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Kostenlos schwimmen im
Duisburger Innenhafen: Der DuisPool ist eröffnet
Zum Beginn der nordrhein-westfälischen Sommerferien hat
heute der DuisPool geöffnet. Bis zum 6. September steht im Becken
des Duisburger Innenhafens ein abgegrenzter und beaufsichtigter
Bereich für kostenloses öffentliches Schwimmen zur Verfügung. Der
Einstieg liegt vor dem Restaurant faktorei21 auf Höhe Philosophenweg
21.

Die Schwimmfläche misst rund 30 mal 80 Meter und ist mit Leinen und
Bojen markiert. Die Projektsteuerung liegt beim Citymanagement der
Wirtschaftsförderung Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI).
Umgesetzt wird das Vorhaben gemeinsam mit der Stadt Duisburg, den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD), Duisburg Kontor und Duisburg
Sport. Den Betrieb verantwortet TRANSURBAN, das
Veranstaltungsprogramm begleitet das Sportbildungswerk Duisburg.
Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität im Quartier zu erhöhen und
die ansässige Gastronomie zu stärken. Oberbürgermeister Sören Link:
„Der DuisPool in dieser grandiosen Location ist ein toller Beitrag
für mehr Lebensqualität in unserer schönen Stadt.“
DBI-Geschäftsführer Rasmus C. Beck: „Das Angebot schafft einen
weiteren Anlass, das Quartier Innenhafen zu besuchen, länger zu
bleiben und vor Ort einzukehren. Es zeigt, dass sich der Aufwand
auch wirtschaftlich rechnet.“
Öffnungszeiten Freitag von
13 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 19 Uhr. Von Montag
bis Donnerstag bleibt der DuisPool geschlossen. Eintritt Die Nutzung
ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sicherheit
Während der gesamten Öffnungszeiten sind ausgebildete
Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der Plan P GmbH vor
Ort. Außerhalb dieser Zeiten sowie bei Gewitter ist das Baden im
Hafenbecken untersagt.
Kinder bleiben immer in der Nähe ihrer
Aufsichtsperson. Wasserqualität Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg
beproben das Wasser über die gesamte Laufzeit (18. Juli bis 6.
September) nach den Vorgaben der EU-Badegewässerrichtlinie.
Sämtliche Messwerte werden unter
www.wb-duisburg.de/allgemein/duispool veröffentlicht und hängen
zusätzlich am DuisPool aus. Werden Grenzwerte überschritten, bleibt
der Schwimmbereich bis zur Freigabe gesperrt.
Sanitäranlagen Toiletten stehen im Rahmen der „Netten
Toilette“ im Grafschafter Wirtshaus und im KöPiWirtshaus zur
Verfügung. Umkleiden und Schließfächer sind in begrenztem Umfang
vorhanden.
Trinkwasser in Huckingen
wieder uneingeschränkt nutzbar – Vorsorgliche Maßnahmen vollständig
aufgehoben
Die Netze Duisburg heben in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt
die vorsorglichen Einschränkungen für die Trinkwassernutzung im
verbliebenen Vorsorgebereich in Huckingen mit sofortiger Wirkung
auf. Damit kann das Trinkwasser nun wieder uneingeschränkt zum
Trinken, zur Zubereitung von Speisen und Getränken sowie für alle
weiteren Anwendungen genutzt werden.
Grundlage für diese
Entscheidung sind die Ergebnisse der engmaschigen Untersuchungen der
vergangenen Tage. Nachdem die vorsorglichen Maßnahmen für weite
Teile des ursprünglichen Vorsorgebereichs bereits zu Wochenbeginn
aufgehoben werden konnten, wurden im verbliebenen Bereich seit
Dienstag mehr als 100 weitere Wasserproben entnommen und im Labor
untersucht.
Die Beprobungen haben an drei
aufeinanderfolgenden Tagen keine erhöhten Bleiwerte aufgewiesen.
Damit liegen nun belastbare Untersuchungsergebnisse vor, die eine
vollständige Aufhebung der vorsorglichen Maßnahmen ermöglichen.
„Unser Ziel war es von Beginn an, die Situation schnellstmöglich
und zugleich mit der erforderlichen Sorgfalt aufzuklären. Die nun
über mehrere Tage hinweg unauffälligen Untersuchungsergebnisse geben
uns gemeinsam mit dem Gesundheitsamt die Sicherheit, auch die
verbliebenen Vorsorgemaßnahmen aufheben zu können. Ich danke den
Anwohnerinnen und Anwohnern herzlich für ihre Geduld und ihr
Verständnis während der vergangenen Tage“, sagt Andreas Massing,
Geschäftsführer der Netze Duisburg.
Die Netze Duisburg
hatten Ende vergangener Woche aufgrund erhöhter Messwerte in enger
Abstimmung mit dem Gesundheitsamt vorsorgliche Schutzmaßnahmen
eingeleitet.
Hierzu gehörten die Einrichtung eines
Vorsorgebereichs, die Bereitstellung einer alternativen
Trinkwasserversorgung über Wasserwagen sowie ein umfangreiches
Untersuchungsprogramm mit Laboranalysen, Schnelltests und
technischen Maßnahmen. Insgesamt wurden im Verlauf der
Untersuchungen mehr als 140 Laboranalysen sowie rund 100
Schnelltests durchgeführt.
1.000 Teilnehmende aus
50 Nationen: Duisburg richtet U23-Ruder-WM aus
Die Regattabahn im Sportpark Duisburg ist vom 23. bis 26. Juli
Austragungsort der U23-Ruder-Weltmeisterschaften. Rund 1.000
Athletinnen und Athleten aus 50 Nationen kämpfen in insgesamt 20
Bootsklassen um die Titel. Auf dem Programm stehen knapp 120 Rennen,
die ersten Finals werden am 25. und 26. Juli ausgetragen.
Für die seit 2023 mit rund 30 Millionen Euro modernisierte
Regattabahn ist die U23-WM die erste große Bewährungsprobe. Vor dem
Auftakt werden am 22. Juli das neue Regattahaus offiziell eröffnet
und die Titelkämpfe feierlich eingeläutet. Der Deutsche Ruderverband
stellt mit 51 Athletinnen und Athleten das größte Aufgebot, gefolgt
von den USA mit 48 Teilnehmenden.
Insgesamt werden Teams aus
allen führenden Rudernationen sowie kleineren Verbänden erwartet.
Die Titelkämpfe gelten zugleich als wichtiger Test für den
Regattastandort Duisburg im Hinblick auf die Olympia-Bewerbung der
Region KölnRheinRuhr. Veranstalter ist der Weltverband World Rowing,
die Organisation vor Ort übernimmt der Verein Regatta Duisburg.
Die U23-WM wird finanziell unterstützt durch den Bund, das Land
NRW, die Stadt Duisburg, den Regionalverband Ruhr und die
Sportstiftung der Sparkasse. Karten für alle Wettkampftage sowie
Regattatickets können über die Webseite gebucht werden:
https://duisburg2026.com/ -
idr
Nachbarschaft feiert neugestalteten Biegerpark
Mit einem abwechslungsreichen Programm wurde am Freitag, 17.
Juli, der neugestaltete Erholungspark Biegerhof in Duisburg-Wanheim
eingeweiht. Das Biegerparkfest markierte zugleich einen wichtigen
Meilenstein im Rahmen des Projekts „Duisburger Schrittsteine zum
Klimaschutz“, mit dem Grün- und Freiflächen in Duisburg
klimaangepasst weiterentwickelt werden.
Bei der offiziellen
Eröffnung erläuterten Umweltdezernentin Linda Wagner,
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske sowie Matthias Simons, Leiter
des Umweltamtes, die Ziele des Projekts und die Bedeutung des
Erholungsparks als Teil des Gesamtprojektes. Sie stellten die bisher
umgesetzten Maßnahmen vor und gaben einen Ausblick auf die weitere
Entwicklung des Parks.
Das Biegerparkfest bot zahlreiche
Möglichkeiten, die neuen Angebote im Park kennenzulernen. Mehrmals
täglich führte Imkerin Pia Aumeier mit ihrer Vorführung „Auf Du & Du
mit Biene Maja & Co.“ in die Welt der Wild- und Honigbienen ein.

Der Biegerpark lädt zum Feiern ein: Gemeinsam mit dem Umweltamt der
Stadt Duisburg lädt das Projektteam die Nachbarschaft ein, den Park
neu zu entdecken und den Ferienstart im Grünen zu genießen. In den
vergangenen Monaten wurde der Erholungspark als Teilprojekt der
„Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ umfassend aufgewertet und
umgebaut. Imkerin Pia Aumeier zeigt Johannes von Reis und Azucena
Stelzer ihr Bienenvolk. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet e.V. bot
Naturführungen zu unterschiedlichen Themen an. Gemeinsam mit der
Planergruppe und den Urbanisten konnten Interessierte zudem bei dem
Rundgang „Check die Klimaroute“ die neuen Stationen der Klimaroute
entdecken und mehr über die umgesetzten Maßnahmen zur Klimaanpassung
erfahren.
Ergänzt wurde das Programm durch zahlreiche
Informations- und Mitmachangebote. Mit dabei waren unter anderem das
Deutsche Rote Kreuz, die Kindernothilfe, die Urbanisten e.V., das
Amt für Stadtentwicklung der Stadt Duisburg sowie die Abfallberatung
der Wirtschaftsbetriebe Duisburg mit ihrem Infomobil.

Darüber hinaus luden ein Biergarten und der „BiegerPlausch“, ein
Community-Picknick im Park, zum Austausch und Verweilen ein. Der
Park wurde in den vergangenen Monaten umfassend aufgewertet. Dazu
gehören die Erneuerung von Wegen, neue Aufenthaltsbereiche sowie die
Einrichtung einer Klimaroute mit verschiedenen Stationen zur
Umweltbildung und Klimaanpassung.
Entstanden sind unter
anderem ein Grünes Klassenzimmer, ein Gemeinschaftsgarten,
Schattenhäuschen und Informationsangebote zu Klima- und Naturthemen.
Einzelne Restarbeiten dauern noch an und sollen in den kommenden
Wochen abgeschlossen werden.
Das Projekt „Duisburger
Schrittsteine zum Klimaschutz“ steht für die schrittweise
Entwicklung klimaresilienter Freiräume in Duisburg. Die Umsetzung
erfolgt gemeinsam mit verschiedenen Projektpartnerinnen und
Projektpartnern sowie unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern.
Weitere Informationen und Veranstaltungstermine sind online
unter http://www.schrittsteine-duisburg.de abrufbar. Das Projekt
wird über das Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume
an den Klimawandel“ durch das Bundesministerium für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert.
Campus
Duisburg: Studenten präsentieren den neuen elektrischen
Formula-Student-Rennwagen
Mit dem A40-06 Beta präsentiert das E-Team der Universität
Duisburg-Essen erstmals seinen neuen vollelektrischen Rennwagen für
die Formula-Student-Saison 2025/2026. Die feierliche
Fahrzeugenthüllung findet am Dienstag, 21. Juli 2026, gegen 19:00
Uhr im Foyer des Audimax auf dem Campus Duisburg statt.

Das E-Team der Universität Duisburg-Essen mit der
Vorgängerversion A40-06 Alpha. Copyright: UDE/E-Team
Rund 70 Studierende aus den Bereichen Maschinenbau,
Elektrotechnik, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen,
Wirtschaftswissenschaften sowie weiteren technischen und
organisatorischen Studiengängen haben das Fahrzeug eigenständig
entwickelt, konstruiert, gefertigt, montiert und getestet.
Der vollelektrische Rennwagen wurde gegenüber seinem Vorgänger
umfassend weiterentwickelt, unter anderem mit einem deutlich
leichteren Fahrzeugrahmen, einer optimierten Aerodynamik, einem
überarbeiteten Antriebsstrang sowie Verbesserungen am Hochvoltsystem
und der Fahrzeugelektronik.
Omar Almaeeny, Sponsoringleiter
des Formula Student Teams der Universität Duisburg-Essen, erklärt:
„Der A40-06 Beta ist für uns weit mehr als ein neuer Rennwagen. In
ihm stecken unzählige Stunden studentischer Entwicklungs-,
Fertigungs- und Organisationsarbeit.“
Der A40-06 Beta steht
damit nicht nur für innovative Fahrzeugtechnik, sondern auch für die
interdisziplinäre Zusammenarbeit und das außergewöhnliche Engagement
der Studierenden.
„Musik im Rathaus“ mit besonderer
Sommerausgabe Zur Sommerausgabe der
Veranstaltungsreihe „Musik im Rathaus“ lädt ein farbenreiches
Konzert am Samstag, 18. Juli, um 19 Uhr ins Bezirksrathaus Homberg
am Bismarckplatz 1 ein. Der Einlass beginnt bereits um 18.30 Uhr.
Mit einer einzigartigen Kombination aus sanftem Gesang und
meisterhaftem Gitarrenspiel kreieren an diesem Abend Florence
Mankenda und Tarik Mujadzic einen Sound, der sowohl romantisch als
auch bewegend ist.
Ihre Musik ist eine vielfältige Mischung
aus Soul und Pop, die von der ersten Note an in ihren Bann zieht.
Florences sanfter Gesang verschmilzt perfekt mit Tariks gefühlvollem
Gitarrenspiel und schafft so eine Atmosphäre, die zeitlos wirkt.
Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf Coverversionen und
einzigartige Interpretationen freuen. Ein Abschluss an der ArtEZ
University of the Arts Arnhem krönt die Karriere des Ausnahmetalents
Tarik Mujadzic.
Bekannt durch zahlreiche Bandprojekte wie
“Echo Appartment” oder als Gitarrist für Stina Holmquist, bespielt
er Bühnen bundesweit und hat in der freien Szene einen festen Platz.
Florence Mankenda bahnte sich ihre Karriere über eigene Solo-
Veröffentlichungen hin zu Songwriting-Aufträgen für die bekannten
Labels der Warner Music Group und Universal.
Beide Künstler sind in Duisburg
aufgewachsen und freuen sich auf dieses „echte Heimspiel“ in ihrer
Heimatstadt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist per E-Mail an
kultur.homberg@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203
283-987818 erforderlich.
Workshop: Manga-Zeichnen in
Großenbaum Die Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd,
Großenbaumer Allee 168 bis 174, lädt am Samstag, 18. Juli, zu einem
Manga-Zeichenworkshop für Kinder von 10 bis 14 Jahren ein. Zwischen
10.30 und 13 Uhr zeigt Künstlerin Jen Satora, wie man eigene Figuren
erfindet oder in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und
anderen Manga-Heldinnen und Helden eintauchen kann.
Im
Workshop wird gezeigt, wie man Stilmittel richtig einsetzt und mit
den typischen Materialien arbeitet. Stifte und Papier werden
gestellt. Anfängerinnen und Anfänger sind herzlich willkommen. Wer
selbst schon gezeichnet hat, kann seine Sachen gerne mitbringen und
sich weitere Tipps und Anregungen holen.
Die Veranstaltung
ist kostenfrei und gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Die
Anmeldung ist online auf der Internetseite
https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter der Rubrik
„Veranstaltungen“ möglich.
„Die Bergsteirer“ beschließen
Parkkonzertsaison Mit dem beliebten Duo „Die
Bergsteirer“ endet die diesjährige Parkkonzertreihe unter freiem
Himmel: Am Sonntag, 19. Juli, spielen die Musiker ab 11 Uhr im
Jubiläumshain Stimmungsschlager und traditionelle Volksmusik auf der
steirischen Harmonika. Dabei nehmen sie ihr Publikum mit auf eine
klangvolle Reise vom Ruhrgebiet über Tirol und die Steiermark bis
nach Oberkrain.
Seit Mitte Mai hatte das Kulturbüro der
Stadt Duisburg wöchentlich wechselnde Musikerinnen und Musiker bei
freiem Eintritt in die Ziegelhorststraße eingeladen. Das
abwechslungsreiche Programm begeisterte das Publikum mit einer
großen musikalischen Bandbreite: Chöre sangen Seemannslieder,
Blechbläser präsentierten Unterhaltungsmusik und Filmmelodien.
Ein Gitarrenduo weckte mit Klassikern, Oldies und Evergreens
nostalgische Erinnerungen, während weitere Ensembles mit Walzern,
Slowfox, Märschen, Polkas und Rumbas für Tanzmusik sorgten. Außerdem
gehörten aktuelle Rock- und Schlagertitel zum auf der Freilichtbühne
gezeigten Repertoire.
Der Lions Club Duisburg-Hamborn
unterstützte auch in diesem Jahr die Parkkonzertreihe als
zuverlässiger Partner. Aktuelle Informationen gibt es im Internet
unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn
Shanty
Chor Duisburg tritt bei Sonntagskonzert auf Der „Shanty Chor
Duisburg – WSP NRW“ spielt am Sonntag, 19. Juli, ab 15 Uhr ein
Freiluftkonzert im Volkspark Rheinhausen. Mit maritimen Hits und
bekannten Seemannsliedern, die zum Mitsingen einladen, nimmt der
Chor sein Publikum mit auf eine musikalische Reise zu fernen Häfen
und auf hohe See.
Die Konzerte werden durch den Bauverein
Rheinhausen und den Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege
Rheinhausens & Rumeln- Kaldenhausens e.V. unterstützt. Der Eintritt
ist frei.
Weitere Termine: 26. Juli – BSW
Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum 1951 2. August – Duisburger
Hafenchor 9. August – Die Bergsteirer 29. August – Westside
im Park (15 bis 22 Uhr) Mehr Informationen gibt es auch im
Internet unter:
https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/
Mercator Matinée im Stadtmuseum: „Zwischen Asphalt und
Artenvielfalt – Wege zur resilienten Stadtentwicklung“ - Vortrag Dr.
Kerrin Birte Trimpler Das Kultur- und Stadthistorische
Museum Duisburg lädt am kommenden Sonntag, 19. Juli, um 11.15 Uhr am
Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zur Mercator Matinée mit dem
Vortrag „Zwischen Asphalt und Artenvielfalt – Wege zu einer
resilienten Stadtentwicklung“ von Dr. Kerrin Birte Trimpler ein.
Duisburg gilt als Hitzerekord-Stadt. Erst vor wenigen Wochen
wurden Temperaturen von knapp 40 Grad erreicht. Die Kessellage im
Rheintal, industrielle Aktivitäten, der hohe Versiegelungsgrad, die
dichte Bebauung sowie der Mangel an Schatten und Stadtgrün führen
zunehmend zu Hitzebelastungen. Stadtgrün gewinnt im Kontext des
Klimawandels zunehmend an Bedeutung – nicht nur als gestalterisches
Element urbaner Räume, sondern auch als wichtiger Bestandteil
nachhaltiger Stadtentwicklung und wirksamer Klimaanpassung.
Der Vortrag zeichnet die Entwicklung der Stadtbegrünung von
historischen Parkanlagen bis hin zu heutigen Konzepten grüner
Infrastruktur nach und stellt aktuelle Erkenntnisse aus Forschung
und Praxis vor. Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, wie
Dach- und Fassadenbegrünungen sowie urbane Vegetation zur Minderung
von Hitzeinseln, zur Verbesserung der Luftqualität und zur Förderung
der Biodiversität beitragen können. Abschließend werden Chancen und
Herausforderungen der Integration von Stadtgrün in kommunale
Planungsprozesse beleuchtet.
Ziel des Vortrags ist es, die
Bedeutung von Stadtgrün für den Klimaschutz zu vermitteln und
Impulse für eine zukunftsfähige, resiliente Stadtentwicklung zu
geben. Die Teilnahme kostet für Erwachsene sechs Euro, ermäßigt vier
Euro. Die Reservierung von Karten unter 0203 283-2640 oder per
E-Mail an ksm- service@stadt-duisburg.de wird empfohlen. Das gesamte
Programm ist unter http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
Kommunen am Limit:
Geplante GFG-Erhöhung verkennt fundamentale Finanzkrise
Die Landesregung Nordrhein-Westfalen hat Eckpunkte für das
Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) 2027 vorgestellt. Für Martin
Murrack (Foto Ilja Höpping), Stadtdirektor und Kämmerer sowie
Sprecher des parteiübergreifenden Aktionsbündnisses „Für die Würde
unserer Städte“, sind das keine guten Aussichten: „Die von der
Landesregierung angekündigte Erhöhung des Verbundsatzes von 23 auf
23,5 Prozent ist zwar ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Als Antwort auf die dramatische Realität in unseren Rathäusern
entpuppt sich der Schritt bei genauerem Hinsehen jedoch als
Mogelpackung. Das Land rechnet sich eine strukturelle Erhöhung von
rund 360 Millionen Euro schön. Die tatsächliche Gesamtsumme spricht
eine ganz andere Sprache: Im Ergebnis steigt die verteilbare
Finanzausgleichsmasse im GFG 2027 von 16,8 Milliarden Euro auf
lediglich 17,13 Milliarden Euro.
Das ist ein reales Plus von
gerade einmal rund 290 Millionen Euro oder mageren 1,72 Prozent.
Damit bleibt der Zuwachs nicht nur weit hinter den eigentlich
anvisierten Orientierungsdaten von 2,5 Prozent zurück, sondern
bricht angesichts der grassierenden Inflation und explodierender
Kosten vor Ort in sich zusammen.
Was uns als historische
Stärkung verkauft wird, ist faktisch ein realer Kaufkraftverlust für
die Städte und Gemeinden. Das bedeutet in den Städten vor Ort: Es
ist nicht mehr, sondern weniger Geld da als ursprünglich eingeplant
wurde. Eine weitere Konsolidierung, also Einsparungen ist die Folge.
Während Bund und Land fortlaufend neue Standards
beschließen, explodieren vor Ort vor allem die bundesgesetzlich
veranlassten Soziallasten im Bereich der Jugend- und
Eingliederungshilfe. Das Ergebnis ist ein bundesweites kommunales
Rekorddefizit von über 31 Milliarden Euro – ein unhaltbarer Zustand,
den das GFG 2027 in dieser Form nicht ansatzweise auffangen kann.
Das im Juni vereinbarte Prinzip ‚Wer bestellt, bezahlt‘ muss
endlich vollumfänglich und rückwirkend umgesetzt werden.
Insbesondere der Finanzierungssaldo, also die Differenz aus
Einnahmen und Ausgaben der Gemeinden, je Einwohner (EW) für 2025
zeigt, dass das Land NRW den Gemeinden viel zu wenig finanzielle
Mittel zur Verfügung stellt.
So beträgt der Saldo für
die Gemeinden -612 Euro pro Einwohner, der des Landes aber nur -15
Euro pro Einwohner. Eine derartig große Diskrepanz gibt es so nur in
NRW. Zum Beispiel in Niedersachsen beträgt das Verhältnis -450
Euro/EW bei den Gemeinden zu -98/EW beim Land Niedersachsen.
Wie akut die Lage ist, zeigt sich beispielhaft bei uns in
Duisburg: Trotz jahrelanger, harter Konsolidierungsarbeit und dem
erfolgreichen Abbau von Altschulden zwingen uns die
Rahmenbedingungen nun wieder in ein Haushaltssicherungskonzept. Wenn
selbst strukturell konsolidierte Städte gezwungen sind, drastische
Sparprogramme aufzulegen, Stellen unbesetzt zu lassen und
freiwillige Leistungen zu hinterfragen, ist das kein kommunales
Versagen.
Es ist das verlässliche Symptom eines chronisch
unterfinanzierten Gesamtsystems. Daher erneuere ich meine
Kernforderung: Wir brauchen keine Trippelschritte, sondern einen
echten kommunalen Finanz-Neustart. Die Zielmarke für den Verbundsatz
muss langfristig bei 28 Prozent liegen, um die Handlungsfähigkeit
der Städte dauerhaft zu sichern und gleichwertige Lebensverhältnisse
zu garantieren.
0,5 Prozentpunkte sind ein erster Schritt.
Wenn das Land jetzt zusagt, jährlich 0,5 Prozentpunkte zu erhöhen
bis 28 Prozent erreicht sind, könnten das die Kommunen in ihren
Haushalten und Haushaltssicherungen berücksichtigen. Das würde
helfen! Die angekündigte Modernisierungsagenda des Landes muss
jetzt darüber hinaus radikalen Bürokratieabbau und echte finanzielle
Beinfreiheit liefern – andernfalls verwalten wir bald nur noch den
Mangel“, so Martin Murrack.
Loveparade: Öffentliche
Gedenkveranstaltung
Die Stadt Duisburg richtet anlässlich des 16. Gedenktages am
Freitag, 24. Juli, ab 16.30 Uhr an der Gedenkstätte im
Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg- Dellviertel/Neudorf eine öffentliche
Erinnerungsveranstaltung für die Betroffenen und die Angehörigen der
Loveparade aus.
Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die
Anwesenden, danach spricht der Theologe und freie Redner Stephan
Steinbach. Die musikalische Begleitung übernimmt Jupp Götz.
Straßensperrung Die Karl-Lehr-Straße in
Duisburg-Dellviertel/Neudorf wird im Bereich des Tunnels am Freitag,
24. Juli, von 14 Uhr bis 22 Uhr für den gesamten Verkehr vollständig
gesperrt. Entsprechende Hinweise und eine Umleitungsempfehlung sind
ausgeschildert. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann der Bereich
jederzeit passiert werden.
Anmelden für eine
unvergessliche Jubiläumskonfirmation im Süden
Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt alle, die vor
50, 60, 65, 70 oder sogar 75 Jahren konfirmiert wurden, herzlich zur
Feier der Jubiläumskonfirmation am 11. Oktober um 10.30 Uhr in die
Buchholzer Jesus-Christus-Kirche ein. Mitfeiern können natürlich
auch die Gemeindemitglieder, die woanders als in den Duisburger
Bezirken Buchholz und Wedau bzw. Bissingheim konfirmiert wurden.
Zur guten Planung sind alle gebeten sich bis zum 1. August unter
Angabe der Kontaktdaten bei Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 726575 oder
dirk.sawatzki@ekir.de) oder im Gemeindebüro (0203 / 738 26 93)
anzumelden. Wer in der Nähe wohnt ist von Pfarrer Sawatzki herzlich
zu einem Vorgespräch am Mittwoch, 5. August um 11 Uhr im Wedauer
Gemeindehaus, Am See 8, eingeladen.
Bei dem Treffen gibt es
erste Infos, wie der Tag der Jubiläumskonfirmation unvergesslich
werden soll. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.

