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Sturzflut in Nepal: Europäische Union
stellt humanitäre Soforthilfe bereit Nach der verheerenden
Sturzflut in Nepal hat die Europäische Union zwei Millionen Euro
humanitärer Soforthilfe bereitgestellt. Die EU-Kommissarin für
Krisenvorsorge und -management, Hadja Lahbib, erklärte: „Straßen
wurden weggespült.
Dörfer sind von der Außenwelt
abgeschnitten. Familien suchen nach vermissten Angehörigen. Die
Sturzfluten in Nepal haben Gemeinden erschüttert, die sich gerade
erst von früheren Katastrophen erholt hatten. Die EU steht ihnen zur
Seite und stellt zwei Millionen Euro für dringend benötigte
medizinische Versorgung, Lebensmittel, Wasser und Unterkünfte
bereit.“
Abfalltrenndiplom
Am 29. August 2026 ab 11.00 Uhr lädt der
Verein Du bist Rheinhausen mit Unterstützung der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg und dem Bauverein Rheinhausen wieder zum Umweltworkshop für
Groß und Klein in die Rheinhauserei, Friedrich-Alfred-Straße 67
(Fußgängerzone), 47226 Duisburg ein!
Gemeinsam wollen wir entdecken, was eigentlich mit unserem Müll
passiert, warum Müll in den Mülleimer gehört und richtige Mülltrennung
wichtig ist und wie wir im Alltag ganz einfach bewusster mit unseren
wertvollen Ressourcen umgehen können. Um eine kurze Anmeldung zur
kostenfreien Teilnahme unter du-bist-rheinhausen.de wird gebeten.

RhineCleanUp
Am 12. September 2026 ist es wieder soweit. Der Verein Du bist
Rheinhausen unterstützt lokal den bundesweiten Aktionstag RhineCleanUp
und will von 10 Uhr bis 13 Uhr das Ufer der Rheinwiesen in Rheinhausen
von Müll befreien. Treffpunkt zur Teilnahme an der Aktion ist der
Wassersportverein Rheinhausen Fährstraße 29, 47228 Duisburg.
Allen denen die Natur der Rheinwiesen am Herzen liegt sind eingeladen
mitzumachen. Utensilien wie Müllsäcke, Eimer, Handschuhe und Greifer
werden zur Verfügung gestellt. Im Anschluss gibt es eine kleine
Bewirtung und Getränke. Um eine kurze Anmeldung unter
rhinecleanup.org/de/cleanup/du-bist-rheinhausen-rhinecleanup wird
gebeten.

Du bist Rheinhausen e.V. Otto-Schulenberg-Straße 38, 47228 Duisburg Du
bist Rheinhausenist eine Plattform für alle Menschen im Stadtteil, die
gemeinsam mit uns anpacken und unseren Stadtteil mit gestalten wollen,
für ein l(i)ebenswertes und zukunftsfähiges Leben in Rheinhausen. Für
Rückfragen: horst@du-bist-rheinhausen.de
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ –
Kinderfest kehrt nach mehrjähriger Pause zurück
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ – Kinderfest
kehrt nach mehrjähriger Pause zurück
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) lädt am Sonntag, 30.
August, von 10 bis 17 Uhr in der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort
zum großen Kinderfest „Alle an Bord!“ ein. Unter neuem Namen führt das
Fest die Tradition des ehemaligen „Maritimen Kinderfests“ fort.

„Wir freuen uns, das Kinderfest rund um das Museum wieder aufleben zu
lassen. Viele Duisburger Vereine und Institutionen unterstützen uns an
diesem Tag. Gemeinsam möchten wir Familien zu einem Tag voller Spiel,
Spaß und spannender Entdeckungen einladen“, sagt Organisatorin Susanne
Schumacher vom Binnenschifffahrtsmuseum.
Im Museum und auf dem Außengelände erwartet Familien ein
abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen, Spielen
und Leckereien. Zu den Highlights gehören ein fast zehn Meter langes
Wikingerschiff mit Wikingerlager, der Besuch des MSV-Maskottchens Ennatz
und von Hugo von den zebrakids e. V. sowie Begegnungen mit einer Piratin
und Matrosen.
Auch die Feuerwehr und die Polizei sind mit ihren Fahrzeugen vor Ort.
Außerdem beteiligen sich zahlreiche weitere Duisburger Vereine und
Institutionen und machen das Kinderfest zu einem bunten Erlebnis für
Groß und Klein. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen rund um die
Veranstaltung gibt es im Internet unter
https://www.binnenschifffahrtsmuseum.de/alle-an-bord/
Bundesweiter Mietendeckel laut Gutachten
verfassungsgemäß Ein bundesweiter Mietendeckel, der
zunächst die Mieten einfriert und später bundesweit Obergrenzen
festsetzt, ist mit dem Grundgesetz (GG) vereinbar. Auch die
Absenkung überhöhter Mieten ist möglich und machbar berichtet die
Wirtschaftsplattform Thomas Daily am 28. August 2026.
Zu
diesen Ergebnissen kommt ein Rechtsgutachten von Prof. Thorsten
Kingreen von der Uni Regensburg im Auftrage der
Linken-Bundestagsfraktion. Bei der Ausgestaltung und bei Eingriffen
in das Eigentum (Art. 14 GG) habe der Gesetzgeber einen sehr weiten
Gestaltungsspielraum, den er auch dazu nutzen könne, "eine
gesellschaftspolitische nicht erwünschte Gentrifizierung und
Segregation zu verhindern", heißt es darin.
Eine Grenze sei
zwar die Privatnützigkeit des Eigentums, "die aber nur überschritten
wird, wenn gesetzliche Regelungen dazu führen, dass Vermieter mit
Verlust vermieten müssten", aber jedenfalls nicht, solange sie
Kosten decken könnten und wirtschaftlich nicht in ihrer Existenz
gefährdet würden. Mieter seien besonders schutzwürdig, weil sie "auf
Wohnraum existentiell angewiesen" seien. Das Gutachten flankiert
einen Gesetzentwurf der Linken, der u.a. einen sofortigen
Mietenstopp in "angespannten Wohnungsmärkten" vorsieht.
Sportlerehrung 2026: Stadt würdigt herausragende sportliche
Erfolge Die Stadt Duisburg ehrt Sportlerinnen und
Sportler für herausragende nationale und internationale Erfolge.
Ausgezeichnet werden am Mittwoch, 2. September 2026, um 18 Uhr
Studio Duisburg, Obere Kaiserswerther Straße 15, 47249 Duisburg,
insbesondere Erst- bis Drittplatzierte bei Olympischen und
Paralympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sowie den
World Games und World University Games.
Auch
Titelträgerinnen und Titelträger bei Deutschen Meisterschaften und
nationalen und internationalen Pokalwettbewerben werden
ausgezeichnet. Neben Sportlerinnen und Sportlern der höchsten
Leistungsklasse werden erfolgreiche Athletinnen und Athleten aus den
Juniorenklassen sowie den beiden ältesten Jugendaltersklassen
berücksichtigt.
Oberbürgermeister Sören Link und Ozan Aksu,
Vorsitzender des Betriebsausschusses DuisburgSport, überreichen im
feierlichen Rahmen insgesamt 63 Athletinnen und Athleten ihre
Auszeichnungen.
Fledermäuse im Biegerpark: Kostenfreie Abendexkursion für Familien
Das Projekt „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“ lädt am
Freitag, 28. August, von 20.30 bis 22.30 Uhr zu einer
Fledermausexkursion in den Erholungspark Biegerhof in Huckingen ein.
Gemeinsam mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet erhalten
Familien mit Kindern spannende Einblicke in die Lebensweise,
Orientierung und Jagdtechniken der Fledermäuse.
Ziel der kostenfreien Veranstaltung ist es, Naturerfahrungen direkt vor
der eigenen Haustür zu ermöglichen und den „Biegerpark“ als wertvollen
Lebensraum in der Stadt erlebbar zu machen. Wenn die Dämmerung einsetzt,
beginnt die aktive Zeit der Fledermäuse. Während der Führung erfahren
die Teilnehmenden Wissenswertes über die faszinierenden Nachtjäger, ihre
Bedeutung für das Ökosystem sowie ihre außergewöhnliche Fähigkeit, sich
mittels Echoortung zu orientieren und Beute aufzuspüren.
Mit etwas Glück können die Tiere auch in ihrem natürlichen Lebensraum
beobachtet werden. Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung und
festes Schuhwerk tragen. Für die Fledermausexkursion wird zusätzlich
eine Taschenlampe empfohlen. Treffpunkt ist der Biegerpark-Kiosk. Die
Teilnahme ist kostenfrei.
Um eine Anmeldung per E-Mail an verena.niehuis@bswr.de wird gebeten. Die
Veranstaltung ist Teil der naturpädagogischen Exkursionsreihe des
Projekts „Duisburger Schrittsteine zum Klimaschutz“. Nach der
erfolgreichen Durchführung im vergangenen Jahr werden auch in diesem
Jahr wieder mehrere Entdeckungstouren durch den Biegerpark angeboten.
Die Angebote richten sich insbesondere an Kinder mit Begleitpersonen und
vermitteln auf anschauliche Weise Wissen über die heimische Tier- und
Pflanzenwelt. Informationen zu weiteren Exkursionen und zum Projekt gibt
es unter https://www.schrittsteine-duisburg.de/
Erster Gesundheitstag für Familien im Campus Marxloh
Gesundheitsinformationen, Mitmachangebote und persönliche Beratung für
die ganze Familie: Am Freitag, 28. August, veranstaltet das
Gesundheitsamt gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern von 10 bis
14 Uhr erstmals einen Gesundheitstag für Familien in den neuen
Räumlichkeiten des Campus Marxloh, An der Paulskirche 6.
„Gesundheit soll für alle Menschen erreichbar sein – unabhängig von
Herkunft, Sprache oder sozialer Situation. Mit dem Gesundheitstag
möchten wir Familien wohnortnah informieren, beraten und dabei
unterstützen, Angebote für ihre Gesundheit und die ihrer Kinder
kennenzulernen“, betont Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt- und
Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur. Besucherinnen und
Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für Erwachsene und Kinder.
Neben Yoga- und Entspannungsangeboten, Ernährungsberatung und
allgemeinen Gesundheitsinformationen stehen verschiedene
Gesundheitschecks auf dem Programm. Dazu gehören unter anderem ein
Herz-Kreislauf-Check, ein Blutzuckertest und ein Balance-Test. Ein
weiterer Schwerpunkt ist das Thema Impfschutz. Interessierte können sich
in Fachvorträgen informieren und vor Ort individuell beraten lassen.
Die Frühen Hilfen stellen ihre Unterstützungsangebote für Familien mit
kleinen Kindern vor. Zudem stehen zwei Familienhebammen für Fragen rund
um Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege zur Verfügung. Darüber
hinaus informiert das Jobcenter über Präventionsgutscheine, die den
Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten erleichtern.
Die Volkshochschule (VHS) sowie Beratungsstellen zum Bildungs- und
Teilhabepaket präsentieren ihre Angebote. Bastel- und Bewegungsaktionen
für Kinder ergänzen das Programm. Sprachmittlerinnen und Sprachmittler
unterstützen Familien bei Gesprächen und Beratungen.
Mit dem Aktionstag möchten das Gesundheitsamt, die Frühen Hilfen, die
Volkshochschule, das Jobcenter, der Stadtsportbund, die AOK, teamw()rk
für Gesundheit und Arbeit sowie die AWO Integration Familien in Marxloh
niedrigschwellig über Gesundheitsangebote informieren, Prävention
stärken und den Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen
erleichtern. Der Gesundheitstag ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Spieleabend in der Rheinhauser Bibliothek
Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am Freitag, 28. August,
zum Spieleabend ein. Von 19 bis 22.30 Uhr kommen Spieleinteressierte in
den Räumlichkeiten an der Händelstraße 6 zusammen, um gemeinsam Brett-
und Kartenspiele zu spielen und neue Titel kennenzulernen. Die
Spielesammlung bietet eine abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten
Klassikern und aktuellen Neuanschaffungen.
Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür, dass sowohl erfahrene
Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge passende Angebote finden. Der
Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Team der
Bezirksbibliothek Rheinhausen freut sich auf einen lebendigen Abend und
zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort oder telefonisch unter
02065 905-4235 zur Verfügung. Die Bezirksbibliothek ist dienstags bis
freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags
von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich Zu
Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und Freundlichkeit lädt
die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mehrmals im Jahr samstags
zu den Marktzeiten in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, ein. Den
nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen gibt es am 5. September
2026. Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab 9.30 Uhr und somit
zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am Meidericher Wochenmarkt
machen.
Nach kurzem Fußweg lässt sich im Gemeindezentrum bei
Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und Käseaufschnitt und Marmeladen der
Einkaufsstress vergessen. Das Angebot bereiten Ehrenamtliche zu, das
Frühstück gibt´s zum Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt es
im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter
0203-4519622.

Mitglieder des Teams Marktcafé (Foto: www.kirche-meiderich.de)

Erwerbstätigkeit im Juli 2026 saisonbereinigt gegenüber dem
Vormonat leicht gesunken Erwerbstätigenzahl
0,5 % niedriger als im Vorjahresmonat Erwerbstätige mit Wohnort in
Deutschland, Juli 2026 0,0 % zum Vormonat (saisonbereinigt) -0,1
% zum Vormonat (nicht saisonbereinigt) -0,5 % zum Vorjahresmonat
Im Juli 2026 waren rund 45,48 Millionen Personen mit Wohnort in
Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Nach vorläufigen
Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank die Zahl
der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat
leicht um 13 000 Personen (0,0 %). Von Januar bis Juni 2026 war sie
gegenüber dem jeweiligen Vormonat durchschnittlich um 19 000
Personen gefallen.

