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Redaktion Harald Jeschke  

 

Nikolaus-Stammtisch des Bürgervereins Neudorf

Am 07.12.2022 findet ab 18:00 Uhr der 4. Nikolaus-Stammtisch im Sport und Fitnesspark an der "Alten" Lotharstraße statt. Nach zweijähriger Pause freuen wir uns sehr, in gemütlicher Weihnachtsatmosphäre gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Freunden und Interessierten des Bürgervereins Neudorf mit Glühwein und Grillwürstchen ein paar besinnliche Stunden zu verbringen. Der Verein hofft auf trockenes Wetter.


Für alle Fälle werden aber Pavillons und Feuerstellen zum Erwärmen aufgestellt. Günter Kuske stellt zusätzlich seinen Saal mit Kaminofen zur Verfügung. Den Überschuss aus dem Verkauf wird der Verein wieder für einen gemeinnützigen Zweck spenden. Unterstützen Sie uns dabei und kommen einfach vorbei. Wir freuen uns darauf.

 

Bürgerspaziergang mit dem Oberbürgermeister – besinnlicher Stadtwald-Rundgang

Duisburg, 05. Dezember 2022 - Am vergangenen Samstag (3. Dezember) fand im Duisburger Stadtwald der letzte Bürgerspaziergang des Jahres mit Oberbürgermeister Sören Link statt. 40 Bürgerinnen und Bürger erhielten spannende Einblicke in den Stadtwald, der sich von Duisburg-Neudorf bis zur Mülheimer Stadtgrenze erstreckt.  Mitten drin der idyllisch gelegene Steinbruch.


Stadtförster Stefan Jeschke führte die Gruppe an den verschiedenen Stationen vorbei und informierte über eines der wichtigsten Waldgebiete der Stadt. Oberbürgermeister Sören Link: „Es ist immer wieder eine Freude gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger die schönen Ecken unserer Stadt zu erkunden. Auch was Wald und Grün anbelangt, hat Duisburg eine Menge zu bieten.“

Rechts im Bild erklärt Förster Stefan Jeschke die Besonderheiten des Stadtwaldes

Der erste Stopp war das schlossartige Haus Hartenfels, das mit 81 Metern Höhe höchste Gebäuder der Stadt.
Iris Rapp von der Unteren Denkmalbehörde bot den Spaziergängern einen Einblick in die bewegte Geschichte des Hauses. Der Heilige Brunnen als zweiter Stopp zeigte die Bedeutung des Standortes auch für religiöse Wanderungen. Zuletzt ging es tierisch rund am Wildschweingehege. Der gemütliche Ausklang am Gottesdienstplatz an einer wärmenden Feuerschale war eine gute Gelegenheit, mit Oberbürgermeister Sören Link persönlich in den Austausch zu treten.

OB Sören Link mit dem Stadtförster

Die Bürgerspaziergänge werden im nächsten Jahr fortgeführt. Die Stadt bietet noch viele spannende Orte zum Entdecken und ebenso viele Möglichkeiten sich mit dem Oberbürgermeister auszutauschen. Zur Überbrückung bis zum nächsten Spaziergang kann jeder gerne die Website www.duisburg.de/buergerspaziergang besuchen und sich sich über die „schönen Ecken“ unserer Stadt informieren

Das Wildschweingehege in der Nähe des Försterhauses

5. Dezember: Tag des Ehrenamtes



Bürgergespräche und Spaziergang mit dem OB

Spaziergang durch den Stadtwald mit dem Oberbürgermeister
Duisburg, 15. November 2022 - Oberbürgermeister Sören Link lädt die Duisburgerinnen und Duisburger unter dem Motto „Take a walk with me“ am Samstag, 3. Dezember, um 14 Uhr zu einem Rundgang durch den Duisburger Stadtwald ein. Der besinnliche Spaziergang wird bis ungefähr 17 Uhr andauern. Da es sich nicht durchgehend um befestigte Waldwege handelt, ist festes Schuhwerk erforderlich. Auf dem Rückweg wird es dunkel, deshalb wird das Mitbringen einer Taschenlampe empfohlen.

Natürlich richtet sich der Spaziergang nach den aktuellen Vorgaben der Coronaschutzverordnung. Derzeit gelten keine besonderen Einschränkungen. Die Teilnehmer sollten aber unbedingt eine medizinische Maske oder eine FFP-2-Maske mitführen. Anmeldungen werden bis Dienstag, 29. November, per E-Mail unter unterwegs.mit.dem.ob@stadt-duisburg.de) oder telefonisch unter 0203 283- 2413 angenommen. Der Treffpunkt sowie alle weiteren Details werden den Teilnehmenden per E-Mail vor dem Spaziergang mitgeteilt.

Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 29. November, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 17. November, angefragt werden. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter 0203/283-6111 ebenfalls möglich.

 

Problemzone Bushaltestelle Zum Lith

Duisburg, 16. Oktober 2022 - In der Straße Im Schlenk in Wanheimerort gibt es vor dem Friseursalon Tavan für Gäste der DVG-Linie 931 in Richtung Düsseldorfer Straße Probleme. Diese Haltestelle ist für Nutzer mit Rollatoren, Kinderwagen oder Rollstühlen nur sehr eingeschränkt nutzbar.

Grund: Die Fahrgäste müssen erst den Radweg queren und sich dann zwischen parkenden Fahrzeugen zum Bus quetschen. Das gleiche Problem stellt sich für aussteigende Nutzer.

"Es kann nicht sein, dass die alte Dame mit ihrem Rollator über die Fahrbahn bis zur Ecke laufen muss, weil Sie sonst den Gehsteig nicht erreichen kann", so der stellvertretende Bezirksbürgermeister Joachim Schneider.

In dem Bereich muss so viel Platz geschaffen werden, dass der Ein- und Ausstieg aus dem Bus ohne Beeinträchtigung der Nutzer vonstatten geht, fordert der CDU-Mann.

Nach Möglichkeit soll die Maßnahme kurzfristig erfolgen, bevor die gesamte Umgestaltung des Straßenabschnitts in Angriff genommen wird. Weiterhin ist eine Absenkung des Bordsteins an dieser Stelle notwendig, damit die Nutzer den Bus barrierefrei erreichen können.
 

VHS-Vortrag: Grundwissen für Vereinsvorstände – die Steuererklärung

Duisburg, 07. September 2022 - Rechtsanwalt Jörg Hallmann hält am Montag, 19. September, um 20 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26, Innenstadt, einen Vortrag über die Pflichten von ehrenamtlichen Vereinsvorständen. Er bietet eine leicht verständliche Einführung in die Grundlagen des Steuerrechts für Vereine, gibt Steuertipps sowie grundlegende Hinweise und Erläuterungen zur Erstellung der Steuererklärung für gemeinnützige Vereine.



Der Vortrag richtet sich auch an Vertreter von Stiftungen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen. Vorstände von Vereinen stehen im Mittelpunkt des Vereinslebens und haben ein allseits geschätztes Amt inne. Doch Vereinsmitglieder, Förderer und Finanzamt erwarten auch von ihnen, dass Sie immer alles richtig machen und alle rechtlichen und steuerlichen Vorschriften im Griff haben. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei der Volkshochschule, Josip Sosic, unter 0203 283-3725.

 

„Take a walk with me“ – Bürgerspaziergang in Duisburg-Neudorf

Duisburg, 06. September 2022 - Unter dem Motto „Take a walk with me“ unternahm Oberbürgermeister Sören Link gemeinsam mit rund 80 Bürgerinnen und Bürgern am Samstag wieder den beliebten Bürgerspaziergang, der dieses Mal durch den Duisburger Stadtteil Neudorf führte. „Mir bedeutet es viel, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und dabei die verschiedenen Stadtteile zu erkunden, die sich immer wieder verändern. Selbst als gebürtiger Duisburger entdecke ich dabei immer wieder etwas Neues“, betont Oberbürgermeister Sören Link.

Mit einem Besuch des Instituts für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg-Essen startete der Rundgang am Forsthausweg. Geschäftsführer Helmut Demes gab Einblicke in die Arbeit des Instituts, führte durch die In-East-Bibliothek und bot den Teilnehmenden die Möglichkeit an, die FotoAusstellung „SILENCE. The Flame. Muted.“ des Künstlers Marcel Haupt, welche die Olympischen Spielen 2021 in Tokyo zum Thema hat, zu besuchen. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Finkenkrug, der Studierendenkneipe mit der größten Bierauswahl deutschlandweit, ging es weiter zur „Red Lion Akademie“ an der Grabenstraße.

Hier stellte Murat Kızılaslan unter anderem verschiedene Kampfsportarten vor. In direkter Nachbarschaft gewährte auch das „Yoagna Yogastudio“ Einblicke, wie sich mit körperlichen und geistigen Übungen das eigene Wohlbefinden und Bewusstsein weiterentwickeln lässt. Zur allgemeinen Stärkung führte der Weg dann weiter an die Mülheimer Straße, wo am neuen Restaurant MAI und später dann auch am HotPot-Haus auf dem Sternbuschweg, chinesische Speisen probiert werden konnten.

Weiter ging es danach entlang der Mülheimer Straße zur letzten Station, dem Chinesischen Garten im Duisburger Zoo. Erst seit Kurzem ist dieser nach Sanierungsarbeiten für die Öffentlichkeit wieder zugänglich. Die Teilnehmenden erhielten wissenswerte Informationen über die chinesische Kultur und die Bedeutung der verschiedenen Elemente des Gartens.

Susanne Löhr, Geschäftsführerin des in Duisburg ansässigen KonfuziusInstitutes, stellte zudem auch den erweiterten Audio-Guide für den Chinesischen Garten vor. Begleitet von der Musik des „5-Elements-Ensembles“ der Duisburger Philharmoniker, fand der Abend mit guten Gesprächen in der besonderen Atmosphäre des Chinesischen Gartens einen entspannten Ausklang.

Auszeichnungen für kommunalpolitisches Engagement

Duisburg, 02. September 2022 - Für ihr langjähriges Engagement in der Duisburger Kommunalpolitik ehrte Oberbürgermeister Sören Link gestern ehemalige Ratsmitglieder. Sie waren nach der zurückliegenden Legislaturperiode von 2014 bis 2020 aus der Politik ausgeschieden. Neben den Ehrensiegeln Gold, Silber und Bronze wurden auch die Ehrentitel Stadtälteste und Stadtältester sowie einmalig der Titel AltBürgermeister vergeben. Zudem erhielten auch ehemalige Mitglieder Ehrenwappen in Gold, Silber und Bronze, die sich in einem Beirat oder als sachkundige Bürgerin bzw. Einwohnerin oder als sachkundiger Bürger bzw. Einwohner in einem Fachausschuss des Rates engagiert haben.


Oberbürgermeister Sören Link lobte das ehrenamtliche Engagement: „Kommunalpolitik bedeutet sehr oft harte Arbeit, für die Menschen ehrenamtlich viel Kraft und viel Zeit aufbringen. Daher freut es mich sehr, dass ich so zahlreichen ehemaligen Ratsmitgliedern und Mitgliedern einzelner Fachausschüsse des Rates meine Anerkennung für ihre jahrelange Arbeit aussprechen kann.“


Die Ehrung als Stadtälteste und Stadtältester erhielten gestern Betül Cerrah, Gürsel Dogan, Rainer Enzweiler, Peter Keime, Claudia Leiße, Herbert Mettler, Elke Patz, Ellen Pflug, Manfred Slykers, Angelika Wagner und Bernd Wedding. Als Alt-Bürgermeister wurde Erkan Kocalar ausgezeichnet. Das Ehrensiegel bzw. -wappen in Bronze wird nach mindestens 10-jähriger Tätigkeit, das Ehrensiegel bzw. -wappen in Silber nach mindestens 15- jähriger Tätigkeit und das Ehrensiegel bzw. -wappen in Gold nach mindestens 20-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit verliehen.

Oberbürgermeister Sören Link mit ehemaligen Duisburger Kommunalpolitikerinnen und -politikern, die sich den Ehrentitel als Stadtälteste und Stadtältester verdient haben: Ellen Pflug, Claudia Leiße, Manfred Slykers, Angelika Wedding (in Vertretung für ihren verstorbenen Ehemann Bernd Wedding), Gürsel Dogan und Rainer Enzweiler (v.l.)
 Foto (Credit Stadt Duisburg / Uwe Köppen)



Jubiläumsveranstaltung im Bürgerhaus Hagenshof
Seit 40 Jahren ist das städtische Bürgerhaus Hagenshof zentrale Anlaufstelle und Bezugspunkt vieler Menschen. Als barrierefreie Einrichtung, die in den Bereichen Freizeit, Integration und Bildung, Begegnung und Kommunikation sowie Information und Beratung allen Alters- und Interessengruppen offensteht, leistet das Bürgerhaus Hagenshof einen wertvollen sozialen Beitrag über die Grenzen des Stadtbezirks Meiderich hinaus.