Pfarrer Meyer-Mintel bei der Konfirmation 1976 vor der Kirche in
Bissingheim. (Foto: Archiv, Ev. Kirchengemeinde Trinitatis)

Baugenehmigungen für Wohnungen im Mai 2026: +24,7 % zum
Vorjahresmonat
+16,6 % bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt +12,6 % bei
Einfamilienhäusern +21,6 % bei Zweifamilienhäusern
Im Mai
2026 wurde in Deutschland der Bau von 21 000 Wohnungen genehmigt.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 24,7 %
oder 4 200 Baugenehmigungen mehr als im Mai 2025. Dabei stieg die
Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 29,9 % oder 4 100 auf 17
800. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender
Gebäude entstehen, stieg im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um
2,0 % oder 100 auf 3 200.

Januar bis Mai 2026: Aufwärtstrend bei neuen Wohngebäuden hält
an Im Zeitraum von Januar bis Mai 2026 wurde in Deutschland der
Bau von 104 700 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden
Gebäuden genehmigt. Das waren 15,4 % oder 13 900 Wohnungen mehr als
von Januar bis Mai 2025.
In neu zu errichtenden Wohngebäuden
wurden von Januar bis Mai 2026 insgesamt 86 000 Wohnungen genehmigt,
das waren 16,6 % oder 12 200 Neubauwohnungen mehr als im
Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für
Einfamilienhäuser um 12,6 % (+2 200) auf 19 900.
Bei den
Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 21,6 %
(+1 100) auf 6 200 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig
stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden
56 100 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 18,9 % (+8 900)
gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der genehmigten
Wohnungen in Wohnheimen blieb dagegen mit einem Anstieg von 0,1 %
auf 3 900 Wohnungen (+5) nahezu unverändert. In neuen
Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Mai 2026 insgesamt
1 700 Wohnungen (+26,8 %; +400) genehmigt. Hierunter fallen zum
Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in
Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.
Als Umbaumaßnahme in
bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis
Mai 2026 insgesamt 16 900 Wohnungen genehmigt, das waren 8,6 % oder
1 300 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.
NRW: Einschätzungen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
nahmen 2025 um 11 % zu
* Rund 75.300 gemeldete Verfahren zur Einschätzung von
Kindeswohlgefährdung * In rund einem Viertel der Fälle lag eine
akute oder eine latente Gefährdung des Kindeswohls vor *
Vernachlässigung war häufigste Form der akuten bzw. latenten
Kindeswohlgefährdung
Die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2025 im
Rahmen ihres Schutzauftrags in rund 75.300 Fällen eine Einschätzung
bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorgenommen. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, war die Fallzahl damit rund 11 %
höher als ein Jahr zuvor. 2024 hatte es rund 68.000 Verfahren
gegeben. Im Vergleich zu 2020 ist die Zahl sogar um rund 39 %
gestiegen. Damals hatte die Zahl bei rund 54.300
Gefährdungseinschätzungen gelegen.

Die Fälle, bei denen die Jugendämter eine akute oder latente
Kindeswohlgefährdung feststellten, machten auch im Jahr 2025 rund
ein Viertel aller Gefährdungseinschätzungen aus. In rund einem
Drittel der Fälle wurde zwar keine Kindeswohlgefährdung, jedoch ein
Hilfebedarf festgestellt. Mit einem Anteil von rund 42 % wurde bei
den meisten Verdachtseinschätzungen weder eine Kindeswohlgefährdung
noch ein Hilfebedarf festgestellt.
28 % mehr Fälle von
latenter Kindeswohlgefährdung Nachdem es im Jahr 2024 einen
überdurchschnittlichen Anstieg der Fälle akuter
Kindeswohlgefährdung gegeben hatte, gingen die Zahlen im Jahr 2025
um rund 3 % leicht zurück. 2025 nahmen die Jugendämter rund 10.700
Einschätzungen mit diesem Ergebnis vor. Dagegen lag die Zahl der
Fälle latenter Kindeswohlgefährdung mit fast 8.000 Fällen um rund
28 % über dem Vorjahreswert.
Bei einer latenten
Gefährdung lässt sich die gegenwärtige Gefahr nicht eindeutig
feststellen, sie kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.
Gegenüber dem Jahr 2020 gab es bei beiden Formen deutliche Zuwächse
– so wurden 2025 knapp 48 % mehr Fälle akuter Kindeswohlgefährdung
und rund 15 % mehr Fälle latenter Kindeswohlgefährdung
festgestellt.
Vernachlässigung war 2025 die häufigste Form
der Kindeswohlgefährdung Bei Fällen einer akuten oder latenten
Gefährdung der Kinder stellten die Jugendämter im Jahr 2025 in rund
9.800 Fällen Anzeichen für eine Vernachlässigung fest. Im Weiteren
gab es in rund 6.400 Fällen Anzeichen für eine körperliche und in
rund 7.100 Fällen Anzeichen für eine psychische Misshandlung.
Bei rund 1.300 Fällen stellten die Jugendämter Anzeichen
für sexuelle Gewalt fest. Es ist zu beachten, dass pro Fall mehrere
Anzeichen einer Gefährdung vorliegen können. In NRW lebten laut
Bevölkerungsfortschreibung zum 31. Dezember 2025 rund 3,0 Millionen
Minderjährige unter 18 Jahren.
Rein rechnerisch kamen damit
25 Verfahren zur Einschätzung des Kindeswohls auf 1.000 Kinder. Eine
akute bzw. latente Kindeswohlgefährdung wurde umgerechnet bei 6 von
1.000 Kindern und Jugendlichen in NRW festgestellt. Es ist jedoch zu
beachten, dass Verfahren zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung
mehrfach je minderjähriger Person erfolgen können.
Installation am
Kuhlenwall abgeschlossen: Neuer Standort für Anne Frank Mahnmal
Das vom Bildhauer Heinz Mack geschaffene Anne Frank Mahnmal
hat nach mehreren Umzügen seinen endgültigen Standort im Kuhlenwall
eingenommen. Mit Abschluss der Heckenbepflanzung präsentiert es sich
wieder in seiner ursprünglichen Gestaltung. Das Kunstwerk stand
zunächst im Mercatorviertel.

Das Anne Frank Mahnmal (Heinz Mack, 1988) steht am Kuhlenwall in
unmittelbarer Nähe der historischen Stadtmauer. Fotos Ilja Höpping /
Stadt Duisburg
Die Entwicklung des Stadtquartiers sorgte
jedoch dafür, dass vor sechs Jahren ein vorübergehender
Standortwechsel notwendig war. Hier zog es bereits zum Kuhlenwall,
änderte aber noch einmal den Platz. Nun konnte ein Standort in
unmittelbarer Nähe gefunden werden, der sowohl städtebaulich als
auch erinnerungskulturell überzeugt.

Entlang der Stadtmauer befinden sich schon mehrere Gedenkstätten zur
nationalsozialistischen Verfolgung: In kurzer Entfernung zum Anne
Frank Mahnmal steht zum einen das Breuste-Mahnmal zum „Gedenken an
die Duisburger Synagoge und die Opfer der Verfolgung“. Zum anderen
ist das Mahnmal für die ehemalige Duisburger Synagoge fußläufig
erreichbar. Außerdem liegt die Synagoge im Innenhafen nicht weit
entfernt.
Mit dem Umzug des Anne Frank Mahnmals wird der
Bereich entlang der historischen Stadtmauer als zusammenhängender
Erinnerungs- und Kulturraum weiter gestärkt.
Kulturdezernentin Linda Wagner betont: „Das Anne Frank Mahnmal
erinnert an die Millionen Opfer der nationalsozialistischen
Verfolgung und mahnt eindringlich dazu, jeder Form von
Antisemitismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit entschieden
entgegenzutreten. Mit seinem neuen Standort am Kuhlenwall wird es
Teil eines bedeutenden Erinnerungsortes in Duisburg, an dem die
Geschichte sichtbar bleibt. Hiermit setzen wir ein klares Zeichen
für Demokratie, Menschenwürde und Toleranz.“
Das Mahnmal
besteht aus einem etwa 2,57 Meter hohen Monolithen aus schwarzem
Granit, der sich aus einem Schotterfeld erhebt. In das Schotterfeld
ist der Name Anne Frank geschrieben. Die reduzierte Gestaltung
arbeitet mit einer klaren Symbolik: Der schwarze Granit steht für
Trauer, Tod und Erinnerung. Seine hochglanzpolierte Oberfläche wirkt
wie ein Spiegel und macht Betrachtende so selbst zum Teil des
Mahnmals.
Unpolierte Stellen im Granit erinnern an
Verletzungen und sichtbare Spuren von Gewalt. Das Schotterfeld
schafft bewusst Distanz zum Monument und unterstreicht den
respektvollen Umgang mit dem Erinnerungsort. Heinz Mack gehört zu
den bedeutendsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit. Er schuf
das Mahnmal 1988 als Zeichen gegen Gewalt und Antisemitismus. Das
Anne Frank Mahnmal zählt zu den prägenden Denkmälern der Stadt
Duisburg, die an den Holocaust erinnern.
Viele
Studenten im Ruhrgebiet leben noch bei den Eltern
"Hotel Mama" ist bei Studentinnen und Studenten im Ruhrgebiet
weiter besonders beliebt, wie aus einer Befragung des CHE Centrums
für Hochschulentwicklung hervorgeht. In den großen
Universitätsstädten Bochum, Dortmund und Essen wohnen zwischen 37,7
Prozent und 45,7 Prozent noch bei den Eltern, in Duisburg sind es
sogar 59,5 Prozent.
Das andere Extrem: In Witten leben nur
9,4 Prozent der Studenten im Elternhaus. Dafür wohnen besonders
viele in einer Mietwohnung, nämlich 45 Prozent. Noch höher ist der
Anteil im Ruhrgebietsvergleich nur in Hagen (47,3 Prozent).
Wohngemeinschaften sind in Witten ebenfalls beliebt (41,2 Prozent),
während in Hagen und Duisburg sich nur rund acht Prozent für eine WG
entschieden haben.
Studentenwohnheime spielen mit Anteilen
zwischen 0,6 Prozent (Witten) und 13,7 Prozent (Dortmund) nur eine
vergleichsweise kleine Rolle. Bundesweit liegt der Anteil an
Studenten, die noch im Elternhaus wohnen, bei 27,9 Prozent. Einen
ähnlich hohen Anteil weist das Wohnen in einer privaten Mietwohnung
mit 27,8 Prozent auf.
Rund ein Viertel wohnt in einer
Wohngemeinschaft, 15 Prozent in einem Studentenwohnheim. Für die
CHE-Studie wurden mehr als 87.000 Studenten in grundständigen
Studiengängen befragt. idr - Informationen:
https://www.che.de/download/check-wohnen-2026
Nachbarschaft feiert neugestalteten Biegerpark
Der Biegerpark lädt zum Feiern ein: Am Freitag, 17. Juli, dem
letzten Tag vor den Sommerferien, findet von 12 bis 17 Uhr das
Biegerparkfest statt. Gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt Duisburg
lädt das Projektteam die Nachbarschaft herzlich ein, den Park neu zu
entdecken und den Ferienstart im Grünen zu genießen. Anlass für das Fest
ist der in großen Teilen abgeschlossene Umbau des Biegerparks.
Als Teilprojekt der „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ wurde die
Anlage in den vergangenen Monaten umfassend aufgewertet. Wege wurden
saniert, neue Bänke aufgestellt und eine Klimaroute mit sechs Stationen
eingerichtet. Gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, den
Urbanisten e.V. und der Planergruppe aus Essen wurden im Rahmen eines
Beteiligungsprozesses Ideen für die Zukunft des Parks und für eine
anschauliche Umweltbildung entwickelt.
So sind ein „Grünes Klassenzimmer“, ein Gemeinschaftsgarten, ein
Auenrundweg und Schattenhäuschen Teil der Klimaroute. Informationstafeln
vermitteln Wissenswertes rund um Klima und Natur im Park. Darüber hinaus
haben die Urbanisten das Urban Game „Mission Biegerpark“ entwickelt, bei
dem Kinder und Jugendliche durch unterschiedliche Aufgaben zu Hüterinnen
und Hütern des Parks werden können.
Aktuell wird das Programm für das Biegerparkfest gemeinsam mit
Akteurinnen und Akteuren wie dem Deutschen Roten Kreuz, der
Kindernothilfe, der Imkerin Pia Aumeier und der Biologischen Station
Westliches Ruhrgebiet auf die Beine gestellt. Weitere Initiativen,
Gruppen und Engagierte, die sich mit einer Aktion oder einem Beitrag
beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, mitzumachen.
Ansprechpartnerin hierfür ist Anne Jonderko:
a.jonderko@wb-duisburg.de.
Repair-Café: Gemeinsam reparieren und Ressourcen schonen
Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg erhalten defekte Alltagsgegenstände eine
zweite Chance. Am Freitag, 17. Juli 2026, unterstützen ehrenamtliche
Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins DUISentrieb Besucherinnen
und Besucher dabei, kaputte Elektrokleingeräte, wackelige Kleinmöbel und
weitere Gegenstände wieder gebrauchsfähig zu machen.
Dabei steht nicht nur die Reparatur selbst im Mittelpunkt. Nach dem
Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe können die Teilnehmenden unter
fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen, Reparaturwissen erwerben und
praktische Fähigkeiten für zukünftige Reparaturen entwickeln. So stärkt
das Repair-Café den selbstständigen und bewussten Umgang mit
Alltagsgegenständen.
Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg
einen praktischen Beitrag zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung
leisten. Denn Gegenstände, die repariert und weiterverwendet werden,
müssen nicht entsorgt und ersetzt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.
Datum: Freitag, 17. Juli 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist
vorhanden.
Der darauffolgende Termin findet am Freitag, 14. August 2026, ebenfalls
von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt. Weitere Informationen
erhalten Interessierte bei der Abfallberatung per E-Mail an
abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Niedrigwasser: Schifffahrt und Industrie leiden - IHK
fordert noch mehr politische Unterstützung
Die hohen Temperaturen der letzten Wochen
haben Konsequenzen für die Wirtschaft. Der Rhein-Pegel sinkt immer
weiter. Weniger Wasser bedeutet geringere Ladung für Binnenschiffe.
Und damit höhere Transportkosten. Aktuell liegt der Rhein-Pegel in
Duisburg-Ruhrort bei etwa 1,73 Metern. Bis Freitag (17. Juli) wird
er voraussichtlich auf 1,67 Meter sinken und nähert sich dem
historischen Tiefstand aus Oktober 2018 (1,53 Meter).
Dazu
IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: „Das
Rhein-Niedrigwasser ist für unsere Schifffahrt und damit für unsere
Industrie ein Problem. Die Schiffe können nur ein Drittel der
üblichen Ladung mitnehmen. Das macht den Transport teuer und
erschwert die Versorgung der Industrie mit Rohstoffen. Noch können
die Schiffe fahren. Die Lager der Unternehmen sind gefüllt.
Ob 2026 ein ähnlich schweres Jahr wird wie der Hitzesommer 2018, ist
derzeit noch nicht abzusehen. Der Klimawandel wird aber wohl dazu
führen, dass derartige Ereignisse häufiger auftreten. Darauf müssen
wir uns vorbereiten. Die Unternehmen setzen auf neue, flachere
Schiffe. Die Wirtschaft braucht aber weiter politische
Unterstützung.
Gut ist: Die Binnenschifffahrt ist ins Sondervermögen aufgenommen
worden. Aber: Die Fahrrinne des Rheins muss weiter optimiert
werden. Was wir uns von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder
wünschen, sind weniger Hindernisse auf der gesamten Rhein-Strecke.
Dazu gehören auch die Felsen am Mittelrhein.“
Laut Schätzungen ist die Industrieproduktion beim Niedrigwasser 2018
deutschlandweit zeitweise um rund 1,5 Prozent zurückgegangen.

Zeitvergleich Rheinpegel Duisburg-Ruhrort 2018
und 2026; Auswertung: Niederrheinische IHK.
Ev.
Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich
startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine
Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt
seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur
an einem Sonntag - meist dem letzten - im Monat zur gemeinsamen
Mahlzeit nach dem Gottesdienst in das Gemeindezentrum an der
Emilstraße 27 ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen.
Beim nächsten Mittagstisch, am 26. Juli kommen um 12 Uhr
Schaschliktopf mit Beilage sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch.
Alles mit Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der
Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen
alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und
um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und
unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele
guttun. Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils
Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“
sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter
dem Projekt steht und selbst mit anpackt.
Quartiersmanagement „Stark im Norden“ lädt zum
Stadtteilforum und Finissage der Ausstellung „Hamborner Perspektiven“
ein
Beim kommenden Stadtteilforum Alt-Hamborn am Donnerstag, 16.
Juli, informiert das Quartiersmanagement des Modellvorhabens „Stark im
Norden“ in der Zeit von 17 bis 19 Uhr über den aktuellen Stand der
laufenden Projekte im Stadtteil.
Die Veranstaltung findet zum fünften Mal statt und wird in diesem Jahr
interaktiv gestaltet: Die Projektstände sind als Ausstellungsstationen
sowohl im Stadtteilbüro als auch im Außenbereich an den „Grünen Bänken“
vor dem Büro aufgebaut. Besucherinnen und Besucher können sich dort
selbstständig informieren und mit den jeweils anwesenden
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern ins Gespräch kommen.
Parallel dazu wird im Stadtteilbüro am Hamborner Altmarkt 8 die
Finissage der Ausstellung „Hamborner Perspektiven“ des Künstlers
Stephanus Schmitz gefeiert. Die Ausstellung zeigt in Gemälden und
Linoldrucken die Sichtweisen von drei Generationen der Familie Schmitz
auf den Stadtteil.
Die Begrüßung der Finissage übernimmt Asli Sevindim, Leiterin der
Abteilung „Integration“ im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie,
Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
Sie steht im Anschluss für einen Austausch zur Verfügung. Für
erfrischend-sommerliche Getränken und kleine Snacks wird gesorgt.

E-Scooter-Unfälle steigen um 38,1 Prozent: DVR fordert
Befähigungsnachweis und Mindestalter von 15 Jahren
Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit
Personenschaden ist im Jahr 2025 drastisch gestiegen. Nach aktuellen
Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahm ihre Zahl
gegenüber 2024 um 38,1 Prozent von 11.944 auf 16.496 zu. Bei
E-Scooter-Unfällen kamen 2025 insgesamt 38 Menschen ums Leben, was
im Vergleich zu 2024 mit 27 Getöteten einem Anstieg um 40,7 Prozent
entspricht.

© Daniela Stanek, DVR
Auch die Zahl der Schwerverletzten
stieg deutlich um 25,2 Prozent von 1.513 auf 1.895. Bei den
Leichtverletzten gab es einen Zuwachs um 41,6 Prozent von 11.433 im
Jahr 2024 auf 16.184 im Jahr 2025.
Befähigungsnachweis für
sichere Mobilität einführen Als einen Baustein zur Verhütung von
E-Scooter-Unfällen fordert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR)
die Einführung eines E-Scooter-Befähigungsnachweises für alle
Verkehrsteilnehmenden, die keinen Führerschein besitzen. Das
Unfallgeschehen deutet darauf hin, dass es häufig an
Regelkenntnissen und Fahrfähigkeiten im Umgang mit E-Scootern
mangelt.
„Wir müssen sicherstellen, dass alle, die mit einem
E-Scooter unterwegs sind, die wichtigsten Regeln kennen und ihr
Fahrzeug sicher beherrschen“, sagt DVR-Präsident Manfred Wirsch.
„Deshalb brauchen wir einen Befähigungsnachweis, vergleichbar mit
der Mofa-Prüfbescheinigung. Dabei sollten grundlegende
Verkehrsregeln ebenso vermittelt werden wie die sichere
fahrphysikalische Beherrschung des Fahrzeugs. Jugendliche könnten
eine solche Ausbildung bereits im schulischen Kontext absolvieren.“
Mindestnutzungsalter von 14 auf 15 Jahre anheben Eine
aktuelle Auswertung des DVR auf Basis der Destatis-Daten
verdeutlicht das Risiko für jüngere Altersgruppen. Demnach waren im
Jahr 2025 2.200 der verunglückten E-Scooter-Fahrerinnen und -Fahrer
oder unerlaubt Mitfahrenden jünger als 15 Jahre. Vier von ihnen
kamen ums Leben, 211 wurden schwer verletzt. Vor diesem Hintergrund
fordert der DVR, das Mindestalter für die Nutzung von E-Scootern von
14 auf 15 Jahre anzuheben.
„Wer ein motorisiertes Fahrzeug im
Straßenverkehr bewegt, braucht die nötige Reife und Erfahrung“,
betont Manfred Wirsch. „Die Unfallzahlen zeigen deutlich, dass das
Mindestalter auf 15 Jahre angehoben werden muss.“
Fahrverhalten überdenken und Regeln konsequent durchsetzen Laut
Destatis war das häufigste Fehlverhalten von E-Scooter-Fahrendenden
die falsche Benutzung der Fahrbahn oder von Gehwegen mit einem
Anteil von 21,6 Prozent. Dahinter folgten das Fahren unter
Alkoholeinfluss mit 10,9 Prozent sowie eine nicht angepasste
Geschwindigkeit mit 8,4 Prozent.
„Viele Regeln im
Straßenverkehr sind bekannt und leicht verständlich. Trotzdem
entscheiden sich manche bewusst dagegen, sie einzuhalten“, sagt
Manfred Wirsch. „Wo Regeln bewusst missachtet werden, braucht es
mehr Kontrollen durch die Polizei, damit Verkehrsregeln konsequent
durchgesetzt werden.“
Sichtbarkeit verbessern:
Seitenmarkierungsleuchten einführen Vor allem beim Queren von
Fahrbahnen werden E-Scooter-Fahrende bei Dämmerung oder Dunkelheit
häufig übersehen. Der DVR fordert deshalb eine verpflichtende
Ausstattung der Fahrzeuge mit gelben, aktiv leuchtenden
Seitenmarkierungsleuchten. Für Bestandsfahrzeuge sollten zudem
Reflektoren an der Lenkstange vorgeschrieben werden, um die
seitliche Erkennbarkeit zu verbessern.
Bund und Länder müssen
nachsteuern Der DVR begrüßt die ab 2027 geltende Blinkerpflicht
für Neufahrzeuge sowie die angehobenen Verwarngelder für unerlaubte
Gehwegnutzung und das Fahren zu zweit. Positiv bewertet der DVR auch
die geplante Einbeziehung von E-Scootern in die Gefährdungshaftung
der Fahrzeughalter, die sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren
befindet. Diese Regelung soll Menschen, die durch rücksichtslos
abgestellte E-Scooter verletzt werden, den Zugang zu Entschädigungen
erleichtern.
„Angesichts der alarmierenden Unfallbilanz
appelliere ich an Bund und Länder, bei den Regeln für E-Scooter
kontinuierlich nachzusteuern“, sagt Manfred Wirsch. „Ein
Befähigungsnachweis, ein Mindestalter von 15 Jahren und eine bessere
Sichtbarkeit können dazu beitragen, die Zahl schwerer Unfälle
wirksam zu senken.“
Zudem rät der DVR dringend zum
Selbstschutz: „Wer mit dem E-Scooter sicher unterwegs sein will,
sollte sich nicht nur an die Verkehrsregeln halten und
vorausschauend fahren, sondern auch einen Helm tragen, um das Risiko
schwerer Kopfverletzungen zu reduzieren“, rät Manfred Wirsch.

Wer hätte das gedacht:
Wohnungs-Durchschnittsgröße 94
Quadratmeter 44,0 Millionen Wohnungen in
Deutschland zum Jahresende 2025 • 0,4 %
oder 196 000 Wohnungen mehr als zum Jahresende 2024 • Mehr als
die Hälfte der Wohnungen befindet sich in Mehrfamilienhäusern •
Eine Durchschnittswohnung ist 94,0 Quadratmeter groß, die
durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf beträgt 49,5 Quadratmeter
Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44,0 Millionen
Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren
das 0,4 % oder 196 000 Wohnungen mehr als Ende 2024. Im
Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2015 erhöhte sich der
Wohnungsbestand um 6,0 % oder 2,5 Millionen Wohnungen. Die
Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 8,9 % auf
4,1 Milliarden Quadratmeter.

