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Badeverbot in allen öffentlich zugänglichen Seen,
Baggerlöchern und im Rhein
• Ermittlungen
wegen Verdachts der Vorteilsannahme und -gewährung im
Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024
Neudorf: Toter im Bertasee Am
Donnerstagabend (2. Juli) gegen 18:50 Uhr stellte ein
Kanu-Fahrer an dem Bertasee (Regattabahn) in Höhe des
Wasserspielplatzes etwas Verdächtiges im Wasser treibend
fest. Bei näherer Betrachtung erkannte er, dass es sich um
eine verstorbene Person handelte, und bat Passanten am Ufer,
die Einsatzkräfte zu verständigen. Die Kriminalpolizei
leitete unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Duisburg
ein Todesermittlungsverfahren ein. Bei dem Verstorbenen
handelt es sich um einen jungen Mann mit dunkler Hautfarbe
im geschätzten Alter zwischen 15 und 20 Jahren. Bei seinem
Auffinden war er mit einer rot-weiß-karierten Boxershort und
einer dunklen Bermuda-Badehose mit Aufdruck (weiße Palmen,
rote Seesterne, blaue Schildkröten) bekleidet.

Eine rechtsmedizinische Untersuchung des jungen Mannes steht
derzeit noch aus. Bisher konnte er noch nicht identifiziert
werden. Nun bitten die Ermittler die Bevölkerung um
Mithilfe. Wer kann Angaben zu dem Verstorbenen oder seiner
Kleidung machen? Hinweise nehmen die Beamten vom
Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203 2800
entgegen.
Hochheide: Reizgas im
Lebensmittelgeschäft versprüht Eine bislang
unbekannte Person hat am Donnerstagabend (2. Juli, 18:25
Uhr) in einem Lebensmitteldiscounter auf der Moerser Straße
Reizgas versprüht. Mehrere Personen erlitten dadurch
Reizungen der Augen und Atemwege. Eine 61-jährige Frau wurde
vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Nach ersten Erkenntnissen wurde keine Person schwer
verletzt. Der betroffene Discounter verfügt über eine
Videoüberwachung. Ob eine tatverdächtige Person
aufgezeichnet werden konnte, ist Gegenstand der laufenden
Ermittlungen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar.
Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts
der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet und bittet
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu
melden. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 35 unter der
Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Meiderich: Mahnmal mit Hakenkreuze beschmiert
Eine 43-Jährige wandte sich an die Polizei, weil sie an
einem Mahnmal an der Westender Straße Hakenkreuze und einen
verfassungswidrigen Schriftzug feststellte. Die
Einsatzkräfte entfernten die Symbole und den Schriftzug und
fertigten eine Anzeige wegen der Verwendung von Kennzeichen
verfassungswidriger Organisationen. Der Staatsschutz
sucht Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen
gemacht haben. Hinweise nehmen die Ermittler unter der
Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Altstadt: Radfahrerin Vorfahrt genommen und abgehauen
Eine Fahrradfahrerin ist am Donnerstagmorgen (2. Juli, 8
Uhr) im Kreuzungsbereich Landfermannstraße / Saarstraße bei
einem Verkehrsunfall verletzt worden. Nach bisherigen
Erkenntnissen nahm ein bislang unbekannter Autofahrer oder
eine Autofahrerin der 43-Jährigen die Vorfahrt. Um einen
Zusammenstoß zu vermeiden, bremste die Frau abrupt ab und
stürzte zu Boden. Der Unfallverursacher / die
Unfallverursacherin entfernte sich anschließend mit dem Pkw
in Richtung König-Heinrich-Platz, ohne sich um die Verletzte
zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Zeugen
kümmerten sich um die Duisburgerin bis zum Eintreffen der
Rettungskräfte. Ein Rettungswagen brachte die 43-Jährige zur
weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Sie konnte weder
das Fahrzeug noch die Person am Steuer näher beschreiben.
Ein Zeuge gab an, dass es sich um einen schwarzen Pkw
gehandelt habe. Das Verkehrskommissariat 22 hat die
Ermittlungen aufgenommen und bittet weitere Zeuginnen und
Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug oder dessen
Fahrer oder Fahrerin geben können, sich bei der Polizei
Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.
Ruhrort: 60-Jähriger durch Streifschuss
verletzt Polizisten sind am Donnerstagmorgen (2.
Juli, 8:15 Uhr) zur Friedrich-Ebert-Straße gerufen worden,
da ein Mann mutmaßlich eine Schussverletzung erlitten habe.
