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WMQ107, LS982, Fr. 08.10.2021 in Hamburg: Deutschland - Rumänien 2:1 (0:1)
WMQ108, LS983, Mo. 11.10.2021 in Skopje: Nordmazedonien - Deutschland
WMQ109, LS984, Do. 11.11.2021 in Wolfsburg: Liechtenstein - Deutschland
WMQ110, LS985, So. 14.11.2021, 18:00: Armenien - Deutschland


#2024undDu – Sasic und Lahm starten Initiative für mehr Ehrenamt und freiwilliges Engagement in Deutschland

 Frankfurt, 08. Oktober 2021 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) startet im Rahmen der UEFA EURO 2024 die Initiative #2024undDu (2024undDu.dfb.de). Deren Ziel: die Stärkung und Förderung des ehrenamtlichen und gesellschaftlichen Engagements in Deutschland. Im Rahmen des Länderspiels zwischen der Nationalmannschaft und Rumänien in Hamburg wird – unter anderem beim ETV Eimsbütteler Turnverband e.V., dem drittgrößten Breitensportverein Deutschlands – die bundesweite Studie vorgestellt, in die jede*r eigene Ideen einbringen kann – ob für kulturelle Vielfalt, Inklusion, Amateurfußball oder zu einem ganz anderen gesellschaftlichen Thema.


Ziel ist es, Menschen zu motivieren, sich beispielsweise in gemeinnützigen Organisationen, Sozialeinrichtungen oder im Amateursport für andere zu engagieren. Denn die Ehrenamtsquote liegt hierzulande aktuell bei lediglich 21,2 Prozent. Zu wenig, um in der Gesellschaft und im Sport ein breites Angebot für jedermann sicherzustellen. Die Ergebnisse der Studie sollen an “Runden Tischen” gemeinsam mit Bürger*innen diskutiert werden, um auf dieser Basis eine Beteiligungs-Plattform zu entwickeln. Auf dieser Plattform sollen konkrete Lösungsansätze für eine stärkere Förderung von Ehrenamt und freiwilligem Engagement entstehen, die für den Amateursport genauso anwendbar sind wie für andere Bereiche des bürgerlichen Engagements.

Das Ziel: einen Wandel in unserer Gesellschaft einzuleiten. Und: Die Ergebnisse fließen auch unmittelbar in die Planungen für die UEFA EURO 2024 ein. Philipp Lahm, Turnierdirektor der UEFA EURO 2024, sagt: “Die UEFA EURO 2024 ist mehr als ein Sportereignis. Der Fußball hat die Kraft, Menschen zu vereinen und Gemeinschaft zu stiften. Wir stehen in der Verantwortung, mit der EURO neue Standards an Nachhaltigkeit zu setzen. Wir werden aber auch gemeinnützige Projekte entwickeln, die allen Menschen in diesem Land zugutekommen – über die Dauer der EURO hinaus.
Der Fußball darf angesichts der Herausforderungen unserer Zeit nicht neutral bleiben – er muss Stellung beziehen. Und genau das haben wir vor. Die EURO 2024 soll ein Motor für das Gemeinwohl werden. Beteiligt Euch daran. Das Motto lautet #2024undDu.”

Celia Sasic, Botschafterin der UEFA EURO 2024, ergänzt: “Unter dem Motto #2024undDu kann Beteiligung direkt und einfach gelebt werden. Unter diesem Motto sammeln wir Ideen und Initiativen. Sie werden bestimmen, wie wir uns als Land im Jahr 2024 unseren Gästen aus Europa und der Welt präsentieren. Wir wollen ein großes Fußballfest ausrichten. Aber das ist nicht alles. Wir wollen die EURO in Deutschland so organisieren, dass alle Menschen, die hier leben, etwas davon haben. Unser großes Ziel ist die EURO für alle.”

 

Euro 2024: Auslosung der Gruppenphase des Qualifikationswettbewerbs 2022

Frankfurt, 08. Oktober 2021 - Die Auslosung der Gruppenphase des Qualifikationswettbewerbs zur UEFA EURO 2024 findet in der Messe Frankfurt statt. Dies verkündeten Andreas Schär und Markus Stenger, die Geschäftsführer der EURO 2024 GmbH, heute im Rahmen des eps Arena Summit in Frankfurt. Am 9. Oktober 2022, wird in der Festhalle ermittelt, in welcher Konstellation die 54 Mitgliedsverbände der Europäischen Fußball-Union (UEFA) um die Teilnahme an der Endrunde in Deutschland spielen.

Bereits am 5. Dezember 2003 war Frankfurt Schauplatz der Auslosung eines Qualifikationswettbewerbs, damals im Vorfeld der WM 2006 in Deutschland. Philipp Lahm, Turnierdirektor der UEFA EURO 2024 in Deutschland, sagt: “Mit der Auslosung beginnen viele Wege zur EURO 2024 nach Deutschland. Wir freuen uns auf eine spannende Qualifikation und wünschen allen Teams einen spannenden und fairen Wettbewerb – damit wir die Besten der Besten bei der EURO begrüßen dürfen.”

