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Kirchen und Gemeinden in Duisburg 

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Glühendes Stahlkreuz in der Salvatorkirche

Nachtaktion des Künstlers Walter Wittek


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Kirchen und Gemeinden   Archiv Januar - April 2022

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- Krieg in der Ukraine Zeitenwende auch für Duisburg?
- Truckshow auf der Obermarxloher Schützenwiese
- Innehalten: Ökumenischer Gottesdienst am 1. Mai auf dem Neumühler Marktplatz

Konzert- und Kulturkalender 2022 für die Hamborner Friedenskirche erschienen

„Politisches Nachtgebet“ am 2. Mai in der Marxloher Kreuzeskirche
Duisburg, 22. April 2022 - Der Krieg in der Ukraine hat die Situation in ganz Europa verändert. Ob der Krieg auch eine Zeitenwende für Duisburg bedeutet ist die Leitfrage, um die es beim nächsten Politischen Nachtgebet am Montag, 2. Mai 2022, um 18 Uhr in der Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Str. 40, geht. Gesprächspartner ist Sozialwissenschaftler Rainer Spallek - Foto: www.lernen-und-leben.de  -, der die Ukraine mehrmals bereist hat, aktuell einen Deutschkurs für ukrainische Flüchtlinge leitet, und beim Nachtgebet von seinen Erfahrungen berichtet.

In der Diskussion geht es dann um die Folgen des Krieges für Duisburg. So stellt sich die Frage, wie es auch für Duisburg zu einer energiepolitischen Wende kommen kann, um nicht länger von Gas-, Öl- und Kohlelieferungen abhängig zu sein. Außerdem ist zu überlegen, welche Konsequenzen sich für Verkehr, Mobilität und Häfen ergeben und was die Aufnahme von Flüchtlingen für die Stadt bedeutet.

„Dies sind nur einige Fragen, die sich stellen. Dabei werden wir uns auch von bisherigen Illusionen, falschen Einschätzungen und trügerischen Sicherheiten trennen müssen, um klarer zu erkennen, was erforderlich ist“ kündigt Pfarrer Hans-Peter Lauer vom Organisationsteam des Politischen Nachtgebets im Vorfeld an. Die Mai-Ausgabe des „Politischen Nachtgebetes“ in der Marxloher Kreuzeskirche sowie alle weiteren Ausgaben in diesem Jahr stehen unter der gemeinsamen Leitfrage: „Was soll in Duisburg besser werden?“

Für das Politische Nachtgebet gelten die 2G-Regel und das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, empfohlen wird die FFP2-Maske. Interessierte sind herzlich eingeladen, Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Politische Nachtgebet wird veranstaltet von dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, der IG Metall, der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und der Katholischen Gemeinde St. Norbert Pfarrei DU-Nord. Weitere Informationen unter
www.nachtgebet.de.  


Innehalten: Ökumenischer Gottesdienst am 1. Mai auf dem Neumühler Marktplatz

Wenn am 1. Mai in Duisburg Neumühl der Vereins- und Bürgerbaum aufgestellt wird, gibt es seit einigen Jahren stets zu Beginn einen Ökumenischen Gottesdienst, der bei gutem Wetter von mehreren hundert Menschen auf dem Hohenzollernplatz besucht wird. Der Neumühler Markt ist dann eine große „Open-Air-Kirche“. Seit 2004 stellen die Neumühler unter der Regie der Aktionsgemeinschaft Neumühler Kaufleute jedes Jahr am 1. Mai ihren stets imposanten Vereins- und Bürgerbaum am Marktplatz auf.

Ein Jahr zuvor, an Christi Himmelfahrt 2003, gab es zum 650. Geburtstag des Stadtteils einen großen Ökumenischen Gottesdienst auf dem Marktplatz. Und daran wurde 2014 auf Anregung der Aktionsgemeinschaft Neumühler Kaufleute e.V. wieder angeknüpft. Der vor acht Jahren mit über 600 Teilnehmern bestens besuchte Gottesdienst unter freiem Himmel mit dem Leitgedanken „Ein Leib – Viele Glieder, Ein Baum – Viele Schilder, Ein Stadtteil – Viele Nationen“ war ein mitnehmender Einstieg in den Neumühl-Tag und setzte Zeichen für ein friedliches Miteinander in Respekt, Achtung, Toleranz und Nächstenliebe.

Seitdem ist der Gottesdienst auf dem Marktplatz Tradition. Auch in diesem Jahr findet er nach zwei Jahren Corona-Zwangspause wieder statt und bietet am 1.5.2022 um 11 Uhr reichlich Gelegenheit zum Innenhalten, Denken, Nachdenken, Beten und Singen. Unter der Leitung der evangelischen Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und unter musikalischer Begleitung durch Kirchenmusiker Karl Hülskämper geht es los mit dem Lied „Morgenlicht leuchtet“. Genau das wünscht sich das Gottesdienst-Team aus der katholischen Kirchengemeinde Herz-Jesu und der evangelischen Kirchengemeinde Neumühl.

 Jedes Mal gab es bisher ein Leitthema und etwas ganz Besonderes. Diesmal stehen Heimat, Glaube, Arbeit, Geschichte im Vordergrund. Anhand eines von der Neumühler Malerin Sabine Watermann erstellten Panorama-Bildes blickt man in die Historie des Stadtteils und hat zugleich die Zukunft im Blick. Die Lesung aus Jeremias „Suchet der Stadt Bestes“ ist zugleich eine Aussage zum großen Miteinander im Stadtteil. Sabine Watermann ist „Ur-Neumühlerin. Sie ist im Barbara-Hospital geboren und wohnt schon immer in Neumühl.

Sie hat als Bankangestellte gearbeitet, war Elternvertreterin und Vorsitzende im Sankt Martín Kindergarten und Schulpflegschaftsvorsitzende in der katholischen Grundschule am Bergmannsplatz. Zudem engagiert sie sich  bei der DLRG Walsum und bei der KFD Herz Jesu. Seit 2016 ist sie im Atelierkreis von Dorothee Impelmann künstlerisch tätig. Übrigens, Sabine Watermann hat ihren Kunstdruck dem Projekt LebensWert übereignet. Der wird nach dem offiziellen Aufstellen des Vereins- und Bürgerbaums versteigert. Der Reinerlös kommt dem Projekt LebensWert zugute.


Truckshow auf der Obermarxloher Schützenwiese

Am 30. April 2022 gibt es auf der Obermaxloher Schützenwiese für kleine und größere Kinderherzen richtig was zum Staunen und Bewundern, denn das benachbarte Kinder- und Familienzentrum der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt zur großen Truck Show ein, bei der von 11 bis 14 Uhr Fahrzeuge von Feuerwehr, Polizei, vom Bauernhof und sogar ein Müllauto groß zu Geltung kommen.
Für den kleinen Hunger gibt es im direkt daneben an der Wittenberger Str. 15 gelegenen Familienzentrum Eis und Crepés. Das Kita-Team und die Gemeinde freuen sich auf einen schönen Tag mit den kleinen und großen Besuchern. Rückfragen beantwortet Kitaleiterin Petra Rettkowski (Tel.: 0203 75969702, E-Mail: ev.kindergarten.obermarxloh@arcor.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.  


Kinderkleider-und Spielzeugbörse in Großenbaum
- Anmeldungen zur Kinder- und Teeniefreizeit am Waldsee
- Kirchenmusik weltweit - Workshop mit Seth Sululu in Wanheimerort

Kinderkleider-und Spielzeugbörse in Großenbaum
Duisburg, 22. April 2022 -
Eine Kinderkleider-und Spielzeugbörse gibt es am Samstag, 30. April 2022 von 14 bis 17 Uhr auf der Gemeindewiese neben der Versöhnungskirche - Foto Tanja Pickartz - an der Lauenburger Allee. Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt zum Schlendern, Stöbern und genießen ein und bietet auch Platz zum Verkauf von gutem Gebrauchten an. Die Standgebühr beträgt vier Euro, wer einen Pavillon aufbauen möchte, sollte fünf Euro einplanen; und alle die trödeln sollen eine Kuchenspende mitbringen.
Der Erlös aus Standgebühr und Cafeteria ist für die Eltern-Kind–Arbeit der Kirchengemeinde bestimmt. Der Aufbau beginnt ab 13 Uhr; Interessierte, die Dinge zum Verkauf anbieten möchten, müssen sich über das Gemeindebüro vorab anmelden (Tel. 0203 / 761120; dienstags 10 bis 14 Uhr und freitags 13 bis 17 Uhr oder info@ekgr.de).

Es gelten die aktuellen Hygieneregeln der Gemeinde; eigenes Geschirr für Kaffee und Kuchen sollte mitgebracht werden. Nach der Veranstaltung nicht verkaufte Kleidung kann auch gerne für die Bethel-Kleidersammlung der Gemeinde abgegeben werden. Mehr Infos zur Kirchengemeinde gibt es m Netz unter www.ekgr.de.

 


Anmeldungen zur Kinder- und Teeniefreizeit am Waldsee
Der CVJM Meiderich e.V. lädt Kinder zwischen 8 und 12 Jahren und Teens zwischen 13 und 14 Jahren zur großen Sommerfreizeit in das Fornsbacher Jugendhaus ein. Die Freizeitstätte – Fornsbach ist ein kleiner Ort in der Nähe von Stuttgart – bietet einen schönen Tal-Blick und ist in der Nähe eines Waldsees gelegen.

Bei der Sommerfreizeit vom 2. bis zum 16. Juli 2022 finden dort 50 Personen Platz und es gibt genug Räume für ein großes Indoor-Programm. Außerdem gibt es draußen Tischtennisplatten, einen Streetballplatz, einen Volleyballplatz, eine Fußballwiese und einen Tischkicker. Lecker wird es auch werden, wenn wie immer nimmt der CVJM Meiderich die eigenen Köche zur Freizeit mit, „weil selbst gekocht schmeckt immer noch am besten“.

Das sagt Stefan Bäumle, der schon seit über 20 Jahren Kinder- und Jugendfreizeiten leitet und auch diese Sommerwochen mit einem erfahrenen Team von ehrenamtlichen Jugendmitarbeitenden leiten wird. Er beantwortet gerne alle Fragen 0179/1364531, Anmeldungen sind über die Internetseite www.cvjm-meiderich.de möglich.


Kirchenmusik weltweit - Workshop mit Seth Sululu in Wanheimerort

Am Samstag, 14. Mai 2022 ist Seth Sululu - Foto www.vemission.org -, Musiker aus dem Norden Tansanias, zu Gast im Gemeindehaus Vogelsangplatz der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort. Dort übt er in einem Workshop mit den Teilnehmenden Songs aus Ostafrika ein, in Suaheli und Englisch.

Durch traditionelle und populare Kirchenlieder nimmt er die Musikbegeisterten auch mit hinein in das kirchenmusikalische Leben in Tansania. Die Teilnahme an dem Workshop, zu dem der Evangelische Kirchenkreis Duisburg herzlich einlädt, ist kostenlos.

Anmeldung und Infos gibt es bei Pop-Kantor Daniel Drückes unter daniel.drueckes@ekir.de. Seth Sululu ist Leiter der Musikabteilung des „Makumira University College Tanzania“, Kirchenmusiker, Musikdozent und Leiter verschiedener Chöre aus Nordtansania und ist im Rahmen des Projektes „„Kirchenmusik weltweit“ der Vereinten Evangelische Mission (VEM) für sechs Wochen zu Gast in Deutschland, wo er Workshops und Seminare an Musikhochschulen und in Kirchengemeinden gibt.

Duisburg ist nur eine der Stationen: Seth Sululu wird außerdem zusammen mit lokalen Kirchenmusiker*innen transkulturelle Chor- und Sing-Workshops in Oberhausen, Bottrop, Bonn, Wuppertal und im Dekanat Biedenkopf anbieten.  


- Ansprache von Superintendent Dr. Urban
- Ökumenisches Chorprojekt zu Pfingsten

Ansprache von Superintendent Dr. Urban
Duisburg, 21. April 2022 -
„Freunde, dass der Mandelzweig“ wurde erstmals beim Kirchentag 1981 in Hamburg  öffentlich gesungen. Dann ging es um die Welt. Komponiert hat das Kirchenlied Fritz Baltruweit, der Text stammt von dem jüdischen Schriftsteller Schalom Ben-Chorin. Mitten im zweiten Weltkrieg dichtete er diese Zeilen. „Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,  ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?“ Über dieses Lied und dessen hoffnungsfrohe Botschaft, dass das Leben siegt, spricht Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in seinem neuesten Video.

Zu sehen ist das Video auch auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“; Infos zum Kirchenkreis und den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de. Hier ist der Redetext des Videostatements: >>Mir geht ein Lied im Kopf herum. Schalom Ben-Chorin hat es 1942 getextet. „Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt. Ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?“ Das Lied ermutigt zur Hoffnung in kriegerischen Zeiten. Es ist wahr: Beides geschieht gleichzeitig, das Schöne und das Schreckliche. Das ist schwer auszuhalten.

„Tausende zerstampft der Krieg. Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.“ So geht das Lied weiter. Für mich liegt darin auch die christliche Hoffnung: Gott will, dass alle Menschen leben, er nimmt das Leid und die Leidenden bei sich auf, er vergisst das Unrecht nicht. Aber am Ende gewinnt das Leben über den Tod. „Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, bleibe uns ein Fingerzeig, wie das Leben siegt.“<<


Ökumenisches Chorprojekt zu Pfingsten

Sänger*innen für den Open Air Gottesdienst am Innenhafen gesucht Nach zwei Jahren Corona-Pause wird es in diesem Jahr an Pfingstmontag, 6. Juni 2022, wieder einen ökumenischen Open Air Gottesdienst im Duisburger Innenhafen geben. Für die musikalische Gestaltung wird es in diesem Jahr erstmals einen eigenen Projektchor geben, den die Chorleiterin Stefanie Melisch, katholische Pfarrei Liebfrauen, und Pop-Kantor Daniel Drückes, Evangelischer Kirchenkreis Duisburg, leiten.

An vier Dienstagabenden im Mai kommen interessierte Chorsänger*innen zusammen, um neue geistliche Lieder zum Thema „Geist des Friedens“ zu lernen und diese dann im Gottesdienst an Pfingstmontag vorzutragen. Geprobt wird am 3.5., 10.5., 17.5. und 31.5. im evangelischen Gemeindehaus Vogelsangplatz in Wanheimerort. Teilnehmen können Sangesfreudige mit Chorerfahrung. Voraussetzung ist die zuverlässige Teilnahme an den Probenterminen.

Informationen gibt es bei Kirchenmusikerin Stefanie Melisch unter Tel.: 0157 52696666 sowie bei Kantor Daniel Drückes unter daniel.drueckes@ekir.de oder 0203 / 39 20 80 90. Bei beiden kann man sich auch direkt zum Projekt anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Notenmaterial wird gestellt.

Der liturgische Chor der Evangelischen Gemeinde Alt-Duisburg beim Pfingstgottesdienst 2018. Foto: www.kirche-duisburg.de


- Yoga, Sitzgymnastik, Computerkurs und Gemeindefrühstück
- Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet
- Pfarrer Korn am Service-Telefon der evangelischen Kirche

Yoga, Sitzgymnastik, Computerkurs und Gemeindefrühstück
Duisburg, 19. April 2022 - In der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort gibt es auch nach Ostern im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 ein volles Programm. So lädt die Gemeinde für den 22. April um 9.30 Uhr zum morgendlichen Büffet mit Lachs, Rührei, Kaffee und allem, was zu einem guten Frühstück gehört, ein. Kosten von 6,80 Euro sollten eingeplant werden. Am 22. April startet die freitägliche Sitzgymnastik für die Senioren, immer um 11 Uhr und kostenfrei; wer mag, kann etwas spenden.

Ab dem 26. April fangen auch die neuen Yogakurse im Gemeindehaus Vogelsangplatz an. Sie sind für jedes Alter geeignet, auch für Senioren. Zur Auswahl stehen die Dienstagskurse um 11 und 12.15 und der Mittwochskurs um 11 Uhr. Am 26. April startet - diesmal an der Paul- Gerhardt-Str. 1 neben der Gnadenkirche und immer dienstags um 19 Uhr - auch der neue Computerkurs: Jetzt geht es um Tabellenkalkulation und das Excel-Programm, das Ganze für Anfänger, alle sind willkommen. Infos und Anmeldungen zu den Kursen bitte im Gemeindehaus Vogelsangplatz unter 0203/ 770134; Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.


Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 22. April 2022 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen.
Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).


Pfarrer Korn am Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall.
Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 25. April 2022 von Stefan Korn, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.

- Ostergottesdienst für Klein und Groß in und vor der Marienkirche
- Kirchengemeinden besuchen sich gegenseitig während der Osternacht

Ostergottesdienst für Klein und Groß in und vor der Marienkirche
Duisburg, 13. April 2022 - Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt Klein und Groß zum Familiengottesdienst am Ostersonntag, 17. April um 11 Uhr zur Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10,  ein. Damit bei der Geschichte um das Osterwunder, von dem auch Esel Benjamin als Zeitzeuge berichten wird, alle ohne Masken mitsingen können, wird ein Großteil des Gottesdienstes auch draußen, vor der Kirche gefeiert. Auch das anschließende Ostereiersuchen und der Ostereier-Titsch-Wettbewerb spielen sich auf der Kirchwiese ab.

Es gilt die 3-G-Regel, Kinder und Jugendliche werden gebeten, Selbsttest zu machen. Schnelltests werden auch vor Ort zwischen 10.30 und 10.45 Uhr kostenfrei durchgeführt. Mehr Infos hat Pfarrer Stephan Blank (0203 / 24808); Infos zu diesem und weiteren Ostergottesdiensten in Alt-Duisburg sowie Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.  

Die im letzten Jahr frisch renovierten Marienkirche. Foto: Ulrich Sorbe  


Kirchengemeinden besuchen sich gegenseitig während der Osternacht
Evangelische und katholische Kirche besuchen sich während der Osternachtgottesdienste gegenseitig und überreichen ökumenische Grußkerzen. Zu erleben ist dies nach der guten Erfahrung des letzten Jahres wieder am Karsamstag, 16. April 2022, wenn die evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd um 21 Uhr die Osternacht im Huckinger Gemeindezentrum, Angerhauser Straße 91, feiert. Pfarrer Bodo Kaiser freut sich, dass zu der Osternacht wieder eine Delegation der katholischen Nachbargemeinde zu Besuch kommen wird.

Mitglieder der evangelischen Auferstehungsgemeinde wiederum werden den Gottesdienst der katholischen Schwestergemeinde St. Peter und Paul besuchen und dort eine Osterkerze überreichen. Infos zur Gemeinde und weiteren Ostergottesdiensten in der Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

Evangelische Kirche in Huckingen. Foto: https://evaufdu.de


- Volles Osterprogramm in Wanheimerort
- Ostern mit Feuer vor der Duisserner Lutherkirche

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Ostern in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm
- Feuer und Musik zu Ostern in Obermeiderich

Volles Osterprogramm in Wanheimerort
Duisburg, 12. April 2022 - An fünf Tagen bietet die Evangelische Gemeinde Wanheimerort unterschiedliche Gottesdienste rund um Ostern an. An Gründonnerstag, 14. April 2022, lädt Pfarrer Jürgen Muthmann um 19.30 Uhr zum Feierabendmahl ins Gemeindehaus Vogelsangplatz ein. Hier wird das letzte Abendmahl von Jesus mit seinen Jüngern vor seiner Kreuzigung nachempfunden. Es gibt Brot, Wein, Saft und Käse.


An Karfreitag, 15. April um 11.15 Uhr feiert Pfarrerin Almuth Seeger einen Abendmahlsgottesdienst in der Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Str. 1. Zur Osternacht am Samstag, 16. April lädt die Gemeinde ab 22 Uhr zur Gnadenkirche ein. Zuerst wird ein Osterfeuer entzündet, anschließend gibt es einen musikalischen Gottesdienst mit Pfarrer Jürgen Muthmann, Pop-Kantor Daniel Drückes und dem Chor „Die Band“.

Zum Ostersonntag, 17. April feiert die Gemeinde gleich zwei Gottesdienste: einen eher traditionellen Abendmahlsgottesdienst um 9.45 Uhr im Gemeindehaus Vogelsangplatz mit Pfarrer Jürgen Muthmann; um 11.15 Uhr kommen die Familien und die Kindergärten der Gemeinde mit Pfarrerin Almuth Seeger und der Gemeinde zusammen in der Gnadenkirche zusammen, und anschließend gibt es die große Ostereiersuche.

Nach beiden Gottesdiensten lädt die Gemeinde zum gemeinsamen Osterfrühstück ein. Schließlich gibt es am Ostermontag, 18. April um 11.15 Uhr noch einen Abendmahlsgottesdienst in der Gnadenkirche mit Almuth Seeger. In allen Gottesdiensten sollten FFP-Masken getragen werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

Osterfeuer 2020 aus der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort, das wegen der Pandemie nur im Video gezeigt werden konnte. Foto: www.wanheimerort.ekir.de


Ostern mit Feuer vor der Duisserner Lutherkirche
Die Osternacht mit dem Thema „Lege deine Hände in meine Seite“ feiert die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg mit einem Gottesdienst in der Lutherkirche am Karsamstag, 16. April 2022. In dem um 22 beginnenden Gottesdienst predigt Pfarrer Stefan Korn über den zweifelnden Thomas. Pfarrer Korn dazu: „In der Tradition wurde die Thomasgeschichte vom Osterfest weggerückt, eine Woche später beschäftigte man sich mit dem Zweifel. Am Ostermorgen soll die Gewissheit der Frauen, die zum Grab kommen und in ihrer tiefen Verzweiflung die Nähe Jesu erfahren, uns anrühren. Aber es gibt viele Wege, um sich Ostern zu nähern. Thomas ist nicht dabei am Abend des ersten Ostertages. Er hat sich abgesondert, wird umhergetrieben von dem Erlebten. Zweifel werden laut. Wir sehnen uns nach eindeutigen Zeichen. Gibt es sie?“

Im Verlauf der Osternacht erhellt sich die abgedunkelte Kirche hin zum Licht der Auferstehung, es singt die Kantorei Duissern unter der Leitung von Andreas Lüken. Im Anschluss an den Gottesdienst versammeln sich alle draußen vor der Kirche um das Osterfeuer. Infos zur Gemeinde und weiteren Ostergottesdiensten der Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

Osterfeuer vor der Lutherkirche in Duisburg Duissern. Foto: Stefan Korn


Ostern in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm
In der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm ist im Karfreitagsgottesdienst am 15. April 2022 um 11 Uhr in der evangelischen Versöhnungskirche Großenbaum, Lauenburger Allee 23, „Passionsmusik unserer Zeit“ zu hören. Die Kantorei singt unter der Leitung von Annette Erdmann Auszüge aus Passionskantaten von Klaus Heizmann, den Gospelsong „Holy“ von Tore Aas und die Ballade „Dieses Kreuz, vor dem wir stehen“. Am Samstag, 16. April 2022 um 21 Uhr feiert die Gemeinde in der Versöhnungskirche die Osternacht. Sie nimmt das Thema des ökumenischen Jugendkreuzweges des Jahres 2022 auf „getaped: verbunden – gestützt – geheilt“.


Die Stationen dieses Jugendkreuzwegs greifen mit Bildern und Texten die Lebenswirklichkeit junger Menschen auf und verbinden sie mit dem Kreuzweg Jesu. Damit rückt „getaped“ die Lebenswirklichkeit von Menschen in das Zentrum des diesjährigen Jugendkreuzwegs und zeigt damit auf, für wen Jesus diesen Weg gegangen ist … für alle Menschen. In der Osternacht erklingt Musik für Querflöte und Orgel: Anja auf der Heiden (Querflöte) und Annette Erdmann (Orgel) werden Werke von Händel, Telemann und Pellegrini spielen. Nach dem Gottesdienst versammeln sich alle auf der Kirchwiese um das Osterfeuer.

Im Gottesdienst am Ostersonntag, 17. April 2022 um 11 Uhr sind im Gottesdienst in der Versöhnungskirche österliche Chorwerke verschiedener Epochen zu hören, die die Kantorei aufführt. Den Familiengottesdienst am Ostermontag, 18. April 2022 feiern Groß und Klein um 11 Uhr gemeinsam mit der Nachbargemeinde in der evangelischen Auferstehungskirche Duisburg Ungelsheim, in dem es um die Frage geht, was die Katze mit Ostern zu tun hat! Zum Abschluss gibt es auch dort das traditionelle Ostereiersuchen auf der Wiese, bei schlechtem Wetter sind die Ostereier im Gemeindezentrum versteckt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.


Feuer und Musik zu Ostern in Obermeiderich
Österliche Musik erklingt in der evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstr. 27, in den Gottesdiensten an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag. Natürlich feiert die Gemeinde auch die Osternacht am Samstag, 16. April 2022 ab 19 Uhr im Gemeindezentrum Emilstraße mit einem atmosphärischen Durchblicke-Gottesdienst und viel Live-Musik, diesmal zum Thema Leidenschaft. Diese zeigt sich bei den Menschen vielfältig: Es gibt leidenschaftliche Fußballfans, leidenschaftliche Beziehungen, leidenschaftlich ausgeübte Hobbys, leidenschaftliche Musikerinnen und Musiker.

Auch Gott zeigt Leidenschaft: Seine Leidenschaft ist der Mensch. Ostern zeigt sich Gottes Leidenschaft für die Menschen und das Leben ganz besonders deutlich. Nach dem Gottesdienst wird auf der Kirchwiese wie auch in den Vorjahren das Osterfeuer entfacht und leidenschaftlich gegrillt, gegessen und geklönt. Der Gottesdienst in der Osternacht sowie der am Karfreitag und am Ostersonntag sind auch live im Netz zu sehen. Infos zur Gemeinde und Angaben zu den Ostergottesdiensten gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Osterfeuer 2017 in der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich. Foto: www.obermeiderich.de


- Evangelische Ostergottesdienste in Duisburg
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Bach am Karfreitag in der Salvatorkirche
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Videoansprache von Superintendent Dr. Urban zu Ostern

Evangelische Ostergottesdienste in Duisburg
Duisburg, 08. April 2022 Über 70 Gottesdienste können Christinnen und Christen von Gründonnerstag bis Ostermontag in den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreis Duisburg mitfeiern. Vom nördlichen Marxloh und Obermarxloh bis nach Ungelsheim im Duisburger Süden werden in den Kirchen und Gemeindehäusern Andachten und besondere Gottesdienste gefeiert. Allein am Gründonnerstag finden gibt es 12 Gottesdienste; am Karfreitag haben Gläubige 20 Gottesdienste zur Auswahl.

Am Samstag feiern viele Gemeinden die Osternacht mit Spätgottesdiensten und sieben laden zum anschließenden Osterfeuer ein. Am Ostersonntag hingegen sind viele Gottesdienste mit anschließendem Ostereiersuchen für Kinder oder Frühstück verbunden. Am Ostermontag wiederum feiern manche Gemeinden einen gemeinsamen zentralen Gottesdienst. Eine Übersicht zu allen Gottesdiensten finden Interessierte unter www.kirche-duisburg.de. Für alle Gottesdienste gelten Hygieneschutzmaßnahmen, aktuelle Informationen dazu gibt es bei den jeweiligen Gemeinden.

Videoansprache von Superintendent Dr. Urban zu Ostern
Niemand darf Tod und Vernichtung über andere bringen und kein Krieg darf nach Gottes Willen sein. Das sagt Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in seiner Ansprache zu sein zum bevorstehenden Osterfest. Zu sehen ist das Video auch auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“; Infos zum Kirchenkreis gibt es unter www.kirche-duisburg.de.

Ostermärsche
Die hatten ihre beste Zeit in den 1980er Jahren. Friedensdemonstrationen für eine atomwaffenfreie Welt. Damals war ich noch ein Kind. Die Welt ist seitdem gewiss nicht friedlicher geworden. Grade erleben wir wieder, was es heißt, Krieg in Europa zu haben. Osterglaube. An Ostern besingen wir den Sieg des Lebens über den Tod. Als Christinnen und Christen glauben wir, dass Jesus über den Tod triumphiert hat - und dass die Todesmächte damit ein für allemal ausgedient haben. Daher darf niemand Tod und Vernichtung über andere bringen, darf niemand über das Leben verfügen, darf kein Krieg nach Gottes Willen sein. Ostermärsche. Heute habe ich selbst Kinder. Und es bedrückt mich, dass sie in einer Zeit aufwachsen, in der in der Ukraine ein Angriffskrieg tobt.

In einer Zeit, in der wir wieder zittern müssen, dass niemand die Nerven verliert und den Konflikt weiter eskaliert. In einer Zeit, in der wir wieder für den Frieden demonstrieren müssen. Deshalb will ich mich gerade jetzt trotzig an meinen Osterglauben halten, dass Jesus Christus den Tod überwunden hat. Und dass wir davon profitieren können. So, wie es in einem alten Kirchenlied heißt: „Das ist die reiche Osterbeut, der wir teilhaftig werden: Fried, Freude, Heil, Gerechtigkeit im Himmel und auf Erden.“ In dem Sinne wünsche ich mir, wünsche ich Ihnen, wünsche ich unserer Welt: Friedliche Ostern!<<

Bach am Karfreitag in der Salvatorkirche

Nach zwei Jahren online gibt es am 15. April 2022 um 17 Uhr die traditionelle Karfreitagsmusik in der Duisburger Salvatorkirche wieder live vor Publikum zu hören. Neben Arien aus Bachs Johannes- und Matthäuspassion erklingen unter dem Titel „De profundis“ die Kantaten „Aus der Tiefe“ und „Liebster Gott, wann werd ich sterben“  von Johann Sebastian Bach.

