BZ-Home   Zoo Duisburg Sonderseiten - Fotostrecken



BZ-Sitemap

Archiv
Geschichte des Zoos







 
 
Zoo Duisburg muss ab Montag aufgrund der aktuellen Corona-Lage schließen

Duisburg, 16. April 2021 - Ein Zoobesuch am Kaiserberg ist am Wochenende noch möglich. Ab Montag müssen die Tore des Zoo Duisburg aufgrund behördlicher Anordnung dann geschlossen bleiben.  

Der kleine Panda muss ab Montag wieder auf Besucher verzichten - „Foto: Zoo Duisburg / M. Appel“


Zum Eindämmen der Corona-Pandemie muss der Zoo Duisburg seine Tore für Besucher aufgrund behördlicher Anordnung der Stadt Duisburg ab Montag (19. April 2021) wieder schließen. Bis einschließlich Sonntag besteht somit vorerst letztmalig die Möglichkeit, auf eine tierische Entdeckungsreise am Kaiserberg zu gehen. Die derzeit gültigen Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat der Zoo unter https://zoo-duisburg.de/corona zusammengestellt.

 

„Die erneute Zooschließung trifft uns hart. Die Versorgung unseres seltenen und teils hochbedrohten Tierbestandes sicher zu stellen hat oberste Priorität. Mit großem Engagement setzt sich das ganze Zoo-Team trotz der schwierigen Umstände hierfür ein und ist weiterhin vor Ort“, betont Zoodirektorin Astrid Stewin. Es ist bereits das dritte Mal, dass der Zoo Duisburg aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen keine Besucher empfangen darf. Und so wird auch in den nächsten Wochen im Zoo bei laufenden Kosten gearbeitet, ohne Eintrittskarten über die Tageskassen verkaufen zu können.

 

Jeden Monat fallen alleine zur Versorgung der rund 9.000 Tiere Futterkosten in Höhe von etwa 51.000 Euro an. Auch die Personalkosten und Kosten für beispielsweise Energie, Wartung von Anlagen, Parkpflege sowie medizinische Versorgung der Tiere müssen weiterhin getragen werden. Der Zoo setzt auf die Verbundenheit vieler Tierfreunde, welche sich schon im vergangenen Jahr zum Wohle der vielfältigen Tierwelt am Kaiserberg eingesetzt haben:

 

Tierpatenschaften:

Tiere brauchen Freunde – insbesondere in diesen außergewöhnlichen Zeiten. Schon ab einer Spende von 50 Euro werden Tierfreunde zu Tierpaten und unterstützt den Zoo aktiv bei der Pflege und Haltung des jeweiligen Lieblingstieres. Hier geht´s lang: https://zoo-duisburg.de/foerderung/patenschaften

 

Spenden:

Egal ob fangfrischer Fisch, saftiger Eukalyptus oder doch lieber knackiges Gemüse: Die Tiere des Zoos sind wahre Feinschmecker und haben ihre ganz eigenen Ernährungsgewohnheiten. Spenden helfen dem Zoo seine Schützlinge trotz verwaister Besucherwege weiter zu versorgen. Auf der Internetseite ist ein entsprechendes Spendenformular eingerichtet worden (https://zoo-duisburg.de/foerderung/spenden). Auch via paypal (https://www.paypal.com/paypalme/zooduisburg) besteht die Möglichkeit zu Helfen.

 


Putzmunterer Nachwuchs: Die Katta-Familie hat ein neues Mitglied

Die ganze Gruppe kümmert sich liebevoll um das Jungtier. Auf Madagaskar gelten die geselligen Lemuren mit dem charakteristischen schwarz-weißen Ringelschwanz gebietsweise als bedroht – Lebensraumverlust setzt den Beständen zunehmend zu.

 

Duisburg, 13. April 2021 - Eng an die Mutter gekuschelt schläft das kleine Katta-Kind die größte Zeit des Tages. Nur manchmal schaut es mit verträumten Augen unter dem Arm seiner Mutter hervor und beobachtet die Umgebung. Gerade einmal zwei Wochen ist der namenlose Winzling nun alt und nicht größer als die Handfläche eines Menschen. Um einen Blick auf das neuste Familienmitglied zu erhaschen, brauchen auch die Tierpfleger viel Geduld – und besonders leckeres Futter für Gruppenchefin Katja.

 
Foto Zoo Duisburg

Quietscht das Jungtier ist Alarm. Dann kommen alle Weibchen der Katta-Familie flink angelaufen um nach dem Rechten zu sehen. Hektisch beschnüffeln sie das Jungtier, welches am Bauch von Mutter Katja klammert. „Kattas sind sehr soziale Tiere“, wie Revierleiter Philip Goralski erzählt. Bei der Aufzucht spielen nicht nur die Mütter eine wichtige Rolle, sondern auch kinderlose Weibchen. Auf diese Weise wird der Zusammenhalt in der Gruppe gefördert und der Umgang mit Jungtieren erlernt. Daher dürfen auch die Töchter der Gruppenchefin das jüngste Familienmitglied regelmäßig beschnuppern und putzen. Nur mit Abstand darf hingegen Hermann das innige Treiben beobachten. „Wie bei Kattas üblich, ist das Männchen das rangniedrigste Tier der Gruppe und hat wenig zu melden“, weiß der Tierpfleger.

 

Bisher läuft die Aufzucht des kleinen Fellknäuls unproblematisch. Mehrfach am Tag schauen Philip Goralski und seine Kollegen nach Mutter und Kind. Mit dabei haben sie immer etwas Lieblingsfutter: Heuschrecken. „In den ersten zwei bis drei Wochen tragen die Weibchen ihre Jungen am Bauch. Da muss man schon etwas Leckeres mitbringen, damit man mal einen Blick auf das Baby werfen kann“, schmunzelt der Tierpfleger. Das Geschlecht des Jungtieres wird der Zoo daher erst dann wissen, wenn das Kleine agiler und auf dem Rücken der Mutter umhergetragen wird. Goralski: „Ob Männchen oder Weibchen, das ist für uns zweitrangig. Wichtig ist, dass der Mini-Katta trinkt, wächst und sich alle kümmern“.

 

Kattas sind die bekanntesten Vertreter der nur auf Madagaskar heimischen Lemuren. Charakteristisch ist ihr langer, schwarz-weißer Ringelschwanz, der hoch aufgerichtete getragen wird, wenn die Tiere auf dem Boden laufen. In Zoos wird die Tierart gerne gehalten und bekommt auch regelmäßig Nachwuchs. Auf Madagaskar, dem ursprünglichen Lebensraum, sind die Tiere hingegen nur noch gebietsweise zahlreich vertreten. Mehrere Populationen sind aufgrund von Lebensraumzerstörung stark bedroht.


 Nachwuchs mit Seltenheitswert: Ein kleiner Ameisenbär wurde geboren

Für Weibchen Persea ist es bereits das siebte Jungtier. Seit 2017 gelingt die Zucht der dämmerungsaktiven Tamanduas, wie die kleinen Ameisenbären auch genannt werden, in Duisburg regelmäßig.

Nachwuchs bei den Tamanduas - Foto Zoo Duisburg


Duisburg, 09. April 2021 - Kleine Knopfaugen, eine lange Schnauze und ein gelb-schwarzes Fell. Gut getarnt krallt sich das zehn Wochen alte Jungtier auf dem Rücken seiner Mutter fest. Bei dem ersten Besuch der Tierärztinnen ging es für das kleine Weibchen auch auf die Waage. Das Ergebnis: Über 700 Gramm wiegt das kleine Fellknäul.  

Liebevoll kümmert sich Persea um ihr Jungtier, hält Körperkontakt und putzt das noch namenlose Weibchen mit der langen Zunge. Den Tag verschlafen die Zwei eng aneinander gekuschelt in einer Baumhöhle. Das innige Bild freut besonders die Tierpfleger, die sich um Persea (8) und ihren neun Jahre alten Partner Tiago kümmern. Denn die Zucht der kleinen Ameisenbären in zoologischen Gärten ist alles andere als selbstverständlich, innerhalb Europas werden jedes Jahr weniger als zehn Jungtiere geboren.

Garant für Nachwuchs, welcher sich in Duisburg seit 2017 regelmäßig einstellt, ist das harmonische Miteinander des Elternpaares. Dabei besticht nicht nur Persea mit ihrem fürsorglichen und ruhigen Verhalten, auch Tiago überzeugt mit Vaterqualitäten. Denn anders als für männliche Tamanduas üblich, kümmert auch er sich um seine Kinder. „Normalerweise ist die Aufzucht reine Aufgabe der Weibchen, wir konnten aber schon häufig beobachten, dass Tiago seine Jungtiere umher trägt und gemeinsam mit ihnen in einer Baumhöhle schläft“, so die Pfleger.     

Die Situation in Südamerika verdeutlicht, wie wichtig eine stabile Reservepopulation unter geschützten Bedingungen ist. Kurator Volker Grün erklärt: „Der Bestand von Tamanduas ist durch illegale Bejagung und durch die Zerstörung des natürlichen Lebensraumes durch fortschreitende Landkultivierung gefährdet. Jedes im Zoo geborene Jungtier trägt daher dazu bei, die Reservepopulation weiter auszubauen“. Mit dem langgestreckten, schmalen Kopf, dem muskulösen Wickelschwanz und den kräftigen Krallen ist der Tamandua perfekt für das Leben auf Bäumen angepasst.
Ständig auf der Suche nach Baumtermiten und -ameisen durchforsten die Tiere die Baumkronen aber auch das Unterholz. Haben sie Beute gefunden, brechen die kleinen Kraftpakete die Behausungen ihrer Nahrung mit ihren langen Krallen auf. Anschließend werden Ameisen und Termiten mit der bis zu 40 cm langen Zunge aufgeschleckt.  

 

 Zoo Duisburg: Neues Spielplatz-Highlight in Gestalt eines Seelöwen

Duisburg, 26. März 2021 - Der acht Meter hohe Rutschenturm bietet vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Toben und Erleben. Dabei ersetzt die Holzrobbe den in die Jahre gekommenen Dalbenturm. Ermöglicht wurde der Bau des neuen Spielgerätes durch die Sparkasse Duisburg.   Duisburg Der große Abenteuerspielplatz nahe der Sparkassen-Erlebniswelt im Zoo Duisburg hat ein neues Prachtstück: Einen einzigartigen Rutschenturm in Gestalt eines Seelöwen.
Ermöglicht wurde das außergewöhnliche Spielgerät dank der Sparkasse Duisburg. Pünktlich zu den nahenden Osterferien hat Sparkassenchef Dr. Joachim Bonn das neue Spielplatzhighlight gemeinsam mit Johannes Pfleiderer, zoologischer Leiter in Duisburg, eingeweiht.  

Er hat eine Gesamthöhe von 8,5 Meter, wurde aus nachhaltig angebautem Robinienholz gefertigt und trägt ein markantes Halstuch in Sparkassen-Rot. Der neue Rutschenturm im Zoo Duisburg ist ein echter Hingucker und bietet jede Menge Spielspaß. Über Einstiegsluken gelangen Spielbegeisterte in das Innere der Holzrobbe. Netzflächen ermöglichen den sicheren Aufstieg, durch Gucklöcher kann die Umgebung aus erhöhter Position beobachtet und den wartenden Eltern zugewinkt werden. Gleich zwei Edelstahlrutschen (Einstiegshöhe bei 2,5 und 4 Metern) sorgen mit je einer 30° Kurve für rasante Abfahrten.

