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Duisburger Köpfe

Du-Kalender 2015

Schlagzeilen 2015
Historischer Kalender










 

Mittwoch, 29. Juli 2015 - Historischer Kalender

A59: Vollsperrung Richtung Dinslaken am Samstag in Duisburg Am Samstag (1.8.) von 8 Uhr bis 20 Uhr sperrt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr die A59 in Fahrtrichtung Dinslaken zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Duisburg-Ruhrort. In diesem Zeitraum werden umfangreiche Markierungsarbeiten ausgeführt. Eine Umleitung ist mit Rotem Punkt über die Autobahnen A40, A3 und A42 ausgeschildert.


Vollsperrung der Ottostraße in Homberg
 
Ab sofort muss die Ottostraße in Homberg im Bereich der Hausnummer 80 für den durchfahrenden Verkehr voll gesperrt werden. Grund dafür ist ein eingebrochener Kanal. Von der Moerser Straße ist eine Umleitung über die Ehrenstraße ausgeschildert. Ab der Eberhardstraße ist die Ottostraße als Sackgasse bis zur Baustelle befahrbar. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 17. August. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren.

 

Belebung am Sonnwall

Am 10. August wird die neue Filiale der Volksbank Rhein-Ruhr im ehemligen Domizil des Porzellananbieters Rosenthal eröffnen. Der Umzug vom Hauptsitz Düsseldorfer Straße in den Innenhafen ins ehemalige Alltours-Gebäude wird noch dauern, bis zum Ende des Jahres dauern allein die umfangreiche Umbaumaßnahmen.

Und es wird gleich einen neuen Nachbarn für die Volksbank geben. Früher wurden in diesem Bereich Dessous angeboten, demnächst Reiseangebote. haje

 

0,9 % Preisanstieg bei Schuhen
Schuhe (einschließlich Schuhreparatur) waren im Jahr 2014 um 0,9 % teurer als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der Internationalen Schuhmesse GDS in Düsseldorf vom 29. bis 31. Juli weiter mitteilt, lag der Preisanstieg bei Schuhen damit leicht über dem Durchschnitt in der Europäischen Union (EU) von 0,5 %.

 

VHS: Biotope in Duisburg – Exoten in der Duisburger Ruhraue    
Zu einer Exkursion aus der Reihe „Biotope in Duisburg“ lädt die Volkshochschule am Samstag, 1. August, von 14 bis 16 Uhr zu einer Führung in die Duisburger Ruhraue ein.  Die Exkursion unter Führung von Martin Scholz macht mit der Fauna und Flora des Gebietes bekannt und informiert über aktuelle Rekultivierungsmaßnahmen, mit denen typische Auenlebensräume geschaffen werden; dazu gehören auch Feuchtbiotope und Hecken. In der durch Industrie und Landwirtschaft geprägten Ruhraue kommen neben typischen Pflanzen und Tieren von Uferlandschaften vor allem an Böschungen fremdländische, wärmeliebende Arten vor.  
Treffpunkt der Führung ist die Emmericher Straße/Ecke Speldorfer Straße (Ende der Aakerfährbrücke nördlich der Ruhr) in Duisburg-Meiderich. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.


A42: Auffahrtssperrungen in Duisburg in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort
Ab Freitagabend (7.8.) 21 Uhr bis Montagmorgen (17.8.) 5 Uhr wird es auf der A42 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Beeck und Duisburg-Beeckerwerth in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort zu Behinderungen kommen. Vorbereitend für die geplante Deckensanierung der A42 wird der Standstreifen in diesem Bereich verstärkt.
Der Verkehr wird in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort zweistreifig am Baufeld vorbeigeführt. Außerdem müssen die Auffahrten der Anschlussstellen Duisburg-Beeck und Duisburg-Beeckerwerth in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort gesperrt werden. Der Verkehr wird über die "Ahrstraße" und die "Hoffsche Straße" umgeleitet.


Dienstag, 28. Juli 2015 - Historischer Kalender

Ausbildung und Karriere bei der Bundespolizei
Der Einstellungsberater der Bundespolizei informiert über die vielfältigen beruflichen Chancen bei der Bundespolizei. Dabei geht er besonders auf das Bewerbungsverfahren, die Einstellungsvoraussetzungen, Aufgaben und Tätigkeitsprofile und die Verdienstmöglichkeiten ein. Im Anschluss an den Vortrag sind auch Einzelgespräche möglich. Am Donnerstag, den 30. Juni 2015, ab  16:30 Uhr im BiZ der Agentur für Arbeit Duisburg, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg. Interessierte können ohne Anmeldung kommen und selbstverständlich ist die Veranstaltung kostenlos.

 

Pflegeausbildung in den Sana Kliniken Duisburg beendet - 22 Schülerinnen und Schüler werden übernommen
Von den 51 Absolventen haben im Juli alle das „Prüfungspaket“ aus schriftlicher, praktischer und mündlicher Prüfung im Anschluss an ihre dreijährige Ausbildung erfolgreich absolviert. So strahlten zur Examensfeier 35 frisch gebackene Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen und 16 Gesundheits- und Kinderkranken-pfleger/-innen in die Kamera.
Die Sana Kliniken Duisburg sind mit über 1.700 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsunternehmen in Duisburg. Damit verbunden ist das Interesse den jungen Menschen nicht nur einen Ausbildungsplatz sondern ebenso auch Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu bieten. Die Sana Kliniken Duisburg streben jedes Jahr eine Übernahme möglichst vieler Auszubildender nach ihrem Examen an.
„Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder 22 der Examensschülerinnen und -schüler übernehmen können. So behalten wir unseren qualifizierten und hochmotivierten Nachwuchs direkt im Hause“, berichtet Pflegedirektor Detlef Prost stolz. Gerade in den Pflegeberufen zeichnet sich deutschlandweit ein immer größerer Bedarf ab.
Die jungen Pflegerinnen und Pfleger starten ihre Laufbahn in allen Bereichen der Wedau Kliniken sowie des Bertha Krankenhauses. Dazu gehören neben den vielen Allgemeinstationen auch der OP, die Ambulanz, die Kinderklinik sowie die verschiedenen Intensivstationen. Auch in den letzten Jahren konnte das Klinikum Duisburg als Unternehmen der Sana Kliniken immer wieder einen großen Teil der Absolventen übernehmen.

Bestanden und übernommen worden - wenn das kein Grund zur Freude ist...


Innenhafenführung

Historische Fakten und aktuelle Entwicklungen zum Innenhafen Duisburg werden während einer Führung am nächsten Sonntag, den 02. August 2015, um 14 Uhr, zum Besten gegeben. Der Rundgang dauert etwa anderthalb Stunden und findet auch bei Regen statt. Festes Schuhwerk wird dabei empfohlen. Es wird gebeten, den Betrag von 6,00 Euro (Kinder 4,00 Euro) passend bereit zu halten. Treffpunkt ist der Mercatorbrunnen vor dem Duisburger Rathaus. Informationen unter 0203 / 28 54 40 im RUHR.VISITORCENTER Duisburg.  

 

Kinderkleiderbörse in der Kita Korbmacherstraße  
Der Elternrat der Kindertagesstätte Korbmacherstraße 3 in Mündelheim führt am Samstag, 29. August, von 10 bis 14 Uhr einer Kleiderbörse durch. Eltern können sich schon jetzt einen Standplatz sichern. Die Tische müssen selber mitgebracht werden, die Gebühr pro Tischmeter beträgt fünf Euro. Für das kulinarische Angebot sollte außerdem jeder einen selbstgebackenen Kuchen beisteuern. Kinder, die ihre Waren auf einer Decke anbieten, zahlen einen Euro. Standplätze können telefonisch unter (0203) 75 18 27 reserviert werden. Der Aufbau der Kleiderbörse startet um 9 Uhr.

 

Montag, 27. Juli 2015 - Historischer Kalender

Im Alter von 78 Jahren verstarb am vergangenen Samstag ehrenamtlicher Kirchenführer, Vorstand von Westende Hamborn und langjähriger CDU-Ratsherr Benno Schönleber
In den vergangenen Jahren gehörte er zu den aktiven, ehrenamtlichen Kirchenführern in der Abtei Hamborn und hat das Kloster auf diese Weise unterstützt. Zugleich war er auch ein guter Freund und Förderer des Projekt LebensWert gGmbH, Vorstand von Westende Hamborn und er saß von 1989 bis 2004

 für die CDU im Rat der Stadt. Am kommenden Samstag findet die Beisetzung in der Abteikirche statt. Aus diesem Anlass entfällt die öffentliche Führung um 10.30 Uhr.

Duisburg-Wehofen: Fahrner Straße wird zur Sackgasse    
Ab Montag, 27. Juli, beginnen Arbeiten an den Fernwärmeleitungen auf der Fahrner Straße in Duisburg-Wehofen. Der erste Bauabschnitt zwischen Hausnummer 172 und Nordstraße dauert voraussichtlich bis Freitag, 31. August.   Aus diesem Grund wird die Fahrner Straße von der Warbruckstraße aus als Sackgasse ausgeschildert. Die Zufahrt zum Krankenhaus ist frei. Fußgänger können passieren. Radfahrer müssen im Baustellenbereich absteigen. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Die Gesamtmaßnahme dauert voraussichtlich bis Oktober an.

Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link    
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Donnerstag, 6. August, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 30. Juli, ab 8.30 Uhr, unter der Rufnummer 0203/283-6111, mit dem Referat für Kommunikation und Bürgerdialog vereinbart werden.

NRW: Zahl der Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche 2014 um 7,7 Prozent gestiegen
Im Jahr 2014 ergriffen die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen 13 198 Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 7,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Der Anstieg ist maßgeblich auf die Zunahme der Zahl von unbegleiteten Einreisen aus dem Ausland zurückzuführen: Im Jahr 2014 reisten 44,9 Prozent mehr Kinder und Jugendliche ohne Eltern aus dem Ausland ein als 2013.
Vorläufige Schutzmaßnahmen (Inobhutnahmen) werden vom Jugendamt dann ergriffen, wenn ein unmittelbares Handeln zum Schutz der Minderjährigen in Eil- und Notfällen als geboten erscheint. 2014 handelte es sich in Nordrhein-Westfalen bei der Mehrzahl der unter den Schutz des Jugendamts gestellten Kinder und Jugendlichen um Personen ab 14 Jahren (8 250); Kinder im Alter von unter 14 Jahren waren in 37,5 Prozent der Fälle (4 948) betroffen. 46,0 Prozent der betroffenen Kinder und Jugendlichen waren Mädchen.
Häufigste Anlässe für die vorläufige "Schutzmaßnahme" waren Überforderung der Eltern oder eines Elternteils, unbegleitetes Einreisen aus dem Ausland oder Beziehungsprobleme der Eltern. 8 247 der Inobhutnahmen (62,5 Prozent) wurden auf Initiative des Jugendamts oder der Polizei durchgeführt. In 3 195 Fällen (24,2 Prozent) ging das behördliche Eingreifen auf die Initiative des Kindes oder des Jugendlichen selbst zurück. In den übrigen 1 756 Fällen wiesen z. B. Lehrer, Ärzte, Verwandte oder Nachbarn die Behörden auf die Notsituation der Kinder und Jugendlichen hin. (IT.NRW)

 

 

Zum Lachen in den Bahnhof gehen - NightWash-Comedy macht Halt in fünf NRW-Einkaufsbahnhöfen
Was vor über 13 Jahren als Geheimtipp in einem Kölner Waschsalon begann, ist inzwischen in ganz Deutschland zum Kult geworden: NightWash. Das lustige Live-Format, das von Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser gegründet wurde, zeigt Stand-Up-Comedy wie sie wirklich ist. Vom 17. bis 21. August geht NightWash auf Tour und bringt beste Unterhaltung an fünf Hauptbahnhöfe in Nordrhein-Westfalen.
Eine bunte Mischung von Top-Comedians und neuen Talenten aus dem Waschsalon sorgt von 19 bis 20 Uhr für garantierte Lacher. Unterstützt wird das „Waschprogramm“ von den Geschäften der Einkaufsbahnhöfe – der Eintritt ist frei! Die Stationen der Tour sind:
17.08. Köln Hauptbahnhof: Lisa Feller / Heinz Gröning Moderation: Roberto Capitoni
18.08. Düsseldorf Hauptbahnhof: Horst Fyrguth / Dagmar Schönleber Moderation: Helmut Sanftenschneider
19.08. Dortmund Hauptbahnhof: Klaus Renzel / Thomas Müller Moderation: Heinz Gröning
20.08. Duisburg Hauptbahnhof: Lisa Feller / Helmut Sanftenschneider Moderation: Onkel Fisch
21.08. Essen Hauptbahnhof: Faisal Kawusi / Dagmar Schönleber Moderation: Horst Fyrguth Bei der Bahnhofstour sind unter anderem Heinz Gröning, besser bekannt als „Der unglaubliche Heinz“, und der Frankfurter Newcomer Faisal Kawusi mit von der Partie. Auch Klaus Renzel, der mit Pömpel, Gitarre und allerlei Requisiten die klassische Clownerie in neue Dimensionen führt, sorgt für abwechslungsreiches Lachmuskeltraining.
Im Rahmen der Tour geht es vor allem um die Grundidee der Stand-Up-Comedy: Live auftreten und das Publikum unmittelbar erreichen – also „Comedy at it‘s best!“ Die Einkaufsbahnhöfe bieten hierfür die optimale Location. Heutzutage viel mehr als reine Ankunfts- und Abfahrtsorte erreichen die Bahnhöfe mit ihren zahlreichen Kulturveranstaltungen nicht nur Reisende und Pendler, sondern ein breites Publikum mit den unterschiedlichsten Interessen.
 NightWash ist vielseitig, grenzenlos und ultimativ komisch. Mit einem kleinen Kölner Waschsalon bot sich damals eine ungewöhnliche Kulisse, deren unvergleichliche Atmosphäre auf Anhieb begeisterte. Mario Barth, Hennes Bender, Ingo Oschmann, Ausbilder Schmidt, Tobias Mann und Dave Davis hatten hier ihre ersten Fernsehauftritte. Diese Tradition führt NightWash bis heute fort. Die Show bringt neben bekannten Comedy-Größen immer wieder Newcomer mit völlig neuen und überraschenden Nummern auf die Bühne, die heimische Mattscheibe und nun auch in die Einkaufsbahnhöfe.

Samstag, 25. Juli 2015 - Historischer Kalender

Schwarzfahren kostet ab dem 1. August 60 Euro
Zum 1. Juli wurde landesweit der Betrag des „Erhöhten Beförderungsentgelts“ (EBE), das Bußgeld fürs Schwarzfahren, von 40 Euro auf 60 Euro angehoben. Mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) erhöht zum 1. August nun auch die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) das EBE. Wer ab dann ohne gültigen Fahrschein in den Bussen und Bahnen der DVG angetroffen wird, muss tiefer in die Tasche greifen.
Jürgen Sterzl, Sachgebietsleiter Einnahmesicherung im Bereich Kundenmanagement bei der DVG, erklärt: „Täglich kontrollieren zahlreiche Ticketprüfer die Fahrscheine unserer Fahrgäste in den Bussen und Bahnen. Viele halten Schwarzfahren vielleicht für einen Schülerstreich oder ein Kavaliersdelikt, es ist aber eine Straftat.“
Denn durch das Schwarzfahren entgehen der DVG hochgerechnet Einnahmen von bis zu fünf Millionen Euro pro Jahr. Die DVG führt mit Unterstützung der Polizei zudem regelmäßig Ticket-Sonderkontrollen an verschiedenen Standorten in Duisburg durch, um in einer gezielten Aktion Schwarzfahrer zu überführen.
Im europäischen Vergleich liegt das EBE in Deutschland nach wie vor auf einem der hinteren Plätze. In Belgien kostet Schwarzfahren 100 bis 200 Euro, in Frankreich 45 bis 180 Euro und in der Schweiz 70 bis 160 Euro.
Die DVG wird auch in Zukunft die Bestrebungen des VRR und des Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) unterstützen, das erhöhte Beförderungsentgelt weiter anzuheben, da es sich beim Schwarzfahren um ein Erschleichen von Leistungen und somit um eine Straftat handelt. Das Fahren in Bus und Bahn führt bei Fahrgästen, die wiederholt ohne gültiges Ticket angetroffen wurden, zu einer Strafanzeige. Die Zahlung des EBE in Höhe von 60 Euro stellt im rechtlichen Sinne keine Entlastung dar. Als Wiederholungstäter gelten diejenigen, die zwei Mal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen angetroffen wurden.

 

Ein Spaziergang rund um den Burgplatz    
Zu einem Stadtrundgang für Familien und Kinder lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am kommenden Mittwoch, 29. Juli, um 15 Uhr ein. Museumsführer Roland Wolf im Mercator-Gewand erzählt spannende Geschichten, zum Beispiel über Geerd Cremer aus Rupelmonde. Er war einer der berühmtesten Duisburger, sogar einen Brunnen man hat ihm auf dem Burgplatz gesetzt. Besser bekannt ist die Figur auf dem Brunnen allerdings unter seinem lateinischen Namen: Gerardus Mercator.  
Treffpunkt ist das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen. Von dort aus geht es an den Ort, wo früher einmal Mercators Wohnhaus stand. Über das alte Duisburg wissen wir heute deshalb so viel, weil Mercator einem Schüler gesagt hat, er solle die Stadt zeichnen. Seit 1566 haben wir den Stadtplan des Johannes Corputius, im nächsten Jahr ist er 450 Jahre alt.  
Die Teilnahme kostet 4,50 Euro, für Kinder 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. An jedem Mittwoch in den Ferien kann man im Kinder-Sommerprogramm des Museums etwas Neues erleben – so wird unsere Geschichte lebendig.  

 

Pater`s Ferien Mal-Aktion
Pater Tobias ruft zur Ferien-Mal-Aktion mit dem Motto „Pater Tobias als Marathon-Läufer“ auf. Er freut sich über schöne farbige Bilder im A4-Format, mit Name, Adresse, Telefonnummer und Altersangeben der Kinder. Eine Jury wird dann aus allen Einsendungen für fünf Kinder super Überraschungen bereithalten. Einsendeschluss ist der 06. August 2015. Adresse: Projekt LebensWert, Holtener Straße 172, 47167 Duisburg.

Brotpreise in Syrien um beinahe 90 Prozent gestiegen
Hohe Preise für Nahrungsmittel treiben immer mehr Menschen in Syrien in den Hunger. Die Nahrungsmittelproduktion des Landes ist 2015 weiterhin rund 40 Prozent niedriger, als noch vor der Krise. „Der beinahe seit fünf Jahren andauernde Konflikt hat die syrische Wirtschaft zerstört und hindert die Menschen daran, essentielle Dinge, wie Nahrungsmittel, zu kaufen, die sie zum Überleben brauchen", sagte Arif Husain, Leiter der Wirtschaftsabteilung des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP).  

 

Freitag, 24. Juli 2015 - Historischer Kalender

Weitere ergänzende Planunterlagen für die Erweiterung der Deponie Wehofen-Nord liegen öffentlich aus.
Im Planfeststellungsverfahren für die Erweiterung der Werksdeponie Weh- pressestelle@brd.nrw.de ofen-Nord in Dinslaken um einen dritten Bauabschnitt werden weitere ergänzende Planunterlagen vom 27.07.2015 bis zum 26.08.2015 bei den Städten Dinslaken und Duisburg zur allgemeinen Einsichtnahme ausgelegt. Darüber hinaus können in dieser Zeit die Unterlagen auf der Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf online abgerufen werden unter: http://www.brd.nrw.de/bausteine/MTT_aktuelle_offenlagen_fortsetzung.html.