„Gerade die letztere besticht durch Einsatz der Flöte als Totenglöckchen durch eindrucksvolle Lautmalerei, die den Text plastisch verdeutlicht“ sagt Konzertleiter Marcus Strümpe. Im Karfreitagskonzert werden die vier Vokalsolisten nicht nur Solo singen, sondern auch gleichzeitig die Chöre übernehmen, eine Praxis, die aus der Bachzeit stammt.
„Dadurch entsteht ein kammermusikalisch-durchhörbares Klangbild, welches dem Ideal der Bachzeit besonders nahe kommt,“ so Kantor Marcus Strümpe - Foto: Mischa Blank.


Neben Instrumentalsolisten der Duisburger Philharmoniker sowie dem Organisten Christian Gerharz singen die „Salvocalisten“ Lena-Maria Kramer, Eva Nesselrath, Bohjun Mun und Emanuel Flock. Die Leitung hat Marcus Strümpe. Der Eintritt kostet 15 Euro, SchülerInnen und StudentInnen bezahlen acht Euro. Die Platzwahl ist frei, es gilt die 2G-Regelung. Infos zur Salvatorkirche unter www.salvatorkirche.de.

 

Neue Seelsorgerinnen am BETHESDA Krankenhaus: Ute Sawatzki und Sara Randow

Duisburg, 05. April 2022 - Pfarrerin Ute Sawatzki und Pfarrerin Sara Randow sind die neuen evangelischen Seelsorgerinnen am BETHESDA Krankenhaus. Am 1. März haben sie die Nachfolge von Pfarrer Peter Glörfeld angetreten, der nach 32 Jahren in den Ruhestand gegangen ist. Ein guter Monat – eine kurze Zeit, um sich an die neue Aufgabe heranzutasten, neue Strukturen und sehr viele neue Menschen kennenzulernen. Der Einstieg ist für die beiden aber mehr als positiv verlaufen, sagt Sara Randow: „Wir sind von Anfang an total freundlich und mit viel Wertschätzung aufgenommen worden.“ Ute Sawatzki ergänzt: „Immer wieder haben wir den Satz gehört: ´Wie schön, dass Sie da sind…´.


Das gibt einem natürlich ein gutes Gefühl.“ Zur Zeit sind die beiden Seelsorgerinnen noch damit beschäftigt, Kontakte zu knüpfen, sich Patienten und Mitarbeitern vorzustellen und die Aufgaben, die Peter Glörfeld über lange Jahre betreut hat, für sich neu aufzuteilen und zu ordnen. Ute Sawatzki will sich in Zukunft unter anderem um das Projekt „Kinderhimmel“ für Eltern, die ihr Kind durch eine Fehl- oder Totgeburt verloren haben, und um die Neugeborenenstation kümmern, Sara Randow zum Beispiel um die Zusammenarbeit mit den Grünen Damen und Herren.

Beide sind Gemeindepfarrerinnen an der Evangelischen Trinitatis-Gemeinde im Duisburger Süden – was dazu führt, dass sie in ihren ersten Wochen am BETHESDA nicht nur von unbekannten Gesichtern umgeben waren. „Viele Patientinnen und Patienten hier sind Mitglieder unserer Gemeinde“, hat Ute Sawatzki festgestellt. Sie und ihre Kollegin wollen aber gerade auch für die da sein, die bislang nur wenige Berührungspunkte mit den Themen Kirche und Glauben hatten. „Ein Krankenhausaufenthalt ist oft ein gewaltiger Einschnitt im Leben.“, sagt Sara Randow, „Viele Menschen stellen sich in dieser belastenden Situation Fragen nach Sinn und setzen sich vielleicht zum ersten Mal mit dem Tod auseinander.“

Was die beiden Seelsorgerinnen auf jeden Fall schon während der ersten Wochen ihrer Tätigkeit am BETHESDA spüren: Den über die Jahrzehnte gewachsenen Evangelischen Charakter des Hochfelder Klinikums. „Oft waren es schließlich Kirchen oder Klöster, die die ersten Krankenhäuser gegründet haben. Dieses Gefühl, dass Kirche auch heute präsent ist im BETHESDA – das ist das, was wir den Menschen geben wollen.“  Das Evangelische Klinikum Niederrhein und das BETHESDA Krankenhaus wünschen Pfarrerin Ute Sawatzki und Pfarrerin Sara Randow für ihre neuen Aufgabe viel Erfolg und viel Freude an ihrer Arbeit. 

Pfarrerin Ute Sawatzki (li.) und Pfarrerin Sara Randow

 

- Gospel-Gottesdienst an Palmsonntag
- Obermeiderich lädt zum Friedensgebet und Emils Pub ein

Gospel-Gottesdienst an Palmsonntag
Duisburg, 31. März 2022 - Die Gospel-Gottesdienste in der Evangelischen Gemeinde Wanheimerort gehören zum Programm in der Karwoche fest dazu. Immer am Palmsonntag - also dem Sonntag vor Ostern - feiert die Gemeinde um Pfarrer Jürgen Muthmann Gottesdienst mit Gospel-Songs.

Nach zweijähriger Corona-Pause und Online-Gottesdienst wagt sich die Gemeinde in diesem Jahr wieder an einen Gospel-Gottesdienst in Präsenz. Der Pfarrer und der Chor PraiSing laden für Sonntag, 10. April 2022 um 11.15 Uhr in den Kirchsaal des Gemeindehauses Vogelsangplatz, Vogelsangplatz 1, ein.
Gemeinsam gestalten sie den Gottesdienst, in dem es Gospels von Micha Keding und Daniel Drückes zu hören gibt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.

Chor "PraiSing" der Evangelischen Gemeinde Wanheim in der Kulturkirche Liebfrauen anlässlich der bundesweiten Aktion "Deutschland singt". Foto: Jürgen Muthmann

Obermeiderich lädt zum Friedensgebet und Emils Pub ein
Für Freitag, 8. April 2022 lädt die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zum Friedensgebet und zum Treffpunkt „Emils Pub“ ein. Beim wöchentlichen Friedensgebet – immer freitags um 18 Uhr – können die Menschen in Gemeinschaft mit anderen ihre Gedanken, Sorgen und Ängste in dieser Kriegszeit im Gebet vor Gott bringen.


Am 8. April können beim anschließenden „Emils Pub“ ab 19 Uhr die Besucherinnen und Besucher bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen. Für das Friedensgebet und „Emils Pub“ gelten Coronaschutzmaßnahmen, mehr Infos gibt es auf der Internetseite der Gemeinde www.obermeiderich.de.

 

- Von der Kreuzigung bis zur Auferstehung Christi in flämischen Bildern des 15. Jahrhunderts
- Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet
- verbunden, gestützt, geheilt: Ökumenischer Kreuzweg der Neumühler Jugend
- Kirchenführung in Meiderich mit Udo Kloppert

Von der Kreuzigung bis zur Auferstehung Christi in flämischen Bildern des 15. Jahrhunderts Vortrag in Duisburg Hamborn
Duisburg, 29. März 2022 - Martina Will, engagiertes Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, ist gelernte Kunstlehrerin und verfügt über umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Druckgraphik und Malerei. Sie lädt Kunstinteressierte zum nächsten Ausflug zu den flämischen Primitiven ein. Ihr Vortrag am 6. April 2022 um 18 Uhr in der Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, trägt den Titel „Es ist vollbracht!“. Es geht um Gemälde - meist große Altarbilder - flämischer Künstler, die die Stationen vom Kreuzestod bis zur Auferstehung Christi zeigen.


Der Eintritt ist frei, es gelten Corona-Schutzmaßnahmen. Eine Voranmeldung ist nicht mehr nötig. Mehr Infos gibt es unter 0203 510472; Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.friedenskirche-hamborn.de.  

Gemälde von Rogier van der Weyden, das im Vortrag eine Rolle spielen wird (Foto: wikipedia.org; public domain/gemeinfrei).


Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 1. April 2022 heißt Pfarrer Stefan Korn Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen; am 8. April ist es Pfarrerin Esther Immer (Foto Rolf Schotsch). Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de). 


verbunden, gestützt, geheilt: Ökumenischer Kreuzweg der Neumühler Jugend

Sogenannte „Kreuzwege“ sind Stationen, die die Leidensgeschichte Jesu erzählen. Der ökumenische Kreuzweg der Neumühler Jugend hat in diesem Jahr das Thema „getaped. verbunden – gestützt – geheilt“. Der Titel bezieht sich auf das Tape, das elastische Klebeband, das einzelne Teile zusammenhalten kann und als medizinisches Hilfsmittel - auf die Haut geklebt - stützend, stabilisierend und heilsam wirken kann.


Diese verschiedenen Funktionen von Tapes werden im Gottesdienst am Freitag, 8. April 2022 um 18 Uhr in der Gnadenkirche Hohenzollernplatz aufgegriffen und zum einen mit den Stationen des Kreuzwegs Jesu und zum anderen mit der Lebenswirklichkeit der Menschen in Zusammenhang gebracht. So soll entsteht ein ganz neuer Blick entstehen. Evangelische und katholische Kirche in Neumühl feiern den Kreuzweg zum zehnten Mal als ökumenischen Gottesdienst.


Auch diesmal bereiten den 30-minütigen Abendgottesdienst Mitglieder beider Gemeinden vor:
Begleitet werden die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher auf diesem Kreuzweg textlich von den KonfirmandInnen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl und musikalisch von „DiePfad“, dem Chor der katholischen Gemeinde Herz Jesu, unter der Leitung von Christian Woiczinski. Infos zur Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl gibt es im Netz unter www.ekir.de/neumuehl.

Evangelischen Gnadenkirche in Duisburg Neumühl - Foto: Tanja Pickartz

Kirchenführung in Meiderich mit Udo Kloppert
Udo Kloppert, Prädikant und ehemaliger Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich kennt das Mittelmeidericher Gotteshaus, Auf dem Damm 6, ganz genau. Einmal im Monat berichtet er – immer kurzweilig, aber mit Fakten und Kuriosem gespickt – beim Rundgang durch die Kirche von der Geschichte des alten Bauwerkes. Auch bei der nächsten Führung am 5. April 2022 um 17.30 Uhr wird Udo Kloppert - im Bild vor der Meidericher Kirche, Foto: www.kirche-meiderich.de -  u.a. über die Umrisse der Vorgängerkirche aus dem 9. Jahrhundert, das alte Lehrerdenkmal auf dem Kirchplatz, die alte Kanzel und den über 500 Jahre alten Turm sprechen.

Natürlich rücken bei der Führung auch die neuen Sehenswürdigkeiten – der moderne Abendmahlstisch und die Kirchenfenster, die nach einem eigenen Konzept erstellt wurden – in den Mittelpunkt. Um eine Anmeldung im Gemeindebüro wird gebeten (0203 / 4519622, ggf. Namen und Personenzahl und Rückrufnummer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen). Bei allen Veranstaltungen in der Kirchengemeinde gelten Pandemieschutzbedingungen; weitere Informationen dazu und zur Kirchengemeinde gibt es auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de.    

 

 

Achtjährige Carlotta hilft ukrainischen Waisenkindern

Duisburg, 27. März 2022 - Carlotta ist erst acht Jahre alt, doch sie hat ein großes Herz und weiß, wie sie anderen helfen kann. So wie jetzt mit den selbst bemalten Kerzen und gebastelten Filzeiern, die sie verkauft und den Erlös geflüchteten Waisenkindern aus der Ukraine und deren Betreuern spendet. Über 600 Euro sind schon zusammengekommen, und Carlotta will weitermachen. Zur Aktion entschlossen hatte sich Carlotta als sie die Ankunft von 17 geflüchteten Mädchen und Jungen aus der Ukraine und deren Betreuern direkt miterlebte. Diese kamen an der Arbeitsstelle ihrer Oma an und wurden dort untergebracht. Und Carlottas Familie half mit, die Räume für die Flüchtlinge vorzubereiten.

Als Carlotta sah, dass die Kinder und die Erwachsenen bei der Ankunft nur das, was sie am Körper trugen, bei sich hatten, wollte sie unbedingt selbst etwas unternehmen, um den Kindern zu helfen.   Da Carlotta in ihrer Freizeit sehr gerne bastelt, fragte sie ihre Mama, ob sie ihre kleinen Werke nicht verkaufen dürfte, um Geld für die Flüchtlinge zu sammeln. Sie durfte. Und zwar zum ersten Mal beim Geburtstag ihrer Uroma, der im Restaurant gefeiert wurde.

Die Verwandtschaft war von Carlottas Aktion begeistert und kaufte fleißig von den mit bunten Farben und manchen Friedenstauben bemalten Kerzen. Am letzten Sonntag, 20. März, ist sie dann mit ihrem kleinen Korb am Rhein in Kaiserswerth unterwegs gewesen und hat dort ihre Kerzen und Filzeier an Spaziergänger gegen eine Spende abgegeben. Auch die Spaziergänger am Rhein waren sehr begeistert von Carlottas Einsatz und unterstützen sie gerne. Die bis dahin gesammelten 325 Euro hat Carlotta mit ihrer Mama noch am gleichen Tag den Betreuern des Waisenhauses aus der Ukraine überreicht.

Diese und die Kinder des Waisenhauses sind in der Kaiserswerther Diakonie untergebracht. Von dort aus setzen sich die ukrainischen Betreuer dafür ein, weitere Kinder aus der Ukraine hierher zu bringen und notwendige Hilfsgüter in die Ukraine zu verschicken. Carlotta ist froh über die Bereitschaft der Menschen, die sie so toll unterstützen. Sie hätte aber nie damit gerechnet, dass sie den Waisenkindern durch den Verkauf ihre gebastelten Sachen, solch eine Freude machen kann.


Mit den Spenden machen die Mädchen und Jungen zum Beispiel Ausflüge, um ein wenig von ihren schlimmen Erfahrungen abzulenken. Deshalb bastelt und malt Carlotta weiter für die Kinder aus der Ukraine. Am letzten Freitag hat sie nach dem Friedensgebet in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich an einem Stand im Gemeindezentrum ihre Kerzen und Filzeier verkauft. Pfarrerin Sarah Süselbeck hatte nämlich vom tollen Einsatz Carlottas gehört und sie eingeladen, auch dort ihre Basteleien für den guten Zweck anzubieten.


„Carlotta macht das, was wir doch so oft sagen in unseren Predigten“ bemerkt Pfarrerin Süselbeck, „jede*r kann auf seine/ ihre Weise diese Welt zum Guten mitgestalten. Und wenn wir sie dabei unterstützen können, tun wir das sehr gerne.“ Carlottas Engagement kam bei der Gemeinde so gut an, so dass diese Kerzen gekauft hat, die beim Familienbrunch nach dem Gottesdienst am Ostersonntag die Tische schmücken werden. Außerdem wurde Carlotta gefragt, ob sie ihre schönen Werke nicht auch nach dem Sonntagsgottesdienst am 27. März den Menschen anbietet. Das hat sie gerne gemacht.

Am nächsten Sonntag und an den folgenden freitäglichen Friedensgebeten wird sie mit ihrem Stand im Gemeindezentrum Obermeiderich wieder dabei sein, denn Carlotta möchte weiter Spenden sammeln, um die ukrainischen Kinder zu unterstützen. Denn obwohl Carlotta erst acht Jahre alt ist, weiß sie, dass die Mädchen und Jungen aus der Ukraine noch lange Hilfe brauchen und noch lange nicht zurück nach Hause können.

Carlotta im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg-Obermeiderich. Ihre Bastelarbeiten für den guten Zweck verkauft. Foto: www.obermeiderich.de

 

- Im Dialog mit der Politik
- Laufgottesdienst in Wanheim
- Kein Zurück mehr zum Papier
- Kirchengemeinde lädt wieder zum Frühstück ein

Im Dialog mit der Politik
Duisburg, 26. März 2022 - Zu Gast im Weltladen Duisburg, Koloniestr. 92, 47057 Duisburg: Landtagsabgeordnete Sarah Phillip und ihre Kolleginnen aus der Duisburger Kommunalpolitik  E. Ulitzka und K. Bräunling (SPD) am 1.4. 2022 von 13.30 bis ca. 15.00 Uhr. Der Weltladen Duisburg freut sich interessierte Politikerinnen in seinen Räumen zu begrüßen. Bei einem Rundgang durch den Weltladen stellen Andrea Nadolny (Vereinsvorsitzende) und Elisabeth Schumann (Leitungsteam) die Arbeit des Weltladens vor.

“An unseren Produkten kann man exemplarisch erklären wie der faire Handel funktioniert und wirkt“ sagt Andrea Nadolny und ergänzt „Wir vertreten die Interessen unserer Produzent*innen im globalen Süden, deshalb ist es  für uns wichtig die Anliegen des Fairen Handels bei Entscheidungsträger*innen der Politik vorzutragen. So ein Besuch ist eine gute Gelegenheit über politische Ziele und Forderungen der Weltläden und Fairen Handels Bewegung ins Gespräch zu kommen. So interessiert es uns, wie sich die  SPD zur „fairen Beschaffung“ verhält.“  Darüber lässt sich bei einer fairen Tasse Kaffee oder Tee  sicher gut reden. Das Team des Weltladen Duisburgs lädt die Presse zu diesem Termin herzlich ein.

Fitness für Seele und Geist: Laufgottesdienst in Wanheim
Gläubige in Sportkleidung und Laufschuhen sind am Sonntag, 3. April 2022 in der Wanheimer Kirche, Wanheimer Str. 661, ab  9.45 Uhr besonders gern gesehen. Denn die evangelische Kirchengemeinde Wanheim feiert dann ihren ersten „LäuferInnengottesdienst“, bei dem es anschließend auf die Strecke geht.  

Laufen und Glauben sind voll von Parallelen, findet das Team um Pfarrer Rolf Seeger, das den Gottesdienst vorbereitet. Ohne zu viel verraten zu wollen, weist es darauf hin, dass Laufen Abstand vom Alltag bedeutet, wie auch der Gottesdienst und das Gebet Abstand vom Alltag ermöglichen. Im Gottesdienst wird aufgezeigt - auch durch die Musik der Band „UNFASSBAR“ -, dass es weitere Parallelen vom Laufen zum Glauben gibt.

Nach dem seelischen Auftanken sind alle herzlich eingeladen, eine Laufrunde mit Gleichgesinnten zu absolvieren, entweder in der Gruppe, die die Strecke von vier Kilometern läuft, oder in der, die die acht Kilometer läuft. Mitmachen können gerne auch Radelnde und Walker.  

Treffpunkt für alle ist nach dem Sonntagssport das Wanheimer Gemeindehaus, Am Knevelshof 45, wo es ein Läuferfrühstück und den Schlusssegen für alle gibt. Rückfragen beantwortet Pfarrer Rolf Seeger gerne (0203 7395696). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de.  

Evangelische Kirche Wanheim - Laufgottesdienst (Martina Kuhfuss)

Kirchengemeinde lädt wieder zum Frühstück ein
Nach langer Zeit können im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort Menschen wieder zum Schlemmen und Klönen zusammenkommen. Dazu lädt die Evangelische Kirchengemeinde Wanheimerort ein, denn Engagierte der Gemeinde bereiten für den 31. März 2022 ein Essen mit Rührei, Aufschnitt und allem, was zu einem guten Frühstück gehört, vor. Gemeinsam genossen wird für 6,50 Euro ab 9 Uhr und nach der 3G-Regel. Maria Hönes von der Gemeinde bittet um vorherige Anmeldung (0203/ 770134). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.  

Evangelische Gemeindehaus Vogelsangplatz - Foto: www.wanheimerort.ekir.de

 


Kein Zurück mehr zum Papier

Das Verwaltungsamt des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg stellt auf digitale Dokumente um Im Verwaltungsamt des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gibt es seit einigen Monaten eine Revolution: Mit einem Dokumentenmanagementsystem soll der tägliche Wust an Papier so eingedämmt werden, dass in einigen Jahren jegliche Post, Dokumente und Vorgänge elektronisch zugänglich sind und Schrankordner nicht mehr nötig sind. Der Anfang ist aufwändig und manchmal frustrierend, sagen Mitarbeitende und Verwaltungsleiterin Svenja Stepper. Doch einen Weg zurück kann es aus verschiedensten und guten Gründen nicht geben.  

Als die Evangelische Kirche im Rheinland  das Dokumentenmanagementsystem und für die Probephase Freiwillige suchte, gehörte Kirchenoberverwaltungsrätin Svenja Stepper zu den ersten, die sich dafür meldete und mit dem Verwaltungsamt des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg dieses neue Programm und dessen Abläufe im Detail testen wollte. Wohlwissend, dass im Probelauf noch Kinderkrankheiten beseitigt werden müssen, war sich die Verwaltungsleiterin im Klaren, dass nur ein wirklich ausgereiftes Programm die Arbeit den Mitarbeitenden in der Verwaltung erleichtern und so letztendlich auch Kosten sparen kann.


„Als Kirche müssen wir jetzt noch mehr als sonst auf das Geld schauen“ betont Verwaltungsleiterin Stepper. „Hinzu kommt, dass im Lauf der Jahrzehnte Tonnen von Papier durch unser Haus der Kirche wandern und dafür viele Bäume sterben mussten. So weiterzumachen, ist unverantwortlich. Für mich stellt sich daher die Frage gar nicht, ob etwas passieren muss.“ Und in den letzten Monaten passiert nun viel zu diesem Thema: Eine Arbeitsgruppe hat mit der Softwarefirma das Programm auf die eigenen Bedarfe angepasst, die Mitarbeitenden wurden für das Dokumentenmanagementsystem (DMS) geschult. Sämtliche Eingangspost, die per Papier in Haus kommt wird gescannt. Die Originalbriefe werden noch eine Zeit lang aufbewahrt.

Jedes gescannte Dokument erhält Identifikationsnummern und Zugriffsrechte für bestimmte Mitarbeitende. Im DMS können gleich mehrere Kolleginnen und Kollegen einer Abteilung Vorgänge bearbeiten, nach einem Aktenplan zuweisen, nach Stichworten suchen und schließlich sehen, ob diese Vorgänge abgeschlossen sind. Ablagen, in denen Briefe vor sich hin schlummern oder niemand weiß, ob sich ihrer jemand erbarmt hat, kann es nicht mehr geben, denn der Posteingang mahnt zur Bearbeitung. Die Mitarbeitenden müssen sich erstmal komplett umstellen und in dieser Phase kommt es dadurch auch zu Mehrarbeit. Aber: Das System ist gerade in der Homeoffice-Zeit von unschätzbarem Vorteil.

Zu Beginn der Pandemie mussten manche Mitarbeitende körbeweise Ordner und Papier mit nachhause nehmen. Das ist jetzt kaum noch nötig. Und auch nach der Pandemie möchten viele weiter im Homeoffice arbeiten. Verwaltungsleiterin Stepper schwebt vor, dass in Zukunft der Hauptteil der Arbeit über das Netz von zuhause aus erledigt wird. Wege ins Haus der Kirche in der Duisburger Innenstadt werden seltener nötig sein; und wenn dies der Fall ist, reservieren sich die Mitarbeitenden für den Tag vorab einen Raum.  
Noch ist das Zukunftsmusik, denn dafür müssen auch die Unterlagen in bestehenden Archiven im DMS erfasst werden. Eine Utopie ist das aber nicht, denn auch daran wird schon gearbeitet. Geplant ist zum Beispiel, dass schon 2024 die Vielzahl der Einzelplatzdrucker und Kopierer auf den Etagen abgeschafft werden und nur noch zwei große Hochleistungskopierer für die Gemeinden und Einrichtungen im Haus zur Verfügung stehen.
Das Verwaltungsamt selbst will bald komplett papierlos sein – und wenn alles nach Plan läuft, ziehen die Gemeinden und Einrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg auch nach.  

 Verwaltungsleiterin Svenja Stepper, die ihrem Kollegen Dirk Strater bei der digitalen Erfassung der Eingangspost über die Schulter schaut. Foto: Rolf Schotsch

 

- Diakonin Gitta Samko verlässt die Seemannsmission nach 18 Jahren
- Blühendes Gemeindeleben im April an der Meidericher Kirche
- Von Barock bis Pop: Drehorgelkonzert in der Salvatorkirche

Diakonin Gitta Samko verlässt die Seemannsmission nach 18 Jahren
Duisburg, 25. März 2022 - Ihr Büro ist aufgeräumt, die Abschiedsgeschenke sind im Kofferraum verstaut. Die Kollegen aus den Seemannsmissionsstationen von Amsterdam, Antwerpen und Emden waren zum Abschiedsempfang da. Nach 18 Jahren gibt die Diakonin Gitta Samko - Foto Gerd Kling - ihre Stelle beim Evangelischen Binnenschifferdienst auf, wo sie für die Duisburger Seemannsmission zuständig war. In einer ihrer letzten Mittagspausen sitzt sie auf einer Bank am Ruhrorter Leinpfad und blinzelt über das glitzernde Hafen-Wasser in die Frühlingssonne.

„Damals hatte ich von Tuten und Blasen keine Ahnung“, sagt sie lachend, wenn sie an ihre Anfänge im Februar 2004 denkt. Als frischgebackene Sozialarbeiterin trat sie eine halbe, befristete Stelle für die Frauen und Kinder der Binnenschiffer an. Später wechselte sie zur Seemannsmission.

Seit 2018 hatte sie eine volle Stelle. Sie lernte die Tücken der Bordbesuche kennen, die schwankenden Planken und schaukelnden Jakobsleitern. Sie erlebte den Zeitdruck, das eng getaktete Leben an Bord zwischen Laden und Löschen, Warten und Schleusen. Sie kannte die zusammengewürfelten Mannschaften auf den Seeschiffen, sorgte für Arzttermine, Telefonkarten und kaufte auch mal schnell das Nötigste ein, wenn gerade an Bord alle Hände gebraucht wurden.

 „Die Kirche kommt zu den Menschen an Bord, weil die ja nicht zu uns kommen können. Und wir kommen unabhängig von Nationalität, Religion und Kultur“, sagt Samko. Wenn die 15 Meter lange „Johann Hinrich Wichern“, das Kirchenboot, längsseits ging und die zierliche Gitta Samko in dicker Jacke und Mütze an Bord eines Binnenschiffes oder Küstenmotorschiffes kletterte, dann kam sie in norddeutscher Knappheit und aller Bescheidenheit.


„Ich bin ja kein Seemann, ich kann nur fragen und zuhören, wo die Probleme liegen und dann sehen, was wir tun können“, sagt sie. Seeleute die monatelang keine Heuer gesehen haben, ukrainische Matrosen, deren Kontakt nach Hause ins Kriegsgebiet abgebrochen ist, russische Seeleute, deren Bankzugänge gesperrt sind. Es fällt Samko richtig schwer, ausgerechnet jetzt, mitten in der Krise, deren Auswirkungen im internationalen Geschäft der Transport-Schifffahrt sofort zu spüren sind, ihre Stelle zu wechseln. Aber es muss sein, auch wenn sie an allen Ecken fehlen wird.


Sie stammt aus Osterholz-Scharmbeck im Bremer Umland, dort renoviert sie das Haus ihres Vaters, dass sie geerbt hat. Und dort hat sie sich eine neue Stelle gesucht, weil die Pendelei zwischen ihren beiden Lebensmittelpunkten allmählich zu anstrengend wurde. „Ich bin nicht mehr Mitte dreißig, wie damals als ich in Duisburg anfing“, schmunzelt sie. Ins Wasser gefallen ist sie bei ihren Klettertouren nie. Sie wird im Haus der Kulturen in Osterholz-Scharmbeck sozialpädagogische Quartiersbetreuung für Frauen und Kinder machen. Und noch eine ganze Weile „ihre“ Binnenschifferfamilien und Seeleute vermissen.

