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Stadtwerke Duisburg DVV-Konzern aktuell

WBDuisburg - Wirtschaft -Finanzen Netze Duisburg

Redaktion Harald Jeschke









Mehr als 4.500 Photovoltaik-Anlagen in Duisburg – Stadtwerke bieten Komplettpakete

 Duisburg, 22. Februar 2024 - 1.549 Photovoltaik-Anlagen sind im Jahr 2023 in Duisburg in Betrieb gegangen. Das ist eine Steigerung von 268 Prozent zum Jahr 2022, als 578 Anlagen neu ans Netz gingen. Einen größeren jährlichen Zuwachs an Anlagen zur Stromerzeugung aus Sonnenkraft hat es bislang in den vergangenen 20 Jahren in Duisburg nicht gegeben.

Foto und Grafik Stadtwerke Duisburg

Insgesamt gab es damit zum Ende des Jahres 2023 in der Stadt an Rhein und Ruhr 4.532 Solarkraftwerke, die in Betrieb sind und deren Erzeugungsleistung größer ist als 1 Kilowatt peak (1 kWp). Insgesamt haben diese Sonnenkraftwerke eine Bruttoleistung von 66,22 Megawatt peak (MWp). Allein 21,1 MWp Leistung sind durch den Zubau der Anlagen im Jahr 2023 hinzugekommen. Rein rechnerisch kann nun in Duisburg der jährliche Durchschnittsverbrauch von rund 20.700 Haushalten durch die Erzeugung von Solarstrom gedeckt werden. Im Vorjahr waren das noch „nur“ rund 14.800 Haushalte.  


 Immer mehr Menschen in Duisburg entscheiden sich dafür, den von ihnen benötigen Strom zu Teilen selbst und auf dem eigenen Dach zu erzeugen. Die Stadtwerke Duisburg sind der erste Ansprechpartner in der Stadt, wenn es um die Planung einer solchen Anlage geht. Dabei beraten und unterstützen die Energiespezialisten der Stadtwerke Duisburg von der Planung über die Installation bis zur Wartung und Instandhaltung.


„Das Interesse ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Eine auf den eigenen Verbrauch perfekt abgestimmte Anlage amortisiert sich schon nach wenigen Jahren“, sagt Andreas Burchert, Leiter des Teams für Erneuerbare Energien und Elektromobilität bei den Stadtwerken Duisburg.   Noch bis Ende Februar bietet der lokale Energiedienstleister allen Interessierten eine besondere Aktion an: Alle Kundinnen und Kunden, die sich bis Ende des Monats für eine PV-Anlage der Stadtwerke Duisburg entscheiden, erhalten jedes 5. Solarmodul ihrer neuen Anlage oder eine 11kW starke Wallbox zum Laden eines Elektroautos zur PV-Anlage gratis hinzu.  


Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden übersichtlich und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von 10,25 kWp und einem 5-kWh-Speicher gibt es inklusive Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und elektronischer Inbetriebnahme bereits für rund 19.900 Euro (abzüglich der Rabattierungen).  


Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite swdu.de/pv zusammengestellt. Eine erste Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon (0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis drei Tagen erfolgt der Versand eines unverbindlichen Angebotes, nach der Bauplanung und Terminfindung vergehen dann in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten nutzbaren Kilowattstunde.
   


Stadtwerke Duisburg bauen altes Kohlekraftwerk zurück  

Duisburg, 21. Februar 2024 - Alles muss raus: Generatoren, Kessel, Kranbahnen, aber auch Schränke, Tische und Schaltanlagen. Einfach alles. Denn das alte Heizkraftwerk II am Fuße des Stadtwerketurms an der Charlottenstraße soll verschwinden. Die Stadtwerke Duisburg bauen die Anlage komplett zurück und haben mit den Arbeiten bereits im Januar 2021 begonnen. Seit Jahresbeginn 2024 sind diese Rückbauarbeiten auch von außen sichtbar, denn derzeit werden die Maschinenhäuser des alten Kraftwerkes zur Charlottenstraße hin abgerissen. Das Betriebsgebäude und das Maschinenhaus vom alten Block A des Kraftwerkes sind seit Jahresbeginn bereits vollständig zurückgebaut worden.  

Grafik zum Rückbau HKWII - Fotos Stadtwerke Duisburg


Das HKW II besteht aus dem Block II/A, der 1956 in Betrieb gegangen ist, und dem Block II/B, dessen Inbetriebnahme im Jahr 1967 war. Block A haben die Stadtwerke bereits 1999 außer Betrieb genommen, die Stilllegung des Blockes B erfolgte im Jahr 2012. Die Grundfläche des Gebäudekomplexes umfasst rund 4500 Quadratmeter und damit die Größe eines Fußballfeldes. „Die Stadtwerke sind mit der Stilllegung des HKW I im Jahr 2018 vollständig aus der Kohleverstromung ausgestiegen. Die alten Kohleverstromungsanlagen werden nicht mehr benötigt. Sie kontrolliert zurückzubauen ist daher der logische nächste Schritt“, erklärt Rückbau-Projektleiter Ernst Schlusemann.  


Zunächst mussten die Gebäude aufwändig entkernt und zahlreiche Maschinenteile ausgebaut werden. Dazu gehören nicht nur die industriellen Anlageteile, sondern auch die Bürogebäude. „Ein solcher Rückbau ist im innerstädtischen Bereich wie in unserem Fall an der Charlottenstraße noch einmal komplexer als ein Rückbau auf einem freien Feld. Das ist aufwändiger und dauert länger“, sagt Ernst Schlusemann. Hinzu kommt, dass ein Kraftwerksrückbau mit einer umfangreichen Schadstoffsanierung einhergehen muss.

