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Duisburg,
3. August 2026 - Am 29. Juli erreichte uns folgende
Pressemitteilung der Linken: Erneute
Zwangsräumung in Duisburg-Hochfeld: Die Linke fordert ein
Ende der Verdrängungspolitik!
Mirze Edis Heute, am 29.07.2027, hat die städtische
„Taskforce Problemimmobilien“ ab 10 Uhr erneut eine
Häuserräumung durchgeführt. Betroffen sind nach Angaben
von Anwohnerinnen und Anwohner fünf Familien – vier mit
bulgarischer und eine mit rumänischer Herkunft. Als
Begründung führt die Stadt
Brandschutzmängel an, aufgrund derer das
Gebäude an der Hochfeldstraße 20 in Duisburg-Hochfeld
nicht mehr bewohnbar sein soll. Den
betroffenen Familien blieben nur rund vier Stunden, um
ihre persönlichen Gegenstände aus den Wohnungen zu holen.
Begleitet wurde die Räumung von einem Großaufgebot von
Polizei und Ordnungsamt. Zurück bleiben Familien mit
Kindern, die von einem Moment auf den anderen ihre Wohnung
verlieren und ohne gesicherte Perspektive dastehen. Die
Linke kritisiert dieses Vorgehen der Stadt Duisburg seit
Jahren scharf. Wer Menschen auf die Straße setzt, ohne
ihnen eine tragfähige Alternative zu bieten, verschärft
soziale Not, statt sie zu bekämpfen.
Julien Gribaa, Ratsmitglied der Linken dazu: "Die meisten
der Betroffenen sind in den letzten Jahren als
Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten mit ihren
Familien aus Südosteuropa nach Duisburg gekommen. Als
EU-Bürger und Bürgerinnen genießen sie die Möglichkeit der
Freizügigkeit. Sie sind Bürgerinnen und Bürger unserer
Stadt, haben kommunales Wahlrecht und können beanspruchen,
dass die Verwaltung der Stadt ihnen gegenüber
diskriminierungsfrei und pflichtgemäß
handelt." Auch Sebastian Holt,
Kreissprecher von Die Linke Duisburg, kritisiert das
Vorgehen scharf: „Immer wieder erleben wir wie Menschen in
dieser Stadt, die ohnehin schon kaum was zum Leben haben,
von Oberbürgermeister Sören Link drangsaliert werden. Das
ist nicht nur unsozial - das ist asozial. Diese Schikane
ist menschenunwürdig und muss in dieser Schärfe benannt
werden. Niemals allein, immer gemeinsam. Jederzeit und
überall.“ Mirze Edis, Mitglied
des Deutschen Bundestages, findet ebenfalls klare Worte:
„Betroffen sind häufig Familien mit bulgarischer oder
rumänischer Herkunft in abgehängten Stadtteilen. Die
Begründungen zur Räumung sind vorgeschoben, um diese
Personen aus dem öffentlichen Bild zu verdrängen.
Stadtteile wie Hamborn und Marxloh brauchen konkrete
Sozialpolitik, um die Missstände zu beheben und keine
Sündenböcke, die um ihre Existenz gebracht werden.“
BZ auf ein Wort Die Stadt
Duisburg ist die falsche Adresse dieser populistischen und
falschen Anschuldigungen der "SED 2.0"! In erster Linie
sind es die Hauseigentümer, die in Brennpunkten
wie Hochfeld, Rheinhausen, Meiderich und und und
weiterhin Matratzen und Wohnungen in
Problemimmobilien vermieten. Und nicht einmal das
Nötigste in die Häuser investiert.
Bereits im
Oktober 2016 wurden die
Häuser Hochfeldstraße 20 + 22 von der TaskForce
Problemimmobilien kontrolliert und zum Teil
auch die Vermietung untersagt. Da die gravierendsten Mängel
vom Eigentümer der beiden Häuser, insbesondere im Strom-
und Brandschutzbereich, wohl soweit beseitigt wurden,
wurde die Vermietung später wieder erlaubt. Bis zum 29. Juli
2026.
Dass man in diesen Häusern Bulgaren und
Rumänen antrifft, ist aufgrund der gesamten Wohnsituation
und dem Umfeld in diesen Stadtteilen doch nicht
ungewöhnlich - nach der deutschen Bevölkerung hat auch die
türkische die Flucht ergriffen! Da drängen die
Tagelöhner, die hier nach eigenen Angaben um einiges
besser leben als in den Wellblechhütten in Stolipinovo,
am Rande von Plovdiv, nach. Dazu findet man in
Google: Fluchtbewegung:
Aufgrund der Perspektivlosigkeit, fehlender staatlicher
Unterstützung und systemischer Diskriminierung versuchen
viele Bewohner, auszuwandern. Ein bekannter Anlaufpunkt
für diese Arbeitsmigration aus bulgarischen Slums ist
beispielsweise die Stadt Duisburg in Deutschland.
Ich möchte nicht den Aufschrei hören und lesen,
wenn tatsächlich wieder einmal ein Haus in den
Brennpunkten in Flammen aufgeht und und Bewohner
verletzt oder gar getötet werden. Denn dahin würde ein
Nichtstun der Stadt Duisburg führen. Erst Ende 2024
stand ein großes Mehrfamilienhaus Ecke Sedanstraße/Hochfeldstraße
in Hochfeld in Flammen.

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