Wenn sie in Osterholz aufs Wasser will muss sie sich eine touristische Torfkahntour buchen. Ihre Moerser Stamm-Kneipen wird sie vermissen und dass man im Ruhrgebiet so nahe an der Vielfalt der Kulturangebote ist, die für sie Lebens-Elixier sind. Ihr Highlight aus der Duisburger Zeit? „Ich durfte mal eine Woche mit einer russischen Mannschaft auf einem KüMo bis nach England mitfahren, um das Leben an Bord besser kennen zu lernen“, erzählt sie, „das war sehr lehrreich, aber ich musste dem Koch an Bord erst erklären, dass ich höchstens halb so viel essen kann, wie so ein russischer Zwei-Meter-Matrose.“
Was sie zum Abschied tröstet? „Meine Stelle wird zum Glück wieder besetzt“, sagt sie, „ich wünsche mir, dass da jemand hinkommt, der genauso viel Freude und Leidenschaft für diese Arbeit mitbringt, wie ich. Seemannsmission, dass muss man einfach wollen.“ Sabine Merkelt-Rahm

Blühendes Gemeindeleben im April an der Meidericher Kirche
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich blüht nicht nur die Kirchwiese Ende März richtig auf, denn mit der Aussicht auf Ostern und die zahlreichen Veranstaltungen zu verschiedensten Themen bekommt auch das Gemeindeleben richtig Farbe.
Ganz neu ist die Möglichkeit für Gemeindemitglieder und Menschen im Stadtteil, sich bei Bedarf ein Elektro-Lastenrad auszuleihen. Christina Schubert von der evangelischen Kirchengemeinde hat dafür den Kontakt mit dem ADFC Duisburg geknüpft, der mit seinem Projekt „DuisBock“ kostenlos Lastenräder und Anhänger verleiht.
Die Buchung läuft über die Website www.duisbock.de, Rad oder Anhänger können in der Gemeinde mitgenommen und wieder abgegeben werden. Die Initiative ist Teil der Klimaaktionen in der Kirchengemeinde. So wie auch der Klimastand, bei dem Besucher und Besucherinnen neben Informationen zum Thema auch klimafreundliche Snacks und Getränke zum Probieren bekommen. Im Ostermonat ist der Klimastand bei gutem Wetter am 1., 7., und 14. April zwischen 10 und 12 Uhr aufgebaut – bei gutem Wetter draußen auf dem Kirchplatz zwischen Gotteshaus und Gemeindezentrum, Auf dem Damm 6.  

 

Christina Schubert Joerg Walther mit ADFC-Lastenrad


Engagiert ist die Gemeinde auch beim Thema Ukraine. So lädt sie zusammen mit der Evangelischen Gemeinde Obermeideirch unter dem Motto „Zusammen beten, Gemeinschaft fühlen und im Austausch sein“ zu den wöchentlichen Friedensgebeten - montags um 18 Uhr in der Kirche Auf dem Damm und freitags um 18 Uhr in der Kirche an der Emilstraße – zum Friedensgebet ein. In den Gemeindezentren und in den Gottesdiensten nehmen die beiden Gemeinden Spenden für die Katastrophenhilfe der Diakonie im Krisengebiet Ukraine an und geben auch Gelder an die Hilfe vor Ort in Duisburg weiter.

Im Moment gibt es Gespräche mit hiesigen Hilfsorganisationen, wie die Hilfe z.B. in der Flüchtlingsunterkunft im Landschaftspark organisiert werden kann. Im April können sich Kirchennahe und alle Meidericher auf bekannte Gemeindeklassiker freuen: Am 5. April um 17.30 Uhr die Kirchenführung mit Prädikant Udo Kloppert, am 15. April um 18 Uhr die „Abendmusik an Karfreitag“ am 29. April die „Kirchenkneipe“ und am 2. und 16. April das leckere Marktcafé. Noch was Schönes zu sehen gibt es ab dem 24. April, denn wird im Gemeindezentrum die Ausstellungseröffnung „Industrie gestern – heute – morgen“ der Fotografen Udo Kloppert, Thomas Dörbandt und Uwe Skoklossa eröffnet. Zu sehen ist sie bis zum 13. Mai.
Infos zur Gemeinde, dem Gemeindeleben und zu allen Aktionen gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und per Telefon im Gemeindebüro unter der Rufnummer 0203-4519622.


Kirchwiese Ende März


Von Barock bis Pop: Drehorgelkonzert in der Salvatorkirche
Am Sonntag, 3. April 2022 gibt es ganz ungewohnte Orgeltöne in der Duisburger Salvatorkirche zu hören. Diesmal kommt nicht die riesige Kuhn-Orgel zum Einsatz, sondern zwölf Drehorgeln, die unten im Kirchraum von Spielern gekonnt bedient werden.
Zu hören sind u.a. der Radetzky-Marsch, Orgel-Musik von Händel aber auch bekannte Popsongs, wie „Halleluja“ von Loenard Cohen oder „You raise me up“. Die Kollekte des um 15 Uhr beginnenden Abschlusskonzertes der internationalen Drehorgeltage ist für die Ukraine-Hilfe bestimmt. Es gilt die 2G-Regel, Masken können am Platz abgenommen werden. Mehr Infos zur Salvatorkirche gibt es im Netz unter www.salvatorkirche.de.

 

- Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet
- Service-Telefon der evangelischen Kirche
- Anmeldungen zur Kinder- und Teeniefreizeit am Waldsee

Anmeldungen zur Kinder- und Teeniefreizeit am Waldsee
Duisburg, 21./22. März 2022 - Der CVJM Meiderich e.V. lädt Kinder zwischen 8 und 12 Jahren und Teens zwischen 13 und 14 Jahren zur großen Sommerfreizeit in das Fornsbacher Jugendhaus ein. Die Freizeitstätte – Fornsbach ist ein kleiner Ort in der Nähe von Stuttgart – bietet einen schönen Tal-Blick und ist in der Nähe eines Waldsees gelegen.

Bei der Sommerfreizeit vom 2. bis zum 16. Juli 2022 finden dort 50 Personen Platz und es gibt genug Räume für ein großes Indoor-Programm. Außerdem gibt es draußen Tischtennisplatten, einen Streetballplatz, einen Volleyballplatz, eine Fußballwiese und einen  Tischkicker. Lecker wird es auch werden, wenn wie immer nimmt der CVJM Meiderich die eigenen Köche zur Freizeit mit, „weil selbst gekocht schmeckt immer noch am besten“.

Das sagt Stefan Bäumle, der schon seit über 20 Jahren Kinder- und Jugendfreizeiten leitet und auch diese Sommerwochen mit einem erfahrenen Team von ehrenamtlichen Jugendmitarbeitenden leiten wird. Er beantwortet gerne alle Fragen 0179/1364531, Anmeldungen sind über die Internetseite www.cvjm-meiderich.de möglich.


Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall.

Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte.

Das Service-Telefon ist am Montag, 28. März 2022 von Anja Buchmüller-Brand, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl, besetzt. Im Anhang senden wir Ihnen ein aktuelles Bild von Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand (Foto: www.ekir.de/neumuehl) zur honorarfreien Verwendung.


Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 25. März 2022 heißt Pfarrer Jürgen Muthmann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

Pfarrer Jürgen Muthmann im Mai 2021 auf dem evangelischen Kirchenschiff "Johann Hinrich Wichern" im Ruhrorter Hafen bei der Aufnahme eines Pfingstvideos. Foto: Daniel Drückes

 

- Projekt für menschliche Nähe
- Und sie brachten ihre Kinder… Zweisprachiger Friedensgottesdienst in Huckingen

Projekt für menschliche Nähe
Duisburg, 19. März 2022 - Kirchengemeinde sucht Spaziergangspaten Menschen aus dem Duisburger Süden auf einem Spaziergang durch ihren Stadtteil begleiten und mit ihnen ins Gespräch kommen: Für diese Idee gegen die Einsamkeit sucht der Besuchsdienstkreis der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd Frauen und Männer, die Spaziergangspaten und -patinnen werden möchten.


Im Januar gab es in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd nach fast zwei Jahren wieder ein Treffen des Besuchsdienstkreises für den Bezirk Ungelsheim – Mündelheim – Serm. Dabei ging es auch um neue Ideen, wie man Menschen, die sich das wünschen, etwas mehr Nähe schenken kann. Insbesondere Seniorinnen und Senioren leiden oft unter Einsamkeit. Ihre Zahl hat sich laut Umfragen seit 2019 verdoppelt, vermutlich auch eine Folge der Pandemie. Abhilfe schaffen könnten da die „Spaziergangspaten", ein Projekt, das bei dem Treffen geboren wurde.

Der Besuchsdienstkreis sucht nun Menschen aus dem Duisburger Süden, die Mitbürgerinnen und Mitbürger auf einem Spaziergang durch ihren Stadtteil begleiten und dabei mit ihm ins Gespräch zu kommen. Andere wiederum suchen genauso eine Begleitung. So oder so – Interessierte können sich bei Pfarrer Rainer Kaspers (Tel. 0203 / 7297702; rainer.kaspers@ekir.de) melden. Er lädt auch herzlich ein zu dem nächsten Besuchsdienstkreistreffen am Freitag, 25. März 2022 um 17 Uhr im Ungelsheimer Gemeindezentrum, Blankenburger Straße 103, wo es auch um die Spaziergangspaten geht.
Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

Und sie brachten ihre Kinder… Zweisprachiger Friedensgottesdienst in Duisburg Huckingen
Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine lädt die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd jeden Sonntag um 18 Uhr zu einem Abendgottesdienst mit Friedensgebet in die Huckinger Kirche, Angerhauser Str. 91, ein. Am kommenden Sonntag, dem 20. März wird dieser Gottesdienst von Christinnen und Christen vorbereitet, die ihre Wurzeln in der Ukraine, in Russland und in Deutschland haben.

Gefeiert wird er in deutscher und russischer Sprache. Russisch ist die Sprache, in der evangelische Christen in der Auferstehungsgemeinde schon seit Jahren am Sonntagnachmittag Gottesdienste feiern und nun seit Wochen für die Menschen in der Ukraine und für den Frieden beten. Und es ist die Sprache, die neben der Amtssprache Ukrainisch im ganzen Land gesprochen wird. Über 80% der aus der Ukraine Geflüchteten sind Mütter mit ihren Kindern.
Um sie soll es in diesem Friedensgottesdienst thematisch gehen, aber vor allem auch um die Verantwortung der älteren Generationen für die Kinder in der Ukraine, in Russland und auf der ganzen Welt. Die Kollekte des Friedensgottesdienstes ist für das Bündnis Katastrophenhilfe (Stichwort: Ukraine) bestimmt. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

Huckinger Kirche mit Gemeindezentrum - Foto: https://evaufdu.de

  

 

- Kölner Kantorei zu Gast in der Duisburger Salvatorkirche
- Restwolle für Hundedecken gesucht

Kölner Kantorei zu Gast in der Duisburger Salvatorkirche
Duisburg, 18. März 2022 - Zu einem hochkarätigen Chorkonzert lädt die die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg in die Salvatorkirche am Samstag, 26. März 2022 um 18 Uhr ein. Auf dem Programm steht das neunzigminütige „Stabat mater“ von Antonin Dvorak, eines der bedeutendsten Werke des tschechischen Komponisten. Es ist eine anspruchsvolle und tiefgehende Vertonung eines mittelalterlichen Gedichtes, welches die Empfindungen Marias beim Tod ihres Sohnes Jesu beschreibt.


Dvoraks Komposition gehört zu den beeindruckendsten der Musikgeschichte. Zu hören sein wird die Originalfassung für Chor, vier Solisten und Klavier. Es singt der Chor „Kölner Kantorei“, welcher über die Landesgrenzen bekannt ist und bereits viele Preise errungen hat. Die außergewöhnliche Qualität des Chores war in der Vergangenheit in vielen Kirchen, Konzertsälen und bei Festivals zu bewundern.


Die Leitung des Konzertes hat Georg Hage, der Eintritt ist frei, am Ende wird um eine Spende für die Ukraine-Hilfe gebeten. Es gilt die 2G-Regel, Masken können am Platz abgenommen werden. Mehr Infos zur Kölner Kantorei gibt es im Netz unter www.koelner-kantorei.de, zur Salvatorkirche unter www.salvatorkirche.de.

Mitglieder des Chores "Kölner Kantorei" - Foto: www.koelner-kantorei.de,Bettina Malik


Restwolle für Hundedecken gesucht

Gemeindesekretärin strickt und häkelt in ihrer Freizeit für Tierheime und die treuen Begleiter von Obdachlosen In der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd und der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm ist Michaela Hahn vielen schon bekannt, denn als Gemeindesekretärin beider Gemeinden, die nun auf dem Weg zu einer sind, hat sie neben den vielen Büroarbeiten auch viel Kontakt mit dem Menschen im Duisburger Süden, wobei sie beim Ausstellen von Bescheinigungen oder Gesprächen über Taufanfragen immer ein offenes Ohr für die Sorgen der Menschen hat. Ihre Sorge gilt unter anderem auch Tieren.

Was viele nicht wissen, ist, dass Michaela Hahn deshalb in ihrer Freizeit aus Restwolle Decken strickt, die sie und auch an Obdachlose gibt, die ihren treuen Begleitern damit etwas Wärme und Geborgenheit geben. Auch in Tierheimen kommen die weichen Unterlagen gut an, denn auch dorthin gibt Michaela Hahn die bunten Ergebnisse ihres liebsten Hobbys ab. Angefangen hat sie mit der Decke für ihren Hund „Rudi“ und mittlerweile hat sie über 60  Decken abgegeben.

Leider geht Michaela Hahn langsam die Restwolle aus. Wer also noch Bestände hat und diese für den guten Zweck spenden will, ist bei ihr an der richtigen Stelle. Das fluffige Garn kann zu Gemeindebürozeiten abgegeben werden. Interessierte machen vorab einen Termin mit Michaela Hahn aus (Tel. 0203 / 761120 dienstags 10 bis 14 und freitags 13 bis 17 Uhr sowie per Mail info@ekgr.de). Infos zu den beiden Gemeinden gibt es im Netz https://evaufdu.de und  www.ekgr.de.    

Michaela Hahn und Rudi - Foto: Hahn

  

 

- Rock-Konzert mit „Green Lemonade“ und Orgel in der Hochfelder Pauluskirche
- Anmeldungen zu den Osterferientagen in Neumühl

Rock-Konzert mit „Green Lemonade“ und Orgel in der Hochfelder Pauluskirche
Duisburg, 17. März 2022 - Am Samstag, 26. März 2022 wird es ab 18 Uhr richtig rockig in der der Pauluskirche in Duisburg Hochfeld, Wanheimer Straße 80, denn die dreimanualige Walcker-Orgel von 1954 trifft auf die Band „Green Lemonade“. Songs wie „Physical“ von Dua Lipa“, „Zombie“  von den Cranberrys, „Sweet Dreams“ von den Eurythmics oder „Narcotic“ von Liquido erhalten ein klassisch-poppiges Klanggewand im Zusammenspiel mit Roland Ring an der Orgel.

Kirchenmusiker Andreas Lüken spielt dazu passend einige Stücke wie „Straight Ahead“ und „Dance With Me“ aus der Sammlung Pop-Stücke für die Orgel von Michael Schütz. Der Eintritt ist wie immer frei, eine Spende herzlich willkommen. Es gelten Pandemieschutzmaßnahmen, voraussichtlich 3G plus Maske. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

Mitglieder der Band "Green Lemonade" vor der Orgel zeigt -Foto: Roland Ring per Selbstauslöser


Anmeldungen zu den Osterferientagen in Neumühl

Bewegung, Spiele und viel Kreatives verspricht das Team um Jugendleiterin Noemi Bruch - Foto: www.ekir.de/neumuehl - in der evangelischen Kirchengemeinde Neumühl für die nächsten Kinderferientage.
Das abwechslungsreiche Osterprogramm vom 11. bis zum 14. April 2022 ist für Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren gemacht.
Anmeldungen und Infos unter noemie.bruch@ekir.de oder 015751020255. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekir.de/neumuehl

  

 

- Evangelischer Kirchenkreis leistet auch seelsorgerische Hilfe für Ukraine-Flüchtlinge
Mit dem Fahrrad auf Spurensuche

Evangelischer Kirchenkreis leistet auch seelsorgerische Hilfe für Ukraine-Flüchtlinge
Duisburg, 16. März 2022 - Als die Stadt Duisburg dringend darum bat, die in immer größerer Zahl ankommenden Flüchtlinge aus der Ukraine seelsorgerisch zu betreuen, ist der Evangelische Kirchenkreis Duisburg schnell aktiv geworden und hat ein Netzwerk von Hilfen aufgebaut. In den vier zu Notunterkünften umfunktionierten Sporthallen im Schulzentrum Süd am Biegerpark können die Geflüchteten etwas zur Ruhe kommen.


Sie – überwiegend sind es Frauen mit Kindern – bekommen durch viele Ehrenamtliche wichtige Unterstützung in allen Lebensbereichen. Dankbarkeit macht sich breit, doch die Ängste und Sorgen um die in der unter Bombenbeschuss stehenden Heimat zurückgebliebenen Familienangehörigen belasten Körper, Geist und Seele. Die große Spendenbereitschaft ist die eine Sache, das persönliche Gespräche die andere. Insbesondere die Kinder leiden unter der Kriegskatastrophe. Die Mütter versuchen alles, Extremsituationen von ihnen fernzuhalten, was oft, aber nicht immer gelingt. Je mehr Menschen ihnen dabei helfen, desto geringer wird die psychische Belastung.


„Als wir in unserer Gemeinde einen Aufruf starteten, um ehrenamtliche Unterstützer zu bekommen, wurden wir fast überrannt“, blickt Bodo Kaiser, Pfarrer der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg,  Süd innerlich bewegt auf die „Motivationswelle“ und Hilfsbereitschaft der letzten Tage zurück. „Es vergeht wirklich kein Tag, an dem nicht Leute von uns hier vor Ort sind“, sagt er vor der Halle des Bertolt-Brecht-Berufskollegs, schließt darin aber ausdrücklich auch die anderen Hilfsorganisationen ein. Bei seinem Besuch vor Ort, gemeinsam mit dem Superintendenten des Kirchenkreises Duisburg, Dr. Christoph Urban, und Klaus Andrees, einer der für die Notfallseelsorge im Kirchenkreis Verantwortlichen, konnte er sich zum wiederholten Mal vergewissern, dass das alles gut koordiniert ist.

Für Abwechslung und trotz allem Leid fröhliche Kinderaugen sorgte ein schnell von der Auferstehungsgemeinde organisierter Zoobesuch. Der bereitete den Kindern Freude und gab den Müttern die Gelegenheit, sich um neue Nachrichten aus der Heimat zu kümmern. „Ich zucke immer zusammen, wenn mein Handy klingelt und bete, dass ich keine schlimmen Nachrichten von zuhause bekomme“, sagt eine Mutter unter Tränen.


„Die Belastung ist groß“, bestätigt Klaus Andrees, und meint damit sowohl die Geflüchteten als auch die Dolmetscher, Helfer und Notfallseelsorger. Die Angekommenen schätzen deren Arbeit, die ein bisschen Licht in die trostlose Dunkelheit bringt. Oft sind die Geflüchteten nur mit dem Allernötigsten ausgestattet. Da helfen die Sachspenden enorm weiter. Aber Sprach- und die Bürokratie bringen sie manchmal nahezu zur Verzweiflung.

„Ich bewundere die Mütter, die cool bleiben, damit ihre Kinder nichts oder nur wenig von ihrem Gemütszustand mitbekommen“, so Pfarrer Kaiser, der mit allen Pfarrern und Gemeinden im Süden eng kooperiert, um die Hilfsmaßnahmen zu bündeln. Superintendent Christoph Urban bringt es auf den Punkt: „Es geht hier im Wesentlichen darum, einfach da zu sein und die Menschen zu stützen, und das zu allen Tageszeiten, morgens, mittags, nachmittags und auch abends.“

Er zeigt sich beim Besuch vor Ort mehr als angetan von dem, was die Süd-Gemeinden bereits auf den Weg gebracht haben. Das werde alle noch eine längere Zeit stark beanspruchen. Nachdem nun auch die Kraftzentrale im Landschaftspark Nord kurzfristig zur Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine eingerichtet wurde, schließen sich jetzt die Nord-Gemeinden des Kirchenkreises kurz, um dort ebenfalls schnell seelsorgerische Hilfe leisten zu können.

V.l. Notfallseelsorger Klaus Andrees, Superintendent Dr. Christoph Urban und Pfarrer Bodo Kaiser in der Notunterkunft an den Sporthallen im Schulzentrumam 15. März 2022 Duisburg Süd am Biegerpark
Foto: Reiner Terhorst   

 

Mit dem Fahrrad auf Spurensuche
Die evangelischen Südgemeinden Trinitatis, Wanheim und Wanheimerort setzen ihre Zusammenarbeit im Internet fort und laden zur Monatsmitte wieder zur gemeinsamen Internet-Andacht ein. Für die Märzausgabe sind Pfarrer Rolf Seeger und Kirchmeisterin Martina Kuhfuß entlang des Rheins durch Wanheim geradelt und haben sich unter dem Motto „Grenzen“ auf eine Spurensuche im Duisburger Süden begeben.


Im Mittelpunkt steht die Ausbreitung der Reformation im Duisburger Süden von Friemersheim aus über Wanheim in den ganzen Süden - das jährt sich in diesem jähr zum 475. Mal. Zu sehen ist das Andachtsvideo – wie immer – auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“. Infos zu den drei Gemeinden gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de, www.gemeinde-wanheim.de bzw. www.wanheimerort.ekir.de.

Martina Kuhfuß und Pfarrer Rolf Seeger bei den Dreharbeiten zum aktuellen Andachtsvideo Foto: www.gemeinde-wanheim.de

 

 

- Kirchengemeinden aus dem Duisburger Süden bieten Ehrenamtlichen Räume, Geld
 und Unterstützung bei der Hilfe für Geflüchtete 
- Zwei Jahre seit dem ersten Lockdown Gedenken der Corona-Opfer in der Salvatorkirche  

 Kirchengemeinden aus dem Duisburger Süden bieten Ehrenamtlichen Räume, Geld
 und Unterstützung bei der Hilfe für Geflüchtete

Duisburg, 14. März 2022 - Im Duisburger Süden liegen die Standorte Huckingen und Ungelsheim der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd nur 1,5 bzw. 3 Kilometer und der Standort der Evangelischen Gemeinde Wanheim (das Gemeindehaus Beim Knevelshof 45) ebenfalls nur 1,5 Kilometer von den Notunterkünften der Geflüchteten aus der Ukraine entfernt. Beide Gemeinden bieten Ehrenamtlichen Räume, Geld und Unterstützung bei der Hilfe für Geflüchtete an.

Die Geflüchteten können nach ihrer Ankunft in den zu vier Notunterkünften umfunktionierten Sporthallen im „Schulzentrum Süd“ am Biegerpark etwas zur Ruhe kommen. Sie erhalten dort wichtige Unterstützung in allen Lebensbereichen durch Hilfswerke und Hilfsorganisationen. So wird versucht den Geflüchteten - es sind überwiegend Frauen mit Kindern – vor Ort gute Bedingungen anzubieten.


Doch der Alltag in den Notunterkünften wird insbesondere nach einer längeren Zeit beengt und eintönig. Diese Erkenntnis löste in den Gemeinden vor Ort den Impuls aus, neben den Angeboten in den Notunterkünften auch Freizeitaktivitäten und Kursangebote außerhalb der Hallen insbesondere für die Kinder zu schaffen. Es haben sich bereits erste engagierte Duisburgerinnen und Duisburger bei den Gemeinden gemeldet, die in den Gemeindezentren Angebote für Kinder und Erwachsene auf den Weg bringen.


Dabei geht es vor allem darum, sich Schritt für Schritt mit der deutschen Sprache vertraut zu machen, zu spielen und zu basteln, Gemeinschaft zu erleben und für einen kurzen Moment die schwierige Situation hinter sich zu lassen. Aber um verlässlich und über die Woche verteilt neue Angebote zu schaffen, braucht es für die nächsten Wochen ein starkes ehrenamtliches Engagement.


Daher rufen die Gemeinden Menschen, die Ideen und Zeit haben, ein Team mit anderen bilden möchten und Angebote für Geflüchtete durchführen können, zur Mitarbeit auf. Beide Gemeinden stellen an den drei Standorten Räume für die Arbeit mit den Geflüchteten zur Verfügung und erstattet gegen Quittung Material- und Sachkosten. Außerdem begleiten die Pfarrer der Gemeinden und weitere Engagierte auf Wunsch die ehrenamtliche Arbeit der Hilfeteams.


Wer ab sofort die Gemeinderäume für Angebote nutzen möchte, die den Geflüchteten in den Notunterkünften den Alltag erleichtern, meldet sich für die Auferstehungsgemeinde bei Pfarrer Bodo Kaiser (Tel.: 60847747) oder Pfarrer Rainer Kaspers (Tel. 7297702) und für die Gemeinde Wanheim bei Pfarrer Rolf Seeger (7395696) oder dem Presbyteriumsvorsitzenden Frank-Michael Rich (709227).


Wer Treffpunkte und Gruppen nur für Kinder und Jugendliche plant, benötigt ein polizeiliches Führungszeugnis. Eine Bescheinigung, die es ermöglicht, das Führungszeugnis kostenfrei zu beantragen, stellen die Gemeinden aus. Gesucht werden außerdem Menschen, die dolmetschen können. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter https://evaufdu.de bzw. www.gemeinde-wanheim.de.  


Zwei Jahre seit dem ersten Lockdown Gedenken der Corona-Opfer in der Salvatorkirche
Der 20. März soll für alle Menschen in Deutschland eine sogenannter „freedom day“ werden, bei dem die tiefgreifenden Pandemie-Schutzmaßnahmen entfallen. Das ist nur bedingt ein Grund zur Freude, denn der Pandemie fielen in zwei Jahren viele Menschen zum Opfer, und sie ist noch nicht vorbei. Deshalb wird in einem Gottesdienst am Sonntag, 20. März 2022 um 10 Uhr in der Salvatorkirche den

Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, und Pfarrer Martin Winterberg gemeinsam gestalten, der Toten der Pandemie gedacht. Superintendent Urban hat zudem die 15 Gemeinden des Duisburger Kirchenkreises gebeten, in ihren Gottesdiensten am kommenden Sonntag auch die Opfer der Pandemie in ihre Fürbitten einzuschließen.  

Die Salvatorkirche ist am 20. März 2022 - Fotos Rolf Schotsch) - auch nach dem Gottesdienst geöffnet. Bis 15 Uhr können Menschen dort Kerzen anzünden, Innehalten und im Stillen Gebet der Opfer gedenken. Es gilt Maskenpflicht, für den Gottesdienst gilt die 2G-Regel. Infos zum Kirchenkreis gibt es unter www.kirche-duisburg.de, Infos zur Salvatorkirche unter www.salvatorkirche.de.

Der erste Corona-Lockdown bundesweit wurde am 16. März 2020 beschlossen und trat am 22. März 2020 in Kraft. Bereits am 15. März 2020 wurden in Duisburg die Sonntagsgottesdienste morgens kurzfristig abgesagt, laufende Gottesdienste wurden abgebrochen. Seit dieser Zeit sind auf der Welt und in Deutschland viele Corona-Tote zu beklagen, allein in Duisburg sind es über 800 Menschen, die mit oder durch die Krankheit starben.

 

 

- Zentrales Beratungstelefon für Senior*innen in Duisburg
- Kinder und Jugendliche vereinsamen durch die Pandemie stärker als Erwachsene
- Kirchengemeinde lädt zum Worship-Abend mit Musik, Mitsingen und Begegnung ein  

 Zentrales Beratungstelefon für Senior*innen in Duisburg
Duisburg, 14. März 2022 - Die Sozialdezernentin Astrid Neese und der Vorsitzende des Seniorenbeirates Reinhard Efkemann freuen sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Wohlfahrtsverbände, dass mit dem zentralen Beratungstelefon ein neues, wichtiges Serviceangebot für älter werdende Menschen in Duisburg hinzugekommen ist. Seit vielen Jahren können sich ältere Menschen in Duisburg an die „Begegnungs- und Beratungszentren“, kurz „BBZ“ wenden, wenn sie erste Informationen zum Thema Pflege oder zu lebenspraktischen Hilfen im Alltag haben möchten, oder einfach eine Anlaufstelle brauchen, um anderen Menschen zu begegnen und nicht zu vereinsamen.


23 BBZ gibt es in Duisburg, die von der AWO, der Caritas, der Diakonie, dem DRK, dem Evangelischen Christophoruswerk und den Paritäten in Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg betrieben werden. Jetzt gibt es eine zentrale Telefonnummer, unter der es während der Woche Antworten, Rat und Hilfe gibt. Seit Januar 2022 greift eine neue städtische Richtlinie, die das Zusammenwirken von Stadt und Trägern noch enger werden lässt, aber auch die Vernetzung der einzelnen Standorte noch deutlicher in den Vordergrund stellt. Ein wichtiger Bestandteil der Richtlinie ist das „Case Management“.

Hinter diesem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich eine zielgerichtete Fallberatung für Seniorinnen und Senioren, die individuell auf den Beratungsbedarf der Personen eingeht und hierzu auch ein Netzwerk von weiteren Anlaufstellen nutzen kann. Verbunden sind damit häufig auch Hausbesuche. So dienen die BBZ als Ort des Vertrauens und der Kompetenz für niederschwellige Begegnungs- und Beratungsangebote. Ganz wörtlich ist der Begriff der Vernetzung aber insbesondere in technischer Hinsicht zu verstehen: Alle 23 Standorte sind nun durch dieselbe Telefonnummer miteinander verbunden.

In der Zeit zwischen 8 und 16 Uhr können sich Seniorinnen und Senioren von Montag bis Freitag mit ihren Fragen und Nöten an die „BBZ“ wenden. Jede Woche steht dann ein anderer Standort für die Betreuung des „Beratungstelefons für Senior*innen“ unter der 0203/289 6080 60 für Fragen der Menschen bereit. Weiterhin ist natürlich jedes BBZ über eine eigene Telefonnummer erreichbar.  