Zu 40 Jahren Bürgerhausgeschichte findet am Freitag, 9. September, ab 17 Uhr in Kooperation mit dem Stadtteilbüro Hagenshof des Bezirksamtes Meiderich/Beek und dem Verein Pro Hagenshof e.V. eine Jubiläumsveranstaltung statt. Oberbürgermeister Sören Link eröffnet die Veranstaltung mit einer Ansprache. Es folgt eine Reise in die Geschichte des Bürgerhauses, eine musikalische Unterhaltung sowie Tanzdarbietungen von im Haus ansässigen Vereinen. Der Eintritt ist frei.

Zentralbibliothek: Ehrenamtliche für einen LEA Leseklub gesucht

Duisburg, 22. August 2022 - Die Stadtbibliothek plant zukünftig samstags in der Zentralbibliothek im Café an der Steinschen Gase 26 in Duisburg-Mitte einen LEA Leseklub anzubieten und sucht hierfür ehrenamtliche Lesebegleiterinnen und -begleiter. LEA ist die Abkürzung für „Lesen Einmal Anders“.

Beim LEA Leseklub treffen sich Menschen mit und ohne Behinderung in gemütlicher Runde und lesen gemeinsam Bücher, Geschichten und Gedichte in einfacher Sprache. Dabei kommt es nicht darauf an, wie gut oder ob jemand überhaupt lesen kann, wichtig ist nur die Freude an Büchern, Texten und Bildern und daran, sich mit anderen darüber auszutauschen. Der Leseklub soll künftig aus vier bis sechs Mitgliedern und zwei ehrenamtlich engagierten Mitleserinnen oder Mitlesern bestehen, die die Treffen begleiten, mitlesen und erklären.

Gesucht werden freiwillige Lesebegleiterinnen und Lesebegleiter, die den LEA Leseklub jeweils an zwei Samstagen im Monat zu zweit betreuen. Besondere Vorkenntnisse werden nicht benötigt.

Wichtig sind Freude am Umgang mit Menschen und am Lesen, Zuverlässigkeit und Offenheit. Die ehrenamtlichen Mitleser werden auf ihren Einsatz vorbereitet und erhalten Literatur und Informationsmaterial.
LEA-Leseklub Mitlesende und Mitglied lesend - Foto Kubus e. V


Der genaue Termin und die Dauer der Treffen des Leseklubs werden gemeinsam mit den Ehrenamtlichen festgelegt. Das Konzept des LEA Leseklubs wurde vom Verein KUBUS entwickelt. Ziel ist unter anderem kulturelle Teilhabe durch Literaturerfahrungen zu ermöglichen und soziale Beziehungen von Menschen mit und ohne Behinderung zu eröffnen.

Weitere Informationen gibt es bei der Bibliothek telefonisch bei Ezgi Köse unter 0203 283-4256 oder per E-Mail unter e.koese@stadt-duisburg.de oder bei der WerkStadt Duisburg telefonisch bei Christoph Wolter unter 016090524625 oder per E-Mai unter cwolter@werkstadt-duisburg.de.

20 Jahre Bunter Kreis Duisburg e.V.

Ein Grund zum Feiern und ein Grund zum Danken!

Duisburg, 17. August 2022 - Seit 2002 begleitet der Bunte Kreis Duisburg e.V. – Niederrhein und westliches Ruhrgebiet Familien mit zu früh geborenen und schwerkranken Kindern vom Krankenhaus nach Hause. Der gemeinnützige Verein ist als wichtiger Bestandteil aus dem sozialmedizinischen Netzwerk in Duisburg nicht mehr wegzudenken. Die professionellen, erfahrenen und empathischen Mitarbeiterinnen stehen den betroffenen Familien bei, bis der Alltag zuhause wieder gelingt.

Vergangene Woche wurde dieses runde Jubiläum mit einer Feierstunde in der Liebfrauenkirche gewürdigt. Herzliche Reden und besinnliche Musik machten den Nachmittag zu einem nostalgischen, berührenden, aber auch fröhlichen und zukunftsgerichteten Erlebnis, das den Besuchern sicherlich lange im Gedächtnis bleiben wird. Schon beim Get-together treffen viele Weggefährten des Bunten Kreises mit ehemaligen Familien des Bunten Kreises zusammen und freuen sich sichtlich über das Wiedersehen.

Außergewöhnliche Tangomusik gespielt von Marco Rohde und Helmut Joppien bringt die heiteren Gespräche zum Schweigen. Gefolgt von der Eröffnungsrede der Vorstandsvorsitzenden Dr. Gabriele Weber, die die Entwicklung des gemeinnützigen Vereins revuepassieren lässt. Über allem steht ihr großer Dank an Gründungsmitglieder, Ärzte, Spender, Mitarbeiter, die ehrenamtliche Handarbeitsgruppe „die flinken Nadeln“ und an die Stadt Duisburg. Alle helfen seit 20 Jahren zusammen, um schwerkranken Kindern eine gute Zukunft zu geben.

In Anlehnung an ein afrikanisches Sprichwort betont sie, dass es die Unterstützung eines ganzen Dorfes bedarf, um ein Kind groß zu ziehen. Die nächste Rednerin, Frau Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn, die den kurzfristig verhinderten Oberbürgermeister Link vertritt, kann dieses Sprichwort nur bestätigen. Sie lobt die vielen liebenswerten, engagierten Bewohner und die große Spendenbereitschaft in der Stadt. Als ehemalige Heilpädagogin ist ihr die Arbeit des Bunten Kreises schon lange wohl vertraut. Sie hebt den bemerkenswerten Einsatz der Mitarbeiterinnen hervor, die sensibel und kompetent ein besonderes Vertrauensverhältnis zu den Familien aufbauen, aus dem sich nicht selten langjährige Freundschaften, weit über den Betreuungszeitraum hinaus entwickeln.


Die zahlreichen Familien, die an diesem Nachmittag zu Gast sind, machen genau dies aufs Beste sichtbar. Das anschließend durch Ewald Hübel eindrucksvoll mit Gitarrenbegleitung vorgetragene Lied „Sind so kleine Hände“ von Bettina Wegner lässt innehalten und führt dem Publikum deutlich vor Augen, wie dringend kleine Kinder unser aller Schutz und Fürsorge brauchen. Dr. med. Peter Seiffert, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in der Helios St. Johannes Klinik in Duisburg berichtet anschaulich über die Anfänge des Bunten Kreises und den Beginn einer äußerst fruchtbaren Zusammenarbeit. Auch Prof. Dr. med. Thorsten Rosenbaum, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin in den Sana Kliniken Duisburg bestätigt als nächster Redner die gute Kommunikation mit dem professionellen Verein.

Er konnte, erst vor zwölf Jahren nach Duisburg kommend, auf die gut funktionierende sozialmedizinische Nachsorge des Bunten Kreises zurückgreifen und ist dafür äußerst dankbar. Danach folgt der von vielen als Höhepunkt der Feier empfundene Höhepunkt der Jubiläumsfeier. Jule Heßeler, eines der ersten betreuten Babys des Bunten Kreises, erzählt aus ihrem Leben als Frühchen. Sie wurde vor 18 Jahren als Zwillingskind in der 24.Schwangeschaftswoche und damit 16 Wochen zu früh mit nur 600 Gramm geboren. Ihr Bruder verstarb schon nach zwei Tagen an schweren Komplikationen. Drei lange Monate verbrachten die Eltern zwischen Hoffen und Bangen auf der Intensivstation der Klinik.

 

„Meine Mutter erzählte mir, dass ich aussah, wie ein Vögelchen, dass aus dem Nest gefallen war. Zu klein, zu zart, zu hilflos“. Es dauerte drei Monate mit vielen Fort- aber auch Rückschritten bis die Familie endlich nach Hause durfte. „Meine Entwicklung war holprig und eigentlich nicht so, wie die Statistik es vorsieht. Aber ich habe mich durch alle Schwierigkeiten durchgekämpft und ich war und bin genauso viel Wert wie andere, nur kleiner. Meine Eltern haben versucht, mir alle Möglichkeiten zu geben, die ein normal geborenes Kind auch hat. So habe ich zum Beispiel mit fünf angefangen Schwimmstunden zu nehmen. Mein Bronzeabzeichen habe ich dann tatsächlich noch vor der Einschulung geschafft. Allerdings wurde ich bei der Wassertemperatur im Hallenbad in kürzester Zeit blau und nur Traubenzucker half mir, die Strecken durchzustehen.

An der Kinder-Uni hörte ich ein Seminar über Frühgeburtlichkeit. Hier konnte ich viele Informationen sammeln, die mir nachträglich zeigten, was für eine unbeschreibliche Leistung Frühchen im täglichen Leben erbringen müssen. Was ich damit sagen möchte ist, dass ich glaube, das jedes einzelne Frühchen oder jedes Kind, was mit Komplikationen leben muss, ein Kämpfer ist und nicht so schnell aufgeben wird“.

Ihre beeindruckende Rede schloss Jule mit dem Dank an ihre Eltern, an betreuende Ärzte, an das Pflegepersonal und an die Mitarbeiter des Bunten Kreises, die sie stets gut begleitet und immer an ihre gute Zukunft geglaubt haben. Während des langanhaltenden Applauses haben nicht wenige in dem hohen, weiten Raum der Liebfrauenkirche Tränen der Rührung in den Augen. In diese Stimmung passt das Lied „Weil Du mich liebst“, vorgetragen von Antoinette Holz. Die Künstlerin, selbst als Frühchen auf die Welt gekommen, hatte diese Hymne schon vor einigen Jahren für den Bunten Kreis geschrieben.

„Ich hätte mir gewünscht, dass meine jungen, überforderten Eltern damals eine solch gute Unterstützung bekommen hätten, wie sie der Bunte Kreis anbietet.“ sagte sie. Immer noch sichtlich gerührt kam Francisco Brevis Nuñez, Leitender Arzt Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in den Sana Kliniken Duisburg auf die Bühne. War doch Jule Heßeler vor 18 Jahren seine kleine Patientin.

„Es ist so bewegend, zu sehen, was aus unseren früheren Sorgenkindern für wunderbare Erwachsene werden“ sagt er. Gemeinsam mit Dr. med. Metin Degirmenci, Oberarzt Neonatologie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Helios St. Johannes Klinik Duisburg hob er die große Relevanz der sozialmedizinischen Arbeit des Bunten Kreises hervor, die der Verein nicht nur mit hoher fachlicher Kompetenz, sondern auch mit viel Einfühlsamkeit und Herzblut ausfüllen. Beide loben die exzellente Zusammenarbeit der Kliniken mit dem Bunten Kreis, der die Familien schon im Krankenhaus kennenlernt und dann direkt nach der Entlassung weiterbetreut, bis der Alltag in der Ausnahmesituation mit einem schwerkranken Kind wieder gelingt.

 Sie wünschen sich beide, dass die vertrauensvolle Kommunikation auch in Zukunft auf diesem hohen Niveau weitergehen kann. Bei stimmiger, besinnlicher Tangomusik hängen die meisten Besucher nach all diesen nachdenklichen, freudigen, warmen und herzlichen Worten noch ein paar Minuten ihren Gedanken nach, bis Frau Dr. Weber das Buffet eröffnet und zum regen Austausch aufruft. Viele interessante und zugewandte Gespräche ziehen sich noch bis in den frühen Abend hinein. Die vielen guten Wünsche begleiten den Verein in eine hoffentlich gute Zukunft.

Sören Link dankte allen Beteiligten für „70 Jahre Stadtranderholung“

Duisburg, 17. August 2022 - Die Stadtranderholung wird 70, ein Grund zum Feiern und dabei auf viele Jahre Ferienbetreuung zurückzublicken. Oberbürgermeister Sören Link und Jugendamtsleiter Hinrich Köpcke luden am Freitag, 12. August, ehemalige und aktuelle Betreuerinnen und Betreuer, Helferinnen und Helfer, Unterstützende sowie Freundinnen und Freunde aus sieben Jahrzehnten zu einem Empfang ein. Mehr als 80 Gäste folgten der Einladung in die Mercatorhalle.