Rückbau ist sichtbares Symbol der Energiewende
Derzeit läuft der Rückbau vom Betriebsgebäude des Blocks B an der Charlottenstraße. Danach erfolgt der Abriss des benachbarten Maschinenhauses. So verschwindet, Stück für Stück, Gebäude für Gebäude das gesamte HKW II. Zurück bleibt dann aber natürlich noch der unter Denkmalschutz stehende Stadtwerketurm. Alle an den Turm angrenzenden Gebäude wird es aber bald nicht mehr geben. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass der Rückbau im ersten Quartal 2025 abgeschlossen ist.


„Der Rückbau ist insofern auch sichtbares Symbol der Energiewende, der mit dem Neubau und der Integration neuer Anlagen in den Erzeugungspark Hand in Hand geht“, sagt Ernst Schlusemann. So haben die Stadtwerke im Juni 2023 am Standort Hochfeld ein neues, wasserstofffähiges Groß-Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer elektrischen Gesamtleistung von 31,5 Megawatt in Betrieb genommen.  


Die aus sieben BHKW bestehende Anlage dient dem Ausbau der Fernwärmeversorgung und der Unterstützung der Stromerzeugung. Die sieben Motoren können sehr flexibel eingesetzt werden und immer dann punktgenau Strom und Wärme erzeugen, wenn die Menschen in Duisburg sie brauchen. Das Blockheizkraftwerk arbeitet in sogenannter Kraft-Wärme-Kopplung, es erzeugt also Strom und gleichzeitig Wärme für das Fernwärmenetz mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent. Bereits heute schon ist das BHKW für den künftigen Einsatz von Wasserstoff ausgelegt (H2-ready). Die neue Anlage hat eine Leistung von 31,5 Megawatt und kann so viel Strom erzeugen, wie 68.000 Haushalte pro Jahr verbrauchen. Insgesamt haben die Stadtwerke rund 40 Millionen Euro in das wasserstofffähige Groß-BHKW investiert.  



 Stadtwerke Duisburg laden am 9. März zum großen Eislaufspaß ein  

Duisburg, 16. Februar 2024 - Die Stadtwerke-Eislaufbahn ist seit vielen Jahren eine der Attraktionen auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt und lockt tausende Kufenflitzer aufs Eis. Bereits im vergangenen Jahr haben die Stadtwerke ein weiteres Schlittschuh-Highlight durchgeführt, das auch in diesem Jahr wieder viele Besucher begeistern wird: Am Samstag, 9. März, lädt der lokale Energiedienstleister zum Stadtwerke Eislaufspaß in die PreZero Rheinlandhalle an der Margaretenstraße 17-19 ein. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr können alle Kundenkarten-Inhaber hier kostenlos nach Herzenslust über das Eis sausen und auch drumherum wird jede Menge Abwechslung geboten.  

Eislaufspaß - Fotos SWDU

Die Eisfläche in der Halle wird in drei Bereiche geteilt, so dass für jeden großen und kleinen Besucher etwas dabei sein wird: Auf einem Drittel der Eisfläche werden viele bunte Kinderspiele stattfinden, im nächsten Drittel können nach Herzenslust Runden auf dem Eis gedreht werden und in einem weiteren Drittel wird Eishockey gespielt. Und natürlich wird es auch in diesem Jahr ein buntes Rahmenprogramm geben.


Direkt vor der Eislaufhalle lockt das Stadtwerke-Spieleparadies mitsamt Hüpfburg. Auch 2024 stehen wieder rasante Bobbycar-Rennen an. Schon im vergangenen Jahr ging es beim Mattenrutschen um das beste Gleiten auf dem Eis und wer es nicht so mit den scharfen Kufen der Schlittschuhe hat, für den stehen auch Schlitten bereit.  


Natürlich sind auch die „Hausherren“ mit von der Partie und Spieler der Füchse werden Autogrammwünsche erfüllen und werden dabei auch vom Füchse-Maskottchen begleitet. Neben der Eisfläche lädt die Fotobox zu Erinnerungsfotos ein – für die Kleinen steht vorher auch das Kinderschminken auf dem Programm. Wem nach so vielen Aktivitäten der Magen knurrt, kann sich bei einer kostenlosen Waffel samt Kinderpunsch wieder stärken. Für die restlichen Angebote beim Eislaufimbiss gelten darüber hinaus reduzierte Preise.  

Anmeldung auf 800 Teilnehmer begrenzt
Weil die Teilnehmerzahl auf 800 begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung unter www.swdu.de/eislaufspass erforderlich. Pro Kundenkarte können maximal die im Haushalt lebenden Personen teilnehmen. Die Anzahl steht auf der Kundenkarte. Die Personenzahl muss bei der Anmeldung angegeben werden.

Der Einlass am Veranstaltungstag ist nur bei Vorlage der Kundenkarte möglich. Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg, die noch keine Kundenkarte haben, können diese kostenfrei unter www.stadtwerke-kundenkarte.de bestellen und danach bei tausenden Rabattpartnern in ganz Deutschland direkt bares Geld sparen.  
 


 

 15 Auszubildende haben ihren Abschluss geschafft – noch Ausbildungsplätze frei  

Duisburg, 16. Februar 2024 - 15 Auszubildende des DVV-Konzerns haben die IHK-Prüfung bestanden und damit ihre Berufsausbildung abgeschlossen. Von den sechs Kaufleuten und neun technisch-gewerblichen Auszubildenden haben sechs sogar vorzeitig ihre Prüfung erfolgreich absolviert.


