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Redaktion:Harald Jeschke
DFB Herren • Frauen aktuell

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 |Herren: 2026 | LS 1001-1250 | NL-Erg
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LS 1001-1250 |Bilanzen ab 2020 • Archiv 2026 7-12 • 1-6  Spieler A - L • M - Z •
LS-Einsätze |Herren: 2026|  Bilanz Klopp  | Nagelsmann | DFB-Spieler WM- und EM
Vergleiche  A - C | D - F | G - J | K - M | N - P | R - S  | T -Z  WM2026 |

 

Do. 24.09.2026, NL27, LS 1042 Amsterdam  Niederlande - Deutschland  1:1 (0:1)
So. 29.09.2026, NL28
, LS 1043 Augsburg   Deutschland  - Griechenland 0:1 (0:0)
Do. 01.10.2026, NL29, LS 1044 München Deutschland  - Serbien 2:0 (1:0)
Rekord: 5 Debütanten, EL Mala 1000. Nationalspieler, Bischof mit 50. NL-Tor des DFB
So. 04.10.2026 NL30, LS 1045 Thessaloniki Griechenbland - Deutschland  0:0
Fr. 13.11.2026 NL31, LS 1046 ausw. Serbien - Deutschland  
Mo. 16.11.2026 NL32, LS 1047 in Berlin Deutschland - Niederlande  
 

U21-Nationalmannschaft mit sieben Debütanten

Frankfurt, 18. September 2026 - Die deutsche U 21-Nationalmannschaft startet mit zwei Auswärtspartien in ihre 16-tägige Länderspielphase: Am Samstag, 26. September (ab 18 Uhr, live auf ProSieben MAXX und Joyn), spielt sie in Riga gegen Lettland, anschließend steht die Reise nach Malta an, wo die Auswahl von Antonio Di Salvo am Mittwoch, 30. September (ab 18 Uhr, live auf ProSieben MAXX und Joyn), in Attard gegen die Gastgeber antritt.

Am Dienstag, 6. Oktober (ab 18 Uhr, live auf ProSieben MAXX und Joyn), findet das letzte Spiel der Qualifikation für die Europameisterschaft 2027 in Serbien und Albanien statt. Dann trifft das DFB-Team in der Bielefelder SchücoArena im abschließenden Gruppenspiel auf Georgien. U 21-Cheftrainer Di Salvo hat für die letzten drei Qualifikationsspiele nun seinen Kader nominiert. Zum ersten Mal sind die Länderspielabstellungen im September und Oktober zusammengelegt worden.

"Ich freue mich, endlich wieder mit der Mannschaft arbeiten zu können, zuletzt haben wir uns im U 21-Kreis im März gesehen", sagt Di Salvo. "Erstmals haben wir eine so lange Länderspielphase außerhalb eines Turniers. Diese Chance wollen wir mit intensivem Training, erfolgreichen Spielen, abwechslungsreichem Teambuilding und viel Freude am Fußball für uns nutzen. Unser Ziel ist klar: Mit drei Siegen die EM-Qualifikation als Gruppenerster fix machen."

Neben etablierten Kräften beruft der Cheftrainer sieben Neulinge und reagiert damit auch auf die Nominierung bei der A-Nationalmannschaft. Di Salvo erklärt: "Beim aktuellen Kader hatten einige Faktoren Einfluss auf die Zusammenstellung. Neben Verletzungen hat auch der vergrößerte Kader der A-Nationalmannschaft eine Rolle gespielt. Ich freue mich für alle aktuellen und ehemaligen U 21-Spieler, dass sie die Chance erhalten, sich beim neuen Bundestrainer zu zeigen."

Das eröffnet wiederum weiteren Talenten die Möglichkeit, für die U 21 nominiert zu werden. Mit Frank Feller, Noahkai Banks, Laurin Ulrich, Francis Onyeka, Wael Mohya, Paris Brunner und Louey Ben Farhat hat der Cheftrainer sieben Debütanten in den Kader berufen. Er sagt: "Ich bin gespannt darauf, die neuen Spieler im Umfeld der U 21 kennenzulernen und zu sehen, wie sie sich in unseren Qualifikationsspielen präsentieren."

Mit Louey Ben Farhat und Noahkai Banks sind zudem zwei Spieler dabei, "die sich für die deutsche Nationalmannschaft entschieden haben", so Di Salvo. "Wir sind schon länger im Austausch und haben uns um die Spieler bemüht. Ich freue mich sehr darüber, dass wir beiden eine Perspektive beim DFB aufzeigen konnten, die sie angenommen haben."

Nicht zurückgreifen kann der DFB-Trainer dagegen auf die verletzten oder sich im Aufbautraining befindenden Dennis Seimen (VfB Stuttgart), Nnamdi Collins (Eintracht Frankfurt), Assan Quedraogo (RB Leipzig), Anton Kade (FC Augsburg), Ilyas Ansah (Hull City) und Nelson Weiper (SK Sturm Graz).

Die deutsche U 21-Nationalmannschaft ist mit 18 Punkten aus sieben Spielen derzeit Tabellenführer in der EM-Qualifikationsgruppe F. Zweiter ist Griechenland mit ebenfalls sechs Siegen aus sieben Partien, das deutsche Team entschied den direkten Vergleich aber für sich.

