Polizei - Meldungen - Blitzer Immer aktuell

BZ-Sitemap • LKA 2026                                                                         2025, 2024

 

LKA-NRW: Neues Präventionsportal der Polizei NRW geht an den Start "Mitdenken. Mitmachen. Mit Sicherheit."

Düsseldorf/Duisburg, 13. April 2026 - Das ist das Motto der brandneuen Online-Präsenz der Polizeilichen Kriminalprävention in Nordrhein-Westfalen.  Moderner, intuitiver, informativer! Das ist der Anspruch an die neue Seite, die ab sofort unter https://praevention.polizei.nrw Informationen zu Kriminalitätsphänomenen, Tipps zum eigenen Schutz, Anlaufstellen für Opfer von Straftaten und aktuelle Termine zu kriminalpräventiven Veranstaltungen anbietet.  

Schnell, direkt und alltagsnah.  
Innenminister Herbert Reul: "Das neue Präventionsportal hilft dabei, mehr Menschen über Kriminalprävention zu informieren: schnell, direkt und alltagsnah. Gleichzeitig bleibt der persönliche Kontakt durch die Polizistinnen und Polizisten auf der Straße und in den Dienststellen ein zentraler Bestandteil der Präventionsarbeit."  

Mit dem neuen Online-Angebot hat die Polizei Nordrhein-Westfalen einen weiteren konsequenten Schritt in Richtung Modernisierung ihres kriminalpräventiven Auftrags gemacht. Sie leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit und den Schutz vor Kriminalität für die Menschen in Nordrhein-Westfalen. Erstmals sind alle wichtigen Informationen der Kriminalprävention leicht verständlich und vor allem gebündelt auf einer Seite zu finden.  
 
Für die Sicherheit der Menschen.  
Der Direktor des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen, Ingo Wünsch zum neuen Präventions-Tool: "Wir sind stark bei der Bekämpfung von Kriminalität. Und wir sind besonders stark in der vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten. Prävention ist unser Kerngeschäft. Es geht darum, den Tätern die Tour zu vermasseln, indem wir ihre potentiellen Opfer über die Maschen aufklären, sie warnen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es darum geht, sich selber zu schützen. Es ist mir ein Herzensanliegen, dass die Menschen in NRW von unseren kompetenten Tipps im Netz profitieren und Betrüger und Diebe zukünftig immer öfter in die Röhre schauen. Liebe NRW-Bürgerinnen und Bürger besuchen Sie das Präventionsportal der Polizei für Ihre Sicherheit und die Ihrer Familie."  

Aktuell, gebündelt und barrierefrei.  
Orientiert an den Bedürfnissen einer modernen Gesellschaft bündelt die Präventionsseite der Polizei Nordrhein-Westfalen Informationen sowie Angebote zur vorbeugenden Kriminalitätsbekämpfung barrierefrei und auch für die mobile Ansicht optimiert. Dank der übersichtlichen Benutzeroberfläche finden Nutzerinnen und Nutzer schnellen Zugang zu den aktuellen Fokusthemen, wie zum Beispiel Einbruchschutz oder Cybercrime. Auf der Internetseite ist auch ein direkter Link zum Beteiligungsportal NRW, über welches die Teilnahme an Veranstaltungen im Digitalen Beratungs- und Präventionszentrum unmittelbar gebucht werden kann. Kontakte zu Anlaufstellen für Opfer von Straftaten sowie zu Kooperationspartnern vervollständigen das Angebot.  

