'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv34. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


35. Kalenderwoche
Montag, 24. - Sonntag,  30. August 2026

Sturzflut in Nepal: Europäische Union stellt humanitäre Soforthilfe bereit Nach der verheerenden Sturzflut in Nepal hat die Europäische Union zwei Millionen Euro humanitärer Soforthilfe bereitgestellt. Die EU-Kommissarin für Krisenvorsorge und -management, Hadja Lahbib, erklärte: „Straßen wurden weggespült.

Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten. Familien suchen nach vermissten Angehörigen. Die Sturzfluten in Nepal haben Gemeinden erschüttert, die sich gerade erst von früheren Katastrophen erholt hatten. Die EU steht ihnen zur Seite und stellt zwei Millionen Euro für dringend benötigte medizinische Versorgung, Lebensmittel, Wasser und Unterkünfte bereit.“

Abfalltrenndiplom
Am 29. August 2026 ab 11.00 Uhr lädt der Verein Du bist Rheinhausen mit Unterstützung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und dem Bauverein Rheinhausen wieder zum Umweltworkshop für Groß und Klein in die Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67 (Fußgängerzone), 47226 Duisburg ein!

Gemeinsam wollen wir entdecken, was eigentlich mit unserem Müll passiert, warum Müll in den Mülleimer gehört und richtige Mülltrennung wichtig ist und wie wir im Alltag ganz einfach bewusster mit unseren wertvollen Ressourcen umgehen können. Um eine kurze Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme unter du-bist-rheinhausen.de wird gebeten.  

RhineCleanUp
Am 12. September 2026 ist es wieder soweit. Der Verein Du bist Rheinhausen unterstützt lokal den bundesweiten Aktionstag RhineCleanUp und will von 10 Uhr bis 13 Uhr das Ufer der Rheinwiesen in Rheinhausen von Müll befreien. Treffpunkt zur Teilnahme an der Aktion ist der Wassersportverein Rheinhausen Fährstraße 29, 47228 Duisburg.

Allen denen die Natur der Rheinwiesen am Herzen liegt sind eingeladen mitzumachen. Utensilien wie Müllsäcke, Eimer, Handschuhe und Greifer werden zur Verfügung gestellt. Im Anschluss gibt es eine kleine Bewirtung und Getränke. Um eine kurze Anmeldung unter rhinecleanup.org/de/cleanup/du-bist-rheinhausen-rhinecleanup wird gebeten.  

Du bist Rheinhausen e.V. Otto-Schulenberg-Straße 38, 47228 Duisburg Du bist Rheinhausenist eine Plattform für alle Menschen im Stadtteil, die gemeinsam mit uns anpacken und unseren Stadtteil mit gestalten wollen, für ein l(i)ebenswertes und zukunftsfähiges Leben in Rheinhausen. Für Rückfragen: horst@du-bist-rheinhausen.de

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ – Kinderfest kehrt nach mehrjähriger Pause zurück
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ – Kinderfest kehrt nach mehrjähriger Pause zurück
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) lädt am Sonntag, 30. August, von 10 bis 17 Uhr in der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort zum großen Kinderfest „Alle an Bord!“ ein. Unter neuem Namen führt das Fest die Tradition des ehemaligen „Maritimen Kinderfests“ fort.

„Wir freuen uns, das Kinderfest rund um das Museum wieder aufleben zu lassen. Viele Duisburger Vereine und Institutionen unterstützen uns an diesem Tag. Gemeinsam möchten wir Familien zu einem Tag voller Spiel, Spaß und spannender Entdeckungen einladen“, sagt Organisatorin Susanne Schumacher vom Binnenschifffahrtsmuseum.

Im Museum und auf dem Außengelände erwartet Familien ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen, Spielen und Leckereien. Zu den Highlights gehören ein fast zehn Meter langes Wikingerschiff mit Wikingerlager, der Besuch des MSV-Maskottchens Ennatz und von Hugo von den zebrakids e. V. sowie Begegnungen mit einer Piratin und Matrosen.

Auch die Feuerwehr und die Polizei sind mit ihren Fahrzeugen vor Ort. Außerdem beteiligen sich zahlreiche weitere Duisburger Vereine und Institutionen und machen das Kinderfest zu einem bunten Erlebnis für Groß und Klein. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung gibt es im Internet unter https://www.binnenschifffahrtsmuseum.de/alle-an-bord/


Bundesweiter Mietendeckel laut Gutachten verfassungsgemäß
Ein bundesweiter Mietendeckel, der zunächst die Mieten einfriert und später bundesweit Obergrenzen festsetzt, ist mit dem Grundgesetz (GG) vereinbar. Auch die Absenkung überhöhter Mieten ist möglich und machbar berichtet die Wirtschaftsplattform Thomas Daily am 28. August 2026.

Zu diesen Ergebnissen kommt ein Rechtsgutachten von Prof. Thorsten Kingreen von der Uni Regensburg im Auftrage der Linken-Bundestagsfraktion. Bei der Ausgestaltung und bei Eingriffen in das Eigentum (Art. 14 GG) habe der Gesetzgeber einen sehr weiten Gestaltungsspielraum, den er auch dazu nutzen könne, "eine gesellschaftspolitische nicht erwünschte Gentrifizierung und Segregation zu verhindern", heißt es darin.

Eine Grenze sei zwar die Privatnützigkeit des Eigentums, "die aber nur überschritten wird, wenn gesetzliche Regelungen dazu führen, dass Vermieter mit Verlust vermieten müssten", aber jedenfalls nicht, solange sie Kosten decken könnten und wirtschaftlich nicht in ihrer Existenz gefährdet würden. Mieter seien besonders schutzwürdig, weil sie "auf Wohnraum existentiell angewiesen" seien. Das Gutachten flankiert einen Gesetzentwurf der Linken, der u.a. einen sofortigen Mietenstopp in "angespannten Wohnungsmärkten" vorsieht.


Sportlerehrung 2026: Stadt würdigt herausragende sportliche Erfolge

Die Stadt Duisburg ehrt Sportlerinnen und Sportler für herausragende nationale und internationale Erfolge. Ausgezeichnet werden am Mittwoch, 2. September 2026, um 18 Uhr Studio Duisburg, Obere Kaiserswerther Straße 15, 47249 Duisburg, insbesondere Erst- bis Drittplatzierte bei Olympischen und Paralympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sowie den World Games und World University Games.

Auch Titelträgerinnen und Titelträger bei Deutschen Meisterschaften und nationalen und internationalen Pokalwettbewerben werden ausgezeichnet. Neben Sportlerinnen und Sportlern der höchsten Leistungsklasse werden erfolgreiche Athletinnen und Athleten aus den Juniorenklassen sowie den beiden ältesten Jugendaltersklassen berücksichtigt.

Oberbürgermeister Sören Link und Ozan Aksu, Vorsitzender des Betriebsausschusses DuisburgSport, überreichen im feierlichen Rahmen insgesamt 63 Athletinnen und Athleten ihre Auszeichnungen.


Fledermäuse im Biegerpark: Kostenfreie Abendexkursion für Familien
Das Projekt „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ lädt am Freitag, 28. August, von 20.30 bis 22.30 Uhr zu einer Fledermausexkursion in den Erholungspark Biegerhof in Huckingen ein. Gemeinsam mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet erhalten Familien mit Kindern spannende Einblicke in die Lebensweise, Orientierung und Jagdtechniken der Fledermäuse.

Ziel der kostenfreien Veranstaltung ist es, Naturerfahrungen direkt vor der eigenen Haustür zu ermöglichen und den „Biegerpark“ als wertvollen Lebensraum in der Stadt erlebbar zu machen. Wenn die Dämmerung einsetzt, beginnt die aktive Zeit der Fledermäuse. Während der Führung erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über die faszinierenden Nachtjäger, ihre Bedeutung für das Ökosystem sowie ihre außergewöhnliche Fähigkeit, sich mittels Echoortung zu orientieren und Beute aufzuspüren.

Mit etwas Glück können die Tiere auch in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Für die Fledermausexkursion wird zusätzlich eine Taschenlampe empfohlen. Treffpunkt ist der Biegerpark-Kiosk. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Um eine Anmeldung per E-Mail an verena.niehuis@bswr.de wird gebeten. Die Veranstaltung ist Teil der naturpädagogischen Exkursionsreihe des Projekts „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“. Nach der erfolgreichen Durchführung im vergangenen Jahr werden auch in diesem Jahr wieder mehrere Entdeckungstouren durch den Biegerpark angeboten.

Die Angebote richten sich insbesondere an Kinder mit Begleitpersonen und vermitteln auf anschauliche Weise Wissen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Informationen zu weiteren Exkursionen und zum Projekt gibt es unter https://www.schrittsteine-duisburg.de/

Erster Gesundheitstag für Familien im Campus Marxloh
Gesundheitsinformationen, Mitmachangebote und persönliche Beratung für die ganze Familie: Am Freitag, 28. August, veranstaltet das Gesundheitsamt gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern von 10 bis 14 Uhr erstmals einen Gesundheitstag für Familien in den neuen Räumlichkeiten des Campus Marxloh, An der Paulskirche 6.

„Gesundheit soll für alle Menschen erreichbar sein – unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialer Situation. Mit dem Gesundheitstag möchten wir Familien wohnortnah informieren, beraten und dabei unterstützen, Angebote für ihre Gesundheit und die ihrer Kinder kennenzulernen“, betont Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für Erwachsene und Kinder.

Neben Yoga- und Entspannungsangeboten, Ernährungsberatung und allgemeinen Gesundheitsinformationen stehen verschiedene Gesundheitschecks auf dem Programm. Dazu gehören unter anderem ein Herz-Kreislauf-Check, ein Blutzuckertest und ein Balance-Test. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Impfschutz. Interessierte können sich in Fachvorträgen informieren und vor Ort individuell beraten lassen.

Die Frühen Hilfen stellen ihre Unterstützungsangebote für Familien mit kleinen Kindern vor. Zudem stehen zwei Familienhebammen für Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege zur Verfügung. Darüber hinaus informiert das Jobcenter über Präventionsgutscheine, die den Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten erleichtern.

Die Volkshochschule (VHS) sowie Beratungsstellen zum Bildungs- und Teilhabepaket präsentieren ihre Angebote. Bastel- und Bewegungsaktionen für Kinder ergänzen das Programm. Sprachmittlerinnen und Sprachmittler unterstützen Familien bei Gesprächen und Beratungen.

Mit dem Aktionstag möchten das Gesundheitsamt, die Frühen Hilfen, die Volkshochschule, das Jobcenter, der Stadtsportbund, die AOK, teamw()rk für Gesundheit und Arbeit sowie die AWO Integration Familien in Marxloh niedrigschwellig über Gesundheitsangebote informieren, Prävention stärken und den Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen erleichtern. Der Gesundheitstag ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am Freitag, 28. August, zum Spieleabend ein. Von 19 bis 22.30 Uhr kommen Spieleinteressierte in den Räumlichkeiten an der Händelstraße 6 zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen und neue Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung bietet eine abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen Neuanschaffungen.

Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür, dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge passende Angebote finden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter 02065 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.


Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich
Zu Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und Freundlichkeit lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mehrmals im Jahr samstags zu den Marktzeiten in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, ein. Den nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen gibt es am 5. September 2026. Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab 9.30 Uhr und somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am Meidericher Wochenmarkt machen.

Nach kurzem Fußweg lässt sich im Gemeindezentrum bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und Käseaufschnitt und Marmeladen der Einkaufsstress vergessen. Das Angebot bereiten Ehrenamtliche zu, das Frühstück gibt´s zum Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.  

Mitglieder des Teams Marktcafé (Foto: www.kirche-meiderich.de)



Erwerbstätigkeit im Juli 2026 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht gesunken

 Erwerbstätigenzahl 0,5 % niedriger als im Vorjahresmonat Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland, Juli 2026 0,0 % zum Vormonat (saisonbereinigt)
 -0,1 % zum Vormonat (nicht saisonbereinigt) -0,5 % zum Vorjahresmonat

Im Juli 2026 waren rund 45,48 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht um 13 000 Personen (0,0 %). Von Januar bis Juni 2026 war sie gegenüber dem jeweiligen Vormonat durchschnittlich um 19 000 Personen gefallen.



Nicht saisonbereinigt sank die Zahl der Erwerbstätigen im Juli 2026 gegenüber Juni 2026 um 60 000 Personen (-0,1 %). Im Juli-Durchschnitt der Jahre 2023 bis 2025 war die Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich um 52 000 Personen (-0,1 %) zurückgegangen. Rückgang der Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahr hält an Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Erwerbstätigen im Juli 2026 deutlich um 223 000 Personen (-0,5 %).

Damit setzte sich der seit Januar 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare Abwärtstrend im Vorjahresvergleich fort. In den Monaten Januar bis April 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat jeweils bei -0,4 %, im Mai und Juni 2026 bei -0,5 % gelegen.

Bereinigte Erwerbslosenquote im Juli 2026 bei 4,0 %
Im Juli 2026 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,84 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 149 000 Personen oder 8,8 % mehr als im Juli 2025. Die Erwerbslosenquote lag mit 4,2 % über dem Vorjahreswert (Juli 2025: 3,9 %). Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im Juli 2026 bei 1,74 Millionen Personen. Das waren 11 000 Personen oder 0,6 % mehr als im Juni 2026. Die bereinigte Erwerbslosenquote lag unverändert zum Vormonat bei 4,0 %.

Azubis in NRW: Knapp die Hälfte wohnte bei Vertragsabschluss am Ausbildungsort – die übrigen durchschnittlich 23,3 km entfernt

* Auszubildende in Erwitte mit Wohnort außerhalb des Ortes hatten mit 78,8 km die weiteste Distanz zu ihrem Zuhause
* Weiteste Distanzen in den Ausbildungsbereichen Öffentlicher Dienst und Landwirtschaft
* Interaktive Anwendung gibt Einblicke in das Mobilitätsverhalten der Azubis

Im Jahr 2025 haben 266.730 Azubis ihre duale Ausbildung in einer Ausbildungsstätte in NRW gemacht. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, absolvierten 48,8 % von ihnen ihre Ausbildung in der Stadt oder Gemeinde, in der sie schon bei Vertragsabschluss wohnten. Die übrigen Azubis wohnten durchschnittlich 23,3 km von dem Ort ihrer Ausbildungsstätte entfernt.

Die nun aktualisierte und erweiterte interaktive Anwendung Mobilität von Auszubildenden in NRW liefert auf Kreis- und Gemeindeebene detaillierte Informationen dazu, wohin und wie weit sich Azubis bei der Wahl ihrer Ausbildungsstätte bewegen. Außerdem zeigt sie, wie anziehend die Städte und Gemeinden in NRW als Ausbildungsorte sind.

Auszubildende in Erwitte, die nicht aus dem Ort kommen, hatten mit 78,8 km die weiteste Distanz zu ihrem Wohnort
Die durchschnittliche Luftliniendistanz zwischen dem Ort der Ausbildungsstätte und dem Wohnort der Auszubildenden in NRW variierte zwischen den Städten und Gemeinden. Von den Azubis mit Ausbildungsstätte in Erwitte wohnten 21,3 % bereits vor Ort. Die übrigen wohnten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses durchschnittlich 78,8 km von Erwitte entfernt; das war 2025 die weiteste Distanz in NRW.

Ein Grund für die weite Distanz: In Erwitte kamen viele Azubis aus anderen Bundesländern. Auf Platz 2 folgte Paderborn, hier wohnten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bereits 47,0 % der Auszubildenden, die anderen Auszubildenden hatten eine durchschnittliche Distanz von 66,3 km zu ihrem Wohnort. Dahinter folgte Welver mit einer durchschnittlichen Luftliniendistanz von 46,0 km; 35,4 % der Welver Azubis wohnten bereits vor Ort.



Die geringste Luftliniendistanz zwischen Ausbildungsort und Wohnort hatten 2025 die Azubis mit Ausbildungsstätte in Kierspe.
59,7 % der Azubis mit Ausbildungsort Kierspe kamen auch von dort; die übrigen hatten ihren Wohnort bei Vertragsabschluss durchschnittlich 8,7 km von Kierspe entfernt.

Öffentlicher Dienst und Landwirtschaft: Hier sind die Wege zur Ausbildungsstätte am weitesten
In der Anwendung ist auch das Mobilitätsverhalten in den verschiedenen Ausbildungsbereichen des dualen Systems dargestellt. Die Auszubildenden in den Bereichen Öffentlicher Dienst und Landwirtschaft, die ihre Ausbildungsstätte nicht in ihrem Wohnort hatten, legten 2025 für ihre Ausbildung die weiteste Distanz zurück: Sie wohnten bei Vertragsabschluss durchschnittlich 29,4 beziehungsweise 28,3 km von dem Ort ihrer Ausbildungsstätte entfernt.

Azubis im Ausbildungsbereich Industrie, Handel u. a., bei denen Ausbildungs- und Wohnort nicht identisch waren, absolvierten ihre Ausbildung durchschnittlich 23,8 km von ihrem Wohnort entfernt. Eine kürzere Luftliniendistanz zwischen Ausbildungsort und Wohnort hatten die Azubis im Ausbildungsbereich Handwerk mit 21,4 km sowie im Bereich Freie Berufe mit 20,9 km.

 Zu den freien Berufen zählen unter anderem medizinische Fachangestellte sowie Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte. Interaktive Anwendung zeigt auch den Anteil der innerörtlich mobilen Azubis sowie die Mobilitätsverflechtungen für jeden Ort Neben den Informationen zu den Distanzen zwischen dem Wohnort bei Vertragsabschluss und dem Ort der Ausbildungsstätte der Auszubildenden zeigt die interaktive Anwendung auch die innerörtliche Mobilität.

Im gleichnamigen Reiter ist dargestellt, wie viele Azubis ihren Wohnort und ihre Ausbildungsstätte im selben Ort haben. Nutzende können vergleichen, wie hoch der Anteil der sog. innerörtlich mobilen Auszubildenden in den Orten in NRW ist. Unter Mobilitätsverflechtungen lässt sich für jeden Ort im Detail nachvollziehen, aus welchen Wohnorten die Auszubildenden kommen beziehungsweise in welche Ausbildungsorte sie gehen. So können Nutzende die Verflechtung eines Ortes mit anderen Orten in NRW betrachten.

Neue EU-Regeln schaffen mehr Transparenz beim nachhaltigen Einkauf
Ab dem 27. September 2026 gelten europaweit neue Vorschriften gegen Greenwashing. Die EmpCo-Richtlinie stärkt den Verbraucherschutz und verpflichtet Unternehmen zu mehr Transparenz und strengeren Anforderungen bei Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen.

Wer mit Umweltaussagen wirbt, muss diese auch belegen können. Foto: Stockwerk-Fotodesign / Adobe Stock

Umweltaussagen müssen nachvollziehbar belegt werden können
Greenwashing ist in den vergangenen Jahren zu einem der häufigsten Kritikpunkte an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen geworden. Mit der „EmpCo“-Richtlinie reagiert die EU auf die wachsende Zahl irreführender Umweltversprechen.

