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Duisburg ist jetzt Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk
Deutschland Die Stadt Duisburg ist seit Juli 2026
offiziell Mitglied im Gesunde Städte- Netzwerk Deutschland (GSN).
Grundlage hierfür war der Beschluss des Rates der Stadt Duisburg vom
24. Februar 2026, mit dem die Mitgliedschaft einstimmig befürwortet
wurde. Mit dem Beitritt bekräftigt die Stadt ihr Engagement für
Gesundheitsförderung, Prävention und gesundheitliche
Chancengleichheit.
Ziel ist es, Gesundheit als
Querschnittsaufgabe weiter zu stärken und gesundheitsförderliche
Lebensbedingungen für alle Duisburgerinnen und Duisburger zu
schaffen. Das Gesunde Städte-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von
Kommunen, die sich den Zielen der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
und der Ottawa- Charta zur Gesundheitsförderung verpflichtet haben.
Durch die Mitgliedschaft erhält Duisburg die Möglichkeit,
sich mit anderen Städten fachlich auszutauschen, erfolgreiche
Ansätze der Gesundheitsförderung weiterzuentwickeln und eigene
Erfahrungen einzubringen. Die Netzwerkarbeit wird in Duisburg
gemeinsam vom Gesundheitsamt und der Selbsthilfe-Kontaktstelle des
Paritätischen Duisburg im Rahmen des im Netzwerk vorgesehenen
Tandems aus Kommune und Zivilgesellschaft koordiniert.
Als
Großstadt im Herzen der Metropolregion Ruhr, Standort des weltweit
größten Binnenhafens sowie als Stadt mit einer hohen kulturellen und
sozialen Diversität bringt Duisburg dabei eine besondere Perspektive
in das Netzwerk ein.
IHK und NRW School of
Governance kooperieren - Einblick für Studenten in
wirtschaftspolitische Praxis Die Niederrheinische IHK
und die NRW School of Governance beabsichtigen, künftig enger
zusammenzuarbeiten. Die Verbindung aus Wirtschaft und Wissenschaft
wird den Standort stärken: Studenten erhalten Einblick, was die
Wirtschaft bewegt und wie sich Politik gestalten lässt. Gleichzeitig
profitieren regionale Unternehmen von der politik-wissenschaftlichen
Expertise der NRW School of Governance.
Mit dem Memorandum
of Understanding erhält der Austausch zwischen IHK und NRW School of
Governance einen gemeinsamen Rahmen. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr.
Stefan Dietzfelbinger betont: „Wir haben direkten Zugang zur Politik
und können den Studenten einen praxisnahen Bezug zu ihrer Forschung
ermöglichen. Die School of Governance verhilft uns mit
wissenschaftlichen Analysen zu neuen Erkenntnissen bei
Wirtschaftsthemen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“
Auch Prof. Dr. Andreas Blätte sieht aus Sicht des Direktoriums
der NRW School of Governance die Chancen, die entstehen: „Unseren
Studierenden wird die Kooperation die Perspektive einer großen,
international vernetzten Industrie- und Handelsregion vermitteln.
Mit der Zusammenarbeit werden wir im konkreten Kontext unserer
Region die politische Gestaltungsperspektive verfolgen, wie aus
realen Problemen vor Ort Positionen werden, wie diese in den
demokratischen Prozess eingebracht und wirksam werden.
Das
gelingt nicht immer, aber am Ende geht es darum, dass die Demokratie
problemlösungsfähig ist. Wir werden durch die Zusammenarbeit für
Forschung und Lehre viele neue Erkenntnisse gewinnen.“
 V. l.:
IHK-Geschäftsführer Organisation Jörg Sinnig,
IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger,
IHK-Geschäftsführer Ocke Hamann, NRWS-Studienkoordinator Raphael
Moser, NRWS-Direktor Prof. Dr. Andreas Blätte und
NRWS-Geschäftsführer Markus Hoffmann. Foto: Niederrheinische IHK
IHK-Lehrgang zum Freien Redner startet im September
Bei wichtigen Lebensereignissen setzen immer mehr
Menschen auf Freie Redner. Die Niederrheinische IHK bietet zu diesem
Thema einen Zertifikatslehrgang an. Er umfasst 50
Unterrichtseinheiten und findet in der Zeit vom 5. September bis 10.
