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Universiade Duisburg 1989 vom 22. bis 30.08.1989

Duisburg 883 gegründet
Oberbürgermeister


Heute:
- 1200 km Straßen

- 2716 Straßen
- 650 Brücken
DU: 114 Kilometer
Wasserfront


Höchster Punkt:
Haus Hartenfels im Stadtwald in Neudorf,

knapp 81m



















 










Vorherige Tage: Fr.29.05. - Sa.30.05. - Di.02.06. - Mi.03.06. - Do.04.06. - Fr.05.06.
 BZ-Sonderseite Coronavirus  Duisburger Fallzahlen
Sonderrufnummer Duisburg  94 00 49  Bleiben Sie gesund!


Samstag, 6. Juni 2020 - Welttag des Gesundheitsschädlings

Ab 15. Juni wieder täglich Unterricht an Grundschulen und anderen Schulen mit Primarstufe - Offenen Ganztag und Übermittagsbetreuung soll auch wieder starten
Erreichbarkeit der Stadt Duisburg am Brückentag 12. Juni
VZ: Härtefall Geld statt Gutschein - Corona-Regel bei gebuchten Freizeitveranstaltungen
Strecke Rheinhausen - Hochfeld Süd: Deutsche Bahn erneuert Gleise und saniert Eisenbahnbrücken
Baumaßnahmen und Schienenersatzverkehentlang der Linie RE 3

Gegen den Wasserwahnsinn: Stadtwerke exportieren Trinkwasser per Lkw nach Frankreich
Sport im Park 2020 – Sommer.Bewegung.Park
Mittsommer-Operngala live im Autokino


Eingeschränkter Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung ab 8. Juni in Duisburg

Ab dem 8. Juni ist wieder für alle Kinder die Kindertagesbetreuung in den Kindertageseinrichtungen sowie Kindertagespflegen möglich. Die bisher geltenden Regelungen zu den Notbetreuungen sind ab sofort hinfällig. Während die Betreuung in der Kindertagespflege grundsätzlich im Umfang der geschlossenen Betreuungsverträge erfolgen kann, ist die Betreuung in den Kindertageseinrichtungen – durch die Maßgaben des Infektionsschutzes – bis zum 31. August 2020 in zeitlich reduziertem Umfang vorgesehen.
In Orientierung an den Betreuungsverträgen mit einem Umfang von jeweils 25, 35 oder 45 Stunden sind dies in Kindertageseinrichtungen in Bezug auf den zeitlichen Betreuungsumfang 15, 25 und 35 Stunden wöchentlich. Damit reduziert sich der Betreuungsumfang für jedes Kind um zehn Wochenstunden. Hierbei wird es nur in absoluten Ausnahmefällen in Abstimmung mit dem örtlichen Jugendamt sowie dem Landesjugendamt Einzelfalllösungen für Eltern und ihre Kinder geben, die mit dem reduzierten Betreuungsumfang den individuellen Bedarf nicht abdecken können.

Elternbeiträge für Juni und Juli
Die Stadt Duisburg prüft momentan inwieweit die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege für Eltern beitragsfrei gestellt werden können. Das Land NRW hat den Vorschlag gemacht, dass die Kommunen für die Monate Juni und Juli 2020 eine hälftige Elternbeitragsbefreiung aussprechen. Das Land beteiligt sich hierbei jeweils zur Hälfte an dem Ausfall der Beiträge.
Möglich ist die komplette Beitragsfreiheit für den Monat Juni 2020. Für den Monat Juli 2020 würden die Elternbeiträge zum Ausgleich in voller Höhe eingefordert. Bis zu einer abschließenden Entscheidung werden die Lastschriften für den Monat Juni 2020 ausgesetzt. Eltern, die die Beiträge per Dauerüberweisung überwiesen haben, sollen diese dann erstattet bekommen.

Öffnung des Schulbetriebs an Grundschulen und den Primarstufen der Förderschule
Ab Montag, 15. Juni, soll an alle Grundschulen und an den Primarstufen der Förderschulen wieder im Klassenverband unterrichtet werden. Diese Schulen kehren damit grundsätzlich wieder zu einem Regelbetrieb mit Unterricht möglichst gemäß Stundentafel zurück. Dieses wird verbunden mit der Aussicht, dass das schulische Leben nach dem Ende der Ferien so normal wie möglich wieder stattfinden soll. Grundlage dafür ist eine Neuregelung der infektionsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen, das bedeutet: Weg vom Abstandsgebot und hin zu konstanten (Lern-)Gruppen.

Durch strikte Trennung sollen Durchmischungen vermieden werden. Durch gestaffelte Anfangs- und Pausenzeiten soll die Trennung der Lerngruppen auch außerhalb des Unterrichts gewährleistet werden.   Notbetreuung: An allen Schulen, an denen wieder ein tägliches Unterrichtsangebot gemacht werden kann, endet die Notbetreuung mit Ablauf des 12. Juni 2020.
Kann eine weiterführende Schule für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ein volles Unterrichtsangebot nicht gewährleisten, wird die Notbetreuung in diesen Schulen für nicht beschulte Kinder fortgesetzt. Unter Beachtung des Hygienekonzepts der Schule und der vorhandenen Kapazitäten wird auch der Betrieb der Offenen Ganztagsschule sowie der Betrieb der sonstigen Betreuungsangebote wieder aufgenommen.

Schulleitung und OGS-Leitung entscheiden gemeinsam, welche Regelungen für die Teilnahme getroffen werden. Inwieweit eine Verpflegung sichergestellt werden kann, ist vor Ort zu entscheiden. Die für die Sommerferien vorgesehenen OGS-Angebote werden ebenfalls unter Beachtung geltender Infektionsschutzregeln durchgeführt.
Das Ministerium für Schule und Bildung prüft darüber hinaus, zusätzliche Ferienangebote für weitere Schülergruppen zu ermöglichen und entsprechend finanziell auszustatten. Zu all diesen Punkten wird es zeitnah eine gesonderte Information geben.  
An den weiterführenden Schulen ist eine Durchmischung der Lerngruppen deutlich schwieriger zu vermeiden, daher findet hier keine Erweiterung des Präsenzunterrichts statt. Stattdessen gelten hier die bisherigen Regelungen (SchulMail Nr. 20 vom 6. Mai 2020), also grundsätzlich Präsenzunterricht nur an einzelnen Tagen, weiter.
An den Berufskollegs soll bis zu den Sommerferien schrittweise der Unterricht aller Schülerinnen und Schüler und Studierenden - zumindest tageweise, und in einem vorgegebenen priorisierten Verfahren - im Präsenzunterricht realisiert werden. Schülerinnen und Schülern, denen Präsenzunterricht nicht in vollem Umfang angeboten werden kann, erhalten weiterhin ergänzende Lernangebote für das Lernen auf Distanz, die sich möglichst an der Stundentafel orientieren.

Gutschein-Lösung: Bundesrat fordert Änderungen zugunsten der Reisenden
Der Bundesrat schlägt an der geplanten Gutschein-Lösung für abgesagte Pauschalreisen während der Corona-Pandemie einige Änderungen zugunsten der Verbraucher vor. In seiner am 5. Juni 2020 beschlossenen Stellungnahme zum Regierungsentwurf spricht er sich unter anderem für Erleichterungen bei der Auszahlung des Gutscheins aus. Unverzügliche Erstattung und mehr Information Danach sollte deutlicher gemacht werden, dass Reisende, die ihren Gutschein innerhalb der Gültigkeitsdauer nicht eingelöst haben, den Wert der Reise ohne weiteres Zutun erstattet bekommen.
Außerdem hält er genauere Informationen über den Umfang der staatlichen Absicherung des Gutscheins für erforderlich: Kunden müssten bereits im Moment des Gutscheinangebots wissen, dass hierüber nur der gezahlte Reisepreis und keine möglichen Zusatzleistungen abgesichert sind. Übertragbarkeit der Gutscheine
Weiter regen die Länder an, darüber nachzudenken, ob die Gutscheine übertragbar sein könnten, ohne dass dadurch zusätzliche Kosten entstehen. Hierdurch würden die Gutscheine noch attraktiver und es könnten Liquiditätsprobleme der Reiseveranstalter abgefedert werden.
Kein Gutschein bei rechtskräftigem Zahlungstitel
Darüber hinaus hält der Bundesrat es für erforderlich, im weiteren Verfahren sicherzustellen, dass Reiseveranstalter keinen Gutschein anbieten dürfen, wenn Reisende bereits einen rechtskräftigen Zahlungstitel gegen den Reiseveranstalter erwirkt haben. Ansonsten könne es passieren, dass der Reiseveranstalter im Rahmen einer Zwangsvollstreckung auf den Gutschein verweist und damit die Vollstreckung abgebrochen oder zumindest verzögert würde.
Der Gesetzentwurf im Einzelnen
Die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Regelungen betreffen Reisen, die vor dem 8. März 2020 gebucht wurden. Der Gesetzentwurf ermöglicht es Reiseveranstaltern, ihren Kunden einen gleichwertigen Gutschein für die abgesagte Reise anzubieten, anstatt die Vorauszahlung sofort zu erstatten. Kunden können so zwischen Gutschein und Erstattung entscheiden. Hierauf müssen die Reiseveranstalter nach dem Gesetzentwurf ausdrücklich hinweisen.
Reisende, die den Gutschein ablehnen, behalten ihren Erstattungsanspruch. Gutscheine zu 100 Prozent abgesichert Für die Ausstellung, Übermittlung und Einlösung des Gutscheins dürfen Reiseveranstalter keine Kosten erheben. Um die Gutscheine attraktiv zu machen, wird der Wert der Gutscheine neben der gesetzlichen Insolvenzabsicherung zusätzlich bis zur vollen Höhe durch eine ergänzende staatliche Absicherung garantiert.
Bei der Rückerstattung hat der Kunde diese Garantie im Falle der Insolvenz nicht. Einzulösen bis Ende 2021 Die Absicherung der Gutscheine ist zeitlich befristet. Sie können nach Ende der derzeitigen Reisebeschränkungen beim Reiseveranstalter eingelöst werden. Geschieht dies nicht bis spätestens Ende 2021, so ist der Wert in Höhe des ursprünglichen Reisepreises auszuzahlen.
Die Stellungnahme wurde der Bundesregierung zugeleitet, die dazu eine Gegenäußerung verfasst und dann alle Dokumente dem Bundestag vorlegt. Dieser berät den Gesetzentwurf erstmals am 17. Juni 2020. Spätestens drei Wochen, nachdem der Bundestag das Gesetz in 2./3. Lesung verabschiedet hat, befasst sich der Bundesrat dann noch einmal abschließend damit.


Bundesrat billigt 13 Gesetze
Grünes Licht aus den Ländern: der Bundesrat billigte am 5. Juni 2020 abschließend zahlreiche Gesetze - unter anderem zur Verteilung der Maklerkosten bei Immobilienverkäufen, zum Verbot von Konversionsbehandlungen, zur Strafbarkeit der Verunglimpfung von EU-Symbolen, zur Durchsetzung des europäischen Verbraucherschutzes und zum Ausbau von Radwegen an Bundesstraßen und Autobahnbrücken.
Im Eilverfahren abgeschlossen wurden zudem Gesetzgebungsverfahren zu Steuerhilfen in der Corona-Krise, zum Bundeswahlgesetz und zum Gewässerschutz im Wasserhaushaltsgesetz. Auch dem Vermittlungsergebnis zum Geologiedatengesetz stimmte der Bundesrat zu.
Hilfen für die Kultur Mit eigenen Vorschlägen setzt sich der Bundesrat für Corona-Hilfen für Kulturschaffende, höhere Zuverdienstmöglichkeiten für Hartz-IV-Empfänger, tierschutzgerechtere Weideschlachtungen und Umweltschutz bei silikonverarbeitenden Betrieben ein.
Corona-Folgen für die Kommunen
Neu vorgestellt wurden Vorschläge aus den Ländern - es geht um die Abmilderung der Corona-Folgen für kommunale Haushalte und Betriebe, Videokonferenztechnik in gerichtlichen Verfahren, Versuche zur kontrollierten Cannabis-Abgabe, Rahmenbedingungen für das Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Sicherheit im Bahn-, Schiffs-, Luft- und Straßenverkehr, Ausbau von Windkraftanlagen sowie die Digitalisierung der Energiewende.

Erfreulich: Lärmschutzmaßnahmen an der A3 in Bissingheim
Die Landtagsabgeordnete Sarah Philipp, Ratsherr Dieter Lieske sowie die Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske freuen sich über die Verlegung des Flüsterasphalts an der Autobahn A3 in Duisburg-Bissingheim. Beate Lieske betont dabei: „Nachdem die SPD vor Ort lange genug Druck auf das Verkehrsministerium und den Landesbetrieb Straßen.NRW ausgeübt hat, kommt nun endlich der dringend benötigte Flüsterasphalt.“
Die SPD hat sich in den letzten Monaten für die nun eintretenden Lärmschutzmaßnahmen stark gemacht. Nach mehreren Anfragen an den Landesbetrieb Straßen.NRW sowie einer Kleinen Anfrage im Düsseldorfer Landtag an das Verkehrsministerium, wird nun der Flüsterasphalt auf der A3 verlegt. „Die Bürgerinnen und Bürger in Bissingheim erhalten durch diese Lärmschutzmaßnahmen endlich wieder mehr Lebensqualität.“, so die SPD-Politiker.

Sarah Philipp /rechts), Ratsherr Dieter Lieske (Dritter von links) sowie die Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske (Dritte von rechts) bei der Antragstellung 2017

Vor sieben Jahren gelang das dem Bürgerverein Neudorf nach 5 Jaharen des Nachfrages nmit dem Auftragen des Split-Mastick2-Belages von der A3-Abfahrt Duisburg-Wedau/Sportpark Neudorf bis zum Kaiserberg. Der echte sogenannte Flüsterashphalt ist sehr teuer und hält nur rund 6 Jahre. Aufgrund der Kosten wird er in Wohngebieten genutzt, deren Straßen direkt an der Autobahn A40 in Essen) liegen. Der Split-Mastick2-Belag kann laut StraßenNRW eine Lebensdauer von fast 13 Jahren haben, was aber immer von der Belastung (Lkw-Gewicht und Frequentierung) der Fahrbahn abhängt.


Welttag des Gesundheitsschädlings - Gefahren durch Schädlinge
Am 6. Juni 2020 findet zum vierten Mal der Tag des Gesundheitsschädlings (engl. „World Pest Day“ oder „World Pest Awareness Day”) statt. Die weltweite Initiative dient dazu, auf die Wichtigkeit der Arbeit von Schädlingsbekämpfern zum Schutz der Gesundheit hinzuweisen.
Ins Leben gerufen wurde die Kampagne von Schädlingsbekämpferverbänden in Asien (FAOPMA), Amerika (NPMA) und Europa (cepa). Weitere Länderverbände unterstützen die mediale Aufmerksamkeit. Foto: stock.adobe.com/raffaellagalvani.
Mehr als 7.000 professionelle Schädlingsbekämpfer sind täglich in Deutschland im Einsatz zum Schutz von Lebensmitteln, Umwelt, Bausubstanz und vor allem: der Gesundheit von Menschen und Nutztieren. Die sogenannten Gesundheitsschädlinge, wie etwa Ratten, Mäuse und Fliegen, bergen vielseitige Gefahren. Durch Stiche, Bisse oder die Verunreinigung von Lebensmitteln können sie gefährliche Keime übertragen, welche durchaus auch lebensbedrohlich krank machen und Lebensmittel ungenießbar werden lassen können.

 

 


Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 03. Juni., 20:00 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.194 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 54 Personen sind verstorben. 994 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 146 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 15.385 Corona-Tests durchgeführt.
Die Steigerung der Fallzahlen steht in Zusammenhang mit aktuell stattfindenden Reihentestungen und dem Ausbruch im Rahmen eines Zuckerfestes.


Kita "Am Holderbusch" vorsorglich geschlossen
In der städtischen Kindertageseinrichtung "Am Holderbusch" in Duisburg-Rheinhausen wurde eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Die bis dahin symptomfreie Mitarbeiterin erhielt am 3. Juni das Ergebnis der Testung und wurde umgehend unter Quarantäne gestellt. Unter Würdigung der Gesamtsituation bleibt die Einrichtung nun für eine Woche geschlossen.  
Alle Mitarbeiter und Kinder, die zuletzt Kontakt mit der betroffenen Mitarbeiterin hatten, werden getestet. Die Mitarbeiterinnen und Eltern werden durch das Jugendamt und Gesundheitsamt über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen informiert. Alltagsmasken für Beschäftigte an Schulen Mit Erlass des Ministeriums für Schule und Bildung NRW vom 12. Mai 2020 wurden die Schulträger gebeten, den Lehrkräften und sonstigem Landespersonal an öffentlichen Schulen Alltagsmasken gegen Kostenerstattung durch das Land zur Verfügung stellen.
Die Stadt Duisburg hat diese Regelung aufgegriffen und auf alle an den Schulen Beschäftigte (Lehrkräfte, Sekretärinnen, Hausmeister, Betreuungskräfte etc.) ausgeweitet. Insgesamt werden rund 18.000 Masken durch die Feuerwehr zur Verfügung gestellt. Die Auslieferung hat bereits begonnen und wird in den kommenden Tagen fortgesetzt.


Sterbefallzahlen nicht mehr über dem Durchschnitt der Vorjahre

In der 19. Kalenderwoche (4. bis 10. Mai 2020) sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen mindestens 17 014 Menschen gestorben. Die Sterbefallzahlen sind im Vergleich zur Vorwoche (27. April bis 3. Mai) um 501 Fälle gesunken, sie liegen damit etwa 2 % unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. Allerdings wird sich die Zahl der Sterbefälle durch Nachmeldungen noch leicht erhöhen, sodass der Durchschnitt noch erreicht oder geringfügig überschritten werden kann.


Weiterentwicklung des ambulanten Notdienstes in Duisburg  

Ab Juli 2020 gibt es Änderungen an der Struktur des ambulanten Notdienstes im Stadtgebiet Duisburgs. In einem Pressegespräch werden am Montag (8. Juni) in der Arztrufzentale NRW Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein, Dr. med. Helmut Gudat, Vorsitzender der KVNO-Kreisstelle Duisburg, und Dirk Skalla, Leiter Abteilung Notdienst der KVNO über Einzelheiten und Details ausführlich informieren.



EU: Kaum Fortschritte in Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich
In den Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich über die künftigen Beziehungen mit der EU hat es diese Woche kaum Fortschritte gegeben. „Wir müssen uns an unsere gemeinsamen Vereinbarungen halten, wenn wir vorankommen wollen“, sagte EU-Verhandlungsführer Michel Barnier heute (Freitag) nach Abschluss der Verhandlungsrunde vor Journalisten. Die gemeinsame politische Erklärung von Ende 2019 lege die Bedingungen der zukünftigen Partnerschaft fest.
„Dieses Dokument ist erhältlich in allen Sprachen, einschließlich Englisch. Diese Erklärung wurde von Premierminister Johnson selbst verhandelt, von den Staats- und Regierungschefs der EU27 gebilligt und vom Europäischen Parlament unterstützt. Sie bleibt für uns die einzige relevante Referenz, wie von beiden Seiten vereinbart“, sagte Barnier. „Doch Runde um Runde versuchen die britischen Partner in unseren Verhandlungen, sich von dieser Erklärung zu distanzieren.“

Waldbrände: EU stockt rescEU-Flotte vor dem Sommer um weitere Löschflugzeuge auf
Zur Vorbereitung auf das Risiko von Waldbränden im diesjährigen Sommer erweitert die EU ihre Flotte von Luftfahrzeugen im Rahmen des rescEU-Katastrophenschutzes. Die schwedische Regierung wird zwei neue Löschflugzeuge für die EU-Reserve kaufen, die von der EU finanziert werden. Damit wird die von der EU finanzierte rescEU-Flotte im Jahr 2020 auf insgesamt 13 Flugzeuge und sechs Hubschrauber aufgestockt, die in Notsituationen rasch auch in anderen Ländern eingesetzt werden können.

Änderungen für vier Bahn- und eine Buslinie  
Die Rheinbahn erneuert im Bereich Am Steinberg die Gleise – von Freitag, 12. Juni, 21 Uhr, bis Montag, 15. Juni, 4 Uhr. Davon betroffen sind die Linien U79, 701, 704, 706 und 827. Auch für den Autoverkehr gibt es Einschränkungen. Alle Änderungen im Detail:   Stadtbahnlinie U79 Die Bahnen enden, aus Duisburg kommend, bereits an der Haltestelle „Kaiserslauterner Straße“, wenden und fahren wieder zurück. Der Abschnitt zwischen den Haltestellen „Kaiserslauterner Straße“ und „Universität Ost/ Botanischer Garten“ muss leider entfallen.


Satelliten und Datenanalysen helfen aus der Coronavirus-Krise

Kommission und ESA stellen neue Plattform vor: Mithilfe von Satelliten des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus, Künstlicher Intelligenz und Datenanalysen von Umweltparametern und menschlichen Aktivitäten können die Auswirkungen der Coronakrise und die Erholung nach der Pandemie bis in die kleinste Region beobachtet werden. Die Europäische Kommission hat dazu in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA ein Coronavirus-Erdbeobachtungsinstrument (Rapid Action Coronavirus Earth observation tool, RACE) entwickelt und heute (Freitag) vorgestellt.

Projekt des Malkurses der Krebsberatung: Malvirus trotz Corona
Die zehn Teilnehmerinnen des Malkurses der Krebsberatung in Duisburg waren Corna zum Trotz sehr kreativ: Da das Angebot wegen des Kontaktverbots durch die Pandemie wochenlang nicht stattfinden konnte, haben die Frauen währenddessen ein Gemeinschaftsbild gemalt. So konnte jede Teilnehmerin ihre Eindrücke des Lockdowns künstlerisch zum Ausdruck bringen.
Gestalt- und Kunsttherapeutin Gabriele Harmes-Rönchen hat als Kursleiterin das Projekt organisiert und die Leinwand zu den Malerinnen transportiert, damit sich jede von Zuhause aus einbringen konnte. Eine strickfreudige Teilnehmerin hat sogar einen Mund-NasenSchutz gestrickt. Inzwischen kann der Malkurs wieder stattfinden. Bild und Mundschutz haben nun einen festen Platz im Werkraum der neuen Beratungsstelle der Krebsberatung in Duisburg in der Düsseldorfer Landstraße 17 in 47249 Duisburg.

Foto Sabine Reufels


Offenlage: Neues Gateway-Terminal auf der Kohleinsel
 
Die Duisburg Gateway Terminal hat für den Neubau eines Terminals in Duisburg Ruhrort die Planfeststellung beantragt. Im Duisburger Hafen soll ein trimodales Umschlagterminal entstehen, wo Waren vom Wasser auf Schiene und Straße – und umgekehrt – gebracht werden. 235.000 Quadratmeter Fläche der so genannten Kohleinsel sollen neu bebaut werden, sechs Portalkrananlagen nebst zwölf, je 730 Meter langen Zuggleisen sollen realisiert werden. Darüber hinaus sind ein Gate-Gebäude mit Lkw-Warteplätzen, Lager und Lärmschutzwände vorgesehen. Im Hafenbereich entstehen vier Lösch- und Ladeplätze sowie ein Liegeplatz für Binnenschiffe.  
 Die Errichtung einer Brücke und zweier Kastenfangedämme zur verkehrlichen (Zweit-) Erschließung des neuen Terminals von der südwestlichen Spitze der Kohleinsel über das Hafenbecken A zur Straße „Zum Containerterminal“ ist Gegenstand eines separaten Genehmigungsverfahrens.  
Die Planunterlagen für das trimodale Umschlagterminal inklusive der Unterlagen über die Umweltbelange liegen in der Zeit vom 15. Juni 2020 bis einschließlich 14. Juli 2020 in den Räumen der Stadtverwaltung Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), in Duisburg aus. Besucher können sie während der Dienststunden montags bis freitags von 08:00 bis 16:00 Uhr in Raum 24 einsehen. Eine vorherige Terminabsprache ist nicht erforderlich.  
Anders in der Bezirksverwaltung Meiderich-Beeck. Wer die Unterlagen während der Dienststunden (montags bis donnerstags von 08:00 bis 16.00 Uhr und freitags von 08:00 bis 14:00 Uhr) in Raum 201 im Gebäude an der Von-der-Mark-Straße 36 studieren will, wird in Anbetracht der aktuellen Situation im Rahmen der Covid-19-Pandemie um telefonische Terminabsprache (Telefon 0203-283-7253; E-Mail o.schuwerak@stadt-duisburg.de) gebeten.  
Antrag, Zeichnungen und Erläuterungen sind darüber hinaus für die Dauer der Offenlage auch auf den Internetseiten der Stadt Duisburg (www.duisburg.de/stadtentwicklung) sowie der Bezirksregierung Düsseldorf (http://url.nrw/offenlage) einsehbar.  
Einwendungen können ab Beginn der Offenlage bis spätestens einen Monat nach Ablauf der Auslegungsfrist (14.08.2020) an die Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Projektmanagement Straßenverkehrsraum (61-31), Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, 47051 Duisburg oder die Bezirksregierung Düsseldorf, Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf (Planfeststellungsbehörde) geschickt werden.  
Die Erklärung von Einwendungen zur Niederschrift ist nach vorheriger telefonischer Terminabsprache (0211/475-4094) oder per E-Mail (Marc.vandeKolk@brd.nrw.de) am Standort der Bezirksregierung Am Bonneshof in Düsseldorf möglich.


