|
|
|
|
Papas a la Huancaína:
Kartoffeln, Chili und eine Reise durch die Anden
|
|
Peruanisches Nationalgericht
mit Geschichte und viel Aroma

Aromatisch und einfach zubereitet: Die
peruanische Vorspeise „Papas a la Huancaína“ schmeckt
nicht nur auf Bahnfahrten. Bildnachweis:
KMG/die-kartoffel.de
Berlin/Duisburg, 22. Januar 2026 - Die Kartoffel ist aus
der deutschen Küche kaum wegzudenken – doch ihre
Erfolgsgeschichte reicht weit über unsere Landesgrenzen
hinaus. In ihrem Ursprungsland Peru spielt die
vielseitige Knolle bereits seit Jahrtausenden eine
zentrale Rolle.
Kein Wunder also, dass es dort eine Kartoffelspezialität
sogar zum Nationalgericht gebracht hat: „Papas a la
Huancaína“ – zarte Kartoffeln, serviert mit einer
cremig-würzigen Chilisauce. Wie sich dieses aromatische
Gericht auch bei uns ganz einfach zu Hause zubereiten
lässt und welche überraschende Verbindung seine
Entstehung zu einer Eisenbahnlinie hat, erklärt die
Kartoffel-Marketing GmbH.
Kartoffeln aus Huancayo
„Papas a la Huancaína“ zählt heute zu den bekanntesten
Gerichten der peruanischen Küche. Traditionell wird die
Spezialität kalt oder lauwarm als Vorspeise serviert:
Gekochte Kartoffeln treffen dabei auf eine cremige,
leuchtend gelbe Sauce aus Chili und Käse, ergänzt durch
Salatblätter, hart gekochte Eier und schwarze Oliven.
Trotz ihrer einfachen Zutaten überzeugt die Speise durch
ein intensives Aroma – und erzählt zugleich ein Stück
kulinarischer Geschichte.
Denn der Name „Papas a la Huancaína“ lässt sich entweder
mit „Kartoffeln nach Huancayo-Art“ oder „Kartoffeln auf
dem Weg nach Huancayo“ übersetzen. Er verweist auf die
Region rund um Huancayo im zentralperuanischen Hochland.
Dort soll das Gericht Ende des 19. Jahrhunderts
entstanden sein, zur Zeit des Baus der Peruanischen
Zentralbahn, die Lima mit Huancayo verbinden sollte.
Überlieferungen zufolge bereiteten Frauen aus der Region
die einfache Mahlzeit für die Bahnarbeiter zu: gekochte
Kartoffeln mit einer Sauce aus lokalen Zutaten wie Queso
fresco (ein fester, aber bröckeliger Weißkäse), Milch
oder Sahne, Öl und Ají Amarillo, einer mild-scharfen
gelben Chilischote. Andere Quellen berichten, dass das
Gericht auf der Zugstrecke selbst serviert wurde und so
zu seinem Namen kam.
Die Kartoffel nimmt Fahrt auf
Aus einer zweckmäßigen Mahlzeit wurde schnell ein
beliebtes Gericht. Bis heute prägt die Kombination aus
cremiger Sauce und weichen Kartoffeln den Charakter der
Speise. Wie bei vielen Nationalgerichten existieren auch
hier zahlreiche Varianten der Zubereitung: Die
Huancaína-Sauce wird je nach Familie mit Queso Fresco,
Kondensmilch, Crackern oder ganz ohne diese Zutaten
zubereitet.
In Abwandlung mit Erdnüssen erhält das Gericht einen
kräftig-nussigen Charakter und lässt sich zudem auch
vegan zubereiten, indem die Eier einfach weggelassen
werden und die Milch durch einen Pflanzendrink ersetzt
wird.
Papas a la Huancaína mit Erdnusssauce – so gelingt das
peruanische Klassikergericht
Zutatenliste:
12 Kartoffeln, mehligkochend, klein
125 g Erdnüsse, geröstet, ungesalzen
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
0,5 rote Chilischote, klein
1 EL Öl
150 ml Milch, 3,5 % Fett
8 Blätter Romanasalat
4 Eier (Gr. M), hart gekocht
4 Tomaten, klein
12 schwarze Oliven, kernlos
4 Stängel Petersilie
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Für vier Portionen zuerst 125 g Erdnüsse in warmem Wasser
mindestens 2 Stunden einweichen und vier Eier in Wasser
kochen. Danach 12 kleine mehligkochende Kartoffeln
waschen, 15-20 Minuten in Salzwasser kochen, abgießen,
ausdampfen lassen und pellen.
Dann 1 rote Zwiebel und 1 Knoblauchzehe schälen und fein
würfeln. 1 rote Chilischote waschen, entkernen und die
Hälfte in feine Streifen schneiden.1 EL Öl erhitzen und
die Zwiebel und den Knoblauch darin andünsten, die
Chilistreifen hinzugeben und 3 Minuten mitbraten. Nun
alles mit 150 ml Milch (3,5 % Fett) ablöschen und kurz
einkochen lassen.
