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Düsseldorf/Duisburg, 19. Mai 2026 - Im Jahr
2025 sind bei Straßenverkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen 4.456
Personen, die mit einem E-Scooter unterwegs waren, verunglückt.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, waren das 46,4 % mehr als ein Jahr zuvor. Dies
steht vermutlich auch im Zusammenhang mit der ansteigenden Nutzung
von E-Scootern als Verkehrsmittel. 88,7 % der Verunglückten erlitten
leichte Verletzungen, 11,2 % verletzten sich schwer und 0,1 % (sechs
Personen) wurden getötet.
Rund 11 % mehr Verunglückte
bei Pedelec-Unfällen Die Zahl der verunglückten
Fahrerinnen und Fahrer bzw. Mitfahrenden von Pedelecs lag 2025 in
NRW bei 7.969. Das bedeutet einen Zuwachs von 11,1 % gegenüber dem
Jahr 2024. Im Vergleich zu E-Scootern war der Anteil der
Schwerverletzten und Getöteten bei Pedelec-Unfällen höher: 83,2 %
der verunglückten Personen wurden leicht verletzt, 16,1 % schwer
verletzt und 0,7 % der Personen starben.
Die Anzahl der
verunglückten Personen bei allen Fahrradunfällen (inkl. Pedelecs) lag
2025 bei 21.487 und hat im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 %
zugenommen. Der Anteil der Verunglückten mit Pedelecs an allen bei
Fahrradunfällen Verunglückten lag bei 37,1 % und hat im Vergleich
zum Vorjahr um 1,3 % zugenommen (2024: 35,8 %).
Mit Motorrädern verunglückten im Jahr 2025 insgesamt 5.731
Fahrerinnen und Fahrer bzw. Mitfahrende und somit 8,6 % mehr
Personen als noch ein Jahr zuvor. Dabei wurden 73,7 % der Personen
leicht und weitere 25,2 % schwer verletzt. 1,0 % der verunglückten
Motorradfahrenden bzw. -mitfahrenden wurden tödlich verletzt.
Jede zweite, mit einem E-Scooter verunglückte Person, war
unter 25 Jahre alt E-Scooter sind Verkehrsmittel, die
vor allem von jüngeren Personen genutzt werden: Über die Hälfte der
im Jahr 2025 mit einem E-Scooter verunglückten Personen (54,8 %)
waren jünger als 25 Jahre und lediglich 2,5 % waren 65 Jahre und
älter. Bei den Pedelec-Unfällen lag der Anteil der unter 25-Jährigen
bei 12,4 %; 28,2 % der verunglückten Personen waren 65 Jahre und
älter. Bei den übrigen Fahrradunfällen ohne Pedelecs entfielen
27,7 % der Verunglückten auf unter 25-Jährige und 15,5 % auf
Personen die 65 Jahre und älter waren. Bei den Verunglückten mit
Motorrädern handelte es sich in über einem Drittel der Fälle um
Personen unter 25 Jahren (34,8 %); 65 Jahre und älter waren hingegen
etwa 10,3 % der Verunglückten.
• 4.456 Personen verunglückten
2025 mit einem E-Scooter; 11,2 % erlitten schwere Verletzungen •
11,1 % mehr Verunglückte bei Pedelec-Unfällen; darunter 16,1 %
Schwerverletzte • Jede zweite, mit einem E-Scooter verunglückte
Person, war jünger als 25 Jahre
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Düsseldorf/Duisburg, 22. April 2026 - Im
Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen 81.687
Straßenverkehrsunfälle polizeilich erfasst. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand der
endgültigen Zahlen der Straßenverkehrsunfallstatistik mitteilt,
stieg die Anzahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 %. Auch
die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden erhöhte sich: Waren es
2024 noch 62.741 Unfälle im Straßenverkehr, nahm die Zahl im Jahr
2025 um 4,0 % auf 65.232 Unfälle zu. Dabei sind insgesamt 81.378
Personen verunglückt. Somit hat die Anzahl der verunglückten
Personen zum Vorjahr um 3,2 % zugenommen und erreichte den höchsten
Wert seit 2018. Weniger schwerverletzte und getötete
Personen aber mehr Leichtverletzte als im Vorjahr Die
Anzahl an getöteten Personen im Straßenverkehr sankt gegenüber 2024
um 6 Personen auf 479 Menschen. Dies entspricht einem Rückgang von
1,2 %. Im Vergleich zum Jahr 2015 ist die Anzahl der Getöteten um
8,2 % zurückgegangen. Auch die Anzahl der schwerverletzten Personen
war leicht rückläufig. 2025 lag dieser Wert bei 10.193
Schwerverletzten und sank damit um 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr.
Gegenüber 2015 ist hier sogar ein Rückgang von 22,6 % zu
verzeichnen. Die Anzahl der leichtverletzten Personen hingegen
erhöhte sich im Vergleich zum Jahr 2024 um 3,8 % auf 70.706
Personen. Im Vergleich zu 2015 stieg deren Anzahl um 12,1 %.
Köln und Düsseldorf mit den meisten Unfällen und
verunglückten Personen Die meisten
Straßenverkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen ereigneten sich 2025
in der Stadt Köln. Dort kam es zu 5.221 Unfällen mit
Personenschaden. Dabei wurden 5.702 Personen leicht und 646 Personen
schwer verletzt. 16 Menschen starben. Die Stadt Düsseldorf lag mit
2.572 Unfällen mit Personenschaden an zweiter Stelle. Von den
insgesamt 3.179 verunglückten Personen wurden 307 schwer verletzt
und 9 Menschen starben. Die Städteregion Aachen verzeichnete mit
einer Anzahl von 2.200 die drittgrößte Menge an Unfällen mit
Personenschaden, wobei 2.681 Personen verunglückten.
Im Rhein-Sieg-Kreis wurden 2.170 Unfälle mit Personenschaden
polizeilich erfasst, bei denen 2.764 Menschen verunglückten.
• Verunglückte Personen bei Straßenverkehrsunfällen auf höchstem
Stand seit 2018 • Anzahl der Straßenverkehrsunfälle 2025
gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % angestiegen • Weniger
schwerverletzte und getötete Personen
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