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Arbeitsmarktregionen NRW: Lohnabstand zwischen vollbeschäftigten
Frauen und Männern hat sich 2025 verringert
IT.NRW
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Düsseldorf/Duisburg, 18. September 2026 -
Der unbereinigte Lohnabstand zwischen vollzeitbeschäftigen Frauen
und Männern war im Jahr 2025 in der Region Siegen-Wittgenstein/Olpe
mit 15 % am größten. Frauen verdienten in dieser Region, gemessen an
den median Bruttomonatsentgelten rund ein Sechstel weniger als
Männer. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt anhand der Ergebnisse der Entgeltstatistik
der Bundesagentur für Arbeit mitteilt, verdienten
vollzeitbeschäftigte Frauen in NRW im Landesdurchschnitt 7 % weniger
als Männer.
Ebenfalls deutlich über dem Landesdurchschnitt
lagen das Hellweg-Hochsauerland mit 12 % sowie das Münsterland und
die Region Düsseldorf – Kreis Mettmann mit je 10 %. Am geringsten
war die Lohnlücke im Mittleren Ruhrgebiet und der
Emscher-Lippe-Region mit jeweils 4 %. Auch im Westfälischen
Ruhrgebiet und der Region Bonn/Rhein-Sieg fiel der Lohnabstand mit
jeweils 5 % vergleichsweise niedrig aus.
Unbereinigter Lohnabstand zwischen Frauen und Männern in allen
Regionen verringert Im Landesdurchschnitt verringerte
sich der unbereinigte Lohnabstand gegenüber dem Vorjahr um einen
Prozentpunkt. Im Jahr 2024 lag er in Nordrhein-Westfalen noch bei
durchschnittlich 8 %. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt weiter mitteilt,
reduzierte sich der unbereinigte Lohnabstand in allen
Arbeitsmarktregionen. Beim unbereinigten Lohnabstand bleiben
Unterschiede, die auf persönliche und berufliche Merkmale der
Personen zurückzuführen sind, unberücksichtigt.
Diese und
weitere regionalspezifische Lohnabstände nach beruflichen und
persönlichen Merkmalen wie beispielsweise Wirtschaftszweigen,
Berufssektoren, beruflicher Ausbildungsabschluss oder Alter finden
sich im
Lohnatlas NRW. Dieses Dashboard wurde gemeinsam vom
Statistischen Landesamt und dem Ministerium für Kinder, Jugend,
Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes
Nordrhein-Westfalen entwickelt.
• Der unbereinigte
Lohnabstand variiert regional zwischen 4 und 15 % • Gemessen am
Bruttomonatsentgelt lag der unbereinigte Lohnabstand im Jahr 2025
landesweit bei 7 % (2024: 8 %) • Weitere Informationen zu
regionalspezifischen Lohnabständen gibt es im aktualisierten
Lohnatlas NRW
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NRW:
Anstieg der Reallöhne auf niedrigstem Stand seit 2023, aber über
Zunahme der Verbraucherpreise
IT.NRW
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Düsseldorf/Duisburg, 26. August 2026 -
Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer sind in Nordrhein-Westfalen im 2. Quartal 2026 real –
also preisbereinigt – um 0,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal
gestiegen.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt auf Basis der Ergebnisse der
Verdiensterhebung mitteilt, übertraf der Anstieg der
Nominallöhne mit 2,9 % die Zunahme der Verbraucherpreise (+2,4 %).
Anstieg der Reallöhne auf dem niedrigsten Stand der
letzten drei Jahre Mit einem Plus von 0,5 % hat sich
der Anstieg der Reallöhne im 2. Quartal 2026 gegenüber den
Vorperioden deutlich abgeschwächt und lag auf dem niedrigsten Stand
der letzten drei Jahre. Hauptverantwortlich für die gedämpfte
Zunahme der Reallöhne war der im Vergleich zu den Vorquartalen
geringere Zuwachs der Nominallöhne. Gleichzeitig war ein stärkerer
Anstieg der Verbraucherpreise zu verzeichnen. Der Reallohn ist der
Verdienst, über den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tatsächlich
verfügen können. Er misst die tatsächliche Kaufkraft unter
Berücksichtigung der Inflation.
• Reallöhne stiegen im 2.
Quartal 2026 um 0,5 % • Zuwachs der Reallöhne hat sich deutlich
abgeschwächt • Geringerer Anstieg der Nominallöhne
verantwortlich für den gedämpften Reallohnzuwachs
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NRW: Reallöhne stiegen im 1.
Quartal 2026 um 2,8 %
Anstieg der Nominallöhne
übertraf Zunahme der Verbraucherpreise
IT.NRW
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Düsseldorf/Duisburg, 27. Mai 2026 - Die
effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer sind in Nordrhein-Westfalen im 1. Quartal 2026 real –
also preisbereinigt – um 2,8 % höher gewesen als im entsprechenden
Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf
Basis der Ergebnisse der Verdiensterhebung mitteilt,
übertraf der Anstieg der Nominallöhne mit 5,1 % die
Zunahme der Verbraucherpreise (+ 2,1 %).
Die Beschäftigten in NRW konnten damit
durchschnittlich einen erneuten Zuwachs der
Reallöhne verzeichnen. Dieser fiel doppelt so hoch
aus wie im 1.Quartal 2025. Der Reallohn ist der
Verdienst, über den Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer tatsächlich verfügen können. Er misst
die tatsächliche Kaufkraft unter Berücksichtigung
der Inflation. Die Daten zur Entwicklung der
Reallöhne und der Nominallöhne sind Ergebnisse der
Verdiensterhebung. Diese erfasst die
Verdienstentwicklung aller Beschäftigten in den
Wirtschaftszweigen A-S der WZ2008. Der effektive
Bruttomonatsverdienst umfasst sowohl die laufenden
Bezüge als auch die Sonderzahlungen.
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