Der DVV-Konzern bietet seinen Auszubildenen aber vor allem berufliche Perspektiven: Bis auf eine Ausnahme haben alle von Ihnen im Anschluss einen festen Arbeitsvertrag erhalten und sind nun in verschiedenen Bereichen des Konzerns und in den Tochtergesellschaften wie den Stadtwerken Duisburg und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) beschäftigt.  


„Ich freue mich über den Erfolg unserer Azubis. Wir setzen darauf, die Fachkräfte, die wir für die Zukunft brauchen, selbst auszubilden“, sagt DVV-Geschäftsführer Axel Prasch, der im Konzern das Personalressort verantwortet. „Wir haben spannende Aufgaben und bieten jungen Menschen die Möglichkeit, die Energie- und Verkehrswende mitzugestalten. Auch für dieses Jahr haben wir noch freie Ausbildungsplätze zu vergeben.“  


Freie Ausbildungsstellen für 2024 Für den Start im September gibt es in den technischen Berufsfeldern Ausbildungsplätze zum Elektroniker für Betriebstechnik (auch mit dualem Studium), zum Industriemechaniker, Anlagenmechaniker, Fachinformatiker, IT-Systemelektroniker, Fachlageristen und zum Geomatiker. Im Jahrgang 2024 gibt es insgesamt 47 Ausbildungsplätze in neun Berufen, darunter auch Industriekaufleute (auch mit dualem Studium) und Kaufleute für Bürokommunikation. Aktuell sind im DVV-Konzern 89 Auszubildende in den genannten Berufsbildern beschäftigt. Alle Informationen zur Ausbildung sind auch hier zu finden: https://azubi-karriere.dvv.de/      

Neun der 15 Auszubildenden, die jetzt im DVV-Konzern in den Beruf starten (von links): die Industriemechaniker Semih Eren und Nico Paur, Fachinformatiker Phillip Olawsky, Industriekaufmann Robin Götz, Marie Dulich als Kauffrau für Bürokommunikation sowie die Industriekaufleute Niclas Baldus, Jacqueline Steinbach, Emily Tecklenburg und Maike Garczynski. Quelle: DVV




 

Politische Entscheidungen verteuern den Strompreis  

Duisburg, 15. Februar 2024 - Die Bundesregierung hat entschieden, staatliche Entlastungen für Verbraucher einzustellen. Dazu zählen nicht nur die Energiepreisbremsen, sondern auch die Zuschüsse zu den Netzentgelten für die Übertragungsnetzbetreiber. Die Netzentgelte und die damit verbundene § 19 StromNEV-Umlage gehören zu den Preisbestandteilen, die die Stadtwerke Duisburg nicht beeinflussen können, aber verpflichtet sind, diese über den Strompreis einzufordern und dann weiterzuleiten.


Aufgrund der politischen Entscheidungen müssen die Stadtwerke Duisburg den Stromtarif in der Grundversorgung ab dem 1. April anpassen. Der Arbeitspreis für eine Kilowattstunde (kWh) erhöht sich aufgrund der gestiegenen Netzentgelte und Umlagen um 1,8 Cent auf 35,54 Cent je kWh. Der jährliche Grundpreis steigt um 17,85 Euro auf 177,46 Euro. Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2000 kWh zahlt damit pro Jahr 888,26 Euro pro Jahr. Das entspricht monatlichen Mehrkosten von rund 4,50 Euro für einen Durchschnittshaushalt.


 

Gasverbrauch in Duisburg ist im Jahr 2023 erneut gesunken  

Duisburg, 14. Februar 2024 - Die Duisburgerinnen und Duisburger haben im Jahr 2023 erneut weniger Erdgas verbraucht als im Jahr zuvor: Der Gasverbrauch im Leitungsnetz der Netze Duisburg GmbH ist 2023 gegenüber dem Vorjahr 2022 um 4,5 Prozent gesunken. Gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen vier Jahre liegt die Einsparung 2023 sogar bei 14,2 Prozent.  


Der Erdgasverbrauch in Duisburg ist damit das zweite Jahr infolge gesunken. Nach wie vor gilt die zweite von drei Stufen des Notfallplans Gas, die sogenannte Alarmstufe, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) am 23. Juni 2022 aufgrund der reduzierten und später eingestellten Gasflüsse aus Russland ausgerufen hatte.   Nach Angaben der Bundesnetzagentur hängt der Gasverbrauch stark von der Temperatur ab, da Gas insbesondere zum Heizen genutzt wird.


So liegt zum Beispiel in Duisburg der Verbrauch in der Heizperiode sieben Mal so hoch wie in den anderen Monaten. Als Heizperiode wird der Zeitraum zwischen dem 1. Oktober und dem 30. April betrachtet. In diesen Monaten haben die Verbraucher an den rund 73.000 Zählpunkten im Leitungsnetz der Netze Duisburg rund 86 Prozent der Gesamtjahresmenge 2023 verbraucht.   Der Einfluss der Witterung auf die Verbrauchsmengen lässt sich auch im Abgleich mit den Wetterdaten für Duisburg erkennen.


Gemessen an der Zahl der Frosttage sowie an den Durchschnittstemperaturen verliefen die Monate der Heizperiode in den vergangenen beiden Jahren deutlich milder als im Jahr 2021. Die Zahl der Frosttage, an denen die Tiefsttemperatur des Tages unter null Grad liegt, lag im Jahr 2023 bei 32 Tagen. Damit liegt die Zahl der Frosttage leicht unter dem Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre (33,6 Tage pro Jahr). Der kälteste Monat im vergangenen Jahr war der Januar 2023 mit einer mittleren Temperatur von 5,5 Grad Celsius.     