Neue LED-Beleuchtungstechnik für Duisburger Briefzentrum - Energieeinsparung von 430.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr

Die Deutsche Post hat das Briefzentren Duisburg mit neuer LED-Beleuchtungstechnik ausgestattet. Neben der Sortierhalle wurde nun auch in angrenzenden Hallen alte Neon-Beleuchtungsanlagen abgebaut und durch eine moderne Beleuchtungsanlage ersetzt. Durch die Umstellung auf LED-Technik sowie eine bedarfsgerechte Steuerung können rund 80 Prozent der auf die Beleuchtung entfallenden elektrischen Energie eingespart werden.
In Kombination mit geringeren Instandhaltungskosten - zum Beispiel entfällt der Austausch von Leuchtstoffröhren -, können signifikante Einsparungen pro Jahr von mehr als 430.000 kWh erzielt werden. Wesentliche Unterschiede zur alten Beleuchtungsanlage sind die tageslichtabhängige Dimmung, automatische Zeitsteuerungen sowie die generell sparsameren Leuchtmittel der LED-Technik. Die Beleuchtungsstärke kann nun auf die jeweils erforderlichen Zielwerte angehoben werden und exakt auf die jeweilige Tätigkeit hin ausgerichtet werden.
Auch mit dieser Maßnahme zahlt die Deutsche Post DHL Group auf ihre „Mission 2050“ zur Zielerreichung des Pariser Klimaschutzabkommens ein, bei der es darum geht, die globale Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Außerdem unterstützt der Konzern die Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Bis 2050 will das Unternehmen alle logistikbezogenen Emissionen auf netto null reduzieren.
Das Briefzentrum in der Dr.-Alfred-Herrhausen-Allee in Asterlagen ist der wichtigste Briefknotenpunkt der Deutschen Post für Duisburg und den Niederrhein. Dort werden alle Briefsendungen in ein- und abgehender Richtung für die Postleitzahlengebiete beginnend mit 46 und 47 bearbeitet.


49 575 Schülerinnen und Schüler in einer schulischen Ausbildung in Gesundheitsberufen
Im Oktober 2019 befanden sich in Nordrhein-Westfalen 49 575 Auszubildende in schulischer Ausbildung in einem Gesundheitsberuf. Drei Viertel (37 545 Schülerinnen; 75,7 Prozent) von ihnen waren weibliche Auszubildende. Wie dal Statistische Landesamt mitteilt, absolvierten 40 255 Auszubildende eine Ausbildung im Bereich Pflege, 6 075 in einem Beruf der Vorsorge und Rehabilitation, 2 325 im Bereich der medizinischen oder pharmazeutischen Assistenzberufe und 925 in sonstigen Gesundheitsberufen.
Im Bereich der Pflege schlossen von Mitte Oktober 2018 bis Mitte Oktober 2019 insgesamt 10 080 Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung erfolgreich ab. 4 515 von ihnen erlangten einen Abschluss in der Altenpflege, 3 835 in der Krankenpflege, 560 in der Altenpflegehilfe, 545 in der Kinderkrankenpflege, 535 in der Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz und 95 einen Hebammen-/Entbindungspflegerabschluss.
Die Daten zu dieser Statistik werden jährlich bei den in Nordrhein-Westfalen ansässigen Schulen des Gesundheitswesens erfragt. Die Übermittlung der Daten an das Statistische Landesamt ist freiwillig – die aktuelle Meldequote liegt bei 88,5 Prozent. Die Statistiker weisen darauf hin, dass die Schülerzahlen aus Datenschutzgründen auf ein Vielfaches von fünf auf- bzw. abgerundet wurden. Hierdurch besteht keine Additivität – für Quotenberechnungen wurden die Originalwerte verwendet (IT.NRW)


VHS: Online-Vortragsreihe der VHS wird fortgesetzt  

In der inzwischen achten Woche ihrer kostenlosen Online-Kurzvorträge bietet die VHS wieder einen bunten Mix aus aktuellen und zeitlosen Themen. Am Montag fragt Diplom-Volkswirt Paul Köhler-Schumann „Wie kann die Neuverschuldung finanziert werden?“. Am Dienstag beleuchtet Axel Voss „Das Geheimnis des Grals“. Am Mittwoch steht ein weiterer virtueller Rundgang durch Paris auf dem Programm. Wolfgang Schwarzer nimmt das Publikum mit auf den „Montagne Sainte-Geneviève“. Und am Freitag nach Fronleichnam wird die Kunsthistorikerin Dr. Nicole Birnfeld darlegen, wie „Japan und der Impressionismus“ zusammenhängen.  
Alle diese Vorträge finden jeweils um 19 Uhr in einem virtuellen Vortragssaal im Internet statt. Sie sind kostenlos über die im Internet unter www.vhs-duisburg.de veröffentlichten Links zu erreichen. Für das Einloggen werden nur Name und E-Mail-Adresse benötigt.  

 


7,7 % weniger Gründungen größerer Betriebe im 1. Quartal 2020
Im 1. Quartal 2020 wurden in Deutschland fast 32 200 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt nach Auswertung der Gewerbemeldungen weiter mitteilt, waren das 7,7 % weniger als im 1. Quartal 2019.


Matjesmarkt
Als Ergänzung zum Bauernmarkt findet die Themenmarkt-Reihe DUISBURG IST ECHT DELIKAT in der kommenden Woche als Matjesmarkt statt. Drei Mal in der Woche – genauer gesagt am 09., 10. und 13. Juni 2020 – kommen dann Matjesfans in der Duisburger City jeweils zwischen 10 und 18 Uhr auf Ihre Kosten. Es gibt ein  buntes Angebot an unterschiedlichen Delikatessen. Dazu zählen neben frischem Matjes und anderen Fischspezialitäten weitere Leckereien wie Flammkuchen, Brezeln, Reibekuchen, Grillspezialitäten und Pommes Frites. 


Terminänderungen bei den Wochenmärkten an Fronleichnam
An Fronleichnam fallen am Donnerstag, 11. Juni 2020, die Wochenmärkte in Beeck (Marktplatz), Bissingheim (Dorfplatz), Hamborn (Altmarkt), Laar (Werth-/Schillstraße) und Rumeln (Dorf-/Verbindungsstraße) ersatzlos aus. Der Wochenmarkt in Huckingen (Mündelheimer Straße/Im Wittfeld) und der Bauernmarkt in der Duisburger Innenstadt (Königstraße) werden auf Mittwoch, 10. Juni 2020, vorverlegt.
Die Marktveranstaltung in Wanheimerort (Michaelplatz) findet am Freitag, 12. Juni 2020, statt. Wie alle Duisburger Wochenmarkt-Veranstaltungen finden die ThemenWochenmärkte aufgrund der Corona-Krise unter Einhaltung der gebotenen Sicherheitsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Besucherinnen und Besucher sowie Händler statt. Auf den Duisburger Wochenmärkten gilt die neue Schutzmaskenpflicht im Rahmen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW


Führungen und Touren in Duisburg künftig mit Hygienekonzept
Stadtführungen im Freien wieder ab dem Wochenende  
Duisburg Kontor startet wieder mit Führungen und Touren. Die Angebote finden bis auf Weiteres ausschließlich in Gruppen mit maximal zehn Personen und ohne Ausnahme im Freien statt. Der Veranstalter richtet sich dabei nach den Vorgaben der Stadt Duisburg und dem Hygienekonzept des Bundesverbandes der Gästeführer. Führungen in geschlossenen Räumlichkeiten sind weiterhin nicht vorgesehen.  
Erste Führung: Offene Führung durch den Duisburger Innenhafen am 07.06.2020 Wo einst Getreide gelagert und gemahlen wurde, findet man heute Museen, Restaurants und Büros. Wo früher Frachter be- und entladen wurden, liegen heute Yachten und verbreiten mediterranes Flair. Erkunden Sie Duisburgs boomendes Stadtviertel bei einem Rundgang und lassen Sie sich von der internationalen Atmosphäre einfangen.
 Die Duisburg Kontor GmbH bietet allen Interessierten am Sonntag, 07. Juni 2020, eine Führung durch den Duisburger Innenhafen an. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Mercatorbrunnen vor dem Rathaus (Burgplatz 19, 47051 Duisburg).
Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden und kostet 8,00 Euro für Erwachsene bzw. 4,00 Euro für Kinder. Gäste können Tickets nur vorab online unter www.duisburg-tourismus.de, oder in der Tourist Information Duisburg erwerben. Die Kontaktdaten der Kunden werden dabei aufgenommen.  
Info zum Hygiene- und Sicherheitskonzept: Für die künftig angebotenen Führungen und Touren gelten folgende Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen:
- Gäste können ihre Tickets nur online buchen, oder in der Tourist Information Duisburg kaufen,
- die Kontaktdaten der jeweiligen Kunden werden dabei aufgenommen.
- Es besteht keine Möglichkeit, Tickets vor Ort beim Guide zu kaufen.
- Es können maximal 10 Personen an jeder Führung teilnehmen.
- Gäste müssen für die gesamte Dauer der Führung einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
-  Der Mindestabstand zwischen einzelnen Gästen (außer Paaren oder Familien) von mindestens 1,5 Meter muss eingehalten werden.
- Der Guide informiert am Anfang der Tour alle Teilnehmer über die Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen.



Duisburg-Rahm: Erneuerung von Gas- und Wasserleitungen "Am Rahmer Bach"

Die Netze Duisburg GmbH investiert jedes Jahr mehrere Millionen Euro in den Neubau und die
Erneuerung von Strom-, Gas-, Wasser— und Fernwärmenetzen, damit Sie jederzeit sicher
versorgt sind. Die Netze Duisburg GmbH erneuern in Duisburg-Rahm Gas- und Wasserleitungen gemeinsam in nur einer Baumaßnahme.
Am Montag, 8. Juni, wird mit dem ersten von zwei Bauabschnitten „Am Rahmer Bach" begonnen. Zunächst finden die Arbeiten im Bereich der Hausnummern 64 - 80 statt.
Für die Zeit der Bauarbeiten wird dieser Bereich für den Verkehr in der Zeit von 7 bis 17 Uhr komplett gesperrt. Gestattet ist die Durchfahrt nur noch Einsatzfahrzeugen und dem Linienverkehr. Vor 7 und nach 17 Uhr ist eine Befahrung des Bereiches möglich.
Der zweite Bauabschnitt im Bereich der Hausnummern 91 - 110 beginnt erst, wenn die Arbeiten
am ersten Bauabschnitt vollständig abgeschlossen sind. "Der Verkehr wird entgegen der Anwohnerankündiung in diesem Abschnitt für die Zeit der Bauarbeitenaufgrund der Enge des Abschnitts und zu kurzer Rotphase für die Ausführungen nicht durch eine Ampelanlage geregelt", erklärte Netze-DU-Sprecher Thomas Kehler nach Rücksprache. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September.

A3: Vollsperrung zwischen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid

Von Freitag (5.6.) ab 22 Uhr bis Montag (8.6.) um 5 Uhr ist die A3 zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. In diesen 55 Stunden erneuert die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld dort rund 60.000 Quadratmeter Fahrbahn. Dabei werden auch große logistische Leistungen erbracht, um die circa 500 Lkw-Ladungen im ständigen Umlauf zu koordinieren. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt großräumig über die A40, A59 und die A524.
In einem Zeitraum von circa drei Monaten hat Straßen.NRW auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Wedau und dem Autobahnkreuz Breitscheid die Fahrbahn erneuert sowie Sedimentationsanlagen zur Regenwasserbehandlung gebaut. Nach dem Wochenende ist die Baumaßnahme dann am 8. Juni vollständig abgeschlossen.
Aufgrund von wasserrechtlichen Vorgaben darf Wasser von der Autobahn nicht unbehandelt in die Vorflut gelangen. Sedimentationsanlagen dienen zur Regenwasserbehandlung um Grobschmutz, Schlamm und Leichtflüssigkeiten aus dem Straßenverkehr zu entfernen. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld investiert für die gesamte Maßnahme rund 6,6 Millionen Euro aus Bundesmitteln.  


Freitag, 5. Juni 2020

Ab 15. Juni wieder täglich Unterricht an Grundschulen und anderen Schulen mit Primarstufe - Offenen Ganztag und Übermittagsbetreuung soll auch wieder starten
Berliner Koalitionsausschuss: Eine Milliarde Euro für NEUSTART KULTUR
Strecke Rheinhausen - Hochfeld Süd: Deutsche Bahn erneuert Gleise und saniert Eisenbahnbrücken
Baumaßnahmen und Schienenersatzverkehentlang der Linie RE 3

Gegen den Wasserwahnsinn: Stadtwerke exportieren Trinkwasser per Lkw nach Frankreich
Sport im Park 2020 – Sommer.Bewegung.Park
Mittsommer-Operngala live im Autokino

Autokino Duesseldorf FOTO DLIVE

"Pastorale in Bildern“ am Weltumwelttag mit den Duisburger Philharmonikern online

 
Die von Tobias Melle geschaffene „Pastorale in Bildern“ ist am 5. Juni mit den Duisburger Philharmonikern online zu erleben. Copyright: Tobias Melle

Bundesrat stimmt Rentenerhöhung zu
Zum 1. Juli 2020 werden die Renten erhöht: Der Bundesrat hat der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Verordnung am 5. Juni 2020 zugestimmt. Sie muss nun nur noch im Bundesgesetzblatt verkündet werden.
Danach steigen die Altersbezüge in Westdeutschland um 3,45 Prozent und in Ostdeutschland um 4,2 Prozent. Die so genannte Standardrente beträgt künftig im Westen 1538,55 Euro monatlich (51,37 Euro mehr als im Vorjahr), im Osten 1495,35 Euro (60,30 Euro mehr als im Vorjahr). Ost- und West-Angleichung Grund für die Rentenanpassung ist die 2017 gesetzlich beschlossene Ost-West-Rentenangleichung: Der aktuelle Rentenwert Ost wird so angepasst, dass er mindestens die gesetzlich festgelegte Angleichungsstufe von 97,2 Prozent des Westwerts erreicht.
Weitere Erhöhungen
Auch für Landwirtinnen und Landwirte erhöhen sich die Rentenbezüge. Der allgemeine Rentenwert für im Ruhestand befindliche Landwirte beträgt ab Juli 2020 15,79 Euro im Westen und 15,32 Euro im Osten. Gleichzeitig ändern sich auch die Leistungen für Versorgungsberechtigte wie Kriegs- und Wehrdienstopfer sowie Impfgeschädigte und Opfer von Gewalttaten. Ihre Versorgungsbezüge erhöhen sich zum 1. Juli 2020 um 3,45 Prozent.


Auswirkungen des Konjunkturprogramms auf die Stadt Duisburg  

Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung beinhaltet eine Vielzahl von Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise abzumildern. So werden zum Beispiel Familien entlastet und die Wirtschaft gefördert. Ganz erhebliche und konkrete Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Duisburg hat die künftige Beteiligung des Bundes an den Kosten der Unterkunft. So wird der Bund künftig dauerhaft 75 Prozent der Kosten tragen.
Für die Stadt Duisburg bedeutet dies nach ersten Prognosen, dass künftig in jedem Jahr Mehrerträge von rund 42 Mio Euro erzielt werden können. „Dass der Bund sich nun stärker an den Kosten der Unterbringung beteiligt, so wie die Kommunen es schon lange gefordert haben, ist eine gute Entscheidung“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
Hinsichtlich der durch die Coronakrise drohenden massiven Gewerbesteuerausfälle kündigte der Bund derweil einen „pauschalierten Ausgleich“ an. So ist für das Jahr 2020 vorgesehen, dass diese hälftig vom Bund und hälftig vom jeweiligen Bundesland getragen werden.
Die Stadt Duisburg geht davon aus, dass als Referenzgröße für das Jahr 2020 das im November 2019 prognostizierte Aufkommen herangezogen wird. Die bisher bezifferbaren Gewerbesteuerausfälle der Stadt Duisburg betragen nach heutigem Stand rund 49 Mio Euro.  
Positive Effekte für den Wirtschaftsstandort Duisburg versprechen zudem die Förderungen im Bereich der Wasserstofftechnologie, von denen thyssenkrupp Steel Europe, Duisport, das Zentrum für Brennstoffzellentechnik oder auch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg profitieren könnten.

Kinder- und Jugendärzte fordern „Die nächsten Wochen nutzen, um Kinder zu fördern!“
Weiter Fernunterricht oder eine Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht? Noch steht nicht fest, wie das kommende Schuljahr ablaufen wird. Fest steht nur, dass schon heute Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Familien Mühe haben werden, den bisher versäumten Lehrstoff nachzuholen. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte fordert daher die Politik auf, sich hier stärker als bisher zu engagieren und die Sommerferien zu nutzen, um speziell benachteiligten Kindern zu helfen, die vorgeschriebenen Unterrichtsziele zu erreichen.
Dr. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte: „Wir haben in den letzten Wochen erlebt, dass Kinder und Jugendliche digitalisierte Arbeitsblätter ausfüllen mussten. Diese Form des Unterrichts hat vor allem Kinder und Jugendliche benachteiligt, deren Eltern keine Zeit und keine Kompetenzen hatten zum Home-Schooling. Falls der Fernunterricht nach den Sommerferien weitergehen muss, brauchen wir hier dringend Verbesserungen: vor allem brauchen Schulen bessere digitale Technologien, damit interaktives Lernen möglich wird.
Dafür wiederum brauchen Lehrer auch eine entsprechende Qualifizierung. Als Kinder- und Jugendärzten machen uns vor allem die bereits entstandenen Lerndefizite vieler Kinder und Jugendlichen Sorgen. Wir sehen schon heute eine enorme Leistungsspreizung zwischen Schülern aus sozial benachteiligten Familien und solchen, in denen die Eltern die nötigen Ressourcen haben, um ihre Kinder als Hilfslehrer zu unterstützen. Erstere sind während der zurückliegenden wochenlangen Schulschließungen kaum erreicht oder angeleitet worden.
Letztere haben zum Teil sogar noch durch das Home-Schooling profitiert. Hier muss dringend für einen Ausgleich gesorgt werden. Wir brauchen Stützkurse für benachteiligte Kinder; hierbei könnte man auch auf Lerntherapeuten zurückgreifen, um auch während der Sommerferien Kurse anzubieten. Wir können nicht zulassen, große Teile einer Generation zu Krisenverlierern zu machen, die ihre angeborenen Fähigkeiten nicht entwickeln können, schlechtere Bildungs- und Berufsabschlüsse bekommen und später in prekären und gesundheitsschädlichen Verhältnissen leben werden.“

Emschergenossenschaft: Frühling war viel zu trocken
Der Mai 2019 gehört zu den trockensten seit Beginn der Niederschlagsaufzeichnungen von Emschergenossenschaft und Lippeverband. Im Emscher-Gebiet fielen lediglich 12,5 Millimeter Regen. Noch trockener waren nur die Mai-Monate 1901 und 1989. Der langjährige Mittelwert hingegen liegt bei 61 Millimetern. Die Regenmenge des gesamten Frühlings liegt mit 91 Millimetern 58 Prozent unter der langjährigen Summe. Für das Gebiet des Lippeverbandes ergibt sich ein ähnliches Bild. Mit einer monatlichen Durchschnittstemperatur von 13,3 Grad war der Mai eher unterdurchschnittlich warm. Der Schnitt liegt bei 14,1 Grad. idr


Öffnung des Internationalen Zentrums nach corona-bedingter Schließung  
Aufgrund der Coronakrise musste auch das städtische Internationale Zentrum (IZ) am Flachsmarkt schließen. Nach der Lockerung der Landesauflagen ist es den Nutzergruppen seit dem 2. Juni möglich, sich dort wieder zu treffen. Wegen der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln darf sich in den einzelnen Räumen jedoch nur eine begrenzte Personenzahl aufhalten. Außerdem gelten geänderte Öffnungszeiten. Diese sind montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr.  
Der Einlass für Einzelpersonen und Gruppen ist ausschließlich nach vorheriger Absprache mit bestätigter Rückmeldung möglich. Für die Raumreservierung steht die IZ-Verwaltung unter der Telefonnummer 0203/283-8112 bzw. per E-Mail unter iz@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Die Regelungen sind vorerst bis zum Ende der Sommerferien in NRW (11. August 2020) gültig. Über weitere Anpassungen wird die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert.  
 Die stufenweise Öffnung des Internationalen Zentrums soll einen Beitrag für die Rückkehr zur Normalität leisten, denn das kulturelle Miteinander ist ein wichtiger Baustein für ein friedliches Zusammenleben. „Nach einer langen Phase des ‘social distancing‘ können die Menschen sich nun aufeinander zubewegen. Ich hoffe, dass die positive Entwicklung sich stabilisiert und wir im nächsten Jahr wieder gemeinsame Veranstaltungen durchführen können“, sagt Dr. Ralf Krumpholz, Dezernent für Integration, Sport und Gesundheit, Feuerwehr und Verbraucherschutz.

Das IZ am Flachsmarkt

Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 04. Juni., 20:00 Uhr)

 Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.194 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 54 Personen sind verstorben. 994 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 146 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 15.385 Corona-Tests durchgeführt.
Die Steigerung der Fallzahlen steht in Zusammenhang mit aktuell stattfindenden Reihentestungen und dem Ausbruch im Rahmen eines Zuckerfestes.

Kita "Am Holderbusch" vorsorglich geschlossen
In der städtischen Kindertageseinrichtung "Am Holderbusch" in Duisburg-Rheinhausen wurde eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Die bis dahin symptomfreie Mitarbeiterin erhielt am 3. Juni das Ergebnis der Testung und wurde umgehend unter Quarantäne gestellt. Unter Würdigung der Gesamtsituation bleibt die Einrichtung nun für eine Woche geschlossen.  
Alle Mitarbeiter und Kinder, die zuletzt Kontakt mit der betroffenen Mitarbeiterin hatten, werden getestet. Die Mitarbeiterinnen und Eltern werden durch das Jugendamt und Gesundheitsamt über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen informiert. Alltagsmasken für Beschäftigte an Schulen Mit Erlass des Ministeriums für Schule und Bildung NRW vom 12. Mai 2020 wurden die Schulträger gebeten, den Lehrkräften und sonstigem Landespersonal an öffentlichen Schulen Alltagsmasken gegen Kostenerstattung durch das Land zur Verfügung stellen.
Die Stadt Duisburg hat diese Regelung aufgegriffen und auf alle an den Schulen Beschäftigte (Lehrkräfte, Sekretärinnen, Hausmeister, Betreuungskräfte etc.) ausgeweitet. Insgesamt werden rund 18.000 Masken durch die Feuerwehr zur Verfügung gestellt. Die Auslieferung hat bereits begonnen und wird in den kommenden Tagen fortgesetzt.