 In diesem Zeitraum können sich die Bürgerinnen und Bürger über die Planung informieren und bis spätestens 09.09.2015 Einwendungen gegen den geänderten Plan bei den Städten Dinslaken und Duisburg oder bei der Bezirksregierung Düsseldorf als Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde erheben.
Die bisher gegen die Planunterlagen erhobenen Einwendungen werden weiterhin im Verfahren berücksichtigt und müssen nicht erneut vorgetragen werden. Die Thyssen Krupp Steel Europe AG (TKSE) beantragte am 29.06.2012 bei der Bezirksregierung Düsseldorf die Erweiterung der Werksdeponie Wehofen-Nord. Die Planfeststellungsunterlagen lagen erstmalig vom 21.01.2013 bis 20.02.2013 öffentlich aus.
Aufgrund der zur Planung eingegangenen Stellungnahmen und Einwendungen wurde die Planung von TKSE geändert und die modifizierten Antragsunterlagen erneut vom 07.11.2014 bis 08.12.2014 ausgelegt. Im Mai dieses Jahres hat TKSE nunmehr weitere Dokumente vorgelegt, die Fragen alternativer Entsorgungsmöglichkeiten betreffen. Da diese für das Vorhaben insgesamt von Bedeutung sein könnten, hat die Bezirksregierung entschieden, diese ergänzende Beteiligung der Öffentlichkeit durchzuführen.

 

MSV - 1. FC Kaiserslautern: Zebras bitten um frühzeitige Anreise
Zum Zweitliga-Start des MSV Duisburg gegen den 1. FC Kaiserslautern am Freitag, 24. Juli 2015, öffnet die Schauinsland-Reisen-Arena bereits um 18:30 Uhr; Anstoß ist um 20:30 Uhr. Der Business-Bereich öffnet wie gewohnt 90 Minuten vor Anpfiff. Auf Grund des erwartet hohen Zuschaueraufkommens – die Zebras erwarten bei ihrer Rückkehr in die 2. Bundesliga bis zu 25.000 Fans – bittet der MSV Duisburg alle Besucher um frühzeitige Anreise bzw Anfahrt mit dem Öffentlichen Nahverkehr.
MSV-ZebraHort öffnet wieder zum Heimspiel gegen Arminia Bielefeld Der beliebte ZebraHort, die Kinderbetreuung des MSV für Kids bis sechs Jahre, öffnet wieder zum Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am Sonntag, 16. August 2015. Bei Abendspielen – wie jetzt gegen den 1. FC Kaiserslautern – wird der Service wie auch in der Vergangenheit nicht angeboten, auch beim DFB-Pokalspiel gegen Schalke 04 kann der MSV den ZebraHort aus organisatorischen Gründen leider nicht anbieten, Insgesamt stehen im ZebraHort 20 Plätze zur Verfügung, davon zwei für Kinder bis zu einem Jahr. Die Tickets zum Preis von 5 Euro sind ab Montag, 3. August 2015, exklusiv im ZebraShop in der Schauinsland-Reisen-Arena erhältlich.  

MSV Duisburg – 1. FC Kaiserslautern: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für die Zuschauer des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den 1. FC Kaiserslautern am Freitag, 24. Juli, 20:30 Uhr, im Stadion in Duisburg-Neudorf, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein. Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV-Arena
·        ab „Salmstraße“ (Meiderich) um 18:36, 18:46, 18:56 und 19:06 Uhr
·        ab „Bergstraße“ um 18:41, 18:51, 19:01 und 19:11 Uhr
·        ab „Meiderich Bahnhof“ ab 18:45 bis 19:20 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 19:10 und 19:35 Uhr
·        ab „Betriebshof Unkelstein“ ab 18:28 bis 18:53 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Duisburg Hbf-Verknüpfungshalle“ ab 18:40 bis 20:15 alle fünf Minuten
·        ab Businesspark (Asterlagen) um 19:03 Uhr.
Nach Spielende stehen am Stadion Busse und am Grunewald Straßenbahnen für die Rückfahrt bereit. Besucher des Fußballspiels, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für Zuschauer, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist lediglich die Rückfahrt kostenlos.

 

2,1 % weniger Ehescheidungen
Im Jahr 2014 wurden in Deutschland rund 166 200 Ehen geschieden, das waren 2,1 % weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, werden nach den derzeitigen Scheidungsverhältnissen etwa 35 % aller in einem Jahr geschlossenen Ehen im Laufe der kommenden 25 Jahre geschieden.

Donnerstag, 23. Juli 2015 - Historischer Kalender

Sarah Philipp MdL: „Duisburg profitiert vom Brückensanierungsprogramm“
Zu der aktuellen Diskussion über die Verteilung der Infrastrukturgelder für die Bundesfernstraßen erklärt SPD-Landtagsabgeordnete Sarah Philipp: „Die „verkehrspolitische Märchenstunde“ von CSU-Bundesverkehrsminister Dobrindt ist ärgerlich, aber durchschaubar:  Während Dobrindt seine Parteifreunde in Bayern bevorzugt, versucht der ehemalige NRW-Landesverkehrsminister Wittke von eigenen Versäumnissen abzulenken.“
In die Amtszeit Wittkes (2005-2009) falle ein Investitions- und Sanierungsstau, der noch heute abgebaut werden müsse. „Den von ihm kritisierten Personalmangel bei den Ingenieuren für den Straßen- und Brückenbau beim Landesbetrieb Straßen.NRW hat er zudem durch den Abbau von 771 Stellen selbst zu verantworten“, erläutert Philipp.

„Anders als von Dobrindt dargestellt,  hätte NRW dennoch 243 Mio. € mehr bekommen können, da baureife Projekte in dieser Höhe vorliegen, aber nicht berücksichtigt wurden“, kritisiert Philipp, die Mitglied im Verkehrsausschuss des NRW-Landtags ist.

„Investitionen in die bestehende Infrastruktur und insbesondere in Brücken haben allerdings oberste Priorität. Allen voran ist hier aus Duisburger Sicht die A40-Rheinüberquerung zu nennen. Mit dem angekündigten Brückenmodernisierungsprogramm des Bundes in Höhe von 1,5 Milliarden Euro wird auch unser Bundesland in hohem Maße profitieren“, stellt die SPD-Landtagsabgeordnete klar.

„Die rot-grüne Landesregierung setzt auf eine bedarfsgerechte und zielgenaue Straßenplanung anhand transparenter Kriterien statt auf Prestigeprojekte. Die vorhandenen Mittel werden vernünftig investiert, um besonders bedeutende Straßenprojekte realisieren zu können“, so Philipp abschließend.

Grund- und Gewerbesteuerhebesätze aller Kommunen Deutschlands

Eine Gemeinschaftsveröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder beinhaltet für alle 11 117 deutschen Kommunen Angaben zu den Hebesätzen der Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen), der Grundsteuer B (für sonstige Grundstücke) und der Gewerbesteuer im Jahr 2014.
Bei den 396 Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen lag die Spanne bei der Grundsteuer A zwischen 150 Prozent (Verl) und 645 Prozent (Hürtgenwald). Den geringsten Hebesatz bei der Grundsteuer B meldete mit 260 Prozent Harsewinkel, den höchsten Wert verzeichneten hier mit jeweils 825 Prozent die Städte Haltern am See und Selm. Der Gewerbesteuerhebesatz war in Monheim am Rhein mit 285 Prozent am niedrigsten und in Marl (530 Prozent) am höchsten.

 

Realsteuer-Hebesätze in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2014
Verwaltungsbezirk Hebesatz der
Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer
Prozent Rang*) Prozent Rang*) Prozent Rang*)
Nordrhein-Westfalen                        
Reg.-Bez. Düsseldorf                        
Düsseldorf, Stadt   156     395     440     178     440     144  
Duisburg, Stadt   260     139     695     11     505     6  
Essen, Stadt   255     158     590     31     480     33  
Krefeld, Stadt   220     267     475     107     440     144  
Mönchengladbach, Stadt   240     200     520     65     475     49  
Mülheim an der Ruhr, Stadt   265     130     560     48     490     18  
Oberhausen, Stadt   250     166     590     31     520     2  
Remscheid, Stadt   230     230     600     25     490     18  
Solingen, Stadt   255     158     590     31     475     49  
Wuppertal, Stadt   240     200     620     21     490     18  


















NRW-Unternehmen beschäftigten 2013 über 522 000 Arbeitnehmer mehr als 2006

NRW-Unternehmen beschäftigten 2013 über 522 000 Arbeitnehmer mehr als Unternehmen beschäftigten 2013 über
522 000 Arbeitnehmer mehr als Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2013 waren in Nordrhein-Westfalen in rund 785 000
Betrieben (ohne die Wirtschaftsbereiche "Land- und Forstwirtschaft, Fischerei" und "öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung") über 5,8 Millionen Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand einer aktuellen Auswertung des Unternehmensregisters NRW mitteilt, waren das rund 55 000 Beschäftige (+1,0 Prozent) mehr als im Jahr 2012 und 522 000 Personen (+9,9 Prozent) mehr als 2006.
89,0 Prozent (698 600) aller hier betrachteten Betriebe in NRW beschäftigten im Jahr 2013 weniger als zehn Arbeitnehmer: In diesen Kleinbetrieben arbeiteten mit 932 000 rund 16,0 Prozent der 5,8 Millionen Beschäftigten. 3 000 Betriebe hatten 250 oder mehr Arbeitnehmer (32,2 Prozent). Über die Hälfte (51,8 Prozent) aller Beschäftigten war in den knapp 83 800 Betrieben mit zehn bis 249 Mitarbeitern tätig. Dabei waren rund 1,4 Millionen Personen in Firmen mit zehn bis 49 und etwa 1,7 Millionen in Betrieben mit 50 bis 249 Mitarbeitern beschäftigt.
 
Wie die Statistiker weiter mitteilen, lag die durchschnittliche Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten je Betrieb im Jahr 2013 bei 7,4 Personen (2012: 7,3 bzw. 2006: 6,8). Die Beschäftigtenzahl in Betrieben mit weniger als zehn Arbeitnehmern hat von 2006 bis 2013 um 1,9 Prozent zugenommen. In Betrieben mit zehn bis 249 Beschäftigten ist sie im selben Zeitraum um 11,6 Prozent gestiegen. In den nordrhein-westfälischen Großbetrieben (250 oder mehr Beschäftigte) stieg die Zahl der Arbeitnehmer, die einer Sozialversicherungspflicht unterliegen, im Vergleich zum Jahr 2006 um 11,4 Prozent an. (IT.NRW)

Mittwoch, 22. Juli 2015 - Historischer Kalender

Neue Gedenktafel für die Opfer des Loveparade-Unglücks  
Anlässlich des 5. Jahrestages des Loveparade-Unglücks wurde die Gedenkstätte im Karl-Lehr-Tunnel durch eine Gedenkplatte, die der Duisburger Stahlkonzern ThyssenKrupp Steel Europe heute vor Ort anbringen ließ, nun endgültig fertiggestellt.
Oberbürgermeister Sören Link drückte seine Freude darüber aus, dass durch die Gedenktafel eine angemessene und würdige Form des Gedenkens an die Opfer des tragischen Unglücks vom 24. Juli 2010 gefunden wurde. Der Duisburger Stahlkonzern ThyssenKrupp Steel Europe unterstützt gemeinsam mit den Hüttenwerken Krupp Mannesmann das Gedenken mit der Realisierung der künstlerisch gestalteten Stahlplatte. Das Denkmal ist den 21 verstorbenen Opfern sowie den vielen Betroffenen des 24. Juli 2010 gewidmet und soll an das schreckliche Ereignis erinnern.  
Die Idee stammt von den Angehörigen der Verstorbenen und wurde gestalterisch vom Duisburger Künstler Rüdiger R. Lorenzo Eichholtz  umgesetzt. Das Denkmal, welches nicht nur von ThyssenKrupp Steel Europe und den Hüttenwerken Krupp Mannesmann gesponsert,  sondern auch selbst angefertigt wurde, besteht aus zwei Stahlplatten, die an der Wand und am Boden der Gedenkstätte angebracht sind. Es enthält den Satz „Liebe hört niemals auf“ in den jeweiligen Muttersprachen der Opfer. Darüber hinaus sind 21 Flächen für Tafeln vorgesehen, welche die Angehörigen individuell gestalten können und dem Denkmal so eine sehr persönliche Note verleihen.  
Oberbürgermeister Sören Link dankte den Sponsoren für diesen Beitrag zur Gestaltung der Gedenkstätte am Ort der Katastrophe. Die Gedenkplatte wird den Angehörigen am diesjährigen Jahrestag durch den Oberbürgermeister und Ombudsmann Jürgen Widera vorgestellt.  

 

Parkraumbewirtschaftung:
Parkzone N2 Duisburg-Neudorf wird umgesetzt
   
Um den Bewohnern in dem Wohnquartier unmittelbar neben dem Hauptbahnhof in Duisburg-Neudorf das Parken zu erleichtern, hat die Bezirksvertretung Mitte am 18. Juni die Park­raumbewirtschaftung für die Parkzone N2 beschlossen. Diese wird mit Wirkung zum Montag, 17. August, gültig.  
Betroffen ist das Wohnquartier, welches durch den Straßenzug Klöcknerstraße/Oststraße, den Sternbuschweg, die Koloniestraße und die Bundesbahntrasse begrenzt wird. Alle Bewohner, die in diesem Quartier gemeldet sind und dort tatsächlich wohnen, haben Anspruch auf  den Bewohnerparkausweis N2, der sie, bis auf wenige Ausnahmen, von den Be­wirtschaftungsmaßnahmen in der Zone N2 ausnimmt.  
Berechtigte können seit Montag, 20. Juli, den Bewohnerparkausweis gegen Entrichtung einer Jahresgebühr von 30,70 Euro im Stadthaus am Friedrich-Albert-Lange Platz 7 (Raum U 24)  in Duisburg-Mitte während der Öffnungszeiten, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, erwerben. Derzeit werden in der Zone N2 Informationsflyer an die Haushalte verteilt. Außerdem erfolgen Anpassungsarbeiten zur Verkehrsbeschilderung und die Installation der neuen Parkscheinautomaten. 

 
Spargel- und Erdbeerernte überdurchschnittlich, aber etwas geringer als 2014

Im Vergleich zum Rekordjahr 2014 wird die deutsche Spargelernte im Jahr 2015 etwas geringer ausfallen, jedoch mit überdurchschnittlich guten Erntemengen. Nach einer ersten vorläufigen Schätzung des Statistischen Bundesamtes erreichte die gesamtdeutsche Erntemenge von Spargel rund 112 100 Tonnen. Die erwartete Erntemenge von Erdbeeren liegt im Bundesgebiet mit rund 155 700 Tonnen ebenfalls über dem Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre. Sowohl beim Spargel als auch bei den Erdbeeren ist die Erntemenge damit um ungefähr 2 % zum Vorjahr gesunken. Die Rückgänge sind auf die regionale Trockenheit im Mai zurückzuführen.


Haldenführer: Der RVR gibt eine Neuauflage zum "Gipfelstürmen" heraus
Mit der neu aufgelegten Freizeitbroschüre "Gipfelstürmen in der Meteropole Ruhr - Haldenerlebnisse bei Tag und Nacht" lockt der Regionalverband Ruhr (RVR) die Menschen auf die künstlich geschaffenen Berge im Ruhrgebiet. In der druckfrischen Publikation werden 30 der mehr als 100 Halden vorgestellt, die zu Fuß oder mit dem Rad entdeckt werden können.
Sie liegen in Neukirchen-Vluyn, Moers, Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Gladbeck, Essen, Gelsenkirchen, Marl, Herne, Herten, Recklinghausen, Bochum, Oer-Erkenschwick, Castrop-Rauxel, Waltrop, Dortmund, Bergkamen und Hamm. Neben den bekannten Wahrzeichen der Region wie Otto Pienes "Geleucht" auf der Halde Rheinpreußen in Moers, dem Tetraeder in Bottrop auf der Halde Beckstraße, die Horizontastronomie auf der Halde Hoheward in Herten/Recklinghausen und dem "blauen" Korridorpark auf der Halde Großes Holz in Bergkamen werden auch weniger bekannte Berge vorgestellt.
Dazu gehören z.B. die Halde Brassert in Marl mit dem Gipfelkreuz und die Sonnenuhr auf der Halde Schwerin in Castrop-Rauxel. Neu hinzugekommen ist die Halde Pluto in Herne, auf deren Plateau der RVR im letzten Jahr eine Aussichtsplattform gebaut hat. Mit mehr als 30 Halden gehört der Regionalverband Ruhr zu den größten Haldenbesitzern in der Metropole Ruhr.
Mitte der 80er Jahre begann der Verband, die aus der Bergaufsicht entlassenen Objekte als Freiflächen zu sichern, teilweise mit Landschaftskunst auf den Plateaus neue Akzente zu setzen und so die "Berge" für die Bevölkerung erlebbar zu machen. Mittlerweile gehören die Halden mit zu den beliebtesten Naherholungszielen in der Region. Die kostenlose Broschüre kann im Online Shop des RVR (www.shop.metropoleruhr.de) bestellt werden.

 

 

Duisburg-Mitte: Mercatorstraße – Fahrstreifen wird gesperrt    
Die Stadtwerke Duisburg führen ab Donnerstag, 23. Juli, Leitungsarbeiten auf der Mercatorstraße in Duisburg-Mitte durch. Hierzu wird der rechte Fahrstreifen zwischen Königstraße und Friedrich-Wilhelm-Straße in Fahrtrichtung Friedrich-Wilhelm-Straße für den fließenden Verkehr gesperrt. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen. Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis Freitag, 14. August, an.    

 

VHS: Biotope in Duisburg – Zwischen Hüttenheim und Ungelsheim    
In der Reihe „Biotope in Duisburg“ lädt die Volkshochschule am Samstag, 25. Juli, um 14 Uhr, zu einer Exkursion ein, sich auf die Spuren des Landschaftswandels und der Vegetation zwischen Hüttenheim und Ungelsheim zu begeben.  
Heinz Kuhlen wird neben der Entstehungsgeschichte der Landschaft auch über das  Artenspektrum informieren. Die Erweiterung der Mannesmann-Werke, heute HKM, und der Bau der Werkssiedlung Ungelsheim veränderte diesen Teil des Duisburger Südens erheblich. Es entstanden Kleingärten, eine Obstwiese und Grünanlagen; eine ehemalige Schlackenhalde wurde als Naturschutzgebiet Sittertskamp ausgewiesen. Das vom Ungelsheimer Graben durchzogene Gelände hat einen hohen ökologischen Wert.
Diese Veranstaltung ist ein Programmpunkt der diesjährigen Duisburger Umwelttage. Treffpunkt der Führung ist die Endstation der Straßenbahn 903 (Ecke Mündelheimer Straße/Am Sittert) in Duisburg-Hüttenheim. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.


