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Löws WM-Generalprobe gegen Saudi-Arabien

Frankfurt/Duisburg, 26. Januar 2018 - Die Generalprobe vor der Weltmeisterschaft 2018 in Russland absolviert die Mannschaft am 8. Juni in Leverkusen gegen Saudi-Arabien. Das hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag auf seiner Sitzung in Frankfurt am Main entschieden.

Die Bilanz gegen Saudi-Arabien

Datum

 Art

Vergl.

Ort

Gegner 

T

GT

01.06.2002

WM78

715

Sapporo

Saudi-Arabaien

8

0

22.02.1998

LS

657

Riad

Saudi-Arabien

3

0


Im Rahmen des WM-Trainingslagers steht bereits am 2. Juni in Klagenfurt das Testländerspiel gegen Österreich auf dem Programm. Es war der Wunsch der sportlichen Leitung der Nationalmannschaft, zum Abschluss der WM-Vorbereitung noch ein Heimspiel auszutragen.

Mit dem Spiel richtet sich der DFB besonders an Familien und die jungen Fans. Dazu sagt DFB-Präsident Reinhard Grindel: “Kinder und Jugendliche können an diesem Tag ein Spiel der Mannschaft für fünf Euro sehen. Wir wissen, dass es für die Kinder und Jugendlichen in unseren Vereinen eine besondere Motivation ist, ihren Idolen nachzueifern. Und dazu gehört eben, dass sie diese Idole auch einmal live im Stadion erleben können. Wir wünschen uns natürlich, dass viele junge Fans in Leverkusen unsere Spieler anfeuern und ihnen den nötigen Rückenwind für die WM mit nach Russland geben.”

Oliver Bierhoff, der Manager der Nationalmannschaft: “Es ist inzwischen ja fast schon gute Tradition, dass sich unsere Mannschaft vor einem großen Turnier mit einem Spiel vor heimischer Kulisse von den eigenen Fans verabschiedet. Dabei hoffen wir natürlich auf eine tolle Stimmung, damit wir uns Schwung holen für die extrem anstrengenden Wochen, die in Russland vor uns liegen werden.”

Bundestrainer Joachim Löw ergänzte: “Mit Österreich spielen wir gegen eine europäische Mannschaft, das Spiel passt von den sportlichen und auch von den organisatorischen Abläufen her gut in unsere WM-Vorbereitung. Gegen Saudi-Arabien erwartet uns eine andere Spielweise und Mentalität, die wir nicht so gut kennen, worauf wir uns bei einer Weltmeisterschaft aber einstellen müssen. Ich gehe davon aus, dass Saudi-Arabien das Spiel gegen uns sehr ernst nehmen und uns nichts schenken wird, zumal die Mannschaft wenige Tage später das Eröffnungsspiel der WM gegen Russland bestreiten wird.”

Zur sportpolitischen Komponente des Gegners Saudi-Arabien sagt DFB-Präsident Reinhard Grindel: “Wir wissen um die schwierige Menschenrechtslage in diesem Land und kennen die regionalen Konflikte. Gleichwohl hat uns das Auswärtige Amt bestärkt, dieses Spiel durchzuführen. In Saudi-Arabien läuft gerade ein bemerkenswerter Prozess der Öffnung, der von vielen europäischen Staaten unterstützt wird. Der Fußball kann natürlich politische Konflikte nicht lösen, aber er kann Brücken bauen und Widerstände überwinden. Und er kann eine Botschaft senden. Und die Botschaft heißt in diesem Fall: Vielfalt ist Stärke.”

Der DFB-Präsident weiter: “Fußball ist in Saudi-Arabien Sportart Nummer eins und war bislang nur Männersport. Das verändert sich gerade. Frauenfußball ist Unterrichtsfach an den Universitäten, und es gibt eine gewisse Öffnung der Stadien für weibliche Fans. Zudem gibt es eine ganze Reihe Frauenfußballklubs, die sich gründen. Deshalb werden wir mit dem saudi-arabischen Verband eine Zusammenarbeit diskutieren, um den Frauenfußball dort weiter zu stärken.”

