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Vorherige Tage: 10. KW 2021

 

Samstag, 20. März 2021 - Frühlingsanfang

„Nicht auf dem Rücken der Kinder! Blinder Aktionismus in der Schul- und Familienpolitik!“
Kinder- und Jugendärzte NRWs fordern, dass die Politik die kindlichen Belange in der Corona-Pandemie endlich angemessen berücksichtigt. Die BVKJ-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe kritisieren die Art und Weise, wie die Politik in der Pandemie bislang mit den Interessen der Kinder und Jugendlichen verfahren ist. „Schulen schließen, Schulen öffnen – wir haben das Gefühl, den Politikern fällt nicht viel mehr ein als die Einrichtungen an- und auszuschalten“, erklärt Christiane Thiele, Landesverbandsvorsitzende des BVKJ Nordrhein: „Wir Erwachsenen haben oftmals die Möglichkeit, im weiter ausgeübten Beruf, zumindest im Homeoffice, ein Mindestmaß an Sozialkontakten aufrechtzuerhalten.

Den Kindern hingegen fehlt bei Schließung von KiTas und Schulen der Austausch mit Gleichaltrigen. Und in der Kindheit ist gerade der soziale Austausch ein Motor von Entwicklung – den stehlen wir unseren Kleinsten!“ Dr. Marcus Heidemann, Landesverbandsvorsitzender für Westfalen-Lippe, ergänzt: „Besonders betroffen sind von den Schließungen die Allerschwächsten. Schließt die heilpädagogische KiTa oder die Förderschule, dann fällt nicht nur der Schulunterricht weg, sondern auch weitere Förderungen und Therapien, die an den Schulbesuch gebunden sind. Keine Krankengymnastik, keine Logopädie. Und das bei Kindern mit Behinderung, die auf die Entwicklungsunterstützung zwingend angewiesen sind.“ Der BVKJ will dabei nicht tatenlos zusehen.
„Wir unterstützen die Politik gerne dabei, tragfähige Konzepte zu erarbeiten“, bietet Heidemann an. „Als Ausgangspunkt haben unsere Landesverbände ein Positionspapier erstellt, welches unsere Haltung glasklar zum Ausdruck bringt. Die Belange von Kindern müssen einfach an jeder Stelle mitberücksichtigt werden.“
Wie das funktionieren kann führt Thiele weiter aus: „Es gibt bereits gute Leitlinien und Schutzkonzepte zur Schulöffnung in der Pandemie. Bei der Umsetzung helfen wir gerne. Auf allen Ebenen. Hier rächt sich übrigens, dass die einzelnen Kreise in NRW in den letzten Jahrzehnten beim Kinder- und Jugendärztlichen Dienst in den Gesundheitsämtern ihre Sparwut ausgelebt haben.
Die gesetzliche Aufgabe des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Betriebsarzt für Schülerinnen und Schüler zu sein, wurde sträflich vernachlässigt und kann jetzt in der Pandemie quasi überhaupt nicht mehr ausgeübt werden. Sei es wie es sei, wir müssen jetzt handeln und Kinder – gerade in der Pandemie – wieder viel stärker in den Fokus rücken. Es wird Zeit, dass wir die Schulen massiv finanziell und organisatorisch unterstützen, um endlich die schon lange vorhandenen Schutzkonzepte umsetzen zu können.“

Schnellstart: 60 Prozent der Betriebe testen schon - IHK-Umfrage zu Tests in Betrieben   Regelmäßige Corona-Tests sind einer der Türöffner aus dem Dauer-Lockdown. Das regelmäßige Testen ist Teil der Öffnungsstrategie. Eine Umfrage der Niederrheinischen IHK zeigt: Trotz der Schwierigkeiten bei der Beschaffung testen bereits knapp 60 Prozent der Betriebe ihre Mitarbeiter wöchentlich bzw. planen dies in Kürze. Das entspricht etwa 60 bis 70 Prozent der Beschäftigten am Niederrhein. An der Umfrage haben sich 146 Unternehmen beteiligt.  
Homeoffice, Hygienekonzepte und jetzt auch testen – unsere Unternehmen leisten enorm viel, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Viele würden noch mehr machen, wenn die Tests einfacher zu beschaffen wären. Das zeigt deutlich: Die Wirtschaft übernimmt Verantwortung, um bei der Pandemiebekämpfung zu helfen. Dafür braucht es keine gesetzlichen Regelungen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger - Foto IHK Michael Neuhaus.
Ursprünglich wollte die Politik Anfang März die Unternehmen noch gesetzlich verpflichten, ihre Belegschaften zu testen. Am Ende einigten sich Bund und Spitzenverbände (BDA, BDI, ZDH, DIHK) auf eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft. Mit Erfolg, wie die Zahlen der IHK-Umfrage belegen.  
Doch die Betriebe stoßen mit ihrem Engagement auch an Grenzen: Jeder Vierte hat Schwierigkeiten, überhaupt Tests zu bekommen.
 Die Lieferanten sind ausgebucht. Dietzfelbinger: „Hier müssen Bund und Länder unbedingt nachsteuern. Manchen – gerade kleineren Betrieben – fehlen auch schlicht noch Informationen. Wie bekomme ich Tests? Worauf muss ich achten? Wer kann einen Test durchführen? Unsere IHK bietet zu diesen Fragen wöchentliche, kostenfreie Webinare an, um die Unternehmen startklar zu machen.“  
Alle Infos zu den Webinaren und worauf Unternehmen beim Testen achten müssen, sind auf der IHK-Website unter www.ihk-niederrhein.de zu finden.


Mehr Spielräume durch Impfung und Tests -  IHK-Tourismusausschuss fordert Strategiewechsel  
Der Öffnungsplan, den die Ministerpräsidentenkonferenz Ende Februar vereinbart hat, gerät ins Stocken. Kanzlerin und Länderchefs hatten in Aussicht gestellt, ab dem 22. März die Außengastronomie wieder zu öffnen. Wegen steigender Inzidenzzahlen scheint das aktuell nicht umsetzbar. Bei einem Festhalten an dem bisherigen Öffnungsplan rücken Hotelöffnungen und Restaurantbesuche erst recht in weite Ferne. Der Tourismusausschuss der Niederrheinischen IHK fordert deshalb einen Strategiewechsel von der Politik.  

„Die Gastronomie- und Tourismusbranche liegt am Boden. Hotels, Restaurants und Freizeiteinrichtungen bangen um ihre Existenz. Mehr impfen und mehr testen kann helfen, weitere Betriebe zu öffnen, ohne die Ansteckungsgefahr zu erhöhen. Diese Möglichkeiten müssen in eine erweiterte Öffnungsstrategie einfließen. Allein auf die 7-Tagesinzidenz zu schauen, erscheint nicht mehr zielführend“, fordert Frank Schwarz, Vorsitzender des IHK-Tourismusausschusses - Foto(c) Niederrheinische IHK Michael Neuhaus.  
Inzwischen sind in den meisten Städten die Testzentren aufgebaut. In den kommenden Monaten werden deutlich mehr Impfdosen zur Verfügung stehen und das Impftempo wird an Fahrt aufnehmen. Die Betriebe am Niederrhein sehen sich mit ihren bereits erprobten Hygienekonzepten gut vorbereitet. Das einzige, was jetzt noch fehlt, sind die Gäste.

„Warum sollen geimpfte oder negativ getestete Menschen nicht auch ein Restaurant besuchen und einen Hotel- oder Campingaufenthalt buchen können?“, hinterfragt die stellvertretende Ausschussvorsitzende Eva Welling - Foto (c) Welling GmbH. Tests ließen sich in den Testzentren oder als Schnell- oder Selbsttests vor dem Besuch in den Betrieben durchführen.  
Dem Duisburger Caterer und der Kamp-Lintforter Hotelbesitzerin ist die politische Brisanz dieser Diskussion sehr wohl bewusst. „Natürlich ist es ungerecht, wenn die einen schon wieder ins Konzert gehen dürfen, während die anderen noch gar nicht wissen, wann sie überhaupt dran kommen. Wenn wir allerdings aus Solidarität warten, bis alle Menschen geimpft sind, gefährdet das nicht nur unsere Freizeit- und Tourismusbetriebe“, so der Caterer. Diese Einschätzung bestätigt auch die aktuelle IHK-Konjunkturumfrage. Danach sieht sich jeder dritte Tourismusbetrieb und jedes fünfte Gastronomieunternehmen von Insolvenz bedroht.  

Hotelbesitzerin Welling empfiehlt den Blick über die Grenze. Länder wie Israel ermöglichen Geimpften wieder den Gang ins Fitnessstudio oder Konzert. Dänemark entwickelt bereits einen digitalen Impfnachweis. „Während Großbritannien schon den Sommerurlaub plant, diskutieren wir in Deutschland noch darüber, wie viele Menschen bei welchen Inzidenzwerten im Biergarten an einem Tisch sitzen dürfen. Wir sollten uns ein Beispiel an anderen Ländern nehmen und gute Ideen in Deutschland aufgreifen, um schneller aus der Krise zu kommen“, so die Hotelbesitzerin. Dazu zähle etwa auch der Einsatz von technischen Innovationen wie Virenfiltern oder Apps zur Terminvereinbarung und sicheren Kontaktnachverfolgung.



Stadt bietet Schnelltests für Schülerinnen und Schüler in Schnelltestzentren an

Die Stadt bietet allen Duisburger Schülerinnen und Schülern ab Sonntag, 21. März, einen Schnelltest an. Dieses Angebot gilt zunächst bis zu den Osterferien und ist eine Ergänzung zum Selbsttest, der in den Schulen stattfindet. Nach vorheriger Terminbuchung über www.du-testet.de können Schülerinnen und Schüler, sowie die begleitenden, ebenfalls angemeldeten Familienangehörigen, einen qualifizierten Schnelltest machen lassen.
Die Testung sollte im besten Fall am Abend vor dem Schulbesuch stattfinden. Hierfür werden die Öffnungszeiten in den Schnelltestzentren von Montag bis Donnerstag auf 20 Uhr ausgeweitet. Vor Ort erhält jeder einen Nachweis über das Ergebnis. Bei einem positiven Testergebnis kann direkt vor Ort ein PCR-Test erfolgen. Die Stadt Duisburg hofft mit diesem Angebot die Schulen tatkräftig unterstützen zu können.


Earth Hour 2021  
Die vom WWF ins Leben gerufene Aktion Earth Hour findet am Samstag, 27. März, bereits zum fünfzehnten Mal statt. An diesem Tag werden in über 100 Ländern Millionen Menschen im Rahmen der weltweiten Aktion für 60 Minuten das Licht ausschalten. In Duisburg ist diese Aktion ebenfalls bereits zu einer guten Tradition geworden. Auch in diesem Jahr wird daher dazu aufgerufen sich an der Aktion zu beteiligen und an diesem Tag um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht zu Hause auszuschalten. Machen Sie mit, damit aus dieser symbolischen Aktion mehr wird und ein stärkeres Bewusstsein für Klima- und Ressourcenschutz entsteht.  
Die Stadt Duisburg wird sich in diesem Jahr gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, dem Einkaufszentrum Forum Duisburg, der Königsgalerie, der Stadtwerke Duisburg AG und dem Landschaftspark Duisburg-Nord  an der Aktion beteiligen. So wird die Außenbeleuchtungen des Rathauses, der Salvatorkirche und der Marienkirche, die Lichtinszenierung des Landschaftsparks Duisburg-Nord und die goldene Leiter im Forum Duisburg in der Zeit von 20.30 bis 21.30 Uhr erlöschen. Ebenso wird die grüne Beleuchtung des Stadtwerketurms und des Kühlturmes des Stadtwerke Kraftwerkes in Wanheimerort für eine Stunde ausgeschaltet. Zum ersten Mal wird dieses Jahr auch die Beleuchtung von Tiger & Turtle für eine Stunde ausgeschaltet.  

Seit 2007 organisiert der WWF die weltumspannende Aktion Earth Hour. Was 2007 in Sydney mit mehr als 2,2 Millionen Haushalten begann, entwickelte sich bis heute zu einer der größten freiwilligen Aktionen, die es je gab. Im Jahr 2020 nahmen weltweit Menschen in über 180 Ländern daran teil. Kern dieser Aktion ist, durch das gezielte Abschalten von Beleuchtungen ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen. In Deutschland beteiligten sich im letzten Jahr rund 400 Städte und Gemeinden. In den letzten Jahren gingen unter anderem in Berlin, Hamburg, Dresden und Köln die Lichter berühmter Gebäude aus. Darunter waren der Kölner Dom, das Hamburger Rathaus, die Dresdener Frauenkirche und viele weitere bekannte Bauwerke.  
Weitere Informationen gibt es Internet unter www.wwf.de/earthhour. Dort findet sich auch eine interaktive Karte mit Informationen zu allen teilnehmenden Städten.

Digitaler Geburtsvorbereitungskurs der Helios St. Johannes Klinik  
Der Geburtsvorbereitungskurs der Helios St. Johannes Klinik findet aufgrund der aktuellen Lage als Online-Angebot statt. Der nächste Termin ist am Samstag und Sonntag, 20. und 21. März 2021 von 10 - 14 Uhr. Das bewährte Konzept bleibt auch in der digitalen Variante erhalten: Das Hebammen-Team bietet eine ganzheitliche Geburtsvorbereitung, die eine individuelle, auf die Bedürfnisse jeder Frau bzw. Familie angepasste Planung und Beratung umfasst.
Alle Umstände – etwa die familiäre und berufliche Situation, erstes oder ein weiteres Kind – und ganz besonders die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmer finden Berücksichtigung. Ein besonderer Fokus liegt auf Abläufen und Fragen im Zusammenhang einer Entbindung in Zeiten von Corona.   Eine Anmeldung unter Telefon (0203) 546-2618 oder per Mail an
kreisssaal.duisburg@helios-gesundheit.de ist erforderlich. Die Zugangsdaten werden nach erfolgter Anmeldung per E-Mail zugesandt.

Das Helios-Hebammen-Team


Bildband Sehnsucht Wald
Passend zum "Internationaler Tag der Wälder" am 21 März gibt es einen neuen Bildband Deutschlands wilde Wälder. Der neue Bildband zeigt den heimischen Forst von seiner schönsten Seite und gibt spannende Einblicke in seine Natur- und Kulturgeschichte. Es raschelt das Laub, es duftet nach Moos, Sonne strahlt durch die Zweige. Der neue Bildband Deutschlands wilde Wälder (National Geographic) des renommierten Fotografen Norbert Rosing zeigt unsere Wälder in ihrer ganzen Pracht – vom UNESCO-Naturerbe Buchenwälder über undurchdringlichen Urwald bis hin zu lichten Birkenhainen. Wissenschaftsautorin Monika Rößiger beschreibt die Vielfalt der deutschen Wälder und ergründet die enge Verbindung der Deutschen zum Sehnsuchtsort Wald.
Der Fotograf: Norbert Rosing wurde mit seinen spektakulären Eisbärenbildern bekannt. Seit den 90er Jahren fotografiert er vor allem seine Heimat Deutschland. Der National Geographic-Bestseller »Wildes Deutschland« liegt in der 8. Auflage vor. 
Die Autorin: Monika Rößiger ist Biologin und Sachbuchautorin. Unter anderem schrieb sie die Texte für die National Geographic-Bände »Wilde Tiere in Deutschland« und »Wildes Deutschland«.




 Purzelbäume zum Sonnenaufgang: 6 kuriose Osterbräuche weltweit
Frühling ohne Ostern? Bei uns undenkbar. Das christliche Fest zum Gedenken an die Auferstehung Jesu markiert das Ende der Fastenzeit und zugleich den Beginn der aufblühenden Natur nach dem langen Winter. Zwar schränkt das Coronavirus die Osterfeierlichkeiten vielerorts auch in diesem Jahr wieder ein. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die vielen bunten und zum Teil kuriosen Traditionen rund um den Globus. Simon Dominitz, Country Manager Deutschland bei EF Education First: „Wenn unsere Sprachschülerinnen und -schüler von ihrem Auslandsaufenthalt zurückkommen, berichten sie gerne von Ostertraditionen aus ihrem Gastland. Warum lassen wir uns von den verschiedenen Ritualen nicht einfach inspirieren, um frischen Wind in unsere eigene Osterfeier zu bringen?“ Der Sprachreiseanbieter EF Education First stellt sechs lustige Osterbräuche aus der ganzen Welt vor.

Australien: Von wegen Osterhase
Die Deutschen lieben ihren Osterhasen. In Australien jedoch haben sich Wildkaninchen zu einer wahren Plage entwickelt und bedrohen einheimische Tierarten. Weil die Australier also lieber Abstand von den Langohren nehmen, haben sie den Osterhasen kurzerhand durch ein Beuteltier ersetzt, den Kaninchennasenbeutler Bilby. Mit hochstehenden Ohren und Hoppelsprung sieht er einem Hasen durchaus ähnlich und macht auch als Schokoladen-Bilby eine gute Figur. Besonders praktisch: In seinem körpereigenen Beutel transportiert das niedliche Maskottchen die Ostereier.

Großbritannien: Purzelbäume zum Sonnenaufgang
Schon früh am Ostermorgen quälen sich die Waliser aus ihrem Bett, noch bevor die Sonne aufgeht. Sie spazieren gemeinsam auf einen Hügel und erwarten den Sonnaufgang. Für sie symbolisiert er die Auferstehung Christi. Sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, schlagen die Waliser auf ihrem Hügel drei Purzelbäume.

USA: Rollende Eier
In den USA lädt der amtierende Präsident - Ausnahme Trump - jedes Jahr am Ostermontag Kinder und ihre Familien zum traditionellen Ostereierrollen in den Garten des Weißen Hauses ein. Die Kinder rollen hartgekochte Eier mithilfe von langen Löffeln entlang eines Parcours über den Rasen. Gewinner ist, wer die Strecke am schnellsten zurücklegt, ohne das Ei zu zerbrechen.

Irland: Heringsbegräbnis
Ostern bedeutet: Ende der Fastenzeit! Das feiern einige Iren noch heute mit einem symbolischen Begräbnis. Sie beerdigen Heringe und tragen damit bildlich die Fastenzeit zu Grabe, in der Fleisch traditionell verboten ist und überwiegend Fisch gegessen wird.

Finnland: Rutenhiebe auf den Rücken
An Palmsonntag, genau eine Woche vor Ostern, nehmen sich die Finnen Birkenruten zur Hand und versetzen sich damit leichte Schläge auf den Rücken. Damit wollen sie an den Einzug Jesus‘ in Jerusalem erinnern, bei dem er vom Volk mit Palmwedeln begrüßt wurde. Am Ostersonntag sollte man sich in Finnland lieber die Ohren zuhalten: Mit Trommeln und Tröten ziehen Kinder durch die Straßen und beenden lautstark und fröhlich die Fastenzeit.

