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Geschichte des Zoos







 
Ferienbetreuung im Zoo Duisburg

Duisburg, 21. Juni 2019 - Langeweile in den Sommerferien? Nicht im Zoo Duisburg. Erneut bietet das Team der Zoobegleiter die beliebte Ferienbetreuung an. Jeweils eine Woche lang (9.00-15.00 Uhr) erkunden Kinder zwischen 8-12 Jahren den Zoo und seine tierischen Bewohner.

 

Auf dem Programm stehen besondere Tierfütterungen, das Basteln von Tierbeschäftigung, Malaktionen, spannende Einblicke hinter die Kulissen sowie in den Alltag des Zoos. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer allerhand wissenswertes über die globalen Bemühungen zoologischer Gärten im Artenschutz und schlüpfen in die Rolle von Forschern – denn auch Tierbeobachtungen stehen auf dem Programm.

 

Freie Plätze in der Ferienbetreuung gibt es noch in der Zeit vom 15.-19. Juli sowie 19.-23. August. Anmeldungen nimmt das Servicebüro unter servicebuero@zoo-duisburg.de oder 0203-604 44251 entgegen. Die Kosten pro Woche belaufen sich auf 215,00 Euro (inklusive Eintritt und die Verpflegung).

 

 Foto „Zoo Duisburg / J. Tegge“

 

 Foto Zoo Duisburg / I. Sickmann


Babyboom bei den Rentieren im Zoo Duisburg

Vier Jungtiere werden aufgezogen. Die kleine Sofie ist ein Flaschenkind

  

Duisburg, 19. Juni 2019 - Im Zoo Duisburg wachsen derzeit gleich vier junge Rentiere auf. Während drei Jungtiere vorbildlich von ihren Müttern umsorgt werden und auf der Außenlage beobachtet werden können, hatte die kleine Sofie einen holprigen Start ins Leben. Die junge, unerfahrene Rentiermutter hat ihren Nachwuchs nicht angenommen. Deshalb übernahmen Tierpfleger Maik Elbers und Tierärztin Dr. Carolin Bunert kurzerhand die Rolle der Rentiereltern und ziehen Sofie nun mit der Flasche groß. Eine zweite erstgebärende Rentiermutter kümmert sich hingegen vorbildlich um ihr Jungtier.

 

Staksig läuft die fünf Wochen alte Sofie hinter Maik Elbers her. Der Leiter des Robbenreviers im Zoo Duisburg ist Sofies Ersatzmama. „Nach der Geburt haben wir beobachten können, dass die Mutter die Kleine nicht an ihr Euter herangelassen hat. Mehrfach haben wir sie an das Euter angesetzt, aber es hat nicht geklappt“, beschreibt der erfahrene Tierpfleger die Situation. Nach gründlicher Abwägung aller Umstände entschied sich der Zoo für eine Handaufzucht. Das Interesse anderer Tiergärten an Rentieren aus Duisburger Nachzucht ist weiterhin sehr groß und sie werden regelmäßig an Einrichtungen in ganz Europa abgegeben. 

 

Große Unterstützung bekommt Elbers von seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Robbenrevier. „Einer von uns kümmert sich um das kleine Rentier, die anderen erledigen die anfallende Arbeit im Revier einfach mit“, so Tierpflegerkollegin Yvona Brand. „Für uns ist das selbstverständlich“.

 

Mittlerweile läuft die Aufzucht der kleinen Sofie problemlos. Das war nicht immer so, wie Dr. Carolin Bunert, Tierärztin am Kaiserberg, schildert. „Sofie hatte schlimmen Durchfall und musste behandelt werden. Wir haben unter anderem auf eine andere Milch umgestellt, die sie viel besser verträgt. Passieren kann natürlich immer was, aber sie ist aus dem Gröbsten raus“. Gemeinsam mit Maik Elbers zieht die 30-Jährige den Rentiernachwuchs auf.

 

Auf die Frage, wie das kleine Rentier eigentlich zu seinem Namen kam, muss Maik Elbers schmunzeln: „Das lag an Kim Sofie, der Tochter meiner Lebensgefährtin“. Als feststand, dass das kleine Rentierkalb eine Handaufzucht wird, musste das Zoo-Team schnell eine geeignete Flasche besorgen. „Ich habe Kim Sofie angerufen, sie hatte tatsächlich eine Puppenflasche mit schmalem Saugaufsatz und hat ihn uns noch am Abend in den Zoo gebracht“. Mit einem großen Wunsch – das Rentier sollte Sofie heißen.

 

Während sich Sofie vorwiegend hinter den Kulissen aufhält und für Besucher nicht zu sehen ist, lassen sich die drei übrigen Rentier-Jungtiere täglich auf der Außenanlage beobachten.

 

Sowohl an Fronleichnam, als auch am Brückentag sowie dem Wochenende kann der Zoo wie gewohnt ab 9.00 Uhr besucht werden. Neben dem Haupteingang an der Mülheimer Straße hat an diesen Tagen auch der Nebeneingang „Tigerkasse“ geöffnet.

 

 Sofie und Maik Elbers: Foto „Zoo Duisburg“

Rentierjungtier mit Mutter: Foto „Zoo Duisburg / J. Tegge“

 

 


Kongo-Blauducker: Neue Tierart im Zoo Duisburg

 Mini-Antilopen sind nur im Zoo Duisburg zu sehen

 

Duisburg, 17. Juni 2019 - Eine Schulterhöhe von gerade einmal 37 Zentimeter haben die zwei neuen Bewohner im Zoo am Kaiserberg. Aus den Niederlanden reiste das Kongo-Blauducker-Pärchen in das Ruhrgebiet. Damit ist der Zoo Duisburg derzeit die einzige Einrichtung in Deutschland, in welchem diese Tierart zu sehen ist. 

Nahe des Duisburger Äquatoriums teilen sich die zwei Kongo-Blauducker ein Gehege mit den Ostafrikanischen Bongos, einer waldlebenden Antilopenart. „Es ist schon, die großen Bongos mit den deutlich kleineren Blauduckern auf der Anlage zu sehen“, freut sich Johannes Pfleiderer, zoologischer Leiter in Duisburg, über seine neuen Schützlinge. 

Zwar sind Kongo-Blauducker derzeit nicht vom Aussterben bedroht, die Population im Freiland nimmt durch die Abholzung der Tropenwälder und die Jagd aber zunehmend ab. „Wir haben uns daher bewusst für diese in Europa selten gezeigte Tierart entschieden und möchten einen Beitrag leisten, einen zukunftsfähigen Zoobestand aufzubauen“, erläutert Pfleiderer.

Foto „Zoo Duisburg / I. Sickmann“

- Charaktere aus dem Star-Wars-Universum zu Gast im Zoo Duisburg
- 12. Duisburger Zoolauf

Zum Galaktischen Tag werden über 70 Darsteller erwartet

 

Duisburg, 14. Juni 2019 - Am Samstag, dem 22.06.2019 sind zahlreiche Charaktere aus der beliebte Star-Wars-Filmreihe im Zoo Duisburg zu Gast. Der dunkle Lord Darth Vader mit seinen Sturmtrupplern, Prinzessin Leia, Jediritter und jede Menge weitere Figuren lassen sich aus nächster Nähe bestaunen. Unterstützt wird der Aktionstag in diesem Jahr vom Förderverein des Zoos.

 

Den ganzen Tag über können Freunde und Fans der Star-Wars-Saga ihre Lieblinge auf dem Zoogelände antreffen. Zentrum des Aktionstages ist dabei die Afrika Lodge im Herzen des Zoos. Stände geben den Besuchern an diesem Tag Einblick in das Star-Wars-Universum, an den Fotopunkten „Hoth“ und „Sternentor“ können außerdem Fotos mit den Darstellern gemacht werden.

 

Am Nachmittag treffen sich dann alle Star-Wars-Charaktere zu einer eindrucksvollen Parade durch den Zoos. Los geht es um 15.00 Uhr am Seelöwengehege. - Foto Zoo Duisburg


12. Duisburger Zoolauf
Am Sonntag ist Schluss, und zwar Meldeschluss für den 12. Duisburger Zoolauf. Am Freitag, 28. Juni, geht’s dann wieder rund durch alle „Decks“ der Arche am Kaiserberg. Nachmeldungen für den Staffellauf sind nach dem 16. Juni nicht möglich. Der Erlös aus den Startgeldern setzt die Pelikane ins beste Licht. Die Einnahmen tragen zu einer neuen Beleuchtungsanlage im Gehege bei. Der Stadtsportbund Duisburg veranstaltet gemeinsam mit Jörg Bunert diesen tierischen Lichterlauf für den guten Zweck.
Die Startgebühr pro Staffel beträgt 30 Euro. Meldungen sind online möglich unter www.zoolauf.de. Bereits jetzt haben mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Termin Paarlauf gemeldet. Die Teilnehmerzahl ist auf 1000 Läuferinnen und Läufer beschränkt. Sonst wird es eng auf der Strecke. Der Erlös aus den Startgebühren geht als Spende an den Zoo Duisburg. Hauptsponsor des Fun-Runs ist wie in der Vergangenheit das Casino Duisburg.
Die Rennen sind wie gewohnt als Staffellauf, also nach dem Arche-Noah-Prinzip, organisiert. Die Zweier-Teams drehen ihre doppelten Zoorunden über jeweils 5,5 Kilometer. Der 2,75 Kilometer lange anspruchsvolle Rundkurs führt vorbei an Tieren aus fünf Kontinenten. Um 18:00 Uhr starten die Mixed-Staffeln. Um 19:30 Uhr gehen dann die Herren- und Damen-Staffeln auf die Strecke, die mit Steigungen und Gefällestücken durchaus anspruchsvoll ist.

Talente können beim Zoolauf solo mitmachen: Um 17:30 Uhr nehmen die Schülerklassen (U10-U16) die 800 Meter in Angriff. Um 17:45 Uhr können dann die Bambini den 400-Meter-Rundkurs absolvieren. Hier kann man am Veranstaltungstag die „Kleinen“ auch noch nachmelden. Um ganz vorne zu sein, muss man nicht schnell laufen können. Eine Zusatzwertung – sozusagen wider den tierischen Ernst - bringt den Läufer auf eine andere Weise aufs Treppchen. Prämiert werden die drei schönsten Kostüme der Staffelläufer. Inzwischen sind viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Strecke tierisch verkleidet unterwegs und verwandeln den Abendlauf zum „Karneval der Tiere“.
Nachmeldungen für den Start am Freitag, 28. Juni 2019 sind nicht möglich Am Sonntag ist Meldeschluss

 

 

Fitness für Körper und Geist: Themenführung Beschäftigung für Zootiere

 Duisburg, 12. Juni 2019 - Heunetze für Elefanten, Knabberäste für Giraffen oder mit Zebramist gefüllte Duftsäcke für Löwen, Tiger und Co.. Um die Tiere im Zoo Duisburg auf Trab zu halten, lassen sich die Tierpfleger des Zoos immer wieder etwas Neues einfallen.   Im Zoo simulieren die Tierpfleger die aufwändige Suche nach Nahrung, welche die Tiere im Freiland täglich bewerkstelligen müssen.

Welche kniffeligen Aufgaben sich die Zoomitarbeiter für ihre Schützlinge ausdenken, erfahren interessierte Besucher bei der Themenführung „Tierbeschäftigung im Zoo“. Im Rahmen der Führung können die Teilnehmer den Einsatz von Beschäftigungsmaterial exemplarisch bei einer Tierart live beobachten.  

Fotos Zoo Duisburg

Los geht es am 16.06.2019 um 12.00 und 14.00 Uhr am Haupteingang. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei, lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 14.06.2019 / 15 Uhr unter limpinsel@zoo-duisburg.de erforderlich.

