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Kommunale Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Montag, 13., bis Samstag, 18.4.2026
Einbruch • Kriminalitätsbericht 2025 Verkehrsbericht 2024 BZ-Niederrhein

 

April 2026

"Speedweek" statt "Blitzer-Marathon": Polizei blitzt in dieser Woche 13. - 19. April 2026 vermehrt


LKA-NRW: Neues Präventionsportal der Polizei NRW geht an den Start "Mitdenken. Mitmachen. Mit Sicherheit."


Bergheim: Audi trifft Ampelmast, Laterne und überschlägt sich
Am späten Samstagabend (11. April, 22:30 Uhr) soll ein 21-Jähriger in seinem Audi RS3 auf der Moerser Straße von der Fahrbahn abgekommen, mit einem Ampelmast, einer Laterne sowie Verkehrsschildern zusammengestoßen sein und sich mit seinem Auto überschlagen haben. Als eine Streifenwagenbesatzung an der Unfallstelle eintraf, hatten sich der mutmaßliche Fahrer und drei weitere Insassen (20, 20, 26) bereits aus dem Auto befreit.
Während sich Rettungskräfte um die Mitfahrer kümmerten, sperrten Polizisten die Unfallstelle ab und befragten den unverletzten 21-Jährigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ. Die Einsatzkräfte erlangten auch keine Hinweise darauf, dass der junge Mann unter dem Einfluss von anderen berauschenden Substanzen steht.
Zur detaillierten Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein speziell geschultes Verkehrsunfallaufnahme-Team aus Essen angefordert.
Aufgrund der Schadensbildes vor Ort und unabhängigen Zeugenaussagen kamen die Beamten zu dem Schluss, dass überhöhte Geschwindigkeit zu dem Unfall geführt haben könnte.
Weil sich der mutmaßliche Unfallverursacher in Widersprüche verwickelte und nun behauptete, einer seiner Mitfahrer habe am Steuer gesessen, stellten die Einsatzkräfte seine Oberbekleidung und die des von ihm benannten Insassen sicher.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg stellten die Polizisten den Führerschein des 21-Jährigen und den Audi RS3 sicher. Die Beamten forderten einen Abschleppdienst an, der das Auto abtransportierte.
Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen aufgenommen. Der 21-Jährige muss sich nun mit einem Strafverfahren, unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, auseinandersetzen.



Marxloh: E-Scooter-Fahrer stirbt bei Unfall
Am späten Freitagabend (10. April, 23:48 Uhr) kollidierten im Kreuzungsbereich der Ottostraße/Sandstraße ein Mercedes und ein E-Scooter miteinander - der E-Scooter-Fahrer verstarb.
Der 18-jährige Mercedes-Fahrer schilderte den Einsatzkräften, dass er mit seinem Auto plötzlich mit einem E-Scooter samt Fahrer (32) zusammenstieß, bremste, ausstieg, den bewusstlosen Fahrer auf dem Boden liegen sah und um Hilfe schrie. Er selbst, sowie sein 22-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.
Die eintreffenden Polizisten begannen sofort mit der Reanimation des 32-jährigen Duisburgers. Rettungskräfte brachten dann den Mann mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus, wo er noch in der Nacht zu Samstag (11. April) infolge seiner schweren Verletzungen verstarb. Weil der Verdacht bestand, dass der Autofahrer unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln ein Fahrzeug führte, ordnete die Staatsanwaltschaft Duisburg die Entnahme einer Blutprobe an - die ein Arzt auf der Polizeiwache entnahm.
Die beteiligten Fahrzeuge waren beide nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppunternehmen stellte das Auto sowie den Scooter sicher. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme durch ein speziell geschultes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Essen sperrten Polizisten die Unfallstelle.
Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen zu der Unfallursache aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Unfallhergang sowie zu dem Verhalten der Beteiligten nach dem Unfall machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei den Ermittlern zu melden.