Sonntagsführung im Stadtmuseum  
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum beginnt am Sonntag, 26. Juli, um 15 Uhr die Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Jüdisches Leben in Duisburg von 1918 bis 1945“. Die Ausstellung läuft unter dem Titel „Noch viele Jahre lang habe ich nachts von Duisburg geträumt“ und ist die erste Präsentation des neuen Zentrums für Erinnerungskultur.
Bei dem Rundgang schildert Jos Schaefer-Rolffs das vielfältige jüdische Leben in der Stadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts, das in den Jahren des Nationalsozialismus auch in Duisburg fast zur Gänze ausgelöscht wurde. Die Teilnahme inklusive Museumseintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

20 % der zugewanderten Pflegekräfte stammen aus Polen
Im Jahr 2013 arbeiteten 76 000 zugewanderte Personen mit polnischen Wurzeln in Pflegeberufen in Deutschland, davon waren 93 % Frauen. Wie das Statistische Bundesamt auf Grundlage des Mikrozensus 2013 weiter mitteilt, war Polen mit einem Anteil von 20 % das häufigste Herkunftsland von zugewanderten Pflegekräften in Deutschland. Auf Platz 2 und 3 folgten Bosnien und Herzegowina mit 47 000 und Kasachstan mit 31 000 Pflegekräften.

 

Dienstag, 21. Juli 2015 - Historischer Kalender

Keine Gesetzgebungskompetenz des Bundes für das Betreuungsgeld
Dem Bundesgesetzgeber fehlt die Gesetzgebungskompetenz für das Betreuungsgeld. Dies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit heute verkündetem Urteil entschieden. Die §§ 4a bis 4d des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes, die einen Anspruch auf Betreuungsgeld begründen, sind daher nichtig. Sie können zwar der öffentlichen Fürsorge nach Art. 74 Abs. 1 Nr. 7 GG zugeordnet werden, auf die sich die konkurrierende Gesetzgebung des Bundes erstreckt. Die Voraussetzungen des Art. 72 Abs. 2 GG für die Ausübung dieser Kompetenz durch den Bund liegen jedoch nicht vor. Das Urteil ist einstimmig ergangen.

Bebauungsplanentwurf Röttgersbach –  „Klinikum Niederrhein“ liegt aus
Der Bebauungsplan Nr. 1189 – Röttgersbach – „Klinikum Niederrhein“ liegt vom 22. Juli bis 2. September, montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr öffentlich aus. Ziel des Bebauungsplanes ist der vom Klinikum Niederrhein beabsichtigte Ausbau des Standortes an der Fahrner Straße, um so mittel- und langfristig neue Entwicklungsperspektiven zu erhalten.  
Der Planentwurf sowie die Begründung und der Umweltbericht können im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25) in Duisburg-Mitte und im Bezirksamt Hamborn auf der Duisburger Straße 213 (Bürgerservice, donnerstags bis 18 Uhr) eingesehen werden.  
Während der Auslegungsfrist können hierzu Stellungnahmen abgeben werden, die an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten sind. Bei Bedarf können zusätzliche Termine innerhalb der Auslegungsfrist vereinbart werden. Auskünfte zum Planentwurf erteilt das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement.

 

Häufigster Ausbildungsberuf 2014: Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel Im Jahr 2014 haben insgesamt 518 391 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Das waren 1,4 % weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, belegte der Beruf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel mit 31 080 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen erneut den Spitzenplatz. Es folgten Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement, Verkäufer/-in, Kraftfahrzeugmechatroniker/-in sowie Industriekaufmann/-kauffrau. Mehr als ein Fünftel der neu abgeschlossenen Verträge konzentrierte sich auf diese fünf häufigsten Ausbildungsberufe.

 

Ein kleines Paradies im Herzen Duisburg    
Der Brunnen im Kreuzgang - Innenhof der Abtei Hamborn lädt zum Verweilen ein. An diesem kleinen „Paradies“ im Herzen Duisburg kann man nicht nur die „arme“ Kirchenmaus entdecken. Dort haben auch andere Tiere „Zuflucht“ gefunden. Doch der von Gernot Rumpf im Jahre 1993 gestaltete Bronzebrunnen ist nicht das einzige Highlight der eineinhalbstündigen Abtei-Führung in Hamborn.  
Gezeigt werden auch der romanische Kreuzgang, die Abteikirche, die Schatzkammer mit bemerkenswerten liturgischen Gewändern und kostbaren Altargeräten.
Die nächste Gelegenheit zum Rundgang bietet sich am Samstag, 1. August um 10.30 Uhr an, Treffpunkt ist in der Abteikirche in Hamborn. Anmeldung erbeten unter der Rufnummer 0203-54472600 oder tourismusbuero@abtei-hamborn.de

 

 

Sparkasse Duisburg übernimmt Patenschaft für den Hegewald-Brunnen auf der Königstraße  
Die 23 Brunnen in Duisburg erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit und sind aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Nicht zuletzt an den heißen Sommertagen Anfang des Monats nutzten Jung und Alt die Brunnen als Treffpunkt oder um sich ein wenig abzukühlen. Durch die angespannten Haushaltslage der Stadt Duisburg gestaltet sich der Betrieb der Brunnenanlagen jedoch immer schwieriger.  
Die Sparkasse Duisburg übernahm nun die Patenschaft für den Hegewald-Brunnen Stadtbild in der Duisburger Innenstadt. Oberbürgermeister Sören Link und Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum begrüßten heute den neuen Paten Dr. Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg: „Die Brunnen auf der Königstraße sind gedacht als attraktive Orientierungspunkte in einer lebhaften und beliebten Fußgängerzone. Ohne Pflege, Instandhaltung und Wasser fehlt  aber genau diese Attraktivität. Auch hier übernimmt die Sparkasse Duisburg gerne Verantwortung für ein attraktives Umfeld für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt“, so Dr. Bonn.  
Oberbürgermeister Link dankt der Sparkasse für ihr Engagement: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Sparkasse Duisburg einen Paten für den Stadtbild-Brunnen gewinnen konnten. Damit ist nun schon für den dritten Brunnen der Brunnenmeile der Betrieb gesichert.“  
Der Brunnen Stadtbild von Ulf Hegewald entstand Anfang der 90ger-Jahre. Die geometrische Form des Brunnens verkörpert das Stadtbild Duisburgs. Mit etwas Phantasie kann man erkennen, dass von Ost nach West der Einschnitt des Ruhrtals verläuft. Diesem ist im Norden der Kamm des Hafens zugeordnet. Der Halbkreis im Süden zitiert den Corputiustplan aus dem Jahre 1566. In der Mitte des Brunnens erhebt sich eine Wasserwand, die sich über das Stadtbild ergießt.  

Aus rotbrauner Keramik schuf der Künstler an einem der lebhaftesten Punkte der Innenstadt eine Wasserlandschaft, die in geometrischer Form das Stadtbild Duisburgs verkörpert. So ist der Begriff "Stadt" als ein geschlossenes Ganzes eingegangen in die Kreisform der geneigten Scheibe.
Verschiedenartige geometrische Körper, die in Form und Lage von topographischen Gegebenheiten der Stadt abgeleitet sind, bilden das Relief der geneigten Fläche. Von Ost nach West verläuft der Einschnitt des Ruhrtals. Diesem sind im Norden der Kamm des Hafens zugeordnet. Der Halbkreis im Süden zitiert den Corputiustplan aus dem Jahre 1566. In der Mitte des Brunnens erhebt sich eine 1 m hohe "Wasserwand", die sich über das "Stadtbild" ergießt.
- Künstler: Ulf Hegewald, Jahrgang 1942
- errichtet: 1991-93. Material: Keramik/Beton.
- Durchmesser: 9 m

Die Stadt Duisburg sucht Brunnen-Paten für die über das gesamte Stadtgebiet verteilten Brunnen. Mit einer Patenschaft übernimmt der Pate die Kosten für den Betrieb, Unterhaltung und kleinere Instandsetzungen des jeweiligen Brunnen. Angesprochen sind Unternehmen, aber auch Vereine, Verbände und Bürger, denen ein Brunnen besonders viel bedeutet. Die Stadt Duisburg stattet dann den jeweiligen Brunnen mit einem entsprechenden Patenschild aus. Wer sich für die Übernahme einer Patenschaft interessiert, kann sich an das Stadtentwicklungsdezernat wenden (Tel.: 0203/283-2041, email: c.mainka@stadt-duisburg.de)  

V.l.:Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum, Dr. Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg und OB Sören Link

 

Planfeststellungsverfahren: Deponie Wehofen-Nord in Dinslaken – Unterlagen liegen aus  
Die Firma ThyssenKrupp Steal Europe AG hat die Planfeststellung für die Erweiterung der Deponie Wehofen–Nord um einen dritten Bauabschnitt bei der Bezirksregierung Düsseldorf beantragt. Aufgrund vorhandener Stellungnahmen und Einwendungen wurde die Planung geändert. Die Auslegung der geänderten Unterlagen zwecks Anhörung der Öffentlichkeit erfolgt von Montag, 27. Juli, bis Mittwoch, 26. August.    
In Duisburg sind die Unterlagen zwischen 8 und 16 Uhr einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, 2. Etage/Zimmer 215, in der Innenstadt sowie im Bezirksamt Walsum an der Friedrich-Ebert-Straße 152.  
Jeder, dessen Belange durch die Änderung berührt werden, kann bis zum 9. September schriftlich Einwendungen erheben. Diese sind an die Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 52, Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf bzw. an das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement der Stadt Duisburg zu richten. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.brd.nrw.de.

 

Zahl der Todesfälle durch Drogenkonsum in NRW um 1,5 Prozent
Im Jahr 2013 starben in Nordrhein-Westfalen 3 195 Personen an den Folgen von Drogenkonsum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des nationalen Gedenktages für verstorbene Drogenabhängige (21. Juli 2015) mitteilt, war die Zahl der aufgrund von Drogenkonsum Verstorbenen um 1,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor (2012: 3 243). Der Anteil an allen Sterbefällen in Nordrhein-Westfalen lag 2013 bei etwa 1,6 Prozent. 87,7 Prozent der Todesfälle (2 803) durch Drogenkonsum waren auf Alkohol zurückzuführen. In den übrigen 392 (nicht-alkoholbedingten) Fällen war der Konsum von psychotropen Substanzen oder Betäubungsmitteln ursächlich für den Tod.

Durch Drogenkonsum Verstorbene in Nordrhein-Westfalen

–––––––––––
Jahr
Durch Drogenkonsum Verstorbene  Todesfälle insgesamt
insgesamt davon Anteil
an allen
Todesfällen
alkoholbedingt nicht-alkoholbedingt1) 
             
NRW            
  2003   3 078    2 817     261   1,6 %   190 793  
  2008   3 471    3 007     464   1,8 %   189 586  
  2012   3 243    2 887     356   1,7 %   193 707  
  2013   3 195    2 803     392   1,6 %   200 065  
 Duisburg            
  2003    89     82     7   1,4 %   6 155  
  2008    108     93     15   1,8 %   6 031  
  2012    116     104     12   1,9 %   6 026  
  2013    117     100     17   1,9 %   6 255  

 

Stadt gedenkt der Opfer des Loveparade-Unglücks  
Am Freitag, 24. Juli, jährt sich zum fünften Mal der Tag der Loveparade-Katastrophe in Duisburg. Zum Gedenken an die Opfer veranstaltet die Stadt eine öffentliche Gedenkfeier in der Grünanlage an der Karl-Lehr-Straße am östlichen Tunnelausgang (neben dem Penny Markt). Diese beginnt am 24. Juli um 17.45 Uhr (Ende circa 19 Uhr). Neben dem Jungen Ensemble Ruhr wird die Gruppe Trionova die Gedenkveranstaltung musikalisch begleiten.  
Am Ort des Gedenkens wird die Duisburger Künstlerin Mila Langbehn zusammen mit über einem Dutzend Helferinnen und Helfern ein großes Mandala aus Blüten auslegen. Die Blüte, die in vielen Kulturen ein Symbol für Vollkommenheit und Schönheit ist, drückt in Form des Mandalas eine umfassende Harmonie und tiefen Frieden aus, wobei sie zugleich auch an Vergänglichkeit und die Bedeutung der Achtsamkeit erinnert.  
Am Vorabend, 23. Juli, wird ab 21 Uhr in der Gedenkstätte im Tunnel Karl-Lehr-Straße die „Nacht der Tausend Lichter“ stattfinden, organisiert durch den Verein LoPa 2010. Auch diese Veranstaltung ist öffentlich.

Duisburg-Dellviertel/Neudorf: Vollsperrung der Karl-Lehr-Straße  
Zum Jahrestag des Loverarade-Unglücks findet am Freitag, 24. Juli, eine Gedenkfeier an der Unglücksstelle statt. Aus diesem Grund wird die Karl-Lehr-Straße im Bereich des Tunnels ab Donnerstag, 23. Juli, 19 Uhr, bis Freitag, 24. Juli, ca. 20 Uhr, für den gesamten Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Umleitungsempfehlungen über die Düsseldorfer Straße und den Sternbuschweg werden ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können den Bereich passieren. Während der Gedenkfeier am Freitag von etwa 15 bis 17.30 Uhr gilt das Verbot auch für Fußgänger und Radfahrer.

Montag, 20. Juli 2015 - Historischer Kalender

Engagierte Ehrenamtler im Bereich Umwelt- und Naturschutz gesucht
Bis zum 17. August 2015 können noch engagierte Ehrenamtler aus dem Umwelt- und Naturschutz für die Auszeichnung "Ehren.Sache.NRW 2015" vorgeschlagen werden. In diesem Jahr widmet sich die Auszeichnung den vielfältigen, ehrenamtlichen Aktivitäten rund um den Erhalt und die Fortentwicklung der "Lebendigen Gewässer" in Nordrhein-Westfalen.
Ohne gesunde und saubere Gewässer ist der Fortbestand der biologischen Vielfalt des Landes nicht zu erreichen. "Nordrhein-Westfalen ist ein Land der Gewässer", erklärte Umweltminister Johannes Remmel. "Naturnahe Bäche und Flüsse und die mit den Gewässern eng verflochtenen Lebensräume sind wichtig für den Erhalt der biologischen Vielfalt in unserem Land. Es ist daher das Ziel der nordrhein-westfälischen Wasserpolitik, die Gewässer und das Grundwasser wieder in einen sogenannten `guten Zustand´ zu bringen."
Um dieses Ziel zu erreichen werden die guten Ideen der im Umwelt- und Naturschutz ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger gebraucht, die sich zum Beispiel an der Renaturierung von Flüssen und Bächen beteiligen oder aktiv die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit für den Gewässerschutz unterstützen. "Mit der Auszeichnung möchten wir den Menschen danken, die sich freiwillig und unentgeltlich aktiv für den Schutz unserer Umwelt und Natur einsetzen. Ohne dieses Engagement wären viele Projekte nicht denkbar", betonte Minister Remmel. Vorgeschlagen werden können Bürgerinnen und Bürger, die sich kontinuierlich und engagiert für den Erhalt und die Entwicklung der Gewässer in NRW einsetzen.
Bis zum 17. August 2015 können Verbände, Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen Vorschläge an das NRW-Umweltministerium senden. Eine fachkundige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen die Preisträgerinnen und Preisträger "Ehren.Sache.NRW 2015" aus, die Auszeichnungen werden von Umweltminister Johannes Remmel im Spätherbst übergeben.

 

Offene Sprechstunde    
Am Freitag, den 31.07., hat das Projekt LebensWert an Holtener Str. 172, in der Zeit zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr Herrn Rechtsanwalt Chuya Kojima Gast. Rechtsanwalt Kojima bietet in dieser Zeit eine offene Sprechstunde in sozialen Rechtsangelegenheiten an. Interessierte sind herzlich willkommen. In einem vertraulichen Gespräch wird auf die Fragen der Rechtsschutzsuchenden gezielt eingegangen. Insbesondere zu Fragen des Sozialleistungs- und Rentenbezugs sowie zum Schwerbehindertenrecht steht RA Kojima Rede und Antwort. Aber auch Fragen zum Familienrecht und Mietrecht bleiben nicht unbeantwortet.


Erzeugerpreise Juni 2015: – 1,4 % gegenüber Juni 2014
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Juni 2015 um 1,4 % niedriger als im Juni 2014. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fielen die Erzeugerpreise gegenüber Mai 2015 um 0,1 %.

Laufen mit Flüchtlingen: Sport verbindet
Fremde Menschen, fremdes Land, fremde Sprache. Kontakte zu knüpfen, ist da nicht leicht. In Duisburg-Neumühl nimmt Pater Tobias am kommenden Montag, den 20. Juli um 12.00 Uhr Asylbewerber mit zum Training.  
Pater Tobias wird sich dann mit Flüchtlingen aus der kommunalen Unterkunft an der Usedomstraße in Neumühl vor dem Schmidthorster DOM zum gemeinsamen Lauf treffen. "Ich habe jeden Tag einen strammen Trainingsplan zu absolvieren, um meine sieben Sponsoren-Marathonläufe im Jahr zu bewältigen, da kam mir die Idee bei den Flüchtlingen mal anzufragen, ob sie mit mir Laufen möchten", so der Marathon-Pater. Dabei muss der Pater keine zusätzliche Zeit seines engen Terminkalenders opfern.
Laufen und Sport kennt keine Grenzen und Sprachunterschiede. Sport verbindet Menschen unterschiedlicher Nationen, Religionen und Kulturen. Man kommt in Kontakt und überwindet Berührungsängste. Auf die erste Anfrage haben sich bereits 10 Interessierte gemeldet, die nun durch das Projekt LebensWert mit neuen Laufschuhen und Sportkleidung ausgestattet werden. Dabei unterstützt auch Karsten Kruck von Laufsport Bunert Duisburg die Aktion und Marathon-Pater Tobias spendet einen großen Beutel T-Shirts, die er bei seinen weltweiten Läufen erhalten hat.
Da fast alle Flüchtlinge unter 25 Jahre alt sind, passt die T-Shirt-Größe M optimal, die der Pater selber trägt. Außerdem will der 52-jährige Pater, der auch die 100 km Strecke bereits in Biel zweimal bewältigte, Ernährungstipps seinen Mitläufern geben. Beim Laufen wird er sich dann auf Englisch oder durch Zeichensprache unterhalten und einige deutsche Wörter (Baum, Blume, Weg u.s.w.) können dann auch während des Trainings schon beigebracht werden.
Die Laufbedingungen in Neumühl sind ideal. Von der Turnhalle an der Usedomstraße ist man in wenigen Minuten am Treffpunkt im Stielmuspark und danach dann an wunderbaren Laufstrecken „Grüner Pfad“/ HOAG-Trasse oder Landschaftspark Nord. Pater Tobias freut sich schon jetzt darauf, wenn einer der Flüchtlinge bei einem seiner nächsten Marathonläufe mitlaufen würde. "Das wär ein schönes sportliches Ziel", so Pater Tobias.  
Treffpunkt am Montag, den 20.7. um 12.00 Uhr vor dem Schmidthorster DOM, Holtener Str. 166, 47167 Duisburg.  


