'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


2. Kalenderwoche - Montag, 5. - 11. Januar 2026

Vor 25 Jahren
1991: Konstituierende Sitzung des ersten Gesamtberliner Abgeordnetenhauses nach der Wiedervereinigung (vor 25 Jahren) Gestern starb Rockstar David Bowie im Alter von 69 Jahren an einem Krebsleiden. Er wurde am 8. Januar 1947 in London geboren und lebte in den 1970er Jahren im damaligen West-Berlin. An seinem 69. Geburtstag erschien sein neues Album "Blackstar".

Der Bundeskanzler zur Einigung zum EU-Mercosur-Abkommen
Friedrich Merz: „Die Einigung zum EU-Mercosur-Abkommen ist ein Meilenstein in der europäischen Handelspolitik und ein wichtiges Signal unserer strategischen Souveränität und Handlungsfähigkeit.
Mit dem Abkommen stärken wir unsere Wirtschaft und die Handelsbeziehungen mit unseren Partnern in Südamerika – das ist gut für Deutschland und für Europa. Aber: 25 Jahre Verhandlungen waren zu lang. Jetzt kommt es darauf an, die nächsten Freihandelsabkommen zügig abzuschließen.“

Wetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.

Minustemperaturen täuschen: Eis auf Duisburger Gewässern nicht tragfähig!
Die derzeitige Wetterlage mit anhaltenden Minustemperaturen kann dazu verleiten, zugefrorene Teiche, Seen und andere Gewässer zu betreten. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg und das Bürger- und Ordnungsamt warnen jedoch ausdrücklich davor, Eisflächen zu betreten, darauf zu spazieren oder Schlittschuh zu laufen.

Auf zahlreichen Duisburger Gewässern haben sich bereits am Ufer Eisflächen gebildet, die sich bei der aktuellen Kälteperiode weiter ausdehnen können. Diese Eisschichten sind jedoch sehr dünn und keinesfalls tragfähig. Ein Betreten der Eisflächen ist daher mit akuter Lebensgefahr verbunden, da das Eis jederzeit einbrechen kann.

Das Betreten öffentlich zugänglicher Eisflächen ist verboten. Insbesondere Eltern werden gebeten, ihre Kinder über die Gefahren aufzuklären und sie eindringlich davor zu schützen, Eisflächen zu betreten.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg und das Bürger- und Ordnungsamt appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, die Warnhinweise ernst zu nehmen und verantwortungsvoll zu handeln, um Unfälle zu vermeiden.

ME.LAK: Gemeinsam für die Stadtreinigung der Zukunft
In Duisburg entsteht derzeit ein innovatives Projekt für die Stadtreinigung der Zukunft: Mit „ME.LAK – Menschenzentrierte Entwicklung einer autonomen Kehrmaschine und Leitstelle“ entwickeln die Wirtschaftsbetriebe Duisburg gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Wissenschaft und IT eine autonome, vollelektrische Kehrmaschine.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg stehen als Konsortialführer einem Zusammenschluss von insgesamt fünf Partnern vor und koordinieren und steuern das gesamte Projekt. Das Projekt läuft seit dem 1. Mai 2025 und wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW mit Mitteln aus dem EFRE/JTF-Programm 2021-2027 gefördert.

Vollautomatisierte Reinigung – sicher, effizient und emissionsfrei
Im Mittelpunkt von ME.LAK steht die Entwicklung einer autonomen, vollelektrischen Kehrmaschine nach SAE-Level 4. SAE-Level 4 beschreibt dabei ein Automatisierungslevel bei dem das Fahrzeug in klar definierten Einsatzbereichen alle Fahr- und Reinigungsaufgaben selbstständig ausführt. Das Fahrzeug soll künftig den gesamten Arbeitsprozess – vom Laden über den Reinigungsvorgang bis zur Entleerung – eigenständig durchführen können. Über eine von geschulten Remote-Pilotinnen und -Piloten besetzte Leitstelle wird der Betrieb überwacht und bei Bedarf unterstützt.

Impulse für eine moderne Stadtreinigung
Die Stadtreinigung steht vor großen Veränderungen: Fachkräftemangel erschwert die Besetzung von Kehrmaschinen, körperliche Belastungen mindern die Attraktivität des Berufs und gleichzeitig steigen die Anforderungen an digitale und effiziente Arbeitsprozesse.

ME.LAK setzt genau hier an: Das Projekt verbindet technologische Innovation mit einer Weiterentwicklung der Arbeitswelt. Neue digitale Unterstützungsangebote, ergonomischere Abläufe und zusätzliche Tätigkeitsprofile sollen die Beschäftigten entlasten und langfristige Perspektiven schaffen.

Die Ziele des Projekts
Ziel von ME.LAK ist eine autonome, vollelektrische Kehrmaschine, die den gesamten Arbeitsprozess selbstständig ausführt: reinigen, laden, entleeren und interne Reinigungsschritte durchführen. Das Fahrzeug soll mit seiner Umgebung interagieren und seine nächsten Fahr- und Arbeitsmanöver verständlich kommunizieren. Reinigungsrouten werden softwaregestützt geplant und angepasst.

Herzstück des Systems ist eine menschenzentrierte Leitstelle, in der Remote-Pilotinnen und -Piloten den Betrieb überwachen und bei Bedarf eingreifen. Dadurch entsteht zugleich ein neues, inklusives Berufsbild, das zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten bietet.

„ME.LAK zeigt, wie wir kommunale Dienstleistungen zukunftsfähig gestalten können: durch intelligente Automatisierung, neue Berufsbilder und eine menschenzentrierte Perspektive. Besonders stolz bin ich auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesem Konsortium – hier kommen Expertise, Kreativität und praktische Erfahrung zusammen. So entsteht ein System, das nicht nur effizienter und nachhaltiger ist, sondern auch bessere Arbeitsbedingungen schafft. Wir sind überzeugt: Was hier in Duisburg entsteht, kann vielen Kommunen in Deutschland und Europa neue Wege aufzeigen," ist Thomas Patermann, Sprecher des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, für das gesamte Konsortium sicher.

Interdisziplinäres Konsortium
Damit eine autonome Kehrmaschine Realität werden kann, braucht es Expertise aus vielen unterschiedlichen Bereichen: Fahrzeugtechnik, Softwareentwicklung, Psychologie, Logistik, Stadtverwaltung und operative Stadtreinigung. ME.LAK vereint diese Kompetenzen in einem interdisziplinären Konsortium, in dem Forschung, Industrie und kommunale Praxis eng zusammenarbeiten. Die beteiligten Partner bringen ihr spezifisches Know-how ein und entwickeln gemeinsam ein ganzheitliches System, das über Duisburg hinaus Modellcharakter haben kann.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg: Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg leiten das Projektkonsortium, koordinieren die Zusammenarbeit der Partner und stellen die notwendige Infrastruktur bereit. Sie testen die Entwicklungen unter realen Bedingungen der Stadtreinigung und verantworten rechtliche Vorgaben sowie Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerkommunikation.

Schotte Automotive GmbH & Co. KG: Schotte Automotive entwickelt die automatisierte Betriebsstätte und eine benutzerfreundliche Leitstelle zur Überwachung und Teleoperation der Kehrmaschine. Die Systeme werden schrittweise getestet und für den Einsatz optimiert.

Universität Duisburg-Essen (UDE): Die Universität Duisburg-Essen begleitet das Projekt wissenschaftlich. Sie entwickelt Sicherheitskonzepte, untersucht Akzeptanz und Nutzerverhalten und analysiert Mensch-Maschine-Interaktionen. Zudem unterstützt sie die Gestaltung der Leitstelle und begleitet Testphasen im nichtöffentlichen und öffentlichen Raum.

Krankikom GmbH: Krankikom entwickelt die zentralen Kommunikationsschnittstellen zwischen Fahrzeug, Leitstelle und Umfeld. Das Unternehmen gestaltet zudem die Nutzeroberflächen und erforscht, wie die Kehrmaschine ihre Absichten verständlich kommuniziert. Alle Systeme werden im Prototyp erprobt.

Bucher Municipal (Enway): Bucher Municipal entwickelt die autonomen Fahrfunktionen der Kehrmaschine, inklusive präziser Navigation und automatischem Anfahren von Lade- und Entleerstationen. In Praxistests werden diese Funktionen kontinuierlich weiterentwickelt.

Ausblick: Vom Prototyp zu Tests unter Realbedingungen
In den kommenden Monaten stehen weitere vorbereitende Arbeiten, detaillierte Entwicklungsphasen und vertiefende Planungen an, um den Weg für den praktischen Einsatz zu ebnen. Mitte 2026 sind erste Tests vorgesehen, die in einem gesicherten Bereich auf einem der Betriebshöfe der Wirtschaftsbetriebe durchgeführt werden. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse soll im Jahr 2027 der Testbetrieb auf den betrieblichen Flächen der Wirtschaftsbetriebe starten.

Langfristig bietet das System das Potenzial, in städtische Smart-City-Strategien eingebunden und auf andere Kommunen übertragen zu werden. Das Projekt ME.LAK läuft insgesamt bis zum 30. April 2028.

Winterfütterung von Vögeln: Untere Naturschutzbehörde informiert
Füttern oder nicht?
In der kalten Jahreszeit überlegen viele Bürgerinnen und Bürger, ob und in welchem Umfang Vögel im Winter gefüttert werden sollten. Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Duisburg informiert hierzu und beantwortet die wichtigsten Fragen. Ist die Winterfütterung aus naturschutzfachlicher Sicht sinnvoll? Wildvögel sind grundsätzlich an die winterlichen Bedingungen in unseren Breiten angepasst.

Auch bei Frost und Schneefall finden sie in der Regel ausreichend Nahrung oder weichen in günstigere Lebensräume aus. Eine Fütterung ist daher nicht zwingend notwendig und ersetzt keinen aktiven Naturschutz. Gleichzeitig haben sich die Lebensbedingungen vieler Vogelarten in den vergangenen Jahrzehnten verschlechtert. Versiegelte Flächen, strukturarme Gärten und der Rückgang heimischer Pflanzen führen dazu, dass natürliche Nahrungsquellen insbesondere im Siedlungsbereich knapper werden.

In solchen Fällen kann eine maßvolle Winterfütterung helfen, diese Defizite teilweise auszugleichen. Eine solche Fütterung kann den Energiehaushalt der Vögel stabilisieren und ihre Überlebenschancen in der kalten Jahreszeit verbessern. Gleichzeitig bietet sie die Möglichkeit, Vögel aus nächster Nähe zu beobachten und fördert bei vielen Menschen das Interesse an Natur- und Artenschutz.

Wichtig ist jedoch, dass die Fütterung auf die Wintermonate beschränkt bleibt und mit dem Beginn der Brutzeit im Frühjahr wieder eingestellt wird. Eine ganzjährige Fütterung führt nicht zu einer nachhaltigen Förderung der Artenvielfalt, sondern begünstigt vor allem häufige Körnerfresser, während viele andere Vogelarten kaum davon profitieren.

Worauf sollten Bürgerinnen und Bürger achten?
Die Auswahl des Futters spielt eine entscheidende Rolle. Geeignet sind heimische Samen und Körner wie Sonnenblumenkerne, Bucheckern oder Eicheln sowie in Maßen frisches Obst. Fettreiches Futter kann den erhöhten Energiebedarf im Winter decken, sollte jedoch naturverträglich sein. Samen nichtheimischer Pflanzen oder stark verarbeitete Lebensmittel sind zu vermeiden.

Auch die Art der Futterstelle ist zu berücksichtigen. Futtersilos oder Futterspender sind hygienischer als offene Futterhäuschen, da sie den direkten Kontakt der Tiere mit dem Futter und eine Verunreinigung durch Kot reduzieren. Eine regelmäßige Reinigung der Futterstellen beugt Krankheiten vor und verhindert die Anlockung unerwünschter Tiere.

Die Untere Naturschutzbehörde rät ausdrücklich davon ab, Wasservögel wie Enten, Gänse oder Schwäne zu füttern. Diese Tiere sind in der Lage, sich selbst ausreichend zu ernähren. Zusätzliches Füttern, insbesondere mit Brot, kann zu gesundheitlichen Problemen, Verhaltensänderungen und einer Belastung der Gewässer führen. Weiterführende Informationen und Hinweise zur naturnahen Gestaltung von Gärten sowie zur Winterfütterung von Vögeln finden sich auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de

Minusgrade: Expertentipps für Heizungs- und andere Wasserleitungen
Hohe Sanierungskosten vermeiden (Düsseldorf 09.01.2026) Im Kontext des Stromausfalls in Berlin und der Kältewelle in Deutschland, warnt der VDI vor Schäden durch einfrierende Heizungs- und Trinkwasserleitungen. Gefährdet sind dabei nicht nur technische Anlagen, sondern vor allem Häuser und Wohnungen von Privatpersonen: Wenn Wasser z.B. aufgrund eines Stromausfalls oder von längerer Abwesenheit der Bewohnenden in Leitungen steht und gefriert, dehnt es sich aus und kann Rohre zum Bersten bringen.

Trinkwasser-Experte Thomas Wollstein von der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik erklärt: „Frostschäden an Heizungs- und Trinkwasserleitungen zeigen sich oft erst, wenn die Kälteperiode vorbei ist und das Eis wieder auftaut. Wer jetzt nicht vorsorgt und später nicht aufmerksam ist, riskiert, Wasserschäden zu spät zu bemerken, und damit unnötig hohe Sanierungskosten.“

Bei einem großflächigen Stromausfall wie beispielsweise in den vergangenen Tagen in Teilen Berlins fallen die Heizung und die Trinkwasserversorgung aus. Das führt dazu, dass Gebäude auskühlen und das in den Leitungen stehende Wasser gefrieren kann. Das in den Leitungen stehende Wasser dehnt sich dabei aus und die Rohre reißen.

Das bleibt zunächst unbemerkt, weil kein Wasser austritt, solange der Frost anhält. Beim Wiederauftauen können dann schwere Wasserschäden auftreten. Empfehlungen für Eigentümer, Betroffene und Fachbetriebe Wollstein empfiehlt: „Wenn Sie absehen können, dass Ihr Haus während einer Frostperiode nicht beheizt und kein Trinkwasser entnommen wird, informieren Sie unverzüglich Ihren Sachversicherer und halten sich an ein von ihm vorgegebenes Vorgehen.

Weiter empfiehlt es sich, die Trinkwasserinstallation abzusperren. Das verhindert möglicherweise nicht den Rohrbruch, begrenzt jedoch die austretende Wassermenge. Wenn möglich, sollten die Leitungen entleert werden. Bei Wiederinbetriebnahme muss die Trinkwasserinstallation gespült werden.“

Hilfreich ist es, auch Keller- und Nebenraumfenster geschlossen zu halten, da offene Fenster die Auskühlung beschleunigen. Außerdem sollten regelmäßig Sichtkontrollen auf Feuchteschäden oder erkennbare Leitungsschäden stattfinden, besonders nach dem Ende der Frostperiode. Wollstein erklärt: „Dämmmaßnahmen verlängern die Zeit bis zum Einfrieren. Rohrbegleitheizungen können es verhindern – solange sie mit Strom versorgt werden.“

Für die fachgerechte Außerbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme von Trinkwasserinstallationen verweist der VDI auf die Expertenempfehlung VDI/DVQST-EE 3810 Blatt 2.1 „Betreiben und Instandhalten von Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen; Trinkwasser-Installationen; Außerbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme“.

Bei Verdacht auf eingefrorene Leitungen sollte der Hauptabsperrhahn geschlossen und Entnahmestellen (z. B. Wasserhähne) geöffnet werden, damit der Überdruck in den Leitungen kontrolliert abgebaut werden kann. Zudem warnt der VDI-Experte davor, Leitungen in Eigenregie mit offener Flamme oder Heißluftgeräten aufzutauen.

Vielmehr sollte ein Fachinstallationsbetrieb hinzugezogen werden. Fachleuten empfiehlt der VDI für die Vorsorge gegen Einfrieren in der Planung frostgefährdeter Leitungen die Richtlinie VDI 2069 „Verhinderung des Einfrierens von Wasser führenden Leitungen“ zu berücksichtigen.

Bilanz Schneewoche: Winterdienst im Dauereinsatz - 56 Straßenmeistereien, rund 1.200 Mitarbeitende und moderne Technik im Einsatz
Die Wintersaison 2025/2026 startete spät in Nordrhein-Westfalen – doch seit Ende Dezember zeigt der Winter, was er kann: Glatteis, Schneefälle und anhaltend frostige Temperaturen erfordern seit rund einer Woche den Dauereinsatz der Straßenmeistereien in Nordrhein-Westfalen. Kein Tag verging seit dem Jahreswechsel ohne Schneeräumung und Streueinsätze.

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer besuchte am Freitag, 9. Januar 2026, die Straßenmeisterei in Wiehl, um den Winterdienst in den frühen Morgenstunden zu begleiten. „Was ich hier an persönlichem Einsatz und an Professionalität erlebe, ist beeindruckend. Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen der Straßenmeistereien, die mitten in der Nacht aufstehen und auch an den Wochenenden im Schichtdienst unterwegs sind, um die Straßen für uns alle freizuhalten. Sie übernehmen eine große Verantwortung“, sagte Krischer. Er appellierte, die Einsatzfahrzeuge nicht zu behindern und sich umsichtig zu verhalten. Immer wieder käme es vor, dass Mitarbeitende im Straßendienst angefeindet würden.

In Nordrhein-Westfalen kümmern sich 56 Straßenmeistereien und rund 1.200 Mitarbeitende um die Sicherheit auf mehr als 14.000 Kilometern Bundes- und Landesstraßen sowie vielen wichtigen Radwegen. Bei Wetterverhältnissen wie in der ersten Januarwoche sind bis zu 570 Räum- und Streufahrzeuge mit Schneepflügen, Feuchtsalz-Streumaschinen und Salzsole-Sprühtechnik unterwegs.

Winterdienst bedeutet für die Kolleginnen und Kollegen, dass sie den ganzen Winter über in geplanter Bereitschaft sind und in den Straßenmeistereien die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes sowie Daten aus den 270 Straßenwetterstationen im Land auswerten, um ihre Einsätze zu planen. Das ermöglicht ihnen, Gefahrenzonen frühzeitig zu erkennen, Fahrten gezielt zu koordinieren und im Bestfall zu streuen, bevor es zur gefährlichen Glatteisbildung kommt.

Ihr Einsatz startet zwischen drei und vier Uhr in der Nacht, damit wichtige Verbindungen bis zum Berufsverkehr schnee- und eisfrei sind. Über den Tag müssen bei anhaltenden Schneefällen zusätzliche Räum- und Streu-Umläufe gefahren werden. Besonders herausfordernd sind die höheren Lagen, gefährliche Abschnitte mit Gefällestrecken oder Bereiche, die von Verwehungen bedroht sind und vorrangig geräumt werden müssen.

„Seit Tagen sind die Teams im Dauereinsatz und reagieren flexibel auf die wechselnden Witterungsbedingungen. Mit ihrer Erfahrung, ihrer Einsatzbereitschaft und der Verantwortung leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur Verkehrssicherheit für uns alle“, erklärt Christoph Jansen, neuer technischer Direktor von Straßen.NRW.

Straßen.NRW ist zuständig für Bundes- und Landesstraßen sowie Radwege, die überörtlich relevant sind. Kommunale Straßen und Wege werden von den jeweiligen Städten und Gemeinden betreut.

Landesbetrieb StraßenNRW

Dabei setzt Straßen.NRW zumeist angefeuchtetes Streusalz ein, das sich zu 70 Prozent aus Trockensalz und zu 30 Prozent aus Salzlösung zusammensetzt. Angefeuchtetes Salz haftet besser an der Fahrbahn und wird nicht so schnell verweht. Dadurch ist es auch sparsamer im Verbrauch. Vermehrt werden zudem umweltfreundliche Salz-Wasser-Gemische genutzt und grundsätzlich nur so viel gestreut wie nötig, um Glätte zu verhindern.

Kooperation bei der Beschaffung von Streusalz
Der Landesbetrieb betreibt 128 Streugutlagerstätten und kooperiert bei der Beschaffung von Streusalz mit vielen Kommunen und Kreisen in Nordrhein-Westfalen. 118 Gebietskörperschaften haben sich dem Vertrag von Straßen.NRW als Bestellgemeinschaft angeschlossen. Zurzeit sind ausreichende Salzvorräte vorhanden, aber auch der Landesbetrieb verzeichnet in den vergangenen Tagen einen höheren Verbrauch.

Für das kommende Wochenende melden die Wetterdienste weitere Schneefälle und Glatteisgefahr. Aufgrund der anspruchsvollen und anhaltenden Wetterlage gilt für alle Verkehrsteilnehmenden besondere Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr. Wetterberichte und Warnlagen sollten vor geplanten Fahrten geprüft werden.

