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Redaktion Harald Jeschke

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Fr. 23.09.2022, LS 992, NL15 in Leipzig: Deutschland - Ungarn  
Mo. 26.09.2022, LS 993, NL15 in London? 
England - Deutschland

Nations-League: Flick baut auch auf sechs Rückkehrer

Frankfurt, 19. Mai 2022 - Mit im Vergleich zum Start in das WM-Jahr sechs Rückkehrern im Kader geht das Nationalteam in das Kurztrainingslager in Marbella in der kommenden Woche und die vier im Juni anstehenden Spiele in der UEFA-Nations-League. Bundestrainer Hans Flick  hat Lukas Klostermann, der am Samstag mit RB Leipzig im DFB-Pokalfinale steht, Niklas Süle und Leon Goretzka (beide Bayern München), Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach) und Marco Reus (Borussia Dortmund), die bei den ersten beiden Länderspielen im März aus unterschiedlichen Gründen gefehlt hatten, zurück in sein 26 Mann starkes Aufgebot berufen.

Auf der Torwartposition ist Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim, der bereits 2020 im Rahmen der UEFA Nations League im Kreis der Mannschaft dabei war, neu im Aufgebot. Vor zwei Wochen hatte Flick in Absprache mit Marc-André ter Stegen entschieden, dass der Nationaltorhüter vom FC Barcelona im Juni pausiert und nicht für die vier Spiele in der Nations League nominiert wird. Auch Joshua Kimmich, der die Länderspiele gegen Israel und die Niederlande wegen der Geburt seines dritten Kindes verpasst hatte, steht wieder im Kader.
Pos Name Vorname Geboren Verein LS Tore
Mf/S Adeyemi Karim-David 18.01.2002 FC Red Bull Salzburg 3 1
T Baumann Oliver 02.06.1990 TSG 1899 Hoffenheim e. V. 0 0
Mf/S Brandt Julian 02.05.1996 Borussia 09 e. V. Dortmund 37 3
Mf/S Gnabry Serge 14.07.1995 FC Bayern München e. V. 31 20
Mf/S Goretzka Leon 06.02.1995 FC Bayern München e. V. 41 14
Mf/S Gündoğan İlkay 24.10.1990 Manchester City 56 14
Mf/S Havertz Kai 11.06.1999 FC Chelsea 25 8
V Henrichs Benjamin 23.02.1997 RB Leipzig e. V. 6 0
Mf/S Hofmann Jonas 14.07.1992 Borussia Mönchengladbach e. V. 10 2
V Kehrer Thilo 21.09.1996 Paris Saint-Germain 18 0
Mf/S Kimmich Joshua 08.02.1995 FC Bayern München e. V. 64 3
V Klostermann Lukas 03.06.1996 RB Leipzig e. V. 16 0
Mf/S Müller Thomas 13.09.1989 FC Bayern München e. V. 112 43
Mf/S Musiala Jamal 26.02.2003 FC Bayern München e. V. 11 1
T Neuer Manuel 27.03.1986 FC Bayern München e. V. 109 0
Mf/S Nmecha Lukas 14.12.1998 VfL Wolfsburg e. V. 4 0
V Raum David 22.04.1998 TSG 1899 Hoffenheim e. V. 5 0
Mf/S Reus Marco 31.05.1989 Borussia 09 e. V. Dortmund 48 15
V Rüdiger Antonio 03.03.1993 FC Chelsea 50 2
Mf/S Sané Leroy 11.01.1996 FC Bayern München e. V. 42 11
V Schlotterbeck Nico 01.12.1999 SC Freiburg e. V. 2 0
Mf/S Stach Anton 15.11.1998 1. FSV Mainz 05 1 0
V Süle Niklas 03.09.1995 FC Bayern München e. V. 37 1
V Tah Jonathan 11.02.1996 Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH 15 0
T Trapp Kevin 08.07.1990 Eintracht Frankfurt 6 0
Mf/S Werner Timo 06.03.1996 FC Chelsea 49 22

DFB GmbH und Co. KG: Wehrle übernimmt Vorsitz des Aufsichtsrats

Frankfurt, 29. April 2022 - Alexander Wehrle ist erster Aufsichtsratsvorsitzender der DFB GmbH & Co. KG. Auf der Sitzung des DFB-Präsidiums am heutigen Freitag wurde der 47-Jährige (einstimmig) für zwei Jahre an die Spitze des Aufsichtsrats berufen.

Alexander Wehrle: “Für das Vertrauen von Bernd Neuendorf, Hans-Joachim Watzke und der Landesverbände bin ich sehr dankbar. Eine enge Vernetzung zwischen Basis und Spitze, das Zusammenwirken von Amateurbereich und Profis und damit eine gemeinsame Professionalisierung sind unabdingbar für den Erfolg des deutschen Fußballs.
Als Aufsichtsratsvorsitzender der DFB GmbH & Co. KG möchte ich mit Rat und Tat dazu beitragen, Strukturen, Strategien und Projekte für die Zukunft umzusetzen. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe.”

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: “Ich bin sehr froh, dass wir Alexander Wehrle für diese wichtige und anspruchsvolle Aufgabe gewinnen konnten. Mit seiner Erfahrung bringt er genau die Expertise mit, die diese Rolle erfordert. Er vereint wirtschaftliche Kompetenz mit großem Verständnis für den Fußball, den er aus verschiedenen Perspektiven erlebt hat. Ich freue mich sehr darauf, mit ihm an der Zukunft des Fußballs zu arbeiten.”

Alexander Wehrle ist diplomierter Verwaltungswissenschaftler und hat einen Abschluss als Master of Public Policy und Management. Von 2003 an war er beim VfB Stuttgart zehn Jahre Referent des Vorstands. 2013 wurde er Geschäftsführer beim 1. FC Köln. Im März 2022 kehrte er zum VfB zurück und wurde als Nachfolger von Thomas Hitzlsperger Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart. Seit August 2019 gehört Wehrle auch dem DFL-Präsidium und dem Vorstand des DFB an. Dem Aufsichtsrat der DFB GmbH & Co. KG gehören neben dem Vorsitzenden und drei weiteren externen Mitgliedern diejenigen Mitglieder des DFB-Präsidiums an, die nicht bereits im gesetzlichen Vorstand des DFB und damit der Gesellschafterversammlung der GmbH & Co. KG vertreten sind.

Durch die Konferenz der Regionalverbands- und Landesverbandsvorsitzenden wurde Matthias Schöck bereits als externes Mitglied benannt, durch das DFB-Präsidium und den DFL e.V. noch zu benennen sind die beiden weiteren externen Mitglieder. Die DFB GmbH & Co. KG ist im Januar 2022 aus einer Formwandlung der DFB GmbH und der Ausgliederung der wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe des DFB e.V. hervorgegangen. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft des Deutschen Fußball-Bundes bündelt die neue Gesellschaft seine wirtschaftlichen Aktivitäten und digitalen Geschäftsfelder. Sie umfasst die fünf Geschäftsbereiche Marketing, Vertrieb & Events, Nationalmannschaften & Akademie, Spielbetrieb und Finanzen sowie IT & Digitales.

 

DFB bereitet Neuaufstellung in FIFA und UEFA vor

Frankfurt, 13. April 2022 - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat sich in einer außerordentlichen Sitzung am Montag mit der Aufstellung des DFB in den internationalen Gremien befasst. DFB-Präsident Bernd Neuendorf informierte darüber, dass sowohl Peter Peters als auch Dr. Rainer Koch bereit seien, ihre Positionen im FIFA-Council und im UEFA-Exekutivkomitee zur Verfügung zu stellen.
Koch hatte dies bereits unmittelbar nach dem DFB-Bundestag in Bonn gegenüber UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und DFB-Präsident Bernd Neuendorf erklärt. Einstimmig sprach sich das DFB-Präsidium dafür aus, Bernd Neuendorf für den Platz im FIFA-Rat und Hans-Joachim Watzke, den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der DFL, für die Position im UEFA-Exekutivkomitee vorzuschlagen.

Die personellen Veränderungen sollen zum Jahresbeginn 2023 erfolgen, sodass Neuwahlen entsprechend den Statuten der UEFA fristgerecht auf dem UEFA-Kongress 2023 stattfinden können. Der DFB hat FIFA-Präsident Gianni Infantino und UEFA-Präsident Aleksander Ceferin bereits in Schreiben dementsprechend unterrichtet, um das Verfahren einvernehmlich festzulegen. Das DFB-Präsidium dankte Peter Peters und Dr. Rainer Koch ausdrücklich für die bisher in FIFA und UEFA geleistete Arbeit und ihre Bereitschaft, eine personelle Neuaufstellung in den internationalen Gremien zu ermöglichen.

Ursprünglich gewählt waren Peters und Koch bis Frühjahr 2025. „Ich habe großen Respekt davor, dass Peter Peters und Rainer Koch im Sinne einer Neuausrichtung des DFB auch in den internationalen Gremien diesen persönlichen Schritt vollziehen“, erklärte der DFB-Präsident. Mit der Durchführung der UEFA EURO 2024 im eigenen Land sowie der gemeinsam mit Belgien und den Niederlanden geplanten Bewerbung um die Frauen-WM 2027 stünden für den DFB wichtige Themen auf der internationalen Agenda.

Peter Peters sagt: „Ich unterstütze persönlich die Kandidatur von Bernd Neuendorf für ein Amt im FIFA-Rat. Wichtig ist, dass der DFB auch langfristig im FIFA-Rat vertreten bleibt, hier darf es keine Vakanz geben. Wir werden jetzt mit der UEFA und FIFA die dafür notwendigen Schritte gemeinsam festlegen. Grundsätzlich haben wir einvernehmlich vereinbart, dass ich bis Januar 2023 im FIFA-Rat verbleibe und bis dahin in Abstimmung mit dem DFB dort weiter die deutschen und europäischen Interessen vertrete.“


Dr. Rainer Koch sagt: “Ich respektiere die Wahlergebnisse des DFB-Bundestags und habe deshalb umgehend entschieden sowie alle Beteiligten frühzeitig informiert, dass ich zum Jahreswechsel in meinen Beruf zurückkehre und den Weg für eine Neubesetzung meiner Position im Exekutivkomitee der UEFA freimache. Dies verbinde ich mit der Hoffnung, dass mit Hans-Joachim Watzke auch wieder ein deutscher Kandidat vom UEFA-Kongress gewählt wird.”

Heike Ullrich ist neue Generalsekretärin des DFB

Frankfurt, 31. März 2022 - Heike Ullrich wird ab dem 1. April neue Generalsekretärin des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Ihre Berufung erfolgte auf Vorschlag des neuen DFB-Präsidenten Bernd Neuendorf durch das DFB-Präsidium. Als Generalsekretärin gehört Ullrich auch dem DFB-Präsidium an.

Heike Ullrich sagt: “Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir von Bernd Neuendorf und aus dem Präsidium entgegengebracht wird. Wir bewegen uns in herausfordernden und sehr dynamischen Zeiten, gleichzeitig stehen in den kommenden Monaten und Jahren herausragende Fußballereignisse an, die große Chancen für den Fußball und den DFB bieten. Die Bewältigung der Herausforderungen genauso wie die Nutzung der Chancen kann nur im Team und gemeinsam geschehen.
So verstehe ich auch meine Rolle: als Teamplayerin und im engen Zusammenspiel zwischen Ehren- und Wahlamt sowie allen hauptamtlichen Mitarbeiter*innen im DFB und seinen Tochtergesellschaften die gesetzten Ziele zu erreichen.”


DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: “Ich freue mich sehr, dass wir beim DFB mit Heike Ullrich zum ersten Mal eine Generalsekretärin bekommen. Ich schätze sie für ihre Kompetenz, ihre Empathie und ihren Einsatz. Sie leistet hervorragende Arbeit, ist hochangesehen bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DFB und hat in den vergangenen Monaten bewiesen, dass die Leitung der Zentralverwaltung bei ihr in guten Händen ist. Der Zusammenarbeit blicke ich mit großem Optimismus und großer Vorfreude entgegen.”

Heike Ullrich ist diplomierte Sportökonomin. Sie begann 1996 in der DFB-Abteilung Spielbetrieb mit dem Schwerpunktthema Frauen- und Mädchenfußball. Seit dem 1. Januar 2018 leitet Heike Ullrich die DFB-Direktion Verbände, Vereine und Ligen, die unter anderem für den gesamten DFB-Spielbetrieb mit dem DFB-Pokal, der 3. Liga, der FLYERALARM Frauen-Bundesliga sowie allen Amateur- und Jugendspielklassen zuständig ist.
Seit Juli 2020 fungierte sie zusätzlich als Stellvertretende Generalsekretärin, nach der Beendigung der Zusammenarbeit zwischen dem DFB und Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius am 26. Mai 2021 übernahm sie dessen Geschäftsbereiche kommissarisch.

 

Vorzeitiges Aus für Türkgücü München in der 3. Liga

Die Tabelle der 3. Liga

Frankfurt, 24. März - Türkgücü München scheidet mit sofortiger Wirkung aus dem Spielbetrieb der 3. Liga aus. Dies hat der Klub am heutigen Donnerstag durch seinen Insolvenzverwalter bekanntgegeben. Türkgücü ist nicht mehr in der Lage, seinen laufenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und damit die Durchführung des Spielbetriebs bis Saisonende wirtschaftlich aufrechtzuerhalten. Die Münchner hatten am 20. Januar 2022 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Die sportlichen Folgen des Ausscheidens während der Saison sind durch §55a der DFB-Spielordnung geregelt. Demnach werden alle bisher absolvierten Partien von Türkgücü in der 3. Liga aus der Wertung genommen, weil der Ausstieg vor den letzten fünf Meisterschaftsspielen erfolgt. Die Tabelle der 3. Liga wird mit sofortiger Wirkung korrigiert, Türkgücü München steht als erster Absteiger fest. Manuel Hartmann, Geschäftsführer Spielbetrieb der für die 3. Liga zuständigen DFB GmbH & Co. KG, sagt: “Das ist ein trauriger Tag für die 3. Liga.

Den größten Schaden haben natürlich Türkgücü München und seine betroffenen Mitarbeiter*innen. Gleichzeitig ist es für die gesamte Liga und den Wettbewerb negativ, wenn ein Klub während der Saison ausscheidet. Ziel muss sein, dass dieser Fall in der 3. Liga einmalig bleibt. Mit den Maßnahmen aus der Task Force ‘Wirtschaftliche Stabilität 3. Liga’, die in den kommenden beiden Jahren greifen, ist bereits ein wichtiger Schritt für die Zukunft gemacht.”


Nach dem Ausscheiden von Türkgücü ist auch der Abzug von elf Punkten, den der DFB in den vergangenen Wochen gegen den Klub ausgesprochen hatte, nicht mehr relevant. Neun Zähler waren Türkgücü aufgrund des Insolvenzantrags aberkannt worden. Weitere zwei Punkte hatten die Münchner wegen eines Auflagenverstoßes eingebüßt.

Zuvor:
DFB vom 18. Februar 2022: Türkgücü München wurden aufgrund eines Insolvenzantrags sowie eines Auflagenverstoßes insgesamt 11 Punkte abgezogen

 

Steffen Simon wird DFB-Direktor "Öffentlichkeit und Fans"

Frankfurt, 23. März - Steffen Simon wird neuer Direktor der Direktion ”Öffentlichkeit und Fans” des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Im Rahmen einer Außerordentlichen Sitzung am Mittwoch in Frankfurt am Main stimmte das DFB-Präsidium der Berufung des 57-Jährigen zu. Der Vertrag beginnt voraussichtlich am 1. Mai 2022.

Als Direktor ”Öffentlichkeit und Fans” ist Steffen Simon verantwortlich für den Bereich “Corporate Communications” und die unter Gesichtspunkten der Imagebildung relevante strategische Entwicklung und Positionierung des Verbandes und seiner Tochterunternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung. Er berichtet an den/die DFB-Generalsekretär*in. Der DFB schließt damit die Lücke, die nach Mirjam Berles Ausscheiden im Juni 2021 entstanden war.


Steffen Simon: “Ich freue mich darauf, mich künftig für den DFB zu engagieren.” Die stellvertretende DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich sagt: “Steffen Simon gehört zu den bekanntesten Figuren im deutschen Sportjournalismus. Er ist ein Fachmann, an seiner Kompetenz gibt es keinen Zweifel. Mit ihm bekommt die Direktion Öffentlichkeit und Fans einen Direktor, der auf all seinen Stationen bewiesen hat, dass er bewährte Formate weiterentwickeln kann und Treiber von Innovationen ist. Er kann überzeugen, er kann begeistern, er versteht sein Handwerk. Neben seinen fachlichen Qualitäten schätze ich auch seine Fähigkeit zur Empathie, seine Art, Menschen zu führen und mit ihnen umzugehen. Auf die gemeinsame Zeit freue ich mich sehr!”

Steffen Simon sagt: “Der Fußball hat in Deutschland eine hohe gesellschaftliche Bedeutung. Ich freue mich darauf, mich künftig für den DFB zu engagieren.“ Steffen Simon war beim WDR 19 Jahre lang in leitender Position tätig und verantwortete zuletzt als Programmchef Sport alle linearen und digitalen Sportinhalte, unter anderem die Bundesliga-Sportschau im Ersten und sportschau.de. Simon war 16 Jahre lang Länderspielkommentator der ARD und begleitete die Mannschaft bei acht Welt- und Europameisterschaften. Er war Initiator des “Finaltag der Amateure” und Mitglied im Kuratorium des Deutschen Fußballmuseums.

 

Flick mit überraschenden Nominierungen

LS 986, Sa. 26. März 2022 in Sinsheim: Deutschland - Israel
LS 987, Di., 29. März 2022 in Amsterdam: Niederlande - Deutschland


Frankfurt, 18. März - Zum Auftakt ins WM-Jahr 2022 hat Bundestrainer Hansi Flick für die beiden anstehenden Länderspiele gegen Israel und die Niederlande einen Neuling und fünf Rückkehrer in seinen 26 Spieler umfassenden Kader berufen.
Erstmals dabei im Kreis des Nationalteams ist U 21-Europameister Anton Stach vom 1. FSV Mainz 05. Zurückkehren werden im Vergleich zum Kader der vergangenen beiden Länderspielsiege in Wolfsburg gegen Liechtenstein und in Armenien die Verteidiger Benjamin Henrichs von RB Leipzig und Robin Koch von Leeds United sowie Angreifer Timo Werner vom FC Chelsea.


Zudem nominierte Hansi Flick Mittelfeldspieler Julian Weigl von Benfica Lissabon, der sein letztes Länderspiel im März 2017 beim Sieg über England in Dortmund absolviert hatte, sowie Julian Draxler, der sein bislang letztes Länderspiel im Oktober 2020 beim 3:3 gegen die Türkei bestritten hatte.


Klassiker gegen Niederlande in Amsterdam
Das DFB-Team kommt von Montag an in Gravenbruch bei Frankfurt zusammen. Am Samstag, 26. März (ab 20.45, live im ZDF), trifft die Nationalmannschaft zunächst in Sinsheim auf Israel. Drei Tage später, am Dienstag, 29. März (ab 20.45 Uhr, live in der ARD), folgt der Klassiker unter Nachbarn gegen Gastgeber Niederlande in Amsterdam.

Viermal spielte die deutsche Nationalmannschaft bislang gegen Israel, alle vier Spiele gewann sie, zuletzt im Mai 2012 in Leipzig nach Treffern von Mario Gomez und André Schürrle mit 2:0. Gegen den Nachbarn Niederlande spielte die deutsche Nationalmannschaft bislang 44-mal: 16-mal siegte das DFB-Team, zwölfmal die "Elftal", 16 Spiele endeten mit einem Unentschieden. Das jüngste Aufeinandertreffen im September 2019 in Hamburg im Rahmen der Qualifikation zur UEFA EURO 2020 gewann Holland mit 4:2. 

Pos Name Vorname Geboren Verein LS Tore
Mf/S Adeyemi Karim-David 18.01.2002 FC Red Bull Salzburg 3 1
Mf/S Draxler Julian 20.09.1993 Paris Saint-Germain 56 7
V Ginter Matthias 19.01.1994 Borussia Mönchengladbach e. V. 46 2
Mf/S Gnabry Serge 14.07.1995 FC Bayern München e. V. 31 20
Mf/S Gündoğan İlkay 24.10.1990 Manchester City 54 14
V Günter Christian 28.02.1993 SC Freiburg e. V. 4 0
Mf/S Havertz Kai 11.06.1999 FC Chelsea 23 7
V Henrichs Benjamin 23.02.1997 RB Leipzig e. V. 5 0
V Kehrer Thilo 21.09.1996 Paris Saint-Germain 16 0
Mf/S Kimmich Joshua 08.02.1995 FC Bayern München e. V. 64 3
V Koch Robin 17.07.1996 Leeds United 8 0
Mf/S Müller Thomas 13.09.1989 FC Bayern München e. V. 110 42
Mf/S Musiala Jamal 26.02.2003 FC Bayern München e. V. 9 1
T Neuer Manuel 27.03.1986 FC Bayern München e. V. 108 0
Mf/S Neuhaus Florian 16.03.1997 Borussia Mönchengladbach e. V. 9 2
Mf/S Nmecha Lukas 14.12.1998 VfL Wolfsburg e. V. 2 0
V Raum David 22.04.1998 TSG 1899 Hoffenheim e. V. 3 0
V Rüdiger Antonio 03.03.1993 FC Chelsea 49 2
Mf/S Sané Leroy 11.01.1996 FC Bayern München e. V. 40 11
V Schlotterbeck Nico 01.12.1999 SC Freiburg e. V. 0 0
Mf/S Stach Anton 15.11.1998 1. FSV Mainz 05 0 0
V Tah Jonathan 11.02.1996 Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH 14 0
T ter Stegen Marc-André 30.04.1992 FC Barcelona 27 0
T Trapp Kevin 08.07.1990 Eintracht Frankfurt 5 0
Mf/S Weigl Julian 08.09.1995 Benfica Lissabon 5 0
Mf/S Werner Timo 06.03.1996 FC Chelsea 47 21

 

"Ein großer DFB-Präsident": Trauer um Egidius Braun

Frankfurt, 16. März - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die DFB-Stiftung Egidius Braun trauern um Dr. h.c. Egidius Braun. Der 97-Jährige ist heute Nacht in seiner Heimatstadt Aachen verstorben. Braun war von Oktober 1992 bis April 2001 DFB-Präsident und zuvor seit 1977 Schatzmeister des Verbandes. Nach seinem gesundheitsbedingten Ausscheiden aus dem Präsidentenamt wurde Braun zum DFB-Ehrenpräsidenten ernannt. Zudem wurde ihm zu Ehren im Juli 2001 die DFB-Stiftung Egidius Braun errichtet. Egidius Braun war bis zu seinem Tod Vorsitzender des Stiftungsvorstandes.

