Medizinische Versorgung  Sonderseiten 2024

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23. und 24. Mai: Was kann ein OP-Roboter?
Probieren Sie es aus! – Interaktive Veranstaltung der Helios Kliniken im FORUM Duisburg!

Duisburg, 21. Mai 2024 - Robotik in der Medizin steht für Präzision, minimalinvasive Eingriffe und schnellere Genesungszeiten. Denn die technischen Assistenten ermöglichen es den Operateurinnen und Operateuren, die Eingriffe mit höchster Genauigkeit und minimalen Komplikationen durchzuführen, auch solche die vorher unmöglich oder zu riskant waren. Das Ergebnis sind kleinere Schnitte, weniger Schmerzen und kürzere Krankenhausaufenthalten für die Patient:innen.

Aber wie genau funktioniert so ein Roboter-System eigentlich?
Operiert es mich ganz von selbst?
Und was macht das OP-Team eigentlich währenddessen?

Diese und viele weitere Fragen beantwortet Experten und Expertinnen des Helios Klinikums Duisburg am 23. und 24. Mai bei einer interaktiven Veranstaltung im FORUM Duisburg. Dort können Interessierte an einem Roboter-Simulator (DaVinci-System™ von Intuitive) selbst Hand anlegen und „operieren“, zudem stehen Ärzte und Ärztinnen unterschiedlicher Abteilungen des Klinikums für Gespräche rund um die Verfahren und aktuelle Therapieansätze zur Verfügung:

• 3. Mai von 12.00 bis 16.00 Uhr:
Ärztinnen und Ärzte der Abteilung für Gynäkologie und des gynäkologischen Krebszentrums
• 24. Mai von 12.00 bis 15.30 Uhr:
Ärztinnen und Ärzte der Abteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, für Urologie und aus dem Helios Darmkrebszentrum

Die Veranstaltung findet in der 1. Etage des Einkaufszentrums FORUM Duisburg statt (Königstraße 48 in der Innenstadt), gegenüber von der Mayerschen Buchhandlung.
Kommen Sie vorbei!



Bluthochdruck und Nierenerkrankungen in besten Händen
Helios Marien Klinik: Hohe Qualität bei Patientenversorgung erneut bestätigt

Duisburg, 5. April 2024 - Umfassende Qualifikation der Mitarbeiter, die Erfüllung zahlreicher Leistungsmerkmale sowie ein klar definiertes Behandlungsmanagement – dafür hat die Abteilung für Innere Medizin, Nephrologie und Diabetologie unter Chefärztin Dr. med. Gabriele Schott jetzt erneut das Siegel der „Nephrologischen Schwerpunktklinik“ sowie als „Zentrum für Hypertonie“ erhalten. Die unter diesen Kategorien behandelten Krankheitsbilder spielen oft ineinander.

Unsere Nieren erscheinen häufig wie weniger wichtige „Nebendarsteller“ im Organensemble, dabei leisten sie im Verborgenen erstaunliche Dienste, wie etwa das Filtern von rund 1800 Litern Blut am Tag. So ist es wenig verwunderlich, dass eine ausreichende Nierenfunktion und ein geregelter Blutdruck eng zusammenhängen. Die Abteilung von Dr. med. Gabriele Schott an der Helios Marien Klinik kennt sich deshalb nicht nur zufällig mit beiden Themengebieten bestens aus. Bereits zum vierten Mal hat sich die Klinik als spezialisierte nephrologische Einrichtung einem gründlichen Qualitätsentwicklungs- und Überprüfungsverfahren der unabhängigen ClarCert GmbH unterzogen und beweist erneut umfangreiche Expertise bei der Behandlung nephrologischer Erkrankungen sowie bei der Therapie von Bluthochdruck. Die dazugehörigen offiziellen Siegel der von den medizinischen Fachgesellschaften anerkannten Prüfungskommission wurden dem Team nun ausgehändigt. Der Auditbericht verwies unter anderem explizit auf die „hohe Motivation“ des Personals und die „ausgeprägte Identifikation“ mit den Aufgaben und der Abteilung.