 

Grundschule bringt Müll ins Delfinarium

Duisburg, 4. Juni 2019 - Es ist leicht, günstig und zerbricht nahezu nicht – Plastik. Egal ob als Einwegtüte, Verpackung oder Trinkflasche, Plastik begleitet uns im Alltag. Unachtsam entsorgt birgt das Material zahlreiche Gefahren für die Umwelt. Anlässlich des World Ocean Day am 08. Juni hat sich die Klasse 3a der GGS Kunterbunt aus Marxloh mit den Gefahren von Plastikmüll für die Tiere des Meeres auseinandergesetzt und drei Kunstwerke aus Müll geschaffen, die sie nun am Donnerstag, 6. Juni 2019, an den Zoo überreicht.  

Neue Bewohner: Zoo hält nun Mini-Rinder

Drei Dahomey-Zwergrinder sind im Streichelzoo eingezogen  
Duisburg, 27. Mai 2019 - Sepp ist der neue Chef am Kaiserberg – zumindest im Streichelzoo. Der einjährige Dahomey-Zwergrind-Bulle zog vor einigen Tagen von München ins Ruhrgebiet. Im Zoo teilen sich Sepp und seine beiden Weibchen ein Gehege mit den Zwergeseln.  

Zwergrinder - Foto „Zoo Duisburg / Indra Sickmann“

Mit einer Schulterhöhe von nur etwa einem Meter ist das Dahomey-Zwergrind die kleinste Rinderasse der Welt. Die schwarz gefärbten Tiere sind nicht größer als ein Pony und zeichnen sich durch einen ausgeglichenen, ruhigen Charakter aus.  Anfang des letzten Jahrhunderts gelangten die ersten Dahomey-Zwergrinder über das Königreich Dahomey in den Zoo von Antwerpen, von wo aus die Verbreitung in Europa erfolgte.  
Im Streichelzoo ersetzen die Mini-Rinder die zuvor gehaltenen Hinterwälder Rinder. Diese verließen den Zoo bereits zum Jahreswechsel und werden seitdem in Leipzig im Rahmen eines Naturschutzprojektes zur Landschaftspflege eingesetzt. „Durch das Beweidungsprojekt werden wertvolle Offenlandflächen geschaffen - früher sorgten Wildpferd, Auerochse und Wisent für diese Flächen. Verschiedene Vogel-, Insekten- und Reptilienarten profitieren von den so geschaffenen Lebensräumen“, weiß der zoologische Leiter am Kaiserberg, Johannes Pfleiderer.

Im Auftrag des Arterhalts: Tigerdame Arila reist nach Polen

Auch Seelöwen-Jungspund Jonny ist ausgezogen  

Duisburg, 22. Mai 2019 - Abschied nehmen im Doppelpack. Zu Beginn der Woche verließ die junge Tigerdame Arila den Zoo am Kaiserberg in Richtung Polen. Im Zamość Zoo wartet auf die in 2016 geborene Katze ein passender Partner. Auch Seelöwenteenager Jonny hat den Zoo verlassen. Sein neues Zuhause wird der Zoo Amiens in Frankreich sein.  
Schon vor mehreren Wochen begannen die Vorbereitungen für den Tigertransport. Um Arila auf die Reise vorbereiten zu können, organisierte das Zoo-Team schon im Vorfeld die benötigte Transportkiste, welche die junge Tigerin beim sogenannten Kistentraining kennen lernte.
„Die Tierpfleger haben Arila mit Hilfe von Futter regelmäßig in die Transportkiste gelockt und sie so mit der ungewohnten Umgebung vertraut gemacht“, erläutert Dr. Carolin Bunert, Tierärztin und Kuratorin, die Vorgehensweise.
„Am Transporttag war es für das Tier dann keine ungewohnte Situation mehr. Außerdem hat das Kistentraining den großen Vorteil, dass wir Arila nicht in Narkose legen mussten, um sie in die Transportbox verladen zu können“. Die Geduld zahlte sich aus. Problemlos stieg Arila in die Kiste und trat ihre Reise in den 1.300 km entfernten Zamość Zoo an.  

Sibirische Tiger - Foto Zoo Duisburg - sind die größten Katzen der Welt und vom Aussterben bedroht. Besonders Jagd und Lebensraumverlust setzen die Populationen im Freiland unter Druck. Die Zucht der imposanten Katzen in Zoos wird daher vom Europäischen Zuchtprogramm (EEP) für Sibirische Tiger koordiniert - der Zoo Duisburg ist Teil des EEP für diese Tierart. „In Zamość wird Arila einen genetisch passenden Partner finden und hoffentlich irgendwann selber Nachwuchs bekommen“, so die Tierärztin.  
Auch Seelöwe-Teenager Jonny ist aus dem Haushalt seiner Robben-Eltern ausgezogen. Künftig wird der knapp ein Jahr alte Jungbulle im Zoo von Amiens leben und die dortige Kolonie Kalifornischer Seelöwen erweitern. Für den Transport kam eine besondere Kiste zum Einsatz. „Da Seelöwen eine dicke Speckschicht haben, muss die Transportbox gut belüftet sein damit es dem Tier nicht zu warm wird“, so Kuratorin und Tierärztin Dr. Kerstin Ternes.
Ein stabiler Rahmen bespannt mit einem Gitter sorgt während der Reise für optimale klimatische Bedingungen. Mit einem weinenden aber auch einem lachenden Auge blicken die Tierpfleger auf Jonnys Kindheit in Duisburg zurück. „Der Kleine Wirbelwind hat uns immer viel Freude bereitet und uns das ein oder andere Mal erstaunt“, erinnert sich Tierpflegerin Yvona Brand mit einem Lächeln.

So begeisterte Jonny das Zoo-Team und die Besucher mit seiner vorwitzigen Art, trieb das Familienoberhaupt Atze mehrfach zur Weißglut und erreichte innerhalb kürzester Zeit das Gewicht seiner 12 Monate älteren Geschwister Ally und Lucy. „Er ist wirklich ein sehr frühreifer Seelöwe, hat keine Gelegenheit ausgelassen unseren Atze zu ärgern und hing pausenlos an Mamas Milchbar“, lacht Tierpflegerin Yvona. „Wir werden ihn vermissen, freuen uns aber auch sehr, dass er ein schönes, neues Zuhause in Frankreich gefunden hat“.

Die kleinen Ameisenbären haben Zuwachs bekommen

Niedlicher Nachwuchs mit langer Nase im Zoo 

 

Duisburg, 14. Mai 2019 - Auf den ersten Blick ist das Jungtier der Tamanduas, wie die kleinen Ameisenbären auch genannt werden, kaum zu erkennen. Gut getarnt krallt es sich im Fell seiner Mutter fest. Für die sechsjährige Persea ist es bereits der dritte Nachwuchs.

 

Bisher läuft die Aufzucht ohne Probleme. „Persea kümmert sich vorbildlich um ihren Nachwuchs“, berichtet Tierpfleger René Ostendorf. Mutter und Kind befinden sich derzeit noch in einem abgetrennten Bereich der Tropenhalle des Zoos. „Als das Jungtier geboren wurde, haben wir Persea in einen gesonderten Bereich der Tropenhalle umgesiedelt, damit sie sich ganz in Ruhe um den Nachwuchs kümmern kann“, beschreibt Ostendorf die Vorgehensweise. „Nur so können wir die Entwicklung beobachten und konnten auch schon das Geschlecht bestimmen – es ist ein kleiner Junge“.

 

Tagsüber schlafen die Tamanduas meist an festen Plätzen in der Tropenhalle Rio Negro - nahezu unsichtbar für den Besucher. Hier möchte der Zoo nun Abhilfe schaffen. „Wir würden uns freuen, wenn wir einen Sponsor zur Installation von Kamera- und Bildtechnik finden würden, damit wir den Besuchern einen Blick in die Welt der Tamanduas ermöglichen können“, so Christian Schreiner, Referent für Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit im Zoo. Sollte sich ein Unterstützer finden, so könnten die Schlafplätze der Tiere mit Kameratechnik ausgerüstet werden, das Bild würde dann live auf einen Monitor gesendet. „Es wäre ein toller Mehrwert für unsere Besucher“, so Schreiner weiter.

 

Mit dem langgestreckten, schmalen Kopf, dem muskulösen Wickelschwanz und den kräftigen Krallen ist der Tamandua - Foto Zoo Duisburg - der kleine Bruder vom Großen Ameisenbären, welche ursprünglich in den Regenwäldern Südamerikas vorkommen. Ständig auf der Suche nach Baumtermiten und -ameisen durchforsten die Tiere den tropischen Regenwald. Die Bauten ihrer Nahrung brechen sie mit ihren kräftigen Krallen auf. Anschließend wird die Beute mit der langen Zunge aufgeschleckt.

 

Durch die Abholzung der Regenwälder sind Tamanduas vom Aussterben bedroht. „Wie bei vielen Tierarten beteiligen wir uns daher auch beim kleinen Ameisenbären am Europäischen Erhaltungszuchtprogamm“, erläutert Kurator Volker Grün. „Es ist eine Art Singlebörse, die europa- und weltweit organisiert ist“, schmunzelt der Biologe. Wie genau solche Zuchtprogramme funktionieren und Zoos weltweit miteinander für den Erhalt bedrohter Tierarten zusammenarbeiten, erfahren interessierte Besucher bei der Themenführung „Liebe und Triebe“ am Sonntag, den 19. Mai.
Darüber hinaus erzählen die Zoobegleiter allerhand Wissenswertes über das Liebesleben im Tierreich. Los geht es um 12.00 und 14.00 Uhr. Treffpunkt ist an der Hauptkasse des Zoos. Die Teilnahme ist kostenfrei, lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 17. Mai (16.00 Uhr) unter limpinsel@zoo-duisburg.de erforderlich.

Zu Besuch beim tierischen Patenkind

Über 300 Tierpaten besuchten den Zoo. Erdmännchen sind weiterhin die beliebtesten Patentiere.

 

Duisburg, 11. Mai 2019  - Trotz kühler Temperaturen besuchten am Samstag über 300 Gäste den Zoo Duisburg zum jährlichen Tierpatentag. Spitzenreiter der Hitliste der Patentiere sind weiterhin Erdmännchen, gefolgt von Koalas und Wombats.

 

Vorstandsvorsitzende Astrid Stewin und der zoologische Leiter Johannes Pfleiderer begrüßten die geladenen Gäste am Haupteingang des Zoos. „Wir sind froh und dankbar, dass sich so viele Menschen für das Wohl unserer Tiere im Zoo Duisburg engagieren“, betonte Stewin, welche selber Tierpatin von Wombat Apari ist. Johannes Pfleiderer ergänzte, dass „die Tierpaten einen wichtigen Beitrag zu den jährlichen Haltungskosten leisten und durch die Unterstützung Spezialfutter sowie Beschäftigungsmaterial angeschafft werden kann“.

 

Bei Führungen zu den Patentieren erfuhren die Paten aus erster Hand allerhand Neues über Lieblingsfutter, Schlafgewohnheiten und Familienplanung ihrer Schützlinge. Beim anschließenden gemeinsamen Kaffeetrinken am Entdeckerhaus ließen die Tierpaten den Tag gemeinsam ausklingen.