Ideenforum zur Rahmenplanung für das Gelände der ehemaligen Zeche Fritz in Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen
Die Stadt Duisburg beabsichtigt, auf der bislang unbebauten Fläche südlich der Rathausallee in Rumeln-Kaldenhausen ein gemischt genutztes, zeitgemäßes Wohngebiet sowie einen Grünzug im Bereich der ehemaligen Bahntrasse Moers-Krefeld zu entwickeln. Um diesen Prozess gemeinsam zu gestalten, laden die Stadt und das
beteiligte Planungsbüro zu einem offenen Ideenforum im Zuge der Rahmenplanung ein.

Das Ideenforum findet am Samstag, 24. Januar 2026, von 16 bis 19 Uhr in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums, Schulallee 11 in 47239 DuisburgRumeln-Kaldenhausen, statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Entwicklung des Areals der ehemaligen Zeche Fritz bietet eine große Chance für die Zukunft des Stadtteils: Es soll ein neues Quartier entstehen, das Wohnen, Leben, Freizeit und Natur miteinander verbindet.

Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sind eingeladen, ihre Ideen und Anregungen für die zukünftige Entwicklung des Areals einzubringen.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragestellungen:
- Wie kann die geplante Nutzung des Geländes verträglich gestaltet werden?
- Welche Qualitäten sind den Menschen vor Ort wichtig?
- Wie kann ein lebendiger, nachhaltiger und zukunftsfähiger Stadtbaustein entstehen?

Das Ideenforum bietet Raum für Information, Austausch und Beteiligung. Die eingebrachten Beiträge fließen in die weiteren Planungsschritte ein. Ziel ist die Erarbeitung einer tragfähigen und breit getragenen Rahmenplanung. Im Vorfeld der Veranstaltung wird ein begleiteter Spaziergang über das Plangebiet angeboten. Dieser beginnt am Samstag, 24. Januar, um 15 Uhr.

Treffpunkt ist die Rathausallee / Fußweg Potmannstraße (gegenüber Rathausallee 37) in Rumeln-Kaldenhausen. Das Ideenforum bildet den Auftakt eines mehrstufigen Beteiligungsprozesses. In dessen weiterem Verlauf ist auch eine öffentliche Planungswerkstatt vorgesehen.
Darüber hinaus werden die kommunalpolitischen Gremien eng in den Prozess eingebunden. So wird sichergestellt, dass die Anregungen aus der Bürgerschaft systematisch in die weiteren Planungsschritte einfließen, transparent weiterverfolgt und einer konkretisierenden städtebaulichen Planung zugrunde gelegt werden.

Bäcker-Innung Rhein-Ruhr übergab Neujahrsbrezel an OB Sören Link
Sie symbolisiert Glück, Zusammenhalt und den Wunsch nach einem gelungenen Start ins neue Jahr: Die traditionelle Neujahrsbrezel hat bereits zum dritten Mal den Weg ins Duisburger Rathaus gefunden.
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Oberbürgermeister Sören Link, die Bürgermeisterinnen Edeltraud Klabuhn und Sylvia Linn sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadt nahmen am Donnerstag die Brezel der Bäcker-Innung Rhein-Ruhr entgegen. Mit dieser Geste wurde eine deutschlandweit bekannte Tradition auch in Duisburg erneut gepflegt und gestärkt.

Wie es üblich ist, teilten die anwesenden Gäste das besondere Gebäck untereinander und begannen das neue Jahr in Gemeinschaft und Freude. Die Neujahrsbrezel wird traditionell aus Hefeteig gebacken und zeichnet sich durch ihre charakteristische, an eine verschlungene Schleife erinnernde Form aus. Diese steht sinnbildlich für die Verbindung des alten mit dem neuen Jahr sowie für die Hoffnung auf Beständigkeit und positive Veränderungen neuen Jahr.

Baupreise für Wohngebäude im November 2025: +3,2 % gegenüber November 2024
Preise für Ausbauarbeiten steigen mit +3,8 % weiterhin deutlich stärker als Preise für Rohbauarbeiten mit +2,5 %
Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im November 2025 um 3,2 % gegenüber November 2024 gestiegen. Im August 2025, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 3,1 % betragen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhten sich die Baupreise im November 2025 gegenüber August 2025 um 0,5 %. Alle Preisangaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.



Rohbauarbeiten 2,5 % teurer, darunter Betonarbeiten +1,5 % und Mauerarbeiten +1,3 %
Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von November 2024 bis November 2025 um 2,5 %. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten und Mauerarbeiten.

Während die Preise für Betonarbeiten im Vorjahresvergleich um 1,5 % zunahmen, erhöhten sich die Preise für Mauerarbeiten um 1,3 %. Dachdeckungsarbeiten waren im November 2025 um 4,5 % teurer als im November 2024, die Preise für Erdarbeiten stiegen im gleichen Zeitraum um 3,1 % und die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten um 5,4 %.

Ausbauarbeiten: Deutlicher Preisanstieg bei Heiz- und Wassererwärmungsanlagen
Die Preise für Ausbauarbeiten lagen im November 2025 um 3,8 % über denen des Vorjahresmonats. Hierbei erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (darunter zum Beispiel Wärmepumpen) um 4,4 %. Diese haben unter den Ausbauarbeiten neben Metallbauarbeiten den größten Anteil am Baupreisindex für Wohngebäude.

Für Metallbauarbeiten stiegen die Preise um 2,2 %. Bei Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen – darunter fallen zum Beispiel Elektro-Warmwasserbereiter und Kommunikationsanlagen – nahmen sie um 5,4 % zu, bei Wärmedämm-Verbundsystemen um 3,5 %.



Instandhaltungsarbeiten um 4,1 % teurer als im Vorjahresmonat, Neubaupreise für Bürogebäude +3,5 %
Neben den Baupreisen werden auch die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) erhoben. Diese lagen im November 2025 um 4,1 % über denen des Vorjahresmonats. Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen zwischen November 2024 und November 2025 um 3,5 %, für gewerbliche Betriebsgebäude gingen sie um 3,3 % nach oben.

Im Straßenbau erhöhten sich die Preise im November 2025 um 3,5 % gegenüber November 2024. Damit lag der Anstieg im Vorjahresvergleich zum zweiten Mal in Folge bei weniger als 4 %. Dies war vor dem Berichtsmonat August 2025 zuletzt im Berichtsmonat Mai 2021 der Fall.

NRW: Baupreise für Wohngebäude im November 2025 um fast 3 % gestiegen
* Preise für Rohbauarbeiten sind zum Vorjahr um 2,4 % gestiegen.
* Ausbaubauarbeiten verteuerten sich um 3,3 %.
Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im November 2025 um 2,9 % höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Baupreisindex für Wohngebäude im Vergleich zu August 2025 um 0,5 % gestiegen.



Preise für Rohbauarbeiten um 2,4 % gestiegen
Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen November 2024 und November 2025 um 2,4 %. Den stärksten Preisanstieg gab es im Bereich der Dachdeckungsarbeiten und Klempnerarbeiten mit 4,5 %, gefolgt von Zimmer- und Holzbauarbeiten mit 4,4 % und den Gerüstarbeiten mit 4,1 %.

Preise für Ausbauarbeiten um 3,3 % gestiegen
Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im November 2025 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,3 %. Beschlagarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 6,9 % den höchsten Preisanstieg.

Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei den Wärmedämm-Verbundsystemen mit 6,3 % festgestellt. Tapezierarbeiten verteuerten sich um 5,6 %. Die Preise für Putz- und Stuckarbeiten und Rollladenarbeiten stiegen im selben Zeitraum mit je 1,2 % unterdurchschnittlich. Aufzugsanlagen und Fahrtreppen waren 0,6 % günstiger als ein Jahr zuvor.

Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 4,9 % den höchsten Preisanstieg zwischen November 2024 und November 2025 auf. Weiter verteuerten sich die Preise für Ortskanäle um 4,2 % und für Außenanlagen für Wohngebäude um 3,9 %.

NRW: Warenverkehr mit Mercosur-Staaten bei rund 4,3 Mrd. Euro
* Anteil am NRW-Handelsvolumen insgesamt bei 1 %.
* Wichtigste Exportgüter waren Chemische Erzeugnisse und Maschinen; bei den Importen dominierten Erze sowie mineralische Brennstoffe.
* Brasilien mit Abstand wichtigster Handelspartner.

Das gesamte Handelsvolumen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft mit den Mercosur-Staaten lag im Jahr 2024 bei rund 4,3 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der geplanten Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und vier der Mercosur-Staaten mitteilt, wurden in diesem Zeitraum Waren im Wert von rund 2,44 Milliarden Euro in die Staatengruppe exportiert.

Importiert wurden Waren im Wert von 1,83 Milliarden Euro. Damit machte der Handel mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay 2024 weniger als 1 % des nordrhein-westfälischen Außenhandels aus. Dieser Anteil ist in der Vergangenheit auch relativ stabil gewesen.

Wie sich die Handelssummen zukünftig, nach dem Abschluss des Mercosur-Abkommens mit der EU, ändern, bleibt abzuwarten. Brasilien ist mit Abstand wichtigster Handelspartner Der mit Abstand größte Handelspartner für NRW innerhalb der Mercosur-Gruppe war im Jahr 2024 Brasilien. Das gesamte Handelsvolumen (Exporte und Importe) mit Brasilien lag bei rund 3,6 Milliarden Euro. Damit entfielen knapp 84 % des gesamten Handelsvolumens zwischen NRW und der Staatengruppe auf dieses Land.

Mit deutlichem Abstand folgten Argentinien (Gesamtvolumen: 520,0 Millionen Euro), Uruguay (136,0 Millionen Euro) und Paraguay (33,1 Millionen Euro).

Maschinen und chemische Erzeugnisse führen bei den Exporten
Den größten Wert bei den Exporten aus NRW in die Mercosur-Staaten hatten im Jahr 2024 Maschinen, Apparate und medizinische Geräte mit 599,9 Millionen Euro. An zweiter Stelle standen organische chemische Erzeugnisse mit einem Exportwert von 531,2 Millionen Euro.

Dahinter folgten Kunststoffe und Waren daraus (191,2 Millionen Euro), Kraftfahrzeuge (176,2 Millionen Euro) sowie pharmazeutische Erzeugnisse (120,9 Millionen Euro). Bei Importen dominieren Erze sowie mineralische Brennstoffe Aus den Mercosur-Staaten wurden 2024 hauptsächlich Erze nach NRW importiert; der Wert dieser Einfuhren lag bei 336,4 Millionen Euro.

An zweiter Stelle der wichtigsten Importgüter standen Mineralische Brennstoffe mit einem Wert von 212,6 Millionen Euro. Auf den weiteren Plätzen folgten Zubereitungen von Gemüse und Früchten (143,6 Millionen Euro), Kaffee, Tee, Mate und Gewürze (126,8 Millionen Euro) sowie Fleisch (107,2 Millionen Euro).


Wetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.

Bevölkerungszahlen, übermittelt von Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt (fortlaufend)
Gemeinden neu
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Insgesamt männlich weiblich
2025 2024 2025 2024 2025 2024
Juni (30.) Dezember (31.) Juni (30.) Dezember (31.) Juni (30.) Dezember (31.)
Nordrhein-Westfalen 18011826 18034454 8863110 8872464 9148716 9161990
  Düsseldorf, Reg.Bez 5237548 5244379 2565790 2568274 2671758 2676105
    Düsseldorf, 618717 618685 299153 299070 319564 319615
    Duisburg 500131 502270 248131 249294 252000 252976

NRW-Wirtschaftsministerin gibt Startschuss für Geothermie-Erkundung der Stadtwerke Duisburg
Die Stadtwerke Duisburg haben sich das Ziel gesetzt, ihre Fernwärme bis zum Jahr 2035 vollständig CO2-neutral zu erzeugen. Eine Quelle für eine grüne Wärmeversorgung für Duisburg könnte auch die Nutzung von Tiefengeothermie sein.

Dabei wird Wärme aus mehreren tausend Meter tiefen Erdschichten genutzt. Um diese Chance zu prüfen, erhalten die Stadtwerke Duisburg vom Land Nordrhein-Westfalen eine Förderung in Höhe von rund 7,46 Millionen Euro für eine Erkundungsbohrung. Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur übergab den Förderbescheid heute an die Stadtwerke Duisburg.

Ministerin Mona Neubaur: „Duisburg geht voran. Die Stadtwerke investieren in klimafreundliche Wärme, die unabhängig von fossilen Energien ist und langfristig bezahlbar bleibt. Das stärkt Klimaschutz, Versorgungssicherheit und den Wirtschaftsstandort. Als Land unterstützen wir dieses Projekt, weil es zeigt, wie die Wärmewende konkret bei den Menschen ankommt – in Duisburg und darüber hinaus.“

Zwischen rund 2.000 und 4.000 Metern Tiefe werden im Stadtteil Hochfeld wasserführende Gesteinsschichten erwartet, in denen aufgrund der mit der Tiefe zunehmenden Erdwärme das Wasser zwischen 80 und 130 Grad heiß ist. Dieses Wasser soll dann an die Oberfläche gefördert werden, um die Wärme für das Fernwärmenetz nutzbar zu machen.
Das abgekühlte Wasser wird wieder in die Tiefe gefördert, dort erneut erwärmt und wieder an die Oberfläche gepumpt. Weil keine fossilen Brennstoffe zum Einsatz kommen müssen, entstünde auf diese Weise eine emissionsfreie Wärmequelle.

„Tiefengeothermie kann einen erheblichen Beitrag zu einer langfristig sicheren und klimafreundlichen Wärmeversorgung leisten. Unsere Stadtwerke gehen innovativ voran, um solche Potenziale in Duisburg zu erkunden und sie für die Menschen zu erschließen“, sagt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG ist. Für das Unternehmen wäre die Nutzung von Tiefengeothermie der Einstieg in eine neue Technologie der Wärmeerzeugung.

„Tiefengeothermie kann künftig eine tragende Rolle in unserer Erzeugungsstrategie spielen. Wärme, die wir auf diese Weise gewinnen, ist grundlastfähig. Sie steht also kontinuierlich und zuverlässig zur Verfügung, um den Mindestbedarf unseres Fernwärmenetzes zu decken.
Wenn wir die erforderlichen, wasserführenden und nutzbaren Reservoire finden, könnten wir hier eine rund 20 Megawatt leistungsstarke Anlage errichten. Diese sichert dann die Fernwärmeversorgung für zehntausende Haushalte, ohne Emissionen zu erzeugen“, erläutert Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Digitalisierung bei den Stadtwerken Duisburg.

Bohrarbeiten beginnen im März 2028
Nach den Untersuchungen der vergangenen Jahre durch den Geologischen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen und die gewonnenen Erkenntnisse der Stadtwerke Duisburg ist klar, dass ein geeigneter Bohrplatz auf dem Gelände der Stadtwerke selbst – im hinteren Bereich eines ehemaligen Heizkraftwerks – zu finden ist. Insgesamt investieren die Stadtwerke Duisburg und das Land NRW rund 12,5 Millionen Euro in die Erkundungsbohrung.

Bis der Bohrer seine erste Umdrehung in den Untergrund an der Bungertstraße in Duisburg-Hochfeld macht, werden aber noch Monate vergehen. Die Bohrung muss detailliert geplant werden und erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt Duisburg und den zuständigen Genehmigungsbehörden. Vor Beginn der eigentlichen Bohrung müssen die erforderlichen Genehmigungen mit Blick auf Berg- und Wasserrechte erteilt werden. „Unsere Planungen sehen vor, dass wir ab März 2028 mit der Bohrung beginnen, die dann mehrere Monate dauern wird“, erklärt Andreas Gutschek.

Zunächst wird ein rund 4.000 Meter tiefes Bohrloch abgeteuft, das sich von oben nach unten von rund 80 Zentimeter auf 22 Zentimeter verjüngt. Im Bohrloch werden dann verschiedene Testarbeiten durchgeführt, um die Eigenschaften des Untergrundes zu untersuchen. Anschließend folgen seismische Untersuchungen der Bohrumgebung, um die genaue Lage der am stärksten wasserführenden Gesteine zu ermitteln.

Mithilfe einer sogenannten Ablenkungsbohrung wird dann aus dem vorhandenen Bohrloch in die dann durch die seismischen Untersuchungen genau bestimmten wasserführenden Reservoire vorgetrieben. Eine solche Ablenkungsbohrung könnte voraussichtlich im Jahr 2029 umgesetzt werden. Findet man dann die erwarteten Heißwasser-Vorkommen, wird eine zweite Bohrung erforderlich, um abgekühltes Wasser wieder in die Tiefe befördern zu können. Ehe dann die erste Tiefengeothermie-Fernwärme zur Verfügung steht, dauert es bis Anfang der 2030er Jahre.

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Internetseite der Stadtwerke Duisburg unter stadtwerke-duisburg.de/ geothermie.

Sören Link (Oberbürgermeister der Stadt Duisburg und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stadtwerke Duisburg AG), NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Thomas Oertel (Projektkoordinator Tiefengeothermie bei den Stadtwerken Duisburg) und Andreas Gutschek (Vorstand Infrastruktur und Digitalisierung bei den Stadtwerken Duisburg) (v.l.) gaben heute den Startschuss für die Erkundung der Tiefengeothermie in Duisburg. Quelle: Stadtwerke Duisburg


Jahresbilanz 2025: Erfolgreiche „Null-Toleranz“-Aktionen im Duisburger Stadtgebiet
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg hat in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im Jahr 2025 einmal im Monat in den Duisburger Stadtteilen „Null-Toleranz“-Aktionen durchgeführt. Die Aktionen fanden von Januar bis Dezember in den Ortsteilen Altstadt, Beeck, Bruckhausen, Dellviertel, Hamborn, Homberg, Neumühl, Obermarxloh, Marxloh, Walsum, Wanheimerort, Rheinhausen, Hochfeld, Meiderich, Duissern, Innenstadt sowie Neudorf statt.

Insgesamt wurden im Jahr 2025 über 12.900 Maßnahmen getroffen. „Wer seinen Müll illegal beseitigt, muss mit Konsequenzen rechnen. Unsere Einsatzkräfte bleiben weiterhin sichtbar vor Ort, damit Regeln eingehalten, Missstände beseitigt und Stadtteile nachhaltig aufgewertet werden. Unser Ziel ist es, dauerhaft für Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung zu sorgen“, betont Oberbürgermeister Sören Link.

Zahlen der Abfallaufsicht und WBD
In den vergangenen zwölf Monaten waren die Mitarbeitenden der Abfallaufsicht wochentags und am Wochenende mit einer Früh- und Spätschicht im jeweiligen Stadtteil präsent. Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt
• 362 wilde Müllkippen festgestellt und durch die WBD beseitigt (davon konnten 127 Fahrten den jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt werden),
• 131 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (zum Beispiel für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen)
• 195 Schrottfahrzeuge festgestellt

Zahlen des städtischen Außendienstes (SAD)
Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD wurden
• 144 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet,
• 173 Verwarnungsgelder erhoben, unter anderem wegen Ruhestörungen, aggressivem Betteln, Rauchen auf Kinderspielplätzen sowie wegen freilaufender Hunde,
• 67 Gefahren- sowie 181 Schrottfahrzeuge gekennzeichnet.

Zahlen der städtischen Verkehrsüberwachung
Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt Mitarbeitende der Verkehrsüberwachung im Einsatz. So wurden insgesamt 7.648 kostenpflichtige Verwarnungen und Bußgelder wegen verbotswidrigen Haltens oder Parkens erteilt. Außerdem mussten 69 Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 3.680 kostenpflichtige Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.

Über 85.000 Maßnahmen seit 2016
Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch.

Mit der Aktion soll unter anderem die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen Stadtteilen bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden. Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 mehr als 85.000 Maßnahmen durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022 fanden keine „Null-Toleranz“- Aktionen aufgrund der Corona-Pandemie statt.

IT-Wartungsarbeiten: Stadtbibliothek, Call Duisburg sowie Bürger- und Ordnungsamt am 17. Januar nicht erreichbar
An den städtischen IT-Systemen werden am Samstag, 17. Januar, planmäßige, notwendige Wartungsarbeiten durchgeführt. Aus diesem Grund kommt es zu Einschränkungen in einigen städtischen Bereichen: Das Service-Center „Call Duisburg“ sowie die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes sind an diesem Tag telefonisch und per E-Mail nicht erreichbar.

Die Einsatzkräfte des Städtischen Außendienstes sind wie gewohnt im Stadtgebiet unterwegs und ansprechbar. In Notfällen kann die Polizei Duisburg kontaktiert werden. Die Zentralbibliothek und alle Stadtteilbibliotheken sind an diesem Tag nicht geöffnet und alle geplanten Veranstaltungen wurden abgesagt. Die „OpenLibraries“ ab 17. Januar nicht zur Verfügung und öffnen frühstens wieder ab Montag, 19. Januar.

Bürgerinnen und Bürger können auf www.duisburg.de weiterhin alle wichtigen Informationen rund um die Stadt Duisburg abrufen. Auch die Online-Terminbuchung sowie das Serviceportal stehen uneingeschränkt zur Verfügung.

