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Nachfrage in der NRW-Industrie im November um elf Prozent gesunken
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 3. Januar 2023 - Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im November 2022 preisbereinigt um elf Prozent niedriger als im November 2021 und erreichten einen Indexwert von 94,0 Punkten. Die Nachfrage lag damit auf dem Niveau von November 2019.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren sowohl die Inlands- (−10 Prozent) als auch die Auslandsbestellungen (−12 Prozent) niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Wie die Übersicht zeigt, waren die Auftragseingänge im November 2022 in drei von vier Bereichen rückläufig:
Die Produzenten von Investitionsgütern (−14 Prozent), von Vorleistungsgütern (−11 Prozent) und von Gebrauchsgütern (−7 Prozent) verzeichneten gegenüber November 2021 Einbußen.
Im Bereich der Verbrauchsgüter wurden im November 2022 – vor allem aufgrund einer gestiegenen Nachfrage im Auslandsgeschäft – um
13 Prozent höhere Auftragseingänge erzielt als ein Jahr zuvor.


Nachfrage in der NRW-Industrie im Oktober um 9 %, Produktion um 3,8% gegenüber Oktober 2021 gesunken
Düsseldorf/Duisburg, 8. Dezember 2022 - Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) hat im Oktober 2022 nach vorläufigen Ergebnissen einen Indexwert von 93,4 Punkten (Basisjahr 2015 = 100, arbeitstäglich bereinigt) erreicht und war damit um 3,8 Prozent niedriger als im Oktober 2021.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war der Output um 5,8 Prozent geringer als im Oktober 2019. Die Produktionsleistung hat gegenüber dem Vormonat (September 2022) – nach Saisonbereinigung – um 2,3 Prozent abgenommen.

Im Vergleich zum Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats entwickelte sich die Produktion im Oktober 2022 überwiegend negativ: Der Output an Vorleistungsgütern sank um 8,2 Prozent, der von Gebrauchsgütern um 7,0 Prozent, der von Verbrauchsgütern um 2,4 Prozent. Lediglich die Investitionsgüter stiegen um 4,7 Prozent.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass es in der aktuellen Corona-Krise – insbesondere in den Lockdownphasen – zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vormonats- und Vorjahresmonatsvergleich kommen kann. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird seit Berichtsmonat März 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechendenMonatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt.
Weitere Ergebnisse zum Produktionsindex im Verarbeitenden Gewerbe finden Sie in der Landesdatenbank
NRW
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Nachfrage in der NRW-Industrie im Oktober um neun Prozent gesunken
Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Oktober 2022 preisbereinigt um neun Prozent
niedriger als im Oktober 2021 und erreichten einen Indexwert von 91,4 Punkten. Gegenüber Oktober 2019 sank die Nachfrage um 7,5 Prozent.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren sowohl die Inlands- (−11 Prozent) als auch die Auslandsbestellungen (−7 Prozent) niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat.
Wie die Übersicht zeigt, waren die Auftragseingänge im Oktober 2022 in allen Bereichen rückläufig:
Die Produzenten von Vorleistungsgütern (−12 Prozent), von Verbrauchsgütern (−10 Prozent) und von Investitionsgütern (−4 Prozent) verzeichneten gegenüber Oktober 2021 Einbußen. Im Bereich der Gebrauchsgüter konnten – vor allem aufgrund der gestiegenen Nachfrage im Auslandsgeschäft – das Vorjahresniveau nahezu erreicht werden.