„Ich finde es klasse, dass unsere Ferienbetreuung so vielen Beteiligten in so guter Erinnerung geblieben ist. Ohne die tolle ehrenamtliche Unterstützung und die engagierte Arbeit des Jugendamtes wäre es nicht möglich gewesen, die Stadtranderholung in Duisburg über so einen langen Zeitraum anzubieten. Ich danke allen, die zum Gelingen und der Beliebtheit der Ferienaktion beigetragen haben und noch immer beitragen“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Elisabeth Buhrmann vom Jugendamt, die seit 15 Jahren die Gesamtorganisatorin ist, begrüßte die Gäste mit einem „HalloHallo“, und es kam aus dem Saal ein donnerndes „Hier“. Dies ist der Stadtrandgruß, der allen seit Jahrzehnten bekannt ist und den Zusammenhalt ausmacht. „Das die Stadtranderholung etwas ganz Besonderes in Duisburg ist, sie ist als Ferienveranstaltung fest in der Stadtgesellschaft und Jugendhilfe verankert und hoch anerkannt! Wir können stolz auf 70 Jahre Stadtranderholung sein“, so Hinrich Köpcke, Amtsleiter des Jugendamtes.

Als Anerkennung für ihren unermüdlichen und langen Einsatz, nämlich 20 Jahre „Ehrenamt Stadtranderholung“ wurden Mareike Lienenkamp, Kerstin Pallin und Stefan Wedding geehrt und bekamen Urkunden übergeben. Ebenfalls hat Benny Lichtleitner in diesem Jahr auch 20 Jahre Ehrenamt Stadtranderholung absolviert. Katrin Bade, Sachgebietsleiterin für den Bereich Jugendförderung nahm die Gäste mit auf eine kleine Zeitreise, durch 70 Jahre Stadtranderholung.

Als „Dienstälteste“ an diesem Abend begrüßte sie besonders Anita Langenfurth, ihr erster Einsatz war 1954/1955 und Marianna Kempa, sie war seit Mitte der 60 Jahre insgesamt mehr als 20 Jahre für die Stadtranderholung im Einsatz sowie Otto Kleinholz, auch er war seit 1968 viele Jahre mit dabei. „Es gab 1954 als Highlight ein Ausflug mit einem Schiff und bis zur Anlegestelle ist die Gruppe mit der Straßenbahn gefahren“, so wurde ihr von Anita Langenfurth berichtet.

Horst Skrinjar, seine Einsätze waren 1958 bis 1960 und 1962, konnte leider nicht am Empfang teilnehmen, übersandte aber viele Grüße und auch einige Erinnerungen. Er kann sich gut an die täglich gesponserten Butterbrote der Stadt Duisburg und die Straßenbahnfahrten zu den verschiedenen Ausgangspunkten, die immer einen besonderen Stellenwert hatten, erinnern. Bei einem gemütlichen Abend schwelgten die Gäste in lustigen Erinnerungen und Anekdoten.

„Es war ein rundum gelungener Abend“, freut sich Elisabeth Buhrmann. „Ich freue mich darauf, auch im nächsten Jahr diese Traditionsveranstaltung fortsetzen und wieder mit vielen überaus engagierten jungen Menschen arbeiten zu können!“  Als kleines „Dankeschön“ der Stadt Duisburg wurde im Foyer zum Empfang gebeten, in dem auch eine Ausstellung mit kreativ gestalteten Bannern, Bildern und kleinen Kunstwerken der 16 Standorte 2022 zu sehen war.

Anita Langenfurth (Mitte) wurde von Jugendamtsleiter Hinrich Köpcke, Oberbürgermeister Sören Link, Elisabeth Buhrmann, Gesamtorganisatorin der Stadtranderholung im Jugendamt sowie Katrin Bade, Sachgebietsleiterin im Jugendamt, für ihr 20-jähriges Ehrenamt bei der Stadtranderholung mit einer Urkunde ausgezeichnet

 

Sommerfest des Bürgervereins Neudorf

Duisburg-Neudorf, 20. Juli 2022 - Am Samstag den 23.07.2022 findet ab 17:00 Uhr wieder das Sommerfest des Bürgervereins Neudorf auf der Platzanlage bei Tura 88 an der Kammerstraße statt. Mit dem Sommerfest möchte der Bürgerverein den Zusammenhalt der Mitglieder aber auch mit allen anderen Bürgerinnen und Bürgern aus Neudorf stärken. Daher laden wir alle Mitglieder, Gäste und Interessierte herzlich zu unserem Sommerfest ein.

Für die musikalische Unterhaltung wurder die Liveband "Atomics-Revival-Band" engagiert. Bereits 2018 hat die Band bei unserem Sommerfest bei Tura 88 für tolle Stimmung gesorgt. Der Vereinswirt von Tura 88 Duisburg, Paschalis Karapantsios und seine Frau Eleni, werden uns wieder mit kalten Getränken und Grillspezialitäten versorgen.


Ämterwechsel beim Inner Wheel Club Duisburg

Duisburg, 30. JUni 2022 - Brigitte Schmelzer ist ab dem 01. Juli die neue Präsidentin des Inner Wheel Clubs Duisburg. Das Motto für ihr Amtsjahr lautet "Man muss das Gute tun, damit es in der Welt sei." Mit diesem Leitspruch wird Brigitte Schmelzer die Arbeit ihrer Vorgängerinnen mit Elan fortführen. Trotz erschwerter Bedingungen durch Corona, ist es dem IWC Duisburg gelungen, auch in den vergangenen zwei Jahren die sozialen Projekte aufrechtzuerhalten und auszubauen.

Hier handelt es sich bevorzugt um regionales Engagement, Frauen- und Kinderprojekte wie Immersatt, pro kids, Bunter Kreis, Petershof, Frauenhaus, die Duisburgr Tafel, Herzkissen- und Kraken-Aktionen sowie um Hilfen bei akuten Notsituationen, nur um einige zu nennen. Bei alldem wird Brigitte Schmelzer - Foto Inner Wheel - tatkräftig von ihrem Vorstand, zusammen mit allen Clubmitgliedern, unterstützt. Freundschaft, Hilfsbereitschaft und internationale Verständigung sind das Fundament von Inner Wheel, der weltgrößten Frauen-Service-Organisation. Die 46 Freundinnen des Duisburger Clubs freuen sich darauf, noch in diesem Jahr ihr 30jähriges Charterjubiläum zu feiern.

- „Heimat-Preis 2022“: Bewerbungsfrist endet am 30. Juni
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Bewerbungen bis 30. Juni möglich: „Mercator-Ehrennadel für Verdienste um die Kultur“

Heimat-Preis 2022“: Bewerbungsfrist endet am 30. Juni
Duisburg, 22. Mai 2022 - In diesem Jahr wird der Heimat-Preis 2022 unter dem Motto „Duisburg - Heimat hat viele Wurzeln“ in Duisburg zum vierten Mal verliehen. Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in den Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Der Heimat-Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.
Der Preis kann als ein einzelner Preis oder auf bis zu drei Gewinner aufgeteilt werden. Die Würdigung erfolgt im Rahmen einer Feierstunde. Mit dem Preisgeld sollen weitere Projekte finanziert werden. Der Rat der Stadt Duisburg hat die Preiskriterien festgelegt. Diese sind im Wesentlichen:
• Heimat wird hier als räumliche-soziale Einheit verstanden
• geehrt werden Projekte, die von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und unterschiedlicher Herkunft gemeinsam gestaltet werden und die sich durch ein hohes ehrenamtliches Engagement auszeichnen, die generationsübergreifend sind und Zeichen setzen für ein offenes und tolerantes Miteinander.

Ab sofort können Vorschläge für eine Ehrung mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstr. 1, 47051 Duisburg oder per EMail an a.huskic@stadt-duisburg.de gerichtet werden. Alternativ können Vorschläge auch über das Formular auf der Internetseite des Kulturbüros https://ffw.duisburg.de/lip/form/display.do?%24context=F07CC43C4023D6353612 eingereicht werden. Für Rückfragen steht Anika Huskic telefonisch unter (0203) 283-62188 zur Verfügung.

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2022. Eigenbewerbungen bleiben unberücksichtigt. Weitere Informationen zum Heimat-Preis der Stadt Duisburg finden Sie auf der Internetseite der Kulturbüros der Stadt Duisburg: https://www.duisburg.de/microsites/kulturbueroduisburg/foerderung/heimatpreis.php

Allgemeine Informationen zum „Heimat-Preis“ befinden sich auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.mhkbg.nrw und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #nrwheimatet.

Im letzten Jahr gewann die „Internationale Kinder und Jugendbühne Bahtalo“ den Heimat-Preis Duisburg und konnte mit dem Preisgeld weitere Projekte unter anderem das Theaterprojekt „Tausend und ein Traum“ realisieren.

Bild des Heimatpreis Bild der Preisträger 2021 (Internationale Kinder- und Jugendbühne Bahtalo)

 

Bewerbungen bis 30. Juni möglich: „Mercator-Ehrennadel für Verdienste um die Kultur“
Die Stadt Duisburg zeichnet auch in diesem Jahr bürgerschaftliche Aktivitäten, insbesondere Engagement für die Kultur, mit der MercatorEhrennadel aus. Neben weiteren Preisen der Stadt Duisburg, wie zum Beispiel dem „Fakir-Baykurt-Preis“, sollen mit der „Mercator-Ehrennadel“ insbesondere bürgerschaftliche Aktivitäten von gesamtstädtischer Bedeutung mit Bezug zur Kultur, der Wissenschaft, der Bildung, der Heimatund Brauchtumspflege, sowie der Erforschung der Stadtgeschichte Duisburgs durch kontinuierliche Arbeit, Projekte oder Publikationen geehrt werden.

Die Grundsätze über die Verleihung der Mercator-Ehrennadel und weitere Informationen sind online auf den Seiten des Kulturbüros einsehbar: https://www.duisburg.de/microsites/kulturbueroduisburg/foerderung/Mercator-Ehrennadel.php Vorschläge für eine Ehrung können bis 30. Juni 2022 mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg, oder per E-Mail an g.tomberg@stadt-duisburg gerichtet werden. Für Rückfragen steht Gudrun Tomberg telefonisch unter (0203) 283-62264 zur Verfügung.


 

Fest der Vielfalt am Innenhafen

Duisburg, 16. Mai 2022 - Das Kommunale Integrationszentrum lädt am Samstag, 21. Mai, von 13.30 bis 19 Uhr rund um das Internationale Zentrum (IZ) am Flachsmarkt in Duisburg-Mitte zum Fest der Vielfalt ein. Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn wird die Veranstaltung eröffnen. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause findet die Veranstaltung in diesem Jahr zum sechsten Mal statt.

Initiativen, Gruppen und Vereine des IZ stellen sich vor und informieren über ihre Arbeit. Beim bunten Bühnenprogramm präsentieren zudem Menschen unterschiedlicher Herkunft landestypische Musik, Tanz und Folklore. An einigen Ständen werden auch verschiedene internationale Speisen und Leckereien angeboten. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

 

„Take a Walk with me“ – Spaziergang mit OB Link durch Duisburg-Baerl

Duisburg, 09. Mai 2022 - Oberbürgermeister Sören Link lud am vergangenen Samstag, 7. Mai, rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinsamen Bürgerspaziergang durch Duisburg-Baerl ein. „Der direkte Austausch mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ist mir ein besonderes Anliegen. Es ist schön, gemeinsam die schönen, spannenden und interessanten Orte unserer Stadt zu erkunden und dabei ins Gespräch kommen konnten“, so Link.

Der Heimat- und Bürgerverein Baerl präsentierte direkt zu Beginn die bei Jung und Alt beliebte Skateranlage an der Grafschafter Straße. Entlang eines Neubaugebietes ging es zum Steinschenhof und dem dort ansässigen Hofladen. Reinhard Weyand, der Besitzer des Steinschenhofes, sprach über die Landwirtschaft und deren Herausforderung im 21. Jahrhundert. Der Hofladen wurde inzwischen von der langjährigen Mitarbeiterin, Pelita Bertram, übernommen.


Auf Planwagen, welche durch Kaltblüter traditionell gezogen wurden, ging es über Felder nach Binsheim. Unterwegs zeigte die in Baerl ansässige Familie Bosch wie man Brachen als eindrucksvolle Wildblumenwiesen für die Natur nützlich gestalten kann. In Binsheim begrüßte Christine Schwarz die Teilnehmer im Landhotel „Alte Töpferei“. Das denkmalgeschützte Hotel wurde von Familie Schwarz mit viel Liebe zum Detail restauriert. Nach einer kurzen weiteren Fahrt konnten die traditionsreiche Gaststätte Bosch besucht werden.

