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Kommunale Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Montag, 10., bis Samstag, 15. August 2026
Einbruch • Kriminalitätsbericht 2025 Verkehrsbericht 2025 BZ-Niederrhein

 

Juli 2026

Badeverbot in allen öffentlich zugänglichen Seen, Baggerlöchern und im Rhein
Ermittlungen wegen Verdachts der Vorteilsannahme und -gewährung im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024


Köln: Bekleideten Schwimmer aus Hafenbecken gerettet
Glück im Unglück hatte am Donnerstagmorgen (13. August, 7:45 Uhr) ein Mann (32), der im Hafenbecken des Deutzer Innenhafens bekleidet schwamm. An der Steigeranlage der Wasserschutzpolizeiwache Köln bestiegen Polizisten ein Rettungsboot der Berufsfeuerwehr Köln und fuhren gemeinsam zu dem 32-Jährigen.
Mit vereinten Kräften gelang es den Einsatzkräften, den Schwimmer an Bord zu ziehen und an Land zu bringen. Rettungskräfte nahmen den sichtlich Erschöpften dort in Empfang.



Meiderich: Versuchter Bandeneinbruch in Kleingartenanlage
Ein Zeuge rief in der Nacht zu Donnerstag (13. August, 01:04 Uhr) die Polizei zu einer Kleingartenanlage an der Dennewitzstraße, weil mehrere maskierte Personen sich unerlaubt Zutritt zu einer Parzelle verschafften. Der Kleingarten-Mieter sowie zwei Männer machten sich auf dem Weg zum Kleingartenverein. Die bislang Unbekannten (vier bis sechs Täter) ergriffen die Flucht in Richtung eines Parks.
Ein Streifenteam traf im Bereich der Borkhoferstraße/Dennewitzstraße auf einen 19-Jährigen, der im Verdacht steht, zu der maskierten Gruppe zu gehören. Bei der Durchsuchung seines Rucksackes fanden die Beamten neben mehreren Messern und einem Reizstoffsprühgerät auch Einbruchswerkzeug.
Das Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugin, die Angaben zur Tat und den noch unbekannten Personen machen können. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Ruhrort: Auf Spielplatz unsittlich berührt
Am späten Mittwochnachmittag (12. August, 16:45 Uhr) soll ein Mann (42) ein Mädchen (10) auf einem Spielplatz an der Krausstraße unsittlich berührt haben. Ein aufmerksamer Zeuge (31), der sich auf dem Spielplatz aufhielt, forderte den Mann auf, die 10-Jährige in Ruhe zu lassen und verständigte die Polizei.
Weil sich der 42-Jährige von der Örtlichkeit entfernte, folgte der Duisburger ihm und führte die Polizisten zu dem Tatverdächtigen.
Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und brachten ihn zur Wache. Ein Atemalkoholtest lieferte ein positives Ergebnis. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete eine Richterin des Amtsgerichts Duisburg die Entnahme einer Blutprobe an.
In ihrer Anhörung gab das Mädchen an, dass der Festgenommene sie unter anderem im Brust- und Intimbereich berührt habe.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der 42-Jährige einem Haftrichter des Amtsgerichts Duisburg vorgeführt. Er befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft.
Das Kriminalkommissariat 15 hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern aufgenommen.



Wanheimerort/Wedau: Zwei Büdchen aufgebrochen
In zwei Fällen schlugen Einbrecher zu und brachen in kürzester Zeit in zwei Kioske ein.
In der Nacht zu Montag (10. August, 03:04 Uhr) verständigte ein Zeuge von der Düsseldorfer Straße die Polizei, weil er ein lautes Klirren von der gegenüberliegenden Straße hörte. Als er aus seinem Fenster sah, beobachtete er zwei Unbekannte, von denen sich einer in einem Kiosk befand, während sein Komplize an einem Motorrad wartete.
Der Anwohner schilderte den Einsatzkräften, dass die Täter die Flucht in Richtung Waldfriedhof ergriffen haben. Nachdem das Zweirad in die Fuchsstrasse einbog, verlor sich die Spur. Da die Tat videografiert werden konnte, stellten die Beamten im Anschluss das Videomaterial sicher und werteten dieses aus. Es konnte ermittelt werden, dass insgesamt vier Täter die Flucht mit einem E-Scooter und dem Motorrad ergriffen.