DFB-Präsidenten 
DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: “Heute ist ein trauriger Tag für alle Fußballerinnen und Fußballer in Deutschland und Europa. Mit Egidius Braun verlieren wir einen besonderen Menschen, der sich mit den Möglichkeiten des Fußballs gerade für diejenigen eingesetzt hat, die Unterstützung und Zuwendung brauchen. Dabei trieb ihn insbesondere die Sorge um in Not geratene Kinder und Jugendliche”.
Neuendorf, der als DFB-Präsident Vorsitzender des Kuratoriums der DFB-Stiftung Egidius Braun ist, sagt weiter: “Egidius Braun hat das soziale Engagement fest in der DNA und der Satzung unseres Verbandes verankert. Es ist und bleibt sein Verdienst, dass der DFB sich seit Jahrzehnten auf vielfältige Weise mit gesellschaftlichen Programmen engagiert, insbesondere auch mit der Egidius Braun gewidmeten DFB-Stiftung, die unter anderem schon seit 2001 Hilfsprojekte in der Ukraine fördert. Ich bin stolz, mit meinem Mandat und meinen Wurzeln im Fußball-Verband Mittelrhein heute in seiner Tradition zu stehen.”

Die designierte DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich erklärt: “Wir alle im DFB e.V., seinen Tochtergesellschaften und Stiftungen tragen Trauer. Als Ausdruck der Dankbarkeit und des Respekts werden wir anregen, dass es am kommenden Wochenende vor allen Fußballspielen in Deutschland eine Gedenkminute gibt. Fußball-Deutschland verneigt sich auf diese Weise vor einem großen Präsidenten in der Geschichte unseres Verbandes, dem wir alle zu allergrößtem Dank verpflichtet sind.”


Der erfolgreiche Unternehmer Braun widmete sich früh unterschiedlichen Ehrenämtern im Fußball. In der Nachfolge seines Vaters war er zunächst Vorsitzender des SV Breinig, später Vorsitzender des Fußballkreises Aachen und Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein. Ab 1977 engagierte er sich als DFB-Schatzmeister und wurde nach dem Tod Hermann Neubergers am 24. Oktober 1992 zum achten Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes gewählt. Dieses Amt legte Braun am 28. April 2001 aus gesundheitlichen Gründen nieder. Die Delegierten des DFB-Bundestags ernannten ihn noch am gleichen Tag zum DFB-Ehrenpräsidenten.

Ein besonderer Schwerpunkt seiner rund neunjährigen Amtszeit lag auf dem sozialen und gesellschaftlichen Engagement. Bereits im Sommer 1986 setzte sich Braun für die Gründung der bis heute existierenden Mexico-Hilfe ein. Mit verschiedenen Initiativen, wie beispielsweise “Mein Freund ist Ausländer” und “Keine Macht den Drogen”, setzte er weitsichtige und wichtige gesellschaftspolitische Akzente und initiierte die Aufnahme des sozialen Engagements als dritte Säule in die DFB-Satzung. Braun begründete die Zusammenarbeit mit dem Kindermissionswerk “Die Sternsinger” und setzte sich für die regelmäßige Durchführung des Benefiz-Länderspiels ein.


Neben seinen Funktionen im DFB war Egidius Braun auch auf internationaler Ebene tätig. So war er unter anderem zwölf Jahre Mitglied im Exekutivkomitee der UEFA sowie von 1992 bis 2000 UEFA-Vizepräsident. Von 1996 bis zum Jahr 2000 verantwortete Egidius Braun als Schatzmeister die Finanzen der europäischen Fußballunion, die ihn nach seinem Ausscheiden zum Ehrenmitglied ernannte. In Anerkennung seiner Verdienste um den Fußballsport wurde Egidius Braun mit zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt.

Er war unter anderem Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband, des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalens, des Großoffizierskreuzes des Luxemburgischen Verdienstordens, des Goldenen Ehrenrings der Stadt Aachen sowie des FIFA-Verdienstordens “Order of Merit”, der höchsten von der FIFA verliehenen Auszeichnung. Im Februar 2012 erhielt Egidius Braun den Orden vom Aztekischen Adler, den höchsten an Ausländer verliehenen Verdienstorden Mexikos.

Seine Heimatstadt Stolberg ehrte ihn im Sommer 2015 mit der “Egidius-Braun-Straße” in Breinig, wenige Meter vom Sportgelände des SV Breinig entfernt. Die nationale Sportakademie in Sofia (Bulgarien) verlieh Egidius Braun im April 1997 die Ehrendoktorwürde. Der Fußball-Verband Mittelrhein vergibt ihm zu Ehren regelmäßig den Egidius-Braun-Preis. DFB-Vizepräsident Ralph-Uwe Schaffert, der designierte Vorsitzende des Vorstandes der DFB-Stiftung Egidius Braun, betont: “Egidius Braun hat sich allergrößte Verdienste um den Fußballsport in Deutschland und Europa erworben.

Dabei war er nie ein abgehobener Funktionär, sondern stets den Menschen zugewandt. Wir verneigen uns in tiefster Dankbarkeit und mit dem größten Respekt vor Egidius Braun und seinem Lebenswerk. Es ist unser Auftrag und unsere Verpflichtung, sein Vermächtnis in unserer Stiftung weiterzuleben – Fußball war, ist und bleibt mehr als ein 1:0!” DFB-Schatzmeister Stephan Grunwald, der auch die Finanzen der DFB-Stiftungen verantwortet, erklärt: “Als DFB-Schatzmeister verantwortete Egidius Braun insgesamt 15 Jahre die Finanzen unseres Verbandes und hat in dieser Tätigkeit Maßstäbe für verantwortungsvolles Wirtschaften aber auch verantwortliches Verbandshandelns gesetzt, die immer noch die Grundlage unseres Agierens sind.”

Der langjährige Stiftungsschatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge, der Egidius Braun persönlich verbunden war, ergänzt: “Egidius Braun hat als Präsident den DFB lange und erfolgreich geführt. In vielen persönlichen Begegnungen habe ich ein großes Vertrauen in die Arbeit des Verbandes, aber auch in mich persönlich gespürt. Der Fußball verliert mit Egidius Braun eine seiner verdientesten Persönlichkeiten. Ich selbst verliere einen engagierten Begleiter und Ratgeber.”

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Im Sinne des Verstorbenen wird um Zuwendungen für die Ukraine-Soforthilfe der DFB-Stiftung Egidius Braun gebeten: Sparkasse Rhein Neckar Nord Inhaberin DFB-Stiftung Egidius Braun IBAN: DE14 6705 0505 0040 1385 44 BIC: MANSDE66

 

Bernd Neuendorf ist neuer DFB-Präsident - Koch flog raus, dafür Silke Sinnig rein ins Präsidium

Bonn/Duisburg, 11. März 2022 - Bernd Neuendorf ist neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Auf dem 44. Ordentlichen Bundestag des DFB in Bonn wurde der 60-Jährige mit großer Mehrheit an die Spitze des DFB gewählt. Für Neuendorf votierten 193 der 250 stimmberechtigten Delegierten. Neuendorf ist der 14. Präsident in der Geschichte des DFB. Er folgt auf Fritz Keller, der das Amt am 17. Mai 2021 zur Verfügung gestellt hatte.

Neuendorf (links), Präsident des Mittelrheins, beruflich als Journalist und SPD-Politiker geprägt, hatte mit 193 Stimmen klar die Nase vor Peter Peters, DFB-Interimspräsident und stellvertretender Sprecher des DFL-Präsidiums, vorn.

Neuendorfs Wahl erfolgte auf deklaratorischen Vorschlag der Konferenz der Landes- und Regionalverbandspräsidenten des DFB, die ihm am 9. Dezember 2021 einstimmig ihre Unterstützung zugesagt hatte. Auf dem DFB-Bundestag wurden Rolle und Stellung des Präsidenten modifiziert. Anders als sein Vorgänger verfügt Neuendorf wieder über die Richtlinienkompetenz. Der Präsident ist zudem berechtigt, an Sitzungen von allen Gremien des DFB und dessen Tochtergesellschaften teilzunehmen und Einsicht in Sitzungsunterlagen zu nehmen sowie Auskünfte zu verlangen.

Soweit Aufgaben des DFB durch andere Organisationen des DFB wahrgenommen werden, übernimmt der Präsident in deren Gesellschafterversammlungen den Vorsitz. In seiner Antrittsrede bedankte sich Neuendorf zunächst bei Peter Peters, der auf Vorschlag des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) und mit Unterstützung durch die DFL Deutsche Fußball Liga ebenfalls für das Amt des DFB-Präsidenten kandidiert hatte: “Seine Bereitschaft, für das Amt des Präsidenten zu kandidieren, verdient Respekt.

Den Wahlkampf habe ich als fair empfunden, auch dafür vielen Dank.” An die Delegierten gerichtet, sagte Neuendorf: “Meine Überzeugung ist: Fußball an der Basis und an der Spitze funktioniert nur, wenn er zusammen gedacht wird. Wir brauchen im DFB und im Fußball insgesamt einen Kulturwandel. Unser Miteinander muss wieder vertrauensvoller und geräuschloser werden. Und vor allem: Der DFB ist ein Fußballverband. Lassen Sie uns wieder den Fußball in den Mittelpunkt rücken. Dazu gehört auch, dass wir die Chancen nutzen, die die EURO 2024 und auch die Bewerbung um die Ausrichtung der Frauen-WM 2027 bieten.
Wir werden darüber hinaus ein besonderes Augenmerk auf den Fußball im Kinder- und Jugendbereich richten. Das ist mir ein besonderes Anliegen. Der Fußball hat zudem eine gesellschaftliche und soziale Verantwortung. Diese müssen wir künftig wieder erkennbar wahrnehmen. Wir müssen die Werte des Fußballs glaubwürdig vertreten. Und wir werden den DFB weiblicher, jünger und moderner machen.”

Bernd Neuendorf wurde am 29. Juni 2019 auf dem Verbandstag des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) einstimmig zum Präsidenten gewählt und wurde damit Mitglied des DFB-Vorstandes sowie Vizepräsident des Westdeutschen Fußball-Verbandes (WDFV). Er hat einen Hintergrund im Journalismus und in der Politik. Nach einem Volontariat bei der Nachrichtenagentur Reuters arbeitete er unter anderem als Parlamentskorrespondent für verschiedene Tageszeitungen in Bonn. Danach wechselte er zur Mitteldeutschen Zeitung nach Halle (Saale), wo er von 2001 bis 2003 stellvertretender Chefredakteur war.


2003 wurde Neuendorf Sprecher des SPD-Parteivorstandes in Berlin und später Pressesprecher des SPD-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. Von 2007 bis Oktober 2012 war er Landesgeschäftsführer der SPD in NRW, danach wurde er Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Neuendorf ist Mitglied bei seinem Jugendverein Grenzwacht Hürtgen, wo er bis zu einer schweren Knieverletzung als Linksaußen Fußball spielte.