Deutschlandweit 23,6 Millionen Wohnungen
in 3,5 Millionen Mehrfamilienhäusern Von den 44,0 Millionen
Wohnungen zum Jahresende 2025 befanden sich rund 43,1 Millionen oder
98,0 % in Wohngebäuden, mehr als die Hälfte davon (54,9 % oder
23,6 Millionen Wohnungen) in Mehrfamilienhäusern. Im Durchschnitt
bestand damit jedes der deutschlandweit 3,5 Millionen
Mehrfamilienhäuser aus 6,7 Wohnungen.
Die 13,5 Millionen
Einfamilienhäuser machten knapp ein Drittel (31,3 %) der Wohnungen
in Wohngebäuden aus. 5,5 Millionen Wohnungen (12,8 %) befanden sich
in den insgesamt 2,8 Millionen Zweifamilienhäusern und weitere 0,4
Millionen (1,0 %) in Wohnheimen (zum Beispiel für Studierende,
Geflüchtete oder Wohnungslose).
In
Nichtwohngebäuden waren rund 890 000 oder 2,0 % aller Wohnungen
untergebracht. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in
Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.
Gesamtwohnfläche und Wohnfläche pro Kopf zeigen langfristige Trends
auf Die Entwicklung der Gesamtwohnfläche und der durchschnittlichen
Wohnfläche pro Kopf zeigt langfristige Trends der Wohnraumstruktur.
Diese Kennzahlen geben jedoch keine Auskunft über die
Nutzung oder Verteilung des Wohnraums, etwa nach soziodemografischen
Merkmalen wie der Haushaltsgröße oder siedlungsstrukturellen
Merkmalen. Auch der Wohnungsleerstand wird nicht berücksichtigt.
Dennoch sind beide Kennzahlen wichtig, da sie langfristige
Vergleiche der Wohnraumstruktur ermöglichen.
Durchschnittswohnung Ende 2025 um 2,4 Quadratmeter größer als Ende
2015 Die Gesamtwohnfläche aller Wohnungen stieg in den Jahren
von 2015 bis 2025 um 8,9 % und damit etwas stärker als die Zahl der
Wohnungen (+6,0 %). Die Wohnungen in Deutschland wurden somit im
Durchschnitt größer: Zum Jahresende 2025 betrug die
durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung 94,0 Quadratmeter, die
durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf lag bei 49,5 Quadratmetern.
Damit
haben sich die Wohnfläche je Wohnung seit dem Jahr 2015 um
2,4 Quadratmeter (+2,6 %) und die Wohnfläche je Einwohnerin und
Einwohner um 3,3 Quadratmeter (+7,1 %) erhöht. Da der
Wohnungsbestand seit 2015 insgesamt etwas stärker wuchs als die
Bevölkerung, verringerte sich das Verhältnis "Personen je Wohnung"
leicht: Ende 2025 betrug das Verhältnis gut 1,9 Personen je Wohnung,
während es Ende 2015 knapp 2,0 Personen je Wohnung waren.
Sterbefallkalender NRW: Einfluss von Wärmebelastung auf
Mortalität * Kalender weist tagesscharfe
Sterbefallzahlen von 2015 bis 2025 aus * Ergänzende Daten des
Deutschen Wetterdienstes und des Robert Koch-Instituts zeigen
Einflussfaktoren * Phasen extremer Wärmebelastung im Sommer
beeinflussten die Zahl der Sterbefälle deutlich
Nicht erst
seit der langanhaltenden Hitzeperiode in der zweiten Junihälfte 2026
stellt sich die Frage nach den gesundheitlichen Auswirkungen
extremer Temperaturen auf die Bevölkerung in NRW. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, liefert der neue Sterbefallkalender
NRW mit den Daten der Jahre 2015 bis 2025 wichtige Erkenntnisse
zum Einfluss von Wärmebelastung auf die Mortalität.
Höhere
Mortalität während Hitzephasen Das Sterbegeschehen der Jahre
2015 bis 2025 weist ein ausgeprägtes saisonales Muster auf, bei dem
die Mortalität in den Wintermonaten höher liegt als im Sommer.
Dennoch können Phasen extremer Wärmebelastung im Sommer die Zahl der
Sterbefälle deutlich beeinflussen.
Besonders stark zeigte
sich dieser Zusammenhang im Jahr 2019. Begleitend zu den
Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes war ein Anstieg der
Sterbefälle zu konstatieren. Während Anfang Juli 2019 in
Nordrhein-Westfalen noch weniger als 560 Personen pro Tag
verstarben, stieg diese Zahl mit Beginn der extremen Wärmebelastung
auf 906 Fälle am 26. Juli desselben Jahres an.
Bemerkenswert
ist, dass die Mortalität während dieses kurzen Zeitraums das Maximum
der vorangegangenen Wintermonate 2018/2019 – 687 Sterbefälle am 28.
Januar – sogar deutlich übertraf. Welchen Einfluss neben Hitze das
Infektionsgeschehen in den Wintermonaten hat und welche Rolle das
Alter der Verstorbenen spielt – diese Fragen beantwortet die Analyse
„Sterbegeschehen
in Nordrhein-Westfalen“ anhand des neuen Sterbefallkalenders
NRW.
Daten zu einer möglichen Übersterblichkeit in NRW
während der zweiten Junihälfte 2026 liegen aktuell noch nicht vor.
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Bundesergebnisse für die
entsprechende Woche hier.
Landesergebnisse veröffentlicht das Statistische Bundesamt an
gleicher Stelle voraussichtlich am 28. Juli 2026.
90 Jahre Autobahnmeisterei Duisburg
Sie gehört zu den ältesten Meistereien im
Autobahnnetz: Die Autobahnmeisterei Duisburg. Nun wird der 90.
Geburtstag gefeiert. „Wir freuen uns, am 8. August, zwischen 10 und
16 Uhr zahlreiche Gäste begrüßen zu können. Jeder, der wissen
möchte, was wir hier tagtäglich so machen, ist herzlich eingeladen“,
sagt Meisterei-Leiter Frank Reimers.

Drohenfoto Autobahnmeisterei/Autobahn GmbH
So gibt es eine
große Fahrzeug- und Maschinenausstellung, bei der gerade die kleinen
Fans auch mal „auf den Bock“ klettern dürfen. Sie dürfen natürlich,
wie auch die „Großen“ das Meisterei-Gelände im Kreuz Kaiserberg
erkunden. Es gibt diverse Aktionen für Jung und Alt. So stellen die
Straßenwärter ihren Beruf vor – schließlich wird kontinuierlich nach
Nachwuchs gesucht.
„Wir in vielen anderen Bereichen
verlassen uns in den kommenden Jahren viele Kollegen Richtung
Ruhestand. Daher brauchen wir neue, motivierte neue Leute“, sagt
Reimers. Kinder können sich derweils auf der Hüpfburg austoben, sich
an der Torwand versuchen oder schminken lassen.
Als die
Meisterei 1936 ihren Dienst aufnahm, wurde wenig später, am 12.
Dezember 1936, der Reichsautobahnabschnitt Oberhausen (heute
Anschlussstelle Oberhausen-Lirich) - Düsseldorf-Nord (heute
Autobahnkreuz Breitscheid) freigegeben. Damals war die Meisterei
allerdings noch nicht „nur“ auf Autobahnen spezialisiert, sondern
kümmerte sich auch um weitere Straßen.
Erst mit dem Start
der Autobahn GmbH vor fünf Jahren änderte sich das Aufgabengebiet.
Dieses umfasst die A40 von Duisburg-Rheinhausen bis
Gelsenkirchen-Süd, die A42 zwischen Duisburg-Baerl und
Duisburg-Neumühl, die A59 von Dinslaken-West bis zum Autobahnkreuz
Duisburg-Süd, die A524 zwischen Huckingen und kurz vor Lintorf und
die A3 zwischen Oberhausen-Lierich und bis kurz vor Duisburg-Wedau
sowie ein kleines Stück der A52 in Nähe des Dreiecks Essen-Ost.
Fakten 84,488 Autobahnkilometer (einfach bemessen),
4 Autobahnkreuze, 47 Anschlussstellen, 865 Ingenieurbauwerke
• 533 Brückenbauwerke • 332 Schilderbrücken 3 Tunnel
Über die
Autobahn GmbH des Bundes: Die Autobahn GmbH des Bundes ist
verantwortlich für die Planung, den Bau, den Betrieb, die Erhaltung,
die Finanzierung, das Verkehrsmanagement sowie die vermögensmäßige
Verwaltung der Bundesautobahnen. Seit dem Betriebsstart am 1. Januar
2021 vereint die Autobahn GmbH die Vorteile einer zentral
aufgestellten Organisation mit den Stärken der regionalen
Verankerung ihrer zehn Niederlassungen.
Mit mehr als 13.000
Kilometern Autobahnnetz ist die Gesellschaft einer der größten
Autobahnbetreiber Europas. Die Niederlassung Rheinland mit Hauptsitz
in Krefeld betreibt rund 1.200 Kilometer Autobahn entlang der
Rheinschiene und im westlichen Ruhrgebiet. Zur Niederlassung gehören
die Außenstellen in Krefeld, Köln, Essen und Euskirchen. Vor Ort
sorgen 15 Autobahnmeistereien für fließenden Verkehr.
www.autobahn.de
Wichtige Investition in den Hochwasserschutz: Durchfahrt des
Sperrtors am Marientor wird während der Bauarbeiten gesperrt
Die Sanierung des Sperrtors am Marientor geht in die nächste Phase.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben im Namen und Auftrag der
Stadt Duisburg die Bauleistungen für die umfassende Erneuerung des
zentralen Hochwasserschutzbauwerks ausgeschrieben.
Mit der
Maßnahme wird das Sperrtor für die kommenden Jahrzehnte gesichert.
Für die dringend notwendige Sanierung wurden durch die
Bezirksregierung Düsseldorf Finanzmittel in Höhe von mehr als 20
Millionen Euro bewilligt.
Das Sperrtor am Marientor liegt
zwischen Außenhafen und Innenhafen und bildet eine wichtige
Schutzlinie für die tief liegenden Bereiche der Duisburger
Innenstadt. Bei Rheinhochwasser schützt die Anlage den Innenhafen
und die Innenstadt. Rund 20.000 Menschen sowie Vermögenswerte von
mehr als zwei Milliarden Euro werden durch das
Hochwasserschutzbauwerk geschützt.
Das fast 100 Jahre alte
Sperrwerk entspricht in wesentlichen Teilen nicht mehr den heutigen
technischen Anforderungen. Nach mehr als 90 Jahren Betriebszeit sind
zentrale Bauteile der Anlage sanierungs- und erneuerungsbedürftig.
Dazu zählen insbesondere das Sperrtor selbst, die Maschinen- und
Anlagentechnik sowie weitere technische Komponenten der
Hochwassersperrtoranlage.
Das Tor
selbst wird vollständig ersetzt. Dafür wird das Bauwerk entsprechend
angepasst; zudem wird die maschinelle Ausrüstung modernisiert. Ziel
der Maßnahme ist es, die Funktionsfähigkeit und Sicherheit des
Bauwerks langfristig zu erhalten und es an heutige technische
Anforderungen anzupassen.
„Das Sperrtor am Marientor ist ein
zentraler Baustein des Duisburger Hochwasserschutzes. Mit der
geplanten Sanierung investiert die Stadt in die Sicherheit der
Menschen in der Innenstadt und in den Schutz wichtiger
Infrastruktur“, sagt Thomas Köhne, Bereichsleiter für die
Ingenieur-Bauwerke, Deichbau und Hochwasserschutz. „Uns ist bewusst,
dass die Maßnahme während der Bauzeit mit Einschränkungen verbunden
sein wird. Wir werden daher frühzeitig und transparent über die
weiteren Schritte informieren.“
Die Sanierung hat zur Folge,
dass die Durchfahrt am Sperrtor während der Bauarbeiten dauerhaft
gesperrt werden muss. Die Sperrung ist vor allem aus Gründen des
Arbeitsschutzes erforderlich, damit die Arbeiten sicher und
fachgerecht durchführt werden können.
An beiden Seiten des
Tores wird der Arbeitsbereich mithilfe von Tauchkästen
trockengelegt. Durch die dadurch verengte Durchfahrt wäre das Risiko
zu groß, dass ein Schiff mit einem Tauchkasten kollidiert und der
Baustellenbereich in der Folge geflutet wird. Zeitweise wird die
Durchfahrt auch vollständig trockengelegt.
Zu diesem Zweck
wird zunächst ein zweiter Dammbalkenverschluss auf der Außenseite
des Sperrtors errichtet. Zusammen mit dem bereits vorhandenen
Dammbalkenverschluss kann so die gesamte Breite des Tores
trockengehalten werden.
Der Hochwasserschutz bleibt auch
während der Bauzeit gewährleistet. Der im Jahr 2016 fertiggestellte
Notverschluss, der bisher als Redundanz für das Sperrtor fungierte,
wird während der hochwassergefährdeten Zeit vom 1. November bis 31.
März dauerhaft geschlossen. Eine Durchfahrt ist in diesem Zeitraum
nicht möglich.
Die betroffenen Nutzerinnen und Nutzer des
Hafens werden rechtzeitig über Beginn, Dauer und konkrete
Auswirkungen der Sperrung informiert, sobald die weiteren Bauabläufe
feststehen. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens sollen die
Bauarbeiten nach aktueller Planung im Frühjahr 2027 beginnen. Die
Fertigstellung ist für 2029 vorgesehen.

Copyright: WBD
QR-Codes auf Duisburger Spielplätzen
stärken Schutz der Kinderrechte Das Jugendamt Duisburg
hat im Zuge der kommunalen Spielraumplanung ein neues
Präventionsprojekt („Privat bleibt privat – auch für Dein Kind“)
gestartet, das Familien direkt im Alltag anspricht. Auf vier
ausgewählten Spielplätzen (Franz-Lenze-Platz in Walsum, Stadtpark
Meiderich, Wambachgrund im Stadtsüden und am Toeppersee im Bezirk
Rheinhausen) wurden von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg QR-Code-
Schilder installiert.

Das Jugendamt Duisburg hat im Zuge der kommunalen Spielraumplanung
ein neues Präventionsprojekt gestartet, das Familien direkt im
Alltag erreicht. Auf ausgewählten Spielplätzen (hier am Toeppersee
im Bezirk Rheinhausen) wurden QR-Code-Schilder installiert. Foto:
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Diese führen zu einer
Informationsseite, die für den verantwortungsvollen Umgang mit
Kinderfotos in sozialen Medien sensibilisiert und über die Risiken
der Veröffentlichung aufklärt: https://www.duisburg.de/kinderfotos.
Durch die Platzierung an Orten, an denen sich Familien regelmäßig
aufhalten, sollen die Informationen niedrigschwellig und alltagsnah
vermittelt werden – direkt dort, wo sie eine hohe Relevanz
entfalten.
Ziel des Projekts ist es, das Bewusstsein für
Kinderrechte im digitalen Raum zu stärken. Im Fokus stehen der
Schutz der Privatsphäre, mögliche Folgen unbedachter Online-Beiträge
sowie praxisnahe Hinweise für einen sicheren Umgang mit digitalen
Medien. Die QR-Codes unterstützen Eltern dabei, digitale
Entscheidungen bewusst und im Sinne der Rechte ihrer Kinder zu
treffen.
Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur
präventiven Kinder- und Jugendarbeit in Duisburg und setzt zugleich
ein deutliches Zeichen für die Wahrung von Kinderrechten im
digitalen Umfeld.
Halbjahresbilanz 2026: Erfolgreiche
„Null-Toleranz“-Aktionen im
Stadtgebiet
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt
Duisburg hat in Zusammenarbeit
mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im ersten Halbjahr 2026
einmal im Monat in den Duisburger Stadtteilen
„Null-Toleranz“-Aktionen
durchgeführt.
Die Aktionen fanden von Januar bis Juni in den
Ortsteilen Altstadt, Dellviertel, Hamborn, Marxloh, Walsum,
Rheinhausen, Hochfeld,
Meiderich, Duissern, Innenstadt sowie Neudorf statt. Insgesamt
wurden in
den sechs Monaten über 7.400 Maßnahmen getroffen.
„Die
Ergebnisse der Null-Toleranz-Aktionen zeigen deutlich: Unsere
Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Deswegen schauen wir auch künftig
ganz
genau hin und werden konsequent gegen die vorgehen, die sich nicht
an die
Regeln halten“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Zahlen der Abfallaufsicht und WBD
In den vergangenen sechs Monaten waren die
Mitarbeitenden der Abfallaufsicht wochentags und am Wochenende mit
einer Früh- und
Spätschicht im jeweiligen Stadtteil präsent.
Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt
• 120 wilde Müllkippen festgestellt und
durch die WBD beseitigt (davon
konnten 88 Fahrten den jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt
werden),
• 90 Ordnungswidrigkeitenverfahren
eingeleitet (zum Beispiel für das
illegale Entsorgen größerer Müllmengen)
• und 58 Schrottfahrzeuge festgestellt
Zahlen des städtischen Außendienstes (SAD)
Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD
wurden
• 58 Ordnungswidrigkeitenverfahren
eingeleitet,
• zwei Platzverweise erteilt und zwei
unerlaubte Sondernutzungen
festgestellt,
• 65 Verwarnungsgelder erhoben, unter
anderem wegen Ruhestörungen, aggressivem Betteln, Rauchen auf
Kinderspielplätzen sowie wegen freilaufender Hunde,
• 11 Gefahren- sowie 67 Schrottfahrzeuge
gekennzeichnet.
Zahlen der städtischen Verkehrsüberwachung
Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch
verstärkt Mitarbeitende der
Verkehrsüberwachung im Einsatz. So wurden insgesamt 4.367
kostenpflichtige Verwarnungen und Bußgelder wegen verbotswidrigen
Haltens oder Parkens erteilt. Außerdem mussten 31 Fahrzeuge
abgeschleppt
werden. Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale
Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 2.368 kostenpflichtige
Verwarnungen und
Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen
Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.
Über 92.000 Maßnahmen seit 2016
Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende
2016 in Zusammenarbeit mit
den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem
Duisburger
Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz /
ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. Mit der Aktion soll
unter
anderem die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen
Stadtteilen
bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.
Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 mehr
als 92.000 Maßnahmen
durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022 fanden keine
„Null-Toleranz“- Aktionen aufgrund der Corona-Pandemie statt.
Logistikmarkt im Ruhrgebiet schneidet im ersten Halbjahr
überdurchschnittlich ab Der Logistikmarkt Ruhrgebiet
zieht zur Jahresmitte eine außergewöhnlich positive Zwischenbilanz.
Mit einem Flächenumsatz von 280.000 Quadratmetern wurden sowohl das
Vorjahresvolumen (201.000 Quadratmeter) als auch der zehnjährige
Durchschnittswert (228.000 Quadratmeter) jeweils deutlich um 39 bzw.
23 Prozent übertroffen.
Dies ergibt die Analyse des
Immobiliendienstleisters BNP Paribas Real Estate. Die Mietpreise
haben sich nach Anstiegen im letzten Jahr in den vergangenen sechs
Monaten stabil präsentiert. In der Spitze wurden für Premium-Objekte
bis zu acht Euro je Quadratmeter gezahlt, im Durchschnitt waren es
6,70 Euro/Quadratmeter.
Die hohe Marktdynamik im Ruhrgebiet
erstreckte sich über fast alle Segmente. Führend waren
Logistikdienstleister, die mit einem Vermietungsvolumen von rund
183.000 Quadratmetern einen Rekordumsatz erzielten. idr -
Informationen:
https://www.realestate.bnpparibas.de/marktberichte/logistikmarkt/ruhrgebiet-report
ADAC Stauprognose: 17. bis 19. Juli -
Nordrhein-Westfalen startet in die Sommerferien/ Staugefahr steigt
weiter Mit dem Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen erreicht die
Sommerreisewelle ihren nächsten Höhepunkt. Bis auf Bayern und
Baden-Württemberg haben nun alle Bundesländer Sommerferien.
Entsprechend voll wird es auf den Autobahnen.
Zusätzlich
sorgen Urlauber aus den europäischen Nachbarländern, in denen
ebenfalls Ferien sind, für noch mehr Verkehr auf den wichtigsten
Reiserouten. Besonders am Freitagnachmittag und am Samstagvormittag
müssen Autofahrer mit langen Staus rechnen.
Neben dem
Urlaubsverkehr sind auch zahlreiche Ausflügler unterwegs. Bei
schönem Wetter steigt die Staugefahr auf den Strecken in Richtung
Alpen, Mittelgebirge, Küsten und Seen noch einmal deutlich an. Am
Samstag- und Sonntagabend ist zudem mit dichtem Rückreiseverkehr zu
rechnen. Bundesweit gibt es rund 1.000 Baustellen, die den Verkehr
zusätzlich ausbremsen.
Erhebliche Verkehrsbehinderungen und
hoher Parkdruck sind auch rund um große Veranstaltungen wie die
„Größte Kirmes am Rhein” in Düsseldorf, das „Parookaville Festival”
in Weeze, das „Deichbrand Festival” bei Cuxhaven sowie den „Großen
Preis von Belgien” in Spa-Francorchamps zu erwarten.
Besonders staugefährdete Autobahnen in Deutschland A1 Lübeck –
Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln A2 Oberhausen – Dortmund –
Hannover – Berliner Ring A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt –
Nürnberg sowie Passau – Linz A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe –
Basel A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg A7 Flensburg –
Hamburg – Hannover – Kassel – Ulm – Füssen/Reutte A8 Karlsruhe –
Stuttgart – München – Salzburg A9 Berlin – Leipzig – Nürnberg –
München A10 Berliner Ring A20 Lübeck – Rostock A24 Hamburg
– Berliner Ring A81 Singen – Stuttgart – Heilbronn A95 München
– Garmisch-Partenkirchen A96 München – Lindau A99 Autobahnring
München
Auch im benachbarten Ausland müssen Reisende mit
erheblichen Verzögerungen rechnen. In Österreich führen
Ferienverkehr und zahlreiche Baustellen auf den wichtigsten
Nord-Süd-Verbindungen zu langen Staus. Besonders betroffen sind die
West-, Tauern-, Inntal-, Brenner-, Pyhrn- und Rheintalautobahn.
Auf der
Brennerautobahn dauern die Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke an.
Auch auf der Fernpassroute und der Arlbergstraße muss mit stockendem
Verkehr gerechnet werden. In Tirol gelten an den Wochenenden erneut
Abfahrtssperren auf zahlreichen Ausweichstrecken. Am Montag, dem 20.
Juli, findet zusätzlich wieder eine Blockabfertigung für den
Lkw-Verkehr am Grenzübergang Kufstein statt.
In der Schweiz
bleibt die Verkehrslage auf den klassischen Transitachsen
angespannt. Besonders betroffen sind die Gotthard-Route (A2), die
San-Bernardino-Route (A13) sowie die Autobahnen A1 und A3. Auch in
Italien muss auf der Brennerroute (A22) sowie auf der Strecke
zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua mit erheblichem
Reiseverkehr gerechnet werden.
Bei der Rückreise nach
Deutschland sollten Autofahrer außerdem mögliche Wartezeiten an den
Grenzen einkalkulieren. Insbesondere an den Übergängen aus
Österreich, Polen, Tschechien und der Schweiz kann es aufgrund der
Grenzkontrollen zu Verzögerungen kommen.
Für Lkw über 7,5
Tonnen gilt am Sonntag das übliche Fahrverbot. Zusätzlich gilt noch
bis zum 31. August das Ferienfahrverbot an Samstagen von 7 bis 20
Uhr auf zahlreichen Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen.
Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.
Urlaubsfahrt mit Hindernissen: Was ist beim Unfall zu tun?
- Warnweste nicht vergessen - Unfallbericht: Unterschiedliche
Beweiskraft in unterschiedlichen Ländern - Zuhause oder im
Ausland reparieren?
Sommer und Ferien: ein unschlagbares Duo.
Bei Urlaubsbeginn atmen alle tief durch und denken an Erholung.
Niemand rechnet mit einem Unfall. Doch wenn es wirklich passiert,
ist es gut, vorbereitet zu sein.
Die HUK-COBURG rät, vor dem
Aussteigen eine Warnweste anzuziehen. In den meisten europäischen
Ländern ist das Tragen Pflicht. Wer ohne erwischt wird, muss zahlen.
Die Höhe des Bußgeldes variiert: Die Spanne reicht von 14 Euro bis
zu ein paar hundert Euro. Oft müssen nicht nur Auto- sondern auch
Motorradfahrer eine Leuchtweste tragen.
Ebenso variabel
gehen die Staaten mit der Frage um, ob Warnwesten nur für den Fahrer
oder für alle Fahrzeuginsassen vorhanden sein müssen. Mit einem
Exemplar für jeden ist man immer auf der sicheren Seite.
Es
gibt keine Vorschrift zur Aufbewahrung von Warnwesten. Aber um sie
vor dem Aussteigen anziehen zu können, müssen sie griffbereit
liegen, am besten im Handschuhfach oder in den Seitenfächern der
Türen.
Genauso wichtig wie die Warnweste ist das Absichern
der Unfallstelle mit einem Warndreieck. Liegt die Unfallstelle in
einer Kurve oder vor einer Kuppe, muss das Dreieck immer davor
aufgestellt werden. Am wichtigsten ist, die anderen
Verkehrsteilnehmer rechtzeitig und deutlich sichtbar vor der
Gefahrenstelle zu warnen.
Zudem gibt es Staaten, wie zum
Beispiel Polen oder Rumänien, die vorschreiben, jeden Unfall der
Polizei zu melden. Um nichts falsch zu machen, ist ein Anruf bei der
Polizei also immer richtig. Selbst wenn sie – wie mancherorts üblich
– nur große Sach- oder Personenschäden aufnimmt.
Mit oder
ohne Polizei, ein Unfall muss protokolliert werden. Nur wer
Ansprüche belegen kann, hat Anspruch auf Entschädigung. Deshalb
gehört der europäische Unfallbericht - den man bei seiner
Kfz-Versicherung bekommt - ins Handschuhfach. Wer die Fragen nach
den Personalien der Unfallbeteiligten und Zeugen, der Versicherung
und dem Unfallhergang sorgfältig beantwortet, hat eine solide Basis
für die Schadenregulierung gelegt. Aber natürlich sollten auch noch
Fotos von der Unfallstelle gemacht werden. Den Europäischen
Unfallbericht gibt es für manche Länder zweisprachig.

