Neudorf besteht 250 Jahre


Die „Sommerfunken“ der VHS Duisburg
Während der Sommerferien präsentiert die VHS Duisburg drei besondere Online-Veranstaltungen mit prominenten Referenten unter dem Motto „Welterfahrungen“. Die einstündigen „Sommerfunken“ finden jeweils mittwochs um 19 Uhr in der VHS-Cloud statt. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Um bei Veranstaltung teilnehmen zu können, muss man sich spätestens zwei Tage vorher verbindlich über die Homepage der Volkshochschule (www.vhs-duisburg.de, Stichwortsuche „Sommerfunken“) angemeldet haben.    
Den Abschluss der Reihe am 5. August gestaltet der Philosoph und Autor Gunnar Kaiser, der den Kultur-Blog und Youtube-Kanal „KaiserTV“ betreibt. 2018 erschien sein Debütroman „Unter der Haut“. Zurzeit befindet er sich auf Erkundungsreise durch den Süden und Südosten Europas. Das Ziel der Tour ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Europäer kennen zu lernen – was verbindet die einzelnen europäischen Völker und Menschen miteinander? Welche Traditionen und Sitten, Sagen und Mythen verbinden? Axel Voss wird mit Gunnar Kaiser im Interview nach Antworten suchen.






Bunter Schlemmermark in der Innenstadt

In der kommenden Woche findet die Themenmarkt-Reihe DUISBURG IST ECHT DELIKAT auf der Königstraße statt. Drei Mal in der Woche – genauer gesagt am 04., 06. und 08. August 2020 – wird sich die Duisburger City jeweils zwischen 10 und 18 Uhr in einen bunten Schlemmermarkt verwandeln. Freuen dürfen sich die Kundinnen und Kunden auf ein abwechslungsreiches Angebot an ausgewählten Köstlichkeiten.
Dazu zählen Pommes-Frites, Reibekuchen, Churros, Nudelgerichte und Köstliches vom Grill. Wer es lieber süß mag, kann sich mit Bubble-Tea oder Süßigkeiten eindecken. Wie alle Duisburger Wochenmarkt-Veranstaltungen finden die Themenmärkte aufgrund der Corona-Krise unter Einhaltung der gebotenen Sicherheitsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Kunden sowie der Markthändler und Schausteller statt. Auf den Duisburger Wochenmärkten gilt im Rahmen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung.

 

Dienstag, 04. August 2020

Angepasster Schulbetrieb in Corona Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/2021
Kindertagesbetreuung: Am 17. August Rückkehr zum Regelbetrieb
Personelles bei den Drittliga-Zebras - und den Bundesliga-Frauen
Family Clean Up 2020 - eine Ferien-Aufräumaktion für Duisburger Familien



AOK Rheinland/Hamburg mietet im Duisburger Kontorhaus im Innenhafen 6.500 qm

Die AOK Rheinland/Hamburg mietet ab dem Jahr 2021 6.500 Quadratmeter Bürofläche im Duisburger Kontorhaus, Schifferstraße 20 bis 22, im Innenhafen. Der Mietvertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren plus Verlängerungsoption wurde von CBRE vermittelt, die im Auftrag der Krankenkasse eine Fläche suchten.
 „Wir freuen uns über die Ansiedlung der AOK Rheinland/Hamburg. Die gute Zusammenarbeit mit CBRE und unsere Unterstützung als Wirtschaftsförderung haben zum Gelingen beigetragen“, betont Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH.  
„Im Duisburger Kontorhaus bündeln wir künftig verschiedene Aufgaben, um gerade auch komplexe Versichertenanliegen zeitnah zu bearbeiten und unsere Versicherten weiterhin mit hoher Fachkompetenz zu beraten“, sagt Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. Die Gesundheitskasse ist im Kontorhaus der größte Mieter, momentan werden die acht Geschosse passgenau umgebaut.  
„Unternehmen mit landesweiten Umstrukturierungsprozessen lassen sich vor Anmietung intensiv beraten und legen großen Wert auf Vertraulichkeit. Wir konnten zusammen mit dem beauftragten Makler CBRE geeignete Objekte ermitteln, insbesondere das Kontorhaus, und so die Basis für den Vertragsabschluss legen“, erklärt Christian Felix Hendel, Büromarktexperte der GFW Duisburg. Ansiedlungserfolgen gehen daher oft lange Prüfungs- und Entscheidungsprozesse voraus. Dabei unterstützt die GFW Duisburg die ansiedlungswilligen Unternehmen und begleitet diese sowohl direkt als auch mittelbar.

Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 03. August 20:00 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg
1.963 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 62 Personen sind verstorben. 1.797 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 104 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 29.672 Corona-Tests durchgeführt.



Corona-Pandemie erfordert weiterhin umsichtiges Verhalten  
Obwohl in der Stadt Duisburg seit Aufhebung der Kontaktbeschränkungen eine Vielzahl weiterer Lockerungen folgte, macht das Coronavirus weiterhin ein sehr umsichtiges Verhalten aller Duisburger notwendig. „Der richtige Umgang mit dem Coronavirus verlangt noch immer besondere Achtsamkeit. Machen Sie mit und helfen Sie dabei, die Verbreitung des Virus zu verringern“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
Das städtische Gesundheitsamt hat festgestellt, dass das Risiko einer Infektion mit Covid-19 vor allem in diesen Bereichen besonders hoch ist:  
·       Bei der Urlaubsrückkehr aus einem Risikogebiet
·       In der Familie, insbesondere bei Familienfeiern
·       Bei religiösen Festen und Veranstaltungen
·       Am Arbeitsplatz, wenn viele Mitarbeiter auf engem Raum im Einsatz sind.  
Um das Risiko erheblich zu verringern, sich mit Covid-19 zu infizieren, sind folgende Verhaltensweisen ganz besonders wichtig:  
- Halten Sie sich an die Hygieneregeln und tragen Sie überall dort eine Maske, wo es die Coronaschutzverordnung verlangt und wo Sie den erforderlichen Abstand von mindestens 1,50 Meter nicht einhalten können Wenn persönliche Treffen nötig sind, lassen Sie diese möglichst im Freien stattfinden.
- Vermeiden Sie Treffen in größeren Gruppen Weisen Sie Ihren Arbeitgeber darauf hin, wenn an Ihrem Arbeitsplatz Hygiene- oder Abstandsregeln nicht eingehalten werden  
Insbesondere Urlaubsreisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, sollten folgendes beachten: Unabhängig davon, ob Sie mit Bus, Bahn, Flugzeug oder dem Auto unterwegs waren, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt. Führt dieser keine Coronatests durch, kann er Sie an die zentrale Teststelle im Theater am Marientor überweisen (TAM). Zugleich melden Sie sich bitte unter „Informationen für Reiserückkehrer“ auf der Homepage der Stadt Duisburg www.duisburg.de/microsites/coronavirus/index.php auf dem Onlineformular an.


Neumühl: Teilsperrung der Lehrerstraße  
 
Die Netze Duisburg GmbH verlegt ab Dienstag, 4. August, Fernwärmeleitungen auf der Lehrerstraße in Neumühl. Aus diesem Grund wird die Lehrerstraße zwischen Rügenstraße und Usedomstraße zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Albert-Einstein-Straße. Fußgänger und Radfahrer können passieren. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen.


"Eine Stadt wie Duisburg ist nicht in der Lage, ein Krankenhaus ausreichend auszustatten" - Ratsfrau Sigrid Volk-Cuypers (CDU) verweist auf die Haushaltssicherung
In der sechsten von elf Folgen der Sendereihe "Wir wählen Gesundheit - Kommunalwahlen in NRW" beim TV-Sender health tv wurden von der FDP die gesetzlichen Grenzwerte für Bodenschadstoffe in Frage gestellt. Die CDU rechtfertigt die Privatisierung der städtischen Kliniken und sieht ausreichend Apotheken in der Stadt. Die hohe Zahl übergewichtiger Kinder ist für DIE LINKE ein Zeichen der Armut in Teilen der Bevölkerung und auch Ursache für die steigende Zahl von neuen Corona-Infektionen.
Die FDP warnt hingegen vor Panik und meint, dass es nicht immer nur um Geld gehe; allerdings sei der Öffentliche Personennahverkehr ein Fass ohne Boden.
Die wirtschaftliche Not vieler Duisburger Familien beeinträchtige auch ihre Gesundheit. Das habe die Corona-Pandemie gezeigt, prangert Martina Ammann-Hilberath, Fraktionsvorsitzende der Linken im dortigen Stadtrat, an: "Es hat sich herausgestellt, dass beengte Wohnverhältnisse und prekäre Arbeit die Hauptursachen für steigende Infektionszahlen sind."
Die Zahl adipöser Kinder, die in Duisburg deutlich über dem Landesdurchschnitt liegt, führt sie auf den hohen Anteil an Hartz-IV-Empfängern zurück, deren Budget für gesunde Ernährung nicht ausreiche. Ein anderes Problem: Stadtweit gebe es mehrere hundert Menschen ohne Krankenversicherung. Ihr Fazit: "Armut und Armutsrisiko zu bekämpfen, ist auch ein Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie."
Wenig Hoffnung macht in diesem Zusammenhang Ratsfrau Sigrid Volk-Cuypers (CDU). Sie verweist auf die nach wie vor geltende Haushaltssicherung, die zum Beispiel die Privatisierung der städtischen Klinik erfordert habe: "Eine Stadt wie Duisburg ist nicht in der Lage, ein Krankenhaus ausreichend auszustatten", so ihr Urteil. Gleichwohl könne sie in keiner Weise nachvollziehen, dass ihre Stadt in einem Ranking des Institutes der deutschen Wirtschaft den viertletzten Platz in NRW belegt habe: "Es gibt genügend Apotheken, ein sehr dichtes Netz an Fachärzten, eine Menge Krankenhäuser, sehr günstige Lebenshaltungskosten. Das bedeutet, dass viel Geld auch für das übrige Leben zur Verfügung steht."
Die beiden Stadträtinnen mit den unterschiedlichen Sichtweisen stellten sich in der Talk-Reihe "Wir wählen Gesundheit - Kommunalwahlen in NRW" den Fragen von Moderatorin Birgit Lechtermann. Ebenfalls zu Gast war Carlos A. Gebauer, stellvertretender Kreisvorsitzender der Duisburger FDP. Oberbürgermeister (OB) Sören Link (SPD) hingegen nahm die Einladung zum Austausch über gesundheitspolitische Fragen in seiner Stadt nicht an.
In Duisburg findet am 13. September 2020 die Kommunalwahl ohne OB-Wahl statt, da Link bereits 2017 im Amt bestätigt wurde und dieses nun bis 2025 innehat. Mit Blick auf die Wiederaufnahme des Regelbetriebes in Schulen und Kitas plädiert Ammann-Hilberath dafür, dass Land oder Kommune Corona-Tests für das dortige Personal bezahlen.
FDP-Mann Gebauer vertritt zur Pandemie eine entspanntere Haltung: "Wenn ich Menschen sehe, die im Hochsommer bei 30 Grad mit einer Gesichtsmaske in Duisburg rumlaufen und sich sorgen um ihre Gesundheit, dann frage ich mich, ob nicht Menschen, die politisch aktiv sind, auch gut beraten sind, ein bisschen mäßigend auf die Bevölkerung einzuwirken und zu sagen: Nehmt es ernst, aber seid nicht panisch." Man dürfe "keine unnötige Angst in die Bevölkerung tragen."
Volk-Cuypers erklärte, dass die Bewältigung der Krise bislang gut gelungen sei. Weitere Einstellungen seien dringend erforderlich, aber nicht leicht: "Es ist schon etwas schwierig, Ärzte zu motivieren, in der jetzigen Situation in den kommunalen Gesundheitsdienst zu gehen."
Eine andere Sorge, die Duisburger umtreibt, sind industriebedingte Rückstände im Erdreich. Für bestimmte Stadtteile gelten offizielle Empfehlungen, kein Gemüse aus dem eigenen Garten zu verzehren und Kinder nicht direkt auf der Erde spielen zu lassen. Das sei aber nicht zwangsläufig ein Problem, meint Gebauer: "Das Allererste ist, dass man fragt, ob die gesetzten Grenzwerte tatsächlich Grenzwerte sind, die uns für die menschliche Gesundheit interessieren müssen."
Sofern dieser Fall gegeben sei, fordert er allerdings: "Dann müssen diejenigen, die diese Grenzwerte überschritten haben, dafür zur Verantwortung gezogen werden." Der Talk mit Spitzenvertretern der Duisburger Politik ist die sechste von insgesamt elf Folgen der Sendereihe "Wir wählen Gesundheit - Kommunalwahlen in NRW". Bis zum Wahlsonntag am 13. September kommen bei health tv die Politiker von vier weiteren großen NRW-Städten zu Wort: Essen, Dortmund, Düsseldorf und Köln.

health TV

Frank Börners Ärger über die CDU-Walsum: Politische Loopings statt Umgehungsstraße!
Über viele Jahre begleitete auch die Walsumer CDU die Planungen zum Logportgelände und der Umgehungsstraße im Rat der Stadt Duisburg und im Planungsausschuss ohne Bedenken zu äußern. Man war sich einig, dass wir die Arbeitsplätze in Walsum genauso dringlich brauchen wie möglichst schnell die Umgehungsstraße. Auch die CDU Walsum hat hier immer zugestimmt! Die hier entstehende Lärmbelastung entlang der Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße und Dr.-Hans-Böckler Straße war immer bekannt und sollte schnell durch die Umgehungsstraße unterbunden werden. Nun ist aber Wahlkampf. „Was interessiert mich mein Geschwätz von damals!“ denken sich die Sprecher der Walsumer CDU und üben populistischen Wahlkampf, sagt SPD-Landtags-Abgeordneter Frank Börner.
Plötzlich zählen nicht mehr die Absprachen, die - auch durch die CDU Walsum - schon vor vielen Jahren getroffen wurden. Arbeitsplätze sind nicht mehr wichtig. Nur noch die anstehende Kommunalwahl! „Wir setzen uns dafür ein,“ so SPD Ratskandidat Hans Peter Boschen, „dass hier schnell gute Arbeitsplätze auf dem Logportgelände entstehen und die Lärmbelastung für die Anwohner durch Lkws reduziert wird und die Umgehungsstraße so schnell es geht kommt!“


Kostenlose Corona-Tests für Beschäftigte in Schulen und in der Kindertagesbetreuung: Ab 3. August alle 14 Tage in Arztpraxen möglich

Alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich ab Montag, 3. August 2020, kostenlos und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Die Testungen sind vorerst bis zum 9. Oktober 2020 alle 14 Tage und in abwechselndem Turnus bei niedergelassenen Vertragsärzten (insbesondere Hausärzten) und in Testzentren möglich.
Voraussetzung dafür ist, dass zur Testung ein Bestätigungsschreiben des jeweiligen Arbeitgebers bzw. für Kindertagespflegepersonen des Jugendamtes vorgelegt wird. Ein entsprechendes Schreiben wird noch in dieser Woche vom Schul- sowie vom Familienministerium versandt. Die Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen können sich zur Terminvereinbarung und bei Fragen jederzeit an ihre Ärztinnen und Ärzte wenden.  
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Pünktlich zum Start der kostenfreien Testmöglichkeiten haben wir gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen für die Kindertagesbetreuung und Schulen ein einfaches und unbürokratisches Verfahren erarbeitet. Eine Bestätigung des Arbeitgebers bzw. des Jugendamtes reicht aus, um sich in einer Vertragsarztpraxis oder einem Testzentrum alle 14 Tage testen zu lassen. Wir wissen alle: Das Coronavirus ist immer noch da. Wir müssen weiterhin wachsam sein. Ich hoffe, dass die kostenlosen Testmöglichkeiten den Beschäftigten mehr Sicherheit geben, um auch in Schulen und der Kindertagesbetreuung wieder ein Stück weit mehr Normalität herzustellen. Ich danke ausdrücklich auch den Ärztinnen und Ärzten, die uns bei den Testungen unterstützen.“  
Wesentliche Informationen im Überblick: Eine kostenlose und freiwillige Testung auf das Coronavirus ist alle 14 Tage möglich. Das Testangebot gilt ausdrücklich für alle Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und alle Kindertagespflegepersonen sowie für die Beschäftigten in Schulen (Lehrpersonal, Beschäftigte des Offenen Ganztags sowie sonstiges sozial-/pädagogisches und nichtpädagogisches Personal).
Um die Testkapazitäten nicht zu überfordern, ist ein wöchentlich abwechselnder Turnus der Beschäftigten von Kindertagesbetreuung und Schulen vorgesehen. Testmöglichkeiten für Kita-Beschäftigte und Kindertagespflegepersonen: KW 32, KW 34, KW 36, KW 38, KW 40 Testmöglichkeiten für Schulbeschäftigte: KW 33, KW 35, KW 37, KW 39, KW 41   Für die Testung ist ein Bestätigungsschreiben notwendig. Dieses erhalten die Berechtigten von Ihrem Arbeitgeber beziehungsweise bei der Schulleitung oder dem Jugendamt.
Fragen Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt, ob sie oder er eine Testmöglichkeit anbietet und vereinbaren Sie einen Termin. Bei entsprechenden Absprachen können die Testungen auch in der Kindertageseinrichtung bzw. Schule durchgeführt werden. Informationen zu regionalen Testmöglichkeiten erhalten Sie auch bei der Arztrufzentrale der Kassenärztlichen Vereinigungen unter der Telefonnummer 116 117 (keine Terminvereinbarung).