Nicht saisonbereinigt sank die Zahl der Erwerbstätigen
im Juli 2026 gegenüber Juni 2026 um 60 000 Personen (-0,1 %). Im
Juli-Durchschnitt der Jahre 2023 bis 2025 war die Erwerbstätigkeit
im Vormonatsvergleich um 52 000 Personen (-0,1 %) zurückgegangen.
Rückgang der Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahr hält an Im
Vorjahresvergleich sank die Zahl der Erwerbstätigen im Juli 2026
deutlich um 223 000 Personen (-0,5 %).
Damit setzte sich der
seit Januar 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare Abwärtstrend im
Vorjahresvergleich fort. In den Monaten Januar bis April 2026 hatte
die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat jeweils bei
-0,4 %, im Mai und Juni 2026 bei -0,5 % gelegen.
Bereinigte
Erwerbslosenquote im Juli 2026 bei 4,0 % Im Juli 2026 waren nach
Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,84 Millionen Personen
erwerbslos. Das waren 149 000 Personen oder 8,8 % mehr als im
Juli 2025. Die Erwerbslosenquote lag mit 4,2 % über dem
Vorjahreswert (Juli 2025: 3,9 %). Bereinigt um saisonale und
irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im Juli 2026 bei
1,74 Millionen Personen. Das waren 11 000 Personen oder 0,6 % mehr
als im Juni 2026. Die bereinigte Erwerbslosenquote lag unverändert
zum Vormonat bei 4,0 %.
Azubis in NRW: Knapp die
Hälfte wohnte bei Vertragsabschluss am Ausbildungsort – die übrigen
durchschnittlich 23,3 km entfernt * Auszubildende in
Erwitte mit Wohnort außerhalb des Ortes hatten mit 78,8 km die
weiteste Distanz zu ihrem Zuhause * Weiteste Distanzen in den
Ausbildungsbereichen Öffentlicher Dienst und Landwirtschaft *
Interaktive Anwendung gibt Einblicke in das Mobilitätsverhalten der
Azubis
Im Jahr 2025 haben 266.730 Azubis
ihre duale Ausbildung in einer Ausbildungsstätte in NRW gemacht. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, absolvierten 48,8 % von ihnen
ihre Ausbildung in der Stadt oder Gemeinde, in der sie schon bei
Vertragsabschluss wohnten. Die übrigen Azubis wohnten
durchschnittlich 23,3 km von dem Ort ihrer Ausbildungsstätte
entfernt.
Die nun aktualisierte und erweiterte interaktive
Anwendung Mobilität
von Auszubildenden in NRW liefert auf Kreis- und Gemeindeebene
detaillierte Informationen dazu, wohin und wie weit sich Azubis bei
der Wahl ihrer Ausbildungsstätte bewegen. Außerdem zeigt sie, wie
anziehend die Städte und Gemeinden in NRW als Ausbildungsorte sind.
Auszubildende in Erwitte, die nicht aus dem Ort kommen,
hatten mit 78,8 km die weiteste Distanz zu ihrem Wohnort Die
durchschnittliche Luftliniendistanz zwischen dem Ort der
Ausbildungsstätte und dem Wohnort der Auszubildenden in NRW
variierte zwischen den Städten und Gemeinden. Von den Azubis mit
Ausbildungsstätte in Erwitte wohnten 21,3 % bereits vor Ort. Die
übrigen wohnten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses
durchschnittlich 78,8 km von Erwitte entfernt; das war 2025 die
weiteste Distanz in NRW.
Ein Grund für die weite Distanz: In
Erwitte kamen viele Azubis aus anderen Bundesländern. Auf Platz 2
folgte Paderborn, hier wohnten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses
bereits 47,0 % der Auszubildenden, die anderen Auszubildenden hatten
eine durchschnittliche Distanz von 66,3 km zu ihrem Wohnort.
Dahinter folgte Welver mit einer durchschnittlichen
Luftliniendistanz von 46,0 km; 35,4 % der Welver Azubis wohnten
bereits vor Ort.

Die geringste Luftliniendistanz zwischen Ausbildungsort
und Wohnort hatten 2025 die Azubis mit Ausbildungsstätte in Kierspe.
59,7 % der Azubis mit Ausbildungsort Kierspe kamen auch von
dort; die übrigen hatten ihren Wohnort bei Vertragsabschluss
durchschnittlich 8,7 km von Kierspe entfernt.
Öffentlicher
Dienst und Landwirtschaft: Hier sind die Wege zur Ausbildungsstätte
am weitesten In der Anwendung ist auch das Mobilitätsverhalten
in den verschiedenen Ausbildungsbereichen des dualen Systems
dargestellt. Die Auszubildenden in den Bereichen Öffentlicher
Dienst und Landwirtschaft, die ihre Ausbildungsstätte nicht in ihrem
Wohnort hatten, legten 2025 für ihre Ausbildung die weiteste Distanz
zurück: Sie wohnten bei Vertragsabschluss durchschnittlich 29,4
beziehungsweise 28,3 km von dem Ort ihrer Ausbildungsstätte
entfernt.
Azubis im Ausbildungsbereich Industrie, Handel
u. a., bei denen Ausbildungs- und Wohnort nicht identisch waren,
absolvierten ihre Ausbildung durchschnittlich 23,8 km von ihrem
Wohnort entfernt. Eine kürzere Luftliniendistanz zwischen
Ausbildungsort und Wohnort hatten die Azubis im
Ausbildungsbereich Handwerk mit 21,4 km sowie im Bereich Freie
Berufe mit 20,9 km.
Zu den freien Berufen zählen unter
anderem medizinische Fachangestellte sowie Rechtsanwalts- und
Notarfachangestellte. Interaktive Anwendung zeigt auch den Anteil
der innerörtlich mobilen Azubis sowie die Mobilitätsverflechtungen
für jeden Ort Neben den Informationen zu den Distanzen zwischen dem
Wohnort bei Vertragsabschluss und dem Ort der Ausbildungsstätte der
Auszubildenden zeigt die interaktive Anwendung auch
die innerörtliche Mobilität.
Im gleichnamigen Reiter ist
dargestellt, wie viele Azubis ihren Wohnort und ihre
Ausbildungsstätte im selben Ort haben. Nutzende können vergleichen,
wie hoch der Anteil der sog. innerörtlich mobilen Auszubildenden in
den Orten in NRW ist. Unter Mobilitätsverflechtungen lässt sich für
jeden Ort im Detail nachvollziehen, aus welchen Wohnorten die
Auszubildenden kommen beziehungsweise in welche Ausbildungsorte sie
gehen. So können Nutzende die Verflechtung eines Ortes mit anderen
Orten in NRW betrachten.
Neue EU-Regeln schaffen mehr Transparenz
beim nachhaltigen Einkauf Ab dem 27. September 2026
gelten europaweit neue Vorschriften gegen Greenwashing. Die
EmpCo-Richtlinie stärkt den Verbraucherschutz und verpflichtet
Unternehmen zu mehr Transparenz und strengeren Anforderungen bei
Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen.

Wer mit Umweltaussagen wirbt, muss diese auch belegen können. Foto:
Stockwerk-Fotodesign / Adobe Stock
Umweltaussagen müssen
nachvollziehbar belegt werden können Greenwashing ist in den
vergangenen Jahren zu einem der häufigsten Kritikpunkte an Umwelt-
und Nachhaltigkeitsaussagen geworden. Mit der „EmpCo“-Richtlinie
reagiert die EU auf die wachsende Zahl irreführender
Umweltversprechen.
Die Richtlinie (EU) 2024/825 trat 2024 in
Kraft. Deutschland setzte sie im Februar 2026 fristgerecht in
deutsches Recht um. Ab dem 27. September 2026 findet sie in
Deutschland und allen EU-Mitgliedstaaten Anwendung.
Von da an
müssen sich Unternehmen an strenge Regeln halten. Umweltaussagen
müssen auf zuverlässigen, vergleichbaren und überprüfbaren
Informationen beruhen und nachvollziehbar belegt werden können. Bei
Verstößen drohen Sanktionen.
Die wichtigsten Regelungen im
Überblick - Allgemeine Umweltaussagen wie z.B. „grün“,
„ökologisch“ oder „klimafreundlich“ sind nur noch zulässig, wenn sie
nachgewiesen werden können.
- Nachhaltigkeitssiegel, die
nicht von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle geprüft wurden
oder von einer staatlichen Stelle vergeben wurden, sind verboten.
Anerkannte Siegel sind beispielweise das EU-Eco Label oder der Blaue
Engel.
- Umweltaussagen dürfen nicht so formuliert sein, dass
man den Eindruck erhält, das gesamte Produkt sei nachhaltig, obwohl
es sich nur um einen bestimmten Aspekt des Produkts handelt.
- Werbung mit Klimaneutralitäts- oder ähnlichen Umweltaussagen ist
unzulässig, wenn sie ausschließlich auf der Kompensation von
Treibhausgasemissionen beruht.
- Verbot von Praktiken in
Verbindung mit der frühzeitigen Obsoleszenz. Zum Beispiel
Aufforderung, Betriebsstoffe von Produkten zu ersetzen oder
aufzufüllen, obwohl dies nicht notwendig wäre.
Mit der
EmpCo-Richtlinie schafft die EU europaweit einheitliche Spielregeln
für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Dadurch werden
Verbraucherinnen und Verbraucher im europäischen Binnenmarkt besser
vor irreführenden Umweltversprechen geschützt.
Mehr zur EmpCo-Richtlinie und Greenwashing
So
machen die Netze Duisburg das Stromnetz fit gegen die Hitze
Die Netze Duisburg investieren jedes
Jahr Millionen Euro in den Ausbau, die Modernisierung und die
Instandhaltung von tausenden Kilometern Versorgungsnetzen in
Duisburg, damit rund 500.000 Menschen in Duisburg jederzeit sicher
versorgt sind. Steigende Temperaturen durch den Klimawandel stellen
auch Netzbetreiber vor neue Herausforderungen.
Um die
Versorgungssicherheit in Duisburg auch an heißen Sommertagen zu
gewährleisten, haben die Netze Duisburg in den vergangenen Jahren
gezielt in die Klimatisierung ihrer Umspannwerke sowie in den
Austausch temperaturabhängiger Kabelsysteme investiert.

Ein Netze-Mitarbeiter auf einer Strombaustelle. Foto Netze Duisburg
Klimaanlagen für Umspannwerke „Die Hitze macht auch vor
unserer Technik nicht halt. Besonders in den Sommermonaten kann es
in unseren Betriebsräumen zur Überhitzung kommen, was Störungen zur
Folge haben kann“, erklärt Andreas Massing, Geschäftsführer der
Netze Duisburg GmbH. Seit 2020 wurden daher zwölf Umspannwerke
nachträglich mit Klimaanlagen ausgestattet. Dafür wurden bislang
rund 350.000 Euro investiert. Weitere Standorte sollen in den
kommenden Jahren folgen.
Die Erfahrungen aus den extremen
Hitzeperioden zeigen jedoch, dass herkömmliche Klimaanlagen bei
Außentemperaturen um 40 °C teilweise an ihre Leistungsgrenzen
stoßen. Derzeit wird deshalb geprüft, ob zukünftige Anlagen
leistungsstärker oder anders dimensioniert werden müssen.
Temperaturbeständige Kabel ersetzen ältere Technik Ein weiterer
Schwerpunkt ist die schrittweise Erneuerung älterer,
massenisolierter Kabel, die bis etwa 1990 standardmäßig im
Mittelspannungsnetz verlegt wurden. Bei langanhaltend hohen
Temperaturen können sich die Materialeigenschaften der Isolierung
verändern – die Isoliermasse wird flüssig und kann abfließen,
besonders an Endverschlüssen oder höher gelegenen
Leitungsabschnitten.
Dies erhöht das Risiko von technischen
Störungen. Um dem entgegenzuwirken, tauschen die Netze Duisburg
diese Kabel im Rahmen ihrer regulären Erneuerungsprogramme gegen
moderne, temperaturbeständigere Systeme aus. Im Durchschnitt werden
so pro Jahr rund 20 Kilometer Mittelspannungs- und 37 Kilometer
Niederspannungskabel erneuert.
Aktuell umfasst das Stromnetz
der Netze Duisburg insgesamt ca. 3.350 Kilometer im
Niederspannungsbereich, davon noch rund 430 Kilometer mit
massenisolierter Ausführung. Im Mittelspannungsnetz sind es ca.
1.400 Kilometer, wovon noch etwa 900 Kilometer über die ältere
Technologie verfügen.
„Wir modernisieren unser Netz
kontinuierlich und machen es Schritt für Schritt widerstandsfähiger
gegenüber den Folgen des Klimawandels – damit Duisburg auch künftig
zuverlässig mit Strom versorgt ist“, so Massing
Informationscafé der Frühen Hilfen zum
Thema „Beikosteinführung“ Die Frühen Hilfen Duisburg
laden am Freitag, 4. September, von 9.30 bis 11.30 Uhr zum nächsten
Informationscafé in die Zentrale Anlaufstelle Frühe Hilfen auf der
Schwanenstraße 5-7 (Eingang Steinsche Gasse) in der Duisburger
Innenstadt ein. Familienhebamme Kay Beckmann berät rund um das Thema
„Beikosteinführung“.
Die Beikosteinführung ist der langsame
Übergang von reiner Milchernährung zu fester Nahrung im ersten
Lebensjahr eines Babys. Das Angebot ist kostenlos und keine
Anmeldung erforderlich. Die Frühen Hilfen Duisburg bieten ein
umfassendes Beratungsangebot zu allen Themen rund um Schwangerschaft
und Geburt sowie Informationen für Eltern mit ihren Kindern im Alter
von 0 bis drei Jahren an. Für Rückfragen steht das Team der Frühen
Hilfen unter 0203 283-983014 zur Verfügung.
Wald-
und Alphorn bei der Abendmusik in der Duisserner Lutherkirche
Bei der Abendmusik der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg
präsentieren Nicolai Frey, Andrea Kramer, Waltraud Prinz und Rosa
Schell am 4. September um 19 Uhr in der Duisserner Lutherkirche,
Martinstr. 39, die Vielseitigkeit des Hörnerklangs.
Das
Duisburger Hornquartett spielt Originalmusik für Wald- und Alphorn,
Hörnerklang-Musik, die Mensch und Natur verbindet.
Originalkompositionen für Hornquartett aus Früh- und Spätromantik
bilden den Schwerpunkt des Programms. Erweitert wird das
Klangerlebnis des Abends durch Werke für Alphörner.
Diese
faszinieren durch ihre imposante Größe und den weichen, archaischen
Klang. Als Vorgänger der modernen Blechblasinstrumente wurden sie
ursprünglich als Ruf- und Lockinstrument der Hirten verwendet. Heute
sind sie weltweit in Gebrauch und symbolisieren die Sehnsucht nach
Natur und Idylle.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, eine
Spende am Ausgang wäre gut, denn sie geht an den Förderverein für
Kirchenmusik an der Lutherkirche Duissern e.V. Infos zur Gemeinde
gibt es unter www.ekadu.de.

Duisserns Lutherkirche Foto: Tanja Pickartz

NRW: Im 1. Halbjahr 2026 wurden 1,5 % und damit knapp 300
Wohnungen weniger genehmigt als im Vorjahr
Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern auf dem
niedrigsten Stand seit 13 Jahren Zuwachs bei Einfamilienhäusern um 9
% Im Regierungsbezirk Köln wurden 8 % mehr Wohnungen genehmigt –
im Regierungsbezirk Arnsberg 14,6 % weniger
Im 1. Halbjahr 2026 erteilten die nordrhein-westfälischen Bauämter
Baugenehmigungen für 20.191 Wohnungen. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, waren das 1,5 % bzw. 298 Wohnungen weniger als
im 1. Halbjahr 2025 (20.489). Insgesamt sollen 15.876 Wohnungen
(−5,1 %) in neuen Wohngebäuden entstehen.
Weitere 3.810
Wohnungen (+8,3 %) sind durch Baumaßnahmen an bestehenden Wohn- und
Nichtwohngebäuden – wie z. B. durch den Ausbau von Dachgeschossen –
geplant. In neuen Nichtwohngebäuden – d. h. in gemischt genutzten
Gebäuden, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen – sind weitere
505 Wohnungen vorgesehen.