Martin Kallen, CEO der UEFA Events SA, erklärt: “Die Auslosung der Gruppenphase des Qualifikationswettbewerbs ist zusammen mit der Endrundenauslosung das größte internationale Event auf dem Weg zum Turnier. Sie gibt den Teams eine Orientierung für ihr sportliches Leistungsvermögen, schürt die Vorfreude in Deutschland und bietet exzellente Unterhaltung bei der Übertragung. Die Messe Frankfurt ist durch ihre Lage, ihre Erfahrung und ihre Leidenschaft der ideale Standort für dieses Event. Nach der Enthüllung des Logos, der Festlegung der Leipziger Messe als IBC-Standort und der Elbphilharmonie als Ort der Endrundenauslosung haben wir nun den nächsten Meilenstein gesetzt.”

Die Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress- und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Das Unternehmen mit etwa 2500 Mitarbeitenden an 29 Standorten kann auf rund 800 Jahre Tradition zurückblicken. Zentrales Element des Geländes und Schauplatz der Auslosung der Qualifikationsgruppen ist die Festhalle. In der massiven und doch anmutigen Multifunktionsarena mit ihrem imposanten Kuppelbau finden auf ihren historischen Rängen bis zu 15.000 Personen Platz. Weitere Stimmen: Peter Beuth, Hessens Minister des Innern und für Sport: “Die Endrunde der Europameisterschaft 2024 in Deutschland wirft bereits heute ihren Schatten voraus.

Mit der Terminierung der Qualifikationsgruppen-Auslosung in Frankfurt beginnt der Countdown – mitten in Hessen und damit mitten in Europa. Hessen freut sich auf die Endrunde und wird sich als weltoffenes und gastfreundliches Land präsentieren.”

Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt: “Gegen wen geht’s in der ‘Quali’? Warten harte Brocken oder vermeintlich leichte Gegner? Ich bin überzeugt: Beim Qualifying Draw für die UEFA EURO 2024 in Frankfurt am 9. Oktober 2022 wird ganz Fußball-Europa auf unsere Stadt schauen – und auf unsere ‘Gudd Stubb’, die Frankfurter Festhalle. Wir freuen uns darauf, die UEFA und Vertreter aus 55 nationalen Fußball-Verbänden im Herzen Europas willkommen zu heißen und fiebern dieser spannenden Veranstaltung schon jetzt entgegen.”


 

Logo der UEFA EURO 2024 mit Lightshow im Olympiastadion Berlin enthüllt

Berlin, 05. Oktober 2021 - Heute Abend um 20.24 Uhr MESZ wurde im Olympiastadion Berlin die Markenidentität für die UEFA EURO 2024 enthüllt, die in weniger als drei Jahren in zehn deutschen Städten ausgetragen wird. Präsentiert wurden auch das Motto der EURO 2024 – “United by Football. Vereint im Herzen Europas” – sowie die Logos der zehn Austragungsstädte, auf denen bekannte Wahrzeichen zu sehen sind.

Anwesend bei der offiziellen Markeneinführung waren UEFA-Präsident Aleksander Čeferin, der 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch, Turnierdirektor Philipp Lahm, der Regierende Bürgermeister von Berlin, die Oberbürgermeister von Dortmund, Düsseldorf, Gelsenkirchen und Stuttgart sowie Vertreter*innen der anderen Austragungsstädte, hochrangige Mitglieder der deutschen Bundesregierung und weitere geladene Gäste. Höhepunkt der Veranstaltung war die Enthüllung des Logos der UEFA EURO 2024 im Rahmen einer spektakulären Lightshow. Die Grundfarben des Turnierlogos sind den Landesflaggen der 55 UEFA-Mitgliedsverbände in verschiedenen Kombinationen entlehnt.


Die Form des Logos ist eine Referenz an das Dach des Berliner Olympiastadions; im Zentrum steht der berühmte Henri-Delaunay-Pokal, umringt von 24 Farbfeldern, welche für die Anzahl der Endrundenteilnehmer stehen. Die Marke steht für eine von Vielfalt geprägte Endrunde, bei der alle willkommen sind. Im Fußball sollen sich alle zuhause fühlen – und die Marke bildet einen ersten Schritt dahin, ein solches Zuhause in Deutschland zu schaffen. Die Marken-Assets, vom Logo über die Muster bis hin zum Markenvideo, feiern die Vielfalt der Fans und des Fußballs in Europa.