UEFA: Auslosung der National-League

Lausanne, 24. Januar 2018 - Heute werden in der Schweiz die UEFA-Gruppen für die neue "Beschäftigung" der europäischen Nationalmannschaften ausgelost. UEFA und ihre 55 Nationalverbände wollen Qualität Nationalmannschaftsfußballs verbessern und den nicht mehr zeitgemäßen Stellenwert der Freundschaftsspiele durch diesen neuen Wettbewerb der Nationalteamsv steigern. Kritiker sprechen von Verwässerung und unnötiger Belastung. So wurde am 17. März 2014 in Astana beschlosen, die UEFA Nations League einzuführen.

Die Spiele der UEFA Nations League und die Qualifikationsspiele für die Europameisterschaften werden in den existierenden internationalen Spielkalender integriert. Die UEFA legt großen Wert auf eine ausgewogene Balance zwischen dem Klub- und dem Nationalmannschaftsfußball. Dieser neue Wettbewerb könnte sogar die Belastungen der Spieler und Klubs reduzieren, da weniger lange Reisen anstehen und die Nationalmannschaften öfter gegen Teams ihres Niveaus spielen.


DFB und BZgA setzen Kooperation fort

Frankfurt/Duisburg, 23. Januar 2018 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verlängern ihre Zusammenarbeit um weitere drei Jahre. Seit mehr als 25 Jahren bereits bündeln der DFB und die Bundesoberbehörde die Kräfte, um Gesundheit zur fördern und Suchtverhalten vorzubeugen. In der DFB-Zentrale in Frankfurt unterzeichneten am Montag DFB-Präsident Reinhard Grindel und Dr. Heidrun Thaiss, die Leiterin der BZgA, den erweiterten Vertrag.

Reinhard Grindel sagt: “Der DFB leistet einen enormen Beitrag zur Gesundheit der Menschen in Deutschland. Denn Fußball ist Bewegung, und Bewegung ist gesund. Um für unsere sieben Millionen Mitglieder auch diejenigen Gesundheitsrisiken einzuschränken, die nicht mit unserem Sport zusammenhängen, etwa Alkoholsucht oder Nikotinabhängigkeit, setzen wir jetzt die Partnerschaft mit der BZgA fort. Dabei ist es mir besonders wichtig, dass wir die jungen Fußballerinnen und Fußballer für einen gesunden Lebensstil sensibilisieren. Auch immer mehr ältere Menschen wollen im Wettbewerb Fußball spielen. Gemeinsam mit der BZgA wollen wir den rund zwei Millionen Ü-Fußballern in Deutschland beratend zur Seite stehen.”

Dr. Heidrun Thaiss: “Die Zusammenarbeit mit dem DFB, seinen Landesverbänden und seinen Vereinen ist ein wertvoller Bestandteil unserer Präventionskonzepte geworden. Dabei ist es uns besonders wichtig, die meist ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen als Partner für unsere Präventionsanstrengungen zu gewinnen. Die Praxisnähe unserer Angebote und deren ständige Weiterentwicklung liegt mir daher besonders am Herzen.”

Die Schwerpunkte der Kooperation liegen auf der Weiterentwicklung der Qualifizierungsmaßnahmen zur Suchtprävention und der Bereitstellung neuer Angebote für Fußballvereine im Themenfeld “Fußball für Ältere”. Darüber hinaus soll der Dialog mit den Regional- und Landesverbänden des DFB intensiviert werden.