In der Nacht zu Mittwoch (12. August, 03:19 Uhr) schlugen laut Zeugenaussagen drei Täter zu und brachen in einen Kiosk am Kalkweg ein. Ein lauter Knall riss eine Anwohnerin aus dem Schlaf. Sie schilderte den Beamten, dass eine dunkel gekleidete Person vor dem Kiosk gestanden und eine sich mit einem "Sack" in dem Kiosk befunden habe. Als die Zeugin gegen ihre Scheibe geklopft hat, sei ein Trio zur Straße gelaufen und habe die Flucht mit einem dunklen Auto in Richtung Fußballstadion ergriffen. Die Geschäftsinhaberin berichtete den Polizisten, dass ihre Security-App ihr eine Alarm-Push-Benachrichtigung sendete.
In beiden Fällen hat das Kriminalkommissariat 14 die Ermittlungen aufgenommen, prüft, ob ein Zusammenhang bestehen könnte, und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den Taten machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Rahm: Familienvater mit seinen Kindern beim Duschen beobachtet
Ein Unbekannter hat sich am Mittwochabend (12. August, 20:30 Uhr) Zutritt zu den Damenduschen eines Familien-Sportvereins am Druchter Weg verschafft. Über einen Vorraum habe der Mann einen Familienvater mit seinen beiden Kindern beim Duschen beobachtet.
Als ein Vereinsmitglied (44) den Unbekannten entdeckte, rannte er weg. Dem 44-Jährigen gelang es den Flüchtigen einzuholen und zu Boden zu ringen. Während er versuchte den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten, schlug und trat dieser nach seinem Verfolger. Letztendlich gelang es dem Unbekannten sich loszureißen und zu entkommen. Der 44-Jährige erlitt bei der Auseinandersetzung oberflächliche Verletzungen.
Den Polizisten beschrieb er den Tatverdächtigen wie folgt: circa 1,85 Meter groß, ungefähr 30 Jahre alt, athletische Figur, schwarze Shorts, weiße Turnschuhe und ein schwarzer Rucksack.
Bereits am 4. August ereignete sich ein ähnlicher Vorfall auf dem Vereinsgelände, bei dem sich ein Unbekannter in den Duschräumen aufhielt und womöglich Personen beobachtete oder gar videografierte. Das Kriminalkommissariat 15 hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen und prüft auch, ob ein Zusammenhang zwischen beiden Taten besteht. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Verdächtigen geben können, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0203 2800 bei der Polizei.



Rheinberg/Duisburg: Mordkommission ermittelt nach Angriff beim Schützenfest
Tatverdächtiger nach Angriff auf einem Schützenfest in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kleve Zweigstelle Moers und der Polizei Duisburg
Akribische Ermittlungen führten die Duisburger Kriminalpolizei im Fall eines versuchten Tötungsdelikts auf einem Rheinberger Schützenfest vom 1. August zu einem 21-jährigen deutschen Tatverdächtigen.
Beamtinnen und Beamte der Duisburger Mordkommission nahmen den 21-Jährigen im Verlaufe des Montags (10. August) an seiner Arbeitsstätte fest und durchsuchten mit richterlichem Beschluss auf Antrag der Staatsanwaltschaft seine Wohnung und die einer befreundeten Person.
Ein Richter des Amtsgerichts Moers erließ am Dienstag (11. August) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve - Zweigstelle Moers einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 21-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 11 zu den Hintergründen und weiteren Tatbeteiligten dauern an.




Neudorf: Frau beleidigt trainierende Männer und leistet Widerstand bei Festnahme
Am Samstagabend (8. August, gegen 18:50 Uhr) wurde die Polizei zur Bertaallee gerufen. Ein Zeuge hatte mitgeteilt, dass eine 28-jährige Frau an einer Sportbox dort trainierende Männer belästige. Als Einsatzkräfte vor Ort nach ihren Personalien fragten, beleidigte die Frau die Polizeibeamten und versuchte, diese zu treten. Anschließend versuchte sie wegzulaufen und überquerte ohne auf den Verkehr zu achten die Bertaallee. Nachdem sie von den Einsatzkräften festgehalten wurde, ließ sie sich zu Boden fallen und verletzte sich dabei leicht an den Beinen. Schließlich trat sie auf dem Boden liegend gegen das Knie einer Polizeibeamtin und leistete weiter massiv Widerstand, so dass ihr Hand- und Fußfesseln angelegt werden mussten.
Zur Beruhigung ihres Gemütszustandes wurde sie schließlich in den Polizeigewahrsam eingeliefert. Eine Beamtin und ein Beamter wurden leicht verletzt, konnten aber ihren Dienst weiter versehen. Da neben dem aggressiven Verhalten auch körperliche Ausfallerscheinungen hinzutraten, ordnete eine Richterin des Amtsgerichts Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg die Entnahme einer Blutprobe an. Die 28-Jährige muss sich nun wegen des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung strafrechtlich verantworten.



