'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv30. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


31. Kalenderwoche
Montag, 27. Juli - Sonntag, 2. August 2026

Duisburg ist jetzt Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk Deutschland
Die Stadt Duisburg ist seit Juli 2026 offiziell Mitglied im Gesunde Städte- Netzwerk Deutschland (GSN). Grundlage hierfür war der Beschluss des Rates der Stadt Duisburg vom 24. Februar 2026, mit dem die Mitgliedschaft einstimmig befürwortet wurde. Mit dem Beitritt bekräftigt die Stadt ihr Engagement für Gesundheitsförderung, Prävention und gesundheitliche Chancengleichheit.

Ziel ist es, Gesundheit als Querschnittsaufgabe weiter zu stärken und gesundheitsförderliche Lebensbedingungen für alle Duisburgerinnen und Duisburger zu schaffen. Das Gesunde Städte-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Kommunen, die sich den Zielen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ottawa- Charta zur Gesundheitsförderung verpflichtet haben.

Durch die Mitgliedschaft erhält Duisburg die Möglichkeit, sich mit anderen Städten fachlich auszutauschen, erfolgreiche Ansätze der Gesundheitsförderung weiterzuentwickeln und eigene Erfahrungen einzubringen. Die Netzwerkarbeit wird in Duisburg gemeinsam vom Gesundheitsamt und der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen Duisburg im Rahmen des im Netzwerk vorgesehenen Tandems aus Kommune und Zivilgesellschaft koordiniert.

Als Großstadt im Herzen der Metropolregion Ruhr, Standort des weltweit größten Binnenhafens sowie als Stadt mit einer hohen kulturellen und sozialen Diversität bringt Duisburg dabei eine besondere Perspektive in das Netzwerk ein.

IHK und NRW School of Governance kooperieren - Einblick für Studenten in wirtschaftspolitische Praxis  
Die Niederrheinische IHK und die NRW School of Governance beabsichtigen, künftig enger zusammenzuarbeiten. Die Verbindung aus Wirtschaft und Wissenschaft wird den Standort stärken: Studenten erhalten Einblick, was die Wirtschaft bewegt und wie sich Politik gestalten lässt. Gleichzeitig profitieren regionale Unternehmen von der politik-wissenschaftlichen Expertise der NRW School of Governance.  

Mit dem Memorandum of Understanding erhält der Austausch zwischen IHK und NRW School of Governance einen gemeinsamen Rahmen. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger betont: „Wir haben direkten Zugang zur Politik und können den Studenten einen praxisnahen Bezug zu ihrer Forschung ermöglichen. Die School of Governance verhilft uns mit wissenschaftlichen Analysen zu neuen Erkenntnissen bei Wirtschaftsthemen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“  

Auch Prof. Dr. Andreas Blätte sieht aus Sicht des Direktoriums der NRW School of Governance die Chancen, die entstehen: „Unseren Studierenden wird die Kooperation die Perspektive einer großen, international vernetzten Industrie- und Handelsregion vermitteln. Mit der Zusammenarbeit werden wir im konkreten Kontext unserer Region die politische Gestaltungsperspektive verfolgen, wie aus realen Problemen vor Ort Positionen werden, wie diese in den demokratischen Prozess eingebracht und wirksam werden.

Das gelingt nicht immer, aber am Ende geht es darum, dass die Demokratie problemlösungsfähig ist. Wir werden durch die Zusammenarbeit für Forschung und Lehre viele neue Erkenntnisse gewinnen.“  

V. l.: IHK-Geschäftsführer Organisation Jörg Sinnig, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger, IHK-Geschäftsführer Ocke Hamann, NRWS-Studienkoordinator Raphael Moser, NRWS-Direktor Prof. Dr. Andreas Blätte und NRWS-Geschäftsführer Markus Hoffmann.  Foto: Niederrheinische IHK

IHK-Lehrgang zum Freien Redner startet im September  
Bei wichtigen Lebensereignissen setzen immer mehr Menschen auf Freie Redner. Die Niederrheinische IHK bietet zu diesem Thema einen Zertifikatslehrgang an. Er umfasst 50 Unterrichtseinheiten und findet in der Zeit vom 5. September bis 10. Oktober statt.   Die Weiterbildung vermittelt das nötige Handwerkszeug, um Reden bei Hochzeiten, Trauerfeiern und anderen wichtigen Anlässen zu halten.