Feste Bestandteile der seit einem Vierteljahrhundert bestehenden Kooperation bleiben die Initiative zur frühen Suchtvorbeugung “Kinder stark machen” und die Beteiligung des DFB am bundesweiten Aktionsbündnis “Alkoholfrei Sport genießen”. Bis zum Ende des ersten Schulhalbjahrs 2017/2018 wurden mittels der Präventionskampagnen 11.500 Unterstützerpakete Fußballvereinen und Schulen zur Verfügung gestellt. Die BZgA beteiligt sich weiterhin am “DFB-Doppelpass 2020”, einem Projekt, das die Zusammenarbeit von Vereinen und Schulen fördert. Neu hinzukommen nun gemeinsame Maßnahmen im Bereich der Tabakprävention und zum Themenfeld Gesundheit für Frauen und Männer im Fußball.

Freundschaftsspiele mit chinesischer U 20 werden nicht fortgesetzt

Frankfurt, 22. Dezember 2017 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Chinesische Fußball-Verband (CFA) haben sich nach eingehenden Gesprächen darauf verständigt, die Freundschaftsspiel-Serie der chinesischen U 20-Junioren gegen Mannschaften der Regionalliga Südwest nicht fortzusetzen. Bereits am 24. November 2017 war das Projekt, an dem Vereine der Regionalliga Südwest auf freiwilliger Basis teilnehmen konnten, bis zur Winterpause ausgesetzt worden.
Die Aussetzung wurde zwischen DFB und CFA nach dem Spiel beim TSV Schott Mainz beschlossen, bei dem die chinesische Mannschaft als Reaktion auf einige im Stadion sichtbare tibetische Flaggen vorübergehend das Feld verlassen hatte.

Turnier der kurzen Wege: WM-Quartier in Moskau

Frankfurt/Duisburg, 15. Dezember 2017 - Ihr zentrales Mannschaftsquartier bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland wird die deutsche Nationalmannschaft in Watutinki vor den Toren Moskaus beziehen. “Die Entscheidung ist uns dieses Mal nicht leicht gefallen, da wir eine sehr gute Zeit in Sotschi während des Confed Cups hatten. Für den Erfolg müssen wir optimale Voraussetzungen schaffen. In Moskau können wir bei besten Trainingsbedingungen konzentriert arbeiten und finden in dem ruhig gelegenen Quartier auch gute Möglichkeiten zu regenerieren”, sagt Bundestrainer Joachim Löw.

Manager Oliver Bierhoff ergänzt: “Wir denken zwar von Spiel zu Spiel, haben aber auch den gesamten Verlauf des Turnieres bis zum Finale fest im Blick. Denn unser großes Ziel ist es, den Weltmeistertitel erneut zu gewinnen. Das Quartier nahe Moskau garantiert uns kurze Wege bei den täglichen Fahrten zum Training, zum Flughafen und dem Luschniki-Stadion, im dem wir – das wünschen wir uns alle – am liebsten dreimal spielen. Die Aussicht darauf, zum Start ins Turnier sowie an den letzten beiden entscheidenden und wichtigsten Spielen nicht umziehen und reisen zu müssen, ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt.”

Der von Wald umgebene “Watutinki Hotel Spa Complex” liegt in einem Außenbezirk südwestlich der russischen Hauptstadt. Dort befindet sich zurzeit ein komplett neuer Trakt im Bau, dessen Fertigstellung für April 2018 vorgesehen ist. Für Spieler, Trainer und Betreuer stehen 72 Zimmer zur Verfügung, dazu ein Indoor-Pool mit Spa-, Fitness- und Regenerationsbereich sowie sämtliche benötigte Funktionsräume, die individuell auf die Bedürfnisse der Mannschaft eingerichtet und ausgestattet werden.

Die Entfernung zum Luschniki-Stadion beträgt 35 Kilometer, was einer Fahrtzeit von 45 Minuten entspricht. Dort startet die Mannschaft am 17. Juni 2018 mit ihrem ersten Spiel der Gruppe F gegen Mexiko ins WM-Turnier. Wieder dort antreten könnte Deutschland im Falle des Gruppensieges sowie erfolgreicher Achtel- und Viertelfinalspiele im Halbfinale und Finale.

