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Rückkehr von Stadionbesuchern: DFB und DFL unterstützen und begleiten wissenschaftliche Studien

Frankfurt/Duisburg, 17. September 2020 - Um die wissenschaftliche Begleitung der Rückkehr von Stadionbesucher*innen umfassend zu unterstützen, werden der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die DFL Deutsche Fußball Liga mit ihrer gemeinsamen Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb mehrere Untersuchungen begleiten und finanziell umfassend fördern.

Die Task Force steht unter der Leitung und Koordination von Prof. Dr. Tim Meyer, dem Vorsitzenden der Medizinischen Kommission des DFB. Ziel ist es, valide Erkenntnisse zu gewinnen, die bei der Planung und Ausrichtung von künftigen Veranstaltungen helfen. Wie bei sämtlichen Konzepten seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist es für DFB und DFL selbstverständlich, dass die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studien schnellstmöglich mit allen interessierten Organisationen und Institutionen geteilt werden – innerhalb des Fußballs, des gesamten Sports und auch darüber hinaus, beispielsweise im Kultur- und Veranstaltungsbereich.

Eine von DFL und DFB unterstützte umfangreiche Studie über einen Zeitraum von acht bis zehn Wochen dient der Bewertung der konkreten Ansteckungsgefahr im Rahmen definierter Zuschauerszenarien. Ziel ist, durch eine wissenschaftliche Begleitung zu evaluieren, welche infektionsepidemiologischen Resultate ein bestimmtes, für einen Veranstaltungsort entwickeltes Schutzkonzept liefert. Durchgeführt wird die Untersuchung von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und der Ruhr-Universität Bochum. Vorgesehen ist ein stufenweise organisiertes Vorgehen mit einer technischen Erprobung während des Spielbetriebs in zwei Stadien mit jeweils 500 Personen. Nach erfolgreicher Umsetzung soll eine Durchführung in mehreren Stadien mit deutlich größerer Personenzahl erfolgen.

Alle beteiligten Stadionbesucher*innen werden dabei vor einem Spiel auf das Coronavirus getestet, anschließend über einen gewissen Zeitraum nachverfolgt und erneut getestet, was der Nachvollziehbarkeit möglicher Infektionsketten unter Berücksichtigung der jeweiligen Aufenthaltsbereiche dient. Mit Zuschauer*innenbewegungen innerhalb und außerhalb des Stadions befasst sich eine flankierende Untersuchung. Hierbei sollen Erkenntnisse zur Optimierung insbesondere von An- und Abreisewegen sowie der Einlasssituation gewonnen werden.
Aus den Ergebnissen lassen sich Zeitaufwand, Platzbedarf und maximale Größe von Menschenansammlungen für alle an einem Spieltag relevanten Orte innerhalb und außerhalb des Stadions sowie für den öffentlichen Personennahverkehr ableiten. Basis sind die von der Manchester Metropolitan University im Auftrag des DFB ermittelten Lösungsstrategien zu Kapazität, Platzbedarf und notwendiger Zeit bei der Besetzung der Plätze in den Stadien.

Das entsprechende Tool der Manchester Metropolitan University hilft, Stadien unter Berücksichtigung der aktuell notwendigen Abstandsregeln zu bewerten und hat Klubs bereits bei der Erstellung der Standort-individuellen Konzepte für die Rückkehr von Stadionbesucher*innen unterstützt. Das Wissen über die Gegebenheiten eines Stadions und seiner Zuwegung kann direkt eingepflegt werden. So sind Stärken und Schwächen jedes Standorts unter sich verändernden Bedingungen analysierbar. Die Ergebnisse werden für die konkrete Ausgestaltung der Studie zur Ansteckungsgefahr berücksichtigt. In Verbindung mit den Ergebnissen der Studie zur Ansteckungsgefahr können mithilfe des Tools lokale Konzepte optimiert werden.

Auf Aerosole in geschlossenen Räumlichkeiten, wie sie typischerweise zum Beispiel in Hospitalitybereichen von Stadien, aber auch in Sanitärbereichen eine Rolle bei der Übertragung von Covid-19 spielen können, wird sich eine ebenfalls von DFB und DFL unterstützte Untersuchung fokussieren. Ziel ist es, konkrete Empfehlungen zur Infektionsprävention zu erarbeiten. Basis ist ein bestehendes Simulationsmodell des Hermann-Rietschel-Instituts der Technischen Universität Berlin zur Risikoabschätzung von Infektionen in geschlossenen Räumen mit Blick auf die Konzentration und Ausbreitung von Aerosolen.
Dieses Modell wird speziell auf geschlossene Räume in Fußballstadien adaptiert. Im Rahmen der Anpassung des Berechnungsmodells werden verschiedene beispielhafte Simulationen für typische Räumlichkeiten mit Blick auf Ausbreitungsverhalten und Lüftungseffektivität durchgeführt. Die gesammelten Daten und Simulationen werden in einem Abschlussbericht aufbereitet, die Risikoabschätzung anschließend der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Auch für dieses Projekt ist grundsätzliches Übereinkommen mit Lehrstuhlinhabern universitärer Institutionen erzielt worden. Geplant ist, die Zusammenarbeit zeitnah zu fixieren und zügig mit der Umsetzung zu beginnen.

DFB und DFL unterstützen darüber hinaus unabhängig von der Rückkehr von Stadionbesucher*innen eine Studie zur Validierung einer geeigneten Pool-Testmethode mit einem PCR-Schnelltestverfahren. Ziel ist bei diesem Projekt, die zur PCR-Diagnostik eingesetzten Ressourcen wie Reagenzien, Geräte und Personal durch das Zusammenfassen mehrerer Screening-Proben von asymptomatisch gesunden Profisportler*innen (und Trainer*innen/Betreuer*innen) in einen “Pool” effizienter zu nutzen. Insbesondere falls Engpässe bei Laborkapazitäten entstehen, könnte eine solche Testmethode nach entsprechender Validierung die Aufrechterhaltung der Diagnostik im Leistungssport sicherstellen und gleichzeitig auch Vorlagen für andere Bereiche liefern.

Personelle Besetzung der Task Force 3. Liga festgelegt

Frankfurt/Duisburg, 11. September 2020 - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in seiner Sitzung am heutigen Freitag die personelle Besetzung der Task Force “Wirtschaftliche Stabilität 3. Liga” beschlossen. Das Gremium folgte mit seiner Entscheidung dem Vorschlag des Ausschusses 3. Liga. Diesem waren umfassende Gespräche und Abstimmungen mit den Fachabteilungen des DFB, der DFL, den Regional- und Landesverbänden, den Klubs der 3. Liga sowie den weiteren Bereichen und Interessensgruppen vorausgegangen, die in der Task Force vertreten sind.

Die Task Force “Wirtschaftliche Stabilität 3. Liga” setzt sich aus 21 Mitgliedern zusammen. Aus den Reihen des DFB gehören Dr. Friedrich Curtius (Generalsekretär), Dr. Stephan Osnabrügge (Schatzmeister), Peter Frymuth (DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung), Dr. Holger Blask (Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der DFB GmbH) sowie Oliver Bierhoff (Direktor Nationalmannschaften und Akademie) dem Gremium an.

Die Klubs der 3. Liga stellen mit Dr. Markus Merk (1. FC Kaiserslautern), Manfred Schwabl (SpVgg Unterhaching), Christian Seiffert (1. FC Saarbrücken) und Frank Strüver (KFC Uerdingen) vier Personen. Die DFL wird durch ihren 1. Stellvertretenden Präsidiumssprecher Peter Peters vertreten, die 2. Bundesliga durch Steffen Schneekloth (KSV Holstein Kiel), die Regionalliga durch Markus Uhlig (Rot-Weiss Essen). Der 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch ist die Stimme der Regional- und Landesverbände. Oliver Manthey (MSV Duisburg) und Stephanie Dilba (TSV 1860 München) vertreten die Fans. Erik Domaschke (SV Meppen) und Sören Bertram (1. FC Magdeburg) repräsentieren die Spieler, sie wurden über die Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VdV) sowie das kürzlich gegründete Spielerbündnis um Mats Hummels benannt.

Als externer Experte ist Steffen Busch, ehemaliger Leiter strategisches Marketing der DFL, in die Task Force berufen worden. Vertreter aus der Politik ist Dr. Markus Kerber, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern (BMI). Henning Stiegenroth (Telekom Deutschland) vertritt die TV-Partner. Komplettiert wird die Task Force durch Tom Eilers (SV Darmstadt 98), den Vorsitzenden des Ausschusses 3. Liga.
Neben dem Aspekt des nachhaltigen Wirtschaftens in der 3. Liga soll sich die Task Force mit der Weiterentwicklung der 3. Liga als Profispielklasse sowie der gesamten Struktur des Profifußballs unterhalb der 2. Bundesliga beschäftigen. Eingesetzt wurde das Gremium durch den Außerordentlichen DFB-Bundestag 2020 auf Anregung des DFB-Präsidiums und Antrag des Ausschusses 3. Liga.
Ziel war es von Beginn an, die Gruppe möglichst breit aufzustellen, um die zu behandelnden Themenstellungen aus verschiedensten Perspektiven zu diskutieren, zu bewerten und passende Maßnahmen abzuleiten. Peter Frymuth, für die 3. Liga zuständiger DFB-Vizepräsident, sagt: “Der nächste Schritt ist gemacht. Mit der personellen Besetzung der Task Force können wir sehr zufrieden sein, sie bildet eine hervorragende Grundlage, um die Zukunft der 3. Liga anzugehen und zu gestalten. Wir wollen neue Ideen entwickeln, diese bündeln und die daraus entstehenden Entscheidungen auf ein breites Fundament stellen. Vorrangigstes Ziel bleibt es dabei, die 3. Liga als Profispielklasse zu stärken.”

