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Wer steckt hinter den tierischen Zeichentrickhelden?

Duisburgt, 15. Februar 2017 - Egal, ob klassischer Zeichentrick oder moderne Animationstechnik: Tierische Charaktere sind die absoluten Stars der Trickfilmliebhaber aller Generationen.

Die Artenvielfalt, die anfangs von Walt Disney als Urvater der vierbeinigen, gefiederten oder geschuppten Helden geschaffen wurde, hat sich im Laufe der Zeit immens erweitert. Zu Beginn seines Schaffens entwickelte er vorwiegend Figuren, die er auf dem Bauernhof der Eltern antraf, wie z.B. schnatternde Enten, kecke Mäuse und treue Hunde. Doch es dauerte nicht lange, bis exotische Tiere das Spektrum der beliebten Persönlichkeiten ausdehnten.
Wir kennen lispelnde Pythons, honigschleckende Bären, stolze Löwen, scheue Rehe… die Liste erscheint endlos. Das Erfolgsrezept ist einfach und gut: Nimm die Charakterzüge, für die eine Tierart bekannt ist, und stelle sie in den Geschichten übertrieben dar - der Spaß ist garantiert.

Doch stimmen die Darstellungen immer mit der Natur überein, oder werden den Tieren manchmal Dinge hinzugedichtet? Haben Kattas wirklich einen König, oder müsste KING JULIEN aus den „Madagaskar“-Filmen eigentlich kleine Brötchen backen? Wie weit kommen Clownsfische wie NEMO ohne ihre Anemone? Sind Hasen von Natur aus mutig genug für eine Polizeijob? Findet man Freundschaften wie die zwischen dem Erdmännchen TIMON und dem Warzenschwein PUMBA wirklich in der afrikanischen Natur?

Erfahren Sie die Antworten auf diese und weitere Fragen bei der  Themenführung „Tierische Zeichentrickhelden“ am Sonntag, den 19.02.2017 um 12:00 und 14:00 Uhr. Treffpunkt ist jeweils am Haupteingang. Die Führung ist kostenlos - lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten.

Die Teilnehmerzahl pro Führung ist auf 20 Personen begrenzt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Ein neuer Einblick in die Historie des Zoo Duisburg  
Eine neue Homepage nimmt interessierte Zoofreunde mit auf eine Reise in die Vergangenheit des Zoo Duisburg.
Unter www.duisburger-wale-und-delfine.de findet sich ab Samstag, den 18.Februar, allerlei Wissenswertes zur Historie der Wal- und Delfinhaltung des Zoo Duisburg. Nachdem ausführliche Angaben zu den Großen Tümmler bereits seit vielen Monaten auf der Homepage des Zoos verfügbar sind, wurden diese Angaben nunmehr noch weiter ergänzt und darüber hinaus Informationen zu allen weiteren früher und heute im Zoo Duisburg gehaltenen Wal- und Delfinarten hinzugefügt.
Die Seite ist ein lebendes Dokument, das nach und nach mit mehr Material gefüllt wird.

Mehr als nur Zoo:  Auftakt der Naturseminare mit dem Thema Haustiere  

 Deutscher Sperber? Hinterwälder?
Duisburg, 7. Februar 2017 - Wer nun Greifvögel oder eine Ansammlung von Bäumen erwartet, wird überrascht sein, dass es sich dabei um Hühner und Rinder handelt – und zwar nicht irgendwelche Hühner und Rinder, sondern  um gefährdete Haustierrassen. So gibt es von den Deutschen Sperbern nur noch wenige hundert und von den Hinterwäldern nicht viel mehr als 2.000 Tiere.
Am 11.02.2017 wird WURZEL in der Zeit von 13.00 – 16.00 Uhr über diese und andere Haustiere sowie die gemeinsamen Geschichte und dem Weg vom Wildtier zum Haustier berichten. Im Jahresverlauf folgen bei den Seminaren weitere interessante und saisonal abgestimmte Themen, anbei der Überblick bis zur kleinen Sommerpause:  
11.02.2017:  Haustiere
18.03.2017:  Heimische Amphibien
22.04.2017:  Heimische Vögel
13.05.2017:  Heimische Säugetiere
17.06.2017:  Heimische Insekten.
Treffpunkt für das Naturseminar zum Thema „Haustiere“ ist das Evonik-Zoolabor am Tigergehege, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos, nur der Zooeintritt ist zu entrichten – wer mag, kann natürlich vor und nach dem Seminar den  Zoo Duisburg ausgiebig erkunden.   