Die Klinik verfügt über sämtliche diagnostischen Mittel zur Identifizierung und Behandlung von Nierenkrankheiten. Und auch für die damit oft korrelierende Diabetesbehandlung ist das Team besonders qualifiziert. Zudem besteht in Zusammenarbeit mit der benachbarten Urologie sowie mit der Allgemeinchirurgie als weiterer Schwerpunkt eine umfangreiche Erfahrung in der Betreuung von Patientinnen und Patienten, welche etwa die Nierenersatztherapie in Form der Peritonealdialyse erhalten - von der Implantation der Katheter über das Patiententraining bis zur Behandlung von Komplikationen. Gemeinsam mit den Kolleg:innen der Gefäßchirurgie werden zudem auch komplizierte, alternative Dialysezugänge für die Hämodialyse angelegt. Die ambulante und nachstationäre Betreuung der Patient:innen erfolgt dann über das Ambulante Nierenzentrum am Haus. „Unser Ziel ist von Beginn an eine bestmögliche Lebensqualität für unsere Patienten. Und das beginnt natürlich schon bei kurzen Wegen und eng abgesprochenen Therapien. Die Behandlung findet dabei jederzeit individuell und auf Augenhöhe statt“, fasst Gabriele Schott das Konzept noch einmal zusammen.



Herzliche Begegnung auf der Wöchnerinnenstation
Duisburg, 13. März 2024 - Rosi Karbach (70) und ihr Team verschenken an der Helios St. Johannes Klinik liebevolle Geschenke aus Stoff an Eltern von Sternenkindern und von Früh- und Neugeborenen.

Vor kurzem bekam das Geburtshilfe-Team auf der Wöchnerinnenstation in Hamborn wieder besonderen Besuch: Die Duisburgerin Rosi Karbach, die seit drei Jahren mit ihrem kleinen Team ehrenamtlich Kleidung, Decken und Spielzeug für die kleinsten Patient:innen näht, schaute mit einer Menge Geschenke im Gepäck vorbei. Eine ihrer besonderen Kreationen sind die gehäkelten Kraken, die vor allem den Frühchen Trost spenden sollen, denn die Arme des Stofftieres imitieren die Nabelschnur im Bauch der Mutter.

Das „Näh-Team“ stellt aber auch Erstlingsausstattungen für sozialschwache Familien her und verschenkt Mützen und Socken an Eltern nach der Geburt. Ihre neuesten Ideen sind Inkubationsdecken für Frühchen sowie Spucktücher, die von den Familien besonders geschätzt werden. Die Beschenkten sowie das medizinische und pflegerische Team begrüßten sie herzlich und lobten das Engagement der Ehrenamtler:innen. ,,Das Lächeln der Eltern hat uns gezeigt, wie glücklich sie über die kleinen Geschenke zum Start ins Leben mit ihrem Kind sind. Das ist immer wieder so schön zu sehen“, sagt Christiane Benninghoff, Medizinische Fachangestellte im Kreissaal.

Ein Herzensanliegen von Rosi Karbach ist es zudem, auch den Eltern von totgeborenen Babys, den sogenannten Sternenkindern, eine passende Ausstattung mit auf den Weg zu geben. Eine Geste des Trostes, die für die oftmals traumatisierten Familien eine kleine Unterstützung sein kann.

Die ehemalige Tagesmutter plant schon jetzt den nächsten Besuch in der Klinik zum Nikolaus, um die kleinsten Patient/-innen in der Geburtshilfe erneut zu überraschen.



„Der chirurgische Nachwuchs ist zunehmend weiblich“
Duisburg, 7. März 2024 - Stephanie Gutberlet (31) ist im vierten Jahr Ärztin in Weiterbildung an der Helios St. Johannes Klinik Duisburg. Ihr Fachbereich, die Chirurgie, wird meist als „Männerdomäne“ bezeichnet. Doch auch hier deutet sich langsam aber sicher ein Wandel an, denn von den Universitäten strömen in der Mehrheit Ärztinnen an die Kliniken. In der Allgemein- und Viszeralchirurgie in Alt-Hamborn ist aktuell immerhin die Hälfte der Nachwuchsmediziner:innen weiblich. Stephanie Gutberlet im Interview über ihre Berufswahl und die Entwicklung ihres Fachs.

