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Vor 25 Jahren
1991: Konstituierende Sitzung des ersten Gesamtberliner
Abgeordnetenhauses nach der Wiedervereinigung (vor 25 Jahren)
Gestern starb Rockstar David Bowie im Alter von 69 Jahren an einem
Krebsleiden. Er wurde am 8. Januar 1947 in London geboren und lebte
in den 1970er Jahren im damaligen West-Berlin. An seinem 69.
Geburtstag erschien sein neues Album "Blackstar".
Der Bundeskanzler zur Einigung zum EU-Mercosur-Abkommen
Friedrich Merz: „Die Einigung zum EU-Mercosur-Abkommen ist ein
Meilenstein in der europäischen Handelspolitik und ein wichtiges
Signal unserer strategischen Souveränität und Handlungsfähigkeit.
Mit dem Abkommen stärken wir unsere Wirtschaft und die
Handelsbeziehungen mit unseren Partnern in Südamerika – das ist gut
für Deutschland und für Europa. Aber: 25 Jahre Verhandlungen waren
zu lang. Jetzt kommt es darauf an, die nächsten Freihandelsabkommen
zügig abzuschließen.“
Wetterwarnung Der
Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter
www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App
(https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html)
veröffentlicht.
Minustemperaturen täuschen: Eis auf
Duisburger Gewässern nicht tragfähig! Die derzeitige
Wetterlage mit anhaltenden Minustemperaturen kann dazu verleiten,
zugefrorene Teiche, Seen und andere Gewässer zu betreten. Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg und das Bürger- und Ordnungsamt warnen
jedoch ausdrücklich davor, Eisflächen zu betreten, darauf zu
spazieren oder Schlittschuh zu laufen.
Auf zahlreichen
Duisburger Gewässern haben sich bereits am Ufer Eisflächen gebildet,
die sich bei der aktuellen Kälteperiode weiter ausdehnen können.
Diese Eisschichten sind jedoch sehr dünn und keinesfalls tragfähig.
Ein Betreten der Eisflächen ist daher mit akuter Lebensgefahr
verbunden, da das Eis jederzeit einbrechen kann.
Das
Betreten öffentlich zugänglicher Eisflächen ist verboten.
Insbesondere Eltern werden gebeten, ihre Kinder über die Gefahren
aufzuklären und sie eindringlich davor zu schützen, Eisflächen zu
betreten.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg und das Bürger-
und Ordnungsamt appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, die
Warnhinweise ernst zu nehmen und verantwortungsvoll zu handeln, um
Unfälle zu vermeiden.
ME.LAK: Gemeinsam für die
Stadtreinigung der Zukunft In Duisburg entsteht derzeit
ein innovatives Projekt für die Stadtreinigung der Zukunft: Mit
„ME.LAK – Menschenzentrierte Entwicklung einer autonomen
Kehrmaschine und Leitstelle“ entwickeln die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Wissenschaft und IT
eine autonome, vollelektrische Kehrmaschine.
Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg stehen als Konsortialführer einem
Zusammenschluss von insgesamt fünf Partnern vor und koordinieren und
steuern das gesamte Projekt. Das Projekt läuft seit dem 1. Mai 2025
und wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie,
Klimaschutz und Energie NRW mit Mitteln aus dem EFRE/JTF-Programm
2021-2027 gefördert.
Vollautomatisierte Reinigung – sicher,
effizient und emissionsfrei Im Mittelpunkt von ME.LAK steht die
Entwicklung einer autonomen, vollelektrischen Kehrmaschine nach
SAE-Level 4. SAE-Level 4 beschreibt dabei ein Automatisierungslevel
bei dem das Fahrzeug in klar definierten Einsatzbereichen alle Fahr-
und Reinigungsaufgaben selbstständig ausführt. Das Fahrzeug soll
künftig den gesamten Arbeitsprozess – vom Laden über den
Reinigungsvorgang bis zur Entleerung – eigenständig durchführen
können. Über eine von geschulten Remote-Pilotinnen und -Piloten
besetzte Leitstelle wird der Betrieb überwacht und bei Bedarf
unterstützt.
Impulse für eine moderne Stadtreinigung Die
Stadtreinigung steht vor großen Veränderungen: Fachkräftemangel
erschwert die Besetzung von Kehrmaschinen, körperliche Belastungen
mindern die Attraktivität des Berufs und gleichzeitig steigen die
Anforderungen an digitale und effiziente Arbeitsprozesse.
ME.LAK setzt genau hier an: Das Projekt verbindet technologische
Innovation mit einer Weiterentwicklung der Arbeitswelt. Neue
digitale Unterstützungsangebote, ergonomischere Abläufe und
zusätzliche Tätigkeitsprofile sollen die Beschäftigten entlasten und
langfristige Perspektiven schaffen.
Die Ziele des Projekts
Ziel von ME.LAK ist eine autonome, vollelektrische Kehrmaschine, die
den gesamten Arbeitsprozess selbstständig ausführt: reinigen, laden,
entleeren und interne Reinigungsschritte durchführen. Das Fahrzeug
soll mit seiner Umgebung interagieren und seine nächsten Fahr- und
Arbeitsmanöver verständlich kommunizieren. Reinigungsrouten werden
softwaregestützt geplant und angepasst.
Herzstück des Systems
ist eine menschenzentrierte Leitstelle, in der Remote-Pilotinnen und
-Piloten den Betrieb überwachen und bei Bedarf eingreifen. Dadurch
entsteht zugleich ein neues, inklusives Berufsbild, das zusätzliche
Beschäftigungsmöglichkeiten bietet.
„ME.LAK zeigt, wie wir
kommunale Dienstleistungen zukunftsfähig gestalten können: durch
intelligente Automatisierung, neue Berufsbilder und eine
menschenzentrierte Perspektive. Besonders stolz bin ich auf die
interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesem Konsortium – hier kommen
Expertise, Kreativität und praktische Erfahrung zusammen. So
entsteht ein System, das nicht nur effizienter und nachhaltiger ist,
sondern auch bessere Arbeitsbedingungen schafft. Wir sind überzeugt:
Was hier in Duisburg entsteht, kann vielen Kommunen in Deutschland
und Europa neue Wege aufzeigen," ist Thomas Patermann, Sprecher des
Vorstands der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, für das gesamte
Konsortium sicher.
Interdisziplinäres Konsortium Damit
eine autonome Kehrmaschine Realität werden kann, braucht es
Expertise aus vielen unterschiedlichen Bereichen: Fahrzeugtechnik,
Softwareentwicklung, Psychologie, Logistik, Stadtverwaltung und
operative Stadtreinigung. ME.LAK vereint diese Kompetenzen in einem
interdisziplinären Konsortium, in dem Forschung, Industrie und
kommunale Praxis eng zusammenarbeiten. Die beteiligten Partner
bringen ihr spezifisches Know-how ein und entwickeln gemeinsam ein
ganzheitliches System, das über Duisburg hinaus Modellcharakter
haben kann.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg: Die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg leiten das Projektkonsortium,
koordinieren die Zusammenarbeit der Partner und stellen die
notwendige Infrastruktur bereit. Sie testen die Entwicklungen unter
realen Bedingungen der Stadtreinigung und verantworten rechtliche
Vorgaben sowie Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerkommunikation.
Schotte Automotive GmbH & Co. KG: Schotte Automotive entwickelt
die automatisierte Betriebsstätte und eine benutzerfreundliche
Leitstelle zur Überwachung und Teleoperation der Kehrmaschine. Die
Systeme werden schrittweise getestet und für den Einsatz optimiert.
Universität Duisburg-Essen (UDE): Die Universität
Duisburg-Essen begleitet das Projekt wissenschaftlich. Sie
entwickelt Sicherheitskonzepte, untersucht Akzeptanz und
Nutzerverhalten und analysiert Mensch-Maschine-Interaktionen. Zudem
unterstützt sie die Gestaltung der Leitstelle und begleitet
Testphasen im nichtöffentlichen und öffentlichen Raum.
Krankikom GmbH: Krankikom entwickelt die zentralen
Kommunikationsschnittstellen zwischen Fahrzeug, Leitstelle und
Umfeld. Das Unternehmen gestaltet zudem die Nutzeroberflächen und
erforscht, wie die Kehrmaschine ihre Absichten verständlich
kommuniziert. Alle Systeme werden im Prototyp erprobt.
Bucher
Municipal (Enway): Bucher Municipal entwickelt die autonomen
Fahrfunktionen der Kehrmaschine, inklusive präziser Navigation und
automatischem Anfahren von Lade- und Entleerstationen. In
Praxistests werden diese Funktionen kontinuierlich weiterentwickelt.
Ausblick: Vom Prototyp zu Tests unter Realbedingungen In
den kommenden Monaten stehen weitere vorbereitende Arbeiten,
detaillierte Entwicklungsphasen und vertiefende Planungen an, um den
Weg für den praktischen Einsatz zu ebnen. Mitte 2026 sind erste
Tests vorgesehen, die in einem gesicherten Bereich auf einem der
Betriebshöfe der Wirtschaftsbetriebe durchgeführt werden. Auf
Grundlage dieser Erkenntnisse soll im Jahr 2027 der Testbetrieb auf
den betrieblichen Flächen der Wirtschaftsbetriebe starten.
Langfristig bietet das System das Potenzial, in städtische
Smart-City-Strategien eingebunden und auf andere Kommunen übertragen
zu werden. Das Projekt ME.LAK läuft insgesamt bis zum 30. April
2028.
Winterfütterung von Vögeln: Untere
Naturschutzbehörde informiert Füttern oder nicht?
In der kalten Jahreszeit überlegen viele Bürgerinnen und Bürger, ob
und in welchem Umfang Vögel im Winter gefüttert werden sollten. Die
Untere Naturschutzbehörde der Stadt Duisburg informiert hierzu und
beantwortet die wichtigsten Fragen. Ist die Winterfütterung aus
naturschutzfachlicher Sicht sinnvoll? Wildvögel sind grundsätzlich
an die winterlichen Bedingungen in unseren Breiten angepasst.
Auch bei Frost und Schneefall finden sie in der Regel
ausreichend Nahrung oder weichen in günstigere Lebensräume aus. Eine
Fütterung ist daher nicht zwingend notwendig und ersetzt keinen
aktiven Naturschutz. Gleichzeitig haben sich die Lebensbedingungen
vieler Vogelarten in den vergangenen Jahrzehnten verschlechtert.
Versiegelte Flächen, strukturarme Gärten und der Rückgang heimischer
Pflanzen führen dazu, dass natürliche Nahrungsquellen insbesondere
im Siedlungsbereich knapper werden.
In solchen Fällen kann
eine maßvolle Winterfütterung helfen, diese Defizite teilweise
auszugleichen. Eine solche Fütterung kann den Energiehaushalt der
Vögel stabilisieren und ihre Überlebenschancen in der kalten
Jahreszeit verbessern. Gleichzeitig bietet sie die Möglichkeit,
Vögel aus nächster Nähe zu beobachten und fördert bei vielen
Menschen das Interesse an Natur- und Artenschutz.
Wichtig
ist jedoch, dass die Fütterung auf die Wintermonate beschränkt
bleibt und mit dem Beginn der Brutzeit im Frühjahr wieder
eingestellt wird. Eine ganzjährige Fütterung führt nicht zu einer
nachhaltigen Förderung der Artenvielfalt, sondern begünstigt vor
allem häufige Körnerfresser, während viele andere Vogelarten kaum
davon profitieren.
Worauf sollten Bürgerinnen und Bürger
achten? Die Auswahl des Futters spielt eine entscheidende Rolle.
Geeignet sind heimische Samen und Körner wie Sonnenblumenkerne,
Bucheckern oder Eicheln sowie in Maßen frisches Obst. Fettreiches
Futter kann den erhöhten Energiebedarf im Winter decken, sollte
jedoch naturverträglich sein. Samen nichtheimischer Pflanzen oder
stark verarbeitete Lebensmittel sind zu vermeiden.
Auch die
Art der Futterstelle ist zu berücksichtigen. Futtersilos oder
Futterspender sind hygienischer als offene Futterhäuschen, da sie
den direkten Kontakt der Tiere mit dem Futter und eine
Verunreinigung durch Kot reduzieren. Eine regelmäßige Reinigung der
Futterstellen beugt Krankheiten vor und verhindert die Anlockung
unerwünschter Tiere.
Die Untere Naturschutzbehörde rät ausdrücklich davon ab, Wasservögel
wie Enten, Gänse oder Schwäne zu füttern. Diese Tiere sind in der
Lage, sich selbst ausreichend zu ernähren. Zusätzliches Füttern,
insbesondere mit Brot, kann zu gesundheitlichen Problemen,
Verhaltensänderungen und einer Belastung der Gewässer führen.
Weiterführende Informationen und Hinweise zur naturnahen Gestaltung
von Gärten sowie zur Winterfütterung von Vögeln finden sich auf der
Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de
Minusgrade: Expertentipps für Heizungs- und andere
Wasserleitungen Hohe Sanierungskosten vermeiden
(Düsseldorf 09.01.2026) Im Kontext des Stromausfalls in Berlin und
der Kältewelle in Deutschland, warnt der VDI vor Schäden durch
einfrierende Heizungs- und Trinkwasserleitungen. Gefährdet sind
dabei nicht nur technische Anlagen, sondern vor allem Häuser und
Wohnungen von Privatpersonen: Wenn Wasser z.B. aufgrund eines
Stromausfalls oder von längerer Abwesenheit der Bewohnenden in
Leitungen steht und gefriert, dehnt es sich aus und kann Rohre zum
Bersten bringen.
Trinkwasser-Experte Thomas Wollstein von
der
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik erklärt: „Frostschäden
an Heizungs- und Trinkwasserleitungen zeigen sich oft erst, wenn die
Kälteperiode vorbei ist und das Eis wieder auftaut. Wer jetzt nicht
vorsorgt und später nicht aufmerksam ist, riskiert, Wasserschäden zu
spät zu bemerken, und damit unnötig hohe Sanierungskosten.“
• Bei einem großflächigen
Stromausfall wie beispielsweise in den vergangenen Tagen in Teilen
Berlins fallen die Heizung und die Trinkwasserversorgung aus. Das
führt dazu, dass Gebäude auskühlen und das in den Leitungen stehende
Wasser gefrieren kann. Das in den Leitungen stehende Wasser dehnt
sich dabei aus und die Rohre reißen.
Das bleibt zunächst
unbemerkt, weil kein Wasser austritt, solange der Frost anhält. Beim
Wiederauftauen können dann schwere Wasserschäden auftreten.
Empfehlungen für Eigentümer, Betroffene und Fachbetriebe Wollstein
empfiehlt: „Wenn Sie absehen können, dass Ihr Haus während einer
Frostperiode nicht beheizt und kein Trinkwasser entnommen wird,
informieren Sie unverzüglich Ihren Sachversicherer und halten sich
an ein von ihm vorgegebenes Vorgehen.
• Weiter empfiehlt es sich,
die Trinkwasserinstallation abzusperren. Das verhindert
möglicherweise nicht den Rohrbruch, begrenzt jedoch die austretende
Wassermenge. Wenn möglich, sollten die Leitungen entleert werden.
Bei Wiederinbetriebnahme muss die Trinkwasserinstallation gespült
werden.“
Hilfreich ist es, auch Keller- und Nebenraumfenster
geschlossen zu halten, da offene Fenster die Auskühlung
beschleunigen. Außerdem sollten regelmäßig Sichtkontrollen auf
Feuchteschäden oder erkennbare Leitungsschäden stattfinden,
besonders nach dem Ende der Frostperiode. Wollstein erklärt:
„Dämmmaßnahmen verlängern die Zeit bis zum Einfrieren.
Rohrbegleitheizungen können es verhindern – solange sie mit Strom
versorgt werden.“
Für die fachgerechte Außerbetriebnahme und
Wiederinbetriebnahme von Trinkwasserinstallationen verweist der VDI
auf die Expertenempfehlung
VDI/DVQST-EE 3810 Blatt 2.1 „Betreiben und Instandhalten von
Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen; Trinkwasser-Installationen;
Außerbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme“.
• Bei Verdacht auf
eingefrorene Leitungen sollte der Hauptabsperrhahn geschlossen und
Entnahmestellen (z. B. Wasserhähne) geöffnet werden, damit der
Überdruck in den Leitungen kontrolliert abgebaut werden kann. Zudem
warnt der VDI-Experte davor, Leitungen in Eigenregie mit offener
Flamme oder Heißluftgeräten aufzutauen.
Vielmehr sollte ein
Fachinstallationsbetrieb hinzugezogen werden. Fachleuten empfiehlt
der VDI für die Vorsorge gegen Einfrieren in der Planung
frostgefährdeter Leitungen die
Richtlinie VDI 2069 „Verhinderung des Einfrierens von Wasser
führenden Leitungen“ zu berücksichtigen.
Bilanz
Schneewoche: Winterdienst im Dauereinsatz - 56 Straßenmeistereien,
rund 1.200 Mitarbeitende und moderne Technik im Einsatz
Die Wintersaison 2025/2026 startete spät in Nordrhein-Westfalen –
doch seit Ende Dezember zeigt der Winter, was er kann: Glatteis,
Schneefälle und anhaltend frostige Temperaturen erfordern seit rund
einer Woche den Dauereinsatz der Straßenmeistereien in
Nordrhein-Westfalen. Kein Tag verging seit dem Jahreswechsel ohne
Schneeräumung und Streueinsätze.
Nordrhein-Westfalens
Verkehrsminister Oliver Krischer besuchte am Freitag, 9. Januar
2026, die Straßenmeisterei in Wiehl, um den Winterdienst in den
frühen Morgenstunden zu begleiten. „Was ich hier an persönlichem
Einsatz und an Professionalität erlebe, ist beeindruckend. Mein Dank
gilt allen Kolleginnen und Kollegen der Straßenmeistereien, die
mitten in der Nacht aufstehen und auch an den Wochenenden im
Schichtdienst unterwegs sind, um die Straßen für uns alle
freizuhalten. Sie übernehmen eine große Verantwortung“, sagte
Krischer. Er appellierte, die Einsatzfahrzeuge nicht zu behindern
und sich umsichtig zu verhalten. Immer wieder käme es vor, dass
Mitarbeitende im Straßendienst angefeindet würden.
In
Nordrhein-Westfalen kümmern sich 56 Straßenmeistereien und rund
1.200 Mitarbeitende um die Sicherheit auf mehr als 14.000 Kilometern
Bundes- und Landesstraßen sowie vielen wichtigen Radwegen. Bei
Wetterverhältnissen wie in der ersten Januarwoche sind bis zu 570
Räum- und Streufahrzeuge mit Schneepflügen,
Feuchtsalz-Streumaschinen und Salzsole-Sprühtechnik unterwegs.
Winterdienst bedeutet für die Kolleginnen und Kollegen, dass sie
den ganzen Winter über in geplanter Bereitschaft sind und in den
Straßenmeistereien die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes sowie
Daten aus den 270 Straßenwetterstationen im Land auswerten, um ihre
Einsätze zu planen. Das ermöglicht ihnen, Gefahrenzonen frühzeitig
zu erkennen, Fahrten gezielt zu koordinieren und im Bestfall zu
streuen, bevor es zur gefährlichen Glatteisbildung kommt.
Ihr
Einsatz startet zwischen drei und vier Uhr in der Nacht, damit
wichtige Verbindungen bis zum Berufsverkehr schnee- und eisfrei
sind. Über den Tag müssen bei anhaltenden Schneefällen zusätzliche
Räum- und Streu-Umläufe gefahren werden. Besonders herausfordernd
sind die höheren Lagen, gefährliche Abschnitte mit Gefällestrecken
oder Bereiche, die von Verwehungen bedroht sind und vorrangig
geräumt werden müssen.
„Seit Tagen sind die Teams im
Dauereinsatz und reagieren flexibel auf die wechselnden
Witterungsbedingungen. Mit ihrer Erfahrung, ihrer
Einsatzbereitschaft und der Verantwortung leisten sie einen
entscheidenden Beitrag zur Verkehrssicherheit für uns alle“, erklärt
Christoph Jansen, neuer technischer Direktor von Straßen.NRW.
Straßen.NRW ist zuständig für Bundes- und Landesstraßen sowie
Radwege, die überörtlich relevant sind. Kommunale Straßen und Wege
werden von den jeweiligen Städten und Gemeinden betreut.

