BZ-Home

'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke

Sonderseiten



BZ-Sitemap

http://geoportal.
duisburg.de

Notdienste DU
Baustellen
DVG-Umleitungen
WAS - WANN - WO 
Stadtverwaltung
SchlagzeilenDU 2021
Kalender DU 2021

Schlagzeilen DU 2020 
Kalender 2020 

Projekt Am Alten Angerbach
Bildung VHS
Wetter
Rezepte
duisport
thyssenkrupp
Haniel
WBDuisburg
Stadtwerke DU

GfW
Produkte -Technik
Kommunalwahl 2020 - 586  Stadtratsmitglieder

Geschichte Duisburger Unternehmen
DU und DUS(Airport)
Historischer Kalender


World Games im Juli 2005 in Duisburg
Universiade Duisburg 1989 vom 22. bis 30.08.1989

Duisburg 883 gegründet
Oberbürgermeister


Heute:
- 1200 km Straßen

- 2716 Straßen
- 650 Brücken
DU: 114 Kilometer
Wasserfront


Höchster Punkt:
Haus Hartenfels im Stadtwald in Neudorf,

knapp 81m



















 










Vorherige Tage Fr.23.10. - Sa.24.10. - Mo.26.10. - Di.27.10. - Mi.28.10.
Duisburg 94 00 49  Duisburger Fallzahlen Liste der Praxen
Corona-Testzentren

Herbstlaub: Wer muss Bürgersteig freihalten?

Nach Lkw-Unfall auf der A40: Abriss von zwei weiteren Brücken notwendig

Handbuch für den Trauerfall - Ratgeber informiert über die wichtigen ersten Schritte

Tanz-Workshops beim Ballett am Rhein

Milder Herbst lässt Pilze sprießen


Donnerstag, 29. Oktober

Teil-Lockdown beschlossen: Das öffentliche Leben in Deutschland wird ab dem 2. November massiv heruntergefahren
In Berlin wurde bei der Besprechung der Länderchefs mit der Bundesregierung immer wieder der Tenor "Gesundheitsnotstand" in die Beratungen getragen, was in den 1960er Jahren auch drastischer als "Notstandsgesetze" formuliert wurde. Diese harten Bezeichnungen versuchte auch die Bundeskanzlerin zu vemeiden, gleichwohl lehnte sie sich als Verfechterin der zwingend drastischer und notwendig erscheinenden Maßnahmen doch irgendwie an diese durchaus noch gültige Gesetzeslage des Bundes an.
Bevor das Gesundheitssystem - hier insbesonders die Intensivmedizin - aufgrund der Verdoppelung der Inektionsszahlen der letzten Wochen nicht mehr funktionstüchtig sein könnte, sollen ab dem 4. November sollen sich nur noch Mitglieder aus zwei Haushalten treffen dürfen, Gastronomiebetriebe, Freizeiteinrichtungen und Kosmetikstudios sollen bis Ende November schließen (Friseursalons nicht). Kitas, Schulen, Gottesadienste sowie die Nahversorgung (im Einzelhandel 10 Quadratmeter pro Person)sind davon nicht betroffen. Sportveranstaltungen sind nur noch ohne Zuschauer erlaubt. Touristische Übernachtungen sind verboten. Die Länderchefs und die Bundesregierung werden Mitte November wieder über die aktuelle Lage beraten und dann erneut entscheiden.

Die Stadt Duisburg erlässt weitere Corona-Schutzmaßnahmen
Die Corona-Wocheninzidenz hat in Duisburg den Wert 201,5 erreicht. Um Infektionsketten zu unterbrechen ist es deshalb ganz entscheidend, dass jeder Duisburger seine persönlichen Kontakte auf ein Minimum reduziert. Der Krisenstab der Stadt Duisburg legt durch eine Allgemeinverfügung fest, dass im öffentlichen Raum nur noch zwei Personen zusammenkommen dürfen. Die bisherigen Ausnahmen, die in der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen festgelegt sind, gelten auch weiterhin. Das bedeutet, dass sich mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum nur dann aufhalten dürfen, wenn es sich
·        ausschließlich um Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner,
·        ausschließlich um Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften
·        um die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder feste Gruppen von Kindern, die in einer Einrichtung im Sinne der Coronabetreuungsverordnung ohne Einhaltung von Mindestabständen betreut werden dürfen, oder
·        um zwingend notwendige Zusammenkünfte aus betreuungsrelevanten Gründen handelt.
Die neue Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg gilt ab Donnerstag, 29. Oktober. Das Bürger- und Ordnungsamt wird die neue Regelung kontrollieren, ein Verstoß wird mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro geahndet.

Hinweisschilder zur Trageverpflichtung des Mund-Nasen-Schutzes für betroffene Bereiche in Duisburg

Der Krisenstab der Stadt Duisburg hatte aufgrund der steigenden Inzidenzzahl die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung für bestimmte Fußgängerbereiche im Stadtgebiet durch eine Allgemeinverfügung ab 22. Oktober angeordnet. In den letzten Tagen haben die Mitarbeiter des Außendienstes viele Aufklärungsgespräche mit den Duisburgerinnen und Duisburgern geführt, um die Akzeptanz der Maßnahme zu verstärken.
Die Trageverpflichtung des Mund-Nasen-Schutzes wird aktuell durch die Anbringung von Hinweisschildern in den betroffenen Bereichen verdeutlicht. Sobald die Beschilderung angebracht ist, werden die Verstöße mit einem Verwarngeld in Höhe von 50 Euro geahndet. Wer dies nicht akzeptiert, muss mit der Einleitung eines Bußgeldverfahrens rechnen. Die Stadt Duisburg appelliert noch einmal eindringlich an die Duisburger Bevölkerung, zum Eindämmen des Coronavirus beizutragen.

A59: Engpass in Richtung Düsseldorf am Samstag

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr prüft am Samstag (31.10.) von 8 bis 17 Uhr auf der A59 in Fahrtrichtung Düsseldorf zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Ruhrort und dem Kreuz Duisburg die Berliner Brücke. Deshalb ist dort nur ein Fahrstreifen frei. Mehr zu Brückenprüfungen: https://www.strassen.nrw.de/de/wir-bauen-fuer-sie/planung-bau/brueckenbau/brueckenbau-und-brueckenpruefung.html


A40: Engpass und Ausfahrtsperrung in Fahrtrichtung Essen bei Duisburg-Homberg

Die A40-Ausfahrt Duisburg-Homberg in Fahrtrichtung Essen wird von Freitagabend (30.10.) um 20 Uhr bis Montagmorgen (2.11.) um 5 Uhr gesperrt, der Verkehr dann mit Rotem Punkt über die Anschlussstelle Duisburg Häfen umgeleitet. Gleichzeitig steht auf der A40-Rheinbrücke Neuenkamp nur ein Fahrstreifen in Richtung Essen zur Verfügung.
Grund für die Sperrung sind Arbeiten der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld an der linksrheinischen LKW-Waage. Die in den Fahrstreifen eingebauten Wiegeeinrichtungen werden ausgetauscht. Mehr zur Lkw-Waage an der A40-Rheinbrücke Neuenkamp: https://www.strassen.nrw.de/de/projekte/a40/rheinbruecke-neuenkamp-muss-erneuert-werden.html


Freie Termine für die Soziale Beratung

Die Krebsberatung in Duisburg hat in der ersten Novemberwoche an folgenden Tagen freie Termine für die Soziale Beratung: Montag, den 2.11. um 10.30 Uhr und um 12.00 Uhr, Dienstag, den 3.11. um 9.30 Uhr, Mittwoch, den 4.11. um 9.30 Uhr und um 11.00 Uhr sowie Donnerstag, den 5.11. um 9.30 Uhr, 11.00 Uhr und 13.00 Uhr. In der Sozialen Beratung hilft Beraterin Dorothe Babbick-Fromm Betroffenen und Angehörigen bei der Orientierung im Gesundheits- und Sozialsystem, klärt bestehende Ansprüche und unterstützt beim Umgang mit Ämtern und Behörden – auch ganz praktisch bei der Antragsstellung.
Die Beratungsgespräche finden unter Einhaltung der Hygienevorschriften in der Krebsberatungsstelle in der Düsseldorfer Landstraße 17 statt. Sollte es bis dahin zu Corona bedingten Kontaktbeschränkungen kommen, erfolgen die Beratungen telefonisch. Bei Bedarf sind auch Nachmittags- und Abendtermine möglich. Verbindliche Anmeldung und weitere Informationen unter: 0203 9416 6244 und 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatung-induisburg.de Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym oder telefonisch.


Aktuelle Duisburger Fallzahlen - Inzidenzwert beunruhigend hoch (Stand 27. Oktober)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe4.830 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 79 Personen sind verstorben. 3.627 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 1.124 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 67.926 Corona-Tests durchgeführt.
Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 201,5.



Verlängerte Öffnungszeiten im Testzentrum am Marientor
Aufgrund des hohen Andrangs werden die Öffnungszeiten des Testzentrum am Marientor verlängert. Ab Mittwoch, 28. Oktober 2020, ist das Testzentrum bereits von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Da es aktuell besonders in den Vormittagsstunden zu Wartezeiten kommt, wird empfohlen, das Zentrum nach Möglichkeit erst ab 14 Uhr aufzusuchen.

Neue DHL-Packstation in Duisburg-Obermarxloh
Die DHL hat noch eine weitere DHL-Packstation in Duisburg-Obermarxloh, Schlachthofstr. 46 (bei Penny), in Betrieb genommen. Kunden können dort ab sofort rund um die Uhr ihre DHL Pakete abholen und vorfrankierte Sendungen verschicken. Die Kapazität des neuen Automaten umfasst 83 Fächer und erweitert somit die Möglichkeiten der Kunden des kontaktlosen Paketempfangs.  
Eine Anmeldung für den kostenlosen Packstation-Service ist unter www.dhl.de/packstation möglich. Für den Sendungsempfang an der Packstation benötigen Neukunden die DHL Paket App, die alle Services rund um das DHL Paket bequem bündelt. Für das Verschicken von Päckchen und Paketen an der Packstation ist keine vorherige Registrierung erforderlich.  
Kunden können ihre Päckchen und Pakete zudem in den rund 23.500 Filialen und DHL Paketshops abgeben und Sendungen auch direkt dort empfangen. Online gekaufte Versandmarken können Kunden mit dem Service der „Mobilen Paketmarke“ zudem in Filialen, DHL Paketshops, an Packstationen oder vom DHL Zusteller während seiner Zustelltour ausdrucken lassen. Der Zusteller nimmt das frankierte Paket dann direkt mit.  
Unter www.deutschepost.de/standortfinder können Postkunden nach Eingabe des eigenen Standortes die Adressen und Öffnungszeiten der umliegenden Filialen und Paketshops sowie die Standorte der Packstationen abrufen.   Weitere Informationen zu DHL Packstationen bietet die Webseite www.dhl.de/packstation.

Rhein-Ruhr-Bad an Allerheiligen geöffnet    

An Allerheiligen, 1. November, wird das Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstraße 2 in Hamborn öffnen. Die Hallenbäder Neudorf, Toeppersee sowie das Allwetterbad in Walsum bleiben an diesem Tag für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen.  
Um lange Warteschlangen zu vermeiden, steht ein Online-Buchungsportal unter www.duisburgsport.de zur Verfügung. Dort können vorab Schwimmzeiten reserviert und sofort bezahlt werden. Die Onlinetickets sind personalisiert, so dass im Bad auch das Ausfüllen der Listen zur Nachverfolgung bei Corona-Infektionen entfallen kann.  
Im Rhein-Ruhr-Bad stehen zwei Zeitfenster von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 20 Uhr zur Auswahl. An deren Ende müssen alle Besucher das Bad verlassen, damit es gründlich gereinigt werden kann. DuisburgSport berechnet pro Zeitfenster die Hälfte des üblichen Eintrittsgeldes.  
Tickets können vorab drei Tage vor dem geplanten Badbesuch gebucht werden. Sobald jedoch die wegen der Corona-Pandemie begrenzte Besucherzahl pro Zeitfenster erreicht ist, wird es geschlossen. „11er-Karten“ können momentan leider nicht eingelöst werden, behalten aber selbstverständlich ihre Gültigkeit.

EU-Richtlinie soll angemessene Mindestlöhne in allen Mitgliedstaaten sicherstellen
Die Kommission hat heute (Mittwoch) eine EU-Richtlinie vorgeschlagen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch angemessene Mindestlöhne schützen und ihnen am Ort ihrer Arbeit einen angemessenen Lebensstandard ermöglichen soll. Mindestlöhne in angemessener Höhe haben nicht nur eine positive soziale Wirkung. Sie bringen auch umfassende wirtschaftliche Vorteile mit sich, da sie die Lohnungleichheit verringern, zur Stützung der Binnennachfrage beitragen und die Arbeitsanreize stärken. Angemessene Mindestlöhne können auch das geschlechtsspezifische Lohngefälle verringern, da mehr Frauen als Männer einen Mindestlohn erhalten. Durch die Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs würde die vorgeschlagene Richtlinie außerdem jene Arbeitgeber schützen, die angemessene Löhne zahlen.


Digitalisierung an Berufskollegs im Ruhrgebiet: Crashkurs durch Corona
Corona hat den Lehrkräften und Schülern an Berufskollegs einen „Crashkurs“ in Sachen Digitalisierung beschert. Mit dem Homeschooling während des Lockdowns wurde der Einsatz digitaler Medien deutlich beschleunigt, der Unterricht inhaltlich und mediendidaktisch stark verändert – und auch dem Lehrpersonal wurden zum Teil ganz neue digitale Kompetenzen abverlangt. Das zeigt der aktuelle Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).  Das IAQ-Team Philipp Hackstein, Dr. Monique Ratermann-Busse und Marina Ruth hat darin sieben Berufskollegs im Ruhrgebiet unter die Lupe genommen und Einflüsse von Digitalisierung und Corona auf Organisation und Bildungsarbeit untersucht.
Wie sie feststellten, fiel es den Berufskollegs wegen zum Teil unzureichender infrastruktureller und technischer Rahmenbedingungen durchaus schwer, den Unterricht während des Lockdowns mit Hilfe von digitalen Medien aufrecht zu erhalten. Die befragten Berufskollegs haben individuelle Strategien im Umgang mit Homeschooling entwickelt. Ihr Erfolg hängt aber vor allem von der Initiative der Lehrkräfte sowie deren digitalen und mediendidaktischen Kompetenzen ab.
Schüler aus sozial schwierigen Verhältnissen konnten nur zum Teil erreicht und beschult werden, weil die notwendige Medientechnik im Elternhaus fehlte. Die Corona-Pandemie verstärkte nach Einschätzung des IAQ-Teams die Bildungsbenachteiligung. Die schrittweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs in NRW stellte die Berufskollegs aufgrund ihrer komplexen Organisationsstrukturen vor besondere Herausforderungen.
Wegen der vielen ein- bis dreijährigen Bildungsgänge war in den Abschlussklassen eine deutlich höhere Anzahl an Schülern als an allgemeinbildenden Schulen zu unterrichten – unter Einhaltung der Hygienebestimmungen und mit geschrumpften Lehrerkollegien.
„Trotz ihrer zentralen Bedeutung für die berufliche Bildung im Ruhrgebiet werden Berufskollegs in Forschung und örtlicher Bildungspolitik oft zu wenig beachtet“, kritisiert das IAQ. Es fehle an landesspezifischen Handlungsstrategien und -konzepten zum Einsatz digitaler Medien. Notwendig seien eine strategische Organisationsentwicklung in der Institution „Berufskolleg“, die Anpassung des Fortbildungssystems an den aktuellen Bedarf von Lehrkräften und die bildungspolitisch unterstützte und wissenschaftlich fundierte (Weiter)Entwicklung von Konzepten und Strategien für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht.


Immer donnerstags: telefonische Akutsprechstunde

Nach der Krebsdiagnose gibt es plötzlich ganz viele Fragen: Werde ich wieder gesund? Muss ich sterben? Was ist mit meinen Kindern? Bleibt mein Partner bei mir? Verliere ich meinen Job? Wie geht es finanziell weiter? Mit wem kann ich reden, ohne mich zusammenreißen zu müssen? Wer versteht, was in mir vorgeht? Auch im Verlauf der Erkrankung und nach der Behandlung, manchmal sogar lange Zeit danach, bekommen Krebspatienten Angst und werden unsicher. Einige Fragen tauchen jetzt erst auf: Warum ist das ausgerechnet mir passiert? Kommt der Krebs zurück? Will oder muss ich mein Leben ändern?
Deshalb bietet das Team der Krebsberatung in Duisburg einmal in der Woche eine Akutsprechstunde an: Donnerstags zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr sind die Beraterinnen und Berater unter 0152 2625 1232 zu erreichen. Die Gespräche sind vertraulich und kostenlos, auf Wunsch auch anonym.


Die Sportmacher: Gleitschirmfliegen, Klettersteig und American Football
In der neuen Folge der Sportmacher geht es am Donnerstag um zwei atemberaubende Bergsportarten: Gleitschirmfliegen und Bergsteigen am Klettersteig. Laura Knöll startet zu ihrem ersten Gleitschirm-Tandemflug und erfährt, was man in luftiger Höhe, beim Start und bei der Landung beachten muss. Besondere Flugmanöver wie aus einer Achterbahn machen aus ihrem ruhigen Schwebeflug ein spektakuläres Flugabenteuer. Nicht weniger anspruchsvoll ist das Bergsteigen am Klettersteig. Ein professioneller Bergführer nimmt Laura mit in die Allgäuer Bergwelt und zeigt ihr, wie man sicher und mit Spaß den Gipfel erreicht. 
Außerdem trifft Stefan Bodemer den American Footballer Lucas Wevelsiep, Quarterback der Düsseldorf Panther U19. Lucas zeigt Stefan, was man als Quarterback können muss, was Passing und Touchdown bedeuten und was noch alles wichtig ist im populären Sport aus den USA. Gelingt Stefan ein ordentlicher Pass bei gleichzeitigem Angriff der Gegner? Und ist American Football wirklich eine der härtesten Sportarten der Welt?
American Football, Bergsteigen und Gleitschirmfiliegen, die Themen bei den Sportmachern am am Donnerstag, 29.10.2020 um 19.25 Uhr auf KiKA und ab Dienstag in der ZDFtivi-Mediathek (https://www.zdf.de/kinder/die-sportmacher). In der ZDFtivi-Mediathek gibt es außerdem jede Menge Sporthacks und Heldentricks online zu sehen. In dieser Woche mit Ramona Aigner, Quarterback des Bundesligisten Cologne Falconets, die sich zwei Wurfchallenges stellen muss und die entscheidenden Hacks für den perfekten Footballwurf präsentiert.

Chemnitz wird Kulturhauptstadt Europas 2025
Im Wettbewerbsverfahren um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ in Deutschland hat sich Chemnitz durchgesetzt. Das hat die europäische Jury am Mittwoch im Europäischen Haus in Berlin bekanntgegeben. „Ich freue mich, dass sich so viele deutsche Städte für diesen Titel beworben haben und gratuliere herzlich der Stadt Chemnitz. Kultur verbindet uns Europäerinnen und Europäer und wir können stolz sein auf unsere kulturelle Vielfalt in Europa“, sagte Jörg Wojahn, der Vertreter der EU-Kommission in Deutschland. „Das Schöne an den Kulturhauptstädten ist, dass dabei auch international weniger bekannte Städte in den Mittelpunkt gerückt werden.“


Statistiken des Tages

Gestiegenes Interesse an Pflegeberufen: 71 300 Menschen haben 2019 eine Ausbildung begonnen
• Zahl der Anfängerinnen und Anfänger stieg seit 2009 um 39 %
• Männeranteil nahm zu: Von 19 % im Jahr 2009 auf 25 % im Jahr 2019
Nach Abschluss der aktuellen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst können Pflegekräfte mit mehr Gehalt sowie einer „Corona-Prämie“ rechnen. Die Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege, seien es hohe Belastung oder fehlendes Fachpersonal, sind jedoch nicht erst seit der Corona- Krise im Fokus. Dennoch haben die Pflegeberufe nicht an Beliebtheit beim Nachwuchs eingebüßt, im Gegenteil: Im Jahr 2019 begannen 71 300 Menschen eine Ausbildung in einem Pflegeberuf, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Das waren 8,2 % beziehungsweise 5 400 mehr als ein Jahr zuvor. Rund 44 900 Menschen schlossen im vergangenen Jahr ihre Ausbildung in einem Pflegeberuf erfolgreich ab.


46 % weniger Fahrgäste im Fernverkehr mit Bussen und Bahnen im 1. Halbjahr 2020
• Corona-Krise führt besonders im 2. Quartal 2020 zum Einbruch der Fahrgastzahlen im Fern- und Nahverkehr
• Experimentelle Daten zeigen Rückgang der täglichen Fahrten im Bahnfernverkehr um 88 % im Laufe des Aprils 2020 gegenüber dem Vorjahr
• Anstieg der Zahl täglicher Fahrten im Bahnfernverkehr bis Anfang August 2020 auf rund 30 % unter Vorjahresniveau, im Oktober erneuter Rückgang auf rund 50 % unter Vorjahresniveau
Im 1. Halbjahr 2020 waren in Deutschland nur gut halb so viele Fahrgäste im Fernverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs wie im 1. Halbjahr 2019. Bedingt durch die Corona-Pandemie war das Fahrgastaufkommen mit 45 Millionen Personen um 46 % geringer als im Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, reisten im Eisenbahn- Fernverkehr mit 41 Millionen Fahrgästen 43 % weniger als im 1. Halbjahr 2019. Im Linienverkehr mit Fernbussen ging die Fahrgastzahl sogar um zwei Drittel (-67 %) auf 3,5 Millionen zurück.