„Der Spielplatz neben unserer Sparkassenerlebniswelt mit Entdeckerhaus, Bauernhof und Streichelzoo war schon immer eine wunderbare Ergänzung und ist aufgrund der besonderen Spielgeräte für viele Kinder ein besonderer Anziehungspunkt im Zoo Duisburg“, freut sich Dr. Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg und weiter: „Daher freue ich mich besonders, dass wir nun den in die Jahre gekommenen Rutschenturm gegen einen neuen austauschen konnten und die Attraktivität so weiter hoch halten.“  

Auch die Außenfläche des neuen Rutschenturms ist nutzbar: Neben einem Kletternetz, einer Rutschstange und einem Rampenaufgang ermöglichen Klettergriffe aus Gummi den Aufstieg in eine Höhe von bis zu zwei Metern. „Von dem nachhaltigen Engagement der Sparkasse Duisburg profitieren Tiere und Menschen gleichermaßen. Dadurch können neue Gehege und Lebensräume ebenso entstehen, wie Erlebnisbereiche für unsere Besucher. Ich bin mir sicher, dass der neue Rutschenturm für viele leuchtende Kinderaugen sorgen wird - dafür sind wir der Sparkasse sehr dankbar“, betont Johannes Pfleiderer, zoologischer Leiter am Kaiserberg.   Drei Tage hat der Aufbau des hölzernen Seelöwen gedauert.

Mit mehreren Lkw gelangten die vier großen Einzelelemente auf den großen Abenteuerspielplatz des Zoos, wurden mit einem Autokran auf die richtige Position gehoben und fachgerecht montiert. Zuvor wurde der Spieleturm aus nachhaltig angebauter Robine in Handarbeit von einer auf Spielgeräte spezialisierten Firma in enger Abstimmung mit dem Zoo angefertigt. Dabei entstand eine liebevolle Maßanfertigung, ein einzigartiges Unikat, welches nur am Kaiserberg bespielt werden kann. Der neue Spieleturm ersetzt dabei den in die Jahre gekommenen Dalbenturm, welcher bereits vor einigen Monaten demontiert wurde.  

Acht Meter hoch ist der neue Rutschenturm! Sparkassenvorstand Dr. Joachim Bonn und Johannes Pfleiderer (zoologischer Leiter im Zoo Duisburg) bei der Eröffnung des Spieleturms. „Foto: Zoo Duisburg / I. Sickmann“

 

Digitales Ferienprogramm im Zoo Duisburg

Das Programm richtet sich insbesondere an Kinder von vier bis acht Jahren. Täglich werden neue, kurzweilige Videos bereitgestellt. Außerdem gibt es ein Logbuch für alle Teilnehmer. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Duisburg, 22. März 2021 - Eine Expedition in den Regenwald, auf Tauchstation im Aquarium oder ein Blick ins Delfinarium: Die digitale Oster-Expedition bietet spannende Einblicke in die vielfältige Tierwelt des Zoos. Pro Ferienwoche werden den Teilnehmern vier Expeditionsvideos bereitgestellt, die ein bestimmtes Revier thematisieren und spannende Einblicke geben. Zuvor erhalten angemeldete Kinder ein Begleitheft – das Logbuch – mit Aufgaben und Vorschlägen zur Selbstbeschäftigung.

 
Digitales Osterprogramm - Foto Zoo Duisburg

Gleich zwei unterschiedliche Themenblöcke bietet der Zoo im Rahmen der Oster-Expedition an: In der ersten Ferienwoche (29.03. – 01.04.2021) nehmen die Mitarbeiter des Zoos kleine Zoofans mit ins Koalahaus, besuchen die Elefanten und erfahren, wie das Ökosystem Regenwald funktioniert. In der zweiten Ferienwoche (06.04. – 09.04.2021) geht es auf Tauchstation: Neben einem Besuch im Delfinarium geben die Mitarbeiter einen exklusiven Einblick in die farbenfrohe Unterwasserwelt des Aquariums und besuchen außerdem die quirligen Riesenotter.  

Jeden Morgen wartet innerhalb der Ferienwoche ein neues, rund 20 Minuten langes Video auf die Expeditionsteilnehmer. Im Anschluss an den digitalen Zoobesuch liefert das Logbuch Aufgaben und Anregungen, die sich thematisch auf die Videobeiträge beziehen und spielerisch Inhalte vermitteln. Zum Ende der Expeditions-Woche gibt es eine Abschlussseite, die ausgefüllt an den Zoo gesendet werden kann. Dann bekommen die kleinen Forscher ihre digitale Expeditionsurkunde als Erinnerung zugeschickt.

Eine rechtzeitige, vorherige Anmeldung unter info@zoo-duisburg.de ist unbedingt erforderlich. Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 45 Euro je Kind je Woche. Jedes angemeldete Kind erhält vorab das Logbuch im Din-A4 Format nach Hause geschickt. Um die täglich wechselnden Videos anschauen zu können, erhalten die Eltern vorab per E-Mail die entsprechenden Zugangsdaten.  

Im Koalahaus des Zoo Duisburg wachsen derzeit gleich zwei junge Koalas auf 

Ticket-Onlineshop ab Sonntagabend verfügbar
Duisburg, 19. März 2021 - Ab diesem Zeitpunkt ist jeder Zoobesuch ausschließlich online buchbar, um einen schnellen Eintritt in den Zoo zu ermöglichen und  die aktuell geltenden Voraussetzungen der Coronaschutzverordnung NRW zu erfüllen. Onlinetickets müssen ausgedruckt oder in digitaler Form auf dem Smartphone beim Zooeintritt vorgezeigt werden.

Um Wartezeiten am Einlass zu reduzieren hat der Zoo Duisburg in den vergangenen Tagen intensiv an der Umsetzung eines Online-Shops gearbeitet. Dieser wird Sonntagabend freigeschaltet und ist dann über die Homepage des Zoo Duisburg unter www.zoo-duisburg.de abrufbar. Mit Inbetriebnahme des Online-Shops können Tageskarten für den Zoobesuch ab Montag, den 22. März 2021 ausschließlich auf digitalem Weg erworben werden.
Ein Verkauf von Tageskarten an den Zookassen ist dann vorerst nicht mehr möglich. Neben dem Online-Kauf der Eintrittskarte werden auch die notwendige Terminbuchung und die persönlichen Daten erfasst, um alle derzeit gültigen Regelungen der Coronaschutzverordnung zu erfüllen. Auch für Kinder unter drei Jahren muss vorab eine kostenfreie Tageskarte gebucht werden.  Die Tickets können bis zu fünf Tage im Voraus gekauft werden.  

Um einen geregelten Einlass von Zoobesuchern zu gewährleisten und die einfache Rückverfolgbarkeit von Kontakten sicherzustellen, müssen auch Jahreskarteninhaber, Mitglieder des Fördervereins sowie Inhaber der Ruhrtop.Card vorab ein 0 €-Ticket im Onlineshop buchen, das im Anschluss per E-Mail zugeschickt wird. Personal am Zooeingang wird die Besucher entsprechend leiten und steht bei Fragen immer zur Verfügung.  

Um eine Jahreskarte zu erwerben oder die bestehende Dauerkarte zu verlängern muss weiterhin vorab via „Click and Meet“ ein Online-Termin gebucht werden – sofern Stammgäste den Zoo im Anschluss direkt besuchen möchten, muss zusätzlich ein 0€-Ticket über den Onlineshop gebucht werden.

Im Koalahaus des Zoo Duisburg wachsen derzeit gleich zwei junge Koalas auf 
Deutschlandweit einzigartig, europaweit eine Seltenheit

Mit viel Engagement kümmert sich das erfahrene Tierpflegerteam insbesondere um das kleine Koalaweibchen Eerin. Revierleiter Mario Chindemi berichtet von den Herausforderungen der Aufzucht des Jungtieres. Ihr Name leitet sich aus der Sprache der australischen Ureinwohner ab und bedeutet „kleine graue Eule“.

 

Deutschlandweit einzigartig, europaweit eine Seltenheit: Im Koalahaus des Zoo Duisburg wachsen derzeit gleich zwei junge Koalas auf. Während das ältere Jungtier von Mutter Gooni bereits auf den Namen Tarni getauft wurde, selbstständig umherklettert und schon zuverlässig Eukalyptus knabbert, umsorgt das erfahrene Tierpfleger-Team derzeit das Jungtier von Mutter Eora besonders intensiv. Eerin, so der Name des kleinen Weibchens, muss teilweise zugefüttert werden.

 

Seit 1994 Leben Koalas in Duisburg. Seither wurden am Kaiserberg weit über 30 Jungtiere der grauen Beuteltiere erfolgreich aufgezogen. „Jede Geburt und jede Aufzucht ist etwas Besonderes, man kann sich noch immer an jedes einzelne Tier erinnern“, so Revierleiter Mario Chindemi. Der 56-jährige betreut die Koalas im Zoo Duisburg bereits von Beginn an, gilt als Fachmann in Sachen Pflege der sensiblen Beuteltiere. Auf die Erfahrung und das nötige Fingerspitzengefühl des gesamten Koala-Teams kommt es derzeit besonders an, denn ein Jungtier braucht Unterstützung, wird teilweise zugefüttert.

„Wir mussten eingreifen und Starhilfe geben, ansonsten hätte es das kleine Koalaweibchen nicht geschafft“, erinnert sich Chindemi. Routinemäßig wiegen die Pfleger ihre Schützlinge. Vom Gewicht des Weibchens, welches mit Jungtier im Beutel gewogen wird, lassen sich Rückschlüsse auf die Entwicklung des Nachwuchses ziehen. „Im Rahmen der Kontrolle ist uns aufgefallen, dass Eoras Jungtier innerhalb einiger Tage nicht an Gewicht zugenommen hat“, so Tierpfleger Chindemi. Ein Alarmsignal, denn normalerweise legen die jungen Beuteltiere in dieser Lebensphase pro Tag etwa 10 Gramm Körpergewicht zu. „Wir haben sofort begonnen, das Jungtier mit spezieller Koalamilch zuzufüttern und zeitgleich Ursachenforschung betrieben“, schildert Tierpfleger Chindemi.

Koalajungtier Eerin braucht Starthilfe

Bei der Untersuchung von Mutter Eora erkannten Tierärztinnen und Pfleger den Grund für das stagnierende Wachstum des Jungtieres: Haare im Beutel hatten sich um die Zitze der Mutter gewickelt, der Milchfluss war daher nur noch sehr eingeschränkt möglich. „Kleine Ursache, große Wirkung und von außen nicht zu sehen. Sowas hatten wir bei uns noch nicht“, beschriebt Chindemi die Situation. Trotz Behandlung und mehrerer Versuche wurde schnell deutlich, dass Eora nicht mehr genug Milch geben kann. „Da überlegt man nicht lange, für uns alle war direkt klar, dass wir hier Starthilfe geben werden“, betont der Koalafachmann.

 

Koala Eerin zusammen mit Mutter Eora - Fotos Zoo Duisburg

Tagsüber lebt das kleine Weibchen Eerin bei Mutter Eora im Koalahaus, wird von ihr umher getragen und liebevoll umsorgt. Immer wieder kommen die Pfleger vorbei und füttern Milch zu. Zum Abend schlüpft dann Mario Chindemi in die Rolle der Koalamutter, bietet immer wieder die spezielle Koalamilch sowie Eukalyptus an und trägt die Kleine in einem selbstgenähten Beutel umher. „Dieser Stoffsack hat schon so vielen Beuteltieren übergangsweise eine Heimat geboten – egal ob Känguru Lizzy oder Wombat Apari, sie sind alle mit ihm groß geworden“, lacht der Tierpfleger.

Wenn alle schlafen gehen, wird der Mini-Koala bei Mario Chindemi richtig munter, turnt umher und trainiert beim Klettern seine Muskeln. „Dann schaut sie mich mit ihren Kulleraugen an – wie eine Eule“, lacht der Pfleger. Und genau das ist auch der Ursprung ihres Namens: Eerin stammt aus der Sprache der australischen Ureinwohner und bedeutet übersetzte „kleine graue Eule“. 

 

Mittlerweile ist der Minikoala aus dem gröbsten raus, nimmt fleißig an Gewicht zu und wird immer agiler. Schon sehr bald wird sie dauerhaft in der Koalagruppe des Zoos leben. Gemeinsam mit ihrer Mutter Eora und Spielgefährten Tarni, der zeitgleich mit Eerin in Duisburg groß wird.