Nur Ein- und Zweifamilienhäuser mit Steigerung Die
Zahl der genehmigten neuen Einfamilienhäuser stieg im 1. Halbjahr
2026 um 9 % bzw. um 312 Wohnungen auf 3.778 Genehmigungen gegenüber
dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bei den Wohngebäuden mit zwei
Wohnungen stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 19,6 % bzw. um
190 Wohnungen auf 1.160.
Bei Mehrfamilienhäusern mit drei
und mehr Wohnungen (einschließlich Wohnungen in Wohnheimen) lag der
Rückgang bei 11 %. Damit wurden in diesem Segment nur 10.938
Wohnungen genehmigt, das waren 1.348 weniger als im 1. Halbjahr 2025
und ist der niedrigste Wert seit 13 Jahren (2013: 9.300 Wohnungen).
Abnahmen in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und
Düsseldorf In drei der fünf Regierungsbezirke des Landes war die
Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen niedriger als im 1. Halbjahr
2025. Den stärksten prozentualen Rückgang ermittelte das
Statistische Landesamt für den Regierungsbezirk Arnsberg mit 2.820
genehmigten Wohnungen und damit −14,6 %.; Darauf folgten die
Regierungsbezirke Detmold (2.876; −9,3 %) und Düsseldorf (4.729;
−2,0 %). Zunahmen waren in den Regierungsbezirken Köln (5.980;
+8,0 %) und Münster (3.786; +3,6 %) zu verzeichnen.
Ranking:
Duisburg hat die höchste Dichte an Dönerläden Listflix
hat untersucht, welche deutschen Städte im Jahr 2026 die höchste
Dichte an Dönerläden aufweisen. Unsere Auswertung zeigt deutliche
regionale Unterschiede zwischen den Städten.
Diese Städte haben die höchste Dichte an Dönerläden: • Platz 1:
Duisburg mit 13,34 Dönerläden pro 100.000 Einwohner. • Platz 2:
Mannheim mit 13,21 Dönerläden pro 100.000 Einwohner. • Platz 3:
Kiel mit 11,48 Dönerläden pro 100.000 Einwohner. • Platz 4:
Augsburg mit 11,29 Dönerläden pro 100.000 Einwohner. • Platz 5:
Aachen mit 10,66 Dönerläden pro 100.000 Einwohner.
Duisburgs grüne Schatzkammer: Neue Ausstellung „Geschichte(n) aus
dem Duisburger Wald“ Das Kultur- und Stadthistorische
Museum eröffnet am Sonntag, 6. September, die neue Ausstellung
„Geschichte(n) aus dem Duisburger Wald“. Mit fast 30
Quadratkilometern zählt der Duisburger Wald zu den größten
zusammenhängenden Waldgebieten im Ruhrgebiet. Die neue Ausstellung
nimmt den Stadtwald aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick.
Linda Wagner, Dezernentin für Umwelt und Klimaschutz,
Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur, und Dr. Andrea Gropp,
kommissarische Leiterin des Kultur- und Stadthistorischen Museums
und Kuratorin der Sonderausstellung, stellen am Donnerstag, 3.
September 2026, um 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorisches Museum,
Johannes-Corputius-Platz 1, die neue Ausstellung vor und geben vorab
erste Einblicke.
MSV Duisburg – Würzburger Kickers:
DVG setzt zusätzliche Busse ein Für Gäste des
Fußballspiels MSV Duisburg gegen die Würzburger Kickers am Samstag,
29. August, um 14 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena: ab
„Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 12.06, 12.16, 12.26 Uhr ab
„Bergstraße“ um 12.11, 12.21 und 12.31 Uhr ab „Meiderich Bahnhof“
ab 12.15 bis 12.40 Uhr alle fünf Minuten ab „Großenbaum Bahnhof
Ost“ um 12.50 und 13.05 Uhr ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab
11.58 bis 12.23 Uhr alle fünf Minuten ab „Hauptbahnhof“
(Verknüpfungshalle) ab 12.15 bis 13.35 Uhr alle fünf Minuten ab
„Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12.33 Uhr

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die
Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine
Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine
Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen
Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste,
die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die
Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Die Haltestelle
„Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf komplett aufgehoben. In der
Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden
Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in
Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu
nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena
kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“ zu
nutzen.
Meidericher Gemeinde: Spieleabend für Jung und Alt
ins Gemeindezentrum
Zu einem bunten Spieleabend
lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in das
Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dort warten am Dienstag, 1.
September um 19 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt
zu werden.
Wer mag, bringt gerne eigene
Spiele - egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele
- mit, die mit anderen ausprobiert werden können. Getränke und
Snacks gibt's zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin gut
ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum
geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.kirche-meiderich.de.
Erbinformation verrät Bewohner: 1.072 Arten in einem
Eimer Wasser Reichen DNA-Spuren in zwei Litern Wasser,
um zu verfolgen, wie sich die Artenvielfalt eines Flusses über ein
Jahr verändert? Eine Studie der Universität Duisburg-Essen am
Beispiel der Lippe zeigt, wie die pragmatische, umfangreiche und
gleichzeitig günstige Analyse der Artenvielfalt in Gewässern
gelingen kann. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift
Ecological Indicators erschienen.

Robin Schütz bei der Probenahme an der Lippemündung. ©
Till-Hendrik-Macher
Till-Hendrik Macher und Robin Schütz,
damals beide Doktoranden in der Biologie der Universität
Duisburg-Essen, fuhren ein Jahr lang alle zwei Wochen zur
renaturierten Lippemündung bei Wesel und filtrierten je zwei
Wasserproben – 26 Termine, 52 Proben. Darin konnten sie in Summe
1.072 Arten nachweisen: 40 Fisch- und Neunaugenarten, 41 Vogel- und
26 Säugetierarten, 425 aquatische und 350 terrestrische Wirbellose
sowie 190 Arten von Kieselalgen. Zum Vergleich: Für denselben Ort
sind in der globalen Biodiversitätsdatenbank GBIF insgesamt 1.029
Arten registriert, die in über 130 Jahren zusammengetragen wurden.
Bei der klassischen Methode werden Organismen einzeln mit
Kescher, Pinzette, Lupe und Mikroskop bestimmt. Mittels
DNA-Metabarcoding lassen sich Arten hingegen über ihre
Erbinformationen identifizieren, die sich in den Proben nachweisen
lassen.
„Wir haben mit zwei Litern Wasser pro Termin 1.072
Arten quer durch den Stammbaum des Lebens nachgewiesen – von
Kieselalgen über Eintagsfliegen bis zum Biber", sagt Till-Hendrik
Macher, Erstautor der Studie, der inzwischen an der Universität
Trier forscht. „Und wir konnten nachweisen, dass unsere Daten
tatsächlich die Biologie der Lippe abbilden und nicht nur zufällig
in den Fluss gespülte DNA ist“, ergänzt Robin Schütz, mittlerweile
Wissenschaftler am Bundesamt für Naturschutz. „Denn Winterlaicher
wie Quappe und Hecht zum Beispiel zeigten ihre DNA-Maxima im Winter,
die Blässgans genau in ihrer Überwinterungszeit.“
Auch
ökonomisch ist der Ansatz interessant, denn der Bedarf an solchen
Daten wächst: Sowohl das globale Biodiversitätsrahmenwerk von
Kunming-Montreal (GBF) als auch die nationalen und europäischen
Berichtspflichten verlangen eine räumliche und zeitliche
Datendichte, die mit klassischen Methoden kaum zu leisten ist.
Effektiv und günstig Mit der Methode von Macher und Schütz
kostete die Analyse aller 52 Proben rund 12.000 Euro; eine
vergleichbare klassische Erfassung derselben Organismengruppen über
ein Jahr würde etwa 70.000 Euro kosten – rund das Sechsfache. Für
die EU-Wasserrahmenrichtlinie werden derzeit pro Fluss im Schnitt
1,71 der vier biologischen Qualitätskomponenten (Fische, Wirbellose,
Mikroalgen, Wasserpflanzen) untersucht, bei den wenigsten Gewässern
alle vier. Eine Kombination aus einer klassischen Erfassung mit drei
Erhebungen, die auf Umwelt-DNA basieren, käme auf alle vier – bei
etwa 115 Prozent des bisherigen Budgets.
„Die Rechnung zeigt,
welches Potenzial in der Kombination der Methoden steckt", sagt
Florian Leese, Leiter der AG Aquatische Ökosystemforschung an der
UDE. „Denn Biomasse und Individuenzahlen liefert die Umwelt-DNA
nicht, sodass wir weiterhin auch andere Methoden brauchen, um ein
vollständiges Bild zu bekommen."
Die Untersuchungen
entstanden im Rahmen der Projekte GeDNA und TrendDNA, gefördert vom
Umweltbundesamt (FKZ 3719242040, Projektnummer 156318), in
Kooperation mit Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV).
Bürgerstammtisch Energiewende in der VHS Duisburg
Welche Technologien prägen die Energiewende? Welche
Fördermöglichkeiten gibt es? Und wie lassen sich Energieversorgung,
Heizung und Mobilität klimafreundlich gestalten? Antworten auf diese
Fragen bietet der etablierte Bürgerstammtisch Energiewende in der
VHS Duisburg.
Ab dem 1. September 2026 treffen sich
Interessierte jeweils am ersten Dienstag im Monat um 18 Uhr in den
Räumlichkeiten der VHS Duisburg an der Steinschen Gasse 26 in der
Innenstadt. Der Stammtisch bietet Raum für Information,
Erfahrungsaustausch und Orientierung. Die Teilnahme ist kostenfrei,
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Geleitet wird die Reihe von
Gerald Menzler.
Weitere Termine folgen am 6. Oktober, 3.
November und 1. Dezember, jeweils ab 18 Uhr. Eine Anmeldung per
E-Mail an n.huebner@stadt- duisburg.de ist erforderlich. Weitere
Informationen gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203
283-984623 oder per E-Mail an m.turac@stadt- duisburg.de.
Stadtbibliothek: Repair-Café in Großenbaum
Jeden ersten Dienstag im Monat findet von 14 bis 17 Uhr in der
Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd an der Großenbaumer
Allee 168 bis 174 in Duisburg-Großenbaum ein Repair-Café statt.
Mitglieder des Vereins DUISentrieb e. V. helfen Besucherinnen und
Besuchern am 1. September wieder dabei, ihre defekten Elektrogeräte
instand zu setzen.
Wer ein Gerät reparieren möchte, kann es
ins Repair-Café mitbringen und unter fachkundiger Anleitung selbst
Hand anlegen oder sich bei der Reparatur unterstützen lassen. Unter
dem Motto „Reparieren statt wegwerfen“ geht es dabei geht es nicht
nur darum, die Lebensdauer von Geräten zu verlängern und Kosten zu
sparen. Die Besucherinnen und Besucher können zugleich praktische
Kenntnisse erwerben und einen Beitrag zur Ressourcenschonung
leisten.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es beim Team der
Bibliothek persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7054. Die
Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und
von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.
Vortrag in der VHS: Michelangelo und der verborgene Tempel
War Michelangelo Buonarroti mehr als ein genialer Künstler der
Renaissance? Der Vortrag des Kunsthistorikers und Symbolforschers
Axel Voss am Montag, 7. September, um 18 Uhr im Saal der VHS,
Steinsche Gasse 26 in der Stadtmitte, zeigt sein Werk aus einer
neuen Perspektive und fragt nach den symbolischen Strukturen hinter
seinen Bildern.
Im Mittelpunkt stehen Motive wie der Mensch
als „rauer Stein“, das innere Licht der Erkenntnis und die Kunst als
Prozess der Selbstverwandlung. Von der „Erschaffung Adams“ in der
Sixtinischen Kapelle bis zum Spätwerk der „Gefangenen“ entfaltet
sich eine Bildwelt, die als Weg von Dunkelheit zu Licht gelesen
werden kann.
Der Vortrag zeigt, wie spätere
Erkenntnissuchende Michelangelo als einen Eingeweihten sahen und
daraus folgerten, Michelangelo sei ein „Proto- Initiator der
Moderne“, der den Menschen als werdendes Wesen ins Zentrum stellt.
Teilnehmende zahlen fünf Euro; eine Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen gibt es bei Axel Voss, telefonisch unter 0203
283-984627.
Esso wird neuer Partner in der ADAC
Vorteilswelt Neue Vorteile für mehr als 22 Millionen
ADAC Mitglieder / Auftakt-Aktion: Zwei Cent Tankrabatt pro Liter an
teilnehmenden Esso-Tankstellen
Der ADAC und die Esso
Deutschland GmbH haben eine mehrjährige Kooperation im Rahmen der
ADAC Vorteilswelt vereinbart. Esso wird somit neuer Vorteilspartner
beim ADAC Tankrabatt. Ab 1. September 2026 können ADAC Mitglieder an
rund 1.100 Esso Tankstellen in Deutschland günstiger tanken. Die
bisherige Kooperation mit dem Tankpartner Shell endet zum 31.
Dezember 2026. Bis dahin sind für ADAC Mitglieder beide
Vorteilsangebote parallel verfügbar. Auch an Enilive, Eni und Agip
Service-Stationen erhalten ADAC Mitglieder weiterhin
Vergünstigungen.
Mehr als 22 Millionen ADAC Mitglieder können
den Tankrabatt an den teilnehmenden Esso Tankstellen nutzen.
Zusätzlich sind im Rahmen der Partnerschaft weitere digitale
Angebote vorgesehen. Ziel ist es, Mitgliedern im Alltag einen
zusätzlichen Einkaufsvorteil beim Tanken zu bieten und den Zugang zu
weiteren Vorteilen an möglichst vielen Tankstellen zu ermöglichen.
Zum Start der Kooperation bieten der ADAC und Esso bis
einschließlich 15. Oktober 2026 einen Tankrabatt von zwei Cent pro
Liter Kraftstoff. Danach beträgt der Rabatt einen Cent pro Liter.
„Mit Esso gewinnen wir einen starken und bundesweit präsenten
Partner für die ADAC Vorteilswelt. Das große Esso Netzwerk
ermöglicht vielen unserer Mitglieder, den Tankvorteil einfach in
ihren mobilen Alltag zu integrieren. Gleichzeitig entwickeln wir die
ADAC Vorteilswelt konsequent weiter“, sagt Joost Greve,
Ressortleiter Loyalty & Customer Engagement beim ADAC.
Tim
Paulsen, Leiter des Tankstellengeschäftes von Esso, ergänzt:
„Kundentreue ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor unseres
Tankstellengeschäfts. Mit der neuen Partnerschaft verbinden wir die
Stärke der Marke Esso mit der Reichweite und dem Vertrauen in den
ADAC. Gemeinsam möchten wir unseren Kunden attraktive Vorteile
bieten, neue Zielgruppen erreichen und die Bindung zu unseren
bestehenden Kunden weiter stärken.“
Nutzung des Tankrabatts
im Alltag Für den Tankrabatt genügt das Vorzeigen der ADAC
Mitgliedskarte in physischer oder digitaler Form („Show your Card“).
Eine zusätzliche Registrierung oder die Übermittlung persönlicher
Daten sind nicht erforderlich.
In der ADAC Drive App können
Mitglieder teilnehmende Tankstellen in der Nähe oder entlang einer
Route finden und dort ihre digitale Mitgliedskarte vorzeigen. Die
App zeigt zudem aktuelle Kraftstoffpreise an.
Weitere
Informationen zur ADAC Vorteilswelt und zum Esso Tankrabatt unter
adac.de/vorteile.
Über die ADAC SE Die ADAC SE mit Sitz in
München ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die
mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte für ADAC Mitglieder,
Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet. Sie besteht aus 25
Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC
Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC
Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. Als
wachstumsorientierter Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die
digitale Transformation über alle Geschäfte hinweg voran und setzt
dabei auf Innovation und zukunftsfähige Technologien.
Über
Esso Deutschland GmbH Die Esso Deutschland GmbH mit Sitz in
Hamburg gehört zur globalen ExxonMobil Organisation, einem der
weltweit größten Energieunternehmen. In Deutschland ist Esso seit
1890 vertreten. Unter der Marke Esso wird heute ein Netz von rund
1.150 Tankstellen betrieben. Dort werden Kunden unter anderem mit
Synergy Kraftstoffen sowie Schmierstoffen der Marke Mobil versorgt.