Dass die "alten Seilschaften" gekappt werden sollen, zeigte sich dann an der Rauswahl von Rainer Koch aus dem DFB-Präsidium. In "altbewährter Manier" hatte sich Koch in seiner 'Bewerbungsrede' auf angeblich getroffenen Absprachen bezogen und auch Kritik an Sportwissenschaftsprofessorin Silke Sinning, die gegen ihn antrat, geübt.

Überraschend, gewann Silke Sinning mit 163 zu 68 Stimmen (von insgesamt 246) klar gegen Koch, der somit aus dem DFB-Präsidium flog.


Neues DFB-Präsidium konstituiert
Im Anschluss an den 44. Ordentlichen DFB-Bundestag in Bonn hat sich das neue Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengefunden. Angeführt wird das DFB-Präsidium für die nächste Legislaturperiode von Präsident Bernd Neuendorf. Als 1. DFB-Vizepräsident Amateure wurde Ronny Zimmermann (Süddeutscher FV) bestätigt. Als 1. DFB-Vizepräsident DFL bestätigt wurde Hans-Joachim Watzke ebenso wie Vizepräsidentin Donata Hopfen, die Geschäftsführerin DFL GmbH, sowie die weiteren Vizepräsidenten DFL Oliver Leki und Steffen Schneekloth.

Als neuer DFB-Schatzmeister ist Stephan Grunwald Mitglied des DFB-Präsidiums. Neue Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball ist Sabine Mammitzsch (Norddeutscher FV). Das Präsidium wurde erweitert um die Position der Vizepräsidentin für Gleichstellung und Diversität, die von Celia Sasic bekleidet wird. Als Vizepräsidenten der Regional- und Landesverbände bestätigt wurden Ralph-Uwe Schaffert (Norddeutscher FV), Hermann Winkler (Nordostdeutscher FV), Peter Frymuth (Westdeutscher FV) und Thomas Bergmann (FRV “Südwest”), gewählt wurde Prof. Dr. Silke Sinning (Bayerischer FV). Ehrenpräsident ist Dr. h.c. Egidius Braun.

 

DFB-Bundestag entzieht Gerhard Schröder die Ehrenmitgliedschaft

 Bonn, 11. März 2022 - Gerhard Schröder ist nicht mehr Ehrenmitglied des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Delegierten des 44. Ordentlichen DFB-Bundestages in Bonn sprachen sich für eine sofortige Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft des Bundeskanzlers a.D. der Bundesrepublik Deutschland aus.

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hatten die beiden 1. DFB-Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch und Hans-Joachim Watzke Altbundeskanzler Schröder in der vergangenen Woche gebeten, auf seine Funktionen in russischen Staatskonzernen zu verzichten oder seine Ehrenmitgliedschaft im DFB niederzulegen. Keiner dieser Bitten war Schröder bis zum heutigen Freitag nachgekommen, weshalb die Delegierten des DFB-Bundestags satzungsgemäß über die Fortdauer seiner Ehrenmitgliedschaft entschieden.


Zum deutlichen Votum des DFB-Bundestages sagten Rainer Koch (Foto) und Hans-Joachim Watzke in einer gemeinsamen Erklärung: “Der völkerrechtswidrige Angriff auf die Ukraine ist durch nichts zu rechtfertigen. Wer sich aus Rücksicht auf persönliche Interessen nicht klar vom Krieg und seinem Aggressor distanziert und darüber hinaus auch nicht die gebotenen geschäftlichen Konsequenzen zieht, teilt nicht die Werte des Fußballs und des Deutschen Fußball-Bundes.

Gerhard Schröder kann somit nicht länger Ehrenmitglied unseres Verbandes sein, der sich für Verständigung zwischen den Menschen einsetzt und jede Form von Gewalt ablehnt. Dieses eindeutige Signal geht heute vom DFB-Bundestag aus. Wir erwarten auch nach Aberkennung seiner Ehrenmitgliedschaft weiter vom Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder, dass er seinen Einfluss geltend macht und sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für Frieden in der Ukraine einsetzt.” Gerhard Schröder war im Dezember 2005 in Leipzig vom DFB-Bundestag zum Ehrenmitglied des DFB ernannt worden.

 

Stephan Grunwald ist neuer DFB-Schatzmeister

Bonn, 11. März 2022 - Stephan Grunwald ist neuer Schatzmeister des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der 37-Jährige wurde von den Delegierten des 44. Ordentlichen DFB-Bundestages in Bonn einstimmig zum Nachfolger von Dr. Stephan Osnabrügge gewählt, der nicht zu einer Wiederwahl angetreten war. Grunwald ist Leiter der Revisionsstelle des Norddeutschen Fußball-Verbandes und war zuvor unter anderem als Vizepräsident Finanzen beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband engagiert.

Stephan Grunwald sagt: “Ich bin mir der Größe, der Verantwortung und der Bedeutung dieser Aufgabe bewusst. Nur mit gesunden Finanzen lässt sich der Verband in eine erfolgreiche Zukunft führen. Mein Dank gilt daher meinem Vorgänger Dr. Stephan Osnabrügge, der die Finanzen des DFB in schwierigen Zeiten stabil gehalten hat.
Bedanken möchte ich mich auch bei Bernd Neuendorf, der sein Vertrauen in mich setzt, und bei den Delegierten, die mir diese komplexe Aufgabe übertragen haben. Ich nehme viel Rückenwind mit und werde mit vollem Einsatz für eine gute Entwicklung des DFB eintreten. Unter herausfordernden Rahmenbedingungen muss es unsere gemeinsame Anstrengung sein, seriös und nachhaltig zu wirtschaften, ohne dringend benötigte Investitionen in die Zukunft zu vernachlässigen.”

 

„Spielabgaben“: DFB stellt eine Million Euro für Landesverbände zur Verfügung

 Bonn. 10. März 2022- Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat im Rahmen seiner Sitzung am heutigen Donnerstag in Bonn beschlossen, eine Ausgleichszahlung in Höhe von weiteren 1,0 Millionen Euro zugunsten der Landesverbände zur Verfügung zu stellen. Die Summe dient der Kompensation der coronabedingt entgangenen Zuschauerbeteiligungen für die Saison 2021/2022 in der Bundesliga und 2. Bundesliga, die den Landesverbänden über den Grundlagenvertrag zwischen DFB und DFL zustehen. Am Mittwoch hatte das DFL-Präsidium eine solidarische Unterstützung in derselben Höhe beschlossen, so dass insgesamt zwei Millionen Euro zugunsten der Landeverbände bereitgestellt wurden. Über die Verteilung des Betrages soll die Konferenz der Landes- und Regionalverbandspräsidenten auf Vorschlag des 1. DFB-Vizepräsidenten Amateure entscheiden.

Die Zuwendung seitens des DFB setzt den Nachweis der Gemeinnützigkeit des Begünstigten und der ausschließlichen Verwendung im ideellen Bereich voraus. DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge sagt: “Gemeinsam mit der DFL ist es gelungen, eine angemessene und sachgerechte Lösung zu finden, das freut mich sehr. Es werden zwar nicht die tatsächlich pandemiebedingt entgangenen Beteiligungen an den Zuschauererlösen ausgeglichen, jedoch wird ein spürbarer Beitrag hierzu geleistet. Ich sehe darin auch ein positives Signal des Miteinanders von DFB und DFL. Es stimmt mich optimistisch, dass mein Nachfolger im Amt des DFB-Schatzmeisters in dieser neuen Konstellation gute Voraussetzungen für eine vertrauliche und faire Zusammenarbeit vorfinden wird.”

 

Basiscamp für die UEFA EURO

Frankfurt/Duisburg, 7. Februar 2022 - Nachdem bereits die Nationalmannschaft der Männer ihr Basiscamp für die UEFA EURO 2020 bei adidas im Gebäudekomplex “Home Ground” aufgeschlagen hatte, wird der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit seinen Teams auch 2022 in Herzogenaurach zu Gast sein.

Fotos: Quelle adidas

Während die DFB-Frauen ihre Vorbereitung auf die UEFA Europameisterschaft 2022 in England erstmals auf dem Firmengelände des Sportartikelherstellers verbringen werden, kehrt auch die Männer-Nationalmannschaft im Rahmen der ersten vier Spieltage der UEFA Nations League in die “World of Sports” von adidas zurück.


Die DFB-Frauen um Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg werden in Herzogenaurach vom 12. bis 18. Juni und vom 21. bis 29. Juni zwei Trainingslager zur Vorbereitung auf die EM 2022 absolvieren. Neben dem Basiscamp “Home Ground”, bestehend aus drei Hauptgebäuden mit einem Arbeits-, Gesundheits- und Gemeinschaftsbereich sowie rund 60 Wohneinheiten, stehen dem Team zahlreiche Sportanlagen sowie Fitnesseinrichtungen auf dem adidas-Gelände zur Verfügung.

Im Zeitraum der Abstellungsperiode für die ersten vier Spieltage der UEFA Nations League bezieht zuvor auch die Nationalmannschaft der Männer vom 29. Mai bis 10. Juni wieder ihr Quartier bei adidas. Oliver Bierhoff, Geschäftsführer Nationalmannschaften und Akademie, sagt: “Wir haben uns im vergangenen Sommer während der EM bei adidas nicht nur sehr wohl, sondern wirklich zu Hause gefühlt. Die Bedingungen dort sind perfekt für eine Mannschaft. Deshalb freuen wir uns sehr, im Juni wieder nach Herzogenaurach zurückzukehren.
Dort wollen wir nicht nur den Grundstein für eine erfolgreiche Saison in der UEFA Nations League legen, sondern Bundestrainer Hansi Flick wird seine Spieler mit Blick auf die kurze Vorbereitungszeit auch bereits auf die Weltmeisterschaft im Winter in Katar einschwören. Die nachhaltige Nutzung war bei der Auswahl unseres EM-Quartiers ein zentraler Aspekt, deshalb freue ich mich, dass sich auch unsere Frauen-Nationalmannschaft im ‘Home Ground’ auf die Europameisterschaft vorbereiten wird. Die Wahl des idealen Camps ist einer der Bausteine für eine erfolgreiche EURO.”

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ergänzt: “Wir freuen uns sehr darauf, unsere unmittelbare Vorbereitung auf die EM in England im Home Ground bei adidas zu absolvieren. Ich konnte mich selbst bei einem Besuch vor Ort davon überzeugen, dass wir dort perfekte Möglichkeiten vorfinden, und war sofort begeistert.
Die Rahmenbedingungen sind einfach ideal, das schließt nicht nur die kurzen Wege und das durchdachte Konzept zur sportlichen Vorbereitung ein. Ich bin mir sicher, dass wir durch die besondere Atmosphäre im Camp nochmal ein Stück weit mehr zusammenrücken und uns dieser Spirit bei der EM helfen wird.”

Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von adidas, sagt: “Das ist eine großartige Nachricht für alle adidas-Mitarbeiter*innen und für die gesamte Region. Ganz besonders freuen wir uns darauf, erstmals die deutsche Frauen-Nationalmannschaft in Herzogenaurach begrüßen dürfen. Die Europameisterschaft ist einer der absoluten sportlichen Höhepunkte in diesem Jahr. Bereits im letzten Sommer haben wir gezeigt, dass wir ein perfekter Gastgeber sein können.
Wir werden auch dieses Jahr sicherstellen, dass beide Mannschaften ideale Rahmenbedingungen bei uns vorfinden.” Das “Home Ground” besteht aus drei Hauptgebäuden mit einem Arbeits-, Gesundheits- und Gemeinschaftsbereich sowie rund 60 Wohneinheiten.