Auch im Urlaub können Unfälle passieren. Es ist gut, vorbereitet zu
sein. Foto: HUK-COBURG
Wichtig: In vielen europäischen
Staaten, z. B. in Frankreich, kommt dem Europäischen Unfallbericht
eine ungleich wichtigere Rolle zu als in Deutschland. Der
Unterschreibende erkennt den Inhalt unwiderruflich an. Anmerkungen
oder Widersprüche müssen unbedingt unter Punkt 14 festgehalten
werden. Bei Widersprüchen oder Sprachschwierigkeiten füllt am besten
jeder seinen eigenen Bericht aus und unterzeichnet ihn. Anschließend
werden die Kopien ausgetauscht.
Nicht allein in diesem Punkt
unterscheidet sich die Schadenregulierung der einzelnen Länder.
Sobald es im Ausland kracht, gilt für die Schadenregulierung in der
Regel nationales Recht: So stehen Geschädigten z.B. Wertminderung,
Nutzungsausfall oder auch Mietwagenkosten nicht in allen
europäischen Staaten zu oder sie liegen deutlich hinter den
hierzulande üblichen Summen.
Kfz-Versicherte mit einer Ausland-Schadenschutz-Versicherung müssen
darüber nicht nachdenken. Dieses Zusatzmodul zur
Kfz-Haftpflichtversicherung garantiert, dass der eigene Versicherer
Personen- und Sachschäden so reguliert, als hätte sich der Unfall im
Inland ereignet. Statt der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung
reguliert dann der eigene Versicherer den durch einen Dritten
verursachten Schaden.
Reparatur im Urlaub oder zu Hause
Natürlich trübt ein Unfall die Urlaubsfreude, doch muss er die
Ferien nicht komplett verderben. Ist das Auto nicht mehr fahrbereit,
gibt es ungeklärte Fragen: Ein Schutzbrief, wie ihn die meisten
Kfz-Versicherer anbieten, hilft. Das gilt auch, wenn Betroffene sich
in der fremden Sprache nur schwer oder gar nicht verständigen
können. Hier fungiert der Schutzbriefanbieter als Bindeglied und
unterstützt telefonisch bei Verständigungsproblemen.
Unfall
oder Panne lassen den Stresspegel steigen. Gut, vor Reiseantritt die
Notrufnummer mit deutscher Vorwahl einzuspeichern. Gibt es eine App,
gehört auch sie auf das Mobiltelefon. Nach dem Erstkontakt übernimmt
der Schutzbriefanbieter die Pannen- und Unfallorganisation.
Entweder wird das Auto vor Ort fahrbereit gemacht oder zur Reparatur
in eine Werkstatt abgeschleppt. Verzögert sich die Reparatur,
unterstützt der Schutzbriefanbieter in der Regel auch die
Umorganisation des Urlaubs. Bei einer kurzen Urlaubsunterbrechung
brauchen Kunden ein Hotel vor Ort. Dauert das Warten zu lange, kann
der Wagen später abgeholt werden. In diesem Fall wird bis dahin ein
Mietwagen benötigt.
Und ohne eine der üblichen Kreditkarten
geht beim Anmieten eines Pkw nichts: Dabei steht nicht das Bezahlen
im Vordergrund, sondern das Hinterlegen der erforderlichen
Sicherheitskaution.
Sie fällt an für Kosten, die nicht über
den Kfz-Schutzbrief gedeckt werden können, z.B. für Kraftstoff bzw.
Strom oder Zusatzversicherungen für den Mietwagen.
Ist der
Unfallwagen fahrbereit und verkehrssicher, steht der Reparatur zu
Hause nichts im Weg. Schadenersatzansprüche lassen sich jederzeit
von Deutschland aus geltend machen. Alle Versicherer in der EU
müssen entweder selbst in jedem anderen EU-Staat regulieren oder
dort einen Schadenbeauftragten für die Regulierung haben.
Abgewickelt wird der Schaden nach dem Recht des Unfalllandes, aber
in der Sprache des Geschädigten.
Enthält die eigene
Kfz-Versicherung nicht das Zusatzmodul
Ausland-Schadenschutz-Versicherung, hilft zu Hause die
Auskunftsstelle (Tel. 0800-250 260 0; aus dem Ausland: 0049 40 300
330 300) weiter. Mit Hilfe des gegnerischen Autokennzeichens
ermittelt sie den verantwortlichen Versicherer bzw. dessen
Schadenregulierungsbeauftragten. Hat die gegnerische
Versicherung oder ihr Repräsentant drei Monate nichts von sich hören
lassen, kann man sich auch an die Entschädigungsstelle der
Verkehrsopferhilfe in Berlin wenden.
Anmeldungen zur
Jubiläumskonfirmation in der Duisserner Lutherkirche
Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt zur Feier der
Goldenen (50 Jahre), Diamantenen (60 Jahre), Eisernen (65 Jahre) und
der Gnaden-Konfirmation (70 Jahre und mehr) zu einem gemeinsamen
Festgottesdienst ein.
Anmeldungen sind ab jetzt möglich.
Wer zu einem der Konfirmationsjahrgänge 1976, 1966, 1961, 1956, 1951
oder sogar 1946 gehört und in Neuenkamp, Kaßlerfeld, in der
Innenstadt oder in Duissern konfirmiert wurde, ist herzlich
eingeladen zum Festgottesdienst am 27. September um 11 Uhr in der
Lutherkirche in Duisburg Duissern, Martinstr. 39 - mit
anschließendem Mittagessen und Klönen in der benachbarten Notkirche.
Anmelden können sich aber auch die, die woanders konfirmiert
wurden, aber ihr Konfirmationsjubiläum hier mitfeiern möchten. Den
Gottesdienst leitet Pfarrer Stefan Korn. Bei ihm sind Anmeldungen ab
jetzt möglich (0203 330490 oder per Mail: stefan.korn@ekir.de).
Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

NRW: Preise für Straßen- und Brückenbau innerhalb von fünf
Jahren deutlich gestiegen * Preise stiegen zwischen
Mai 2021 und Mai 2026 im Straßenbau um 56,6 % und im Brückenbau um
36,7 % an * Stärkster Preisanstieg im Straßenbau für
Oberbauschichten von Verkehrswegen * Bitumen auf Erdölbasis
verteuerte sich bundesweit um 56,3 %
Die
Preise für den Straßenbau in Nordrhein-Westfalen waren im Mai 2026
um 56,6 % höher als fünf Jahre zuvor (Mai 2021). In diesem Zeitraum
stiegen die Preise kontinuierlich an. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der
Preisindizes für die Bauwirtschaft mitteilt, sind die Preise für
Brücken im Straßenbau im gleichen Zeitraum um 36,7 % gestiegen.

Straßenbau: Höchster Preisanstieg für den Verkehrswegebau Den
stärksten Preisanstieg zwischen Mai 2021 und Mai 2026 gab es im
Straßenbau für den Bau von Verkehrswegen: Oberbauschichten mit
hydraulischen Bindemitteln wurden in diesem Zeitraum um 74,8 %
teurer; Oberbauschichten ohne Bindemittel oder aus
Asphalt verteuerten sich jeweils um 63,1 %.
Oberbauschichten
ohne Bindemittel bestehen aus Gesteinskörnungen wie z. B. Schotter,
Splitt oder Kies und werden u. a. als Frostschutz oder zur
Entwässerung eingesetzt. Oberbauschichten
mit hydraulischen Bindemitteln, wie z. B. Zement oder Kalk, kommen
u. a. als lastverteilende Schichten zum Einsatz, um die
Tragfähigkeit von Verkehrsflächen zu erhöhen. Unterdurchschnittlich
stiegen die Preise im Straßenbau u. a. für Beton- und
Stahlbetonarbeiten sowie Mauerarbeiten mit jeweils 23,8 %.

Den stärksten Preisanstieg zwischen Mai 2021 und Mai
2026 gab es im Straßenbau für den Bau von
Verkehrswegen: Oberbauschichten mit hydraulischen
Bindemitteln wurden in diesem Zeitraum um 74,8 %
teurer; Oberbauschichten ohne Bindemittel oder aus
Asphalt verteuerten sich jeweils um 63,1 %. Oberbauschichten ohne
Bindemittel bestehen aus Gesteinskörnungen wie z. B. Schotter,
Splitt oder Kies und werden u. a. als Frostschutz oder zur
Entwässerung eingesetzt.
Oberbauschichten
mit hydraulischen Bindemitteln, wie z. B. Zement oder Kalk, kommen
u. a. als lastverteilende Schichten zum Einsatz, um die
Tragfähigkeit von Verkehrsflächen zu erhöhen. Unterdurchschnittlich
stiegen die Preise im Straßenbau u. a. für Beton- und
Stahlbetonarbeiten sowie Mauerarbeiten mit jeweils 23,8 %.

Brückenbau: Geringster Preisanstieg bei Mauerarbeiten
mit 24,6 % Für Brücken im Straßenbau stiegen die Preise für den
Verkehrswegebau ebenfalls überdurchschnittlich: Oberbauschichten
ohne Bindemittel verteuerten sich hier zwischen Mai 2021 und Mai
2026 um 71,8 %; gefolgt von Oberbauschichten aus Asphalt mit
56,3 %.
Abdichtungsarbeiten und Entwässerungskanalarbeiten wurden im
gleichen Zeitraum um jeweils 47,2 % teurer. Den geringsten
Preisanstieg gab es bei Mauerarbeiten mit 24,6 %. Bitumen auf
Erdölbasis verteuerte sich seit Mai 2021 um 56,3 % Die Preisanstiege
im Straßen- und Brückenbau stehen u. a. in Verbindung mit steigenden
Materialkosten.
Der Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte
bildet die Preisentwicklung für Deutschland ab: Bitumen aus Erdöl,
das im Straßenbau als Bindemittel eingesetzt wird, war im Mai 2026
um 56,3 % teurer als im Mai 2021. Die Erzeugerpreise für
Asphaltmischgut aus natürlichen und/oder industriell hergestellten
Gesteinskörnungen und Bitumen stiegen im gleichen Zeitraum um 52,7%.
NRW: Immer weniger Haushalte kauften 2023 Fleisch
* Anteil der Haushalte mit Ausgaben für Fleischprodukte lag bei 88,6
% * Haushalte mit Ausgaben für Fleischwaren gaben dafür im
Schnitt 72 Euro monatlich aus – 24 Euro mehr als 2003. * Knapp
ein Viertel der Haushalte (22,7 %) kaufte Fleischersatzprodukte – am
häufigsten Haushalte unter 40 Jahren
Im
Jahr 2023 hatten 88,6 % der privaten Haushalte in
Nordrhein-Westfalen Ausgaben für Fleisch, Fleischprodukte oder
Wurstwaren. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, setzt sich
damit der seit mehreren Erhebungen beobachtete Rückgang des Anteils
dieser Haushalte fort. Ihr Anteil ist gegenüber 2003 um 8,8 und
gegenüber 2013 um 8,3 Prozentpunkte gesunken.

Knapp ein Viertel der Haushalte kaufte 2023
Fleischersatzprodukte 2023 kauften 22,7 % der privaten Haushalte
Fleischersatzprodukte. Diese wurden im Rahmen der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe (EVS) 2023 erstmals separat erfasst. Hierzu
zählen unter anderem Sojaprodukte, Tofu sowie weitere vegetarische
und vegane Ersatzprodukte einschließlich Gemüse- und
Nussaufstrichen.
Mit knapp einem Drittel (29,4 %) war der
Anteil der Haushalte mit Konsumausgaben für Fleischersatzprodukte
bei Haushalten mit Haupteinkommenspersonen unter 40 Jahren am
höchsten. Bei den 40- bis unter 60-Jährigen lag er bei knapp einem
Viertel (23,6 %) und bei den Haushalten ab 60 Jahren bei rund einem
Sechstel (15,9 %).
Haushalte mit Ausgaben für Fleisch gaben deutlich mehr aus Haushalte
mit Ausgaben für Fleisch gaben 2023 durchschnittlich 72 Euro je
Monat dafür aus. Das waren 20 Euro mehr als 2013 (52 Euro) und 24
Euro mehr als 2003 (48 Euro). Damit lagen die durchschnittlichen
monatlichen Ausgaben höher als in allen vorherigen Vergleichsjahren
seit 2003. Haushalte mit Ausgaben für Fleischersatzprodukte gaben
2023 durchschnittlich 15 Euro je Monat aus.

Auch bei den Ausgaben für Fleisch zeigten sich
Unterschiede nach dem Alter der Haupteinkommensperson. Mit
durchschnittlich 85 Euro je Monat verzeichneten Haushalte mit
Haupteinkommenspersonen im Alter von 40 bis unter 60 Jahren die
höchsten Ausgaben. Haushalte unter 40 Jahren gaben durchschnittlich
58 Euro aus, Haushalte ab 60 Jahren 69 Euro.
Die höheren
Ausgaben der mittleren Altersgruppe dürften auch darauf
zurückzuführen sein, dass in dieser Lebensphase vergleichsweise
häufig Familien- und andere Mehrpersonenhaushalte vertreten sind.
Mit ein Grund für die höheren Ausgaben sind die gestiegenen
Verbraucherpreise für Fleisch und Fleischwaren, darunter auch
Wurstwaren. Aktuelle Ergebnisse für die Verbraucherpreise finden Sie
in der Landesdatenbank
NRW.
196
Millionen Euro für die Erneuerung von Stadt- und Straßenbahnsysteme
in Nordrhein-Westfalen Mit neuen Investitionen in
Gleise, Haltestellen und Bahnstromanlagen treiben Land und Bund die
Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs in Nordrhein-Westfalen
voran. Verkehrsminister Oliver Krischer übergab in Köln
Förderbescheide in Höhe von insgesamt 196 Millionen Euro an sieben
Verkehrsunternehmen und eine Kommune. Diese Mittel ermöglichen den
Stadtbahnen Investitionen von mehr als 323 Millionen Euro.

Verkehrsminister Oliver Krischer überreicht am 14. Juli 2026
Förderbescheide für acht Modernisierungs-Projekte © Costa
Belibasakis
Die Zuwendungen fließen in die Erneuerung und
Modernisierung von Schieneninfrastruktur, Stromversorgung,
Haltestellen, Barrierefreiheit, Brandschutz und mehr. „Wer einen
starken Nahverkehr will, muss in die Schiene investieren. Der
Erneuerungsbedarf ist so groß, dass wir diese Möglichkeiten schaffen
wollen. Jede sanierte Strecke macht den Nahverkehr leistungsfähiger
und besser“, sagte Verkehrsminister Oliver Krischer in Köln.
Er bedankte sich bei den Verkehrsunternehmen und den
Bewilligungsbehörden für die Zusammenarbeit bei diesen
Modernisierungsvorhaben. Diese Projekte werden gefördert: Die Kölner
Verkehrsbetriebe erhalten die größte Zuwendungssumme in Höhe von
81,8 Millionen Euro für umfassende Gleiserneuerungen, Investitionen
in die Barrierefreiheit an Haltestellen und die
Bahnstromversorgung. Die Stadtwerke Bonn erhalten für geplante
Erneuerungen von Haltestellentechnik, Gleisen und Stromversorgung
9,1 Millionen Euro Fördergelder.
Die Duisburger
Verkehrsgesellschaft und die Stadt Duisburg erhalten 31,4 Millionen
Euro. Mit den Mitteln werden unter anderem die
Fahrgastinformation und Fahrtreppen modernisiert sowie
U-Bahn-Haltestellen umfassend erneuert.
Die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG erhält 16,2 Millionen
Euro, um das Stellwerk „Musiktheater“ in Gelsenkirchen zu erneuern.
DSW21 in Dortmund setzt die bewilligten knapp 30 Millionen Euro für
zahlreiche Maßnahmen an Gleisanlagen, Fahrleitungen und Haltestellen
ein. Die Ruhrbahn in Essen und Mülheim erhält 14 Millionen Euro,
insbesondere für neue Gleisanlagen und die Erneuerung von
Fahrtreppen. Die moBiel GmbH in Bielefeld erhält 13,8 Millionen
Euro für die Modernisierung von Fahrleitungen, Bahnstromanlagen,
Gleisinfrastruktur und Funktechnik.
91,6 Millionen Euro für Stadtbahnsysteme im Ruhrgebiet
Mit 91,6 Millionen fördern Land und Bund die Erneuerung von
Stadtbahnsystemen im Ruhrgebiet. Die Bescheide wurden jetzt vom
NRW-Verkehrsministerium übergeben. Die Duisburger
Verkehrsgesellschaft und die Stadt Duisburg erhalten 31,4 Millionen
Euro, um u. a. die Fahrgastinformation und Fahrtreppen zu
modernisieren und U-Bahn-Haltestellen zu erneuern.
Knapp 30
Millionen Euro wurden für die DSW21 in Dortmund für zahlreiche
Maßnahmen an Gleisanlagen, Fahrleitungen und Haltestellen bewilligt.
An die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG gehen 16,2 Millionen
Euro, um das Stellwerk "Musiktheater" in Gelsenkirchen zu erneuern,
und die Ruhrbahn in Essen und Mülheim bekommt 14 Millionen Euro,
insbesondere für neue Gleisanlagen und die Erneuerung von
Fahrtreppen. idr
Teil-Freigabe: Trinkwasser kann in weiten Teilen des
Vorsorgebereiches Huckingen wieder uneingeschränkt genutzt werden
Die Netze Duisburg heben in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt die
vorsorglichen Einschränkungen für die Trinkwassernutzung für weite
Teile des Vorsorgebereiches in Huckingen mit sofortiger Wirkung auf.
Das Trinkwasser kann dort wieder uneingeschränkt zum Trinken, zur
Zubereitung von Speisen und Getränken sowie für alle weiteren
Anwendungen genutzt werden.
Aufrechterhalten bleiben die
vorsorglichen Maßnahmen als Vorsichtsmaßnahme für einzelne
Straßenabschnitte der Dauner Straße und der Bitburger Straße, wo die
ersten auffälligen Messwerte festgestellt wurden. Zudem gelten die
Beschränkungen weiterhin für ein einzelnes Gebäude an der Remberger
Straße (siehe Adressliste unten). Die Netze Duisburg haben die
betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner heute Morgen darüber
schriftlich informiert.
Obwohl auch in diesen Bereichen alle
Proben vom Montag befundfrei waren, sollen weitere Proben in den
kommenden drei Tagen diese Ergebnisse vom Montag sowie vom
Wochenende nachhaltig bestätigen. Sollten auch diese Beprobungen
befundfrei sein, werden die Einschränkungen auch für diese Bereiche
aufgehoben. Die Versorgung der Anwohnerinnen und Anwohner bleibt für
die Dauer über Trinkwasserwagen an der Dauner Straße gesichert.
Grundlage für diese Entscheidung sind die Ergebnisse eines
umfangreichen Untersuchungsprogramms und der eingeleiteten
technischen Maßnahmen. Seit Freitag haben die Netze Duisburg rund 40
Laboruntersuchungen sowie rund 100 Schnelltests im betroffenen
Gebiet durchgeführt. Bis auf eine einzige Ausnahme konnte dabei
keine Überschreitung des geltenden Grenzwertes mehr festgestellt
werden.
Auch die jüngsten Labor-Untersuchungsergebnisse vom
Montagnachmittag bestätigen, dass sich keine Spur von Blei im
Trinkwasser nachweisen lässt. Anwohnerinnen und Anwohner können sich
über die Messergebnisse sowie über die einzelnen Standorte der
Probe-Entnahmen auf einer Übersichtskarte informieren, die auf der
Internetseite www.netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen zu finden
ist.
Parallel zu den umfangreichen Beprobungen haben die
Netze Duisburg alle verfügbaren technischen Maßnahmen eingesetzt, um
die Ursache einzugrenzen und das Netz zu sichern. Hierzu gehörten
beispielsweise die Trennung von Hausanschlüssen nicht mehr bewohnter
Immobilien sowie Spülungen des Trinkwassernetzes.
„Wir haben
unsere personellen und technischen Kapazitäten erheblich
ausgeweitet, um dieses umfangreiche Untersuchungsprogramm
kurzfristig und am Wochenende umzusetzen. Mein Dank gilt
insbesondere den beteiligten Laboren, die ihre
Untersuchungskapazitäten kurzfristig erweitert und unsere Proben mit
höchster Priorität analysiert haben.
Erst diese große Zahl
an Labor- und Schnelltests ermöglicht die belastbare Aussage, dass
kein Eintrag mehr im Netz vorhanden ist und die eingeleiteten
Maßnahmen ihre Wirkung gezeigt haben“, sagt Andreas Massing,
Geschäftsführer der Netze Duisburg.
Die Aufhebung der
vorsorglichen Maßnahmen für weite Teile des Vorsorgebereiches
erfolgen in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. „Die nun
vorliegenden Untersuchungsergebnisse zeigen, dass keine
Überschreitung der Grenzwerte mehr vorliegen. Wo zuvor Grenzwerte
überschritten wurden, gehen wir aber auf Nummer sicher. Für die
Dauer weiterer Proben halten wir die Einschränkung dort aufrecht“,
erklärt Marina Lorsch, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts
Duisburg.
Nach Angaben des Gesundheitsamtes lag auch zuvor
keiner der Messwerte in einem Bereich, in dem eine akute Toxizität,
also das Potential einer akuten Bleivergiftung anzunehmen ist.
Grundsätzlich beziehen sich Grenzwerte für Blei im Trinkwasser auf
eine Menge, bei der auch bei andauernder Aufnahme keine
Gesundheitsgefährdung anzunehmen ist. Es handelt sich bei den
Grenzwerten nach Trinkwasserverordnung nicht um Grenzwerte, die bei
zeitlich begrenzter Aufnahme als gefährdend eingestuft werden.
Grenzwerte, die eine akute Bleivergiftung bei zeitlich begrenzter
Aufnahme hervorrufen könnten, wurden zu keinem Zeitpunkt
festgestellt.
Die Netze Duisburg hatten die vorsorglichen
Maßnahmen am Donnerstag vergangener Woche in enger Abstimmung mit
dem Gesundheitsamt eingeleitet. Hierzu gehörten die Einrichtung
eines Vorsorgebereichs, die Information aller betroffenen Haushalte,
die Bereitstellung einer alternativen Trinkwasserversorgung über
Wasserwagen sowie eine fortlaufende Information der Öffentlichkeit.
Die Netze Duisburg und das Gesundheitsamt Duisburg danken den
Bürgerinnen und Bürgern im Vorsorgebereich für ihr Verständnis und
ihre Geduld während der vergangenen Tage.
Für diese
Adressen gelten weiterhin vorsorgliche Einschränkungen bei der
Trinkwassernutzung: Dauner Straße von Hausnummer 20 bis 65
Bitburger Straße von Hausnummer 1 bis 15 (nur ungerade Hausnummern)
Remberger Straße 27
Zum Hintergrund: Das in den
Wasserwerken aufbereitete Trinkwasser wird fortlaufend und
engmaschig untersucht und erfüllt sämtliche Anforderungen der
Trinkwasserverordnung. Das gesamte Trinkwassernetz in der Stadt wird
mit mehreren tausend Proben pro Jahr untersucht, so dass tägliche
Kontrollen gewährleistet sind.
Zudem befinden sich im
öffentlichen Trinkwassernetz der Netze Duisburg keine Bleileitungen,
die als Ursache infrage kommen könnten. Für die Installationen
innerhalb der Häuser ist der Eigentümer verantwortlich. Seit Januar
2026 sind Bleileitungen auch in Hausinstallationen untersagt.
Stadt Duisburg setzt Zeichen für Vielfalt:
Regenbogenflagge wird anlässlich des diesjährigen
Christopher-Street-Day vor dem Rathaus gehisst Der
diesjährige CSD (Christopher-Street-Day) findet am Samstag, 25.
Juli, in Duisburg unter dem Motto „DUISBUNT - Stadt der Vielfalt?!“
statt. Zum Auftakt wird auch in diesem Jahr die Regenbogenflagge um
12 Uhr vor dem Duisburger Rathaus am Burgplatz in der Innenstadt
durch Bürgermeisterin Sylvia Linn, die CSD-Veranstalter von „DUPride
e.V. – Verein Duisburger queerer Menschen“ sowie zahlreichen
weiteren Gästen gehisst.
Nachdem die Regenbogenflagge vor
dem Rathaus in der Stadtmitte gehisst wurde, setzt sich der
Demonstrationszug durch die Duisburger Innenstadt in Bewegung. Nach
einer Zwischenkundgebung vor dem LehmbruckMuseum endet dieser auf
dem Straßenfestgelände am Averdunkplatz. Auf der Bühne erwartet die
Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm.
Auf dem Straßenfestgelände, nahe dem
Duisburger Hauptbahnhof, stellen sich zahlreiche unterschiedliche
Vereine, Verbände aus dem queeren Spektrum vor und bieten
Möglichkeiten, sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen: Das
städtische Jugendamt hat vor Ort einen Stand mit seinem Arbeitskreis
Queer Kinder und Jugend in Duisburg und ist mit unterschiedlichen
Institutionen (Institut für Jugendhilfe, Suchthilfeverbund, Jungs
e.V., Mabilda, Schulsozialarbeit, uvm.) vertreten.
Auch das
städtische Kinder- und Jugendzentrum „Die Insel“ als offizielle
Kontaktstelle der Vielfalt im Rahmen des Netzwerkes der NRW
Fachberatungsstelle „gerne anders!“ ist dabei. Die Beratungsstelle
zu HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen des
Gesundheitsamtes hat in Kooperation mit dem Verein Lebenslust e.V.
ebenfalls einen Aktionsstand auf dem Averdunkplatz.

hristopher Street Day 2023. Auch das Bürogebäude Five Boats im
Innenhafen erstrahlte in Regenbogenfarben. Bild Ilja Höpping / Stadt
Duisburg
Die Mitarbeitenden stehen für kurze Informations-
bzw. Beratungsgespräche zur Verfügung, verteilen zum Beispiel
Kondome und Sonnencreme und informieren über kostenlose
Testungsangebote. Zur Entschleunigung bietet die Zentralbibliothek
von 13 bis 15.30 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 ein
alternatives Kreativprogramm an: „Bilder in Murmeltechnik, Plotten
und mehr!“.

Christopher Street Day 2023. Am Stadttheater wehte die
Regenbogenflagge. Bild Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Außerdem stellt das Bibliotheksteam um 14 Uhr bei einer Führung das
Angebot an queerer Literatur vor. Weitere Informationen unter
http://www.stadtbibliothek- duisburg.de. Weitere Informationen zum
CSD 2026 und dem umfangreichen Begleitprogramm gibt es beim Verein
„DUPride e.V. – Verein Duisburger queerer Menschen“ unter
http://www.dupride.de.
Stadtwerketurm erstrahlt in Regenbogenfarben
Auch in diesem Jahr erstrahlt der Stadtwerketurm am Abend des
25. Juli wieder in den Regenbogenfarben, ebenso die Five Boats im
Duisburger Innenhafen. Auch in der Innenstadt wehen
Regenbogenfahnen.

Foto Ilja Höpping
In Duisburg spielt das Thema
Queer/Vielfältige Lebensformen seit vielen Jahren eine wichtige
Rolle zur Vermittlung und Vernetzung innerhalb der queeren Community
durch das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit.
Weitere Informationen, Anlaufstellen und Angebote gibt online unter:
http://www.duisburg.de/queer.
Kostenloses
Ferienangebot der Bezirksverwaltung Homberg/ Ruhrort/Baerl: Aktiv im
Quartier – Das Sportmobil kommt Bürgerinnen und Bürger
erwartet in den Sommerferien vom 22. Juli bis 26. August auf dem
Bismarckplatz in Duisburg-Homberg ein besonderes Bewegungs- und
Freizeitangebot. Jeden Mittwoch von 13 bis 17 Uhr macht dort das
Sportmobil des Stadtsportbundes Duisburg Station. Das Angebot wird
von der Bezirksverwaltung organisiert und richtet sich an Menschen
jeden Alters.
Ziel des Angebots ist es, Begegnungen zu
fördern, gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen, Menschen unabhängig
von Alter, Herkunft oder sportlichen Vorkenntnissen
zusammenzubringen und eine weitere Ferienaktivität anzubieten.
Besucherinnen und Besucher können zahlreiche Bewegungs- und
Spielangebote kostenlos ausprobieren.
Zur Ausstattung
gehören unter anderem Badminton-Sets, Bälle, Balancierbretter, ein
Schwungtuch, Jongliermaterialien, Krocket, Seilchen, Slackline,
Sommerski, Tauziehseile, Tennis- und Unihockey-Ausrüstung sowie
viele weitere Spiel- und Sportgeräte. Das offene Angebot lädt
Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien dazu ein, sich
gemeinsam zu bewegen, neue Sportarten kennenzulernen und den
öffentlichen Raum aktiv zu nutzen. Die Teilnahme ist kostenfrei und
ohne Anmeldung möglich.
Für Rückfragen steht Annika
Illerhaus telefonisch unter 0203 987892 oder per E-Mail an
kultur.homberg@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Die
Bezirksverwaltung freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und
Besucher und auf bewegte Sommernachmittage auf dem Bismarckplatz.
Mercator Matinée im Stadtmuseum: „Zwischen Asphalt
und Artenvielfalt – Wege zur resilienten Stadtentwicklung“ - Vortrag
Dr. Kerrin Birte Trimpler Das Kultur- und
Stadthistorische Museum Duisburg lädt am kommenden Sonntag, 19.
Juli, um 11.15 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zur
Mercator Matinée mit dem Vortrag „Zwischen Asphalt und Artenvielfalt
– Wege zu einer resilienten Stadtentwicklung“ von Dr. Kerrin Birte
Trimpler ein.
Duisburg gilt als Hitzerekord-Stadt. Erst vor
wenigen Wochen wurden Temperaturen von knapp 40 Grad erreicht. Die
Kessellage im Rheintal, industrielle Aktivitäten, der hohe
Versiegelungsgrad, die dichte Bebauung sowie der Mangel an Schatten
und Stadtgrün führen zunehmend zu Hitzebelastungen. Stadtgrün
gewinnt im Kontext des Klimawandels zunehmend an Bedeutung – nicht
nur als gestalterisches Element urbaner Räume, sondern auch als
wichtiger Bestandteil nachhaltiger Stadtentwicklung und wirksamer
Klimaanpassung.
Der Vortrag zeichnet die Entwicklung der
Stadtbegrünung von historischen Parkanlagen bis hin zu heutigen
Konzepten grüner Infrastruktur nach und stellt aktuelle Erkenntnisse
aus Forschung und Praxis vor. Anhand ausgewählter Beispiele wird
gezeigt, wie Dach- und Fassadenbegrünungen sowie urbane Vegetation
zur Minderung von Hitzeinseln, zur Verbesserung der Luftqualität und
zur Förderung der Biodiversität beitragen können. Abschließend
werden Chancen und Herausforderungen der Integration von Stadtgrün
in kommunale Planungsprozesse beleuchtet.
Ziel des Vortrags
ist es, die Bedeutung von Stadtgrün für den Klimaschutz zu
vermitteln und Impulse für eine zukunftsfähige, resiliente
Stadtentwicklung zu geben. Die Teilnahme kostet für Erwachsene sechs
Euro, ermäßigt vier Euro. Die Reservierung von Karten unter 0203
283-2640 oder per E-Mail an ksm- service@stadt-duisburg.de wird
empfohlen. Das gesamte Programm ist unter
http://www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.
IHK-Lehrgang für Einsteiger im Controlling Eine
Fachkraft für Controlling analysiert aktuelle Daten und entwickelt
Prognosen. Sie hilft dabei, Unternehmenszahlen zu interpretieren und
leitet daraus Maßnahmen für das Unternehmen ab. Der Kurs „Fachkraft
für Controlling (IHK)“ richtet sich an Einsteiger, die sich
Grundkenntnisse im Controlling aneignen möchten.
Darüber
hinaus ist er für Fachkräfte aus dem Finanz- und Rechnungswesen
sowie für Inhaberinnen und Inhaber kleiner und mittelständischer
Unternehmen aus Handel, Handwerk, Dienstleistung und Industrie
geeignet.
Der
Online-Lehrgang findet vom 18. August bis 24. September statt und
umfasst 60 Unterrichtseinheiten. Ansprechpartnerin bei Fragen ist
Sabrina Althoff, 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Weitere
Informationen und Anmeldung unter
www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen
IG BAU: „WSS – auf Wasser, Sonnencreme und Schatten kommt es
an“ Für alle, die in Duisburg unter praller Sonne arbeiten:
WSS-Regel Wenn der Arbeitsschutz aus der Tube kommt:
„Sonnencreme satt“ – das ist für alle, die in Duisburg unter freiem
Himmel arbeiten, extrem wichtig. Darauf hat die IG BAU
Duisburg-Niederrhein jetzt hingewiesen.
Die
wichtigste Sommer-Regel dabei: „Eincremen, eincremen, eincremen.
Wenn die Sonne kräftig scheint, heißt das: Lichtschutzfaktor 50. Und
alle zwei Stunden nachcremen. Denn intensiver UV-Schutz ist das A
und O gegen Hautkrebs“, rät Karina Pfau.
Die Vorsitzende der
IG BAU Duisburg-Niederrhein warnt: „Es ist wichtig, sich im Job
nicht verbrennen zu lassen.“ Darauf sollten Maurer, Straßenbauer und
Dachdecker in Duisburg genauso achten wie die Landschaftsgärtnerin
oder der Erntehelfer. Übrigens: „Oben ohne ist bei der Arbeit unter
praller Sonne alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel
vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Auch ein luftdurchlässiger
Bauarbeiterhelm mit Nackenschutz gehört zum Sommer-Outfit auf dem
Bau“, macht Karina Pfau klar.

Bloß reichlich Wasser trinken: Wer draußen in der Sommerhitze
arbeitet, braucht jede Viertelstunde einen kräftigen Schluck Wasser.
„Dabei ist das Durstlöschen Sache des Chefs: Er muss nämlich für
eine ‚Getränke-Flatrate‘ sorgen“, sagt Karina Pfau von der IG BAU
Duisburg-Niederrhein.
Dafür habe der Arbeitgeber zu sorgen.
Genauso wie für reichlich Getränke: „Auch das Durstlöschen bei
Sommerhitze ist Sache des Chefs“, sagt Karina Pfau. Die
Bezirkschefin der IG BAU Duisburg-Niederrhein fordert alle
Arbeitgeber in der Stadt auf, für eine „Getränke-Flatrate“ zu
sorgen, wenn deren Beschäftigte tagsüber draußen sind. Bei schwerer
Arbeit in großer Hitze rät die Gewerkschaft, drei bis fünf Liter pro
Tag zu trinken.
„Es gilt die Faustregel: alle 15 bis 20
Minuten ein volles Wasserglas. Ideal sind Wasser und kalte Tees“,
sagt Karina Pfau. Auch regelmäßige Pausen im Schatten – zum Beispiel
unter einem Sonnensegel – seien wichtig. „Außerdem sollten
Arbeitszeiten stärker in die frühen Morgen- oder Abendstunden gelegt
werden“, rät Pfau.
Es gelte die „WSS-Regel“: Wasser,
Sonnencreme und Schatten – darauf komme es an. Außerdem empfiehlt
die IG BAU einen regelmäßigen „Hautkrebs-Check“: Einmal pro Jahr
sollten Menschen, die regelmäßig draußen arbeiten, zum Hautarzt
gehen, so die Gewerkschaft. Für alle, die unter freiem Himmel
arbeiten, hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)
praktische Tipps zum effektiven Sonnen- und Hitzeschutz:
www.bgbau.de/service/angebote/arbeitsschutzpraemien/praemie/individueller-sonnen-und-hitzeschutz
100 Jahre BSV Hamborn-Neumühl Ein Jubiläum voller
Gänsehautmomente, Gemeinschaft und neuer Hoffnung Vier
Tage lang stand Neumühl ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums:
Der Bürger-Schützen-Verein Hamborn-Neumühl 1926 e. V. feierte sein
100-jähriges Bestehen und das mit einem Fest, das Tradition,
Gemeinschaft und Lebensfreude eindrucksvoll miteinander verband.

Bereits der Königsabschiedsabend zu Ehren des scheidenden
Königspaares Horst und Meggi Schroeder setzte den festlichen
Auftakt. Schirmherr Uwe Heider, ehemaliger Bezirksbürgermeister von
Duisburg-Hamborn, würdigte in seinem Grußwort die Bedeutung des
Vereins für den Stadtteil und dankte den vielen Ehrenamtlichen, die
seit einem Jahrhundert das Schützenwesen mit Leben erfüllen.
Fotos Pater Tobias
Souverän führte der 1. Präsident Ulrich Kretschmer durch das
abwechslungsreiche Festprogramm und begrüßte die zahlreichen Gäste.
Beim Jubiläumsabend wurde der Verein zudem mit der
Hochmeisterplakette des Bundes der Historischen Deutschen
Schützenbruderschaften ausgezeichnet – eine besondere Ehrung für ein
Jahrhundert gelebter Werte unter dem Leitwort „Glaube, Sitte und
Heimat“.

Am Samstag verwandelte sich Neumühl in eine Festmeile. Zahlreiche
Gastvereine zogen gemeinsam mit dem Jubelverein durch den Stadtteil.
Der Große Zapfenstreich auf dem Hohenzollernplatz sorgte für einen
bewegenden Moment, bevor der Galaabend im Agnesheim die Gäste bis in
die Nacht begeisterte.
Festgottesdienst als bewegender
Höhepunkt Ein weiterer Höhepunkt war der Festgottesdienst am
Sonntag in der bis auf den letzten Platz gefüllten Herz-Jesu-Kirche.
Die musikalische Gestaltung durch Pipes and Drums verlieh der Feier
einen besonderen Klang. In seiner Predigt erinnerte Präses Pater
Tobias Breer daran, worauf es im Leben wirklich ankommt: „Ein Verein
lebt nicht von Uniformen oder Pokalen, sondern von Menschen, die
füreinander da sind.“ Und er machte den Besucherinnen und Besuchern
Mut mit den Worten: „Gemeinschaft beginnt dort, wo Menschen nicht
fragen: Was bringt mir das? Sondern: Was kann ich für andere tun?“

Nach dem Gottesdienst trafen sich viele Besucher zum gemeinsamen
Frühschoppen, bevor auf der Schießanlage im Iltispark das mit
Spannung erwartete Königsvogelschießen begann.
Ernst-Lothar
Horbach erringt die Königswürde Drei Schützen stellten sich dem
spannenden Wettkampf um die Königswürde: Christian Woiczinski,
Ulrich Kretschmer und Ernst-Lothar Horbach. Dass der 1. Präsident
Ulrich Kretschmer selbst um die Königskette kämpfte, sorgte für
zusätzliche Spannung am Schießstand. Am Ende bewies Ernst-Lothar
Horbach die sicherste Hand und holte den Vogel von der Stange.
Gemeinsam mit seiner Ehefrau Sigrid Horbach wird er den
Bürger-Schützen-Verein im kommenden Jahr als Königspaar
repräsentieren. Zur 1. Schützendame wurde Angelika Woiczinski
ausgeschossen.
Mit der feierlichen Inthronisation der neuen
Würdenträger endet am Montagabend ein Jubiläumsfest, das vielen noch
lange in Erinnerung bleiben wird. Es waren vier Tage, die
eindrucksvoll gezeigt haben, dass Tradition und Zukunft kein
Widerspruch sind. Dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, sich
ehrenamtlich engagieren und Gemeinschaft leben, hat auch nach 100
Jahren die Zukunft begonnen. Genau das machte dieses Jubiläum zu
etwas ganz Besonderem.
Bundestagsabgeordneter Mahmut
Özdemir besucht Projekt LebensWert: „Hier wird Zusammenhalt jeden
Tag gelebt“ Hoher Besuch im Projekt LebensWert: Der
Duisburger Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir informierte sich
jetzt vor Ort über die vielfältige Arbeit der sozialen Einrichtung
und tauschte sich mit Pater Tobias Breer und dem Team über aktuelle
gesellschaftliche Herausforderungen aus.
Im Mittelpunkt des
Besuches stand die Kinderlernküche, in der gemeinsam mit Kindern
gekocht wurde. Dabei wurde schnell deutlich, dass es hier um weit
mehr geht als um das Zubereiten einer Mahlzeit. Beim gemeinsamen
Kochen entstehen Gespräche, Vertrauen und Gemeinschaft. Kinder
erleben Wertschätzung, lernen fürs Leben und verbringen wertvolle
Zeit miteinander.
„Gerade solche Begegnungen zeigen, wie
wichtig Orte sind, an denen Menschen füreinander da sind und niemand
allein gelassen wird“, betonte Mahmut Özdemir. Er zeigte sich
beeindruckt vom täglichen Engagement des Teams und würdigte
besonders den Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien in
Duisburg. „Ich habe großen Respekt vor der Arbeit, die hier jeden
Tag geleistet wird. LebensWert ist ein Ort, an dem Menschen
Unterstützung finden, Gemeinschaft erleben und einfach willkommen
sind.“

Foto Mariss Haag
Pater Tobias Breer freute sich über den
Besuch und den offenen Austausch. „Es ist wichtig, dass politische
Verantwortungsträger die soziale Arbeit nicht nur aus Berichten
kennen, sondern erleben, was hier jeden Tag geschieht. Unsere Arbeit
lebt von Begegnungen, von Menschlichkeit und von vielen Menschen,
die mit Herz anpacken. Der Besuch von Mahmut Özdemir ist ein schönes
Zeichen der Wertschätzung für unser gesamtes Team und alle
Ehrenamtlichen.“
Während des Rundgangs erhielt der
Bundestagsabgeordnete Einblicke in die verschiedenen Angebote des
Projekts LebensWert, von der Sozialberatung über das Sozial-Café bis
hin zur Kinderlernküche, Reittherapie, Schwimmkursen und
Ferienfreizeiten. Im Gespräch wurden auch die Herausforderungen
sozialer Einrichtungen sowie die Bedeutung einer verlässlichen
Unterstützung für Kinder und Familien thematisiert.
Zum
Abschluss bedankte sich Mahmut Özdemir bei allen Mitarbeitenden und
Ehrenamtlichen: „Dieses Engagement zeigt, wie wichtig Orte sind, an
denen Menschen füreinander da sind. Dafür braucht es Herz, Zeit und
viele engagierte Menschen. Ich wünsche Pater Tobias und dem gesamten
Team weiterhin viel Kraft und Gottes Segen für ihre wichtige
Arbeit.“
Der Besuch machte deutlich: Das Projekt LebensWert
ist weit mehr als eine soziale Einrichtung. Es ist ein Ort der
Hoffnung, an dem Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder
Lebenssituation erfahren, dass sie nicht allein sind.
Klang und Vielfalt bei sechs sommerlichen Orgelkonzerten in
der Friedenskirche Hamborn Die sommerlichen
Orgelkonzerte in der Friedenskirche Duisburg Hamborn sind beliebt.
Ein guter Grund, sie auch in diesem Jahr fortzusetzen und das
Konzept zu bewahren: Es erklingen an sechs Mittwoch-Abenden jeweils
um 19.30 Uhr in der über die Region hinaus als Konzertstätte
bekannten Kirche an der Duisburger Straße 174 Werke der Orgelmusik
und mehr.
Zu Gast sind wieder Musikerinnen und Musiker aus
anderen Städten. Und wenn das Wetter mitspielt, kann das
kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit ihnen nach den
Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Los geht es am 22.
Juli mit Ansgar Schlei aus Wesel. Den Kirchenmusikdirektor, der auch
Vorsitzender des Verbandes für Kirchenmusik in der Evangelischen
Kirche im Rheinland e.V. ist, führen seine vielen Konzerte auch oft
ins Ausland.

Ansgar Schlei (Foto: Andreas Jäger)
Am Eröffnungsabend spielt
er auf der Eule-Orgel der Friedenskirche unter dem Titel „ORANJE“
Werke von niederländischen Komponisten, wie Sweelinck, Feike Asma,
Jan Zwart, Margaretha Christina de Jong und anderen.
Am
29.7. heißt es mit den Musikern Martin Hilner und Hans-André Stamm
„Saxophon trifft Orgel“, beim dritten Konzert, 5.8. spielt Olga
Zhukova unter dem Titel „Bach im Spiegel der Zeiten“ Musik von
Purcell, Bach, Reger und Karosi, und am 12. August gibt Ute
Gremmel-Geuchen mit Werken von Buxtehude, J.S. Bach, Corette, F.
Mendelssohn und Zsolt Gárdony ein Konzert.
Am 19.8. sorgen
Frank Düppenbecker und Klaus Eldert Müller für „Trompetenglanz &
Orgelpracht“ - mit Musik von Händel, Lübeck, Rinck, Puccini u.a. Das
Abschlusskonzert für dieses Jahr gibt am 26.8. Andy von Oppenkowski.
Er spielt unter dem Titel „J.S. Bach, seine Vorbilder und
Zeitgenossen“ Werke von D. Buxtehude, J.A. Reincken, M. Rossi und
natürlich J.S. Bach.
Der Eintritt zu den sommerlichen
Orgelkonzerten kostet jeweils zehn Euro. Schüler und Studenten
zahlen bei Vorlage des Ausweises nur fünf Euro. Bei Rückfragen zu
den Konzerten können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta
Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden.
Bonhoeffergemeinde lädt zur Krümelkirche Am
19. Juli darf in der Lutherkirche Duisburg Obermarxloh, Wittenberger
Straße 15 , ab 16 Uhr gerne gekrümelt, gegessen und getrunken
werden, denn zu Gast sind Kinder im Alter zwischen 0 und fünf
Jahren. Sie sind mit ihren Eltern herzlich eingeladen zur
„Krümelkirche“, einer Gottesdienstform, die ganz auf die Ebene der
Krabbelkinder zugeschnitten ist.
Das Format wird sich mit
der Kinderkirche für sechs- bis zwölf-jährige und der Familienkirche
abwechseln. Entwickelt hat „Churchies“, das Paket der
Glaubensangebote für Kinder und Familien, Diakonin Nicole Enders mit
ihrem Team in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh
Obermarxloh, die herzlich zum Mitfeiern einlädt.
Detailinfos
und weitere Termine nennt Nicole Enders (Mobil: 0173 7344055 oder
Mail: nicole.enders@ekir.de) gerne. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Schulanfang: Schul- oder Lehrbücher im Juni 2026 um 2,3 % teurer
als ein Jahr zuvor Ob Stifte, Hefte oder Bücher – der
Schulanfang nach den Sommerferien ist in der Regel mit einigen
Anschaffungen verbunden. Für den Kauf von Schulbüchern, Schreib- und
Zeichenmaterialien mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im Juni
2026 mehr ausgeben als noch ein Jahr zuvor.
Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhten sich etwa die
Preise für Schul- oder Lehrbücher im Juni 2026 um 2,3 % gegenüber
dem Vorjahresmonat. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt
stiegen im selben Zeitraum ebenfalls um 2,3 %.

Papierprodukte etwas günstiger als ein Jahr zuvor
Bei anderen Schulmaterialien fiel die Preisentwicklung
unterschiedlich aus. So sind die Preise für Papierprodukte wie
Schulhefte oder Zeichenblöcke leicht gesunken: Sie lagen mit -0,3 %
unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Für anderes Schreib- und
Zeichenmaterial mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im
Juni 2026 dagegen 3,5 % mehr zahlen als im Juni 2025. Darunter
fallen beispielsweise Füller, Stifte oder Farbkästen.
Stark erhöhte Sterbefallzahlen während der Hitzewelle Ende
des 2. Quartals
• Sterbefallzahlen in
der letzten Juniwoche 32 % über dem Vergleichswert der Vorjahre
Im 2. Quartal 2026 sind in Deutschland nach vorläufigen Angaben
des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 243 600 Menschen
gestorben. Die Sterbefallzahlen bewegten sich zumeist im Bereich der
mittleren Werte der vier Vorjahre oder merklich darunter. Ausnahmen
waren erhöhte Sterbefallzahlen in Wochen mit hohen
Durchschnittstemperaturen ("Hitzewellen").
Besonders
deutlich war dieser Effekt in der letzten Juniwoche (22. - 28.
Juni), in der die Sterbefallzahlen zeitgleich mit einer historischen
Hitzewelle um 32 % über dem mittleren Wert der vier Vorjahre lagen.
In dieser Woche starben in Deutschland demnach etwa 23 900 Menschen.
Das waren etwa 7 100 Sterbefälle mehr als noch zwei Wochen zuvor.
Auf die einzelnen Monate bezogen betrug die Differenz zum
jeweiligen mittleren Wert der Jahre 2022 bis 2025 für den April -5 %
und für den Mai -2 %. Der von der Hitzeperiode geprägte Juni
verzeichnete Sterbefallzahlen, die um 9 % über dem entsprechenden
Vergleichswert lagen.
Dass im
Zusammenhang mit Hitze die gesundheitliche Belastung hoch ist und in
Folge auch die Sterbefallzahlen ansteigen, ist ein bekannter Effekt,
der in Sommermonaten bereits häufiger beobachtet wurde.