25 Kilometer und 30 Minuten Fahrtzeit entfernt ist der internationale und täglich 24 Stunden geöffnete Flughafen Wnukovo gelegen. Innerhalb von nur fünf Minuten erreicht der Mannschaftsbus vom Quartier aus das Trainingsgelände von ZSKA Moskau. Dort finden Spieler und das Trainerteam von Joachim Löw beste Trainingsbedingungen vor. Für Zuschauer und Medien entsteht aktuell eine neue Tribüne.

WM-Vorbereitung startet am 23. Mai in Südtirol

Der Fahrplan für die WM-Vorbereitung steht. Bundestrainer Joachim Löw hat gemeinsam mit seinen Assistenztrainern Marcus Sorg und Thomas Schneider sowie Torwarttrainer Andreas Köpke während des Besuchs der FIFA Klub-WM in Abu Dhabi die wesentlichen Rahmendaten der WM-Vorbereitung festgelegt.

Demnach startet am 23. Mai 2018 in Eppan mit dem Trainingslager die “heiße Phase”. Im Zeitraum vom 27. bis 31. Mai reist die U 20-Nationalmannschaft an und absolviert spezifische Trainingseinheiten mit der A-Mannschaft. Am 2. Juni wird die Mannschaft in Klagenfurt gegen Österreich einen WM-Test bestreiten. Enden wird das Trainingslager eine Woche später mit einem zweiten Testspiel vor heimischer Kulisse. Gegner, Spielort, Termin und Anstoßzeit befinden sich noch in der Abstimmung. Am 4. Juni endet die Frist, bis zu der die FIFA die offiziellen 23er-Kader aller teilnehmenden Teams erwartet.

Am 12. Juni ist von Frankfurt aus die Anreise nach Moskau ins Quartier nach Watutinki vorgesehen. Fünf Tage später, am 17. Juni 2018, startet im Luschniki-Stadion der amtierende Weltmeister mit seinem ersten Spiel der Gruppe F gegen Mexiko ins WM-Turnier.


350.000 Euro bei der WM-Titelverteidigung für jeden Spieler

Frankfurt/Duisburg, 13. Dezember 2017 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich mit den Spielern der Nationalmannschaft auf eine erneut stark leistungsbezogene Prämienregelung für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland verständigt. Die Staffelung unterliegt dem klaren Leistungsgedanken und entspricht somit im Geist den Vereinbarungen, die bereits für die WM 2014 in Brasilien sowie für die beiden Europameisterschaften 2012 in Polen und der Ukraine sowie 2016 in Frankreich getroffen wurden.

Für die Vorrunde und die Achtelfinalqualifikation werden keine Prämien ausgezahlt. Erst bei Erreichen des Viertelfinales bekommt jeder Spieler 75.000 Euro, für den Halbfinaleinzug 125.000 Euro, für den 3. Platz 150.000 Euro und 200.000 Euro für die Endspielteilnahme in Moskau am 15. Juli 2018. Sollte die Mannschaft ihren Titel von 2014 verteidigen und zum fünften Mal Weltmeister werden, erhält jeder Nationalspieler dafür 350.000 Euro. Dieser Triumph wäre ein Novum in der Geschichte des DFB. Den Titel in zwei aufeinanderfolgenden WM-Turnieren gewannen zuvor lediglich Italien (1934 und 1938) und Brasilien (1958 und 1962).

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: “Für unsere Spieler bedeutet es eine große Motivation, erstmals in der Geschichte des deutschen Fußballs zweimal hintereinander Weltmeister zu werden. Das wäre ein Titel für die Ewigkeit und sicher eine besondere Prämie wert. Es ist aber bei der Mannschaft zu spüren, dass für sie diese sportliche Herausforderung im Mittelpunkt steht und nicht wirtschaftliche Aspekte. Ich danke besonders Friedrich Curtius und Manuel Neuer, die die Gespräche geführt haben, für dieses gute Ergebnis.”

Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius ergänzt: “Die Gespräche mit Kapitän Manuel Neuer und dem gesamten Mannschaftsrat waren stets fair, offen und völlig unkompliziert. Das ist auch ein Beleg für das gute Miteinander von Verband und Nationalmannschaft.”

Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff sagt: “Diese Regelung gibt frühzeitig die nötige Ruhe und Klarheit, um uns unmittelbar vor und während des Turniers in erster Linie auf die sportlichen Aufgaben konzentrieren zu können. Wie in den Jahren zuvor stellen sich die Spieler dem Leistungsprinzip, das ist ein gutes Signal.”

Bundestag stimmt für Bau des neuen DFB und seiner Akademie

Frankfurt, 08. Dezember 2017 - Der Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in Frankfurt am Main einstimmig für die Errichtung des neuen DFB und seiner Akademie sowie das dafür vorgesehene Budget votiert. Auf dem Gelände der ehemaligen Galopprennbahn im Frankfurter Stadtteil Niederrad sollen künftig Verwaltung und Akademie unter einem Dach zusammenwachsen. Das Projekt dient der Weiterentwicklung des gesamten deutschen Fußballs. “Ich begrüße das Votum der Delegierten sehr und freue mich über den Zuspruch für dieses zukunftsweisende Projekt”, sagt DFB-Präsident Reinhard Grindel.

 “Durch die Errichtung des neuen DFB und unserer Akademie schaffen wir notwendige Strukturen, Voraussetzungen und Arbeitsbedingungen, um den deutschen Fußball von der Spitze bis zur Basis weiterzuentwickeln. Von diesem Leuchtturm-Projekt wird der gesamte Fußball nachhaltig profitieren.” Für die größte Investition in der Geschichte des Verbandes ist ein Gesamtvolumen in Höhe von maximal 150 Millionen Euro veranschlagt. Darunter fallen die Kosten des Bauvertrages mit Festpreisvereinbarung, des Baucontrollings und der Projektsteuerung sowie eine enthaltene Vorsorge für nicht absehbare Risiken. Die Mittel für das neue sportliche Zentrum des DFB samt Verwaltung setzen sich aus Rücklagen, Zuschüssen von FIFA und UEFA sowie durch eine Bankfinanzierung zusammen.

DFB-Akademie Grafik-Quelle kadawittfeldarchitektur

 

“Im neuen DFB und seiner Akademie werden Sport und Verwaltung noch enger und unter einem Dach zusammenarbeiten”, sagt DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius. “Schon jetzt ist eine große Aufbruchstimmung rund um dieses Projekt zu spüren, sowohl in unserer Mitarbeiterschaft als auch in der Fußballfamilie und bei unseren Partnern. Entstehen soll ein Ort der Begeisterung, der Ideen und der Begegnung.”

“Unser Ziel ist, den deutschen Fußball ständig weiterzuentwickeln und unsere Akademie als Gütesiegel in der Welt zu etablieren”, sagt Oliver Bierhoff, Projektleiter der DFB-Akademie. “Wir möchten mit unserem kompetenten Team und modernster Technologie und Wissenschaft ein Dienstleister für den Fußball sein. Wir werden Wissen erarbeiten und teilen, wir möchten unsere Experten, Trainer, Mannschaften und Spieler besser machen.”

Nach derzeitigem Planungsstand geht der DFB davon aus, das Gelände der ehemaligen Galopprennbahn im Stadtteil Niederrad spätestens final im Frühjahr 2018 von der Stadt Frankfurt übergeben zu bekommen. Der Spatenstich für das von “kadawittfeldarchitektur” konzipierte Gebäude soll Mitte des nächsten Jahres erfolgen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2021 vorgesehen.