NRW: In acht Minuten zum nächsten Supermarkt Interaktive -
Kartenanwendung zeigt Entfernungen zur Nahversorgung -
Experimentelle Analyse zeigt Entfernungen zu Supermärkten,
Drogerien, Ärzten, Apotheken und Haltestellen auf dem Land und in
der Stadt - Nächste Hausarztpraxis fast überall in NRW mit dem
Pkw in höchstens 10 Minuten erreichbar
Altersgruppenvergleich zeigt: 20- bis 40-Jährige haben die kürzesten
Wege In NRW benötigen die Menschen zu Fuß im Mittel rund
8 Minuten zum nächsten Supermarkt oder Discounter. Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, verlängert sich der Weg in überwiegend ländlichen Kommunen
auf rund 13 Minuten. Dies zeigen Ergebnisse einer
experimentellen Erreichbarkeitsanalyse von Standort- und
kleinräumigen Bevölkerungsdaten.

Auch zu anderen Einrichtungen der Nahversorgung
wie Hausarztpraxen, Apotheken und Haltestellen sind die mittleren
Fußwege in überwiegend ländlichen Kommunen länger; je nach
Einrichtung um etwa 0,5 bis 6 Minuten im Vergleich zu überwiegend
städtischen Kommunen.
Bei den Drogeriemärkten beträgt der
Unterschied zu Fuß sogar mehr als eine Stunde. Aber auch auf dem
Land erreicht rund ein Fünftel der Bevölkerung innerhalb von 20
Gehminuten einen Drogeriemarkt. Wer hingegen mit dem Pkw fährt,
schafft es fast überall in NRW in bis zu 10 Minuten zur
nächsten Hausarztpraxis oder dem nächsten Supermarkt oder
Discounter (jeweils 99,9 % der Bevölkerung).
In überwiegend
städtischen Kommunen erreicht man den nächsten Supermarkt oder
Discounter im Mittel schon in etwa einer Minute und auch einen
Drogeriemarkt in etwa zweieinhalb Minuten. Die Pkw-Fahrzeit in
ländlichen Kommunen beträgt zum nächsten Supermarkt 2 Minuten und
rund 8 Minuten zum nächsten Drogeriemarkt.
Altersgruppe der
20- bis 40-Jährigen haben die kürzesten Wege Personen im Alter
von 20 bis 40 Jahren haben im Mittel die kürzesten Wege. Zum
nächsten Supermarkt oder Discounter laufen sie mit rund sieben
Minuten und damit rund eine Minute weniger im Vergleich zur
Gesamtbevölkerung. Insgesamt unterscheiden sich die restlichen
Altersgruppen im NRW kaum. In einzelnen Kommunen kann es jedoch
große Abweichungen zwischen den Altersgruppen geben.

Detaillierte Ergebnisse der Analyse und methodische
Hinweise finden Sie im Artikel und
eine interaktive
Kartenanwendung mit kleinräumigen Ergebnissen der
Erreichbarkeiten zu allen Einrichtungen und Altersgruppen nach
unterschiedlichen Verkehrsmitteln für alle Kommunen.
NRW: Anstieg der Reallöhne auf niedrigstem Stand seit 2023
Reallöhne stiegen im 2. Quartal 2026 um 0,5 % Zuwachs der
Reallöhne hat sich deutlich abgeschwächt Geringerer Anstieg der
Nominallöhne verantwortlich für den gedämpften Reallohnzuwachs
Die effektiven Bruttomonatsverdienste der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind in Nordrhein-Westfalen im
2. Quartal 2026 real – also preisbereinigt – um 0,5 % gegenüber dem
Vorjahresquartal gestiegen. Wie das Statistische Landesamt auf Basis
der Ergebnisse der Verdiensterhebung mitteilt, übertraf der Anstieg
der Nominallöhne mit 2,9 % die Zunahme der
Verbraucherpreise (+2,4 %).
Anstieg der Reallöhne auf dem
niedrigsten Stand der letzten drei Jahre Mit einem Plus von 0,5 %
hat sich der Anstieg der Reallöhne im 2. Quartal 2026 gegenüber den
Vorperioden deutlich abgeschwächt und lag auf dem niedrigsten Stand
der letzten drei Jahre.
Hauptverantwortlich für die
gedämpfte Zunahme der Reallöhne war der im Vergleich zu den
Vorquartalen geringere Zuwachs der Nominallöhne. Gleichzeitig war
ein stärkerer Anstieg der Verbraucherpreise zu verzeichnen.
Der Reallohn ist der Verdienst, über den Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer tatsächlich verfügen können. Er misst die tatsächliche
Kaufkraft unter Berücksichtigung der Inflation.

6.000 Teilnehmende feiern die 19. Auflage
des Duisburg TARGOBANK Runs Firmenlauf mit Stadtfest am
Mittwoch ab 18:00 auf dem Opernplatz - Start (19.00 Uhr) und Ziel
vor dem Theater Duisburg
6.000 Teilnehmende aus 290
Unternehmen - After-Run-Party und funkelende Lichtershow zum Finale
- Über 770.000 Euro an Spenden für soziale Zwecke. Duisburgs
Oberbürgermeister Sören Link spielt am Mittwoch eine sportliche
Doppelrolle. Der erste Mann der Stadt schießt um 19 Uhr den 19.
Duisburg TARGOBANK Run an. Sören Link schickt auf dem Opernplatz vor
dem Theater 6.000 Teilnehmende auf die 5,2 Kilometer lange Strecke
durch die Innenstadt.
Gleich nach dem Startschuss reiht sich
der OB ein und läuft zusammen mit Marathonmann Jörg Bunert selbst
als Mitglied des Teams Stadt Duisburg mit. Ebenfalls eine
Doppelrolle übernimmt Tine Vogt. Das Mitglied der Geschäftsleitung
bei der gastgebenden TARGOBANK Duisburg ist Schirmherrin des
Firmenlaufs mit Startenden aus 275 Unternehmen.
Wie im
Vorjahr verstärkt Tine Vogt ihr Team und trägt dazu bei, dass sich
das Unternehmen den ersten Titel bereits gesichert hat. Mit 550
Läuferinnen und Läufern führt die TARGOBANK die Meldeliste an. Auf
Platz zwei kommt die Stadt Duisburg mit 400 Gemeldeten.
Was
die Konkurrenz zwischen OB und Schirmherrin angeht, so spielt Tine
Vogt eine weitere Rolle, und zwar die der Favoritin. Im Vorjahr war
sie schlanke sieben Minuten vor Sören Link im Ziel auf dem
Opernplatz. Den Kampf um die Plätze auf dem Podium machen freilich
andere unter sich aus: Bei den Frauen verdient Katharina Wehr
(Laufsport Bunert Duisburg–Moers) Beachtung, und das im Wortsinne.
Sieben Mal konnte die Gewinnerin des schauinsland-reisen
Rhein-Ruhr-Marathons bereits den Firmenlauf für sich entscheiden.
Die 30-Jährige hat am Mittwoch alle Aussichten auf die
Titelverteidigung und damit den achten Sieg. Bei den Männern ist der
Pariser Raphaël Leymarie hoch vorgewettet. Der Gewinner des Rennens
2025 geht wieder auf die Strecke. Im Vorjahr war der 24-Jährige als
Praktikant der TARGOBANK in Duisburg nicht zu schlagen.
In
diesem Jahr ist er für das Unternehmen One99 Consulting aus dem
hessischen Titz am Start. Keine Frage: Das Rennen in Duisburg hat
ihm wirklich Spaß gemacht. Wenn sich die gesamte Innenstadt in einen
Sportplatz verwandelt, gibt es weit mehr zu feiern als Siegerinnen
und Sieger. Nach Zielschluss (gegen 20:15 Uhr) ist noch lange nicht
Feierabend. Dann beginnt die After-Run-Party. Die Liveband „Ten
Ahead“ verwandelt den Opernplatz in eine Partyzone.
Zum
großen Finale erleuchtet gegen 22 Uhr ein Lichterspiel für die
TARGOBANK-Runner und ihre Fans den Himmel über Duisburg. Um 18 Uhr
starten die Bambini Vor dem Hauptlauf gehen um 18 Uhr die Bambini
gemeinsam mit den Maskottchen unterschiedlicher Firmen und
Institutionen auf die Kurzstrecke. Bereits ab 16 Uhr ist die
Innenstadt für den Run reserviert. Zahlreiche Firmen nutzen den
König-Heinrich-Platz, um sich zu präsentieren.
Die einzelnen
Mannschaften können sich zudem auf dem Schulhof des
Landfermann-Gymnasiums und im Forum Duisburg zum offiziellen
Teamfoto aufstellen. Nachmeldungen sind nicht möglich Wie in den
beiden Vorjahren sind Startplätze bereits seit Wochen vergeben.
Nachmeldungen sind nicht möglich. Die Veranstalter weisen darauf
hin, dass das Teilnehmerlimit Staus auf der Strecke vermeidet. Der
Lauf soll auf jedem Meter ein Vergnügen sein.
Peter Serfort, geschäftsführendes
Vorstandsmitglied des ausrichtenden Stadtsportbunds Duisburg, sagt:
„Nachmeldungen sind leider nicht möglich. Es lohnt sich aber in
jedem Fall, an die Strecke zu kommen und das Ereignis zu genießen.
Die veranstaltende TARGO Dienstleistungs GmbH Duisburg rechnet mit
mehr als 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der City. Denn zur
guten Tradition des Laufs gehört es, dass die Kolleginnen und
Kollegen ihre Firmen-Runner anfeuern und mit ihrem Beifall ins Ziel
tragen.“
Laufen für den guten Zweck Tine Vogt,
Schirmherrin der gastgebenden TARGOBANK, freut sich besonders über
die positive Nebenwirkung des randvollen Startfelds: „Das
Meldeergebnis stellt sicher, dass wir auch in diesem Jahr wieder
30.000 Euro für soziale Einrichtungen in Duisburg spenden können.“
Seit dem ersten TARGOBANK Run im Jahr 2005 kommen damit insgesamt
770.000 Euro zusammen.
Welche karitativen Einrichtungen sich
über einen Scheck freuen dürfen, geben die Gastgeber nach dem Rennen
bekannt. Tine Vogt sagt über die Spendenaktion: „Dass wir einen Teil
der Startgelder für den guten Zweck zur Verfügung stellen, sehen wir
als Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung an. Zugleich haben
alle Teilnehmenden Anteil an dem Erfolg. Denn jede und jeder trägt
dazu bei, dass wir das Geld gemeinnützigen Einrichtungen zur
Verfügung stellen können.“
Verkehrsbeschränkungen in der
City ab 16 Uhr Die Organisatoren weisen erneut darauf hin, dass für
den Lauf umfangreiche Straßensperrungen in der Innenstadt notwendig
sind. Die Köhnenstraße und die Landfermannstraße sowie der
Opernplatz sind ab 16 Uhr (zwischen Mainstraße und Pulverweg)
vollständig gesperrt. Das Fahrverbot wird – im Bereich des
Opernplatzes – erst zum Ende der Veranstaltung (nicht vor 22.30 Uhr)
aufgehoben.
Ab 18:15 Uhr (bis ca. 20:15 Uhr) können die
weiteren Streckenabschnitte nicht mehr befahren werden. Fahrzeuge,
die auf der Laufstrecke parken, werden kostenpflichtig abgeschleppt.
Betroffen von den Sperrungen sind auch einzelne Parkhäuser in der
Innenstadt. Die Organisation des Firmenlaufs hat der Stadtsportbund
Duisburg gemeinsam mit Bunert Events übernommen.
Die
langjährige und gute Zusammenarbeit hat den TARGOBANK Run zu einer
festen Größe im Sport- und Veranstaltungskalender der Stadt gemacht.
Alle weiteren Informationen sowie der Streckenplan unter
www.targobankrun.de
Aktion Mensch alarmiert: Diskriminierung von Menschen mit
Behinderung unverändert stark
Studie der Aktion Mensch zeichnet düsteres Bild der
Lebensrealität von Menschen mit Behinderung: Mehrheit im Alltag von
Diskriminierung betroffen. Weitreichende Folgen für Selbstwert,
Verhalten und Lebensgestaltung Keine Einzelfälle, sondern fest
in Strukturen und Gesellschaft verankert – Bildung und härtere
Strafen als Lösungsansätze
Sechs von zehn Menschen mit Behinderung haben in den
letzten fünf Jahren in unterschiedlichen Alltagssituationen
Diskriminierung erlebt, etwa doppelt so viele wie in der
Gesamtbevölkerung. Damit hat sich die Situation von Menschen mit
Behinderung in Bezug auf ihre Diskriminierungserfahrungen im
Vergleich zur Vorjahresbefragung nicht verbessert – sie bleibt
weiterhin besorgniserregend.