Zoo Duisburg optimiert Einlasssystem an den Wochenenden

 Duisburg, 16. März 2021 - Es gab lange Schlangen vor dem Einlass und viel Kritik. Nach der Wiedereröffnung des Zoos ist der Tierpark am Kaiserberg beliebtes Ausflugsziel für zahlreiche Tierfreunde. Um die Wartezeiten am Eingang zu verkürzen und Besucheransammlungen zu vermeiden, hat der Zoo sein Einlasssystem überprüft und für das kommende Wochenende optimiert.
Das Besucherinteresse nach der Wiedereröffnung des Zoos nach rund vier Monaten ist groß.

Der Zoo hat die Abläufe analysiert und für das kommende Wochenende angepasst. Um einen möglichst schnellen Einlass in den Zoo zu ermöglichen, wird mehr Personal am Einlass eingesetzt. Außerdem werden Tageskarten-Besucher und Inhaber aller anderen Tickets an verschiedenen Kassen betreut. Die vorherige Online-Terminbuchung unter https://einlasstermin.zoo-duisburg.de ist aufgrund der geltenden Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen aber auch weiterhin erforderlich.

Ein Termin kann bis zu fünf Tage im Voraus reserviert werden und ist auch für Kinder unter drei Jahren notwendig. Die buchbaren Zeitfenster sind darauf angepasst, dass die Besucher aus einem Zeitfenster bereits alle im Zoo sind, bevor die Besucher des folgenden Zeitfensters an der Zookasse eintreffen. Alle Besucher werden gebeten, ihre Anreise entsprechend des gebuchten Zeitfensters zu planen und innerhalb des angemeldeten Zeitfensters am Zooeingang einzutreffen.

Schon am Parkplatz werden die Besucher durch Schilder auf die für sie zuständige Kasse aufmerksam gemacht. Zusätzlich wird Service-Personal die Besucher beim zügigen Einlass unterstützen. Inhaber von Jahreskarten, Mitglieder des Fördervereins sowie Inhaber der Ruhrtop.Card werden gebeten, sich am Eingang des Zoos an der linken Kasse am Verwaltungsgebäude anzumelden.

Für Tageskarten-Besucher werden die Kassen an der rechten Seite neben dem Zoo-Shop geöffnet haben. Auf diese Weise wird der Einlass erheblich beschleunigt. Auch am Eingang des Zoos müssen die bekannten Abstände zwischen den Besuchern unbedingt eingehalten werden. Hierfür sind entsprechende Markierungen auf dem Boden aufgebracht. Auf dem Zoo-Vorplatz und beim Warten auf den Einlass ist außerdem das Tragen einer medizinischen Maske ebenso Pflicht wie auf dem gesamten Zoogelände.  

 

 Tore für Besucher  wieder geöffnet

Duisburg, 09. März 2021 - Ein Wiedersehen mit Giraffe, Tiger und Co. ist endlich möglich. Auch das Aquarium ist offen. Zum Schutz von Besuchern, Mitarbeitern und Tieren gelten besondere Regeln: Vor dem Besuch muss online ein Termin vereinbart werden. Dieser ist Voraussetzung, um ein Tagesticket an der Hauptkasse kaufen zu können. Aus Gründen des Infektionsschutzes müssen alle Besucher auf dem gesamten Zoogelände eine medizinische Maske (FFP2 oder OP-Maske) tragen. Kinder bis zum Schuleintritt sind hiervon ausgenommen.  

Tiger El Roi - Foto Zoo Duisburg / M. Appel

Rund vier Monate lang mussten die Tore des Zoo Duisburg aufgrund der Corona-Pandemie für Besucher geschlossen bleiben. Ab Mittwoch (10.03.2021) können Besucher die Tierwelt am Kaiserberg wieder live erleben. „Wir sind sehr froh, den Zoo wieder öffnen zu dürfen und freuen uns auf unsere Besucher. Auch wenn es aus Infektionsschutzgründen noch Einschränkungen gibt, bin ich mir sicher, dass wir unseren vielen Zoofreunden aus Duisburg und Umgebung unvergessliche Erlebnisse und Tiermomente bieten können“, sagt Zoodirektorin Astrid Stewin.  

Bevor das Zooerlebnis wieder möglich ist, muss ein Online-Besuchstermin vereinbart werden – auch für begleitende Kinder unter 3 Jahren. Dies ist eine Vorgabe, die sich aus der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ergibt. Unter einlasstermin.zoo-duisburg.de werden sowohl der Besuchstag, wie auch die notwendigen Daten zur einfachen Rückverfolgung erfasst. Eine Erfassung des Terminwunsches via Telefon, per E-Mail oder vor Ort ist nicht möglich. Mit Abschluss der Registrierung erhalten Besucher eine E-Mail, welche beim Ticketkauf an der Tageskasse des Zoos ausgedruckt oder auf dem Smartphone vorgezeigt werden muss.
Auch Inhaber von Jahreskarten, Mitglieder des Fördervereins und Freizeitkarten-Inhaber (z.B. RuhrtopCard) müssen ihren Termin zuvor online anmelden. Mit dem Buchungstool kann ein Besuchstermin bis zu fünf Tage im Voraus reserviert werden.

Nachwuchs bei den Erdmännchen - Foto Zoo Duisburg / M. Appel

 

Dabei wählt der Besucher eines der vorgegebenen Zeitfenster (9.00 - 11.00 Uhr / 11.00 - 13.00 Uhr / 13.00 - 15.00 Uhr / 15.00 - 16.30 Uhr / ab 16:30 Uhr, die Zookasse schließt um 17.30 Uhr) für seinen Eintritt aus. Dabei ist der Zoobesuch zeitlich nicht limitiert – Besucher können bis zur Schließzeit (19.00 Uhr) im Zoo bleiben. Jahreskartentermine können ab dem 11. März 2021 unter jahreskartentermin.zoo-duisburg.de gebucht, die Jahreskarten im Zentralen Besucherservice erworben oder verlängert werden. Im Anschluss kann der Zoo mit demselben Termin besucht werden.  

Ist der Termin gebucht, muss die Bestätigung beim Kauf der Eintrittskarte am jeweiligen Besuchstag an der Tageskasse vorgezeigt werden. Dann ist ein Wiedersehen mit vielen Charaktertieren und Besucherlieblingen des Kaiserberges endlich wieder möglich. Aber nicht nur Giraffenbulle Kiringo, die Elefantenherde um Leitkuh Daisy sowie die Sibirischen Tiger Dasha und El-Roi können die Besucher beobachten. Von den Besucherwegen des weitläufigen, 16 Hektar großen Zoogeländes haben Tierfreunde einen guten Blick in die Kinderstuben vieler Zoobewohner.

Hier hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan, denn aus den Jungtieren des vergangenen Jahres sind mittlerweile oftmals waschechte Teenager geworden. Alpaka Paco, die halbstarken Seelöwengeschwister und auch die quirligen Zwergotter halten ihre Eltern auf Trab. Außerdem werden die im Januar geborenen, jungen Erdmännchen immer agiler und lassen sich bei ihren Ausflügen beobachten. Und auch die erst vor wenigen Tagen geborene junge Trampeltierstute Saliwa wagt sich immer häufiger aus dem Stall. Darüber hinaus stehen die Türen des Aquariums offen: Hier zieht die schillernde Unterwasserwelt die Besucher wieder in ihren Bann.

 Trampeltierjunges Salima - Foto Zoo Duisburg / M. Appel


Das muntere Treiben im tropischen Riffbecken verzaubert dabei ebenso, wie die eleganten daher treibenden Quallen im Quallenkreisel. Hinweisschilder am Eingang weisen die Besucher darauf hin, wie viele Personen sich zeitgleich in dem Gebäude aufhalten dürfen. Die übrigen Tierhäuser, begehbaren Tieranlagen und das Delfinarium können derzeit aus Gründen des Infektionsschutzes noch nicht besucht werden. Für Abwechslung beim Zoobesuch sorgen die zahlreichen Spielplätze, die geöffnet sind und Möglichkeiten zum Toben, Klettern und Bewegen geben. Aber auch hier gilt, dass eine FFP2 oder OP-Maske getragen werden muss – Kinder bis zum Schuleintritt sind hiervon ausgenommen.  

Aktuell gelten folgende Regelungen:
·         Ein Besuch des Zoos ist nur mit vorab erfolgter Online-Reservierung möglich Der Kauf des Tickets erfolgt dann mit Vorlage der Reservierung an der Tageskasse am Haupteingang. Für jede Person ist eine separate Buchung erforderlich, auch für Kinder unter 3 Jahren, Jahreskarteninhaber, Mitglieder des Fördervereins und Ruhrtop.Card-Inhaber. Für Hunde muss kein Termin gebucht werden
·         Eine Erfassung des Terminwunsches via Telefon, per E-Mail oder vor Ort ist nicht möglich ·         Jahreskartentermine können ab dem 11. März 2021 unter jahreskartentermin.zoo-duisburg.de gebucht, die Jahreskarten im Zentralen Besucherservice erworben oder verlängert werden. Im Anschluss kann der Zoo mit demselben Termin besucht werden
·         Der Zoo kann nur über den Haupteingang Mülheimer Straße besucht und verlassen werden, der Nebeneingang mit der Tigerkasse ist geschlossen
·         Der Besuchereinlass erfolgt am Haupteingang an bis zu zwei Kassen. Hier sind nur Tageskarten erhältlich. Auch Jahreskarteninhaber, Mitglieder des Fördervereins und Ruhrtop.Card-Inhaber müssen sich nach vorheriger Terminbuchung an der Kasse registrieren
·         Auf dem gesamten Zoogelände gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (FFP2 oder OP-Maske).Von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt.  Daneben sind das regelmäßige Waschen der Hände und das Beachten der Niesetikette unentbehrlich
·         Im Hinblick auf die Coronaschutzverordnung ist ein Besuch mit dem eigenen und einem weiteren Hausstand möglich. Die Gruppengröße darf dabei höchstens fünf Personen betragen, wobei Kinder bis zu einem Alter von einschl. 14 Jahren nicht mitgezählt werden und Paare unabhängig von den Wohnverhältnissen als ein Hausstand gelten
·         Besucher müssen den Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Besuchern und auch zu den Tieren halten. Bodenmarkierungen, beispielsweise an den Kassen und vor Gehegen und Tierhäusern, weisen hierauf hin
·         Die Türen vom Aquarium stehen den Besuchern offen. Die übrigen Tierhäuser sowie das Delfinarium und begehbaren Tieranlagen können nicht besucht werden. Auch die kommentierten Fütterungen und Tierpflegergespräche finden zur Wahrung von Abstandsregelungen nicht statt ·         Die Gastronomie verkauft Speisen und Snacks „to go“. Der Verzehr in einem Umkreis von 50m um die Gastronomie ist untersagt
·         Es erfolgt kein Verleih von Bollerwagen und Rollstühlen
·         Der Zoo wird Kontrollpersonal einsetzen, um Gruppenbildung zu vermeiden und die Einhaltung der Hygiene-Regeln zu kontrollieren  
Ein Besuch der vielfältigen Tierwelt des Zoo Duisburg ist täglich mit vorheriger Terminbuchung von 9.00 bis 19.00 Uhr möglich, die Kassen schließen um 17.30 Uhr.  

 

Zoo Duisburg bereitet schrittweise Öffnung für Besucher vor

Ein Wiedersehen mit Giraffe, Tiger und Co. ist bald wieder möglich.
Zootiere werden schrittweise an Personengruppen gewöhnt.

Foto: Zoo Duisburg / M. Appel

Duisburg, 05. März 2021 - Rund vier Monate lang mussten die Tore des Zoo Duisburg aufgrund der behördlichen Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie für Besucher geschlossen bleiben. Aber der Bund-Länder-Beschluss sieht die Möglichkeit vor, dass die faszinierende Tierwelt am Kaiserberg bald wieder live vor Ort erlebt werden kann. „Wir sind sehr erleichtert und freuen uns wahnsinnig auf unsere Besucher“, sagt Zoodirektorin Astrid Stewin.  

