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Kommunale Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Montag, 6. Juli, bis Samstag, 11. Juli 2026
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Juni 2026

Badeverbot in allen öffentlich zugänglichen Seen, Baggerlöchern und im Rhein
Ermittlungen wegen Verdachts der Vorteilsannahme und -gewährung im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024


Neudorf: Toter im Bertasee
Am Donnerstagabend (2. Juli) gegen 18:50 Uhr stellte ein Kanu-Fahrer an dem Bertasee (Regattabahn) in Höhe des Wasserspielplatzes etwas Verdächtiges im Wasser treibend fest. Bei näherer Betrachtung erkannte er, dass es sich um eine verstorbene Person handelte, und bat Passanten am Ufer, die Einsatzkräfte zu verständigen.
Die Kriminalpolizei leitete unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Duisburg ein Todesermittlungsverfahren ein. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen jungen Mann mit dunkler Hautfarbe im geschätzten Alter zwischen 15 und 20 Jahren. Bei seinem Auffinden war er mit einer rot-weiß-karierten Boxershort und einer dunklen Bermuda-Badehose mit Aufdruck (weiße Palmen, rote Seesterne, blaue Schildkröten) bekleidet.

Eine rechtsmedizinische Untersuchung des jungen Mannes steht derzeit noch aus. Bisher konnte er noch nicht identifiziert werden. Nun bitten die Ermittler die Bevölkerung um Mithilfe. Wer kann Angaben zu dem Verstorbenen oder seiner Kleidung machen? Hinweise nehmen die Beamten vom Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Hochheide: Reizgas im Lebensmittelgeschäft versprüht
Eine bislang unbekannte Person hat am Donnerstagabend (2. Juli, 18:25 Uhr) in einem Lebensmitteldiscounter auf der Moerser Straße Reizgas versprüht. Mehrere Personen erlitten dadurch Reizungen der Augen und Atemwege. Eine 61-jährige Frau wurde vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Nach ersten Erkenntnissen wurde keine Person schwer verletzt. Der betroffene Discounter verfügt über eine Videoüberwachung. Ob eine tatverdächtige Person aufgezeichnet werden konnte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar.
Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 35 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Meiderich: Mahnmal mit Hakenkreuze beschmiert
Eine 43-Jährige wandte sich an die Polizei, weil sie an einem Mahnmal an der Westender Straße Hakenkreuze und einen verfassungswidrigen Schriftzug feststellte.
Die Einsatzkräfte entfernten die Symbole und den Schriftzug und fertigten eine Anzeige wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Der Staatsschutz sucht Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Altstadt: Radfahrerin Vorfahrt genommen und abgehauen
Eine Fahrradfahrerin ist am Donnerstagmorgen (2. Juli, 8 Uhr) im Kreuzungsbereich Landfermannstraße / Saarstraße bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen nahm ein bislang unbekannter Autofahrer oder eine Autofahrerin der 43-Jährigen die Vorfahrt. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste die Frau abrupt ab und stürzte zu Boden.
Der Unfallverursacher / die Unfallverursacherin entfernte sich anschließend mit dem Pkw in Richtung König-Heinrich-Platz, ohne sich um die Verletzte zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Zeugen kümmerten sich um die Duisburgerin bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Ein Rettungswagen brachte die 43-Jährige zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Sie konnte weder das Fahrzeug noch die Person am Steuer näher beschreiben. Ein Zeuge gab an, dass es sich um einen schwarzen Pkw gehandelt habe.
Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet weitere Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug oder dessen Fahrer oder Fahrerin geben können, sich bei der Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.



