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Schulen in NRW:
Zahl der Quer- und Seiteneinsteiger/-innen deutlich gestiegen
IT.NRW
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Düsseldorf/Duisburg, 7. September 2026 - Im
Schuljahr 2025/26 haben 214.290 hauptamtliche und hauptberufliche
Lehrkräfte an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in NRW
unterrichtet.
Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatten
28.790 und damit 13,4 % dieser Lehrkräfte keine (anerkannte)
Lehramtsprüfung bzw. keine DDR-Lehrerqualifikation und waren somit
Quer- und Seiteneinsteiger/-innen. Mit 70,4 % war der Großteil
der Quer- und Seiteneinsteiger/-innen weiblich.
Anstieg der Zahl der Quer- und Seiteneinsteiger/-innen
Sowohl die absolute Zahl als auch der Anteil der Quer- und
Seiteneinsteiger/-innen sind in den letzten Jahren deutlich
gestiegen: Im Schuljahr 2020/21 unterrichteten 17.895 bzw. 9,2 %
der hauptamtlichen und hauptberuflichen Lehrkräfte an den
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen Lehrkräfte ohne
(anerkannte) Lehramtsprüfung bzw. ohne DDR-Lehrerqualifikation.
Damit stieg die Zahl der Quer- und Seiteneinsteiger/-innen in den
letzten 5 Jahren um 10.900. Ihr Anteil an allen Lehrkräften erhöhte
sich um 4,2 Prozentpunkte. Im Detail stieg der Anteil der Quer-
und Seiteneinsteiger/-innen an den allgemeinbildenden Schulen im
Beobachtungszeitraum von 8,5 % auf 13,6 %. An den beruflichen
Schulen ging er dagegen in den letzten 5 Jahren von 13,2 % auf
12,6 % zurück. Zuletzt war dort jedoch wieder ein leichter Anstieg
zu verzeichnen. Deutlich mehr weibliche Quer- und
Seiteneinsteiger/-innen Über den gesamten Betrachtungszeitraum
hinweg war der Großteil der Quer- und Seiteneinsteiger/-innen
weiblich: Im Schuljahr 2020/21 waren 64,3 % der hauptamtlichen oder
hauptberuflichen Lehrkräfte ohne (anerkannte) Lehramtsprüfung bzw.
ohne DDR-Lehrerqualifikation über alle Schulformen hinweg Frauen und
35,7 % Männer. Im Schuljahr 2025/26 waren die
Geschlechterunterschiede noch deutlicher: 70,4 % der Quer- und
Seiteneinsteiger/-innen waren weiblich und 29,6 % männlich. Auch
beim Verhältnis zwischen Frauen und Männern zeigten sich an den
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen unterschiedliche
Entwicklungen: Während der Anteil weiblicher Quer- und
Seiteneinsteiger/-innen an beruflichen Schulen im Vergleich zum
Schuljahr 2020/21 lediglich um 1,9 Prozentpunkte anstieg, waren es
an den allgemeinbildenden Schulen 5,4 Prozentpunkte. Mit einem
Anteil von 72,3 % waren an den allgemeinbildenden Schulen im
Schuljahr 2025/26 auch deutlich mehr Quer- und
Seiteneinsteiger/-innen weiblich als an beruflichen Schulen mit
55,9 %. Quer- und Seiteneinsteiger/-innen unterrichteten am
häufigsten Deutsch Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt,
unterrichteten im Schuljahr 2025/26 Quer- und
Seiteneinsteiger/-innen über alle Schulformen hinweg am häufigsten
das Fach Deutsch. Darauf folgten Mathematik und
Sport/Bewegungserziehung.
• 13,4 % der Lehrkräfte an den
NRW-Schulen waren im Schuljahr 2025/26 Quer- und
Seiteneinsteiger/-innen • Zuwachs insbesondere an
allgemeinbildenden Schulen • Über 70 % der Quer- und
Seiteneinsteiger/-innen waren im Schuljahr 2025/26 weiblich
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NRW: Fast die
Hälfte der Schülerinnen und Schüler an Grundschulen haben eine
Zuwanderungsgeschichte
IT.NRW
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Düsseldorf/Duisburg, 2. September 2026 - Im
Schuljahr 2025/26 hatten in Nordrhein-Westfalen 47,4 % der
Schülerinnen und Schüler an Grundschulen eine
Zuwanderungsgeschichte. Gegenüber dem Vorjahr ist dieser Anteil um
0,3 Prozentpunkte und damit erstmals innerhalb der letzten 5
Schuljahre leicht zurückgegangen.
Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
war dieser Rückgang gegenläufig zur Gesamtentwicklung: Der Anteil
der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an den
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen insgesamt stieg im
Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 44,6 %. Betrachtet
wurden die Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden und
beruflichen Schulen mit Ausnahme der Freien Waldorfschulen und
Weiterbildungskollegs.
Gelsenkirchen, Duisburg und
Hagen haben an den Grundschulen die höchsten Anteile An
Grundschulen verzeichneten im Schuljahr 2025/26 unter den Kreisen
und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen Gelsenkirchen mit
65,5 %, Duisburg mit 65,3 % und Hagen mit 64,9 % die höchsten
Anteile an Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte. Die
niedrigsten Anteile wiesen die Kreise Coesfeld mit
26,0 %, Borken mit 29,9 % und Olpe mit 31,7 % auf.
Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte nimmt
insgesamt weiter zu Insgesamt hatten im Schuljahr
2025/26 rund 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler an
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen eine
Zuwanderungsgeschichte. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit
Zuwanderungsgeschichte an allen Schülerinnen und Schülern ist in den
letzten 5 Jahren kontinuierlich gestiegen, im Schuljahr 2025/26
waren es 5,2 Prozentpunkte mehr als im Schuljahr 2020/21.
Der
Anteil an Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte nähert
sich bei den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen zunehmend
an. Dies ist insbesondere auf die beruflichen Schulen
zurückzuführen: Hier stieg der Anteil in den letzten 5 Jahren um
7,3 Prozentpunkte auf 37,6 % im Schuljahr 2025/26. Bei den
allgemeinbildenden Schulen gab es im selben Zeitraum einen Anstieg
von 4,5 Prozentpunkten. Hier hatten 46,4 % der Schülerinnen und
Schüler im Schuljahr 2025/26 eine Zuwanderungsgeschichte.
Die
Entwicklungen sind unter anderem vor dem Hintergrund der
Fluchtbewegungen infolge von Konflikten und politischer Instabilität
in verschiedenen Regionen der vergangenen Jahre zu betrachten.
Insbesondere die Fluchtbewegungen im Zeitraum 2015 bis 2018 sowie
seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr
2022 haben die Zusammensetzung der Schülerschaft mit
Zuwanderungsgeschichte in den unterschiedlichen Schulformen und
Altersgruppen beeinflusst.
• Anteil lag im Schuljahr 2025/26
bei 47,4 % - leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr •
Gelsenkirchen, Duisburg und Hagen mit den höchsten Anteilen
innerhalb der Schülerschaft an Grundschulen • Kreise Coesfeld,
Borken und Olpe mit den niedrigsten Anteilen
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NRW: Mehr als die
Hälfte der Grundschüler/-innen nutzte im Schuljahr 2025/26 die
Ganztagsbetreuung an Schulen
IT.NRW
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Düsseldorf/Duisburg, 24. August 2026 - Mehr
als die Hälfte der Grundschülerinnen und Grundschüler in
Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Schuljahr 2025/26 ein Angebot
des offenen oder gebundenen Ganztags an Schulen besucht. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anlässlich des Beginns des Rechtsanspruchs auf
Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter mitteilt, stieg
dieser Anteil in den letzten Jahren stetig an. Hatten im Schuljahr
2015/16 noch 42,4 % aller Grundschüler/-innen am offenen oder
gebundenen Ganztag teilgenommen, so waren es im Schuljahr 2025/26
bereits 56,2 %.
Das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) regelt
die stufenweise Einführung eines Rechtsanspruchs auf
Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter, beginnend 2026 mit
der ersten Klassenstufe. Im vorherigen Schuljahr 2025/26 nahmen
bereits 58,1 % der Grundschülerinnen und -schüler, die die erste
Klasse besuchten, an einem Ganztagsangebot an einer Schule teil.
Unterschiede zwischen Kreisen und kreisfreien Städten – Köln mit
höchstem und Kreis Olpe mit niedrigstem Anteil Auf Ebene der
Kreise und kreisfreien Städte war der Anteil in Köln mit 86,5 %
NRW-weit am höchsten, gefolgt von Leverkusen mit 83,8 %
und Oberhausen mit 80,3 %. Am niedrigsten war der Anteil in
den Kreisen
Olpe (31,1 %), Borken (32,7 %), Siegen-Wittgenstein (33,6 %) und
dem Hochsauerlandkreis (33,6 %). Tendenziell sind die Anteile der
Ganztagsschülerinnen und -schüler an Grundschulen in den kreisfreien
Städten höher als in den Kreisen.