Ruhrgebiet bleibt "Faire Metropolregion"
Das Ruhrgebiet darf sich weiterhin "Faire Metropolregion" nennen. Fairtrade Deutschland hat die Auszeichnung für weitere zwei Jahre bestätigt und das langjährige Engagement von Kommunen, Zivilgesellschaft und Politik für Fairen Handel und faire Beschaffung erneut gewürdigt.

Laut des Netzwerks Faire Metropole Ruhr, das den fairen Gedanken in Kommunen der Region bündelt und stärkt, leben im Ruhrgebiet bereits über 4,5 Millionen Menschen in einer Fairtrade-Town oder einem Fairtrade-Kreis. "Fairer Handel und nachhaltige Beschaffung sind zentrale Bausteine einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung und finden im Ruhrparlament breite Unterstützung", sagte Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr und Oberbürgermeister der Stadt Herne, beim Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern des Bündnisses.

Mit der erneuten Titelvergabe wird die enge Verbindung zwischen der Fairen Metropole Ruhr und dem Regionalverband Ruhr (RVR) unterstrichen. Das Ruhrparlament hatte bereits Beschlüsse zur stärkeren Berücksichtigung nachhaltiger und fairer Kriterien in der Beschaffung gefasst und sieht in der Fairen Metropole Ruhr einen wichtigen Partner für Austausch, Orientierung und Praxisbeispiele.

Begleitend zur Titelverlängerung stellt die Faire Metropole Ruhr ihre aktuelle Broschüre "Wie wollen wir morgen leben?" vor. Sie ist im Rahmen der Kooperation mit der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet entstanden. idr

Niederschlagsbilanz: 2025 war deutlich zu trocken
Das Kalenderjahr 2025 fiel in der Region in Summe deutlich zu trocken aus. Das belegt eine aktuelle Auswertung der beiden Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV). In beiden Einzugsgebieten schafft es das Jahr 2025 unter die zehn trockensten Jahre ab 1931.

Das Gebietsmittel des Jahresniederschlages lag im Emscher-Gebiet bei 627 mm (130-jähriges Mittel = 799 mm). Damit landet das Jahr 2025 an der Emscher auf Rang 7 der trockensten Jahre seit 1931. Im Lippe-Gebiet lag das Gebietsmittel mit 565 mm (130-jähriges Mittel = 766 mm) noch niedriger: Das Jahr 2025 landet damit im Lippe-Gebiet sogar auf Platz fünf der trockensten Jahre ab 1931!

Die niedrigste Jahressumme der Stationen von EGLV wurde an der Kläranlage Bönen erfasst. Dort lag der Jahresniederschlag bei 516 mm. Die höchste Jahressumme erreichte die Station Mülheim an der Ruhr-Frohnhauser Weg mit 699 mm. Den höchsten Tagesniederschlag im EGLV-Gebiet erreichte die Station Kläranlage Dinslaken (Lippeverband) am 31. August 2025 mit 38,5 mm.

Insgesamt fielen acht Monate im Jahr 2025 unterdurchschnittlich aus: Besonders trocken waren die Monate Februar und März. Die Niederschlagssummen in den Monaten April, September und Oktober waren vergleichsweise durchschnittlich. Der Januar fiel außergewöhnlich nass aus.

Dezember 2025
Der Niederschlag im Dezember 2025 lag in beiden Verbandsgebieten nur zirka bei der Hälfte des 130-jährigen Mittels. Im Emscher-Gebiet liegt der Dezember mit 39,8 mm (130-jähriges Mittel = 73 mm, ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter) auf Rang 14 der trockensten Dezembermonate seit 1931.

Im Lippe-Gebiet landet der Dezember auf Rang 12. Dort wurden lediglich 33,7 mm Niederschlag erreicht (130-jähriges Mittel = 68 mm). Die Monatssummen in den Verbandsgebieten liegen zwischen 26,2 mm an der Station Kläranlage Hünxe und 55,7 mm am Regenüberlaufbecken Mülheim an der Ruhr (Frohnhauser Weg). Die höchsten Tagesniederschläge im Dezember wurden jeweils am 8. Dezember 2025 erreicht. An diesem Tag fielen im Gebiet der Emschergenossenschaft maximal 30,4 mm an der Station Mülheim an der Ruhr-Frohnhauser Weg.

Im Gebiet des Lippeverbandes waren es etwa 10 mm weniger. An der Station Kläranlage Unna-Billmerich wurde eine Tagessumme von 19,9 mm erreicht. Beinahe der gesamte Monatsniederschlag fiel im ersten Drittel des Dezembers. In der Zeit vom 10. Dezember bis Monatsende war es nahezu komplett trocken – nur etwa 2 mm Niederschlag kamen in dieser Zeit dazu.

Emschergenossenschaft und Lippeverband Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben. Die Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.

Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke naturnah um. Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de

So entfernen Autofahrer Eis richtig und vermeiden Schäden, Ärger und Bußgelder
Frostige Temperaturen sorgen derzeit bundesweit für vereiste Autoscheiben. Für viele Autofahrer bedeutet das morgens zusätzlichen Zeitaufwand sowie kalte Finger und nasse Hände. Dennoch sollte die Zeit für das Eiskratzen eingeplant werden, denn unzureichend von Schnee und Eis befreite Scheiben können ein Bußgeld nach sich ziehen. Der ACV Automobil-Club Verkehr gibt Tipps, worauf beim Eiskratzen zu achten ist, welche Alternativen es gibt – und was Autofahrer aus Sicherheits- und Umweltgründen vermeiden sollten.

Wenn die Temperaturen am Gefrierpunkt liegen, steht das Eiskratzen auf der Tagesordnung. / Bildrechte: ACV

Eisfreie Scheibe mit dem Eiskratzer
Die gängigste Methode zum Entfernen von Eis ist der Eiskratzer. Entscheidend ist die Wahl eines geeigneten Hilfsmittels. Modelle mit Metallschabern sollten vermieden werden, da sie Scheiben und Lack beschädigen können. Bewährt haben sich Kunststoffeiskratzer mit glatter Kante für feines Eis und Sägezahnkante für stärkere Vereisung. Praktisch ist zudem eine Kombination mit Besen, da neben Eis auch Schnee vom Fahrzeug entfernt werden muss – einschließlich Dach, Motorhaube, Beleuchtung und Kennzeichen.

Auch wenn morgens die Zeit drängt, darf die Frontscheibe nicht nur teilweise vom Eis befreit werden. Ein kleines freigekratztes Sichtfeld genügt nicht und kann mit einem Bußgeld von 10 bis 35 Euro geahndet werden. Seitenscheiben und Außenspiegel müssen so weit von Schnee und Eis befreit sein, dass die Sicht nach vorne und zur Seite nicht eingeschränkt ist. Die Heckscheibe muss hingegen nicht zwingend freigeräumt werden, wenn beide Außenspiegel frei und uneingeschränkt nutzbar sind (vgl. Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe, Az.: 3 Ss 12/86). Es empfiehlt sich dennoch, vor Fahrtantritt alle Scheiben vollständig von Schnee und Eis zu befreien.

Reicht zum Eiskratzen auch die Bankkarte?
Im Notfall kann eine Bankkarte helfen. Ob sie danach noch uneingeschränkt nutzbar ist, bleibt jedoch fraglich. Gänzlich ungeeignet sind dagegen scharfkantige Kunststoffgegenstände wie Parkscheiben oder andere harte Plastikteile. Sie können die Scheibe schnell verkratzen und sollten daher nicht verwendet werden.

Heißes Wasser und Hausmittel sind keine Lösung
Heißes oder warmes Wasser darf unter keinen Umständen auf eine vereiste Autoscheibe gegossen werden. Der starke Temperaturunterschied kann Spannungsrisse verursachen oder das Glas sogar brechen. Auch selbst gemischte Hausmittel aus Wasser, Spülmittel oder Spiritus sind keine Alternative: Sie hinterlassen häufig Schlieren, verschlechtern die Sicht und können Gummi- sowie Kunststoffteile am Fahrzeug beschädigen.

Enteiserspray nur bei dünnem Eis sinnvoll
Bei leichter Vereisung kann ein Enteiserspray helfen. Die alkoholhaltige Flüssigkeit taut das Eis an und verhindert ein sofortiges Wiedergefrieren. Allerdings gibt es deutliche Qualitätsunterschiede: Manche Produkte hinterlassen Schlieren auf der Scheibe. Bei stärkerem Eis oder Schnee stoßen Sprays an ihre Grenzen, dann bleibt der klassische Eiskratzer unverzichtbar.

Motor warmlaufen lassen ist verboten
Den Motor im Stand laufen zu lassen, um Scheiben und Innenraum zu erwärmen, ist nach Straßenverkehrsordnung (§ 30 Abs. 1 StVO) verboten, es verursacht Lärm und schadet der Umwelt. Es droht ein Bußgeld von bis zu 80 Euro zzgl. Verwaltungskosten.

Warme Luft statt Kratzen
Eine Alternative zum Eiskratzen kann warme Luft sein. Spezielle, für den Fahrzeugeinsatz zugelassene Heizlüfter können Eis von innen auftauen und gleichzeitig den Innenraum erwärmen. Heizlüfter aus dem Haushalt sind hierfür ungeeignet und stellen ein Brandrisiko dar.

Komfortabler, aber kostenintensiver ist eine Standheizung. Sie taut die Scheiben vor Fahrtantritt ab und wärmt den Motor vor, was den Kraftstoffverbrauch beim Start senken kann. Eine Nachrüstung ist jedoch mit Kosten von deutlich über 1.000 Euro verbunden.

Vereisung vorbeugen spart Zeit
Am effektivsten ist es, Eis gar nicht erst entstehen zu lassen. Abdeckfolien für die Windschutzscheibe verhindern über Nacht die Vereisung. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass Folien korrekt befestigt werden und keine Tür- oder Fenstergummis beschädigen.

Vorsicht beim Eiskratzen
Wer zum Eiskratzer greift, sollte behutsam vorgehen. Befinden sich Schmutzpartikel unter dem Eis, können feine Kratzer im Glas entstehen. Diese beeinträchtigen insbesondere bei tief stehender Sonne oder entgegenkommendem Verkehr die Sicht und damit die Sicherheit.

Auch die Gummilippen der Scheibenwischer vereisen im Winter schnell und sollten beim Enteisen des Fahrzeugs nicht vergessen werden. Vereiste oder verschmutzte Wischer können Kratzer auf der Scheibe verursachen, insbesondere wenn sich darin Straßenschmutz festgesetzt hat. Im Handel sind Eiskratzer erhältlich, mit denen sich auch die Wischerblätter von Eis befreien lassen.

Aktion Mensch-Umfrage: Menschen mit Behinderung blicken sorgenvoll auf 2026 - Gesundheit und soziale Sicherheit werden Schlüsselfaktoren
Obwohl 61 Prozent der Befragten mit ihrem Leben zufrieden sind, blickt die Mehrheit mit Sorge und wenig Optimismus auf 2026
Gesundheit und soziale Sicherheit sind 2026 die wichtigsten Themen für Menschen mit Behinderung – und somit deutlich relevanter als im Vorjahr
77 Prozent fühlen sich politisch nicht vertreten und fordern soziale Sicherungssysteme, bedarfsgerechten Wohnraum sowie bessere Arbeitsmarktchancen

Bonn (8. Januar 2026) Eine aktuelle bundesweite Online-Befragung der Aktion Mensch zu den Wünschen und Erwartungen von Menschen mit Behinderung für 2026 zeigt: Viele der Befragten blicken mit Unsicherheit auf das neue Jahr. Zwar geben 61 Prozent an, mit ihrem derzeitigen Leben zufrieden zu sein, gleichzeitig blicken jedoch nur 37 Prozent der Befragten optimistisch auf das aktuelle Jahr.
Die Mehrheit äußert Sorgen oder Unsicherheiten – vor allem in Bezug auf die Themen Gesundheit, Pflege und soziale Sicherheit. Die Umfrage-Ergebnisse unterstreichen den politischen Handlungsbedarf, um Teilhabe und soziale Sicherheit zu gewährleisten.

Gesundheit und soziale Fragen gewinnen an Bedeutung
Bei der Frage nach den wichtigsten gesellschaftlichen Themen für 2026 nannten die Teilnehmenden am häufigsten:

Gesundheit und Pflege (40 Prozent)
Inflation und steigende Lebenshaltungskosten (34 Prozent)
Armut und soziale Ungleichheit (33 Prozent)

Im Vergleich zum Vorjahr offenbaren die Ergebnisse einen erheblichen Bedeutungszuwachs der Bereiche Gesundheit, Pflege und Soziales. Während Anfang 2025 die Themen Inflation, Armut und Migration die ersten drei Plätze einnahmen, rücken nun verstärkt Themen in den Vordergrund, die die persönliche Lebenssituation unmittelbar betreffen.
Diese Entwicklung lässt sich vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Debatten einordnen – etwa zu steigenden Krankenkassenbeiträgen, zur Finanzierung der Pflegeversicherung oder zu Kürzungen von Sozialleistungen. Gefragt nach den persönlichen Alltagsbelastungen stehen bei Menschen mit Behinderung ebenfalls Gesundheitsthemen an erster Stelle.

Weiterhin große Unzufriedenheit bei politischer Interessenvertretung
77 Prozent der Menschen mit Behinderung fühlen sich politisch nicht ausreichend vertreten. Für das Jahr 2026 fordern sie von der Bundesregierung vor allem:

Den Erhalt oder Ausbau der sozialen Sicherungssysteme (46 Prozent)
Mehr bedarfsgerechte Wohnungen (43 Prozent)
Bessere Arbeitsmarktchancen (32 Prozent)

Die Rangfolge der konkreten Maßnahmen für Menschen mit Behinderung hat sich im Vergleich zum Jahr 2025 kaum verändert. Dies unterstreicht, dass zentrale Bedarfe zur Teilhabe weiterhin bestehen und bislang nur unzureichend adressiert wurden.

„In der Gesamtheit verdeutlichen die Ergebnisse, wie sehr Menschen mit Beeinträchtigung auf verlässliche Gesundheits- und soziale Unterstützungssysteme angewiesen sind und bestätigen einmal mehr den dringenden politischen Handlungsbedarf“, erklärt Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch.

Angelmesse Duisburg: PETA kritisiert Veranstaltung als unethisch und gewaltverherrlichend – Besucher sollen Tierqualmesse fernbleiben
Sie zappeln am Haken, ringen nach Luft und versuchen zu entkommen – vergeblich: Von Freitag bis Sonntag findet die „Angelmesse Duisburg“ im Landschaftspark Duisburg-Nord statt.
PETA fordert ein Ende der Angelfischerei und ruft zum Boykott der Veranstaltung auf. Jahr für Jahr werden allein in Deutschland viele Millionen Fische in Fallen gelockt, an Haken aufgespießt und an Land gezogen. Dort ersticken sie oft qualvoll, werden erschlagen oder teils noch bei Bewusstsein ausgenommen. Angelmessen verharmlosen nicht nur den grausamen Umgang mit den sensiblen Tieren, sondern machen sogar Werbung für das tödliche Hobby.

„Angeln bedeutet, Fische in eine Falle zu locken, sie minuten- bis stundenlang Angst und Atemnot sowie einem oft qualvollen Todeskampf auszusetzen, bevor sie schließlich erschlagen oder oft noch lebendig aufgeschnitten werden“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin sowie Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA.

„Heute wissen wir, dass ein Fisch ein Jemand ist und kein Etwas und da ist es ein Armutszeugnis, das Angeln zu bewerben. Wir appellieren an die Duisburger und Duisburgerinnen und an alle auswärtigen Tierfreunde, die Angelmesse nicht zu besuchen.“

Fische spüren Schmerz und brauchen unseren Schutz
Fische sind neugierige, fühlende Wirbeltiere mit individuellen Persönlichkeiten. Sie haben ein komplexes Sozialleben und kommunizieren mittels vielfältiger Laute, über Körpersprache und Gerüche. Sie schließen Freundschaften, lernen, geben ihr Wissen weiter und beschützen ihren Nachwuchs.

[1] Internationale wissenschaftliche Studien bestätigen, dass Fische Schmerzen spüren. Auch das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, kommt in seiner Stellungnahme für die Bundesregierung zu dem Schluss, dass „Fische zur Schmerzwahrnehmung fähig sind und entsprechend als sensible Lebewesen behandelt und geschützt werden sollten“.

[2] Eine Studie hat ergeben, dass Putzerfische ihr Gesicht auf Fotos und im Spiegel wiedererkennen
[3] und Seebrassen können Tauchende an der Farbe ihrer Ausrüstung voneinander unterscheiden.
[4] Eine Studie der Universität Bonn zeigt zudem, dass Fische addieren und subtrahieren können.
[5] Die Autorin der Studie, Professorin Dr. Vera Schlüssel, schließt aus ihren Experimenten, dass Menschen andere Tierarten tendenziell unterschätzen – besonders diejenigen, die nicht zu den Säugetieren zählen.

[6] PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden.

Angelscheinverkauf für die Ruhrorter Häfen auf der Angelmesse im Landschaftspark Nord
Der Stadtsportbund Duisburg ist mit einem Stand auf der Angelmesse, welche ab Freitag, den 09.01.2026 im Landschaftspark Nord stattfindet, vertreten. An allen drei Messetagen können hier die Scheine für das beliebte Angelrevier Duisburg Ruhrorter Häfen erworben werden.

Offener Roboter-Treff in der Bezirksbibliothek Homberg-Hochheide
Tüfteln, programmieren und Roboter entdecken: Am Mittwoch, 14. Januar 2026, lädt die Bezirksbibliothek Homberg-Hochheide von 16 bis 18 Uhr in die Ehrenstraße 20 zum „Offenen Roboter-Treff“ ein. Kinder ab fünf Jahren können hier spielerisch erste Erfahrungen mit Programmierung und Robotik sammeln. Ob Einsteigerinnen und Einsteiger oder routiniertere Technikfans – jeder darf nach Herzenslust ausprobieren, bauen und programmieren.

Der kreative und gemeinsame Spaß an moderner Technik steht dabei im Vordergrund. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen steht das Team der Homberger Bibliothek persönlich oder unter Tel. 02066/34650 zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.



NRW-Industrie: Produktion im November 2025 um 0,8 % gestiegen
* Energieintensive Produktion leicht rückläufig, übrige Industrie im Plus.
* Metallerzeugung und -bearbeitung mit Produktionsanstieg, Chemie mit Einbußen.
* Maschinenbau im Plus, elektrische Ausrüstung mit Rückgang. 

Die Produktion der NRW-Industrie ist im November 2025 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 0,8 % gegenüber Oktober 2025 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 0,2 %.

Die Produktion in der übrigen Industrie stieg gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 1,3 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Produktion um 3,4 % zurück. Die der energieintensiven Industrie sank um 3,3 %; die Produktion der übrigen Industrie war um 3,5 % rückläufig.



Metallerzeugung und -bearbeitung mit Produktionsanstieg
Im Vergleich zu Oktober 2025 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im November 2025 unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsanstieg von 5,0 % (+0,1 % ggü. dem Vorjahresmonat) ermittelt.

In der Kokerei und Mineralölverarbeitung sank die Produktion hingegen um 4,7 % (−12,2 % ggü. dem Vorjahresmonat). Die chemische Industrie vermeldete ein Produktionsrückgang von 4,6 % (ebenfalls −4,6 % ggü. dem Vorjahresmonat).

Maschinenbau im Plus, elektrische Ausrüstung verzeichnet Rückgang
Auch in den Branchen der übrigen Industrie waren unterschiedliche Entwicklungen zu erkennen: Die Produktionsleistung im Maschinenbau stieg um 2,5 % (−0,9 % ggü. dem Vorjahresmonat). Im Bereich Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen wurde ein Produktionsplus von 2,4 % verzeichnet (−3,3 % ggü. dem Vorjahresmonat).

Die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen konstatierte hingegen einen Produktionsrückgang von 2,7 % (−1,5 % ggü. dem Vorjahresmonat). Auch die Herstellung von Bekleidung vermeldete einen Produktionsminus von 1,4 % (−12,0 % ggü. dem Vorjahresmonat). Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im November 2025 insgesamt um 11,8 % (−14,3 % in der energieintensiven Industrie; −10,4 % in der übrigen Industrie).

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag der revidierte kalender- und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat Oktober 2025 um 2,2 % unter dem Vormonats- und 4,5 % unter dem Vorjahreswert.

Stadtbibliothek: Manga-Zeichenworkshop in Hamborn
Die Hamborner Bibliothek lädt am Mittwoch, 14. Januar, 16 bis 18.30 Uhr im Rathaus-Center auf der Schreckerstraße zu einem Manga-Zeichenworkshop ein. Kinder von acht bis zwölf Jahren können mit der Künstlerin Jen Satora in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen und Helden eintauchen oder eigene Figuren erfinden.

Bei dem Workshop wird vermittelt, wie man Stilmittel richtig einsetzt und mit den typischen Materialien arbeitet. Anfängerinnen und Anfänger sind herzlich willkommen. Die Teilnahme kostet zwei Euro zugunsten der Duisburger Bibliotheksstiftung. Alle Materialien werden gestellt. Die Anmeldung ist online auf der Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de unter „Veranstaltungen“ möglich.

Spielabend in der Schul- und Stadtteilbibliothek Großenbaum
Die Schul- und Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd lädt am Freitag, 16. Januar, von 18 bis 22 Uhr in die Räumlichkeiten an der Großenbaumer Alle 168-174 zu einem Spieleabend ein. Unter dem Motto „Nur ein faires Spiel ist ein gutes Spiel“ werden Brett-, Karten- und Aktionsspiele aus der Aktion „Spielend für Toleranz“ sowie aus dem eigenen Bibliotheksbestand vorgestellt.

Die ausgewählten Spiele sind leicht zugänglich und fördern Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben. Mitspielen kann jeder, unabhängig von Alter, Spielerfahrung oder Sprachkenntnissen. Die Veranstaltung startet in Kooperation mit dem Bürgerverein Großenbaum/ Rahm und der Initiative „Spiel des Jahres“.

Der Eintritt ist frei. Fragen beantwortet das Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284. Die Bibliothek öffnet dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Zentralbibliothek: Entdeckungsreise durch die Welt der Romane
Die Zentralbibliothek, Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, lädt am Freitag, 16. Januar, um 16.30 Uhr zu einer Entdeckungsreise durch die Welt der Romane ein. Bei einem Rundgang werden die unterschiedlichen Facetten von Romanen, Hörbüchern, Filmen, Comics und Graphic Novels vorgestellt.

Ein Rätsel ermöglicht weitere Einblicke in die Bibliothek. Die Teilnahme ist kostenfrei. Mehr Informationen und die Anmeldung finden sich auf www.stadtbibliothekduisburg.de. Bei Fragen steht das Team der Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch unter 0203 283-4218 zur Verfügung. Die Servicezeiten sind montags von 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr sowie samstags von 11 bis 16 Uhr.



Investitionen im NRW-Ausbaugewerbe 2024 um 10 % gestiegen
* Maschinen und maschinelle Anlagen weiterhin größter Investitionsposten.
* Rechtliche Einheiten mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkt Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungsinstallation und Klimaanlageninstallation trieben den Investitionsanstieg maßgeblich voran.

Die Unternehmen (rechtlichen Einheiten) des nordrhein-westfälischen Ausbaugewerbes haben im Jahr 2024 insgesamt 259,4 Millionen Euro investiert. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entsprach dies einer Zunahme von 10,0 % gegenüber dem Jahr 2023 (235,7 Millionen Euro).

Maschinen und maschinelle Anlagen weiterhin größter Investitionsposten
Mit rund 229,8 Millionen Euro machten Investitionen in Maschinen und maschinelle Anlagen den größten Teil des im Jahr 2024 eingesetzten Kapitals aus; das waren 4,9 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Höhe der Investitionen in Grundstücke und Bauten lag mit insgesamt 29,6 Millionen Euro um 76,3 % über dem entsprechenden Wert des Jahres 2023.

Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungsinstallation und Klimaanlageninstallation mit über 10 % Steigerung Im Bereich der Bauinstallationen wurden in Nordrhein-Westfalen mit 193,6 Millionen Euro um 6,7 % höhere Bruttoanlageinvestitionen als 2023 getätigt.

Einen maßgeblichen Anteil an den Investitionen in dieser Gruppe hatten rechtliche Einheiten mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkt Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungsinstallation und Klimaanlageninstallation, deren Investitionsvolumen 2024 mit 84,1 Millionen Euro um 10,1 % über dem Vorjahresergebnis lag.

Die Bruttoanlageinvestitionen im sonstigen Ausbaugewerbe, zu dem u. a. das Maler- und Lackierergewerbe sowie Bautischlereien und Bauschlossereien zählen, stieg gegenüber dem Vorjahr um 21,3 % auf 65,8 Millionen Euro.


Schneefall

Vogelhaus mit neuem Dach

So dick waren Sträucher und Bäume im Flachland

lange nicht mit Schnee bedeckt

Unterstützungsangebote für wohnungslose Menschen vor Kälte
Angesichts der aktuellen Wetterlage weist die Stadt Duisburg nochmals auf die Hilfsangebote für obdachlose Menschen hin. Hier steht ein eng verzahntes Hilfesystem bereit, welches von der Stadtverwaltung, dem Diakoniewerk Duisburg sowie dem Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg“ getragen wird.

Dieses Bündnis stellt sicher, dass niemand schutzlos den Herausforderungen des Winters ausgeliefert sein muss. Ansprechpartner für alle Betroffenen ist werktags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr die „Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle“ (ZABV) der Diakoniewerk Duisburg GmbH an der Beekstraße 45 in der Duisburger Innenstadt.

Weitergehende Informationen gibt es sowohl persönlich als auch telefonisch bei der ZABV (0203/9313100), der Notübernachtungsstelle für Männer (0203/992990) oder der Notübernachtungsstelle für Frauen (0203/609680). Für Männer befindet sich diese im Wolfgang-Eigemann-Haus an der Ruhrorter Straße 124-126 in Duisburg- Kaßlerfeld und für Frauen an der Paul-Rücker-Str. 52 in Duisburg-Neuenkamp.

Unabhängig von Wetterlage oder Tageszeit erhalten hilfesuchende Personen jederzeit Zugang zu sicheren Übernachtungsmöglichkeiten. Die Einrichtungen bieten nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch eine Anlaufstelle für weiterführende Unterstützung und Beratung. Für Personen, die diese Hilfeangebote nicht annehmen möchten, steht eine witterungsgeschützte Rückzugsmöglichkeit vor allem für die Nachtstunden am Hauptbahnhof (Ostseite/Mülheimer Straße/Ecke Neudorfer Straße) mit der geöffneten U-Bahn-Station durch die DVG zur Verfügung.

Hinweise auf obdachlose Personen nimmt die Fachstelle für Wohnungsnotfälle unter den Rufnummern 0203/283-985035, 0203/283-984964 oder über Call-Duisburg 0203/94000 entgegen. Insbesondere in der kalten Jahreszeit intensivieren die engagierten Vereine „Helfer vonne Platte e.V.“, „Herzenswärme-Duisburg e. V.“ und „Help for Homeless e. V.“ ihre Präsenz im Stadtgebiet.

Mit großem Einsatz und menschlicher Zuwendung kümmern sie sich um obdachlose Menschen und leisten wertvolle Hilfe direkt vor Ort. Auch der Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e. V.“ setzt die aufsuchende Hilfe mit seinem Betreuungsmobil fort. Der Verein bietet warme Getränke und Mahlzeiten an. Darüber hinaus sind Kleidung, Schlafsäcke und Hygieneartikel mit dabei, um den Grundbedürfnissen der Menschen gerecht zu werden.

Das Diakoniewerk hält ebenfalls Hilfen mit einem differenzierten Angebot für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen vor. Die Angebote der Wohnungslosenhilfe sind genau aufeinander abgestimmt und ermöglichen es den Betroffenen, einen Weg aus der Wohnungslosigkeit zu finden.

Alle Partner haben im Rahmen der Winterhilfe 2025 des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Mittel beantragt, um obdachlose Menschen in der kalten Jahreszeit gezielt und wirksam zu unterstützen.

Auftaktsitzung der Alterssicherungskommission
Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, hat heute die Mitglieder der Alterssicherungskommission ernannt. Die Kommission hat unmittelbar darauf mit ihrer Arbeit begonnen.

Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales: „Die Alterssicherung ist eine der tragenden Säulen unseres Sozialstaats und zentral für Millionen hart arbeitende Menschen in diesem Land. Sie sorgt für eine gute Absicherung im Alter. Damit auch künftige Generationen gut abgesichert sind, wird die Alterssicherungskommission Vorschläge erarbeiten, wie die Alterssicherung auch in den kommenden Jahrzehnten stabil, gerecht und nachhaltig bleibt. Dabei werden ihre Mitglieder offen über alle Vorschläge sprechen. Die Kommission wird sowohl die gesetzliche Rente als auch die betriebliche und die private Vorsorge betrachten und Vorschläge für Veränderungen vorlegen.“

Die Kommission besteht aus zwei Vorsitzenden (Prof. Dr. Constanze Janda, Frank-Jürgen Weise), drei stellvertretenden Vorsitzenden aus den Reihen des Deutschen Bundestags (Dr. Florian Dorn (CSU), Annika Klose (SPD) Pascal Reddig (CDU)) und acht wissenschaftlichen Mitgliedern (Prof. Dr. Peter Bofinger, Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen, Prof. Dr. Georg Cremer, Prof. Dr. Camille Logeay, Dr. Monika Queisser, Prof. Jörg Rocholl, Prof. Dr. Silke Übelmesser, Prof. Dr. Martin Werding).

Die Deutsche Rentenversicherung Bund nimmt als Sachverständige an allen Sitzungen teil. Die Kommission wird sich mit den Herausforderungen der nachhaltigen Sicherung sowie der Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung und der betrieblichen und privaten Altersvorsorge befassen. Sie wird dabei auf die bereits von der Bundesregierung eingeleiteten Reformmaßnahmen aufsetzen. Die Kommission wird zum Ende des zweiten Quartals 2026 Vorschläge für Reformen in der Alterssicherung vorlegen.

Arbeitslosigkeit im Dezember im Ruhrgebiet leicht gestiegen
276.424 Menschen waren im Dezember im Ruhrgebiet arbeitslos gemeldet. Gegenüber November war das ein Anstieg von 182 oder 0,1 Prozent. Damit blieb eine Trendwende am Arbeitsmarkt aus. Im Vergleich zum Vorjahresmonat (Dezember 2024) lag die Zahl der Arbeitslosen um zwei Prozent höher (plus 5.354).

Die Arbeitslosenquote stagnierte im Ruhrgebiet im Vergleich zum Vormonat bei zehn Prozent. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen dabei unverändert Gelsenkirchen (15,2 Prozent) und Duisburg (13 Prozent). Mit 7,1 Prozent weist der Ennepe-Ruhr-Kreis ruhrgebietsweit die niedrigste Arbeitslosenquote auf.

Unter den kreisfreien Städten sind es Bottrop (acht Prozent) und Mülheim an der Ruhr (7,9 Prozent). Hinweis für die Redaktion: Die in der Meldung genannten Arbeitslosenzahlen für das Ruhrgebiet wurden vom Statistikteam des Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet. Sie weichen von den Daten der NRW-Arbeitsagentur ab, da auch die Zahlen für den Kreis Wesel eingebunden werden. idr

Ruhrgebietsforscher entwickeln sechste Mobilfunkgeneration mit
Die Entwicklung der sechsten Mobilfunkgeneration vorantreiben und gleichzeitig Impulse für den Transfer in Anwendungen wie Industrieautomation und Logistik setzen – das ist das Ziel eines Forschungsverbundes, an dem u. a. die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund sowie das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund beteiligt sind.

Koordiniert wird das Projekt "6GEM+" von der RWTH Aachen. Das Vorhaben wird für vier Jahre durch das Bundesforschungsministerium gefördert. Durch innovative Technologien und enge Zusammenarbeit mit der Industrie soll das Projekt nicht nur die Effizienz und Zuverlässigkeit von Kommunikationssystemen verbessern, sondern auch neue Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Sektoren erschließen.

Das Forschungskonsortium wird sieben Testfelder mit drahtlosen Kommunikationssystemen ausstatten, u. a. am Deutschen Rettungsrobotikzentrum in Dortmund und am Duisburger Hafen. idr
Infos: https://www.forschung-it-sicherheit-kommunikationssysteme.de/forschung/kommunikationstechnologien/6g-forschungs-hubs/6gem

Glücksbringer zu Gast im Rathaus: Oberbürgermeister empfing Bezirksschornsteinfeger
Es ist eine schöne Tradition zum Jahresbeginn: der Besuch der Duisburger Bezirksschornsteinfeger im Rathaus am Burgplatz. 26 Schornsteinfeger kamen heute Mittag im klassischen schwarzen Kehranzug im Mercatorzimmer zusammen, um der Stadt und ihren Repräsentanten viel Glück und alles Gute für das Jahr 2026 zu wünschen.

Oberbürgermeister Sören Link empfing die Handwerker um den Kreisvorsitzenden Heinz Frütel gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen Edeltraud Klabuhn und Sylvia Linn, den Landtagsabgeordneten Sarah Philipp und Frank Börner sowie Mitgliedern des Duisburger Stadtrats.

Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Die Anwesenden verabschiedeten zudem mit großem Dank Bezirksschornsteinfegermeister Dietmar Bartemes nach 48 Dienstjahren – 26 davon in Duisburg zuletzt in Walsum – offiziell in den wohlverdienten Ruhestand. Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger sind aber natürlich weit mehr als Glücksbringer. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit und zum Brandschutz in Gebäuden.

Das Berufsbild hat sich im Laufe der Zeit deutlich gewandelt und präsentiert sich moderner denn je: Neben dem Kehren von Kaminen sowie der Reinigung und Wartung von Lüftungsanlagen sind sie inzwischen auch als Energieberater und Energiedienstleister gefragt.

Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks besteht aus 16 Landesinnungsverbänden, 7600 Innungsbetrieben und 51 Schornsteinfegerinnungen mit insgesamt rund 20.000 Beschäftigten sowie 2200 Auszubildenden. In Duisburg sind derzeit 28 bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger tätig.

Historisches Zentrum Duisburg: Neuigkeiten zur Stadtgeschichte nun auch per Newsletter
Das Historische Zentrum Duisburg, welches die am Innenhafen ansässigen Institutionen Stadtarchiv, Kultur- und Stadthistorisches Museum sowie das Zentrum für Erinnerungskultur umfasst, bietet ab sofort die Möglichkeit, Neuigkeiten und aktuelle Informationen aus den drei Bereichen nun auch als Newsletter zu erhalten.

Gemeinsam widmen sich die Institutionen der Bewahrung und Vermittlung der Geschichte Duisburgs und seiner kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung. Der Newsletter informiert einmal monatlich daher nicht nur über aktuelle Ausstellungen, sondern bietet auch spannende Einblicke in die Stadtgeschichte und macht auf besondere Veranstaltungen aufmerksam.

„Mit diesem Schritt möchten wir unsere Kommunikationswege modernisieren und die Duisburger sowie alle geschichtsinteressierten Menschen noch direkter ansprechen“, betont Dr. Susanne Sommer, Direktorin des Kultur- und Stadthistorischen Museums. Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs Duisburg, ergänzt: „Wir freuen uns, mit unserem neuen Newsletter ein weiteres digitales Angebot zu schaffen, das es unseren Besuchern ermöglicht, jederzeit auf dem Laufenden zu bleiben und die vielseitige Geschichte unserer Stadt zu entdecken.“

Die Anmeldung ist kostenlos und datenschutzkonform. Interessierte können sich über die Internetseite des Historischen Zentrums Duisburg unter www.historischeszentrum-duisburg.de/newsletter mit ihrer E-Mail-Adresse für den Newsletter registrieren.


DBI startet Duisburg-Podcast „City of Transformation“ - Neues Audio-Format macht den Wandel der Stadt aus vielen Perspektiven hörbar
Duisburg hat einen neuen Podcast: Mit „City of Transformation“ macht die Wirtschaftsentwicklung Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI) den Wandel der Stadt hörbar – aus der Perspektive von Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kultur, Sport und Politik.

Das Format richtet sich an alle, die verstehen wollen, wie Transformation funktioniert, welche Akteure dafür zusammenwirken – und warum Lösungen aus Duisburg Relevanz für ganz Deutschland haben.
 Gespräche über Stadtentwicklung und Zukunftsfähigkeit des Standorts
 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kultur, Sport und Politik
 Auftakt mit Martina Voss-Tecklenburg; Host ist Hörfunkjournalist Ralph Sina
 Ab sofort auf allen gängigen Plattformen wie Spotify und Apple verfügbar

„Mit ‚City of Transformation‘ verknüpfen wir Duisburgs Wandel mit vielen bekannten Persönlichkeiten“, sagt Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Duisburg Business & Innovation GmbH.
„Unsere Gäste zeigen anhand eigener Eindrücke, welche Stärken und Chancen der Standort heute bietet – und welche Ideen hier für die Zukunft entstehen.“

Zum Auftakt porträtiert „City of Transformation“ eine Persönlichkeit, die Veränderung seit jeher vorlebt:
Martina Voss-Tecklenburg. Die Ex-Fußballnationaltrainerin, Unternehmerin und Duisburgerin spricht über Werte und Verantwortung, über das Bild der Stadt in der Welt – und auch über Widerstände.

Foto: DBI

Martina Voss-Tecklenburg: „Als überzeugte Duisburgerin freue ich mich, über die Herausforderungen und Chancen eines Standorts zu sprechen, der sich manchmal unter Wert verkauft und im Ansehen außerhalb noch Luft nach oben hat. Für ein Image, das der Stadt viel besser gerecht wird, werbe ich, wo immer ich auch auftrete.“

Durch die Gespräche führt Hörfunkjournalist Ralph Sina, langjähriger Korrespondent des WDR in Brüssel und Washington. Sina: „Das habe ich als Ruhrgebietler während meiner Auslandszeit immer wieder gemerkt. Ob in New York oder Daressalam: Duisburg ist ein Begriff. Der DBIPodcast bringt Transformation zum Anfassen – mit starken Gästen, von der Vorsitzenden der
Wirtschaftsweisen bis zum neuen DB-Cargo-Chef.“

In den Episoden kommen zu Wort:
 7. Januar: Martina Voss-Tecklenburg, Ex-Fußballnationaltrainerin und Unternehmerin
 21. Januar: Bernhard Osburg (Vorsitzender des Vorstands der DB Cargo, zuvor CEO thyssenkrupp Steel)
 4. Februar: Giordana Sperling-Doppstadt (Vorständin duisport – Duisburger Hafen AG)
 18. Februar: Reiner Eckhardt (CEO der Jahrhundertmarke Caramba)
 4. März: Christine Bleks (Gründerin und Geschäftsführerin des preisgekrönten Projekts
„Tausche Bildung für Wohnen“ in Marxloh)
 18.März: Ulrich Grillo (Vorstandsvorsitzender Grillo-Werke, ehem. BDI-Präsident)
 1. April: Prof. Dr. Monika Schnitzer (Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung)
 15. April: Dr. Söke Dinkla (Direktorin des Lehmbruck Museums)
 29. April: Selcuk Kilic (Geschäftsführer Derewa GmbH)
 13. Mai: Prof. Dr. Barbara Albert (Rektorin Universität Duisburg-Essen)
Zusätzlich ist eine Extrafolge mit Special Guests geplant.

„City of Transformation – der Duisburg-Podcast“: ab sofort auf allen gängigen Plattformen wie Spotify und Apple verfügbar.

DiscoverEU und 40 Jahre Schengen: 40.000 Reisetickets vergeben, über 6.800 gehen an junge Menschen aus Deutschland
40.024 junge Menschen können nach der aktuellen Auswahlrunde von DiscoverEU ab Frühjahr kostenlos mit der Bahn durch Europa reisen. Aus Deutschland hatten sich 46.298 junge Menschen beworben, 6.837 erhalten einen Travel-Pass. Seit Beginn des Programms im Jahr 2018 gab es europaweit über 1.9 Millionen Bewerbungen, 431.931 Travel-Pässe wurden seitdem vergeben. 

Glenn Micallef, EU-Kommissar für Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport, erklärte: „DiscoverEU bietet Tausenden junger Europäerinnen und Europäern die Möglichkeit, unseren Kontinent zu erkunden, neue Menschen kennenzulernen und den Wert der Freizügigkeit direkt zu erleben. Diese Sonderausgabe zum 40. Jahrestag von Schengen erinnert daran, dass Mobilität ein Recht ist, das wir schätzen, ein Eckpfeiler unserer gemeinsamen europäischen Identität.“

Auf der Kultur-Route das kulturelle Erbe Europas entdecken DiscoverEU wird auch zum Kulturkompass für Europa beitragen, indem es die DiscoverEU-Kulturrouten stärker bewirbt.

Teil des Programms sind Informationsveranstaltungen vor der Abreise und DiscoverEU-Treffen. Eines dieser Treffen wird im Juli in Lyon (Frankreich) im Rahmen der Europäischen Jugendwoche 2026 mit den Schwerpunkten Solidarität und Fairness organisiert. Dort werden mehr als 200 junge Reisende aus ganz Europa zusammenkommen. 

Lernen durch Entdecken: mit DiscoverEU mehr Europa erleben DiscoverEU ist ein wichtiger Bestandteil des Erasmus+-Programms und fördert die Mobilität junger Menschen, umweltfreundliches Reisen, den kulturellen Austausch und die europäische Einheit. Die aktuelle Bewerbungsrunde stand allen offen, die zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 31. Dezember 2007 geboren wurden und aus EU-Mitgliedstaaten und mit Erasmus+ assoziierten Ländern (Island, Liechtenstein, Norwegen, Nordmazedonien, Serbien und Türkei) stammen.