Auswirkung der Hitzewelle zeigte sich auch in anderen
europäischen Ländern Das EuroMOMO-Netzwerk zur
Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen ordnet Befunde zur
Übersterblichkeit auf Basis einer eigenen Hochrechnung
unvollständiger Meldungen und eines eigenen
Übersterblichkeitskonzepts europaweit vergleichend ein.
Im 2. Quartal 2026 wurden dort in mehreren europäischen Ländern
ebenfalls während der Hitzewelle Ende Juni größere Abweichungen von
den erwartbaren Entwicklungen festgestellt. So wird dort aktuell
insbesondere für Frankreich und für Belgien eine sehr hohe
Übersterblichkeit ("very high excess") in der letzten Juniwoche
ausgewiesen.
Auch zahlreiche andere Länder weisen zumindest
eine leichte ("low excess") oder moderate Übersterblichkeit
("moderate excess") auf. Die Einordnung der letzten Juniwoche durch
EuroMOMO ist derzeit noch mit Unsicherheiten behaftet, da die
Hochrechnungen zum Teil noch auf sehr unvollständigen
Sterbefallmeldungen beruhen. Mit der Vervollständigung der Daten
in den kommenden Wochen wird sich das tatsächliche Ausmaß der
Auswirkungen der vergangenen Hitzewelle auf die Sterblichkeit
schrittweise genauer bestimmen lassen.
Studie zur Verkehrssicherheit: Hohes Unfallrisiko für
Lieferdienst-Fahrer Fahrerinnen und Fahrer
App-basierter Lieferdienste für Essen, Lebensmittel und Waren prägen
seit der Covid-Pandemie zunehmend das urbane Stadtbild. Doch der
Arbeitsalltag der sogenannten „Delivery Rider“ ist mit erheblichen
Verkehrsrisiken verbunden. Eine veröffentlichte Studie der
Technischen Universität Dresden im Auftrag des Deutschen
Verkehrssicherheitsrates (DVR) zeigt eine hohe Unfallbelastung:
Innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten wurde eine Ereignisrate
von 0,9 Unfällen pro Person festgestellt. Im Durchschnitt erlebten
damit alle Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer knapp einen Unfall
pro Jahr.

© Christoph Rieger, DVR
„Die Studie belegt, dass der
Straßenraum für Riderinnen und Rider mit besonderen Risiken
verbunden ist“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Wenn neue,
fahrradbasierte Geschäftsmodelle unsere Städte verändern, darf
dieser Wandel nicht zulasten der Menschen gehen, die ihn
ermöglichen. Der Schutz der Gesundheit von Lieferdienst-Fahrerinnen
und -Fahrern muss immer Vorrang haben.“
Lieferdienst-Unfallquote branchenübergreifend hoch Um das
Unfallrisiko von Riderinnen und Ridern mit anderen Branchen
vergleichen zu können, berechneten die Forschenden die
Tausend-Mann-Quote, die angibt, wie viele von 1.000
Vollzeitbeschäftigten pro Jahr einen meldepflichtigen Arbeitsunfall
erleiden. Das Ergebnis ist alarmierend: Mit rund 298 Betroffenen
liegt die Unfallquote der Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer
deutlich über den Vergleichswerten anderer Wirtschaftszweige. Zum
Vergleich: In der Verkehrswirtschaft, Postlogistik und
Telekommunikation lag die Unfallquote im Jahr 2024 durchschnittlich
bei rund 34 Betroffenen.
Große Gefahr bei Berufseinsteigern
und in der Lieferdienst-Rushhour Riderinnen und Rider mit weniger
als einem Jahr Erfahrung weisen im Durchschnitt eine Rate von etwa
fünf Unfällen pro Jahr auf. Mit zunehmender Tätigkeitsdauer nimmt
dieser Wert kontinuierlich ab und stabilisiert sich ab einer
Berufserfahrung von drei Jahren bei etwa einem Unfall pro Jahr.
Besonders häufig ereignen sich Unfälle während der klassischen
Lieferdienst-Rushhour zwischen 18 und 21 Uhr, wenn das
Bestellaufkommen besonders hoch ist. Rund die Hälfte aller Unfälle
fällt in diesen Zeitraum, der häufig von Zeitdruck und Dunkelheit
geprägt ist.
Häufige Unfallursachen: Witterung und
mangelhafte Infrastruktur 71 Prozent der erfassten
Verkehrsunfälle von Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrern sind
Alleinunfälle. Als häufigste Ursache nannten 72 Prozent der
Befragten rutschige Oberflächen durch Laub, Nässe oder Eis. Weitere
relevante Faktoren sind unebene Untergründe durch Schlaglöcher oder
Baumwurzeln (37 Prozent), Straßenbahnschienen (32 Prozent) und
Bordsteinkanten (24 Prozent). Auffällig sind Unterschiede zwischen
verschiedenen Fahrradtypen: Pedelec-Fahrende stürzen aufgrund
glatter Oberflächen deutlich häufiger als Personen auf Fahrrädern
ohne Motorunterstützung (50 gegenüber 37 Prozent).
Bei
Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmenden waren am häufigsten
Pkw-Fahrende (23 Prozent) sowie Fußgängerinnen und Fußgänger (19
Prozent) beteiligt. Das sogenannte Dooring – also Unfälle durch
plötzlich geöffnete Autotüren parkender Fahrzeuge – machte 11
Prozent aller Unfallsituationen aus.
Jeder zweite Unfall
endet mit Verletzungen Bei etwa jedem zweiten Unfall erlitten
Riderinnen und Rider Verletzungen. Besonders betroffen waren Beine
und Füße (73 Prozent) sowie Schultern, Arme und Hände (62 Prozent).
Zudem deckte die Studie eine erhebliche Dunkelziffer auf: 26
Prozent der verunfallten Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer haben
noch nie einen Unfall an ihren Arbeitgeber gemeldet. Lediglich zwölf
Prozent meldeten ausnahmslos jeden Unfall. Während Unfälle mit einer
Arbeitsunfähigkeit von mindestens vier Tagen – der gesetzlichen
Meldeschwelle – zu 94 Prozent gemeldet werden, bleiben Unfälle ohne
längere Krankschreibung häufig unerfasst: 53 Prozent verzichteten in
diesen Fällen auf eine offizielle Meldung.
Handlungsansätze
für Arbeitgeber, Kommunen und Präventionsakteure Aus den
vorliegenden Ergebnissen wurden erste Handlungsansätze abgeleitet.
Entscheidend ist, das komplexe Zusammenspiel verschiedener
Einflussfaktoren gemeinsam zu betrachten: Qualität und Quantität der
Radinfrastruktur, Fahrerfahrung, Risikokompetenz,
Witterungsverhältnisse, Zeitdruck und Routenplanung.
Dort, wo
Beschäftigungsverhältnisse von Riderinnen und Ridern unklar sind –
beispielsweise in Folge von Subunternehmerstrukturen – muss zunächst
die Verantwortlichkeit als Arbeitgeber klar zugeordnet werden. Nur
so können die Präventionsangebote der Berufsgenossenschaften die
Beschäftigten tatsächlich erreichen. Derzeit bereitet das
Bundesministerium für Arbeit und Soziales die nationale Umsetzung
der EU-Richtlinie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der
Plattformarbeit vor. Zeitgemäße Regeln für Arbeitsschutz und
Transparenz in der plattformgetriebenen Wirtschaft müssen dabei auch
auf mehr Verkehrssicherheit zielen.
Arbeitgeber müssen zudem
die technische Ausgestaltung ihrer Plattformen weiterentwickeln.
Sinnvoll sind verpflichtende Schlechtwetter-Regeln mit automatischen
App-Pausen sowie witterungsangepasste Routenempfehlungen. Während
der abendlichen Stoßzeiten sollten zusätzliche Zeitpuffer in die
Lieferalgorithmen integriert werden. Ergänzend sind verpflichtende
Schulungen zu den zentralen Sturzursachen sowie ein schnelles,
mehrsprachiges App-Reporting für Unfälle notwendig. Leitfäden für
einen konstruktiven Umgang mit Fehlern – sogenannte
„No-Blame-Leitfäden“ – können Lieferdiensten helfen, eine angstfreie
Kultur bei Unfallmeldungen zu etablieren.
Die Kommunen sind
gefordert, Radverkehrsanlagen sicher, durchgehend und
regelwerksgerecht zu planen, regelmäßig zu prüfen und ganzjährig
verkehrssicher zu halten. Zudem sollten im städtischen Raum
Lieferbereiche geschaffen und beschildert werden, um gefährliches
Parken auf Gehwegen zu verhindern.
Die
Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer selbst wünschen sich
mehrsprachige digitale Kurzinformationen für das Smartphone, etwa zu
den wichtigsten Risiken. Gemeinsam mit Präventionsakteuren und
Unternehmen sollte der DVR deren Entwicklung unterstützen. Die
Studie zeigt außerdem: Erfahrungen mit dem Fahrradfahren in Kindheit
und Jugend sind ein relevanter Faktor für das Unfallrisiko.
Besonders Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie Personen
mit geringer Fahrraderfahrung sollten daher gezielt in der
Präventionsarbeit angesprochen werden.
„Hinter jeder
Lieferung steht ein Mensch. Es ist nicht akzeptabel, dass Riderinnen
und Rider täglich ihre Gesundheit aufs Spiel setzen müssen“, sagt
Manfred Wirsch. „Erste Handlungsempfehlungen liegen auf dem Tisch –
jetzt müssen wir sie umsetzen, um unsere Straßen von Gefahrenzonen
in sichere Arbeitsplätze weiterzuentwickeln.“
Hintergrund:
Wer sind die „Delivery Rider“? Die befragten
Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrer sind überwiegend männlich (93
Prozent), im Durchschnitt 30 Jahre alt und zu 75 Prozent im Ausland
aufgewachsen. Die häufigsten Herkunftsländer sind Indien,
Bangladesch, Pakistan, die Türkei und Syrien. Rund 70 Prozent
verfügen über einen Bachelorabschluss oder eine höhere akademische
Qualifikation. Für ihre Arbeit nutzen die Riderinnen und Rider
mehrheitlich Pedelecs (63 Prozent), gefolgt von konventionellen
Fahrrädern (34 Prozent).
Über die Studie Die Studie
„Sicher unterwegs auf zwei Rädern: Verkehrsunfälle und
Präventionspotenziale im Arbeitsalltag von Rider*innen“ wurde von
der Professur für Verkehrspsychologie der Technischen Universität
Dresden im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates und in
Zusammenarbeit mit diesem durchgeführt. Online befragt wurde eine
Stichprobe von 709 aktiv Fahrenden von Fahrrädern, Pedelecs und
Lastenrädern im urbanen Raum. Die Erhebung fand vom 18. Februar bis
zum 19. April 2026 statt.
Die Studie wurde von Dipl.-Psych.
Juliane Anke, Simon Heintzen (M.Sc.), Clara Moeller (B.Sc.) und
Prof. Dr. rer. nat. habil. Tibor Petzoldt erarbeitet. Seitens des
DVR wurde das Projekt von Dr. Coline Kuche, Claire Borowski und Kay
Schulte umgesetzt.
Shanty Chor Duisburg tritt bei
Sonntagskonzert auf Der „Shanty Chor Duisburg – WSP
NRW“ spielt am Sonntag, 19. Juli, ab 15 Uhr ein Freiluftkonzert im
Volkspark Rheinhausen. Mit maritimen Hits und bekannten
Seemannsliedern, die zum Mitsingen einladen, nimmt der Chor sein
Publikum mit auf eine musikalische Reise zu fernen Häfen und auf
hohe See.
Die Konzerte werden durch den Bauverein
Rheinhausen und den Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege
Rheinhausens & Rumeln- Kaldenhausens e.V. unterstützt. Der Eintritt
ist frei.

Weitere Termine: 26. Juli – BSW Mandolinen-Orchester
Krefeld-Oppum 1951 2. August – Duisburger Hafenchor 9.
August – Die Bergsteirer 29. August – Westside im Park (15 bis
22 Uhr) Mehr Informationen gibt es auch im Internet unter:
https://www.facebook.com/SonntagskonzerteRheinhausen/
„Die Bergsteirer“ beschließen Parkkonzertsaison
Mit dem beliebten Duo „Die Bergsteirer“ endet die diesjährige
Parkkonzertreihe unter freiem Himmel: Am Sonntag, 19. Juli, spielen
die Musiker ab 11 Uhr im Jubiläumshain Stimmungsschlager und
traditionelle Volksmusik auf der steirischen Harmonika. Dabei nehmen
sie ihr Publikum mit auf eine klangvolle Reise vom Ruhrgebiet über
Tirol und die Steiermark bis nach Oberkrain.

(C) Kulturbüro Stadt Duisburg
Seit Mitte Mai hatte das
Kulturbüro der Stadt Duisburg wöchentlich wechselnde Musikerinnen
und Musiker bei freiem Eintritt in die Ziegelhorststraße eingeladen.
Das abwechslungsreiche Programm begeisterte das Publikum mit einer
großen musikalischen Bandbreite: Chöre sangen Seemannslieder,
Blechbläser präsentierten Unterhaltungsmusik und Filmmelodien.
Ein Gitarrenduo weckte mit Klassikern, Oldies und Evergreens
nostalgische Erinnerungen, während weitere Ensembles mit Walzern,
Slowfox, Märschen, Polkas und Rumbas für Tanzmusik sorgten. Außerdem
gehörten aktuelle Rock- und Schlagertitel zum auf der Freilichtbühne
gezeigten Repertoire.
Der Lions
Club Duisburg-Hamborn unterstützte auch in diesem Jahr die
Parkkonzertreihe als zuverlässiger Partner. Aktuelle Informationen
gibt es im Internet unter:
https://www.facebook.com/ParkkonzerteHamborn
Viel Zulauf bei der Aktion von Kirchen, Diakonie und Caritas
am Marina-Markt Ein Zeichen, wie Begegnung, Austausch
und Gemeinschaft gelingen können Die Bänke am langen Tisch bei der
gestrigen Aktion von Kirchen, Diakonie und Caritas am Marina-Markt
waren ab 11 durchgehend gut gefüllt. Am mobilen Backofen fanden die
500 frischen, kostenfreien Brote schnell ihre Abnehmerinnen und
Abnehmer - bis 17 Uhr waren alle weg.
Der amerikanische
Schulbus der katholischen Kirche war die ganze Zeit über beliebter
Selfie-Spot, und bis zum Ende um 18 Uhr malten im Schatten der
Pavillons Kinder Vorlagen für ihre Buttons zum Mitnehmen aus,
während Engagierte aus allen Arbeitsbereichen von Kirchen, Diakonie
und Caritas dort mit Gästen und auch untereinander ins Gespräch
kamen.

(v.l.) Superintendent Dr. Urban vom Evangelischen Kirchenkreis
Duisburg, Petra Keysers vom Caritasverband Duisburg, Bürgermeisterin
Sylvia Linn, Pfarrerin Barbara Montag, Sprecherin der Diakonie
Duisburg und Geschäftsführerin im Diakoniewerk Duisburg, und Pfarrer
Andreas Brocke, Stadtdechant der Katholischen Stadtkirche in
Duisburg. Foto: Larissa
BraunöhlerFoto: Larissa Braunöhler
Mit auf den Weg
gab es für Groß und Klein Armbänder mit Botschaft: „DU bist ein
Segen!“. Diese besondere Begegnung am Innenhafen beim Marina-Markt
hatte Duisburg Kontor dankenswerterweise ermöglicht. Sarah Philipp,
Landtagabgeordnete für Duisburg, war einer der vielen, gut gelaunten
Besucherinnen. Sie beschrieb die ökumenische Aktion treffend:
„Manchmal braucht es gar nicht viel, um miteinander ins Gespräch zu
kommen.

Landtagabgeordnete Sarah Philipp mit
Engagierten der ökumenischen Aktion vor dem Brotstand am Marina-Mark
Foto: Lars BrehmerFoto: Lars Brehmer
Einen
gemeinsamen Tisch, ein Stück Brot und die Bereitschaft zuzuhören.“
Ein (schönes) Lob bekamen die Kirchen und die beiden
Wohlfahrtsverbände auch mit auf den Weg: „Ein schönes Zeichen dafür,
wie Begegnung, Austausch und Gemeinschaft gelingen können.“

Foto: Rolf
Schotsch
Denn genau dies war das Ziel der Aktion, die
Pfarrerin Barbara Montag, Sprecherin der Diakonie Duisburg und
Geschäftsführerin im Diakoniewerk Duisburg, Petra Keysers,
Vorständin und Direktorin des Caritasverbandes Duisburg, Pfarrer
Andreas Brocke, Stadtdechant der Katholischen Stadtkirche in
Duisburg und Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des
Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ins Leben riefen: Brot teilen,
miteinander ins Gespräch kommen und einander in den Blick nehmen. Es
scheint, als sei eine Fortsetzung von „DU bist eingeladen“ nicht
ausgeschlossen.
Campus Marxloh feierlich
eröffnet - Zeichen setzen für Bildung, Begegnung und Zusammenhalt
Mit einem bunten Fest und zahlreichen Gästen ist am
Freitag der Campus Marxloh offiziell eröffnet worden. Gemeinsam mit
dem Stadtteilschulfest der Herbert-Grillo-Gesamtschule stand der Tag
unter dem Motto „Marxloh verbindet – der Campus vereint“.

Der Bau
wurde anteilig über Mittel der Städtebauförderung (EFRE- und
Landesmittel) gefördert und von der Stadt Duisburg finanziert.
Organisator des Betriebs und Träger des Bildungszentrums ist das
Dezernat für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg. Fotos
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, den
neuen Bildungs- und Begegnungsort kennenzulernen, miteinander ins
Gespräch zu kommen und gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt,
Nachbarschaft und Zusammenhalt im Stadtteil zu setzen.
Nach
intensiver Planungs- und Bauzeit hatte der Campus Marxloh bereits im
vergangenen Jahr seinen Betrieb aufgenommen. Er ist schon jetzt ein
lebendiger Ort, an dem neben der Herbert-Grillo-Gesamtschule weitere
Schulen aus Marxloh sowie zahlreiche Institutionen, Vereine und
Initiativen eng zusammenarbeiten und vielfältige Angebote aus den
Bereichen Bildung, Beratung, Kultur, Begegnung und Gesundheit für
den Stadtteil gestalten.
„Der Campus Marxloh zeigt
eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn viele engagierte Menschen
ein gemeinsames Ziel verfolgen. Hier werden Bildung, Begegnung und
Teilhabe miteinander verbunden. Der Campus stärkt den
gesellschaftlichen Zusammenhalt und schafft neue Perspektiven für
die Menschen in Marxloh“, so Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn bei
der Eröffnungsfeier.
„Der Campus lebt von den Menschen, die
ihn mit Angeboten bereichern. Schulen, Vereine, Initiativen und
viele weitere Partner gestalten diesen Ort gemeinsam und schaffen
Angebote, die den Stadtteil stärken. Die große Resonanz auf das
Eröffnungsfest zeigt, dass der Campus bereits heute als Treffpunkt
für die Menschen in Marxloh angekommen ist“, freut sich Klaus Peter
Müller, Leiter der Stabsstelle Campus Marxloh.

Klasse 5a, Herbert Grillo-Gesamtschule bei der Eröffnungsfeier des
Campus Marxloh.
Das Fest bot ein abwechslungsreiches
Programm für die ganze Familie. Kinderschminken, Bastelaktionen,
Spiele, sportliche Angebote, digitale Lernstationen, Fotobox,
Informationsstände, Ausstellungen und vieles mehr luden zum
Mitmachen ein. Auf der Bühne sorgten Musik-, Tanz- und
Theateraufführungen für Unterhaltung. Ergänzt wurde das Programm
durch zahlreiche Stände mit internationalen Speisen, Getränken und
selbstgemachten Spezialitäten, die die kulturelle Vielfalt des
Stadtteils widerspiegelten.
Mit der offiziellen Eröffnung
ist der Campus Marxloh als Ort des Lernens, der Begegnung und der
Zusammenarbeit sichtbar geworden. Künftig soll er die Vernetzung der
Akteurinnen und Akteure im Stadtteil weiter fördern und neue Impulse
für Bildung, Integration und das nachbarschaftliche Miteinander im
Stadtteil setzen.
„Zeugnis-Telefon" der Bezirksregierung Düsseldorf
Am Freitag, 17.07.2026, erhalten viele Schülerinnen und Schüler ihre
Zeugnisse. Aus diesem Anlass bietet die Bezirksregierung Düsseldorf
– neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen –
wieder ein Zeugnis-Telefon an.
Eltern sowie Schülerinnen
und Schüler können dort vor allem rechtliche Fragen klären, etwa
wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur
Schullaufbahn haben. Das Zeugnistelefon zu Fragen aus den
Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und
Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist unter der Rufnummer 0211
475-4002 an folgenden Tagen erreichbar:
Freitag,
17.07.2026 Montag, 20.07.2026 Dienstag, 21.07.2026 jeweils von
10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr. Duisburg:
0203
940000203 94000
In den Grundschulen werden die
Zeugnisse im Laufe der letzten Unterrichtswoche ausgegeben. Zu
Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule
ist das Zeugnistelefon der Bezirksregierung bei den jeweiligen
Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf Kreise im
Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet.
Neue Artenschutzregeln der EU: Meldepflicht betrifft private
Tierhaltung Walhaie, Mantarochen, Meerechsen oder Okapis
gehören mit zu den Tierarten, deren Schutzstatus sich durch neue
Beschlüsse verändert hat. Die Europäische Union setzt damit
Ergebnisse der 20. Artenschutzkonferenz des Washingtoner
Artenschutzübereinkommens CITES in europäisches Recht um.
Dadurch verändert sich der Schutzstatus zahlreicher Tier- und
Pflanzenarten. Was zunächst nach einer Regelung für Zoos oder den
internationalen Wildtierhandel klingt, kann auch die private
Tierhaltung in Duisburg betreffen. Das gilt etwa dann, wenn
Kernknacker, Blattschwanzgeckos oder auch Vogelspinnen sowie weitere
geschützte Arten als Haustiere gehalten werden.
Wer
Reptilien, Vögel, Vogelspinnen oder anderen geschützte Arten hält,
sollte sich informieren, ob die Haustiere von den Neuerungen
betroffen sind oder bereits einer Meldepflicht unterliegen. Auf der
Webseite der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt
(https://www.duisburg.de/handelsartenschutz) finden Tierhaltende in
der Rubrik „Meldepflicht“ eine aktuelle Übersicht zu den Arten,
deren Schutzstatus sich nun verändert hat.
Auch die
Datenbank WISIA, das Informationssystem des Bundesamtes für
Naturschutz, kann Halterinnen und Haltern helfen, den Schutzstatus
ihrer exotischen Tiere zu ermitteln. Wer unsicher ist, sollte sich
an die Untere Naturschutzbehörde wenden. Für fast alle besonders
oder streng geschützt lebenden Wirbeltiere gilt eine gesetzliche
Meldepflicht. Das bedeutet, dass die Haltung der zuständigen Unteren
Naturschutzbehörde gemeldet werden muss.
In Duisburg erfolgt
die Anmeldung über ein Online-Meldeportal oder per Post. Neben dem
Erwerb eines Tieres fallen weitere Bestandsveränderungen unter die
Meldepflicht. Dazu gehören zum Beispiel die Geburt von Nachzuchten,
der Verkauf oder die Abgabe eines Tieres sowie dessen Tod.
„Dabei hat die Meldepflicht einen ernsten Hintergrund und ist ein
wichtiger Baustein im internationalen Artenschutz“, erklärt
Christian Schreiner, Artenschutzbeauftragter für den Handel mit
geschützten Arten bei der Unteren Naturschutzbehörde in Duisburg.
„Denn sie hilft dabei, legale Nachzuchten von illegal aus der Natur
entnommenen Tieren zu unterscheiden und den Handel mit bedrohten
Arten nachvollziehbar zu machen.“
Schreiner betont außerdem:
„Wer geschützte Tiere hält, trägt deshalb Verantwortung – und ist
verpflichtet, die artenschutzrechtlichen Vorgaben eigenständig
einzuhalten.“ Die Änderungen zum Schutzstatus einiger Arten sind ein
guter Anlass, eigene Unterlagen zu prüfen und gegebenenfalls
fehlende Meldungen bei der Stadt nachzuholen.
Griechische
Landschildkröte, Kongo-Graupapagei oder schrecklicher
Pfeilgiftfrosch: Der Fachbereich Handelsartenschutz der Unteren
Naturschutzbehörde überwacht und kontrolliert den Handel mit
geschützten Arten. Dazu gehören auch die mehr als 21.000 exotischen
Tiere in etwa 4500 privaten Haltungen, die derzeit im Stadtgebiet
gemeldet sind.
Außerdem erteilt der Fachbereich
Vermarktungsgenehmigungen, prüft den legalen Erwerb geschützter
Arten und führt artenschutzrechtliche Kontrollen durch. Bei Fragen
zum Handelsartenschutz stehen die Mitarbeitenden per E-Mail an
artenschutz@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Weitere Infos gibt es
unter www.duisburg.de.
Berufsorientierung „to go“ am Hauptbahnhof - IHK-Beratung
zur Ausbildung in Duisburg Berufsorientierung beim
Stadtbummel oder zwischen Bus und Bahn: Die mobile Beratungsstelle
für Aus- und Weiterbildung öffnet ab heute, Montag, 13. Juli, ihre
Türen am Portsmouthplatz in Duisburg. Den Startschuss gaben Werner
Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, und
Oberbürgermeister Sören Link.
Von Montag bis Freitag kann
jeder Interessierte spontan in der Zeit von 13 bis 17 Uhr
vorbeikommen. Samstag ist der Container von 11 bis 16 Uhr geöffnet.
In einem umgebauten Schiffscontainer können junge Erwachsene erste
Eindrücke aus der Berufswelt sammeln: Welches Werkzeug wird wofür
eingesetzt? Was gehört auf einen klassisch gedeckten Tisch?
Es gibt einen Mini-Stapler-Parkour und ein Quiz zur Pflanzenkunde.
Unternehmen aus der Region stellen vor, was sie anbieten und wen sie
suchen. Dabei stehen ihnen IHK-Berater Rede und Antwort zu
Ausbildungsberufen und Karriere-Möglichkeiten mit einer Ausbildung.