 

Von Alpaka bis Zebra bietet der Zoo für alle seiner Bewohner Patenschaften an, so dass sich für jeden Geldbeutel ein Patentier finden lässt – ab 50 Euro geht es zum Beispiel für einen bunten Riff-Fisch los. Die Höhe der jährlichen Spende im Rahmen des tierischen Engagements orientiert sich an den Haltungskosten einer Tierart im Jahr. Das teuerste Patentier im Zoo ist daher mit Abstand ein Koala. „Koalas sind Futterspezialisten und fressen ausschließlich Eukalyptus“, erläutert Biologe Johannes Pfleiderer. „Daher schlägt eine Patenschaft mit 7.700 Euro zu Buche, die Futterbeschaffung ist einfach sehr aufwändig“. Für die besonders kostenintensiven Tierarten bietet der Zoo daher Teilpatenschaften an und ermöglicht somit sich anteilig für sein Lieblingstier zu engagieren.

 

Als außergewöhnliches Geschenk eigenen sich Tierpatenschaften zu Geburtstagen, Jubiläen oder Hochzeiten. Aber besonders zu Weihnachten kommen im Zoo besonders viele Patenschafts-Anträge an. Rund 25% der Patenschaften des Zoos werden im Dezember abgeschlossen oder verlängert.

Foto Zoo Duisburg

Weitere Informationen rund um die Tierpatenschaften im Zoo Duisburg gibt es unter tierpaten@zoo-duisburg.de oder www.zoo-duisburg.de.


Zoo Duisburg wird 85 Jahre alt

Freier Eintritt am Sonntag für alle, die 1934 geboren wurden

 

Duisburg, 10. Mai 2019 - Am 12. Mai 1934 wurde der Tierpark am Kaiserberg eröffnet. Zu seinem 85jährigen Bestehen blickt der Zoo auf eine bewegte Geschichte zurück – und ermöglicht allen Besuchern, welche 1934 geboren wurden, einen kostenfreien Zootag am kommenden Sonntag unter Vorlage des Personalausweises an den Zookassen.

Foto Zoo Duisburg 1996

Expo-Brücke: Foto Zoo Duisburg

Foto Hans-Willi Bütefür



Gerade einmal 4ha umfasste das Gelände des ehemaligen Tierparks an der Stadtgrenze zu Mülheim. Vornehmlich heimische Tierarten, aber auch ein Aquarium und ein Raubtierhaus lockten die Besucher in den Gründerjahren an den Kaiserberg. In den folgenden Jahren konnte der Tierpark Stück für Stück vergrößert werden – bis Gebäude und Tierbestand den Bombenangriffen während des zweiten Weltkrieges zum Opfer fielen.


Lediglich ein Emu, drei Flamingos, zwei Schafe und ein Maulesel überlebten. Nach Kriegsende wurde der Zoo wieder aufgebaut und so konnten die Besucher bereits 1951 das erneuerte Aquarium besuchen – es ist bis heute das älteste Gebäude am Kaiserberg.

 

Mit dem Aufbau der Expo-Brücke im Jahre 1959 konnte sich der Tierpark um weitere 5 ha vergrößern und ist bis heute der einzige Zoo, welcher von einer Autobahn geteilt wird. Ersetzt wurde die gelbe Expo-Brücke im Jahr 1997 durch die neue, bis zu 30 Meter breite Zoo-Landschaftsbrücke.

 

Die Gorilla-Anlage damals

und heute - Fotos Zoo Duisburg

 

Das seinerzeit größte Affenhaus der Welt entstand 1962 am Kaiserberg. Im Äquatorium leben bis heute verschiedene Tierarten, vornehmlich Affen, welche rund um den Äquator beheimatet sind. Nur drei Jahre später eröffnete in Duisburg das erste Delfinarium, in welchem die vier großen Tümmler Flip, Flap, Perfect und Littlebit lebten.
Aufgrund des großen Zuspruchs ersetzte der Zoo nach drei weiteren Jahren die Beckenkonstruktion mit einem Tragluftzelt durch ein damals wegweisendes Delfinarium und erweiterte dieses im Jahre 1995 beträchtlich.

Zum gleichen Zeitpunkt begann in Duisburg eine wahre Erfolgsgeschichte, das erste Koalajungtier wurde 1995 am Kaiserberg geboren. Erst ein Jahr zuvor begann der Zoo mit der Haltung der Kletterbeutler. Weitere erfolgreiche Nachzuchten in den folgenden Jahren sorgten dafür, dass der Zoo über die Grenzen Deutschlands für seine Koalazucht bekannt wurde. Nicht umsonst wird in Duisburg daher auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für die sympathischen Beuteltiere koordiniert.

 

In den folgenden Jahren ersetzten Wegweisende, neue Tiergehege - das gehege damals, Fotos Zoo Duisburg - Stück für Stück ältere Anlagen. So konnten neue Gehege für Riesenotter und Brillenbären verwirklicht werden. 
Seit 2016 freuen sich die Sibirischen Tiger El-Roi und Dasha über eine großzügige und naturnah gestaltete Freianlage. Auch künftig wird der Zoo in naturnahe Tiergehege investieren. So bekommt das Duisburger Löwenrudel aktuell eine neue, 2.500m² große Außenanlage.


Mit der Eröffnung der Sparkassen-Erlebniswelt in 2011 wurde der Zoo um ein weiteres Highlight reicher. Auch ein neues Riff-Aquarium begeistert seit einigen Jahren kleine und große Zoobesucher.

 

Zoolauf Duisburg unterstützt neue Beleuchtung für die Pelikane

12. Auflage des Abendrennens am 28. Juni
DUISBURG, 9. Mai 2019 - Die Unterstützung durch das Casino Duisburg ist ein echter Glücksfall für den Zoolauf Duisburg. Auch die 12. Auflage des Paar-Laufs am 28. Juni kann auf den Hauptsponsor zählen. Casino-Leiter Jochen Braun informierte sich am Mittwoch persönlich darüber, dass die finanzielle Hilfe ausgesprochen erhellend wirkt.
Der Erlös des Rennens trägt zur Illuminierung der Pelikan-Anlage bei. Zoochefin Astrid Stewin erläuterte Jochen Braun persönlich die Pläne für die neue Beleuchtungsanlange. An dem Ortstermin nahmen auch Jörg Bunert und Uwe Busch, Geschäftsführer des Stadtsportbunds teil. Sie organisieren den Zoolauf bereits zum zwölften Mal. Jochen Braun sagt über die Zusammenarbeit: „Wir sind von Anfang mit dabei und wir können nach wie vor sagen: Mit unserer Unterstützung liegen wir genau richtig. Wir machen uns für den Zoo stark, der eine echte Attraktion für Duisburg ist. Zugleich geben wir dem Lauf den notwendigen Rückenwind. Das Rennen vorbei an Tiger, Löwe und Co hat viele Fans in der Szene und zieht als Funrun auch mediale Aufmerksamkeit auf sich. Unser Einsatz zahlt sich damit doppelt und dreifach aus.“

Astrid Stewin dankte dem Casino Duisburg für die Treue seit dem ersten Start. „Verlässliche Partner tun uns gut, denn sie geben uns die Planungssicherheit für neue Projekte“, sagt die Kapitänin der Arche am Kaiserberg. Auch Astrid Stewin betont, dass es beim Zoolauf nicht nur ums Geld geht. „Das Abendrennen trägt dazu bei, nicht nur die Pelikane ins beste Licht zu setzen. Die Läuferinnen und Läufer erleben den Zoo auf eine ganz besondere Weise.

Uwe Busch machte deutlich, dass sich das durchaus auch finanziell lohnt: „In den ersten elf Jahren kamen durch die Kooperation zwischen uns vom Stadtsportbund, dem Zoo Duisburg und dem Casino mehr als 100.000 Euro zusammen. Jetzt nehmen wir Anlauf für die nächsten 100.000 Euro.“ Den Zoolauf auszurichten, mache besonderen Spaß: „Viele Läuferinnen und Läufer gehen verkleidet auf die Strecke. Das hat schon was, wenn Bären, Bienen oder Schmetterlinge durch einen Zoo laufen.“ Das genießen auch die Ausdauer-Sportler. Jörg Bunert geht davon aus, dass man auch in diesem Jahr wieder alle Startnummern an die Frau oder den Mann bringt. „Das wäre dann ein Full House“, sagt Bunert mit einem augenzwinkernden Hinweis darauf, dass im Casino Duisburg auch Poker gespielt werden kann.
Meldungen unter www.zoolauf-duisburg.de

Generationswechsel im Zoo: Zwei neue Zwergotter sind eingezogen

Mit dem jungen Pärchen hofft das Zoo-Team an frühere Zuchterfolge anknüpfen zu können

Duisburg, 2. Mai 2019 -  Lange Zeit ist es auf der Anlage der asiatischen Kurzkrallen-Zwergotter des Zoo Duisburg beschaulich zugegangen. Die zwei verbliebenden Otter hatten bereits ein hohes Alter erreicht und waren nur selten für Besucher zu sehen. Mit einem neuen Zuchtpaar läutet der Zoo nun den Generationswechsel ein.

Zunehmende Altersgebrechen sowie eine Arthrose schränkten das ZwergotterMännchen zunehmend ein. Schweren Herzens mussten die Tierärztinnen im Zoo am Kaiserberg daher die Entscheidung treffen, den 19-jährigen Otter vor einigen Wochen zu erlösen. „Wenn ein Tier verstirbt, ist es für alle Beteiligten immer sehr traurig“, schildert Tierärztin Dr. Carolin Bunert die Situation. Mit seinen 19 Jahren erreichte das ehemalige Oberhaupt der Zwergotter-Familie ein biblisches Alter, die durchschnittliche Lebenserwartung liegt für gewöhnlich bei rund 15 Jahren.

Seither lebte seine 14-jährige Partnerin alleine im Gehege. „Wir standen nun vor der Aufgabe, einen Partner im gleichen Alter für unsere alte Dame zu finden. Eine Vergesellschaftung auf unserer Anlage mit jüngeren Tieren wäre nicht möglich gewesen“, so der zoologische Leiter Johannes Pfleiderer. Im Tecklenburger Land wurde der Biologe fündig. Ein ebenfalls verwitweter Otter-Mann stellte sich als geeigneter Partner für einen gemeinsamen Lebensabend heraus, so dass einem Umzug nichts mehr im Wege stand. Beide Tiere dieser sozialen Art waren so nur kurze Zeit alleine und die Zusammenführung verlief ohne Probleme.

Nach einigen Wochen Leerstand zog nun die neue Generation in Duisburg ein. Ein junges Ottermännchen siedelte aus Antwerpen, ein junges Otterweibchen, beide 2015 geboren, aus dem belgischen Zoo Pairi Daiza an den Kaiserberg. Die beiden sollen hier für Zuwachs sorgen, erste Bemühungen in diese Richtung wurden schon beobachtet. Läuft alles gut, könnte sich noch in diesem Jahr der erste Otternachwuchs einstellen. „Langfristig hoffen wir, dass erneut ein Familienverband dieser durch Lebensraumverlust bedrohten Tierart in Duisburg heranwächst“, betont Pfleiderer.

Foto Zoo Duisburg

 

Langhals auf Tour

Giraffenjungspund Najla wohnt nun in Niedersachsen

 

Duisburg, 26. April 2019 - Am Donnerstag, den 25. April hat Netzgiraffe Najla den Zoo Duisburg in Richtung Niedersachen verlassen. Dort wird die junge Giraffendame eine bestehende Herde erweitern. Die Vorbereitungen für den Transport stellten das Zoo-Team vor einige Herausforderungen.

 

In den frühen Morgenstunden traf der erfahrene Transporteur Roy Smith auf dem Zoogelände ein. Mit dabei: Najlas rollende Transportkiste, ein extra für Giraffen konzipierter Spezialanhänger. Durch das Hubdach kann das Gefährt auf die Größe der Giraffe angepasst werden. In Najlas Fall rund vier Meter.