Es gingen 246.782 Bewerbungen ein.  Wie in den vergangenen Ausgaben ermöglichen Sonderregelungen die Teilnahme von Reisenden von Inseln, aus Regionen in äußerster Randlage oder abgelegenen Gebieten. Zusätzlich zum Travel-Pass profitieren die Teilnehmenden von einer Rabattkarte, mit der sie viele Ermäßigungen für kulturelle Aktivitäten, Unterkünfte, Nahverkehr, Verpflegung und andere Dienstleistungen erhalten. 

Woche des Lehramts vom 2. bis 5. Februar 2026
„Lehrer:in zu sein heißt, Influencer:in zu sein!“ Wer Lehrerin oder Lehrer werden möchte, für die oder den ist das Ruhrgebiet eine gute Adresse. Alle Informationen zu Studium, Schulformen und Beruf gibt es vom 2. bis 5. Februar 2026 an der Universität Duisburg Essen (UDE) bei der Woche des Lehramts.

Diese gehört zu den NRW-weiten Wochen der Studienorientierung, bei denen auch die UDE Interessierte intensiv berät und Studiengänge vorstellt. Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an Schüler:innen, die sich ab sofort anmelden können.
Wie ist das Lehramtsstudium aufgebaut?
Welche Unterstützungsangebote gibt es während der Studienzeit?

Auf Fragen wie diese gibt es bei der Woche des Lehramts an der UDE Antworten – digital und vor Ort mit Veranstaltungen wie „Lehrer:in zu sein heißt, Influencer:in zu sein“. Lehramtsstudierende geben wertvolle Einblicke in ihre Fächer und persönliche Tipps für die Eignungstests in Kunst, Musik und Sport.

Wer sich schon mal an der Uni umschauen möchte, den laden die Lehrkräfte von morgen zu einer gemeinsamen Tour über den Campus ein. Auch die TU Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum bieten als Verbundpartner:innen des Projekts talents4teachers/teachers4talents spannende Veranstaltungen in der Woche des Lehramts an.

Als Planungshilfe steht Studieninteressierten das standortübergreifende Programm in einer Wochenübersicht zur Verfügung. Eine Anmeldung für die Veranstaltungen an der UDE ist erforderlich und über die ABZ-Website möglich. Weitere Informationen: Amrei Sander, Zentrum für Lehrkräftebildung, Tel. 0201/183-6690, amrei.sander@uni-due.de

Mystery-Boxen und Secret Packs: Das Geschäft mit der Neugier
Sie versprechen Nervenkitzel und wertvolle Glücksgriffe – sogenannte Mystery-Boxen oder Secret Packs. Man findet sie europaweit an Automaten und im Internet. Doch wer glaubt, hier stets echte Retouren aus dem Online-Handel oder tolle Schnäppchen zu ergattern, kann schnell enttäuscht werden.

Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland macht auf ein Geschäftsmodell mit Glückspielcharakter aufmerksam und erläutert, welche Rechte Verbraucherinnen und Verbraucher haben. Europaweit wecken Automaten die Neugier, doch der erhoffte Glücksgriff bleibt meist aus.

Bild: KI-generiert

Manfred S. wartet mit seiner Familie in Mailand auf den Zug zurück nach Frankfurt. In der Bahnhofshalle entdeckt seine Tochter einen knallbunten Automaten: „Ungeöffnete Pakete – 20 Euro!“. Er kauft ihr eine dieser sogenannten Mystery-Boxen. Der Inhalt: eine zu kleine Handyhülle, ein undefinierbares Kabel, Hundespielzeug – nur die Handwärmer taugen etwas. Den Rest entsorgen sie direkt am Bahnhof. Später sieht Manfred S. im Internet, dass es zahlreiche Anbieter gibt, die diese Überraschungsboxen online in verschiedensten Preisklassen verkaufen.

Welches „Mystery“ steckt wirklich in den Boxen?
Die Retourenquote im Online-Handel ist dieses Jahr laut einer Schätzung der Universität Bamberg besonders hoch. Doch die zurückgeschickten Artikel neu zu verpacken und erneut zu verkaufen kann je nach Produktart aufwendig sein.

Deshalb suchen die Händler nach neuen Geschäftsmodellen, um die Ware zu verwerten. Ob tatsächlich echte Retouren in den Paketen stecken, wie diese zusammengestellt und ob Wertvolles zuvor herausgefischt wird, können Verbraucher kaum überprüfen. Das Investigativ-Team von „Die Spur“ ist dem Geschäftsmodell auf den Grund gegangen: Mystery-Boxen: Mogelei bei Retouren – Die Spur | ZDF-Doku

Ein europaweites Phänomen
Wie Pilze schießen sie aus dem Boden: die Verkaufsautomaten stehen europaweit an Bahnhöfen, Flughäfen und Einkaufszonen. Zudem gelangen die Mystery-Boxen über Online-Plattformen leicht zu Verbraucherinnen und Verbrauchern in der gesamten EU.

Bevor die Artikel in der Box landen, wandern sie oft über mehrere Landesgrenzen. Käuferinnen und Käufer wissen daher meist weder, wo die Waren hergestellt wurden, noch in welchem Land sie zuletzt sortiert oder verpackt wurden. Die intransparente Lieferkette kann auch zu mangelnder Sicherheit führen: fehlende Qualitätskontrollen, Beschädigungen und unsachgemäße Lagerung sind denkbar.

Welche Rechte gelten beim Kauf von Mystery-Boxen?
Wer vom Inhalt einer im Internet bestellten Mystery-Box enttäuscht ist, kann die Ware gemäß dem EU-weit gültigen 14-tägigen Widerrufsrecht zurücksenden. Dieses Recht kann auch nicht per AGB ausgeschlossen werden. Dabei muss die Box komplett zurück – einzelne Artikel können nicht separat zurückgegeben werden. Die Kosten für die Rücksendung trägt oft der Kunde.

Wurde die Box am Automaten gekauft, gibt es kein Recht auf Umtausch oder eine Erstattung. Ist die Ware hingegen beschädigt oder defekt, greift sowohl beim Online-Kauf als auch am Automaten die gesetzliche Gewährleistung, und eine Reklamation ist möglich.

Glücksspiel statt Glücksgriff
In den sozialen Medien kursieren zahlreiche Videos, in denen Influencer Mystery-Boxen auspacken und einzigartige oder wertvolle Ware wie ein iPhone präsentieren. Diese Clips erzielen viele Klicks – und wecken falsche Hoffnungen. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit, selbst eine hochwertige Box zu erhalten, sehr gering.

Das Prinzip dahinter ist wie beim Glücksspiel: Viel Ungewissheit, geringe Gewinnchancen – und der Drang, noch einmal zuzugreifen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher kann das schnell teuer werden. Vergleichbare Mechanismen finden sich auch im digitalen Raum: In Videospielen locken sogenannte Lootboxen mit zufällig generierten Inhalten wie Waffen, Kleidung oder anderen Items.

Risiken für Kinder und Jugendliche
Besonders bedenklich wird es bei fehlendem Jugendschutz, wenn Kinder und Jugendliche ungehinderten Zugang zu den Verkaufsautomaten haben. Dabei reagieren gerade sie besonders anfällig auf Glückspielmechanismen.

Zudem können die Boxen Produkte enthalten, die für Minderjährige ungeeignet oder sogar gefährlich sind. Berichte über Schlagringe oder Taser zeigen, dass diese Mystery-Boxen nicht nur enttäuschend, sondern riskant sein können.

Altenhilfe- und Pflegestrukturen stärker miteinander verzahnen
Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. für eine integrierte Senior*innenpolitik: Vernetzung von Altenhilfe- und Pflegestrukturen vor Ort

In unserer Gesellschaft des langen Lebens müssen Bedingungen guten Lebens im Alter aktiver als bisher als Aufgabe aller Verantwortlichen verstanden und gestaltet werden. „Alter“ darf nicht allein mit Pflegebedürftigkeit gleichgesetzt werden. Notwendig ist eine umfassende, kommunal verankerte Senior*innenpolitik, die Selbstbestimmung, Prävention, Teilhabe und Selbsthilfe in Bezug auf ältere Menschen in den Mittelpunkt stellt.

„Die Vernetzung von Altenhilfe- und Pflegestrukturen ist ein erster wichtiger Schritt hin zu einer integrierten Senior*innenpolitik in den Kommunen. Zugleich werden Schnittstellen zur Prävention und Gesundheitsförderung sowie Eingliederungshilfe sichtbar. Bund und Länder sind gefordert, insbesondere gesetzliche Grundlagen zu schaffen, die eine Vernetzung von Altenhilfe und Pflege in Verbindung mit Prävention und Gesundheitsförderung und der Eingliederungshilfe vereinfachen“, so Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Um dies zu erreichen, wurden Empfehlungen für die Steuerung und Gestaltung einer integrierten Senior*innenpolitik sowie für die Weiterentwicklung der Beratungsstrukturen im kommunalen Raum formuliert:

die Schaffung flächendeckender Planungsgrundlagen
das Neudenken von Netzwerkstrukturen inkl. Care Management
die Stärkung zivilgesellschaftlicher und ehrenamtlicher Mitverantwortung im Sinne von Sorgenden Gemeinschaften/Caring Communities
die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Teilhabe, Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation im Alter
die Weiterentwicklung dezentraler, integrierter, aufsuchender und präventiver Beratungsangebote

Die Empfehlungen richten sich vor allem an Landkreise und kreisfreie Städte sowie kreisangehörige Städte und Gemeinden als steuernde und koordinierende Akteure vor Ort. Explizit sind auch die Pflege- und Krankenkassen aufgefordert, die Umsetzung zu unterstützen. Übergreifend werden Bund und Länder adressiert, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Die Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. für eine integrierte Senior*innenpolitik: Vernetzung von Altenhilfe- und Pflegestrukturen vor Ort sind unter https://www.deutscher-verein.de/fileadmin/user_upload/dv/pdfs/Empfehlungen_Stellungnahmen/2025/DV-3-25_Vernetzung_von_Altenhilfe-und_Pflegestrukturen.pdf abrufbar.

Mitsingen im Jubiläumsjahr Salvatorkantorei wird 75 Jahre jung
Die Kantorei der Duisburger Salvatorkirche wird 75 und lädt herzlich zum Mitsingen in ihrem Jubiläumsjahr ein. Drei große Festkonzerte stehen auf dem Programm: Am 25. April sind unter dem Motto „Es lacht der Mai“ Haydns „Frühling“, Mendelssohns „Walpurgisnacht“ sowie der Frühlingsstimmenwalzer von Johann Strauß zu hören, im Oktober gibt es dann Mendelssohns „Elias“ und im Dezember Bachs Weihnachtsoratorium plus Überraschungsstück.

Interessentinnen und Interessenten mit Chorerfahrung sind herzlich eingeladen dabei zu sein, auch gerne als Projektsänger/innen. Bitte bis zum 19. Januar im Musikbüro bei Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe zu einem Vorgespräch melden: unter 0203/287431 oder unter musik@salvatorkirche.de.

Die Salvatorkantorei wurde 1951 vom damaligen Duisburger Kantor Konrad Voppel gegründet und hatte Ihren Schwerpunkt zunächst auf den großen Oratorien von Johann Sebastian Bach, welche regelmäßig aufgeführt wurden. Heute singt der Chor zudem in Verbindung mit Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker auch gerne Raritäten und große romantische Werke und ist dadurch weit über die Region bekannt.
Mehr Infos gibt es unter www.salvatorkirche.de.

Mitglieder der Kantorei der Salvatorkirche aufgenommen 2015 (Foto: www.salvatorkirche.de).

Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe "in Aktion" (Foto: Thomas Berns).

Noch Karten für den Gemeindekarneval mit Pfarrer in der Bütt 
Beim Gemeindekarneval am Vogelsangplatz 1 gibt es kein Pardon, da wollen und müssen alle ran, und auch der Pfarrer steigt immer in die Bütt. Wie in jedem Jahr sind auch diesmal die Karten für die närrischen Stunden in Duisburg Wanheimerort schnell weg.

Wer jetzt noch welche haben will, sollte 10,99 Euro einplanen und vorab am Vogelsangplatz (Tel.: 0203 / 77 01 34) oder bei Pfarrer Muthmann (0203 / 72 23 83) bestellen. Ein Kaffeegedeck mit Berliner Ballen und Brötchen ist im Eintrittspreis enthalten. 

Karnevalsfans mit Tickets können sich dann jetzt auf ein buntes Fest am 5.2.2026 um 14.44 Uhr freuen: Ein Team der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg hat ein volles und tolles Programm zusammengestellt, bei dem der große und kleine Duisburger Karnevalsprinz mit ihren Gefolgen, Musik, Tanzgruppen und Karnevalsreden für Stimmung sorgen werden. 
Übrigens: Wer ohne Verkleidung kommt und eine Karte hat, darf auch rein, mit Kostüm wäre aber schöner, findet Pfarrer Muthmann. 

Pfarrer Jürgen Muthmann beim Gemeindekarneval 2013 (Foto: Evangelische Rheingemeinde Duisburg, Archiv)



NRW: Bauproduktion im Oktober 2025 um fast 2 % gesunken
* NRW-Bauproduktion sinkt im Hochbau in allen Bausparten.
* Tiefbau mit Anstieg im gewerblichen und industriellen Bereich – Rückgänge im öffentlichen Tiefbau und Straßenbau.
* Trotz des aktuellen Rückganges im Oktober lag die Bauproduktion deutlich über dem Niveau von 2019.

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im Oktober 2025 real (kalender-/preisbereinigt) um 1,8 % niedriger gewesen als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 4,4 % niedriger und im Tiefbau um 0,8 % höher als im Oktober 2024.



Hoch- und Tiefbau mit unterschiedlichen Entwicklungen
Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistikerinnen und Statistiker im Oktober 2025 in sämtlichen Bausparten eine rückläufige Entwicklung der Bauproduktion: Im Wohnungsbau war ein Rückgang von 0,8 % der Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat zu konstatieren.

Im gewerblichen und industriellen Hochbau (−7,7 %) sowie im öffentlichen Hochbau (−6,4 %) war die Bauproduktion ebenfalls niedriger als im Oktober 2025. Im Bereich des Tiefbaus ermittelten die Statistikerinnen und Statistiker im Oktober 2025 unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Bausparten:
Im gewerblichen und industriellen Tiefbau stieg die Bauproduktion um 5,2 % verglichen mit Oktober 2024. Rückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat wurden im sonstigen öffentlichen Tiefbau (−4,1 %) sowie im Straßenbau (−0,2 %) erzielt.


Bauproduktion trotz aktuellem Rückgang deutlich über dem Niveau von 2019
Im Oktober 2025 ermittelten die Statistikerinnen und Statistiker im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 einen kalender-/preisbereinigten Anstieg der Bauproduktion im Bauhauptgewerbe von 17,5 %. Sowohl im Hochbau (+8,6 %) als auch im Tiefbau (+27,4 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau von Oktober 2019. Zu diesem Produktionsergebnis haben die einzelnen Bausparten ausnahmslos positiv beigetragen.

In den Bausparten waren Zuwachsraten zwischen 7,2 % im gewerblichen und industriellen Hochbau und 37,8 % im gewerblichen und industriellen Tiefbau zu beobachten. Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten zehn Monate des Jahres 2025 war kalender-/preisbereinigt um 1,9 % niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2024.

26 % der Haushalte haben ein Fitnessgerät
12,9 Millionen Fitnessgeräte standen 2023 in den privaten Haushalten
Gute Vorsätze für das neue Jahr lauten häufig: mehr Bewegung und mehr Sport treiben. Hilfreich bei der Umsetzung dieser sportlichen Vorsätze kann es sein, wenn zuhause ein Ergometer, ein Laufband oder ein Crosstrainer steht.

Rund 12,9 Millionen Fitnessgeräte gab es im Jahr 2023 in den privaten Haushalten in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Diese verteilten sich auf 10,5 Millionen Haushalte. Damit besaß gut jeder vierte Haushalt (25,6 %) in Deutschland mindestens einen Heimtrainer. Fünf Jahre zuvor lag der Anteil bei 23,3 %.

Haushalte mit höherem Einkommen haben häufiger ein Fitnessgerät Das Einkommen spielt eine Rolle dabei, ob zuhause ein Fitnessgerät vorhanden ist: Haushalte mit einem höheren Haushaltsnettoeinkommen besaßen häufiger mindestens eines dieser Geräte: Bei 5 000 Euro oder mehr monatlich waren es mehr als ein Drittel der Haushalte (35,8 %).

Mit einem Einkommen unter 1 300 Euro besaßen 12,3 % der Haushalte mindestens ein Fitnessgerät. Die Ausstattung mit Ergometer, Laufband und Co. unterscheidet sich auch je nach Haushaltstyp: Gut jeder dritte Paarhaushalt ohne Kinder (33,5 %) besaß eines oder mehrere Fitnessgeräte. Bei Paarhaushalten mit Kindern traf dies auf gut jeden vierten zu (27,6 %).

Bei Alleinlebenden stand nur in knapp jedem fünften Haushalt (18,1 %) mindestens ein Fitnessgerät. Menschen in Deutschland treiben etwas mehr als eine halbe Stunde Sport am Tag Ob mit dem Heimtrainer, beim Joggen, Fußballspielen oder im Fitnessstudio: Die Menschen ab 10 Jahren in Deutschland verbringen durchschnittlich 34 Minuten pro Tag mit Sport, wie die Zeitverwendungserhebung 2022 zeigt.

Das waren täglich 5 Minuten mehr als zehn Jahre zuvor: Laut Zeitverwendungserhebung 2012/2013 hatten sich die Menschen damals im Schnitt noch 29 Minuten am Tag sportlich betätigt. Männer machen durchschnittlich etwas mehr Sport als Frauen: Während Männer und Jungen 2022 durchschnittlich 36 Minuten am Tag sportlich aktiv waren, verbrachten Frauen und Mädchen 33 Minuten des Tages mit Sport. 

Beliebteste Vornamen, Geburtsbeurkundungen und Eheschließungen:
Zahlen und Daten des Standesamtes der Stadt Duisburg aus dem Jahr 2025
Das Standesamt der Stadt Duisburg hat die wichtigsten Zahlen aus dem Jahr 2025 rund um die beliebtesten Vornamen für Neugeborene, Geburtsbeurkundungen und Eheschließungen zusammengefasst: „Marie“ bei den Mädchen sowie „Noah“ bei den Jungen waren im vergangenen Jahr die Vornamen, die Duisburger Eltern für ihre Kinder am häufigsten auswählten.

2024 teilten sich bei den Mädchen die Namen „Emma“ und „Lina“ den ersten Platz, bei den Jungen war es schon damals „Noah“. Insgesamt 1206 Neugeborene haben 2025 zwei Vornamen erhalten, 58 sogar drei. Kinder, die mehr als drei Vornamen erhalten haben, registrierte das Standesamt insgesamt fünf Mal.
Die beliebtesten Vornamen 2025:

Geburtsbeurkundungen
Das Standesamt hat im vergangenen Jahr insgesamt 3650 Geburten beurkundet. Davon 1.710 Mädchen und 1.940 Jungen. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken: 2024 lag sie noch bei 3929 Geburten (2.020 Mädchen und 1.909 Jungen).

Eheschließungen
In den drei Standesämtern in Duisburg haben die Standesbeamtinnen und - beamten 2025 insgesamt 1.304 Ehen geschlossen. Darunter 37 zwischen gleichgeschlechtlichen Ehepartnern. 15-mal gaben sich Männerpaare das Jawort, 22-mal gingen Frauenpaare den Bund der Ehe ein. Damit ist die Zahl der Eheschließungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: 2024 registrierten die Ämter insgesamt 1.248 Ehen, davon 46 zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren. Erstellt von Diego Tenore

Fahrdienst ab sofort mit vielen Vorteilen: KVNO stellt ambulanten Fahrdienst neu auf
· Pilotstart ab Januar 2026 im Raum Düsseldorf/Neuss
· Nordrheinweiter Rollout ab April
· Entlastungen für die Ärzteschaft: Weniger Aufwand,mehr Fokus auf die Patienten, gerechte Kosten, bessere Steuerung, schnellere Abrechnung
· Vorteil für die Patienten: eine nachhaltig gesicherte Versorgung mit mehr Qualität

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) treibt die Modernisierung des ambulanten Notdienstes weiter voran: Ab sofort übernehmen Kooperationsärztinnen und -ärzte medizinisch notwendige Hausbesuche. Sie übernehmen in den Abend- und Nachstunden sowie an Wochenenden und Feiertagen den ambulanten Fahrdienst – und dies zentral von der KVNO geplant, flexibel besetzt und digital unterstützt.