Oktober statt. Die Weiterbildung vermittelt das nötige
Handwerkszeug, um Reden bei Hochzeiten, Trauerfeiern und anderen
wichtigen Anlässen zu halten.
Dabei werden sowohl rhetorische Fähigkeiten als auch ein
professioneller Auftritt trainiert. Ziel ist es, eine eigene Rede zu
entwickeln, einzuüben und erfolgreich vorzutragen. Die Einheiten
werden teilweise vor Ort in Duisburg und online über Microsoft Teams
abgehalten. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin
Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de.
Anmeldung direkt unter:
www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen
Sommerferienaktion: Bewegungspower trifft Brettspielspaß
Kinder, Jugendliche und Familie können an zwei Donnerstagen, 30.
Juli und 27. August, auf dem Walsumer Kometenplatz jeweils zwischen
14 und 18 Uhr gemeinsam aktiv werden. Die Sportjugend des
Stadtsportbundes, die Bezirksbibliothek Walsum sowie die
Bezirksverwaltung Walsum verwandeln den Platz in eine riesige
Spielearena.
Zahlreiche Spiel- und Sportgeräte werden
angeboten, so dass man sich bei Hockey, einer Jonglierstation oder
Badminton auspowern kann. Auch clevere Brettspiele und Kartenspiele
stehen zur Verfügung, so dass die Teilnehmenden ihr strategisches
Geschick beweisen können – hier ist für jeden etwas dabei.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich – man kann einfach vorbeikommen und einen großartigen
Nachmittag unter freiem Himmel genießen. Für Rückfragen steht Frau
Keutel telefonisch unter 0203 283-987894 oder per E-Mail an
kultur.walsum@stadt-duisburg.de zur Verfügung.
Dreck weg Aktion in Rheinhausen Der Verein „Du
bist Rheinhausen“ startet am Samstag, 01.08.2026 um 10.00 Uhr eine
weitere Müllsammelaktion, diesmal an der Bezirksbibliothek
Rheinhausen, Händelstraße 6 in 47226 Duisburg und wird bis 12:00 Uhr
das dortige Umfeld in Angriff nehmen.

Alle Rheinhauser*innen sind eingeladen mitzumachen. Wie gewohnt
werden Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit allen Utensilien
ausgestattet, die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke
und Eimer stehen bereit.
Du bist Rheinhausen ist eine
Anlaufstelle für Menschen in Rheinhausen, die die Ärmel hochkrempeln
und ihre Heimat gestalten möchten, seien es bestehende Initiativen,
Vereine oder Einzelne, die Ideen haben, die sich gemeinsam leichter
umsetzen lassen. Du bist Rheinhausen e.V. Otto-Schulenberg-Straße 38
47228 Duisburg-Rheinhausen
Mehr als 1.300 neue PV-Anlagen im 1. Halbjahr in
Betrieb genommen
Die Energiewende in Duisburg läuft in hohem Tempo weiter, hat aber
im Bereich der Photovoltaikanlagen im ersten Halbjahr 2026 im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht an Fahrt verloren. In den
ersten sechs Monaten des Jahres wurden insgesamt 1.340 (Stand 21.
Juli 2026) neue Photovoltaikanlagen im Duisburger Stadtgebiet in
Betrieb genommen. Das waren 216 Anlagen (14 Prozent) weniger als im
ersten Halbjahr 2025. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der
Stadtwerke Duisburg der Zahlen aus dem Marktstammdatenregister der
Bundesnetzagentur.
744 der neuen Sonnenkraftwerke sind
sogenannte Balkonkraftwerke, also PV-Anlagen mit einer Nettoleistung
bis maximal 0,8 Kilowatt peak (kWp). Damit machen die kleinen
Photovoltaikanlagen für Balkon, Terrasse oder Fassade rund 55
Prozent aller neu gemeldeten Anlagen aus - das war auch im ersten
Halbjahr 2025 ihr Anteil an der Gesamtzahl der neuen Anlagen.
Besonders attraktiv sind Balkonkraftwerke, da sie auch für
Mieterinnen und Mieter sowie für Haushalte ohne eigenes Dach eine
einfache Möglichkeit bieten, Solarenergie zu erzeugen und einen Teil
des eigenen Strombedarfs abzudecken.