Italien: Riesen-Schokoladenei für Leckermäuler
Ein Schokoladenosterei mit einem Umfang von 2,50 Metern? Was wie ein kühner Kindertraum klingt, wird in Italien Wirklichkeit. Im kleinen Örtchen Castiglione in Teverina versucht die örtliche Schokoladenfabrik jedes Jahr an Ostern, ihren eigenen Rekord aus dem Vorjahr zu knacken. Kurz nach der 2000er-Wende fertigte sie das erste Ei. Ist das riesige, in Papier gewickelte Exemplar fertig, kommt es auf die Waage – um dann Stück für Stück in den Mündern der Zuschauerinnen und Zuschauer zu verschwinden.
Wer Ostern nach Abflachen der Coronapandemie gerne einmal an einem anderen Ort auf der Welt verbringen und seine Sprachkenntnisse erweitern möchte, findet auf www.ef.de/sprachreisen weitere Informationen.

Ostereier satt: In vielen Ländern spielen sie bei der Ostertradition eine wichtige Rolle. In Australien bringt sie ein Beuteltier, in Italien freuen sich Leckermäuler auf ein überdimensionales Schokoladenosterei. Quelle: Hannah Tasker/Unsplash

Busse fahren wieder durch den Innenhafen  

Ab Montag, 22. März, 9 Uhr, fahren Busse der Linien 934, NE5 und E-Wagen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wieder durch den Innenhafen. Die Linie NE5 in Fahrtrichtung Stadtmitte fährt wieder die Haltestellen „Hansegracht“ und „Stapeltor“ an. Außerdem wird die Haltestelle „Innenhafen“ wieder in Betrieb genommen. Die Haltestelle „Holzhafen“ in Fahrtrichtung Stadtmitte entfällt weiterhin. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestellen „Innenhafen“ und „Hansegracht“ zu nutzen.

Busse fahren am Innenhafen eine Umleitung  
Am Sonntag, 21. März, in der Zeit von 10 bis 14 Uhr, fahren Busse der Linie 934 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) eine örtliche Umleitung über Stapeltor. Grund ist die Sperrung der Schifferstraße zwischen der Einmündung Max-Peter-Straße und der Haltestelle „Holzhafen“.


STATISTIKEN





 

Freitag, 19. März 2021

 Duisburger Fallzahlen (Stand 18. März 2021, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 20.567 (+ 120 gegenüber dem Vortag) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 531 (+ 2) Personen sind verstorben. 19.028 (+ 64) Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 1.008 (+ 54) Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 174.704 (+ 802) Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt
127,7 (+ 5,0).



Stadt bietet Schnelltests für Schülerinnen und Schüler in Schnelltestzentren an

Die Stadt bietet allen Duisburger Schülerinnen und Schülern ab Sonntag, 21. März, einen Schnelltest an. Dieses Angebot gilt zunächst bis zu den Osterferien und ist eine Ergänzung zum Selbsttest, der in den Schulen stattfindet. Nach vorheriger Terminbuchung über www.du-testet.de können Schülerinnen und Schüler, sowie die begleitenden, ebenfalls angemeldeten Familienangehörigen, einen qualifizierten Schnelltest machen lassen.
Die Testung sollte im besten Fall am Abend vor dem Schulbesuch stattfinden. Hierfür werden die Öffnungszeiten in den Schnelltestzentren von Montag bis Donnerstag auf 20 Uhr ausgeweitet. Vor Ort erhält jeder einen Nachweis über das Ergebnis. Bei einem positiven Testergebnis kann direkt vor Ort ein PCR-Test erfolgen. Die Stadt Duisburg hofft mit diesem Angebot die Schulen tatkräftig unterstützen zu können.

 

Mobile Schnelltest-Standorte nur noch bis Freitagabend, 19. März, im Einsatz
Die mobilen Stationen für die Schnelltests an den Standorten in Meiderich, Hamborn und Marxloh werden am morgigen Freitag, 19. März, letztmalig im Einsatz sein. Den Duisburgerinnen und Duisburgern stehen weiterhin die bekannten stationären Schnelltestzentren mit ausreichenden Testkapazitäten zur Verfügung. Ergänzt werden die übrigen elf Standorte demnächst durch weitere Testmöglichkeiten.
Hierzu befindet sich die Stadt im Austausch mit Apotheken und niedergelassenen Ärzten. Gebucht werden können die Schnelltests weiterhin auf der Website www.du-testet.de. Wer keine Möglichkeit hat, einen Test online zu buchen, kann dies im Ausnahmefall auch telefonisch unter der Rufnummer 940049 tun.


Duisburger Dünen: Endlich der letzte Abeitstitel für das Areal am alten Güterbahnhof

Der Foster-Plan 2007 bestimmte die Planungen des Areals am Güterbahnhof und der Begriff "Duisburger Freiheit" wurde ins Leben gerufen. Mit dem Verkauf von Bahnvermarkter Aurelis an Möbel-Mogul Kurt Krieger im Jahr 2010 kurz vor der Loveparade begann die Endlos-Diskussion um die Nutzung der 30 ha großen Bahn-Brache mit marodierenden Güterbahnhof. Die Modelle von Möbel Höffner und das Randsortiment bestimmten die Diskussionen im Rat und anderen Gremien der Stadt - bis es das Aus durch Bürgerentscheid zu den neuen Planunen Kurt Kriegers mit einem Outlet-Center gab.

Nun greift nach dem Architektenwettbewerb der Arbeitstitel "Duisburger Dünen".

Visualisierung GEBAG

Eine Jury hatte 17 Entwürfe unter die Lupe genommen, wobei es sieben in die "Edrunde" schafften. Der Entwurf des Berliner Architektenbüros CKSA/Fugmann-Janotta von Christoph Kohl mit Park überzeugte die Jury - mit OB Link.

Prof. Johannes Ringel erläuterte die Entscheidung der Jury:
„Der Entwurf überzeugt durch seine charismatische Idee, einen großzügigen Park bis zur Innenstadt zu führen und eine stadträumliche Begleitung als ein Rückgrat an strukturierten und differenzierten Stadtbausteinen zu gestalten. Der einfachen Lesbarkeit der Entwurfsidee in Verbindung mit ihrer gestalterischen Kraft gelingt es, die notwendigen Vernetzungen im Stadtgefüge zu leisten und bietet im Vergleich zu anderen Entwicklungsgebieten ein Alleinstellungmerkmal für die Stadt Duisburg an. Im Einzelnen ist der westliche großzügige Freiraum eine modulierte und terrassierte Parkanlage, die vielfältige attraktive Nutzungsangebote eröffnet. Die Integration der Gedenkstätte in den Park ist ruhig und angemessen gewählt. Die Promenade am See ist stimmungsvoll – bis hin zu baulichen Relikten aus der Entwicklungszeit der Eisenbahn. Insgesamt überzeugt die Arbeit durch ihren übergeordneten Ansatz, die sich bei Betrachtung aller Planungsebenen als qualitätsvoll und realistisch erweist.“

CKSA-Gedenkstätte Copyright CKSA fugmann-janotta

Die Rampe der Loveparade-Gedenkstätte wird in bekannter Form erhalten bleiben. In den Park soll auch die bestehende Loveparade-Gedenkstätte integriert werden. Das Konzept der Planer sieht nun vor, dass die alte Größe der damaligen Zugangsrampe zum Loveparade-Gelände wieder hergestellt wird.

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link zeigte sich überzeugt von der Strahlkraft des Siegerentwurfs: „Das siegreiche Team hat einen wirklich durchdachten und überzeugenden Entwurf abgeliefert. Ich bin überzeugt davon, dass der Entwurf der beiden Berliner Büros die richtige Wahl für eine zukunftsfähige Nutzung der Fläche Am alten Güterbahnhof ist.“

Nicht zuletzt wurden aber auch die Meinung der Duisburgerinnen und Duisburger berücksichtigt: Im Rahmen eines Online-Votings hatten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt die Möglichkeit, einem der sieben Entwürfe aus der zweiten Wettbewerbsphase ihre Stimme zu geben. Am Ende war mit fast 600 abgegebenen Votings ein Stimmungsbild entstanden, welches insbesondere den Entwurf des Teams aus CKSA und fugmann-janotta favorisierte: Auf diesen Entwurf entfielen über 42 Prozent aller abgegebenen Stimmen.

„Das zeigt, dass Architektur und Städtebau nicht im Elfenbeinturm stattfinden müssen,“ bekräftigt Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG. „Das hervorragende Ergebnis dieses Wettbewerbs ist der klare Beweis dafür, dass die fachlichen Meinungen sich nicht zwangsläufig von denen der engagierten Bürgerschaft unterscheiden müssen – und darauf können wir stolz sein! Jetzt gilt es, das Projekt weiter zu qualifizieren, um für Duisburg einen einzigartigen Ort und eine neue Identität für diese Fläche mit seiner wechselvollen Geschichte zu schaffen. Daran werden auch die Duisburgerinnen wieder intensiv mitwirken können – und ich freue mich auf viele spannende Diskussionen, ob digital oder analog!“

Als Baubeginn wird Ende 2024 angegeben. Das Bauleitplanverfahren soll im Herbst nach dem entsprechenden Aufstellungsbeschluss starten. Bernd Wortmeyer von der städtischen Baugesellschaft GEBAG, seit 2018 Eigentümer des Geländes, rechnet aktuell damit, voraussichtlich Ende 2024 mit dem Bau begonnen werden kann. Den Abschluss des Projektes erwarten die Verantwortlichen voraussichtlich 2032.

Corona-Situation erlaubt keine traditionellen Osterfeuer

Aufgrund der Pandemie sind zurzeit Veranstaltungen und Versammlungen untersagt - nach aktueller Lage gilt dies auch für Osterfeuer Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind zurzeit Veranstaltungen und Versammlungen untersagt. Nach aktueller Lage gilt dies auch für die Ausrichtung traditioneller Osterfeuer. Aufgrund der aktuellen Infektionslage ist auch bei einer Fortschreibung der zunächst bis 28. März 2021 geltenden Coronaschutzverordnung nicht mit einer Zulassung von Veranstaltungen wie den traditionellen Osterfeuern zu rechnen.
In Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium hat das Umweltministerium hierüber heute die nordrhein-westfälischen Kommunen informiert, die für die Prüfung der Zulässigkeit von traditionellen Osterfeuer-Veranstaltungen zuständig sind. "Nach aktuellem Stand ist leider nicht davon auszugehen, dass die Pandemie-Lage die Ausrichtung von Osterfeuern zulässt. Das ist gerade jetzt bedauerlich, denn Brauchtum und Rituale können in schwierigen Zeiten Kraft und Zusammenhalt geben", so Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz.

Originelle Dauerausstellung erinnert an Corona-Kinderaktion: DuisburgSport baut Steinschlange im Sportpark  
Im Frühjahr 2020 traf es auch den Wasseraktionsspielplatz am Parallelkanal im Sportpark Duisburg. Coronabedingt musste er während des ersten Lockdowns für zwei Monate gesperrt werden. Hunderte Kinder hatten in dieser Zeit zahlreiche Steine sehr kreativ und liebevoll bemalt und entlang der Absperrung zu einer langen Kette aneinandergereiht. Leider wurde diese schöne Aktion schon direkt am ersten Wochenende der Wiedereröffnung zerstört. Viele dieser Steine wurden in der Landschaft verteilt, ins Wasser geworfen oder entwendet.  
Mitarbeiter der Sportpark-Pflegekolonne von DuisburgSport hatten daraufhin in einer spontanen Aktion sämtliche noch vorhandenen Exemplare eingesammelt und gerettet. Damals hatte der städtische Eigenbetrieb angekündigt zu prüfen, ob und in welcher Form sie zur Erinnerung präsentiert werden können. Er hat Wort gehalten und das Vorhaben nun in die Tat umgesetzt.  

Vier rührige, kreative Mitarbeiter haben in einer kleinen Projektgruppe die Erinnerungsstätte geplant und zwei von ihnen haben sie jetzt gebaut. Herausgekommen ist ein Gesamtkunstwerk: das erste Open-Air-Museum für „Coronasteine“ im Duisburger Stadtgebiet, wenn nicht sogar darüber hinaus.  
Die Riesenschlange trägt als Haut ein Mosaik aus den bunten Steinen der Kinder und wird damit zur wunderbaren Dauerausstellung für die kleinen Kunstwerke aus den Anfängen der Corona-Pandemie. Auf dem Kopf trägt sie drei Kiesel mit den zentralen Aussagen „Liebe“, „Mut“ und „Hoffnung“. Mit freundlichem Blick hat sie es sich vor dem Rutschen-Turm gemütlich gemacht. Eine Gedenktafel erinnert an die Ereignisse vor einem Jahr.

„Mit dieser imposanten Schlange bedanken wir uns bei allen beteiligten Kindern sehr herzlich und würdigen damit ihre positiven Zeichen, die sie im Kampf gegen das Virus gesetzt haben“, erklärt Sportdezernent Dr. Ralf Krumpholz begeistert bei der Vorstellung. „Herzlichen Dank auch an die beteiligten Mitarbeiter für die tolle Idee und deren Verwirklichung. Mit ihrem besonderen Engagement haben sie große Empathie in dieser schwierigen Zeit bewiesen.“  
DuisburgSport-Betriebsleiter Jürgen Dietz ergänzt: „Ich bin richtig stolz auf meine Mitarbeiter. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass nicht alle Steine verlorengegangen sind. Und mit dieser sehr originellen Form einer Dauerausstellung der kleinen Kunstwerke beweisen sie ihre Kreativität und ihr handwerkliches Geschick.“  

Mario Rose /links) und Daniel Dieterich mit ihrem Gesamtkunstwerk - Fotos DuisburgSport/Henry Lehmann

Eineinhalb Wochen haben Garten- und Landschaftsbauer Daniel Dieterich und Maler Mario Rose an der Riesenschlange gewerkelt. „Dabei haben wir auf acht Metern Länge zwei Tonnen Beton verarbeitet und mehr als 800 bemalte Steine eingebaut. Ihr Körper ist 24 cm hoch und 60 cm breit. Dieses außergewöhnliche, für uns sehr emotionale Projekt hat uns großen Spaß gemacht und wir hoffen, dass auch viele Kinder Freude daran haben“, erläutert Daniel Dieterich. Diese Hoffnung wird sicherlich in Erfüllung gehen. Die zahlreichen, begeisterten Reaktionen an der Baustelle deuten darauf hin, dass viele Menschen die bunte Schlange schon jetzt ins Herz geschlossen haben. Das Tierchen hat das Zeug dazu, eine neue Attraktion für Duisburg zu werden.  

Text der Gedenktafel: „Im Frühjahr 2020 war der Wasseraktionsspielplatz aufgrund der Corona-Pandemie für fast zwei Monate gesperrt. Währenddessen bemalten hunderte Kinder liebevoll-kreativ zahlreiche Steine und reihten sie zu einer langen Kette aneinander. Zur Erinnerung daran haben Mitarbeiter der Sportpark-Pflegekolonne diese Schlange gebaut. Damit bedankt sich DuisburgSport bei allen beteiligten Kindern dafür, dass sie ein Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts gesetzt haben.      

Anlagen: 3 Fotos (Fotocredit: DuisburgSport/Henry Lehmann)  
   
V.l.: Sportdezernent Dr. Ralf Krumpholz, DuisburgSport-Betriebsleiter Jürgen Dietz, Mario Rose und Daniel Dieterich, Pflegekolonne DuisburgSport  


Sporthalle der Gesamtschule Emschertal wird saniert
Die Sporthalle am Dependance-Standort der Gesamtschule Emschertal an der Kampstraße soll für 380.000 Euro umfassend saniert werden. Dies hat die Hamborner Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann (SPD) per Dringlichkeitsbeschluss entschieden. Die Entscheidung per Dringlichkeitsbeschluss war notwendig, da aufgrund der Corona-Pandemie die Sitzung der Bezirksvertretung abgesagt wurde. Die Sanierung der Sporthalle ist jedoch für einen ordnungsgemäßen Schulbetrieb zwingend erforderlich. Die Obermarxloher SPD-Ratsfrau Jennifer Jonczyk begrüßt die Entscheidung und verdeutlicht, wie wichtig zügige Sanierungen von Schulen und Sporthallen sind.  
„Die Sanierung der Sporthalle der Gesamtschule Emschertal ist längst überfällig. Daher freue ich mich, dass in diesen Sommerferien nun endlich die Sporthallendecke saniert wird“, so Jennifer Jonczyk. „Dies ist nur eine von zahlreichen Sanierungen die bereits für meinen Wahlkreis Obermarxloh, aber auch für den gesamten Duisburger Norden beschlossen wurden. Ich freue mich, dass die Sanierungsmaßnahmen zeitnah umgesetzt werden.“  
Neben der Sporthallendecke wird die Heizungsanlage saniert und die Beleuchtung erneuert. Alle im Deckenbereich montierten Sportgeräte (Basketballkörbe, Klettertauanlage, etc.) sollen ebenfalls ausgetauscht werden. Nach Planungen des Immobilien-Management-Duisburg (IMD) soll die Sanierung in den Sommerferien 2021 komplett abgeschlossen sein. Ratsfrau Jennifer Jonczyk will darauf achten, dass die zügige Umsetzung auch erfolgreich ist.  
„Es soll kein Sportunterricht ausfallen. Kinder und Jugendliche brauchen Bewegung und Aktivität in ihrem Schulalltag, sofern es die Corona-Pandemie zulässt“, so die zuständige Ratsfrau abschließend.

Schnelles Internet für Duisburg Stadt und Telekom unterzeichnen Letter of Intent  
Die Stadt Duisburg und die Telekom Deutschland GmbH unterzeichneten einen Letter of Intent, um den privatwirtschaftlichen Breitbandausbau in Duisburg weiter zu forcieren und eine überwiegend mit moderner Glasfasertechnologie basierten Breitbandversorgung für Duisburg zu gewährleisten.

Dieser Ausbau des „schnellen Internets“ ist nicht nur eine zentrale Forderung der Wirtschaft, sondern als Voraussetzung für effektives Home Office, Homeschooling oder die Nutzung moderner Dienstleistungsangebote (z.B. Streaming-Dienste) von wachsender Bedeutung.  

Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack: "Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, mit der Telekom Deutschland AG einen weiteren Provider zu gewinnen, der den Glasfaserausbau in Duisburg privatwirtschaftlich vorantreiben wird. Das ist ein wichtiger Schritt in unserem Bestreben, dass alle Duisburgerinnen und Duisburger einen Zugang zum Turbo-Internet  erhalten und damit die Chancen und Angebote der Digitalisierung auch optimal nutzen können".
 
Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen sollten die Chance nutzen. Der Glasfaser-Anschluss bietet alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen wie gleichzeitiges Video-Streaming und Arbeiten von zu Hause“, ergänzt Martin Philipp, Regionalleiter Technik der Telekom. „Wir freuen uns auf den Baustart in Duisburg.“  
Im Rahmen des Förderprogramms "Weiße Flecken" werden die aktuell unterversorgten Gebiete (Download von weniger als 30 Mbit/s) Duisburgs, in denen kein marktgetriebener Ausbau stattfindet, an das Glasfasernetz angebunden. Dieser Ausbau soll bis November 2024 abgeschlossen sein.   
Um auch die nicht unter das Breitbandförderprogramm des Bundes fallenden Stadtgebiete mit schnellem Internet zu versorgen, hat die Stadt Duisburg in den vergangenen Monaten parallel Gespräche mit verschiedenen privaten Providern geführt und das Interesse an einem privat-wirtschaftlichen Glasfaserausbau sondiert. Diese Gespräche haben nun zu einem ersten erfolgreichen Ergebnis geführt. In dem nun unterzeichneten Letter of Intent hat sich der Provider bereit erklärt, eigenwirtschaftlich auch die übrigen Stadtgebiete an das Glasfasernetz anzubinden.  

Von links: Andreas Schulz, Leiter Infrastrukturvertrieb bei der Telekom, Martin Philipp, Regionalleiter Technik der Telekom und Stadtdirektor Martin Murrack unterzeichnen den Letter of Intent.

Erfolgloser Eilantrag gegen fachgerichtliche Zwischenentscheidung zu öffentlichen Bekanntmachungen des Bundesamtes für Verfassungsschutz
Mit dem am 18. März 2021 veröffentlichtem Beschluss hat die 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung der Partei Alternative für Deutschland (AfD) abgelehnt, der auf eine Zwischenentscheidung in einem verwaltungsgerichtlichen Eilverfahren gerichtet ist.


Offenlage des Bebauungsplans 2043 –Alt Walsum– „ehemalige Tennishalle“   
Der Bebauungsplanentwurf Nr. 2043 –Alt Walsum– „ehemalige Tennishalle“ liegt von Donnerstag, 25. März, bis einschließlich Donnerstag, 15. April, öffentlich aus. Ziel und Zweck des Planentwurfs ist es, das brachliegende Gelände einer ehemaligen Tennishalle in Duisburg-Walsum östlich der Römerstraße einer neuen Nutzung zuzuführen. Der Planentwurf kann in dem vorgenannten Zeitraum im Internet unter www.duisburg.de/bauleitplanung öffentlich eingesehen werden.
Während der Auslegungsfrist können hierzu Stellungnahmen abgeben werden. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten und können beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement abgegeben werden.  
Die Planunterlagen können auch im Auslegungszeitraum im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25) während der Öffnungszeiten eingesehen werden. Termine zur Einsichtnahme sind telefonisch montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr unter 0203/283-6614 oder per Email an m.krueger@stadt-duisburg.de innerhalb der Auslegungsfrist individuell zu vereinbaren. Auskünfte zu dem Entwurf können nur telefonisch oder nach vorheriger Terminabsprache gegeben werden.


Neuer Reiseführer für Duisburg: Ein Stadtführer von Kindern für Kinder  
Es gibt einen neuen Stadtführer für Duisburg, der in doppelter Hinsicht bemerkenswert ist. Zum einen stellt er den Fluss, der die Stadt prägt, in den Mittelpunkt und beschreibt ausschließlich Orte an seinen Ufern. Zum anderen hat er außergewöhnliche Autor*innen: Kinder, die mit ihren Familien als Flüchtlinge nach Duisburg gekommen sind, berichten von Entdeckungen in ihrer neuen Heimat und zeigen mit einer Fülle von Fotos, welche Orte der Stadt für sie sehenswert sind.  

„In Duisburg den Rhein entlang – Ein Stadtführer von Kindern für Kinder“ ist ein Kulturrucksack NRW-Projekt des Jugendzentrums Angertaler Straße in Wanheim. Der Startpunkt dieser Projektreihe war ein Foto-Workshop mit zahlreichen Ausflügen. Mit dem druckfrischen Stadtführer halten die Kinder nun das mit Spannung erwartete Ergebnis ihrer Arbeit in den Händen.  
Die Ideen für die Projektreihe entwickelte Leyla Acar, Leiterin des Städtischen Jugendzentrum Angertaler Straße gemeinsam mit dem Fotografen Roland Meetz. Bei der Umsetzung wurde sie von der SchulKulturKontaktStelle im Rahmen des Kulturstadtplans für Duisburger Kinder und des Kulturrucksacks Duisburg unterstützt. Das gemeinsame Engagement hat sich gelohnt.  

Der neue Stadtführer ermöglicht einen frischen Blick auf die Stadt durch die Augen derjenigen, die in Duisburg ein neues Zuhause finden konnten. ‚In Duisburg den Rhein entlang‘ lädt ein, die Rhein-Orte der Kinder zu entdecken. So zum Beispiel den Hafen bei einer Hafenrundfahrt mit dem Schiff oder (Geheimtipp) den Alsumer Strand zum Muschel sammeln. Weitere Geheimtipps finden sich im neuen Reiseführer.  
Der Stadtführer zeigt auf 44 Seiten in kurzen Texten und zahlreichen Fotos sehenswerte Orte am Rhein und ist im Jugendzentrum Angertaler Straße erhältlich.  

Jugendliche mit dem Stadtführer (Foto Roland Meetz)

Branche mit hohen Umsätzen: NGG fordert Lohn-Plus für Beschäftigte
Pandemie lässt Appetit auf Süßwaren steigen: 16.700 Tonnen in Duisburg
Hunger auf Schokolade & Co. in der Pandemie gestiegen: In Duisburg wurden im vergangenen Jahr rein rechnerisch rund 16.700 Tonnen Süßwaren gegessen – davon allein 4.700 Tonnen Schokoladenwaren, 2.800 Tonnen Knabberartikel und 2.200 Tonnen Speiseeis. Diese Zahlen hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) anhand aktueller Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie ermittelt.
Demnach stieg der Verbrauch süßer und salziger Snacks im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent auf durchschnittlich 33,4 Kilo pro Kopf. „Vom Eis, das zuhause gegessen wird, wenn die Eisdiele zu hat, über das Stück Schokolade als Nervennahrung im Homeoffice bis hin zu den Chips vorm heimischen Fernseher – in der Pandemie greifen viele Menschen verstärkt zu Süßwaren“, sagt Hans-Jürgen Hufer, Geschäftsführer der NGG-Region Nordrhein.
Die steigende Nachfrage gerade im Lebensmitteleinzelhandel führe zu wachsenden Umsätzen bei den Herstellern, an denen nun auch die Beschäftigten der Branche beteiligt werden sollen. In der im April beginnenden Tarifrunde für die nordrhein-westfälische Süßwarenindustrie verlangt die NGG ein Einkommensplus. Ende März legt die Tarifkommission der Gewerkschaft die genauen Forderungen fest.

 „Von einer Krise kann in der Branche, anders als in vielen anderen Wirtschaftszweigen, keine Rede sein“, betont Hufer. Zwar habe es im Zuge weltweiter Lockdowns leichte Rückgänge beim Exportgeschäft gegeben. Aber „unterm Strich“ stünden die Firmen wirtschaftlich gut da. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz in der deutschen Süßwarenindustrie laut Statistischem Bundesamt um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Nach Unternehmensangaben gab es im vergangenen Jahr die stärksten Zuwächse im Bereich der Knabberartikel (Salzstangen, Chips, gewürzte Erdnüsse usw.). 2020 stieg hier der ProKopf-Verbrauch um 8,4 Prozent auf 5,6 Kilo.
Süßwaren liegen in der Pandemie im Trend. Wer Schokolade, Kekse & Co. herstellt, soll nun eine Lohnerhöhung bekommen, fordert die Gewerkschaft NGG. Foto NGG



IHK informiert zu Corona-Tests in Unternehmen  

Das Testen auf Corona wird Alltag, auch die Betriebe sind aufgefordert zu testen. Dabei müssen sie viele Hürden auf dem Weg überwinden. Welche Voraussetzungen müssen die Unternehmen schaffen und welche Art von Schnelltests gibt es? Die Niederrheinische IHK bietet gleich mehrere einstündige Webinare an und klärt die wichtigsten Fragen in Kooperation mit der DIHK-Bildungs-GmbH. Die nächsten Termine sind am 22., 23., 24. Und am 31. März.  
Mehr Details und die Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage unter www.ihk-niederrhein.de/veranstaltungen und bei Maria Kersten, Telefon 0203 2821-487, E-Mail kersten@niederrhein.ihk.de.  



Busse fahren wieder durch den Innenhafen  

Ab Montag, 22. März, 9 Uhr, fahren Busse der Linien 934, NE5 und E-Wagen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wieder durch den Innenhafen. Die Linie NE5 in Fahrtrichtung Stadtmitte fährt wieder die Haltestellen „Hansegracht“ und „Stapeltor“ an. Außerdem wird die Haltestelle „Innenhafen“ wieder in Betrieb genommen. Die Haltestelle „Holzhafen“ in Fahrtrichtung Stadtmitte entfällt weiterhin. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestellen „Innenhafen“ und „Hansegracht“ zu nutzen.

Busse fahren am Innenhafen eine Umleitung  
Am Sonntag, 21. März, in der Zeit von 10 bis 14 Uhr, fahren Busse der Linie 934 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) eine örtliche Umleitung über Stapeltor. Grund ist die Sperrung der Schifferstraße zwischen der Einmündung Max-Peter-Straße und der Haltestelle „Holzhafen“.


Digitale Gästeregistrierung, Bezahlsysteme & Co.

Die Bedürfnisse der Gäste haben sich nicht erst seit der Corona-Pandemie verändert. Fast jeder nutzt sein Smartphone, um darüber schnell bestmöglichen Service zu erhalten. Digitale Lösungen für die Gästeregistrierung, Speisekarten oder Bezahlmöglichkeiten bieten nicht nur hygienische Sicherheit, sondern auch hohe Servicequalität und sind damit auch nach der Pandemie zukunftssicher.  
Die Online-Veranstaltung „Tipps für einen erfolgreichen Neustart III: Digitale Gästeregistrierung, Bezahlsysteme & Co.“, am 19. März, von 9 bis 10:45 Uhr informiert Gastgeber über digitale Lösungen, die einfach umzusetzen, kontaktlos und serviceorientiert sind.  
Die kostenlose Veranstaltung ist Teil des neuen Formats „Gastgeber-Talk“ der Niederrheinischen IHK, der IHK Mittlerer Niederrhein und der IHK Düsseldorf. Mit dem neuen Format bieten die IHKs dem Gastgewerbe regelmäßige Austauschmomente sowie aktuelle Informationen. Mehr Informationen und Anmeldung unter https://veranstaltung.mittlerer-niederrhein.ihk.de/digitaletools oder bei IHK-Ansprechpartnerin Nadine Deutschmann, Telefon 0203-2821-286, E-Mail deutschmann@niederrhein.ihk.de.

 

Donnerstag, 18. März 2021

 Duisburger Fallzahlen (Stand 17. März 2021, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 20.447 (+ 92 gegenüber dem Vortag) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 529 (+/- 0) Personen sind verstorben. 18.964 (+ 46) Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 954 (+ 46) Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 173.902 (+ 400 )Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt
122,7 (- 0.6)



Land untersagt Stadt den Schutz der Bürger: KiTas müssen geöffnet bleiben
Das Land hat der Stadt Duisburg die zur Eindämmung der Pandemie ab Montag vorgesehene Schließung der KiTas untersagt. Anders als geplant bleiben die KiTas aktuell geöffnet. Oberbürgermeister Sören Link: "Nachdem bereits für die Schulen der Wechsel in den Distanzunterricht alternativlos abgelehnt wurde, lässt uns die Landesregierung mit dieser Entscheidung ein weiteres Mal im Regen stehen. Für mich ist dies nicht nachvollziehbar. Unser Aufgabe ist der Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Zentrale Landesregelungen wären hierbei hilfreich, doch die gibt es nicht."

Krisenstabsleiter Martin Murrack ergänzt: "In Anbetracht der steigenden Inzidenz wäre es sinnvoll gewesen, alle Kinder zu Hause zu lassen. Nahezu alle Virologen und Experten warnen vor der dritten Welle.  Hier hätte ich mir seitens des Landes mehr Unterstützung gewünscht. Wir können also im Moment nur die Maßnahmen umsetzen, für die keine gesonderte Zustimmung des Landes erforderlich ist."

Anmerkung der Redaktion
NRW-Familienminister Stamp ließ die Muskeln spielen. Wir bestimmen, welche Entscheidungen in der Pandemie getroffen werden und kein Oberbürgermeister. Punkt. Wie Ministerpräsident Laschet und sein Gesundheitsminister Laumann und auch Bildungsminsiterin Gebauer stehen alle Verantwortliche der Landesregierung auf dem Standpunkt, dass den Städten was anderes einfallen sollte als nur zu schließen. Dies ist gelebte Arroganz und ein Stück Verbohrtheit an der völlig falschen Stelle. Irgendwie erwecken die Verantwortlichen den Eindruck, als ob es keine Wahlen in NRW geben könnte.

 

Coronavirus: Digitaler grüner Nachweis soll EU-weites Reisen im Sommer erleichtern
Mit einem digitalen grünen Nachweis will die EU-Kommission den Europäerinnen und Europäern in diesem Sommer ein sicheres Reisen während der Corona-Pandemie ermöglichen. Der am Mittwoch vorgeschlagene Nachweis soll als Beleg dafür dienen, dass eine Person gegen COVID-19 geimpft wurde, ein negatives Testergebnis erhalten hat oder von COVID-19 genesen ist. Er wird unentgeltlich in digitaler Form oder in Papierform bereitgestellt.
Es bleibt in der Verantwortung der Mitgliedstaaten zu entscheiden, von welchen Beschränkungen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit Reisende ausgenommen werden. Diese Ausnahmen müssen jedoch in gleicher Weise für alle Reisende gelten, die Inhaber eines digitalen grünen Nachweises sind.
Für die Ausstellung sind die nationalen Behörden zuständig. Das können Krankenhäuser, Testzentren oder Gesundheitsbehörden sein. Die digitale Version kann auf einem mobilen Gerät gespeichert werden. Man kann auch eine Papierfassung anfordern. Beide Versionen weisen einen QR-Code mit zentralen Informationen sowie ein digitales Echtheitssiegel auf.
Hauptmerkmale des Nachweises:
- Digital- und/oder Papierformat
- mit QR-Code
- kostenlos
- in der Landessprache und auf Englisch
- verlässlich gültig in allen EU-Staaten


SPD Duisburg: Über 1300 Mitglieder haben bereits bei der Mitgliederbefragung abgestimmt  
Nach anderthalb Wochen haben bereits über 1300 Duisburger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ihre Stimme bei der Mitgliederbefragung der SPD Duisburg abgegeben. Das ist jetzt schon eine Wahlbeteiligung von knapp 43 Prozent.
Zum Vergleich: Bei der Stichwahl zum SPD-Parteivorsitz auf der Bundesebene hatten insgesamt am Ende rund 54 Prozent abgestimmt. Noch bis zum 25. März sind alle Duisburger SPD-Mitglieder aufgerufen, sich an der Entscheidung zu beteiligen, ob zukünftig Mahmut Özdemir als Einzelkandidat oder Sarah Philipp und Sören Link im Team den Parteivorsitz übernehmen sollen.  
„Uns ist es wichtig, bei dieser Entscheidung alle Mitglieder zu beteiligen. Wir sind glücklich, dass diese Mitgliederbefragung auf eine so große Resonanz stößt“, sagt die stellvertretende Vorsitzende Gisela Walsken.


Duisburger Studie soll Chancen der Seidenstraße aufzeigen

Die Stadt Duisburg und das Institut für Ostasienwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen wollen in einer Studie die Chancen und Herausforderungen der Neuen Seidenstraße für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erforschen. Die Güterverbindung nach Asien birgt große Entwicklungsmöglichkeiten für die Region, die es zu erschließen gilt. Wie, das soll die Untersuchung klären. Zu den Detailfragen gehört, wie der Wettbewerb gestärkt, die sogenannten "in between"-Märkte der Neuen Seidenstraße für die hiesige Wirtschaft erschlossen und die Standardisierungsverfahren für Produkte gesteuert werden können.

Vor dem Hintergrund der zunehmend kritischen Wahrnehmung wird die Studie auch die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen über den Zeitraum von drei Jahren betrachten. Das Projekt im Gesamtvolumen von 213.000 Euro ist auf eine Laufzeit von drei Jahren ausgelegt und wird vom NRW-Wirtschaftsministerium mit 30.000 Euro gefördert. Es beteiligen sich die Sparkasse Duisburg-Stiftung, die Volksbank Rhein-Ruhr, die Business Metropole Ruhr GmbH und die Stadt Duisburg. idr


Land NRW fördert 14 Projekte der Freien Kulturszene im Ruhrgebiet
Die erste Auswahlrunde der Stärkungsinitiative Kultur des Landes ist abgeschlossen: Insgesamt 56 herausragende Projektvorhaben im Bereich der Freien Darstellenden Künste werden mit 777.000 Euro gefördert - 14 davon werden in der Metropole Ruhr umgesetzt. Gefördert werden hier u.a. das internationale Festival für Physical Theatre "Full Spin" in Essen, eine Performance für Kinder ab 5 Jahren vom Verein forum kunstvereint in Gelsenkirchen und das Projekt "future is a witch" des Theater- und Performance-Netzwerks Sterna/Pau aus Bochum, Berlin und Dortmund.
Für die aktuelle Förderrunde wurden insgesamt 171 Anträge eingereicht. Damit bewegt sich die Zahl der Antragseingänge auch während der Pandemie auf dem Vorjahresniveau. Die Ausschreibung für die zweite Förderrunde des laufenden Jahres endet am 15. Mai. idr
Weiterführende Informationen: http://www.nrw-lfdk.de/projektfoerderung


Austauschschüler aus den USA möchten Deutschland entdecken
Im August/September 2021 kommen rund 350 Austauschschülerinnen und -schüler aus den USA für ein Schuljahr nach Deutschland, die Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) sind. Das PPP ist ein Förderprogramm für transatlantischen Schüleraustausch, das vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA getragen wird und nach pandemiebedingtem Aussetzen im letzten Jahr 2021/22 wieder stattfinden soll.
Alle Austauschschüler sind zwischen 15 und 18 Jahre alt und werden von jeweils einem Bundestagsabgeordneten als Paten betreut. Auch die Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas engagiert sich als Patin im PPP. Sie weist darauf hin, dass die Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) zurzeit für 50 der amerikanischen PPP-Stipendiaten Gastfamilien sucht: „Ich würde mich freuen, wenn sich in unserem Wahlkreis viele Familien für die Aufnahme eines Gastkindes begeistern würden“, so Bas.

„Zeit mit einem Jugendlichen aus einem anderen Land zu verbringen, ist eine ganz besondere Erfahrung, die das Familienleben bereichert und einen intensiven interkulturellen Austausch ermöglicht. Gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit ist es wichtiger denn je, Brücken neu aufzubauen und den transatlantischen Dialog zu fördern.“ Während ihres Austauschjahres besuchen die jungen USAmerikaner eine Schule in der Nähe ihrer Gastfamilie. Durch den Schulbesuch und das Leben in ihrer neuen Familie auf Zeit lernen sie Deutschland ganz persönlich kennen. Grundsätzlich sind alle gastfreundlichen Familien und Paare geeignet, Gastfamilie zu werden.