Besonderer Wert wurde auf die Nachhaltigkeit des Projekts gelegt, von der Produktion bis zur Nutzung. Die Gebäude passen sich nahtlos in die bestehende Baumlandschaft im Westen der adidas “World of Sports” ein, verarbeitet wurden überwiegend einheimische Hölzer aus Deutschland und Österreich. Die Umsetzung erfolgte vor allem mit starken Partnern aus der Region. Mit dem “Home Ground” wurde ein nachhaltiger Rückzugsort im Grünen erschaffen, der sich in Fußnähe zu den adidas-Bürogebäuden, den Betriebsrestaurants und dem Fitnessstudio sowie zahlreichen Sportanlagen auf dem Campus befindet.

Der Besuch des DFB zeigt einmal mehr die nachhaltige Nutzung: Der Gebäudekomplex samt Wohneinheiten kann von adidas-Mitarbeiter*innen, aber auch von externen Partner*innen, Sportler*innen, Vereinen oder Verbänden genutzt werden. Die adidas “World of Sports” war schon mehrfach Quartier für Nationalmannschaften.
So bereitete sich das DFB-Team hier bereits 2005 auf den FIFA Confederations Cup vor, 2006 gastierte die argentinische Fußball-Nationalmannschaft während der FIFA WM 2006 in Herzogenaurach. 2021 nutzte die deutsche Nationalmannschaft das adidas-Gelände mit dem neu errichteten “Home Ground” als Teamquartier während der verschobenen UEFA Europameisterschaft 2020.


Kopfballspiel im Nachwuchsfußball: DFB beschließt altersgemäße Richtlinien

Duisburg, 28. Januar 2022 - Auf dem Bundesjugendtag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am vergangenen Wochenende in Duisburg sind weitergehende Richtlinien zum Kopfballspiel im Kinder- und Jugendfußball beschlossen worden. Der DFB setzt beim verantwortungsvollen Umgang mit dem Kopfballtraining von Kindern und Jugendlichen auf altersgemäße Regelungen statt auf kategorische Verbote.

Während in England das Kopfballspiel im Training für Kinder unter zwölf Jahren aktuell untersagt ist, setzt der Fußball in Deutschland auf andere Lösungen. “Ein Trainingsverbot ist der falsche Weg, denn im Wettbewerb oder auch beim Kick auf dem Bolzplatz wird dann doch geköpft”, sagt Ronny Zimmermann, Präsident des Badischen Fußballverbandes und im DFB-Präsidium für Grundsatzfragen des Jugendfußballs und der Talentförderung zuständig.

“Der junge Fußballer und die junge Fußballerin wenden möglicherweise eine falsche Technik an, die im Worst Case zu deutlich größeren Schädigungen führen kann. Wir meinen, eine sachdienliche Lösung gefunden zu haben.”

Im Mittelpunkt der in Duisburg veröffentlichten Empfehlungen für die rund 23.500 Vereine unter dem Dach des DFB stehen die ab 2024 bindenden neuen Spielformen mit den Schwerpunkten auf Flachpassspiel, eine altersgerechte Vorgehensweise beim Erlernen des Kopfballspiels sowie auf eine Bewusstseinsbildung bei Trainer*innen und Spieler*innen. “Die durchaus verbreitete Einstellung, wenn der Schädel brummt, könne man doch weiterspielen, ist einfach falsch”, sagt DFB-Vizepräsident Zimmermann. “Schluss mit der Bagatellisierung.”


Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger, Lehrstuhlinhaber für Sportmedizin an der Universität Paderborn und Facharzt für Neurologie, der in der Medizinischen Kommission des DFB das Fachthema “Kopfverletzungen beim Fußball” betreut, erklärt: “Wir wollen im Nachwuchsbereich achtsamer mit den Auswirkungen des Kopfballspiels umgehen. Neuere Befunde geben uns hierzu Anlass. Wir setzen dabei gezielt auf nachhaltige Wirkung statt auf kurzfristige Verbote. Dass die Kleinfeld-Spielformen die Zahl der Kopfbälle im Kinder- und Jugendfußball ab der Saison 2024/2025 deutlich reduzieren werden, begrüßen wir aus medizinischer Sicht ausdrücklich.


Es geht um ein Zusammenwirken von wissenschaftlicher Evidenz und trainingswissenschaftlichen Überzeugungen. Oder anders gedrückt: Die Trainerinnen und Trainer im Land sitzen mit der Medizin in einem Boot.” Markus Hirte, der seit 2016 die Talentförderung beim DFB leitet, sagt: “Die neuen Spielformen stärken die Technik unseres Nachwuchses im deutschen Fußball. Ein zusätzlicher, durchaus erwünschter Nebeneffekt ist es, dass Kinder und Jugendliche seltener den Ball köpfen. Im Training kann die Kopfballtechnik kontrolliert und altersgerecht verbessert werden. Köpfen mit Köpfchen, darum geht es uns.”

Zentral für den Schutz des Gehirns beim Kopfball ist es, den Ball mit der Stirn zu treffen und die Hals- und Nackenmuskulatur bewusst anzuspannen. Studien belegen, dass die Stärkung der Hals- und Nackenmuskulatur etwa durch isometrische Übungen zu einer Minderung der Krafteinwirkung auf das Gehirn führt. Kopfball-Einheiten sollten zudem langsam aufbauen und bei ungünstigen äußeren Rahmenbedingungen – zum Beispiel bei nass-kaltem Wetter – vom Trainingsplan gestrichen werden.


Beim Kopfballtraining der jüngeren Jahrgänge sollte der Ball mit der Hand angeworfen werden. Bei längeren Distanzen muss die Wiederholungszahl reduziert werden. “Ausreichende Regeneration zwischen den Kopfballeinheiten ist ebenfalls entscheidend”, betont Claus Reinsberger. Alle Empfehlungen für ein altersgemäßes Kopfballtraining wurden vom Bundesjugendtag bestätigt und werden nun durch den DFB und seine Landesverbände in die Breite kommuniziert. Am Pilotprojekt der neuen Spielformen nahmen seit 2019 alle 21 Landesverbände teil.


Ab der Saison 2024/2025 werden ausschließlich diese Spielformen in der Jugendordnung für den Altersbereich G- bis E-Jugend verankert sein, so dass mit der Europameisterschaft 2024 in Deutschland der verbandsorganisierte Spielbetrieb für diese Altersklassen vollständig entlang der neuen Spielformen stattfinden wird. Dies betrifft nach aktuellen Zahlen mehr als 35.000 Mannschaften, mehr als 10.000 Vereine und rund eine halbe Million Kinder bundesweit. Durch das 2021 eingeführte Kindertrainer*innen-Zertifikat werden auch die zahlreichen Trainer*innen in speziell diesem Altersbereich, die oftmals keine gültige Trainer*innen-Lizenz vorweisen, erreicht und für diese wichtige Thematik sensibilisiert.

Für Verunsicherung sorgte die 2019 veröffentlichte Studie der Universität Glasgow, derzufolge Fußballer rund dreimal häufiger als der Bevölkerungsschnitt an Demenz versterben. Die Forschenden hatten die Todesursachen von rund 7700 schottischen Ex-Fußballprofis ausgewertet und mit der Allgemeinbevölkerung verglichen. Die vielfach vorgenommene offensive Interpretation der Studienresultate ist aus Sicht der DFB-Kommission zumindest zweifelhaft.

“Die untersuchten Fußballer haben bereits vor sehr langer Zeit gespielt, sie lebten länger als Vergleichspersonen”, sagt Prof. Dr. Dr. Reinsberger. Beide Faktoren sind ebenso nicht in die öffentliche Interpretation der Ergebnisse eingeflossen wie auch die Fragen nach anderen möglichen Auslösern der Krankheit. Eine ursächliche Klärung ist aufgrund dieser und anderer Mängel der schottischen Studie nicht ohne Weiteres möglich, so dass weiterhin erheblicher Forschungsbedarf besteht.


Bereits im Januar 2021 hatte das DFB-Präsidium beschlossen, dass sich der organisierte Fußball in Deutschland den UEFA-Empfehlungen zum Umgang mit dem Kopfballspiel im Nachwuchsbereich anschließt. “Wichtigstes Ziel dieser und anderer Regelungen im deutschen Fußball ist eine langfristige Bewusstseinsbildung in dem Sinne, dass alle Beteiligten Einwirkungen auf Kopf und Gehirn nicht mehr bagatellisieren”, betont Prof. Dr. Tim Meyer, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des DFB.

Geplant: Neue Spielformen im Kinderfußball ab 2024 verbindlich

Duisburg, 22. Januar 2022 - Der DFB-Bundesjugendtag hat sich einstimmig für die verbindliche Umsetzung der neuen Spielformen im Kinderfußball ausgesprochen. Die Regelung soll mit Beginn der Saison 2024/2025 bundesweit in Kraft treten. Ab diesem Zeitpunkt sollen die veränderten Spielformen, die im Kern kleinere Mannschaftsgrößen auf kleineren Spielfeldern vorsehen, die bisherigen Wettbewerbsangebote in der G-, F- und E-Jugend als feste Formate ablösen. Den offiziellen Beschluss dazu fasst der DFB-Bundestag 2022 am 11. März.

Die neuen Spielformen auf einen Blick
Erklärvideo  -  Booklet zum Download  -  FAQ Kinderfußball


Der DFB-Bundesjugendtag ist mit seiner Empfehlung dem Jugendausschuss und Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball gefolgt. Vorausgegangen war eine zweijährige Pilotphase, an der sich alle 21 Landesverbände mit zahlreichen Fußballkreisen und Vereinen beteiligt haben. Das flächendeckende Ausrollen der Spielformen soll nun etappenweise erfolgen, ehe die neuen Regelungen ab Sommer 2024 in ganz Deutschland greifen.

In der G-Jugend wird dann verbindlich im Zwei-gegen-Zwei oder Drei-gegen-Drei auf vier Minitore gespielt. In der F-Jugend wird ebenfalls das Drei-gegen-Drei empfohlen, alternativ ist auch ein Vier-gegen-Vier oder Fünf-gegen-Fünf möglich. In der E-Jugend wird fest zum Fünf-gegen-Fünf bis maximal Sieben-gegen-Sieben übergegangen, in dieser Altersklasse erfolgt auch der stufenweise Übergang zum Einsatz von Kleinfeldtoren und Torhüter*innen. Um den Leistungsdruck zu minimieren und die sportliche Entwicklung der Kinder stärker in den Vordergrund zu rücken, wird in der G- und F-Jugend keine Meisterschaftsrunde ausgetragen. Stattdessen sind Spielenachmittage und Festivals mit mehreren Mannschaften und Spielfeldern vorgesehen.

I
ntegriert in die Spielformen ist ein Rotationsprinzip mit festen Wechseln der Spieler*innen, um allen Kindern Einsatzzeiten zu ermöglichen. Wichtigstes Ziel der Reform in den Altersklassen U 6 bis U 11 ist es, mit einer kindgerechten Art des Fußballs den Spaß am Spiel nachhaltig zu fördern. Den Spieler*innen werden mehr Aktionen und persönliche Erfolgserlebnisse ermöglicht.