Die Richtlinie (EU) 2024/825 trat 2024 in Kraft. Deutschland setzte sie im Februar 2026 fristgerecht in deutsches Recht um. Ab dem 27. September 2026 findet sie in Deutschland und allen EU-Mitgliedstaaten Anwendung.

Von da an müssen sich Unternehmen an strenge Regeln halten. Umweltaussagen müssen auf zuverlässigen, vergleichbaren und überprüfbaren Informationen beruhen und nachvollziehbar belegt werden können. Bei Verstößen drohen Sanktionen.

Die wichtigsten Regelungen im Überblick
- Allgemeine Umweltaussagen wie z.B. „grün“, „ökologisch“ oder „klimafreundlich“ sind nur noch zulässig, wenn sie nachgewiesen werden können.

- Nachhaltigkeitssiegel, die nicht von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle geprüft wurden oder von einer staatlichen Stelle vergeben wurden, sind verboten. Anerkannte Siegel sind beispielweise das EU-Eco Label oder der Blaue Engel.

- Umweltaussagen dürfen nicht so formuliert sein, dass man den Eindruck erhält, das gesamte Produkt sei nachhaltig, obwohl es sich nur um einen bestimmten Aspekt des Produkts handelt.

- Werbung mit Klimaneutralitäts- oder ähnlichen Umweltaussagen ist unzulässig, wenn sie ausschließlich auf der Kompensation von Treibhausgasemissionen beruht.

- Verbot von Praktiken in Verbindung mit der frühzeitigen Obsoleszenz. Zum Beispiel Aufforderung, Betriebsstoffe von Produkten zu ersetzen oder aufzufüllen, obwohl dies nicht notwendig wäre.

Mit der EmpCo-Richtlinie schafft die EU europaweit einheitliche Spielregeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Dadurch werden Verbraucherinnen und Verbraucher im europäischen Binnenmarkt besser vor irreführenden Umweltversprechen geschützt.
Mehr zur EmpCo-Richtlinie und Greenwashing

So machen die Netze Duisburg das Stromnetz fit gegen die Hitze
Die Netze Duisburg investieren jedes Jahr Millionen Euro in den Ausbau, die Modernisierung und die Instandhaltung von tausenden Kilometern Versorgungsnetzen in Duisburg, damit rund 500.000 Menschen in Duisburg jederzeit sicher versorgt sind. Steigende Temperaturen durch den Klimawandel stellen auch Netzbetreiber vor neue Herausforderungen.

Um die Versorgungssicherheit in Duisburg auch an heißen Sommertagen zu gewährleisten, haben die Netze Duisburg in den vergangenen Jahren gezielt in die Klimatisierung ihrer Umspannwerke sowie in den Austausch temperaturabhängiger Kabelsysteme investiert.

Ein Netze-Mitarbeiter auf einer Strombaustelle. Foto Netze Duisburg

Klimaanlagen für Umspannwerke
„Die Hitze macht auch vor unserer Technik nicht halt. Besonders in den Sommermonaten kann es in unseren Betriebsräumen zur Überhitzung kommen, was Störungen zur Folge haben kann“, erklärt Andreas Massing, Geschäftsführer der Netze Duisburg GmbH. Seit 2020 wurden daher zwölf Umspannwerke nachträglich mit Klimaanlagen ausgestattet. Dafür wurden bislang rund 350.000 Euro investiert. Weitere Standorte sollen in den kommenden Jahren folgen.

Die Erfahrungen aus den extremen Hitzeperioden zeigen jedoch, dass herkömmliche Klimaanlagen bei Außentemperaturen um 40 °C teilweise an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Derzeit wird deshalb geprüft, ob zukünftige Anlagen leistungsstärker oder anders dimensioniert werden müssen.

Temperaturbeständige Kabel ersetzen ältere Technik
Ein weiterer Schwerpunkt ist die schrittweise Erneuerung älterer, massenisolierter Kabel, die bis etwa 1990 standardmäßig im Mittelspannungsnetz verlegt wurden. Bei langanhaltend hohen Temperaturen können sich die Materialeigenschaften der Isolierung verändern – die Isoliermasse wird flüssig und kann abfließen, besonders an Endverschlüssen oder höher gelegenen Leitungsabschnitten.

Dies erhöht das Risiko von technischen Störungen. Um dem entgegenzuwirken, tauschen die Netze Duisburg diese Kabel im Rahmen ihrer regulären Erneuerungsprogramme gegen moderne, temperaturbeständigere Systeme aus. Im Durchschnitt werden so pro Jahr rund 20 Kilometer Mittelspannungs- und 37 Kilometer Niederspannungskabel erneuert.

Aktuell umfasst das Stromnetz der Netze Duisburg insgesamt ca. 3.350 Kilometer im Niederspannungsbereich, davon noch rund 430 Kilometer mit massenisolierter Ausführung. Im Mittelspannungsnetz sind es ca. 1.400 Kilometer, wovon noch etwa 900 Kilometer über die ältere Technologie verfügen.

„Wir modernisieren unser Netz kontinuierlich und machen es Schritt für Schritt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels – damit Duisburg auch künftig zuverlässig mit Strom versorgt ist“, so Massing


Informationscafé der Frühen Hilfen zum Thema „Beikosteinführung“
Die Frühen Hilfen Duisburg laden am Freitag, 4. September, von 9.30 bis 11.30 Uhr zum nächsten Informationscafé in die Zentrale Anlaufstelle Frühe Hilfen auf der Schwanenstraße 5-7 (Eingang Steinsche Gasse) in der Duisburger Innenstadt ein. Familienhebamme Kay Beckmann berät rund um das Thema „Beikosteinführung“.

Die Beikosteinführung ist der langsame Übergang von reiner Milchernährung zu fester Nahrung im ersten Lebensjahr eines Babys. Das Angebot ist kostenlos und keine Anmeldung erforderlich. Die Frühen Hilfen Duisburg bieten ein umfassendes Beratungsangebot zu allen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie Informationen für Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis drei Jahren an. Für Rückfragen steht das Team der Frühen Hilfen unter 0203 283-983014 zur Verfügung.

Wald- und Alphorn bei der Abendmusik in der Duisserner Lutherkirche 
Bei der Abendmusik der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg präsentieren Nicolai Frey, Andrea Kramer, Waltraud Prinz und Rosa Schell am 4. September um 19 Uhr in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, die Vielseitigkeit des Hörnerklangs.

Das Duisburger Hornquartett spielt Originalmusik für Wald- und Alphorn, Hörnerklang-Musik, die Mensch und Natur verbindet. Originalkompositionen für Hornquartett aus Früh- und Spätromantik bilden den Schwerpunkt des Programms. Erweitert wird das Klangerlebnis des Abends durch Werke für Alphörner.

Diese faszinieren durch ihre imposante Größe und den weichen, archaischen Klang. Als Vorgänger der modernen Blechblasinstrumente wurden sie ursprünglich als Ruf- und Lockinstrument der Hirten verwendet. Heute sind sie weltweit in Gebrauch und symbolisieren die Sehnsucht nach Natur und Idylle.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, eine Spende am Ausgang wäre gut, denn sie geht an den Förderverein für Kirchenmusik an der Lutherkirche Duissern e.V.  Infos zur Gemeinde gibt es unter www.ekadu.de.      

Duisserns Lutherkirche Foto: Tanja Pickartz



NRW: Im 1. Halbjahr 2026 wurden 1,5 % und damit knapp 300 Wohnungen weniger genehmigt als im Vorjahr
Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern auf dem niedrigsten Stand seit 13 Jahren Zuwachs bei Einfamilienhäusern um 9 %
Im Regierungsbezirk Köln wurden 8 % mehr Wohnungen genehmigt – im Regierungsbezirk Arnsberg 14,6 % weniger

Im 1. Halbjahr 2026 erteilten die nordrhein-westfälischen Bauämter Baugenehmigungen für 20.191 Wohnungen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 1,5 % bzw. 298 Wohnungen weniger als im 1. Halbjahr 2025 (20.489). Insgesamt sollen 15.876 Wohnungen (−5,1 %) in neuen Wohngebäuden entstehen.

Weitere 3.810 Wohnungen (+8,3 %) sind durch Baumaßnahmen an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden – wie z. B. durch den Ausbau von Dachgeschossen – geplant. In neuen Nichtwohngebäuden – d. h. in gemischt genutzten Gebäuden, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen – sind weitere 505 Wohnungen vorgesehen.



Nur Ein- und Zweifamilienhäuser mit Steigerung
Die Zahl der genehmigten neuen Einfamilienhäuser stieg im 1. Halbjahr 2026 um 9 % bzw. um 312 Wohnungen auf 3.778 Genehmigungen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bei den Wohngebäuden mit zwei Wohnungen stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 19,6 % bzw. um 190 Wohnungen auf 1.160.

Bei Mehrfamilienhäusern mit drei und mehr Wohnungen (einschließlich Wohnungen in Wohnheimen) lag der Rückgang bei 11 %. Damit wurden in diesem Segment nur 10.938 Wohnungen genehmigt, das waren 1.348 weniger als im 1. Halbjahr 2025 und ist der niedrigste Wert seit 13 Jahren (2013: 9.300 Wohnungen).

Abnahmen in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Düsseldorf
In drei der fünf Regierungsbezirke des Landes war die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen niedriger als im 1. Halbjahr 2025. Den stärksten prozentualen Rückgang ermittelte das Statistische Landesamt für den Regierungsbezirk Arnsberg mit 2.820 genehmigten Wohnungen und damit −14,6 %.; Darauf folgten die Regierungsbezirke Detmold (2.876; −9,3 %) und Düsseldorf (4.729; −2,0 %). Zunahmen waren in den Regierungsbezirken Köln (5.980; +8,0 %) und Münster (3.786; +3,6 %) zu verzeichnen.


Ranking: Duisburg hat die höchste Dichte an Dönerläden
Listflix hat untersucht, welche deutschen Städte im Jahr 2026 die höchste Dichte an Dönerläden aufweisen. Unsere Auswertung zeigt deutliche regionale Unterschiede zwischen den Städten.

Diese Städte haben die höchste Dichte an Dönerläden:
• Platz 1: Duisburg mit 13,34 Dönerläden pro 100.000 Einwohner.
• Platz 2: Mannheim mit 13,21 Dönerläden pro 100.000 Einwohner.
• Platz 3: Kiel mit 11,48 Dönerläden pro 100.000 Einwohner.
• Platz 4: Augsburg mit 11,29 Dönerläden pro 100.000 Einwohner.
• Platz 5: Aachen mit 10,66 Dönerläden pro 100.000 Einwohner.

Duisburgs grüne Schatzkammer: Neue Ausstellung „Geschichte(n) aus dem Duisburger Wald“
Das Kultur- und Stadthistorische Museum eröffnet am Sonntag, 6. September, die neue Ausstellung „Geschichte(n) aus dem Duisburger Wald“. Mit fast 30 Quadratkilometern zählt der Duisburger Wald zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten im Ruhrgebiet. Die neue Ausstellung nimmt den Stadtwald aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick.

Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur, und Dr. Andrea Gropp, kommissarische Leiterin des Kultur- und Stadthistorischen Museums und Kuratorin der Sonderausstellung, stellen am Donnerstag, 3. September 2026, um 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, die neue Ausstellung vor und geben vorab erste Einblicke.

MSV Duisburg – Würzburger Kickers: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen die Würzburger Kickers am Samstag, 29. August, um 14 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 12.06, 12.16, 12.26 Uhr
ab „Bergstraße“ um 12.11, 12.21 und 12.31 Uhr
ab „Meiderich Bahnhof“ ab 12.15 bis 12.40 Uhr alle fünf Minuten
ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12.50 und 13.05 Uhr
ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 11.58 bis 12.23 Uhr alle fünf Minuten
ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 12.15 bis 13.35 Uhr alle fünf Minuten
ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.33 Uhr

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“ zu nutzen.

Meidericher Gemeinde: Spieleabend für Jung und Alt ins Gemeindezentrum
Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dort warten am Dienstag, 1. September um 19 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt zu werden.

Wer mag, bringt gerne eigene Spiele - egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele - mit, die mit anderen ausprobiert werden können. Getränke und Snacks gibt's zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Erbinformation verrät Bewohner: 1.072 Arten in einem Eimer Wasser
Reichen DNA-Spuren in zwei Litern Wasser, um zu verfolgen, wie sich die Artenvielfalt eines Flusses über ein Jahr verändert? Eine Studie der Universität Duisburg-Essen am Beispiel der Lippe zeigt, wie die pragmatische, umfangreiche und gleichzeitig günstige Analyse der Artenvielfalt in Gewässern gelingen kann. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift Ecological Indicators erschienen.

Robin Schütz bei der Probenahme an der Lippemündung. © Till-Hendrik-Macher

Till-Hendrik Macher und Robin Schütz, damals beide Doktoranden in der Biologie der Universität Duisburg-Essen, fuhren ein Jahr lang alle zwei Wochen zur renaturierten Lippemündung bei Wesel und filtrierten je zwei Wasserproben – 26 Termine, 52 Proben. Darin konnten sie in Summe 1.072 Arten nachweisen: 40 Fisch- und Neunaugenarten, 41 Vogel- und 26 Säugetierarten, 425 aquatische und 350 terrestrische Wirbellose sowie 190 Arten von Kieselalgen. Zum Vergleich: Für denselben Ort sind in der globalen Biodiversitätsdatenbank GBIF insgesamt 1.029 Arten registriert, die in über 130 Jahren zusammengetragen wurden.

Bei der klassischen Methode werden Organismen einzeln mit Kescher, Pinzette, Lupe und Mikroskop bestimmt. Mittels DNA-Metabarcoding lassen sich Arten hingegen über ihre Erbinformationen identifizieren, die sich in den Proben nachweisen lassen.

„Wir haben mit zwei Litern Wasser pro Termin 1.072 Arten quer durch den Stammbaum des Lebens nachgewiesen – von Kieselalgen über Eintagsfliegen bis zum Biber", sagt Till-Hendrik Macher, Erstautor der Studie, der inzwischen an der Universität Trier forscht. „Und wir konnten nachweisen, dass unsere Daten tatsächlich die Biologie der Lippe abbilden und nicht nur zufällig in den Fluss gespülte DNA ist“, ergänzt Robin Schütz, mittlerweile Wissenschaftler am Bundesamt für Naturschutz. „Denn Winterlaicher wie Quappe und Hecht zum Beispiel zeigten ihre DNA-Maxima im Winter, die Blässgans genau in ihrer Überwinterungszeit.“

Auch ökonomisch ist der Ansatz interessant, denn der Bedarf an solchen Daten wächst: Sowohl das globale Biodiversitätsrahmenwerk von Kunming-Montreal (GBF) als auch die nationalen und europäischen Berichtspflichten verlangen eine räumliche und zeitliche Datendichte, die mit klassischen Methoden kaum zu leisten ist.

Effektiv und günstig
Mit der Methode von Macher und Schütz kostete die Analyse aller 52 Proben rund 12.000 Euro; eine vergleichbare klassische Erfassung derselben Organismengruppen über ein Jahr würde etwa 70.000 Euro kosten – rund das Sechsfache. Für die EU-Wasserrahmenrichtlinie werden derzeit pro Fluss im Schnitt 1,71 der vier biologischen Qualitätskomponenten (Fische, Wirbellose, Mikroalgen, Wasserpflanzen) untersucht, bei den wenigsten Gewässern alle vier. Eine Kombination aus einer klassischen Erfassung mit drei Erhebungen, die auf Umwelt-DNA basieren, käme auf alle vier – bei etwa 115 Prozent des bisherigen Budgets.

„Die Rechnung zeigt, welches Potenzial in der Kombination der Methoden steckt", sagt Florian Leese, Leiter der AG Aquatische Ökosystemforschung an der UDE. „Denn Biomasse und Individuenzahlen liefert die Umwelt-DNA nicht, sodass wir weiterhin auch andere Methoden brauchen, um ein vollständiges Bild zu bekommen."

Die Untersuchungen entstanden im Rahmen der Projekte GeDNA und TrendDNA, gefördert vom Umweltbundesamt (FKZ 3719242040, Projektnummer 156318), in Kooperation mit Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV).

Bürgerstammtisch Energiewende in der VHS Duisburg
Welche Technologien prägen die Energiewende? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Und wie lassen sich Energieversorgung, Heizung und Mobilität klimafreundlich gestalten? Antworten auf diese Fragen bietet der etablierte Bürgerstammtisch Energiewende in der VHS Duisburg.

Ab dem 1. September 2026 treffen sich Interessierte jeweils am ersten Dienstag im Monat um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der VHS Duisburg an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt. Der Stammtisch bietet Raum für Information, Erfahrungsaustausch und Orientierung. Die Teilnahme ist kostenfrei, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Geleitet wird die Reihe von Gerald Menzler.

Weitere Termine folgen am 6. Oktober, 3. November und 1. Dezember, jeweils ab 18 Uhr. Eine Anmeldung per E-Mail an n.huebner@stadt- duisburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt- duisburg.de.

Stadtbibliothek: Repair-Café in Großenbaum
Jeden ersten Dienstag im Monat findet von 14 bis 17 Uhr in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd an der Großenbaumer Allee 168 bis 174 in Duisburg-Großenbaum ein Repair-Café statt. Mitglieder des Vereins DUISentrieb e. V. helfen Besucherinnen und Besuchern am 1. September wieder dabei, ihre defekten Elektrogeräte instand zu setzen.

Wer ein Gerät reparieren möchte, kann es ins Repair-Café mitbringen und unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen oder sich bei der Reparatur unterstützen lassen. Unter dem Motto „Reparieren statt wegwerfen“ geht es dabei geht es nicht nur darum, die Lebensdauer von Geräten zu verlängern und Kosten zu sparen. Die Besucherinnen und Besucher können zugleich praktische Kenntnisse erwerben und einen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es beim Team der Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7054. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

Vortrag in der VHS: Michelangelo und der verborgene Tempel
War Michelangelo Buonarroti mehr als ein genialer Künstler der Renaissance? Der Vortrag des Kunsthistorikers und Symbolforschers Axel Voss am Montag, 7. September, um 18 Uhr im Saal der VHS, Steinsche Gasse 26 in der Stadtmitte, zeigt sein Werk aus einer neuen Perspektive und fragt nach den symbolischen Strukturen hinter seinen Bildern.

Im Mittelpunkt stehen Motive wie der Mensch als „rauer Stein“, das innere Licht der Erkenntnis und die Kunst als Prozess der Selbstverwandlung. Von der „Erschaffung Adams“ in der Sixtinischen Kapelle bis zum Spätwerk der „Gefangenen“ entfaltet sich eine Bildwelt, die als Weg von Dunkelheit zu Licht gelesen werden kann.

