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NRW-Industrie: Produktion von vegetarischen und veganen Lebensmitteln sinkt 2025 um 6 %
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 28. September 2026 - Im Jahr 2025 sind in 17 produzierenden Betrieben des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes 29.676 Tonnen zum Absatz bestimmte vegetarische und vegane Lebensmittelzubereitungen, hergestellt worden.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Welt-Vegetariertags am 01. Oktober 2026 mitteilt, waren das 6,0 % weniger als ein Jahr zuvor. Der nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwert war mit 78,9 Millionen Euro um 6,1 % niedriger als im Jahr 2024. Gleichwohl war die Produktion gegenüber dem Jahr 2020 mit einer Steigerung von 170,2 % weiterhin deutlich im Plus, während der Absatzwert seitdem um 104,7 % stieg.  

Auch die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Halbjahr 2026 zeigen einen Rückgang der Produktion von vegetarischen und veganen Lebensmitteln: Die Absatzmenge sank um 25,0 % und der Absatzwert um 14,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.  

Zu den vegetarischen und veganen Lebensmittelzubereitungen zählen zum Beispiel vegetarischer Brotaufstrich, Tofuprodukte und vegetarische oder vegane Wurstalternativen.

Der durchschnittliche Absatzwert sank seit 2020 um fast ein Viertel
Der durchschnittliche Absatzwert je Kilogramm lag 2025 wie schon im Vorjahr bei 2,66 Euro. Gegenüber 2020, mit damals noch 3,51 Euro je Kilogramm, ist er jedoch um 24,3 % gesunken.

Beinahe ein Viertel der gesamtdeutschen Absatzmenge entfiel auf NRW
Auch bundesweit sank die Produktion von vegetarischen und veganen Lebensmittelzubereitungen im letzten Jahr. 124.942 Tonnen wurden hier produziert, was einem Rückgang von 1,2 % zum Jahr 2024 entspricht.
Fast ein Viertel (23,8 %) davon erzeugten nordrhein-westfälische Betriebe (2024: 25,0 %). NRW-Produktionsschwerpunkt weiterhin im Regierungsbezirk Münster Mit 18.262 Tonnen wurden auch 2025 fast zwei Drittel (61,5 %) der nordrhein-westfälischen Absatzmenge von vegetarischen und veganen Lebensmittelzubereitungen in Betrieben des Regierungsbezirks Münster produziert.

• Produktionsrückgang auch im 1. Halbjahr 2026
• Durchschnittlicher Absatzwert seit 2020 um fast 25 % gesunken
• Fast zwei Drittel der Absatzmenge von Tofu und Co. wurden im Regierungsbezirk Münster produziert

 

NRW: Preisentwicklung für Pausensnacks – Brotbeläge für Pausenbrot wurden günstiger
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 14. September 2026 - Die Preise für Nahrungsmittel sind zwischen August 2025 und August 2026 um 0,1 % gestiegen. Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen mitteilt, lässt sich bei den Nahrungsmitteln insgesamt in den letzten Monaten eine weitgehend stabile Entwicklung beobachten (Juni 2026 −0,1 %; Juli 2026 −0,2 % jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat). Pausensnacks werden immer abwechslungsreicher, darum lohnt sich ein Blick auf die Preisentwicklung unterschiedlicher Zutaten.

Pausenbrotbeläge wurden günstiger: Butterpreise z. B. um 32,3 % gesunken
Die Preise für das klassische Pausenbrot sind im Vergleich zum Vorjahr größtenteils gesunken: Butter wurde um 32,3 % günstiger angeboten, Schnittkäse um 9,3 % und Wurstaufschnitt um 1,0 %. Auch für vegetarische und vegane Alternativprodukte auf Getreidebasis („Veggie-Produkte”) mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im August 2026 weniger ausgeben als noch im August 2025 (−11,1 %). Die Preise für Brot und Brötchen sind im selben Zeitraum um 0,6 % gestiegen.

Müslizutaten: Trockenobst, Nüsse u. Ä. 1,2 % teurer – Vollmilch um 10,1 % günstiger
Wer im vergangenen Monat Haferflocken, Müsli und andere Cerealien (sog. Frühstückszubereitungen) in den Einkaufswagen gelegt hat, war an der Kasse mit Preissteigerungen konfrontiert (+1,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat). Die Preise für einige klassische Toppings wie Trockenobst, Nüsse und Ähnliches (+1,2 %) sowie Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren oder Ähnliches (+2,0 %) stiegen ebenfalls. Weitere Preise für fruchtige Komponenten hingegen wie Äpfel (−7,6 %) und Bananen (−0,6 %) sanken. Auch klassische Grundzutaten wurden günstiger angeboten: So sanken die Preise für Quark um 9,0 %, teilentrahmte Milch um 11,2 % und Vollmilch um 10,1 %.

Bento-Box Trend: Eier, Fleisch und Gemüse deutlich teurer
Der Trend von Bento-Boxen wird immer beliebter: Oft befinden sich darin neben kleinen Snacks auch ganze Mahlzeiten, die sich nach der traditionellen 4:2:1 Methode aufteilen (4 Teile Kohlenhydrate, 2 Teile Eiweiß und 1 Teil Gemüse). Im Bereich der Kohlenhydrate sind bei der Preisentwicklung daher nicht nur Brot und Brötchen relevant, sondern z. B. auch Teigwaren (−3,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat).
Bei den proteinreichen Komponenten zeigen sich im Vergleich zum Vorjahr teilweise deutliche Preisanstiege.
So verteuerten sich Rind- und Kalbfleisch um 7,1 %, Geflügelfleisch um 3,7 %, frischer oder gekühlter Fisch um 7,3 % und Eier um 15,8 %. Auch für ausgewählte Gemüsesorten mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im vergangenen Monat mehr ausgeben als noch ein Jahr zuvor: Die Preise für Möhren stiegen um 18,0 %, Tomaten um 13,6 % und Paprika um 11,5 %.

• Im August 2026 waren Veggie-Produkte auf Getreidebasis um 11,1 % und Schnittkäse um 9,3 % günstiger als vor einem Jahr
• Preise für Haferflocken, Müsli und andere Cerealien um 1,6 % gestiegen
• Bento-Box: Steigende Preise bei proteinreichen Bestandteilen – Eier um 15,8 % gestiegen