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Düsseldorf/Duisburg, 14. September 2026 -
Die Preise für Nahrungsmittel sind zwischen August 2025 und August
2026 um 0,1 % gestiegen. Wie Information und Technik als
Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen mitteilt, lässt sich bei
den Nahrungsmitteln insgesamt in den letzten Monaten eine weitgehend
stabile Entwicklung beobachten (Juni 2026 −0,1 %; Juli 2026 −0,2 %
jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat). Pausensnacks werden immer
abwechslungsreicher, darum lohnt sich ein Blick auf die
Preisentwicklung unterschiedlicher Zutaten.
Pausenbrotbeläge wurden günstiger: Butterpreise z. B. um 32,3 %
gesunken Die Preise für das klassische Pausenbrot sind
im Vergleich zum Vorjahr größtenteils gesunken: Butter wurde um
32,3 % günstiger angeboten, Schnittkäse um 9,3 % und Wurstaufschnitt
um 1,0 %. Auch für vegetarische und vegane Alternativprodukte auf
Getreidebasis („Veggie-Produkte”) mussten Verbraucherinnen und
Verbraucher im August 2026 weniger ausgeben als noch im August 2025
(−11,1 %). Die Preise für Brot und Brötchen sind im selben Zeitraum
um 0,6 % gestiegen.
Müslizutaten: Trockenobst, Nüsse
u. Ä. 1,2 % teurer – Vollmilch um 10,1 % günstiger Wer
im vergangenen Monat Haferflocken, Müsli und andere Cerealien (sog.
Frühstückszubereitungen) in den Einkaufswagen gelegt hat, war an der
Kasse mit Preissteigerungen konfrontiert (+1,6 % im Vergleich zum
Vorjahresmonat). Die Preise für einige klassische Toppings wie
Trockenobst, Nüsse und Ähnliches (+1,2 %) sowie Erdbeeren,
Himbeeren, Stachelbeeren oder Ähnliches (+2,0 %) stiegen ebenfalls.
Weitere Preise für fruchtige Komponenten hingegen wie Äpfel (−7,6 %)
und Bananen (−0,6 %) sanken. Auch klassische Grundzutaten wurden
günstiger angeboten: So sanken die Preise für Quark um 9,0 %,
teilentrahmte Milch um 11,2 % und Vollmilch um 10,1 %.
Bento-Box Trend: Eier, Fleisch und Gemüse deutlich teurer
Der Trend von Bento-Boxen wird immer beliebter: Oft befinden sich
darin neben kleinen Snacks auch ganze Mahlzeiten, die sich nach der
traditionellen 4:2:1 Methode aufteilen (4 Teile Kohlenhydrate, 2
Teile Eiweiß und 1 Teil Gemüse). Im Bereich der Kohlenhydrate sind
bei der Preisentwicklung daher nicht nur Brot und Brötchen relevant,
sondern z. B. auch Teigwaren (−3,3 % im Vergleich zum
Vorjahresmonat). Bei den proteinreichen Komponenten zeigen sich
im Vergleich zum Vorjahr teilweise deutliche Preisanstiege. So
verteuerten sich Rind- und Kalbfleisch um 7,1 %, Geflügelfleisch um
3,7 %, frischer oder gekühlter Fisch um 7,3 % und Eier um 15,8 %.
Auch für ausgewählte Gemüsesorten mussten Verbraucherinnen und
Verbraucher im vergangenen Monat mehr ausgeben als noch ein Jahr
zuvor: Die Preise für Möhren stiegen um 18,0 %, Tomaten um 13,6 %
und Paprika um 11,5 %.
• Im August 2026 waren Veggie-Produkte
auf Getreidebasis um 11,1 % und Schnittkäse um 9,3 % günstiger als
vor einem Jahr • Preise für Haferflocken, Müsli und andere
Cerealien um 1,6 % gestiegen • Bento-Box: Steigende Preise bei
proteinreichen Bestandteilen – Eier um 15,8 % gestiegen
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