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DFB-Präsidium legt Spielorte für Bewerbung um EURO 2024 fest

Frankfurt/ Duisburg, 15. September 2017 - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auf seiner heutigen Sitzung in Frankfurt am Main die zehn Spielorte festgelegt, mit denen sich der DFB um die Ausrichtung der UEFA EURO 2024 bewerben wird.
Durchsetzen konnten sich im Rahmen des Bewerbungsverfahrens Berlin (Olympiastadion), München (Allianz Arena), Düsseldorf (ESPRIT arena), Stuttgart (Mercedes-Benz Arena), Köln (RheinEnergieSTADION), Hamburg (Volksparkstadion), Leipzig (Red Bull Arena), Dortmund (Signal Iduna Park), Gelsenkirchen (VELTINS-Arena) und Frankfurt am Main (Commerzbank-Arena).
Nicht berücksichtigt werden können von den 14 Bewerbern Nürnberg (Max-Morlock-Stadion), Hannover (HDI Arena), Mönchengladbach (BORUSSIA-PARK) und Bremen (Weserstadion). Um ein offenes, transparentes und diskriminierungsfreies Verfahren zur Auswahl der Spielorte zu garantieren, wurde dem internationalen Bewerbungsverfahren der UEFA ein nationales Verfahren des DFB vorgeschaltet.
Dem Beschluss des Präsidiums war in den vergangenen Monaten ein aufwändiges Bewertungsverfahren der eingereichten Unterlagen durch ein Bewerbungskomitee vorausgegangen. Neben der Auswertung anhand klar definierter und nachvollziehbarer Kriterien, die auf den Anforderungen der UEFA basieren, wurden „Site Visits“ an sämtlichen Standorten durchgeführt, um die Bedingungen vor Ort in Augenschein zu nehmen.
Des Weiteren wurden neben den Experten des DFB externe Fachleute bei der Beurteilung der eingereichten Unterlagen hinzugezogen. Am Ende des Prozesses konnte das Bewerbungskomitee dem Präsidium ein Ranking vorlegen und die Gründe dafür erläutern.

Das Präsidium folgte einstimmig der Empfehlung des Komitees und sprach sich für die zehn Spielorte Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Köln, Hamburg, Leipzig, Dortmund, Gelsenkirchen und Frankfurt am Main aus, mit denen der DFB bis zum 27. April 2018 in das UEFA-Bewerbungsverfahren gehen wird. Der Auswahlprozess wurde von Transparency International Deutschland begleitet, Vertreter von Transparency hatten dabei Einblick in die Bewerbungsunterlagen und die Bewertungsbögen. Zudem wurde die Auswertungsmatrix von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz auch auf ihre mathematische Korrektheit geprüft.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: „Ich möchte mich herzlich bei den Vertretern aller 14 Städte und Stadien bedanken, die sich beworben haben. Wir haben im Anschluss der Präsidiumssitzung mit allen Bewerbern gesprochen, wobei es uns besonders wichtig war, den vier Spielorten persönlich zu danken, die nicht berücksichtigt werden konnten. Das DFB-Präsidium hat keine sportpolitische Entscheidung für oder gegen einen Standort getroffen, sondern ist der Empfehlung des Bewerbungskomitees gefolgt, das alle Bewerbungen in einem detaillierten, transparenten und beispielhaften Verfahren eingehend geprüft hat. Wir sind dankbar, dass Transparency International den Auswahlprozess begleitet hat. Ich hoffe, dass auch die vier nicht berücksichtigten Bewerber unser gemeinsames Ziel EURO 2024 weiter unterstützen und alle gemeinsam dazu beitragen, im kommenden Jahr eine starke Bewerbung des gesamten deutschen Fußballs abzugeben.“

DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: „Durch die Auswahl der zehn Spielorte, mit denen wir uns bei der UEFA bewerben wollen, endet ein intensiver Prozess, in dem die Bewerber umfassende Anforderungen zu erfüllen hatten. Sie haben das mit Akribie und Hingabe getan, dafür gilt allen mein Dank. Das Bewerbungskomitee hat sich streng an klar definierte und für alle Bewerber einheitliche Kriterien gehalten. Dem Evaluierungsbericht kann jeder Spielort die Stärken und Schwächen seiner Kandidatur entnehmen.
Wir werden nun gemeinsam mit den zehn ausgewählten Städten und Stadien eine Bewerbung zusammenstellen, die der UEFA dokumentieren wird, dass sich Deutschland optimal für die Ausrichtung der EURO 2024 aufstellt und mit großer Begeisterung hinter diesem Projekt steht.“

An einer Ausrichtung der Europameisterschaft 2024 interessierte Nationalverbände müssen bis zum 27. April 2018 ihre vollständigen Unterlagen bei der UEFA eingereicht haben, die Entscheidung über den Gastgeber wird im September 2018 getroffen.