Ronny Zimmermann, zuständiger DFB-Vizepräsident für Kinder- und Jugendfußball, sagt: „Die neuen Spielformen sollen allen auf dem Platz so häufig wie möglich die Chance geben, den Ball selbst am Fuß zu haben. Sie sollen aktiv am Spiel teilnehmen und möglichst viele Tore schießen. Deshalb wird auf kleinere Teams, viel Abwechslung und zum Teil vier Tore gesetzt. Diese Maßnahmen sollen die individuelle sportliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen auf spielerischem Weg fördern, ihre Begeisterung für den Fußball verstärken und sie so als langfristige Mitglieder an die Fußballfamilie binden. Wir müssen wie Kinder denken, nicht wie Erwachsene. Nur Kinder, die Spaß und Freude am Spiel entwickeln, werden dem Fußball erhalten bleiben. Die Reform soll den gesamten Fußball und seine Vereine an der Basis langfristig stärken.“


Die veränderten Spielformen fördern die Selbstständigkeit der Spieler*innen und minimieren das Coachen durch die Trainer*innen und die Einflussnahme der Eltern auf das Nötigste. Die Kinder lernen, verstärkt eigene Lösungen zu finden. Der neue Modus bringt mit sich, dass mehr Spiele verloren und gewonnen werden, sodass Kinder den Umgang mit Siegen und Niederlagen noch besser erlernen.


Eine aktuelle Umfrage im Amateurfußball-Barometer hat die Wichtigkeit der Ziele, welche die Reform des Kinderfußballs verfolgt, noch einmal unterstrichen. Den Wunsch, dass Kinder möglichst viel Spaß am Spiel haben sollen, teilen nahezu alle der rund 5.200 befragten Personen aus dem Amateurfußball. Mehr als 99 Prozent von ihnen halten dies für wichtig oder sehr wichtig. Ähnlich stark gewichtet werden die Vorhaben, dass Kinder Fairplay erleben (95 Prozent), möglichst viele Ballaktionen haben (93 Prozent) und altersgerecht Fußball spielen (90 Prozent). Dass der Nachwuchs durch Zwischenrufe der Eltern weniger gestört werden soll, bezeichnen 89 Prozent als wichtig oder sehr wichtig.


Die neuen Wettbewerbsformen sorgen darüber hinaus dafür, dass Kopfbälle nahezu ausgeschlossen werden. Denn: Die Spielfeldgröße ist deutlich kleiner, Einwurf und Abstoß werden durch das Eindribbeln ersetzt, ein Abschlag durch den Torwart findet kaum statt. Somit gehen der DFB und seine Landesverbände altersgerecht mit dem Kopfballspiel im jungen Alter um, ohne Verbote oder Reglementierungen vorgeben zu müssen, wie es zum Teil andere Nationalverbände praktizieren.


Prof. Dr. Claus Reinsberger, Lehrstuhlinhaber für Sportmedizin an der Universität Paderborn, der in der Medizinischen Kommission des DFB das Fachthema „Kopfverletzungen beim Fußball“ betreut, erklärt: „Wir wollen im Nachwuchsbereich achtsamer mit den Auswirkungen des Kopfballspiels umgehen. Neuere Befunde geben uns hierzu Anlass. Wir setzen dabei gezielt auf nachhaltige Wirkung statt auf kurzfristige Verbote. Dass die Kleinfeld-Spielformen die Zahl der Kopfbälle für Kinder deutlich reduzieren, begrüßen wir aus medizinischer Sicht ausdrücklich.“


Im Rahmen des DFB-Bundesjugendtags wurden in diesem Zuge weitere Empfehlungen für das Kopfballspiel im Kinder- und Jugendbereich vorgestellt. Elementar ist aus Sicht der Expert*innen ein dem Alter angemessenes Training des Kopfballspiels. Denn das Erlernen einer gezielten Kopfballtechnik hilft, Problemen vorzubeugen. Das Kopfballtraining vor allem im jungen Alter sollte dabei unter anderem geringe Übungsumfänge, die Verwendung von leichteren Bällen, ausreichende Regenerationszeiten für den Kopf und das anfängliche Anwerfen mit der Hand zum Köpfen des Balles beinhalten.

DFB-Bundesjugendtag mit eindringlichem Appell und Forderungen für den Sport

 Duisburg, 22. Januar 2022 - Mehr Sportunterricht an Schulen! Mehr Bewegung in Deutschland! Mehr Anerkennung für den Breitensport und seine Ehrenamtlichen! Mehr Rechte für Kinder und Jugendliche! Weniger Bürokratie für die Vereine in der Nachwuchsarbeit! Keine Sportverbote mehr! Der DFB-Bundesjugendtag 2022 hat sich mit eindringlichen Appellen und klaren Forderungen an Politik, Gesellschaft und alle weiteren Interessensgruppen gerichtet, die für den Sport und den Fußball relevant sind.
DFB-Positionspapier Schulsport   -  Politisches Positionspapier

Ronny Zimmermann, zuständiger DFB-Vizepräsident für den Kinder- und Jugendfußball, erklärt: „Die Corona-Pandemie hat uns mehr denn je gezeigt, wie wichtig Sport und Bewegung sind, wie viel uns sonst fehlt, welche Probleme entstehen, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Leider haben wir durch den monatelangen Lockdown aber auch gesehen, welch geringe Bedeutung der Breitensport an entscheidenden Stellen genießt. Das muss sich ändern. Grundlegend. Schule spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wir müssen Kindern und Jugendlichen täglich Spiel und Sport anbieten, um sie in Bewegung zu bringen und dafür nachhaltig zu begeistern. Das Sportangebot an Schulen ist unbedingt auszubauen.

Auch die Sportvereine müssen ihre Chancen nutzen und sich als wichtige Partner der Schulen verstehen. Der Nachwuchs ist lange genug vernachlässigt worden, es ist nun höchste Zeit zum Umdenken. Es gilt, gemeinsam die Kräfte zu bündeln und wichtige Bereiche in Gesellschaft, Politik und Sport zu sensibilisieren. Klar ist auch: Es darf keine generellen Sportverbote für Kinder und Jugendliche mehr geben. Gerade der Freiluftsport hat nach allen vorliegenden Erkenntnissen nie ein pandemisches Risiko dargestellt.“

Im Rahmen des DFB-Bundesjugendtages in Duisburg wurde ein Positionspapier zum Schulsport vorgestellt, das unter den rund 50 Teilnehmer*innen breite Zustimmung fand. Darin wird unter anderem das besondere Potenzial des Fußballs betont, der als weltweit beliebteste Sportart sowie dank seines einfachen Regelwerks und damit niedrigschwelligen Zugangs einen hohen Aufforderungscharakter für Kinder bietet. Hinzu kommt das verbindende Element des Sports mit seinen integrativen Effekten, da ein Interagieren und gemeinsames Spielen hier auch ohne gemeinsame Sprache möglich ist.

Die Pandemie hat das Sport- und Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland stark beeinflusst. Monatelang war das organisierte Sporttreiben in Vereinen untersagt, ähnlich wie der Sport an Schulen. Hier möchte der DFB ansetzen und eine Diskussion über den Stellenwert des Sports speziell für Kinder und Jugendliche in Gang bringen. Dabei geht es nicht um Leistungsförderung und Talentsichtung. Es spielen ausschließlich breitensportliche Aspekte eine Rolle. Tatsache ist: Kinder und Jugendliche brauchen für eine gesunde Entwicklung ausreichend körperliche Aktivität. Bewegungsarmut schädigt die gesamte Gesellschaft.

Der DFB-Bundesjugendtag fordert vor diesem Hintergrund einstimmig mehr Sport an den Schulen, sowohl im Unterricht als durch den Ausbau von gemeinsamen Angeboten mit den örtlichen Sportvereinen. Erforderlich ist in diesem Zuge, dass Sportlehrkräfte im Rahmen ihrer Ausbildung vermehrt Möglichkeiten erhalten, sportpraktische Erfahrungen zu sammeln. Vor allem in der Grundschule ist der Anteil fachfremd erteilten Sportunterrichts relativ hoch. Ziel muss sein, die Bewegungskompetenzen der Sportlehrer*innen in der Fläche zu erhöhen.


Neben dem Schulsport tritt der DFB-Bundesjugendtag für eine generelle Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen ein. Eine Forderung lautet, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Passend dazu hat der DFB-Bundesjugendtag die Zentralverwaltung des Deutschen Fußball-Bundes beauftragt, dem Aktionsbündnis Kinderrechte beizutreten.

An die Bundesregierung richtet sich der Appell, die Nachwuchsarbeit in Vereinen zu entbürokratisieren. Förderungen der öffentlichen Hand für Vereinsjugendarbeit sind an viele formale Vorgaben und Richtlinien gebunden, dennoch sind die Fördersätze häufig gering. So verzichten viele ehrenamtliche Vereinsvertreter*innen lieber darauf, Gelder für Jugendfußballprojekte beim Kreis, der Kommune oder anderen Trägern zu beantragen.
Förderungswürdige Ideen für den Jugendfußball landen so oftmals in der Schublade und können nicht umgesetzt werden. Zum Teil lässt sich auch beobachten, dass Vereine in nicht unerheblichem Maße in Vorleistung treten müssen, bevor sie eine Förderung erhalten. Dies stellt für viele Vereine ein Problem dar.

 

Donata Hopfen und Hans-Joachim Watzke neu im DFB-Präsidium

Frankfurt, 07. Januar 2022 - Auf seiner Sitzung am heutigen Freitag hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Donata Hopfen einstimmig als neue DFB-Vizepräsidentin bestätigt. Donata Hopfen hat am 1. Januar 2022 die Nachfolge von Christian Seifert als Vorsitzende der Geschäftsführung der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH und Sprecherin des Präsidiums des DFL Deutsche Fußball Liga e.V. angetreten und gehört nach der nun erfolgten Bestätigung satzungsgemäß auch dem DFB-Präsidium an.

Zuvor war die 45-Jährige als Managing Director und Partnerin bei BCG Digital Ventures, einem Unternehmen der Boston Consulting Group, tätig gewesen. Als 1. Vizepräsident (Liga) wurde Hans-Joachim Watzke ins DFB-Präsidium berufen. Er folgt auf Peter Peters, der aufgrund seiner Kandidatur für das Amt des DFB-Präsidenten auf eigenen Wunsch zum 11. Februar 2022 und damit einen Monat vor dem DFB-Bundestag am 11. März 2022 als Vorsitzender des Aufsichtsrats der DFL GmbH und 1. Stellvertretender Sprecher des Präsidiums des DFL e.V. zurücktreten und damit auch aus dem DFB-Präsidium ausscheiden wird.

Hans-Joachim Watzke war vor der Berufung ins DFB-Präsidium von den Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga im Rahmen der DFL-Mitgliederversammlung am 14. Dezember 2021 in das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der DFL GmbH und 1. Stellvertretenden Sprechers des Präsidiums des DFL e.V. gewählt worden. Dieses Amt tritt Hans-Joachim Watzke am 11. Februar 2022 an, mit diesem Tag entfaltet auch seine Berufung ins DFB-Präsidium Wirkung.