VHS: Neue Englischkurse im Herbst  
   
Die Volkshochschule startet mit einem differenzierten und ambitionierten Englischprogramm ab Ende August in das neue Herbstsemester. Neben den vielen Standardkursen für Anfänger und Fortgeschrittene sowie den zahlreichen berufsbezogenen Kompaktkursen in Business English gibt es weitere interessante Angebote.  
Die Möglichkeit, sich gezielt auf Englischprüfungen vorzubereiten, erhalten Schüler verschiedener Schulformen ab Montag, 31. August. Zum einen stehen Vorbereitungen auf die Zentrale Abschlussprüfung der Jahrgangsstufe 10 auf dem Programm, die auf dem Weg in die gymnasiale Oberstufe helfen sollen, zum anderen sollen Hilfen für eine Optimierung der Abiturprüfung gegeben werden.     Und wer sich in der englischen Sprache mit dem „Big Apple“ (New York) auseinandersetzen möchte, findet auch dazu Gelegenheit in einem Wochenend-Konversationskurs.
Weitere Kurse befassen sich mit Präsentationstechniken und E-Mailing. Zur Verbesserung der sprachlichen Korrektheit werden die richtige Verwendung von Präpositionen und Hilfe  zur Verbesserung der Zeichensetzung angeboten.  
Die VHS bietet auch im kommenden Semester wieder eine Reihe von Sprachprüfungen auf unterschiedlichen Sprachniveaus mit und ohne Berufsbezug an.Anmeldungen unter 0203/283-3231 und -4154.  

Samstag, 18. Juli 2015 - Historischer Kalender - Tag des Bodens, Internationaler Nelson-Mandela-Tag
4. Duisburger (Füchse) Stadtfest, vom 16. bis 19. Juli 2015 auf der 'Kö'

 

Schnitzeljagd Emscher Landschaftspark führt durch Duisburg Entdeckungsreise, Bewegung und Rätselspaß: All das verbindet die Schnitzeljagd Emscher Landschaftspark am 26. Juli miteinander. Der Regionalverband Ruhr (RVR) lädt im Rahmen seines Erlebnisprogramms Emscher Landschaftspark "Unter freiem Himmel" zur sonntäglichen Jagd.
Startpunkt ist der Landschaftspark Duisburg-Nord, von dem aus die Teilnehmer zwischen 11 und 16 Uhr mit dem Rad zu einer rund 23 Kilometer langen Rundtour durch den Emscher Landschaftspark aufbrechen. Unterwegs lösen sie an verschiedenen Stationen kleine Aufgaben und Rätsel. Navigiert wird per Kartenausdruck oder digital via Smartphone. Auf erfolgreiche Schnitzeljäger wartet am Ziel ein kleine Überraschung.
Die Teilnahme an der Schnitzeljagd Emscher Landschaftspark ist kostenlos und erfolgt auf eigenes Risiko. Die Schnitzeljagd per Rad ist Teil des RVR-Erlebnisprogramms "Unter freiem Himmel", mit dem der Verband den Emscher Landschaftspark noch bekannter machen will. Mehr als 75 Picknicks und Touren von Duisburg bis Bergkamen stehen bis zum 31. Oktober zur Auswahl. Infos zum Emscher Landschaftspark und zu den Veranstaltungen: www.emscherlandschaftspark.de


Rundgang entlang der Duisburger Stadtmauer
Am kommenden Mittwoch (22. Juli), beginnt um 15 Uhr ein Stadtrundgang für Familien und Kinder mit Frank Switala. Vom Kultur- und Stadthistorischen Museum geht es zu ausgewählten Punkten der mittelalterlichen Duisburger Stadtbefestigung.  
Hier erzählt der Museumsführer im historischen Gewand spannende Geschichten über die Namen der vier Stadttore, feindliche Truppen aus Köln und warum die Stadtmauer besonders am Innenhafen bis heute so gut erhalten ist.  
An jedem Mittwoch in den Sommerferien kann man im Kinder-Sommerprogramm des Museums etwas Neues erleben – so wird Geschichte lebendig. Treffpunkt ist am Museumseingang: Johannes-Corputius-Platz 1, am Innenhafen. Erwachsene Teilnehmer zahlen 4,50 Euro, Kinder 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Blick in die Ausstellung.

 

 

Hundeführung: Unterwegs mit dem besten Freund  
Hundebesitzer haben am 25. Juli 2015 ab 16.00 Uhr die Möglichkeit zusammen mit ihren Vierbeinern auf Entdeckungstour durch Duisburg zu gehen. Im Rahmen einer offenen Hundeführung wird der Duisburger Stadtwald erforscht. Während sich die Hunde besonders auf Spielkameraden und interessante Fährten freuen können, erwarten die Besitzer informative Details und unterhaltsame Anekdoten vom Gästeführer.
Als wichtige Voraussetzung sollten die Hunde sozial verträglich sowie geimpft sein, ein freundliches Wesen und eine Haftpflichtversicherung haben. Erwachsene zahlen 8 Euro,  Kinder (8-13 Jahre) 5 Euro. Die Tour dauert ca. zwei Stunden. Weitere Infos und Voranmeldung bis zum 23. Juli im RUHR.VISITORCENTER Duisburg unter Tel: 0203/ 285 440.


Freitag, 17. Juli 2015 - Historischer Kalender 

4. Duisburger (Füchse) Stadtfest, vom 16. bis 19. Juli 2015 auf der 'Kö'



Offizieller Anteilsübergang - aus der Klinikum Duisburg GmbH wird die Sana Kliniken Duisburg GmbH

Neue Öffnungszeiten der Kinder- und Jugendbibliothek  
Nach dem großen Erfolg am Eröffnungstag und aufgrund der starken Nachfrage erweitert  die Kinder- und Jugendbibliothek im 1. Obergeschoss des Stadtfensters die Öffnungszeiten. Künftig ist diese in den Schulferien, auch jetzt schon in den Sommerferien, von dienstags bis freitags bereits ab 11 Uhr geöffnet.  
Während der Schulzeiten hat die Kinder- und Jugendbibliothek dienstags bis freitags erst ab 13 Uhr geöffnet, um vormittags Veranstaltungen für Kindergärten, Schulen und Familienzentren anbieten zu können. Die bisherigen Öffnungszeiten am Montag von 13 bis 19 Uhr und am familienfreundlichen Samstag von 11 bis 16 Uhr bleiben für die Kinder- und Jugendbibliothek unverändert.



UDE: Forscherverbund befasst sich mit eingebetteten Systemen Sicher und fehlerfrei fliegen und fahren
 
Autos, Flugzeuge oder Industrieanlagen werden immer mehr von eingebetteten Systemen gesteuert und überwacht. Diese regulieren beispielsweise Motoren, Bremsen, Triebwerke oder stecken in Sicherheits- bzw. Fahrassistenzkomponenten. Solche hochsensiblen Systeme und ihre Software fehlerfrei und ohne Sicherheitslücken zu entwickeln, damit beschäftigt sich ein Verbund von 19 Partnern, darunter die Technische Universität München (TUM), die Universität Duisburg-Essen (UDE), weitere Forschungseinrichtungen und Unternehmen.  

Nach drei Jahren endet nun ihr vom Bundesforschungsministerium gefördertes Projekt SPES_XT. Die Partner haben unter der Leitung der TU München eine Methode für eine modellbasierte Entwicklung von eingebetteten Systemen erforscht und erprobt. Das Modell unterstützt den gesamten Prozess, beginnend bei der Analyse notwendiger Systemeigenschaften (dem Requirements Engineering) über den Entwurf bis hin zur Implementierung und zum abschließenden Test.
Es berücksichtigt auch, wie variabel oder sicher ein neues System sein soll.    
An der UDE spezifizierten die Wissenschaftler um Dr. Thorsten Weyer (Software Systems Engineering, paluno – The Ruhr Institute for Software Technology) die Anforderungen mit einer grafischen Modellierung. Die entwickelte Methode enthält eine Reihe von Verfahren zur Analyse der entworfenen Systeme. So wurde etwa untersucht, ob sich bestimmte Funktionen in Fahrzeugen gegenseitig stören, beispielsweise ABS und ESP oder Fensterheber und Klimaanlage. Fehler lassen sich so schnell, sicher und nachvollziehbar aufdecken.
Die Forscher überprüften die entwickelten Ansätze in der Automobilindustrie und im Flugzeugbau. Außerdem testeten sie dabei unter anderem die korrekte Funktionsweise von neuen Spurhalteassistenten oder Kollisionsvermeidungssystemen in Flugzeugen.

 

 

Deckelung der Dispozinsen – NRW fordert von der Bundesregierung, eine Obergrenze zu schaffen
NRW-
Minister Remmel: Eine Deckelung der Dispo-Zinsen ist längst überfällig Banken können derzeit von der Europäischen Zentralbank günstig Geld leihen. Wenn sie es aber an ihre Kunden weitergeben, verlangen sie hohe Dispozinsen. Der Leitzins der europäischen Zentralbank liegt derzeit bei 0,5 Prozent. Zu diesem Zinssatz bekommen Banken ihr Geld. Sie geben den historisch niedrigen Zinssatz aber nicht an die Verbraucherinnen und Verbraucher weiter. Studien belegen, dass Bankkunden im Schnitt zehn Prozent Dispozinsen zahlen müssen, wenn das Konto überzogen wird. Die NRW-Landesregierung fordert deshalb eine Deckelung der Dispozinsen auf maximal acht Prozent über dem Leitzins. "
Die Bundesregierung hat mit ihrem gestrigen Kabinettsbeschluss eine sehr gute Gelegenheit verstreichen lassen, der Willkür der Banken ein Ende zu setzen", erklärte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel.
"Trotz vielfacher Aufforderung, einen Deckel einzuführen, hat sie sich dagegen entschieden. Wir werden uns aber im Bundesrat weiter für die Bankkunden einsetzen und eine Deckelung fordern." Die gleiche Forderung soll auch für Überziehungskredite gelten. Geht der Bankkunde über seinen eingeräumten Dispokredit hinaus, verlangen Banken oft noch einen Aufschlag. Dieser soll mit dem Deckel für Dispozinsen ebenfalls eingefangen werden.
Justizminister Thomas Kutschaty machte deutlich: "Derzeit fordert ein Teil der Banken für Kredite, die ohne eingeräumten Dispositionskreditrahmen gewährt werden oder in denen die Überziehung über dem vereinbarten Dispositionskreditlimit liegt, eine deutlich höhere Gebühr, ohne dass hierfür nachvollziehbare Gründe vorliegen. Zusätzliche Kosten entstehen der Bank nicht; ein gegenüber dem Dispositionskredit höheres Risiko oder erhöhter Verwaltungsaufwand ist nicht erkennbar. Insofern ist es sachgerecht, die gesetzliche Obergrenze auch auf die Höhe der Zinsen bei geduldeter Überziehung des Kontos zu erstrecken."
Für den Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums Dr. Günther Horzetzky sollte der Dispozins auch die aktuelle Marktlage widerspiegeln: "Die bisherige Zinshöhe ist oft unverhältnismäßig und geht dann einseitig zu Lasten der Bankkunden. Die Marktlage muss sich auch bei den Dispozinsen widerspiegeln."
"Wenn Banken für Guthaben so gut wie keine Zinsen zahlen, gibt es auch keinen nachvollziehbaren Grund für Dispozinsen in der gegenwärtigen Höhe", ergänzte Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Hintergrundinformation: Der Basiszins nach §247 BGB liegt stets mit 0,88 Prozent unter dem Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Er ist eine feste Bezugsgröße, bildet aber durch seine Abhängigkeit vom Leitzins der EZB auch den Markt ab. Würde der Dispozins bei acht Prozent gedeckelt, würde das bei dem aktuellen Basiszins von -0,83 Prozent derzeit eine Obergrenze von 7,17 Prozent bedeuten. Die gleiche Forderung soll auch für Überziehungskredite gelten. Geht der Bankkunde über seinen eingeräumten Dispokredit hinaus, verlangen Banken häufig noch einen Aufschlag. Dieser soll mit dem Deckel für Dispozinsen ebenfalls eingefangen werden.

 

VHS: Politik hautnah erleben    
Im kommenden Herbstsemester kann man mit der VHS die Landes- und Europapolitik hautnah erleben. Am Mittwoch, 2. September, ist der Besuch einer Plenarsitzung des Düsseldorfer Landtags beabsichtigt. Die Teilnehmer treffen sich morgens um 8 Uhr am Duisburger Hauptbahnhof und fahren mit dem Kursleiter auf eigene Kosten mit dem ÖPNV nach Düsseldorf.
Neben der Einführung in die Tagesordnung des Landtags, einem gemeinsamen Frühstück vor Ort besteht dann die Möglichkeit, auf der Zuschauertribüne die Landtagssitzung zu verfolgen. Ab 11.45 Uhr steht die Duisburger Landtagsabgeordnete Sarah Philipp dann Rede und Antwort. Die Teilnahme beträgt fünf Euro.  
Ein Besuch der EU-Kommission in Brüssel ist am Donnerstag, 3. September, möglich. Um 7.30 Uhr fahren die Teilnehmer mit dem Bus ab Liebfrauenkirche in Duisburg-Mitte nach Brüssel, wo sie das Besucherzentrum der EU-Kommission besichtigen und mit der Funktion- und Arbeitsweise der Institution vertraut gemacht werden. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung, die in Kooperation mit „Europe Direct“, dem EU-Bürgerservice der Stadt Duisburg, organisiert wird, beträgt 20 Euro.  
Der für Freitag, 13. November, geplante Besuch der Europäischen Zentralbank in Frankfurt ist bereits ausgebucht. Anmeldungen unter 0203/283-3725und -4320.

 

Karrierestart bei der Bundeswehr
Die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der Bundeswehr sind vielfältiger, als die meisten sich vorstellen. Wer sich informieren und die beruflichen Chancen bei der Bundeswehr kennenlernen möchte, hat jetzt dazu die Gelegenheit. Die Wehrdienstberatung Essen stellt die Berufe bei der Bundeswehr vor. Am Donnerstag, 23. Juli 2015, um 14 Uhr im BiZ, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg. Interessierte können ohne Anmeldung kommen und selbstverständlich ist die Veranstaltung kostenlos.

Berufsstart bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen!
Wer sich umfassend über Ausbildung, Studium und die beruflichen Perspektiven bei der Polizei informieren möchte, sollte am Donnerstag, 23. Juli 2015, um 14 Uhr ins BiZ kommen. Der Einstellungsberater bei der Polizei Duisburg wird die Jugendlichen und jungen Erwachsenen umfassend beraten und ihre Fragen beantworten.   Am Donnerstag, 23. Juli 2015, um 14 Uhr im BiZ, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg. Interessierte können ohne Anmeldung kommen und selbstverständlich ist die Veranstaltung kostenlos.

 

Donnerstag, 16. Juli 2015 - Historischer Kalender 

4. Duisburger (Füchse) Stadtfest, vom 16. bis 19. Juli 2015 auf der 'Kö'
STONE FACES - Mitsubishi Brüggemann-Bühne, Königstraße, Innenstadt
Eröffnungsrede: OB Sören Link auf der Pape-Bühne um 17.00 Uhr. 4 Tage - 2 Bühnen - Show, Spaß & Action  

 

OB Link nimmt den Paternoster im Duisburger Rathaus wieder in Betrieb Lange musste das Rathaus auf seinen Paternoster verzichten, da neue Bundesregelungen in Kraft getreten waren, die den Betrieb verboten. Heute endlich kann Oberbürgermeister Sören Link den Paternoster im Duisburger Rathaus am Burgplatz wieder in Betrieb nehmen. Er wird dazu die gesetzlich vorgeschriebenen Schilder anbringen.

 

 

Kulturrucksack in den Bibliotheken war ein voller Erfolg

Im Mai und Juni war der Kulturrucksack NRW mit insgesamt 13 Veranstaltungen in den Zweigstellen der Stadtbibliothek Duisburg unterwegs. Die vier Veranstaltungsformate Trickfilmwerkstätten, Workshops zum Manga zeichnen, Schauspiel-Workshops und eine Offene Lesebühne fanden großen Zuspruch.

 Insgesamt 120 Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren haben mit großem Interesse und Begeisterung an den Workshops teilgenommen und fanden die Angebote äußerst spannend und gut umsetzbar. Diese Resonanz lässt die Organisatoren zufrieden auf die Fortsetzung der Kulturrucksackveranstaltungen im 2. Halbjahr blicken.  

Im Rahmen der Aktionswoche zur Eröffnung des Stadtfensters werden vom 24. bis 28. August täglich Workshops in der neuen Kinder- und Jugendbibliothek stattfinden. Darunter auch wieder der beliebte Manga-Workshop, die Trickfilmwerkstatt, eine Schreibwerkstatt, ein Video-Workshop und ein Poetry-Slam-Workshop. Im November wird es dann auch eine Fortsetzung des Schauspielworkshops geben. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.


Trickfilmstudio

 


Lebensmittelmarkt in Baerl kann gebaut werden  
Der Weg für den Bau eines 1.100 m² großen Lebensmittelmarktes in der Schulstraße in Baerl mit ergänzendem Handel in Baerl ist frei. Die entsprechende Baugenehmigung konnte nun erteilt werden.  
Seit 2011 ist der Stadtteil nach Schließung eines letzten kleinen Lebensmittelversorgers komplett von der Nahversorgung abgeschnitten. Von den Baerlern wurde der Bau eines Vollversorgers gewünscht und von der Politik unterstützt. Die Neuplanung hatte viele Hürden zu nehmen, ehe sie jetzt endgültig genehmigt werden konnte. Mit dem Neubau wird eine weitere Empfehlung aus dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Duisburg realisiert, das hier eine Versorgungslücke benannte.  
Der Weg zum Erreichen dieses Ziels war nicht leicht. Der notwendige Bebauungsplan, eine Änderung des Flächennutzungsplans und juristische Einwendungen von Anliegern  zogen das Verfahren in die Länge. „Es gab sehr viele unterschiedliche Interessen und Belange, die zu berücksichtigen waren“, kommentiert Carsten Tum die jetzt erteilte Baugenehmigung. „Ich freue mich, dass es letztendlich aber gelungen ist, einen für alle Beteiligten akzeptablen Kompromiss zu finden und nunmehr für Baerl einen Vollversorger anzusiedeln, der in Zukunft wieder die Wege kürzer werden lässt und eine hervorragende Versorgungslage ermöglicht.“  
Für Oberbürgermeister Sören Link ist hier ein wichtiges Ziel für die Stadtteilversorgung erreicht: „Unser Ziel ist die Stärkung der Stadtteile. Das ist hier durch die beharrliche Planungsarbeit von Politik und Verwaltung gelungen.“

Größte Trampolinhalle der Metropole Ruhr öffnet in Duisburg
Am kommenden Freitag, 17. Juli, eröffnet in Duisburg-Neudorf die nach Angaben der Betreiber größte Trampolinhalle des Ruhrgebiets. Auf 3.000 Quadratmetern finden im Superfly Ruhr 50 großflächige Trampoline Platz - dicht an dicht, so dass eine riesige "Sprungfläche" zur Verfügung steht.
Zu den Angeboten der Halle zählt neben freien Sprungzeiten für Große (mit Musik) und Kleine (bis sechs Jahren) auch Trampolin Dodgeball - eine Art Völkerball auf den Sprungtüchern - Rampen für akrobatische Einlagen, Schaumstoffbecken, in die sich die Sportler katapultieren lassen können, Trampolinbahnen für Parcoursläufer und ein "Slackline"-Bereich (Seile, über die man balancieren kann). Das Konzept der Indoor-Trampolinparks kommt aus den USA.
Die amerikanische Muttergesellschaft der Duisbuger Halle ist mit weltweit mehr als 25 Anlagen der größte Betreiber und Entwickler solcher Angebote. Im vergangenen Jahr kam der Trend in Deutschland an. In Dortmund eröffnete mit dem Superjump XL die erste Trampolinhalle nach amerikanischem Vorbild in Deutschland. Kurz danach ging der JumpClub in Gelsenkirchen auf dem Gelände des Schalker Sportparks an den Start.
In Planung ist derzeit ein neuer Trampolin-Park in Oberhausen. Realisiert werden soll er in der Halle des insolventen Spionage-Museums Top Secret an der Oberhausener Marina. Der Eigentümer der Immobilie steht nach Angaben der Oberhausener Wirtschaftsförderung derzeit in Gesprächen mit einem möglichen Betreiber.
MSV Duisburg – FC Porto: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für die Zuschauer des Freundschaftsspiels MSV Duisburg gegen den FC Porto am Samstag, 18. Juli, 18 Uhr, in der Arena in Duisburg-Neudorf, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein. Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV-Arena
·        ab „Betriebshof Unkelstein“ ab 16:03 bis 16:23 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Duisburg Hbf-Osteingang“ ab 16:15 bis 17:35 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 16:16 und 16:26 Uhr
·        ab „Bergstraße“ um 16:21 und 16:31 Uhr
·        ab „Meiderich Bahnhof“ um 16:25, 16:30, 16:35 und 16:40 Uhr
·        ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17:05 Uhr
·        ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 16:33 Uhr.
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Besucher des Fußballspiels, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für Zuschauer, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist lediglich die Rückfahrt kostenlos.