Wann wussten Sie, dass Sie Chirurgin werden wollten?
Ich habe mich in der Schule noch schwergetan, mich überhaupt für etwas zu entscheiden. Allerdings hatte ich eine Freundin, die unbedingt Chirurgin werden wollte. Das hat meine Neugier geweckt und ich durfte schließlich bei dem Vater einer anderen Mitschülerin, der chirurgischer Chefarzt war, in den Beruf reinschnuppern. Er hat mich damals quasi direkt mit in den OP genommen und von dem Moment an war mir klar, was ich werden wollte.

Ist die Chirurgie immer noch ein Männerdomäne?
Das kommt ein bisschen drauf an, es gibt wahrscheinlich viele Kliniken, wo das noch so ist. Es gibt aber auch welche, wo es sich schon gewandelt hat. Bei uns hier am Helios Klinikum Duisburg haben wir soweit ich weiß in allen chirurgischen Fachabteilungen Frauen vertreten, vor allem als Assistenzärztinnen. Für eine allgemeine Übersicht muss man sich aber wahrscheinlich die offiziellen Zahlen anschauen: Es gibt Untersuchungen, die besagen, dass von den insgesamt etwa 47000 ausgebildeten Chirurg:innen in Deutschland nur rund 20 Prozent Frauen sind. Damit würde ich sagen, in Deutschland ist die Chirurgie grundsätzlich immer noch eine Männerdomäne, allerdings im Wandel, da vor allem der Nachwuchs zunehmend weiblicher wird.

Spielte das bei Ihrer Berufswahl eine Rolle?
Nein, das spielte für mich gar keine Rolle. Ich war von Anfang an Feuer und Flamme für die Allgemein- und Viszeralchirurgie. Und da hätte mich auch kein Mann von abhalten können, diesen Weg weiter zu gehen (schmunzelt). Abgesehen davon hatte ich aber bisher auch immer das Glück, dass ich von meinen männlichen Kollegen sehr wertgeschätzt wurde und ein positives Arbeitsumfeld erleben durfte und darf.

Sind Sie mit anderen chirurgischen Kolleginnen vernetzt?
Ja, ich spreche viel mit anderen chirurgischen Ärztinnen in Weiterbildung, wie es ihnen so ergeht und auch zu einigen ehemaligen Kolleginnen habe ich noch engen Kontakt. Diese Netzwerke sind wichtig und helfen auch bei all den Fragen und Themen, die man oftmals hat.

Lassen sich Ihr Fachbereich und Familienplanung (für alle Geschlechter) gut vereinen?
Es ist bei uns mit Sicherheit etwas schwieriger als in anderen Bereichen, zum einen weil sich in meinem Fach, der Allgemein- und Viszeralchirurgie, stetig viel ändert und es oft kurzfristigen Fortschritt, etwa bei den OP-Verfahren gibt, man muss also am Ball bleiben. Für den Elternteil, der in Elternzeit geht, ob Mutter oder Vater, ist es dann mit einem gewissen Aufwand verbunden, das wieder aufzuholen. Machbar aber ist es. Der zweite Punkt kann natürlich die Alltagsorganisation sein, etwa wenn eine Operation länger dauert und ein Kind abgeholt werden muss. Aber in einem Team, dass sich darauf einstellt und entsprechend aushilft, sollte und muss auch das möglich sein.

Wie sehen Sie die Chirurgie der Zukunft?
Ich vermute, es wird noch eine Weile dauern, bis sich der Fachbereich von einer Männerdomäne hin zu einem ausgeglichenen Berufsfeld wandelt, aber es geht in die richtige Richtung. Und allein deshalb, weil wir Fachkräfte dringend benötigen, werden sich vermutlich auch Strukturen und Vereinbarkeit den Gegebenheiten anpassen. Ich kann also jungen Mädchen, die Chirurginnen werden wollen, nur Mut zusprechen.



Umzug der Helios Gefäßchirurgie: Neuer Standort, bewährte Exzellenz
Duisburg, 1. Januar 2024 - In der ersten Januarwoche 2024 zieht die gefäßmedizinische Abteilung von Chefarzt Dr. Konstantinos Meletiadis vom Helios Standort Marien vollständig in den Norden an die Helios St. Johannes Klinik um. Eine strategische Entscheidung, um die Patientenversorgung auszubauen und die langjährige Tradition der Gefäßmedizin in Hamborn wiederzubeleben.