Neben der Zusammensetzung der Task Force hat das DFB-Präsidium auch die Nachbesetzung des Ausschusses 3. Liga verabschiedet. Dort waren Daniel Sauer nach dem Zweitligaaufstieg des FC Würzburger Kickers sowie Michael Klatt (ehemals MSV Duisburg) zur neuen Saison als Mitglieder ausgeschieden. Ihre Nachfolge treten Manfred Schwabl (SpVgg Unterhaching) und Thomas Wulf (MSV Duisburg) an. So wurde es von der Managertagung sowie dem Ausschuss 3. Liga vorgeschlagen und nun vom DFB-Präsidium offiziell bestätigt. Dem Ausschuss gehören insgesamt fünf Klubvertreter der 3. Liga an, neben Schwabl und Wulf sind dies Ronald Maul (SV Meppen), Christian Seiffert (1. FC Saarbrücken) und Mario Kallnik (1. FC Magdeburg).

- Zuschauer-Rückkehr: Flexible Lösungen in den DFB-Spielklassen
- Aktualisierte Hygienekonzept beschlossen - 5 Auswechslungen
3. Liga bleibt bei nur 3 Auswechslungen

 Das neue Hygienekonzept von DFB und DFL
Frankfurt/Duisburg, 31. August 2020 - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes unterstützt die von DFB-Spielausschuss, Ausschuss Frauen- und Mädchenfußball, Ausschuss 3. Liga, Ausschuss Frauen-Bundesligen und Jugendausschuss erarbeiteten Regelungen zur möglichen Wiederzulassung von Zuschauer*innen in den DFB-Wettbewerben. Im schriftlichen Umlaufverfahren wurden die dafür erforderlichen Ergänzungen in den Durchführungsbestimmungen zur DFB-Spielordnung beschlossen.

In der 3. Liga, im DFB-Pokal und der FLYERALARM Frauen-Bundesliga richten sich Zulassung und Zahl der Zuschauer*innen demnach nach den regionalen Verfügungslagen und müssen von jedem Klub mit den zuständigen Gesundheitsbehörden individuell vor Ort abgestimmt werden.
Das bedeutet, dass es an einigen Standorten zur Zulassung von Fans kommen kann, während gleichzeitig andere Klubs bei ihren Heimspielen weniger oder gegebenenfalls noch keine Zuschauer*innen in den Stadien begrüßen dürfen. Gästefans sind dabei bis 31. Dezember in diesen Wettbewerben kategorisch nicht zugelassen.
Neben Sitzplätzen soll in der 3. Liga und der FLYERALARM Frauen-Bundesliga mit Saisonstart grundsätzlich auch der Verkauf von Tickets für den Stehplatzbereich erlaubt sein, sollte es die behördliche Verfügungslage dem jeweiligen Klub gestatten.

Im DFB-Pokal der Herren sind Stehplätze – je nach örtlicher Verfügungslage – nur auf Antrag bei der DFB-Zentralverwaltung zulässig, sofern die vorhandenen und im Rahmen des Hygienekonzeptes nutzbaren Sitzplätze die örtlich zulässige Gesamtzahl an Zuschauer*innen nicht abdecken können. Der Ausschank von Alkohol ist in den Stadien grundsätzlich verboten. Im Falle einer ausdrücklichen Genehmigung durch die örtlichen Behörden können Vereine der 3. Liga und die Teilnehmer des DFB-Pokals dieses Verbot ausnahmsweise aufheben.
Für den Bereich der FLYERALARM Frauen-Bundesliga gibt es diese Möglichkeit nicht. Hier hat man sich, u. a. aufgrund der hohen Überschneidung an Klubs mit Herren-Mannschaften im Lizenzfußball, für eine gleichlautende Regelung mit Bundesliga und 2. Bundesliga entschieden.

DFB-Präsidium: Aktualisierte Hygienekonzept beschlossen Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat im schriftlichen Umlaufverfahren das aktualisierte Hygienekonzept für die neue Saison im deutschen Profifußball in den DFB-Wettbewerben für verbindlich erklärt. Das gemeinsame Konzept von DFB und DFL, das sich in der vergangenen Spielzeit beim Restart der Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga, FLYERALARM Frauen-Bundesliga und im DFB-Pokal bewährt hatte, wurde von der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb umfassend weiterentwickelt und optimiert.

Mit Beginn der Saison 2020/2021 kommt es für alle Profiwettbewerbe im deutschen Fußball zur Anwendung, im Bereich der DFL sind dies die Bundesliga und 2. Bundesliga, im Bereich des DFB die 3. Liga und die FLYERALARM Frauen-Bundesliga sowie der DFB-Pokal der Männer und Frauen, sofern ein Klub der FLYERALARM Frauen-Bundesliga beteiligt ist bzw. ab dem Viertelfinale in allen Partien. Das aktualisierte Hygienekonzept wurde in der vergangenen Woche vorgestellt und veröffentlicht, in seinem Fokus steht der Arbeitsschutz für die rund um den Spielbetrieb beteiligten Arbeitnehmer*innen.
Die enthaltenen Maßnahmen beziehen sich auf die Organisation und Durchführung des Trainings- und Spielbetriebs sowie die Arbeitsabläufe in den Stadien. Das Konzept berücksichtigt die Konkretisierung der Anforderungen an den Arbeitsschutz gemäß der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekannt gegebenen “SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel”. Die auch für den Fußball zuständige gesetzliche Unfallversicherung VBG sieht das Konzept im Einklang mit der “SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel”.
Als Arbeitgeber tragen die Klubs die Verantwortung für die jeweilige Umsetzung der im Konzept festgehaltenen Maßnahmen. Die Wiederzulassung von Zuschauer*innen war und ist kein konkreter Bestandteil des Hygienekonzepts und weitgehend unabhängig von diesem zu betrachten. Verbände und Klubs erarbeiten gemeinsam Modelle zur Beantwortung der Frage, wann und in welchem Umfang die Fans die Spiele wieder live im Stadion verfolgen können. Dies erfolgt in einem separaten Prozess, stets im Austausch mit den zuständigen Behörden. Standortabhängig sind hierfür individuelle Lösungen angestrebt und notwendig.

Neben den Grundlagen zur Durchführung des Sonderspielbetriebs beinhaltet das aktualisierte Hygienekonzept unter anderem Vorgaben zur Organisation und Hygiene im Stadion sowie den dortigen Arbeitsabläufen. Vorgesehen sind weiterhin strenge Hygienemaßnahmen, regelmäßige Testungen, permanentes Monitoring und angepasste organisatorische Abläufe im Spiel- und Trainingsbetrieb. Im Vergleich zu den vorherigen Versionen unterscheidet das aktualisierte Hygienekonzept in drei Pandemiestufen, an denen sich die definierten Maßnahmen orientieren. Das Pandemie-Level “hoch” gilt demnach bereits ab 35 Neuinfektionen wöchentlich pro 100.000 Einwohner, das Pandemie-Level “mittel” bei mindestens fünf Neuinfektionen, das Pandemie-Level “niedrig” unterhalb von fünf Neuinfektionen.
Die Abstufung bietet die Möglichkeit zu regionalen Lösungen, die zielgerichtet auf die Gegebenheiten vor Ort eingehen. Zur Bestimmung der Pandemiestufe wird an jedem Standort die Sieben-Tage-Inzidenz im eigenen Landkreis und aller angrenzenden Landkreise bzw. kreisfreien Städte herangezogen. Die Pandemiestufen können sich je nach Region unterscheiden, folglich können auch die zwingend umzusetzenden Hygienemaßnahmen innerhalb einer Spielklasse abhängig von den jeweiligen Standorten differieren. Umfang und zeitliche Taktung der regelmäßigen Testungen sind ebenfalls von der Pandemiestufe abhängig. Gleiches gilt für die Maximalzahl der zugelassenen Personen im Stadion. Das Stadion ist im Hygienekonzept weiterhin in drei Zonen unterteilt: Stadioninnenraum (Zone 1), Tribünenbereich (Zone 2) und TV-Compound (Zone 3).
Das neue Hygienekonzept von DFB und DFL

Fünf Auswechslungen – DFB verlängert Ausnahmeregelung
Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen, dass für die Saison 2020/21 in den DFB-Spielklassen weiterhin fünf Auswechslungen pro Spiel möglich sind. Diese Regelung besteht seit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach der Unterbrechung aufgrund der Covid-19-Pandemie.
Das DFB-Präsidium folgt mit seinem Beschluss für den DFB-Pokal der Herren, den DFB-Pokal der Frauen, die FLYERALARM Frauen-Bundesliga und die 2. Frauen-Bundesliga der vom International Football Association Board (IFAB) geschaffenen Möglichkeit von bis zu fünf Auswechslungen auf professioneller Ebene auch in der Saison 2020/2021.

Nicht weiter zur Anwendung kommt die Regelung in der 3. Liga. Dort haben sich die Klubs und der Ausschuss 3. Liga mehrheitlich dafür ausgesprochen, ab sofort zur vorherigen Beschränkung auf drei Auswechslungen zurückzukehren. Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: “Aufgrund des stark komprimierten Spielkalenders für die Saison 2020/21 möchten wir den Mannschaften die Möglichkeit geben, mit fünf Auswechslungen die individuelle Belastung der Spielerinnen und Spieler besser zu dosieren. Die übergeordneten Verbände und wir als Nationalverband nehmen damit die Verantwortung wahr, die wir gegenüber den Spielerinnen und Spielern haben. Unser Ziel ist es, die Gesundheit zu schützen und eine Häufung von Verletzungen zu vermeiden.” Jeder Mannschaft stehen für den Austausch von Spieler*innen während eines Spiels insgesamt drei Gelegenheiten sowie die Halbzeitpause zur Verfügung. Kommt es zu einer Verlängerung, erhalten beide Mannschaften eine zusätzliche vierte Gelegenheit für den Austausch von Spieler*innen. Darüber hinaus besteht auch in der Unterbrechung zwischen regulärer Spielzeit und Verlängerung sowie in der Halbzeitpause der Verlängerung Gelegenheit zur Auswechslung.

