Politik NRW Sonderseiten

BZ-Sitemap     • Archiv 

 

NRW: Außenhandel mit den arabischen Golfstaaten in den vergangenen 10 Jahren deutlich gestiegen
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 9. Juni 2026 - Der Warenhandel zwischen Nordrhein-Westfalen und den arabischen Golfstaaten ist in den letzten 10 Jahren gewachsen. Nach vorläufigen Daten wurden 2025 Waren im Wert von 2,9 Milliarden Euro aus Nordrhein-Westfalen in die arabischen Golfstaaten (Bahrain, Katar, Oman, Saudi-Arabien, Kuwait und Vereinigte Arabische Emirate) exportiert. Das entspricht einem Zuwachs von 11,3 % gegenüber dem Jahr 2015 (damals: 2,61 Milliarden Euro). Die Importsumme zeigt mit 860 Millionen Euro sogar einen Zuwachs von 104 % (damals: 421 Millionen Euro).

Insgesamt macht der Warenhandel mit den arabischen Golfstaaten ca. 1,3 % des Gesamthandels bei den Exporten und ca. 0,3 % bei den Importen aus.

Vereinigte Arabische Emirate wichtigster Handelspartner in der Golfregion
Im Jahr 2025 gingen über 52 % der gesamten Exporte an die Golfstaaten in die Vereinigten Arabischen Emirate (ca. 1,5 Milliarden Euro). Darauf folgten mit ca. 1,0 Milliarden Euro die Warenexporte nach Saudi-Arabien. Mit 3,3 Millionen Euro und einem Anteil von 1,1 % wiesen die Exporte in den Oman die niedrigsten Exportwerte in die Golfstaatenregion aus.  

Bei den Importen belegten ebenfalls die Vereinigten Arabischen Emirate mit einer Importsumme von 334 Millionen Euro und einem Anteil von ca. 39 % den ersten Platz. Mit ca. 26 % und einer Importsumme von 221 Millionen Euro belegte Saudi-Arabien den zweiten Platz. Kuwait folgte mit einer Importsumme von 1,8 Millionen Euro und einem Anteil von 0,2 %.

Wichtigste Exportgüter waren Rohre mit kreisförmigem Querschnitt – Aluminium wurde am meisten importiert
Ungefähr 16,9 % (490 Millionen Euro) der Gesamtexporte in die arabischen Golfstaaten waren im Jahr 2025 Rohre mit kreisförmigem Querschnitt. Darauf folgten Gaskompressoren, Ventilatoren und Luftabzugshauben mit einem Anteil von ca. 6,9 % und einer Exportsumme von rund 200 Millionen Euro. Vor 10 Jahren waren es mit einem Anteil von 6,7 % (175 Millionen Euro) Bleche und Bänder aus Aluminium und mit knapp 5 % Armaturen, Ventile für Rohre und Schlauchleitungen (129 Millionen Euro). 


Auf Seite der Importe wurden zu ca. 45 % Aluminium im Wert von 389 Millionen Euro importiert. Mit 107 Millionen und einem Anteil von 12,5 % folgten Wasserstoff und Edelgase. Aluminium war auch 2015 mit 184 Millionen Euro und einem Anteil von 43,7 % das wichtigste Importgut. Rohöle folgten mit einem Anteil von 13,7 % im Gesamtwert von 57,7 Millionen Euro. 
 
• Insgesamt wurden Waren im Wert von 2,9 Milliarden Euro exportiert – Exporte nahmen um mehr als 11 % zu - Importe um 104 %
• Mehr als die Hälfte der Exporte gingen in die Vereinigten Arabischen Emirate
• Wichtigste Handelsgüter waren Rohre und Aluminium

 

NRW-Außenhandel: Leichter Zuwachs bei den Exporten im März 2026
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 1. Juni 2026 - Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im März 2026 Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 2,6 % mehr als im März 2025. Damals lag die Exportsumme bei knapp 20 Milliarden Euro. Der Importwert lag mit 26,0 Milliarden Euro um 6,5 % höher als ein Jahr zuvor. 

Für das erste Quartal 2026 ergibt sich eine Exportsumme von ca. 55 Milliarden Euro. Das entspricht 3,3 % weniger als noch im ersten Quartal des Jahres 2025 (damals: 56,9 Milliarden Euro). Auf der Importseite gab es mit einer Summe von 72,1 Milliarden Euro einen Rückgang von –-1,76 % (damals: 70,8 Milliarden Euro). 
 
Die Ergebnisse basieren auf der Außenhandelsstatistik. Für diese Statistik melden Unternehmen in Nordrhein-Westfalen monatlich ihre grenzüberschreitenden Warenverkehre. Die Erhebung liefert umfassende Daten zum Handel mit dem Ausland. Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. Die Daten sind auf die jeweiligen Endwerte gerundet.

• Wirtschaft exportierte Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro – 2,6 % mehr als im März 2025
• Importsumme wächst um 6,5 % auf 26 Milliarden Euro an
• Quartalsergebnis konstatiert rückläufige Entwicklung bei Ex- und Import