- DFB-Team startet mit 17 Confed-Cup-Siegern in WM-Saison
- DFB und DFL setzen Video-Assistenten auch am kommenden Spieltag ein - vorerst Verzicht auf virtuelle Abseitslinie

Kader zum WMQ96, LS 933 am 01.09.2017: Tschechien - Deutschland

Frankfurt/Duisburg, 25. August 2017 - Der Weltmeister und Confed-Cup-Sieger startet in die WM-Saison. Das Rückgrat des aktuellen Kaders, den Bundestrainer Joachim Löw für die WM-Qualifikationsspiele in Prag und Stuttgart berufen hat, bilden allein 17 Spieler, die im Sommer in Russland den Confederations Cup gewannen.
Hinzu kommen die Rückkehrer Mats Hummels und Thomas Müller (beide Bayern München), Mario Gomez (VfL Wolfsburg), Sami Khedira (Juventus Turin), Toni Kroos (Real Madrid) und Mesut Özil (Arsenal London), die während des Acht-Nationen-Turniers im Gastgeberland der nächsten WM eine Pause erhielten. Als einziger U 21-Europameister gehört Serge Gnabry (TSG 1899 Hoffenheim) zum 24-köpfigen Aufgebot. Mannschaftskapitän Manuel Neuer zählt noch nicht wieder zum Kader.
Joachim Löw sagt zur Ausgangslage: „Im Moment zählen für mich die Titel der Vergangenheit nicht, so sehr wir uns alle über die Erfolge im Sommer gefreut haben. Am Ende dieser Saison wartet mit der Weltmeisterschaft in Russland der absolute Höhepunkt auf uns. Dort wollen wir wieder den Titel gewinnen, diesem großen Ziel werden wir wie bisher konsequent alles unterordnen. Die Spieler wissen, was ich von ihnen erwarte. Und sie wissen, dass wir eine große Konkurrenzsituation haben.“
Zur Situation von Kapitän Manuel Neuer sagt der Bundestrainer: „Gerade zu Saisonbeginn können die Spieler noch keinen Rhythmus aufgenommen haben, daher fehlt auch noch der eine oder andere, beispielsweise unser Kapitän Manuel Neuer, mit dem wir besprochen haben, dass er zunächst in Ruhe bei Bayern München wieder Spielpraxis sammeln wird.“

Die Mannschaft tritt am Freitag, 1. September (ab 20.45 Uhr, live bei RTL), in Prag gegen die Tschechische Republik an, ehe am Montag, 4. September (ab 20.45 Uhr, live bei RTL), das Heimspiel in Stuttgart gegen Norwegen folgt. In der WM-Qualifikation führt Weltmeister Deutschland die Tabelle der Gruppe C nach sechs absolvierten Spielen ohne Punktverlust und mit nur einem Gegentor an. Dahinter folgen Nordirland (13 Punkte), die Tschechische Republik (neun), Aserbaidschan (sieben), Norwegen (vier) und San Marino (null).

Löw weiter: „Wir wollen uns schnell als Tabellenerster für die WM qualifizieren, daher kann unser Ziel für die beide Spiele nur lauten, sie zu gewinnen.“ Die Bilanz gegen beide Gegner ist positiv. Deutschland und die Tschechische Republik trafen bisher siebenmal aufeinander: Fünf Partien konnte die DFB-Auswahl für sich entscheiden, zweimal siegte Tschechien. Zuletzt gelang Deutschland im Oktober 2016 ein 3:0 in Hamburg – es war das Hinspiel im Rahmen der WM-Qualifikation. „In Prag wird es für die Tschechen um Alles oder Nichts gehen”, so Löw.
„Sie haben in der bisherigen Qualifikation erst das eine Spiel gegen uns verloren und werden ihre Chance nutzen wollen, um sich noch für die WM zu qualifizieren. Daher werden sie uns alles abverlangen, nicht nur im kämpferischen Bereich. Mit vielen Spielern, die im Ausland unter Vertrag stehen, verfügt die Tschechische Republik auch über internationale Erfahrung.“