Landesbetrieb StraßenNRW
Dabei setzt Straßen.NRW zumeist
angefeuchtetes Streusalz ein, das sich zu 70 Prozent aus Trockensalz
und zu 30 Prozent aus Salzlösung zusammensetzt. Angefeuchtetes Salz
haftet besser an der Fahrbahn und wird nicht so schnell verweht.
Dadurch ist es auch sparsamer im Verbrauch. Vermehrt werden zudem
umweltfreundliche Salz-Wasser-Gemische genutzt und grundsätzlich nur
so viel gestreut wie nötig, um Glätte zu verhindern.
Kooperation bei der Beschaffung von Streusalz Der Landesbetrieb
betreibt 128 Streugutlagerstätten und kooperiert bei der Beschaffung
von Streusalz mit vielen Kommunen und Kreisen in
Nordrhein-Westfalen. 118 Gebietskörperschaften haben sich dem
Vertrag von Straßen.NRW als Bestellgemeinschaft angeschlossen.
Zurzeit sind ausreichende Salzvorräte vorhanden, aber auch der
Landesbetrieb verzeichnet in den vergangenen Tagen einen höheren
Verbrauch.
Für das kommende Wochenende melden die
Wetterdienste weitere Schneefälle und Glatteisgefahr. Aufgrund der
anspruchsvollen und anhaltenden Wetterlage gilt für alle
Verkehrsteilnehmenden besondere Vorsicht und Rücksicht im
Straßenverkehr. Wetterberichte und Warnlagen sollten vor geplanten
Fahrten geprüft werden.
Ideenforum zur Rahmenplanung
für das Gelände der ehemaligen Zeche Fritz in
Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen Die Stadt Duisburg
beabsichtigt, auf der bislang unbebauten Fläche südlich der
Rathausallee in Rumeln-Kaldenhausen ein gemischt genutztes,
zeitgemäßes Wohngebiet sowie einen Grünzug im Bereich der ehemaligen
Bahntrasse Moers-Krefeld zu entwickeln. Um diesen Prozess gemeinsam
zu gestalten, laden die Stadt und das
beteiligte Planungsbüro zu einem offenen Ideenforum im Zuge der
Rahmenplanung ein.
Das Ideenforum findet am Samstag, 24.
Januar 2026, von 16 bis 19 Uhr in der Aula des
Albert-Einstein-Gymnasiums, Schulallee 11 in 47239
DuisburgRumeln-Kaldenhausen, statt. Eine vorherige Anmeldung ist
nicht erforderlich. Die Entwicklung des Areals der ehemaligen Zeche
Fritz bietet eine große Chance für die Zukunft des Stadtteils: Es
soll ein neues Quartier entstehen, das Wohnen, Leben, Freizeit und
Natur miteinander verbindet.
Alle Bürgerinnen und Bürger
sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und
Verwaltung sind eingeladen, ihre Ideen und Anregungen für die
zukünftige Entwicklung des Areals einzubringen. Im Mittelpunkt
stehen unter anderem folgende Fragestellungen: - Wie kann die
geplante Nutzung des Geländes verträglich gestaltet werden? -
Welche Qualitäten sind den Menschen vor Ort wichtig? - Wie kann
ein lebendiger, nachhaltiger und zukunftsfähiger Stadtbaustein
entstehen?
Das Ideenforum bietet Raum für Information,
Austausch und Beteiligung. Die eingebrachten Beiträge fließen in die
weiteren Planungsschritte ein. Ziel ist die Erarbeitung einer
tragfähigen und breit getragenen Rahmenplanung. Im Vorfeld der
Veranstaltung wird ein begleiteter Spaziergang über das Plangebiet
angeboten. Dieser beginnt am Samstag, 24. Januar, um 15 Uhr.
Treffpunkt ist die Rathausallee / Fußweg Potmannstraße
(gegenüber Rathausallee 37) in Rumeln-Kaldenhausen. Das Ideenforum
bildet den Auftakt eines mehrstufigen Beteiligungsprozesses. In
dessen weiterem Verlauf ist auch eine öffentliche Planungswerkstatt
vorgesehen. Darüber hinaus werden die kommunalpolitischen
Gremien eng in den Prozess eingebunden. So wird sichergestellt, dass
die Anregungen aus der Bürgerschaft systematisch in die weiteren
Planungsschritte einfließen, transparent weiterverfolgt und einer
konkretisierenden städtebaulichen Planung zugrunde gelegt werden.
Bäcker-Innung Rhein-Ruhr übergab Neujahrsbrezel an
OB Sören Link Sie symbolisiert Glück, Zusammenhalt und
den Wunsch nach einem gelungenen Start ins neue Jahr: Die
traditionelle Neujahrsbrezel hat bereits zum dritten Mal den Weg ins
Duisburger Rathaus gefunden.

Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Oberbürgermeister
Sören Link, die Bürgermeisterinnen Edeltraud Klabuhn und Sylvia Linn
sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadt nahmen am Donnerstag
die Brezel der Bäcker-Innung Rhein-Ruhr entgegen. Mit dieser Geste
wurde eine deutschlandweit bekannte Tradition auch in Duisburg
erneut gepflegt und gestärkt.
Wie es üblich ist, teilten die
anwesenden Gäste das besondere Gebäck untereinander und begannen das
neue Jahr in Gemeinschaft und Freude. Die Neujahrsbrezel wird
traditionell aus Hefeteig gebacken und zeichnet sich durch ihre
charakteristische, an eine verschlungene Schleife erinnernde Form
aus. Diese steht sinnbildlich für die Verbindung des alten mit dem
neuen Jahr sowie für die Hoffnung auf Beständigkeit und positive
Veränderungen neuen Jahr.
Baupreise für Wohngebäude
im November 2025: +3,2 % gegenüber November 2024 Preise für
Ausbauarbeiten steigen mit +3,8 % weiterhin deutlich stärker als
Preise für Rohbauarbeiten mit +2,5 % Die Preise für den
Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im
November 2025 um 3,2 % gegenüber November 2024 gestiegen. Im August
2025, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der
Preisanstieg im Vorjahresvergleich 3,1 % betragen.
Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhten sich die
Baupreise im November 2025 gegenüber August 2025 um 0,5 %. Alle
Preisangaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk
einschließlich Mehrwertsteuer.

Rohbauarbeiten 2,5 % teurer, darunter Betonarbeiten
+1,5 % und Mauerarbeiten +1,3 % Die Preise für Rohbauarbeiten an
Wohngebäuden stiegen von November 2024 bis November 2025 um 2,5 %.
Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für
den Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten und Mauerarbeiten.
Während die Preise für Betonarbeiten im Vorjahresvergleich
um 1,5 % zunahmen, erhöhten sich die Preise für Mauerarbeiten um
1,3 %. Dachdeckungsarbeiten waren im November 2025 um 4,5 % teurer
als im November 2024, die Preise für Erdarbeiten stiegen im gleichen
Zeitraum um 3,1 % und die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten um
5,4 %.
Ausbauarbeiten: Deutlicher Preisanstieg bei Heiz- und
Wassererwärmungsanlagen Die Preise für Ausbauarbeiten lagen im
November 2025 um 3,8 % über denen des Vorjahresmonats. Hierbei
erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und zentrale
Wassererwärmungsanlagen (darunter zum Beispiel Wärmepumpen) um
4,4 %. Diese haben unter den Ausbauarbeiten neben Metallbauarbeiten
den größten Anteil am Baupreisindex für Wohngebäude.
Für
Metallbauarbeiten stiegen die Preise um 2,2 %. Bei Elektro-,
Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen – darunter fallen
zum Beispiel Elektro-Warmwasserbereiter und Kommunikationsanlagen –
nahmen sie um 5,4 % zu, bei Wärmedämm-Verbundsystemen um 3,5 %.

Instandhaltungsarbeiten um 4,1 % teurer als im
Vorjahresmonat, Neubaupreise für Bürogebäude +3,5 % Neben den
Baupreisen werden auch die Preise für Instandhaltungsarbeiten an
Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) erhoben. Diese lagen im
November 2025 um 4,1 % über denen des Vorjahresmonats. Die
Neubaupreise für Bürogebäude stiegen zwischen November 2024 und
November 2025 um 3,5 %, für gewerbliche Betriebsgebäude gingen sie
um 3,3 % nach oben.
Im Straßenbau erhöhten sich die Preise
im November 2025 um 3,5 % gegenüber November 2024. Damit lag der
Anstieg im Vorjahresvergleich zum zweiten Mal in Folge bei weniger
als 4 %. Dies war vor dem Berichtsmonat August 2025 zuletzt im
Berichtsmonat Mai 2021 der Fall.
NRW: Baupreise für
Wohngebäude im November 2025 um fast 3 % gestiegen *
Preise für Rohbauarbeiten sind zum Vorjahr um 2,4 % gestiegen. *
Ausbaubauarbeiten verteuerten sich um 3,3 %. Die Baupreise für
Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren
im November 2025 um 2,9 % höher als ein Jahr zuvor. Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, ist der Baupreisindex für Wohngebäude im Vergleich zu
August 2025 um 0,5 % gestiegen.

Preise für Rohbauarbeiten um 2,4 % gestiegen Die
Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich
zwischen November 2024 und November 2025 um 2,4 %. Den stärksten
Preisanstieg gab es im Bereich der Dachdeckungsarbeiten und
Klempnerarbeiten mit 4,5 %, gefolgt von Zimmer- und Holzbauarbeiten
mit 4,4 % und den Gerüstarbeiten mit 4,1 %.
Preise für
Ausbauarbeiten um 3,3 % gestiegen Die Preise für Ausbauarbeiten
bei Wohngebäuden stiegen im November 2025 gegenüber dem
entsprechenden Vorjahresmonat um 3,3 %. Beschlagarbeiten
verzeichneten in diesem Bereich mit 6,9 % den höchsten Preisanstieg.
Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei den
Wärmedämm-Verbundsystemen mit 6,3 % festgestellt. Tapezierarbeiten
verteuerten sich um 5,6 %. Die Preise für Putz- und Stuckarbeiten
und Rollladenarbeiten stiegen im selben Zeitraum mit je 1,2 %
unterdurchschnittlich. Aufzugsanlagen und Fahrtreppen waren 0,6 %
günstiger als ein Jahr zuvor.
Preise für weitere
Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau Der Straßenbau wies
von allen Bauwerksarten mit 4,9 % den höchsten Preisanstieg zwischen
November 2024 und November 2025 auf. Weiter verteuerten sich die
Preise für Ortskanäle um 4,2 % und für Außenanlagen für Wohngebäude
um 3,9 %.
NRW: Warenverkehr mit Mercosur-Staaten bei
rund 4,3 Mrd. Euro * Anteil am NRW-Handelsvolumen
insgesamt bei 1 %. * Wichtigste Exportgüter waren Chemische
Erzeugnisse und Maschinen; bei den Importen dominierten Erze sowie
mineralische Brennstoffe. * Brasilien mit Abstand wichtigster
Handelspartner.
Das gesamte Handelsvolumen der
nordrhein-westfälischen Wirtschaft mit den Mercosur-Staaten lag im
Jahr 2024 bei rund 4,3 Milliarden Euro. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der
geplanten Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU
und vier der Mercosur-Staaten mitteilt, wurden in diesem Zeitraum
Waren im Wert von rund 2,44 Milliarden Euro in die Staatengruppe
exportiert.
Importiert wurden Waren im Wert von
1,83 Milliarden Euro. Damit machte der Handel mit Argentinien,
Brasilien, Paraguay und Uruguay 2024 weniger als 1 % des
nordrhein-westfälischen Außenhandels aus. Dieser Anteil ist in der
Vergangenheit auch relativ stabil gewesen.
Wie sich die
Handelssummen zukünftig, nach dem Abschluss des Mercosur-Abkommens
mit der EU, ändern, bleibt abzuwarten. Brasilien ist mit Abstand
wichtigster Handelspartner Der mit Abstand größte Handelspartner für
NRW innerhalb der Mercosur-Gruppe war im Jahr 2024 Brasilien. Das
gesamte Handelsvolumen (Exporte und Importe) mit Brasilien lag bei
rund 3,6 Milliarden Euro. Damit entfielen knapp 84 % des gesamten
Handelsvolumens zwischen NRW und der Staatengruppe auf dieses Land.
Mit deutlichem Abstand folgten Argentinien (Gesamtvolumen:
520,0 Millionen Euro), Uruguay (136,0 Millionen Euro) und Paraguay
(33,1 Millionen Euro).
Maschinen und chemische Erzeugnisse
führen bei den Exporten Den größten Wert bei den Exporten aus
NRW in die Mercosur-Staaten hatten im Jahr 2024 Maschinen, Apparate
und medizinische Geräte mit 599,9 Millionen Euro. An zweiter Stelle
standen organische chemische Erzeugnisse mit einem Exportwert von
531,2 Millionen Euro.
Dahinter folgten Kunststoffe und Waren
daraus (191,2 Millionen Euro), Kraftfahrzeuge (176,2 Millionen Euro)
sowie pharmazeutische Erzeugnisse (120,9 Millionen Euro). Bei
Importen dominieren Erze sowie mineralische Brennstoffe Aus den
Mercosur-Staaten wurden 2024 hauptsächlich Erze nach NRW importiert;
der Wert dieser Einfuhren lag bei 336,4 Millionen Euro.
An
zweiter Stelle der wichtigsten Importgüter standen Mineralische
Brennstoffe mit einem Wert von 212,6 Millionen Euro. Auf den
weiteren Plätzen folgten Zubereitungen von Gemüse und Früchten
(143,6 Millionen Euro), Kaffee, Tee, Mate und Gewürze
(126,8 Millionen Euro) sowie Fleisch (107,2 Millionen Euro).
Wetterwarnung Der Deutsche Wetterdienst (DWD)
hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de,
auf YouTube unter
www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App
(https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html)
veröffentlicht.
Bevölkerungszahlen, übermittelt von
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt (fortlaufend)
Gemeinden neu ----------
|
Insgesamt |
männlich |
weiblich |
|
2025 |
2024 |
2025 |
2024 |
2025 |
2024 |
|
Juni (30.) |
Dezember (31.) |
Juni (30.) |
Dezember (31.) |
Juni (30.) |
Dezember (31.) |
|
Nordrhein-Westfalen |
18011826 |
18034454 |
8863110 |
8872464 |
9148716 |
9161990 |
|
Düsseldorf, Reg.Bez |
5237548 |
5244379 |
2565790 |
2568274 |
2671758 |
2676105 |
|
Düsseldorf, |
618717 |
618685 |
299153 |
299070 |
319564 |
319615 |
|
Duisburg |
500131 |
502270 |
248131 |
249294 |
252000 |
252976 |
NRW-Wirtschaftsministerin gibt Startschuss für
Geothermie-Erkundung der Stadtwerke Duisburg
Die Stadtwerke
Duisburg haben sich das Ziel gesetzt, ihre Fernwärme bis zum Jahr
2035 vollständig CO2-neutral zu erzeugen. Eine Quelle für eine grüne
Wärmeversorgung für Duisburg könnte auch die Nutzung von
Tiefengeothermie sein.
Dabei wird Wärme aus mehreren tausend
Meter tiefen Erdschichten genutzt. Um diese Chance zu prüfen,
erhalten die Stadtwerke Duisburg vom Land Nordrhein-Westfalen eine
Förderung in Höhe von rund 7,46 Millionen Euro für eine
Erkundungsbohrung. Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und
Klimaschutzministerin Mona Neubaur übergab den Förderbescheid heute
an die Stadtwerke Duisburg.
Ministerin Mona Neubaur:
„Duisburg geht voran. Die Stadtwerke investieren in klimafreundliche
Wärme, die unabhängig von fossilen Energien ist und langfristig
bezahlbar bleibt. Das stärkt Klimaschutz, Versorgungssicherheit und
den Wirtschaftsstandort. Als Land unterstützen wir dieses Projekt,
weil es zeigt, wie die Wärmewende konkret bei den Menschen ankommt –
in Duisburg und darüber hinaus.“
Zwischen rund 2.000 und
4.000 Metern Tiefe werden im Stadtteil Hochfeld wasserführende
Gesteinsschichten erwartet, in denen aufgrund der mit der Tiefe
zunehmenden Erdwärme das Wasser zwischen 80 und 130 Grad heiß ist.
Dieses Wasser soll dann an die Oberfläche gefördert werden, um die
Wärme für das Fernwärmenetz nutzbar zu machen. Das abgekühlte
Wasser wird wieder in die Tiefe gefördert, dort erneut erwärmt und
wieder an die Oberfläche gepumpt. Weil keine fossilen Brennstoffe
zum Einsatz kommen müssen, entstünde auf diese Weise eine
emissionsfreie Wärmequelle.
„Tiefengeothermie kann einen
erheblichen Beitrag zu einer langfristig sicheren und
klimafreundlichen Wärmeversorgung leisten. Unsere Stadtwerke gehen
innovativ voran, um solche Potenziale in Duisburg zu erkunden und
sie für die Menschen zu erschließen“, sagt Duisburgs
Oberbürgermeister Sören Link, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der
Stadtwerke Duisburg AG ist. Für das Unternehmen wäre die Nutzung von
Tiefengeothermie der Einstieg in eine neue Technologie der
Wärmeerzeugung.
„Tiefengeothermie kann künftig eine tragende
Rolle in unserer Erzeugungsstrategie spielen. Wärme, die wir auf
diese Weise gewinnen, ist grundlastfähig. Sie steht also
kontinuierlich und zuverlässig zur Verfügung, um den Mindestbedarf
unseres Fernwärmenetzes zu decken. Wenn wir die erforderlichen,
wasserführenden und nutzbaren Reservoire finden, könnten wir hier
eine rund 20 Megawatt leistungsstarke Anlage errichten. Diese
sichert dann die Fernwärmeversorgung für zehntausende Haushalte,
ohne Emissionen zu erzeugen“, erläutert Andreas Gutschek, Vorstand
Infrastruktur und Digitalisierung bei den Stadtwerken Duisburg.
Bohrarbeiten beginnen im März 2028 Nach den Untersuchungen
der vergangenen Jahre durch den Geologischen Dienst des Landes
Nordrhein-Westfalen und die gewonnenen Erkenntnisse der Stadtwerke
Duisburg ist klar, dass ein geeigneter Bohrplatz auf dem Gelände der
Stadtwerke selbst – im hinteren Bereich eines ehemaligen
Heizkraftwerks – zu finden ist. Insgesamt investieren die Stadtwerke
Duisburg und das Land NRW rund 12,5 Millionen Euro in die
Erkundungsbohrung.
Bis der Bohrer seine erste Umdrehung in
den Untergrund an der Bungertstraße in Duisburg-Hochfeld macht,
werden aber noch Monate vergehen. Die Bohrung muss detailliert
geplant werden und erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt
Duisburg und den zuständigen Genehmigungsbehörden. Vor Beginn der
eigentlichen Bohrung müssen die erforderlichen Genehmigungen mit
Blick auf Berg- und Wasserrechte erteilt werden. „Unsere Planungen
sehen vor, dass wir ab März 2028 mit der Bohrung beginnen, die dann
mehrere Monate dauern wird“, erklärt Andreas Gutschek.
Zunächst wird ein rund 4.000 Meter tiefes Bohrloch abgeteuft, das
sich von oben nach unten von rund 80 Zentimeter auf 22 Zentimeter
verjüngt. Im Bohrloch werden dann verschiedene Testarbeiten
durchgeführt, um die Eigenschaften des Untergrundes zu untersuchen.
Anschließend folgen seismische Untersuchungen der Bohrumgebung, um
die genaue Lage der am stärksten wasserführenden Gesteine zu
ermitteln.
Mithilfe einer sogenannten Ablenkungsbohrung wird
dann aus dem vorhandenen Bohrloch in die dann durch die seismischen
Untersuchungen genau bestimmten wasserführenden Reservoire
vorgetrieben. Eine solche Ablenkungsbohrung könnte voraussichtlich
im Jahr 2029 umgesetzt werden. Findet man dann die erwarteten
Heißwasser-Vorkommen, wird eine zweite Bohrung erforderlich, um
abgekühltes Wasser wieder in die Tiefe befördern zu können. Ehe dann
die erste Tiefengeothermie-Fernwärme zur Verfügung steht, dauert es
bis Anfang der 2030er Jahre.
Weitere Informationen zum Thema
gibt es auf der Internetseite der Stadtwerke Duisburg unter
stadtwerke-duisburg.de/ geothermie.

