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Hochfeld: 62-Jährige verletzt und beraubt aufgewacht
Eine 62-jährige Duisburgerin erschien am Mittwoch (29.
April) bei der Polizei, um Anzeige zu erstatten. Nach ihren
Angaben sei sie bereits am Sonntagabend (26. April gegen
18:30 Uhr) im Böninger Park an der Musfeldstraße benommen
und mit einer Platzwunde am Kopf aufgewacht. Die Frau gab
an, dass aus ihrer Geldbörse Bargeld, ihre
Krankenversicherungskarte sowie E-Zigaretten entwendet
worden seien. Sie geht davon aus, dass sie niedergeschlagen
wurde, kann sich aber an nichts erinnern. Das
Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen. In
diesem Zusammenhang werden Zeuginnen und Zeugen gesucht, die
den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise dazu geben
können, ob es zu einem Raubdelikt oder möglicherweise einem
alleinigen Sturzgeschehen gekommen ist. Hinweise nimmt die
Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Laar: 7-Jähriger angefahren -
Opelfahrerin gesucht Eine bislang unbekannte
Autofahrerin hat am Mittwochabend (29. April, 19:10 Uhr)
einen 7-jährigen Jungen auf der Arndtstraße angefahren. Nach
bisherigen Erkenntnissen betrat das Kind zwischen geparkten
Fahrzeugen die Fahrbahn, um die Straße zu überqueren. Dabei
wurde es von dem vorbeifahrenden Pkw erfasst. Die Frau
entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort und
setzte ihre Fahrt in Richtung Beeckerwerth fort, ohne sich
um das verletzte Kind zu kümmern und die Polizei zu
alarmieren. Der Vater des Jungen gab gegenüber den
Einsatzkräften an, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen
schwarzen Opel Corsa gehandelt habe. Die Fahrerin wird auf
etwa 45 bis 50 Jahre geschätzt und soll eine Brille getragen
haben. Der 7-Jährige erlitt Schürfwunden und klagte über
Schmerzen. Er wurde mit einem Rettungswagen in Begleitung
seiner Mutter in ein Krankenhaus gebracht. Das
Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen und
bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang,
zur Fahrerin oder dem Opel machen können, sich bei der
Polizei Duisburg unter der Telefonnummer 0203 2800 zu
melden.
Rheinhausen: Temposünder im
Visier Einsatzkräfte der Polizei Duisburg haben
am Dienstag (28. April) gemeinsam mit der
Verkehrsüberwachung der Stadt Duisburg Temposünder ins
Visier genommen. In der Zeit von 16 Uhr bis Mitternacht
führten sie einen Schwerpunkteinsatz im Bereich Moerser
Straße / Zubringer L237 durch. Ziel der Maßnahmen war die
konsequente Bekämpfung von Geschwindigkeitsverstößen und die
Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Bilanz der Polizei:
Es wurden unter anderem 127 Identitätsfeststellungen
durchgeführt und 111 Pkw überprüft. Darüber hinaus fertigten
die Beamten eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne
Fahrerlaubnis. In 25 Fällen wurden
Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben - überwiegend
aufgrund von Geschwindigkeitsverstößen, aber auch wegen der
Nutzung eines Mobiltelefons auf einem Fahrrad und am Steuer.
Zudem erhoben die Einsatzkräfte in 25 Fällen Verwarngelder
wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Ergänzend führten
die Polizisten fünf Drogenvortests sowie 22 freiwillige
Atemalkoholtests durch. Die Verkehrsüberwachung der Stadt
Duisburg stellte insgesamt 295
Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Hierbei wurden 251
Verwarngelder ausgesprochen und 44 Bußgeldverfahren
eingeleitet. Besonders auffällig war ein Autofahrer, der
mit 108 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen wurde. Den
negativen Spitzenreiter erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von
560 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges
Fahrverbot. Die Polizei Duisburg und die Stadt Duisburg
werden auch künftig gemeinsame Kontrollen durchführen, um
die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu erhöhen.
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