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Juni 2026

Badeverbot in allen öffentlich zugänglichen Seen, Baggerlöchern und im Rhein


Rheinhausen: 11-Jähriger von Gruppe Jugendlicher bedroht
Ein 11-Jähriger ist am Mittwochnachmittag (3. Juni, 16:40 Uhr) auf der Beethovenstraße Ecke Friedrich-Ebert-Straße von mehreren Unbekannten bedroht worden. Nach bisherigen Erkenntnissen sprachen drei bis vier Jugendliche den Jungen an und bedrohten ihn mit einem Messer. Anschließend fragten sie ihn nach Vapes und durchsuchten seine Bekleidung sowie seine Bauchtasche. Ohne Beute flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.
Der 11-Jährige beschreibt die Unbekannten als etwa 14 bis 16 Jahre alt. Sie sollen dunkle Haare und einen etwas dunkleren Hauttyp gehabt haben. Alarmierte Polizeikräfte trafen den aufgelösten Jungen vor Ort an und brachten ihn mit einem Streifenwagen zu seiner Wohnanschrift, wo ihn seine Eltern in Empfang nahmen.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu den Unbekannten machen können, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.



Meiderich: Bierflasche auf den Kopf geschlagen
Am späten Mittwochabend (3. Juni, 23:40 Uhr) ist ein 27-Jähriger in einem Hinterhof an der Schmidtstraße verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll ein ihm bekannter Mann dem 27-Jährigen mit einer Bierflasche auf den Hinterkopf geschlagen haben. Durch den Angriff erlitt der Duisburger eine Verletzung am Kopf. Der Täter entfernte sich anschließend von der Örtlichkeit.
Alarmierte Rettungskräfte versorgten den Schwerverletzten zunächst vor Ort. Anschließend wurde er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 27-Jährige wirkte augenscheinlich alkoholisiert. Aufgrund der medizinischen Versorgung verzichteten die Polizisten auf die Durchführung eines Atemalkoholtests.
Während der Sachverhaltsaufnahme entdeckten die Einsatzkräfte auf dem Boden ein Gefäß mit weißem Pulver - vermutlich Amphetamine. Die Beamten stellten das Gefäß sicher.
Die Ermittlungen gegen den namentlich bekannten Tatverdächtigen (35) hat das Kriminalkommissariat 34 aufgenommen.



Altstadt: Trickbetrüger machen Beute
Am Mittwochmittag (3. Juni, 14 Uhr) klingelte ein Unbekannter an der Wohnungstür eines 75-Jährigen an der Angerstraße. Der Täter gab sich als Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens aus und erklärte, dass er beauftragt worden sei, den Internetanschluss zu überprüfen. Unter einem Vorwand bat der Unbekannte den Senior, sich im Wohnzimmer aufzuhalten. Währenddessen durchsuchte der Mann die Wohnung, entwendete Bargeld und verschwand. Der Unbekannte wird auf etwa 1,80 Meter geschätzt, hat eine kräftige Statur und kurze schwarze Haare. Er soll zwischen 30 und 40 Jahren alt sein.
Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Angaben zu dem Flüchtigen machen können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegengenommen.



Marxloh: Juwelier überfallen
Am Mittwochmorgen (3. Juni, 10:10 Uhr) überfielen zwei unbekannte Männer ein Juweliergeschäft auf der Weseler Straße.
Die Unbekannten bedrohten eine Angestellte (38) mit einer Schusswaffe, fesselten sie, entwendeten Schmuck und flüchteten mitsamt der Beute vom Tatort.
Die Tatverdächtigen sollen circa 1,80 Meter groß und ungefähr 20 Jahre alt sein. Sie trugen schwarze Kleidung und hatten eine Kapuze auf.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen und Zeuginnen, die Angaben zu den Verdächtigen oder dem Verbleib der Beute machen können. Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Meiderich: Jugendliche Einbrecher gestellt
Drei Jugendliche versuchten am Dienstagabend (2. Juni, 20:58 Uhr) in ein Mehrfamilienhaus an der Regenbergastraße einzubrechen. Sie ergriffen die Flucht, weil eine 32-Jährige die Haustür aufriss und die Einbrecher anschrie. Zuvor hörte sie Geräusche an der Haustür und sah die drei verdächtige Personen durch das Milchglas ihrer Haustür. Die Unbekannten rannten in Richtung Gerhardstraße.
Die Duisburgerin beschrieb den alarmierten Einsatzkräften die Einbrecher und informierte ihren Schwager. Kurz vor 22 Uhr meldete sich der 38-Jährige bei der Polizei, dass er infolge der Personenbeschreibung seiner Schwägerin die drei mutmaßlichen Einbrecher verfolgen würde und sich diese im Bereich der Von-der-Mark-Straße befinden würden. Er schilderte den Polizisten, dass er zudem beobachtet habe, wie die drei in ein Mehrfamilienhaus an der Bronkhorststraße eingebrochen sind.
Die Beamten kontrollierten das Trio und fanden bei der Durchsuchung mögliche Beweismittel. Darunter auch Einbruchswerkzeug und Handschuhe - sie stellten alles sicher. Die drei Minderjährigen wurden den Erziehungsberechtigten übergeben.
An der Bronkhorststraße stellten die Einsatzkräfte drei aufgebrochene Kellerverschläge in einem Mehrfamilienhaus fest. Die Beamten schrieben mehrere Strafanzeigen - unter anderem wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls. Nun muss sich das Trio mit den Strafverfahren auseinandersetzen. Die Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 14 dauern an.