Der Vortrag zeigt, wie spätere Erkenntnissuchende Michelangelo als einen Eingeweihten sahen und daraus folgerten, Michelangelo sei ein „Proto- Initiator der Moderne“, der den Menschen als werdendes Wesen ins Zentrum stellt. Teilnehmende zahlen fünf Euro; eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Axel Voss, telefonisch unter 0203 283-984627.


Esso wird neuer Partner in der ADAC Vorteilswelt
Neue Vorteile für mehr als 22 Millionen ADAC Mitglieder / Auftakt-Aktion: Zwei Cent Tankrabatt pro Liter an teilnehmenden Esso-Tankstellen

Der ADAC und die Esso Deutschland GmbH haben eine mehrjährige Kooperation im Rahmen der ADAC Vorteilswelt vereinbart. Esso wird somit neuer Vorteilspartner beim ADAC Tankrabatt. Ab 1. September 2026 können ADAC Mitglieder an rund 1.100 Esso Tankstellen in Deutschland günstiger tanken. Die bisherige Kooperation mit dem Tankpartner Shell endet zum 31. Dezember 2026. Bis dahin sind für ADAC Mitglieder beide Vorteilsangebote parallel verfügbar. Auch an Enilive, Eni und Agip Service-Stationen erhalten ADAC Mitglieder weiterhin Vergünstigungen.

Mehr als 22 Millionen ADAC Mitglieder können den Tankrabatt an den teilnehmenden Esso Tankstellen nutzen. Zusätzlich sind im Rahmen der Partnerschaft weitere digitale Angebote vorgesehen. Ziel ist es, Mitgliedern im Alltag einen zusätzlichen Einkaufsvorteil beim Tanken zu bieten und den Zugang zu weiteren Vorteilen an möglichst vielen Tankstellen zu ermöglichen. Zum Start der Kooperation bieten der ADAC und Esso bis einschließlich 15. Oktober 2026 einen Tankrabatt von zwei Cent pro Liter Kraftstoff. Danach beträgt der Rabatt einen Cent pro Liter.

„Mit Esso gewinnen wir einen starken und bundesweit präsenten Partner für die ADAC Vorteilswelt. Das große Esso Netzwerk ermöglicht vielen unserer Mitglieder, den Tankvorteil einfach in ihren mobilen Alltag zu integrieren. Gleichzeitig entwickeln wir die ADAC Vorteilswelt konsequent weiter“, sagt Joost Greve, Ressortleiter Loyalty & Customer Engagement beim ADAC.

Tim Paulsen, Leiter des Tankstellengeschäftes von Esso, ergänzt: „Kundentreue ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor unseres Tankstellengeschäfts. Mit der neuen Partnerschaft verbinden wir die Stärke der Marke Esso mit der Reichweite und dem Vertrauen in den ADAC. Gemeinsam möchten wir unseren Kunden attraktive Vorteile bieten, neue Zielgruppen erreichen und die Bindung zu unseren bestehenden Kunden weiter stärken.“

Nutzung des Tankrabatts im Alltag
Für den Tankrabatt genügt das Vorzeigen der ADAC Mitgliedskarte in physischer oder digitaler Form („Show your Card“). Eine zusätzliche Registrierung oder die Übermittlung persönlicher Daten sind nicht erforderlich.

In der ADAC Drive App können Mitglieder teilnehmende Tankstellen in der Nähe oder entlang einer Route finden und dort ihre digitale Mitgliedskarte vorzeigen. Die App zeigt zudem aktuelle Kraftstoffpreise an.

Weitere Informationen zur ADAC Vorteilswelt und zum Esso Tankrabatt unter adac.de/vorteile.

Über die ADAC SE
Die ADAC SE mit Sitz in München ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte für ADAC Mitglieder, Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet. Sie besteht aus 25 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. Als wachstumsorientierter Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die digitale Transformation über alle Geschäfte hinweg voran und setzt dabei auf Innovation und zukunftsfähige Technologien.

Über Esso Deutschland GmbH
Die Esso Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg gehört zur globalen ExxonMobil Organisation, einem der weltweit größten Energieunternehmen. In Deutschland ist Esso seit 1890 vertreten. Unter der Marke Esso wird heute ein Netz von rund 1.150 Tankstellen betrieben. Dort werden Kunden unter anderem mit Synergy Kraftstoffen sowie Schmierstoffen der Marke Mobil versorgt.




NRW: In acht Minuten zum nächsten Supermarkt
Interaktive - Kartenanwendung zeigt Entfernungen zur Nahversorgung
- Experimentelle Analyse zeigt Entfernungen zu Supermärkten, Drogerien, Ärzten, Apotheken und Haltestellen auf dem Land und in der Stadt
- Nächste Hausarztpraxis fast überall in NRW mit dem Pkw in höchstens 10 Minuten erreichbar

Altersgruppenvergleich zeigt: 20- bis 40-Jährige haben die kürzesten Wege
In NRW benötigen die Menschen zu Fuß im Mittel rund 8 Minuten zum nächsten Supermarkt oder Discounter. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verlängert sich der Weg in überwiegend ländlichen Kommunen auf rund 13 Minuten. Dies zeigen Ergebnisse einer experimentellen Erreichbarkeitsanalyse von Standort- und kleinräumigen Bevölkerungsdaten.



Auch zu anderen Einrichtungen der Nahversorgung wie Hausarztpraxen, Apotheken und Haltestellen sind die mittleren Fußwege in überwiegend ländlichen Kommunen länger; je nach Einrichtung um etwa 0,5 bis 6 Minuten im Vergleich zu überwiegend städtischen Kommunen.

Bei den Drogeriemärkten beträgt der Unterschied zu Fuß sogar mehr als eine Stunde. Aber auch auf dem Land erreicht rund ein Fünftel der Bevölkerung innerhalb von 20 Gehminuten einen Drogeriemarkt. Wer hingegen mit dem Pkw fährt, schafft es fast überall in NRW in bis zu 10 Minuten zur nächsten Hausarztpraxis oder dem nächsten Supermarkt oder Discounter (jeweils 99,9 % der Bevölkerung).

In überwiegend städtischen Kommunen erreicht man den nächsten Supermarkt oder Discounter im Mittel schon in etwa einer Minute und auch einen Drogeriemarkt in etwa zweieinhalb Minuten. Die Pkw-Fahrzeit in ländlichen Kommunen beträgt zum nächsten Supermarkt 2 Minuten und rund 8 Minuten zum nächsten Drogeriemarkt.

Altersgruppe der 20- bis 40-Jährigen haben die kürzesten Wege
Personen im Alter von 20 bis 40 Jahren haben im Mittel die kürzesten Wege. Zum nächsten Supermarkt oder Discounter laufen sie mit rund sieben Minuten und damit rund eine Minute weniger im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Insgesamt unterscheiden sich die restlichen Altersgruppen im NRW kaum. In einzelnen Kommunen kann es jedoch große Abweichungen zwischen den Altersgruppen geben.



Detaillierte Ergebnisse der Analyse und methodische Hinweise finden Sie im Artikel und eine interaktive Kartenanwendung mit kleinräumigen Ergebnissen der Erreichbarkeiten zu allen Einrichtungen und Altersgruppen nach unterschiedlichen Verkehrsmitteln für alle Kommunen.

NRW: Anstieg der Reallöhne auf niedrigstem Stand seit 2023
Reallöhne stiegen im 2. Quartal 2026 um 0,5 %
Zuwachs der Reallöhne hat sich deutlich abgeschwächt
Geringerer Anstieg der Nominallöhne verantwortlich für den gedämpften Reallohnzuwachs

Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind in Nordrhein-Westfalen im 2. Quartal 2026 real – also preisbereinigt – um 0,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Ergebnisse der Verdiensterhebung mitteilt, übertraf der Anstieg der Nominallöhne mit 2,9 % die Zunahme der Verbraucherpreise (+2,4 %).

Anstieg der Reallöhne auf dem niedrigsten Stand der letzten drei Jahre Mit einem Plus von 0,5 % hat sich der Anstieg der Reallöhne im 2. Quartal 2026 gegenüber den Vorperioden deutlich abgeschwächt und lag auf dem niedrigsten Stand der letzten drei Jahre.

Hauptverantwortlich für die gedämpfte Zunahme der Reallöhne war der im Vergleich zu den Vorquartalen geringere Zuwachs der Nominallöhne. Gleichzeitig war ein stärkerer Anstieg der Verbraucherpreise zu verzeichnen. Der Reallohn ist der Verdienst, über den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tatsächlich verfügen können. Er misst die tatsächliche Kaufkraft unter Berücksichtigung der Inflation.



6.000 Teilnehmende feiern die 19. Auflage des Duisburg TARGOBANK Runs

Firmenlauf mit Stadtfest am Mittwoch ab 18:00 auf dem Opernplatz - Start (19.00 Uhr) und Ziel vor dem Theater Duisburg

6.000 Teilnehmende aus 290 Unternehmen - After-Run-Party und funkelende Lichtershow zum Finale - Über 770.000 Euro an Spenden für soziale Zwecke.
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link spielt am Mittwoch eine sportliche Doppelrolle. Der erste Mann der Stadt schießt um 19 Uhr den 19. Duisburg TARGOBANK Run an. Sören Link schickt auf dem Opernplatz vor dem Theater 6.000 Teilnehmende auf die 5,2 Kilometer lange Strecke durch die Innenstadt.

Gleich nach dem Startschuss reiht sich der OB ein und läuft zusammen mit Marathonmann Jörg Bunert selbst als Mitglied des Teams Stadt Duisburg mit. Ebenfalls eine Doppelrolle übernimmt Tine Vogt. Das Mitglied der Geschäftsleitung bei der gastgebenden TARGOBANK Duisburg ist Schirmherrin des Firmenlaufs mit Startenden aus 275 Unternehmen.

Wie im Vorjahr verstärkt Tine Vogt ihr Team und trägt dazu bei, dass sich das Unternehmen den ersten Titel bereits gesichert hat. Mit 550 Läuferinnen und Läufern führt die TARGOBANK die Meldeliste an. Auf Platz zwei kommt die Stadt Duisburg mit 400 Gemeldeten.

Was die Konkurrenz zwischen OB und Schirmherrin angeht, so spielt Tine Vogt eine weitere Rolle, und zwar die der Favoritin. Im Vorjahr war sie schlanke sieben Minuten vor Sören Link im Ziel auf dem Opernplatz. Den Kampf um die Plätze auf dem Podium machen freilich andere unter sich aus: Bei den Frauen verdient Katharina Wehr (Laufsport Bunert Duisburg–Moers) Beachtung, und das im Wortsinne.

Sieben Mal konnte die Gewinnerin des schauinsland-reisen Rhein-Ruhr-Marathons bereits den Firmenlauf für sich entscheiden. Die 30-Jährige hat am Mittwoch alle Aussichten auf die Titelverteidigung und damit den achten Sieg. Bei den Männern ist der Pariser Raphaël Leymarie hoch vorgewettet. Der Gewinner des Rennens 2025 geht wieder auf die Strecke. Im Vorjahr war der 24-Jährige als Praktikant der TARGOBANK in Duisburg nicht zu schlagen.

In diesem Jahr ist er für das Unternehmen One99 Consulting aus dem hessischen Titz am Start. Keine Frage: Das Rennen in Duisburg hat ihm wirklich Spaß gemacht. Wenn sich die gesamte Innenstadt in einen Sportplatz verwandelt, gibt es weit mehr zu feiern als Siegerinnen und Sieger. Nach Zielschluss (gegen 20:15 Uhr) ist noch lange nicht Feierabend. Dann beginnt die After-Run-Party. Die Liveband „Ten Ahead“ verwandelt den Opernplatz in eine Partyzone.

Zum großen Finale erleuchtet gegen 22 Uhr ein Lichterspiel für die TARGOBANK-Runner und ihre Fans den Himmel über Duisburg. Um 18 Uhr starten die Bambini Vor dem Hauptlauf gehen um 18 Uhr die Bambini gemeinsam mit den Maskottchen unterschiedlicher Firmen und Institutionen auf die Kurzstrecke. Bereits ab 16 Uhr ist die Innenstadt für den Run reserviert. Zahlreiche Firmen nutzen den König-Heinrich-Platz, um sich zu präsentieren.

Die einzelnen Mannschaften können sich zudem auf dem Schulhof des Landfermann-Gymnasiums und im Forum Duisburg zum offiziellen Teamfoto aufstellen. Nachmeldungen sind nicht möglich Wie in den beiden Vorjahren sind Startplätze bereits seit Wochen vergeben. Nachmeldungen sind nicht möglich. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass das Teilnehmerlimit Staus auf der Strecke vermeidet. Der Lauf soll auf jedem Meter ein Vergnügen sein.

Peter Serfort, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ausrichtenden Stadtsportbunds Duisburg, sagt: „Nachmeldungen sind leider nicht möglich. Es lohnt sich aber in jedem Fall, an die Strecke zu kommen und das Ereignis zu genießen. Die veranstaltende TARGO Dienstleistungs GmbH Duisburg rechnet mit mehr als 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der City. Denn zur guten Tradition des Laufs gehört es, dass die Kolleginnen und Kollegen ihre Firmen-Runner anfeuern und mit ihrem Beifall ins Ziel tragen.“

Laufen für den guten Zweck
Tine Vogt, Schirmherrin der gastgebenden TARGOBANK, freut sich besonders über die positive Nebenwirkung des randvollen Startfelds: „Das Meldeergebnis stellt sicher, dass wir auch in diesem Jahr wieder 30.000 Euro für soziale Einrichtungen in Duisburg spenden können.“ Seit dem ersten TARGOBANK Run im Jahr 2005 kommen damit insgesamt 770.000 Euro zusammen.

Welche karitativen Einrichtungen sich über einen Scheck freuen dürfen, geben die Gastgeber nach dem Rennen bekannt. Tine Vogt sagt über die Spendenaktion: „Dass wir einen Teil der Startgelder für den guten Zweck zur Verfügung stellen, sehen wir als Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung an. Zugleich haben alle Teilnehmenden Anteil an dem Erfolg. Denn jede und jeder trägt dazu bei, dass wir das Geld gemeinnützigen Einrichtungen zur Verfügung stellen können.“

Verkehrsbeschränkungen in der City ab 16 Uhr Die Organisatoren weisen erneut darauf hin, dass für den Lauf umfangreiche Straßensperrungen in der Innenstadt notwendig sind. Die Köhnenstraße und die Landfermannstraße sowie der Opernplatz sind ab 16 Uhr (zwischen Mainstraße und Pulverweg) vollständig gesperrt. Das Fahrverbot wird – im Bereich des Opernplatzes – erst zum Ende der Veranstaltung (nicht vor 22.30 Uhr) aufgehoben.

Ab 18:15 Uhr (bis ca. 20:15 Uhr) können die weiteren Streckenabschnitte nicht mehr befahren werden. Fahrzeuge, die auf der Laufstrecke parken, werden kostenpflichtig abgeschleppt. Betroffen von den Sperrungen sind auch einzelne Parkhäuser in der Innenstadt. Die Organisation des Firmenlaufs hat der Stadtsportbund Duisburg gemeinsam mit Bunert Events übernommen.

Die langjährige und gute Zusammenarbeit hat den TARGOBANK Run zu einer festen Größe im Sport- und Veranstaltungskalender der Stadt gemacht. Alle weiteren Informationen sowie der Streckenplan unter www.targobankrun.de

Aktion Mensch alarmiert: Diskriminierung von Menschen mit Behinderung unverändert stark
Studie der Aktion Mensch zeichnet düsteres Bild der Lebensrealität von Menschen mit Behinderung: Mehrheit im Alltag von Diskriminierung betroffen. Weitreichende Folgen für Selbstwert, Verhalten und Lebensgestaltung
Keine Einzelfälle, sondern fest in Strukturen und Gesellschaft verankert – Bildung und härtere Strafen als Lösungsansätze

Sechs von zehn Menschen mit Behinderung haben in den letzten fünf Jahren in unterschiedlichen Alltagssituationen Diskriminierung erlebt, etwa doppelt so viele wie in der Gesamtbevölkerung. Damit hat sich die Situation von Menschen mit Behinderung in Bezug auf ihre Diskriminierungserfahrungen im Vergleich zur Vorjahresbefragung nicht verbessert – sie bleibt weiterhin besorgniserregend.

Foto (C) Aktion Mensch

So verwundert nicht, dass 76 Prozent der Meinung sind: In Deutschland wird nicht genug gegen Diskriminierung getan. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Online-Umfrage, die die Sozialorganisation Aktion Mensch heute veröffentlicht hat.

Barrieren, Ausgrenzung und Vorurteile über alle Lebensbereiche hinweg
Für mehr als ein Viertel der befragten Menschen mit Behinderung ist Diskriminierung ein ständiges Problem – am häufigsten begegnen sie diesem im öffentlichen Raum (68 Prozent), bei der Arbeit (59 Prozent) oder im Kontakt mit Behörden und Ämtern (57 Prozent).

„In durchweg allen Lebensbereichen machen Menschen mit Behinderung deutlich mehr diskriminierende Erfahrungen als die Allgemeinbevölkerung. Diese reichen von Mikroaggressionen über herabwürdigende Kommentare bis hin zu fehlende Barrierefreiheit“, kommentiert Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, die strukturelle Ungleichheit.

Tiefgreifende Auswirkungen weit über die eigentliche Situation hinaus
Dabei zeigt sich: Die Konsequenzen von Diskriminierung wiegen schwer und beeinflussen die gesellschaftliche Teilhabe der Betroffenen, ihr Verhalten und Wohlbefinden. So vermeiden 44 Prozent nach einer erlebten Diskriminierung ähnliche Situationen.

Weitere 23 Prozent besuchen ausschließlich Orte, an denen sie keine Ungleichbehandlung erwarten. Und ein Drittel hat die Erfahrungen sogar internalisiert – sie zweifeln nach entsprechenden Vorfällen an ihrem eigenen Wert und kämpfen mit dem Gefühl, nicht zu genügen.

Klima von Angst und Aussichtslosigkeit
Als besonders kritisch zu bewerten ist die Diskrepanz zwischen der Häufigkeit von diskriminierenden Erlebnissen und dem Vertrauen in existierende Schutzmechanismen: „Viele Menschen mit Behinderung fühlen sich nicht sicher genug in der Gesellschaft verankert, um offiziell Beschwerde einzureichen – sie befürchten, dadurch noch mehr Probleme zu bekommen. Oder sie glauben schlicht nicht daran, dass es etwas nützt“, so Christina Marx weiter.

Ein Appell an bestehende Melde- und Beratungsstellen, ihren Einsatz für die Rechte von Menschen mit Behinderung noch stärker als bislang aufzuzeigen und ihre Bekanntheit in der Öffentlichkeit zu steigern. Denn bis dato wissen 37 Prozent der Betroffenen nicht, an wen sie sich im Falle einer Diskriminierung wenden können.

Inklusive Gesellschaft entsteht durch das Engagement aller
Insgesamt sehen 50 Prozent der Befragten den Staat in der Verantwortung, aktiv gegen die Ungleichbehandlung von marginalisierten Gruppen vorzugehen.