Handelspartner USA: Deutsche Exporte seit 2017 um 6 % gestiegen
- Importvolumen nahm von 2017 auf 2019 um 15 % zu
- Fast 10 % der auslandskontrollierten Unternehmen in Deutschland haben Muttergesellschaften in den USA
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind in den vergangenen drei Jahren das wichtigste Abnehmerland für deutsche Waren geblieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nahmen die deutschen Exporte in die USA seit 2017 um 6 % zu. Im vergangenen Jahr wurden Güter im Wert von 118,7 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten ausgeführt. Damit lag der Wert noch einmal höher als in den beiden Vorjahren (2018: 113,3 Milliarden; 2017: 111,8 Milliarden Euro). Die gesamten deutschen Exporte nahmen von 2017 auf 2019 um 3,8 % zu.
Nicht nur als Außenhandelspartner nehmen die USA eine besondere Rolle ein, auch auf Seiten der Unternehmen gibt es enge wirtschaftliche Verflechtungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten. Im Jahr 2018 gehörten fast 10 % der insgesamt 26 828 auslandskontrollierten Unternehmen in Deutschland zu einer Muttergesellschaft mit Sitz in den Vereinigten Staaten. Im außereuropäischen Raum nahmen die USA damit 2018 eine herausragende Rolle ein.
Nur in der Schweiz – die allerdings zu den EFTA-Ländern zählt – lag der Anteil mit mehr als 12 % höher. Nahezu 60 % der deutschen auslandskontrollierten Unternehmen gehörten 2018 einem Unternehmensverbund an, dessen Muttergesellschaft in EU-Ländern ansässig war. Auslandskontrollierte Unternehmen in Deutschland 2018 nach Sitz der Muttergesellschaft in ausgewählten Kontinenten (Inward-FATS)

Die 2 675 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen – mit Hauptsitz in den Vereinigten Staaten beschäftigten in Deutschland rund 640 000 Personen. Sie erwirtschafteten im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 295 Milliarden Euro sowie eine Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten von 71 Milliarden Euro. Damit hatten diese Unternehmen im Jahr 2018 einen Anteil von 21 % an der Bruttowertschöpfung aller im Ausland ansässigen Unternehmen in Deutschland. Zum Vergleich: Der Anteil an der Bruttowertschöpfung war damit ungefähr doppelt so hoch wie bei Unternehmen mit Hauptsitz im Vereinigten Königreich oder Frankreich.

Laut Zahlen der Bundesbank wurden im Jahr 2018 umgekehrt rund 4 559 Unternehmen in den Vereinigten Staaten von deutschen Investoren kontrolliert. In diesen Unternehmen waren rund 791 000 Personen tätig, die einen Jahresumsatz in Höhe von 497 Milliarden Euro erwirtschafteten.


2019 produzierte die NRW-Industrie Stahlbleche im Wert von über 11 Milliarden Euro

Im Jahr 2019 wurden in Nordrhein-Westfalen 13,4 Millionen Tonnen Bleche aus Stahl (warm- oder kaltgewalzt) im Wert von 11,5 Milliarden Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank damit die Absatzmenge gegenüber dem Vorjahr um 10,2 Prozent und der Absatzwert um 6,5 Prozent.
Über die Hälfte (55,5 Prozent) der in Nordrhein-Westfalen hergestellten Stahlbleche kam aus Betrieben des Regierungsbezirkes Arnsberg. Im zweiten Quartal 2020 wurden 2,3 Millionen Tonnen Bleche aus Stahl (−33,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum) im Wert von 1,6 Milliarden Euro (−45,3 Prozent) produziert.
Im ersten Quartal waren es noch 3,5 Millionen Tonnen (−0,3 Prozent) mit einem Absatzwert von 2,8 Milliarden Euro (−9,2 Prozent). Des Weiteren wurden 2019 in Nordrhein-Westfalen 1,6 Millionen Tonnen (−2,2 Prozent gegenüber 2018) Blechformteile aus Stahl mit einem Produktionswert von 3,8 Milliarden Euro (−9,7 Prozent) hergestellt.
Außerdem wurden 229 000 Tonnen (+10,4 Prozent) Rollläden und andere Konstruktionen ausschließlich oder hauptsächlich aus Stahlblech im Wert von 665 Millionen Euro (+12,2 Prozent) produziert. Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. (IT.NRW)







Mittwoch, 28. Oktober

Die Stadt Duisburg erlässt weitere Corona-Schutzmaßnahmen
Die Corona-Wocheninzidenz hat in Duisburg den Wert 201,5 erreicht. Um Infektionsketten zu unterbrechen ist es deshalb ganz entscheidend, dass jeder Duisburger seine persönlichen Kontakte auf ein Minimum reduziert. Der Krisenstab der Stadt Duisburg legt durch eine Allgemeinverfügung fest, dass im öffentlichen Raum nur noch zwei Personen zusammenkommen dürfen. Die bisherigen Ausnahmen, die in der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen festgelegt sind, gelten auch weiterhin. Das bedeutet, dass sich mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum nur dann aufhalten dürfen, wenn es sich
·        ausschließlich um Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner,
·        ausschließlich um Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften
·        um die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder feste Gruppen von Kindern, die in einer Einrichtung im Sinne der Coronabetreuungsverordnung ohne Einhaltung von Mindestabständen betreut werden dürfen, oder
·        um zwingend notwendige Zusammenkünfte aus betreuungsrelevanten Gründen handelt.
Die neue Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg gilt ab Donnerstag, 29. Oktober. Das Bürger- und Ordnungsamt wird die neue Regelung kontrollieren, ein Verstoß wird mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro geahndet.

Hinweisschilder zur Trageverpflichtung des Mund-Nasen-Schutzes für betroffene Bereiche in Duisburg

Der Krisenstab der Stadt Duisburg hatte aufgrund der steigenden Inzidenzzahl die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung für bestimmte Fußgängerbereiche im Stadtgebiet durch eine Allgemeinverfügung ab 22. Oktober angeordnet. In den letzten Tagen haben die Mitarbeiter des Außendienstes viele Aufklärungsgespräche mit den Duisburgerinnen und Duisburgern geführt, um die Akzeptanz der Maßnahme zu verstärken.
Die Trageverpflichtung des Mund-Nasen-Schutzes wird aktuell durch die Anbringung von Hinweisschildern in den betroffenen Bereichen verdeutlicht. Sobald die Beschilderung angebracht ist, werden die Verstöße mit einem Verwarngeld in Höhe von 50 Euro geahndet. Wer dies nicht akzeptiert, muss mit der Einleitung eines Bußgeldverfahrens rechnen. Die Stadt Duisburg appelliert noch einmal eindringlich an die Duisburger Bevölkerung, zum Eindämmen des Coronavirus beizutragen.


Aktuelle Duisburger Fallzahlen - Inzidenzwert beunruhigend hoch (Stand 27. Oktober)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe4.830 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 79 Personen sind verstorben. 3.627 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 1.124 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 67.926 Corona-Tests durchgeführt.
Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 201,5.


Verlängerte Öffnungszeiten im Testzentrum am Marientor
Aufgrund des hohen Andrangs werden die Öffnungszeiten des Testzentrum am Marientor verlängert. Ab Mittwoch, 28. Oktober 2020, ist das Testzentrum bereits von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Da es aktuell besonders in den Vormittagsstunden zu Wartezeiten kommt, wird empfohlen, das Zentrum nach Möglichkeit erst ab 14 Uhr aufzusuchen.


Absage der 49. Internationalen Kinderbuchausstellung    

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen durch die Corona-Pandemie muss die 49. Internationale Kinderbuchausstellung (IKiBu) der Duisburger Stadtbibliothek abgesagt werden. Das Programm unter dem Titel „IKiBu gibt den Ton an“ sollte sich in diesem Jahr ausschließlich an Klassen der Duisburger Grundschulen richten. Auf öffentliche Veranstaltungen wurde bei der Zusammenstellung des Programms bewusst verzichtet. Auch die 70 Lesungen für Schulklassen müssen nun aber entfallen.   „Mir ist bewusst, was das für ein schmerzlicher Einschnitt ist“, erklärt Kultur­dezernentin Astrid Neese. „Die IKiBu ist nicht nur eine Veranstaltung mit einer sehr langen Tradition, sondern auch überaus beliebt bei Kindern, Jugendlichen und deren Eltern.“
Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek, stellt ausdrücklich fest, dass sich die Stadtbibliothek die Entscheidung nicht leicht gemacht habe. „Wir sehen aber in Anbetracht der Gesamtsituation keine Alternative zu einer Absage und haben diese Entscheidung auch aus Respekt gegenüber den Schulen getroffen, die ohnehin schon ihren Unterricht unter erschwerten Rahmenbedingungen organisieren müssen.“   Die geplanten Ausstellungen von Anke Faust mit ihren Illustrationen zu Kinderbüchern, die zur IKiBu angekündigt wurden, werden ab dem 23. November in der Zentralbibliothek sowie in den Bezirksbibliotheken Rheinhausen und Hamborn zu sehen sein. Weitere Informationen hierzu gibt es telefonisch unter 0203/283-4218 oder im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.


Duisburgs Europaarbeit vom Land NRW ausgezeichnet  
 
Die Stadt Duisburg wurde vom Land NRW erneut für ihre Europaarbeit ausgezeichnet. Das „Europe Direct“-Informationszentrum der Stadt Duisburg konnte die Jury mit dem Projekt „Europapolitischer Azubigipfel: Duisburg – Nijmegen“ im Wettbewerb von „Europa bei uns zuhause“ überzeugen.   In dem mit 5.000 Euro prämierten Projekt werden Studierende der Hochschule für Polizei und Verwaltung aus Duisburg und der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen zwei Tage zusammen verbringen, um sich über Diskussion und Unterhaltung kennenzulernen und so EU-Kompetenz zu erwerben. Dazu werden sich die Studierenden bei einem Planspiel, einem EU-Pub-Quiz und einer Stadtrallye aufgrund der Corona-Sicherheitsbestimmungen online begegnen.  
„Gerade in den Zeiten der Pandemie, in denen grenzüberschreitende Begegnungen erschwert sind, wollen wir den Austausch mit unseren niederländischen Nachbarn weiter fördern und so Europa bei uns zuhause leben und verstehen lernen“, so Andree Haack, Dezernent für Wirtschaft und Strukturentwicklung.  
Ziel des Planspiels ist es, durch das Simulieren von Verhandlungen die Funktionsweise der EU-Institutionen und die der EU zugrundeliegenden Werte kennenzulernen und zu diskutieren sowie zu erleben, wie Gesetzgebungs- und Entscheidungsprozesse ablaufen.   Weitere Informationen zum Thema gibt es bei Joachim Fischer von „Europe Direct“ (j.fischer@stadt-duisburg.de, 0203/283-3814).


IG BAU fordert mehr Geld für 3.900 Beschäftigte in Duisburg

Trotz Mehrbelastung durch Corona: Reinigungskräfte fürchten um Lohn-Plus. Sie halten Krankenhäuser und Pflegeheime sauber, reinigen Schulen, desinfizieren Behörden und Büros: Die rund 3.900 Reinigungskräfte in Duisburg haben durch die Corona-Pandemie besonders viel zu tun. Doch trotz gestiegener Belastungen könnte ihnen eine spürbare Lohnerhöhung verwehrt bleiben, warnt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).
Der Grund: In der laufenden Tarifrunde für das Gebäudereiniger-Handwerk haben die Arbeitgeber bislang „kein akzeptables Angebot“ vorgelegt, so die Gewerkschaft. „Wenn nun die Infektionszahlen wieder steigen, setzen sich gerade auch Reinigungskräfte einer erhöhten Ansteckungsgefahr aus. Ihre Arbeit ist dabei unverzichtbar“, sagt Karina Pfau, Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein. Für ihren Einsatz hätten sie mehr Anerkennung verdient.
Geht es jedoch nach den Arbeitgebern, soll der Einstiegsverdienst von derzeit 10,80 Euro pro Stunde ab kommendem Jahr um lediglich 20 Cent auf elf Euro angehoben werden. „Das liefe für die Beschäftigten fast auf eine Nullrunde hinaus“, kritisiert Pfau. Die Gewerkschaft fordert ein Plus von 1,20 Euro pro Stunde in allen Lohngruppen. Außerdem soll es erstmals ein verpflichtendes Weihnachtsgeld in der Gebäudereinigung geben. „Nur wenn die Einkommen deutlich steigen, können vor allem die vielen Frauen, die meist in Teilzeit arbeiten, der Armutsfalle entgehen“, so Pfau.
Nach einer Studie der Ruhr-Universität Bochum im Auftrag des Reinigungsunternehmens Piepenbrock verdient ein Großteil der Beschäftigten der Branche unterhalb der amtlichen Niedriglohnschwelle. Demnach müssen knapp 14 Prozent aller Minijobber und elf Prozent aller Teilzeitbeschäftigten ihr Einkommen durch Hartz-IV aufstocken.
Laut Unternehmensangaben stiegen die Umsätze in der Gebäudereinigung, der größten deutschen Handwerkssparte, zwischen 2014 und 2019 um 32 Prozent auf zuletzt 19,6 Milliarden Euro. Die Tarifverhandlungen zwischen der IG BAU und dem Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) gehen am 3. November in Köln weiter. Es ist bereits die vierte Runde. Pfau: „Die Unternehmen sollten jetzt ein solides Lohn-Angebot vorlegen. Ein wachsender Unmut unter Reinigungskräften ist kein guter Begleiter in der Corona-Krise.“

Reinigungskraft im Krankenhaus: Wer in Pandemie-Zeiten für Sauberkeit und Hygiene sorgt, macht einen unverzichtbaren Job, sagt die IG BAU und fordert mehr Geld für die Beschäftigten. Foto IG Bau



KiK verleiht in diesem Jahr gleich zwei Examenspreise  
Dass KiK, der Verein Kind im Krankenhaus, den besten Absolventen der Ausbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger an der Helios St. Johannes Klinik mit einem Geld- sowie einem Sachpreis auszeichnet, hat bereits Tradition: „Kinder und Jugendliche haben besondere Wünsche und Bedürfnisse. Dies gilt in besonderem Maße, wenn ein Krankenhausaufenthalt notwendig wird. Deshalb ist eine spezialisierte Kinderkrankenpflege von größter Bedeutung für die Genesung und das Wohlbefinden der kleinen Patienten“, erklärte Monika Scharmach, Vorsitzende des Vereins.
Da es bei den diesjährigen Absolventen mit Hanna Herold und Melisa Özdemir gleich zwei Kandidatinnen mit sehr gutem Examen gab, konnte Monika Scharmach in diesem Jahr gemeinsam mit Kinderklinik-Chefarzt Dr. Peter Seiffert und Doris Kneip, Lehrerin am Helios Bildungszentrum Duisburg, gleich zweimal 200,- Euro sowie Glasquader mit einer individuellen Gravur, Urkunden und weitere Sachpreise überreichen.
„Sie haben einen tollen Grundstock für die essenziell wichtige Aufgabe der Kinderkrankenpflege gemacht. Ich freue mich sehr, dass Sie auch nach Ihrer Ausbildung bei uns bleiben und sich weiterentwickeln möchten und dass wir uns jetzt öfter sehen“, gratulierte Dr. Seiffert. Insgesamt haben zum 1. Oktober sieben examinierte Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen nach erfolgreichem Examen ihren Dienst an der Kinderklinik der Helios St. Johannes Klinik angetreten.     

Hanna Herold (vorne links) und Melissa Özdemir (vorne rechts) freuen sich als jahrgangsbeste Absolventinnen der Ausbildung zur Gesundheits- und KinderkrankenpflegerIn über den Examenspreis von KiK – dem Förderverein der Kinder- und Jugendklinik an der Helios St. Johannes Klinik, überreicht durch die Vereinsvorsitzende Monika Scharmach (m.), Kinderklinik-Chefarzt Dr. Peter Seiffert (r.) und Doris Kneip, Lehrerin am Helios Bildungszentrum Duisburg.


Social Media in China: Weibo – was steckt dahinter?
Auf der Online-Plattform Weibo tauschen chinesische Netzbürger sich über diverse Themen aus – von Klatsch und Tratsch aus der Promiwelt über Gesetze gegen Tierquälerei bis hin zu häuslicher Gewalt. Interessanterweise entstehen hier öffentliche Debatten, die man angesichts der Internetzensur in China so nicht unbedingt vermuten würde. Das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr e.V. lädt am 05.11.2020 um 18:30 Uhr zu einem Online-Vortrag mit Manya Koetse ein. Sie beobachtet die Trends in Chinas Social-Media-Welt. Im Vortrag geht die Sinologin auf aktuelle Entwicklungen ein, auch angesichts der Covid 19-Krise. Chinas größter Microblogging-Dienst Weibo steht dabei im Fokus.  
Wenn ein Einzelschicksal oder eine Story auf Weibo die Gemüter besonders stark erregt und viral geht, lässt sich daraus häufig ein größeres gesellschaftliches Problem ablesen. Auf der Webseite "What’s on Weibo" bietet die Niederländerin Manya Koetse ihrem internationalen Publikum einen Einblick und ermöglicht einen Zugang zu den neusten Trends und Themen im Reich der Mitte.  
Die Veranstaltungssprache ist Englisch, die Teilnahme ist kostenlos. Auf der Webseite www.konfuzius-institut-ruhr.de können Interessierte mehr erfahren und sich für die Veranstaltung anmelden. Zugangsdaten werden nach der Anmeldung per E-Mail versandt.

Duisburgerin schafft Bachelor-Abschluss ohne Abitur
„Als ich damals ohne Abitur die Schule verließ, hätte ich niemals damit gerechnet, irgendwann einen akademischen Titel zu haben. Geschweige denn, meine letzte Prüfung im eigenen Wintergarten zu absolvieren“, lacht FOM Absolventin Brinja Schmeckenbecher, die gerade ihr Kolloquium mit einer 1,0 bestanden hat. Und als wären das nicht schon genug Besonderheiten, ist die Duisburgerin die allererste FOM Absolventin des Bachelor-Studiengangs „Soziale Arbeit“ – aller 32 FOM Hochschulzentren deutschlandweit.
Abfallentsorgung, Hausverwaltung, Selbstständigkeit In ihrer Jugend wurde Brinja Schmeckenbecher krank: „Ich konnte eine zeitlang nicht zur Schule gehen, hab aber als es mir wieder besser ging, das Gymnasium mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife abgeschlossen.“ Nach einem freiwilligen Jahr in der Denkmalpflege startete sie schließlich eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Abfallentsorgung, merkte dort schnell: „Das reicht mir nicht!“
So entschloss sie sich dazu, im Hausverwaltungsbetrieb ihrer Eltern anzufangen: „Neben dem Beruf absolvierte ich in dieser Zeit bei der BCW Weiterbildung sowohl den IHK Kurs zur Haus- & Eigentumsverwalterin als auch den Industriefachwirt und später noch den Betriebswirt IHK.“ Doch auch diese Tätigkeit erfüllte sie persönlich nicht. Sie wollte Verwaltungstätigkeiten mit der Arbeit mit Menschen kombinieren – und stieß so schließlich auf den selbständigen Job als rechtliche Betreuerin. „Es ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Ich kläre wichtige Angelegenheiten für Menschen, die selbst nicht dazu in der Lage sind.“
Zu ihren klassischen Tätigkeiten zählen hier unter anderem die Finanzeinteilung, Grundstücksverkäufe oder Organisation bei Ämtern und Behörden.„Höhere Vergütung war meine Motivation!“ Drei Jahre lang arbeitete sie in ihrer Selbstständigkeit, bekam einen Sohn – bis 2017 in ihr der Wunsch wuchs, ein Studium so absolvieren: „Ich wusste, ich würde mit einem Studienabschluss ganze 30 Prozent mehr in meinem Job verdienen“, denkt Brinja heute zurück. „Mein Sohn war damals allerdings gerade mal drei Jahre alt. Ein Tagesstudium kam für mich deshalb nicht in Frage.“
Die FOM Hochschule überzeugte sie daher in vielerlei Hinsicht: „Ich konnte berufsbegleitend ohne Abitur mit dem Nachweis beruflicher Qualifikation studieren, abends und am Wochenende die Vorlesungen besuchen und das Duisburger Hochschulzentrum war gerade mal 20 Minuten von meinem Zuhause entfernt“, so die 37-Jährige. Sie startete ihr Studium in „Sozialer Arbeit“ und darf sich heute, sechs Semester und eine Bachelor-Thesis später, als erste Absolventin bezeichnen. „Es fühlt sich toll an, es geschafft zu haben – und auch ohne Abitur einen Bachelor-Abschluss in der Tasche zu haben. Das hätte ich mir niemals träumen lassen“, so die Duisburgerin, die sich früher in der Schule eigentlich immer eher als faul bezeichnet hätte.
Auch der ursprüngliche Wunsch, das Studium für ein besseres Gehalt zu absolvieren, entwickelte sich während der letzten drei Jahre weiter: „Die Inhalte waren extrem interessant und ich konnte immer einen Bezug zu meiner Selbstständigkeit herstellen. Auch in Hausarbeiten und in meiner Bachelorarbeit habe ich meine Schwerpunkte auf die rechtliche Betreuung gelegt“, erklärt Brinja Schmeckenbecher. Endlich wieder mehr Zeit für die Familie Ihr Studium startete die Duisburgerin als ihr Sohn in die Kita kam, beendete es jetzt, passend zu seinem Schulstart: „Er ist ganz begeistert, dass ich es geschafft hab. Ohne meinen Mann und meine Familie wäre das alles natürlich nicht möglich gewesen“, weiß die Absolventin. Einen Master schließt sie nicht aus, doch jetzt möchte sie erstmal wieder mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen. „Und da ich ja nun auch mehr Einnahmen habe, werde ich demnächst das Büro expandieren und eine Schreibkraft einstellen“, freut sich die studierte Sozialarbeiterin. Studiengang „Soziale Arbeit“:  

Brinja Schmeckenbecher gleich nach Bestehen ihrer letzten offiziellen Prüfung (Foto: Privat)

Der Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit“ (B.A.) ist erstmals 2017 an der FOM Hochschule gestartet. Der Abschluss befähigt Absolventinnen und Absolventen dazu, ihren Beitrag zu einer der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu leisten: Menschen in verschiedensten Lebenssituationen in ihrem Alltag zu unterstützen.
Studierende erwerben berufsbegleitend ein breites Fachwissen, um als „staatlich anerkannte/-r Sozialarbeiter/Sozialpädagoge“ soziale Probleme in den unterschiedlichsten Bereichen zu lösen oder präventiv gegen sie vorzugehen. Sie sind eine große Chance – vor allem auch an der Schnittstelle zum und im Gesundheitswesen. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft nimmt die Berufsgruppe eine der Spitzenpositionen im Ranking der gefragtesten Akademiker ein.