Nach Angaben des 60-Jährigen hatte er im Bereich eines
Supermarktes auf einer Bank gesessen, als sich ein ihm
bekannter 40-Jähriger neben ihn setzte und ihm den Inhalt
eines mitgeführten Rucksacks zeigte. Darin befanden sich
nach Aussage des 60-Jährigen mehrere Spielzeugpistolen sowie
ein augenscheinlich älterer Revolver. Im weiteren Verlauf
soll der Rucksack zu Boden gefallen sein. Dabei löste sich
nach bisherigen Erkenntnissen möglicherweise ein Schuss. Der
60-Jährige erlitt eine oberflächliche Verletzung am Arm
(Streifschuss). Der 40-Jährige entfernte sich anschließend
mit dem Rucksack auf einem Fahrrad in Richtung Laar. Ein
Rettungswagen brachte den leicht verletzten 60-Jährigen zur
Behandlung in ein Krankenhaus. Im Rahmen der Fahndung
trafen Einsatzkräfte den Tatverdächtigen wenig später auf
der Fabrikstraße an und brachten ihn zur Polizeiwache
Ruhrort. Ein freiwilliger Atemalkoholtest sowie ein
Drogenvortest verliefen positiv. Auf richterliche Anordnung
wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Die Polizisten
stellten den Rucksack sicher. Darin befanden sich unter
anderem eine Schreckschusswaffe, ein Revolver, diverse
Patronen, zwei Messer, Pfefferspray sowie Betäubungsmittel.
Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Marxloh: Seniorin betrogen Am
Donnerstagnachmittag (2. Juli, 14 Uhr) meldete sich
telefonisch eine vermeintliche Tochter bei einer 88-Jährigen
von der Lohstraße und schilderte, dass sie infolge einer
schweren Erkrankung im Krankenhaus operiert werden müsse und
Geld bräuchte. Die Seniorin wurde aufgefordert, ihren
Schmuck abzuwiegen und Geld zusammenzusuchen. Die Rentnerin
versuchte vergeblich, ihre Tochter im Anschluss an das
Gespräch zu erreichen. Gegen 16 Uhr erschien ein Mann an
ihrer Wohnanschrift, der sich als Fahrer des Krankenhauses
ausgab und Schmuck sowie Bargeld in Empfang nahm und
verschwand. Dann verständigte die Duisburgerin die
Polizei. Den Einsatzkräften beschrieb sie den Abholer wie
folgt: Er soll 1,65 Meter groß gewesen sein und eine stabile
Statur gehabt haben. Er habe eine blaue Jeansjacke, ein
hellblaues Hemd, eine helle Jeans und schwarze Schuhe
getragen. Das Kriminalkommissariat 32 hat die
Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die
Angaben zu dem Betrüger machen können. Hinweise nehmen die
Polizisten unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Hochfeld: An der Pauluskirche durch die Glasscheibe
der Haltestelle geflogen Polizisten wurden am
Dienstagabend (30. Juni, 23 Uhr) in ein Krankenhaus an der
Heerstraße gerufen, weil ein Mann (19) mit schweren
Verletzungen eingeliefert wurde. Der 19-Jährige schilderte
den Beamten, dass er sich zuvor mit seinem Bruder (13) in
der Nähe der Pauluskirche an der Wanheimer Straße
aufgehalten habe und der 13-Jährige eine Auseinandersetzung
mit fünf Personen gehabt habe. Als der 19-Jährige seinen
minderjährigen Bruder unterstützen wollte, mündete der
Streit in einer körperlichen Auseinandersetzung und der
19-Jährige flog mit einem seiner Kontrahenten durch die
Glasscheibe eines Straßenbahnhaltestellenhauses (Haltestelle
Pauluskirche). Die fünf Männer ergriffen daraufhin die
Flucht. Aufgrund starker Schmerzen und mehreren
Schnittwunden begab sich der verletzte 19-Jährige dann
eigenständig in ein Krankenhaus. Ein Straßenbahnfahrer
meldete das defekte Haltestellenglas. Das
Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen infolge der
gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und sucht
Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Tat machen können.
Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800
entgegen.
Aldenrade: Würfe von einer Brücke auf A59 Ein
37-jähriger Mann erschien am Sonntagabend (28. Juni) auf der
Polizeiwache Hamborn und berichtete von einem Vorfall auf
der Autobahn 59. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der
Duisburger gegen 19:20 Uhr mit seinem Porsche die Autobahn
in Fahrtrichtung Dinslaken. Beim Unterfahren einer Brücke im
Bereich der HOAG-Trasse bemerkte er zwei augenscheinlich
jugendliche Personen mit dunklen Haaren auf der Brücke, die
einen Gegenstand in Richtung der Fahrbahn warfen. Der
unbekannte Gegenstand traf die Windschutzscheibe des
Fahrzeugs. Die sechsjährige Tochter des Fahrers, die sich
auf dem Beifahrersitz befand, erlitt durch Glassplitter
leichte Verletzungen am Fuß. Die Polizeibeamten stellten
an der Windschutzscheibe einen rundlichen Sprung fest. Zu
einem Durchschlag der Scheibe kam es nicht, sodass im
Fahrzeuginneren kein Tatmittel aufgefunden werden konnte.
Das Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen wegen des
gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen und
sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall
machen können. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der
Rufnummer 0203 2800 entgegen.
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