Helios Marien Klinik: 99-Jähriger Duisburger übersteht Corona-Infektion

Es ist eine Zeit der überwiegend schlechten Nachrichten. Umso schöner, wenn es Geschichten gibt, die Hoffnung machen: Diese Woche konnte ein 99-jähriger Corona-Patient als genesen aus der Helios Marien Klinik in Duisburg-Hochfeld entlassen werden. Der gebürtige Pfälzer und jetzige Wahlniederrheiner war vor gut vier Wochen positiv getestet und mit ersten Atemwegsbeschwerden in das Krankenhaus aufgenommen worden. Er entwickelte im Verlauf des Aufenthaltes eine leichte Lungenentzündung, insgesamt aber hatte er nur vergleichsweise milde Symptome. Das Klinikteam in Duisburg begleitete den Senior durch die Krankheit und versuchte, auch die Auswirkungen der Isolierung so gut wie möglich aufzufangen.
„Wochenlang in einem Einzelzimmer zu liegen, ohne Besuch von lieben Menschen, das ist für die Patienten eine ziemliche Herausforderung“, so Stationsleiter Max-Martin Pasternack. Mit festen Bezugspersonen und regelmäßigem Austausch mit der Familie überstand der Patient die Zeit aber gut. Sein 68-jähriger Sohn ist dem Team deshalb mehr als dankbar: „Alle haben sich toll gekümmert und wir hatten die ganze Zeit ein gutes Gefühl, obwohl wir ihn nicht sehen konnten.“
Auch für das Klinikpersonal sind solche Geschichten etwas Besonderes, so Pasternack: „Da ältere Menschen die am stärksten betroffene Risikogruppe in der Pandemie sind, ermutigt uns solch ein Ausgang sehr.“ Ob er seinen 100. Geburtstag Anfang 2021 groß feiern will, weiß der 99-Jährige noch nicht, Grund genug hätte er aber in jedem Fall.

Stationsleiter Max-Martin Pasternack (li) und Pfleger Rufat Busatovic.





NRW-Flughäfen: 99,6 Prozent weniger Passagiere im April 2020
Im April 2020 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 8 369 Passagiere ab.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 99,6 Prozent weniger Fluggäste als im April des Vorjahres. 8,1 Prozent aller an großen Flughäfen beförderten Passagiere in Deutschland starteten damit von einem Verkehrspunkt in NRW. 6 048 der von Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere flogen ins Ausland (−99,6 Prozent); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 2 321 Passagieren (−99,3 Prozent) - IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 5. Juni 2020 - Im April 2020 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 8 369 Passagiere ab. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 99,6 Prozent weniger Fluggäste als im April des Vorjahres. 8,1 Prozent aller an großen Flughäfen beförderten Passagiere in Deutschland starteten damit von einem Verkehrspunkt in NRW. 6 048 der von Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere flogen ins Ausland (−99,6 Prozent); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 2 321 Passagieren (−99,3 Prozent) - IT.NRW


VHS: Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg    

Die Volkshochschule bietet ein einwöchiges Intensivseminar zur gewaltfreien Kommunikation nach dem Konzept des amerikanischen Psychologen Marshall Bertram Rosenberg an. In der Woche von Montag, 15. Juni, bis Freitag, 19. Juni, findet es jeweils von 9 bis 16.30 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 statt.  
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen zunächst das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation kennen und anzuwenden. Ziel des Seminars ist es, künftig auf Konfliktsituationen anders zu reagieren, Kritik nicht mehr persönlich zu nehmen, mit sich und anderen wertschätzend umzugehen und in Gesprächssituationen entspannter zu agieren.  
Dieses Seminar ist als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz anerkannt und ermöglicht den meisten Beschäftigten fünf bezahlte Weiterbildungstage. Die Teilnahme kostet 180 Euro. Unter bestimmten Voraussetzungen sind Ermäßigungen möglich. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei der VHS, Annette Uhr, unter 0203/283-2063.  


VHS: Eigene Homepage mit Wordpresse erstellen und verwalten  
Eine eigene Website erstellen, mit Inhalten befüllen und verwalten – das ist mit dem verbreiteten Content-Management-System Wordpress möglich. Ein viertägiges Seminar der Volkshochschule in der Zeit von 15. bis 18. Juni erklärt jeweils von 9 bis 14:30 Uhr Schritt für Schritt, wie man mit Wordpress arbeitet. Interessierte lernen im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, zunächst das System auf dem Server zu installieren und einzurichten.
Sie bauen in der Folge die zugehörige Datenbank und binden das gewünschte Design ein, erstellen eigene Artikel, verknüpfen Fotogalerien, Video- und Audiodateien. Es können auch weitere Elemente wie ein Veranstaltungskalender oder vielfältige Erweiterungen hinzugefügt werden.  
Die Seminargebühr beträgt 144 Euro, Ermäßigungen sind unter bestimmten Umständen möglich. Das Angebot ist als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz anerkannt. Weiterführende Infos hält Annette Uhr telefonisch unter 0203 283 2063 bereit.


VHS: Schwarze Rhetorik und geeignete Gegenmittel    

Die Volkshochschule bietet am Montag, 15. und am Dienstag, 16. Juni, jeweils von 10 bis 17 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein Seminar zum Thema „Schwarze Rhetorik“ an. Dahinter verbirgt sich die Fähigkeit, ein Gespräch zielgerichtet zu führen, sein Publikum zum Ziel mitzunehmen und Störer elegant auszukontern.  
Die Teilnehmer lernen in praxistauglichen Übungen, wie sie mit verbalen und nonverbalen Situationen besser umgehen können, aber auch, Manipulationen zu erkennen und entsprechend zu begegnen. Das Teilnahmeentgelt beträgt 140 Euro. Weitere Informationen bei der VHS, Annette Uhr, 0203/283-2063  

Digitale Bildung für Seniorinnen und Senioren: Verbraucherschutzministerium stärkt Digital-Kompass mit weiteren Standorten
In der Corona-Krise ist die Nachfrage nach digitalen Lernangeboten für ältere Menschen stark gestiegen. Die Standorte des Digital-Kompass sind hierfür wichtige Anlaufstellen. Mit Unterstützung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz werden nun weitere Standorte aufgebaut. 04.06.2020 – Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) investiert in eine bessere digitale Bildung für ältere Menschen.
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen und Deutschland sicher im Netz (DsiN) erhalten für das gemeinsame Projekt Digital-Kompass Fördermittel für den Aufbau von 25 zusätzlichen Standorten. Digitale Hilfestellungen für Senioren „Unser Ziel ist, dass Seniorinnen und Senioren in allen Lebenslagen aktiv an der Gesellschaft teilhaben können“, so Staatssekretär Prof. Dr. Kastrop.
„Der DigitalKompass vermittelt älteren Menschen digitale Fertigkeiten, damit sie die Chancen der Digitalisierung nutzen können und zugleich vor den Risiken gewappnet sind. Gerade während der Coronavirus-Krise bieten vor allem digitale Kommunikationskanäle vielen älteren Menschen die Möglichkeit, ihre Beziehung zu Familie und Freunden lebendig zu halten.
Insgesamt leistet das Projekt mit seinen vielfältigen Informations- und Dialogangeboten einen wichtigen Beitrag für mehr Lebensqualität, Selbstbestimmung und Partizipation im Alter.“ Mit der zusätzlichen Unterstützung soll die kostenlose Beratung für ältere Menschen rund um Internet, Medien, Kommunikation und digitale Alltagshelfer an 100 Standorten deutschlandweit angeboten werden. Ausbau der Internet-Standorte in ländlichen Gegenden.
 Die Digital-Kompass Standorte werden in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern betrieben. So gibt es Anlaufstellen in Mehrgenerationenhäusern, Einrichtungen von Wohlfahrtsverbänden, Bibliotheken, Volkshochschulen und bei Seniorencomputerclubs.
„Niemand darf abgehängt werden“, sagt Digital-Kompass Projektleiter Joachim Schulte von Deutschland sicher im Netz. „Mit der neuen Förderung werden wirSeniorinnen und Senioren im ländlichen Raum noch besser unterstützen können.“ „Wir werden auch dafür sorgen, dass die bestehenden Anlaufstellen ihre Angebote trotz der aktuell schwierigen Umstände aufrechterhalten können“, betont Katharina Braun, Projektleiterin bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen.
 Organisationen, die Digital-Kompass-Standort werden möchten, wenden sich bitte per E-Mail an info@digital-kompass.de Über den Digital-Kompass Der Digital-Kompass stellt kostenfreie Angebote für Seniorinnen und Senioren rund um Internet und Co. bereit. Derzeit entstehen 100 Standorte, an denen Internetlotsen älteren Menschen ermöglichen, digitale Angebote auszuprobieren.
Der Digital-Kompass ist ein Projekt der BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen und Deutschland sicher im Netz e.V. in Partnerschaft mit der Verbraucher Initiative mit Förderung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz. www.digital-kompass.de
Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) Deutschland sicher im Netz e.V. engagiert sich für Schutz, Sicherheit und Vertrauen in der digitalen Welt bei Verbrauchern und im Mittelstand. Getragen von Unternehmen, Verbänden und gesellschaftlichen Organisationen, entwickelt und betreibt DsiN bundesweit Projekte für konkrete Hilfestellungen im privaten und beruflichen Alltag. Schirmherr von DsiN ist der Bundesinnenminister. www.sicher-im-netz.de

NRW: 1 310 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens im April

Im April 2020 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 1 310 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 41,7 Prozent weniger als im April 2019 (damals: 2 247 Verfahren). 330 der beantragten Insolvenzverfahren betrafen Unternehmen. Von diesen Unternehmensinsolvenzen waren zum Zeitpunkt der Antragstellung mehr als 3 950 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen.
Ferner beantragten 730 Verbraucher (dazu zählen Arbeitnehmer, Rentner oder Erwerbslose) die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.
Der Shutdown im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie spiegelte sich im April 2020 nicht in einem Anstieg der beantragten Insolvenzverfahren wieder. Das liegt u. a. daran, dass die Insolvenzen grundsätzlich aufgrund der regulären Bearbeitungszeit bei den zuständigen Insolvenzgerichten ein sogenannter „nachlaufender Konjunkturindikator” sind.
Weitere Ursachen sind laut den Statistikern zurzeit die vorübergehende Aussetzung der Insolvenzantragspflicht (bis vorerst zum 30. September 2020), die besonderen staatlichen Finanzhilfen für Unternehmen sowie der teilweise eingeschränkte Betrieb der Insolvenzgerichte und/oder Schuldnerberatungsstellen. (IT.NRW)


Erfolgreiches Projekt der UDE-Umformtechnik: Optimal walzen

Wer Stabstahl und Draht walzt, muss den Werkstoff auf über 1.000 Grad Celsius erhitzen, erst dann lässt er sich in die gewünschte Form bringen. Forschende des Instituts für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben mathematische Prozessmodelle von Walzwerken optimiert. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung hat das kooperative Projekt vier Jahre finanziell gefördert. Der glühende Stahl fließt zwischen profilierten Walzen, die ihn strecken.
Es kommt aber auch zur Breitung, die in den entwickelten Modellen der UDE besonders berücksichtigt wird. Ziel des soeben beendeten Projekts PIREF (Prozessdiagnose und integrierte Regelung zur Effizienzsteigerung von Warmwalzstraßen für Stabstahl und Draht) war es, die Genauigkeit bei der Abmessung des gewalzten Stabstahls und die Prozessstabilität von Walzstraßen zu optimieren. Dazu nutzten die Wissenschaftler neue Mess- und Regelungstechnikkonzepte sowie erweiterte mathematische Umformmodelle. 
Koordiniert wurde PIREF vom UDE-Institut für Technologien der Metalle. Beteiligt waren am Projekt zudem die NRW-Universität Siegen und die Hochschule Ruhr West, Mülheim. Aus dem industriellen Umfeld waren als Anwender und Partner die Firmen ArcelorMittal Ruhrort (Duisburg), die Deutschen Edelstahlwerke Siegen, die EMG Automation und die SMS group dabei. Zentraler Punkt von PIREF sind neue Sensoren. Einer von ihnen misst die Geschwindigkeit des Walzgutes und erkennt die Querschnittsfläche.
So sieht man, wie viel Material fließt; ein weiterer zeigt an, wie groß der Spalt zwischen den Walzen ist. Entwickelt haben sie Forscher der Hochschule Ruhr West. Die gewonnenen Messdaten werden in die dynamischen Regelmodelle der Universität Siegen eingespeist und zur optimalen Regelung des Walzprozesses genutzt.
„In der Umformhalle der UDE haben wir die Walz- und Temperaturmodelle an unserem Versuchswalzwerk überprüft und optimiert“, sagt PIREF-Koordinator Prof. Dr. Rüdiger Deike vom UDE-Institut für Technologien der Metalle. Das Tolle: Das neue Gerät misst die Geschwindigkeit des Walzgutes online. Die Daten können direkt verarbeitet und die Drehzahl der aufeinander folgenden Walzgerüste optimal eingestellt werden. 
Projektmitarbeiter Rolf Braun von der UDE erklärt: „Dreht ein Walzgerüst nicht im richtigen Tempo, kann das Walzgutreißen oder sich aufstauen – beides ist schlecht. Das Potenzial der Projektergebnisse liegt darin, dass Maßabweichungen reduziert und Anlagenstillstände vermieden werden.“

Bürger-Sprechstunde der SPD-Ratsfraktion
Die wöchentliche Bürger-Sprechstunde der SPD-Ratsfraktion wird am Samstag, dem 06. Juni 2020, von Rainer Schütten durchgeführt. Sie findet in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr statt.
Rainer Schütten ist unter der Telefonnummer 02065/52088 erreichbar. Rainer Schütten ist Ratsherr für den Bereich Friemersheim.



Führungen und Touren in Duisburg künftig mit Hygienekonzept
Stadtführungen im Freien wieder ab dem Wochenende  
Duisburg Kontor startet wieder mit Führungen und Touren. Die Angebote finden bis auf Weiteres ausschließlich in Gruppen mit maximal zehn Personen und ohne Ausnahme im Freien statt. Der Veranstalter richtet sich dabei nach den Vorgaben der Stadt Duisburg und dem Hygienekonzept des Bundesverbandes der Gästeführer. Führungen in geschlossenen Räumlichkeiten sind weiterhin nicht vorgesehen.  
Erste Führung: Offene Führung durch den Duisburger Innenhafen am 07.06.2020 Wo einst Getreide gelagert und gemahlen wurde, findet man heute Museen, Restaurants und Büros. Wo früher Frachter be- und entladen wurden, liegen heute Yachten und verbreiten mediterranes Flair. Erkunden Sie Duisburgs boomendes Stadtviertel bei einem Rundgang und lassen Sie sich von der internationalen Atmosphäre einfangen.
 Die Duisburg Kontor GmbH bietet allen Interessierten am Sonntag, 07. Juni 2020, eine Führung durch den Duisburger Innenhafen an. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Mercatorbrunnen vor dem Rathaus (Burgplatz 19, 47051 Duisburg).
Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden und kostet 8,00 Euro für Erwachsene bzw. 4,00 Euro für Kinder. Gäste können Tickets nur vorab online unter www.duisburg-tourismus.de, oder in der Tourist Information Duisburg erwerben. Die Kontaktdaten der Kunden werden dabei aufgenommen.  
Info zum Hygiene- und Sicherheitskonzept: Für die künftig angebotenen Führungen und Touren gelten folgende Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen:
- Gäste können ihre Tickets nur online buchen, oder in der Tourist Information Duisburg kaufen,
- die Kontaktdaten der jeweiligen Kunden werden dabei aufgenommen.
- Es besteht keine Möglichkeit, Tickets vor Ort beim Guide zu kaufen.
- Es können maximal 10 Personen an jeder Führung teilnehmen.
- Gäste müssen für die gesamte Dauer der Führung einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
-  Der Mindestabstand zwischen einzelnen Gästen (außer Paaren oder Familien) von mindestens 1,5 Meter muss eingehalten werden.
- Der Guide informiert am Anfang der Tour alle Teilnehmer über die Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen.



Duisburg-Rahm: Erneuerung von Gas- und Wasserleitungen "Am Rahmer Bach"

Die Netze Duisburg GmbH investiert jedes Jahr mehrere Millionen Euro in den Neubau und die
Erneuerung von Strom-, Gas-, Wasser— und Fernwärmenetzen, damit Sie jederzeit sicher
versorgt sind. Die Netze Duisburg GmbH erneuern in Duisburg-Rahm Gas- und Wasserleitungen gemeinsam in nur einer Baumaßnahme.
Am Montag, 8. Juni, wird mit dem ersten von zwei Bauabschnitten „Am Rahmer Bach" begonnen. Zunächst finden die Arbeiten im Bereich der Hausnummern 64 - 80 statt.
Für die Zeit der Bauarbeiten wird dieser Bereich für den Verkehr in der Zeit von 7 bis 17 Uhr komplett gesperrt. Gestattet ist die Durchfahrt nur noch Einsatzfahrzeugen und dem Linienverkehr. Vor 7 und nach 17 Uhr ist eine Befahrung des Bereiches möglich.
Der zweite Bauabschnitt im Bereich der Hausnummern 91 - 110 beginnt erst, wenn die Arbeiten
am ersten Bauabschnitt vollständig abgeschlossen sind. "Der Verkehr wird entgegen der Anwohnerankündiung in diesem Abschnitt für die Zeit der Bauarbeitenaufgrund der Enge des Abschnitts und zu kurzer Rotphase für die Ausführungen nicht durch eine Ampelanlage geregelt", erklärte Netze-DU-Sprecher Thomas Kehler nach Rücksprache. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September.

A3: Vollsperrung zwischen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid

Von Freitag (5.6.) ab 22 Uhr bis Montag (8.6.) um 5 Uhr ist die A3 zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. In diesen 55 Stunden erneuert die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld dort rund 60.000 Quadratmeter Fahrbahn. Dabei werden auch große logistische Leistungen erbracht, um die circa 500 Lkw-Ladungen im ständigen Umlauf zu koordinieren. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt großräumig über die A40, A59 und die A524.
In einem Zeitraum von circa drei Monaten hat Straßen.NRW auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Wedau und dem Autobahnkreuz Breitscheid die Fahrbahn erneuert sowie Sedimentationsanlagen zur Regenwasserbehandlung gebaut. Nach dem Wochenende ist die Baumaßnahme dann am 8. Juni vollständig abgeschlossen.
Aufgrund von wasserrechtlichen Vorgaben darf Wasser von der Autobahn nicht unbehandelt in die Vorflut gelangen. Sedimentationsanlagen dienen zur Regenwasserbehandlung um Grobschmutz, Schlamm und Leichtflüssigkeiten aus dem Straßenverkehr zu entfernen. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld investiert für die gesamte Maßnahme rund 6,6 Millionen Euro aus Bundesmitteln.  


Donnerstag, 4. Juni  2020

Baumaßnahmen und Schienenersatzverkehentlang der Linie RE 3
Deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit in Duisburg auch im Mai
Malteser Krankenhäuser testen alle Patienten auf Corona
Kryptowährung aus dem Automaten - Ist der Ethereum die Zukunft?
Sport im Park 2020 – Sommer.Bewegung.Park
Moskitos Essen und EV Duisburg meldeten nicht für die Oberliga, dafür 3 Top-Teams der RL West

Lions Clubs Duisburg-Concordia: „Schnelle Schnecke“ überbringt Kindern 300 Spiel- und Kreativtüten
Ford bietet neuen Luftfilter zum Schutz vor Pollen und Viren



Oberbürgermeister Sören Link und das Konjunkturprogramm der Regierung
„Das Maßnahmenpaket der Bundesregierung ist zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Schritt. Es ist gut, die Familien zu entlasten und mit der Senkung der Mehrwertsteuer die Nachfrage und damit auch die Wirtschaft zu stärken. Dass der Bund sich stärker bei den Kosten für die Unterbringung von Sozialhilfeempfängern beteiligt, ist eine alte Forderung der Kommunen, der nun nachgekommen wird - gut so.  
Die Entscheidungen der Bundesregierung werden aber nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn die Kommunen endlich von der Altschuldenlast befreit werden. Hier ist jetzt die Landesregierung gefragt, eine Lösung für die betroffenen Städte in Nordrhein-Westfalen zu finden. Die betroffenen Kommunen im Ruhrgebiet brauchen eine langfristige Perspektive, die auch nach den kurzfristigen Einmaleffekten Handlungsfähigkeit für die Zukunft garantiert.  
Die Landesregierung hat nun die Chance, für mehr Gerechtigkeit innerhalb des Landes zu sorgen. Ein Kind in Duisburg muss die gleiche Chance auf moderne Schulen oder ausgebaute Radwege haben, wie ein Kind in Düsseldorf. Das ist eine Frage von Gerechtigkeit, von Chancengleichheit. Dafür werde ich mich weiter einsetzen.“

Startschuss Abriss ehemalige Abfertigungshalle Güterbahnhof  
Es geht los am Güterbahnhof. Mit dem Abriss der ehemaligen Abfertigungshalle auf dem Gelände Am Alten Güterbahnhof, der im Juli beginnt, nimmt die Entwicklung einer der größten Brachflächen im Duisburger Stadtgebiet weiter Fahrt auf. Oberbürgermeister Sören Link, Stadtplanungsdezernent Martin Linne und GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer werden am Dienstag, 9. Juni 2020, um 13 Uhr die Medien über die weiteren Schritte informieren.


XXL-Bad Am Neuen Angerbach gestorben - Schwimmbad-Neubau in Großenbaum geplant

Seit 2007 geistern die Pläne zum Bau eines neuen Schwimmbades im Stadtsüden durch alle politischen und sportlichen Ebenen. Es ging neben der Finanzierung durch Investor Sven Pirdzun (XXL-Sportcenter Betreiber) um Bürgschaften der Stadt die laut Bezirksregierung nicht eins zu eins umsetzbar waren, es ging natürlich auch um Schul- und Vereinsschwimmen.
Letztendich soll nun ein Schlussstrich gezogen werden. Geplant ist nach dem Abriss des Bades an der Großenbaumer Alleee an gleicher Stelle den Neubau in größerer und moderner Ausrichtung umzusetzen. Das kann sehr flott erfolgen, da es vom Bebauungplan und der Finanzlage her keine Hürden gibt.
Das war schon einmal im angedacht:



Bauplan 2007


Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 03. Juni., 20:00 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.167 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 53 Personen sind verstorben. 998 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 116 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 14.779 Corona-Tests durchgeführt.