99 % der
Grundschüler/-innen im Ganztag besuchten ein Angebot des offenen
Ganztags Insgesamt nahmen 409.835 Grundschüler/-innen im
Schuljahr 2025/26 ein Angebot des schulischen Ganztagsbetriebs wahr.
Mehr als 99 % von ihnen besuchten ein Angebot des offenen Ganztags.
In einer offenen Ganztagsschule nimmt dieser Teil der Schülerinnen
und Schüler an den außerunterrichtlichen Angeboten teil. Die
Anmeldung bindet für die Dauer eines Schuljahres und verpflichtet in
der Regel zur regelmäßigen und täglichen Teilnahme an diesen
Angeboten. Lediglich 3.615 Kinder waren im Schuljahr 2025/26
im gebundenen Ganztagsbetrieb. In einer gebundenen Ganztagsschule
nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Schule verpflichtend an den
Ganztagsangeboten teil.
• Anteil ist in den letzten 10 Jahren
um fast 14 Prozentpunkte gestiegen • Höchster Anteil an
Grundschüler/-innen im Ganztagsbetrieb in Köln – niedrigster im
Kreis Olpe • 99°% aller Ganztagsschüler/-innen besuchten ein
Angebot des offenen Ganztags
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NRW:
Durchschnittlich besuchen 23,9 Schülerinnen und Schüler eine
Grundschulklasse
IT.NRW
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Düsseldorf/Duisburg, 30. April 2026 - Im
aktuellen Schuljahr 2025/26 besuchen 728.650 Schülerinnen und
Schüler eine Grundschule in Nordrhein-Westfalen. Diese Schülerinnen
und Schüler verteilen sich auf 30.460 Grundschulklassen. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, besuchen damit durchschnittlich 23,9
Schülerinnen und Schüler eine Grundschulklasse. Diese sogenannte
Klassenfrequenz an Grundschulen ist genauso hoch wie die
Klassenfrequenz an den allgemeinbildenden Schulen in NRW zusammen.
Durchschnittlich kleinste Grundschulklassen in
Hallenberg – größte in Weeze Mit durchschnittlich 19,0
Schülerinnen und Schülern in den Grundschulklassen ist die
Klassenfrequenz auf Ebene der kreisangehörigen Städte und Gemeinden
in Hallenberg im Hochsauerlandkreis am niedrigsten. Es folgen Büren
im Kreis Paderborn mit 19,6 und Kall im Kreis Euskirchen mit 19,8
Kindern je Klasse. Die landesweit größten Klassen an Grundschulen
gibt es in Weeze im Kreis Kleve mit durchschnittlich 26,4
Schülerinnen und Schülern, gefolgt von Moers im Kreis Wesel und
Schalksmühle im Märkischen Kreis mit jeweils 26,2 Schülerinnen und
Schülern und Kaarst im Rhein-Kreis Neuss mit 26,1 Kindern.
Unter den kreisfreien Städten gibt es in Köln, Bonn, Münster und
Bielefeld durchschnittlich die kleinsten Klassen an Grundschulen.
Diese 4 Städte sind die einzigen kreisfreien Städte, die unter dem
landesweiten Durchschnitt von 23,9 liegen. Die restlichen 18
kreisfreien Städte weisen eine höhere Klassenfrequenz als der
landesweite Durchschnitt auf. Die größten Grundschulklassen gibt es
in Essen mit durchschnittlich 26,0 Kindern pro Grundschulklasse
gefolgt von Mönchengladbach mit 25,9 und Herne mit 25,7.
Höchste Klassenfrequenz an Gesamtschulen und Gymnasien
Auf Landesebene sind zwischen den einzelnen allgemeinbildenden
Schulformen Unterschiede hinsichtlich der Klassenfrequenz zu
beobachten. Die höchste Klassenfrequenz gibt es an den Gesamtschulen
und den Gymnasien. Hier besuchen durchschnittlich 27,1 Schülerinnen
und Schüler eine Klasse. An der Schulform Förderschule
Realschule/Gymnasium sind die Klassen mit durchschnittlich 11,2
Schülerinnen und Schülern am kleinsten.
• Klassengröße
an Grundschulen auf Ebene der Städte und Gemeinden schwankt im
Mittel zwischen 19,0 und 26,4 Kindern • Gesamtschulen und
Gymnasien haben durchschnittlich die größten Klassen • 12,7
Schülerinnen und Schüler je Vollzeitlehrereinheit an den
allgemeinbildenden Schulen
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