Bildquelle: „KVNO“

Die bislang für Haus- und Fachärzte in Nordrhein bestehende Pflicht, auch im Rahmen des allgemeinen Notdienstes – je nach Dienstplan – Hausbesuche zu übernehmen, ist zum Jahresstart 2026 ruhend gestellt worden. „Ein klarer Schnitt mit spürbarer Entlastung für die Niedergelassenen in ganz Nordrhein“, sagt KVNO-Vorstandsvorsitzender Dr. med. Frank Bergmann.

Start in Modellregion Düsseldorf/Neuss
Ein Pilot ist am 1. Januar 2026 in Düsseldorf und Neuss gestartet. Mit den gesammelten Erfahrungen beginnt dann ab April 2026 der Rollout in ganz Nordrhein. Kernelemente sind eine zentrale Planung der Fahrdienste durch die KVNO, optimierte Neu-Zuschnitte der Fahrdienstbezirke und digitale Prozess-Unterstützung zur Steigerung von Effizienz und Qualität.

Rahmenbedingungen für Niederlassung verbessern
„Die Reform des Fahrdienstes ist für uns der Startpunkt einer zukunftsfähigen und sicheren Gestaltung des ambulanten Notdienstes“, beschreibt Dr. Bergmann die Bedeutung der Fahrdienstreform. „Wir entlasten die Praxen von zusätzlichen Diensten und Zeitaufwänden - gerade an Wochenenden. Damit steigern wir die Attraktivität einer ambulanten Tätigkeit. Denn gerade die Dienstbelastungen im Notdienst schrecken viele junge Kolleginnen und Kollegen von einer Niederlassung ab“.

Künftig werden Haus- und Fachärzte damit grundsätzlich regulär „nur“ noch für Dienste in einer der gut 90 KVNO-Notdienstpraxen berücksichtigt, diese Pflicht bleibt weiterhin bestehen. „Damit schaffen wir eine sofort spürbare Entlastung für die Niedergelassenen – sowohl finanziell als auch bei den Arbeitsstunden“, so Dr. Bergmann. „Durch das Neukonzept entasten wir unsere Kolleginnen und Kollegen um weit über 100.000 Dienststunden. Jedes Jahr.“

Reform sorgt auch für eine bessere Versorgung der Patienten
Gleichzeitig sorgt die Reform für mehr Qualität in der Versorgung immobiler Patientinnen und Patienten. Dr. Bergmann: „Mit unserer neuen Software nehmen wir den Ärztinnen und Ärzten sehr viel Verwaltungsarbeit ab und durch die zentrale Steuerung können wir schneller und flexibler reagieren.“ Im besten Fall könne das auch die Wartezeit für den nächsten Patienten verkürzen, so der KVNO-Vorstand.

„Und durch die Kooperation mit einem Dienstleister, der die Fahrzeuge und Fahrer stellt, kann sich der Arzt voll auf die Vorbereitung und Nachbereitung des Hausbesuches konzentrieren. Denn das ist, was für uns alle an erster Stelle steht: eine bestmögliche und gesicherte Versorgung der Menschen in Nordrhein.“

Bisher mussten viele Haus- und Fachärzte für die Hausbesuche noch ihre eigenen PKWs nutzen. Auch das fällt nun weg. Dazu kommt: Besonders zu den Nachstunden ist die Begleitung durch einen Fahrer ein Sicherheitsgewinn.

Großes Interesse und breite Unterstützung in der Ärzteschaft
Die Aufgaben im ärztlichen Fahrdienst in Nordrhein übernehmen ab sofort alle Ärztinnen und Ärzte, die sich bewusst für den Dienst entschieden und dazu eine Kooperationsvereinbarung mit der KVNO abgeschlossen haben. Das Interesse ist groß.

Dr. Bergmann: „Für eine sichere Umsetzung benötigen wir rund 500 Kooperationsärzte. Inzwischen können wir auf rund 800 interessierte Fachleute zählen.“ Man freue sich über den großen Zuspruch. „Das zeigt, dass die KVNO mit dieser Reform genau den richtigen Weg gegangen ist!“, so Dr. Bergmann.

Auch die Mitglieder der Vertreterversammlung im vergangenen November unterstützen die Reform: Der entsprechende Antrag des Vorstands zur Umsetzung des Konzepts wurde mit großer Mehrheit von der VV beschlossen und erntete viel Lob: Diese Reform zeige die Handlungsfähigkeit der KVNO und sei ein großer Wurf.

Neue Struktur der Fahrdienstbezirke Grundlage für bessere Steuerung
Auch eine bessere Steuerung der Einsätze war im Blick der Fahrdienst-Reform. Dr. Bergmann: „Wir hatten bislang 54 teils völlig unterschiedliche Bezirke mit ebenso unterschiedlichen Anforderungen. Mit dem neuen System, aufgeteilt in 20 Bereiche, können wir viel besser und bei Bedarf sogar innerhalb einer Schicht auf steigende Bedarfe dynamisch reagieren - etwa bei Brücken- oder Feiertagen.“

Die „fahrenden“ Ärztinnen und Ärzte sind während ihrer Dienste fortwährend mit der 116 117-Disposition der KVNO in Köln verbunden. Ihre digital übermittelten Einsätze dokumentieren sie auf Tablets, die die KVNO zur Verfügung stellt. Darüber können sie online auch alle wichtigen bzw. relevanten Angaben zum Erkrankten schon vor dem Eintreffen vor Ort erhalten.

Vorteile auch bei der Finanzierung: Neukonzept schafft Kostentransparenz
Zur Finanzierung des Konzepts hat die KVNO ab 2026 die solidarische Mitgliedsumlage neu aufgestellt. Künftig beträgt diese transparent und einheitlich 242 Euro pro Quartal - sowohl für die Organisation der Sitzdienste als auch der neuen Fahrdienste.

Damit gehören die Beitragsunterschiede bei der bisherigen Finanzierung der örtlichen Fahrdienste der Vergangenheit an. Dr. Bergmann: „In einigen Kreisen lagen die Beiträge der Ärzteschaft deutlich über diesem Wert. Das gehört nun endlich auch der Vergangenheit an!“ Und: Die bisher zum Notdienst verpflichteten Ärztinnen und Ärzte müssen künftig keine eigenen Dienste mehr übernehmen und keine Vertretungen suchen.

Fahrdienstmodell aus Köln als Vorbild
Einen ersten Beweis für die Praxistauglichkeit des neuen Fahrdienstkonzept gibt es bereits in der Stadt Köln. Das Stadtgebiet wurde von der KVNO Anfang 2025 von fünf kleinteiligen auf zwei Fahrdienstbereiche neu zugeschnitten. Berücksichtigt wurden auch hier Arztdichte, räumliche Lage und Einwohnerzahlen - im Ergebnis sind die Dienste seitdem effizienter organisiert und gleichmäßig über die Niedergelassenen in Köln verteilt.
Für den nun anstehenden weiteren Rollout hat die KVNO die gewonnenen Erkenntnisse zu Fallzahlen, Strecken und Einwohnerzahlen mit wissenschaftlicher Unterstützung ausgewertet und für den gesamten Landesteil simuliert.

Weitere Informationen zum ambulanten Notdienst in Nordrhein gibt es unter www.kvno.de/notdienst

UDE: Neues Kompetenzmodell für den Katastrophenschutz
Wenn jede Entscheidung zählt Extremwetter, Stromausfälle und andere Krisenlagen stellen Einsatzkräfte vor enorme Herausforderungen. Unter Zeitdruck und in oft unübersichtlichen Situationen müssen sie schnell, sicher und koordiniert handeln.

Vor diesem Hintergrund hat das Team um Dr. Christian K. Karl von der Universität Duisburg-Essen hierzu ein organisationsübergreifendes Modell für Ausbildung und Training entwickelt. Es ist Teil des Forschungsprojekts KOKA – Kompetenzorientierung im Katastrophenschutz.

Im Katastrophenschutz sind Technik und Organisation unverzichtbar – doch sie allein reichen nicht aus. Entscheidend ist, wie professionell Einsatzkräfte in komplexen und unsicheren Lagen handeln. „Da sich Ausbildungen im Katastrophenschutz je nach Organisation, Aufgabenbereich oder Ausbildungsebene unterscheiden, sind wir der Frage nachgegangen, wie sich diese Anforderungen systematisch erfassen und zusammenführen lassen“, erklärt Dr. Christian K. Karl von der Fachdidaktik Bautechnik der Universität Duisburg-Essen.

Dafür haben er und sein Team mehr als 300 Lernziele aus bestehenden Ausbildungsunterlagen analysiert – unter anderem von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW), Rettungsdiensten, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie Akteuren der Wasserwirtschaft.

Hieraus haben die Forschenden anschließend das ABCD-Modell der Katastrophenschutzdidaktik entworfen. Es strukturiert Kompetenzen entlang der Phasen Vorsorge, Einsatz und Nachsorge und beschreibt, was professionelles Handeln unter Bedingungen von Unsicherheit, Zeitdruck und in dynamischen wie vielschichtigen Einsatzsituationen ausmacht.

„Das ABCD-Modell soll helfen, die Ausbildung und das Training im Katastrophenschutz organisationsübergreifend weiterzuentwickeln“, sagt Dr. Christian K. Karl. Analyse und Modell sind open access verfügbar und richten sich an Verantwortliche aus Einsatzpraxis, Ausbildung und Politik: https://duepublico2.uni-due.de/receive/duepublico_mods_00084743

ADAC Stauprognose: 09. – 11. Januar 2026
Berufsverkehr sorgt für Belastung / Nur wenig Reiseverkehr auf den Autobahnen
Zum zweiten Wochenende des Jahres rechnet der ADAC trotz des Ferienendes in Hessen nur mit mäßigem Reiseverkehr auf Deutschlands Autobahnen. Lange Staus sind überwiegend nicht zu erwarten, jedoch kann es im Berufsverkehr am Freitagnachmittag zu Verzögerungen kommen.

Die Baustellentätigkeit ist, wie zu dieser Jahreszeit üblich, geringer als in den Vorwochen, dennoch kommt es an einigen Autobahnabschnitten zu Sperrungen und Verzögerungen. Wintersportler müssen besonders am Freitag-, Samstag- und Sonntagnachmittag mit einem zunehmenden Verkehrsaufkommen in Richtung Alpenregionen rechnen.

Strecken mit zeitweiligen Verzögerungen in beide Richtungen (Auswahl):
A1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover –
A3 Oberhausen - Köln – Nürnberg, Passau – Linz
A5 Darmstadt – Heidelberg – Karlsruhe – Basel
A7 Hannover - Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Nürnberg – München
A10 Berliner Ring
A93 Rosenheim – Kiefersfelden
99 Autobahnring München

Auch im Ausland kann es zu Staus kommen, etwa auf den Hauptrouten in die Wintersportregionen in Österreich, der Schweiz und Italien. Zudem müssen Autofahrerinnen und Autofahrer bei der Einreise nach Deutschland an den Grenzen mit stichprobenartigen Kontrollen und Wartezeiten rechnen.

Künstlerischer Tauben-Workshop im Museum
„WerkStadtMuseum“ heißt die beliebte Kreativreihe des Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1. Immer am vierten Samstag des Monats widmen sich Kinder und Erwachsene von 14 bis 16 Uhr unter professioneller Anleitung künstlerisch einem Thema. Der erste Termin im Jahr 2026 beschäftigt sich am 24. Januar mit Tauben.

C Eden Lumaja

Die Künstlerin und Tierschützerin Eden Lumaja möchte den Teilnehmenden einen klischeebefreiten Blick auf die geflügelten Stadtbewohner eröffnen. Kinder unter sechs Jahren sollten von einer Begleitperson betreut werden. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro. Die Plätze sind begrenzt. Eine Anmeldung unter ksm-service@stadt-duisburg.de oder Tel. 0203/283-2640 wird daher empfohlen. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.stadtmuseumduisburg.de abrufbar.

Schwarze Komödie „Bis dass der Tod“ in der Rheinhausen-Halle
Die schwarze Komödie „Bis dass der Tod“ von Stefan Vögel ist am Donnerstag, 5. Februar 2026, um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20 zu sehen. Der Einlass startet bereits um 19 Uhr. Die Komödie erzählt die Geschichte der Unternehmerin Helena. Sie muss auf schmerzliche Weise erfahren, dass Geld allein nicht glücklich macht.

Ihr Gatte Gregor hat sie nur ihres Vermögens wegen geheiratet und sich auf ihre Kosten seinen luxuriösen Lebenswandel finanziert. Bei Gregors bestem Freund Pascal findet Helena Trost. Sie will die Scheidung. Doch Gregor will nicht einwilligen, ohne die Hälfte von Helenas Kapital mitzunehmen – und das sind immerhin elf Millionen. Da sie juristisch nicht gegen Gregor gewinnen kann, will Helena das Problem auf andere Weise aus der Welt schaffen. Gregor muss sterben. Und auch Gregor hegt längst Mordpläne, die er seinem Freund Pascal anvertraut.

Helena will Pascal gleichfalls in ihren Racheplan an Gregor einbeziehen. Zunächst scheint Pascal unschlüssig zwischen den Fronten zu stehen, doch als er schließlich zustimmt, den jeweils anderen umbringen zu lassen, ahnen Gregor und Helena nicht, dass Pascal unterdessen ganz eigene Ziele verfolgt.

Für das Theaterstück der Veranstaltergemeinschaft Konzertdirektion Landgraf und der Bezirksverwaltung Rheinhausen können Interessierte Karten ab sofort montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr in der Bezirksverwaltung (Zimmer 205, Körnerplatz 1, 47226 Duisburg) erwerben.

Theaterkarten sind in drei Preisklassen verfügbar (17 Euro, 22 Euro und 27 Euro). Nähere Informationen zu den Theaterkarten gibt es bei der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203/283-8245 oder per E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de.

800.000 Euro in 20 Jahren für die Meidericher Kirche
Gemeinde dankt Förderverein beim Neujahrsempfang - und lädt zum Mitfeiern ein
In 20 Jahren hat der Förderverein „pro doMMo e.V.“ über 800.00 Euro für Erhalt und Renovierung der Kirche, Auf dem Damm 6, gesammelt. 100.00 kommen in diesem Jahr für die energetische Sanierung der Kirche von „pro doMMo“ hinzu.

Das beeindruckende, langjährige Engagement sind gute Gründe für die Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich das Jubiläum in einem Festgottesdienst zu feiern - am 11. Januar 2026 um 11 Uhr natürlich in der Kirche Auf dem Damm.

Die Gemeinde und der Förderverein laden im Anschluss alle Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer zum Umtrunk und zu Snacks im Foyer des Gemeindezentrums ein, um auf das neue Jahr und das Vereinsjubiläum anzustoßen und allen am Erfolg des Vereins Beteiligten zu danken.

Der gemeinnützige Förderverein „pro doMMo e.V.“ wurde 2005 zur Unterstützung der damals notwendige Renovierungsabrieten an der Kirche gegründet. Die Gesamtkosten waren damals mit ca. 1,6 Mio. Euro für das denkmalgeschützte Gotteshaus veranschlagt worden - inklusive der Fenster und der Orgel in 2005 veranschlagt worden.

Der Förderverein hat seit seiner Gründung bis dato ca. 800.000 EUR an Gelder gesammelt. Möglich wurde dies durch die Mitgliederbeiträge, Spenden von Einzelpersonen, Zuwendungen von Banken und Stiftungen sowie durch eigene Veranstaltungen wie Konzerte oder Kabarett für ein breites Publikum.

Diese Gelder wurden satzungsgemäß für die Renovierung der Kirche und dabei insbesondere für die Neugestaltung der Kirchenfenster aufgewendet. Mit knapp 100.000 Euro davon hat der Förderverein die Instandsetzung der Orgel unterstützt. In 2026 wird der Förderverein die Gemeinde bei der energetischen Sanierung der Kirche mit 100.000 Euro unterstützen.

„Ohne den unermüdlichen Einsatz der vielen ehrenamtlich engagierten Menschen - Mitglieder, Freunde und Sponsoren - wäre das nicht möglich gewesen“ sagt der Vereinsvorsitzende Ingo Arndt.

Passend zur Jahreslosung 2026 „Siehe, ich mache alles neu!“ hat der Förderverein nicht nur die grundlegende Sanierung unterstützt, sondern auch viele Maßnahmen zur Erneuerung und vielseitigen Nutzung der Kirche ermöglicht. Dazu zählen unter anderem die beeindruckenden Echtantik-Kirchenfenster der Schweizer Künstlerin Romi Fischer, die einem liturgischen Konzept folgen und den Kirchenraum je nach Tages- und Jahreszeit in ein fast magisches Licht tauchen.

Auch eine flexible Bestuhlung, moderne Beleuchtung und Technik, eine kleine Küche, eine Unisex-Toilette sowie die vollständig restaurierten Kirchpforten, die nun in neuem Glanz erstrahlen, gehören zu den vielen Erfolgen, die dank des Fördervereins realisiert werden konnten.

Neben Mitgliedsbeiträgen und Spenden von privaten wie institutionellen Unterstützern hat der Verein durch zahlreiche Veranstaltungen – Konzerte, Lesungen und Kabarettabende – nicht nur Mittel für die Kirche gesammelt, sondern auch das kulturelle Leben in Meiderich bereichert.

Beliebte Highlights waren etwa Mitsingabende mit Anja Lerch, Kabarett mit Wolfgang Trepper sowie Konzerte des Kammerchores „salto chorale“ der UDE, der Duisburger Philharmoniker oder Auftritte des Meidericher Musikers Daniel Drückes um nur einige von den vielen tollen Künstlern zu nennen.

Infos zum Förderverein gibt es im Netz unter https://prodommo.de, zur Gemeinde und der Kirche unter www.kirche-meiderich.de.

Evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm (Foto: kirche-meiderich.de).

Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr.

Am Freitag, 9. Januar 2026 heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.   

Allianz-Gebetswoche im Duisburger Norden mit Gebetskonzert zum Auftakt
Die 1846 gegründete weltweite Bewegung der Evangelischen Allianz lädt wieder zur internationalen Gebetswoche ein. Diesmal steht sie unter dem Motto „Gott ist treu“. Auch die der Evangelischen Allianz Duisburg Nord zugehörigen christlichen Gemeinden und Vereine laden in dieser Zeit zu Andachten, Gesprächen und Gottesdienste ein.

Wie immer gibt es zum Auftakt ein Gebetskonzert, diesmal am 12. Januar 2026 um 19.30 Uhr in der evangelischen Kirche in Obermeiderich, Emilstr. 27-29, mit der Lobpreisband der Christen-Gemeinde aus Ruhrort. Der Eintritt ist frei. 

Die Gemeinden der Allianz Nord laden außerdem herzlich ein zum Gottesdienst am 13.01. um 19.30 Uhr bei der Landeskirchliche Gemeinschaft, Wiesbadener Straße 102, zum Gebetsabend am 14.01. um 18 Uhr in der FeG Duisburg-Wanheimerort, Eschenstrasse 14, zum Gottesdienst am 16.01. um 19.30 Uhr bei der „Gemeinde Gottes“ in Hamborn, Schulte Marxloh Str. 2, und zum gemeinsamen Abschlussgottesdienst am 18.01. um 11 Uhr in der evangelischen Kirche in Obermeiderich, Emilstr 27-29. 



NRW-Inflationsrate lag im Dezember 2025 bei 1,8 %
* Teuerungsrate im Jahr 2025 auf 2 % gesunken – niedrigster Ansteig seit 2020.
* Die höchsten Inflationsraten im Herbst gemessen.
* Energiepreise lagen 2025 um 1,6 % unter dem Niveau von 2024.

Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – lag im Dezember 2025 bei 1,8 %. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, blieb der Preisindex gegenüber dem Vormonat (November 2025) unverändert.

Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025 um 2,2 % gestiegen. Im Jahresdurchschnitt 2025 lag die Inflationsrate bei 2,0 %.



Vorjahresmonatsvergleich: Preise für Rind- und Kalbfleisch um 13,7 % gestiegen
Zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025 sind die Preise für Nahrungsmittel um 1,0 % gestiegen. Dabei haben insbesondere die Preise für Obst angezogen (+5,1 %). Für Fleisch und Fleischwaren mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 3,5 % mehr bezahlen als noch ein Jahr zuvor. Merklich teurer wurde dabei Rind- und Kalbfleisch (+13,7 %).

Die Preise für Speisefette und -öle sanken durchschnittlich um 19,0 %. Dabei entlastete die Preisentwicklung für Butter weiterhin die Portemonnaies (−28,7 %). Für alkoholfreie Getränke mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 5,8 % mehr ausgeben als noch vor einem Jahr. Preistreibend war hier u. a. weiterhin der Bohnenkaffee (+21,5 %).

