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Düsseldorf/Duisburg, 7. Juli 2026 - Im Jahr
2025 ereigneten sich auf den nordrhein-westfälischen Straßen 65.232
Unfälle mit Personenschaden. Das waren 4,0 % mehr als ein Jahr
zuvor, wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt bereits in einer mitgeteilt hat.
Im
Jahr 2025 stiegen die Unfallzahlen innerorts – wo mit einem Anteil
von 73,9 % der Großteil der Unfälle passierte – um 5,0 % auf 48.224
Unfälle. Außerorts (ohne Autobahnen) ereigneten sich 12.508 Unfälle
und somit 1,4 % mehr als im Jahr zuvor. Die Anzahl der Unfälle auf
Autobahnen verhielt sich mit 4.500 Unfällen mit Personenschaden
nahezu auf Vorjahresniveau (2024: 4.499 Unfälle).
Der
aktualisierte Unfallatlas
NRW mit den Zahlen für das Jahr 2025 zeigt auf welchen
Straßen es in NRW die meisten Verkehrsunfälle mit Personenschaden
gab und wo die Unfallschwerpunkte z. B. mit beteiligten Pkw,
Krafträdern oder Fußgängerinnen und Fußgängern lagen.
16,4 % aller Unfälle mit Personenschaden ereigneten sich an
Kreuzungen Betrachtet man die Charakteristiken der
Unfallstellen, so fanden 16,4 % aller Unfälle mit Personenschaden im
Jahr 2025 an einer Kreuzung statt und weitere 15,8 % an einer
Einmündung. Innerhalb von Ortschaften waren Kreuzungen mit 8.768
sowie Einmündungen mit 7.654 Unfällen mit Personenschaden die
Charakteristiken der Unfallstelle, die am häufigsten beobachtet
wurden. Außerorts spielten Einmündungen mit 2.461 sowie Kurven mit
2.126 Unfällen mit Personenschäden eine wesentliche Rolle. An
Kreisverkehren ereigneten sich 2025 insgesamt 3,0 % aller Unfälle
mit Personenschaden, wobei diese häufiger innerorts mit 1.673 als
außerorts mit 304 Unfällen stattfanden.
Innerorts
waren Fahrradfahrende an 39,0 % der Unfälle beteiligt
Der Pkw ist in allen Ortslagen mit einem Anteil von mindestens
70,0 % das am häufigsten beteiligte Verkehrsmittel. Außerorts (ohne
Autobahnen) waren zudem häufig Fahrräder einschließlich Pedelecs
(20,8 %) sowie Krafträder mit amtlichen Kennzeichen (16,3 %) an
einem Unfall mit Personenschaden beteiligt. Auf Autobahnen waren an
mehr als jedem vierten Unfall (26,8 %) Güterkraftfahrzeuge
beteiligt; in 7,0 % der Unfälle auf Autobahnen waren Krafträder
involviert. Innerorts waren bei 39,0 % der Unfälle mit
Personenschaden Fahrräder einschließlich Pedelecs beteiligt und in
15,1 % der Unfälle waren Fußgängerinnen und Fußgänger involviert.
Aktualisierter Unfallatlas zeigt Unfallschwerpunkte in
NRW Als Unfallschwerpunkte in NRW hat das Statistische
Landesamt (IT.NRW) mithilfe des aktualisierten Unfallatlas für das
Jahr 2025 u. a. Schwerpunkte in Köln und Münster identifiziert. Mit
20 Unfällen mit Personenschaden wurde die höchste Unfalldichte im
Kreisverkehr am Ludgeriplatz in Münster festgestellt. In Köln wurden
gleich mehrere Unfallschwerpunkte ermittelt. Einer davon mit
insgesamt 17 Unfällen befindet sich, wie bereits im Vorjahr (19
Unfälle), im Bereich Subbelrather Straße/Ehrenfeldgürtel.
Unterscheidet man nach Art der Verkehrsbeteiligung ist
festzustellen, dass der größte Unfallschwerpunkt mit Pkw-Beteiligung
(16 Unfälle) im Bereich Frankfurter Str./Steinstraße/Maarhäuser
Weg in Köln zu finden war. Unfallschwerpunkte mit Fahrradbeteiligung
lagen in Köln im Bereich Subbelrather Straße/Ehrenfeldgürtel und im
Bereich Ludgeriplatz in Münster mit jeweils 14 Unfällen. Die
Unfallschwerpunkte mit Fußgängerinnen und Fußgängern fanden sich in
Köln im Bereich Augustinerstraße/Heumarkt und in Hagen im
Bereich Kölner Straße/Frankstraße mit jeweils fünf Unfällen.
