'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv14. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


15. Kalenderwoche Montag, 6. - 12. April 2026
7. April ist Weltgesundheitstag

NATO-Generalsekretär zu Besuch in den Vereinigten Staaten von Amerika Vom 8. bis 12. April 2026 wird NATO-Generalsekretär Mark Rutte Washington DC besuchen.

Am 8. April trifft sich der Generalsekretär (Fotoa NATO) mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald J. Trump, sowie mit dem Außenminister, Marco Rubio, und dem Kriegsminister, Pete Hegseth.  Am 9. April wird Herr R

utte eine Rede halten und an einer Diskussion des Ronald Reagan Presidential Foundation Institute teilnehmen.

ADAC Stauprognose: 10. bis 12. April
Ferienende in neun Bundesländern: Ruhigeres Verkehrsgeschehen erwartet
Im Vergleich zum Beginn der Osterferien Ende März wird für das kommende Wochenende ein deutlich geringeres Verkehrsaufkommen erwartet. Viele Reisende treten ihre Rückreise nicht erst am letzten Ferienwochenende an, sondern verteilen diese auf die Tage zuvor. Auch der Berufsverkehr unter der Woche wird etwas entspannter ausfallen als üblich.

In insgesamt neun Bundesländern enden die Osterferien: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein. Im Saarland und in Thüringen dauern die Ferien noch eine weitere Woche an.
Lange Staus auf deutschen Autobahnen werden daher voraussichtlich ausbleiben. Auf einzelnen Rückreiserouten sind jedoch weiterhin zeitweise Verzögerungen möglich.

Das sind die staugefährdeten Autobahnen in Deutschland:
Großräume Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und München
A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg
A1/A3/A4 Kölner Ring
A3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe und Görlitz – Dresden – Chemnitz
A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Frankfurt – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte und Hannover – Flensburg
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Berlin – Nürnberg – München
A10 Berliner Ring
A44 Dortmund – Kassel
A81 Heilbronn – Stuttgart – Singen
A93 Inntaldreieck – Kufstein
A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
A96 Lindau – München
A99 Autobahnring München

Auf den wichtigsten Reiserouten der Alpenländer bleibt das Verkehrsaufkommen hoch, da in vielen europäischen Regionen noch Osterferien sind. In Österreich kommt es vor allem auf den großen Nord-Süd-Achsen, wie der West-, Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn, sowie auf der Fernpass-Route und rund um den Arlberg zu Verzögerungen. Auch wichtige Bundesstraßen im Alpenraum sind zeitweise stark belastet.

In der Schweiz sind insbesondere die Gotthard- und die San-Bernardino-Route staugefährdet. Zusätzlich kann es auf den Verbindungen zwischen Bern, Zürich, Basel und Chur zu Engpässen kommen.
In Italien zählt die Brennerroute zu den Hauptbelastungspunkten. Auch die Strecken zwischen Mailand und Bologna, zwischen Bologna und Florenz sowie zwischen Verona und Venedig sind zeitweise stark frequentiert.
In den Niederlanden kommt es durch den Ausflugsverkehr rund um den Keukenhof zu Verzögerungen im Raum Amsterdam, Den Haag und Rotterdam.

Auf den Hauptverbindungen aus Polen und Tschechien ist ebenfalls mit verstärktem Rückreiseverkehr zu rechnen. Insbesondere an den Grenzübergängen kann es zu Wartezeiten kommen. Auch bei der Einreise nach Deutschland können sich aufgrund von Grenzkontrollen Verzögerungen ergeben.


MSV Duisburg – VFL Osnabrück: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den VFL Osnabrück am Dienstag, 7. April, um 19 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die DVG ihre Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
· ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 17.06, 17.16, 17.26 Uhr
· ab „Bergstraße“ um 17.11, 17.21 und 17.31 Uhr
· ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.15 bis 17.40 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17.50 und 17.05 Uhr
· ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 16.58 bis 17.23 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 17.15 bis 18.35 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 17.33 Uhr

DVG-Foto


Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Hinweis:
Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“.


Klimaschutzprogramm: Sonderausschreibung für Windenergie durch Netzeffizienz nutzbar machen.

Die Bundesregierung hat im Rahmen des neuen Klimaschutzprogramms eine Sonderausschreibung von 12 Gigawatt Windenergie an Land bis 2030 angekündigt. Damit soll der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt und bestehende Engpässe in der EEG-Ausschreibung entschärft werden.