Foto (C) Aktion Mensch
So verwundert nicht, dass 76 Prozent
der Meinung sind: In Deutschland wird nicht genug gegen
Diskriminierung getan. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite
Online-Umfrage, die die Sozialorganisation Aktion Mensch heute
veröffentlicht hat.
Barrieren, Ausgrenzung und Vorurteile
über alle Lebensbereiche hinweg Für mehr als ein Viertel der
befragten Menschen mit Behinderung ist Diskriminierung ein ständiges
Problem – am häufigsten begegnen sie diesem im öffentlichen Raum (68
Prozent), bei der Arbeit (59 Prozent) oder im Kontakt mit Behörden
und Ämtern (57 Prozent).
„In durchweg allen Lebensbereichen
machen Menschen mit Behinderung deutlich mehr diskriminierende
Erfahrungen als die Allgemeinbevölkerung. Diese reichen von
Mikroaggressionen über herabwürdigende Kommentare bis hin zu
fehlende Barrierefreiheit“, kommentiert Christina Marx, Sprecherin
der Aktion Mensch, die strukturelle Ungleichheit.
Tiefgreifende Auswirkungen weit über die eigentliche Situation
hinaus Dabei zeigt sich: Die Konsequenzen von Diskriminierung
wiegen schwer und beeinflussen die gesellschaftliche Teilhabe der
Betroffenen, ihr Verhalten und Wohlbefinden. So vermeiden 44 Prozent
nach einer erlebten Diskriminierung ähnliche Situationen.
Weitere 23 Prozent besuchen ausschließlich Orte, an denen sie keine
Ungleichbehandlung erwarten. Und ein Drittel hat die Erfahrungen
sogar internalisiert – sie zweifeln nach entsprechenden Vorfällen an
ihrem eigenen Wert und kämpfen mit dem Gefühl, nicht zu genügen.
Klima von Angst und Aussichtslosigkeit Als besonders
kritisch zu bewerten ist die Diskrepanz zwischen der Häufigkeit von
diskriminierenden Erlebnissen und dem Vertrauen in existierende
Schutzmechanismen: „Viele Menschen mit Behinderung fühlen sich nicht
sicher genug in der Gesellschaft verankert, um offiziell Beschwerde
einzureichen – sie befürchten, dadurch noch mehr Probleme zu
bekommen. Oder sie glauben schlicht nicht daran, dass es etwas
nützt“, so Christina Marx weiter.
Ein Appell an bestehende
Melde- und Beratungsstellen, ihren Einsatz für die Rechte von
Menschen mit Behinderung noch stärker als bislang aufzuzeigen und
ihre Bekanntheit in der Öffentlichkeit zu steigern. Denn bis dato
wissen 37 Prozent der Betroffenen nicht, an wen sie sich im Falle
einer Diskriminierung wenden können.
Inklusive Gesellschaft
entsteht durch das Engagement aller Insgesamt sehen 50 Prozent
der Befragten den Staat in der Verantwortung, aktiv gegen die
Ungleichbehandlung von marginalisierten Gruppen vorzugehen.
Als konkrete Lösungsansätze erachtet die Mehrheit der Menschen mit
Behinderung etwa präventive Bildungsinitiativen in Schulen und am
Arbeitsplatz (59 Prozent), härtere Strafen mitsamt einer besseren
Durchsetzung von bestehenden Gesetzen (55 Prozent) sowie den Abbau
von Barrieren (54 Prozent).
Christina Marx: „Unsere Studie
unterstreicht einmal mehr die dringende Notwendigkeit von
politischem, aber auch gesamtgesellschaftlichem Handeln. Die Würde
und Rechte von Menschen mit Behinderung müssen in allen
Lebensbereichen geschützt werden, Ausgrenzung und Diskriminierung
dürfen nicht noch mehr Raum in unserer Gesellschaft einnehmen. Dem
entgegenzuwirken ist die Aufgabe jedes einzelnen."
Für die
Studie „Diskriminierung als Alltagserfahrung“ hat die Aktion Mensch
in der Zeit vom 2. bis 14. Juli 2026 bundesweit 593 Menschen mit
Beeinträchtigung ab 16 Jahren online befragt. Die Befragten sind
Mitglieder der Teilhabe-Community, dem ersten Umfrage-Panel im
deutschsprachigen Raum, das ausschließlich aus Menschen mit
Beeinträchtigung besteht. Im gleichen Zeitraum wurde zusätzlich eine
repräsentative Bevölkerungsstichprobe Deutschlands (500 Personen)
befragt.
Die Studie ist eine Wiederholungsbefragung der
erstmals im Jahr 2025 durchgeführten Untersuchung zu
Diskriminierung. Weitere Informationen zur Teilhabe-Community:
www.aktion-mensch.de/teilhabe-community. Die vollständige Studie
finden Sie unter
www.aktion-mensch.de/diskriminierung-studie.
Weiterführende Informationen rund um das Thema Diskriminierung zudem
in unserem Familienratgeber:
www.familienratgeber.de/lebensbereiche/selbstbestimmt-leben/diskriminierung.
Ruhrgebiet feiert am Samstag den Tag der Trinkhallen
/ Mit dabei sind 33 Programmbuden und viele Mitmachbuden
Das Ruhrgebiet feiert am kommenden Samstag (29. August) von 15
bis 22 Uhr seine Büdchenkultur: Beim Tag der Trinkhallen bieten 33
Programmbuden ein von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) kuratiertes
Kulturprogramm, das mehrfach in Schleifen gezeigt wird. Dadurch
können Besucher ihre Tour flexibel gestalten und verschiedene
Standorte miteinander verbinden.
Neben den Programmbuden
beteiligen sich viele weitere Kioske als Mitmachbuden. Sie sind Teil
des Aktionstags, richten aber kein offizielles Bühnenprogramm aus.
Stattdessen empfangen sie die Gäste mit eigenen Ideen und Angeboten.
Für einen abwechslungsreichen, aber nicht zu vollen Tag empfiehlt
die RTG Besuchern, sich eine Route mit drei bis vier Stationen
zusammenzustellen.
Ausgewiesene Rad- und Wanderrouten
erleichtern die Orientierung und verbinden passende Buden
miteinander. Mit dabei beim Tag der Trinkhallen ist u. a. die
historische Fortuna-Bude auf dem Gelände des Heimatmuseums Unser
Fritz in Herne. Sie wird zur ersten "Bücherbude des Reviers". Bücher
können kostenlos mitgebracht, mitgenommen oder getauscht werden.
Auch für Familien gibt es passende Stationen: Die Trinkhalle
Rosteck in Dortmund richtet sich mit ihrem Angebot insbesondere an
Kinder. Hüpfburgen gibt es an einigen Buden in Bottrop,
Gelsenkirchen und Essen. Französisches Flair zieht beim Gerther
Treff in Bochum unter dem Motto "Bei uns gibt’s: Paris … mit Oh, là,
là und Chichi" ein. Erstmals macht auch die Internationale
Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet mit.
Ein knappes
Dreivierteljahr vor ihrer Eröffnung präsentiert sie sich in den
Städten der künftigen Zukunftsgärten: in Gelsenkirchen an der
Historischen Trinkhalle – Kiosk Mummel, in Duisburg an Micha’s
Seehütte sowie in Dortmund an der Bude Dortmunder Kronen. Dort
können Interessierte Tontöpfe anmalen und bepflanzen. idr - Infos:
https://tagdertrinkhallen.ruhr
Ausbildung bleibt
Zukunft. Gerade jetzt. Frank Schwarz Gastro Group setzt
auch 2026 bewusst auf den eigenen Nachwuchs – und fordert bessere
Rahmenbedingungen für Ausbildungsbetriebe
Steigende Kosten,
zunehmende Bürokratie, Fachkräftemangel und eine weiterhin
angespannte wirtschaftliche Lage stellen viele mittelständische
Unternehmen vor große Herausforderungen. Für die Frank Schwarz
Gastro Group (FSGG) ist das jedoch kein Grund, bei der Ausbildung
junger Menschen den Rotstift anzusetzen. Im Gegenteil: Das
Duisburger Familienunternehmen setzt auch 2026 konsequent auf die
duale Ausbildung und begrüßt sechs neue Nachwuchskräfte in seiner
„FSGG-Talentschmiede“.
„Gerade wenn die wirtschaftliche Lage
alles andere als berauschend ist, dürfen wir bei der nächsten
Generation nicht sparen“, sagt Unternehmer Frank Schwarz.
„Wer heute aus wirtschaftlicher Unsicherheit nicht ausbildet, darf
sich morgen über fehlende Fachkräfte nicht wundern.“ Für Schwarz
ist die duale Ausbildung weit mehr als ein Instrument zur Sicherung
des eigenen Fachkräftenachwuchses. Sie sei eine der großen Stärken
der deutschen Sozialen Marktwirtschaft: Unternehmen übernehmen
Verantwortung, investieren Zeit, Geld und Know-how und geben jungen
Menschen dafür eine konkrete berufliche Perspektive.
„Ausbildung ist gelebte Marktwirtschaft und gesellschaftliche
Verantwortung zugleich. Sie bringt junge Menschen in
Beschäftigung, schafft Aufstiegschancen und wirkt
Jugendarbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit entgegen.
Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass Wissen, Handwerk und
unternehmerische Kompetenz an die nächste Generation weitergegeben
werden.“
Allerdings brauche es dafür auch politische
Rahmenbedingungen, die Ausbildungsbetriebe stärken statt zusätzlich
belasten. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen müssten
wieder mehr Freiraum bekommen, sich um das zu kümmern, was ihre
eigentliche Aufgabe sei: ausbilden, beschäftigen, investieren und
wirtschaften.
„Wir können nicht auf der einen Seite über
Fachkräftemangel klagen und auf der anderen Seite diejenigen
Unternehmen mit immer neuen Auflagen, Kosten und bürokratischen
Anforderungen belasten, die jeden Morgen ganz praktisch etwas
dagegen tun“, betont Schwarz. „Wer Ausbildung will, muss
Ausbildungsbetriebe stärken. Das ist für mich keine Frage von
Sonntagsreden, sondern eine wirtschaftspolitische Notwendigkeit.“
Dabei sieht Schwarz auch die Branche selbst in der
Verantwortung. Die gastgewerblichen Berufe hätten jungen Menschen
viel zu bieten: Teamarbeit, Kreativität, handwerkliches Können,
Internationalität, Verantwortung und vielfältige Karriere- und
Entwicklungsmöglichkeiten.
„Wir müssen jungen Menschen
wieder vermitteln, dass eine duale Ausbildung keine zweite Wahl
gegenüber einem Studium ist. Ein guter Berufsabschluss ist ein
starkes Fundament für ein selbstbestimmtes Leben – und kann der
Beginn einer großartigen Karriere sein.
Unser Land braucht
nicht nur Akademiker. Es braucht genauso Köchinnen und Köche,
Veranstaltungskaufleute, Bäcker, Handwerker, Techniker und viele
andere hervorragend ausgebildete Fachkräfte.“
Deshalb bildet
die Frank Schwarz Gastro Group auch 2026 weiter aus. Sara,
Fanienne, Damien, Lukas, Dufran und Yanka verstärken das
Nachwuchsteam des Duisburger Unternehmens. Ausgebildet wird unter
anderem in den Bereichen Küche und Veranstaltungskaufleute.
Gemeinsam mit seiner Frau Christine Schwarz, Küchendirektor Roger
Achterath, der FSGG-Geschäftsführung um Sven Schwarz und Branko
Cucic, den Ausbilderinnen und Ausbildern sowie dem gesamten Team
begrüßt Frank Schwarz die neuen Kolleginnen und Kollegen.
Eine besondere Rolle übernehmen dabei die Auszubildenden des zweiten
und dritten Lehrjahres, die ihre neuen Kolleginnen und Kollegen beim
Einstieg begleiten. „Darauf bin ich besonders stolz“, sagt Schwarz.
„Aus den jungen Menschen, die wir vor ein oder zwei Jahren selbst
begrüßt haben, werden plötzlich diejenigen, die den Neuen Sicherheit
geben, Erfahrungen weiterreichen und Verantwortung übernehmen.
Genau so funktioniert Ausbildung – und genau so entsteht
Zukunft.“ Für die FSGG bedeutet Ausbildung deshalb weit mehr als
die Vermittlung eines Berufsbildes. Es gehe darum, Talente zu
entdecken, Wissen weiterzugeben, Leistungsbereitschaft zu fördern,
Vertrauen zu schenken und jungen Menschen zu zeigen, dass sich
Einsatz lohnt.
Schwarz richtet deshalb auch einen Appell an
Wirtschaft und Politik: „Wir Unternehmer dürfen trotz schwieriger
Zeiten nicht aufhören, jungen Menschen Chancen zu geben. Aber
genauso muss die Politik dafür sorgen, dass diejenigen, die
Arbeitsplätze schaffen und Ausbildung finanzieren, wieder mehr
Rückenwind bekommen. Eine starke Wirtschaft, eine starke duale
Ausbildung und eine selbstbewusste junge Generation gehören
zusammen.“
Und er ergänzt: „Jeder Ausbildungsplatz ist
eine Investition – nicht nur für unsere Unternehmen, sondern in
unsere Gesellschaft und in die wirtschaftliche Zukunft unseres
Landes. Wir jedenfalls lassen nicht locker. Wir bilden weiter
aus. Aus Überzeugung.“ Ausbildung bleibt Zukunft. Gerade jetzt.
Circular Design: Der unterschätzte Schlüssel zur
Kreislaufwirtschaft
Neue EU-Vorgaben, steigende Anforderungen an
Recyclingfähigkeit und der Ruf nach zirkulären Produkten setzen
Unternehmen unter Handlungsdruck. Doch wie gelingt der Wandel
tatsächlich? Sabrina Schreiner und Anna Krüger vom Research
Department Application and Demonstration des Fraunhofer Cluster of
Excellence Circular Plastics Economy CCPE erklären, warum Circular
Design ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist und weshalb
Monomaterialien allein noch keine Lösung sind.