Huckingen: Steinwurf auf Pkw - Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Ein Autofahrer (60) informierte am Samstagmittag (8. August, gegen 11:50 Uhr) die Polizei, weil ein Stein von einer Brücke auf die Windschutzscheibe seines BMW prallte, als er auf der Autobahn A59 in Fahrtrichtung Dinslaken zwischen den Anschlussstellen Kreuz Duisburg Süd (Autobahnkilometer 24,6) und Duisburg-Großenbaum (Autobahnkilometer 22,4) unterwegs war.
Der Fahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt. An dem Auto entstand Sachschaden.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als versuchten Mord.
Eine Mordkommission der Polizei Duisburg hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zwischen den beiden Anschlussstellen befinden sich drei Brücken, von denen der Stein auf den Pkw geworfen worden sein kann.
Rund um diese drei möglichen Tatorte wurden Spuren gesichert, weswegen der Bereich der Autobahn gesperrt worden war. Noch am selben Abend (19:30 Uhr) meldete sich ein Mann (53) auf der Wache des Polizeipräsidiums und gab an, dass er in der Vergangenheit mehrfach Steine auf Autobahnen geworfen habe. Die Beamten nahmen den Mann fest.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist der Tatverdächtige neben der Tat vom 8. August einer weiteren, gleichgelagerten Tat von Ende Juli 2026 dringend verdächtig. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg hat die zuständige Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Duisburg am Sonntag (9. August) die Untersuchungshaft gegen den 53-Jährigen angeordnet. Ob der Mann weitere Steinwürfe begangen haben könnte und was sein Motiv war, ist Gegenstand der andauernden Ermittlungen.
Wer hat einen möglichen Steinwurf gesehen oder kann nähere Angaben zu dem Tatverdächtigen machen?
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen  



Marxloh: Gewalt über E-Scooter verloren und Laterne getroffen
Am Sonntagabend (9. August, 17:39 Uhr) verlor ein 17-jähriger E-Scooter-Fahrer auf der Kaiser-Wilhelm-Straße die Kontrolle und verletzte sich hierbei schwer. Ein Zeuge schilderte den Einsatzkräften, dass der junge Scooter-Fahrer den Geh- und Radweg der Kaiser-Wilhelm-Straße befuhr und in Höhe einer Brücke die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er kollidierte mit einer Straßenlaterne und prallte auf dem Boden auf. Ein Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug waren im Einsatz und brachten den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis-Neuss nahm den Unfall auf. Die Polizei stellte den E-Scooter sicher - ein Abschleppunternehmen holte das Fahrzeug ab. Weil die Beamten den Verdacht hatten, dass der 17-Jährige berauschende Mittel konsumiert haben könnte, entnahm ein Arzt ihm im Krankenhaus eine Blutprobe.
Der 17-Jährige befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr. Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen.



Meiderich: Seniorin in eigener Wohnung bestohlen
Am Donnerstagnachmittag (6. August, 14:45 Uhr) ist eine Seniorin in ihrer Wohnung an der Neumühler Straße bestohlen worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte es an der Wohnungstür der Frau geklingelt. In der Annahme, dass der erwartete Pflegedienst vor der Tür stehe, öffnete sie. Stattdessen trat ihr ein unbekannter Mann gegenüber, der die Seniorin zur Seite stieß und dabei an ihrer Bluse zerrte. Der Täter begab sich anschließend zielstrebig ins Wohnzimmer und entwendete zwei Goldarmbänder sowie zwei Goldketten, die auf dem Wohnzimmertisch lagen. Anschließend flüchtete er mit der Beute in Richtung Neumühler Straße.
Der Mann wird wie folgt beschrieben: 30 bis 40 Jahre alt, heller Hauttyp, kurze, blonde, lichte Haare, etwa 1,70 Meter groß, sehr schlanke Statur, helles T-Shirt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer Angaben zu dem Unbekannten machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Duisburg unter der Telefonnummer 0203 2800 zu melden.



Wanheimerort: Goldkette vom Hals gerissen
Ein Unbekannter hat am Freitagmittag (7. August, 14:30 Uhr) eine Seniorin (75) auf der Hultschiner Straße ausgeraubt. Die 75-Jährige berichtete der Polizei, dass sie aus der Haustüre trat, um den Hausmüll zu entsorgen, als sich ihr ein Mann von hinten näherte. Mit einem Ruck riss er ihr eine Goldkette vom Hals, stieg mitsamt der Beute in eine dunkle Limousine und fuhr in Richtung Nikolaistraße davon.
Die Rentnerin blieb unverletzt und beschrieb den Unbekannten wie folgt: korpulente Statur, dunkler Bart, dunkler Teint. Im Fahrzeug habe zudem noch eine korpulente Frau, die auffallend stark geschminkt war, auf der Rückbank gesessen.
Wer kann Angaben zu dem Auto oder den Personen machen? Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegen.