„Gastfamilien müssen den Austauschschülern keinen besonderen Luxus bieten, sondern sie einfach wie ein neues Familienmitglied in ihre Mitte aufnehmen“, erklärt Bas. Seit 1983 vermittelt das PPP Jugendlichen in Deutschland und den USA die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht. Mit Vollstipendien ermöglicht das PPP den USamerikanischen Teilnehmern ein Austauschjahr in Deutschland, während im Gegenzug etwa 360 Jugendliche aus Deutschland als „junge Botschafter“ in die USA reisen.
Das Programm wird unter anderem von der Austauschorganisation Youth For Understanding durchgeführt. Der gemeinnützige Verein betreut neben den 50 amerikanischen Stipendiaten auch rund 300 weitere Austauschschüler aus aller Welt. Wer einen Austauschschüler bei sich aufnehmen möchte, kann sich bei YFU melden unter Telefon 040 227002-0 oder per E-Mail an gastfamilien@yfu.de. Weitere Informationen im Internet: www.bundestag.de/ppp und www.yfu.de.


Neuausrichtung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
Das Konzept stellte der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat Horst Seehofer gemeinsam mit BBK-Präsidenten Armin Schuster heute in Berlin vor. Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat Horst Seehofer: „Ich habe entschieden, dass Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe neu aufzustellen. Ziel ist es, den Bevölkerungsschutz in Deutschland zu stärken. Wir werden das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zu einem wichtigen Dienstleister für Bund, Länder und Kommunen machen.“

Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Armin Schuster: „Ich bin dankbar, dass wir mit der Neuausrichtung die Chance bekommen, eine Offensive für den Bevölkerungsschutz zu starten, die auch ohne Pandemieerfahrung nötig gewesen wäre. Das kann das BBK aber nicht allein, sondern es geht in einem hoch komplexen Hilfeleistungssystem nur gemeinsam mit allen Partnern. Wir wollen in dem Netzwerk der Motor sein und sofort mit der Umsetzung des Konzeptes beginnen und weiter vernetzen, koordinieren und beraten. Dabei wird uns helfen, dass sich die Sicht auf das Amt gewandelt hat und das Thema Bevölkerungsschutz mit einer neuen Ernsthaftigkeit betrachtet wird.“ Im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz wird das BBK künftig das Bundesministerium für Gesundheit beim Aufbau der Nationalen Reserve Gesundheit unterstützen und die eigene Sanitätsmittelbevorratung sowie die Ausbildung von Pflegehilfskräften vorantreiben. Als Dienstleister für alle Bundesressorts wird das BBK die Entwicklung von nationalen Reserven insgesamt unterstützen und zentral monitoren.

Vergleichbar mit dem Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) und dem Gemeinsames Analyse- und Strategiezentrum illegale Migration (GASIM) wird das BBK ein gemeinsames Kompetenzzentrum mit allen relevanten Interessenspartnern in Bund, Ländern und Hilfsorganisationen aufbauen und so den Informationsaustausch und die Koordinierungswirkung untereinander verbessern. Ein solches Zentrum ist im Bereich der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr ein Novum. Die Warn-App NINA wird zu einer Bundes-Warn-App für Notfallinformationen aller Ressorts ausgebaut. Darüber hinaus unterstützt der Bund die Länder mit 88 Millionen Euro beim Aufbau eines Sirenennetzes.
Mit einem Förderprogramm in Höhe von 63 Millionen Euro unterstützt der Bund zudem die Länder beim Ausbau von Strukturen für die Trinkwassernotversorgung. Das BBK wird den direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern massiv ausbauen - unter anderem mit einer Service-Hotline zu allen Themen der persönlichen Notfallvorsorge. Über leicht zugängliche Angebote sollen darüber hinaus Freiwillige gewonnen und qualifiziert werden, die wie in der Flüchtlingslage oder in der aktuellen Pandemie in Kooperation mit den Hilfsorganisationen spontan helfen wollen.

Die BBK-eigene Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) wird zur ressort- und organisationsübergreifenden Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) ausgebaut und künftig für alle Verantwortlichen des staatlichen Krisenmanagements aller Ebenen zentrale Aus- und Fortbildungen durchführen. Unter anderem soll dazu ein zweiter Standort in Ostdeutschland aufgebaut werden. Im Bereich der versorgungswichtigen Einrichtungen und Unternehmen (Kritische Infrastrukturen/KRITIS) wird das BBK KRITIS-Betreiber in allen Sektoren aktiv ansprechen, um die Unternehmen und Organisationen zu beraten und krisenfest zu machen. Das Konzept zur Neuausrichtung des BBK ist das Ergebnis einer umfassenden Analyse, bei der Interviews und Workshops mit Expertinnen und Experten des Bevölkerungsschutzes aus 40 Institutionen in ganz Deutschland geführt wurden.
www.bmi.bund.de/konzept-neuausrichtung-bbk

Busse fahren wieder durch den Innenhafen  

Ab Montag, 22. März, 9 Uhr, fahren Busse der Linien 934, NE5 und E-Wagen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wieder durch den Innenhafen. Die Linie NE5 in Fahrtrichtung Stadtmitte fährt wieder die Haltestellen „Hansegracht“ und „Stapeltor“ an. Außerdem wird die Haltestelle „Innenhafen“ wieder in Betrieb genommen. Die Haltestelle „Holzhafen“ in Fahrtrichtung Stadtmitte entfällt weiterhin. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestellen „Innenhafen“ und „Hansegracht“ zu nutzen.

Busse fahren am Innenhafen eine Umleitung  
Am Sonntag, 21. März, in der Zeit von 10 bis 14 Uhr, fahren Busse der Linie 934 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) eine örtliche Umleitung über Stapeltor. Grund ist die Sperrung der Schifferstraße zwischen der Einmündung Max-Peter-Straße und der Haltestelle „Holzhafen“.

Was gibt es bei der Kassensicherungsverordnung zu beachten? IHK über TSE-Pflicht   Kassensysteme in Unternehmen müssen ab dem 1. April mit einer zertifizierten Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgestattet sein. Denn elektronische Kassensysteme speichern Daten und bereiten Buchungsvorgänge vor. Versagen diese Speicher oder gehen kaputt, gewährleistet eine TSE dabei die automatische und revisionssichere Archivierung aller Kassendaten.
Was das genau für Unternehmen bedeutet und welche technischen Anforderungen zu erfüllen sind, erklärt die Niederrheinische IHK in einem kostenlosen Webinar am 23. März, von 16 bis 17:30 Uhr. Die Anmeldung ist ab sofort möglich, unter www.ihk-niederrhein.de/veranstaltungen.


Konfuzius-Institut Metropole Ruhr: Vortrag zur Chinesischen Mauer

Als Hauptsehenswürdigkeit im Reich der Mitte ist die Chinesische Mauer weltberühmt. Seltsam ist nur, dass wenig Verlässliches über diese gewaltige Grenzbefestigung bekannt ist. Wie lang ist sie? Wann ist sie entstanden? Wie sieht sie dort aus, wo sie nicht, wie bei Peking, restauriert wurde?
Ein Vortrag am 18.03.2021 stellt diese Mauern im Bild vor, berichtet von der Reise des Referenten Dr. Hans-Wilm Schütte und fasst die wichtigsten neuen Erkenntnisse zur Geschichte der Grenzbefestigungen Chinas zusammen. Veranstalter ist das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr.  

Eine – für Fachleute nicht ganz unerwartete – Erkenntnis vorweg: „Die“ chinesische Mauer gibt es gar nicht. Dr. Hans-Wilm Schütte, Hamburger Sinologe und Publizist, hat die Mauer bereist; von Westen, wo sie sich im Wüstensand verliert, bis nach Osten, wo sie auf den Bohai-Golf stößt. Allein auf der dreiwöchigen Recherchereise (5100 km über Land) bekam Schütte Mauerruinen aus vier Dynastien zu Gesicht, die ältesten von 300 vor Christus, die jüngsten von 1587.  
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. Mehr Infos zur Anmeldung gibt es auf
www.konfuzius-institut-ruhr.de.

Schütte  


Online-Vortrag der VHS: „Worte treffen Töne“  
Der Autor und Musiker Rainer Spallek liest, spielt und reist in einem Online-Vortrag am Donnerstag, 18. März, von 17 bis 18 Uhr mit seinen Zuhörern durch Text- und Klanglandschaften, irgendwo zwischen Lebensweisheit und Lebenskomik.   Der Online-Vortrag ist eine Veranstaltung für neugierige Menschen mit offenen Ohren, die weder einem kühnen Gedankenflug noch einer Jazzballade abgeneigt sind. Für Menschen, die Musik und Musiker lieben und sich inspirieren lassen wollen, die weder die Gedankenversunkenheit eines Dichters noch die Klangtiefen eines klassischen Stücks scheuen und sowohl Humor in Versen als auch Melancholien in Melodien genießen können.   Die Veranstaltung ist kostenlos. Den Zugangs-Link findet man auf der Internetseite www.vhs-duisburg.de in den Kursdetails.  

Online-Vortrag der VHS: Der Isenheimer Altar – Höhepunkte christlicher Kunst  
In einem Online-Vortrag der Volkshochschule nähert sich Richard Köchling am Donnerstag, 25. März, von 18.30 bis 20 Uhr dem Isenheimer Alter, der im Museum Unterlinden im elsässischen Colmar steht. Seine mittelalterliche Symbolsprache wird entschlüsselt und so die darin zum Ausdruck kommende Religiosität verständlich gemacht.  
Es gibt nicht viele Kunstwerke, die den Betrachter so zu erschüttern vermögen wie die Altarbilder des Matthias Grünewald auf dem Isenheimer Altar. Die Kunstgeschichte bewertet ihn als eines der größten Meisterwerke abendländischer, christlicher Kunst.   Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.vhs-duisburg.de. Eine rechtzeitige verbindliche Anmeldung ist notwendig. Der Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt.


Online-Vortrag der VHS: Heinrich Mann – ein deutsches Leben  
Wolfgang Schwarzer stellt in einem Online-Vortrag der Volkshochschule am Donnerstag, 25. März, von 17 bis 18 Uhr das Leben und Werk Heinrich Manns vor dem Hintergrund der Zeitgeschichte dar.   Heinrich Mann (1871-1950) lotete in Essays und Romanen häufig die Spannung zwischen Geist und Macht aus. Die Macht sah er in Wilhelm II. und später in Adolf Hitler repräsentiert.

Den Geist erkannte er sowohl in der literarischen (Voltaire, Emile Zola) als auch in der politischen Tradition Frankreichs (Französische Revolution, Republik). Als Kritiker des Bürgertums im Kaiserreich („Der Untertan“) und vehementer Gegner des Faschismus (Roman über Henri IV als Gegenentwurf zur Figur Hitlers) war er 1933 als einer der ersten deutschen Literaten zur Emigration gezwungen. Bis 1940 lebte er in Frankreich, danach im kalifornischen Santa Monica.  
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg e. V. statt und ist kostenlos. Den Zugangs-Link findet man auf der Internetseite www.vhs-duisburg.de in den Kursdetails.



STATISTIKEN

Genehmigte Wohnungen im Jahr 2020: +2,2 % gegenüber Vorjahr
Zahl genehmigter Wohnungen mit 368 400 weiter auf hohem Niveau
Die Corona-Krise hat im Jahr 2020 in Deutschland nicht zu einem Rückgang der Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen geführt: Mit 368 400 zum Bau genehmigten Wohnungen stieg die Zahl um knapp 8 000 oder 2,2 % gegenüber dem Jahr 2019. In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, befindet sich die Zahl genehmigter Wohnungen im Zeitvergleich weiter auf einem hohen Niveau. Mehr genehmigte Wohnungen als im Jahr 2020 gab es seit der Jahrtausendwende nur 2016 mit 375 400.

 

Verpackungsmüll: Pro Kopf 4 Kilogramm mehr eingesammelt als im Vorjahr
 5,9 Millionen Tonnen Verkaufsverpackungen bei privaten Haushalten eingesammelt

Im Jahr 2019 wurden bei den privaten Endverbraucherinnen und - verbrauchern in Deutschland pro Kopf 72 Kilogramm Verpackungsmüll eingesammelt. Das waren pro Person durchschnittlich 4 Kilogramm mehr als im Jahr 2018. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes stieg das gesamte Aufkommen an Verpackungsmüll, der vorwiegend in der gelben Tonne, Glas- oder Papiercontainern getrennt vom Restmüll gesammelt wird, um knapp 0,3 Millionen Tonnen auf 5,9 Millionen Tonnen im Jahr 2019 an.








Mittwoch, 17. März 2021

 Duisburger Fallzahlen (Stand 16. März 2021, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duis
burg 20.355  (+ 102 gegenüber dem Vortag)Personen mit dem Coronavirus infiziert. 529 (+/- 0) Personen sind verstorben. 18.918 (+ 29) Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 908 (+ 73) Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 173.502 (+ 208) Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt
122,1 (- 0.2).



Steigende Inzidenz und weitere Maßnahmen - Land lehnt Schulschließung ab
Anlässlich der steigenden Inzidenzen gab es heute ein Gespräch der Stadt Duisburg mit der Landesregierung über eine mögliche Verschärfung der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Anders als von der Stadt vorschlagen erteilte das Land den Plänen der Stadt zur erneuten Schließung von Schulen eine Absage.

Oberbürgermeister Sören Link betrachtet die Steigerung der Fallzahlen mit großer Sorge: "Einmal mehr hätte ich mir an dieser Stelle die Unterstützung durch das Land gewünscht. In Anbetracht der weiter steigenden Inzidenz wäre es absolut sinnvoll, die Schulen zum Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Familien, aber auch der Lehrkräfte wieder zu schließen und auf Distanzunterricht umzustellen. Es ist mir daher vollkommen unverständlich, dass das Land diesen Plänen einen Riegel vorschiebt. So sehr ich mir für die Duisburgerinnen und Duisburger nach nunmehr einem Jahr Corona weitere Lockerungen wünschen würde, zeigt die Entwicklung der Zahlen, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichend sind. Der Krisenstab wird daher morgen über weitere Maßnahmen beraten. Im Raum stehen dabei u.a. Überlegungen zu einer weiteren Ausweitung der Maskenpflicht, einer erneuten Verschärfung der Kontaktbeschränkungen sowie eine noch stärkere Kontrolle der Regelungen vor Ort."

 Krisenstabsleiter Andree Haack ergänzt: "Die Infektionen an den Schulen haben in der vergangenen Woche spürbar zugenommen haben. Diese Dynamik gilt es zu durchbrechen. Hierfür wäre aber eine Aussetzung des Präsenzunterrichts zumindest so lange erforderlich, bis ein konsequentes Testen möglich ist."

EU-Kommission und BioNTech/Pfizer vereinbaren beschleunigte Lieferung von weiteren 10 Millionen Impfdosen, EMA prüft AstraZeneca

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat bekanntgegeben, dass das Unternehmen BioNTech/Pfizer im zweiten Quartal 10 Millionen zusätzliche Dosen seines COVID19-Impfstoffes an die EU-Staaten liefern wird. „Ich weiß, wie entscheidend das zweite Quartal für die Umsetzung unserer Impfstrategien in den Mitgliedstaaten ist.
Dank dieser beschleunigten Lieferung von 10 Millionen Dosen erhöht sich die Gesamtzahl der Dosen von BioNTech-Pfizer im zweiten Quartal auf über 200 Millionen. Dies ist eine sehr gute Nachricht. Sie gibt den Mitgliedstaaten Spielraum, um zu manövrieren und möglicherweise Lücken bei den Lieferungen zu schließen“, erklärte sie. Am Donnerstag tritt der zuständige Ausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur zusammen, um seine Ergebnisse zur Untersuchung des Impfstoffes von AstraZeneca vorzustellen. Mehrere Länder, darunter Deutschland, hatten den Einsatz des Impfstoffes pausiert.

Duisburg-Ruhrort: Verkehrseinschränkungen auf der Hafenstraße   
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Samstag, 20. März, Straßenbauarbeiten auf der Hafenstraße in Ruhrort durch. Aus diesem Grund steht zwischen der Dr.-Hammacher-Straße und der Bergiusstraße in beiden Fahrtrichtungen nur eine Fahrspur zur Verfügung. Von der Innenstadt kommend ist außerdem das Linksabbiegen in die Bergiusstraße nicht möglich. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen. Die Arbeiten werden voraussichtlich am Sonntag, 21. März, um 7 Uhr abgeschlossen.


Sana-Parkhaus bald zur Nutzung bereit

Sehr lange hatte der Neubau am Kalkweg auf seine Baugenehmigung warten müssen - haje

Was fehlt ist der Neubau des Ärztehauses

Großenbaumer Hausärzte zogen um die Ecke

Ab März gibt es das neue Domizil der drei Hausärzte Grossenbaums an der Ecke Großenbaumer Allee/Altenbrucher Damm. Dort wo es früher Waschmaschinen und Trockner gab, sind nun drei Ärzte auf zwei Ebenen und eine Apotheke zu finden.

