'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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29. Kalenderwoche
Montag, 13. - 19. Juli 2026

WDR feiert NRW-Geburtstag in Duisburg - Voting zu schönsten Urlaubsorten in NRW startet Duisburg
Zum 80. Landesgeburtstag lädt der WDR am 25. Juli zu einer großen Sommer‑Party am Duisburger Rheinufer ein. Gleichzeitig läuft bereits eine landesweite Abstimmung über "die schönsten Urlaubsorte im Westen". Besonders für das Ruhrgebiet ist die Abstimmung spannend: Zahlreiche Orte aus der Region, von Halden über Industriekultur bis zu grünen Oasen, stehen zur Wahl und haben gute Chancen auf vordere Plätze.

Die Ergebnisse werden am 25. Juli in der Live‑Sendung zur WDR‑Sommer‑Party direkt vom Duisburger Rheinufer präsentiert. Die Show zum 80. NRW‑Geburtstag wird ab 20.15 Uhr im WDR‑Fernsehen und in der ARD‑Mediathek übertragen.

Der WDR sucht zudem noch Teilnehmende für die "Sommer-Challenges" der Sendung. Einzelpersonen sowie Teams mit bis zu drei Personen können sich über eine erfolgreiche Teilnahme beim Quiz "Spiel für deine Region!" bewerben. Das Quiz sowie die Abstimmung sind unter http://sommer.wdr.de zu finden. idr - Infos: https://presse.wdr.de/plounge/wdr/programm/2026/07/20260710
wdr_sommer_party.html

Bundesrat macht Weg für Durchführungsgesetz zum AI Act frei.
Der TÜV-Verband begrüßt die geplante Bündelung der KI-Marktüberwachung bei der Bundesnetzagentur und fordert jetzt einen schnellen Aufbau leistungsfähiger Marktaufsichts- und Notifizierungsprozesse.

©TÜV-Verband / Tobias Koch

Der TÜV-Verband begrüßt, dass der Bundesrat den Weg für das deutsche Durchführungsgesetz (KI-MIG) zur europäischen KI-Verordnung (AI Act) freigemacht hat. Positiv bewertet der TÜV-Verband auch die Verständigung von Bund und Ländern, die KI-Marktüberwachung künftig bei der Bundesnetzagentur zu bündeln und bewährte sektorspezifische Aufsichtsstrukturen zu erhalten. Das schafft die Grundlage für eine einheitliche und effiziente Umsetzung des AI Acts.

„Die Verständigung von Bund und Ländern ist ein wichtiger Schritt für eine einheitliche und wirksame KI-Aufsicht“, sagt Dr. Patrick Gilroy, Referent Künstliche Intelligenz und Bildung beim TÜV-Verband. „Unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe und Doppelstrukturen müssen vermieden werden. Jetzt kommt es darauf an, die Verwaltungsvereinbarung direkt nach der Sommerpause abzuschließen und die Bundesnetzagentur personell und technisch so auszustatten, dass sie ihre Aufgaben von Beginn an wirksam erfüllen kann.“

Der TÜV-Verband begrüßt zudem, dass in den drittprüfungspflichtigen Produktbereichen die bewährten sektorspezifischen Marktüberwachungs- und Notifizierungsstrukturen weiter genutzt werden. So bleiben vorhandene Expertise und etablierte Verfahren erhalten und unnötige Bürokratie wird vermieden.

„Unternehmen und Prüfstellen brauchen schlanke Verfahren statt neuer Behördenwege“, sagt Gilroy. „Bestehende Akkreditierungen und Notifizierungen sollten durch eine schlanke Erweiterung ihres Geltungsbereichs um die KI-spezifischen Anforderungen ergänzt werden können. Gleichzeitig müssen die Akkreditierungs- und Notifizierungsverfahren deutlich beschleunigt und von der Bundesnetzagentur über ihr Koordinierungs- und Kompetenzzentrum eng begleitet werden.“

Die Bundesnetzagentur muss gemeinsam mit der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS), dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und den zuständigen notifizierenden Behörden für einen koordinierten und zügigen Hochlauf der Akkreditierungs- und Notifizierungsverfahren sorgen.

Nur wenn Aufsicht, Akkreditierung und Notifizierung reibungslos ineinandergreifen, können die Anforderungen des AI Acts zügig, einheitlich und praxisgerecht umgesetzt werden. Über den TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein.

Grundlage dafür sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.

