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Düsseldorf/Duisburg, 26. August 2026 -
Bachelorstudierende, die im Prüfungsjahr 2025 ihr Studium
erfolgreich beendet haben, benötigten durchschnittlich 9,2 Semester
bis zu ihrem Abschluss.
Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das
0,7 Semester mehr als noch im Prüfungsjahr 2020. Für
einen Masterabschluss waren durchschnittlich 6,1 Semester nötig –
das waren 0,3 Semester mehr als noch 2020.
Die durchschnittlichen Regelstudienzeiten haben sich im
dargestellten Zeitraum nicht verändert: Für das Absolvieren
eines Bachelorstudiengangs waren in allen Jahren durchschnittlich
6,5 Semester Studienzeit vorgesehen, für
einen Masterstudiengang waren es 4,0 Semester. Die
Regelstudienzeiten sind in den Studien- oder Prüfungsordnungen
festgeschrieben und geben an, in welcher Zeit Studierende einen
Studiengang bei idealtypischem Verlauf zum Abschluss bringen können.
Frauen erlangten ihre Studienabschlüsse früher als
Männer Mit Blick auf die tatsächliche Studienzeit
erreichten Frauen ihren Studienabschluss weiterhin früher als
Männer. Für einen Bachelorabschluss benötigten Absolventinnen des
Prüfungsjahres 2025 durchschnittlich 8,9 Semester, während
Absolventen 9,7 Semester brauchten. Einen Masterabschluss erlangten
Frauen im Schnitt in 6,0 und Männer in 6,3 Semestern.
Neu eingeführter „Bachelor Rechtswissenschaft“ führt zu mehr
Absolvent(inn)en Insgesamt erlangten rund 116.000
Studierende im Prüfungsjahr 2025 einen Hochschulabschluss. Rund
66.200 Absolventinnen und Absolventen erwarben einen
Bachelorabschluss, rund 36.000 einen Masterabschluss und über 13.800
einen sonstigen Abschluss z. B. ein Staatsexamen oder eine
Promotion.
Gegenüber dem Vorjahr ist die Gesamtzahl der
Absolventinnen und Absolventen in Nordrhein-Westfalen um rund 5.000
bzw. 4,5 % gestiegen. Eine Ursache für diesen Anstieg ist der gemäß
§ 66 Hochschulgesetz NRW neu eingeführte integrierte Bachelor
Rechtswissenschaft, den rund 2.200 Studierende im Prüfungsjahr 2025
erstmals erwarben. Studierende im Studiengang Rechtswissenschaft
können diesen Bachelorabschluss ergänzend oder alternativ zum
Staatsexamen seit Mai 2025 beantragen. Sie müssen dazu die
Voraussetzungen für die Teilnahme am staatlichen Prüfungsteil („1.
Staatsexamen”) erreicht haben. Da der Bachelorgrad auch rückwirkend
bis ins Jahr 2017 beantragt werden kann, kann es insbesondere in den
anfänglichen Jahren der Erfassung zu höheren Zahlen kommen.
•
2025 benötigten Studierende 0,7 Semester länger für einen
Bachelorabschluss als noch 2020 • Frauen erlangten ihre
Studienabschlüsse früher als Männer • Neu eingeführter “Bachelor
Rechtswissenschaft“ führt zu mehr Absolvent(inn)en
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Düsseldorf/Duisburg, 8. Juli 2026 - Im
Wintersemester 2025/26 waren an den Hochschulen in NRW 158.200
Studierende in einem Masterstudium eingeschrieben; das waren 4,6 %
mehr als im Vorjahr. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichte die Zahl der
Masterstudierenden damit einen neuen Höchststand. Bachelor- und
Masterabschlüsse wurden 1999 im Zuge des „Bologna-Prozesses“
eingeführt. Seitdem stieg die Zahl der Masterstudierenden nahezu
kontinuierlich an. Ein Masterstudium setzt in der Regel auf ein
erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium auf.
Die Zahl der
Masterstudierenden steigt in einer Zeit, in der die Entwicklung der
Gesamtzahl der Studierenden in Nordrhein-Westfalen tendenziell
rückläufig ist. Im Wintersemester 2025/26 waren an den Hochschulen
in NRW insgesamt 703.400 Personen in einem Bachelor-, Master- oder
sonstigen Studium (z. B. Staatsexamen, Promotion) eingeschrieben.
Das waren 0,3 % mehr Studierende als im Vorjahr, jedoch 9,1 %
weniger als im Wintersemester 2018/19. Damals hatte die
NRW-Studierendenzahl mit 773.900 Studierenden ihren bisherigen
Höchstwert erreicht.
Gegenläufige Entwicklung: Zahl
der Bachelorstudierenden deutlich zurückgegangen Im
Wintersemester 2018/19 war auch die Zahl der Bachelorstudierenden
mit 529.400 auf einem Allzeithoch gewesen. Ihre Zahl ist bis zum
Wintersemester 2025/26 um 14,6 % gesunken, während die Zahl der
Masterstudierenden um 6,1 % gestiegen ist. Damit zeigt sich im
Bachelor und Master eine gegenläufige Entwicklung: Absolut
betrachtet ist die Zahl der Masterstudierenden in diesem Zeitraum um
9.100 Personen gewachsen, während die Zahl der Bachelorstudierenden
um 77.400 Personen zurückgegangen ist.
Studienbereich
Wirtschaftswissenschaften hat die meisten Masterstudierenden
An der Spitze standen bei den Masterstudierenden im Wintersemester
2025/26 die Studienbereiche Wirtschaftswissenschaften mit 15,8 %,
Informatik mit 10,5 % und Psychologie mit 5,5 %. Sie vereinten damit
fast ein Drittel der Masterstudierenden auf sich. Insgesamt 13,3 %
aller Masterstudierenden strebten einen Lehramtsabschluss an.
3,7 % mehr Erstimmatrikulierte im Studienjahr 2025
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, haben sich 109.800
Personen im Studienjahr 2025 erstmalig für ein Bachelor-, Master-
oder sonstiges Studium an einer Hochschule in NRW immatrikuliert. Im
Vergleich zum Studienjahr 2024 waren das 3,7 % mehr. Den Höchstwert
gab es hier im Studienjahr 2013, im Vergleich dazu waren es 14,3 %
weniger im Jahr 2025.
• 158.200 Masterstudierende im
Wintersemester 2025/26 – 4,6 % mehr als ein Jahr zuvor • Deutlich
weniger Bachelorstudierende seit dem Höchststand im Wintersemester
2018/19 • Studienbereiche Wirtschaftswissenschaften, Informatik
und Psychologie bei Masterstudierenden an der Spitze
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