Dabei werden sowohl rhetorische Fähigkeiten als auch ein professioneller Auftritt trainiert. Ziel ist es, eine eigene Rede zu entwickeln, einzuüben und erfolgreich vorzutragen. Die Einheiten werden teilweise vor Ort in Duisburg und online über Microsoft Teams abgehalten. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter: www.ihk.de/niederrhein/veranstaltungen

Sommerferienaktion: Bewegungspower trifft Brettspielspaß
Kinder, Jugendliche und Familie können an zwei Donnerstagen, 30. Juli und 27. August, auf dem Walsumer Kometenplatz jeweils zwischen 14 und 18 Uhr gemeinsam aktiv werden. Die Sportjugend des Stadtsportbundes, die Bezirksbibliothek Walsum sowie die Bezirksverwaltung Walsum verwandeln den Platz in eine riesige Spielearena.

Zahlreiche Spiel- und Sportgeräte werden angeboten, so dass man sich bei Hockey, einer Jonglierstation oder Badminton auspowern kann. Auch clevere Brettspiele und Kartenspiele stehen zur Verfügung, so dass die Teilnehmenden ihr strategisches Geschick beweisen können – hier ist für jeden etwas dabei.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich – man kann einfach vorbeikommen und einen großartigen Nachmittag unter freiem Himmel genießen. Für Rückfragen steht Frau Keutel telefonisch unter 0203 283-987894 oder per E-Mail an kultur.walsum@stadt-duisburg.de zur Verfügung.

Dreck weg Aktion in Rheinhausen
Der Verein „Du bist Rheinhausen“ startet am Samstag, 01.08.2026 um 10.00 Uhr eine weitere Müllsammelaktion, diesmal an der Bezirksbibliothek Rheinhausen, Händelstraße 6 in 47226 Duisburg und wird bis 12:00 Uhr das dortige Umfeld in Angriff nehmen.

Alle Rheinhauser*innen sind eingeladen mitzumachen. Wie gewohnt werden Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit allen Utensilien ausgestattet, die sie brauchen: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke und Eimer stehen bereit.

Du bist Rheinhausen ist eine Anlaufstelle für Menschen in Rheinhausen, die die Ärmel hochkrempeln und ihre Heimat gestalten möchten, seien es bestehende Initiativen, Vereine oder Einzelne, die Ideen haben, die sich gemeinsam leichter umsetzen lassen. Du bist Rheinhausen e.V. Otto-Schulenberg-Straße 38 47228 Duisburg-Rheinhausen

Mehr als 1.300 neue PV-Anlagen im 1. Halbjahr in Betrieb genommen
Die Energiewende in Duisburg läuft in hohem Tempo weiter, hat aber im Bereich der Photovoltaikanlagen im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht an Fahrt verloren. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden insgesamt 1.340 (Stand 21. Juli 2026) neue Photovoltaikanlagen im Duisburger Stadtgebiet in Betrieb genommen. Das waren 216 Anlagen (14 Prozent) weniger als im ersten Halbjahr 2025. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Stadtwerke Duisburg der Zahlen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

744 der neuen Sonnenkraftwerke sind sogenannte Balkonkraftwerke, also PV-Anlagen mit einer Nettoleistung bis maximal 0,8 Kilowatt peak (kWp). Damit machen die kleinen Photovoltaikanlagen für Balkon, Terrasse oder Fassade rund 55 Prozent aller neu gemeldeten Anlagen aus - das war auch im ersten Halbjahr 2025 ihr Anteil an der Gesamtzahl der neuen Anlagen. Besonders attraktiv sind Balkonkraftwerke, da sie auch für Mieterinnen und Mieter sowie für Haushalte ohne eigenes Dach eine einfache Möglichkeit bieten, Solarenergie zu erzeugen und einen Teil des eigenen Strombedarfs abzudecken.

596 der neu gemeldeten Anlagen 2026 sind größere Photovoltaikanlagen auf Dächern von Wohn- und Geschäftsgebäuden. Die größte der neuen Anlagen wurde im Duisburger Hafen errichtet und bringt eine Leistung von fast 1,6 Megawatt peak (MWp). 85 der neuen Anlagen haben eine Leistung von mehr als 20 kWp. Insgesamt bringen es alle im ersten Halbjahr 2026 neu installierten PV-Anlagen in Duisburg auf eine Leistung von 14,8 MWp.

Rein rechnerisch könnten diese Anlagen so viel Strom erzeugen, wie 4.200 Haushalte pro Jahr verbrauchen. Gemeinsam leisten die neuen Anlagen einen wichtigen Beitrag zur regionalen Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen und helfen dabei, den Anteil klimafreundlicher Energie in Duisburg weiter auszubauen und die Energiewende vor Ort weiter voranzutreiben.

Stadtwerke helfen beim Einstieg in die Stromerzeugung
Der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit und einer aktiven Beteiligung an der Energiewende wächst weiter. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage können Bürgerinnen und Bürger ihren eigenen Strom erzeugen, den Eigenverbrauch steigern und langfristig von selbst produzierter Energie profitieren und sich unabhängiger von schwankenden Energiekosten machen.

Meist rechnet sich eine solche Investition schon nach wenigen Jahren. Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer dabei, selbst in die Stromproduktion auf dem eigenen Dach einzusteigen und bieten dazu regelmäßig attraktive Sonderaktionen. Im kommenden Monat startet nun eine besonders attraktive Photovoltaik-Kampagne: Neben der PV-Anlage werden ein Batteriespeicher sowie eine Split-Klimaanlage Teil des Angebots sein.

Jetzt informieren und Beratungstermin sichern
Alle Informationen zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite unter www.swdu.de/photovoltaik zusammengestellt. Interessierte können dort eine erste, unverbindliche Kalkulation direkt online vornehmen – alternativ telefonisch unter 0203/604-1111. Bereits nach zwei bis drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten selbst erzeugten Kilowattstunde.


Desert Wind Sonata Musik für Saxophon, Querflöte und Ney mit Maren Lueg 
Am 2. August ist Saxophonistin und Flötistin Maren Lueg zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld-Neudorf: Sie bietet um 18 Uhr im Neudorfer Gemeindesaal, Wildstraße 31, einen faszinierenden Einblick in die Verbindung zwischen orientalischer Musik und westlicher Klassik.

Maren Lueg hat sich auf ihrer musikalischen Reise als Komponistin von den großen klassischen Meistern wie Beethoven, Ravel, Rimsky-Korsakov, Debussy und Liszt inspirieren lassen.

Foto: https://marenlueg.org/

Luegs Kompositionen spiegeln ihre eigenen Reisen nach Kairo und Istanbul und ihr Studium der arabischen und türkischen Kunstmusik wider. In diesem Konzert präsentiert sie eine vielfältige Auswahl von Werken, die sie für Alt-, Tenor- und Sopransaxophone sowie Querflöten arrangiert hat.

Das Konzert verspricht eine fesselnde musikalische Reise durch die Welt der orientalischen und westlichen Klassik, die die kulturellen Brücken zwischen diesen beiden Traditionen aufzeigt und die zeitlose Schönheit und Vielfalt der Musik feiert. Der Eintritt ist frei, über eine Spende am Ausgang freut sich die Künstlerin. 
Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de, zur Musikerin unter https://marenlueg.org.

Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
Am 3. August 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich diesmal um 17 Uhr in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln.

Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.  

Zusammen dem Meeresrauschen lauschen: Gemeinden laden zur gemeinsamen Sommerkirche ein
 Unter dem Motto „Gemeinsam Meeresrauschen“ laden die evangelischen Kirchengemeinden Duisburg Obermeiderich, Meiderich und Ruhrort-Beeck, die bald zusammen die „Hafengemeinde“ bilden, zur diesjährigen Sommerkirche ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine abwechslungsreiche Gottesdienstreihe rund um das Thema Meer – mit inspirierenden Predigten, bewegenden Geschichten und Raum für Begegnung.