Gegen Norwegen hat die Mannschaft ebenfalls eine erfolgreiche Statistik vorzuweisen: Von 21 Begegnungen konnte Deutschland 14 gewinnen, fünf Partien endeten Remis, zweimal siegte Norwegen. Zuletzt spielten beide Teams im September 2016 in Oslo gegeneinander – Deutschland gewann 3:0.
„Wir wünschen uns eine stimmungsvolle Kulisse in Stuttgart und die Unterstützung unserer Fans und Zuschauer”, sagt Löw.
„In Stuttgart haben wir mit dem DFB schon große Fußballfeste gefeiert, daran wollen wir auch dieses Mal anknüpfen. Natürlich müssen auch wir mit unserem Spiel dafür sorgen, dass der Funke der Begeisterung vom Feld auf die Tribüne überspringt. Ich habe großen Respekt vor Norwegens Trainer Lars Lagerbäck, der bei der EURO in Frankreich mit den Isländern begeistert hat. Er wird die junge Mannschaft Norwegens sehr gut vorbereiten, es wird kein Selbstläufer, sie zu besiegen.“

 

DFB und DFL setzen Video-Assistenten auch am kommenden Spieltag ein - vorerst Verzicht auf virtuelle Abseitslinie
Nach intensiver Analyse des vergangenen Wochenendes und dem Austausch mit anderen Profiligen sowie der FIFA und dem International Football Association Board (IFAB) werden der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die DFL Deutsche Fußball Liga den Video-Assistenten auch am kommenden Bundesliga-Spieltag einsetzen. Vorerst wird aber auf den Einsatz der virtuellen Abseitslinie verzichtet, die in anderen an der FIFA-Pilotphase beteiligten Ligen ohnehin nicht verwendet wird.
“Der DFB und seine Schiedsrichter unterstützen ausdrücklich die Entscheidung, den Video-Assistenten weiter einzusetzen, da er bereits bewiesen hat, dass er eine wichtige Unterstützung für die Unparteiischen sein kann”, erklärt Hellmut Krug, Schiedsrichter-Manager des DFB. “Der Verzicht auf die virtuelle Abseitslinie bedeutet keine entscheidende Einschränkung, da dem Video-Assistenten ausreichend Kameraperspektiven zur Auflösung entsprechender Spielsituationen zur Verfügung stehen, um den Schiedsrichter bei Abseitsentscheidungen zu unterstützen.
Beim ursprünglichen Entschluss zum Einsatz des Video-Assistenten war eine virtuelle Abseitslinie im Übrigen nicht geplant.” Die Zurverfügungstellung der virtuellen Abseitslinie hatte am 1. Bundesliga-Spieltag bei einigen Begegnungen nicht störungsfrei funktioniert. Darüber hinaus gab es nicht bei allen Begegnungen eine verlässliche Funkverbindung über das im deutschen Schiedsrichterwesen genutzte Audiosystem im Zusammenspiel mit dem mit der Umsetzung des Video-Beweises beauftragten Dienstleister Hawk-Eye.
Am kommenden Bundesliga-Wochenende soll dagegen ein durchgehender Funkkontakt gewährleistet werden.
Entsprechende Systemveränderungen wurden vorgenommen und lassen nach Experteneinschätzungen einen Einsatz des Video-Assistenten zu. Der störungsfreie Betrieb kann letztlich aber nur unter Livebedingungen unter Beweis gestellt werden. Mit Blick auf andere Ligen wird auch beim Einsatz von Systemen, bei denen der Video-Assistent in einem Van am jeweiligen Stadion arbeitet, von teilweise vergleichbaren Störungen berichtet. Von daher ist ein Zusammenhang mit dem Glasfasernetz, das in der Bundesliga die Stadien mit dem Video-Assist-Center in Köln verbindet, ausgeschlossen. Diese Einschätzung wurde durch eine umfassende Analyse bestätigt, die keinerlei Anzeichen für eine Überlastung des Glasfasernetzes feststellte.