Das Gasnetz der Netze Duisburg GmbH erstreckt sich im Stadtgebiet über eine Länge von 1.765 Kilometern und verfügt über rund 73.400 Zählpunkte. Im vergangenen Jahr lag die Abgabemenge im Duisburger Netz bei rund 1,87 Terawattstunden, das sind rund 1,87 Milliarden Kilowattstunden.



Stadtwerketurm leuchtet an Rosenmontag bunt  

Duisburg, 8. Februar 2024 - Auch in diesem Jahr wollen die Stadtwerke Duisburg allen Bürgerinnen und Bürgern an Rhein und Ruhr einen besonderen Karnevalsgruß senden. Der Stadtwerketurm erstrahlt an Rosenmontag, 12. Februar, wieder in bunten Farben. Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt sich also ein Blick in Richtung Hochfeld zum Baudenkmal der Stadtwerke Duisburg AG.  

Foto Stadtwerke Duisburg AG

Die Stadtwerke wünschen allen Duisburgerinnen und Duisburgern eine schöne Karnevalszeit.   Deutscher Lichtdesign-Preis 2020 Der leuchtende Turm der Stadtwerke begeistert nicht nur die Duisburger Bürgerinnen und Bürger, auch die Expertinnen und Experten der Jury des Deutschen Lichtdesign-Preises waren vollauf überzeugt. Der Stadtwerketurm wurde im September 2020 mit dem renommierten Preis in der Kategorie „Außenbeleuchtung / Inszenierung – Wahrzeichen“ ausgezeichnet.



Die bestechende Lichtinstallation entsteht durch eine Kombination aus verschiedenartig geformten LED-Leuchtkörpern, darunter 180 Strahler und 256 Meter Lichtlinien. Sie illuminieren die filigrane Stahlkonstruktion des Stadtwerketurms so, dass sie in der Dunkelheit perfekt zur Geltung kommt. Um die Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der Aufzugröhre in der Mitte des Turms.

Weitere Informationen zum Turm gibt es auch im Internet unter www.stadtwerketurm.de.  



Sanierungsarbeiten im Trinkwassernetz in Duisburg-Baerl  

Duisburg, 1. Februar 2024 - Im vorgelagerten Trinkwassernetz des Stadtteils Baerl, das der Wasserverbund Niederrhein (WVN) betreibt, finden ab Montag, 5. Februar, umfangreiche Sanierungsarbeiten statt, die auch Auswirkungen auf die dortige Wasserversorgung haben. Der WVN saniert eine Trinkwasserleitung auf einer Länge von rund 1.300 Metern. Sie verläuft im Schotter- und Asphaltbereich des Weges im Baerler Busch bis zum Kreuzungsbereich der Wanderwege Orsoyer Allee und Buchenallee. Grund für die Arbeiten sind Trübungen im Trinkwasser, die in der Vergangenheit bei erhöhtem Wasserverbrauch auftraten. Ausgelöst wurde das durch Ablagerungen in den Rohrleitungen.


Trotz umfangreicher Leitungsspülungen konnte das Problem bisher nicht zufriedenstellend gelöst werden. Um solche Beeinträchtigungen künftig zu vermeiden und die Versorgungssicherheit zu verbessern, wird die Leitung nun durch den WVN umfassend saniert.  


Für die Dauer der Arbeiten wird die Versorgung aller Anschlüsse im Stadtteil Baerl über andere Trinkwasserleitungen sichergestellt. Da sich dadurch die Fließrichtung des Wassers ändert, kann es sein, dass sich temporär Ablagerungen in den Rohren lösen und für eine Trübung des Wassers sorgen. Allerdings haben die Netze Duisburg zur Vermeidung solcher Trübungserscheinungen im Oktober 2023 umfangreiche Spülmaßnahmen im Baerler Verteilnetz durchgeführt.


Die Trübungen im Wasser sind gesundheitlich unbedenklich und haben keine Auswirkungen auf die Qualität des Wassers. Das Trinkwasser ist weiterhin einwandfrei und kann für alle Anwendungen im Haushalt genutzt werden, auch zur Lebensmittelzubereitung. Das Trinkwasser muss nicht abgekocht werden.  


 

Blühwiesen, Storchenmasten und mehr: Stadtwerke unterstützen Naturschutz vor Ort  

Duisburg, 31. Januar 2024 - Für hunderttausende Menschen in Duisburg erzeugen die Stadtwerke Duisburg Strom und Wärme. Bis zum Jahr 2035 werden die Stadtwerke diese Energie vollständig emissionsfrei erzeugen und damit das Klima in Duisburg nachhaltig schützen. Aber nicht nur die Erzeugung von Strom und Wärme werden CO2-neutral, auch die Wasserwerke zur Erzeugung von Trinkwasser sowie alle Verwaltungsbereiche der Stadtwerke Duisburg werden bis zum Jahr 2035 emissionsfrei arbeiten.


Daneben sorgt der lokale Energiedienstleister an vielen weiteren Stellen in der Stadt dafür, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen. „Als Energieversorger betrachten wir die Energiewende ganzheitlich und denken sie nicht nur in Kilowattstunden. Wir sind Partner aller Duisburgerinnen und Duisburger und der Stadt, deshalb engagieren wir uns über die bloße Strom- und Wärmeerzeugung und Trinkwassergewinnung hinaus“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Digitalisierung bei den Stadtwerken Duisburg.  