Von links: Martin Szemkus - DRK Pflege und Betreuung, Geschäftsführer; Britta Tüffers-Schrey, PariSozial, Beratung; Hans-Georg Kleinwächter - Caritasverband Duisburg e.V., Fachbereichsleitung; Inge Klein - Leitung des Begegnungs- und Beratungszentrum Stadtmitte der AWO; Mert Sayim - Diakonisches Werk Dinslaken, Beratung; Dr. Julia Beier - Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände; Jens Rockhoff - AWOcura, Geschäftsbereichsleiter ambulante Dienste; Ulrich Christofczik - Vorstand des Evangelischen Christophoruswerkes e.V.; Reinhard Efkemann - Vorsitzender des Seniorenbeirats; Astrid Neese - Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg - Foto: Bartosz Galus



Kinder und Jugendliche vereinsamen durch die Pandemie stärker als Erwachsene
Eine jüngst über die Uniklinik Essen bekannt gewordene Studie aus dem Zeitraum des zweiten Lockdowns weist auf eine stark gestiegene Zahl von Suizidversuchen unter Kindern und Jugendlichen hin. Zwar lässt die Datengrundlage noch keine fundierten Schlüsse zu, aber das dahinter liegende Problem könnte immens sein. Zu dem Schluss kommt auch das Nachrichtenmagazin der Spiegel bei der kritischen Betrachtung der Studie.

Die Sozialpädagogin und Gestalttherapeutin Rosemarie Schettler, die seit vielen Jahren in der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg-Mülheim-Oberhausen (TS) unter anderen Aufgaben die Krisenbegleitung verantwortet, geht auch davon aus, dass es noch zu früh ist, um schon die Auswirkungen der Pandemie aus die Psyche von Kindern und Jugendlichen zu beurteilen.


„Da kommt noch Einiges auf uns zu, vieles wird erst sichtbar werden, wenn die akute Phase der Pandemie überstanden ist,“ sagt sie. Seit Mitte letzten Jahres boomt die Telefonseelsorge, soviel ist anhand der Zahlen belegbar. Kinder und Jugendliche leiden vermutlich ganz besonders unter der Vereinsamung, die durch die Einschränkung ihrer Spielräume und Begegnungsräume entstanden sind. „Homeschooling, kein Vereinssport, vielleicht wenig Platz zuhause, beschränkter Zugang zu Endgeräten, da werden die Räume schnell eng,“ sagt die erfahrene Krisenbegleiterin.

„Oder ein junger Student, der am fremden Studienort in seinem Zimmer sitzt und nur online studiert, der kann ja gar kein neues soziales Umfeld entwickeln“, fügt sie hinzu. Bei der TelefonSeelsorge Duisburg gibt es gleich vier Kanäle, über die sich Menschen aller Altersgruppen Hilfe holen können. Neben der klassischen Form des Gesprächs am Telefon gibt es den Präsenzkontakt für Menschen in akuten, oft suizidalen, Krisen. Ein besonders wichtiger Dienst in einem Land, das mit schnell verfügbaren Therapieangeboten unterversorgt ist und wenig Suizidprävention anbietet. Zwar kann die Krisenbegleitung keine Therapie ersetzten, aber sie kann entlasten und helfen, die Wartezeit zu überstehen und sie sinnvoll zu nutzen.


Mit der Seelsorge per Mail und der Seelsorge im Chat gibt es zwei weitere Möglichkeiten der Entlastung. Den Chatbereich hat Schettler mit aufgebaut. „Wenn ich da jetzt einen möglichen Chattermin einstelle, ist der in einer Viertelstunde vergeben, da haben wir gut zu tun,“ stellt sie fest. Die Menschen, die ihre Probleme im Chat mitteilen wollen, sind oft aus der Altersgruppe zwischen 20 und 40, also eher etwas jünger als die „Telefonkunden“.


Rosemarie Schettler, die zurzeit gemeinsam mit Olaf Meier, dem Leiter der TS Duisburg die Auswahlgespräche für den nächsten Ausbildungskurs zum ehrenamtlichen Mitarbeitenden führt, wird diesen Teil ihrer Arbeit besonders vermissen, wenn sie im kommenden Mai in den Ruhestand geht. „So ein neuer Kurs bringt den Kontakt mit hochmotivierten Menschen, die sich gerne neuen Input aneignen, das hat immer großen Spaß gemacht“, erinnert sie sich. Auch Beiträge aus der Praxis für Fachzeitschriften hat sie ausgesprochen gern geschrieben.

Wenn sie gerade nicht arbeitet, ist sie mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs, übt Klavier, lernt Französisch und begleitet ihre bewegungshungrigen Enkelkinder zum Spielplatz. Dafür wird sie ab Mai leichter Zeit finden, als bisher. „Meine Stelle bei der TelefonSeelsorge bleibt auf jeden Fall im vollen Umfang erhalten und wird bald neu besetzt, das ist uns hier das Wichtigste“ findet sie. Text: Sabine Merkelt-Rahm Mehr Infos zur Duisburg Telefonseelsorge und der Krisenbegleitung gibt es im Netz unter www.telefonseelsorge.duisburg.de.  


Kinder und Jugendliche vereinsamen durch die Pandemie stärker als Erwachsene

Eine jüngst über die Uniklinik Essen bekannt gewordene Studie aus dem Zeitraum des zweiten Lockdowns weist auf eine stark gestiegene Zahl von Suizidversuchen unter Kindern und Jugendlichen hin. Zwar lässt die Datengrundlage noch keine fundierten Schlüsse zu, aber das dahinter liegende Problem könnte immens sein. Zu dem Schluss kommt auch das Nachrichtenmagazin der Spiegel bei der kritischen Betrachtung der Studie.

Die Sozialpädagogin und Gestalttherapeutin Rosemarie Schettler, die seit vielen Jahren in der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg-Mülheim-Oberhausen (TS) unter anderen Aufgaben die Krisenbegleitung verantwortet, geht auch davon aus, dass es noch zu früh ist, um schon die Auswirkungen der Pandemie aus die Psyche von Kindern und Jugendlichen zu beurteilen.


„Da kommt noch Einiges auf uns zu, vieles wird erst sichtbar werden, wenn die akute Phase der Pandemie überstanden ist,“ sagt sie. Seit Mitte letzten Jahres boomt die Telefonseelsorge, soviel ist anhand der Zahlen belegbar. Kinder und Jugendliche leiden vermutlich ganz besonders unter der Vereinsamung, die durch die Einschränkung ihrer Spielräume und Begegnungsräume entstanden sind. „Homeschooling, kein Vereinssport, vielleicht wenig Platz zuhause, beschränkter Zugang zu Endgeräten, da werden die Räume schnell eng,“ sagt die erfahrene Krisenbegleiterin.

„Oder ein junger Student, der am fremden Studienort in seinem Zimmer sitzt und nur online studiert, der kann ja gar kein neues soziales Umfeld entwickeln“, fügt sie hinzu. Bei der TelefonSeelsorge Duisburg gibt es gleich vier Kanäle, über die sich Menschen aller Altersgruppen Hilfe holen können. Neben der klassischen Form des Gesprächs am Telefon gibt es den Präsenzkontakt für Menschen in akuten, oft suizidalen, Krisen. Ein besonders wichtiger Dienst in einem Land, das mit schnell verfügbaren Therapieangeboten unterversorgt ist und wenig Suizidprävention anbietet. Zwar kann die Krisenbegleitung keine Therapie ersetzten, aber sie kann entlasten und helfen, die Wartezeit zu überstehen und sie sinnvoll zu nutzen.


Mit der Seelsorge per Mail und der Seelsorge im Chat gibt es zwei weitere Möglichkeiten der Entlastung. Den Chatbereich hat Schettler mit aufgebaut. „Wenn ich da jetzt einen möglichen Chattermin einstelle, ist der in einer Viertelstunde vergeben, da haben wir gut zu tun,“ stellt sie fest. Die Menschen, die ihre Probleme im Chat mitteilen wollen, sind oft aus der Altersgruppe zwischen 20 und 40, also eher etwas jünger als die „Telefonkunden“.


Rosemarie Schettler, die zurzeit gemeinsam mit Olaf Meier, dem Leiter der TS Duisburg die Auswahlgespräche für den nächsten Ausbildungskurs zum ehrenamtlichen Mitarbeitenden führt, wird diesen Teil ihrer Arbeit besonders vermissen, wenn sie im kommenden Mai in den Ruhestand geht. „So ein neuer Kurs bringt den Kontakt mit hochmotivierten Menschen, die sich gerne neuen Input aneignen, das hat immer großen Spaß gemacht“, erinnert sie sich. Auch Beiträge aus der Praxis für Fachzeitschriften hat sie ausgesprochen gern geschrieben.

Wenn sie gerade nicht arbeitet, ist sie mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs, übt Klavier, lernt Französisch und begleitet ihre bewegungshungrigen Enkelkinder zum Spielplatz. Dafür wird sie ab Mai leichter Zeit finden, als bisher. „Meine Stelle bei der TelefonSeelsorge bleibt auf jeden Fall im vollen Umfang erhalten und wird bald neu besetzt, das ist uns hier das Wichtigste“ findet sie. Text: Sabine Merkelt-Rahm Mehr Infos zur Duisburg Telefonseelsorge und der Krisenbegleitung gibt es im Netz unter www.telefonseelsorge.duisburg.de.  


Kirchengemeinde lädt zum Worship-Abend mit Musik, Mitsingen und Begegnung ein 

Zu einer Acoustic-Worship-Night am Samstag, 19. März 2022 lädt die Evangelische Gemeinde Wanheimerort alle ein, die Lust auf moderne christliche Musik, Mitsingen und Begegnung haben. Worship ist die Bezeichnung für gesungenen Lobpreis und musikalische Anbetung. „Die christlichen Popsongs sind oft gefühlvoll und gehen manchmal auch mit Power nach vorne“ sagt Kirchenmusiker und Popkantor Daniel Drückes. Er, Anne Hartmann und Noah Kang laden an diesem Abend auch zum Mitsingen ein.

Pfarrer Jürgen Muthmann und ein Team machen das Programm mit Impulsen, Texten, Aktionen und Spielen rund. Außerdem lädt die Gemeinde zu Getränken und Snacks, so dass die „Acoustic-Worship-Night“ zu einem Abend der Besinnung und Begegnung werden kann.  Die Acoustic-Worship-Night im Wanheimerorter Gemeindehaus, Vogelsangplatz 1, beginnt am 19. März 2022 um 19 Uhr. Aktuell gehen die Organisatoren davon aus, dass die Veranstaltung unter 2G-Bedingungen stattfinden wird, damit die Maskenpflicht am Platz entfallen kann. Wer sich zusätzlich freiwillig vorher selbsttestet, sorgt für weitere Sicherheit für alle Beteiligten. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de

Wanheimerort, Vogelsangplatz - Daniel Drueckes und Anne Hartmann

 

 

 

- Benefizkonzert in Großenbaum zugunsten ukrainischer Flüchtlinge in Duisburg
- Kinder-Kino-Kirche in Buchholz
- Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

Benefizkonzert in Großenbaum zugunsten ukrainischer Flüchtlinge in Duisburg
Duisburg, 12. März 2022 - Die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt ein zu einem Benefizkonzert mit der Pianistin Alexandra Hanke. Die gebürtige Ukrainerin hat in Kattowitz in der Musikakademie Jazzklavier studiert. Seit acht Jahren wohnt sie in Deutschland. 2021 übernahm sie die Leitung des Gospelfestivals „Brothers and Sisters in Concert.“ Im selben Jahr erschien ihr Album „Hanke plays Hanke“ mit eigenen Kompositionen.


Seit kurzem hat sie ein Engagement im Circus „Roncalli“. Am Samstag, dem 19. März 2022 wird sie um 20 Uhr in der Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 21, ein Klavierkonzert geben. Auf dem Programm stehen eigene Kompositionen, Jazzstandards, ukrainische Lieder und Gospelklassiker.


Der Eintritt ist frei! Am Ausgang sammelt die Kirchengemeinde Spenden, um die Arbeit mit ukrainischen Flüchtlingen in Duisburg zu unterstützen. Für das Konzert gilt die 3G Regel (bitte Nachweise mitbringen). Außerdem muss eine FFP-2-Maske getragen werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

Kinder-Kino-Kirche in Buchholz
Wann die beliebte Kinderdisco in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis wieder starten kann, steht wegen der Pandemie noch in den Sternen. Isa Dvorak und ihr Team aus der Jugendarbeit haben sich ein nettes Trostpflaster einfallen lassen: Sie laden Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren zur Kinder-Kino-Kirche ein. Los geht es am 25. März 2022 mit dem computeranimierten Abenteuer-Disney-Film „Soul“, der ab 19 Uhr in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche in der Arlberger Straße läuft.


Anders als bei der Kinderdisco müssen die Kinder während des Filmes auf ihrem Platz bleiben - außer dringender Angelegenheiten. Eine für Kinde passende FFP2-Maske muss während der gesamten Veranstaltung getragen werden. Ein Test muss nicht vorgelegt werden, weil die Kinder durch die Schule als getestet gelten.


„Wer Symptome jeglicher Art hat, bleibt bitte Zuhause!“ sagt Isa Dvorak im Vorfeld. Der Eintritt ist frei, jedoch muss jedes Kind bitte einzeln angemeldet werden. Alle Infos u. a. zu den Hygienemaßnahmen und der Link zur Anmeldung sind unter www.arlberger.de/KinderKinoKirche zu finden.
Rückfragen beantwortet Isa Dvorak gerne (0203/703670; Isa.Dvorak@arlberger.de). Bei der Kinder-Kino-Kirche am 25. Februar am gleichen Ort zur gleichen Zeit steht übrigens die Hollywood-Komödie „Bruce Allmächtig“ mit Jim Carrey auf dem Programm.  

Innenraum der Jesus-Christus-Kirche Buchholz nach der Renovierung 2019 - Foto: www.trinitatis-duisburg.de


Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 18. März 2022 heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

Bibelgespräch im Duisburger Süden
Bei den Bibelgesprächen in der evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd geht es in diesem Jahr um ein Thema, das im Trend liegt: Säen und Pflanzen. Allerdings braucht man keinen grünen Daumen, sondern Interesse am Austausch über biblische Texte. So geht es am Mittwoch, 23. März 2022 um 19 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße 103 a, um „Jesus im Garten Getsemani“ (Matthäus 26,36-46).


Interessierte sind herzlich willkommen. Mehr Infos hat Pfarrer Rainer Kaspers (0203 - 7297702, rainer.kaspers@ekir.de), mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter  https://evaufdu.de.

Auferstehungskirche und Gemeindezentrum in Ungelsheim - Foto https://evaufdu.de

 

 

- Appell der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege
- Zwei Bands bei der „Acoustic Night“ in der Pauluskirche
- Durchblicke-Gottesdienst in Obermeiderich: „Wes Geistes Kind bist du eigentlich?“

Appell der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege - mit Spenden der Ukraine helfen, die zu uns nach Duisburg kommen
Duisburg, 11. März 2022 - Den Appell der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg vom 11.3.2022 gibt es auch hier im Wortlaut: "Liebe Duisburgerinnen und Duisburger, seit dem 24. Februar erleben wir nun etwas, was die meisten von uns bisher nicht erfahren mussten: Es herrscht Krieg in Europa, und dieser Krieg ist keine Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Völkern. Es ist Putins Krieg. Unser aller Entsetzen über diesen Angriff auf Freiheit, Demokratie und Menschenrechte ist riesig. Doch wir verharren nicht in diesem Entsetzen.

Wir handeln. Ihre Bereitschaft, den geflüchteten Menschen direkt vor Ort zu helfen, ist überwältigend. Gerne möchten wir diesem Wunsch entgegenkommen. So hat die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände unter der Federführung des Paritätischen und mit der Unterstützung des Oberbürgermeisters Sören Link sowie der Sparkasse Duisburg ein Konto mit dem Namen „Duisburg hilft“ eingerichtet.
Mit dem Geld, das auf diesem Konto eingeht, wird direkt den Geflüchteten aus der Ukraine geholfen, die zu uns nach Duisburg kommen. Sie sollen sich in unserer Stadt nach all den traumatischen Erfahrungen sicher fühlen und ein menschenwürdiges Leben führen können. Daher freuen wir uns, wenn Sie dieses Ziel mit einem Beitrag unterstützen würden:
Konto: Duisburg hilft IBAN: DE72 3505 0000 0200 9200 98 Sparkasse Duisburg


Zwei Bands bei der „Acoustic Night“ in der Pauluskirche - Reinerlös für die Ukraine-Hilfe
Am 19. März 2022 ist wieder „Acoustic Night“ in der Hochfelder Pauluskirche. Diesmal tritt die vierköpfige Band „Niksmit“ auf, die das Publikum mit Songs der letzten 30 Jahre unterhält. Zu hören gibt es reduzierte eigenwillige Versionen mit mehrstimmigem Gesang. Zu hören ist auch die Band „Agrobär“, die Stammgast ist und wieder Deutschrock zum Besten gibt.

Der Eintritt zu dem um 19 Uhr beginnenden Konzert - es gilt die 2G-Regel - ist frei; die Spenden, die  mit den Einnahmen für die Getränke, die bei dem Hutkonzert zusammenkommen, gehen als Reinerlös zur Diakonie Katastrophenhilfe für die Ukraine-Hilfe. Infos zur Pauluskirche und der evangelischen Gemeinde Hochfeld gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.


Durchblicke-Gottesdienst in Obermeiderich: „Wes Geistes Kind bist du eigentlich?“

Das Team um Hans-Bernd Preuß freut sich, die „Durchblicke-Gottesdienste“ wieder vor Ort in der evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27, feiern zu können. Dort geht es am Sonntag, 20. März 2022 um 18 Uhr um das Thema „Wes Geistes Kind bist du eigentlich?“.
Diese Redewendung bezieht sich auf Menschen, die mit Taten oder Worten auffallen und so zeigen, wie sie denken und was sie bestimmt. Im Gottesdienst stellt sich die Frage, wie und wovon sich Menschen leiten lassen, nicht zuletzt durch den Glauben.  

Wie immer können Musik, neue Lieder und themenbezogene Anspiele erwartet werden. Als Rahmenbedingungen für den Gottesdienst gelten die 2 G´s - geimpft oder genesen – und Maskenpflicht, dafür darf auch gemeinschaftlich gesungen werden. Es gibt nach dem Gottesdienst in gemütlicher Atmosphäre einen Imbiss – auf Abstand. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.durchblicke.de.

Die Durchblicke-Band. Foto: www.durchblicke.de

 

 

- Friedensläuten und Friedensgebet
- Konfirmationsjubiläum im Duisburger Norden -
 Theatergruppe Vogelsangplatz sagt Vorstellungen ab
- Kirche mit Kindern

Friedensläuten und Friedensgebet: Sich selbst, die Nächsten und Gott im Blick haben
Duisburg, 10. März 2022 - Mit Glockenläuten heute, 10. März 2022 um 10 Uhr luden evangelische und katholische Kirchen Gläubige ein, zu der Zeit ein Friedensgebet zu sprechen, das vorab veröffentlicht wurde: Und zwar unabhängig vom Ort – von zuhause aus, unterwegs oder in Kirchen, die zur Aktion öffneten. So wie in der Salvatorkirche.


Friedensgebet in der Salvatorkirche mit Superintendent Dr. Urban. Foto: Rolf Schotsch.

Bevor die dort Versammelten den Friedenstext gemeinsam beteten, erinnerte Pfarrer Dr. Christoph Urban an die Ohnmacht der Menschen vor diesem Krieg. Und an die die beiden elementaren Menschheitsfragen, die Gott in der Bibel stellt: „Wo bist du, Adam?“ und „Wo ist dein Bruder, Kain?“. Daraus ergebe sich der Auftrag an die Menschen, sich selbst, die Nächsten und Gott im Blick zu haben. „In diesem Dreiecksverhältnis zwischen mir, meinen Nächsten und Gott wird das was mit dem Zusammenleben auf Erden.“


Die beiden Fragen müssten sich auch die Soldaten und Politiker in Russland und der Ukraine stellen, denn von deren Beantwortung hänge ihr Handeln ab. „Es sind die Fragen, die sich westliche Politikerinnen und Politiker stellen müssen, wenn sie sich zu dem positionieren, was gerade in der Ukraine geschieht. Es sind die Fragen, die wir uns stellen und beantworten müssen, wenn wir hier und andernorts gut und friedlich miteinander leben wollen: Wo steht du? Wo stehen deine Geschwister? Amen.“

Dass ausgerechnet am 10. März um 10 Uhr zum Friedensgebet geläutet wurde, hat folgenden Hintergrund: Als am 24. Februar Wladimir Putin seinen Truppen den Befehl zum Angriff auf die Ukraine gab, gingen bereits wenige Stunden später, etwa um 10 Uhr, die ersten Demonstrantinnen und Demonstranten in Russland auf die Straße, um gegen die Kriegspolitik ihres Präsidenten zu demonstrieren. Sie wurden festgenommen. Seitdem setzen Mutige trotz Verbots durch ihre Demonstrationen immer wieder öffentlich Zeichen gegen den Krieg.

Mit dem Friedensläuten und dem Friedensgebet erinnern und gedenken die Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg, Moers (dieser erstreckt sich von Rheinhausen bis Alpen) und Wesel zusammen mit den katholischen Stadtdekanaten Duisburg und Moers der Opfer des Krieges und der Demonstrierenden in Russland, der Friedenstifterinnen und Friedensstifter, die durch ihr Handeln viel riskieren.


Friedensgebet in der Salvatorkirche. Foto: Rolf Schotsch.



Konfirmationsjubiläum im Duisburger Norden
Die evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh feiert am Palmsonntag, 10. April 2022 in der Marxloher Kreuzeskirche, die Jubiläen derer, die vor 50, 60, 65, 70 oder sogar 75 Jahren in den ehemaligen Marxloh und Obermarxloh konfirmiert wurden. Wer anderswo konfirmiert wurde und das eigen Konfi-Jubiläum mitfeiern möchte, ist herzlich eingeladen.

Für den Gottesdienst gilt die „2G-Regel“ (Nachweis bitte mitbringen) und zurzeit noch Maskenpflicht. Im Anschluss soll es einen kleinen Sektempfang auf Abstand geben. Anmeldungen sind  bis zum 31.03.2022 im Gemeindebüro bei Silke Dittberner-Rejek möglich (Telefon: 0203 – 75 96 97 00 - Bürozeiten: montags, dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr – und per Mail: silke.dittberner-rejek@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh. Foto: Tanja Pickartz

 

Theatergruppe Vogelsangplatz sagt Vorstellungen ab - Eintrittsgelder bereits verkaufter Karten können gespendet werden
Die Theatergruppe Vogelsangplatz der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort sagt aufgrund personeller Veränderungen im Team die geplanten Aufführungen von „Drei Damen in geheimer Mission“ am 19. März 2022 und 23. März 2022 ab. Bereits erworbene Karten können beim Gemeindehaus, Vogelsangplatz 1, z.B. am 23. März 2022 zwischen 11 und 13 Uhr. Die Theatergruppe freut sich, wenn die Eintrittsgelder alternativ gespendet werden. Sie werden von der Theatergruppe an eine Duisburger Organisation weitergeleitet, die sich um Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine kümmert. Mehr Infos gibt es unter Tel.: 0203/7395989; Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.


Kirche mit Kindern

Spiellieder, Bastelangebote und kindgerechte Gebete gibt es bei der „Kirche mit Kindern“ der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis. Eingeladen sind Mädchen und Jungen ab dem Krabbelalter bis ins Grundschulalter mit oder ohne Mamas und Papas, Omas und Opas. Nach einem kurzen Kindergottesdienst gibt es für die Kleinen Gelegenheit zum Spielen und für die Großen miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die nächste „Kirche mit Kindern“ ist am Sonntag, 20. März 2022 um 11.45 Uhr in der Wedauer Kirche, Am See 8. Mehr Infos hat Pfarrerin Ute Sawatzki (0203 / 726575) - Foto: www.trinitatis-duisburg.de . Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.
  

 

- Umdenken in der Volkswirtschaftslehre ist erforderlich
-
Service-Telefon der evangelischen Kirche
- Kirchen erinnern mit Friedensläuten und Friedensgebet an Kriegsbeginn, Opfer und Friedensstifter  

Vortrag und Diskussion in der Kreuzeskirche Duisburg Marxloh
Duisburg, 07. - 09. März 2022 - Die Wirtschaft ist nicht dazu da, irgendwelche engen Kennziffern zu erfüllen, sondern um Wohlstand für die Menschen zu bringen – in einem umfassenden Sinne, sagt Dr. Achim Truger - Foto: Bettina Engel-Albustin / fotoagentur ruhr moers.

Der Professor für Sozioökonomie mit Schwerpunkt Staatstätigkeit und Staatsfinanzen an der Universität Duisburg-Essen ist am Donnerstag, 17. März 2022 um 18.30 Uhr zu Gast in der Kreuzeskirche Duisburg Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 40, und wird dort in Vortrag und Diskussion seinen Standpunkt zum Thema „Jenseits des Wirtschaftsliberalismus - Ökonomie und das gute Leben für alle!“ näher ausführen.

So müssten in der Wirtschaftspolitik nicht nur Faktoren wie das Bruttoinlandsprodukt eine Rolle spielen, „sondern auch soziale Indikatoren, Gesundheitsindikatoren und die Versorgung der Bevölkerung – also Lebensqualität.“ Und er fordert: „Auf europäischer Ebene muss ein demokratischer Prozess entstehen, bei dem diese Dinge festgelegt werden.“

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei; es gelten die Corona 2G-Regel und das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, empfohlen wird die FFP2 Maske. Nachweise sind erforderlich. Mehr Infos gibt es bei der Anmeldung: Mobil: 0179 758 7289  oder Mail: kda@kirche-duisburg.de.


Eingeladen hat Prof. Dr. Achim Truger, der seit März 2019 Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist, das „Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“. Dieses wird von den Evangelischen Kirchenkreisen Dinslaken, Duisburg, Moers und Wesel getragen und untersucht anhand von Veranstaltungen die gesellschaftlich-ökonomischen Beziehungen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und versteht sich als protestantische Ideenschmiede für ethisches Wirtschaften. Mehr Infos gibt es unter www.ev-laboratorium.de.  


Theatergruppe Vogelsangplatz sagt Vorstellungen ab - Eintrittsgelder bereits verkaufter Karten können gespendet werden
Die Theatergruppe V
ogelsangplatz der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Wanheimerort sagt aufgrund personeller Veränderungen im Team die geplanten Aufführungen von „Drei Damen in geheimer Mission“ am 19. März 2022 und 23. März 2022 ab. Bereits erworbene Karten können beim Gemeindehaus, Vogelsangplatz 1, z.B. am 23. März 2022 zwischen 11 und 13 Uhr. Die Theatergruppe freut sich, wenn die Eintrittsgelder alternativ gespendet werden. Sie werden von der Theatergruppe an eine Duisburger Organisation weitergeleitet, die sich um Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine kümmert. Mehr Infos gibt es unter Tel.: 0203/7395989; Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.wanheimerort.ekir.de.


Kirche mit Kindern

Spiellieder, Bastelangebote und kindgerechte Gebete gibt es bei der „Kirche mit Kindern“ der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis. Eingeladen sind Mädchen und Jungen ab dem Krabbelalter bis ins Grundschulalter mit oder ohne Mamas und Papas, Omas und Opas. Nach einem kurzen Kindergottesdienst gibt es für die Kleinen Gelegenheit zum Spielen und für die Großen miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die nächste „Kirche mit Kindern“ ist am Sonntag, 20. März 2022 um 11.45 Uhr in der Wedauer Kirche, Am See 8. Mehr Infos hat Pfarrerin Ute Sawatzki (0203 / 726575) - Foto: www.trinitatis-duisburg.de . Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.
  


Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall.
Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 14. März 2022 von Ernst Schmidt, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm, besetzt.


Pfarrer Ernst Schmidt - Foto Schmidt

Obermeiderich lädt zum Friedensgebet und Emils Pup ein
Für diesen Freitag, 11. März 2022 lädt die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zum Friedensgebet und zum Treffpunkt „Emils Pub“ ein. Beim wöchentlichen Friedensgebet - immer freitags um 18 Uhr – können die Menschen in Gemeinschaft mit anderen ihre Gedanken, Sorgen und Ängste in dieser Kriegszeit im Gebet vor Gott bringen.

Beim anschließenden „Emils Pub“ können ab 19 Uhr die Besucherinnen und Besucher bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen. Für das Friedensgebet und „Emils Pub“ gilt die 2G-Regel, mehr Infos gibt es auf der Internetseite der Gemeinde www.obermeiderich.de.


Kirchen erinnern mit Friedensläuten und Friedensgebet an Kriegsbeginn, Opfer und Friedensstifter  
Als am 24. Februar Wladimir Putin seinen Truppen den Befehl zum Angriff auf die Ukraine gab, gingen bereits wenige Stunden später, etwa um 10 Uhr, die ersten Demonstrantinnen und Demonstranten in Russland auf die Straße, um gegen die Kriegspolitik ihres Präsidenten zu demonstrieren. Sie wurden festgenommen. Seitdem setzen Mutige trotz Verbots durch ihre Demonstrationen immer wieder öffentlich Zeichen gegen den Krieg. Zwei Wochen später, am10. März 2022 werden um 10 Uhr, der Stunde der ersten Demonstrationen vor zwei Wochen, in vielen Kirchen der Städte Duisburg, Dinslakens, Moers, Wesel und der Region Niederrhein die Glocken läuten.  