 

Nation League: In Sinsheim gegen Israel

Frankfurt, 20. Dezember 2021 - Nach der Auslosung für Nation League der UEFA am vergangenen Donnerstag steht auch der DFB-Gegner im Länderspiel am 26. März in Sinsheim fest. In der PreZero Arena trifft das Team von BundestrainerHansi Flick auf Israel. Viermal spielte die deutsche Nationalmannschaft bislang gegen Israel, alle vier Spiele konnte sie gewinnen, zuletzt im Mai 2012 in Leipzig nach Treffern von Mario Gomez und André Schürrle mit 2:0. Gegner und Spielort des für den 29. März geplanten Auswärtsspiels der Nationalmannschaft sind derzeit noch in Abstimmung.

 

Nations League Gruppe 3 - eine echte Knallergruppe

Nyon, 16. Dezember 2021 - Bei der Auslosung der Nations League 2022/2023 hat der DFB eine echte Knallergruppe - oder auch Klassiker - vor der Brust. In der Gruppe 3 der Liga A wurde dem Flick-Team Italien, EM-Finalist England und Ungarn zugelost.

Die Gruppenspiele der dritten Wettbewerbsauflage werden in drei Terminblöcken absolviert:
Die Spieltage eins und zwei vom 2. bis 8. Juni 2022, Spieltage drei und vier vom 8. bis 14. Juni 2022 und Spieltage fünf und sechs vom 22. bis 27. September 2022. Die vier Gruppensieger der Liga A spielen am 14. und 15. Juni 2023 die Halbfinals, Endspiel und Spiel um Platz drei sind für den 18. Juni 2023 terminiert.

Datum Art LS Ort Gegner
Mo. 26.09.2022 NL16   ausw. England
Fr. 23.09.2022 NL15   Heim Ungarn
Di. 14.06.2022 NL14   Heim Italien
Sa. 11.06.2022 NL13   ausw. Ungarn
Di. 07.06.2022 NL12   Heim England
Sa. 04.06.2022 NL11   ausw. Italien


DFB GmbH & Co. KG: Weichen für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb des DFB gestellt und Geschäftsführung benannt

Frankfurt, 15. Dezember 2021 - Die Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG hat in ihrer Sitzung am Mittwoch die letzten Weichen für die Ausgliederung der wirtschaftlichen Aktivitäten des DFB zum 1. Januar 2022 gestellt. Damit wird ein Beschluss des DFB-Bundestags 2019 zur Prüfung der bestmöglichen Organisation dieser Aktivitäten umgesetzt.


Die Ausgliederung dient der organisatorischen Trennung der wirtschaftenden Bereiche des DFB von den ideellen. Die Ausgliederung erfolgt im Wege der Verpachtung an die aus der heutigen DFB GmbH hervorgehende DFB GmbH & Co. KG. Sie übernimmt vom DFB die operativen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe (u.a. der Nationalmannschaften, der 3. Liga, der Frauen-Bundesligen und der DFB-Pokalwettbewerbe) inklusive der zugehörigen Vermarktungsaktivitäten und bleibt zu 100 Prozent im Eigentum des DFB e.V. Das Schiedsrichterwesen im Elitebereich wird zukünftig durch die DFB Schiri GmbH verantwortet, an der die DFL eine Beteiligung von 49 Prozent halten wird.

Nachdem in den vergangenen Präsidiumssitzungen bereits wichtige Entscheidungen getroffen worden waren, folgten nun die letzten noch erforderlichen Schritte. Einer Umsetzung zum 01. Januar 2022 steht damit nichts mehr im Wege. Zudem wurden auf der Gesellschafterversammlung mit Oliver Bierhoff (Nationalmannschaften & Akademie), Dr. Holger Blask (Marketing, Vertrieb & Events) und Dr. Frank Biendara (IT & Digitales) die ersten Geschäftsführer der DFB GmbH & Co. KG berufen. Sprecher der Geschäftsführung ist Dr. Holger Blask. Dr. Holger Blask sagt: „Ich freue mich, dass wir diesen Prozess nun abgeschlossen haben. Der Schritt, die Organisation und Vermarktung des professionellen Fußballs innerhalb des DFB strukturell neu zu gestalten, ist wesentlich für die Zukunft und den Erfolg, sportlich wie wirtschaftlich.“

V.l.: Dr. Frank Biendara, Dr Holger Blask und Oliver Bierhoff - Foto Thomas Boecker DFB

 

 

- DFB-Team am 26. März in Sinsheim 
- Frauen-Nationalmannschaft: Topspiel gegen Portugal in Bielefeld

DFB-Team am 26. März in Sinsheim
Frankfurt, 09. Dezember 2021 - Die deutsche Nationalmannschaft wird ihr erstes Länderspiel im WM-Jahr 2022 am 26. März in Sinsheim bestreiten. Das legte das Präsidium des Deutschen-Fußball-Bundes in seiner Sitzung am Donnerstag fest. Auf wen das DFB-Team in der Spielstätte von Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim trifft, kann erst im Anschluss an die Auslosung für die UEFA Nations League, die am 16. Dezember in Montreux in der Schweiz stattfindet, entschieden werden.

Neben einem weiteren Auswärtsländerspiel im März stehen für die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick bislang zwischen dem 2. und 14. Juni 2022 vier Spiele in der Nations League an, im Zeitraum vom 22. bis 27. September weitere zwei. Die Endrundenauslosung für die Weltmeisterschaft in Katar, für die sich die Nationalmannschaft im Oktober vorzeitig qualifiziert hatte, findet am 1. April 2022 statt. Ab dem 14. November beginnt die Abstellungsperiode für die WM, das Eröffnungsspiel steigt am 21. November, das Finale am 18. Dezember.

Frauen-Nationalmannschaft: Topspiel gegen Portugal in Bielefeld
Das wohl entscheidende Spiel der Frauen-Nationalmannschaft um die direkte Qualifikation für die WM 2023 findet am Samstag, 9. April 2022 (ab 16.10 Uhr/live in der ARD) in Bielefeld statt. Das beschloss das DFB-Präsidium in seiner Sitzung am Donnerstag. In der Schüco-Arena trifft das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg auf Portugal, den stärksten Rivalen in der WM-Qualifikationsgruppe H.

Im abschließenden Spiel des Jahres 2021 hatte die DFB-Auswahl die Portugiesinnen Anfang Dezember in Faro mit 3:1 geschlagen. Martina Voss-Tecklenburg sagt: “Wir freuen uns, dass wir bei diesem wichtigen Spiel in Bielefeld zu Gast sind. Mit diesem Standort haben wir in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht. Mit einem tollen Stadion und begeisterungsfähigen Menschen, sowohl auf der Ebene der Fans als auch was die Unterstützung bei der Durchführung des Spiels angeht. Die Schüco-Arena bietet beste Voraussetzungen für uns und dieses Topspiel.”

Die DFB-Auswahl führt mit sechs Siegen aus sechs Spielen und einem Torverhältnis von 31:2 die WM-Qualifikationsgruppe H an, in der sich neben Deutschland und Portugal noch die Türkei, Israel, Serbien und Bulgarien befinden. Die jeweiligen Gruppenersten qualifizieren sich direkt für das WM-Endturnier in Australien und Neuseeland, die Gruppenzweiten spielen in Play-offs um zwei weitere Plätze.

 

Trauer um Weltmeister Horst Eckel

 Frankfurt, 03. Dezember 2021 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die DFB-Stiftung Sepp Herberger und die Familie Eckel trauern um Horst Eckel. Der Weltmeister von 1954 ist am heutigen Freitag im Alter von 89 Jahren gestorben. Er hinterlässt seine Frau Hannelore, seine Töchter Dagmar und Susanne sowie zwei Enkelkinder. Horst Eckel gehörte zur legendären Mannschaft von 1954, die in Bern den ersten Weltmeistertitel für Deutschland gewann. Im Finale gegen Ungarn war der Außenläufer der jüngste deutsche Spieler.

Neben Fritz Walter war Horst Eckel der einzige Akteur aus dem Kader von Bundestrainer Sepp Herberger, der bei der WM in der Schweiz alle sechs Spiele absolvierte. Von Herberger wurde Eckel im Finale mit einer speziellen Aufgabe betraut: Als Sonderbewacher nahm er den ungarischen Spielgestalter Nándor Hidegkuti aus dem Spiel. Insgesamt hat Eckel für Deutschland 32 Länderspiele absolviert.

Mit Horst Eckel ist nun der letzte Weltmeister von 1954 gestorben. Große Erfolge feierte Eckel neben der Nationalmannschaft auch mit “seinem” Verein, dem 1. FC Kaiserslautern, für den er in 213 Spielen 64 Tore erzielte. 1951 und 1953 wurde er mit den “Roten Teufeln” Deutscher Meister, 1954 und 1955 wurde er Deutscher Vizemeister. Nach seinem Karriereende hat sich Eckel in vielen sozialen Bereichen ehrenamtlich engagiert. Dabei galt seine Unterstützung der Fritz-Walter-Stiftung und insbesondere der Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes, deren Repräsentant er 20 Jahre lang war.

Im Oktober 2017 gründete Eckel gemeinsam mit seiner Tochter Dagmar die Horst-Eckel-Stiftung. Über die Stiftung werden sportbezogene Bildungsprojekte gefördert und Sportangebote für ältere Menschen unterstützt. Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident, sagt: “Ich habe Horst Eckel als einen wunderbaren Menschen kennengelernt und erlebt, der sich aus tiefster Überzeugung heraus stets auf die Seite der Schwächeren geschlagen hat und ihnen ein echtes Vorbild war.


Menschen in vermeintlich aussichtslosen Situationen wusste er den Weg ans Licht zu zeigen, und der Held von Bern verband dies immer mit seinem ganz persönlichen Fußballmärchen. Willenskraft und Ehrgeiz, Zielstrebigkeit und Demut haben sein Leben geprägt und ihn zu einer Persönlichkeit gemacht, die wir alle schmerzlich vermissen. Nicht nur für mich geht mit seinem Tod eine Persönlichkeit verloren, auch uns im DFB mit unseren sozialen Einrichtungen, für die er unermüdlich unterwegs war, wird Horst Eckel fehlen.”

Peter Peters, 1. DFB-Vizepräsident, sagt: “Die Nachricht vom Tode Horst Eckels hat mich tief getroffen. Ich habe Horst Eckel nicht nur als einen unserer Fußballhelden verehrt, sondern ihn auch persönlich über alle Maßen geschätzt. Er hat mir 1991 nach meinem Einstieg in den Fußball beim 1. FC Kaiserslautern sehr geholfen, diesen Verein und seine Menschen kennenzulernen. Denn sie alle haben ihn geliebt. Weil er ein herausragender Fußballer war, vor allem aber wegen seines so positiven und einnehmenden Wesens, wegen seines großartigen Charakters. Er hat jedem Wertschätzung und Respekt entgegengebracht, er hat Ehrlichkeit und Bodenständigkeit ausgestrahlt. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich Horst Eckel kennenlernen durfte. Er war ein großartiger Weggefährte. Er wird uns allen sehr fehlen.”


Heike Ullrich, Stellvertretende DFB-Generalsekretärin, sagt: “Es macht mich tieftraurig, dass wir in Horst Eckel die letzte Ikone unserer 1954er-Weltmeistermannschaft verloren haben. Die Helden von Bern haben nicht nur den Fußball in Deutschland, sondern unser ganzes Land geprägt. Ihre Bedeutung weit über das bloße Geschehen auf dem Rasen hinaus haben auch die nachfolgenden Generationen stets gespürt. Horst Eckel stand mit seiner positiven Einstellung und seinem großen Kämpferherz im Angesicht immenser Herausforderungen sinnbildlich für die Ära des Neuaufbaus und Aufbruchs, in die dieser erste Titelgewinn einer deutschen Nationalmannschaft fiel. Er war ein großer Fußballer und ein großartiger Mensch. Wir werden Horst Eckel sehr vermissen und sind in Gedanken bei seiner Familie.”


