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Badeverbot in allen öffentlich zugänglichen Seen,
Baggerlöchern und im Rhein
Rheinhausen:
11-Jähriger von Gruppe Jugendlicher bedroht Ein
11-Jähriger ist am Mittwochnachmittag (3. Juni, 16:40 Uhr)
auf der Beethovenstraße Ecke Friedrich-Ebert-Straße von
mehreren Unbekannten bedroht worden. Nach bisherigen
Erkenntnissen sprachen drei bis vier Jugendliche den Jungen
an und bedrohten ihn mit einem Messer. Anschließend fragten
sie ihn nach Vapes und durchsuchten seine Bekleidung sowie
seine Bauchtasche. Ohne Beute flüchteten die Täter in
unbekannte Richtung. Der 11-Jährige beschreibt die
Unbekannten als etwa 14 bis 16 Jahre alt. Sie sollen dunkle
Haare und einen etwas dunkleren Hauttyp gehabt haben.
Alarmierte Polizeikräfte trafen den aufgelösten Jungen vor
Ort an und brachten ihn mit einem Streifenwagen zu seiner
Wohnanschrift, wo ihn seine Eltern in Empfang nahmen. Das
Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und
bittet Zeuginnen und Zeugen, die die Tat beobachtet haben
oder Angaben zu den Unbekannten machen können, sich unter
der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.
Meiderich: Bierflasche auf den Kopf geschlagen
Am späten Mittwochabend (3. Juni, 23:40 Uhr) ist ein
27-Jähriger in einem Hinterhof an der Schmidtstraße verletzt
worden. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen
soll ein ihm bekannter Mann dem 27-Jährigen mit einer
Bierflasche auf den Hinterkopf geschlagen haben. Durch den
Angriff erlitt der Duisburger eine Verletzung am Kopf. Der
Täter entfernte sich anschließend von der Örtlichkeit.
Alarmierte Rettungskräfte versorgten den Schwerverletzten
zunächst vor Ort. Anschließend wurde er zur stationären
Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 27-Jährige
wirkte augenscheinlich alkoholisiert. Aufgrund der
medizinischen Versorgung verzichteten die Polizisten auf die
Durchführung eines Atemalkoholtests. Während der
Sachverhaltsaufnahme entdeckten die Einsatzkräfte auf dem
Boden ein Gefäß mit weißem Pulver - vermutlich Amphetamine.
Die Beamten stellten das Gefäß sicher. Die Ermittlungen
gegen den namentlich bekannten Tatverdächtigen (35) hat das
Kriminalkommissariat 34 aufgenommen.
Altstadt: Trickbetrüger machen Beute Am
Mittwochmittag (3. Juni, 14 Uhr) klingelte ein Unbekannter
an der Wohnungstür eines 75-Jährigen an der Angerstraße. Der
Täter gab sich als Mitarbeiter eines
Telekommunikationsunternehmens aus und erklärte, dass er
beauftragt worden sei, den Internetanschluss zu überprüfen.
Unter einem Vorwand bat der Unbekannte den Senior, sich im
Wohnzimmer aufzuhalten. Währenddessen durchsuchte der Mann
die Wohnung, entwendete Bargeld und verschwand. Der
Unbekannte wird auf etwa 1,80 Meter geschätzt, hat eine
kräftige Statur und kurze schwarze Haare. Er soll zwischen
30 und 40 Jahren alt sein. Das Kriminalkommissariat 32
hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die
Angaben zu dem Flüchtigen machen können. Hinweise werden
unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegengenommen.
Marxloh: Juwelier überfallen Am
Mittwochmorgen (3. Juni, 10:10 Uhr) überfielen zwei
unbekannte Männer ein Juweliergeschäft auf der Weseler
Straße. Die Unbekannten bedrohten eine Angestellte (38)
mit einer Schusswaffe, fesselten sie, entwendeten Schmuck
und flüchteten mitsamt der Beute vom Tatort. Die
Tatverdächtigen sollen circa 1,80 Meter groß und ungefähr 20
Jahre alt sein. Sie trugen schwarze Kleidung und hatten eine
Kapuze auf. Das Kriminalkommissariat 13 hat die
Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen und Zeuginnen, die
Angaben zu den Verdächtigen oder dem Verbleib der Beute
machen können. Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer
0203 2800 entgegen.