 

Änderung der Aufstiegsregelung in der Regionalliga beschlossen

Der DFB-Bundestag hat die Änderung der Auf- und Abstiegsregelung zwischen Regionalliga und 3. Liga beschlossen. Die Delegierten stimmten auf dem Außerordentlichen Bundestag in Frankfurt am Main mit deutlicher Mehrheit für den gemeinsamen Antrag der 21 Landesverbände, der am Donnerstag öffentlich bekanntgegeben und am Tag des außerordentlichen Bundestages offiziell eingereicht worden war.

Das neue Modell sieht zunächst eine Übergangslösung für die Spielzeiten 2018/19 und 2019/2020 vor, die vier Aufsteiger und dabei drei feste Aufstiegsplätze für die Meister der fünf Regionalligen beinhaltet. Während dieser Übergangszeit wird eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von DFB-Vizepräsident Peter Frymuth bis zum Ordentlichen DFB-Bundestag 2019 einen Vorschlag entwickeln, wie im Einvernehmen mit den Beteiligten der Übergang zwischen Regionalliga und 3. Liga durch ein Modell mit vier statt bislang fünf Regionalligen realisiert werden kann. Die Reform hat zur Folge, dass es in der 3. Liga ab der Saison 2018/2019 vier Absteiger geben wird.

Die Übergangslösung in der Regionalliga gestaltet sich wie folgt: Der Meister der Regionalliga Südwest, die auf ihren bisherigen zweiten Relegationsplatz verzichtet, steigt in den kommenden beiden Spielzeiten direkt auf. Hinzu kommen zwei direkte Aufsteiger aus den übrigen vier Regionalligen. In der Saison 2018/2019 wird laut Beschluss neben dem Südwest-Ersten der Meister der Regionalliga Nordost direkt aufsteigen.
Welcher Regionalliga-Meister den dritten festen Aufstiegsplatz in dieser Spielzeit erhält, soll vorab per Auslosung festgelegt werden. Die übrigen beiden Meister der Regionalliga-Saison 2018/19 ermitteln in Hin- und Rückspiel den vierten Aufsteiger. Die beiden Staffeln, deren Vertreter im ersten Jahr die Aufstiegs-Playoffs bestreiten, erhalten in der Saison 2019/2020 automatisch einen direkten Aufstiegsplatz.


Lahm wird Ehrenspielführer und Botschafter der EURO-Bewerbung

Philipp Lahm ist vom DFB-Bundestag in Frankfurt am Main zum Ehrenspielführer ernannt worden. Nach Fritz Walter, Uwe Seeler, Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus und Jürgen Klinsmann ist Lahm der sechste frühere Nationalspieler, der in den Kreis der Ehrenspielführer aufgenommen wurde. Ehrenspielführerinnen sind zudem Bettina Wiegmann und Birgit Prinz. Die Ernennungsurkunde wurde Philipp Lahm von DFB-Präsident Reinhard Grindel überreicht.

Reinhard Grindel sagt: “Als Fußballer und als Mensch gehört Philipp Lahm für mich zu den ganz Großen. Er war auf allerhöchstem Niveau ein Muster an Beständigkeit. Bei der Nationalmannschaft hat er einen neuen Führungsstil etabliert, er hat gezeigt, dass flache Hierarchien ein Erfolgsmodell sein können. Dabei hat er immer eine klare Meinung gehabt und diese auch vertreten. Lahm ist ein herausragender Sportsmann, ein überragender Teamplayer und zudem ein sozial sehr engagierter Mensch. Mit der Ernennung zum Ehrenspielführer würdigt der DFB nicht zuletzt seine großartigen Leistungen als Kapitän unserer Weltmeistermannschaft 2014 in Brasilien.”