Ruhrgebiet ist weiterhin eine starke Logistikregion
Der Logistikmarkt Ruhrgebiet bleibt stark: Im dritten Quartal wurde ein Flächenumsatz von 468.000 Quadratmetern und damit das zweitbeste jemals registrierte Ergebnis erzielt. Dies ergibt eine Analyse des internationalen Immobiliendienstleisters BNP Paribas Real Estate. Im Vorjahresvergleich wurde der Flächenumsatz um knapp 23 Prozent gesteigert. Das Neubausegment wuchs um fast 32 Prozent gegenüber 2019.
Vor allem bei Handelsunternehmen ist das Ruhrgebiet beliebt, wie die Branchenverteilung des Flächenumsatzes zeigt: Das Volumen von 293.000 Quadratmetern ist bundesweit unerreicht. Entscheidend zum Umsatz beigetragen haben zudem die Logistikdienstleister, die auf gut 28 Prozent des Ergebnisses kommen. Nachdem sowohl die Spitzen- als auch die Durchschnittsmieten im zweiten Halbjahr 2019 spürbar zugelegt hatten, zeigten sie sich in den ersten drei Quartalen dieses Jahres im Zuge der Corona-Krise stabil. Die Höchstmiete liegt weiterhin bei 4,90 Euro je Quadratmeter, die Durchschnittsmiete bei 4,10 Euro je Quadratmeter. idr


NRW ist Pilot-Land für digitales BAföG: Antrag ab sofort komplett online stellen!

- Digitaler Beantragungs-Assistent jetzt auf bafög-digital.de verfügbar
- Kompletter Antragsverlauf online spart Zeit, Nerven und Papier
Ab sofort kann der BAföG-Antrag online gestellt werden. Auf www.bafög-digital.de hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen komplett digitalen Beantragungs-Assistenten bereitgestellt. Das Pilotprojekt zu einer einheitlichen, digitalen Antragsstellung startet in NRW, Sachsen-Anhalt, Berlin, Hessen und demnächst auch in Rheinland-Pfalz. Die Daten werden direkt auf bafög-digital.de eingegeben und im persönlichen BAföG Digital-Account gespeichert. Notwendige Dokumente werden per Uploadfunktion hochgeladen.
Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Verbandes der deutschen Studierendenwerke, Deutsches Studentenwerk (DSW) dazu: „Das ist ein erster Schritt in Richtung einer Digitalisierung des BAföG, weitere müssen nun folgen. Aber zu einer vollständigen, klugen Digitalisierung des BAföG sind noch einige weitere Schritte notwendig. Wir brauchen zum Beispiel eine bundeseinheitliche BAföG-Fachanwendung für die Bearbeitung der Anträge in den BAföG-Ämtern, einschließlich einer e-Akte, die zwischen einzelnen Bundesländern kompatibel ist. Ziel muss sein, einen bundesweit einheitlichen
e-Antrag, einen e-Bescheid und eine e-Akte beim BAföG zu haben. Auch hätten wir uns gewünscht, dass das BAföG erst einer gründlichen Verwaltungsvereinfachung unterzogen wird, ehe es nun im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes digitalisiert wird.
Es wäre ratsam gewesen, erst den gesamten Prozess zu entschlacken und zu verschlanken, ehe man ihn digitalisiert. Eine Reduzierung der Anforderungen im BAföG-Gesetz würde die Anforderungen einer digitalisierten Antragstellung reduzieren. Durch das Onlinezugangsgesetz werden im Ergebnis für elektronische Behörden-Dienstleistungen ein Online-Bundesportal und dazu sechzehn Online-Länderportale geschaffen.
Ziehen Studierende innerhalb Deutschlands um, muss sichergestellt sein, dass ihr Online-BAföG auch im neuen Bundesland zur Verfügung steht. Dafür ist hinter den Kulissen noch einiges an Verwaltungs-Digitalisierung notwendig in den kommenden Jahren.“
 Meyer auf der Heydes vorläufiges Fazit: „Die Digitalisierung des BAföG nimmt Fahrt auf, aber in der Praxis und auf der Ebene der Antrags-Bearbeitung muss noch einiges getan werden. Alle Beteiligten haben aber das gleiche Ziel: Das BAföG attraktiver – und die Beantragung und Bearbeitung einfacher und schneller zu machen. Das wollen auch die Studenten- und Studierendenwerke.“

Rhein-Ruhr-Bad an Allerheiligen geöffnet    

An Allerheiligen, 1. November, wird das Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstraße 2 in Hamborn öffnen. Die Hallenbäder Neudorf, Toeppersee sowie das Allwetterbad in Walsum bleiben an diesem Tag für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen.  
Um lange Warteschlangen zu vermeiden, steht ein Online-Buchungsportal unter www.duisburgsport.de zur Verfügung. Dort können vorab Schwimmzeiten reserviert und sofort bezahlt werden. Die Onlinetickets sind personalisiert, so dass im Bad auch das Ausfüllen der Listen zur Nachverfolgung bei Corona-Infektionen entfallen kann.  
Im Rhein-Ruhr-Bad stehen zwei Zeitfenster von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 20 Uhr zur Auswahl. An deren Ende müssen alle Besucher das Bad verlassen, damit es gründlich gereinigt werden kann. DuisburgSport berechnet pro Zeitfenster die Hälfte des üblichen Eintrittsgeldes.  
Tickets können vorab drei Tage vor dem geplanten Badbesuch gebucht werden. Sobald jedoch die wegen der Corona-Pandemie begrenzte Besucherzahl pro Zeitfenster erreicht ist, wird es geschlossen. „11er-Karten“ können momentan leider nicht eingelöst werden, behalten aber selbstverständlich ihre Gültigkeit.


Immer donnerstags: telefonische Akutsprechstunde

Nach der Krebsdiagnose gibt es plötzlich ganz viele Fragen: Werde ich wieder gesund? Muss ich sterben? Was ist mit meinen Kindern? Bleibt mein Partner bei mir? Verliere ich meinen Job? Wie geht es finanziell weiter? Mit wem kann ich reden, ohne mich zusammenreißen zu müssen? Wer versteht, was in mir vorgeht? Auch im Verlauf der Erkrankung und nach der Behandlung, manchmal sogar lange Zeit danach, bekommen Krebspatienten Angst und werden unsicher. Einige Fragen tauchen jetzt erst auf: Warum ist das ausgerechnet mir passiert? Kommt der Krebs zurück? Will oder muss ich mein Leben ändern?
Deshalb bietet das Team der Krebsberatung in Duisburg einmal in der Woche eine Akutsprechstunde an: Donnerstags zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr sind die Beraterinnen und Berater unter 0152 2625 1232 zu erreichen. Die Gespräche sind vertraulich und kostenlos, auf Wunsch auch anonym.

Webinar: Ursprungszeugnis digital beantragen  
Viele Staaten verlangen beim Import von Waren Ursprungszeugnisse. Die Unterlagen elektronisch zu beantragen ist eine praktische Lösung für Unternehmen – gerade in der Corona-Krise. Bei dem kostenlosen Webinar der Niederrheinischen IHK lernen die Teilnehmer das technische Know-how sowie die rechtlichen und formellen Grundlagen. Der Kurs findet am 28. Oktober von 14 bis 15:30 Uhr über Microsoft Teams statt. Weitere Informationen und Anmeldung bei Andrea Averkamp, Telefon 0203 2821-224 oder E-Mail averkamp@niederrhein.ihk.de.


Statistiken des Tages

NRW-Bauproduktion im August 2020 um 12,5 Prozent gestiegen
Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im August 2020 um 12,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Produktion war im Hochbau um 9,3 Prozent und im Tiefbau um 16,0 Prozent höher als im August 2019. In allen Sparten des Hochbaus ermittelten die Statistiker im August 2020 durchweg positive Entwicklungen in den einzelnen Bereichen.
Einen Anstieg der Produktion gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat erzielte der öffentliche Hochbau (+17,8 Prozent), der Wohnungsbau (+11,9 Prozent) sowie der gewerbliche und industrielle Hochbau (+5,1 Prozent). Innerhalb des Tiefbaus waren ebenfalls Zuwächse in allen Bausparten zu verzeichnen: So lag die Produktion im gewerblichen und industriellen Tiefbau um 18,3 Prozent und im sonstigen öffentlichen Tiefbau um 15,2 Prozent über den Ergebnissen vom August 2019.
Im Straßenbau gab es einen Anstieg von 13,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten acht Monate des Jahres 2020 war um 4,6 Prozent höher als in der entsprechenden Vergleichsperiode des Jahres 2019. (IT.NRW)

NRW: Im August wurden 54,2 Prozent weniger Anträge auf Eröffnung von Insolvenzverfahren gestellt als im August 2019
Im August 2020 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 950 Anträge auf Eröffnung von Insolvenzverfahren gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 54,2 Prozent weniger als im August 2019 (damals: 2 075 Verfahren). 310 der beantragten Insolvenzverfahren betrafen Unternehmen. Von diesen Unternehmensinsolvenzen waren zum Zeitpunkt der Antragstellung 4 690 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen.
Ferner stellten 430 Verbraucher (dazu zählen Arbeitnehmer, Rentner oder Erwerbslose) einen Insolvenzantrag; das waren 66,5 Prozent weniger als im August 2019 (damals: 1 285). Eine mögliche Ursache für diesen Rückgang könnte der Gesetzentwurf zur weiteren Verkürzung der Restschuldbefreiung sein. Die Verkürzung soll für alle Verfahren gelten, die ab 1. Oktober 2020 beantragt werden.
Die Statistiker vermuten, dass überschuldete Privatpersonen ihre Insolvenzanträge zurückgestellt haben. Außerdem beantragten 210 sonstige Antragsteller die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Trotz des Shutdown im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie (und der damit verbundenen Wirtschaftskrise) lag die Zahl der beantragten Insolvenzverfahren im August 2020 unter dem Zwölfmonatsdurchschnitt des letzten Jahres (2 100 Verfahren).
Das liegt u. a. daran, dass die Insolvenzen grundsätzlich aufgrund der regulären Bearbeitungszeit bei den zuständigen Insolvenzgerichten ein sogenannter „nachlaufender Konjunkturindikator” sind. Weitere Ursachen sind laut den Statistikern zurzeit die vorübergehende Aussetzung der Insolvenzantragspflicht (bis vorerst zum 30. September 2020) und die besonderen staatlichen Finanzhilfen für Unternehmen. (IT.NRW)




 


Dienstag, 27. Oktober

ktuelle Duisburger Fallzahlen - Inzidenzwert steigt und steigt... (Stand 26. Oktober)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 4.667 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 79 Personen sind verstorben. 3.580 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 1.008 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 66.763 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt
196,5. Duisburg unter den Top 12 der Risikostädte in Deutschland.

 

Präventionskampagne zur Verwendung sicherer Passwörter
Innenminister Herbert Reul hat am 26. Oktober die landesweite Präventions- und Öffentlichkeitskampagne „Mach dein Passwort stark“ eröffnet. Unter Federführung des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW, dem Bundesverband der Verbraucher-Initiative e.V., dem eco-Verband der Internetwirtschaft und den Kreispolizeibehörden im Land, setzt sich der Minister für mehr Sicherheit im Netz ein. Ziel ist es, die Menschen zu sensibilisieren und die Sicherheit im Internet zu erhöhen.
„Kein Mensch würde nachts die Haustür offenstehen lassen. Also warum schließen wir unsere DatenTüren nicht ab?“, so der Minister. Cybercrime-Delikte richten jährlich Schäden in Millionenhöhe an. Allein im vergangenen Jahr bezifferte das LKA die Schäden, die durch Cybercrime verursacht wurden, auf rund 18,7 Millionen Euro, wobei hier lediglich die Bereiche Computerbetrug und Softwarepiraterie abgebildet werden können (Quelle: Cybercrime-Lagebild NRW 2019).
„Wir sollten uns alle dazu erziehen, es Internet-Kriminellen so schwer wie möglich zu machen. Einhe Daten abgegriffen und damit Bankkonten geplündert oder Onlineshopping-Touren auf fremde Rechnung unternommen wurden“, berichtete Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW.
„Gemeinsam mit den Kreispolizeibehörden machen sich die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW dafür stark, Hacker auf Abstand zu halten. Ob mit Vorträgen, Infoveranstaltungen, bei Telefonaktionen oder mit Aktivitäten in sozialen Medien – auf vielen Kanälen sind wir in den nächsten Wochen unterwegs, um Bürgerinnen und Bürgern ganz praktisch aufzuzeigen, wie Datenklau und -missbrauch durch ein sicheres Passwort ein Riegel vorgeschoben werden kann“, kündigte Schuldzinski an.
Der stellvertretende Leiter des Landeskriminalamtes Thomas Jungbluth betonte, dass Datenschutz bei jedem Nutzer selbst beginnt: „Durch starke Passwörter macht man den Cyberkriminellen das Leben schwer. Deshalb setzt unsere Kampagne genau an dieser Stelle an“, so der Leitende Kriminaldirektor. „Mit der heute vorgestellten simplen Methode schafft es jeder solche komplexen Passwörter zu erstellen, die sich auch noch leicht einprägen lassen!“, erklärte Jungbluth und nannte auch gleich ein Beispiel: N-Wh17,93ME - Nordrhein-Westfalen hat 17,93 Millionen Einwohner.
In den kommenden Monaten planen die Kooperationspartner das Thema auf zahlreichen Kanälen und Plattformen, aber auch mit klassischer Öffentlichkeitsarbeit vor Ort den Menschen präsent zu machen. So wurde durch den Minister eine eigens aufgebaute Homepage freigeschaltet (www.mach-dein-passwort-stark.de). Es folgen gemeinsame Präventionsaktivitäten für Bürgerinnen und Bürger, wie Sprechstunden, Informationsstände und Fachvorträge sowie „Digitale Stammtische“ für Seniorinnen und Senioren.



Rhein-Ruhr-Bad an Allerheiligen geöffnet    

An Allerheiligen, 1. November, wird das Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstraße 2 in Hamborn öffnen. Die Hallenbäder Neudorf, Toeppersee sowie das Allwetterbad in Walsum bleiben an diesem Tag für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen.  
Um lange Warteschlangen zu vermeiden, steht ein Online-Buchungsportal unter www.duisburgsport.de zur Verfügung. Dort können vorab Schwimmzeiten reserviert und sofort bezahlt werden. Die Onlinetickets sind personalisiert, so dass im Bad auch das Ausfüllen der Listen zur Nachverfolgung bei Corona-Infektionen entfallen kann.  
Im Rhein-Ruhr-Bad stehen zwei Zeitfenster von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 20 Uhr zur Auswahl. An deren Ende müssen alle Besucher das Bad verlassen, damit es gründlich gereinigt werden kann. DuisburgSport berechnet pro Zeitfenster die Hälfte des üblichen Eintrittsgeldes.  
Tickets können vorab drei Tage vor dem geplanten Badbesuch gebucht werden. Sobald jedoch die wegen der Corona-Pandemie begrenzte Besucherzahl pro Zeitfenster erreicht ist, wird es geschlossen. „11er-Karten“ können momentan leider nicht eingelöst werden, behalten aber selbstverständlich ihre Gültigkeit.


Mit Babyshampoo gegen Coronaviren – wissenschaftlich bestätigt
Mit Babyshampoo gegen Coronaviren? Was sich im ersten Moment schräg anhört, kann im Kampf gegen die Pandemie helfen. Und zwar als Nasenspülung. Anbei senden wir Ihnen dazu weitere Infos vom Duisburger Zahnarzt und Wissenschaftler Dr. med. dent. Mustafa Ayna, der auf die Idee zur Reduzierung der Viren in der Nase mittels Nasenspülung aus Babyshampoo und Kochsalzlösung kam. Eine wissenschaftliche Bestätigung der Wirkweise der Shampoo-Lösung zur erfolgreichen Reduzierung von Coronaviren liefert er gleich mit. 

Duisburger Zahnarzt empfiehlt Coronapatienten Nasendusche, um die Virenlast in der Nase zu reduzieren, um somit den Krankheitsverlauf abzumildern. Die Effektivität dieser neuen Methode wird mit unabhängigen wissenschaftlichen Belegen untermauert.  

„Genau wie bereits bekannt ist, dass Mundspüllösungen Coronaviren inaktivieren können, kann eine Nasenspülung ebenfalls dazu beitragen, eine Infektion abzumildern und die Ansteckungsgefahr senken. Bisher wurde der Nasenraum von den meisten Ärzten nicht berücksichtigt, obwohl die Nase mittlerweile als das Einfallstor für das Coronavirus identifiziert ist“, sagt der Duisburger Zahnarzt, Implantologe und Wissenschaftler Dr. med. dent. Mustafa Ayna.  
Nase ist wahrscheinlichster Erstinfektionsweg für Coronavirus  
Das Rezeptorprotein ACE2 und die TMPRSS2-Protease, die dem Virus SARS-CoV-2 Eintritt in den menschlichen Organismus verschafft, wird in den Zellen verschiedener Organe hergestellt. Das sind vor allem die Zellen an der Innenseite der Nase. Die schleimproduzierenden Becherzellen und Flimmerzellen im Nasenraum weisen die höchsten Konzentrationen dieser beiden Proteine auf. Das macht diese Zellen zum wahrscheinlichsten Erstinfektionsweg für das Virus.[1]  

Nasenspülung mit Babyshampoo kann Virenlast reduzieren  
Als Zahnarzt und Zahnchirurg ist Dr. Ayna vertraut mit entzündlichen und krankhaften Veränderungen in Mund-, Kiefer-, Rachen- und Nasenraum seiner Patienten und versucht stets neue Wege zu gehen, um seinen Patientinnen und Patienten zu helfen. Die aktuellen Berichte über Mundspüllösungen und ihre Effektivität gegen Coronaviren brachten ihn auf die Idee, seinen Patientinnen und Patienten mit Corona-Symptomen die Empfehlung auszusprechen, neben den Mundspüllösungen auch eine Nasenspüllösung anzuwenden, um die Viruslast im Nasenraum zu reduzieren.
Coronapatienten empfiehlt er, mit Hilfe einer Nasendusche, einer 2%-igen Nasenspülung aus mildem Babyshampoo und einer Phosphat gepufferten Salzlösung den Nasenraum mindestens zwei Mal am Tag mit jeweils 300 ml zu spülen.
Dr. Ayna studierte aktuelle Studien und fand die Bestätigung seiner Empfehlung zu Nasenspülungen in unabhängigen Untersuchungen. Hier wurden sogar nur eine 1%-ige Lösung im Labor als hocheffektive Lösung bestätigt. Es konnten 99,9% der Viren inaktiviert werden.[2]
AHAL-Regeln um Mund- und Nasenspülungen ergänzen
„In diesen Zeiten sind wir alle dazu angehalten, uns an die AHAL-Regeln, also Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften, zu halten. Grundsätzlich sollen auch Coronapatientinnen und -patienten weiterhin Quarantäneregeln und Schutzverordnungen befolgen. Bei der Empfehlung zur Nasenspülung handelt es sich um eine sinnvolle Ergänzung der AHAL-Regel.  Regelmäßige Mund- und Nasenspülungen können nachgewiesenermaßen das Infektionsrisiko minimieren und gegebenenfalls Krankheitsverläufe sogar durch eine reduzierte Virenlast mildern“, sagt Dr. Mustafa Ayna.  
So stellt man 100 ml der Nasenspüllösung her  
Man mischt 99 ml Phosphatgepufferte Salzlösung und 1 ml mildes Babyshampoo Johnson’s baby shampoo der Marke Johnson und Johnson. Der wissenschaftliche Nachweis ist mit diesem Shampoo erbracht worden. Phosphatgepufferte Salzlösung ist zum Beispiel in der Apotheke erhältlich, das Shampoo ist z.B. im Online-Versandhandel zu erwerben. Siehe https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jmv.26514    


Medizinische Fragestunde
Weil für viele Betroffene während oder nach der Krebsbehandlung einige Fragen offenbleiben, bietet die Krebsberatung in Duisburg regelmäßig eine medizinische Fragestunde an. Am 27. Oktober gibt es noch freie Termine zwischen 15.30 Uhr und 16.30 Uhr. Dr. Michael Schroeder (Onkologe und Palliativmediziner) beantwortet am Dienstagnachmittag medizinische Fragen zu den Themen: Diagnose und Befund; Behandlung und Therapieverfahren; Möglichkeiten begleitender Therapien; Krebsnachsorge; Schmerzen.
Die Gespräche finden unter Beachtung der bestehenden Hygienevorschriften in der Krebsberatungsstelle in der Düsseldorfer Landstraße 17 in 47249 Duisburg statt. Alle Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym und telefonisch. Verbindliche telefonische Anmeldung und weitere Informationen bei der Krebsberatung in Duisburg unter 0203 9416 6244 und 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de


Immer donnerstags: telefonische Akutsprechstunde

Nach der Krebsdiagnose gibt es plötzlich ganz viele Fragen: Werde ich wieder gesund? Muss ich sterben? Was ist mit meinen Kindern? Bleibt mein Partner bei mir? Verliere ich meinen Job? Wie geht es finanziell weiter? Mit wem kann ich reden, ohne mich zusammenreißen zu müssen? Wer versteht, was in mir vorgeht? Auch im Verlauf der Erkrankung und nach der Behandlung, manchmal sogar lange Zeit danach, bekommen Krebspatienten Angst und werden unsicher. Einige Fragen tauchen jetzt erst auf: Warum ist das ausgerechnet mir passiert? Kommt der Krebs zurück? Will oder muss ich mein Leben ändern?
Deshalb bietet das Team der Krebsberatung in Duisburg einmal in der Woche eine Akutsprechstunde an: Donnerstags zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr sind die Beraterinnen und Berater unter 0152 2625 1232 zu erreichen. Die Gespräche sind vertraulich und kostenlos, auf Wunsch auch anonym.