Die Ausschreibungen waren in den letzten Jahren häufig überzeichnet, wodurch v.a. Projekt in Süddeutschland keine Zuschläge erhalten haben. Auch Bayern hat kürzlich eine Bundesratsinitiative für eine Sonderausschreibung Windenergie in Hohe von 5 GW für 2026 eingebracht, um stockende Projekte in die Umsetzung zu bringen.

Die Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) begrüßt das Signal, warnt jedoch, dass der Erfolg solcher Maßnahmen maßgeblich davon abhängt, wie effizient das bestehende Stromnetz genutzt wird.

Carolin Friedemann, Gründerin und Geschäftsführerin der IKND, kommentiert: „12 Gigawatt mehr Windenergie sind ein wichtiges und richtiges Signal. Das kann den in Süddeutschland für Wirtschaft und Resilienz dringend benötigten Ausbau voranbringen. Doch solange Netzengpässe Projekte ausbremsen, bleibt dieses Versprechen bloß eine Zahl. Schon heute gibt es im Bestandsnetz ungenutzte Kapazitäten, die wir mit klaren Regeln und smarter Betriebsführung sofort heben könnten. Ohne diese Effizienzreserven zu nutzen, wird kein Ausschreibungsplus die Energiewende wirklich beschleunigen.”

Die IKND hat analysiert, welche Maßnahmen parallel zum Netzausbau ergriffen werden können, um die bestehende Infrastruktur effizienter zu nutzen. Im Mittelpunkt steht, wie sich Kosten reduzieren, Innovationspotenziale erschließen und regionale Entwicklungen gezielt stärken lassen. Die Ergebnisse sind im Factsheet „Herausforderung Netzanschluss: Vom Engpass zur Effizienz“ zusammengefasst.
https://initiative-klimaneutral.de/publikationen/herausforderung-netzanschluss-vom-engpass-zur-effizienz/

Kommt der Frühling immer früher? Was die Phänologie über den Start der Wildbienensaison aussagt
Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft und auf den Weiden erscheinen flauschige Kätzchen. Wer jetzt aufmerksam durch Parks, Gärten oder an blühenden Sträuchern vorbeigeht, kann sie bereits entdecken: die ersten Wildbienen des Jahres. An milden Frühlingstagen summen sie von Blüte zu Blüte und starten damit in eine neue Saison.

Kommt der Frühling immer früher?
Ob Wildbienen bereits fliegen, lässt sich auch wissenschaftlich beobachten – über die sogenannte Phänologie. Dabei werden Jahreszeiten nicht nach Kalenderdaten, sondern nach der Entwicklung von Pflanzen bestimmt, etwa wenn Hasel, Weiden oder Obstbäume zu blühen beginnen.

Die Große Weiden-Sandbiene ist eine typische Frühlingsbotschafterin. (Quelle: Christoph Winter)

Erste Auswertungen der phänologischen Frühjahrsbeobachtungen des Deutschen Wetterdienstes (vgl. DWD‑Phänostatistik) zeigen, dass der Vorfrühling in diesem Jahr rund eine Woche früher eingesetzt hat als im langjährigen Mittel. Auch der ungewöhnlich warme Februar deutet darauf hin, dass der phänologische Frühling 2026 früher starten könnte. Für viele Wildbienenarten bedeutet das: Die Saison beginnt eher – und das kurze Zeitfenster der ersten Blüten wird besonders wichtig.

Warum Wildbienen schon seit März fliegen
Einige Wildbienenarten gehören zu den besonders frühen Frühlingsboten. Sie schlüpfen, bereits sobald die Temperaturen steigen, und nutzen die Frühblüher. „Besonders wichtig sind dabei Weiden: Ihre Blüten liefern schon früh im Jahr reichlich Pollen und Nektar,“ weiß Wildbienenexperte Tom Strobl von Wildbiene + Partner. Für viele Wildbienen ist diese Phase entscheidend, um Energie zu sammeln und ihre Nester anzulegen.

Drei Wildbienen, die du jetzt entdecken kannst
Eine typische Frühstarterin ist die Große Weiden-Sandbiene (Andrena vaga). Sie fliegt meist ab März und sammelt ihre Pollen fast ausschließlich an Weidenkätzchen. Ebenfalls früh aktiv ist die Frühlings-Seidenbiene (Colletes cunicularius), die ihre Brutzellen mit einer seidenartigen, wasserabweisenden Substanz auskleidet. Mit etwas Glück lässt sich auch die Frühlings-Pelzbiene (Anophora plumipes) beobachten, die viele verschiedene Blüten besucht und auch in Gärten oder städtischen Grünflächen vorkommt.