Nordirland belegt mit aktuell zehn Punkten Rang drei in der Gruppe, gefolgt von Georgien (neun), dem Gegner in Bielefeld. Für die Endrunde in Serbien und Albanien qualifizieren sich die neun Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite. Die acht verbleibenden Gruppenzweiten bestreiten Playoffs, um die letzten vier Endrundenteilnehmer zu ermitteln.

Unser Ziel ist klar: Mit drei Siegen die EM-Qualifikation als Gruppenerster fix machen. Antonio di Salvo U21-Nationaltrainer
Pos # Name Geboren Verein Sp. Tore
T 1 Mio Backhaus 16.04.2004 SC Freiburg 5 0
T 23 Frank Feller 07.01.2004 1. FC Heidenheim 0 0
T 12 Max Weiß 15.06.2004 Burnley FC 0 0
V 15 Noahkai Banks 01.12.2006 FC Augsburg 0 0
V 2 Elias Baum 26.10.2005 Eintracht Frankfurt 4 0
V 14 Abdoul Karim Coulibaly 23.05.2007 Racing Straßburg 1 0
V 4 Linus Gechter 27.02.2004 Hertha BSC 5 0
V 5 Joshua Quarshie 26.07.2004 SK Sturm Graz 6 0
V 13 Tom Alexander Rothe 29.10.2004 1. FC Union Berlin 7 1
V 3 Lukas Ullrich 16.03.2004 Mönchengladbach 11 0
Mf 8 Noel Aseko 22.11.2005 Eintracht Frankfurt 5 0
Mf 22 Louey Ben Farhat 19.07.2006 Karlsruher SC 0 0
Mf 6 Tom Bischof 28.06.2005 FC Bayern München 6 3
Mf 17 Noah Darvich 25.09.2006 SV Elversberg 0 0
Mf 7 Arijon Ibrahimovic 11.12.2005 FC Augsburg 2 0
Mf 16 Aljoscha Kemlein 02.08.2004 1. FC Union Berlin 8 0
Mf 10 Mert Kömür 17.07.2005 FC Augsburg 6 0
Mf 21 Wael Mohya 31.12.2008 Mönchengladbach 0 0
Mf 20 Francis Onyeka 29.04.2007 SV Elversberg 0 0
Mf 18 Laurin Ulrich 31.01.2005 SC Paderborn 0 0
S 19 Paris Brunner 15.02.2006 AS Monaco 0 0
S 11 Dženan Pejčinović 15.02.2005 VfB Stuttgart 7 2
S 9 Nicolo Tresoldi 20.08.2004 FC Brügge 24 12
Tr   Antonio Di Salvo 05.06.1979   45  


Jürgen Klopps erster DFB-Kader

Frankfurt, 17. September 2026 - Am 24. Juli 2026 trat Jürgen Klopp als 13. Bundestrainer sein Amt an. Seitdem gab es in den Medien die unglaublichsten Spekulatioen um seine angeblichen 57 Spieler, die er in die erweiterte Wahl stellen wollte. Nun ist Schluss mit Spekulationen, der erste Kader wurde von Jürgen Klopp nominiert. Und er muss ja umgehend im NL-Spiel gegen die Niederlande in die Vollen gehen.

Für die vier anstehenden Spiele im Rahmen der UEFA Nations League berief Klopp insgesamt 44 Spieler in zwei Kader. Die Auswahl für die ersten beiden Spiele am 24. September (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) in Amsterdam gegen die Niederlande und am 27. September (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) in Augsburg gegen Griechenland umfasst zunächst 24 Spieler.

Für die beiden Partien am 1. Oktober (ab 20.45 Uhr, live im ZDF) in München gegen Serbien und das Rückspiel gegen Griechenland am 4. Oktober (ab 20.45 Uhr MESZ, live bei RTL) in Thessaloniki stoßen 20 weitere Akteure zum Team, während ein Großteil der Nationalspieler des Aufgebots für die ersten beiden Spiele wieder zu den Vereinen abreist.

Für den Kader, der von Montag an bei DFB-Partner adidas in Herzogenaurach zusammenkommt, kehren im Vergleich zum WM-Aufgebot im Sommer die Torhüter Marc-André ter Stegen (Ajax Amsterdam) und Finn Dahmen (FC Augsburg) ins Aufgebot zurück, außerdem die Verteidiger Yann Aurel Bisseck (Inter Mailand) und Josha Vagnoman (VfB Stuttgart) sowie in der Offensive Anton Stach (Leeds United), Chris Führich (VfB Stuttgart), Kevin Schade (FC Brentford) und Serge Gnabry (Bayern München).

Neu dabei im Kreis der Nationalmannschaft sind Hennes Behrens vom FC Augsburg, die früheren deutschen Junioren-Nationalspieler Max Rosenfelder, Philipp Treu und Yannik Engelhardt vom SC Freiburg und Bambasé Conté von der TSG Hoffenheim sowie Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt.

Im Anschluss an das Griechenland-Spiel in Augsburg kehren im Vergleich zum WM-Kader Noah Atubolu und Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt zurück zum A-Team, außerdem Maximilian Mittelstädt vom VfB Stuttgart, Ridle Baku und Brajan Gruda von RB Leipzig, Saïd El Mala vom 1. FC Köln, Tom Bischof vom FC Bayern München und Karim Adeyemi vom FC Barcelona. Erstmals dabei sind U 17-Welt- und Europameister Finn Jeltsch (VfB Stuttgart), Felix Keidel (SV Elversberg), U 21-Europameister Vitaly Janelt (Brentford FC) sowie die U 21-Nationalspieler Mika Baur (Celtic Glasgow) und Derry Scherhant (SC Freiburg).