Hochemmerich: Mit Messer verletzt
Ein Zeuge verständigte die Polizei, nachdem er am Freitagnachmittag (10. April, 15:39 Uhr) am Hochemmericher Markt eine gefährliche Körperverletzung mit einem Messer beobachtet hatte. Die Beteiligten flüchteten anschließend.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, konnten sie keine Personen mehr feststellen. Zeugen berichteten, dass zwei Männer in Streit geraten seien und eine Person mit einem Messer zugestochen haben soll. Weitere Unbeteiligte seien hinzugekommen. Als die Polizeisirenen zu hören waren, seien alle in verschiedene Richtungen geflüchtet.
Da zunächst keine Personen festgestellt werden konnten, kontaktierten die Einsatzkräfte das nächstgelegene Krankenhaus und baten um Mitteilung, sobald eine Person mit Stichverletzungen eintrifft. Gegen 17 Uhr meldete sich eine Person aus dem Krankenhaus in Rheinhausen und berichtete, dass sich in der zentralen Notaufnahme ein Mann mit Stichverletzungen befinde.
Die Beamten suchten das Krankenhaus auf und trafen dort auf einen 23-jährigen Verletzten. Er gab an, dass eine Aussprache zwischen ihm und einem Jugendlichen, dessen Namen er nicht in Gänze kenne, eskaliert sei. Die Beamten ermittelten, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 17-jährigen Duisburger handeln könnte.
Das Kriminalkommissariat 35 hat die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem Tatverdächtigen aufgenommen.



Altstadt: Flucht mit C63 AMG vor Polizei gescheitert
Am Donnerstagabend (9. April, 18:30 Uhr) versuchte der Fahrer eines weißen Mercedes C63 AMG sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Der 24-Jährige befuhr zunächst die Plessingstraße mit normaler Geschwindigkeit. Als der junge Mann verkehrsbedingt an einer Rotlicht anzeigenden Ampel anhielt und einen Streifenwagen hinter sich bemerkte, gab er unvermittelt Gas und bog bei noch andauerndem Rotlicht auf die Schwanenstraße ab. Die Beamten folgten dem Flüchtigen bis zur Steinschen Gasse, in die der Mercedes einbog.
In Höhe des Friedrich-Wilhelm-Platzes kollidierte der Mercedes mit einem grauen VW Golf einer 28-Jährigen. In Folge des Zusammenstoßes klagte sie über Schmerzen. Weil der C63 AMG nicht mehr fahrbereit war, ergriff der Fahrer nun fußläufig die Flucht.
Die Einsatzkräfte hefteten sich an die Fersen des jungen Mannes, der in die Untermauerstraße rannte. Hier gelang es den Beamten ihn einzuholen, ihm die Handschellen anzulegen und ihn vor-läufig festzunehmen.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte fest, dass der weiße Mercedes auf der Flucht mit einem weiteren Fahrzeug, einem weißen VW Golf GTI eines 29-Jährigen zusammengestoßen war, während der 24-Jährige vergeblich versucht hatte, über den Gehweg der Steinschen Gasse zu fahren.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg beschlagnahmten die Polizisten das Handy und den Mercedes als Beweismittel.
Weil sich Verdachtsmomente ergaben, dass der 24-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln das Auto steuerte, führten die Polizisten einen Drogenvortest an. Der Test bestätigte den Verdacht der Beamten und reagierte positiv auf THC. Die Einsatzkräfte brachten den Mann daraufhin zur Wache, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm.
Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass der 24-Jährige zudem keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und auf Bewährung ist. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird er heute einem Haftrichter vorgeführt und muss sich nun mit einem Strafverfahren - unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, illegalen Kraftfahrzeugrennens, fahrlässiger Körperverletzung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unerlaubten Entfernens vom Unfallort - auseinandersetzen.
Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei.'