Das Ehepaar Eichhorn freute sich über den Besuch und präsentierte die Brauchtumspflege vor Ort. Auf dem Rückweg konnte man bereits das nächste Ziel die Baerler Dorfkirche, bewundern. Die nächste Station war die Feuerwehr Baerl, welche einerseits durch das denkmalgeschützte Gebäude und andererseits durch die moderne Ausstattung Eindruck machte.

Tim Inhester, ehrenamtlicher Löschzugführer bei der Feuerwache in Baerl, berichtete über die aktuelle Situation und Versorgung vor Ort. Am Mahnmal unweit der Feuerwache berichtete noch kurz Klaus Moeller, Pressesprecher der Bürger-Schützengesellschaft Baerl, zur Gedenkarbeit vor Ort. Den Abschluss fand der Spaziergang an der Baerler Mühle bei der Landbäckerei Baerler Mühle. Bei Häppchen und Getränken konnten sich die Bürgerinnen und Bürger mit Sören Link austauschen.


„Take a Walk with me“ – Nächster Spaziergang mit OB Link führt durch Duisburg-Baerl

Duisburg, 11. April 2022 - Oberbürgermeister Sören Link setzt, nach einem erfolgreichen Start Anfang April in Meiderich, seine beliebten Bürgerspaziergänge durch Duisburg fort. Der nächste Bürgerspaziergang führt am Samstag, 7. Mai, um 14 Uhr durch den Stadtteilt Baerl. Duisburgerinnen und Duisburger erwarten spannende Orte und unerwartete Einblicke in den Stadtteil.

Die Teilnahme ist begrenzt. Masken sind für den Transfer obligatorisch und werden für den restlichen Spaziergang empfohlen. Es empfiehlt sich für den Spaziergang festes Schuhwerk zu tragen. Interessierte können sich bis Freitag, 29. April, per E-Mail an unterwegs.mit.dem.ob@stadt-duisburg.de verbindlich anmelden. Bei einer zu großen Anzahl an Anmeldung werden die Plätze per Losverfahren vergeben. Bei Rückfragen steht das Amt für Kommunikation telefonisch unter (0203) 283-2413 zur Verfügung.

 

Duisburg-Hochfeld: Respekt IV am 3. Mai 2022 mit Gregor Gysi

Duisburg, 08. April 2022 - Der Bleimantel Corona hat mehr als zwei Jahre lang viele bürgerschaftliche Aktivitäten lahmgelegt. Trotz all der dramatischen Entwicklungen in der Welt bemühen wir uns weiter kleinteilig um unseren Zukunftsstadtteil Rheinort-Hochfeld und um das Thema Migration, das aktuell um die bittere Frage von Flucht aus der Ukraine erweitert wurde.

Respekt!Hochfeld IV Termin: 3. Mai 2022. Einlass 16.30 Uhr. Beginn 16.45 Uhr
Dr. Gregor Gysi (MdB Die Linke) und Serap Güler (MdB CDU) Podiumsdiskussion mit: Prof. Dr. Uta Hohn (Ruhr-Universität Bochum), Serap Güler (MdB), Norbert Lorenz (Wirtschaftsbetriebe Duisburg), einem Vertretenden der Veranstaltenden, Dr. Anette Bickmeyer (Initiativkreis Ruhr). Auf eine Zusage des neuen Umweltdezernenten Börger (tritt am 1.4. an; in sein Ressort fällt die Federführung IGA in Duisburg) warten wir noch. Moderation: Mario Mais.

Die Veranstaltung wird mit einem Imbiss abschließen (ab 19.30 Uhr). Die Übergänge werden musikalisch untermalt von Chazz (www.chazz.band) Veranstaltungsort: Akkurt-Wasserturm Hochfeld (Aussichtsrestaurant). Zufahrt Parkplatz/Bushaltestelle: Heerstraße 278, 47053 Duisburg Veranstalter: KlüngelKlub e.V. und Zukunftsstadtteil e.V. in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg und Einzelpersonen.

Vision trifft Gegenwart
Der Stadtteil hat das Potenzial, ein Forschungslabor für Fragen innereuropäischer Migration zu sein/zu werden, darauf arbeiten wir seit Jahren hin. Hochfeld hat ganz aktuell mit seiner einmaligen Lage zwischen Innenstadt und Rhein die Chance, ein Musterbeispiel für den gelungenen Stadtwandel zu werden. Hier wird mit Rheinort-Hochfeld das erste Mal in der Duisburger Industriegeschichte ein urbanes Quartier am Rhein entstehen. Es dürfte auch unserem jahrzehntelangen Engagement zu verdanken sein, dass mit der IGA 2027 und jetzt auch durch die Initiative des Initiativkreises Ruhr unser Stadtteil Aufmerksamkeit erfahren hat und sein Potenzial entfalten kann ("Hochfeld wird zur Blaupause für die Region").


Sowohl die Internationale Gartenausstellung (IGA 2027) wie auch der Initiativkreis Ruhr listen Themen auf, die viele Aspekte enthalten, die wir seit langem anregen. Doch vor der Vision liegt der Alltag in unserem Stadtteil mit seinen speziellen Bedingungen, die von den oft außen stehenden Veranstaltenden nicht gesehen werden (können). Jetzt gilt es, die Herausforderungen zu meistern, die Chancen zu nutzen und Wege zu finden, damit unterschiedliche Lebenswelten sich konstruktiv begegnen und wechselseitig voneinander profitieren.

Das Podium ist so besetzt, dass sowohl die Chancen der Zukunft als auch die Herausforderungen der Gegenwart aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Vorträge und Diskussion stehen unter der leitenden Überlegung: Rheinort Hochfeld auf dem Weg zu neuen Formen des Zusammenlebens. Die quirlige Kleinteiligkeit des Basarstadtteils trifft auf gehobenes Wohnen am Rhein.

Sechs Teilnehmende werden auf dem Podium sitzen, weitere Experten und Expertinnen im Publikum werden zu Wort kommen. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Da noch unbekannt ist, welche Corona-Auflagen am 3. Mai gelten, und weil die Zahl der Plätze begrenzt ist, geht es nur mit angemeldeten Gästen. Anmeldung ab sofort unter: respekt@zukunftsstadtteil.de  

Ideen für die Zwischennutzung des Stadtteilparks Hochheide gesucht

Duisburg, 05. April 2022 - Das Quartiersbüro Hochheide startet ab Mittwoch, 6. April, eine Kampagne zur Zwischennutzung für den Stadtpark Hochheide. Alle Interessierten sind eingeladen, sich aktiv mit Ideen einzubringen. In der vor uns liegenden Übergangsphase bis zur Fertigstellung des Stadtteilparks Hochheide gibt es ein Zeitfenster, das sich für eine Zwischennutzung der vorhandenen Freifläche von insgesamt 4.000 m² am Bürgermeister-Bongartz-Platz anbietet.

Das Quartiersbüro Hochheide übernimmt die Aufgabe, die Zwischennutzung zu organisieren. Gesucht werden Projekte von Nachbarn für Nachbarn, wie beispielswiese Parkfestideen, ein Gartenprojekt oder Fußballtrainingslager. Der Phantasie sollen erstmal wenig Grenzen gesetzt werden. Mittel für Aktivitäten können über einen Quartiersfonds beantragt werden.


Ziel ist es, Besucherinnen und Besucher sowie Neugierige anzuziehen und so neue Nachbarschaften entstehen zu lassen. Dies kommt dem entstehenden Park zu Gute, weil Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Vereine, Schulen wie auch Kindergärten etc. die Möglichkeit haben, schon vor der Fertigstellung des Stadtteilparks die Nutzungsmöglichkeiten der Freifläche zu erproben. Vom neu entstehenden Stadtteilpark Hochheide wird ein wichtiger Entwicklungsimpuls für Hochheide und die benachbarten Stadträume ausgehen.

Durch den Park entsteht ab 2022 bis 2026 nach und nach eine neue grüne Stadtteilmitte in direkter Nachbarschaft der Ladenstadt. Wer eine Idee einbringen möchte oder Fragen hat, kann sich an das Quartiersbüro Hochheide auf der Moerser Str. 245 in Hochheide wenden. Auskünfte gibt es auch telefonisch bei Rolf Martin unter (02066) 469 6350 oder per E-Mail an info@quartier-hochheide.de.

 

- Heimat-Preis 2022 - Vorschläge gesucht
- Take a Walk with me – Bürgerspaziergang durch Meiderich
- Neues „BibBike“ der Stadtbibliothek in Duisburg unterwegs

Heimat-Preis 2022 - Vorschläge gesucht
Duisburg, 29. März 2022 - In diesem Jahr wird der "Heimat-Preis" unter dem Motto „Duisburg - Heimat hat viele Wurzeln“ in Duisburg zum vierten Mal verliehen. Der Heimat-Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Der Preis kann als ein einzelner Preis oder auf bis zu drei Gewinner aufgeteilt werden. Die Würdigung erfolgt im Rahmen einer Feierstunde. Mit dem Preisgeld sollen weitere Projekte finanziert werden.


Der Rat der Stadt Duisburg hat die Preiskriterien festgelegt: Heimat wird hier als räumliche-soziale Einheit verstanden und geehrt werden Projekte, die von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und unterschiedlicher Herkunft gemeinsam gestaltet werden und die sich durch ein hohes ehrenamtliches Engagement auszeichnen, die generationsübergreifend sind und Zeichen setzen für ein offenes und tolerantes Miteinander. Ab sofort können bis zum 31. Mai 2022 Vorschläge für eine Ehrung mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg oder per E-Mail an a.huskic@stadt-duisburg.de gerichtet werden.


Vorschläge können auch über das Formular auf der Internetseite des Kulturbüros (https://ffw.duisburg.de/lip/action/invoke.do?id=100493) eingereicht werden. Eigenbewerbungen bleiben unberücksichtigt. Für Rückfragen steht Anika Huskic telefonisch unter (0203) 283-62188 zur Verfügung. Weitere Informationen zum Heimat-Preis der Stadt Duisburg sind auf der Internetseite der Kulturbüros der Stadt Duisburg abrufbar: https://www.duisburg.de/microsites/kulturbueroduisburg/foerderung/heimatpreis.php


Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung NordrheinWestfalen, um in den Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Allgemeine Informationen zum „Heimat-Preis“ sind auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.mhkbg.nrw und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #nrwheimatet zu finden.


Take a Walk with me – Bürgerspaziergang durch Meiderich

Nach längerer coronabedingten Pause fand am vergangenen Wochenende wieder ein Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link statt. Bei bestem Wetter trafen sich 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Stadtpark Meiderich. „Der direkte Austausch mit den Duisburgerinnen und Duisburgern war und ist mir ein besonderes Anliegen. Ich bin daher sehr froh darüber, dass wir beim Bürgerspaziergang endlich wieder gemeinsam die schönen, spannenden und interessanten Ort unserer Stadt erkunden und dabei ins Gespräch kommen konnten“, so Link.


Zunächst berichtete die Bürgerstiftung über das Projekt Heimatgraffiti bei dem die Säulen unterhalb der A59 mit Heimatmotiven verschönert werden Die ersten vier Säulen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits begutachten. Anschließend informierten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg über den Stadtpark und den Mehrgenerationenspielplatz. Der Fokus lag aber auf der baulichen Veränderung in Meiderich. Zunächst stellte Oberbürgermeister Sören Link persönlich die möglichen Veränderungen durch den Ausbau der A59 vor.


Die Stadt hält nach wie vor an ihrer Forderungen nach einer Tunnellösung fest. Zur Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil wird auch die Umgehungsstraße beitragen, über die Matthias Palapys, Geschäftsführer der Duisburger Infrastrukturgesellschaft, berichtete. Neben den baulichen Maßnahmen drehte sich der Spaziergang auch um die Jugendkultur in Meiderich. Anna Littsa stellte ihre Kunstwerke auf der Freisprühfläche vor. Der Ausklang erfolgte im Parkhaus Meiderich, wo auch die Kinder- und Jugendarbeit im Fokus stand. Der nächste Spaziergang ist für Mai geplant.


Neues „BibBike“ der Stadtbibliothek in Duisburg unterwegs

In Duisburg ist ein neues Fahrzeug der Stadtbibliothek unterwegs: Aus Mitteln der Duisburger Bibliotheksstiftung wurde ein Lastenfahrrad mit Elektroantrieb angeschafft und am Montag in der Zentralbibliothek vorgestellt. Das „BibBike“ wird künftig vom Frühjahr bis zum Herbst in Duisburg unterwegs sein. Das auffällig gestaltete Fahrrad ist mit einer großen Transportbox ausgestattet, die je nach angesteuertem Ziel passend bestückt werden kann. Dabei geht es längst nicht mehr nur ums Lesen, sondern um vielfältige Angebote für Menschen aller Altersgruppen und aller gesellschaftlicher Schichten.


„Ich freue mich über die hervorragende Möglichkeit, die Menschen in Duisburg vor Ort zu erreichen und die vielfältigen Angebote unserer Stadtbibliothek noch weiter bekannt zu machen”, sagt Astrid Neese, Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales. Für Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Bibliothek und selbst begeisterter Fahrradfahrer, ist das BibBike eine „zeitgemäße Art und Weise, die Angebote der Duisburger Stadtbibliothek zu transportieren und auf Menschen zuzugehen. Dabei werden wir die Angebote immer aktuell halten, anpassen und weiter entwickeln.“

Thomas Diederichs, Vorsitzender des Kuratoriums der Duisburger Bibliotheksstiftung, hat das Anliegen der Bibliothek gerne unterstützt: „Das BibBike ist eine große Bereicherung, nicht nur für die Bibliothek, sondern für die ganze Stadt.“ Dank des Einsatzes modernster Technik ist das BibBike auch unterwegs eine voll funktionsfähige „Pop-Up“-Bibliothek, in der nicht nur Medien entliehen und zurückgegeben, sondern auch Bibliotheksausweise ausgestellt werden können. Die geplanten Einsatzorte des BibBike sind vielfältig und über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Es werden sowohl Spielplätze als auch Senioreneinrichtungen angesteuert.


In Absprache mit den großen Wohnungsbaugesellschaften werden Wohnquartiere besucht, und auch bei Straßenfesten und Märkten wird das Fahrrad präsent sein. Im Gepäck hat das BibBike immer zielgruppenspezifische oder zum Anlass passende Materialien. Die Mitarbeitenden der Bibliothek haben dazu bisher fünf Themenpakete zusammengestellt. Die Box „Smart Library“ informiert über das große Online-Angebot der Bibliothek. Mit der „grünen Bibliothek“ werden Nachhaltigkeitsthemen vermittelt. Speziell an Senioren richtet sich die Themenbox „Aktiv im Alter“ und auch für interkulturelle Themen findet sich eine eigene Box.


Unter dem Motto „Mach mit! Lies mit! Spiel mit!“ wurden zahlreiche ansprechende Materialien für Kinder zusammengetragen. Neben den Themenboxen sind auch immer Decken, Stühle, ein Sonnenschirm und ein kleiner Klapptisch dabei. Schon in den nächsten Tagen wird das BibBike Einrichtungen für Geflüchtete ansteuern und Bilderbücher für die Kinder bringen. Auch Besuche in Senioreneinrichtungen stehen in Kürze an. Die öffentlich zugänglichen Termine des BibBike werden im Veranstaltungskalender der Stadtbibliothek und auf Social Media angekündigt.
Einrichtungen, Vereine und Initiativen, die das BibBike zu sich einladen möchten, können sich per E-Mail an stadtbibliothek@stadt-duisburg.de wenden.

Vorstellung des neuen „BibBikes“. Von links nach rechts: • Thomas Diederichs, Vorsitzender des Kuratoriums der Duisburger Bibliotheksstiftung • Astrid Neese, Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales • Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Bibliothek


Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW auch in Duisburg: Anerkennung für langjährig engagierte Bürgerinnen und Bürger

Duisburg, 15. März 2022 - Zusätzlich zur bereits etablierten Ehrenamtskarte NRW hat die Landesregierung am 9. März das landesweite Projekt „JubiläumsEhrenamtskarte NRW“ eingeführt, an dem sich auch die Stadt Duisburg beteiligt. „Ich freue mich sehr, dass mit der Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW die Möglichkeit geschaffen wurde, langjährig Engagierte, die bisher nicht die Voraussetzungen des zeitlichen Umfangs erfüllt haben, für ihr Engagement zu würdigen“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Die Karte können langjährig Engagierte erhalten, die sich seit mindestens 25 Jahren engagieren bzw. engagiert haben. Die erforderlichen Jahre können hierbei sowohl in einer als auch in verschiedenen Organisationen geleistet werden oder geleistet worden sein. Mit der Karte, die einmalig ausgestellt wird und lebenslang gilt, können landesweit alle Vergünstigungen in Anspruch genommen werden, die auch für die klassische Ehrenamtskarte angeboten werden.

Anträge auf Ausstellung der Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW können beim Amt für Kommunikation, Burgplatz 19, 47051 Duisburg eingereicht werden. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-2830 oder in Kürze im Internet unter www.duisburg.de und dem Suchbegriff „Ehrenamtskarte“.

 

Bürgerspaziergang durch Meiderich am 26.03.2022

Duisburg, 11. März 2022 - Nach pandemiebedingter Pause werden die beliebten Bürgerspaziergänge mit Oberbürgermeister Sören Link wieder aufgenommen. Gemeinsam werden Stadtteile und spannende Orte in Duisburg neu erlebt. Bei dem nächsten Termin am 26. März von 12 bis etwa 14.30 Uhr wird Meiderich mit der neuen Umgehungsstraße und das Quartier am Meidericher Stadtpark erkundet. Auch die Neugestaltung der A59 wird thematisiert. Die Teilnahme ist begrenzt.

Um den Bürgerspaziergang möglichst sicher zu gestalten, erfolgt kein Bustransfer. Es empfiehlt sich für den Spaziergang festes Schuhwerk zu tragen. Auch das Tragen einer Maske wird empfohlen. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 18. März per E-Mail unter unterwegs.mit.dem.ob@stadt-duisburg.de verbindlich an. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte telefonisch an 0203-2832413. Bei einer zu großen Anzahl an Anmeldung werden die Plätze per Losverfahren vergeben.

 

Ehrenamtliche im Ruhrgebiet leisten Arbeit für 5,47 Milliarden Euro

Duisburg, 07. März 2022 - Buchstäblich unbezahlbar: Die Ehrenamtlichen in der Metropole Ruhr leisten freiwillige Arbeit im Wert von 5,47 Milliarden Euro jährlich. Das geht aus dem Ehrenamtatlas NRW hervor, den WestLotto auf der Basis einer Forsa-Umfrage erstellt hat. 48 Prozent der Menschen im Ruhrgebiet sind ehrenamtlich tätig, die Quote ist etwas niedriger als der NRW-Durchschnitt (50 Prozent).

Dafür ist die Arbeitsleistung mit 222 Stunden pro Ehrenamtler und Jahr die höchste im Landesvergleich (214 Stunden im NRW-Mittel). Der Anteil der Engagierten im Ruhrgebiet ist bei den über 50-Jährigen mit 50 Prozent merklich höher als in der Altersgruppe der 18- bis 49-Jährigen. Infos: http://www.ehrenamtatlas.de - idr

Mercator-Ehrennadel für Verdienste um die Kultur: Vorschläge gesucht

Duisburg, 02. März 2022 - Die Stadt Duisburg zeichnet auch in diesem Jahr bürgerschaftliche Aktivitäten mit der Mercator-Ehrennadel aus. Neben weiteren Preisen der Stadt Duisburg, wie zum Beispiel dem Fakir-Baykurt-Preis, sollen mit der „Mercator-Ehrennadel“ insbesondere bürgerschaftliche Aktivitäten von gesamtstädtischer Bedeutung mit Bezug zur Kultur, der Wissenschaft, der Bildung, der Heimat- und Brauchtumspflege sowie der Erforschung der Stadtgeschichte Duisburgs durch kontinuierliche Arbeit, Projekte oder Publikationen geehrt werden.
Bild der Mercator-Ehrennadel
Die Grundsätze über die Verleihung der Mercator-Ehrennadel und weitere Informationen können online auf den Seiten des Kulturbüros eingesehen werden: https://www.duisburg.de/microsites/kulturbueroduisburg/foerderung/Mercator-Ehrennadel.php Vorschläge für eine Ehrung können bis Dienstag, 31. Mai 2022, mit schriftlicher Begründung per Post an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg, oder per E-Mail an g.tomberg@stadtduisburg gerichtet werden. Für Rückfragen steht Gudrun Tomberg telefonisch unter (0203) 283-62264 zur Verfügung. 

Oberbürgermeister Sören Link (li.) überreichte am 8. Dezember 2021 die Mercator Ehrennadel an Burak Yilmaz, Dr. Ludger Heid und Kurt Walter (2.- 4. v.l.). Rechts daneben die Findungskommission des Duisburger Kulturausschusses.

 

- Online-Workshop zur Gestaltung des Pumptracks im Stadtpark Hochheide
- Anmeldeschluss für das Förderprogramm KOMM-AN NRW 2022

Online-Workshop zur Gestaltung des Pumptracks im Stadtpark Hochheide
Duisburg, 18. Februar 2022 - Derzeit laufen die Planungen zum neuen Stadtpark Hochheide. Der Rat der Stadt Duisburg hat in seiner Sitzung am letzten Montag, 14. Februar, einen entsprechenden Entwurf dazu beschlossen. Nun sollen einige Elemente des Parks konkretisiert und weiterentwickelt werden, wie beispielsweise der mobile Pumptrack, der noch bis April auf der Fläche des ehemaligen Weißen Riesen zum Erkunden und Ausprobieren einlädt.

Dieser soll durch eine asphaltierte Variante fest in den Park integriert werden. Die Stadt Duisburg lädt daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Online-Workshop am Donnerstag, 24. Februar, um 17 Uhr, ein, an der Gestaltung des Pumptracks beizutragen und sich mit Ideen und Anregungen einzubringen. Unter dem nachstehenden Link kann man an dem Workshop teilnehmen: http://qrco.de/bclAlc (oder durch Einscannen des beigefügten QR-Codes).

Auf Grundlage der eingebrachten Ideen wird dann die konkrete Planung einer entsprechenden Anlage vorgenommen. Hier wird man dann auch zukünftig mit nicht motorisierten Rollsportgeräten, wie Fahrrädern, Scootern, Inlineskates oder Skateboards fahren oder rollen können. Sofern eine Teilnahme nicht möglich ist, können Ideen und Anregungen auch bis Sonntag, 27. Februar, per E-Mail bei Katharina Kroog (k.kroog@stadt-duisburg.de) vom Umweltamt eingereicht werden.
Weitere Informationen gibt es telefonisch (0203/283-3276) bei ihr sowie beim Quartiersbüro Hochheide (02066/4696350, info@quartierhochheide.de).


Anmeldeschluss für das Förderprogramm KOMM-AN NRW 2022

Das Landesprogramm „KOMM-AN NRW“ zur Förderung der Integration von Flüchtlingen und Neuzugewanderten in den Kommunen wird auch in diesem Jahr fortgeführt. Anträge auf Fördermittel können noch bis Freitag, 4. März, gestellt werden. Mit Mitteln aus diesem Förderprogramm sind in Duisburg in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte rund um die Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe und Integrationsarbeit gefördert worden.

Rund 180.000 Euro in jedem Förderjahr leitet das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Duisburg (KI) an die Projektträger weiter. Kleinere Vereine und Initiativen werden vorrangig bedacht. „Bedarfsorientierte Maßnahmen vor Ort“ heißt der Programmteil II von KOMM-AN NRW, aus dem die lokalen Projekte gefördert werden. Er gibt den Akteuren der Flüchtlings- und Integrationsarbeit in den Kommunen einen größtmöglichen Gestaltungsspielraum, denn den Bedarf vor Ort kennen die kommunalen Akteure am besten. Gefördert werden Renovierung, Ausstattung und Betrieb von Ankommenstreffpunkten, Maßnahmen des Zusammenkommens, der Orientierung und Begleitung, Maßnahmen zur Informations- und Wissensvermittlung und solche zur Qualifizierung von ehrenamtlich Tätigen und der Begleitung ihrer Arbeit.


Antragsvordrucke können von Vereinen, Initiativen und auch Ehrenamtlern selbst beim KI unter der E-Mail-Adresse p.phlipsen@stadt-duisburg.de angefordert werden. Fragen zur Antragstellung beantwortet Patrick Phlipsen unter der Telefonnummer 0203 283 134. Das Förderprogramm „KOMM-AN NRW“ wird auf der Internetseite des Kompetenzzentrums für Integration unter https://www.bra.nrw.de/integrationmigration/kompetenzzentrum-fuer-integration/foerderungkommunen/komm/komm-ii detailliert vorgestellt.