Förderung für bundesweit erste industrielle CO₂-Mineralisierungsanlage aus Marl

Die Co-reactive GmbH aus Marl gehört zu den neun Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, die sich in der vierten Runde des Förderaufrufs "Produktives.NRW" im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW durchgesetzt haben. Das Förderprogramm wird gemeinsam vom NRW-Wirtschaftsministerium und Umweltministerium umgesetzt. Mit dem Projekt Carbon2MinerMarl plant das Unternehmen den Bau der ersten industriell betriebenen Anlage zur CO₂-Mineralisierung in Deutschland.

Ziel ist es, Kohlendioxid aus Industrieemissionen sowie aus der Umgebungsluft zu nutzen, um industrielle Nebenprodukte in klimafreundliche Ersatzstoffe für die Zementherstellung umzuwandeln. Das CO₂ wird dabei dauerhaft gebunden und gleichzeitig die Herstellung nachhaltiger Baustoffe ermöglicht. Mit dem Förderaufruf "Produktives.NRW" setzt das Land NRW die europäische Plattform STEP um.

Ziel ist es, strategische Abhängigkeiten zu verringern, den Ausbau von Spitzentechnologien "made in Europe" voranzutreiben und dem Fachkräftemangel in der Europäischen Union entgegenzuwirken. Für die in der vierten Förderrunde ausgewählten Projekte stehen insgesamt rund 90 Millionen Euro zur Verfügung. idr Weitere Informationen: https://www.efre.nrw/einfach-machen/foerderung-finden/produktivesnrw


Berufsorientierung: IHK-Beratung zur Ausbildung am Duisburger Hauptbahnhof  
 
Unter dem Motto „Pop-up Aus- und Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ berät die Niederrheinische IHK vom 13. bis 18. Juli 2026 auf dem Portsmouthplatz vor dem Duisburger Hauptbahnhof. In einem umgebauten Schiffscontainer gibt es persönliche Beratung und Mitmachaktionen.

Am Freitag, 17. Juli, können junge Erwachsene ihr Glück beim Torwand-Schießen versuchen und einen Einkaufsgutschein gewinnen. Schüler, die am Freitag mit ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten eine Überraschung. Statt trockener Vorträge erwartet die Besucher im IHK-Container ein offener und persönlicher Austausch.


Neben Ausbildungsberatung bietet das Format Mitmachaktionen, um Ausbildungsberufe in der Praxis zu erleben. So gibt es zum Beispiel einen Mini-Stapler-Parkour und ein Quiz zur Pflanzenkunde. Unternehmen aus der Region stellen vor, was sie anbieten und wen sie suchen. Wer bereits in Ausbildung ist oder den nächsten Schritt plant, findet Infos zu Weiterbildungsmöglichkeiten der IHK.  

Janine Peters, IHK-Teamleiterin für Ausbildungsmarkt und Fachkräfte, unterstreicht: „Wir wollen junge Menschen abseits des Klassenraums erreichen, mitten im Alltag. Die mobile Beratung bringt Ausbildung auf die Straße. Wer vorbeikommt, soll spüren: Hier gibt es echte Perspektiven.“  

Aktionstag am Freitag und Termine für Schulklassen Am Freitag wartet eine Torwand-Aktion: Wer als Erster dreimal oben und dreimal unten trifft, gewinnt einen Einkaufsgutschein im Wert von 250 Euro. Außerdem: Die ersten 100 Jugendlichen, die mit ihrem Zeugnis vorbeikommen, erhalten ein attraktives „Goodie-Bag“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bis Samstag, 18. Juli, steht der Container am Portsmouthplatz. Ausbildungsinteressierte können täglich von 13 bis 17 Uhr spontan vorbeikommen. Am Samstag von 11 bis 16 Uhr. Schulklassen können sich für einen Termin am Vormittag anmelden.  

Gemeinsame Aktion für das Ruhrgebiet Die IHK-Roadshow „Pop-up Aus- und Weiterbildung: Starte deine Zukunft jetzt!“ ist eine gemeinsame Initiative der Ruhr-IHKs. Bereits in Dortmund, Hagen, Bochum, Gelsenkirchen und Essen hatte der Container Station gemacht. Damit machen die Ruhr-IHKs die bundesweite IHK-Azubikampagne #könnenlernen vor Ort greifbar.

NGG Nordrhein: „Gastronomie ständig auf Personalsuche“ – 122 offene Stellen
Vom Hotel über das Restaurant bis zum Biergarten: Rund 7.100 Gastro-Beschäftigte arbeiten in den Küchen, im Service, an den Rezeptionen, Theken und Bars in Duisburg. Aber es könnten mehr sein: „Hoteliers, Restaurantbetreiber und Wirte sind händeringend auf der Suche nach Verstärkung – und zwar immer“, sagt Adnan Kandemir von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.

Für den Geschäftsführer der NGG Nordrhein hat die Gastronomie in Duisburg einen „Personal-Dauerbedarf“. Aktuell sind in Duisburg bei der Arbeitsagentur nach Angaben der Gewerkschaft 122 offene Stellen in der Gastronomie gemeldet. Dazu noch einmal 33 unbesetzte Ausbildungsplätze. Adnan Kandemir wundert das nicht: „Die Gastronomie muss ihre Jobs – branchentypisch zu sagen – einfach ‚leckerer‘ machen.

Vor allem die Löhne: Sie muss die Menschen einfach besser bezahlen. Denn im Hochsommer in der heißen Küche zu stehen oder bis 22 Uhr draußen zu bedienen und danach noch die Tische und Stühle zusammenzustellen – darum reißt sich keiner“, so Adnan Kandemir.

Die NGG fordert daher ein Lohn-Plus von 6 Prozent für die Gastro-Beschäftigten – egal, ob sie in der Küche oder im Service arbeiten. Für die Auszubildenden der Branche soll es zusätzlich zu den 6 Prozent noch mehr geben: „Exakt so viel, wie ein Deutschland-Ticket kostet. Wer sich als Jugendlicher für den Berufseinstieg in die Gastronomie entscheidet, bekommt damit eine Ausbildung inklusive Mobilität mit den Öffis“, so Adnan Kandemir.

Scharfe Kritik übt die NGG Nordrhein an dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Nordrhein-Westfalen. „Die Arbeitgeber haben bei der ersten Tarifrunde eine ‚Gastro-Null‘ serviert: Sie haben kein Angebot vorgelegt. Der Dehoga NRW spielt auf Zeit. Er spielt aber leider auch mit der Geduld der Beschäftigten“, macht Adnan Kandemir deutlich.

Dabei gehe es allerdings „eher um Geiz als um Geldsorgen“. Grundsätzlich sei die Gastronomie in Duisburg nämlich keine Branche, die „knapp bei Kasse ist“: Immerhin zahlten die Betriebe schon seit Januar deutlich weniger Umsatzsteuer, nachdem diese für die Gastronomie von 19 auf 7 Prozent gesenkt wurde.

„Das ist ein kräftiges Steuergeschenk von 12 Prozent. Wenn ein Gastronom in Duisburg daraufhin die Preise auf der Speisekarte gesenkt hat, soll er sich melden: Ich kenne keinen, der fair für seine Gäste nachkalkuliert hat. Und auch bei den Beschäftigten ist davon bislang kaum ein Cent angekommen. Es wird deshalb höchste Zeit, dass sich das jetzt ändert“, sagt Adnan Kandemir.

Die von der NGG geforderte Lohnerhöhung würde für einen gelernten Koch oder Kellner mit Vollzeitjob mindestens 164 Euro mehr pro Monat auf dem Lohnkonto bedeuten, rechnet die Gastro-Gewerkschaft vor. In der nächsten Woche (Hinweis f.d. Red.: Donnerstag, 16. Juli) kommen NGG und Dehoga NRW zur zweiten Tarifrunde zusammen.

Sammelkarten-Tauschbörse im Bezirksrathaus Homberg
Zur Sammelkarten-Tauschbörse „KartenKiez!“ öffnet das Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1 am Mittwoch, 15. Juli, von 16 bis 19 Uhr seine Türen. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zwischen Sammlerinnen und Sammlern knüpfen wollen.

Egal, ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh oder Panini – alle Arten von Sammelkarten sind willkommen. Der kommerzielle Handel mit den Karten ist nicht gestattet. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ein weiterer Termin folgt am 14. Oktober. Fragen beantwortet das Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203 283-987892 oder per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de.


Auf Spurensuche: Kolonialismus in Duisburg – Kostenlose Stadtführung macht koloniale Spuren sichtbar
Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt am Mittwoch, 15. Juli, um 17.30 Uhr zu einer kostenlosen Außenführung ein. Diese geht der Frage nach, welche Spuren der Kolonialismus in Duisburg hinterlassen hat und wie diese bis heute nachwirken. Unter der Leitung von Naomi Dibu und Christa Frins erkunden die Teilnehmenden die Duisburger Innenstadt aus einer neuen Perspektive.

Ausgangspunkt ist das Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5. Während des Rundgangs werden Orte vorgestellt, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken, deren Geschichten jedoch eng mit dem deutschen Kolonialismus verbunden sind. So erinnern ehemalige Geschäfte, in denen Waren wie Kaffee oder Tabak aus den Kolonien verkauft wurden, ebenso an diese Vergangenheit wie Straßennamen, deren kolonialer Bezug heute oft kaum noch bekannt ist.

Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie.(ZfE) zeigt die Ausstellung „ÜBERSEeHEN" im Stadthistorischen Museum. v.l.: Naomi Dibu und Christa Frins (Kuratorin der Ausstellung) Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die Führung macht diese häufig übersehenen historischen Zusammenhänge sichtbar. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht und per E-Mail an zfe@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-2640 möglich.



Gemeinsam reparieren und Ressourcen schonen
Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg erhalten defekte Alltagsgegenstände eine zweite Chance. Am Freitag, 17. Juli 2026, unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, kaputte Elektrokleingeräte, wackelige Kleinmöbel und weitere Gegenstände wieder gebrauchsfähig zu machen.

Dabei steht nicht nur die Reparatur selbst im Mittelpunkt. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe können die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen, Reparaturwissen erwerben und praktische Fähigkeiten für zukünftige Reparaturen entwickeln. So stärkt das Repair-Café den selbstständigen und bewussten Umgang mit Alltagsgegenständen.

Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen praktischen Beitrag zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung leisten. Denn Gegenstände, die repariert und weiterverwendet werden, müssen nicht entsorgt und ersetzt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Datum: Freitag, 17. Juli 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist vorhanden.

Der darauffolgende Termin findet am Freitag, 14. August 2026, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr im Recyclingzentrum Mitte statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283–3000.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski


Nachbarschaft feiert neugestalteten Biegerpark
Der Biegerpark lädt zum Feiern ein: Am Freitag, 17. Juli, dem letzten Tag vor den Sommerferien, findet von 12 bis 17 Uhr das Biegerparkfest statt. Gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt Duisburg lädt das Projektteam die Nachbarschaft herzlich ein, den Park neu zu entdecken und den Ferienstart im Grünen zu genießen. Anlass für das Fest ist der in großen Teilen abgeschlossene Umbau des Biegerparks.

Als Teilprojekt der „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ wurde die Anlage in den vergangenen Monaten umfassend aufgewertet. Wege wurden saniert, neue Bänke aufgestellt und eine Klimaroute mit sechs Stationen eingerichtet. Gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, den Urbanisten e.V. und der Planergruppe aus Essen wurden im Rahmen eines Beteiligungsprozesses Ideen für die Zukunft des Parks und für eine anschauliche Umweltbildung entwickelt.

So sind ein „Grünes Klassenzimmer“, ein Gemeinschaftsgarten, ein Auenrundweg und Schattenhäuschen Teil der Klimaroute. Informationstafeln vermitteln Wissenswertes rund um Klima und Natur im Park. Darüber hinaus haben die Urbanisten das Urban Game „Mission Biegerpark“ entwickelt, bei dem Kinder und Jugendliche durch unterschiedliche Aufgaben zu Hüterinnen und Hütern des Parks werden können.

Aktuell wird das Programm für das Biegerparkfest gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren wie dem Deutschen Roten Kreuz, der Kindernothilfe, der Imkerin Pia Aumeier und der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet auf die Beine gestellt. Weitere Initiativen, Gruppen und Engagierte, die sich mit einer Aktion oder einem Beitrag beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Ansprechpartnerin hierfür ist Anne Jonderko: a.jonderko@wb-duisburg.de.

Quartiersmanagement „Stark im Norden“ lädt zum Stadtteilforum und Finissage der Ausstellung „Hamborner Perspektiven“ ein
Beim kommenden Stadtteilforum Alt-Hamborn am Donnerstag, 16. Juli, informiert das Quartiersmanagement des Modellvorhabens „Stark im Norden“ in der Zeit von 17 bis 19 Uhr über den aktuellen Stand der laufenden Projekte im Stadtteil.

Die Veranstaltung findet zum fünften Mal statt und wird in diesem Jahr interaktiv gestaltet: Die Projektstände sind als Ausstellungsstationen sowohl im Stadtteilbüro als auch im Außenbereich an den „Grünen Bänken“ vor dem Büro aufgebaut. Besucherinnen und Besucher können sich dort selbstständig informieren und mit den jeweils anwesenden Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern ins Gespräch kommen.

Parallel dazu wird im Stadtteilbüro am Hamborner Altmarkt 8 die Finissage der Ausstellung „Hamborner Perspektiven“ des Künstlers Stephanus Schmitz gefeiert. Die Ausstellung zeigt in Gemälden und Linoldrucken die Sichtweisen von drei Generationen der Familie Schmitz auf den Stadtteil.

Die Begrüßung der Finissage übernimmt Asli Sevindim, Leiterin der Abteilung „Integration“ im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie steht im Anschluss für einen Austausch zur Verfügung. Für erfrischend-sommerliche Getränken und kleine Snacks wird gesorgt.



Workshop: Manga-Zeichnen in Großenbaum
Die Stadtteilbibliothek in der Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168 bis 174, lädt am Samstag, 18. Juli, zu einem Manga-Zeichenworkshop für Kinder von 10 bis 14 Jahren ein. Zwischen 10.30 und 13 Uhr zeigt Künstlerin Jen Satora, wie man eigene Figuren erfindet oder in die Welt von Ash und Pikachu, Sailor Moon und anderen Manga-Heldinnen und Helden eintauchen kann.

Im Workshop wird gezeigt, wie man Stilmittel richtig einsetzt und mit den typischen Materialien arbeitet. Stifte und Papier werden gestellt. Anfängerinnen und Anfänger sind herzlich willkommen. Wer selbst schon gezeichnet hat, kann seine Sachen gerne mitbringen und sich weitere Tipps und Anregungen holen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und gehört zum Programm „Kulturrucksack NRW“. Die Anmeldung ist online auf der Internetseite https://www.stadtbibliothek-duisburg.de unter der Rubrik „Veranstaltungen“ möglich.

„Musik im Rathaus“ mit besonderer Sommerausgabe
Zur Sommerausgabe der Veranstaltungsreihe „Musik im Rathaus“ lädt ein farbenreiches Konzert am Samstag, 18. Juli, um 19 Uhr ins Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1 ein. Der Einlass beginnt bereits um 18.30 Uhr. Mit einer einzigartigen Kombination aus sanftem Gesang und meisterhaftem Gitarrenspiel kreieren an diesem Abend Florence Mankenda und Tarik Mujadzic einen Sound, der sowohl romantisch als auch bewegend ist.

Ihre Musik ist eine vielfältige Mischung aus Soul und Pop, die von der ersten Note an in ihren Bann zieht. Florences sanfter Gesang verschmilzt perfekt mit Tariks gefühlvollem Gitarrenspiel und schafft so eine Atmosphäre, die zeitlos wirkt. Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf Coverversionen und einzigartige Interpretationen freuen. Ein Abschluss an der ArtEZ University of the Arts Arnhem krönt die Karriere des Ausnahmetalents Tarik Mujadzic.

Bekannt durch zahlreiche Bandprojekte wie “Echo Appartment” oder als Gitarrist für Stina Holmquist, bespielt er Bühnen bundesweit und hat in der freien Szene einen festen Platz. Florence Mankenda bahnte sich ihre Karriere über eigene Solo- Veröffentlichungen hin zu Songwriting-Aufträgen für die bekannten Labels der Warner Music Group und Universal.

Beide Künstler sind in Duisburg aufgewachsen und freuen sich auf dieses „echte Heimspiel“ in ihrer Heimatstadt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist per E-Mail an kultur.homberg@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-987818 erforderlich.



Kirchenkneipe in Neudorf Gemeinde lädt zum Auspannen ein  
Am Freitag, 17. Juli 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Bonhoeffergemeinde lädt Kinder zum Sommerferienspaß
Diakonin Nicole Enders hat mit ihrem Team in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh ein spannendes Ferienprogramm erarbeitet und lädt Kinder im Vor- und Grundschulalter zum Mitmachen ein. Treffpunkt ist in den beiden Sommerferienwoche vom 20. bis 24. Juli und vom 27. bis 31. Juli von 9 bis 16 Uhr das Gemeindezentrum an der Lutherkirche Duisburg Obermarxloh, Wittenberger Str. 15.

Dort können die Kids Spaß und Gemeinschaft, Basteln und Spielen, Singen und Quatschen sowie Essen und Trinken erwarten - es ist für alles gesorgt. Anmeldungen sind für eine der beiden Wochen möglich (kosten je 35 Euro, Geschwisterkinder zahlen den halben Beitrag), es sind noch wenige Plätze frei. Mehr Infos hat Nicole Enders (Mobil: 0173 7344055 oder Mail: nicole.enders@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.  


Fußball-Gottesdienst bei Hertha Hamborn
Neumühler Ferienkirche mit der Bonhoeffer Gemeinde und Hamborn
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl hat den Fußball-WM-Finaltag schon früh zum Anlass genommen, den Start ihrer traditionellen Ferienkirche an dem Tag auf den Fußballplatz zu verlegen. Daher lädt sie herzlich zur diesjährigen „Ferienkirche zuhause“ am Sonntag, 19. Juli, 11 Uhr, auf der Platzanlage des SC Hertha Hamborn, Gerlingstraße / Iltispark, ein.

Pfarrer Jens Storm, selbst „eingefleischter Fußball-Fan mit Herzblut und Leidenschaft“, leitet den Gottesdienst. Natürlich wird der Fußball in seiner Predigt eine Rolle spielen, und auch Begeisterung, Gemeinschaft und das Miteinander kommen ebenfalls nicht zu kurz. Die Neumühler Gemeinde feiert diesen Gottesdienst übrigens als Regionalen Gottesdienst gemeinsam mit der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und der Evangelischen Gemeinde Hamborn.

Dieser Gottesdienst setzt die beliebte Reihe der „Gottesdienste am anderen Ort“ fort. Und es ist nicht das erste Mal, dass die Gemeinde zu Gast bei der Hamborner Hertha ist, die zu den engagierten Traditionsvereinen in Neumühl zählt. Vor neun Jahren gab es dort schon einmal einen „Fußball-Gottesdienst“.

Seitdem hat sich in der Gemeinde, aber auch bei der Hertha einiges verändert. Die rote Asche auf dem Fußballfeld ist einem Kunstrasen gewichen, die Tribüne gibt es auch nicht mehr. Vorsitzender ist nach wie vor der damalige Kirchmeister der Evangelischen Gemeinde, Christian Birken, und der amtierende Baukirchmeister Sebastian Schulz hat ebenfalls wichtige Funktionen im Verein inne.

„Das wird ein Tag des Miteinanders“, sagt Christian Birken, und weist zudem darauf hin, dass die Gottesdienstbesucher anschließend noch die Gelegenheit haben, die 1. Mannschaft ab 15 Uhr bei einem Vorbereitungsspiel auf die neue Saison anzufeuern. Direkt nach dem Gottesdienst wird das Neumühler Ferienkirchenteam übrigens gemeinsam mit den Herthanern für das leibliche Wohl sorgen.

Aller Voraussicht nach wird gegrillt und dazu gibt es verschiedene Salate und Obst. Um das Essen besser planen zu können, bittet die Gemeinde um Anmeldung zur „Ferienkirche zuhause“ bis Dienstag, 14. Juli, im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Tel. 0203 / 580448. Reiner Terhorst

Vor neun Jahren nahmen über 80 Besucher am Gottesdienst mit dem damaligen Pfarrer Michael Hüter auf dem Platz von Hertha Hamborn teil, sangen, beteten und freuten sich über die gelebte Gemeinsamkeit beim anschließenden Grillen. Die Tribüne gibt es nicht mehr, der Aschenplatz wurde durch einen Kunstrasen ersetzt. Aber das „leckere Miteinander“ gibt es auch in diesem Jahr am 19. Juli. Foto Reiner Terhorst


Kraft tanken bei der Worship-Night am Vogelsangplatz 

Mit Musik und Impulsen Kraft tanken, das können die Besucherinnen und Besucher der Worship-Night in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg am Samstag, 18. Juli um 19 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1.

Dieser Abend mit rockig-fetzigen, aber auch besinnlichen Lobpreis- und Anbetungsliedern sowie Texten und Impulsen und bestimmt auch wieder einem spannenden Spiel lädt alle ein, die vom Alltag abschalten wollen und mit Gesang und Musik Gott begegnen wollen. Es spielt die Band um Popkantor Daniel Drückes mit Christine Gladbach, Wolfgang Willeke, Lukas Rissel und Tim Hofer. Pfarrer Jürgen Muthmann führt durch den Abend. Und natürlich gibt es auch wieder Snacks und Getränke.