Meiderich:
Jugendliche Einbrecher gestellt Drei Jugendliche
versuchten am Dienstagabend (2. Juni, 20:58 Uhr) in ein
Mehrfamilienhaus an der Regenbergastraße einzubrechen. Sie
ergriffen die Flucht, weil eine 32-Jährige die Haustür
aufriss und die Einbrecher anschrie. Zuvor hörte sie
Geräusche an der Haustür und sah die drei verdächtige
Personen durch das Milchglas ihrer Haustür. Die Unbekannten
rannten in Richtung Gerhardstraße. Die Duisburgerin
beschrieb den alarmierten Einsatzkräften die Einbrecher und
informierte ihren Schwager. Kurz vor 22 Uhr meldete sich der
38-Jährige bei der Polizei, dass er infolge der
Personenbeschreibung seiner Schwägerin die drei mutmaßlichen
Einbrecher verfolgen würde und sich diese im Bereich der
Von-der-Mark-Straße befinden würden. Er schilderte den
Polizisten, dass er zudem beobachtet habe, wie die drei in
ein Mehrfamilienhaus an der Bronkhorststraße eingebrochen
sind. Die Beamten kontrollierten das Trio und fanden bei
der Durchsuchung mögliche Beweismittel. Darunter auch
Einbruchswerkzeug und Handschuhe - sie stellten alles
sicher. Die drei Minderjährigen wurden den
Erziehungsberechtigten übergeben. An der Bronkhorststraße
stellten die Einsatzkräfte drei aufgebrochene
Kellerverschläge in einem Mehrfamilienhaus fest. Die Beamten
schrieben mehrere Strafanzeigen - unter anderem wegen des
besonders schweren Falls des Diebstahls. Nun muss sich das
Trio mit den Strafverfahren auseinandersetzen. Die
Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 14 dauern an.
Ruhrort: Geschlagen und beraubt Ein
Anwohner (38) verständigte in der Nacht zu Dienstag (2.
Juni, 02:15 Uhr) die Polizei, weil er eine körperliche
Auseinandersetzung im Bereich der Bergiusstraße/Fabrikstraße
zwischen mehreren Personen beobachtete. Als die
Einsatzkräfte eintrafen, stießen sie auf mehrere Personen -
darunter auch auf einen 31-jährigen Verletzten. Der Mann
(31) schilderte den Beamten, dass mehrere Männer und eine
Person mit Hund auf ihn zugekommen seien und plötzlich auf
ihn eingeschlagen hätten unter Verwendung einer Eisenkette.
Nachdem er erheblich geschlagen und getreten worden sein
soll, sollen die Personen ihm seine Brusttasche mit einer
höheren Bargeldsumme abgenommen haben. Sodann sollen einige
von ihnen die Flucht ergriffen haben - darunter auch die
Person mit dem Hund. Die Polizisten identifizierten nach
erfolgter Befragung des Geschädigten sowie auch weiterer
Zeugen mindestens zwei mutmaßliche Tatverdächtige (38 und 39
Jahre). Der 38-Jährige war im Besitz der Eisenkette. Die
Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Er schilderte, dass
der 31-Jährige ihn zuerst körperlich angegriffen habe.
Der 31-jährige Verletzte wurde erheblich verletzt und daher
stationär behandelt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Duisburg erließ ein Richter am Amtsgericht Duisburg einen
Untersuchungshaftbefehl gegen den 38-Jährigen wegen schweren
Raubes und gefährlicher Körperverletzung. Nun müssen sich
die Beteiligten mit dem Strafverfahren auseinandersetzen.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen in diesem
Fall aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben
zu der Tat sowie zu den flüchtigen Personen - insbesondere
zu der Person mit dem Hund - machen können. Hinweise nehmen
die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Köln/Duisburg: Kontrollen am Rhein
Sommerliche Temperaturen haben am Wochenende zahlreiche
Menschen an die Ufer des Rheins gelockt. Während eine
gemeinsame Schwerpunktkontrolle von Wasserschutzpolizei und
Ordnungsamt in Köln zeigte, dass Präventions- und
Kontrollmaßnahmen zunehmend Wirkung entfalten, mussten
Einsatzkräfte der Polizei Duisburg gegen mehrere Personen
einschreiten, die trotz der bekannten Gefahren und des
Badeverbots im Rhein badeten.
Am Sonntag (31. Mai)
führten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizeiwache Köln
gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Köln ab 12 Uhr
eine Schwerpunktkontrolle durch. Hintergrund ist das
bestehende Badeverbot im Rhein innerhalb des Kölner
Stadtgebiets. Die gemeinsame Streife kontrollierte gezielt
die Bereiche Köln-Rodenkirchen, Westhoven und Porz.
Unterstützt wurde die Maßnahme durch Teams des städtischen
Ordnungsdienstes, die landseitig entlang des Rheinufers
unterwegs waren. Diese führten zahlreiche
Aufklärungsgespräche mit Besuchern des Rheinufers.
Die Bilanz fällt positiv aus: Zwar wurden rund 20 Personen
in Badebekleidung angetroffen, jedoch befand sich keine
Person im Wasser. Dieses Ergebnis zeigt, dass die Präsenz
von Polizei und Ordnungsamt sowie die umfangreichen
Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen Wirkung zeigen.
