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Düsseldorf/Duisburg, 6. Mai 2026 - (IT.NRW). Die Produktion der
NRW-Industrie ist im März 2026 nach vorläufigen
Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 0,8 % gegenüber Februar
2026 gesunken. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, sank die Produktion in den
energieintensiven Wirtschaftszweigen um 0,7 %. Die Produktion in der
übrigen Industrie sank gegenüber dem entsprechenden Vormonat um
0,9 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Produktion um
7,7 % zurück. Die der energieintensiven Industrie sank um 7,7 %; die
Produktion der übrigen Industrie war um 7,9 % rückläufig.
Produktionsrückgang in der Metallerzeugung und -bearbeitung, Chemie
mit Anstieg
Im Vergleich zu Februar 2026 waren in NRW
für die energieintensiven Branchen im März 2026 unterschiedliche
Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven
Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein
Produktionsrückgang von 2,9 % ermittelt. Die Herstellung von Holz-,
Flecht-, Korb- und Korkwaren vermeldete einen Produktionsrückgang
von 7,5 %. In der chemischen Industrie stieg die Produktion hingegen
um 1,9 %.
Möbelherstellung und Maschinenbau
rückläufig, Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten hingegen mit
Plus
Auch in den Branchen der übrigen
Industrie zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen: Im
Bereich Herstellung von Möbeln wurde ein Produktionsminus von 6,3 %
verzeichnet. Die Produktionsleistung im Maschinenbau sank um 5,8 %.
Die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und
optischen Erzeugnissen konstatierte hingegen einen
Produktionsanstieg von 10,6 %.
Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn
des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im März
2026 insgesamt um 14,5 % (−17,2 % in der energieintensiven
Industrie; −13,1 % in der übrigen Industrie).
Wie das
Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag der endgültige kalender-
und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat Februar 2026 um
1,4 % über dem Vormonats- und 4,5 % unter dem Vorjahreswert.
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Düsseldorf/Duisburg, 8. April 2026 - Die
Produktion der NRW-Industrie ist im Februar 2026 nach vorläufigen
Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 1,1 % gegenüber Januar
2026 gestiegen.
Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die
Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 1,9 %. Die
Produktion in der übrigen Industrie stieg gegenüber dem
entsprechenden Vormonat um 0,7 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat
ging die Produktion um 4,8 % zurück. Die der energieintensiven
Industrie sank um 3,8 %; die Produktion der übrigen Industrie war um
5,4 % rückläufig.
Produktionsanstiege bei
Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Chemie Im
Vergleich zu Januar 2026 waren in NRW für die energieintensiven
Branchen im Februar 2026 unterschiedliche Entwicklungen zu
beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die
Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsanstieg von 3,1 %
ermittelt. In der chemischen Industrie stieg die Produktion um
0,9 %. Die Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik sowie
Verarbeitung von Steinen und Erden vermeldete hingegen einen
Produktionsrückgang von 2,1 %.
Maschinenbau mit
Anstieg um 4,6 %, KFZ-Industrie hingegen um 8.0 % rückläufig
Auch in den Branchen der übrigen Industrie zeigten sich
unterschiedliche Entwicklungen: Die Produktionsleistung im
Maschinenbau stieg um 4,6 %. Im Bereich Herstellung von elektrischen
Ausrüstungen wurde ein Produktionsplus von 2,6 % verzeichnet. Die
KFZ-Industrie konstatierte hingegen einen Produktionsrückgang von
8,0 %. Im Bereich Herstellung von Möbeln sank die Produktion um
7,2 %.
Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges
in der Ukraine, sank die Produktion im Februar 2026 insgesamt um
13,5 % (−15,3 % in der energieintensiven Industrie; −12,4 % in der
übrigen Industrie).
Wie das Statistische Landesamt weiter
mitteilt, lag der endgültige kalender- und saisonbereinigte Wert für
den Berichtsmonat Januar 2026 um 2,9 % unter dem Vormonats- und
4,6 % unter dem Vorjahreswert.
Energieintensive
Industriebereiche sind Wirtschaftszweige mit einem vergleichsweise
hohen Energieverbrauch je produzierter Einheit. Hierzu zählen die
Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die Metallerzeugung, die
Kokerei und Mineralölverarbeitung, die Herstellung von Glas- und
Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden, die
Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sowie die Herstellung
von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren ohne Möbel. Alle übrigen
Industriebranchen wurden hier als nicht energieintensiv eingestuft
und als übrige Industrie benannt.
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