Duisburg-Neudorf: Vollsperrung Kammerstraße    
Aufgrund von Straßenbauarbeiten wird die Kammerstraße in Duisburg-Neudorf ab Freitag, 17. Juli, zwischen Blumenstraße und Tulpenstraße für den kompletten KfZ-Verkehr gesperrt. In dem o. g. Bereich erhält die Kammerstraße eine neue Fahrbahndecke. Fußgänger können den Bereich passieren. Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis Samstag, 18. Juli, an.

Straßenbauarbeiten in Duisburg-Neudorf beeinträchtigen Linien der DVG Aufgrund von Straßenbauarbeiten muss die Kammerstraße in Duisburg-Neudorf ab Freitag, 17. bis Montag, 20. Juli, gesperrt werden. Die Sperrung hat zur Folge, dass die Buslinien 933 und NE4 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und die Buslinie NE9 der Mülheimer Verkehrsgesellschaft mbH (MVG) zwischen der Tulpenstraße und der Blumenstraße in beiden Fahrtrichtungen einer Umleitung über die Neudorfer Straße folgen müssen.
Die Haltestelle „Blumenstraße“ der Linien 933 (DVG) und NE9 (MVG) wird in beiden Fahrtrichtungen für die Dauer der Baumaßnahme in die Neudorfer Straße vor den Einmündungsbereich der Blumenstraße verlegt. Betroffene Linien: 933, NE4 (DVG) und NE9 (MVG) Verlegte Haltestellen: „Blumenstraße“.


Duisburg-Homberg: Varziner Straße gesperrt
   
Auf der Varziner Straße in Duisburg-Homberg werden Fernwärmeleitungen verlegt. Aus diesem Grund wird die Varziner Straße ab Mittwoch, 15. Juli, zwischen Poststraße und Kirchstraße für den Kfz-Verkehr gesperrt. Fußgänger und  Radfahrer können den Bereich passieren. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis Mittwoch, 26. August, an.

Duisburg-Neumühl: Sofienstraße wird zur Einbahnstraße    
Die Stadtwerke Duisburg verlegen ab Freitag, 17. Juli, Wasser- und Gasrohrleitungen auf der Sofienstraße in Duisburg-Neumühl. Die Sofienstraße wird daher zwischen Lüneburger Straße und Am Inzerfeld als Einbahnstraße ausgewiesen. Es kann dann nur  Richtung Am Inzerfeld gefahren werden. Aufgrund des Bauabschnittes wird die Karl-Morian-Straße von der Daniel-Morian-Straße aus als Sackgasse ausgewiesen. Eine Einfahrt von der Sofienstraße in die  Karl-Morian-Straße ist dann nicht möglich. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen. Die Maßnahme dauert voraussichtlich bis Freitag, 21. August, an.

 

Brückenneubau A524/ B288 im Bereich Huckingen - Erneuerung der A59-Teilstücks entlang des Friedhofes
Entlang der Südspitze Ungelsheims und Huckingens wird es den Neubau des Brückenzuges der A524/B2288 Brücke über die Düsseldorfer Landstraße geben.
Da es jeweils zwei durchgehenden Spuren - beginnend in Höhe des Endes der installierten Lärmschutzwände - geben soll, ist ein Neubau der Brücke notwendig.

Bei laufendem Verkehr wird immer eine Spur neu installiert, dann der alte Teil der Brücke abgerissen. Die Arbeiten werden wohl erst im Herbst 2015 beginnen.

Im Gespräch mit Straßen NRW zu diesem Punkt wurde auch die Frage der Redaktion beantwortet, ob der enorm geschädigte Teilbereich der A59 zwischen Duisburg-Buchholz und Duisburg-Wanheimerort saniert werden könnte.

Derzeit st ein "Erhaltungsentwurf" in der Planung. Wenn dieser Entwurf - vielleicht bis Ende des jahres - erstellt und auch genehmigt wird (vielleicht Ende 2015), könnte die Ausschreibung erfolgen. Die Umsetzung der Erhaltungsmaßnahme könnte demnach in 1 bis 2 Jahren erfolgen. haje

 

Sparkasse Duisburg übernimmt Patenschaft für den Hegewald-Brunnen   Die Sparkasse Duisburg hat sich bereit erklärt, die Patenschaft für den Hegewald-Brunnen „Stadtbild“ auf der Königstraße in Höhe Einmündung Claubergstraße, quasi gegenüber dem Eingang der Sparkasssenzentrale zu übernehmen.
Die 23 Brunnen in Duisburg verbessern während der Brunnensaison von April bis Ende September nicht nur das Stadtklima, sie sind auch ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Dies zeigten nicht zuletzt die heißen Sommertage Anfang des Monats.
Zum Brunnen:
Aus rotbrauner Keramik schuf der Künstler an einem der lebhaftesten Punkte der Innenstadt eine Wasserlandschaft, die in geometrischer Form das Stadtbild Duisburgs verkörpert. So ist der Begriff "Stadt" als ein geschlossenes Ganzes eingegangen in die Kreisform der geneigten Scheibe.
Verschiedenartige geometrische Körper, die in Form und Lage von topographischen Gegebenheiten der Stadt abgeleitet sind, bilden das Relief der geneigten Fläche. Von Ost nach West verläuft der Einschnitt des Ruhrtals. Diesem sind im Norden der Kamm des Hafens zugeordnet. Der Halbkreis im Süden zitiert den Corputiustplan aus dem Jahre 1566. In der Mitte des Brunnens erhebt sich eine 1 m hohe "Wasserwand", die sich über das "Stadtbild" ergießt.
- Künstler: Ulf Hegewald, Jahrgang 1942
- errichtet: 1991-93. Material: Keramik/Beton.
- Durchmesser: 9 m

 

Euro Rock 2015  
Seit 1993 veranstaltet das Kulturbüro der Stadt Duisburg in Kooperation mit dem Duisburger Musikpädagogen Peter Bursch das EURO ROCK Festival/Seminar.   EURO ROCK ist eine intensive Zusammenarbeit mit jungen europäischen Rockbands. Mit dabei sind junge Bands aus den Partnerstädten Perm, Portsmouth und Calais, dazu noch eine Band aus Nijmegen, eine Stadt zu der Duisburg gute Kontakte pflegt. Natürlich nimmt auch eine junge Band aus Duisburg als Gastgeber-Band teil. Dies ist in diesem Jahr die Band KÄPT’N MOBY. Das knapp einwöchige Programm beinhaltet öffentliche Auftritte, ein Intensivseminar, Begegnung und Austausch mit Schülern aus unterschiedlichen Schultypen und das Kennenlernen der Gastgeberstadt.  
Ziel der Aktion ist die Förderung direkter Kontakte junger Menschen in Europa. Das Medium Musik garantiert über alle sprachlichen Barrieren hinweg eine intensive Kommunikation und Auseinandersetzung für alle Beteiligten.  
Die Ursprungsformationen der Bands werden dabei aufgelöst und es bilden sich neue, europäische Bands. Jeder Musiker spielt im Laufe des Seminars in einer neuen Band, arrangiert sich mit dem Stil anderer Musiker, erkennt die Chance und das Wagnis, das eine neue Band beinhaltet.  
Die Musiker und Bandcoacher leben und arbeiten knapp eine Woche lang  (dieses Jahr vom 18. bis 25 Juli) miteinander. Die Teilnehmer werden - wie in den  Vorjahren - in einer Sportunterkunft im Duisburger Norden übernachten. Als „Seminarbasis“ wird das Parkhaus Meiderich genutzt, das seine Tauglichkeit für diese Veranstaltung schon oft bewiesen hat.  
1993 konnte Peter Bursch dieses Seminar mit Hilfe des Kulturamtes der Stadt Duisburg und dem Förderprojekt  der EU „Jugend für Europa“ zum ersten Mal verwirklichen. Seitdem findet dieses erfolgreiche und für den europäischen Jugendaustausch so wichtige Projekt jedes Jahr statt.  Programminformationen und Eindrücke aus den letzten Jahren gibt es unter www.euro-rock.de.

 

Rhein-Ruhr-Bad: Aquafitnesskurse ab Ende August    
Mit einer großen Auswahl an Aquafitnesskursen im Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstraße 2 in Duisburg-Hamborn läutet DuisburgSport den Spätsommer ein.   Zwischen Montag, 27. August und Freitag, 4. September, starten insgesamt 15 neue Kurse mit Angeboten wie Aquacircuit, Aquapower, Aqua Nordic Walking, Aqua Rücken Fit und Aqua-Mix; für Schwimmer im Tiefenwasser die Kurse Wassergymnastik und Aquafitness-Aktiv.
Der Kurs „Aquafitness-Aktiv“ (früher „Fatburner“) wird bis zu 80 Prozent von den Krankenkassen bezuschusst. Anmeldungen bei der Hotline für Bäder und Sportstätten, 0203/283-4444, und im Internet unter www.duisburgsport.de.

 

Wir haben es geschafft! Lebenslanges Lernen in die Tat umgesetzt   Geschafft haben es Sebastian Spittel und Michel Marmone - 29 und 53 Jahre alt -, die zusammen mit sechs weiteren Kollegen der Korrosionsschutz- und Malerbetriebe Gerhard Schmitz in Meiderich nach vielen Berufsjahren als Helfer jetzt die Facharbeiterprüfung zum Maler und Lackierer, Fachrichtung Korrosionsschutz, bestanden haben.
Geschafft hat aber auch ihr Arbeitgeber etwas, denn er hat mit einem Schlag acht Facharbeiter mehr in seinen Reihen und positioniert  sich damit als Unternehmen besser für den harten Wettbewerb. „Ich bin glücklich und auch ein wenig stolz, dass ich jetzt endlich die Facharbeiterprüfung bestanden habe, die ich vor Jahren verbockt hatte“, freut sich Sebastian Spittel. „Auch mein Vater ist jetzt wesentlich ruhiger geworden, denn ich war der einzige meiner Geschwister, der bislang noch keinen Berufsabschluss gepackt hatte.“ 
Für den 53-jährigen Michel Marmone war „das Lernen manchmal ganz schön schwer, es hat sich für mich aber mehr als gelohnt. Meine Ausbildung als Glaser habe ich vor vielen Jahren nicht beenden können, weil mein Betrieb pleiteging. Nach vielen Helferjahren habe ich es endlich geschafft und hoffe jetzt, dass mein achtjähriger Sohn nicht so viel Zeit braucht.“ 
Wie bei Spittel und Marmone sieht es auch bei ihren Kollegen aus, die zusammen mit ihnen 12 Monate beim Bildungsdienstleiter arvaport GmbH gelernt und sich intensiv auf den großen Tag vorbereitet haben. Anfang Juni in Meißen war es so weit. Alle haben ihre Prüfung mit Erfolg absolviert! Sebastian Spittel, Michel Marmone und die sechs weiteren Kollegen sind mit ihrer frisch erworbenen Facharbeiterprüfung auch für Hans-Jörg Schmitz-Senge, Geschäftsführer der Korrosionsschutz- und Malerbetriebe Gerhard Schmitz GmbH, eine sehr begrüßenswerte Entwicklung für das Unternehmen:
„Für unseren mittelständischen Betrieb, der seit über 90 Jahren u.a. als Spezialist im Korrosionsschutz tätig ist, wird der Wettbewerb nicht leichter. Um hier weiterhin als Problemlöser für unsere Kunden zu agieren, muss das Qualifikationsniveau unserer Mitarbeiter den ständig wachsenden technischen und qualitativen Ansprüchen genügen. Das Programm der Arbeitsagentur, Mitarbeiter in einem bestehenden  Arbeitsverhältnis zu einem Berufsabschluss zu bringen, ist für unser Unternehmen daher genau der passende Ansatz zum richtigen Zeitpunkt, auch im Hinblick auf den zukünftigen Facharbeitermangel. So haben wir die Chance, uns als Unternehmen noch kompetenter und damit wettbewerbsfähiger aufzustellen.“ Ulrich Käser, Chef der Duisburger Arbeitsagentur, sieht neben den persönlichen und betrieblichen Aspekten auch noch eine entscheidende Arbeitsmarktkomponente:
„Das Risiko, von Arbeitslosigkeit betroffen zu werden, sinkt mit steigender beruflicher Qualifikation. Wenn dennoch einmal Arbeitslosigkeit eintreten sollte, sind die Vermittlungschancen um ein Vielfaches höher als bei geringer oder gar keiner beruflichen Qualifikation. Daneben verbessern wir auch noch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. So schafft unser Programm WeGebAU die ideale „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten.“   


Mittwoch, 15. Juli 2015 - Historischer Kalender 

STADTWERKE SOMMERKINO heute
Das Open-Air-Highlight für Cineasten. Vorführungsbeginn nach Einbruch der Dämmerung (zwischen 20:45 Uhr und 22:00 Uhr). 
Landschaftspark Duisburg-Nord - Gießhalle 1, Emscherstraße 71,
Meiderich, http://www.landschaftspark.de


Kindersommerprogramm heute: "GELD" AUS ALLER WELT

Bezahlen mit Schneckenhäusern und Bronzeringen? Ein Blick in die
Sammlung Köhler-Osbahr. Familienführung mit Werner Pöhling. Treffpunkt
Museumsfoyer im Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg, Johannes-Corputius-Platz 15.00-17.00 Uhr
1, (Nähe Rathaus), http://www.stadtmuseum-duisburg.de


3. SOMMERLICHES ORGELKONZERT

Vier Suiten aus drei Jahrhunderten. Von Ferdinand Tobias Richter
(1651-1711), Louis-Nicolas Clérambault (1676-1749), Léon Boëllmann
(1862-1897) und Hans Uwe Hielscher (*1945). Orgel: Axel Berchem (Moers).
Anschließend Umtrunk im Kirchgarten - 20.00 Uhr Ev. Friedenskirche, Duisburger Straße 174, Hamborn, http://www.kantorei-hamborn.de

JAZZ AM HAFEN 20.00 Uhr mit dem Darius Dudek Trio
ruhrArt Galerie, Dammstraße 1, Ruhrort, http://www.ruhrartgalerie.de
 

A40-Rheinbrücke Neuenkamp: Nur ein Fahrstreifen am Wochenende
Am Wochenende finden die angekündigten weiteren Schweißarbeiten auf der A40-Rheinbrücke Neuenkamp statt. Während der Arbeiten kann der Verkehr nur über eine Fahrspur fließen. Betroffen ist die Fahrtrichtung Venlo. LKW dürfen trotz der anspruchsvollen Arbeiten über die Brücke fahren, nur genehmigungspflichtige Schwertransporte ab 40 Tonnen nicht.
Die Arbeiten finden absichtlich an einem Ferienwochenende statt, um eine Zeit mit möglichst wenig Verkehr abzupassen. Die Einstreifigkeit dauert von Freitagabend (17.7) ab 22 Uhr bis Montagmorgen (20.7.) um 5 Uhr. Eine Umleitung wird nicht extra ausgeschildert, allerdings empfiehlt die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld, über die parallel verlaufende A42 auszuweichen. Die Schweißarbeiten dienen dazu, die Lebensdauer der Brücke bis zum geplanten Neubau zu verlängern.

A40/A3: Verbindungssperrungen im Autobahnkreuz Duisburg Kaiserberg bis Ende des Monats
Ab heute Nacht (15.7., 0 Uhr) bis Ende des Monats (30.7., 5 Uhr) ist im Autobahnkreuz Kaiserberg keine Verbindung von der A40 aus Essen auf die A3 nach Köln/Oberhausen möglich. Außerdem ist in dieser Zeit die Anschlussstelle Duisburg-Kaiserberg in Fahrtrichtung Venlo gesperrt. Eine Umleitung wird mit Rotem Punkt über das Autobahnkreuz Duisburg ausgeschildert.
Mit Verkehrsbehinderungen auf der A40 und der Umleitungsstrecke muss gerechnet werden. Zum Hintergrund: Um die Brücke Ruhrschifffahrtskanal in den nächsten Jahre für den Verkehr nutzbar zu halten, muss die Straßen.NRW Regionalniederlassung Ruhr die Ausfahrtsspuren von der A40 von Essen verändern. Dafür erneuert Straßen.NRW in diesem Bereich die Schutzeinrichtungen, die Beschilderung und die Markierung.


Duisburg-Huckingen: Einspurige Nutzung der Straße Am Heidberg
Der Straßenausbau Am Neuen Angerbach in Duisburg-Huckingen geht in die letzte Bauphase. Dazu wird ab Mittwoch, 15. Juli, die Straße Am Heidberg ab Einmündung von der Düsseldorfer Landstraße für den Kfz-Verkehr wechselseitig nur einspurig erfolgen können. Das Abbiegen in die Straße Am Heidberg aus Fahrtrichtung Am Neuen Angerbach bleibt weiterhin möglich. Umleitungen sind ausgeschildert. Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis Freitag, 24. Juli, an.


