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Duisburg, 24. Mai 2026 - Vor dem Spiel wurden Dominik Becker,
Florian Egerer, Steffen Meuer, Leon Müller und Mert Göckan verabschiedet. Aus dem Staff
verlassen Videoanalyst Leon Welter und Zeugwart Omer Ahmed Duisburg
Richtung 1. FC Köln. Im Spieltagskader fehlten neben den
Langzeitverletzten Joshua Bitter, "Ali" Hahn, Lex Tyger Lobinger und
Tim Heike. Letzterer dürfte trotz Vertrages in der Planung für
die nächste Saison bei dem Sportlichen Leiter Chris Schmoldt
(rechts) keine Rolle spielen.

Der MSV ging forsch zur Sache, so, wie nicht nur ich es mir in den
letzten Ligaspielen gewünscht hätte. Patrick Sussek konnte sich mit
zwei Toren und einem Assist in Szene setzen, Simon Symalla, dem
MSV-Trainer Dietmar Hirsch zu wenig Spielpraxis gegeben hatte, kam
auf ein Tor und ebenfalls eine Vorlage.

Und dann war da noch das Novum in dieser Saison. In der 34. Minute
versenkte Aljaz Casar, der Dietmar Hirsch mit seinem beherzten
Auftritt signalisierte, was er an ihm in den letzten Ligaspielen
gehabt hätte, den ersten Elfmeter für den MSV Duisburg in dieser
Saison in der schauinsland-reisen-Arena! Vorausgegangen war ein
klares Foul an Patrick Sussek.
Kurz vor Schluss kam der SC
St. Tönis zum durchaus verdienten Ehrentreffer durch den
eingewechselten Luis Angel Montenegro Romero.

Nach der obligatorischen Siegerehrung und Ehrenrunde, vor dem
wohlverdienten Urlaub, stellten sich Patrick Sussek, Dietmar Hirsch
und Chris Schmoldt zum Gespräch. (Folgt)
Ein entspanntes Finale oder nur das Spiel um die "Goldene
Ananas"? Duisburg, 22. Mai 2026 - Durch den vierten
Platz in der 3. Liga ist der MSV Duisburg bereits für den DFB-Pokal
in der der kommenden Saison qualifiziert. Damit hat auch der
Finalgegner Oberligist SC St. Tönis die Teilnahme am DFB-Pokal in
der Tasche.

Von daher geht es "nur" um den Titel, den Pokal und den
versöhnlichen Abschluss nach einer außergewöhnlichen Saison der
Zebras.
Die Enttäuschung über den verpassten Aufstieg, über
die verpasste Relegation sitzt anscheinend tief. MSV-Trainer Dietmar
Hirsch war sie in der Presserunde vor dem Spiel immer noch
anzumerken: "Wir mussten uns schon nach dem enttäuschenden Ergebnis
letzte Woche ein bisschen schütteln, wir haben drei Tage frei
gemacht, haben gestern angefangen, uns auf das Pokalfinale
vorzubereiten. Es ist ein Endspiel und wir wollen den Pokal holen."
Für den Trainer des SC St. Tönis Bekim Kastrati ist es das
bisher größte Spiel seiner Karriere: "Beim KFC Uerdingen haben wir
vor zweieinhalb, dreitausend Zuschauern gespielt. Als Amateurtrainer
ist es auch für mich besonders, ganz besonders für unseren Club.
20.000 Zuschauer wären wirklich toll."
Und damit trifft er
auch einen wunden Punkt des diesjährigen Endspiels. Auch für die
Duisburger Fans ist der Traum vom Durchmarsch geplatzt, bis dato
sind knapp unter 17.000 Tickets verkauft worden.
Wer
bei den Zebras auf dem Rasen stehen wird, ließ Dietmar Hirsch,
eigentlich wie immer, offen, verwies auf die medizinische Abteilung,
weil man in Hinsicht auf die neue Saison keine Risiken eingehen
will. Und ob es bei den Zebras Blumensträuße und Verabschiedungen
vor dem Spiel geben wird, ist noch in Klärung mit dem Ausrichter des
Spiels, der Verband Niederrhein.
Zeit für
"Spekulatius"
An weiteren Spekulationen, wer gehen könnte, wer kommen könnte, wie
es mit den Leih-Rückkehrern aussieht, wird sich die BZ Duisburg
nicht beteiligen. "Rate mal mit Rosendahl" sollen andere spielen.
Wer 100 Spekulationen veröffentlicht und drei Treffer abfeiert,
hat unterm Strich eine sehr schlechte Quote.
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