Das Motto “United by Football. Vereint im Herzen Europas” verstärkt die Botschaft von Einheit, Zusammengehörigkeit und Inklusion. Dieses zusammen mit den Austragungsstädten ausgesuchte Motto wurde bereits während des Bewerbungsverfahrens verwendet. Zusätzlich konnte jeder der zehn Austragungsorte – Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart – ein charakteristisches Wahrzeichen bestimmen, das ein wesentlicher Bestandteil des jeweiligen City-Logos ist.

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin sagte: “Es ist großartig, dass das Logo der UEFA EURO 2024 hier im weltberühmten Berliner Olympiastadion lebendig geworden ist. Von nun an hat das Turnier eine Markenidentität, welche die gemeinsame Zielsetzung der UEFA, des DFB und der Austragungsstädte widerspiegelt: eine EM-Endrunde für alle. Über vier Wochen hinweg werden wir vereint im Herzen Europas sein.”

Turnierdirektor Philipp Lahm sagte: “Die EURO 2024 wird eine Endrunde für alle sein, und wir freuen uns darauf, Fans aus ganz Europa und aller Welt im Sommer 2024 in Deutschland zu begrüßen. Zusammen werden wir eine tolle Fußballparty feiern. Das Logo und die Markenidentität des Turniers verdeutlichen diese Botschaft auf perfekte Art und Weise.” Die Marke ist das Ergebnis einer im September 2018 mit der Bekanntgabe des Ausrichterlandes begonnenen, umfassenden Zusammenarbeit zwischen der UEFA, dem DFB und den zehn Austragungsstädten. Sie wurde von der in Lissabon ansässigen Kreativagentur VMLY&R Branding gestaltet und entwickelt. Die 51 Spiele der UEFA EURO 2024 finden in den Monaten Juni und Juli 2024 in zehn deutschen Stadien statt. Der vollständige Spielplan wird Anfang 2022 bekanntgegeben. Weitere Informationen zum Turnier finden sich auf www.euro2024.com.

 

Ter Stegen und Ginter kehren zur Nationalmannschaft zurück

Frankfurt, 01. Oktober 2021 - Bundestrainer Hansi Flick hat zwei Rückkehrer in seinen 23 Spieler umfassenden Kader der Nationalmannschaft für die im Oktober anstehenden WM-Qualifikationsspiele berufen. Torwart Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona sowie Verteidiger Matthias Ginter von Borussia Mönchengladbach, auf die Flick im September in seinen ersten drei Spielen als Bundestrainer noch hatte verzichten müssen, kehren gegen Rumänien und Nordmazedonien zurück in den Kreis der Mannschaft.


Ter Stegen hatte zuletzt am 31. März im Hinspiel gegen Nordmazedonien in Duisburg im Tor des DFB-Teams gestanden. Ginter zählt erstmals seit der Europameisterschaft im Sommer wieder zum Kader der Mannschaft. Die DFB-Auswahl kommt von Montagabend an in Hamburg zusammen. Dort trifft die Nationalmannschaft zunächst am 8. Oktober (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) auf Rumänien.

Es folgt die Auswärtspartie in Skopje am 11. Oktober (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) gegen Nordmazedonien. Gegen Rumänien konnte die Nationalmannschaft bislang neun von insgesamt 14 Vergleichen gewinnen, drei Partien endeten mit einem Unentschieden. Das Hinspiel in der Gruppe J der WM-Qualifikation, die Deutschland vor Armenien anführt, gewann das DFB-Team im März in Bukarest mit 1:0 durch den Siegtreffer von Serge Gnabry. Auf Nordmazedonien traf Deutschland bislang lediglich einmal, in Duisburg gewannen die Gäste mit 2:1.
Pos Name Geboren Verein LS Tore
T Bernd Leno 04.03.1992 FC Arsenal 9 0
T Manuel Neuer 27.03.1986 FC Bayern München e. V. 106 0
T Marc-André ter Stegen 30.04.1992 FC Barcelona 25 0
V Matthias Ginter 19.01.1994 Borussia Mönchengladbach e. V. 44 2
V Thilo Kehrer 21.09.1996 Paris Saint-Germain 12 0
V Lukas Klostermann 03.06.1996 RB Leipzig e. V. 14 0
V David Raum 22.04.1998 TSG 1899 Hoffenheim e. V. 1 0
V Antonio Rüdiger 03.03.1993 FC Chelsea 47 2
V Nico Schlotterbeck 01.12.1999 SC Freiburg e. V. 0 0
V Niklas Süle 03.09.1995 FC Bayern München e. V. 35 1
Mf/S Karim-David Adeyemi 18.01.2002 FC Red Bull Salzburg 1 1
Mf/S Serge Gnabry 14.07.1995 FC Bayern München e. V. 29 19
Mf/S Leon Goretzka 06.02.1995 FC Bayern München e. V. 38 14
Mf/S Kai Havertz 11.06.1999 FC Chelsea 20 6
Mf/S Jonas Hofmann 14.07.1992 Borussia Mönchengladbach e. V. 6 1
Mf/S Joshua Kimmich 08.02.1995 FC Bayern München e. V. 62 3
Mf/S Thomas Müller 13.09.1989 FC Bayern München e. V. 106 39
Mf/S Jamal Musiala 26.02.2003 FC Bayern München e. V. 8 0
Mf/S Florian Neuhaus 16.03.1997 Borussia Mönchengladbach e. V. 6 2
Mf/S Marco Reus 31.05.1989 Borussia 09 e. V. Dortmund 46 14
Mf/S Leroy Sané 11.01.1996 FC Bayern München e. V. 37 9
Mf/S Timo Werner 06.03.1996 FC Chelsea 45 19
Mf/S Florian Wirtz 03.05.2003 Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH 3 0