Sören Link (Oberbürgermeister der Stadt Duisburg und Vorsitzender
des Aufsichtsrats der Stadtwerke Duisburg AG),
NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Thomas Oertel
(Projektkoordinator Tiefengeothermie bei den Stadtwerken Duisburg)
und Andreas Gutschek (Vorstand Infrastruktur und Digitalisierung bei
den Stadtwerken Duisburg) (v.l.) gaben heute den Startschuss für die
Erkundung der Tiefengeothermie in Duisburg. Quelle: Stadtwerke
Duisburg
Jahresbilanz 2025:
Erfolgreiche „Null-Toleranz“-Aktionen im Duisburger Stadtgebiet
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg hat in Zusammenarbeit
mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im Jahr 2025 einmal im
Monat in den Duisburger Stadtteilen „Null-Toleranz“-Aktionen
durchgeführt. Die Aktionen fanden von Januar bis Dezember in den
Ortsteilen Altstadt, Beeck, Bruckhausen, Dellviertel, Hamborn,
Homberg, Neumühl, Obermarxloh, Marxloh, Walsum, Wanheimerort,
Rheinhausen, Hochfeld, Meiderich, Duissern, Innenstadt sowie Neudorf
statt.
Insgesamt wurden im Jahr 2025 über 12.900 Maßnahmen
getroffen. „Wer seinen Müll illegal beseitigt, muss mit Konsequenzen
rechnen. Unsere Einsatzkräfte bleiben weiterhin sichtbar vor Ort,
damit Regeln eingehalten, Missstände beseitigt und Stadtteile
nachhaltig aufgewertet werden. Unser Ziel ist es, dauerhaft für
Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung zu sorgen“, betont
Oberbürgermeister Sören Link.
Zahlen der Abfallaufsicht und
WBD In den vergangenen zwölf Monaten waren die Mitarbeitenden
der Abfallaufsicht wochentags und am Wochenende mit einer Früh- und
Spätschicht im jeweiligen Stadtteil präsent. Im Zuge der Kontrollen
wurden insgesamt • 362 wilde Müllkippen festgestellt und durch
die WBD beseitigt (davon konnten 127 Fahrten den jeweiligen
Verursachern in Rechnung gestellt werden), • 131
Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (zum Beispiel für das
illegale Entsorgen größerer Müllmengen) • 195 Schrottfahrzeuge
festgestellt
Zahlen des städtischen Außendienstes (SAD)
Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD wurden • 144
Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, • 173
Verwarnungsgelder erhoben, unter anderem wegen Ruhestörungen,
aggressivem Betteln, Rauchen auf Kinderspielplätzen sowie wegen
freilaufender Hunde, • 67 Gefahren- sowie 181 Schrottfahrzeuge
gekennzeichnet.
Zahlen der städtischen Verkehrsüberwachung
Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt Mitarbeitende
der Verkehrsüberwachung im Einsatz. So wurden insgesamt 7.648
kostenpflichtige Verwarnungen und Bußgelder wegen verbotswidrigen
Haltens oder Parkens erteilt. Außerdem mussten 69 Fahrzeuge
abgeschleppt werden.
Im fließenden Verkehr wurden durch die
kommunale Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 3.680
kostenpflichtige Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen
Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.
Über 85.000 Maßnahmen seit 2016 Das Bürger- und Ordnungsamt
führt seit Ende 2016 in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben
Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine
Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche
Präsenz im Ortsteil“ durch.
Mit der Aktion soll unter
anderem die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen
Stadtteilen bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.
Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 mehr als 85.000 Maßnahmen
durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022 fanden keine
„Null-Toleranz“- Aktionen aufgrund der Corona-Pandemie statt.
IT-Wartungsarbeiten: Stadtbibliothek, Call Duisburg sowie
Bürger- und Ordnungsamt am 17. Januar nicht erreichbar
An den städtischen IT-Systemen werden am Samstag, 17. Januar,
planmäßige, notwendige Wartungsarbeiten durchgeführt. Aus diesem
Grund kommt es zu Einschränkungen in einigen städtischen Bereichen:
Das Service-Center „Call Duisburg“ sowie die Führungs- und
Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes sind an diesem
Tag telefonisch und per E-Mail nicht erreichbar.
Die
Einsatzkräfte des Städtischen Außendienstes sind wie gewohnt im
Stadtgebiet unterwegs und ansprechbar. In Notfällen kann die Polizei
Duisburg kontaktiert werden. Die Zentralbibliothek und alle
Stadtteilbibliotheken sind an diesem Tag nicht geöffnet und alle
geplanten Veranstaltungen wurden abgesagt. Die „OpenLibraries“ ab
17. Januar nicht zur Verfügung und öffnen frühstens wieder ab
Montag, 19. Januar.
Bürgerinnen und Bürger können auf
www.duisburg.de weiterhin alle wichtigen Informationen rund um die
Stadt Duisburg abrufen. Auch die Online-Terminbuchung sowie das
Serviceportal stehen uneingeschränkt zur Verfügung.
Ruhrgebiet bleibt "Faire Metropolregion" Das Ruhrgebiet
darf sich weiterhin "Faire Metropolregion" nennen. Fairtrade
Deutschland hat die Auszeichnung für weitere zwei Jahre bestätigt
und das langjährige Engagement von Kommunen, Zivilgesellschaft und
Politik für Fairen Handel und faire Beschaffung erneut gewürdigt.
Laut des Netzwerks Faire Metropole Ruhr, das den fairen
Gedanken in Kommunen der Region bündelt und stärkt, leben im
Ruhrgebiet bereits über 4,5 Millionen Menschen in einer
Fairtrade-Town oder einem Fairtrade-Kreis. "Fairer Handel und
nachhaltige Beschaffung sind zentrale Bausteine einer
zukunftsfähigen Regionalentwicklung und finden im Ruhrparlament
breite Unterstützung", sagte Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der
Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr und Oberbürgermeister
der Stadt Herne, beim Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern des
Bündnisses.
Mit der erneuten Titelvergabe wird die enge
Verbindung zwischen der Fairen Metropole Ruhr und dem
Regionalverband Ruhr (RVR) unterstrichen. Das Ruhrparlament hatte
bereits Beschlüsse zur stärkeren Berücksichtigung nachhaltiger und
fairer Kriterien in der Beschaffung gefasst und sieht in der Fairen
Metropole Ruhr einen wichtigen Partner für Austausch, Orientierung
und Praxisbeispiele.
Begleitend zur Titelverlängerung stellt die Faire Metropole Ruhr
ihre aktuelle Broschüre "Wie wollen wir morgen leben?" vor. Sie ist
im Rahmen der Kooperation mit der Internationalen Gartenausstellung
(IGA) 2027 Ruhrgebiet entstanden. idr
Niederschlagsbilanz: 2025 war deutlich zu trocken Das
Kalenderjahr 2025 fiel in der Region in Summe deutlich zu trocken
aus. Das belegt eine aktuelle Auswertung der beiden
Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband
(EGLV). In beiden Einzugsgebieten schafft es das Jahr 2025 unter die
zehn trockensten Jahre ab 1931.
Das Gebietsmittel des
Jahresniederschlages lag im Emscher-Gebiet bei 627 mm (130-jähriges
Mittel = 799 mm). Damit landet das Jahr 2025 an der Emscher auf Rang
7 der trockensten Jahre seit 1931. Im Lippe-Gebiet lag das
Gebietsmittel mit 565 mm (130-jähriges Mittel = 766 mm) noch
niedriger: Das Jahr 2025 landet damit im Lippe-Gebiet sogar auf
Platz fünf der trockensten Jahre ab 1931!
Die niedrigste
Jahressumme der Stationen von EGLV wurde an der
Kläranlage Bönen erfasst. Dort lag der Jahresniederschlag bei 516
mm. Die höchste Jahressumme erreichte die Station Mülheim an der
Ruhr-Frohnhauser Weg mit 699 mm. Den höchsten Tagesniederschlag im
EGLV-Gebiet erreichte die Station Kläranlage Dinslaken
(Lippeverband) am 31. August 2025 mit 38,5 mm.
Insgesamt
fielen acht Monate im Jahr 2025 unterdurchschnittlich aus: Besonders
trocken waren die Monate Februar und März. Die Niederschlagssummen
in den Monaten April, September und Oktober waren vergleichsweise
durchschnittlich. Der Januar fiel außergewöhnlich nass aus.
Dezember 2025 Der Niederschlag im Dezember 2025 lag in beiden
Verbandsgebieten nur zirka bei der Hälfte des 130-jährigen Mittels.
Im Emscher-Gebiet liegt der Dezember mit 39,8 mm (130-jähriges
Mittel = 73 mm, ein Millimeter entspricht einem Liter pro
Quadratmeter) auf Rang 14 der trockensten Dezembermonate seit 1931.
Im Lippe-Gebiet landet der Dezember auf Rang 12. Dort wurden
lediglich 33,7 mm Niederschlag erreicht (130-jähriges Mittel = 68
mm). Die Monatssummen in den Verbandsgebieten liegen zwischen 26,2
mm an der Station Kläranlage Hünxe und 55,7 mm
am Regenüberlaufbecken Mülheim an der Ruhr (Frohnhauser Weg). Die
höchsten Tagesniederschläge im Dezember wurden jeweils am 8.
Dezember 2025 erreicht. An diesem Tag fielen im Gebiet der
Emschergenossenschaft maximal 30,4 mm an der Station Mülheim an der
Ruhr-Frohnhauser Weg.
Im Gebiet des Lippeverbandes waren es
etwa 10 mm weniger. An der Station Kläranlage Unna-Billmerich wurde
eine Tagessumme von 19,9 mm erreicht. Beinahe der gesamte
Monatsniederschlag fiel im ersten Drittel des Dezembers. In der Zeit
vom 10. Dezember bis Monatsende war es nahezu komplett trocken – nur
etwa 2 mm Niederschlag kamen in dieser Zeit dazu.
Emschergenossenschaft und Lippeverband Emschergenossenschaft und
Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche
Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee des eigenen Handelns
das Genossenschaftsprinzip leben. Die Aufgaben der 1899 gegründeten
Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der
Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der
Hochwasserschutz.
Der 1926 gegründete Lippeverband
bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen
Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke naturnah
um. Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund
2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger
und Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782 Kilometer
Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500
Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de
So entfernen Autofahrer Eis richtig und vermeiden
Schäden, Ärger und Bußgelder Frostige Temperaturen
sorgen derzeit bundesweit für vereiste Autoscheiben. Für viele
Autofahrer bedeutet das morgens zusätzlichen Zeitaufwand sowie kalte
Finger und nasse Hände. Dennoch sollte die Zeit für das Eiskratzen
eingeplant werden, denn unzureichend von Schnee und Eis befreite
Scheiben können ein Bußgeld nach sich ziehen. Der ACV Automobil-Club
Verkehr gibt Tipps, worauf beim Eiskratzen zu achten ist, welche
Alternativen es gibt – und was Autofahrer aus Sicherheits- und
Umweltgründen vermeiden sollten.

Wenn die Temperaturen am Gefrierpunkt liegen, steht das Eiskratzen
auf der Tagesordnung. / Bildrechte: ACV
Eisfreie Scheibe mit
dem Eiskratzer Die gängigste Methode zum Entfernen von Eis ist
der Eiskratzer. Entscheidend ist die Wahl eines geeigneten
Hilfsmittels. Modelle mit Metallschabern sollten vermieden werden,
da sie Scheiben und Lack beschädigen können. Bewährt haben sich
Kunststoffeiskratzer mit glatter Kante für feines Eis und
Sägezahnkante für stärkere Vereisung. Praktisch ist zudem eine
Kombination mit Besen, da neben Eis auch Schnee vom Fahrzeug
entfernt werden muss – einschließlich Dach, Motorhaube, Beleuchtung
und Kennzeichen.
Auch wenn morgens die Zeit drängt, darf die
Frontscheibe nicht nur teilweise vom Eis befreit werden. Ein kleines
freigekratztes Sichtfeld genügt nicht und kann mit einem Bußgeld von
10 bis 35 Euro geahndet werden. Seitenscheiben und Außenspiegel
müssen so weit von Schnee und Eis befreit sein, dass die Sicht nach
vorne und zur Seite nicht eingeschränkt ist. Die Heckscheibe muss
hingegen nicht zwingend freigeräumt werden, wenn beide Außenspiegel
frei und uneingeschränkt nutzbar sind (vgl. Urteil des
Oberlandesgerichts Karlsruhe, Az.: 3 Ss 12/86). Es empfiehlt sich
dennoch, vor Fahrtantritt alle Scheiben vollständig von Schnee und
Eis zu befreien.
Reicht zum Eiskratzen auch die Bankkarte?
Im Notfall kann eine Bankkarte helfen. Ob sie danach noch
uneingeschränkt nutzbar ist, bleibt jedoch fraglich. Gänzlich
ungeeignet sind dagegen scharfkantige Kunststoffgegenstände wie
Parkscheiben oder andere harte Plastikteile. Sie können die Scheibe
schnell verkratzen und sollten daher nicht verwendet werden.
Heißes Wasser und Hausmittel sind keine Lösung Heißes oder warmes
Wasser darf unter keinen Umständen auf eine vereiste Autoscheibe
gegossen werden. Der starke Temperaturunterschied kann
Spannungsrisse verursachen oder das Glas sogar brechen. Auch selbst
gemischte Hausmittel aus Wasser, Spülmittel oder Spiritus sind keine
Alternative: Sie hinterlassen häufig Schlieren, verschlechtern die
Sicht und können Gummi- sowie Kunststoffteile am Fahrzeug
beschädigen.
Enteiserspray nur bei dünnem Eis sinnvoll Bei
leichter Vereisung kann ein Enteiserspray helfen. Die alkoholhaltige
Flüssigkeit taut das Eis an und verhindert ein sofortiges
Wiedergefrieren. Allerdings gibt es deutliche Qualitätsunterschiede:
Manche Produkte hinterlassen Schlieren auf der Scheibe. Bei
stärkerem Eis oder Schnee stoßen Sprays an ihre Grenzen, dann bleibt
der klassische Eiskratzer unverzichtbar.
Motor warmlaufen
lassen ist verboten Den Motor im Stand laufen zu lassen, um
Scheiben und Innenraum zu erwärmen, ist nach Straßenverkehrsordnung
(§ 30 Abs. 1 StVO) verboten, es verursacht Lärm und schadet der
Umwelt. Es droht ein Bußgeld von bis zu 80 Euro zzgl.
Verwaltungskosten.
Warme Luft statt Kratzen Eine
Alternative zum Eiskratzen kann warme Luft sein. Spezielle, für den
Fahrzeugeinsatz zugelassene Heizlüfter können Eis von innen auftauen
und gleichzeitig den Innenraum erwärmen. Heizlüfter aus dem Haushalt
sind hierfür ungeeignet und stellen ein Brandrisiko dar.
Komfortabler, aber kostenintensiver ist eine Standheizung. Sie taut
die Scheiben vor Fahrtantritt ab und wärmt den Motor vor, was den
Kraftstoffverbrauch beim Start senken kann. Eine Nachrüstung ist
jedoch mit Kosten von deutlich über 1.000 Euro verbunden.
Vereisung vorbeugen spart Zeit Am effektivsten ist es, Eis gar
nicht erst entstehen zu lassen. Abdeckfolien für die
Windschutzscheibe verhindern über Nacht die Vereisung. Dabei sollte
darauf geachtet werden, dass Folien korrekt befestigt werden und
keine Tür- oder Fenstergummis beschädigen.
Vorsicht beim
Eiskratzen Wer zum Eiskratzer greift, sollte behutsam vorgehen.
Befinden sich Schmutzpartikel unter dem Eis, können feine Kratzer im
Glas entstehen. Diese beeinträchtigen insbesondere bei tief
stehender Sonne oder entgegenkommendem Verkehr die Sicht und damit
die Sicherheit.
Auch die Gummilippen der Scheibenwischer
vereisen im Winter schnell und sollten beim Enteisen des Fahrzeugs
nicht vergessen werden. Vereiste oder verschmutzte Wischer können
Kratzer auf der Scheibe verursachen, insbesondere wenn sich darin
Straßenschmutz festgesetzt hat. Im Handel sind Eiskratzer
erhältlich, mit denen sich auch die Wischerblätter von Eis befreien
lassen.
Aktion Mensch-Umfrage: Menschen mit
Behinderung blicken sorgenvoll auf 2026 - Gesundheit und soziale
Sicherheit werden Schlüsselfaktoren Obwohl 61 Prozent
der Befragten mit ihrem Leben zufrieden sind, blickt die Mehrheit
mit Sorge und wenig Optimismus auf 2026 Gesundheit und soziale
Sicherheit sind 2026 die wichtigsten Themen für Menschen mit
Behinderung – und somit deutlich relevanter als im Vorjahr 77
Prozent fühlen sich politisch nicht vertreten und fordern soziale
Sicherungssysteme, bedarfsgerechten Wohnraum sowie bessere
Arbeitsmarktchancen
Bonn (8. Januar 2026) Eine aktuelle
bundesweite Online-Befragung der Aktion Mensch zu den Wünschen und
Erwartungen von Menschen mit Behinderung für 2026 zeigt: Viele der
Befragten blicken mit Unsicherheit auf das neue Jahr. Zwar geben 61
Prozent an, mit ihrem derzeitigen Leben zufrieden zu sein,
gleichzeitig blicken jedoch nur 37 Prozent der Befragten
optimistisch auf das aktuelle Jahr. Die Mehrheit äußert Sorgen
oder Unsicherheiten – vor allem in Bezug auf die Themen Gesundheit,
Pflege und soziale Sicherheit. Die Umfrage-Ergebnisse unterstreichen
den politischen Handlungsbedarf, um Teilhabe und soziale Sicherheit
zu gewährleisten.
Gesundheit und soziale Fragen gewinnen an
Bedeutung Bei der Frage nach den wichtigsten gesellschaftlichen
Themen für 2026 nannten die Teilnehmenden am häufigsten:
Gesundheit und Pflege (40 Prozent) Inflation und steigende
Lebenshaltungskosten (34 Prozent) Armut und soziale Ungleichheit
(33 Prozent)
Im Vergleich zum Vorjahr offenbaren die
Ergebnisse einen erheblichen Bedeutungszuwachs der Bereiche
Gesundheit, Pflege und Soziales. Während Anfang 2025 die Themen
Inflation, Armut und Migration die ersten drei Plätze einnahmen,
rücken nun verstärkt Themen in den Vordergrund, die die persönliche
Lebenssituation unmittelbar betreffen. Diese Entwicklung lässt
sich vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Debatten
einordnen – etwa zu steigenden Krankenkassenbeiträgen, zur
Finanzierung der Pflegeversicherung oder zu Kürzungen von
Sozialleistungen. Gefragt nach den persönlichen Alltagsbelastungen
stehen bei Menschen mit Behinderung ebenfalls Gesundheitsthemen an
erster Stelle.
Weiterhin große Unzufriedenheit bei
politischer Interessenvertretung 77 Prozent der Menschen mit
Behinderung fühlen sich politisch nicht ausreichend vertreten. Für
das Jahr 2026 fordern sie von der Bundesregierung vor allem:
Den Erhalt oder Ausbau der sozialen Sicherungssysteme (46
Prozent) Mehr bedarfsgerechte Wohnungen (43 Prozent) Bessere
Arbeitsmarktchancen (32 Prozent)
Die Rangfolge der konkreten
Maßnahmen für Menschen mit Behinderung hat sich im Vergleich zum
Jahr 2025 kaum verändert. Dies unterstreicht, dass zentrale Bedarfe
zur Teilhabe weiterhin bestehen und bislang nur unzureichend
adressiert wurden.
„In der Gesamtheit verdeutlichen die
Ergebnisse, wie sehr Menschen mit Beeinträchtigung auf verlässliche
Gesundheits- und soziale Unterstützungssysteme angewiesen sind und
bestätigen einmal mehr den dringenden politischen Handlungsbedarf“,
erklärt Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch.
Angelmesse Duisburg: PETA kritisiert Veranstaltung als unethisch
und gewaltverherrlichend – Besucher sollen Tierqualmesse fernbleiben
Sie zappeln am Haken, ringen nach Luft und versuchen zu entkommen –
vergeblich: Von Freitag bis Sonntag findet die „Angelmesse Duisburg“
im Landschaftspark Duisburg-Nord statt. PETA fordert ein Ende
der Angelfischerei und ruft zum Boykott der Veranstaltung auf. Jahr
für Jahr werden allein in Deutschland viele Millionen Fische in
Fallen gelockt, an Haken aufgespießt und an Land gezogen. Dort
ersticken sie oft qualvoll, werden erschlagen oder teils noch bei
Bewusstsein ausgenommen. Angelmessen verharmlosen nicht nur den
grausamen Umgang mit den sensiblen Tieren, sondern machen sogar
Werbung für das tödliche Hobby.
„Angeln bedeutet, Fische in
eine Falle zu locken, sie minuten- bis stundenlang Angst und Atemnot
sowie einem oft qualvollen Todeskampf auszusetzen, bevor sie
schließlich erschlagen oder oft noch lebendig aufgeschnitten
werden“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin sowie Fachreferentin
für Fische und Meerestiere bei PETA.
„Heute wissen wir, dass
ein Fisch ein Jemand ist und kein Etwas und da ist es ein
Armutszeugnis, das Angeln zu bewerben. Wir appellieren an die
Duisburger und Duisburgerinnen und an alle auswärtigen Tierfreunde,
die Angelmesse nicht zu besuchen.“
Fische spüren Schmerz und
brauchen unseren Schutz Fische sind neugierige, fühlende
Wirbeltiere mit individuellen Persönlichkeiten. Sie haben ein
komplexes Sozialleben und kommunizieren mittels vielfältiger Laute,
über Körpersprache und Gerüche. Sie schließen Freundschaften,
lernen, geben ihr Wissen weiter und beschützen ihren Nachwuchs.
[1] Internationale wissenschaftliche Studien bestätigen, dass
Fische Schmerzen spüren. Auch das Friedrich-Loeffler-Institut,
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, kommt in seiner
Stellungnahme für die Bundesregierung zu dem Schluss, dass „Fische
zur Schmerzwahrnehmung fähig sind und entsprechend als sensible
Lebewesen behandelt und geschützt werden sollten“.
[2] Eine
Studie hat ergeben, dass Putzerfische ihr Gesicht auf Fotos und im
Spiegel wiedererkennen [3] und Seebrassen können Tauchende an
der Farbe ihrer Ausrüstung voneinander unterscheiden. [4] Eine
Studie der Universität Bonn zeigt zudem, dass Fische addieren und
subtrahieren können. [5] Die Autorin der Studie, Professorin Dr.
Vera Schlüssel, schließt aus ihren Experimenten, dass Menschen
andere Tierarten tendenziell unterschätzen – besonders diejenigen,
die nicht zu den Säugetieren zählen.
[6] PETAs Motto lautet:
Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie
essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner
anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen
Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere
aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden.
Angelscheinverkauf für die Ruhrorter Häfen auf der Angelmesse im
Landschaftspark Nord Der Stadtsportbund Duisburg ist
mit einem Stand auf der Angelmesse, welche ab Freitag, den
09.01.2026 im Landschaftspark Nord stattfindet, vertreten. An allen
drei Messetagen können hier die Scheine für das beliebte Angelrevier
Duisburg Ruhrorter Häfen erworben werden.
Offener Roboter-Treff in der Bezirksbibliothek
Homberg-Hochheide Tüfteln, programmieren und Roboter
entdecken: Am Mittwoch, 14. Januar 2026, lädt die Bezirksbibliothek
Homberg-Hochheide von 16 bis 18 Uhr in die Ehrenstraße 20 zum
„Offenen Roboter-Treff“ ein. Kinder ab fünf Jahren können hier
spielerisch erste Erfahrungen mit Programmierung und Robotik
sammeln. Ob Einsteigerinnen und Einsteiger oder routiniertere
Technikfans – jeder darf nach Herzenslust ausprobieren, bauen und
programmieren.
Der kreative und gemeinsame Spaß an moderner
Technik steht dabei im Vordergrund. Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen steht das Team der
Homberger Bibliothek persönlich oder unter Tel. 02066/34650 zur
Verfügung. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30
bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

NRW-Industrie: Produktion im November 2025 um 0,8 % gestiegen
* Energieintensive Produktion leicht rückläufig, übrige
Industrie im Plus. * Metallerzeugung und -bearbeitung mit
Produktionsanstieg, Chemie mit Einbußen. * Maschinenbau im Plus,
elektrische Ausrüstung mit Rückgang.
Die Produktion der NRW-Industrie ist im
November 2025 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und
saisonbereinigt um 0,8 % gegenüber Oktober 2025 gestiegen. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, sank die Produktion in den energieintensiven
Wirtschaftszweigen um 0,2 %.
Die Produktion in der übrigen
Industrie stieg gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 1,3 %.
Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Produktion um 3,4 %
zurück. Die der energieintensiven Industrie sank um 3,3 %; die
Produktion der übrigen Industrie war um 3,5 % rückläufig.

Metallerzeugung und -bearbeitung mit Produktionsanstieg Im
Vergleich zu Oktober 2025 waren in NRW für die energieintensiven
Branchen im November 2025 unterschiedliche Entwicklungen zu
beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die
Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsanstieg von 5,0 %
(+0,1 % ggü. dem Vorjahresmonat) ermittelt.
In der Kokerei
und Mineralölverarbeitung sank die Produktion hingegen um 4,7 %
(−12,2 % ggü. dem Vorjahresmonat). Die chemische Industrie
vermeldete ein Produktionsrückgang von 4,6 % (ebenfalls −4,6 % ggü.
dem Vorjahresmonat).
Maschinenbau im Plus, elektrische
Ausrüstung verzeichnet Rückgang Auch in den Branchen der übrigen
Industrie waren unterschiedliche Entwicklungen zu erkennen: Die
Produktionsleistung im Maschinenbau stieg um 2,5 % (−0,9 % ggü. dem
Vorjahresmonat). Im Bereich Herstellung von Leder, Lederwaren und
Schuhen wurde ein Produktionsplus von 2,4 % verzeichnet (−3,3 % ggü.
dem Vorjahresmonat).
Die Herstellung von elektrischen
Ausrüstungen konstatierte hingegen einen Produktionsrückgang von
2,7 % (−1,5 % ggü. dem Vorjahresmonat). Auch die Herstellung von
Bekleidung vermeldete einen Produktionsminus von 1,4 % (−12,0 % ggü.
dem Vorjahresmonat). Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des
Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im November 2025
insgesamt um 11,8 % (−14,3 % in der energieintensiven Industrie;
−10,4 % in der übrigen Industrie).
Wie das Statistische
Landesamt weiter mitteilt, lag der revidierte kalender- und
saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat Oktober 2025 um 2,2 %
unter dem Vormonats- und 4,5 % unter dem Vorjahreswert.
Stadtbibliothek: Manga-Zeichenworkshop in Hamborn
Die Hamborner Bibliothek lädt am Mittwoch, 14. Januar,
16 bis 18.30 Uhr im Rathaus-Center auf der Schreckerstraße zu einem
Manga-Zeichenworkshop ein. Kinder von acht bis zwölf Jahren können
mit der Künstlerin Jen Satora in die Welt von Ash und Pikachu,
Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen und Helden eintauchen oder
eigene Figuren erfinden.
Bei dem Workshop wird vermittelt,
wie man Stilmittel richtig einsetzt und mit den typischen
Materialien arbeitet. Anfängerinnen und Anfänger sind herzlich
willkommen. Die Teilnahme kostet zwei Euro zugunsten der Duisburger
Bibliotheksstiftung. Alle Materialien werden gestellt. Die Anmeldung
ist online auf der Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de
unter „Veranstaltungen“ möglich.
Spielabend in der
Schul- und Stadtteilbibliothek Großenbaum Die Schul-
und Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd lädt am Freitag, 16.
Januar, von 18 bis 22 Uhr in die Räumlichkeiten an der Großenbaumer
Alle 168-174 zu einem Spieleabend ein. Unter dem Motto „Nur ein
faires Spiel ist ein gutes Spiel“ werden Brett-, Karten- und
Aktionsspiele aus der Aktion „Spielend für Toleranz“ sowie aus dem
eigenen Bibliotheksbestand vorgestellt.
Die ausgewählten
Spiele sind leicht zugänglich und fördern Begegnung, Austausch und
gemeinsames Erleben. Mitspielen kann jeder, unabhängig von Alter,
Spielerfahrung oder Sprachkenntnissen. Die Veranstaltung startet in
Kooperation mit dem Bürgerverein Großenbaum/ Rahm und der Initiative
„Spiel des Jahres“.
Der Eintritt ist frei. Fragen
beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch
unter 0203 283-7284. Die Bibliothek öffnet dienstags bis freitags
von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10
bis 13 Uhr.
Zentralbibliothek: Entdeckungsreise
durch die Welt der Romane Die Zentralbibliothek,
Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, lädt am Freitag,
16. Januar, um 16.30 Uhr zu einer Entdeckungsreise durch die Welt
der Romane ein. Bei einem Rundgang werden die unterschiedlichen
Facetten von Romanen, Hörbüchern, Filmen, Comics und Graphic Novels
vorgestellt.
Ein Rätsel ermöglicht weitere Einblicke in die
Bibliothek. Die Teilnahme ist kostenfrei. Mehr Informationen und die
Anmeldung finden sich auf www.stadtbibliothekduisburg.de. Bei Fragen
steht das Team der Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch
unter 0203 283-4218 zur Verfügung. Die Servicezeiten sind montags
von 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr sowie
samstags von 11 bis 16 Uhr.

Investitionen im NRW-Ausbaugewerbe 2024 um 10 % gestiegen
* Maschinen und maschinelle Anlagen weiterhin größter
Investitionsposten. * Rechtliche Einheiten mit dem
wirtschaftlichen Schwerpunkt Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie
Lüftungsinstallation und Klimaanlageninstallation trieben den
Investitionsanstieg maßgeblich voran.
Die Unternehmen
(rechtlichen Einheiten) des nordrhein-westfälischen Ausbaugewerbes
haben im Jahr 2024 insgesamt 259,4 Millionen Euro investiert. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, entsprach dies einer Zunahme
von 10,0 % gegenüber dem Jahr 2023 (235,7 Millionen Euro).
Maschinen und maschinelle Anlagen weiterhin größter
Investitionsposten Mit rund 229,8 Millionen Euro machten
Investitionen in Maschinen und maschinelle Anlagen den größten Teil
des im Jahr 2024 eingesetzten Kapitals aus; das waren 4,9 % mehr als
ein Jahr zuvor. Die Höhe der Investitionen in Grundstücke und Bauten
lag mit insgesamt 29,6 Millionen Euro um 76,3 % über dem
entsprechenden Wert des Jahres 2023.
Gas-, Wasser-,
Heizungs- sowie Lüftungsinstallation und Klimaanlageninstallation
mit über 10 % Steigerung Im Bereich der Bauinstallationen wurden in
Nordrhein-Westfalen mit 193,6 Millionen Euro um 6,7 % höhere
Bruttoanlageinvestitionen als 2023 getätigt.
Einen
maßgeblichen Anteil an den Investitionen in dieser Gruppe hatten
rechtliche Einheiten mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkt Gas-,
Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungsinstallation und
Klimaanlageninstallation, deren Investitionsvolumen 2024 mit
84,1 Millionen Euro um 10,1 % über dem Vorjahresergebnis lag.
Die Bruttoanlageinvestitionen im sonstigen Ausbaugewerbe, zu dem
u. a. das Maler- und Lackierergewerbe sowie Bautischlereien und
Bauschlossereien zählen, stieg gegenüber dem Vorjahr um 21,3 % auf
65,8 Millionen Euro.
Schneefall

Vogelhaus mit neuem Dach

So dick waren Sträucher und Bäume im Flachland

lange nicht mit Schnee bedeckt
Unterstützungsangebote für wohnungslose Menschen vor Kälte
Angesichts der aktuellen Wetterlage weist die Stadt Duisburg
nochmals auf die Hilfsangebote für obdachlose Menschen hin. Hier
steht ein eng verzahntes Hilfesystem bereit, welches von der
Stadtverwaltung, dem Diakoniewerk Duisburg sowie dem Verein
„Gemeinsam gegen Kälte Duisburg“ getragen wird.
Dieses
Bündnis stellt sicher, dass niemand schutzlos den Herausforderungen
des Winters ausgeliefert sein muss. Ansprechpartner für alle
Betroffenen ist werktags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr die „Zentrale
Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle“ (ZABV) der Diakoniewerk
Duisburg GmbH an der Beekstraße 45 in der Duisburger Innenstadt.
Weitergehende Informationen gibt es sowohl persönlich als auch
telefonisch bei der ZABV (0203/9313100), der Notübernachtungsstelle
für Männer (0203/992990) oder der Notübernachtungsstelle für Frauen
(0203/609680). Für Männer befindet sich diese im
Wolfgang-Eigemann-Haus an der Ruhrorter Straße 124-126 in Duisburg-
Kaßlerfeld und für Frauen an der Paul-Rücker-Str. 52 in
Duisburg-Neuenkamp.
Unabhängig von Wetterlage oder Tageszeit
erhalten hilfesuchende Personen jederzeit Zugang zu sicheren
Übernachtungsmöglichkeiten. Die Einrichtungen bieten nicht nur einen
Schlafplatz, sondern auch eine Anlaufstelle für weiterführende
Unterstützung und Beratung. Für Personen, die diese Hilfeangebote
nicht annehmen möchten, steht eine witterungsgeschützte
Rückzugsmöglichkeit vor allem für die Nachtstunden am Hauptbahnhof
(Ostseite/Mülheimer Straße/Ecke Neudorfer Straße) mit der geöffneten
U-Bahn-Station durch die DVG zur Verfügung.
Hinweise auf
obdachlose Personen nimmt die Fachstelle für Wohnungsnotfälle unter
den Rufnummern 0203/283-985035, 0203/283-984964 oder über
Call-Duisburg 0203/94000 entgegen. Insbesondere in der kalten
Jahreszeit intensivieren die engagierten Vereine „Helfer vonne
Platte e.V.“, „Herzenswärme-Duisburg e. V.“ und „Help for Homeless
e. V.“ ihre Präsenz im Stadtgebiet.
Mit großem Einsatz und
menschlicher Zuwendung kümmern sie sich um obdachlose Menschen und
leisten wertvolle Hilfe direkt vor Ort. Auch der Verein „Gemeinsam
gegen Kälte Duisburg e. V.“ setzt die aufsuchende Hilfe mit seinem
Betreuungsmobil fort. Der Verein bietet warme Getränke und
Mahlzeiten an. Darüber hinaus sind Kleidung, Schlafsäcke und
Hygieneartikel mit dabei, um den Grundbedürfnissen der Menschen
gerecht zu werden.
Das Diakoniewerk hält ebenfalls Hilfen
mit einem differenzierten Angebot für Wohnungslose und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen vor. Die Angebote der
Wohnungslosenhilfe sind genau aufeinander abgestimmt und ermöglichen
es den Betroffenen, einen Weg aus der Wohnungslosigkeit zu finden.
Alle Partner haben im Rahmen der Winterhilfe 2025 des
Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes
Nordrhein-Westfalen Mittel beantragt, um obdachlose Menschen in der
kalten Jahreszeit gezielt und wirksam zu unterstützen.
Auftaktsitzung der Alterssicherungskommission Die
Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, hat heute die
Mitglieder der Alterssicherungskommission ernannt. Die Kommission
hat unmittelbar darauf mit ihrer Arbeit begonnen.

Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales: „Die
Alterssicherung ist eine der tragenden Säulen unseres Sozialstaats
und zentral für Millionen hart arbeitende Menschen in diesem Land.
Sie sorgt für eine gute Absicherung im Alter. Damit auch künftige
Generationen gut abgesichert sind, wird die
Alterssicherungskommission Vorschläge erarbeiten, wie die
Alterssicherung auch in den kommenden Jahrzehnten stabil, gerecht
und nachhaltig bleibt. Dabei werden ihre Mitglieder offen über alle
Vorschläge sprechen. Die Kommission wird sowohl die gesetzliche
Rente als auch die betriebliche und die private Vorsorge betrachten
und Vorschläge für Veränderungen vorlegen.“
Die Kommission
besteht aus zwei Vorsitzenden (Prof. Dr. Constanze Janda,
Frank-Jürgen Weise), drei stellvertretenden Vorsitzenden aus den
Reihen des Deutschen Bundestags (Dr. Florian Dorn (CSU), Annika
Klose (SPD) Pascal Reddig (CDU)) und acht wissenschaftlichen
Mitgliedern (Prof. Dr. Peter Bofinger,
Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen, Prof. Dr. Georg Cremer,
Prof. Dr. Camille Logeay, Dr. Monika Queisser, Prof. Jörg Rocholl,
Prof. Dr. Silke Übelmesser, Prof. Dr. Martin Werding).
Die
Deutsche Rentenversicherung Bund nimmt als Sachverständige an allen
Sitzungen teil. Die Kommission wird sich mit den Herausforderungen
der nachhaltigen Sicherung sowie der Fortentwicklung der
gesetzlichen Rentenversicherung und der betrieblichen und privaten
Altersvorsorge befassen. Sie wird dabei auf die bereits von der
Bundesregierung eingeleiteten Reformmaßnahmen aufsetzen. Die
Kommission wird zum Ende des zweiten Quartals 2026 Vorschläge für
Reformen in der Alterssicherung vorlegen.
Arbeitslosigkeit im Dezember im Ruhrgebiet leicht gestiegen
276.424 Menschen waren im Dezember im Ruhrgebiet arbeitslos
gemeldet. Gegenüber November war das ein Anstieg von 182 oder 0,1
Prozent. Damit blieb eine Trendwende am Arbeitsmarkt aus. Im
Vergleich zum Vorjahresmonat (Dezember 2024) lag die Zahl der
Arbeitslosen um zwei Prozent höher (plus 5.354).
Die
Arbeitslosenquote stagnierte im Ruhrgebiet im Vergleich zum Vormonat
bei zehn Prozent. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen dabei
unverändert Gelsenkirchen (15,2 Prozent) und Duisburg (13 Prozent).
Mit 7,1 Prozent weist der Ennepe-Ruhr-Kreis ruhrgebietsweit die
niedrigste Arbeitslosenquote auf.
Unter den kreisfreien
Städten sind es Bottrop (acht Prozent) und Mülheim an der Ruhr (7,9
Prozent). Hinweis für die Redaktion: Die in der Meldung genannten
Arbeitslosenzahlen für das Ruhrgebiet wurden vom Statistikteam des
Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet. Sie weichen von den Daten
der NRW-Arbeitsagentur ab, da auch die Zahlen für den Kreis Wesel
eingebunden werden. idr
Ruhrgebietsforscher
entwickeln sechste Mobilfunkgeneration mit Die
Entwicklung der sechsten Mobilfunkgeneration vorantreiben und
gleichzeitig Impulse für den Transfer in Anwendungen wie
Industrieautomation und Logistik setzen – das ist das Ziel eines
Forschungsverbundes, an dem u. a. die Ruhr-Universität Bochum, die
Technische Universität Dortmund sowie das Fraunhofer-Institut für
Materialfluss und Logistik IML in Dortmund beteiligt sind.
Koordiniert wird das Projekt "6GEM+" von der RWTH Aachen. Das
Vorhaben wird für vier Jahre durch das Bundesforschungsministerium
gefördert. Durch innovative Technologien und enge Zusammenarbeit mit
der Industrie soll das Projekt nicht nur die Effizienz und
Zuverlässigkeit von Kommunikationssystemen verbessern, sondern auch
neue Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Sektoren erschließen.
Das Forschungskonsortium wird sieben Testfelder mit
drahtlosen Kommunikationssystemen ausstatten, u. a. am Deutschen
Rettungsrobotikzentrum in Dortmund und am Duisburger Hafen. idr
Infos:
https://www.forschung-it-sicherheit-kommunikationssysteme.de/forschung/kommunikationstechnologien/6g-forschungs-hubs/6gem
Glücksbringer zu Gast im Rathaus: Oberbürgermeister empfing
Bezirksschornsteinfeger Es ist eine schöne Tradition
zum Jahresbeginn: der Besuch der Duisburger Bezirksschornsteinfeger
im Rathaus am Burgplatz. 26 Schornsteinfeger kamen heute Mittag im
klassischen schwarzen Kehranzug im Mercatorzimmer zusammen, um der
Stadt und ihren Repräsentanten viel Glück und alles Gute für das
Jahr 2026 zu wünschen.
Oberbürgermeister Sören Link empfing
die Handwerker um den Kreisvorsitzenden Heinz Frütel gemeinsam mit
den Bürgermeisterinnen Edeltraud Klabuhn und Sylvia Linn, den
Landtagsabgeordneten Sarah Philipp und Frank Börner sowie
Mitgliedern des Duisburger Stadtrats.

Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Die Anwesenden
verabschiedeten zudem mit großem Dank Bezirksschornsteinfegermeister
Dietmar Bartemes nach 48 Dienstjahren – 26 davon in Duisburg zuletzt
in Walsum – offiziell in den wohlverdienten Ruhestand.
Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger sind aber natürlich weit
mehr als Glücksbringer. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag
zur Sicherheit und zum Brandschutz in Gebäuden.

Das Berufsbild hat sich im Laufe der Zeit deutlich gewandelt und
präsentiert sich moderner denn je: Neben dem Kehren von Kaminen
sowie der Reinigung und Wartung von Lüftungsanlagen sind sie
inzwischen auch als Energieberater und Energiedienstleister gefragt.
Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks besteht aus
16 Landesinnungsverbänden, 7600 Innungsbetrieben und 51
Schornsteinfegerinnungen mit insgesamt rund 20.000 Beschäftigten
sowie 2200 Auszubildenden. In Duisburg sind derzeit 28
bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger tätig.
Historisches Zentrum Duisburg:
Neuigkeiten zur Stadtgeschichte nun auch per Newsletter
Das Historische Zentrum Duisburg,
welches die am Innenhafen ansässigen Institutionen Stadtarchiv,
Kultur- und Stadthistorisches Museum sowie das Zentrum für
Erinnerungskultur umfasst, bietet ab sofort die Möglichkeit,
Neuigkeiten und aktuelle Informationen aus den drei Bereichen nun
auch als Newsletter zu erhalten.
Gemeinsam widmen sich die
Institutionen der Bewahrung und Vermittlung der Geschichte Duisburgs
und seiner kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung. Der
Newsletter informiert einmal monatlich daher nicht nur über aktuelle
Ausstellungen, sondern bietet auch spannende Einblicke in die
Stadtgeschichte und macht auf besondere Veranstaltungen aufmerksam.
„Mit diesem Schritt möchten wir unsere Kommunikationswege
modernisieren und die Duisburger sowie alle geschichtsinteressierten
Menschen noch direkter ansprechen“, betont Dr. Susanne Sommer,
Direktorin des Kultur- und Stadthistorischen Museums. Dr. Andreas
Pilger, Leiter des Stadtarchivs Duisburg, ergänzt: „Wir freuen uns,
mit unserem neuen Newsletter ein weiteres digitales Angebot zu
schaffen, das es unseren Besuchern ermöglicht, jederzeit auf dem
Laufenden zu bleiben und die vielseitige Geschichte unserer Stadt zu
entdecken.“
Die Anmeldung ist kostenlos und
datenschutzkonform. Interessierte können sich über die Internetseite
des Historischen Zentrums Duisburg unter
www.historischeszentrum-duisburg.de/newsletter mit ihrer
E-Mail-Adresse für den Newsletter registrieren.
DBI startet Duisburg-Podcast
„City of Transformation“ - Neues Audio-Format macht den Wandel der
Stadt aus vielen Perspektiven hörbar Duisburg hat einen
neuen Podcast: Mit „City of Transformation“ macht die
Wirtschaftsentwicklung Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI) den
Wandel der Stadt hörbar – aus der Perspektive von Wirtschaft,
Wissenschaft, Bildung, Kultur, Sport und Politik.
Das Format
richtet sich an alle, die verstehen wollen, wie Transformation
funktioniert, welche Akteure dafür zusammenwirken – und warum
Lösungen aus Duisburg Relevanz für ganz Deutschland haben.
Gespräche über Stadtentwicklung und Zukunftsfähigkeit des Standorts
Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kultur, Sport und
Politik Auftakt mit Martina Voss-Tecklenburg; Host ist
Hörfunkjournalist Ralph Sina Ab sofort auf allen gängigen
Plattformen wie Spotify und Apple verfügbar
„Mit ‚City of
Transformation‘ verknüpfen wir Duisburgs Wandel mit vielen bekannten
Persönlichkeiten“, sagt Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Duisburg
Business & Innovation GmbH. „Unsere Gäste zeigen anhand eigener
Eindrücke, welche Stärken und Chancen der Standort heute bietet –
und welche Ideen hier für die Zukunft entstehen.“
Zum Auftakt
porträtiert „City of Transformation“ eine Persönlichkeit, die
Veränderung seit jeher vorlebt: Martina Voss-Tecklenburg. Die
Ex-Fußballnationaltrainerin, Unternehmerin und Duisburgerin spricht
über Werte und Verantwortung, über das Bild der Stadt in der Welt –
und auch über Widerstände.