Das Heimländerspiel in Augsburg, bei dem es erstmals seit 20 Jahren wieder Stehplätze gibt, ist seit Wochen ausverkauft, es gibt nur noch vereinzelt Restkarten.
Pos Name Geboren Verein LS Tore
Tor Noah Atubolu 25.05.2002 Eintracht Frankfurt 0 0
Tor Finn Dahmen 27.03.1998 FC Augsburg 0 0
Tor Alexander Nübel 30.09.1996 Besiktas Istanbul 3 0
Tor Marc-André ter Stegen 30.04.1992 Ajax Amsterdam 44 0
Tor Jonas Urbig 08.08.2003 FC Bayern München 0 0
V Waldemar Anton 20.07.1996 Borussia Dortmund 15 0
V Ridle Baku 08.04.1998 RB Leipzig 8 2
V Hennes Behrens 19.01.2005 FC Augsburg 0 0
V Yann Aurel Bisseck 29.11.2000 Inter Mailand 1 0
V Nathaniel Brown 16.06.2003 FC Bayern München 8 1
V Finn Jeltsch 17.07.2006 VfB Stuttgart 0 0
V Maximilian Mittelstädt 18.03.1997 VfB Stuttgart 15 1
V David Raum 22.04.1998 RB Leipzig 39 1
V Max Rosenfelder 10.02.2003 SC Freiburg 0 0
V Nico Schlotterbeck 01.12.1999 Borussia Dortmund 29 1
V Jonathan Tah 11.02.1996 FC Bayern München 51 1
V Malick Thiaw 08.08.2001 Newcastle United 7 0
V Philipp Treu 03.12.2000 SC Freiburg 0 0
V Josha Vagnoman 11.12.2000 VfB Stuttgart 2 0
Mf Karim Adeyemi 18.01.2002 FC Barcelona 11 1
Mf Nadiem Amiri 27.10.1996 1. FSV Mainz 05 13 1
Mf Mika Baur 09.07.2004 Celtic Glasgow 0 0
Mf Tom Bischof 28.06.2005 FC Bayern München 1 0
Mf Bambasé Conté 07.07.2003 TSG Hoffenheim 0 0
Mf Said El Mala 26.08.2006 1. FC Köln 0 0
Mf Yannik Engelhardt 07.02.2001 SC Freiburg 0 0
Mf Chris Führich 09.01.1998 VfB Stuttgart 9 0
Mf Serge Gnabry 14.07.1995 FC Bayern München 59 26
Mf Brajan Gruda 31.05.2004 RB Leipzig 0 0
Mf Vitaly Janelt 10.05.1998 FC Brentford 0 0
Mf Lennart Karl 22.02.2008 FC Bayern München 3 0
Mf Felix Keidel 14.06.2003 SV Elversberg 0 0
Mf Joshua Kimmich 08.02.1995 FC Bayern München 114 10
Mf Jamal Musiala 26.02.2003 FC Bayern München 46 10
Mf Felix Nmecha 10.10.2000 Borussia Dortmund 12 2
Mf Aleksandar Pavlović 03.05.2004 FC Bayern München 15 1
Mf Kevin Schade 27.11.2001 FC Brentford 5 0
Mf Derry Scherhant 10.11.2002 SC Freiburg 0 0
Mf Anton Stach 15.11.1998 Leeds United 3 0
Mf Florian Wirtz 03.05.2003 FC Liverpool 45 11
Sturm Jonathan Burkardt 11.07.2000 Eintracht Frankfurt 5 0
Sturm Younes Ebnoutalib 13.09.2003 Eintracht Frankfurt 0 0
Sturm Kai Havertz 11.06.1999 FC Arsenal 62 25
Sturm Nick Woltemade 14.02.2002 Juventus Turin 12 4

- DFB-Grundsatzbeschluss zu Polizeikosten
- Regionalliga-Reform: Präsidium bereitet Außerordentlichen Bundestag vor

DFB-Grundsatzbeschluss zu Polizeikosten
Frankfurt, 11. September 2026 - Auf seiner Sitzung am heutigen Freitag hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einen Grundsatzbeschluss zum Thema Polizeikosten gefasst. Dieser sieht vor, dass der DFB, sollte er bei Kostenbescheiden für entstandene Mehrkosten der Polizei im Rahmen von Hochrisikospielen mittels eines Gebührenbescheides in Anspruch genommen werden, diese Kosten mindestens anteilig an den jeweiligen Heimverein weitergeben wird. Hierzu ist der DFB aufgrund der bestehenden Vermögensbetreuungspflicht grundsätzlich auch verpflichtet.