Corona-Pandemie stoppt Frühjahresbelebung: Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet steigt
Die Arbeitslosigkeit stieg im Mai in allen Landesteilen Nordrhein-Westfalens, am wenigsten jedoch im Ruhrgebiet. In der Metropole Ruhr (ohne Kreis Wesel) waren 254.504 Menschen arbeitslos gemeldet, 15 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Landesweit kletterten die Arbeitslosenzahlen um 19,4 Prozent.
Gegenüber dem Vormonat gab es einen Anstieg von 4,8 Prozent (NRW-Schnitt: 5,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag bei 10,4 Prozent und damit um 0,5 Punkte höher als im April und 1,3 Punkte höher als vor zwölf Monaten. Grund für die negative Entwicklung ist das Ausbleiben der für den Mai typischen Frühjahrsbelebung als Folge der Corona-Pandemie. idr



Soforthilfe NRW: Bezirksregierung Düsseldorf hat rund 145.000 Anträge angenommen  
Bis zum Ende der Antragsfrist sind bei der Bezirksregierung Düsseldorf rund 145.000 Anträge auf Soforthilfe eingegangen. Der weitaus größte Teil ist bereits bewilligt (etwa 137.000). Ein geringer Teil musste abgelehnt werden (etwa 3000), der Rest befindet sich in der Bearbeitung und Prüfung. Über 1,4 Milliarden Euro hat die Bezirksregierung Düsseldorf bisher im Rahmen des Landesprogramms Soforthilfe NRW 2020 an Kleinunternehmer im Regierungsbezirk Düsseldorf überwiesen.   Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher dankt allen, die bei diesem Kraftakt geholfen haben: den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Bezirksregierung bei der Bearbeitung, aber auch den Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammer durch Information und Beratung. „Sie alle haben einen wichtigen Beitrag geleistet, um Kleinunternehmen, Selbständigen und damit Menschen in Not so schnell wie möglich zu helfen.“            
Bis zum 31. Mai konnten Kleinunternehmer Anträge online stellen, um – je nach Mitarbeiterzahl – Zuschüsse von Bund und Land in Höhe von 9.000, 15.000 und 25.000 Euro erhalten. Diese sollen dazu beitragen, finanzielle Engpässe infolge der Corona-Krise zu überbrücken.   Bereits nach dem ersten arbeitsreichen Wochenende, an dem rund 150  (von bis zu 350) freiwillige Mitarbeiter der Bezirksregierung durchgearbeitet hatten, lagen gut 70.000 Anträge auf NRW Soforthilfe von Kleinunternehmern, Freiberuflern und Selbstständigen aus dem Regierungsbezirk vor. Etwa 35.500 konnten bereits an diesem Wochenende bewilligt werden.  
Wegen der Masse der Anträge und der zwischenzeitlich aufgetretenen Betrugsfälle kam es zeitweise zu Verzögerungen bei der Auszahlung. Radermacher: “Das hat uns für die Betroffenen, die dringend auf die Unterstützung warteten, leid getan, war aber nicht zu vermeiden. Um die Betrüger zu stoppen, die sich unrechmäßig an der Soforthilfe bedienen wollten, musste das Verfahren zusätzlich gesichert werden. Weitere Prüfungen wurden eingebaut, die zu mehr Sicherheit, aber eben auch zu längeren Wartezeiten geführt haben.”


IAT untersucht Auswirkungen chinesischer Investitionen im Ruhrgebiet

Können chinesische Investitionen im Ruhrgebiet den Strukturwandel von der Montanregion hin zu neuen Wirtschaftsentwicklungen vorantreiben? Dieser Frage geht das Institut Arbeit und Technik (IAT) an der Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen mit dem Projekt "Chn_Ruhr" nach. In der Metropole Ruhr gab es in den letzten Jahren vermehrt Übernahmen und Beteiligungen durch chinesische Firmen. Die Wissenschaftler untersuchen die bisherigen Investitionen und deren Bedeutung für die Region. Ergänzt wird die Studie durch Unternehmensfallstudien und Interviews mit Management, Betriebsräten und Wirtschaftsförderungen. idr

 

AfA Duisburg: Corona-Gefahr verstärkt in der Arbeitswelt! Schnell entgegenwirken!      
Nachdem Ausbruch des Corona-Virus im Duisburger DPD-Zentrum, wo die Feuerwehr 400 Beschäftigte getestet hat, fordern die Duisburger SPD-Arbeitnehmer, den Arbeitsbereich beim Corona-Schutz mehr in den Fokus zu nehmen.  
„Die Fälle bei DPD in Hüttenheim zeigen deutlich, dass zu wenig Augenmerk auf die Arbeitswelt gelegt wurde. Die Corona-Gefahr ist gerade in der Arbeitswelt besonders ausgeprägt. In vielen Unternehmen arbeiten viele Beschäftigte in engem Umfeld. Es ist daher wichtig, auch die Beschäftigten besser vor einer Ansteckung zu schützen. Zudem müsse mit Tests schnell reagiert werden, falls ein Corona-Fall auftritt. Ein solches Beispiel haben wir bei HKM gesehen, welche schnell weitere Beschäftigte getestet haben. Wir als SPD-Arbeitnehmer wünschen generell bei Unternehmen ein solch schnelles Eingreifen. Der Corona-Gefahr in der Arbeitswelt muss man schnell entgegenwirken“, so der Vorsitzende der Duisburger SPD-Arbeitnehmer, Rainer Bischoff.  


Azubis können Ausbildungszeit im Ausland verbringen - IHK berät

Der geplante Auslandsaufenthalt fällt aus und es muss schnell eine Alternative her? So geht es aktuell vielen Schülern. Die Niederrheinische IHK unterstützt Jugendliche, die noch für 2020 einen Ausbildungsplatz suchen. Am 8. Juni, dem Tag der Ausbildungschance, berät sie von 9 bis 16 Uhr per Whatsapp-Videotelefonie oder telefonisch. Zum Beratungsservice der IHK gehören sowohl ein elektronischer Check der Bewerbungsunterlagen als auch eine tagesaktuelle Übersicht über freie Lehrstellen am Niederrhein.  
Der Traum eines sogenannten Gap Years im Ausland, zum Beispiel in Form von Work and Travel oder einer Sprachreise, lässt sich in diesem Jahr nur schwer realisieren. Eine Alternative muss her. Eine Möglichkeit, um auch später noch ins Ausland zu kommen, ist die duale Ausbildung. Bis zu 25 Prozent der Ausbildungszeit dürfen Azubis im europäischen Ausland verbringen. Und es gibt noch weitere Vorteile, weiß IHK-Bildungskoordinator Matthias Wolf: „Man sammelt Praxiserfahrung, verdient eigenes Geld und kann als Abiturient auf zwei Jahre verkürzen. Und wenn später noch ein Studium geplant ist, kann man als Fachkraft nebenberuflich gut verdienen.“
Freie Plätze und für Abiturienten spannend sind die Bereiche IT, Mechatronik oder Elektronik. Darüber hinaus finden sich dort auch in den besonders beliebten Berufen, wie Industriekaufmann oder Bankkauffrau, noch viele freie Stellen.  
Interessierte können eine E-Mail an ausbildungschance@niederrhein.ihk.de senden. Dort geben sie ihre Telefonnummer an und den Kanal, über den sie kontaktiert werden möchten. Die Ausbildungsberater rufen sie am 8. Juni zurück. Schüler lädt die IHK auch dazu ein, einfach per Whatsapp unter 0157 80648031 oder per Instagram @ihkniederrhein ihre Fragen zu stellen.  





Führungen und Touren in Duisburg künftig mit Hygienekonzept
Stadtführungen im Freien wieder ab dem Wochenende  
Duisburg Kontor startet wieder mit Führungen und Touren. Die Angebote finden bis auf Weiteres ausschließlich in Gruppen mit maximal zehn Personen und ohne Ausnahme im Freien statt. Der Veranstalter richtet sich dabei nach den Vorgaben der Stadt Duisburg und dem Hygienekonzept des Bundesverbandes der Gästeführer. Führungen in geschlossenen Räumlichkeiten sind weiterhin nicht vorgesehen.  
Erste Führung: Offene Führung durch den Duisburger Innenhafen am 07.06.2020 Wo einst Getreide gelagert und gemahlen wurde, findet man heute Museen, Restaurants und Büros. Wo früher Frachter be- und entladen wurden, liegen heute Yachten und verbreiten mediterranes Flair. Erkunden Sie Duisburgs boomendes Stadtviertel bei einem Rundgang und lassen Sie sich von der internationalen Atmosphäre einfangen.
 Die Duisburg Kontor GmbH bietet allen Interessierten am Sonntag, 07. Juni 2020, eine Führung durch den Duisburger Innenhafen an. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Mercatorbrunnen vor dem Rathaus (Burgplatz 19, 47051 Duisburg).
Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden und kostet 8,00 Euro für Erwachsene bzw. 4,00 Euro für Kinder. Gäste können Tickets nur vorab online unter www.duisburg-tourismus.de, oder in der Tourist Information Duisburg erwerben. Die Kontaktdaten der Kunden werden dabei aufgenommen.  
Info zum Hygiene- und Sicherheitskonzept: Für die künftig angebotenen Führungen und Touren gelten folgende Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen:
- Gäste können ihre Tickets nur online buchen, oder in der Tourist Information Duisburg kaufen,
- die Kontaktdaten der jeweiligen Kunden werden dabei aufgenommen.
- Es besteht keine Möglichkeit, Tickets vor Ort beim Guide zu kaufen.
- Es können maximal 10 Personen an jeder Führung teilnehmen.
- Gäste müssen für die gesamte Dauer der Führung einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
-  Der Mindestabstand zwischen einzelnen Gästen (außer Paaren oder Familien) von mindestens 1,5 Meter muss eingehalten werden.
- Der Guide informiert am Anfang der Tour alle Teilnehmer über die Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen.



Duisburg-Rahm: Erneuerung von Gas- und Wasserleitungen "Am Rahmer Bach"

Die Netze Duisburg GmbH investiert jedes Jahr mehrere Millionen Euro in den Neubau und die
Erneuerung von Strom-, Gas-, Wasser— und Fernwärmenetzen, damit Sie jederzeit sicher
versorgt sind. Die Netze Duisburg GmbH erneuern in Duisburg-Rahm Gas- und Wasserleitungen gemeinsam in nur einer Baumaßnahme.
Am Montag, 8. Juni, wird mit dem ersten von zwei Bauabschnitten „Am Rahmer Bach" begonnen. Zunächst finden die Arbeiten im Bereich der Hausnummern 64 - 80 statt.
Für die Zeit der Bauarbeiten wird dieser Bereich für den Verkehr in der Zeit von 7 bis 17 Uhr komplett gesperrt. Gestattet ist die Durchfahrt nur noch Einsatzfahrzeugen und dem Linienverkehr. Vor 7 und nach 17 Uhr ist eine Befahrung des Bereiches möglich.
Der zweite Bauabschnitt im Bereich der Hausnummern 91 - 110 beginnt erst, wenn die Arbeiten
am ersten Bauabschnitt vollständig abgeschlossen sind. "Der Verkehr wird entgegen der Anwohnerankündiung in diesem Abschnitt für die Zeit der Bauarbeitenaufgrund der Enge des Abschnitts und zu kurzer Rotphase für die Ausführungen nicht durch eine Ampelanlage geregelt", erklärte Netze-DU-Sprecher Thomas Kehler nach Rücksprache. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September.


Ferienbetreuung für Grundschulkinder    
Das Amt für Schulische Bildung bietet in Zusammenarbeit mit den Ganztagsträgern, Duisburger Grundschulkindern in den ersten drei Wochen der diesjährigen Sommerferien eine Betreuungsmöglichkeit an. Dieses Angebot richtet sich an Familien, in welchen mindestens ein Elternteil in den systemrelevanten Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist. Die Betreuung findet an sechs über das Stadtgebiet verteilten Schulstandorten in der Zeit von 7.30 Uhr bis 16 Uhr statt.
Unter Beachtung des Infektionsschutzes können pro Standort maximal 30 Kinder, aufgeteilt in drei Gruppen zu je 10 Kindern, betreut werden.
Angeboten werden Spiele, kreative, künstlerische und bewegungsorientierte Aktionen, die im Bereich der Schule stattfinden. Ausflüge sind aufgrund der derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen leider nicht möglich. Eine Anmeldung zur Ferienbetreuung für die Dauer von mindestens einer Woche und bis zu drei Wochen, ist ab morgen, 3. Juni, möglich.  
Zur Nachvollziehbarkeit der Unabkömmlichkeit des Elternteils ist eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers analog zur Notbetreuung in Schulen vorzulegen. Dieses Angebot gilt vorbehaltlich eventuell neu zu treffender Regelungen durch die Landesregierung NRW. Weitere Informationen zu den Standorten und Kosten sowie entsprechende Formulare finden sich auf der städtischen Internetseite www.duisburg.de unter dem Suchbegriff „Ferienbetreuung“.



Fernwärmearbeiten in Homberg-Hochheide: Versorgung am 4. Juni unterbrochen  
Die Fernwärme Duisburg baut ihr Bestandsnetz in Homberg-Hochheide aus. Am Donnerstag, 4. Juni, wird eine neu verlegte Rohrleitung durch die Fernwärmeversorgung Niederrhein an das Bestandsnetz der Fernwärme Duisburg angebunden. Dafür muss die Fernwärmeversorgung zwischen 7 und 17 Uhr unterbrochen werden.  
Betroffen sind Anwohner der Oststraße, Werkstraße, Wernerstraße, Knappenstraße, Imbuschstraße, Ottostraße, Husemannstraße, Paula-Echter-Straße, Am Alefskamp, Erika-Kröger-Straße, Schillerstraße, Lauerstraße sowie der Rheinpreußenstraße 30 – 34 und der Moerser Straße 219. Aufgrund der zu erwartenden milden Außentemperaturen sind von der Maßnahme vor allem Kunden betroffen, die die Fernwärme zur Warmwasserbereitung nutzen.  

A3: Vollsperrung zwischen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid

Von Freitag (5.6.) ab 22 Uhr bis Montag (8.6.) um 5 Uhr ist die A3 zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. In diesen 55 Stunden erneuert die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld dort rund 60.000 Quadratmeter Fahrbahn. Dabei werden auch große logistische Leistungen erbracht, um die circa 500 Lkw-Ladungen im ständigen Umlauf zu koordinieren. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt großräumig über die A40, A59 und die A524.
In einem Zeitraum von circa drei Monaten hat Straßen.NRW auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Wedau und dem Autobahnkreuz Breitscheid die Fahrbahn erneuert sowie Sedimentationsanlagen zur Regenwasserbehandlung gebaut. Nach dem Wochenende ist die Baumaßnahme dann am 8. Juni vollständig abgeschlossen.
Aufgrund von wasserrechtlichen Vorgaben darf Wasser von der Autobahn nicht unbehandelt in die Vorflut gelangen. Sedimentationsanlagen dienen zur Regenwasserbehandlung um Grobschmutz, Schlamm und Leichtflüssigkeiten aus dem Straßenverkehr zu entfernen. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld investiert für die gesamte Maßnahme rund 6,6 Millionen Euro aus Bundesmitteln.
 


Straßenbauarbeiten: Busse fahren in Duisburg-Hamborn eine Umleitung  
Von Donnerstag, 4. Juni, circa 6 Uhr, bis Freitag, 5. Juni, circa 10 Uhr, fahren Busse der Linie 907 und E-Wagen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Hamborn eine Umleitung. Grund hierfür sind Straßenbauarbeiten auf der Reichenbergerstraße. Für die abschließende Asphalt-Deckschicht wird die Reichenbergerstraße zwischen der Hausnummer 11 und der Kreuzung Kolpingstraße gesperrt.   In Fahrtrichtung IKEA fahren die Busse daher ab der Haltestelle „Hamborn Altmarkt“ weiter Richterstraße, Verteilerkreis zweite Ausfahrt, Jägerstraße, Verteilerkreis zweite Ausfahrt, Hamborner Straße, rechts Beecker Straße zur Haltestelle „IKEA Duisburg“. Die Haltestelle „Kolpingstraße“ entfällt. Die Gegenrichtung ist von der Umleitung nicht betroffen.


Mittwoch, 3. Juni  2020 - Weltfahrradtag

Einstellung des Loveparade-Prozesess: Existentielle Probleme für viele Nebenkläge
Verein Lopa 2010 e.V.: Offener Brief an Oberbürgermeister Sören Link 

Politische Botschaften im Stadion: Keine Strafen! DFB-Präsident Keller initiiert Diskussion
Moskitos Essen und EV Duisburg meldeten nicht für die Oberliga, dafür 3 Top-Teams der RL West
Deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit auch im Mai
Theater: Start am 12. Juni mit neuem Spielplan und drei Premieren  
Sport im Park 2020 – Sommer.Bewegung.Park

Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 02. Juni., 20:00 Uhr)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1154 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 53 Personen sind verstorben. 982 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 119 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 14.222 Corona-Tests durchgeführt.




Umstellung des Verfahrens zur Bekanntgabe der Testergebnisse

Nachdem es in den letzten Tagen vermehrt Probleme mit der Übermittlung von Testergebnissen aus dem Zuständigkeitsbereich der Kassenärztlichen Vereinigung gegeben hat, wird das Verfahren zur Übermittlung der Ergebnisse umgestellt. Personen, bei denen der Coronatest positiv ist, erhalten dieses Testergebnis unmittelbar und ohne Umwege vom Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt ermittelt dann in einem Telefongespräch die Kontaktpersonen, berät den Patienten über weitere Schritte und legt die Quarantänezeit fest.
Alle Personen, die negativ getestet werden, erhalten ihr Ergebnis auf dem Postweg direkt vom Labor, also nicht über den Arzt, der den Coronatest angeordnet hat. Die Patienten werden dennoch gebeten, die Testergebnisse mit ihrem Arzt zu besprechen, damit dieser gegebenenfalls weitere Schritte einleiten kann. Auch bei gesundheitlichen Beschwerden ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner. Die Testergebnisse der Labors liegen inzwischen im Regelfall binnen drei Tagen vor, so dass jeder, der nach vier Tagen nicht durch das Gesundheitsamt kontaktiert wurde, in der Regel davon ausgehen kann, dass er negativ auf das Coronavirus getestet wurde.



Schwerer Verkehrsunfall in Duisburg-Hochfeld

Gegen 14:55 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall in Duisburg-Hochfeld. Bei dem Unfall kollidierten 2 Pkw mit insgesamt 6 Insassen. Nach erster Sichtung durch die Einsatzkräfte, waren alle Insassen schwerverletzt. Die Feuerwehr leitete unverzüglich die Rettungsmaßnahmen ein, versorgte die Patienten und transportierte sie im Anschluß in die nächstgelegenen Krankenhäuser.
Die Wahnheimer Staße. war während der Rettungsmaßnahmen im Bereich des Unfalls gesperrt. An der Einsatzstelle befanden sich insgesamt ein Einsatzleitwagen, ein Löschfahrzeug, 5 Rettungswagen, 2 Notarzteinsatzfahrezeuge, der Rettungshubschrauber und der Leitende Notarzt. Die Unfallursache ist Inhalt der polizeilichen Ermittlungen. Der Einsatz dauerte ca. 2 Stunden an.


Brand von mehreren Fahrzeugen auf der Schrottinsel
Um 14:45 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Duisburg über die Brandmeldeanlage einer Firma auf der Schrottinsel alarmiert. Während die ersten Kräfte auf der Anfahrt waren, hat die Firma die Feuerwehr angerufen und bestätigt, dass auf dem Gelände ca. 15 Pkw brennen. Die Feuerwehr leitete nach dem Eintreffen direkt die Löschmaßnahmen mit mehreren Strahlrohren ein und konnte das Feuer so schnell unter Kontrolle bringen. Im Einsatz waren ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr und ein Löschzug der Berufsfeuerwehr. Die Brandursache ist der Feuerwehr nicht bekannt.


Duisburg-Rahm: Erneuerung von Gas- und Wasserleitungen "Am Rahmer Bach"

Die Netze Duisburg GmbH investiert jedes Jahr mehrere Millionen Euro in den Neubau und die
Erneuerung von Strom-, Gas-, Wasser— und Fernwärmenetzen, damit Sie jederzeit sicher
versorgt sind. Die Netze Duisburg GmbH erneuern in Duisburg-Rahm Gas- und Wasserleitungen gemeinsam in nur einer Baumaßnahme.
Am Montag, 8. Juni, wird mit dem ersten von zwei Bauabschnitten „Am Rahmer Bach" begonnen. Zunächst finden die Arbeiten im Bereich der Hausnummern 64 - 80 statt.
Für die Zeit der Bauarbeiten wird dieser Bereich für den Verkehr in der Zeit von 7 bis 17 Uhr komplett gesperrt. Gestattet ist die Durchfahrt nur noch Einsatzfahrzeugen und dem Linienverkehr. Vor 7 und nach 17 Uhr ist eine Befahrung des Bereiches möglich.
Der zweite Bauabschnitt im Bereich der Hausnummern 91 - 110 beginnt erst, wenn die Arbeiten
am ersten Bauabschnitt vollständig abgeschlossen sind. "Der Verkehr wird entgegen der Anwohnerankündiung in diesem Abschnitt für die Zeit der Bauarbeitenaufgrund der Enge des Abschnitts und zu kurzer Rotphase für die Ausführungen nicht durch eine Ampelanlage geregelt", erklärte Netze-DU-Sprecher Thomas Kehler nach Rücksprache. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September.


Prozessauftakt im Verfahren wegen des Verdachts der Tötung von Mine O. Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen und Sitzungstermine bestimmt

In dem Strafverfahren gegen den 29-jährigen Ehemann der Verstorbenen hat die als Schwurgericht zuständige 5. Große Strafkammer die Anklage der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen Totschlags zugelassen und die Eröffnung des Hauptverfahrens beschlossen. Der Vorsitzende Richter am Landgericht Schwartz hat als Termin für den Beginn der Hauptverhandlung Dienstag, den 1. September 2020, um 10.00 Uhr in Saal 201 des Landgerichts Duisburg bestimmt.
 Wegen der Vorwürfe in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Duisburg wird auf die Presseerklärung vom 16. April 2020 verwiesen. Fortsetzungstermine sind zunächst für Dienstag, den 08.09.2020, 10.00 Uhr, Montag, den 28.09.2020, 10.00 Uhr, Mittwoch, den 30.09.2020, 10.00 Uhr, und Montag, den 05.10.2020, 10.00 Uhr, jeweils in Saal 201 des Landgerichts Duisburg, König-Heinrich-Platz 1, 47051 Duisburg, anberaumt worden. Aktenzeichen: Landgericht Duisburg, 35 Ks 6/20


Weltfahrradtag: Sieben Radschnellwege für NRW in Planung
Sieben Radschnellwege (RS) sind in Nordrhein-Westfalen derzeit geplant. Straßen.NRW setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit den Kommunen, auch um die Planungsprozesse zu beschleunigen. Die Rad-Autobahnen sollen einen Beitrag zur vernetzten Mobilität leisten, darum wird mit Hochdruck an der Realisierung gearbeitet. Allerdings: Damit die RS-Nutzer bald schnell vorankommen, muss im Vorfeld gründlich geplant und gut gebaut werden.
"Dafür brauchen wir Zeit", bremst Straßen.NRW-Direktor Dr. Sascha Kaiser die Erwartung, dass ein Radschnellweg im Handumdrehen geplant und gebaut ist. Das Wetter macht es einem in diesem Frühjahr leicht, in die Pedale zu treten, die Corona-Pandemie treibt den Radverkehr und für die jüngere Generation scheint das E-Bike das neue Auto zu sein. Radverkehr boomt - und braucht eine entsprechende Infrastruktur.
"Radwege gehörten schon immer zu unserem Planungsauftrag dazu", sagt Dr. Sascha Kaiser, Direktor von Straßen.NRW, mit Blick auf die so genannten begleitenden Radwege an Bundes- und Landesstraßen. "Wir wollen dem Thema aber künftig noch mehr Gewicht geben und gemeinsam mit den Kommunen auf die Planung einer Rad-Infrastruktur blicken."
Vereinbarungen mit den Städten
Das heißt, dass zum Beispiel Projekte nicht an fehlenden Planungskapazitäten scheitern sollen und langwierige Planungsprozesse an vielen Stellen gleichzeitig begonnen werden können. "Wir haben in vielen Bereichen Planungsvereinbarungen mit den Städten geschlossen, damit sie auf ihrem Stadtgebiet die Projekte vorantreiben können", sagt Kaiser. Bestes Beispiel dafür ist der RS1, der Radschnellweg, der von Duisburg nach Hamm einmal quer durchs Ruhrgebiet führen soll.