Überarbeitetes Hygienekonzept für den deutschen Profifußball

Das neue Hygienekonzept von DFB und DFL
Frankfurt/Duisburg, 26. August 2020 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat das aktualisierte Hygienekonzept für die neue Saison im deutschen Profifußball veröffentlicht. Das gemeinsame Konzept von DFB und DFL, das sich in der vergangenen Spielzeit beim Restart der Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga, FLYERALARM Frauen-Bundesliga und im DFB-Pokal bewährt hatte, ist von der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb umfassend weiterentwickelt und optimiert worden.

Es soll mit Beginn der Saison 2020/2021 für alle Profiwettbewerbe im deutschen Fußball zur Anwendung kommen, dies sind im Bereich der DFL die Bundesliga und 2. Bundesliga sowie im Bereich des DFB die 3. Liga, FLYERALARM Frauen-Bundesliga und der DFB-Pokal der Männer und Frauen. Im Fokus des Hygienekonzepts steht der Arbeitsschutz für die rund um den Spielbetrieb beteiligten Arbeitnehmer*innen – wie zum Beispiel Spieler*innen, Trainer*innen, Betreuer*innen und Medienvertreter*innen.
Die enthaltenen Maßnahmen beziehen sich auf die Organisation und Durchführung des Trainings- und Spielbetriebs sowie die Arbeitsabläufe in den Stadien. Ziel der Überarbeitungen durch die Task Force unter Leitung von Nationalmannschaftsarzt Prof. Dr. Tim Meyer war es, auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse verschiedenster Beteiligter mittel- und langfristig praktikable Vorgaben zu entwickeln und bestmögliche medizinische Rahmenbedingungen für die bevorstehende Saison zu gewährleisten. Das Konzept berücksichtigt die Konkretisierungen der Anforderungen an den Arbeitsschutz gemäß der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekannt gegebenen “SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel”.

Die auch für den Fußball zuständige gesetzliche Unfallversicherung VBG sieht das Konzept im Einklang mit der “SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel”. Als Arbeitgeber tragen die Klubs die Verantwortung für die jeweilige Umsetzung der im Konzept festgehaltenen Maßnahmen im Sinne des Arbeitsschutzes. Die mögliche Wiederzulassung von Zuschauer*innen war und ist kein konkreter Bestandteil des vorliegenden Hygienekonzepts, sondern weitgehend unabhängig davon zu betrachten. Die Verbände und Klubs bearbeiten die Frage, wann und in welchem Umfang die Fans die Spiele wieder live im Stadion verfolgen können, intensiv in einem separaten Prozess, stets in Austausch mit den zuständigen Behörden.

Standortabhängig sind hierfür individuelle Lösungen
DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: “Das Hygienekonzept von DFB und DFL hat weltweit Beachtung gefunden und dafür gesorgt, dass die vergangene Saison sportlich zu Ende gespielt werden konnte. Darauf baut die nun weiterentwickelte Version auf. Der Gesundheitsschutz steht unverändert an erster Stelle. Wir sind uns im Fußball der großen Verantwortung bewusst und wollen mit gutem Beispiel für den Sport vorangehen. Dies gilt auch bei der Erarbeitung der weiteren Konzepte für eine mögliche Rückkehr der Fans in die Stadien.”

Das vorliegende Hygienekonzept für den Spielbetrieb ist allen Klubs der Profiligen sowie den Teilnehmern des DFB-Pokals aus dem Amateurbereich zugegangen und befindet sich beim DFB aktuell im offiziellen Beschlussverfahren durch das DFB-Präsidium. Neben den Grundlagen zur Durchführung des Sonderspielbetriebs beinhaltet das Konzept unter anderem Vorgaben zur Organisation und Hygiene im Stadion sowie den dortigen Arbeitsabläufen. Vorgesehen sind weiterhin strenge Hygienemaßnahmen, regelmäßige Testungen, permanentes Monitoring und angepasste organisatorische Abläufe im Spiel- und Trainingsbetrieb.

Im Vergleich zu den vorherigen Versionen unterscheidet das aktualisierte Hygienekonzept in drei Pandemiestufen, an denen sich die definierten Maßnahmen orientieren. Das Pandemie-Level “hoch” gilt demnach bereits ab 35 Neuinfektionen wöchentlich pro 100.000 Einwohner, das Pandemie-Level “mittel” bei mindestens fünf Neuinfektionen, das Pandemie-Level “niedrig” unterhalb von fünf Neuinfektionen. Die Abstufung bietet die Möglichkeit zu regionalen Lösungen, die zielgerichtet auf die Gegebenheiten vor Ort eingehen.
Zur Bestimmung der Pandemiestufe wird an jedem Standort die Sieben-Tage-Inzidenz im eigenen Landkreis und aller angrenzenden Landkreise bzw. kreisfreien Städte herangezogen. Die Pandemiestufen können sich je nach Region unterscheiden, folglich können auch die zwingend umzusetzenden Hygienemaßnahmen innerhalb einer Spielklasse abhängig von den jeweiligen Standorten differieren.
Umfang und zeitliche Taktung der regelmäßigen Testungen sind ebenfalls von der Pandemiestufe abhängig. Gleiches gilt für die Maximalzahl der zugelassenen Personen im Stadion. Das Stadion ist im Hygienekonzept weiterhin in drei Zonen unterteilt: Stadioninnenraum (Zone 1), Tribünenbereich (Zone 2) und TV-Compound (Zone 3).

Löw beruft gewgen Spanien und die Schweiz Baumann, Gosens und Neuhaus

Do. 03.09.2020, Stuttgart: LS962, NL5 Deutschland - Spanien
So.06.09.2020, Basel: LS963, NL6 Schweiz - Deutschland

Frankfurt/Duisburg, 25. August 2020 - Bundestrainer Joachim Löw hat für die beiden anstehenden NL-Spiele gegen Spanien und die Schweiz drei Debütanten nominiert.
Am Donnerstag, 3. September 2020, geht es ab 20.45 Uhr um das Nations-League-Spiel Deutschland gegen Spanien (in Stuttgart) und am Sonntag, 6. September 2020, um 20.45 Uhr in Basel gegen die Schweiz.

Der Kader:

Pos

Name

Geboren

Verein

LS

Tore

T

Oliver Baumann

02.06.1990

TSG Hoffenheim

0

0

T

Bernd Leno

04.03.1992

FC Arsenal

6

0

T

Kevin Trapp

08.07.1990

Eintracht Frankfurt

3

0

V

Matthias Ginter

19.01.1994

Borussia Mönchengladbach

29

1

V

Robin Gosens

05.07.1994

Atalanta Bergamo

0

0

V

Thilo Kehrer

21.09.1996

Paris Saint-Germain

7

0

V

Robin Koch

17.07.1996

SC Freiburg

2

0

V

Antonio Rüdiger

03.03.1993

FC Chelsea

30

1

V

Nico Schulz

01.04.1993

Borussia Dortmund

10

2

V

Niklas Süle

03.09.1995

Bayern München

24

1

V

Jonathan Tah

11.02.1996

Bayer 04 Leverkusen

9

0

Mf/S

Julian Brandt

02.05.1996

Borussia Dortmund

31

3

Mf/S

Emre Can

12.01.1994

Borussia Dortmund

25

1

Mf/S

Julian Draxler

20.09.1993

Paris Saint-Germain

51

6

Mf/S

İlkay Gündoğan

24.10.1990

Manchester City

37

7

Mf/S

Kai Havertz

11.06.1999

Bayer 04 Leverkusen

7

1

Mf/S

Toni Kroos

04.01.1990

Real Madrid

96

17

Mf/S

Florian Neuhaus

16.03.1997

Borussia Mönchengladbach

0

0

Mf/S

Leroy Sané

11.01.1996

Bayern München

21

5

Mf/S

Suat Serdar

11.04.1997

FC Schalke 04

3

0

Mf/S

Luca Waldschmidt

19.05.1996

Benfica Lissabon

3

0

Mf/S

Timo Werner

06.03.1996

FC Chelsea

29

11



Kaiserslautern und Dresden eröffnen neue Saison der 3. Liga
Spielplan der 3. Liga in der Saison 2020/2021

Frankfurt/Duisburg, 20. August 2020 - Der Spielplan der Saison 2020/2021 in der 3. Liga steht fest. Eröffnet wird die 13. Spielzeit der 3. Liga am Freitag, 18. September, mit der Partie zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Zweitligaabsteiger SG Dynamo Dresden. Anpfiff ist um 17.45 Uhr, die ARD und MagentaSport übertragen das Eröffnungsspiel live. Die übrigen neun Begegnungen des ersten Spieltags, darunter das Aufeinandertreffen der ehemaligen Bundesligisten F.C. Hansa Rostock und MSV Duisburg sowie das Duell zwischen dem 1. FC Magdeburg und Halleschen FC, folgen von Samstag bis Montag (19. bis 21. September). Bisher ist nur das Eröffnungsspiel zeitgenau terminiert.
Die weiteren Ansetzungen der ersten vier Spieltage nimmt der DFB in Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden in den nächsten Tagen im Anschluss an die Terminierungen der Bundesliga und 2. Bundesliga vor. In diese Ansetzungsperiode fallen in der 3. Liga auch das Derby 1. FC Kaiserslautern gegen SV Waldhof Mannheim sowie die Begegnung der früheren DDR-Meister Dynamo Dresden und 1. FC Magdeburg am 4. Spieltag (9. bis 12. Oktober).