Aktuelle Duisburger Fallzahlen - Inzidenzwert steigt und steigt... (Stand 25. Oktober)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 4.601 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 79 Personen sind verstorben. 3.535 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 987 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 65.513 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt
188,1.

 


Duisburg-Baerl: Vollsperrung Geststraße  
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Montag, 2. November, Kanalarbeiten auf der Geststraße in Baerl durch. Deshalb wird die Geststraße von Montag, 9. November, bis Dienstag, 10. November, zwischen der Grafschafter Straße und Augustastraße und zwischen der Flingerstraße und Kreuzstraße voll gesperrt. Die Sperrungen erfolgen in der Zeit von 7 bis 19 Uhr. Umleitungen werden ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen. Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Freitag, 18. Dezember, andauern.  


Vor 10 Jahren in der BZ: Trauer um Krake Paul
 Heute Nacht ist der wohl bekannteste Krake aus dem Sea Life Aquarium in Oberhausen verstorben. Der Oktopus schrieb während der Fußball-WM Geschichte, als er die Ergebnisse orakelte. Mit jeder richtigen Vorhersage während der Spiele wuchs das mediale Interesse an seinen Vorhersagen. Paul begeisterte Menschen aller Kontinente, als er sieben Mal nacheinander die Spiele der deutschen Nationalmannschaft und auch das Finale richtig orakelte.
Beim letzten Orakel-Termin standen Journalisten, Fotografen und Kameras eng gedrängt aneinander. Die Aufnahmen wurden über einen Medienpool live an hunderte Sender weltweit übertragen. Paul starb in der Nacht friedlich eines natürlichen Todes.
Im Sea Life Aquarium akklimatisiert sich bereits ein junger Krake, der eigentlich von Paul angelernt werden sollte. Der neue Krake soll nun traditionsgemäß im Sea Life Oberhausen ebenfalls Paul heißen.


 

Statistiken des Tages

NRW-Personennahverkehr: 22,5 Prozent weniger Fahrgäste im zweiten Quartal
Die nordrhein-westfälischen Verkehrsunternehmen haben im zweiten Quartal 2020 rund 430,6 Millionen Fahrgäste im Rahmen des Personennahverkehrs befördert. Wie Information und Techni Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 22,5 Prozent weniger als im zweiten Quartal 2019. Die Beförderungsleistung
der Unternehmen lag insgesamt bei knapp 2,7 Milliarden Personenkilometern (−27,4 Prozent zum Vojahresquartal).
Besonders die Fahrgastzahlen im Eisenbahnverkehr sind um drei Viertel zurückgegangen. Hier wurden im zweiten Quartal 2020 rund 5,4 Millionen Fahrgäste gezählt, was einem Minus von 75,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Vor allem auf kurzen Strecken wurden die Bahnen weniger häufig genutzt. Die gesamte Beförderungsleistung der Eisenbahn sank
um 64,8 Prozent auf ein Ergebnis von rund 197,2 Millionen Personenkilometern. Im Nahverkehr mit Straßenbahnen transportierten die Unternehmen im zweiten Quartal 2020 rund 155,3 Millionen Fahrgäste (−14,1 Prozent) und mit Omnibussen rund 287,4 Millionen (−23,0 Prozent).
Wie die Statistiker mitteilen, sind in den vierteljährlichen Erhebungen nur Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen und mit einer Beförderungsleistung von mindestens 250 000 Fahrgästen pro Jahr enthalten (einschließlich privater Busunternehmen, die im Rahmen des Linienverkehrs Personen befördern). Zudem ist zu beachten, dass einzelne der gemeldeten Fahrgäste auf Strecken außerhalb von Nordrhein-Westfalen gefahren sind. IT-NRW

NRW-Exporte sanken im August 2020 um 6,7 Prozent
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im August 2020 Waren im Wert von 13,8 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger
Ergebnisse mitteilt, entspricht dies einem Rückgang von 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Wert der Importe war mit 17,7 Milliarden Euro um 8,1 Prozent niedriger als im August 2019.

Gemessen am Exportwert gingen im August 2020 die Ausfuhren aus NRW in die Vereinigten Staaten von Amerika am stärksten zurück Der Exportwert sank gegenüber dem August 2019 um 198,1 Millionen Euro (−18,1 Prozent). Am zweitstärksten sank der Wert der Exporte in die Tschechische Republik (−77,9 Millionen Euro). Mit einem Ausfuhrwert von rund 56,3 Millionen
Euro stiegen hingegen die Exporte in die Türkei (+18,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) am stärksten.
Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) waren die Ausfuhren im August 2020 mit 8,3 Milliarden Euro um 2,6 Prozent niedriger als im August 2019. Die Importe aus den EU-Ländern verringerten sich um 5,6 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro. Der Wert der Exporte in die Nicht-EU-Staaten sank um 12,2 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Die Importe
gingen um 10,2 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro zurück.
Von Januar bis August 2020 summierte sich der Wert der Exporte auf 113,6 Milliarden Euro (−12,7 Prozent) und der Wert der Einfuhren auf 144,6 Milliarden Euro (−12,1 Prozent).
Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. IT-NRW


Landesgartenschau Kamp-Lintfort schließt mit mehr als 450.000 Besuchern

Mehr als 450.000 Menschen besuchten in den vergangenen sechs Monaten die Landesgartenschau Kamp-Lintfort mit den beiden Arealen Zechenpark und Kamper Gartenreich. Die Gäste kamen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, wie eine Befragung ergab. Und die Besucher bewerteten die Landesgartenschau positiv: Gelobt wurde vor allem die Familien- und Seniorenfreundlichkeit. Der Zechenpark mit dem Tierpark, dem Infozentrum Stadt und Bergbau sowie dem Green Fab Lab der Hochschule bleiben als dauerhafte Anlagen für die Stadt erhalten. Die Landesgartenschau Kamp-Lintfort schloss gestern (25.10.). Infos: www.kamp-lintfort2020.de  idr

Immer weniger Deutsche ziehen in die Vereinigten Staaten
• Erstmals seit der deutschen Vereinigung gaben 2019 weniger als 10 000 Deutsche ihren Wohnsitz hierzulande auf, um in die USA zu ziehen
• Die Vereinigten Staaten zählten auch im vergangenen Jahr zu den Top-3- Abwanderungszielen der Deutschen, doch seit 2015 nimmt die Beliebtheit ab
• Mehr Einbürgerungen von US-Amerikanerinnen und US-Amerikanern im Jahr 2019: +62 % gegenüber Vorjahr
Das Ergebnis der 59. Präsidentschaftswahl der Vereinigten Staaten am 3. November wird mit Spannung erwartet. Die erste Wahl für auswanderungswillige Deutsche waren die USA in den vergangenen Jahren nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, zogen 9 782 (3,6 %) der insgesamt 270 294 deutschen Abwanderinnen und Abwanderer im Jahr 2019 in die Vereinigten Staaten.
Im Jahr 2016 – dem letzten Jahr der US- Präsidentschaft von Barack Obama – erkoren 12 781 (4,5 %) von insgesamt 281 411 deutschen Abwanderinnen und Abwanderer die Vereinigten Staaten zu ihrem neuen Zuhause. Trotz sinkender Tendenz zählten die USA im vergangenen Jahr noch immer zu den Top-3-Abwanderungszielen, nur in die Nachbarländer Schweiz (16 340) und Österreich (11 904) zog es mehr Deutsche.






Montag, 26. Oktober

Aktuelle Duisburger Fallzahlen - Inzidenzwert steigt und steigt... (Stand 25. Oktober)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 4.601 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 79 Personen sind verstorben. 3.535 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 987 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 65.513 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt
188,1.




Internationale Gartenausstellung 2027: Bürgervertreter für Wettbewerbsverfahren gesucht – Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober  
Die Internationale Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2027 wird in der Metropole Ruhr ausgerichtet. Die Stadt Duisburg sucht nun zwei Bürgervertreter, die sich als Sachverständige an dem Wettbewerbsverfahren „Zukunftsgarten RheinPark und Anbindung“ für die IGA 2027 Metropole Ruhr beteiligen möchten.  
Der Wettbewerb wird von einem Preisgericht begleitet und beurteilt. Dieses bewertet die Wettbewerbsbeiträge und kürt den/die Sieger. Dabei spielen im Preisgericht neben den stimmberechtigten Preisrichtern die sachverständigen Berater eine wichtige Rolle. Durch ihre ausgeprägte Kenntnis des Stadtteils bilden sie hier das Bindeglied zum Stadtteil. Zu den Aufgaben der Bürgervertreter gehört die Teilnahme an drei Tagesveranstaltungen, die voraussichtlich im kommenden Dezember und im April 2021 werktags stattfinden werden. Interessierte sollten in Hochfeld oder Wanheimerort wohnen, über gute Ortskenntnisse verfügen und sich aktiv in die Entwicklung des Stadtteils einbringen.
Wer Interesse hat, sollte den entsprechenden Bewerbungsbogen ausfüllen und bis Samstag, 31. Oktober, per E-Mail an IGA2027@stadt-duisburg.de schicken. Den Bewerbungsbogen gibt es auf der Homepage der Stadt Duisburg unter IGA 2027 ,,Internationale Gartenausstellung Ruhr‘‘. Duisburg ist mit dem RheinPark – in Verbindung mit dem neuen Stadtquartier RheinOrt und dem grünen Ring – einer der Hauptstandorte.
Hierfür wird Ende dieses Jahres ein freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb ausgeschrieben. Er wird nicht nur Aussagen zum Ausstellungskonzept der IGA, sondern auch langfristige Stadtentwicklungsmaßnahmen in Hochfeld und Wanheimerort beinhalten. Interessierte konnten bereits im Frühjahr Meinungen und Ideen bei der Online-Bürgerbeteiligung abgeben. Die Ergebnisse des Online-Dialogs fließen in die Aufgabenstellung des Wettbewerbs ein.


Duisburg-Baerl: Vollsperrung Geststraße  
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Montag, 2. November, Kanalarbeiten auf der Geststraße in Baerl durch. Deshalb wird die Geststraße von Montag, 9. November, bis Dienstag, 10. November, zwischen der Grafschafter Straße und Augustastraße und zwischen der Flingerstraße und Kreuzstraße voll gesperrt. Die Sperrungen erfolgen in der Zeit von 7 bis 19 Uhr. Umleitungen werden ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen. Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Freitag, 18. Dezember, andauern.  


Duisburg-Duissern: Verkehrseinschränkungen im Bereich Ruhrdeich 300  

Das Grünflächenamt baut ab Montag, 26. Oktober, eine Straßenquerung im Bereich Ruhrdeich 300 in Duissern. Diese Maßnahme ist nötig um den zukünftigen Radweg auf die andere Straßenseite zu führen. Der Verkehr wird durch eine Ampel geregelt. Fußgänger und Radfahrer können jederzeit passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Montag, 7. Dezember, abgeschlossen sein.


DVG und Stadt Duisburg erneuern Fahrtreppen am U-Bahnhof „Duissern“  
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und die Stadt Duisburg investieren weiter in die Infrastruktur und erneuern zwei Fahrtreppen an der U-Bahnhaltestelle „Duissern“ in Duisburg-Duissern. Die neuen Fahrtreppen, meist als Rolltreppen bezeichnet, stehen für mehr Sicherheit und eine höhere Verfügbarkeit.  
Die modernen Rolltreppen haben eine Signalanlage, LED-Beleuchtung und können in beide Richtungen genutzt werden. Sie haben sogenannte Sanftanläufer, die verhindern, dass die Fahrtreppen ruckartig starten. Zudem verbrauchen sie weniger Energie. Die vorhandenen Anlagen waren über 25 Jahre in Betrieb.  
Ab Montag, 26. Oktober, werden die vorhandenen Rolltreppen außer Betrieb genommen und ausgebaut. Die DVG bittet ihre Fahrgäste, alternativ den Aufzug an der Haltestelle „Duissern“ zu nutzen. Danach werden die zwei neuen Fahrtreppen eingebaut und sollen zum Jahresende in Betrieb gehen. Die DVG bittet um Verständnis, dass es während der Bauphase zu Beeinträchtigungen für die Fahrgäste kommen kann.  
Die Stadt Duisburg investiert rund 600.000 Euro in die Maßnahme, ein Teil davon wird vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gefördert. Die zwei weiteren Fahrtreppen an der Haltestelle „Duissern“ wurden bereits im Jahr 2018 erneuert und auch der Aufzug ist modernisiert worden, so dass dann die gesamte Haltestelle auf dem aktuellsten Stand der Technik ist.



Unterlagen zur geplanten Deponie Lohmannsheide in Duisburg liegen aus  
Die DAH1 GmbH (ein Unternehmen der AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH und der RAG Montan Immobilien GmbH) hat für das Vorhaben „Errichtung und Betrieb einer Deponieklasse (DK) I-Deponie am Standort der Bergehalde Lohmannsheide in Duisburg-Baerl“ die Durchführung eines abfallrechtlichen Planfeststellungsverfahrens beantragt. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist als Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde für dieses Verfahren zuständig.  
Die Bergehalde Lohmannsheide an der Gutenbergstraße in Duisburg wird aufgrund der Beendigung des Steinkohlebergbaus in Deutschland nicht bis zum geplanten Endausbau verfüllt. Die DAH1 GmbH beabsichtigt auf dem vorhandenen Haldenplateau der ehemaligen Bergehalde eine Deponie der Deponieklasse I zu errichten und zu betreiben.  
Die vorhandenen Restkapazitäten sollen zur Deponierung von DK I-Abfällen genutzt werden. Das Ablagerungsvolumen der auf einer Grundfläche von rund 6,2 Hektar geplanten Deponie beträgt cirka 3,5 Millionen m³ verteilt auf fünf aufeinanderfolgende Schüttabschnitte bei einer Laufzeit von cirka 15 Jahren. Jährlich sollen maximal 400.000 Tonnen Abfälle abgelagert werden. Die vorgesehene Endhöhe der Deponie liegt im Hochpunkt bei 84,50 Meter NN.  
Die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren liegen vom 26.10.2020 bis zum 25.11.2020 einschließlich zur allgemeinen Einsichtnahme aus:  
Stadtverwaltung Duisburg Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), Raum 24 Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr  
Bezirksverwaltung Homberg/Ruhrort/Baerl Bezirksrathaus Homberg, Bismarckplatz 1, Raum 10 Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr  
Stadt Moers Rathausplatz 1, 2. Stock im alten Rathausteil, Raum 2.017 Montag bis Donnerstag 08:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr



VHS: Vortrag zur Geschichte des Rechtsterrorismus    

Die VHS bietet am Montag, 26. Oktober, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte einen Vortrag über Rechtsterrorismus an. Bodo Lück nimmt sich des Themas an und betrachtet neben aktuellen Entwicklungen auch den historischen Hintergrund. Der rechte Terror ist nicht denkbar ohne den ersten Weltkrieg und seine Folgen für Deutschland. So zieht sich der Faden von den Freikorps bis zum NSU und darüber hinaus. Gleichzeitig wird noch einmal auf den Unterschied zum linken Terror der 1970er Jahre eingegangen und die verschieden Quellen und Formen analysiert.  
Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Eine verbindliche Anmeldung über die Internetseite der VHS (www.vhs-duisburg.de) oder per E-Mail (j.sosic@stadt-duisburg.de) ist erforderlich. Weitere Informationen bei der VHS, Josip Sosic, 0203/283-3725

VHS: Vortrag zur Kunstgeschichte der Freimaurerei  
Die VHS bietet am Montag, 26. Oktober um 18 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte, einen Vortrag zum Thema der Kunstgeschichte der Freimaurerei an. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Duisburger Loge „Zur Deutschen Burg“ reist der Kunsthistoriker Axel Voss mit den Teilnehmern zu den Ursprüngen von der Antike bis in die modernen Interpretationen freimaurerischer Kunst.  
Die Freimaurerei hat in ihrer über 300jährigen Geschichte immer einen besonderen Fokus auf Symbolik und Kunst gelegt. Die „Artes Liberales“, „Heilige Geometrie“ oder Sakralarchitektur führen zurück bis nach Ägypten und Griechenland. Die abendländische Kultur wäre ohne die Tradition der bildlichen Wissensvermittlung über Allegorie und Metapher nicht denkbar.   Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro.

 


NRW-Schulen: Einmalige Fortbildungsbudget-Sonderzuweisung von  1.000 Euro

Dieser neue Qualifizierungsimpuls, den das Ministerium für Schule und Bildung setzt, sieht zudem die Möglichkeit vor, einen gesonderten Pädagogischen Tag zur schulinternen Fortbildung des gesamten Kollegiums durchzuführen. Beide Maßnahmen dieses Qualifizierungsimpulses sollen die Digitalisierung an den Schulen jeweils passgenau voranbringen sowie Lehrkräfte bei der Gestaltung des digitalen Unterrichts unterstützen.
Die Einbeziehung digitaler Aspekte im Präsenzunterricht sowie die digital gestützte Durchführung des Unterrichts auf Distanz sind Themen, die die Schulen im Land derzeit beschäftigen. Auch deshalb hat die Landesregierung das bislang größte Investitionspaket für die Digitalisierung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen auf den Weg gebracht, flankiert von Unterstützungsangeboten zum Distanzunterricht und den Angeboten der staatlichen Lehrerfortbildung.  
Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Mit dem zusätzlichen Fortbildungsbudget und dem gesonderten Pädagogischen Tag erhalten unsere Investitionen in die Digitalisierung der Schulen eine weitere pädagogisch-didaktische Fundierung, die unsere bestehenden Unterstützungsangebote ergänzt. Der Pädagogische Tag ermöglicht eine zielgerichtete Fortbildung ganz nach den konkreten inhaltlichen und zeitlichen Vorstellungen und Bedürfnissen der Schule. Mit dem zusätzlichen Fortbildungsbudget ermöglichen wir einen wertvollen Qualifizierungsimpuls zu Fragen des digitalen Lehrens und Lernens.“   Das Ministerium für Schule und Bildung bereitet derzeit eine groß angelegte Digitale Fortbildungsoffensive vor, die Schulleitungen, Lehrkräften sowie Moderatorinnen und Moderatoren der staatlichen Lehrerfortbildung eine längerfristige Unterstützung bieten wird. Die Fortbildungsoffensive soll das Lehren und Lernen in der digitalisierten Welt auf eine neue Grundlage stellen. Aktuell werden bereits Online-Seminare zur Nutzung des Lernmanagementsystems LOGINEO NRW LMS angeboten. Diese digitalen Fortbildungsformate werden fortlaufend ergänzt und erweitert.  



Podcast für Kinder: „WAS DU NICHT SIEHST“
Ein neuer Storytelling-Podcast startet am Montag, den 26. Oktober, als audible ORIGINAL Ab Montag gibt's bei Audible einen neuen Podcast für Kinder. Unter dem Titel „WAS DU NICHT SIEHST“ machen sich Mädchen und Jungen auf die Suche nach Antworten auf ganz unterschiedliche Fragen:
Worüber lachen wir? Warum wollen wir auf eine Bühne oder etwas für die Umwelt tun? Wo kommen unsere Träume her? Wie ist es, sich zu verlieben? Und warum finde ich mich nicht schön genug?
Auch Eltern werden hier so manches Mal überrascht sein. Wie ist es, als Junge aufzuwachsen, sich aber als Mädchen zu fühlen? Solchen und anderen Fragen gehen die Podcasterinnen Sandra Doedter, Jana Magdanz und Verena Specks-Ludwig gemeinsam mit Kindern auf den Grund: Dazu begleiten sie ein Mädchen aufs Fußballfeld, das in einem Team nur mit Jungen spielt. Sie sitzen mit am Tisch, wenn die Familie über Taschengeld diskutiert. Und sie lassen sich von einem Mädchen erzählen, wie es ist, als Junge geboren worden zu sein.
Eigene Ideen der Kids für weitere Folgen gefragt Wenn es das Thema verlangt, dürfen auch erwachsene Expert*innen etwas dazu sagen. Zu den Erlebnissen der Kinder gibt es passende und manchmal um die Ecke gedachte Hintergrundinfos. Das können Abläufe im Körper oder Ausflüge in die Geschichte sein. Die Kinder werden aufgerufen, dem Team von „WAS DU NICHT SIEHST“ zu texten, was sie gerade beschäftigt und worüber im Podcast unbedingt mal gesprochen werden soll. 
Eines der ersten deutschen Storytelling-Formate für Kinder „WAS DU NICHT SIEHST“ ist auf dem deutschen Podcast-Markt eines der ersten journalistischen Storytelling-Formate für Kinder. Es beinhaltet echte Geschichten und Hintergründe unterhaltsam verpackt für Kinder von 8-13 Jahren. Familien geben im Test die Note sehr gut Zahlreiche Familien haben WAS DU NICHT SIEHST bereits vorab gehört und außergewöhnlich gute Noten gegeben. Vor allem, weil sie finden, dass der Podcast für Kinder verständlich und für Erwachsene nicht langweilig ist. 
Am Montag, 26.10.2020, startet die erste Staffel mit 24 Folgen auf der Hörplattform Audible als ORIGINAL-Podcast. Für monatlich 9,95 Euro können Audible-Abonnent*innen ein Hörbuch und neben diesem Podcast auch alle anderen audible Original-Podcasts anhören. 