Um Tierfreunde zeitnah willkommen heißen zu können, wird das Zoo-Team die nun vorliegenden Informationen zum Infektionsschutz aus der Neufassung der Coronaschutzverordnung für NRW auf den Zoo Duisburg übertragen. Erst danach kann die schrittweise Öffnung des Zoos unter Berücksichtigung der behördlichen Auflagen final vorbereitet werden. „Sobald wir hier Neues wissen, insbesondere wann und unter welchen Vorgaben unsere Türen wieder offen stehen können, werden wir entsprechend informieren“, verspricht Stewin.  
Schon vor der offiziellen Öffnung werden die Tiere - : Foto: Zoo Duisburg / J. Tegge - in den nächsten Tagen vorsorglich und schrittweise an Personengruppen gewöhnt. Denn seit November des vergangenen Jahres hatten Giraffe, Alpaka und Co. ausschließlich Kontakt zum Zoopersonal. Am Verhalten einiger Tiere ließ sich erkennen, dass diese aufmerksamer auf Aktivitäten auf den Besucherwegen reagierten. Zu ihnen zählen Giraffenbulle Kiringo sowie die Alpakaherde.

Der Krisenstab der Stadt Duisburg genehmigte daher, dass Angehörige von Zoomitarbeitern, die im Besitz einer Jahreskarte sind, unter Vorgaben von strengen Hygieneregeln (u.a. Maskenpflicht sowie Abstandsregelungen) auf den Besucherwegen des Zoos spazieren gehen können. Mit dieser Maßnahme wird die Wiedereröffnung für die Zoobewohner langsam und schrittweise vor Beginn eines Regelbetriebes unter Auflagen aus zoologischer Sicht vorbereitet.  

Zoo Duisburg freut sich über die Geburt von gleich vier Mini-Erdmännchen

Die Aufzucht der kleinen Racker ist Familiensache. Für Mutter Sophie ist es der zweite Nachwuchs binnen eines Jahres.

Duisburg, 26. Februar 2021 - Seit einem fast Jahr lebt Sophie, die Chefin der Duisburger Erdmännchen-Familie, am Kaiserberg. Mit ihrem Partner Elvis sorgte sie nun erneut für Nachwuchs. Gleich vier Mini-Erdmännchen wuseln derzeit durchs Gehege. Es sind die ersten Tierbabys im Zoo in diesem Jahr.  

Frische Mehlwürmer, Heuschrecken und auch mal ein Ei. Erdmännchen-Chefin Sophie hat derzeit besonders viel Hunger, schließlich wollen gleich vier Jungtiere versorgt und liebevoll umsorgt werden. Während sich die Chefin am Futter labt, bewacht der Rest der Familie den tapsigen, sechs Wochen alten Nachwuchs – und hat dabei alle Pfoten voll zu tun. Denn die flinke Bande ist in den letzten Tagen immer agiler geworden, verlässt die schützende Wurfkiste im warmen Stall immer häufiger und geht auf Entdeckungstour.

Mit dabei - die Bodyguards. Denn bei den sozialen Miniaturraubtieren wird Fürsorge groß geschrieben. Biologe Volker Grün: „Die Jungtier-Aufzucht ist nicht nur Aufgabe der Eltern, alle Familienmitglieder kümmern sich um die Kleinen und geben auf sie acht. Mindestens ein erwachsenes Tier ist immer in ihrer unmittelbaren Nähe“.  Fotos Zoo Duisburg

Mit dem zweiten Wurf wächst die Erdmännchen-Familie nun auf acht Tiere. Und sie kann noch größer werden, denn die possierlichen Raubtiere leben in Gruppen von teilweise mehr als 30 Tieren. Erdmännchen bevölkern die Savannen sowie das Buschland Afrikas. Auf ihrer Suche nach Nahrung tippeln die geschickten Jäger durch den Sand und erbeuten Spinnen, Skorpione sowie verschiedene Insekten. Aber auch kleinere Säugetiere und Vögel stehen auf ihrem Speiseplan.

Während die Gruppe auf der Suche nach Nahrung ist, hält der Wächter an einer erhöhten Position Ausschau nach Feinden. Erspäht er eine potentielle Bedrohung, so warnt er die übrigen Familienmitglieder mit einem Laut. Die Familie zieht sich daraufhin in ihre unterirdischen Bauten zurück.


Karibische Insellandschaft: Neues Domizil für urtümliche Leguane 

Die Eröffnung der rund 120 m² großen, überdachten Halle ist noch für dieses Jahr geplant.

Duisburg, 15. Februar 2021 - Im Zoo Duisburg entsteht mit der Leguaninsel eine karibische Küstenlandschaft  im Kleinformat. Sie besticht durch eine liebevolle Gestaltung und wird künftig von kubanischen Wirtelschwanzleguanen, flinken Baumratten sowie Jamaika-Schlankboas sowie verschiedenen Vogelarten bevölkert.

Kubanischer Wirtelschwanzleguan - Foto: Zoo Duisburg / J. Pfleiderer

 

Wer an die Karibik denkt, dem kommen traumhafte Strände, warme Temperaturen und das Rauschen des Meeres in den Sinn. Die kleinen und großen Inseln mit ihren weißen Sandstränden sind nicht nur ein außergewöhnliches Urlaubsziel, sie beherbergen auch eine faszinierende wie exotische Tierwelt. Und die gibt es schon bald im Zoo Duisburg zu entdecken. Um das wetterunabhängige Tiererlebnis realisieren zu können, wird die ehemalige und lange Zeit leerstehende „Kleine Tropenhalle“ hinter dem Aquarium des Zoos bereits seit einigen Monaten umgebaut. Vor der hölzernen Besucherplattform erstreckt sich in der rund 120 m² großen Anlage künftig karibischer Sandstrand. Realisiert wird die Baumaßnahme maßgeblich durch die finanzielle Unterstützung des Vereins der Freunde des Duisburger Tierpark e. V..

Leguaninsel im Bau - Foto: Zoo Duisburg / J. Tegge


Umfasst wird die Lagune von Felsen und einer kunstvollen Landschaftsmalerei. Nur durch Scheiben getrennt, können die Besucher in die Gehege schauen und die bis zu 1,5 Meter langen Wirtelschwanzleguane aus nächster Nähe beobachten. Aber nicht nur die urtümlichen Reptilien gibt es zu bestaunen: In direkter Nachbarschaft huschen Kuba-Baumratten durchs Geäst. Diese tagaktiven Nagetiere leben ursprünglich auf Kuba, sowie mehreren vorgelagerten Inseln und sind geschickte Kletterer. In deutschen Zoos werden die bis zu neun Kilogramm schweren, sozialen Nager nicht häufig gehalten. Neben diesen zwei prägnanten Vertretern der karibischen Inselwelt werden unter anderem Jamaika-Schlankboas den Tierbestand der neuen Anlage abrunden.

 

„Mit dem Bau der Leguaninsel holen wir ein Stück Karibik in unseren Zoo und schaffen Einblicke in eine ferne sowie faszinierende Tierwelt“, freut sich Zoodirektorin Astrid Stewin. Entstehen kann das Projekt nur dank der maßgeblichen Unterstützung des Vereins der Freunde des Duisburger Tierpark e.V., wie Stewin betont. Denn der Verein mit seinen rund 10.000 Mitgliedern ebnete den Weg für das Vorhaben. „Eine Karibiklandschaft hat es in unserem Zoo noch nie gegeben.
Daher freuen wir uns als Förderverein sehr, dieses Projekt wesentlich unterstützen zu können“, so Frank Schlawe, 1. Vorsitzender der Duisburger Zoofreunde. Die Leguaninsel ist derzeit mitten im Bau, die Landschaftsgestaltung nahezu abgeschlossen. Nun beginnt der Ausbau des Besucherbereichs. Erst danach werden die ersten neuen Tiere am Kaiserberg ankommen und an die neue Anlage gewöhnt. Mit der Fertigstellung der Baumaßnahme rechnet der Zoo in den nächsten Wochen.



 Umweltfreundliche Jahreskarte im neuen Look I Call and Collect möglich

Call-and-Collect an der Zoo-Kasse möglich: Zoo Duisburg präsentiert umweltfreundliche Jahreskarte im Scheckkartenformat
An der Zoo-Kasse ist der telefonische Einkauf ab sofort möglich. Hier sind auch die neuen Jahreskarten aus biologischem PVC erhältlich. Oberbürgermeister Sören Link nutzte als Erster die Gelegenheit und verlängerte seine Dauerkarte im Austausch gegen eine umweltfreundliche im neuen Zoo-Design. Foto Zoo Duisburg

Duisburg, 15. Februar 2021 - Anrufen, bestellen, Termin vereinbaren, abholen – Einkaufen hat sich in Zeiten der Corona-Pandemie verändert. Auch der Zoo Duisburg gibt allen nun die Möglichkeit, Jahreskarten, Gutscheine oder Souvenirs einzukaufen. Pünktlich zur Einführung von Call-and-Collect gibt es jetzt auch die neuen Jahreskarten im Scheckkartenformat für den Zoo Duisburg.

 

Sie sind ein echter Hingucker: Eines von zwei Tiermotiven ziert die 8,5 x 5,4 cm große Karte. Die neue Karte ist aus recyclebarem Bio-PVC und löst die bisherigen Dauerkarten aus Papier ab. Als Erster kam Oberbürgermeister Sören Link an die Zoo-Kasse und verlängerte seine Dauerkarte. „Der Zoo setzt auf Nachhaltigkeit. Auch kleine Veränderungen wie die ökologisch abbaubare neue Jahreskarte, die auch optisch ein Hingucker ist, leisten dazu einen Beitrag. Seit vielen Jahren kaufe ich mir eine Jahreskarte und bin immer wieder gerne hier. Ich hoffe sehr, dass sich die Pandemielage bald deutlich bessert und der Zoo dann wieder seine Tore für Besucher öffnen kann“, sagt Sören Link.

 

Bei Verlängerung der Jahreskarte sowie beim Neuerwerb kann der Besucher künftig zwischen zwei Tiermotiven wählen. Zur Auswahl steht neben dem Roten Panda Jang auch ein Motiv mit den Delfinen Delphi und Dora. Das Panda-Motiv hat es auch Oberbürgermeister Sören Link angetan, der selbst großer Freund dieser Tierart ist. Neu sind auch die Gutscheine im Scheckkarten-Format, ebenfalls aus biologischem PVC und mit den Motiven Zwergotter oder Koala.

 

Die Bestellung von Eintrittskarten und Co. muss vorab montags bis freitags zwischen 8 und 11 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0203-604 44250 im zentralen Besucherservice aufgegeben sowie ein konkreter Termin für die Abholung vereinbart werden. Eine Beratung kann derzeit ausschließlich telefonisch stattfinden. An der Hauptkasse des Zoos an der Mülheimer Straße besteht mit dem Abhol-Angebot nun für alle Tierfreunde die Chance, schon heute die Jahreskarte zu verlängern und damit die alte gegen die neue Karte zu tauschen oder eine neue zu erwerben. So können Zoo-Freunde den Tierpark am Kaiserberg auch in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Neben den Jahreskarten können Zoofreunde auch alle anderen Artikel aus dem zooeigenen Angebot, wie zum Beispiel das neue Zoo Duisburg Wimmelbuch, telefonisch vorbestellen und an der Zoo-Kasse kontaktlos montags bis freitags in der Zeit von 13 bis 16 Uhr abholen.

 

Im Angebot sind ab sofort auch Jahreskarten für Hunde. Seit zwei Jahren sind jeden Donnerstag und Freitag vierbeinige Gäste im Zoo willkommen. „Viele Hundebesitzer haben sich dieses Angebot gewünscht und diesen Wunsch erfüllen wir ihnen gerne“, so Zoodirektorin Astrid Stewin. Eine Hunde-Jahreskarte kostet 25 Euro, hat ein speziell auf die vierbeinigen Gäste abgestimmtes Design und ist immer donnerstags und freitags ganztägig gültig.

Dauerkarten für Mensch und Hund können nach Lockerung der Corona-Einschränkungen wieder im Servicebüro beantragt werden, zuvor ist eine Bestellung nur über Call-and-Collect möglich. Generell werden nicht nur wie gewohnt die Daten erfasst, sondern auch das Foto des Inhabers und auch des Hundes direkt vor Ort erstellt. Dies dient der Identifikation und Zuordnung der Jahreskarte, ist aber nicht auf dem Jahresausweis aufgedruckt. Erst beim Zugang in den Zoo wird mit einem Handscanner kontrolliert, ob Jahreskarteninhaber und Foto übereinstimmen, auch beim Hund. Inhaber von Dauerkarten haben – sobald es die Corona-Schutzmaßnahmen wieder erlauben – einen entscheidenden Vorteil: Sie müssen sich nicht an den Kassenschlangen anstellen und können direkt zur Ticketkontrolle vorgehen.