Die Anstoßzeiten der Spieltage fünf bis zehn werden ebenfalls noch vor Saisonstart bekanntgegeben. An den Wochenenden folgt die 3. Liga weiterhin dem festen Spieltagsformat mit einer Partie am Freitagabend, sechs Begegnungen am Samstag, zwei Spielen am Sonntag und einem am Montagabend. Ausnahme bilden die englischen Wochen mit jeweils fünf Partien am Dienstag- und Mittwochabend, dort wird es vorher kein Montagsspiel geben. MagentaSport überträgt alle 380 Partien der Saison live, die ARD und ihre dritten Programme zeigen 86 Livespiele im frei empfangbaren Fernsehen. Hinzu kommt eine umfangreiche Highlightverwertung in der ARD-Sportschau und den Sportsendungen der Landesrundfunkanstalten.

Bis Weihnachten sind 17 Spieltage vorgesehen, darunter drei Wochenspieltage. Zudem wird die 3. Liga während der Nationalmannschaftsperioden im Oktober und November keine Pause einlegen. Der letzte Spieltag vor der dreiwöchigen Winterpause ist von 18. bis 21. Dezember datiert, ehe es im neuen Jahr ab dem 8. Januar mit dem 18. Spieltag weitergeht, unter anderem mit dem Münchner Derby zwischen dem aktuellen Meister FC Bayern II und dem TSV 1860. Die Hinrunde endet eine Woche später mit dem 19. Spieltag vom 15. bis 18. Januar 2021. Die Rückrunde beinhaltet für die Drittligisten erneut drei Spieltage unter der Woche. Das Saisonfinale in der 3. Liga steigt am 22. Mai 2021 mit dem 38. Spieltag, an dem alle zehn Partien zeitgleich am Samstag angepfiffen werden.

Auf- und Abstiegsregelung sind unverändert: Die ersten beiden Teams der Abschlusstabelle sind sportlich für die 2. Bundesliga qualifiziert, der Drittplatzierte geht gegen den Tabellen-16. der 2. Bundesliga in die beiden Relegationsspiele, die für 27. und 30. Mai vorgesehen sind. Die letzten vier Klubs der 3. Liga steigen in die Regionalliga ab. Alle vorgenommenen Terminplanungen stehen unter dem Vorbehalt, dass die behördlichen Verfügungslagen vor Ort den Spielbetrieb ermöglichen. Anpassungen aufgrund einer verschärften Pandemiesituation oder veränderter Verfügungslagen sind weiterhin möglich.

Zulassungen für Saison 2020/2021 in der 3. Liga erteilt

Das Teilnehmerfeld der 3. Liga für die Saison 2020/2021:
SV Wehen Wiesbaden, SG Dynamo Dresden, FC Ingolstadt, 1. FC Magdeburg, MSV Duisburg, Hallescher FC, F.C. Hansa Rostock, FSV Zwickau, 1. FC Kaiserslautern, SpVgg Unterhaching, KFC Uerdingen, TSV 1860 München, SV Meppen, SV Waldhof Mannheim, FC Viktoria Köln, FC Bayern München II, 1. FC Saarbrücken, Türkgücü München, VfB Lübeck, SC Verl.


Frankfurt/Duisburg, 17. Juli 2020 - Der DFB-Spielausschuss hat nach Abschluss der Wettbewerbe in seiner heutigen Sitzung die sportlich erbrachten Qualifikationen der Bewerber für die 3. Liga festgestellt. Die Zulassungen für die Saison 2020/2021 sind damit erteilt. Alle 20 Klubs, die sich sportlich qualifiziert haben, hatten die wirtschaftliche und technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit im Rahmen des Zulassungsverfahrens nachgewiesen. Die noch anhängigen Sportgerichtsverfahren bleiben hiervon unberührt.

Das Teilnehmerfeld präsentiert sich zur kommenden Saison auf sechs Positionen verändert. Erstmals in der 3. Liga vertreten sind die Aufsteiger VfB Lübeck, SC Verl und Türkgücü München. Hinzu kommt mit dem 1. FC Saarbrücken ein Rückkehrer aus der Regionalliga. Die Saarländer waren 2014 aus der 3. Liga abgestiegen. Auch die beiden Zweitliga-Absteiger SG Dynamo Dresden und SV Wehen Wiesbaden kennen die 3. Liga aus eigener Erfahrung. Dresden stieg 2016 als Meister in die 2. Bundesliga auf, Wehen Wiesbaden war in der Saison 2018/2019 letztmals Drittligist.

Die 13. Saison der 3. Liga startet am Freitag, 18. September, mit dem Eröffnungsspiel. In der ersten Saisonhälfte sind drei Wochenspieltage vorgesehen, zudem wird die 3. Liga während der Nationalmannschaftsperioden im Oktober und November keine Pause einlegen, sondern an den jeweiligen Wochenenden (9. bis 12. Oktober und 13. bis 16. November) spielen.

Nach dem 17. Spieltag (18. bis 21. Dezember) geht es in eine verkürzte, dreiwöchige Winterpause, ehe die Saison ab 8. Januar 2021 fortgesetzt wird. Auch die Rückrunde der 3. Liga beinhaltet drei Wochenspieltage. Das Saisonfinale mit dem 38. Spieltag ist für Samstag, 22. Mai, terminiert. Das Spieltagsformat folgt dem seit der Saison 2018/2019 festgelegten Schema. Mit Ausnahme der englischen Wochen wird an Regelspieltagen stets eine Partie freitagabends (19 Uhr) ausgetragen, sechs Spiele finden am Samstag (14 Uhr) statt, zwei Spiele sonntags (13 und 14 Uhr), dazu eine Begegnung am Montag (19 Uhr).

Alle vorgenommenen Planungen im DFB-Rahmenterminkalender der Saison 2020/2021 stehen unter dem Vorbehalt, dass die behördlichen Verfügungslagen vor Ort den Spielbetrieb ermöglichen. Anpassungen für einzelne Wettbewerbe aufgrund sich verschärfender Pandemielagen oder veränderter Verfügungslagen sind weiterhin möglich.

 

Löws Kalenderjahr komplett: Noch in 2020 gegen die Türkei und Tschechien

Frankfurt/Duisburg, 13. Juli 2020 - Der Spielplan der Nationalmannschaft für das Kalenderjahr 2020 ist komplett. Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat sich mit den Nationalverbänden der Türkei und der Tschechischen Republik auf die Durchführung von Länderspielen verständigt. Deutschland trifft demnach am 7. Oktober in Köln auf die Türkei und am 11. November in Leipzig auf die Tschechische Republik. Beide Partien sind in die jeweilige offizielle Abstellungsperiode der UEFA integriert.

Bundestrainer Joachim Löw: “Wir möchten die Länderspiele im Herbst nutzen, damit sich unsere junge Mannschaft weiter einspielen kann. Mit Blick auf die Europameisterschaft im nächsten Jahr wollen wir als Team weiter zusammenwachsen. Die Türkei und die Tschechische Republik sind sportlich sehr interessante Gegner. Neben den Begegnungen in der Nations League werden uns auch diese beiden Länderspiele weitere wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung der Mannschaft bringen. Ich freue mich sehr auf die Spiele und hoffe natürlich, dass wir schon im Herbst wieder vor Publikum spielen können.”
 Bereits am vergangenen Freitag hatte der DFB mit Stuttgart, Köln und Leipzig die Austragungsorte der Heimspiele in der zweiten Jahreshälfte 2020 bekanntgegeben. In Köln und Leipzig finden in der jeweiligen Länderspiel-Phase jeweils zwei Heimspiele hintereinander statt, unnötige Reisestrapazen für die Mannschaft werden damit vermieden.

Der vorläufige Spielplan der Nationalmannschaft in der zweiten Jahreshälfte 2020:
- 3. September 2020, 20.45 Uhr: UEFA Nations League, Deutschland gegen Spanien (in Stuttgart)
- 6. September 2020, 20.45 Uhr: UEFA Nations League, Schweiz gegen Deutschland (in Basel)
- 7. Oktober 2020, Uhrzeit noch offen: Länderspiel, Deutschland gegen Türkei (in Köln)
- 10. Oktober 2020, 20.45 Uhr: UEFA Nations League, Ukraine gegen Deutschland
- 13. Oktober 2020, 20.45 Uhr: UEFA Nations League, Deutschland gegen Schweiz (in Köln)
- 11. November 2020, Uhrzeit noch offen: Länderspiel, Deutschland gegen Tschechien (in Leipzig)
- 14. November 2020, 20.45 Uhr: UEFA Nations League, Deutschland gegen Ukraine (in Leipzig)
- 17. November 2020, 20.45 Uhr: UEFA Nations League, Spanien gegen Deutschland

 Art  LS Ort  Datum Gegner 2020 Sp. GT  N Zusch
NL5 962 Stuttgart Do. 03.09.2020 Spanien              
NL6 963 Basel So. 06.09.2020 Schweiz              
LS 964 Köln Mi. 07.10.2020 Türkei              
NL7 965 Auswärts Sa. 10.10.2020 Ukraine              
NL8 966 Köln Di. 13.10.2020 Schweiz              
LS 967 Leipzig Mi. 11.11.2020 Tschechien              
NL9 968 Leipzig Sa. 14.11.2020 Ukraine              
NL10 969 Auswärts Di. 17.11.2020 Spanien              
Zuschauer Heim:  Sp. H - ausverk. Ø              

- Rahmenterminkalender 2020/2021 beschlossen Saison startet mit DFB-Pokal
- Die Löw-Auswahl absolviert nächste Heimspiele in Stuttgart, Köln und Leipzig

Rahmenterminkalender 2020/2021 beschlossen: Saison startet mit DFB-Pokal
Frankfurt/Duisburg, 10. Juli 2020 - Das DFB-Präsidium hat den neuen Rahmenterminkalender für die Saison 2020/2021 beschlossen. Die kommende Spielzeit im deutschen Profifußball beginnt bei den Männern mit der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal vom 11. bis 14. September.

