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Düsseldorf/Duisburg, 30. Juni 2026 - Am
3. Mai 2026 gab es in den 4.327 nordrhein-westfälischen
Milchkuhhaltungen 366.591 Milchkühe; das waren 1,4 % mehr als ein
Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, verringerte sich dabei die Zahl
der Milchkuhhaltungen im gleichen Zeitraum um 2,6 %. Ein Jahr zuvor
hatte es noch 4.443 Haltungen mit Milchkühen gegeben. Damit setzt
sich der rückläufige Trend weiter fort; innerhalb von 5 Jahren
verringerten sich die Milchkuhhaltungen um 14,4 %. Im
10-Jahresvergleich nahm die Anzahl der Milchkuhhaltungen um 33,1 %
ab.
Durchschnittsbestand je Milchkuhhaltung in den
letzten 10 Jahren um 29,2 % gestiegen Rein rechnerisch
kamen im Mai 2026 durchschnittlich 85 Milchkühe auf jede
Milchkuhhaltung. Im Mai 2021 waren es durchschnittlich 77 Milchkühe;
im Mai 2016 waren es noch durchschnittlich 66 Milchkühe je
Milchkuhhaltung. Im Vergleich zu 2016 stieg der Durchschnittbestand
in 2026 um 29,2 %.
Im Regierungsbezirk Düsseldorf gab
es die meisten Milchkühe pro Haltung Die Hälfte der
nordrhein-westfälischen Milchkühe befanden sich im Mai 2026 in den
Regierungsbezirken Düsseldorf mit 96.664 Tieren und Münster mit
94.525 Tieren. Dabei lag die Haltungsdichte im Regierungsbezirk
Düsseldorf mit 119 Tieren pro Haltung über dem
nordrhein-westfälischen Durchschnitt. Münster war der
haltungsreichste Regierungsbezirk mit 1.123 Haltungen. Dieser lag
mit 84 Milchkühen pro Haltung nahe am Durchschnitt.
Kreis Borken mit den landesweit meisten Milchkuhhaltungen
Kleve ist landesweit der Kreis mit den meisten Milchkühen; dort gab
es in 372 Milchkuhhaltungen insgesamt 51.333 Tiere. Im Kreis Borken
ermittelte das Statistische Landesamt mit 472 Haltungen die
landesweit meisten Milchkuhhaltungen. Dort gab es insgesamt 41.080
Milchkühe.
1,6 % mehr Rinder in NRW Die
Gesamtzahl der Rinder stieg binnen Jahresfrist um 1,6 % auf
1,23 Millionen Tiere. Die Zahl der Haltungen war im Mai 2026 mit
14.914 um 222 bzw. 1,5 % geringer als ein Jahr zuvor.
„Holstein-Schwarzbunte“ – am weitesten verbreitete
Rinderrasse in NRW Die am weitesten verbreitete
Rinderrasse in NRW ist die „Holstein-Schwarzbunte”; ihr Anteil am
gesamten Rinderbestand lag im Mai dieses Jahres bei 40,7 % gefolgt
vom Fleckvieh mit einem Anteil von 16,1 %.
1,4 % mehr
Milchkühe zum Stand 03.05.2026 Regierungsbezirk
Düsseldorf hat die meisten Milchkühe pro Haltung – Haltungsdichte
mit 119 Tieren über NRW-Schnitt von 85 Holstein-Schwarzbunte am
weitesten verbreitete Rinderrasse.
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Düsseldorf/Duisburg, 16. Juni 2026 - Am 3.
Mai 2026 haben 5.010 nordrhein-westfälische Betriebe mit
Schweinehaltung rund 5,88 Millionen Schweine gehalten.
Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anhand von vorläufigen Ergebnissen der repräsentativen
Schweinezählung mitteilt, lag die Zahl der Schweine um 1,8 % höher
als im Mai 2025 (damals: 5,77 Millionen Schweine). Die Zahl der
Betriebe mit einem Mindestbestand von 50 Schweinen oder zehn
Zuchtsauen ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,1 % gesunken.
Zahl der Betriebe um rund ein Drittel niedriger als zehn
Jahre zuvor In der Langzeitbetrachtung ist die Zahl der
Schweine in NRW von Mai 2016 bis Mai 2026 um 17,9 % gesunken. Der
niedrigste Wert wurde im Mai 2023 erfasst, danach stieg die Anzahl
an Schweinen wieder leicht an. Die Zahl der Betriebe mit
Schweinehaltung ist gegenüber 2016 kontinuierlich gesunken und
insgesamt um 32,9 % zurückgegangen.
Anzahl der
Mastschweine insgesamt um 3,4 % rückläufig Der stärkste
Rückgang zwischen Mai 2025 und Mai 2026 wurde mit 8,6 % bei der
Anzahl an Mastschweinen mit 110 kg und mehr Lebendgewicht
verzeichnet. Einen weiteren Rückgang gab es bei Mastschweinen mit
einem Lebendgewicht zwischen 80 bis unter 110 kg, hier fiel die
Anzahl um 6,3 % auf 1,13 Millionen Tiere. Die Anzahl der
Mastschweine insgesamt sank zwischen Mai 2025 und Mai 2026 um 3,4
% auf 2,69 Millionen Tiere.
Stärkster Bestandszuwachs
bei Jungschweinen – Mastschweine mit größtem Anteil am Gesamtbestand
Bei den nordrhein-westfälischen Jungschweinen wurde der stärkste
Bestandszuwachs von 20,5 % auf 1,23 Millionen Tiere festgestellt.
Jungschweine machten damit 20,9 % des Gesamtschweinebestandes aus.
Den größten Anteil am Gesamtschweinebestand haben weiterhin die
Mastschweine mit 45,7 %.
• Zahl der Schweine insgesamt um
1,8 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – Zahl der Betriebe um
2,1 % gesunken • Rückgang um 3,4 % bei den Mastschweinen •
Stärkster Bestandszuwachs bei Jungschweinen von 20,5 %
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