PomPonNymphen am Bezirksrathaus in Duisburg-Mitte  

Die Corona-Pandemie hat die Kunst in Duisburg weitgehend zum Erliegen gebracht. Um sie wieder lebendig zu machen, werden in den nächsten Wochen sieben Kunstprojekte an den Bezirksrathäusern im öffentlichen Raum präsentiert, die aus einem Wettbewerb hervorgingen. Die Installationen sind ein „Dankeschön“ an die Bürgerinnen und Bürger für deren umsichtiges Verhalten in der Corona-Krise  – und gleichzeitig ein Aufruf, sich weiterhin vorbildlich zu verhalten.  
Sechszehn „PomPonNymphen“ schmücken seit Montag, 3. August, die Außenfassade des Bezirksrathauses in Duisburg-Mitte. Die Duisburger Bildhauerin Regina Bartholme, die mit ihren figurativen Skulpturen das Menschsein thematisiert, schuf die Wunderwesen. Bartholme, die seit vielen Jahren ihr Atelier in Duisburg hat, ist es ein wichtiges Anliegen, die spannungsvolle Einheit von Kunst und Natur deutlich zu machen.
“Vielleicht zaubern die Nymphen ein Lächeln in das Gesicht des Betrachters, vielleicht führt ihre schwebende Anmut zu einem beschwingten Gang, vielleicht bringt ihre leuchtende Buntheit Farbe ins Leben“, wünscht sich die Künstlerin Bartholme.  
„Theater haben die Saison beendet, Festivals sind abgesagt, Museen und Ausstellungen waren lange geschlossen. Die Corona-Krise hat die Kultur angehalten und deshalb freut es mich sehr, dass wir am Bezirksrathaus Mitte wieder ein Stück Kunst zeigen können“, so Bezirksbürgermeisterin Elvira Ulitzka.   Nach der griechisch-römischen Mythologie sind die Nymphen anmutige weibliche Naturgottheiten. Formen und Farben der „PomPonNymphen“ ergänzen mit ihrer schwebenden Anmut die Geradlinigkeit konstruierter Architektur.  
Die Objekte am Bezirksrathaus sind aus Holz, Metall und Kunststoff, haben eine Größe bis 98 cm und sind ca. 800 Gramm schwer. „Es freut mich sehr, der renommierten Duisburger Künstlerin Regina Bartholme die Möglichkeit einer Ausstellung im öffentlichen Raum geben zu können. In Zeiten von Corona müssen wir als Stadt neue Wege gehen, um Kunst und Kultur für unsere Bürger erlebbar zu machen“, sagt Bezirksmanager Torben Nübel.  
Die „PomPonNymphen“ werden die nächsten acht Wochen an der Fassade des Bezirksrathauses Duisburg-Mitte, zu sehen und zu fotografieren sein. „Für alle Neugierigen, die sehen möchten, wie eine öffentliche Galerie wirkt, lohnt sich das vorbeischauen“, so Projektleiterin Ute Schramke.  
V.l.: Bezirksmanager Torben Nübel, Projektleiterin Ute Schramke, Künstlerin Regina Bartholme, Bezirksbürgermeisterin Elvira Ulitzka. Foto Uwe Köppen / Stadt Duisburg

2020 werden in NRW 41,4 Prozent weniger Erdbeeren geerntet als im Vorjahr
Im Jahr 2020 produzieren nordrhein-westfälische Erdbeerbetriebe auf 1 835 Hektar Anbaufläche im Freiland (-17,7 Prozent) 15 509 Tonnen Erdbeeren. Unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern werden auf 369 Hektar (-16,2 Prozent) 5 049 Tonnen Erdbeeren geerntet. Anhand vorläufiger Ergebnisse der Gemüseerhebung ist die Erntemenge im Freiland damit um 41,4 Prozent und die Erntemenge unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen um 37,8 Prozent geringer als im Vorjahr.
Maßgeblich hierfür waren neben der reduzierten Anbaufläche Nachtfröste während der Blüte Anfang Mai sowie die trockenen und heißen Witterungsbedingungen zu Beginn der Vegetation. Aufgrund fehlender Erntehelfer konnten nicht alle Erdbeerflächen abgeerntet werden. Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden im Jahr 2020 in Nordrhein-Westfalen auf einer gegenüber dem Vorjahr um 7,4 Prozent ausgedehnten Anbaufläche 4 195  Hektar Spargel angebaut. Die insgesamt geerntete Menge an Spargel ist mit 18 619 Tonnen um 16,6 Prozent kleiner aus als ein Jahr zuvor – auch hier konnten wegen fehlender Erntehelfer nicht alle Anbauflächen komplett abgeerntet werden. (IT.NRW)


Kommission genehmigt Übernahme der Zugsparte von Bombardier durch Alstom
Die Europäische Kommission hat am Freitag die Übernahme von Bombardier Transportation durch Alstom nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt. Die Genehmigung ist an die Bedingung geknüpft, dass Alstom seine Verpflichtungszusagen vollständig umsetzt.
„Alstom und Bombardier sind führende Anbieter hochmoderner Züge, die täglich von Millionen von Fahrgästen in der Europäischen Union genutzt werden. Dank der Vorlage umfassender Abhilfemaßnahmen, um die Wettbewerbsbedenken der Kommission in Bezug auf Höchst-geschwindigkeits- und Fernzüge sowie Signaltechnik für Fernverkehrsstrecken auszuräumen, konnte die Kommission das Vorhaben rasch prüfen und genehmigen“, sagte die für Wettbewerbspolitik zuständige Exekutiv-Vizepräsidentin Margrethe Vestager.


250 Jahre Neudorf  
Eigentlich hätte der SPD-Ortsverein das historische Ereignis gerne festlicher gestaltet. "Leider hat Corona das verhindert", so Susanne Zander, Vorsitzende des Ortsvereins. Dennoch lassen sich die Neudorfer Sozialdemokraten nicht unterkriegen und bieten im Rahmen von „250 Jahre Duisburg-Neudorf Strukturwandel in Neudorf“- einen kleinen ca. 2 stündigen historischen Rundgang, durch den beliebten Stadtteil, an.
Unter der versierten Leitung von Werner Pöhling gilt es am nächsten Samstag, den 08. August in der Zeit von 14.00-16.00 Uhr, so manch interessantes zu erfahren.
Treffpunkt ist vor der Sparkasse Koloniestraße. Die Ratsfrauen Zander und Stecker stehen am Rande des Spaziergangs für Fragen oder dem kennenlernen gerne zur Verfügung. Interessierte melden sich bitte bei: susanne.zander@spd-duisburg.de / 0203-3634311 oder martina.stecker@spd-duisburg.de / 0203-376032. Der Rundgang ist kostenlos. Es gilt eine begrenzte Teilnehmerzahl und eine namentliche Anmeldung ist Corona bedingt dringend erforderlich.

30. Mai 2020: Duisburg-Neudorf besteht 250 Jahre

Hochtief-Halbjahresbilanz: Stabile Zahlen für Umsatz, Gewinn und Auftragsbestand
Das erste Halbjahr 2020 verlief für den Essener Hochtief-Konzern positiv. Man habe trotz der Corona-Pandemie robuste Ergebnisse erzielt, gab das Unternehmen heute im Rahmen der Halbjahresbilanz bekannt. Mit 11,9 Milliarden Euro blieb der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum annähernd stabil (-1 Prozent gegenüber Vorjahr).
Der Konzern erreichte einen operativen Konzerngewinn von 227 Millionen Euro. Der nominale Konzerngewinn belief sich im Berichtszeitraum auf 202 Millionen Euro. Der Auftragsbestand von Hochtief zeigte sich mit einem Zuwachs von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 50,2 Milliarden Euro ebenfalls weiterhin robust. Das Unternehmen hat in den vergangenen zwölf Monaten Neuaufträge mit einem Volumen von 26,2 Milliarden Euro erzielt. idr


Red Dot Jury kürt die besten Marken und Kreativarbeiten des Jahres

Die besten Marken und Kreativarbeiten des Jahres hat die Jury des "Red Dot Award: Brands & Communication Design 2020" unter fast 7.000 Projekten ausgewählt. Der schwedische Autohersteller "Polestar" erhält die höchste Auszeichnung "Red Dot: Brand of the Year" für seinen herausragenden Markenauftritt. In der Sparte "Communication Design" bleibt es bis Ende Oktober spannend: Erst dann wird bekannt gegeben, wer mit einem "Red Dot: Grand Prix" prämiert wird. Dann wird auch veröffentlicht, welche Nachwuchsdesigner sich über den mit 10.000 Euro dotierten "Red Dot: Junior Prize" freuen dürfen.
Insgesamt wurden in diesem Jahr 854 der angemeldeten Marken und Kommunikationsarbeiten mit einem Red Dot ausgezeichnet. Die Jury vergab den "Red Dot: Best of the Best" für sehr hohe Designqualität nur 55 Mal – das entspricht lediglich 0,8 Prozent der Einreichungen. Ab Oktober werden alle ausgezeichneten Marken und Kommunikationsarbeiten in der Online-Ausstellung auf der Red Dot-Website präsentiert. Infos unter www.red-dot.org


IHK-Online-Lehrgang: Buchführung Grundstufe  
Buchführung verstehen und anwenden können heißt vor allem das System der doppelten Buchführung wirklich zu kennen. Nach Abschluss des Online-Lehrgangs der Niederrheinischen IHK können die Teilnehmer die wichtigsten Geschäftsvorfälle betriebswirtschaftlich erfassen und verbuchen. Außerdem können sie einfache Jahresabschlüsse erstellen. Im Fokus steht die Geschäftsbuchführung, die von Grund auf erarbeitet wird.   Der Lehrgang findet vom 17. bis 27. August, Montag bis Mittwoch von 8:30 bis 15:30 Uhr online statt. Mehr Details und Anmeldung bei Sabrina Giersemehl, Telefon 0203 2821-382, E-Mail giersemehl@niederrhein.ihk.de.
 

Der Bundesweite Vorlesetag 2020 findet statt – jetzt anmelden!  
Ob zuhause im kleinen Kreis, in Kitagruppen oder Schulklassen, als Video oder Livestream – wir möchten alle Menschen dazu aufrufen, am 20. November vorzulesen! Denn besonders in diesem Jahr, da viele Kinder nicht zur Schule gehen konnten und zuhause nicht immer die nötige Unterstützung bekommen, ist es wichtig auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam zu machen!
Gefragt sindkreative Vorleseaktionen rund um das Motto „Europa und die Welt“ und zu allen anderen Themen – immer unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Kontakt- und Hygienerichtlinien!
Eine Anmeldung ist ab sofort möglich unter www.vorlesetag.de. Mitmachen und Anmelden lohnt sich: Es gibt viele schöne Buchgeschenke!


eKidz.eu: Leselern-App für Lehrkräfte und Lesepaten  

Als Sommeraktion von Stiftung Lesen und eKidz.eu gibt es die Leselern-App noch bis zum 31. August kostenfrei zum Download für Lehrkräfte, Vorlesepatinnen und -paten. Mit differenzierten Lesetexten, professionell eingesprochenen Geschichten und einem Quiz zur Verständnisprüfung eignet sich die App nicht nur für den Tablet-Einsatz in Kitas, Vor- und Grundschulen, sondern auch in kleinen Lesegruppen außerhalb des Unterrichts. Lehrkräfte können die App kostenfrei für drei Monate hier herunterladen. Für alle anderen Leseförderer/-innen gibt es die App hier.

 


Karikaturenwettbewerb zu Alter und Digitalisierung 

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen hat den Karikaturen-Wettbewerb „Digitalisierung – (k)ein Problem?“ gestartet. Gesucht werden Karikaturen und Cartoons, die sich mit dem Einfluss digitaler Technologien auf das Leben älterer Menschen auseinandersetzen. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 14. September 2020 möglich. Eine unabhängige Jury vergibt Preise im Gesamtwert von bis zu 15.000 Euro. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.
Wenn es darum geht, im Alter selbstbestimmt zu leben und an der Gesellschaft teilzuhaben, spielen neue Technologien eine zunehmend stärkere Rolle. Es gibt sowohl ältere Menschen, die digitale Produkte und Anwendungen schnell für sich zu nutzen wissen, als auch jene, die der Technik skeptisch begegnen. Ziel des Karikaturenwettbewerbs ist es, mit den Mitteln der Satire die zahlreichen Stereotype und Vorurteile aufzubrechen und differenzierte Altersbilder zu zeichnen.
Karikaturen sind ein geeignetes Mittel, die vielfältigen Formen der Aneignung und Auseinandersetzung humorvoll zu beleuchten. In zwei Themenkategorien werden jeweils drei Geldpreise vergeben: Online oder offline? Die Nutzung von PCs, Smartphones und Tablets sowie die Kommunikation in digitalen Medien. Smarte neue Welt. Weitere Geräte und Anwendungen, die das selbstbestimmte Leben im Alter in der Gegenwart oder Zukunft unterstützen können (Smart Home-Systeme, Pflegeroboter, Wearables etc.).
Die Erstplatzierten der Kategorien erhalten jeweils 3.000 Euro, die Zweitplatzierten jeweils 2.000 Euro und die Drittplatzierten jeweils 1.000 Euro. Darüber hinaus kann die Jury kategorienunabhängig sechs Sonderpreise in Höhe von jeweils 500 Euro vergeben. Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.bagso.de/karikaturenwettbewerb.






 Rückgang der BAFöG-Geförderten um 6,4 % / 57 % der Geförderten waren Frauen
I
m Jahr 2019 haben in Deutschland 680 000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten. Das waren 47 000 Personen weniger als im Vorjahr (-6,4 %). Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten 388 000 Frauen (57 %) und 292 000 Männer (43 %) BAföG-Leistungen. Von den Geförderten waren 2019 rund 191 000 Schülerinnen und Schüler und 489 000 Studierende. Die Zahl der geförderten Schülerinnen und Schüler ging im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 % zurück, die Zahl der geförderten Studierenden um 5,5 %.


Bunter Schlemmermark in der Innenstadt

In der kommenden Woche findet die Themenmarkt-Reihe DUISBURG IST ECHT DELIKAT auf der Königstraße statt. Drei Mal in der Woche – genauer gesagt am 04., 06. und 08. August 2020 – wird sich die Duisburger City jeweils zwischen 10 und 18 Uhr in einen bunten Schlemmermarkt verwandeln. Freuen dürfen sich die Kundinnen und Kunden auf ein abwechslungsreiches Angebot an ausgewählten Köstlichkeiten.
Dazu zählen Pommes-Frites, Reibekuchen, Churros, Nudelgerichte und Köstliches vom Grill. Wer es lieber süß mag, kann sich mit Bubble-Tea oder Süßigkeiten eindecken. Wie alle Duisburger Wochenmarkt-Veranstaltungen finden die Themenmärkte aufgrund der Corona-Krise unter Einhaltung der gebotenen Sicherheitsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Kunden sowie der Markthändler und Schausteller statt. Auf den Duisburger Wochenmärkten gilt im Rahmen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung.

 

Montag, 03. August 2020

Das ändert sich zum 1. August 2020
Kindertagesbetreuung: Am 17. August Rückkehr zum Regelbetrieb
Personelles bei den Drittliga-Zebras - und den Bundesliga-Frauen
Family Clean Up 2020 - eine Ferien-Aufräumaktion für Duisburger Familien



Unwetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.  

Duisburg-Neudorf: Teilsperrungen im Bereich Andersenstraße und Mörikestraße  
Seit Montag, 3. August, finden im Bereich der Andersenstraße und Mörikestraße in Neudorf vorbereitende Kanalarbeiten statt. Aus diesem Grund werden in diesem Bereich für drei Wochen wechselnde Verkehrsführungen stattfinden.  
In dem jeweiligen Arbeitsbereich wird die Straße von beiden Seiten als Sackgasse ausgewiesen. Umleitungen sind aufgrund der Örtlichkeit nicht ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können passieren.

Duisburg-Altstadt: Verkehrseinschränkungen auf der Kardinal-Galen-Straße  

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg verlegen einen Kanal auf der Kardinal-Galen-Straße. Ab Montag, 3. August, wird die Kardinal-Galen-Straße auf Höhe der Bushaltestelle nach der Abfahrt der A59 in Fahrtrichtung Rathaus aus diesem Grund einspurig. In Fahrtrichtung Kreisverkehr schwenkt der Verkehr vor der Neckarstraße in eine Spur des Gegenverkehrs.
Von der Kardinal-Galen-Straße kann aus beiden Fahrtrichtungen nicht in die Mainstraße eingebogen werden. Von der Mainstraße und der Neckarstraße ist das Einbiegen auf die Kardinal-Galen-Straße ebenfalls nicht möglich.  
Die Arbeiten dieses Abschnitts werden voraussichtlich Mitte September abgeschlossen. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen. Der Kanalbau wird voraussichtlich bis Oktober dauern.  

Kostenlose Corona-Tests für Beschäftigte in Schulen und in der Kindertagesbetreuung: Ab 3. August alle 14 Tage in Arztpraxen möglich

Alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich ab Montag, 3. August 2020, kostenlos und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Die Testungen sind vorerst bis zum 9. Oktober 2020 alle 14 Tage und in abwechselndem Turnus bei niedergelassenen Vertragsärzten (insbesondere Hausärzten) und in Testzentren möglich.
Voraussetzung dafür ist, dass zur Testung ein Bestätigungsschreiben des jeweiligen Arbeitgebers bzw. für Kindertagespflegepersonen des Jugendamtes vorgelegt wird. Ein entsprechendes Schreiben wird noch in dieser Woche vom Schul- sowie vom Familienministerium versandt. Die Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen können sich zur Terminvereinbarung und bei Fragen jederzeit an ihre Ärztinnen und Ärzte wenden.  
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Pünktlich zum Start der kostenfreien Testmöglichkeiten haben wir gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen für die Kindertagesbetreuung und Schulen ein einfaches und unbürokratisches Verfahren erarbeitet. Eine Bestätigung des Arbeitgebers bzw. des Jugendamtes reicht aus, um sich in einer Vertragsarztpraxis oder einem Testzentrum alle 14 Tage testen zu lassen. Wir wissen alle: Das Coronavirus ist immer noch da. Wir müssen weiterhin wachsam sein. Ich hoffe, dass die kostenlosen Testmöglichkeiten den Beschäftigten mehr Sicherheit geben, um auch in Schulen und der Kindertagesbetreuung wieder ein Stück weit mehr Normalität herzustellen. Ich danke ausdrücklich auch den Ärztinnen und Ärzten, die uns bei den Testungen unterstützen.“  
Wesentliche Informationen im Überblick: Eine kostenlose und freiwillige Testung auf das Coronavirus ist alle 14 Tage möglich. Das Testangebot gilt ausdrücklich für alle Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und alle Kindertagespflegepersonen sowie für die Beschäftigten in Schulen (Lehrpersonal, Beschäftigte des Offenen Ganztags sowie sonstiges sozial-/pädagogisches und nichtpädagogisches Personal).
Um die Testkapazitäten nicht zu überfordern, ist ein wöchentlich abwechselnder Turnus der Beschäftigten von Kindertagesbetreuung und Schulen vorgesehen. Testmöglichkeiten für Kita-Beschäftigte und Kindertagespflegepersonen: KW 32, KW 34, KW 36, KW 38, KW 40 Testmöglichkeiten für Schulbeschäftigte: KW 33, KW 35, KW 37, KW 39, KW 41   Für die Testung ist ein Bestätigungsschreiben notwendig. Dieses erhalten die Berechtigten von Ihrem Arbeitgeber beziehungsweise bei der Schulleitung oder dem Jugendamt.
Fragen Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt, ob sie oder er eine Testmöglichkeit anbietet und vereinbaren Sie einen Termin. Bei entsprechenden Absprachen können die Testungen auch in der Kindertageseinrichtung bzw. Schule durchgeführt werden. Informationen zu regionalen Testmöglichkeiten erhalten Sie auch bei der Arztrufzentrale der Kassenärztlichen Vereinigungen unter der Telefonnummer 116 117 (keine Terminvereinbarung).