Das Friedensläuten ist eine gemeinsame Aktion der Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg, Moers (dieser erstreckt sich von Rheinhausen bis Alpen) und Wesel zusammen mit den katholischen Stadtdekanaten Duisburg und Moers. Damit möchten die Kirchen Menschen in Duisburg und am Niederrhein einladen, am 10. März genau um 10 Uhr ein gemeinsames Friedensgebet für die Opfer des Krieges zu sprechen und der Demonstrierenden in Russland zu gedenken, der Friedenstifterinnen und Friedensstifter, die durch ihr Handeln viel riskieren.  

Der Text des Friedensgebetes ist auf den Internetseiten der Kirchenkreise und Dekanate zu finden. Zudem werden in den Städten Gotteshäuser an zentralen Orten geöffnet sein, wo das Gebet dann in Gemeinschaft gesprochen werden kann: In der Duisburger Innenstadt sind das die Karmelkirche und die Salvatorkirche. Den Wortlaut des Friedensgebets gibt es im Netz unter https://kirchenkreis-dinslaken.de,  www.kirche-duisburg.de, www.stadtkirche-duisburg.de, www.kirche-moers.de und weiteren Internetseiten der Kirchen.  

Friedensgebet
Guter Gott, fassungslos stehen wir vor der Gewalt auf der Welt, wir sind erschrocken, ängstlich und wütend angesichts des Kriegs in der Ukraine. Wir sorgen uns, Gott, um die Menschen im Kriegsgebiet: Von Bomben und Raketen bedroht, so viele verletzt, so viele getötet. So viele auf der Flucht. Wir beten um Rettung für sie. Wir beten für alle, die aktiv an diesem Krieg beteiligt sind: Lass sie Auswege finden, um die Kämpfe zu beenden, die Waffen aus den Händen zu legen, den Weg der Gewalt zu verlassen. Wir beten für die Verantwortlichen: Lass sie Einsicht finden, damit sie ablassen von ihrem furchtbaren Kriegstreiben, das ganze Völker ins Unglück stürzt. Wir beten für die Menschen, die in Russland und Belarus mutig auf die Straße gehen, um sich für den Frieden einzusetzen. Wir beten um Schutz für sie vor schlimmen Repressalien. Wir beten um Durchhaltekraft für sie: Stärke ihren Mut. Und wir beten um Kraft, denen in Solidarität beizustehen, die leiden und die heute in Angst leben. Wir beten an gegen unsere Ohnmacht. Wir beten an gegen die Resignation. Stärke die Kräfte des Friedens. Gib Hoffnung all denen, die in der Ukraine, in Russland und Belarus nach Gerechtigkeit und Frieden suchen. Sende deinen Heiligen Geist, den Geist des Friedens, damit Frieden werde auf deiner Erde. Amen

 

- We shall overcome - Gospel-Gottesdienst mit Leidenschaft
- Evangelische Kirche Meiderich: Gebete, Texte und Musik rund um Frieden und Freiheit

We shall overcome - Gospel-Gottesdienst mit Leidenschaft
Duisburg, 04. März 2022 - Lieder, die von der guten Nachricht erzählen, gibt es am Sonntag, 13. März 2022 um 17 Uhr in der Evangelischen Kirche Obermeiderich zu hören. Im Gottesdienst mit Pfarrerin Esther Immer zum Thema „leidenschaftlich…“ bringt ein Gospel-Quartett unter Leitung von Kantorin Gundula Heller und Pop-Kantor Daniel Drückes zum Beginn der Passionszeit die Botschaft von Gottes Liebe und Frieden zum Klingen.

Eigentlich sollte der Gottesdienst Abschluss eines groß angelegten Chorprojekts sein. Wegen Corona konnte dieses aber nicht stattfinden. Dafür haben Gundula Heller und Daniel Drückes zusammen mit Christine Gladbach, Anne Hartmann und Bernd Schumacher stattdessen ein erfahrenes Quintett gebildet: Die Bandbreite im Gottesdienst reicht von Spirituals wie „Swing low“ und „Amazing Grace“ über das Friedenslied „We shall overcome“ bis hin zu poppigen Gospels aus der Feder des Wittener Klavier-Professors Timo Böcking. Pfarrerin Esther Immer nähert sich dem Thema „leidenschaftlich…“ in kurzen Impulsen.

Denn der Gottesdienst findet am Anfang der Passionszeit statt. Zum Gottesdienst sind alle eingeladen, die die 2GPlus-Regel erfüllen. Eine FFP2-Maske muss getragen werden. Dafür darf auch die Gemeinde bei einigen Liedern kräftig mitsingen. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeideirch.de

Innenansicht der evangelischen Kirche in Obermeiderich - Foto:; Tanja Pickatz


Evangelische Kirche Meiderich: Gebete, Texte und Musik rund um Frieden und Freiheit
Mit diesem Satz aus dem Friedensgebet von Franz von Assisi „…dass ich dein Licht anzünde wo Finsternis regiert!“ lädt die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich ab kommender Woche jeden Montag um 18 Uhr in die Kirche Meiderich, Auf dem Damm 6, zu einem Friedensgebet ein. Mit dem Friedensgebet möchte die Gemeinde mit allen Gläubigen ein Zeichen für den Frieden in Europa und für die Unterstützung der Ukraine setzen, und zwar mit Gebeten, Texten und Musik rund um den Frieden und die Freiheit sowie mit der Möglichkeit, eine Kerze des Mitgefühls zu entzünden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.


„Ich plane meine Beerdigung“ Vikar lädt zu Gesprächsabenden über das Leben und den Tod ein
Jonathan Kohl, Vikar in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh weiß aus vielen Gesprächen mit Angehörigen von Verstorbenen und Gemeindemitgliedern, dass über den Tod und insbesondere das eigene Sterben nicht gerne gesprochen wird. Der angehende Pfarrer möchte dies ändern und lädt daher zu einer Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Ich plane meine Beerdigung“ ein. Mit ihm geht es ab dem 21. März bei insgesamt vier Treffen in der Kreuzeskirche Marxloh - Foto Hans-Peter Lauer - ,immer montags um 18.30 Uhr um das Ende des Lebens.
„Es hat für viele Menschen etwas Beruhigendes, sich im Klaren über den eigenen Beerdigungsspruch zu sein oder zu wissen, welche Lieder bei der eigenen Beerdigung erklingen. Die Gespräche in der Veranstaltungsreihe drehen sich aber nur zum Teil um die Auseinandersetzung mit der eigenen Beerdigung. „Es geht auch um die Hoffnung nach dem Tod“ sagt der 31jährige und fügt hinzu: „Außerdem: Es ist wertvoll, sich immer wieder Gedanken zu machen, was das eigene Leben ausmacht, und eine solche Planung kann sich auch immer wieder verändern.“

Bei den Treffen wird es aber nicht nur ernst und traurig zugehen; gesprochen wird auch über die Freude, die man bei Erlebtem empfunden hat, aber auch über die Wünsche für das restliche Leben. Letztendlich geht es auch um die Grundfrage, was bleiben soll, wenn man geht. Dem jungen Theologen ist wichtig, dass sich nicht nur ältere Menschen von dieser Veranstaltungsreihe angesprochen fühlen, „denn eine frühe Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema nimmt Ängste und  Verunsicherungen.“

Die Veranstaltung findet unter der 2G-Regel statt; es können bis zu 15 Personen teilnehmen. Eine Voranmeldung bis zum 11. März ist über das Gemeindebüro der Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh (Tel.: 0203 75 96 97 00)  möglich, oder per Mail unter
jonathan.kohl@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.


- Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige
-
Evangelische Ideenschmiede für menschenfreundliches und nachhaltiges Leben
- Gottesdienste mit Friedensgebet in der Auferstehungsgemeinde

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige
Duisburg, 02. März 2022 - Kraft finden, mit der Erkrankung zu leben Friedrich Brand, der ehemalige Pfarrer der evangelischen Gemeinde Wanheim, und Dipl. Sozialarbeiter Horst Ambaum gründeten vor einigen Jahren eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und ihre Angehörigen. Beide wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig Gespräche mit anderen Betroffenen sind. Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag.


In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Das nächste Treffen, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 10. März 2022 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich unter Beachtung aller Pandemie-Schutzmaßnahmen.
Es gelten weiterhin die AHA-Regeln, 2G-Regel und Maskenpflicht. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand (Tel.: 0203 / 702988).

Gemeindehaus am Knevelshof Foto: www.gemeinde-wanheim.de, Falko Stampa


Evangelische Ideenschmiede für menschenfreundliches und nachhaltiges Leben

Mehr als 20 Veranstaltungen des Evangelischen Laboratoriums beleuchten in diesem Jahr die Bedingungen in der Arbeitswelt, das Zusammenleben in den Städten, Nachhaltigkeit und das gute Leben für alle. In Duisburg reflektiert das Politische Nachtgebet in der Marxloher Kreuzeskirche ab dem 7. März viermal in diesem Jahr kritisch die Lebensbedingungen im Duisburg Norden. Am gleichen Ort stellt am 20. März die Veranstaltung „Ein gutes Leben für alle“ dem Wirtschaftsliberalismus eine Alternative entgegen, und am 19. Oktober sprechen in dem Marxloher Gotteshaus Experten darüber, was „Grüne Wasserstofftechnologie“ bedeutet.

Geplant ist für dieses Jahr zudem eine alternative Rundfahrt, bei der unterschiedlichen Seiten des Duisburger Hafens auf kritisch-informative Weise beleuchtet werden. Zudem soll es im Juni von Duisburg aus eine Exkursion nach Neves zum Thema „Route der Industriekultur - … zwischen calvinistischer Frömmigkeit und Marienwallfahrt“ geben. Weitere Veranstaltungen zu den Herausforderungen in der Pflege und zu ausbeuterischer und prekärer Beschäftigung im Grenzraum Niederlande/NRW und in der Logistik und bei Lieferdiensten sind in Planung.


Zudem stehen auch die Barbara-Gottesdienste wieder fest für Duisburg im Programm. Alle Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Mehr Infos gibt es unter www.ev-laboratorium.de. Weitere Informationen: Das „Laboratorium – Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“ wird von den Evangelischen Kirchenkreisen Dinslaken, Duisburg, Moers und Wesel getragen. Es untersucht die gesellschaftlich-ökonomischen Beziehungen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und versteht sich als protestantische Ideenschmiede für ethisches Wirtschaften.

Gottesdienste mit Friedensgebet in der Auferstehungsgemeinde

Alle vierzehn Tage treffen sich Christinnen und Christen nicht nur am Sonntagvormittag zum Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Huckingen, Angerhauser Str. 91, sondern auch abends um 18 Uhr. Beginnend mit dem 6. März 2022 feiert die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd bis Ostern diesen Abendgottesdienst jeden Sonntag in der Huckinger Kirche vor dem Hintergrund der schrecklichen Krieges in Europa und stellt das Gebet für den Frieden in der Ukraine und der Welt im Mittelpunkt.

Die Besucherinnen und Besucher sind außerdem herzliche eingeladen, Kerzen zu entzünden und in der Stille persönliche Gebete zu formulieren und ihre Wünsche, Sorgen und Nöte vor Gott zu bringen. Neben den Kollekten für diakonische und soziale Projekte weltweit sowie in Deutschland ist das zweite Spendenkörbchen am Ausgang normalerweise für die Arbeit in unserer Gemeinde bestimmt.


In allen Gottesdiensten der Gemeinde – also auch in Ungelsheim und Mündelheim – werden ab jetzt und bis auf weiteres je zur Hälfte für die Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen und für das „Bündnis Katastrophenhilfe“ gesammelt. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evaufdu.de. Für Gespräche und Rückfragen stehen die beiden Gemeindepfarrer, Rainer Kaspers (0203 / 7297702) und Bodo Kaiser (Tel.: 0203 60847747; E-Mail: bodo.kaiser@ekir.de), gerne zur Verfügung.  

Eevangelischen Kirche in Huckingen - Foto: www.evaufdu.de



 

Das Leben feiern

Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt zum Tauffest unter freiem Himmel ein
Duisburg, 01. März 2022 - Manche Familien aus der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich werden sich den 4. September 2022 in ihrem Kalender blockieren, um gemeinsam mit anderen auf der Kirchenwiese an der Emilstraße beim Tauf- und Sommerfest der Gemeinde das Leben feiern. Dazu eingeladen hat sie ein Team der Gemeinde, das 300 Briefe vorbereitet und verschickt hat und nun auf viel Resonanz hofft. „Manche Familien zögerten, während der Pandemie ihre Kinder taufen zu lassen“, sagt Pfarrerin Sarah Süselbeck, „denn besonders die Familienfeiern nach dem Gottesdienst mit Restaurant & Co waren nicht wirklich planbar.“

Außerdem gab es Anfragen, ob und wann es Taufen unter freiem Himmel in Obermeiderich geben würde. Mit Ausblick auf eine abgeschwächte Pandemie, wuchs in der Gemeinde und im Vorbereitungsteam die Lust, zum Ende des Sommers zu einem Gottesdienst mit anschließendem Gemeindefest und Taufen einzuladen und gemeinsam das Leben zu feiern. Dazu fordert uns ja die aktuelle Jahreslosung „Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“ geradezu auf. Die Gemeinde übersetzt das seit Anfang des Jahres mit einem Riesenbanner an der Kirche „yes… we are open… welcome“.


Und so offen und unkompliziert soll auch alles beim Tauffest am 4. September zugehen: Taufen im Planschbecken, mit Taufbecken und der Taufschale an verschiedenen Stationen auf der Pfarrwiese hinter der Kirche. Und zur Party nach den Taufen sind alle aus dem Stadtteil eingeladen, denn neben Grillen, Kaffee und Kuchen, gibt´s neben Kleider-Trödelmarkt und Hüpfburg alles, was zu einem anständigen Fest gehört. Falls das Wetter nicht mitspielt wandert die wenigen Meter selbst das Planschbecken mit ins Gotteshaus. Die bisherige Resonanz ist gut. Diakonin Gisela Rastfeld, Prädikant und Presbyter Andre Welters, Pfarrerin Süselbeck, Pfarrer i.R. Hans-Bernd Preuß und Pfarrerin Esther Immer, sowie sind gespannt, wie viele Familien das Fest mitfeiern und ihre Kinder dort taufen möchten.

Eine erste Übersicht werden sie am 20. August, denn dann gibt es ein Vorbereitungstreffen für alle Familien, die am 4. September auf der Kirchwiese ihre Kinder taufen lassen möchten. Anmelden kann man sich zum Vortreffen bei  Pfarrerin Sarah Süselbeck (0203 422 001, ssueselbeck@obermeiderich.de), Pfarrerin Esther Immer, 0203 410 1080, esther.immer@cwdu.de) oder Pfarrerin i.R. Hans-Bernd Preuß (0203 42 55 72, hbpreuss@obermeiderich.de), die gerne auch alle Fragen rund um das Fest und die Taufe beantworten. Infos zu Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.

Gemeindezentrum Obermeiderich - Foto: Tanja Pickartz 


Pfarrer Fleckner am Service-Telefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall.


Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 7. März 2022 von Klaus Fleckner, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck, besetzt.  


Betroffene Duisburger beteten in der Salvatorkirche gemeinsam für den Frieden

Duisburg, 26. Februar 2022 - Das rasch organisierte, ökumenische Friedensgebet, zu dem der Evangelische Kirchenkreis gemeinsam mit dem Katholischen Stadtdekanat am Freitagabend in die Salvatorkirche eingeladen hat, fand großen Anklang bei den Duisburgern. 120 Duisburger folgten der Einladung, angesichts des russischen Einmarsches in die Ukraine gemeinsam um Frieden zu beten und Lichter der Trauer, aber auch der Hoffnung anzuzünden.


Einige BesucherInnen hatten ihre kleinen Kinder und Enkelkinder mit in die alte Stadtkirche gebracht, für die man sich besonders dringlich um den Frieden auf der Welt bemühen muss. „Ich erinnere mich noch gut an Bomben, Trümmer Angst und Hunger nach dem zweiten Weltkrieg, ich möchte nicht, dass meine Urenkelin so etwas auch erleben muss“, erklärte eine alte Dame sichtlich geschockt, von den Ereignissen. „Dieser Krieg geht uns unglaublich nahe“, stellte auch der Superintendent Dr. Christoph Urban in seiner Predigt fest, „man hatte doch gedacht, wir wären irgendwie weiter, siebenundsiebzig Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs.“


Es erschrecke vor allem die Aggression, die Planhaftigkeit des Überfalls und der Völkerrechtsbruch mit Ansage. Der Stadtdechant Roland Winkelmann las aus dem 85. Psalm: `Könnte ich doch hören, was Gott der Herr redet, dass er Frieden zusagte seinem Volk und seinen Heiligen, auf dass sie nicht in Torheit geraten. `

„Russland spielt mit einem infernalischen Feuer“, betonte er den Ernst der politischen Lage. Und auch Urban kritisierte den russischen Überfall auf die Ukraine scharf. „Krieg ist eine Torheit, also eine Dummheit. Krieg darf nach Gottes Willen nicht sein“, sagte er. Jede Generation habe einen prägenden Krieg, bei ihm sei das der Golfkrieg gewesen, der ihn als Schüler politisiert und gleichzeitig der Kirche nahegebracht habe: „Weil da Menschen waren, die gesagt haben, dass Krieg nach Gottes Willen nicht sein darf, ohne die Eindeutigkeit vermissen zu lassen.“


Am gemeinsamen Gebet um Frieden nahm auch der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link mit einer Fürbitte teil. „Unsere schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden, dies ist der erste völkerrechtswidrige Angriffskrieg seit 1939. Wir spüren unsere Ohnmacht;“ sagte Link. Er bat Gott um Hilfe dabei „unbeirrt, mutig und besonnen unseren Weg weiter zu gehen.“ „Heiliger Geist, lass unseren Ruf nach Frieden nicht verstummen und lass uns Kriegsflüchtlinge in Barmherzigkeit aufnehmen“, bat Urban. Und Winkelmann bat um Mut, Einsicht und Demut für alle, „die der Waffengewalt Einhalt gebieten können.“ Die Duisburger zündeten nach dem offiziellen Teil des Friedensgebetes noch viele Kerzen an und standen noch länger in Gesprächen beisammen.


„Die Leute haben sich tatsächlich reihenweise bei uns für diese Möglichkeit zum gemeinsamen Gebet bedankt, das war offenbar vielen ein großes Bedürfnis“, stellten Urban und Winkelmann beim Ausgang fest. Text: Sabine Merkelt-Rahm Info: In den letzten Tagen hatten auch viele evangelische und katholische Kirchengemeinden in Duisburg zu Friedensgebeten in ihre Kirchen eingeladen. An diesem Wochenende und in den darauffolgenden Tagen gibt es weitere Friedensgebete. Und auch in allen Gottesdiensten in den Gemeinden, können Menschen für den Frieden beten und Kerzen anzünden. Informationen dazu gibt es auf den Internetseiten der Gemeinden.  

Friedensgebet in der Duisburger Salvatorkirche - Fotos Bartosz Galus


Kerzenlichter der Trauer und der Hoffnung

Ökumenisches Friedensgebet in der Salvatorkirche
Duisburg, 24. Februar 2022 - Auch in Duisburg herrscht Fassungslosigkeit und Entsetzen über Vladimir Putin und seinen Befehl an die russische Armee, die Ukraine militärisch anzugreifen. Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und die Katholische Stadtkirche Duisburg laden daher all jene, die sich um die Menschen in der Ukraine und den Frieden in der Welt sorgen, zu einem Friedensgebet am Freitag, 25. Februar 2022 um 18 Uhr in die Salvatorkirche ein. Superintendent Dr. Christoph Urban und Stadtdechant Roland Winkelmann werden

Gedanken und Ängste vor Gott bringen. Die beiden Kirchen laden außerdem daheimgebliebene Duisburgerinnen und Duisburger dazu ein, um 18 Uhr, wenn die Glocken der Salvatorkirche läuten, eine Kerze anzuzünden und ihre Sorgen und Gebete an Gott zu richten. Wer mag, kann zur Zwiesprache mit Gott außerhalb der Gottesdienste zur Salvatorkirche kommen, innehalten und ein Kerzenlicht der Trauer und Hoffnung anzünden. Am Eingang liegen Handzettel mit einem Friedensgebet aus, das in Salvator gesprochen und gerne mitgenommen werden kann.

Eine täglich brennende Kerze auf dem Altar mahnt zum Frieden. Zudem sind eingeladen, Gottesdienste in den evangelischen und katholischen Gemeinden vor Ort zu besuchen und dort für den Frieden zu beten. Die Salvatorkirche ist außerhalb der Gottesdienstzeiten dienstags bis samstags von 10 Uhr bis 17 Uhr und sonntags von 11 Uhr bis 13 Uhr geöffnet, zusätzlich ist sie zum stillen Gebet auch am Rosenmontag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Für die Teilnahme an Gottesdiensten in der Salvatorkirche gelten derzeit die 2G Regelung und Maskenpflicht, für den Besuch der Kirche außerhalb der Gottesdienstzeiten gilt Maskenpflicht. Infos zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg gibt es unter www.kirche-duisburg.de, zur Katholischen Stadtkirche Duisburg unter www.stadtkirche-duisburg.de und Infos zur Salvatorkirche unter www.salvatorkirche.de.  

Salvatorkirche Foto: Tanja Pickatz 

 

Vielfältiges Gemeindeleben im März an der Meidericher Kirche

Duisburg, 23. Februar 2022 - Ehrenamtliche, Mitarbeitende und alle Besucherinnen und Besucher können sich in der Evangelischen Gemeinde Meiderich auf den März freuen, denn das Gemeindeleben wird mit Aktionen, Gottesdiensten und Andachten auch in diesem Monat vielfältig; und wegen der Pandemielockerungen wird das alles etwas entspannter zugehen können. Neben den Gottesdiensten sind nun auch wieder Veranstaltungen in der Gemeinde möglich, zwar noch mit 2G, Vorsicht und Maske, doch den Begegnungen - auch in den Gruppen und Kreisen - steht nichts mehr im Wege.  


Ein Schwerpunkt sind die Klimaaktionen der Gemeinde. So unterstützt sie zum Beispiel die Initiative Klimafasten, indem sie in den Schaukästen und auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de Tipps zum Ausprobieren eines klimafreundlichen Handelns im Alltag gibt. Zusätzlich bietet die Gemeinde in der Zeit vom 3. März 2022 bis 16. April 2022 jeden Freitag von 10 bis 12 Uhr am Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, einen Klimastand mit Aktionen, Snacks, Ideen, Geschenken und Aufmerksamkeiten rund um Umwelt- und Klimaschutz an. Herzlich eingeladen sind Interessierte auch zum Klimafrühstück am Samstag, 26. März 2022. Dort dreht sich von 10 bis 12 Uhr im Gemeindezentrum bei Essen und Getränken im Gespräch alles um den Klimaschutz vor der eigenen Tür und darum, wie der Klimaschutz in der Gemeindearbeit noch mehr zum Thema wird.

Engagierte in der Gemeinde haben übrigens mit den Sammelaktionen von Kronkorken für den guten Zweck und Wachsresten zur Neubefüllung von Teelichtern bisher schon viel erreicht. Dazu gehört auch das „Clean Up“ in Meiderich: Bei der letzten Aktion am 12. Februar 2022 haben über 40 Helfer und Helferinnen 60 Säcke Müll, Unrat und Weggeworfenes eingesammelt. Das geistliche Leben kommt im März in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich nicht zu kurz.


Neben den Gottesdiensten gibt es bis Ostern jeden Mittwoch um 19 Uhr eine Passionsandacht. Dazu laden unter dem Motto „Ich bin‘s so leid“ die Evangelischen Kirchengemeinden Obermeiderich und Meiderich und die Katholische Gemeinde St. Michael abwechselnd in ihre Kirchen ein. Außerdem laden die evangelischen und katholischen Gemeinden in Meiderich Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche zur Feier des Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen ein: In diesem Jahr geht es am 4. März 2022 um das Thema „Zukunftsplan Hoffnung“.


In Meiderich startet der Tag um 15.30 Uhr im Gemeindezentrum mit einem Nachmittag der Begegnung mit Informationen rund um den Weltgebetstag und die beteiligten Länder und endet um 17 Uhr mit dem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst in der benachbarten evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm 6. Infos zur Gemeinde, dem Gemeindeleben und zu allen Aktionen gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und per Telefon im Gemeindebüro unter der Rufnummer 0203-4519622.
 
Mitglieder des "Teams Klimastand" der Gemeinde. Foto
www.kirche-meiderich.de

 

- Glockenläuten für die Corona-Toten
. Zukunftsplan: Hoffnung - 13 Gottesdienste in Duisburg zum Ökumenischen Weltgebetstag
- Kinder und Jugendliche vereinsamen durch die Pandemie stärker als Erwachsene

Glockenläuten für die Corona-Toten - Passionsandachten und Gedenken an die Opfer der Pandemie
Duisburg, 22. Februar 2022 - Mit den sechs gemeinsamen Passionsandachten, zu denen die Evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd und die Evangelische Kirchengemeinde Großenbaum in diesem Jahr in ihre Kirchen abwechselnd einladen, erinnern die beiden Gemeinden an den Leidensweg Jesu erinnern. Zugleich möchten sie auch an das Leiden der Verstorbenen der Pandemie, ihrer Familien, Freundinnen und Freunde erinnern. So werden vor den um 19 Uhr beginnenden Andachten die Glocken für die Menschen aus Duisburg läuten, die an oder in Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind.

Das Erinnern soll bewusst nicht still geschehen, denn in beiden Gemeinden entstand der Eindruck, dass seit dem staatlichen Gedenken für die Opfer der Pandemie am 18. April 2021 und der weiter gestiegenen Zahl der Corona-Toten, die Opfer der Pandemie gegenwärtig immer weniger wahrgenommen werden. Wenn daher in den Stadtteilen das Läuten zu den Passionsandachten zu hören ist, wir jeder einzelne Gl
ockenschlag an eine Verstorbene oder einen Verstorbenen an Covid aus Duisburg erinnern – nach der sechsten Andacht werden es weit über 800 Glockenschläge sein.

Die erste Andacht – sie alle werden immer donnerstags um 19 Uhr gefeiert – ist am 3. März in der Auferstehungskirche in Ungelsheim, die zweite am 10. März in der Versöhnungskirche in Großenbaum, die dritte am 17. März in der evangelischen Kirche in Huckingen (links), die vierte am 24. März in der Auferstehungskirche in Ungelsheim, die fünfte am 31. März in der Großenbaumer Versöhnungskirche und die letzte am 7. April in der evangelischen Kirche in Huckingen. Mehr Infos zu den Gemeinden gibt es unter www.ekgr.de bzw. https://evaufdu.de.

Glocken der Auferstehungskirche in Ungelsheim

Großenbaumer Versöhnungskirche Großenbaum


Zukunftsplan: Hoffnung - 13 Gottesdienste in Duisburg zum Ökumenischen Weltgebetstag

Den Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen feiern Christinnen und Christen in über 150 Ländern der Erde jedes Jahr am ersten Freitag im März. Für den 4. März 2022 haben Frauen aus England, Wales und Nordirland zum Thema „Zukunftsplan: Hoffnung“ Gebete, Lieder und Texte zusammengestellt, die von den multiethnischen, -kulturellen und -religiösen Gesellschaften in ihren Ländern erzählen und Themen wie Armut, Einsamkeit und Missbrauch zur Sprache bringen.

Titelbild von Künstlerin Angie Fox zum Weltgebtstag 2022 England, Wales & Nordirland. Das Bild trägt den Titel „I Know the Plans I Have for You“ - oto: © 2020 World Day of Prayer International Committee, Inc.“

Den Spuren der Hoffnung, von denen dabei die Rede ist, wird auch in 13 Gottesdiensten in Duisburg nachgegangen, die man an dem Tag in den verschiedensten Stadtteilen Duisburg mitfeiern kann und die von Frauen aus evangelischen und katholischen Gemeinden vorbereitet wurden. Die meisten Gottesdienste beginnen zwischen 15 und 17 Uhr, der Gottesdienst in der Karmelkirche, Karmelplatz 1 -3, richtet sich insbesondere an Berufstätige und beginnt deshalb erst um 20 Uhr.

Eine Übersicht der Termine gibt es im Internet unter www.kirche-duisburg.de und unter www.stadtkirche-duisburg.de, weitere Informationen zum Weltgebetstag gibt es im Internet unter www.weltgebetstag.de.

Übersicht zu den 13 Gottesdiensten am 04. März 2022 in Duisburg. Die Gottesdienste bereiten Frauen evangelischer und katholischer Gemeinden aus Duisburg vor Ort in Teams vor:
 


Kinder und Jugendliche vereinsamen durch die Pandemie stärker als Erwachsene
Eine jüngst über die Uniklinik Essen bekannt gewordene Studie aus dem Zeitraum des zweiten Lockdowns weist auf eine stark gestiegene Zahl von Suizidversuchen unter Kindern und Jugendlichen hin. Zwar lässt die Datengrundlage noch keine fundierten Schlüsse zu, aber das dahinter liegende Problem könnte immens sein. Zu dem Schluss kommt auch das Nachrichtenmagazin der Spiegel bei der kritischen Betrachtung der Studie.


Die Sozialpädagogin und Gestalttherapeutin Rosemarie Schettler - Foto: www.telefonseelsorge.duisburg.de -, die seit vielen Jahren in der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg-Mülheim-Oberhausen (TS) unter anderen Aufgaben die Krisenbegleitung verantwortet, geht auch davon aus, dass es noch zu früh ist, um schon die Auswirkungen der Pandemie aus die Psyche von Kindern und Jugendlichen zu beurteilen. „Da kommt noch Einiges auf uns zu, vieles wird erst sichtbar werden, wenn die akute Phase der Pandemie überstanden ist,“ sagt sie.
Seit Mitte letzten Jahres boomt die Telefonseelsorge, soviel ist anhand der Zahlen belegbar. Kinder und Jugendliche leiden vermutlich ganz besonders unter der Vereinsamung, die durch die Einschränkung ihrer Spielräume und Begegnungsräume entstanden sind. „Homeschooling, kein Vereinssport, vielleicht wenig Platz zuhause, beschränkter Zugang zu Endgeräten, da werden die Räume schnell eng,“ sagt die erfahrene Krisenbegleiterin.


„Oder ein junger Student, der am fremden Studienort in seinem Zimmer sitzt und nur online studiert, der kann ja gar kein neues soziales Umfeld entwickeln“, fügt sie hinzu. Bei der TelefonSeelsorge Duisburg gibt es gleich vier Kanäle, über die sich Menschen aller Altersgruppen Hilfe holen können. Neben der klassischen Form des Gesprächs am Telefon gibt es den Präsenzkontakt für Menschen in akuten, oft suizidalen, Krisen.

Ein besonders wichtiger Dienst in einem Land, das mit schnell verfügbaren Therapieangeboten unterversorgt ist und wenig Suizidprävention anbietet. Zwar kann die Krisenbegleitung keine Therapie ersetzten, aber sie kann entlasten und helfen, die Wartezeit zu überstehen und sie sinnvoll zu nutzen. Mit der Seelsorge per Mail und der Seelsorge im Chat gibt es zwei weitere Möglichkeiten der Entlastung. Den Chatbereich hat Schettler mit aufgebaut. „Wenn ich da jetzt einen möglichen Chattermin einstelle, ist der in einer Viertelstunde vergeben, da haben wir gut zu tun,“ stellt sie fest.


Die Menschen, die ihre Probleme im Chat mitteilen wollen, sind oft aus der Altersgruppe zwischen 20 und 40, also eher etwas jünger als die „Telefonkunden“. Rosemarie Schettler, die zurzeit gemeinsam mit Olaf Meier, dem Leiter der TS Duisburg die Auswahlgespräche für den nächsten Ausbildungskurs zum ehrenamtlichen Mitarbeitenden führt, wird diesen Teil ihrer Arbeit besonders vermissen, wenn sie im kommenden Mai in den Ruhestand geht. „So ein neuer Kurs bringt den Kontakt mit hochmotivierten Menschen, die sich gerne neuen Input aneignen, das hat immer großen Spaß gemacht“, erinnert sie sich. Auch Beiträge aus der Praxis für Fachzeitschriften hat sie ausgesprochen gern geschrieben.

Wenn sie gerade nicht arbeitet, ist sie mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs, übt Klavier, lernt Französisch und begleitet ihre bewegungshungrigen Enkelkinder zum Spielplatz. Dafür wird sie ab Mai leichter Zeit finden, als bisher. „Meine Stelle bei der TelefonSeelsorge bleibt auf jeden Fall im vollen Umfang erhalten und wird bald neu besetzt, das ist uns hier das Wichtigste“ findet sie. Text: Sabine Merkelt-Rahm Mehr Infos zur Duisburg Telefonseelsorge und der Krisenbegleitung gibt es im Netz unter www.telefonseelsorge.duisburg.de.

 

Die Täter sollen nicht über die Opfer triumphieren

Bewegendes Gedenken an die Opfer des Anschlags von Hanau vor der Hochfelder Pauluskirche
Duisburg, 21. Februar 2022 - Genau zwei Jahre ist es her, dass der rassistische Anschlag in Hanau neun Menschenleben kostete. Der Opfer wurde jetzt vor der Pauluskirche in Duisburg Hochfeld gedacht. Gut 150 Menschen waren trotz widrigen Wetters gekommen, um ein deutliches Zeichen für ein friedliches Miteinander ohne Terror und Gewalt zu setzen.
„Rassismus zerstört Leben“, lautete die Botschaft. Dem Terror und Rassismus in aller Deutlichkeit und mit aller Kraft und Macht entgegenzuwirken, war das Anliegen und das letztlich erreichte Ziel der Hochfelder Kundgebung.

Pfarrer Sören Asmus vom Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, und sein langjähriger Kollege, Pfarrer Tijmen Aukes, hatten schon im Oktober letzten Jahres erste Kontakte geknüpft, um gemeinsam mit weiteren Kirchen, Religionsgemeinschaften, Organisationen und Institutionen zu signalisieren, dass das, was da passiert ist, „uns allen nicht egal ist.“
Kurz nach dem Anschlag am 19. Februar 2020 in Hanau gab es eine Trauerfeier, organisiert von der DITIB Moschee. Im letzten Jahr rückte Corona-bedingt das Mahnen, Gedenken und Erinnern in den Hintergrund. Jetzt wurde wieder gemeinsam Flagge gegen Rassismus, für Menschenfreundlichkeit und Toleranz gezeigt.

Die evangelische und die katholische Kirche in Duisburg, muslimische Gemeinden, die griechisch-orthodoxe Kirche und viele Organisationen waren zur Pauluskirche gekommen, um Fürbitten zu halten, fest entschlossen, dass mit dem Gedenken an die Opfer zugleich festgestellt wird, dass die Täter niemals über die Opfer triumphieren dürfen.
„Es ist schon bewegend, dass wir hier alle an einem Strang ziehen, am Strang der Menschlichkeit und des friedlichen Zusammenlebens“, befand Schwester Martina Paul von der katholischen Kirchengemeinde Liebfrauen. Jede der teilnehmenden Kirchen und Religionsgemeinschaften hat Gebete in ihrer eigenen Tradition vorgetragen.

Als sich Teilnehmerinnen mit T-Shirts zeigten, auf denen die Gesichter der in Hanau Ermordeten zu sehen waren, wurde es ganz still auf dem Vorplatz des Hochfelder Gotteshauses. Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg: „Der Anschlag von Hanau war eine fürchterliche Tat. Neun Menschen sind ermordet worden, weil sie anders, weil sie fremd waren. Wir erinnern heute an diese Opfer.“

Zugleich sprach er von einem Vierklang aus Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen: „Wir wollen die Opfer von Rassismus nicht vergessen. Wir suchen Gerechtigkeit für alle Menschen in unserer Stadt und in unserem Land. Wir brauchen die Aufklärung über die Vorgänge in Hanau, aber auch über die Strukturen und Verhaltensweisen, die den Rassismus in unserem Leben hervorbringen. Wir müssen Konsequenzen ziehen, damit das Leben ohne Angst, Verletzung, Ausgrenzung und Herabwürdigung für alle Menschen möglich wird.“


Hanau, so Urban weiter, stehe für die Erkenntnis, dass Rassismus tödlich ist, und dafür, „dass Rassismus uns alle bedroht, weil menschenfeindliche Gewalt in unserem Alltag lauert. Gegen das Virus des Rassismus helfen keine Masken, sondern allein Solidarität und Lernbereitschaft.“
Pfarrer Martin Hoffmann von der Evangelischen Gemeinde Hochfeld, ist sich sicher, dass die Kundgebung vor der Pauluskirche genau diese Solidarität gesteigert habe, in Hochfeld, aber auch weit darüber hinaus. R.A.T.

 

Neue Kirchenführung in Meiderich

Duisburg, 20. Februar 2022 - Udo Kloppert, Prädikant und ehemaliger Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich kennt das Mittelmeidericher Gotteshaus, Auf dem Damm 6, ganz genau. Am ersten Mittwoch jeden Monats berichtet er - immer kurzweilig, aber mit Fakten und Kuriosem gespickt - beim Rundgang durch die Kirche von der Geschichte des alten Bauwerkes. Auch bei der nächsten Führung am 2. März 2022 um 17.30 Uhr wird Udo Kloppert - kirche-meiderich.de - u.a. über die Umrisse der Vorgängerkirche aus dem 9. Jahrhundert, das alten Lehrerdenkmal auf dem Kirchplatz, die alte Kanzel und den über 500 Jahre alten Turm sprechen.


Natürlich rücken bei der Führung auch die neuen Sehenswürdigkeiten – der modernen Abendmahlstisch und die Kirchenfenster, die nach einem eigenen Konzept erstellt wurden – in den Mittelpunkt. Um eine Anmeldung im Gemeindebüro wird gebeten (0203 / 4519622, ggf. Namen und Personenzahl und Rückrufnummer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen). Bei allen Veranstaltungen in der Kirchengemeinde gelten Pandemieschutzbedingungen; weitere Informationen dazu und zur Kirchengemeinde gibt es auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de.

- Die Sanierung der Salvatorkirche ist bald abschlossen
- Orangen ohne Gift und Sklaverei

Die Sanierung der Salvatorkirche ist bald abschlossen
Duisburg, 16. Februar 2022 - Die Arbeiten am Turm der Salvatorkirche sind abgeschlossen und die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg kann jetzt die dringend notwendige Sanierung des Plateaus vor dem Haupteingang der Salvatorkirche unterhalb des Turms in Angriff nehmen. Die Abdeckung ist im Verlauf der Jahrzehnte undicht geworden und es dringt Regenwasser in die darunter liegenden Gewölbe ein. Zudem muss die Balustrade durch Austausch von Steinelementen und neuer Bleiverfugung wieder auf Vordermann gebracht. Wenn alles nach Plan läuft sind die Arbeiten im Frühsommer abgeschlossen.


Diese letzten Maßnahmen schlagen mit gut 730.000 Euro zu Buche. „Durchführen können wir das, weil uns bei dieser Aufgabe das Land Nordrhein-Westfalen mit 240.000 Euro Förderung unterstützt“ betont Pfarrer Martin Winterberg. Ein weiterer Grund ist, dass die vorangegangene Turmsanierung zwar 1,5 Mio. Euro gekostet hat, sie konnte aber dank der Unterstützung des Bundes durch die „Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien“ und durch ein unerwartet hohes Spendenaufkommen von 350.000 Euro finanziell gut gestemmt werden.

„Die ursprünglich dafür vorgesehen Eigenmittel konnten wir dann zum Glück für die Arbeiten an der Plateauplatte nutzen; ansonsten hätten wir diese Maßnahme jetzt nicht durchführen können“ erklärt Pfarrer Winterberg, der allen die finanziell und logistisch mitgeholfen haben, sehr dankbar ist. Dass der Zeitplan gut eingehalten werden konnte, sei auch der guten Zusammenarbeit mit der Oberfinanzdirektion in Münster und der Denkmalpflege in Duisburg zu verdanken: „Das ist auch einen großen Dank wert, denn so lief alles reibungslos und sparte uns viele Nerven.“


Jetzt habe die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg die notwendigen Baumaßnahmen abgeschlossen und sich im Rahmen der inhaltlich-konzeptionell-personellen Aufstellung mittelfristig mit zwei Gemeindezentren auf die Zukunft eingestellt, ergänzt Pfarrer Winterberg: Ein Gemeindezentrum ist für die Innenstadt und die Stadtteile Neuenkamp und Kaßlerfeld mit der Salvatorkirche als Predigtstätte und als Stadtkirche Duisburgs zusammen mit der sanierten und innenräumlich neu gestalteten Marienkirche.


Das andere Gemeindezentrum liegt in Duissern mit der Lutherkirche und der angeschlossenen Notkirche als Zentrum, in dem die Seniorenarbeit stattfindet und auf dessen Gelände auch das „JuCa“ (Jugendcafé) als Ort der gemeindlichen Jugendarbeit gelegen ist. Mehr Informationen zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de und www.salvatorkirche.de.

 Pfarrer Martin Winterberg an der Balustrade des Plateaus der Salvatorkirche, an der derzeit noch gearbeitet wird (Foto: Rolf Schotsch).

Orangen ohne Gift und Sklaverei
Die drei großen Duisburg-Lieferungen fairer Orangen aus Italien waren in diesem Winter schnell verkauft. Bis zum 26. Februar können im Weltladen in Duisburg Neudorf, Koloniestr. 92, Bestellungen für die letzte Sendung Zitrusfrüchten dieser Saison aufgegeben werden. Weil große Konzerne und Handelsketten in Süditalien den Preis diktieren, müssen viele kleinbäuerlichen Betriebe ihre Orangen für einen Preis verkaufen, der kaum die Kosten für das Pflücken abdeckt. Die Erntehelfer müssen unter unmenschlichen Zuständen dort leben. Dagegen ermöglicht der Verein „SOS Rosarno“, der Lieferant dieser Orangen, den Bauern faire Preise und den Saisonkräften menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu fairen Löhnen.


„Die Orangen werden ohne Gift und ohne Sklavenarbeit hergestellt“ erklärt Diakon Claudio Gnypek vom Rheinischen Dienst für Internationale Ökumene, der im Oktober selbst vor Ort war und den Verein SOS Rosarno besuchte. „In diesem Verein organisieren sich Biobäuerinnen und Bauern, Erntehelfer und Menschenrechtsaktivisten um eine Alternative zur Ausbeutung von Migranten in der Landwirtschaft zu schaffen.“ In Süditalien schuften Flüchtlinge meist unter arbeitsrechtlich illegalen Bedingungen in der Ernte der Zitrusfrüchte.


Die Preise, welche die Supermarktketten zahlen, reichen nicht aus, um die Tagelöhner ordentlich zu bezahlen. Der Verein SOS Rosarno zeigt seit über zehn Jahren, dass es auch anders geht. Dort bekommen die Geflüchteten aus Afrika reguläre Arbeitsverträge, werden nach Tarif bezahlt und die Zitrusfrüchte werden ökologisch angebaut. Dafür beliefern sie nicht die Supermärkte, sondern verkaufen ihre Orangen direkt an Einkaufsgemeinschaften, Weltläden und Gemeinden. Der Weltladen Duisburg wird seit 2021 beliefert. „Die Aktion ist super angekommen“ sagt Andrea Nadolny vom Weltladenteam.


„Wir hatten ein großes Feedback und auch viele neue Kunden. Sicherlich werden wir an der Aktion weiter dran bleiben.“ Mehr Informationen zur Orangenbestellung und Infos zum Weltladen gibt es unter www.weltladen-duisburg.de oder unter Tel.: 0203 / 358692 bzw. weltladenduisburg@t-online.de. Der Duisburger Weltladen ist ein Fachgeschäft des fairen Handels und wird als Verein seit über 40 Jahren durch ehrenamtliche Mitarbeitende geführt und wirtschaftlich erfolgreich betrieben.  

Dezemberlieferung der fairen Orangen - Margit Budinger vom Weltladen Duisburg und Diakon Claudio Gnypek beim Lagern der fairen Orangen (Foto: weltladen-duisburg.de).


- Kleine Stars fürs Kindermusical gesucht
- Service-Telefon der evangelischen Kirche
- Ökumenische Marktandachten in Neumühl

Kleine Stars fürs Kindermusical gesucht
Duisburg, 15. Februar 2022 - Gundula Heller begeistert immer wieder Kinder und Jugendliche dafür, ein Musical zu proben und es in der evangelischen Kirche Obermeiderich aufzuführen. Beim neuen geht es um die Bibelgeschichte vom Zöllner Zachäus, der zwar jede Menge Geld ergaunert, dafür aber keine Freunde hat, die mit Songs aus Pop, Rock, Soul und Swing erzählt wird.

Kirchenmusikerin Heller studiert das Kindermusical „Zachäus“ von Ruthild Wilson und Helmut Jost mit dem Kinder- und Jugendchor der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich Heller und einem Team, begleitet von  einer Band unter Leitung von Popkantor Daniel Drückes, ein.

Zur Verstärkung sucht sie weitere kleine Musicalstars im Alter von acht bis 14 Jahren. Geprobt wird ab dem 24. Februar 2022 immer donnerstags zunächst per Zoom, später präsent im Gemeindezentrum an der Emilstraße: um 16 Uhr proben die Kinder im Alter von acht bis zehn Jahre; um 16.45 proben die Mädchen und Jungen ab elf Jahren. Bis zur Aufführung am Sonntag, 22. Mai 2022 um 10 Uhr im Gottesdienst ist genug Zeit, in Ruhe die kurzen Texte und die kindgerechten Melodien einzustudieren und wieder tolle Kostüme und Bühnenbilder anzufertigen.

Weitere Infos hat Kantorin Gundula Heller (Tel.: 0208/847306; gheller@obermeiderich.de), bei der auch Anmeldungen möglich sind. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Ein früherer Auftritt von Mädchen und Jungen im Kindermusical "Noah" in der Obermeidericher Kirche - Foto: www.obermeiderich.de


Ökumenische Marktandachten in Neumühl

Wenn freitags in Neumühl Markttag ist, sind die Türen der benachbarten Gnadenkirche, Obermarxloher Str. 40, geöffnet, denn evangelische und katholische Kirche laden um 10.30 Uhr zur kleinen Auszeit, zur ökumenische Marktandacht, ein. Die nächsten „12 Minuten für Gott“ gibt es im Februar am 18. mit Pater Tobias und am 25. mit Pfarrer Michael Hüter.


An den folgenden Märzfreitagen gestalten nacheinander, Pfarrerin Buchmüller-Brand, Annette Pellny, Pfarrer Hüter und am letzten März-Freitag Pater Tobias die Andachten. Sie alle sind Teil des ökumenischen Teams und laden gemeinsam mit den beiden mitwirkenden Kirchenmusikern  Karl Hülskämper und Markus Kämmerling herzlich zu den zwölf Minuten für und mit Gott ein.

Das Team der Ökumenischen Marktandachten in Neumühl: (v.l.) Pfarrer Michael Hüter, Annette Pellny, Pater Tobias und Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand (Foto: Bartosz Galus)


Service-Telefon der evangelischen Kirche

„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall.

Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte.

Das Service-Telefon ist am Montag, 21. Februar 2022 von Dirk Strerath, Gemeindepädagoge im Gemeinsamen Pastoralen Amt in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich, besetzt.

Dirk Strerath mit seiner Pfarrkollegin Monika Gebhardt - Foto Reiner Terhorst

- Kreisverband der Evangelischen Frauenhilfe Duisburg Süd löst sich auf
- Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

Kreisverband der Evangelischen Frauenhilfe Duisburg Süd löst sich auf
Aktivitäten sollen aber bleiben
Duisburg, 14. Februar 2022 - Den Kreisverband der Evangelischen Frauenhilfe Duisburg Süd gibt es seit Ende letzten Jahres nicht mehr. Anknüpfungspunkte zu den Frauenhilfen in den evangelischen Gemeinden und zu anderen christlichen Frauengruppen soll es weiterhin geben, denn Projekte, wie die Mitarbeit am jährlichen ökumenischen Frauengottesdienst oder an den Vorbereitungen zum Weltgebetstag der Frauen bleiben für engagierte Mitglieder bestehen.

Dafür setzen sich die Vorstandmitglieder Heide Hohnwald und Ella Becker-Stewart und Pfarrerin Esther Immer ein, die als beratendes Mitglied vom Evangelischen Kirchenkreis Duisburg aus, im Kreisverband Süd aktiv war. Der Schritt hatte sich schon länger abgezeichnet, denn die einzelnen Frauenhilfen des Kreisverbandes sind durch das hohe Durchschnittsalter der Mitglieder bedingt immer kleiner geworden. Aber auch die gesellschaftlichen Bedingungen hätten sich verändert, hebt Esther Immer hervor. Heutzutage seien Frauen meist durchgängig berufstätig; viel ausschlaggebender sei aber der Wunsch, sich nicht dauerhaft in Gruppen festzulegen, sondern sich vielmehr projektbezogen zu engagieren.
Dies beobachtet die Pfarrerin auch in anderen Bereichen des ehrenamtlichen Engagements.


Dass diese Entwicklung auch Chancen für Neues bietet, sehen auch Heide Hohnwald und Ella Becker-Stewart. So kommen Angebote wie Pilgern für Frauen oder Oasentage, als Treffpunkte zum geistigen Kräftesammeln gut an. Zudem gibt es in Gemeinden regelmäßige Treffen von Frauengruppen. Neben der Vorbereitung von gemeindeübergreifenden ökumenischen Frauen-Gottesdiensten gehörten in der Zeit vor der Pandemie die Treffen im Kreisverband der Evangelischen Frauenhilfe Duisburg Süd zur Basisarbeit der Mitglieder. Denn hier gab es - oft durch Impulsvorträge angeregt - den Austausch zu kirchlichen und gesellschaftlichen Themen.

Von großer Bedeutung war, dass hier aus Frauenperspektive diskutiert werden konnte, „es war ein geschützter Raum, in dem Männer nicht anwesend waren oder nicht viel zu sagen hatten,“ betont Pfarrerin Immer augenzwinkernd.   Von 1992 bis 2021 haben die jährlich im Wechsel stattfindenden Begegnungstage der Frauen aus dem Evangelischen Kirchenkreis in Beeskow - heute „An Oder und Spree“ und dem damaligen Evangelischen Kirchenkreis Duisburg-Süd in besonderer Weise zu Gesprächen, Austausch, Studientagen, Ausflügen, Gottesdienstfeiern und persönlicher Stärkung zusammengeführt und zum gegenseitigen Verständnis zwischen Ost und West beigetragen.

Auch der Kreisverband der Evangelischen Frauenhilfe Duisburg Süd geht letztendlich auf das Jahr 1899 zurück, als die damalige Kaiserin Auguste Viktoria die „Evangelische Frauenhülfe in Deutschland“ ins Leben rief, um Frauen in ihrem christlich-diakonischen Engagement für notleidende Menschen organisatorisch zu unterstützen. 1903 wurde die erste evangelische Frauenhilfe in Duisburg gegründet - im Ortsteil Kaßlerfeld -, und zehn Jahre später schlossen sich Frauengruppen aus Duisburg und angrenzenden Ortschaften zu einem Kreisverband zusammen.


Der Duisburger Kreisverband gründete sogar ein eigenes Erholungsheim und für die Mitglieder der Duisburger Frauenhilfen konnten Freizeiten abgehalten werden. Auch nach dem II. Weltkrieg kamen beim Kreisverband die Vorsitzenden, Diakonissen und interessierte Frauen zu monatlichen Treffen zusammen. Es gab wieder Erholungs- und sogenannte Rüstzeiten für die Mitglieder aller Frauenhilfen. Unter den sozialen Aufgaben nahm die „Verschickung erholungsbedürftiger Frauen“ einen hervorragenden Platz ein.


Wesentliche Aufgabe war die jährliche Vorbereitung der Sammlung für das Müttergenesungswerk und die Vermittlung von Müttergenesungskuren. Mit der Gründung zweier Kirchenkreise 1960 kam es auch zur Einrichtung zweier Kreisverbände; die Aktivitäten der beiden blieben und änderten sich zugleich: Soziale Hilfen in den Gemeinden, Müttergenesung, Spendensammlung einerseits, die Ermunterung zur Meinungsbildung, das christliche Engagement gegen Ungerechtigkeit, aber auch die Entdeckung des eignen Ichs, der Frau als Person und „nicht nur als Mutter und Ehefrau“ kamen hinzu.  


 „Insoweit hat auch der Kreisverband der Frauenhilfen Duisburg Süd mit seiner Arbeit zur Emanzipation der Frauen beigetragen“ schließt Pfarrerin Esther Immer. Die ökumenischen Frauengottesdienste, der Weltgebetstag der Frauen, Oasentage und Pilgern für Frauen und andere Angebote werden dazu beitragen, dass es auch nach Auflösung des Kreisverbands der Frauenhilfen Duisburg Süd über die Gemeinde-Ebene hinaus spirituelle und ganz weltliche Begegnungen für Frauen unter Frauen gibt.


 Heute sind die örtlichen Frauenhilfen in den evangelischen Gemeinden dem Landesverband der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland unmittelbar angeschlossen und werden von dort in ihrer Arbeit unterstützt.

Ella Becker-Stewart, Pfarrerin Esther Immer und Heide Hohnwald in der Salvatorkirche.


Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet

Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr.


Am Freitag, 18. Februar 2022 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

Pfarrerin Dörthe Lahann - Foto Stephan Werner



- Team Telefonseelsorge: Hilfe auf allen Kanälen
- Gebete vor der Hochfelder Pauluskirche erinnern an den Anschlag in Hanau
- Über den interkulturellen Knigge, Medienmacht und Verschwörereien

Hilfe auf allen Kanälen
Team der Telefonseelsorge sucht weitere ehrenamtliche Mitarbeitende

Duisburg, 10./11. Februar 2022 - Die langanhaltende Pandemie wirkt sich bei der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen in stark steigender Nutzung aller ihrer Angebote aus: Die Zahl der Seelsorge- und Beratungsgespräche am Telefon stieg in 2021 um ca. 10%, in der Internet-Seelsorge gab es eine Steigerung um 50% mehr E-Mails und 30% mehr Chats, und auch Krisenbegleitung für Suizidgefährdete wurden 20% mehr Live-Gespräche geführt.

 
Wegen der starken Auslastung sucht die Ökumenische TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen Verstärkung für in ihrem Team von 120 ehrenamtlich Mitarbeitenden. Der nächste Ausbildungskurs, der zur Jahresmitte startet, bereitet an sechs Wochenenden auf die seelsorgliche Beratung von Menschen in Krisensituationen vor und führt in die Besonderheiten der Gesprächsführung in den einzelnen Bereichen Telefon, Mail, Chat und unmittelbarer persönlicher Kontakt ein.

Interessierte sind herzlich zu einem Informationsabend eingeladen, bei dem die Arbeit der TelefonSeelsorge und Details zur Ausbildung vorgestellt werden. Das Treffen findet am Mittwoch, 23. Februar 2022 von 19 bis 21 Uhr statt. Coronabedingt wird der Ort der Veranstaltung das Internet sein. Die Einwahldaten für den Zoom-Vortrag sind im Büro der TelefonSeelsorge erhältlich (Tel.: 0203 / 2951 3331 oder über buero@telefonseelsorge-duisburg.de). Mehr Infos zur Arbeit gibt es im Netz unter www.telefonseelsorge-duisburg.de.


Gebete vor der Hochfelder Pauluskirche erinnern an den Anschlag in Hanau

Bei dem rechtsextremen, terroristischen Anschlag in Hanau vor zwei Jahren wurden neun Menschen getötet. Damit ihre Namen nicht in Vergessenheit geraten, gibt es am Jahrestag, am 19. Februar 2022, auch in Duisburg Gebete für die Opfer von Rassismus und Antisemitismus. Vor der Pauluskirche in Duisburg-Hochfeld, Wanheimer Straße 80, werden um 16.30 Uhr Menschen zusammenkommen und - auf Abstand und mit Masken -, an die Ermordeten erinnern und für diese und ihre Angehörigen beten. Zu hören sind Gebete in verschiedenen Sprachen sowie in deutschsprachiger Übersetzung.

Die Betenden folgen damit den Traditionen ihrer jeweiligen Religion, die Botschaft eint sie jedoch: gegen Rassismus und Antisemitismus, für ein friedliches Zusammenleben. Zudem gibt es Statements von Florence Mankenda vom BDKJ Stadtverband Duisburg, einem Statement von der Muradiye Moschee und eines von Dr. Christoph Urban, dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg; angefragt für eine Ansprache ist auch ARIC NRW.

Zu der Aktion laden nicht nur die Evangelische Gemeinde Hochfeld, der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und die Katholische Stadtkirche Duisburg ein; es beteiligen sich und werben fürs Mitmachen außerdem Vertreter orthodoxer christlicher Kirchen sowie Vertreter muslimischer und alevitischer Gemeinden und das Anti-Rassismus Informations-Centrum NRW (ARIC). Weitere Informationen gibt es bei Pfarrer Sören Asmus (0203 / 2951-3104).

 Pauluskirche in Duisburg-Hochfeld - Foto Tanja Pickatz


Über den interkulturellen Knigge, Medienmacht und Verschwörereien
Pfarrer startet Vortragsreihe im Evangelischen Bildungswerk Duisburg
Pfarrer Sören Asmus - Foto Rolf Schotsch - will mit seiner Arbeit im Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg Begegnung fördern und diskutiert dabei gerne theologische, interkulturelle und ethische Fragen. Dazu lädt er auch bei seinen Vorträge ein, die er im Winter und im Frühjahr im Evangelischen Bildungswerk Duisburg im Duisserner Haus der Familie, Hinter der Kirche 34, anbietet.

Los geht es am 22. Februar mit dem Thema Verschwörungstheorien, wobei es dem Theologen darum geht herauszufinden, was dahinter steckt „und wie man solche Verschwörereien erkennen kann“. Es folgt ein erster Vortrag am 8. März aus der Reihe „Interkultureller Knigge“ mit den Hauptfragen, wie man Menschen aus anderen Kulturen begegnen kann und welches die  „Dos and Don'ts“ im interkulturellen Umgang sind.


Einen ganz anderen Bereich umfasst der Vortrag vom 4. April, wenn Sören Asmus darüber spricht, wie das Christentum, aber auch andere Religionen Krankheit sehen, denn „die Antwort der Religionen auf Krankheit ist nicht `Gesundheit`, sondern der Zusammenhang von Heil und Heilung.“ Diesen Vortrag hält er ein zweites Mal am 25. Mai. 2022. Am 26. April geht es um „Medienmacht - Wie kann ich damit umgehen?“ und die Fragen, wie das Geschäft mit den Nachrichten, wie man verlässliche Informationen bekommt.

Spannend ist auch das Thema zum letzten Vortrag der Reihe: Am 24. Mai spricht der Pfarrer  über Rechtsextreme und populistische Meinungen und Stimmungen unter Christinnen und Christen. Dabei nennt er Beispiele und erörtert, inwieweit Gläubige von „den Rechten“ benutzt werden und Kirchen unterwandert werden. Schließlich fragt er, wie solche Positionen zum christlichen Glauben passen, „der sich an alle richtet“, und wie damit umzugehen ist.


Anmeldungen zu den Kursen sind über die Internetseite des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg möglich. Interessierte können für Rückfragen direkt Kontakt mit Pfarrer Sören Asmus aufnehmen (Tel.: 0203 29513104; E-Mail soeren.asmus@kirche-duisburg.de).



Nicht immer ganz so einfach mit der lieben Liebe…

Duisburg, 08. Februar 2022 - Online-Andacht zum Valentinstag Am 14. Februar feiern viele Verliebte den Valentinstag. Blumenhändler und Pralinenhersteller haben Hochkonjunktur. Pfarrerin Sara Randow nimmt den Feiertag der Liebe zum Anlass, um die Bibel-Worte kritisch zu betrachten, die viele Brautpaare sich zu ihrer Trauung wünschen: „Die Liebe erträgt alles?!“ Das tut sie in der aktuellen Online-Andacht zur Monatsmitte, die die drei evangelischen Gemeinden im Duisburger Süden Trinitatis, Wanheimerort und Wanheim immer gemeinsam herausbringen.

In der Videoandacht, die ab dem 14. Februar 2022 ab 10 Uhr auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“ zu sehen ist, stellt die Pfarrerin nicht nur Gedanken zur Liebe zwischen den Menschen vor; sie spricht auch über die Liebe der Menschen zu Gott und die der Menschen zu sich selbst; kurzum: Es ist nicht immer ganz so einfach mit der lieben Liebe…


Passende Musikstücke gibt es dazu aus bekannten Musicals, aber auch eine kraftvolle Rocknummer steht auf dem Programm. Gesungen von Pauline Weschta, Daniela Matschulat und Pop-Kantor Daniel Drückes verbinden die Songs die Gedanken und Impulse der Pfarrerin. Infos zu den drei Gemeinden gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de, www.gemeinde-wanheim.de bzw. www.wanheimerort.ekir.de.


Pfarrerin Sara Randow bei den Aufnahmen zur Andacht -Foto: Daniel Drückes



- Zweitlicht, Kornkorken recyceln und Müll einsammeln
- Anmeldungen zur Feier der Konfirmationsjubiläen in Wanheim und Wanheimerort

Zweitlicht, Kornkorken recyceln und Müll einsammeln
Duisburg, 05. Februar 2022 - Kirchengemeinde Meiderich lädt zum Mitmachen bei Umweltschutzaktionen ein In der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich werden wegen der Pandemie die beliebten Treffpunkte „Kirchenkneipe“, „Marktcafé“ und das „Klimafrühstück“ vermutlich erst im März wieder starten. Im Februar werden die Gottesdienste aber in der Kirche, Auf dem Damm 6, selbstverständlich - mit 2-G-Regel und Masken - gefeiert. Außerdem lädt die Gemeinde unter den Stichworten „Zweitlicht“, „Kornkorken recyceln“ und „Müll einsammeln“ zum Mitmachen bei verschiedenen Umweltschutzaktionen ein.  

Die evangelische Kirche in Meiderich im Januar 2022 - Foto: www.kirche-meiderich.de

Bei „Clean Up – Meiderich - Für einen sauberen Stadtteil“ sollen nun in der zweiten Runde Müll im Stadtteil eingesammelt werden. Treffpunkt ist am Samstag, 12. Februar 2022 um 10 Uhr die Kirche, Auf dem Damm, wo Interessierte vom Parkplatz aus in Kleingruppen oder auch alleine ausschwärmen, um gemeinsam für den sauberen Stadtteil einzutreten und Weggeworfenes einzusammeln. Nachhaltigkeit, Schutz der Umwelt und Bewahrung der Schöpfung als Beweggründe in der Gemeinde passen deshalb auch zu weiteren, aktuellen Aktionen: Mit der Aktion „Zweitlicht“ sind Menschen aus dem Stadtteil gebeten genutzte Teelichter und Reste von Kerzen bei der Gemeinde anzugeben.

Die im Handel erhältlichen Teelichter bestehen oft aus Paraffin oder Stearin. Beide Rohstoffe gelten als potenziell schädlich für die Umwelt. Außerdem bestehen die Teelichtschälchen zumeist aus Aluminium, deren Rohstoff oft aus Ländern stammt, in denen für die Gewinnung Urwald abgeholzt werden muss. Zudem ist die Herstellung extrem energieaufwändig.
Diese Stoffe sollen in der Gemeinde recycelt werden, denn aus den Wachsresten aller Art und den gut erhaltene Aluminiumförmchen, die angegeben wurden, sollen neue Teelichter entstehen - ein weitere Beitrag zur Müllvermeidung und ein Lichtblick für die Umwelt. Zudem läuft noch eine weitere Umweltaktion: Nach wie vor können im Gemeindezentrum Kronkorken und Deckel von Einmachgläsern abgegeben werden.


Bereits über 300 kg Kronkorken konnte die Gemeinde bisher dem Verein „düsselkronen“ überreichen und damit Tierschutzorganisationen unterstützen und Wertstoff dem Recyclingkreislauf zurückführen. Infos zur Gemeinde, dem Gemeindeleben und zu allen Aktionen gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de und per Telefon im Gemeindebüro unter der Rufnummer 0203-4519622.  

 !clean up" Aktion der Gemeinde im November 2021 - Foto: www.kirche-meiderich.de

Küsterin Uta Rogalla (rechts im Bild) und FSJlerin Elisabeth Lennartz, die beide für die Aktion "Zweitlicht" der Gemeinde brennen. Foto: www.kirche-meiderich.de

Anmeldungen zur Feier der Konfirmationsjubiläen in Wanheim und Wanheimerort
Die evangelischen Gemeinden Wanheim und Wanheimerort laden zur Feier der Jubiläumskonfirmation ein. Wer vor 50, 60, 70, 75 oder sogar 80 Jahren konfirmiert wurde und gerne mitfeiern möchte, kommt am Sonntag, 6. März 2022 um 10 Uhr zur Wanheimer Kirche, Wanheimer Straße 661, zum festlichen Gottesdienst und zum anschließenden Empfang, bei dem die Jubilare mit ihren Familien Erinnerungen austauschen können.

Für den Gottesdienst gilt die 3-G-Regel, für das anschließende Zusammensein die 2-G-Regel. Mehr Infos hat Pfarrer Rolf Seeger bei der Anmeldung (Tel.: 0203 / 7395696). Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.gemeinde-wanheim.de und www.wanheimerort.ekir.de.

Die evangelische Kirchen Wanheim - Foto Tanja Pickartz



- Pfarrerin Annette Vetter freut sich auf ihre neue Aufgabe als Schulreferentin
- Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige

Pfarrerin Annette Vetter freut sich auf ihre neue Aufgabe als Schulreferentin
Duisburg, 02. Februar 2022 - „Ich freue mich darauf, diese neue Aufgabe zu übernehmen“, sagt Annette Vetter. Die 56-Jährige ist zur neuen Referentin im Evangelischen Schulreferat Duisburg / Niederrhein gewählt worden. Mit dem 2. Schulhalbjahr 2021/22 tritt sie offiziell ihre Stelle an und tritt damit in die Fußstapfen von Pfarrer Jan Christofzik, der das Schulreferat Ende des vergangenen Jahres verlassen hat. Das Schulreferat arbeitet mit an der Sicherstellung des Religionsunterrichts an den Schulen in den beteiligten Kirchenkreisen. Die drei Schulreferentinnen organisieren Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer, unterstützen sie als Ansprechpartnerinnen bei religionspädagogischen Fragen und sorgen so für die Qualität des Religionsunterrichts.

Annette Vetter - Foto: Egbert Schäffer - ist in Gummersbach geboren, ihr Abitur hat sie in Emmerich abgelegt. Evangelische Theologie, Germanistik und Sonderpädagogik studierte sie in Bonn, Hamburg und Heidelberg. Nach sieben Jahren Pfarramt in Oberhausen wechselte sie an ein Gymnasium im Kirchenkreis Krefeld-Viersen. Dort war einer ihrer Schwerpunkte „Demokratieerziehung“.

In diesem Rahmen fuhr sie mit den Schülerinnen und Schülern auch zu Gedenkstätten der Verbrechen der Nationalsozialisten. Darüber hinaus hatte der Kirchenkreis Krefeld-Viersen ihr die Synodalbeauftragung für Erwachsenenbildung anvertraut. Annette Vetter ist zudem ausgebildete Supervisorin und Lehrbeauftragte für Themenzentrierte Interaktion am Ruth-Cohn-Institut Berlin.

„All meine Erfahrungen aus diesen Tätigkeiten werde ich in meine neue Aufgabe einbringen. Ich werde den Lehrerinnen und Lehrern Supervisionsangebote machen, damit sie ihren Schulalltag reflektieren können“, erläutert Annette Vetter erste Pläne. „Außerdem möchte ich einen Schwerpunkt auf Kooperationen mit anderen Weiterbildungseinrichtungen legen, z. B. mit der Erwachsenenbildung der Kirchenkreise. Darauf freue ich mich. Und ganz besonders auf das mir noch neue Team.“

Die offizielle Einführung im Rahmen eines Gottesdienstes ist wegen des pandemischen Geschehens erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Der Termin wird rechtzeitig über die örtliche Presse und schulreferat-duisburg-niederrhein.de bekannt gegeben.

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige
Kraft finden, mit der Erkrankung zu leben Friedrich Brand, der ehemalige Pfarrer der evangelischen Gemeinde Wanheim, und Dipl. Sozialarbeiter Horst Ambaum gründeten vor einigen Jahren eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und ihre Angehörigen. Beide wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig Gespräche mit anderen Betroffenen sind. Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag.

In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Das nächste Treffen, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 10. Februar 2022 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich unter Beachtung aller Pandemie-Schutzmaßnahmen. Es gelten weiterhin die AHA-Regeln, 2G-Regel und Maskenpflicht. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand (Tel.: 0203 / 702988).

Gemeindehaus am Knevelshof - Foto: www.gemeinde-wanheim.de, Falko Stampa

 



Ehrenamtliche Notfallseelsorger wurden eingeführt

Duisburg, 31. Januar 2022 - Verstärkung bekommt jetzt die ökumenische Notfallseelsorge in Duisburg. Nach zwei Jahren Ausbildung mit 600 Stunden Lerninhalten und den Pflichtpraktika sind nun 15 neue ehrenamtliche NotfallseelsorgerInnen bereit für den Einsatz. Sie haben durchgehalten, obwohl ihre Ausbildung ein ganzes Jahr länger gedauert hat, als geplant. Die Pandemie hat lange Zeit mit ihren Lockdowns gerade die wichtigen Treffen verhindert, in denen Rollenspiele das theoretisch Gelernte vertiefen und praktisch nutzbar machen sollten.


Der erfahrene Notfallseelsorger Klaus Andrees, der in der Ausbildung den Fachbereich Seelsorge verantwortete, ist stolz auf die Motivation der Gruppenmitglieder, die trotz der vielen Verzögerungen drangeblieben sind. Elf Frauen und vier Männer aus den Duisburger und dem Weseler Kirchenkreis, sowie dem katholischen Duisburger und Weseler Dekanat wurden in einem Festgottesdienst in der Salvatorkirche von den Superintendenten Dr. Christoph Urban und Wolfram Syben und den Dechanten Roland Winkelmann und Stefan Sühling in ihren Dienst eingeführt.
Die Kosten für die Ausbildung und Zurüstung hatten die Kirchenkreise und Dekanate gemeinsam aufgebracht. Dazu gab es eine große finanzielle Beteiligung an der Dienstkleidung und Ausrüstung durch die Stiftung Notfallseelsorge.  


Bei der ökumenischen Notfallseelsorge wird allen Menschen ohne Ansehen der Religionszugehörigkeit geholfen. Organisiert wird sie in Duisburg von der evangelischen Kirche, daher erhielten die neuen Seelsorger im Einführungsgottesdienst auch ein Zertifikat, das sie befugt, ihren Dienst überall in der evangelischen Kirche in Deutschland auszuüben. Die ehrenamtlichen Notfallseelsorger sollen die dünne Personaldecke in der Notfallseelsorge verstärken. Die hauptamtlichen Seelsorger werden weniger, ihre Aufgaben in der Betreuung von Menschen mit häuslichen Notfällen oder in Großschadenslagen aber nicht.


Nachdem Diakon Richard Bannert, der Koordinator der Notfallseelsorge auf einer Duisburger Kreissynode Alarm geschlagen hatte, weil die Planung der Dienste immer schwieriger wurde, war die Ausbildung und der Einsatz ehrenamtlicher Kräfte beschlossene Sache. Die Ehrenamtlichen werden ihren fordernden und oft auch belastenden Dienst zunächst im Team mit einem erfahrenen Kollegen versehen. Aber die Neuen trauen sich auch schon Einzeleinsätze zu, zumal sie bei Schwierigkeiten vor Ort immer einen zweiten Seelsorger aus dem Hintergrunddienst dazu rufen können, wie Klaus Andrees versichert.

An den Einsatzort gefahren werden sie demnächst vom PSU-Team der Feuerwehr. Die Uniformierten aus dem Team für psycho-sozialen Unterstützung waren auch im Einführungsgottesdienst dabei. Sie saßen zusammen mit den Angehörigen der neuen Helfer in den markanten lila Jacken. Denen kommt eine wichtige Aufgabe zu. Jeder Seelsorger braucht neben der Supervision auch seinen privaten Hintergrunddienst und muss zuhause Freunde oder Familienmitglieder haben, die ihn nach einem schweren Einsatz auffangen.

Gottesdienstes zur Einführung der ehrenamtlichen Notfallseelsorgenden in der Salvatorkirche. Foto: Bartosz Galus.

 

 

iKircheneintrittsstelle wieder geöffnet

Duisburg, 31. Januar 2022 - Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 4. Februar 2022 heißt Pfarrer i.R. Armin Schneider - Foto Rolf Schotsch - , der ehemalige Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen.
Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de). 


- Gemeinsamer Gottesdienst im Duisburger Norden
- Oleksandr Loiko gibt Klavierkonzert in der Pauluskirche in Duisburg-Hochfeld

Gemeinsamer Gottesdienst im Duisburger Norden
Duisburg, 27./28. Januar 2022 - Die Nordgemeinden im Evangelischen Kirchenkreises Duisburg haben in den vergangenen Jahren schon oft gemeinsam Gottesdienste gefeiert. Zum ersten in diesem Jahr laden die Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh und die Kirchengemeinden Hamborn, Meiderich, Neumühl Obermeiderich und Ruhrort-Beeck für den 6. Februar 2022 um 10 Uhr in die Kirche in Beeck, Friedrich-Ebert-Straße 370, ein.


Geplant ist, dass drei Pfarrer sich die Predigt teilen - Rüdiger Klemm, Tijmen Aukes und Klaus Fleckner. Ursprünglich sollte der Gottesdienst in der Markuskirche am Ostacker gefeiert werden, doch für die Verlegung in die größere Beecker Kirche ist nicht nur die Pandemie verantwortlich, sondern auch die Orgel der Markuskirche, die derzeit repariert wird. Für den Gottesdienst gelten Maskenpflicht und die 2-G-Regel.

Die evangelischen Kirche in Duisburg Beeck - Foto: Tijmen Aukes


Oleksandr Loiko gibt Klavierkonzert in der Pauluskirche in Duisburg-Hochfeld
Am Sonntag, 6. Februar 2022 gibt der ukrainische Pianist und Komponist Oleksandr Loiko in der Hochfelder Pauluskirche, Wanheimer Str. 80, ein Neujahrskonzert, in dem er Werke von Frédéric Chopin, Alexander Nikolajewitsch Skrjabin, Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow und eigene Kompositionen spielt.

Der in Odessa geborene Musiker interpretiert dabei nicht nur Stücke der Klassik, sondern auch Werke der Moderne und des Jazz. Der Absolvent des Exzellenzstudiengangs Folkwang Konzertexamen  lässt sein Spiel zudem in Crossover-Improvisationen münden. Der Eintritt zu dem um 15 Uhr beginnenden Konzert ist frei, Spenden am Ausgang sind dafür gerne gesehen.
Es gelten die 2G-Plus-Regel und durchgehende Maskenpflicht. Infos zur Pauluskirche und der evangelischen Gemeinde Hochfeld gibt es im Netz unter www.hochfeld.ekir.de.

Oleksandr Loiko (Foto: Stephan Thomsen).

- Service-Telefon der evangelischen Kirche
- Die christlichen Kirchen im Nahen Osten Bildervortrag in der Marxloher Kreuzeskirche
- Neue Kirchenführung in Meiderich

Service-Telefon der evangelischen Kirche
Duisburg, 24./25. Januar 2022 - „Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall.

Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte.
Das Service-Telefon ist am Montag, 31. Januar 2022 von Rolf Seeger (Foto: Daniel Drückes), Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, besetzt.


Die christlichen Kirchen im Nahen Osten - Bildervortrag in der Marxloher Kreuzeskirche

In der Reihe „Glaube im Gespräch“ in der Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, geht es am Dienstag, 25. Januar 2022 um 18.30 Uhr in einem Bildvortrag um die christlichen Kirchen im Nahen Osten. Über die auch als orientalisch-orthodoxen benannten Kirchen berichtet Vikar Jonathan Kohl, der ein Jahr im Libanon Theologie studiert hat und durch Gespräche und Kontakte einzelne christlichen Gruppen kennen und schätzen lernte.


Der Vortrag behandelt die Geschichte der Christinnen und Christen im Nahen Osten, theologische Gemeinsamkeiten und Unterschiede und führt ein in die Besonderheiten einzelner christlichen Gruppen. Der Eintritt ist frei; es gilt die 2-G-Regel, Nachweise sind mitzubringen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Jonathan Kohl bei einem Vortrag in einer libanesisch-evangelischen Gemeinde im Libanon.


Neue Kirchenführung in Meiderich
Udo Kloppert, Prädikant und ehemaliger Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich kennt das Mittelmeidericher Gotteshaus, Auf dem Damm 6, ganz genau. Am ersten Mittwoch jeden Monats berichtet er - immer kurzweilig, aber mit Fakten und Kuriosem gespickt - beim Rundgang durch die Kirche von der Geschichte des alten Bauwerkes.
Auch bei der nächsten Führung am 2. Februar 2022 um 17.30 Uhr wird Udo Kloppert u.a. über die Umrisse der Vorgängerkirche aus dem 9. Jahrhundert, das alten Lehrerdenkmal auf dem Kirchplatz, die alte Kanzel und den über 500 Jahre alten Turm sprechen.
Natürlich rücken bei der Führung auch die neuen Sehenswürdigkeiten – der modernen Abendmahlstisch und die Kirchenfenster, die nach einem eigenen Konzept erstellt wurden – in den Mittelpunkt. Um eine Anmeldung im Gemeindebüro wird gebeten (0203 / 4519622, ggf. Namen und Personenzahl und Rückrufnummer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen).
Bei allen Veranstaltungen in der Kirchengemeinde gelten Pandemieschutzbedingungen; weitere Informationen dazu und zur Kirchengemeinde gibt es auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de.


 Abschied für Pfarrer Martin Nadolny wird jetzt nachgeholt

Duisburg, 21. Januar 2022 - Martin Nadolny ist schon seit über einem Jahr im Ruhestand. Wegen der Pandemie konnte der Pfarrer, der über 38 Jahre für die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West gearbeitet hat, nicht im gewünschten Rahmen verabschiedet werden. Das wird nun nachgeholt, und wer ihm danken und auch nachträglich alles Gute wünschen möchte, ist herzlich am 30. Januar 2022 um 18 Uhr zu dem festlichen Gottesdienst in die Lutherkirche in Duisburg Duissern, Martinstr. 39, eingeladen. Den geplanten Empfang kann es aber wegen des Pandemiegeschehens auch jetzt nicht geben.  

Gründe Martin Nadolny zu danken, haben sicher viele Menschen aus der Gemeinde, aus Neudorf und auch aus dem Bereich der evangelischen Kirche in Duisburg. Pfarrer Nadolny kam nach Abschluss seiner theologischen Ausbildung 1981 als Hilfsprediger in die Gemeinde Neudorf-West und wurde dort am 31. Januar 1982 ordiniert. Unmittelbar nach diesem Einführungsgottesdienst dankte Nodolny der Gemeinde für die herzliche Aufnahme und versicherte, dass er bemüht sei – so zitiert ihn eine Zeitung, „für alle da zu sein und offen zum Gespräch mit jedem, der dies wünsche“.

Martin Nadolny hat Wort gehalten und war als Pfarrer aus dem Leben der Gemeinde schnell nicht mehr wegzudenken. Denn in seiner Duisburger Amtszeit war er Ansprechpartner und Seelsorger für viele Gemeindemitglieder durch die Gottesdiensten und die Gruppen, die er begleitete. Zudem stand er in Kontakt mit unzähligen Eltern und deren Kinder, die getauft, konfirmiert und manche auch getraut hatte.
Ebenso stand er vielen Menschen in ihrer Trauer zur Seite, auch solchen, die mit „der Kirche“ nicht viel anfangen konnten. Martin Nadolny verstand und versteht sich immer als ausgesprochen politischer Mensch, bei dem die Orientierung durch den Glauben erfolgte. Bei seinem Einführungsgottesdienst 1982 sagte Nadolny in seiner Predigt - so zitiert ihn eine Zeitung damals -, sein persönliches Hindernis sei beispielsweise die Angst, in der Predigt zu politisch zu werden.

Zudem unterstütze er auch Institutionen oder Verenen in Neudorf. So 2003, als er den Initiatoren zur Gründung des Bürgervereins Neudorf e.V. Raum und moralische Unterstützung gewährte.
Im Gemeidnezentrum gründete sich im Juli 2003 tatsächlich der Verein, der auch in den Folgejahren immer gern udn eng mit dem Pfarrer in Kontakt stand.


Nadolny bei seiner Amtseinführung 1982 zusammen mit Pfarrer Helmut Blank, dem damaligen Superintendenten des ehemaligen Evangelischen Kirchenkreises Duisburg Süd (Foto: Andreas Probst). 


Doch müsse sich der christliche Glaube auch sozialen und wirtschaftlichen Fragen zuwenden. Nur so könne das Christentum glaubwürdig bleiben. Nadolny ist sich treu geblieben, denn er setze sich über Jahrzehnte - nicht nur als Privatperson, sondern auch als Neudorfer Pfarrer - mit anderen u.a. für die Friedensbewegung, die Bewahrung der Schöpfung und für Gerechtigkeit in der Welt ein. Das alles geschah nicht nur auf Gemeindeebene, sondern auch mit Nachbarkirchengemeinden, in Gruppen aus Neudorf und der gesamten Stadt.

Diese Positionen mit Nachdruck zu vertreten, war ihm auch ein wichtiges Anliegen auf den Synoden des früheren Evangelischen Kirchenkreis Duisburg Süd sowie in vielen Gremien im späteren Evangelischen Kirchenkreis Duisburg. Für den Gottesdienst in der Lutherkirche Duissern gilt die 2-G-Plus-Regel (Nachweise sind mitzubringen) und eine durchgehende FFP-2-Maskenpflicht, auch am Sitzplatz. Zur besseren Planung bittet die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West um telefonische Anmeldung (Mobil: 0160-2681632).

Pfarrer Nadolny wie er beim Tauffest des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg 2012 im Landschaftspark Duisburg Nord „seine“ Gruppe mit einem Schild in den Händen zum Tauf-Ort lotst (Foto: www.kirche-duisburg.de)

 

- Monatssprüche geben Hoffnung
- Ökumenischer Gottesdienst Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Monatssprüche geben Hoffnung
Duisburg, 20./21. Januar 2022 - Video mit Pfarrerin Ute Sawatzki lädt zum Gang durch das Jahr 2022 ein Zu einem 10minütigen Gang durch das neue Jahr 2022 lädt Ute Sawatzki - Foto: www.trinitatis-duisburg.de -  ins Internet ein. Die Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz, Wedau, Bissingheim) hat eine Videoandacht mit selbstgemachten Fotos aus Israel, die bekannte und heilige Orte zeigen, zusammengestellt und sie mit klassischer Musik unterlegt.

Dazu eingeblendet werden die Monatssprüche des Jahres, die Stellen aus der Bibel aufgreifen. Pfarrerin Sawatzki spricht sie und fügt Gedanken hinzu, die Hoffnung machen sollen. Das Video ist auf dem YouTube-Kanal „trinitatis duisburg“ zu sehen und zu hören. Mehr Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.


Ökumenischer Gottesdienst Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Mit einem ökumenischen Gottesdienst wird in Duisburg der Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung von Auschwitz vor 77 Jahren gedacht. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der am Sonntag, 30. Januar 2022 um 16 Uhr in der Salvatorkirche neben dem Rathaus gefeiert wird, steht das Gebot der Nächstenliebe. Rainer Hoffmann von der Jüdischen Gemeinde liest dazu aus der Thora und Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, predigt.

„Wenn wir der Opfer des Nationalsozialismus gedenken, wenn wir das Leid der Shoa als Schuld bekennen“, bemerkt Superintendent Urban im Vorfeld des Gottesdienstes „dann erinnert uns das Gebot der Nächstenliebe daran: Es sind unsere Taten der Solidarität, der Mit-Menschlichkeit, der Liebe, die dieses Leid hätten verhindern können und die uns heute aufgegeben sind, damit wir als Menschen vor Gott leben und als Mitmenschen überleben können.“

Die Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V., der Evangelische Kirchenkreis Duisburg, die Katholische Kirche Duisburg, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage in Duisburg und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) organisieren den Gottesdienst gemeinsam und laden herzlich dazu ein. In dem Gottesdienst gelten die 2-G-Regel und FFP2-Maskenpflicht.

Salvatorkirche - Foto: Rolf Schotsch

Sachspenden für die Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe in Neudorf gesucht

Duisburg, 19. Januar 2022 - In der Kleiderkammer der Neudorfer Flüchtlingshilfe auf der Bismarckstr. 32 können sich nicht nur Geflüchtete mit Kleidung, Haushaltswaren und Spielzeug versorgen. Gegen eine kleine Spende dürfen sich auch andere Bedürftige dort bedienen. Zudem freut sich das Team der Ehrenamtlichen über Sachspenden: Gefragt ist nicht nur Kleidung, sondern auch gut erhaltene Bettwäsche, Handtücher, Tischwäsche, Geschirr, Töpfe, Pfannen und Besteck. Denn inzwischen haben die meisten Duisburger Flüchtlingsfamilien eine eigene Wohnung. In der fangen sie jedoch meist bei null an, weil sie in Deutschland meist nur mit dem ankamen, was sie am Leib oder als Gepäck tragen konnten.

Seit November 2015 gibt es die Flüchtlingshilfe Neudorf, engagierte Leute, die im Angesicht des nicht abreißenden Flüchtlingsstroms auch in ihrem Stadtteil aktiv werden wollten, zumal das ehemalige Schulamtsgebäude in der Memelstraße zur Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert wurde. Die Ehrenamtlichen der Flüchtlingshilfe initiierten und organisierten Sprachkurse, Sportangebote, Behördenhilfe, Kinderspielgruppen, Kulturangebote, Frühstückstreffs, Straßenfeste, Grillabende und eben auch eine Kleiderkammer mit Begegnungscafé in der ehemaligen Stickerei auf der Bismarckstr. 32. Dieses Gebäude gehört der Evangelischen Gemeinde Neudorf-West - und die Helfer sind dankbar, dass sie es nutzen dürfen.

In der Kleiderkammer arbeiten derzeit 17 Rentner und Rentnerinnen ehrenamtlich. Dazu kommen oft auch Geflüchtete, die bei den körperlich schwereren Arbeiten helfen. Wegen der Pandemie musste das Begegnungscafé geschlossen werden, um zusätzlichen Raum für die Kleiderkammer zu schaffen, so dass der nötige Abstand eingehalten werden kann.

„Das ist sehr schade, denn hier kam es bei Kaffee und Tee oft zu netten Gesprächen - besonders wichtig, weil die Gespräche zum Deutschlernen so überaus hilfreich sind“, bedauert Anke Loss von der Flüchtlingshilfe. „Auch die kleinen Feste, die wir immer im Begegnungscafé feierten, konnten nicht stattfinden und die Geflüchteten, die das noch von früher kennen, fragen oft danach und vermissen es sehr.“

Anke Loss am "Schalter" der Kleiderkammer 

Anlaufpunkt für viele ist aber nach wie vor die Kleiderkammer, wo es auch während der Pandemie - mit Maske und Abstand – zum Gespräch kommt. Anke Loss lädt alle Menschen aus Neudorf ein, sich dort einmal umzusehen. „Gegen eine kleine Spende darf jeder Bedürftige bei uns einkaufen, ist doch das Tragen und auch das Spenden gebrauchter Kleidung umweltfreundlich und nachhaltig – dazu muss man nicht bedürftig sein.“ Wer spenden möchte, sollte nicht nur die Kleiderschränke durchforsten, sondern auch prüfen, ob nicht auch einige nicht mehr genutzte Haushaltswaren in gute Hände kommen könnten.

„Vielen Spendern ist nicht klar, dass wir auch gerne gut erhaltene Bettwäsche, Handtücher, Tischwäsche, Geschirr, Töpfe, Pfannen und Besteck annehmen. Inzwischen haben die meisten Flüchtlingsfamilien eine eigene Wohnung, in der sie bei null wieder anfangen müssen, denn gekommen sind sie oft nur mit dem, was sie auf dem Leib trugen, oder mit einem kleinen Koffer.“

Die Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe Neudorf, auf der Bismarckstr. 32, ist montags von 10 bis 12 und 16 bis 18 Uhr, sowie dienstags  von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Spenden werden immer freitags zwischen 16.30 und 19 Uhr angenommen; es findet keine Abgabe statt. Annahme von Spenden ist jedoch zu allen Öffnungszeiten möglich. Außerdem befindet sich ein Container hinter dem Gebäude. Mehr Infos gibt es unter kleiderkammer@fluechtlingshilfe-neudorf.de und bei der Koordinatorin der Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe Neudorf Anke Loss (Tel. 0151 17831951).

Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe Neudorf (Fotos Flüchtlingshilfe Neudorf) 


- „Dabei sein…“ ist Thema beim Durchblicke-Gottesdienst in Obermeiderich
-
Online-Ausgabe des „Kneipenquiz im Gemeindehaus“

„Dabei sein…“ ist Thema beim Durchblicke-Gottesdienst in Obermeiderich
Duisburg, 19./20. Januar 2022 -
„Dabei sein…“ ist Thema beim Durchblicke-Gottesdienst in Obermeiderich Das Team um Hans-Bernd Preuß freut sich, die „Durchblicke-Gottesdienste“ seit einigen Monaten wieder vor Ort in der evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27, feiern zu können. Dort geht es am Sonntag, 30. Januar 2022 um 18 Uhr mit dem Motto „Dabei sein“ um die Losung für das Jahr 2022: „Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“


Dass in diesem Gottesdienst ein kleines Kind mit dabei ist, das getauft ist, passt zum Thema des Durchblicke-Gottesdienstes. Wie immer können Musik, neue Lieder und themenbezogene Anspiele erwartet werden. Als Rahmenbedingungen für den Gottesdienst gelten die 2 G´s - geimpft oder genesen. Es gibt nach dem Gottesdienst wegen der Pandemie leider keinen Imbiss, aber die Gespräche über Gott und die Welt - mit Maske und Abstand - fallen auf keinen Fall aus. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.durchblicke.de.

Durchblicke-Gottesdienst im  Mai 2021 mit der Durchblicke-Band. Foto: www.durchblicke.de



Online-Ausgabe des „Kneipenquiz im Gemeindehaus“
Im letzten Jahr trafen sich auf Einladung der evangelischen Gemeinde in Duisburg Wanheim Quizfreundinnen und Quizfreunde gleich viermal zum „Kneipenquiz im Gemeindehaus“ - zweimal als Videokonferenz, einmal draußen hinter dem Gemeindehaus und einmal tatsächlich im Gemeindehaus. Das Prinzip ist dasselbe, egal ob online oder in Präsenz: In Gruppen werden die Antworten auf 24 Fragen gesucht, die aus allen möglichen Kategorien kommen können, etwa Lokales, Religion, Fernsehen, Sport oder Wissenschaft.

Nach Auflösung der Fragen erhält die Gruppe mit den meisten Punkten eine Siegerurkunde. Beim Onlineformat müssen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer allerdings selbst versorgen, normalerweise gibt es im Gemeindehaus ein Angebot an alkoholischen und alkoholfreien Getränken sowie Knabbereien. Zum nächsten Kneipenquiz sind die Ratefreudigen - ob aus Wanheim, Wanheimerort oder dem Rest der Welt - zu einer Videokonferenz eingeladen. Wer Interesse am „Kneipenquiz im Gemeindehaus“ vom Mittwoch, 2. Februar 2022 hat und ab 19 Uhr mit dabei sein möchte, meldet sich bei Anke Bendokat (anke.bendokat@ekir.de) und erhält dann per Mail die Zugangsdaten.

"Kneipenquiz im Gemeindehaus" vom April 2021 Foto: www.gemeinde-wanheim.de
Wanheimer Kneipenquiz aus Nicht-Pandemiezeiten - vom April 2015. Foto: www.gemeinde-wanheim.de



- Musikalische Gäste aus Wuppertal in Salvator
- Pfarrer Lauer Service-Telefon der evangelischen Kirche
- Online-Andacht in der Monatsmitte

Musikalische Gäste aus Wuppertal in Salvator
Duisburg, 17./18. Januar 2022 - Am kommenden Sonntag, 23. Januar 2022 sind besondere musikalische Gäste im 10-Uhr-Gottesdienst der Salvatorkirche zu hören. Mitglieder der „Wuppertaler Kurrende“, einem traditionsreichen Knabenchor, werden Werke aus Klassik und Romantik in kleiner Vokalbesetzung singen. Die Leitung des Ensembles hat Chorleiter Markus Teutschbein, der die oberbergischen Sänger seit 2017 leitet. Es predigt Pfarrer Stephan Blank.

Die Wuppertaler Kurrende wurde 1924 gegründet und hat sich als Knabenchor überregional durch Weihnachtskonzerte, aber auch Aufführungen von Bachs und Mozarts Oratorien bekannt gemacht. Darüber hinaus nahm der Chor an Wettbewerben teil und spielte zahlreiche CDs ein. In diesem und allen Gottesdiensten der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg gelten die 2-G-Regeln und FFP2-Maskenpflicht. Mehr Infos gibt es unter www.salvatorkirche.de und www.ekadu.de.

Salvatorkirche - Foto: Rolf Schotsch 


Pfarrer Lauer Service-Telefon der evangelischen Kirche
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall.

Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte.

Das Service-Telefon ist am Montag, 24. Januar 2022 von Hans-Peter Lauer, Pfarrer in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, besetzt. Foto Sabine Merkelt-Rahm  

 


Online-Andacht in der Monatsmitte
Die evangelischen Südgemeinden Trinitatis, Wanheim und Wanheimerort setzen ihre Zusammenarbeit auch im Netz fort und laden zur Monatsmitte wieder zur gemeinsamen Internet-Andacht ein. In der Januarausgabe, die Pfarrer Jürgen Muthmann zusammen mit dem Team vom Jugendtreff Wanheimerort und Kantor Daniel Drückes gestaltet hat, geht es um die die Jahreslosung. Zu sehen ist das Andachtsvideo – wie immer – auf dem YouTube-Kanal „Evangelische Gemeinde Wanheimerort“. Infos zu den drei Gemeinden gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de, www.gemeinde-wanheim.de bzw. www.wanheimerort.ekir.de.

Screenshot aus dem Video, der Pfarrer Muthmann und das Team des Jugendtreffs Wanheimerort

Händel und Mozart in der Hochfelder Pauluskirche

Duisburg, 13. Januar 2022 - Bei den ersten beiden Emporenkonzert in der Hochfelder Pauluskirche im letzten Jahr gab es viel Beifall von erfreulich viel Publikum. Darauf hoffen Katja Gerpott-Beyer, Volker Nies, Andreas Lüken und Roland Ring für ihr Emporenkonzert in dem Hochfelder Gotteshaus am 22. Januar 2022.
Die vier werden dort ab 18 Uhr gemeinsam musizieren: Katja Gerpott-Beyer singt Arien von Georg Friedrich Händel und Wolfgang Amadeus Mozart, teilweise zusammen mit Volker Nies an der Blockflöte, der wiederum auch einige Sätze von Carl Philipp Emanuel Bach spielt.

Begleitet werden beide von Andreas Lüken und Roland Ring, die auch einige Orgelsolowerke beisteuern. Der Eintritt ist frei, eine Spende willkommen. Es gilt die 2G-Hygieneschutzregel.

Bild der 1955 erbauten, dreimanualigen Walcker-Orgel in der evangelischen Pauluskirche in Duisburg Hochfeld. Foto Volker Nies

Kircheneintrittsstelle wieder geöffnet
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 21. Januar 2022 heißt Pfarrer i.R. Ekkehard Müller Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, es gelten Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de). 

 

Pfarrer Muthmann ist am Freitag in der Eintrittsstelle der Salvatorkirche  

Duisburg, 10. Januar 2022 - Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 15. Januar 2022 heißt Jürgen Muthamnn, Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort, Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche gelten die aktuellen Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).  

Im Mai 2021 war Pfarrer Jürgen Muthmann auf dem evangelischen Kirchenschiff "Johann Hinrich Wichern" im Ruhrorter Hafen bei der Aufnahme eines Pfingstvideos. Foto: Daniel Drückes.



Skat in Neudorf
Das Begegnungs- und Beratungszentrum für ältere Menschen in der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West bietet regelmäßig Skatnachmittage an, zu denen sich Interessierte von 14 bis 17 Uhr im Begegnungszentrum, Gustav-Adolf-Str. 65, treffen; die Karten - Foto Rolf Schotsch) werden alle zwei Wochen gekloppt.
Spielfreudige melden sich bei BBZ-Leiterin Helen Sohsalla (0203 / 79908111). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de.

 

- Telefonseelsorge hat viel zu tun – und sucht weitere ehrenamtliche Mitarbeitende
- Musikalische Abendandacht in Neudorf
- Mittelmeidericher Kirchenführung durch die Jahrhunderte

Telefonseelsorge hat viel zu tun – und sucht weitere ehrenamtliche Mitarbeitende
Duisburg, 07. Januar 2022 - Telefonseelsorge hat viel zu tun – und sucht weitere ehrenamtliche Mitarbeitende Ein waches Ohr rund um die Uhr verspricht die TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen Anrufenden, die sich mit ihrem Wunsch nach einem Gespräch an diese ökumenische Einrichtung wenden. Die langanhaltenden Kontakteinschränkungen lassen immer mehr Menschen zum Telefon und zum Laptop greifen, um am Telefon, per Chat oder Mail Unterstützung zu erfahren. Um 10% haben die Anfragen bei der TelefonSeelsorge zugenommen.


Die 120 ehrenamtlich Mitarbeitenden brauchen Verstärkung. Mitte des Jahres startet der nächste Ausbildungskurs. Auf der Grundlage der Gesprächsführung nach Carl Rogers werden Interessierte  in sechs Wochenendseminaren darauf vorbereitet, Ratsuchende in besonderen Lebenssituationen am Telefon, in Mail und Chat sowie im unmittelbaren persönlichen Kontakt zu unterstützen. Interessierte sind herzlich zu einem Informationsabend eingeladen, bei dem die Arbeit der TelefonSeelsorge und Details zur Ausbildung vorgestellt werden.


Das Treffen findet am Dienstag, 18. Januar 2022 von 19 bis 21 Uhr statt. Coronabedingt wird der Ort der Veranstaltung das Internet sein. Die Einwahldaten für den Zoom-Vortrag sind im Büro der TelefonSeelsorge erhältlich (Tel.: 0203 / 2951 3331 oder über buero@telefonseelsorge-duisburg.de). Mehr Infos TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen zur gibt es im Netz unter https://www.telefonseelsorge-duisburg.de.  

Foto: Harald Rahm 

Musikalische Abendandacht in Neudorf
Die erste musikalische Abendandacht in diesem Jahr feiert die Evangelische Kirchengemeinde Neudorf-West in der Kirche ihrer katholischen Nachbargemeinde St. Ludger. So werden dort am Sonntag, 16. Januar 2022 ab 18 Uhr Gesänge aus Taizé, andere schöne Lieder und Instrumentalmusik erklingen Zudem werden biblische Lesungen und Textmeditationen die Andacht prägen. Die Gemeinde lädt unter dem Motto „singend beten und zur Ruhe kommen – Gottes Wort hören und Kraft tanken“ herzlich zur Feier der Andacht ein. Es gilt 2G und Maskenpflicht, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.neudorf-west.ekir.de.  


Neudorfer Kirche St. Ludger - Foto: Volker Nies


Mittelmeidericher Kirchenführung durch die Jahrhunderte
Eine neue Reihe von Führungen durch die geschichtsträchtige evangelische Kirche in Mittelmeiderich hatte diese Woche ihre Premiere. Nachdem er seinem Prädikantenkurs abgeschlossen hat, investiert Udo Kloppert, der ehemalige Presbyter und ehemalige Vorsitzende des Fördervereins „pro doMMo“ einen Teil seiner Zeit nun in Führungen durch die Historie des Kirchenbaus, dessen Turm mit der Grundsteinnotiz von 1502 zu den ältesten Gebäuden im Duisburger Norden gehört.

Bevor es hinein geht, zeigt Kloppert seinen ZuhörerInnen das neugotische Lehrerdenkmal auf dem gepflasterten Kirchplatz, das dankbare Schüler im 19. Jahrhundert für drei ihrer Lehrer errichten ließen. Kloppert zeigt sich beeindruckt, hat er doch bis vor kurzem noch als Berufschullehrer in Rheinhausen gearbeitet und weiß, wie viele Lehrer ganz ohne Denkmal auskommen müssen. Durch den Turm geht es in die 1863 wieder aufgebaute neugotische Kirche, deren Vorgängerin einst bei Bauarbeiten am Chor zusammengebrochen war. Aber es gab auch eine Kirche davor. Angefangen hat alles mit einer kleinen Saalkirche für den Ortsadel im frühen Mittelalter.

Bei den Renovierungsarbeiten am Fußboden wurden vor einigen Jahren die Grundmauern der romanischen Basilika St. Georg wieder sichtbar, die zwischenzeitlich auch hier stand. Manche Teilnehmer drohen den Überblick zu verlieren, das ist ja die reinste Matrjoschka-Kirche, wie viele Bauten stehen hier nochmal auf-und ineinander? Kloppert hat das kommen sehen. Er zückt ein Schaubild mit Abbildungen den verschiedenen Stadien kirchlicher Entwicklung von der adeligen Privatkapelle bis zur evangelischen Gemeindekirche und beseitigt alle Unklarheiten. Verteidigen mussten die evangelischen Meidericher ihre Konfession im Jahr 1608.


„Mit Spießen und Stangen haben sie damals einen Pfarrer von der Kanzel gejagt und aus dem Gotteshaus getrieben, der im Sinne der Gegenreformation dem Katholizismus das Wort redete“, weiß Kloppert - Foto: www.kirche-meiderich.de - zu berichten und muss doch schmunzeln. Ganz so kämpferisch geht es heute im „Dom“ von Mittelmeiderich nicht mehr zu. Die Kirche wird vielfältig genutzt, auch Konzerte und große Gastmahle konnten vor Corona dank der flexiblen Bestuhlung zu Gunsten des Fördervereins stattfinden.

Kloppert führt seine Schar zur Orgelempore hinauf. Er erklärt, wie die schweren Schmuck-Pfeifen des Orgelprospektes während der Sanierung der Orgel ausgebaut und sorgfältig aufgehängt werden mussten. Sie sind aus Blei und so schwer, dass sie im Liegen ihre Form verloren hätten.

Die uralte Glocke auf dem Kirchplatz, das neue Geläut, der versteckte Einstieg zum Turm, der rätselhafte alte Opferstock. Kloppert werden die speziellen Themen für seine Führungen nicht ausgehen. Weil er jeden Stein kennt, geht er gerne auf die Fragen der Teilnehmer ein. So fällt jede Führung anders aus. Und er hat Tipps auf Lager, wie die besonders Wissbegierigen an weitere Informationen kommen können.

„Gehen Sie doch bitte auch auf die Internetseite der Gemeinde, da haben wir unter dem Stichwort `Augenblick mal` etliche kurze Videos mit interessanten Sachen verlinkt. Für das Video vom Kirchenspeicher habe ich trotz Höhenangst durch die Luke geguckt, wo immer der Herrnhuter Stern runtergelassen wird,“ wirbt er und schließt selbst bei der bloßen Erinnerung an die zehn Meter tiefe Aussicht in den Gottesdienstraum gequält die Augen.


Die Kirchenführungen gibt es immer am ersten Mittwoch des Monats um 17.30 Uhr; die nächste ist am 2. Februar 2022 (Anmeldung im Gemeindebüro unter der Rufnummer 0203-4519622 wird erbeten). Weitere Informationen zur Kirchengemeinde und die „Augenblick mal“-Videos zur Meidericher Kirche sind auf der Internetseite www.kirche-meiderich.de zu finden.

 

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige

Kraft finden, mit der Erkrankung zu leben
Duisburg, 06. Januar 2022 - Friedrich Brand, der ehemalige Pfarrer der evangelischen Gemeinde Wanheim, und Dipl. Sozialarbeiter Horst Ambaum gründeten vor einigen Jahren eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und ihre Angehörigen. Beide wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig Gespräche mit anderen Betroffenen sind. Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag.

In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Das nächste Treffen, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind, gibt es am Donnerstag, 13. Januar 2022 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45; selbstverständlich unter Beachtung aller Pandemie-Schutzmaßnahmen.

Es gelten weiterhin die AHA-Regeln, der Abstand der Teilnehmenden beträgt 1,5 Meter, die Alltagsmaske ist eine medizinische Maske und darf am Platz abgenommen werden. Es gilt zudem die 2G-Regel. Mehr Infos haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Friedrich Brand (Tel.: 0203 / 702988).


Gemeindehaus am Knevelshof  - Foto:
www.gemeinde-wanheim.de, Falko Stampa

- Service-Telefon der evangelischen Kirche
- Allianz-Gebetswoche auch in Duisburg
- Duisburger Weltladen: Nächste Ladung fairer Orangen kommt Anfang Februar

Service-Telefon der evangelischen Kirche
Duisburg, 04./05.Januar 2022 - „Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende des Servicetelefons der evangelischen Kirche in Duisburg in normalen Zeiten während der Bürozeiten – dies ist jetzt leider nicht der Fall.

Das kostenfreie Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg (Rufnummer 0800 / 12131213) ist aber auch während der Corona-Virus-Krise immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte.

Das Service-Telefon ist am Montag, 10. Januar 2022 von Monika Gebhardt, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich, besetzt.  

Monika Gebhardt mit ihrem Kollegen Dirk Strerath - Foto: Reiner Terhorst


Duisburger Weltladen: Nächste Ladung fairer Orangen kommt Anfang Februar
Die ersten beiden großen Lieferungen fairer Apfelsinen aus Italien waren im Dezember sehr schnell verkauft. Sie waren Teil der Aktion „Süß statt bitter“, bei der Geflüchtete in Süditalien mit regulären Arbeitsverträgen nachhaltig angebaute Zitrusfrüchte ernten. Organgen-Bestellungen für die Februar-Lieferung nimmt der Duisburger Weltladen bis zum 22. Januar an.

„Sie werden ohne Gift und ohne Sklavenarbeit hergestellt“ erklärt Diakon Claudio Gnypek vom Rheinischen Dienst für Internationale Ökumene, der im Oktober selbst vor Ort war und den Verein SOS Rosarno besuchte. „In diesem Verein organisieren sich Biobäuerinnen und Bauern, Erntehelfer und Menschenrechtsaktivisten um eine Alternative zur Ausbeutung von Migranten in der Landwirtschaft zu schaffen.“ In Süditalien schuften Flüchtlinge meist unter arbeitsrechtlich illegalen Bedingungen in der Ernte der Zitrusfrüchte. Die Preise, welche die Supermarktketten zahlen, reichen nicht aus, um die Tagelöhner ordentlich zu bezahlen.

Der Verein SOS Rosarno zeigt seit über zehn Jahren, dass es auch anders geht. Dort bekommen die Geflüchteten aus Afrika reguläre Arbeitsverträge, werden nach Tarif bezahlt und die Zitrusfrüchte werden ökologisch angebaut. Dafür beliefern sie nicht die Supermärkte, sondern verkaufen ihre Orangen direkt an Einkaufsgemeinschaften, Weltläden und Gemeinden. Seit 2021 wird auch der Weltladen Duisburg beliefert.


„Wir hatten auch Vorbestellungen aus Essen und Mülheim“ erzählt Margit Budinger vom Weltladen Duisburg. „Innerhalb kürzester Zeit kamen die Leute und holten sich ihre bestellten Orangenkisten ab.“ Mehr Informationen zur Orangenbestellung und Infos zum Weltladen gibt es unter www.weltladen-duisburg.de oder unter Tel.: 0203 / 358692 bzw. weltladenduisburg@t-online.de.
Der Duisburger Weltladen ist ein Fachgeschäft des fairen Handels und wird als Verein seit über 40 Jahren durch ehrenamtliche Mitarbeitende geführt und wirtschaftlich erfolgreich betrieben.

Margit Budinger und Diakon Claudio Gnypek beim Sortieren der Dezemberlieferung der fairen Orangen- Foto: weltladen-duisburg.de

 


Allianz-Gebetswoche auch in Duisburg

Die 1846 gegründete weltweite Bewegung der Evangelischen Allianz lädt wieder zur internationalen Gebetswoche ein. Diesmal steht sie unter dem Motto „Der Sabbat. Leben nach Gottes Rhythmus“. Örtliche Allianzgruppen organisieren wieder Gebetsveranstaltungen, offene Treffen und laden mitunter auch zu neuen kreativen Gebetsformen ein. Auch die der Evangelischen Allianz Duisburg Nord zugehörigen christlichen Gemeinden und Vereine laden in dieser Zeit zu Andachten, Gesprächen, Gottesdiensten und einem Gebetskonzert ein.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist ein Zutritt zum Konzert, den Abendandachten und dem Abschlussgottesdienst nur unter Einhaltung der 3G-Regeln bzw. 2G-Regeln (in Obermeiderich) und nach Vorzeigen entsprechender Nachweise  möglich.  

In der Evangelischen Allianz Duisburg Nord sind folgende Veranstaltungen vorgesehen:
- Die Woche startet am 10.01.2022 um 19.30 Uhr wieder mit einem Gebetskonzert mit Micha und Sara Stock und Philipp Solenski in der Evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27.
- Dienstag 11.01. 19:30 Uhr Landeskirchliche Gemeinschaft, Wiesbadener Str. (Predigt: Siegfried Amann) Thema: „Der Sabbat und Ruhe“, 1. Mose 2, 2–3a
- Mittwoch 12.01. 19:30 Uhr Apostolische Gemeinde, Sterkrader Straße 82 (Predigt: Patrick Altenfeld) Thema: „Der Sabbat und Barmherzigkeit“, Matth. 12, 11–12
- Donnerstag 13.01. 19:30 Uhr FEG DU-Beeck, Magdalenenstraße (Predigt: Manuel Killisch) Thema: „Der Sabbat und Erinnerung“, 5. Mose 5, 12–15
- Freitag 14.01. 19:30 Uhr Gemeinde Gottes Marxloh, Schulte-Marxloh-Str. (Predigt: Tobias Kuhn) Thema: „Der Sabbat und Freude“, Psalm 73, 28
- Samstag 15.01 19:30 Uhr Gemeinde: Christengemeinde Ruhrort, Landwehrstraße 55 (Predigt: Hildeg./L. Gabler) Thema: „Der Sabbat und Großzügigkeit“, 3. Mose 25,10
- Sonntag 16.01. 11:00 Uhr: Gemeinsamer Abschlussgottesdienst Ev. Obermeiderich, Emilstraße 27–29 Thema: „Der Sabbat und Hoffnung“, Hebr. 4,9-12 (Leitung: Hans-Bernd Preuß)  

Obermeidericher Kirche, in der Auftakt und Abschluss der Allianz-Gebetswoche gefeiert werden - Foto: Tanja Pickatz)


 Pfarrer Lorenz Grimoni ist am Freitag in der Eintrittsstelle der Salvatorkirche

 Duisburg, 03. Januar 2022 -  Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten.

Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 7. Januar 2022 heißt Pfarrer i.R. Lorenz Grimoni Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Beim Besuch der Salvatorkirche gelten die aktuellen Hygiene- und Schutzbestimmungen (www.salvatorkirche.de).

Foto: Rolf Schotsch


Selbstgebackenes Brot zum Wiedereinstieg in die Gemeinde

Strahlende Gesichter gab es am letzten Sonntag in der evangelischen Kirche Obermeiderich, denn Sarah Süselbeck hat nach der Elternzeit ihren Dienst als Pfarrerin in der Kirchengemeinde wieder aufgenommen. Presbyteriumsmitglied Peter Fackert hieß sie mit selbstgebackenem Brot und ihrem Lieblingsbrotaufstrich im Namen der Gemeinde herzlich willkommen. Die Pfarrerin wiederum gab zu ihrem Einstand eine Predigt zur aktuellen Jahreslosung „Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

Pfarrerin Süselbeck übersetzt sie mit den an vielen Restaurants zu findenden Worten „Come in, we’re open!“ und sieht die Jahreslosung als Zusicherung Gottes, in seiner Nähe bleiben zu dürfen, „komme, was wolle“. Die Jahreslosung habe auch Auswirkungen auf das Leben der Gläubigen und der Gemeinde: „Ich wünsche mir, dass unsere Kirche ein sicherer Ort für Menschen ist.“
Und: „In dieser Gemeinde ist Platz für jedes Gendersternchen.“ Gefragt sei Zusammenhalt und lauter, deutlicher Einspruch gegen Ausgrenzung, Hass und Gewalt. Die Predigt gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Bild vom 2.1.2022 mit Pfarrerin Sarah Süselbeck und Peter Fackert - Foto: www.obermeiderich.de).



Superintendent predigt in Meiderich

Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich begrüßt das neue Jahr mit einem festlichen Gottesdienst am 9. Januar 2022 um 11 Uhr und lädt dazu in die Kirche, Auf dem Damm 6, ein. Den Gottesdienst gestaltet Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent - Foto: Rolf Schotsch - des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, gemeinsam mit einem Team der Gemeinde.

Er selbst predigt zur Losung, die Christinnen und Christen im Jahr 2022 begleiten wird: „Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“. Für den Gottesdienstbesuch gilt die 2-G-Regel. Zudem ist das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht. Mehr Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  

 Gesprächsforum zu einem der zentralen Texte des christlichen Glaubens

 Duisburg, 01. Januar 2022 - Die evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt zu einem Gesprächsforum zu einem der zentralen Text des christlichen Glaubens - dem Vaterunser - ein. Unter dem Titel „Kaum zu glauben“ geht es im Huckinger Gemeindezentrum, Angerhauser Str. 91, jeweils donnerstags von 19 bis 21.30 Uhr um die Gebetsabschnitte „Vater“ und „Himmel“ (13. Januar), um das „Reich Gottes“ (20. Januar), um das „tägliche Brot“ und „Schuld vergeben“ (27. Januar) sowie um „Versuchung“ und die „Erlösung von dem Bösen“ (3. Februar).

Das Gesprächsforum endet mit der Feier eines Gottesdienstes am gleichen Ort am 6. Februar 2022 um 11 Uhr. Vorbereitet wurde das Gesprächsforum von einem Team der Kirchengemeinde, durch die Abende führt Pfarrer Bodo Kaiser. Mit dem Gesprächsforum will die Gemeinde Menschen erreichen, „die ihr Verhältnis zum christlichen Glauben neu überdenken wollen, die nach verständlichen Informationen über das Christsein und nach praktischen Zugängen zum Glauben suchen, die Ausschau halten nach einer seriösen Klärungshilfe - ohne dabei kirchlich vereinnahmt oder bedrängt werden zu wollen...“ Die Teilnahme setzt keine Vorkenntnisse oder Erfahrungen voraus.

Die Abende bauen wie Schritte eines Weges aufeinander auf. Begleitmaterialien erleichtern es, den gemeinsamen Weg mitzugehen. Gespräche werden unter Coronabedingungen anders sein als bisher. Aber auch Schweigen ist erlaubt. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt. Es gelten die aktuellen Coronaschutzbedingungen der Gemeinde. Anmeldeschluss ist der 10. Januar 2022. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Pfarrer Bodo Kaiser (Tel.: 0203 / 60847747; bodo.kaiser@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://evaufdu.de.

Das Huckinger Gemeindezentrum der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd - Foto
https://evaufdu.de