Fotos Stadtwerke Duisburg

Schon mehr als 13.000 Bäume haben die Stadtwerke mit ihrer 2009 erstmals durchgeführten Baumpflanzaktion in die Erde gebracht. Jahr für Jahr packen hunderte Bürgerinnen und Bürger mit an, um weitere junge Bäume zu pflanzen. Rechnerisch bedeutet das eine CO2-Ersparnis von 162 Tonnen – und das jedes Jahr. An mehreren Stellen in der Stadt haben die Stadtwerke große Wildblumenwiesen angelegt, die für viele Bienen und Insekten wichtigen Lebensraum und Nahrungsquelle bedeuten. Nistkästen für Vögel haben die Stadtwerke bereits an einigen Stellen aufgehängt, weitere Standorte auch für Insektenhotels sind in Planung.

„Zu einem lebenswerten Duisburg gehört für uns auch ein gesundes und artenreiches Ökosystem, deshalb sind uns Schutz von Flora und Fauna so wichtig“, sagt Gutschek. Zum Schutz dieser wichtigen Naturräume gehört aber auch deren Anpassung an sich verändernde Rahmenbedingungen. Bei Pflanzmaßnahmen in den Wasserschutzgebieten wird der Baumbestand an neueste klimatische Anforderungen angepasst. Dort haben die Stadtwerke gemeinsam mit weiteren Partnern auch einen Storchenmast aufgestellt, um den Tieren einen sicheren Platz zum Nisten zu bieten.

Im Wasserschutzgebiet ist zudem eine der umfassendsten Umweltschutzmaßnahmen der Stadtwerke Duisburg entstanden: In enger Kooperation mit der Landwirtschaft arbeiten die Stadtwerke hier daran, Trinkwasservorkommen zu schützen, indem Landwirte bei umweltschonenden Maßnahmen unterstützt werden.  


Die Kooperation mit derzeit über 130 Betrieben gibt es schon seit 35 Jahren und sie ist damit eine der ältesten in ganz NRW. Das Wasserschutzgebiet im Einzugsbereich der Wasserwerke Wittlaer und Bockum hat eine Größe von 64 Quadratkilometern. Es ist damit eines der größten Wasserschutzgebiete in Nordrhein-Westfalen. Über 20 Quadratkilometer im Wasserschutzgebiet werden landwirtschaftlich genutzt.

Durch die gemeinsame Arbeit von Stadtwerken und Landwirten konnten unter anderem die Nitratgehalte in Boden und Trinkwasser nachhaltig und deutlich gesenkt werden.  Eine Übersicht über alle Maßnahmen zum Umweltschutz haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite unter swdu.de/naturschutz zusammengestellt

 

Solarenergie für alle: Stadtwerke bieten Balkonkraftwerke im Komplettpaket an

Duisburg, 26. Januar 2024 - Viele Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer haben mit der Energiekrise ihre Stromversorgung neu aufgestellt und setzen auf eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach. Damit erzeugen sie eine beträchtliche Menge des im eigenen Haushalt benötigten Stroms selbst und machen sich unabhängiger von allgemeinen Energiepreisentwicklungen. Für Mieterinnen und Mieter in Mehrfamilienhäusern ist das deutlich schwerer.


Eine PV-Anlage auf dem eigenen Dach können sie in aller Regel nicht installieren. Aber auch sie haben die Möglichkeit, einen Teil ihres benötigten Stroms selbst zu erzeugen. Das funktioniert mit Hilfe von kleinsten Photovoltaik-Anlagen, sogenannten Balkonkraftwerken. Als erster Ansprechpartner in Energiefragen für die Menschen in Duisburg bieten die Stadtwerke Duisburg jetzt auch solche steckerfertigen Balkonanlagen an.  


Die Stadtwerke haben dafür Komplettpakete geschnürt. Diese enthalten hochwertige Solarmodule mit 410 Watt Leistung, einen Mikro-Wechselrichter mit 800 Watt Ausgangsleistung sowie Montagesysteme für die Installation. Die Lösungen gibt es sowohl für einen Balkon mit Gitter-Geländer als auch für Flachdächer. Mit einem Modul zur Stromerzeugung gibt es diese Balkonkraftwerke schon ab 499 Euro. Wer mehr Strom erzeugen möchte, kann an einen Wechselrichter auch gleich zwei Module anschließen. Dann gibt es das Komplettpaket schon ab 799 Euro.  


Mit einem Komplettpaket mit zwei Solarmodulen können je nach Ausrichtung des Balkons und verfügbarer Sonneneinstrahlung bis zu 800 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr erzeugt werden. „Die Anschaffung eines solchen Systems amortisiert sich also schon nach wenigen Jahren. Zudem kann mit der Installation solcher Systeme jeder einen persönlichen Beitrag zu einer erfolgreichen Energiewende hier bei uns in Duisburg leisten“, sagt Christopher Locke, Berater Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Duisburg.


Die Pakete können nach Bestellung vor Ort bei den Stadtwerken abgeholt werden. Innerhalb Duisburgs und gegen Aufpreis ist auch die Lieferung möglich.   Genau wie große PV-Anlagen auf Hausdächern, sind auch Balkonkraftwerke beim zuständigen Netzbetreiber anmeldepflichtig. Außerdem müssen sie ins Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden.

Darüber hinaus muss ein Stromzähler mit Rücklaufsperre installiert sein, um eine korrekte Abrechnung zu ermöglichen. Viele weitere nützliche Informationen rund um die Installation von kleinsten PV-Anlagen auf dem heimischen Balkon haben die Stadtwerke Duisburg auch im Internet zusammengestellt: swdu.de/balkon  



 

Stadtwerke Duisburg zum 16. Mal als Top-Lokalversorger ausgezeichnet

Duisburg, 25. Januar 2024 - Die Stadtwerke Duisburg können sich erneut über die Auszeichnung als Top-Lokalversorger freuen. In den Versorgungssparten Strom, Gas und Wasser führen die Stadtwerke damit auch 2024 das begehrte Gütesiegel. Erstmalig sind die Stadtwerke auch im Bereich Wärme ausgezeichnet worden.