Beeck: Motorradpolizist blieb nach Autofahrerflucht hartnäckig
Am Donnerstagnachmittag (9. April, 15:30 Uhr) kontrollierte ein Motorradpolizist auf der Friedrich-Ebert-Straße einen Mann am Steuer eines grauen Ford Fiesta. Als der Beamte den Unbekannten auf einem Tankstellengelände aufforderte, ihm seinen Führer-schein und die Zulassungsbescheinigung Teil 1 auszuhändigen, ergriff der Mann die Flucht.
Der Polizist folgte dem Ford über die Friedrich-Ebert-Straße in Fahrtrichtung Laar. Auf seiner Flucht missachtete der Mann unter anderem eine Rotlicht anzeigende Ampel. Bei seiner Flucht über einen Gehweg im Bereich der Hoffsche Straße wurde die Fahrzeugfront des Ford beschädigt.
Aufgrund der Verkehrsdichte brach der Beamte die Verfolgung zunächst ab und verlor den Ford im Bereich der Bruckhauser Straße aus den Augen. Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen konnte das Fahrzeug letztendlich geparkt auf der Neanderstraße angetroffen werden. Vom Fahrer fehlte zunächst jede Spur. Die am Auto angebrachten Kennzeichen waren zu keinem Zeitpunkt für dieses Fahrzeug ausgegeben. Zudem bestand für den Ford keine gültige Haftpflichtversicherung.
Die Hartnäckigkeit des Motorradpolizisten sollte sich auszahlen: Anhand von Aufnahmen einer Videokamera und weiteren Ermittlungen, kam der Beamte einem Mann (30) auf der Schliche, der den Wagen mutmaßlich gefahren hat.
Der 30-Jährige muss sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen - unter anderem auch deswegen, weil er nicht im Besitzt einer gültigen Fahrerlaubnis ist.



Homberg/Rumeln-Kaldenhausen/Ungelsheim: Trickdiebe betrügen ältere Menschen
Am Donnerstag (9. April) kam es zu mehreren Trickdiebstählen zum Nachteil von älteren Menschen. Die Täter gaben sich jeweils als Mitarbeiter von Firmen oder Organisationen aus.

Am Mittag gegen 11:50 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Türe eines älteren Ehepaares in einem Wohngebiet im Bereich der Klosterstraße in Rumeln-Kaldenhausen. Unter dem Vorwand, dass Wasser in einer anderen Wohnung im Hause nicht laufen würde, gelangte er in die Wohnung des Paares und forderte diese auf, in Küche und Bad den Hahn aufzudrehen und für mehrere Minuten zu beobachten. In dieser Zeit sei der Mann durch die Wohnung gelaufen. Nach etwa 10 Minuten verließ der Unbekannte die Wohnung. Kurz darauf stellten die Senioren fest, dass ihnen aus einer Schublade ein vierstelliger Bargeldbetrag entwendet worden war. Der Mann soll etwa 1,70 groß gewesen sein und südländisch ausgesehen haben. Er habe eine schwarze Baseball-Kappe, eine schwarze Hose und eine schwarze Jacke getragen.

In einem weiteren Fall gaben sich gegen 13:00 Uhr in Ungelsheim an der Straße "Am Finkenacker" zwei unbekannte Männer gegenüber einer 91 Jahre alten Seniorin als Mitarbeiter eines Telefondienstanbieters aus und gelangten so in ihre Wohnung. Auch sie hielten sich insgesamt etwa 10 Minuten in den Räumen auf. Nachdem die Männer die Wohnung verlassen hatten, bemerkte die Seniorin, dass Bargeld in dreistelliger Höhe aus einer Geldkassette fehlte. Die beiden Männer können nicht näher beschrieben werden, sollen aber hochdeutsch gesprochen haben.

Am frühen Abend (17 Uhr) erhielt eine 83-jährige Frau den Anruf eines angeblichen Mitarbeiters einer Wohlfahrtsorganisation, der Änderungen in ihrer Mitgliedschaft bei der Organisation vortäuschte und den Besuch eines Kollegen ankündigte, der ihr die Änderungen persönlich erklären würde. Kurze Zeit später erschien ein Mann und erschlich sich unter diesem Vorwand Zugang zur Wohnung der Seniorin an der Duisburger Straße in Alt-Homberg. Ihm händigte die Seniorin auf Nachfrage ihre Bankkarte aus und bemerkte nicht, dass der Unbekannte die Karte heimlich austauschte. Erst nachdem der Mann ihre Wohnung verlassen hatte, entdeckte die Seniorin den Austausch und konnte noch beobachten, dass der falsche Mitarbeiter in Richtung Zollstraße lief. Die Seniorin beschreibt den Mann als 40-45 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß. Er soll braune kurze Haare getragen und europäisch ausgesehen haben. Bekleidet sei er mit einem hellen Hemd gewesen.

Wer kann in den drei Fällen Angaben zu den Unbekannten machen? Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 32 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.