 

Tierisch gute Filme am Nature Day

Duisburg, 26. Januar 2017 - Freunde eindrucksvoller Naturaufnahmen dürfen sich freuen: Die Filmpassage Mülheim und der Zoo Duisburg laden am Sonntag, den 29.01.2016 zum zweiten „Nature Day“ in das Kino im Mülheimer Forum ein. Dieser Tag steht ganz im Zeichen eindrucksvoller Tier- und Naturaufnahmen, ergänzt durch einen interessanten Info-Stand des Zoo Duisburg.
Direkt zu Beginn um 11.30 Uhr geht es mit einem großen Sprung auf den fünften Kontinent. Silke Schranz und Christian Wüstenberg eröffnen dem Zuschauer interessante, persönliche Einblicke und erzählen einzigartige Geschichten in ihrer außergewöhnlichen Dokumentation „Australien in 100 Tagen“.
Auf ihrem langen Weg sind ihnen schillernde Aufnahmen der unvergleichlichen Flora und Fauna von Down Under gelungen. Selbst auf Tasmanien haben sich die beiden umgesehen und liefern schlussendlich einen umfassenden Eindruck für Australienliebhaber. Ab 14.00 Uhr führt dann die Naturdokumentation „Unsere Wildnis“ der französischen Filmemacher Jacques Perrin und Jacques Cluzaud durch die vier Jahreszeiten. Dabei steht die bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit der Tiere im Fokus, die sich Jahr für Jahr diesen wechselhaften Bedingungen stellen müssen.

Abseits vom Kinosaal kann man natürlich sowohl die vier Jahreszeiten als auch interessante Vertreter der australischen Tierwelt immer wieder im Zoo Duisburg erleben. Am 29.1.2017 wird der Zoo aber auch außerhalb seines normalen Terrains ab 11.00 Uhr in der Filmpassage Mülheim Informationen zum Anfassen liefern. Außerdem können sich junge Tierfreunde und –freundinnen von den Gesichterschminkern des Zoo Duisburg in ihr Lieblingstier verwandeln lassen.   

 

Der Kälte zum Trotz

Duisburg, 16. Januar 2017 - Auch wenn inzwischen nicht mehr ganz klar ist, wie hart er ausfällt – der Winter ereilt uns unabdinglich jedes Jahr. Während wir Menschen uns dick einmummeln und uns vor dem Ofen oder in der Badewanne aufwärmen, stehen Wildtiere vor einer deutlich größeren Herausforderung. Um immer wieder aufs Neue der Kälte zu trotzen, haben sie im Laufe der Zeit verschiedene Strategien entwickelt, die teils denen der Menschen gar nicht so unähnlich sind.

Schließlich gibt es auch bei uns den ein oder anderen, der genau wie ein Weißstorch lieber rechtzeitig Reißaus vor der großen Kälte nimmt und gen Süden fliegt – gutes Wetter und reichhaltige Verköstigung sind garantiert.

Andere vergraben sich lieber und halten sich da auf, wo sie die Minusgrade nicht erreichen können – wie beispielsweise unsere heimischen Frösche oder Eidechsen. Aber natürlich müssen die meisten auch im Winter vor die Haustür, um den Alltag zu bestreiten. Was hält da wärmer als eine Daunenjacke? Höchstens die eigene Speckschicht – denn beides isoliert ganz hervorragend, was auch Enten und Robben wissen.