Foto Stadwerke Duisburg

Die Bewertung erfolgt vom unabhängigen Internetportal energieverbraucherportal.de anhand verschiedener Kriterien wie regionalem Engagement, Produktqualität, Kundenfreundlichkeit, Digitalisierung und Umweltverpflichtung.Das Top-Lokalversorger-Siegel ist für Verbraucherinnen und Verbraucher ein Indikator, einen verlässlichen Versorger zu haben, der sich in seiner Region engagiert, Service-Angebote bietet und zugleich in die Zukunft investiert.

Um die Auszeichnung zu erhalten, müssen Unternehmen im Strom- und Gasvergleichstest einen der ersten drei Plätze in ihrem regionalen Versorgungsgebiet belegen. Im Bereich Wasser werden zusätzlich zu den genannten Kriterien auch Transparenz, Wasserqualität, Service, Kundenzufriedenheit, Kommunikation und Ökologie bewertet.

Erstmals wurden die Stadtwerke auch für die Auszeichnungssparte Wärme ausgezeichnet. Die nachhaltige Wärmeversorgung gilt als einer der Bausteine einer erfolgreichen Energiewende. Als Top-Lokalversorger Wärme werden Unternehmen mit überdurchschnittlichen Ergebnissen in den Prüfungskriterien Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit, Servicequalität und Beratungsleistungen sowie Ökologie und Zukunftsthemen ausgezeichnet.

 



 

Stadtwerke starten PV-Offensive für Duisburg: Jedes 5. Modul oder eine Wallbox gratis

Duisburg, 24. Januar 2024 - Seit Beginn der Energiekrise beschäftigen sich immer mehr Menschen mit der Stromerzeugung auf dem eigenen Dach und schaffen sich so ein Stückchen Unabhängigkeit von steigenden Energiekosten. Die Stadtwerke Duisburg sind erster Ansprechpartner vor Ort und unterstützen alle Interessenten in Duisburg von der Planung bis zur Realisierung einer eigenen Photovoltaikanlage. Bis Ende Februar bietet der lokale Energiedienstleister jetzt noch eine besondere Aktion an, denn alle Kundinnen und Kunden, die sich jetzt für eine PV-Anlage der Stadtwerke Duisburg entscheiden, erhalten jedes 5. Solarmodul ihrer neuen Anlage gratis oder eine 11kW starke Wallbox zum Laden eines Elektroautos zur PV-Anlage hinzu.  

Photovoltaik - Fotos Stadtwerke Duisburg

Die Energiespezialisten der Stadtwerke Duisburg beraten und unterstützen Hausbesitzerinnen und -besitzer von der Planung über die Installation bis zur Wartung und Instandhaltung. Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden übersichtlich und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von 10,25 kWp und einem 5-kWh-Speicher mit zehn Jahren Garantie gibt es inklusive Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und elektronische Inbetriebnahme bereits für rund 19.900 Euro (abzüglich der Rabattierungen).  


Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite swdu.de/pv zusammengestellt. Eine erste Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon (0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis drei Tagen erfolgt der Versand eines unverbindlichen Angebotes, nach der Bauplanung und Terminfindung vergehen dann in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten nutzbaren Kilowattstunde.




 

Fernwärme-Bedarf steigt in den Morgenstunden um rund 20 Prozent  

Duisburg, 17. Januar 2024 - Der Winter hat Duisburg seit dem Jahreswechsel fest im Griff und an manchen Tagen sank das Thermometer auf bis zu minus acht Grad Celsius. Für die Stadtwerke Duisburg bedeutet das, die Produktion von Fernwärme hochzufahren, um den mehr als 70.000 Kundinnen und Kunden die heimischen Wohnungen zu heizen und dafür zu sorgen, dass für die Dusche am Morgen ausreichend warmes Wasser zur Verfügung steht.


„Mit Beginn des Winters haben wir die Vorlauftemperatur im Netz erhöht. In den Sommermonaten liegt sie bei rund 75 Grad Celsius, in den Wintermonaten erhöhen wir sie dann auf knapp 115 Grad Celsius“, erklärt Ernst Schlusemann, Abteilungsleiter Kraftwerke bei den Stadtwerken Duisburg. Die Vorlauftemperatur orientiert sich dabei auch immer an der Außentemperatur und kann jederzeit angepasst werden. Zudem wird auch insgesamt mehr Wasser durch das Fernwärmenetz gepumpt, um die Häuser und Wohnungen dauerhaft sicher zu versorgen. Gleichzeitig wird, je tiefer die Außentemperaturen sinken, mehr Leistung ins Fernwärmenetz eingespeist.


Aktuell benötigen die Fernwärme-Kundinnen und Kunden knapp 220 Megawatt (MW) thermische Leistung in der Spitze in den Morgenstunden. „An den Tagen mit maximalen Minustemperaturen von bis zu minus acht Grad waren es auch zwischenzeitlich bis zu 245 MW thermischer Leistung“, sagt Schlusemann. Zum Vergleich: in den Sommermonaten reichen bei hohen Außentemperaturen auch schon einmal 20 MW aus.  


