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Zahl der Woche
Seltener Geburtstag: Im Schaltjahr 2020 wurden 1.700 Babys am 29. Februar geboren
Destatis

Wiesbaden/Duisburg, 20. Februar 2024 - In den Schaltjahren 2020 und 2016 kamen am 29.2. weniger Babys auf die Welt als an einem durchschnittlichen Februartag. Der 29. Februar ist ein seltener Geburtstag, nur alle vier Jahre im Schaltjahr können an diesem Tag Geborene so richtig zu ihrem Geburtsdatum feiern.

Zum ersten Mal gilt das in diesem Jahr für die 2020 Geborenen: 1 700 Babys kamen damals am 29. Februar in Deutschland auf die Welt, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Im Schaltjahr davor, im Jahr 2016, waren es 1 810.

Auffällig ist: In beiden Jahren wurden am Schalttag weniger Kinder geboren als an einem durchschnittlichen Februartag. Im Februar 2020 kamen pro Tag 2 024 Babys auf die Welt, im Februar 2016 waren es 2 072 Kinder. Im gesamten Schaltjahr 2020 wurden 773 144 Babys geboren, im Jahr 2016 warenes insgesamt 792 141.



Schnittblumen im Februar 2023 um 3,0 % teurer als im Jahresdurchschnitt
Wiesbaden/Duisburg, 13. Februar 2024 - Zum Valentinstag werden traditionell oft Blumen verschenkt.
Allerdings müssen Verbraucherinnen und Verbraucher hierfür am 14. Februar in der Regel tiefer in die Tasche greifen als sonst: Die Preise für Schnittblumen liegen im Februar häufig höher als in anderen Monaten des Jahres. So waren Schnittblumen im Februar 2023 um 3,0 % teurer als im Durchschnitt des gesamten Jahres 2023, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.



Trotz Schaltjahr: 0,6 Arbeitstage weniger im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr
Wiesbaden/Duisburg, 6. Februar 2024 - Das Schaltjahr beschert uns 2024 einen zusätzlichen Arbeitstag am 29. Februar. Damit gibt es dieses Jahr bundesweit im Schnitt 248,8 Arbeitstage – trotz Schaltjahr 0,6 Tage weniger als im Vorjahr mit 249,4 Arbeitstagen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Das liegt daran, dass Feiertage, Festtage wie Heiligabend und Silvester, aber auch die Wochenenden anders liegen als 2023. Im 1. Quartal 2024 gibt es trotz des Schaltjahres im bundesweiten Durchschnitt sogar 1,6 Arbeitstage weniger als im Vorjahresquartal, und zwar wegen der frühen Osterfeiertage.


CO2-Emissionen beim Heizen (nur beim Heizen?) binnen 20 Jahren um 12 % gesunken
Wiesbaden/Duisburg, 30. Januar 2024 - Private Haushalte verbrauchen durch Heizen die meiste Energie.

Anmerkung d. Redaktion: Welche Rolle spielt dabei die zentrale Warmwasserbereitung? Wird diese verbrauchte Energie hier trivial zum "Heizen" gerechnet? Und welche Rolle spielt die Umsetzuung der Trinkwasserverordnung seit 2013? Manchmal beweist "Statistik" nichts.


Damit verbunden ist meist auch die Freisetzung von Kohlendioxid (CO2). Die gesamten CO2-Emissionen privater Haushalte beim Heizen sind binnen 20 Jahren um 12 % gesunken. Im Jahr 2021 wurden knapp 147 Millionen Tonnen CO2 emittiert, um Wohnräume warm zu halten, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

2001 waren es noch knapp 167 Millionen Tonnen CO2. Dieser Rückgang hat mehrere Gründe: Zum einen wird seltener mit Öl geheizt, dafür stärker mit den emissionsärmeren Energieträgern Gas, Fernwärme oder Strom.
Darüber hinaus spielen Erneuerbare Energien für die Beheizung von Wohnräumen eine zunehmende Rolle. Zum anderen ist im selben Zeitraum auch der Energieverbrauch beim Heizen zurückgegangen: um knapp 13 % im Jahr 2021 gegenüber 2001.



24 % der Teilzeitbeschäftigten arbeiten aufgrund der Betreuung von Angehörigen reduziert
Großteil von ihnen möchte Betreuung selbst übernehmen

Wiesbaden/Duisburg, 16. Januar 2024 - Die Betreuung von Angehörigen ist einer der Hauptgründe für Teilzeittätigkeit in Deutschland. Im Jahr 2022 arbeitete knapp ein Viertel (24 %) der rund 12,6 Millionen Teilzeitbeschäftigten in reduziertem Umfang, um Kinder, Menschen mit Behinderungen oder pflegebedürftige Personen zu betreuen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, üben Frauen deshalb deutlich häufiger eine Teilzeitbeschäftigung aus als Männer: 29% der Frauen in Teilzeit gaben die Betreuung von Angehörigen als Grund für ihre Teilzeitarbeit an. Bei den Männern waren es 7 %.



Windkraftausbau: Nennleistung von Windkraftanlagen binnen fünf Jahren um 16 % gestiegen
Im September 2023 waren hierzulande 31 000 Windkraftanlagen installiert

Wiesbaden/Duisburg, 10. Januar 2024 -
Windkraft nimmt im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien zur Erreichung der Klimaziele eine wichtige Rolle ein. Im September 2023 waren hierzulande gut 31 000 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt knapp 68 400 Megawatt an Land und auf See installiert. Die Nennleistung ist die Leistung, die eine Anlage unter Normalbedingungen erbringen kann.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm die Nennleistung binnen fünf Jahren um 16 % zu. Die Zahl der Windkraftanlagen stieg im gleichen Zeitraum mit einem Plus von 3 % deutlich weniger stark an. Ein Grund hierfür könnte sein, dass alte Anlagen stillgelegt und durch leistungsstärkere ersetzt wurden. Im September 2018 hatte es rund 30 200 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von gut 58 800 Megawatt gegeben. Im vergangenen Jahr ist der Ausbau leicht gestiegen: Im September 2022 waren rund 30 600 Anlagen mit einer Nennleistung von gut 64 900 Megawatt installiert.



1.596 Euro gaben private Haushalte 2022 für Versicherungen aus
Wiesbaden/Duisburg,
2. Januar 2024 - Die Ausgaben für Versicherungen machen sich bei vielen Haushalten besonders zum Jahresbeginn bemerkbar, wenn häufig die Jahresbeiträge fällig werden. Durchschnittlich 1 596 Euro haben die privaten Haushalte im Jahr 2022 für Versicherungen ausgegeben, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Das sind knapp 39 % mehr als noch im Jahr 2012. Damals gaben die Privathaushalte im Schnitt 1 152 Euro für Versicherungsbeiträge aus.