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Düsseldorf/Duisburg, 4. Juni 2026 - Im Jahr
2025 haben insgesamt 104.371 Ausländerinnen und Ausländer einen
Einbürgerungsantrag in nordrhein-westfälischen Einbürgerungsbehörden
gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt auf Basis der im Jahr 2025 erstmals
erhobenen Einbürgerungsantragsstatistik mitteilt, waren unter den
Antragstellenden etwa gleich viele Männer (50,6 %) und Frauen
(49,4 %). Regional betrachtet, wurden im Jahr 2025 in Düsseldorf mit
7.052 die meisten Einbürgerungsanträge gestellt. Auf den weiteren
Rängen folgen Köln mit 6.822 Anträgen, Essen (5.624), Duisburg
(5.117) und Dortmund (5.033).
Großteil der
Einbürgerungsanträge von Nicht-EU-Staatsangehörigen eingereicht –
Syrien auf Rang 1 Insgesamt 94.468 Einbürgerungsanträge
wurden von Personen mit einer Nicht-EU-Staatsangehörigkeit gestellt
– dies entspricht einem Anteil von 90,5 % an allen
Einbürgerungsanträgen. Darunter waren am häufigsten Personen mit
einer syrischen Staatsangehörigkeit (21.290) vertreten, gefolgt von
Türkinnen und Türken (16.912) und Irakerinnen und Irakern (6.355).
Rund 87 % der abgeschlossenen Einbürgerungsverfahren
mündeten in einer Einbürgerung Im Jahr 2025 wurden in
NRW insgesamt 87.789 Einbürgerungsverfahren abgeschlossen. Mit einem
Anteil von 86,7 % mündete der überwiegende Teil der Verfahren in
einer Einbürgerung. Bei 5,8 % der Verfahrenserledigungen erfolgte
eine Rücknahme des Einbürgerungsantrags und in 5,2 % der Fälle wurde
der Einbürgerungsantrag abgelehnt. In weiteren 2,3 % wurde das
Einbürgerungsverfahren aus sonstigen Gründen, wie beispielsweise Tod
oder Fortzug der antragstellenden Person ins Ausland, eingestellt.
• Gut 90 % der Einbürgerungsanträge von Personen mit
Nicht-EU-Staatsangehörigkeit – am häufigsten von Syrerinnen und
Syrern • Düsseldorf, Köln, Essen, Duisburg und Dortmund mit den
meisten Anträgen • Rund 87 % der Einbürgerungsverfahren mündeten
in einer Einbürgerung
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Düsseldorf/Duisburg, 22. Mai 2026 - Im Jahr
2025 haben in NRW insgesamt 76.156 Ausländerinnen und Ausländer die
deutsche Staatsbürgerschaft erworben. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist die
Zahl der Einbürgerungen damit um 10,8 % gegenüber dem Vorjahr
gestiegen (2024: 68.703) und hat somit einen neuen Höchststand seit
dem Jahr 2000 erreicht. Wie die Statistikerinnen und
Statistiker erläutern, sind die gestiegenen Einbürgerungszahlen
weiter vor dem Hintergrund der rechtlichen Änderungen an den
Einbürgerungsvoraussetzungen zu interpretieren, die mit dem Gesetz
zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts (StARModG) am 27.
Juni 2024 in Kraft getreten waren. Neben einer Absenkung der
notwendigen Aufenthaltsdauer in Deutschland ermöglicht die neue
Rechtsgrundlage den eingebürgerten Personen generell den Beibehalt
der bisherigen Staatsangehörigkeit.
Syrisch weiterhin
häufigste Staatsangehörigkeit der Eingebürgerten 2025
bekamen in NRW insgesamt 18.567 Syrerinnen und Syrer eine
Einbürgerungsurkunde überreicht – dies entspricht 24,4 % aller
Einbürgerungsfälle. Damit war die syrische Staatsangehörigkeit das
fünfte Jahr in Folge die am häufigsten vertretene
Staatsangehörigkeit unter den Eingebürgerten. Danach folgten
Personen
mit türkischer (11.179), irakischer (4.445), russischer (3.841)
und iranischer (2.755) Staatsangehörigkeit.