Als konkrete Lösungsansätze erachtet die Mehrheit der Menschen mit Behinderung etwa präventive Bildungsinitiativen in Schulen und am Arbeitsplatz (59 Prozent), härtere Strafen mitsamt einer besseren Durchsetzung von bestehenden Gesetzen (55 Prozent) sowie den Abbau von Barrieren (54 Prozent).

Christina Marx: „Unsere Studie unterstreicht einmal mehr die dringende Notwendigkeit von politischem, aber auch gesamtgesellschaftlichem Handeln. Die Würde und Rechte von Menschen mit Behinderung müssen in allen Lebensbereichen geschützt werden, Ausgrenzung und Diskriminierung dürfen nicht noch mehr Raum in unserer Gesellschaft einnehmen. Dem entgegenzuwirken ist die Aufgabe jedes einzelnen."

Für die Studie „Diskriminierung als Alltagserfahrung“ hat die Aktion Mensch in der Zeit vom 2. bis 14. Juli 2026 bundesweit 593 Menschen mit Beeinträchtigung ab 16 Jahren online befragt. Die Befragten sind Mitglieder der Teilhabe-Community, dem ersten Umfrage-Panel im deutschsprachigen Raum, das ausschließlich aus Menschen mit Beeinträchtigung besteht. Im gleichen Zeitraum wurde zusätzlich eine repräsentative Bevölkerungsstichprobe Deutschlands (500 Personen) befragt.

Die Studie ist eine Wiederholungsbefragung der erstmals im Jahr 2025 durchgeführten Untersuchung zu Diskriminierung. Weitere Informationen zur Teilhabe-Community: www.aktion-mensch.de/teilhabe-community.
Die vollständige Studie finden Sie unter www.aktion-mensch.de/diskriminierung-studie.

Weiterführende Informationen rund um das Thema Diskriminierung zudem in unserem Familienratgeber: www.familienratgeber.de/lebensbereiche/selbstbestimmt-leben/diskriminierung.

Ruhrgebiet feiert am Samstag den Tag der Trinkhallen / Mit dabei sind 33 Programmbuden und viele Mitmachbuden
Das Ruhrgebiet feiert am kommenden Samstag (29. August) von 15 bis 22 Uhr seine Büdchenkultur: Beim Tag der Trinkhallen bieten 33 Programmbuden ein von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) kuratiertes Kulturprogramm, das mehrfach in Schleifen gezeigt wird. Dadurch können Besucher ihre Tour flexibel gestalten und verschiedene Standorte miteinander verbinden.

Neben den Programmbuden beteiligen sich viele weitere Kioske als Mitmachbuden. Sie sind Teil des Aktionstags, richten aber kein offizielles Bühnenprogramm aus. Stattdessen empfangen sie die Gäste mit eigenen Ideen und Angeboten. Für einen abwechslungsreichen, aber nicht zu vollen Tag empfiehlt die RTG Besuchern, sich eine Route mit drei bis vier Stationen zusammenzustellen.

Ausgewiesene Rad- und Wanderrouten erleichtern die Orientierung und verbinden passende Buden miteinander. Mit dabei beim Tag der Trinkhallen ist u. a. die historische Fortuna-Bude auf dem Gelände des Heimatmuseums Unser Fritz in Herne. Sie wird zur ersten "Bücherbude des Reviers". Bücher können kostenlos mitgebracht, mitgenommen oder getauscht werden.

Auch für Familien gibt es passende Stationen: Die Trinkhalle Rosteck in Dortmund richtet sich mit ihrem Angebot insbesondere an Kinder. Hüpfburgen gibt es an einigen Buden in Bottrop, Gelsenkirchen und Essen. Französisches Flair zieht beim Gerther Treff in Bochum unter dem Motto "Bei uns gibt’s: Paris … mit Oh, là, là und Chichi" ein. Erstmals macht auch die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet mit.

Ein knappes Dreivierteljahr vor ihrer Eröffnung präsentiert sie sich in den Städten der künftigen Zukunftsgärten: in Gelsenkirchen an der Historischen Trinkhalle – Kiosk Mummel, in Duisburg an Micha’s Seehütte sowie in Dortmund an der Bude Dortmunder Kronen. Dort können Interessierte Tontöpfe anmalen und bepflanzen. idr - Infos: https://tagdertrinkhallen.ruhr

Ausbildung bleibt Zukunft. Gerade jetzt.
Frank Schwarz Gastro Group setzt auch 2026 bewusst auf den eigenen Nachwuchs – und fordert bessere Rahmenbedingungen für Ausbildungsbetriebe

Steigende Kosten, zunehmende Bürokratie, Fachkräftemangel und eine weiterhin angespannte wirtschaftliche Lage stellen viele mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Für die Frank Schwarz Gastro Group (FSGG) ist das jedoch kein Grund, bei der Ausbildung junger Menschen den Rotstift anzusetzen. Im Gegenteil:
Das Duisburger Familienunternehmen setzt auch 2026 konsequent auf die duale Ausbildung und begrüßt sechs neue Nachwuchskräfte in seiner „FSGG-Talentschmiede“.

„Gerade wenn die wirtschaftliche Lage alles andere als berauschend ist, dürfen wir bei der nächsten Generation nicht sparen“, sagt Unternehmer Frank Schwarz.

„Wer heute aus wirtschaftlicher Unsicherheit nicht ausbildet, darf sich morgen über fehlende Fachkräfte nicht wundern.“
Für Schwarz ist die duale Ausbildung weit mehr als ein Instrument zur Sicherung des eigenen Fachkräftenachwuchses. Sie sei eine der großen Stärken der deutschen Sozialen Marktwirtschaft: Unternehmen übernehmen Verantwortung, investieren Zeit, Geld und Know-how und geben jungen Menschen dafür eine konkrete berufliche Perspektive.

„Ausbildung ist gelebte Marktwirtschaft und gesellschaftliche Verantwortung zugleich.
Sie bringt junge Menschen in Beschäftigung, schafft Aufstiegschancen und wirkt Jugendarbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit entgegen.
Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass Wissen, Handwerk und unternehmerische Kompetenz an die nächste Generation weitergegeben werden.“

Allerdings brauche es dafür auch politische Rahmenbedingungen, die Ausbildungsbetriebe stärken statt zusätzlich belasten.
Gerade kleine und mittelständische Unternehmen müssten wieder mehr Freiraum bekommen, sich um das zu kümmern, was ihre eigentliche Aufgabe sei: ausbilden, beschäftigen, investieren und wirtschaften.

„Wir können nicht auf der einen Seite über Fachkräftemangel klagen und auf der anderen Seite diejenigen Unternehmen mit immer neuen Auflagen, Kosten und bürokratischen Anforderungen belasten, die jeden Morgen ganz praktisch etwas dagegen tun“, betont Schwarz. „Wer Ausbildung will, muss Ausbildungsbetriebe stärken. Das ist für mich keine Frage von Sonntagsreden, sondern eine wirtschaftspolitische Notwendigkeit.“

Dabei sieht Schwarz auch die Branche selbst in der Verantwortung.
Die gastgewerblichen Berufe hätten jungen Menschen viel zu bieten: Teamarbeit, Kreativität, handwerkliches Können, Internationalität, Verantwortung und vielfältige Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten.

„Wir müssen jungen Menschen wieder vermitteln, dass eine duale Ausbildung keine zweite Wahl gegenüber einem Studium ist. Ein guter Berufsabschluss ist ein starkes Fundament für ein selbstbestimmtes Leben – und kann der Beginn einer großartigen Karriere sein.

Unser Land braucht nicht nur Akademiker. Es braucht genauso Köchinnen und Köche, Veranstaltungskaufleute, Bäcker, Handwerker, Techniker und viele andere hervorragend ausgebildete Fachkräfte.“

Deshalb bildet die Frank Schwarz Gastro Group auch 2026 weiter aus.
Sara, Fanienne, Damien, Lukas, Dufran und Yanka verstärken das Nachwuchsteam des Duisburger Unternehmens.
Ausgebildet wird unter anderem in den Bereichen Küche und Veranstaltungskaufleute.
Gemeinsam mit seiner Frau Christine Schwarz, Küchendirektor Roger Achterath, der FSGG-Geschäftsführung um Sven Schwarz und Branko Cucic, den Ausbilderinnen und Ausbildern sowie dem gesamten Team begrüßt Frank Schwarz die neuen Kolleginnen und Kollegen.

Eine besondere Rolle übernehmen dabei die Auszubildenden des zweiten und dritten Lehrjahres, die ihre neuen Kolleginnen und Kollegen beim Einstieg begleiten. „Darauf bin ich besonders stolz“, sagt Schwarz. „Aus den jungen Menschen, die wir vor ein oder zwei Jahren selbst begrüßt haben, werden plötzlich diejenigen, die den Neuen Sicherheit geben, Erfahrungen weiterreichen und Verantwortung übernehmen.

Genau so funktioniert Ausbildung – und genau so entsteht Zukunft.“
Für die FSGG bedeutet Ausbildung deshalb weit mehr als die Vermittlung eines Berufsbildes. Es gehe darum, Talente zu entdecken, Wissen weiterzugeben, Leistungsbereitschaft zu fördern, Vertrauen zu schenken und jungen Menschen zu zeigen, dass sich Einsatz lohnt.

Schwarz richtet deshalb auch einen Appell an Wirtschaft und Politik:
„Wir Unternehmer dürfen trotz schwieriger Zeiten nicht aufhören, jungen Menschen Chancen zu geben.
Aber genauso muss die Politik dafür sorgen, dass diejenigen, die Arbeitsplätze schaffen und Ausbildung finanzieren, wieder mehr Rückenwind bekommen.
Eine starke Wirtschaft, eine starke duale Ausbildung und eine selbstbewusste junge Generation gehören zusammen.“

Und er ergänzt:
„Jeder Ausbildungsplatz ist eine Investition – nicht nur für unsere Unternehmen, sondern in unsere Gesellschaft und in die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes.
Wir jedenfalls lassen nicht locker. Wir bilden weiter aus. Aus Überzeugung.“
Ausbildung bleibt Zukunft. Gerade jetzt.


Circular Design: Der unterschätzte Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft
Neue EU-Vorgaben, steigende Anforderungen an Recyclingfähigkeit und der Ruf nach zirkulären Produkten setzen Unternehmen unter Handlungsdruck. Doch wie gelingt der Wandel tatsächlich? Sabrina Schreiner und Anna Krüger vom Research Department Application and Demonstration des Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE erklären, warum Circular Design ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist und weshalb Monomaterialien allein noch keine Lösung sind.

Anna Krüger und Sabrina Schreiner im Gespräch über dem Demonstrator »Kindersitz«, der Monomaterial und Circular Design verbindet.  © Fraunhofer CCPE

Die Gesprächspartner
Sabrina Schreiner und Anna Krüger leiten gemeinsam das Research Department »Application and Demonstration« am Fraunhofer CCPE. Sabrina Schreiner ist darüber hinaus Gruppenleiterin User-Centered Technology am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT.
Anna Krüger arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Polymer Engineering am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT. Gemeinsam bringen sie ihre Expertise aus Produktentwicklung, Produktdesign und Polymertechnik in die Entwicklung praxisnaher Lösungen für die Circular Economy ein.

Die EU verschärft die Anforderungen an nachhaltige Produkte kontinuierlich. Viele Unternehmen reagieren erst jetzt. Ist das nicht eigentlich zu spät?
Sabrina Schreiner: Der Handlungsdruck ist definitiv gestiegen. Gleichzeitig sehen wir darin eine große Chance.
Wer Kreislauffähigkeit erst am Ende der Produktentwicklung betrachtet, wird künftig Schwierigkeiten bekommen. Sie sollte von Beginn an integrativer Bestandteil des Design-, Entwicklungs- und Entscheidungsprozesses sein, nicht nur ein Add-on, damit Mehrwert und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen können.

Anna Krüger: Genau dabei unterstützen wir Unternehmen. Wir betrachten Produkte ganzheitlich – von der Auswahl und Entwicklung der Materialien und Verarbeitungsprozesse bis hin zur Nutzung und dem Recycling. So entstehen Lösungen, die sowohl regulatorischen Anforderungen als auch den Erwartungen des Marktes gerecht werden.

Recycling gilt häufig als Allheilmittel der Kreislaufwirtschaft. Sie sehen das deutlich differenzierter. Warum?
Anna Krüger: Recycling bleibt unverzichtbar. Dieses stößt jedoch an seine Grenzen, wenn ein Produkt nicht für den Kreislauf entwickelt wurde. Daher unterstützen wir Unternehmen bei der Transformation von zum Beispiel Multimaterial- zu Monomaterial Lösungen.

Sabrina Schreiner: Deshalb sprechen wir über Circular Design. Es geht auch darum, Produkte so zu gestalten, dass sie repariert, demontiert und hochwertig recycelt werden können. Die entscheidenden Weichen werden gestellt, lange bevor ein Produkt überhaupt auf den Markt kommt. Materialauswahl, Konstruktion und Recyclingfähigkeit müssen deshalb von Beginn an aufeinander abgestimmt sein. Nur so entstehen Produkte, die den Anforderungen einer funktionierenden Circular Economy wirklich gerecht werden.

Monomaterialien gelten als wichtiger Baustein für die Kreislaufwirtschaft. Werden sie dieser Rolle gerecht?
Sabrina Schreiner: Monomaterialien können einen wichtigen Beitrag leisten, weil sie das Recycling erheblich vereinfachen. Aber sie sind kein Selbstzweck, wir müssen trotzdem die technischen Anforderungen im Blick behalten, damit das Monomaterial-Produkt am Markt erfolgreich sein kann.

Anna Krüger: Ein Kernpunkt unseres Monomaterial-Ansatzes liegt in der Betrachtung der technischen Anforderungen, um darauf aufbauend das passende Basis-Polymer und die daraus entwickelten Baukastensteine der Morphologien auszuwählen. Um diese Produkte passend zu konstruieren und fertigen zu können, ist ein enges Zusammenspiel von Design und technischer Perspektive wichtig.

Zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und industrieller Anwendung klafft oft eine große Lücke. Wie schließen Sie diese?
Anna Krüger: Genau dafür entwickeln wir Demonstratoren, wie zum Beispiel unseren Kindersitz oder die zirkuläre Mehrweg-Transportbox. Sie machen Forschung greifbar und zeigen Unternehmen, wie neue Materialien, Designs und Fertigungsansätze in der Praxis funktionieren können. Gerne laden wir Unternehmensvertreter ein, unsere Demonstratoren bei den CCPE-Veranstaltungen zu begutachten und Fragen für den Weg zur industriellen Anwendung beantworten zu lassen.

Sabrina Schreiner: Gleichzeitig helfen Demonstratoren dabei, Potenziale und Grenzen neuer Konzepte frühzeitig zu erkennen. Gemeinsam mit Industriepartnern können wir Lösungen so gezielt weiterentwickeln und schneller in die Anwendung bringen.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten: Was müsste sich in der Produktentwicklung am dringendsten ändern?
Sabrina Schreiner: Die Strategien und Methoden, um Kreislauffähigkeit zu steigern oder überhaupt erst zu ermöglichen, müssen selbstverständlicher Teil des Produktentwicklungsalltags werden: als integrative Ziele. Sie müssen genauso selbstverständlich sein wie heute üblicherweise Qualität, Sicherheit und Kosten.

Anna Krüger: Ich würde mir einen Wechsel im Mindset wünschen, von linear hin zu circular, und ein wenig mehr Mut, neue Wege zu gehen. Design, Materialentwicklung, Produktionsprozesse und Recycling können und müssen von Anfang an gemeinsam gedacht werden. Genau dieses Zusammenspiel steht im Mittelpunkt unserer Arbeit im Research Department »Application and Demonstration«.

David gegen Goliath - das merkwürdige Gebaren der Anwälte der DAH1 zur Auseinandersetzung der geplanten Deponie Lohmannsheide
Bereitstellung von Unterlagen der DAH1 kurz vor der mündlichen Verhandlung
BUND wird mit Anlagen "zugeschüttet" - relevante und irrelevante Dokument die noch kurzfristig zu sichten sind
BUND kritisiert dieses legale Verhalten, dass aber keinesfalls legitim sondern eine Frechheit ist

Duisburg/Moers: In der Auseinandersetzung um die Planung einer Deponie auf der Halde Lohmannsheide, setzen die Anwälte der Betreiberfirma "Deponien auf Halden" (DAH1) kurz vor der mündlichen Hauptverhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht NRW (OVG) am 9. September den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit umfangreichen Schriftsätzen erneut unter Druck.

Dabei war der ursprüngliche Termin auf Betreiben der DAH1 verschoben worden, weil man sich nicht in der Lage sah, innerhalb von 4 Wochen auf Einwendungen der Gutachter und des Fachanwalts des BUND zu reagieren. Diese Einwendungen umfassten ingesamt 55 Seiten. Die nun vorgelegten Unterlagen umfassen ein Vielfaches davon. Der BUND zeigt sich irritiert und verärgert.

Am 24.08. erreichten den BUND zwei ausführliche Stellungnahmen der Anwälte der DAH. Die Vertreter*innen des Umweltverbandes sind vor allem deshalb überrascht, weil das OVG noch vor zwei Wochen alle Seiten darauf hingewiesen hat, dass nun ja vor der mündlichen Verhandlung keine weiteren Unterlagen benötigt würden, weil ja bereits alles vorgelegt wurde. Inhaltlich greifen die Anwälte der DAH1 einmal die Frage auf, ob es einen Abschlussbetriebsplan der Bergehalde geben müsse und falls ja, wie ein solcher aussehen soll.

"Diese Frage wurde bereits vor Jahren bei der Erörterung lang und breit diskutiert, und nun unterfüttert die Anwaltskanzlei der DAH1 ihre Dutzende Seiten umfassende Stellungnahme mit etlichen mehr oder weniger umfangreichen PDFs, beginnend im Jahr 1997. Da geht es mal um Verwaltungsvorgänge, mal sind es Gutachten,

Gefährdungsabschätzungen und vieles mehr. Wenig hilfreich bei diesen Anlagen ist, dass sie zum größten Teil einfach nur „Anlage 21“ heißen oder auch „Anlage 22“ usw. usf.", stellt Michael Zerkübel, Sprecher der Ortsgruppe Moers des BUND dar und führt weiter aus: " Wir müssen nun die Spreu vom Weizen trennen, denn relevante und irrelevante Dokument sind chaotisch vermischt."

In einem weiteren Schreiben befassen sich die Anwälte der DAH1 mit einem ganzen Reigen strittiger Sachfragen, zu denen es bereits in der Vergangenheit umfangreiche Schriftwechsel gab. Da geht es um Fragen der der Auswirkungen auf das Grundwasser, Lärm- und Staubemissionen, der grundsätzlichen Eignung des Standortes und vieles mehr.