Hintergrund des Grundsatzbeschlusses ist eine Gebührenregelung in § 4 Abs. 4 Bremisches Gebühren- und Beitragsgesetz, die Gegenstand eines Rechtsstreits der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL) mit dem Land Bremen war. Dieser endete mit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, nach dem eine Erhebung von Gebühren im Zusammenhang mit Hochrisikoveranstaltungen grundsätzlich rechtmäßig ist. Da die saarländische Landesregierung aktuell eine vergleichbare Regelung plant, hat der DFB einen Grundsatzbeschluss über die mögliche Kostenverteilung gefasst.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: "Sollte der DFB Gebührenbescheide für Polizeikosten erhalten, werden wir die Kosten an die jeweiligen Vereine weiterreichen. Unabhängig davon halten wir die Gebührenerhebung für Polizeikosten nach wie vor für den falschen Ansatz. Das gemeinsame Ziel von Politik, Polizei, Verbänden und Vereinen muss es sein, die Sicherheitslage vor Ort zu verbessern und Polizeieinsatzstunden anlässlich Fußballspielen zu verringern. Beides wird durch eine Gebührenregelung nicht erreicht. Wir bevorzugen daher weiterhin einen kooperativen Ansatz in der Zusammenarbeit mit Politik und Polizei."

Sollte der DFB Gebührenbescheide für Polizeikosten erhalten, werden wir die Kosten an die jeweiligen Vereine weiterreichen. Unabhängig davon halten wir die Gebührenerhebung für Polizeikosten nach wie vor für den falschen Ansatz.
Bernd Neuendorf - DFB-Ppräsident

Regionalliga-Reform: DFB-Präsidium bereitet Außerordentlichen Bundestag vor
Das DFB-Präsidium hat auf seiner Sitzung am heutigen Freitag den DFB-Generalsekretär Dr. Holger Blask beauftragt, unter Einbeziehung der zuständigen Vizepräsidenten vorbereitende Maßnahmen für einen Außerordentlichen DFB-Bundestag am 18. Dezember 2026 zu treffen. Anlass ist die angestrebte Regionalliga-Reform. Das höchste Gremium des DFB soll über eine mögliche Änderung der Struktur der vierten Spielklassenebene entscheiden, auf deren Basis künftig alle Meister der Regionalligen in die 3. Liga aufsteigen.

Grundlage für die erforderlichen Antragsentwürfe ist das sogenannte Kompassmodell, das eine Reduzierung von aktuell fünf auf vier Regionalliga-Staffeln beinhaltet. Die Staffeln sollen mit jeweils 20 Mannschaften gebildet und für jede Saison nach geografischen Gesichtspunkten neu zusammengestellt werden. Die Saison 2027/2028 wäre als Qualifikationssaison ausgelegt, die Umsetzung der Viergleisigkeit würde zur Saison 2028/2029 erfolgen. Vorgesehen ist dabei, dass der DFB die Trägerschaft der Regionalliga übernimmt.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: "Die Aufstiegsregelung in der Regionalliga beschäftigt den deutschen Fußball seit Jahren. Sie muss jetzt gelöst werden. Es ist für die Vereine, Spieler und Fans kaum nachvollziehbar, dass es fünf Meister gibt, aber nicht alle den Aufstieg in die 3. Liga schaffen können. Das Kompassmodell hat in den Abstimmungen der Regionalliga-Träger unter den Vereinen bundesweit die meisten Stimmen erhalten. Es bietet auch die Chance auf eine Leistungsverdichtung und somit eine stärkere Talententwicklung. Deshalb bereiten wir die Entscheidung des Außerordentlichen Bundestages sorgfältig vor. Dort sollen die Delegierten verbindlich darüber entscheiden, wie wir zu einer dauerhaft tragfähigen und fairen Regelung kommen."

Die Arbeitsgruppe Regionalliga-Reform, die von der Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten eingesetzt worden war, hatte sich im Frühjahr nach intensiver Beratung für eine viergleisige Regionalliga ausgesprochen und zwei Modelle vorgelegt. In anschließenden regionalen Abstimmungen mit Klubs der 3. Liga, Regionalliga und teilweise Oberliga erhielt das Kompassmodell bundesweit mit 50,6 Prozent die meisten Stimmen. Weil jedoch nicht in allen fünf Regionen eine Mehrheit für dasselbe Modell zustande kam, wurde bislang keine gemeinsame Lösung erreicht.

Daher soll nun mit dem DFB-Bundestag das höchste Organ des Verbandes darüber entscheiden, wie der direkte Aufstieg aller Regionalliga-Meister ermöglicht werden kann.

Die Aufstiegsregelung in der Regionalliga beschäftigt den deutschen Fußball seit Jahren. Sie muss jetzt gelöst werden.

Zeitenwechsel: DFB führt Stehplätze bei Länderspielen ein
Frankfurt, 11. August 2026 - Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG haben am heutigen Dienstag die Einführung von Stehplätzen bei Länderspielen der A-Nationalmannschaften der Frauen und Männer sowie der U 21-Nationalmannschaft beschlossen.

Das, an was sich die älteren unter den Fußball- und Nationalmannschaftsfans noch bestens erinnern wird wieder Normalität. der Stehplatz. Nicht generell in der jeweiligen Arena, aber immerhin...

Bereits bei den nächsten Heimländerspielen der Männer-Nationalmannschaft in der UEFA Nations League gegen Griechenland am 27. September (ab 20.45 Uhr) in Augsburg und gegen Serbien am 1. Oktober (ab 20.45 Uhr) in München werden erstmals seit mehr als 25 Jahren wieder Stehplatztickets angeboten.

Mit der Wiedereinführung der Stehplätze setzt der Deutsche Fußball-Bund ein Zeichen für die Bedeutung von Fans und Fankultur bei Länderspielen. Stehplatzbereiche sind seit Jahrzehnten ein prägender Bestandteil des deutschen Fußballs. Der DFB möchte damit auch die Entwicklung einer lebendigen und vielfältigen Fankultur rund um die Nationalmannschaften weiter fördern.