Dirk Janotta, DFB-Vizepräsident und Vorsitzender der Sepp-Herberger-Stiftung, sagt: “Horst Eckel wollte nie der ‘Held von Bern’ sein. Seine Bescheidenheit und seine Freundlichkeit zeichneten ihn aus. Gemeinsam mit seiner Familie trauern wir um eine große Persönlichkeit des deutschen Fußballs. Wir verlieren mit ihm einen Freund, ein Vorbild und eine echte Fußballlegende. Wir verneigen uns in tiefer Dankbarkeit vor ihm und seinem Lebenswerk. Wir werden Horst Eckel nie vergessen.”


Von der Bundesrepublik Deutschland wurde Horst Eckel 1954 mit dem Silbernen Lorbeerblatt und 2004 mit dem großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Vom DFB erhielt er 2007 das DFB-Ehrenschild. Der 1. FC Kaiserslautern ernannte ihn zum Ehrenspielführer. Kurz vor seinem Tod wurde Eckel in die Hall of Fame des deutschen Fußballs aufgenommen. Die Familie Eckel bittet darum, die Privatsphäre zu respektieren und von weiteren Anfragen Abstand zu nehmen.

 

Mehr denn je gilt: Danke ans Ehrenamt - offiziell zum 22. Mal

Frankfurt, 01. Dezember 2021 - Es sind keine leichten Zeiten für den Amateurfußball. Umso wichtiger, dass er auf engagierte Vereine mit leidenschaftlichen, kompetenten Menschen zählen kann. Rund 1,6 Millionen Ehrenamtliche sind im deutschen Fußball tätig. Sie sind es, die ihre Klubs durch die Pandemie führen, die zwei Lockdowns getrotzt, Hygienekonzepte umgesetzt und den Restart des Amateurfußballs im vergangenen Sommer erfolgreich gestemmt haben.


Darum fällt das Danke ans Ehrenamt, das jedes Jahr offiziell ausgesprochen wird, diesmal noch etwas eindringlicher und nachdrücklicher aus. Seit 1997 setzt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) über seine Aktion Ehrenamt Maßnahmen und Aktionen zur Förderung ehrenamtlichen Engagements um. “Danke ans Ehrenamt” wird in diesem Jahr offiziell zum 22. Mal gesagt – in Form von Aktionsspieltagen an den beiden kommenden Wochenenden (3. bis 6. und 10. bis 13. Dezember).

Zahlreiche Klubs aus der Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga beteiligen sich. Das unterstützende Material für die Aktion – von Video-Spots, LED-Bannern und Bannern bis zu Anzeigen, Texten und Social-Media-Grafiken – stellt der DFB zur Verfügung. Durchgeführt werden die Aktionsspieltage gemeinsam mit der DFL traditionell rund um den Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember. Das Motto dabei lautet: Ehrenamt ist unbezahlbar. Nur eine wohlmeinende Phrase? Auf keinen Fall! Bis zu 80.000 Fußballspiele finden an einem normalen Wochenende in Deutschland statt. Mehr als 1,5 Millionen aktive Spieler*innen sind am Ball.

Die Verbände stellen die Organisation des Ligabetriebs sicher.
- Doch wer kümmert sich um die Organisation der einzelnen Spiele vor Ort?
- Wer bereitet die Sportanlage vor?
- Wer leitet die Spiele als Schiedsrichter*innen?
- Wer sorgt dafür, dass die Teams ordentlich trainiert und betreut sind?

All das machen die knapp 1,6 Millionen ehrenamtlich und freiwillig engagierten Mitarbeiter*innen in den Vereinen. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten bilden die Amateurvereine das Fundament des Fußballs. Sie sind und bleiben in nahezu jedem Dorf und jeder Stadt eine der wichtigsten sozialen Anlaufstellen für Klein und Groß. Wie hoch der Wert dieses Wirkens auch wirtschaftlich ist, hat die UEFA in Zusammenarbeit mit zehn Universitäten, darunter die Deutsche Sporthochschule Köln, über eine paneuropäische Studie mit dem Namen UEFA GROW SROI (“Social Return on Invest”) ermittelt.

Basierend auf den Daten der Saison 2018/2019, beträgt allein in Deutschland die soziale und ökonomische Wertschöpfung durch den Amateurfußball knapp 14 Milliarden Euro für das Gemeinwohl – entstehend aus den positiven Effekten des Fußballsports und des dortigen ehrenamtlichen Engagements.
So wertvoll ist der Amateurfußball: Hier gibt’s alle Zahlen der SROI-Studie in der Übersicht.

Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: “Der Fußball vermittelt nicht nur Werte, er schafft auch Werte. Nachhaltig. Das unterstreichen die vorliegenden Zahlen. Wir müssen uns dabei stets vergegenwärtigen, dass die großen Leistungen durch das Ehrenamt in den Vereinen keine Selbstverständlichkeit sind, erst recht nicht in Zeiten einer Pandemie. Unsere gemeinsame Aufgabe in der Gesellschaft ist es, die Wertschätzung und Anerkennungskultur dafür weiter zu verbessern. Denn Ehrenamt ist unbezahlbar.”

Für die SROI-Berechnung haben die Wissenschaftler*innen Zahlen aus drei Kernbereichen einfließen lassen: Wirtschaft, Gesellschaft und Gesundheit. Die bundesweiten Ergebnisse wurden bereits im vergangenen Jahr vorgestellt und vom DFB öffentlich präsentiert. Demnach senkt Fußballspielen unter anderem das Erkrankungsrisiko und damit Gesundheitskosten in Höhe von 5,6 Milliarden Euro.
In die Wirtschaft fließen mehr als 5,7 Milliarden Euro aus dem Amateurfußball, unter anderem für Ausrüstung, Verpflegung und Fahrtkosten. Die Leistungen im sozialen Bereich machen 2,6 Milliarden Euro aus. Amateurfußball ist also nicht nur die schönste, sondern auch die wertvollste Nebensache der Welt. Nach einer Erweiterung des SROI-Modells kann die Wertschöpfung des Amateurfußballs jetzt auch für die 21 Landesverbände des DFB einzeln beziffert werden.

Im nächsten Schritt soll es zudem jedem Amateurverein ermöglicht werden, mit Hilfe des DFBnet in einfacher Weise den eigenen Wert errechnen und für seine Zwecke nutzen zu können. Die bundesweiten Daten zur sozialen und ökonomischen Wertschöpfung des Amateurfußballs sollen analog zum Sportentwicklungsbericht alle drei Jahre erhoben und veröffentlicht werden. Die nächste Untersuchung ist für die Saison 2022/2023 vorgesehen, die Ergebnisse würden Ende 2023 vorliegen.

Weiterführende Links: So wertvoll ist der Amateurfußball: Alle Zahlen der SROI-Studie Zum Video-Download Download der Social-Media-Motive

 

#2024undDu: Tausende Ideen für das Gemeinwohl in Deutschland

Frankfurt, 1. Dezember 2021 - Mehr als 18.000 konkrete Ideen für Gemeinwohl und ehrenamtliches Engagement hat die Impulsbefragung zu #2024undDu erbracht. Die dabei berührten Themen sind vielfältig: Sie reichen von sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit, kultureller Vielfalt bis zu Inklusion und Amateurfußball. Mit dem neuartigen Projekt möchte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf dem Weg zur UEFA EURO 2024 in Deutschland positive Effekte für das Gemeinwohl schaffen.


Im nächsten Schritt werden die eingegangenen Ideen der mehr als 60.000 Teilnehmer*innen wissenschaftlich ausgewertet, anschließend in Dialogformaten diskutiert und auf einer Beteiligungsplattform zur Verfügung gestellt. Celia Sasic, Botschafterin der UEFA EURO 2024 und Projektleiterin von #2024undDu, sagt: “Wir bestimmen gemeinsam, wie wir uns als Land im Jahr 2024 unseren Gästen aus Europa und der Welt präsentieren. Deswegen freuen wir uns über alle, die sich gemeinsam mit uns schon heute darüber Gedanken machen. Viele tolle Ideen sind bei uns angekommen. Genau das hatten wir uns in dieser Phase des Zuhörens erhofft. Wir werden nun an Runden Tischen die Ideen ausarbeiten und dabei Initiativen und Projekte entwickeln und unterstützen. Die EURO soll ein großes Fußballfest werden. Und sie soll über den Zeitraum des Turniers hinaus Positives bewirken. Unser großes Ziel ist eine EURO für alle.”


Die ersten Runden Tische sind für das Frühjahr 2022 geplant. Die vielfältigen Themen werden dort diskutiert und in konkrete Initiativen und Projekte umgewandelt. Das macht #2024undDu zu einem einzigartigen Instrument, das die Möglichkeiten einer Großveranstaltung mit den Bedürfnissen der Zivilgesellschaft vereint.


Philipp Lahm, Turnierdirektor der UEFA EURO 2024, erklärt: “Wir möchten bei der Organisation der EURO neue Standards setzen – vor allem in den Bereichen Nachhaltigkeit und Gemeinwohl. Wir sind überzeugt davon, dass der Fußball wertvolle Impulse für die ganze Gemeinschaft setzen kann. Deshalb möchten wir mit neuen Methoden möglichst viele Menschen motivieren, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Viele interessante Ideen sind schon gekommen. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die die ersten Schritte von #2024undDu mit uns gegangen sind. Wir freuen uns schon jetzt darauf, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und die Ideen besser zu verstehen. Danke auch an unsere Partner, die diese einzigartige Gemeinschaftsinitiative möglich machen. Packen wir’s an.”

Das gemeinsame Projekt der DFB EURO GmbH und der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt wird bei der Verbreitung von der Fußballfamilie über die Regional- und Landesverbände, die Host Cities der UEFA EURO 2024 und SAP unterstützt. Zudem beteiligen sich Projektpartner wie die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) bei der Verbreitung.

Historie: DFB-Präsidenten - die Männerriege

1900 – 1904 Professor Ferdinand Hueppe
1904 – 1905 Friedrich Wilhelm Nohe
1905 – 1925 Gottfried Hinze
1925 – 1945 Felix Linnemann
1949 – 1962 Dr. Peco Bauwens
1962 – 1975 Dr. Hermann Gösmann
1975 – 1992 Hermann Neuberger
1992 – 2001 Egidius Braun
2001 – 2006* Gerhard Mayer-Vorfelder
2004 – 2012* Theo Zwanziger
02.03.2012 – 09. November 2015 Rücktritt Wolfgang Niersbach
05.04.2016 – 02.04. 2019 Rücktritt
Übergang bis zur Neuwahl durch Doppelspitze  
Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch und Dr. Reinhard Rauball
Reinhard Grindel
27.09. 2019 – 17. Mai 2021 (598 Tage) Fritz Keller 13. Präsident
* Von 2004 bis 2006 gab  es mit Gerhard Mayer-Vorfelder und Theo Zwanziger die Doppelspitze. Von 1945 bis 1949 existierte kein deutscher Fußballverband
Freitag, 11. März 2022 in Bonn Bernd Neuendorf