Ruhrort: Geschlagen und beraubt
Ein Anwohner (38) verständigte in der Nacht zu Dienstag (2. Juni, 02:15 Uhr) die Polizei, weil er eine körperliche Auseinandersetzung im Bereich der Bergiusstraße/Fabrikstraße zwischen mehreren Personen beobachtete.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, stießen sie auf mehrere Personen - darunter auch auf einen 31-jährigen Verletzten. Der Mann (31) schilderte den Beamten, dass mehrere Männer und eine Person mit Hund auf ihn zugekommen seien und plötzlich auf ihn eingeschlagen hätten unter Verwendung einer Eisenkette. Nachdem er erheblich geschlagen und getreten worden sein soll, sollen die Personen ihm seine Brusttasche mit einer höheren Bargeldsumme abgenommen haben. Sodann sollen einige von ihnen die Flucht ergriffen haben - darunter auch die Person mit dem Hund.
Die Polizisten identifizierten nach erfolgter Befragung des Geschädigten sowie auch weiterer Zeugen mindestens zwei mutmaßliche Tatverdächtige (38 und 39 Jahre). Der 38-Jährige war im Besitz der Eisenkette. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Er schilderte, dass der 31-Jährige ihn zuerst körperlich angegriffen habe.
Der 31-jährige Verletzte wurde erheblich verletzt und daher stationär behandelt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ ein Richter am Amtsgericht Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 38-Jährigen wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung.
Nun müssen sich die Beteiligten mit dem Strafverfahren auseinandersetzen. Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Tat sowie zu den flüchtigen Personen - insbesondere zu der Person mit dem Hund - machen können. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Köln/Duisburg: Kontrollen am Rhein
Sommerliche Temperaturen haben am Wochenende zahlreiche Menschen an die Ufer des Rheins gelockt. Während eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle von Wasserschutzpolizei und Ordnungsamt in Köln zeigte, dass Präventions- und Kontrollmaßnahmen zunehmend Wirkung entfalten, mussten Einsatzkräfte der Polizei Duisburg gegen mehrere Personen einschreiten, die trotz der bekannten Gefahren und des Badeverbots im Rhein badeten.

Am Sonntag (31. Mai) führten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizeiwache Köln gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Köln ab
12 Uhr eine Schwerpunktkontrolle durch. Hintergrund ist das bestehende Badeverbot im Rhein innerhalb des Kölner Stadtgebiets. Die gemeinsame Streife kontrollierte gezielt die Bereiche Köln-Rodenkirchen, Westhoven und Porz. Unterstützt wurde die Maßnahme durch Teams des städtischen Ordnungsdienstes, die landseitig entlang des Rheinufers unterwegs waren. Diese führten zahlreiche Aufklärungsgespräche mit Besuchern des Rheinufers.

Die Bilanz fällt positiv aus: Zwar wurden rund 20 Personen in Badebekleidung angetroffen, jedoch befand sich keine Person im Wasser. Dieses Ergebnis zeigt, dass die Präsenz von Polizei und Ordnungsamt sowie die umfangreichen Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen Wirkung zeigen.

Bereits am Samstagabend (30. Mai) gegen 19:45 Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei Duisburg zu einem Einsatz am Alsumer Steig in Duisburg-Marxloh alarmiert. Ein Zeuge hatte gemeldet, dass dort mehrere Erwachsene im Rhein baden würden. Er habe zuvor selbst versucht, die Personen auf die Lebensgefahr aufmerksam zu machen - jedoch ohne Erfolg.