 
Marxloh: Versuchter Mord – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg
Am Donnerstagabend (6. August, 19:25 Uhr) wurde die Polizei zu einem Lokal auf der Weseler Straße gerufen, weil ein Mann (53) syrischer Nationalität seiner in Trennung lebenden Ehefrau (47), die sich in Begleitung der gemeinsamen Tochter (19) befand, zuvor in das Geschäft gefolgt war. Dort zog der 53-Jährige ein Messer und versuchte, auf die 47-Jährige einzuwirken.
Die Frau setzte sich zur Wehr. Daraufhin eilte die 19- Jährige ihrer Mutter zu Hilfe.
Der Tatverdächtige entfernte sich von der Örtlichkeit, noch bevor die Polizei eintraf. Die beiden Frauen blieben unverletzt.
Der Tatverdächtige stellte sich kurze Zeit später auf der Polizeiwache Hamborn, wo ihn Beamte vorläufig festnahmen.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat als versuchten Mord.
Unter ihrer Sachleitung richtete das Kriminalkommissariat 11 der Duisburger Polizei noch am Donnerstagabend eine Mordkommission ein. Am Freitagmittag (7. August) erließ ein Haftrichter des AG Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 53-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Die Ermittlungen der Mordkommission, insbesondere zu den Hintergründen der Tat und dem Verbleib der Tatwaffe, dauern derzeit noch an.  



Dellviertel: Nach sexueller Belästigung auf dem Weinfest den Falschen verhauen
Am Samstagabend (1. August, gegen 22:10 Uhr) eskalierte eine Situation auf dem Weinfest auf der Königstraße, bei der ein Mann (63) verletzt wurde und die Polizisten mehrere Strafanzeigen schrieben.
Dellviertel: Sexueller Belästigung und Gewaltdelikt auf dem Weinfest
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hat der 63-Jährige mit medizinischen Vorkenntnissen als Ersthelfer fungiert und ist einem Mann zur Hilfe geeilt - ohne von der vorherigen sexuellen Belästigung zu wissen. Als der 63-Jährige dem unbekannten Mann helfen wollte, schlugen ein 23-Jähriger und ein 26-Jähriger auf den Ersthelfer ein. Sie schlugen ebenso in Richtung von Sicherheitsmitarbeitern, die den Unbekannten zunächst festhielten.
Der Mann, dem der 63-Jährige helfen wollte, ist bislang unbekannt und steht im Verdacht, die sexuelle Belästigung zum Nachteil der 21-Jährigen begangen zu haben. Ein Tatverdacht gegen den 63-Jährigen hat sich nicht bestätigt.
Die Ermittler suchen demnach weiterhin Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Rahm: Blitzer besprayt

Polizisten sind am Donnerstagmorgen (6. August, 6:50 Uhr) zur Straße Kaffeehött gerufen worden. Unbekannte hatten dort ein mobiles Blitzgerät mit Graffiti beschädigt. Der Blitzer war mit grauer Sprühfarbe übersprüht, sodass das Gerät keine Geschwindigkeitsmessungen durchführen kann.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben oder Hinweise zur Tat geben können, sich bei der Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.



Neudorf: In den Gegenverkehr gefahren
Ein 55 Jahre alter Autofahrer geriet am Donnerstagabend (6. August, gegen 20 Uhr) im Bereich Sternbuschweg/Koloniestraße augenscheinlich aufgrund gesundheitlicher Gründe mit seinem Kia in den Gegenverkehr.
Dort kollidierte er frontal mit dem verkehrsbedingt wartenden VW Tiguan eines 28-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Tiguan auf einen dahinter stehenden Linienbus (Fahrer: 24 Jahre) geschoben. Der 55-Jährige sowie der 24 Jahre alte Busfahrer wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Der 55-Jährige verblieb stationär.
Der Kia und der VW Tiguan waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.