 

Duisburger Fahrradfahrende sind unzufrieden. Der Fahrradklimatest 2020 ist ausgewertet.   Schlechte Noten und die rote Laterne  
Mit der Schulnote „4,47“ bewerten Duisburger Radfahrende insgesamt ihre Zufriedenheit mit den Radwegen vor Ort. „Das war abzusehen“, sagt Wolfgang Voßkamp, der Verkehrsreferent des ADFC Duisburg und Leiter der Arbeitsgruppe Mobilität und Verkehr. „Duisburg hat im Ranking der Großstädte bis 500.000 Einwohner die Laterne. Mit der Durchschnittsnote von 4,47 gibt es nur Platz 26. Von 26! Das Fahrradklima in Duisburg bleibt trotz einiger Bemühungen weiterhin sehr unbefriedigend.“  

Der Fahrradklimatest 2020 ist ausgewertet, insgesamt deutschlandweit ca. 226.000 Interviewbögen. Davon 50.000 aus NRW und 1.550 aus Duisburg, das ist eine Steigerung von 45% im Vergleich zur letzten Befragung vor zwei Jahren.  
Was ist den Duisburgern wichtig?  
„Am meisten liegt den Duisburger Radfahrenden das Sicherheitsgefühl und der Komfort am Herzen, das Problem der Hindernisse auf Radwegen und die Konfliktfreiheit mit Autoverkehr und Fußgängern“, erklärt Klaus Hauschild, einer der Vorstandssprecher des ADFC Duisburg.
„Radfahrende wollen als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer akzeptiert werden.“ Natürlich gehören dazu auch gut funktionierende Radwege, leider ein Thema, das mit mangelhaft bewertet wird. Die Duisburger bemängeln die Breite von Radwegen und eine gute Oberfläche. In der Duisburger Auswertung des Fahrradklimatests werden der Kalkweg, die Düsseldorfer Straße und die Großenbaumer Allee immer wieder moniert.
Aber auch die Reinigung der Radwege – auch im Winter – und eine intelligente Radwegeführung an Baustellen fehlen. Und nicht zuletzt die Überwachung von Falschparkern und eine Abstimmung von Ampelschaltungen auf Radfahrer stehen ganz oben auf der Wunschliste.  
Gibt es auch Zufriedenheit?  
„Die beste Schulnote für Duisburg ist ein zum Teil nur knapp befriedigend“, weiß Barbara Aldag, Pressereferentin des ADFC. Diese Note geht zum Beispiel an das Bereitstellen von öffentlichen Fahrrädern oder an die Infrastruktur des Radverkehrsnetzes und damit auch die Erreichbarkeit des Stadtzentrums. „Aber richtig zufrieden sieht anders aus. Da müsste dann auch mal mindestens ein „gut“ dabei sein. Nur Bremen schafft das, und sogar die Vorzeigestädte Karlsruhe oder Münster tun sich schwer mit einem richtig zufriedenstellenden Ergebnis.“  
Da muss sich was ändern. Nur wenige Kommunen scheinen den fahrradfreundlichen Umbau ihrer Stadt ernsthaft zu wollen und sind bereit, dafür die notwendigen Ressourcen und auch den notwendigen Platz zu schaffen. Kosmetische Maßnahmen reichen nicht – für besseren Radverkehr braucht es klare politische Entscheidungen, eine stärkere Eindämmung des Autoverkehrs und die Einrichtung durchgängiger Radwegenetze für alle Altersgruppen.  
„Auch Duisburg kommt nicht mit der nötigen Dynamik voran“, findet Klaus Hauschild, „teils aus politischem Unwillen, teils, weil die gesetzlichen Spielräume und modernen technischen Regelwerke fehlen, teils wegen fehlendem Personal.“  
Viele Punkte hat der ADFC bereits in seinem Positionspapier „Offensive für den Radverkehr in Duisburg“ angemahnt und fordert ein Radverkehrskonzept für unsere Stadt auf der Basis dieses Positionspapieres, das der Politik und der Verwaltung der Stadt Duisburg seit Anfang Februar 2021 vorliegt.   Die Auswertung des Fahrradklimatests und das Positionspaper sind auf der Homepage des ADFC unter
www.adfc-duisburg.de oder unter https://fahrradklima-test.adfc.de abzurufen.


Duisburger China-Studie erforscht die Chancen und Herausforderungen der Neuen Seidenstraße für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Chinas neue Seidenstraße endet mit den Güterbahnlinien im Duisburger Hafen und verbindet Duisburg mit China und zahlreichen asiatischen Ländern. Dies ist eine riesige Chance für NRW, das Ruhrgebiet und die Stadt Duisburg, noch stärker von der wirtschaftlichen Dynamik in China aber auch in den Ländern entlang der Seidenstraße zu profitieren. Doch wie kann das gelingen? Wo liegen die politischen Risiken und welche Rahmenbedingungen müssen sich ändern?

„Das sind die Fragestellungen, die wir gemeinsam mit dem Institut für Ostasienwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen endlich konkret klären wollen“, berichtet Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg. Dazu wird untersucht, wie der Wettbewerb gestärkt, die sogenannten „in between“-Märkte der neuen Seidenstraße für die hiesige Wirtschaft erschlossen und die Standardisierungsverfahren für Produkte gesteuert werden können. „Wir wollen aus den Projektergebnissen Ansatzpunkte ableiten für unsere Politik, den Arbeitsmarkt, Investitionen und Unternehmensansiedlungen und für die betreffenden Menschen in den Betrieben und Familien die notwendige Infrastruktur“, so Haack.  

Impulsgeber für die Studie war Johannes Pflug, China-Beauftragter der Stadt Duisburg. Die Studie, zu deren Auftakt die Stadt Duisburg am 9. März erfolgreich eingeladen hatte, stieß auf großes fachliches Interesse und fand wertvolle Unterstützer: Das Projekt im Gesamtvolumen von 213.000 Euro ist auf eine Laufzeit von drei Jahren ausgelegt und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW mit 30.000 Euro gefördert. Es beteiligen sich die Sparkasse Duisburg-Stiftung, die Volksbank Rhein-Ruhr, die Business Metropole Ruhr GmbH und die Stadt Duisburg an den Projektkosten.  

Vor dem Hintergrund der zunehmend kritischen Wahrnehmung wird die Studie auch die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen über den Zeitraum von drei Jahren betrachten. „Dazu wollen wir auch andere Studien heranziehen, die als Zielregion der neuen Seidenstraße schon ihre Erfahrungen gemacht haben – so wie Rotterdam oder Hamburg“, erläutert Professor Markus Taube. Gemeinsam mit den Professoren Nele Nösselt und Thomas Heberer werden auch die chinesische Wirtschaftsstrategie im Zuge des 14. Fünf-Jahres-Planes und deren Effekte analysiert. 


Konjunktur zu Jahresanfang 2021: Produktion im zweiten Lockdown bislang robust

- Produktionsnahe Bereiche angesichts der anhaltenden Pandemiesituation mit solidem Start
- stationärer Einzelhandel mit teils drastischen Umsatzrückgängen
Die zweite Corona-Welle und der zweite harte Lockdown haben die Erholung der deutschen Wirtschaft zum Jahresende 2020 gestoppt. Eine mit dem drastischen Einbruch der Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2020 vergleichbare Entwicklung ist im 1. Quartal 2021 aufgrund der aktuell vorliegenden amtlichen Konjunkturindikatoren jedoch nicht zu erwarten. Dies liegt vor allem am soliden Start der produktionsnahen Bereiche ins neue Jahr.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Januar 2021 nach vorläufigen Ergebnissen real, saison- und kalenderbereinigt zwar um 2,5 % gegenüber Dezember 2020 gefallen und lag damit 4,2 % niedriger als vor der Corona-Krise im Februar 2020. Das hohe Niveau der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe und der Nachfrage nach deutschen Waren zeigen aber, dass der zweite Lockdown die produktionsnahen Bereiche längst nicht so hart traf wie der erste im Frühjahr 2020.


RVR-Luftbilder liefern faszinierende Eindrücke aus der Vogelperspektive

Metropole Ruhr (idr). Staunen, erkunden, erleben – auf der Website www.3d.ruhr präsentiert sich die gesamte Metropole Ruhr aus einem ganz neuen Blickwinkel. Weit über 120.000 Schrägluftbilder und mehr als 30.000 Senkrechtluftbilder wurden dazu im Sommer 2020 aufgenommen. Das aktuelle Bildmaterial steht ab sofort frei zur Verfügung und lädt dazu ein, das Ruhrgebiet neu zu entdecken. Eine Adresssuche ermöglicht die Suche nach Orten, Plätzen und Straßen. Ein kurzes Video auf der Startseite erklärt, welche verschiedenen Möglichkeiten der Betrachtung und Suche die Seite bietet.
Seit 100 Jahren lässt der Regionalverband Ruhr (RVR) zum Zweck der Raumbeobachtung die Region in Zusammenarbeit mit den Städten und Kreisen aus der Luft fotografieren. Die Aufnahmen des gesamten Verbandsgebiets werden zukünftig jedes Jahr aktualisiert. Dass für eine so große Region flächendeckend mehr als 150.000 zusammenhängende und hochaktuelle Bilder vorliegen, ist bundesweit einmalig. Möglich macht dies die intensive Zusammenarbeit der Städte und Kreise im Ruhrgebiet in der Kooperation Geonetzwerk.metropoleRuhr (www.geonetzwerk.ruhr). Der RVR ist Sitz der Geschäftsstelle. idr
Infos und Luftbilder: https://www.3d.ruhr

Aus der Vogelperspektive: Schloss Herten mit dem Schlosspark und dem zugehörigen RVR-Waldgebiet. © RVR-Luftbild


Digitaler Geburtsvorbereitungskurs der Helios St. Johannes Klinik  

Der Geburtsvorbereitungskurs der Helios St. Johannes Klinik findet aufgrund der aktuellen Lage als Online-Angebot statt. Der nächste Termin ist am Samstag und Sonntag, 20. und 21. März 2021 von 10 - 14 Uhr. Das bewährte Konzept bleibt auch in der digitalen Variante erhalten: Das Hebammen-Team bietet eine ganzheitliche Geburtsvorbereitung, die eine individuelle, auf die Bedürfnisse jeder Frau bzw. Familie angepasste Planung und Beratung umfasst.
Alle Umstände – etwa die familiäre und berufliche Situation, erstes oder ein weiteres Kind – und ganz besonders die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmer finden Berücksichtigung. Ein besonderer Fokus liegt auf Abläufen und Fragen im Zusammenhang einer Entbindung in Zeiten von Corona.   E
ine Anmeldung unter Telefon (0203) 546-2618 oder per Mail an
kreisssaal.duisburg@helios-gesundheit.de ist erforderlich. Die Zugangsdaten werden nach erfolgter Anmeldung per E-Mail zugesandt.

Das Helios-Hebammen-Team


Rätselhafte Riesen! Der Bildband Das geheime Leben der Wale gibt neue Einblicke in das Leben der größten Säugetiere der Welt

Wale faszinieren Menschen seit jeher. Vom kleinesten Wal, dem Maui-Delfin, bis hin zum Blauwal, dem größten Lebewesen der Erde, leben rund 90 Arten auf der Welt. Dennoch haben wir nur flüchtige Eindrücke von den sanften Giganten. In dem neuen Bildband Das geheime Leben der Wale (National Geographic) taucht der renommierte Fotograf Brian Skerry nun in die Tiefen der Ozeane hinab und lässt uns die charismatischen Meeresriesen hautnah erleben. Wir erfahren auf diese Weise Wissenswertes über ihre erstaunliche Lern- und Anpassungsfähigkeit oder ihre einzigartigen sozialen Kompetenzen, die von speziellen Fütterungsstrategien bis hin zu komplexen Gesangswettbewerben reichen. 

Der Bildband erscheint am 26. März. Der Fotograf: Brian Skerry ist Fotograf und Fotojournalist und international bekannt für seine atemberaubenden Bilder von Unterwasserwelten. Der vielfach preisgekrönte Fotograf arbeitet seit 1998 für National Geographic und veröffentlicht regelmäßig in vielfältigen Magazinen. Er ist Autor zahlreicher Bücher und hält Vorträge über Fotografie und Umweltschutz.


SPD Duisburg unterstützt konsequentes Vorgehen der „Taskforce Problemimmobilien“

Die SPD erklärt zu den aktuellen Räumungen von Problemimmobilien in Duisburg: „Wir stehen hinter der erfolgreichen Arbeit der „Taskforce Problemimmobilien“ und dem konsequenten Handeln unseres Oberbürgermeisters Sören Link an der Stadtspitze. Die „Taskforce“ arbeitet inzwischen seit mehreren Jahren erfolgreich und nimmt eklatante Baumängel in den Fokus. Die Zahl der Problemimmobilien im Stadtgebiet konnte reduziert werden.“
In den sozialen Medien gab es vereinzelt Kritik bis hin zu fragwürdigen Unterstellungen. „Bei der Kontrolle der Problemimmobilien geht es um die Sicherheit und das Leben der dort wohnenden Menschen und Nachbarn. Die Stadt geht eklatanten Brandschutzmängeln nach und schützt damit die Bevölkerung. Darüber hinaus bekämpft sie hochkriminelle und skrupellose Vermieterstrukturen. Das ist aus unserer Sicht ein notwendiger und richtiger Weg.
Zudem entfalten die intensiven Kontrollen und die Präsenz der Behörden eine präventive Wirkung“, erklären die stellvertretenden SPD-Parteivorsitzenden Sarah Philipp und Gisela Walsken sowie Fraktionsvorsitzender Bruno Sagurna. Gemeinsam machen sie auch auf die städtebaulichen Chancen durch Abriss von Problemimmobilien aufmerksam:
„Die städtische Wohnungsgesellschaft GEBAG zeigt beispielgebend, wie aus einer ehemaligen Problemimmobilie auch ein zukunftsweisendes Projekt entstehen kann: Auf dem freigeräumten Grundstück an der Weseler Straße/Ecke Vorholtstraße in Marxloh hat die GEBAG nun mit dem Bau des „Hauses der Lebenshilfe“ mit integrativer Kita, Therapieangeboten und Wohngruppen begonnen. Hier entsteht aus einer Bauruine der Vergangenheit eine soziale Zukunft für den Stadtteil Marxloh.“


SPD-Fraktion bekräftigt Ablehnung des Kiesabbaus in Mündelheim  

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Süd und Ratsherr Philipp Dengel lehnen mit Nachdruck den Kiesabbau in Duisburg-Mündelheim ab und freuen sich über das große Bürgerengagement für den Erhalt des Rheinbogens. Auf Initiative der Sozialdemokraten hatte auch bereits der Duisburger Umweltausschuss ein einstimmiges Votum getroffen. In der Bezirksvertretung Süd soll zeitnah ein Beschluss folgen.  

„Besonders herausragend finde ich neben dem Einsatz des Bürgervereins auch die jungen Duisburger Schülerinnen, die sich gegen den Kiesabbau engagieren und die Natur in Mündelheim erhalten wollen. Dieser breite Protest der Bevölkerung ist wichtig. Ich unterstütze gerne und stehe für Gespräche zur Verfügung, wie wir zusammen den Kiesabbau verhindern können. Wir als SPD setzen uns weiter dafür ein, dass diese für das Ökosystem wichtigen Flächen naturbelassen bleiben und wissen unseren Oberbürgermeister Sören Link an unserer Seite“, erklärt der zuständige Ratsherr Philipp Dengel.  

Irritiert zeigt sich die SPD-Fraktion im Duisburger Süden darüber, dass die Firma Hülskens, die in Mündelheim Kies abbauen will und bereits nicht genehmigte Probebohrungen durchgeführt hat, ungefragt einen an die Stadtverwaltung gerichteten Fragenkatalog der CDU beantwortet.  
„Dieses Manöver ist sehr befremdlich. Die Argumente der Kiesindustrie sind altbekannt und überzeugen uns nicht. Wir verstehen außerdem nicht, warum die CDU einen eigenen Antrag in der BV Süd einbringt und sich nicht dem Konsens aller anderen Bezirksvertreter anschließt. Wir hoffen, dass auch die CDU hier auf der Seite der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger und der Politik ist, die den Kiesabbau im Mündelheimer Rheinbogen klar ablehnen“, so Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske und stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender Stephan Baumgarten.

Das Osterferienprogramm 2021: Forschen, entdecken und begeistern mit zdi
Es gibt wieder viel zu entdecken in den Osterferien bei zdi! Sei es das selbstständige Entwickeln von Computerspielen, das Programmieren eines 3D-Druckers oder das Erforschen der Ursachen einer Laktoseintoleranz - wie gewohnt bieten die zdi-Netzwerke und zdi-Schülerlabore Schüler*innen in ganz NRW ein breitgefächertes Potpourri an Kurse rund um das Thema MINT. Virtuelle Angebote sind noch die Regel Wir erleben die Osterferien in Coronazeiten bereits zum zweiten Mal. Foto 2020-zdi.NRW.

Trotz der Widrigkeiten sind sowohl die Kursanbieter*innen als auch die Teilnehmenden bestens auf virtuelle Veranstaltungsformate eingestellt. Und so sind Online-Kurse alles andere als langweilig, sondern sind mit vielen haptischen Elementen versehen und eine bestmögliche Betreuung der Teilnehmenden ist garantiert.
Neu in diesem Jahr: Die Schüler*innen können die Kurse unkompliziert auf der MINT-Community Plattform buchen, sich mit Gleichgesinnten vernetzen und zu den Kursthemen und darüber hinaus austauschen. Der Großteil der Angebote ist kostenfrei, da das Osterferienprogramm finanziell von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft unterstützt wird.
Eine Übersicht der Angebote gibt es auf: MINT-Community Plattform: www.mint-community.de/ferienkurse
Über zdi.NRW zdi steht für „Zukunft durch Innovation.NRW“ und ist mit über 4.500 Partnern aus Wirtschaft, Schule und Hochschule sowie öffentlichen Einrichtungen europaweit das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses. Jährlich erreichen die 47 zdi-Netzwerke und mehr als 70 zdiSchülerlabore gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern rund 300.000 Schülerinnen und Schüler. Koordiniert wird zdi vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen. Landesweite Partner sind unter anderem das Ministerium für Schule und Bildung, das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Nordrhein-Westfalen und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.


Digitaler Geburtsvorbereitungskurs der Helios St. Johannes Klinik  

Der Geburtsvorbereitungskurs der Helios St. Johannes Klinik findet aufgrund der aktuellen Lage als Online-Angebot statt. Der nächste Termin ist am Samstag und Sonntag, 20. und 21. März 2021 von 10 - 14 Uhr. Das bewährte Konzept bleibt auch in der digitalen Variante erhalten: Das Hebammen-Team bietet eine ganzheitliche Geburtsvorbereitung, die eine individuelle, auf die Bedürfnisse jeder Frau bzw. Familie angepasste Planung und Beratung umfasst.
Alle Umstände – etwa die familiäre und berufliche Situation, erstes oder ein weiteres Kind – und ganz besonders die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmer finden Berücksichtigung. Ein besonderer Fokus liegt auf Abläufen und Fragen im Zusammenhang einer Entbindung in Zeiten von Corona.   Eine Anmeldung unter Telefon (0203) 546-2618 oder per Mail an
kreisssaal.duisburg@helios-gesundheit.de ist erforderlich. Die Zugangsdaten werden nach erfolgter Anmeldung per E-Mail zugesandt.


Chinesisch lernen? Online reinschnuppern!
Probestunde und Sprachcafé Konfuzius-Institut Metropole Ruhr
 
Wer Chinesisch einfach mal ausprobieren möchte, bekommt beim Team des Konfuzius-Instituts an zwei Terminen in der kommenden Woche einen Einblick: Am 22.03.2021 tauschen sich Chinesisch-Interessierte aller Sprachniveaus in lockerer Atmosphäre beim Café Lingua an der „Sprachinsel Chinesisch“ aus. Organisiert wird das Online-Sprachcafé vom Studierendenwerk Essen-Duisburg, das Angebot richtet sich aber nicht nur an Studierende. Am 23.03.2021 gibt Dozentin Li Ying eine kostenlose Online-Probestunde. Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist kostenlos.  
Ein neuer Anfängerkurs Chinesisch bei der VHS Duisburg startet Mitte April 2021. Auf Nachfrage werden auch Einzelunterricht und maßgeschneiderte Sprachprogramme für Unternehmen angeboten.   Weitere Informationen zur Teilnahme finden Interessierte auf
www.konfuzius-institut-ruhr.de.