Storchentreff – der Informationsabend für werdende Eltern  

Die Helios St. Johannes Klinik im Duisburger Norden bietet am Montag, 3. August um 18:00 Uhr wieder den Storchentreff, einen Informationsabend für werdende Eltern, an. Natürlich unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen (Hygiene- und Abstandsregeln).  
„An diesem Abend vermitteln wir wissenswerte Informationen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie die erste Zeit von Mutter und Kind nach der Geburt, aber auch speziell zu den Möglichkeiten und Abläufen hier bei uns am Haus. Außerdem stehen wir natürlich gerne für individuelle Fragen zur Verfügung“, erklärt Prof. Dr. Frank Vandenbussche, Sektionsleiter der Geburtshilfe.
 Begleitet wird er von Dr. Metin Degirmenci, Oberarzt der Neonatologie (Neugeborenenmedizin), und der Leitenden Hebamme Bircan Demirci-Narci.  
Die Veranstaltung findet im Verwaltungsgebäude statt, ein Betreten des Krankenhauses ist also nicht notwendig. Die Kreißsaalführung erfolgt in virtueller Form.   Da die Teilnahmeplätze begrenzt sind, ist eine kurze Anmeldung per Telefon unter (0203) 546-2102 oder per E-Mail: andrea.santer@helios-gesundheit.de erforderlich. Bei Bedarf und entsprechender Nachfrage werden über den monatlichen Turnus hinaus gerne weitere Termine angeboten. Weitere Informationen unter www.helios-gesundheit.de/duisburg   
V.l.: Prof. Dr. Frank Vandenbussche, Sektionsleiter Geburtshilfe, die Leitende Hebamme Bircan Demirci-Narci und Dr. Metin Degirmenci, Oberarzt der Neonatologie, bieten wieder einen Informationsabend für werdende Eltern an. 

 


Kreislaufwirtschaft: Fraunhofer UMSICHT prüft erweitertes Bewertungstool von Henkel für kreislauffähige Verpackungen Verpackungen schützen
Um nachhaltige Verpackungen zu entwickeln und Ressourcen zu schonen, entwickelte Henkel ein Bewertungstool das Kunststoffverpackungen schnell und zuverlässig auf ihre Recyclingfähigkeit überprüft. Jetzt konnte das Tool um gängige Materialien erweitert werden, so dass neben Kunststoff auch Verpackungen aus Papier/Karton, Glas, Aluminium und Weißblech analysiert werden können. Fraunhofer UMSICHT prüfte das Softwaretool.
Henkel entwickelte Anfang 2019 ein einfach zu bedienendes Softwaretool um Kunststoffverpackungen während der Produktentwicklung auf ihre Recyclingfähigkeit zu überprüfen - auf Grundlage öffentlich anerkannter Kriterienkataloge. Es analysiert dabei die Zusammensetzung und die einzelnen Gewichtsanteile der Bestandteile – zum Beispiel Grundmaterialien, Verschlusssysteme, Etiketten oder Farben. Für alle Bestandteile ist die jeweilige Eignung für die Sortier- und Recyclingprozesse hinterlegt. Auf dieser Basis zeigt das Tool nach einem Ampelbewertungssystem ein klares Ergebnis an: Es veranschaulicht, welches Design zu welchem Prozentsatz recyclingfähig ist und wo Verbesserungspotenziale bestehen.
So unterstützt es bei der Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen. Das Tool steht auch anderen Unternehmen und Organisationen kostenlos auf der Website von Henkel zur Verfügung und wurde bereits über 2500 Mal heruntergeladen. Umfassende Analysemöglichkeiten für gängige Verpackungsmaterialien Die neueste Version des Bewertungs-Tools ermöglicht Verpackungsentwicklern, auch Verpackungen, die aus Papier/Karton, Glas, Aluminium oder Weißblech bestehen, zu analysieren. Dafür wurden Design-Richtlinien, die von der Fachhochschule Campus Wien erstellt wurden, sowie der deutsche Mindeststandard für Verpackungen integriert.
Eine unabhängige Prüfung durch das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT bestätigte, dass das weiterentwickelte Tool die Recyclingfähigkeit zuverlässig bewertet.
»Wir freuen uns, dass Henkel mit der Weiterentwicklung der Software sein Engagement für die Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen ausbaut und dieses Tool auch weiterhin anderen Unternehmen zur Verfügung stellt«, sagt Dr. Markus Hiebel, Abteilungsleiter Nachhaltigkeit und Partizipation bei Fraunhofer UMSICHT. »Die zusätzliche Möglichkeit der Bewertung weiterer Verpackungen ist ein wichtiger Schritt, um den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen.«

Das neue Bewertungstool ist einfach zu bedienen und prüft Verpackungen auf ihre Recyclingfähigkeit. © Henkel
Ziel: Funktionierende Kreislaufwirtschaft Henkel hat sich ambitionierte Verpackungsziele für das Jahr 2025 gesetzt: Bis dahin sollen 100 Prozent der Verpackungen von Henkel recycelbar oder wiederverwendbar werden*, und die Menge an neuen Kunststoffen aus fossilen Quellen soll um 50 Prozent reduziert werden. Außerdem will das Unternehmen dazu beitragen, dass keine Kunststoffabfälle in die Umwelt gelangen. »Wir setzen uns für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft ein. Dafür sind recyclingfähige Verpackungen eine grundlegende Voraussetzung. »Erkenntnisse aus dem Bewertungstool haben uns darin unterstützt, neue nachhaltige Verpackungslösungen zu entwickeln, die auf unsere Ziele für das Jahr 2025 einzahlen«, sagte Colin Zenger, zuständig für die Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen im Unternehmensbereich Laundry & Home Care bei Henkel. »Jetzt gehen wir den nächsten Schritt: Die Software bewertet nun zusätzlich zu Kunststoffverpackungen auch die Recyclingfähigkeit von Verpackungen aus allen anderen gängigen Materialien.« * Mit Ausnahme von Klebstoffprodukten, bei denen Rückstände der Recyclingfähigkeit beeinträchtigen oder Recyclingströmeverschmutzen können.

Ferienbetreuung „Ferienspaß@DU“ 2020  

Seit dem 20. Juli führt das Jugendamt die diesjährige Ferienbetreuung unter dem Namen „Ferienspaß@DU“ durch. Diese findet noch bis zum 7. August unter den Bedingungen der Coronaschutzverordnung mit einer stark reduzierten Kinderanzahl an 18 verschiedenen Standorten in Duisburg statt. Der Abenteuerspielplatz Tempoli ist einer der Standorte. Am Donnerstag, 6. August 2020, um 11 Uhr informieren Astrid Neese, Beigeordnete für Familie, Bildung und Kultur, Hinrich Köpcke, Leiter des Jugendamtes, und Elisabeth Buhrmann (Projektleiterin) über die diesjährige Ferienfreizeit.  

Stahlrampe am Marientor wieder befahrbar
Sanierungsarbeiten werden auf der Auffahrtsrampe zur A40 im August fortgesetzt
 
Die Sanierung der Stahlrampe am Marientor ist abgeschlossen und für den Verkehr wieder freigegeben. Die Sanierungsarbeiten waren zwingend erforderlich, um die Standsicherheit der Brücke auch für die nächsten Jahre gewährleisten zu können. Unterhalb der Brücke finden derzeit noch Restarbeiten statt, so dass die Gerüste erst Ende Juli abgebaut werden.  
Dafür wurde der Asphalt der Fahrbahnen abgetragen, die Brückenverbindungsstücke ausgebaut, ersetzt und weitere Stahlbauteile, sogenannte Schrammborde, erneuert. Sichtbarer Rost hatte der maroden Stahl-Konstruktion stark zugesetzt. Daher musste die Konstruktion per Strahlverfahren komplett entrostet und anschließend neu beschichtet werden. Erst nach einer neuen Abdichtung und einem Rostschutz wurde die Fahrbahndecke auf die Brücke aufgetragen. Die Kosten für die Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro.  
Mitte August beginnen dann die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahnübergangs-konstruktion an der Auffahrtsrampe zur A40. In der Vergangenheit wurden dort Schäden zwar provisorisch behoben, jedoch ist die Konstruktion bereits über Ihre Verschleißgrenze hinaus belastet und eine Kompletterneuerung zwingend erforderlich macht.  
Beigeordneter Martin Line erklärt: „Die Konstruktion zu erneuern ist alternativlos und schnell anzugehen, damit der Verkehr rund um den Marientorplatz auch mindestens die nächste Dekade leistungsfähig bleibt. Das setzen wir nun zügig und ambitioniert um.“  
Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Oktober abgeschlossen. Der Verkehr wird entsprechend umgeleitet. Dennoch werden sich Behinderungen in der rund achtwöchigen Bauzeit nicht vollständig verhindern lassen. Die Hochstraße mit Rampe ist ein Teil des Brückenzuges über den Marientorplatz im Zuge einer innerstädtischen Straße im Knotenpunkt Marientor, der die Stadtteile Duisburg-Altstadt und Duisburg-Ruhrort verbindet und die Anbindung an die Bundesautobahn A40 sicherstellt.


Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 02. August., 20:00 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 1.961 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 62 Personen sind verstorben. 1.781 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 118 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 29.110 Corona-Tests durchgeführt.




Hinweis für Reiserückkehrer

Das Bundesgesundheitsministerium hat angekündigt, zukünftig einen verpflichtenden Test für alle Rückkehrer aus Risikogebieten anzuordnen. Ausgenommen sind die Reisende, die einen negativen Coronatest eines anerkannten Labors vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Zuständig für die Testung der Reiserückkehrer ist die Kassenärztliche Vereinigung mit ihren niedergelassenen Ärzten.
Reisende werden daher gebeten, sich zunächst an ihren Hausarzt zu wenden. Führt dieser keine Coronatests durch, kann er die Reisenden an die zentrale Teststelle im Theater am Marientor überweisen (TAM). Achtung: Eine Testung der Reiserückkehrer im TAM kann nur mit vorliegender Überweisung durch den Hausarzt erfolgen. Eine freiwillige Testung ist nicht möglich, diese kann nur auf eigene Kosten beim Hausarzt erfolgen.
Getestet werden dort ausschließlich Rückkehrer aus Risikogebieten. Welche Gebiete als Risikogebiete eingestuft werden, ist auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes zu finden (www.rki.de). Die meisten europäischen Ländern zählen aktuell nicht zu den Risikogebieten. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de.




Bunter Schlemmermark in der Innenstadt

In der kommenden Woche findet die Themenmarkt-Reihe DUISBURG IST ECHT DELIKAT auf der Königstraße statt. Drei Mal in der Woche – genauer gesagt am 04., 06. und 08. August 2020 – wird sich die Duisburger City jeweils zwischen 10 und 18 Uhr in einen bunten Schlemmermarkt verwandeln. Freuen dürfen sich die Kundinnen und Kunden auf ein abwechslungsreiches Angebot an ausgewählten Köstlichkeiten.
Dazu zählen Pommes-Frites, Reibekuchen, Churros, Nudelgerichte und Köstliches vom Grill. Wer es lieber süß mag, kann sich mit Bubble-Tea oder Süßigkeiten eindecken. Wie alle Duisburger Wochenmarkt-Veranstaltungen finden die Themenmärkte aufgrund der Corona-Krise unter Einhaltung der gebotenen Sicherheitsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Kunden sowie der Markthändler und Schausteller statt. Auf den Duisburger Wochenmärkten gilt im Rahmen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung.

 

Samstag, 01. August 2020

Das ändert sich zum 1. August 2020
Rückgang an Bewerbern und Berufsausbildungsstellen im Juli
duisport mit Investition im Hafen Triest
Kindertagesbetreuung: Am 17. August Rückkehr zum Regelbetrieb
Personelles bei den Drittliga-Zebras - und den Bundesliga-Frauen
 Waldbrandgefahr nimmt zu - Mensch für den Wald größte Gefahr - Joggen bei Hitze

 Bei den Schwarzschwanz-Seidenaffen wurde ein Jungtier geboren


Die ganze Familie kümmert sich um die Aufzucht - Foto Zoo Duisburg


Unfassbar: Tausende demonstrieren in Berlin gegen Corona-Maßnahmen
Deutschlands Wirtschaftsminister Peter Altmeier fordert härte Strafen bei Verstößen gegen Corona-Maskenpflicht - und man kann ihn nur unterstützen. Wer die Bilder aus Berlin gesehen hat, wie tausende Demonstranten zum Teil ohne Masken und dicht gedrängt durch die Straße "Unter den Linden" ziehen sah, der fragt sich, ob diese unbelehrbaren Wirrköpfe amerikanische Verhältnisse mit über 152.000 Toten haben wollen und den unbelehrbaren Präsidenten der USA und Brasiliens nacheifern.


Unwetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein aktuelles "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.

 


Duisburg-Altstadt: Verkehrseinschränkungen auf der Kardinal-Galen-Straße  

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg verlegen einen Kanal auf der Kardinal-Galen-Straße. Ab Montag, 3. August, wird die Kardinal-Galen-Straße auf Höhe der Bushaltestelle nach der Abfahrt der A59 in Fahrtrichtung Rathaus aus diesem Grund einspurig. In Fahrtrichtung Kreisverkehr schwenkt der Verkehr vor der Neckarstraße in eine Spur des Gegenverkehrs.
Von der Kardinal-Galen-Straße kann aus beiden Fahrtrichtungen nicht in die Mainstraße eingebogen werden. Von der Mainstraße und der Neckarstraße ist das Einbiegen auf die Kardinal-Galen-Straße ebenfalls nicht möglich.  
Die Arbeiten dieses Abschnitts werden voraussichtlich Mitte September abgeschlossen. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen. Der Kanalbau wird voraussichtlich bis Oktober dauern.  


Vor 10 Jahren in der BZ: 800 Teilnehmer beim Loveparade-Gedenkmarsch 
Rede von Alt-Oberbürgermeister Josef Krings

Wir wollen heute, nach der gestrigen offiziellen Trauerfeier des Landes, allen Bürgern Gelegenheit geben, ihre persönliche Betroffenheit zu bekunden. Ich wurde von den Veranstaltern gebeten, Worte des Gedenkens zu sagen. Das will ich versuchen.
Ich werde nicht verurteilen und nicht anklagen. Doch ich möchte mit Ihnen nachdenken. Nachdenken über die Verstorbenen, über die Traumatisierten, über die Angehörigen. Nachdenken auch über unsere Stadt. Wie geht es weiter mit der Stadt in der wir leben?
Ich trug mich mit meiner Frau in die beiden Kondolenzbücher ein. In das im Rathaus ausliegende Buch schrieb ich:
Alles Menschliche hat Maß. Am Samstag gab es kein Maß. Hier geschah Unmenschliches. In das im Tunnel Kar-Lehr-Strasse Buch schrieb ich:
Am Samstag verloren 21 Menschen ihr Leben. Am Samstag drohte der Stadt, ihr Gesicht zu verlieren. Es bleiben Scham und Trauer.
Bleiben wir zuerst bei den Menschen, den meist jungen Menschen, die ihr Leben verloren, Immer drängt sich beim Tod junger Menschen die Frage auf, warum muss ein so junges Leben so früh enden? Sie hatten ihr Leben noch vor sich. Sie wollten ihr Leben froh angehen. Zusammen mit anderen jungen Menschen gemeinsam Freude erleben. Den Alltag überwinden. Sich von Zwängen befreien.
Das endete katastrophisch. In diese Katastrophe wurden die Eltern einbezogen, die Familie, Freundinnen und Freunde, Arbeitskolleginnen und Kollegen. Sie alle erlebten schreckliche Stunden der schließlich die Gewissheit, dass das Leben endete. Eine entsetzliche Erfahrung.
Wer auf der Rampe stand, dem werden sich Bilder eingeprägt haben, die er wahrscheinlich nie mehr vergessen kann.
Wer in den letzten Tagen in die Stadt hinein hörte, die Mahnwache besuchte, er war überrascht zu sehen, wie viele Menschen reagierten. Dieses hohe Maß an Anteilnahme hab ich noch nie erlebt.
Menschen stellten erzen auf, legten Blumen auf den Bürgersteig, schreiben in den Kondolenzbücher von ihrer Trauer.
Sie wurden aus ihrem Leben gerissen. Das ist schmerzlich, aber bei allem Schmerz auch tröstlich. Es ist offensichtlich, dass die Stadt aus ihrem Gleichgewicht geraten ist.
Was bedeutet das für die Zukunft der Stadt? Was gehört zur Substanz der Stadt? Der erhoffte Imagegewinn hat sich ins krasse Gegenteil gewendet.
Offen eingestanden, ich konnte mich für die Loveparade nie begeistern. Sie war mir zu schrill. Der Charme der Musik bleibt mir verborgen. Der Rhythmus monoton. Doch das ist mein Problem, das Problem eines 83-Jährigen. Ich erkenne, dass die Loveparade junge Menschen fasziniert. Sie erleben in großer Gemeinsamkeit Tanz und Musik.
Doch darum noch einmal die Frage, worauf können wir stolz sein? Zur Substanz der Stadt und ihrer Region gehört, dass die Menschen offen sind. Vor dem Hochofen sieht man nicht, ob der Arbeitskollege eine schwarze oder eine weiße Hautfarbe hat. An unserer Universität, im Hafen, in vielen Betrieben sind Menschen offen gegenüber Fremden. Das Wunder vom Umgang mit fremder Kultur, ist eine journalistische Überzeichnung. Die Akzeptanz fremder Kulturen gegenüber geschieht nicht durch ein Wunder. Dahinter steht Arbeit, harte Arbeit, die häufig misslingt, aber immer auch gelingt. Besser als in anderen Regionen.
Hier muss man nicht geboren werden, um akzeptiert zu werden. Akzeptiert wird der, der zupackt. Auf den ich mich verlassen kann.
Das gilt auch für die Politik. Bereit sein zur Verantwortung, das muss
die Grundlage des politischen Handelns sein. Hier braucht niemand Held zu sein. Hier werden Menschen gebraucht, die auch ihr Fehlverhalten offen bekennen und eingestehen. Ob jemand Verantwortung spürt, das ist keine politische oder
 strategische Abwägung. Das ist eine Charakterfrage, ohne Schuldzuweisung, meinte der Duisburger Journalist Lothar Schröder.
Wie soll es weitergehen Wir müssen uns zu unserer eigenen Identität bekennen. Beispielsweise zur Alltagserfahrung im Bergbau. Der Bergmann untertage muss sich darauf verlassen, dass sein Kumpel den Stempel im Stollen richtig setzt, sonst gefährdet er mein Leben. Das steht hinter dem Bergmannsgruss "Glück auf“. Ein Spruch, der mehr ist als Ruhrgebietsfolklore, Dieses Denken prägte unsere Stadt und prägt sie auch heute, auch dann wenn es kaum noch Zechen gibt.
Warum stehen wir hier, einige Tage nach der großen Katastrophe? Wir trauern um den Tod von 21 Menschen. Ihre Namen sollen in Stein geschlagen werden. Wir wollen die Menschen und wir wollen den 24. Juli nicht vergessen. Wir trauern mit den Angehörigen.
Wir trauern auch um unsere Stadt. Doch wir geben sie nicht auf. Wir bekennen uns zu ihrem Alltag. Zu ihrer Fähigkeit, Fremde zu integrieren, Solidarität zu praktizieren. Diese Kundgebung ist dafür ein gutes Beispiel für Bürgersinn. Keine Großspurigkeit, Ein klares Ja und ein klares Nein.
Dass gilt für jeden Bürger. Darum stehen wir hier. Um es zu bekräftigen, gehen wir gemeinsam zum Tunnel an der Karl-Lehr-Staße. Dabei denken wir an die Toten, an ihre Angehörigen, an die vielen Helfer, an die Stadt und, an unsere Zukunft.
Duisburger Bürgerinnen und Bürger spendeten 5500 Euro für Gedenktafel zur Erinnerung an den Opfer der Loveparade
Beim Spendentrauermarsch der Duisburger Bürgerschaft kamen am Sonntag 5500 Euro für die Gedenktafel zur Erinnerung an die Opfer der Loveparade am 24. Juli zusammen.