Nachfrage in der NRW-Industrie im Juni 2022 um neun Prozent gesunken
Düsseldorf/Duisburg, 9. August 2022 - Im Juni 2022 nahmen die Auftragseingänge aus dem Inland um 12 Prozent ab. Auch die Auslandsbestellungen (−6 Prozent) waren niedriger als im Juni 2021.
Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Juni 2022 preisbereinigt um neun Prozent
niedriger als im Juni 2021 und erreichten einen Indexwert von 98,3 Punkten. Gegenüber Juni 2019 stieg die Nachfrage um 4,5 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren sowohl die Inlands- (−12,0 Prozent) als auch die Auslandsbestellungen (−6,0 Prozent) niedriger aus als im entsprechenden Vorjahresmonat.
Wie die Übersicht zeigt, waren die Auftragseingänge im Juni 2022 in allen Bereichen rückläufig: Die Produzenten von Vorleistungsgütern
(−10 Prozent), von Investitionsgütern (−8 Prozent) und von Gebrauchsgütern (−7 Prozent) mussten niedrigere Auftragseingänge sowohl
bei den Inlands- als auch bei Auslandsbestellungen hinnehmen. Im Bereich die Verbrauchsgüter konnte die gestiegenen Inlandsnachfrage (+6,0 Prozent) den Rückgang bei den Auslandsorders (−9 Prozent) nicht kompensieren (Gesamtrückgang gegenüber Juni 2021: −3 Prozent).


Nachfrage in der NRW-Industrie im März 2022 um acht Prozent gesunken
Düsseldorf/Duisburg, 5. Mai 2022 - Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im März 2022 preisbereinigt um acht Prozent niedriger als im März 2021 und erreichten einen Indexwert von 115 Punkten.
Gegenüber März 2019 stieg die Nachfrage um 8,2 Prozent.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren im März 2022 sowohl die Inlands- als auch die Auslandsbestellungen um acht Prozent niedriger als im März 2021.

In drei der vier Industriebereichen war die Nachfrage im März 2022 rückläufig:
Die Hersteller von Verbrauchsgütern verzeichneten aufgrund gesunkener Nachfrage aus dem In- und Ausland mit −23 Prozent den höchsten Rückgang.
Die Produzenten von Vorleistungsgütern mussten – insbesondere wegen eines überdurchschnittlichen Nachfragerückgangs im Inland ein Minus von insgesamt acht Prozent hinnehmen. Auch die Hersteller von Investitionsgütern – konnten trotz gestiegener Nachfrage im Inland – den Rückgang bei den Auslandsorders nicht kompensieren.
Lediglich die Gebrauchsgüterproduzenten verzeichneten durch ein gestiegenes Inlandsgeschäft eine um sechs Prozent höhere Nachfrage als im März 2021.


Jahresproduktion der NRW-Industrie 2021 um 11,4 Prozent gestiegen
Düsseldorf/Duisburg, 13. April 2022 - Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2021 (zum Absatz bestimmte) Waren im Wert von 296,9 Milliarden Euro hergestellt.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war der Produktionswert damit um 30,3 Milliarden Euro bzw. 11,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Gegenüber dem Jahr 2019 stieg der Produktionswert um 1,0 Prozent bzw. 2,9 Milliarden Euro.
„Chemische Erzeugnisse” waren in NRW 2021 mit 41,9 Milliarden Euro (+23,2 Prozent gegenüber 2020) die wertmäßig größte Güterabteilung, gefolgt von „Maschinen” mit 40,5 Milliarden Euro (+8,3 Prozent).

Es folgte die Herstellung von „Metallen” mit 35,9 Milliarden Euro (+25,8 Prozent).
Im Bereich „Metallerzeugnisse” wurden Güter im Wert von 30,1 Milliarden Euro (+13,1 Prozent); der Absatzwert von „Nahrungs- und Futtermitteln” lag bei 30,5 Milliarden Euro (−1,7 Prozent).

Die Verteilung der Industrieproduktion war im vergangenen Jahr in den kreisfreien Städten und Kreisen des Landes unterschiedlich: Den höchsten Absatzwert ermittelten die Statistiker mit 18,1 Milliarden Euro (+1,3 Prozent) für die Betriebe im Kreis Gütersloh. Es folgten Betriebe im Märkischen Kreis (13,1 Milliarden Euro, +13,4 Prozent) und in Köln mit 13,0 Milliarden Euro (+16,7 Prozent).

Die niedrigsten Produktionswerte erzielten die Betriebe in Bonn (0,8 Milliarden, +5,3 Prozent) und in Bottrop (0,7 Milliarden Euro, +3,5 Prozent).

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden.