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NRW-Industrieproduktion sank im Dezember 2023 um 3,4 Prozent
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 6. Februar 2024 - Die Produktion der NRW-Industrie ist im Dezember 2023 nach vorläufigen Ergebnissen saisonbereinigt um 3,4 Prozent gegenüber Dezember 2022 gesunken.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist dieser Rückgang sowohl auf die niedrigere Produktion in den energieintensiven Industriebereichen als auch in der übrigen Industrie zurückzuführen. Die Produktion war in den
energieintensiven Wirtschaftszeigen im Dezember 2023 um 0,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. In den übrigen Industriebereichen
verringerte sich die Produktion um 4,8 Prozent.

Im Vergleich zu Dezember 2022 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im Dezember 2023 unterschiedliche Entwicklungen zu erkennen: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die KOKEREI UND MINERALÖLVERARBEITUNG ein Produktionsrückgang von 12,6 Prozent ermittelt.
Für die METALLERZEUGUNG war ein Rückgang von 3,0 Prozent zu konstatieren.
Die CHEMISCHE INDUSTRIE konnte dagegen ein Produktionsplus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat verbuchen.

Die Entwicklungen in den Branchen der übrigen Industrie waren überwiegend rückläufig: Die Produktionsleistung im Bereich
HERSTELLUNG VON DRUCKERZEUGNISSEN; VERVIELFÄLTIGUNG VON BESPIELTEN TON-, BILD- UND DATENTRÄGERN ist um 11,9 Prozent gesunken.
Bei der HERSTELLUNG VON TEXTILIEN gab es einen Produktionsrückgang (−11,8 Prozent) und auch bei der HERSTELLUNG VON BEKLEIDUNG wurde ein Rückgang von 10,3 Prozent verzeichnet.

Bei der HERSTELLUNG VON DATENVERARBEITUNGSGERÄTEN, ELEKTRONISCHEN UND OPTISCHEN ERZEUGNISSEN wurde dagegen ein Produktionsplus (+12,6 Prozent) verzeichnet. Ebenso konnte in der GETRÄNKEHERSTELLUNG ein Produktionsanstieg (+4,6 Prozent) erzielt werden.

Im Vergleich zu Februar 2022 sank die Produktion in der energieintensiven Industrie im Dezember 2023 um 11,3 Prozent; in der
übrigen Industrie verringerte sich die Produktion in diesem Zeitraum um 4,0 Prozent.

Energieintensive Industriebereiche sind Wirtschaftszweige mit einem vergleichsweise hohen Energieverbrauch je produzierter Einheit. Hierzu zählen die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die Metallerzeugung, die Kokerei und Mineralölverarbeitung, die Herstellung von Glas- und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden, die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sowie
die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel).
Alle übrigen Industriebranchen wurden hier als nicht energieintensiv eingestuft.



NRW-Industrieproduktion sank im November 2023 um 5,2 Prozent
Düsseldorf/Duisburg, 11. Januar 2024 - Die Produktion der NRW-Industrie ist im November 2023 nach vorläufigen Ergebnissen saisonbereinigt um 5,2 Prozent gegenüber November 2022 gesunken.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist dieser Rückgang sowohl auf die niedrigere Produktion in den energieintensiven Industriebereichen als auch in der übrigen Industrie zurückzuführen. Die Produktion war in den energieintensiven Wirtschaftszeigen im November 2023 um 3,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. In den übrigen Industriebereichen verringerte sich die Produktion um 6,0 Prozent.

Im Vergleich zu November 2022 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im November 2023 unterschiedliche Entwicklungen zu erkennen: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Kokerei und Mineralölverarbeitung ein Produktionsrückgang von 18,3 Prozent ermittelt. Für die Metallerzeugung war ein Rückgang von 2,7 Prozent zu konstatieren. Die chemische Industrie konnte dagegen erstmalig in 2023 ein Produktionsplus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat verbuchen.

Die Entwicklungen in den Branchen der übrigen Industrie waren überwiegend rückläufig: Die Produktionsleistung im Bereich Herstellung von Druckerzeugnissen; Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern ist um 18,5 Prozent gesunken. Auch die Herstellung von Bekleidung vermeldete weniger Produktion (−17,1 Prozent). Die Möbelbranche musste ebenfalls einen Produktionsrückgang (−12,2 Prozent) hinnehmen. Bei der Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen wurde dagegen ein Produktionsplus (+12,6 Prozent) verzeichnet. Ebenso konnte in der Tabakverarbeitung ein Produktionsanstieg (+4,7 Prozent) erzielt werden.

Im Vergleich zu Februar 2022 sank die Produktion in der energieintensiven Industrie im November 2023 um 13,2 Prozent; in der übrigen Industrie verringerte sich die Produktion in diesem Zeitraum um 7,4 Prozent.

Energieintensive Industriebereiche sind Wirtschaftszweige mit einem vergleichsweise hohen Energieverbrauch je produzierter Einheit. Hierzu zählen die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die Metallerzeugung, die Kokerei und Mineralölverarbeitung, die Herstellung von Glas- und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden, die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sowie die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel). Alle übrigen Industriebranchen wurden hier als nicht energieintensiv eingestuft.



Umsätze der NRW-Industrie in den ersten neun Monaten 2023 um 0,4 Prozent gesunken
Höchster Rückgang in der Chemischen Industrie 

Düsseldorf/Duisburg, 21. November 2023 - Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe haben in den ersten neun Monaten des Jahres einen Umsatz von 281 Milliarden Euro erwirtschaftet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das nominal 0,4 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Dabei gingen die Inlandsumsätze um 1,3 Prozent zurück, während die Umsätze im Auslandsgeschäft um 0,7 Prozent höher waren als von
Januar bis September 2022. Im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Jahres 2019 stieg der Umsatz um 15,3 Prozent.

Den größten Anteil am gesamten Umsatz der Industrie hatte in den ersten neun Monaten 2023 der Maschinenbau (36,9 Milliarden Euro;
+8,7 Prozent gegenüber 2022), gefolgt von der Chemischen Industrie (36,0 Milliarden Euro; −17,5 Prozent) und der Metallerzeugung und
-bearbeitung (35,0 Milliarden Euro; −6,1 Prozent). Weitere bedeutende Wirtschaftszweige in NRW waren die Herstellung von
Nahrungs- und Futtermitteln (30,9 Milliarden Euro; +16,0 Prozent), die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (25,0 Milliarden
Euro; +2,9 Prozent), sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen (23,9 Milliarden Euro; +1,1 Prozent).

In der Chemischen Industrie wurde zwar der zweithöchste absolute Umsatz aller Industriebranchen erzielt, aber im Vergleich zum
entsprechenden Vorjahreszeitraum ergab sich prozentual der größte Rückgang. In der Pharmazie wurde dagegen mit einem Umsatz von
6,5 Milliarden Euro der höchste prozentuale Umsatzzuwachs (+37,9 Prozent) erreicht.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres waren bei den 4 982 erfassten nordrhein-westfälischen Industriebetrieben durchschnittlich
1 071 835 Personen beschäftigt; das sind 12 167 bzw. 1,1 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Beschäftigungsstärkste Branche war der Maschinenbau (176 636 Personen, 2 813 mehr als im Durchschnitt der ersten neun Monaten 2022). Weitere 134 858 Personen (+1 729) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen beschäftigt und 97 338 (+378) in Betrieben, die chemische Erzeugnisse herstellen.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 und mehr tätigen Personen. Kleinere Betriebe werden nur einmal jährlich befragt.



NRW-Industrie produzierte 2022 Medikamente und Medizintechnik im Wert von 8,2 Milliarden Euro 
Düsseldorf/Duisburg, 14. November 2023 - Im Jahr 2022 haben 363 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen Medikamente und Medizintechnik im Wert von 8,2 Milliarden Euro hergestellt.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der internationalen Medizin Fachmesse „MEDICA” (13. bis 16. November in Düsseldorf) mitteilt, waren das nominal 719,6 Millionen Euro bzw. 9,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2019 stieg der Absatzwert um 229,7 Millionen Euro (+2,9 Prozent).

Überwiegend wurden pharmazeutische Erzeugnisse produziert: Mit 6,5 Milliarden Euro war der Absatzwert von Medikamenten und anderen pharmazeutischen Produkten (z. B. Pflaster, Reagenzien, Kontrastmittel) im Jahr 2022 um 10,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Neben Pharmazieprodukten wurden in Nordrhein-Westfalen auch Produkte aus dem Bereich Medizintechnik hergestellt: Im vergangenen Jahr wurden medizinische, chirurgische und zahnärztliche Geräte und Instrumente im Wert von 1,5 Milliarden Euro (+8,6 Prozent gegenüber 2021), und bestrahlungs- und elektromedizinische Geräte im Wert von 148,4 Millionen Euro (+2,1 Prozent) produziert.

Mit der Reparatur, Instandhaltung und Installation von medizinischen und orthopädischen Apparaten und Geräten wurde ein Absatzwert von 110,2 Millionen Euro (−9,6 Prozent) erzielt.

Bundesweit lag der Absatzwert von Medikamenten und Medizintechnik im Jahr 2022 bei 63,3 Milliarden Euro (+6,9 Prozent). Davon entfielen 13,0 Prozent auf nordrhein-westfälische Betriebe (2021: 12,7 Prozent). Über die Hälfte (54,2 Prozent) des Absatzwertes der 2022 in NRW produzierten Medikamente und Medizintechnik wurde in Betrieben des Regierungsbezirks Köln erzielt.

Im ersten Halbjahr 2023 produzierten nordrhein-westfälische Betriebe nach vorläufigen Ergebnissen Medikamente und Medizintechnik im Wert von 4,3 Milliarden Euro (+5,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum). Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 (4,1 Milliarden Euro) stieg der Absatzwert nominal um 4,8 Prozent.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, werden in Nordrhein-Westfalen auch noch eine Reihe von weiteren Erzeugnissen für den Gesundheitsbereich hergestellt, die jedoch nicht gesondert erhoben, sondern von den Herstellern zusammengefasst mit den Produkten für andere Verwendungszwecke gemeldet werden (z. B. „Mess-, Kontroll-, u. ä. Instrumente” oder „Arbeits- und Berufsbekleidung”).

Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises ab Werk berechnet.



NRW-Industrie: Absatzwert von Maschinen und -teilen für die Land- und Forstwirtschaft um fast 16% gestiegen
Düsseldorf/Duisburg, 5. November 2023 - In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2022 in 51 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Maschinen und Maschinenteile für die Land- und Forstwirtschaft im Wert von 3,2 Milliarden Euro hergestellt.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der Weltleitmesse für Landtechnik AGRITECHNICA (12.–18. November 2023 in Hannover) mitteilt, war der Absatzwert damit nominal um 442,7 Millionen Euro bzw. 15,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2019 stieg der Absatzwert um 923,1 Millionen Euro (+40,2 Prozent).

33 Betriebe in NRW stellten im Jahr 2022 Maschinen für die Land- und Forstwirtschaft im Wert von 2,3 Milliarden Euro (+18,1 Prozent
gegenüber 2021) her. Hierzu gehörten u. a. Schlepper, Anhänger, Bodenbearbeitungs- und Erntemaschinen. 29 Betriebe produzierten Teile für Maschinen, Apparate und Geräte für die Land- und Forstwirtschaft mit einem Absatzwert von 885,6 Millionen Euro
(+10,5 Prozent). Außerdem gaben 20 Betriebe an, für 20,1 Millionen Euro (+6,3 Prozent) land- und forstwirtschaftliche Maschinen
repariert bzw. instandgehalten zu haben.

Bundesweit wurden im Jahr 2022 Maschinen und Maschinenteile für die Land- und Forstwirtschaft im Wert von 14,2 Milliarden Euro
(+13,9 Prozent) hergestellt; der NRW-Anteil am bundesdeutschen Produktionswert lag bei 22,7 Prozent (2021: 22,3 Prozent).

Im ersten Halbjahr 2023 produzierten 51 nordrhein-westfälische Betriebe nach vorläufigen Ergebnissen Maschinen und Maschinenteile
für die Land- und Forstwirtschaft im Wert von 2,3 Milliarden Euro (+50,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum).
Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 (1,4 Milliarden Euro) stieg der Absatzwert nominal um 61,9 Prozent.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, beziehen sich alle Angaben auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises ab Werk berechnet.



Produktionsrückgang in der energieintensiven und in der übrigen NRW-Industrie im September 2023
Düsseldorf/Duisburg, 5. November 2023 - Die Produktion der NRW-Industrie ist im September 2023 nach vorläufigen Ergebnissen saisonbereinigt um 4,6 Prozent gegenüber September 2022 gesunken.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist dieser Rückgang sowohl auf die niedrigere Produktion in den energieintensiven Industriebereichen, als auch in der übrigen Industrie zurückzuführen. Die Produktion war in den energieintensiven Wirtschaftszeigen im September 2023 um 3,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. In den übrigen Industriebereichen
verringerte sich die Produktion um 5,2 Prozent.

Im Vergleich zu September 2022 wurden für fast alle energieintensiven Branchen NRWs Produktionsrückgänge gemeldet:
Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Kokerei und Mineralölverarbeitung ein Produktionsrückgang von 16,8 Prozent
ermittelt. Für die chemische Industrie war hingegen nur ein moderater Rückgang von 0,2 Prozent zu konstatieren.

Die Metallerzeugung konnte als einzige energieintensive Branche ein Produktionsplus verbuchen (+0,5 Prozent).

Auch in der übrigen Industrie waren für die meisten Branchen Produktionsrückgänge zu vermelden:
Hier ist die Produktionsleistung im Bereich Herstellung von Bekleidung um 24,5 Prozent gesunken. Auch die Produktion im Bereich Herstellung von Druckerzeugnissen; Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern war rückläufig (−16,8 Prozent). Im sonstigen Fahrzeugbau wurde hingegen ein Produktionsplus (+3,3 Prozent) verzeichnet.

Energieintensive Industriebereiche sind Wirtschaftszweige mit einem vergleichsweise hohen Energieverbrauch je produzierter Einheit. Hierzu zählen die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die Metallerzeugung, die Kokerei und Mineralölverarbeitung, die
Herstellung von Glas- und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden, die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sowie die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel).
Alle übrigen Industriebranchen wurden hier als nicht energieintensiv eingestuft.



NRW: Energieintensive Industrie mit überdurchschnittlichem Produktionsrückgang im August 2023
Düsseldorf/Duisburg, 5. Oktober 2023 - Die Produktion der NRW-Industrie ist im August 2023 nach vorläufigen Ergebnissen saisonbereinigt um 2,2 Prozent gegenüber August 2022 gesunken. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist dieser Rückgang vorwiegend auf die niedrigere Produktion in den energieintensiven Industriebereichen zurückzuführen. Die Produktion war in diesen Wirtschaftszweigen im August 2023 um 4,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. In den übrigen Industriebereichen verringerte sich die Produktion um 1,2 Prozent.

Im Vergleich zu August 2022 wurden für fast alle energieintensiven Branchen NRWs Produktionsrückgänge gemeldet:
Für die Chemische Industrie wurde ein Produktionsrückgang von 5,2 Prozent ermittelt.
Auch für die Kokerei und Mineralölverarbeitung war ein Produktionsrückgang (−4,5 Prozent) zu konstatieren.
In der Metallerzeugung konnte dagegen als einzige energieintensive Branche ein Produktionsplus (+0,1 Prozent) verbucht werden.
In der übrigen Industrie wurde für die Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen ein Produktionsanstieg (+16,7 Prozent) gemeldet. Auch die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen konnten ihre Produktion steigern (+6,3 Prozent). Die Produktionsleistung im Bereich Herstellung von Druckerzeugnissen; Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern ist dagegen um 20,9 Prozent gesunken. Auch die Hersteller von Bekleidung verzeichneten einen Produktionsrückgang (−9,3 Prozent).

Energieintensive Industriebereiche sind Wirtschaftszweige mit einem vergleichsweise hohen Energieverbrauch je produzierter Einheit. Hierzu zählen die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die Metallerzeugung, die Kokerei und Mineralölverarbeitung, die
Herstellung von Glas- und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden, die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sowie die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel). Alle übrigen Industriebranchen wurden hier als nicht energieintensiv eingestuft.



Überdurchschnittlicher Produktionsrückgang in der energieintensiven NRW-Industrie im Juli 2023  
Die Produktion der NRW-Industrie ist im Juli 2023 nach vorläufigen Ergebnissen saisonbereinigt um 7,2 Prozent gegenüber Juli 2022 gesunken.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist dieser Rückgang vor allem auf die niedrigere Produktion in den energieintensiven Industriebereichen zurückzuführen. Die Produktion war in diesen Wirtschaftszweigen im Juli 2023 um 12,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. In den übrigen Industriebereichen verringerte sich die Produktion um 4,3 Prozent.

Im Vergleich zu Juli 2022 wurden für fast alle energieintensiven Branchen Nordrhein-Westfalens Produktionsrückgänge gemeldet:
Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Kokerei und Mineralölverarbeitung der größte Produktionsrückgang
(−32,4 Prozent) ermittelt. Auch für die Chemische Industrie war ein überdurchschnittlicher Produktionsrückgang (−16,1 Prozent) zu
konstatieren. Die Metallerzeugung konnte dagegen als einzige energieintensive Branche ein Produktionsplus verbuchen (+1,2 Prozent).
In der übrigen Industrie konnte für die Getränkeherstellung ein Produktionsanstieg (+5,1 Prozent) vermeldet werden. Auch die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen konnten ihre Produktion steigern (+3,0 Prozent). Die Produktionsleistung im Bereich Herstellung von Druckerzeugnissen; Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern ist dagegen gesunken (−20,4 Prozent).
Auch bei der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen wurde ein Produktionsrückgang (−11,8 Prozent) verzeichnet.

Energieintensive Industriebereiche sind Wirtschaftszweige mit einem vergleichsweise hohen Energieverbrauch je produzierter Einheit. Hierzu zählen die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die Metallerzeugung, die Kokerei und Mineralölverarbeitung, die
Herstellung von Glas- und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden, die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sowie die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel).
Alle übrigen Industriebranchen wurden hier als nicht energieintensiv eingestuft.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland
Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten
möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für
politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur
Verfügung.



NRW: Industrieproduktion war im ersten Halbjahr 2023 um 1,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor 
Düsseldorf/Duisburg, 2. September 2023 - In den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden in Nordrhein-Westfalen sind im ersten Halbjahr 2023 zum Absatz bestimmte Waren im Wert von 173,1 Milliarden Euro hergestellt worden.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war die Produktion damit um 2,5 Milliarden Euro bzw. 1,5 Prozent höher als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022.
Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 stieg der Absatzwert um 16,3 Prozent (+24,3 Milliarden Euro).

„Maschinen” waren in Nordrhein-Westfalen im ersten Halbjahr 2023 mit 22,7 Milliarden Euro (+12,4 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2022) die wertmäßig größte Güterabteilung, gefolgt von „Metalle” mit 22,5 Milliarden Euro (−4,3 Prozent) und „Chemische Erzeugnisse” mit 22,0 Milliarden Euro (−14,1 Prozent). Dahinter reihen sich die Bereiche „Nahrungs- und Futtermittel” mit 20,1 Milliarden Euro (+18,1 Prozent) und „Metallerzeugnisse” mit 17,1 Milliarden Euro (+1,0 Prozent) ein.

Den regional höchsten Zuwachs gegenüber dem ersten Halbjahr 2022 ermittelte das Statistische Landesamt für die Industriebetriebe in der kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr (+46,2 Prozent).
Den stärksten Rückgang gab es im Rhein-Erft-Kreis (−20,1 Prozent).

Alle Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.  



NRW-Industrie: Umsätze im ersten Halbjahr 2023 um 2,1 Prozent gestiegen
Düsseldorf/Duisburg, 20. August 2023 - Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe haben in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Umsatz von 190 Milliarden Euro erwirtschaftet.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 2,1 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2022. Dabei waren sowohl die Inlandsumsätze (+1,0 Prozent) als auch die Umsätze im Auslandsgeschäft (+3,3 Prozent) höher als von Januar bis Juni 2022. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 konnte der Gesamtumsatz um 16,1 Prozent gesteigert werden.

Den größten Anteil am gesamten Umsatz der Industrie hatte im ersten Halbjahr 2023 die Chemieindustrie (24,9 Milliarden Euro;
−13,8 Prozent gegenüber 2022), gefolgt vom Maschinenbau (24,8 Milliarden Euro; +12,4 Prozent) und der Metallerzeugung und
-bearbeitung (24,1 Milliarden Euro; −4,5 Prozent). Weitere bedeutende Wirtschaftszweige in NRW waren die Herstellung von
Nahrungs- und Futtermitteln (20,5 Milliarden Euro; +18,7 Prozent), die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (17,4 Milliarden
Euro; +10,0 Prozent), sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen (16,2 Milliarden Euro; +3,2 Prozent).

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres waren bei den 4 985 erfassten nordrhein-westfälischen Industriebetrieben durchschnittlich 1 071 359 Personen beschäftigt; das sind 13 976 bzw. 1,3 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Beschäftigungsstärkste Branche war der Maschinenbau (176 429 Personen, 3 075 mehr als im ersten Halbjahr 2022).
Weitere 135 345 Personen (+2 467) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen beschäftigt und 97 367 (+531) in Betrieben, die chemische Erzeugnisse herstellen.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 und mehr tätigen Personen. Kleinere Betriebe werden nur einmal jährlich befragt.



Überdurchschnittlicher Produktionsrückgang in der energieintensiven NRW-Industrie im Juni 2023
Düsseldorf/Duisburg, 4. August 2023 - Die Produktion der NRW-Industrie ist im Juni 2023 nach vorläufigen Ergebnissen saisonbereinigt um 4,8 Prozent gegenüber Juni 2022 gesunken.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist dieser Rückgang vor allem auf die niedrigere Produktion in den energieintensiven Industriebereichen zurückzuführen. Die Produktion war in diesen Wirtschaftszeigen im Juni 2023 um 11,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. In den übrigen Industriebereichen verringerte sich die Produktion um 0,8 Prozent.
Im Vergleich zu Juni 2022 wurden für alle energieintensiven Branchen NRWs Produktionsrückgänge gemeldet: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Kokerei und Mineralölverarbeitung der größte Produktionsrückgang (−25,9 Prozent) ermittelt. Auch für die Chemische Industrie war ein überdurchschnittlicher Produktionsrückgang (−14,2 Prozent) zu konstatieren. In der übrigen Industrie konnte für die Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen ein überdurchschnittlicher Produktionsanstieg (+30,3 Prozent) verbucht werden.
Auch die Hersteller von Bekleidung konnten ihre Produktion steigern (+13,3 Prozent). Die Produktionsleistung im Bereich Herstellung von Druckerzeugnissen; Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern ist dagegen gesunken (−14,9 Prozent). Energieintensive Industriebereiche sind Wirtschaftszweige mit einem vergleichsweise hohen Energieverbrauch je produzierter Einheit. Hierzu zählen die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die Metallerzeugung, die Kokerei und Mineralölverarbeitung, die Herstellung von Glas- und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden, die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sowie die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel). Alle übrigen Industriebranchen wurden hier als nicht energieintensiv eingestuft.



Im Jahr 2022 produzierte die NRW-Industrie 9,1 Prozent mehr Speiseeis als 2019
Düsseldorf/Duisburg, 23. Juli 2023 - Im Jahr 2022 sind in neun nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 241,2 Millionen Liter (+1,4 Prozent gegenüber 2021) Speiseeis hergestellt worden. Rein rechnerisch könnte man mit der im Jahr 2022 produzierten Menge jeden Einwohner des Landes monatlich mit 1,1 Liter Speiseeis versorgen.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag der Produktionswert bei
437,1 Millionen Euro; er war damit um 43,2 Millionen Euro bzw. 11,0 Prozent höher als im Jahr 2021.
Gegenüber dem Jahr 2019 hat sich die Absatzmenge von Speiseeis um 20,1 Millionen Liter (+9,1 Prozent) erhöht; der Absatzwert
stieg nominal um 100,6 Millionen Euro (+29,9 Prozent). Der durchschnittliche Produktionswert je Liter lag im Jahr 2022 bei 1,81 Euro;
das ist eine Steigerung von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr (1,66 Euro je Liter). Deutschlandweit wurden im Jahr 2022 rund 620,0 Millionen Liter (+1,0 Prozent gegenüber 2021) Speiseeis im Wert von 930,8 Millionen Euro (+6,4 Prozent) produziert.

38,9 Prozent (2021: 38,7 Prozent) der Produktionsmenge entfielen auf nordrhein-westfälische Betriebe.
Im ersten Quartal 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen nach vorläufigen Ergebnissen 70,0 Millionen Liter (+16,7 Prozent gegenüber
dem entsprechenden Vorjahreszeitraum) mit einem Absatzwert von 143,5 Millionen Euro (+31,2 Prozent) hergestellt.
Die Angaben beinhalten auch kakaohaltiges Speiseeis, Sorbets, Eis am Stiel, Wasser- und Fruchteis. Nicht enthalten ist die Herstellung von Speiseeis zum Verzehr an Ort und Stelle sowie zum Mitnehmen und alsbaldigen Verzehr (z. B. Eiscafés).

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, beziehen sich die Angaben auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. Ist die gesamte Produktion zum Absatz bestimmt, entspricht der Produktionswert dem Absatzwert.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. Sie stehen auch der Wissenschaft und allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.



Im Jahr 2022 produzierte die NRW-Industrie mit 19 678 Tonnen 89,3% mehr Nahrungsergänzungsmittel als 2019
Düsseldorf/Duisburg, 18. Juni 2023 - Im Jahr 2022 sind in neun nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit
19 678 Tonnen in etwa so viele Nahrungsergänzungsmittel hergestellt worden wie ein Jahr zuvor (+47 Tonnen bzw. +0,2 Prozent).
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war der Absatzwert mit 316 Millionen Euro um
23 Millionen Euro bzw. 7,9 Prozent höher als im Jahr 2021. Rein rechnerisch könnte man mit der im Jahr 2022 in NRW produzierten Menge jeden Einwohner des Landes monatlich mit 90 Gramm Nahrungsergänzungsmitteln (z. B. Vitaminkapseln oder
Calciumbrausetabletten) versorgen.
Gegenüber dem Jahr 2019 hat sich die Absatzmenge von Nahrungsergänzungsmitteln um 9 285 Tonnen (+89,3 Prozent) erhöht;
der Absatzwert stieg im gleichen Zeitraum nominal um 199 Millionen Euro (+169,8 Prozent). Der durchschnittliche Produktionswert lag im Jahr 2022 bei 16,06 Euro je Kilogramm; das waren 7,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2021: 14,92 Euro je kg).

Bundesweit wurden im Jahr 2022 gut 205 906 Tonnen (+1,9 Prozent gegenüber 2021) Nahrungsergänzungsmittel im Wert von 1,4 Milliarden Euro (+14,7 Prozent) produziert. 22,5 Prozent (2021: 24,0 Prozent) des Produktionswertes entfielen auf nordrhein-westfälische Betriebe.

Im ersten Quartal 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen nach vorläufigen Ergebnissen 5 831 Tonnen Nahrungsergänzungsmittel (+19,1 Prozent gegenüber dem ersten Vierteljahr 2021) mit einem Absatzwert von 91 Millionen Euro (+21,3 Prozent) hergestellt.
Weitere Ergebnisse zur Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln




NRW-Industrie: Produktion in 4.2023 um 2,0% gesunken; in der energieintensive Industrie um 9,8%
Düsseldorf/Duisburg, 5. Juni 2023 - Die Produktion der NRW-Industrie ist im April 2023 nach vorläufigen Ergebnissen saisonbereinigt um 2,0 Prozent gegenüber April 2022 gesunken. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist dieser Rückgang vor allem auf die niedrigere Produktion in den energieintensiven Industriebereichen zurückzuführen. Die Produktion dieser Wirtschaftszweige war im April 2023 um 9,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Das Produktionsniveau der übrigen Industriebereiche stieg hingegen um 2,6 Prozent.

Innerhalb der energieintensiven Branchen verzeichnete die Chemische Industrie, verglichen mit dem Vorjahresmonat April 2022, einen
überdurchschnittlichen Produktionsrückgang (−15,0 Prozent); demgegenüber konnte die Metallerzeugung und -bearbeitung einen
leichten Produktionsanstieg vermelden (+1,1 Prozent). Bei der übrigen Industrie konnte die Herstellung von Kraftwagen und
Kraftwagenteilen einen überdurchschnittlichen Produktionsanstieg verbuchen (+32,6 Prozent). Auch die Herstellung von Möbeln konnte
ihre Produktion steigern (+12,0 Prozent). Die Produktionsleistung im Bereich Herstellung von Druckerzeugnissen; Vervielfältigung von
bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern hat hingegen abgenommen (−17,3 Prozent).

Energieintensive Industriebereiche sind Wirtschaftszweige mit einem vergleichsweise hohen Energieverbrauch je produzierter Einheit. Hierzu zählen die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die Metallerzeugung, die Kokerei und Mineralölverarbeitung, die
Herstellung von Glas- und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden, die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sowie die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel). Alle übrigen Industriebranchen wurden hier als nicht energieintensiv eingestuft.


NRW-Industrie: Absatzwert von Milch und Milcherzeugnissen ist aufgrund von Preissteigerungen um 1/4 gestiegen
Düsseldorf/Duisburg, 31. Mai 2023 - Im Jahr 2022 haben 36 Betriebe des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes Milch und Milcherzeugnisse (einschl. Speiseeis; nicht zum sofortigen Verzehr) im Wert von 2,3 Milliarden Euro produziert.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Weltmilchtages (1. Juni 2023) mitteilt, war der Absatzwert dieser Milch und Milcherzeugnisse um 429 Millionen Euro (+23,4 Prozent) höher als 2021.
Gegenüber dem Jahr 2019 erhöhte sich der Absatzwert um 650 Millionen Euro bzw. 40,3 Prozent.
84,1 Prozent des Produktionswertes wurden im Jahr 2022 in den Betrieben der Regierungsbezirke Köln und Münster erzielt. Die Produktionsmenge war 2022 dagegen bei Milch und fast allen Milcherzeugnissen niedriger als ein Jahr zuvor.

Deutschlandweit wurden im Jahr 2022 Milch und Milcherzeugnisse im Wert von 31,8 Milliarden Euro (+6,4 Milliarden Euro; +25,0 Prozent) produziert; der Anteil von in Nordrhein-Westfalen industriell hergestellter Milch und hergestellten Milchprodukten am bundesweiten Produktionswert lag bei 7,1 Prozent. Bei den beschriebenen Produkten handelt es sich um Erzeugnisse tierischen Ursprungs.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, beziehen sich die genannten Ergebnisse auf Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten.

Preise für Molkereiprodukte überdurchschnittlich gestiegen
Die Preise für Molkereiprodukte sind zwischen April 2022 und April 2023 stärker gestiegen als die Nahrungsmittelpreise insgesamt (+17,6 Prozent). Dabei verteuerte sich insbesondere Quark: Dieser wurde im April 2023 um 65,6 Prozent teurer angeboten als ein Jahr zuvor. Ein überdurchschnittlicher Preisanstieg war bei Quark insbesondere zwischen Mai und August 2022 zu verzeichnen (+46,1 Prozent). Im Vergleich zum April 2020 waren die Quarkpreise im April 2023 nahezu doppelt so hoch (+96,5 Prozent).
Auch die Preise für Sahne (+45,6 Prozent), Schnitt- (+40,8 Prozent) und Frischkäse (+29,8 Prozent) stiegen zwischen April 2022 und April 2023 an. Vollmilch wurde im April 2023 um 27,7 Prozent teurer angeboten als ein Jahr zuvor.

Aktuell zeigt sich eine uneinheitliche Preisentwicklung: Während beispielsweise bei Sahne zwischen März und April 2023 ein Preisrückgang um 2,1 Prozent zu verzeichnen war, verteuerte sich Schnittkäse um 2,2 Prozent. Die Vollmilchpreise stagnierten im selben Zeitraum.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300  Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden.


NRW-Industrie: Umsätze im ersten Quartal 2023 um 5,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor 
Düsseldorf/Duisburg, 20. Mai 2023 - Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe haben in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 insgesamt einen Umsatz von 96,7 Milliarden Euro erwirtschaftet, dies entspricht einem Anstieg von 5,7 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2022.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt weiter mitteilt, wurden dabei sowohl im Auslands-
(+5,9 Prozent) als auch im Inlandsgeschäft (+5,5 Prozent) Umsatzanstiege erzielt.
Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte im ersten Quartal 2023 die Chemische Industrie mit 12,9 Milliarden Euro Umsatz (−10,3
gegenüber 2022), gefolgt von der Metallerzeugung und -bearbeitung (12,5 Milliarden Euro; −0,5 Prozent) und dem Maschinenbau
(12,3 Milliarden Euro; +16,8 Prozent).
Weitere wichtige Wirtschaftszweige in Nordrhein-Westfalen sind die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (10,2 Milliarden Euro; +23,7 Prozent), der Automobilbau (8,9 Milliarden Euro; +14,7 Prozent) sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen (8,4 Milliarden Euro; +6,8 Prozent).
Von Januar bis März 2023 verzeichneten die 4 971 erfassten Industriebetriebe in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 1 069 180
Beschäftigte (+1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum).
Beschäftigungsstärkste Branche war der Maschinenbau (175 771 Personen; +1,5 Prozent). Weitere 136 706 Personen
(+2,9 Prozent) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen und 97 293 Personen (+0,2 Prozent) in der
Herstellung von chemischen Erzeugnissen beschäftigt.
Alle Angaben beziehen sich auf Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 oder mehr tätigen Personen. Kleinere Betriebe werden nur einmal jährlich befragt.


NRW-Industrie: Absatzwert von Frischbeton stieg im Jahr 2022 um 11,6 Prozent auf 624 Millionen Euro
Düsseldorf/Duisburg, 16. Mai 2023 - Im Jahr 2022 wurden in Nordrhein-Westfalen in 166 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 7,0 Millionen Kubikmeter Frischbeton (Transportbeton) im Wert von 624 Millionen Euro hergestellt. Das waren 180 000 Kubikmeter bzw. 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Absatzwert damit um 65 Millionen Euro bzw. 11,6 Prozent. Der durchschnittliche Produktionswert je Kubikmeter Frischbeton lag im Jahr 2022 bei 88,7 Euro (+14,5 Prozent gegenüber 2021). Im Vergleich zum Jahr 2019 erhöhte sich die Absatzmenge um 0,8 Prozent und der Absatzwert nominal um 23,9 Prozent. Über die Hälfte (56,2 Prozent) des im Jahr 2022 in NRW produzierten Frischbetons wurde in Betrieben der Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln hergestellt.

Bundesweit wurden im vergangenen Jahr 40,3 Millionen Kubikmeter (−4,2 Prozent) Frischbeton im Wert von 3,6 Milliarden Euro
(+6,3 Prozent) produziert; 17,4 Prozent der Absatzmenge wurden in nordrhein-westfälischen Betrieben hergestellt.
Alle Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen zehn und mehr Beschäftigten. IT.NRW erhebt und
veröffentlicht als Statistisches Landesamt zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als
300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen
wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können
Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden.


Industrie-Produktion im März um 6,3% gesunken – energieintensive Industrie mit überdurchschnittlichem Rückgang
Düsseldorf/Duisburg, 9. Mai 2023 - Die Produktion der NRW-Industrie ist im März 2023 nach vorläufigen Ergebnissen saisonbereinigt um 6,3 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat gesunken.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist dieser Rückgang vor allem auf die niedrigere Produktion in den energieintensiven Industriebereichen zurückzuführen. Die Produktion dieser Wirtschaftszeige war im März 2023 um 10,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.
In den übrigen Industriebereichen sank der Produktionsindex um 3,7 Prozent. Innerhalb der energieintensiven Branchen verzeichnete die Chemische Industrie – verglichen mit dem Vorjahresmonat – einen überdurchschnittlichen Produktionsrückgang (−15,8 Prozent); in der Metallerzeugung und -bearbeitung war der Produktionsrückgang dagegen unterdurchschnittlich (−2,8 Prozent).
Von den nicht als energieintensiv eingestuften Wirtschaftszweigen der NRW-Industrie konnte in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen ein überdurchschnittlicher Produktionsanstieg (+18,5 Prozent) verbucht werden.
Auch bei der Herstellung von Bekleidung konnte die Produktion (+16,3 Prozent) gesteigert werden. Die Produktionsleistung im Bereich der Herstellung von Möbeln ist dagegen gesunken (−7,4 Prozent).

Energieintensive Industriebereiche sind Wirtschaftszweige mit einem vergleichsweise hohen Energieverbrauch je produzierter Einheit. Hierzu zählen die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die Metallerzeugung, die Kokerei und Mineralölverarbeitung, die Herstellung von Glas-, Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden, die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sowie die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel).
Alle übrigen Industriebranchen wurden hier als nicht energieintensiv eingestuft.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden.


Jahresproduktion der NRW-Industrie 2022 um 15,6 Prozent gestiegen
Düsseldorf/Duisburg, 20. April 2023 - Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2022 zum Absatz bestimmte Waren im Wert von 343,3 Milliarden Euro hergestellt.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war der Produktionswert damit um 15,6 Prozent bzw. 46,4 Milliarden Euro höher als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2019 stieg der Produktionswert um 16,8 Prozent bzw. 49,3 Milliarden Euro.
„Chemische Erzeugnisse” waren in NRW im Jahr 2022 mit einem Absatzwert von 48,5 Milliarden Euro (+15,8 Prozent gegenüber 2021)
die wertmäßig größte Güterabteilung. Es folgten die Herstellung von „Metallen” (45,5 Milliarden Euro; +27,0 Prozent) und
„Maschinen” (43,5 Milliarden Euro; +7,5 Prozent). Im Bereich „Nahrungs- und Futtermittel” wurden Güter im Wert von 36,1 Milliarden Euro (+18,2 Prozent) produziert. Der Absatzwert von „Metallerzeugnissen” lag bei 33,4 Milliarden Euro (+11,0 Prozent).
Den regional höchsten Zuwachs gegenüber dem Jahr 2021 ermittelte das Statistische Landesamt für die Industriebetriebe im Rhein-Erft-Kreis (+39,6 Prozent). Bis auf die Städteregion Aachen (‣1,4 Prozent) sind für alle kreisfreien Städte und Kreise des Landes
Produktionszuwächse zu konstatieren.

Alle Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. IT.NRW als Statistisches
Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden.


Wirtschaftsleistung in NRW im Jahr 2022 um 1,1 Prozent gestiegen
Düsseldorf/Duisburg, 30. März 2023 - Die Wirtschaftsleistung ist in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 im Vergleich zum Jahr 2021 preisbereinigt um 1,1 Prozent gestiegen.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, ist der Anstieg damit geringer als im Bundesdurchschnitt (+1,8 Prozent).
In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2022 Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 793,8 Milliarden Euro erzeugt bzw. erbracht. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) gab es einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,7 Prozent, während die Dienstleistungsbereiche einen preisbereinigten Zuwachs von 2,2 Prozent verzeichnen konnten. Durchschnittlich hat jede erwerbstätige Person in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 eine Wirtschaftsleistung von 81 608 Euro (in jeweiligen Preisen) erbracht.
Damit war die Wirtschaftsleistung pro-Kopf um 5,5 Prozent höher als 2021.
Preisbereinigt war das Bruttoinlandsprodukt je erwerbstätiger Person dagegen um 0,24 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.
Die aktuellen Ergebnisse werden anhand sukzessiv vorliegender Informationen zu einem späteren Zeitpunkt überarbeitet und aktualisiert. Basierend auf den Erkenntnissen vergangener Revisionen wird für das Jahr 2022 ein 95-prozentiges Prognoseintervall angegeben. Demnach liegt die Veränderungsrate des realen Bruttoinlandsproduktes mit 95-prozentiger Sicherheit in diesem Intervall.
Alle fünf Jahre findet im Rahmen der sogenannten Generalrevision eine Anpassung der verwendeten Methodik statt, was zu einer Überarbeitung der gesamten Zeitreihe führt. Mit den vorliegenden Daten hat der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder”, dem auch der Landesbetrieb IT.NRW als Statistisches Landesamt angehört, Ergebnisse vorläufiger Berechnungen zur wirtschaftlichen Entwicklung in den Bundesländern vorgelegt. Mehr Informationen zu den Hintergründen der Berechnungen und weitere Ergebnisse stehen im Internet unter der Adresse https://www.statistikportal.de/de/vgrdl zur Verfügung.


NRW: Energieintensive Industriebereiche mit überdurchschnittlichem Produktionsrückgang im Jahr 2022
Düsseldorf/Duisburg, 3. März 2023 - Die Produktion der NRW-Industrie ist im Jahr 2022 um 2,6 Prozent gegenüber 2021 gesunken.
Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen mitteilt, ist dieser Rückgang vor allem auf die niedrigere Produktion der energieintensiven Industriebereiche zurückzuführen. Die Produktion dieser Wirtschaftszeige war im Jahresdurchschnitt 2022 – arbeitstäglich bereinigt – um 6,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Das Produktionsniveau der restlichen Industriebereiche blieb
dagegen im Vergleich zum Jahr 2021 fast unverändert (−0,1 Prozent).

Im ersten Halbjahr 2022 war der Rückgang der Produktion im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum in den energieintensiven
(−3,9 Prozent) und in den übrigen Industriebereichen (−2,1 Prozent) vergleichsweise moderat. In der zweiten Jahreshälfte 2022 ging die Produktion der energieintensiven Industriezweige im Land dagegen um 9,9 Prozent zurück, während die restlichen Industriebranchen ein Produktionsplus von 2,1 Prozent erzielten.

Energieintensive Industriebereiche sind Wirtschaftszweige mit einem vergleichsweise hohen Energieverbrauch je produzierter Einheit. Hierzu zählen die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die Metallerzeugung, die Kokerei und Mineralölverarbeitung, die
Herstellung von Glas- und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden, die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sowie die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel).
Alle übrigen Industriebranchen wurden hier als nicht energieintensiv eingestuft.