Antonio Di Salvo beerbt Stefan Kuntz  - Hermann Gerland neuer Assistenztrainer

Frankfurt, 23. September 2021 - Antonio Di Salvo wird neuer Cheftrainer der U 21-Nationalmannschaft und erhält einen Vertrag bis 2023. Dies wurde heute in einer digitalen Sitzung des DFB-Präsidiums bestätigt. Damit übernimmt der langjährige Co-Trainer Di Salvo das Amt von Stefan Kuntz, der Anfang der Woche einen Vertrag als türkischer Nationaltrainer unterschrieben hatte.

Als neuer Assistenztrainer wird Hermann Gerland fungieren, der seit August 2021 als Scout für den DFB im Einsatz war. Antonio Di Salvo sagt: “Ich möchte mich beim DFB-Präsidium und der sportlichen Leitung um Oliver Bierhoff, Hansi Flick, Joti Chatzialexiou und Meikel Schönweitz für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und freue mich auf die kommenden Aufgaben mit einem herausragenden Trainer- und Funktionsteam, das durch Hermann Gerland optimal ergänzt wird. Unser gemeinsames Ziel ist es, den erfolgreichen Weg der U 21-Nationalmannschaft weiterzugehen und dabei meine eigenen Vorstellungen einzubringen. Dazu gehören sowohl die sportlichen Erfolge und das Weiterentwickeln der Spieler auf dem Platz als auch außerhalb unsere Herzzeigen-Aktionen. Denn dies alles hat in den vergangenen Jahren das Bild der U 21-Nationalmannschaft in der Öffentlichkeit geprägt.”

Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie, sagt: “Die U 21- und die A-Nationalmannschaft sind in den vergangenen Jahren in meiner Direktion immer enger zusammengerückt. Diesen Weg wollen wir weitergehen, um gemeinsam an die Weltspitze zurückzukehren. Hansi Flick, Joti Chatzialexiou, Meikel Schönweitz und ich waren uns schnell einig, dass wir mit Toni Di Salvo den richtigen Nachfolger für Stefan Kuntz bereits beim DFB haben.
Wir wollen Kontinuität in unseren Trainerstäben und unsere eigenen Leute stetig weiterentwickeln und ihnen Vertrauen schenken. Wir sind uns sicher, dass Toni die erfolgreiche Arbeit fortführen und mit eigenen Ideen neue Impulse setzen wird. Sein gutes Verhältnis zu Hansi Flick und Marcus Sorg wird uns bei der Entwicklung unserer Talente in der U 21 zugutekommen.”


Ronny Zimmermann, DFB-Vizepräsident und Delegationsleiter der U 21, sagt: “In den Erfolgen der U 21-Nationalmannschaft der vergangenen Jahre steckte schon eine Menge Toni Di Salvo, der sich gemeinsam mit Stefan Kuntz und Daniel Niedzkowski perfekt ergänzt hat. Bei der U 21 ist uns nicht nur das Auftreten auf dem Platz wichtig, sondern auch daneben. Toni hat dabei immer viel Herz gezeigt, sowohl durch seine professionelle Arbeitsweise als auch mit seiner angenehmen persönlichen Art, und sich so das Vertrauen mehr als verdient. Ich bin mir sicher, dass auch das neue Trainerteam, ergänzt durch Hermann Gerland, erfolgreich weiterarbeiten wird.”


Antonio Di Salvo war seit 2016 Co-Trainer der U 21-Nationalmannschaft, mit der er 2021 und 2017 den EM-Titel holte. Davor assistierte er drei Jahre lang Marcus Sorg und Guido Streichsbier bei der U 19-Nationalmannschaft, mit der er 2014 Europameister wurde. Der Fußball-Lehrer arbeitete davor zwei Spielzeiten als U 17-Co-Trainer beim FC Bayern München. Di Salvo bestritt 100 Bundesliga- (17 Tore) und 83 Zweitligaspiele (14 Tore), unter anderem für den FC Bayern München, Hansa Rostock und 1860 München.