Nun stand das Zoo-Team vor der Herausforderung, den Anhänger auf die Außenanlage zu bekommen, damit Najla bequem vom Stall aus einsteigen konnte. „Hierfür haben wir bereits am Vortag eine Rampe aufgebaut und so das Außengehege über den Besucherbereich für den Transporter zugänglich gemacht“, erklärt der zoologische Leiter Johannes Pfleiderer. Kein leichtes Unterfangen, dennoch schaffte es das eingespielte Team von Tierpflegern, Handwerkern und Biologen den Anhänger mit Zugfahrzeug über die Rampe in das Gehege zu manövrieren um ihn anschließend vor dem Giraffenhaus in Position zu bringen.

 

„Als der Hänger an der richtigen Stelle stand, haben wir die Tür zum Haus geöffnet und abgewartet, wie Najla auf die Situation reagiert“, erläutert Pfleiderer. Zögerlich erkundete die junge Giraffe den Transportanhänger. Durch gutes Zureden der betreuenden Tierpfleger und frischen Bambus lief Najla nach einer Stunde Warten in den fahrbaren Untersatz.

 

Den außergewöhnlichen Umzug nutzte das Zoo-Team direkt für eine Lehrstunde in Sachen Tiertransport. „Transporte in dieser Größenordnung sind selten aber ungemein lehrreich. Daher haben wir allen Auszubildenden die Möglichkeit gegeben, vor Ort zu sein und Erfahrungen sammeln zu können“, so Johannes Pfleiderer. Schließlich wird von den angehenden Tierpflegerinnen und Tierpflegern nach ihrer dreijährigen Ausbildung erwartet, auch größere Transporte fachlich zu begleiten „und live vor Ort lernt es sich nun einmal immer am besten“, betont der zoologische Leiter.

 

Mit ausreichend Futter zur Eingewöhnung im Gepäck konnte die junge Netzgiraffe, welche am 16.09.2016 in Duisburg geboren wurde, ihre Reise in den Serengeti-Park Hodenhagen antreten, wo sie gemeinsam mit afrikanischen Savannentieren und weiteren Netzgiraffen ein Gehege bewohnen wird. Mittlerweile erreichte den Zoo Duisburg die Nachricht, dass Najla wohlbehalten in ihrer neuen Heimat angekommen ist.

 

 Najla verlässt den Stall und ist auf dem Weg in den Transportanhänger. Dieser ist speziell für Giraffentransporte konzipiert. Hubdach und Heizung sogen für komfortable Reisebedingungen. Vom Fahrerhaus kann Najla mittels Videoüberwachung permanent beobachtet werden.

 

 

 

Faszinierende Flugkünstler zu Gast im Zoo

Falkner zeigen am 1. Mai was Adler, Eulen und Falken alles können. Auch der Wolf ist zu Gast im Zoo.

 

Duisburg, 25. April 2019 - Am Maifeiertag begrüßt der Zoo gefiederte Gäste. Aus den Niederlanden besuchen die Falkner vom De Valkenhof den Zoo am Kaiserberg und bringen verschiedene Greifvögel und Eulen mit. Ab 9.30 Uhr haben Besucher im Streichelzoo die Gelegenheit, sich über die majestätischen Greife aus erster Hand zu informieren. Bei drei Flugshows zeigen die Vögel dann ihr Können und kreisen über die Köpfe der Besucher. Los geht es um 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr auf der Esel-Anlage des Zoos.

Falkner mit Seeadler - Foto: Franz Frieling

 

Im Entdeckerhaus erfahren kleine und große Zoobesucher zwischen 10.00 und 17.00 Uhr allerhand wissenswertes über den Wolf. Der NABU informiert über seine Rückkehr nach NRW mit einem Infostand. 

Wolf im Zoo - Foto: Zoo Duisburg

 

 

Frühling im Zoo Duisburg: Jungtiere erfreuen Besucher zu Ostern

Kinder können an den Feiertagen außerdem Ostereier suchen

 

Duisburg, 17. April 2019 - Der Tierkindergarten im Zoo Duisburg erfreut Besucher und Mitarbeiter gleichermaßen. Neben allerhand Nachwuchs wartet der Osterhase an Ostersonntag und Ostermontag auf kleine Zoobesucher.

 

Der jüngste Spross im Zoo ist ein kleiner Katta. Die sympathischen Lemuren haben Ende März ein Jungtier bekommen. Noch etwas schüchtern wird der Zuwachs auf dem Rücken der Mutter durch das Gehege getragen.

 

Etwas besser ist dagegen das Jungtier der Duisburger Bennett-Känguru-Familie zu beobachten, das immer häufiger aus dem Beutel seiner Mutter schaut. In direkter Nachbarschaft gibt es ebenfalls Nachwuchs zu bestaunen - dass possierliche kleine Bergkänguru tollt gemeinsam mit Mutter Kawa über die Außenanlage und nascht am frischen Gras.
Es ist der erste Zuchterfolg dieser sehr selten gehaltenen Känguruart, die seit 2017 am Kaiserberg gehalten wird. Mittlerweile ist auch der kleine Dschigit in der Trampeltierherde integriert und regelmäßig zu sehen. Geboren wurde das kleine Kamel bereits Mitte Februar.

 

Steigende Temperaturen lassen auch Gorillaherzen höher schlagen. Silberrücken Mapema nutzt das schöne Wetter mit seiner Haremsgruppe für regelmäßige Ausflüge unter freien Himmel.
Während die erwachsenen Gorillas die Sonne genießen und Siesta halten, toben die zwei Gorillamädchen Muenda und June mit ihrem Halbbruder Ayo durch das abwechslungsreich gestaltete Areal. Farbenprächtige Tierkinder gibt es im Duisburger Affenhaus zu bestaunen. Dort haben die seltenen Forsten-Allfarbloris zweifachen Nachwuchs bekommen.

 

Kuscheligen Zuwachs gibt es in der Südamerika-WG. Caramba und Caracho, die zwei jungen Vikunjas des Zoos, sind bereits fünf Monate alt und mischen ihre tierischen Mitbewohner kräftig auf.  Im Zoo teilt sich die Vikunja-Gruppe ein Gehege mit Nandus und großen Maras, einer südamerikanischen Nagetierart.

 

Auch im Duisburger Seelöwen-Kindergarten geht es hoch her – die drei halbstarken Robben Jonny, Ally und Lucy halten Seelöwenbullen Atze auf Trab und lassen garantiert keine Langeweile aufkommen. Allerhand Wissenswertes über die quirligen Meeresbewohner erfahren Besucher an den Ostertagen bei den täglichen Fütterungen um 11.00 und 15.00 Uhr.


Seeloewenkindergarten - Jonny hinten, vorne Ally - Fotos Zoo Duisburg

 

An Ostern können sich die Besucher des Zoos nicht nur auf die Suche nach Tierkindern machen. Mit etwas Glück kann auch der Osterhase entdeckt werden, welcher für Kinder eine kleine Überraschung dabei hat.

 

Bauarbeiten zur Erweiterung der Löwenanlage beginnen

Das Löwenrudel kann während der Bauphase im Zoo bleiben

Duisburg, 15. April 2019 -  Große Veränderungen im Eigenheim des Duisburger Löwenrudels stehen bevor. Dank der erneuten großzügigen Unterstützung der Sparkasse Duisburg kann die Außenanlage der drei Sympathieträger des Zoos beträchtlich erweitert werden. Sparkassenchef Dr. Joachim Bonn läutete den Baustart gemeinsam mit ZooChefin Astrid Stewin und dem zoologischen Leiter Johannes Pfleiderer ein.

Künftig stehen Löwenkater Tsavo und seinen beiden Weibchen Manyara und Masindi im Zoo am Kaiserberg eine abwechslungsreich gestaltete Außenfläche von rund 2.500 m² zur Verfügung. Felsaufbauten, Kletterbäume sowie Schatten- und Sonnenplätze bieten alles, was das Löwenherz begehrt. Aber auch die Besucher kommen auf ihre Kosten. Durch den Bau von vier neuen Aussichtspunkten mit großen Panoramascheiben haben sie künftig die Möglichkeit, Löwen aus verschiedenen Perspektiven zu beobachten.
„Der Zoo ist der wichtigste Imageträger unserer Stadt. Durch die attraktive Erweiterung der Außenanlage stellen wir eine zeitgemäße und artgerechte Haltung in einem modernen Umfeld sicher. Eine sinnvolle Maßnahme, die die Sparkasse Duisburg gerne unterstützt“, so der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Dr. Joachim Bonn.

Damit sich künftig auch Löwennachwuchs in Duisburg einstellen kann, wird das Gehege einige Besonderheiten haben, wie der zoologische Leiter Johannes Pfleiderer erläutert. „Felsaufbauten mit integrierten Schiebern ermöglichen uns, die Anlage temporär zu unterteilen. So können die Tierpfleger individuell auf die Bedürfnisse der Löwengruppe reagieren. Außerdem werden wir ein zweites Stallgebäude realisieren“.

Im ersten Bauabschnitt wird das ehemalige Wisent-Gehege erschlossen und für die Löwen umgebaut, auch das zweite Stallgebäude wird in diesem Zuge entstehen. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes werden die Löwen in das neue Areal übersiedeln. „Durch diese Vorgehensweise können die Löwen während der gesamten Bauzeit in Duisburg bleiben und müssen nicht übergangsweise in einem anderen Zoo untergebracht werden“, so Biologe Pfleiderer. Anschließend wird das derzeitige Außengehege umgebaut.

„Wir sind froh und dankbar, die Sparkasse Duisburg als starken Partner an unserer Seite zu haben. Nur durch die erneute finanzielle Unterstützung können wir die Außenanlage verwirklichen“, betont Zoo-Chefin Astrid Stewin beim Spatenstich. Mit der Fertigstellung der Anlage rechnet der Zoo noch innerhalb diesen Jahres.

V.r.n.l.: Dr. Joachim Bonn (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg), Astrid Stewin (Vorstandsvorsitzende im Zoo) und Johannes Pfleiderer (zoologischer Leiter). Foto „Zoo Duisburg“

 

 

Tierisch was los in den Osterferien

Ferienbasteln, Kinderzooführung und vieles mehr wartet auf kleine und große Zoobesucher
Duisburg, 12. April 2019 - In den Osterferien warten auf kleine und große Zoofreunde zahlreiche spannende Aktionen. Das Team der Zoobegleiter und Naturschutzexperte Peter Allenschläger haben gemeinsam ein buntes Programm auf die Beine gestellt.  

Tiergesichter-Schminken

Tiger, Giraffe oder doch lieber ein Löwe? Beim Tiergesichter-Schminken am 14. und 19. April sowie am 21., 22. und 28. April schlüpfen die kleinen Zoofreunde in die Rolle ihrer Lieblingstiere. Die Aktion findet jeweils von 11.00 – 17.00 Uhr in der Sparkassen-Erlebniswelt gegen einen Beitrag von drei Euro je Kind statt.  

Ferienbasteln
Ob Tiermaske, Origamiblume oder Glitzerarmband – unter fachkundiger Anleitung kann vom 16. - 18. sowie am 23. bis 25. April zwischen 12.00 und 16.00 Uhr ein eigenes Zooandenken gebastelt werden. Der Bastelstand befindet sich im Evonik-Zoolabor, direkt hinter der Anlage der Sibirischen Tiger. Die Aktion ist kostenfrei.

Themenführung „Tiere der Bibel“
Begleitet vom Naturschutzexperten Peter Allenschläger erfahren interessierte Zoobesucher am 20. April allerhand Wissenswertes über Tiere, welche in der Bibel eine Rolle spielen. Treffpunkt für die kostenfreie Führung ist am Haupteingang, los geht es jeweils um 12.00 und 14.00 Uhr.  