 

Für den Besucher nicht sichtbar gibt es auch eine weitere Neuerung. Ein neues Kassensystem beschleunigt die Bestell- und Bezahlprozesse, so dass die Wartezeiten für die Zoo-Besucher kürzer werden. „Das neue Kassensystem ist ein zentraler Baustein unserer Strategie, den Besucherservice zu modernisieren und zu digitalisieren“, so Zoo-Chefin Astrid Stewin.


Zoodirektorin Astrid Stewin bei der Übergabe der Jahreskarte im neuen Design an Oberbürgermeister Sören Link - ist in der letzten Woche Vater geworden. Herzlichen Glückwunsch! - mit Hündin Wilma. Foto Zoo Duisburg



Koalajungtier hört auf den Namen „Tarni“

Besucher der Flughafenwebsite, Social Media-Fans und Mitarbeiter des Düsseldorfer Flughafens stimmten im Online-Voting über den Namen ab. Dieser stammt aus der Sprache der australischen Ureinwohner und bedeutet übersetzt „See“.

 

Duisburg, 12. Februar 2021 - Neun Monate ist der Koalanachwuchs im Zoo Duisburg mittlerweile alt. Bei der Geburt war er gerade einmal so groß wie ein Gummibärchen. Nun bringt das kleine Männchen von Mutter Gooni stolze zwei Kilo auf die Waage, frisst Eukalyptus und hat seinen Namen bekommen: Im Online-Voting der Website-Besucher, Social Media-Fans und der Mitarbeiter des Düsseldorfer Airports fielen über 60 Prozent der mehr als 400 Stimmen für den Nachwuchs des Patenkindes auf den Namen „Tarni“.

Koalajungtier Tarni mit seiner Mutter Gooni - Foto Zoo Duisburg

 

„Gooni macht einen super Job“, freut sich Revierleiter Mario Chindemi. Das vierjährige Weibchen zieht derzeit ihr erstes Jungtier im Duisburger Koalahaus auf. Völlig gelassen geht sie mit ihrem Kleinen um, pflegt ihn liebevoll und hat stets ein wachsames Auge. Auch wenn am Kaiserberg schon viele kleine Koalas das Licht der Welt erblickten, ist jede Aufzucht doch besonders. So auch bei Gooni, die selber in Duisburg geboren wurde und deren Lebensweg von Beginn an von den erfahrenen Tierpflegern begleitet wurde.

 

Über Goonis erstes Jungtier ist aber nicht nur das Zoo-Team glücklich. Auch der Düsseldorfer Flughafen, langjähriger Koala-Pate und Unterstützer der aufwändigen Haltung der grauen Beuteltiere am Kaiserberg, freute sich über die schöne Nachricht und darüber, den Namen mit auswählen zu dürfen. Für das Namensvoting stellte der Zoo zwei Vorschläge zur Auswahl, die ihren Ursprung beide in der Sprache der Aborigines haben. „Alle Namen der in Duisburg geborenen Koalas entstammen der Sprache der australischen Ureinwohner“, erklärt Tierpfleger Mario Chindemi. Dabei setzte sich der Name „Tarni“ gegen „Talinga“ deutlich durch.

 

Seit einigen Wochen steht für „Tarni“ statt Milch frischer Eukalyptus auf dem Speiseplan. „Rund zehn Prozent des eigenen Körpergewichtes frisst ein Koala täglich. Tarni knabbert mit seinen fast zwei Kilo Körpergewicht daher derzeit etwa 200 Gramm saftige Eukalyptusblätter pro Tag“, so Chindemi. Deutlich größere Mengen futtern hingegen die erwachsenen Kletterbeutler. Irwin, das große Zuchtmännchen des Zoos, bringt rund zehn Kilogramm auf die Waage – und vertilgt somit jeden Tag etwa ein Kilogramm Eukalyptusblätter. Nicht viel, wie man auf den ersten Blick meint, aber Koalas sind wahre Gourmets. Nur die frischen, jungen, zarten Blatttriebe werden gefressen. Für seine derzeit acht flauschigen Feinschmecker benötigt der Zoo daher jährlich rund zehn Tonnen frischen Eukalyptus.

 

Seit 1994 beheimatet der Zoo Duisburg die grauen Beuteltiere aus Down Under. Europaweit gilt der Zoo heute als Zucht- und Kompetenzzentrum, zog bereits deutlich über 30 Koalas erfolgreich auf und führt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für die bedrohte Art.

 

 

Durchgezählt: Im Zoo Duisburg leben rund 9.400 Tiere aus 406 Arten

Mit Klemmbrett und Stift zählte das Zoo-Team drei Wochen lang den Tierbestand.
Das Zoo-Team freut sich auf die Ankunft neuer Tierarten in diesem Jahr.
 

Duisburg, 15. Januar 2021 - Eins, zwei, drei – ganz viele! Zum Jahreswechsel tauschten die Tierpfleger Besen, Harke und Schaufel gegen Klemmbrett, Kugelschreiber und Artenliste. Denn während der jährlichen Inventur wurde im Zoo alles gezählt, was in den Gehegen kreucht und fleucht. Nun steht das Ergebnis fest: Rund 9.400 Individuen aus 406 Arten leben derzeit im Zoo am Kaiserberg.

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit verteilt Johannes Pfleiderer die Artenlisten und gibt den Startschuss zum großen Zählen mit einem ehrgeizigen Ziel: Zum Jahreswechsel soll jedes Tier einmal erfasst sein. Bei den Großtieren kein Problem, schwieriger ist es dann schon im Aquarium. „Hier dauert die Inventur mehrere Wochen, die komplex eingerichteten Anlagen bieten reichlich Versteckmöglichkeiten für kleine Fische, so dass mehrfach durchgezählt werden muss“, weiß der zoologische Leiter. Für den Biologen ist die Zeit zwischen den Jahren aber auch der Moment, um zurückzuschauen und einen Ausblick auf die Entwicklung des Tierbestandes zu geben.

Im Vergleich zum Vorjahr (6.862 Tiere aus 388 Arten) hat sich der Tierbestand auf den ersten Blick deutlich vergrößert. Dies lag aber vor allem an Zuwächsen im Revier „Aquarium“. Zum einen sorgten Langschnauzen-Seepferdchen und Wurzelmundquallen dort für hundertfachen Nachwuchs und auch die neuen Blattschneider-Ameisen sind zahlreich vertreten.

 Mangarahara-Buntbarsch l Quelle: Zoo Duisburg / J. Tegg

Zum anderen waren Ende 2019 zwei Themenaquarien wegen Renovierung unbesetzt und der Bestand damals entsprechend geringer. Außerdem durfte das Zoo-Team eine Vielzahl von weiteren Neuankömmlingen begrüßen. S
o reiste das einjährige Wombat-Weibchen Hope im Dezember des letzten Jahres aus England ins Ruhrgebiet. In Duisburg wird sie zu gegebener Zeit ihren Partner Apari kennen lernen, mit dem es dann vielleicht auch mit Nachwuchs klappen wird.

Bei den Bongo-Antilopen, einer ostafrikanischen Antilopenart, durfte Zuchtmännchen Kivuli zum Jahreswechsel gleich zwei neue Weibchen empfangen. Somit ist die Gruppe dieser vom Aussterben bedrohten Tierart am Kaiserberg auf vier Individuen angewachsen. Im Aquarium zog mit den Mangarahara-Buntbarschen eine der seltensten Fischarten der Welt ein. In ihrem ursprünglichen Lebensraum im Osten Madagaskars galt diese Tierart lange Zeit als ausgestorben. Ein Netzwerk, zu dem nun auch der Zoo Duisburg gehört, will diese Tierart unter geschützten Bedingungen züchten und so vor dem Aussterben bewahren.

Bongomännchen Kivuli l Quelle: Zoo Duisburg / M. Appel

Im Raubtierhaus sind seit vergangenem Jahr wieder kichernde Schleichkatzen zuhause: Zwei Binturongs streifen durch ihr Gehege. Meist verschlafen die überwiegend dämmerungs- sowie nachtaktiven Tiere den Tag. Munter werden sie in den frühen Morgen- und Abendstunden. Auch Koalamännchen Tinaroo schläft viel. Im Frühjahr zog der Vierjährige von Leipzig aus an den Kaiserberg.

 Wildkatze - Quelle Zoo Duisburg / M. Appe

In Deutschlands erfolgreichster Koalahaltung sollte er für Nachwuchs sorgen – die ersten Zusammentreffen mit Partnerin Gooni waren erfolgreich, sie zieht derzeit ihr erstes Jungtier auf. Den Jungtier-Doppelpack im Koalahaus machte Eora perfekt. Sie und ihr Partner Irwin sind mittlerweile ein eingespieltes Paar.

Koalajungtier l Quelle: Zoo Duisburg / I. Sickmann


Auch die Delfinfamilie konnte sich über ein neues Mitglied freuen. Im September brachte Weibchen Delphi, die auch in Duisburg geboren wurde, ein Jungtier zu Welt. Seitdem mischt die kleine Dora die Familiengruppe kräftig auf. „Sie ist ein richtiger Wirbelwind, es macht große Freude ihr zuzusehen und sie zu beobachten“, schwärmen die Tierpfleger.

Delfinjungtier Dora l Quelle: D. Tomczak


Ein besondere Geburt gab es auch bei den Zwergflusspferden: Mudiwa ist bereits der dritte Sprössling des Duisburger Flusspferd-Paares Ayoka und Atu. Der Name des kleinen Hippo-Weibchens leitet sich übrigens aus der afrikanischen Sprache der Shona ab und bedeutet übersetzt „Liebling“. Nachwuchs gab es aber nicht nur bei einigen der prominenteren Zoobewohner.

Zwergflusspferd Quirle l Quelle: Zoo Duisburg

Im Streichelzoo erblickte erstmals in der Zoogeschichte ein Dahomey-Zwergrind das Licht der Welt, in direkter Nachbarschaft tobt seit August Alpakajungtier Paco umher, zwei kleine Wildkatzen stromern auf Samtpfoten durchs Unterholz und gleich vier asiatische Zwergotter halten die Eltern auf Trab. Tierkinder erfreuten Tierfreunde und Zoo-Team unter anderem auch bei den Erdmännchen, den Zebramangusten, den Seelöwen und den Kirk-Dikdiks.

Im dichten Dschungel der Tropenhalle Rio Negro schleicht erneut ein junger Tamandua, wie kleine Ameisenbären auch genannt werden, durchs Geäst – rekordverdächtig, denn Mutter Persea brachte mittlerweile sechs Jungtiere auf die Welt. Auch in der Asienvoliere im Affenhaus gab es reichlich Nachwuchs, darunter erstmals im Zoo Duisburg Jungvögel bei Frühlingstaube und Schwarznacken-Fruchttaube.

Von einigen Schützlingen musste sich das Zoo-Team in 2020 leider verabschieden. Unter anderem verstarben Shetlandpony ‚Anton‘, Zwergflusspferd Oma ‚Quirle‘ und Flussdelfin ‚Baby‘ jeweils im hohen Alter, bei letzterem sogar mit einem Haltungsrekord für diese Tierart. Charaktertiere des Zoos, die die Tierpfleger und Besucher Jahrzehnte begleitet haben.

Und was passiert in diesem Jahr?
Freuen können sich Tierfreunde auf Gelbfuß-Felsenkängurus, Vielfarbensittiche und Sichelpfeifgänse. Sie bevölkern künftig die australische Outback-Voliere, welche noch in diesem Jahr eröffnet werden soll. Darüber hinaus ist geplant, dass vor allem neue Reptilien- und Vogel-, aber auch einige Säugetierarten am Kaiserberg ankommen werden. Trotz der besonderen Zeit hofft das Zoo-Team, dass es für alle Tierfreunde ein spannendes Zoojahr 2021 wird. Dafür arbeitet die Mannschaft am Kaiserberg jeden Tag mit viel Engagement und Herzblut.