Philipp Lahm sagt: “Es ist mir eine riesige Ehre, nun in einer Reihe zu stehen mit Spielern, die ich über alle Maßen respektiere und bewundere für ihre Leistungen. Ich habe mich als Kapitän immer als Stellvertreter der Mannschaft gesehen, und so nehme ich auch diese Auszeichnung in Stellvertretung aller Teamkollegen an, ohne die ich nie so weit hätte kommen können. Gemeinsam haben wir Erfolge errungen, die ganz besonders sind. Für mich bedeutet diese Auszeichnung nicht nur Ehre, sondern auch gleichzeitig Verpflichtung und Auftrag. Den Auftrag, das Ansehen des Fußballs in Europa hochzuhalten, damit der Fußball ein Leuchtturm im Sportgeschehen bleibt.”

Auf dem DFB-Bundestag wurde Lahm zudem als Botschafter der Bewerbung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) um die Ausrichtung der UEFA EURO 2024 vorgestellt. Lahm wird künftig im In- und Ausland für eine Europameisterschaft in Deutschland werben und dem Verband mit seinem Fachwissen beratend zur Seite stehen.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: “Philipp Lahm ist auch eine international hoch angesehene und geschätzte Persönlichkeit und hat schon zu aktiven Zeiten immer mehr als nur das nächste Fußballspiel im Blick gehabt. Wir sind froh und stolz, dass sich Philipp Lahm weiterhin für den DFB und den Fußball in Deutschland engagiert. Er soll das Gesicht der deutschen Bewerbung werden.”

Philipp Lahm sagt: “Bei der Weltmeisterschaft 2006 habe ich selbst erfahren, wie sehr ein Turnier im eigenen Land die Menschen begeistern kann. Deutschland hat sich als gastfreundliches, modernes Land und guter Organisator präsentiert. Ich bin sicher, dass auch die EURO 2024 ein Ereignis werden kann, das die Menschen in Deutschland und Europa begeistert und zusammenbringt. Daher werde ich mich voll dafür einsetzen, dass uns dies wieder gelingt.”

Der DFB bewirbt sich nach 1988 zum zweiten Mal um die Austragung einer Europameisterschaft. Bis zum 27. April 2018 müssen die vollständigen Bewerbungsunterlagen, zusammengestellt im “Bid Book”, der UEFA vorliegen. Die Festlegung des Ausrichters der EURO 2024 wird im September 2018 erfolgen.

Lahm begann seine fußballerische Laufbahn 1989, ein Jahr nach der einzigen Europameisterschaft in Deutschland, bei seinem Heimatverein FT Gern. Mit dem FC Bayern München gewann er bis zu seinem Rücktritt 2017 achtmal die deutsche Meisterschaft und sechsmal den DFB-Pokal, 2013 zudem die Champions League und die Klub-Weltmeisterschaft. In 113 Länderspielen führte der “Fußballer des Jahres 2017” die deutsche Nationalmannschaft 53-mal als Kapitän aufs Feld, zuletzt am 13. Juli 2014 im gewonnenen WM-Finale von Rio de Janeiro. Nach der Weltmeisterschaft trat Lahm, der bei der Europameisterschaft 2008 mit dem DFB-Team erst im Finale gescheitert war, aus der Nationalmannschaft zurück.

 

DFB-Frauen in Halle an der Saale gegen Tschechien

Die Frauen-Nationalmannschaft bestreitet ihr erstes Heimländerspiel des Jahres 2018 in Halle an der Saale. Das entschied das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in seiner Sitzung in Frankfurt am Main. Am Samstag, 7. April 2018, trifft das Team von Bundestrainerin Steffi Jones im Rahmen der WM-Qualifikation auf die Tschechische Republik. Drei Tage später findet das Auswärtsspiel gegen Slowenien statt.

Steffi Jones sagt: “Mit dem Spielort Halle haben wir in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir freuen uns auf ein attraktives Stadion und eine stimmungsvolle Atmosphäre. Wir wollen in diesem Spiel einen großen Schritt in Richtung einer erfolgreichen WM-Qualifikation machen. Halle bietet dazu Topbedingungen.”