Die Preise für alkoholische Getränke zogen um 1,3 % an. Allerdings wurde Sekt, Prosecco oder Champagner im Dezember 2025 um 0,6 % günstiger angeboten als am Jahresende 2024. Bei den Haushaltsenergien zeichnete sich im Dezember 2025 eine ähnliche Preisentwicklung ab wie bereits die Monate davor: Kundinnen und Kunden von Gas (−0,1 %) und Heizöl (−7,4 %) profitierten von Preisrückgängen, für Strom (+3,0 %) und Fernwärme (+1,7 %) zogen die Preise an.

Die höchsten Inflationsraten im Jahr 2025 wurden im Herbst verzeichnet Bis zum Herbstbeginn 2025 lag die Inflationsrate zwischen 1,8 % und 2,0 %. In den Monaten September bis November 2025 stiegen die Werte auf jeweils 2,3 % an. Zum Jahresende ging die Teuerungsrate auf 1,8 % zurück.

Jahresdurchschnitt 2025: Geringster Anstieg der Teuerungsrate seit 2020 Der Verbraucherpreisindex stieg zwischen 2024 und 2025 um 2,0 %. Das war die geringste Rate seit 2020 (damals: +0,5 %). Die sogenannte Kerninflation (Verbraucherpreisindex ohne Nahrungsmittel und Energie) stieg im selben Zeitraum um 2,4 %.

Die Nahrungsmittelpreise zogen zwischen 2024 und 2025 um 2,0 % an, die Energiepreise sanken um 1,6 %. Dabei wurden Haushaltsenergien im genannten Zeitraum um 0,6 % günstiger angeboten. Autofahrerinnen und Autofahrer konnten sich an der Tankstelle freuen: Die Kraftstoffpreise lagen 2025 im Schnitt um 3,0 % unter dem Niveau des Vorjahres.

Gleichzeitig stiegen für sie die Preise der Versicherungsdienstleistungen für den Verkehr um 12,3 % an. Verkehrsteilnehmende, die den ÖPNV nutzen, mussten – vor allem vor dem Hintergrund der Preiserhöhung des Deutschlandtickets am Jahresanfang 2025 auf 58 Euro – für die sognannten kombinierten Personenbeförderungsleistungen 10,9 % mehr bezahlen als im Jahr 2024.

Aber auch bei anderen Dienstleistungen waren verschiedenste Verbrauchergruppen im Jahr 2025 mit Preiserhöhungen konfrontiert: Für gesetzlich Versicherte stiegen die Preise für die stationäre Pflege um 7,2 %, für privat Versicherte um 6,6 %. Das Entgelt für Kinderbetreuung nach der Schule erhöhte sich um 5,4 %.

Die Preise für Gaststättendienstleistungen stiegen um 4,6 % und für Übernachtungen um 4,1 %. Wichtige Preisveränderungen https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/004_26.xlsx XLSX, 26,18 KB


Venezuela: Erklärung der Hohen Vertreterin zu den Folgen der US-Intervention
Die Hohe Vertreterin der EU Kaja Kallas hat eine Erklärung zu Venezuela abgegeben, die von 26 Mitgliedstaaten der Europäischen Union unterstützt wird. Darin heißt es: „Die Europäische Union ruft alle Akteure zu Ruhe und Zurückhaltung auf, um eine Eskalation zu vermeiden und für eine friedliche Lösung der Krise zu sorgen.“

Völkerrecht und UN-Charta
„Die EU erinnert daran, dass unter allen Umständen die Grundsätze des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen gewahrt werden müssen. Die Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen haben eine besondere Verantwortung, diese Grundsätze als eine Säule der internationalen Sicherheitsarchitektur zu wahren.“

In dem Statement wird darauf verwiesen, dass Nicolás Maduro nicht die Legitimität eines demokratisch gewählten Präsidenten besitze und sich die EU wiederholt für einen von Venezuela geführten friedlichen Übergang zur Demokratie im Land eingesetzt hat. „Das Recht des venezolanischen Volkes, über seine Zukunft zu entscheiden, muss respektiert werden.“

Sicherheitsbedrohung durch Drogenhandel
„Die EU teilt die Priorität der Bekämpfung der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität und des Drogenhandels, die weltweit eine erhebliche Sicherheitsbedrohung darstellen. Gleichzeitig betont die EU, dass diese Herausforderungen durch eine nachhaltige Zusammenarbeit unter uneingeschränkter Achtung des Völkerrechts und der Grundsätze der territorialen Unversehrtheit und Souveränität angegangen werden müssen.“

„Wir stehen in engem Kontakt mit den Vereinigten Staaten sowie mit regionalen und internationalen Partnern, um den Dialog mit allen beteiligten Parteien zu unterstützen und zu erleichtern, der zu einer ausgehandelten, demokratischen, inklusiven und friedlichen Lösung der Krise unter der Führung der Venezolaner führt.“

Demokratie wiederherstellen
„Die Achtung des Willens des venezolanischen Volkes bleibt die einzige Möglichkeit für Venezuela, die Demokratie wiederherzustellen und die derzeitige Krise zu lösen.

In dieser kritischen Zeit ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle Akteure die Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht uneingeschränkt achten. Alle politischen Gefangenen, die derzeit in Venezuela inhaftiert sind, müssen bedingungslos freigelassen werden.“

Die Konsularbehörden der EU-Mitgliedstaaten arbeiten eng zusammen, um die Sicherheit der EU-Bürger, einschließlich der illegal in Venezuela inhaftierten Personen, zu schützen.

Technologiequartier Wedau Nord: Erster Meilenstein auf dem Weg zur Förderung
Ein wichtiger Schritt für die wirtschaftliche Weiterentwicklung Duisburgs ist geschafft. Die Flächensanierung als erster Baustein zur Umwandlung des ehemaligen Bahnareals Wedau Nord in ein zukunftsorientiertes Technologiequartier wurde im Rahmen des 5-StandorteProgramms mit drei Sternen ausgezeichnet und erhält damit das Regionalsiegel des Landes Nordrhein-Westfalen.

Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

TechnologieCampus Wedau-Nord  - Foto Tanja Pickartz Stdt Duisburg


Damit ist der Weg frei für die Einwerbung erster Fördermittel des Landes zur Entwicklung des Areals „Das Technologiequartier Wedau Nord soll Motor für Innovation, Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze sein“, so Michael Rüscher. Vorgesehen ist ein moderner Innovationsstandort mit den Branchenschwerpunkten Data Technology, Smart Engineering und Clean Industry, an dem Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammenarbeiten.

Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher und Elena Zander vom Projektbüro Duisburg 5-StandorteProgr - Foto Stadt Duisburg

In weiteren Etappen sind der Bau eines Technologiezentrums sowie der Aufbau eines begleitenden Entwicklungsteams vorgesehen. Für die Flächensanierung einschließlich der verkehrlichen Erschließung steht eine mögliche Fördersumme von bis zu 48 Millionen Euro im Raum.

Der Förderantrag soll in diesem Jahr erarbeitet und eingereicht werden. Eigentümerin der Fläche ist die städtische Tochtergesellschaft nerra GmbH, die den Antrag für die Flächensanierung stellen und die Umsetzung durchführen wird. Die strategische Begleitung des Vorhabens erfolgt durch das Projektbüro Duisburg für das
5-StandorteProgramm im Wirtschaftsdezernat der Stadt Duisburg.

Verzögerung bei der Abholung der Weihnachtsbaumabfuhr in Duisburg
Ursprünglich war vorgesehen, dass ab heute Montag, den 05. Januar 2026, bis Ende nächster Woche Freitag, den 16. Januar 2026, die ausgedienten Weihnachtsbäume abgeholt werden. Aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse mit Schnee und Eis kommt es bei der Abholung zu Verzögerungen.  

Die für die Weihnachtsbaumabholung eingeplanten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg werden aktuell im Winterdienst eingesetzt, um Duisburgs Straßen von Eis und Schnee zu befreien. Sobald sich die Wetterlage entspannt, setzen die Wirtschaftsbetriebe alles daran, die liegengebliebenen Weihnachtsbäume schnellstmöglich abzuholen.  

Die Weihnachtsbäume sollen dennoch entsprechend zu den vorgesehenen Terminen herausgestellt werden. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Weihnachtsbäume so am Straßenrand abzustellen, dass von ihnen keine Verkehrsgefährdung oder -behinderung ausgeht. Gerne können mehrere Bäume auch gesammelt an einem Abholungsort abgelegt werden, um die Sammlung zu erleichtern.

Es ist zu beachten, dass nur vollständig abgeschmückte Bäume bereitgestellt und diese auch nicht separat z.B. in blauen Abfallsäcken an den Straßenrand gestellt werden. Zusätzlich können die ausrangierten Weihnachtsbäume auch kostenlos an den vier Recyclinghöfen in Duisburg entsorgt werden.  

„Stadtgeschichte donnerstags“ im Stadtarchiv: Die Margarethensiedlung in Rheinhausen bis 1945
Die Vortragsreihe „Stadtgeschichte donnerstags“ startet ins neue Jahr: Harald Küst, Mitglied der Initiative „Mercators Nachbarn“, referiert in seinem Vortrag am Donnerstag, 8. Januar, um 18.15 Uhr in der DenkStätte im Gebäude des Stadtarchivs am Karmelplatz 5 in der Altstadt über die Margarethensiedlung von Krupp in Rheinhausen bis 1945. Er berichtet über die Siedlungsgeschichte bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

Dabei geht er näher auf die verantwortlichen Architekten wie Robert Schmohl oder Georg Metzendorf sowie die verschiedenen Bauphasen ein und verortet die Margarethensiedlung im Kontext der Krupp’schen Sozialpolitik. Die Margarethensiedlung bildet heute einen beliebten Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur.

1903 als Werkssiedlung für die benachbarte Friedrich-Alfred-Krupp-Hütte errichtet, entwickelte sich der Ort schnell zur Keimzelle für die aufstrebende Stadt Rheinhausen. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Krupp’sche Bierhalle in der Margarethensiedlung 1912, Foto: Historisches Archiv Krupp

Das sollten Autofahrer im Winter beachten
Es ist Winter auf deutschen Straßen. Für Autofahrerinnen und Autofahrer heißt das vor allem: nur mit den richtigen Reifen losfahren. Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro rechnen, bei einer Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer mit 80 Euro und einem Punkt in Flensburg. Der ADAC erklärt, welche weiteren Regeln beachtet werden sollten, um sicher unterwegs zu sein und Bußgelder zu vermeiden.

Kennzeichen müssen immer frei von Eis und Schnee sein - auch während der Fahrt
© imago images/mhphoto

Fahren im verschneiten Auto
Vor jeder Fahrt müssen die Scheiben, Scheinwerfer und Spiegel eines Pkw von Schnee und Eis befreit werden. Das Freikratzen eines „Gucklochs“ genügt nicht und wird mit einem Verwarnungsgeld von zehn Euro geahndet.

Unkenntliches Kennzeichen
Auch das Kennzeichen muss stets lesbar sein. Bei Bedarf muss auch während der Fahrt eine Pause eingelegt und das Kennzeichen gesäubert werden. Kommen Autofahrer dem nicht nach, droht ein Verwarnungsgeld von fünf Euro. Wird das Kennzeichen absichtlich unkenntlich gemacht, kann das ein Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs nach sich ziehen.

Motor warmlaufen lassen
Wer den Motor vor Fahrtantritt laufen lässt, um Scheiben leichter freikratzen zu können oder den Innenraum vorzuheizen, schadet der Umwelt und erhöht den Verschleiß des Pkw. Außerdem riskieren Autofahrer ein Bußgeld von 80 Euro wegen Verursachens vermeidbarer Abgasbelästigungen.

Jacke während der Fahrt
Auch wenn es beim Losfahren kalt ist, sollte eine (Winter-)Jacke vor der Fahrt ausgezogen werden. Ein ADAC Test zeigt: Trägt ein Autofahrer eine Winterjacke und damit den Sicherheitsgurt nicht direkt am Körper, kann bereits ein Auffahrunfall bei 16 km/h schwere innere Verletzungen hervorrufen.

Überwintern mit Saisonkennzeichen
Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen dürfen nach Ablauf des Zulassungszeitraums nicht mehr am öffentlichen Verkehr teilnehmen, hierzu gehört auch das Parken. Sie müssen daher jetzt im Winter auf reinem Privatgrund stehen. Wer dem nicht nachkommt, riskiert ein Verwarnungsgeld von 40 Euro.

Duisburg: 3.800 Reinigungskräfte arbeiten in 118 Unternehmen 15 Euro pro Stunde ist das Minimum fürs Saubermachen in Duisburg  
Sie machen alles picobello: Rund 3.800 Reinigungskräfte sorgen in Duisburg für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Das teilt die IG BAU Duisburg-Niederrhein mit. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.

„Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein. Alle 118 Gebäudereiniger-Unternehmen in Duisburg müssten sich daran halten.

Glatte 15 Euro – das ist der neue Stundenlohn, den Gebäudereinigerinnen ab jetzt mindestens verdienen müssen, so die IG BAU Duisburg-Niederrhein.

„Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen in Duisburg einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Pfau. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat.
Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so die Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein, Karina Pfau.



Dry January: Alkoholische Getränke in Deutschland so billig wie in fast keinem anderen EU-Land
Der
Alkoholkonsum pro Kopf in Deutschland entsprach 2022 umgerechnet 448 Gläsern Bier im Jahr. Im Dry January („trockener Januar“) verzichten viele Menschen den kompletten Monat auf den Konsum von Alkohol und erhoffen sich unter anderem positive Effekte auf ihre Gesundheit. Wein, Spirituosen und Bier waren in Deutschland zuletzt im europäischen Vergleich günstig.

Die Preise alkoholischer Getränke im Einzelhandel lagen im Oktober 2025 in Deutschland 14 % unter dem Durchschnitt der Staaten der Europäischen Union (EU), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Lediglich in Italien waren alkoholische Getränke noch günstiger (-19 % gegenüber EU-Durchschnitt). In Finnland war das Preisniveau für Alkohol EU-weit am höchsten und lag 110 % über dem EU-Durchschnitt.

Auch in einigen Nachbarstaaten Deutschlands war Alkohol vergleichsweise teuer: In Dänemark kosteten alkoholische Getränke 23 % mehr als im EU-Durchschnitt. Auch in Belgien (+13%) und in Polen (+9 %) war das Preisniveau für Alkohol höher. Frankreich, die Niederlande und Luxemburg lagen ungefähr im EU-Durchschnitt. In Tschechien (-7 %) und in Österreich (-11 %) lagen die Preise für alkoholische Getränke hingegen unter dem EU-weiten Durchschnitt.



Alkoholfreie Getränke in Deutschland etwas teurer als im EU-Schnitt
Die Preise für alkoholfreie Getränke im Einzelhandel lagen im Oktober 2025 in Deutschland 2 % über dem Durchschnitt aller EU-Staaten. Am teuersten waren alkoholfreie Getränke in Lettland, wo das Preisniveau 46 % über dem EU-Schnitt lag, was unter anderem auf die dortige Zuckersteuer zurückzuführen ist.

Auch in Dänemark (+30 %) und in den Niederlanden (+23 %) waren alkoholfreie Getränke deutlich teurer als im EU-Durchschnitt. Unter anderem in Frankreich (-3 %) und in Tschechien (-9 %) waren sie dagegen günstiger, in Italien (-18 %) am günstigsten.

Alkoholkonsum pro Kopf binnen zehn Jahren um knapp einen Liter gesunken
Der Alkoholkonsum in Deutschland ist vergleichsweise hoch: Im Jahr 2022 wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Deutschland 11,2 Liter reiner Alkohol pro Person ab 15 Jahren getrunken – das entspricht umgerechnet 448 Gläsern Bier (0,5 Liter, Alkoholgehalt 5 % vol.).

Der Konsum ist rückläufig: Zehn Jahre zuvor war es mit 12,1 Liter pro Kopf noch knapp ein Liter mehr. Im EU-Vergleich lag Deutschland 2022 beim Pro-Kopf-Alkoholkonsum zusammen mit Frankreich und Portugal auf dem neunten Platz. EU-weit am meisten wurde im Jahr 2022 mit 17,1 Liter reinem Alkohol pro Kopf in Rumänien getrunken.

Auf Platz 2 lag Lettland (14,7 Liter pro Kopf) und auf dem dritten Platz Tschechien (13,7 Liter pro Kopf). Am wenigsten Alkohol wurde in der EU in Griechenland (7,0 Liter pro Kopf), Malta (6,2 Liter pro Kopf) und Zypern (5,2 Liter pro Kopf) getrunken.

NRW-Bauhauptgewerbe: Investitionen 2024 rund 3 % niedriger als ein Jahr zuvor
* Bruttoanlageinvestitionen lagen bei 709,3 Millionen Euro.
* Maschinen und maschinelle Anlagen weiterhin größter Investitionsposten
* Rückgang des Investitionsvolumens sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau.

Die rechtlichen Einheiten des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes tätigten im Jahr 2024 Investitionen in Höhe von 709,3 Millionen Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren die Bruttoanlageinvestitionen damit um 22,6 Millionen Euro bzw. 3,1 % niedriger als ein Jahr zuvor.

Auch im Jahr 2024 floss der größte Teil der Investitionen in NRW mit 666,4 Millionen Euro in die Anschaffung von Maschinen und maschinellen Anlagen; das waren 3,1 % weniger als 2023. Die Investitionen in Gebäude und Grundstücke waren mit 42,9 Millionen Euro um 3,3 % niedriger als im Jahr zuvor.

Rechtliche Einheiten, die ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt im Hochbau hatten, investierten 2024 insgesamt rund 97,0 Millionen Euro; das waren 6,9 % weniger als 2023. Die Investitionen im Bereich der Abbrucharbeiten und vorbereitenden Baustellenarbeiten sanken auf 30,5 Millionen Euro (−5,8 %).

Bei den sonstigen spezialisierten Bautätigkeiten sank das Investitionsvolumen um 3,1 % auf 159,2 Millionen Euro. Im Tiefbau wurde ebenfalls ein Rückgang verzeichnet; das Investitionsvolumen sank um 1,9 % auf 422,6 Millionen Euro.

Evangelisches Bildungswerk startet mit neuem Kursprogramm ins Jahr 2026

Mit 449 Kursen, Workshops und Vorträgen startet das Evangelische Bildungswerk (EBW) ab dem 7. Januar in das Frühjahrssemester 2026. Dazu legt es jetzt sein Programm der Familienbildung vor, das auf 48 Seiten vielfältige Angebote präsentiert – für Familien und alle, die ihren Horizont erweitern wollen. Ob Sprachenlernen, Kochen, Kreativität oder Bewegung, die Kurse laden dazu ein, Neues auszuprobieren, Altbewährtes fortzusetzen und gemeinsam mit anderen aktiv zu werden.

In Babytreffs, Miniclubs, Bewegungsangeboten sowie Kochkursen haben Familien mit kleinen Kindern Gelegenheit, mit anderen in Kontakt zu kommen, die Kinder durch neue Anregungen zu fördern und einfach eine tolle Zeit miteinander zu verbringen.

Staunen und Entdecken – das können kleine Kinder bei den „Waldwichteln“ und anderen abwechslungsreichen Musik- und Kreativ-Angeboten. „Tolle Knolle“ heißt der neue Experimentierworkshop, bei dem Kindern „kartoffelige“ Lichter aufgehen. Diese und andere spannende Experimente für kleine Forscherinnen und Entdecker im Kindergartenalter bietet das EBW übrigens auch völlig kostenlos in vielen Duisburger Familienzentren an.

Bei den Sport- und Gesundheitskursen gibt es wieder eine breite Auswahl. Von Pilates über Rückenkurse zur Fitness-Gymnastik ist für jedes Alter und jedes Fitnesslevel etwas dabei. Yoga, Qigong und Klangmeditation sorgen für Entspannung vom stressigen Alltag. Ausgeweitet wurde das Angebot an Online-Kursen unter der Rubrik „Yoga@home“.

Anregende Auszeiten in entspannter Atmosphäre kann man in kreativen Workshops finden, zum Beispiel beim Drucken oder Aquarellmalen. Auch das Nähen, Stricken und Häkeln lässt sich beim Bildungswerk lernen oder perfektionieren.

Neben seinen Sprachkursen auf unterschiedlichsten Niveaustufen in Englisch, Französisch, Italienisch und Niederländisch hat das EBW sein Angebot an Digital-Cafés deutlich erweitert. Dort können vor allem Ältere lernen, wie sie sich sicher und selbstständig im digitalen Alltag zurechtfinden, egal ob mit Smartphone, Laptop oder Tablet.

„Souverän statt sprachlos“ ist der Titel einer ganz neuen Kursreihe, der kommunikative Techniken zur Selbstbehauptung im Alltag vermittelt. Um persönliche Weiterentwicklung und die Chancen, die in Veränderungen liegen, geht es auch in den Workshops für Frauen von Anja Lerch, der bekannten Duisburger Sängerin und Lebensamme.