Bauarbeiten in der Fußgängerzone stehen vor dem Abschluss

Voraussichtlich Ende Juli schließt die Netze Duisburg GmbH umfangreichere Baumaßnahmen an der Königstraße sowie an den Straßen Sonnewall und Steinsche Gasse ab. Seit November 2014 wird das Erdgas- und Fernwärmeversorgungsnetz in diesem Bereich der Duisburger Innenstadt erneuert.
Hierzu wurden eine nicht mehr benötigte Gas-Transportleitung zurückgebaut und in einzelnen Abschnitten neue Verbindungsleitungen mit einer Länge von insgesamt 40 Metern verlegt. Parallel zu den Arbeiten am Gasnetz haben die Netze Duisburg auch mehrere Fernwärme-Leitungen auf dem Sonnenwall und der Königstraße mit einer Gesamtlänge von 245 Metern ausgetauscht. Damit verbunden waren umfangreichere Ausschachtungsarbeiten in einzelnen Bereichen der innerstädtischen Fußgängerzone.
„Wir möchten uns für das Verständnis der Einzelhändler und Passanten bedanken und bedauern, wenn es durch die Bauarbeiten zu Beeinträchtigungen gekommen ist“, sagt Sebastian Heye, stellvertretender Abteilungsleiter bei der Netze Duisburg GmbH und zuständiger Koordinator für die Baumaßnahmen.
„Eine Erneuerung von älteren Kabel- und Rohrleitungen ist allerdings für eine zuverlässige und sichere Versorgung mit Gas, Wasser, Strom und Fernwärme in Duisburg notwendig.“
Zeitliche Verzögerungen sind durch die dauerhafte archäologische Baubegleitung als Auflage der Stadt Duisburg entstanden. Die Bautätigkeiten mussten häufiger unterbrochen werden, damit bei den Ausschachtungen freigelegte archäologische Funde untersucht werden konnten.
Eine besondere Herausforderung stellt die Oberfläche in den Fußgängerzonen dar, die aus in speziellem Beton verlegten Natursteinplatten besteht. Der Aufbruch und die Wiederherstellung sind aufwendig und zeitintensiv. Der Abschluss der Pflasterarbeiten auf dem Sonnenwall ist für die 31. Kalenderwoche, also zwischen dem 27. und 31. Juli vorgesehen.
Die Wiederherstellung der Oberflächen im weiteren Innenstadtbereich sowie die Arbeiten an einem Teilstück der Fernwärmeleitung auf der Königstraße werden erst im Oktober abgeschlossen. Damit berücksichtigen die Netze Duisburg die Interessen von Händlern, die in den Sommermonaten eine Außengastronomie eingerichtet haben, sowie der Stadt Duisburg, die verschiedene Veranstaltungen in der Innenstadt durchführt.  

 

Volksbank Rhein-Ruhr übernimmt Patenschaft für den Steinskulpturbrunnen am Hamborner Altmarkt  
Die 23 Brunnen in Duisburg verbessern während der Brunnensaison von April bis Ende September nicht nur das Stadtklima, sie sind auch ein beliebter Treffpunkt und verschönern das Stadtbild. In Anbetracht der angespannten Haushaltslage der Stadt Duisburg gestaltet sich der Betrieb der Brunnenanlagen jedoch immer schwieriger. Für deren Betrieb sind im städtischen Haushalt lediglich 80.000 Euro veranschlagt.  
Die Volksbank Rhein-Ruhr übernahm nun die Patenschaft für den Steinskulpturbrunnen am Hamborner Altmarkt. Oberbürgermeister Sören Link und Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum begrüßten heute den neuen Paten Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Volksbank Rhein-Ruhr nun auch einen Paten für Hamborn gewinnen konnten. Gerade die heißen Tage zu Beginn des Monats haben deutlich gemacht, welch großer Beliebtheit sich die Brunnen erfreuen“, so Link.  
Thomas Diederichs betont: „Als genossenschaftliche und regionale Bank liegt uns die Förderung der Kultur besonders am Herzen. Unter dem Motto „Gemeinsam erreichen wir mehr.“ erhalten wir hier in Hamborn mit der Stadt Duisburg diesen Brunnen und somit einen Mehrwert für alle Hamborner.“
Die Stadt Duisburg sucht Brunnen-Paten für die über das gesamte Stadtgebiet verteilten Brunnen. Mit einer Patenschaft übernimmt der Pate die Kosten für den Betrieb, Unterhaltung und kleinere Instandsetzungen des jeweiligen Brunnen. Angesprochen sind Unternehmen, aber auch Vereine, Verbände und Bürger, denen ein Brunnen besonders viel bedeutet. Die Stadt Duisburg stattet dann den jeweiligen Brunnen mit einem entsprechenden Patenschild aus. Wer sich für die Übernahme einer Patenschaft interessiert, kann sich an das Stadtentwicklungsdezernat wenden (Tel.: 0203/283-2041, email: c.mainka@stadt-duisburg.de)


Ausstellung „Malerei der Generationen“ im Straßenverkehrsamt
   
Unter dem Titel „Malerei der Generationen“ stellen die Künstler Roland und Ernst Wardeski ab Montag, 20. Juli, ihre Ölgemälde im Straßenverkehrsamt an der Ludwig-Krohne-Straße 6 in Duisburg-Duissern aus. Die Ausstellung kann bis Montag, 7. September, während der Öffnungszeiten (montags, mittwochs und donnerstags, von 7.30 bis 16 Uhr und dienstags und freitags, von 7.30 bis 13 Uhr) besucht werden.  

Roland Wardeski malt seit etwa 20 Jahren fast fotorealistische Motive aus dem Ruhrgebiet (bevorzugt aus seiner Heimatstadt Duisburg) in Ölfarben. Sein Vater Ernst Wardeski, ursprünglich ein Kopist alter Meister, hat die Liebe zur Natur wieder gefunden und malt klassische Waldbilder. Einige davon sind in den heimischen Wäldern entstanden. Seine jahrelangen Erfahrungen und Fertigkeiten gab er an seinen Sohn weiter.  
Viele Vorlagen seiner Werke sind bei der Nacht der Industriekultur entstanden. Parallel dazu malt Roland Wardeski seit über einem Jahr den weißen Riesen in Duisburg-Homberg.  
 
Roland Wardeskis Tochter Jacqueline erbte ebenfalls die künstlerischen Gene und tritt nun in 3. Generation in die Fußstapfen der beiden Künstler. Als freiberufliche Fotografin spezialisierte sie sich unter anderem auf Fashion-, Beauty- und Businessfotografie. Ihr Fotostudio befindet sich im Medienzentrum Duisburg-Duissern, wo ebenfalls die Bilder von Ernst und Roland Wardeski ausgestellt sind.
 

 

Straßenbauarbeiten in Neumühl beeinträchtigen die Linie 908 der DVG
Ab Mittwoch, 15. Juli, bis voraussichtlich Freitag, 21. August, wird die Erhardstraße in Duisburg-Neumühl wegen Straßenbauarbeiten gesperrt. Die Sperrung hat zur Folge, dass die Buslinie 908 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zwischen der Fiskusstraße und der Otto-Hahn-Straße in beiden Fahrtrichtungen einer Umleitung folgen muss.
Die Haltestelle „Skagerrakstraße“ dieser Linie wird in beiden Fahrtrichtungen für die Dauer der Baumaßnahme in die Simrockstraße verlegt. Fahrgäste, die an der Haltestelle „Buschhauser Straße“ einsteigen und an der Haltestelle „Wolframstraße“ aussteigen wollen, müssen die verlegte Haltestelle der Linie 995 der STOAG auf der Otto-Hahn-Straße nutzen.
Die Haltestelle „Wolframstraße“ für Busse aus Sterkrade kommend in Fahrtrichtung „Matenastraße“ entfällt. Betroffene Linien: 908 Ausfallende Haltestellen: „Wolframstraße“ in Fahrtrichtung „Matenastraße“ Verlegte Haltestellen: „Skagerrakstraße“, „Wolframstraße“

Dienstag, 14. Juli 2015 - Historischer Kalender 

Loveparade-Strafverfahren: 2015 kein Beginn der Hauptverhandlung
Im Loveparade-Strafverfahren hat die Kammer das eingeholte Ergänzungsgutachten mitsamt Übersetzung den Verfahrensbeteiligten zugeleitet. Diese haben nunmehr Gelegenheit, bis zum 25.09.2015 zu den 78 Seiten umfassenden Ausführungen des Sachverständigen Stellung zu nehmen. Innerhalb dieser Frist besteht zudem Gelegenheit, im Zwischenverfahren abschließend Stellung zu nehmen.
Im Loveparade-Strafverfahren prüft die Kammer, ob die Anklage der Staatsanwaltschaft Duisburg zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet wird (sogenanntes Zwischenverfahren). Zentrales Beweismittel des Verfahrens ist ein von der Staatsanwaltschaft eingeholtes Sachverständigengutachten. Hierzu hatte die Kammer zuletzt zahlreiche Ergänzungsfragen an den Sachverständigen gerichtet.
Die vom Sachverständigen in englischer Sprache vorgelegten Antworten hat die Kammer übersetzen lassen und allen Verfahrensbeteiligten zugeleitet. Der Grundsatz rechtlichen Gehörs gebietet es, den Verfahrensbeteiligten vor einer Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens Gelegenheit zur Stellungnahme auch zu diesen Ausführungen des Sachverständigen zu geben. Der Vorsitzende hat hierfür sowie zugleich für abschließende Stellungnahmen im Zwischenverfahren eine Frist bis zum 25.09.2015 bestimmt.
Das bei der Entscheidung zu berücksichtigende Aktenmaterial beläuft sich aktuell auf mehr als 44.000 Seiten Hauptakte, 800 Aktenordner Anlagenbände und einige Terabyte Videomaterial. In die Prüfung über die Zulassung der Anklage werden außerdem die noch zu erwartenden Stellungnahmen der Verfahrensbeteiligten zum Ergänzungsgutachten einzubeziehen sein.
Eine Entscheidung über die Zulassung der Anklage dürfte daher nicht unmittelbar nach Fristablauf ergehen. Eine etwaige Hauptverhandlung dürfte damit voraussichtlich nicht mehr im Jahr 2015 beginnen können.

 

Stadtbibliothek öffnet im Stadtfenster   mehr...
Die Zentralbibliothek in den neuen Räumen im Stadtfenster nimmt am Dienstag, 14. Juli, um 11 Uhr ihren Betrieb auf. Mit der Eröffnung sind auch neue Öffnungszeiten verbunden. Zukünftig beginnt der Betrieb montags statt um 14 Uhr bereits um 13 Uhr. Das gilt auch für die Kinder- und Jugendbibliothek im 1. Obergeschoss.  
In der Kinder- und Jugendbibliothek werden dienstags bis freitags morgens bis zur regulären Öffnung um 13 Uhr schwerpunktmäßig Veranstaltungen für Kindergärten, Schulen und Familienzentren angeboten. Neben Kindergarten- und Klassenführungen gehören auch Veranstaltungen zur Förderung der Recherche- und Informationskompetenz sowie Mutter-Kind-Veranstaltungen zur Lese- und Sprachförderung zum Angebot.  
Wer nicht bis zum 14. Juli warten möchte, kann seine ausgeliehenen Medien bereits vorher in einer Bibliothekszweigstelle seiner Wahl im Stadtgebiet abgeben. Alle Standorte sind im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de abrufbar.

Der zentrale Eingang von der Steinschen Gasse aus gesehen

 

Verbraucherpreise Juni 2015: + 0,3 % gegenüber Juni 2014
Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Juni 2015 um 0,3 % höher als im Juni 2014. Die Inflationsrate − gemessen am Verbraucherpreisindex − hat sich damit wieder abgeschwächt, nachdem sie in den vier Monaten zuvor zugenommen hatte. Im Vergleich zum Mai 2015 sank der Verbraucherpreisindex im Juni 2015 leicht um 0,1 %. Das Statistische Bundesamt bestätigt damit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 29. Juni 2015.

 

Nimwegen und Duisburg verstärken Zusammenarbeit auf kommunalpolitischer Ebene
Junge Studierende haben vielfach unkonventionelle Ideen zu Fragen internationaler Kommunalpolitik. Ihre Visionen sind bei der Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Deutschland wertvoll. Am Freitag, 11. September, startet daher das Projekt „International Junior Councillor Advisor“, der Radboud-Universität und der Universität Duisburg-Essen, in welchem deutsche und niederländische Studenten ein halbes Jahr lang Berater von Kommunalpolitikern aus Duisburg und Nimwegen zu grenzüberschreitenden Themenstellungen werden.

Das Projekt, das die Euregio Rhein-Waal unterstützt, zielt darauf ab, die inhaltliche Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Städten zu stärken. Die Studenten forschen im Rahmen ihrer Beratertätigkeit zu kommunal relevanten Themen.
Die Ergebnisse ihrer Recherchen sollen aufzeigen, wie die Städte in einzelnen Projekten grenzübergreifend kooperieren können.
Themen wie Umwelt und Gesundheit, Wirtschaft und Armutsbekämpfung, Bildung und Kultur sind auf beiden Seiten aktuell, die Lösungsstrategien teilweise aber sehr unterschiedlich. Die Suche nach neuen Blickwinkeln kann hier hilfreich sein. Unterstützt werden die Studenten dabei von Wissenschaftlern und kommunal tätigen Experten.  
Ein studentisches Auswahlverfahren geht der eigentlichen Beratertätigkeit voraus. Die Ausschreibungen dazu gibt es unter https://www.uni-due.de/inkur/index.php?SHOW_NEWS=326#326.

 

Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung auf 694 500 gestiegen
Zum 1. März 2015 wurden 694 500 Kinder unter 3 Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren dies 31 800 Kinder beziehungsweise 4,8 % mehr als im Vorjahr, nachdem es zwischen dem 1. März 2013 und dem 1. März 2014 einen Anstieg von 10,6 % (+ 64 000 Kinder) gegeben hatte.

 

Kultur- und Stadthistorisches Museum: „Geld“ aus aller Welt    
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Mittwoch, 15. Juli, um 15 Uhr im Rahmen des Sommerprogramms zu einem Besuch der großen Münz- und Antikensammlung Köhler-Osbahr am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte ein.  
In der Ausstellung sind nicht nur Münzen aus aller Welt zu sehen, sondern auch die unterschiedlichsten und seltsamsten Zahlungsmittel: Eisenketten, Schneckenhäuser oder Salzplatten. Werner Pöhling vom Kultur- und Stadthistorischen Museum erzählt bei einem Rundgang spannende Geschichten darüber, was früher für die Menschen besonders wertvoll war. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, Kinder zwei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

RVC Lagerverkauf zum Stadtfest  
Der Weg ins RUHR.VISITORCENTER Duisburg lohnt sich immer. Das wissen die vielen Besucher, die jeden Monat für Informationen, Tickets oder Duisburg-Mitbringsel in die Tourist-Information im CityPalais kommen. Aber vom 17. bis 19. Juli, während des Füchse-Stadtfestes, lohnt es sich besonders, denn das RVC hat sein Lager freigeräumt und einige Schätze ans Tageslicht befördert.  
Bücher, T-Shirts (alle zu 50% reduziert), Pins und weitere Schnäppchen gibt es für deutlich unter 10 €. Und da werden Erinnerungen wach: An die spannenden World Games 2005, an vergangene Duisburger Akzente oder an das Kulturhaupstadtjahr 2010.
Das Buch zu den Schachtzeichen ist bspw. für 8,95 € statt 29,95 € erhältlich. Und da das Weinfest vor der Tür steht (30. 07. – 02.08.): einige rare Weinfest-Shirts freuen sich beim Winzer-Stelldichein in der City ausgeführt zu werden!  
Von 10 – 18 Uhr am 17. und 18. Juli und von 13 – 18 Uhr am 19. Juli gibt es die Möglichkeit Schnäppchen mit Retro-Charme zu ergattern.


Die schönsten Wasserspielplätze der Region
Die zweite Wochenhälfte verspricht wieder heißes Sommerwetter. Da ist Abkühlung gefragt. Für alle, denen die Freibäder zu voll oder mangels kindlicher Schwimmkünste zu anstrengend sind, bietet das Portal metropleruhr.de spritzige Alternativen. Die Redaktion hat die schönsten Wasserspielplätze des Ruhrgebiets zusammengetragen. Mehr als 25 Plansch- und Matsch-Plätze haben es in die Auswahl geschafft. Jetzt sind große und kleine Spielplatz-Experten gefragt:
Unter www.facebook.com/metropoleruhr stellt die Redaktion ihre Lieblings-Spielplätze vor und lädt dazu ein, fehlende Wasserspielplätze zu ergänzen. Als Dankeschön winkt eine Picknick-Decke – mit imprägnierter Unterseite, so dass man sie auch auf einer feuchten Wasserspielplatz-Wiese benutzen kann. Infos unter www.sommer.metropoleruhr.de

 

Montag, 13. Juli 2015 - Historischer Kalender 

Duisburg-Neumühl: Nächster Bauabschnitt im Bereich Otto-Hahn-Straße Seit Mai finden umfangreiche Straßenausbaumaßnahmen auf der Otto-Hahn-Straße zwischen der Emscherbrücke und der Erhardstraße in Duisburg-Neumühl statt, im Rahmen derer auch die Geh- und Radweganlagen erneuert werden.   
Ab Montag, 13. Juli, wird im nächsten Bauabschnitt die Wolframstraße bis voraussichtlich Ende August aus Fahrtrichtung Skagerakstraße zur Sackgasse. Die Einmündung Otto-Hahn-Straße/Wolframstraße wird daher für den Kfz-Verkehr und für Radfahrer gesperrt. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Der Verkehr wird im Kreuzungsbereich Erhardstraße/Otto-Hahn-Straße durch eine  Baustellenampel geregelt. Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis Ende November an.

UDE-Studie untersucht Nordgriechenland: NRW als Vorbild? Wo Arbeit und Ausbildung fehlen  
Griechenland kann nun auf ein drittes Hilfspaket hoffen. Wird dies genügen, um die Probleme in den Griff zu bekommen? Denn schon vor der Krise war die Wirtschaft schwach, seit fünf Jahren schrumpft sie bedenklich. Eine neue Studie* schaut exemplarisch auf den Norden des Landes, der sich gerne als das „griechische Ruhrgebiet“ sehen würde – zu Recht?
Die Schwachstellen in dieser Region und das Potenzial für einen Strukturwandel beleuchten Ökonomieprofessor Dr. Ansgar Belke von der Universität Duisburg-Essen (UDE), der Brüsseler Finanzexperte Dr. Daniel Gros und der frühere Wirtschaftsminister Prof. Nicos Christodoulakis. Für ihre Analyse, die die Stiftung Mercator gefördert hat, ziehen sie als Vergleich auch NRW heran. Ein Knackpunkt ist die Schulbildung.  
Für das strukturschwache Griechenland ist der Norden ein wichtiger Standort: In Thessalien, Zentral-, Ost- und Westmazedonien sind über die Hälfte der griechischen Industriezonen und knapp ein Drittel der Technologie-Institute angesiedelt; dort leben allerdings nur 33 Prozent der Bevölkerung. Es gibt Rohstoffe, etwa Braunkohle, Quecksilber oder Erdöl. Die geplante Trans-Adriatische Gas-Pipeline TAP soll durch Nordgriechenland führen.  
Und doch ist die Region unproduktiver als der Rest des Landes:
Die Menschen erwirtschaften nur ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts, verdienen weniger, und die Arbeitslosigkeit liegt nahe am hellenischen Durchschnitt von 28 Prozent. Es gibt kaum produzierendes Gewerbe, keine bedeutsame Industrie, und es wird wenig investiert – besonders nicht in Forschung und Entwicklung. Die internationalen Partner für den Rohstoffabbau fehlen, und der Handel mit den benachbarten Balkanstaaten ist mau.  
„Was Nordrhein-Westfalen für Deutschland ist, wollen die vier nördlichen Regionen eigentlich für Griechenland sein. Dennoch kann man dort nicht von einem Motor für die Wirtschaft sprechen“, macht Professor Belke an einem Beispiel klar: „Die Wertschöpfung im großen Zentralmazedonien ist noch nicht einmal halb so hoch wie die von Münster.“  
So gibt es in Nordgriechenland wirtschaftlich nicht viel, was wegbrechen könnte – anders als einst im Ruhrgebiet, wo Kohle und Stahl die Grundlage für eine starke Industrie waren, die die Menschen mit Arbeit versorgte. Wo der Strukturwandel gelang, weil unter anderem auf Bildung gesetzt wurde: Während in den 1970er Jahren weniger als zehn Prozent der Revierbevölkerung Abitur hatte, sind es heute um die 40 Prozent. Außerdem explodierten die Studierendenzahlen.  
In diesem Punkt steht Griechenland gut da, stellen die Autoren heraus: 28 Prozent der Hellenen haben einen Uni-Abschluss, etwas weniger – nämlich 25 Prozent – sind es im Norden; Deutschland bzw. NRW kommen auf ähnliche Werte.  
Trotzdem ist die Bildung ein Problem. Erstens: Die Uni-Absolventen finden keine Arbeit. Als „Kathedralen in der Wüste“ bezeichnen die drei Finanzexperten denn auch die griechischen Hochschulen, weil es in deren Umkreis keine Unternehmen gibt.  
Zweitens: Selbst wenn sich mehr Firmen ansiedeln würden, sie fänden keine Facharbeiter. Denn Griechenland hinkt bei der mittleren Bildung hinterher. 33 Prozent der Menschen haben keinen Schulabschluss (Norden: über 40 Prozent); und wer einen hat, dem fehlt es an dem Wissen, das ein moderner Industriearbeitsplatz verlangt. Finanzexperte Belke betont, dass dies nicht den Sparmaßnahmen geschuldet ist:
„Die Qualität des griechischen Schulsystems ist generell unterdurchschnittlich, ebenso seine Verwaltung durch den Staat.“  
Die Autoren der Studie sprechen auch von einer verlorenen Generation: Die Hälfte der jungen Griechen arbeitet nicht; in Westmazedonien liegt die Quote gar bei 70 Prozent. Wer kann, verlässt das Land. Die meisten Jugendlichen jedoch haben es aufgegeben, überhaupt nach Jobs zu suchen. Sie müsse man weiterqualifizieren oder ihnen eine Lehre, ein Training on the job, anbieten, so wie das in Deutschland geschieht. Bei dieser beruflichen Bildung sollte die EU helfen, fordern Belke, Gros und Christodoulakis.  
Nicht sehr ermutigend sehen sie insgesamt ihre Studienergebnisse. Kann der Norden, kann Griechenland den Strukturwandel überhaupt schaffen? „Ohne Reformen, auch in der maroden öffentlichen Verwaltung, und ohne Spezialisierung der Industrie wird er nicht gelingen“, sagt Ansgar Belke. „Die Erfahrung im Ruhrgebiet zeigt, dass tiefgreifender Strukturwandel Jahrzehnte braucht und nur mit einem Konsens aller politischen Kräfte umgesetzt werden kann.“    
*Ansgar Belke, Nicos Christodoulakis, Daniel Gros: Lessons from the Strukturwandel in the Ruhrgebiet: Turning Northern Greece into an Industrial Champion?; Essen, 2015.  