Abgeschlossen wird die WM-Qualifikation mit den beiden Auswärtsspielen auf Island (1. September 2018) und auf den Färöern (4. September 2018). Die WM findet vom 7. Juni bis 7. Juli 2019 in Frankreich statt.

 

Rahmenterminkalender

Sechs Wochen liegen zwischen dem WM-Finale in Moskau am 15. Juli 2018 und dem Anpfiff der 54. Saison der Bundesliga, die am Wochenende vom 24. bis 26. August 2018 in die neue Spielzeit starten wird. Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auf seiner heutigen Sitzung in Frankfurt am Main den Rahmenterminkalender für die Saison 2018/2019 verabschiedet. Die 2. Bundesliga beginnt am 3. August 2018, die 3. Liga bereits am Wochenende vom 27. bis 30. Juli. Alle Ligen gehen am Wochenende vom 21. bis 23. Dezember 2018 in die Winterpause.

Die Klubs der Bundesliga starten vom 18. bis 21. Januar 2019 wieder in den Spielbetrieb, die 2. Bundesliga folgt vom 29. bis 31. Januar 2019. Die 3. Liga wird am Wochenende vom 25. bis 28. Januar 2019 in die Rückrunde starten. Der 34. und letzte Bundesliga-Spieltag ist für den 18. Mai 2019 terminiert. Einen Tag später, am 19. Mai 2018, findet in der 2. Bundesliga und 3. Liga jeweils der letzte Spieltag statt.

Anschließend folgen die Relegationsspiele zwischen Bundesliga und 2. Bundesliga sowie zwischen 2. Bundesliga und 3. Liga. Nach dem derzeitigen Planungsstand sollen diese zwischen dem 23. und 28. Mai 2018 stattfinden. Die genaue Terminierung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Der DFB-Pokal beginnt in der nächsten Saison mit der ersten Hauptrunde am 17. bis 20. August 2018. Weiter geht’s mit der zweiten Runde am 30. und 31. Oktober 2018, ehe am 5. und 6. Februar 2019 das Achtelfinale folgt. Die nächsten Termine: Viertelfinale am 2. und 3. April 2019, Halbfinale am 23. und 24. April 2019. Das DFB-Pokalendspiel steigt am 25. Mai 2019 wie gewohnt im Olympiastadion Berlin.

 

Präsidium verabschiedet Frauen-Rahmenterminkalender 2018/2019

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in seiner heutigen Sitzung in Frankfurt am Main den Rahmenterminkalender der Frauen und Mädchen für die Saison 2018/2019 verabschiedet. Die Allianz Frauen-Bundesliga startet demnach am 15. und 16. September 2018 in die neue Spielzeit. Die eingleisige 2. Frauen-Bundesliga startet bereits am 19. August 2018 in die Premierensaison.

Der letzte Spieltag vor der Winterpause wird in der Bundesliga und der 2. Bundesliga am Wochenende des 15. und 16. Dezember 2018 ausgetragen. Der Spielbetrieb in der Allianz Frauen-Bundesliga wird dann am Wochenende des 16. und 17. Februar 2019 wieder aufgenommen, die 2. Bundesliga startet eine Woche zuvor am 10. Februar 2019. Der letzte Spieltag in der Allianz Frauen-Bundesliga ist für den 12. Mai 2019 terminiert, in der 2. Bundesliga für den 19. Mai 2019.
Die Aufstiegsspiele von der Regionalliga in die 2. Bundesliga sind für den 26. Mai 2019 und den 2. Juni 2019 angesetzt.

Der DFB-Pokal der Frauen beginnt in der nächsten Saison mit der ersten Hauptrunde am 11. und 12. August 2018. Weiter geht’s mit der zweiten Runde am 8./9. September 2018, ehe am 17./18. November 2018 das Achtelfinale folgt. Die nächsten Termine: Viertelfinale am 13. März 2019, Halbfinale am 31. März 2019. Das Finale wird am 1. Mai 2019 ausgetragen.