Pater Tobias läuft einen Geschenke-Marathon in Opladen. Über 1,5 Millionen Euro für arme Kinder erlaufen

Auch in Corona-Zeiten geht Pater Tobias für den guten Zweck auf die Laufstrecke. So startet er am Samstag, 7. November, beim Wupperwiesen-Marathon in Opladen. Wieder einmal steht dabei nicht die sportliche Herausforderung im Vordergrund. Pater Tobias nimmt die 42,195 Kilometer in Angriff, um Spenden zu sammeln. In Opladen läuft er einen Geschenke-Marathon und will so Kindern aus benachteiligten Familien in der Weihnachtszeit eine Freude machen.
In Opladen absolviert der Duisburger Marathon-Pater bereits seinen 20. Marathon in diesem Jahr und insgesamt den 106. Marathon- und Ultramarathon in den vergangenen 13 Jahren. So startete er 2020 unter anderem beim Ultra-Marathon in Vietnam, kurze Zeit später in Mississippi, lief alleine 100 Kilometer von Duisburg über Werne nach Münster und startete auch beim virtuellen Marathon durch Berlin. Insgesamt kamen so rund 39.000 Euro an zweckgebundenen Spenden zusammen – in seiner 2007 gestarteten Karriere als Spendenläufer kommt Pater Tobias bereits auf 1,5 Millionen Euro. Insgesamt lief er weit über 60.000 Km weltweit für den guten Zweck.
2020 ging der Geistliche wieder für verschiedene Projekte an seine Leistungsgrenzen. In Vietnam lief er für Kochkurse des Kinderhilfswerks „KiPa-cash4-kids“. Durch den 100-Kilometer-Lauf finanzierte Pater Tobias Schwimmkurs. Der Erlös aus dem Berlin-Marathon kam Aids-Waisen in Uganda zugute.
„Nun schnüre ich meine Laufschuhe, um benachteiligten Kindern in unserer Stadt ein Strahlen ins Gesicht zu zaubern“, erklärt Pater Tobias. Er erlebt durch seine Arbeit in der Neumühler Gemeinde Herz Jesu, wie angespannt die wirtschaftliche Lage durch Corona ist. „Gerade in diesem Jahr werden Familien, die in normalen Zeiten schon nur wenig Geld für die Weihnachtsgeschenke ihrer Kinder haben, besonders unter den Folgen der Pandemie leiden“, sagt Pater Tobias. Oft hielten sich diese Eltern mit Minijobs über Wasser, die durch die schlechte Wirtschaftslage zuerst gestrichen würden.
Da diese Kinder auch Geschenke bekommen sollen, wird Pater Tobias in Opladen Spendengelder erlaufen. Kurz vor Weihnachten findet die Übergabe statt.

 

Statistiken des Tages


Corona-Krise trifft Gastronomie hart
- Umsätze von März bis August 2020 sanken um 40,5 % gegenüber Vorjahreszeitraum
- Zahl der Beschäftigten von März bis August 2020 um 17,6 % gegenüber Vorjahreszeitraum gesunken - Besonders betroffen sind Bars und Kneipen: Umsatzrückgang von 45,5 % im selben Zeitraum, Zahl der Beschäftigten ging um 34,6 % zurück
Regionaler Lockdown, Kontaktbeschränkungen, Sperrstunde: Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie treffen die Gastronomie besonders hart. Die Branche, zu der Restaurants und Cafés, Caterer und Bars gehören, musste seit den coronabedingten Schließungen im März massive Umsatzverluste hinnehmen: Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag der Umsatz im Zeitraum von März bis August 2020 real (preisbereinigt) um 40,5 % unter dem des Vorjahreszeitraums.

 

 


Samstag, 24. Oktober  - Tag der Bibliotheken

 7-Tage-Inzidenz: Duisburg 151,8


Öffnungszeiten Testzentrum TaM
Aufgrund der steigenden Infektionszahlen ist das Coronatestzentrum am Theater am Marientor zusätzlich auch am Samstag, 24. Oktober, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr geöffnet.  


Duisburger Teams in den höheren Ligen können ihr Heimrecht weiter wahrnehmen

Krisenstab stimmt Änderungsvorschlag des Stadtsportbunds Duisburg zu 
Der Stadtsportbund Duisburg begrüßt die Entscheidung der Stadt Duisburg, die am Mittwoch herausgegebenen CoronaSchutzmaßnahmen anzupassen. Die neue Regelung gibt Vereinen die Möglichkeit, in den höheren Leistungsklassen mit bundes- oder landesweitem Einzugsgebiet weiterhin ihr Heimrecht wahrzunehmen.
Der Krisenstab zur Corona-Eindämmung der Stadt Duisburg folgte am Freitagvormittag einem vom Stadtsportbund gemeinsam mit dem Sportdezernenten der Stadt Duisburg, Dr. Ralf Krumpholz, erarbeiteten Vorschlag. Die Anpassung der Allgemeinverfügung gilt vorerst bis zum 31. Oktober. In der kommenden Woche sollen über weitere Maßnahmen gemeinsame Gespräche stattfinden.
Die Neufassung ermöglicht nun das Spiel des Fußball-Drittligisten MSV Duisburg gegen den KFC Uerdingen am Samstag sowie des VfB Homberg in der Fußball-Regionalliga. Die RESG Walsum in der Rollhockey-Bundesliga profitiert ebenfalls von der Aufhebung des Wettkampf- und Trainingsbetriebs für Kontaktsportarten in Duisburg. Gleiches gilt für die Füchse Duisburg in der Eishockey-Regionalliga.


Zeitumstellung: Von Sommer- auf Winterzeit
So. 25.10.2020 Uhr-Umstellung von 3 Uhr auf 2 Uhr.
I
m März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt. 1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 
Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“ Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die Einführung der Sommerzeit vom 31. Januar 1980 die Umstellung.
Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ.  Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlamentes). Zeitumstellung: Geänderte Abfahrtszeiten für die Nachtexpress-Linien




Brand einer Gartenlaube

Um 02:09 Uhr wurde die Feuerwehr zum Brand einer Gartenlaube alarmiert. Da sich die Anrufe mehrten und von Explosionen gesprochen wurde, wurden schnell weitere Kräfte hinzualarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand die Laube bereits im Vollbrand. An der Einsatzstelle wurden mehrere Leute angetroffen. Vier von Ihnen mussten vom Rettungsdienst versorgt und in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Parallel zur Versorgung der Personen wurde die Brandbekämpfung eingeleitet.
Die umfassenden Maßnahmen zeigten schnell Erfolg und das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden. Die Berufsfeuerwehr war mit 28 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen vor Ort. Zudem wurden Sie von mehreren Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt. Zur medizinischen Versorgung waren 4 Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug eingesetzt. Die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Der Einsatz konnte um kurz nach vier abgeschlossen werden.

Maskenpflicht: 6.005 Fahrgäste kontrolliert, Ordnungsamt verhängt 47 Bußgelder  
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und die Stadt Duisburg kontrollieren seit Mitte Juni intensiv die Einhaltung der Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen, Bahnen und an Haltestellen. Täglich sind Mitarbeiter des Ordnungsamtes gemeinsam mit den Kontrolleuren der DVG unterwegs. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes verhängen gegen Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Schutz oder nicht korrekt angelegtem Schutz sofort ein Bußgeld. DVG und Stadt Duisburg gehen damit weiterhin konsequent gegen die Nichteinhaltung der Tragepflicht des Mund-Nasen-Schutzes vor.  
In dieser Woche wurden insgesamt 6.005 Fahrgäste in den Bussen und Bahnen im gesamten Liniennetz sowie an den Haltestellen kontrolliert. Das Ordnungsamt hat 47 Bußgelder in Höhe von 150 Euro in Bussen, Bahnen und an Haltestellen verhängt. Am Dienstag, 20. Oktober, fanden aufgrund des Warnstreiks keine Kontrollen statt.  
Die weiteren Ergebnisse der täglichen Kontrollen: In Bussen und Bahnen: 218 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Die meisten Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an. Lediglich fünf Fahrgäste, das entspricht 0,08 Prozent, mussten aus Bus oder Bahn verwiesen werden. An Haltestellen: 392 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Alle Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an.  
Die DVG veröffentlicht regelmäßig die Ergebnisse der Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht. Die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen, Bahnen sowie an Haltestellen und in Bahnhöfen dient dem gegenseitigen Infektionsschutz. Sie gilt in NRW seit dem 27. April. Verstöße ahnden die Ordnungsbehörden mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro.  
Fahrkartenkontrollen: Darüber hinaus kontrollierte die DVG die Fahrausweise der Fahrgäste. Die Ergebnisse: 314 Fahrgäste wurden ohne gültigen Fahrausweis angetroffen die Beanstandungsquote betrug 5,23 Prozent.


DVG testet die erste neue Bahn auf der Strecke  

Die DVG testet ab der kommenden Woche das erste Vorserienfahrzeug der insgesamt 47 bestellten Straßenbahnen für die Linien 901 und 903 im Liniennetz. Das Vorserienfahrzeug wird zunächst in den Nächten unterwegs sein, um den Normalbetrieb tagsüber nicht zu stören. Die umfangreichen Testfahrten sind notwendig, damit die Bahnen die Zulassung für den Fahrgastbetrieb erhalten.  
„Wir ziehen nach den wochenlangen Tests auf dem Betriebshof eine positive Bilanz“, sagt Projektleiter Fabian Lutze. „Wir haben das Fahrzeug intensiv geprüft und konnten viele Erkenntnisse sammeln.“
Die DVG hatte die komplette Funktionalität des Fahrzeugs am Betriebshof getestet wie beispielsweise die Bordelektronik, die Antriebstechnik und das Bremssystem. Nun wird das Vorserienfahrzeug auf den Schienen im gesamten Betriebsgebiet weiter geprüft. Die DVG testet dann, was auf dem Betriebshof bislang nicht möglich war, wie beispielsweise das Bremsen bei normaler Betriebsgeschwindigkeit und das Fahren in engen Kurven.  
Voraussichtlich im November dieses Jahres wird das zweite Vorserienfahrzeug in Duisburg ankommen. Die DVG wird die Bahn ebenfalls zunächst am Betriebshof Grunewald testen, bis sie zu weiteren Probefahrten auf die Strecken im Liniennetz geht.  
Während die DVG die Vorserienfahrzeuge testet, baut Bombardier Transportation die weiteren Serienfahrzeuge. Die Erkenntnisse aus den Testfahrten fließen in die Serienproduktion ein. Die Testfahrten werden voraussichtlich bis zum Sommer 2021 dauern. Dann sollen die Fahrzeuge die Zulassung für den Fahrgastbetrieb bekommen. Im Anschluss, wenn die schrittweise Auslieferung der Serienfahrzeuge beginnt, können sich dann auch die Fahrgäste von den neuen Bahnen im Alltagseinsatz überzeugen. Bis Mitte 2023 sollen alle neuen Straßenbahnen im Einsatz sein und die Fahrgäste sicher von A nach B bringen.  

V. l.: DVG-Vorstandsvorsitzender Marcus Wittig, Oberbürgermeister Sören Link und DVG-Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Mettler präsentieren die erste neue Straßenbahn am Betriebshof Grunewald. Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG  
 


A40 einschließlich Ersatzneubau Rheinbrücke Neuenkamp: Verkehrseinschränkungen von 24. bis 25. Oktober

Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen einschließlich Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp informieren wir Sie über folgende Verkehrseinschränkungen: Von Samstag, 24. Oktober, 17 Uhr, bis Sonntag, 25. Oktober, 5 Uhr, wird die A 40, Fahrtrichtung Dortmund, zwischen der Bestandsbrücke Neuenkamp bis zur Anschlussstelle Duisburg-Häfen, auf einer Länge von rund 2,5 Kilometern, auf einen Fahrstreifen eingeengt.
Von Samstag, 24. Oktober, 17 Uhr, bis Sonntag, 25. Oktober, 5 Uhr, wird die A 40, Fahrtrichtung Venlo, in Höhe der Anschlussstelle Duisburg-Homberg, auf einer Länge von rund 0,5 Kilometern, auf einen Fahrstreifen eingeengt. Grund für beide Verkehrseinschränkungen sind Fahrbahnmarkierungsarbeiten. https://www.deges.de/projekte/projekt/a-40-ausbau-der-autobahn-und-ersatzneubau-der-rheinbruecke-duisburg-neuenkamp/

 


Duisburg-Baerl: Vollsperrung Geststraße  

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Montag, 2. November, Kanalarbeiten auf der Geststraße in Baerl durch. Deshalb wird die Geststraße von Montag, 9. November, bis Dienstag, 10. November, zwischen der Grafschafter Straße und Augustastraße und zwischen der Flingerstraße und Kreuzstraße voll gesperrt. Die Sperrungen erfolgen in der Zeit von 7 bis 19 Uhr. Umleitungen werden ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen. Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Freitag, 18. Dezember, andauern.  

Duisburg-Duissern: Verkehrseinschränkungen im Bereich Ruhrdeich 300  
Das Grünflächenamt baut ab Montag, 26. Oktober, eine Straßenquerung im Bereich Ruhrdeich 300 in Duissern. Diese Maßnahme ist nötig um den zukünftigen Radweg auf die andere Straßenseite zu führen. Der Verkehr wird durch eine Ampel geregelt. Fußgänger und Radfahrer können jederzeit passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Montag, 7. Dezember, abgeschlossen sein.


Ab Montag verschärfte Besuchsregelungen an den Helios Kliniken Duisburg

Aufgrund der aktuellen Fallzahl-Entwicklung erlassen die Helios Kliniken ab Montag, 26. Oktober, an ihren drei Duisburger Standorten – den beiden Akuthäusern St. Johannes und Marien sowie in der Reha-Einrichtung Rhein-Klinik – erneut ein Besuchsverbot.
Patienten können somit nur noch in Absprache mit den diensthabenden Ärzten und in klar definierten Ausnahmefällen Besuch empfangen. Dazu gehören beispielsweise Kinder und Gebärende – sie dürfen jeweils von einer Person begleitet werden –, Patienten mit gesetzlichem Betreuer sowie demente und schwerkranke Patienten am Lebensende. Taschen mit Wechselkleidung und ähnliches können für die Patienten weiterhin am Eingang abgegeben werden.

DVG und Stadt Duisburg erneuern Fahrtreppen am U-Bahnhof „Duissern“  
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und die Stadt Duisburg investieren weiter in die Infrastruktur und erneuern zwei Fahrtreppen an der U-Bahnhaltestelle „Duissern“ in Duisburg-Duissern. Die neuen Fahrtreppen, meist als Rolltreppen bezeichnet, stehen für mehr Sicherheit und eine höhere Verfügbarkeit.  
Die modernen Rolltreppen haben eine Signalanlage, LED-Beleuchtung und können in beide Richtungen genutzt werden. Sie haben sogenannte Sanftanläufer, die verhindern, dass die Fahrtreppen ruckartig starten. Zudem verbrauchen sie weniger Energie. Die vorhandenen Anlagen waren über 25 Jahre in Betrieb.  
Ab Montag, 26. Oktober, werden die vorhandenen Rolltreppen außer Betrieb genommen und ausgebaut. Die DVG bittet ihre Fahrgäste, alternativ den Aufzug an der Haltestelle „Duissern“ zu nutzen. Danach werden die zwei neuen Fahrtreppen eingebaut und sollen zum Jahresende in Betrieb gehen. Die DVG bittet um Verständnis, dass es während der Bauphase zu Beeinträchtigungen für die Fahrgäste kommen kann.  
Die Stadt Duisburg investiert rund 600.000 Euro in die Maßnahme, ein Teil davon wird vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gefördert. Die zwei weiteren Fahrtreppen an der Haltestelle „Duissern“ wurden bereits im Jahr 2018 erneuert und auch der Aufzug ist modernisiert worden, so dass dann die gesamte Haltestelle auf dem aktuellsten Stand der Technik ist.



Unterlagen zur geplanten Deponie Lohmannsheide in Duisburg liegen aus  
Die DAH1 GmbH (ein Unternehmen der AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH und der RAG Montan Immobilien GmbH) hat für das Vorhaben „Errichtung und Betrieb einer Deponieklasse (DK) I-Deponie am Standort der Bergehalde Lohmannsheide in Duisburg-Baerl“ die Durchführung eines abfallrechtlichen Planfeststellungsverfahrens beantragt. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist als Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde für dieses Verfahren zuständig.  
Die Bergehalde Lohmannsheide an der Gutenbergstraße in Duisburg wird aufgrund der Beendigung des Steinkohlebergbaus in Deutschland nicht bis zum geplanten Endausbau verfüllt. Die DAH1 GmbH beabsichtigt auf dem vorhandenen Haldenplateau der ehemaligen Bergehalde eine Deponie der Deponieklasse I zu errichten und zu betreiben.  
Die vorhandenen Restkapazitäten sollen zur Deponierung von DK I-Abfällen genutzt werden. Das Ablagerungsvolumen der auf einer Grundfläche von rund 6,2 Hektar geplanten Deponie beträgt cirka 3,5 Millionen m³ verteilt auf fünf aufeinanderfolgende Schüttabschnitte bei einer Laufzeit von cirka 15 Jahren. Jährlich sollen maximal 400.000 Tonnen Abfälle abgelagert werden. Die vorgesehene Endhöhe der Deponie liegt im Hochpunkt bei 84,50 Meter NN.  
Die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren liegen vom 26.10.2020 bis zum 25.11.2020 einschließlich zur allgemeinen Einsichtnahme aus:  
Stadtverwaltung Duisburg Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), Raum 24 Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr  
Bezirksverwaltung Homberg/Ruhrort/Baerl Bezirksrathaus Homberg, Bismarckplatz 1, Raum 10 Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr  
Stadt Moers Rathausplatz 1, 2. Stock im alten Rathausteil, Raum 2.017 Montag bis Donnerstag 08:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr


Medienbotenservice der Duisburger Stadtbibliothek  
Die Duisburger Stadtbibliothek führt in Kooperation mit dem jobcenter Duisburg und der PIA-Stadtdienste gGmbH Mülheim einen Medienbotenservice ein. Kundinnen und Kunden, die die Bibliothek aus unterschiedlichen Gründen nicht selbst besuchen können, haben ab kommender Woche die Möglichkeit, sich Bücher und Hörbücher kostenlos per Boten nach Hause bringen zu lassen.   „Durch diese Kooperation kann die Stadtbibliothek einen weiteren Service für die Duisburgerinnen und Duisburger anbieten. Dieses Angebot ist gerade jetzt wichtig, damit trotz geltender Kontaktbeschränkungen Menschen vom umfangreichen Angebot der Stadtbibliothek profitieren können“, so die Beigeordnete Astrid Neese.  
Der Service richtet sich in erster Linie an Kunden mit Mobilitätseinschränkungen. Aber auch Personen, die sich in Quarantäne befinden oder einem erhöhten Krankheitsrisiko ausgesetzt sind, können ihn nutzen. Ausgeliefert werden die Medien umweltfreundlich per Fahrrad durch Medienboten. Das jobcenter Duisburg finanziert das Angebot, die Auswahl der Medienboten und die Ausstattung mit Rädern und Arbeitskleidung übernimmt die PIA-Stadtdienste gGmbH Mülheim.  
„Aus meiner Sicht eine richtig gute Sache. Wir bieten Kundinnen und Kunden des jobcenter Duisburg die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit zu erproben. Aus Erfahrung wissen wir, dass das Meistern einer solchen Herausforderung mehr Selbstbewusstsein auf dem Weg Richtung erstem Arbeitsmarkt verleiht“, erläutert Frank Böttcher, Geschäftsführer des jobcenter Duisburg. Auch Frank Schellberg, Geschäftsführer der PIA-Stadtdienste Mülheim gGmbH, sieht hier eine gute Gelegenheit, Menschen näher an den Arbeitsmarkt zu bringen: „Sinnvolle Projekte mit einem Mehrwert für die Bürger sind für dieses Ziel eine wichtige Grundlage.“  
Dr. Jan-Pieter Barbian, Amtsleiter der Stadtbibliothek, sieht den neuen Bringdienst zudem ganz pragmatisch: „Wenn die Leserinnen und Leser nicht zu den Büchern kommen können, müssen die Bücher eben zu ihnen kommen.“ Voraussetzung für die Nutzung ist ein gültiger Bibliotheksausweis. Die Bestellung erfolgt telefonisch oder per E-Mail. Pro Lieferung können bis zu 5 Bücher oder Hörbücher bestellt werden. Auf Wunsch werden die Medien auch wieder abgeholt.
Die Lieferung ist auf das Duisburger Stadtgebiet beschränkt.  
Bestellungen werden ab Dienstag, 27. Oktober, angenommen. Der Bestellort richtet sich nach dem Wohnort innerhalb Duisburgs. Die Kontaktdaten der Bestellorte sind:
- Zentralbibliothek im Stadtfenster (Duisburg Mitte, Wanheimerort und Ruhrort) bestellung-zb@stadt-duisburg.de 0203/283-4212  
- Bezirksbibliothek Rheinhausen (Duisburg-West) stabi-rheinhausen@stadt-duisburg.de 02065/905- 8467  
- Bezirksbibliothek Buchholz (Duisburger Süd) stabi-buchholz@stadt-duisburg.de 0203/283-7284  
- Bezirksbibliothek Meiderich (Duisburger Nord) stabi-meiderich@stadt-duisburg.de 0203/4499366   Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283-4218 oder unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.

Aktuelle Duisburger Fallzahlen Inzidenzwert steigt und steigt (Stand 22. Oktober)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 4.087 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 79 Personen sind verstorben. 3.323 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 685 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 64.309 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert liegt aktuell bei
126.




