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NRW-Inflationsrate liegt im Februar 2026 bei 1,8 %
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 27. Februar 2026 - Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im Februar 2026 bei 1,8 %.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Januar 2026) um 0,2 %. Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen Februar 2025 und Februar 2026 um 2,3 % gestiegen.  

Vorjahresvergleich: Unterschiedliche Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln  
Zwischen Februar 2025 und Februar 2026 sind die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke um 1,2 % gestiegen.
Preistreibend waren dabei u. a. Obstkonserven (+33,5 %), Bohnenkaffee (+24,6 %), Paprika (+19,8 %) und Eier (+16,2 %). Deutlich günstiger angeboten als noch im entsprechenden Vorjahresmonat wurde beispielsweise Butter (−33,0 %), Quark (−27,1 %) und Kartoffeln (−13,7 %).  
Die Energiepreise waren im Februar 2026 insgesamt um 1,2 % niedriger als im Februar 2025. Dabei sanken die Preise für Heizöl (−8,1 %), Strom (−2,6 %) und Gas (−2,3 %). Fernwärme (+2,3 %) und feste Brennstoffe (+12,4 %), wie beispielsweise Holzpellets, wurden hingegen teurer angeboten. Ebenso verteuerten sich Kraftstoffe um 0,6 %.  

Vormonatsvergleich: Bekleidungspreise gestiegen  
Zwischen Januar 2026 und Februar 2026 verteuerten sich Nahrungsmittel wie Paprika um 11,1 %, Kopf- und Eisbergsalat um 6,1 % und Bananan um 3,8 %. Andere Nahrungsmittel wie Gurken (−13,7 %), Frischkäse (−5,2 %), Hartkäse (−3,6 %) und Butter (−2,5 %) konnten Verbraucherinnen und Verbraucher günstiger erwerben als noch im Vormonat.  
Bekleidung wurde um 2,8 % teurer, dabei stiegen die Preise für Kinderbekleidung um 4,7 %. Besonders preistreibend bei Damenbekleidung waren Röcke (+11,5 %) sowie Kostüme, Kleider oder Hosenanzüge (+6,1 %). Bei Herrenbekleidung waren es Pullover oder Strickjacken (+4,7 %) und Stoff- oder Freizeithosen (+4,3 %).   Die Kraftstoffpreise zogen binnen Monatsfrist weiter an (+2,4 %): Diesel wurde im Februar 2026 um 3,1 % und Benzin um 2,2 % teurer angeboten als im Januar 2026.  

Verbraucherpreisindex für NRW (Basisjahr 2020 = 100) im Februar 2026 – vorläufige Ergebnisse (Wichtige Preisveränderungen) https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/049_26.xlsx  

Diese Pressemitteilung zur Entwicklung der Verbraucherpreise in NRW ist auf Basis vorläufiger Ergebnisse erstellt. Die endgültigen Ergebnisse für den Berichtsmonat Februar 2026 werden voraussichtlich am 05. März 2026 veröffentlicht. Diese können in der Landesdatenbank NRW abgerufen werden.  

Grundlage für diese Pressemitteilung ist der Verbraucherpreisindex (Basisjahr 2020 = 100). Die Daten stammen aus den monatlichen Preiserhebungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, auf deren Basis der Verbraucherpreisindex monatlich fortgeschrieben wird. Für Auswertungen können verschiedene Zeiträume betrachtet werden: Übliche Vergleiche sind die prozentualen Veränderungen zum Vorjahresmonat (z. B. Januar 2025 mit Januar 2024) oder zwischen zwei aufeinander folgenden Monaten (z. B. Februar 2025 mit Januar 2025). Nach Vorliegen des Dezemberergebnisses wird darüber hinaus der Jahresdurchschnittswert berechnet. Auf Grundlage dieses Durchschnitts kann die Preisentwicklung verschiedener Jahre miteinander verglichen werden (z. B. zwischen den Jahren 2020 und 2024).  

Eine Tabellenübersicht der vorläufigen und endgültige Monats- und Jahresergebnisse zur Entwicklung der Verbraucherpreise nach Hauptgruppen (2- bis 4-Steller) in Nordrhein-Westfalen finden Sie in der Landesdatenbank NRW unter https://www.landesdatenbank.nrw.de/ldbnrw/online?operation=statistic&levelindex=0&code=61111.  

Weitere Informationen und methodische Erläuterungen zum Verbraucherpreisindex finden Sie auf unserer Statistikseite unter https://statistik.nrw/wirtschaft-und-umwelt/preise/verbraucherpreise.



NRW-Inflationsrate liegt im Januar 2026 bei 2,0 %
Düsseldorf/Duisburg, 30. Januar 2026 - Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im Januar 2026 bei 2,0 %.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Dezember 2025) um 0,1 %. Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen Januar 2025 und Januar 2026 um 2,3 % gestiegen.  

Vorjahresvergleich: Preissteigerungen für verschiedene Dienstleistungen  
Zwischen Januar 2025 und Januar 2026 sind die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke um 2,7 % gestiegen.
Preistreibend waren dabei u. a. Obstkonserven (+33,7 %), Gurken (+25,7 %), Bohnenkaffee (+24,4 %) und Schokoladentafeln (+21,5 %).
Deutlich günstiger angeboten als noch im entsprechenden Vorjahresmonat wurde beispielsweise Butter (−33,6 %), Quark (−24,1 %) und Toastbrot (−12,7 %).  
Die Energiepreise waren im Januar 2026 insgesamt um 1,4 % niedriger als im Januar 2025. Dabei sanken sowohl die Preise für einige Haushaltsenergien (Strom, Gas und Heizöl) als auch für Kraftstoffe. Fernwärme (+2,5 %) und feste Brennstoffe (+12,9 %), wie beispielsweise Holzpellets, wurden hingegen teurer angeboten.  

Bahn- und Busreisende mussten für kombinierte Personenbeförderungsleistungen im Januar dieses Jahres 5,9 % mehr ausgeben als noch im Januar 2025. Diese Steigerung resultiert auch aus dem Preisanstieg des Deutschlandtickets von 58 auf 63 Euro.  
Daneben stiegen weitere Dienstleistungspreise im Vorjahresvergleich; im Bereich der Wohnungsnebenkosten z. B. das Schornsteinfegerentgelt (+6,4 %) und die Gebühren für die Abwasserentsorgung (+4,1 %). Gesetzlich Versicherte mussten im Januar 2026 für die ambulante Pflege 8,8 % und für die stationäre Pflege 6,8 % mehr ausgeben als noch im Januar 2025.  

Vormonatsvergleich: Bekleidungspreise gesunken – Kraftstoffpreise gestiegen  
Zwischen Dezember 2025 und Januar 2026 verzeichneten frische Nahrungsmittel wie Kopf- und Eisbergsalat (+18,2 %), Tomaten und Paprika (jeweils +9,7 %) und Eier (+9,5 %) überdurchschnittliche Preisanstiege. Weintrauben (−7,9 %) und Butter (−6,4 %) konnten Verbraucherinnen und Verbraucher günstiger erwerben als noch im Vormonat.  

Bekleidung wurde preiswerter (−5,6 %): Die Preise für Kinderbekleidung sanken um 9,0 %, für Damenbekleidung um 5,8 % und für Herrenbekleidung um 5,0 %.   Die Kraftstoffpreise zogen binnen Monatsfrist deutlich an (+5,9 %): Diesel wurde im Januar 2026 um 6,3 % und Benzin um 6,0 % teurer angeboten als im Dezember 2025. Hintergrund hierfür ist u. a. die gestiegene CO2-Bepreisung zum 1. Januar 2026 nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz von 55 auf 65 Euro pro Tonne.  

Trotz der Mehrwertsteuersenkung für Speisen in Gastronomiebetrieben zu Beginn des Jahres 2026 von 19 auf 7 % stiegen die Preise zwischen Dezember 2025 und Januar 2026 für Gaststättendienstleistungen um 0,7 %. Die Preise für Übernachtungen sanken im selben Zeitraum um 2,1 %.  

Diese Pressemitteilung zur Entwicklung der Verbraucherpreise in NRW ist auf Basis vorläufiger Ergebnisse erstellt. Die endgültigen Ergebnisse für den Berichtsmonat Januar 2026 werden voraussichtlich am 06. Februar 2026 veröffentlicht. Diese können in der Landesdatenbank NRW abgerufen werden.  
Grundlage für diese Pressemitteilung ist der Verbraucherpreisindex (Basisjahr 2020 = 100). Die Daten stammen aus den monatlichen Preiserhebungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, auf deren Basis der Verbraucherpreisindex monatlich fortgeschrieben wird. Für Auswertungen können verschiedene Zeiträume betrachtet werden: Übliche Vergleiche sind die prozentualen Veränderungen zum Vorjahresmonat (z. B. Januar 2025 mit Januar 2024) oder zwischen zwei aufeinander folgenden Monaten (z. B. Februar 2025 mit Januar 2025). Nach Vorliegen des Dezemberergebnisses wird darüber hinaus der Jahresdurchschnittswert berechnet. Auf Grundlage dieses Durchschnitts kann die Preisentwicklung verschiedener Jahre miteinander verglichen werden (z. B. zwischen den Jahren 2020 und 2024).