Die fünf Gottesdienste - ab dem 2.8, immer sonntags um 11 Uhr - greifen biblische Bilder und Erfahrungen auf: von der Sehnsucht nach neuen Ufern über das Leben im Sturm bis hin zur Hoffnung und Orientierung. Veranstaltungsorte sind im Wechsel die evangelischen Kirchen in Obermeiderich, Emilstr. 27, und Beeck, Friedrich-Ebert-Str. 370.

Damit alle unkompliziert teilnehmen können, verkehrt an jedem Sonntag ein kostenloser Shuttlebus zwischen Ruhrort-Beeck, Meiderich und Obermeiderich. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und www.ruhrort-beeck.de.

Das Smartphone ist die Urlaubskamera Nummer eins
Angesichts von Digitalkameras, Action-Cams, Sofortbildkameras und Drohnen stellt sich die Frage, womit Urlaubsfotos heute tatsächlich entstehen. Die Antwort fällt eindeutig aus: Drei Viertel der Befragten nutzen dafür die Smartphone-Kamera (75 Prozent). Klassische Digitalkameras oder Kompaktkameras kommen auf 8 Prozent, Spiegelreflex- oder Systemkameras auf 6 Prozent.

Spezialgeräte bleiben die Ausnahme: Sofortbildkameras und Action-Cams wie GoPros werden jeweils von 2 Prozent genutzt. Unterwasserkameras, analoge Kameras, Drohnen und Kinderkameras liegen jeweils bei 1 Prozent. Damit findet Urlaubsfotografie für die große Mehrheit über das Gerät statt, das ohnehin im Alltag dabei ist, das Smartphone.

VGL / KI-generiert

Das erklärt auch, warum im Urlaub schnell viele Bilder zusammenkommen. Fotografieren ist unkompliziert, der Speicherplatz groß und das nächste Motiv selten weit weg. Was früher ein begrenzter Film war, ist heute eine große digitale Sammlung.

Ein Drittel lässt Urlaubsfotos auf dem Smartphone
Nach dem Urlaub zeigt sich, wie digital diese Erinnerungen bleiben. Bei knapp einem Drittel bleiben die Urlaubsfotos überwiegend auf dem Smartphone (31 Prozent). Weitere Befragte speichern sie in einer Cloud (17 Prozent) oder sichern sie auf einer Festplatte, Speicherkarte oder einem anderen Datenträger (ebenfalls 17 Prozent).

Damit landet ein großer Teil der Urlaubsbilder vor allem in digitalen Speichern. Auffällig ist auch, wie selten Fotos nach der Reise sortiert werden: Nur 10 Prozent sortieren doppelte oder schlechte Aufnahmen bewusst aus. Viele Bilder landen im Speicher, doch nur ein kleiner Teil wird später ausgewählt, geordnet oder weiterverarbeitet.

Fotobücher und Abzüge bleiben die Ausnahme
Gedruckte Varianten sind deutlich seltener. Ein Fotobuch erstellen nach dem Urlaub 6 Prozent, einzelne Abzüge lassen 5 Prozent drucken. Ein Fotoalbum oder Reisetagebuch gestalten nur 1 Prozent, ebenso wenige drucken einzelne Bilder mit einem Fotodrucker aus. Bilder zu rahmen oder aufzuhängen, spielt in der Umfrage praktisch keine Rolle.

Ganz verschwunden ist das gedruckte Urlaubsfoto aber nicht. Die Frage nach den Gründen fürs Drucken zeigt ein anderes Bild: Knapp ein Viertel der Befragten erstellt grundsätzlich gerne Fotobücher oder Alben (23 Prozent). Gedruckt wird außerdem, um Fotos zu verschenken, aufzuhängen (19 Prozent) oder sie im Alltag anzusehen (15 Prozent).