75 Jahre Charta der Vereinten Nationen: Innenminister Reul ordnet Beflaggung an

Minister Herbert Reul hat für Samstag (24. Oktober 2020) Beflaggung für die obersten Landesbehörden angeordnet. An diesem Tag sollen in Nordrhein-Westfalen die Flaggen der Vereinten Nationen, des Bundes und die Landesdienstflagge an den Dienstgebäuden der obersten Landesbehörden auf Vollmast gesetzt werden. Anlass ist der 75. Jahrestag des Inkrafttretens der Charta der Vereinten Nationen.


 

Statistiken des Tages

NRW: Zahl der Gestorbenen auch im September 2020 höher als ein Jahr zuvor
Im September 2020 starben in Nordrhein-Westfalen etwa 15 600 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt nach Auswertung vorläufiger Daten mitteilt, gab es damit rund 300 Todesfälle mehr als im September 2019 (15 344). Gegenüber August 2020 war die Zahl der Gestorbenen im September 2020 um 11 Prozent niedriger.
Im gesamten dritten Quartal 2020 wurden in NRW rund 49 300 Sterbefälle registriert. Dies ist ein höherer Wert als im Vorjahr (2019: 48 884). Auch in den Jahren 2015 bis 2017 war diese Zahl niedriger. Lediglich im Jahr 2018 wurden in den Monaten Juli bis September insgesamt mehr Sterbefälle (49 963) registriert als im aktuellen dritten Quartal des Jahres 2020. (IT.NRW)


August 2020: Weniger Verkehrstote als im August 2019
Im August 2020 sind in Deutschland 279 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren dies 41 Personen weniger als im August 2019. Die Zahl der Verletzten sank im August 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,1 % auf 34 100.




 

Freitag, 23. Oktober

Aktuelle Duisburger Fallzahlen Inzidenzwert steigt und steigt (Stand 22. Oktober)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 4.087 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 79 Personen sind verstorben. 3.323 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 685 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 64.309 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert wurde heute selber errechnet, da es Serverprobleme beim LZG gab. Er liegt aktuell bei
126.


Öffnungszeiten Testzentrum
TaM Aufgrund der steigenden Infektionszahlen ist das Coronatestzentrum am Theater am Marientor zusätzlich auch am morgigen Samstag, 24. Oktober, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr geöffnet.


Duisburger Teams in den höheren Ligen können ihr Heimrecht weiter wahrnehmen

Krisenstab stimmt Änderungsvorschlag des Stadtsportbunds Duisburg zu 
Der Stadtsportbund Duisburg begrüßt die Entscheidung der Stadt Duisburg, die am Mittwoch herausgegebenen CoronaSchutzmaßnahmen anzupassen. Die neue Regelung gibt Vereinen die Möglichkeit, in den höheren Leistungsklassen mit bundes- oder landesweitem Einzugsgebiet weiterhin ihr Heimrecht wahrzunehmen.
Der Krisenstab zur Corona-Eindämmung der Stadt Duisburg folgte am Freitagvormittag einem vom Stadtsportbund gemeinsam mit dem Sportdezernenten der Stadt Duisburg, Dr. Ralf Krumpholz, erarbeiteten Vorschlag. Die Anpassung der Allgemeinverfügung gilt vorerst bis zum 31. Oktober. In der kommenden Woche sollen über weitere Maßnahmen gemeinsame Gespräche stattfinden.
Die Neufassung ermöglicht nun das Spiel des Fußball-Drittligisten MSV Duisburg gegen den KFC Uerdingen am Samstag sowie des VfB Homberg in der Fußball-Regionalliga. Die RESG Walsum in der Rollhockey-Bundesliga profitiert ebenfalls von der Aufhebung des Wettkampf- und Trainingsbetriebs für Kontaktsportarten in Duisburg. Gleiches gilt für die Füchse Duisburg in der Eishockey-Regionalliga.


Duisburger Weihnachtsmarkt abgesagt  
Der Duisburger Weihnachtsmarkt kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Stadt Duisburg und der Veranstalter Duisburg Kontor haben in den letzten Wochen viele Gespräche geführt und etliche Alternativkonzepte geprüft, um die beliebte Veranstaltung im Duisburger Stadtzentrum zu retten. Letztlich konnte vor dem Hintergrund der stark steigenden Infektionszahlen jedoch kein Weg gefunden werden.
Da auch in den Nachbarstädten zunehmend Weihnachtsmärkte abgesagt werden, war die Gefahr außerdem groß, dass es weiteren Zulauf nach Duisburg geben hätte, was bei der hohen Inzidenz von über 100 nicht zu verantworten gewesen wäre. Weihnachtliches Flair mit Festbeleuchtung soll es trotzdem geben.


Erste Weihnachtsmärkte im Ruhrgebiet abgesagt

Weinachtsmärkte in Zeiten von Corona? Die Städte im Ruhrgebiet stehen vor großen Unsicherheiten. In Duisburg ist die Entscheidung gefallen: Der Weihnachtsmarkt wird in diesem Jahr nicht stattfinden, wurde heute bekannt gegeben. Darauf haben sich Stadt und der Veranstalter Duisburg Kontor geeinigt. Auch die Stadtmarketing Herne GmbH hat den Herner Weihnachtsmarkt am Robert-Brauner-Platz abgesagt. Die Entscheidung wurde zusammen mit dem Krisenstab der Stadt Herne getroffen. Über den Cranger Weihnachtszauber kann die Stadt noch keine Aussage machen, da die Anträge noch geprüft werden.
Essen hingegen hält derzeit am Weihnachtsmarkt fest. Anfang des Monats hat die Stadtmarketinggesellschaft ein mit den Behörden abgesprochenes Hygienekonzept vorgelegt. Geplant sind größere Abstände zwischen den Ständen. Die gesamte Gastronomie wird in die Außenbereiche der Plätze verlegt und in sogenannten Glühweingärten gebündelt. Dort müssen sich Besucher registrieren. Die Stadt Dortmund will die Entscheidung über den Weihnachtsmarkt so weit wie möglich nach hinten schieben.
Derzeit wird die Entwicklung des Infektionsgeschehens aufmerksam verfolgt. Unabhängig davon, ob es einen Weihnachtsmarkt gibt oder nicht, wird derzeit der weltweit größte Weihnachtsbaum in der Innenstadt aufgestellt. Ob der Bochumer Weihnachtsmarkt stattfinden wird, darüber ist auch bei der Bochum Markting GmbH noch keine Entscheidung gefallen. idr


Tag der Bibliotheken
Die 8,7 Millionen Privathaushalte in Nordrhein-Westfalen gaben im Jahr 2018 monatlich durchschnittlich 25 Euro für Bücher, Zeitungen und Zeitschriften (einschl. Miete/Leihgebühr, Downloads und Apps) aus. Im Jahr 2008 wendeten Sie dafür noch 30 Euro je Monat auf. Dies teilt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des morgigen Tages der Bibliotheken mit.
Die Ausgaben hatten im Jahr 2018 einen Anteil von 8,2 Prozent an den Konsumausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur, die monatlich bei 300 Euro lagen.
Verglichen mit dem Jahr 2008 waren dies noch 11,1 Prozent bzw. 266 Euro. Die Höhe der Ausgaben für den Kauf, Download oder das Ausleihen von Büchern, Zeitungen, Zeitschriften, etc. werden durch das Alter der Haupteinkommensperson beeinflusst: Im Jahr 2018 gaben Haushalte mit einer Haupteinkommensperson unter 65 Jahren 21 Euro aus und wendeten somit über 8 Euro monatlich weniger auf als noch 2008 (29 Euro).
Haushalte mit einer Haupteinkommensperson im Alter von 65 Jahren und älter gaben monatlich 37 Euro im Jahr 2018 für diese Ausgabekategorien aus. Im Jahr 2008 lag dieser Wert noch bei 32 Euro. Unterschiede hinsichtlich der Konsumausgaben der Haushalte sind auch bei dem Bildungsstand der Haupteinkommensperson zu erkennen: Überdurchschnittliche Ausgaben hatten die Haushalte mit hohem Bildungsstand. Sie gaben im Schnitt 31 Euro jeden Monat für Bücher, etc. aus. Spitzenreiter sind hier die Haushalte älterer Menschen mit hohem Bildungsniveau, deren monatliche Ausgaben sich auf 47 Euro im Jahr 2018 beliefen.
Mit 10 Euro gaben Haushalte jüngerer Menschen mit niedrigem Bildungsstand am wenigsten für Zeitschriften, Bücher, etc. aus. Die vorliegenden Ergebnisse stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), die alle fünf Jahre in allen Bundesländer von den Statistischen Landesämtern durchgeführt wird. Bei der letzten Erhebung im Jahr 2018 hatten in Nordrhein-Westfalen rund 10 500 Haushalte drei Monate lang ein Haushaltsbuch geführt. (IT.NRW)



Gute Sache: Neuer Medienbotenservice der Duisburger Stadtbibliothek  
Die Duisburger Stadtbibliothek führt in Kooperation mit dem jobcenter Duisburg und der PIA-Stadtdienste gGmbH Mülheim einen Medienbotenservice ein. Kundinnen und Kunden, die die Bibliothek aus unterschiedlichen Gründen nicht selbst besuchen können, haben ab kommender Woche die Möglichkeit, sich Bücher und Hörbücher kostenlos per Boten nach Hause bringen zu lassen.   „Durch diese Kooperation kann die Stadtbibliothek einen weiteren Service für die Duisburgerinnen und Duisburger anbieten. Dieses Angebot ist gerade jetzt wichtig, damit trotz geltender Kontaktbeschränkungen Menschen vom umfangreichen Angebot der Stadtbibliothek profitieren können“, so die Beigeordnete Astrid Neese.  
Der Service richtet sich in erster Linie an Kunden mit Mobilitätseinschränkungen. Aber auch Personen, die sich in Quarantäne befinden oder einem erhöhten Krankheitsrisiko ausgesetzt sind, können ihn nutzen. Ausgeliefert werden die Medien umweltfreundlich per Fahrrad durch Medienboten. Das jobcenter Duisburg finanziert das Angebot, die Auswahl der Medienboten und die Ausstattung mit Rädern und Arbeitskleidung übernimmt die PIA-Stadtdienste gGmbH Mülheim.  
„Aus meiner Sicht eine richtig gute Sache. Wir bieten Kundinnen und Kunden des jobcenter Duisburg die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit zu erproben. Aus Erfahrung wissen wir, dass das Meistern einer solchen Herausforderung mehr Selbstbewusstsein auf dem Weg Richtung erstem Arbeitsmarkt verleiht“, erläutert Frank Böttcher, Geschäftsführer des jobcenter Duisburg. Auch Frank Schellberg, Geschäftsführer der PIA-Stadtdienste Mülheim gGmbH, sieht hier eine gute Gelegenheit, Menschen näher an den Arbeitsmarkt zu bringen: „Sinnvolle Projekte mit einem Mehrwert für die Bürger sind für dieses Ziel eine wichtige Grundlage.“  
Dr. Jan-Pieter Barbian, Amtsleiter der Stadtbibliothek, sieht den neuen Bringdienst zudem ganz pragmatisch: „Wenn die Leserinnen und Leser nicht zu den Büchern kommen können, müssen die Bücher eben zu ihnen kommen.“ Voraussetzung für die Nutzung ist ein gültiger Bibliotheksausweis. Die Bestellung erfolgt telefonisch oder per E-Mail. Pro Lieferung können bis zu 5 Bücher oder Hörbücher bestellt werden. Auf Wunsch werden die Medien auch wieder abgeholt.
Die Lieferung ist auf das Duisburger Stadtgebiet beschränkt.  
Bestellungen werden ab Dienstag, 27. Oktober, angenommen. Der Bestellort richtet sich nach dem Wohnort innerhalb Duisburgs. Die Kontaktdaten der Bestellorte sind:
- Zentralbibliothek im Stadtfenster (Duisburg Mitte, Wanheimerort und Ruhrort) bestellung-zb@stadt-duisburg.de 0203/283-4212  
- Bezirksbibliothek Rheinhausen (Duisburg-West) stabi-rheinhausen@stadt-duisburg.de 02065/905- 8467  
- Bezirksbibliothek Buchholz (Duisburger Süd) stabi-buchholz@stadt-duisburg.de 0203/283-7284  
- Bezirksbibliothek Meiderich (Duisburger Nord) stabi-meiderich@stadt-duisburg.de 0203/4499366   Weitere Informationen gibt es unter (0203) 283-4218 oder unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.


75 Jahre Charta der Vereinten Nationen: Innenminister Reul ordnet Beflaggung an

Minister Herbert Reul hat für Samstag (24. Oktober 2020) Beflaggung für die obersten Landesbehörden angeordnet. An diesem Tag sollen in Nordrhein-Westfalen die Flaggen der Vereinten Nationen, des Bundes und die Landesdienstflagge an den Dienstgebäuden der obersten Landesbehörden auf Vollmast gesetzt werden. Anlass ist der 75. Jahrestag des Inkrafttretens der Charta der Vereinten Nationen.



Zeitumstellung: Von
Sommer- auf Winterzeit:
So. 25.10.2020 Uhr-Umstellung von 3 Uhr auf 2 Uhr.
Im März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt. 1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 
Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“ Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die Einführung der Sommerzeit vom 31. Januar 1980 die Umstellung.
Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ.  Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlamentes). Zeitumstellung: Geänderte Abfahrtszeiten für die Nachtexpress-Linien


Maskenpflicht-Sonderkontrolle: Ordnungsamt verhängt 24 Bußgelder  
Die DVG und die Stadt Duisburg kontrollieren seit Mitte Juni intensiv die Einhaltung der Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen, Bahnen und an Haltestellen. Seit Mitte August sind Mitarbeiter des Ordnungsamtes täglich gemeinsam mit den Kontrolleuren der DVG unterwegs. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes verhängen gegen Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Schutz oder nicht korrekt angelegtem Schutz sofort ein Bußgeld. Ergänzt werden die täglichen Überprüfungen um zusätzliche Schwerpunktkontrollen, die in regelmäßigen Abständen erfolgen.  
Eine dieser mehrstündigen Kontrollen fand am gestrigen Mittwoch an den Straßenbahnhaltestellen „Rhein-Ruhr-Halle“ und „Hamborn Feuerwache“ in Duisburg-Hamborn statt. Die Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamts und der Polizei Duisburg kontrollierten mit Unterstützung der Ticketprüfer der DVG insgesamt 1.822 Fahrgäste in 66 Fahrzeugen.  
Die Ergebnisse: In 24 Fällen verhängten die Ordnungsbehörden ein Bußgeld In zwei Fällen musste die DVG von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und die Fahrgäste des Fahrzeugs verweisen Die Polizei hat bei der Aktion 38 Personalien festgestellt und eine Person festgenommen.
Die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen, Bahnen sowie an Haltestellen und in Bahnhöfen dient dem gegenseitigen Infektionsschutz. Sie gilt in NRW seit dem 27. April. Verstöße ahnden die Ordnungsbehörden mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro. Darüber hinaus nutzte die DVG die gemeinsame Schwerpunktkontrolle zur Überprüfung der Fahrausweise. Die Ergebnisse: 116 Fahrgäste wurden ohne gültigen Fahrausweis angetroffen.

 



Digitale Helfer im stationären Einzelhandel

Am 29. Oktober 2020 um 20 Uhr dreht sich im TecTower des Duisburger Technologiezentrums Tectrum (Bismarckstraße 140, 47057 Duisburg-Neudorf) alles um die „Digitalen Helfer im stationären Handel“. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an den Einzelhandel und vergleichbare Branchen. Das analoge Format wird durchgeführt von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH. Die Teilnahme daran ist unentgeltlich.  
Der Handelsverband Deutschland, kurz: HDE, rechnet insgesamt in diesem Jahr mit einem Plus von 1,5% bei den Handelsumsätzen, doch beim stationären Handel mit einem Minus von 11%. Gewinner sind der Lebensmitteleinzelhandel, Baumärkte und der Onlinehandel mit einem Plus von gut 20%. „Im Handel muss heute ‚multichannel‘ gedacht werden, nur so wird man die Kundinnen und Kunden auch stationär binden können. Daher ist das Veranstaltungsthema wichtiger denn je“, betont Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und GFW-Geschäftsführer.  
Neben Best Practice-Vorträgen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein konstruktiver Erfahrungsaustausch. Zu den Referierenden zählen: Bärbel Steinnacher (Trachten-Dirndl-more), Kai Lehmkühler (Rheinschafe), Yevgen Kysil (KOOMBA UG), Bernhard Hinsken (Der Online Ingenieur), Taifun Özen (EURASIA Development GmbH) und Patrick Giesen (Mr. Postman GmbH).
Inhaltlich geht es in der ganzen Breite darum, die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen und deren Kaufkraft auf das eigene Geschäft zu lenken. Von der Visitenkarte im Netz über den eigenen Webshop, Social Media und Social Ads, der digitalen Aufwertung stationärer Schaufenster bis hin zum Ad-Hoc Lieferservice vom Einzelhändler zum Kunden erwartet die Teilnehmer eine umfangreiche Palette nutzbarer Hilfsmittel. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion mit den beteiligten Expertinnen und Experten.  
Zu Beginn der coronakonformen Veranstaltung wird es einen Imbiss geben; dabei sind die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Abseits dessen ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung Pflicht. Zur besseren Planbarkeit ist darüber hinaus eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese ist möglich bei: Sabrina Hölscher, Telefon: 0203 / 36 39 – 341 sowie per E-Mail an: hoelscher@gfw-duisburg.de  

 Der TecTower des Duisburger Technologiezentrums Tectrum als Veranstaltungsort - Foto Andree Schäfer; Nutzungsrechte: GFW Duisburg


Linie U79: Arbeiten an der Haltestelle „Kremerstraße“ verzögern sich witterungsbedingt  

Die Stadt Duisburg und die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) sanieren seit Montag, 5. Oktober, den Bahnsteig der Haltestelle „Kremerstraße“ der Linie U79. Die Arbeiten verlängern sich witterungsbedingt um eine Woche, so dass Fahrgäste die Haltestelle ab Montag, 2. November, wieder nutzen können. Die DVG bittet ihre Fahrgäste die Haltestellen „Musfeldstraße“ oder „Karl-Jarres-Straße“ der Linie U79 zu nutzen. Alternativ können Fahrgäste auch auf die Buslinien 920 und 921 umsteigen.  


Statistiken des Tages


Haushalte zahlen im 1. Halbjahr 2020 durchschnittlich 31,94 Cent je Kilowattstunde Strom/Durchschnittlicher Gaspreis für Privathaushalte bei 5,99 Cent je Kilowattstunde
Die privaten Haushalte in Deutschland haben im 1. Halbjahr 2020 im Durchschnitt 31,94 Cent je Kilowattstunde Strom gezahlt. Erdgas kostete die Verbraucherinnen und Verbraucher durchschnittlich 5,99 Cent je Kilowattstunde. Wie das Statistische Bundesamt  mitteilt, stiegen die Strompreise damit gegenüber dem 2. Halbjahr 2019 um 6,8 %, die Erdgaspreise um 2,7 %.

Corona-Krise: Experimentelle Daten zeigen aktuelles Kaufverhalten - Sonderauswertung zeigt steigenden Absatz von Toilettenpapier, Desinfektionsmittel und Seife
Vor dem Hintergrund steigender Covid-19-Infektionen in Deutschland ist die Nachfrage nach ausgewählten Hygieneartikeln und Lebensmitteln teils deutlich gestiegen. Wie eine Sonderauswertung experimenteller Daten des Statistischen Bundesamtes zeigt, waren die Verkaufszahlen von Toilettenpapier in der 42. Kalenderwoche vom 12. bis 17. Oktober 2020 fast doppelt so hoch (+89,9 %) wie im Durchschnitt der Vorkrisen-Monate August 2019 bis Januar 2020. Der Absatz von Desinfektionsmitteln lag in der 42. Kalenderwoche knapp drei Viertel (+72,5 %) und der von Seife knapp zwei Drittel (+62,3 %) über dem Vorkrisen-Durchschnitt.




Apotheken in Corona-Zeiten: 3,8 % mehr Umsatz
• Apotheken von Januar bis August 2020 real mit einem Umsatzplus von 3,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum
• Umsatzrekord im März 2020: Realer Umsatz steigt um +18,5 % gegenüber März 2019
• Von den 250 000 Beschäftigten in Apotheken waren 2018 rund 82 % weiblich
 Ob Medikamente, Grippemittel oder kosmetische Produkte – Apotheken sind ein zentraler Baustein der ambulanten Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, setzten Apotheken im August 2020 nach vorläufigen Ergebnissen preis-, kalender- und saisonbereinigt 3,8 % mehr um als im Vormonat. Damit fiel der Umsatz auch höher aus als vor Ausbruch der Corona-Pandemie: Im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 ergab sich preis-, kalender- und saisonbereinigt im August ein Plus von 1,7 %.





 

Donnerstag, 22. Oktober

Aktuelle Duisburger Fallzahlen Inzidenzwert steigt und steigt (Stand 21. Oktober)
Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 3.901 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 79 Personen sind verstorben. 3.272 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 550 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 63.438 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle
Inzidenzwert beträgt 105,7.



Duisburger Weihnachtsmarkt wird abgesagt  
Der Duisburger Weihnachtsmarkt kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Stadt Duisburg und der Veranstalter Duisburg Kontor haben in den letzten Wochen viele Gespräche geführt und etliche Alternativkonzepte geprüft, um die beliebte Veranstaltung im Duisburger Stadtzentrum zu retten. Letztlich konnte vor dem Hintergrund der stark steigenden Infektionszahlen jedoch kein Weg gefunden werden.
Da auch in den Nachbarstädten zunehmend Weihnachtsmärkte abgesagt werden, war die Gefahr außerdem groß, dass es weiteren Zulauf nach Duisburg geben hätte, was bei der hohen Inzidenz von über 100 nicht zu verantworten gewesen wäre. Weihnachtliches Flair mit Festbeleuchtung soll es trotzdem geben.