Stefan Kuntz verlässt den DFB

Frankfurt, 20. September 2021 - Stefan Kuntz verlässt den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der bisherige Trainer der deutschen U 21-Nationalmannschaft übernimmt mit sofortiger Wirkung das Cheftrainer-Amt der türkischen Nationalmannschaft. Das DFB-Präsidium hatte bereits am vergangenen Freitag einstimmig beschlossen, Kuntz aus seinem laufenden Vertrag zu entlassen, sollte er sich mit dem Türkischen Fußball-Verband auf eine Zusammenarbeit einigen. Diese Einigung ist nun erfolgt.

Stefan Kuntz: “Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge, denn ich hatte eine überragende Zeit beim DFB, der mich 2016 nach zwölf Jahren Abstinenz in den Trainerjob zurückgeholt hat. Das war eine Win-Win-Situation für beide Seiten, denn wir können auf eine erfolgreiche Zeit mit der U 21-Nationalmannschaft zurückblicken. Gleichzeitig freue ich mich sehr über die neue Herausforderung in der Türkei. Seit meiner Station als Spieler bei Beşiktaş Istanbul sind meine Beziehungen dorthin nie abgerissen.
Ich bin dem DFB-Präsidium sehr dankbar, dass es mich vorzeitig aus meinem Vertrag entlassen hat, um meinen neuen Trainerjob beim türkischen Verband zu beginnen. Dem DFB, seinen Mitarbeiter*innen und vor allem dem U 21-Team und dem überragendem Staff hinter dem Team wünsche ich alles Gute und hoffe, dass sie unsere erfolgreiche Zeit fortsetzen können. Danken möchte ich auch der sportlichen Leitung um Oliver Bierhoff, Joti Chatzialexiou und Meikel Schönweitz für die vertrauensvolle Arbeit in den vergangenen Jahren.”

Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie, sagt: “Für mich steht außer Frage, dass Stefan die Fähigkeit besitzt, Trainer einer A-Nationalmannschaft zu sein. Und das kann er nun in der Türkei auf einer großen Bühne beweisen. Wir kennen uns schon lange, bei der EM 1996 haben wir gemeinsam einen großartigen Erfolg errungen. Damals waren wir Teamkollegen, aber auch Konkurrenten. Und was ich in dieser Zeit erlebt habe, gilt bis heute: Stefan ist ein Kämpfer, Teamplayer und macht alles mit großer Leidenschaft. Er kann seine Spieler und Teams auf eine ganz besondere Art begeistern.
Alle Spieler, die unter ihm gespielt haben, schwärmen von ihm und der Atmosphäre, die er in seinen Mannschafen geschaffen hat. Dem türkischen Verband kann man zu dieser Verpflichtung nur gratulieren, er bekommt einen absoluten Toptrainer. Und wir sind stolz darauf, dass wir mit dem DFB Stefans Weg begleitet und ihn gefördert haben. Alles Gute und viel Erfolg, Stefan!”

Kuntz übernahm im September 2016 das Amt des U 21-Nationaltrainers von Horst Hrubesch. Unter Kuntz’ Leitung feierte der DFB-Nachwuchs große Erfolge: Dreimal in Folge (2017, 2019 und 2021) zog er mit seiner Mannschaft in das Finale der U 21-Europameisterschaft ein, 2017 und 2021 gewann er das Endspiel und wurde U 21-Europameister. Zudem war Kuntz Trainer des “TeamD Fußball”, das in diesem Sommer an den Olympischen Spielen in Tokio teilnahm.

FIFA-Reformpläne zum weltweiten Spielkalender: DFB-Präsidium an Seite der UEFA

 Frankfurt, 17. September 2021 - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in seiner Sitzung vom heutigen 17. September 2021 den am 9. September 2021 in Doha den “FIFA-Legenden” und ausgewählten Journalisten vorgelegten und dem DFB-Präsidium bislang nur aus Medienveröffentlichungen bekanntgewordenen Vorschlag zur kompletten Überarbeitung des internationalen Wettbewerbskalenders und einer damit verbundenen Durchführung der FIFA Weltmeisterschaft im Zweijahresrhythmus erörtert.