Anna Krüger und Sabrina Schreiner im Gespräch über dem Demonstrator
»Kindersitz«, der Monomaterial und Circular Design verbindet.
© Fraunhofer CCPE
Die Gesprächspartner Sabrina Schreiner
und Anna Krüger leiten gemeinsam das Research Department
»Application and Demonstration« am Fraunhofer CCPE. Sabrina
Schreiner ist darüber hinaus Gruppenleiterin User-Centered
Technology am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und
Energietechnik UMSICHT. Anna Krüger arbeitet als
wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Polymer Engineering am
Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT. Gemeinsam bringen
sie ihre Expertise aus Produktentwicklung, Produktdesign und
Polymertechnik in die Entwicklung praxisnaher Lösungen für die
Circular Economy ein.
Die EU verschärft die Anforderungen an
nachhaltige Produkte kontinuierlich. Viele Unternehmen reagieren
erst jetzt. Ist das nicht eigentlich zu spät? Sabrina Schreiner:
Der Handlungsdruck ist definitiv gestiegen. Gleichzeitig sehen wir
darin eine große Chance. Wer Kreislauffähigkeit erst am Ende der
Produktentwicklung betrachtet, wird künftig Schwierigkeiten
bekommen. Sie sollte von Beginn an integrativer Bestandteil des
Design-, Entwicklungs- und Entscheidungsprozesses sein, nicht nur
ein Add-on, damit Mehrwert und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen
können.
Anna Krüger: Genau dabei unterstützen wir
Unternehmen. Wir betrachten Produkte ganzheitlich – von der Auswahl
und Entwicklung der Materialien und Verarbeitungsprozesse bis hin
zur Nutzung und dem Recycling. So entstehen Lösungen, die sowohl
regulatorischen Anforderungen als auch den Erwartungen des Marktes
gerecht werden.
Recycling gilt häufig als Allheilmittel der
Kreislaufwirtschaft. Sie sehen das deutlich differenzierter. Warum?
Anna Krüger: Recycling bleibt unverzichtbar. Dieses stößt jedoch an
seine Grenzen, wenn ein Produkt nicht für den Kreislauf entwickelt
wurde. Daher unterstützen wir Unternehmen bei der Transformation von
zum Beispiel Multimaterial- zu Monomaterial Lösungen.
Sabrina
Schreiner: Deshalb sprechen wir über Circular Design. Es geht auch
darum, Produkte so zu gestalten, dass sie repariert, demontiert und
hochwertig recycelt werden können. Die entscheidenden Weichen werden
gestellt, lange bevor ein Produkt überhaupt auf den Markt kommt.
Materialauswahl, Konstruktion und Recyclingfähigkeit müssen deshalb
von Beginn an aufeinander abgestimmt sein. Nur so entstehen
Produkte, die den Anforderungen einer funktionierenden Circular
Economy wirklich gerecht werden.
Monomaterialien gelten als
wichtiger Baustein für die Kreislaufwirtschaft. Werden sie dieser
Rolle gerecht? Sabrina Schreiner: Monomaterialien können einen
wichtigen Beitrag leisten, weil sie das Recycling erheblich
vereinfachen. Aber sie sind kein Selbstzweck, wir müssen trotzdem
die technischen Anforderungen im Blick behalten, damit das
Monomaterial-Produkt am Markt erfolgreich sein kann.
Anna
Krüger: Ein Kernpunkt unseres Monomaterial-Ansatzes liegt in der
Betrachtung der technischen Anforderungen, um darauf aufbauend das
passende Basis-Polymer und die daraus entwickelten Baukastensteine
der Morphologien auszuwählen. Um diese Produkte passend zu
konstruieren und fertigen zu können, ist ein enges Zusammenspiel von
Design und technischer Perspektive wichtig.
Zwischen
wissenschaftlichen Erkenntnissen und industrieller Anwendung klafft
oft eine große Lücke. Wie schließen Sie diese? Anna Krüger: Genau
dafür entwickeln wir Demonstratoren, wie zum Beispiel unseren
Kindersitz oder die zirkuläre Mehrweg-Transportbox. Sie machen
Forschung greifbar und zeigen Unternehmen, wie neue Materialien,
Designs und Fertigungsansätze in der Praxis funktionieren können.
Gerne laden wir Unternehmensvertreter ein, unsere Demonstratoren bei
den CCPE-Veranstaltungen zu begutachten und Fragen für den Weg zur
industriellen Anwendung beantworten zu lassen.
Sabrina
Schreiner: Gleichzeitig helfen Demonstratoren dabei, Potenziale und
Grenzen neuer Konzepte frühzeitig zu erkennen. Gemeinsam mit
Industriepartnern können wir Lösungen so gezielt weiterentwickeln
und schneller in die Anwendung bringen.
Wenn Sie einen Wunsch
frei hätten: Was müsste sich in der Produktentwicklung am
dringendsten ändern? Sabrina Schreiner: Die Strategien und
Methoden, um Kreislauffähigkeit zu steigern oder überhaupt erst zu
ermöglichen, müssen selbstverständlicher Teil des
Produktentwicklungsalltags werden: als integrative Ziele. Sie müssen
genauso selbstverständlich sein wie heute üblicherweise Qualität,
Sicherheit und Kosten.
Anna Krüger: Ich würde mir einen
Wechsel im Mindset wünschen, von linear hin zu circular, und ein
wenig mehr Mut, neue Wege zu gehen. Design, Materialentwicklung,
Produktionsprozesse und Recycling können und müssen von Anfang an
gemeinsam gedacht werden. Genau dieses Zusammenspiel steht im
Mittelpunkt unserer Arbeit im Research Department »Application and
Demonstration«.
David gegen Goliath - das merkwürdige
Gebaren der Anwälte der DAH1 zur Auseinandersetzung der geplanten
Deponie Lohmannsheide
Bereitstellung von Unterlagen der DAH1 kurz vor der
mündlichen Verhandlung BUND wird mit Anlagen "zugeschüttet" -
relevante und irrelevante Dokument die noch kurzfristig zu sichten
sind BUND kritisiert dieses legale Verhalten, dass aber
keinesfalls legitim sondern eine Frechheit ist
Duisburg/Moers: In der Auseinandersetzung um die Planung einer
Deponie auf der Halde Lohmannsheide, setzen die Anwälte der
Betreiberfirma "Deponien auf Halden" (DAH1) kurz vor der mündlichen
Hauptverhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht NRW (OVG) am 9.
September den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit
umfangreichen Schriftsätzen erneut unter Druck.
Dabei war
der ursprüngliche Termin auf Betreiben der DAH1 verschoben worden,
weil man sich nicht in der Lage sah, innerhalb von 4 Wochen auf
Einwendungen der Gutachter und des Fachanwalts des BUND zu
reagieren. Diese Einwendungen umfassten ingesamt 55 Seiten. Die nun
vorgelegten Unterlagen umfassen ein Vielfaches davon. Der BUND zeigt
sich irritiert und verärgert.
Am 24.08. erreichten den BUND
zwei ausführliche Stellungnahmen der Anwälte der DAH. Die
Vertreter*innen des Umweltverbandes sind vor allem deshalb
überrascht, weil das OVG noch vor zwei Wochen alle Seiten darauf
hingewiesen hat, dass nun ja vor der mündlichen Verhandlung keine
weiteren Unterlagen benötigt würden, weil ja bereits alles vorgelegt
wurde. Inhaltlich greifen die Anwälte der DAH1 einmal die Frage auf,
ob es einen Abschlussbetriebsplan der Bergehalde geben müsse und
falls ja, wie ein solcher aussehen soll.
"Diese Frage wurde
bereits vor Jahren bei der Erörterung lang und breit diskutiert, und
nun unterfüttert die Anwaltskanzlei der DAH1 ihre Dutzende Seiten
umfassende Stellungnahme mit etlichen mehr oder weniger
umfangreichen PDFs, beginnend im Jahr 1997. Da geht es mal um
Verwaltungsvorgänge, mal sind es Gutachten,
Gefährdungsabschätzungen und vieles mehr. Wenig hilfreich bei diesen
Anlagen ist, dass sie zum größten Teil einfach nur „Anlage 21“
heißen oder auch „Anlage 22“ usw. usf.", stellt Michael Zerkübel,
Sprecher der Ortsgruppe Moers des BUND dar und führt weiter aus: "
Wir müssen nun die Spreu vom Weizen trennen, denn relevante und
irrelevante Dokument sind chaotisch vermischt."
In einem
weiteren Schreiben befassen sich die Anwälte der DAH1 mit einem
ganzen Reigen strittiger Sachfragen, zu denen es bereits in der
Vergangenheit umfangreiche Schriftwechsel gab. Da geht es um Fragen
der der Auswirkungen auf das Grundwasser, Lärm- und Staubemissionen,
der grundsätzlichen Eignung des Standortes und vieles mehr.
Kerstin Ciesla, Sprecherin des BUND Duisburg ärgert sich über dieses
Gebaren und teilt mit: "Wir müssen nun in kürzester Zeit alle
Unterlagen, die bereits vor Monaten hätten vorgelegt werden können,
sichten, systematisieren, einordnen und schauen, ob wirklich etwas
Neues aufgeführt ist oder ob es sich um längst bekannte Aussagen
handelt.
Ich hoffe das OVG ist genauso irritiert und wütend wie wir. Aber
entscheidend ist, dass wir erneut unsere Gutachter und unseren
Fachanwalt zur Bewertung dieser Dokumente hinzuziehen müssen. Und
weil die nicht von Luft und Liebe leben, heißt das auch wieder, dass
unsere Kalkulation der Kosten gerade wider zunichte gemacht wurde".
Der BUND ruft daher die Städte Duisburg und Moers wie auch die
Bevölkerung dazu auf, für die Gerichtsverfahren des BUND zur
Verhinderung der Deponie auf der Bergehalde Lohmannsheide zu
spenden.
"Als ehrenamtlicher Umweltverband, der seine Mittel
nur aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen bezieht, können wir den Kampf
gegen Goliath nicht alleine stemmen. Das Verhalten der DAH ist
leider völlig legal, aber dennoch eine Frechheit und keinesfalls
legitim. Dagegen hilft nur geballte Fachkompetenz, die jedoch auch
finanziert werden muss", führen Ciesla und Zerkübel aus.
Anmeldung fürs Konfirmationsjubiläum im Duisburger Norden
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh
feiert am 20. September 2026 in der Marxloher Kreuzeskirche die
Jubiläen derer, die vor 50, 60, 65, 70 oder noch mehr Jahren in den
ehemaligen Gemeinden Marxloh und Obermarxloh konfirmiert wurden.
Wer anderswo konfirmiert wurde und das eigene Konfi-Jubiläum
mitfeiern möchte, ist herzlich eingeladen. Damit gute Planungen auch
für den anschließenden Empfang, wo Erinnerungen bei Plausch und Sekt
aufgefrischt werden, möglich sind, bittet die Gemeinde um
Anmeldungen.
Diese nimmt das Gemeindebüro gerne bis zum 6.
September entgegen (Telefon: 0203 – 75 96 97 00 oder per Mail:
bonhoeffer-duisburg@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz
unter
www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Foto: Tanja Pickartz
Pfarrer Asmus am Service-Telefon der evangelischen Kirche in
Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die
Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“:
Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien
Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.
Es ist
unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20
Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf
Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein
offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag,
31. August 2026 von Sören Asmus, Pfarrer beim Dialogreferat im
Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, besetzt.
Vor 10 Jahren in der BZ: Ideenwerkstatt in Hamborn
war sehr gut besucht
Bei der ersten Ideenwerkstatt nach den Ferien trafen sich
gestern im Hotel Montan in Marxloh rund 100 Hambornerinnen und
Hamborner um den Leitbildprozess der Stadt Duisburg „Ihre Ideen,
unsere Stadt.“ voranzutreiben. Wie schon bei den vorangegangen
Ideenwerkstätten entwickelte sich auch im Hamborner Stadtbezirk eine
konzentrierte und kreative Arbeitsatmosphäre.

Oberbürgermeister Sören Link arbeitete und diskutierte gemeinsam mit
Bezirksbürgermeister Uwe Heider mit den Bürgerinnen und Bürgern:
„Ich finde es super, dass trotz der extremen Sommerhitze so viele
gekommen sind und sich für das Projekt engagieren.“
Moderiert von Jürgen Anton und Bianca Bendisch von der
Kommunikationsagentur IKU tauschten sich die Hamborner neben dem
großen Thema „Image und Identifikation“ auch über die Bereiche „Grün
und Umwelt“, „Bildung und Wirtschaft“ sowie „Arbeit, Wohnen und
Soziales“ aus. Zentrales Anliegen der Bürger, wie auch schon bei den
vorangegangenen Ideenwerkstätten, ist eine Stärkung der
Stadtbezirke, ein stärker ausgeprägtes Selbstbewusstsein sowie die
Entwicklung eines stadtteilübergreifenden Wir-Gefühls.

„Die über 1.000 Bürger, die in den bisherigen Ideenwerkstätten
mitgemacht haben, machen Mut, dass etwas bewegt werden kann“, so
Birgit Nellen, Leiterin der Stabsstelle Strategisches Marketing der
Stadt Duisburg.
Fortgesetzt wird die Leitbildentwicklung im
Stadtbezirk Homberg/Ruhrort/Baerl am 6. September um 18 Uhr in der
Haniel Akademie auf dem Franz-Haniel-Platz 1 in Duisburg-Ruhrort.
Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche
Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die
Zukunft? Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger
eingeladen, diese Fragen zu diskutieren. „Ihre Ideen, unsere Stadt.“
bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und
authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln.
Zentraler
Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtbezirken.
Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf
Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter
www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem
Hashtag #IdeenDu verfolgt werden. Sämtliche Anregungen und Hinweise
werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird
anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt.
Anmeldungen für die Ideenwerkstätten sind möglich unter 94000 (Call
Duisburg), online unter www.ideen-fuer-duisburg.de oder im
Bürgerservicebüro des entsprechenden Bezirksamts.

Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur
Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2026
+0,3 % zum Vorquartal (preis-, saison- und
kalenderbereinigt) +1,0 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
+1,0 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2. Quartal 2026 gegenüber
dem 1. Quartal 2026 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,3
% gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
fiel der Anstieg der Wirtschaftsleistung damit um 0,1 Prozentpunkte
stärker aus als in der Schnellmeldung vom 30. Juli 2026 berichtet.
"Die Wachstumsdynamik der deutschen Wirtschaft vom
Jahresbeginn setzt sich fort", sagt Ruth Brand, Präsidentin des
Statistischen Bundesamtes. "Wie schon im ersten Quartal ging der
Anstieg vor allem auf die gute Exportentwicklung zurück", so Brand
weiter.