Die Stadt Duisburg erlässt weitere Corona-Schutzmaßnahmen

Neue Landesverordnung zum Thema Maskenpflicht an Schulen
Die Corona-Wocheninzidenz hat in Duisburg den Wert 100,1 erreicht. Angepasst an diese erhebliche Verschärfung der Lage hat der Krisenstab der Stadt Duisburg nun weitere Maßnahmen beschlossen.
Die neue Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg ist ab Donnerstag, 22. Oktober, gültig und umfasst folgende Regelungen:
In den städtischen Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen gilt künftig die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Sie gilt an allen Tagen jeweils von 7 Uhr und mit einem Nachlauf von einer halben Stunde nach Ablauf der Sperrstunde bis 23.30 Uhr. Mit dieser Regelung sollen Menschen insbesondere dort geschützt werden, wo wenig Abstand gehalten werden kann. Die betreffenden Bereiche werden nachfolgend aufgeführt. Wir weisen darauf hin, dass das Geschehen dynamisch ist, weswegen es zu Anpassungen bei den Straßen kommen kann.
Sporthallen dürfen für Kontaktsport nicht mehr genutzt werden, dies umfasst auch den Schulsport.
Kontaktsport ist auch unter freiem Himmel untersagt. Dies bedeutet , dass der Spielbetrieb in den Duisburger Amateurligen ausgesetzt werden muss.
Trainingseinheiten in klassischen Kontaktsportarten wie zum Beispiel Fußball sind aber möglich. Diese müssen jedoch an die Situation angepasst werden und kontaktlos erfolgen. Zudem ist die Nutzung von Umkleide- und Duschräumen – mit Ausnahme der Toiletten – nicht erlaubt.
In den weiterführenden Duisburger Schulen gilt nun durch eine Landesverordnung generell die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Hiermit soll zum einen die Weiterverbreitung des Virus verhindert werden, zum anderen aber auch die dauerhafte Aufrechterhaltung des Schulbetriebs gesichert werden. Der Maskenschutz minimiert bei Auftreten einer Infektion erheblich die Anzahl der Mitschüler, die für eine mögliche Quarantäne in Betracht kommen.
1. Bezirk Duisburg-Walsum:
• Kometenplatz,
• Franz-Lenze-Platz
2. Bezirk Duisburg-Hamborn:
• Jägerstraße,
• Hamborner Altmarkt,
• Rathausstraße zwischen Duisburger Straße und Hinter dem Rathaus,
• August-Bebel-Platz,
• Kaiser-Wilhelm-Straße (zwischen Egonstraße und Weseler Straße),
• Kaiser-Friedrich-Straße (zwischen Weseler Straße und Roonstraße),
• Weseler Straße (zwischen Wolfstraße und Grillostraße)
3. Bezirk Duisburg-Meiderich/Beeck:
• Von-der-Mark-Straße (zwischen Auf dem Damm und Am Bahnhof),
• Holtener Straße (zwischen Fiskusstraße und Lehrer Straße)
4. Bezirk Duisburg-Homberg/Ruhrort/Baerl:
• Augustastraße (zwischen Moerser Straße und Viktoriastraße)
5. Bezirk Duisburg-Mitte
• Münzstraße (zwischen Peterstal und Steinsche Gasse),
• Kasinostraße (zwischen Beeckstraße und Steinsche Gasse),
• Kuhstraße,
• Königstraße,
• Sonnenwall,
• Düsseldorfer Straße zwischen Königstraße und Friedrich-Wilhelm-Straße,
• Claubergstraße (zwischen Königstraße und Börsenstraße),
• Tonhallenstraße (zwischen Königstraße und Am Buchenbaum),
• Hohe Straße (zwischen Königstraße und Am Buchenbaum),
• König-Heinrich-Platz,
• Portsmouthplatz,
• Oststraße (zwischen Bismarckstraße und Grabenstraße),
• Wanheimer Straße (zwischen Heerstraße und Wörthstraße),
• Platz vor der Pauluskirche,
• Fischerstraße (zwischen Hultschiner Straße und Düsseldorfer Straße)
6. Bezirk Duisburg-Rheinhausen
• Friedrich-Alfred-Straße (zwischen Krefelder Straße und Günterstraße)



75 Jahre Charta der Vereinten Nationen: Innenminister Reul ordnet Beflaggung an

Minister Herbert Reul hat für Samstag (24. Oktober 2020) Beflaggung für die obersten Landesbehörden angeordnet. An diesem Tag sollen in Nordrhein-Westfalen die Flaggen der Vereinten Nationen, des Bundes und die Landesdienstflagge an den Dienstgebäuden der obersten Landesbehörden auf Vollmast gesetzt werden. Anlass ist der 75. Jahrestag des Inkrafttretens der Charta der Vereinten Nationen.


15 Jahre „Tag des Dialogs“ in Duisburg  

Alljährlich organisieren ARIC e. V., die Bürgerstiftung Duisburg und das städtische Kommunale Integrationszentrum den „Tag des Dialogs“. Unter dem Motto „Dialog hat viele Formen“ findet er am Freitag und Samstag, 13. und 14. November, bereits zum 15. Mal in Folge in Duisburg statt.  
Auch in diesem Jahr sind alle interessierten Bürger eingeladen, als Gast an einem Dialogtisch teilzunehmen, oder ihn als Gastgeber zu organisieren.
Die Bürger können stadtweit an unterschiedlichen Standorten jeweils mit maximal sechs Personen zusammenkommen, sich austauschen sowie ihre Erfahrungen, Wünsche und Ideen einbringen. So vielfältig und interkulturell wie die Duisburger waren in den vergangenen fünfzehn Jahren auch die Teilnehmer.  
Wegen der Corona-Pandemie findet der „Tag des Dialogs“ auch online statt. Neben der klassischen „Kaffeerunde“ mit persönlichem Gespräch stellt die Veranstaltergemeinschaft „digitale Räume“ zur Verfügung. Außerdem haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, auf der Website des ARIC-NRW e.V. kurze Statements zum Tag des Dialogs zu hinterlassen, die gesammelt und als Auswahl veröffentlicht werden.  
Bei allen Ideen zur Umsetzung des diesjährigen „Tag des Dialogs“ sind die aktuellen Hygienemaßnahmen und Empfehlungen zum Infektionsschutz dringend zu beachten, insbesondere da sich diese jederzeit ändern können. Die Veranstalter bieten Unterstützung durch Informationen, Flyer und Plakate an. Am Donnerstag, 29. Oktober, findet außerdem um 18 Uhr eine digitale Informations­veranstaltung statt. Wer daran teilnehmen möchte, meldet sich bitte vorab per E-Mail an dialogtisch@aric-nrw.de an.  

Vertreter der Veranstaltungsgemeinschaft „Tag des Dialogs“ - v.l.: Dr. Ralf Krumpholz (Beigeordneter der Stadt Duisburg), Jörg Löbe (Bürgerstiftung Duisburg), Gülgün Teyhani (ARIC-NRW), Marijo Terzic (Leiter des Kommunalen Integrationszentrums). Fotocredits: Malte Werning / Stadt Duisburg)


Volksbank-Fusion kommt nicht zustande!
Die Volksbanken Rhein-Ruhr und Ruhr Mitte schließen sich nicht wie geplant zusammen. Duisburg, 21. Oktober 2020 - Eine große VerbundVolksbank mit zwei Hauptstellen in Duisburg und Gelsenkirchen wird es nicht geben. Im Verlauf der Projektarbeit sei es den Beteiligten zunehmend deutlich geworden, dass es deutliche kulturelle Unterschiede zwischen beiden Häusern gebe. Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank Ruhr Mitte haben daraufhin Anfang dieser Woche beschlossen, die Fusionsgespräche nicht fortzuführen.
Trotz einer intensiv erfolgten Suche nach Lösungen werde in der derzeitigen Konstellation keine Perspektive für eine zukunftsträchtige Zusammenarbeit gesehen. Thomas Diederichs, Vorstandssprecher der Volksbank Rhein-Ruhr, findet die Entscheidung zur Fusionsabsage „auf jeden Fall sehr schade“. Immerhin sei damit aber rechtzeitig Klarheit geschaffen worden, insbesondere auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Schwieriger wäre ein solcher Schritt erst kurz vor der Beschlussfassung durch die Vertreterversammlungen im nächsten Jahr gewesen. Allerdings: „Es hätte sehr gut gepasst“, so Diederichs.
Viele gute Ideen seien bereits auf dem bisherigen Weg entwickelt worden. Er bedauert deshalb die Entscheidung. „Schade, gerade mit Blick auf die absehbaren Herausforderungen in der Zukunft, ließen sich viele Aufgaben gemeinsam meist besser lösen“, bedauert auch Dr. Peter Bottermann, Vorstandssprecher der Volksbank Ruhr Mitte.  Wirtschaftlich sehen sich beide Banken in der Lage, auch ohne eine Fusion die Zukunft zu meistern. „Wir sind beide erfolgreiche und kerngesunde Banken, die gut in ihren jeweiligen Regionen aufgestellt sind. Es ging von Anfang an um ein gemeinsames Agieren aus der Position der Stärke heraus“, bestätigen beide Vorstandssprecher.
Nach der Entscheidung, die Fusionsgespräche zu beenden, werden beide Häuser nun selbständig weiterarbeiten und, so versichern beide Vorstände, weiterhin in guter nachbarschaftlicher Verbindung bleiben. Dies geschieht nicht zuletzt über eine Zusammenarbeit in gemeinsamen Tochtergesellschaften oder im Firmenkundenkreditgeschäft.



Zeitumstellung: Von
Sommer- auf Winterzeit:
So. 25.10.2020 Uhr-Umstellung von 3 Uhr auf 2 Uhr.
Im März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt. 1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 
Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“ Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die Einführung der Sommerzeit vom 31. Januar 1980 die Umstellung.
Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ.  Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlamentes). Zeitumstellung: Geänderte Abfahrtszeiten für die Nachtexpress-Linien


„An der UCAM fühle ich mich wie in Hogwarts“

Während Promotion Zweifach-Papa geworden Ein Interview mit diesem Mann muss definitiv telefonisch und während einer Autofahrt geführt werden. Denn: Der in Duisburg lebende Christopher Jakob ist schon morgens ab 6 Uhr unterwegs und als Sales Manager, zweifacher Vater und Ehemann sehr beschäftigt. Ganz nebenher schreibt der 36-Jährige berufsbegleitend an seiner Doktorarbeit. In Kooperation mit der spanischen Universidad Católica San Antonio de Murcia (UCAM) promoviert er seit 2016 an der FOM, um den offiziell höchsten akademischen Grad zu erreichen – und ist nun in den letzten Zügen seiner Arbeit.
Zu „entbehren“ ist momentan ein großer Teil im Leben von Christopher Jakob. „Ich hab mich damals für das Promotionsprogramm beworben und nicht damit gerechnet, angenommen zu werden“, denkt der Familienvater heute zurück. Er wollte es einfach versuchen, denn: „Scheitern kann man immer. Scheitern gehört zum Leben dazu.“ Er hätte die Doktorarbeit zwar vielleicht auch schneller schreiben können, „allerdings haben meine Frau und ich in den letzten zweieinhalb Jahren auch zwei Söhne bekommen, wir sind umgezogen und hatten einfach ein bisschen Privatleben.“
Dennoch ist Christophers Alltag strikt durchgetaktet: morgens um 6 Uhr macht er sich auf den Weg zur Arbeit, vorher nimmt er sich meist noch zehn Minuten Zeit für Yoga, „auch wenn ich das früher immer belächelt hab“, schmunzelt der Ruhrpottler. In diesen zehn Minuten kann er seine Batterien aufladen, danach ist er nämlich bis abends in seinem Job als Vertriebler unterwegs, kommt zum Abendbrot nach Hause, setzt sich dann nochmal an den Rechner und zu guter Letzt sind noch ein paar Stunden Konzentration für die Doktorarbeit gefragt.
„Ich muss auf meine Hobbys verzichten und auch meine Familie muss natürlich zurückstecken. Ohne meine Frau würde das alles nicht funktionieren“, so der Product Group Leader. Extrameile. „Heutzutage könnten wir theoretisch alles lernen, haben alle Möglichkeiten“, ist sich Christopher Jakob sicher. Und so wollte er auch die Möglichkeit wahrnehmen, sich weiterzubilden und sich alle Türen offen zu halten, denn lebenslanges Lernen steht für ihn im Vordergrund. „Ich plane, die Promotion 2021 abzuschließen. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, wie es dann sein wird, plötzlich wieder so viel mehr Zeit zu haben“, träumt der Sales Manager. 
Vor einiger Zeit machte Christopher Jakob seinen Diplomkaufmann an der FOM in Duisburg und Essen, absolvierte dort anschließend berufsbegleitend seinen Master in „Business Administration“ (MBA). „Ich war sehr zufrieden mit der FOM. Ich habe in dieser Zeit unglaublich viel gelernt – nicht nur Fachliches, sondern auch was meine Organisation anbelangt. Ich weiß heute, was es bedeutet, die `Extrameile` zu gehen.“ Er fügt hinzu: „Die FOM war ‚die beste Schule‘ für mein Zeitmanagement.“ So entschied er sich schließlich dazu, auch noch an der FOM und der UCAM neben dem Beruf zu promovieren. Das Thema seiner Arbeit dreht sich um Smartwatches und Luxusuhren.

Hogwarts oder UCAM?
Die Atmosphäre und die Gebäude der Partneruniversität UCAM in Spanien beeindruckten den Promovenden besonders: „Bisher war ich zweimal dort. Die Gebäude, dieser Charme: Ich fühle mich immer ein bisschen wie Harry Potter in Hogwarts, wenn ich vor Ort bin“, lacht der 36-Jährige, von dem man fast meinen könnte, er hätte Zauberkräfte. „An der Universität bekomme ich einen Einblick davon, wie es wohl gewesen wäre, nicht berufsbegleitend zu studieren und das Studentenleben zu genießen.“ Er würde alles genau so wieder machen: „All die gesammelten Erfahrungen an der FOM sind extrem viel wert. Man muss sich schon genau fokussieren, um seine Ziele zu erreichen“, nur so funktioniere es.


Der Wettbewerb DrehMOMENTE lädt zum Special FARBMOMENTE ein
Bild statt Film! Unter dem Motto „FarbMOMENTE #vibrantcolours #colourful #dressedtomatch“ Eröffnung der Ausstellung Frau Architektkönnen aktuell  noch Fotoarbeiten eingereicht werden. Kreativ sein ist gefragt.
Der Wettbewerb wendet sich an junge, kreative Menschen aus NRW. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (Einzelpersonen oder Gruppen) bis 25 Jahre sind aufgerufen, sich fotografisch mit dem künstlerischen Einsatz von Farbe auseinanderzusetzen. Das außergewöhnlichste Bild gewinnt.
© 2020 filmothek der Jugend NRW e.V

Ein Online-Voting vom 18.11. bis zum 22.11. unter www.drehmomente-nrw.de lässt entscheiden, welches Bild unter dem Hashtag inspirierten Motto „FarbMOMENTE #vibrantcolours #colourful #dressedtomatch“ gewinnt. Einsendeschluss ist der 2. November 2020! Teilnahmebedingungen unter: https://bit.ly/3iXyRdH Weitere Informationen zum Foto-Special unter  www.drehmomente-nrw.de


VHS: Vortrag zur Kunstgeschichte der Freimaurerei  
Die VHS bietet am Montag, 26. Oktober um 18 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte, einen Vortrag zum Thema der Kunstgeschichte der Freimaurerei an. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Duisburger Loge „Zur Deutschen Burg“ reist der Kunsthistoriker Axel Voss mit den Teilnehmern zu den Ursprüngen von der Antike bis in die modernen Interpretationen freimaurerischer Kunst.  
Die Freimaurerei hat in ihrer über 300jährigen Geschichte immer einen besonderen Fokus auf Symbolik und Kunst gelegt. Die „Artes Liberales“, „Heilige Geometrie“ oder Sakralarchitektur führen zurück bis nach Ägypten und Griechenland. Die abendländische Kultur wäre ohne die Tradition der bildlichen Wissensvermittlung über Allegorie und Metapher nicht denkbar.   Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro.

VHS-Vortrag: „Das Rote Buch und die Gnosis“  

Henning Weyerstraß hält am Dienstag, 3. November, um 20 Uhr im Saal der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt einen spannenden Vortrag zum Thema „Das Rote Buch und die Gnosis“.  
Unter dem Begriff „Gnosis“ versammelte man verschiedene religiöse Lehren und Gruppierungen des 2. und 3. Jahrhunderts, die Erlösung durch Erkenntnis suchten. Weyerstraß spürt Hinweise auf gnostisches Material in C.G. Jungs geheimnisvollem „Roten Buch“ auf und erläutert die historischen Rahmenbedingungen seiner Entstehung.  
Eine vorherige verbindliche schriftliche Anmeldung, am besten über www.vhs-duisburg.de ist in diesem Semester erforderlich. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Weiterführende Informationen gibt es bei Axel Voss telefonisch unter (0203) 283-2064.  

 


Weiterhin für die Menschen da

Durch die Zunahme der Infektionszahlen werden in den nächsten Wochen besonders Menschen der Risikogruppen wieder vermehrt zu Hause bleiben. Unter dem Motto „LebensWert für zuhause!“ wird das Projekt LebensWert weiterhin die Menschen versorgen. Das syrisch-deutsche Restaurant Sham beziehungsweise Café „Offener Treff“, Holtener Straße 176, 47167 Duisburg-Neumühl bieten dienstags bis freitags und sonntags von 11:30 bis 14 Uhr die Möglichkeit, Mittagessen abzuholen oder liefern zu lassen für die Menschen, die nicht selbst kommen können. Es gibt Tagesgerichte solange der Vorrat reicht zum Hauspreis von 6,20€.
„Es darf aber auch gerne weniger oder mehr bezahlt werden“, so Pater Tobias. Vorbestellungen tobias@abtei-hamborn.de oder 0203/44 98 96 72. Dort können die Menschen auch erfahren, welche Tagesgerichte angeboten werden. Neben der Gastronomie bietet das Projekt LebensWert einen Einkaufsdienst an. Vom Drogeriemarkt über Apotheke bis zum Supermarkt, der Einkaufsdienst ist kostenlos. Weitere Informationen unter 0203/ 544 72 600 oder 544 72 611 bzw. sozialarbeit@projekt-lebenswert.de

Foto: Projekt LebensWert

 

ADAC Experten-Talk: Tourismus in Corona-Zeiten - wo geht die Reise hin?

Leere Hotelbetten, geschlossene Restaurants, keine Flüge - kaum eine andere Branche ist so stark von der Corona-Krise betroffen wie der Bereich Tourismus, der mit rund drei Millionen Beschäftigten zu Deutschlands wichtigsten Wirtschaftszweigen gehört. Mit Ausbruch der Corona-Pandemie und dem Lockdown brach das Tourismus-Geschäft Mitte März von heute auf morgen zusammen.
Die Branche stand praktisch still, Buchungen mussten rückabgewickelt werden - verbunden mit massiven Umsatzeinbrüchen und Kurzarbeit als Folge. Nur schrittweise und unter Beachtung von Abstandsregelungen und Hygienekonzepten öffneten im Sommer Gastronomie, Hotellerie und Tourismus im Inland sowie im europäischen Ausland. Jetzt droht sich das Szenario aus dem März zu wiederholen.
 - Lockdown in Berchtesgarden, Hotelschließung am Timmendorfer Strand: Welche Einschränkungen sind hinzunehmen und welche Freiheiten möglich?
- Wie nachhaltig verändert die Corona-Krise den Tourismus?
- Wird die Branche die Krise überwinden?
- Welche Konzepte gibt es für die Zeit nach Corona?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben Ihnen beim interaktiven Live-Talk des ADAC Mittelrhein e.V.: Dr. Achim Schloemer , Vorstand Touristik ADAC Mittelrhein e.V. Gereon Haumann , Präsident DEHOGA Rheinland-Pfalz e.V. Stefan Zindler , Geschäftsführer Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH Dr. Ralf Teepe , Leiter Wirtschaftspolitik Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MVWL) Ingo Lies , Geschäftsführer Chamäleon Reisen GmbH Darüber hinaus präsentiert Catharina Fischer vom Netzwerk Tourismuszukunft die Ergebnisse der Branchen-Umfrage #impulse4travel, die in den vergangenen Wochen unter den Entscheidungsträgern und Meinungsbildnern der Touristikbranche durchgeführt wurde.
"Viele Akteure haben Angst, dass eine Wiederholung des Lockdown-Szenarios vom März droht. Daher kommt der interaktive Live-Talk genau zur richtigen Zeit, denn wir müssen offen und direkt die Probleme ansprechen und unsere Forderungen an die Politik stellen," betont Touristik-Vorstand Dr. Achim Schloemer. Die Zuschauer können vor und während des Live-Talks am kommenden Freitag, 23. Oktober (ab 11 Uhr) auch Fragen direkt an die Studiogäste stellen. Eine kurze E-Mail an mailto:dialog@mrh.adac.de reicht aus, die Beantwortung der Fragen erfolgt live während der Sendung. Hier geht's zum Livestream: www.adac-mittelrhein.de/digitalesforum (https://www.adac.de/der-adac/regionalclubs/pfalz/digitalesforum/) . Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wege in eine CO2-arme Mobilität
Fraunhofer UMSICHT zeigt nachhaltige synthetische Kraftstoffe
Flüssigkraftstoffe werden trotz wachsender Elektromobilität auch in Zukunft noch einen bedeutenden Anteil im Mobilitätssektor haben. Damit deren CO2-Bilanz sinkt, stehen synthetische Kraftstoffe im Fokus zahlreicher Forschungsarbeiten. Das Fraunhofer UMSICHT präsentiert auf den Fraunhofer Solution Days 2020 innovative Technologien zur Herstellung und Veredelung klimafreundlicher Kraftstoffe. Das virtuelle Event findet vom 26. bis 29. Oktober statt und ist die Gelegenheit, sich über zukunftsweisende Fraunhofer-Technologien zu informieren.
Noch lange werden Flüssigkraftstoffe mit hoher Energiedichte eine wichtige Rolle im Mix verschiedener Antriebstechnologien und Energieträger spielen. Das Problem der fossilen Kraftstoffe ist jedoch ihr CO2-Fußabdruck. Um die bei Herstellung und Verbrauch entstehenden Emissionen zu senken, braucht es nachhaltige Alternativen. Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT hat zwei innovative Verfahren entwickelt, mit denen emissionsarme synthetische Biokraftstoffe (Benzin, Diesel, Schiffsdiesel, Kerosin) auf Basis von reststoffbasiertem Bioethanol bzw. biogenen Reststoffen produziert werden.