Maskenpflicht: DVG kontrolliert über 10.000 Fahrgäste  
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und die Stadt Duisburg intensivieren seit Mitte Juni die Kontrollen zur Einhaltung der Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen, Bahnen und an Haltestellen. Dazu sind täglich Kontrolleure der DVG unterwegs, die neben den Tickets auch die Maskenpflicht überprüfen. Die Teams der DVG haben in dieser Woche insgesamt 10.953 Fahrgäste in den Bussen und Bahnen im gesamten Liniennetz sowie an den Haltestellen kontrolliert.
Die Ergebnisse:
- In Bussen und Bahnen: 403 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Die meisten Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an. Lediglich 82 Fahrgäste, das sind 0,75 Prozent, mussten aus Bus oder Bahn verwiesen werden.
- An Haltestellen: 1.124 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Alle Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an.  
Die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen, Bahnen sowie an Haltestellen und in Bahnhöfen dient dem gegenseitigen Infektionsschutz. Sie gilt in NRW seit dem 27. April. Verstöße können die Ordnungsbehörden mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro ahnden.  
Darüber hinaus kontrollierte die DVG die Fahrausweise der Fahrgäste. Die Ergebnisse:
- 461 Fahrgäste wurden ohne gültigen Fahrausweis angetroffen
- die Beanstandungsquote betrug 4,21 Prozent.  


Ferienbetreuung „Ferienspaß@DU“ 2020  

Seit dem 20. Juli führt das Jugendamt die diesjährige Ferienbetreuung unter dem Namen „Ferienspaß@DU“ durch. Diese findet noch bis zum 7. August unter den Bedingungen der Coronaschutzverordnung mit einer stark reduzierten Kinderanzahl an 18 verschiedenen Standorten in Duisburg statt. Der Abenteuerspielplatz Tempoli ist einer der Standorte. Am Donnerstag, 6. August 2020, um 11 Uhr informieren Astrid Neese, Beigeordnete für Familie, Bildung und Kultur, Hinrich Köpcke, Leiter des Jugendamtes, und Elisabeth Buhrmann (Projektleiterin) über die diesjährige Ferienfreizeit.  


Ferienaktion in Duisburg: Der Mitmach-Zirkus verwandelte Kinder und Alltag

Der klassische Sommerurlaub fällt 2020 coronabedingt für viele Menschen ins Wasser. Trotzdem sollen die LEG-Mieterkinder nicht auf Erlebnisse in den Sommerferien verzichten müssen. Daher veranstaltete das Wohnungsunternehmen heute in Duisburg eine bunte Ferienaktion, die ganz im Zeichen der Bewegung und des Ausprobierens stand. Der Mitmach-Zirkus von „momentia“ hatte sein Zelt am Himgesberg aufgeschlagen, und innerhalb weniger Minuten begann bei den Teilnehmern eine wunderbare Verwandlung, denn die kleinen LEG-Mieter wurden zu Akrobaten, Clowns, Jongleuren und Magiern.  
Ob Scherbenlaufen wie ein Fakir, Jonglieren oder Tellerdrehen wie ein Profi – unter Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienevorschriften hatten die Künstler und Akrobaten des Mitmach-Zirkus Übungen und Spiele zusammengetragen, die den Kindern einen erlebnisreichen Nachmittag ermöglichten. Zum Abschluss wurden die neu erlernten Kunststücke den anderen Teilnehmern in der Manage vorgeführt. Die Veranstaltung wurde von der unabhängigen LEG NRW Mieter-Stiftung unterstützt, die unter anderem den interkulturellen Dialog, kulturelle Toleranz und die Völkerverständigung fördert. Ziel der Aktion war es, den Kindern im Quartier, trotz der für alle schwierigen Corona-Zeit, etwas Freude zu bereiten und Abwechslung in den Alltag zu bringen.


Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link  
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 18. August, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 6. August, angefragt werden. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter (0203) 283-6111 ebenfalls möglich.


Wenn die Herzgefäße verkalken - Anfälligkeit auch vererbbar

Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat nachweisen können, dass nicht nur die Lebensweise eines Menschen für die Verkalkung von Herzkranzgefäßen verantwortlich ist. Auch Gen-Varianten des G-Protein-Signalweges sind es. Für ihre Erkenntnisse analysierten die Forschenden über 5 Jahre 3.108 zufällig ausgewählte Teilnehmende der Heinz Nixdorf Recall Studie. Die Ergebnisse sind im Fachjournal Atherosclerosis publiziert.

Prof. Jürgen Peters (l.) und PD Stefanie Klenke. Fotos: UK Essen

Herzerkrankungen gelten als Haupttodesursache, z. B. durch Herzinfarkt, und sind oft Folgen der koronaren Herzkrankheit (KHK). Ausgelöst wird die KHK durch Arterienverkalkung. Wenn es um Gründe für den Verkalkungsgrad und dessen Fortschreiten geht, blickt die Medizin bislang auf klassische Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Rauchen.  „
Diese Faktoren allein können jedoch die verschiedenen Grade von Arterienverkalkung nicht erklären“, sagt PD Dr. Stefanie Klenke, Oberärztin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Essen. Sie und ihre Kollegen vermuteten eine vererbte Anfälligkeit, d. h. die Ursache könnte in den kodierten Genen in der DNA liegen.  Sie konzentrierten sich auf Gene der Guaninnukleotid-bindenden Eiweiße, kurz G-Proteine, die in Zellen wichtige Signale empfangen, übersetzen und weiterleiten.
Wie bereits bekannt ist, kann diese Kommunikation aber durch funktionell wirksame genetische Varianten gestört werden: Diese sogenannten Risiko-Allele schaden dem Körper potenziell.  Die Forschenden fanden heraus, dass Risiko-Allele im G-Protein-Signalweg eine stärkere und schnellere Verkalkung der Herzarterien erheblich wahrscheinlicher machen – und dies unabhängig von klassischen Risikofaktoren.
„Nachdem wir bereits die Bedeutung genetischer Varianten des G-Protein-Signalweges bei Herzoperationen aufzeigen konnten, weisen unsere Ergebnisse auf eine besondere Bedeutung dieser Gen-Varianten auch für das Voranschreiten der koronaren Herzkrankheit selbst hin“, resümiert Prof. Jürgen Peters, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin.


Neuer Verkehrsübungsplatz für die Katholische Grundschule Goldstraße  
Die Duisburger Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GfB) und die Stadt Duisburg schenken 44 Schulen in Duisburg einen Verkehrsübungsplatz und verschönern damit die Schulhöfe. Einer der Standorte, der inzwischen einen neuen Verkehrsübungsplatz bekommen hat, ist die Katholische Grundschule an der Goldstraße.
„Ich freue mich sehr, dass die KGS Goldstraße nach der energetischen Sanierung nun auch ein weiteres Highlight für die Schülerinnen und Schüler bekommen hat. So ein Verkehrsübungsplatz ist eine schöne und wichtige Sache für die Kinder und lehrt sie den spielerischen Umgang mit Verkehr“, sagt SPD-Ratsfrau Andrea Demming-Rosenberg.   Mit der Unterstützung der Mitarbeiter der GfB wird auf diese Weise ein wichtiger Baustein für die kindliche Verkehrserziehung geleistet. „Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der GfB ist gut für alle Seiten. Und nicht zuletzt gewinnen die Kinder“, so Demming-Rosenberg abschließend.  

Jusos Duisburg unterstützen erneuten Vorstoß zum Wahlalter ab 16
Die Bundesministerien für Familie, Frauen, Jugend und Senioren Franziska Giffey sowie die Parteivorsitzende der SPD Saskia Esken haben einen erneuten Vorstoß zur Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre eingebracht. Die Jusos Duisburg unterstützen diese Forderung sehr. Der Co-Vorsitzende der Duisburger Jusos Jannik Neuhaus betont dabei: „Es ist endlich Zeit, dass auch jüngere Menschen sich aktiv an den Wahlen beteiligen können, denn bei der Kommunalwahl im September ist das bereits erlaubt, warum sollte das dann nicht auch im Bund gehen?“
Nachdem die SPD-Fraktion im

Landtag NRW im letzten Jahr schon einen Gesetzesentwurf zur Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen auf 16 Jahre eingebracht hat, den die schwarz-gelbe Landesregierung ablehnte, drängen die Jusos nun darauf, jungen Menschen eine Chance der aktiven Mitbestimmung zu geben. Gefordert wird diese Herabsetzung von den Jusos bereits seit 2016. Eine frühe Beteiligung an der Demokratie, die verstärkte politische Mitgestaltung sowie die stärkere Legitimation der Parlament sind einige der Gründe, die die Jusos für die Herabsetzung des Wahlalters nennen.


IG BAU: Branche droht Image-Verlust auch in Duisburg
Schwarzarbeit und Sozialbetrug am Bau kosten Staat 9,6 Millionen Euro
Wenn billig am Ende teuer wird: Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und LohnPrellerei in der Baubranche haben in der Region einen Millionenschaden verursacht. Das teilt die Gewerkschaft IG BAU mit und beruft sich auf eine aktuelle Auswertung des Bundesfinanzministeriums. Danach kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Duisburg im vergangenen Jahr insgesamt 284 Baufirmen in der Region und leiteten 593 Ermittlungsverfahren ein. Wegen illegaler Praktiken in der Branche entgingen dem Staat und den Sozialkassen 9,6 Millionen Euro.
IG BAU-Bezirkschefin Karina Pfau spricht von einem „erschreckenden Ausmaß krimineller Energie“. Hier stehe das Image einer ganzen Branche auf dem Spiel. „Sauber wirtschaftende Firmen dürfen nicht wegschauen, wenn sich Konkurrenten nicht an die Regeln halten. Gerade die Coronakrise hat ja gezeigt, wie wichtig die Bauwirtschaft als Stütze der Konjunktur auch in der Region ist“, so die IG BAU Duisburg-Niederrhein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Bau-Umsätze in den ersten fünf Monaten des Jahres trotz Pandemie um rund sieben Prozent.
„Das beste Mittel gegen unerlaubte Geschäfte am Bau ist ein fairer Wettbewerb zu fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen. Dazu muss sich die ganze Branche bekennen, wenn sie ihren Ruf nicht verspielen will“, so die Gewerkschafterin. Die Arbeitgeber hätten in der laufenden Tarifrunde die Chance, die Bauberufe für Fachund Nachwuchskräfte attraktiver zu machen. Entscheidend sei aber auch, dass der Zoll schwarze Schafe noch stärker in den Blick nehme.
„Es kommt nicht nur auf die Zahl der Kontrollen an, sondern auch auf die Qualität. Hier braucht die Finanzkontrolle Schwarzarbeit mehr Personal“, so Pfau. Laut Finanzministerium waren beim Hauptzollamt Duisburg zu Jahresbeginn lediglich 185 Planstellen besetzt. Die Zollstatistik geht auf eine parlamentarische Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Bündnis 90/Die Grünen) zurück. Die Arbeitsmarktpolitikerin stellt gegenüber der IG BAU fest: „Schwarzarbeit und Lohn-Betrug sind keine Kavaliersdelikte. Der Zoll muss gestärkt werden, um flächendeckend kontrollieren und wirksam gegen illegale Machenschaften vorgehen zu können – gerade auf dem Bau.“

Beamte der Zolleinheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit werden auf Baustellen oft fündig. Die IG BAU fordert ein noch strengeres Vorgehen gegen Lohn-Betrug und illegale Beschäftigung. Foto IG Bau


Stahlrampe am Marientor wieder befahrbar
Sanierungsarbeiten werden auf der Auffahrtsrampe zur A40 im August fortgesetzt
 
Die Sanierung der Stahlrampe am Marientor ist abgeschlossen und für den Verkehr wieder freigegeben. Die Sanierungsarbeiten waren zwingend erforderlich, um die Standsicherheit der Brücke auch für die nächsten Jahre gewährleisten zu können. Unterhalb der Brücke finden derzeit noch Restarbeiten statt, so dass die Gerüste erst Ende Juli abgebaut werden.  
Dafür wurde der Asphalt der Fahrbahnen abgetragen, die Brückenverbindungsstücke ausgebaut, ersetzt und weitere Stahlbauteile, sogenannte Schrammborde, erneuert. Sichtbarer Rost hatte der maroden Stahl-Konstruktion stark zugesetzt. Daher musste die Konstruktion per Strahlverfahren komplett entrostet und anschließend neu beschichtet werden. Erst nach einer neuen Abdichtung und einem Rostschutz wurde die Fahrbahndecke auf die Brücke aufgetragen. Die Kosten für die Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro.  
Mitte August beginnen dann die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahnübergangs-konstruktion an der Auffahrtsrampe zur A40. In der Vergangenheit wurden dort Schäden zwar provisorisch behoben, jedoch ist die Konstruktion bereits über Ihre Verschleißgrenze hinaus belastet und eine Kompletterneuerung zwingend erforderlich macht.  
Beigeordneter Martin Line erklärt: „Die Konstruktion zu erneuern ist alternativlos und schnell anzugehen, damit der Verkehr rund um den Marientorplatz auch mindestens die nächste Dekade leistungsfähig bleibt. Das setzen wir nun zügig und ambitioniert um.“  
Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Oktober abgeschlossen. Der Verkehr wird entsprechend umgeleitet. Dennoch werden sich Behinderungen in der rund achtwöchigen Bauzeit nicht vollständig verhindern lassen. Die Hochstraße mit Rampe ist ein Teil des Brückenzuges über den Marientorplatz im Zuge einer innerstädtischen Straße im Knotenpunkt Marientor, der die Stadtteile Duisburg-Altstadt und Duisburg-Ruhrort verbindet und die Anbindung an die Bundesautobahn A40 sicherstellt.


Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 30. Juli., 20:00 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 1.919 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 62 Personen sind verstorben. 1.740 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 117 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 28.702 Corona-Tests durchgeführt.




Hinweis für Reiserückkehrer

Das Bundesgesundheitsministerium hat angekündigt, zukünftig einen verpflichtenden Test für alle Rückkehrer aus Risikogebieten anzuordnen. Ausgenommen sind die Reisende, die einen negativen Coronatest eines anerkannten Labors vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Zuständig für die Testung der Reiserückkehrer ist die Kassenärztliche Vereinigung mit ihren niedergelassenen Ärzten.
Reisende werden daher gebeten, sich zunächst an ihren Hausarzt zu wenden. Führt dieser keine Coronatests durch, kann er die Reisenden an die zentrale Teststelle im Theater am Marientor überweisen (TAM). Achtung: Eine Testung der Reiserückkehrer im TAM kann nur mit vorliegender Überweisung durch den Hausarzt erfolgen. Eine freiwillige Testung ist nicht möglich, diese kann nur auf eigene Kosten beim Hausarzt erfolgen.
Getestet werden dort ausschließlich Rückkehrer aus Risikogebieten. Welche Gebiete als Risikogebiete eingestuft werden, ist auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes zu finden (www.rki.de). Die meisten europäischen Ländern zählen aktuell nicht zu den Risikogebieten. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de.



Bürger-Sprechstunde der SPD-Ratsfraktion    

Die wöchentliche Bürger-Sprechstunde der SPD-Ratsfraktion wird am Samstag, dem 01. August 2020, von Bürgermeister Manfred Osenger durchgeführt. Sie findet in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr statt. Manfred Osenger ist unter der Telefonnummer 0203/312455 erreichbar.  Manfred Osenger ist Ratsherr für den Bereich Neuenkamp/Kaßlerfeld/Altstadt-West. Darüber hinaus ist er stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr.  

 


Bunter Schlemmermark in der Innenstadt

In der kommenden Woche findet die Themenmarkt-Reihe DUISBURG IST ECHT DELIKAT auf der Königstraße statt. Drei Mal in der Woche – genauer gesagt am 04., 06. und 08. August 2020 – wird sich die Duisburger City jeweils zwischen 10 und 18 Uhr in einen bunten Schlemmermarkt verwandeln. Freuen dürfen sich die Kundinnen und Kunden auf ein abwechslungsreiches Angebot an ausgewählten Köstlichkeiten.
Dazu zählen Pommes-Frites, Reibekuchen, Churros, Nudelgerichte und Köstliches vom Grill. Wer es lieber süß mag, kann sich mit Bubble-Tea oder Süßigkeiten eindecken. Wie alle Duisburger Wochenmarkt-Veranstaltungen finden die Themenmärkte aufgrund der Corona-Krise unter Einhaltung der gebotenen Sicherheitsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Kunden sowie der Markthändler und Schausteller statt. Auf den Duisburger Wochenmärkten gilt im Rahmen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung.