Stehplatz-Angebot richtet sich künftig nach Spielort und Paarung
Grundlage dessen ist die Entscheidung des UEFA-Exekutivkomitees, die seit der Saison 2022/2023 geltende Öffnung für Stehplätze im Rahmen eines Beobachtungsprogramms in zehn beteiligten Nationalverbänden auch in der Saison 2026/2027 fortzusetzen und auf sämtliche UEFA-Wettbewerbe auszuweiten. Bislang beschränkte sich das Programm auf die UEFA-Klubwettbewerbe der Männer.

Bei Länderspielen der Frauen- und U 21-Nationalmannschaft wurden in der Vergangenheit bereits Stehplatzbereiche geöffnet, aktuell sind die preisgünstigen Tickets erhältlich für die Länderspiele der Frauen am 9. Oktober (ab 20.30 Uhr) in Karlsruhe gegen Australien und am 13. Oktober (ab 17.45 Uhr) in Bremen gegen Japan. Künftig wird es auch bei UEFA-Wettbewerbsspielen der Frauen- und der U 21-Nationalmannschaft Stehplätze geben. Bei allen Partien richtet sich das verfügbare Kontingent künftig jeweils nach Spielort und Paarung.

Neuendorf: "Stehplätze wichtiger Bestandteil der Fankultur"
DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: "Stehplätze sind ein wichtiger Bestandteil der Fankultur und des Stadionerlebnisses in Deutschland. Aus dem Dialog mit unseren Fans wissen wir, wie groß der Wunsch nach Stehplätzen bei Länderspielen ist. Deshalb haben wir uns in den vergangenen Jahren innerhalb der UEFA für die Wiedereinführung von Stehplätzen bei Länderspielen und Turnieren starkgemacht. Wir freuen uns, diesen Wunsch nun gemeinsam mit unseren Fans umsetzen zu können, und hoffen, damit einen weiteren Beitrag zur positiven Entwicklung der Stimmung bei Länderspielen zu leisten. Außerdem schaffen wir ein weiteres preisgünstiges Angebot für unsere Fans, denn Fußball ist für alle da."

Die Wiedereinführung von Stehplätzen fügt sich ein in die konsequente Neuausrichtung der Fanarbeit des DFB. In den vergangenen Jahren wurde das Angebot für Fans der deutschen Nationalmannschaften erweitert. Unter anderem können sich mittlerweile neben dem offiziellen Fan Club Nationalmannschaft, den es seit mehr als 20 Jahren gibt und dem mehr als 90.000 Mitglieder angehören, auch eigenständig organisierte Fanclubs beim DFB registrieren. Dieses Angebot nutzen aktuell rund 10.000 Fans in mehr als 500 Fanclubs.

Nations League: Start des öffentlichen Ticketverkaufs am 18. August
Der öffentliche Ticketverkauf für die Nations-League-Spiele startet am Dienstag, 18. August. Eintrittskarten für die Partie gegen Griechenland in Augsburg sind an diesem Tag ab 10 Uhr im DFB-Ticketportal erhältlich, Karten für das Serbien-Spiel in München können dann ab 14 Uhr erworben werden. Mitglieder des Fan Club Nationalmannschaft haben bereits ab dem 13. August die Möglichkeit, Tickets zu erwerben. Stehplatzkarten sind für 18 Euro erhältlich, 15 Euro zahlen Mitglieder des Fan Club Nationalmannschaft.
DFB.

Aus dem Dialog mit unseren Fans wissen wir, wie groß der Wunsch nach Stehplätzen bei Länderspielen ist. Deshalb haben wir uns in den vergangenen Jahren innerhalb der UEFA für die Wiedereinführung von Stehplätzen bei Länderspielen und Turnieren starkgemacht.

DFB-Stellungnahme im Namen der UEFA und ihrer 55 Mitgliedsverbände
31. Juli 2026 - Die UEFA und ihre 55 Mitgliedsverbände stehen geeint zusammen. Wir lehnen den Vorschlag der FIFA, Anteile an der Fußball-WM und an anderen FIFA-Wettbewerben an private Investoren zu veräußern, einhellig und unmissverständlich ab. Die WM darf nicht als Anlageprodukt behandelt werden. Sie ist eine der größten und traditionsreichsten Sportveranstaltungen im Fußball. Spieler, Nationalmannschaften und Fans auf allen Kontinenten haben sie über Generationen hinweg aufgebaut.

Kein Teil davon sollte jemals an private Investoren abgetreten werden. Die WM steht nicht zum Verkauf. Es ist unverantwortlich und unvertretbar, dass ein Vorschlag von solcher Tragweite für den Fußball im Geheimen erarbeitet und zur quasi unmittelbaren Genehmigung vorgelegt wurde, ohne diejenigen zu konsultieren, die mit der Leitung des Fußballs betraut sind. Es handelt sich nicht nur um ein umfassendes Führungsversagen, sondern um eine bewusste Verletzung der Pflichten der FIFA als Hüterin des Weltfußballs.

Allen Nationalverbänden weltweit wurde nun ein Ultimatum gestellt: Entweder sie akzeptieren die unwiderrufliche Übernahme der größten Fußballwettbewerbe oder sie tragen die entsprechenden Konsequenzen. Wir sprechen hier nicht von einer „demokratischen Entscheidungsfindung“, sondern von Führung durch Einschüchterung – ein aufgezwungener Akt, der einer Institution, die mit der Leitung des Weltfußballs betraut wurde, unwürdig ist.