DFB verlängert mit Stefan Kuntz bis 2020

Frankfurt/Duisburg, 11. August 2017 - Das Präsidium des Deutschen Fußball Bundes (DFB) hat entschieden, den Vertrag mit Stefan Kuntz, Cheftrainer der U 21-Nationalmannschaft, bis zum 31. August 2020 zu verlängern. Kuntz, als Spieler bereits Europameister 1996, betreut seit August 2016 die U 21. Im Juni führte er das Team durch einen 1:0-Finalsieg gegen Spanien zum Titel bei der U 21-Europameisterschaft in Polen.

DFB-Präsident Reinhard Grindel erklärt: “Wir freuen uns, dass Stefan Kuntz weiterhin unsere U 21-Nationalmannschaft betreut. Besonders bewährt hat sich im zurückliegenden Sommer die enge Verzahnung der U 21 mit der A-Mannschaft. Dass wir sowohl in Russland als auch in Polen zwei schlagkräftige Mannschaften hatten, die beide den Titel holten, ist nicht zuletzt auch auf die hervorragende Abstimmung zwischen Jogi Löw und Stefan Kuntz zurückzuführen. Stefan Kuntz bringt viel Leidenschaft und eine hohe fachliche Kompetenz mit. Deshalb setzen wir auch bei der U 21 auf Kontinuität und trauen ihm zu, auch weiterhin erfolgreich zu arbeiten und an die bisherigen Erfolge anzuknüpfen.”

Stefan Kuntz sagt: “Ich bedanke mich bei DFB-Präsident Reinhard Grindel, DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius und DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch für das entgegengebrachte Vertrauen. Es macht mich stolz, weiterhin als U 21-Trainer tätig sein zu können. Mit dem Gewinn des EM-Titels haben wir ein Ziel erreicht, das in mir große Lust geweckt hat, mit den besten deutschen Nachwuchsspielern und einem tollen Funktionsteam weiterzuarbeiten. Besonders freue ich auf die Weiterarbeit mit meinem gesamten Trainerteam. Unser Ziel ist es nun, die Qualifikation zur U 21-EM in Italien erfolgreich zu bestreiten und weiterhin Spieler zu entwickeln, die es bis in die A-Nationalmannschaft schaffen können.”

DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch ergänzt: “Die Vertragsverlängerung mit Stefan Kuntz ist eine hervorragende Nachricht für den DFB und unsere U 21. Er hat bei der EM in Polen das Optimum aus der Mannschaft herausgeholt, obwohl etliche seiner Spieler bereits bei der A-Nationalmannschaft den Confed Cup gespielt haben. Unser gemeinsames Ziel ist es, weiterhin junge Spieler in ihrer Entwicklung zu begleiten und sie bestmöglich zu fördern.”

Am 5. September startet die Qualifikation zur U 21-EM 2019 mit dem Heimspiel in Osnabrück gegen den Kosovo. Zuvor trifft die deutsche Mannschaft am 1. September in einem Testspiel in Paderborn auf Ungarn.

Finanzbericht für das Jahr 2016 mit Unwägbarkeit Finanzamt und drohender Gemeinnützigkeits-Aberkennung

DFB-Finanzbericht 2016

Frankfurt/Duisburg, 24. Juli 2017 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Montag seinen Finanzbericht für das Geschäftsjahr 2016 vorgestellt. DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge und der Abteilungsleiter Finanzen Dirk Moldenhauer präsentierten im Rahmen einer Pressekonferenz die wirtschaftlichen Eckdaten des Verbandes und die Verwendung der Mittel im vergangenen Jahr. Parallel dazu wurde der Finanzbericht vollumfänglich im Internet auf der Verbandsseite www.dfb.de veröffentlicht.

Der Deutsche Fußball-Bund steht, so zeigen die veröffentlichen Zahlen, weiterhin auf einer stabilen wirtschaftlichen Basis, die es ihm ermöglicht, seinen vielfältigen gemeinnützigen Aufgaben nachzukommen. Das Geschäftsjahr 2016 wurde bei einem Ertrag von 290,266 Millionen Euro und einem Aufwand von 294,788 Millionen Euro sowie planmäßiger Verwendung von Rücklagen in Höhe von 12,329 Millionen Euro mit einem Ergebnis von 7,807 Millionen Euro abgeschlossen. Der vorhersehbare Ergebnis-Anstieg in allen Bereichen resultiert maßgeblich aus den Sondereinflüssen der EURO 2016.