Stadtradeln 2020 auch mit dem ADFC  
Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) in Duisburg ist dabei: Kilometer sammeln per Rad, beim Stadtradeln 2020 von Samstag, 5. September bis zum Freitag, 25. September.   Es gibt einen Wettbewerb. Mit 13 Revierstädten tritt Duisburg in den Wettbewerb um Kilometer und Vermeidung von CO2-Emissionen. Im letzten Jahr verteidigte Duisburg Platz 2 mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen, die über 250.000 km zurücklegten.  
- Etwas Sinnvolles tun. Das Fahrrad ist wohl das sinnvollste Verkehrsmittel für viele unvermeidliche Wege – sei es zum Einkaufen oder zur Arbeit. Es ist in diesen Tagen die beste Alternative zum ÖPNV und in vielen Fällen dem Auto vorzuziehen.  
- Etwas gegen Langeweile tun. In der Zeit, in der sich viele durch die Hygienebestimmungen eingeschränkt fühlten, haben die Menschen ihre Umgebung kennengelernt. Ausflüge auf dem Fahrrad sind auch mit Abstand machbar und schon beim Planen kommt die Vorfreude. Die Bewegung an der frischen Luft tut auf alle Fälle gut – in die Pedale treten, den Wind um die Nase und die große Freiheit auf zwei Rädern genießen!  
Mitmachen! Wer sichDUISBURG IST ECHT delikat Themenmarkt erwartet die Besucher mit allerhand Köstlichkeiten In der kommenden Woche findet die Themenmarkt-Reihe DUISBURG IST ECHT DELIKAT auf der Königstraße statt. Drei Mal in der Woche – genauer gesagt am 04., 06. und 08. August 2020 – wird sich die Duisburger City jeweils zwischen 10 und 18 Uhr in einen bunten Schlemmermarkt verwandeln. Freuen dürfen sich die Kundinnen und Kunden auf ein abwechslungsreiches Angebot an ausgewählten Köstlichkeiten. Dazu zählen Pommes-Frites, Reibekuchen, Churros, Nudelgerichte und Köstliches vom Grill. Wer es lieber süß mag, kann sich mit Bubble-Tea oder Süßigkeiten eindecken. Wie alle Duisburger Wochenmarkt-Veranstaltungen finden die Themenmärkte aufgrund der Corona-Krise unter Einhaltung der gebotenen Sicherheitsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Kunden sowie der Markthändler und Schausteller statt. Auf den Duisburger Wochenmärkten gilt im Rahmen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung. Veranstalter Duisburg Kontor sowie die teilnehmenden Markthändler und Schausteller freuen sich auf zahlreiche Besucher.    der Zähl-Gruppe des Duisburger ADFC anschließen möchte, registriert sich unter https://www.stadtradeln.de/duisburg bei „ADFC Duisburg“. Gefahren werden kann einzeln zum Beispiel zur Arbeit oder gemeinsam bei den Gruppenangeboten des ADFC – je nach Geschmack und Vorliebe.   Geradelt wird draußen, gezählt wird auf der Homepage im Internet.  


IHK-Seminar: Fit für die Ausbildung  

Bevor Jugendliche ihren Ausbildungsplatz antreten, können sie im Seminar „Fit für die Ausbildung“ ihre sozialen, individuellen und organisatorischen Kompetenzen trainieren. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die ihre Auszubildenden noch vor Ausbildungsbeginn auf Themen wie persönliches Verhalten im Geschäftsalltag, Kommunikation und Konfliktverhalten oder auch Arbeitsorganisation und Zeitmanagement vorbereiten möchten. Bei Bedarf wird das Seminar auch im Unternehmen vor Ort durchgeführt. Angesprochen sind auch Jugendliche, die sich eigenständig auf einen erfolgreichen Start in das Berufsleben vorbereiten wollen.  
Für das Seminar, das in Kooperation mit dem BCW BildungsCentrum der Wirtschaft gemeinnützige mbH angeboten wird, stehen folgende Termine zur Auswahl: 6. bis 7. August in Duisburg, Kleve und Wesel, sowie 15. bis 16. Oktober und 22. bis 23. Oktober in Duisburg, jeweils von 9 bis 15:30 Uhr. Details und Anmeldung bei Sabrina Giersemehl, Telefon 0203 2821-382, E-Mail giersemehl@niederrhein.ihk.de.  

 

Freitag, 31. Juli 2020

Das ändert sich zum 1. August 2020
4 BGH-Urteile zum "VW-Dieselverfahren
Anstieg der Arbeitslosigkeit in Duisburg im Juli
Förderprogramm „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ GfW  hilft
Kindertagesbetreuung: Am 17. August Rückkehr zum Regelbetrieb

Personelles bei den Drittliga-Zebras - und den Bundesliga-Frauen
 Waldbrandgefahr nimmt zu - Mensch für den Wald größte Gefahr - Joggen bei Hitze


Waldbrandgefahr: Fehlende Niederschläge und hochsommerliche Temperaturen haben die Waldböden stark austrocknen lassen. Fotos WetterOnline

 Bei den Schwarzschwanz-Seidenaffen wurde ein Jungtier geboren


Die ganze Familie kümmert sich um die Aufzucht - Foto Zoo Duisburg



Unwetterwarnung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.

Person im Rhein
Gegen 16:40 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer Person im Rhein in Höhe Ehingen alarmiert. Die Person hatte sich in einer Ankerkette verfangen und konnte nur noch leblos durch die Rettungskräfte geborgen werden. An dem Einsatz waren ca. 20 Einsatzkräfte aus Berufs-, Freiwilliger Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt.


Einsatzkräfte bergen leblose Person aus dem Rhein  
Eine Person wurde heute Morgen von Rettungskräften leblos aus dem Rhein geborgen. Ob es sich um dieselbe Person handelt, die gestern Abend bereits im Rhein gesucht wurde, ist unklar. An beiden Einsätzen waren jeweils rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst beteiligt. Gegen 7.10 Uhr hatte zuvor die Leitstelle der Feuerwehr Duisburg die Meldung erreicht, dass eine Person im Rhein, Höhe Homberg, gesichtet wurde.  
 Die Feuerwehr weist nochmals eindringlich darauf hin, dass das Schwimmen im Rhein lebensgefährlich ist. Strömung, Strudel und Schifffahrt stellen unkalkulierbare Risiken dar. Schon das Betreten flacher Rheinabschnitte, zum Beispiel im Buhnenbereich, ist gefährlich. Selbst in geringer Wassertiefe können Personen und Tiere von Strömung oder Sog von Schiffen mitgerissen werden.  


Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link  
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 18. August, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 6. August, angefragt werden. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter (0203) 283-6111 ebenfalls möglich.

Todestag von Jakob Ernst Waldemar Bonsels

Am 31. Juli 1952 starb in Ambach am Starnberger See der Mann, der 1912 das Buch "Die

Biene Maja" (1915 erschien "Das Himmelsvolk) schrieb. Seine Geschichten wurden in 40 Sprachen übersetzt und mit dem Lied vom tschechischen Sänger Karel Gott (14. Juli 1939 -31.10.2019) weltberühmt wurde. Bonsels war Antisemit.


Stahlrampe am Marientor wieder befahrbar
Sanierungsarbeiten werden auf der Auffahrtsrampe zur A40 im August fortgesetzt
 
Die Sanierung der Stahlrampe am Marientor ist abgeschlossen und für den Verkehr wieder freigegeben. Die Sanierungsarbeiten waren zwingend erforderlich, um die Standsicherheit der Brücke auch für die nächsten Jahre gewährleisten zu können. Unterhalb der Brücke finden derzeit noch Restarbeiten statt, so dass die Gerüste erst Ende Juli abgebaut werden.  
Dafür wurde der Asphalt der Fahrbahnen abgetragen, die Brückenverbindungsstücke ausgebaut, ersetzt und weitere Stahlbauteile, sogenannte Schrammborde, erneuert. Sichtbarer Rost hatte der maroden Stahl-Konstruktion stark zugesetzt. Daher musste die Konstruktion per Strahlverfahren komplett entrostet und anschließend neu beschichtet werden. Erst nach einer neuen Abdichtung und einem Rostschutz wurde die Fahrbahndecke auf die Brücke aufgetragen. Die Kosten für die Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro.  
Mitte August beginnen dann die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahnübergangs-konstruktion an der Auffahrtsrampe zur A40. In der Vergangenheit wurden dort Schäden zwar provisorisch behoben, jedoch ist die Konstruktion bereits über Ihre Verschleißgrenze hinaus belastet und eine Kompletterneuerung zwingend erforderlich macht.  
Beigeordneter Martin Line erklärt: „Die Konstruktion zu erneuern ist alternativlos und schnell anzugehen, damit der Verkehr rund um den Marientorplatz auch mindestens die nächste Dekade leistungsfähig bleibt. Das setzen wir nun zügig und ambitioniert um.“  
Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Oktober abgeschlossen. Der Verkehr wird entsprechend umgeleitet. Dennoch werden sich Behinderungen in der rund achtwöchigen Bauzeit nicht vollständig verhindern lassen. Die Hochstraße mit Rampe ist ein Teil des Brückenzuges über den Marientorplatz im Zuge einer innerstädtischen Straße im Knotenpunkt Marientor, der die Stadtteile Duisburg-Altstadt und Duisburg-Ruhrort verbindet und die Anbindung an die Bundesautobahn A40 sicherstellt.

Einschränkungen der telefonischen Erreichbarkeit in Homberg
 
Die Telefonanlage im Bezirksrathaus Homberg / Ruhrort / Baerl am Bismarckplatz 1 wird am kommenden Freitag, 31. Juli, erneuert. Aus diesem Grund kommt es zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit von städtischen Telefonanschlüssen im Stadtteil Homberg.   In Notfällen ist das städtische Servicecenter Call Duisburg unter (0203) 94000 erreichbar und gerne behilflich sein.


Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 30. Juli., 20:00 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 1.919 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 62 Personen sind verstorben. 1.740 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 117 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 28.702 Corona-Tests durchgeführt.




Hinweis für Reiserückkehrer

Das Bundesgesundheitsministerium hat angekündigt, zukünftig einen verpflichtenden Test für alle Rückkehrer aus Risikogebieten anzuordnen. Ausgenommen sind die Reisende, die einen negativen Coronatest eines anerkannten Labors vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Zuständig für die Testung der Reiserückkehrer ist die Kassenärztliche Vereinigung mit ihren niedergelassenen Ärzten.
Reisende werden daher gebeten, sich zunächst an ihren Hausarzt zu wenden. Führt dieser keine Coronatests durch, kann er die Reisenden an die zentrale Teststelle im Theater am Marientor überweisen (TAM). Achtung: Eine Testung der Reiserückkehrer im TAM kann nur mit vorliegender Überweisung durch den Hausarzt erfolgen. Eine freiwillige Testung ist nicht möglich, diese kann nur auf eigene Kosten beim Hausarzt erfolgen.
Getestet werden dort ausschließlich Rückkehrer aus Risikogebieten. Welche Gebiete als Risikogebiete eingestuft werden, ist auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes zu finden (www.rki.de). Die meisten europäischen Ländern zählen aktuell nicht zu den Risikogebieten. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de.


Arbeitslosigkeit in der Metropole Ruhr steigt im Juli wieder stärker an

283.308 Menschen waren im Juli im Ruhrgebiet arbeitslos gemeldet. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Zuge der Corona-Pandemie, der im April einsetzte, zog damit wieder deutlich an: Im Verhältnis zum Vormonat Juni gab es im Ruhrgebiet 7.568 Arbeitslose mehr (+2,7 Prozent), im Verhältnis zum Vorjahresmonat sogar 45.556 (+19,2 Prozent). Die Arbeitslosenquote stieg gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozentpunkte auf 10,5 Prozent an.
Die höchsten Arbeitslosenquoten hatten die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (16 Prozent) und Duisburg (12,8 Prozent) zu verzeichnen, während die Quoten in den vier Kreisen unterhalb der Zehn-Prozent-Marke blieben. Mit sieben bzw. 7,2 Prozent wiesen die Kreise Wesel und Ennepe-Ruhr die ruhrgebietsweit niedrigste Arbeitslosenquote auf, unter den kreisfreien Städten waren es Bottrop (8,7 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (8,9 Prozent). idr


Land gibt 480 Millionen Euro für bessere Mobilität in der Metropole Ruhr

Aus dem Landesprogramm "Kommunale Schiene" zur Erneuerung von Straßen- und U-Bahn-Systemen sind bislang knapp 450 Millionen Euro für ein System-Upgrade für bessere Mobilität im Ruhrgebiet vorgesehen. Unterstützung erhalten die Nahverkehrsbetriebe Bogestra (104,6 Millionen Euro), Dortmunder Stadtwerke 21 (96,1 Millionen), H-Bahn Gesellschaft Dortmund (2,1 Millionen), Duisburger Verkehrsbgesellschaft (54,3 Millionen), Ruhrbahn (113,5 Millionen) und Stadtwerke Oberhausen (7,4 Millionen).
Weitere 68,6 Millionen Euro wurden von den Verkehrsbetrieben bereits beantragt. 26 Millionen Euro werden ins "Robuste Netz" investiert. Damit soll der Schienenpersonennahverkehr in der Metropole Ruhr zuverlässiger werden. Unter anderem soll ein regionales Parkraum- und Mobilitätsmanagement unter Regie des Regionalverbandes Ruhr (RVR) zentrale Strukturen etwa bei der Parkraumbewirtschaftung über Stadtgrenzen hinaus schaffen. Die geförderten Vorhaben sind Mobilitätsprojekte der Ruhr-Konferenz. idr


Bürger-Sprechstunde der SPD-Ratsfraktion    

Die wöchentliche Bürger-Sprechstunde der SPD-Ratsfraktion wird am Samstag, dem 01. August 2020, von Bürgermeister Manfred Osenger durchgeführt. Sie findet in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr statt. Manfred Osenger ist unter der Telefonnummer 0203/312455 erreichbar.  Manfred Osenger ist Ratsherr für den Bereich Neuenkamp/Kaßlerfeld/Altstadt-West. Darüber hinaus ist er stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr.


Karriere im Gesundheits- und Sozialwesen - IHK bietet berufsbegleitenden Bachelor Professional  
Qualifizierte Fachkräfte sind in der Gesundheits- und Sozialbranche gefragt. Mit dem Praxisstudiengang „Geprüfte Fachwirte im Gesundheits- und Sozialwesen“ können sich Berufserfahrene bei der Niederrheinischen IHK intensiv weiterbilden. Am 15. September startet der einjährige Bachelor Professional.  
Den Lehrgang zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug aus und setzt eine entsprechende berufliche Vorbildung voraus. Mit der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) vom 1. Januar 2020 ist der Abschluss mit der Bezeichnung „Bachelor Professional“ den akademischen Abschlüssen gleichgesetzt und entspricht nach EU-Vorgaben dem Bachelorniveau.  
Qualifikation für Managementaufgaben
Der Praxisstudiengang bereitet Beschäftigte aus Bereichen wie Pflege oder Pädagogik umfassend auf Managementaufgaben in Institutionen und Verbänden der Sozial- oder Gesundheitsbranche vor. Neben betriebswirtschaftlichen Inhalten vermittelt der Studiengang auch rechtliche Aspekte sowie die Themen Personalwirtschaft und Marketing.  
Ablauf des Studiengangs
Der Praxisstudiengang findet über einen Zeitraum von einem Jahr berufsbegleitend statt. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie kann der Unterricht zum Teil in Form von E-Learning oder Blended Learning stattfinden. Eine staatliche Förderung mittels Aufstiegs-BAföG ist möglich. Hierbei profitieren die Teilnehmer von einer einkommens- und altersunabhängigen finanziellen Unterstützung.  
Weitere Informationen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen, Kosten und Fördermöglichkeiten sowie das Online-Anmeldeformular finden Sie unter www.ihk-niederrhein.de/praxisstudium.  IHK-Ansprechpartnerin ist Johanna Siebers, Telefon 0203 2821-288, E-Mail siebers@niederrhein.ihk.de.


RVR gibt neue Info-Broschüre zu Gemeinschaftsgärten heraus
Im Ruhrgebiet gibt es mittlerweile mehr als 50 Gemeinschaftsgärten. Als Orte des sozialen Miteinanders und Lebensraum für Pflanzen und Tiere sind sie Bausteine für die Weiterentwicklung einer regionalen grünen Infrastruktur. Der Regionalverband Ruhr (RVR) und der Verein Die Urbanisten haben jetzt die Broschüre "Gemeinschaftsgärten - wer macht mit" herausgegeben.
Das Heft nimmt gezielt die Akteure des urbanen Gärtnerns in den Fokus. Vorgestellt werden Methoden und Instrumente, wie Aktive für Gartenprojekte gefunden, angesprochen und eingebunden werden können. Anhand von Praxisbeispielen aus Dortmund, Castrop-Rauxel und Lünen wurden Handlungsempfehlungen aus der Stadt- und Freiraumplanung für Gemeinschaftsgärten umgesetzt und konkretisiert.
Entstanden ist die Veröffentlichung aus dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt CoProGrün (Co-produzierte Grünzüge als nachhaltige grüne Infrastruktur). Die kostenlose Broschüre kann beim RVR telefonisch unter 0201/2069-206 oder im Onlineshop unter www.shop.rvr.ruhr bestellt werden.


Juni 2020: Rückgang der Erwerbstätigkeit um 1,3 % gegenüber Juni 2019
Im Juni 2020 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes rund 44,5 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl der Erwerbstätigen im Juni 2020 saisonbereinigt nur noch um 1 000 Personen (0,0 %) und blieb damit nahezu unverändert. Nicht saisonbereinigt ging die Zahl der Erwerbstätigen im Juni 2020 dagegen um 35 000 Personen oder 0,1 % zurück. Dies ist eine deutlich schwächere Entwicklung gegenüber dem Vormonat als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre in einem Juni (+36 000 Personen).