Foto: DBI
Martina Voss-Tecklenburg: „Als überzeugte
Duisburgerin freue ich mich, über die Herausforderungen und Chancen
eines Standorts zu sprechen, der sich manchmal unter Wert verkauft
und im Ansehen außerhalb noch Luft nach oben hat. Für ein Image, das
der Stadt viel besser gerecht wird, werbe ich, wo immer ich auch
auftrete.“
Durch die Gespräche führt Hörfunkjournalist Ralph
Sina, langjähriger Korrespondent des WDR in Brüssel und Washington.
Sina: „Das habe ich als Ruhrgebietler während meiner Auslandszeit
immer wieder gemerkt. Ob in New York oder Daressalam: Duisburg ist
ein Begriff. Der DBIPodcast bringt Transformation zum Anfassen – mit
starken Gästen, von der Vorsitzenden der Wirtschaftsweisen bis
zum neuen DB-Cargo-Chef.“
In den Episoden kommen zu Wort:
7. Januar: Martina Voss-Tecklenburg, Ex-Fußballnationaltrainerin
und Unternehmerin 21. Januar: Bernhard Osburg (Vorsitzender des
Vorstands der DB Cargo, zuvor CEO thyssenkrupp Steel) 4.
Februar: Giordana Sperling-Doppstadt (Vorständin duisport –
Duisburger Hafen AG) 18. Februar: Reiner Eckhardt (CEO der
Jahrhundertmarke Caramba) 4. März: Christine Bleks (Gründerin
und Geschäftsführerin des preisgekrönten Projekts „Tausche
Bildung für Wohnen“ in Marxloh) 18.März: Ulrich Grillo
(Vorstandsvorsitzender Grillo-Werke, ehem. BDI-Präsident) 1.
April: Prof. Dr. Monika Schnitzer (Vorsitzende des
Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen
Entwicklung) 15. April: Dr. Söke Dinkla (Direktorin des
Lehmbruck Museums) 29. April: Selcuk Kilic (Geschäftsführer
Derewa GmbH) 13. Mai: Prof. Dr. Barbara Albert (Rektorin
Universität Duisburg-Essen) Zusätzlich ist eine Extrafolge mit
Special Guests geplant.
„City of Transformation – der
Duisburg-Podcast“: ab sofort auf allen gängigen Plattformen wie
Spotify und Apple verfügbar.
DiscoverEU und 40 Jahre
Schengen: 40.000 Reisetickets vergeben, über 6.800 gehen an junge
Menschen aus Deutschland 40.024 junge Menschen können
nach der aktuellen Auswahlrunde von DiscoverEU ab Frühjahr kostenlos
mit der Bahn durch Europa reisen. Aus Deutschland hatten sich 46.298
junge Menschen beworben, 6.837 erhalten einen Travel-Pass. Seit
Beginn des Programms im Jahr 2018 gab es europaweit über 1.9
Millionen Bewerbungen, 431.931 Travel-Pässe wurden seitdem
vergeben.
Glenn Micallef, EU-Kommissar für
Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport,
erklärte: „DiscoverEU bietet Tausenden junger Europäerinnen und
Europäern die Möglichkeit, unseren Kontinent zu erkunden, neue
Menschen kennenzulernen und den Wert der Freizügigkeit direkt zu
erleben. Diese Sonderausgabe zum 40. Jahrestag von Schengen erinnert
daran, dass Mobilität ein Recht ist, das wir schätzen, ein
Eckpfeiler unserer gemeinsamen europäischen Identität.“
Auf
der Kultur-Route das kulturelle Erbe Europas entdecken DiscoverEU
wird auch zum Kulturkompass
für Europa beitragen, indem es die DiscoverEU-Kulturrouten stärker
bewirbt.
Teil des Programms sind Informationsveranstaltungen vor
der Abreise und DiscoverEU-Treffen.
Eines dieser Treffen wird im Juli in Lyon (Frankreich) im Rahmen
der Europäischen
Jugendwoche 2026 mit den Schwerpunkten Solidarität und Fairness
organisiert. Dort werden mehr als 200 junge Reisende aus ganz Europa
zusammenkommen.
Lernen durch Entdecken: mit DiscoverEU mehr
Europa erleben DiscoverEU ist ein wichtiger Bestandteil des
Erasmus+-Programms und fördert die Mobilität junger Menschen,
umweltfreundliches Reisen, den kulturellen Austausch und die
europäische Einheit. Die aktuelle Bewerbungsrunde stand allen offen,
die zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 31. Dezember 2007 geboren
wurden und aus EU-Mitgliedstaaten und mit Erasmus+ assoziierten
Ländern (Island, Liechtenstein, Norwegen, Nordmazedonien, Serbien
und Türkei) stammen.
Es gingen 246.782 Bewerbungen ein. Wie
in den vergangenen Ausgaben ermöglichen Sonderregelungen die
Teilnahme von Reisenden von Inseln, aus Regionen in äußerster
Randlage oder abgelegenen Gebieten. Zusätzlich zum Travel-Pass
profitieren die Teilnehmenden von einer Rabattkarte,
mit der sie viele Ermäßigungen für kulturelle Aktivitäten,
Unterkünfte, Nahverkehr, Verpflegung und andere Dienstleistungen
erhalten.
Woche des Lehramts vom 2. bis 5. Februar
2026 „Lehrer:in zu sein heißt, Influencer:in zu sein!“
Wer Lehrerin oder Lehrer werden möchte, für die oder den ist das
Ruhrgebiet eine gute Adresse. Alle Informationen zu Studium,
Schulformen und Beruf gibt es vom 2. bis 5. Februar 2026 an der
Universität Duisburg Essen (UDE) bei der Woche des Lehramts.
Diese gehört zu den NRW-weiten Wochen der Studienorientierung,
bei denen auch die UDE Interessierte intensiv berät und Studiengänge
vorstellt. Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an
Schüler:innen, die sich ab sofort anmelden können. Wie ist das
Lehramtsstudium aufgebaut? Welche Unterstützungsangebote gibt es
während der Studienzeit?
Auf Fragen wie diese gibt es bei
der Woche des Lehramts an der UDE Antworten – digital und vor Ort
mit Veranstaltungen wie „Lehrer:in zu sein heißt, Influencer:in zu
sein“. Lehramtsstudierende geben wertvolle Einblicke in ihre Fächer
und persönliche Tipps für die Eignungstests in Kunst, Musik und
Sport.
Wer sich schon mal an der Uni umschauen möchte, den
laden die Lehrkräfte von morgen zu einer gemeinsamen Tour über den
Campus ein. Auch die TU Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum
bieten als Verbundpartner:innen des Projekts
talents4teachers/teachers4talents spannende Veranstaltungen in der
Woche des Lehramts an.
Als Planungshilfe steht
Studieninteressierten das standortübergreifende Programm in einer
Wochenübersicht zur Verfügung. Eine Anmeldung für die
Veranstaltungen an der UDE ist erforderlich und über die
ABZ-Website möglich. Weitere Informationen: Amrei Sander,
Zentrum für Lehrkräftebildung, Tel. 0201/183-6690,
amrei.sander@uni-due.de
Mystery-Boxen und Secret Packs: Das Geschäft mit der Neugier
Sie versprechen Nervenkitzel und wertvolle Glücksgriffe – sogenannte
Mystery-Boxen oder Secret Packs. Man findet sie europaweit an
Automaten und im Internet. Doch wer glaubt, hier stets echte
Retouren aus dem Online-Handel oder tolle Schnäppchen zu ergattern,
kann schnell enttäuscht werden.
Das Europäische
Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland macht auf ein Geschäftsmodell
mit Glückspielcharakter aufmerksam und erläutert, welche Rechte
Verbraucherinnen und Verbraucher haben. Europaweit wecken Automaten
die Neugier, doch der erhoffte Glücksgriff bleibt meist aus.

Bild: KI-generiert
Manfred S. wartet mit seiner Familie in
Mailand auf den Zug zurück nach Frankfurt. In der Bahnhofshalle
entdeckt seine Tochter einen knallbunten Automaten: „Ungeöffnete
Pakete – 20 Euro!“. Er kauft ihr eine dieser sogenannten
Mystery-Boxen. Der Inhalt: eine zu kleine Handyhülle, ein
undefinierbares Kabel, Hundespielzeug – nur die Handwärmer taugen
etwas. Den Rest entsorgen sie direkt am Bahnhof. Später sieht
Manfred S. im Internet, dass es zahlreiche Anbieter gibt, die diese
Überraschungsboxen online in verschiedensten Preisklassen verkaufen.
Welches „Mystery“ steckt wirklich in den Boxen? Die
Retourenquote im Online-Handel ist dieses Jahr laut einer Schätzung
der Universität Bamberg besonders hoch. Doch die zurückgeschickten
Artikel neu zu verpacken und erneut zu verkaufen kann je nach
Produktart aufwendig sein.
Deshalb suchen die Händler nach
neuen Geschäftsmodellen, um die Ware zu verwerten. Ob tatsächlich
echte Retouren in den Paketen stecken, wie diese zusammengestellt
und ob Wertvolles zuvor herausgefischt wird, können Verbraucher kaum
überprüfen. Das Investigativ-Team von „Die Spur“ ist dem
Geschäftsmodell auf den Grund gegangen: Mystery-Boxen: Mogelei bei
Retouren – Die Spur | ZDF-Doku
Ein europaweites Phänomen
Wie Pilze schießen sie aus dem Boden: die Verkaufsautomaten stehen
europaweit an Bahnhöfen, Flughäfen und Einkaufszonen. Zudem gelangen
die Mystery-Boxen über Online-Plattformen leicht zu Verbraucherinnen
und Verbrauchern in der gesamten EU.
Bevor die Artikel in der
Box landen, wandern sie oft über mehrere Landesgrenzen. Käuferinnen
und Käufer wissen daher meist weder, wo die Waren hergestellt
wurden, noch in welchem Land sie zuletzt sortiert oder verpackt
wurden. Die intransparente Lieferkette kann auch zu mangelnder
Sicherheit führen: fehlende Qualitätskontrollen, Beschädigungen und
unsachgemäße Lagerung sind denkbar.
Welche Rechte gelten beim
Kauf von Mystery-Boxen? Wer vom Inhalt einer im Internet
bestellten Mystery-Box enttäuscht ist, kann die Ware gemäß dem
EU-weit gültigen 14-tägigen Widerrufsrecht zurücksenden. Dieses
Recht kann auch nicht per AGB ausgeschlossen werden. Dabei muss die
Box komplett zurück – einzelne Artikel können nicht separat
zurückgegeben werden. Die Kosten für die Rücksendung trägt oft der
Kunde.
Wurde die Box am Automaten gekauft, gibt es kein
Recht auf Umtausch oder eine Erstattung. Ist die Ware hingegen
beschädigt oder defekt, greift sowohl beim Online-Kauf als auch am
Automaten die gesetzliche Gewährleistung, und eine Reklamation ist
möglich.
Glücksspiel statt Glücksgriff In den sozialen
Medien kursieren zahlreiche Videos, in denen Influencer
Mystery-Boxen auspacken und einzigartige oder wertvolle Ware wie ein
iPhone präsentieren. Diese Clips erzielen viele Klicks – und wecken
falsche Hoffnungen. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit, selbst
eine hochwertige Box zu erhalten, sehr gering.
Das Prinzip
dahinter ist wie beim Glücksspiel: Viel Ungewissheit, geringe
Gewinnchancen – und der Drang, noch einmal zuzugreifen. Für
Verbraucherinnen und Verbraucher kann das schnell teuer werden.
Vergleichbare Mechanismen finden sich auch im digitalen Raum: In
Videospielen locken sogenannte Lootboxen mit zufällig generierten
Inhalten wie Waffen, Kleidung oder anderen Items.
Risiken für
Kinder und Jugendliche Besonders bedenklich wird es bei fehlendem
Jugendschutz, wenn Kinder und Jugendliche ungehinderten Zugang zu
den Verkaufsautomaten haben. Dabei reagieren gerade sie besonders
anfällig auf Glückspielmechanismen.
Zudem können die Boxen
Produkte enthalten, die für Minderjährige ungeeignet oder sogar
gefährlich sind. Berichte über Schlagringe oder Taser zeigen, dass
diese Mystery-Boxen nicht nur enttäuschend, sondern riskant sein
können.
Altenhilfe- und Pflegestrukturen stärker
miteinander verzahnen Empfehlungen des Deutschen Vereins
für öffentliche und private Fürsorge e.V. für eine integrierte
Senior*innenpolitik: Vernetzung von Altenhilfe- und Pflegestrukturen
vor Ort
In unserer Gesellschaft des langen Lebens müssen
Bedingungen guten Lebens im Alter aktiver als bisher als Aufgabe
aller Verantwortlichen verstanden und gestaltet werden. „Alter“ darf
nicht allein mit Pflegebedürftigkeit gleichgesetzt werden. Notwendig
ist eine umfassende, kommunal verankerte Senior*innenpolitik, die
Selbstbestimmung, Prävention, Teilhabe und Selbsthilfe in Bezug auf
ältere Menschen in den Mittelpunkt stellt.
„Die Vernetzung
von Altenhilfe- und Pflegestrukturen ist ein erster wichtiger
Schritt hin zu einer integrierten Senior*innenpolitik in den
Kommunen. Zugleich werden Schnittstellen zur Prävention und
Gesundheitsförderung sowie Eingliederungshilfe sichtbar. Bund und
Länder sind gefordert, insbesondere gesetzliche Grundlagen zu
schaffen, die eine Vernetzung von Altenhilfe und Pflege in
Verbindung mit Prävention und Gesundheitsförderung und der
Eingliederungshilfe vereinfachen“, so Dr. Irme Stetter-Karp,
Präsidentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private
Fürsorge e.V.
Um dies zu erreichen, wurden Empfehlungen für
die Steuerung und Gestaltung einer integrierten Senior*innenpolitik
sowie für die Weiterentwicklung der Beratungsstrukturen im
kommunalen Raum formuliert:
die Schaffung flächendeckender
Planungsgrundlagen das Neudenken von Netzwerkstrukturen inkl.
Care Management die Stärkung zivilgesellschaftlicher und
ehrenamtlicher Mitverantwortung im Sinne von Sorgenden
Gemeinschaften/Caring Communities die Verbesserung der
Rahmenbedingungen für Teilhabe, Prävention, Gesundheitsförderung und
Rehabilitation im Alter die Weiterentwicklung dezentraler,
integrierter, aufsuchender und präventiver Beratungsangebote
Die Empfehlungen richten sich vor allem an Landkreise und kreisfreie
Städte sowie kreisangehörige Städte und Gemeinden als steuernde und
koordinierende Akteure vor Ort. Explizit sind auch die Pflege- und
Krankenkassen aufgefordert, die Umsetzung zu unterstützen.
Übergreifend werden Bund und Länder adressiert, die notwendigen
Rahmenbedingungen zu schaffen.
Die Empfehlungen des
Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. für eine
integrierte Senior*innenpolitik: Vernetzung von Altenhilfe- und
Pflegestrukturen vor Ort sind unter
https://www.deutscher-verein.de/fileadmin/user_upload/dv/pdfs/Empfehlungen_Stellungnahmen/2025/DV-3-25_Vernetzung_von_Altenhilfe-und_Pflegestrukturen.pdf
abrufbar.
Mitsingen im Jubiläumsjahr Salvatorkantorei wird 75
Jahre jung Die Kantorei der Duisburger Salvatorkirche
wird 75 und lädt herzlich zum Mitsingen in ihrem Jubiläumsjahr ein.
Drei große Festkonzerte stehen auf dem Programm: Am 25. April sind
unter dem Motto „Es lacht der Mai“ Haydns „Frühling“, Mendelssohns
„Walpurgisnacht“ sowie der Frühlingsstimmenwalzer von Johann Strauß
zu hören, im Oktober gibt es dann Mendelssohns „Elias“ und im
Dezember Bachs Weihnachtsoratorium plus Überraschungsstück.
Interessentinnen und Interessenten mit Chorerfahrung sind herzlich
eingeladen dabei zu sein, auch gerne als Projektsänger/innen. Bitte
bis zum 19. Januar im Musikbüro bei Kirchenmusikdirektor Marcus
Strümpe zu einem Vorgespräch melden: unter 0203/287431 oder unter
musik@salvatorkirche.de.
Die Salvatorkantorei wurde 1951 vom damaligen Duisburger
Kantor Konrad Voppel gegründet und hatte Ihren Schwerpunkt zunächst
auf den großen Oratorien von Johann Sebastian Bach, welche
regelmäßig aufgeführt wurden. Heute singt der Chor zudem in
Verbindung mit Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker auch gerne
Raritäten und große romantische Werke und ist dadurch weit über die
Region bekannt. Mehr Infos gibt es unter
www.salvatorkirche.de.

Mitglieder der Kantorei der Salvatorkirche aufgenommen 2015 (Foto:
www.salvatorkirche.de).

Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe "in Aktion" (Foto: Thomas
Berns).
Noch Karten für den Gemeindekarneval mit Pfarrer in
der Bütt Beim Gemeindekarneval am Vogelsangplatz 1
gibt es kein Pardon, da wollen und müssen alle ran, und auch der
Pfarrer steigt immer in die Bütt. Wie in jedem Jahr sind auch
diesmal die Karten für die närrischen Stunden in Duisburg
Wanheimerort schnell weg.
Wer jetzt noch welche haben will,
sollte 10,99 Euro einplanen und vorab am Vogelsangplatz (Tel.: 0203
/ 77 01 34) oder bei Pfarrer Muthmann (0203 / 72 23 83) bestellen.
Ein Kaffeegedeck mit Berliner Ballen und Brötchen ist im
Eintrittspreis enthalten.
Karnevalsfans mit Tickets können
sich dann jetzt auf ein buntes Fest am 5.2.2026 um 14.44 Uhr freuen:
Ein Team der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg hat ein volles und
tolles Programm zusammengestellt, bei dem der große und kleine
Duisburger Karnevalsprinz mit ihren Gefolgen, Musik, Tanzgruppen und
Karnevalsreden für Stimmung sorgen werden. Übrigens: Wer ohne
Verkleidung kommt und eine Karte hat, darf auch rein, mit Kostüm
wäre aber schöner, findet Pfarrer Muthmann.

Pfarrer Jürgen Muthmann beim Gemeindekarneval 2013 (Foto:
Evangelische Rheingemeinde Duisburg, Archiv)

NRW: Bauproduktion im Oktober 2025 um fast 2 % gesunken
* NRW-Bauproduktion sinkt im Hochbau in allen Bausparten. *
Tiefbau mit Anstieg im gewerblichen und industriellen Bereich –
Rückgänge im öffentlichen Tiefbau und Straßenbau. * Trotz des
aktuellen Rückganges im Oktober lag die Bauproduktion deutlich über
dem Niveau von 2019.
Die Produktion im
nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im Oktober 2025 real
(kalender-/preisbereinigt) um 1,8 % niedriger gewesen als ein Jahr
zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Produktion
im Hochbau um 4,4 % niedriger und im Tiefbau um 0,8 % höher als im
Oktober 2024.

Hoch- und Tiefbau mit unterschiedlichen Entwicklungen Im
Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistikerinnen und
Statistiker im Oktober 2025 in sämtlichen Bausparten eine
rückläufige Entwicklung der Bauproduktion: Im Wohnungsbau war ein
Rückgang von 0,8 % der Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren
Vorjahresmonat zu konstatieren.
Im gewerblichen und
industriellen Hochbau (−7,7 %) sowie im öffentlichen Hochbau
(−6,4 %) war die Bauproduktion ebenfalls niedriger als im Oktober
2025. Im Bereich des Tiefbaus ermittelten die Statistikerinnen und
Statistiker im Oktober 2025 unterschiedliche Entwicklungen in den
einzelnen Bausparten: Im gewerblichen und industriellen Tiefbau
stieg die Bauproduktion um 5,2 % verglichen mit Oktober 2024.
Rückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat wurden im sonstigen
öffentlichen Tiefbau (−4,1 %) sowie im Straßenbau (−0,2 %) erzielt.

Bauproduktion trotz aktuellem Rückgang deutlich über dem Niveau von
2019 Im Oktober 2025 ermittelten die Statistikerinnen und
Statistiker im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des
Jahres 2019 einen kalender-/preisbereinigten Anstieg der
Bauproduktion im Bauhauptgewerbe von 17,5 %. Sowohl im Hochbau
(+8,6 %) als auch im Tiefbau (+27,4 %) lag die Bauproduktion über
dem Niveau von Oktober 2019. Zu diesem Produktionsergebnis haben die
einzelnen Bausparten ausnahmslos positiv beigetragen.
In den
Bausparten waren Zuwachsraten zwischen 7,2 % im gewerblichen und
industriellen Hochbau und 37,8 % im gewerblichen und industriellen
Tiefbau zu beobachten. Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für
die ersten zehn Monate des Jahres 2025 war kalender-/preisbereinigt
um 1,9 % niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2024.
26 % der Haushalte haben ein Fitnessgerät 12,9
Millionen Fitnessgeräte standen 2023 in den privaten Haushalten
Gute Vorsätze für das neue Jahr lauten häufig: mehr Bewegung und
mehr Sport treiben. Hilfreich bei der Umsetzung dieser sportlichen
Vorsätze kann es sein, wenn zuhause ein Ergometer, ein Laufband oder
ein Crosstrainer steht.
Rund 12,9 Millionen Fitnessgeräte
gab es im Jahr 2023 in den privaten Haushalten in Deutschland, wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Diese verteilten
sich auf 10,5 Millionen Haushalte. Damit besaß gut jeder vierte
Haushalt (25,6 %) in Deutschland mindestens einen Heimtrainer. Fünf
Jahre zuvor lag der Anteil bei 23,3 %.
Haushalte mit höherem
Einkommen haben häufiger ein Fitnessgerät Das Einkommen spielt eine
Rolle dabei, ob zuhause ein Fitnessgerät vorhanden ist: Haushalte
mit einem höheren Haushaltsnettoeinkommen besaßen häufiger
mindestens eines dieser Geräte: Bei 5 000 Euro oder mehr monatlich
waren es mehr als ein Drittel der Haushalte (35,8 %).
Mit
einem Einkommen unter 1 300 Euro besaßen 12,3 % der Haushalte
mindestens ein Fitnessgerät. Die Ausstattung mit Ergometer, Laufband
und Co. unterscheidet sich auch je nach Haushaltstyp: Gut jeder
dritte Paarhaushalt ohne Kinder (33,5 %) besaß eines oder mehrere
Fitnessgeräte. Bei Paarhaushalten mit Kindern traf dies auf gut
jeden vierten zu (27,6 %).
Bei Alleinlebenden stand nur in
knapp jedem fünften Haushalt (18,1 %) mindestens ein Fitnessgerät.
Menschen in Deutschland treiben etwas mehr als eine halbe Stunde
Sport am Tag Ob mit dem Heimtrainer, beim Joggen, Fußballspielen
oder im Fitnessstudio: Die Menschen ab 10 Jahren in Deutschland
verbringen durchschnittlich 34 Minuten pro Tag mit Sport, wie die
Zeitverwendungserhebung 2022 zeigt.
Das waren täglich
5 Minuten mehr als zehn Jahre zuvor: Laut Zeitverwendungserhebung
2012/2013 hatten sich die Menschen damals im Schnitt noch 29 Minuten
am Tag sportlich betätigt. Männer machen durchschnittlich etwas mehr
Sport als Frauen: Während Männer und Jungen 2022 durchschnittlich
36 Minuten am Tag sportlich aktiv waren, verbrachten Frauen und
Mädchen 33 Minuten des Tages mit Sport.
Beliebteste Vornamen, Geburtsbeurkundungen und
Eheschließungen: Zahlen und Daten des Standesamtes der Stadt
Duisburg aus dem Jahr 2025 Das Standesamt der Stadt
Duisburg hat die wichtigsten Zahlen aus dem Jahr 2025 rund um die
beliebtesten Vornamen für Neugeborene, Geburtsbeurkundungen und
Eheschließungen zusammengefasst: „Marie“ bei den Mädchen sowie
„Noah“ bei den Jungen waren im vergangenen Jahr die Vornamen, die
Duisburger Eltern für ihre Kinder am häufigsten auswählten.
2024 teilten sich bei den Mädchen die Namen „Emma“ und „Lina“ den
ersten Platz, bei den Jungen war es schon damals „Noah“. Insgesamt
1206 Neugeborene haben 2025 zwei Vornamen erhalten, 58 sogar drei.
Kinder, die mehr als drei Vornamen erhalten haben, registrierte das
Standesamt insgesamt fünf Mal. Die beliebtesten Vornamen 2025:

Geburtsbeurkundungen Das Standesamt hat im vergangenen Jahr
insgesamt 3650 Geburten beurkundet. Davon 1.710 Mädchen und 1.940
Jungen. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken:
2024 lag sie noch bei 3929 Geburten (2.020 Mädchen und 1.909
Jungen).
Eheschließungen In den drei
Standesämtern in Duisburg haben die Standesbeamtinnen und - beamten
2025 insgesamt 1.304 Ehen geschlossen. Darunter 37 zwischen
gleichgeschlechtlichen Ehepartnern. 15-mal gaben sich Männerpaare
das Jawort, 22-mal gingen Frauenpaare den Bund der Ehe ein. Damit
ist die Zahl der Eheschließungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen:
2024 registrierten die Ämter insgesamt 1.248 Ehen, davon 46 zwischen
gleichgeschlechtlichen Paaren. Erstellt von Diego Tenore
Fahrdienst ab sofort mit vielen
Vorteilen: KVNO stellt ambulanten Fahrdienst neu auf ·
Pilotstart ab Januar 2026 im Raum Düsseldorf/Neuss ·
Nordrheinweiter Rollout ab April · Entlastungen für die
Ärzteschaft: Weniger Aufwand,mehr Fokus auf die Patienten, gerechte
Kosten, bessere Steuerung, schnellere Abrechnung · Vorteil für
die Patienten: eine nachhaltig gesicherte Versorgung mit mehr
Qualität
Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO)
treibt die Modernisierung des ambulanten Notdienstes weiter voran:
Ab sofort übernehmen Kooperationsärztinnen und -ärzte medizinisch
notwendige Hausbesuche. Sie übernehmen in den Abend- und Nachstunden
sowie an Wochenenden und Feiertagen den ambulanten Fahrdienst – und
dies zentral von der KVNO geplant, flexibel besetzt und digital
unterstützt.