Die Bilanzsumme beträgt 278,192 Millionen Euro, das Eigenkapital 187.697 Millionen Euro – es liegt damit weiterhin bei fast 70 Prozent. Die Gesamtrücklagen belaufen sich auf 162,375 Millionen Euro. Davon entfallen 117,428 Millionen Euro auf die freie Rücklage, die ausschließlich für den ideellen Bereich genutzt werden darf. „Der DFB ist wirtschaftlich gesund und jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Hierzu zählt insbesondere auch die Förderung des gemeinnützigen Fußballs an der Basis“, sagt DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge.

Ein großer Teil des Aufwands fällt im Geschäftsjahr 2016 daher auch auf die gemeinnützigen Aufgaben des Verbandes zu Gunsten des Amateurfußballs. Rund 43,5 Millionen Euro fließen unmittelbar in Leistungen zur Förderung und Unterstützung des Amateurfußballs. Stephan Osnabrügge sagt hierzu: „Es ist das erklärte sportpolitische Ziel unseres Präsidenten Reinhard Grindel, die Spielräume, die sich künftig durch die erfreulichen Sponsoringabschlüsse ergeben, verstärkt zur Erfüllung unserer gemeinnützigen Ziele einzusetzen. Dies schließt insbesondere auch eine weitere deutliche Steigerung der Leistungen an unsere Landesverbände ein.“

Volkswagen ab 2019 Mobilitätspartner des DFB

Frankfurt/Duisburg, 14. Juli 2017 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekommt mit der Volkswagen AG ab 2019 einen neuen Mobilitätspartner. Das Präsidium des DFB sprach sich auf seiner Sitzung in Frankfurt/Main am Ende eines offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Ausschreibungsprozesses auf Basis der vorliegenden Gebote einstimmig für eine Zusammenarbeit mit dem Wolfsburger Autohersteller aus.
Der Vertrag mit VW wird am 1. Januar 2019 beginnen und hat eine Laufzeit bis zum 31. Juli 2024. Das Paket umfasst für diese Laufzeit auch das bereits bestehende Engagement von Volkswagen im DFB-Pokal. Die Partnerschaft des DFB mit Mercedes-Benz endet zum 31. Dezember 2018. Erstmalig wurde die Mobilitätspartnerschaft beim DFB im Rahmen einer formalen Ausschreibung vergeben. Alle interessierten Unternehmen waren eingeladen, an der Ausschreibung teilzunehmen.
Mit Mercedes-Benz und Volkswagen machten zwei Unternehmen in der Folge von der Gelegenheit Gebrauch, ihre Ideen und Konzepte für eine Partnerschaft vor dem Präsidium des DFB zu präsentieren und in zwei Bieterrunden ihre Gebote abzugeben. Die Entscheidung fiel auf Grundlage einer detaillierten wirtschaftlichen und inhaltlichen Analyse der fristgerecht eingereichten Gebote. Dem Votum des Präsidiums folgt die Finalisierung des Partnerschafts-Vertrags.

DFB-Präsident Reinhard Grindel: “Wir freuen uns sehr, Volkswagen ab 2019 als Mobilitätspartner an unserer Seite zu haben. Es passt zum DFB, dass VW mit seinem Engagement den gesamten Fußball von der Spitze bis zur Basis im Blick hat, das zeigt sich nicht zuletzt in den vielen regionalen und lokalen Partnerschaften der VW-Händler mit Amateurvereinen. Gleichzeitig ist Volkswagen als global agierendes Unternehmen ein starker Partner, um unsere Internationalisierung vor allem in China weiter voranzutreiben. Die signifikante Steigerung der Einnahmen durch den neuen Vertrag gibt uns künftig als DFB mehr Spielraum, den vielfältigen Aufgaben des Verbandes nachzukommen und die gemeinnützigen Zwecke noch nachhaltiger umzusetzen.”

Und weiter: “Auch wenn die Vorgänge nicht vergleichbar sind, eint den DFB und VW die Notwendigkeit, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und die richtigen Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten. Mercedes-Benz sind wir dankbar für die gemeinsame Zeit und werden unsere erfolgreiche Partnerschaft bis Ende 2018 mit derselben Leidenschaft fortsetzen, wie das in den vergangenen Jahren der Fall war.”

DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: “Es waren zu jedem Zeitpunkt sehr offene und respektvolle Gespräche mit allen Beteiligten. Beide Unternehmen haben sich mit guten Geboten und eindrucksvollen Präsentationen um die Partnerschaft beworben. Wir wissen dieses Interesse an der Zusammenarbeit mit dem DFB sehr zu schätzen und ich habe mich heute nochmal persönlich bei beiden Bietern für den fairen Wettbewerb bedankt. Wir werden alles tun, um die traditionsreiche Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz bis zum Schluss erfolgreich zu gestalten. Danach werden wir gemeinsam mit Volkswagen ein neues Kapitel aufschlagen.”

Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen: “Die Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund ist für uns ein großes Ereignis. Denn: Volkswagen und der Volkssport Nummer 1 – das ist eine gute Partnerschaft! Der DFB beweist mit den deutschen Nationalmannschaften Mut, Innovationskraft und den unbedingten Willen zum Erfolg. Diese Werte gelten auch für Volkswagen. Wir wollen aber künftig nicht nur Partner der Nationalmannschaften sein, wir wollen an der Seite des gesamten deutschen Fußballs mit seinen 25.000 Vereinen und sieben Millionen Mitgliedern stehen.”

Diess ergänzt: “Für die nächsten Jahre haben wir uns als Unternehmen viel vorgenommen. Volkswagen ändert sich. Wir stehen vor großen Herausforderungen. Dazu gehört, der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Die Partnerschaft mit dem DFB wird uns dabei unterstützen, dass unsere Themen die Menschen erreichen.”

Nationalteam und Zuschauerschwund

Duisburg, 11. Juni 2017 - Die aktuelle Diskussion zu den nicht mehr ausverkauften Arenen bei den Spielen der Nationalmannschaft hat beim DFB noch kein grundlegendes Ergebnis zutage gefördert. Es wird wohl ein Weilchen dauern, bis hier ein Richtungswechsel zu erkennen sein wird.

Zur Lage

Es ist nach wie vor als Unding zu bezeichnen, wenn 80 Euro für ein Spiel zu bezahlen sind. Das ist beim erreichten „Sättigungsgrad“ in punkto Fußballspiele auf hohem Niveau nicht mehr zeitgemäß, auch wenn es beim DFB Verfechter der These „Premiumprodukt Nationalteam hat auch einen besonderen monetären Wert" gibt.

Beim Volkssport Fußball sollte das Aushängeschild für alle Bevölkerungsschichten zugänglich sein. Aber Eintrittspreise zwischen 30 und 80 Euro bedeuteten auch Ausgrenzung.
Die den TV-Sendern geschuldete Anfangseit von 20:45 Uhr muss dazu gezählt werden. Unzählige Kinder bei denen die Begeisterung zum Fußball geweckt wurde, würden das Aushängeschild gern aktuell verfolgen, aber Schule und diese späte Anfangszeit lassen bei Eltern kaum Spielräume zu.

Die Eintrittspreise sollten moderat und familienfreundlich sein, der Spielbeginn spätestens um 19 Uhr erfolgen. Wenn der weltgrößte und zudem sportlich sehr erfolgreiche Verband hier nicht in der Lage sein sollte das umzusetzen, muss er sich  nicht wundern, wenn ihm der Fan den Rücken zeigt. Die besonderen Gelder zu erwirtschaften - das erfolgt nicht auf der Ebene der Spieleinnahmen. Harald Jeschke

Zuschauer 2017: 2 Heim  ges.:  92.576 Ø 46.288 - ausverkauft: 0

Zuschauer 2016: 7 Heim  ges.: 340.309 Ø 48.616 - ausverkauft: 2
Zuschauer 2015: 4 Heim  ges.: 179.193 Ø 44.798 - ausverkauft: 2
Zuschauer 2014: 8 Heim ges.: 376.333 Ø 47.042 - ausverkauft: 2

Zuschauer 2013: 4 Heim ges.: 205.237 Ø 51.309 - ausverkauft: 3
Zuschauer 2012: 5 Heim ges.: 234.187 Ø 46.837 - ausverkauft: 2
Zuschauer 2011:  8 Heim ges.: 372.050 Ø 46.506 - ausverkauft: 0

Zuschauer 2010:  4 Heim ges.: 231.147 Ø  57.787 - ausverkauft: 0