Produktion und Veredelung nachhaltiger synthetischer Kraftstoffe am Fraunhofer UMSICHT.  © Fraunhofer UMSICHT

Besucherinnen und Besucher der virtuellen Fraunhofer Solution Days können sich am 29. Oktober, dem Thementag Mobilität, über diese normgerechten Kraftstoffe sowie Dienstleistungen, Beratungen und Studien rund um den Themenkomplex CO2-arme Mobilität informieren. Das Angebot des Fraunhofer UMSICHT richtet sich u. a. an CO2-intensive Industrien, die an CCU-Konzepten interessiert sind, und an Endverbraucher (Reedereien, Logistik, Automobilhersteller, Aviation), die mit den Technologien ihre Flottenemissionen senken wollen.
Weiterhin ist das Thema für Unternehmen aus dem Bereich der Kraftstoffherstellung (Mineralölgesellschaften, Raffineriebetreiber, Petrochemische Industrie) von Interesse, um den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte zu verringern, und um z. B. Quotenregelungen für den Biokraftstoffanteil im Benzin einhalten zu können. Vortrag: Fortschrittliche alternative Kraftstoffe  Dr. Andreas Menne und Dr. Robert Daschner vom Fraunhofer UMSICHT ordnen am 29. Oktober um 11.30 Uhr das Themengebiet der fortschrittlichen alternativen Kraftstoffe ein. Sie sprechen über die technischen Herausforderungen und zeigen ihre Lösungsansätze.
Während der Ausstellung besteht die Möglichkeit, sich mit den Experten am virtuellen Messestand auszutauschen. Fraunhofer Solution Days Die Forschungsergebnisse und das Know-how der angewandten Forschung sind gerade in Zeiten der Corona-Pandemie von großer Bedeutung. Sie ermöglichen die Umsetzung von Spitzentechnologie in innovative Lösungen und stärken so die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.
Auf den Fraunhofer Solution Days 2020 werden vom 26. bis 29. Oktober Technologie-Highlights aus dem Fraunhofer-Kosmos präsentiert. An vier Thementagen legt das virtuelle Event den Schwerpunkt auf Gesundheit, digitale Wirtschaft, Anlagen- und Maschinenbau sowie Mobilität. Kostenfreie Anmeldung Die Teilnahme an den Fraunhofer Solution Days ist kostenfrei. Zur Anmeldung.


A524: Ausfahrt Huckingen in Richtung Krefeld bleibt bis zum 18. Dezember gesperrt

Auf der A524 bleibt die Ausfahrt Duisburg-Huckingen in Fahrtrichtung Krefeld voraussichtlich bis zum 18. Dezember gesperrt. Das ist erforderlich, um zusätzliche Arbeiten an der Gründung von Lärmschutzwänden durchführen und die dazu gehörenden, statischen Berechnungen abschließen zu können. Die Arbeiten an der Anschlussstelle Duisburg-Huckingen sind Teil des Ausbaus der B288 zur A524 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Rahm und Duisburg-Serm.


Busse statt Bahnen auf der Stadtbahnlinie U79  

Die Rheinbahn erneuert auf dem Abschnitt zwischen den Haltestellen „Freiligrathplatz“ und „Wittlaer“ die Fahrleitung – von Sonntag, 25. Oktober, 4 Uhr, bis Montag, 26. Oktober, 4 Uhr. Davon betroffen ist die Stadtbahnlinie U79: Die Bahnen fahren, von der Universität kommend, ab der Haltestelle „Messe Ost/Stockumer Kirchstraße“ über die Strecke der Linie U78 und enden an der Haltestelle „MERKUR SPIEL-ARENA/Messe Nord“. Von hier aus fahren die Bahnen wieder zurück zur Universität. Aus Duisburg kommend, enden die Bahnen in Richtung Düsseldorf bereits an der Haltestelle „Duisburg, Kesselsberg“, wenden und fahren wieder zurück.  
Auf dem gesperrten Abschnitt zwischen den Haltestellen „Messe Ost/Stockumer Kirchstraße“ und „Duisburg, Kesselsberg“ sind Busse statt Bahnen im Einsatz. Die Ersatzbusse halten in der Regel an den Stadtbahn-Haltestellen oder an einer Ersatzhaltestelle am rechten Rand der Fahrbahn.


Statistiken des Tages


8 Millionen Niedriglohnjobs

Gut jede und jeder fünfte abhängig Beschäftigte (21 %) in Deutschland arbeitete im April 2018 im Niedriglohnsektor. Damit wurden rund 8 Millionen Jobs unterhalb der Niedriglohnschwelle (11,05 Euro brutto je Stunde) entlohnt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 393 000 Jobs mehr als im April 2014. Der Anteil der niedrigentlohnten Jobs an allen Beschäftigungsverhältnissen blieb unverändert.

 

Mittwoch, 21. Oktober

Aktuelle Duisburger Fallzahlen
Inzidenzwert: Duisburg nun im 100er Bereich (Stand 20. Oktober)

Insgesamt haben sich in Duisburg in Summe 3.804 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 79 Personen sind verstorben. 3.217 Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 508 Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 62.545 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt
100,1.




Zeitumstellung: Von
Sommer- auf Winterzeit:
So. 25.10.2020 Uhr-Umstellung von 3 Uhr auf 2 Uhr.
Im März Uhr um eine Stunde auf die Sommerzeit vorstellen - im Oktober um eine Stunde zurückstellen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sommerzeit wieder eingeführt. Unmittelbar nach dem Krieg wurde die jährliche Umstellung auf Sommerzeit von den westlichen Besatzungsmächten bestimmt. 1947 wurden die Uhren zwischen dem 11. Mai und 29. Juni im Rahmen der so genannten Hochsommerzeit zwei Stunden vorgestellt. Diese endete mit Ende des Jahres 1949. Ursprünglich galt die MESZ in Deutschland für die Zeit zwischen dem letzten Sonntag im März und dem letzten Sonntag im September. Von 1950 bis 1979 gab es in Deutschland keine Sommerzeit. 
Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der „alten“ Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft.
Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war. Die Bundesrepublik und die DDR führten die Sommerzeit zugleich ein, das diente der Harmonisierung. In der DDR regelte die Verordnung über die Einführung der Sommerzeit vom 31. Januar 1980 die Umstellung.
Von 1981 bis 1995 begann in Deutschland die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ und endete am letzten Sonntag im September um 3.00 Uhr MESZ.  Durch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurde die Sommerzeit 1996 in Deutschland um einen Monat verlängert und gilt seitdem vom letzten Sonntag im März um 2.00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober um 3.00 Uhr MESZ. (Richtlinie 2000/84/EG des Europäischen Parlamentes).


A524: Ausfahrt Huckingen in Richtung Krefeld bleibt bis zum 18. Dezember gesperrt

Auf der A524 bleibt die Ausfahrt Duisburg-Huckingen in Fahrtrichtung Krefeld voraussichtlich bis zum 18. Dezember gesperrt. Das ist erforderlich, um zusätzliche Arbeiten an der Gründung von Lärmschutzwänden durchführen und die dazu gehörenden, statischen Berechnungen abschließen zu können. Die Arbeiten an der Anschlussstelle Duisburg-Huckingen sind Teil des Ausbaus der B288 zur A524 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Rahm und Duisburg-Serm.


Unterstützung für benachteiligte Kinder: Universität macht Ferien

Schule statt ausschlafen heißt es derzeit für 132 Grundschulkinder – und die machen begeistert mit. Bildungswissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) wollen mit „Universität macht Ferien“ nicht nur für Spaß und Abwechslung sorgen, sondern auch coronabedingte Lernverluste kompensieren. Lehramtsstudierende der UDE sind dafür jeweils eine Woche an zwei Essener Grundschulen im Einsatz. Das Projekt geht auf eine Idee der Universitätsallianz (UA) Ruhr zurück.

Freiwillig lernen in den Ferien – vergnügte Kinder an der Neuessener Grundschule. Foto: UDE/Sylvia Schemmann

Der Stundenplan ist gut gefüllt: Spielerische Aufgaben warten in Deutsch, Mathematik, Sport und Sachunterricht. So suchen die Dritt- und Viertklässler unter anderem nach Quadratmehrlingen, Quadrate in Quadraten oder in Kunstwerken. Sie lernen die Groß- und Kleinschreibung durch spielerische Tricks kennen, erfinden „Treppengedichte“ oder drehen kleine Videos.
Im Sachunterricht gibt es Experimente mit der Wärmebildkamera zum Treibhauseffekt, mit einer Wetterstation auf der Basis von Minicomputern, und es wird nach Klimaschädlingen in der Schule gesucht. Aber auch Bewegung kommt nicht zu kurz: Während die Kinder springen, balancieren, rollen, klettern, rutschen und spielen, werden nebenbei der fachspezifische Wortschatz, die Verschränkung von Verben mit Bewegung, aber auch der Gebrauch von Präpositionen in Verbindung mit Bewegung eingeübt. Die neunjährige Sham von der Neuessener Grundschule fand die letzte Woche „total schön! Wir haben gespielt, aber auch ganz viel gelernt. Es ist anders als die normale Schule.“

Ihr Mitschüler Destan (8) mochte nicht nur den spannenden Unterricht: „Auch die gemeinsame Mittagspause war super.“ Gerade für jüngere und sozial benachteiligte Kinder ist der Ferienunterricht wichtig, erklärt Bildungswissenschaftler Prof. Philipp Jugert: „Bei vielen von ihnen hat der Corona-Lockdown zu massiven Lernverlusten geführt. Das sehen auch die Eltern, die das Angebot sehr gut angenommen haben. Sie wünschen, dass es fortgesetzt wird. Der Bedarf ist wirklich groß. Das zeigen uns die vielen Anfragen, die wir von anderen Kommunen bekommen.“
Sham, Destan und ihre Klassenkameraden sind ein wenig traurig, dass „Universität macht Ferien“ für sie nun vorbei ist. An der Schule am Morungenweg in Essen-Steele hingegen hat das Programm soeben begonnen. 64 Kinder vergnügen sich hier mit Quadratmehrlingen und Treppengedichten. Das Pilotprojekt wird von den Bildungswissenschaften und dem Zentrum für Lehrerbildung koordiniert und von der Uni über das Prorektorat Gesellschaftliche Verantwortung und Diversität mit 40.000 Euro unterstützt.

 
Regionale Ausbildungskonferenz für den Niederrhein tagt
Die Regionale Ausbildungskonferenz für den Niederrhein tagt am Donnerstag, den 29. Oktober, in Duisburg. Vertreten sind darin die Gebietskörperschaften, die Agenturen für Arbeit sowie die Jobcenter Duisburg und Wesel, die Berufskollegs, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die IG Metall, der Unternehmerverband Ruhr-Niederrhein, die Kreishandwerkerschaften Duisburg, Wesel und Kleve sowie die Handwerkskammer Düsseldorf, die Regionalagentur NiederRhein und die Niederrheinische IHK.


Aktuelles Festivalkonzept Duisburger Filmwoche    

Die aktuellen Veränderungen bei Reisebestimmungen und den Corona-Schutzverordnungen veranlassen die Duisburger Filmwoche und doxs!, die geplante Festivalstruktur erneut den Rahmenbedingungen anzupassen. Zwar können beide Festivals ihren Spielbetrieb im Kino filmforum zum jetzigen Stand aufrechterhalten, aber auf die Einladung von Filmteams und damit auch auf Filmdiskussionen mit den Regiegästen muss verzichtet werden. Stattdessen werden Gespräche mit den Autoren von  Kommissionsmitgliedern und Moderatoren geführt, vorab aufgezeichnet und im Anschluss an die Filmvorführungen gezeigt.  
„In der jetzigen Situation müssen wir abwägen, unter welchen Voraussetzungen wir kulturelles Leben verantwortungsbewusst fortsetzen können. Daher haben wir schweren Herzens die Entscheidung getroffen, Filmschaffende erstmals nicht nach Duisburg einzuladen. Umso mehr freut es uns, dass wir mit den Möglichkeiten digitaler Angebote den diskursiven Kern der Duisburger Filmwoche online aufrechterhalten können. Den Filmschaffenden und Partnern des Festivals gilt mein ausdrücklicher Dank für ihr Engagement und ihr Verständnis“, so Oberbürgermeister Sören Link.  
Kulturdezernentin Astrid Neese dankt der Festivalleitung für ihr ambitioniertes und vorausschauendes Festivalkonzept, das sich angesichts der zunehmenden Einschränkungen nun bewährt: „Die dezentrale und hybride Struktur der Filmwoche und doxs! ermöglicht die größtmögliche Flexibilität auf die Entwicklungen zu reagieren. So können die Filme über Duisburg hinaus ein Publikum erreichen und damit einen wichtigen Beitrag leisten, Filmschaffende in dieser schwierigen Situation zu unterstützen.“  
Überregionales Fachpublikum und Pressevertreter können das Festivalprogramm, aufgezeichnete Gespräche und weitere Texte zu den Filmen über eine Online-Plattform wahrnehmen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, ausgewählte Filme im Rahmen der Satellitenveranstaltungen in Hamburg, München, Köln, Berlin, Zürich und Wien im Kino zu sehen. Ob und in welcher Form dort Diskussionen mit Filmschaffenden möglich sein werden, wird kurzfristig entschieden und kommuniziert.  
Die Festivalleiter Gudrun Sommer und Christian Koch: „Für das Festivalteam ist es besonders bitter, dass wir die Filmschaffenden nicht persönlich bei uns begrüßen werden. Diese soziale und diskursive Leerstelle können wir nicht schließen. Aber wir können die Filme sprechen lassen: mutiges, streitbares und leidenschaftliches dokumentarisches Kino auf der großen Leinwand, diskursiv angereichert von Beiträgen auf unserer Online-Plattform. Solange es möglich ist, in der jetzigen Situation verantwortungsvoll einen kulturellen Beitrag zu leisten, setzen wir alles daran, dies unsererseits zu ermöglichen.“  
Ebenfalls als hybride Veranstaltung wird die Konferenz „Wie weiter?“ zur dokumentarischen Serie am 2. November 2020 stattfinden. Über einen Stream aus dem Kino filmforum in Duisburg können angemeldete Besucher den Konferenztag online wahrnehmen und sich über einen Chat mit den Referenten austauschen. Aufgrund der neuen Veranstaltungsform ist die Anmeldefrist bis zum 27. Oktober 2020 verlängert worden.



Die Sportmacher: Speedway, Golf und Boxen mit Hindernissen  

Der Golfsport wird in Deutschland auch bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter. Grund für die Sportmacher, diesen Sport einmal zu checken. Laura Knöll lässt sich in der neuen Folge von Golf-Profi Benjamin Wuttke erklären und zeigen, welche Schläger für welche Bahn und welches Hindernis gebraucht werden. Stefan Bodemer sucht das Abenteuer diesmal beim Speedway, dem Motorradrennen auf der Sandbahn.
Speedwayfahrer Marius Hillebrand zeigt ihm wie man mit hoher Geschwindigkeit und ohne Bremsen durch die Kurven driftet und startet sein erstes Rennen gegen ein Speedway-Nachwuchstalent. Außerdem testen die Sportmacher ob man mit unkonventionellen Regeländerungen im Boxen Chancen hat, eine Runde im Box-Ring zu überstehen. Ob das funktioniert, wie man sicher beim Speedway unterwegs ist und wie viele Schläge man beim Golf für eine Bahn braucht, zeigen die Sportmacher am Donnerstag, 22.10.2020 um 19.25 Uhr auf KiKA und ab Dienstag in der  ZDFtivi-Mediathek (https://www.zdf.de/kinder/die-sportmacher).

Busse statt Bahnen auf der Stadtbahnlinie U79  

Die Rheinbahn erneuert auf dem Abschnitt zwischen den Haltestellen „Freiligrathplatz“ und „Wittlaer“ die Fahrleitung – von Sonntag, 25. Oktober, 4 Uhr, bis Montag, 26. Oktober, 4 Uhr. Davon betroffen ist die Stadtbahnlinie U79: Die Bahnen fahren, von der Universität kommend, ab der Haltestelle „Messe Ost/Stockumer Kirchstraße“ über die Strecke der Linie U78 und enden an der Haltestelle „MERKUR SPIEL-ARENA/Messe Nord“. Von hier aus fahren die Bahnen wieder zurück zur Universität. Aus Duisburg kommend, enden die Bahnen in Richtung Düsseldorf bereits an der Haltestelle „Duisburg, Kesselsberg“, wenden und fahren wieder zurück.  
Auf dem gesperrten Abschnitt zwischen den Haltestellen „Messe Ost/Stockumer Kirchstraße“ und „Duisburg, Kesselsberg“ sind Busse statt Bahnen im Einsatz. Die Ersatzbusse halten in der Regel an den Stadtbahn-Haltestellen oder an einer Ersatzhaltestelle am rechten Rand der Fahrbahn.

RVR verlängert Luftbildkooperation für das Ruhrgebiet
Der Regionalverband Ruhr (RVR) setzt seine Luftbildkooperation mit den Städten und Kreisen der Metropole Ruhr jetzt dauerhaft fort. Dank der Zusammenarbeit der Vermessungs- und Katasterämter bzw. Ämter für Geoinformation wird die gesamte Region jährlich nach abgestimmten Standards beflogen. Der RVR stellt in Kooperation mit den Kommunen verbandsweit standardisierte amtliche Luftbildprodukte für das Ruhrgebiet zur Verfügung.
Seit 100 Jahren lässt der RVR die Region aus der Luft fotografieren. So lässt sich der Wandel des Ruhrgebietes unter www.luftbilder.geoportal.ruhr aus der Luft erleben. Seit diesem Jahr stehen zusätzlich rund 150.000 Schrägluftbilder auf www.3d.ruhr zur Verfügung. Dass für eine so große Region einheitliche und jährlich aktualisierte Luftbilder vorliegen, ist bundesweit einmalig. Möglich macht dies die Zusammenarbeit der Städte und Kreise im Ruhrgebiet im 2013 gegründeten Geonetzwerk.metropoleRuhr. Die Geschäftsstelle liegt beim RVR. Das Netzwerk stellt regional einheitlich Geoinformationen bereit und veröffentlicht smarte Anwendungen. idr
Infos: www.geonetzwerk.ruhr
Aus der Vogelperspektive: Der Nordsternpark in Gelsenkirchen.
Aus der Vogelperspektive: Der Nordsternpark in Gelsenkirchen. Foto: RVR-Luftbild

 

Statistiken des Tages


NRW: 4,8 Millionen Erwerbstätige pendeln zur Arbeit in eine andere Gemeinde

4,8 Millionen der 9,3 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelten im Jahr 2019 arbeitstäglich über die Grenzen ihres Wohnortes hinweg zur Arbeit. Allein nach Köln (352 529), Düsseldorf (313 337) und Essen (156 273) pendeln zusammen täglich mehr als 822 000 Erwerbstätige.
Die Pendlermobilität konzentrierte sich auf die nordrhein-westfälischen Hauptverkehrsachsen: Die Nord-Süd-Achse von Bonn bis Duisburg und die West-Ost-Achse von Mönchengladbach über das Ruhrgebiet bis nach Dortmund und Bielefeld. Stark gependelt wurde auch nach Münster (105 270) und nach Aachen (90 178, davon 3 810 aus Belgien und 1 880 aus den Niederlanden). 4,47 Millionen Personen pendelten innerhalb ihrer Gemeinde in NRW.
53 von den 396 Städten und Gemeinden des Landes wiesen einen Einpendlerüberschuss auf. Holzwickede (85,7 Prozent) und Tecklenburg (77,8 Prozent) hatten die höchsten, Schmallenberg (30,4 Prozent) und Marsberg (30,5 Prozent) die niedrigsten Einpendlerquoten. Die höchsten Auspendlerquoten verzeichneten mit 84,2 Prozent Alfter und Merzenich; die niedrigsten Auspendlerquoten gab es in Münster (25,9 Prozent) und Köln (28,1 Prozent).
Der durchschnittliche Pendlerweg, geschätzt anhand der Luftlinienentfernung zwischen Wohn- und Arbeitsgemeinde, lag 2019 bei 19,8 Kilometer. Frauen legten mit 18,6 Kilometer eine im Schnitt zwei Kilometer kürzere Wegestrecke zurück als Männer (20,7 Kilometer). Auspendler aus Münster (34,3 Kilometer) und aus Blankenheim (31,1 Kilometer) hatten die längsten, aus Hiddenhausen (11,7 Kilometer) sowie Steinhagen und Erkrath, beide mit 12,9 Kilometer, die kürzesten Wege zur Arbeitsstätte.
Die Angaben stammen aus der „Pendlerrechnung NRW 2019”, deren Ergebnisse der Landesbetrieb IT.NRW in der Landesdatenbank unter der Adresse http://url.nrw/LDB_Pendler [1] bereitgestellt hat. Hier können die Pendlerverflechtungen zwischen einzelnen Städten und Gemeinden abgerufen werden. Für jede Gemeinde sind dort auch weitere Daten zu Merkmalen der Pendler abrufbar. Grafisch werden Daten für die Pendlerrechnungen der Jahre 2013 bis 2019 kompakt und übersichtlich in der Online-Anwendung „Pendleratlas NRW” (www.pendleratlas.nrw.de [2]) zur Verfügung gestellt. (IT.NRW)