Gleichzeitig wird deutlich, warum viele Fotos digital bleiben. Einige verzichten auf Ausdrucke, weil sie ihre Bilder digital speichern (19 Prozent). Für andere ist der Aufwand zu groß (13 Prozent), einige vergessen nach dem Urlaub meist, Fotos zu drucken oder Alben zu erstellen (6 Prozent). Zwischen dem Wunsch nach sichtbaren Erinnerungen und der tatsächlichen Umsetzung steht also oft der Alltag.

Mobile Fotodrucker können diese Lücke kleiner machen. Sie bringen einzelne Bilder direkt vom Smartphone aufs Papier, auch schon während der Reise. So lassen sich Reisetagebücher oder Alben unterwegs füllen. Auch für Kinder gibt es passende Modelle, mit denen sie eigene Urlaubserinnerungen direkt festhalten können.

Sofortbildkameras sind dagegen fast ein Gegenentwurf zur digitalen Bilderflut. Hier entsteht nicht die zehnte Version desselben Motivs, sondern ein einzelnes Bild direkt beim Fotografieren. Das macht die Aufnahme bewusster und gibt ihr von Anfang an mehr Gewicht.

Aus digitalen Bildern werden nur selten gedruckte Erinnerungen
Die Umfrage zeigt vor allem eines: Urlaubsfotos werden heute schnell aufgenommen, gespeichert und teils auch digital geteilt. In sozialen Netzwerken entsteht daraus für manche eine Art laufendes Fotoalbum. Gedruckte Bilder spielen dagegen vor allem abseits des Bildschirms eine besondere Rolle: Sie holen ausgewählte Momente aus der digitalen Masse heraus und geben ihnen einen festen Platz im Alltag.

Schon wenige ausgewählte Bilder können reichen, um eine Reise später wieder präsent zu machen. Ein Fotobuch im Regal, ein Album auf dem Couchtisch, ein Sofortbild an der Pinnwand oder ein kleiner Stapel Abzüge, der herumgereicht wird: Mehr braucht es manchmal nicht, damit aus gespeicherten Bildern sichtbare Erinnerungen werden.    



Nachtfahrten sicher vorbereiten, Müdigkeit früh erkennen und Pausen richtig planen
Mitten in der Ferienzeit sind viele Reiserouten stark belastet. Deshalb verlegen manche Autofahrer die Fahrt in die Abend- oder Nachtstunden. Das kann für weniger Verkehr und angenehmere Temperaturen sorgen, stellt aber zugleich besondere Anforderungen an Konzentration und Aufmerksamkeit. Der ACV Automobil-Club Verkehr klärt die wichtigsten Fragen rund um Vorbereitung, Abfahrtszeit, Müdigkeit, Pausen und Fahrten mit Kindern.

Was spricht für und gegen eine Nachtfahrt?
Eine Nachtfahrt in den Urlaub kann viele Vorteile haben. Auf den Autobahnen lassen sich häufig der Berufsverkehr und in den Ferien auch Staus vermeiden. Gerade im Sommer können die kühleren Temperaturen die Fahrt angenehmer machen. Außerdem schlafen Kinder auf längeren Fahrten häufig schneller ein und viele Urlauber erreichen ihr Ziel bereits am Morgen.

Ganz so einfach ist es trotzdem nicht. Bei Dunkelheit werden Baustellen, Stauenden, Wild oder schlecht beleuchtete Fahrzeuge oft später erkannt. Gleichzeitig ist der Körper nachts eigentlich auf Ruhe eingestellt und nicht auf stundenlange Konzentration am Steuer. Wer müde losfährt oder nach einem langen Tag schnell noch „Kilometer machen“ möchte, riskiert Konzentrationsfehler, längere Reaktionszeiten und im schlimmsten Fall Sekundenschlaf.