NRW: Zahl der Gestorbenen war im Juni 2020 niedriger als ein Jahr zuvor
Nach vorläufigen Ergebnissen starben in Nordrhein-Westfalen im Juni 2020 etwa 15 500 Menschen. Die Zahl der Gestorbenen damit niedriger als im Juni 2019 (damals: 16 186); auch im Mai 2020 hatte in NRW die Zahl der vorläufigen Sterbefallzahlen bereits unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis gelegen. Im ersten Halbjahr 2020 wurden ca. 105 000 Sterbefälle in NRW registriert, das entspricht in etwa dem Wert des Vorjahreszeitraums (2019: 105 384).
Einem üblichen saisonalen Verlauf folgend, sank die Zahl der Sterbefälle auch im Jahr 2020 von Mai auf Juni weiter ab: Im Juni 2020 starben knapp fünf Prozent weniger Menschen als im Mai 2020 (ca. 16 300 Todesfälle). Im langjährigen Vergleich sind für die Entwicklung der Sterbefallzahlen im Juni 2020 keine Auffälligkeiten zu beobachten; die Anzahl der Sterbefälle im Juni 2020 liegt auf dem Niveau des Durchschnitts der Jahre von 2015 bis 2019 (15 529). (IT.NRW)

Die Daten sind teilweise noch nicht abschließend geprüft und die Sterbefallzahlen können
sich durch Nachmeldungen der Standesämter noch erhöhen. Die Auswertung umfasst lediglich Todesfälle von Personen, die innerhalb des Landes verstarben und dort auch gemeldet waren.

Bierabsatz im 1. Halbjahr 2020 um 6,6 % niedriger als im Vorjahr

Der Bierabsatz ist im 1. Halbjahr 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,6 % beziehungsweise 302,5 Millionen Liter gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im 1. Halbjahr 2020 rund 4,3 Milliarden Liter Bier abgesetzt. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU) eingeführte Bier nicht enthalten.


Stadtradeln 2020 auch mit dem ADFC  
Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) in Duisburg ist dabei: Kilometer sammeln per Rad, beim Stadtradeln 2020 von Samstag, 5. September bis zum Freitag, 25. September.   Es gibt einen Wettbewerb. Mit 13 Revierstädten tritt Duisburg in den Wettbewerb um Kilometer und Vermeidung von CO2-Emissionen. Im letzten Jahr verteidigte Duisburg Platz 2 mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen, die über 250.000 km zurücklegten.  
- Etwas Sinnvolles tun. Das Fahrrad ist wohl das sinnvollste Verkehrsmittel für viele unvermeidliche Wege – sei es zum Einkaufen oder zur Arbeit. Es ist in diesen Tagen die beste Alternative zum ÖPNV und in vielen Fällen dem Auto vorzuziehen.  
- Etwas gegen Langeweile tun. In der Zeit, in der sich viele durch die Hygienebestimmungen eingeschränkt fühlten, haben die Menschen ihre Umgebung kennengelernt. Ausflüge auf dem Fahrrad sind auch mit Abstand machbar und schon beim Planen kommt die Vorfreude. Die Bewegung an der frischen Luft tut auf alle Fälle gut – in die Pedale treten, den Wind um die Nase und die große Freiheit auf zwei Rädern genießen!  
Mitmachen! Wer sich der Zähl-Gruppe des Duisburger ADFC anschließen möchte, registriert sich unter https://www.stadtradeln.de/duisburg bei „ADFC Duisburg“. Gefahren werden kann einzeln zum Beispiel zur Arbeit oder gemeinsam bei den Gruppenangeboten des ADFC – je nach Geschmack und Vorliebe.   Geradelt wird draußen, gezählt wird auf der Homepage im Internet.  


IHK-Seminar: Fit für die Ausbildung  

Bevor Jugendliche ihren Ausbildungsplatz antreten, können sie im Seminar „Fit für die Ausbildung“ ihre sozialen, individuellen und organisatorischen Kompetenzen trainieren. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die ihre Auszubildenden noch vor Ausbildungsbeginn auf Themen wie persönliches Verhalten im Geschäftsalltag, Kommunikation und Konfliktverhalten oder auch Arbeitsorganisation und Zeitmanagement vorbereiten möchten. Bei Bedarf wird das Seminar auch im Unternehmen vor Ort durchgeführt. Angesprochen sind auch Jugendliche, die sich eigenständig auf einen erfolgreichen Start in das Berufsleben vorbereiten wollen.  
Für das Seminar, das in Kooperation mit dem BCW BildungsCentrum der Wirtschaft gemeinnützige mbH angeboten wird, stehen folgende Termine zur Auswahl: 6. bis 7. August in Duisburg, Kleve und Wesel, sowie 15. bis 16. Oktober und 22. bis 23. Oktober in Duisburg, jeweils von 9 bis 15:30 Uhr. Details und Anmeldung bei Sabrina Giersemehl, Telefon 0203 2821-382, E-Mail giersemehl@niederrhein.ihk.de.  









Donnerstag, 30. Juli 2020

Mehr Schutz für Arbeitnehmer - Kindergeld steigt
Anstieg der Arbeitslosigkeit in Duisburg im Juli
4 Urteile des Bundesgerichtshofes zum VW-Dieselverfahren
NRW-Förderprogramm „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ GfW Duisburg hilft
Kindertagesbetreuung: Am 17. August Rückkehr zum Regelbetrieb

Personelles bei den Drittliga Zebras - und den Bundesliga-Frauen
 


Unwetterwarnng

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.



Schwimmer im Rhein
G
egen 18:45 Uhr meldete eine Anruferin der Feuerwehr, dass sie einen Schwimmer im Bereich Friemersheim (Höhe Rheinarm Roos) beobachtet. Dieser durchschwimme den Rhein in Richtung Ehingen und sie habe ihn dann aus den Augen verloren. 40 Einsatzkräfte von mehreren Wachen rückten aus, u.a der Rettungshubschrauber Christoph 9, das Feuerlöschboot sowie Kräfte vom DLRG, um im Rhein nach dem Schwimmer zu suchen. Zudem suchte die Werkfeuerwehr von Krupp-Mannesmann ihre Rheinanlagen am Werk ab.
Ein Angler am Rheinufer bestätigte, dass eine Person im Laufe des Tages mehrfach den Rhein durchschwommen habe. Trotz intensiver Suche konnte keine Person gefunden werden, so dass der Einsatz letztlich ergebnislos abgebrochen wurde.
Die Feuerwehr weist eindringlich darauf hinw, dass das Schwimmen im Rhein lebensgefährlich ist. Strömung, Strudel und Schifffahrt stellen unkalkulierbare Risiken dar! Schon das Betreten flacher Rheinabschnitte, z.B. im Buhnenbereich, ist gefährlich. Selbst in geringer Wassertiefe können Personen und Tiere von der Strömung bzw. dem Sog von Schiffen mitgerissen werden.

Einschränkungen der telefonischen Erreichbarkeit in Homberg
 
Die Telefonanlage im Bezirksrathaus Homberg / Ruhrort / Baerl am Bismarckplatz 1 wird am kommenden Freitag, 31. Juli, erneuert. Aus diesem Grund kommt es zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit von städtischen Telefonanschlüssen im Stadtteil Homberg.   In Notfällen ist das städtische Servicecenter Call Duisburg unter (0203) 94000 erreichbar und gerne behilflich sein.


Duisburg-Vierlinden: Vollsperrung der Kreisauer Straße  
Die Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH führt ab Montag, 3. August, Arbeiten an der Fernwärmeleitung auf der Kreisauer Straße in Duisburg-Vierlinden durch. Aus diesem Grund wird die Kreisauer Straße im Einmündungsbereich zur Goerdeler Straße voll gesperrt. Die Einbahnstraßenregelung auf der Kreisauer Straße wird für den Zeitraum der Arbeiten aufgehoben. Fußgänger und Radfahrer können passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende August abgeschlossen.

Duisburg-Ruhrort: Sperrung der Zufahrt Mercatorinsel    
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg erneuern ab Freitag, 7. August, die Fahrbahn im Bereich Ruhrorter Straße / Mercatorinsel. Aus diesem Grund wird die Zufahrt zur Speditionsinsel voll gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können passieren. Für die übrigen Verkehrsteilnehmer werden Umleitungen ausgeschildert. Die Arbeiten werden voraussichtlich am Samstag, 8. August, abgeschlossen.

Austausch der Telefonanlage: Erreichbarkeit des Landgerichts Duisburg am 07.08.2020
Da am 07.08.2020 die Telefonanlage des Land- und Amtsgerichts Duisburg ausgetauscht wird, ist die telefonische Erreichbarkeit des Landgerichts an diesem Tag ab 14 Uhr stark eingeschränkt. Diese Einschränkungen betreffen insbesondere auch die Geschäftsstellen des Landgerichts. Die telefonische Erreichbarkeit der Verwaltung soll schnellstmöglich wieder hergestellt werden. Die Erreichbarkeit der Pressestelle ist über die auf der Homepage des Landgerichts Duisburg angegebene Mobilfunknummer sichergestellt.

Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 29. Juli., 20:00 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 1.899 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 62 Personen sind verstorben. 1.730 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 107 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 28.469 Corona-Tests durchgeführt.




Hinweis für Reiserückkehrer

Das Bundesgesundheitsministerium hat angekündigt, zukünftig einen verpflichtenden Test für alle Rückkehrer aus Risikogebieten anzuordnen. Ausgenommen sind die Reisende, die einen negativen Coronatest eines anerkannten Labors vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Zuständig für die Testung der Reiserückkehrer ist die Kassenärztliche Vereinigung mit ihren niedergelassenen Ärzten.
Reisende werden daher gebeten, sich zunächst an ihren Hausarzt zu wenden. Führt dieser keine Coronatests durch, kann er die Reisenden an die zentrale Teststelle im Theater am Marientor überweisen (TAM). Achtung: Eine Testung der Reiserückkehrer im TAM kann nur mit vorliegender Überweisung durch den Hausarzt erfolgen. Eine freiwillige Testung ist nicht möglich, diese kann nur auf eigene Kosten beim Hausarzt erfolgen.
Getestet werden dort ausschließlich Rückkehrer aus Risikogebieten. Welche Gebiete als Risikogebiete eingestuft werden, ist auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes zu finden (www.rki.de). Die meisten europäischen Ländern zählen aktuell nicht zu den Risikogebieten. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de.

Vordereinstieg und Ticketkauf in vielen DVG-Bussen wieder möglich  
Die DVG hat über 65 Prozent der Busse mit Schutzscheiben im vorderen Bereich ausgestattet, sodass der Einstieg und der Ticketkauf beim Fahrer ab Samstag, 1. August, in diesen Bussen wieder möglich sind. Die Scheiben dienen als dauerhafte Möglichkeit zum Schutz von Fahrgästen und Fahrern und sollen die Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus minimieren. Damit die Fahrgäste die entsprechenden Busse erkennen, hat die DVG sie mit grünen Aufklebern gekennzeichnet. Alle weiteren Busse werden sukzessive umgerüstet.  

Die Busse, in denen der Ticketkauf wieder möglich ist, sind mit grünen Aufklebern gekennzeichnet.
Fotos: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
„Wir freuen uns, unseren Fahrgästen nun wieder die Möglichkeit zu geben, das Ticket direkt im Bus zu kaufen“, sagt Birgit Adler, Bereichsleiterin Betrieb und Markt bei der DVG. „Für uns stehen die Sicherheit und die Gesundheit der Fahrgäste und Fahrer an oberster Stelle. Wir bitten unsere Fahrgäste daher, weiterhin umsichtig und rücksichtsvoll zu sein und sich an die Hygienevorschriften und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu halten.“
Fahrgäste können ihre Tickets alternativ an den Fahrkartenautomaten, in den DVG-Vorverkaufsstellen und in der HandyTicket Deutschland-App unter der Region Duisburg/Rhein-Ruhr (DVG) kaufen. In den Bussen, in denen noch kein entsprechender Schutz verbaut ist, ist weiterhin kein Vordereinstieg möglich. Bis zur Installation der Schutzscheibe werden in diesen Bussen keine Fahrscheine verkauft und nur die hinteren Türen geöffnet. Die Busse sind mit gelben Aufklebern gekennzeichnet, die die DVG Mitte März angebracht hatte.  
Die Schutzscheiben in Bussen sollen die Fahrgäste und Fahrer vor einer möglichen Infektion schützen. 
Seit Mitte März standen bei allen Bussen die Fronttüren nicht mehr für den Ein- und Ausstieg zur Verfügung. Das bedeutete gleichzeitig, dass beim Fahrer kein Fahrscheinverkauf möglich war. Die DVG hatte diese Maßnahme aufgrund der Coronakrise rein vorsorglich getroffen, um Fahrgäste und Fahrer besser vor einer möglichen Infektion zu schützen.  
Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es auf der DVG-Webseite, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der myDVG-App. Die App steht für die gängigen iPhones und Android-Smartphones in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit. Aktuelle Informationen finden Sie auch in den sozialen Medien bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Twitter unter twitter.com/dvg_verkehr.    



"Kultur - Gerade jetzt!": Auch Duisburger Kreative nutzen das Magazin Metropole Ruhr als ihre Bühne für Kunst in Corona-Zeiten

Der Kulturbereich ist aufgrund der Kontaktsperre zu seinem Publikum besonders von der Pandemie betroffen. Kultureinrichtungen und Künstler geraten dabei zunehmend in Finanzierungsengpässe, sogar in Existenzbedrohung. Deshalb haben der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) mit der neuen Ausgabe des Magazins Metropole Ruhr eine Plattform geschaffen, um Kunst- und Kulturschaffende sichtbar zu machen.
Unter dem Motto "Kultur - Gerade jetzt!" haben 34 Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Region das Heft als Bühne und Medium genutzt, um sich mit der Situation auseinanderzusetzen. Auch zwei Duisburger Kreative sind mit Beiträgen vertreten: Lyrikerin Lütfiye Güzel hat während des Lockdowns Poetry-Montage geschaffen. Nesrin Tanc beteiligt sich mit einem "Brief", der Teil des Projektes "Agentur Ausländerraus: Akkordarbeit im halb verbrannten Wald" ist.
RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel sieht das Magazin als Zeichen der Solidarität: "Kultur braucht Publikum. Und die Metropole Ruhr braucht eine vielfältige Kulturlandschaft. Auf Kultur zu verzichten, bedeutet den Verlust von Lebensqualität, aber auch von Inspiration. Die ist jedoch entscheidend insbesondere für eine Region im Wandel. Jede Unterstützung für Kulturschaffende ist auch eine Investition ins Ruhrgebiet."
Im Magazin spiegeln sich viele Aspekte im Umgang mit der Pandemie wider wie Ängste, Hoffnung auf und Sehnsucht nach der Rückkehr zur Normalität, Rückbesinnung auf elementare Werte wie Familie etc. Zahlreiche Beiträge über das künstlerische Schaffen in Corona-Zeiten aus den Sparten Literatur, Kunst und Bühne zeigen auch die große Bereitschaft der kreativen Szene, sich auf andere Formen als das Bekannte einzulassen.
Neue künstlerische Formate wie Digitalisierung spielen dabei eine große Rolle. Das Magazin Metropole Ruhr, das an an zahlreichen Orten wie Touristeninfos, Museen und Szenelokalen verteilt wird, gibt der RVR gemeinsam mit der RTG seit 2014 heraus. Es stellt Kultur, Freizeit, Wirtschaft und Wissenschaft im Ruhrgebiet vor. Das Heft erscheint viermal jährlich im Markt1 Verlag, zweimal im Jahr liegt es bundesweit der Wochenzeitung Die Zeit bei. Infos: www.mediathek.rvr.ruhr


IHK-Seminar: Fit für die Ausbildung  

Bevor Jugendliche ihren Ausbildungsplatz antreten, können sie im Seminar „Fit für die Ausbildung“ ihre sozialen, individuellen und organisatorischen Kompetenzen trainieren. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die ihre Auszubildenden noch vor Ausbildungsbeginn auf Themen wie persönliches Verhalten im Geschäftsalltag, Kommunikation und Konfliktverhalten oder auch Arbeitsorganisation und Zeitmanagement vorbereiten möchten. Bei Bedarf wird das Seminar auch im Unternehmen vor Ort durchgeführt. Angesprochen sind auch Jugendliche, die sich eigenständig auf einen erfolgreichen Start in das Berufsleben vorbereiten wollen.  
Für das Seminar, das in Kooperation mit dem BCW BildungsCentrum der Wirtschaft gemeinnützige mbH angeboten wird, stehen folgende Termine zur Auswahl: 6. bis 7. August in Duisburg, Kleve und Wesel, sowie 15. bis 16. Oktober und 22. bis 23. Oktober in Duisburg, jeweils von 9 bis 15:30 Uhr. Details und Anmeldung bei Sabrina Giersemehl, Telefon 0203 2821-382, E-Mail giersemehl@niederrhein.ihk.de.  

Sprechstunde
"Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske konnte eine Gruppe von Vertretern verschiedener Angelvereine der 6-Seen-Platte, darunter die beiden Vorsitzenden des Stadtverbandes der Sportfischer Duisburg, in ihrer Bürgersprechstunde begrüßen! Neben Kritik am rücksichtslosen Verhalten vieler Besucher der 6-Seen-Platte in Sachen Abfallentsorgung und Ruhezeiten, wurden dort erste Ideen entwickelt, damit auch die Angler sich weiter an diesem schönen Fleckchen Erde wohlfühlen können."  




TanZebras FC steigt in die dritte Liga auf!
Von MSV-Fans gegründete Mannschaft in Tansania gelingt Aufstieg in Premieren-Saison.
Als vor sechs Jahren ein MSV-Fan auf Weltreise geht und auf jedem Kontinent der Erde einen Trikotsatz an eine Straßenfußballer-Mannschaft übergibt, konnte nicht erahnt werden, welch tolle Entwicklung das Projekt nehmen würde. In der tansanischen Hauptstadt wurden die TanZebras im Stadtteil Gongo La Mboto gegründet, welche regional schnell auf sich aufmerksam machten. In diesem Jahr erfolgte erstmals die Teilnahme am regulären Ligabetrieb des Landes - mit spektakulärem Ausgang!
Angefangen hat die Geschichte der jungen Straßenfußballer vor sechs Jahren. Viele der Kinder waren damals nicht älter als neun oder zehn Jahre. Heute liegt die erste Saison unter dem Schirm der Tanzanian Football Federation hinter ihnen. Gegen gestandene Fußballer mit vielen Jahren Erfahrung auf dem Platz, gelangen den TanZebras zwei Siege, in einer auf vier Spieltage stark eingekürzte Saison. Das erste Spiel ging noch mit 0:3 gegen die Global Winners verloren - Lehrgeld, welches die TanZebras im Premierenspiel zahlen mussten. Es folgten zwei Siege und plötzlich grüßten die Kicker gar von der Tabellenspitze - mit negativem Torverhältnis, ganz wie die großen Vorbilder aus Meiderich!
Im letzten Spiel der Saison musste die zweite Niederlage gegen den Utulivu FC hingenommen werden. Es fehlten die beiden Torjäger Mosses Alto und Jordan James Mlada verletzungsbedingt. Da die direkte Konkurrenz zwei Tage später einen 4:0-Kantersieg einfuhr, waren die Aufstiegsträume jäh geplatzt - so dachten wir zumindest. Soeben erreichte die Zebraherde die Nachricht aus Tansania, dass nicht die ersten beiden Mannschaften, sondern die ersten drei Teams jeder Gruppe in die dritte Liga aufsteigen würden. Die TanZebras haben somit in ihrem ersten Jahr im regulären Spielbetrieb direkt den Aufstieg in die nächste Liga geschafft!


