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NRW: Mütter werden bei Geburt des ersten Kindes älter, 30,4 Jahre im Schnitt
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 18. Juni 2026 - Das durchschnittliche Alter von Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes lag im Jahr 2025 bei 30,4 Jahren.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist das Durchschnittsalter der Erstgebärenden damit im Vergleich zu den Vorjahren leicht gestiegen (2022 – 2024: 30,3 Jahre). Vor 10 Jahren waren die Mütter bei Geburt ihres ersten Kindes durchschnittlich noch knapp ein Jahr jünger (2015: 29,5 Jahre).

Seit 2008 stieg das Durchschnittsalter aller gebärenden Frauen um eineinhalb Jahre
Das Durchschnittsalter der Mütter bei allen Geburten des Jahres 2025 – unabhängig davon, ob sie ihr erstes Kind bekamen oder bereits Kinder hatten – lag mit 31,8 Jahren ebenfalls leicht über dem Vorjahreswert und erreichte einen Höchststand seit Beginn der Erfassung.
Im Jahr 2008 waren die Mütter insgesamt durchschnittlich 30,3 Jahre alt und damit etwa so alt wie Erstgebärende heute.

Düsseldorferinnen sind bei der Geburt ihres ersten Kindes gut vier Jahre älter als Frauen aus Gelsenkirchen
In Nordrhein-Westfalen zeigen sich mit Blick auf das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt des ersten Kindes deutliche regionale Unterschiede: Während Erstgebärende in Gelsenkirchen mit durchschnittlich 28,2 Jahren landesweit am jüngsten waren, lag das Durchschnittsalter in Düsseldorf gut vier Jahre höher. Dort bekamen Frauen ihr erstes Kind im Schnitt mit 32,5 Jahren und waren damit NRW-weit am ältesten.

Ergebnisse zur Karte für kreisfreie Städte und Kreise für das Jahr 2025 finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW.  

• Vor 10 Jahren waren Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes knapp ein Jahr jünger
• Seit 2008 stieg das Durchschnittsalter aller gebärenden Frauen um eineinhalb Jahre auf neuen Höchststand
• Regionale Unterschiede – Düsseldorferinnen sind bei der Geburt ihres ersten Kindes im Durchschnitt mehr als vier Jahre älter als Frauen aus Gelsenkirchen

 

NRW: Säuglingssterblichkeit im Jahr 2025 leicht rückläufig
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 17. Juni 2026 - In Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2025 insgesamt 485 Kinder in ihrem ersten Lebensjahr gestorben. Das sind 44 Säuglingssterbefälle weniger als 2024 mit 529 Fällen.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag die Säuglingssterblichkeit im Jahr 2025 bei 3,3 je 1.000 Lebendgeborenen und ging somit im Vergleich zum Vorjahr mit 3,4 leicht zurück. Im Jahr 2000 lag die Säuglingssterblichkeit noch bei 4,9, ist also im Langzeitvergleich gesunken. Seit dem Jahr 2020 stagniert sie hingegen weitgehend.

Säuglingssterblichkeit von Jungen höher als von Mädchen
Die Säuglingssterblichkeit der Jungen lag Anfang der 2000er Jahre deutlich über der Säuglingssterblichkeit der Mädchen. In den letzten Jahren war zu beobachten, dass sich die Säuglingssterblichkeit von Jungen und Mädchen zunehmend anglich. Im Jahr 2025 stieg hingegen die Sterblichkeit männlicher Säuglinge von 3,4 auf 3,6, während die der weiblichen Säuglinge von 3,5 auf 3,0 je 1.000 Lebendgeborene zurückging.

Die landesweit höchste Säuglingssterblichkeit gab es 2025 in Münster mit 6,6, gefolgt von Krefeld mit 6,5 sowie Gelsenkirchen mit 5,8 im ersten Lebensjahr Gestorbenen je 1.000 Lebendgeborenen.

Quote der Totgeborenen auf ähnlichem Niveau wie 2024
Im Jahr 2025 gab es in Nordrhein-Westfalen 674 Totgeborene. Das waren 11 Fälle (1,6 %) weniger als im Jahr 2024 (damals: 685). Damit gab es im vergangenen Jahr 4,5 Totgeborene auf 1.000 Geburten. Da auch die Zahl der Geburten im Vergleich zum Vorjahr sank, blieb die Quote der Totgeborenen stabil (2024: 4,5).

Die meisten Totgeburten je 1.000 Geburten entfielen 2025 auf die Stadt Herne (8,9) sowie den Ennepe-Ruhr-Kreis mit 7,3 und den Kreis Paderborn mit 7,1 Totgeborenen je 1.000 Lebendgeborenen.
 
• Säuglingssterblichkeit lag bei 3,3 je 1.000 Lebendgeborenen
• Im Jahr 2000 lag sie noch bei 4.9 – seit 2020 stagniert diese rückläufige Entwicklung
• Quote der Totgeborenen auf ähnlichem Niveau wie 2024

 

NRW: Zahl der Sterbefälle ist 2025 zum dritten Mal in Folge gesunken
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 10. Juni 2026 - Im Jahr 2025 starben in NRW 218.721 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Lan­desamt mitteilt, lag die Zahl der Gestorbenen damit um 0,8 % unter dem Vorjahreswert von 220.432 Gestorbenen. Die Zahl der Sterbefälle ging somit das dritte Jahr in Folge zurück, nachdem 2022 mit 234.176 Gestorbenen ein bisheriger Höchstwert verzeichnet wurde.

Anstieg der Sterbefälle entgegen dem NRW-Trend in 21 von 53 Kreisen und kreisfreien Städten
In 30 Kreisen und kreisfreien Städten wurden weniger Sterbefälle als im Vorjahr erfasst. Die stärksten Rückgänge verzeichneten der Kreis Viersen mit 4,8 %, der Rheinisch-Bergische Kreis mit 4,5 % und Köln mit 4,2 %. Entgegen dem landesweiten Trend stieg in 21 Kreisen und kreisfreien Städten die Zahl der Sterbefälle im Vergleich zum Vorjahr. Die höchsten Anstiege erfolgten im Kreis Warendorf mit 3,7 % und dem Oberbergischen Kreis sowie der Stadt Bottrop mit jeweils 3,5 %.

Die meisten Sterbefälle ereigneten sich im Januar
Im Januar starben rund 21.500 Menschen und damit mehr als in allen anderen Monaten des Jahres 2025. Von Juni bis September blieb die Sterbefallzahl weitgehend stabil, während sie zum Herbst hin wieder anstieg.

• 2025 sind in NRW rund 219.000 Personen verstorben
• Anstieg der Sterbefälle entgegen dem NRW-Trend in 21 von 53 Kreisen und kreisfreien Städten
• Die meisten Sterbefälle ereigneten sich im Januar

 

NRW: Geburtenrückgang setzt sich 2025 das vierte Jahr in Folge fort
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 9. Juni 2026 - In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2025 mit 147.959 Kindern 3,1 % weniger Babys geboren als ein Jahr zuvor (2024: 152.688).
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, setzt sich der Rückgang der Geburtenzahlen das vierte Jahr in Folge fort. Weniger Geburten gab es zuletzt im Jahr 2013, als 146.400 Kinder zur Welt kamen.

Geburtenanstieg entgegen dem NRW-Trend in 6 Kreisen bzw. kreisfreien Städten
In 6 Kreisen und kreisfreien Städten kamen – entgegen dem Trend im Landesschnitt – im Jahr 2025 mehr Kinder zur Welt als ein Jahr davor. Die höchsten Anstiege der Geburtenzahl konnten in Gelsenkirchen mit 2,5 %, in Bonn mit 2,3 %, sowie im Kreis Olpe mit einem Plus von 1,6 % verzeichnet werden. Die größten Rückgänge gab es im Rheinisch-Bergischen Kreis (−10,5 %), in Bottrop (−9,4 %) sowie im Kreis Siegen-Wittgenstein (−8,9 %).

Gut 70 % der Mütter besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit
Bei 70,7 % der Neugeborenen besaß die Mutter die deutsche Staatsangehörigkeit. Mütter mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren am häufigsten Syrerinnen (4,5 %), Türkinnen (3,0 %) oder Rumäninnen (1,9 %). Insgesamt wurden 43.298 Kinder von ausländischen Müttern in NRW geboren.

• 2025 wurden in NRW rund 148.000 Kinder geboren
• Höchster Geburtenanstieg entgegen dem NRW-Trend in Gelsenkirchen, Bonn und im Kreis Olpe
• Gut 70 % der Mütter besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit

 

NRW: Rückgang der Geburten setzt sich 2024 das dritte Jahr in Folge fort
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 29. Mai 2025 - In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2024 mit 152.688 Kindern 1,8 % weniger Babys geboren als ein Jahr zuvor (2023: 155.515).
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank die Geburtenzahl zum dritten Mal in Folge. Im Jahr 2014 wurden im Vergleich dazu noch 155.102 Kinder geboren. 
In den Jahren 2016 bis 2021 lag diese Zahl noch im Schnitt bei über 170.000 Lebendgeborenen.  

12 Kreise und kreisfreie Städte entgegen dem NRW-Trend mit Geburtenanstieg  
In 12 Kreisen und kreisfreien Städten kamen 2024 – entgegen dem Trend im Landesschnitt –mehr Kinder zur Welt als ein Jahr zuvor.
Der höchste Anstieg der Geburtenzahl konnte im Rheinisch-Bergischen Kreis sowie im Kreis Paderborn mit je 2,9 % verzeichnet werden. Die größten Rückgänge gab es in Duisburg (–8,1 %), Mülheim an der Ruhr (–6,4 %) und Solingen (–6,2 %).  

Gut 70 % der Mütter besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit  
Bei 70,6 % der Neugeborenen besaß die Mutter die deutsche Staatsangehörigkeit. Mütter mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren am häufigsten Syrerinnen (4,3 %), Türkinnen (3,3 %) oder Rumäninnen (1,9 %).  

Die Daten zur Statistik der Geburten basieren auf Meldungen der Standesämter, die Angaben zu Neugeborenen und deren Eltern an die Statistischen Landesämter liefern. In dieser Auswertung wurden alle Lebendgeborenen gezählt, für deren Mutter ein Wohnort in NRW gemeldet wurde.