Fast 600 MW Erzeugungskapazität
Vor allem am Morgen benötigen die Kundinnen und Kunden mehr Leistung als im Tagesverlauf. Das liegt vor allem am Heizverhalten der Menschen und an den technischen Einstellungen vieler Heizungsanlagen. „Dann werden die Heizungen aufgedreht oder regeln automatisch von der Nachtabsenkung auf den Tagesmodus. Für uns bedeutet das, dass bis zu 20 Prozent mehr Leistung im Netz abgerufen wird“, so Schlusemann.


Für die Wärmeerzeugungsanlagen der Stadtwerke Duisburg ist das aber kein Problem, denn die haben auch bei minus acht Grad noch Puffer. Insgesamt stehen über die gesamte Stadt verteilt fast 600 MW Erzeugungskapazitäten zur Verfügung, die so einspeisen, dass die Wärme effizient in allen an die Fernwärme angeschlossenen Stadtteilen verteilt werden kann.


Dazu gehören neben dem großen Heizkraftwerk III in Wanheim auch kleine und große Blockheizkraftwerke sowie Heizwerke, die an strategischen Stellen in der Stadt platziert sind. Denn die Verteilung von Fernwärme funktioniert über ein komplexes hydraulisches System. Sie muss deshalb an verschiedenen Stellen im Netz erzeugt werden, damit überall die wohlige Wärme ankommen kann, Wohnungen warm bleiben und die Menschen in Duisburg heiß duschen können.  


Fernwärme ist emissionsärmer als Öl und Gas
Die Fernwärmeversorgung in Duisburg wird in den kommenden Jahren sukzessive ausgebaut, so dass immer mehr Haushalte von der effizienten Wärme profitieren können und ihre alten Heizungsanlagen gegen einen modernen und emissionsarmen Fernwärmeanschluss austauschen können. Denn im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen erzeugt die Fernwärme erheblich weniger Emissionen. Während Öl-Heizungen (rund 310 Gramm pro Kilowattstunde) und Erdgas-Heizungen (rund 240 Gramm pro Kilowattstunde) für verhältnismäßig viele Emissionen verantwortlich sind, verantwortet die Fernwärme aktuell nur rund 166 Gramm CO2-Emissionen pro Kilowattstunde.


Schon heute werden in Duisburg durch die effizient in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugte Fernwärme 120.00 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. Bis 2035 wird die Fernwärme für Duisburg sogar vollständig CO2-neutral erzeugt.   Ob ein Fernwärmeanschluss möglich ist, welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen und welche Kosten dabei entstehen, darüber beraten die Experten der Fernwärme Duisburg. Alle Informationen gibt es auch im Internet unter https://fernwaerme-duisburg.de/      

HKWIII: Im Heizkraftwerk III (HKW III) in Duisburg-Wanheim wird die Fernwärme in hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG  

Wärmepumpen: Stadtwerke Duisburg bieten eigenen Tarif und helfen bei der Umstellung  

Duisburg, 16. Januar 2024 - Der Wärmepumpe kommt eine zentrale Rolle im Rahmen der Energiewende zu. Und immer mehr Eigenheimbesitzer rüsten ihre Heizungsanlage auf Wärmepumpen um. Die Stadtwerke Duisburg bieten dafür einen eigenen Wärmepumpentarif an. Den günstigen Strom im Tarif PartnerStrom Wärmepumpe gibt es ab 26,58 Cent pro Kilowattstunde (kWh) und einem Grundpreis in Höhe von 181,68 Euro pro Jahr.


Bis zum 18. Februar bieten die Stadtwerke Duisburg Kundinnen und Kunden, die sich für den neuen Tarif entscheiden, zusätzlich einen Bonus in Höhe von 50 Euro an. Dafür muss in der Bestellung lediglich der Rabattcode WAERME50 eingegeben werden. Mehr Informationen zum Tarif gibt es auch im Internet unter stadtwerke-duisburg.de/waerme.  


Fördermöglichkeiten prüfen und nutzen
Hausbesitzer, die darüber nachdenken ihre Heizungsanlage auf eine Wärmepumpe umzustellen, erhalten hierbei von den Energieberatern der Stadtwerke Duisburg fachkundige Unterstützung. Die Experten des lokalen Energiedienstleisters kennen die Varianten und Möglichkeiten, Immobilien energiesparend und effizient mit Wärmepumpen zu beheizen und können Immobilienbesitzer bei der Entscheidung für die richtige Technik beraten. Denn Wärmepumpe ist nicht gleich Wärmepumpe. Die folgenden Arten sind die gängigsten.  


- Luft-Wasser-Wärmepumpen: Diese Wärmepumpen nutzen die Umgebungsluft als Wärmequelle und eignen sich gut für die Heizung von Häusern und Gebäuden. Sie sind einfach zu installieren und erfordern nur wenig Platz.  

- Sole-Wasser- / Erdwärmepumpen: Diese Wärmepumpen nutzen die Erdwärme als Energiequelle. Sie sind besonders effizient, da die Erdtemperatur das ganze Jahr über relativ konstant bleibt.  


- Wasser-Wasser-Wärmepumpen: Diese Wärmepumpen nutzen das Grundwasser als Energiequelle und eignen sich für größere Gebäude oder Gebäude in der Nähe von Seen oder Flüssen.  


Grundsätzlich können alle drei Arten für bestehende Gebäude eingesetzt werden. Sie unterscheiden sich aber deutlich in Effizienz, Installationsaufwand, Kosten und anderen Punkten. Und nicht alle Wärmepumpenarten sind auf allen Grundstücken umsetzbar. Optimal genutzt werden sie, wenn der Strom für den Betrieb der Wärmepumpe mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach kombiniert wird.