Bereits am Samstagabend (30. Mai) gegen 19:45 Uhr wurden
Einsatzkräfte der Polizei Duisburg zu einem Einsatz am
Alsumer Steig in Duisburg-Marxloh alarmiert. Ein Zeuge hatte
gemeldet, dass dort mehrere Erwachsene im Rhein baden
würden. Er habe zuvor selbst versucht, die Personen auf die
Lebensgefahr aufmerksam zu machen - jedoch ohne Erfolg.
Noch auf dem Weg zur eigentlichen Einsatzörtlichkeit
trafen die Polizeikräfte auf zwei Kinder im Alter von acht
und elf Jahren sowie einen Jugendlichen (13) in nasser
Badekleidung. Die Väter der beiden jüngeren Kinder befanden
sich vor Ort, zeigten sich jedoch uneinsichtig und
verharmlosten die Lebensgefahr. Da die beiden Männer trotz
eindringlicher Belehrung kein Unrechtsbewusstsein erkennen
ließen, sprachen die Einsatzkräfte Platzverweise aus. Die
Väter mussten das Rheinufer gemeinsam mit ihren Kindern
verlassen. Das zuständige Jugendamt wurde über den Vorfall
informiert. Die Mutter des 13-jährigen Jugendlichen wurde
ebenfalls in Kenntnis gesetzt.
Am eigentlichen
Einsatzort trafen die Beamten anschließend auf vier weitere
Erwachsene in nasser Badebekleidung. Diese Personen zeigten
sich im Gespräch sofort einsichtig. Sie durften vor Ort
verbleiben, jedoch nicht erneut ins Wasser gehen. Auch
weitere Besucher des Rheinufers wurden durch die
Einsatzkräfte über die erheblichen Gefahren des Rheins
aufgeklärt und sensibilisiert.'
Insgesamt wurden bei
dem Einsatz in Duisburg sieben Verstöße
festgestellt. Gegen alle Beteiligten (bzw. die
Erziehungsberechtigten) fertigten die Einsatzkräfte
Ordnungswidrigkeitenanzeigen, die entsprechende Bußgelder
(bis zu 1.000 Euro) nach sich ziehen.
Die Polizei
betont: Nehmen Sie polizeiliche und städtische Kontrollen,
Platzverweise sowie Anzeigen als das, was sie sind:
Lebensrettende Maßnahmen! Das teuerste Bußgeld wäre im
Zweifel das eigene Leben.
Besonders erschütternd:
Genau an dieser Stelle am Alsumer Steig ereignete sich im
Juni 2021 ein tragischer Badeunfall. Damals wurden drei
Mädchen im Alter von 13, 14 und 17 Jahren von der Strömung
erfasst und ertranken im Rhein!
Jedes Jahr zur
Sommerzeit: Todesfalle Rhein - Leichtsinn bedeutet
Lebensgefahr!
Warum Baden im Rhein
lebensgefährlich ist - Tödliche Strömungen:
Unter der Wasseroberfläche entstehen starke
Strömungen und Wirbel, die selbst geübte Schwimmer binnen
Sekunden in Lebensgefahr
bringen können. - Massiver Schiffssog:
Vorbeifahrende Frachtschiffe erzeugen
enorme Wasserbewegungen. Das Wasser wird zunächst vom Ufer
weggezogen und schlägt
anschließend mit großer Wucht zurück.
Menschen können dadurch in die Fahrrinne gerissen werden.
- Tückische Buhnenfelder: Die Bereiche zwischen den
Steinwällen weisen häufig tiefe
Unterspülungen und starke Strömungen auf.
Sie gelten als besonders gefährliche Zonen und können
schnell zur Todesfalle werden.
Polizei und Kommunen werden ihre Kontrollen und
Präventionsmaßnahmen auch künftig fortsetzen, um weitere
Unglücksfälle zu verhindern.
Meiderich: Fernseher aus Wohnung geraubt Ein
Trio soll in der Nacht zu Montag (1. Juni, 00:20 Uhr) einen
30-Jährigen in einer Wohnung an der Malmedyer Straße schwer
verletzt, ausgeraubt und die Flucht samt Beute ergriffen
haben. Ein 34-Jähriger erhielt von Mietern des
Mehrfamilienhauses an der Malmedyer Straße einen Anruf, dass
im Hausflur Blut zu sehen sei. Daraufhin machte er sich auf
den Weg zur Anschrift. Vor Ort angekommen beobachtete er
durch ein Fenster, dass ein Mann (30) in einer der Wohnungen
Hilfe benötigte und verständigte die Feuerwehr.
Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den
Schwerverletzten. Die Feuerwehr verständigte die Polizei.
Den Polizisten gegenüber schilderte der Zeuge (34), dass es
sich um drei mutmaßliche Tatverdächtige handeln könnte. Das
Trio soll einen Fernseher entwendet haben und fußläufig in
Richtung des gegenüberliegenden Parks geflüchtet sein.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen
und sucht weitere Zeuginnen und Zeugen. Hinweise nehmen
die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
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