Kleine Bestäuber mit großer Bedeutung
„Wildbienen spielen eine zentrale Rolle für unsere Ökosysteme. In Deutschland leben rund 585 Wildbienenarten, doch etwa die Hälfte gilt als gefährdet,“ warnt Strobl. Viele Arten legen nur kurze Strecken zwischen Nest und Nahrung zurück. Deshalb sind sie besonders darauf angewiesen, dass in ihrer unmittelbaren Umgebung ausreichend Blüten wachsen.

Wildbienen beobachten – jetzt auch digital
Wer wissen möchte, welche Wildbienen im eigenen Garten oder auf dem Balkon unterwegs sind, kann ihre Aktivität inzwischen auch digital verfolgen. Mit der MyBeeHome App von Wildbiene + Partner lassen sich Nisthilfen fotografieren und automatisch auswerten. Eine integrierte Bilderkennung gibt Hinweise darauf, welche Wildbienenarten eingezogen sind und wie sich die Belegung im Laufe der Saison entwickelt.

Beobachtungen werden in einem persönlichen Wildbienen-Tagebuch gespeichert, zusätzlich erhalten Nutzerinnen und Nutzer saisonale Tipps zur Förderung von Nahrungspflanzen und Nistmöglichkeiten. Auf einer anonymisierten Karte werden außerdem bienenfreundliche Standorte sichtbar – aus einzelnen Balkonen und Gärten entsteht so Schritt für Schritt ein wachsendes Netzwerk für Wildbienen.

Was Wildbienen jetzt besonders hilft
Schon kleine Veränderungen können Wildbienen helfen. Frühblühende Pflanzen wie Weiden, Krokusse oder heimische Wildstauden bieten wichtige Nahrung im zeitigen Frühjahr. Auch offene Bodenstellen, Totholz oder stehen gelassene Pflanzenstängel können als Nistplätze dienen, denn rund 70 Prozent der Wildbienenarten nisten im Boden.

Andere Arten nutzen natürliche Hohlräume in Holz oder Pflanzenstängeln. Für diese können spezielle Nistkästen im Garten oder auf dem Balkon angebracht werden. Mit etwas Geduld lassen sich die Tiere auch gut beim Ein- und Ausfliegen beobachten. Wer zudem auf Pestizide verzichtet, schafft einen kleinen, aber wertvollen Lebensraum für die ersten Bestäuber des Jahres.

„Jetzt ist eine wunderbare Zeit, um Wildbienen zu entdecken. Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen erscheinen, beginnen sie ihre Flugrunden. Wer genau hinschaut, kann beobachten: Der Frühling beginnt oft im Kleinen, manchmal direkt vor der eigenen Haustür“, so der Wildbienenliebhaber Tom Strobl.

Weitere Informationen finden Sie unter https://wildbieneundpartner.de/.

HALLELUJA, NRW!  SISTER ACT LIVE IN DUISBURG 
von Donnerstag 09. bis Sonntag, 12. April 2026 im Theater am Marientor
DAS HIMMLISCHE MUSICAL ist zurück! Nach über 100.000 begeisterten Besuchern kehren die Nonnen im Frühjahr 2026 nach Deutschland und Österreich zurück und bringen das mitreißende Show-Erlebnis nach dem gleichnamigen Kultfilm auf die Bühne.

Vom 09. bis 12. April 2026 heißt es in Duisburg im Theater am Marientor: Glitzer, Gospel und Feel-Good-Entertainment voller Humor,
Herz und himmlischer Hits. Vom 14. bis 19. April 2026 zieht das himmlische Musical dann weiter in die Domstadt Köln, wo die Nonnen
in der Motorworld erneut für Begeisterung sorgen.  

Mit liebgewonnenen Charakteren, sprühender Energie und einem mitreißenden Soundtrack fegt das göttliche Musical den Staub von den Gesangsbüchern und reißt das Publikum garantiert von den Sitzen.  

Showtime im Kloster
Als die Disco-Diva Deloris plötzlich im Kloster untertauchen muss, treffen zwei Welten aufeinander: Mit ihrem Groove wirbelt sie den Kirchenchor auf, schlägt ganz neue Töne aus der Feder vom 8-fachen Oscar-Preisträger Alan Menken (u. a. Disneys ALADDIN & DIE SCHÖNE UND DAS BIEST) an und sorgt für göttliches Chaos. 