Neumühl: Zivilpolizei beobachtet Drogendeal
Zivile Polizisten standen am Mittwochnachmittag (5. August, 17:35 Uhr) im Kreuzungsbereich der Albert-Einstein-Straße/Fiskusstraße an einer roten Ampel und beobachteten währenddessen eine Drogenübergabe. Die Beamten erblickten drei Personen, wie diese untereinander Bargeld gegen Druckverschlusstütchen austauschten. Für eine Kontrolle verständigten die Einsatzkräfte ein weiteres Streifenteam.
Das Trio im Alter von 16 bis 21 Jahren konnte in der Höhe der Alexstraße kontrolliert werden. Bei der Durchsuchung des 18-Jährigen fanden die Polizisten mehrere Druckverschlusstütchen gefüllt mit Cannabis und Haschisch, ein Handy sowie Bargeld in szenetypischer Stückelung. Die Beamten stellten alles sicher und erwirkten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg beim Amtsgericht Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 21-Jährigen von der Borussiastraße. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Einsatzkräfte Cannabis in einer nicht geringen Menge, Bargeld, eine Feinwaage sowie Verpackungsmaterial und stellten alles sicher.
Nun müssen sich die Männer mit einem Strafverfahren auseinandersetzen. Das Krimimalkommissariat 24 hat die Ermittlungen übernommen.



Rahm: Beim Abbiegen Leichtkraftrad übersehen

Ein 47-jähriger Autofahrer nahm, nach aktuellem Kenntnisstand, am Mittwochvormittag (5. August, 10:15 Uhr) an der Einmündung Angermunder Straße / Walter-Schönheit-Straße beim Linksabbiegen einem entgegenkommenden Kradfahrer (21) die Vorfahrt.
Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, bei dem der 21-Jährige schwere Verletzungen erlitt. Rettungskräfte versorgten den Mann zunächst an der Unfallstelle und brachten ihn anschließend mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Das Leichtkraftrad war infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Bergungsarbeiten sperrten Einsatzkräfte den betroffenen Bereich.
Den 47-jährigen Autofahrer erwartet nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall.



Altstadt: Versuchter Raub am Stadttheater
Eine 39-Jährige saß am Dienstagabend (4. August, 21:45 Uhr) gemeinsam mit mehreren Personen auf der Treppe des Stadttheaters am Opernplatz. Ihr Mobiltelefon hatte sie neben sich abgelegt. Plötzlich erschien eine alkoholisierte 34-Jährige, nahm das Handy an sich und wollte damit flüchten. Als die 39-Jährige versuchte, dies zu verhindern, schlug die Tatverdächtige in ihre Richtung und trat sie. Auch der Freund der 39-Jährigen wurde von der 34-Jährigen attackiert. Letztlich gelang es ihm, das Mobiltelefon wieder an sich zu nehmen. Rettungskräfte waren für die beiden nicht erforderlich.
Beim Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte flüchtete die 34-Jährige zunächst vom Tatort. Die Einsatzkräfte holten sie jedoch ein, fixierten sie und brachten sie zur Polizeiwache. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv.
Da die Frau auch auf der Wache randalierte, wurde sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ein Arzt der Frau eine Blutprobe.
Die 34-Jährige muss sich nun wegen des räuberischen Diebstahls strafrechtlich verantworten.



Marxloh: Nach Körperverletzung festgenommen
Nach einer Körperverletzung zum Nachteil einer 16-Jährigen am Dienstagmittag (4. August, 12:45 Uhr) an einer Wohngruppe auf der Karl-Marx-Straße hat die Polizei einen 31-Jährigen in Gewahrsam genommen. Der Mann weigerte sich zuvor trotz eines bestehenden Hausverbots, das Gelände der Einrichtung zu verlassen. Stattdessen setzte er sich demonstrativ auf die Grundstücksmauer.
Als die alarmierten Polizeikräfte eintrafen, sprang der 31-Jährige plötzlich vor die Einsatzkräfte und unterschritt dabei den erforderlichen Sicherheitsabstand erheblich. Die Polizeibeamten fixierten den Mann unter Gegenwehr. Die Einsatzkräfte blieben unverletzt. Der 31-Jährige erlitt leichte Verletzungen, benötigte jedoch vor Ort keine ärztliche Behandlung.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aus dem Gewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.



Hamborn: Ohne Bargeld gab es Schläge
Am Dienstagabend (4. August, 20:30 Uhr) soll ein 50-Jähriger im Bereich der Jägerstraße von zwei Männern ausgeraubt und verletzt worden sein. Der Mann schilderte den Einsatzkräften, dass das Duo Bargeld gefordert habe. Er hatte kein Bargeld dabei, woraufhin die Männer auf ihn eingeschlagen und ihn mit einem Messer verletzt haben. Der Verletzte habe sich losreißen können und bat Passanten um Hilfe. Die Täter seien in Richtung Gottliebstraße geflüchtet. Ein Rettungswagen brachte den Duisburger zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen wegen des schweren Raubes und hinsichtlich der Tatverdächtigen aufgenommen.