Aber wir wehren uns nicht nur gegen die Vorgehensweise. In dem Moment, in dem externe Investoren Anteile an FIFA-Wettbewerben erwerben, wird sich der Fußball für immer verändern. Wirtschaftliche Renditen werden zu einer dauerhaften Verpflichtung. Erwartungen der Anleger schaffen täglich Druck.

Ab diesem Moment wird jede Entscheidung – sei es über den internationalen Spielkalender, über Wettbewerbsformate oder über die Gestaltung der Zukunft des Fußballs – nicht mehr davon bestimmt, was das Beste für unseren Sport ist, sondern davon, was das Beste für die Anteilseigner ist. Dieses Modell hat im Weltfußball keinen Platz. Die Zukunft des Fußballs darf nicht von den Erwartungen jener bestimmt werden, deren primäres Ziel es ist, finanzielle Renditen zu maximieren.

Genauso wenig dürfen die Interessen der Nationalverbände, Ligen, Klubs, Spieler und Fans den Renditen von Investoren untergeordnet werden. Der Fußball darf seine Zukunft nicht für finanzielle Gewinne verpfänden. Die Position Europas ist eindeutig. Wir werden dieses Modell niemals legitimieren. Niemand hat die moralische Autorität, etwas zu verkaufen, das er ausschließlich treuhänderisch für künftige Generationen verwaltet.

Nach den heutigen Gesprächen werden keine UEFA-Nationalteams an FIFA-Wettbewerben teilnehmen, solange diese Vorschläge im Raum stehen, es sei denn, dieser Vorschlag wird in seiner Gesamtheit aufgegeben und es erfolgen verbindliche Zusicherungen, dass die FIFA ihre Governance und ihre Wettbewerbe nie wieder für private Investoren öffnet.

Um alle Zweifel auszuräumen: Die UEFA und ihre Mitgliedsverbände widersetzen sich diesen Plänen mit aller Entschlossenheit. Es gibt Momente, in denen Institutionen nicht danach beurteilt werden, was sie bereit sind, zu akzeptieren, sondern danach, wo sie keine Kompromisse eingehen. Jetzt ist einer dieser Momente. Manche Dinge sind einfach zu wichtig, als dass man sie verkaufen dürfte. Die FIFA-WM gehört dem Fußball. Das wird sie immer bleiben. Und solange Europa eine Stimme hat, wird die WM nie zum Verkauf stehen.

- Jürgen Klopp ist offiziell der neue Bundestrainer der Nationalmannschaft
- Per Mertesacker wird neuer DFB-Geschäftsführer Sport

Jürgen Klopp ist offiziell der neue Bundestrainer der Nationalmannschaft
Frankfurt am Main/Duisburg, 24. Juli 2026 - Jürgen Klopp wird neuer Bundestrainer der A-Nationalmannschaft der Männer. Der 59-Jährige unterschrieb heute am DFB-Campus in Frankfurt am Main einen Vierjahresvertrag und wird die Nationalmannschaft damit zur UEFA EURO 2028 und zur FIFA WM 2030 führen. Zuvor waren Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG dem Vorschlag von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und dem 1. DFB-Vizepräsidenten Hans-Joachim Watzke einstimmig gefolgt.

Am 15. August 2026 wird Jürgen Klopp die Nachfolge von Julian Nagelsmann antreten, der am 3. Juli nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay vom Amt des Bundestrainers zurückgetreten war.

Als Co-Trainer folgen Klopp Peter Krawietz, Pepijn Lijnders und Sven Bender zum Deutschen Fußball-Bund. Krawietz und Lijnders sind langjährige Weggefährten Klopps und gewannen mit ihm beim FC Liverpool unter anderem 2019 die UEFA Champions League und 2020 den englischen Meistertitel. Der 43-jährige Niederländer Lijnders stand zuletzt als Co-Trainer von Pep Guardiola bei Manchester City unter Vertrag.

Der 54-jährige Krawietz, der mit Klopp auch schon bei dessen Stationen in Mainz und Dortmund zusammenarbeitete, kommt ebenfalls von Red Bull zum DFB. Sven Bender (37) kehrt nach seinen Stationen als Co-Trainer in Dortmund und als Chef-Trainer in Unterhaching zurück. Der siebenmalige A-Nationalspieler war von 2022 bis 2024 bereits als Co-Trainer der U 16- und U 17-Nationalmannschaft beim DFB tätig.

Jürgen Klopp sagt: "Die Nationalmannschaft kann uns Deutsche verbinden wie kaum etwas anderes. Genau das macht diese Aufgabe für mich so besonders. Ich bin dankbar für alles, was ich in den letzten eineinhalb Jahren bei Red Bull erleben und lernen durfte, und für die Offenheit, die diese Einigung erst möglich gemacht hat.

Jetzt freue ich mich auf diese besondere Aufgabe im deutschen Fußball, die wir gemeinsam mit Demut und Geduld angehen werden: eine Mannschaft zu entwickeln, die füreinander kämpft, die Freude am Fußball hat und hinter der sich die Menschen in unserem Land mit voller Überzeugung versammeln können."