Kerstin Ciesla, Sprecherin des BUND Duisburg ärgert sich über dieses Gebaren und teilt mit: "Wir müssen nun in kürzester Zeit alle Unterlagen, die bereits vor Monaten hätten vorgelegt werden können, sichten, systematisieren, einordnen und schauen, ob wirklich etwas Neues aufgeführt ist oder ob es sich um längst bekannte Aussagen handelt.


Ich hoffe das OVG ist genauso irritiert und wütend wie wir. Aber entscheidend ist, dass wir erneut unsere Gutachter und unseren Fachanwalt zur Bewertung dieser Dokumente hinzuziehen müssen. Und weil die nicht von Luft und Liebe leben, heißt das auch wieder, dass unsere Kalkulation der Kosten gerade wider zunichte gemacht wurde".

Der BUND ruft daher die Städte Duisburg und Moers wie auch die Bevölkerung dazu auf, für die Gerichtsverfahren des BUND zur Verhinderung der Deponie auf der Bergehalde Lohmannsheide zu spenden.

"Als ehrenamtlicher Umweltverband, der seine Mittel nur aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen bezieht, können wir den Kampf gegen Goliath nicht alleine stemmen. Das Verhalten der DAH ist leider völlig legal, aber dennoch eine Frechheit und keinesfalls legitim. Dagegen hilft nur geballte Fachkompetenz, die jedoch auch finanziert werden muss", führen Ciesla und Zerkübel aus.

Anmeldung fürs Konfirmationsjubiläum im Duisburger Norden
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh feiert am 20. September 2026 in der Marxloher Kreuzeskirche die Jubiläen derer, die vor 50, 60, 65, 70 oder noch mehr Jahren in den ehemaligen Gemeinden Marxloh und Obermarxloh konfirmiert wurden.

Wer anderswo konfirmiert wurde und das eigene Konfi-Jubiläum mitfeiern möchte, ist herzlich eingeladen. Damit gute Planungen auch für den anschließenden Empfang, wo Erinnerungen bei Plausch und Sekt aufgefrischt werden, möglich sind, bittet die Gemeinde um Anmeldungen.

Diese nimmt das Gemeindebüro gerne bis zum 6. September entgegen (Telefon: 0203 – 75 96 97 00 oder per Mail: bonhoeffer-duisburg@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org

Foto: Tanja Pickartz

Pfarrer Asmus am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 31. August 2026 von Sören Asmus, Pfarrer beim Dialogreferat im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, besetzt.


Vor 10 Jahren in der BZ: Ideenwerkstatt in Hamborn war sehr gut besucht
Bei der ersten Ideenwerkstatt nach den Ferien trafen sich gestern im Hotel Montan in Marxloh rund 100 Hambornerinnen und Hamborner um den Leitbildprozess der Stadt Duisburg „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ voranzutreiben. Wie schon bei den vorangegangen Ideenwerkstätten entwickelte sich auch im Hamborner Stadtbezirk eine konzentrierte und kreative Arbeitsatmosphäre.

Oberbürgermeister Sören Link arbeitete und diskutierte gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Uwe Heider mit den Bürgerinnen und Bürgern: „Ich finde es super, dass trotz der extremen Sommerhitze so viele gekommen sind und sich für das Projekt engagieren.“

Moderiert von Jürgen Anton und Bianca Bendisch von der Kommunikationsagentur IKU tauschten sich die Hamborner neben dem großen Thema „Image und Identifikation“ auch über die Bereiche „Grün und Umwelt“, „Bildung und Wirtschaft“ sowie „Arbeit, Wohnen und Soziales“ aus. Zentrales Anliegen der Bürger, wie auch schon bei den vorangegangenen Ideenwerkstätten, ist eine Stärkung der Stadtbezirke, ein stärker ausgeprägtes Selbstbewusstsein sowie die Entwicklung eines stadtteilübergreifenden Wir-Gefühls.  


„Die über 1.000 Bürger, die in den bisherigen Ideenwerkstätten mitgemacht haben, machen Mut, dass etwas bewegt werden kann“, so Birgit Nellen, Leiterin der Stabsstelle Strategisches Marketing der Stadt Duisburg.  

Fortgesetzt wird die Leitbildentwicklung im Stadtbezirk Homberg/Ruhrort/Baerl am 6. September um 18 Uhr in der Haniel Akademie auf dem Franz-Haniel-Platz 1 in Duisburg-Ruhrort. Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft? Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diese Fragen zu diskutieren. „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln.

Zentraler Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtbezirken. Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden. Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt.

Anmeldungen für die Ideenwerkstätten sind möglich unter 94000 (Call Duisburg), online unter www.ideen-fuer-duisburg.de oder im Bürgerservicebüro des entsprechenden Bezirksamts.   



Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2026
+0,3 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
+1,0 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
+1,0 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2. Quartal 2026 gegenüber dem 1. Quartal 2026 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel der Anstieg der Wirtschaftsleistung damit um 0,1 Prozentpunkte stärker aus als in der Schnellmeldung vom 30. Juli 2026 berichtet.

"Die Wachstumsdynamik der deutschen Wirtschaft vom Jahresbeginn setzt sich fort", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Wie schon im ersten Quartal ging der Anstieg vor allem auf die gute Exportentwicklung zurück", so Brand weiter.



Auf Grundlage der neu verfügbaren Konjunkturindikatoren für das 2. Quartal 2026 zeigt sich insgesamt ein etwas besseres wirtschaftliches Gesamtbild als noch zur BIP-Schnellmeldung. So entwickelten sich etwa die Umsätze im Groß- und Einzelhandel deutlich positiver als erwartet. Zugleich wurden die Exporte aufgrund neu vorliegender Informationen zum Warenhandel im Juni 2026 merklich nach oben revidiert.

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt (saison- und kalenderbereinigte Werte nach X13) Veränderung gegenüber dem Vorquartal in Prozent 0,3 Exporte deutlich im Plus, Ausrüstungsinvestitionen gehen zurück
Wie auch schon im Vorquartal nahm der Handel mit dem Ausland im 2. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt kräftig zu: So wurden insgesamt 2,0 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als im 1. Quartal 2026, was vor allem auf die Warenausfuhren zurückzuführen war (+2,6 %).

Die Dienstleistungsexporte blieben dagegen im Vergleich zum Vorquartal unverändert (0,0 %). Bei den Importen zeigte sich ein ähnliches Bild. Während die Warenimporte deutlich um 2,1 % zunahmen, stiegen die Dienstleistungsimporte mit +0,3 % nur moderat. Insgesamt wurde preis-, saison- und kalenderbereinigt 1,5 % mehr importiert als im 1. Quartal 2026.

Die Bruttoanlageinvestitionen sanken dagegen im 2. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt leicht um 0,2 %. In Ausrüstungen – also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge – wurde deutlich weniger investiert als noch im Vorquartal (‑1,4 %). Die Bauinvestitionen stiegen zwar mit +0,1 % leicht an, ein stärkerer Anstieg nach dem – auch wegen ungewöhnlich kalter Witterung – schwachen Jahresbeginn blieb jedoch aus.

Die Konsumausgaben entwickelten sich im 2. Quartal 2026 verhalten (+0,1 %). Sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit jeweils +0,1 % zum Vorquartal nur leicht an.

Bruttowertschöpfung im 2. Quartal 2026 erneut gewachsen
Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im 2. Quartal 2026 mit +0,4 % ähnlich wie in den beiden Vorquartalen an. Dabei konnte insbesondere das Verarbeitende Gewerbe seine Wertschöpfung zum Vorquartal deutlich steigern, sie wuchs um 0,9 %.

Vor allem in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen und von elektrischen Ausrüstungen nahm die Wirtschaftsleistung zu. In der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie der Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen sanken die preisbereinigten Umsätze im Vorquartalsvergleich dagegen.

Im Baugewerbe war die Wirtschaftsleistung nahezu unverändert (-0,1 %). Damit schwächte sich die Abwärtsdynamik der vergangenen Quartale zumindest ab. Beinahe alle Dienstleistungsbereiche konnten ihre Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2026 steigern.

Deutliche Zuwächse im Vorquartalsvergleich erzielten der Bereich Information und Kommunikation, das Grundstücks- und Wohnungswesen sowie die Öffentlichen Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (jeweils +0,6 %). Lediglich die Finanz- und Versicherungsdienstleister mussten mit -0,7 % einen Rückgang der preis-, saison- und kalenderbereinigten Bruttowertschöpfung hinnehmen.

Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich gestiegen
Im Vorjahresvergleich war das BIP im 2. Quartal 2026 preisbereinigt um 1,0 % höher als im 2. Quartal 2025. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Anstieg ebenfalls 1,0 %.

Exporte deutlich im Plus, Ausrüstungsinvestitionen gehen zurück
Wie auch schon im Vorquartal nahm der Handel mit dem Ausland im 2. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt kräftig zu: So wurden insgesamt 2,0 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als im 1. Quartal 2026, was vor allem auf die Warenausfuhren zurückzuführen war (+2,6 %).

Die Dienstleistungsexporte blieben dagegen im Vergleich zum Vorquartal unverändert (0,0 %).
Bei den Importen zeigte sich ein ähnliches Bild. Während die Warenimporte deutlich um 2,1 % zunahmen, stiegen die Dienstleistungsimporte mit +0,3 % nur moderat. Insgesamt wurde preis-, saison- und kalenderbereinigt 1,5 % mehr importiert als im 1. Quartal 2026.

Die Bruttoanlageinvestitionen sanken dagegen im 2. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt leicht um 0,2 %. In Ausrüstungen – also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge – wurde deutlich weniger investiert als noch im Vorquartal (‑1,4 %). Die Bauinvestitionen stiegen zwar mit +0,1 % leicht an, ein stärkerer Anstieg nach dem – auch wegen ungewöhnlich kalter Witterung – schwachen Jahresbeginn blieb jedoch aus.

Die Konsumausgaben entwickelten sich im 2. Quartal 2026 verhalten (+0,1 %). Sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit jeweils +0,1 % zum Vorquartal nur leicht an.

Bruttowertschöpfung im 2. Quartal 2026 erneut gewachsen
Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im 2. Quartal 2026 mit +0,4 % ähnlich wie in den beiden Vorquartalen an. Dabei konnte insbesondere das Verarbeitende Gewerbe seine Wertschöpfung zum Vorquartal deutlich steigern, sie wuchs um 0,9 %.

Vor allem in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen und von elektrischen Ausrüstungen nahm die Wirtschaftsleistung zu. In der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie der Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen sanken die preisbereinigten Umsätze im Vorquartalsvergleich dagegen.

Im Baugewerbe war die Wirtschaftsleistung nahezu unverändert (-0,1 %). Damit schwächte sich die Abwärtsdynamik der vergangenen Quartale zumindest ab. Beinahe alle Dienstleistungsbereiche konnten ihre Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2026 steigern.

Deutliche Zuwächse im Vorquartalsvergleich erzielten der Bereich Information und Kommunikation, das Grundstücks- und Wohnungswesen sowie die Öffentlichen Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (jeweils +0,6 %). Lediglich die Finanz- und Versicherungsdienstleister mussten mit -0,7 % einen Rückgang der preis-, saison- und kalenderbereinigten Bruttowertschöpfung hinnehmen.

Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich gestiegen
Im Vorjahresvergleich war das BIP im 2. Quartal 2026 preisbereinigt um 1,0 % höher als im 2. Quartal 2025. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Anstieg ebenfalls 1,0 %.

Deutsches Staatsdefizit erhöht sich im 1. Halbjahr 2026 auf 71,3 Milliarden Euro
• Verschuldung des Bundes am stärksten gestiegen – Gemeinden verringern Defizit leicht
• Trotz höherer Einnahmen bei Steuern und Sozialbeiträgen wachsen die Ausgaben stärker

Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im 1. Halbjahr 2026 nach vorläufigen Berechnungen 71,3 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag das staatliche Defizit damit um 36,6 Milliarden Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen ergibt sich für das 1. Halbjahr 2026 eine Defizitquote von 3,1 %. Der Maastricht-Vertrag legt unter anderem den Referenzwert für das Staatsdefizit in Höhe von 3 % des Bruttoinlandsprodukts fest.

Bei den Ergebnissen handelt es sich um Daten in Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010. Sie bilden die Grundlage für die Überwachung der Haushaltslage in den EU-Mitgliedstaaten gemäß dem Stabilitäts- und Wachstumspakt (Maastricht-Kriterien) und sind nicht identisch mit dem Finanzierungssaldo des Öffentlichen Gesamthaushalts in der Abgrenzung der Finanzstatistiken.

Aus den Ergebnissen für das 1. Halbjahr lassen sich nur begrenzt Rückschlüsse auf das Jahresergebnis ziehen. Finanzierungsdefizit des Bundes steigt deutlich an Das gesamtstaatliche Finanzierungsdefizit im 1. Halbjahr 2026 ist zu großen Teilen auf das Finanzierungsdefizit des Bundes (48,1 Milliarden Euro) zurückzuführen.

Dabei stieg das Defizit des Bundes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29,0 Milliarden Euro. Die Ausgaben sind hier stärker gestiegen als die Einnahmen. Auch die Länder verzeichneten Defizitzuwächse in Höhe von 3,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und lagen damit im ersten Halbjahr 2026 bei 6,5 Milliarden Euro.

Die Gemeinden verringerten hingegen ihr Defizit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,5 Milliarden Euro auf 14,8 Milliarden Euro. Die Sozialversicherung verzeichnete ein Defizit in Höhe von 1,8 Milliarden Euro, nachdem im 1. Halbjahr 2025 noch ein Überschuss in Höhe von 3,8 Milliarden Euro erzielt wurde. Dies lag insbesondere an höheren Ausgaben in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

Sozialbeiträge steigen stärker als die Steuereinnahmen
Im 1. Halbjahr 2026 betrugen die Einnahmen des Staates in Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen 1 073,2 Milliarden Euro. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,8 % lag vor allem an Zuwächsen bei den Sozialbeiträgen. So stiegen die Einnahmen bei den Sozialbeiträgen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,6 %.

Der Anstieg bei den laufenden Steuereinnahmen lag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hingegen nur bei 1,9 %, wobei die Mehrwertsteuereinnahmen überdurchschnittlich um 2,6 % anstiegen. Der Rückgang der empfangenen Vermögenstransfers ist auf einen Basiseffekt bei den Erbschaftsteuereinnahmen zurückzuführen.

Diese waren im 1. Halbjahr 2025 außergewöhnlich hoch und wiesen 2026 einen Rückgang um 2,7 Milliarden Euro auf 6,1 Milliarden Euro (-30,4 %) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Ausgaben des Staates steigen stärker als die Einnahmen Die Ausgaben des Staates in Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen erhöhten sich im 1. Halbjahr 2026 um 6,1 % auf 1 144,5 Milliarden Euro.

Sie stiegen damit stärker als die Einnahmen. Während die monetären Sozialleistungen um 5,2 % auf 389,0 Milliarden Euro stiegen, wuchsen die sozialen Sachleistungen um 8,2 % auf 222,5 Milliarden Euro an. Weitere Gründe sind höhere Ausgaben für Subventionen, Vermögenstransfers und ein Anstieg der laufenden Transfers.

Die geleisteten Subventionen stiegen im 1. Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,1 % auf 25,8 Milliarden Euro. Im 1. Halbjahr 2026 wurden vor allem aus Bundesmitteln Forschungsvorhaben zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen sowie die Forschung im Bereich der Batterietechnologie gefördert. Gleichzeitig wurde ein Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten geleistet.

Die Investitionszuschüsse verzeichneten einen Anstieg um 19,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 27,5 Milliarden Euro. Dazu beigetragen haben insbesondere Ausgaben aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie höhere Ausgaben an multilaterale Entwicklungsbanken.

Die übrigen laufenden Transfers stiegen um 11,8 % auf 47,4 Milliarden Euro, in die auch die seit 2026 eingeführte E-Autoförderung eingeflossen ist. Die Zinsausgaben stiegen im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 um 11,6 % auf 27,3 Milliarden Euro.

Vorsicht vor dubiosen Online-Angeboten: Apotheken in Duisburg warnen bei „Abnehmpille“ und Vitamin D
Die Apotheken in Duisburg warnen vor dem unkontrollierten Bezug von Arzneimitteln und hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln über zweifelhafte Internetangebote.

Arzneimittel aus dem Internet: Vorsicht bei dubiosen Angeboten Quelle: Adobe Stock, Rawpixel.com

Aktuelle Fälle rund um eine neue verschreibungspflichtige Semaglutid-Tablette zur Gewichtsreduktion und die schwere Vitamin-D-Vergiftung eines Säuglings zeigen: Bei Gesundheitsprodukten können falsche Berater, eine unpassende Produktauswahl, eine fehlerhafte Dosierung oder eine unsachgemäße Anwendung gravierende Folgen haben.

„Arzneimittel sind keine gewöhnlichen Konsumgüter, aber auch Nahrungsergänzungsmittel können – insbesondere bei Fehlgebrauch – massive Auswirkungen auf die Gesundheit haben“, erklärt Christoph Herrmann, Pressesprecher der Apotheken in Duisburg.

„In der Apotheke vor Ort erhalten die Menschen nicht nur ein sicheres Arzneimittel. Sie erhalten zudem eine fachliche Prüfung, eine verständliche Beratung und einen verantwortungsvollen An-sprechpartner, dem die Gesundheit seiner Patienten am Herzen liegt. Genau das schützt vor Fehlanwendungen und vermeidbaren Gesundheitsschäden.“

Neue „Abnehmpille“ erfordert sorgfältige Begleitung Bereits vor der erwarteten Markteinführung von Semaglutid-Tabletten zur Gewichtsreduk- tion im September werben fragwürdige Internetportale mit Verordnungen und Vorbestellungen. Das verschreibungspflichtige Arzneimittel steht zwar auf der Liste der Lifestyle-Arzneimittel, ist aber dennoch ein hochwirksames verschreibungspflichtiges Medikament mit möglichen unerwünschten Wirkungen und Risiken sowie mit besonderen Einnahmebedingungen.

Apothekerinnen und Apotheker prüfen ärztliche Verordnungen unabhängig, berücksichtigen weitere Medikamente und Erkrankungen und erklären die korrekte Einnahme. Diese phar- mazeutische Kontrolle ist entscheidend für eine sichere und erfolgreiche Behandlung. „Für eine sichere Therapie reicht nicht ein Klick auf einen Bestellbutton“, betont Apotheker Herrmann.

„Sie braucht eine ärztliche Diagnose und eine qualifizierte pharmazeutische Be- gleitung. Gerade bei komplexen Arzneimitteln können Apotheken Anwendungsfehler erkennen, Risiken vermindern und die Patientinnen und Patienten während der Behandlung persönlich und individuell unterstützen.“

Vitamin-D-Vergiftung zeigt Risiken falscher Produktauswahl
Wie schwerwiegend die Folgen einer falschen Produktauswahl sein können, zeigt ein im Juli dieses Jahres bekannt gewordener Fall in Deutschland: Ein sechs Monate alter Säugling musste wegen einer schweren Vitamin-D-Vergiftung stationär behandelt werden. Statt eines für Säuglinge geeigneten Präparats war ein hochdosiertes Vitamin-D-Produkt für Erwachsene verabreicht worden.