Bildquelle: „KVNO“
Die bislang für Haus- und Fachärzte in Nordrhein
bestehende Pflicht, auch im Rahmen des allgemeinen Notdienstes – je
nach Dienstplan – Hausbesuche zu übernehmen, ist zum Jahresstart
2026 ruhend gestellt worden. „Ein klarer Schnitt mit spürbarer
Entlastung für die Niedergelassenen in ganz Nordrhein“, sagt
KVNO-Vorstandsvorsitzender Dr. med. Frank Bergmann.
Start in
Modellregion Düsseldorf/Neuss Ein Pilot ist am 1. Januar 2026 in
Düsseldorf und Neuss gestartet. Mit den gesammelten Erfahrungen
beginnt dann ab April 2026 der Rollout in ganz Nordrhein.
Kernelemente sind eine zentrale Planung der Fahrdienste durch die
KVNO, optimierte Neu-Zuschnitte der Fahrdienstbezirke und digitale
Prozess-Unterstützung zur Steigerung von Effizienz und Qualität.
Rahmenbedingungen für Niederlassung verbessern „Die Reform
des Fahrdienstes ist für uns der Startpunkt einer zukunftsfähigen
und sicheren Gestaltung des ambulanten Notdienstes“, beschreibt Dr.
Bergmann die Bedeutung der Fahrdienstreform. „Wir entlasten die
Praxen von zusätzlichen Diensten und Zeitaufwänden - gerade an
Wochenenden. Damit steigern wir die Attraktivität einer ambulanten
Tätigkeit. Denn gerade die Dienstbelastungen im Notdienst schrecken
viele junge Kolleginnen und Kollegen von einer Niederlassung ab“.
Künftig werden Haus- und Fachärzte damit grundsätzlich regulär
„nur“ noch für Dienste in einer der gut 90 KVNO-Notdienstpraxen
berücksichtigt, diese Pflicht bleibt weiterhin bestehen. „Damit
schaffen wir eine sofort spürbare Entlastung für die
Niedergelassenen – sowohl finanziell als auch bei den
Arbeitsstunden“, so Dr. Bergmann. „Durch das Neukonzept entasten wir
unsere Kolleginnen und Kollegen um weit über 100.000 Dienststunden.
Jedes Jahr.“
Reform sorgt auch für eine bessere Versorgung
der Patienten Gleichzeitig sorgt die Reform für mehr Qualität in
der Versorgung immobiler Patientinnen und Patienten. Dr. Bergmann:
„Mit unserer neuen Software nehmen wir den Ärztinnen und Ärzten sehr
viel Verwaltungsarbeit ab und durch die zentrale Steuerung können
wir schneller und flexibler reagieren.“ Im besten Fall könne das
auch die Wartezeit für den nächsten Patienten verkürzen, so der
KVNO-Vorstand.
„Und durch die Kooperation mit einem
Dienstleister, der die Fahrzeuge und Fahrer stellt, kann sich der
Arzt voll auf die Vorbereitung und Nachbereitung des Hausbesuches
konzentrieren. Denn das ist, was für uns alle an erster Stelle
steht: eine bestmögliche und gesicherte Versorgung der Menschen in
Nordrhein.“
Bisher mussten viele Haus- und Fachärzte für die
Hausbesuche noch ihre eigenen PKWs nutzen. Auch das fällt nun weg.
Dazu kommt: Besonders zu den Nachstunden ist die Begleitung durch
einen Fahrer ein Sicherheitsgewinn.
Großes Interesse und
breite Unterstützung in der Ärzteschaft Die Aufgaben im
ärztlichen Fahrdienst in Nordrhein übernehmen ab sofort alle
Ärztinnen und Ärzte, die sich bewusst für den Dienst entschieden und
dazu eine Kooperationsvereinbarung mit der KVNO abgeschlossen haben.
Das Interesse ist groß.
Dr. Bergmann: „Für eine sichere
Umsetzung benötigen wir rund 500 Kooperationsärzte. Inzwischen
können wir auf rund 800 interessierte Fachleute zählen.“ Man freue
sich über den großen Zuspruch. „Das zeigt, dass die KVNO mit dieser
Reform genau den richtigen Weg gegangen ist!“, so Dr. Bergmann.
Auch die Mitglieder der Vertreterversammlung im vergangenen
November unterstützen die Reform: Der entsprechende Antrag des
Vorstands zur Umsetzung des Konzepts wurde mit großer Mehrheit von
der VV beschlossen und erntete viel Lob: Diese Reform zeige die
Handlungsfähigkeit der KVNO und sei ein großer Wurf.
Neue
Struktur der Fahrdienstbezirke Grundlage für bessere Steuerung
Auch eine bessere Steuerung der Einsätze war im Blick der
Fahrdienst-Reform. Dr. Bergmann: „Wir hatten bislang 54 teils völlig
unterschiedliche Bezirke mit ebenso unterschiedlichen Anforderungen.
Mit dem neuen System, aufgeteilt in 20 Bereiche, können wir viel
besser und bei Bedarf sogar innerhalb einer Schicht auf steigende
Bedarfe dynamisch reagieren - etwa bei Brücken- oder Feiertagen.“
Die „fahrenden“ Ärztinnen und Ärzte sind während ihrer Dienste
fortwährend mit der 116 117-Disposition der KVNO in Köln verbunden.
Ihre digital übermittelten Einsätze dokumentieren sie auf Tablets,
die die KVNO zur Verfügung stellt. Darüber können sie online auch
alle wichtigen bzw. relevanten Angaben zum Erkrankten schon vor dem
Eintreffen vor Ort erhalten.
Vorteile auch bei der
Finanzierung: Neukonzept schafft Kostentransparenz Zur
Finanzierung des Konzepts hat die KVNO ab 2026 die solidarische
Mitgliedsumlage neu aufgestellt. Künftig beträgt diese transparent
und einheitlich 242 Euro pro Quartal - sowohl für die Organisation
der Sitzdienste als auch der neuen Fahrdienste.
Damit
gehören die Beitragsunterschiede bei der bisherigen Finanzierung der
örtlichen Fahrdienste der Vergangenheit an. Dr. Bergmann: „In
einigen Kreisen lagen die Beiträge der Ärzteschaft deutlich über
diesem Wert. Das gehört nun endlich auch der Vergangenheit an!“ Und:
Die bisher zum Notdienst verpflichteten Ärztinnen und Ärzte müssen
künftig keine eigenen Dienste mehr übernehmen und keine Vertretungen
suchen.
Fahrdienstmodell aus Köln als Vorbild Einen ersten
Beweis für die Praxistauglichkeit des neuen Fahrdienstkonzept gibt
es bereits in der Stadt Köln. Das Stadtgebiet wurde von der KVNO
Anfang 2025 von fünf kleinteiligen auf zwei Fahrdienstbereiche neu
zugeschnitten. Berücksichtigt wurden auch hier Arztdichte, räumliche
Lage und Einwohnerzahlen - im Ergebnis sind die Dienste seitdem
effizienter organisiert und gleichmäßig über die Niedergelassenen in
Köln verteilt. Für den nun anstehenden weiteren Rollout hat die
KVNO die gewonnenen Erkenntnisse zu Fallzahlen, Strecken und
Einwohnerzahlen mit wissenschaftlicher Unterstützung ausgewertet und
für den gesamten Landesteil simuliert.
Weitere Informationen
zum ambulanten Notdienst in Nordrhein gibt es unter
www.kvno.de/notdienst
UDE: Neues Kompetenzmodell für
den Katastrophenschutz Wenn jede Entscheidung zählt
Extremwetter, Stromausfälle und andere Krisenlagen stellen
Einsatzkräfte vor enorme Herausforderungen. Unter Zeitdruck und in
oft unübersichtlichen Situationen müssen sie schnell, sicher und
koordiniert handeln.
Vor diesem Hintergrund hat das Team um
Dr. Christian K. Karl von der Universität Duisburg-Essen hierzu ein
organisationsübergreifendes Modell für Ausbildung und Training
entwickelt. Es ist Teil des Forschungsprojekts
KOKA – Kompetenzorientierung im Katastrophenschutz.
Im
Katastrophenschutz sind Technik und Organisation unverzichtbar –
doch sie allein reichen nicht aus. Entscheidend ist, wie
professionell Einsatzkräfte in komplexen und unsicheren Lagen
handeln. „Da sich Ausbildungen im Katastrophenschutz je nach
Organisation, Aufgabenbereich oder Ausbildungsebene unterscheiden,
sind wir der Frage nachgegangen, wie sich diese Anforderungen
systematisch erfassen und zusammenführen lassen“, erklärt Dr.
Christian K. Karl von der Fachdidaktik Bautechnik der Universität
Duisburg-Essen.
Dafür haben er und sein Team mehr als 300
Lernziele aus bestehenden Ausbildungsunterlagen analysiert – unter
anderem von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW),
Rettungsdiensten, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
sowie Akteuren der Wasserwirtschaft.
Hieraus haben die
Forschenden anschließend das ABCD-Modell der
Katastrophenschutzdidaktik entworfen. Es strukturiert Kompetenzen
entlang der Phasen Vorsorge, Einsatz und Nachsorge und beschreibt,
was professionelles Handeln unter Bedingungen von Unsicherheit,
Zeitdruck und in dynamischen wie vielschichtigen Einsatzsituationen
ausmacht.
„Das ABCD-Modell soll helfen, die Ausbildung und
das Training im Katastrophenschutz organisationsübergreifend
weiterzuentwickeln“, sagt Dr. Christian K. Karl. Analyse und Modell
sind open access verfügbar und richten sich an Verantwortliche aus
Einsatzpraxis, Ausbildung und Politik:
https://duepublico2.uni-due.de/receive/duepublico_mods_00084743
ADAC Stauprognose: 09. – 11. Januar 2026
Berufsverkehr sorgt für Belastung / Nur wenig Reiseverkehr auf den
Autobahnen Zum zweiten Wochenende des Jahres rechnet der ADAC
trotz des Ferienendes in Hessen nur mit mäßigem Reiseverkehr auf
Deutschlands Autobahnen. Lange Staus sind überwiegend nicht zu
erwarten, jedoch kann es im Berufsverkehr am Freitagnachmittag zu
Verzögerungen kommen.
Die Baustellentätigkeit ist, wie zu
dieser Jahreszeit üblich, geringer als in den Vorwochen, dennoch
kommt es an einigen Autobahnabschnitten zu Sperrungen und
Verzögerungen. Wintersportler müssen besonders am Freitag-, Samstag-
und Sonntagnachmittag mit einem zunehmenden Verkehrsaufkommen in
Richtung Alpenregionen rechnen.
Strecken mit zeitweiligen
Verzögerungen in beide Richtungen (Auswahl): A1
Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg A2 Oberhausen – Dortmund –
Hannover – A3 Oberhausen - Köln – Nürnberg, Passau – Linz A5
Darmstadt – Heidelberg – Karlsruhe – Basel A7 Hannover - Würzburg
– Ulm – Füssen/Reutte A8 Karlsruhe – Stuttgart – München –
Salzburg A9 Nürnberg – München A10 Berliner Ring A93
Rosenheim – Kiefersfelden 99 Autobahnring München
Auch im
Ausland kann es zu Staus kommen, etwa auf den Hauptrouten in die
Wintersportregionen in Österreich, der Schweiz und Italien. Zudem
müssen Autofahrerinnen und Autofahrer bei der Einreise nach
Deutschland an den Grenzen mit stichprobenartigen Kontrollen und
Wartezeiten rechnen.
Künstlerischer Tauben-Workshop
im Museum „WerkStadtMuseum“ heißt die beliebte
Kreativreihe des Kultur- und Stadthistorischen Museum am
Johannes-Corputius-Platz 1. Immer am vierten Samstag des Monats
widmen sich Kinder und Erwachsene von 14 bis 16 Uhr unter
professioneller Anleitung künstlerisch einem Thema. Der erste Termin
im Jahr 2026 beschäftigt sich am 24. Januar mit Tauben.

C Eden Lumaja
Die Künstlerin und Tierschützerin Eden Lumaja
möchte den Teilnehmenden einen klischeebefreiten Blick auf die
geflügelten Stadtbewohner eröffnen. Kinder unter sechs Jahren
sollten von einer Begleitperson betreut werden. Vorkenntnisse sind
nicht notwendig.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt
enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und
ermäßigt 2 Euro. Die Plätze sind begrenzt. Eine Anmeldung unter
ksm-service@stadt-duisburg.de oder Tel. 0203/283-2640 wird daher
empfohlen. Das vollständige Programm ist im Internet unter
www.stadtmuseumduisburg.de abrufbar.
Schwarze Komödie „Bis dass der Tod“ in der Rheinhausen-Halle
Die schwarze Komödie „Bis dass der Tod“ von Stefan
Vögel ist am Donnerstag, 5. Februar 2026, um 20 Uhr in der
Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20 zu sehen. Der Einlass
startet bereits um 19 Uhr. Die Komödie erzählt die Geschichte der
Unternehmerin Helena. Sie muss auf schmerzliche Weise erfahren, dass
Geld allein nicht glücklich macht.
Ihr Gatte Gregor hat sie
nur ihres Vermögens wegen geheiratet und sich auf ihre Kosten seinen
luxuriösen Lebenswandel finanziert. Bei Gregors bestem Freund Pascal
findet Helena Trost. Sie will die Scheidung. Doch Gregor will nicht
einwilligen, ohne die Hälfte von Helenas Kapital mitzunehmen – und
das sind immerhin elf Millionen. Da sie juristisch nicht gegen
Gregor gewinnen kann, will Helena das Problem auf andere Weise aus
der Welt schaffen. Gregor muss sterben. Und auch Gregor hegt längst
Mordpläne, die er seinem Freund Pascal anvertraut.
Helena
will Pascal gleichfalls in ihren Racheplan an Gregor einbeziehen.
Zunächst scheint Pascal unschlüssig zwischen den Fronten zu stehen,
doch als er schließlich zustimmt, den jeweils anderen umbringen zu
lassen, ahnen Gregor und Helena nicht, dass Pascal unterdessen ganz
eigene Ziele verfolgt.
Für das Theaterstück der
Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf und der
Bezirksverwaltung Rheinhausen können Interessierte Karten ab sofort
montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr in der Bezirksverwaltung
(Zimmer 205, Körnerplatz 1, 47226 Duisburg) erwerben.
Theaterkarten sind in drei Preisklassen verfügbar (17 Euro, 22 Euro
und 27 Euro). Nähere Informationen zu den Theaterkarten gibt es bei
der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203/283-8245 oder per
E-Mail an
a.sieg@stadt-duisburg.de.
800.000 Euro in 20
Jahren für die Meidericher Kirche Gemeinde dankt
Förderverein beim Neujahrsempfang - und lädt zum Mitfeiern ein In
20 Jahren hat der Förderverein „pro doMMo e.V.“ über 800.00 Euro für
Erhalt und Renovierung der Kirche, Auf dem Damm 6, gesammelt. 100.00
kommen in diesem Jahr für die energetische Sanierung der Kirche von
„pro doMMo“ hinzu.
Das beeindruckende, langjährige
Engagement sind gute Gründe für die Evangelischen Kirchengemeinde
Duisburg Meiderich das Jubiläum in einem Festgottesdienst zu feiern
- am 11. Januar 2026 um 11 Uhr natürlich in der Kirche Auf dem Damm.
Die Gemeinde und der Förderverein laden im Anschluss alle
Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer zum Umtrunk und zu
Snacks im Foyer des Gemeindezentrums ein, um auf das neue Jahr und
das Vereinsjubiläum anzustoßen und allen am Erfolg des Vereins
Beteiligten zu danken.
Der gemeinnützige Förderverein „pro
doMMo e.V.“ wurde 2005 zur Unterstützung der damals notwendige
Renovierungsabrieten an der Kirche gegründet. Die Gesamtkosten waren
damals mit ca. 1,6 Mio. Euro für das denkmalgeschützte Gotteshaus
veranschlagt worden - inklusive der Fenster und der Orgel in 2005
veranschlagt worden.
Der Förderverein hat seit seiner
Gründung bis dato ca. 800.000 EUR an Gelder gesammelt. Möglich wurde
dies durch die Mitgliederbeiträge, Spenden von Einzelpersonen,
Zuwendungen von Banken und Stiftungen sowie durch eigene
Veranstaltungen wie Konzerte oder Kabarett für ein breites Publikum.
Diese Gelder wurden satzungsgemäß für die Renovierung der
Kirche und dabei insbesondere für die Neugestaltung der
Kirchenfenster aufgewendet. Mit knapp 100.000 Euro davon hat der
Förderverein die Instandsetzung der Orgel unterstützt. In 2026 wird
der Förderverein die Gemeinde bei der energetischen Sanierung der
Kirche mit 100.000 Euro unterstützen.
„Ohne den unermüdlichen
Einsatz der vielen ehrenamtlich engagierten Menschen - Mitglieder,
Freunde und Sponsoren - wäre das nicht möglich gewesen“ sagt der
Vereinsvorsitzende Ingo Arndt.
Passend zur Jahreslosung 2026
„Siehe, ich mache alles neu!“ hat der Förderverein nicht nur die
grundlegende Sanierung unterstützt, sondern auch viele Maßnahmen zur
Erneuerung und vielseitigen Nutzung der Kirche ermöglicht. Dazu
zählen unter anderem die beeindruckenden Echtantik-Kirchenfenster
der Schweizer Künstlerin Romi Fischer, die einem
liturgischen Konzept folgen und den Kirchenraum je nach Tages- und
Jahreszeit in ein fast magisches Licht tauchen.
Auch eine
flexible Bestuhlung, moderne Beleuchtung und Technik, eine kleine
Küche, eine Unisex-Toilette sowie die vollständig restaurierten
Kirchpforten, die nun in neuem Glanz erstrahlen, gehören zu den
vielen Erfolgen, die dank des Fördervereins realisiert werden
konnten.
Neben Mitgliedsbeiträgen und Spenden von privaten
wie institutionellen Unterstützern hat der Verein durch zahlreiche
Veranstaltungen – Konzerte, Lesungen und Kabarettabende – nicht nur
Mittel für die Kirche gesammelt, sondern auch das kulturelle Leben
in Meiderich bereichert.
Beliebte Highlights waren etwa
Mitsingabende mit Anja Lerch, Kabarett mit Wolfgang Trepper
sowie Konzerte des Kammerchores „salto chorale“ der UDE, der
Duisburger Philharmoniker oder Auftritte des Meidericher Musikers
Daniel Drückes um nur einige von den vielen tollen Künstlern zu
nennen.
Infos zum Förderverein gibt es im Netz unter
https://prodommo.de, zur Gemeinde und der Kirche unter
www.kirche-meiderich.de.

Evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm (Foto:
kirche-meiderich.de).
Pfarrer Blank am nächsten
Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle Immer
freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden
möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit
Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über
die Kirchenaufnahme reden.
Motive für den Kircheneintritt
gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben
bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich
zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der
Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17
Uhr.
Am Freitag, 9. Januar 2026 heißt Pfarrer Stephan Blank
Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus
herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter
www.salvatorkirche.de.
Allianz-Gebetswoche im Duisburger Norden mit
Gebetskonzert zum Auftakt Die 1846 gegründete weltweite
Bewegung der Evangelischen Allianz lädt wieder zur internationalen
Gebetswoche ein. Diesmal steht sie unter dem Motto „Gott ist treu“.
Auch die der Evangelischen Allianz Duisburg Nord zugehörigen
christlichen Gemeinden und Vereine laden in dieser Zeit zu
Andachten, Gesprächen und Gottesdienste ein.
Wie immer gibt
es zum Auftakt ein Gebetskonzert, diesmal am 12. Januar 2026 um
19.30 Uhr in der evangelischen Kirche in Obermeiderich, Emilstr.
27-29, mit der Lobpreisband der Christen-Gemeinde aus Ruhrort. Der
Eintritt ist frei.
Die Gemeinden der Allianz Nord laden
außerdem herzlich ein zum Gottesdienst am 13.01. um 19.30 Uhr bei
der Landeskirchliche Gemeinschaft, Wiesbadener Straße 102, zum
Gebetsabend am 14.01. um 18 Uhr in der FeG Duisburg-Wanheimerort,
Eschenstrasse 14, zum Gottesdienst am 16.01. um 19.30 Uhr bei der
„Gemeinde Gottes“ in Hamborn, Schulte Marxloh Str. 2, und zum
gemeinsamen Abschlussgottesdienst am 18.01. um 11 Uhr in der
evangelischen Kirche in Obermeiderich, Emilstr 27-29.

NRW-Inflationsrate lag im Dezember 2025 bei 1,8 % *
Teuerungsrate im Jahr 2025 auf 2 % gesunken – niedrigster Ansteig
seit 2020. * Die höchsten Inflationsraten im Herbst gemessen.
* Energiepreise lagen 2025 um 1,6 % unter dem Niveau von 2024.
Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als
Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – lag im
Dezember 2025 bei 1,8 %. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, blieb der
Preisindex gegenüber dem Vormonat (November 2025) unverändert.
Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung
bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation
bezeichnet – ist zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025 um 2,2 %
gestiegen. Im Jahresdurchschnitt 2025 lag die Inflationsrate bei
2,0 %.