Eine kleinräumige Auswertung der Unfallschwerpunkte
Der Unfallatlas steht kostenlos zur Verfügung. Nutzende können
selbst auswählen, ob alle Unfälle oder nur Unfälle mit Beteiligung
bestimmter Verkehrsmittel angezeigt werden. Die Unfalldaten stehen
auch zum Download bereit: Zu jedem Unfall sind in shape- bzw. csv-files
Zusatzinformationen z. B. darüber verfügbar, ob es sich um einen
Unfall mit Verkehrstoten, Schwer- oder Leichtverletzten gehandelt
hat.
Die in dieser Pressemitteilung genannten und im
Unfallatlas visualisierten Unfalldaten stammen aus der Statistik der
Straßenverkehrsunfälle, die auf den Meldungen der Polizei basiert.
Falls die Geo-Koordinaten der Unfallmeldung nicht einer Straße
eindeutig zugeordnet werden können (Abgleich mit den
Straßengeometrien der amtlichen Vermessungsverwaltung), werden sie
nicht im Unfallatlas abgebildet. Die Zuordnungsquoten der
Unfallkoordinaten im Unfallatlas liegen durchschnittlich bei mehr
als 92 %. Bei Krafträdern mit amtlichem Kennzeichen sind folgende
Arten der Verkehrsbeteiligung enthalten: Leichtkrafträder,
Motorräder/-roller (auch mit Beiwagen) sowie drei- und schweres
vierrädriges Kraftfahrzeug (Fahrzeugklasse L5e, L7e). Bei
Güterkraftfahrzeugen sind folgende Arten der Verkehrsbeteiligung
enthalten: Lastkraftwagen, Sattelzugmaschinen sowie andere
Zugmaschinen.
• Interaktive Karte bildet
Unfallgeschehen in den NRW-Kommunen ab • 16,4 % aller Unfälle mit
Personenschaden ereigneten sich an Kreuzungen • Fahrradfahrende
waren innerorts an 39,0 % der Unfälle beteiligt
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Düsseldorf/Duisburg, 19. Mai 2026 - Im Jahr
2025 sind bei Straßenverkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen 4.456
Personen, die mit einem E-Scooter unterwegs waren, verunglückt.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, waren das 46,4 % mehr als ein Jahr zuvor. Dies
steht vermutlich auch im Zusammenhang mit der ansteigenden Nutzung
von E-Scootern als Verkehrsmittel. 88,7 % der Verunglückten erlitten
leichte Verletzungen, 11,2 % verletzten sich schwer und 0,1 % (sechs
Personen) wurden getötet.
Rund 11 % mehr Verunglückte
bei Pedelec-Unfällen Die Zahl der verunglückten
Fahrerinnen und Fahrer bzw. Mitfahrenden von Pedelecs lag 2025 in
NRW bei 7.969. Das bedeutet einen Zuwachs von 11,1 % gegenüber dem
Jahr 2024. Im Vergleich zu E-Scootern war der Anteil der
Schwerverletzten und Getöteten bei Pedelec-Unfällen höher: 83,2 %
der verunglückten Personen wurden leicht verletzt, 16,1 % schwer
verletzt und 0,7 % der Personen starben.
Die Anzahl der
verunglückten Personen bei allen Fahrradunfällen (inkl. Pedelecs) lag
2025 bei 21.487 und hat im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 %
zugenommen. Der Anteil der Verunglückten mit Pedelecs an allen bei
Fahrradunfällen Verunglückten lag bei 37,1 % und hat im Vergleich
zum Vorjahr um 1,3 % zugenommen (2024: 35,8 %).
Mit Motorrädern verunglückten im Jahr 2025 insgesamt 5.731
Fahrerinnen und Fahrer bzw. Mitfahrende und somit 8,6 % mehr
Personen als noch ein Jahr zuvor. Dabei wurden 73,7 % der Personen
leicht und weitere 25,2 % schwer verletzt. 1,0 % der verunglückten
Motorradfahrenden bzw. -mitfahrenden wurden tödlich verletzt.