Die Städte Duisburg, Bochum, Dortmund und Hamm haben die Realisierung der Strecke auf ihrem Stadtgebiet übernommen. Die Abschnitte in Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Unna, Kamen und Bergkamen werden durch Ingenieure der Regionalniederlassung Ruhr geplant. Kein leichtes Geschäft, lagen doch bis vor Kurzem noch nicht einmal verbindliche Standards für den Bau von Radschnellwegen vor. Doch nun nehmen die Projekte Fahrt auf. Sebastian Artmann, Projektleiter für den RS1 in der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Bochum, ist zuversichtlich: "Derzeit wird in allen Abschnitten geplant und es ist sicherlich in den nächsten Jahren mit Baustarts auf einem Großteil der Strecke zu rechnen."
Sechs weitere Radschnellwege sind derzeit für Nordrhein-Westfalen in Planung. Dabei gibt es Projekte, die noch ganz am Anfang stehen - wie zum Beispiel die Ergänzung zum RS1, der Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet von Essen über Bottrop bis nach Gladbeck. An anderer Stelle ist man bereits am Ende der Planungsphase angelangt. So treibt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland gemeinsam mit den Anrainer-Städten den Radschnellweg 2 von Isselburg nach Velen voran. Der insgesamt 46 Kilometer lange Abschnitt soll in wesentlichen Teilen auf der ehemaligen Bahnstrecke Isselburg - Coesfeld liegen.
Die Planung wurde in Abschnitte gegliedert, der Kreis Borken erstellt dabei einen baureifen Entwurf für die Teilstrecke Bocholt-Rhede. Der Landesbetrieb wird dann nach diesen Plänen bauen. Einigung aller Beteiligten Allerdings kann auch hier das Planungsrecht für eine Verzögerung sorgen. Die Planung ist weit fortgeschritten und das Baurecht soll nach Möglichkeit über den sogenannten "Fall unwesentlicher Bedeutung" (also ohne Planfeststellungsverfahren) erreicht werden. Das setzt aber vor allem beim Grunderwerb die Einigung aller Beteiligten voraus. Da in Teilbereichen die Trasse von Anliegern als Garten genutzt wird, sehen die Projektbeteiligten hier ein Klagerisiko. Ein konkreter Termin für einen Baubeginn kann somit noch nicht abgeschätzt werden.
"Wir müssen auch beim Bau eines Radschnellweges, der ja den Status einer Landesstraße hat, alle Schritte rechtlich sauber abarbeiten", sagt Dr. Sascha Kaiser. Das ziehe die Verfahren leider teilweise in die Länge. Planen mit der Öffentlichkeit Wichtig ist darum für die Planer von Straßen.NRW, auch bei den Radschnellweg-Projekten die Öffentlichkeit frühzeitig mit einzubinden.
Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein ist beim Projekt "Radschnellweg Neuss-Düsseldorf-Langenfeld" derzeit dabei, die Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung vorzubereiten. Dazu wird eine Umweltverträglichkeitsstudie durchgeführt, die im Herbst abgeschlossen werden soll. Ein Termin zur frühen Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgt voraussichtlich Ende 2020. Der genaue Verlauf der Radschnellweg-Trasse soll dann 2021 feststehen. Unter Federführung der Stadt Düsseldorf wird zudem eine Vereinbarung mit den Städten Neuss, Düsseldorf und Langenfeld aufgestellt. Diese ist Basis für eine europaweite Ausschreibung der Entwurfsunterlagen.
Das Baurecht wird über Bebauungspläne der einzelnen Kommunen erlangt und der Bau durch die Städte durchgeführt. Über die Grenzen Grenzüberschreitend wird derzeit durch die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel geplant. Der RS4 - der Radschnellweg Euregio von Aachen nach Herzogenrath, soll an die auf niederländischer Seite geplante Snelfietsroute Richtung Kerkrade angebunden werden. Der RS4 wird eine Länge von ca. 14,3 Kilometern haben, davon liegen 2,7 Kilometer in der Zuständigkeit der Stadt Aachen und 11,6 Kilometer in der Zuständigkeit von Straßen.NRW.
Eine Projektgruppe aus der StädteRegion Aachen sowie den Städten Aachen und Herzogenrath führt die Planung auf Grundlage einer Verwaltungsvereinbarung in den Abschnitten der Zuständigkeit des Landes NRW durch. Straßen.NRW begleitet die Planung eng. Auch hier werden die Unterlagen für die Linienfindung vorbereitet. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) muss eine Artenschutzprüfung durchgeführt werden und die bei Naturschutzthemen betroffenen Träger öffentlicher Belange (Höhere und Untere Naturschutzbehörde, anerkannte Umweltverbände, Biostation) werden beteiligt. Parallel beauftragt Straßen.NRW im Juni dieses Jahres die Erstellung des technischen Vorentwurfs in den Abschnitten, die schon heute von der Linienfindung als gesichert anzusehen sind. "Hier sieht man das Bemühen, auch in Teilabschnitten schneller voranzukommen", ist Dr. Kaiser sicher, dass es bis zur Freigabe kompletter Radschnellweg-Routen zwar noch dauert, die Nutzung von Teilabschnitten aber ein wichtiger Aspekt beim Mobilitätswandel sein kann. Weitere Projekte • Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg: Radschnellweg 6 (Frechen-Köln) , Planungsstand: Vorplanung. Der RS6 wird von der Stadt Köln betreut. Die Stadt Köln ist dabei eine Vorplanung zu erstellen. • Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ost-Westfalen: Radschnellweg Ostwestfalen-Lippe (Herford-Löhne-Bad Oeynhausen-Porta Westfalica-Minden (ca. 36 km)). Planungsvereinbarungen mit den Städten. Federführend ist die Stadt Bad Oeynhausen.

Es klappt. Man radelt wieder in Gruppen
„Es war ein super Tag“, so empfindet Horst Rayen, ein alter Hase in Sachen Tourenleitung beim ADFC, die erste Radtour nach dem Verbot öffentlicher Gruppen-Treffen. Er hatte ein wenig Bedenken, ob alle Mitradler*innen sich an die Regeln halten. Anmelden mit Namen, Adresse und Telefon bzw. Mailadresse. Platzvergabe nach dem Windhund-Prinzip. Wie viele Plätze hat eigentlich das Gasthaus? Haben alle eine Maske für das Café? Und vor allem: Sind die Mitradler*innen überhaupt bereit, unter diesen Bedingungen in einer Gruppe zu radeln?  
Horst Rayen hat am 1. Juni den Anfang für den ADFC Duisburg gewagt. Und 20 Radler*innen sind mit ihm 70 km an der Ruhr und am Kanal entlang, auf Bahntrassen zum Schlosspark Borbeck gefahren. „Alle waren sehr sensibel und haben sich an die (Abstands-)Regeln gehalten. Endlich konnte man sich wieder austauschen und einfach mal wieder Spaß haben.“
 Acht Interessenten sind bereits auf der Warteliste für den nächsten Termin, denn der Tourenleiter hält im Moment die Gruppen noch klein. So eine positive Rückmeldung freut auch Herbert Fürmann, Vorsitzender des ADFC Duisburg. „Das bestätigt die Entscheidung zur behutsamen Öffnung unseres Programms nach den engen Corona-Vorschriften“, findet er. Wer sich wieder an Radtouren heranwagen möchte, findet im Tourenportal des ADFC alle laufenden Angebote (https://www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-duisburg/touren.html).  

Schiffe auf dem Rhein-Herne-Kanal Fotorechte: Barbara Aldag

Ferienbetreuung für Grundschulkinder    
Das Amt für Schulische Bildung bietet in Zusammenarbeit mit den Ganztagsträgern, Duisburger Grundschulkindern in den ersten drei Wochen der diesjährigen Sommerferien eine Betreuungsmöglichkeit an. Dieses Angebot richtet sich an Familien, in welchen mindestens ein Elternteil in den systemrelevanten Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist. Die Betreuung findet an sechs über das Stadtgebiet verteilten Schulstandorten in der Zeit von 7.30 Uhr bis 16 Uhr statt.
Unter Beachtung des Infektionsschutzes können pro Standort maximal 30 Kinder, aufgeteilt in drei Gruppen zu je 10 Kindern, betreut werden.
Angeboten werden Spiele, kreative, künstlerische und bewegungsorientierte Aktionen, die im Bereich der Schule stattfinden. Ausflüge sind aufgrund der derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen leider nicht möglich. Eine Anmeldung zur Ferienbetreuung für die Dauer von mindestens einer Woche und bis zu drei Wochen, ist ab morgen, 3. Juni, möglich.  
Zur Nachvollziehbarkeit der Unabkömmlichkeit des Elternteils ist eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers analog zur Notbetreuung in Schulen vorzulegen. Dieses Angebot gilt vorbehaltlich eventuell neu zu treffender Regelungen durch die Landesregierung NRW. Weitere Informationen zu den Standorten und Kosten sowie entsprechende Formulare finden sich auf der städtischen Internetseite www.duisburg.de unter dem Suchbegriff „Ferienbetreuung“.

Corona-Tests für alle Duisburger Erzieherinnen und Erzieher
Laut NRW-Landesbeschluss werden am 08. Juni die Kindertageseinrichtungen für alle Kinder wiedereröffnet. Bisher war eine Notbetreuung in den Duisburger Kindertageseinrichtungen eingerichtet worden. Die SPD-Fraktion begrüßt grundsätzlich, dass die Notbetreuung nun langsam endet und in den eingeschränkten Regelbetrieb übergeht.  
„Für die Eltern, aber auch für die Kinder, ist eine lange Schließung von Kindertageseinrichtungen sehr belastend“, erklärt Ellen Pflug, stellvertretende Vorsitzende und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. „Unsere Kinder sollen endlich wieder mit Gleichaltrigen Spielen, Lachen und Toben können.“  
Besonders wichtig ist der SPD-Ratsfraktion jedoch, dass es durch die Öffnung der Kindertageseinrichtungen nicht zu höheren Infektionszahlen kommt. Daher wird ein hoher Gesundheitsschutz in den Kitas außerordentlich begrüßt. „Alle Erzieherinnen und Erzieher in den städtischen Kitas sollen auf freiwilliger Basis die Möglichkeit bekommen, einen kostenlosen Corona-Test durchzuführen“ stellt Ellen Pflug klar. „Dadurch wird das Risiko von weiteren Infektionsketten deutlich reduziert und die Erzieherinnen und Erzieher erhalten mehr Sicherheit.“  
„Wir dürfen auch weiterhin die Pandemie nicht unterschätzen. Es ist richtig, dass die Stadt Duisburg weiterhin konsequent testet. Wir dürfen die Erfolge im Kampf gegen Corona nicht leichtsinnig auf‘s Spiel setzen“, so Andrea Demming-Rosenberg, SPD-Ratsfrau und Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit.  

850 Staatsprüfungen für das Lehramt in einem modifizierten Verfahren abgeschlossen
Die neuen Lehrerinnen und Lehrer stehen dem Lehrerarbeitsmarkt sofort zur Verfügung.
Aufgrund der Corona-Pandemie und der erforderlichen Schulschließungen konnten ab Mitte März keine Staatsprüfungen angehender Lehrkräfte mehr abgenommen werden. Von den ausgefallenen Prüfungen waren 850 von rund 3.800 Prüfungen aus dem aktuellen Prüfungszyklus in Nordrhein-Westfalen betroffen. Da ihre Lehramtsprüfungen nicht wie gewohnt stattfinden konnten, hat die Kultusministerkonferenz am 2. April 2020 beschlossen, auch „andere Prüfungsformate bzw. Prüfungsersatzleistungen“ zuzulassen und die Abschlüsse gegenseitig anzuerkennen.
In der Zeit vom 11. Mai 2020 bis zum 20. Mai 2020 konnten nun alle noch 850 ausstehenden Staatsprüfungen mit modifizierten unterrichtspraktischen Prüfungen in den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung durchgeführt werden.
Den Absolventinnen und Absolventen kann somit noch im laufenden Schuljahr eine Einstellung in den Schuldienst Nordrhein-Westfalens ermöglicht werden.  
Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer betont: „Es war mir ein besonderes Anliegen, dass die fehlenden 850 Prüfungen schnell durchgeführt und die Absolventen so trotz der Corona-Einschränkungen ihre Abschlüsse erwerben konnten. Zwar hat die Pandemie die persönlichen Zeitpläne der Prüflinge beeinträchtigt, aber durch das schnelle Handeln sollten weitere Nachteile durch Corona weitgehend vermieden werden. Durch das verspätete Ablegen der Staatsprüfung hat sich der Vorbereitungsdienst der 850 Lehramtsanwärter verlängert, unter Beibehaltung der Bezüge. Die Landesregierung hat alles unternommen, um die Widrigkeiten durch Corona für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer zu minimieren.
Die 850 Staatsprüfungen wurden vom Landesprüfungsamt für Lehrämter an Schulen bestens koordiniert und landesweit die Verfahren abgestimmt. Danke an alle Beteiligten für diesen Kraftakt in den letzten Wochen und die Geduld der Betroffenen.“  
Die landeseigenen Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung haben vor Ort den reibungslosen Verlauf der Staatsprüfungen unter Einhaltung aller Hygienevorschriften sichergestellt. Die Prüfungskommissionen haben mit Augenmaß wesentlich dazu beigetragen, dass das modifizierte Prüfungsverfahren sowohl von Prüferinnen und Prüfern, als auch von den Absolventinnen und Absolventen auf einem hohen fachlichen Niveau durchgeführt werden konnte. Alle Zeugnisse sind inzwischen versandt.


Turm der Stadtmauer am Calaisplatz restauriert    
Die umfangreichen Restaurierungsarbeiten rund um dem Stadtmauerturm am Calaisplatz sind abgeschlossen. Die fast vier Jahre dauernden Maßnahmen waren notwendig, um dieses historische Bauwerk auch für zukünftige Generationen erhalten zu können.  
Oberbürgermeister Sören Link, Martin Linne, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, sowie Andree Haack, Dezernent für Wirtschaft und Strukturentwicklung, werden am Montag, 8. Juni, um 14 Uhr das restaurierte Denkmal präsentieren. Für Fragen stehen zusätzlich Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz, Iris Rapp von der Unteren Denkmalbehörde sowie Christian Sobania (Projektmanagement Konstruktiver Ingenieurbau) zur Verfügung.


STUDIO 47 gewinnt zum fünften Mal den „Regiostar“: Deutschlands bester TV-Beitrag kommt aus Duisburg    

Für STUDIO 47 ist es eine tolle Nachricht in diesen schwierigen und ungewissen Zeiten: Zum bereits fünften Mal hat Duisburgs TV-Sender den Deutschen Regionalfernsehpreis gewonnen. Seine Reportage über den Verein „Gemeinsam gegen Kälte“ wurde als bester TV-Beitrag des Jahres mit dem „Regiostar“ ausgezeichnet.  Zudem gab es vier weitere Nominierungen: In den Kategorien „Bestes Interview“, „Bestes Nachrichtenmagazin“, „Beste Moderatorin“ und „Bester Moderator“ landete STUDIO 47 unter den „Top 3“ im deutschen Regionalfernsehen. Noch nie zuvor stand der Sender so oft auf der Shortlist wie in diesem Jahr.  
Der Deutsche Regionalfernsehpreis ist der größte und renommierteste Wettbewerb für die regionalen TV-Sender in Deutschland. Veranstalter ist Fernsehproduzent Sebastian Richter, der den „Regiostar“ gemeinsam mit mehreren Landesmedienanstalten ausrichtet. Seit 2003 werden die Preise einmal jährlich in neun Kategorien vergeben. Zur Fachjury gehören TV-Moderator Dennie Klose, Kameramann Frank Trautmann und Fernsehjournalist Diethelm Straube.  
Aufgrund der Corona-Krise konnte der Deutsche Regionalfernsehpreis in diesem Jahr nicht wie geplant bei einer großen TV-Gala im Innovationsforum Koblenz vergeben werden. Stattdessen wurde die Verleihung als Fernsehsendung ohne Publikum im Technikmuseum Magdeburg produziert. Die Aufzeichnung ist in den kommenden Tagen deutschlandweit bei allen teilnehmenden Sendern im Programm zu sehen; STUDIO 47 strahlt die Preisverleihung am 5. Juni ab 21:05 Uhr aus.  
Eine Übersicht aller Preisträger und Nominierten ist auf der Website des Deutschen Regionalfernsehpreises (www.regiostar.tv/winner) zu finden.   STUDIO 47 ist der regionale TV-Sender für das westliche Ruhrgebiet und den Niederrhein. Das Programm wird von rund 620.000 Zuschauern in Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und im Kreis Wesel empfangen.  

Der Deutsche Regionalfernsehpreis geht nach Duisburg – STUDIO 47 hat zum fünften Mal den „Regiostar“ gewonnen. (Foto: STUDIO 47)


Theater: Start mit neuem Spielplan und drei Premieren  

Nach der coronabedingten Zwangspause im Theater hält das Schauspiel ab Freitag, 12. Juni, wieder Einzug ins Große Haus am Opernplatz. Auf Basis der verschärften Sicherheitsbedingungen für Publikum und Personal hat Schauspielintendant Michael Steindl für die Zeit bis zum Spielzeitende am Sonntag, 28. Juni, einen neuen Spielplan erstellt. Darunter sind drei Premieren, die ursprünglich für einen früheren Zeitpunkt der Saison geplant waren. Hinzu kommen vier kleine Produktionen aus dem Repertoire, die auf die Große Bühne verlegt werden.  
 „In unserem neuen Programm befinden sich ausschließlich Stücke, die relativ problemlos mit der Auflage eines Sicherheitsabstands zwischen den Darstellerinnen und Darstellern umgehen können“, freut sich Intendant Steindl auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs. „Wir sind bereit!“  

Besonderer Höhepunkt ist mit „Antigone“ gleich zu Beginn der Wiederaufnahme des Spielbetriebes die Premiere einer Eigenproduktion im Großen Haus. In der Inszenierung von Kathrin Sievers spielt Tatort-Star Roland Riebeling den Kreon. Für die Rolle der Antigone kehrt Julia Zupanc nach Duisburg zurück.   Nur vier Tage später folgt die Premiere von „Klasse Glück“, eine Koproduktion mit Theater Strahl Berlin. Ursprünglich als eines der Highlights des abgesagten Theatertreffens geplant, ist das Stück die zweite Fortsetzung der Erfolgsproduktion „Klasse Klasse“, die die Abenteuer einer Schulklasse mit Maskentheater und den Klangkünsten von Beatbox-Vizeweltmeister Mando erzählt.  

Als dritte Premiere kommt schließlich am Sonntag, 21. Juni, das ebenfalls für das Theatertreffen geplante Monologstück „Bunny“ von „Harry Potter“-Autor Jack Thorne im Opernfoyer zur Aufführung.   Ergänzt wird das neue Schauspiel-Programm im Großen Haus durch die Figurentheater-Produktion „Michael Kohlhaas“ von Bühne Cipolla, die musikalischen Zwei-Personen-Produktionen „Being Freddy Mercury“, „Hans Albers – Sein Leben, seine Lieder“ und das Monologstück „Event“, die üblicherweise im Foyer III beziehungsweise auf der Bühne zu erleben sind. Dazu öffnet sich das Theater für Auftritte von Christoph Brüske und Gunther Emmerlich, die ursprünglich im Kleinkunsttheater Die Säule geplant waren.  
Der für die Zeit der Corona-Krise neu erstellte Saalplan für das Große Haus umfasst lediglich 100 Plätze (Opernfoyer: 20 Plätze) und stellt einen großen Sicherheitsabstand zwischen den einzelnen Besuchern her. Familien und häusliche Lebensgemeinschaften können zwei Plätze direkt nebeneinander reservieren. Der Preis beträgt 15 Euro, bei „Bunny“ 13 Euro.  
Karten für den Ersatzspielplan können entweder telefonisch bei der Theaterkasse oder im Internet über www.theater-duisburg.de reserviert werden. Der Vorverkauf startet am Freitag, 5. Juni. Leider lässt die Abwicklung es nicht zu, dass Karten für die ursprünglich im Juni geplanten Schauspiel-Vorstellungen ihre Gültigkeit beibehalten.  
Die beiden Veranstaltungen der Säule und die Premiere „Bunny“ sind bereits ausverkauft. Die Theaterkasse bleibt für den Publikumsverkehr weiterhin geschlossen, für spontane Besucher hat die Abendkasse geöffnet.  
Der neue Juni-Spielplan im Einzelnen:  
Freitag, 12. Juni               19.30 Uhr        Premiere: Antigone
Samstag, 13. Juni            19.30 Uhr        Antigone
Dienstag, 16. Juni            19.30 Uhr        Premiere: Klasse Glück
Mittwoch, 17. Juni            19.30 Uhr        Klasse Glück
Donnerstag, 18. Juni        19.30 Uhr        Michael Kohlhaas
Freitag, 19. Juni               20 Uhr            Die Säule: Christoph Brüske
Samstag, 20. Juni            19.30 Uhr        Antigone
Sonntag, 21. Juni             19.30 Uhr        Premiere: Bunny
Montag, 22. Juni              19.30 Uhr        Bunny
Dienstag, 23. Juni            19.30 Uhr        Bunny
Mittwoch, 24. Juni            19.30 Uhr        Being Freddie Mercury
Donnerstag, 25. Juni        19.30 Uhr        Hans Albers – Sein Leben, seine Lieder
Freitag, 26. Juni               19.30 Uhr        Antigone
Samstag, 27. Juni            19.30 Uhr        Event
Sonntag, 28. Juni             15.30 Uhr        Die Säule: Gunther Emmerlich


"Grüner Übergang": EU-Kommission will Mittel für Landwirtschaft aufstocken

Im Rahmen ihrer Vorschläge für einen europäischen Aufbauplan #NextGenerationEU und einen überarbeiteten mehrjährigen Finanzrahmen hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, die EU-Mittel für die Landwirtschaft und Fischerei aufzustocken. Um Landwirte und ländliche Gebiete bei der Umsetzung des europäischen Grünen Deals, insbesondere der neuen Strategien für nachhaltige Lebensmittel und Biodiversität, zu unterstützen, sollen die entsprechenden Fonds um 16,5 Mrd. Euro (laufende Preise) aufgestockt werden, erklärte EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski heute (Dienstag) in Brüssel. 
Virginijus Sinkevičius, EU-Kommissar für Umwelt, Meere und Fischerei, kündigte an, dass der Europäische Meeres- und Fischereifonds mit 500 Mio. Euro mehr MItteln ausgestattet werden soll, eine Aufstockung um acht Prozent. 


Im Ernstfall: EU-Kommission schlägt Stärkung des EU-Katastrophenschutzes vor
Im Rahmen des Mehrjährigen Finanzrahmens der EU für 2021-2027 schlägt die Kommission neue Instrumente vor, um im Falle eines ernsten grenzüberschreitenden Notfalls wie der Coronavirus-Pandemie schneller reagieren zu können. Zu diesem Zweck sollen dem Katastrophenschutz-Programm RescEU im Zeitraum 2021-2027 rund 2 Mrd. Euro zugewiesen werden, womit das Gesamtbudget für den Katastrophenschutz der Europäischen Union 3,1 Mrd. Euro übersteigen würde. Ziel ist es, der EU und den Mitgliedstaaten zu ermöglichen, die Krisenvorsorge zu verbessern und auf Krisen aller Art schneller und flexibler zu reagieren.

12,5 % Umsatzsteigerung bei Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln im April 2020
Fahrradgeschäfte dürfen seit dem Ende des coronabedingten Lockdowns seit dem 20. April in den meisten Bundesländern wieder öffnen. Wie das Statistische Bundesamt zum Weltfahrradtag am 3. Juni mitteilt, hat die Branche im April 2020 nach vorläufigen Ergebnissen gegenüber dem Vormonat ein Umsatzplus von 12,5 % erzielt. Damit gehörte der Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln im Vergleichszeitraum zu den Branchen mit den höchsten Umsatzsteigerungen im Einzelhandel überhaupt.