VHS-Vortrag: Praxiswissen für Vereinsvorstände - VHS-Vortrag über Geld

VHS-Vortrag: Praxiswissen für Vereinsvorstände
Duisburg, 31. Januar 2022 - Referent Jörg Hallmann bietet in seinem Vortrag am Montag, 7. Februar, um 20 Uhr in der Volkshochschule an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte eine Einführung in aktuelle Fragen des Vereinsrechts und des Steuerrechts für Vereine. Der Fachanwalt für Steuerrecht ist spezialisiert auf die Beratung von Vereinen und anderen gemeinnützigen Körperschaften. Vorstände von Vereinen stehen im Mittelpunkt des Vereinslebens und haben ein allseits geschätztes Amt inne.

Doch Vereinsmitglieder, Förderer und Finanzamt erwarten auch von ehrenamtlichen Vorständen, dass sie immer alles richtig machen und alle rechtlichen und steuerlichen Vorschriften im Griff haben. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Eine verbindliche vorherige Anmeldung ist notwendig. Es gilt die 3G-Regel. Weitere Informationen unter www.vhs-duisburg.de sowie telefonisch bei Josip Sosic unter (0203) 283 3725.

VHS-Vortrag über Geld
Historiker Bodo Lueck spricht in seinem Vortrag am Montag, 14. Februar, um 20 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte über das Thema Geld. Die wieder um sich greifende Inflation rückt das Geld wieder ins Bewusstsein. Wie selbstverständlich geht jeder mit Geld um.
Doch woher Geld kommt, was seinen Wert verbürgt, was es im Guten wie im Schlechten anrichten kann, macht sich kaum jemand klar. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend notwendig. Es gilt die 3G-Regel. Weitere Informationen unter www.vhs-duisburg.de oder telefonisch bei Josip Sosic unter (0203) 283- 3725.


Kiesabbau zerstört Kulturlandschaft

Betr. Offenlagebeschluss des RVR vom 17.12. 2021

Moers/Duisburg, 24. Januar 2022 - Beabsichtigte Stellungnahme des Grafschafter Museums- und Geschichtsvereins e. V. (GMGV) in Moers zur Offenlage des Regionalplan-Entwurfs Ruhr, betreffend die Blattschnitte 19 und 20 des aktuellen Entwurfs.  
Die Pläne des Regionalverbands Ruhr, Kiesabbau im nördlichen Bereich der Stadt Neukirchen-Vluyn zuzulassen, zeugen von völliger Unkenntnis oder Missachtung der kulturgeschichtlichen Bedeutung der vorgesehenen Fläche, die für die gesamte Region einen identitätsstiftenden Charakter besitzt. Der geplante Abgrabungsbereich grenzt im Westen unmittelbar an das Hesselfeld, nach Ansicht des LINEG-Geologen Lothar Steinberg die „besterhaltene Donk“ im Bereich der Moerser Donkenlandschaft.  

Diese Donkenlandschaft erstreckt sich vom Rhein bis zu den Schaephuysener Höhenzügen. Noch bis in die frühe Neuzeit hinein bildete der Rhein dort in Hochwasserjahren ein weitflächig mäandrierendes Netz von Nebenarmen aus, so dass sich von Wasser umspülte Inseln, die heutigen Donken bildeten. Noch lange nach Eindeichung des Rheines im 19. Jahrhundert führten diese, nunmehr vom Fluss abgeschnittenen  Altrheinarme zum Teil beträchtliche Wassermengen. Heute nutzt die  LINEG das Kendelnetz als Vorfluter.  

Während dieser Delta-Charakter im Raum Moers durch Überbauung und Kanalisierung nicht mehr erkennbar ist, hat sich im Norden Neukirchen-Vluyns auf einer Fläche von geschätzt fünfzehn Quadratkilometern eine weitgehend ursprüngliche Donkenlandschaft erhalten, in der sogar für Laien die am Ende der letzten Eiszeit entstandenen unterschiedlichen Geländeprofile gut erkennbar sind. Damit besitzen das Hesselfeld und die angrenzende Boschheide einen ähnlich landschaftsbildprägenden Charakter für die Region wie die (außerhalb des RVR-Gebiets liegenden) Schaephuysener Höhenzüge, die Nieper Kuhlenkette oder die inzwischen begrünte und als Freizeitraum beliebte Halde Norddeutschland. Der Blick von dort über Hesselfeld und Boschheide gehört zu den schönsten Ausblicken am gesamten Niederrhein.

 

Wäre schon die geologische Bedeutung des letzten intakten Rests der Moerser Donkenlandschaft ein Grund, jegliche Beeinträchtigung zu unterbinden, macht die kulturhistorische Bedeutung einen Erhalt der Fläche in ihrer jetzigen Struktur geradezu zwingend. Abseits des Rheines gehörten Donken am Niederrhein zu den frühesten Siedlungsgebieten. Die Etymologie des Wortes lässt darauf schließen, dass Donken schon in keltischer Zeit besiedelt wurden. Spätestens mit den von den Klöstern Werden und Kamp, aber auch St. Maria im Kapitol zu Köln ausgehenden Erweiterungen landwirtschaftlicher Flächen wurden Donken durch teilweise Entwässerungen  und Rodungen zum Siedlungsgebiet. Dabei entstand ein  durch die Landschaft und ihre Ökologie vorgegebenes Muster.

Die meisten Höfe wurden in unmittelbarer Nähe der Kendel gebaut, so dass Vieh und Menschen stets ausreichend Frischwasser zur Verfügung hatten. Zum Teil wurden, wie noch jetzt erkennbar, Kanäle  um die Gehöfte herum abgezweigt, so dass die Höfe wie eine kleine Wasserburg zu verteidigen waren. Da die Nähe zum Wasser aber bei Deichbrüchen des Rheins leicht zum Verhängnis werden konnte, wurden häufig in höher gelegenen Gebieten so genannte Wasserhäuser errichtet, in die sich Menschen mit ihrem Vieh flüchten konnten. Auf dem am Vietengraben gelegenen Winkelshof etwa ist ein solches Wasserhaus immer noch erkennbar.

Die Überflutungsflächen in Nähe der Gräben wurden für die Weidewirtschaf, die auf den Donken liegenden Felder für den Ackerbau genutzt. An dieser Aufteilung von Hof, Weide und Acker hat sich bis auf den heutigen Tag nichts geändert. Die Ausweisung großflächiger Auskiesungsgebiete, die laut Regionalplan bis dicht an den westlichen Bereich der Donk Hesselfeld heranreicht, würde diese seit Jahrhunderten bestehende kulturlandschaftliche Struktur unwiderbringlich zerstören. Gleichermaßen landschaftsbildprägend ist die Einbettung der Höfe in die sie umgebenden Felder und Wiesen. Auch diese Beziehung würde zerschnitten.

Die Forschungsarbeiten von Annette Brüggestraß, die im Archiv der Stadt Neukirchen-Vluyn einsehbar sind, haben nachgewiesen, dass ein Teil der Höfe, die im Folgenden aufgelistet werden, eine Geschichte bis in die karolingische Zeit haben. Für viele liegen urkundliche Erwähnungen bereits aus dem 14. und 15. Jahrhundert vor. Schaut man auf die ältesten, zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstandenen  Landkarten (M. Buyx, Tranchot, preuß. Urkarte), stellt man fest, dass in den vergangenen 200 Jahren nicht nur Zahl und Lage der Höfe, sondern auch die Namen weitgehend unverändert erhalten geblieben sind.


Die Tranchot-Karte zeigt Neukirchen um das Jahr 1830. Von Hand eingezeichnet ein Teil des beabsichtigten Abbaugebiets. Das  Hesselfeld und Boschheide in der Darstellung des Geometers Michael Buyx (um 1800).
Bei den genannten Höfen handelt es sich um (im Uhrzeigersinn von Norden):  
Ondereicks   Averdunk   Winkels   Groß Hüsch/Klein Hüsch   Jöden   Vieten   Krauhaus   Wellfonder   Springen   Heister   Bullhorst     Boschhöfe   Tavenrath   Seiltgens  


Die lockere Ansammlung dieser rings um die Donk Hesselfeld angeordneten Höfe ist mehr als nur eine zufällige Zahl verstreuter Gehöfte, aber weniger als eine Dorfgemeinschaft mit verbindlichen weltlichen und kirchlichen Traditionen.  Gemeinsamkeiten entstanden dort durch die Pflege des Brauchtums, Spinnabende für die Frauen, gegenseitige Hilfe in Notlagen oder Heiratsbeziehungen. Die bis heute gewahrt gebliebene räumliche Anordnung der landwirtschaftlichen Einheiten spiegelt somit auch ein Netz historischer sozialer Beziehungen wider.  

Schlussfolgerung

Die geplanten Auskiesungen in der Boschheide westlich des Hesselfelds würden eine historisch bedeutsame Kulturlandschaft auch dann zerstören, wenn die oben genannten Gebäude und die Donk Hesselfeld selbst unangetastet blieben. Zum einen wäre der typische Donkencharakter einer von Kendeln umspülten Erhöhung durch Kiesgruben und die damit verbundenen Umgestaltungen der Landschaft nicht mehr erkennbar. Zum anderen würde der Kiesabbau in unmittelbarer Nähe der historischen Höfe deren Einbindung in die Landschaft beenden. Und schließlich würde auch das rings um die  Donk laufende Wegenetz, durch das die Geschichte der Region für viele Erholungsuchende erfahrbar gemacht wird, zerstört.  

Der GMGV erlaubt sich darauf hinzuweisen, dass der in Neukirchen-Vluyn beabsichtigte  Kiesabbau im Gegensatz zu den Zielen des Regionalplans steht. Dort heißt es im aktuellen Entwurf auf S. 143 unter 3.2:  
„Die landes- und regionalbedeutsamen Kulturlandschaftsbereiche sollen unter Wahrung ihrer prägenden Merkmale und Strukturen erhalten und entwickelt werden. Dabei sollen insbesondere folgende Zeugnisse des bau-, landschafts- und industriekulturellen Erbes erhalten und entwickelt werden sowie bei raumbedeutsamen Planungen im Sinne einer erhaltenden Kulturlandschaftsentwicklung berücksichtigt werden:  
,,kulturhistorisch bedeutende Siedlungen und Freiräume sowie bedeutende Zeugnisse der Wirtschafts-, Verkehrs- und Industriegeschichte, regional überlieferte Siedlungsmuster und –formen in ihrer Eigenart und Typik, in ihrer Zusammensetzung und Verteilung, in Grund und Aufriss sowie mit ihren Rändern und Übergängen zum Freiraum, strukturelle, funktionale und visuelle Raumbezüge und Erschließungsstrukturen, insbesondere der Denkmäler und Denkmalbereiche in ihrem Wirkungsraum, prägende Orts-und Landschaftsbilder, räumliche Sichtbezüge, Horizontlinien und Silhouetten (z.B. Alleen) sowie Freiflächen um solitäre Bauten, morphologische Elemente traditioneller nachhaltiger Nutzung, die die Eigenart und Charakteristik von Landschaft bilden, historisch gewachsene persistente bäuerliche Nutzungsstrukturen, die sich in der Verteilung von Wald und Offenland ausdrücken.

Fast jedes dieser Kriterien trifft für die Boschheide und das Hesselfeld zu. Als Verein, der sich die Bewahrung der Heimat in der Grafschaft Moers zur Aufgabe gemacht hat, möchten wir Politik und Verwaltung an einen Satz erinnern, der sich ebenfalls im Regionalplanentwurf findet: „Besondere oder typische Landschaftsstrukturen sowie wertvolle historische Siedlungsstrukturen (Hofgruppen, Dörfer) sollen weiterhin ablesbar bleiben. Dabei soll berücksichtigt werden, dass historische Objekte nicht wiederherstellbar sind und Störungen unersetzbare Verluste bedeuten.“ Wir bitten, in diesem Sinne zu entscheiden!
Moers, den 24.1. 2022  Grafschafter Museums- und Geschichtsverein

Sachspenden für die Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe in Neudorf gesucht

Duisburg, 19. Januar 2022 - In der Kleiderkammer der Neudorfer Flüchtlingshilfe auf der Bismarckstr. 32 können sich nicht nur Geflüchtete mit Kleidung, Haushaltswaren und Spielzeug versorgen. Gegen eine kleine Spende dürfen sich auch andere Bedürftige dort bedienen. Zudem freut sich das Team der Ehrenamtlichen über Sachspenden: Gefragt ist nicht nur Kleidung, sondern auch gut erhaltene Bettwäsche, Handtücher, Tischwäsche, Geschirr, Töpfe, Pfannen und Besteck. Denn inzwischen haben die meisten Duisburger Flüchtlingsfamilien eine eigene Wohnung. In der fangen sie jedoch meist bei null an, weil sie in Deutschland meist nur mit dem ankamen, was sie am Leib oder als Gepäck tragen konnten.

Seit November 2015 gibt es die Flüchtlingshilfe Neudorf, engagierte Leute, die im Angesicht des nicht abreißenden Flüchtlingsstroms auch in ihrem Stadtteil aktiv werden wollten, zumal das ehemalige Schulamtsgebäude in der Memelstraße zur Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert wurde. Die Ehrenamtlichen der Flüchtlingshilfe initiierten und organisierten Sprachkurse, Sportangebote, Behördenhilfe, Kinderspielgruppen, Kulturangebote, Frühstückstreffs, Straßenfeste, Grillabende und eben auch eine Kleiderkammer mit Begegnungscafé in der ehemaligen Stickerei auf der Bismarckstr. 32. Dieses Gebäude gehört der Evangelischen Gemeinde Neudorf-West - und die Helfer sind dankbar, dass sie es nutzen dürfen.

In der Kleiderkammer arbeiten derzeit 17 Rentner und Rentnerinnen ehrenamtlich. Dazu kommen oft auch Geflüchtete, die bei den körperlich schwereren Arbeiten helfen. Wegen der Pandemie musste das Begegnungscafé geschlossen werden, um zusätzlichen Raum für die Kleiderkammer zu schaffen, so dass der nötige Abstand eingehalten werden kann.

„Das ist sehr schade, denn hier kam es bei Kaffee und Tee oft zu netten Gesprächen - besonders wichtig, weil die Gespräche zum Deutschlernen so überaus hilfreich sind“, bedauert Anke Loss von der Flüchtlingshilfe. „Auch die kleinen Feste, die wir immer im Begegnungscafé feierten, konnten nicht stattfinden und die Geflüchteten, die das noch von früher kennen, fragen oft danach und vermissen es sehr.“

Anke Loss am "Schalter" der Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe Neudorf (Fotos Flüchtlingshilfe Neudorf) 

Anlaufpunkt für viele ist aber nach wie vor die Kleiderkammer, wo es auch während der Pandemie - mit Maske und Abstand – zum Gespräch kommt. Anke Loss lädt alle Menschen aus Neudorf ein, sich dort einmal umzusehen. „Gegen eine kleine Spende darf jeder Bedürftige bei uns einkaufen, ist doch das Tragen und auch das Spenden gebrauchter Kleidung umweltfreundlich und nachhaltig – dazu muss man nicht bedürftig sein.“ Wer spenden möchte, sollte nicht nur die Kleiderschränke durchforsten, sondern auch prüfen, ob nicht auch einige nicht mehr genutzte Haushaltswaren in gute Hände kommen könnten.

„Vielen Spendern ist nicht klar, dass wir auch gerne gut erhaltene Bettwäsche, Handtücher, Tischwäsche, Geschirr, Töpfe, Pfannen und Besteck annehmen. Inzwischen haben die meisten Flüchtlingsfamilien eine eigene Wohnung, in der sie bei null wieder anfangen müssen, denn gekommen sind sie oft nur mit dem, was sie auf dem Leib trugen, oder mit einem kleinen Koffer.“

Die Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe Neudorf, auf der Bismarckstr. 32, ist montags von 10 bis 12 und 16 bis 18 Uhr, sowie dienstags  von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Spenden werden immer freitags zwischen 16.30 und 19 Uhr angenommen; es findet keine Abgabe statt.

Annahme von Spenden ist jedoch zu allen Öffnungszeiten möglich. Außerdem befindet sich ein Container hinter dem Gebäude. Mehr Infos gibt es unter kleiderkammer@fluechtlingshilfe-neudorf.de und bei der Koordinatorin der Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe Neudorf Anke Loss (Tel. 0151 17831951).

Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link

Duisburg, 19. Januar 2022 - Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 8. Februar, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 27. Januar, angefragt werden. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter www.duisburg.de/dialog zur Verfügung.

Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter (0203) 283- 6111 ebenfalls möglich. Für den Termin gilt die 2G-Regel (geimpft, genesen). Ausnahmen sind im Internet unter www.duisburg.de/corona zu finden.

Rosi für Kinderherzen  

Duisburg, 06. Januar 2022 - Rosi Karbach widmet ihre Freizeit dem Nähen von Kleidung für Sternenkinder, Frühchen und Säuglinge sozialschwacher Familien. Als ehemalige Tagesmutter fühlt sich die 68-jährige Kindern stark verbunden und möchte Ihnen mit ihrem Hobby eine Freude bereiten. Auch die Helios St. Johannes Klinik in Alt-Hamborn freut sich sehr über Rosis Engagement und die 10 selbstgenähten Pumphosen, die sie der Kinderintensivstation zur Verfügung stellt. Die Geschichte der nähenden Ehrenamtlerin fängt allerdings ziemlich bedrückend an: In einem Zeitungsartikel erfuhr sie von einer Mutter, die ihr Sternenkind unbekleidet in einer leeren Kiste übergeben bekam.

Das machte sie sprachlos und sie wollte sofort etwas daran ändern. „Es ist mir ganz wichtig, dass die Einschlagdecken für die Sternenkinder von innen ganz warm und kuschelig sind. Schließlich sollen die Allerkleinsten auf ihrer Reise nicht frieren.“ Außerdem bekommt jedes von ihnen einen Anhänger mitgegeben, dessen Gegenstück zu Hause bei den Eltern bleibt. So haben sie eine zusätzliche Verbindung zu ihnen. In der gesamten Zeit hat sie bereits über 500 Mützchen für die Kleinen, über 200 Einschlagdecken für die Sternenkinder und mehr als 70 Deckchen für Inkubatoren hergestellt. Mittlerweile hat sie tatkräftige Unterstützung erhalten.

Eine Gruppe von 12 Frauen hilft ihr, wo sie nur können. Manche von ihnen nähen ebenfalls, stricken, häkeln oder basteln Flyer und Visitenkarten. Eine von ihnen fertigt Engel für die Sternenkinder aus Perlen an. Ihre fleißigen Helferinnen haben Rosi in der Zeitung entdeckt und den Artikel sogleich als Motivationsschub gesehen. Nur so ist es ihr aktuell möglich, die Kleidung nicht nur in Krankenhäusern zu verteilen, sondern auch in sozialschwachen Familien. Für sie gibt es spezielle „Willkommensboxen“ (in der Größe 62 bis 68), die zum Beispiel ein Höschen, zwei verschiedene Oberteile, ein Knistertuch, eine Rassel und ein Paar Söckchen enthalten können. Auch Familien des Helios Klinikums Duisburg durften bereits in den Genuss dieser individuellen Geschenkboxen kommen.

„Jedes Teil ist ein absolutes Unikat, also praktisch Designermode“, sagt Rosi lächelnd. Es ist ihr ein großes Anliegen, die Sachen persönlich zu übergeben. Am liebsten gleich mit einem Foto für ihre Mädelsgruppe. Damit auch sie sehen, wie glücklich es die Menschen macht. Damit sie ihre Arbeit so fortführen kann, wünscht sie sich Unterstützung. Schließlich muss nicht nur der Stoff besorgt werden, sondern auch die Füllwatte, Bündchen, Muster, Garn, Nadeln, Bänder, Spitze, Druckknöpfe und vieles mehr. Da kommt einiges zusammen. Über Helferinnen und Helfer, die ebenfalls nähen möchten, freut sie sich besonders. Kleine Finanzspritzen nimmt sie jedoch genauso gerne entgegen.

„Auch ein Gutschein für ein Stoffgeschäft war schon mal dabei. Das hilft natürlich am meisten. So kann ich hingehen und selbst aussuchen, was ich gerade brauche.“ Jeden Tag fertigt sie zwischen vier und fünf Stunden die winzigen Stoffteile an, um sie später Familien in Krankenhäusern oder der Tafel zu übergeben. „Freude zu verschenken bedeutet für mich, doppelt so viel Freude zurückzubekommen. Wir müssen an diejenigen denken, denen es nicht so gut geht. Jeder von uns kann ein wenig Freizeit oder ein paar Euro opfern, um gemeinsam etwas Großes zu erreichen.“ Wer sie gerne unterstützen möchte, kann sich direkt an sie wenden: 01603769424 oder Rosi.Karbach@gmx.de.

Rosi Karbach mit einer selbstgenähten Umschlagdecke im Kreißsaal der Helios St. Johannes Klinik

Feuerwehr: Schulter an Schulter mit dem Ehrenamt

Duisburg, 23. Dezember 2021 - In diesem Jahr wurden durch engagierte Frauen und Männer rund 280000 Stunden extrem wertvoller Unterstützung im Katastrophenschutz und in der Pandemiebekämpfung geleistet. Davon rund 30000 Stunden nur durch Hilfsorganisationen. Martin Murrack, Stadtdirektor, Krisenstabsleiter und Feuerwehrdezernent, blickt deshalb gemeinsam mit Oliver Tittmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg, auf das überwältigende ehrenamtliche Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr und den Hilfsorganisationen zurück.

Ohne diesen Einsatz stünde Duisburg jetzt nicht so gut da. Der Betrieb mehrerer Test- und Impfzentren, Unwetter in Duisburg, die Flutkatastrophe in NRW, die Sprengung des „Weißen Riesen“ nebst unzähliger Arbeiten und Dienste, sind nur einige Beispiele. Ohne das Ehrenamt ging im zurückliegenden und von Krisen geprägten Jahr 2021 praktisch nichts. Ein ebenso großes Dankeschön geht von Amtsleiter Oliver Tittmann deshalb auch an die Arbeitgeber, die ihre Beschäftigten für diesen wertvollen Dienst am Nächsten freistellen.


„Die Duisburger Feuerwehr und ihre ehrenamtlichen Unterstützer haben in diesem Jahr mit Nachdruck ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Die Hingabe und Einsatzbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen, die weit über das normale Maß hinausging, hat mich tief beeindruckt“, sagt Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Martin Murrack. Die jüngsten Entwicklungen der Corona-Pandemie lassen auch für 2022 ein breit gefächertes Aufgabenfeld erwarten – nicht zuletzt durch das vermehrte Auftreten der Omikron-Variante. Daher möchte die Feuerwehr Duisburg erneut „vor die Lage kommen“ und bittet schon jetzt die Ehrenamtler, deren Familien und auch die Arbeitgeber um eine fortlaufende Unterstützung.

„Wir sind auf das Ehrenamt absolut angewiesen“, sagt Oliver Tittmann. Unter seiner Regie wurde bereits zu Beginn der Pandemie von der Einbindung des Ehrenamtes großzügig Gebrauch gemacht, in dessen Folge eine Welle der Hilfsbereitschaft begann und bis heute anhält. Doch auch Helfer werden müde und sind nicht gegen die Erkrankung durch Corona geschützt. „Daher müssen wir nochmal alle Kräfte bündeln und auch weiterhin Schulter an Schulter alles geben, um unseren Beitrag zum Schutz der Bevölkerung zu leisten.“, so Oliver Tittmann. Es wird eine gemeinsame Herausforderung für das #TeamDuisburg.
Feuerwehrmann, Atemschutzgeräteträger

Pixabay-Foto


Ob in Mündelheim oder Moers: „Kiesabbau zerstört Heimat!“

Moers/Duisburg, 17. Dezember 2021 -  Der Grafschafter Museums- und Geschichtsverein in Moers e.V. (GMGV) hat mit Betroffenheit die Pläne des Regionalverbands Ruhr (RVR) zur Kenntnis genommen, große Flächen innerhalb der ehemaligen Grafschaft Moers als Kiesgewinnungsgebiete auszuweisen. Alleine in Neukirchen-Vluyn soll nur wenige Kilometer von der Stadtgrenze zu Moers entfernt die Boschheide als Abgrabungsgebiet ausgewiesen werden.

„Eine Auskiesung in diesem Bereich würde jahrhundertealte Kulturlandschaften und damit identitätsstiftende Teile der Heimat zerstören“, heißt es in einem Beschluss des GMGV-Vorstandes. „Wir bedauern sehr, dass das Regionalparlament den Anregungen der Heimat- und Verkehrsvereine Neukirchen und Vluyn sowie zahlreicher Bürger aus der Region - darnicht gefolgt ist, eine Entscheidung über die Offenlegung des Regionalplanes bis nach der nächsten Landtagswahl zu verschieben. Die Zerstörung der Moers und Neukirchen verbindenden Donkenlandschaft wäre nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus kulturhistorischer Sicht ein nicht wiedergutzumachender Verlust.


Gerade an dieser Fläche lässt sich bis auf den heutigen Tag mustergültig erfahren, wie sich die Menschen am Niederrhein in den vergangenen 800 Jahren die geologischen Besonderheiten der Region zu Nutze gemacht haben. Es gibt nur noch wenige Orte am Niederrhein, an denen das einst landschaftsbildprägende Ensemble von tiefer liegenden Kendeln, höher gelegenen Donken und den in den Übergangsbereich hineingebauten landwirtschaftlichen Gehöften so erhalten ist wie in dem nur zur Auskiesung vorgesehenen Gebiet zwischen Halde Norddeutschland und Lintforter Straße.“  


Ausgehend vom Kloster Kamp, so der Verein,  werde auf dem ehemaligen Wald- und Sumpfflächen seit dem 12. Jahrhundert Landwirtschaft betrieben. Der südliche Bereich des vorgesehenen Abbaugebiets weise zudem die Besonderheit auf, dass dort eine von Gräben und Bauernhöfen umgebene Donkeninsel erhalten geblieben sei. Der an der Gartenstraße liegende Winkelshof etwa werde urkundlich bereits im 15. Jahrhundert erwähnt. Auch der benachbarte, ebenfalls denkmalgeschützte Averdunkshof  werde schon auf der Tranchot-Karte im frühen 19. Jahrhundert verzeichnet. Obwohl beide Denkmäler  nicht direkt betroffen seien, bedeute der Kiesabbau in doch einen tiefgreifenden Einschnitt in ein geschichtlich gewachsenes Landschafts- und Siedlungsbild.

 

Das MarxlohForum hat neue Sprecher*innen gewählt

Neue Sprecher*innen für Marxloh: Vom 6. bis zum 9. Dezember fanden die Wahlen für das MarxlohForum statt. Auf Grund von Corona wurde aus einem Wahlnachmittag eine ganze Wahlwoche, so entscheiden es die beiden „alten“ Sprecherinnen des MarxlohForums, Lena Richter und Pinar Oguzcan.


„Vor dem Hintergrund der pandemischen Lage, wäre es unverantwortlich gewesen, die verschiedenen Menschen aus Marxloh in einer größeren Menge zusammen zu bringen“, sind sich beide einig, „daher gab es die Möglichkeit, postalisch oder persönlich zu wählen.“ Mehr als 2/3 der Wahlberechtigten gaben bis zum Nachmittag des 9. Dezembers ihre Stimmen ab.


Die Wahlhelfer*innen Claus Lindner, Karen Dietrich und Beate Gerhards geben am frühen Donnerstagabend das Wahlergebnis der Neuwahlen für das MarxlohForum bekannt: Alte und Neue erste Sprecherin bleibt Lena Richter, gefolgt von Kathrin Halfmann und Helmuth Schweitzer, die beide neu im Team sind. „Ich freue mich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen der Menschen hier in Marxloh und auf die gemeinsame Zusammenarbeit im neuen Team. Im kommenden Jahr hoffen wir alle auf mehr Möglichkeiten, uns wieder persönlich zu treffen und auszutauschen“, kommentiert Lena Richter das Wahlergebnis.

Von hinten nach vorne :Die drei Sprecher*innen Helmuth Schweitzer, Kathrin Halfmann und Lena Richter

Verleihung der Mercator-Ehrennadel

Duisburg, 9. Dezember 2021 - Oberbürgermeister Sören Link verlieh am Mittwoch, 8. Dezember, die Mercator-Ehrennadel für besonderes kulturelles und bürgerschaftliches Engagement im Blauen Saal des Kultur- und Stadthistorischen Museums. Historiker, Literaturwissenschaftler und Publizist Dr. Ludger Heid, Burak Yilmaz für sein engagiertes Wirken der Aufklärungsarbeit gegen den muslimischen Antisemitismus sowie Kurt Walter für seine jahrzehntelangen Aktivitäten der Heimat- und Stadtbildpflege und der Duisburger Stadtgeschichte wurden mit der Mercator-Ehrennadel ausgezeichnet.

Mit der Mercator-Ehrennadel zeichnet die Stadt Duisburg regelmäßig besonderes bürgerschaftliches Engagement für Verdienste um die Kultur aus. In diesem Jahr lag ein besonderes Augenmerk auf Menschen, die sich in besonderer Weise gegen Antisemitismus einsetzen. Dr. Ludger Heid verfasste zahlreiche Aufsätze, Rezensionen und Publikationen zur Aufarbeitung der Duisburger Stadtgeschichte. Insbesondere für die Reihe „Duisburger Forschungen“ und setzte er sich in hohem Maße dafür ein, diese Geschichte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Seine herausragenden historischen Kenntnisse sind Grundlage für Vorträge und Lesungen, Stadtführungen durch Duisburgs jüdische Altstadt, für Straßenbenennungen und auch für die Verlegung der Stolpersteine, die an das Schicksal von Menschen jüdischen Glaubens erinnern. Er ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Duisburg- Mülheim/Ruhr-Oberhausen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, die im Jahre 1973 ihre Arbeit aufnahm. Burak Yilmaz ist Autor und Pädagoge in Duisburg und Leiter des Projektes „junge Muslime in Auschwitz“ und der Theatergruppe „Die Blickwandler“.

Sein engagiertes Wirken gilt der Aufklärungsarbeit gegen den muslimischen Antisemitismus und der Stärkung der Erinnerungskultur in unserer Zuwanderungsgesellschaft, aber auch gegen Gewalt und für Respekt und Toleranz. Seit 2012 organisiert er Fahrten mit jungen Muslimen zur Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz und verdeutlicht über diese Besuche die Folgen von Rassismus und Antisemitismus, aber auch gegen Gewalt. Der Besuch der Gedenkstätte wird ergänzt um die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit in Duisburg, über den Holocaust, Antisemitismus, Rassismus und auch über den Nahost-Konflikt.


Für sein Engagement gegen Vorurteile, Antisemitismus und Rassismus und zugunsten einer starken Erinnerungskultur wurde Burak Yilmaz im Dezember 2018 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Kurt Walter engagiert sich bereits jahrzehntelang für die Aufarbeitung, Bewahrung und Verbreitung lokaler Heimatgeschichte und der Stadtbildpflege. Er war einer der ersten Initiativgeber für das Vorhaben, das Mercatorhaus wiederaufzubauen, im Rahmen von Stadtführungen, Vorträgen und Lesungen vermittelt er Duisburger Heimatgeschichten, ebenso wie die Aufarbeitung und Vermittlung der jüdischen Geschichte.
Zudem gilt sein Einsatz der Bepflanzung der Grünflächen rund um den Campus Duisburg der Universität Duisburg-Essen, durch seine Motivation gibt es inzwischen eine Hochschulgruppe, die sich regelmäßig um die Anlagen kümmert.

Oberbürgermeister Sören Link (li.) überreichte die Mercator- Ehrennadel an Burak Yilmaz, Dr. Ludger Heid und Kurt Walter (2.-4. v.l.). Rechts daneben die Findungskommission des Duisburger Kulturausschusses.


Tag des Ehrenamtes

Freiwillig Engagierte der Hochheider Tasche erhalten Ehrenamtskarte NRW
Duisburg, 4. Dezember 2021 - Zum internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember wird weltweit freiwilliges Engagement geehrt. Oberbürgermeister Sören Link nahm dies zum Anlass und übergab am heutigen Freitag, 3. Dezember, im Mercatorzimmer des Duisburger Rathaus als Zeichen der Anerkennung und Würdigung für zeitlich überdurchschnittliches, ehrenamtliches Engagement Ehrenamtskarten an Heinz-Hubert Jansen, Sprecher der Hochheider Tasche, stellvertretend für die freiwilligen Helferinnen und Helfer der Hochheider Tasche.

„Mein großer Dank gilt allen Engagierten der Hochheider Tasche, die sich für bedürftige Familien und Alleinstehende im Stadtteil einsetzen. Ich möchte zum Tag des Ehrenamtes aber auch allen anderen Duisburgerinnen und Duisburgern danken, die mit ihrem Engagement die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt stärken", so Oberbürgermeister Sören Link.

Die Ehrenamtskarte ist eine Geste der Anerkennung und Würdigung für überdurchschnittliches, ehrenamtliches Engagement und wurde mit Ratsbeschluss im Mai 2014 in Duisburg eingeführt. Um die Ehrenamtskarte zu erhalten, müssen Ehrenamtliche seit einem Jahr mindestens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden pro Jahr einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen. Die ehrenamtliche Tätigkeit muss ausschließlich für Dritte ohne Erhalt einer Aufwandsentschädigung, die über die Erstattung der tatsächlichen Kosten hinausgeht, erfolgen.

Anträge auf Ausstellung der Ehrenamtskarte können beim Amt für Kommunikation, Rathaus Duisburg, Burgplatz 19, 47051 Duisburg, eingereicht werden. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-2830 oder im Internet unter www.duisburg.de (Suchbegriff „Ehrenamtskarte“).


Oberbürgermeister Sören Link überreichte Heinz-Hubert Jansen (r.), Sprecher der Hochheider Tasche, stellvertretend für alle freiwilligen Helferinnen und Helfer der Hochheider Tasche, die Ehrenamtskarte NRW. In der Mitte ist seine Ehefrau zu sehen, die ihn bei seiner Arbeit unterstützt

Heimat-Preis an die Internationale Kinder- und Jugendbühne Bahtalo

Duisburg, 2. Dezember 2021 - In diesem Jahr wurde der Heimat-Preis unter dem Motto „Duisburg - Heimat hat viele Wurzeln“ in Duisburg zum dritten Mal verliehen. Oberbürgermeister Sören Link überreichte den Heimat-Preis am Mittwoch, 1. Dezember, im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Opernfoyer des Theaters an die Kinder- und Jugendbühne Bahtalo. Die Kinder und Jugendlichen präsentierten gemeinsam mit Projektleiterin Annegret Keller-Steegmann einen kleinen Einblick in ihr Programm.

Oberbürgermeister Sören Link: „Mit dem Heimat-Preis wird das Engagement von Menschen wertgeschätzt, die ihre Heimat jeden Tag - im Großen wie im Kleinen – gestalten. Das Projekt ‚Bahtalo‘ leistet einen wichtigen Beitrag in unserer Stadt. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken.“ Das Projekt Bahtalo erhielt als diesjähriger Preisträger für sein Engagement vom Land Nordrhein-Westfalen 15.000 Euro. Mit dem Preisgeld sollen weitere Projekte finanziert werden. Für die Kinder- und Jugendbühne heißt eines dieser Projekte „Tausend und ein Traum“.

In der Jurysitzung mit Mitgliedern des Kulturausschusses wurde in diesem Jahr im Gegensatz zu den Vorjahren erstmalig nur ein Preisträger ausgewählt. Der Heimat-Preis ist für die Preisträger eine große Wertschätzung des Engagements. Die Auszeichnung würdigt die jeweils geleistete Arbeit und soll Ansporn für andere Initiativen und deren Aktivitäten sein. Die Internationale Kinder- und Jugendbühne Bahtalo gründete sich 2013 im Zuge der Auseinandersetzungen um das Roma-Quartier in DuisburgRheinhausen. Zunächst fast nur Kinder aus Roma-Familien zählend und ohne festen Ort hat die Kinderbühne 2015 Heimat und einen starken Partner in der neu gegründeten Gesamtschule Körnerplatz gefunden.

Ab dem Jahr 2016 kamen junge Geflüchtete vieler Nationen, Sprachen und Konfessionen dazu. Heute bietet Bahtalo Kindern und Jugendlichen eine Heimat. Gemeinsam zu musizieren und etwas auf die Bühne zu bringen, das war und ist ihre Antwort auf Vorurteile und Sprachlosigkeit. Das Projekt zählt mit zunehmend steigender Anzahl Kinder und Jugendliche aus vielen Nationen im Alter von 6 bis 18 Jahren. Bahtalo wird von den Familien auch als Ansprechpartner bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen wahrgenommen und engagiert sich darüber hinaus in den Netzwerken vor Ort gegen Diskriminierung, Vertreibungen und Abschiebungen.

Das Projekt will Vorurteilen gegenüber Menschen anderer Herkunft und Kultur entgegenwirken und zum Miteinander im Stadtteil beitragen. Weitere Informationen unter: www.bahtalo.de. Der Heimat-Preis ist eine Initiative der Landesregierung NordrheinWestfalen, um in den Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Im letzten Jahr wurde einer der drei ausgewählten Duisburger Preisträger, der Heimatverein Hamborn, unter allen Trägern des Heimat-Preises vom Land NRW zum Landessieger des Heimat-Preises gekürt.

V.l.: Projektleiterin Annegret Keller-Steegmann sowie Sonja und Noura von der Kinder- und Jugendbühne „Bahtalo“ nahmen den „Heimat-Preis“ entgegen

Wie kommen die Lotto-Quoten zustande?