Felsenkänguru l Quelle: Zoo Duisburg J. Pfleiderer

 

Neuankömmling aus England: Wombat Hope soll das Herz von Artgenossen Apari erobern

Der Zoo hofft mit dem jungen Pärchen auf lange Sicht auf Nachwuchs bei den nur selten gehaltenen australischen Nacktnasenwombats.

 

Duisburg, 12. Januar 2021 - Apari hat eine bewegende Geschichte hinter sich. Von seiner Mutter verstoßen, wurde der kleine Wombat liebevoll von seinen Pflegern aufgezogen. Nun hat der Zoo für den Teenager eine Partnerin gefunden: Wombat Hope reiste bereits Anfang Dezember von England aus ins Ruhrgebiet.

Wombat Hope nach dem Einzug ins neue Domizil - Foto Zoo Duisburg

Hope wird Schwung in Aparis Liebesleben bringen, darauf hofft das Zoo-Team. Die gerade einmal einjährige Wombat-Dame lebt seit einigen Wochen in Duisburg und hat zumindest das Herz der Zoobelegschaft schon im Sturm erobert. „Sie ist einfach unglaublich niedlich“, lacht Revierleiter Mario Chindemi. Anfangs noch etwas zurückhaltend, taute der Neuankömmling immer weiter auf. Nicht zuletzt durch das Engagement der betreuenden Pfleger.
„Immer wieder haben wir uns zu ihr ins Gehege gesetzt, viel Zeit im Stall verbracht und Kontakt aufgenommen. So bauen wir nachhaltig Vertrauen auf“, verdeutlicht der Tierpfleger, der auch die ersten Ausflüge von Hope auf die Außenanlage begleitete. Mit rund 17 kg ist das kleine Wombat-Weibchen noch ein Leichtgewicht. Ihr künftiger Partner Apari bringt bereits rund 30 kg auf die Waage. Ausgewachsen können die Beuteltiere etwa 40 kg schwer werden.

 

Ihren neuen Partner wird Hope vorerst noch nicht kennen lernen. Sie soll sich in Ruhe eingewöhnen. „Wenn sie später dann einmal in die Hitze kommt, schauen wir einfach mal wie das erste Rendezvous verläuft“, erzählt Chindemi. Das Apari nun eine Partnerin hat, ist nicht selbstverständlich. Australische Nacktnasenwombats werden innerhalb Europas derzeit in nur im englischen Zoo von Hamerton und in Duisburg gehalten. Hope´s Name steht somit auch ein Stück weit für Hoffnung, dass es zwischen ihr und Apari funkt. Denn sie sind derzeit das einzige junge Pärchen dieser sympathischen Tierart in ganz Europa.

 

Dem gebürtigen Duisburger Apari wäre es vergönnt, denn hinter ihm liegt eine bewegende Geschichte: Anfangs noch von seiner Mutter Tinsel umsorgt, verstieß diese ihn nach wenigen Monaten. Die Tierpfleger sprangen sofort ein und zogen den Winzling liebevoll und mit viel Engagement auf. Aus Apari wurde ein stattlicher Kerl, der sein Junggesellenleben nun vorwiegend mit Fressen, Schlafen und Buddeln ausfüllt. „Für ihn kein Problem“, wie Chindemi erklärt, „denn Wombats sind Einzelgänger die sich nur zur Paarung über den Weg laufen. Dennoch freuen wir uns natürlich, dass wir eine Partnerin für ihn haben“.

Einzigartig in Deutschland: Im Zoo leben nun erstmals Langschnauzen-Kaninchenkängurus

Der Bestand der kleinen Beuteltiere gilt nicht zuletzt wegen der verehrenden Waldbrände in Australien als gefährdet.

Duisburg, 08. Januar 2021-  Sie laufen mehr als das sie hüpfen und sind vor allem in der Dämmerung aktiv: Langschnauzen-Kaninchenkängurus. Ein Paar dieser etwa 40cm großen Beuteltierart lebt seit Dezember am Kaiserberg. Einzigartig, denn in keinem anderen Zoo in Deutschland werden diese Tiere derzeit gepflegt und auch innerhalb Europas sind sie nicht häufig anzutreffen. Das Männchen zog aus dem englischen Manchester nach Duisburg, kurz darauf folgte seine Partnerin aus dem belgischen Zoo Pairi Daiza.

Langschnauzen-Kaninchenkängurus - Foto Zoo Duisburg

„Glücklicherweise konnten wir den Transport aus Großbritannien noch vor dem Ende der BrexitÜbergangsfrist durchführen“, freut sich Johannes Pfleiderer, zoologischer Leiter in Duisburg. Gemeinsam sollen die Zwei bald durch ihre neue Anlage streifen - und auch für Nachwuchs sorgen. „Wir wollen uns aktiv daran beteiligen, eine gesunde Reservepopulation dieser nur selten in Europa gehaltenen Tierart aufzubauen“, berichtet Pfleiderer.

Dass dies notwendig ist, zeigen die Entwicklungen im australischen Buschland. Die verehrenden Waldbrände vor rund einem Jahr zerstörten große Teile des Lebensraumes der dämmerungsaktiven Tiere. „Wie stark der Bestand eingebrochen ist, ist derzeit noch nicht wirklich abzuschätzen“, verdeutlicht der Biologe. „Klar ist aber, dass wichtiger Lebensraum dieser Tierart durch die Feuer vernichtet wurde“.

Schon vor den Bränden stufte die Weltnaturschutzunion IUCN die Langnasenpotoroos, wie Kaninchenkängurus auch genannt werden, als „potenziell gefährdete“ Tierart ein. Leben werden die zwei Kaninchenkängurus in einer australischen Wohngemeinschaft: Ein Pärchen Kookaburras, die wegen ihres lauten kecken Rufe auch ‚Lachender Hans‘ genannt werden, zählen ebenso zu den Mitbewohnern, wie Halbmond-Löffelenten und die langbeinigen Langschwanztriele – eine knapp 60cm große australische Vogelart.

Um für die neuen Bewohner Raum zu schaffen, wurde die ehemalige Anlage der Waldrappen, einer europäischen Ibis-Vogelart, in den vergangenen Wochen umgestaltet: Der Bodengrund getauscht, Felsen platziert und Äste montiert. Zuvor verließen die Waldrappen den Kaiserberg und wurden in eine bestehende Kolonie des Tierparks Nordhorn auf Empfehlung des zuständigen Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes eingegliedert.

Trauer im Zoo Duisburg: Flussdelfin  "Baby" starb im Alter von 46 Jahren

Duisburg, 21. Dezember 2020 - Mit „Baby“ stirbt ein Flaggschifftier für den Artenschutz. Er erreichte ein außergewöhnlich hohes Alter von über 46 Jahren. In den vergangenen Tagen veränderte sich der Gesundheitszustand von Flussdelfin „Orinoko“, welcher von uns allen nur liebevoll „Baby“ genannt wurde. Er reagierte zunehmend verhalten und nahm sein Futter teilweise nicht an. Im hinteren Bereich der Anlage Rio Negro konnte „Baby“ zeitnah abgetrennt und von den anwesenden Tierärztinnen und Tierpflegern untersucht werden, verkündete der Zoo Duisburg.

Aufgrund seines hohen Alters und einer diagnostizierten Wundinfektion wurde „Baby“ mit einem Antibiotikum versorgt. Um ein Dehydrieren zu verhindern entschied sich das Zoo-Team zusätzlich zur Eingabe von Wasser. Anschließend wurde unser Senior engmaschig überwacht. Zu unserem großen Bedauern verschlechterte sich sein Zustand trotz der ergriffenen Maßnahmen. Nach gründlicher Abwägung aller Umstände und Rücksprache mit zahlreichen Experten zu dieser Tierart entschieden wir uns daher, „Baby“ gehen zu lassen – eine Entscheidung, die uns allen nicht leicht gefallen ist und unglaublich schmerzt.  

Viele Menschen kannten ihn bereits von Klein an, sind mit ihm aufgewachsen und teilweise auch alt geworden. Mit „Baby“ haben wir ein Symboltier verloren, das stellvertretend für seine stark gefährdeten Artgenossen in Südamerika sowie das Schwinden des tropischen Regenwaldes stand. Mit seinen über 46 Jahren erreichte der letzte Amazonas-Flussdelfin in einem Zoo außerhalb Südamerikas ein außergewöhnlich hohes Alter – die Lebenserwartung im ursprünglichen Lebensraum liegt bei nur rund 20 Jahren.
Er lebte 45 Jahre und 9 Monate im Zoo Duisburg, mit großem Abstand die längste Haltung eines Vertreters dieser Art in Menschenobhut. Flussdelfine leben in den seichten, trüben Gewässern des südamerikanischen Regenwaldes. Anders als andere Delfinarten leben sie meist einzelgängerisch und nicht in großen Familienverbänden.

Die Artenschutzorganisation Yaqu Pacha e.V. schätzt, dass es in den Fluss-Systemen des Amazonas und des Orinokos noch etwa 35.000 Tiere dieser Art gibt. Die Zahlen beruhen auf Hochrechnungen der Forscher, da die Tiere im ursprünglichen Lebensraum schwer zu beobachten und zu erforschen sind. Der Bau von Staudämmen, die Verschmutzung des Wassers und die Jagd setzen dieser außergewöhnlichen Tierart immer weiter zu.

 

Zoo Duisburg muss für Besucher bis mindestens 10. Januar 2021 geschlossen bleiben

Das Servicebüro des Zoos schließt ab einschließlich Mittwoch, den 16. Dezember seine Pforten.

Sie müssen auf Besucher warten -
Foto Zoo Duisburg / M. Appel“

 

Duisburg, 14. Dezember 2020 - Der Zoo Duisburg wird seine Tore aufgrund der Corona-Pandemie in diesem nicht mehr für Besucher öffnen. Bis mindestens einschließlich 10. Januar 2021 bleiben die Kassen des Tierparks am Kaiserberg geschlossen. Auch das Servicebüro an der Mülheimer Straße wird aus Infektionsschutzgründen ab kommenden Mittwoch, 16. Dezember, geschossen bleiben.

 

Wertgutscheine für Eintrittskarten und das erste Zoo Duisburg Wimmelbuch sind ebenso ausgefallene sowie hochwertige Geschenkideen zum Weihnachtsfest wie die Mund-Nasen-Schutze mit Tiermotiven. Die kleinen Präsente können noch bis zum 15. Dezember (10-16 Uhr) im Servicebüro am Haupteingang des Zoos erworben werden. Danach besteht weiterhin die Möglichkeit, diese über die Homepage des Zoos zu bestellen.

Gleiches gilt für die Tierpatenschaften: Auch sie lassen sich bequem online bestellen. Mit einer Tierpatenschaft unterstützt man den Zoo nicht nur bei den vielfältigen Aufgaben zum Wohle seiner tierischen Bewohner, sondern verschenkt auch eine tierische Freundschaft zum Weihnachtsfest. Dabei orientiert sich der Spendenbetrag einer Tierpatenschaft an den jährlichen Aufwendungen für das Lieblingstier. Schon ab einer Spende von 50 Euro werden Tierfreunde zu Tierpaten. Weitere Infos: www.zoo-duisburg.de/wie-kann-ich-den-zoounterstuetzen/tierpatenschaften-im-zoo-duisburg/

 

 

Hipp Hipp Hurra: Zwergflusspferd-"Liebling" ist da

Die Geburt eines kleinen Hippos begeistert das Zoo-Team. Ihr Name „Mudiwa“ stammt aus der Sprache des afrikanischen Volkes der Shona und bedeutet übersetzt „Liebling“.

 

Duisburg, 11. Dezember 2020 - Das Duisburger Zwergflusspferd-Paar sorgt erneut für Nachwuchs. Hippo-Weibchen Ayoka brachte am 12. November bereits ihr drittes Jungtier zur Welt. Europaweit wird die vom Aussterben bedrohte Tierart nicht häufig gehalten und nur selten gezüchtet.