Für das neue Präventionsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen gilt: Neugierde schützt. Klicken Sie sich durch das Angebot.
Klicken Sie sich sicher!   https://praevention.polizei.nrw

 

Europaweite Durchsuchungen und Festnahmen im Verfahren wegen schwerer Wirtschafts- und Finanzkriminalität

 

LKA-NRW: Menschen in Nordrhein-Westfalen fühlen sich überwiegend sicher
Landeskriminalamt NRW stellt erste Ergebnisse der Dunkelfeldstudie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024" (SKiD 2024) vor

Düsseldorf/Duisburg, 23. März 2026 - Die Mehrheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen fühlt sich in ihrer Wohngegend sicher und vertraut der Polizei. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Ergebnisse der über den Fond für die Innere Sicherheit der Europäischen Union kofinanzierten Dunkelfeldstudie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024" (SKiD 2024) für Nordrhein-Westfalen, dass ein Teil der erlebten Straftaten nicht angezeigt wird und somit im sogenannten Dunkelfeld bleibt.
Die Studie ergänzt die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), indem sie Erfahrungen mit Kriminalität, das Anzeigeverhalten, Einstellungen zur Polizei und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erfasst. Die periodisch angelegte bundesweite Studie wird in Nordrhein-Westfalen durch die Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle (KKF) des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen begleitet.  

Die zweite Erhebungswelle der Studie fand im Frühjahr 2024 statt. Bundesweit wurden mehr als 186.000 Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren befragt. Davon entfielen rund 40.000 Befragte auf Nordrhein-Westfalen. Der Rücklauf in Nordrhein-Westfalen betrug 35,6 % und umfasste rund 14.000 auswertbare Fragebögen. Damit wurde erneut eine sehr große Datengrundlage geschaffen. Die Ergebnisse sind für die nordrhein-westfälische Wohnbevölkerung ab 16 Jahren repräsentativ.  

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen überwiegend sicher in ihrer Wohngegend fühlen. Unsicherheitsgefühle treten insbesondere nachts an bestimmten Örtlichkeiten auf - etwa in Parks oder Parkanlagen sowie im öffentlichen Personennahverkehr. Insgesamt fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger im Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 2020 im öffentlichen Raum etwas sicherer.  

Befragte waren durchschnittlich eher wenig beunruhigt davor, Opfer bestimmter Straftaten zu werden. Am stärksten war dabei die Sorge vor Kriminalität ohne Gewalt, etwa Betrug im Internet oder Sachbeschädigungen. Die deliktspezifische Unsicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist dabei im Vergleich zur ersten Erhebungswelle etwas angestiegen.  

Die Befragung zeigt auch, wie viele Menschen tatsächlich Opfer von Straftaten werden. 35,2 Prozent der Befragten in Nordrhein-Westfalen gaben an, im Referenzjahr 2023 mindestens einmal Opfer von einer der abgefragten Formen von Kriminalität ohne Gewaltanwendung geworden zu sein. Erfahrungen mit mindestens einer der abgefragten Formen von Gewaltkriminalität gaben rund 22,1 Prozent der nordrhein-westfälischen Bürgerinnen und Bürger an.  

Zu den am häufigsten berichteten Delikten gehören:     
- Beleidigung außerhalb des Internets: 13,6 %     
- Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen: 10,5 %     
- Waren- und Dienstleistungsbetrug im Internet: 8,3 %     
- Missbrauch persönlicher Daten im Internet: 7,6 %     
- Fahrraddiebstahl: 6,8 %     
- Beleidigung im Internet: 4,9 %  

Die Ergebnisse zeigen zugleich: Ein erheblicher Teil der Straftaten wird nicht angezeigt. Von 12.154 berichteten Viktimisierungserfahrungen mit Formen von Kriminalität ohne Gewaltanwendung wurden 33,7 Prozent der Fälle der Polizei gemeldet.

Erfahrungen mit Gewaltkriminalität (insgesamt 2.437 Fälle) wurden sogar nur in 7,4 Prozent der Fälle der Polizei gemeldet.  