Jede zweite, mit einem E-Scooter verunglückte Person, war
unter 25 Jahre alt E-Scooter sind Verkehrsmittel, die
vor allem von jüngeren Personen genutzt werden: Über die Hälfte der
im Jahr 2025 mit einem E-Scooter verunglückten Personen (54,8 %)
waren jünger als 25 Jahre und lediglich 2,5 % waren 65 Jahre und
älter. Bei den Pedelec-Unfällen lag der Anteil der unter 25-Jährigen
bei 12,4 %; 28,2 % der verunglückten Personen waren 65 Jahre und
älter. Bei den übrigen Fahrradunfällen ohne Pedelecs entfielen
27,7 % der Verunglückten auf unter 25-Jährige und 15,5 % auf
Personen die 65 Jahre und älter waren. Bei den Verunglückten mit
Motorrädern handelte es sich in über einem Drittel der Fälle um
Personen unter 25 Jahren (34,8 %); 65 Jahre und älter waren hingegen
etwa 10,3 % der Verunglückten.
• 4.456 Personen verunglückten
2025 mit einem E-Scooter; 11,2 % erlitten schwere Verletzungen •
11,1 % mehr Verunglückte bei Pedelec-Unfällen; darunter 16,1 %
Schwerverletzte • Jede zweite, mit einem E-Scooter verunglückte
Person, war jünger als 25 Jahre
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Düsseldorf/Duisburg, 22. April 2026 - Im
Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen 81.687
Straßenverkehrsunfälle polizeilich erfasst. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand der
endgültigen Zahlen der Straßenverkehrsunfallstatistik mitteilt,
stieg die Anzahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 %. Auch
die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden erhöhte sich: Waren es
2024 noch 62.741 Unfälle im Straßenverkehr, nahm die Zahl im Jahr
2025 um 4,0 % auf 65.232 Unfälle zu. Dabei sind insgesamt 81.378
Personen verunglückt. Somit hat die Anzahl der verunglückten
Personen zum Vorjahr um 3,2 % zugenommen und erreichte den höchsten
Wert seit 2018. Weniger schwerverletzte und getötete
Personen aber mehr Leichtverletzte als im Vorjahr Die
Anzahl an getöteten Personen im Straßenverkehr sankt gegenüber 2024
um 6 Personen auf 479 Menschen. Dies entspricht einem Rückgang von
1,2 %. Im Vergleich zum Jahr 2015 ist die Anzahl der Getöteten um
8,2 % zurückgegangen. Auch die Anzahl der schwerverletzten Personen
war leicht rückläufig. 2025 lag dieser Wert bei 10.193
Schwerverletzten und sank damit um 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr.
Gegenüber 2015 ist hier sogar ein Rückgang von 22,6 % zu
verzeichnen. Die Anzahl der leichtverletzten Personen hingegen
erhöhte sich im Vergleich zum Jahr 2024 um 3,8 % auf 70.706
Personen. Im Vergleich zu 2015 stieg deren Anzahl um 12,1 %.
Köln und Düsseldorf mit den meisten Unfällen und
verunglückten Personen Die meisten
Straßenverkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen ereigneten sich 2025
in der Stadt Köln. Dort kam es zu 5.221 Unfällen mit
Personenschaden. Dabei wurden 5.702 Personen leicht und 646 Personen
schwer verletzt. 16 Menschen starben. Die Stadt Düsseldorf lag mit
2.572 Unfällen mit Personenschaden an zweiter Stelle. Von den
insgesamt 3.179 verunglückten Personen wurden 307 schwer verletzt
und 9 Menschen starben. Die Städteregion Aachen verzeichnete mit
einer Anzahl von 2.200 die drittgrößte Menge an Unfällen mit
Personenschaden, wobei 2.681 Personen verunglückten.
Im Rhein-Sieg-Kreis wurden 2.170 Unfälle mit Personenschaden
polizeilich erfasst, bei denen 2.764 Menschen verunglückten.
• Verunglückte Personen bei Straßenverkehrsunfällen auf höchstem
Stand seit 2018 • Anzahl der Straßenverkehrsunfälle 2025
gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % angestiegen • Weniger
schwerverletzte und getötete Personen
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