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Düsseldorf/Duisburg, 25. März 2026 - In den
nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden im Jahr 2025 insgesamt
97,9 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
lag der Güterumschlag der Binnenschiffe damit um 1,9 % unter dem
Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums.
Güterumschlag von Erzen, Steinen und Erden um 8,5 % gesunken
71,9 % der im Jahr 2025 umgeschlagenen Güter stammten aus vier
Güterabteilungen: 25,9 Millionen Tonnen waren Erze, Steine und
Erden, das sind 8,5 % weniger als im gleichen Zeitraum 2024; 22,0
Millionen Tonnen Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (+2,3 %); 11,6
Millionen Tonnen Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (+0,8 %) und 10,8
Millionen Tonnen chemische Erzeugnisse (–0,1 %).
Gefahrgüter machten rund ein Drittel an der gesamten Tonnage aus
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden im Jahr 2025
rund 28,7 Millionen Tonnen Gefahrgut, z. B. flüssige
Mineralölerzeugnisse, in den NRW-Häfen empfangen oder versandt, das
waren 1,5 % mehr als von Januar bis Dezember 2024. Damit machten
Gefahrgüter, die in verschiedenen Güterabteilungen vorkommen können,
29,3 % der insgesamt umgeschlagenen Tonnage aus.
Drei Viertel der Güter wurden in Rhein-Häfen umgeschlagen
Die bedeutendste Binnenwasserstraße in Nordrhein-Westfalen blieb
der Rhein. Von Januar bis Dezember 2025 wurden drei Viertel (75,0 %)
aller beförderten Güter in Häfen entlang dieser Wasserstraße
umgeschlagen. Auf den Plätzen zwei und drei rangierten das
Westdeutsche Kanalgebiet (23,3 %) und der Mittellandkanal (1,7 %).
Das Schlusslicht bildete das Wesergebiet (0,1 %).
Je nach
Wasserstraße wurden schwerpunktmäßig unterschiedliche Güter
umgeschlagen: In den Rhein-Häfen dominierten Erze, Steine und Erden
(33,0 %) sowie Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (16,8 %). Auf
Binnenschiffen im Westdeutschen Kanalgebiet wurden vor allem
Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (40,9 %) sowie Kohle, rohes Erdöl
und Erdgas (17,5 %) umgeschlagen. Im Mittellandkanal-Gebiet
überwogen Erze, Steine und Erden mit 24,8 %, gefolgt von Kokerei-
und Mineralölerzeugnissen mit 22,6 %. Auf der Weser machten
landwirtschaftliche Erzeugnisse mit 51,3 % den größten Anteil aus.
Die Güterverkehrsstatistik der Binnenschifffahrt erfasst
Ankünfte und Abgänge von Schiffen mit einer Tragfähigkeit von
mindestens 50 Tonnen in deutschen Häfen oder sonstigen Lade- und
Löschplätzen, deren Ziel oder Herkunft ein Binnenhafen (Hafen an
einer Binnenschifffahrtsstraße) ist.
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