DFB-Präsident Bernd Neuendorf erklärt: "Jürgen Klopp steht wie nur wenige andere für Leidenschaft, Glaubwürdigkeit und die Fähigkeit, Menschen mitzunehmen. Er war nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann unsere uneingeschränkte Wunschlösung für das Amt des Bundestrainers. Deshalb haben wir uns konsequent um ihn bemüht. Ich bedanke mich bei allen, die den Weg für diese Zusammenarbeit geebnet haben, insbesondere bei Oliver Mintzlaff für die konstruktiven Gespräche und seine kooperative Haltung sowie bei Aki Watzke für die großartige Unterstützung."

Hans-Joachim Watzke, 1. DFB-Vizepräsident, sagt: "Jürgen ist für mich einer der besten Trainer der Welt. Er macht seine Spieler besser. Außerdem ist er ein Mann, der die Menschen begeistert, führt und zusammenbringt. Genau das braucht die Nationalmannschaft."

DFB-Sportdirektor Rudi Völler sagt: "Jürgen Klopp hat über viele Jahre auf höchstem Niveau bewiesen, dass er junge Spieler weiterentwickelt und seine Mannschaften unter Druck Leistung bringen. Dazu ist er ein großartiger Motivator, der unsere Fans und den deutschen Fußball mitnehmen wird. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit."

Ende September und Anfang Oktober stehen für Jürgen Klopp und die Nationalmannschaft erstmals vier Länderspiele in einer Abstellungsperiode an. Nach dem Auftakt gegen die Niederlande am 24. September (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) in Amsterdam trifft Deutschland drei Tage später im ersten Heim-Länderspiel von Klopp in Augsburg auf Griechenland (27. September, ab 20.45 Uhr, live in der ARD). Es folgen das Duell gegen Serbien in München am 1. Oktober (ab 20.45 Uhr, live im ZDF) und die Partie gegen Griechenland in Thessaloniki am 4. Oktober (ab 20.45 Uhr, live bei RTL).

Per Mertesacker wird neuer DFB-Geschäftsführer Sport
Per Mertesacker wird ab dem 1. Januar 2027 neuer Geschäftsführer Sport der DFB GmbH & Co. KG und tritt damit die Nachfolge von Andreas Rettig an, dessen Vertrag zum Ende des Jahres 2026 ausläuft. Mertesacker verantwortet künftig die Bereiche Nationalmannschaften und Akademie. Das haben Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung am heutigen Freitag einstimmig beschlossen.

Der Weltmeister von 2014 genießt im deutschen wie internationalen Fußball hohe Anerkennung. Nach dem Ende seiner Spielerkarriere übernahm Mertesacker 2018 die Leitung der Arsenal Academy, in der er in acht Jahren bis zu diesem Sommer umfassende Erfahrung in der Talentförderung und Nachwuchsentwicklung sammelte. Als Spieler war der heute 41-Jährige 2011 zum Premier-League-Klub gekommen, mit dem er dreimal den FA Cup gewann.

Zuvor war er in Deutschland für Hannover 96 und Werder Bremen aufgelaufen. 2009 wurde er mit Bremen DFB-Pokalsieger. Für die deutsche Nationalmannschaft spielte der Innenverteidiger 104-mal und gewann 2014 in Brasilien den bislang letzten deutschen WM-Titel. Außerdem erreichte er mit der DFB-Elf 2006 und 2010 das WM-Halbfinale und war Finalist bei der EM 2008 in Österreich und der Schweiz.

Die Geschäftsführung der DFB GmbH und Co. KG wird sich damit ab dem 1. Januar 2027 neben Per Mertesacker aus Manuel Hartmann, zuständig für die Wettbewerbe und Ligen des DFB, Stephan Grunwald, der als CFO/COO den Bereich IT & Digitales verantwortet, und Dr. Holger Blask, Vorsitzender der Geschäftsführung und verantwortlich für Marketing, Vertrieb und Events, zusammensetzen.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: "Per Mertesacker gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Fußballs. Als Spieler hat er die Nationalmannschaft über ein Jahrzehnt erfolgreich geprägt, anschließend eine der renommiertesten Nachwuchsakademien Europas geleitet. Seine fachliche Kompetenz, seine klare Haltung und seine Führungsqualitäten machen ihn zu einer hervorragenden Besetzung für die Position des Geschäftsführers Sport. Ich freue mich sehr, dass wir ihn als Nachfolger von Andreas Rettig für die sportliche Weiterentwicklung des DFB gewinnen konnten."

Per Mertesacker sagt: "Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Verantwortung, die damit verbunden ist. Der Kontakt zum DFB ist auch nach dem Ende meiner Nationalmannschaftskarriere nie abgerissen. Deshalb ist es für mich etwas Besonderes, nun in dieser Rolle zurückzukehren. Der deutsche Fußball verfügt über enormes Potenzial. Mit Demut, dem Willen, hart zu arbeiten, und der nötigen Geduld wollen wir die Talente und Persönlichkeiten fördern, die den Unterschied ausmachen.

Gemeinsam wollen wir Rahmenbedingungen schaffen, in denen Spielerinnen und Spieler Verantwortung übernehmen, an Herausforderungen wachsen und ihr volles Leistungsvermögen entfalten können – von der Basis bis in die Nationalmannschaften. Es ist mir eine Ehre, den DFB auf diesem Weg mitgestalten und weiterentwickeln zu dürfen."