Vorjahresmonatsvergleich: Preise für Rind- und Kalbfleisch um
13,7 % gestiegen Zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025 sind
die Preise für Nahrungsmittel um 1,0 % gestiegen. Dabei haben
insbesondere die Preise für Obst angezogen (+5,1 %). Für Fleisch und
Fleischwaren mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 3,5 % mehr
bezahlen als noch ein Jahr zuvor. Merklich teurer wurde dabei Rind-
und Kalbfleisch (+13,7 %).
Die Preise für Speisefette und
-öle sanken durchschnittlich um 19,0 %. Dabei entlastete die
Preisentwicklung für Butter weiterhin die Portemonnaies (−28,7 %).
Für alkoholfreie Getränke mussten Verbraucherinnen und Verbraucher
5,8 % mehr ausgeben als noch vor einem Jahr. Preistreibend war hier
u. a. weiterhin der Bohnenkaffee (+21,5 %).
Die Preise für
alkoholische Getränke zogen um 1,3 % an. Allerdings wurde Sekt,
Prosecco oder Champagner im Dezember 2025 um 0,6 % günstiger
angeboten als am Jahresende 2024. Bei den Haushaltsenergien
zeichnete sich im Dezember 2025 eine ähnliche Preisentwicklung ab
wie bereits die Monate davor: Kundinnen und Kunden von Gas (−0,1 %)
und Heizöl (−7,4 %) profitierten von Preisrückgängen, für Strom
(+3,0 %) und Fernwärme (+1,7 %) zogen die Preise an.
Die
höchsten Inflationsraten im Jahr 2025 wurden im Herbst verzeichnet
Bis zum Herbstbeginn 2025 lag die Inflationsrate zwischen 1,8 % und
2,0 %. In den Monaten September bis November 2025 stiegen die Werte
auf jeweils 2,3 % an. Zum Jahresende ging die Teuerungsrate auf
1,8 % zurück.
Jahresdurchschnitt 2025: Geringster Anstieg der
Teuerungsrate seit 2020 Der Verbraucherpreisindex stieg zwischen
2024 und 2025 um 2,0 %. Das war die geringste Rate seit 2020
(damals: +0,5 %). Die sogenannte Kerninflation
(Verbraucherpreisindex ohne Nahrungsmittel und Energie) stieg im
selben Zeitraum um 2,4 %.
Die Nahrungsmittelpreise zogen
zwischen 2024 und 2025 um 2,0 % an, die Energiepreise sanken um
1,6 %. Dabei wurden Haushaltsenergien im genannten Zeitraum um 0,6 %
günstiger angeboten. Autofahrerinnen und Autofahrer konnten sich an
der Tankstelle freuen: Die Kraftstoffpreise lagen 2025 im Schnitt um
3,0 % unter dem Niveau des Vorjahres.
Gleichzeitig stiegen
für sie die Preise der Versicherungsdienstleistungen für den Verkehr
um 12,3 % an. Verkehrsteilnehmende, die den ÖPNV nutzen, mussten –
vor allem vor dem Hintergrund der Preiserhöhung des
Deutschlandtickets am Jahresanfang 2025 auf 58 Euro – für die
sognannten kombinierten Personenbeförderungsleistungen 10,9 % mehr
bezahlen als im Jahr 2024.
Aber auch bei anderen
Dienstleistungen waren verschiedenste Verbrauchergruppen im Jahr
2025 mit Preiserhöhungen konfrontiert: Für gesetzlich Versicherte
stiegen die Preise für die stationäre Pflege um 7,2 %, für privat
Versicherte um 6,6 %. Das Entgelt für Kinderbetreuung nach der
Schule erhöhte sich um 5,4 %.
Die Preise für
Gaststättendienstleistungen stiegen um 4,6 % und für Übernachtungen
um 4,1 %. Wichtige Preisveränderungen
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/004_26.xlsx
XLSX, 26,18 KB
Venezuela: Erklärung der Hohen Vertreterin zu den Folgen der
US-Intervention Die Hohe Vertreterin der EU Kaja Kallas
hat eine Erklärung zu Venezuela abgegeben, die von 26
Mitgliedstaaten der Europäischen Union unterstützt wird. Darin heißt
es: „Die Europäische Union ruft alle Akteure zu Ruhe und
Zurückhaltung auf, um eine Eskalation zu vermeiden und für eine
friedliche Lösung der Krise zu sorgen.“
Völkerrecht und
UN-Charta „Die EU erinnert daran, dass unter allen Umständen die
Grundsätze des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen
gewahrt werden müssen. Die Mitglieder des Sicherheitsrates der
Vereinten Nationen haben eine besondere Verantwortung, diese
Grundsätze als eine Säule der internationalen Sicherheitsarchitektur
zu wahren.“
In dem Statement wird darauf verwiesen, dass
Nicolás Maduro nicht die Legitimität eines demokratisch gewählten
Präsidenten besitze und sich die EU wiederholt für einen von
Venezuela geführten friedlichen Übergang zur Demokratie im Land
eingesetzt hat. „Das Recht des venezolanischen Volkes, über seine
Zukunft zu entscheiden, muss respektiert werden.“
Sicherheitsbedrohung durch Drogenhandel „Die EU teilt die
Priorität der Bekämpfung der grenzüberschreitenden organisierten
Kriminalität und des Drogenhandels, die weltweit eine erhebliche
Sicherheitsbedrohung darstellen. Gleichzeitig betont die EU, dass
diese Herausforderungen durch eine nachhaltige Zusammenarbeit unter
uneingeschränkter Achtung des Völkerrechts und der Grundsätze der
territorialen Unversehrtheit und Souveränität angegangen werden
müssen.“
„Wir stehen in engem Kontakt mit den Vereinigten
Staaten sowie mit regionalen und internationalen Partnern, um den
Dialog mit allen beteiligten Parteien zu unterstützen und zu
erleichtern, der zu einer ausgehandelten, demokratischen, inklusiven
und friedlichen Lösung der Krise unter der Führung der Venezolaner
führt.“
Demokratie wiederherstellen „Die Achtung des
Willens des venezolanischen Volkes bleibt die einzige Möglichkeit
für Venezuela, die Demokratie wiederherzustellen und die derzeitige
Krise zu lösen.
In dieser kritischen Zeit ist es von
entscheidender Bedeutung, dass alle Akteure die Menschenrechte und
das humanitäre Völkerrecht uneingeschränkt achten. Alle politischen
Gefangenen, die derzeit in Venezuela inhaftiert sind, müssen
bedingungslos freigelassen werden.“
Die Konsularbehörden der
EU-Mitgliedstaaten arbeiten eng zusammen, um die Sicherheit der
EU-Bürger, einschließlich der illegal in Venezuela inhaftierten
Personen, zu schützen.
Technologiequartier Wedau
Nord: Erster Meilenstein auf dem Weg zur Förderung Ein
wichtiger Schritt für die wirtschaftliche Weiterentwicklung
Duisburgs ist geschafft. Die Flächensanierung als erster Baustein
zur Umwandlung des ehemaligen Bahnareals Wedau Nord in ein
zukunftsorientiertes Technologiequartier wurde im Rahmen des
5-StandorteProgramms mit drei Sternen ausgezeichnet und erhält damit
das Regionalsiegel des Landes Nordrhein-Westfalen.
Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

TechnologieCampus Wedau-Nord -
Foto Tanja
Pickartz Stdt Duisburg
Damit ist
der Weg frei für die Einwerbung erster Fördermittel des Landes zur
Entwicklung des Areals „Das Technologiequartier Wedau Nord soll
Motor für Innovation, Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze sein“, so
Michael Rüscher. Vorgesehen ist ein moderner Innovationsstandort mit
den Branchenschwerpunkten Data Technology, Smart Engineering und
Clean Industry, an dem Wissenschaft und Wirtschaft eng
zusammenarbeiten.

Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher und Elena Zander vom
Projektbüro Duisburg 5-StandorteProgr - Foto Stadt Duisburg
In weiteren Etappen sind der Bau eines Technologiezentrums sowie der
Aufbau eines begleitenden Entwicklungsteams vorgesehen. Für die
Flächensanierung einschließlich der verkehrlichen Erschließung steht
eine mögliche Fördersumme von bis zu 48 Millionen Euro im Raum.
Der Förderantrag soll in diesem Jahr erarbeitet und eingereicht
werden. Eigentümerin der Fläche ist die städtische
Tochtergesellschaft nerra GmbH, die den Antrag für die
Flächensanierung stellen und die Umsetzung durchführen wird. Die
strategische Begleitung des Vorhabens erfolgt durch das Projektbüro
Duisburg für das 5-StandorteProgramm im Wirtschaftsdezernat der
Stadt Duisburg.
Verzögerung bei der Abholung der
Weihnachtsbaumabfuhr in Duisburg Ursprünglich war
vorgesehen, dass ab heute Montag, den 05. Januar 2026, bis Ende
nächster Woche Freitag, den 16. Januar 2026, die ausgedienten
Weihnachtsbäume abgeholt werden. Aufgrund der aktuellen
Witterungsverhältnisse mit Schnee und Eis kommt es bei der Abholung
zu Verzögerungen.
Die für die Weihnachtsbaumabholung
eingeplanten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg werden aktuell im Winterdienst
eingesetzt, um Duisburgs Straßen von Eis und Schnee zu befreien.
Sobald sich die Wetterlage entspannt, setzen die Wirtschaftsbetriebe
alles daran, die liegengebliebenen Weihnachtsbäume schnellstmöglich
abzuholen.
Die Weihnachtsbäume sollen dennoch entsprechend
zu den vorgesehenen Terminen herausgestellt werden. Die Bürgerinnen
und Bürger werden gebeten, ihre Weihnachtsbäume so am Straßenrand
abzustellen, dass von ihnen keine Verkehrsgefährdung oder
-behinderung ausgeht. Gerne können mehrere Bäume auch gesammelt an
einem Abholungsort abgelegt werden, um die Sammlung zu erleichtern.
Es ist zu beachten, dass nur vollständig abgeschmückte Bäume
bereitgestellt und diese auch nicht separat z.B. in blauen
Abfallsäcken an den Straßenrand gestellt werden. Zusätzlich können
die ausrangierten Weihnachtsbäume auch kostenlos an den vier
Recyclinghöfen in Duisburg entsorgt werden.
„Stadtgeschichte donnerstags“ im Stadtarchiv: Die
Margarethensiedlung in Rheinhausen bis 1945 Die
Vortragsreihe „Stadtgeschichte donnerstags“ startet ins neue Jahr:
Harald Küst, Mitglied der Initiative „Mercators Nachbarn“, referiert
in seinem Vortrag am Donnerstag, 8. Januar, um 18.15 Uhr in der
DenkStätte im Gebäude des Stadtarchivs am Karmelplatz 5 in der
Altstadt über die Margarethensiedlung von Krupp in Rheinhausen bis
1945. Er berichtet über die Siedlungsgeschichte bis zum Ende des
Zweiten Weltkriegs.
Dabei geht er näher auf die
verantwortlichen Architekten wie Robert Schmohl oder Georg
Metzendorf sowie die verschiedenen Bauphasen ein und verortet die
Margarethensiedlung im Kontext der Krupp’schen Sozialpolitik. Die
Margarethensiedlung bildet heute einen beliebten Ankerpunkt auf der
Route der Industriekultur.
1903 als Werkssiedlung für die
benachbarte Friedrich-Alfred-Krupp-Hütte errichtet, entwickelte sich
der Ort schnell zur Keimzelle für die aufstrebende Stadt
Rheinhausen. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist
nicht erforderlich.

Die Krupp’sche Bierhalle in der Margarethensiedlung 1912, Foto:
Historisches Archiv Krupp
Das sollten Autofahrer im Winter beachten
Es ist Winter auf deutschen Straßen. Für Autofahrerinnen und
Autofahrer heißt das vor allem: nur mit den richtigen Reifen
losfahren. Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit
Sommerreifen unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro
rechnen, bei einer Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer mit 80
Euro und einem Punkt in Flensburg. Der ADAC erklärt, welche weiteren
Regeln beachtet werden sollten, um sicher unterwegs zu sein und
Bußgelder zu vermeiden.

Kennzeichen müssen immer frei von Eis und Schnee sein - auch während
der Fahrt © imago images/mhphoto
Fahren im verschneiten
Auto Vor jeder Fahrt müssen die Scheiben, Scheinwerfer und
Spiegel eines Pkw von Schnee und Eis befreit werden. Das Freikratzen
eines „Gucklochs“ genügt nicht und wird mit einem Verwarnungsgeld
von zehn Euro geahndet.
Unkenntliches Kennzeichen Auch das
Kennzeichen muss stets lesbar sein. Bei Bedarf muss auch während der
Fahrt eine Pause eingelegt und das Kennzeichen gesäubert werden.
Kommen Autofahrer dem nicht nach, droht ein Verwarnungsgeld von fünf
Euro. Wird das Kennzeichen absichtlich unkenntlich gemacht, kann das
ein Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs nach sich ziehen.
Motor warmlaufen lassen Wer den Motor vor Fahrtantritt laufen
lässt, um Scheiben leichter freikratzen zu können oder den Innenraum
vorzuheizen, schadet der Umwelt und erhöht den Verschleiß des Pkw.
Außerdem riskieren Autofahrer ein Bußgeld von 80 Euro wegen
Verursachens vermeidbarer Abgasbelästigungen.
Jacke während
der Fahrt Auch wenn es beim Losfahren kalt ist, sollte eine
(Winter-)Jacke vor der Fahrt ausgezogen werden. Ein ADAC Test zeigt:
Trägt ein Autofahrer eine Winterjacke und damit den Sicherheitsgurt
nicht direkt am Körper, kann bereits ein Auffahrunfall bei 16 km/h
schwere innere Verletzungen hervorrufen.
Überwintern mit
Saisonkennzeichen Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen dürfen nach
Ablauf des Zulassungszeitraums nicht mehr am öffentlichen Verkehr
teilnehmen, hierzu gehört auch das Parken. Sie müssen daher jetzt im
Winter auf reinem Privatgrund stehen. Wer dem nicht nachkommt,
riskiert ein Verwarnungsgeld von 40 Euro.
Duisburg:
3.800 Reinigungskräfte arbeiten in 118 Unternehmen 15 Euro pro
Stunde ist das Minimum fürs Saubermachen in Duisburg
Sie machen alles picobello: Rund 3.800 Reinigungskräfte sorgen in
Duisburg für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus.
Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für
Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Das teilt die IG BAU
Duisburg-Niederrhein mit. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft
sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.
„Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar
18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die
Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in
der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung
bezahlt werden muss“, sagt Karina Pfau von der IG BAU
Duisburg-Niederrhein. Alle 118 Gebäudereiniger-Unternehmen in
Duisburg müssten sich daran halten.

Glatte 15 Euro – das ist der neue Stundenlohn, den
Gebäudereinigerinnen ab jetzt mindestens verdienen müssen, so die IG
BAU Duisburg-Niederrhein.
„Gebäudereinigerinnen und
Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen in Duisburg einen
wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen
Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Pfau.
Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis
starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten
Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten
Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im
Portemonnaie“, so die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein,
Karina Pfau.

Dry January: Alkoholische Getränke in Deutschland so billig wie
in fast keinem anderen EU-Land Der Alkoholkonsum pro
Kopf in Deutschland entsprach 2022 umgerechnet 448 Gläsern Bier im
Jahr. Im Dry January („trockener Januar“) verzichten viele Menschen
den kompletten Monat auf den Konsum von Alkohol und erhoffen sich
unter anderem positive Effekte auf ihre Gesundheit. Wein,
Spirituosen und Bier waren in Deutschland zuletzt im europäischen
Vergleich günstig.
Die Preise alkoholischer Getränke im
Einzelhandel lagen im Oktober 2025 in Deutschland 14 % unter dem
Durchschnitt der Staaten der Europäischen Union (EU), wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Lediglich in Italien
waren alkoholische Getränke noch günstiger (-19 % gegenüber
EU-Durchschnitt). In Finnland war das Preisniveau für Alkohol
EU-weit am höchsten und lag 110 % über dem EU-Durchschnitt.
Auch in einigen Nachbarstaaten Deutschlands war Alkohol
vergleichsweise teuer: In Dänemark kosteten alkoholische Getränke 23
% mehr als im EU-Durchschnitt. Auch in Belgien (+13%) und in Polen
(+9 %) war das Preisniveau für Alkohol höher. Frankreich, die
Niederlande und Luxemburg lagen ungefähr im EU-Durchschnitt. In
Tschechien (-7 %) und in Österreich (-11 %) lagen die Preise für
alkoholische Getränke hingegen unter dem EU-weiten Durchschnitt.

Alkoholfreie Getränke in Deutschland etwas teurer als
im EU-Schnitt Die Preise für alkoholfreie Getränke im
Einzelhandel lagen im Oktober 2025 in Deutschland 2 % über dem
Durchschnitt aller EU-Staaten. Am teuersten waren alkoholfreie
Getränke in Lettland, wo das Preisniveau 46 % über dem EU-Schnitt
lag, was unter anderem auf die dortige Zuckersteuer zurückzuführen
ist.
Auch in Dänemark (+30 %) und in den Niederlanden
(+23 %) waren alkoholfreie Getränke deutlich teurer als im
EU-Durchschnitt. Unter anderem in Frankreich (-3 %) und in
Tschechien (-9 %) waren sie dagegen günstiger, in Italien (-18 %) am
günstigsten.
Alkoholkonsum pro Kopf binnen zehn Jahren um
knapp einen Liter gesunken Der Alkoholkonsum in Deutschland ist
vergleichsweise hoch: Im Jahr 2022 wurden nach Angaben der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Deutschland
11,2 Liter reiner Alkohol pro Person ab 15 Jahren getrunken – das
entspricht umgerechnet 448 Gläsern Bier (0,5 Liter, Alkoholgehalt
5 % vol.).
Der Konsum ist rückläufig: Zehn Jahre zuvor war
es mit 12,1 Liter pro Kopf noch knapp ein Liter mehr. Im
EU-Vergleich lag Deutschland 2022 beim Pro-Kopf-Alkoholkonsum
zusammen mit Frankreich und Portugal auf dem neunten Platz. EU-weit
am meisten wurde im Jahr 2022 mit 17,1 Liter reinem Alkohol pro Kopf
in Rumänien getrunken.
Auf Platz 2 lag Lettland
(14,7 Liter pro Kopf) und auf dem dritten Platz Tschechien
(13,7 Liter pro Kopf). Am wenigsten Alkohol wurde in der EU in
Griechenland (7,0 Liter pro Kopf), Malta (6,2 Liter pro Kopf) und
Zypern (5,2 Liter pro Kopf) getrunken.
NRW-Bauhauptgewerbe: Investitionen 2024 rund 3 %
niedriger als ein Jahr zuvor *
Bruttoanlageinvestitionen lagen bei 709,3 Millionen Euro. *
Maschinen und maschinelle Anlagen weiterhin größter
Investitionsposten * Rückgang des Investitionsvolumens sowohl im
Hoch- als auch im Tiefbau.
Die rechtlichen Einheiten des
nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes tätigten im Jahr 2024
Investitionen in Höhe von 709,3 Millionen Euro. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt,
waren die Bruttoanlageinvestitionen damit um 22,6 Millionen Euro
bzw. 3,1 % niedriger als ein Jahr zuvor.
Auch im Jahr 2024
floss der größte Teil der Investitionen in NRW mit 666,4 Millionen
Euro in die Anschaffung von Maschinen und maschinellen Anlagen; das
waren 3,1 % weniger als 2023. Die Investitionen in Gebäude und
Grundstücke waren mit 42,9 Millionen Euro um 3,3 % niedriger als im
Jahr zuvor.
Rechtliche Einheiten, die ihren wirtschaftlichen
Schwerpunkt im Hochbau hatten, investierten 2024 insgesamt rund
97,0 Millionen Euro; das waren 6,9 % weniger als 2023. Die
Investitionen im Bereich der Abbrucharbeiten und vorbereitenden
Baustellenarbeiten sanken auf 30,5 Millionen Euro (−5,8 %).
Bei den sonstigen spezialisierten Bautätigkeiten sank das
Investitionsvolumen um 3,1 % auf 159,2 Millionen Euro. Im Tiefbau
wurde ebenfalls ein Rückgang verzeichnet; das Investitionsvolumen
sank um 1,9 % auf 422,6 Millionen Euro.
Evangelisches Bildungswerk startet mit neuem Kursprogramm
ins Jahr 2026 Mit 449 Kursen, Workshops und Vorträgen
startet das Evangelische Bildungswerk (EBW) ab dem 7. Januar in das
Frühjahrssemester 2026. Dazu legt es jetzt sein Programm der
Familienbildung vor, das auf 48 Seiten vielfältige Angebote
präsentiert – für Familien und alle, die ihren Horizont erweitern
wollen. Ob Sprachenlernen, Kochen, Kreativität oder Bewegung, die
Kurse laden dazu ein, Neues auszuprobieren, Altbewährtes
fortzusetzen und gemeinsam mit anderen aktiv zu werden.
In
Babytreffs, Miniclubs, Bewegungsangeboten sowie Kochkursen haben
Familien mit kleinen Kindern Gelegenheit, mit anderen in Kontakt zu
kommen, die Kinder durch neue Anregungen zu fördern und einfach eine
tolle Zeit miteinander zu verbringen.
Staunen und Entdecken –
das können kleine Kinder bei den „Waldwichteln“ und anderen
abwechslungsreichen Musik- und Kreativ-Angeboten. „Tolle Knolle“
heißt der neue Experimentierworkshop, bei dem Kindern „kartoffelige“
Lichter aufgehen. Diese und andere spannende Experimente für kleine
Forscherinnen und Entdecker im Kindergartenalter bietet das EBW
übrigens auch völlig kostenlos in vielen Duisburger Familienzentren
an.
Bei den Sport- und Gesundheitskursen gibt es wieder eine
breite Auswahl. Von Pilates über Rückenkurse zur Fitness-Gymnastik
ist für jedes Alter und jedes Fitnesslevel etwas dabei. Yoga, Qigong
und Klangmeditation sorgen für Entspannung vom stressigen Alltag.
Ausgeweitet wurde das Angebot an Online-Kursen unter der Rubrik
„Yoga@home“.
Anregende Auszeiten in entspannter Atmosphäre
kann man in kreativen Workshops finden, zum Beispiel beim Drucken
oder Aquarellmalen. Auch das Nähen, Stricken und Häkeln lässt sich
beim Bildungswerk lernen oder perfektionieren.
Neben seinen
Sprachkursen auf unterschiedlichsten Niveaustufen in Englisch,
Französisch, Italienisch und Niederländisch hat das EBW sein Angebot
an Digital-Cafés deutlich erweitert. Dort können vor allem Ältere
lernen, wie sie sich sicher und selbstständig im digitalen Alltag
zurechtfinden, egal ob mit Smartphone, Laptop oder Tablet.
„Souverän statt sprachlos“ ist der Titel einer ganz neuen Kursreihe,
der kommunikative Techniken zur Selbstbehauptung im Alltag
vermittelt. Um persönliche Weiterentwicklung und die Chancen, die in
Veränderungen liegen, geht es auch in den Workshops für Frauen von
Anja Lerch, der bekannten Duisburger Sängerin und Lebensamme.
In der modernen und ansprechenden Lehrküche steht kulinarische
Vielfalt aus der internationalen Küche auf der Speisekarte. Die
Männerkochkurse sind hier schon jahrzehntelang eine feste
Institution. Neu dazugekommen sind zwei Angebote speziell für
Witwer, die das Kochen erlernen möchten und dabei Gemeinschaft in
der Gruppe finden können.
Ein Highlight in 2026 sind die
Sommerferienkurse, die bereits im vergangenen Jahr gut angenommen
wurden. Familien mit Kindern bis zum Grundschulalter erwartet ein
abwechslungsreiches Programm vom Elterncafé, Bobbycar-Parcours,
Näh-Führerschein bis zum Papa-Kind Kochabenteuer. Inspirierende
Englisch- und Italienischkurse für Sprachbegeisterte jeden Alters
runden das Angebot während der Sommerferien ab.
Das
Evangelische Bildungswerk zählt mit rund 450 hauptamtlichen
Mitarbeitenden zu den größten Bildungsträgern unserer Region. Es ist
in seiner Kombination unterschiedlichster Abteilungsformate in einem
Werk einzigartig. „Ob Familienbildung, Kita, OGS, Integration oder
FSJ – bei uns wird pädagogische Kompetenz unter einem Dach gelebt
und weiterentwickelt“, sagt Birgit Höchter, eine der beiden
Abteilungsleiterinnen der Familienbildung.