Eltern sollten deshalb ausschließlich Präparate verwenden, die ausdrücklich für Säuglinge geeignet sind. Hochkonzentrierte Erwachsenenprodukte dürfen nicht eigenständig auf eine Dosierung für Kinder umgerechnet werden. „Ähnlich aussehende Produkte können völlig unterschiedliche Wirkstoffmengen enthalten“, warnt Herrmann.

„Die Apotheke prüft, ob ein Präparat für das jeweilige Alter geeignet ist, welche Dosierung vorgesehen ist und wie es sicher angewendet wird. Eine persönliche Beratung kann im entscheidenden Moment vor einer gefährlichen Fehlanwendung schützen.“

Apotheken sind zentrale Sicherheitsinstanz zwischen Verordnung und Anwendung
Apotheken vor Ort verbinden die zuverlässige und niedrigschwellige Versorgung mit Arznei- mitteln mit persönlicher pharmazeutischer Beratung. Sie prüfen Verordnungen, erkennen Wechselwirkungen und Dosierungsfehler, beraten zur sicheren Anwendung und Selbstmedikation, finden Lösungen bei Lieferengpässen und gewährleisten die Versorgung im Nacht- und Notdienst.

„Apotheken sind weit mehr als Abgabestellen“, sagt Herrmann. „Sie sind eine zentrale Sicherheitsinstanz zwischen Verordnung und Anwendung. Sie erkennen Probleme, bevor daraus Schäden entstehen können und sind für die Menschen persönlich, wohnortnah und unmittelbar erreichbar. Gerade in einem immer unübersichtlicheren Gesundheitsmarkt ist diese verlässliche Beratung unverzichtbar.“

Die Apotheken in Duisburg empfehlen, verschreibungspflichtige Arzneimittel ausschließlich nach ärztlicher Verordnung und mit pharmazeutischer Beratung anzuwenden. Insbesondere bei hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln sowie Präparaten für Kinder und Säuglinge sollten sich Verbraucher vor der Anwendung in ihrer Apotheke vor Ort zur richtigen Auswahl und Dosierung beraten lassen.



Herbstsemester der Volkshochschule Duisburg startet
Die Volkshochschule Duisburg bietet für das Herbstsemester, das am 31. August startet, fast 1200 Weiterbildungsveranstaltungen an. Das Programm ist breit gefächert, von der Grundbildung über die Gesellschaftskunde, die kulturelle und gesundheitliche Bildung, die berufliche Bildung bis zu Sprachkursen in Deutsch, sechzehn Fremdsprachen und in der deutschen Gebärdensprache.

Es handelt sich bei den Angeboten um mehr als 500 semesterlange Kurse, knapp 170 Seminare, 180 Einzelveranstaltungen, knapp 40 Bildungsurlaube sowie mehr als 40 Prüfungen, die sich in der ganzen Stadt verteilen. „Wir nutzen Unterrichtsräume im gesamten Stadtgebiet, um mit unseren Angeboten nah bei den Menschen zu sein“, sagt VHS-Direktor Volker Heckner.

Die VHS ist eine gemeinwohlorientierte Weiterbildungseinrichtung mit moderaten Preisen. Großzügige Ermäßigungsregelungen ermöglichen es auch Menschen mit niedrigen Einkommen, sich weiterzubilden. Wer weiß, welches Angebot er sucht, kommt über die Suchfunktion auf der Homepage der VHS unter http://www.vhs-duisburg.de am schnellsten dorthin.

Über die Homepage kann man sich auch bequem von überall aus anmelden. Wer sich von den Weiterbildungsangeboten überraschen lassen möchte, sollte das 380-seitige Programmbuch aufmerksam von vorne bis hinten durcharbeiten. Das Programmbuch zum Herbstsemester wurde schon vor den Sommerferien an die über 100 Auslageorte in der Stadt zur kostenlosen Mitnahme verteilt.

Sollte jemand noch kein Exemplar ergattert haben, gibt es noch Exemplare in den Geschäftsstellen der VHS. Auf Wunsch schickt die VHS das Programmbuch per Post zu. Dafür muss man lediglich Namen und Adresse an programmbuch@vhs-duisburg.de senden.

Die VHS hat insgesamt drei Geschäftsstellen, eine in der Zentrale im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Stadtmitte, eine in der Parallelstraße 7 in Hamborn und eine in der Händelstraße 6 in Rheinhausen. Für alle, die sich persönlich anmelden möchten, haben die Geschäftsstellen in Stadtmitte und in Hamborn in der ersten Semesterwoche, vom 31. August bis 4. September, länger geöffnet. Weitere Informationen gibt es auch ab sofort telefonisch unter 0203 283-94977.

Stadtmuseum: Führung durch die Dauerausstellung „Cash! Eine Geschichte des Geldes“
Roland Wolf führt am Sonntag, 30. August, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen durch die Dauerausstellung „Cash! Eine Geschichte des Geldes“. Geld ist allgegenwärtig – und zugleich erstaunlich magisch. Es funktioniert, weil wir an seinen Wert glauben. Es motiviert zu Handlungen, weil wir auf seine Wirkmacht vertrauen.

Ob man es liebt oder verachtet: Geld prägt unseren Alltag und unsere Gesellschaft. Aber was ist Geld eigentlich? Woher kommt die Idee, dass ein Stück Metall, ein bedrucktes Stück Papier oder eine Zahl auf einem Konto etwas wert sein kann? Und vor allem: Wie kam das Geld überhaupt in die Welt? Die Führung durch „Cash!“ geht diesen Fragen nach und erzählt die Geschichte des Geldes von seinen frühen Formen bis zur Gegenwart.

Sie zeigt, wie Menschen Geld erfanden, welche Funktionen es übernahm und warum sich unser Umgang mit ihm immer wieder verändert hat. Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum- duisburg.de einsehbar.

Sicherheit 360° - Gesundheit, Prävention, Innovation
Unter diesem Motto findet am 10.09.2026 (Beginn 13:00 bis 18:00 Uhr) am Haniel Campus in Duisburg Ruhrort eine Fachveranstaltung und Themenmesse der mekontor GmbH & Co. KG statt. Gemeinsam mit Unternehmen aus den Bereichen Arbeitsschutz, Ausbildung, betriebsärztliche Versorgung, Brandschutz, Defibrillatoren und Erste-Hilfe werden im Rahmen der Themenmesse, in Vorträgen und Workshops aktuelle Anforderungen und Innovationen praxisnah vermittelt.

Im Rahmen der Workshops können Produkte direkt ausprobiert werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Betriebe Sicherheit künftig einfacher, verlässlicher und digitaler organisieren können. Teilnehmende profitieren von frischem Wissen und attraktiven Messeangeboten.

Der Eintritt ist kostenfrei. Genauere Informationen können unter jedeminute.de/event-anmeldung abgerufen werden. Es wird um eine vorherige Anmeldung über das Anmeldeformular gebeten. Veranstaltungsinformationen Termin 10.09.2026 von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Veranstaltungsort: Franz-Haniel-Platz 1, 47119 Duisburg.

Anmeldung über jedeminute.de/event-anmeldung Eintritt kostenfrei

Über mekontor GmbH & Co. KG
Unter der Marke jedeminute bietet mekontor gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen jedeminute Akademie GmbH & Co. KG Defibrillatoren und Dienstleistungen rund um die betriebliche Erste-Hilfe und Brandschutz an.
Zum Angebot gehören Beratung und Vertrieb von AED-Systemen, Einweisungen, technische Prüfungen, Wartungen und Servicekonzepte sowie Erste-Hilfe und Brandschutz-Ausbildung und digitale Lösungen zur Organisation betrieblicher Schutzaufgaben.

19. TARGOBANK Run Duisburg: Verkehrsbeschränkungen am 26.8.
Am Mittwoch haben ab 16 Uhr 6.000 Firmenläufer Vorfahrt in der City Aufgrund des 19. TARGOBANK Runs Duisburg kommt es ab Mittwochnachmittag (26.08.2026) zu umfangreichen Verkehrsbeschränkungen in weiten Teilen der Duisburger Innenstadt.

Die Köhnenstraße und die Landfermannstraße sowie der Opernplatz sind ab 16 Uhr (zwischen Mainstraße und Pulverweg) vollständig gesperrt. Das Fahrverbot wird – im Bereich des Opernplatzes – erst zum Ende der Veranstaltung (nicht vor 22.30 Uhr) aufgehoben. Andere Streckenabschnitte des Firmenlaufs mit 6.000 Teilnehmenden sind bereits ab ca. 20.00 Uhr wieder befahrbar.

Von den Sperrungen sind vielfach auch die Ausfahrten aus den anliegenden Parkhäusern betroffen. Um 18 Uhr wird die Ausfahrt aus der Landgerichtsstraße kurzzeitig ebenfalls für den Bambinilauf gesperrt. Die gesamte Laufstrecke von 5,2 Kilometern in der Innenstadt wird um 18:15 Uhr für die Läufer vom Verkehr freigehalten.

Das gilt unter anderem für die Steinsche Gasse zwischen Oberstraße und Friedrich-Wilhelm-Platz, die Friedrich-Wilhelm-Straße bis Düsseldorfer Straße sowie den Innenhafen mit Philosophenweg, Stresemannstraße und Schifferstraße. Auch die rechte Abbiegespur Richtung Rathaus der Ausfahrt der A59 an Anschlussstelle Duissern aus dem Norden kommend wird gesperrt, sodass sich nur Richtung Duissern abbiegen lässt.

Die Beschränkungen werden schnellstmöglich abschnittsweise aufgehoben Um 20:15 Uhr sind die Letzten im Ziel Die Veranstalter des TARGOBANK Runs rechnen damit, dass die letzten Läuferinnen und Läufer spätestens um 20:15 Uhr im Ziel sind und die gesamte Strecke mit Ausnahme des Opernplatzes, der Köhnenstraße und der Landfermannstraße dann wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

Darüber hinaus gibt es aufgrund des Laufs umfangreiche Halteverbotszonen im Bereich des Theaters und entlang der Laufstrecke. Die Sicherheit von 6.000 Läuferinnen und Läufern aus 275 Unternehmen und sowie von mehreren 10.000 Zuschauern hat absoluten Vorrang. Deshalb werden Fahrzeuge, die gegen die eingerichteten Haltverbote verstoßen, kostenpflichtig abgeschleppt.

Ein Schwerpunkt der Abschleppmaßnahmen waren in der Vergangenheit die Friedrich-Wilhelm-Straße, die Landfermann- und die Köhnenstraße. Dort hatten sich im vergangenen Jahr besonders viele Autofahrer nicht an die Haltverbote gehalten.

Veranstalter des Firmenlaufs ist die TARGO Dienstleistungs GmbH Duisburg. Ausrichter ist der Stadtsportbund Duisburg in Zusammenarbeit mit der Bunert Events GmbH. Weitere Informationen: www.targobank-run.de. Den Streckenverlauf finden Sie hier: www.targobank-run.de/strecke/

Appell an Anwohner
Liebe Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Laufstrecke des 19. TARGOBANK Run,
am Mittwoch, 26.08.2026, findet der 19. TARGOBANK Run Duisburg statt.
Bei diesem beliebten Firmenlauf gehen Mitarbeitende aus Unternehmen, Behörden und
Institutionen an den Start – vom Auszubildenden bis zur Führungskraft, vom ambitionierten Läufer bis zum Freizeitjogger.

Im Mittelpunkt stehen der gemeinsame Spaß an Bewegung und eine fröhliche, entspannte Atmosphäre.
Zur 19. Auflage des TARGOBANK Run Duisburg werden über 6.000 Läuferinnen und Läufer erwartet. Start und Ziel befinden sich auf dem Opernplatz vor dem Theater der Stadt Duisburg.

Die Laufstrecke hat eine Länge von 5,2 Kilometern.
Damit die Veranstaltung sicher und reibungslos durchgeführt werden kann, werden am
Veranstaltungstag Halteverbotszonen eingerichtet. Zudem kommt es im Zeitraum von
18:00 Uhr bis ca. 20:30 Uhr teilweise im Bereich der Laufstrecke zu Vollsperrungen
auf folgenden Straßen:


Aufgrund der genannten Straßensperrungen kann es auch in den folgenden Anwohnerstraßen zu Beeinträchtigungen kommen:



Fahrplanwechsel – Änderungen für DVG-Fahrgäste ab dem 2. September
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) optimiert zum Schuljahresbeginn das Fahrplanangebot. Ab Mittwoch, 2. September, werden verschiedene Verbesserungen im Busnetz umgesetzt. Darunter fallen Haltestellenumbenennungen und Änderungen im Schul- und Busverkehr.

Linienwegänderung 942/942E
Die Neubausiedlung Sechs-Seen-Wedau wird künftig von den Bussen der Linie 942/942E über die Haltestellen „Lummerland Straße“ und „Wasserturm“ angefahren.

Änderung von Linienbezeichnungen im Schulverkehr
Die DVG passt die Linienbezeichnungen der Schulbusse an die Bezeichnung der Linienbusse an:


Anpassung der Schulfahrten der Linie 942E für den temporären Standort der Gesamtschule Mitte/Süd in DU-Neudorf: Die Busse der Linie 942E erhalten teilweise geänderte Fahrtzeiten, weil sich die Schulzeiten ändern:


Änderungen bei den Haltestellennamen
Die DVG passt die Haltestellennamen an, weil einige von ihnen Bezug auf Gegebenheiten vor Ort nehmen, die nicht mehr existieren. Andere wiederum bekommen einen Namen, der deutlicher der Umgebung zugeordnet werden kann.

Alter Name                                       Neuer Name

Gesamtschule Großenbaum         Gesamtschule Süd

Eibenweg                                          Gesamtschule Süd

Neuapostolische Kirche                Sterneckstraße

Wedau Bf.                                        Wedau Alter Bahnhof

Rahm Bf.                                           Rahm Bf. Ost

St. Barbara Hospital                       Dörnbergstraße

Berufsschulen                                 Hamborn Berufsschulen

Obermeiderich Schule                    Lipperheider Straße

Meiderich Post                                Meiderich Alte Post 

St. Joseph Hospital                        Rhein Klinik

Marienhospital                                Marien Klinik / IGA Park

St. Anna Krankenhaus                    St. Anna Klinik


Diese und weitere Infos zu allen Fahrplananpassungen gibt es auf der Webseite der DVG unter dvg-duisburg.de/fahrplanaenderungen.

Kreativ- und Kulturangebote an der VHS Regionalstelle Nord
Mit einem vielseitigen Programm lädt die Regionalstelle Nord der Volkshochschule Duisburg Bürgerinnen und Bürger dazu ein, ihre kreativen Fähigkeiten zu entfalten, kulturelle Zusammenhänge kennenzulernen und die Geschichte ihrer Region aus neuen Perspektiven zu entdecken.

Das Angebot verbindet praktische Weiterbildung, kulturelle Bildung und gemeinschaftliches Erleben. Die Kurse und Workshops schaffen Raum für kreatives Arbeiten, kulturellen Austausch und lebenslanges Lernen. Dabei werden traditionelle Handwerkstechniken ebenso vermittelt wie moderne kreative Ausdrucksformen. Teilnehmende erwerben neue Fertigkeiten, lernen kulturelle Hintergründe kennen und können ihre eigenen Ideen verwirklichen.

Zum Programm gehören unter anderem Floristik-Workshops, Kurse zur Herstellung von Pflegesalben, Duftkerzen, Duftsteinen und Erkältungsbalsam sowie die Kreativwerkstatt Découpage. Mit Brettchenweben – Çarpana wird zudem eine jahrtausendealte Webtradition vorgestellt, die einen Einblick in historische Handwerkskunst und kulturelles Erbe bietet.

Auch Musik, Tanz und Fotografie spielen eine wichtige Rolle im neuen Programm. Trommel- und Fotoworkshops, Kurse in afrikanischen und schottischen Tänzen sowie kreative Outdoor-Angebote wie Indian Summer Fotografie, Glaskugelfotografie und Lightpainting fördern die künstlerische Ausdrucksfähigkeit und eröffnen neue Perspektiven auf die eigene Umgebung.

Einen besonderen Schwerpunkt bildet die kulturelle Bildung. Zahlreiche Führungen und Architekturspaziergänge machen die Geschichte Hamborns lebendig. Themen wie „Die Brotfahrer-Prozesse vor 90 Jahren“, „Die Geschichte des Hamborner Nordfriedhofs“, „Mit dem Rad durch Marxloh und Bruckhausen“ oder „Köpi und Currywurst“ verbinden historische Hintergründe mit lokalem Wissen und laden dazu ein, die eigene Heimat neu zu entdecken.

Die Führungen durch das Recyclingzentrum Nord vermitteln Erwachsenen und Familien darüber hinaus spannende Einblicke in die Arbeit der Entsorgungsbetriebe und sensibilisieren für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Auch der Bereich der Sprach- und Kulturvermittlung ist fester Bestandteil des Programms.

Angebote wie der italienische Konversationskurs sowie Türkisch- und Zazaisch-Kurse auf verschiedenen Niveaustufen eröffnen neue sprachliche und kulturelle Perspektiven und fördern interkulturelles Verständnis. Mit den Hamborner Klangabenden widmet sich die VHS zudem bedeutenden Kapiteln der Musikgeschichte.

Im Mittelpunkt steht die legendäre Künstlergruppe „Rat Pack“, deren Mitglieder Dean Martin, Sammy Davis Jr. und Frank Sinatra eine ganze musikalische Ära geprägt haben. Für die Teilnahme an den Kursen und Veranstaltungen ist eine Anmeldung unter http://www.vhs-duisburg.de erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac von der VHS telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.

NRW-Reporter 2026 gestartet: Nachwuchstalente lernen journalistisches Handwerk
STUDIO 47 startet sechste Auflage des geförderten Ausbildungsprogramms    
Heute ist bei STUDIO 47 in Duisburg die sechste Auflage des Ausbildungsprojekts „NRW-Reporter“ gestartet. In den kommenden rund sieben Wochen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen praxisnahen Einblick in den Journalismus und lernen unterschiedliche Bereiche der modernen Medienarbeit kennen.  

Das Programm richtet sich an Abiturienten, Schulabgänger und Quereinsteiger, die sich für einen Einstieg in die Medienbranche interessieren. Anders als bei einem klassischen Praktikum verbindet das Bootcamp eine strukturierte journalistische Ausbildung mit unmittelbarer Praxiserfahrung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dabei von erfahrenen Journalistinnen und Journalisten sowie externen Dozenten begleitet.  