Wie lässt sich eine Nachtfahrt vorbereiten?
Für eine entspannte Nachtfahrt zählt nicht nur, wann die Fahrt beginnt, sondern auch, wie der Abend davor verläuft. Wer kurz vor der Abfahrt noch Koffer packt, Dokumente zusammensucht oder das Auto beladen muss, startet häufig bereits gestresst in die Nacht. Deutlich entspannter wird es, wenn diese Aufgaben vorher erledigt sind:

• Gepäck und Reisedokumente bereitlegen
• Auto in Ruhe beladen und schweres Gepäck sicher verstauen
• Route und Stopps für Vignettenkauf, Tanken oder Laden heraussuchen
• Auto volltanken oder laden und den Reifendruck prüfen
• Beleuchtung kontrollieren sowie Scheiben und Brille reinigen
• Sonnenbrille für die Morgensonne sowie eine Jacke für Pausen griffbereit halten

Das Navigationssystem sollte bereits vor dem Losfahren eingestellt sein, idealerweise mit der ersten Pause als Zwischenstopp. Wer zusätzlich ein bis zwei geeignete Rastplätze oder Autohöfe entlang der Route markiert, muss unterwegs nicht mühsam nach einer geeigneten Gelegenheit suchen. Das ist praktisch für eine Toilettenpause, einen Snack oder einige Minuten an der frischen Luft.

Vor der Nachtfahrt schlafen oder durchmachen?
Die klare Antwort lautet: vorher schlafen. Eine Nacht vor der Urlaubsfahrt durchzumachen, ist keine gute Idee, auch wenn die Vorfreude groß ist und vermeintlich nur noch die Fahrt bevorsteht. Müdigkeit verschlechtert die Konzentration, verlängert die Reaktionszeit und erhöht das Risiko für Sekundenschlaf.

Studien zeigen, dass starker Schlafmangel die Fahrtüchtigkeit ähnlich stark beeinträchtigen kann wie Alkohol. Als grober Richtwert gilt: Bereits nach rund 17 Stunden ohne Schlaf können Leistungseinbußen auftreten, die mit etwa 0,5 Promille vergleichbar sind. Nach rund 22 Stunden ohne Schlaf kann die Beeinträchtigung einem Niveau von etwa 1,0 Promille entsprechen.

Besser ist eine geplante Schlafphase vor der Abfahrt. Das muss nicht zwingend eine ganze Nacht sein. Auch einige Stunden Schlaf am Abend oder Nachmittag helfen mehr, als vollständig auf Schlaf zu verzichten. Wenn zwei Erwachsene fahren können, sollte der Fahrerwechsel vorher abgesprochen werden. So kann sich die zweite Person darauf einstellen und ebenfalls ausgeruht das Steuer übernehmen.

Welche Abfahrtszeit ist am günstigsten?
Die ideale Abfahrtszeit hängt vor allem vom eigenen Schlafrhythmus ab. Entscheidend ist weniger die konkrete Uhrzeit als die Frage, wann ein wirklich ausgeruhter Start möglich ist.

Ein Start in den frühen Morgenstunden kann sinnvoll sein, allerdings nur, wenn vorher ausreichend geschlafen wurde. Dann lassen sich häufig bereits viele Kilometer zurücklegen, bevor der Berufsverkehr oder Ferienreiseverkehr richtig einsetzt. Gleichzeitig fällt dieser Start in die zweite Nachthälfte, in der die innere Uhr bei vielen Menschen noch auf Schlaf eingestellt ist. Die erste Pause sollte deshalb bewusst früh eingelegt werden.

Eine Abfahrt am späten Abend ist nur dann eine gute Idee, wenn der Tag ruhig war und vorher noch Schlaf möglich war. Wer seit dem Morgen wach ist, gearbeitet, gepackt und möglicherweise noch hektisch zu Abend gegessen hat, sollte nicht mehr zu einer langen Nachtfahrt aufbrechen. In diesem Fall beginnt die Fahrt bereits mit wachsendem Schlafdruck und führt ausgerechnet in die zweite Nachthälfte hinein, in der Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit ohnehin nachlassen können.

Unabhängig von der Abfahrtszeit gilt: Entscheidend ist, ausgeruht zu starten, keine zu langen Etappen am Stück zu fahren und sich möglichst am Steuer abzuwechseln. Das gilt auch dann, wenn die Straße leer ist und die Fahrt gut vorangeht.