Eine Diva, ein Nonnen-Chor und ein Plan
Die Nachtclubsängerin Deloris van Cartier wird nach ihrem Auftritt zufällig Zeugin eines Mordes – und findet sich plötzlich im Zeugenschutzprogramm wieder. Anstatt glamouröser Bühnenlichter erwartet sie ein konservatives Kloster, wo sie als bescheidene Nonne untertauchen soll – zum Leidwesen der strengen Mutter Oberin…  

Im Kirchenchor soll die Sängerin Teil der Gemeinde werden, doch die Nonnen treffen keinen Ton und so übernimmt Deloris die Leitung.
Mit ihr wird jeder Gottesdienst zum Event und die Messen ziehen immer mehr Publikum an – als sie schließlich vor dem Papst auftreten
sollen, kommen die Gangster Deloris auf die Spur und die Nonnen schweben unverhofft in großer Gefahr…  

Am Broadway produziert von Whoopi Goldberg & Stage Entertainment in Verbindung mit The Shubert Organization und Disney Theatrical Productions
Die Originalproduktion wurde in Verbindung mit Peter Schneider & Michael Reno entwickelt  und von Stage Entertainment produziert

SHOWSLOT PRÄSENTIERT IN ZUSAMMENARBEIT MIT JAMIE WILSON PRODUCTIONS SISTER ACT – DAS HIMMLISCHE MUSICAL 
Tour 2026 09.04.-12.04.2026 – DUISBURG, Theater am Marientor
14.04.-19.04.2026 – KÖLN, Motorworld

Vorverkauf Eventim, Oeticket und an allen bekannten Vorverkaufsstellen  
Preise 39,90 € bis 129,90 €  zzgl. Gebühren der Vorverkaufsstelle Show-Dauer ca. 2,5 Stunden inkl. einer Pause Sprache Alle Songs und Dialoge in deutscher Sprache Informationen www.sisteract-tour.com

Weltladen lädt zum Mode-Tag und zur musikalischen Lesung mit Okko Herlyn zur Aktualität der Menschenrechte  
Am 17. April um 19 Uhr präsentieren Okko Herlyn und Heike Kehl im Weltladen auf der Koloniestraße 92 Lieder und Texte zur Aktualität der Menschenrechte: „Gleich an Würde und Rechten“ lautet der Titel des Abends, bei dem durch das Künstlerpaar Berichte von Betroffenen und Songs von Sting u.a. und klassische Autoren wie Kurt Tucholsky und Bertold Brecht zu Wort kommen.

Der Eintritt ist frei. Es wird ein Hut zu Gunsten der Arbeit von Amnesty International rum gehen. Einen Tag später, am 18. April ist wieder Mode-Tag im Weltladen Duisburg: von 10 bis 16 ist stöbern im fair produzierten Frühjahrs- und Sommer-Sortiment angesagt. Um 11 und um 14 Uhr wird der Weltladen zum Laufsteg, denn das Team zeigt dann nachhaltige, fröhliche Bio- Mode.

Ehrenamtliche des Weltladens bei einem Planungstag im Januar 2025

Der Duisburger Weltladen ist ein Fachgeschäft des fairen Handels und wird als Verein seit über 40 Jahren durch ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeitende geführt und wirtschaftlich erfolgreich betrieben. Mehr Infos zum Weltladen gibt es unter www.weltladen-duisburg.de oder unter Tel.: 0203 / 358692 bzw.weltladenduisburg@t-online.de.  

Okko Herlyn und Heike Kehl (Foto: Tom Thöne). 

Fötenzirkus und andere unerhörte Darbietungen - Autorenlesung in der Beecker Kirche
Wolfgang Steinweg alias Pfarrer Klaus Fleckner stellt am 16. April 2026 um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche Duisburg Beeck, Friedrich-Ebert-Straße 370, sein Buch “Flötenzirkus und andere unerhörte Darbietungen” vor. Die Geschichten zeichnen ein humorvolles Bild der Zeit um die Jahrtausendwende und strahlen dabei mit ihrer melancholischen Heiterkeit eine tief empfundene Humanität aus.

Sie entführen in die traute Vergangenheit, als Hilfebedürftige noch zu öffentlichen Telefonzellen hasten durften, in der verzweifelten Hoffnung, dass die stählernen Fernsprecher ihre Münzopfer gnädig annehmen würden.