Dellviertel: 65-Jährigen ausgeraubt

Ein Duo soll am Montagmorgen (3. August, 6 Uhr) einen Mann (65) auf der Friedrich-Wilhelm-Straße verletzt, ausgeraubt und die Flucht samt Beute ergriffen haben. Ein aufmerksamer Zeuge (45) beobachtete den Vorfall und verständigte die Polizei. Der 65-jährige Geschädigte schilderte den Beamten, dass er von einem Unbekannten mit Fäusten und einem Fahrradschloss geschlagen wurde, während er in ein Taxi einsteigen wollte. Der Tatverdächtige habe ihm zudem noch eine Geldbörse aus der Hosentasche entwendet. An der Tat sei auch eine Frau beteiligt gewesen.
Rettungskräfte versorgten den Verletzten an Ort und Stelle.
Der 45-jährige Zeuge teilte den Beamten mit, dass er beobachtet habe, wie beide Tatverdächtige auf einem E-Scooter über die Düsseldorfer Straße in Fahrtrichtung Burgacker flüchteten. Er stellte den Einsatzkräften eine Personenbeschreibung und Fotos der Tatverdächtigen zur Verfügung.
Die Hartnäckigkeit der Beamten sollte sich auszahlen: Gegen 13:45 Uhr entdeckten Polizisten im Immanuel-Kant-Park einen Mann (36) und eine Frau (21), auf welche die Personenbeschreibungen passten und nahmen beide vorläufig fest.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der 36-Jährige einem Haftrichter des Amtsgerichts Duisburg vorgeführt. Er befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft. Weil sich der dringende Tatverdacht gegen die 21-Jährige nicht erhärtete, kam sie auf freien Fuß. Das Duo muss sich mit einem Strafverfahren wegen schweren Raubes auseinandersetzen.



Hamborn: Sexuelle Belästigung im Schwimmbad
Am Montagnachmittag (3. August, 17:20 Uhr) sollen drei Jugendliche zwei Mädchen (11 und 12 Jahre) in einem Schwimmbad an der Kampstraße am Gesäß angefasst haben. Infolge dessen nahmen Polizisten die Anzeige wegen sexueller Belästigung auf. Während der Befragung der Minderjährigen konnten die mutmaßlichen Tatverdächtigen identifiziert werden. Die Jugendlichen im Alter von 11 bis 13 Jahren wurden zu ihren Erziehungsberechtigten gebracht.
Das Kriminalkommissariat 15 hat die Ermittlungen aufgenommen.