Ferien-Zooführung
Wie schwer ist ein Elefant, was frisst ein Riesenotter und wie lange schlafen Koalas? Im Rahmen der 1,5-stündigen kostenfreien Kinderzooführungen beantworten die Zoobegleiter alle Fragen rund um die tierischen Zoobewohner. Treffpunkt am 26. April ist der Haupteingang. Los geht es jeweils um 12.00 und 14.00 Uhr. Eine Anmeldung für die Aktionen ist nicht notwendig, der Zooeintritt ist zu entrichten.

Österliches ohne Hase - Foto Zoo Duisburg

Schwarz-weiß geringelter Nachwuchs bei den Kattas

Zoo-Team hofft auf weitere Geburten bei den Lemuren

Duiisburg, 5. April 2019 - Im Zoo Duisburg wächst wieder schwarz-weiß geringelter Nachwuchs auf. Das Jungtier der sympathischen Katta-Familie wurde bereits in der vergangenen Woche geboren. Besucher müssen Geduld mitbringen, um den jüngsten Spross der Lemuren beobachten zu können.

Für das Tierpfleger-Team kam der Nachwuchs etwas überraschend. „Wir haben zwar gesehen, dass Paarungen stattgefunden haben, allerdings kann man Kattas nur schlecht ansehen, ob sie auch wirklich tragend sind“, so Tierpfleger Philipp Goralski. Daher müssen sich Zoo und Besucher überraschen lassen, ob weitere Jungtiere geboren werden. Möglich wäre es durchaus, ein weiteres fortpflanzungsfähiges Weibchen lebt in der Katta-Gruppe des Zoos.

Bisher läuft die Aufzucht unproblematisch. Mehrfach am Tag schauen die Tierpfleger des Zoos nach dem Rechten. Mit dabei haben sie immer etwas Lieblingsfutter. „In den ersten zwei bis drei Wochen tragen die Weibchen ihre Jungen am Bauch. Da muss man schon etwas Leckeres mitbringen, damit man mal einen Blick auf das kleine Fellknäul werfen kann“, schmunzelt Goralski. Besonders hoch im Kurs stehen Heuschrecken.

Nicht nur die Mütter spielen bei der Jungtieraufzucht eine wichtige Rolle, auch andere, kinderlose Weibchen kümmern sich um den Nachwuchs. Auf diese Weise wird der Zusammenhalt in der Gruppe gefördert.

Kattas sind die bekanntesten Vertreter der nur auf Madagaskar heimischen Lemuren. Charakteristisch ist ihr langer, schwarz-weißer Ringelschwanz, der hoch aufgerichtete getragen wird, wenn die Tiere auf dem Boden laufen. In Zoos wird die Tierart gerne gehalten und auch regelmäßig gezüchtet. Im Freiland sind sie hingegen nur gebietsweise noch zahlreich vertreten. Mehrere Populationen sind aufgrund von Lebensraumzerstörung stark bedroht.

Foto Zoo Duisburg

Zoo stellt neue Ticket-Automaten vor dem Haupteingang auf

Duisburg, 29. März 2019 - Ein zusätzlicher Service erwartet die Zoobesucher künftig am Haupteingang des Zoo Duisburg. Dort stehen zwei umgebaute DVG-Fahrkartenautomaten, an welchen die Besucher ab sofort Zoo-Tageskarten kaufen können, ohne sich an der Kasse anstellen zu müssen. „Nicht nur unsere Besucher sparen dadurch Wartezeit“, sagt Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende im Zoo Duisburg.
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können die zusätzlich gewonnene Zeit für ausführliche Kundenberatungen nutzen“. Die Besucher können an den Automaten mit Bargeld oder bequem mit EC-Karte zahlen. Beim Kauf von ermäßigten Tageskarten an den neuen Ticket-Automaten ist den Kartenkontrolleuren vor dem Zutritt am Zooeingang ein gültiger Ermäßigungsnachweis zu zeigen.  

Zustande gekommen ist das Projekt durch die gute Zusammenarbeit zwischen Zoo und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG). Die Umrüstung der Automaten auf Zoo-Tickets, die Programmierung sowie die neue Beklebung erfolgte in den Werkstätten der DVG. „Wir freuen  uns, dass wir gemeinsam mit dem Zoo eine neue Serviceleistung für die Zoobesucher auf die Beine stellen konnten“, sagt Günter Neuen, Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement bei der DVG.  

Vorstandsvorsitzende Astrid Stewin und Pascal Körner, technischer Leiter im Zoo, stellen die neuen Ticketautomaten vor. Foto Zoo Duisburg


Zoo verlängert Testphase Hund und Feierabendticket

Duisburg, 25. März 2019 - Bis Ende Juni werden weiterhin Hundetage im Zoo angeboten. Auch die Testphase für das Feierabendticket wird verlängert. Seit Januar bietet der Zoo am Kaiserberg Hundebesitzern die Möglichkeit, ihren Vierbeiner an zwei Tagen in der Woche mit in den Zoo zu bringen. Seither besuchten 531 Vierbeiner den Tierpark.
Die zuvor anberaumte Testphase bis zum 31. März endet in einigen Tagen, der Zoo wird sie aber um weitere drei Monate bis Ende Juni verlängern. Gleiches gilt für die Testphase des Feierabendtickets.  
„Wir haben von zahlreichen Hundebesitzern bislang positive und dankbare Rückmeldungen erhalten, dass wir diese neue Möglichkeit geschaffen haben und Hunde im Zoo zeitweise erlauben. Natürlich hat es auch schon die ein oder andere kritische Äußerung gegeben, zum Beispiel wenn die Hundeleine etwas zu lang war“, erläutert Vorstandsvorsitzende Astrid Stewin.  
Die bisherigen Erkenntnisse hat der Zoo akribisch gesammelt. Stewin: „Wir benötigen aber noch mehr Erfahrungen insbesondere an stärker besuchten Tagen, um eine abschließende Bewertung vornehmen zu können“. Daher wird der Zoo die Testphase für Besuche mit Hund weiterhin an Donnerstagen und Freitagen bis Ende Juni durchführen.  
Die tierischen Bewohner des Zoos reagieren übrigens unterschiedlich auf den vierbeinigen Besuch. „Riesenotter, Löwen und Luchse zeigen großes Interesse an den Hunden und kommen direkt an die Scheiben. Auch unsere Brillenbären werfen schon mal einen neugierigen Blick“, weiß der zoologische Leiter Johannes Pfleiderer. Hingegen schenken Tiger, Giraffe und  Flamingo den vierbeinigen Besuchern auf der anderen Seite des Geheges kaum Beachtung. „Wir merken aber, dass bei unseren Zootieren grundsätzlich ein Gewöhnungseffekt eintritt, so wie ihn die Kollegen in anderen Zoos, welche Hunde erlauben, beobachten konnten“, so Biologe Pfleiderer.  
Um auch weiterhin ein gutes Miteinander zu gewährleisten, lässt der Zoo den Besuchern mit Hunden an seinen Kassen eine Information über die Verhaltensregeln zukommen. Diese besagen, dass Hunde ständig an der kurzen Leine geführt werden müssen, nicht mit in die Tierhäuser oder auf begehbare Tieranlagen genommen werden dürfen und permanent zu beaufsichtigen sind. Auch die zooeigenen Spielplätze sind für Hunde tabu. Astrid Stewin betont: „Wir erwarten von allen Hundebesitzern, dass die Regeln eingehalten werden und behalten uns natürlich vor. Nur so ist ein harmonisches Miteinander aller Zoobesucher möglich“. Neben den Verhaltensregeln gibt der Zoo auch Kotbeutel für die vierbeinigen Gäste aus und hält Hundetränken im Zoo bereit.  

Die Besucher des Zoos können sich in den kommenden drei Monaten auch weiterhin auf vergünstigte Tarife zum Nachmittag freuen, da die Testphase für Feierabendtickets ebenfalls bis Ende Juni verlängert wird. Neben Seelöwen, Erdmännchen und Co., können zahlreiche weitere Tierarten bei einem Spaziergang nach Feierabend beobachtet werden, auch die Tierhäuser haben bis 18.30 Uhr geöffnet.
In der Sommersaison gilt das Feierabendticket weiterhin von Montag bis Freitag. Die vergünstigten Eintrittskarten können eine Stunde vor Kassenschluss, ab 16.30 Uhr erworben werden. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 8 Euro, Kindertickets kosten lediglich 5 Euro. Das Angebot gilt nicht an Feiertagen.  

Foto Zoo Duisburg

Erstmalig Nachwuchs bei den Bergkängurus im Zoo

Jungtier verlässt den schützenden Beutel von Mutter Kawa immer häufiger

Duisburg, 21. März 2019 - Die Bergkänguru-Gruppe im Duisburger Zoo hat ein neues Familienmitglied. Seit rund drei Wochen verlässt das Jungtier immer häufiger den schützenden Beutel von Mutter Kawa und erkundet das Außengehege. Erst seit 2017 leben die Bergkängurus im Zoo Duisburg, dass es schon jetzt Nachwuchs gegeben hat, freut die Mitarbeiter ungemein. Neben dem Tierpark Berlin ist Duisburg der einzige Zoo in Deutschland, welcher diese Känguru-Art pflegt.

 

Bereits vor etwa acht Monaten wurde das kleine Känguru geboren. „Bei der Geburt sind die Jungtiere gerade einmal so groß wie ein Gummibärchen, nackt und vollkommen blind. Sie riechen den Beutel der Mutter und krabbeln in ihn hinein. Der genaue Zeitpunkt der Geburt ist somit schwer zu bestimmen“, weiß Kurator Volker Grün. Dass Kawa tatsächlich ein Jungtier im Beutel hatte, merkte das Zoo-Team erst, als dieser immer größer wurde und erste Bewegungen zu sehen waren.

 

Die ersten Ausflüge des kleinen Bergkängurus nutzte das Zoo-Team direkt, um das Geschlecht festzustellen. „Wir haben uns verschiedene Fotos genau angeschaut und sind uns zu 99% sicher, es ist ein junges Weibchen“, schmunzelt Revierleiter Mario Chindemi.

 

Die übrigen Mitbewohner der tierischen Wohngemeinschaft haben den Nachwuchs auch bereits kennen gelernt. Im Zoo Duisburg teilen sich die Östlichen Bergkängurus ein Gehege mit einer Junggesellengruppe Sumpfwallabys sowie Zwerghühnern.
„Es ist schön zu sehen, wie harmonisch die Aufzucht in der Gruppe funktioniert und wie der kleine Wirbelwind die übrigen Bewohner im Gehege auf Trab hält“, freut sich Chindemi. Für Mitarbeiter und Besucher wird also nicht nur die Aufzucht des Jungtieres spannend zu beobachten sein, sondern auch, wie die tierischen Mitbewohner mit dem jüngsten Spross der Bergkänguru-Familie umgehen werden.

Fotos Zoo Duisburg / I. Sickmann“

 

 

Seminar für Kinder und Eltern: Zoo-Seminar heimische Vogelwelt 

Duisburg, 20. März 2019 - Blaumeise, Rotkehlchen und Amsel sind häufige Besucher in Gärten oder auf Balkonen. Aber auch bei Bachstelze, Klappergrasmücke und  Zilpzalp handelt es sich keinesfalls um exotische Vertreter der Vogelwelt. Vielmehr sind diese heimischen Arten kaum jemandem bekannt.  
Im Rahmen des kostenfreien Seminars „Heimische Vögel“ entführt Naturschutzexperte Peter Allenschläger kleine und große Tierfreunde am Samstag, den 30. März in die Welt der Vögel.
Er erläutert kindgerecht, wieso viele Vogelarten in Deutschland bedroht sind und wie wir die heimischen Vögel unterstützen können.Am 06. April lädt Experte Allenschläger erneut zu einem Naturschutzseminar ein. Bei dem Seminar „Feder- und Spurenkunde“ werden die Teilnehmer zu kleinen Forschern und lernen unter anderem, welche Spur zu welchem Tier gehört.   Die kostenfreien Seminare beginnen jeweils um 13.00 Uhr in der Zooschule, nur der Zooeintritt ist zu entrichten.  

