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Perfekten Rückrundenstart in Ulm weiter ausbauen
     SSV Ulm 1846 - MSV Duisburg  1:0 (1:0)

MSV kommt auch nach einer knappen Stunde nicht wirklich ins Spiel

Jochem Knörzer

Duisburg, 1. Februar 2026 - Es war ein gebrauchter Tag für die Zebras. Die Abwehr hatte keinen guten Tag erwischt und es lag aus meiner Sicht nicht an dem Einsatz von Niklas Sadlek, der noch den besten Eindruck hinterließ.
In der Offensive wurde in den gesamten 95 Minuten keine klare Torchance herausgespielt.

Das Schiedsrichtergespann um Herrn Hilsberg passte sich diesem Niveau nahtlos an und zeigte, dass es seit der Premiere in Verl in den nachfolgenden fünf Spielen nichts dazu gelernt hat. Wenn der DFB in seinem Saisonreport 2024/2025 der 3. Liga von "wirtschaftlich stabil, Talentschmiede und Rekordzahlen" berichtet, frage ich mich, warum die unterste deutsche Profiliga mit Schiedsrichtern und Linienrichtern bestraft wird, die zum Üben erst einmal in die Amateurligen Erfahrung sammeln müssen!

Für den MSV heißt es, das Spiel in Ulm abzuhaken und sich auf das Spitzenspiel des 23. Spieltags am Sonntag, 8. Februar, 19:30 Uhr, im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SC Verl vorzubereiten. Mit einem Sieg könnte man den misslungenen "Ulm-Ausflug" durchaus etwas gerade rücken.


Perfekten Rückrundenstart in Ulm weiter ausbauen
Duisburg, 31. Januar 2026 - Im Laufe der Woche gab es ein Testspiel der Reserve- und Förderspieler des MSV gegen den ambitionierten Oberligisten SpVg Schonnebeck. Ein Ausrufungszeichen setzte der nach einer Stunde eingewechselte Simon Symalla, der nach seiner schweren Verletzung aus dem Spiel beim VfL Osnabrück am 1. November 2025 zu einem 30 minütigen Einsatz kam. Symalla steuerte zwei Tore bei und holte einen Elfmeter heraus, den Florian Krüger sicher verwandelte. Es war bereits der zweite Elfmeter in diesem Spiel für die Zebras. Das sind zwei mehr als in der bisherigen Drittligasaison.

Da Max Dittgen aufgrund seiner Schulterverletzung ein paar Spiele aussetzen muss, dürfte Simon Symalla zumindest im Spieltagskader stehen. Neben Dittgen fallen auch Christian Viet, Jakob Bookjans und Mert Göckan weiterhin aus.
Auch Can Coskun steht aufgrund seiner fünften Gelben Karte und der damit verbundenen Sperre nicht zur Verfügung.

Aber wie MSV-Trainer Dietmar Hirsch schon in der Pressekonferenz nach dem Sieg gegen Jahn mit einem Augenzwinkern sagte:
"Aber ich bin mir sicher, dass wir auf jeden Fall mit elf Spielern spielen. Ha, ha."
Viel mehr war ihm auch, eigentlich wie immer, auch in der Pressekonferenz vor dem Spiel in Ulm nicht zu entlocken.
Ich gehe aktuell davon aus, dass Niklas Jessen auf der rechten Außenverteidigerposition spielt und Joshua Bitter auf der linken Seite einspringt. Für Max Dittgen könnte, wie auch schon bei den Wechseln geschehen, Conor Noß in der Startelf stehen.

Über den Gegner sagte Dietmar Hirsch: "Ulm ist eine Mannschaft, wenn man sich den Kader anschaut, auf dem Papier aktuell nicht da stehen, wo sie stehen könnte. Sie haben dem extremen Druck-Spiel in Aue Stand gehalten und 3:0 gewonnen. Sie stehen gut geordnet, haben sich aber Tore aus den Umschaltmomenten eingefangen. Sie verteidigen hoch und mutig. Wir werden darauf vorbereitet sein."

Wieder wird der MSV von rund 1.000 Fans begleitet, die die rund 520 Kilometer von Duisburg nach Ulm an einem Sonntag für ihre Zebras auf sich nehmen. Wünsche bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in Ulm eine gute Hin- und Rückfahrt!