Die Kisten sind gepackt, die Umzüge getaktet – wenn eine ganze Fachabteilung umzieht, muss einiges verladen werden, selbst wenn der neue Wirkungsort nur ein paar Kilometer entfernt liegt. Denn das Duisburger Team der Gefäßchirurgie von Chefarzt Dr. Konstantinos Meletiadis wird zum Jahresbeginn aus der Helios Marien Klinik in Hochfeld an das „Schwesterhaus“, die Helios St. Johannes Klinik in Alt-Hamborn, umziehen. In den letzten Jahren gab es dort nur einzelne Sprechstunden und ein kleines gefäßmedizinisches Angebot, dass das Team aus dem Marien mit abgedeckt hatte. Jetzt aber wird der Hauptsitz der Abteilung ganz in den Norden verlagert, auch das Sekretariat, alle Ärzt/-innen, spezialisierten Pflegekräfte und Gefäßassistent/-innen wechseln mit. Fotos Helios Kliniken Duisburg


„Aus gutem Grund“, erklärt Dr. Meletiadis, „der Umzug ist medizinisch sinnvoll und bewusst darauf ausgelegt, den hohen Ansprüchen einer modernen Gefäßchirurgie auch zukünftig gerecht zu werden.“ Denn das neue „Zuhause“ hält alles vor, was dazu notwendig ist: Zum einen technisch, unter anderem ein hochmodernes MRT-Gerät, das Voruntersuchungen und Diagnostik deutlich optimiert, sowie eine neu installierte Angiografieanlage für die sogenannten interventionellen Eingriffe. Zum anderen personell, denn dort vor Ort kann das Gefäß-Team noch enger mit bestimmten Disziplinen wie der Radiologie oder den Viszeralchirurgen/-innen zusammenarbeiten. „Gerade diese Fächer haben eine große Schnittmenge mit unserem Bereich und wir können viele Patienten mit gebündelter Kompetenz noch besser und umfassender versorgen.“

Das gilt vor allem für die sogenannten interventionellen Kathetertechniken: schonende Gefäßeingriffe unter Bildgebung. Die neue Nähe reduziert zudem den logistischen Aufwand für die Patient/-innen, die bisher etwa für eine MRT-Untersuchung immer zwischen den Standorten hin und her gefahren werden mussten.


Mit der Neuausrichtung belebt Helios zudem eine alte Tradition wieder, denn schon früher war die St. Johannes Klinik Standort eines großen Zentrums für Gefäßmedizin und Diabetologie, bevor die Fachrichtung 2017 in den Neubau der Marien Klinik wechselte. Für Geschäftsführer Birger Meßthaler ist die Rückkehr in den Norden auch deshalb ein folgerichtiger Schritt: „Jahrzehntelang war die Gefäßmedizin hier umfassend und auf höchstem Niveau vertreten. Jetzt knüpfen wir an diese renommierte Behandlungstradition im Norden der Stadt an und beleben sie mit den modernen Elementen der heutigen Gefäßchirurgie.“

Am Standort Marien in Hochfeld wird es auch weiterhin interdisziplinäre Sprechstunde geben, vor allem für die interne Koordination der Diaylsepatient/-innen der dortigen Nephrologie, denn sie haben einen regelmäßigen Bedarf an sogenannten Shunt-Eingriffen, bei denen ein Gefäßzugang für die Blutwäsche gelegt wird.

Die Hochfelder Patient/-innen, die von dem Umzug betroffen sind, wurden bereits im Vorfeld informiert. Auch die Telefonnummer bleibt dieselbe, um den Übergang möglichst einfach zu gestalten. Das „zweite Duisburger Standbein“ von Dr. Konstaninos Meletiadis, die Leitung des Gefäßzentrums an der Helios St. Anna Klinik in Huckingen, bleibt von den Veränderungen unberührt.

Die neuen Räumlichkeiten der gefäßmedizinischen Ambulanz befinden sich in der Helios St. Johannes Klinik im Erdgeschoss des Neubaus. Dieselstraße 185 in 47166 Duisburg
Kontakt der Abteilung für Gefäßchirurgie: 0203 546 33501