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Duisburg,
27. September 2026 - Der Deutsche Olympische Sportbund
(DOSB) hat sich heute für München als deutschen Bewerber
um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040
oder 2044 entschieden. Die gemeinsame Bewerbung von
KölnRheinRuhr, an der auch Duisburg beteiligt war, wird
damit nicht in die internationale Bewerbungsphase gehen.
Oberbürgermeister Sören Link erklärt zur
Entscheidung des DOSB: „Ich gratuliere München zur
Entscheidung des DOSB. Natürlich hätten wir uns für
Duisburg und KölnRheinRuhr ein anderes Ergebnis gewünscht.
Aber unsere Stadt hat gezeigt, dass wir mit international
erprobten Sportstätten beste Voraussetzungen für
Wettkämpfe auf höchstem Niveau bieten. Und die
Duisburgerinnen und Duisburger haben mit ihrem deutlichen
Votum für Olympia ein starkes Zeichen gesetzt: für den
Sport, für unsere Stadt und für die Bereitschaft, Gäste
aus aller Welt bei uns willkommen zu heißen.“
Duisburg hatte sich mit drei Wettkampfstätten und
insgesamt sechs olympischen und paralympischen Sportarten
in das gemeinsame Bewerbungskonzept eingebracht. Auf der
Regattabahn im Sportpark Duisburg waren die olympischen
Wettbewerbe im Rudern und Kanu- Rennsport sowie die
paralympischen Wettbewerbe im Para-Rudern und Para-Kanu
vorgesehen.
Der Landschaftspark Duisburg-Nord war
als Austragungsort für die Wasserballwettbewerbe
eingeplant. In der Schauinsland-Reisen-Arena sollten die
olympischen Wettbewerbe im Sportklettern mit den
Disziplinen Boulder, Lead und Speed stattfinden. Beim
Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026 hatten sich rund 73
Prozent der abstimmenden Duisburgerinnen und Duisburger
für eine Beteiligung ihrer Stadt an der gemeinsamen
Olympia-Bewerbung ausgesprochen.
Auch ohne den
Zuschlag des DOSB bleibt Duisburg ein etablierter Standort
für nationale und internationale Sportveranstaltungen.
Unter anderem verfügt die Stadt mit der Regattabahn, dem
Landschaftspark Duisburg-Nord und der
Schauinsland-Reisen-Arena über Sportstätten, die bereits
bei zahlreichen Großveranstaltungen ihre
Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt haben.
Die Stadt Duisburg wird gemeinsam mit DuisburgSport und
den beteiligten Partnern weiterhin daran arbeiten, den
Sportstandort zu stärken und nationale sowie
internationale Sportveranstaltungen nach Duisburg zu
holen.
Duisburger Ratsbürgerentscheid: Große Mehrheit
stimmt für Beteiligung an Olympia-Bewerbung Duisburg,
20. April 2026 - Beim Ratsbürgerentscheid über eine
Beteiligung der Stadt Duisburg an der gemeinsamen
Bewerbung „KölnRheinRuhr“ der Region um Olympische und
Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 haben die
Abstimmungsberechtigten mehrheitlich mit Ja gestimmt.
Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis entfallen
auf „Ja“ 71.467 Stimmen (72,95 %) und auf „Nein“
26.504 Stimmen (27,05%). 630 Stimmen waren
ungültig. Insgesamt haben sich 98.601
Duisburgerinnen und Duisburger an der Abstimmung beteiligt.
Das entspricht einer Quote von 28,12 Prozent.
Abstimmungsberechtigt waren am heutigen Stichtag 350.626
Bürgerinnen und Bürger. Die für einen bindenden
Bürgerentscheid in Städten dieser Größenordnung
erforderliche Zustimmung von mindestens zehn Prozent der
Abstimmungsberechtigten wurde damit erreicht.
Mit
dem Ja beim Ratsbürgerentscheid ist für Duisburg die
Grundlage geschaffen, sich weiter an der gemeinsamen
Bewerbung von KölnRheinRuhr zu beteiligen. Der nationale
Auswahlprozess geht damit in die nächste Phase. Die
Entscheidung, mit welcher Stadt oder Region Deutschland
sich um die Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt,
trifft der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB)
voraussichtlich im September dieses Jahres.
Für
Duisburg bedeutet das Ja zur Bewerbung, die Planungen
weiter zu vertiefen, offene Fragen zu klären und die
eigene Rolle im Gesamtkonzept weiter auszuarbeiten. Die
Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele der
Region KölnRheinRuhr setzt auf eine breite demokratische
Legitimation durch die Bevölkerung.
Als einzige
Bewerberregion führt KölnRheinRuhr daher
Ratsbürgerentscheide in allen 17 am Konzept beteiligten
Kommunen durch. Mehr als vier Millionen Bürgerinnen
und Bürger waren aufgefordert bis zum 19.04.2026 ihre
Stimme für Olympische und Paralympische Spiele abzugeben.
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