VHS: Virtueller Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel  

In Zusammenarbeit mit dem Europe Direct EU-Bürgerservice lädt die VHS Duisburg zu einem virtuellen Besuch des EU-Parlaments per Videokonferenz ein am Mittwoch, 17. März, um 16 Uhr ein. Interessierte erfahren in einer Präsentation des Besucherdienstes des EU-Parlaments, wie das EU-Parlament arbeitet, welche Aufgaben und welche Macht es hat. Anschließend wird der Europaabgeordnete Jens Geier zugeschaltet und steht für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Europapolitik für Bürgerinnen und Bürger erfahrbar zu machen und zu informieren. Der direkte Link zu dieser kostenlosen Veranstaltung:
https://vhs.link/Fhnt8f  
Das EU-Parlament ist der legislative Arm der Europäischen Union. Es besteht aus 705 Abgeordneten aus allen EU Ländern. Es entscheidet gemeinsam mit dem Rat der Europäischen Union über den EU-Haushalt und die Gesetzgebung. Weiterführende Informationen: Josip Sosic, (0203) 283-3725  

Das EU-Parlament in Brüssel


Kapitalmarkthemen einfach erklärt!

Auch in diesem Jahr bietet die Volksbank Rhein-Ruhr wieder einen Online-Kapitalmarktabend an, um Zuschauer über aktuelle Trends und Entwicklungen an den Kapitalmärkten zu informieren. Der Anlageexperte der Bank gibt einen Ausblick darauf, wie sich die sogenannte neue Normalität voraussichtlich auf den Kapitalmarkt auswirken wird. Sie erfahren die wichtigsten Leitlinien für Ihre Anlagestrategie und warum sich eine strukturierte Vermögensanlage langfristig für Sie lohnen kann. „In Gesprächen mit unseren Kundinnen und Kunden spüren wir ein großes Interesse zu Kapitalmarktthemen.
Durch aktuelle Ereignisse beschäftigen sich immer mehr Menschen mit alternativen Anlagemethoden und möchten Informationen zu Spezialthemen wie Entwicklungen von Einzelaktien – zum Beispiel Gamestop. Daher möchten wir mit unserem Kapitalmarktabend zum Austausch einladen“, erklärt Ulrich Peine, Direktor Private Banking und Treasury der Volksbank Rhein-Ruhr, den Ansatz des Livestreams. Am 17. März 2021 um 19 Uhr lädt Ulrich Peine zum Livevortrag ein. Über den YouTube- Kanal oder über die Website der Volksbank Rhein-Ruhr können Sie am Mittwoch am Livestream teilnehmen.



Busse fahren am Innenhafen eine Umleitung  
Am Sonntag, 21. März, in der Zeit von 10 bis 14 Uhr, fahren Busse der Linie 934 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) eine örtliche Umleitung über Stapeltor. Grund ist die Sperrung der Schifferstraße zwischen der Einmündung Max-Peter-Straße und der Haltestelle „Holzhafen“.

 

Freie Termine für die Soziale Beratung per Telefon  
Die Krebsberatung in Duisburg hat in der dritten Märzwoche noch freie Termine für die Soziale Beratung per Telefon. Wegen des Lockdowns und zum Schutz der Ratsuchenden finden die Beratungen telefonisch, per Mail oder online per Video statt.  
Mittwoch, den 17.3., um 10.00 Uhr, Donnerstag, den 18.3., um 9.30 Uhr und um 11. Uhr.  

In der Sozialen Beratung hilft Beraterin Dorothe Babbick-Fromm Betroffenen und Angehörigen bei der Orientierung im Gesundheits- und Sozialsystem, klärt bestehende Ansprüche und unterstützt beim Umgang mit Ämtern und Behörden – auch ganz praktisch bei der Antragsstellung.  
Verbindliche Anmeldung und weitere Informationen unter: 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de  
Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym.


STATISTIKEN

Sterbefallzahlen in der 9. Kalenderwoche 2021: 14 % unter dem Durchschnitt der Vorjahre
Nach einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind in der ersten Märzwoche (1. bis 7. März 2021) in Deutschland 18 557 Menschen gestorben. Diese Zahl liegt 14 % oder 3 133 Fälle unter dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020 für diese Kalenderwoche. Dies geht aus einer Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen hervor. Durch ein Hochrechnungsverfahren unvollständiger Meldungen können die ersten Sterbefallzahlen für Deutschland bereits nach etwa einer Woche veröffentlicht werden.


Dienstag, 16. März 2021

 Duisburger Fallzahlen (Stand 15. März 2021, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 20.253 (+ 52 zum Vortag) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 529 (+/- 0) Personen sind verstorben. 18.889 (+ 49) Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 835 (+ 3) Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 173.294 (+ 311) Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 122,3 (+ 4,0).



7-Tage-Inzidenz der Bezirke für die 10. Kalenderwoche
Die Entwicklung der Inzidenz in den Bezirken bildet im Wesentlichen die Entwicklung der steigenden Fallzahlen für Duisburg ab. Lediglich der Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl weist sinkende Fallzahlen auf.

10. Kalenderwoche (8. bis 14. März 2021):
Stadtbezirk 7-Tage-Inzidenz
(Absolute Fallzahlen)
Einwohnerzahl
(Stand: 28.02.2021)
1 Walsum 137,1 (69) 50.345
2 Hamborn 156,0 (118) 75.635
3 Meiderich/Beeck 152,6 (111) 72.737
4 Homberg/Ruhrort/Baerl 70,9 (29) 40.912
5 Mitte 95,1 (104) 109.304
6 Rheinhausen 122,7 (96) 78.209
7 Süd 71,3 (52) 72.949
Gesamt: 117,8 (589) 500.091

 


Wohnungsbrand in Zweifamilienhaus in Duisburg-Bergheim
Die Feuerwehr Duisburg wurde am Dienstag den 16.03.2021 gegen 15:20 Uhr zu einem Brand in einem Zweifamilienhaus alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte bereits Feuer und eine Rauchentwicklung auf dem Balkon eines Zweifamilienhauses festgestellt werden. Eine Person wurde zur Kontrolle dem Notarzt vorgestellt und im Anschluss in ein Duisburger Krankenhaus verbracht.
Die eingesetzten Einheiten sind sofort zur Brandbekämpfung und zur Personensuche ins Gebäude vorgegangen.
Im weiteren Verlauf wurde das Dach des Gebäudes und das Nachbargebäude kontrolliert. Es wurden keine weiteren Personen im Gebäude gefunden. Nach dem schnellen Einsatz der anwesenden Einsatzkräfte konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden. Die Feuerwehr war mit einem Einsatzleitwagen, zwei Löscheinheiten, dem Atemschutzgerätewagen und dem Rettungsdienst vor Ort. Erkenntnisse zur Brandursache sind der Feuerwehr nicht bekannt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlung.

Corona-Schnellteststelle in der Eissporthalle wird umgebaut
Die Eissporthalle Duisburg an der Margarethenstraße im Sportpark Duisburg ist eine von 14 Corona-Schnellteststellen im Stadtgebiet. Zum Schutz des Hallenbodens und zur Optimierung der Raumtemperatur wird heute ab 18 Uhr eine Multifunktionsfläche verlegt. Die Feuerwehr Duisburg sowie des Technischen Hilfswerks (THW) werden hierzu einen bereits vorhandenen Mehrzweckboden verlegen, der den eigentlichen Betonboden der Eisfläche als Veranstaltungsfläche besser nutzbar macht. Durch die Maßnahme können bei Bedarf auch die Kapazitäten der Corona-Tests erhöht werden. Insgesamt sind an dem Umbau etwa 60 bis 70 Einsatzkräfte beteiligt. Ohne den Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und des THW wäre ein solcher Umbau ohne Einschränkungen des Testbetriebs nur schwer zu realisieren. Damit die Testungen morgen wieder wie gewohnt durchgeführt werden können, werden die Umbaumaßnahmen bis in die Nacht hinein andauern.


Schauspiel Duisburg und das Jugendclub-Projekt „Kontaktversuchungen“
Neue Wege in erfolgreicher Nachwuchsförderung: Schauspiel Duisburg sucht interessierte Duisburgerinnen und Duisburger zwischen 17 und 25 Jahren für offenes Jugendclub-Projekt „Kontaktversuchungen“  mehr...


GEBAG startet Vermarktung für 6-Seen-Wedau
Es wird konkret im Duisburger Süden: Die GEBAG hat die Vermarktung für die ersten Baufelder im Neubaugebiet 6-Seen-Wedau gestartet. „Der Beginn der Vermarktung ist ein entscheidender Schritt für 6-Seen-Wedau. Das größte Stadtentwicklungsprojekt in Nordrhein-Westfalen geht damit in die nächste Phase, der Start der Hochbau-Arbeiten rückt in greifbare Nähe“, so Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.
In einem ersten Schritt werden nun zunächst die rund 200 bereits vorgemerkten potenziellen Investoren angesprochen, die sich nun mit den Vermarktungsunterlagen vertraut machen und ein Konzept für die Entwicklung der Baufelder erarbeiten und einreichen können. Die Vergabe erfolgt über ein kombiniertes Konzeptvergabe- und Bieterverfahren, d. h. neben dem Kaufangebot wird durch eine Bewertungskommission vor allem die inhaltliche Qualität der jeweiligen Bebauungskonzepte bewertet.

Die ersten Baufelder, die in die Vermarktung gegeben werden, befinden sich im nördlichen Teil des Quartiers „Neue Gartenstadt“. Hier soll vorrangig Geschosswohnungsbau im Gartenstadtcharakter – in Anlehnung an die bereits bestehende Bebauung in Wedau – entstehen. Nördlich des Quartiers „Neue Gartenstadt“ befindet sich das Quartier „Am Wasserturm“, wo unter anderem das Nahversorgungszentrum, die Grundschule und eine der Kindertagesstätten entstehen werden. Die GEBAG errichtet in diesem Quartier auch öffentlich geförderten Wohnungsbau. Hierfür plant die GEBAG die Durchführung eines Architektenwettbewerbs, der im Laufe dieses Jahres starten soll.

Die GEBAG plant die Fertigstellung der ersten 50-100 von insgesamt rund 300 öffentlich geförderten Wohnungen voraussichtlich Ende 2024. „6-Seen-Wedau ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Deutschland und soll als Vorzeigeprojekt das Leben und Wohnen von morgen versinnbildlichen und als Visitenkarte für die Stadtentwicklung Duisburgs dienen. Deshalb soll sich die zukünftige Wohnbebauung durch eine nachhaltige Bauweise, innovative Planungskonzepte und eine hohe architektonische Qualität auszeichnen. Wir erwarten entsprechend von den Investoren herausragende und zukunftsfähige Konzepte“, bekräftigt Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG.
Informationen zum Projekt gibt es unter
www.6-seen-wedau.de.

Die Bauarbeiten auf der Projektfläche schreiten voran - Foto GEBAG


Auf insgesamt 60 Hektar brachliegender Bahnfläche entsteht im Duisburger Süden mit „6-Seen-Wedau“ eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Deutschland. Auf dem südlichen Areal des ehemaligen Ausbesserungswerks der Bahn soll ein regional bedeutsames Wohngebiet mit rund 3000 Wohneinheiten entstehen. Eine hohe Lebensqualität, verbunden mit infrastrukturellen Angeboten, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten in direkter Wasserlage, prägt den neu entstehenden Stadtteil, der ein breites Spektrum von qualitätvollen Wohnformen und -typen im Eigentums- und Mietsegment bieten wird. Die Duisburger Wohnungsbaugesellschaft GEBAG hatte das Gelände 2019 von der Deutschen Bahn erworben und entwickelt seither das insgesamt rund 60 Hektar große Areal.


EU-Schulprogramm 2021/2022: Bewerbungsrunde gestartet
Mit der Teilnahme am EU-Schulprogramm fördert die Landesregierung die gesunde Frühstücks- und Pausenverpflegung in Kitas und Schulen. Das Online-Bewerbungsverfahren für das Schulobst- und Gemüseprogramm startet bereits am Montag, 15. März 2021 unter
www.schulobst-milch.nrw.de. Ab dem 22. März 2021 können Bewerbungen für das Milchprogramm eingereicht werden.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 25. April 2021. Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser erklärte: "Mit dem EU-Programm wollen wir Kinder möglichst früh an eine gesunde und ausgewogene Ernährung heranführen und Freude wecken an frischen Lebensmitteln. Für den Programmteil Schulmilch, an dem auch Kitas teilnehmen können, gibt es ab Sommer 2021 eine erfreuliche Änderung: Der Elternbeitrag entfällt und die Milchprodukte werden kostenlos ausgegeben."

Das EU-Schulprogramm gliedert sich in die zwei Programmteile Obst und Gemüse sowie Schulmilch. Auch im anstehenden Schuljahr 2021/2022 beteiligt sich Nordrhein-Westfalen am EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch, um Kindern mit frischen Nahrungsmitteln eine gesunde Ernährung schmackhaft zu machen. Dafür wurden bei der EU Mittel in Höhe von insgesamt 8,7 Millionen Euro angemeldet. Ergänzt wird dieser Betrag durch Landesmittel für das Obst- und Gemüseprogramm. Für den Programmteil Obst und Gemüse, also das Schulobst- und Gemüseprogramm, startet das Online-Bewerbungsverfahren in bewährter Form am 15. März 2021.

Bereits teilnehmende und neu interessierte Grund- und Förderschulen mit Primarstufe können sich über die Website
www.schulobst-milch.nrw.de für die Teilnahme am kostenlosen Programm im kommenden Schuljahr bewerben. Der Programmteil Milch wird zukünftig ebenfalls kostenlos für die teilnehmenden Einrichtungen angeboten. Der bisher einzusammelnde Elternbeitrag entfällt. Ziel ist es, dass möglichst viele Kinder von dem Programm und der Unterstützung der EU-Förderung profitieren.

Kinder der teilnehmenden Einrichtungen können dann während des gesamten Schul- und Kitajahres mit zwei kostenlosen Portionen ungesüßter Trinkmilch oder Naturjoghurt pro Woche versorgt werden. Neu im Milchprogramm ist auch das Website-basierte Bewerbungsverfahren. Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und Förderschulen mit Primarstufe können sich ab dem 22. März 2021 über die Schulprogrammwebsite
www.schulobst-milch.nrw.de bewerben.

Wie viele Einrichtungen zugelassen werden können, hängt von den verfügbaren Finanzmitteln sowie der Nachfrage der Einrichtungen ab. Im Anschluss an die Zulassung suchen sich Einrichtungen Lieferbetriebe über die Website und schließen eine Vereinbarung ab, mittels dieser der Lieferbetrieb eine Bewilligung beim zuständigen LANUV beantragen kann. Die Belieferung im neuen Schuljahr startet im September 2021.
Flankiert wird das EU-Schulprogramm weiterhin von begleitenden pädagogischen Maßnahmen, um Kindern frühzeitig die Bedeutung einer gesunden Ernährung zu vermitteln. Weitere Informationen
zum EU-Schulprogramm und die Möglichkeit zur Bewerbung (ausschließlich online bis zum 25. April 2021) finden Sie unter www.schulobst-milch.nrw.de


Software-Umstellung bei der Stadtbibliothek  
Die Stadtbibliothek wird in der Zeit von Montag, 22. März, bis Ostermontag, 5. April, die Umstellung auf ein neues Bibliotheksmanagementsystem vornehmen. Deshalb sind in diesem Zeitraum keine Bestellungen, Abholungen und Rückgaben von Medien möglich. Auch der Medienkatalog OPAC steht dann nicht zur Verfügung.  
Die Online-Angebote der Stadtbibliothek können während der Umstellung grundsätzlich weiter genutzt werden. Allerdings kann es zeitweise zu Einschränkungen kommen. Titel aus der Onleihe sollten in jedem Fall vorher heruntergeladen werden, damit sie nutzbar bleiben.   Die Bestellung von Medien im Rahmen von „Bib-to-go“ oder des Medienbotenservice ist noch bis Donnerstag, 18. März, möglich. Die Leihfristen für alle entliehenen Medien und die Gültigkeit der Bibliotheksausweise werden automatisch entsprechend verlängert.  
Die Kundinnen und Kunden dürfen sich auf die erweiterten Funktionen des neuen Medienkatalogs und dessen benutzerfreundlichen Zugang freuen. So können sie nun auch nach Genres suchen, erhalten detailliertere Informationen und konkrete Vorschläge, welche Titel für sie zu einem bestimmten Thema von Interesse sein könnten. Im neuen System können nun endlich auch Bibliotheksausweise online beantragt und verlängert werden.  
Ausführliche Informationen zu allen Fragen rund um die Bibliothek sind auf der Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden. Für weitere Auskünfte ist die Bibliothek auch während der Umstellungsphase montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0203/283-4218 oder per E-Mail unter stadtbibliothek@stadt-duisburg.de zu erreichen.  

 

Maskenpflicht: 23.775 Fahrgäste kontrolliert, Ordnungsamt verhängt 23 Bußgelder  
In dieser Woche wurden bei einer Schwerpunktkontrolle an den U-Bahnhaltestellen „Auf dem Damm“ und „König-Heinrich-Platz“ 4.590 Fahrgäste und bei den weiteren täglichen Kontrollen 19.185 Fahrgäste kontrolliert. Insgesamt wurden 23.775 Fahrgäste in den Bussen und Bahnen im gesamten Liniennetz sowie an den Haltestellen kontrolliert. Bei der Schwerpunktkontrolle verhängte das Bürger- und Ordnungsamt 18 Bußgelder.  
Die Ergebnisse der täglichen Kontrollen:
Das Ordnungsamt hat fünf Bußgelder in Höhe von 150 Euro in Bussen, Bahnen und an Haltestellen verhängt. In Bussen und Bahnen: 61 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Fast alle Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an. Die DVG musste in vier Fällen von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und Fahrgäste der Fahrzeuge verweisen.
An Haltestellen: 143 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Alle Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an.  
Fahrkartenkontrollen Darüber hinaus kontrollierte die DVG die Fahrausweise der Fahrgäste. Das Ergebnis der täglichen Kontrollen: 687 Fahrgäste wurden ohne gültigen Fahrausweis angetroffen, davon 121 bei der Schwerpunktkontrolle und 566 bei den täglichen Kontrollen.

EU-Kommission: Mitgliedstaaten können zur Verteilung von Impfstoffen nach Bevölkerungsschlüssel zurückkehren
Die EU-Mitgliedstaaten können beschließen, zu einer Zuteilung von COVID19-Impfstoffdosen strikt nach Bevölkerungsanteil zurückzukehren. Darauf hat die Europäische Kommission am Samstag in einer Erklärung hingewiesen. Unter Berücksichtigung der epidemiologischen Lage und des Impfbedarfs der einzelnen Länder haben die Mitgliedstaaten untereinander zuweilen eine andere Verteilung ausgehandelt.
Wenn Mitgliedstaaten ihre anteilige Zuteilung nicht in Anspruch nehmen, werden die Impfstoffdosen in einem transparenten Verfahren auf andere, Interesse bekundende Mitgliedstaaten umverteilt. Es ist Sache der Mitgliedstaaten, eine Einigung zu erzielen, sollten sie zur Verteilung auf Basis des Bevölkerungsanteils zurückkehren wollen.