Duisburg-Ruhrort: Vollsperrung der Harmoniestraße
   
Die Stadtwerke Duisburg werden ab Montag, 13. Juli, an der Gasleitung auf der Harmoniestraße vor Hausnummer 39 in Duisburg-Ruhrort arbeiten. Dadurch wird der  Bereich für den Kfz-Verkehr voll gesperrt. Die Einbahnstraßenregelung auf der Harmoniestraße in Fahrtrichtung Neumarkt wird aufgehoben und als Sackgasse ausgewiesen. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 24. Juli, an.

Duisburg-Homberg: Asberger Straße wird vorübergehend zur Sackgasse   Aufgrund von Arbeiten an einer Antennenanlage wird von Montag, 13. Juli, bis Mittwoch, 15. Juli auf der Asberger Straße ein Autokran aufgestellt. Verkehrsteilnehmer können während dieser Zeit nur von der Rheinpreußenstraße in die Asberger Straße einfahren. Aus der Gegenrichtung ist die Asberger Straße als Sackgasse ausgeschildert, Verkehrsteilnehmer können bis zur Ottostraße fahren. Fußgänger und Radfahrer können passieren. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

 

Neumühler Kirchengemeinden Herz-Jesu und St. Joseph Althamborn trauern um Hans Knaup  
Wie am Wochenende erst bekannt wurde, ist der langjährige Verwaltungsdirektor des ehemaligen St. Barbara-Hospitales in Neumühl am vergangenen Mittwoch verstorben. Die Kirchengemeinde Herz-Jesu in Neumühl weiß sich in Dankbarkeit dem Verstorbenen verbunden. Die früheren Pfarrer und Kirchenvorstände haben Herrn Knaup hoch geschätzt als einen kompetenten Fachmann in Krankenhausfragen.
Unter seinen Händen blühte das Katholische St. Barbara-Krankenhaus, das sich ursprünglich in der Trägerschaft der Herz-Jesu Gemeinde befand. Die Kirchengemeinde St. Joseph in Althamborn blickt dankbar zurück auf das vielfältige ehrenamtliche Engagement von Herrn Knaup, insbesondere als Mitglied des Kirchenvorstandes. Er war der letzte Stellvertretende Vorsitzende dieses Gremiums vor der Zusammenlegung mit St. Johann.  
Hans Knaup wurde am 28. Dezember 1931 (als drittes von vier Kindern einer der ganz alten Hamborner Familien) in Hamborn geboren, das für ihn ein Leben lang die Heimat seines Herzens war. Fest verwurzelt im katholischen Glauben engagierte er sich in der pfarrlichen Jugendarbeit rings um die Abteikirche. Er lebte mit der Kirche.
Die entscheidenden Kontakte zur Ideengebung, Planung und Ausgestaltung der neuen Pfarrkirche von St. Joseph in Althamborn (1967 eingeweiht) hat er mit geknüpft. Bis ins hohe Alter wirkte er im Kirchenvorstand mit, dessen Stellvertretender Vorsitzender er über einige Jahre war. Für die Hamborner Pfarreien war er Mitglied des Kirchensteuerrates im Bistum Essen. Seine berufliche Heimat fand er zunächst im Hamborner St.-Johannes-Hospital und dann jahrzehntelang im St.-Barbara-Hospital zu Neumühl, dessen Verwaltungsdirektor er war. Trotz beruflicher Belastungen pflegte er seine Eltern und behielt sie bei sich bis zu deren Tod.
Menschliche Heimat waren ihm zahlreiche Freunde und Vereine, in Hamborn, in Neumühl und im Berchtesgadener Land, in Ettenberg und Marktschellenberg, wo er seine zweite Herzensheimat und ein wirkliches zweites Zuhause hatte. Auch in seinem politischen Engagement als langjähriges Mitglied der CDU und der CSU fand dies seinen Ausdruck. Für seinen vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Propst Leo Schoonhoven in Hamborn, Prälat Otto Schüller in Berchtesgaden und Propst Bruno Grünberger in Schlägl (Oberösterreich) haben sein Leben und seinen Glauben tief geprägt.
Seine besondere Verehrung galt nicht zuletzt den Clemens-Schwestern am St. Barbara-Hospital, für die er sich stets eingesetzt hat. Gesegnet von Pater Remigius und mit dem Vater Unser-Gebet auf den Lippen ist er am 8. Juli 2015 friedlich eingeschlafen. Am kommenden Freitag, 17.7. wird in St. Joseph um 13 Uhr das Seelenamt gefeiert. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Abteifriedhof. Abt Albert Dölken (Abtei Hamborn) Propst Thomas Lüke (für die Kirchengemeinden Hamborns).
 

Samstag, 11. Juli 2015 - Historischer Kalender - Weltbevölkerungstag der UNO (Gedenktag)

Testplattierung auf dem Hauptbahnhofsvorplatz

Noch stellt sich die durch Überdeckelung der A59 und die damit geschenkte Fläche von 20.000Quadratmeter des neuen Hauptbahnhofvorplatzes so dar. Noch im diesem Jahr, spätestens ab 2016 könnte es nach dem „Charrette-Projekt“ Bahnhofsvorplatz vom Frühjahr 2013 mit der Neugestaltung losgehen.

Die Vorboten in Form von Testplattierungen sind schon gelegt worden. Nun kann getestet werden, welche Plattierung eher passt oder zu unruhig wirkt. haje

 

SCHAUINSLAND-REISEN-ARENA-TAG
Schauinsland-Reisen-Arena, Margaretenstraße 5-7, Wedau,
http://www.schauinslandreisenarena.de
11. Juli 2015; 12.00 Uhr

FREUNDSCHAFTSSPIEL: MSV Duisburg - VfL Bochum
Schauinsland-Reisen-Arena, Margaretenstraße 5-7, Wedau,
http://www.schauinslandreisenarena.de
11. Juli 2015; 18.30 Uhr

 

50 JAHRE DELFINHALTUNG
Jubiläumswochenende mit informativen Ständen und Aktionen
Zoo Duisburg, Mülheimer Straße 273, Duissern,
http://www.zoo-duisburg.de
11. und 12. Juli 2015; 11.00-17.00 Uhr

Heute BEACH PARTY 2015
Live: Wüste Wüstensöhne, Mallorca Cowboys, Olli Ollé, Nico Gemba, Tim
Toupet, Michael Fischer, Victoria (Helene Fischer Double), Brothers in
Arms, Lou Bega & Hermes House Band und Still on a Mission
Strandbad Wedau, Bertaallee 10, http://www.strandbad-wedau.de
11. Juli 2015; 18.00 Uhr

 

Stadtranderholung 2015 – Es sind noch Plätze frei  
Bei der diesjährigen Ferienbetreuung des Jugendamtes vom  20. Juli bis 7. August sind noch für einige Standorte Karten zu bekommen. Freie Plätze gibt es noch im Eisenbahncafé in Beeckerwerth, im Stadtpark Meiderich, im Jugendzentrum Dorfstraße in Rumeln, im Jugendzentrum Die Mühle und  auf der Abenteuerfarm Robinson in Rheinhausen sowie auf dem Abenteuerspielplatz Tempoli in Homberg-Hochheide. Die Karten werden im zentralen Jugendamt auf der Kuhstraße 6 in Duisburg-Mitte nach Terminvereinbarung verkauft. Terminvereinbarung unter (0203) 283-3556.

 

Segway-Tour durch den Duisburger Norden
Mit dem SEGWAY geht es am 18. Juli 2015, ab 9.00 Uhr, durch den Duisburger Norden. Die Tour führt durch den Landschaftspark Duisburg-Nord und entlang des Rhein-Herne-Kanals. Vorkenntnisse mit einem SEGWAY sind nicht nötig, die Teilnehmer werden vor Ort eingewiesen. Allerdings sind mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung oder ein PKW-Führerschein Voraussetzung. Erwachsene zahlen 65 Euro. Alle Infos und Voranmeldung bis zum 16. Juli im RUHR.VISITORCENTER Duisburg unter Tel: 0203/ 285 440.

 

Kursangebote der VHS-Sommerakademie    
Das Herbstsemester der Volkshochschule beginnt am 31. August. Das bedeutet jedoch nicht, dass bis dahin in der VHS der Betrieb ruht, im Gegenteil – bereits seit neun Jahren organisieren die DOME-Volkhochschulen (Duisburg-Oberhausen-Mülheim-Essen) ein Sommerprogramm mit dem Schwerpunkt auf kulturelle Bildung.

Für Hobbyfotografen bietet die Sommerakademie beispielsweise ein Wochenendseminar zur digitalen Fotografie und Bildbearbeitung 18. und 19. Juli, jeweils von 10 bis 17 Uhr in der VHS Nord an der Parallelstraße 7 in Duisburg-Hamborn an. Dort lernen die Teilnehmer unter Anleitung von René Kierdorf die Grundlagen der digitalen Fototechnik und Bildbearbeitung kennen. Verbindliche Anmeldungen bis Montag, 13. Juli, unter 0203/283-4321 und -2206, möglich.  
Die Möglichkeit, die Faszination der chinesischen Xie-Yi-Malerei kennen zu lernen, bietet ein dreitägiges Seminar von Montag, 27. Juli, bis Mittwoch, 29. Juli, jeweils von 10 bis 17 Uhr im VHS-Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte an. Die Teilnehmer lernen den Malstil kennen, der übersetzt so viel bedeutet wie „die Beschreibung des Sinnes“ und auch als „Spontanmalerei“ bekannt ist.

Im Mittelpunkt stehen Naturmotive, die mit einigen rhythmischen Pinselstrichen zu Papier gebracht werden. Anmeldungen sind bis Montag, 20. Juli, möglich.   Wen es schon immer auf die Bühne gezogen hat, jedoch nie die Zeit oder den Mut dafür fand, kann im Rahmen des sogenannten DOME-Campus von Mittwoch, 5. bis Samstag 8. August, jeweils von 10 bis 15 Uhr in der VHS Mülheim an der Bergstraße 1-3 in Mülheim-Broich, in die Theaterwelt eintauchen. Improvisiertes Theater steht auf dem Programm. Dabei werden Kreativität, Fantasie und Spontanität geweckt; Teamwork und Spaß stehen im Mittelpunkt. Die Ergebnisse werden bei einer Abschlussveranstaltung präsentiert. Anmeldungen sind bis Montag, 27. Juli, möglich.    

 

VHS: Biotope-Exkursion – Sportpark Duisburg    
Zu einer Exkursion aus der Reihe „Biotope in Duisburg“ lädt die Volkshochschule am Samstag, 18. Juli, um 14 Uhr unter Führung von Heinz Kuhlen in den Sportpark Duisburg ein. Im Mittelpunkt steht besonders das Westufer des Parallelkanals mit seiner Umgebung.  
Der Parallelkanal in Duisburg-Neudorf wurde im Jahr 2008 der Öffentlichkeit übergeben. Seine Realisierung war in der Duisburger Bürgerschaft umstritten, weil dem Ausbau circa sechs Hektar Wald zum Opfer fielen. Als Ausgleichsmaßnahme verpflichtete sich die Stadt, Ersatzpflanzungen vorzunehmen und zwei Naturschutzgebiete neu auszuweisen. Heute unterliegen Parallelkanal und angrenzendes Waldgelände einer intensiven Freizeitnutzung.  
Ziel der Exkursion unter Führung von Heinz Kuhlen ist es, die gegenwärtige Situation im Spannungsfeld von Freizeit und Natur aufzuzeigen.   Treffpunkt der Führung ist der Parkplatz neben dem Restaurant „Seehaus“ an der Bertaallee 7 in Duisburg-Neudorf/Wedau.   Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.   



A3/A52/A524: Sperrungen im Kreuz Breitscheid Krefeld
Von Freitagabend (10.7.) ab 18.30 Uhr bis Sonntagabend (12.7.) um 22:00 Uhr ist im Autobahnkreuz Breitscheid die Verbindung von der A52 von Düsseldorf kommend auf die A3 in Richtung Köln gesperrt. Die Umleitung führt über die benachbarte Anschlussstelle Breitscheid an der A52. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld führt in diesem Zeitraum Fahrbahnsanierungen durch. Diese sind notwendig geworden, um eine ausreichende Griffigkeit weiterhin zu gewährleisten. Die bereits angekündigte Sperrung der A3-Verbindung aus Oberhausen auf die A52 in Richtung Düsseldorf und auf die A524 in Richtung Krefeld findet dafür zu einem späteren Zeitpunkt statt.
 

Freitag, 10. Juli 2015 - Historischer Kalender 

UDE: Studienbewerbertag in der Elektrotechnik und Informationstechnik Ohne Stolpersteine studieren 
Das gab es so noch nicht: Wer sich bis zum 15. Juli in der Elektrotechnik und Informationstechnik (EIT) an der Universität Duisburg-Essen (UDE) bewirbt, wird schon in der darauffolgenden Woche am Campus begrüßt. Beim Studienbewerbertag am 24. Juli erfahren die angehenden Erstis, was sie in den Bachelor-Studiengängen Elektrotechnik und Informationstechnik sowie NanoEngineering erwartet.  
Bei einem ersten Kennenlernen wird der Studienstandort vorgestellt und es gibt Vorträge zu Forschungsinhalten. Zudem wird auf die Vorbereitungskurse  hingewiesen, die vor Semesterbeginn Mathe-, Chemie- und Physikkenntnisse auffrischen. Weitere Einblicke bieten Führungen durch die Hochspannungshalle und das Brandentdeckungslabor sowie Informationen zu Nanomaterialien und deren Herstellung. Eine Anmeldung ist erforderlich.  Weitere Informationen: http://www.eit.uni-due.de/

 

Verkehrsunfälle: 0,3 % weniger als 2013
Wie das Statistische Bundesamt nach endgültigen Ergebnissen mitteilt, ist diese Entwicklung auf den Rückgang von Unfällen mit ausschließlich Sachschaden um 0,9 % auf 2,1 Millionen zurückzuführen. Verkehrsunfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, nahmen dagegen um 3,9 % auf rund 302 400 zu. Dabei verloren 3 377 Menschen ihr Leben, 38 Personen oder 1,1 % mehr als im Vorjahr. Insgesamt lag die Zahl der Verkehrstoten aber immer noch auf dem zweitniedrigsten Stand seit 1950. Rund 389 500 Menschen wurden im Jahr 2014 auf Deutschlands Straßen verletzt, das waren 4,1 % mehr als 2013.

 

Deutsche Exporte im Mai 2015: + 4,6 % zum Mai 2014
Im Mai 2015 wurden von Deutschland Waren im Wert von 95,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 76,3 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im Mai 2015 um 4,6 % und die Importe um 3,0 % höher als im Mai 2014. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber April 2015 um 1,7 % und die Importe um 0,4 % zu.

 

3,1 % weniger Unternehmensinsolvenzen
Im April 2015 meldeten die deutschen Amtsgerichte 2 066 Unternehmens-insolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 3,1 % weniger als im April 2014. Im März 2015 hatte es einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat (+ 2,1 %) gegeben. Davor waren seit November 2012 mit Ausnahme des Septembers 2014 (+ 2,7 %) und des Dezembers 2014 (+ 8,1 %) Rückgänge der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat registriert worden.