Moderatorin und Nachrichtensprecherin Jessika Westen signiert ihr Buch "Dance or Die"

Jessika Westen erzählt in der Mayerschen von ihren Erlebnissen rund um den 24. Juli 2010  
Das Buch: Es ist der Tag, der alles verändert: der 24. Juli 2010 – die Loveparade-Katastrophe in Duisburg. In Zusammenarbeit mit Angehörigen, Betroffenen, Augenzeugen und Ersthelfern zeichnet Jessika Westen, die als Live-Reporterin die Katastrophe miterlebte, den Verlauf der Tragödie in ihrem Buch nach. In Romanform schildert sie das Geschehen aus drei verschiedenen Perspektiven und mit bisher unveröffentlichten Details.
Die Autorin: Jessika Westen ist Nachrichtenmoderatorin bei ntv und Reporterin für den WDR. Die Diplom-Journalistin wurde für ihre » herausragende Leistung « als Live- Reporterin von der Love- parade-Katastrophe in Duisburg bei der Verleihung zum »Axel -Springer- Preis für junge Journalisten« geehrt. Im Nachgang zum Unglück berichtete Jessika Westen regelmäßig für den WDR über die Zusammenhänge und Ursachen, die zu dem tödlichen Gedränge geführt haben. Zwischen 1998 und 2007 war Jessika Westen selbst insgesamt acht Mal auf der Loveparade, sowohl privat als auch beruflich.
Termin: Samstag, 27.06.2020  von 13:00 – 15:00 Uhr in der Mayersche BuchhandlungiIm Forum  Duisburg. Eintritt: frei

Fernwärmearbeiten in Homberg-Hochheide: Versorgung am 4. Juni unterbrochen  
Die Fernwärme Duisburg baut ihr Bestandsnetz in Homberg-Hochheide aus. Am Donnerstag, 4. Juni, wird eine neu verlegte Rohrleitung durch die Fernwärmeversorgung Niederrhein an das Bestandsnetz der Fernwärme Duisburg angebunden. Dafür muss die Fernwärmeversorgung zwischen 7 und 17 Uhr unterbrochen werden.  
Betroffen sind Anwohner der Oststraße, Werkstraße, Wernerstraße, Knappenstraße, Imbuschstraße, Ottostraße, Husemannstraße, Paula-Echter-Straße, Am Alefskamp, Erika-Kröger-Straße, Schillerstraße, Lauerstraße sowie der Rheinpreußenstraße 30 – 34 und der Moerser Straße 219. Aufgrund der zu erwartenden milden Außentemperaturen sind von der Maßnahme vor allem Kunden betroffen, die die Fernwärme zur Warmwasserbereitung nutzen.  

Ambulante Versorgung und Corona
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) stellt Ärzten, Psychotherapeuten und Praxisteams alle Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 zur Verfügung, die für den Praxisalltag wichtig sind, u.a. auch Informationen zu Sonderregelungen für die ambulante Versorgung.





A3: Vollsperrung zwischen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid

Von Freitag (5.6.) ab 22 Uhr bis Montag (8.6.) um 5 Uhr ist die A3 zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. In diesen 55 Stunden erneuert die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld dort rund 60.000 Quadratmeter Fahrbahn. Dabei werden auch große logistische Leistungen erbracht, um die circa 500 Lkw-Ladungen im ständigen Umlauf zu koordinieren. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt großräumig über die A40, A59 und die A524.
In einem Zeitraum von circa drei Monaten hat Straßen.NRW auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Wedau und dem Autobahnkreuz Breitscheid die Fahrbahn erneuert sowie Sedimentationsanlagen zur Regenwasserbehandlung gebaut. Nach dem Wochenende ist die Baumaßnahme dann am 8. Juni vollständig abgeschlossen.
Aufgrund von wasserrechtlichen Vorgaben darf Wasser von der Autobahn nicht unbehandelt in die Vorflut gelangen. Sedimentationsanlagen dienen zur Regenwasserbehandlung um Grobschmutz, Schlamm und Leichtflüssigkeiten aus dem Straßenverkehr zu entfernen. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld investiert für die gesamte Maßnahme rund 6,6 Millionen Euro aus Bundesmitteln.
 


Straßenbauarbeiten: Busse fahren in Duisburg-Hamborn eine Umleitung  
Von Donnerstag, 4. Juni, circa 6 Uhr, bis Freitag, 5. Juni, circa 10 Uhr, fahren Busse der Linie 907 und E-Wagen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Hamborn eine Umleitung. Grund hierfür sind Straßenbauarbeiten auf der Reichenbergerstraße. Für die abschließende Asphalt-Deckschicht wird die Reichenbergerstraße zwischen der Hausnummer 11 und der Kreuzung Kolpingstraße gesperrt.   In Fahrtrichtung IKEA fahren die Busse daher ab der Haltestelle „Hamborn Altmarkt“ weiter Richterstraße, Verteilerkreis zweite Ausfahrt, Jägerstraße, Verteilerkreis zweite Ausfahrt, Hamborner Straße, rechts Beecker Straße zur Haltestelle „IKEA Duisburg“. Die Haltestelle „Kolpingstraße“ entfällt. Die Gegenrichtung ist von der Umleitung nicht betroffen.


Dienstag 2. Juni  2020 

Gesetzliche Neuregelungen im Juni 2020
Sport im Park 2020 – Sommer.Bewegung.Park
A3: Kraftakt mit 500 Lkw sorgt für schnelle Sanierung  
Verschiebung der Entsorgungstermine über Pfingsten
Flughafen Düsseldorf: Wiederaufnahme des Luftverkehrs

Gähnende Leere im Terminal am Pfingstmontag - Fotos haje


Borrell zu Protesten in USA: „Macht muss im Rahmen der Menschenrechte und Rechtstaatlichkeit ausgeübt werden“
Der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, hat heute (Dienstag) bei einer Pressekonferenz in Brüssel zu den Protesten in den Vereinigten Staaten nach dem tödlichen Polizeieinsatz gegen den Afroamerikaner George Floyd Stellung genommen.
„Wir in Europa sind genauso schockiert vom Tod von George Floyd wie die Menschen in den USA. Wir müssen immer aufmerksam sein, wie Macht ausgeübt wird. Sie muss immer den Menschenrechten und der Rechtstaatlichkeit entsprechen - gerade in Gesellschaften die auf Rechtstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit fußen. Wir müssen sicher sein, dass diejenigen, die dafür zuständig sind, Recht und Ordnung durchzusetzen, diese Fähigkeiten nicht so anwenden, wie es in diesem Fall in den USA geschehen ist und zum Tod von George Floyd geführt hat. Das ist Machtmissbrauch - das ist zu bekämpfen und anzuprangern, in den USA und weltweit.“ 


Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 01. Juni., 20:00 Uhr)
Die Zahlen in Duisburg sind trotz anhaltender Massentestungen rückläufig.

Gesamt: 1154. Wieder genesen: 962. Verstorben: 53. Aktuell infiziert: 132.

969 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 132 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 13.652 Corona-Tests durchgeführt





Rückverfolgung von Kontaktpersonen

Um Corona-Infektionsketten zukünftig noch besser nachverfolgen zu können, müssen in Fällen des Zusammentreffens mehrerer Personen (zum Beispiel bei einem Hotel-, Friseur oder Restaurantbesuch), entsprechende Daten erhoben werden. Demnach sind Listen auszulegen, in welchen Name, Adresse und Telefonnummer und ggf. der Zeitraum des Aufenthaltes bzw. Zeitpunkt von An- und Abreise einzutragen sind. So soll sichergestellt werden, dass Personen, die mit einem Corona-Infizierten Kontakt hatten (Gäste, Besucher, Kunden, etc.), schneller ausfindig gemacht werden können.
Diese Regelungen zur Rückverfolgung von Kontaktpersonen wurde nun in die aktuelle Coronaschutzverordnung (§ 2a) aufgenommen und dort näher erläutert. Bislang fand sich lediglich ein entsprechender Hinweis in der Anlage "Hygiene- u. Infektionsschutzstandards" zur Coronaschutzverordnung, allerdings ohne konkrete Vorgaben zur Umsetzung.


Fernwärmearbeiten in Homberg-Hochheide: Versorgung am 4. Juni unterbrochen  
Die Fernwärme Duisburg baut ihr Bestandsnetz in Homberg-Hochheide aus. Am Donnerstag, 4. Juni, wird eine neu verlegte Rohrleitung durch die Fernwärmeversorgung Niederrhein an das Bestandsnetz der Fernwärme Duisburg angebunden. Dafür muss die Fernwärmeversorgung zwischen 7 und 17 Uhr unterbrochen werden.  
Betroffen sind Anwohner der Oststraße, Werkstraße, Wernerstraße, Knappenstraße, Imbuschstraße, Ottostraße, Husemannstraße, Paula-Echter-Straße, Am Alefskamp, Erika-Kröger-Straße, Schillerstraße, Lauerstraße sowie der Rheinpreußenstraße 30 – 34 und der Moerser Straße 219. Aufgrund der zu erwartenden milden Außentemperaturen sind von der Maßnahme vor allem Kunden betroffen, die die Fernwärme zur Warmwasserbereitung nutzen.  

Termin für die psychoonkologische Beratung
Für die psychoonkologische Beratung am 2. Juni 2020 gibt es noch einen freien Termin um 16.15 Uhr. Die Gespräche mit Christiane Graute finden von 14.45 bis 17.00 Uhr in der Beratungsstelle in der Düsseldorfer Landstraße 17 statt. Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym. Telefonische Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon: 0203 9416 6244 sowie 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatungin-duisburg.de

Vor 10 Jahren in der BZ: Einzigartiges Großereignis "!Sing – Day of Song"
Vom 3. bis zum 6. Juni 2010 erklingen im gesamten Ruhrgebiet in rund 600 Konzerten die Stimmen von mehr als 26.000 Sängerinnen und Sängern, meist Mitglieder der insgesamt 760 am "!Sing – Day of Song" teilnehmenden Chöre. Aber auch die Gesangskünste der Bewohner des Reviers sind gefragt. Gelegenheit, Teil dieses Spektakels zu werden, bekommen die Duisburgerinnen und Duisburger am Samstag, den 5. Juni, um Punkt 12.10 Uhr auf dem König-Heinrich-Platz, mitten in der City.
Abermals findet im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 ein kulturelles Großereignis der Sonderklasse statt – und das am Wochenende vom 3. bis zum 6. Juni. Unter dem Titel "!Sing – Day of the Song" veranstalten die insgesamt 53 Städte des Reviers rund 600 Chorkonzerte und bieten das Podium für Gesangsdarbietungen einzelner Künstler. Als besonders Highlight wurden zusätzlich diverse Mitmachaktionen organisiert, bei denen auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Ruhrgebiets die Qualität ihrer Stimmbänder unter Beweis stellen können.
Und: Junge Stimmen aus Perm besuchen Duisburg
Im Rahmen der Aktivitäten zum Kulturhauptstadtjahr 2010 ist erstmals ein Chor aus der russischen Partnerstadt Perm in Duisburg und im Ruhrgebiet zu Gast. Die 17 „Jungen Stimmen“ um Chorleiterin Elena Erastova sind am 1. Juni angereist und besuchen noch bis zum 8. Juni Duisburg und das Ruhrgebiet.


Öffentliche Auslegung Bebauungsplan Mittelmeiderich- „südliche Von-der-Mark-Straße“  

Der Bebauungsplanentwurf 1256 - Mittelmeiderich - „südl. Von-der-Mark-Straße“ für einen Bereich zwischen der Von-der-Mark-Straße, Rosenbleek, Hollenbergstraße, Werner-Wild-Straße und der Ritterstraße wird vom 8. Juni bis einschließlich 10. Juli, mit Ausnahme der Betriebsschließung am 12. Juni, erneut öffentlich ausgelegt.  
Ziel und Zweck ist der Erhalt und die Entwicklung des Nebenzentrums Meiderich. Darüber hinaus soll eine Beeinträchtigung der sich aus der vorhandenen Nutzung ergebenden städtebaulichen Funktion des Gebietes verhindert werden. Aufgrund der durch das Coronavirus bedingten Schließung der Ämter für den Publikumsverkehr, wird die Offenlage erneut durchgeführt. Stellungnahmen, die im Zeitraum der ersten Offenlage eingegangen sind, werden berücksichtigt und müssen nicht erneut vorgebracht werden.  
Ein Termin zur Einsichtnahme des Planentwurfs sowie ergänzender Unterlagen kann beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, telefonisch montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr unter 0203/283-7479 sowie -6488 oder per E-Mail an c.jansen@stadt-duisburg.de vereinbart werden.
Eine Terminvereinbarung ist ebenfalls bei der Bezirksverwaltung Meiderich/Beeck auf der Von-der-Mark-Straße 36, telefonisch unter 0203/283-7523 oder per E-Mail an bza.meiderich@stadt-duisburg.de möglich. Im Internet sind die Unterlagen unter www.duisburg.de/bauleitplanung öffentlich einsehbar.   Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement zu richten.


öffentliche Auslegung Bebauungsplan 1252 - Wanheimerort - „Wanheimer Straße“  
 
Der Bebauungsplanentwurf 1252 - Wanheimerort - „Wanheimer Straße“ für den Bereich zwischen der Kulturstraße, der Eschenstraße, der Elsterstraße und der Wanheimer Straße, wird vom 8. Juni bis einschließlich 10. Juli, mit Ausnahme der Betriebsschließung am 12. Juni, erneut öffentlich ausgelegt.   Ziel des Bebauungsplans ist es, eine Beeinträchtigung der sich aus der  vorhandenen Nutzung ergebenden städtebaulichen Funktion des Gebietes sowie der Wohnnutzung zu verhindern. Darüber hinaus sind der Schutz sowie die Entwicklung des Nebenzentrums Wanheimerort weitere Ziele des Bebauungsplans.  
Aufgrund der durch das Coronavirus bedingten Schließung der Ämter für den Publikumsverkehr, wird die Offenlage erneut durchgeführt. Stellungnahmen, die im Zeitraum der ersten Offenlage eingegangen sind, werden berücksichtigt und müssen nicht erneut vorgebracht werden.  
Ein Termin zur Einsichtnahme des Planentwurfs sowie ergänzender Unterlagen kann beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, telefonisch montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr unter 0203/283-7479 sowie -6488 oder per E-Mail an s.fassbender@stadt-duisburg.de vereinbart werden.
Eine Terminvereinbarung ist ebenfalls bei der Bezirksverwaltung Mitte am Sonnenwall 73-75, telefonisch unter 0203/283-3811 oder per E-Mail an bza.mitte@stadt-duisburg.de möglich. Im Internet sind die Unterlagen unter www.duisburg.de/bauleitplanung öffentlich einsehbar. Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement zu richten.

Öffentliche Auslegung Bebauungsplan 1248 - Hochemmerich - „Friedrich-Alfred-Straße“
Der Bebauungsplanentwurf 1248  - Hochemmerich - „Friedrich-Alfred-Straße“ für den Bereich beidseitig der Friedrich-Alfred-Straße zwischen Rheinstraße und Günterstraße wird vom Montag, 8. Juni bis einschließlich Freitag, 10. Juli, mit Ausnahme der Betriebsschließung am 12. Juni, erneut öffentlich ausgelegt.  
Ziel des Bebauungsplans ist die Sicherung des Wohnstandortes und der gemischten Nutzungsstruktur von Dienstleistung, Gastronomie, Handel und Wohnen und die Sicherung und Entwicklung des Zentralen Versorgungsbereichs Rheinhausen.  
Aufgrund der durch das Coronavirus bedingten Schließung der Ämter für den Publikumsverkehr, wird die Offenlage erneut durchgeführt. Stellungnahmen, die im Zeitraum der ersten Offenlage eingegangen sind, werden berücksichtigt und müssen nicht erneut vorgebracht werden.  
Ein Termin zur Einsichtnahme des Planentwurfs sowie ergänzender Unterlagen kann beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, telefonisch montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr unter 0203/283-7479 sowie -6488 oder per E-Mail an c.jansen@stadt-duisburg.de vereinbart werden.
Eine Terminvereinbarung ist ebenfalls bei der Bezirksverwaltung Rheinhausen am Körnerplatz 1, telefonisch unter 0203/283-8218 oder per E-Mail an bza.rheinhausen@stadt-duisburg.de möglich. Im Internet sind die Unterlagen unter www.duisburg.de/bauleitplanung öffentlich einsehbar. Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement zu richten.

Ferienspaß@DU 2020: Online-Reservierung startet am 3. Juni  

Die beliebte Stadtranderholung muss wie bereits berichtet in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Für Familien in denen mindestens ein Elternteil in den systemrelevanten Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist, bietet das Jugendamt aber dennoch ein kleineres Ferienformat an: ferienspaß@DU. Unter Beachtung des aktuell geltenden Infektionsschutzes können maximal 15 Kinder pro Standort mit einem bunten und vielfältigen Programm betreut werden.  
Um möglichst viele Familien zu erreichen, wird die Teilnahme eines Kindes für jeweils eine Woche möglich sein. Die Betreuung findet in der Zeit von 8 bis 16 Uhr statt. Entsprechende Nachweise bzgl. der Berufstätigkeit im kritischen Bereich müssen erbracht werden.  
Der Link zur Online-Reservierung wird am Mittwoch, 3. Juni, ab 10 Uhr auf der Webseite des Jugendamtes unter www.duisburg.de/stadtranderholung freigeschaltet. Das Online-Portal ist bis zum 14. Juni für Eltern und Erziehungsberechtigte geöffnet, um online einen Platz für die Ferienbetreuung vormerken zu lassen. Die Standorte, die einzelnen Zeiträume sowie weitere Informationen sind ab sofort unter www.duisburg.de/stadtranderholung zu finden. 

VHS: Online-Vortragsreihe geht in die siebte Woche  
Die Volkshochschule behandelt auch in der Woche nach Pfingsten spannende kulturelle Themen in ihren kostenlosen Online-Vorträgen. Am Dienstag, 2. Juni, bringt Axel Voss als Symbol-Experte dem Publikum den „Mythos des Grünen Mannes“ nahe. Viele Kirchen und anderen mittelalterliche Gebäude werden von blattumrankten Gesichtern verziert, die als „Grüner Mann“ bezeichnet werden. Am Mittwoch, 3. Juni, nimmt Wolfgang Schwarzer die Zuschauer mit auf einen Rundgang über den Montmartre in Paris.
„Die interkulturelle Literatur in Deutschland“ steht im Mittelpunkt des Vortrags von Yilmaz Holtz-Ersahin am Donnerstag, 4. Juni. Und am Freitag nimmt Steffen Hering das Publikum mit auf einen virtuellen Trip in den „Kulturraum Harz“.  
Alle diese Vorträge finden jeweils um 19 Uhr in einem virtuellen Vortragssaal im Internet statt. Sie sind kostenlos über die im Internet unter www.vhs-duisburg.de veröffentlichten Links zu erreichen. Für das Einloggen werden nur Name und E-Mail-Adresse benötigt.


A3: Vollsperrung zwischen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid

Von Freitag (5.6.) ab 22 Uhr bis Montag (8.6.) um 5 Uhr ist die A3 zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. In diesen 55 Stunden erneuert die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld dort rund 60.000 Quadratmeter Fahrbahn. Dabei werden auch große logistische Leistungen erbracht, um die circa 500 Lkw-Ladungen im ständigen Umlauf zu koordinieren. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt großräumig über die A40, A59 und die A524.
In einem Zeitraum von circa drei Monaten hat Straßen.NRW auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Wedau und dem Autobahnkreuz Breitscheid die Fahrbahn erneuert sowie Sedimentationsanlagen zur Regenwasserbehandlung gebaut. Nach dem Wochenende ist die Baumaßnahme dann am 8. Juni vollständig abgeschlossen.
Aufgrund von wasserrechtlichen Vorgaben darf Wasser von der Autobahn nicht unbehandelt in die Vorflut gelangen. Sedimentationsanlagen dienen zur Regenwasserbehandlung um Grobschmutz, Schlamm und Leichtflüssigkeiten aus dem Straßenverkehr zu entfernen. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld investiert für die gesamte Maßnahme rund 6,6 Millionen Euro aus Bundesmitteln.
 


Straßenbauarbeiten: Busse fahren in Duisburg-Hamborn eine Umleitung  
Von Donnerstag, 4. Juni, circa 6 Uhr, bis Freitag, 5. Juni, circa 10 Uhr, fahren Busse der Linie 907 und E-Wagen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Hamborn eine Umleitung. Grund hierfür sind Straßenbauarbeiten auf der Reichenbergerstraße. Für die abschließende Asphalt-Deckschicht wird die Reichenbergerstraße zwischen der Hausnummer 11 und der Kreuzung Kolpingstraße gesperrt.   In Fahrtrichtung IKEA fahren die Busse daher ab der Haltestelle „Hamborn Altmarkt“ weiter Richterstraße, Verteilerkreis zweite Ausfahrt, Jägerstraße, Verteilerkreis zweite Ausfahrt, Hamborner Straße, rechts Beecker Straße zur Haltestelle „IKEA Duisburg“. Die Haltestelle „Kolpingstraße“ entfällt. Die Gegenrichtung ist von der Umleitung nicht betroffen.


Samstag 30. Mai 2020 

Gesetzliche Neuregelungen im Juni 2020
Mehr Kurzarbeitergeld, Prämie für Pflege und keine Mentholzigaretten mehr
A3: Kraftakt mit 500 Lkw sorgt für schnelle Sanierung  
Verschiebung der Entsorgungstermine über Pfingsten
Löwenrudel erobert neu gestaltete Außenanlage
Unfall oder Diebstahl: Wie sind Pedelecs versichert
 Mit leichten Kartoffelgerichten in Sommerlaune: Rezept für mallorquinisches Tumbet
Flughafen Düsseldorf bereitet mit Partnern die Wiederaufnahme des Luftverkehrs vor
Das Pfingstmontag-Training für Beine, Arme und das Sixpack zur 50. Folge

Das Fitness-Special des SSB Duisburg in Kooperation mit der BKK Novitas
DWD: Ein leicht zu kühler, sehr trockener und sonnenscheinreicher Mai

Mit dem Frühjahr 2011 sonnigster Frühling seit Messbeginn 1951 © Rüdiger Manig / DWD

Maiwetter © Susanne Schorlemmer / DWD

Testungen in Seniorenheimen
Die Stadt Duisburg setzt ihr Testkonzept fort und führt weiterhin zahlreiche Coronatests in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen durch. Mittlerweile wurden 31 Einrichtungen, zum Teil wiederholt, getestet. Insgesamt wurden 2000 Bewohner und 1900 Mitarbeiter getestet. Bei 201 Personen wurde eine Infektion mit Covid-19 festgestellt.
„Nur auf diese Weise können wir uns ein genaues Bild von der Lage vor Ort machen. In diesen besonders gefährdeten Bereichen ist das frühzeitige und intensive Testen von großer Bedeutung, um die Infektionskette frühzeitig zu unterbrechen“, so Gesundheitsdezernent Dr. Ralf Krumpholz.
Neben den Coronatests finden regelmäßig Begehungen von Vertretern des Amtes für Soziales und Wohnen und des Gesundheitsamtes in den Einrichtungen statt. Überwiegend sind die Duisburger Einrichtungen gut für die besonderen hygienischen Anforderungen durch die Corona Pandemie vorbereitet.

Wechsel Leitung Krisenstab
Nach drei arbeitsreichen Monaten übernimmt Stadtdirektor Martin Murrack die Krisenstabsleitung von  Dr. Ralf Krumpholz. Oberbürgermeister Sören Link dankte Dr. Ralf Krumpholz ausdrücklich für den Arbeitseinsatz in den letzten Monaten und die erfolgreiche Arbeit. Als Gesundheits- und Feuerwehrdezernent wird er das Thema "Pandemiebekämpfung" weiter eng begleiten.


Alt-Homberg: Investor für Grundstück an der Halener Straße gefunden  
Die Stadt Duisburg hat für das seit Jahren brachliegende Grundstück der ehemaligen Sportanlage zwischen Halener Straße und dem Bereich Schwarzer Weg mit Hilfe eines Bieterverfahren einen Investor zur städtebaulichen Entwicklung und Schaffung eines neuen, attraktiven Wohnquartiers gefunden.  
Insgesamt zwölf Bauträger haben sich an dem Bieterverfahren beteiligt und ein Kaufangebot sowie einen städtebaulichen Entwurf eingereicht.
Nach Auswertung dieser Unterlagen hat die Firma „WILMA Immobilien GmbH“ aus Ratingen den Zuschlag für dieses Grundstück bekommen und wird nun in die Detailabstimmung und somit in Vertragsverhandlungen mit der Stadt Duisburg eintreten.  
Auf dem rund 3,3 ha großen Areal soll zukünftig ein hochwertiges und aufgelockertes Einfamilienhausgebiet entsteht. Geplant sind rund 57 Wohneinheiten in Form von Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern. Besonderes Augenmerk hat die Stadt Duisburg auf den ökologischen Aspekt in diesem neuen Wohnquartier gelegt, daher werden die Einfamilienhäuser als Flachdachbebauung oder flach geneigten Pultdächern mit mindestens extensiver Dachbegrünung realisiert.  
In einem weiteren Schritt wird nun zeitgleich das Bebauungsplanverfahren zur Schaffung der planungsrechtlichen Rahmenbedingungen für die zukünftige wohnbauliche Nutzung des Standortes weitergeführt.