Wolfgang Steinweg alias Klaus Fleckner war bis zu seinem Ruhestand 2022 Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck. Geschichten, Sketche, Gedichte u. a. hat er früher schon geschrieben und in seiner Gemeindearbeit verwendet. Die Lacherfolge bei diesen Aktivitäten (Vorlesen in Gemeindegruppen, Anspiele und Sketche mit Erwachsenen oder Konfirmandengruppen im Gottesdienst) haben ihn motiviert, dieses Hobby als Pensionär fortzusetzen.

Der Eintritt zur Autorenlesung ist frei, eine Spende für die Kirchenmusik der Gemeinde ist gerne gesehen. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.ruhrort-beeck.de.  

Evangelische Kirche Beeck (Foto: Tim Aukes)

"Gospels and more“ - Offenes Chorprojekt in Großenbaum
Annette Erdmann, Kantorin der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd weiß, welche positiven Auswirkungen aktives Singen auf das menschliche Wohlbefinden hat. Davon berichten ihr Chormitglieder und sie kennt es aus eigener Erfahrung: „Singen heißt Energie tanken, Stress abbauen und die Seele befreien“. Und: „Gerade in der aktuellen Zeit tut es gut, gemeinsam von Hoffnung  zu singen.“

Alle, die Freude am Singen haben, sind herzlich eingeladen, beim Gospelprojekt der Kantorei mitzuwirken. Kraftvolle, mitreißende Gospels und auch gefühlvolle Balladen stehen auf dem Programm, darunter auch der bekannte Song "You raise me up".  Geprobt wird jeweils mittwochs von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr: am 15., 22. und 29. April im Gemeindehaus, Lauenburger Allee 21 oder nach Absprache in der Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 23.

Wer mitmachen möchte, kann sich bis zum 12. April bei Kantorin Annette Erdmann anmelden (per E-Mail an annette.erdmann@ekir.de oder telefonisch 0203 / 76 77 09). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de


Chor in der Versöhnungskirche - mit Kantorin Annette Erdmann im Vordergrund - (Foto: Rolf Schotsch)




Psychische Erkrankungen 2024 die Ursache für 18,9 % der Krankenhausbehandlungen von 10- bis 19-Jährigen
• Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen
• Zahl der wegen psychischen Erkrankungen stationär behandelten Kinder und Jugendlichen gegenüber Vorjahr um 3,4 % gestiegen
• Depressionen sind über alle Altersgruppen hinweg häufigste Diagnose für stationäre Behandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen

Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen waren im Jahr 2024 die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen. Gut 116 300 der rund 615 300 Krankenhauspatientinnen und - patienten im Alter von 10 bis 19 Jahren wurden aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen stationär behandelt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltgesundheitstag am 7. April mitteilt, entsprach das knapp einem Fünftel (18,9 %) aller Krankenhausbehandlungen in dieser Altersgruppe. Zum Vergleich: Unter allen Krankenhauspatientinnen und - patienten machte die Diagnose knapp 1,1 Millionen oder 5,9 % der insgesamt gut 17,9 Millionen Behandlungen aus.

Zahl der wegen psychischer Erkrankungen stationär behandelten Kinder und Jugendlichen gegenüber Vorjahr gestiegen Die Zahl der aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen im Krankenhaus behandelten Kinder und Jugendlichen ist nach Rückgängen in den Jahren 2018 bis 2020 und 2023 zuletzt wieder gestiegen.

Während es im Jahr 2023 noch rund 112 500 solcher Fälle unter den 10- bis 19-Jährigen gab, waren es 2024 gut 116 300 – ein Anstieg von 3,4 %. Insgesamt stieg die Zahl der stationären Behandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen in diesem Zeitraum leicht um 1,3 %.

Im 20-Jahres-Vergleich hat die Zahl der Behandlungen wegen psychischer Erkrankungen in fast allen Altersgruppen zugenommen, am stärksten jedoch bei den 10- bis 19-Jährigen: 2024 waren 36,5 % mehr psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche in stationärer Behandlung als noch 2004 mit gut 85 200 Patientinnen und Patienten.

In der Altersgruppe 80plus nahmen die Behandlungsfälle in diesem Zeitraum um 18,8 % zu, bei den 60- bis 79-Jährigen waren es 15,7 % mehr. Die 20- bis 39-Jährigen verzeichneten ein leichtes Plus von 2,4 %. Nur bei den 40- bis 59-Jährigen gab es einen Rückgang um 8,6 %. Insgesamt stieg die Zahl der Behandlungsfälle aufgrund der Diagnose von 2004 bis 2024 um 4,0 %.