Als Ergebnis der Diskussion stellt das DFB-Präsidium fest: Der DFB unterstützt uneingeschränkt die Position der UEFA, wonach eine Entscheidung in einer so wichtigen Angelegenheit nicht ohne die Zustimmung der europäischen Verbände und des europäischen Fußballs getroffen werden darf. Nicht zuletzt deshalb ist es für den DFB unverständlich, dass die FIFA-Spitze entgegen allen Grundsätzen von Good Governance im ersten Schritt nicht die Mitglieder ihres eigenen Councils, sondern sogenannte “FIFA-Legenden” konsultiert und die Ergebnisse des Treffens über die Medien verbreitet hat.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat konsequenterweise mit Schreiben vom 14. September 2021 FIFA-Präsident Gianni Infantino aufgefordert, schnellstmöglich zu einer Konferenz der FIFA mit der UEFA und ihren europäischen Mitgliedsverbänden einzuladen. Dies sei unbedingt erforderlich, um die Vorschläge der FIFA überhaupt erst im Detail kennenzulernen und der FIFA die schwerwiegenden Bedenken und die Auswirkungen der Reformvorschläge auf die europäischen Verbände und den europäischen Fußball insgesamt mitteilen zu können. Der DFB ist wie alle anderen europäischen Nationalverbände, Ligen und Vereine am meisten betroffen von den offensichtlich in Doha diskutierten Reformmodellen.

Die Umstellung der Weltmeisterschaften auf einen Zweijahreszyklus und eine drastische Verringerung der Abstellungsperioden für Nationalmannschaften hätte massive Auswirkungen auf den Fußball in Deutschland, in Europa, aber auch weltweit. Es ist für den DFB weder erkennbar noch vorstellbar, dass die bislang nur aus den Medien bekanntgewordenen Vorhaben der FIFA, wie im Schreiben der FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura vom 15. September 2021 angekündigt, für “interessantere Spiele sorgen, Teams auf der ganzen Welt mehr Chancen und Möglichkeiten bieten und das Spiel technisch so gestalten werden, dass es den Interessen aller gleichermaßen gerecht werden wird”.


Jedenfalls für die in der UEFA organisierten europäischen Nationalverbände, deren Ligen und Vereine dürfte das nicht zutreffen: Sollte in jedem Sommer entweder eine Welt- oder Europameisterschaft der Männer stattfinden, würden die Turniere der Frauen sowie der Junior*innen im Schatten der Männerwettbewerbe marginalisiert. Dieser Effekt würde sich bei einer Verringerung der Abstellungsperioden darüber hinaus noch weiter drastisch verstärken, weil diese Wettbewerbe (zum Beispiel U 21-Europameisterschaften) dann parallel zu den Welt- oder Europameisterschaften der A-Nationalmannschaften stattfinden müssten.


Die physische und mentale Belastung für Nationalspieler*innen wäre angesichts eines dann jährlichen großen Turnieres im Wechsel zwischen Welt- und Europameisterschaften sowie einer etwa einmonatigen Abstellungsperiode im Oktober immens und würde zu einem signifikant steigenden Verletzungsrisiko führen. Der Stellenwert der Großturniere würde durch eine Verdoppelung sinken, da die Welt- und Europameisterschaften ihren Stellenwert nicht zuletzt aus ihrer Seltenheit ziehen. Die Zentralvermarktung der europäischen Nationalmannschaftswettbewerbe durch die UEFA garantiert den Nationalverbänden bislang finanzielle Sicherheit, Stabilität und Nachhaltigkeit. Diese wären durch eine so gravierende Änderung des internationalen Spielkalenders mit einer einzigen, längeren Abstellungsperiode in höchstem Maße gefährdet.

Eine sofortige radikale Umstellung des weltweiten Spielkalenders würde mit den langfristig abgeschlossenen Verträgen des DFB und der UEFA kollidieren. Die vorgenannten Punkte und viele weitere Fragestellungen bedürfen schnellstmöglich der detaillierten Prüfung und Erörterung. Der DFB engagiert sich genau wie die UEFA seit Jahrzehnten weltweit solidarisch in Partnerschafts- und Unterstützungsprojekten. Gerade deshalb erwartet der DFB, dass die FIFA die spezifischen Interessen der europäischen Nationalverbände besonders beachtet und berücksichtigt.

 

Bundestrainer Flick beruft drei Neulinge und fünf Rückkehrer
Hansi Flick im Video zum Kader

Frankfurt/Duisburg, 27. August 2021 - Bundestrainer Hansi Flick hat drei Neulinge in den 26 Spieler umfassenden vorläufigen Kader der Nationalmannschaft für die im September anstehenden drei Spiele in der Gruppe J der WM-Qualifikation berufen. Flick nominierte erstmals die aktuellen U 21-Europameister David Raum von der TSG Hoffenheim, Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg und Karim Adeyemi vom FC Red Bull Salzburg für den Kreis der A-Mannschaft.

Mit Marco Reus und Mahmoud Dahoud von Borussia Dortmund, Thilo Kehrer von Paris Saint-Germain sowie den weiteren aktuellen U 21-Europameistern Florian Wirtz von Bayer 04 Leverkusen und Ridle Baku vom VfL Wolfsburg kehren zudem fünf Spieler zur Nationalmannschaft zurück, die zuletzt im Sommer nicht im Kader für die Europameisterschaft standen. Die DFB-Auswahl kommt von Sonntagabend an in Stuttgart zusammen.