Oberbürgermeister Sören Link und IHK-Präsident Werner Schaurte
Küppers eröffneten die Roadshow. Fotos: Niederrheinische IHK/Gruppe
C Photography
Zur Eröffnung schalteten IHK-Präsident Werner
Schaurte-Küppers und Oberbürgermeister Sören Link die digitale
Medienfassade ein. Mit dabei waren Vertreter aus Wirtschaft und
Verwaltung, Schüler des Franz-Haniel-Gymnasiums und der
Sekundarschule am Biegerpark sowie viele interessierte Bürger.
Berufsorientierung dort, wo Menschen sind Der Präsident
der Niederrheinischen IHK, Werner Schaurte-Küppers, betonte: „Wir
gehen dorthin, wo junge Menschen ohnehin unterwegs sind.
Berufsorientierung darf keine Hürde sein, sie muss einladend und
greifbar werden.“
Oberbürgermeister Sören Link unterstrich
den Wert des Standorts: „Dorthin gehen, wo sich junge Menschen
bewegen – und mit ihnen über das sprechen, was sie bewegt: Mit
diesem Ansatz setzt die Duisburger Wirtschaft ein starkes Zeichen.
Wir begleiten Nachwuchskräfte auf ihrem Weg in den Beruf, geben
Orientierung und stehen ihnen als verlässliche Ansprechpartner zur
Seite.“
Aktionstag am Freitag und Termine für Schulklassen
Am Freitag wartet eine Torwand-Aktion: Wer als Erster dreimal
oben und dreimal unten trifft, gewinnt einen Einkaufsgutschein im
Wert von 250 Euro. Außerdem: Die ersten 100 Jugendlichen, die mit
ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten ein attraktives „Goodie-Bag“.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bis
Samstag, 18. Juli, steht der Container am Portsmouthplatz.
Ausbildungsinteressierte können täglich von 13 bis 17 Uhr spontan
vorbeikommen. Am Samstag von 11 bis 16 Uhr. Schulklassen können sich
für einen Termin am Vormittag anmelden.
Gemeinsame Aktion
für das Ruhrgebiet Die IHK-Roadshow „Pop-up Aus- und
Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ ist eine gemeinsame
Initiative der Ruhr-IHKs. Bereits in Dortmund, Hagen, Bochum,
Gelsenkirchen und Essen hatte der Container Station gemacht. Damit
machen die Ruhr-IHKs die bundesweite IHK-Azubikampagne #könnenlernen
vor Ort greifbar.

Vom 13. Bis 18. Juli wird der Portsmouth-Platz in Duisburg zur
mobilen Beratungsstelle für Aus- und Weiterbildung.
Bürgerspaziergang mit
Oberbürgermeister Sören Link: Auf künstlerischen Spuren in Duisburgs
Stadtmitte Kunst ist überall – man muss nur genau
hinschauen: Davon konnten sich am vergangenen Samstag zahlreiche
Bürgerinnen und Bürgern beim gemeinsamen Bürgerspaziergang mit
Oberbürgermeister Sören Link in der Duisburger Innenstadt
überzeugen. Sie lernten die vielfältige Streetart-Szene der Stadt
kennen.
 Beim
Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link geht es am
Samstag, 11.07.2026 durch die Duisburger Innenstadt vor allem um das
Thema „Streetart“. Gianna Reich und Prof. Dr. Ferdinand Leuxner
informieren über Kunstwerke und Hintergründe zur vielfältigen
Kulturszene. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die Experten Gianna Reich und Ferdinand Leuxner brachten den
Teilnehmenden mit fundiertem Fachwissen und großer Begeisterung die
Welt der urbanen Kunst näher. Entlang ausgewählter Kunstwerke im
öffentlichen Raum erläuterten sie deren Entstehung, Hintergründe und
die Bedeutung von Streetart für das Stadtbild.

Dabei konnten nicht nur großformatige Werke an Hausfassaden
(sogenannte Murals) bewundert werden, sondern auch Sticker-Spots und
Paste-ups (Plakatbilder), die die kreative Vielfalt und
Ausdruckskraft der Duisburger Streetart-Szene eindrucksvoll
verdeutlichen.

Der Bürgerspaziergang bot zugleich die Gelegenheit, mit dem
Oberbürgermeister über Eindrücke und Anregungen zur Entwicklung der
Duisburger Innenstadt ins Gespräch zu kommen, und zeigte, wie
kulturelle Angebote die Identifikation der Bürgerschaft mit ihrer
Stadt stärken und öffentliche Räume als Orte der Begegnung und des
Austauschs erlebbar werden.

Oberbürgermeister Sören Link zieht ein positives Fazit: „Diese
direkte Art des Dialogs macht die Bürgerspaziergänge immer wieder
wertvoll. Der spannende und lehrreiche Exkurs in unsere lebendige
Kunstszene hat den Austausch zudem auf besondere Weise bereichert.“
Naturkosmetik selbst herstellen – Sommerferien-Workshop in
der Rheinhauserei Duisburg-Rheinhausen. Wie lassen
sich Lippenbalsam, Deo, Trockenshampoo oder ein Zuckerpeeling aus
natürlichen Zutaten selbst herstellen? Antworten darauf gibt ein
Naturkosmetik-Workshop am Samstag, 25. Juli 2026, von 11 bis 13 Uhr
in der Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67.
Gemeinsam
mit dem Team der Wirtschaftsbetriebe Duisburg lernen die
Teilnehmenden, wie aus einfachen natürlichen Zutaten
alltagstaugliche Pflegeprodukte entstehen. Neben dem praktischen
Ausprobieren erhalten sie Anregungen für einen bewussten Umgang mit
Ressourcen und erfahren, wie sich viele Pflegeprodukte unkompliziert
selbst herstellen lassen. Alle benötigten Zutaten werden von den
Veranstaltern bereitgestellt.
Die selbst hergestellten
Produkte dürfen anschließend mit nach Hause genommen werden. Aus
Gründen der Nachhaltigkeit werden die Teilnehmenden gebeten, eigene
saubere Gläser oder Tiegel mitzubringen. Empfehlenswert sind
Behälter in unterschiedlichen Größen – beispielsweise kleine
Marmeladengläser für das Zuckerpeeling oder Cremedosen und kleine
Honiggläser für den Lippenbalsam.

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten ( ab 12
Jahren), die Freude am Selbermachen haben und natürliche
Alternativen für den Alltag kennenlernen möchten. Termin: Samstag,
25. Juli 2026, 11:00 bis 13:00 Uhr Ort: Rheinhauserei,
Friedrich-Alfred-Straße 67, Duisburg-Rheinhausen Anmeldung für die
kostenlose Teilnahme über die Webseite:
www.du-bist-rheinhausen.de/termine/
Vielfältiges Literaturprogramm für Duisburg: Verein für
Literatur stellt Saison 2026/2027 vor Der Verein für
Literatur Duisburg hat sein Jahresprogramm für die Saison 2026/2027
veröffentlicht. In Kooperation mit der Stadtbibliothek Duisburg lädt
er zu insgesamt acht Lesungen in die Zentralbibliothek an der
Steinschen Gasse 26 ein. Die diesjährige Reihe besticht durch ihre
besondere Bandbreite und setzt gezielt Akzente bei neuen
literarischen Stimmen. Gleichzeitig vereint das Programm Sachbücher,
literarische Entdeckungen und prominente Namen.
Zum Auftakt
am Dienstag, 15. September, liest Ronald Reng aus „Der deutsche
Sommer“. Darin schildert er die Zeit der Leichtigkeit im Sommer 2006
und fragt, ob so ein Hochgefühl heute noch möglich ist. Es folgt am
Dienstag, 22. September, Annika Büsing mit „Magisch“. Es ist der
vierte Roman der im Ruhrgebiet lebenden Autorin, in dem es auch um
die Frage nach der Brandmauer in der eigenen Familie geht.
Am Montag, 5. Oktober, ist mit Nefeli Kavouras eine der
Debütautorinnen des Programms zu Gast, die ihren vielbeachteten
ersten Roman „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ vorstellt. Ein
weiteres Debüt präsentiert Manuel Bittorf am Mittwoch, 18. November,
mit „Goldener Retriever“. Bittorf ist als Musiker unter dem Namen
Betterov bekannt und zählt derzeit zu den erfolgreichsten deutschen
Popkünstlern. Sein literarisches Debüt stößt bereits im Vorfeld auf
große Aufmerksamkeit.
Fast schon ein Stammgast des Vereins
ist Frank Goosen, der am Dienstag, 13. Oktober, mit „Lovely Rita“
den Kosmos einer Ruhrgebietskneipe beleuchtet. Am Donnerstag, 5.
November, bringt Alain Kniebs ein besonderes biografisches Sachbuch
ins Programm.
In „Irene
Janetzky – ein Leben im Zeitalter des belgischen Rundfunks“ zeichnet
Kniebs den Weg einer in Duisburg geborenen Frau nach, die als
Radiostimme begann und sich in einer männerdominierten Medienwelt zu
einer politischen Brückenbauerin entwickelte.
Am Donnerstag,
3. Dezember, folgt Safia Al Bagdadi mit „Unser Haus mit Rutsche“.
Den Abschluss der Reihe bildet am Donnerstag, 14. Januar 2027, Julia
Franck mit ihrem Werk „Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen
Liebe. Rilkes letzte Geliebte.“
Alle Veranstaltungen
beginnen um 20 Uhr. Tickets für jeweils 8 Euro und weitere
Informationen sind auf https://www.stadtbibliothek-duisburg.de
erhältlich. Vor Ort gibt es Karten an den bekannten
Vorverkaufsstellen.
Gelungene Aktion „Das Ruhrgebiet spricht“ mit starken Worten
aus Duisburg
„Loswerden, was einem auf dem
Herzen liegt“ Luke Barton-Andrews, 17jähriger
Schüler am Landfermann-Gymnasium, bringt es auf den Punkt: „Hier
kann ich loswerden, was mir auf dem Herzen liegt und ich rede mit
Menschen, mit denen ich sonst niemals ins Gespräch gekommen wäre.
Tolle Aktion“.
„Das Ruhrgebiet spricht“ heißt die Aktion, zu
der vier evangelische Citykirchen in Dortmund, Essen, Bochum und
Duisburg am vergangenen Samstag interessierte Menschen eingeladen
hatte. Auf der Wiese hinter Salvatorkirche kamen gut 30
„Meinungsträgerinnen und Meinungsträger“ zusammen, um sich in
ungezwungener Atmosphäre auszutauschen. In Zweier- und Dreiergruppen
hielt niemand mit seiner Auffassung hinter dem Berg.
Der
Evangelische Kirchenkreis Duisburg, gut unterstützt von den
Evangelischen Diensten und der VHS, bewies erneut, dass Zuhören
verbindet und Verständigung möglich ist. Für Duisburgs
Superintendent Dr. Christoph Urban ist es dabei wichtig, offen zu
bleiben auch für andere Meinungen: „Jeder soll seine Meinung sagen
und in einen Austausch kommen, dafür wollen wir als Kirche einen
breiten Raum bieten.“
Man hat eine ganze Reihe von Themen
angesprochen und abgearbeitet. Eines davon war der Klimawandel. Ist
die Diskussion darüber übertrieben und ruft unnötige Ängste hervor?
Oder ist es bereits fünf nach zwölf, wenn man die steigende Zahl an
Naturkatastrophen vor Augen hat?
„Wir spüren den Klimawandel
am eigenen Leib“, betonte eingangs Martin Winterberg, Pfarrer an
Salvator und Duisburger Ansprechpartner und Wegbereiter der Aktion.
Einige angemeldete Teilnehmer hatten aufgrund der Hitze abgesagt.
Die Anwesenden suchten sich ein schattiges Plätzchen, so dass
gelegentliches Stühlerücken angesagt war, wenn die Sonne ihre Runde
machte.

Winterberg (links) und Superintendent Dr. Urban (Fotos Bartosz
Galus).
„Reden über Klimawandel ist die eine Seite, etwas
Konkretes gegen die Erderwärmung tun, die andere“, lautete der Tenor
in mehreren Gesprächsgruppen. Panikmache nutze nichts, aber
Maßnahmen und Entscheidungen, die jeder verstehe, schon. Und damit
hatte man den Bogen zu einem weiteren Thema gespannt, der Nutzung
von Social Media oder KI.
Was da im Netz verbreitet werde an
Falschinformationen oder „ungefiltertem Schlucken von KI-News“, sei
irreführend und könne eine Gesellschaft irritieren oder gar spalten.
Reiner Siebert, gestandener älterer Aktivposten im Evangelischen
Kirchenkreis Duisburg, befürwortete im Dialog mit seinem wesentlich
jüngeren Gesprächspartner Luke zum Schutz von Kindern und
Jugendlichen klare Regel im Netz.

Luke Barton-Andrews und Reiner Siebert (rechts) im Meinungsaustausch
bei "Das Ruhrgebiet spricht" 2026
„Verantwortung statt
Verunglimpfung“ müsse sich breit machen. Das aber, so Luke, setze
Aufklärung voraus. Und die beginne schon früh, etwa in der Schule.
An „seinem“ Landfermann-Gymnasium gebe es schon so etwas wie eine
Informations- und Gesprächskultur innerhalb der Schülerschaft und
mit den Lehrern.
Und, so machte der Jugendliche dem älteren
Semester Reiner Siebert deutlich, die digitalen Möglichkeiten seien
auch eine Chance. Er beispielsweise nutze sie einerseits zur
Entspannung im Spiel, aber auch und gerade zur Weiterbildung und zum
Blick über den Tellerrand. Da müsse man nicht alles akzeptieren,
aber vieles reflektieren.
Ein paar Tische weiter befand sich
seine Mutter Verena im „Reflektionsgespräch“. Luke hatte ihr von dem
Termin an der Salvatorkirche erzählt und sie ermuntert, mitzukommen,
denn schließlich werde ja auch zuhause viel über Politik,
Gesellschaft und Zukunft gesprochen.
Mit ihren Mit-Diskutantinnen Conny und Andrea war
sie bei einigen Themen auf einer Wellenlänge, bei anderen gab es
keine Übereinstimmung. Aber wichtig war, dass man die Meinung der
anderen, wenn nicht akzeptiere, so doch respektiere. Respekt vor
Andersdenkenden sei maßgeblich für eine intakte Gesellschaft. Durch
Verteufelung entstehe schnell Hass, waren sich die drei einig.
Nach gut eineinhalb Stunden war die diesjährige Aktion am
Standort Salvatorkirche beendet. Alle lobten die ungefilterte
Diskussion und die ungezwungene Atmosphäre, zu der Silvester Pece
mit seinen Akkordeonklängen im Stil einer anregenden Caféhaus-Musik
sorgte. Passend dazu auch das Kaffeemobil der katholischen Kirche.
Martin Winterberg zog ein erstes Fazit: „Gelungen. Kreativ.
Zukunftsorientiert. Mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus
Dortmund, Essen und Bochum werde ich das weitere Vorgehen besprechen
und die Weichen für eine neuen Aufschlag stellen.“ Reiner Terhorst
WDR feiert NRW-Geburtstag in Duisburg - Voting zu schönsten
Urlaubsorten in NRW startet Duisburg Zum 80.
Landesgeburtstag lädt der WDR am 25. Juli zu einer großen
Sommer‑Party am Duisburger Rheinufer ein. Gleichzeitig läuft bereits
eine landesweite Abstimmung über "die schönsten Urlaubsorte im
Westen". Besonders für das Ruhrgebiet ist die Abstimmung spannend:
Zahlreiche Orte aus der Region, von Halden über Industriekultur bis
zu grünen Oasen, stehen zur Wahl und haben gute Chancen auf vordere
Plätze.
Die Ergebnisse werden am 25. Juli in der
Live‑Sendung zur WDR‑Sommer‑Party direkt vom Duisburger Rheinufer
präsentiert. Die Show zum 80. NRW‑Geburtstag wird ab 20.15 Uhr im
WDR‑Fernsehen und in der ARD‑Mediathek übertragen.
Der WDR
sucht zudem noch Teilnehmende für die "Sommer-Challenges" der
Sendung. Einzelpersonen sowie Teams mit bis zu drei Personen können
sich über eine erfolgreiche Teilnahme beim Quiz "Spiel für deine
Region!" bewerben. Das Quiz sowie die Abstimmung sind unter
http://sommer.wdr.de zu finden.
idr - Infos:
https://presse.wdr.de/plounge/wdr/programm/2026/07/20260710
wdr_sommer_party.html
Geänderte Öffnungszeiten an Salvator Zum
Beginn der Sommerferien ändern sich die Öffnungszeiten an der
Salvatorkirche: Die über 700 Jahre alte Citykirche neben dem Rathaus
ist für Besucherinnen und Besucher zur Besichtigung oder zum
Innehalten und dem Anzünden einer Kerze dienstags bis samstags von
10 bis 17 Uhr geöffnet.
Montags ist das Gotteshaus
geschlossen, sonntags ist die Kirche zu den Gottesdienstzeiten
geöffnet (aktuelle Gottesdienstangaben gibt es unter
www.salvatorkirche.de). Die Evangelische Kirchengemeinde
Alt-Duisburg lädt herzlich zum Besuch der Salvatorkirche ein, die
jetzt im Sommer ein guter Ort zur Abkühlung ist - an Hitzetagen über
30 Grad wird zusätzlich kühles Mineralwasser angeboten.

Türgriff am Eingang zur Salvatorkirche (Foto: Rolf Schotsch).

NRW: Zahl der zugelassenen Wohnmobile um 7 % gestiegen
* 211.800 Wohnmobile in NRW zugelassen – dies entspricht einer
Dichte von 118 Wohnmobilen je 10.000 Personen * Anzahl der
Wohnmobile seit 2022 um 35,7 % gestiegen * Kreis Coesfeld
Spitzenreiter bei Wohnmobildichte
Am Stichtag 1. Januar 2026 waren in
Nordrhein-Westfalen insgesamt 211.800 Wohnmobile zugelassen. Wie das
Statistische Landesamt anhand von Ergebnissen des
Kraftfahrt-Bundesamts mitteilt, ist der Wohnmobilbestand damit
gegenüber dem 1. Januar 2025 um 7,0 % und gegenüber dem 1. Januar
2022 um 35,7 % gestiegen.
Bezogen auf die Gesamtbevölkerung
in NRW waren Anfang 2026 rein rechnerisch 118 Wohnmobile je 10.000
Einwohnerinnen und Einwohner zugelassen. Damit lag NRW leicht
unterhalb der bundesweiten Wohnmobildichte von 125 zugelassenen
Wohnmobilen je 10.000 Personen.
Wohnmobildichte in Kreisen höher als in kreisfreien Städten – Kreis
Coesfeld war Spitzenreiter Während am 01. Januar 2026 in Kreisen
149.400 Wohnmobile zugelassen waren, lag die Anzahl in kreisfreien
Städten bei nur 62.400 Wohnmobilen. Im Vergleich zum Stichtag 2022
entsprach dies bei kreisfreien Städten einem Anstieg von 32,7 %, bei
Kreisen sogar 37,0 %.
Anfang des Jahres 2026 waren in allen
Kreisen und kreisfreien Städten in NRW mehr Wohnmobile zugelassen
als noch ein Jahr zuvor – die einzige Ausnahme war die Stadt
Mönchengladbach mit einem Rückgang von 3,8 %.

Die Wohnmobildichte war in den Kreisen mit 139 Wohnmobilen je 10.000
Personen rund 61,3 % höher als in den kreisfreien Städten mit 86
Wohnmobilen je 10.000 Personen. Am 1. Januar 2025 hatte die
Wohnmobildichte in den Kreisen noch bei 129 Wohnmobilen und in den
kreisfreien Städten bei 82 Wohnmobilen je 10.000 Personen gelegen.
Am höchsten war die Wohnmobildichte – wie in den letzten
fünf Jahren - im Kreis Coesfeld mit rund 197 Wohnmobilen (1. Januar
2025: 182). Die niedrigste Wohnmobildichte gab es mit rund 56
zugelassenen Wohnmobilen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern
weiterhin in der Stadt Gelsenkirchen (1. Januar 2025: 50).
Im Vergleich zum Vorjahr hatte der Kreis Höxter mit 12,0 % die
größte Zunahme bei der Wohnmobildichte zu verzeichnen. Am 1. Januar
2025 lag diese bei 121 Wohnmobilen je 10.000 Personen und stieg zum
1. Januar 2026 auf 135 Wohnmobile je 10.000 Personen an.
7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen leben in Deutschland
• 9,4 % der Gesamtbevölkerung haben eine schwere
Behinderung • Knapp die Hälfte der schwerbehinderten Menschen
zwischen 55 und 74 Jahre alt, gut ein Drittel 75 Jahre und älter
• 9 von 10 schweren Behinderungen durch eine Krankheit verursacht
• Gut ein Fünftel der Schwerbehinderten mit höchstem
Behinderungsgrad
Zum
Jahresende 2025 lebten in Deutschland gut 7,8 Millionen Menschen mit
schwerer Behinderung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, waren somit 9,4 % der Menschen in Deutschland
schwerbehindert. 49,9 % der Schwerbehinderten waren Männer, 50,1 %
waren Frauen.
Zum Jahresende 2023, dem Zeitpunkt der letzten
Erhebung, waren knapp 7,9 Millionen Menschen der Bevölkerung
schwerbehindert. Das waren rund 27 000 mehr als zum Jahresende 2025.
Die Vergleichbarkeit von 2025 zu 2023 ist allerdings aufgrund
starker Bereinigung der Verwaltungsdaten in Hessen und Sachsen
eingeschränkt.
Die Zahl der in beiden Bundesländern zum
Jahresende 2025 erfassten schwerbehinderten Menschen lag aufgrund
der Datenbereinigung zusammen um rund 195 000 Personen niedriger als
2023. Es ist davon auszugehen, dass zuvor eine Übererfassung vorlag.
Als schwerbehindert gelten Personen, denen die Versorgungsämter
einen Behinderungsgrad von mindestens 50 zuerkannt sowie einen
gültigen Ausweis ausgehändigt haben.
Knapp die Hälfte der
schwerbehinderten Menschen zwischen 55 und 74 Jahre alt
Behinderungen bestehen vergleichsweise selten seit der Geburt oder
im Kindesalter, sondern entstehen meist erst im fortgeschrittenen
Alter. So war gut ein Drittel (34 % oder 2,7 Millionen) der
schwerbehinderten Menschen zum Jahresende 2025 im Alter ab
75 Jahren.
Etwas weniger als die Hälfte (45 % oder
3,5 Millionen) der Schwerbehinderten gehörte der Altersgruppe von 55
bis 74 Jahren an. 3 % oder 231 000 waren Kinder und Jugendliche
unter 18 Jahren.
9 von 10 schweren Behinderungen durch eine
Krankheit verursacht Gut 91 % der schweren Behinderungen wurden
durch eine Krankheit verursacht. 3 % der Behinderungen waren
angeboren oder traten im ersten Lebensjahr auf. Gut 1 % der
Behinderungen waren auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit
zurückzuführen. Die übrigen Ursachen summieren sich auf gut 4 %.
Körperliche Behinderungen hatten 57 % der schwerbehinderten
Menschen: Bei 27 % waren die inneren Organe beziehungsweise
Organsysteme betroffen. Bei 10 % waren Arme und/oder Beine in ihrer
Funktion eingeschränkt, bei weiteren 9 % Wirbelsäule und Rumpf. In
weiteren 4 % der Fälle lag Blindheit oder eine Sehbehinderung vor.
Ebenfalls 4 % litten unter Schwerhörigkeit, Gleichgewichts-
oder Sprachstörungen. Der Verlust einer oder beider Brüste war bei
2 % Grund für die Schwerbehinderung. Geistige oder seelische
Behinderungen hatten insgesamt 16 % der schwerbehinderten Menschen,
zerebrale Störungen lagen in 9 % der Fälle vor.
Bei den
übrigen Personen (19 %) war die Art der schwersten Behinderung nicht
ausgewiesen. Gut ein Fünftel der Schwerbehinderten mit höchstem
Behinderungsgrad Bei etwas mehr als einem Fünftel der Menschen mit
schwerer Behinderung (21 %) war vom Versorgungsamt der höchste Grad
der Behinderung von 100 festgestellt worden. Über ein Drittel (36 %)
der Schwerbehinderten wiesen einen Behinderungsgrad von 50 auf.
Bundesrat macht Weg für Durchführungsgesetz zum AI Act frei.
Der TÜV-Verband begrüßt die geplante Bündelung der
KI-Marktüberwachung bei der Bundesnetzagentur und fordert jetzt
einen schnellen Aufbau leistungsfähiger Marktaufsichts- und
Notifizierungsprozesse.