596 der neu gemeldeten
Anlagen 2026 sind größere Photovoltaikanlagen auf Dächern von Wohn-
und Geschäftsgebäuden. Die größte der neuen Anlagen wurde im
Duisburger Hafen errichtet und bringt eine Leistung von fast 1,6
Megawatt peak (MWp). 85 der neuen Anlagen haben eine Leistung von
mehr als 20 kWp. Insgesamt bringen es alle im ersten Halbjahr 2026
neu installierten PV-Anlagen in Duisburg auf eine Leistung von 14,8
MWp.
Rein rechnerisch könnten diese Anlagen so viel Strom
erzeugen, wie 4.200 Haushalte pro Jahr verbrauchen. Gemeinsam
leisten die neuen Anlagen einen wichtigen Beitrag zur regionalen
Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen und helfen dabei, den Anteil
klimafreundlicher Energie in Duisburg weiter auszubauen und die
Energiewende vor Ort weiter voranzutreiben.
Stadtwerke helfen
beim Einstieg in die Stromerzeugung Der Wunsch nach mehr
Unabhängigkeit und einer aktiven Beteiligung an der Energiewende
wächst weiter. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage können
Bürgerinnen und Bürger ihren eigenen Strom erzeugen, den
Eigenverbrauch steigern und langfristig von selbst produzierter
Energie profitieren und sich unabhängiger von schwankenden
Energiekosten machen.
Meist rechnet sich eine solche
Investition schon nach wenigen Jahren. Die Stadtwerke Duisburg
unterstützen Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer dabei,
selbst in die Stromproduktion auf dem eigenen Dach einzusteigen und
bieten dazu regelmäßig attraktive Sonderaktionen. Im kommenden Monat
startet nun eine besonders attraktive Photovoltaik-Kampagne: Neben
der PV-Anlage werden ein Batteriespeicher sowie eine
Split-Klimaanlage Teil des Angebots sein.
Jetzt informieren
und Beratungstermin sichern Alle Informationen zum Thema
Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite unter
www.swdu.de/photovoltaik zusammengestellt. Interessierte können dort
eine erste, unverbindliche Kalkulation direkt online vornehmen –
alternativ telefonisch unter 0203/604-1111. Bereits nach zwei bis
drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung
und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur
ersten selbst erzeugten Kilowattstunde.
Desert Wind Sonata Musik für Saxophon, Querflöte und Ney mit
Maren Lueg Am 2. August ist Saxophonistin und
Flötistin Maren Lueg zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde
Duisburg Hochfeld-Neudorf: Sie bietet um 18 Uhr im Neudorfer
Gemeindesaal, Wildstraße 31, einen faszinierenden Einblick in die
Verbindung zwischen orientalischer Musik und westlicher Klassik.
Maren Lueg hat sich auf ihrer musikalischen Reise als Komponistin
von den großen klassischen Meistern wie Beethoven, Ravel,
Rimsky-Korsakov, Debussy und Liszt inspirieren lassen.

Foto: https://marenlueg.org/
Luegs Kompositionen spiegeln ihre eigenen Reisen nach Kairo und
Istanbul und ihr Studium der arabischen und türkischen Kunstmusik
wider. In diesem Konzert präsentiert sie eine vielfältige Auswahl
von Werken, die sie für Alt-, Tenor- und Sopransaxophone sowie
Querflöten arrangiert hat.
Das Konzert verspricht eine
fesselnde musikalische Reise durch die Welt der orientalischen und
westlichen Klassik, die die kulturellen Brücken zwischen diesen
beiden Traditionen aufzeigt und die zeitlose Schönheit und Vielfalt
der Musik feiert. Der Eintritt ist frei, über eine Spende am Ausgang
freut sich die Künstlerin. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter www.hochfeld-neudorf.de, zur Musikerin unter
https://marenlueg.org.
Rheingemeinde lädt zum
Spieleabend nach Wanheim Am 3. August 2026
ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde
Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und
Gesellschaftsspielen treffen sich diesmal um 17 Uhr in
der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke
Wanheimer, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken
viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und
Knobeln.
Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“
oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen.
Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel
mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es
bei Ute Theisen, 0177/8066048,
ute.theisen.1@ekir.de.
Zusammen dem Meeresrauschen lauschen: Gemeinden
laden zur gemeinsamen Sommerkirche ein Unter dem
Motto „Gemeinsam Meeresrauschen“ laden die evangelischen
Kirchengemeinden Duisburg Obermeiderich, Meiderich und
Ruhrort-Beeck, die bald zusammen die „Hafengemeinde“ bilden, zur
diesjährigen Sommerkirche ein. Die Besucherinnen und Besucher
erwartet eine abwechslungsreiche Gottesdienstreihe rund um das Thema
Meer – mit inspirierenden Predigten, bewegenden Geschichten und Raum
für Begegnung.
Die fünf Gottesdienste - ab dem 2.8, immer
sonntags um 11 Uhr - greifen biblische Bilder und Erfahrungen auf:
von der Sehnsucht nach neuen Ufern über das Leben im Sturm bis hin
zur Hoffnung und Orientierung. Veranstaltungsorte sind im Wechsel
die evangelischen Kirchen in Obermeiderich, Emilstr. 27, und Beeck,
Friedrich-Ebert-Str. 370.
Damit alle unkompliziert teilnehmen können,
verkehrt an jedem Sonntag ein kostenloser Shuttlebus zwischen
Ruhrort-Beeck, Meiderich und Obermeiderich. Infos zu den Gemeinden
gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de
und www.ruhrort-beeck.de.
Das Smartphone ist die Urlaubskamera Nummer eins
Angesichts von Digitalkameras, Action-Cams, Sofortbildkameras und
Drohnen stellt sich die Frage, womit Urlaubsfotos heute tatsächlich
entstehen. Die Antwort fällt eindeutig aus: Drei Viertel der
Befragten nutzen dafür die Smartphone-Kamera (75 Prozent).
Klassische Digitalkameras oder Kompaktkameras kommen auf 8 Prozent,
Spiegelreflex- oder Systemkameras auf 6 Prozent.
Spezialgeräte bleiben die Ausnahme: Sofortbildkameras und
Action-Cams wie GoPros werden jeweils von 2 Prozent genutzt.
Unterwasserkameras, analoge Kameras, Drohnen und Kinderkameras
liegen jeweils bei 1 Prozent. Damit findet Urlaubsfotografie für die
große Mehrheit über das Gerät statt, das ohnehin im Alltag dabei
ist, das Smartphone.

VGL / KI-generiert
Das erklärt auch, warum im Urlaub schnell
viele Bilder zusammenkommen. Fotografieren ist unkompliziert, der
Speicherplatz groß und das nächste Motiv selten weit weg. Was früher
ein begrenzter Film war, ist heute eine große digitale Sammlung.
Ein Drittel lässt Urlaubsfotos auf dem Smartphone Nach dem
Urlaub zeigt sich, wie digital diese Erinnerungen bleiben. Bei knapp
einem Drittel bleiben die Urlaubsfotos überwiegend auf dem
Smartphone (31 Prozent). Weitere Befragte speichern sie in einer
Cloud (17 Prozent) oder sichern sie auf einer Festplatte,
Speicherkarte oder einem anderen Datenträger (ebenfalls 17 Prozent).
Damit landet ein großer Teil der Urlaubsbilder vor allem in
digitalen Speichern. Auffällig ist auch, wie selten Fotos nach der
Reise sortiert werden: Nur 10 Prozent sortieren doppelte oder
schlechte Aufnahmen bewusst aus. Viele Bilder landen im Speicher,
doch nur ein kleiner Teil wird später ausgewählt, geordnet oder
weiterverarbeitet.
Fotobücher und Abzüge bleiben die Ausnahme
Gedruckte Varianten sind deutlich seltener. Ein Fotobuch erstellen
nach dem Urlaub 6 Prozent, einzelne Abzüge lassen 5 Prozent drucken.
Ein Fotoalbum oder Reisetagebuch gestalten nur 1 Prozent, ebenso
wenige drucken einzelne Bilder mit einem Fotodrucker aus. Bilder zu
rahmen oder aufzuhängen, spielt in der Umfrage praktisch keine
Rolle.
Ganz verschwunden ist das gedruckte Urlaubsfoto aber
nicht. Die Frage nach den Gründen fürs Drucken zeigt ein anderes
Bild: Knapp ein Viertel der Befragten erstellt grundsätzlich gerne
Fotobücher oder Alben (23 Prozent). Gedruckt wird außerdem, um Fotos
zu verschenken, aufzuhängen (19 Prozent) oder sie im Alltag
anzusehen (15 Prozent).