Eine Woche später (18. bis 21. September) starten die Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga in ihre Wettbewerbe. In der 3. Liga sind während der ersten Saisonhälfte drei Wochenspieltage geplant, am 20./21. Oktober (6. Spieltag), 24./25. November (12. Spieltag) sowie am 15./16. Dezember (16. Spieltag). An letztgenanntem Termin sind auch die Bundesliga und 2. Bundesliga unter der Woche im Einsatz.
Zudem wird die 3. Liga während der Nationalmannschaftsperioden im Oktober und November keine Pause einlegen, sondern jeweils am Wochenende (9. bis 12. Oktober und 13. bis 16. November) spielen.

Seinen Abschluss findet das Fußballjahr 2020 am 22. und 23. Dezember mit der zweiten Runde im DFB-Pokal. Am Wochenende zuvor (18. bis 21. Dezember) ist der letzte Spieltag des Kalenderjahres in der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga angesetzt. Aufgrund des engen Zeitfensters in dieser Saison ist die Winterpause 2020/2021 stark verkürzt. In der Bundesliga und 2. Bundesliga geht es bereits am ersten Januar-Wochenende mit dem 14. Spieltag weiter, die 3. Liga nimmt eine Woche später vom 8. bis 11. Januar ihren Spielbetrieb mit dem 18. Spieltag wieder auf.
Für die 3. Liga sind in der Rückrunde drei Wochenspieltage vorgesehen, in der Bundesliga und 2. Bundesliga sind es jeweils zwei.

Das Achtelfinale im DFB-Pokal ist für 2./3. Februar angesetzt, das Viertelfinale für 2./3. März. Das DFB-Pokalfinale wird am Donnerstag, 13. Mai 2021 (Christi Himmelfahrt), im Berliner Olympiastadion ausgetragen und damit ausnahmsweise nicht wie gewohnt nach Abschluss der Ligawettbewerbe. Auch diese Maßnahme ist der besonderen, durch den späteren Saisonstart bedingten Termindichte geschuldet. Hinzu kommt, dass der 1. Mai 2021 auf einen Samstag fällt und das betreffende Wochenende auf Wunsch und in Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden frei von Komplettspieltagen der drei Profiligen bleibt.
Dafür sind am ersten Mai-Wochenende die beiden DFB-Pokalhalbfinalspiele vorgesehen, diese beiden Termine sind allerdings noch vorbehaltlich letzter ausstehender Abstimmungsgespräche. Die Saison in der Bundesliga und 3. Liga endet am Samstag, 22. Mai.
Die 2. Bundesliga folgt tags darauf mit ihrem letzten Spieltag.
Die Relegationsspiele zur Bundesliga sind für 26. und 29. Mai geplant, die Relegation zur 2. Bundesliga mit dem Tabellendritten der 3. Liga soll am 27. und 30. Mai durchgeführt werden. Die FIFA-Abstellungsperiode für die Nationalmannschaften beginnt am 31. Mai, das Eröffnungsspiel der UEFA EURO 2020 ist am 11. Juni.
Alle vorgenommenen Planungen im DFB-Rahmenterminkalender der Saison 2020/2021 stehen unter dem Vorbehalt, dass die behördlichen Verfügungslagen vor Ort den Spielbetrieb ermöglichen. Anpassungen für einzelne Wettbewerbe aufgrund sich verschärfender Pandemielagen oder veränderter Verfügungslagen sind weiterhin möglich. Der Beschluss des neuen Rahmenterminkalenders erfolgte auf Vorlage des DFB-Spielausschusses und wurde durch das DFB-Präsidium im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen. Dem Antrag waren unter anderem entsprechende Empfehlungen des DFL-Präsidiums sowie des Ausschusses 3. Liga vorausgegangen. Die Vereine der 3. Liga waren in die Erstellung des Rahmenterminkalenders miteingebunden. 


Die Löw-Auswahl absolviert nächste Heimspiele in Stuttgart, Köln und Leipzig
Die Nationalmannschaft wird ihre Heimspiele in der UEFA Nations League am 3. September 2020 gegen Spanien in Stuttgart, am 13. Oktober 2020 gegen die Schweiz in Köln und am 14. November 2020 gegen die Ukraine in Leipzig absolvieren. Das hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bereits in seiner Sitzung am 6. März 2020 beschlossen.

Darüber hinaus hat das Präsidium in seiner außerordentlichen Sitzung am Montag, 6. Juli 2020, den Vorschlag der Fachabteilung zustimmend zur Kenntnis genommen, in Köln und Leipzig auch zwei der in der ersten Jahreshälfte vorgesehenen Freundschaftsländerspiele neu anzusetzen.

In Köln spielt das Team von Bundestrainer Joachim Löw am 7. Oktober 2020, in Leipzig am 11. November 2020. Damit werden in beiden Stadien zwei Heimländerspiele hintereinander ausgetragen. Mit diesem Konzept verfolgt der DFB einen neuen Ansatz und vermeidet unnötige Reisestrapazen für die Mannschaft. DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: “Unsere Aufgabe ist es, mit Augenmaß und Sorgfalt die Wiederaufnahme des Länderspielbetriebs vorzubereiten. Meine Erwartung ist, dass wir ein Konzept entwickeln, das es uns im Herbst ermöglicht, vor Zuschauern zu spielen. Wir bringen hier unsere Expertise ein und stehen weiterhin in engem Austausch mit den Gesundheitsbehörden.

Dabei ist es in der Gesamtorganisation auch von Vorteil, dass wir im Oktober und November zwei Länderspiele an einem Austragungsort durchführen.” Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie, sagt: “Für unsere junge Mannschaft ist es nach der langen Pause unheimlich wichtig, dass sie sich wieder einspielen und auf die verschobene EM 2020 vorbereiten kann. Mit der Auswahl der Spielorte vermeiden wir unnötige Reisen, schonen die Gesundheit der Spieler und haben natürlich auch das Thema der Belastungssteuerung im Blick.”

 Art  LS Ort  Datum Gegner 2020 Sp. GT  N Zusch
NL5 962 Stuttgart Do. 03.09.2020 Spanien              
NL6 963 Basel So. 06.09.2020 Schweiz              
LS 964 Köln Mi. 07.10.2020 nn              
NL7 965 Auswärts Sa. 10.10.2020 Ukraine              
NL8 966 Köln Di. 13.10.2020 Schweiz              
LS 967 Köln Mi. 11.11.2020 nn              
NL9 968 Leipzig Sa. 14.11.2020 Ukraine              
NL10 969 Auswärts Di. 17.11.2020 Spanien              
Zuschauer Heim:  Sp. H - ausverk. Ø              

Der vorläufige Spielplan der Nationalmannschaft in der zweiten Jahreshälfte 2020:
- 3. September 2020, 20.45 Uhr: UEFA Nations League, Deutschland gegen Spanien (in Stuttgart)
- 6. September 2020, 20.45 Uhr: UEFA Nations League, Schweiz gegen Deutschland (in Basel)
- 7. Oktober 2020, Uhrzeit noch offen: Länderspiel, Gegner noch offen (in Köln)
- 10. Oktober 2020, 20.45 Uhr: UEFA Nations League, Ukraine gegen Deutschland
- 13. Oktober 2020, 20.45 Uhr: UEFA Nations League, Deutschland gegen Schweiz (in Köln)
- 11. November 2020, Uhrzeit noch offen: Länderspiel, Gegner noch offen (in Leipzig)
- 14. November 2020, 20.45 Uhr: UEFA Nations League, Deutschland gegen Ukraine (in Leipzig)
- 17. November 2020, 20.45 Uhr: UEFA Nations League, Spanien gegen Deutschland-

Rahmenterminkalender der Frauen für die Saison 2020/2021 verabschiedet
Heike Ullrich ist neue Stellvertretende Generalsekretärin

06. Juli 2020 - Auf seiner außerordentlichen Sitzung hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) heute den Rahmenterminkalender der Frauen für die Saison 2020/2021 verabschiedet. Die Spielzeit in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga startet vom 4. bis 6. September. Drei Wochen später, am 26. und 27. September, wird die erste Runde im DFB-Pokal der Frauen ausgetragen. Die 2. Frauen-Bundesliga geht am 3. und 4. Oktober in ihre Saison. Alle Überlegungen zum Start der Saison 2020/2021 stehen unter dem Vorbehalt, dass die behördlichen Verfügungslagen vor Ort den Spielbetrieb ermöglichen.

Der letzte Spieltag in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga und der 2. Frauen-Bundesliga vor dem Jahreswechsel wird am 20. Dezember ausgetragen. Der erste Spieltag in der Frauen-Bundesliga nach der Winterpause findet am 14. Februar 2021 statt, der Spielbetrieb der 2. Frauen-Bundesliga wird fortgesetzt am 7. März 2021. Der letzte Spieltag in der zweithöchsten Spielklasse ist für den 23. Mai 2021 terminiert, in der Frauen-Bundesliga für den 13. Juni 2021. Die Aufstiegsspiele von der Regionalliga in die 2. Frauen-Bundesliga sind für den 13. und 20. Juni 2021 angesetzt.