Stimmen zum Aufstieg: Jörg Ahlbach, Gründungsmitglied TanZebras: „In ihrer ersten Saison im Ligabetrieb haben sich die TanZebras als schlagkräftige Truppe entpuppt, die mit gestandenen Mannschaften mithalten konnte. Wir sind sehr stolz auf das Team und freuen uns bereits auf die kommende Saison - dann als frisch gebackener Drittligist.“
Don Mwakilambo, Team-Manager: „Wir sind total begeistert! Das Team hat die Nachricht mit Jubel aufgenommen. Was wir in so kurzer Zeit erreicht haben, ist schlicht nicht in Worte zu fassen. Es macht mich unglaublich stolz, ein Teil des Teams zu sein. Football is our DNA!“


9 472 Prostituierte waren Ende 2019 offiziell in NRW angemeldet
Ende 2019 waren in Nordrhein-Westfalen 9 472 Personen nach dem Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) angemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatten 2 202 (23,3 Prozent) der in Nordrhein-Westfalen gemeldeten Prostituierten die deutsche Staatsangehörigkeit. Von den 7 270 ausländischen Prostituierten hatten die meisten eine rumänische (48,0 Prozent) oder eine bulgarische Staatsangehörigkeit (16,5 Prozent).
Knapp die Hälfte (48,0 Prozent) der 9 472 angemeldeten Prostituierten waren jünger als 30 Jahre: 585 (6,2 Prozent) waren im Alter von 18 bis 20 Jahren, 3 959 Prostituierte (41,8 Prozent) im Alter von 21 bis 29 Jahren. Ende 2019 wurden 348 Prostitutionsgewerbe mit gültiger Erlaubnis nach dem geltenden Gesetz (ProstSchG) betrieben.
In 300 Fällen handelte es sich um Prostitutionsstätten (z. B. Bordelle). Auf Prostitutionsvermittlungen entfielen 18 und auf Prostitutionsfahrzeuge 30 Erlaubnisse. Die Ergebnisse der Statistik nach dem ProstSchG basieren auf Angaben der für die Anmeldungen und Erlaubnisse zuständigen Behörden. Für die Prostituierten besteht seit dem 1. Juli 2017 Anmelde- und für die Prostitutionsgewerbe Erlaubnispflicht. Für 2019 wurden diese Verwaltungsvorgänge erstmals flächendeckend gemeldet. Zur Zahl nicht angemeldeter Gewerbe und Prostituierter liegen keine Angaben vor. (IT.NRW)









Digitalisierung im Straßenbau: Jeder Strich weiß, was er ist  
Straßen.NRW treibt die Digitalisierung des Straßenbaus voran: Im kommenden Jahr werden erste Projekte beim Bau von Straßen und Brücken umgesetzt, bei der nicht mehr zweidimensionale Pläne zum Einsatz kommen. Stattdessen nutzen die Experten des Landesbetriebs dreidimensionale Modelle – generiert am Computer und ausgestattet mit sämtlichen relevanten Informationen eines Bauprojektes.   Alle arbeiten an einem Modell  
Building Information Modeling (BIM) lautet die Bezeichnung für jene Methode, die bereits erfolgreich im Hochbau eingesetzt wird und mit der Straßen.NRW seit 2018 erste Projekte plant: Am Computer entsteht ein dreidimensionales Gesamtmodell, auf das alle Beteiligten – sowohl interne als auch externe – zugreifen können.
„Jeder Fachplaner hat sein eigenes Fachmodell“, erläutert Katharina Schillack. Als BIM-Verantwortliche kümmert sie sich bei Straßen.NRW um die Einführung der neuen Methode. „Der Straßenplaner arbeitet an seiner Straße, der Brückenbauer arbeitet an der Brücke. Diese einzelnen Fachmodelle werden dann in einem Gesamtmodell zusammengeführt. Als Brückenbauer kann ich mein Modell in das Gesamtmodell laden, und die Software erkennt, ob das Ganze beispielsweise mit der Straßen- oder der Kanalplanung kollidiert.“
Der Vorteil: Über eine gemeinsame Daten-Plattform wird die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten verbessert und verringert so mögliche Schnittstellenverluste, die bei der Übergabe von Plänen entstehen können. Und: Wird in einem Fachmodell ein Detail geändert, ändert sich anschließend auch das Gesamtmodell entsprechend.  
Den gesamten Zyklus im Blick  
BIM steht damit für die automatisierte Nutzung von Informationen – ein Trend, der bereits mit dem Aufkommen von CAD-Software, also computerunterstützten Konstruktionsprogrammen, begann. Der Vorteil: Das digitale Modell befindet sich stets auf dem aktuellen Planungsstand und ermöglicht den Projektbeteiligten, Entscheidungen basierend auf einer soliden Datengrundlage zu treffen. „In diesen Modellen ,weiß‘ jeder Strich genau, was er ist: Asphalt oder ein Brückengeländer oder vielleicht auch ein Tempo-30-Schild“, so Schillack.
„BIM wird dabei nicht nur für die Planung genutzt, sondern über den gesamten Lebenszyklus von Straßen und Brücken. Wenn beispielsweise Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden, kann man zukünftig direkt auf das bestehende Modell zurückgreifen.“ Bisher müssen Daten bestehender Straßen nochmals erfasst werden, wenn Erhaltungsmaßnahmen anstehen.  
 Derzeit befindet sich Straßen.NRW in der Pilotierungsphase. Fünf Projekte sowohl im Brückenbau als auch im Straßenbau werden aktuell mit BIM bearbeitet. Im kommenden Jahr soll das erste Projekt in Bau gehen: Auf einem elf Kilometer langen Teilstück der Autobahn 40 wird dann die Fahrbahn zwischen der niederländischen Grenze und der Anschlussstelle Wachtendonk erneuert. Teil des Vorhabens sind zudem die Erneuerung von drei Brücken sowie die Errichtung von barrierefreien Notrufsäulen. Das Projekt wurde bereits mit 3D-Modellen mithilfe von BIM geplant.
Straßen.NRW liegt damit genau im Zeitplan des Bundesverkehrsministeriums: In einem Stufenplan hat das Ministerium festgelegt, dass alle Länder ab 2021 mit BIM arbeiten sollen. Bis die neue Arbeitsmethode aber zum Regelprozess für Projekte wird, werden noch einige Jahre vergehen.   Schillack: „Wir prüfen derzeit, für welche Projekte die Bearbeitung mit BIM bereits Sinn macht. Denn noch fehlen Standardisierungen, und natürlich müssen auch die Mitarbeiter entsprechend geschult werden“, resümiert die Expertin. Nichtsdestotrotz werde BIM, da ist sich Katharina Schillack sicher, den Projektbeteiligten im Laufe der Zeit „in Fleisch und Blut“ übergehen.
 „Auch CAD war zu Beginn mit höherem Aufwand verbunden. Es kann also gut sein, dass uns BIM in ein paar Jahren, wenn die Beteiligten daran gewöhnt sind, genauso schnell von der Hand geht wie heute die Erstellung von 2D-Plänen.“
Geplant sei zudem, dass BIM in Zukunft auch bei Genehmigungsverfahren eingesetzt wird. Bauprojekte könnten dann von der zuständigen Behörde nicht mehr anhand von ausgedruckten Plänen, sondern mithilfe von anschaulichen 3D-Modellen geprüft werden. Auch bei Bürgerbeteiligungen werden bislang noch Pläne zur Ansicht ausgelegt. „Man könnte sich durchaus vorstellen, dass den Bürgern künftig dreidimensionale Modelle präsentiert werden.“ Noch ist das Zukunftsmusik – doch der Anfang ist bereits gemacht.  

 


Mittwoch, 29. Juli 2020

Landesregierung richtet Corona-Testzentren an NRW-Flughäfen ein
Kindertagesbetreuung: Am 17. August Rückkehr zum Regelbetrieb
Kinder- und Jugendärzte kritisieren NRW-Landesregierung wegen fehlender Kita-Plätze

Personelles bei den Drittliga Zebras - und den Bundesliga-Frauen
Zebraladies: Bundesligastart am 6. September mit Heimspiel gegen Aufsteiger SV Meppen

Unfall und was dann?
 


Task Force Problemimmobilien: Haus in Marxloh nach Sanierung wieder freigegeben  
Auf der Wilfriedstraße in Duisburg-Marxloh ist heute ein von der Task Force Problemimmobilien geschlossenes Mehrfamilienhaus nach erfolgreicher Sanierung wieder freigeben worden. Das Haus war am im Mai 2017 nach einer Begehung wegen eklatanter brandschutz- und technischer Mängel sowie Verstößen nach dem Wohnungsaufsichtsgesetz (WAG NRW) geschlossen worden.  
Nachdem die Eigentümerin vergeblich gegen die Schließung beim Verwaltungsgericht Düsseldorf geklagt hatte, wurde das Gebäude im Dezember 2018 an eine Investorengemeinschaft aus Marxloh verkauft, die das Gebäude nun kernsaniert und mit einer Fotovoltaik-Anlage ausgestattet hat.  Es ist bereits das vierte Gebäude, das nach Sanierung durch die Task Force wieder geöffnet wurde.  


Zwei zeitgleiche Einsätze der Feuerwehr im Stadtgebiet: Küchen- und Pkw-Brand
Gegen 15:30 Uhr wurde die Feuerwehrleitstelle zeitgleich über zwei Einsätze im Stadtgebiet informiert. An der Gudrunstraße in Hochemerich wurde ein Küchenbrand gemeldet. Hier hatten ersten Meldungen zufolge Löschversuche von mehreren Bewohnern stattgefunden. Zu gleicher Zeit löste die Brandmeldeanlage einer Tiefgarage an der Landfermannstraße aus. Hier wurde bei Eintreffen eine starke Rauchentwicklung festgestellt.
Durch einen brennenden Pkw hatte die Sprinkleranlage der Tiefgarage bereits ausgelöst. In Hochemmerich ging die Feuerwehr auf Grund der erfolgten Meldungen von verletzten Personen aus. Vier Anwohner wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst untersucht, konnten aber vor Ort verbleiben.

In Hochemmerich war das Feuer bereits durch die Anwohner gelöscht, so dass die Feuerwehr nach kurzer Zeit die Einsatzstelle wieder verlassen konnte. An der Landfermannstraße wurden umfangreiche Suchmaßnahmen durch die Feuerwehr mit mehreren Trupps unter Atemschutz eingeleitet. Nachdem das Feuer nach den Löschmaßnahmen vermeinlich unter Kontrolle schien, zündete der betreffende Pkw nochmals durch, so dass der Einsatz noch einige Zeit andauern wird.
Bei dem Brand an der Gudrunstraße waren zwei Löscheinheiten sowie der Rettungsdienst mit insgesammt 35 Einsatzkräften vor Ort. An der Tiefgarage Landfermannstraße sind derzeit 55 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort. Die Brandentstehungsursache wird Gegenstand der Polizeilichen Ermittlungen werden. Der Einsatz in Hochemmerich konnte gegen 16:00 Uhr beendet werden


Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 28. Juli., 20:00 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 1.880 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 62 Personen sind verstorben. 1.710 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 108 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 28.013 Corona-Tests durchgeführt.




Einschränkungen der telefonischen Erreichbarkeit in Homberg
 
Die Telefonanlage im Bezirksrathaus Homberg / Ruhrort / Baerl am Bismarckplatz 1 wird am kommenden Freitag, 31. Juli, erneuert. Aus diesem Grund kommt es zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit von städtischen Telefonanschlüssen im Stadtteil Homberg.  In Notfällen ist das städtische Servicecenter Call Duisburg unter (0203) 94000 erreichbar und gerne behilflich sein.

Austausch der Telefonanlage: Erreichbarkeit des Landgerichts Duisburg am 07.08.2020
Da am 07.08.2020 die Telefonanlage des Land- und Amtsgerichts Duisburg ausgetauscht wird, ist die telefonische Erreichbarkeit des Landgerichts an diesem Tag ab 14 Uhr stark eingeschränkt. Diese Einschränkungen betreffen insbesondere auch die Geschäftsstellen des Landgerichts. Die telefonische Erreichbarkeit der Verwaltung soll schnellstmöglich wieder hergestellt werden. Die Erreichbarkeit der Pressestelle ist über die auf der Homepage des Landgerichts Duisburg angegebene Mobilfunknummer sichergestellt.

Mobile Briefmarke löst Ende 2020 Handyporto ab und wird benutzerfreundlich
Die Frankierung von Briefen mittels HANDYPORTO gibt es bereits seit mehr als 10 Jahren. Ende 2020 wird das HANDYPORTO durch die „Mobile Briefmarke“ abgelöst. Der Vorteil ist, dass dann keine zusätzlichen Kosten zum Porto anfallen.  
HANDYPORTO ist ein innovativer Service der Deutschen Post, mit dem Standardbriefe und Postkarten,  innerhalb von Deutschland verschickt werden können, ohne Marke zu frankieren. Ein Handy bzw. Smartphone und ein Stift genügen. Für die Nutzung von HANDYPORTO ist keine Registrierung erforderlich. Es genügt, eine SMS mit dem Stichwort "Karte" oder "Brief" an die Nummer 22122 zu schicken. Innerhalb weniger Sekunden erhalten Sie eine zwölfstellige Zahl.
Wenn diese handschriftlich auf den Brief übertragen wird, ist Ihre Sendung passend frankiert. Die Abrechnung erfolgt anschließend über die Handyrechnung.
Mit einem Smartphone haben Sie auch die Möglichkeit, Handyporto über die Post mobil App per SMS anzufordern. Das Handyporto besteht aus einer zwölfstelligen Zahl. Bitte schreiben Sie diese Zahl in drei Reihen mit jeweils vier Ziffern in das Briefmarkenfeld Ihrer Postsendung. Hier ein Beispiel: 1234 5678 9012 Die Kosten betragen für einen Standardbrief 1,19 € und für eine Postkarte 0,99 € (jeweils inkl. der gesetzlicher Mehrwertsteuer). Hinzu kommen ggf. providerabhängige Kosten für die Bestell-SMS.
Die Abrechnung erfolgt direkt über Ihre Mobilfunkrechnung bzw. Prepaid-Karte. Es werden die genehmigten Entgelte für den Standardbrief in Höhe von 0,80 € und für die Postkarte in Höhe von 0,60 € erhoben. Hinzu kommen Bereitstellungskosten der Mobilfunkprovider und Mehrwertsteuer auf den Service. Dafür können Sie Ihre Standardbriefe und Postkarten künftig auch ohne Marke an jedem Ort mit Handyempfang und zu jeder Tageszeit ganz einfach und bequem frankieren.
Ende 2020 wird die Mobile Briefmarke das bereits bestehende Produkt "Handyporto" ablösen. Im Gegensatz zum Handyporto werden für die Mobile Briefmarke keine zusätzlichen Mobilfunk- und Handling-Kosten anfallen, d.h. Kunden zahlen hier nur das reine Porto für den Brief oder die Postkarte. Die Nutzung der Mobilen Briefmarke ist dabei denkbar einfach:
Kunden müssen lediglich per App das gewünschte Porto anfordern und online bezahlen, daraufhin erhalten sie einen mehrstelligen alphanumerischen Code, den sie handschriftlich statt einer Briefmarke rechts oben auf die Postkarte oder den Briefumschlag schreiben müssen. Damit ist die Sendung frankiert und kann in den Briefkasten eingeworfen werden, woraufhin sie ganz normal über die Deutsche Post an den Empfänger zugestellt wird. 



Menschliches Immunprotein hemmt Covid-19-Erreger
Ein Protein, das vom menschlichen Immunsystem produziert wird, kann Coronaviren stark hemmen, darunter auch den Erreger von Covid-19. Ein internationales Team aus Deutschland, der Schweiz und den USA, zu dem auch Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum gehören, konnte zeigen, dass das LY6E-Protein Coronaviren daran hindert, eine Infektion auszulösen.
Tests mit verschiedenen Zellkulturen ergaben, dass LY6E die Fähigkeit des Virus beeinträchtigt, mit den Wirtszellen zu fusionieren. Wenn das Virus nicht mit diesen Zellen fusionieren kann, kann es keine Infektion auslösen. Ein therapeutischer Ansatz, der den Wirkmechanismus von LY6E nachahmt, könne eine erste Verteidigungslinie gegen Coronavirus-Infektionen darstellen. idr


Kommission und Europäischer Investitionsfonds erleichtern Kreditaufnahme von Kleinunternehmen in der Coronakrise

Die Europäische Kommission und der Europäische Investitionsfonds (EIF) wollen die Kreditaufnahme für Kleinunternehmen in der Coronakrise weiter erleichtern. Dazu nutzen sie die InnovFin-Eigenkapitalfazilität , eine Initiative des EU-Forschungsprogramms Horizont 2020. Ziel ist es, die Liquidität und die Kapitalbasis europäischer KMU zu stärken. Zusätzlich wird eine neue Aufbau-Eigenkapitalfazilität für innovative Technologieunternehmen (RE-FIT) eingeführt. Diese mit 100 Mio. Euro ausgestattete Fazilität soll innerhalb der InnovFin-Eigenkapitalfaziliätt zusätzliche Investitionskapazitäten zur Verfügung stellen.