Die meisten Krankenhausbehandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen von 10- bis 19-Jährigen gab es im Jahr 2017 mit gut 125 500 Fällen. Über alle Altersgruppen hinweg wurde der bisherige Höchststand 2014 mit rund 1,2 Millionen Fällen erreicht.



Depression häufigste Diagnose bei Kindern und Jugendlichen Psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche werden am häufigsten wegen Depressionen im Krankenhaus behandelt. Im Jahr 2024 waren gut 33 900 der 10- bis 19-Jährigen wegen sogenannter depressiver Episoden oder wiederkehrender depressiver Störungen stationär in Behandlung. Das entspricht einem Anteil von 29,1 % an allen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen stationär behandelten Kindern und Jugendlichen.

Bei rund 11 700 oder 10,1 % standen Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen im Fokus der Behandlung. Alkoholbedingte Erkrankungen wie etwa Abhängigkeits- und Entzugssyndrome waren mit gut 9 900 Behandlungsfällen die dritthäufigste Diagnose für Kinder und Jugendliche (8,5 %). Wegen Essstörungen wurden gut 7 300 Kinder und Jugendliche stationär behandelt (6,3 %).

Depressionen insgesamt die häufigste Diagnose
Über alle Altersgruppen hinweg wurden Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen ebenfalls am häufigsten wegen Depressionen behandelt. Im Jahr 2024 machten sie mit gut 261 600 Fällen knapp ein Viertel (24,7 %) aus. Auf Alkoholmissbrauch waren weitere 21,7 % oder knapp 229 900 Krankenhausaufenthalte zurückzuführen.

Schizophrenie war mit rund 80 500 Behandlungsfällen die dritthäufigste Diagnose (7,6 %). Innerhalb der verschiedenen Altersgruppen sind Depressionen beziehungsweise alkoholbedingte psychische Erkrankungen durchgängig die beiden häufigsten Diagnosen bei stationären Krankenhausbehandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen.



Eine Ausnahme bildet die Altersgruppe 80plus: Hier dominiert eine altersbedingte psychische Erkrankung – die Diagnose Delir (akuter Verwirrtheitszustand), nicht durch Alkohol oder andere psychotrope Substanzen bedingt. Im Jahr 2024 machte sie mehr als ein Drittel (36,8 %) der stationären Krankenhausaufenthalte aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen in dieser Altersgruppe aus, gefolgt von Depressionen (19,8 %) und Demenz (16,8 %).

Mittlerer Bruttojahresverdienst lag 2025 bei 54 066 Euro
• Die oberen 10 % der Vollzeitbeschäftigten verdienten 100 719 Euro brutto oder mehr • Die unteren 10 % erzielten 33 828 Euro brutto oder weniger

Der mittlere Bruttojahresverdienst, gemessen am Median, lag 2025 in Deutschland einschließlich Sonderzahlungen bei 54 066 Euro. Somit verdiente die Hälfte der Beschäftigten mehr oder genau diesen Betrag, während die andere Hälfte weniger erhielt. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der mittlere Bruttojahresverdienst um
1 907 Euro.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erzielten die obersten 10 % der Vollzeitbeschäftigten 2025 einen Bruttojahresverdienst von 100 719 Euro oder mehr. Die 10 % am unteren Ende der aufsteigend sortierten Verteilung verdienten 33 828 Euro brutto oder weniger. Das oberste Prozent der Vollzeitbeschäftigten erzielte 2025 einen Bruttojahresverdienst von 219 110 Euro oder mehr.



Größere Unterschiede im Medianverdienst zwischen Ost- und Westdeutschland und den Wirtschaftsabschnitten
Der mittlere Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten lag 2025 in den östlichen Bundesländern (ohne Berlin) bei 46 013 Euro und in den westlichen Bundesländern bei 55 435 Euro. Der Abstand zwischen den Medianverdiensten betrug somit 9 422 Euro. Auch zwischen den Wirtschaftsabschnitten gab es 2025 größere Unterschiede im mittleren Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten.

Den höchsten Medianverdienst verzeichnete 2025 die Energieversorgung mit 77 522 Euro, gefolgt von der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit 76 594 Euro. Im Gastgewerbe und in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei war der Medianverdienst mit 35 545 beziehungsweise 35 689 Euro brutto im Vergleich der Wirtschaftsabschnitte am geringsten.