Innenminister Herbert Reul: "Die Studie zeigt, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen sicher fühlen. Das sind gute Ergebnisse und passen zu den aktuellen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik: Gewaltdelikte und Straßenkriminalität sind zurückgegangen. Gleichzeitig ist klar: Nicht überall ist alles top. Denn sich sicher fühlen und sicher sein sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Die Polizei ist rund um die Uhr unterwegs, um Sicherheit zu gewährleisten und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken. Wie wirksam allein ihre sichtbare Präsenz ist, wird oft unterschätzt. Die Studie hat auch das Vertrauen in die Polizei beleuchtet: Das Bild ist überwiegend positiv, aber viele sehen, dass die Polizei an ihre Grenzen kommt. Genau deshalb habe ich die Effizienzinitiative gestartet: Wir prüfen sehr konkret, welche Aufgaben die Polizei heute erledigt, für die eigentlich andere zuständig sind. Von solchen Altlasten wollen wir sie befreien, damit sie mehr Zeit für ihre Kernaufgabe hat: Sicherheit."  

Direktor des Landeskriminalamt NRW Ingo Wünsch: "Dunkelfeldstudien sind ein wichtiger Baustein moderner Kriminalitätsforschung. Sie helfen uns noch besser zu verstehen, welche Straftaten nicht angezeigt werden und wo Menschen Unsicherheiten wahrnehmen. Diese Erkenntnisse sind somit mitentscheidend für eine wirksame Präventions- und Polizeiarbeit."  

Ausblick  
Die Studie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland" ist periodisch angelegt, um Entwicklungen über die Zeit beobachten zu können. In Nordrhein-Westfalen wurde der bundesweit eingesetzte Fragebogen in der aktuellen Erhebung zusätzlich um vertiefende Fragen zur Zivilcourage und zum Verhalten bei einem Notruf erweitert. Die Ergebnisse hierzu werden in einem gesonderten Bericht veröffentlicht. Die nächste Erhebungswelle wird im Frühjahr 2026 durchgeführt.

 

LKA-NRW: Kostenlos informieren am 18. März statt in kostenintensive Falle von Betrügern zu tappen

Düsseldorf/Duisburg, 16. März 2026 - Mit gezielter Aufklärung stärken Expertinnen und Experten des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) zusammen mit der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. und der Verbraucherzentrale NRW die Sicherheit von Nutzerinnen und Nutzern des World Wide Web.

In einer kostenlosen Online-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 18. März 2026, gibt es von 16 bis 17.45 Uhr Tipps für ein besseres Bewusstsein für mögliche Gefahren im Internet.  

Betrug erkennen, sich schützen, vorbeugen  
Betrugsversuche sind überall präsent und nehmen stetig zu - sei es per E-Mail, im Internet, am Telefon oder sogar per Brief. Vor allem ältere Menschen sind hierbei oft Zielscheibe von Kriminellen.  

Unter dem Motto "Wissen ist Ihr bester Schutz" klären Expertinnen und Experten des Landeskriminalamtes NRW in Kooperation mit der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. und der Verbraucherzentrale NRW in dieser Online-Informationsveranstaltung darüber auf, welche Betrugsmaschen derzeit im Umlauf sind, wie Personen Betrugsversuche erkennen und auf diese reagieren können und was sie unternehmen sollten, wenn sie Opfer einer solchen Straftat geworden sind. Im Vordergrund stehen die Themen Phishing, Anlage-Betrug im Internet sowie Deepfakes und KI.  

Internetsicherheit leicht gemacht  
Die Veranstaltung wird aus dem Digitalen Beratungs- und Präventionszentrum der Polizei NRW im Polizeipräsidium Köln übertragen. Bei dem interaktiven Format können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen Chat Fragen stellen, die live beantwortet werden.  
Die Veranstaltung ist barrierefrei.  
Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist barrierefrei und wird von einem Gebärdendolmetscher begleitet. Die Teilnahme ist kostenfrei.  

Anmeldungen sind über folgenden Link möglich: https://beteiligung.nrw.de/portal/ lka_nrw/beteiligung/themen/1022207?vorschaucode=NtA49mLQ  

 

LKA NRW
LKA-NRW: 13. bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings - Polizei in NRW schreitet ein gegen Hetze im Netz

 

LKA-NRW
"Taschengeld-Treffen"
LKA NRW warnt vor wachsendem Phänomen der sexuellen Ausbeutung Minderjähriger im digitalen Raum

Düsseldorf/Duisburg, 30. November 2025 - Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen warnt vor einem beunruhigenden Phänomen: dem sogenannten "Taschengeld-Treffen" (TG-Treffen).
Hinter dieser vermeintlich harmlosen Bezeichnung verbirgt sich die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen - ein ernstes und wachsendes Kriminalitätsfeld, das sich zunehmend im digitalen Raum abspielt.
 
Was für Minderjährige oft als "einfache Möglichkeit, Geld zu verdienen" oder als Weg zu Anerkennung und Aufmerksamkeit erscheint, ist in Wahrheit eine Form sexualisierter Gewalt. Diese Treffen stellen strafrechtlich sexuellen Missbrauch Minderjähriger dar und können gravierende psychische wie physische Folgen für die Betroffenen haben.
 
So läuft es ab:
Die Täter - überwiegend Männer, meist über 40 Jahre alt und aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten - suchen gezielt über
Online-Anzeigenportale und Dating-Plattformen nach Kontakten. Sie nutzen dort Kürzel wie "TG-T" (Taschengeld-Treffen) oder "BMB" (Bitte mit Bild), um sexuelle Handlungen gegen geringe Geldbeträge oder Geschenke anzubieten oder zu erbitten.
 
Kinder und Jugendliche werden häufig durch Gleichaltrige oder über soziale Netzwerke auf das Phänomen aufmerksam. Die Kommunikation erfolgt in der Regel zunächst über Plattformen, anschließend über private und verschlüsselte Messenger-Dienste. Häufig bleiben Täter und Opfer dabei vollständig anonym - bis zur Tat.
 
"Diese Form digitaler Anbahnung macht es für Eltern und Bezugspersonen besonders schwer, Anzeichen zu erkennen", sagt ein Sprecher des Landeskriminalamts NRW. "Umso wichtiger ist es, dass Erwachsene das Thema aktiv ansprechen und Vertrauen aufbauen."
 
Handlungsempfehlungen für Eltern und Bezugspersonen
* Reden Sie offen und schaffen Sie Vertrauen: Sprechen Sie regelmäßig und altersgerecht mit Ihrem Kind über Risiken im Internet - auch über Phänomene wie "TG-Treffen". Nur wer Vertrauen spürt, wendet sich im Notfall an seine Eltern oder Bezugspersonen.
 
* Achten Sie auf Warnsignale: Plötzlicher Rückzug, Stimmungsschwankungen oder unerklärliche neue Besitztümer können Hinweise auf Probleme oder Ausbeutung sein.
 
* Suchen Sie professionelle Hilfe: Bei Verdacht oder konkreten Anzeichen sollten Sie sich an eine Beratungsstelle oder direkt an die Polizei (110) wenden. Unterstützung erhalten Sie auch anonym - beispielsweise bei der Nummer gegen Kummer (116 111).
 
Präventionshinweise für Jugendliche
* Schätze die Realität richtig ein: "TG-Treffen" sind immer sexuelle Ausbeutung - auch wenn sie sich zunächst freiwillig anfühlen oder wie eine harmlose Möglichkeit wirken, Geld zu verdienen.
 
* Sprich darüber - du bist nicht allein: Wenn du unsicher bist oder dich in einer schwierigen Situation befindest, wende dich an eine Person, der du vertraust. Es gibt keinen Grund, sich zu schämen.
 
Das LKA NRW arbeitet eng mit Polizei, Jugendämtern und Präventionsnetzwerken zusammen, um Täterstrukturen im digitalen Raum zu erkennen, Opfer zu schützen und Präventionsarbeit zu stärken. Eltern, Schulen und Fachkräfte sind entscheidende Partner, um Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren.

 

LKA NRW
#Schweigenbrechen: 25.11. - Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Das Landeskriminalamt NRW ruft mit bewegter Frauenpower zu Solidarität und Engagement auf