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Stadt Duisburg plant neue Verwaltungsstruktur der Dezernate

Duisburg, 16. April 2026 - Die Stadt Duisburg stellt die Weichen für eine umfassende Neuordnung ihrer insgesamt acht Dezernate.
Der Rat der Stadt wird in seiner kommenden Sitzung am 4. Mai über einen neuen Dezernatsverteilungsplan sowie die
Ausschreibung von zwei Beigeordnetenstellen beraten.

Im Verwaltungsvorstand stehen personelle Veränderungen bevor: Die Amtszeit von Paul Bischof, Beigeordneter für das Dezernat für Kinder, Jugendliche, Familie und Recht, endet Mitte dieses Jahres. Martin Linne, Beigeordneter für das Dezernat für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, tritt zum Jahresende in den Ruhestand.

Die neuen Zuschnitte sollen wie folgt aussehen:
• Dezernat des Oberbürgermeisters (Oberbürgermeister Sören Link)
• Dezernat (I) für Finanzen, Beteiligungssteuerung und Immobilien (Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack)
• Dezernat (II) für Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Wissenschaft (NN)
• Dezernat (III) für Arbeit, Soziales und Gesundheit (Beigeordnete Astrid Neese)
• Dezernat (IV) für Personal, Verwaltungsmanagement, Digitalisierung und Zentrale Services (Beigeordnete Kerstin Wittmeier)
• Dezernat (V) für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt (zukünftig Beigeordneter Michael Rüscher)
• Dezernat (VI) für Sport und Kultur (Beigeordnete Linda Wagner)
• Dezernat (VII) für Sicherheit und Ordnung, Integration, Recht und Feuerwehr (NN)

Mit den neuen Zuschnitten der Dezernate verfolgt die Stadt Duisburg das Ziel, Aufgabenbereiche neu und sinnvoll zu bündeln, um Zukunftsthemen noch effektiver begegnen zu können.

Der Bereich Wirtschaft, Planung und Genehmigung soll im neuen Dezernat für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt gestärkt werden. So befinden sich jetzt auch im Dezernat für Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Wissenschaft alle Bildungsthemen für Kinder, Jugendliche und Familien unter einem Dach.

Zwei zentrale Bereiche des gesellschaftlichen Lebens werden künftig im Dezernat für Sport und Kultur zusammengefasst.
Auch der Bereich Sicherheit und Ordnung wird neu aufgestellt. Im künftigen Dezernat für Sicherheit und Ordnung, Integration, Recht und Feuerwehr werden bislang verteilte Zuständigkeiten organisatorisch zusammengeführt.

Die Änderungen umfassen fast alle Geschäftsbereiche und sollen vorbehaltlich der Zustimmung des Rates zum 1. Januar 2027 umgesetzt
werden. Gleichzeitig sollen die Besetzungsverfahren für die oben genannten Beigeordnetenstellen im kommenden Monat mit der Einberufung der Findungskommissionen starten. Voraussichtlich im September soll der Rat über die Stellenbesetzungen zum 1. Januar 2027 entscheiden.