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Düsseldorf/Duisburg, 27. Mai 2026 - In
Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2025 in 130 Betrieben des
Verarbeitenden Gewerbes, des Bergbaus sowie der Gewinnung von
Steinen und Erden 50,6 Millionen Tonnen Kies, Sand und Ton gewonnen
worden. Das waren 1,4 % bzw. 0,7 Millionen Tonnen weniger als im
Jahr zuvor.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war der Absatzwert mit
738,7 Millionen Euro nominal, d. h. nicht inflationsbereinigt, um
1,3 % bzw. 9,2 Millionen Euro höher als ein Jahr zuvor. Die
Absatzmenge von Kies, Sand und Ton war im letzten Jahr auf dem
niedrigsten Stand seit 2015. Während vor 10 Jahren noch
60,1 Millionen Tonnen gewonnen wurden, sank die Menge seitdem um
9,6 Millionen Tonnen bzw. 15,9 %. Der Absatzwert stieg nominal von
damals 462,7 Millionen Euro um 276,0 Millionen Euro bzw. 59,6 % und
erreichte damit seinen Höchststand der letzten zehn Jahre.
Bau- und andere natürliche Sande im Plus – Brechsande und
Körnungen rückläufig Im Jahr 2025 wurden 12,3 Millionen
Tonnen Bau- und andere natürliche Sande (ohne metallhaltige Sande)
im Wert von 112,3 Millionen Euro gewonnen, was einem Anstieg von
jeweils 3,0 % zum Vorjahr entspricht. Auf Bau- und anderen
Kies entfielen 8,6 Millionen Tonnen (−1,4 %) mit einem Absatzwert
von 118,5 Millionen Euro (+0,5 %). Des Weiteren wurden für den
Beton-, Wege- oder Bahnbau 6,7 Millionen Tonnen (−3,5 %) gebrochener
Kalkstein und Dolomit im Wert von 85,5 Millionen Euro (−0,3 %) sowie
6,6 Millionen Tonnen (−6,8 %) Brechsande und Körnungen mit einem
Absatzwert von 127,9 Millionen Euro (−6,9 %) erzeugt.
Von Körnungen und Splitt von Natursteinen (ohne Marmor) wurden im
letzten Jahr 5,0 Millionen Tonnen (−0,4 %) im Wert von
68,0 Millionen Euro (+2,5 %) gewonnen.
Durchschnittlicher Absatzwert seit 2015 um 90 % gestiegen
Der durchschnittliche Absatzwert Kies, Sand und Ton je Tonne erhöhte
sich nominal von 14,22 Euro im Jahr 2024 um 2,7 % auf 14,60 Euro im
Jahr 2025. Seit 2015 stieg der Absatzwert pro Tonne um 89,8 %
(damals: 7,69 Euro).
NRW-Betriebe erzeugten über 22 %
des gesamtdeutschen Absatzwertes Bundesweit wurden im
Jahr 2025 Kies, Sand, Ton und Kaolin im Wert von 3,3 Milliarden Euro
gewonnen. Das waren 0,9 % mehr als 2024. Der Anteil
nordrhein-westfälischer Betriebe am gesamtdeutschen Absatzwert war
mit 22,4 % nahezu unverändert (2024: 22,3 %).
Regierungsbezirk Arnsberg bei Gewinnung knapp vorn Mit
29,8 % erfolgte 2025 beinahe ein Drittel der nordrhein-westfälischen
Gewinnung von Kies, Sand und Ton von Betrieben im Regierungsbezirk
Arnsberg. Darauf folgten Betriebe in den Regierungsbezirken
Düsseldorf mit 29,0 %, Köln 25,5 %, Münster 9,5 % und Detmold mit
6,2 %.
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