Absage des Familienfestes „Friemersheimer Kultursommer“  
Das beliebte Familienfest „Friemersheimer Kultursommer“, welches am dritten Augustwochenende stattfinden sollte, findet in diesem Jahr nicht statt. Erstmals nach 17 Jahren ist die Veranstaltung aufgrund der aktuellen Coronaschutzverordnung nicht durchführbar.   Die Organisatoren und vielen kirchlichen Helferinnen und Helfer möchten die bisherige Vorarbeit nutzen, um im nächsten Jahr mit genauso viel Engagement eine attraktive, bunte und abwechslungsreiche Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Mehrgenerationenspielplatz in Duisburg-Röttgersbach fertiggestellt
Im Jubiläumshain in Duisburg-Röttgersbach wurde jetzt der Mehrgenerationenspielplatz fertiggestellt. „Die Idee des Spielplatzes ist, dass Jung und Alt auf den Geräten gemeinsam Spaß haben und ins Gespräch kommen“, meint SPD-Bezirksvertreterin Renate Gutowski.
Rund 50.000 Euro hat der Spielplatz insgesamt gekostet. Alle Geräte sind aus Edelstahl, was eine lange Lebensdauer garantiert. Ausgelegt ist der Spielplatz für Menschen jeden Alters ab einer Körpergröße von 1,40m. „Ich habe mich selbst schon auf einige Geräte gewagt, was mir echt Spaß gemacht hat! Auch das Feedback der Spaziergänger war durchweg positiv. Der Spielplatz ist eine echte Bereicherung für den Stadtteil!“, so Renate Gutowski.

IHK erkennt ausländische Abschlüsse an – auch bei fehlenden Dokumenten
Video- und Telefonberatung am 4. Juni
 
Bei Personen, die einen Beruf im Ausland erlernt haben, kommt es vor, dass sie unverschuldet – zum Beispiel aus Fluchtgründen – keine oder unvollständige Dokumente über ihren Abschluss haben. Die Niederrheinische IHK unterstützt die Fachkräfte dabei, dass sie einen Anerkennungsbescheid über die Gleichwertigkeit des Abschlusses erhalten. Interessierte können sich am 4. Juni zwischen 10 und 16 Uhr bei Projektkoordinator Yassine Zerari melden.  
Die IHK führt im Rahmen des Projekts „NetQA“ eine Qualifikationsanalyse durch, bei der die Fachkräfte ihr berufliches Können unter Beweis stellen können. Das erfolgt beispielsweise durch eine Arbeitsprobe, ein Fachgespräch oder auch durch Probearbeiten in einem ausgewählten Betrieb. Bei erfolgreicher Analyse erhalten die Teilnehmer einen Anerkennungsbescheid über die Gleichwertigkeit ihres Berufsabschlusses.  
Auch außerhalb der Sprechstunde unterstützt Zerari Interessierte bei der Antragsstellung und der Vorbereitung der Qualifikationsanalyse. Abgenommen wird sie von erfahrenen Berufsexperten aus ansässigen Unternehmen am Niederrhein. Diese sichern so die Qualität der abschließenden Einschätzung der beruflichen Kompetenzen.
„Qualifikationsanalysen sind ein hervorragendes Instrument, um die Fachkräftesicherung am Niederrhein zu gewährleisten, auch wenn die Antragssteller keine Papiere beibringen können“, betont Jürgen Kaiser, stellvertretender Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung.  
Interessierte können zunächst eine E-Mail an anerkennung@niederrhein.ihk.de schicken. Dort nennen sie ihr Anliegen und ihre Telefonnummer und werden dann zurückgerufen.   Das Projekt „NetQA“ wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Koordiniert wird das Projekt vom Bundesinstitut für Berufsbildung.

A3: Vollsperrung zwischen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid

Von Freitag (5.6.) ab 22 Uhr bis Montag (8.6.) um 5 Uhr ist die A3 zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. In diesen 55 Stunden erneuert die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld dort rund 60.000 Quadratmeter Fahrbahn. Dabei werden auch große logistische Leistungen erbracht, um die circa 500 Lkw-Ladungen im ständigen Umlauf zu koordinieren. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt großräumig über die A40, A59 und die A524.
In einem Zeitraum von circa drei Monaten hat Straßen.NRW auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Wedau und dem Autobahnkreuz Breitscheid die Fahrbahn erneuert sowie Sedimentationsanlagen zur Regenwasserbehandlung gebaut. Nach dem Wochenende ist die Baumaßnahme dann am 8. Juni vollständig abgeschlossen.
Aufgrund von wasserrechtlichen Vorgaben darf Wasser von der Autobahn nicht unbehandelt in die Vorflut gelangen. Sedimentationsanlagen dienen zur Regenwasserbehandlung um Grobschmutz, Schlamm und Leichtflüssigkeiten aus dem Straßenverkehr zu entfernen. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld investiert für die gesamte Maßnahme rund 6,6 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

A42: Vollsperrung zwischen Beeck und Kreuz Duisburg-Nord in Fahrtrichtung Dortmund
Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr sperrt von Freitag (29.5.) ab 20 Uhr bis Montag (1.6.) 12 Uhr die A42 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Beeck und dem Kreuz Duisburg-Nord. In diesem Zeitraum werden Schäden an einem sogenannten Fahrbahnübergang der Brücke über die Hamborner und die Beecker Straße repariert.
Verkehrsteilnehmende sollten möglichst bereits ab dem Kreuz Moers über die A40 und A59 weiträumig ausweichen. Lokale Umleitungen sind mit dem Roten Punkt ausgeschildert.
Fahrbahnübergänge sind Konstruktionsteile, die einen sicheren Übergang zwischen der Fahrbahn auf der Brücke und der angrenzenden Fahrbahn gewährleisten. Diese Fahrbahnübergänge gleichen die Längenänderungen einer Brücke aus, die durch warme oder kalte Temperaturen verursacht werden. Innerhalb dieser Konstruktion sind auf der A42 tragende Stahlteile gebrochen, so dass die dauerhafte Verkehrssicherheit der Brücke ohne eine Reparatur nicht gewährleistet ist. Die Schäden müssen von der Fahrbahn aus repariert werden, weshalb eine Sperrung der Fahrbahn unumgänglich ist. Zudem muss sichergestellt werden, dass die zu verschweißenden Bauteile nicht schwingen.

 

Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 28. Mai., 20:00 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.128 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 52 Personen sind verstorben. 928 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 148 Infizierte in der Stadt gibt. Zudem befinden sich derzeit 623 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.
In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 13.200 Corona-Tests durchgeführt.


Rückverfolgung von Kontaktpersonen

Um Corona-Infektionsketten zukünftig noch besser nachverfolgen zu können, müssen in Fällen des Zusammentreffens mehrerer Personen (zum Beispiel bei einem Hotel-, Friseur oder Restaurantbesuch), entsprechende Daten erhoben werden. Demnach sind Listen auszulegen, in welchen Name, Adresse und Telefonnummer und ggf. der Zeitraum des Aufenthaltes bzw. Zeitpunkt von An- und Abreise einzutragen sind. So soll sichergestellt werden, dass Personen, die mit einem Corona-Infizierten Kontakt hatten (Gäste, Besucher, Kunden, etc.), schneller ausfindig gemacht werden können.
Diese Regelungen zur Rückverfolgung von Kontaktpersonen wurde nun in die aktuelle Coronaschutzverordnung (§ 2a) aufgenommen und dort näher erläutert. Bislang fand sich lediglich ein entsprechender Hinweis in der Anlage "Hygiene- u. Infektionsschutzstandards" zur Coronaschutzverordnung, allerdings ohne konkrete Vorgaben zur Umsetzung.


Was tut die Landesregierung jetzt für die systemrelevante Stahlindustrie?
Kleine Anfrage der Duisburger-Landtagsabgeortneten Abgeordneten Sarah Philipp, Prof. Dr. Karsten Rudolph und Frank Sundermann SPD am 27. Mai 2020.
Den Worten müssen Taten folgen. Ministerpräsident Laschet hat die Stahlindustrie für systemrelevant erklärt. In der WAZ vom 15. Mai 2020 hat er weiter erklärt, der deutsche Stahlsektor habe eine fundamentale Bedeutung für geschlossene Wertschöpfungsketten in unserem Land, insbesondere für die Automobilindustrie und ihre Zulieferbetriebe, bundesweit, aber besonders in NordrheinWestfalen. Für einen Umstieg in der Stahlproduktion von Kohle auf Wasserstoff signalisierte er die Rückendeckung des Staates und verlangte eine „Agenda Stahl“.
Nach diesen Ankündigungen warten 84.000 Beschäftigte in der Stahlindustrie, davon allein bei thyssenkrupp 27.000 Beschäftigte, darauf, dass den Worten Taten folgen. Im Zusammenhang mit der Vorstellung des 10-Impulse-Plans zur Ankurbelung der Konjunktur berichtet die Rheinische Post über die Aussage des Ministerpräsidenten, wonach es derzeit keine Gespräche mit dem Stahlkonzern Thyssenkrupp über eine staatliche Beteiligung gäbe. Viel mehr plädiere der Ministerpräsident für eine nationale Stahl-Lösung. Die Stahlindustrie aus deutscher Hand sei systemrelevant. So müsse für Thyssenkrupps Stahlsparte eine Lösung gefunden werden, welche keine Übernahme durch ausländische Unternehmen bedeute.
Wir fragen deshalb die Landesregierung:
1. Welche Maßnahmen bzw. Initiativen hat die Landesregierung inzwischen ergriffen, um der von ihr festgestellten Systemrelevanz der Stahlindustrie Rechnung zu tragen?
2. Welche Punkte enthält die von Ministerpräsident Laschet geforderte „Agenda Stahl“ genau? Bitte Auflistung aller Punkte mit Sachstandsdarstellung.
3. Welche Unterstützer hat die Landesregierung für ihre „Agenda Stahl“ inzwischen gewonnen?
4. Bereitet die Landesregierung eine Fusion zu einer Art deutschen Stahl-AG vor?
5. Welche zusätzlichen Landesmittel plant die Landesregierung für ihre „Agenda Stahl“ ein? Sarah Philipp Prof. Dr. Karsten Rudolph Frank Sundermann.

„Mit dem Deutschen Bundestag ein Jahr in die USA!“
Auch 2021/22 soll das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages und des Amerikanischen Kongresses stattfinden. Bereits zum 38. Mal können sich Schülerinnen und Schüler sowie junge Berufstätige für ein Austauschjahr in den USA bewerben. Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir rufen gemeinsam zum Mitmachen auf.
„Für viele junge Menschen ist es ein Traum, ein Auslandsjahr in einer US-amerikanischen Gastfamilie zu verbringen und wertvolle Auslandserfahrungen zu sammeln. Mit dem Programm des Deutschen Bundestages können wir jungen Duisburgern diese tolle Erfahrung ermöglichen“, so Mahmut Özdemir. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertreten als Botschafterinnen und Botschafter symbolisch unsere Stadt Duisburg in den USA. Neben der schulischen oder beruflichen Auslandserfahrung steht aber auch der Spaß am kulturellen deutsch-amerikanischen Austausch im Vordergrund“, ergänzt Bärbel Bas.

„Wir möchten daher alle Interessierten aufrufen, sich ab sofort und noch bis zum 11. September 2020 für das Parlamentarische Patenschaft-Programm zu bewerben. Viel Erfolg!“ Die PPP-Vollstipendien umfassen die Reise- und Programmkosten sowie die Versicherungskosten. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten leben in Gastfamilien und erleben so die US-Kultur aus erster Hand. Schülerinnen und Schüler besuchen eine High School, Berufstätige gehen auf das College und machen anschließend ein Praktikum. Die Bundestagsabgeordneten engagieren sich als Paten für die jungen Menschen in den USA. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen können in den Wahlkreisbüros von Bärbel Bas und Mahmut Özdemir angefordert oder unter www.bundestag.de/ppp eingesehen werden.


Schülerzahlen steigen in NRW bis 2033/34 um 17,1 Prozent

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den nordrhein-westfälischen Schulen wird in den nächsten 15 Jahren voraussichtlich um 17,1 Prozent steigen. Gründe sind u. a. steigende Geburtenraten und die seit dem Jahr 2015 wachsende Zahl der Zuwanderer. Wie das Statistische Landesamt in seiner neuen, soeben erschienenen regionalisierten Schüler-Modellrechnung ermittelt hat, wird demnach lediglich für den Märkischen Kreis eine niedrigere Schülerzahl (−3,6 Prozent auf 40 005 Schülerinnen und Schüler) erwartet. In allen anderen Kreisen und kreisfreien Städten wird es im Schuljahr 2033/34 höhere Schülerzahlen geben.
Den höchsten Anstieg erwarten die Statistiker für Düsseldorf: Hier werden in 15 Jahren mit voraussichtlich 79 135 jungen Menschen 38,3 Prozent Schüler mehr die Schulbank drücken als im Schuljahr 2018/19. Tendenziell fällt die Zunahme der Schülerschaft bis zum Schuljahr 2033/34 in den eher ländlich geprägten Kreisen geringer aus als in den städtischen Regionen. Im Abgangsjahr 2034 werden in NRW 6 000 Schulabgänger/-innen mit einem Hauptschulabschluss erwartet, das sind 0,8 Prozent weniger als im Abgangsjahr 2019.
Die Zahl der Abiturienten, die ihre Schullaufbahn mit der Hochschulreife beenden, wird bis zum Jahr 2034 voraussichtlich um 15,9 Prozent auf 11 470 steigen.
Die regionalisierte Schüler-Modellrechnung ist eine Vorausberechnung der Schülerzahlen in den Bildungsstufen Primarbereich, Sekundarbereich I und Sekundarbereich II sowie der Schulabgänger/-innen für die kreisfreien Städte und Kreise für die Schuljahre von 2019/20 bis 2033/34. Die Ergebnisse basieren auf der Vorausberechnung der Bevölkerung in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens 2018 bis 2040/2060 sowie den amtlichen Schuldaten der Schuljahre 2016/17 bis 2018/19. Aus Datenschutzgründen wurden in dieser Veröffentlichung alle Ergebnisse auf ein Vielfaches von fünf gerundet.


Virtuelles Job-Speed-Dating: Duales Studium statt Lücke im Lebenslauf
Wer in diesem Jahr nach dem Abi ein paar Monate im Ausland verbringen will, ist so ziemlich aufgeschmissen - 2020 ist das Jahr, in dem der Corona-Virus diese Pläne durchkreuzt. Die Lücke im Lebenslauf? Vorprogrammiert! Für diejenigen, die diese Lücke nicht riskieren möchten, bietet die FOM Hochschule am 25. Juni ein kostenfreies virtuelles Job-Speed-Dating inklusive Bewerbungstraining an. Abiturientinnen und Abiturienten treffen hier auf Unternehmen, die Praktikums-, Traineeship- oder Ausbildungsplätze zusammen mit einem dualen FOM Bachelor-Studium vergeben wollen.
Teilnehmende Unternehmen sind u.a. Aldi Nord, ComTS Rhein-Ruhr GmbH (Commerzbank), das Universitätsklinikum Essen und die T.A. Project GmbH.   Wie sieht der Start ins Berufsleben für Dual Studierende an der FOM Hochschule aus? Sie kombinieren entweder zwei Abschlüsse – die Ausbildung der IHK und den Bachelor-Abschluss der FOM – oder studieren praxisintegriert einen FOM Bachelor-Studiengang parallel zu Praktikum oder Traineeship.
FOM Kanzler Dr. Harald Beschorner ergänzt: „Die dualen Studienmöglichkeiten an der FOM sind vielfältig: Die Bandbreite reicht von Betriebswirtschaft über Wirtschaftspsychologie und Informatik bis hin zu Ingenieur- oder Pflege- und Gesundheitsstudiengängen.“ Der Mix aus akademischem Wissen und berufspraktischer Erfahrung erweist sich als echter Wettbewerbsvorteil gegenüber einem klassischen Studium. Außerdem verdienen dual Studierende vom ersten Tag an eigenes Geld – z.B. als Auszubildender oder Trainee.
Virtuelles Job-Speed-Dating am 25. Juni von 9 – 17 Uhr. Für weitere Informationen und Anmeldung können sich Abiturientinnen und Abiturienten bis zum 20. Juni an die FOM wenden: Jenny Westermann, Tel. 0201 81004447 oder unter kooperationen@fom.de. Mit 55.000 Studierenden ist die FOM die größte private Hochschule Deutschlands. Sie bietet Berufstätigen und Auszubildenden in 32 Städten Deutschlands und in Wien die Möglichkeit, berufsbegleitend praxisorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Gesundheit & Soziales, IT-Management sowie Ingenieurwesen zu absolvieren.
Die Studienabschlüsse sind staatlich und international anerkannt. Initiiert wurde die FOM von der gemeinnützigen Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft mit Sitz in Essen. Die Hochschule ist vom Wissenschaftsrat akkreditiert und hatte von der FIBAA Anfang 2012 erstmals das Gütesiegel der Systemakkreditierung verliehen bekommen – als erste private Hochschule Deutschlands. Weitere Informationen: www.fom.de.


Begegnungen in Coronazeiten: Rechtzeitige Unterstützung durch Rotary Rhein Ruhr, Inner Wheel Duisburg und Caramba
   

 Mit Herstellern von chemischen Spezialprodukten haben die Damen des Inner Wheel Clubs Duisburg mehrheitlich wenig am Hut. Doch als die Duisburger Firma Caramba coronabedingt ihre Produktion mit Handdesinfektionsmittel erweiterte, änderte sich das.  Die Damen orderten für eine Obdachlosenhilfe im Duisburger Norden und als Caramba davon erfuhr, spendete die Firma noch einmal die gleiche Menge für den guten Zweck dazu. Der erste Kontakt war geschaffen.  
Auch die Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung (MMM), die in Normalzeiten eine wöchentliche Sprechstunde in der Mitte Duisburgs  anbietet, wollte ihr Angebot wieder zum Laufen bringen. „Auch wir müssen und wollen in Coronazeiten unsere Hygienevorschriften erfüllen“, so Dr. Anne Rauhut (ehrenamtliche Ärztin der MMM). „Und das können wir nur, wenn wir Zugriff auf das dafür nötige Material haben“. MMM finanziert sich ausschließlich durch Spenden, doch durch die coronabedingten Vorschriften gilt es jetzt eine zusätzliche Summe von ca. 1200,- € monatlich zu stemmen.   
Der Rotary Club Duisburg Rhein-Ruhr erklärte sich sofort bereit, einen Monat der zusätzlichen Kosten zu übernehmen. Und die Inner Wheel Damen nutzten ihren Kontakt zur Chemieindustrie und vermittelten eine weitere Spende vom benötigten Handdesinfektionsmittel.  
„Über Inner Wheel haben wir von der Malteser Medizin für Menschen ohne  Krankenversicherung und deren Arbeit in Duisburg erfahren. Es ist uns ein großes Anliegen, solche Institutionen mit unseren Spenden zu unterstützen,“ ergänzt Hauke Schulz, Key Account Manager bei Caramba bei der Übergabe in den Duisburger Praxisräumen am vergangenen Montag.  

Zwei Ärzte der Malteser Medizin freuen sich über die großzügige Spende von Caramba (v.l.n.r.) Hauke Schulz (Key Account Manager Carmaba), Ruth Stromberg (Inner Wheel Duisburg), Dr. Anne Rauhut und Prof. Dr. Hans-Georg Nehen (Ärztl. Leiter der MMM)

Sterbefallzahlen im April 2020 8 % über dem Durchschnitt der Vorjahre
Im April 2020 sind nach vorläufigen Ergebnissen mindestens 82 246 Menschen in Deutschland gestorben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind das 8 % (+5 942 Fälle) mehr als im Durchschnitt der vier Vorjahre. Mehr als 80 000 Sterbefälle in einem April gab es in Deutschland zuletzt im Jahr 1977.




Straßenbauarbeiten: Busse fahren in Duisburg-Hamborn eine Umleitung  
Von Donnerstag, 4. Juni, circa 6 Uhr, bis Freitag, 5. Juni, circa 10 Uhr, fahren Busse der Linie 907 und E-Wagen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Hamborn eine Umleitung. Grund hierfür sind Straßenbauarbeiten auf der Reichenbergerstraße. Für die abschließende Asphalt-Deckschicht wird die Reichenbergerstraße zwischen der Hausnummer 11 und der Kreuzung Kolpingstraße gesperrt.   In Fahrtrichtung IKEA fahren die Busse daher ab der Haltestelle „Hamborn Altmarkt“ weiter Richterstraße, Verteilerkreis zweite Ausfahrt, Jägerstraße, Verteilerkreis zweite Ausfahrt, Hamborner Straße, rechts Beecker Straße zur Haltestelle „IKEA Duisburg“. Die Haltestelle „Kolpingstraße“ entfällt. Die Gegenrichtung ist von der Umleitung nicht betroffen.


Freitag, 29. Mai 2020 

Füchse entscheiden sich für die Regionalliga
Schulministerium: Zusatztermin für die Externenprüfung vor den Sommerferien
Unfall oder Diebstahl: Wie sind Pedelecs versichert
 Innovationspreis: Liefer-Drohne „Stahlbiene“ setzt sich gegen zahlreiche Mitbewerber durch
 Mit leichten Kartoffelgerichten in Sommerlaune: Rezept für mallorquinisches Tumbet
Garten und Klimawandel: Anpassung an die Veränderungen - erst Sommerwärme, dann Absturz? 

Ein naturnaher Gartenteich ist eine nützliche Klimanalage im Garten. Quelle: WetterOnline


Flughafen Düsseldorf bereitet mit Partnern die Wiederaufnahme des Luftverkehrs vor





Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Hochfeld    
Die Feuerwehr Duisburg wurde heute gegen 13.24 Uhr zu einem Wohnungsbrand an die Hochfeldstraße in Duisburg-Hochfeld gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits Rauch aus dem Fenster der Erdgeschosswohnung des dreigeschossigen Mehrfamilienhauses. Es wurde umgehend mit der Brandbekämpfung begonnen, Personen befanden sich nicht mehr im Gebäude. Drei Bewohner wurden vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.  
 Nach circa einer Stunde konnte der Einsatz beendet und die Einsatzstelle der Polizei zwecks Ermittlungen zur Brandursache übergeben werden. Die Feuerwehr Duisburg war mit zwei Löscheinheiten, 24 Einsatzkräften und mit sechs Kräften des Rettungsdienstes im Einsatz.

Kellerbrand im Mehrfamilienhaus
Am 29. Mai 2020 wurde die Feuerwehr um 16:50 Uhr zu einem Kellerbrand zur Neubreisacher Straße 24 in Duisburg-Obermeiderich gerufen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte kam bereits Rauch aus dem Keller des 2,5-geschossigen Wohnhauses. Eine Person befand sich am Fenster, konnte aber in der Wohnung verbleiben, da sie sich außerhalb des Gefahrenbereichs befand.
Die Feuerwehr hat umgehend das gesamte Gebäude nach weiteren Personen abgesucht, konnte aber keine weiteren Personen finden. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Da die Kellerräume zu den angrenzenden Gebäude eine Verbindung hatten, bestand die Gefahr durch eine Brand- und Rauchausbreitung.
Durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Einsatzkräfte unter Atemschutz konnte diese Ausbreitung verhindert werden. Vorsorglich wurden auch die angrenzenden Gebäude kontrolliert. Die Feuerwehr war mit 2 Löscheinheiten BF (26 MA), 1 Löschzug FF (20 MA) und Rettungsdienst (4 MA) im Einsatz. Zur Brandursache können keine Angaben gemacht werden.


Aktuelle Duisburger Fallzahlen (Stand 28. Mai., 20:00 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 1.128 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 52 Personen sind verstorben. 928 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 148 Infizierte in der Stadt gibt. Zudem befinden sich derzeit 623 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.
In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 13.200 Corona-Tests durchgeführt.