Gleichzeitig wird deutlich, warum
viele Fotos digital bleiben. Einige verzichten auf Ausdrucke, weil
sie ihre Bilder digital speichern (19 Prozent). Für andere ist der
Aufwand zu groß (13 Prozent), einige vergessen nach dem Urlaub
meist, Fotos zu drucken oder Alben zu erstellen (6 Prozent).
Zwischen dem Wunsch nach sichtbaren Erinnerungen und der
tatsächlichen Umsetzung steht also oft der Alltag.
Mobile
Fotodrucker können diese Lücke kleiner machen. Sie bringen einzelne
Bilder direkt vom Smartphone aufs Papier, auch schon während der
Reise. So lassen sich Reisetagebücher oder Alben unterwegs füllen.
Auch für Kinder gibt es passende Modelle, mit denen sie eigene
Urlaubserinnerungen direkt festhalten können.
Sofortbildkameras sind dagegen fast ein Gegenentwurf zur digitalen
Bilderflut. Hier entsteht nicht die zehnte Version desselben Motivs,
sondern ein einzelnes Bild direkt beim Fotografieren. Das macht die
Aufnahme bewusster und gibt ihr von Anfang an mehr Gewicht.
Aus digitalen Bildern werden nur selten gedruckte Erinnerungen
Die Umfrage zeigt vor allem eines: Urlaubsfotos werden heute schnell
aufgenommen, gespeichert und teils auch digital geteilt. In sozialen
Netzwerken entsteht daraus für manche eine Art laufendes Fotoalbum.
Gedruckte Bilder spielen dagegen vor allem abseits des Bildschirms
eine besondere Rolle: Sie holen ausgewählte Momente aus der
digitalen Masse heraus und geben ihnen einen festen Platz im Alltag.
Schon wenige ausgewählte Bilder können reichen, um eine Reise
später wieder präsent zu machen. Ein Fotobuch im Regal, ein Album
auf dem Couchtisch, ein Sofortbild an der Pinnwand oder ein kleiner
Stapel Abzüge, der herumgereicht wird: Mehr braucht es manchmal
nicht, damit aus gespeicherten Bildern sichtbare Erinnerungen
werden.
Nachtfahrten sicher vorbereiten, Müdigkeit früh
erkennen und Pausen richtig planen Mitten in der
Ferienzeit sind viele Reiserouten stark belastet. Deshalb verlegen
manche Autofahrer die Fahrt in die Abend- oder Nachtstunden. Das
kann für weniger Verkehr und angenehmere Temperaturen sorgen, stellt
aber zugleich besondere Anforderungen an Konzentration und
Aufmerksamkeit. Der ACV Automobil-Club Verkehr klärt die wichtigsten
Fragen rund um Vorbereitung, Abfahrtszeit, Müdigkeit, Pausen und
Fahrten mit Kindern.
Was spricht für und gegen eine
Nachtfahrt? Eine Nachtfahrt in den Urlaub kann viele Vorteile
haben. Auf den Autobahnen lassen sich häufig der Berufsverkehr und
in den Ferien auch Staus vermeiden. Gerade im Sommer können die
kühleren Temperaturen die Fahrt angenehmer machen. Außerdem schlafen
Kinder auf längeren Fahrten häufig schneller ein und viele Urlauber
erreichen ihr Ziel bereits am Morgen.
Ganz so einfach ist es
trotzdem nicht. Bei Dunkelheit werden Baustellen, Stauenden, Wild
oder schlecht beleuchtete Fahrzeuge oft später erkannt. Gleichzeitig
ist der Körper nachts eigentlich auf Ruhe eingestellt und nicht auf
stundenlange Konzentration am Steuer. Wer müde losfährt oder nach
einem langen Tag schnell noch „Kilometer machen“ möchte, riskiert
Konzentrationsfehler, längere Reaktionszeiten und im schlimmsten
Fall Sekundenschlaf.