Auf dem Programm stehen unter anderem Recherche und Schreiben, Moderation, Social Media, Podcast, Mobile Reporting und crossmediales Storytelling. Einen besonderen Schwerpunkt bilden moderne Produktionsprozesse und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Journalismus. Das journalistische Handwerk und die Frage, wie sich professioneller Journalismus von Meinungsmache und ungeprüften Inhalten in sozialen Netzwerken unterscheidet, bilden dabei die Grundlage der Ausbildung.  

Neben den Theorie- und Workshopphasen sammeln die NRW-Reporter praktische Erfahrungen in realen redaktionellen Abläufen. Dafür arbeitet STUDIO 47 mit rund 20 Kooperationspartnern in ganz Nordrhein-Westfalen zusammen. Dazu gehören TV- und Radiosender, Print- und Online-Redaktionen sowie Unternehmen und Agenturen aus den Bereichen PR und Kommunikation.

So lernen die Nachwuchstalente unterschiedliche Berufsbilder und Arbeitsweisen kennen und können bereits während des Programms Kontakte in die Medienbranche knüpfen. „Gerade in Zeiten von Social Media, Desinformation und einem sich rasant verändernden Medienmarkt brauchen wir gut ausgebildete junge Journalistinnen und Journalisten.

Das gilt ganz besonders für den lokalen und regionalen Journalismus“, sagt Sascha Devigne, Chefredakteur von STUDIO 47. „Mit den NRW-Reportern wollen wir journalistisches Handwerk vermitteln, Talente für diesen Beruf begeistern und ihnen gleichzeitig möglichst viele Türen in die Branche öffnen.“  

Das Ausbildungsprojekt wird bereits zum sechsten Mal von STUDIO 47 umgesetzt. Es versteht sich zugleich als Beitrag gegen den Nachwuchs- und Fachkräftemangel in der Medienbranche: Die beteiligten Medienunternehmen lernen potenzielle Nachwuchskräfte frühzeitig kennen, während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche berufliche Perspektiven unmittelbar in der Praxis erproben können.  

Der diesjährige Kurs läuft bis zum 9. Oktober 2026. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Projekt „NRW-Reporter“ wird von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein qualifiziertes Zertifikat.    

Die NRW-Reporter 2026 - die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Ausbildungsprogramms sind heute bei STUDIO 47 in Duisburg in ihr siebenwöchiges journalistisches Bootcamp gestartet. (Foto: STUDIO 47)    
Kontakt: Dinah Dorgaten, Fon 0203.47 993 47, Mail d.dorgaten@studio47.de




NRW: Mehr als die Hälfte der Grundschüler/-innen nutzte im Schuljahr 2025/26 die Ganztagsbetreuung an Schulen
Anteil ist in den letzten 10 Jahren um fast 14 Prozentpunkte gestiegen Höchster Anteil an Grundschüler/-innen im Ganztagsbetrieb in Köln – niedrigster im Kreis Olpe 99°% aller Ganztagsschüler/-innen besuchten ein Angebot des offenen Ganztags

Mehr als die Hälfte der Grundschülerinnen und Grundschüler in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Schuljahr 2025/26 ein Angebot des offenen oder gebundenen Ganztags an Schulen besucht. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Beginns des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter mitteilt, stieg dieser Anteil in den letzten Jahren stetig an.

Hatten im Schuljahr 2015/16 noch 42,4 % aller Grundschüler/-innen am offenen oder gebundenen Ganztag teilgenommen, so waren es im Schuljahr 2025/26 bereits 56,2 %. Das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) regelt die stufenweise Einführung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter, beginnend 2026 mit der ersten Klassenstufe. Im vorherigen Schuljahr 2025/26 nahmen bereits 58,1 % der Grundschülerinnen und -schüler, die die erste Klasse besuchten, an einem Ganztagsangebot an einer Schule teil.



Unterschiede zwischen Kreisen und kreisfreien Städten – Köln mit höchstem und Kreis Olpe mit niedrigstem Anteil Auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte war der Anteil in Köln mit 86,5 % NRW-weit am höchsten, gefolgt von Leverkusen mit 83,8 % und Oberhausen mit 80,3 %. 

Am niedrigsten war der Anteil in den Kreisen Olpe (31,1 %), Borken (32,7 %), Siegen-Wittgenstein (33,6 %) und dem Hochsauerlandkreis (33,6 %). Tendenziell sind die Anteile der Ganztagsschülerinnen und -schüler an Grundschulen in den kreisfreien Städten höher als in den Kreisen.



99 % der Grundschüler/-innen im Ganztag besuchten ein Angebot des offenen Ganztags
Insgesamt nahmen 409.835 Grundschüler/-innen im Schuljahr 2025/26 ein Angebot des schulischen Ganztagsbetriebs wahr. Mehr als 99 % von ihnen besuchten ein Angebot des offenen Ganztags. In einer offenen Ganztagsschule nimmt dieser Teil der Schülerinnen und Schüler an den außerunterrichtlichen Angeboten teil.

Die Anmeldung bindet für die Dauer eines Schuljahres und verpflichtet in der Regel zur regelmäßigen und täglichen Teilnahme an diesen Angeboten. Lediglich 3.615 Kinder waren im Schuljahr 2025/26 im gebundenen Ganztagsbetrieb. In einer gebundenen Ganztagsschule nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Schule verpflichtend an den Ganztagsangeboten teil.

Gemeinsam gegen Brände: Neue KI-Technologie auf dem Weg
Duisburg, 19. August 2026 – Das Zentrum für angewandte Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) und das Duisburger Entsorgungsunternehmen Blumenroth GmbH arbeiten gemeinsam an einem KI‑gestützten System, das Batterien und Akkus im Abfall frühzeitig identifizieren soll.

Ziel ist es, Brandrisiken in Recyclingbetrieben deutlich zu reduzieren und die Sicherheit der Anlagen nachhaltig zu erhöhen. Der jüngste Brand im Recyclingbetrieb Blumenroth bestätigt die Dringlichkeit unseres Entwicklungsprojekts und zeigt erneut eindrücklich, wie herausfordernd der Umgang mit falsch entsorgten Batterien ist. Falsch behandelte Lithium‑Ionen‑Akkus können sich unbemerkt entzünden und erhebliche Schäden verursachen.

(C) ZaKI.D / Blumenroth

Genau hier setzt das gemeinsame Projekt an: Die KI kann Batterien bereits beim Eingang des Materials erkennen und so potenzielle Gefahrenquellen sichtbar machen, bevor sie zu einem Risiko werden.

Warum Batterien im Abfall gefährlich sind
Lithium‑Ionen‑Batterien sind in vielen Alltagsgeräten verbaut: von Smartphones und Werkzeugen über E‑Bikes bis hin zu Einweg-E-Zigaretten (Vapes). Gerade Vapes stellen aufgrund ihrer zunehmenden Verbreitung eine wachsende Gefahr für Recyclingbetriebe dar, da sie häufig unerkannt im Restmüll landen.

Werden sie unsachgemäß entsorgt, können sie sich durch Druck, Beschädigung oder Kontakt mit leitfähigen Materialien entzünden. Die Folge ist ein sogenannter Thermal Runaway, ein chemischer Prozess, der explosionsartige Hitzeentwicklung auslöst.

Brände in Recyclinganlagen sind daher nicht nur gefährlich, sondern auch schwer zu bekämpfen. Sie verursachen hohe Sachschäden und gefährden Mitarbeitende sowie die Umwelt. Das Projekt von ZaKI.D und Blumenroth zielt darauf ab, diese Risiken durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz deutlich zu verringern.

Projektziel und Vorgehen
Die gemeinsame Initiative „Abfallsortierung und Recycling“ verfolgt das Ziel, ein KI‑basiertes Erkennungssystem zu entwickeln, das Batterien im Abfallstrom automatisch identifiziert. Die Technologie soll in bestehende Sortierprozesse integriert werden und dort als Frühwarnsystem dienen.

Die Grundlage für das Vorhaben wurde bereits in einer ZaKI.D-Machbarkeitsstudie geschaffen. Dabei konnte gezeigt werden, dass KI-basierte Bildverarbeitung Batterien und Akkus in Abfallströmen zuverlässig erkennen kann. Die aktuellen Vorfälle sowohl bei Blumenroth als auch auf der sogenannten „Schrottinsel“ verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf.

Ziel der laufenden Gespräche zwischen ZaKI.D, Blumenroth und der Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI) ist es nun, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie in ein praxistaugliches System zu überführen und den Einsatz im industriellen Maßstab vorzubereiten.

Über die Blumenroth GmbH
Die Blumenroth GmbH ist ein etabliertes Duisburger Entsorgungs- und Recyclingunternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Abfallwirtschaft. Das Unternehmen steht für zuverlässige Dienstleistungen, moderne Anlagen und einen klaren Fokus auf Sicherheit und Nachhaltigkeit. Blumenroth setzt sich aktiv dafür ein, innovative Technologien in bestehende Prozesse zu integrieren, um die Qualität und Sicherheit der Recyclingabläufe kontinuierlich zu verbessern.

Die Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI) ist die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft der Stadt Duisburg. Sie unterstützt Unternehmen, Investoren und Start-ups bei Ansiedlung, Wachstum und Innovation und fördert die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Duisburg. Gemeinsam mit der Stadt Duisburg arbeitet die DBI daran, die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken, Innovationen voranzutreiben und zukunftsorientierte Projekte zu begleiten. Als zentrale Ansprechpartnerin für Wirtschaftsförderung vernetzt sie Unternehmen, Wissenschaft und öffentliche Akteure, um nachhaltiges Wachstum und neue Wertschöpfung in Duisburg zu ermöglichen.

Über ZaKI.D
Das Zentrum für angewandte Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) ist ein wegweisendes Projekt der Stadt Duisburg. Es erhielt als erstes Projekt im 5-StandorteProgramm eine Förderung über ca. 18 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE).

Das Projekt konzentriert sich darauf, Künstliche Intelligenz (KI) auf sehr kleinen Geräten wie Sensoren einzusetzen. Dadurch können Datenschutzprobleme vermieden, wertvolle Ressourcen geschont und neue Services direkt in Geräten oder Maschinen angeboten werden. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen in der Region zu helfen, KI in ihre Betriebe und Produkte einzubinden.

Das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS, die Universität Duisburg-Essen und die KROHNE Messtechnik GmbH arbeiten gemeinsam an dem Projekt. Die Stadt Duisburg ist assoziierte Partnerin.

Campus Marxloh: Vielfältiges Bildungs-, Begegnungs- und Sportangebot
Lernen, bewegen und Menschen treffen: Mit dem neuen Campus Marxloh an der Straße „An der Paulskirche 6“ ist ein Ort entstanden, der Bildung, Begegnung und gemeinschaftliches Engagement miteinander verbindet. Nach der offiziellen Eröffnung im Juli 2026 steht die neue Einrichtung Trägern, Initiativen und Bürgerinnen und Bürgern als moderner Bildungs- und Begegnungsort zur Verfügung.

Die Volkshochschule Duisburg bereichert den Campus mit einem vielseitigen Bildungs- und Sportangebot. Das Programm richtet sich an Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen. Dabei verbindet die VHS Duisburg klassische Weiterbildung mit gesundheitsfördernden Bewegungsangeboten und schafft gleichzeitig Räume für Austausch und soziale Kontakte.

Interessierte können unter anderem an Qigong-, Zumba-, Näh- oder Deutschkursen teilnehmen. Darüber hinaus werden ein Integrationskurs sowie erstmals ein Berufssprachkurs auf B2-Niveau angeboten. Damit leistet die VHS einen wichtigen Beitrag zur sprachlichen Bildung, beruflichen Qualifizierung und gesellschaftlichen Teilhabe.

Auch der Sport- und Gesundheitsbereich ist am Campus Marxloh vertreten: Beim Qigong stehen Entspannung, Beweglichkeit und ein achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper im Mittelpunkt. Zumba verbindet Bewegung, Musik und Gemeinschaft zu einem motivierenden Trainingserlebnis.

Die Kurse fördern nicht nur die körperliche Fitness, sondern schaffen zugleich Gelegenheiten, neue Menschen kennenzulernen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Kreative Begegnungen ermöglicht der Kurs „Stoffkörbchen nähen“. Hier lernen Teilnehmende handwerkliche Techniken, können eigene Ideen umsetzen und kleine selbstgemachte Geschenke für Familie und Freunde gestalten.

Gleichzeitig bietet der Kurs Raum für Austausch, gemeinsame Erlebnisse und das Knüpfen neuer Kontakte. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, per E-Mail an b.callea@stadt-duisburg.de. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 sowie per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.


VHS-Radtour zu Urban Gardening und offenen Gärten in Duisburg
Wie können Gärten die Lebensqualität in der Stadt verbessern? Welche Möglichkeiten bietet Urban Gardening für nachhaltiges und gemeinschaftliches Handeln? Antworten auf diese und viele weitere Fragen vermittelt eine besondere Fahrradtour der Volkshochschule Duisburg in Kooperation mit dem ADFC Duisburg und dem IGA-2027-Projektbüro.

Anlässlich des Tags der offenen Gärten am Samstag, 12. September, präsentiert sich Duisburg von 11 bis 16 Uhr als vielfältige Gartenlandschaft für interessierte Besucherinnen und Besucher. Bürgerinnen und Bürger gewähren Einblicke in ihre privaten Gärten und laden dazu ein, Ideen auszutauschen, Anregungen mitzunehmen und die Vielfalt urbaner Gartenkultur kennenzulernen.

In allen sieben Duisburger Stadtbezirken wird zudem jeweils ein Garten durch ein Kunstangebot bereichert. Die von Herbert Fürmann geleitete Radtour führt zu ausgewählten Gärten sowie verschiedenen Urban-Gardening-Projekten. Im Mittelpunkt steht dabei das Lernen vor Ort: An den einzelnen Stationen informieren die Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer über ihre Konzepte, Anbaumethoden und Erfahrungen.

Die Teilnehmenden erhalten so praxisnahe Einblicke in Themen wie nachhaltige Stadtentwicklung, ökologische Gartengestaltung, Artenvielfalt und bürgerschaftliches Engagement. Die Tour hat eine Länge von rund 30 Kilometern und dauert etwa sechseinhalb Stunden. Auf Wunsch ist zum Abschluss eine gemeinsame Einkehr vorgesehen.

Teilnehmende zahlen zehn Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.


Niederrhein in Zahlen: IHK veröffentlicht Daten aus der Region

Sechs Jahre Stagnation haben ihre Spuren hinterlassen –mehr Insolvenzen, weniger Produktion, kaum Investitionen. Die Publikation „Niederrhein in Zahlen“ der Niederrheinischen IHK bündelt Wirtschaftsdaten aus der Region.

Alarmierend sind die hohen Unternehmensinsolvenzen. Seit 2021 ist ihre Zahl am Niederrhein um 45 Prozent gestiegen. Die Betriebe bewerten ihre Geschäftslage schlechter als in den Vorjahren. Hohe Energiepreise, Bürokratie und wirtschaftspolitische Unsicherheit machen ihnen zu schaffen. Positiv ist, dass viel gegründet wird. Es gab 2025 über drei Prozent mehr Unternehmens-Gründungen als im Vorjahr.

Industrie spürt die Krise besonders
Die Industrie ist ein zentraler Wirtschaftszweig der Region. In Duisburg sank die industrielle Wertschöpfung seit 2024 um zwölf Prozent. Das spürt der gesamte Standort. Wenn die Industrie weniger produziert und investiert, trifft das auch Zulieferer und Dienstleister.

Neue Auszubildende für die Binnenschifffahrt
Extremwetter und die weltpolitische Lage wirken sich schnell auf die Häfen aus. Die Region ist eng mit internationalen Warenströmen verbunden. Der Schiffsumschlag ist von 2024 auf 2025 um mehr als sechs Prozent gesunken. Wie wichtig Wasserstraßen für unsere Wirtschaft sind, ist beim Fachkräfte-Nachwuchs angekommen: Der Beruf des Binnenschiffers ist beliebter geworden. Die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse ist von 19 im Jahr 2024 auf 29 im Jahr 2025 gestiegen.

Umfassender Blick auf den Niederrhein
Neben Wirtschaft und Industrie wirft die Publikation einen Blick auf den Tourismus, den Einzelhandel, Ausbildungsverhältnisse und die Gesundheitswirtschaft. Grafiken, Karten und Kennzahlen geben einen kompakten Überblick und ihre Entwicklung. Die vollständige Ausgabe ist unter ihk.de/niederrhein/niz abrufbar.






Umfassender Blick auf den Niederrhein Neben Wirtschaft und Industrie wirft die Publikation einen Blick auf den Tourismus, den Einzelhandel, Ausbildungsverhältnisse und die Gesundheitswirtschaft. Grafiken, Karten und Kennzahlen geben einen kompakten Überblick und ihre Entwicklung. Die vollständige Ausgabe ist unter ihk.de/niederrhein/niz abrufbar.


Stadtranderholung: Fußballturnier im Stadtpark Meiderich
Während der Stadtranderholung findet am Montag, 24. August, ein besonderes Fußballturnier im Stadtpark Meiderich statt. Rund 300 Kinder und Jugendliche von vier Standorten sowie 40 Betreuerinnen und Betreuer werden erwartet.

Sie haben sich bereits im Vorfeld in standortinternen Turnieren gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt und vertreten nun ihre jeweiligen Einrichtungen als Siegermannschaften bei diesem Fußballturnier. Das Turnier beginnt um 10 Uhr. Nach einer gemeinsamen Mittagspause ist die Siegerehrung gegen 14.45 Uhr vorgesehen.

Targobank Run: Vorrang für Läuferinnen und Läufer wirkt sich auf Fahrplan der DVG aus
Am Mittwoch, 26. August, steht die Duisburger Innenstadt wieder im Zeichen des Targobank Runs. Um den Teilnehmenden einen sicheren Laufweg zu gewährleisten, sind am Veranstaltungstag zwischen 16 und 24 Uhr zeitweise Umleitungen und Sperrungen innerstädtischer Durchgangsstraßen notwendig. Da die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) auch von diesen Maßnahmen betroffen ist, kommt es zu verkehrsbedingten Einschränkungen und zu Haltestellenverlegungen.

Betroffene Linien:
923, 926, 928, 929, 931, 933, 937, 947, SB10 und SB30
Haltestellen:
Ab 16 Uhr bis 24 Uhr
Die Haltestellen „Stadttheater“ und „Schäferturm“ der Linien 931, 937 und 947 entfallen in beide Fahrtrichtungen.

Von 18.20 bis circa 19.45 Uhr
Die Haltestelle „Innenhafen“ (Linie 934) wird zur Ersatzhaltestelle „Innenhafen“ in die Max-Peters-Straße verlegt.
Die Haltestellen „Stapeltor“, „Holzhafen“ und „Hansegracht“ (Linie 934) entfallen in beide Fahrtrichtungen.