v.l.: Birgit Höchter und Antje Knüttel, die das
Fortbildungsprogramm Halbjahr 2026 präsentieren
„Wir bieten
lebensbegleitende Bildung in Duisburg – vernetzt, fachlich kompetent
und nachhaltig.“ Sie freut sich, wenn es gelingt Menschen neue
Themen nahezubringen. „Es ist nie zu spät, andere Erfahrungen zu
machen. Dafür braucht es nur etwas Entdeckerfreude.“
Und
damit die Teilnahme nicht am Geld scheitert, gewährt das Ev.
Bildungswerk Menschen in sozial oder wirtschaftlich herausfordernder
Lebenssituation Ermäßigungen auf die Kursgebühren. 117 Kurse,
Vorträge und Workshops sind sogar völlig kostenlos – vor allem
Angebote für junge Familien.
Ab sofort sind Anmeldungen für
das erste Semester 2026 auf der Homepage www.ebw-duisburg.de
möglich, aber auch telefonisch unter 0203/2951-2800. Raum für
Bildung und Begegnung gibt es dabei nicht nur im „Haus der Familie“
in Duissern, Hinter der Kirche 34, sondern auch in evangelischen
Familienzentren, Kitas, den Kirchengemeinden und bei anderen
Kooperationspartnern in den unterschiedlichen Duisburger
Stadtteilen. Dort liegt das neue Programmheft „fabian“ als Broschüre
aus.
UDE: Im Januar/Februar Wochen der
Studienorientierung Drei Wochen lang steht an der UDE
alles im Zeichen der
Studienorientierung: Vom 19. Januar bis zum 6. Februar erhalten
Schüler:innen Einblicke in Studiengänge und Studienalltag. Das
umfangreiche Programm mit Vorträgen, Beratungsangeboten und
Campus-Touren läuft montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr.
Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Die erste Woche (19.-23.
Januar) dreht sich um
Wege ins Studium: Praxisnah informiert die UDE über
Studienorientierung und -Wahl des passenden Fachs, über
Zugangsvoraussetzungen und Zulassungsverfahren sowie
Bewerbungsfristen. Auch Auslandsaufenthalte Unterstützungsangebote
und Ausbildungsberufe sind Themen.
In der zweiten Woche
(26.-30. Januar) werden zahlreiche
Studiengänge vorgestellt – von Angewandter Philosophie über
Ingenieurwissenschaften bis hin zu Wirtschaftspädagogik.
Die
dritte Woche (2.-6. Februar) widmet sich komplett dem
Lehramt. Die UDE stellt ihre verschiedenen Lehramtsstudiengänge
vor, informiert über Schulformen, Fächerkombinationen und
Studienverlauf und gibt Einblicke in Praxisphasen sowie berufliche
Perspektiven im Schuldienst. Programm und Anmeldemöglichkeiten:
https://www.uni-due.de/abz/studieninteressierte/wochen_der_studienorientierung.php
Backstreet Boys jetzt 9-mal in Düsseldorf
Aufgrund der weiterhin anhaltenden Nachfrage bestätigt die Band
eine weitere Zusatzshow in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf am
06.10.26 Neun exklusive “Into The Millennium”-Shows der Backstreet
Boys Europäische Residenz ab dem 25. September in Düsseldorf
„HOMECOMING: LIVE IN GERMANY” in der Merkur Spiel-Arena

Aufgrund der phänomenalen Nachfrage zwei Zusatzshows in der Merkur
Spiel-Arena in Düsseldorf am 03. & 04.10. Acht exklusive “Into
The Millennium”-Shows der Backstreet Boys Europäische Residenz ab
dem 25. September in Düsseldorf „HOMECOMING: LIVE IN GERMANY” in
der Merkur Spiel-Arena
Aufgrund der phänomenalen Nachfrage
werden die Backstreet Boys zwei weitere Shows in Düsseldorf spielen:
am 03. und 04. Oktober.

Die Backstreet Boys, eine der bekanntesten und erfolgreichsten Bands
aller Zeiten, haben für Ende September 2026 eine acht Stadion-Shows
umfassende exklusive Konzertserie in Düsseldorf angekündigt. Ab 25.
September wird die Band ihre spektakuläre Into The
Millenium-Produktion in der Merkur Spiel-Arena präsentieren.
Düsseldorf ist die einzige europäische Station der Backstreet Boys.
Das Gastspiel unter dem Titel „Homecoming: Live in Germany”markiert
die besondere Rückkehr in das Land, das der ikonischen Gruppe vor 30
Jahren ihre erste Platin-Schallplatte „I’ll never break your heart“
bescherte.
Lange bevor sie zu einem globalen Phänomen wurden,
entdeckten die Backstreet Boys in Deutschland zum ersten Mal die
Dimensionen ihres zukünftigen Superstar-Status, als sie mit einem
Publikum in Kontakt kamen, das ihren Sound sofort verinnerlichte. In
den frühen Jahren spielte die Band in deutschen Clubs, auf Festivals
und Radioevents. Bevor der Rest der Welt aufhorchte, gehörten die
deutschen Fans zu den ersten, die ihre Konzerte füllten, die Singles
im Radio wünschten und sich für Autogramme anstellten. Ein
Vorgeschmack auf den Erfolg, der den Backstreet Boys bevorstand.
Brian Littrell bringt es auf den Punkt: „Wenn wir davon
sprechen, dass dies eine Heimkehr ist, dann deshalb, weil in
Deutschland für uns alles ins Rollen gekommen ist. Dort hat sich
unser Traum in Realität verwandelt. Mit diesen Konzerten schließt
sich für uns der Kreis!“
Die Ankündigung der Düsseldorfer
Konzertserie folgt auf den einzigartigen Erfolg der Band mit ihrer
„Into The Millenium“-Show in Las Vegas, die bisher von
Hunderttausenden Fans bei über 20 Auftritten gefeiert wurde. Die
Residency in der Sphere erhielt begeisterte Kritiken. So urteilte
die renommierte Musikzeitschrift Billboard: „Die Gruppe hat wohl
ihre bisher beste Performance in der Sphere abgeliefert“ und „über
allem glänzten die Stimmen der Herren“. USA Today meinte: „Dies war
mehr als nur ein Konzert, eine aufregende Fahrt, ein Ausflug durch
makellos gesungene Balladen voller Sehnsucht und auf Hochglanz
polierte Pop-Hymnen“.
Fans, die „Homecoming: Live in Germany“
besuchen, erwartet ein unvergessliches Erlebnis, eine gigantische
Stadion-Feier des Vermächtnisses der Backstreet Boys. Die Gruppe
wird ihr legendäres, fünffach GRAMMY-nominiertes Album Millennium
zum Leben erwecken, darunter beliebte Klassiker wie „I Want It That
Way“ und „Larger Than Life“ sowie eine Auswahl ihrer größten Hits.
Tickets für die Shows am 03. + 04. Oktober: Fans haben Zugang
zum Artist Pre Sale ab dem 12. Dezember um 17 Uhr. Der allgemeine
Vorverkauf startet ab 15. Dezember um 12 Uhr.
ÜBER DIE
BACKSTREET BOYS Seit mehr als 30 Jahren sind die Backstreet Boys
der Garant für überragende Popmusik. Sie gehören damit zu den
einflussreichsten Bands der Pop-Ära. Mit unzähligen Nummer-1-Hits,
rekordbrechenden Tourneen, zahlreichen Auszeichnungen und weltweit
mehr als 130 Millionen verkauften Tonträgern gelten die Backstreet
Boys als erfolgreichste Boyband der Musikgeschichte.
Anfang
2019 veröffentlichten die Backstreet Boys ihr GRAMMY-nominiertes
zehntes Studioalbum „DNA“. Das Album stieg auf Platz 1 ein und
enthält den Top-10-Hit „Don’t Go Breaking My Heart“. Die von
Kritikern gefeierte und die Charts stürmende Single wurde bei den
GRAMMY Awards 2019 in der Kategorie „Best Pop Duo / Group
Performance“ nominiert und war der erste Hit von den Backstreet Boys
in den Billboard Hot 100 seit 10 Jahren. Nach Veröffentlichung stieg
die Single direkt auf Platz 1 der iTunes Top Songs und Global Charts
ein und war in über 22 Ländern in den Charts vertreten.
Im
Mai 2019 starteten die Backstreet Boys ihre „The DNA World Tour“ –
dank des weltweiten Erfolgs ihres neuen Albums, das auf Platz 1
landete, die größte Arenatournee der Gruppe seit 18 Jahren. Mit über
3 Millionen verkauften Tickets weltweit war die DNA World Tour in
Arenen in ganz Nordamerika, Europa, Asien und Südamerika
ausverkauft.
Im Herbst 2022 veröffentlichten die Backstreet
Boys ihr erstes, mit Spannung erwartetes Weihnachtsalbum „A Very
Backstreet Christmas“. Das Album enthält zeitlose
Weihnachtsklassiker wie „White Christmas“, „Silent Night“ und „Have
Yourself A Merry Little Christmas“ sowie drei brandneue
Originalsongs „Christmas In New York“, „Together“ und „Happy Days“.
Das Album erreichte sofort Platz 1 der Billboard Top Holiday Albums
Charts und die Top 20 der Billboard 200.
Im Verlauf ihrer
Karriere haben die Backstreet Boys mit ihrem beeindruckenden
Hit-Repertoire und kreativen Partnerschaften immer wieder Millionen
von Menschen in ihren Bann gezogen und sind nach wie vor „Larger
Than Life“, wie der Titel einer ihrer größten Hits lautet.
Alle Vibee-Pakete beinhalten Premium-Konzertkarten, zwei
Übernachtungen in einem ausgewählten Hotel sowie ein Sammler-Laminat
und ein Schlüsselband. Die VIP-Konzert- und Hotel-Erlebnispakete von
Vibee bieten zusätzliche Vorteile, darunter frühzeitiger Einlass,
ein ausgewähltes VIP-Geschenkset, bevorzugter Einlass zum Backstreet
Boys Fan Experience Pop-up, Zugang zum Vibee-Concierge und vieles
mehr. Für diejenigen, die keine Unterkunft benötigen, sind auch
VIP-Konzert-Erlebnispakete erhältlich. Weitere Informationen und die
Möglichkeit zum Kauf von Vibee-Paketen finden Sie unter
backstreetboysgermany.vibee.com.
Stadtmuseum: Schwarze und weibliche
Perspektiven im (post)kolonialen Gedächtnis Die
Gästeführerinnen Naomi Dibu und Miriam Monsemvula begleiten am
Sonntag, 11. Januar 2026, um 15 Uhr Besucherinnen und Besucher im
Kultur- und Stadthistorischen Museum durch die Ausstellung
„ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“. Die
Schau ist momentan wegen Umbauten noch bis zum 14. März 2026 für den
regulären Publikumsverkehr geschlossen.

Naomi Dibu und Miriam Monsemvula (von links nach rechts) werfen aus
weiblicher und Schwarzer Perspektive einen Blick auf die
(post)kolonialen Spuren Duisburgs. Krischerfotografie/ZfE
Der Fokus liegt auf schwarzen und weiblichen Perspektiven,
auf koloniale Verflechtungen und deren Auswirkungen bis heute. Die
Besucherinnen und Besucher können dabei neue Perspektiven einnehmen.
Welche Rolle spielten Frauen im Kolonialismus? Und welchen
Blickwinkel nehmen Schwarze Duisburgerinnen ein?
Die Führung
ist eine vielstimmige Einladung zum Hinschauen, Hinterfragen und
gemeinsamen Erinnern. „ÜBERSEeHEN“ wurde vom Zentrum für
Erinnerungskultur konzipiert und thematisiert die (post)koloniale
Geschichte Duisburgs. Die Ausstellung ist nach dem Ende der
Umbaupause noch bis Januar 2027 zu sehen. Die Teilnahme ist im
Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für
Kinder und ermäßigt 2 Euro.
Vor 10 Jahren:
Neubau des MSV-Nachwuchsleistungszentrums beendet

Ein illustrer Kreis von
Personen, die an der Erstellung des Neubaus des MSV
Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) beteiligt
waren, war zur Einweihung der neuen modernen Gebäudes
erschienen.

Freuten sich über die Eröffnung: Peter Trapp
(DuisburgSport), Alexander Thomas (Walter Bau), Tom Baier
(Walter Bau), Peter Mohnhaupt, Bernard Dietz, Franz Benölken
(Walter Bau), Uwe Schubert, Bernd Maas, Ingo Wald, Ivo
Grlic und Ilia Gruev (v. li.)

... und später über eine der süßesten Verführungen seit es
Schokolade gibt - Marzipan

Geschäftsführer Peter Mohnhaupt und NLZ Leiter Uwe Schubert
begrüßten die Gäste Bei der Begrüßung sagte
MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt: "Das Neue Jahr konnte
nicht besser beginnen, als mit so einer Neueröffnung."
Mohnhaupt bedankte sich bei allen, die sich hier eingebracht
haben.

Unter den Gästen waren auch Thomas Patermann
(Wirtschaftsbetriebe Duisburg) und Jürgen Dietz (re.) (DuisburgSport)
Auch der Leiter des NLZ, Uwe Schubert, war voll des
Lobes und des Dankes an Firmen, Sponsoren und alle Gremien
des MSV. Schubert: "Es ist erstaunlich, was geleistet werden
kann, wenn alle an einem Strang ziehen!"
Bei dem
Rundgang durch die Räumlichkeiten waren viele positive
Äußerungen zu der hellen und modernen Anlage zu vernehmen.

Arbeitsraum des NLZ Leiters

Physioraum

Ivo Grlic, Udo Kirmse, Illia Gruev, Kathleen (Paula) Radtke
und Geschäftsführer Bernd Maas Die
Verstärkung für den MSV, für den souveränen Tabellenführer
der 2. Frauen-Bundesliga-Nord, kommt von Mancester City.
Kathleen Radtke, 1985 in der DDR geboren, spielte bereits
bei Turbine Potsdam, Lokomotive Leipzig und Jena, bevor sie
2014 nach England ging. BZ wünscht ihr viel Erfolg im
Zebra-Trikot!
Vor 10 Jahren:, als es
noch das Explorado in Duisburg gab: DIE NEUE
SONDERAUSSTELLUNG 2016
Ganz weit
weg – und doch so nah heißt die neue Erlebnisausstellung
des Explorado Kindermuseums am Duisburger Innenhafen. In
der interaktiven Ausstellung können Mädchen und Jungen bis zum 9. Oktober 2016 eine Reise zum
Zuhause anderer Kinder dieser Welt unternehmen.

Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen übernimmt die
Schirmherrschaft der neuen Sonderausstellung über ferne
Länder und Kulturen. „Eine lange Reise beginnt mit einem
ersten Schritt.“ (Chinesisches Sprichwort) Will man
gängigen Vorurteilen über ferne und fremde Kulturen früh
entgegentreten, muss man damit bei den Kindern anfangen.
Was unterscheidet uns Menschen eigentlich, was verbindet
uns dennoch? Auf diese Fragen möchte das Explorado
Kindermuseum mit seiner neuen Ausstellung Ganz weit weg –
und doch so nah ab dem 15. Januar 2016 viele Antworten
geben.

Verwandlungsbazar
Mädchen und Jungen im Alter von 4 bis 12 Jahren können
sich spielerisch vertraut machen mit anderen Gesichtern,
Sprachen, Gerüchen, Speisen, Kleidern und Ritualen unserer
spannenden Welt. Es geht dabei nicht um das exakte
Abbilden von Ländern, sondern um einen Einblick in die
Vielfalt des Lebens und der Kulturen.
„Die Welt um uns
herum wird immer bunter und vielfältiger. Wir wollen mit
der neuen Ausstellung den Kindern einen positiven und
offenen Blick auf andere Kulturen vermitteln, bei dem der
Respekt im Vordergrund steht“, so Museumsleiter Carsten
Tannhäuser, der die Ausstellung am 15. Januar um 16 Uhr
für Besucher eröffnen wird.
An seiner Seite hat er den Duisburger Reiseveranstalter
Schauinsland-Reisen, der die Schirmherrschaft für die neue
Sonderausstellung übernommen hat.
„Das Thema der neuen
Sonderausstellung „Ganz weit weg und doch so nah“ passt
perfekt zu uns und hat uns sofort zu der Schirmherrschaft
animiert“, erklärt Schauinsland-Reisen Manager Andreas
Rüttgers die Zusammenarbeit, „ Wir freuen uns, dass den
kleinen und großen Besuchern im Explorado ab sofort auf
spielerische Art die Faszination des Reisens und von
fremden Ländern und Kulturen näher gebracht wird.“
Ganz weit weg – und alles ganz
anders? Leben, essen, schreiben, arbeiten, kommunizieren
... Ganz weit weg – und doch so nah heißt: Mit allen
Sinnen die Freude an Unterschieden und Gemeinsamkeiten, an
Fremdem und Vertrautem entdecken.

Schule
Ob als Abenteuertrip, Weltreise, Ferienspaß, Stippvisite
oder Bildungsreise: Im 2. Obergeschoss des Kindermuseums
können an farbenfrohen, bespielbaren Stationen wie der der
Spielschule, der Küche der Welt oder dem Marktplatz
International Mädchen und Jungen unterschiedliche
Lebensweisen anderer Kulturen kennen lernen. Manchmal
reichen wenige Schritte oder kleine Reisen (im Kopf ...),
um Vorurteile über Bord zu werfen.
Ganz weit weg – und doch so nah ist eine Ausstellung „zum
Anfassen“ , das heißt, alle Stationen können von den
Kindern bespielt werden. Die spielerische Vermittlung und
das eigene aktive Erkunden, fördert die interkulturelle
Offenheit und Toleranz , die Sprachbildung, regt die
Fantasie an und macht Lust auf Entdecken. Denn der Besuch
der Ausstellung soll nur ein Anfang sein, um Mädchen und
Jungen neugierig zu machen, sich mit anderen Kulturen und
Ländern zu beschäftigen. Die Kinder begegnen der Welt der
Vielfalt in ihnen bekannten Alltagsräumen. Die Themen
orientieren sich an der Lebenswelt der Kinder.

Marktplatz
Die Ausstellung „Ganz weit weg – und doch so nah“ ist eine
Leihgabe des
Labyrinth Kindermuseum Berlin
Spieletag in
Obermarxloh: Dungeons and Dragons in der Lutherkirche
Stift, Radiergummi, ein Satz Würfel, ein Charakterbogen und ein
Regelbuch für die Welt von „Dungeons and Dragons“ braucht es für den
Fantasie-Spiele-Tag am 11. Januar in Obermarxloh. Alles ist dort
vorhanden und wird erklärt, doch rund wird die Begegnung erst mit
zahlreichen Mitspielerinnen und Mitspielern, die sich für das
Rollenspiel „Das Labyrinth des Leviathans“ vorab anmelden (Mobil:
01522/5628413 oder Mail: sara_lisa_maria.olberg@ekir.de).
Für das Einsteigerspiel ist kein Vorwissen nötig, Zuschauerinnen und
Zuschauer dürfen gern auch so vorbeischauen. Zu dem Spieletag lädt
die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh in das
Kinder- und Familienzentrum Lutherkirche, Wittenberger Straße 15,
ein.
Die ersten Würfel fallen ab 13 Uhr. Der Eintritt ist
frei. Diese Veranstaltung ist Teil der „Wirkstatt“ im Rahmen des
Erprobungsraumes der Gemeinde: Hier können alle ihre Ideen
einbringen, kreativ werden und Gemeinschaft neu erleben. Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter
www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Aufregung am Rande der Welt -
Abschied von der Buchholzer Krippe Der Abschied von der
Krippe in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis ist eine
beliebte Tradition, die immer mit einem Familiengottesdienst in der
Jesus-Christus-Kirche in Duisburg Buchholz, Arlberger Straße 10,
gefeiert wird und die weihnachtliche Stimmung noch etwas aufleuchten
lässt.
So auch in diesem Jahr am 11. Januar 2025 um 10.30
Uhr, wenn der Kinderchor sein Weihnachtsmusical „Aufregung am Rande“
wieder aufführen wird - für alle, die es noch nicht gesehen haben
und für alle, die sich freuen, es erneut sehen zu können. Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de. I

Die Krippe 2024 in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche. (Foto:
www.trinitatis-duisburg.de).
Pfarrer Asmus am
Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche
eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf
Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien
Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.
Es ist
unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20
Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf
Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein
offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag,
5. Januar 2026 von Sören Asmus, Pfarrer beim Dialogreferat im
Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, besetzt.
Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf In der
Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im
Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die
Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört
der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.
Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits
leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an
jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am
13. Januar. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. „Wir freuen
uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im
Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch
Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen.
Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail
armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Duisburger
Kircheneintrittsstelle Immer freitags können Unsichere,
Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der
Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und
Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.
Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach
Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen,
Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche
führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche
immer freitags von 14 bis 17 Uhr.
Am Freitag, 9. Januar 2026
heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des
Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur
Citykirche gibt es unter
www.salvatorkirche.de.
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