Wie lässt sich eine Nachtfahrt
vorbereiten? Für eine entspannte Nachtfahrt zählt nicht nur, wann
die Fahrt beginnt, sondern auch, wie der Abend davor verläuft. Wer
kurz vor der Abfahrt noch Koffer packt, Dokumente zusammensucht oder
das Auto beladen muss, startet häufig bereits gestresst in die
Nacht. Deutlich entspannter wird es, wenn diese Aufgaben vorher
erledigt sind:
• Gepäck und Reisedokumente bereitlegen •
Auto in Ruhe beladen und schweres Gepäck sicher verstauen • Route
und Stopps für Vignettenkauf, Tanken oder Laden heraussuchen •
Auto volltanken oder laden und den Reifendruck prüfen •
Beleuchtung kontrollieren sowie Scheiben und Brille reinigen •
Sonnenbrille für die Morgensonne sowie eine Jacke für Pausen
griffbereit halten
Das Navigationssystem sollte bereits vor
dem Losfahren eingestellt sein, idealerweise mit der ersten Pause
als Zwischenstopp. Wer zusätzlich ein bis zwei geeignete Rastplätze
oder Autohöfe entlang der Route markiert, muss unterwegs nicht
mühsam nach einer geeigneten Gelegenheit suchen. Das ist praktisch
für eine Toilettenpause, einen Snack oder einige Minuten an der
frischen Luft.
Vor der Nachtfahrt schlafen oder durchmachen?
Die klare Antwort lautet: vorher schlafen. Eine Nacht vor der
Urlaubsfahrt durchzumachen, ist keine gute Idee, auch wenn die
Vorfreude groß ist und vermeintlich nur noch die Fahrt bevorsteht.
Müdigkeit verschlechtert die Konzentration, verlängert die
Reaktionszeit und erhöht das Risiko für Sekundenschlaf.
Studien zeigen, dass starker Schlafmangel die Fahrtüchtigkeit
ähnlich stark beeinträchtigen kann wie Alkohol. Als grober Richtwert
gilt: Bereits nach rund 17 Stunden ohne Schlaf können
Leistungseinbußen auftreten, die mit etwa 0,5 Promille vergleichbar
sind. Nach rund 22 Stunden ohne Schlaf kann die Beeinträchtigung
einem Niveau von etwa 1,0 Promille entsprechen.
Besser ist
eine geplante Schlafphase vor der Abfahrt. Das muss nicht zwingend
eine ganze Nacht sein. Auch einige Stunden Schlaf am Abend oder
Nachmittag helfen mehr, als vollständig auf Schlaf zu verzichten.
Wenn zwei Erwachsene fahren können, sollte der Fahrerwechsel vorher
abgesprochen werden. So kann sich die zweite Person darauf
einstellen und ebenfalls ausgeruht das Steuer übernehmen.
Welche Abfahrtszeit ist am günstigsten? Die ideale Abfahrtszeit
hängt vor allem vom eigenen Schlafrhythmus ab. Entscheidend ist
weniger die konkrete Uhrzeit als die Frage, wann ein wirklich
ausgeruhter Start möglich ist.
Ein Start in den frühen
Morgenstunden kann sinnvoll sein, allerdings nur, wenn vorher
ausreichend geschlafen wurde. Dann lassen sich häufig bereits viele
Kilometer zurücklegen, bevor der Berufsverkehr oder
Ferienreiseverkehr richtig einsetzt. Gleichzeitig fällt dieser Start
in die zweite Nachthälfte, in der die innere Uhr bei vielen Menschen
noch auf Schlaf eingestellt ist. Die erste Pause sollte deshalb
bewusst früh eingelegt werden.
Eine Abfahrt am späten Abend
ist nur dann eine gute Idee, wenn der Tag ruhig war und vorher noch
Schlaf möglich war. Wer seit dem Morgen wach ist, gearbeitet,
gepackt und möglicherweise noch hektisch zu Abend gegessen hat,
sollte nicht mehr zu einer langen Nachtfahrt aufbrechen. In diesem
Fall beginnt die Fahrt bereits mit wachsendem Schlafdruck und führt
ausgerechnet in die zweite Nachthälfte hinein, in der Aufmerksamkeit
und Reaktionsfähigkeit ohnehin nachlassen können.
Unabhängig
von der Abfahrtszeit gilt: Entscheidend ist, ausgeruht zu starten,
keine zu langen Etappen am Stück zu fahren und sich möglichst am
Steuer abzuwechseln. Das gilt auch dann, wenn die Straße leer ist
und die Fahrt gut vorangeht.