Die Top 5 der am
häufigsten eingebürgerten Staatsangehörigkeiten hat sich 2025
gegenüber 2024 nicht verändert.
Top 5: Zunahme von
Einbürgerungen türkischer Staatangehöriger stieg prozentual am
stärksten an Unter den Top 5 stieg die Zahl der
Einbürgerungen von Türkinnen und Türken gegenüber 2024 mit +75,7 %
prozentual am stärksten, gefolgt von Personen mit russischer
(+67,4 %) und iranischer Staatsangehörigkeit (+21,0 %). Dagegen war
die Zahl der Einbürgerungen von syrischen Staatangehörigen in 2025
im Vergleich zum Vorjahr um 23,7 % gesunken. Auch die Zahl
eingebürgerter Personen mit irakischer Staatsangehörigkeit war in
diesem Zeitraum rückläufig (−11,9 %).
Steigende
Einbürgerungszahlen in 32 kreisfreien Städten und Kreisen
Regional betrachtet, wurden im Jahr 2025 in 32 kreisfreien Städten
und Kreisen mehr Ausländer/-innen eingebürgert als in 2024. Den
größten prozentualen und gleichzeitig absoluten Anstieg gab es in
Köln (+119,7 % bzw. +3.433 auf 6.302). Hohe prozentuale Zunahmen
der Einbürgerungszahlen gab es zudem im Hochsauerlandkreis (+82,8 %
auf 872) und in Herne (+73,8 % auf 1430). In 21 kreisfreien Städten
und Kreisen waren die Einbürgerungszahlen in 2025 rückläufig
gegenüber dem Vorjahr. Dabei wurden die größten prozentualen
Rückgänge im Kreis Warendorf (−40,4 % auf 387) und im Kreis
Gütersloh (−33,0 % auf 778) ermittelt.
• 76.156
Einbürgerungen im Jahr 2025 – Anstieg um 10,8% zum Vorjahr •
Menschen aus Syrien wurden am häufigsten eingebürgert • Köln und
Hochsauerlandkreis mit höchstem prozentualem Anstieg
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Düsseldorf/Duisburg, 13. April 2026 - Ende
2025 lebten in NRW insgesamt 3.265.705 Menschen mit einer
ausschließlich ausländischen Staatsangehörigkeit. Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
basierend auf einer Auswertung des Ausländerzentralregisters
mitteilt, ist die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer um 7.840
Menschen bzw. 0,2 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Damit war
die Ausländerzahl erstmals seit 15 Jahren rückläufig.
Stärkste Zunahme der Ausländerzahl in Bottrop, Leverkusen
und Münster Regional betrachtet war die Zahl der
Ausländerinnen und Ausländer in 24 der 53 Kreise und kreisfreie
Städte Ende 2025 gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Entgegen dem
Landestrend war die Ausländerzahl in 29 Kreisen und kreisfreien
Städten angestiegen. Am stärksten war die Zunahme der Ausländerzahl
in den kreisfreien Städten Bottrop (+3,7 %), Leverkusen (+3,0 %) und
Münster (+3,0 %).
Türkische Staatsbürger/-innen
weiterhin größte ausländische Nationalitätengruppe in NRW
Menschen mit türkischer Staatsangehörigkeit (483.035) waren Ende
2025 – wie auch in den Vorjahren – die größte Nationalitätengruppe
unter den in Nordrhein-Westfalen lebenden Ausländerinnen und
Ausländern. Auf Rang zwei folgten Ukrainerinnen und
Ukrainer (288.310), die 2024 noch auf Rang drei standen.
Dritthäufigste Ausländergruppe Ende 2025 waren Personen
mit syrischem Pass (280.650). In den TOP 10 der häufigsten
Ausländergruppen gab es 2025 nur bei den ukrainischen sowie bei den
afghanischen Staatsangehörigen eine Zunahme der Personenzahl
gegenüber dem Vorjahr, alle übrigen Nationalitäten waren geringer
vertreten als noch 2024.
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