Wie es die Ente schafft, nicht mit den Füßen auf dem Eis festzufrieren, und viele weitere erstaunliche Methoden in Sachen Frostschutz erklärt Ihnen ein Zoomitarbeiter am Sonntag, den 29.01.2016 um 12:00 und 14:00 Uhr im Rahmen der Themenführung „Tiere in der Kälte“. Die Führung ist kostenlos, nur der Zooeintritt ist zu entrichten.

Bei jeder der beiden Führungen können bis zu 20 Personen teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 26.01.2016 unter servicebuero@zoo-duisburg.de verbindlich für die Veranstaltung anmelden.

Treffpunkt:                  Die kostenlose Führung startet am 29.01.2017 jeweils um 12.00 und                                     um 14.00 Uhr am Zoohaupteingang.

 

Inventur im Zoo – das große Zählen hat ein Ende

Duisburg, 12. Januar 2017 - Wie zu Beginn jeden Jahres haben die Mitarbeiter des Zoo Duisburg die Inventur, die große Erfassung des Tierbestandes zum Jahreswechsel, durchgeführt. Nach eifrigem Zählen, Messen und Wiegen und dem Abgleich und dem Addieren vieler Zahlen und Daten steht nun fest: Es leben im Zoo Duisburg derzeit 8.421 Tier-Individuen in 409 Arten!

Die dank der großzügigen Spende von Evonik im März eröffnete riesige Neuanlage für Sibirische Tiger hat sich bestens bewährt: im Juni wurden die Zwillinge MAKAR und ARILA geboren. Aber auch bei vielen anderen Arten gab es aufsehenerregenden Nachwuchs. Neben der zu Weihnachten 2015 geborenen DEBBIE wächst mit dem im September geborenen DOBBIE ein weiterer Großen Tümmler im Delfinarium heran. Durch zwei weibliche Jungtiere ist die Gorillagruppe auf elf Tiere angewachsen. Erstmals gab es Nachwuchs bei den hochbedrohten Roloway-Meerkatzen. Neben Jungtieren bei Publikumslieblingen wie Koalas, Giraffen, Zebras und Seehunden gab es auch viele Zuchterfolge, die eher in Fachkreisen Beachtung finden. Bei den hochgradig gefährdeten Bürstenschwanz-Rattenkängurus und den Weißbrauenkuckucken etwa gab es im vergangenen Jahr so viel Nachwuchs wie in keinem anderen europäischen Zoo.

Nachdem im Jahr zuvor abgesehen von Aquarientieren nur vergleichsweise wenige neue Arten eine Heimat am Kaiserberg fanden, hielten 2016 u.a. die bedrohten afrikanischen Weißscheitelmangaben, Mohrenmakis, Spitzhörnchen, Eurasische Zwergmäuse, Tieflandpakas, Vikunjas und Sumbawadrosseln Einzug. Zugleich mussten aber auch einige Tierarten den Zoo verlassen, wie etwa die Roten Varis und Lisztaffen sowie zahlreiche Vogelarten in Vorbereitung auf den für dieses Jahr geplanten Abriss der Fasanerie. Zur Saison 2018 soll diese dank der erneut großzügigen Unterstützung des Fördervereins neu erbaut und mit überwiegend neuem Tierbestand eröffnet werden.

Neben zahlreichen Nachzuchttieren, die den Zoo oftmals im Rahmen von internationalen Erhaltungszuchtprogrammen verließen, zog auch der Afrikanische Elefantenbulle SHAKA auf Empfehlung des Programmkoordinators nach Wien um, wo deutlich bessere Bedingungen für eine Bullenhaltung gegeben sind. Den Zoo gen Wales verlassen hat der junge Kirkdikdik KIRK, dessen Handaufzucht im Winter 2015/2016 für großes Aufsehen gesorgt hatte.

Von 121 Tiertransporten in 16 Länder war zweifellos der der beiden Großen Tümmler DIEGO und DARWIN nach Lanzarote der aufwendigste, der Dank der Erfahrung aller beteiligten Mitarbeiter und minutiöser Vorbereitung reibungslos verlief.