Bei allen Themen rund um Wärmepumpen, Photovoltaik-Anlagen und die maßgeschneiderte Energielösung für jede Immobilie unterstützen die Energie-Experten der Stadtwerke Duisburg. Sie beraten Immobilienbesitzer auch bei allen Fragen rund um Förderprogramme, um eine Umrüstung zu finanzieren. Erreichbar sind sie unter der Service-Rufnummer 0203 604 11 11 (Mo. - Fr. 8 bis 16 Uhr).    


Brennstoffzellen-Anlage sorgt im Duisburger Trinkwassernetz für Versorgungssicherheit

Duisburg, 10. Januar 2024 - Seit Ende 2023 versorgt eine neue Brennstoffzellen-Anlage im Störungsfall eine wichtige Wasserübernahmestation der Stadtwerke im Duisburger Norden klimaneutral mit Strom. Das mit Wasserstoff betriebene Aggregat ersetzt eine bisher verwendete Diesel-betriebene Einheit. Die Brennstoffzellen-Anlage ist die erste ihrer Art im DVV-Konzern und soll als Pilot für zukünftige Anlagen dienen.


„Die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle ist eine der wichtigen grünen Zukunftstechnologien. Für uns als Energieversorger ist sie daher ein idealer Lösungsansatz. Sie sorgt zuverlässig für Strom und das umweltschonend. Auf unserem Weg zur Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 spielt sie deshalb eine besondere Rolle“, erklärt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Digitalisierung bei den Stadtwerken Duisburg.    

 


Wichtige Anlage für die Duisburger Wasserversorgung
Die Stadtwerke Duisburg AG versorgt die Duisburger Bürger mit Trinkwasser aus unterschiedlichen Quellen. Das Trinkwasser für den Duisburger Norden stammt aus dem Halterner Stausee und wird über die Wasserübergabestation im Duisburger Norden in das Trinkwassernetz der Stadtwerke Duisburg eingespeist. Sie ist damit eine der wichtigsten Anlagen für die Wasserversorgung in der Großstadt an Rhein und Ruhr. Daher ist es wichtig, dass die Stromversorgung der Anlage auch im Störungsfall zuverlässig gewährleistet wird.    

Schaltschrank: Vier Brennstoffzelleneinheiten sorgen für eine Leistung von 10 Kilowatt. Foto Stadtwerke
 

72 Stunden autark mit sauberem Strom
Durch die Brennstoffzellen-Technologie kann die Wasserübergabestation nun bei einem Stromausfall für mindestens 72 Stunden autark mit sauberem Strom versorgt werden. Die Brennstoffzellen besichern mit ihrer Leistung von 10 Kilowatt die Steuerungs- und Regelungstechnik der Wasserübernahmestation. Erreicht wird dies unter Verwendung von insgesamt vier Brennstoffzellen-Modulen und einer Energiereserve von 54 Druckgasflaschen Wasserstoff.

Wasserstoff: 54 Wasserstoffflaschen sorgen für eine Betriebsdauer vom maximal 72 Stunden. Fotoa
Stadtwerke Duisburg
 

„Der Einsatz der Brennstoffzellen für unsere Netzersatzanlagen bietet gleich mehrere Vorteile. Neben dem leisen und emissionsfreien Betrieb kommen in der Anlage keine wassergefährdenden Kraftstoffe oder Schmiermittel zum Einsatz. Außerdem sind die Anlagen durch ihren modularen Aufbau für unterschiedlich lange Laufzeiten und Leistungen auslegbar. Sie besitzen eine höhere Zuverlässigkeit bei einer längeren Lebensdauer und haben einen hohen Gesamtwirkungsgrad“, erklärt Projektleiter Timo Kahl von den Netzen Duisburg.  


Weitere Brennstoffzellen-Anlagen geplant
Als nächstes stehen verschiedene Tests mit der Brennstoffzellen-Netzersatzanlage an, um Erfahrungen im Betrieb von Brennstoffzellen zu sammeln. Sofern die Tests erfolgreich abgeschlossen werden, sollen mit der Brennstoffzellentechnologie weitere Netzersatzanlagen ergänzt oder ersetzt werden. So können nach aktuellem Stand der Technik Anlagen mit einer Leistung von bis zu 50 Kilowatt ersetzt werden.


„Wir sind aktuell dabei, die Planung für den Austausch eines weiteren Dieselaggregates im Duisburger Süden vorzubereiten. Der Diesel in der Gasdruckregelanlage dort ist fast identisch zum Diesel in der Wasserübergabestation. Wir können hierbei schon von unseren ersten gesammelten Erfahrungen profitieren.“, erläutert Michael Haring, Sachgebietsleiter Betriebstechnik bei den Netzen Duisburg.  

 


Netzersatzanlage
Um länger andauernde Stromnetzausfälle überbrücken zu können, werden die meist batteriebetriebenen Systeme für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung um sogenannte Netzersatzanlagen erweitert. Die Netze Duisburg betreiben derzeit mehrere solcher Netzersatzanlagen auf Basis von Notstrom-Dieselaggregaten in den Bereichen Gas und Wasser.


Daneben betreiben die Netze Duisburg weitere unabhängige Notstrom-Anlagen in den Bereichen Strom, Gas, Wasser und Fernwärme, welche durch Batterieanlagen versorgt werden. Weitere Informationen und Wissenswertes zur Trinkwasserversorgung gibt es unter www.stadtwerke-duisburg.de.  
Timo Kahl und Michael Haring von den Netzen Duisburg sowie Stadtwerke-Vorstand Andreas Gutschek stellen die neue Brennstoffzellenanlage vor (v.l.). Foto Stadtwerke Duisburg