Die erste Hauptrunde im DFB-Pokal der Frauen startet am 26. und 27. September. Rund einen Monat später, am 31. Oktober und 1. November, spielen die Mannschaften in der zweiten Runde um den Einzug ins Achtelfinale, das am 5. und 6. Dezember stattfindet. Die Viertelfinalbegegnungen werden am 20. und 21. März 2021 ausgetragen, die beiden Halbfinalspiele am Ostersonntag, 4. April 2021. Das DFB-Pokalfinale der Frauen steigt am 29. Mai 2021 in Köln. Die Anstoßzeit des Endspiels ist noch in Abstimmung und erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Vor der Verabschiedung durch das DFB-Präsidium wurde der Rahmenterminkalender der Frauen für die Saison 2020/2021 vom DFB-Ausschuss Frauen-Bundesligen vorgeschlagen und vom DFB-Ausschuss Frauen- und Mädchenfußball im schriftlichen Umlaufverfahren bestätigt. Sowohl die Vereine der FLYERALARM Frauen-Bundesliga als auch die der 2. Frauen-Bundesliga wurden bei der Erstellung des Rahmenterminkalenders eingebunden.

Heike Ullrich ist neue Stellvertretende Generalsekretärin
Der Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat eine neue Stellvertretende Generalsekretärin. Auf seiner außerordentlichen Sitzung am heutigen Montag beschloss das DFB-Präsidium, Heike Ullrich als neue Stellvertreterin von Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius einzusetzen. In dieser Funktion folgt Heike Ullrich auf Ralf Köttker, der den Verband im November 2019 verlassen hatte. Heike Ullrich ist diplomierte Sportökonomin, ihre Tätigkeit für den DFB begann sie 1996 als Sachbearbeiterin für den Frauen- und Mädchenfußball.
Als Teammanagerin für die Frauen-Nationalmannschaft(en) lernte sie bald die organisatorischen Abläufe bei den Auswahlteams und in der Organisation von Länderspielen und anderen Großveranstaltungen kennen. 2004 wurde sie Abteilungsleiterin für den Spielbetrieb, 2016 übernahm sie die Direktion Frauen- und Mädchenfußball.

Seit dem 1. Januar 2018 leitet Heike Ullrich die DFB-Direktion Verbände, Vereine und Ligen, die für DFB-Pokal, 3. Liga, FLYERALARM Frauen-Bundesliga und alle Amateur- und Jugendspielklassen zuständig ist. Ihre Direktion bündelt alle Belange des Breitensports und des Amateurspitzenfußballs. International war Ullrich als Mitglied im Organisationskomitee sowohl bei der Frauen-EM 2001 als auch der Frauen-WM 2011 in Deutschland im Einsatz und übernahm bei großen Turnieren bis hin zu den Olympischen Spielen Sonderaufgaben vom Match Comissioner bis zur Assistenz des Generalkoordinators.
Von 2005 bis 2016 gehörte sie zudem der FIFA U20 Frauen-Kommission an. Dr. Friedrich Curtius sagt: “Ich bin sehr stolz, mit welcher Ruhe, Souveränität, Kompetenz und Empathie Heike Ullrich seit Jahren überragende Arbeit für den deutschen Fußball leistet. Sie gehört seit Langem zu den Führungsfiguren im DFB, auch als sie noch keine Führungskraft war, ist sie mit ihrem Einsatz und ihren Gedanken vorangegangen. Insbesondere im vergangenen Halbjahr hat sie Herausragendes geleistet. Bei den Herausforderungen, die wir durch die Corona-Krise zu meistern hatten und haben, war und ist Heike Ullrich federführend. Sie genießt großes Vertrauen im gesamten DFB und innerhalb des DFB-Präsidiums.”

Heike Ullrich sagt: “Ich bedanke mich für das Vertrauen beim Präsidium, dem Vorstand und der DFB-Geschäftsführung. Es warten in sehr herausfordernden Zeiten große Aufgaben auf uns. Diese können wir nur gemeinsam meistern. Und so verstehe ich auch meine Rolle in der neuen Position: als absolute Teamplayerin im engen Zusammenspiel mit Generalsekretär Friedrich Curtius, unserem Präsidenten Fritz Keller und allen Mitarbeiter*innen im DFB. Ich freue mich sehr auf die Aufgaben und sehe diese Entscheidung auch als deutliches Signal, dass der DFB auf dem eingeschlagenen Weg der Erneuerung auch auf weibliche Expertise setzt.”

- Vergütungssausschuss legt Aufwandsentschädigungen fest
- DFB Finanzbericht 2019

Anmerkung der Redaktion: Wer so viel Unsägliches über die Vereine zu Corona-Zeiten gestülpt hat (z. B. 3. Liga) sollte mindestens seine Aufwandsentschädigung an die Vereine spenden, wünschenswert wäre ein Rücktritt. Ein Fuktionär sollte immer bedenken: Die Gesamtheit der Verein ist der Souverän! Wenn ein Herr Frymuth meint, dass es unsachliche Vorwürfe gegen ihn gibt, sollte er beenken: Auch er ist den Vereinen in Sachen Wettbewerbsfähigkeit und auch in punkto Sportlichkeit verantwortlich - und nicht umgekehrt.

Vergütungssausschuss legt Aufwandsentschädigungen fest

Frankfurt/Duisburg, 3. Juli 2020 - Nachdem im September 2019 auf dem 43. Ordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf Initiative von DFB-Präsident Fritz Keller mit dem Vergütungs- und Beratungsausschuss ein externes und unabhängiges Gremium eingerichtet wurde, hat dieser am heutigen Freitag seine Beschlüsse im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung des DFB-Präsidiums vorgestellt.

Dazu erklärt DFB-Präsident Fritz Keller grundsätzlich: “Die Einsetzung eines Vergütungs- und Beratungsausschusses war eine der zentralen Bedingungen für meine Kandidatur als DFB-Präsident. Ich bin sehr froh, dass dieses Gremium nun für alle nachvollziehbare, transparente Regelungen gefunden hat. Es muss heute selbstverständlich sein, auch finanziell transparent zu sein. Die wichtige Arbeit des Vergütungs- und Beratungsausschusses ist eine von vielen Maßnahmen, um verlorengegangene Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die Institutionen des Fußballs zurückzugewinnen.”

Gemäß der Festlegungen des Gremiums erhalten die Mitglieder des DFB-Präsidialausschusses (gesetzliche Vertreter des DFB gemäß § 26 BGB in Verbindung mit § 35 DFB-Satzung) in der Wahlperiode 2019 bis 2022 folgende jährlichen Aufwandsentschädigungen (Beträge in Brutto):

Präsident (Fritz Keller) – 246.000 Euro.
Schatzmeister (Dr. Stephan Osnabrügge) – 166.800 Euro.
1. Vizepräsident Regional- und Landesverbände (Dr. Rainer Koch) – 144.000 Euro.
1. Vizepräsident Liga (Peter Peters) – 78.000 Euro.
Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL (Christian Seifert) – 63.600 Euro

Mitglieder des Präsidialausschusses können zusätzlich zu diesen Aufwandsentschädigungen keinen Verdienstausfall geltend machen. Diese Möglichkeit besteht nur für die weiteren stimmberechtigen Mitglieder des DFB-Präsidiums, die eine jährliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 51.600 Euro erhalten. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie erklärten die Mitglieder des Präsidialausschusses zudem einen freiwilligen Verzicht auf zehn Prozent der Aufwandsentschädigung für den Zeitraum der pandemiebedingten Kurzarbeit im DFB.

Für Präsidiumsmitglieder, die zugleich Mitglieder in Gremien der internationalen Verbände FIFA und UEFA sind und von dort Zuwendungen erhalten, gilt eine Deckelung auf insgesamt 246.000 EUR pro Jahr. Übersteigt die Gesamtvergütung eines Präsidiumsmitgliedes diesen Betrag, wird die DFB-Aufwandsentschädigung entsprechend gekürzt. Zudem wurde eine Regelung für die Vergütung von Tätigkeiten in weiteren DFB-Gremien getroffen. So erhält der Vorsitzende des Aufsichtsrats der DFB GmbH jährlich 36.000 Euro. In Kraft tritt diese Regelung nach Abschluss des GmbH-Prozesses.

Ziel der Einrichtung des Vergütungs- und Beratungsausschusses ist es, die Bezüge von Mitgliedern des DFB-Präsidiums transparenter und gerechter zu gestalten. Als Mitglieder des Ausschusses sind Heribert Bruchhagen, Claudia Diem, Wolfgang Hotze und Prof. Dr. Marcel Tyrell gewählt.

Vorsitzender des Ausschusses ist Wolfgang Hotze, er sagt: “Die Initiative des DFB und von Fritz Keller, die Frage der Aufwandsentschädigungen für die Arbeit des Präsidiums von einem Vergütungsausschuss regeln zu lassen, ist vorbildlich. Für uns ging es darum, für eine Vielzahl von Personen mit unterschiedlichen Belastungen und Verantwortungen angemessene Lösungen zu finden. Die Arbeit des DFB-Präsidenten und auch die der übrigen Präsidiumsmitglieder lässt sich nur ganz schwer mit anderen Ämtern und Tätigkeiten vergleichen. Wir sind aber überzeugt davon, dass wir nachvollziehbare Werte gefunden haben, auch wenn es in der Wirtschaft vergleichbare Posten gibt, bei denen die Zahlen ganz andere Dimensionen haben. Für den DFB waren aber natürlich Besonderheiten zu berücksichtigen, allen voran seine Gemeinnützigkeit sowie die Vorbildfunktion im Fußball und darüber hinaus.”

DFB Finanzbericht 2019  - DFB-Finanzbericht 2019

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat heute in Frankfurt am Main seinen Finanzbericht für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht. DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge und Markus Holzherr, Geschäftsführender Direktor Finanzen und zentrale Dienste, stellten im Rahmen eines Mediengesprächs die wirtschaftlichen Eckdaten des Verbandes und die Verwendung der Mittel vor. Parallel dazu wurde der vollständige Finanzbericht im Internet auf DFB.de veröffentlicht.