Noch auf dem Weg zur eigentlichen Einsatzörtlichkeit trafen die Polizeikräfte auf zwei Kinder im Alter von acht und elf Jahren sowie einen Jugendlichen (13) in nasser Badekleidung. Die Väter der beiden jüngeren Kinder befanden sich vor Ort, zeigten sich jedoch uneinsichtig und verharmlosten die Lebensgefahr. Da die beiden Männer trotz eindringlicher Belehrung kein Unrechtsbewusstsein erkennen ließen, sprachen die Einsatzkräfte Platzverweise aus. Die Väter mussten das Rheinufer gemeinsam mit ihren Kindern verlassen. Das zuständige Jugendamt wurde über den Vorfall informiert. Die Mutter des 13-jährigen Jugendlichen wurde ebenfalls in Kenntnis gesetzt.

Am eigentlichen Einsatzort trafen die Beamten anschließend auf vier weitere Erwachsene in nasser Badebekleidung. Diese Personen zeigten sich im Gespräch sofort einsichtig. Sie durften vor Ort verbleiben, jedoch nicht erneut ins Wasser gehen. Auch weitere Besucher des Rheinufers wurden durch die Einsatzkräfte über die erheblichen Gefahren des Rheins aufgeklärt und sensibilisiert.'

Insgesamt wurden bei dem Einsatz in Duisburg sieben Verstöße festgestellt. Gegen alle Beteiligten (bzw. die Erziehungsberechtigten) fertigten die Einsatzkräfte Ordnungswidrigkeitenanzeigen, die entsprechende Bußgelder (bis zu 1.000 Euro) nach sich ziehen.

Die Polizei betont: Nehmen Sie polizeiliche und städtische Kontrollen, Platzverweise sowie Anzeigen als das, was sie sind: Lebensrettende Maßnahmen! Das teuerste Bußgeld wäre im Zweifel das eigene Leben.

Besonders erschütternd: Genau an dieser Stelle am Alsumer Steig ereignete sich im Juni 2021 ein tragischer Badeunfall. Damals wurden drei Mädchen im Alter von 13, 14 und 17 Jahren von der Strömung erfasst und ertranken im Rhein!

Jedes Jahr zur Sommerzeit: Todesfalle Rhein - Leichtsinn bedeutet Lebensgefahr!

Warum Baden im Rhein lebensgefährlich ist
   - Tödliche Strömungen: Unter der Wasseroberfläche entstehen starke
     Strömungen und Wirbel, die selbst geübte Schwimmer binnen
     Sekunden in Lebensgefahr bringen können.
   - Massiver Schiffssog: Vorbeifahrende Frachtschiffe erzeugen
     enorme Wasserbewegungen. Das Wasser wird zunächst vom Ufer
     weggezogen und schlägt anschließend mit großer Wucht zurück.
     Menschen können dadurch in die Fahrrinne gerissen werden.
   - Tückische Buhnenfelder: Die Bereiche zwischen den Steinwällen
     weisen häufig tiefe Unterspülungen und starke Strömungen auf.
     Sie gelten als besonders gefährliche Zonen und können schnell
     zur Todesfalle werden.
Polizei und Kommunen werden ihre Kontrollen und Präventionsmaßnahmen auch künftig fortsetzen, um weitere Unglücksfälle zu verhindern.



Meiderich: Fernseher aus Wohnung geraubt
Ein Trio soll in der Nacht zu Montag (1. Juni, 00:20 Uhr) einen 30-Jährigen in einer Wohnung an der Malmedyer Straße schwer verletzt, ausgeraubt und die Flucht samt Beute ergriffen haben.
Ein 34-Jähriger erhielt von Mietern des Mehrfamilienhauses an der Malmedyer Straße einen Anruf, dass im Hausflur Blut zu sehen sei. Daraufhin machte er sich auf den Weg zur Anschrift. Vor Ort angekommen beobachtete er durch ein Fenster, dass ein Mann (30) in einer der Wohnungen Hilfe benötigte und verständigte die Feuerwehr. Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den Schwerverletzten. Die Feuerwehr verständigte die Polizei.
Den Polizisten gegenüber schilderte der Zeuge (34), dass es sich um drei mutmaßliche Tatverdächtige handeln könnte. Das Trio soll einen Fernseher entwendet haben und fußläufig in Richtung des gegenüberliegenden Parks geflüchtet sein.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Zeuginnen und Zeugen.
Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.