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Düsseldorf/Duisburg, 17. September 2026 -
Zum Tag des Handwerks am 19. September 2026 wirft Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt einen Blick
auf Zahlen und Fakten rund um das Thema Handwerk.
Wie
viele Handwerksunternehmen gibt es in NRW? In NRW waren
im Jahr 2024 rund 109.000 Handwerksunternehmen mit rund
1,28 Millionen tätigen Personen ansässig. Handwerksunternehmen
machten 15 % aller Unternehmen aus. Der Kreis Borken war mit 835
Handwerksunternehmen je 100.000 Einwohner/-innen Spitzenreiter in
NRW. Im NRW-Schnitt lag die Dichte bei 605 Handwerksunternehmen je
100.000 Einwohner/-innen. Datenquelle ist die Handwerkszählung.
Nicht berücksichtigt wurden hier Kleinstbetriebe, die im Jahr 2024
weder steuerbare Umsätze noch Beschäftigte angegeben hatten. Weitere
Regionalergebnisse finden Sie in der
Pressemitteilung zur NRW-Handwerkszählung vom 23. April 2026.
Welche Gewerbe sind am häufigsten im NRW-Handwerk
vertreten? An der Spitze stehen Friseure: 11.371
Handwerksunternehmen im Friseurwesen gab es in NRW im Jahr 2024. Das
waren rund 10 % aller Handwerksunternehmen. Es folgten
„Elektrotechnik” (8.327) sowie „Installation und Heizungsbau”
(8.262). Weitere Ergebnisse der Handwerkszählung gibt es in der
Landesdatenbank NRW.
Wie steht es um den
Nachwuchs im Handwerk? Ende 2025 machten rund 75.000
Personen in NRW eine Ausbildung im Handwerk. Das waren 28 % aller
Azubis im dualen System. Die meisten Handwerk-Azubis gab es in den
Berufen „Kraftfahrzeugmechatroniker/-in”, „Elektroniker/-in” und
„Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik”.
Diese und die nachfolgenden Daten zu den Azubis entstammen der
Berufsbildungsstatistik, die jährlich zum 31.12. erhoben wird. Mehr
Daten der Berufsbildungsstatistik gibt es in der
Landesdatenbank NRW.
Was verdienen Azubis im
Handwerk? Auszubildende im Handwerk verdienten 2025 im
ersten Lehrjahr im Schnitt 910 Euro. Damit lagen sie unter dem
Durchschnitt aller dualen Azubis, der bei 1.040 Euro lag. Die
geringste Vergütung hatten die Azubis im Beruf „Friseur/-in” mit
710 Euro, am besten verdienten die angehenden Fachkräfte u. a. in
den Bereichen Zimmerer- und Maurerhandwerk mit 1.080 Euro. Weitere
Infos zur Ausbildungsvergütung nach Ausbildungsbereichen finden Sie
als
Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW.
Wo
machen die Handwerk-Azubis ihre Ausbildung? 56,2 % der
Handwerk-Azubis machten 2025 ihre Ausbildung dort, wo sie bei
Vertragsabschluss wohnten. Die übrigen überschritten die
Gemeindegrenzen: Ihr Ausbildungsort war durchschnittlich 21,4 km von
ihrem Wohnort entfernt. Wohin und wie weit sich Azubis bei der Wahl
ihrer Ausbildungsstätte im Detail bewegen, zeigt unsere interaktive
Anwendung
Mobilität von Auszubildenden in NRW für alle Kreise, Städte und
Gemeinden.
• In 109.000 Handwerksunternehmen waren rund
1,28 Millionen Personen tätig • Handwerk-Azubis im 1. Lehrjahr
verdienten im Schnitt 910 Euro pro Monat • IT.NRW als
Statistisches Landesamt liefert weitere Fakten zu den häufigsten
Gewerben, den beliebtesten Ausbildungsberufen sowie zur
Azubi-Mobilität
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Düsseldorf/Duisburg, 23. April 2026 - Im
nordrhein-westfälischen Handwerk waren im Jahr 2024 bei den 109.000
Handwerksunternehmen rund 1,28 Millionen Personen tätig. Der
nominale Umsatz belief sich auf 161,5 Milliarden Euro. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anhand von Ergebnissen der jüngsten Handwerkszählung
mitteilt, waren damit 15 % aller Unternehmen in NRW im Handwerk
tätig. Anteil der Handwerksunternehmen in
NRW-Kreisen höher als in kreisfreien Städten Die meisten
Handwerksunternehmen befanden sich in Köln (5.545) und Düsseldorf
(3.905) sowie im Rhein-Sieg-Kreis (4.035). In Relation zur
Bevölkerungszahl, ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Hier hatten
die ländlich geprägten Kreise gegenüber den kreisfreien Städten die
Nase vorne. Im Kreis Borken gab es mit 835 Handwerksunternehmen mehr
als doppelt so viele Handwerksunternehmen je 100.000
Einwohner/-innen wie in Dortmund (412). Auch in den Kreisen Viersen
(822) und Euskirchen (804) gab es noch eine vergleichsweise hohe
Dichte an Handwerksunternehmen. Duisburg (425), Bonn und Hamm (je
435) gehörten zu den Städten mit der geringsten Dichte an
Handwerksunternehmen in NRW. Im Durchschnitt kamen in ganz
Nordrhein-Westfalen 605 Handwerksunternehmen auf 100.000
Einwohner/-innen. Damit lag NRW leicht unter dem Bundeswert von 675.
Jedes zweite Handwerksunternehmen in NRW im Baugewerbe
tätig Das Ausbaugewerbe und das Bauhauptgewerbe waren
die dominierenden Gewerbegruppen im Handwerk: Mit einem Anteil von
51 % an allen Handwerksunternehmen war jedes zweite
Handwerksunternehmen in NRW im Baugewerbe tätig. Die meisten
Beschäftigten arbeiteten dagegen in Unternehmen des Handwerks für
den gewerblichen Bedarf. Mit 31 % war fast jede dritte im Handwerk
beschäftigte Person in dieser Gewerbegruppe tätig. Rund ein Viertel
des Gesamtumsatzes im Handwerk entfiel auf das Kfz-Gewerbe; hier
fließen neben den klassischen Werkstätten auch die Umsätze der
Händler und Hersteller mit ein.
Viele Beschäftigte
arbeiteten im Zweit- bzw. Nebenjob in der Gebäudereinigung
Die Beschäftigtenzahlen der Handwerkszählung folgen, beginnend mit
dem Berichtsjahr 2024, dem sogenannten Jobkonzept. Dies bedeutet,
dass Beschäftigte mit mehr als einem Beschäftigungsverhältnis mit
jedem Beschäftigungsverhältnis nachgewiesen werden und erscheinen
demnach mehrfach in der Statistik. Das bis einschließlich
Berichtsjahr 2023 geltende Personenkonzept berücksichtigte jede
abhängig beschäftigte Person nur einmal (in ihrer Haupttätigkeit).
Zudem sind in den Zahlen der geringfügig Beschäftigten ab dem
Berichtsjahr 2024 auch die kurzfristig beschäftigten Personen
enthalten sowie geringfügig entlohnt Beschäftigte im Nebenjob (neben
einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung). Im Ergebnis
zeigen die Beschäftigtenzahlen im Vergleich zum Vorjahr z. T.
deutliche Zuwächse und sind daher nicht unmittelbar miteinander
vergleichbar. I.d.R. dürfte dies in den Gewerbegruppen der Fall
sein, in denen viele Beschäftigte im Zweit- bzw. im Nebenjob tätig
sind, wie bspw. im zulassungsfreien Handwerk der Gebäudereinigung.
• 109.000 Handwerksunternehmen beschäftigten rund 1,28 Millionen
Personen • Kreis Borken mit 835 Handwerksunternehmen je 100.000
Einwohner/-innen Spitzenreiter in NRW • Jedes zweite
Handwerksunternehmen war im Baugewerbe tätig
NRW-Ausbaugewerbe: Beschäftigung stieg zur Jahresmitte 2025 auf
höchsten Stand der letzten 13 Jahre Düsseldorf/Duisburg, 3. Dezember 2025 -
Mitte des Jahres 2025 sind in den 5.497 Betrieben des
nordrhein-westfälischen Ausbaugewerbes insgesamt 138.838 Personen
beschäftigt gewesen; das war der höchste Stand der letzten 13 Jahre.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Zahl der Betriebe
gegenüber dem Vorjahr um 30 (+0,5 %). Die Zahl der Beschäftigten
erhöhte sich um 1.175 (+0,9 %).
Im Jahr 2024 lag der
nominale (also nicht preisbereinigte) Umsatz aus Bauleistungen im
Ausbaugewerbe mit rund 20,7 Milliarden Euro (+1,2 %) über dem des
Vorjahres. Der Pro-Kopf-Umsatz erhöhte sich um 572 Euro (+0,4 %) auf
149.029 Euro je Beschäftigten (2023: 148.457 Euro). Der nominale
Gesamtumsatz (einschl. Handels- und sonstiger Umsätze) des
NRW-Ausbaugewerbes war mit 21,0 Milliarden Euro um 1,2 % höher als
ein Jahr zuvor (2023: 20,7 Milliarden Euro) und erreichte den
höchsten Wert der letzten zwölf Jahre.
Das Statistische
Landesamt weist darauf hin, dass die aktuellen Ergebnisse zur Zahl
der Beschäftigten und Betriebe zum Stichtag 30. Juni 2025 vorliegen.
Die Angaben zum Umsatz beziehen sich auf das Kalenderjahr 2024. Bei
der Interpretation der Zahlen ist zu beachten, dass im Rahmen dieser
Befragung nur Betriebe von rechtlichen Einheiten mit zehn oder mehr
Beschäftigten berücksichtigt werden.
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