Von 18.20 bis circa 20.15 Uhr
Die Haltestellen „Friedrich-Wilhelm-Platz“ und „Marientor“ (926, 928, 929, 933, SB10 und SB30) in Fahrtrichtung Neuenkamp, Birkenstraße, Bruchstraße, Vluyn bzw. Geldern, werden in die Plessingstraße vor die Einmündung Steinsche Gasse verlegt,
Die Haltestellen „Schwanentor“ und „Schifferstraße“ (Linie 933) Fahrtrichtung Neuenkamp, werden in die Essenberger Straße zur Haltestelle „Sperrschleuse“ verlegt.
„Stapeltor“ und „Kuhtor“ (Linie 928) entfallen.

Fahrgäste werden gebeten, die geänderten Fahrwege zu beachten und sich auf den Wegfall der Haltestelle einzustellen sowie gegebenenfalls zusätzliche Zeit für ihre Fahrt einzuplanen.


Sommerferienaktion: Bewegungspower trifft Brettspielspaß
Kinder, Jugendliche und Familie können am Donnerstag, 27. August, auf dem Walsumer Kometenplatz zwischen 14 und 18 Uhr gemeinsam aktiv werden. Die Sportjugend des Stadtsportbundes, die Bezirksbibliothek Walsum sowie die Bezirksverwaltung Walsum verwandeln den Platz in eine riesige Spielearena.

Zahlreiche Spiel- und Sportgeräte werden angeboten, so dass man sich bei Hockey, einer Jonglierstation oder Badminton auspowern kann. Auch clevere Brettspiele und Kartenspiele stehen zur Verfügung, so dass die Teilnehmenden ihr strategisches Geschick beweisen können – hier ist für jeden etwas dabei.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich – man kann einfach vorbeikommen und einen großartigen Nachmittag unter freiem Himmel genießen. Für Rückfragen steht Frau Keutel telefonisch unter 0203 283-987894 oder per E-Mail an kultur.walsum@stadt-duisburg.de zur Verfügung.

Erster Gesundheitstag für Familien im Campus Marxloh
Gesundheitsinformationen, Mitmachangebote und persönliche Beratung für die ganze Familie: Am Freitag, 28. August, veranstaltet das Gesundheitsamt gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern von 10 bis 14 Uhr erstmals einen Gesundheitstag für Familien in den neuen Räumlichkeiten des Campus Marxloh, An der Paulskirche 6.

„Gesundheit soll für alle Menschen erreichbar sein – unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialer Situation. Mit dem Gesundheitstag möchten wir Familien wohnortnah informieren, beraten und dabei unterstützen, Angebote für ihre Gesundheit und die ihrer Kinder kennenzulernen“, betont Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für Erwachsene und Kinder.

Neben Yoga- und Entspannungsangeboten, Ernährungsberatung und allgemeinen Gesundheitsinformationen stehen verschiedene Gesundheitschecks auf dem Programm. Dazu gehören unter anderem ein Herz-Kreislauf-Check, ein Blutzuckertest und ein Balance-Test. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Impfschutz. Interessierte können sich in Fachvorträgen informieren und vor Ort individuell beraten lassen.

Die Frühen Hilfen stellen ihre Unterstützungsangebote für Familien mit kleinen Kindern vor. Zudem stehen zwei Familienhebammen für Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege zur Verfügung. Darüber hinaus informiert das Jobcenter über Präventionsgutscheine, die den Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten erleichtern.

Die Volkshochschule (VHS) sowie Beratungsstellen zum Bildungs- und Teilhabepaket präsentieren ihre Angebote. Bastel- und Bewegungsaktionen für Kinder ergänzen das Programm. Sprachmittlerinnen und Sprachmittler unterstützen Familien bei Gesprächen und Beratungen.

Mit dem Aktionstag möchten das Gesundheitsamt, die Frühen Hilfen, die Volkshochschule, das Jobcenter, der Stadtsportbund, die AOK, teamw()rk für Gesundheit und Arbeit sowie die AWO Integration Familien in Marxloh niedrigschwellig über Gesundheitsangebote informieren, Prävention stärken und den Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen erleichtern. Der Gesundheitstag ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am Freitag, 28. August, zum Spieleabend ein. Von 19 bis 22.30 Uhr kommen Spieleinteressierte in den Räumlichkeiten an der Händelstraße 6 zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen und neue Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung bietet eine abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen Neuanschaffungen.

Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür, dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge passende Angebote finden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter 02065 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Fledermäuse im Biegerpark: Kostenfreie Abendexkursion für Familien
Das Projekt „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ lädt am Freitag, 28. August, von 20.30 bis 22.30 Uhr zu einer Fledermausexkursion in den Erholungspark Biegerhof in Huckingen ein. Gemeinsam mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet erhalten Familien mit Kindern spannende Einblicke in die Lebensweise, Orientierung und Jagdtechniken der Fledermäuse.

Ziel der kostenfreien Veranstaltung ist es, Naturerfahrungen direkt vor der eigenen Haustür zu ermöglichen und den „Biegerpark“ als wertvollen Lebensraum in der Stadt erlebbar zu machen. Wenn die Dämmerung einsetzt, beginnt die aktive Zeit der Fledermäuse. Während der Führung erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über die faszinierenden Nachtjäger, ihre Bedeutung für das Ökosystem sowie ihre außergewöhnliche Fähigkeit, sich mittels Echoortung zu orientieren und Beute aufzuspüren.

Mit etwas Glück können die Tiere auch in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Für die Fledermausexkursion wird zusätzlich eine Taschenlampe empfohlen. Treffpunkt ist der Biegerpark-Kiosk. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Um eine Anmeldung per E-Mail an verena.niehuis@bswr.de wird gebeten. Die Veranstaltung ist Teil der naturpädagogischen Exkursionsreihe des Projekts „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“. Nach der erfolgreichen Durchführung im vergangenen Jahr werden auch in diesem Jahr wieder mehrere Entdeckungstouren durch den Biegerpark angeboten.

Die Angebote richten sich insbesondere an Kinder mit Begleitpersonen und vermitteln auf anschauliche Weise Wissen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Informationen zu weiteren Exkursionen und zum Projekt gibt es unter https://www.schrittsteine-duisburg.de/.

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ – Kinderfest kehrt nach mehrjähriger Pause zurück
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ – Kinderfest kehrt nach mehrjähriger Pause zurück
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) lädt am Sonntag, 30. August, von 10 bis 17 Uhr in der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort zum großen Kinderfest „Alle an Bord!“ ein. Unter neuem Namen führt das Fest die Tradition des ehemaligen „Maritimen Kinderfests“ fort.

„Wir freuen uns, das Kinderfest rund um das Museum wieder aufleben zu lassen. Viele Duisburger Vereine und Institutionen unterstützen uns an diesem Tag. Gemeinsam möchten wir Familien zu einem Tag voller Spiel, Spaß und spannender Entdeckungen einladen“, sagt Organisatorin Susanne Schumacher vom Binnenschifffahrtsmuseum.

Im Museum und auf dem Außengelände erwartet Familien ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen, Spielen und Leckereien. Zu den Highlights gehören ein fast zehn Meter langes Wikingerschiff mit Wikingerlager, der Besuch des MSV-Maskottchens Ennatz und von Hugo von den zebrakids e. V. sowie Begegnungen mit einer Piratin und Matrosen.

Auch die Feuerwehr und die Polizei sind mit ihren Fahrzeugen vor Ort. Außerdem beteiligen sich zahlreiche weitere Duisburger Vereine und Institutionen und machen das Kinderfest zu einem bunten Erlebnis für Groß und Klein. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung gibt es im Internet unter https://www.binnenschifffahrtsmuseum.de/alle-an-bord/

Leseclub für junge Mütter: Bildung, Begegnung und persönliche Auszeit in der Volkshochschule Duisburg
Mit dem Leseclub „Reading Moms“ schafft die Volkshochschule ab Montag, 7. September, von 16.30 bis 19.30 Uhr im Stadtteilbüro „Stark im Norden“ am Hamborner Altmarkt 8 in Duisburg-Hamborn an fünf Terminen einen Bildungs- und Begegnungsort speziell für junge Mütter und junge Frauen.

Der Leseclub verbindet Literatur, persönliche Weiterentwicklung und sozialen Austausch. In gemütlicher Atmosphäre erhalten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen, neue Bücher kennenzulernen und mit anderen leseinteressierten Müttern und jungen Frauen ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam werden Werke aus unterschiedlichen Genres gelesen und diskutiert.

Dabei stehen Meinungen, Gedanken und individuelle Interpretationen im Mittelpunkt. Lesen eröffnet neue Perspektiven, stärkt die Sprach- und Lesekompetenz und fördert den Austausch über gesellschaftliche, kulturelle und persönliche Themen. Gerade für junge Mütter bietet der Kurs die Möglichkeit, persönliche Interessen weiterzuentwickeln, den eigenen Horizont zu erweitern und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Teilnehmerinnen sind zudem eingeladen, ihre Ideen aktiv einzubringen und bei der Gestaltung des Leseclubs mitzuwirken. So entsteht ein lebendiger Lernort, der Bildung, Kreativität und Gemeinschaft miteinander verbindet. Das Entgelt beträgt 72,50 Euro. Eine Anmeldung unter http://www.vhs- duisburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac von der VHS telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.

Graffiti-Workshop auf dem Kometenplatz
Die Bezirksverwaltung Walsum lädt am Mittwoch, 9. September, von 16 bis 18 Uhr auf dem Kometenplatz zu einem kostenfreien Graffiti-Workshop ein. Unter fachkundiger Anleitung besteht hier die Möglichkeit, ein eigenes Graffiti-Kunstwerk auf einer Leinwand zu gestalten und umzusetzen. Mit dem Workshop soll unter anderem die Kreativität und künstlerische Ausdrucksfähigkeit der Teilnehmenden gefördert werden.

Zudem gibt es Wissenswertes rund um das Thema Graffiti und zu legal freigegebenen Flächen („Hall of Fame“) in Duisburg und den Nachbarstädten, die farbenfroh gestaltet werden können. Die Veranstaltung richtet sich an Anfänger sowie Fortgeschrittene ab neun Jahren und ist auf 25 Personen begrenzt.

Eine verbindliche Anmeldung ist daher erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es bei Kerstin Keutel von der Bezirksverwaltung Walsum, telefonisch (0203/283- 987894) und per E-Mail (kultur.walsum@stadt-duisburg.de).

Kranzkunst: Im Workshop eigenen Blumenkranz binden
Aus Blumen einen Kranz zu binden, das ist eine Kunst für sich. Die Bezirksverwaltung Hamborn lädt am 10. September zu dem Workshop „Kranzkunst – Binde deinen eigenen Blumenkranz“ ein.

Kreative und Naturfreunde haben die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung und am Beispiel zweier Musterblumenkränze ihren eigenen liegenden Blumenkranz zu gestalten. Mit frischen Blumen, Gräsern und weiteren Naturmaterialien entstehen einzigartige Dekorationen für Haus und Garten.

Erlernt werden dabei unter anderem handwerkliche Techniken zum Kranzbinden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle Materialien werden bereitgestellt. Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten alle Teilnehmenden weitere Informationen. Die Plätze sind auf 15 Personen begrenzt.

Die Veranstaltung ist kostenlos und barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung
ist bis 1. September erforderlich. Wann: 10. September in der Zeit von 17 bis 21 Uhr
Wo: Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Hamborn, Duisburger Str. 213, 47166 Duisburg. Rückfragen und Anmeldung: kultur.hamborn@stadt-duisburg.de; Telefon:
0203 / 283 987894

Neue Veranstaltungsreihe „Naturschutz im Dialog“ startet
Die Volkshochschule Duisburg und die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Duisburg setzen ihre langjährige Zusammenarbeit mit einer neuen gemeinsamen Veranstaltungsreihe fort. Unter dem Titel „Naturschutz im Dialog“ erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich fundiert über aktuelle Themen des Naturschutzes in Duisburg zu informieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Die achtteilige Informations- und Bildungsreihe vermittelt zwischen September und Januar 2027 in den Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Zuständigkeiten der Unteren Naturschutzbehörde. Dabei stehen neben fachlichen Informationen auch der Austausch mit der Öffentlichkeit sowie die Sensibilisierung für den Schutz von Natur und Landschaft im urbanen Raum im Mittelpunkt.

Die Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, mehr über lokale Naturschutzthemen, den Erhalt der biologischen Vielfalt und die Bedeutung natürlicher Lebensräume für die Lebensqualität in der Stadt zu erfahren. Gleichzeitig bietet die Reihe Raum für Fragen, Diskussionen und den direkten Austausch mit Expertinnen und Experten der Verwaltung.

Zum Auftakt der Reihe am Mittwoch, 9. September, steht das Thema „Naturschutzgebiete in Duisburg“ im Fokus. Die Teilnehmenden erfahren, welche Schutzgebiete es im Stadtgebiet gibt, welche Funktionen sie erfüllen und welche Herausforderungen mit ihrem Erhalt verbunden sind.

Die Veranstaltung läuft immer mittwochs von 18.30 bis 20 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.

Sammelkarten-Tauschbörse „Karten Kiez“ im Bezirksrathaus Rheinhausen
Sammelkarten-Fans aufgepasst: Die Türen des Bezirksrathauses Rheinhausen öffnen am Dienstag, 15. September, von 16 bis 19 Uhr am Körnerplatz 1 für die nächste Tauschbörse „Karten Kiez“.

In dieser Zeit darf getauscht werden, was die Sammlung so hergibt – egal ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh!, Fußball- und andere Sportkarten. Der Eintritt ist frei. Sammlerinnen und Sammler jeden Alters können ohne Anmeldung teilnehmen. Zur Stärkung steht kostenlos frisches Popcorn bereit.

Ab jetzt Tickets für die Arlberger-Revival-Party 
Gleich mehrere Generationen in Duisburg Buchholz nennen und nannten „ihren“ Stadtteil-Treffpunkt im Kindes- und Jugendalter einfach „das Arlberger“. Jetzt wird das Jugendzentrum an der Arlberger Str. 10 62 Jahre alt, und die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt deshalb zur „Arlberger-Revival-Party“ ein, bei der ein DJ die beste Musik aus den letzten Jahrzenten bunt gemischt auflegt.

Besucherinnen und Besucher werde ihre Hits hören, zu denen sie schon vor Jahren im Jugendzentrum getanzt oder gechillt haben. Vom Kartenerlös zu zehn Euro wird der DJ bezahlt. Tickets für das Event am 26. September - es startet um 19.30 Uhr - gibt es für alle ab 16 Jahren jetzt schon im Vorverkauf im Jugendzentrum oder benachbarten Gemeindebüro (Tel. 0203 / 738 26 93). Infos zur Kirchengemeinde und zum Arlberger Jugendzentrum gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 Das Jugendzentrum „Arlberger“ ist ein offener Ort für alle jungen Menschen ab sechs Jahren und eine durch die Stadt Duisburg geförderte Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Es zeichnet sich durch die gemeindliche und auch offene Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien aus. Die Jugendfreizeitstätte Arlberger wurde 1964 eröffnet und bis 1983 ehrenamtlich geführt. 1984 stellte die damalige Gemeinde Buchholz eine hauptamtliche Leitung, erst für halbe Tage und nach zwei Jahren für ganze Tage ein.

Mit der hauptamtlichen Leitung wurde dieses Haus offiziell zum evangelischen Jugendzentrum „Arlberger“ - mit Bastelraum, Kicker-Raum, den Tobe-Raum, Disco und einem großen Garten. Hier können Kinder und Jugendliche chillen, spielen, Musik hören, lesen, kreativ sein, Tischtennis oder Billard spielen, zocken, kochen, backen und vieles mehr. Wasser gibt es jederzeit kostenlos.  

Gutes Essen und gute Gemeinschaft Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur an einem Sonntag - meist dem letzten - im Monat zur gemeinsamen Mahlzeit nach dem Gottesdienst in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Beim nächsten Mittagstisch, am 30. August kommen um 12 Uhr Nudelauflauf sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  

Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele guttun.

Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt. 

Den gemeindlichen Mittagstisch gibt es seit November 2022 - seitdem haben die Ehrenamtlichen, die den Mittagstisch wuppen, mehr als 3.000 Portionen Essen und Dessert gezaubert und verteilt.

"Die sehr lieb gewonnenen Teilnehmer sind Menschen aus unterschiedlichen Stadtteilen, vornehmlich aus dem Duisburger Norden" sagt Pfarrer i.R. Hans-Bernd Preuß, einer der Ehrenamtlichen aus der Gemeinde und ergänzt: "Die Nachfrage an unserem Mittagstisch wird immer größer, die letzten Male hatten wir oft ca. 100 Menschen zum Essen da."

Foto: www.obermeiderich.de



Ausgaben für Sozialhilfe im Jahr 2025 um 6,1 % gestiegen
Steigender Anteil der Hilfe zur Pflege an den Gesamtausgaben

Im Jahr 2025 haben die Sozialhilfeträger in Deutschland 21,5 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Ausgaben damit gegenüber dem Vorjahr um 6,1 %.

Anteil der Ausgaben für Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sinkt bei insgesamt steigenden Ausgaben
Der Großteil der Ausgaben für Sozialhilfeleistungen ging mit 54,9 % wie in den Vorjahren auf die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zurück: Auf diese Leistungen, die vollständig aus Erstattungsmitteln des Bundes an die Länder finanziert werden, entfielen im Jahr 2025 nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 11,8 Milliarden Euro.

Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zwar um 2,9 %, ihr Anteil an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe ging jedoch im dritten Jahr in Folge zurück (2022: 59,0 %). Niedriger fiel der Anstieg gegenüber dem Vorjahr zuletzt im Jahr 2016 aus (+2,5 % gegenüber 2015).

Zum 1. Januar 2025 blieben die Regelsätze der Sozialhilfe für den monatlichen Lebensunterhalt erstmals seit Inkrafttreten des Regelbedarfs-Ermittlungsgesetzes zum 1. Januar 2011 unverändert. In den Vorjahren 2023 und 2024 hatte es im Rahmen der jährlichen Fortschreibung der Regelbedarfe jeweils starke Erhöhungen der Regelsätze gegeben.

Entsprechend stiegen die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in diesen beiden Jahren stark an. Anteil der Ausgaben für Hilfe zur Pflege zum dritten Mal gestiegen Die Nettoausgaben für Hilfe zur Pflege stiegen um 13,3 % auf 6 Milliarden Euro. Damit stieg der Anteil der Ausgaben für die Hilfe zur Pflege an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe im dritten Jahr in Folge an und beträgt im Jahr 2025 somit 27,8 %.

Im Jahr 2022 hatte der Anteil noch 23,6 % betragen. Für die Hilfe zum Lebensunterhalt wurden 1,7 Milliarden Euro ausgegeben, das waren 4,4 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe ging auch bei der Hilfe zum Lebensunterhalt zum dritten Mal in Folge zurück, auf 8,0 % im Jahr 2025 (2022: 8,5 %.

In die Hilfen zur Gesundheit, die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten sowie die Hilfe in anderen Lebenslagen flossen zusammen 2 Milliarden Euro und damit 6,7 % mehr als im Jahr 2024.