Die Polizei Duisburg warnt: Seien Sie aufmerksam und bleiben Sie misstrauisch. Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung, ohne deren Identität eindeutig geprüft zu haben. Geben Sie nie Ihre PIN an Dritte weiter. Weder Amtspersonen, wie Polizeibeamte, noch Mitarbeiter von Geldinstituten, Organisationen oder Firmen werden berechtigterweise nach Ihrer PIN fragen. Im Zweifel: Kontaktieren Sie Angehörige oder wählen Sie den Polizeinotruf 110. Geben Sie auf Ihre Mitmenschen acht, vor allem auf die älteren, die immer wieder ins Visier von Kriminellen geraten. Hier bekommen Sie Informationen und Tipps zum Schutz vor Straftaten: https://duisburg.polizei.nrw/senioren



Marxloh: Raubüberfall auf Tankstelle gescheitert
Zwei maskierte Männer haben bereits am Karfreitag (3. April, gegen 21:10 Uhr) versucht, eine Tankstelle im Bereich Kaiser-Friedrich-Straße / Hermannstraße auszurauben. Eine 67-jährige Mitarbeiterin bemerkte die beiden Täter, als sie versuchten, die Tür der Tankstelle zu öffnen. Da diese zu dem Zeitpunkt bereits verschlossen war, gelang es dem Duo nicht, in den Verkaufsraum zu gelangen.
Als die Mitarbeiterin zum Telefon griff, um die Polizei zu alarmieren, ergriffen die Männer in Richtung Hermannstraße die Flucht. Sie trugen jeweils eine dunkle Jacke mit Kapuze.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den flüchtigen Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0203 2800 zu melden.



Aldenrade: Fahrraddieb festgenommen
Zivile Polizisten beobachteten in der Nacht zu Donnerstag (9. April, gegen 1 Uhr) einen Mann (45), der im Bereich des Kometenplatzes zwei Fahrräder entwendete. Der 45-Jährige rüttelte an mehreren Rädern und nahm sich ein unverschlossenes Zweirad (Firma Rose), setzte sich drauf, griff ein weiteres unverschlossenes Rad (Firma Adriatica) und fuhr in Richtung Friedrich-Ebert-Straße davon. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und sahen, wie der Duisburger am nächsten Fahrradständer die Räder unter die Lupe nahm.
Dann stellten die Einsatzkräfte den Fahrraddieb und brachten ihn zur Polizeiwache. Da die Eigentümer der beiden Fahrräder vor Ort nicht ausfindig gemacht werden konnten, stellten sie die Bikes sicher. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ die zuständige Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl. Die weiteren Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 34 dauern an.


Huckingen: Randale im Krankenhaus
Die Polizei nahm am Dienstagabend (7. April, 20:45 Uhr) eine Anzeige in einem Krankenhaus an der Albertus-Magnus-Straße auf, weil ein Mann eine Mitarbeiterin (41) mit heißem Kaffee leicht verletzte und sie bespuckte und beleidigte.
Die 41-jährige schilderte den Beamten, dass der Mann (58) ein Rezept gefordert hatte. Weil sie ihm kein Rezept ausstellen konnte, bewarf der 58-Jährige sie mit heißem Kaffee und verletzte sie hier durch leicht. Zudem spuckte er sie an, beleidigte sie und ergriff dann die Flucht.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.



Rheinhausen: Drohung im Jobcenter
Mitarbeitende eines Jobcenters verständigten am Dienstagnachmittag (7. April, 15 Uhr) die Polizei, weil ein Kunde in den Vormittagsstunden die Begehung einer Straftat androhte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Mann (49) nicht mehr vor Ort - er erhielt bereits Hausverbot und das Sicherheitspersonal begleitete den Mann hinaus.
Eine Mitarbeiterin schilderte den Beamten, dass der Tatverdächtige ein Anliegen besprechen wollte und warten sollte. Seine Stimmung sei während der Wartezeit zunehmend aggressiver geworden. Er drohte mit der Begehung einer Straftat.
Kriminalbeamte suchten den Duisburger zu Hause auf und eröffneten ihm, dass er sich nun mit einem Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten auseinandersetzen muss.
Das Kriminalkommissariat 35 hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.