Verstoß gegen Austrittsabkommen und Nordirland-Protokoll: Kommission leitet rechtliche Schritte gegen das Vereinigte Königreich ein
Die Europäische Kommission hat rechtliche Schritte gegen das Vereinigte Königreich eingeleitet, weil es gegen die grundlegenden Bestimmungen des Protokolls zu Irland/Nordirland sowie gegen die Erfüllung von Verpflichtungen nach Treu und Glauben gemäß dem Austrittsabkommen verstoßen hat. Zum zweiten Mal innerhalb von sechs Monaten ist die Regierung des Vereinigten Königreichs im Begriff, gegen das Völkerrecht zu verstoßen.
„Das Protokoll zu Irland/Nordirland ist der einzige gangbare Weg, um das Karfreitagsabkommen – das Abkommen von Belfast – zu schützen, Frieden und Stabilität zu wahren und zugleich eine harte Grenze auf der Insel Irland zu vermeiden. Das Vereinigte Königreich muss es ordnungsgemäß umsetzen“, sagte Vizepräsident Maroš Šefčovič. „Deshalb leiten wir heute rechtliche Schritte ein.“


Linie 901: Busse statt Bahnen  
Von Samstag, 20. März, Betriebsbeginn, bis Sonntag, 21. März, circa 7 Uhr, fahren Busse statt Bahnen auf der Linie 901 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG). Grund hierfür sind dringende Kanal- und Straßensanierungsarbeiten auf der Hafenstraße und Ruhrorter Straße.  
Dies hat zur Folge, dass zwischen den Haltestellen „Landesarchiv NRW“ und „Scholtenhofstraße“ Busse eingesetzt werden. In Fahrtrichtung Obermarxloh Schleife entfallen die Haltestellen „Karlstraße“ und „Friedrichsplatz“. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestellen „Ruhrort Verteilerkreis“ und „Ruhrort Bf.“ zu nutzen.   Die Gegenrichtung ist von dieser Maßnahme nicht betroffen.  


Digitale Gästeregistrierung, Bezahlsysteme & Co.
Die Bedürfnisse der Gäste haben sich nicht erst seit der Corona-Pandemie verändert. Fast jeder nutzt sein Smartphone, um darüber schnell bestmöglichen Service zu erhalten. Digitale Lösungen für die Gästeregistrierung, Speisekarten oder Bezahlmöglichkeiten bieten nicht nur hygienische Sicherheit, sondern auch hohe Servicequalität und sind damit auch nach der Pandemie zukunftssicher.  
Die Online-Veranstaltung „Tipps für einen erfolgreichen Neustart III: Digitale Gästeregistrierung, Bezahlsysteme & Co.“, am 19. März, von 9 bis 10:45 Uhr informiert Gastgeber über digitale Lösungen, die einfach umzusetzen, kontaktlos und serviceorientiert sind.  
Die kostenlose Veranstaltung ist Teil des neuen Formats „Gastgeber-Talk“ der Niederrheinischen IHK, der IHK Mittlerer Niederrhein und der IHK Düsseldorf. Mit dem neuen Format bieten die IHKs dem Gastgewerbe regelmäßige Austauschmomente sowie aktuelle Informationen. Mehr Informationen und Anmeldung unter https://veranstaltung.mittlerer-niederrhein.ihk.de/digitaletools oder bei IHK-Ansprechpartnerin Nadine Deutschmann, Telefon 0203-2821-286, E-Mail deutschmann@niederrhein.ihk.de.


VHS Online-Vortrag: „Zeit der Zauberer - Walter Benjamin“  

Dieter Firmenich hält am Dienstag, 16. März, um 18 Uhr in seinem Online-Vortrag „Zeit der Zauberer - Walter Benjamin“. Nach Ernst Cassirer und Martin Heidegger, die - bei aller Verschiedenheit im Denken - immerhin die ordentliche akademische Laufbahn verbindet, geht es im zweiten Teil der Reihe um zwei Denker, deren Biographien von großen Brüchen gekennzeichnet sind.
Den Anfang macht Walter Benjamin, der in der Regel auf sein bekanntestes Werk „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ reduziert wird. Aber Benjamin hat darüber hinaus immer wieder interessante und wegweisende Gedanken entwickelt, die im Vortrag beleuchtet werden.  
Nach erforderlicher, rechtzeitiger Anmeldung wird per E-Mail ein Link zur direkten Teilnahme versendet. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Weiterführende Informationen: Axel Voss, (0203) 283-2064


Großmarkt Duisburg präsentiert sich auf der virtuellen Foodservice-Messe
Digitaler Branchen-Event der Extraklasse vom 15. bis 17. März Von heute an trifft sich die gesamte Foodservice-Branche für drei Tage digital und virtuell auf der „IDX_FS International Digital Food Services Expo powered by INTERNORGA“, um sich über Branchenneuheiten und die Zukunftstrends des Außer-Haus-Marktes auszutauschen.
Als Mitglied von GFI – dem Verband der deutschen Frischemärkte e.V. – präsentiert sich auch der Duisburger Großmarkt neben sechs weiteren deutschen Großmärkten unter dem Dach der Kampagne „Vitamin G“ als Top-Einkaufsquelle für alle Akteure in Hotellerie und Gastronomie, Großverbraucher, Gemeinschaftsverpflegung und Fachhandel.
„Die IDX_FS Expo bietet uns innovative Marketing- und Vertriebsmöglichkeiten und zeigt wie virtuelle Messen im Zuge der zunehmenden Digitalisierung der Branche in Zukunft aussehen können.“, erklärt Uwe Kluge, Geschäftsführer der Duisburg Kontor GmbH dem Betreiber des Duisburger Großmarktes und Vorstandsvorsitzender von GFI.
Neben beeindruckenden Keynote-Speakern und dem spektakulären virtuellen Programm bietet die IDX_FS Expo drei Tage lang Zugang zu bekannten Stimmen der Gastronomie-, Hotel-, Catering-, HoReCa- und Foodservice-Branche. Die Besucher erwarten spannende, virtuelle Interaktionen mit hochkarätigen Unternehmern und Visionären, exzellente Inhalte und inspirierende PanelDiskussionen. Sie möchten live dabei sein?
Die kostenfreie Registrierung für Fachbesucher ist unter https://idxfs.de/visitor möglich. Das komplette Programm der IDX_FS Expo ist abrufbar unter https://idxfs.de/programm.


Sportwelt wird „PINK gegen Rassismus“

Der März wird PINK! Nach dem Pilotprojekt in Duisburg im vergangenen Jahr, werden auch 2021 wieder zahlreiche Duisburger Sportvereine unter dem Motto „Pink gegen Rassismus“ in pinken T-Shirts Farbe für einen toleranten Sport bekennen. Dafür werden rund 1800 pinkfarbene TShirts kostenfrei interessierten Sportvereinen zur Verfügung gestellt.
Der Stadtsportbund Duisburg konnte dabei von der Unterstützung der Sebastian Cobler Stiftung und dem Förderprogramm „NRWeltoffen“ profitieren. In den internationalen Wochen gegen Rassismus (15. bis 28. März) sollen die partizipierenden Vereine mit Fotos, Videos und anderen Aktionen ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport setzen.




Kapitalmarkthemen einfach erklärt!
Auch in diesem Jahr bietet die Volksbank Rhein-Ruhr wieder einen Online-Kapitalmarktabend an, um Zuschauer über aktuelle Trends und Entwicklungen an den Kapitalmärkten zu informieren. Der Anlageexperte der Bank gibt einen Ausblick darauf, wie sich die sogenannte neue Normalität voraussichtlich auf den Kapitalmarkt auswirken wird. Sie erfahren die wichtigsten Leitlinien für Ihre Anlagestrategie und warum sich eine strukturierte Vermögensanlage langfristig für Sie lohnen kann. „In Gesprächen mit unseren Kundinnen und Kunden spüren wir ein großes Interesse zu Kapitalmarktthemen.
Durch aktuelle Ereignisse beschäftigen sich immer mehr Menschen mit alternativen Anlagemethoden und möchten Informationen zu Spezialthemen wie Entwicklungen von Einzelaktien – zum Beispiel Gamestop. Daher möchten wir mit unserem Kapitalmarktabend zum Austausch einladen“, erklärt Ulrich Peine, Direktor Private Banking und Treasury der Volksbank Rhein-Ruhr, den Ansatz des Livestreams. Am 17. März 2021 um 19 Uhr lädt Ulrich Peine zum Livevortrag ein. Über den YouTube- Kanal oder über die Website der Volksbank Rhein-Ruhr können Sie am Mittwoch am Livestream teilnehmen.

 

Freie Termine für die Soziale Beratung per Telefon  
Die Krebsberatung in Duisburg hat in der dritten Märzwoche noch freie Termine für die Soziale Beratung per Telefon. Wegen des Lockdowns und zum Schutz der Ratsuchenden finden die Beratungen telefonisch, per Mail oder online per Video statt.  
Dienstag, den 16.3., um 9.30 Uhr und um 11. Uhr, Mittwoch, den 17.3., um 10.00 Uhr, Donnerstag, den 18.3., um 9.30 Uhr und um 11. Uhr.  

In der Sozialen Beratung hilft Beraterin Dorothe Babbick-Fromm Betroffenen und Angehörigen bei der Orientierung im Gesundheits- und Sozialsystem, klärt bestehende Ansprüche und unterstützt beim Umgang mit Ämtern und Behörden – auch ganz praktisch bei der Antragsstellung.  
Verbindliche Anmeldung und weitere Informationen unter: 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de  
Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym.







Montag, 15. März 2021 - Weltverbrauchertag

Impfstopp für AstraZeneca
Wie das Bundesgesundheitsministerium soeben mittgeteilt hat, wird die Impfung mit dem Wirkstoff AstraZeneca auf Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts bundesweit ausgesetzt. Die Stadt Duisburg wird daher ab sofort und bis auf Weiteres keine Impfungen mehr mit AstraZeneca vornehmen. Es werden somit vorerst keine Personen mehr mit diesem Impfstoff geimpft und alle bereits vergebenen Termine abgesagt. Alle übrigen Termine mit den Impfstoffen der Hersteller BionTech/Pfizer und Moderna werden wie geplant im Impfzentrum durchgeführt. Wir gehen davon aus, dass es sich, wie schon in anderen Ländern auch, um eine Vorsichtsmaßnahme handelt.


Corona-Schnellteststelle in der Eissporthalle wird umgebaut
Die Eissporthalle Duisburg an der Margarethenstraße im Sportpark Duisburg ist eine von 14 Corona-Schnellteststellen im Stadtgebiet. Zum Schutz des Hallenbodens und zur Optimierung der Raumtemperatur wird heute ab 18 Uhr eine Multifunktionsfläche verlegt. Die Feuerwehr Duisburg sowie des Technischen Hilfswerks (THW) werden hierzu einen bereits vorhandenen Mehrzweckboden verlegen, der den eigentlichen Betonboden der Eisfläche als Veranstaltungsfläche besser nutzbar macht. Durch die Maßnahme können bei Bedarf auch die Kapazitäten der Corona-Tests erhöht werden. Insgesamt sind an dem Umbau etwa 60 bis 70 Einsatzkräfte beteiligt. Ohne den Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und des THW wäre ein solcher Umbau ohne Einschränkungen des Testbetriebs nur schwer zu realisieren. Damit die Testungen morgen wieder wie gewohnt durchgeführt werden können, werden die Umbaumaßnahmen bis in die Nacht hinein andauern.


 

 Duisburger Fallzahlen (Stand 14. März 2021, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 20.201 (+ 245 gegenüber dem 11. März) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 529 (+ 2) Personen sind verstorben. 18.840 (+ 99) Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 832 (+ 154) Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 172.983 (+ 1329) Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 118,3 (+ 12,2).


Mutationen

Insgesamt lag der Anteil der Mutationen am Infektionsgeschehen in der vergangenen Kalenderwoche bei ca. 54 %. Bisher gab es 1006 Fälle, davon 968 mit der britischen Variante (B. 1.1.7)  und 38 mit der südafrikanischen Variante (B.1.351).

Impfzahlen
In Duisburg haben 37.475 Personen die erste Impfdosis und 16.364 Personen die zweite Impfdosis bekommen. Insgesamt wurden 53.839 Impfdosen verabreicht.

Schnelltestzentren
Das Angebot der Schnelltests richtet sich vor allem an die Menschen die aktuell keine Symptome zeigen. Ziel der Schnelltestzentren ist es, asymptomatische Fälle zu finden und so Infektionsketten auch in diesen Fällen schneller unterbinden zu können.
Wer bereits Symptome zeigt, sollte das reguläre Testzentrum im Theater am Marientor aufzusuchen. Die Testung hier erfolgt in diesen Fällen nicht über einen Schnell-, sondern direkt über einen PCR-Test. Hierfür ist keine vorherige Terminabsprache erforderlich.


 


Weltverbrauchertag 2021: Vorsicht vor Fake-Shop-Betrug
Zum Weltverbrauchertag am 15. März macht Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser auf die Problematik von betrügerischen Verkaufsplattformen im Internet aufmerksam und fordert Betroffene dazu auf, jeden Betrugsfall bei der Polizei anzuzeigen: „Mit den so genannten Fake-Shops wollen Kriminelle auf betrügerische Weise Geld verdienen. Ware wird per Vorkasse bezahlt und kommt dann nicht bei dem Käufer oder der Käuferin an – das ist Abzocke und sollte auf jeden Fall polizeilich gemeldet werden.“

In Fake-Shops werden Produkte oft besonders günstig angeboten, nach geleisteter Vorauszahlung wird dann teilweise minderwertige Ware verschickt, die nicht der im Angebot beworbenen Qualität entspricht, oder auch gar nichts geliefert. Wollen Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Rechte durchsetzen und beispielsweise den Kaufvertrag widerrufen, ist die Verkäuferin oder der Verkäufer häufig nicht mehr zu erreichen. Ein Impressum auf der Website ist oft nicht vorhanden oder fehlerhaft.
Insbesondere durch die Corona-Krise sind Verbraucherinnen und Verbraucher stärker auf Onlineshops angewiesen, da der Einzelhandel im Zuge der Lockdown-Maßnahmen nicht oder nur eingeschränkt zugänglich ist. Eine Auswertung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen verdeutlicht den Zusammenhang zwischen der Corona-Situation und der Betrugsmasche:
Sobald der Einzelhandel aufgrund von Lockdown-Maßnahmen geschlossen oder beschränkt wurde, stiegen die Zahl der online eingegangenen Beschwerden von Verbraucherinnen und Verbrauchern deutlich an. Beim direkten Vergleich des Monats Februar 2021 mit dem Vorjahresmonat Februar 2020 hat sich die Zahl der Verbraucherbeschwerden im Zusammenhang mit Fake-Shops vervierfacht.
„Während der Corona-Pandemie hat die Online-Abzocke zugenommen. Das Nachsehen haben die Verbraucherinnen und Verbraucher. Unbekannte Onlineshops sollte man vor Kaufabschluss unbedingt genauer in den Blick nehmen. Anhaltspunkte für eine Identifizierung von potenziellen Fake-Shops sind beispielsweise übertriebene und limitierte Preisrabatte, Vorkasse als einzige Zahlungsoption bei unklaren Lieferfristen oder sprachlich und inhaltlich auffällige Regelungen in den AGB“, erklärte die Ministerin.

Wer vermutet, Opfer eines Fake-Shop-Betrugs geworden zu sein, sollte alle Belege des Bestellvorgangs sichern: Kaufvertrag, Bestellbestätigung und ein Screenshot des Angebots. Mit diesen Unterlagen kann bei der Polizei Strafanzeige gestellt werden, vor Ort oder online. Außerdem sollte schnellstmöglich die Bank kontaktiert werden, um zu prüfen, ob die Zahlung noch gestoppt werden kann. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich außerdem an die zuständige Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wenden – dort erhalten sie eine kostenlose erste Beurteilung zu verbraucherrechtlichen Fragen.
Weitere Informationen rund um das Thema Fake-Shops und Möglichkeiten, betrügerische Angebote zu identifizieren, finden Sie auf der Themenseite der Verbraucherzentrale NRW

Duisburg: Erstes Virtuelles FOM-Gesundheitsforum „Pflege auf der digitalen Überholspur“ Taucherbrillen, Regenmäntel und Drive-Ins – was klingt wie ein Kindergeburtstag, soll eigentlich die Umstellung im ambulanten Pflegedienst in Duisburg beschreiben: Taucherbrillen statt Schutzbrillen, Regenmäntel statt Schutzkittel und ein Drive-In für die Übergabe von Dokumentationsmappen. Birgit Kessler, Geschäftsführerin von „Die Pflege“, der Ambulanten Pflegedienst GmbH, sprach beim Duisburger FOM Gesundheitsforum über den Wandel der ambulanten Pflege seit der Corona-Pandemie.
Unter dem Titel "New normal im Gesundheitswesen – Neue Herausforderungen und Entwicklungen durch die Pandemie“ fand das 8. Gesundheitsforum "RundUm Gesund" statt, bei dem weitere hochkarätige Gäste über die Zukunft der Pflegebranche sprachen.  

Digitale Erleuchtung vs. Gefahren
Neben der improvisierten Schutzkleidung sprach Birgit Kessler auch über die „digitale Erleuchtung“. Denn von einem auf das andere Jahr fand eine Aufrüstung der technischen Ausstattung statt: Die Corona-Warn-App wurde auf allen Diensthandys installiert, ein Einkaufsservice und Kurierfahrten für Patienten wurde eingerichtet und neue Mitarbeitende eingestellt. Wundvisiten fanden plötzlich auch über Videotelefonie statt und Online-Angebote wie Pflegekurse, Trauergespräche und psychosoziale Beratungen funktionierten nun auch virtuell.

„Wir arbeiten mittlerweile in einem papierarmen Büro und der Austausch untereinander ist deutlich erhöht“, so Birgit Kessler, deren Unternehmen 280 Angestellte hat. Jedoch gäbe es auch einige Gefahren durch die Digitalisierung: „Das Teamgefühl geht verloren und insbesondere die Integration neuer Kolleginnen und Kollegen ist etwas schwieriger“, so die Geschäftsführerin. Außerdem fühle man sich durch die Pandemie „getrieben“ und es fehle manchmal die Zeit für den Menschen selbst.  