In der modernen und ansprechenden Lehrküche steht kulinarische Vielfalt aus der internationalen Küche auf der Speisekarte. Die Männerkochkurse sind hier schon jahrzehntelang eine feste Institution. Neu dazugekommen sind zwei Angebote speziell für Witwer, die das Kochen erlernen möchten und dabei Gemeinschaft in der Gruppe finden können.

Ein Highlight in 2026 sind die Sommerferienkurse, die bereits im vergangenen Jahr gut angenommen wurden. Familien mit Kindern bis zum Grundschulalter erwartet ein abwechslungsreiches Programm vom Elterncafé, Bobbycar-Parcours, Näh-Führerschein bis zum Papa-Kind Kochabenteuer. Inspirierende Englisch- und Italienischkurse für Sprachbegeisterte jeden Alters runden das Angebot während der Sommerferien ab.

Das Evangelische Bildungswerk zählt mit rund 450 hauptamtlichen Mitarbeitenden zu den größten Bildungsträgern unserer Region. Es ist in seiner Kombination unterschiedlichster Abteilungsformate in einem Werk einzigartig. „Ob Familienbildung, Kita, OGS, Integration oder FSJ – bei uns wird pädagogische Kompetenz unter einem Dach gelebt und weiterentwickelt“, sagt Birgit Höchter, eine der beiden Abteilungsleiterinnen der Familienbildung.

v.l.:  Birgit Höchter und Antje Knüttel, die das Fortbildungsprogramm Halbjahr 2026 präsentieren

„Wir bieten lebensbegleitende Bildung in Duisburg – vernetzt, fachlich kompetent und nachhaltig.“ Sie freut sich, wenn es gelingt Menschen neue Themen nahezubringen. „Es ist nie zu spät, andere Erfahrungen zu machen. Dafür braucht es nur etwas Entdeckerfreude.“

Und damit die Teilnahme nicht am Geld scheitert, gewährt das Ev. Bildungswerk Menschen in sozial oder wirtschaftlich herausfordernder Lebenssituation Ermäßigungen auf die Kursgebühren. 117 Kurse, Vorträge und Workshops sind sogar völlig kostenlos – vor allem Angebote für junge Familien.

Ab sofort sind Anmeldungen für das erste Semester 2026 auf der Homepage www.ebw-duisburg.de möglich, aber auch telefonisch unter 0203/2951-2800. Raum für Bildung und Begegnung gibt es dabei nicht nur im „Haus der Familie“ in Duissern, Hinter der Kirche 34, sondern auch in evangelischen Familienzentren, Kitas, den Kirchengemeinden und bei anderen Kooperationspartnern in den unterschiedlichen Duisburger Stadtteilen. Dort liegt das neue Programmheft „fabian“ als Broschüre aus.

UDE: Im Januar/Februar Wochen der Studienorientierung
Drei Wochen lang steht an der UDE alles im Zeichen der Studienorientierung: Vom 19. Januar bis zum 6. Februar erhalten Schüler:innen Einblicke in Studiengänge und Studienalltag. Das umfangreiche Programm mit Vorträgen, Beratungsangeboten und Campus-Touren läuft montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Die erste Woche (19.-23. Januar) dreht sich um Wege ins Studium: Praxisnah informiert die UDE über Studienorientierung und -Wahl des passenden Fachs, über Zugangsvoraussetzungen und Zulassungsverfahren sowie Bewerbungsfristen. Auch Auslandsaufenthalte Unterstützungsangebote und Ausbildungsberufe sind Themen.

In der zweiten Woche (26.-30. Januar) werden zahlreiche Studiengänge vorgestellt – von Angewandter Philosophie über Ingenieurwissenschaften bis hin zu Wirtschaftspädagogik.

Die dritte Woche (2.-6. Februar) widmet sich komplett dem Lehramt. Die UDE stellt ihre verschiedenen Lehramtsstudiengänge vor, informiert über Schulformen, Fächerkombinationen und Studienverlauf und gibt Einblicke in Praxisphasen sowie berufliche Perspektiven im Schuldienst. Programm und Anmeldemöglichkeiten: https://www.uni-due.de/abz/studieninteressierte/wochen_der_studienorientierung.php

Backstreet Boys jetzt 9-mal in Düsseldorf
Aufgrund der weiterhin anhaltenden Nachfrage bestätigt die Band eine weitere Zusatzshow in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf am 06.10.26 Neun exklusive “Into The Millennium”-Shows der Backstreet Boys Europäische Residenz ab dem 25. September in Düsseldorf „HOMECOMING: LIVE IN GERMANY” in der Merkur Spiel-Arena

Aufgrund der phänomenalen Nachfrage zwei Zusatzshows in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf am 03. & 04.10.
Acht exklusive “Into The Millennium”-Shows der Backstreet Boys
Europäische Residenz ab dem 25. September in Düsseldorf
„HOMECOMING: LIVE IN GERMANY” in der Merkur Spiel-Arena

Aufgrund der phänomenalen Nachfrage werden die Backstreet Boys zwei weitere Shows in Düsseldorf spielen: am 03. und 04. Oktober.

Die Backstreet Boys, eine der bekanntesten und erfolgreichsten Bands aller Zeiten, haben für Ende September 2026 eine acht Stadion-Shows umfassende exklusive Konzertserie in Düsseldorf angekündigt. Ab 25. September wird die Band ihre spektakuläre Into The Millenium-Produktion in der Merkur Spiel-Arena präsentieren.

Düsseldorf ist die einzige europäische Station der Backstreet Boys. Das Gastspiel unter dem Titel „Homecoming: Live in Germany”markiert die besondere Rückkehr in das Land, das der ikonischen Gruppe vor 30 Jahren ihre erste Platin-Schallplatte „I’ll never break your heart“ bescherte.

Lange bevor sie zu einem globalen Phänomen wurden, entdeckten die Backstreet Boys in Deutschland zum ersten Mal die Dimensionen ihres zukünftigen Superstar-Status, als sie mit einem Publikum in Kontakt kamen, das ihren Sound sofort verinnerlichte. In den frühen Jahren spielte die Band in deutschen Clubs, auf Festivals und Radioevents. Bevor der Rest der Welt aufhorchte, gehörten die deutschen Fans zu den ersten, die ihre Konzerte füllten, die Singles im Radio wünschten und sich für Autogramme anstellten. Ein Vorgeschmack auf den Erfolg, der den Backstreet Boys bevorstand.

Brian Littrell bringt es auf den Punkt: „Wenn wir davon sprechen, dass dies eine Heimkehr ist, dann deshalb, weil in Deutschland für uns alles ins Rollen gekommen ist. Dort hat sich unser Traum in Realität verwandelt. Mit diesen Konzerten schließt sich für uns der Kreis!“

Die Ankündigung der Düsseldorfer Konzertserie folgt auf den einzigartigen Erfolg der Band mit ihrer „Into The Millenium“-Show in Las Vegas, die bisher von Hunderttausenden Fans bei über 20 Auftritten gefeiert wurde. Die Residency in der Sphere erhielt begeisterte Kritiken. So urteilte die renommierte Musikzeitschrift Billboard: „Die Gruppe hat wohl ihre bisher beste Performance in der Sphere abgeliefert“ und „über allem glänzten die Stimmen der Herren“. USA Today meinte: „Dies war mehr als nur ein Konzert, eine aufregende Fahrt, ein Ausflug durch makellos gesungene Balladen voller Sehnsucht und auf Hochglanz polierte Pop-Hymnen“.

Fans, die „Homecoming: Live in Germany“ besuchen, erwartet ein unvergessliches Erlebnis, eine gigantische Stadion-Feier des Vermächtnisses der Backstreet Boys. Die Gruppe wird ihr legendäres, fünffach GRAMMY-nominiertes Album Millennium zum Leben erwecken, darunter beliebte Klassiker wie „I Want It That Way“ und „Larger Than Life“ sowie eine Auswahl ihrer größten Hits.

Tickets für die Shows am 03. + 04. Oktober: Fans haben Zugang zum Artist Pre Sale ab dem 12. Dezember um 17 Uhr.
Der allgemeine Vorverkauf startet ab 15. Dezember um 12 Uhr.

ÜBER DIE BACKSTREET BOYS
Seit mehr als 30 Jahren sind die Backstreet Boys der Garant für überragende Popmusik. Sie gehören damit zu den einflussreichsten Bands der Pop-Ära. Mit unzähligen Nummer-1-Hits, rekordbrechenden Tourneen, zahlreichen Auszeichnungen und weltweit mehr als 130 Millionen verkauften Tonträgern gelten die Backstreet Boys als erfolgreichste Boyband der Musikgeschichte.

Anfang 2019 veröffentlichten die Backstreet Boys ihr GRAMMY-nominiertes zehntes Studioalbum „DNA“. Das Album stieg auf Platz 1 ein und enthält den Top-10-Hit „Don’t Go Breaking My Heart“. Die von Kritikern gefeierte und die Charts stürmende Single wurde bei den GRAMMY Awards 2019 in der Kategorie „Best Pop Duo / Group Performance“ nominiert und war der erste Hit von den Backstreet Boys in den Billboard Hot 100 seit 10 Jahren. Nach Veröffentlichung stieg die Single direkt auf Platz 1 der iTunes Top Songs und Global Charts ein und war in über 22 Ländern in den Charts vertreten.

Im Mai 2019 starteten die Backstreet Boys ihre „The DNA World Tour“ – dank des weltweiten Erfolgs ihres neuen Albums, das auf Platz 1 landete, die größte Arenatournee der Gruppe seit 18 Jahren. Mit über 3 Millionen verkauften Tickets weltweit war die DNA World Tour in Arenen in ganz Nordamerika, Europa, Asien und Südamerika ausverkauft.

Im Herbst 2022 veröffentlichten die Backstreet Boys ihr erstes, mit Spannung erwartetes Weihnachtsalbum „A Very Backstreet Christmas“. Das Album enthält zeitlose Weihnachtsklassiker wie „White Christmas“, „Silent Night“ und „Have Yourself A Merry Little Christmas“ sowie drei brandneue Originalsongs „Christmas In New York“, „Together“ und „Happy Days“. Das Album erreichte sofort Platz 1 der Billboard Top Holiday Albums Charts und die Top 20 der Billboard 200.

Im Verlauf ihrer Karriere haben die Backstreet Boys mit ihrem beeindruckenden Hit-Repertoire und kreativen Partnerschaften immer wieder Millionen von Menschen in ihren Bann gezogen und sind nach wie vor „Larger Than Life“, wie der Titel einer ihrer größten Hits lautet.

Alle Vibee-Pakete beinhalten Premium-Konzertkarten, zwei Übernachtungen in einem ausgewählten Hotel sowie ein Sammler-Laminat und ein Schlüsselband. Die VIP-Konzert- und Hotel-Erlebnispakete von Vibee bieten zusätzliche Vorteile, darunter frühzeitiger Einlass, ein ausgewähltes VIP-Geschenkset, bevorzugter Einlass zum Backstreet Boys Fan Experience Pop-up, Zugang zum Vibee-Concierge und vieles mehr. Für diejenigen, die keine Unterkunft benötigen, sind auch VIP-Konzert-Erlebnispakete erhältlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Kauf von Vibee-Paketen finden Sie unter backstreetboysgermany.vibee.com.

Stadtmuseum: Schwarze und weibliche Perspektiven im (post)kolonialen Gedächtnis
Die Gästeführerinnen Naomi Dibu und Miriam Monsemvula begleiten am Sonntag, 11. Januar 2026, um 15 Uhr Besucherinnen und Besucher im Kultur- und Stadthistorischen Museum durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“. Die Schau ist momentan wegen Umbauten noch bis zum 14. März 2026 für den regulären Publikumsverkehr geschlossen.

Naomi Dibu und Miriam Monsemvula (von links nach rechts) werfen aus weiblicher und Schwarzer Perspektive einen Blick auf die (post)kolonialen Spuren Duisburgs.  Krischerfotografie/ZfE

Der Fokus liegt auf schwarzen und weiblichen Perspektiven, auf koloniale Verflechtungen und deren Auswirkungen bis heute. Die Besucherinnen und Besucher können dabei neue Perspektiven einnehmen. Welche Rolle spielten Frauen im Kolonialismus? Und welchen Blickwinkel nehmen Schwarze Duisburgerinnen ein?

Die Führung ist eine vielstimmige Einladung zum Hinschauen, Hinterfragen und gemeinsamen Erinnern. „ÜBERSEeHEN“ wurde vom Zentrum für Erinnerungskultur konzipiert und thematisiert die (post)koloniale Geschichte Duisburgs. Die Ausstellung ist nach dem Ende der Umbaupause noch bis Januar 2027 zu sehen. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet für Erwachsene 4,50 Euro, für Kinder und ermäßigt 2 Euro.

Vor 10 Jahren: Neubau des MSV-Nachwuchsleistungszentrums beendet

Ein illustrer Kreis von Personen, die an der Erstellung des Neubaus des MSV Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) beteiligt waren, war zur Einweihung der neuen modernen Gebäudes erschienen.


Freuten sich über die Eröffnung: Peter Trapp (DuisburgSport), Alexander Thomas (Walter Bau), Tom Baier (Walter Bau), Peter Mohnhaupt, Bernard Dietz, Franz Benölken (Walter Bau), Uwe Schubert, Bernd Maas, Ingo Wald, Ivo Grlic und Ilia Gruev (v. li.) 

... und später über eine der süßesten Verführungen seit es Schokolade gibt - Marzipan


Geschäftsführer Peter Mohnhaupt und NLZ Leiter Uwe Schubert begrüßten die Gäste
Bei der Begrüßung sagte MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt: "Das Neue Jahr konnte nicht besser beginnen, als mit so einer Neueröffnung." Mohnhaupt bedankte sich bei allen, die sich hier eingebracht haben.

Unter den Gästen waren auch Thomas Patermann (Wirtschaftsbetriebe Duisburg) und Jürgen Dietz (re.) (DuisburgSport)

Auch der Leiter des NLZ, Uwe Schubert, war voll des Lobes und des Dankes an Firmen, Sponsoren und alle Gremien des MSV. Schubert: "Es ist erstaunlich, was geleistet werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen!"

Bei dem Rundgang durch die Räumlichkeiten waren viele positive Äußerungen zu der hellen und modernen Anlage zu vernehmen.  

Arbeitsraum des NLZ Leiters

Physioraum


Ivo Grlic, Udo Kirmse, Illia Gruev, Kathleen (Paula) Radtke und Geschäftsführer Bernd Maas 
Die Verstärkung für den MSV, für den souveränen Tabellenführer der 2. Frauen-Bundesliga-Nord, kommt von Mancester City. Kathleen Radtke, 1985 in der DDR geboren, spielte bereits bei Turbine Potsdam, Lokomotive Leipzig und Jena, bevor sie 2014 nach England ging. BZ wünscht ihr viel Erfolg im Zebra-Trikot!


Vor 10 Jahren:, als es noch das Explorado in Duisburg gab:
DIE NEUE SONDERAUSSTELLUNG 2016

Ganz weit weg – und doch so nah heißt die neue Erlebnisausstellung des Explorado Kindermuseums am Duisburger Innenhafen. In der interaktiven Ausstellung können Mädchen und Jungen bis zum 9. Oktober 2016 eine Reise zum Zuhause anderer Kinder dieser Welt unternehmen.



Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen übernimmt die Schirmherrschaft der neuen Sonderausstellung über ferne Länder und Kulturen. „Eine lange Reise beginnt mit einem ersten Schritt.“ (Chinesisches Sprichwort) Will man gängigen Vorurteilen über ferne und fremde Kulturen früh entgegentreten, muss man damit bei den Kindern anfangen. Was unterscheidet uns Menschen eigentlich, was verbindet uns dennoch? Auf diese Fragen möchte das Explorado Kindermuseum mit seiner neuen Ausstellung Ganz weit weg – und doch so nah ab dem 15. Januar 2016 viele Antworten geben.

Verwandlungsbazar


Mädchen und Jungen im Alter von 4 bis 12 Jahren können sich spielerisch vertraut machen mit anderen Gesichtern, Sprachen, Gerüchen, Speisen, Kleidern und Ritualen unserer spannenden Welt. Es geht dabei nicht um das exakte Abbilden von Ländern, sondern um einen Einblick in die Vielfalt des Lebens und der Kulturen.

„Die Welt um uns herum wird immer bunter und vielfältiger. Wir wollen mit der neuen Ausstellung den Kindern einen positiven und offenen Blick auf andere Kulturen vermitteln, bei dem der Respekt im Vordergrund steht“, so Museumsleiter Carsten Tannhäuser, der die Ausstellung am 15. Januar um 16 Uhr für Besucher eröffnen wird.
An seiner Seite hat er den Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen, der die Schirmherrschaft für die neue Sonderausstellung übernommen hat.

„Das Thema der neuen Sonderausstellung „Ganz weit weg und doch so nah“ passt perfekt zu uns und hat uns sofort zu der Schirmherrschaft animiert“, erklärt Schauinsland-Reisen Manager Andreas Rüttgers die Zusammenarbeit, „ Wir freuen uns, dass den kleinen und großen Besuchern im Explorado ab sofort auf spielerische Art die Faszination des Reisens und von fremden Ländern und Kulturen näher gebracht wird.“

Ganz weit weg – und alles ganz anders? Leben, essen, schreiben, arbeiten, kommunizieren ... Ganz weit weg – und doch so nah heißt: Mit allen Sinnen die Freude an Unterschieden und Gemeinsamkeiten, an Fremdem und Vertrautem entdecken.

Schule

Ob als Abenteuertrip, Weltreise, Ferienspaß, Stippvisite oder Bildungsreise: Im 2. Obergeschoss des Kindermuseums können an farbenfrohen, bespielbaren Stationen wie der der Spielschule, der Küche der Welt oder dem Marktplatz International Mädchen und Jungen unterschiedliche Lebensweisen anderer Kulturen kennen lernen. Manchmal reichen wenige Schritte oder kleine Reisen (im Kopf ...), um Vorurteile über Bord zu werfen.

Ganz weit weg – und doch so nah ist eine Ausstellung „zum Anfassen“ , das heißt, alle Stationen können von den Kindern bespielt werden. Die spielerische Vermittlung und das eigene aktive Erkunden, fördert die interkulturelle Offenheit und Toleranz , die Sprachbildung, regt die Fantasie an und macht Lust auf Entdecken.
Denn der Besuch der Ausstellung soll nur ein Anfang sein, um Mädchen und Jungen neugierig zu machen, sich mit anderen Kulturen und Ländern zu beschäftigen. Die Kinder begegnen der Welt der Vielfalt in ihnen bekannten Alltagsräumen. Die Themen orientieren sich an der Lebenswelt der Kinder.

Marktplatz

Die Ausstellung „Ganz weit weg – und doch so nah“ ist eine Leihgabe des
Labyrinth Kindermuseum Berlin

Spieletag in Obermarxloh: Dungeons and Dragons in der Lutherkirche
Stift, Radiergummi, ein Satz Würfel, ein Charakterbogen und ein Regelbuch für die Welt von „Dungeons and Dragons“ braucht es für den Fantasie-Spiele-Tag am 11. Januar in Obermarxloh. Alles ist dort vorhanden und wird erklärt, doch rund wird die Begegnung erst mit zahlreichen Mitspielerinnen und Mitspielern, die sich für das Rollenspiel „Das Labyrinth des Leviathans“ vorab anmelden (Mobil: 01522/5628413 oder Mail: sara_lisa_maria.olberg@ekir.de).

Für das Einsteigerspiel ist kein Vorwissen nötig, Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen gern auch so vorbeischauen. Zu dem Spieletag lädt die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh in das Kinder- und Familienzentrum Lutherkirche, Wittenberger Straße 15, ein.

Die ersten Würfel fallen ab 13 Uhr. Der Eintritt ist frei. Diese Veranstaltung ist Teil der „Wirkstatt“ im Rahmen des Erprobungsraumes der Gemeinde: Hier können alle ihre Ideen einbringen, kreativ werden und Gemeinschaft neu erleben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Aufregung am Rande der Welt - Abschied von der Buchholzer Krippe
Der Abschied von der Krippe in der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis ist eine beliebte Tradition, die immer mit einem Familiengottesdienst in der Jesus-Christus-Kirche in Duisburg Buchholz, Arlberger Straße 10, gefeiert wird und die weihnachtliche Stimmung noch etwas aufleuchten lässt.

So auch in diesem Jahr am 11. Januar 2025 um 10.30 Uhr, wenn der Kinderchor sein Weihnachtsmusical „Aufregung am Rande“ wieder aufführen wird - für alle, die es noch nicht gesehen haben und für alle, die sich freuen, es erneut sehen zu können. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de. I

Die Krippe 2024 in der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche. (Foto: www.trinitatis-duisburg.de).


Pfarrer Asmus am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 5. Januar 2026 von Sören Asmus, Pfarrer beim Dialogreferat im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, besetzt. 

Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.

Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am 13. Januar. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. „Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen.

Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Pfarrer Blank am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr.

Am Freitag, 9. Januar 2026 heißt Pfarrer Stephan Blank Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de.