Urlaub vor der Haustür: Ab in die Revierparks! Metropole Ruhr

Wohin soll's morgen gehen? Vielleicht in einen der fünf Revierparks oder eines der drei Freizeitzentren, an denen der Regionalverband Ruhr (RVR) beteiligt ist. Alle Parks punkten mit einem umfassenden Wasser- und Wellnessangebot - und noch viel mehr. Alle verfügen über großzügige Parklandschaften, die mit ganz unterschiedlichen Angeboten an die frische Luft locken.
Mitten im Revierpark Mattlerbusch in Duisburg liegt das Natur - und tierpädagogische Zentrum Mattlerhof. Auf dem inklusiven Reiterhof lernen Kinder mit und ohne Handicap den Umgang mit Pferden. Das Parkgelände und das angrenzende Wäldchen bieten Platz für Ausritte, im barrierefreien Stall kümmern sich die Gäste um die Pflege der Tiere. Zum Angebot gehören z.B. neben der Tier- und Reittherapie auch Ferienspiele, Reitstunden in der Gruppe oder allein sowie Ponyreiten an den Wochenenden.
Zum Verschnaufen bietet sich das Brauhaus Mattlerbusch an. Hier gibt es z.B. selbstgemachte Hauslimonade und hausgemachte Kuchen. Obst, Gemüse und Fleisch kommen von Bio-Bauernhöfen aus der Umgebung. www.niederrhein-therme.de
Der Revierpark Gysenberg in Herne bietet eine neue kostenlose Freizeitattraktion: eine 9-Bahnen-DiscGolf-Anlage. Dabei handelt es sich um einen Parcours, der mit Frisbee-Scheiben mit möglichst wenig Würfen durchspielt wird, bis das Wurfgerät in einem Zielkorb landet. Alle Wurfversuche werden am Ende einer Runde zu einer Gesamtsumme zusammengezählt. Scheiben können vor Ort ausgeliehen werden. Und für ganz kleine Besucher: Im Tierpark Gysenberg können Esel, Schafe, Ziegen, Schweine, Kühe und Pferde sowie Hühner, Gänse und Kaninchen gestreichelt und gefüttert werden. Infos: www.gysenberg.de

Oberhausen hat einen Strand: Im südlichen Teil des Revierparks Vonderort können Besucher bis zum 11. August bei Sonne und Lounge-Musik im Beach Club chillen. Dafür wurden auf gut 1.000 Quadratmetern Liegefläche mehr als 300 Tonnen Sand aufgeschüttet. Auch für Beachvolleyball und Beachsoccer ist genügend Platz. Infos: www.revierpark.com und www.kingsbeach.nrw

Im Gesundheitspark Nienhausen kommen Familien in der Kinderburg auf ihre Kosten. Das Café mit angrenzenden Spielplätzen bietet viel mehr als nur gesundes Essen aus biologischem Anbau. Ein "essbarer Garten" bringt den Kindern die Natur näher, eine Spielzeug-Ausleihe sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Zur Kinderburg gehört ein großes Außengelände mit Spielgeräten für große und kleine Kinder. Am Sonntag, 19. Juli, gibt es ein Familien-Ferien-Fest mit Fahrradrallye rund um die Kinderburg, veranstaltet vom Verein Soroptimisten Gelsenkirchen/Ruhrgebiet.
Rund um die Rallye mit fünf Stationen gibt es ein buntes Rahmenprogramm u.a. mit einem Kinder-Trike-Parcours, einer Kindereisenbahn, einer Pflanzaktion und Kinderschminken. Gleich neben der Kinderburg warten Lamas auf große und kleine Besucher. Hier können Lama-Park-Wanderungen und Seminare gebucht werden. In den Ferien gibt es ein spezielles Kinderprogramm. Infos: www.nienhausen.de und www.si-Familienfest.de und www.prachtlamas.de

Der Maximilianpark Hamm ist vor allem für seinen weithin sichtbaren riesigen Glaselefanten bekannt. Der Künstler Horst Rellecke verwandelte 1984 die Kohlenwäsche der ehemaligen Zeche Maximilian in den größten begehbaren Jumbo der Welt. Im gläsernen Rüssel können Besucher mit dem Aufzug ganz nach oben fahren und den Ausblick genießen. Außerdem gibt es im Inneren des gläsernen Kolosses einen Garten mit kinetischen Objekten, die sich auf Knopfdruck in Bewegung setzen.
Daneben bietet der Park zahlreiche Spiel- und Matschplätze mit Kletterparcours, Piratenschiff, und Wasserfontänen - und das größte tropische Schmetterlingshaus in NRW. In allen Farben schillern die bis zu 80 Arten von Faltern aus Süd- und Mittelamerika, Afrika, Thailand, Malaysia und den Philippinen, die hier frei herumfliegen. www.maximilianpark.de

Das Freizeitzentrum Kemnade an der Stadtgrenze Bochum/Witten ist erste Wahl, wenn es um die sportliche Freizeitgestaltung geht. 2013 wurde z.B. eine rund elf Kilometer lange, beleuchtete Ruhr-Inline Skaterbahn rund um den See eröffnet. In der Wassersportschule lernen Segler und Surfer, am Hafen legen Ausflugsschiffe an.
Vom 24. bis zum 27. Juli steigt rund um den Hafen Heveney das Kemnader See- & Hafenfest 2015. Das Volksfest lockt mit Live-Musik, Höhenfeuerwerk, Kinderprogramm, Imbiss und Getränken. www.kemnadersee.de Die Südsee liegt in Xanten: Das dortige Freizeitzentrum hat seine beiden Baggerseen kurzerhand Süd- und Nordsee getauft. Die Südsee ist ein Eldorado für Sonnenanbeter.
Am Sandstrand, beim Beachvolleyball und auf den Wasserspielgeräten kommt Urlaubsfeeling auf. Einen eigenen Familienstrand gibt's auch. Nebenan können große und kleine Wasserratten auf Wasserskiern über das kühle Nass sausen. Die Nordsee ist das Revier der Wassersportler.
Hier gibt es einen Bootsverleih, Angebote zum Segeln und zum Stand-up-Paddling. Am Hafen darf zudem der Schläger geschwungen werden: Hier gibt es eine Adventure-Golf-Anlage mit 18 naturnah gestalteten Bahnen.

 

3 % mehr wissenschaftliches Personal an Hochschulen
Ende 2014 waren an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken rund 380 200 Personen als wissenschaftliches und künstlerisches Personal beschäftigt. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 2,8 % mehr als 2013. Innerhalb des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals stieg die Zahl der hauptberuflich Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % auf 236 100 Personen an, während es bei den nebenberuflich Beschäftigten einen Anstieg um 5,5 % auf 144 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gab.


Duisburger Seifenkisten-Derby 2015: Startplatz beim Fun Cup sichern    
Am Samstag, 29. und Sonntag, 30. August wird die Rennstrecke vor der Kulisse des Stahlwerkes von ThyssenKrupp-Steel in Duisburg-Marxloh wieder zum Treffpunkt der internationalen Seifenkisten-Szene. Der Abschnitt am Alsumer Berg zwischen Alsumer Steig und Matenastraße ist dann Schauplatz der Deutschen- und Europameisterschaft im Seifenkistenrennen.  

Neben den Meisterschaftsrennen für die Profis gibt es beim Fun Cup der Sparkasse Duisburg erneut auch für Amateure die Möglichkeit an den Start zu gehen. Für den großen Fun Cup am Sonntag können sich noch Einzelstarter und Mannschaften anmelden. Kinder, Erwachsene, Auszubildende, Schüler, Vereine, Unternehmen und Behörden sind aufgerufen, sich anzumelden und so einen der noch wenigen freien Startplätze zu sichern.  
Gefragt sind Kreativität beim Bau einer originellen Kiste und gleichzeitiges Geschick, das Gefährt möglichst leichtgängig zu machen. Damit größere Geschwindigkeiten erzielt werden können, wird dieses Mal von einer höheren und steileren Rampe gestartet.  
Bevor das Rennen losgeht, müssen aus Sicherheitsgründen alle Fahrzeuge am Freitag, 28. August, noch zur technischen Abnahme. Anmeldungen zum Fun Cup sind unter www.seifenkisten-duisburg.de möglich.  

 

 

Seifenkisten-Grafiken Martin Tazl     



Donnerstag, 09. Juli 2015 - Historischer Kalender - Tag des Rock 'n' Roll

Messerübergriff durch Besucher in der Notunterkunft Paul-Rücker-Straße In der Notunterkunft Paul-Rücker-Straße ist es heute zu einem Angriff auf einen Bewohner der Unterkunft gekommen. Der Täter war  ein Bewohner der Notunterkunft Paul-Rücker-Straße. Dieser war deswegen nicht sofort als Bewohner zu identifizieren, da er insgesamt sechs verschiedene Identitäten nutzte, die so nicht bei der Heimleitung bekannt waren.  
Die Polizei war schnell vor Ort und nahm den Angreifer in Gewahrsam. Der verletzte Bewohner wurde mit Messerstichen im Arm ins Krankenhaus gebracht.   In der Unterkunft leben zurzeit 35 Personen. Das Objekt wird durch eine Hausverwaltung und einen Sicherheitsdienst betreut.

Notunterkunft Memelstraße in Neudorf
Die Stadt Duisburg prüft wie viele andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen aufgrund der dramatischen Lage bei der Unterbringung von Asylbewerbern aktuell im gesamten Stadtgebiet Standorte für Asylbewerberheime und Notunterkünften. Eine Option ist das ehemalige Verwaltungsgebäude auf der Memelstraße.   Stadtdirektor Reinhold Spaniel dazu:   
„Aufgrund der deutlich gestiegenen Zahl an Zuweisungen in den letzten Monaten ist die Stadt Duisburg, wie andere Kommunen auch, an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen und wird in den nächsten Monaten ohne Tabus weitere Standorte prüfen. So sollen die benötigten Reservekapazitäten geschaffen werden, um die anhaltend hohen Zuweisungen, auch im Sinn der Gefahrenabwehr, kurzfristig aufnehmen zu können. Angesichts der weltpolitischen Lage kann hierbei nicht immer ein ordnungsgemäßes parlamentarisches Verfahren gewährleistet werden.“  
Die entsprechenden Betreuungen der zukünftigen Bewohner werden von der Sozialverwaltung an allen potentiellen Standorten sichergestellt.


Versuchte Schutzgelderpressung: Zwei Durchsuchungen und eine Festnahme im Duisburger Norden

Am frühen Mittwochmorgen (8. Juli) durchsuchte die Duisburger Polizei in zwei unabhängig voneinander laufenden - Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Duisburg Wohnungen im Duisburger Norden. Mit Unterstützung zweier Spezialeinsatzkommandos stürmten die Beamten eine Wohnung auf der Roonstraße in Marxloh sowie eine weitere Wohnung auf der Adamstraße in Röttgersbach.
In dem Verfahren wegen versuchter Schutzgelderpressung hatte die Polizei einen weiteren Tatverdächtigen (22) ermittelt. Ein Haftbefehl war auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Duisburg erlassen worden. Der 22-Jährige Beschuldigte konnte heute von den Einsatzkräften in seiner Wohnung auf der Roonstraße festgenommen werden. Er wird morgen dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.
Zeitgleich durchsuchte die Polizei in einem anderen Ermittlungsverfahren die Wohnung eines 21-jährigen Mannes auf der Adamstraße in Röttgersbach. Der Duisburger sollte im Besitz von verbotenen (Schuss-)Waffen im Sinne des 72 Kriegswaffenkontrollgesetzes und des Waffengesetzes sein, die in der Wohnung allerdings nicht aufgefunden wurden. Auch hier dauern die Ermittlungen an.

 

Duisburg-Kaßlerfeld/Ruhrort: Sperrung der Ruhrorter Straße    
Der Kreisel in Duisburg-Kaßlerfeld wird ab Donnerstag, 9. Juli, um 7.30 Uhr in Teilbereichen repariert. Dadurch wird die Ruhrorter Straße aus Fahrtrichtung Ruhrort kommend im Kreisel einspurig geführt. Es kann nicht aus dem Kreisverkehr in Fahrtrichtung Stadtmitte auf die Ruhrorter Straße abgebogen werden.
Aus Stadtmitte in Fahrtrichtung Kreisverkehr kommend wird die Ruhrorter Straße bis zum Kreisel zur Sackgasse, so dass nicht in den Kreisel eingefahren werden kann.   Fahrradfahrer und Fußgänger sind hiervon nicht betroffen. Entsprechende Umleitungen sind eingerichtet. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Samstag, 11. Juli, 15 Uhr an.


Euro Rock 2015  

Die Stadt Duisburg lädt auch in diesem Jahr wieder junge Bands aus den Partnerstädten nach Duisburg ein. Auch eine junge Band aus unserer Heimatstadt als „Gastgeber-Band“ nimmt am Euro Rock teil: KÄPT’N MOBY. Das knapp einwöchige Programm - siehe http://www.parkhaus-meiderich.de/ - beinhaltet öffentliche Auftritte, ein Intensivseminar, Begegnung und Austausch mit Schülern und jugendlichen Musikern sowie das Kennenlernen der Gastgeberstadt.  
Euro Rock ist eine intensive Zusammenarbeit mit jungen europäischen Rockbands. Ziel der Aktion ist die Förderung direkter Kontakte junger Menschen in Europa. Das Medium Musik garantiert über alle sprachlichen Barrieren hinweg eine intensive Kommunikation und Auseinandersetzung für alle Beteiligten. Der musikalische Leiter des Euro Rock ist Peter Bursch.

Berufsstart bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen!
Wer sich umfassend über Ausbildung, Studium und die beruflichen Perspektiven bei der Polizei informieren möchte, sollte am Donnerstag, 9. Juli 2015, um 14 Uhr ins BiZ kommen. Der Einstellungsberater bei der Polizei Duisburg wird die Jugendlichen und jungen Erwachsenen umfassend beraten und ihre Fragen beantworten.  
Am Donnerstag, 9. Juli  2015, um 14 Uhr im BiZ, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg. Interessierte können ohne Anmeldung kommen und selbstverständlich ist die Veranstaltung kostenlos. Die Agentur für Arbeit freut sich auf viele Gäste.


Ehrenamtsfest der AWO-Duisburg e. V. in der MSV-Arena
Die AWO-Duisburg feiert am Freitag, 10.07.2015 ab 18 Uhr ihre 670 Helferinnen und Helfer in der MSV-Arena unter dem Motto „Sie sind das starke Herz für unsere Stadt“.  
AWO-Vorsitzender Manfred Dietrich wird persönlich ein dickes „Dankeschön“ für den großen Einsatz aussprechen. Dietrich beschreibt die Duisburger AWO als einen „Familienverband“, in dem Nähe und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich sind. „Das wäre ohne unsere Ehrenamtler nicht möglich. Sie sind das starke Herz der AWO“, so Dietrich.  
Der freiwillige Dienst an der Gemeinschaft besitzt eine beachtliche Größenordnung. Die 670 Frauen und Männer leisten gemeinsam etwa 80.500 Stunden pro Jahr für die Menschen in Duisburg. „Dieses große Engagement wollen wir feiern, indem wir als Hauptamtler für unsere Ehrenamtler ein großes Fest ausrichten“, sagt Wolfgang Krause, Geschäftsführer AWO-Duisburg.  
Im der schönen MSV-Arena ist für das leibliche Wohl natürlich aufs Beste gesorgt. Das gemeinsame Singen mit Anja Lerch auf der VIP-Tribüne im MSV-Stadion wird das Highlight des Abends sein. Sie ist bekannt für ihre wunderschöne Stimme und ihre Fähigkeit, mit großen Gruppen gemeinsam zu singen. Außerdem unterhält ein DJ mit Dinnermusik beim Schlemmen und später mit einem Hitmix zum Tanzen. Dabei darf natürlich das MSV-Lied nicht fehlen.  
Folgender Ablauf ist geplant:
18:30 Uhr Begrüßungsansprachen/Ehrungen. 19:00 Uhr Eröffnung des Dankeschön-Buffets. 20:15 Uhr Singen mit Anja Lerch. 21:15 Uhr Gutscheinauslosung und Überreichung. 21:30 Uhr Tanzen 23:00 Uhr            Schlussphase - 



Dom-Café in Neumühl    
Das Schmidthorster DOM-Café öffnet am Sonntag, den 12. Juli von 14.30 bis 17.00 Uhr wieder seine Pforten im Agnesheim der Gemeinde Herz-Jesu (Holtener Str. 166) in Neumühl. Auch an diesem Nachmittag erwarten alle Besucher wieder selbstgemachte Torten und Kuchen. Der Verkaufserlös kommt dem Kirchbauverein Herz-Jesu e.V. für die Sanierung des Domes zu Gute.


A40-Rheinbrücke Neuenkamp:
Nur ein Fahrstreifen an den kommenden Wochenenden
An den kommenden beiden Wochenenden finden die angekündigten weiteren Schweißarbeiten auf der A40-Rheinbrücke Neuenkamp statt. Während der Arbeiten kann der Verkehr nur über eine Fahrspur fließen. Betroffen ist die Fahrtrichtung Venlo. Lkw dürfen trotz der anspruchsvollen Arbeiten über die Brücke fahren, nur genehmigungspflichtige Schwertransporte ab 40 Tonnen nicht.
Die Arbeiten finden absichtlich an zwei Ferienwochenenden statt, um eine Zeit mit möglichst wenig Verkehr abzupassen. Die Sperrungen dauern jeweils von Freitagabend bis Montagmorgen (10. bis 13.7 / 17. bis 20.7.) von 22 Uhr bis 5 Uhr. An sechs Stellen der Brücke finden die Schweißarbeiten statt. Eine Umleitung wird nicht extra ausgeschildert, allerdings empfiehlt die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld, über die parallel verlaufende A42 auszuweichen. Die Schweißarbeiten dienen dazu, die Lebensdauer der Brücke bis zum geplanten Neubau zu verlängern.


Linie 901: Busse statt Bahnen wegen Baumaßnahme auf der Duisburger Straße in Mülheim

Von Samstag, 11. Juli, bis voraussichtlich Dienstag, 11. August, kann die Strecke der Linie 901 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) zwischen den Haltestellen „Zoo“ und „Mülheim Hbf“ nicht mit Straßenbahnen befahren werden. Grund hierfür: Auf der Duisburger Straße in Mülheim finden für rund einen Monat zwischen der Heerstraße und der Prinzeß-Luise-Straße Gleisbauarbeiten statt, sodass auf diesem Streckenabschnitt in beiden Fahrtrichtungen Busse statt Bahnen als Straßenbahnersatzverkehr (SEV) zum Einsatz kommen.
Durch wechselnde Verkehrsabsperrungen werden die Busse im Zeitraum der Sperrung unterschiedliche Linienwege fahren. Da der Streckenabschnitt zwischen Zoo und Mülheim Hauptbahnhof. für einen Monat mit Bussen bedient wird, werden dort Bahnen frei, die dann den Streckenabschnitt „Scholtenhofstraße“ bis „Obermarxloh Schleife“ im Duisburger Norden der Linie 901 befahren.
Dieser Streckenabschnitt wird derzeit aufgrund des Sanierungsprogramms der Bahnen bei der DVG mit SEV-Bussen befahren. Nach Beendigung der Baumaßnahme kommen zwischen den Haltestellen „Scholtenhofstraße“ und „Obermarxloh Schleife“ wieder Ersatzbusse zum Einsatz.

Umleitung vom 11. bis 15. Juli
Vom 11. bis zum 15. Juli fahren die Busse in Fahrtrichtung Duisburg ab der Ersatzhaltestelle „Königstraße“, die sich in Höhe der eigentlichen Haltestelle befindet, bis zur Haltestelle „Hansastraße“ eine Umleitung.
In Fahrtrichtung Mülheim folgen die Busse ab der Haltestelle „Hansastraße“ einer Umleitung bis sie wieder den normalen Linienweg der Linie 901 auf der Duisburger Straße befahren. Die Kunden der DVG müssen mit längeren Fahrtzeiten als üblich rechnen.
Umleitung vom 15. Juli bis 11. August
Vom 15. Juli bis 11. August folgen die Busse in Fahrtrichtung Duisburg ab „Mülheim Hbf“ einer Umleitung. In Fahrtrichtung Mülheim Hauptbahnhof fahren die Busse ab der Haltestelle „Duisburg Zoo“ bis „Speldorf Bahnhof“ den normalen Linienweg, anschließend folgen die Busse einer Umleitung. Die Busse fahren am Bussteig des Mülheimer Hauptbahnhofs ab und beginnen die Fahrt fünf Minuten früher als normalerweise die Bahnen.
Die Busse der Nachtexpresslinie (NE) 9 der Mülheimer Verkehrsgesellschaft mbH (MVG) folgen ebenfalls dieser Umleitung. Betroffene Linie: 901, NE9 Verlegte Haltestellen: „Königstraße“.