Pflegeroboter „Pepper“ kontrolliert Maskennutzung
Auch Prof. Dr. Bernd Riekemann, Vorstandsmitglied der AWO Wesel e.V. und gelernter Krankenpfleger, warf einen Blick auf die neuen Wege der stationären Pflege: Besonders schwierig sei die schnelle Reaktion auf Verordnungen: „Freitags um 18 Uhr gibt es eine neue Verordnung und 12 bis 24 Stunden später muss sie umgesetzt sein.“ Und dabei gäbe es keine Unterstützung durch Behörden wie beispielsweise durch die Erstellung von Konzepten oder Kontrollen. Eine weitere Hürde seien die drei verschiedenen Zielgruppen, die gleichzeitig informiert werden müssten: Nämlich Mitarbeitende, BewohnerInnen und Angehörige.
„Wir haben wöchentliche „Corona-Updates“ eingeführt, führen deutlich mehr und längere Besprechungen und beantworten viele Presseanfragen. Für alle Leitungen bedeutet die momentane Situation ein 24/7 Job“, so Riekemann. Es habe ein vollständiger Systemwechsel in der Versorgung und Betreuung stattgefunden: Es gibt nur noch Einzelbetreuungen, Mahlzeiten müssen mit Abstand stattfinden, sogenannte „BegleiterInnen“ dienen mittlerweile als „Ordnungspersonal“, um Abstände und Maskennutzung zu kontrollieren und den Andrang von BesucherInnen einzudämmen, die kommen, um sich kostenfrei testen zu lassen.

Weitere Neuerungen sind Konzertveranstaltungen in der Natur: „Konzerte auf Rädern“ und auch die Anschaffung des „Pepper“-Pflegeroboters, der erkennt, ob BesucherInnen Masken tragen.   

Weg von Papier-Wust und Fax-Geräten
Doch bezüglich der Digitalisierung in der Pflege betonte Prof. Dr. Gerald Lux, Professor für Gesundheits- und Sozialwesen an der FOM und gelernter Krankenpfleger, dass es zunächst gar nicht primär um Pflegerobotik ginge, sondern vielmehr müsse zunächst die Digitalisierung  der Dokumentation umgesetzt werden und im Rahmen des Überleitungsmanagements (innerhalb und zwischen Sektoren) eine intelligente Datenübertragung.
Dort fehlen einheitliche Standards zur Übermittlung von Daten und in vielen Einrichtungen seien Papierwirtschaft und Faxgeräte noch an der Tagesordnung, was zum einen die Patientensicherheit gefährden und zum anderen das Pflegepersonal zusätzlich belasten kann. Die derzeit in Umsetzung befindlichen Konzepte der Elektronischen Patientenakte und der E-Rezepte würden definitiv einen besseren Datenaustausch und bessere Datenverfügbarkeit unterstützen.
„Die Corona-Pandemie hat die derzeit problematischen Arbeitsbedingungen und Ausstattungen sichtbar gemacht. Das ist unsere Chance, um die Digitalisierung in der Pflege zu beschleunigen und mutige Entscheidungen zu treffen“, so Lux.  
Gibt es so etwas wie Pandemie-Ethik?
Prof. Dr. Stefan Heinemann, Professor für Wirtschaftsethik an der FOM sowie Sprecher der Ethik-Ellipse Smart Hospital der Universitätsmedizin Essen, erläuterte in seinem Vortrag, wie Corona als gesellschaftliche Herausforderung zwischen Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft steht. „Ethik rückt immer mehr in den Fokus und der moralische Blick wird zunehmend wichtiger“, so Heinemann.
Insbesondere die Ressourcenknappheit – beispielsweise von Intensivbetten oder Impfstoffen – bringe die Ethik auf den Schirm.
„Wer soll im Extremfall behandelt werden? Wer wird wann geimpft? Offenkundig sind dies alles Wertefragen, die gesellschaftlich intensiv diskutiert werden sollten, aber dies auch früh genug und nicht erst, wenn der Zug bereits abgefahren ist. Die Pandemie geht man am besten präventiv an, auch aus ethischen Gründen“, so der FOM Professor.  

Beim ersten virtuellen Gesundheitsforum der FOM in Duisburg ging es um die Digitalisierung in der Pflege und die neuen Chancen durch die Corona-Pandemie (Foto: Adobestock/iconimage)

DVG setzt E-Linien ab Montag wieder ein  
Ab Montag, 15. März, fahren die Busse der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) für den Schulverkehr wieder. Die Busse fahren wie Ende vergangenen Jahres abgestimmt auf die im November 2020 veränderten Schulzeiten. Die DVG reagiert damit auf die von der Landesregierung beschlossenen Präsenzphasen in Schulen. Die E-Linien sollen insbesondere der Entzerrung der Anzahl von Schülerinnen und Schülern sowie Berufstätigen bei der Anreise mit dem ÖPNV und damit dem Infektionsschutz aller am Schulleben Beteiligten dienen.  


Sportwelt wird „PINK gegen Rassismus“

Der März wird PINK! Nach dem Pilotprojekt in Duisburg im vergangenen Jahr, werden auch 2021 wieder zahlreiche Duisburger Sportvereine unter dem Motto „Pink gegen Rassismus“ in pinken T-Shirts Farbe für einen toleranten Sport bekennen. Dafür werden rund 1800 pinkfarbene TShirts kostenfrei interessierten Sportvereinen zur Verfügung gestellt.
Der Stadtsportbund Duisburg konnte dabei von der Unterstützung der Sebastian Cobler Stiftung und dem Förderprogramm „NRWeltoffen“ profitieren. In den internationalen Wochen gegen Rassismus (15. bis 28. März) sollen die partizipierenden Vereine mit Fotos, Videos und anderen Aktionen ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport setzen.


Die Farbe „Pink“ war im Jahr 2020 die Mottofarbe der Internationalen Wochen gegen Rassismus, welche von der Stiftung gegen Rassismus jedes Jahr initiiert werden. Um die erfolgreiche Aktion weiterzuführen, wurde erneut auf die knallige Signalfarbe gesetzt. Mittlerweile hat die Aktion große Wellen geschlagen: Auf der zentralen Webseite www.pinkgegenrassismus.de sind mittlerweile 20 teilnehmende Bünde, Verbände und Initiativen hinterlegt, Tendenz steigend. Die neu gegründete Projektgruppe hat die Vision, den Termin fest im jährlichen Sportkalender zu etablieren – gerne auch über die NRW-Landesgrenzen hinaus!

Bereits in diesem Jahr sind Landessportbund und Sportjugend NRW begleitend im Boot. Somit konnte eine bundesweite Förderung, der Sonderfonds „Integration durch Sport“ des Deutschen Olympischen Sportbundes, zur inhaltlichen Gestaltung von „Pink gegen Rassismus“ erwirkt werden. Kern der Aktion ist ein abwechslungsreiches, digitales Bildungsprogramm für Sportvereine und alle Interessierten, welches auf der Webseite präsentiert wird.

Neben unterschiedlichen Workshops, Vorträgen und Fortbildungsangeboten für Übungsleiter*innen, gibt es auch ein digitales Bilderbuchkino für Kinder. Der Höhepunkt des Programms findet am 19. März statt. Zum Auftakt gibt es eine Keynote Speech der ehemaligen Fußballspielerin und erfolgreichen Moderatorin Shary Reeves. Darauf folgen eine spannende Podiumsdiskussion und das Unterhaltungsprogramm „Kabarett gegen Rassismus“ (u.a. mit Moritz Neumeier) zum krönenden Abschluss.
Durchgeführt und aufgenommen wird die Veranstaltung im Deutschen Sportmuseum in Köln. Damit zahlreiche Gäste teilhaben können, wird der Abend per Live-Stream auf Sportdeutschland.tv und dem Youtube-Kanal vom Landessportbund NRW übertragen. Anmeldungen und weitere Informationen sind auf der Webseite www.pinkgegenrassismus.de zu finden.


VHS-Vortrag zu den Rissen in der innerdeutschen Mauer lange vor ihrem Fall  
„Gespalten - Eingemauert – Befreit“, zu diesen Begriffen hat die Künstlerin Karin Dauenheimer vor einiger Zeit drei große Druckgrafiken geschaffen. In einem Online-Vortrag zeigt die Künstlerin anhand dieser Bilder am Montag, 15. März, um 20 Uhr auf, wie sie die Zeit des eingesperrt Seins in der DDR und den Befreiungsprozess erlebt hat.  
Während die reale Mauer, hochgesichert mit Selbstschussanlagen und Schießbefehl, nur unter Lebensgefahr zu überwinden war, war das geistige eingesperrt Sein eher zu durchbrechen. Neben dem permanenten Einfluss von Westradio und -fernsehen, der von außen den geistigen Sperrvorhang perforierte, gab es auch eine Selbstbefreiungsarbeit von innen. Künstlerinnen und Künstler schrieben, malten, fotografierten, machten Musik und performten.

 Es gab kleine Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Diskussionsrunden im kirchlichen und privaten Raum. Da Karin Dauenheimer in der 1980ger Jahren bei einer CDU-Tageszeitung für die Seite „Christ und Welt“ verantwortlich war, gelang es ihr immer wieder, Rezensionen zu Ausstellungen und Veranstaltungen zu platzieren, insofern sie in kirchlichen Räumen stattgefunden hatten. Sie konnte darin Gedanken aussprechen, die nicht der DDR-Doktrin entsprachen. Es erfolgten oft rigide Maßnahmen und sie wurde für die Staatssicherheit ein „Operativer Vorgang“, aber die Artikel waren erschienen und die Botschaften in der Welt!  
Die Mitarbeiter der Stasi versuchten mit ihren perfiden Methoden, den gesellschaftlichen Diskurs unter Kontrolle zu halten. Sie merkten nicht, wie die Mauer von innen her immer mehr kleine Risse bekam und zu bröckeln begann.   Anhand von Beispielen aus der Mail-Art-Bewegung, Ausstellungen, Tanz- und Performance-Szene und Artikeln aus Tageszeitungen wird der Vortrag diesem Prozess etwas sichtbar machen. Der direkte Link zu dieser entgeltfreien Veranstaltung: https://vhs.link/BKtMrv   Weiterführende Infos: Josip Sosic, (0203) 283-3725  

Karin Dauenheimer vor ihren Gruckgrafiken

 

Freie Termine für die Soziale Beratung per Telefon  
Die Krebsberatung in Duisburg hat in der dritten Märzwoche noch freie Termine für die Soziale Beratung per Telefon. Wegen des Lockdowns und zum Schutz der Ratsuchenden finden die Beratungen telefonisch, per Mail oder online per Video statt.  
Montag, den 15.3. um 10.00 Uhr, Dienstag, den 16.3., um 9.30 Uhr und um 11. Uhr, Mittwoch, den 17.3., um 10.00 Uhr, Donnerstag, den 18.3., um 9.30 Uhr und um 11. Uhr.  
In der Sozialen Beratung hilft Beraterin Dorothe Babbick-Fromm Betroffenen und Angehörigen bei der Orientierung im Gesundheits- und Sozialsystem, klärt bestehende Ansprüche und unterstützt beim Umgang mit Ämtern und Behörden – auch ganz praktisch bei der Antragsstellung.  
Verbindliche Anmeldung und weitere Informationen unter: 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de  
Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym.

VHS Online-Vortrag: Die vier Evangelisten und ihre Symbole  
Richard Köchling referiert am Montag, 15. März, um 18 Uhr in seinem Online-Vortrag „Die vier Evangelisten und ihre Symbole“ über die Phänomene von den Apsismosaiken der ältesten Kirchen Roms bis in die Moderne, in die zeitgenössische Kirchenkunst spürt.  
Im Kalender des Kirchenjahres finden sich auch Gedenktage für die vier Evangelisten. Für diese haben sich schon sehr früh in der christlichen Kunst Symbole herausgebildet, die ihnen entweder beigestellt werden oder auch für sich stellvertretend auf den jeweiligen Evangelienschreiber hinweisen. Diese Symbole gehen auf biblische Texte zurück, die ein vierteiliges, geflügeltes Wesen, Tetramorph genannt, beschreiben. Und diese bildgewaltigen Vorstellungen hatten ihren Ursprung in den frühen Hochkulturen Vorderasiens.  
Nach erforderlicher, rechtzeitiger Anmeldung wird per E-Mail ein Link zur direkten Teilnahme versendet. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Weiterführende Informationen: Axel Voss, (0203) 283-2064



Informationsveranstaltung für Weiterbildungen zum Techniker - Berufstätige können sich online zur Weiterbildung in Duisburg beraten lassen
Am Mittwoch, den 17.03.2021 um 17:00 Uhr informiert die gemeinnützige Bildungseinrichtung DAA-Technikum in einer Online-Informationsveranstaltung über die berufsbegleitenden Fortbildungs-Lehrgänge zum Staatlich geprüften Techniker in Duisburg.
Während der Unterricht im Corona-Lockdown derzeit überwiegend sicher online stattfindet, wird spätestens nach Aufhebung der Beschränkungen wieder vollständig an Samstagen in der Deutschen Angestellten Akademie (DAA) in Duisburg unterrichtet. Facharbeiter, Gesellen und techn. Zeichner der Industrie und des Handwerks aus den Bereichen Elektrotechnik, Datenverarbeitung, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Bautechnik (Hoch- und Tiefbau), Holztechnik und Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik können sich mit diesem Online-Angebot sicher über die Aufstiegsqualifikationen informieren und u.a. auch spätere Dozenten kennen lernen.
Bei der Veranstaltung wird konkret auf folgende Themen eingegangen: Studieninhalte, Samstagsunterricht, Studienablauf und Aufwand, Zulassungsvoraussetzungen, Erwerb der Fachhochschulreife sowie Studienfinanzierung u.a. mit dem neuen „Aufstiegs-BaföG“ und weiteren Förderungsmöglichkeiten. Anwesende können sich auch zu individuellen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit einer beruflichen Fortbildung beraten lassen.
Für die Veranstaltung werden nur ein Computer mit Internetzugang (oder Tablet/Smartphone) sowie Lautsprecher benötigt. Eine Anmeldung zu der Veranstaltung über die Seite www.daa-technikum.de –> „Infoveranstaltungen“ ist wegen des Zugangslinks zwingend erforderlich, dort können auch kostenlose ausführliche Informationsunterlagen zu den Lehrgängen angefordert werden.
Für Fragen steht die zentrale Studienberatung des gemeinnützigen DAA-Technikums unter der Telefonnr. 0800 - 245 38 64 (gebührenfrei) gerne zur Verfügung.


Luftqualität: Erstmals sind alle Grenzwerte eingehalten, auch für Stickstoffdioxid
Nordrhein-Westfalens Luft wird immer sauberer.

Erstmals konnten im Jahr 2020 in ganz Nordrhein-Westfalen alle Luftqualitätswerte eingehalten werden. Das zeigen die Ergebnisse der Messungen zur Luftqualität, die das Umweltministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) vorgestellt haben. Demnach lag 2020 erstmals auch der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid (NO2) an allen 124 Standorten unter dem EU-weit gültigen Grenzwert von 40 µg/m³. Auswertungen des LANUV zeigen, dass Corona-bedingte Veränderungen des Mobilitätsverhaltens bezogen auf den Jahresmittelwert nur einen geringen Effekt hatten.

Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: "Dies ist eine bedeutende Wegmarke in der Luftreinhaltung. Ich freue mich, dass wir unser Ziel, den Gesundheitsschutz der Menschen in Nordrhein-Westfalen weiter zu verbessern und den Stickstoffdioxid-Grenzwert im Jahr 2020 einzuhalten, erreicht haben. Dies gilt explizit auch für die Hotspots, in denen bis zum Jahr 2017 Belastungen von teils über 60 µg/m³ gemessen wurden. Damals waren noch in 27 Städten Grenzwertüberschreitungen zu verzeichnen. Ich danke den Bezirksregierungen und Kommunen, die in den zurückliegenden Jahren in einem gemeinsamen Kraftakt passgenaue Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt haben. Die geschnürten Maßnahmenpakete wirken nachweislich."
Landesweit deutliche Verringerung der NO2-Belastung Während 2019 noch 16 Probenahmestellen in acht Kommunen (Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Oberhausen und Wuppertal) einen Jahresmittelwert von mehr als 40 µg/m³ aufzeigten, wurde in 2020 erstmalig in allen Städten Nordrhein-Westfalens der NO2-Jahresgrenzwert eingehalten. Der Jahresmittelwert der Verkehrs-Messstationen im LANUV-Messnetz sank dabei durchschnittlich um etwa 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2019.
Der landesweit höchste NO2-Jahresmittelwert lag 2020 bei 39 µg/m³, 2019 lag er bei 47 µg/m³, 2018 noch bei 59 µg/m³. Ein Beispiel für die erzielten Minderungen ist die Messstation am Clevischen Ring in Köln: Lag der Jahresmittelwert 2017 noch bei 62 µg/m³, sank er im Jahr 2020 auf 35 µg/m³. Die Reduzierung der NO2-Belastung zeigt sich darüber hinaus aber auch an den Hintergrundstationen: Hier sank der Jahresmittelwert im LANUV-Messnetz um etwa 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Geringer Corona-Einfluss
In einer begleitenden Untersuchung hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Belastung mit Stickstoffdioxid betrachtet: "Während wir in der Phase des ersten Lockdowns Mitte März bis Ende April einen positiven Effekt in Richtung weniger Belastung nachweisen konnten, relativierte sich dies über das gesamte Jahr betrachtet. Wie Verkehrsmessungen gezeigt haben, lag der Verkehr in den Innenstädten schnell wieder nahezu auf Vor-Lockdown-Niveau. Über das gesamte Jahr konnte eine Minderungswirkung von ungefähr 1 µg/m³ durch die Corona-Lockdowns festgestellt werden", betonte LANUV-Präsident Dr. Delschen.

Auch Feinstaub Grenzwerte landesweit eingehalten
 Auch bei Feinstaub (PM10) zeigt sich eine weiter sinkende Belastung. Auch hier wurde an allen Probenahmestellen in Nordrhein-Westfalen der Grenzwert, wie bereits in den Jahren zuvor, deutlich unterschritten. Neben dem EU-Grenzwert für das Jahresmittel (40 µg/m³) wurde an allen 64 Probenahmestellen auch der Tagesmittel-Grenzwert (50 µg/m³ bei 35 zulässigen Überschreitungen) eingehalten. Auch für PM2,5 wurde der europaweit geltende Grenzwert von 25 µg/m³ im Jahr 2020 an allen 26 NRW-Messstationen bei abnehmendem Belastungstrend sicher eingehalten.

Vergleiche in 13 von 14 Klageverfahren
Die in der Vergangenheit zu hohen Stickstoffdioxid (NO2)-Werte waren auch Auslöser von insgesamt 14 Klageverfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Nordrhein-Westfalen und betroffene Kommunen. Vielerorts drohten Dieselfahrverbote. "13 der 14 Klagen konnten wir bisher mit einem Vergleich beigelegen. Ich bin zuversichtlich, auch das noch offene Klageverfahren im Fall Düsseldorf mit einem Vergleich beenden zu können. Unser Ziel für die nächsten Jahre ist es, die Luftqualität weiter zu verbessern und die Luftqualitätswerte dauerhaft einzuhalten", so Ministerin Heinen-Esser. Weitere Informationen
- Jahresbericht des LANUV über die Luftqualität im Jahr 2020

- LANUV-Fachbericht 109: Übersicht Auswirkung der Covid-19-Schutzmaßnahmen auf die Luftschadstoffkonzentration
- Auszüge aus dem Jahresbericht 2020: Abbildungen und Tabellen
- Übersicht Jahreskenngrößen und Jahresberichte zur Luftqualität beim LANUV