Altstadt: 31-Jähriger von drei Männern ausgeraubt
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (5. April, 4:40 Uhr) haben drei Unbekannte am Harry-Epstein-Platz einen Mann (31) ausgeraubt und verletzt. Der 31-Jährige schilderte den Polizisten, dass er sich im Bereich einer Haltestelle aufgehalten habe, als er plötzlich von einem Trio angegriffen und durch Schläge im Gesicht verletzt wurde. Mitsamt seiner Bauchtasche seien die Tatverdächtigen in Richtung der Friedrich-Wilhelm-Straße wegge-rannt.
Rettungskräfte brachten den Mann zur Behandlung in ein Krankenhaus. Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeuginnen oder Zeugen, die Hinweise zu den Tatverdächtigen machen können, melden sich bitte unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei.



Rumeln-Kaldenhausen: Wohnungseinbruch
Der Besitzer (53) eines Mehrfamilienhauses von der Ahornstraße verständigte am Samstagmittag (4. April, 13:42 Uhr) die Polizei, weil in seine Wohnung eingebrochen wurde. Er schilderte den Einsatzkräften, dass er seit Donnerstagabend (2. April, 20 Uhr) an nicht zu Hause gewesen war. Bei seiner Rückkehr stellte er fest, dass alle Schränke durchwühlt worden waren.
Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeu-gen. Wenn Sie verdächtige Beobachtung in der Zeit von Donnerstag bis Samstag gemacht haben, melden Sie sich bitte bei den Ermittlern unter der Rufnummer 0203 2800.



Bergheim: Kein Versicherungskennzeichen, kein Führerschein
Polizisten erblickten am Samstagnachmittag (4. April, 15:18 Uhr) im Bereich der Trompeter Straße / Lohstraße ein Kleinkraftrad ohne Versicherungskennzeichen und beabsichtigten, den Fahrer anzuhalten und zu kontrollieren. Der junge Mann missachtete die Weisungen der Beamten und fuhr in Richtung der Cölve-Brücke davon. Auf dem Lohfelder Weg verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Kraftrad und stürzte. Er versuchte, die Flucht zu Fuß weiter fortzusetzen - die Beamten holten den Flüchtigen zügig ein.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 16-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und die schwarze Yamaha-Motorroller nicht versichert war. Weil Anhaltspunkte für technische Veränderungen der Maschine vorlagen, stellten die Polizisten das Kleinkraftrad zudem sicher. Da er minderjährig ist, erschien seine Mutter am Einsatzort.
Aufgrund seiner leichten Verletzungen brachten Rettungskräfte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Nun muss er sich mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.



Duisburg: Schwerpunktkontrollen am "Car"-Freitag

Karfreitag oder auch "Car-Friday" steht traditionell jedes Jahr als Saisonauftakt im Kalender der Tuning-Szene - aber auch im Kalender der Polizei Duisburg. Am Freitag, 03.04.2026, beteiligte sich die Duisburger Polizei an der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion "Rot für Raser, Poser und illegales Tuning".

Im Rahmen des behördenübergreifenden Einsatzes, an dem auch das Bürger- und Ordnungsamt, die Fahrerlaubnisbehörde und das Amt für Rechnungswesen und Steuern - Abteilung Vollstreckung der Stadt Duisburg beteiligt waren, führten die Ordnungshüter Kontrollen im Duisburger Stadtgebiet durch. Das gemeinsame Ziel: Duisburgs Straßen sicherer machen.

Bis tief in die Nacht bremsten die Ordnungshüter Raserinnen und Raser aus, kontrollierten, ob die Fahrerinnen und Fahrer die erforderliche Fahrerlaubnis besitzen, verkehrstüchtig waren oder ihre Fahrzeuge unzulässig umgebaut wurden.
Gegen 21:40 Uhr missachtete der Fahrer (41) eines blauen BMW Coupe auf der Wanheimer Straße die Anweisungen eines Polizisten und flüchtete. Ein Motorradpolizist entdeckte den BMW kurze Zeit später geparkt auf einem Hinterhof an der Paul-Esch-Straße. Von dem Fahrer und den zuvor am Auto angebrachten Kennzeichen fehlte zunächst jede Spur.