Woran lässt sich Müdigkeit erkennen?
Müdigkeit kommt selten plötzlich. Meist kündigt sie sich an, allerdings werden die ersten Anzeichen häufig ignoriert. „Bis zum nächsten Rastplatz geht es noch.“ Oder: „Nur noch 40 Kilometer, dann machen wir Pause.“ Solche Gedanken kennen viele Menschen, die nachts in den Urlaub fahren. Sie sind häufig ein Warnsignal dafür, dass die Müdigkeit die Aufmerksamkeit bereits beeinträchtigt.

Typische Anzeichen für Müdigkeit sind:
• häufiges Gähnen, schwere Augenlider oder ständiges Blinzeln
• brennende Augen, Frösteln oder innere Unruhe
• Tunnelblick oder nachlassende Aufmerksamkeit
• verpasste Schilder, Ausfahrten oder Tempolimits
• Schwierigkeiten, die Spur sauber zu halten
• das Gefühl, sich an die letzten Kilometer kaum erinnern zu können

Wer solche Signale bei sich bemerkt, sollte nicht versuchen, weiter durchzuhalten, sondern direkt den nächsten Parkplatz ansteuern. Sekundenschlaf kann bei Müdigkeit plötzlich einsetzen, ohne dass dies selbst richtig bemerkt wird. Für wenige Sekunden besteht praktisch keine Fahrtüchtigkeit mehr, auch wenn die Augen nicht bewusst zufallen.

Bei 100 km/h reichen zwei Sekunden aus, um mehr als 50 Meter im Blindflug zurückzulegen. Das genügt, um von der Fahrbahn abzukommen, gegen die Leitplanke zu prallen oder ein Stauende, eine Baustelle oder Wild zu spät zu erkennen.

Was hilft gegen Müdigkeit während der Fahrt?
Die beste Reaktion auf Müdigkeit ist eine echte Pause. Sobald erste Anzeichen auftreten, sollte der nächste sichere Parkplatz oder Rastplatz angesteuert werden. Einige Minuten zügiges Gehen, Strecken, Schulterkreisen oder lockeres Ausschütteln von Armen und Beinen helfen dabei, wieder wacher zu werden. Bei Müdigkeit ist ein Kurzschlaf von zehn bis 20 Minuten häufig noch wirksamer.

Wer Kaffee gut verträgt, kann ihn direkt vor dem kurzen Schlaf trinken. Koffein wirkt nicht sofort, sondern zeitverzögert und kann das Wachwerden nach dem Powernap erleichtern. Kaffee ersetzt Schlaf jedoch nicht.

Tricks wie laute Musik, offene Fenster oder Kaugummi helfen höchstens kurzfristig. Die Müdigkeit verschwindet dadurch nicht.

Die eigene Müdigkeit wird von anderen Personen im Fahrzeug häufig früher bemerkt als vom Fahrer selbst. Deshalb hilft es, den Fahrerwechsel bereits vor der Fahrt grob abzusprechen. Auch der Beifahrer sollte aufmerksam bleiben: Wird der Fahrer ungewöhnlich ruhig, gähnt häufig oder wirkt unkonzentriert, ist es Zeit für eine Pause.

Was ist bei einer Nachtfahrt mit Kindern wichtig?
Mit Kindern kann eine Nachtfahrt gut funktionieren. Viele Kinder schlafen im dunklen Auto schnell ein, besonders wenn sie bequem angezogen sind und vertraute Dinge dabeihaben. Gerade für Kinder, die schnell unter Reiseübelkeit leiden, kann eine Nachtfahrt angenehmer sein, weil sie einen großen Teil der Strecke verschlafen.

Doch auch wenn viele Eltern froh sind, wenn ihre Kinder während der Fahrt ruhig schlafen, sollten besonders bei Fahrten mit Babys regelmäßige Pausen eingeplant werden. Empfohlen wird, spätestens nach etwa zwei Stunden Fahrt eine Pause einzulegen, da ein längerer Aufenthalt in der Babyschale belastend sein kann. Das gilt auch für Fahrten am Tag.