 Bei Hansi Flicks Debüt als Bundestrainer trifft die Mannschaft am 2. September (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) in St. Gallen auf Liechtenstein. Es folgt die Heimpartie in Stuttgart am 5. September (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) gegen Armenien, ehe das DFB-Team am 8. September (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) in Reykjavík gegen Island spielt. Gegen Liechtenstein, auf das Deutschland zuletzt 2009 ebenfalls in der WM-Qualifikation traf, konnte die Nationalmannschaft bislang alle vier Partien gewinnen.

Auch in den bisherigen drei Spielen gegen Armenien siegte das DFB-Team stets, zuletzt mit 6:1 in Mainz im Juni 2014 im letzten Spiel vor der Weltmeisterschaft in Brasilien. Die Nationalmannschaft besiegte Island in fünf Partien viermal, zuletzt im vergangenen März im Hinspiel in der WM-Qualifikation in Duisburg mit 3:0. Ein Duell endete mit einem Unentschieden.

Pos Name Vorname Geboren Verein LS Tore
Mf/S Adeyemi Karim-David 18.01.2002 FC Red Bull Salzburg 0 0
V Baku Ridle 08.04.1998 VfL Wolfsburg e. V. 1 0
Mf/S Dahoud Mahmoud 01.01.1996 Borussia 09 e. V. Dortmund 2 0
Mf/S Gnabry Serge 14.07.1995 FC Bayern München e. V. 26 16
Mf/S Goretzka Leon 06.02.1995 FC Bayern München e. V. 35 14
V Gosens Robin 05.07.1994 Atalanta Bergamo 11 2
Mf/S Gündoğan İlkay 24.10.1990 Manchester City 49 11
Mf/S Havertz Kai 11.06.1999 FC Chelsea 18 5
Mf/S Hofmann Jonas 14.07.1992 Borussia Mönchengladbach e. V. 3 0
V Kehrer Thilo 21.09.1996 Paris Saint-Germain 9 0
Mf/S Kimmich Joshua 08.02.1995 FC Bayern München e. V. 59 3
V Klostermann Lukas 03.06.1996 RB Leipzig e. V. 13 0
T Leno Bernd 04.03.1992 FC Arsenal 8 0
Mf/S Müller Thomas 13.09.1989 FC Bayern München e. V. 106 39
Mf/S Musiala Jamal 26.02.2003 FC Bayern München e. V. 5 0
T Neuer Manuel 27.03.1986 FC Bayern München e. V. 104 0
Mf/S Neuhaus Florian 16.03.1997 Borussia Mönchengladbach e. V. 6 2
Mf/S Raum David 22.04.1998 TSG 1899 Hoffenheim e. V. 0 0
Mf/S Reus Marco 31.05.1989 Borussia 09 e. V. Dortmund 44 13
V Rüdiger Antonio 03.03.1993 FC Chelsea 45 1
Mf/S Sané Leroy 11.01.1996 FC Bayern München e. V. 34 7
V Schlotterbeck Nico 01.12.1999 SC Freiburg e. V. 0 0
V Süle Niklas 03.09.1995 FC Bayern München e. V. 32 1
T Trapp Kevin 08.07.1990 Eintracht Frankfurt 5 0
Mf/S Werner Timo 06.03.1996 FC Chelsea 42 16
Mf/S Wirtz Florian 03.05.2003 Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH 0 0

 

Der eine kommt, der andere geht!

Weltmeister Höwedes verstärkt Teammanagement der Nationalmannschaft

Frankfurt, 3./4 August 2021 - Benedikt Höwedes kehrt zur Nationalmannschaft zurück. Der 33 Jahre alte Weltmeister von 2014 verstärkt künftig das Teammanagement der A-Mannschaft. Höwedes wird zunächst bis zur Weltmeisterschaft 2022 in Katar parallel zu seinem UEFA-Master-Studienkurs für Nationalspieler (MIP) in einer Art Traineeprogramm die Management-Aufgaben rund um die Nationalmannschaft durchlaufen.

Im vergangenen Jahr hatte Höwedes, der sein letztes von 44 Länderspielen am 26. März 2017 beim 4:1-Sieg in Aserbaidschan bestritt, bereits bei der U 21-Nationalmannschaft als Trainer hospitiert. Benedikt Höwedes sagt: “Im Trikot der Nationalmannschaft habe ich den größten Erfolg meiner Karriere gefeiert. Es war für mich immer das Größte, für mein Land spielen zu dürfen. Deshalb freue ich mich sehr, nun in neuer Rolle wieder bei der Nationalmannschaft zu sein und in alle Abläufe rund um das DFB-Team eingebunden zu werden. Ich will lernen, wie eine Auswahlmannschaft gemanagt wird – und gleichzeitig meine Erfahrung an das Team und das Team hinter dem Team weitergeben. Wir haben eine großartige Mannschaft mit viel Potenzial. Ich bin sehr stolz, jetzt wieder dazuzugehören.”

Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie, sagt: “Es ist mein Ziel, auch im Management verstärkt frühere erfolgreiche Nationalspieler einzubauen und von ihrer Erfahrung zu profitieren. Für die Zukunft des deutschen Fußballs und die Führung der Nationalmannschaft ist es wichtig, dass wir unseren ehemaligen Nationalspielern Wege und Hilfe aufzeigen, wie sie auch im Management erfolgreich sein können.
Benedikt Höwedes war sportlich wie charakterlich stets ein Vorzeige-Nationalspieler: Von der U 18 an hat er alle Nachwuchs-Auswahlmannschaften durchlaufen, 2009 ist er mit der U 21 Europameister geworden. Bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hat er vom Auftaktspiel bis zum Finale jede Minute auf dem Platz gestanden und sich immer vorbildlich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Er war zudem in der Bundesliga beim FC Schalke 04 Identifikationsfigur eines Traditionsvereins und hat anschließend bei Juventus Turin und Lokomotive Moskau wertvolle Eindrücke im Ausland gesammelt. Benedikt Höwedes wird als Bindeglied zwischen Management und Mannschaft wichtige Impulse geben, an ihm können sich unsere jungen Spieler orientieren.”


Thomas Schneider verlässt den DFB

Chefscout Thomas Schneider verlässt den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der DFB und der frühere Assistenztrainer der Nationalmannschaft, der zuletzt die Scouting-Abteilung der A-Nationalmannschaft anführte, einigten sich auf eine einvernehmliche Aufhebung des ursprünglich bis zur Weltmeisterschaft 2022 in Katar gültigen Vertrages. Der 48 Jahre alte frühere Bundesligaprofi, der mit dem VfB Stuttgart den DFB-Pokal und die Deutsche Meisterschaft gewinnen konnte, war nach seiner Trainerstation beim VfB im Anschluss an die Weltmeisterschaft 2014 als Co-Trainer des damaligen Bundestrainers Joachim Löw zur Nationalmannschaft gestoßen, erreichte mit ihr 2016 das EM-Halbfinale in Frankeich und gewann 2017 in Russland den Confederations-Cup. Nach der WM 2018 übernahm der Fußball-Lehrer in der Rolle des Chefscouts die Scouting-Prozesse der A-Nationalmannschaft und unterstützte fortan gemeinsam mit seinem Team Löw und dessen Assistenztrainer Marcus Sorg bei der Gegneranalyse und Spielvorbereitung.

Schneider möchte sich nun neuen beruflichen Herausforderungen stellen. Thomas Schneider sagt: “Es waren intensive Jahre beim DFB und der Nationalmannschaft, die ich in verschiedenen Funktionen begleiten durfte und für die ich sehr dankbar bin. Ich habe nach meiner Zeit als Profi und Trainer weitere interessante Perspektiven einnehmen dürfen, die ich mit Blick auf kommende Aufgaben mitnehme. Ich glaube sagen zu können, dass wir insbesondere in den vergangenen drei Jahren den Analysebereich auf ein neues Niveau gehoben haben, von dem die Nationalmannschaft und der DFB nachhaltig profitieren werden. Dafür möchte ich mich besonders bei meinem Team um Christofer Clemens, Dr. Stephan Nopp, dem Team Köln und den Mitarbeiter*innen der DFB-Akademie bedanken, ohne die das niemals möglich gewesen wäre. Ich habe aber vor allem nach der EURO gemerkt, dass ich wieder näher an einer Mannschaft arbeiten, in Entscheidungsprozesse eingebunden und mehr Verantwortung übernehmen möchte.”

 

Historie: DFB-Präsidenten - die Männerriege

1900 – 1904 Professor Ferdinand Hueppe
1904 – 1905 Friedrich Wilhelm Nohe
1905 – 1925 Gottfried Hinze
1925 – 1945 Felix Linnemann
1949 – 1962 Dr. Peco Bauwens
1962 – 1975 Dr. Hermann Gösmann
1975 – 1992 Hermann Neuberger
1992 – 2001 Egidius Braun
2001 – 2006* Gerhard Mayer-Vorfelder
2004 – 2012* Theo Zwanziger
02.03.2012 – 09. November 2015 Rücktritt Wolfgang Niersbach
05.04.2016 – 02.04. 2019 Rücktritt
Übergang bis zur Neuwahl durch Doppelspitze  
Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch und Dr. Reinhard Rauball
Reinhard Grindel
27.09. 2019 – 17. Mai 2021 (598 Tage) Fritz Keller 13. Präsident
* Von 2004 bis 2006 gab  es mit Gerhard Mayer-Vorfelder und Theo Zwanziger die Doppelspitze. Von 1945 bis 1949 existierte kein deutscher Fußballverband