Alexander Wehrle, Aufsichtsratsvorsitzender der DFB GmbH & Co. KG, sagt: "Mit Per Mertesacker haben wir eine Persönlichkeit gewonnen, die den deutschen Fußball seit vielen Jahren auf höchstem Niveau mitgestaltet. Gerade sein ausgeprägtes Verständnis für die Anforderungen des Spitzen- und des Nachwuchsfußballs wird für den DFB enorm wertvoll sein, um gemeinsam mit den Vereinen und unseren Partnern nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Der Aufsichtsrat ist überzeugt, dass Per Mertesacker wichtige Impulse setzen wird und freut sich auf die Zusammenarbeit." Andreas Rettig, DFB-Geschäftsführer Sport, sagt: "Per Mertesacker ist eine integre Persönlichkeit und kennt den internationalen Fußball aus der Perspektive des Nationalspielers, des Weltmeisters und des Nachwuchsentwicklers. Genau diese Vielseitigkeit macht ihn für den DFB so wertvoll. Mit seiner Expertise wird er die Verzahnung von Nationalmannschaften, Talentförderung und sportlicher Entwicklung im DFB weiter stärken und zukunftsorientiert ausrichten."


Julian Nagelsmann verlässt den DFB  -  Die Nagelsmann-Bilanz

Die Nagelsmann-Bilanz mit 3-Punkte-Wertung (alle Siege n. Verlängerung oder Elfmeterschießen werden selbstverständlich sportlich berücksichtigt, nicht wie beim DFB, wo es nach 90 Minuten nur einen Punkt (und keinen Sieg gibt)
Bilanz Flick, Bilanz Löw
  Datum  Art  LS Ort  Gegner  T  GT  E/V S3 S2 U N1 N Pt
37 Sp. Bilanz Nagelsmann             Stand  30.06.2026 90 43 1 23   6 1 6 77
14.10.2023 - 3. Juli 2026: DFB und Julian Nagelsmann trennten sich

Frankfurt am Main, 3. Juli 2026 - Gesellschaftervertreter und Aufsichtsrat der DFB GmbH und Co. KG haben heute auf Vorschlag von DFB-Präsident Bernd Neuendorf einstimmig die sofortige Auflösung des Vertragsverhältnisses mit Bundestrainer Julian Nagelsmann beschlossen. Julian Nagelsmann hatte bereits am Vortag in einem vertraulichen Gespräch mit der Verbandsspitze darum gebeten, ihn nach dem enttäuschenden Verlauf der FIFA Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko von seinen Aufgaben zu entbinden. Diesem Wunsch wurde nunmehr seitens der Gesellschaftervertreter und des Aufsichtsrates entsprochen. 

Bernd Neuendorf sagt: "Der Deutsche Fußball-Bund bedankt sich ausdrücklich bei Julian Nagelsmann für die seit September 2023 geleistete Arbeit. Ihn zeichnen eine hohe Einsatzbereitschaft und außerordentlicher Ehrgeiz aus. Julian Nagelsmann ist darüber hinaus ein überaus verantwortungsbewusster und aufrichtiger Mensch, den wir alle schätzen."

Julian Nagelsmann erklärt: "Ich habe in den vergangenen Tagen seit dem Ausscheiden viel nachgedacht und mich mit Vertrauten in meinem persönlichen Umfeld und im Verband ausgetauscht. Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen. Mein oberstes Ziel war immer der Erfolg der Mannschaft. Sie hat nach so einer herben Enttäuschung die Chance auf einen unbelasteten Neuanfang verdient.

Ich möchte mich bei meinem Trainerteam, dem Staff und allen Menschen im Verband bedanken, die uns unterstützt haben, vor allem auch bei den Spielern, mit denen ich vertrauensvoll zusammenarbeiten durfte. Ein besonderer Dank gilt auch den Fans. Ihr habt uns getragen, ihr habt uns vertraut, ihr habt uns Energie gegeben, selbst in schwierigen Phasen. Es tut mir von Herzen leid und weh, dass wir euch enttäuscht haben und euch keine weiteren Fußballnächte bei dieser WM bescheren konnten. Ihr hättet viel mehr verdient gehabt!"

Sportdirektor Rudi Völler sagt: "Nach dem für ausnahmslos alle enttäuschenden WM-Aus verdient Julians Entscheidung unseren Respekt. Weil er Verantwortung übernimmt, wo er gerne weiter gestalten würde, und die Nationalmannschaft als Ganzes über die eigene Person stellt. Natürlich hätten wir uns alle einen anderen Ausgang des Turniers und eine überzeugendere Leistung unserer Mannschaft gewünscht. Aber Julian ist und bleibt ein exzellenter Trainer, und ich bin überzeugt, dass er seinen Weg weiter erfolgreich gehen wird. Ich bin Julian aufrichtig dankbar für die vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit."

Neben Bundestrainer Julian Nagelsmann werden auch seine beiden Assistenten Benjamin Glück und Benjamin Hübner den DFB verlassen. Auch für ihr Engagement möchte sich der DFB herzlich bedanken. 

Hinsichtlich der Neubesetzung des Trainerpostens wird die DFB-Spitze nunmehr das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen. Er hat bereits seine grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme des Postens signalisiert. 

Darüber hinaus hat während der heutigen Sitzung der Gesellschaftervertreter und des Aufsichtsrates Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig erklärt, dass er seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern wird. Hierüber hatte er den DFB-Präsidenten bereits vor Beginn der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft informiert.