Die Hartnäckigkeit der Einsatzkräfte sollte sich auszahlen: Bei der Absuche des Hofes entdeckten sie in einem Versteck die Kennzeichen, die eigentlich an einem Sportwagen angebracht sein sollten und stellten sie sicher. Im Rahmen der Fahndung entdeckten Beamte im Bereich Paul-Esch-Straße/Gießereistraße einen Mann, auf den die Beschreibung des flüchtigen Fahrers passte. In einer mitgeführten Tasche entdeckten die Polizisten einen Ausweis sowie einen Autoschlüssel, der zu dem BMW passte. Ein durchgeführter Drogenvortest und Atemalkoholtest verliefen beide negativ. Der 41-Jährige räumte letztendlich ein, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Er muss sich unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Urkundenfälschung und des Diebstahls vor Gericht verantworten müssen.

Vier Fahrzeuge zogen die Einsatzkräfte von Polizei und Stadt aus dem Verkehr, weil sie unzulässig umgebaut wurden. Neben den Kosten des Bußgeldes müssen die Fahrer auch die Kosten des Abschleppvorgangs und die Gutachterkosten tragen.

Im ersten Fall ertappten die Beamten auf der Wanheimer Straße den Fahrer (42) eines Porsche Panamera 4S. Weil es Unstimmigkeiten bei der angebrachten Rad-/Reifenkombination gab und eine Felge zudem noch starke Beschädigungen aufwies, stellten die Einsatzkräfte das Fahrzeug kurzerhand sicher, um es einem Gutachter vorzuführen. Den 42-Jährigen erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, weil aufgrund der festgestellten Mängel die Betriebserlaubnis erloschen ist.

In einem weiteren Fall kontrollierten die Polizisten gegen 0:30 Uhr auf der Duisburger Straße/Walther-Rathenau-Straße einen blauen Opel Corsa. Weil sie in den Radkästen Schleifspuren feststellten, die vom Kontakt der Reifen mit der Karosserie rührten, stellten sie auch dieses Auto sicher. Auch den Fahrer (24) erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis.

Kurze Zeit später zog ein blaues BMW-Cabrio das Interesse der Beamten auf sich, weil die Abgasanlage auffallend laut war. Bei der anschließenden Überprüfung entdeckten die Polizisten weitere Mängel, darunter ein defektes Zündschloss, scharfkantige und offenliegende Metallteile in der Fahrertüre, sowie Mängel am Fahrwerk. Aufgrund des schlechten Zustandes des Fahrzeuges entstempelten Mitarbeiter der Fahrerlaubnisbehörde die Kennzeichen und stellten den Fahrzeugschein sicher.

Im letzten Fall nahmen Beamte gegen 2:20 Uhr an der Duisburger Straße/Walther-Rathenau-Straße einen schwarzen Mercedes S63 AMG eines jungen Mannes (24) aus Oberhausen an den Haken. Das Auto lag so tief auf der Straße, dass auch in diesem Fall die Reifen Kontakt zur Karosserie hatten und in den Radkästen Schleifspuren zu erkennen waren. Der Oberhausener muss sich mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis auseinandersetzen.

Die Gesamtbilanz des Einsatzes kann sich sehen lassen: Insgesamt erhoben die Ordnungshüter von Stadt und Polizei 359 Verwarngelder und schrieben 112 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Hierin enthalten sind 317 Verwarngelder und 91 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, weil Temposünder die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatten.
Spitzenreiter war ein Autofahrer, der statt der erlaubten 30 km/h mit 76 km/h auf der Duisburger Straße unterwegs war.

In acht Fällen überprüften Mitarbeitende der Fahrerlaubnisbehörde, ob die angetroffenen Fahrzeugführer im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind. In sieben Fällen leiteten Polizisten Strafverfahren ein, weil Fahrzeugführer nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügten, die Fahrzeuge nicht versichert waren oder ein Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz vorlag.

Seitens des Amtes für Rechnungswesen und Steuern - Abteilung Vollstreckung wurden 47 Personen überprüft. In zwölf Fällen konnten ausstehende Forderungen in einem insgesamt vierstelligen Bereich vereinnahmt werden.

