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Düsseldorf/Duisburg, 7. Mai 2026 - Im Jahr
2024 gab es in Nordrhein-Westfalen knapp 2 % weniger Todesfälle
durch einen Schlaganfall und dessen Folgen als ein Jahr zuvor. Im
Zehnjahresvergleich lag der Rückgang sogar bei 11,1 %. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai
2026 mitteilt, starben 9.789 Personen aus NRW im Jahr 2024 an einem
Schlaganfall oder an dessen Folgen. Mit 55,3 % war etwas mehr als
die Hälfte der Gestorbenen weiblich (4.375 Männer und 5.414 Frauen).
Auch der Anteil der Sterbefälle durch einen Schlaganfall an
allen Gestorbenen hat sich in den vergangenen Jahren weiterhin
verringert: Im Jahr 2014 wurde in NRW bei 5,7 % aller Todesfälle ein
Schlaganfall als Todesursache festgestellt. Im Jahr 2024 lag dieser
Anteil, wie auch schon in den beiden Vorjahren, bei 4,4 %.
Zwei Drittel der an Schlaganfällen gestorbenen Menschen
waren 80 Jahre oder älter Schlaganfälle mit Todesfolge
traten in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2024 häufiger bei älteren
als bei jüngeren Menschen auf. Zwei Drittel waren 80 Jahre oder
älter und nur 4,9 % waren noch keine 60 Jahre alt. Das
durchschnittliche Sterbealter der an einem Schlaganfall Gestorbenen
lag im Jahr 2024 bei 81,7 Jahren (Männer: 79,0 Jahre, Frauen: 83,8
Jahre). Kreis Höxter mit niedrigster durch
Schlaganfall bedingten Sterberate Der Kreis Höxter
verzeichnete 2024 die niedrigste Sterberate mit 42 Sterbefällen
durch einen Schlaganfall je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. In
Köln waren es 43 und in Bochum 44.
Die höchste Rate wurde
mit 73 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Kreis
Lippe ermittelt. Es folgten der Kreis Viersen und Herne mit
Raten von 72 und 69. Landesweit starben 54 von 100.000
Einwohnerinnen und Einwohnern an einem Schlaganfall oder an dessen
Folgen.
• 9.789 Personen starben 2024 an einem Schlaganfall
und an dessen Folgen • Zwei Drittel der an einem Schlaganfall
gestorbenen Menschen waren 80 Jahre oder älter • Kreis Höxter mit
niedrigster durch Schlaganfall bedingten Sterberate
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Düsseldorf/Duisburg, 8. Mai 2024 - Im Jahr
2022 gab es in Nordrhein-Westfalen 3,4 Prozent mehr Todesfälle durch
einen Schlaganfall als ein Jahr zuvor (2021: 10 059 Personen).
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall
(10. Mai 2024) mitteilt, sind 10 402 Personen an den Folgen
eines Schlaganfalles gestorben. 55,8 Prozent der an dieser
Todesursache Gestorbenen waren Frauen (4 602 Männer und 5 800
Frauen). Hirninfarkte waren im Jahr 2022 bei 3 274 Personen
(31,5 Prozent) der an den Folgen von Schlaganfällen Gestorbenen
ursächlich für den Tod. Weitere 3 142 Personen (30,2 Prozent)
starben an den Folgen von zerebrovaskulären Krankheiten und 1 723
Personen (16,6 Prozent) an nicht näher bezeichneten Schlaganfällen.
Zwei Drittel der an Schlaganfällen gestorbenen
Menschen waren 80 Jahre oder älter Schlaganfälle mit
Todesfolge traten in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2022 häufiger
bei älteren als bei jüngeren Menschen auf: Zwei Drittel
(66,9 Prozent) waren 80 Jahre oder älter, 1,3 Prozent waren noch
keine 50 Jahre alt. Das durchschnittliche Sterbealter der an
einem Schlaganfall Gestorbenen lag wie auch im Jahr 2021 bei
81,8 Jahren (Männer: 79,1 Jahre, Frauen: 83,8 Jahre).
Der
Anteil von Sterbefällen durch einen Schlaganfall an allen
Gestorbenen hat sich im Land in den vergangenen Jahren weiterhin
verringert: Wurde im Jahr 2012 in NRW noch bei 6,3 Prozent der
Todesfälle ein Schlaganfall als Todesursache festgestellt, so lag
dieser Anteil im Jahr 2022 bei 4,4 Prozent (2021: 4,6 Prozent).
Niedrigste durch Schlaganfall bedingte Sterberate
verzeichnete 2022 die Stadt Köln Die kreisfreie Stadt
Köln verzeichnete 2022 die niedrigste durch Schlaganfall bedingte
Sterberate mit 41 Sterbefällen je 100 000 Einwohner. Die höchste
Rate wurde mit 83 Sterbefällen je 100 000 Einwohner für die
kreisfreie Stadt Mönchengladbach ermittelt. Landesweit starben 58
Personen von jeweils 100 000 Einwohnern an den Folgen eines
Schlaganfalles.
Das Statistische Landesamt weist darauf
hin, dass die Zuordnung der Todesursachen in der
Todesursachenstatistik auf den Angaben der den Tod bescheinigenden
Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen
basiert. Bei den vorliegenden Daten handelt es sich um eine
nachweisbare Untergrenze. Im Jahr 2022 wurden für 2,0 Prozent der
Sterbefälle keine Todesbescheinigungen an das Statistische Landesamt
übermittelt. Diese Fälle wurden den ungenau oder nicht näher
bezeichneten Todesursachen (ICD-Kapitel R00-R99) zugeordnet.
Insgesamt entfielen 8,4 Prozent der Todesfälle auf diese Rubrik.
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