©TÜV-Verband / Tobias Koch
Der
TÜV-Verband begrüßt, dass der Bundesrat den Weg für das deutsche
Durchführungsgesetz (KI-MIG) zur europäischen KI-Verordnung (AI Act)
freigemacht hat. Positiv bewertet der TÜV-Verband auch die
Verständigung von Bund und Ländern, die KI-Marktüberwachung künftig
bei der Bundesnetzagentur zu bündeln und bewährte sektorspezifische
Aufsichtsstrukturen zu erhalten. Das schafft die Grundlage für eine
einheitliche und effiziente Umsetzung des AI Acts.
„Die
Verständigung von Bund und Ländern ist ein wichtiger Schritt für
eine einheitliche und wirksame KI-Aufsicht“, sagt Dr. Patrick
Gilroy, Referent Künstliche Intelligenz und Bildung beim
TÜV-Verband. „Unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe und
Doppelstrukturen müssen vermieden werden. Jetzt kommt es darauf an,
die Verwaltungsvereinbarung direkt nach der Sommerpause
abzuschließen und die Bundesnetzagentur personell und technisch so
auszustatten, dass sie ihre Aufgaben von Beginn an wirksam erfüllen
kann.“
Der TÜV-Verband begrüßt zudem, dass in den
drittprüfungspflichtigen Produktbereichen die bewährten
sektorspezifischen Marktüberwachungs- und Notifizierungsstrukturen
weiter genutzt werden. So bleiben vorhandene Expertise und
etablierte Verfahren erhalten und unnötige Bürokratie wird
vermieden.
„Unternehmen und Prüfstellen brauchen schlanke
Verfahren statt neuer Behördenwege“, sagt Gilroy. „Bestehende
Akkreditierungen und Notifizierungen sollten durch eine schlanke
Erweiterung ihres Geltungsbereichs um die KI-spezifischen
Anforderungen ergänzt werden können. Gleichzeitig müssen die
Akkreditierungs- und Notifizierungsverfahren deutlich beschleunigt
und von der Bundesnetzagentur über ihr Koordinierungs- und
Kompetenzzentrum eng begleitet werden.“
Die
Bundesnetzagentur muss gemeinsam mit der Deutschen
Akkreditierungsstelle (DAkkS), dem Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnik (BSI) und den zuständigen notifizierenden
Behörden für einen koordinierten und zügigen Hochlauf der
Akkreditierungs- und Notifizierungsverfahren sorgen.
Nur
wenn Aufsicht, Akkreditierung und Notifizierung reibungslos
ineinandergreifen, können die Anforderungen des AI Acts zügig,
einheitlich und praxisgerecht umgesetzt werden. Über den
TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen
Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen
Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und
digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen,
Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein.
Grundlage dafür
sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und
qualifizierte Weiterbildung. Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der
technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu
schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im
regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen
und Verbraucher:innen.
Förderung für bundesweit erste industrielle
CO₂-Mineralisierungsanlage aus Marl Die Co-reactive
GmbH aus Marl gehört zu den neun Unternehmen aus
Nordrhein-Westfalen, die sich in der vierten Runde des Förderaufrufs
"Produktives.NRW" im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW durchgesetzt
haben. Das Förderprogramm wird gemeinsam vom
NRW-Wirtschaftsministerium und Umweltministerium umgesetzt. Mit dem
Projekt Carbon2MinerMarl plant das Unternehmen den Bau der ersten
industriell betriebenen Anlage zur CO₂-Mineralisierung in
Deutschland.
Ziel ist es, Kohlendioxid aus
Industrieemissionen sowie aus der Umgebungsluft zu nutzen, um
industrielle Nebenprodukte in klimafreundliche Ersatzstoffe für die
Zementherstellung umzuwandeln. Das CO₂ wird dabei dauerhaft gebunden
und gleichzeitig die Herstellung nachhaltiger Baustoffe ermöglicht.
Mit dem Förderaufruf "Produktives.NRW" setzt das Land NRW die
europäische Plattform STEP um.
Ziel ist es, strategische
Abhängigkeiten zu verringern, den Ausbau von Spitzentechnologien
"made in Europe" voranzutreiben und dem Fachkräftemangel in der
Europäischen Union entgegenzuwirken. Für die in der vierten
Förderrunde ausgewählten Projekte stehen insgesamt rund 90 Millionen
Euro zur Verfügung. idr Weitere Informationen:
https://www.efre.nrw/einfach-machen/foerderung-finden/produktivesnrw
Berufsorientierung: IHK-Beratung zur Ausbildung am Duisburger
Hauptbahnhof
Unter dem Motto „Pop-up Aus- und
Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ berät die
Niederrheinische IHK vom 13. bis 18. Juli 2026 auf dem
Portsmouthplatz vor dem Duisburger Hauptbahnhof. In einem umgebauten
Schiffscontainer gibt es persönliche Beratung und Mitmachaktionen.
Am Freitag, 17. Juli, können junge Erwachsene ihr Glück beim
Torwand-Schießen versuchen und einen Einkaufsgutschein gewinnen.
Schüler, die am Freitag mit ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten
eine Überraschung. Statt trockener Vorträge erwartet die Besucher im
IHK-Container ein offener und persönlicher Austausch.

Neben Ausbildungsberatung bietet das Format Mitmachaktionen, um
Ausbildungsberufe in der Praxis zu erleben. So gibt es zum Beispiel
einen Mini-Stapler-Parkour und ein Quiz zur Pflanzenkunde.
Unternehmen aus der Region stellen vor, was sie anbieten und wen sie
suchen. Wer bereits in Ausbildung ist oder den nächsten Schritt
plant, findet Infos zu Weiterbildungsmöglichkeiten der IHK.
Janine Peters, IHK-Teamleiterin für Ausbildungsmarkt und
Fachkräfte, unterstreicht: „Wir wollen junge Menschen abseits des
Klassenraums erreichen, mitten im Alltag. Die mobile Beratung bringt
Ausbildung auf die Straße. Wer vorbeikommt, soll spüren: Hier gibt
es echte Perspektiven.“
Aktionstag am Freitag und Termine
für Schulklassen Am Freitag wartet eine Torwand-Aktion: Wer als
Erster dreimal oben und dreimal unten trifft, gewinnt einen
Einkaufsgutschein im Wert von 250 Euro. Außerdem: Die ersten 100
Jugendlichen, die mit ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten ein
attraktives „Goodie-Bag“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bis Samstag, 18. Juli, steht der Container am Portsmouthplatz.
Ausbildungsinteressierte können täglich von 13 bis 17 Uhr spontan
vorbeikommen. Am Samstag von 11 bis 16 Uhr. Schulklassen können sich
für einen Termin am Vormittag anmelden.
Gemeinsame Aktion für das Ruhrgebiet Die IHK-Roadshow „Pop-up Aus-
und Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ ist eine gemeinsame
Initiative der Ruhr-IHKs. Bereits in Dortmund, Hagen, Bochum,
Gelsenkirchen und Essen hatte der Container Station gemacht. Damit
machen die Ruhr-IHKs die bundesweite IHK-Azubikampagne #könnenlernen
vor Ort greifbar.
NGG Nordrhein: „Gastronomie ständig auf Personalsuche“ – 122
offene Stellen
Vom Hotel über das Restaurant bis zum Biergarten: Rund
7.100 Gastro-Beschäftigte arbeiten in den Küchen, im Service, an den
Rezeptionen, Theken und Bars in Duisburg. Aber es könnten mehr sein:
„Hoteliers, Restaurantbetreiber und Wirte sind händeringend auf der
Suche nach Verstärkung – und zwar immer“, sagt Adnan Kandemir von
der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.

Für den Geschäftsführer der NGG Nordrhein hat die Gastronomie in
Duisburg einen „Personal-Dauerbedarf“. Aktuell sind in Duisburg bei
der Arbeitsagentur nach Angaben der Gewerkschaft 122 offene Stellen
in der Gastronomie gemeldet. Dazu noch einmal 33 unbesetzte
Ausbildungsplätze. Adnan Kandemir wundert das nicht: „Die
Gastronomie muss ihre Jobs – branchentypisch zu sagen – einfach
‚leckerer‘ machen.
Vor allem die Löhne: Sie muss die Menschen
einfach besser bezahlen. Denn im Hochsommer in der heißen Küche zu
stehen oder bis 22 Uhr draußen zu bedienen und danach noch die
Tische und Stühle zusammenzustellen – darum reißt sich keiner“, so
Adnan Kandemir.
Die NGG fordert daher ein Lohn-Plus von
6 Prozent für die Gastro-Beschäftigten – egal, ob sie in der Küche
oder im Service arbeiten. Für die Auszubildenden der Branche soll es
zusätzlich zu den 6 Prozent noch mehr geben: „Exakt so viel, wie ein
Deutschland-Ticket kostet. Wer sich als Jugendlicher für den
Berufseinstieg in die Gastronomie entscheidet, bekommt damit eine
Ausbildung inklusive Mobilität mit den Öffis“, so Adnan Kandemir.
Scharfe Kritik übt die NGG Nordrhein an dem Deutschen Hotel-
und Gaststättenverband (Dehoga) in Nordrhein-Westfalen. „Die
Arbeitgeber haben bei der ersten Tarifrunde eine ‚Gastro-Null‘
serviert: Sie haben kein Angebot vorgelegt. Der Dehoga NRW spielt
auf Zeit. Er spielt aber leider auch mit der Geduld der
Beschäftigten“, macht Adnan Kandemir deutlich.
Dabei gehe es
allerdings „eher um Geiz als um Geldsorgen“. Grundsätzlich sei die
Gastronomie in Duisburg nämlich keine Branche, die „knapp bei Kasse
ist“: Immerhin zahlten die Betriebe schon seit Januar deutlich
weniger Umsatzsteuer, nachdem diese für die Gastronomie von 19 auf
7 Prozent gesenkt wurde.
„Das ist ein kräftiges
Steuergeschenk von 12 Prozent. Wenn ein Gastronom in Duisburg
daraufhin die Preise auf der Speisekarte gesenkt hat, soll er sich
melden: Ich kenne keinen, der fair für seine Gäste nachkalkuliert
hat. Und auch bei den Beschäftigten ist davon bislang kaum ein Cent
angekommen. Es wird deshalb höchste Zeit, dass sich das jetzt
ändert“, sagt Adnan Kandemir.
Die von der NGG geforderte
Lohnerhöhung würde für einen gelernten Koch oder Kellner mit
Vollzeitjob mindestens 164 Euro mehr pro Monat auf dem Lohnkonto
bedeuten, rechnet die Gastro-Gewerkschaft vor. In der nächsten Woche
(Hinweis f.d. Red.: Donnerstag, 16. Juli) kommen NGG und Dehoga NRW
zur zweiten Tarifrunde zusammen.
Sammelkarten-Tauschbörse im Bezirksrathaus Homberg
Zur Sammelkarten-Tauschbörse „KartenKiez!“ öffnet das Bezirksrathaus
Homberg am Bismarckplatz 1 am Mittwoch, 15. Juli, von 16 bis 19 Uhr
seine Türen. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die
Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zwischen Sammlerinnen und
Sammlern knüpfen wollen.
Egal, ob Pokémon, Star Wars,
Yu-Gi-Oh oder Panini – alle Arten von Sammelkarten sind willkommen.
Der kommerzielle Handel mit den Karten ist nicht gestattet. Die
Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ein weiterer Termin folgt am 14. Oktober. Fragen beantwortet das
Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203 283-987892 oder
per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de.
Auf Spurensuche: Kolonialismus in Duisburg – Kostenlose
Stadtführung macht koloniale Spuren sichtbar Das
Zentrum für Erinnerungskultur lädt am Mittwoch, 15. Juli, um 17.30
Uhr zu einer kostenlosen Außenführung ein. Diese geht der Frage
nach, welche Spuren der Kolonialismus in Duisburg hinterlassen hat
und wie diese bis heute nachwirken. Unter der Leitung von Naomi Dibu
und Christa Frins erkunden die Teilnehmenden die Duisburger
Innenstadt aus einer neuen Perspektive.
Ausgangspunkt ist
das Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5. Während des Rundgangs
werden Orte vorgestellt, die auf den ersten Blick unscheinbar
wirken, deren Geschichten jedoch eng mit dem deutschen Kolonialismus
verbunden sind. So erinnern ehemalige Geschäfte, in denen Waren wie
Kaffee oder Tabak aus den Kolonien verkauft wurden, ebenso an diese
Vergangenheit wie Straßennamen, deren kolonialer Bezug heute oft
kaum noch bekannt ist.

Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und
Demokratie.(ZfE) zeigt die Ausstellung „ÜBERSEeHEN" im
Stadthistorischen Museum. v.l.: Naomi Dibu und Christa Frins
(Kuratorin der Ausstellung) Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Die Führung macht diese häufig übersehenen historischen
Zusammenhänge sichtbar. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung
ist erwünscht und per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de oder
telefonisch unter 0203 283-2640 möglich.
Gemeinsam reparieren und Ressourcen schonen
Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg erhalten defekte Alltagsgegenstände
eine zweite Chance. Am Freitag, 17. Juli 2026, unterstützen
ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins
DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, kaputte
Elektrokleingeräte, wackelige Kleinmöbel und weitere Gegenstände
wieder gebrauchsfähig zu machen.
Dabei steht nicht nur die
Reparatur selbst im Mittelpunkt. Nach dem Prinzip der Hilfe zur
Selbsthilfe können die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung
selbst Hand anlegen, Reparaturwissen erwerben und praktische
Fähigkeiten für zukünftige Reparaturen entwickeln. So stärkt das
Repair-Café den selbstständigen und bewussten Umgang mit
Alltagsgegenständen.
Mit dem monatlichen Angebot möchten die
Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen praktischen Beitrag zur
Abfallvermeidung und Ressourcenschonung leisten. Denn Gegenstände,
die repariert und weiterverwendet werden, müssen nicht entsorgt und
ersetzt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.
Datum: Freitag,
17. Juli 2026 Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr Ort:
Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg Das
Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist
vorhanden.
Der darauffolgende Termin findet am Freitag, 14.
August 2026, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte
statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der
Abfallberatung per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder
telefonisch unter (0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Nachbarschaft feiert neugestalteten Biegerpark
Der Biegerpark lädt zum Feiern ein: Am Freitag, 17. Juli, dem
letzten Tag vor den Sommerferien, findet von 12 bis 17 Uhr das
Biegerparkfest statt. Gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt Duisburg
lädt das Projektteam die Nachbarschaft herzlich ein, den Park neu zu
entdecken und den Ferienstart im Grünen zu genießen. Anlass für das
Fest ist der in großen Teilen abgeschlossene Umbau des Biegerparks.
Als Teilprojekt der „Duisburger Schrittsteine zum
Klimaschutz“ wurde die Anlage in den vergangenen Monaten umfassend
aufgewertet. Wege wurden saniert, neue Bänke aufgestellt und eine
Klimaroute mit sechs Stationen eingerichtet. Gemeinsam mit den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg, den Urbanisten e.V. und der
Planergruppe aus Essen wurden im Rahmen eines Beteiligungsprozesses
Ideen für die Zukunft des Parks und für eine anschauliche
Umweltbildung entwickelt.
So sind ein „Grünes
Klassenzimmer“, ein Gemeinschaftsgarten, ein Auenrundweg und
Schattenhäuschen Teil der Klimaroute. Informationstafeln vermitteln
Wissenswertes rund um Klima und Natur im Park. Darüber hinaus haben
die Urbanisten das Urban Game „Mission Biegerpark“ entwickelt, bei
dem Kinder und Jugendliche durch unterschiedliche Aufgaben zu
Hüterinnen und Hütern des Parks werden können.
Aktuell wird
das Programm für das Biegerparkfest gemeinsam mit Akteurinnen und
Akteuren wie dem Deutschen Roten Kreuz, der Kindernothilfe, der
Imkerin Pia Aumeier und der Biologischen Station Westliches
Ruhrgebiet auf die Beine gestellt. Weitere Initiativen, Gruppen und
Engagierte, die sich mit einer Aktion oder einem Beitrag beteiligen
möchten, sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Ansprechpartnerin
hierfür ist Anne Jonderko:
a.jonderko@wb-duisburg.de.
Quartiersmanagement „Stark im Norden“ lädt zum
Stadtteilforum und Finissage der Ausstellung „Hamborner
Perspektiven“ ein Beim kommenden Stadtteilforum
Alt-Hamborn am Donnerstag, 16. Juli, informiert das
Quartiersmanagement des Modellvorhabens „Stark im Norden“ in der
Zeit von 17 bis 19 Uhr über den aktuellen Stand der laufenden
Projekte im Stadtteil.
Die Veranstaltung findet zum fünften
Mal statt und wird in diesem Jahr interaktiv gestaltet: Die
Projektstände sind als Ausstellungsstationen sowohl im Stadtteilbüro
als auch im Außenbereich an den „Grünen Bänken“ vor dem Büro
aufgebaut. Besucherinnen und Besucher können sich dort selbstständig
informieren und mit den jeweils anwesenden Ansprechpartnerinnen und
Ansprechpartnern ins Gespräch kommen.
Parallel dazu wird im
Stadtteilbüro am Hamborner Altmarkt 8 die Finissage der Ausstellung
„Hamborner Perspektiven“ des Künstlers Stephanus Schmitz gefeiert.
Die Ausstellung zeigt in Gemälden und Linoldrucken die Sichtweisen
von drei Generationen der Familie Schmitz auf den Stadtteil.
Die Begrüßung der Finissage übernimmt Asli Sevindim, Leiterin
der Abteilung „Integration“ im Ministerium für Kinder, Jugend,
Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes
Nordrhein-Westfalen. Sie steht im Anschluss für einen Austausch zur
Verfügung. Für erfrischend-sommerliche Getränken und kleine Snacks
wird gesorgt.

Workshop: Manga-Zeichnen in Großenbaum Die
Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168
bis 174, lädt am Samstag, 18. Juli, zu einem Manga-Zeichenworkshop
für Kinder von 10 bis 14 Jahren ein. Zwischen 10.30 und 13 Uhr zeigt
Künstlerin Jen Satora, wie man eigene Figuren erfindet oder in die
Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen
und Helden eintauchen kann.
Im Workshop wird gezeigt, wie
man Stilmittel richtig einsetzt und mit den typischen Materialien
arbeitet. Stifte und Papier werden gestellt. Anfängerinnen und
Anfänger sind herzlich willkommen. Wer selbst schon gezeichnet hat,
kann seine Sachen gerne mitbringen und sich weitere Tipps und
Anregungen holen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei und
gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Die Anmeldung ist online
auf der Internetseite https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter
der Rubrik „Veranstaltungen“ möglich.
„Musik im Rathaus“ mit besonderer Sommerausgabe
Zur Sommerausgabe der Veranstaltungsreihe „Musik im Rathaus“
lädt ein farbenreiches Konzert am Samstag, 18. Juli, um 19 Uhr ins
Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1 ein. Der Einlass beginnt
bereits um 18.30 Uhr. Mit einer einzigartigen Kombination aus
sanftem Gesang und meisterhaftem Gitarrenspiel kreieren an diesem
Abend Florence Mankenda und Tarik Mujadzic einen Sound, der sowohl
romantisch als auch bewegend ist.
Ihre Musik ist eine
vielfältige Mischung aus Soul und Pop, die von der ersten Note an in
ihren Bann zieht. Florences sanfter Gesang verschmilzt perfekt mit
Tariks gefühlvollem Gitarrenspiel und schafft so eine Atmosphäre,
die zeitlos wirkt. Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf
Coverversionen und einzigartige Interpretationen freuen. Ein
Abschluss an der ArtEZ University of the Arts Arnhem krönt die
Karriere des Ausnahmetalents Tarik Mujadzic.
Bekannt durch
zahlreiche Bandprojekte wie “Echo Appartment” oder als Gitarrist für
Stina Holmquist, bespielt er Bühnen bundesweit und hat in der freien
Szene einen festen Platz. Florence Mankenda bahnte sich ihre
Karriere über eigene Solo- Veröffentlichungen hin zu
Songwriting-Aufträgen für die bekannten Labels der Warner Music
Group und Universal.
Beide Künstler sind in Duisburg aufgewachsen und freuen sich auf
dieses „echte Heimspiel“ in ihrer Heimatstadt. Der Eintritt ist
frei, eine Anmeldung ist per E-Mail an kultur.homberg@stadt-
duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-987818 erforderlich.
Kirchenkneipe in Neudorf Gemeinde lädt zum
Auspannen ein Am Freitag, 17. Juli 2026 gibt es in
der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute
Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18
Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die
Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet
wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten,
laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter
www.hochfeld-neudorf.de.
Bonhoeffergemeinde lädt
Kinder zum Sommerferienspaß Diakonin Nicole Enders
hat mit ihrem Team in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh
Obermarxloh ein spannendes Ferienprogramm erarbeitet und lädt Kinder
im Vor- und Grundschulalter zum Mitmachen ein. Treffpunkt ist in den
beiden Sommerferienwoche vom 20. bis 24. Juli und vom 27. bis 31.
Juli von 9 bis 16 Uhr das Gemeindezentrum an der Lutherkirche
Duisburg Obermarxloh, Wittenberger Str. 15.
Dort können die
Kids Spaß und Gemeinschaft, Basteln und Spielen, Singen und
Quatschen sowie Essen und Trinken erwarten - es ist für alles
gesorgt. Anmeldungen sind für eine der beiden Wochen möglich (kosten
je 35 Euro, Geschwisterkinder zahlen den halben Beitrag), es sind
noch wenige Plätze frei. Mehr Infos hat Nicole Enders (Mobil: 0173
7344055 oder Mail: nicole.enders@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt
es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.
Fußball-Gottesdienst bei Hertha Hamborn
Neumühler Ferienkirche mit der Bonhoeffer Gemeinde und
Hamborn Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg
Neumühl hat den Fußball-WM-Finaltag schon früh zum Anlass genommen,
den Start ihrer traditionellen Ferienkirche an dem Tag auf den
Fußballplatz zu verlegen. Daher lädt sie herzlich zur diesjährigen
„Ferienkirche zuhause“ am Sonntag, 19. Juli, 11 Uhr, auf der
Platzanlage des SC Hertha Hamborn, Gerlingstraße / Iltispark, ein.
Pfarrer Jens Storm, selbst „eingefleischter Fußball-Fan mit
Herzblut und Leidenschaft“, leitet den Gottesdienst. Natürlich wird
der Fußball in seiner Predigt eine Rolle spielen, und auch
Begeisterung, Gemeinschaft und das Miteinander kommen ebenfalls
nicht zu kurz. Die Neumühler Gemeinde feiert diesen Gottesdienst
übrigens als Regionalen Gottesdienst gemeinsam mit der Evangelischen
Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und der Evangelischen
Gemeinde Hamborn.
Dieser Gottesdienst setzt die beliebte
Reihe der „Gottesdienste am anderen Ort“ fort. Und es ist nicht das
erste Mal, dass die Gemeinde zu Gast bei der Hamborner Hertha ist,
die zu den engagierten Traditionsvereinen in Neumühl zählt. Vor neun
Jahren gab es dort schon einmal einen „Fußball-Gottesdienst“.
Seitdem hat sich in der Gemeinde, aber auch bei der Hertha
einiges verändert. Die rote Asche auf dem Fußballfeld ist einem
Kunstrasen gewichen, die Tribüne gibt es auch nicht mehr.
Vorsitzender ist nach wie vor der damalige Kirchmeister der
Evangelischen Gemeinde, Christian Birken, und der amtierende
Baukirchmeister Sebastian Schulz hat ebenfalls wichtige Funktionen
im Verein inne.
„Das wird ein Tag des Miteinanders“, sagt
Christian Birken, und weist zudem darauf hin, dass die
Gottesdienstbesucher anschließend noch die Gelegenheit haben, die 1.
Mannschaft ab 15 Uhr bei einem Vorbereitungsspiel auf die neue
Saison anzufeuern. Direkt nach dem Gottesdienst wird das Neumühler
Ferienkirchenteam übrigens gemeinsam mit den Herthanern für das
leibliche Wohl sorgen.
Aller Voraussicht nach wird gegrillt
und dazu gibt es verschiedene Salate und Obst. Um das Essen besser
planen zu können, bittet die Gemeinde um Anmeldung zur „Ferienkirche
zuhause“ bis Dienstag, 14. Juli, im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher
Straße 40, Tel. 0203 / 580448. Reiner Terhorst

Vor neun Jahren nahmen über 80 Besucher am Gottesdienst mit dem
damaligen Pfarrer Michael Hüter auf dem Platz von Hertha Hamborn
teil, sangen, beteten und freuten sich über die gelebte
Gemeinsamkeit beim anschließenden Grillen. Die Tribüne gibt es nicht
mehr, der Aschenplatz wurde durch einen Kunstrasen ersetzt. Aber das
„leckere Miteinander“ gibt es auch in diesem Jahr am 19. Juli. Foto
Reiner Terhorst
Kraft tanken bei der
Worship-Night am Vogelsangplatz Mit Musik und Impulsen
Kraft tanken, das können die Besucherinnen und Besucher der
Worship-Night in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg am
Samstag, 18. Juli um 19 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort,
Vogelsangplatz 1.
Dieser Abend mit rockig-fetzigen, aber
auch besinnlichen Lobpreis- und Anbetungsliedern sowie Texten und
Impulsen und bestimmt auch wieder einem spannenden Spiel lädt alle
ein, die vom Alltag abschalten wollen und mit Gesang und Musik Gott
begegnen wollen. Es spielt die Band um Popkantor Daniel Drückes mit
Christine Gladbach, Wolfgang Willeke, Lukas Rissel und Tim Hofer.
Pfarrer Jürgen Muthmann führt durch den Abend. Und natürlich gibt es
auch wieder Snacks und Getränke.

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