Beeck: Gewalttätiger Angriff einer Frau auf 43-Jährige
Am Sonntagnachmittag (2. August, 14 Uhr) soll an einer Haltestelle an einem Möbelhaus an der Beecker Straße eine Frau unvermittelt eine 43-Jährige angegriffen, verletzte und die Flucht ergriffen haben.
Was geschehen sein soll:
Die 43-jährige Duisburgerin habe sich mit ihrer Tochter (10) an einer Haltestelle aufgehalten. Plötzlich und unerwartet habe sich eine Frau genähert. Die Unbekannte habe sofort auf die Duisburgerin eingeschlagen, ihr das Kopftuch herunter- und die Haare rausgerissen. Zudem habe sie die Mutter mit ausländerfeindlichen Parolen beleidigt und geschubst, sodass sie zu Boden gefallen sei. Als die Tochter dazwischengeriet, verletzte sie sich leicht. Ein Rettungswagen brachte Mutter und Kind zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Täterin wird wie folgt beschrieben: ca. 40 Jahre alt, zwischen 1,60 und 1,65 Meter groß, dünne Statur, gelbes langes Oberteil, schwarze Leggings, Tattoo am Unterarm.
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Unbekannten machen könnten. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Rheinberg/Duisburg: Mordkommission ermittelt nach Angriff beim Schützenfest
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kleve Zweigstelle Moers und der Polizei Duisburg
Zeugen verständigten am Samstagabend (1. August, 21:55 Uhr) die Polizei, weil ein Unbekannter mit einem Messer während eines Schützenfestes im Bereich Außenwall/Orsoyer Straße einen 28-Jährigen angriff und mit zwei weiteren Personen die Flucht in Richtung eines Kreisverkehrs (Moerser Straße/Orsoyer Straße) ergriff.
Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den Schwerverletzten und brachten ihn zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus. Die Polizisten nahmen vor Ort die Anzeige auf, befragten Zeuginnen und Zeugen und stellten das mutmaßliche Tatmittel sicher.
Zeugen schilderten, dass der 28-Jährige zuvor mit drei Personen einen Konflikt gehabt habe und, dass insgesamt drei Personen an der Tat beteiligt gewesen sein sollen.
Die Staatsanwaltschaft Kleve Zweigstelle Moers wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt, woraufhin bei der Polizei Duisburg eine Mordkommission eingerichtet wurde. Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Tat oder der Motivlage machen können. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Dellviertel: Sexueller Belästigung und Gewaltdelikt auf dem Weinfest
Am Samstagabend (1. August, gegen 22:10 Uhr) eskaliert eine Situation auf dem Weinfest auf der Königstraße, bei der ein Mann (63) verletzt wurde und die Polizisten mehrere Strafanzeigen schrieben.
Was geschehen ist:
Eine 21-Jährige verständigte die Polizei, weil ein zunächst unbekannter Mann ihr ans Gesäß fasste und die Flucht ergriff. Sie erstattete Anzeige wegen sexueller Belästigung und beschrieb den Polizisten den Mann, der sie anfasste.
Wenige Minuten später ging ein weiterer Anruf bei der Polizei ein, weil mehrere Personen an einer körperlichen Auseinandersetzung auf der Königstraße beteiligt waren. Zeugen berichteten, dass mindestens drei Personen auf einen Mann einschlagen würden.
Hierbei wurde ein 63-Jähriger verletzt und musste anschließend durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Verletzten soll es sich um den Tatverdächtigen der sexuellen Belästigung handeln. Ein Zeuge nahm die Verfolgung auf und folgte zwei Männern, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren bis zum Kantpark, wo die Beamten die beiden Männer (23, 26) kontrollierten. Bei dem 26-Jährigen soll es sich um den Lebensgefährten der 21-Jährigen handeln, die zuvor am Gesäß berührt wurde.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ein Arzt beiden eine Blutprobe. Alle beteiligten Personen müssen sich nun mit Strafverfahren auseinandersetzen. In allen Fällen ermittelt die Kriminalpolizei.




Hochfeld: Nach versuchter Brandstiftung festgenommen
Die Kriminalpolizei hat seit dem 27. Juli die Ermittlungen unter anderem wegen einer versuchten Brandstiftung an einem Geschäft auf der Wanheimer Straße aufgenommen und bereits einen Tatverdächtigen festgenommen.
Was geschehen ist: Ein Duisburger Geschäftsinhaber (34) schloss sein Geschäft für die Dauer seines Urlaubs, als er von einem Familienmitglied einen Anruf erhielt, dass die Videoüberwachungskamera etwas Auffälliges aufgezeichnet hatte.
Die Videoauswertung hat ergeben, dass sich in der Nacht zu vergangenem Montag (27. Juli, 02:20 Uhr) drei Tatverdächtige vor dem Geschäft aufhielten. Das Trio goss gegen 04:30 Uhr mehrfach eine Flüssigkeit über die heruntergelassenen Jalousien und versuchte, mit einem brennbaren Gegenstand die Rollläden in Brand zu setzen. Es kam jedoch nicht zu einer Brandentstehung, und das Trio ergriff die Flucht mit einem Fahrzeug.
Während die Ermittlungen der Kriminalpolizei andauerten, erblickten zivile Einsatzkräfte am Freitagabend (31. Juli) ein rotes Fahrzeug am Hamborner Altmarkt, welches nach bisherigen Erkenntnissen mit dem Fluchtfahrzeug von der Wanheimer Straße im Zusammenhang stehen könnte. Weil die Person hinter dem Steuer zudem auf die Personenbeschreibung aus der Videoauswertung passte und der Verdacht bestand, dass es sich um einen der mutmaßlichen Tatverdächtigen handeln könnte, kontrollierten die Beamten den 28-Jährigen.
Nach ersten Überprüfungen ließ sich der Verdacht erhärten, dass ein Zusammenhang zur Tat vom 27. Juli besteht - somit nahmen die Beamten den Mann vorläufig fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ eine Richterin am Amtsgericht Duisburg einen Untersuchungshaftbefehl u. a. wegen versuchter Brandstiftung. Die Ermittlungen zu den Hintergründen, der Motivlage und zu den Mittätern dauern derzeit weiterhin an.



Duisburg: Schwerpunkteinsatz in Duisburg
Polizei und Netzwerkpartner kontrollieren Clanmilieu, Gastronomiegewerbe sowie Waffen- und Messerverbotszone

Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei waren am Freitagabend (31. Juli) bis in den frühen Samstagmorgen (1. August) gemeinsam mit den Netzwerkpartnern im Großeinsatz, um Schwerpunktkontrollen im gesamten Stadtgebiet im Bereich des Clanmilieus, im Gastronomiegewerbe sowie rund um die Hamborner Waffen- und Messerverbotszone durchzuführen.