Auf Grundlage der neu verfügbaren Konjunkturindikatoren für
das 2. Quartal 2026 zeigt sich insgesamt ein etwas besseres
wirtschaftliches Gesamtbild als noch zur BIP-Schnellmeldung. So
entwickelten sich etwa die Umsätze im Groß- und Einzelhandel
deutlich positiver als erwartet. Zugleich wurden die Exporte
aufgrund neu vorliegender Informationen zum
Warenhandel im Juni 2026 merklich nach oben revidiert.
Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt (saison- und kalenderbereinigte
Werte nach X13) Veränderung gegenüber dem Vorquartal in Prozent 0,3
Exporte deutlich im Plus, Ausrüstungsinvestitionen gehen zurück
Wie auch schon im Vorquartal nahm der Handel mit dem Ausland im
2. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt kräftig zu: So
wurden insgesamt 2,0 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert
als im 1. Quartal 2026, was vor allem auf die Warenausfuhren
zurückzuführen war (+2,6 %).
Die Dienstleistungsexporte
blieben dagegen im Vergleich zum Vorquartal unverändert (0,0 %). Bei
den Importen zeigte sich ein ähnliches Bild. Während die
Warenimporte deutlich um 2,1 % zunahmen, stiegen die
Dienstleistungsimporte mit +0,3 % nur moderat. Insgesamt wurde
preis-, saison- und kalenderbereinigt 1,5 % mehr importiert als im
1. Quartal 2026.
Die Bruttoanlageinvestitionen sanken
dagegen im 2. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt
leicht um 0,2 %. In Ausrüstungen – also vor allem in Maschinen,
Geräte und Fahrzeuge – wurde deutlich weniger investiert als noch im
Vorquartal (‑1,4 %). Die Bauinvestitionen stiegen zwar mit +0,1 %
leicht an, ein stärkerer Anstieg nach dem – auch wegen ungewöhnlich
kalter Witterung – schwachen Jahresbeginn blieb jedoch aus.
Die Konsumausgaben entwickelten sich im 2. Quartal 2026 verhalten
(+0,1 %). Sowohl die privaten als auch die staatlichen
Konsumausgaben stiegen mit jeweils +0,1 % zum Vorquartal nur leicht
an.
Bruttowertschöpfung im 2. Quartal 2026 erneut gewachsen Die
preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im
2. Quartal 2026 mit +0,4 % ähnlich wie in den beiden Vorquartalen
an. Dabei konnte insbesondere das Verarbeitende Gewerbe seine
Wertschöpfung zum Vorquartal deutlich steigern, sie wuchs um 0,9 %.
Vor allem in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen und
von elektrischen Ausrüstungen nahm die Wirtschaftsleistung zu. In
der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie der Reparatur
und Installation von Maschinen und Ausrüstungen sanken die
preisbereinigten Umsätze im Vorquartalsvergleich dagegen.
Im
Baugewerbe war die Wirtschaftsleistung nahezu unverändert (-0,1 %).
Damit schwächte sich die Abwärtsdynamik der vergangenen Quartale
zumindest ab. Beinahe alle Dienstleistungsbereiche konnten ihre
Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2026 steigern.
Deutliche
Zuwächse im Vorquartalsvergleich erzielten der Bereich Information
und Kommunikation, das Grundstücks- und Wohnungswesen sowie die
Öffentlichen Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (jeweils +0,6 %).
Lediglich die Finanz- und Versicherungsdienstleister mussten mit
-0,7 % einen Rückgang der preis-, saison- und kalenderbereinigten
Bruttowertschöpfung hinnehmen.
Bruttoinlandsprodukt im
Vorjahresvergleich gestiegen Im Vorjahresvergleich war das BIP
im 2. Quartal 2026 preisbereinigt um 1,0 % höher als im
2. Quartal 2025. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Anstieg
ebenfalls 1,0 %.
Exporte deutlich im Plus, Ausrüstungsinvestitionen gehen
zurück Wie auch schon im Vorquartal nahm der Handel mit dem
Ausland im 2. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt
kräftig zu: So wurden insgesamt 2,0 % mehr Waren und
Dienstleistungen exportiert als im 1. Quartal 2026, was vor allem
auf die Warenausfuhren zurückzuführen war (+2,6 %).
Die
Dienstleistungsexporte blieben dagegen im Vergleich zum Vorquartal
unverändert (0,0 %). Bei den Importen zeigte sich ein ähnliches
Bild. Während die Warenimporte deutlich um 2,1 % zunahmen, stiegen
die Dienstleistungsimporte mit +0,3 % nur moderat. Insgesamt wurde
preis-, saison- und kalenderbereinigt 1,5 % mehr importiert als im
1. Quartal 2026.
Die Bruttoanlageinvestitionen sanken
dagegen im 2. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt
leicht um 0,2 %. In Ausrüstungen – also vor allem in Maschinen,
Geräte und Fahrzeuge – wurde deutlich weniger investiert als noch im
Vorquartal (‑1,4 %). Die Bauinvestitionen stiegen zwar mit +0,1 %
leicht an, ein stärkerer Anstieg nach dem – auch wegen ungewöhnlich
kalter Witterung – schwachen Jahresbeginn blieb jedoch aus.
Die Konsumausgaben entwickelten sich im 2. Quartal 2026 verhalten
(+0,1 %). Sowohl die privaten als auch die staatlichen
Konsumausgaben stiegen mit jeweils +0,1 % zum Vorquartal nur leicht
an.
Bruttowertschöpfung im 2. Quartal 2026 erneut gewachsen
Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung
stieg im 2. Quartal 2026 mit +0,4 % ähnlich wie in den beiden
Vorquartalen an. Dabei konnte insbesondere das Verarbeitende Gewerbe
seine Wertschöpfung zum Vorquartal deutlich steigern, sie wuchs um
0,9 %.
Vor allem in der Herstellung von chemischen
Erzeugnissen und von elektrischen Ausrüstungen nahm die
Wirtschaftsleistung zu. In der Herstellung von Nahrungs- und
Futtermitteln sowie der Reparatur und Installation von Maschinen und
Ausrüstungen sanken die preisbereinigten Umsätze im
Vorquartalsvergleich dagegen.
Im Baugewerbe war die
Wirtschaftsleistung nahezu unverändert (-0,1 %). Damit schwächte
sich die Abwärtsdynamik der vergangenen Quartale zumindest ab.
Beinahe alle Dienstleistungsbereiche konnten ihre
Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2026 steigern.
Deutliche
Zuwächse im Vorquartalsvergleich erzielten der Bereich Information
und Kommunikation, das Grundstücks- und Wohnungswesen sowie die
Öffentlichen Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (jeweils +0,6 %).
Lediglich die Finanz- und Versicherungsdienstleister mussten mit
-0,7 % einen Rückgang der preis-, saison- und kalenderbereinigten
Bruttowertschöpfung hinnehmen.
Bruttoinlandsprodukt im
Vorjahresvergleich gestiegen Im Vorjahresvergleich war das BIP
im 2. Quartal 2026 preisbereinigt um 1,0 % höher als im
2. Quartal 2025. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Anstieg
ebenfalls 1,0 %.
Deutsches Staatsdefizit erhöht sich
im 1. Halbjahr 2026 auf 71,3 Milliarden Euro
• Verschuldung des Bundes am stärksten gestiegen –
Gemeinden verringern Defizit leicht • Trotz höherer Einnahmen
bei Steuern und Sozialbeiträgen wachsen die Ausgaben stärker
Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im 1. Halbjahr 2026
nach vorläufigen Berechnungen 71,3 Milliarden Euro. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag das
staatliche Defizit damit um 36,6 Milliarden Euro höher als im
Vorjahreszeitraum.
Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in
jeweiligen Preisen ergibt sich für das 1. Halbjahr 2026 eine
Defizitquote von 3,1 %. Der Maastricht-Vertrag legt unter anderem
den Referenzwert für das Staatsdefizit in Höhe von 3 % des
Bruttoinlandsprodukts fest.
Bei den Ergebnissen handelt es sich um Daten in Abgrenzung
des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen
(ESVG) 2010. Sie bilden die Grundlage für die Überwachung der
Haushaltslage in den EU-Mitgliedstaaten gemäß dem Stabilitäts- und
Wachstumspakt (Maastricht-Kriterien) und sind nicht identisch mit
dem Finanzierungssaldo des Öffentlichen Gesamthaushalts in der
Abgrenzung der Finanzstatistiken.
Aus den Ergebnissen für
das 1. Halbjahr lassen sich nur begrenzt Rückschlüsse auf das
Jahresergebnis ziehen. Finanzierungsdefizit des Bundes steigt
deutlich an Das gesamtstaatliche Finanzierungsdefizit im
1. Halbjahr 2026 ist zu großen Teilen auf das Finanzierungsdefizit
des Bundes (48,1 Milliarden Euro) zurückzuführen.
Dabei
stieg das Defizit des Bundes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um
29,0 Milliarden Euro. Die Ausgaben sind hier stärker gestiegen als
die Einnahmen. Auch die Länder verzeichneten Defizitzuwächse in Höhe
von 3,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und lagen
damit im ersten Halbjahr 2026 bei 6,5 Milliarden Euro.
Die
Gemeinden verringerten hingegen ihr Defizit im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 1,5 Milliarden Euro auf 14,8 Milliarden Euro.
Die Sozialversicherung verzeichnete ein Defizit in Höhe von
1,8 Milliarden Euro, nachdem im 1. Halbjahr 2025 noch ein Überschuss
in Höhe von 3,8 Milliarden Euro erzielt wurde. Dies lag insbesondere
an höheren Ausgaben in der gesetzlichen Kranken- und
Pflegeversicherung.
Sozialbeiträge steigen stärker als die
Steuereinnahmen Im 1. Halbjahr 2026 betrugen die Einnahmen des
Staates in Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen
1 073,2 Milliarden Euro. Der Anstieg im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 2,8 % lag vor allem an Zuwächsen bei den
Sozialbeiträgen. So stiegen die Einnahmen bei den Sozialbeiträgen im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,6 %.
Der Anstieg bei
den laufenden Steuereinnahmen lag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
hingegen nur bei 1,9 %, wobei die Mehrwertsteuereinnahmen
überdurchschnittlich um 2,6 % anstiegen. Der Rückgang der
empfangenen Vermögenstransfers ist auf einen Basiseffekt bei den
Erbschaftsteuereinnahmen zurückzuführen.
Diese waren im
1. Halbjahr 2025 außergewöhnlich hoch und wiesen 2026 einen Rückgang
um 2,7 Milliarden Euro auf 6,1 Milliarden Euro (-30,4 %) im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Ausgaben des Staates steigen
stärker als die Einnahmen Die Ausgaben des Staates in Abgrenzung der
Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen erhöhten sich im
1. Halbjahr 2026 um 6,1 % auf 1 144,5 Milliarden Euro.
Sie
stiegen damit stärker als die Einnahmen. Während die monetären
Sozialleistungen um 5,2 % auf 389,0 Milliarden Euro stiegen, wuchsen
die sozialen Sachleistungen um 8,2 % auf 222,5 Milliarden Euro an.
Weitere Gründe sind höhere Ausgaben für Subventionen,
Vermögenstransfers und ein Anstieg der laufenden Transfers.
Die geleisteten Subventionen stiegen im 1. Halbjahr 2026 im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,1 % auf 25,8 Milliarden Euro.
Im 1. Halbjahr 2026 wurden vor allem aus Bundesmitteln
Forschungsvorhaben zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen
sowie die Forschung im Bereich der Batterietechnologie gefördert.
Gleichzeitig wurde ein Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten
geleistet.
Die Investitionszuschüsse verzeichneten einen
Anstieg um 19,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf
27,5 Milliarden Euro. Dazu beigetragen haben insbesondere Ausgaben
aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie
höhere Ausgaben an multilaterale Entwicklungsbanken.
Die übrigen laufenden Transfers stiegen um 11,8 % auf
47,4 Milliarden Euro, in die auch die seit 2026 eingeführte
E-Autoförderung eingeflossen ist. Die Zinsausgaben stiegen im
Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 um 11,6 % auf 27,3 Milliarden Euro.
Vorsicht vor dubiosen Online-Angeboten: Apotheken in
Duisburg warnen bei „Abnehmpille“ und Vitamin D
Die Apotheken in Duisburg warnen vor dem unkontrollierten
Bezug von Arzneimitteln und hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln
über zweifelhafte Internetangebote.

Arzneimittel aus dem Internet: Vorsicht bei dubiosen Angeboten
Quelle: Adobe Stock, Rawpixel.com
Aktuelle Fälle rund um
eine neue verschreibungspflichtige Semaglutid-Tablette zur
Gewichtsreduktion und die schwere Vitamin-D-Vergiftung eines
Säuglings zeigen: Bei Gesundheitsprodukten können falsche Berater,
eine unpassende Produktauswahl, eine fehlerhafte Dosierung oder eine
unsachgemäße Anwendung gravierende Folgen haben.
„Arzneimittel sind keine gewöhnlichen Konsumgüter, aber auch
Nahrungsergänzungsmittel können – insbesondere bei Fehlgebrauch –
massive Auswirkungen auf die Gesundheit haben“, erklärt Christoph
Herrmann, Pressesprecher der Apotheken in Duisburg.
„In der
Apotheke vor Ort erhalten die Menschen nicht nur ein sicheres
Arzneimittel. Sie erhalten zudem eine fachliche Prüfung, eine
verständliche Beratung und einen verantwortungsvollen
An-sprechpartner, dem die Gesundheit seiner Patienten am Herzen
liegt. Genau das schützt vor Fehlanwendungen und vermeidbaren
Gesundheitsschäden.“
Neue „Abnehmpille“ erfordert
sorgfältige Begleitung Bereits vor der erwarteten Markteinführung
von Semaglutid-Tabletten zur Gewichtsreduk- tion im September werben
fragwürdige Internetportale mit Verordnungen und Vorbestellungen.
Das verschreibungspflichtige Arzneimittel steht zwar auf der Liste
der Lifestyle-Arzneimittel, ist aber dennoch ein hochwirksames
verschreibungspflichtiges Medikament mit möglichen unerwünschten
Wirkungen und Risiken sowie mit besonderen Einnahmebedingungen.
Apothekerinnen und Apotheker prüfen ärztliche Verordnungen
unabhängig, berücksichtigen weitere Medikamente und Erkrankungen und
erklären die korrekte Einnahme. Diese phar- mazeutische Kontrolle
ist entscheidend für eine sichere und erfolgreiche Behandlung. „Für
eine sichere Therapie reicht nicht ein Klick auf einen
Bestellbutton“, betont Apotheker Herrmann.
„Sie braucht eine
ärztliche Diagnose und eine qualifizierte pharmazeutische Be-
gleitung. Gerade bei komplexen Arzneimitteln können Apotheken
Anwendungsfehler erkennen, Risiken vermindern und die Patientinnen
und Patienten während der Behandlung persönlich und individuell
unterstützen.“
Vitamin-D-Vergiftung zeigt Risiken falscher
Produktauswahl Wie schwerwiegend die Folgen einer falschen
Produktauswahl sein können, zeigt ein im Juli dieses Jahres bekannt
gewordener Fall in Deutschland: Ein sechs Monate alter Säugling
musste wegen einer schweren Vitamin-D-Vergiftung stationär behandelt
werden. Statt eines für Säuglinge geeigneten Präparats war ein
hochdosiertes Vitamin-D-Produkt für Erwachsene verabreicht worden.
Eltern sollten deshalb ausschließlich Präparate verwenden,
die ausdrücklich für Säuglinge geeignet sind. Hochkonzentrierte
Erwachsenenprodukte dürfen nicht eigenständig auf eine Dosierung für
Kinder umgerechnet werden. „Ähnlich aussehende Produkte können
völlig unterschiedliche Wirkstoffmengen enthalten“, warnt Herrmann.
„Die Apotheke prüft, ob ein Präparat für das jeweilige Alter
geeignet ist, welche Dosierung vorgesehen ist und wie es sicher
angewendet wird. Eine persönliche Beratung kann im entscheidenden
Moment vor einer gefährlichen Fehlanwendung schützen.“
Apotheken sind zentrale Sicherheitsinstanz zwischen Verordnung und
Anwendung Apotheken vor Ort verbinden die zuverlässige und
niedrigschwellige Versorgung mit Arznei- mitteln mit persönlicher
pharmazeutischer Beratung. Sie prüfen Verordnungen, erkennen
Wechselwirkungen und Dosierungsfehler, beraten zur sicheren
Anwendung und Selbstmedikation, finden Lösungen bei Lieferengpässen
und gewährleisten die Versorgung im Nacht- und Notdienst.
„Apotheken sind weit mehr als Abgabestellen“, sagt Herrmann. „Sie
sind eine zentrale Sicherheitsinstanz zwischen Verordnung und
Anwendung. Sie erkennen Probleme, bevor daraus Schäden entstehen
können und sind für die Menschen persönlich, wohnortnah und
unmittelbar erreichbar. Gerade in einem immer unübersichtlicheren
Gesundheitsmarkt ist diese verlässliche Beratung unverzichtbar.“
Die Apotheken in Duisburg empfehlen, verschreibungspflichtige
Arzneimittel ausschließlich nach ärztlicher Verordnung und mit
pharmazeutischer Beratung anzuwenden. Insbesondere bei hochdosierten
Nahrungsergänzungsmitteln sowie Präparaten für Kinder und Säuglinge
sollten sich Verbraucher vor der Anwendung in ihrer Apotheke vor Ort
zur richtigen Auswahl und Dosierung beraten lassen.