Für die Soße die eingeweichten Erdnüsse abgießen und mit
der Milch-Zwiebel-Mischung im Mixer fein pürieren, bei
Bedarf noch etwas Milch hinzufügen und alles anschließend
10 min köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer
abschmecken.
Nun 8 Blätter Romanasalat waschen und trocken tupfen. Die
hart gekochten Eier pellen und längs halbieren, zudem 4
kleine Tomaten waschen und in Scheiben schneiden.
Zum Schluss den Salat, die Kartoffeln und Eierhälften
sowie die Tomaten auf vier Tellern anrichten. Nun nur
noch mit der selbstgemachten Huancaína-Soße übergießen
und mit gehackter Petersilie bestreuen.
Tipps: Für den typisch peruanischen Geschmack gibt es Ají
Amarillo (klassisch verwendete gelbe Chilisorte) im gut
sortierten Latino-Supermarkt. Wer das Gericht etwas
schärfer mag, kann optional auch die ganze rote
Chilischote verwenden – für einen milderen Geschmack
können 75 g Ricotta, Hüttenkäse oder Feta in die Soße
gegeben werden.
|
|
Kartoffeln & Grünkohl: starkes Duo für die kalte
Jahreszeit
|
|
Berlin/Duisburg, 11. Dezember 2025 - Mit dem Einzug der
nass-kalten Jahreszeit sehnen sich viele nach Gerichten,
die Wärme spenden und zugleich ein Gefühl von
Geborgenheit vermitteln. Kartoffeln gelten dank ihrer
Vielseitigkeit, Bekömmlichkeit und natürlichen
Sättigungskraft traditionell als idealer Begleiter durch
die Wintermonate.

Wärmt an kalten Tagen: Die toskanische Kartoffelsuppe
verbindet winterliche Zutaten mit mediterraner Würze.
Bildnachweis: KMG/die-kartoffel.de
In Kombination mit frischem Grünkohl, der von Ende
Oktober bis März Saison hat, entsteht ein echtes
Power-Duo: regional, nahrhaft und voller Geschmack. Wie
gut diese beiden Zutaten harmonieren, zeigt die
Kartoffel-Marketing GmbH.
Winterzeit ist Soulfood-Zeit
Grünkohl ist ein traditionelles Wintergemüse und
überzeugt mit einer Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen
und sekundären Pflanzenstoffen, denen entzündungshemmende
und antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben werden.
Wer zum klassischen Grünkohl-Kartoffel-Eintopf eine
wärmende Alternative sucht, die der ganzen Familie
schmeckt, findet sie in der würzigen toskanischen
Kartoffelsuppe mit Grünkohl und Hackfleisch. Dieses
winterliche Soulfood vereint mediterranen Geschmack mit
nahrhaftem Wintergemüse und vielen Proteinen.
Mehligkochende Kartoffeln spielen dabei eine
entscheidende Rolle: Durch ihren hohen Stärkegehalt
zerfallen sie beim Kochen leicht und verleihen der Suppe
ganz ohne zusätzliche Bindemittel eine angenehm sämige
Textur. Ihr milder Geschmack lässt gleichzeitig dem
Grünkohl und Gewürzen wie Oregano und Chili genügend
Raum, ihr volles Aroma zu entfalten. Gemeinsam mit
Hackfleisch, Sahne und Milch wird daraus ein sättigendes,
proteinreiches Gericht – perfekt für kalte Tage.
Wohlbefinden geht über den Teller hinaus
Wohlbefinden im Winter entsteht jedoch nicht nur durch
warmes Essen. Auch regelmäßige Bewegung hilft dabei, die
dunkle Jahreszeit ausgeglichen zu erleben. Besonders
hilfreich ist es, eine Bewegungsform zu wählen, die
Freude bereitet – sei es Tanzen, Wandern, Schwimmen oder
Radfahren. Was mit Vergnügen verbunden ist, findet
leichter seinen Platz im Alltag und stärkt Körper und
Geist auf natürliche Weise.
Toskanische Kartoffelsuppe: So wird’s gemacht
Für vier Portionen Suppe, zuerst eine Zwiebel schälen und
fein hacken. Danach ein EL Olivenöl in einem großen Topf
erhitzen und die Zwiebel mit 300 g Rinderhackfleisch
anbraten. Sobald das Fleisch krümelig wird, mit einem
Liter Rinderbrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze
köcheln lassen.
Währenddessen vier mehligkochende Kartoffeln schälen und
in Würfel schneiden. Die Kohlblätter von 400g Grünkohl
waschen, von den dicken Blattrippen befreien, aufrollen
und in möglichst dünne Streifen schneiden. Die
Kartoffelwürfel und die Kohlstreifen zur Suppe hinzugeben
und ca. 15 Minuten köcheln lassen.
Zum Schluss 200 ml Sahne, 200 ml Milch, etwas Oregano,
Salz, Pfeffer und auf Wunsch einen halben Teelöffel
Chiliflocken zur Suppe geben und alles aufkochen lassen.
Die toskanische Kartoffelsuppe abschmecken und servieren!
Guten Appetit!
|
|