Im Wirtschaftsjahr 2019 weist der DFB bei einem Ertrag von 405,2 Mio. Euro und einem Aufwand von 385,7 Mio. Euro ein Jahresergebnis von 19,5 Mio. Euro nach Steuern aus. Die Bilanzsumme des DFB beträgt zum Abschluss des Geschäftsjahres nach einem Anstieg von 54,3 Mio. Euro insgesamt 383,6 Mio. Euro. Das Eigenkapital beläuft sich auf 169,6 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote beträgt 45 Prozent.

Die Gesamtsteuerlast des DFB für das Wirtschaftsjahr 2019 beträgt 26 Mio. Euro.

Die Überschüsse des Jahres 2019 wurden mit Blick auf das durch die Corona-Pandemie geprägte Jahr 2020 vollständig in die Rücklagen eingestellt. Diese belaufen sich nunmehr auf 139 Mio. Euro. (Gegenläufig wirkt hier der Verlustvortrag über 20,3 Mio. Euro aus der Aberkennung der Gemeinnützigkeit für das Jahr 2006). Durch den Neubau in Frankfurt und den dafür geplanten Einsatz der Eigenmittel werden sich die Rücklagen in den Jahren 2020 und 2021 planmäßig deutlich reduzieren. Die nunmehr gestärkte Rücklage, deren Untergrenze das Präsidium mit 40 Mio. Euro festgelegt hat, steht zudem zur Absicherung der ideellen Tätigkeit des DFB in Krisenzeiten zur Verfügung und soll darüber hinaus langfristig zur Schuldentilgung eingesetzt werden.

Ein großer Teil des erfolgten Aufwands entfällt auch 2019 auf die vielfältigen gemeinnützigen Aufgaben des Verbandes. Der Aufwand für den ideellen Bereich betrug 2019 50,5 Mio. Euro, 7,5 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Die größten Posten darin sind mit insgesamt 19 Mio. Euro Zuwendungen an die Landesverbände zur Entlastung der Vereine an der Basis und mit 17,8 Mio. Euro die Talentförderung.

Zur Finanzierung des Baus des neuen DFB und seiner Akademie wurde 2019 erstmalig in der Geschichte des DFB ein Kredit aufgenommen, der mit Jahresschluss in Höhe von 52,8 Mio. Euro in Anspruch genommen war.

Der Jahresabschluss 2019 fällt positiv aus. Das Ergebnis ist auf zwei Effekte zurückzuführen: Zum einen greift der strikte Sparkurs, der sich aus der Mittelfristplanung ergeben hat, zum anderen ist das Ergebnis auch durch sportlich bedauerliche Einmaleffekte begründet wie dem Scheitern einiger U-Nationalmannschaften in der Qualifikation für Turnierendrunden.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ebner Stolz GmbH aus Frankfurt am Main hat dem DFB eine ordnungsgemäße Rechnungslegung und eine fehlerfreie Abschlusserstellung bestätigt.

Dr. Stephan Osnabrügge sagt: “Die Zahlen aus dem Jahr 2019 sind erfreulich. Der DFB ist wirtschaftlich gesund, wir weisen eine hohe Eigenkapitalquote aus und die Liquidität ist jederzeit gesichert. Ein Dank dafür gebührt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DFB. In allen Bereichen des Hauses wurden durch sehr bewusste Haushaltsführung nicht unerhebliche Einsparungen auch mit Zukunftswirkung erzielt. Und das war niemals so wichtig wie in diesen Zeiten. Uns ist bewusst, dass die aktuelle Krise erhebliche Auswirkungen auf das Haushaltsjahr 2020 und darüber hinaus haben wird. Erstes Gebot bleiben daher Einsparungen und die Straffung der Aufgaben – ohne die wichtigen Beiträge in den ideellen Fußball zu vernachlässigen.”

Markus Holzherr sagt: “Der DFB ist wirtschaftlich in erheblichem Umfang von der Corona-Pandemie betroffen, umso wichtiger ist, dass wir kostenbewusst und lösungsorientiert denken und agieren. Der vorliegende Finanzbericht stellt dar, dass der DFB ein verlässlicher Partner ist, der seriös wirtschaftet und in der Lage ist, seinen Verpflichtungen jederzeit nachzukommen. Die Corona-Pandemie und die nachgelagerten Effekte werden uns weiter vor große Herausforderungen stellen, mit Blick auf die handelnden Personen im DFB und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses bin ich mir aber sicher, dass wir diese Herausforderungen bestehen werden.”


 

- Bei sportlicher Qualifikation erhaltenm alle Bewerber Zulassung für 3. Liga
- DFB-Vorstand beschließt Anpassung der Wechselperiode

Bei sportlicher Qualifikation erhaltenm alle Bewerber Zulassung für 3. Liga
Frankfurt/Duisburg, 29. Juni 2020 - Der DFB hat den technisch-organisatorischen und wirtschaftlichen Teil des Zulassungsverfahrens zur 3. Liga für die Saison 2020/2021 abgeschlossen. Nach erfolgter Prüfung aller Unterlagen, der Sitzung des Ausschusses 3. Liga in der vergangenen Woche sowie den finalen Beratungen im Zulassungsbeschwerdeausschuss steht fest, dass alle Bewerber im Falle ihrer sportlichen Qualifikation die Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme an der 3. Liga in der kommenden Spielzeit erfüllen. Abschließendes Kriterium für die Zulassung ist nun noch die sportliche Qualifikation, über die der DFB-Spielausschuss und das DFB-Präsidium nach Beendigung der Saison 2019/2020 offiziell entscheiden.

Die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen auch die Direktaufsteiger aus der Regionalliga, 1. FC Saarbrücken, VfB Lübeck und Türkgücü München. Gleiches gilt für den Sieger der Aufstiegsspiele zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und SC Verl. Türkgücü München hat als uneingeschränkt verfügbare Spielstätte für seine Heimspiele in der 3. Liga die FLYERALARM Arena in Würzburg gemeldet. Der Aufsteiger aus der Regionalliga Bayern will und kann auch Partien im Münchner Olympiastadion sowie im Grünwalder Stadion austragen. Voraussetzung dafür ist im Falle des Olympiastadions, dass die Spielstätte bis dahin die Vorgaben für die 3. Liga erfüllt. Im Grünwalder Stadion in München kann Türkgücü nur an Terminen spielen, mit denen das vertraglich festgelegte Spieltagsformat der 3. Liga gewahrt bleibt. Ausweichstandorte haben auch der 1. FC Saarbrücken, Lok Leipzig und der SC Verl angegeben.

 Sollten die dortigen Heimspielstätten zum Start der Saison 2020/2021 nicht die Drittliga-Voraussetzungen erfüllen, würde Saarbrücken übergangsweise in der PSD Bank Arena am Bornheimer Hang in Frankfurt spielen. Der SC Verl würde im Falle des Aufstiegs in die Benteler-Arena nach Paderborn umziehen. Unverändert ist die Situation beim KFC Uerdingen: Die Krefelder werden in der Saison 2020/2021 erneut die Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf nutzen, da das heimische Grotenburg-Stadion für Begegnungen der 3. Liga weiterhin nicht geeignet ist. Für den Fall, dass zu Beginn der neuen Saison weiterhin keine Zuschauer oder nur sehr eingeschränkt bei den Spielen erlaubt sind, besteht für Klubs mit Ausweichspielstätten die Möglichkeit, einen Ausnahmeantrag zu stellen, um für diese Zeit gegebenenfalls doch am heimischen Standort spielen zu können.

Dies ist allerdings nur dann denkbar, wenn das betreffende Stadion ausschließlich zuschauerrelevante Anforderungen wie die geforderten Platzkapazitäten für die 3. Liga (mindestens 10.001 Personen) unterschreitet. Die sonstigen Vorgaben müssen weiterhin erfüllt sein. Im Zulassungsverfahren überprüft der DFB die wirtschaftliche und technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit der Vereine – ähnlich des Lizenzierungsverfahrens der DFL für die Bundesliga und 2. Bundesliga. Das Zulassungsverfahren soll einen ordnungsgemäßen und einer Profispielklasse angemessenen Ablauf der Saison im finanziellen und technisch-organisatorischen Bereich gewährleisten.

Eine Zulassungsverweigerung aufgrund nicht nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit war in diesem Jahr ausgeschlossen. Eine entsprechende Lockerung hatte das DFB-Präsidium am 8. April im Zuge der Corona-Krise für die 3. Liga und die FLYERALARM Frauen-Bundesliga beschlossen. Die zuvor gültigen Bestimmungen werden mit Beginn des Zulassungsverfahrens für die Saison 2021/2022 wieder vollständig in Kraft treten.