Die Duisburger Polizei und die Stadt Duisburg zeigen rücksichtslosem Verhalten im Straßenverkehr gegenüber keine Toleranz und sind nicht nur an Karfreitag aktiv. Das gesamte Jahr über finden Kontrollen und Schwerpunkteinsätze statt, um Rasern, Posern und illegalem Tuning einen Riegel vor zu schieben.



Meiderich: Fahrrad mit "Motor nachgerüstet"
Am Mittwoch (1. April, gegen 11 Uhr) haben Einsatzkräfte der Polizei auf der Straße Am Nordhafen einen verdächtigen "Fahrradfahrer" angehalten. Der 60-jährige Mann war mit einem Gefährt unterwegs, welches ohne Benutzung der Pedale sofort in Bewegung kam.
Bei der Kontrolle stellte sich schnell heraus, dass das Fahrzeug mit einem nachträglich installierten Elektromotor ausgestattet war. Dieser war mit Klebeband am Fahrzeug befestigt. Die Geschwindigkeitsanzeige zeigte eine Höchstgeschwindigkeit von rund 80 km/h an. Durch den Umbau gilt das "Rad" als Kraftfahrzeug. Eine entsprechende gültige Fahrerlaubnis besitzt der 60-Jährige nicht.
Da er angab, vor einigen Tagen einen Joint geraucht zu haben, führten die Beamten einen Drogenvortest durch, der positiv auf Amphetamine und Cannabis ausfiel. Ein Arzt entnahm dem Mann daraufhin eine Blutprobe.
Der Duisburger muss sich jetzt mit Strafanzeigen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und dem Fahren ohne Fahrerlaubnis auseinandersetzen. Zusätzlich wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet. Die Beamten stellten das Fahrzeug sicher und informierten das Straßenverkehrsamt über den Vorfall. Die Ermittlungen durch das Verkehrskommissariat 21 dauern an.



Hochheide: Kleinkraftrad auf der Flucht
Ein Kradfahrer der Duisburger Polizei erblickte am Mittwochnachmittag (1. April, 16:25 Uhr) ein Kleinkraftrad im Bereich der Kirchstraße und stellte fest, dass keine Scheinwerfer und keine Spiegel angebracht sind. Als der Polizist den Fahrer und die Yamaha-Maschine kontrollieren wollte, gab der Fahrer samt seines Mitfahrers Gas und lieferte sich eine Verfolgungsfahrt.
In Höhe der Augustastraße brachte der Motorradpolizist den Kleinkraftradfahrer zum Anhalten. Auch zivile Polizisten waren an der Verfolgung beteiligt.
Die Einsatzkräfte stellen das Handy sowie den Roller des 16-Jährigen sicher. Zudem brachten sie ihn sowie seinen gleichaltrigen Sozius nach Hause zu den Erziehungsberechtigten.
Die Beamten fertigten eine Strafanzeige und das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen.



Dellviertel/Duissern: Trickbetrüger unterwegs
Gleich zwei Mal haben Unbekannte am Dienstag (31. März) Duisburger Senioren um ihr Geld gebracht.
Im Dellviertel erschlich sich gegen 11 Uhr ein Täter an der Wittekindstraße das Vertrauen eines Seniors, indem er behauptete der Sohn eines alten Arbeitskollegen zu sein. Er bat den älteren Herrn um Geld für eine Reise, welches der Senior aus einem Nebenzimmer holte und ihm übergab. Als der Täter verschwunden war, fehlte aus dem Schlafzimmer des Mannes weiteres Bargeld in vierstelliger Höhe. Der Fremde war elegant gekleidet, etwa 1,80 Meter groß, etwa 30 Jahre alt, schlank, hatte dunkle Haare und Gold-Zähne.

In Duissern gab sich ein Täter gegen 12:20 Uhr als Heizungsableser aus, um in die Wohnung einer Seniorin an der Aakerfährstraße zu gelangen. Er stahl eine zweistellige Summe Bargeld aus ihrem Portemonnaie und verschwand. Der Mann soll etwa 35 bis 40 Jahre alt sein und 1,80 Meter groß. Er hatte einen starken Akzent, schwarze Haare, einen Bart und trug einen grauen Overall.
In beiden Fällen sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise unter 0203 2800 an das Kriminalkommissariat 32 richten können.