Rückverfolgung von Kontaktpersonen

Um Corona-Infektionsketten zukünftig noch besser nachverfolgen zu können, müssen in Fällen des Zusammentreffens mehrerer Personen (zum Beispiel bei einem Hotel-, Friseur oder Restaurantbesuch), entsprechende Daten erhoben werden. Demnach sind Listen auszulegen, in welchen Name, Adresse und Telefonnummer und ggf. der Zeitraum des Aufenthaltes bzw. Zeitpunkt von An- und Abreise einzutragen sind. So soll sichergestellt werden, dass Personen, die mit einem Corona-Infizierten Kontakt hatten (Gäste, Besucher, Kunden, etc.), schneller ausfindig gemacht werden können.
Diese Regelungen zur Rückverfolgung von Kontaktpersonen wurde nun in die aktuelle Coronaschutzverordnung (§ 2a) aufgenommen und dort näher erläutert. Bislang fand sich lediglich ein entsprechender Hinweis in der Anlage "Hygiene- u. Infektionsschutzstandards" zur Coronaschutzverordnung, allerdings ohne konkrete Vorgaben zur Umsetzung.

Respektlosigkeit und Gewalt gegenüber Polizisten ist nicht zu akzeptieren    
Innerhalb kürzester Zeit musste nun zum dritten Mal die Polizei im Duisburger Norden mit einem Großaufgebot zum Teil kriminellen Störern, die sich nicht an Corona Regeln halten oder gegen die Haftbefehle vorlagen, vorgehen. Schnell kamen vermeintlich Unbeteiligte hinzu und versuchten die kriminellen Störer vor der Polizei zu schützen.  
„Es ist überhaupt nicht zu akzeptieren, dass Anordnungen der Polizei nicht folge geleistet wird.“ Empört sich der SPD Landtagsabgeordnete Frank Börner. „Hart durchgreifen müssen die Sicherheitskräfte, wenn sie bespuckt oder angegriffen werden!“ Die Polizisten halten für unsere Sicherheit den Kopf hin und verdienen unseren größten Respekt!  
Unverständlich ist dem Abgeordneten, dass die schon Festgenommenen immer noch mit Gewalt versuchen sich von der Polizei zu befreien. „Die Gewalthoheit in einem Rechtsstaat geht vom Staat aus und wird durch die Polizei durchgesetzt! In keinem Fall dürfen wir die Hoheit über unsere Straßen Mitgliedern von Familien Clans oder ähnlichen kriminellen Organisationen überlassen!“ „Ich bin Dankbar, dass die Hundertschaft in Marxloh weiter vor Ort ist,“ so Börner, „und in allen drei Fällen schnell die kriminellen Auseinandersetzungen beenden konnten.“ Herzlichen Dank auch an die Polizisten die mit ihrem beherzten Eingreifen schnell die Lage klären konnten.


A3: Vollsperrung zwischen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid

Von Freitag (5.6.) ab 22 Uhr bis Montag (8.6.) um 5 Uhr ist die A3 zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Kaiserberg und Breitscheid in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. In diesen 55 Stunden erneuert die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld dort rund 60.000 Quadratmeter Fahrbahn. Dabei werden auch große logistische Leistungen erbracht, um die circa 500 Lkw-Ladungen im ständigen Umlauf zu koordinieren. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt großräumig über die A40, A59 und die A524.
In einem Zeitraum von circa drei Monaten hat Straßen.NRW auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Wedau und dem Autobahnkreuz Breitscheid die Fahrbahn erneuert sowie Sedimentationsanlagen zur Regenwasserbehandlung gebaut. Nach dem Wochenende ist die Baumaßnahme dann am 8. Juni vollständig abgeschlossen.
Aufgrund von wasserrechtlichen Vorgaben darf Wasser von der Autobahn nicht unbehandelt in die Vorflut gelangen. Sedimentationsanlagen dienen zur Regenwasserbehandlung um Grobschmutz, Schlamm und Leichtflüssigkeiten aus dem Straßenverkehr zu entfernen. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld investiert für die gesamte Maßnahme rund 6,6 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

A42: Vollsperrung zwischen Beeck und Kreuz Duisburg-Nord in Fahrtrichtung Dortmund
Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr sperrt von Freitag (29.5.) ab 20 Uhr bis Montag (1.6.) 12 Uhr die A42 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Beeck und dem Kreuz Duisburg-Nord. In diesem Zeitraum werden Schäden an einem sogenannten Fahrbahnübergang der Brücke über die Hamborner und die Beecker Straße repariert.
Verkehrsteilnehmende sollten möglichst bereits ab dem Kreuz Moers über die A40 und A59 weiträumig ausweichen. Lokale Umleitungen sind mit dem Roten Punkt ausgeschildert.
Fahrbahnübergänge sind Konstruktionsteile, die einen sicheren Übergang zwischen der Fahrbahn auf der Brücke und der angrenzenden Fahrbahn gewährleisten. Diese Fahrbahnübergänge gleichen die Längenänderungen einer Brücke aus, die durch warme oder kalte Temperaturen verursacht werden. Innerhalb dieser Konstruktion sind auf der A42 tragende Stahlteile gebrochen, so dass die dauerhafte Verkehrssicherheit der Brücke ohne eine Reparatur nicht gewährleistet ist. Die Schäden müssen von der Fahrbahn aus repariert werden, weshalb eine Sperrung der Fahrbahn unumgänglich ist. Zudem muss sichergestellt werden, dass die zu verschweißenden Bauteile nicht schwingen.


Sie ist gelb, fährt CO2-frei und besteht aus 300 Drahteseln: die Fahrradflotte der Deutschen Post in Duisburg

Die Deutsche Post ist der größte Fahrradhalter Deutschlands und Vorreiter in Sachen E-Mobilität. Um den unterschiedlichen Ansprüchen der Zusteller und Bezirke gerecht zu werden, hat die Deutsche Post einen ansehnlichen Fuhrpark aufgebaut. Mit fast 27.000 Fahrrädern unterhält das Unternehmen die umfangreichste Fahrradflotte deutschlandweit.  
300 Drahtesel sind jeden Tag in den 11 Briefzustellstützpunkten der Post in Duisburg im Einsatz. Dabei wird die Flotte Zug um Zug auf E-Trikes umgesattelt. 75 neue Elektro-Dreiräder der Marken Rytle Speedliner und VSC sind seit kurzem in Betrieb.  Die Vorteile liegen auf der Hand. Nicht nur die konsequente Fortführung von E-Mobilität, sondern auch die schnellere Zustellung von kleinformatigen Paketen, die ein fester Bestandteil der Fahrradzustellung geworden sind.  Außerdem sieht die Deutsche Post ein starkes Wachstum bei den größerformatigen Briefsendungen wie Warenpost, Maxibriefe und Bücher-/Warensendungen.  
Die 50jährige Teamleiterin Carmen Bukowczan stellt in Rumeln und in Friemersheim/Bergheim zu. Sie ist rundum zufrieden mit dem neuen Arbeitsplatz. Ebenso der Horst Hergarten, der in der Eisenbahnsiedlung in Freimersheim ausliefert: „6 bis 8 Briefbehälter können zugeladen werden. Der Antrieb ist leichtgängig und es gibt verriegelbare Regenabdeckungen. Trotz der Länge von 2,40m ist das E-Trike wendig und gut zu steuern.“
Der 52jährige stellt seit 34 Jahren in Duisburg zu.  Und noch einen praktischen Vorteil hat es, der besonders im Regen und auf rutschigem Untergrund wichtig wird: „Ein Dreirad kann halt nicht umkippen.“  
Um sich auch in Zukunft klimafreundlich und kundenorientiert aufzustellen, setzt die Deutsche Post auf die weitere Inbetriebnahme von E-Trikes, die die bisherigen Postbikes und E-Bikes sukzessive ablösen werden. In diesem Jahr wird der Weltfahrradtag bereits zum Dritten Mal gefeiert. Anfänglich wurde er am 3. Juni 2018 zum ersten Mal von den Vereinten Nationen als „World Bicycle Day“ vorgestellt. Ziel ist es die zunehmende gesellschaftliche Relevanz des Fahrrads in den Vordergrund zu stellen.

Besonders in Deutschland werden Fahrräder und E-Bikes als Alltagsverkehrsmittel und bei Berufspendler immer beliebter.


Galeria Kaufhof: Auch hier ist geöffnet


BZ-Foto baje

Einschränkungen der telefonischen Erreichbarkeit in Homberg  
Die Elektroverteilung im Bezirksrathaus Homberg / Ruhrort / Baerl am Bismarckplatz 1 in Homberg wird am kommenden Freitag, 29. Mai, erweitert. Aus diesem Grund kommt es für bis zu drei Stunden zu massiven Einschränkungen bei der Erreichbarkeit von städtischen Telefonanschlüssen im Stadtteil Homberg. In Notfällen ist das städtische Servicecenter Call Duisburg unter (0203) 94000 erreichbar.


11-Punkte-Plan zur Stärkung des Nahverkehrs im Ruhrgebiet
Eine starke Metropole benötigt einen starken und gut vernetzten Nahverkehr, der die Grenzen von Städten und Kreisen überwindet. Dafür steht der 11-Punkte-Plan zur Stärkung des ÖPNV in der Metropole Ruhr, den die Oberbürgermeister und Landräte des Ruhrgebietes zusammen mit den Nahverkehrsunternehmen und dem Regionalverband Ruhr (RVR) erarbeitet haben.
Am 28. Mai unterzeichneten die Partner den Plan in Bochum im Anschluss an die Sitzung des Kommunalrates, dem Gremium der elf Oberbürgermeister und vier Landräte im RVR. "1 Metropole – 11 Punkte – 12 Unternehmen" lautet die Überschrift des gemeinsamen Konzepts, das dem Metropolenverkehr im Ruhrgebiet einen starken Impuls gibt, damit er nach der Corona-Pandemie neu durchstarten kann.
Basis ist die Ausweitung der "Kooperation östliches Ruhrgebiet" (KöR) hin zur "Kooperation Metropole Ruhr" (KMR). In der deutlich erweiterten Kooperation schließen sich nun alle Verkehrsunternehmen des Ruhrgebiets zusammen. Erklärtes Ziel im 11-Punkte-Plan ist ein einfacher Tarif, bestehend aus zwei kostengünstigen Preisstufen, ergänzt um einen entfernungsabhängigen Tarif. Das Konzept sieht zudem mehr Metrobuslinien als Ergänzung zum bestehenden Angebot von Bus und Bahn vor.
Der kontinuierliche Ausbau von Elektro-und Wasserstoffbussen soll den Nahverkehr im Ruhrgebiet sauberer machen.
Für die Kundinnen und Kunden werden alle Mobilitätsangebote in einer App gebündelt. Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen und Vorsitzender Kommunalrat: "Der Grundgedanke, Aufgaben aus einer Hand zu erledigen, ist ein wichtiger Schritt zu einem gut funktionierenden Nahverkehr im Ruhrgebiet. Für die Menschen im Ruhrgebiet ist es wichtig, sich möglichst unkompliziert kreuz und quer durch die Metropole Ruhr bewegen zu können, ohne auf unterschiedliche Fahrpläne und Tarifzonen achten zu müssen. Mit dem ÖPNV-Stärkungsplan kommen wir diesem Ziel ein gutes Stück näher." idr


Der Fußball im "Wirgebiet" gegen Corona: Sechs Revierclubs versteigern gemeinsam Masken aus Vereinstrikots

Einmaliger Schulterschluss des Revierfußballs in der Coronakrise: Borussia Dortmund, Schalke 04, VfL Bochum, MSV Duisburg, RW Essen und RW Oberhausen rufen mit einer gemeinsamen Aktion ihre Fans auf, Schutzmasken zu tragen. Im Rahmen der vom Regionalverband Ruhr (RVR) und Partnern ins Leben gerufenen Initiative "Hier ist das Wirgebiet" lassen die Clubs limitierte Maskeneditonen im jeweiligen Vereins-Look versteigern, die aus echten Trikots geschneidert wurden.
Fans der Traditionsclubs können vom 28. Mai bis zum 10. Juni auf dem Auktionsportal United Charity ingesamt 660 Maskenunikate ersteigern. Jede aus einem Originaltrikot gefertigte Mund-Nasen-Bedeckung ist mit einem Echtheitszertifikat versehen. Die Erlöse gehen an den Corona-Hilfsfonds "Wir im Revier".
So helfen die Proficlubs und der RVR Menschen im Ruhrgebiet, die durch die Corona-Pandemie finanziell in Not geraten sind. Botschafter der Aktion sind die Vereinslegenden Norbert Dickel (Dortmund), Martin Max (Schalke), Dariusz Wosz (Bochum), Joachim Hopp (Duisburg), Willi "Ente" Lippens (Essen) und Mike Terranova (Oberhausen). Sie machen unter anderem in einem Onlinefilm auf die gemeinnützige Versteigerung der Trikotmasken aufmerksam, die das im Ruhrgebiet beheimatete Modelabel Grubenhelden geschneidert hat.
"In der Metropole Ruhr schlägt das Herz des Fußballs. So viele Spitzen- und Traditionsvereine auf einem Fleck und eine so große Sportbegeisterung wie im Ruhrgebiet gibt es sonst kaum in Deutschland. Fußball ist hier regionale Identität. Und daher setzen die großen Revierclubs in der derzeitigen Krise auch ein deutliches Zeichen: Corona besiegen wir nur gemeinsam", so Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des RVR.
"Die wichtigste Nebensache der Welt engagiert sich für die wichtigste Hauptsache der Welt: die Gesundheit." Zur Versteigerung der Trikotmasken: www.wirgebiet.de/ruhr-united
Bewegte Bilder dazu gibt es unter https://www.youtube.com/watch?v=3kSn4l4XkMc



ADFC-RheinuferTour: Von Duisburg-Mitte zum Süden
Zwischen Industrie und Grün am Rhein entlang
Von Hochfeld nach Hüttenheim, dazwischen der Rheinpark, der Waldfriedhof und die Rheinpromenade. Und zurück durch wunderschöne Grünzüge in Großenbaum und Wedau. Die Zuwanderung von Südost-Europäern spielt eine Rolle und die Internationale Gartenschau (IGA) 2027 ebenso wie die Industriegiganten auf der Strecke.  
 Das Tourenleiterteam des ADFC um Barbara Aldag steuert interessante Stadt-Quartiere, ehemalige Industriegelände und grüne Zonen an. Kurze Inputs an 12 Stationen machen auf den ersten 18 km neugierig. Der Rückweg ist geprägt durch entspanntes Radeln im Grünen.  
Die gesamte Strecke dauert knapp fünf Stunden, ein Imbiss ist vorgesehen. Aus Corona-Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt, und es besteht Anmeldepflicht.    
Infos: ADFC-Tourenleiterin: Barbara Aldag, Tel: 0172 2060618 Tourendaten: Startpunkt: Sonntag, 7. Juni 2020 11:00 Uhr, Theater am Marientor, Plessingstr. 20, 47051 Duisburg.   Der Tourenbeitrag beträgt 6 EURO, für ADFC-Mitglieder ermäßigt 3 EURO,  

Radeln auf der Rheinpromenade in Wanheim Fotorecht: Barbara Aldag        

Filmforum Duisburg bleibt vorerst geschlossen  
Das filmforum am Dellplatz bleibt vorerst geschlossen. Ab Samstag, 30. Mai, dürfen Kinos in Nordrhein-Westfalen nach der Corona-Zwangspause unter strengen Auflagen wieder öffnen. Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Pandemie wird das filmforum allerdings erst wieder in den kommenden Wochen zu Filmvorführungen in das Stammhaus am Dellplatz einladen. Bis dahin gehen die Renovierungs- und Reinigungsarbeiten weiter. Außerdem arbeitet das Lichtspielhaus an einem Nachfolgeformat des kürzlich erfolgreich beendeten Autokinos.

Das SportBildungswerk Duisburg eröffnet die Kanusaison 2020
Die Kanustation im Sportpark Duisburg bietet ab dem 30.05.2020 wieder Kajaks, Canadier und SUPs (StandUp Paddling Boards) zur Leihe auf dem Bertasee an.
Geöffnet ist samstags, sonntags und feiertags von 13:00-18:00Uhr. Ab dem 02.06.2020 öffnen wir wieder täglich von 15.30 – 19.00 Uhr und Sa / So von 12.30 – 19.00 Uhr. Weitere Infos im Internet und auf Facebook: www.kanustation-duisburg.de und @kanustationduisburg
 





560 Mrd. Euro für Investitionen und Reformen: Kommission legt Herzstück des Aufbauplans „NextGenerationEU“ vor
Die Europäische Kommission hat heute am Donnersta) das Herzstück ihres Aufbauplans „NextGenerationEU“ vorgelegt: eine neue Aufbau- und Resilienzfazilität im Umfang von 560 Mrd. Euro. Sie soll finanzielle Unterstützung für öffentliche Investitionen und Reformen bereitstellen, insbesondere im Bereich der grünen und der digitalen Wende, die die Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten widerstands- und zukunftsfähiger machen.

„EU4Health“: Kommission schlägt neues europäisches Gesundheitsprogramm vor
 Die Europäische Kommission bringt als eine Lehre aus der Corona-Krise ein neues europäisches Gesundheitsprogramm auf den Weg. „EU4Health“ soll für die Jahre 2021-2027 mit einem Etat von 9,4 Mrd. Euro ausgestattet werden. Neben einem besseren Schutz vor grenzübergreifenden Gesundheitsgefahren soll das Programm auch die Verfügbarkeit von bezahlbaren Medikamenten und medizinischer Ausrüstung sicherstellen und die Gesundheitssysteme in der EU stärken. Nach Zustimmung der EU-Staaten und des Europäischen Parlaments könnte EU4Health am 1. Januar 2021 anlaufen.

Bezirksvertretung Hamborn berät in Sondersitzung im Duisburger Rathaus  
 Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie die April-Sitzung der Bezirksvertretung Hamborn nicht stattfinden konnte, findet sie am Donnerstag, 4. Juni, zu einer Sondersitzung im Ratssaal des Duisburger Rathauses in der Innenstadt (Burgplatz 19, 47051 Duisburg) zusammen. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr.
Auf der Tagesordnung stehen insbesondere das Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung in Alt-Hamborn und Marxloh sowie die Verwendung der Zuweisung für Integrationsmaßnahmen nach dem Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration NRW.  
Aufgrund der einzuhaltenden Hygiene- und Abstandsregeln stehen für die öffentliche Sitzung nur 16 Besucherplätze zur Verfügung. Wer zuhören möchte, kann sich ab 16.30 Uhr am Empfang des Rathauses Duisburg melden, um eine der 16 Einlasskarten zu erhalten.

Bürger-Sprechstunde der SPD-Ratsfraktion  
Die wöchentliche Bürger-Sprechstunde der SPD-Ratsfraktion wird am Samstag, dem 30. Mai 2020, von Udo Vohl durchgeführt. Sie findet in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr statt. Udo Vohl ist unter der Telefonnummer 0160/6528081 erreichbar.
Udo Vohl ist Ratsherr für den Bereich Alt-Homberg-Süd/Hochheide Süd.


Walsum: Ersatztermine für die Theaterspielzeit 2019/2020 in der Stadthalle  
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation konnten zwei Veranstaltungen der aktuellen Spielzeit 2019/2020 in der Stadthalle Walsum nicht wie geplant durchgeführt werden. In den letzten Wochen wurde gemeinsam mit der Theateragentur Landgraf intensiv nach Lösungsmöglichkeiten gesucht.  
Die Veranstaltung „Conzerto Scherzetto“, ursprünglich für den 29. März 2020 geplant, wird auf den 24. April 2021 verschoben. Ein Termin in diesem Jahr war leider nicht mehr möglich, da das aus Spanien stammende Orchester erst 2021 wieder auf Tournee geht.  
Für das Theaterstück „Willkommen bei den Hartmanns“, das am 2. Mai gezeigt werden sollte, konnte leider kein Ersatztermin gefunden werden. Es wurde aber mit dem Psycho-Thriller „Falsche Schlange“ ein gleichwertiges Theaterstück gefunden, das am 28. Februar 2021 aufgeführt wird und ebenfalls einen unterhaltsamen und spannenden Abend verspricht. In diesem Thriller mit Gerit Kling, Mackie Heilmann und Astrid Rashed geht es darum, die titelgebende „Falsche Schlange“ zu entlarven – und da legt der vielfach ausgezeichnete Autor so viele falsche Fährten, dass selbst der krimigeübteste Zuschauer überrascht wird.  
Alle bereits erworbenen Abonnement- und Einzelkarten behalten ihre Gültigkeit. Erwerber von Einzelkarten, die die Veranstaltung nicht besuchen können, können sich telefonisch unter 0203/283-5731 über Erstattungsmöglichkeiten informieren.    

„Falsche Schlange“ (Fotocredits: Oliver Fantitsch)

Umsatzentwicklung im April 2020: -13,8 % zum Vormonat

Die Corona-Pandemie hatte im April 2020 deutliche Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland. Der nominale (nicht preisbereinigte) Umsatz lag im April 2020 saison- und kalenderbereinigt 13,8 % niedriger als im Vormonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, setzt sich damit der Umsatzrückgang weiter fort. Bereits im März 2020 war ein Rückgang von -7,5 % zum Vormonat zu verzeichnen.
Diese Entwicklung zeigt ein neuer experimenteller Frühindikator für die Konjunkturentwicklung der gewerblichen Wirtschaft, der aus den monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen ermittelt wird. Er ermöglicht frühzeitige Aussagen zur Umsatzentwicklung, bevor die amtlichen Ergebnisse aus den Erhebungen nach Wirtschaftsbereichen vorliegen. Die gewerbliche Wirtschaft umfasst die Bereiche Industrie, Bau sowie Handel und Dienstleistungen.

283 293 Personen in NRW erhielten im Jahr 2019 Grundsicherungsleistungen
Ende 2019 erhielten in Nordrhein-Westfalen 283 293 Menschen Leistungen der Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung nach dem Sozialgesetzbuch XII. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1 107 bzw. 0,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 155 389 Personen (54,9 Prozent der Empfänger/-innen) hatten die Altersgrenze erreicht oder überschritten und erhielten somit Grundsicherung im Alter.
Ihr Durchschnittsalter lag bei 74,4 Jahren. Personen, die vor dem Jahr 1947 geboren sind, erreichten die Altersgrenze mit 65 Jahren. Für Personen, die 1947 oder später geboren wurden, wird die Altersgrenze seit dem Jahr 2012 schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Im Dezember 2019 lag diese Altersgrenze bei 65 Jahren und acht Monaten. 127 904 Menschen (45,1 Prozent der Empfänger) waren mindestens 18 Jahre alt und hatten die Altersgrenze noch nicht erreicht; sie erhielten Leistungen der Grundsicherung aufgrund ihrer dauerhaften, vollen Erwerbsminderung.
 Die Leistungsempfänger waren im Schnitt 46,8 Jahre alt. 52,6 Prozent (149 049) aller Leistungsbezieher waren Frauen. Bei den Menschen oberhalb der Altersgrenze war der Frauenanteil mit 59,2 Prozent (91 946) höher als bei denen unterhalb der Altersgrenze (44,6 Prozent bei 57 103 Frauen). 59 683 (21,1 Prozent) Hilfeempfänger/-innen hatten eine ausländische Staatsbürgerschaft.
Die häufigsten ausländischen Staatsangehörigkeiten waren die türkische und ukrainische (4,9 Prozent bzw. 2,1 Prozent aller Leistungsberechtigten). 43 512 Personen – also rund jeder sechste Empfänger – waren in stationären Einrichtungen (zum Beispiel in Pflege- oder Altenheimen) untergebracht; 84,6 Prozent (239 781 Personen) lebten außerhalb solcher Einrichtungen. Wie die Statistiker weiter mitteilen, hat sich der durchschnittliche Nettobedarf pro Person im Jahr 2019 um 2,0 Prozent auf 514 Euro (2018: 504 Euro) erhöht. Der Nettobedarf ergibt sich aus der Summe aller regelmäßig anerkannten Bedarfe abzüglich des angerechneten Einkommens. (IT.NRW)