Rotkehlchen auf Baumstamm: Zoo Duisburg / J. Tegge Rotkehlchen mit Futter: Zoo Duisburg / I. Sickmann


Nachwuchs bei den Forsten-Allfarbloris

Tierärztlicher Check-Up und Personalausweise für die zwei Jungvögel

 

Duisburg, 18. März 2019 - Die seltenen Forsten-Allfarbloris haben Nachwuchs bekommen. Bereits zum Jahreswechsel hörten die Tierpfleger des Zoos am Kaiserberg

Geräusche aus der Bruthöhle. Nun haben die zwei Jungvögel das Nest verlassen und sind für die Besucher zu sehen.

 

Für das Zoo-Team ist es der erste Zuchterfolg mit dem neuen Lori-Pärchen, welches erst seit 2017 am Kaiserberg lebt. „Die Eltern haben die Jungvögel

im Nest vorbildlich versorgt und kümmern sich auch nach dem Verlassen der Bruthöhle überaus liebevoll um den Nachwuchs“, freut sich Kuratorin und

Zootierärztin Dr. Carolin Bunert.

 

Pünktlich zum Ausflug aus der Bruthöhle wurden die farbenfrohen Loris beringt. Dabei hat der Ring für die Tiere die Funktion eines Personalausweises

und ermöglicht es, sie eindeutig zu unterscheiden und zuzuordnen. Für Tierpfleger und Tierärztin bietet das Beringen der Vögel auch die Chance, einen

kurzen tierärztlichen Check-Up durchzuführen. Zootierärztin Bunert ist zufrieden, „alle Jungvögel erfreuen sich bester Gesundheit und sind fit“.

 

Forsten-Allfarbloris kommen ausschließlich auf der indonesischen Insel Sumbawa  vor und ernähren sich vornehmlich von Pollen und Nektar. Die Nahrung

nehmen die Tiere mit ihrer pinselartigen Zunge auf. Lebensraumzerstörung und der illegale Handel bedrohen die farbenfrohe Vogelart. Die höhlenbrütenden

Tiere leben monogam, Weibchen legen zwei bis drei Eier, aus denen nach 23 bis 26 Tagen die Küken schlüpfen. 

 

Fotos Zoo Duisburg

Neues Aquarium im Zoo Duisburg wurde eingeweiht

Unternehmen octeo spendiert dem Zoo ein neues Oktopusbecken

Duisburg, 14. März 2019 - Er hat acht Arme, kann seine Farbe der Umgebung anpassen und hört auf den Namen Teo. Seit wenigen Tagen bewohnt der Oktopus das neue Aquarium im Zoo Duisburg. Nur dank der Unterstützung des Duisburger Multidienstleisters octeo konnte der Zoo sein Aquariengebäude um das kreisrunde Oktopusbecken erweitern.

Betreten Besucher das Aquariengebäude des Zoos, so fällt der Blick direkt auf das imposante Eigenheim von Oktopus Teo. Das deckenhohe Aquarium trägt das Logo von octeo, hat einen Durchmesser von 1,5 Metern und wurde mit 2.500 Litern eigens aufbereitetem Meerwasser gefüllt. Ein Felsaufbau in der Mitte bietet dem neuen Bewohner des Zoos Rückzugsmöglichkeiten, eigens aus den USA importierte Algen sorgen für eine wohnliche Atmosphäre. Angefertigt wurde Teos Eigenheim von einer Spezialfirma für Aquarienbau. Die vorgefertigten Elemente baute die Fachfirma gemeinsam mit dem erfahrenen Tierpfleger- und HandwerkerTeam des Zoos auf. Oliver Hallscheidt, Geschäftsführer der octeo MULTISERVICES GmbH, ist begeistert von dem neuen Becken. „Teo wird sich hier bestimmt wohlfühlen. Der Oktopus steht für Leistungsfähigkeit, Intelligenz und Vielseitigkeit, gute Gründe, ihn damals als Namensgeber und Firmenmaskottchen der octeo zu wählen“.

Teo hat den Umzug aus den Niederlanden an den Kaiserberg gut überstanden und sich bereits eingelebt. „Wir sind sehr dankbar, dass uns octeo bei der Realisierung des neuen Oktopusbeckens unterstützt hat und wir somit eine Bereicherung für unseren Zoo und unsere Besucher schaffen konnten“, freut sich Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende im Zoo.
Oktopoden beeindrucken besonders durch ihr Geschick. Auf der Suche nach Beute nutzen die Tiere ihre mit Saugnäpfen bewehrten Tentakeln, um auch enge Ritzen und Spalten abzusuchen. Dabei stehen Muscheln und Krebstiere besonders hoch im Kurs. Aufgrund seiner Lebensweise wird Teo keine Gesellschaft bekommen – Oktopoden sind Einzelgänger und untereinander unverträglich.


Oktopus Teo - Foto Zoo Duisburg J. Pfleiderer

Wie Zootiere im Alter fit bleiben

Themenführung für Kinder und Erwachsene im Zoo Duisburg

 

Duisburg, 06. März 2019 - Dank der guten Pflege erreichen viele Zootiere ein hohes Alter. Aber auch natürliche Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe der Tiere lassen diese im Alter meist fit sein.

Bei der kostenfreien Themenführung „Fit im Alter“ können interessierte Zoobesucher am Sonntag, 24. März lernen, welche tierischen Übungen sich auf den menschlichen Alltag übertragen lassen und wie Tiere beispielsweise Rücken- sowie Nackenschmerzen ganz nebenbei entgegen wirken.

 

Los geht es um 12.00 und 14.00 Uhr an der Hauptkasse des Zoos. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei, lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 21. März 2019 unter limpinsel@zoo-duisburg.de erforderlich.

Fit: Alter Luchs - Foto  „Zoo Duisburg“

Rosenmontag gilt ab 11.11 Uhr das Feierabendticket  

Zoo startet in die Sommersaison
Duisburg, 28. Februar 2019 - Langsam erwacht der Zoo aus seinem Winterschlaf. Familie Katta genießt die ersten Sonnenbäder, die Gorilla-Gruppe tollt über die Außenanlage und die Riesenotter erfreuen sich an ihrem Outdoor-Pool. Pünktlich zum langen Karnevals-Wochenende gelten im Zoo die Sommer-Öffnungszeiten, Rosenmontag wartet auf die Besucher ein besonderes Bonbon.  

Ab dem 01. März haben die Zookassen am Haupteingang täglich von 09.00 – 17.30 Uhr geöffnet, die Tierhäuser schließen täglich um 18.00 Uhr. An den Wochenenden, in den Ferien sowie an Feier- und Brückentagen kann der Zoo außerdem über den Nebeneingang Tigerkasse besucht werden.  

Wer dem anstehenden Karnevalstrubel entfliehen möchte, kann sich Rosenmontag auf närrische Eintrittspreise im Zoo Duisburg freuen. Pünktlich ab 11.11 Uhr gilt bereits der Preis des Feierabendtickets – Erwachsene zahlen nur 8 Euro, Kinder besuchen den Zoo am Kaiserberg für nur 5 Euro. Rosenmontag ist nur der Haupteingang an der Mülheimer Straße geöffnet.  

Katta-Foto Zoo Duisburg

Es krabbelt im Klassenzimmer

Zoo Duisburg stellt Stabschrecken für den Unterricht zur Verfügung

Duisburg, 18. Februar 2019 -  Sie sind die neuen Stars im Unterricht des Sophie Scholl Gymnasiums in Oberhausen, 20 Türkise Stabschrecken. Aus gerade einmal Stecknadelkopf großen Eiern schlüpften die Insekten vor einiger Zeit im Zoo Duisburg. Nun sollen sie den MINT-Unterricht anschaulicher machen. Sogar eine „Stabschrecken-AG“ ist geplant.

Ursprünglich leben die Türkise Stabschrecken auf der Insel Peleng im Osten von Sulawesi (Indonesien), den Umzug aus dem Zoo in das Klassenzimmer haben die astähnlichen, 11 Zentimeter großen Tiere gut überstanden. „Stabschrecken eigenen sich wunderbar für verschiedene Themen des Biologieunterrichtes und sind obendrein genügsame Pfleglinge, ernährt werden sie mit Brombeer- oder Rosenblättern“, weiß Johannes Pfleiderer, zoologischer Leiter im Zoo am Kaiserberg.

Künftig werden die Stabschrecken die Schullaufbahn der Schüler begleiten. Unter dem Slogan „Stabschrecke – gar nicht schrecklich“ sollen Schülerinnen und Schüler der Unterstufe Bewusstsein für zerbrechliche Lebewesen entwickeln und in die Pflege der Stabschrecken eingebunden werden. Interessierte können in der Mittelstufe ein Stabschrecken-Diplom erwerben. Zuvor gilt es sich intensiv mit der Ernährung, Haltung und Anatomie auseinander zu setzen. Auch werden 3DModellen der Tiere angefertigt. In der Oberstufe werden die Tarnungskünstler bei Themen rund um Anpassungen an den Lebensraum eingesetzt.

„Wir freuen uns sehr, dass uns der Zoo unterstützt hat und die Tiere fortan unseren Unterricht bereichern“, sagt Sandra Gruschkuhn, MINT-Koordinatorin des Oberhausener Gymnasiums.

„Foto: S. Gruschkuhn“

 

 

Karnevalsprinz Kevin I. besuchte den Zoo Duisburg

Zebraherde ging mit Prinz, Hofmarschällen und Pagen auf Tuchfühlung

 

Duisburg, 13. Februar 2019 - Karnevalsprinz Kevin I. machte mit seinen Hofmarschällen und Pagen Station im Zoo Duisburg. Nach einem gemeinsamen

Mittagsimbiss mit der Zoo-Belegschaft besuchte der diesjährige Prinz gemeinsam mit Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende des Zoos, einige Bewohner des Tierparks am Kaiserberg.
Als begeisterter Anhänger des MSV freute sich der Prinz besonders

auf den Besuch der Duisburger Zebraherde.

Neugierig begrüßten die schwarz-weißen Vierbeiner die Narren im Afrikanum. Von der roten Ornat magisch angezogen, tummelten sich die Zebras wie selbstverständlich zwischen den Gästen und gingen dabei sogar mit dem Prinzen auf Tuchfühlung. Foto Zoo Duisburg

 

 

Nachwuchs bei den Trampeltieren

Der kleine Dschigit hatte einen holprigen Start ins Leben

Duisburg, 12. Februar 2019 -  Die Trampeltierherde im Zoo Duisburg hat Zuwachs bekommen, bereits in der vergangenen Woche wurde der kleine Dschigit geboren. Tierärztin Dr. Carolin Bunert unterstützte Trampeltier-Stute Sulina bei der Geburt.

Anfangs verlief die Geburt des jungen Hengstes normal, zum Nachmittag stockte der Geburtsprozess allerdings. „Wir merkten, dass Sulina zu erschöpft war und nicht mehr ausreichend pressen konnte. Daher entschieden wir uns, ihr etwas unter die Arme zu greifen“, so Dr. Carolin Bunert, Tierärztin im Zoo am Kaiserberg. Grund für die stockende Geburt war die breite Schulterpartie des kleinen Kamels.