DFB-Vorstand beschließt Anpassung der Wechselperiode
Der Vorstand des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat heute im schriftlichen Umlaufverfahren Anpassungen an der anstehenden Wechselperiode für Lizenz- und Vertragsspieler beschlossen. Hintergrund der Änderungen sind die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Fußball-Spielbetrieb.
“Wegen der Corona-Krise und der daraus resultierenden Verschiebungen der Spielzeiten sind national sowie international Anpassungen der Wechselperioden erforderlich, so dass der bisherige Zeitraum (1. Juli bis 31. August 2020) aktualisiert werden musste”, sagt Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung.
“Diese Anpassung haben wir nun gemeinsam mit der DFL und in Abstimmung mit der FIFA vorgenommen.” Ergebnis der gemeinsamen Abstimmungen ist eine zweigeteilte und verlängerte Wechselperiode.
Das Transferfenster wird dementsprechend sowohl am 1. Juli 2020 für einen einzelnen Tag (Wechselperiode I.1) als auch vom 15. Juli bis zum 5. Oktober 2020 (Wechselperiode I.2) geöffnet sein. Die erste, eintägige Wechselperiode ist vor allem für die Registrierung bereits abgeschlossener Verträge mit Lizenz- und Vertragsspielern mit Vertragsbeginn zum 1. Juli 2020 vorgesehen.
Eine Spielerlaubnis wird nur mit Wirkung für die Spielzeit 2020/2021 erteilt. Die zweite Phase der Wechselperiode wird aufgrund des späteren Endes der Spielzeit 2019/2020 nach dem 1. Juli in anderen Verbänden/Ligen und des späteren Beginns der Pflichtspiele im Bereich von DFB und DFL in der Saison 2020/2021 verlängert, damit die Klubs – auch international – möglichst lange und flexibel Transfers tätigen können.
Damit folgt der DFB-Vorstand auch einer Empfehlung des UEFA-Exekutivkomitees, das alle Mitgliedsverbände dazu aufgerufen hat, den 5. Oktober 2020 als gemeinsames Enddatum für das bevorstehende Sommer-Transferfenster zu bestimmen, weil die Frist für die Registrierung von Spielern für die Gruppenphase der UEFA-Klubwettbewerbe 2020/2021 auf den 6. Oktober 2020 festgelegt wurde.

Mirjam Berle wird DFB-Direktorin "Öffentlichkeit und Fans"

Frankfurt/Duisburg, 26. Juni 2020 - Mirjam Berle wird neue Direktorin der Direktion Öffentlichkeit und Fans des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Ein entsprechender Beschluss des DFB-Präsidiums wurde nun mit der Vertragsunterzeichnung in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main umgesetzt. Der Vertrag beginnt am 1. Oktober 2020. Als Direktorin Öffentlichkeit und Fans ist Mirjam Berle verantwortlich für den gesamten Bereich “Corporate Communications” und die unter Gesichtspunkten der Imagebildung relevante strategische Entwicklung und Positionierung des Verbandes und seinen Tochterunternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung. Sie berichtet an Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius. Der DFB schließt damit die Lücke, die nach Ralf Köttkers Ausscheiden im November 2019 entstanden war.

Mirjam Berle ist aktuell Director Communications Central & Eastern Europe beim amerikanischen Reifenhersteller Goodyear. Davor war sie in diversen Leitungsfunktionen bei führenden international aufgestellten Unternehmen unterschiedlicher Branchen tätig, unter anderem im Lufthansa-Konzern und beim Buchhandelsunternehmen Thalia. Ein wichtiger Fokus ihrer Arbeit lag auf der kommunikativen Begleitung der Neuausrichtung und Restrukturierung von Unternehmen und damit einhergehenden Veränderungsprozessen. Darüber hinaus bringt sie breite Erfahrung bei der Positionierung von Unternehmens- und Produktmarken mit.

Mirjam Berle sagt: “Es sind die Menschen, die Organisationen bewegen, und ich bin sehr gespannt auf die Begegnung mit all denen, die den DFB begleiten und voranbringen – sowohl im Unternehmen selbst als auch in der Öffentlichkeit. Auf die neue Aufgabe freue ich mich sehr, insbesondere darauf, die Herausforderungen, die sie mit sich bringt, gemeinsam mit dem Team anzugehen. Es ist wie im Fußball: Je besser wir im Zusammenspiel unsere unterschiedlichen Stärken und Erfahrungen einbringen, desto eher werden wir erfolgreich sein.”

DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius sagt: “Wir sind sehr froh, dass wir Mirjam Berle für diese wichtige Position gewinnen konnten. Mit ihrer Vita bringt sie vieles mit, was den DFB nachhaltig bereichern wird. Ihr frischer Blick von außen wird uns in Zeiten der Digitalisierung und des Wandels auf dem Feld der ‘Corporate Communications’ neue Perspektiven und Impulse eröffnen. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit ihrer Erfahrung und Unterstützung auch verstärkt Beiträge leisten, mit denen der DFB in der Öffentlichkeit wieder stärker wahrgenommen wird als seriöser und kompetenter Dienstleister für den Fußball, den wir alle lieben.”

Die Direktion Öffentlichkeit und Fans wurde in den vergangenen Monaten und inmitten der Corona-Krise kommissarisch gemeinsam von Stefanie Schulte und Jens Grittner geleitet. Stefanie Schulte verantwortet weiterhin als Abteilungsleiterin den Bereich “Gesellschaftliche Verantwortung und Fanbelange”. Jens Grittner wird sich als “Leiter Sport-Kommunikation” des DFB wieder auf seine Kernaufgaben als “Pressechef Sport/Teams” und insbesondere Pressesprecher der Nationalmannschaft konzentrieren.



DFB beendet Zusammenarbeit mit Infront

Frankfurt/Duisburg, 24. Juni 2020 - Im Rahmen einer digitalen Konferenz hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am heutigen Mittwoch beschlossen, die bestehenden Verträge mit dem Vermarktungsunternehmen Infront zu beenden.

 Dem DFB, der im Mai 2019 Hinweise auf mögliche schädigende Handlungen der Firma Infront gegenüber dem DFB erlangt hatte, liegen inzwischen Ergebnisse einer Untersuchung des Berliner Beratungsunternehmens Esecon vor. Daraus ergeben sich innerhalb der vergangenen Jahre verschiedene Handlungen, die sich für den DFB als klare Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit dem Zustandekommen und der Erbringung von Vertragsleistungen von Infront sowie unrechtmäßige Einflussnahmen auf DFB-Vertreter darstellen.

Dazu am 19. Juni nach Berichterstattung in der aktuellen Printausgabe des SPIEGEL (“Fruchtbare Freundschaften”):
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat im Mai 2019 Hinweise auf mögliche schädigende Handlungen der Firma Infront gegenüber dem DFB erlangt. Daraufhin wurde seitens des DFB unter Federführung von Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius und Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge in Abstimmung mit dem Präsidialausschuss des DFB das Berliner Beratungsunternehmen ESECON GmbH mit der Prüfung aller bisherigen und aktuellen Vertrags- und Geschäftsbeziehungen mit Infront beauftragt.

Die aktuell vorliegenden Untersuchungsergebnisse basieren auf einer faktenorientierten Grundlage, die durch Auswertung von Urkunden, Akten und Zeugenaussagen zusammengetragen wurde. Insbesondere sind Unterlagen, die seitens Infront gegenüber den Medien bereits als gefälscht eingestuft wurden, nicht Bestandteil der aktuell zur Verfügung stehenden Beweislage. Die Untersuchungen und Gespräche dauern noch an.
Aktuelle Zwischenergebnisse wurden intern dem Präsidium des DFB in seiner Sitzung am heutigen Freitag mitgeteilt. Der DFB und Infront haben heute ein bilaterales Spitzengespräch geführt und als Ergebnis klare nächste Schritte verabredet. Zudem wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart.

Nations League Division A und WM-Qualifikation Katar 2022

Juni 2020 - Deutschlands Spiele in der Nations League Division A werden wie geplant durchgeführt:
gegen Spanien (3. bis 5. September) in der Schweiz (6. bis 8. September) in der Ukraine (10./11. Oktober) gegen die Schweiz (13./14. Oktober) gegen die Ukraine (14./15. November) und in Spanien (17./18. November).
Die Play-offs zur UEFA EURO 2020, wo noch vier Startplätze für das Turnier im kommenden Jahr zu vergeben sind, und mögliche Freundschaftsspiele werden an den aktuell vakanten Terminen am 7./8. Oktober und 11./12. November ausgetragen.


Die Europameisterschaft 2020 mit 24 teilnehmenden Nationen von zuvor 55 Bewerbern wird nun vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 stattfinden. Das Eröffnungsspiel findet am 11. Juni 2021 in Rom statt. Das Londoner Wembley Stadion ist der Austragungsort für Halbfinale und das Finale.  In Münchens Allianz-Arena werden drei Spiele ausgetragen.

WM 2022 in Katar: Qualifikation vom März bis November 2021
Die Qualifikation zur WM 2022 in Katar für Teams aus Europa beginnt laut UEFA mit 10 Gruppen im März 2021. Gespielt wird in 5 Gruppen mit je 5 Nationen sowie 5 mit je 6 Teilnehmern.  Die 10 Gruppensieger sind direkt für die Endrunde vom 21.November bis zum 18.Dezember 2022 qualifiziert. Die 10 Gruppenzweiten sowie 2 noch nicht qualifizierte Gruppensieger aus der Nations League spielen in Playoffs im März 2022 die weiteren 3 europäischen Teilnehmer aus. Die Auslosung erfolgt aus 6 Töpfen, eingeteilt nach der Rangliste des Weltverbands Fifa.


Historie: DFB-Präsidenten - die Männerriege

1900 – 1904 Professor Ferdinand Hueppe
1904 – 1905 Friedrich Wilhelm Nohe
1905 – 1925 Gottfried Hinze
1925 – 1945 Felix Linnemann
1949 – 1962 Dr. Peco Bauwens
1962 – 1975 Dr. Hermann Gösmann
1975 – 1992 Hermann Neuberger
1992 – 2001 Egidius Braun
2001 – 2006* Gerhard Mayer-Vorfelder
2004 – 2012* Theo Zwanziger
02.03.2012 – 09. November 2015 Rücktritt Wolfgang Niersbach
05.04.2016 – 02.04. 2019 Rücktritt
Übergang bis zur Neuwahl durch Doppelspitze  
Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch und Dr. Reinhard Rauball
Reinhard Grindel
27.09. 2019 – Fritz Keller 13. Präsident
* Von 2004 bis 2006 gab  es mit Gerhard Mayer-Vorfelder und Theo Zwanziger die Doppelspitze. Von 1945 bis 1949 existierte kein deutscher Fußballverband