Woran lässt sich Müdigkeit
erkennen? Müdigkeit kommt selten plötzlich. Meist kündigt sie
sich an, allerdings werden die ersten Anzeichen häufig ignoriert.
„Bis zum nächsten Rastplatz geht es noch.“ Oder: „Nur noch 40
Kilometer, dann machen wir Pause.“ Solche Gedanken kennen viele
Menschen, die nachts in den Urlaub fahren. Sie sind häufig ein
Warnsignal dafür, dass die Müdigkeit die Aufmerksamkeit bereits
beeinträchtigt.
Typische Anzeichen für Müdigkeit sind: •
häufiges Gähnen, schwere Augenlider oder ständiges Blinzeln •
brennende Augen, Frösteln oder innere Unruhe • Tunnelblick oder
nachlassende Aufmerksamkeit • verpasste Schilder, Ausfahrten oder
Tempolimits • Schwierigkeiten, die Spur sauber zu halten • das
Gefühl, sich an die letzten Kilometer kaum erinnern zu können
Wer solche Signale bei sich bemerkt, sollte nicht versuchen,
weiter durchzuhalten, sondern direkt den nächsten Parkplatz
ansteuern. Sekundenschlaf kann bei Müdigkeit plötzlich einsetzen,
ohne dass dies selbst richtig bemerkt wird. Für wenige Sekunden
besteht praktisch keine Fahrtüchtigkeit mehr, auch wenn die Augen
nicht bewusst zufallen.
Bei 100 km/h reichen zwei Sekunden
aus, um mehr als 50 Meter im Blindflug zurückzulegen. Das genügt, um
von der Fahrbahn abzukommen, gegen die Leitplanke zu prallen oder
ein Stauende, eine Baustelle oder Wild zu spät zu erkennen.
Was hilft gegen Müdigkeit während der Fahrt? Die beste Reaktion
auf Müdigkeit ist eine echte Pause. Sobald erste Anzeichen
auftreten, sollte der nächste sichere Parkplatz oder Rastplatz
angesteuert werden. Einige Minuten zügiges Gehen, Strecken,
Schulterkreisen oder lockeres Ausschütteln von Armen und Beinen
helfen dabei, wieder wacher zu werden. Bei Müdigkeit ist ein
Kurzschlaf von zehn bis 20 Minuten häufig noch wirksamer.
Wer
Kaffee gut verträgt, kann ihn direkt vor dem kurzen Schlaf trinken.
Koffein wirkt nicht sofort, sondern zeitverzögert und kann das
Wachwerden nach dem Powernap erleichtern. Kaffee ersetzt Schlaf
jedoch nicht.
Tricks wie laute Musik, offene Fenster oder
Kaugummi helfen höchstens kurzfristig. Die Müdigkeit verschwindet
dadurch nicht.
Die eigene Müdigkeit wird von anderen Personen
im Fahrzeug häufig früher bemerkt als vom Fahrer selbst. Deshalb
hilft es, den Fahrerwechsel bereits vor der Fahrt grob abzusprechen.
Auch der Beifahrer sollte aufmerksam bleiben: Wird der Fahrer
ungewöhnlich ruhig, gähnt häufig oder wirkt unkonzentriert, ist es
Zeit für eine Pause.
Was ist bei einer Nachtfahrt mit Kindern
wichtig? Mit Kindern kann eine Nachtfahrt gut funktionieren.
Viele Kinder schlafen im dunklen Auto schnell ein, besonders wenn
sie bequem angezogen sind und vertraute Dinge dabeihaben. Gerade für
Kinder, die schnell unter Reiseübelkeit leiden, kann eine Nachtfahrt
angenehmer sein, weil sie einen großen Teil der Strecke verschlafen.
Doch auch wenn viele Eltern froh sind, wenn ihre Kinder während
der Fahrt ruhig schlafen, sollten besonders bei Fahrten mit Babys
regelmäßige Pausen eingeplant werden. Empfohlen wird, spätestens
nach etwa zwei Stunden Fahrt eine Pause einzulegen, da ein längerer
Aufenthalt in der Babyschale belastend sein kann. Das gilt auch für
Fahrten am Tag.
Auch bei älteren Kindern sollten Eltern auf
die Schlafposition achten. Wenn sich die Muskeln im Tiefschlaf
entspannen, kippt der Kopf häufig nach vorne oder die Kinder
rutschen tief in den Sitz. Das kann zu Nackenschmerzen führen und
dazu, dass der Sicherheitsgurt nicht mehr optimal anliegt. Verfügt
der Kindersitz über eine Ruheposition, sollte diese bereits vor der
Abfahrt eingestellt werden. Ein passendes Schlaf- oder Nackenkissen
kann zusätzlich unterstützen, sofern es den Gurtverlauf nicht
beeinträchtigt.
Unabhängig vom Alter der Kinder lohnt es
sich, auch auf Wachphasen gut vorbereitet zu sein und alles Wichtige
griffbereit zu haben. Wer nachts auf dem Beifahrersitz lange nach
dem Kuscheltier, der Trinkflasche oder Snacks suchen muss, sorgt
schnell für Unruhe im Auto.
Hilfreich für Familien sind: •
Decke, Kuscheltier und Kissen für eine möglichst bequeme
Schlafposition • Trinkflasche, leichte Snacks und Feuchttücher
griffbereit verstauen • Hörspiele, Bücher oder ruhige
Beschäftigungen für Wachphasen • Kindersitz vor der Abfahrt
korrekt einstellen und den Sitz der Gurte kontrollieren •
regelmäßige Pausen, besonders mit Babys • sichere und gut
beleuchtete Rastplätze für Pausen auswählen
Für Wachphasen
sind Hörspiele, Bücher oder ruhige Spiele häufig besser geeignet als
lange Bildschirmzeiten. Helle Displays können Kinder wieder wacher
machen, besonders wenn sie längere Zeit auf ein Tablet oder
Smartphone schauen. Werden Bildschirme dennoch zur Beschäftigung
genutzt, sollte die Helligkeit möglichst weit reduziert werden.
Gleichzeitig gilt: Schlafende Kinder auf der Rückbank sind kein
Grund, die Strecke ohne Pause durchzufahren. Auch der Fahrer braucht
regelmäßige Erholung.

NRW-Haushalte kauften 2023 durchschnittlich 1,2 Liter
Speiseeis pro Monat * Ein Drittel (33,0 %) der
Haushalte kaufte Speiseeis * Familien mit Kind(ern) hatten mit
40,8 % den größten Käuferanteil * Drei Viertel der
Alleinlebenden (75,5 %) kauften kein Eis Schlagworte: Speiseeis,
Familien, Konsum, Haushalte
Die rund 8,7 Millionen privaten Haushalte in
Nordrhein-Westfalen kauften im Jahr 2023 durchschnittlich 1,2 Liter
Speiseeis pro Monat und gaben dafür durchschnittlich rund 6 Euro
aus. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, beziehen sich die Ergebnisse auf
Käufe von Speiseeis wie z. B. Eiscreme, Fruchteis und Sorbet.
Nicht berücksichtigt sind Käufe zum Außer-Haus-Verzehr,
beispielsweise im Eiscafé, sowie Eis für Kühlzwecke. Ein Drittel der
Haushalte kaufte Speiseeis Die folgenden Ergebnisse beziehen sich
ausschließlich auf Haushalte mit Ausgaben für Speiseeis. Unabhängig
vom Haushaltstyp kauften im Jahr 2023 33,0 % der privaten Haushalte
Speiseeis. Bei Familien mit Kind(ern) war der Käuferanteil mit 40,8
% am höchsten. Bei Paaren ohne Kind(er) lag er bei 36,6 %, bei
Alleinlebenden bei 24,5 %.

Haushalte mit Ausgaben für Speiseeis kauften 2023 durchschnittlich
3,6 Liter Eis monatlich. Dafür gaben sie durchschnittlich 17 Euro
aus. Familien mit Kind(ern) kauften mit 4,8 Litern die größten
Mengen und hatten mit 21 Euro auch die höchsten monatlichen
Konsumausgaben. Bei Paaren ohne Kind(er) beliefen sich die Einkäufe
auf 3,5 Liter und die Ausgaben auf 16 Euro, Alleinlebende kauften
2,2 Liter Eis und gaben dafür 11 Euro aus.

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