VHS: Online-Einsteigertraining zu SAP    
Wer sich die Grundlagen des SAP-Systems aneignen möchte, hat dazu am Donnerstag und Freitag, 6. und 7. August, in einem Online-Einsteigertraining der Volkshochschule Gelegenheit. Von 8.30 bis 15.30 Uhr können die Teilnehmer von ihrem eigenen PC aus die grundlegenden Prozesse des ERP-Systems erlernen.  
Es werden Tipps und Tricks anhand eines durchgängigen Musterfalls gezeigt, den die Teilnehmer selbst am PC bearbeiten, damit sie die unterschiedlichen Schnittstellen im SAP-System kennenlernen und Abläufe im System verstehen. Mit einem Live-Lernsystem ist es möglich, aus den Schulungsräumen auf die Server der SAP in Walldorf zuzugreifen und sich über das echte SAP-System zu qualifizieren.  
Die Schulung ist speziell für Anwender und neue Mitarbeiter in Unternehmen konzipiert. Teilnahmevoraussetzung ist sicherer Umgang mit Windows.  
Der Kurs kostet 315 Euro. Wer teilnehmen möchte, muss sich bis 3. August schriftlich angemeldet haben. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203/ 283-2063 oder -3058 oder im Internet unter www.vhs-duisburg.de.  

Stadtmuseum im Innenhafen: Ausstellungsführung mit Roland Wolf durch das Leben im mittelalterlichen Dispargum  
Gästeführer Roland Wolf lädt Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 2. August, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz (Innenhafen) zu einem Spaziergang durch das fränkische Dispargum ein. Erkundet werden alle Bereiche, die das Leben in der mittelalterlichen Stadt prägten.  
Die Ausstellung „Dispargum - Königssitz, Kaiserpfalz, Hansestadt“ lädt ein, mit allen Sinnen in das fränkische Duisburg einzutauchen. Für die Ausstellung wurden mehrere mittelalterliche Schauplätze räumlich nachgebaut. So lassen sich typische Keramikgefäße, filigrane Metallobjekte und kostbarer Schmuck in der Atmosphäre eines fränkischen Marktplatzes betrachten, auf dem diese Gegenstände einst gehandelt wurden.
In der Aula regia, dem wichtigsten Raum eines Königshofes, können Besucherinnen und Besucher mit Blick auf das Porträt Ottos III. fränkischen Originaltexten lauschen und so einen Eindruck von der Sprache der Zeit gewinnen. Highlight der nachempfundenen Krypta ist eine Ledersohle, die die Praxis der Berührungsreliquien, in diesem Fall der „Sohle Christi“, vermittelt.  
Besucher werden gebeten, während der Führung einen Mund-Nasenschutz zu tragen und die nötigen Abstände einzuhalten. Um eine telefonische Anmeldung unter (0203) 283-2640 oder per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de wird gebeten. Die Personenzahl bei den Führungen ist auf maximal 15 Teilnehmer begrenzt. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Das gesamte Führungsprogramm für August ist auf der Webseite des Museums zu finden: www.stadtmuseum-duisburg.de.  


Medizinische Fragestunde am 29. Juli 2020

Weil für viele Betroffene während oder nach der Krebsbehandlung einige Fragen offenbleiben, bietet die Krebsberatung in Duisburg regelmäßig eine medizinische Fragestunde an. Am 29. Juli gibt es noch freie Termine um 16.30 Uhr, 17.00 Uhr und 17.30 Uhr. Ayla Bayrak, Gynäkologin und Senologin, beantwortet am Mittwochnachmittag medizinische Fragen zu den Themen: Diagnose und Befund; Behandlung und Therapieverfahren; Möglichkeiten begleitender Therapien; Krebsnachsorge; Schmerzen.
Die Gespräche finden unter Beachtung der bestehenden Hygienevorschriften in der Krebsberatungsstelle in der Düsseldorfer Landstraße 17 in 47249 Duisburg statt. Unsere Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym und telefonisch. Verbindliche telefonische Anmeldung und weitere Informationen bei der Krebsberatung in Duisburg unter 0203 9416 6244 und 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de


Examen bestanden – 16 neue Gesundheits- und Krankenpfleger

Mit einem feierlichen Umtrunk hat die Malteser Rhein-Ruhr gGmbH die Examenskurse 2020 der Krankenpflegeschule verabschiedet. Mit den insgesamt 16 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern freuten sich die Leitungen, Dozentinnen und Dozenten der Krankenpflegeschule sowie die Mitarbeiter und Pflegedienstleitungen der Malteser Rhein-Ruhr gGmbH über den erfolgreichen Abschluss.
Nach einer dreijährigen Ausbildungszeit haben die Auszubildenden in einer praktischen, einer mündlichen und einer schriftlichen Prüfung ihr umfangreiches Fachwissen erfolgreich unter Beweis gestellt. Damit können die Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger der Malteser gut gerüstet in die berufliche Zukunft starten. Hinter den frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern liegen insgesamt 2.100 Theoriestunden und 2.500 Stunden Praxis in den verschiedenen Stationen des Krankenhauses. Alle Bestandteile des Examens orientieren sich an typischen beruflichen Situationen.

Examen bestanden


Karriere im Handel mit Bachelor Professional - IHK bietet berufsbegleitenden Praxisstudiengang  
Der Handel bietet zahlreiche spannende berufliche Perspektiven. Wer nach seiner Ausbildung Karriere machen will, ohne an die Universität zu müssen, kann sich jetzt für den berufsbegleitenden Praxisstudiengang „Geprüfte Handelsfachwirte“ der Niederrheinischen IHK anmelden. Am 9. September startet der einjährige Bachelor Professional.  
Der Lehrgang zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug aus, setzt aber eine entsprechende berufliche Vorbildung in Form einer Ausbildung oder mindestens fünfjähriger Berufserfahrung im Bereich Handel voraus. Mit der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) vom 1. Januar 2020 ist der Abschluss mit der Bezeichnung „Bachelor Professional“ den akademischen Abschlüssen auch namentlich gleichgesetzt und entspricht nach EU-Vorgaben dem Bachelorniveau.  
Qualifikation für Handelsfachwirte
Ein Abschluss zum Geprüften Handelsfachwirt qualifiziert die Teilnehmer für Führungs- und Managementaufgaben im Handel. Darüber hinaus können Absolventen Planungs-, Durchführungs- und Kontroll-Tätigkeiten im Einzel-, Groß- und Außenhandel eigenverantwortlich übernehmen. Auch wer sich selbstständig machen will, schafft mit dem Bachelor Professional eine solide Basis für die Existenzgründung.  
Ablauf des Studiengangs
Der Praxisstudiengang wird berufsbegleitend angeboten und findet über einen Zeitraum von zwölf Monaten statt. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie kann der Unterricht zum Teil in Form von E-Learning oder Blended Learning stattfinden. Eine staatliche Förderung mittels Aufstiegs-BAföG ist möglich. Hierbei profitieren die Teilnehmer von einer einkommens- und altersunabhängigen finanziellen Unterstützung.  
Weitere Informationen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen, Kosten und Fördermöglichkeiten sowie das Online-Anmeldeformular finden Sie unter www.ihk-niederrhein.de/praxisstudium. IHK-Ansprechpartnerin ist Johanna Siebers, Telefon 0203 2821-288, E-Mail siebers@niederrhein.ihk.de.


Auslösewerte für Lärmsanierung werden gesenkt

Besserer Lärmschutz an Schiene und Straße: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird die Auslösewerte für die Lärmsanierung an bestehenden Bundesfernstraßen und für die Eisenbahnen des Bundes um weitere 3 dB(A) absenken.
Bundesminister Andreas Scheuer: Kleine Maßnahme, großer Effekt: In Zukunft wird es für die Anwohner an Straßen und Schienenstrecken leiser, denn Lärmschutz ist jetzt schon bei geringerer Geräuschbelastung möglich. Wir haben den Verkehrslärm in den letzten Jahren Schritt für Schritt deutlich reduziert: Lärm, wie wir ihn empfinden, ist seit 2010 an der Straße um rund ein Drittel und an der Schiene sogar um die Hälfte gesunken. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Lärmvorsorge und Lärmsanierung.
Wenn Straßen neu oder ausgebaut werden, sind Lärmschutzmaßnahmen Teil der Lärmvorsorge. An bestehenden Bundesfernstraßen greift der Lärmschutz dagegen im Rahmen der Lärmsanierung. Wird der Auslösewert überschritten, können Anwohner einen Antrag stellen. Abhängig vom Einzelfall ist eine Reihe von Maßnahmen möglich: vom Einbau von Lärmschutzfenstern bis hin zum Bau von Lärmschutzwällen und -wänden. Die Lärmsanierung ist eine freiwillige Leistung des Bundes auf Grundlage haushaltsrechtlicher Regelungen.
Die Auslösewerte der Lärmsanierung für Bundesfernstraßen werden zum 01.08.2020 gesenkt. Die entsprechende Absenkung für die Schienenwege soll im Rahmen des Haushalts 2021 festgelegt werden. Damit gelten für Straße und Schiene auch weiterhin dieselben Auslösewerte. Anwohner von Bundesfernstraßen können ab dem 01.08.2020 Anträge einreichen.
Im Fall der Bundesschienenwege werden dagegen alle Strecken schalltechnisch neu bewertet und erhalten gegebenenfalls schneller Lärmschutz. Die genauen Auslösewerte für die Lärmsanierung hängen von der Nutzungsart des Gebietes ab. Zum Beispiel müssen bei Wohngebieten künftig anstelle von 57 dB (A) nur noch 54 dB(A) in der Nacht überschritten sein, damit Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt werden können. Die Lärmsanierung ist im vergangenen Jahrzehnt bereits mehrfach verbessert worden: Für Bundesfernstraßen wurden die Auslösewerte bereits im Jahr 2010 um 3 dB(A) gesenkt, für Eisenbahnen des Bundes in den Jahren 2015 und 2016 um 5 bzw. 3 dB(A).
Das bedeutet für die Straße, dass die Auslösewerte insgesamt um 6 dB(A) gesenkt worden sind - das ist eine Minderung des Lärms, den das menschliche Gehör empfindet, um rund ein Drittel. Im Fall der Schiene wurden die Auslösewerte insgesamt um 11 dB(A) gesenkt - also um mehr als die Hälfte des empfundenen Lärms.
Seit Einführung der freiwilligen Lärmsanierung an bestehenden Bundesfernstraßen im Jahr 1978 hat der Bund insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro investiert. Seit 2015 stehen jährlich rund 65 Millionen Euro zur Verfügung. Die freiwillige Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes gibt es seit 1999. Seitdem hat der Bund insgesamt über 1,4 Milliarden Euro investiert. Im Jahr 2020 stehen rund 139 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema Lärmschutz: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/StB/laermschutz.html https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/E/laermvorsorge-und-laermsanierung.html


Vorlesewettbewerb 2019/2020 geht weiter: Qualifizieren per Video für die nächste Runde Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels geht weiter – und zwar digital. Nachdem im März Corona-bedingt alle Schulen schließen mussten und Veranstaltungen nur unter großen Einschränkungen möglich waren, fand das Wettbewerbsjahr 2019/2020 im März eine jähe Unterbrechung. Der Wettbewerb stoppte nach den Klassen-, Schul- und Kreisentscheiden. Bezirks- und Landesentscheide finden nun digital statt: Ab heute können die rund 550 Teilnehmer*innen der noch ausstehenden Bezirksentscheide ihre Wettbewerbsbeiträge als Video über die Website des Vorlesewettbewerbs bis zum 20. August 2020 einreichen.  
„Wir freuen uns sehr, dass wir einen Weg gefunden haben, den Vorlesewettbewerb im Digitalen fortzusetzen, sodass unsere jungen Vorleser*innen weiterhin ihre Lesekünste beweisen können, ohne ihre Gesundheit zu gefährden. Innerhalb kürzester Zeit die Voraussetzungen dafür zu schaffen, ist eine großartige Gemeinschaftsleistung von Veranstalter*innen und Partner*innen des Vorlesewettbewerbs. Für den Einsatz sowie das Verständnis und die Kreativität beim Umgang mit den Herausforderungen bedanke ich mich von Herzen“, sagt Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins.  

Die rund 60 Bezirksentscheide werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und weiteren kulturellen Einrichtungen organisiert. Die Veranstalter*innen kümmern sich unter den neuen Bedingungen um die Koordination der Juryarbeit, die Prüfung der Einreichungen und die Ehrung der Teilnehmer*innen. Die Landesentscheide werden Ende September von den Landesverbänden des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels durchgeführt. Das Bundesfinale soll nach aktuellem Stand im November vor Ort beim rrb in Berlin stattfinden – mit ausreichend Abstand und deutlich weniger Zuschauer*innen als gewohnt.  
So funktioniert der digitale Vorlesewettbewerb   Den Startschuss im Digitalen machen die Bezirksentscheide: Um teilzunehmen, filmen die Gewinner*innen der Stadt- und Kreisentscheide ihre dreiminütige Vorlese-Passage per Kamera, Tablet oder Smartphone und laden sie über einen Direkt-Link auf der Website des Vorlesewettbewerbs hoch. Das Lesen des unbekannten Textes entfällt bei der digitalen Umsetzung. Auch die Bewertungsrichtlinien und deren Gewichtung sind den neuen Gegebenheiten angepasst. Technische oder künstlerische Qualitäten der Aufzeichnung fließen nicht in die Bewertung ein. Mit demselben Prozedere finden im Anschluss die 16 Landesentscheide statt. Den Ablauf der Juryarbeit gestalten die Veranstalter*innen individuell nach den örtlichen Bedingungen analog oder digital.  
Der Zeitplan 2020   Video-Einreichungen Bezirksentscheide: 28. Juli – 20. August. Tagung der Jurys Bezirksentscheide: 28. August – 16. September. Video-Einreichungen Landesentscheide: 30. September – 14. Oktober. Im Anschluss: Tagung der Jurys Landesentscheide.  


Lastenrad kostenlos ausleihen  

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Duisburg (ADFC) verleiht Lastenräder. Standort ist die Fahrradwerkstatt ReboRad in der Wanheimerstraße 223, 47053 Duisburg. Die wird durch den Verein Regenbogen betrieben und bietet Fahrradreinigung und -inspektionen, Überprüfung auf Verkehrstauglichkeit und Reparaturen aller Art an. „Ein guter Standort für die Lastenräder“, sagt Jörg Walther, der sich beim ADFC um die Lastenräder kümmert. “Da sind immer Kümmerer vor Ort.“ Im August steht hier Alexa, das einspurige E-Lastenrad des ADFC zur kostenlosen Ausleihe bereit. DuisBock, der mit reiner Muskelkraft auskommt, soll Alexa im September ablösen. Alle Infos zur Ausleihe unter www.duisbock.de        

ADFC-Lastenräder - Foto Jörg Walther

 Führung durch den Innenhafen

 Die Duisburg Kontor GmbH bietet allen Interessierten am Sonntag, 02. August 2020, eine Führung durch den Duisburg Innenhafen an. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Mercatorbrunnen vor dem Rathaus (Burgplatz 19, 47051 Duisburg). Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden und kostet 8,00 Euro für Erwachsene bzw. 4,00 Euro für Kinder. Gäste können Tickets nur vorab online unter www.duisburg-tourismus.de, oder in der Tourist Information Duisburg erwerben. Die Kontaktdaten der Kunden werden dabei aufgenommen. Info zum Hygiene- und Sicherheitskonzept: Für die künftig angebotenen Führungen und Touren gelten folgende Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen:
- Gäste können ihre Tickets nur online buchen, oder in der Tourist Information Duisburg kaufen, die Kontaktdaten der jeweiligen Kunden werden dabei aufgenommen. Es besteht keine Möglichkeit, Tickets vor Ort beim Guide zu kaufen.
 - Wir behalten uns vor die Teilnehmerzahl der aktuellen Situation anzupassen.
 - Gäste müssen für die gesamte Dauer der Führung einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
 - Der Mindestabstand zwischen einzelnen Gästen (außer Paaren oder Familien) von mindestens 1,5 Meter muss eingehalten werden.
 - Der Guide informiert am Anfang der Tour alle Teilnehmer über die Hygiene- und
 Sicherheitsbestimmungen.



Foto Duisburg Kontor GmbH



Eskapaden im Ruhrgebiet: Neuer Freizeitführer für Ausflüge und Kurzurlaube
"52 kleine und große Eskapaden" im Ruhrgebiet können Erholungssuchende mit dem neuen im DuMont Reiseverlag erschienenen Freizeitführer unternehmen. Autorin Ann Baer nimmt die Leser mit zu erlebnisreichen Touren, z. B auf die Halden des Regionalverbandes Ruhr (RVR), in die Elfringhauser Schweiz, in den Botanischen Garten Bochum oder zum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop. Abgestuft nach der Dauer gliedert sich das Buch in die Bereiche Abstecher, Ausflüge und Miniurlaube. Jede einzelne der 52 Touren enthält Kurzinfos und eine Übersichtskarte. idr - Infos: www.dumontreise.de


Interaktiver Unfallatlas um Nordrhein-Westfalen und Thüringen erweitert
Wo passieren in meiner Stadt oder in meinem Dorf die meisten Unfälle mit Personenschaden? Waren Pkw, Lkw, Motorräder, Fahrräder oder Fußgängerinnen und Fußgänger in den Unfall verwickelt? Diese Fragen beantwortet der interaktive Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Jetzt liegt die Aktualisierung mit den Unfalldaten von 2019 vor. Erstmals sind Daten für Nordrhein-Westfalen und Thüringen enthalten. Damit stellt der Unfallatlas die Unfallhäufigkeiten nach Straßenabschnitten und Unfallstellen in 15 Bundesländern dar. Bei der nächsten Aktualisierung im Sommer 2021 werden voraussichtlich die noch fehlenden Unfalldaten von Mecklenburg-Vorpommern hinzukommen.  Atlas und Unfallkalender.







Bevölkerung mit Migrationshintergrund um 2,1 % gewachsen: schwächster Anstieg seit 2011

Im Jahr 2019 hatten 21,2 Millionen Menschen und somit 26,0 % der Bevölkerung in Deutschland einen Migrationshintergrund. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis des Mikrozensus weiter mitteilt, entspricht dies einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 2,1 % (2018: 20,8 Millionen). Im Zeitvergleich seit 2011 ist dies der schwächste prozentuale Anstieg. Eine Person hat nach der hier verwendeten Definition einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.
Migrationsstatus Anteil an der Gesamtbevölkerung
Anzahl in 1 000 in %
Bevölkerung in Privathaushalten insgesamt 81 848 100,0
ohne Migrationshintergrund 60 603 74,0
mit Migrationshintergrund 21 246 26,0
Deutsche 11 125 13,6
zugewandert 5 125 6,3
in Deutschland geboren 6 000 7,3
Ausländerinnen und Ausländer 10 121 12,4
zugewandert 8 556 10,5
in Deutschland geboren 1 564 1,9