Auch bei älteren Kindern sollten Eltern auf die Schlafposition achten. Wenn sich die Muskeln im Tiefschlaf entspannen, kippt der Kopf häufig nach vorne oder die Kinder rutschen tief in den Sitz. Das kann zu Nackenschmerzen führen und dazu, dass der Sicherheitsgurt nicht mehr optimal anliegt. Verfügt der Kindersitz über eine Ruheposition, sollte diese bereits vor der Abfahrt eingestellt werden. Ein passendes Schlaf- oder Nackenkissen kann zusätzlich unterstützen, sofern es den Gurtverlauf nicht beeinträchtigt.

Unabhängig vom Alter der Kinder lohnt es sich, auch auf Wachphasen gut vorbereitet zu sein und alles Wichtige griffbereit zu haben. Wer nachts auf dem Beifahrersitz lange nach dem Kuscheltier, der Trinkflasche oder Snacks suchen muss, sorgt schnell für Unruhe im Auto.

Hilfreich für Familien sind:
• Decke, Kuscheltier und Kissen für eine möglichst bequeme Schlafposition
• Trinkflasche, leichte Snacks und Feuchttücher griffbereit verstauen
• Hörspiele, Bücher oder ruhige Beschäftigungen für Wachphasen
• Kindersitz vor der Abfahrt korrekt einstellen und den Sitz der Gurte kontrollieren
• regelmäßige Pausen, besonders mit Babys
• sichere und gut beleuchtete Rastplätze für Pausen auswählen

Für Wachphasen sind Hörspiele, Bücher oder ruhige Spiele häufig besser geeignet als lange Bildschirmzeiten. Helle Displays können Kinder wieder wacher machen, besonders wenn sie längere Zeit auf ein Tablet oder Smartphone schauen. Werden Bildschirme dennoch zur Beschäftigung genutzt, sollte die Helligkeit möglichst weit reduziert werden.
Gleichzeitig gilt: Schlafende Kinder auf der Rückbank sind kein Grund, die Strecke ohne Pause durchzufahren. Auch der Fahrer braucht regelmäßige Erholung.



NRW-Haushalte kauften 2023 durchschnittlich 1,2 Liter Speiseeis pro Monat
* Ein Drittel (33,0 %) der Haushalte kaufte Speiseeis
* Familien mit Kind(ern) hatten mit 40,8 % den größten Käuferanteil
* Drei Viertel der Alleinlebenden (75,5 %) kauften kein Eis Schlagworte: Speiseeis, Familien, Konsum, Haushalte

Die rund 8,7 Millionen privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen kauften im Jahr 2023 durchschnittlich 1,2 Liter Speiseeis pro Monat und gaben dafür durchschnittlich rund 6 Euro aus. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, beziehen sich die Ergebnisse auf Käufe von Speiseeis wie z. B. Eiscreme, Fruchteis und Sorbet.

Nicht berücksichtigt sind Käufe zum Außer-Haus-Verzehr, beispielsweise im Eiscafé, sowie Eis für Kühlzwecke. Ein Drittel der Haushalte kaufte Speiseeis Die folgenden Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf Haushalte mit Ausgaben für Speiseeis. Unabhängig vom Haushaltstyp kauften im Jahr 2023 33,0 % der privaten Haushalte Speiseeis. Bei Familien mit Kind(ern) war der Käuferanteil mit 40,8 % am höchsten. Bei Paaren ohne Kind(er) lag er bei 36,6 %, bei Alleinlebenden bei 24,5 %.



Haushalte mit Ausgaben für Speiseeis kauften 2023 durchschnittlich 3,6 Liter Eis monatlich. Dafür gaben sie durchschnittlich 17 Euro aus. Familien mit Kind(ern) kauften mit 4,8 Litern die größten Mengen und hatten mit 21 Euro auch die höchsten monatlichen Konsumausgaben. Bei Paaren ohne Kind(er) beliefen sich die Einkäufe auf 3,5 Liter und die Ausgaben auf 16 Euro,  Alleinlebende kauften 2,2 Liter Eis und gaben dafür 11 Euro aus.