Zu den Netzwerkpartnern zählen neben der Staatsanwaltschaft Duisburg, das Hauptzollamt Duisburg, das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg, die Bezirksregierung Düsseldorf sowie das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität.
Das erklärte gemeinsame Ziel: Die Bekämpfung krimineller Clanstrukturen, konsequente Kontrollen im Bereich des Gastronomiegewerbes und nachhaltige Reduzierung von Gewaltkriminalität.

Insgesamt wurden 24 Gewerbeobjekte im Stadtgebiet kontrolliert.
Einige Beispiele: Die Einsatzkräfte stellten in einigen Fällen Steuerrückstände fest - in einem Fall wurde ein BMW aus diesem Grund gepfändet und abgeschleppt. Eine Person beleidigte während der Maßnahmen einen Polizeibeamten - er muss sich nun mit einem Strafverfahren auseinandersetzen. Mehrere Personen führten keine Ausweispapiere mit sich. Die Netzwerkpartner stellten zahlreiche arbeitsrechtliche Verstöße und Pfandverstöße fest. Mehrere Geldspielgeräte wurden versiegelt und in einigen Fällen waren die Stundenaufzeichnungen sowie die Preisauszeichnung mangelhaft. Weil in einem Gewerbe erneut unversteuerte Zigaretten gefunden wurden, ordnete die Staatsanwaltschaft Duisburg die Durchsuchung einer Privatwohnung an - ein weiterer Fund blieb dort aus. Ein Gastrobetrieb musste geschlossen werden und in mehreren Fällen wurde gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen. Weil bei einer Personenkontrolle ein offener Haftbefehl festgestellt wurde, vollstreckten die Beamten diesen und brachten den Mann in den Polizeigewahrsam. Die Beamten fanden auch mehrere illegale Vapes und stellten diese sicher.

Die Einsatzbilanz im Detail:
   -156 Personenkontrollen
   -27 Berichte
   -Eine Festnahme wegen eines vorliegenden Haftbefehls
   -Fünf Strafanzeigen u. a. wegen des Verdachts der Beleidigung, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und infolge einer Trunkenheitsfahrt
   -17 Ordnungswidrigkeitenanzeigen u. a. wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz, gewerberechtlicher Verstöße und in Folge von
Verkehrsordnungswidrigkeiten
   -30 Verwarngelder
   -Fünf Sicherstellungen - u. a. ein Einhandmesser, illegale Vapes, unversteuerte Zigaretten
   -Eine Betriebsschließung
   -Vier versiegelte Geldspielgeräte

"Die Bekämpfung der Clankriminalität gehört zu den zentralen Zielen der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Wir arbeiten eng mit unseren Netzwerkpartnern zusammen und können auf eine langjährige Erfahrung aus gemeinsamen Einsätzen zurückgreifen. Integrative und konsequente Kontrollaktionen sind unverzichtbar für eine nachhaltige Kriminalitätsbekämpfung", betont Polizeidirektorin Livia Degner - Polizeiführerin des Schwerpunkteinsatzes.



Meiderich: Widerstand gegen Polizeibeamte - 47-Jähriger in Gewahrsam genommen
Am Donnerstagabend (30. Juli, 18:30 Uhr) wurden Polizeikräfte zur Styrumer Straße gerufen. Nachbarn hatten gemeldet, dass ein Mann in einem Mehrfamilienhaus randaliere und andere Bewohner beleidige. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 47-jährigen Mann. Als die Polizisten seine Personalien feststellen wollten, versuchte er, sich in der Wohnung einer Nachbarin zu verbergen.
Nachdem die Beamten dies verhinderten, schlug der Mann einer Polizeibeamtin mit der flachen Hand gegen den Arm.
Die Einsatzkräfte drückten den 47-Jährigen daraufhin gegen eine Hauswand und legten ihm Handfesseln an. Dabei erlitt der Mann eine leichte Verletzung am Ellenbogen. Zur Beruhigung seines Gemütszustandes wurde er anschließend in den Polizeigewahrsam eingeliefert. Die angegriffene Beamtin blieb unverletzt.
Da neben dem aggressiven Verhalten auch körperliche Anzeichen auf einen möglichen Betäubungsmittelkonsum hindeuteten, ordnete ein Richter des Amtsgerichts Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg die Entnahme einer Blutprobe an. Der Mann muss sich nun wegen des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten.