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Mobilen Geschwindigkeitskontrollen Stadt Duisburg: Montag, 26.1., bis Samstag, 31.1.2026
Einbruch • Kriminalitätsbericht 2024 Verkehrsbericht 2024 BZ-Niederrhein

 

Januar 2026

Hochfeld: 54-Jähriger randalierte in Notaufnahme
Am Samstagabend (24. Januar, 19:15 Uhr) hat ein 54-Jähriger in der Notaufnahme eines Krankenhauses an der Grunewaldstraße randaliert. Der Mann reagierte weder auf die Aufforderung eines Arztes, das Krankenhaus zu verlassen, noch auf einen ausgesprochenen Platzverweis der Polizei.
Die Einsatzkräfte brachten den Düsseldorfer aus dem Gebäude. Am Haupteingang provozierte er die eingesetzten Beamten. Trotz mehrfacher Aufforderung zur Ruhe setzte der 54-Jährige seine aggressive Haltung fort. Bei dem Versuch, ihn zu fixieren, wehrte sich der Mann und schlug um sich, traf jedoch keine der Einsatzkräfte. In Reaktion darauf gingen die Beamten auf Distanz und drohten den Einsatz des Distanzelektroimpulsgeräts an. Das zeigte Wirkung: Der Mann legte sich zu Boden und konnte unter Kontrolle gebracht werden.
Der 54-Jährige wurde zur Abregung seines Gemütszustandes in Gewahrsam genommen. Er muss sich nun mit einer Anzeige auseinandersetzen.



Neudorf: Senior bestohlen
Freitagmittag (23. Januar, 11 Uhr) sprach ein bislang Unbekannter einen Duisburger (90) an, als er aus einer Bankfiliale an der Koloniestraße kam, schaffte in Kürze eine Vertrauensbasis, brachte ihn nach Hause und stahl sein Barvermögen.
Der Fall im Detail: Der Unbekannte sprach den Senior mit seinem Vornamen an, verwickelte ihn in ein Gespräch und bot ihm an, ihn nach Hause zu fahren. Der Rentner ließ ihn in seine Wohnung an der Heinrich-Lersch-Straße, wo der Mann ihn nach Bargeld fragte und ihm seine Jacke verkaufen wollte. Unbemerkt steckte der Dieb eine Geldkassette ein und ergriff die Flucht. Als der 90-Jährige den Diebstahl bemerkte, verständigte er die Polizei und erstattete Anzeige.
Den eingesetzten Beamten gegenüber schilderte der Bestohlene, dass der Unbekannte schwarz gekleidet gewesen sei. Er soll eine Brille getragen haben, zwischen 30 und 35 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß gewesen sein.
Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die den Mann im Bereich der Koloniestraße oder der Heinrich-Lersch-Straße gesehen haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Homberg: Betrug mit Glücksspielgewinn
Eine Duisburgerin (74) erhielt am Freitagmittag (23. Januar, 11:45 Uhr) mehrere Anrufe einer ihr unbekannten Frau, die angab, dass die Seniorin bei einem Glücksspiel gewonnen hätte. Damit der Gewinn ausgezahlt werden kann, müsse die Dame Gutscheinkarten in Höhe eines vierstelligen Betrags kaufen und die Codes zur Verfügung stellen, behauptete die Anruferin.
Weil die 74-Jährige stutzig wurde, wandte sie sich an die Polizei, die einen Betrug witterte. Da sie die Gutscheinkarten-Codes bereits telefonisch der mutmaßlichen Betrügerin mitgeteilt hatte, erstattete die Rentnerin schließlich Anzeige.
Das Kriminalkommissariat 32 nahm die Ermittlungen in diesem Fall auf.



Huckingen: Auseinandersetzung endet mit lebensgefährlich Verletzter - Mordkommission ermittelt


Bergheim: Körperliche Auseinandersetzung
Am Donnerstagnachmittag (22. Januar, 16:20 Uhr) kam es zu einem Polizeieinsatz in einem Wohnhaus an der Höschenstraße, weil es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen vier Personen gekommen ist, bei der zwei Personen leichte Verletzungen erlitten.
Die beteiligten Personen berichteten den Einsatzkräften: Auslöser sollen zuvor Streitigkeiten zwischen Schulkindern einer weiterführenden Schule und einem 25-Jährigen gewesen sein. Der 25-Jährige soll in dem Mehrfamilienhaus an der Höschenstraße wohnen. Bekannte der Mutter eines der beteiligten Schülers sollen in Folge der Streitigkeiten den jungen Mann aufgesucht haben, um die Situation zu klären. Die Folge: eine körperliche Auseinandersetzung, bei der mutmaßlich gefährliche Gegenstände und auch eine Waffe im Spiel gewesen sein sollen.
Auch Rettungssanitäter waren im Einsatz, um zwei Personen vor Ort medizinisch zu versorgen. Sie gaben an, sich anschließend eigenständig in weitere ärztliche Behandlung zu begeben.
Da eine Waffe eine Rolle gespielt haben soll, durchsuchten die Polizisten mit Zustimmung des 25-Jährigen die Wohnung. Eine Waffe konnte nicht gefunden werden. Den 25-Jährigen brachten die Beamten zur Polizeiwache, da ihm ein Arzt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg dort eine Blutprobe entnahm.
Das Kriminalkommissariat 35 hat die Ermittlungen zu den Hintergründen und den mutmaßlichen Tatmitteln aufgenommen.



Bergheim: Messenger-Betrug mit Gutscheinkarten
Ein Mitarbeiter eines Supermarktes von der Römerstraße wandte sich am Donnerstagmittag (22. Januar, 14 Uhr) an die Polizei, weil er einen mutmaßlichen Betrug zum Nachteil einer Kundin aufdeckte.
Die 82-jährige Düsseldorferin kaufte auffällig viele Wertgutscheine eines Technologieunternehmens, was den Verkäufer stutzig machte. Er bemerkte, dass die Seniorin mit einer Person chattet und es inhaltlich um die besagten Wertgutscheine geht.
Weil der Supermarkt-Mitarbeiter von einer perfiden Betrugsmasche ausging, verständigte der 27-Jährige die Polizei. Den Einsatzkräften gegenüber gab die Rentnerin an, dass sie mit einem Mann im Kontakt steht, bei dem es sich um einen berühmten amerikanischen Unternehmer handeln soll. Die Düsseldorferin hatte die Absicht, die Wertgutscheine ihrem Chat-Partner zur Verfügung zu stellen.
Die Polizisten schrieben eine Strafanzeige und das Kriminalkommissariat 31 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei warnt: Betrügerinnen und Betrüger nutzen oft reputationsstarke Figuren oder glaubwürdige Geschichten, um Menschen zu verunsichern. Niemand sollte aufgrund einer perfiden Betrugsmasche verurteilt oder verspottet werden. Wir bitten um Respekt und Mitgefühl und raten allen, bei verdächtigen Nachrichten ruhig zu bleiben, Hilfe zu suchen und den Vorfall bei der Polizei anzuzeigen.



Duissern: Rollerfahrer flüchtet vor Kontrolle
Am Mittwochvormittag (21. Januar, 11:10 Uhr) führte ein Motorradpolizist auf der Kardinal-Galen-Straße Verkehrskontrollen durch, als sich ein Mann auf einem dunklen Motorroller näherte. Aufgrund des lauten Motorengeräuschs und der auffälligen Fahrweise, entschloss sich der Beamte den Unbekannten zu kontrollieren.
Er folgte dem Motorroller, der mitunter in Slalomfahrt die Kreuzung zur Falkstraße überquerte und langsamer fahrende Autos überholte. Der Beamte folgte dem Roller zum Kreisverkehr am Duissernplatz, den er in Fahrtrichtung Hansastraße wieder verließ.
Der Roller beschleunigte und bog letztendlich in die Königsberger Allee ab. Obwohl der Motorradpolizist den Rollerfahrer über den Außenlautsprecher zum Anhalten aufforderte und das Blaulicht samt Martinshorn eingeschaltet hatte, setzte der Flüchtige die Fahrt fort und bog nach links in die Martinstraße ein.
Zu diesem Zeitpunkt wollte ein Mann im Bereich der Brauerstraße/Martinstraße die Fahrbahn überqueren und musste zurückweichen, um nicht von dem Motorroller erfasst zu werden. Im Bereich der Zieglerstraße deutete ein weiterer Fußgänger dem Polizisten gegenüber an, dass der Roller abgebogen ist.
Der Unbekannte setzte seine Fahrt über die Straßen Hinter der Kirche, Moltkestraße, Prinz-Albrecht-Straße, Gerhart-Hauptmann-Straße und Mülheimer Straße fort. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit musste der Motorradpolizist die Verfolgung abbrechen, um keine anderen Verkehrsteilnehmende zu gefährden.
Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu dem Flüchtigen und dem Verbleib des dunklen Motorrollers machen können. Die Polizei bittet auch die genannten Fußgänger sich als Zeugen zur Verfügung zu stellen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Duisburg: Strafanzeige, 216 Ordnungswidrigkeiten und 121 Verwarngelder bei Kontrollen
Seit 2024 arbeiten die 47 Kreispolizeibehörden in Nordrhein-Westfalen bereits mit der neuen Fachstrategie Verkehr für mehr Sicherheit auf den Straßen. Überschrieben wird diese Strategie landesweit mit dem Titel #LEBEN. Der Begriff bringt die Anstrengungen der Polizei, schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren, auf den Punkt.
Aus diesem Grund führten Einsatzkräfte in Uniform und ziviler Kleidung im Zeitraum von Sonntag (18. Januar) bis Mittwoch (21. Januar) gezielte Kontrollen im Stadtgebiet durch.

Weil Verkehrsteilnehmende ihr Mobiltelefon während der Fahrt nutzten und mitunter im Blindflug unterwegs waren, schrieben die Beamtinnen und Beamten 169 Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Einer Autofahrerin (30) mussten die Polizisten bis auf die A59 folgen, weil sie auf TikTok scrollte. In einem weiteren Fall, der sich auf der Wanheimer Straße in Höhe eines Fitnessstudios ereignete, räumte die 21-jährige Autofahrerin ein, dass sie ein bestimmtes Lied hören wollte und deshalb ihr Mobiltelefon während der Fahrt bediente.

Weil Fahrzeugführende zu schnell unterwegs waren, schrieben die Einsatzkräfte 18 Ordnungswidrigkeitsanzeigen und erhoben 46 Verwarngelder. Am Dienstag (20. Januar) stoppten die Polizisten gegen Mitternacht auf der Krefelder Straße im Brückenbereich einen Audi A7, der statt mit den erlaubten 50 km/h mit 94 km/h gemessen wurde. Bereits am Montagabend (19. Januar, 22:45 Uhr) kontrollierten Beamte einen grauen VW T-Roc im Bereich des Opernplatzes. Weil der Fahrer (29) unter dem Einfluss von Marihuana stand, musste er mit zur Wache, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm.

Am Dienstag (20. Januar, 00:30 Uhr) kontrollierten Polizisten auf der Düsseldorf Landstraße einen schwarzen Mercedes AMG G63. Bei der Überprüfung der Kennzeichen stellten sie fest, dass nach dem Fahrzeug gefahndet wird, weil es an einem zurückliegenden illegalen Fahrzeugrennen beteiligt war. Weil der Fahrer und zugleich Halter (30) des Autos nicht mit der Sicherstellung einverstanden war, beschlagnahmten die Beamten das Fahrzeug.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Insgesamt schrieben die beteiligten Polizistinnen und Polizisten eine Strafanzeige, 216 Ordnungswidrigkeiten und erhoben 121 Verwarngelder.



Beeck: Motorradfahrer schwer verletzt
Am Mittwochnachmittag (21. Januar) ereignete sich gegen 17 Uhr ein Verkehrsunfall im Bereich Arnold-Overbeck-Straße/Friedrich-Ebert-Straße. Eine 29-jährige Autofahrerin nahm nach ersten Erkenntnissen beim Linksabbiegen einem 26-jährigen Motorradfahrer die Vorfahrt. Der Mann stürzte auf die Fahrbahn und verletzte sich. Zeugen des Vorfalls eilten sofort zu Hilfe und leisteten Erste Hilfe.
Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge, der Ford Fiesta sowie das Motorrad des 26-Jährigen mussten abgeschleppt werden. Die Beamten der Polizei Duisburg nahmen den Unfall auf und schrieben eine Anzeige gegen die 29-jährige Autofahrerin wegen fahrlässiger Körperverletzung.



Hochheide: Senior bestohlen
Bereits am Sonntagmittag (18. Januar, 13:15 Uhr) wandte sich ein 95-Jähriger an die Polizei, weil er eine mysteriöse Begegnung mit einem vermeintlich hilfsbereiten Mann im Bereich der Sandstraße hatte.
Gegenüber den Einsatzkräften gab er an, dass er mit seiner Frau die Sandstraße entlang ging, als ein Unbekannter beide in ein Gespräch verwickelte und ankündigte, später auf einen Kaffee vorbeizukommen. Dann fuhr er mit einem Fahrrad davon. Als das Ehepaar zu Hause in der Nähe der Sandstraße ankam, wartete der Mann bereits vor dem Haus und bot an, den Rollator reinzutragen. Unter dem Vorwand, die Toilette aufsuchen zu müssen, ließ der Senior den Unbekannten in die Wohnung.
Seinen Angaben nach habe sich der Mann ungewöhnlich detailliert umgeschaut. Er gaukelte vor, der Gärtner einer älteren Nachbarin gewesen zu sein und fragte, ob er sich Bargeld leihen könne. Der Duisburger verneinte und bat den Unbekannten zu gehen.
Am Montagvormittag (19. Januar, 10:30 Uhr) stellte der 95-Jährige fest, dass seine Geldbörse, die zu Hause lag, fehlte und erstattete eine Strafanzeige bei der Polizei.
Das Kriminalkommissariat 32 nahm daraufhin die Ermittlungen auf. Der Rentner beschrieb den mutmaßlichen Geldbörsen-Dieb wie folgt: Er soll 1,85 Meter groß und circa 30 Jahre alt gewesen sein. Er habe eine schmale Statur, sei schwarz gekleidet gewesen und habe kurze Haare gehabt.
Zeugenhinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



City: Gescheiterter Einbruch bei Juwelier Rüschenbeck, mit Auto ins Forum gefahren und bei Juwelier eingebrochen

Unbekannte brachen in der Nacht von Samstag auf Sonntag (18. Januar) in zwei Juweliergeschäfte auf der Königstraße ein. Die Sachverhalte im Detail:
• Nach bisherigem Stand der Ermittlungen beschädigten Unbekannte im ersten Fall gegen 3 Uhr die Schaufensterscheibe des Juweliers
Rüschenbeck auf der Königstraße, Ecke Claubergstraße. Weil die Ware durch eine zusätzliche Sicherheitsverglasung gesichert war, erlangten die Tatverdächtigen keine Beute.
• Im zweiten Fall verschafften sich Unbekannte gegen 4:30 Uhr mit einem blauen Opel Corsa gewaltsam Zutritt zu einem Einkaufszentrum, indem sie eine Eingangstüre durchbrachen. Im weiteren Verlauf nutzten sie das Auto um die Schaufensterscheibe zu durchbrechen, um so Zutritt zu dem Geschäft zu erlangen. In diesem Fall erbeuteten die Täter zahlreiche Wertgegenstände.

Die durch ein Sicherheitsunternehmen alarmierte Polizei traf in beiden Fällen nur wenige Minuten nach der Alarmierung ein. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Unbekannten bereits die Flucht ergriffen.
Noch in der Nacht sicherten Beamtinnen und Beamte der Kriminalpolizei an den Tatorten Spuren. Den blauen Kleinwagen stellten sie sicher. Auch er wird akribisch nach Spuren untersucht. Bei einer Überprüfung stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug passen und zudem noch gestohlen waren.

Das Kriminalkommissariat 14 hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen, prüft einen möglichen Zusammenhang und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer hat zu den genannten Uhrzeiten verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet und kann Angaben zu Tatverdächtigen oder dem Verbleib der Tatbeute geben
Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.



Dellviertel: 73-Jähriger geschlagen und beraubt
Ein 73-Jähriger ist am Samstag (17. Januar) gegen 14:30 Uhr im Bereich der Tiefgarage am König-Heinrich-Platz ausgeraubt worden. Zwei bislang unbekannte Täter, ein Mann und eine Frau, sprachen den Senior an und baten ihn um Kleingeld. Als der Senior seine Geldbörse hervorzog, schlug ihm die Frau ins Gesicht, während der Mann dem 73-Jährigen die Geldbörse entriss.
Anschließend flüchtete das Duo. Der Senior erlitt bei dem Übergriff leichte Verletzungen, lehnte jedoch eine ärztliche Behandlung ab.
Die Unbekannten werden auf 35 bis 40 Jahre geschätzt. Die Frau ist etwa 1,70 Meter groß und hat eine auffallend dünne Statur. Der Mann ist etwa 1,75 Meter groß.
Das Kriminalkommissariat 13 sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Unbekannten geben können (Telefonnummer: 0203 2800).



Beeck: Audi überschlug sich bei Unfall

Am Samstagmittag (17. Januar, gegen 13:20 Uhr) ereignete sich auf der Friedrich-Ebert-Straße in Höhe der Autobahnabfahrt der A42 ein Verkehrsunfall. Ein 55-jähriger Fahrer eines Renault kollidierte mit dem Audi eines 34-Jährigen, der sich durch den Aufprall überschlug und schließlich auf dem Dach zum Stehen kam.
Der 34-Jährige konnte dank eines Zeugen aus dem Auto befreit werden. Der Mann berichtete den alarmierten Polizeibeamten, dass der Renault von der Autobahn abfuhr und dann auf der mittleren Fahrspur mit dem Audi kollidierte. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Renault-Fahrer blieb unverletzt.
Die Ermittlungen zur Unfallursache, insbesondere zu der Frage, ob eine überhöhte Geschwindigkeit oder ein möglicher Rotlichtverstoß eine Rolle spielten, dauern an. Diese werden vom Verkehrskommissariat 21 geführt. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Unfallursache geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.



Friemersheim: Ehepaar überlistet Schockanrufer
Am Donnerstagabend (15. Januar, 17:45 Uhr) rief ein Unbekannter bei einem Ehepaar (73, 76) in Friemersheim an und forderte Bargeld. Mit der Lüge, ihr Enkel habe einen Verkehrsunfall verursacht und müsse nun eine Kaution zahlen, setzte er die Senioren unter Druck. Beide wurden misstrauisch und drehten den Spieß um: Während die 73-Jährige das Telefonat fortführte, wählte ihr Ehemann mit seinem Mobiltelefon den Notruf der Polizei und schilderte den Vorfall.
Unter Anleitung der Polizisten schlug die Seniorin Aufforderungen, sich mit einem Boten an einem anderen Ort zu treffen, um ihm die Kaution zu übergeben, aus. Als mehrere Stunden später ein Mann vor der Haustüre des Ehepaares stand, um die vereinbarte Kaution entgegenzunehmen, griffen die Polizisten ein und nahmen den Tatverdächtigen (35) vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird der 35-Jährige noch heute einem Haftrichter des Amtsgerichts Duisburg vorgeführt.

Die Polizei Duisburg warnt: Die Geschichten, die den Senioren präsentiert werden, sind sehr professionell ausgearbeitet und wohlüberlegt. Auch durch den emotionalen Druck, den die Betrüger erzeugen, fällt es den Opfern immer schwerer, eine Lügengeschichte von der Realität zu unterscheiden. Deswegen appelliert die Polizei: Bleiben Sie misstrauisch und scheuen Sie sich nicht den Notruf zu wählen. Weder die Polizei noch Beamte anderer Behörden würden jemals Bargeld oder Schmuck als Kaution bei Ihnen abholen. Mehr Informationen zum Thema Schockanruf und anderen Betrugsmaschen gibt es hier: https://duisburg.polizei.nrw/senioren



Hochfeld: E-Scooter Kontrolle offenbarte Kokain-Dealer
In der Nacht zu Freitag (16. Januar) gegen 1:15 Uhr kontrollierten Beamte der Polizei Duisburg im Bereich Heerstraße/Wanheimer Straße einen 24-jährigen Mann, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Bei der allgemeinen Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.
Die Beamten führten vor Ort mehrere Tests mit dem 24-Jährigen durch, darunter einen Pupillenreaktionstest sowie Speichel- und Urinvortests. Beide Tests (Speichel- und Urinvortest) reagierten positiv auf Kokain. Im Rahmen der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten unter anderem mehrere Druckverschlusstütchen mit augenscheinlich Kokain in nicht geringer Menge und stellten diese sicher. Der 24-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Bei der Überprüfung seiner Personalien bestand zudem der Verdacht, dass er sich illegal in Deutschland aufhält.
Nachdem ihm ein Arzt auf der Polizeiwache Buchholz eine Blutprobe entnommen hatte, nahmen ihn die Einsatzkräfte in Gewahrsam. Der 24-Jährige wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter vorgeführt.



Neudorf, Hochfeld: Bei zwei Ladendiebstählen aufgefallen
Am Mittwochmittag (14. Januar, gegen 14:10 Uhr) kam es in einer Drogeriemarkt-Filiale am Sternbuschweg zu einem gemeinschaftlichen Ladendiebstahl mit einer interessanten Vorgeschichte.
Ein 66-jähriger Ladendetektiv beobachtete, wie eine Frau mehrere Nachfüllpackungen eines Raumduftspenders in ihre Jacke steckte, während ihr männlicher Begleiter offenbar Ausschau hielt. Auf dem Parkplatz sprach der Detektiv das Duo an und versuchte sie festzuhalten. Es kam zu einer Rangelei, in deren Verlauf der Mann von der Täterin und dem Täter abließ und die Polizei verständigte. Das Duo nutzte die Situation, stieg in einen Opel mit rumänischem Kennzeichen und entfernte sich samt Beute.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte die weibliche Täterin anhand von Videoaufnahmen identifiziert werden. Die 23-Jährige war den Einsatzkräften bereits bekannt: Einen Tag zuvor (13. Januar) war sie nach einem Ladendiebstahl in einem Discounter auf der Wörthstraße in Hochfeld aufgefallen - dort hatte sie Lachs entwendet und wurde an die Polizei überstellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie aus der Wache entlassen. Abgeholt wurde die Frau an diesem Tag von dem männlichen Tatverdächtigen des Diebstahls vom Mittwoch. Dieser hatte zudem noch am Vortag eine Sicherheitsleistung für die 23-Jährige beglichen.
Beide Tatverdächtigen müssen sich nun mit entsprechenden Strafverfahren auseinandersetzen.



Marxloh: Jugendliche nach Übergriff auf 14-Jährige gefasst
Am Mittwoch (14. Januar) kam es gegen 13 Uhr zu einem Übergriff im Iltispark (Bereich Halfmannstraße / Obermarxloher Straße), bei dem vier Jugendliche (im Alter von 14 bis 16 Jahren) eine 14-Jährige angriffen. Die fünf Personen sind sich bekannt.
Die Täterinnen schlugen das Mädchen zu Boden und traten auf sie ein. Anschließend schnitt eine von ihnen der 14-Jährigen einen Teil ihrer Haare mit einer Schere ab. Im Verlauf des Übergriffs fiel das Handy der Geschädigten aus ihrer Tasche. Eine Jugendliche nahm das Gerät an sich und filmte die Tat.
Ein 12-jähriger Zeuge, der den Übergriff beobachtete, informierte die Polizei. Die Täterinnen flüchteten daraufhin und versteckten das entwendete Handy in einem Laubhaufen. Ein aufmerksamer Anwohner hatte dies beobachtet und übergab das Handy den eintreffenden Polizeikräften. Die 14-Jährige wurde mit diversen Verletzungen mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Beamten konnten die vier Jugendlichen im unmittelbaren Tatortbereich stellen. Sie wurden zur Polizeiwache gebracht, dort vernommen und nach Abschluss der Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die Videoaufnahme des Vorfalls wurde sichergestellt. Die Täterinnen müssen sich nun einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung stellen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat durch das Kriminalkommissariat 34 dauern an.



Neudorf: Radfahrer nach Unfall mit Senior gesucht
Ein bislang unbekannter Radfahrer hat am Dienstagmorgen (13. Januar) einen 83-jährigen Mann auf dem Gehweg der "Neuen Fruchtstraße" angefahren. Nach dem Sturz soll der Radfahrer dem Senior zunächst aufgeholfen haben, sei dann jedoch in Richtung Neudorfer Straße davon gefahren.
Später am Tag informierte ein Bekannter des 83-Jährigen die Polizei, nachdem sich der Gesundheitszustand des Mannes verschlechtert hatte. Der Senior erlitt durch den Sturz mehrere Schürfwunden an den Händen und Knien und klagte über Schmerzen. Aus diesem Grund wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.
Eine genaue Personenbeschreibung des flüchtigen Radfahrers konnte der Senior nicht abgeben. Das Verkehrskommissariat 22 bittet nun um Mithilfe aus der Bevölkerung. Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.



Wanheimerort: 14-Jähriger auf Spritztour
In der Nacht von Freitag auf Samstag (10. Januar, 2:15 Uhr) zog ein mit zwei Personen besetzter grauer Opel das Interesse einer Streifenwagenbesatzung auf sich: Der zunächst noch unbekannte Fahrer fuhr mit hohem Tempo aus der Dachsstraße über die Wan-heimer Straße in Richtung Elserstraße. Mit teilweise durchdrehenden Reifen und nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr der Opel letztendlich über die Fischerstraße bis zur Fliederstraße, wo das Auto von der Fahrbahn abkam und mit einem Straßenschild kollidierte.
Als die Beamten den Fahrer und seinen Beifahrer (18) kontrollierten, stellten sie fest, dass der Unfallverursacher erst 14 Jahre alt und somit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Das auf die Mutter (41) des 18-Jährigen zugelassene Auto stellten die Polizisten sicher.
Beide Insassen hatten Glück im Unglück und blieben unverletzt. Sowohl der Fahrer als auch die Halterin müssen sich mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.



Hamborn: Kinder werfen Medizinball großen Eisball auf Lkw auf der A59
Am Donnerstagmittag (8. Januar, 14:24 Uhr) fuhr ein 47-jähriger Mann mit seinem Lkw auf der A59 Richtung Dinslaken, als ein großer, eisähnlicher Gegenstand plötzlich die Fahrzeugfront traf. Drei Unbekannte, mutmaßlich im Kindesalter hatten einen Medizinball großen vereisten Schneeball von einer Brücke in Höhe der Richterstraße auf seine Sattelzugmaschine geworfen.
Durch den Aufprall riss eine Sonnenblende am Führerhaus ab und schleuderte auf die Windschutzscheibe eines weiteren Pkw. Der 44-jährige Fahrer und der Lkw-Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die Scheibe blieb unbeschädigt.
Die eingesetzten Polizisten schrieben zu dem Vorfall eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen oder Zeugen, die Angaben zu den unbekannten Kindern geben können.



Neumühl: Eure Spuren im Schnee - 3 Täter nach 13 Autoaufbrüchen geschnappt
In der Nacht zum Donnerstag (8. Januar), zwischen Mitternacht und 2:30 Uhr, kam es im Wohngebiet rund um die Alexstraße und Wichernstraße zu mehreren Fahrzeugaufbrüchen. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurden an insgesamt 13 Pkw die Seitenscheiben eingeschlagen und die Innenräume durchwühlt.
Im Rahmen der Fahndung nach den Tätern haben Beamte der Polizei Duisburg drei verdächtige Personen im Alter von 24 bis 27 Jahren (2x irakische und 1x syrische Staatsangehörigkeit) vorläufig festgenommen. Die Schnee- und Witterungsverhältnisse führten zu entscheidenden Hinweisen: Auf dem frischen Neuschnee konnten an den betroffenen Fahrzeugen identische Schuhabdrücke festgestellt werden, die auf drei verschiedene Sneakermarken hinwiesen. Die Abdrücke stimmten mit den Schuhprofilen der festgenommenen Personen überein. Zudem wies einer der Männer eine frische Verletzung an der Hand auf, und an einer Beifahrertür eines der Fahrzeuge fanden sich Blutspuren.
Im Rahmen der Durchsuchung der Verdächtigen stellten die Beamten unter anderem Werkzeug, einen Nothammer sowie eine Sparkassenkarte sicher. Was aus den Autos entwendet wurde, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Das Trio wird am Freitag (9. Januar) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter wegen des Verdachts des Bandendiebstahls vorgeführt



Baerl: Mit Schockanruf Senioren abgezockt
Am Mittwochvormittag (6. Januar, 11:30 Uhr) haben Betrüger mit einem Schockanruf ein Duisburger Ehepaar im Alter von 89 und 93 Jahren um eine hohe Bargeldsumme gebracht. Ein bislang unbekannter Täter gab sich am Telefon als deren Sohn aus und schilderte, er liege mit einer schweren Corona-Erkrankung auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Ihm gehe es sehr schlecht und habe große Angst zu sterben. Um die angeblich dringend notwendige Behandlung bezahlen zu können, bat der vermeintliche Sohn seine Eltern, so viel Bargeld wie möglich zu beschaffen.
Unter dem Eindruck dieser dramatischen Schilderungen ließ sich das Ehepaar täuschen und holte eine niedrige sechsstellige Bargeldsumme aus einem Bankschließfach. Gegen 12 Uhr klingelte es an der Haustür im Bereich der Binsheimer Straße. Das Ehepaar übergab das Geld in einem kleinen schwarzen Rucksack an einen unbekannten Mann, der anschließend in Richtung Hofstraße ging.
Am Nachmittag nahmen die Senioren selbst Kontakt zu ihrem Sohn auf. Dieser stellte sofort fest, dass es sich um einen Betrug handelte, und verständigte umgehend die Polizei.
Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden. Der Abholer wird wie folgt beschrieben: mittleren Alters, grau melierte, nach hinten gekämmte Haare, möglicherweise zu einem Zopf gebunden, grauer Mantel.
Die Polizei Duisburg warnt:
- Die Polizei, Staatsanwaltschaften, Ärzte oder Krankenhäuser fordern niemals Bargeld oder Wertgegenstände am Telefon.
- Seien Sie misstrauisch bei dramatischen Anrufen, die Zeitdruck aufbauen oder Angst erzeugen.
- Legen Sie auf und kontaktieren Sie die angeblich betroffene Person oder Angehörige selbst unter einer Ihnen bekannten Nummer.
- Informieren Sie im Zweifel sofort die Polizei über den Notruf 110.
- Übergeben Sie niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände an Unbekannte.
- Sprechen Sie mit Angehörigen, Freunden oder Nachbarn über solche Betrugsmaschen.



Vierlinden: Schwerverletzter mit Schusswunden am Franz-Lenze-Platz
Am späten Montagabend (5. Januar, 23:15 Uhr) ist die Polizei zum Franz-Lenze-Platz gerufen worden, weil es dort zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen sein soll. Als die Beamten am Tatort eintrafen, fanden sie einen durch Schüsse schwer verletzten, 28 Jahre alten Mann auf und leisteten Erste Hilfe. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Derzeit besteht keine Lebensgefahr.
Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Duisburg, welche die Tat als versuchten Mord wertet, wurde eine Mordkommission eingerichtet.
Die Ermittlungen zu dem flüchtigen Schützen, den Hintergründen und dem Motiv der Tat dauern derzeit noch an.
Zeugen des Geschehens wenden sich bitte unter der Rufnummer 0203 2800 an das Kriminalkommissariat 11.



Neudorf: Geldautomatenaufbruch durch Zeugin gescheitert

Eine aufmerksame Zeugin alarmierte in der Nacht zum Montag (5. Januar, gegen 2:30 Uhr) die Polizei, da sie drei verdächtige Personen an einem Geldautomaten auf der Klöcknerstraße beobachtete. Laut der Duisburgerin versuchte das Trio, den dortigen Geldautomaten aufzubrechen. Anschließend flüchteten sie.
Bei Eintreffen der Polizeibeamten fanden diese eine geöffnete Abdeckung des Geldautomaten sowie eine verbogene Verkleidung vor. Der innere Geldtresor war jedoch offensichtlich nicht geöffnet worden, sodass es bei einem misslungenen Versuch blieb. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung im Nahbereich konnten die Verdächtigen nicht aufgegriffen werden.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den unbekannten Tätern machen können. Die Verdächtigen waren dunkel gekleidet, wobei eine Person eine auffällige, orange Warnweste trug. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegen.



Vierlinden: 66-Jähriger verletzt sich bei Sturz mit E-Scooter
Am Samstagabend (3. Januar) kam es um 18:45 Uhr zu einem Unfall im Kreuzungsbereich Franz-Lenze-Straße / Karlstraße. Ein 66-jähriger Mann stürzte mit seinem E-Scooter auf dem glatten Gehweg und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Ein aufmerksamer Passant leistete Erste Hilfe und alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Der Verletzte wurde vor Ort von einer Notärztin versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus auf die Intensivstation transportiert. Aktuell besteht keine Lebensgefahr.
Die Polizei Duisburg weist darauf hin, dass insbesondere bei winterlichen und glatten Straßenverhältnissen erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr geboten ist. Dies gilt nicht nur für Autofahrer, sondern auch für die Nutzer von E-Scootern und anderen Verkehrsmitteln. Bei Eis- und Schneeglätte können Gehwege und Straßen extrem rutschig sein. E-Scooter, die mit kleinen Reifen ausgestattet sind, bieten auf solchen Oberflächen nur wenig Halt. Ein abruptes Bremsen oder eine schnelle Kurvenfahrt kann zu gefährlichen Stürzen führen. Zudem kann die Geschwindigkeit eines E-Scooters auf glatten Flächen schnell außer Kontrolle geraten. Besonders in Kurven besteht eine hohe Sturzgefahr.



Hamborn: 89-Jähriger stirbt nach Unfall
Mehrere Tage nach einem Unfall auf einem Supermarktparkplatz an der Rathausstraße ist ein 89-Jähriger verstorben.
Der Mann war am 16. Dezember auf einem Supermarktparkplatz von einer 47-Jährigen beim Ausparken angefahren worden. Er erlitt Verletzungen an der Hüfte und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Hier verschlechterte sich sein Allgemeinzustand, bis der Mann am 24. Dezember verstarb. Eine durch die Staatsanwaltschaft Duisburg angeordnete Obduktion ergab am Freitag (2. Januar), dass ein kausaler Zusammenhang zwischen unfallbedingtem Sturz und dem Tod besteht.



Neudorf: Festnahme nach tätlichem Angriff
Ein 39-Jähriger kam am Freitagabend (2. Januar, gegen 20:30 Uhr) wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizisten in Polizeigewahrsam. Der Mann hatte in der Wohnung seiner Mutter (65) an der Kammerstraße randaliert und wollte sie nicht verlassen, sodass die Frau die Polizei informierte. Die eingesetzten Kräfte öffneten die Wohnungstür per Schlüssel. Der 39-Jährige verhielt sich aggressiv, bedrohte die Polizei, schlug in Richtung eines Beamten und traf ihn im Nacken, weshalb er zu Boden gebracht wurde und schließlich in Gewahrsam kam. Jetzt muss er sich mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte auseinandersetzen.


Duissern: Ehemann verletzt neuen Partner seiner Frau schwer – Mordkommission ermittelt


Wanheim: 14-Jähriger vorsätzlich mit Böller verletzt
Weil ein Jugendlicher (14) durch einen Knallkörper Verbrennungen erlitt, rückte die Polizei am Neujahrsabend (1. Januar, 18 Uhr) zur Angertaler Straße aus. Die Schwester (18) des Verletzten schilderte den Einsatzkräften, dass ihr Bruder sich kurz zuvor im Innenhof des Mehrfamilienhauses befunden habe. Plötzlich fiel ein Gegenstand von hinten in den Pullover des 14-Jährigen, detonierte dort und verletzte ihn.
Als der Verletzte sich umdrehte, sah er eine Gruppe Jugendlicher, die den Innenhof verließ. Die Polizisten konnten am Rücken des Jungen Verletzungen feststellen. Der Pullover hatte mehrere Brandlöcher.
Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.
Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen oder Zeugen, die zur Aufklärung der Tat beitragen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.


Duisburger Polizei zieht vergleichsweise ruhigere Silvester-Bilanz


City: Mann bei Auseinandersetzung im Duisburger Hauptbahnhof gestorben
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Duisburg

Am Mittwochabend (31. Dezember, 20:36 Uhr/Silvester) erhielt die Polizei Duisburg von der Bundespolizei Kenntnis, dass es im Bahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern (39, 67) gekommen ist.
Nach derzeitigem Kenntnisstand soll der 39-Jährige auf seinen Kontrahenten im Bereich eines Wartehäuschens an einem Bahngleis körperlich eingewirkt haben, so dass dieser das Bewusstsein verlor.
Alarmierte Rettungskräfte versuchten vergeblich den 67-Jährigen zu reanimieren.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet den Sachverhalt als vollendetes Tötungsdelikt. Unter ihrer Sachleitung richtete die Polizei Duisburg eine Mordkommission ein.
Einsatzkräfte nahmen den 39-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete die Obduktion des Leichnams an.
Die Ermittlungen zu dem Motiv und weiteren Hintergründen der Tat dauern an.