„Das Jungtier lag richtig im Geburtskanal und es schauten die Füße und der Kopf heraus. Durch einen kräftigen Zug an den Beinen konnte es herausgezogen werden und die Geburt wurde durch unseren Einsatz so beschleunigt“, erläutert die Tierärztin. Direkt nach der Geburt zogen sich die Zoomitarbeiter aus dem Stall zurück, da Sulina sofort Kontakt zu ihrem Jungtier aufgenommen hatte. Seither verläuft die Aufzucht reibungslos. Mit ihren 14 Jahren ist Sulina bereits eine sehr erfahrene Mutter, sechs Jungtiere der gebürtigen Duisburgerin sind bereits am Kaiserberg aufgewachsen.

Einen Namen hat der kleine Hengst bereits von seinen Tierpflegern bekommen. Dschigit, ein Name mit Ursprung im Kaukasus, bedeutet so viel wie „geschickter Reiter“. Mit der Geburt von Dschigit wurde im Zoo Duisburg erneut ein Trampeltier-Jungtier mit besonderer Fellfarbe geboren. „Trampeltiere sind in der Regel bräunlich gefärbt, die helle Fellfarbe ist nur selten ausgeprägt“, freut sich der zoologische Leiter Johannes Pfleiderer über die seltene Geburt. Erst wenn Dschigit beim ersten Fellwechsel sein gräuliches Jungtierfell verliert, wird das helle, weißliche Fell sichtbar werden.
In den kommenden Tagen werden Mutter und Jungtier unter den wachsamen Augen der Tierpfleger die Außenanlage stundenweise erkunden. Schritt für Schritt werden dann auch die Tanten und Geschwister zum jüngsten Spross der Kamelherde stoßen. Zum Schluss trifft Dschigit dann auf seinen Vater, Zuchthengst Sultan. Der gebürtige Heidelberger hat in Duisburg in der Vergangenheit bereits mehrfach für Nachwuchs gesorgt – Dschigit ist bereits sein 17. Sprössling, dem die Zoobesucher am Kaiserberg beim Aufwachsen zusehen können.

Fotos Zoo Duisburg

Umbaumaßnahme

Neues Aquarium wird aufgebaut, eine neue Tierart zieht im Tierpark ein

Duisburg, 08. Februar 2019 - Der Bautrupp steht bereits in den Startlöchern, die vorbereitenden Maßnahmen wurden getroffen. Ein neues Aquarium wird in den kommenden Tagen im Zoo Duisburg aufgebaut und künftig eine neue, spannende Tierart beherbergen. „Welche neue Tierart einziehen wird, verraten wir aber

noch nicht“, schmunzelt der zuständige Kurator Volker Grün.
Soviel sei aber schon verraten: Das Eigenheim der neuen Tierart entsteht in der Mitte des Aquariengebäudes und wird kreisrund werden. Nur dank der großzügigen Unterstützung eines Duisburger Unternehmens kann der Zoo das

Projekt realisieren.

 

Während der Bauphase müssen neue Frischwasser- und Abwasserleitungen gelegt, die Beleuchtung installiert und das neue Becken eingerichtet

werden. Deshalb muss das Aquarien-Gebäude ab Montag, den 11. Februar kurzzeitig geschlossen bleiben. Der Zoo rechnet derzeit damit, dass das

beliebte Haus nach etwa zwei Wochen wieder für Besucher zugänglich sein wird.

 

Die neuen Bewohner werden allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt einziehen können. „Meerwasseraquarien sind komplexe Gehege. Unter

anderem muss das biologische Filtersystem des neuen Meerwasserbeckens erst richtig funktionieren und die Wasserwerte müssen stabil sein, bevor

die Tiere einziehen können“, so Grün.  Die angrenzende Tropenhalle Rio Negro ist von den Baumaßnahmen im Aquarium nicht betroffen und kann wie

gewohnt besucht werden.

Der Kupferstreifen-Pinzettfisch

und der der Leopard Drückerfisch können erst einmal nicht besucht werden - Fotos Zoo Duisburg

Kinderprinz besucht den Zoo Duisburg

Prinz Marvin II., Prinzessin Alina I. und Page Annika besuchen ihre Lieblingstiere
Duisburg, 06. Februar 2019 - Das närrische Treiben macht auch vor den Toren des Zoo Duisburg keinen Halt. Im Rahmen ihrer Rund-Um-Visite durch ihre Heimatstadt Duisburg besuchte Kinderprinz Marvin II. mit Prinzessin und Page den Zoo am Kaiserberg.

Prinzessin Alina I. konnte man die Vorfreude besonders am Zooeingang ansehen.
 „Der Besuch im Zoo ist für mich ein besonderes Highlight“, so die Kinderprinzessin. Bei der 12jährigen stehen vor allem Schildkröten hoch im Kurs. „Sie sind meine absoluten Lieblingstiere und daher auch auf meinem Orden zu sehen“, so Alina I..

Volker Grün, Kurator im Zoo Duisburg, nutzte die Gelegenheit und organisierte daher einen besonderen Besuch bei den Riesenschildkröten des Zoos, was nicht nur die Prinzessin freute. Auch Page Annika zählt Schildkröten zu ihren Lieblingen und so bekam die Prinzencrew die Chance, auf Tuchfühlung mit den im Zoo beheimateten Seychellen-Riesenschildkröten zu gehen. Statt Kamelle gab es von Prinz Marvin II. aber ein gesundes Potpourri aus verschiedenen Salaten und Möhren.

Auch die Giraffen erfreuten sich an den Leckereien der Prinzencrew. Frischer Bambus steht bei den Duisburger Langhälsen hoch im Kurs.

V.l.: Prinzessin Alina I., Prinz Marvin II und Page Annika - Foto Zoo Duisburg

 

Baubeginn bei den Löwen rückt näher

Die ersten Wisente haben den Zoo verlassen 

Duisburg, 04. Februar 2019 - In den frühen Morgenstunden haben die ersten zwei Wisente den Zoo Duisburg in Richtung Süddeutschland verlassen. Die neue Heimat von Weibchen Pogoda II und ihrer Tochter Dunewa wird der Wild- und Freizeitpark Allensbach sein. Mit der Abgabe der ersten Wisente rückt auch der Baubeginn zur Erweiterung der Löwenanlage ein Stück näher.

„Nach enger Rücksprache mit dem zuständigen Zuchtprogramm für Flachlandwisente konnten wir für alle unserer Tiere geeignete, neue Halter finden“, freut der zoologische Leiter Johannes Pfleiderer. Die Auswahl der neuen Heimat war nur eine Herausforderung, welche die Zooverantwortlichen vor dem eigentlichen Transport zu meisten hatten. Vor der Reise musste auch ein geeignetes Tiertransportunternehmen gefunden werden. Transportpapiere mussten erstellt und ein tierärztlicher Check-Up durchgeführt werden. Am eigentlichen Transporttag arbeiten Biologen, Tierärzte und das Tierpflegerteam Hand in Hand.

Fotos Zoo Duisburg

 

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten mussten die erfahrenen Zootierärztinnen die zwei Wisentweibchen im Stallgebäude in Narkose legen. Viele helfende Hände beförderten die bis zu 500 kg schweren Tiere anschließend unter Hilfe stabiler Tragematten in das vorbereitete Transportfahrzeug, in welchem sie ihre Reise Richtung Süden antraten. Pfleiderer: „Derzeit sieht es so aus, dass uns die übrigen fünf Wisente bis zum Ende diesen Monats verlassen werden. Die Zoobesucher haben also noch etwas Zeit, sich von den mächtigen Tieren zu verabschieden.“

Nach Abgabe der letzten Wisente wird der Zoo das leerstehende Gehege für die Erweiterung der Löwenanlage vorbereiten, welche dank der Unterstützung der Sparkasse Duisburg möglich ist. „Wir sind derzeit in finalen Phase der Planung und Ausschreibung für das Projekt und sind zuversichtlich, dass die Bauarbeiten in Kürze beginnen können“, betont Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende im Zoo.

Im Rahmen des Naturseminares „Heimische Säugetiere“ haben große und kleine Tierfreunde am Samstag, den 09. Februar noch einmal die Gelegenheit, allerhand wissenswertes über Wisente zu erfahren. Naturschutzexperte Peter Allenschläger weiß außerdem viele spannenden Geschichten rund um Luchs und Wildkatze zu erzählen. Das kostenfreie Naturseminar findet in der Zeit von 13.00 – 16.00 Uhr in der Zooschule statt, nur der Zooeintritt ist zu entrichten.

 

 

 Neues Zuchtmännchen bei den Bennett-Kängurus

Känguru-Nesthäkchen Lizzy kann somit bleiben

Duisburg. 31. Januar 2019 - Am vergangenen Montag hat die Bennett-Känguru-Gruppe im Zoo Duisburg Zuwachs bekommen. Aus dem Tierpark Herford zog ein neues Männchen an den Kaiserberg. Lizzies Vater verließ Duisburg bereits vor einigen Wochen in Richtung Österreich. Grund für den Tausch des Zuchtmännchens ist die kleine Lizzy.

Bennett-Känguru-Männchen da

 

Im Vergangenen Jahr retteten die Tierpfleger am Kaiserberg der kleinen KänguruDame das Leben. Ihre Mutter war verstorben, Lizzy als kleines, nacktes Känguru auf die Wärme des mütterlichen Beutels angewiesen. Ohne den beherzten Einsatz des Zooteams wäre Lizzy gestorben. „In der Natur wäre der Tod der Mutter auch Lizzies Ende gewesen, sie hätte keine Milch mehr bekommen und wäre ausgekühlt“, weiß Tierpflegerin Janet Scheiblich.


Stattdessen zog Lizzy in einen Stoffbeutel, wurde von ihren Pflegern ständig umher getragen und bekam anfänglich alle zwei, später dann alle vier Stunden die Flasche mit Kängurumilch. Die Aufzucht des kleinen Kängurus war für die Beteiligten ein Kraftakt. „Wir mussten Lizzy am Anfang sogar mit ins Bett nehmen, die Tiere brauchen rund um die Uhr Körpernähe und müssen den Herzschlag der Mutter hören um sich wohl zu fühlen“, so Scheiblich.

Mittlerweile ist Lizzy ein richtiger Känguru-Teenie und schon lange aus dem Haushalt ihrer Ersatzeltern ausgezogen. Um ihr künftig ein Leben in der Duisburger Känguru-Familie ermöglichen zu können, musste ihr Vater die Gruppe verlassen. Der Grund: Lizzy hätte von ihrem Vater gedeckt werden können, Inzucht wäre die Folge gewesen. „Es ist toll, dass Lizzy bleiben kann und vielleicht irgendwann selber Mutter sein wird“, freut sich die Tierpflegerin.

 Lizzy im Sommer - Foto Zoo Duisburg

Tierische Filmstars: Themenführung für Kinder und Erwachsene im Zoo

Duisburg. 30. Januar 2019 - Egal ob Clownfisch Nemo, Katta-König King Julien oder Löwenkind Simba – die tierischen Charaktere sind die absoluten Stars der Trickfilmliebhaber und besonders bei Kindernin aller Munde. Doch stimmen die tierischen Darstellungen in Filmformaten wirklich? Leben Clownfische ausschließlich in ihrer Anemone und haben Kattas tatsächlich einen König?

Im Rahmen der Themenführung „Tierische Filmstars“ erfahren große und kleine Tierfreunde, wie sich ihre Zeichentrickhelden im wahren Leben verhalten. Los geht es am Sonntag, den 17. Februar um jeweils 12.00 und 14.00 Uhr, Treffpunkt ist am Haupteingang. 

Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei, lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 14.02.2019 unter limpinsel@zoo-duisburg.de erforderlich.

Tierische Filmstars: Falscher Clown-Anemonenfisch - Foto Zoo Duisburg

 

Neue Bewohner im Zoo Duisburg

Elegante Meerbrennessel-Quallen treiben durch das Aquarium 

Duisburg, 17. Januar 2019 - Anmutig treiben Japanische Meerbrennnessel-Quallen durch das Aquarium im Duisburger Zoo. Der Name der glitschigen Tierchen ist Programm. Bei Berührung droht ein brennender Schmerz mit einhergehenden Hautreizungen – vergleichbar wie bei einer Brennnessel.

 

Betritt man das Aquarium im Duisburger Zoo, so fällt der Blick direkt auf den ‚Quallenkreisel‘ am gegenüberliegenden Ende des Eingangs. Die neuen,

nahezu durchsichtigen Bewohner bannen die Blicke der kleinen und großen Zoobesucher. Immerzu im Kreis treiben die Quallen durch das Aquarium.

Selber schwimmen können sie nicht, eine kreisrunde Strömung hält die Tiere in Bewegung. Dabei ziehen sie ihre langen Tentakel  in der Hoffnung

hinter sich her, dass ein unvorsichtiges Beutetier in ihre Fänge gerät. Gespickt mit hunderten Nesselzellen sind Quallen-Tentakeln effektive Waffen.

Berührt ein Beutetier eine solche Nesselzelle, so feuert die Qualle eine Art ‚Mini-Harpune‘ ab, welche einen Giftcocktail in das Beutetier injiziert und

es lähmt. Im ‚Quallenkreisel‘ sind sie auf der Jagd nach Artemien, einer kleinen Krebsart.  

Meerbrennnessel-Quallen leben ursprünglich in den kalten Gewässern rund um Japan. Im Vergleich zu anderen Quallenarten sind diese Nesseltiere

überaus langlebig – gute zwei Jahre alt kann eine Qualle werden. Die neuen Bewohner im Duisburger Zoo stammen nicht etwa aus japanischen

Gewässern, sie wurden im Zoo Rostock gezüchtet und werden erstmals am Kaiserberg gehalten. 

Japanische Meerbrennnessel-Quallen - Foto Zoo Duisburg

 

 

Wiegen, messen, zählen – Inventur im Zoo Duisburg

Duisburg, 09. Januar 2019 - Der Tierpark am Kaiserberg beherbergt rund 8.981 Tiere aus 418 Arten. In den vergangenen Wochen hieß es für die Mitarbeiter des Zoo Duisburg erneut: Wiegen, messen, zählen. Johannes Pfleiderer, zoologischer Leiter am Kaiserberg, rief zum großen Zählapell auf. Ausgerüstet mit Klemmbrett, Artenliste und Kugelschreiber kamen die Mitarbeiter zum Ergebnis: Rund 8.981 Individuen aus 418 Arten leben derzeit im Zoo am Kaiserberg.  

 

Von Alpaka bis Doktorfisch, von Elefant bis Zebra wurden alle Tiere erfasst, kaum ein Tierchen konnte sich dem jährlichen Zählen entziehen. „Natürlich wissen wir, wie viele Elefanten, Zebras und Gorillas wir in unserem Zoo haben“, schmunzelt Johannes Pfleiderer.

 

„Bei einigen Arten können sich Jungtiere aber durchaus unbemerkt im Gehege verstecken, oder adulte Tiere lassen sich über einige Wochen nicht sehen. Besonders im Aquarium steht das Zooteam jährlich vor große Herausforderungen. „Fische sind flink, Individuen lassen sich kaum auseinanderhalten und Jungtiere sind zum Teil winzig“, weiß der zoologische Leiter.

Schier unmöglich ist es daher, den Bestand an Guppys in der Tropenhalle „Rio Negro“ genau zu ermitteln. Pfleiderer: „Hier müssen wir schätzen, die Tiere sind einfach zu klein und in der großzügigen Anlage, welche sie mit Flussdelfin und verschiedenen anderen südamerikanischen Fischen teilen, kaum zu entdecken“.  
Für die kleinen und großen Pantherschildkröten ging es im Rahmen der Inventur zusätzlich zum Fotoshooting.


Pantherschildkröte

 

„Schildkröten haben eine Art Personalausweis, mit welcher sie eindeutig zu identifizieren sind“, erläutert Dr. Carolin Bunert, Tierärztin im Zoo. „Jedes Jahr vermessen und fotografieren wir den Panzer der Schildkröten, damit wir den Personalausweis aktualisieren können. Geht eine Schildkröte auf Reise, so schicken wir die Fotos mit. Dadurch ist klar zu belegen, wo die Schildkröte geschlüpft ist“.  

Hinterwälder Rinder zogen von Duisburg nach Leipzig


Im Vergleich zum Vorjahr (rund 9.628 Individuen, 433 Arten) hat sich der Tierbestand leicht verringert. Einige Tiere verließen Duisburg, wie beispielsweise die Hinterwälder Rinder, welche nun in einem Beweidungsprojekt in Leipzig einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz leisten.

Koala Toorie ist Neu-Duisburger

Auch Binturong Chantall, Tigerjungspund Makar, Faultier Flash und vier junge Fossas verließen den Zoo. Hingegen durfte das Zooteam den jungen Koala Toorie aus Edinburgh am Kaiserberg begrüßen. Außerdem zogen verschiedene Vogelarten in die Tropenhalle „Rio Negro“ ein, darunter die seltenen Salvadori Weißohrsittiche und Montserrat-Trupiale sowie Seidenaffe und Roter Sumpfspringaffe.

Sumpfwallaby - alle Fotos Zoo Duisburg

Aus den Zoos von Leipzig und Köln erhielt der Tierpark eine Vielzahl neuer Fischarten. Außerdem wurde die Gruppe Bergkängurus mit vier Sumpfwallabies, eine Junggesellengruppe, vergesellschaftet.  Auch in 2019 stehen Änderungen im Tierbestand an. So werden die Wisente den Zoo verlassen, um Platz für die Erweiterung der Löwenanlage zu machen. Neu begrüßen dürfen die Besucher u.a. Dahomey-Zwergrinder, Java-Binturongs, Wirtelschwanzleguane und Schlankboas.  

 

 

Kindgerechte Themenführung im Zoo Duisburg  

Duisburg, 07. Januar 2019 - Wieso frieren Flamingos nicht im kalten Wasser, warum fressen Seelöwen in der kalten Jahreszeit mehr Fisch und wieso mögen kleine Pandas den Winter? Im Rahmen der 90minütigen, kostenfreien Themenführung „Wie gehen Tiere mit Kälte um“ erfahren kleine und große Zoofreunde allerhand Spannendes über die Anpassungen der Tiere an den Winter.  
Los geht es am 20.01.2019 um 12.00 und 14.00 Uhr am Haupteingang. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei, lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 17.01.2019 unter limpinsel@zoo-duisburg.de erforderlich.  

Wisent im Schnee - Foto Zoo Duisburg

 

 

Zoo führt Familien- und Feierabendtickets ein

Testphase von Januar bis einschließlich März.
Duisburg, 04. Januar 2019 - Testphase im Zoo: Von Januar bis einschließlich März können sich Familien und Nachmittags-Besucher auf neue Tarife freuen. In dieser Zeit wird der Zoo spezielle Tickets für Familien und Feierabend-Besucher anbieten.  
Die Tages-Familienkarte beinhaltet für 41,50 Euro den Eintritt für zwei Erwachsene und ein Kind. Maximal zwei weitere Kinder können für den reduzierten Eintrittspreis von 9 Euro hinzugebucht werden.
Wer den Zoo nur am Nachmittag besuchen möchte, kann sich ebenfalls auf vergünstigte Eintrittspreise freuen. Werktags ab 15 Uhr zahlen Erwachsene 8 Euro Eintritt, Kinder lediglich 5 Euro.   Nach Ende der Testphase wird dann darüber entschieden, ob die beiden Tarife dauerhaft in das Ticket-Angebot des Zoos aufgenommen werden.
„Das Familienticket macht den Zoo-Besuch mit Kindern noch attraktiver. Mit dem Feierabend-Ticket wollen wir für jedermann ein neues Angebot für die Nachmittagsgestaltung machen und das zu einem besonderen Preis-Leistungs-Verhältnis“, erläutert die Zoo-Vorstandsvorsitzende Astrid Stewin.  

An stark besuchten Tagen bleibt zudem der Nebeneingang „Tigerkasse“ auch weiterhin geöffnet. Der Eingang in unmittelbarer Nähe zum großen Parkplatz unmittelbar an der A40 wird sonst an Wochenenden im Sommer, an Feier- und Brückentagen sowie in den Ferien zusätzlich zum Haupteingang des Zoos an der Mülheimer Straße geöffnet.  

Erdmännchen-Foto Zoo Duisburg

 


Im ‚Rio Negro‘ sind die Affen los

Löwenäffchen, Seidenäffchen und Sumpfspringaffe tummeln sich zwischen den Besuchern. Salvadori-Weißohrsittiche begeistern mit waghalsigen Flugmanövern  
In den vergangenen Monaten ist es in der Tropenhalle ‚Rio Negro‘ im Duisburger Zoo gemächlich zugegangen.
Leise bewegten sich Faultiere durch das Geäst, Köhlerschildkröten knabberten am Salat und die mächtigen Pacus, Fische der südamerikanischen Flüsse, zogen ihre Bahnen. Mit dem Einzug verschiedener neuer Affen- und Vogelarten zieht mehr Leben in die Tropenhalle ein.  
Flink bewegt sich das Schwarzschwanz-Seidenäffchen durch das Geäst, das leuchtend orange-gelbe Fell der Goldgelben Löwenäffchen schillert schon von  weitem durch das dichte Blattwerk der hohen Bäume und die vier Salvadori-Weißohrsittiche fliegen im Formationsflug durch die Tropenhalle. Aufmerksam beobachtet Flussdelfin ‚Baby‘, was die neuen Mitbewohner der südamerikanischen Tier-WG in den oberen Etagen treiben. Was ‚Baby‘ aus dem Wasser heraus beobachtet, können die Besucher auf Augenhöhe erleben – eine Aussichtshütte macht es möglich.  
So aufgeschlossen Seidenäffchen und Löwenäffchen auch sind, so zurückhaltend, ja nahezu schüchtern, zeigt sich „Sahrabori“, ein Roter Sumpfspringaffe. Der Rote Sumpfspringaffe ist die einzige von 34 südamerikanischen Springaffenarten, die in europäischen Zoos gehalten wird. Nur in zwei anderen deutschen Zoos kann man diese Art beobachten.
„Aufgrund der Seltenheit haben wir daher zunächst nur ein Tier über das Zuchtprogramm erhalten können und wartet auf eine Partnerin“, weiß Johannes Pfleiderer, zoologischer Leiter am Kaiserberg. Noch seltener werden Schwarzschwanz-Seidenäffchen gehalten - außerhalb der britischen Inseln gibt es nur eine weitere Haltung in europäischen Zoos. Auch hier sucht der Zoo noch ein passendes Weibchen.  
Nach der mehrwöchigen Eingewöhnung hinter den Kulissen werden die neuen Bewohner die Tropenhalle nun jeden Tag ein Stückchen mehr erkunden. Pfleiderer: „Sobald sich die Tiere eingelebt haben, werden sie vom Besucherbereich gut zu sehen sein. In der Anfangsphase erwarten wir, dass sich die Tiere noch häufig im Bereich der Tierpfleger aufhalten werden, noch ist also etwas Geduld gefragt“.   Das die neuen und alten Bewohner des Duisburger ‚Rio Negro‘ alle ursprünglich in Südamerika leben, ist leider nicht die einzige Gemeinsamkeit. Durch Lebensraumverlust, Wilderei und Umweltverschmutzung sind alle gezeigten Tierarten der Tropenhalle ‚Rio Negro‘ hoch bedroht.  

Löewenäffchen im Rio Negro - Foto Zoo Duisburg