Ruhrort: 60-Jähriger durch Streifschuss verletzt
Polizisten sind am Donnerstagmorgen (2. Juli, 8:15 Uhr) zur Friedrich-Ebert-Straße gerufen worden, da ein Mann mutmaßlich eine Schussverletzung erlitten habe. Nach Angaben des 60-Jährigen hatte er im Bereich eines Supermarktes auf einer Bank gesessen, als sich ein ihm bekannter 40-Jähriger neben ihn setzte und ihm den Inhalt eines mitgeführten Rucksacks zeigte. Darin befanden sich nach Aussage des 60-Jährigen mehrere Spielzeugpistolen sowie ein augenscheinlich älterer Revolver.
Im weiteren Verlauf soll der Rucksack zu Boden gefallen sein. Dabei löste sich nach bisherigen Erkenntnissen möglicherweise ein Schuss. Der 60-Jährige erlitt eine oberflächliche Verletzung am Arm (Streifschuss). Der 40-Jährige entfernte sich anschließend mit dem Rucksack auf einem Fahrrad in Richtung Laar. Ein Rettungswagen brachte den leicht verletzten 60-Jährigen zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Im Rahmen der Fahndung trafen Einsatzkräfte den Tatverdächtigen wenig später auf der Fabrikstraße an und brachten ihn zur Polizeiwache Ruhrort. Ein freiwilliger Atemalkoholtest sowie ein Drogenvortest verliefen positiv. Auf richterliche Anordnung wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen.
Die Polizisten stellten den Rucksack sicher. Darin befanden sich unter anderem eine Schreckschusswaffe, ein Revolver, diverse Patronen, zwei Messer, Pfefferspray sowie Betäubungsmittel. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.



Marxloh: Seniorin betrogen
Am Donnerstagnachmittag (2. Juli, 14 Uhr) meldete sich telefonisch eine vermeintliche Tochter bei einer 88-Jährigen von der Lohstraße und schilderte, dass sie infolge einer schweren Erkrankung im Krankenhaus operiert werden müsse und Geld bräuchte. Die Seniorin wurde aufgefordert, ihren Schmuck abzuwiegen und Geld zusammenzusuchen. Die Rentnerin versuchte vergeblich, ihre Tochter im Anschluss an das Gespräch zu erreichen.
Gegen 16 Uhr erschien ein Mann an ihrer Wohnanschrift, der sich als Fahrer des Krankenhauses ausgab und Schmuck sowie Bargeld in Empfang nahm und verschwand.
Dann verständigte die Duisburgerin die Polizei. Den Einsatzkräften beschrieb sie den Abholer wie folgt: Er soll 1,65 Meter groß gewesen sein und eine stabile Statur gehabt haben. Er habe eine blaue Jeansjacke, ein hellblaues Hemd, eine helle Jeans und schwarze Schuhe getragen.
Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Betrüger machen können. Hinweise nehmen die Polizisten unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Hochfeld: An der Pauluskirche durch die Glasscheibe der Haltestelle geflogen
Polizisten wurden am Dienstagabend (30. Juni, 23 Uhr) in ein Krankenhaus an der Heerstraße gerufen, weil ein Mann (19) mit schweren Verletzungen eingeliefert wurde. Der 19-Jährige schilderte den Beamten, dass er sich zuvor mit seinem Bruder (13) in der Nähe der Pauluskirche an der Wanheimer Straße aufgehalten habe und der 13-Jährige eine Auseinandersetzung mit fünf Personen gehabt habe. Als der 19-Jährige seinen minderjährigen Bruder unterstützen wollte, mündete der Streit in einer körperlichen Auseinandersetzung und der 19-Jährige flog mit einem seiner Kontrahenten durch die Glasscheibe eines Straßenbahnhaltestellenhauses (Haltestelle Pauluskirche). Die fünf Männer ergriffen daraufhin die Flucht. Aufgrund starker Schmerzen und mehreren Schnittwunden begab sich der verletzte 19-Jährige dann eigenständig in ein Krankenhaus.
Ein Straßenbahnfahrer meldete das defekte Haltestellenglas.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen infolge der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Tat machen können. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Aldenrade: Würfe von einer Brücke auf A59
Ein 37-jähriger Mann erschien am Sonntagabend (28. Juni) auf der Polizeiwache Hamborn und berichtete von einem Vorfall auf der Autobahn 59. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Duisburger gegen 19:20 Uhr mit seinem Porsche die Autobahn in Fahrtrichtung Dinslaken. Beim Unterfahren einer Brücke im Bereich der HOAG-Trasse bemerkte er zwei augenscheinlich jugendliche Personen mit dunklen Haaren auf der Brücke, die einen Gegenstand in Richtung der Fahrbahn warfen.
Der unbekannte Gegenstand traf die Windschutzscheibe des Fahrzeugs. Die sechsjährige Tochter des Fahrers, die sich auf dem Beifahrersitz befand, erlitt durch Glassplitter leichte Verletzungen am Fuß.
Die Polizeibeamten stellten an der Windschutzscheibe einen rundlichen Sprung fest. Zu einem Durchschlag der Scheibe kam es nicht, sodass im Fahrzeuginneren kein Tatmittel aufgefunden werden konnte.
Das Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.