 

Hippo-Mama Ayoka mit "Liebling" - Foto: Zoo Duisburg / Sandra Gräfen 

  https://we.tl/t-HFlMNHk0VS - Video: Zoo Duisburg“


Zwergflusspferde sind Einzelgänger - das ist auch bei Atu und seiner Partnerin Ayoka nicht anders. Nur während der Paarungszeit verstehen sich die Beiden. Nach dem Auszug ihrer Tochter Jamina im Februar diesen Jahres duldet die als zickig geltende Ayoka ihren sensiblen Partner wieder etwas häufiger in ihrer Nähe. „Sie hat ganz klar die Hosen an und zeigt Atu deutlich, ob er erwünscht ist oder nicht“, plaudert Tierpfleger Alexander Nolte aus dem Nähkästchen. Daher ist bei der Zusammenführung der gemächlich wirkenden aber durchaus kräftigen Tiere Fingerspitzengefühl gefragt.

 

Das letzte Rendezvous der zwei Hippos im April verlief harmonisch. Gleich mehrere Tage verbrachten die Zwergflusspferde zusammen. Anschließend ging Atu seines Weges – und Ayoka nahm stetig an Gewicht zu. In den letzten Tagen verdichteten sich die Anzeichen für die bevorstehende Geburt, wie Alexander Nolte erzählt: „Ayoka war zurückhaltender, manchmal übellaunig und lag deutlich mehr. Auch ihr Bauch wölbte sich zunehmend  – ein sicheres Zeichen, dass es bald losgeht“. Am 12. November war es dann soweit. „Als wir am Morgen in den Stall kamen, schaute uns das Jungtier mit seinen Kulleraugen aus dem Strohbett an. Da war die Freude natürlich riesengroß“, erinnert sich der Tierpfleger, der auch mit Ayoka sehr zufrieden ist. „Sie hat alles genau im Blick und kümmert sich vorbildlich –einfach eine tolle Mutter“.

 

Einen Namen hat das kleine Zwergflusspferd auch schon bekommen: Mudiwa (=Liebling, „Foto: Zoo Duisburg / Sandra Gräfen) stammt aus der Sprache des afrikanischen Volkes der Shona und wurde gemeinsam von den Tierpflegern und  der „Patentante“ ausgewählt.

Denn schon vor der Geburt kündigte eine langjährige Unterstützerin des Zoos an, die Tierpatenschaft für das nun geborene Mini-Hippo zu übernehmen. „Tierpaten sind insbesondere in diesen außergewöhnlichen Zeiten ein wichtiger und zuverlässiger Rückhalt für unsere Tiere“, verdeutlicht Pressesprecher Christian Schreiner den Wert des nachhaltigen Engagements von fast 800 Tierpaten am Kaiserberg.

 

Für den Erhalt der charismatischen und zugleich stark gefährdeten Tierart ist jede Zucht unter geschützten Bedingungen ein wichtiger Schritt, denn europaweit werden jedes Jahr weniger als zehn kleine Zwergflusspferde in Zoos geboren. In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet, den Regenwäldern Westafrikas, setzen Lebensraumverlust, Jagd, der Bau von Minen sowie kriegerische Auseinandersetzungen den Zwergflusspferden zu. Die IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) schätzt, dass es noch rund 2.000 – 2.500 Tiere in den Regenwäldern Afrikas gibt – mit abnehmender Tendenz.

 

Zoo Duisburg stellt Wunschbaum vor dem Haupteingang auf

Duisburg, 04. Dezember 2020 - Gute Wünsche für das kommende Jahr sollen die Tanne zur Adventszeit schmücken. Wunschkarten gibt es im Besucherservice des Zoos an der Mülheimer Straße.
Mittlerweile ist es Tradition: Ein Weihnachtsbaum leuchtet während der Adventszeit vor dem Haupteingang. Nun kann der Baum von Besuchern geschmückt werden. Nicht mit Kugeln, Sternen oder Holzfiguren - sondern mit Wunschkarten, die es ab dem 2. Adventswochenende im Besucherservice am Haupteingang des Zoos gibt. Auf den wetterfesten Karten ist Platz für die eigenen, guten Wünsche für das kommende Jahr.  

Aufhänger für die spontane Aktion ist, dass der Zoo in Zeiten der Corona-Pandemie und der erneuten Schließung für Besucher besonders viel Zuspruch für seine wichtige Arbeit zum Schutz der biologischen Vielfalt erhält. Liebe Worte erreichen den Zoo über E-Mails, in den Sozialen Medien und per Brief - Kinder malen Bilder zur Aufmunterung für die Belegschaft.

„Mit dem Weihnachts-Wünschebaum möchten wir die Freude teilen. Tierfreunde haben nun die Möglichkeit, ihre guten Wünsche für das kommende Jahr persönlich aufzuhängen“, freut sich Zoodirektorin Astrid Stewin. Der Besucherservice des Zoos hat täglich von 10-16 Uhr geöffnet. Die Wunschkarten können hier kostenlos abgeholt werden - der Zoo freut sich dennoch über eine Spende für seine Schützlinge. Wer noch auf der Suche nach kleinen Weihnachtsgeschenke ist, wird im Besucherservice bei tierischen Mund-Nasen-Schutze oder dem neu erschienenen Wimmelbuch sicher fündig.   

„Foto: Zoo Duisburg“

Es wimmelt am Kaiserberg: Zoo Duisburg legt erstmals ein eigenes Wimmelbuch auf

Kunterbunte Tierwelt und viele kleine Details machen den großformatigen Bildband zu einem besonderen Zooerlebnis für Zuhause.

Coverseite Zoo-Wimmelbuch - „Foto: Zoo Duisburg“

Duisburg, 01. Dezember 2020 -
Der Zoo Duisburg hat erstmals ein eigenes Wimmelbuch. Auf 16 Seiten gibt es viel zu entdecken. Aber nicht nur die Tiere und Besucher sind in bunten Zeichnungen dargestellt, auch den Mitarbeitern*innen des Zoos kann über die Schulter geschaut werden. 

 

„Viel Herzblut und jede Menge Kreativität  machen unser erstes Wimmelbuch zu einem einzigartigen Liebhaberstück für alle Zoofreunde“, so Katharina Thol, Marketingreferentin des Zoos. Was den Wimmelfreund erwartet: Ben erkundet zusammen mit seinem Bruder Linus den Zoo, Timo hat sein neues Stofftier dabei und vorwitzige Eichhörnchen turnen über die Wege.
Während die Besucher einen entspannten Tag genießen, haben die Mitarbeiter*innen allerhand zu tun. Liebevolle Detailzeichnungen geben Einblicke in die tägliche Arbeit des Zoo-Teams: Ein Taucher reinigt die Unterwasserscheibe in der Tropenhalle Rio Negro, die Beutelteufel raufen um ein Stück Fleisch und die Zootierärztin ist mit dem Fahrrad auf dem Weg zum nächsten Patienten.

 

Wie für Wimmelbücher üblich, hat auch der Bildband des Zoo Duisburg mit 25,5 mal 33,5 Zentimetern ein großes Format. Für 13,50 Euro gibt es den Wimmelspaß für die ganze Familie ab sofort täglich von 10-16 Uhr im Servicebüro und über die Homepage des Zoos.

Doppelseite im Zoo-Wimmelbuch - „Foto: Zoo Duisburg“



 

Zoo darf weiterhin nicht öffnen

Geschenkgutscheine für Eintrittskarten, die Übernahme von Tierpatenschaften oder Spenden im Rahmen der Aktion Futterhelden helfen dem Zoo in diesen außergewöhnlichen Zeiten.  

Duisburg, 30. November 2020 - Gemäß der neuen Coronaschutzverordnung des Landes NRW darf der Zoo Duisburg seine Tore für Besucher weiterhin nicht öffnen – bis mindestens einschließlich 20. Dezember bleiben die Kassen geschlossen.  
Das Zoo-Team ist weiterhin vor Ort und kümmert sich um die fast 7.000 Tiere, die am Kaiserberg leben. Zoodirektorin Astrid Stewin: „Mein persönlicher Dank gilt all unseren Mitarbeitern, die trotz dieser schwierigen Zeiten mit großem Engagement zum Wohle der uns anvertrauten Tiere im Einsatz sind.“. Dabei erfährt die Mannschaft am Kaiserberg in diesen Tagen besonders viel Zuspruch für seine wichtige Arbeit zum Schutz der biologischen Vielfalt. Gute Wünsche erreichen den Zoo über E-Mails, in den Sozialen Medien und per Brief. Kinder malen Bilder zur Aufmunterung und die Beliebtheit der Tierpatenschaften ist ungebrochen.  

 „Allen, die unseren Zoo in den vergangenen Tagen und Monaten auf vielfältige Weise unterstützt haben danke ich von Herzen. Der Rückhalt den wir erfahren tut gut und verdeutlich einmal mehr, welchen gesellschaftlichen Stellenwert wir haben“.  
Tierfreunde können dem Zoo weiter über verschiedene Wege helfen. Es gibt auch außergewöhnliche Geschenke für das anstehende Weihnachtsfest. Geschenkkutscheine, Zookalender und Mund-Nasen-Schutz im Tierdesign: Wertgutscheine für Eintrittskarten und Zoo-Kalender für 2021 sind ebenso ausgefallene sowie hochwertige Geschenkideen zum Weihnachtsfest, wie die Mund-Nasen-Schutze mit Tiermotiven - „Foto: Zoo Duisburg/M. Appel“. Sowohl im Servicebüro, welches täglich von 10-16 Uhr geöffnet ist, wie auch über die Homepage des Zoos können die Präsente erworben werden.  

Tierpatenschaften: Mit einer Tierpatenschaft unterstützt man den Zoo bei den vielfältigen Aufgaben zum Wohle seiner tierischen Bewohner. Die Kosten für Haltung, Pflege, Betreuung und Beschäftigung sind, je nach Tierart, unterschiedlich hoch. Dabei orientiert sich der Spendenbetrag einer Tierpatenschaft an den jährlichen Aufwendungen für das Lieblingstier.

Schon ab einer Spende von 50 Euro werden Tierfreunde zu Tierpaten. Weitere Infos: www.zoo-duisburg.de/wie-kann-ich-den-zoo-unterstuetzen/tierpatenschaften-im-zoo-duisburg/   Futterhelden: Von Zwergmaus bis Elefant - bereits ab 25 Euro unterstützt man den Zoo symbolisch bei der Versorgung verschiedener Tiere. Dafür gibt es eine individuelle Urkunde. Weitere Infos: www.zoo-duisburg.de/jetzt-futterheld-werden/  
Spenden: Jeder Euro hilft dem Zoo in diesen schwierigen Zeiten. Besonders berührt haben uns die vielen guten Wünsche im Verwendungszweck von überwiesenen Spenden oder auch Kinder, die Bilder für den Zoo zur Aufmunterung gemalt haben. Weitere Infos: www.zoo-duisburg.de/wie-kann-ich-den-zoo-unterstuetzen/spenden-fuer-den-zoo/  

 

Zwergmäuse bekommen neues Zuhause

Zahlreiche Tierfreunde spendeten online für das Projekt und sammelten 1.000 Euro.
Im Rahmen des 175.Geburtstages der Sparkasse Duisburg im vergangenen Jahr wurde der Betrag verdoppelt.  

Duisburg, 20. November 2020 - Mit einem Gewicht von rund sechs Gramm zählen die Zwergmäuse am Kaiserberg zu den Fliegengewichten im Tierbestand. Im Entdeckerhaus des Streichelzoos hat die putzige Nager-Familie nun ihr neues Eigenheim bezogen. Dank der Geburtstags-Spendenaktion der Sparkasse Duisburg aus dem vergangenen Jahr konnten die Mäuse in ein geräumiges Terrarium einziehen.  
 In der Sparkassen-Erlebniswelt können besonders die kleinen Zoobesucher Tiere sehr intensiv erleben, die in unmittelbarer Nähe zum Menschen leben. Daher passen die Zwergmäuse wunderbar in das Erlebnis-Konzept.
„Bei der Sparkasse und bei allen Tierfreunden, die sich an der Spendenaktion beteiligt haben, möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Es ist schön zu sehen, wie den Menschen unser Zoo am Herzen liegt“, freut sich Zoodirektorin Astrid Stewin.  
Als einheimische Nagetiere leben Zwergmäuse vor allem in Getreidefeldern und Hecken. Die geschickten Kletterer balancieren mühelos auch über dünne Getreidehalme und Äste. Ihren ungewöhnlich langen Schwanz nutzen sie dabei als Greifschwanz, der als Absturzsicherung um Äste gewickelt werden kann. Um vor Feinden besser geschützt zu sein, legen die Nager sogenannte Kugelnester in etwa einem Meter Höhe an. Zweige, Halme und Blätter werden unter großem Aufwand und teils eine Woche lang zu einer kugelförmigen Behausung gebogen und verflochten.

Das neue Zwergmaus-Heim - „Fotos Zoo Duisburg“.


Rohbau fertig: GEBAG-Ameisen-Quartier am Kaiserberg nimmt weiter Form an

 Erster von zwei Bauabschnitten fertiggestellt. Nun beginnt der Innenausbau des „Wohnkomplexes“ für die Krabbelgruppe.
Duisburg, 10. November 2020 - Mit der Fertigstellung des Rohbaus beginnt der letzte Abschnitt zum Bau des neuen Ameisen-Quartiers am Kaiserberg. In der ersten Etage entstehen schon bald die Futterstationen für die südamerikanischen Insekten. Die Duisburger Wohnungsbaugesellschaft GEBAG unterstützt den Zoo, den Wohnraum für die Krabbelgruppe zu schaffen. In den vergangenen Wochen hat sich einiges getan: Unterhalb der Besucherplattform in der Tropenhalle Rio Negro wurde ein eigener Bereich für die Ameisen geschaffen.

„Foto: Zoo Duisburg / J. Tegge“


„Der Rohbau steht, nun geht es an die Ausgestaltung der Anlage“, so der Kurator Volker Grün. Im nächsten Bauabschnitt wird das Erdgeschoss mit Kunstfelsen verkleidet, damit sich das neu geschaffene Areal in die bestehende Landschaftsgestaltung der Tropenhalle eingliedert. Aber nicht nur Arbeiten an der Fassade stehen an, auch die technischen Komponenten werden installiert. Sie beinhalten elektrische Anschlüsse für die Beleuchtung und die Vorrichtung zur Temperatursteuerung.

„Ein konstantes Mikroklima ist für den Pilz unheimlich wichtig. Die Ameisen können keine Blätter als Nahrung nutzen. Sie füttern den Pilz mit Blattstückchen und ernähren sich wiederum von ihm. Ohne den Pilz gibt es also keine Ameisenkolonie“, erklärt der Biologe. Das Futter für den Pilz finden die emsigen Insekten außerhalb des „Wohnkomplexes“.
In umgebauten Weinfässern und Holzkisten bieten die Tierpfleger den neuen Bewohnern künftig Blätter von Rosengewächsen und Liguster an. Der Clou: Durchsichtige Rohleitungen verbinden das AmeisenEigenheim im Erdgeschoss mit den Futterstationen auf der Besucherempore, die sich eine Etage weiter oben befindet. So kann das Leben im Ameisen-Quartier aus verschiedenen Perspektiven beobachtet werden.
Noch dauert es etwas, bis die Blattschneiderameisen einziehen können. Mit der Fertigstellung der Anlage und dem Einzug der Krabbelgruppe rechnet der Zoo im ersten Quartal 2021.


„Foto: Zoo Duisburg“

Delfinnachwuchs: Delfinweibchen Delphi brachte ein Jungtier zur Welt

Dritte Generation Großer Tümmler im Zoo Duisburg wächst heran.
Tierpfleger-Team überwacht die Aufzucht und sammelt wissenschaftliche Daten.

Duisburg, 03. November 2020 - Die Delfinfamilie im Zoo Duisburg hat ein neues Mitglied. Schon Ende September brachte die 28-jährige Delphi, die selber in Duisburg geboren wurde, ein weibliches Jungtier zur Welt. Sie gilt als erfahrene Mutter, die in den vergangenen Jahren bereits drei Jungtiere erfolgreich aufgezogen hat. Ihre Töchter Dörte (2011) und Debbie (2015) leben noch heute in der gewachsenen Familiengruppe am Kaiserberg.  

Der Nachwuchs mit Mama Delphi - „Foto: Zoo Duisburg“


Plötzlich ging alles ganz schnell. Mit der Fluke, also der Schwanzflosse, voran wurde der kleine Delfin geboren. „So soll es sein“, freut sich Zootierärztin Dr. Kerstin Ternes. „Denn erst durch den Kontakt mit dem kühlen Wasser wird die anfänglich biegsame und weiche Fluke fest genug, um für den nötigen Auftrieb zu sorgen“, erklärt die Kuratorin für Meeressäuger. Nicht nur die Geburt verlief reibungslos, auch Delphi verhält sich vorbildlich. Direkt nach der Geburt nahm die Mutter Kontakt zu ihrem Jungtier auf und begleitete den Nachwuchs an die Wasseroberfläche, wo sie einen ersten, tiefen Atemzug machte.
Vom Unterwasserbüro aus konnten die Tierpfleger die Geburt des kleinen Delfins live beobachten. „Für uns ist dieser Moment ein ganz besonderes Erlebnis. Wir begleiten unsere Tiere von Geburt an und haben eine intensive Beziehung zu ihnen. Sie sind wie Familienmitglieder“, erzählen die Pfleger. Die Aufzucht von Großen Tümmlern ist eine besondere Herausforderung, denn Jungtiere kommen ohne Immunsystem auf die Welt 1, 4. Antikörper zur Abwehr von Infekten erhalten neugeborene Delfine daher ausschließlich über die Muttermilch, bis das eigene Immunsystem ausgebildet ist 2, 3.

Die ersten Lebenswochen des kleinen Tümmlers werden besonders intensiv von den erfahrenen Tierpflegern beobachtet. Säugefrequenzen, Atemzeiten sowie Verhaltensweisen zwischen Mutter und Jungtier werden erfasst. Die gesammelten Daten erweitern das Wissen über Delfine und werden der internationalen Fachwelt zur Verfügung gestellt. Aber nicht nur die Aufzucht von Jungtieren ist Studieninhalt im Duisburger Delfinarium. Die wissenschaftliche Arbeit mit den Tieren dient Artenschützern weltweltweit als Grundlage.

So wurden in Duisburg beispielsweise die Haftbarkeit von GPS-Trackern mittels Saugnapf an Delfinhaut erprobt. Mit den Geräten können u.a. Wanderrouten von Walen und Delfinen verfolgt werden. Das klappt aber nur, wenn die Geräte auch halten. Eine Studie, die im ursprünglichen Lebensraum unmöglich gewesen wäre. Im Duisburger Delfinarium wurde auch ausprobiert, wie Delfine auf reflektierende Netze reagieren. Sind die Tiere in der Lage solch speziell beschichtete Fischernetze über Echoortung zu erkennen kann es helfen, dass weniger Delfine in solchen Netzen verenden. Darüber hinaus konnten Forscher in Duisburg grundlegende Erkenntnisse zum Kommunikationsverhalten von Delfinen sammeln. Mit diesem Wissen kann die Gruppenzugehörigkeit von Delfinen festgestellt werden und hilft, das Leben im Familienverband noch besser zu verstehen. Diese Beispiele unterstreichen die Bedeutung der wissenschaftlichen Arbeit von anerkannten Delfinarien.  

Da das Delfinarium seit Beginn der Corona-Pandemie zur Wahrung von Abstandsregelungen nicht geöffnet ist und der Zoo derzeit gemäß der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW bis vorrausichtlich 30. November 2020 seine Tore geschlossen halten muss, kann das Jungtier vorerst nicht von Besuchern beobachtet werden.  

 

Neue Coronaschutzverordnung: Zoo Duisburg muss ab Montag für Besucher schließen

Die Mitarbeiter sind weiter vor Ort und stellen die Versorgung der Tiere sicher.
Mit Patenschaften kann der Zoo in diesen schwierigen Zeiten effektiv unterstützt werden.
Zoobesuch am Wochenende noch möglich.
 

 

Duisburg, 26. Oktober 2020 - Gemäß der neuen Coronaschutzverordnung des Landes NRW darf auch der Zoo Duisburg ab Montag, den 02. November bis einschließlich zum 30. November 2020 für Besucher nicht geöffnet werden.  

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weiterhin vor Ort und kümmern sich um unsere Tiere. Das hat oberste Priorität“, betont Zoodirektorin Astrid Stewin. Für den Zoo ist es bereits das zweite Mal, dass er aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen keine Besucher empfangen darf. Rund um die Osterzeit war das Gelände am Kaiserberg für etwa sechs Wochen weitestgehend verwaist, dringend benötigte Eintrittsgelder fehlten. Zoochefin Stewin: „Unsere Tiere müssen versorgt werden, sie brauchen Futter – auch wenn sie niemand besuchen kommt“. Daher wird auch in den nächsten Wochen im Zoo bei laufenden Kosten gearbeitet, ohne Eintrittskarten über die Tageskassen verkaufen zu können.

 

Jeden Monat fallen alleine im Zoo Duisburg zur Versorgung der rund 7.000 Tiere Futterkosten in Höhe von rund 51.000 Euro an. Auch die Personalkosten und Kosten für beispielsweise Energie, Wartung von Anlagen, Parkpflege sowie medizinische Versorgung der Tiere müssen weiterhin getragen werden. Schon während des ersten Lockdowns ab Mitte März hatte der Zoo um Unterstützung im Rahmen der Aktion „Futterhelden“ gebeten und viel Zuspruch erfahren.
Fast 2.000 Tierfreunde halfen dem Zoo als „Futterheld“ im Frühjahr, über 400 neue Tierpaten engagieren sich seit März direkt für ihr Lieblingstier. „In dieser schwierigen Zeit sind wir uns noch stärker darüber bewusst geworden, welchen Stellenwert unser Zoo in der Gesellschaft hat und wie viel Rückhalt unsere Tiere genießen. Das ist überwältigend und dafür bin ich sehr dankbar“, betont die Zoochefin. Auch jetzt hofft der Zoo auf die Unterstützung von Tierfreunden, die über verschiedene Wege helfen können.
Seehund - Foto Zoo Duisburg                              Gorilla-Foto Zoo Duisburg / M. Appel“

Futterhelden:

Von Zwergmaus bis Elefant - bereits ab 25 Euro unterstützt man den Zoo symbolisch bei der Versorgung verschiedener Tiere. Dafür gibt es eine individuelle Urkunde. Weitere Infos: http://www.zoo-duisburg.de/jetzt-futterheld-werden/
   

Koala Eora -„Foto: Zoo Duisburg / I. Sickmann“          Löwe Tsavo - „Foto Zoo Duisburg“

Tierpatenschaften:

Mit einer Tierpatenschaft unterstützt man den Zoo bei den vielfältigen Aufgaben zum Wohle seiner tierischen Bewohner. Die Kosten für Haltung, Pflege, Betreuung und Beschäftigung sind, je nach Tierart, unterschiedlich hoch. Dabei orientiert sich der Spendenbetrag einer Tierpatenschaft an den jährlichen Aufwendungen für das Lieblingstier. Schon ab einer Spende von 50 Euro werden Tierfreunde zu Tierpaten. Weitere Infos: http://www.zoo-duisburg.de/wie-kann-ich-den-zoo-unterstuetzen/tierpatenschaften-im-zoo-duisburg/

 

Spenden:

Jeder Euro hilft dem Zoo in diesen schwierigen Zeiten. Besonders berührt haben uns die vielen guten Wünsche im Verwendungszweck von überwiesenen Spenden oder auch Kinder, die Bilder für den Zoo zur Aufmunterung gemalt haben. Weitere Infos: http://www.zoo-duisburg.de/wie-kann-ich-den-zoo-unterstuetzen/spenden-fuer-den-zoo/