Herbstsemester der Volkshochschule Duisburg startet
Die Volkshochschule Duisburg bietet für das Herbstsemester,
das am 31. August startet, fast 1200 Weiterbildungsveranstaltungen
an. Das Programm ist breit gefächert, von der Grundbildung über die
Gesellschaftskunde, die kulturelle und gesundheitliche Bildung, die
berufliche Bildung bis zu Sprachkursen in Deutsch, sechzehn
Fremdsprachen und in der deutschen Gebärdensprache.
Es
handelt sich bei den Angeboten um mehr als 500 semesterlange Kurse,
knapp 170 Seminare, 180 Einzelveranstaltungen, knapp 40
Bildungsurlaube sowie mehr als 40 Prüfungen, die sich in der ganzen
Stadt verteilen. „Wir nutzen Unterrichtsräume im gesamten
Stadtgebiet, um mit unseren Angeboten nah bei den Menschen zu sein“,
sagt VHS-Direktor Volker Heckner.
Die VHS ist eine
gemeinwohlorientierte Weiterbildungseinrichtung mit moderaten
Preisen. Großzügige Ermäßigungsregelungen ermöglichen es auch
Menschen mit niedrigen Einkommen, sich weiterzubilden. Wer weiß,
welches Angebot er sucht, kommt über die Suchfunktion auf der
Homepage der VHS unter http://www.vhs-duisburg.de am schnellsten
dorthin.
Über die Homepage kann man sich auch bequem von
überall aus anmelden. Wer sich von den Weiterbildungsangeboten
überraschen lassen möchte, sollte das 380-seitige Programmbuch
aufmerksam von vorne bis hinten durcharbeiten. Das Programmbuch zum
Herbstsemester wurde schon vor den Sommerferien an die über 100
Auslageorte in der Stadt zur kostenlosen Mitnahme verteilt.
Sollte jemand noch kein Exemplar ergattert haben, gibt es noch
Exemplare in den Geschäftsstellen der VHS. Auf Wunsch schickt die
VHS das Programmbuch per Post zu. Dafür muss man lediglich Namen und
Adresse an programmbuch@vhs-duisburg.de senden.
Die VHS hat insgesamt drei Geschäftsstellen, eine in der Zentrale im
Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Stadtmitte, eine in der
Parallelstraße 7 in Hamborn und eine in der Händelstraße 6 in
Rheinhausen. Für alle, die sich persönlich anmelden möchten, haben
die Geschäftsstellen in Stadtmitte und in Hamborn in der ersten
Semesterwoche, vom 31. August bis 4. September, länger geöffnet.
Weitere Informationen gibt es auch ab sofort telefonisch unter 0203
283-94977.
Stadtmuseum: Führung durch die
Dauerausstellung „Cash! Eine Geschichte des Geldes“
Roland Wolf führt am Sonntag, 30. August, um 15 Uhr im
Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg am
Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen durch die Dauerausstellung
„Cash! Eine Geschichte des Geldes“. Geld ist allgegenwärtig – und
zugleich erstaunlich magisch. Es funktioniert, weil wir an seinen
Wert glauben. Es motiviert zu Handlungen, weil wir auf seine
Wirkmacht vertrauen.
Ob man es liebt oder verachtet: Geld
prägt unseren Alltag und unsere Gesellschaft. Aber was ist Geld
eigentlich? Woher kommt die Idee, dass ein Stück Metall, ein
bedrucktes Stück Papier oder eine Zahl auf einem Konto etwas wert
sein kann? Und vor allem: Wie kam das Geld überhaupt in die Welt?
Die Führung durch „Cash!“ geht diesen Fragen nach und erzählt die
Geschichte des Geldes von seinen frühen Formen bis zur Gegenwart.
Sie zeigt, wie Menschen Geld erfanden, welche Funktionen es übernahm
und warum sich unser Umgang mit ihm immer wieder verändert hat. Die
Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten und kostet 4,50 Euro,
ermäßigt zwei Euro. Das gesamte Programm ist unter www.stadtmuseum-
duisburg.de einsehbar.
Sicherheit 360° - Gesundheit,
Prävention, Innovation
Unter diesem Motto findet am 10.09.2026 (Beginn 13:00 bis
18:00 Uhr) am Haniel Campus in Duisburg Ruhrort eine
Fachveranstaltung und Themenmesse der mekontor GmbH & Co. KG statt.
Gemeinsam mit Unternehmen aus den Bereichen Arbeitsschutz,
Ausbildung, betriebsärztliche Versorgung, Brandschutz,
Defibrillatoren und Erste-Hilfe werden im Rahmen der Themenmesse, in
Vorträgen und Workshops aktuelle Anforderungen und Innovationen
praxisnah vermittelt.
Im Rahmen der Workshops können
Produkte direkt ausprobiert werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung
steht die Frage, wie Betriebe Sicherheit künftig einfacher,
verlässlicher und digitaler organisieren können. Teilnehmende
profitieren von frischem Wissen und attraktiven Messeangeboten.
Der Eintritt ist kostenfrei. Genauere Informationen können unter
jedeminute.de/event-anmeldung abgerufen werden. Es wird um eine
vorherige Anmeldung über das Anmeldeformular gebeten.
Veranstaltungsinformationen Termin 10.09.2026 von 13:00 Uhr bis
18:00 Uhr. Veranstaltungsort: Franz-Haniel-Platz 1, 47119 Duisburg.
Anmeldung über jedeminute.de/event-anmeldung Eintritt
kostenfrei
Über mekontor GmbH & Co. KG Unter der Marke
jedeminute bietet mekontor gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen
jedeminute Akademie GmbH & Co. KG Defibrillatoren und
Dienstleistungen rund um die betriebliche Erste-Hilfe und
Brandschutz an. Zum Angebot gehören Beratung und Vertrieb von
AED-Systemen, Einweisungen, technische Prüfungen, Wartungen und
Servicekonzepte sowie Erste-Hilfe und Brandschutz-Ausbildung und
digitale Lösungen zur Organisation betrieblicher Schutzaufgaben.
19. TARGOBANK Run Duisburg: Verkehrsbeschränkungen
am 26.8.
Am Mittwoch haben ab 16 Uhr 6.000 Firmenläufer Vorfahrt in
der City Aufgrund des 19. TARGOBANK Runs Duisburg kommt es ab
Mittwochnachmittag (26.08.2026) zu umfangreichen
Verkehrsbeschränkungen in weiten Teilen der Duisburger Innenstadt.
Die Köhnenstraße und die Landfermannstraße sowie der
Opernplatz sind ab 16 Uhr (zwischen Mainstraße und Pulverweg)
vollständig gesperrt. Das Fahrverbot wird – im Bereich des
Opernplatzes – erst zum Ende der Veranstaltung (nicht vor 22.30 Uhr)
aufgehoben. Andere Streckenabschnitte des Firmenlaufs mit 6.000
Teilnehmenden sind bereits ab ca. 20.00 Uhr wieder befahrbar.

Von den Sperrungen sind vielfach auch die Ausfahrten aus den
anliegenden Parkhäusern betroffen. Um 18 Uhr wird die Ausfahrt aus
der Landgerichtsstraße kurzzeitig ebenfalls für den Bambinilauf
gesperrt. Die gesamte Laufstrecke von 5,2 Kilometern in der
Innenstadt wird um 18:15 Uhr für die Läufer vom Verkehr
freigehalten.
Das gilt unter anderem für die Steinsche Gasse
zwischen Oberstraße und Friedrich-Wilhelm-Platz, die
Friedrich-Wilhelm-Straße bis Düsseldorfer Straße sowie den
Innenhafen mit Philosophenweg, Stresemannstraße und Schifferstraße.
Auch die rechte Abbiegespur Richtung Rathaus der Ausfahrt der A59 an
Anschlussstelle Duissern aus dem Norden kommend wird gesperrt,
sodass sich nur Richtung Duissern abbiegen lässt.
Die
Beschränkungen werden schnellstmöglich abschnittsweise aufgehoben Um
20:15 Uhr sind die Letzten im Ziel Die Veranstalter des TARGOBANK
Runs rechnen damit, dass die letzten Läuferinnen und Läufer
spätestens um 20:15 Uhr im Ziel sind und die gesamte Strecke mit
Ausnahme des Opernplatzes, der Köhnenstraße und der
Landfermannstraße dann wieder für den Verkehr freigegeben werden
kann.
Darüber hinaus gibt es aufgrund des Laufs umfangreiche
Halteverbotszonen im Bereich des Theaters und entlang der
Laufstrecke. Die Sicherheit von 6.000 Läuferinnen und Läufern aus
275 Unternehmen und sowie von mehreren 10.000 Zuschauern hat
absoluten Vorrang. Deshalb werden Fahrzeuge, die gegen die
eingerichteten Haltverbote verstoßen, kostenpflichtig abgeschleppt.
Ein Schwerpunkt der Abschleppmaßnahmen waren in der
Vergangenheit die Friedrich-Wilhelm-Straße, die Landfermann- und die
Köhnenstraße. Dort hatten sich im vergangenen Jahr besonders viele
Autofahrer nicht an die Haltverbote gehalten.
Veranstalter
des Firmenlaufs ist die TARGO Dienstleistungs GmbH Duisburg.
Ausrichter ist der Stadtsportbund Duisburg in Zusammenarbeit mit der
Bunert Events GmbH. Weitere Informationen: www.targobank-run.de. Den
Streckenverlauf finden Sie hier:
www.targobank-run.de/strecke/
Appell an Anwohner
Liebe Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Laufstrecke des 19.
TARGOBANK Run, am Mittwoch, 26.08.2026, findet der 19. TARGOBANK
Run Duisburg statt. Bei diesem beliebten Firmenlauf gehen
Mitarbeitende aus Unternehmen, Behörden und Institutionen an den
Start – vom Auszubildenden bis zur Führungskraft, vom ambitionierten
Läufer bis zum Freizeitjogger.
Im Mittelpunkt stehen der gemeinsame Spaß an Bewegung und eine
fröhliche, entspannte Atmosphäre. Zur 19. Auflage des TARGOBANK
Run Duisburg werden über 6.000 Läuferinnen und Läufer erwartet.
Start und Ziel befinden sich auf dem Opernplatz vor dem Theater der
Stadt Duisburg.
Die Laufstrecke hat eine Länge von 5,2
Kilometern. Damit die Veranstaltung sicher und reibungslos
durchgeführt werden kann, werden am Veranstaltungstag
Halteverbotszonen eingerichtet. Zudem kommt es im Zeitraum von
18:00 Uhr bis ca. 20:30 Uhr teilweise im Bereich der Laufstrecke zu
Vollsperrungen auf folgenden Straßen:

Aufgrund der genannten Straßensperrungen kann es auch
in den folgenden Anwohnerstraßen zu Beeinträchtigungen kommen:

Fahrplanwechsel – Änderungen für DVG-Fahrgäste ab dem 2.
September
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) optimiert zum
Schuljahresbeginn das Fahrplanangebot. Ab Mittwoch, 2. September,
werden verschiedene Verbesserungen im Busnetz umgesetzt. Darunter
fallen Haltestellenumbenennungen und Änderungen im Schul- und
Busverkehr.

Linienwegänderung 942/942E Die Neubausiedlung Sechs-Seen-Wedau
wird künftig von den Bussen der Linie 942/942E über die Haltestellen
„Lummerland Straße“ und „Wasserturm“ angefahren.
Änderung
von Linienbezeichnungen im Schulverkehr Die DVG passt die
Linienbezeichnungen der Schulbusse an die Bezeichnung der
Linienbusse an:

Anpassung der Schulfahrten der Linie 942E für den temporären
Standort der Gesamtschule Mitte/Süd in DU-Neudorf: Die Busse der
Linie 942E erhalten teilweise geänderte Fahrtzeiten, weil sich die
Schulzeiten ändern:

Änderungen bei den Haltestellennamen Die DVG passt die
Haltestellennamen an, weil einige von ihnen Bezug auf Gegebenheiten
vor Ort nehmen, die nicht mehr existieren. Andere wiederum bekommen
einen Namen, der deutlicher der Umgebung zugeordnet werden kann.
Alter Name
Neuer Name
Gesamtschule Großenbaum
Gesamtschule Süd
Eibenweg
Gesamtschule Süd
Neuapostolische Kirche
Sterneckstraße
Wedau Bf.
Wedau Alter Bahnhof
Rahm Bf.
Rahm Bf. Ost
St. Barbara Hospital
Dörnbergstraße
Berufsschulen
Hamborn Berufsschulen
Obermeiderich Schule
Lipperheider Straße
Meiderich Post
Meiderich Alte Post
St. Joseph Hospital
Rhein Klinik
Marienhospital
Marien Klinik / IGA Park
St. Anna Krankenhaus
St. Anna Klinik
Diese und weitere Infos zu allen Fahrplananpassungen gibt es auf
der Webseite der DVG unter dvg-duisburg.de/fahrplanaenderungen.
Kreativ- und Kulturangebote an der VHS Regionalstelle Nord
Mit einem vielseitigen Programm lädt die Regionalstelle
Nord der Volkshochschule Duisburg Bürgerinnen und Bürger dazu ein,
ihre kreativen Fähigkeiten zu entfalten, kulturelle Zusammenhänge
kennenzulernen und die Geschichte ihrer Region aus neuen
Perspektiven zu entdecken.
Das Angebot verbindet praktische
Weiterbildung, kulturelle Bildung und gemeinschaftliches Erleben.
Die Kurse und Workshops schaffen Raum für kreatives Arbeiten,
kulturellen Austausch und lebenslanges Lernen. Dabei werden
traditionelle Handwerkstechniken ebenso vermittelt wie moderne
kreative Ausdrucksformen. Teilnehmende erwerben neue Fertigkeiten,
lernen kulturelle Hintergründe kennen und können ihre eigenen Ideen
verwirklichen.
Zum Programm gehören unter anderem
Floristik-Workshops, Kurse zur Herstellung von Pflegesalben,
Duftkerzen, Duftsteinen und Erkältungsbalsam sowie die
Kreativwerkstatt Découpage. Mit Brettchenweben – Çarpana wird zudem
eine jahrtausendealte Webtradition vorgestellt, die einen Einblick
in historische Handwerkskunst und kulturelles Erbe bietet.
Auch Musik, Tanz und Fotografie spielen eine wichtige Rolle im neuen
Programm. Trommel- und Fotoworkshops, Kurse in afrikanischen und
schottischen Tänzen sowie kreative Outdoor-Angebote wie Indian
Summer Fotografie, Glaskugelfotografie und Lightpainting fördern die
künstlerische Ausdrucksfähigkeit und eröffnen neue Perspektiven auf
die eigene Umgebung.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet die
kulturelle Bildung. Zahlreiche Führungen und Architekturspaziergänge
machen die Geschichte Hamborns lebendig. Themen wie „Die
Brotfahrer-Prozesse vor 90 Jahren“, „Die Geschichte des Hamborner
Nordfriedhofs“, „Mit dem Rad durch Marxloh und Bruckhausen“ oder
„Köpi und Currywurst“ verbinden historische Hintergründe mit lokalem
Wissen und laden dazu ein, die eigene Heimat neu zu entdecken.
Die Führungen durch das Recyclingzentrum Nord vermitteln
Erwachsenen und Familien darüber hinaus spannende Einblicke in die
Arbeit der Entsorgungsbetriebe und sensibilisieren für
Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Auch der Bereich der Sprach-
und Kulturvermittlung ist fester Bestandteil des Programms.
Angebote wie der italienische Konversationskurs sowie Türkisch- und
Zazaisch-Kurse auf verschiedenen Niveaustufen eröffnen neue
sprachliche und kulturelle Perspektiven und fördern interkulturelles
Verständnis. Mit den Hamborner Klangabenden widmet sich die VHS
zudem bedeutenden Kapiteln der Musikgeschichte.
Im
Mittelpunkt steht die legendäre Künstlergruppe „Rat Pack“, deren
Mitglieder Dean Martin, Sammy Davis Jr. und Frank Sinatra eine ganze
musikalische Ära geprägt haben. Für die Teilnahme an den Kursen und
Veranstaltungen ist eine Anmeldung unter http://www.vhs-duisburg.de
erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac von
der VHS telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an
m.turac@stadt-duisburg.de.
NRW-Reporter 2026 gestartet: Nachwuchstalente lernen
journalistisches Handwerk
STUDIO 47 startet sechste Auflage des geförderten
Ausbildungsprogramms
Heute ist bei STUDIO 47 in Duisburg die sechste Auflage des
Ausbildungsprojekts „NRW-Reporter“ gestartet. In den kommenden rund
sieben Wochen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen
praxisnahen Einblick in den Journalismus und lernen unterschiedliche
Bereiche der modernen Medienarbeit kennen.
Das Programm
richtet sich an Abiturienten, Schulabgänger und Quereinsteiger, die
sich für einen Einstieg in die Medienbranche interessieren. Anders
als bei einem klassischen Praktikum verbindet das Bootcamp eine
strukturierte journalistische Ausbildung mit unmittelbarer
Praxiserfahrung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dabei von
erfahrenen Journalistinnen und Journalisten sowie externen Dozenten
begleitet.
Auf dem Programm stehen unter anderem Recherche
und Schreiben, Moderation, Social Media, Podcast, Mobile Reporting
und crossmediales Storytelling. Einen besonderen Schwerpunkt bilden
moderne Produktionsprozesse und der Einsatz von Künstlicher
Intelligenz im Journalismus. Das journalistische Handwerk und die
Frage, wie sich professioneller Journalismus von Meinungsmache und
ungeprüften Inhalten in sozialen Netzwerken unterscheidet, bilden
dabei die Grundlage der Ausbildung.
Neben den Theorie- und
Workshopphasen sammeln die NRW-Reporter praktische Erfahrungen in
realen redaktionellen Abläufen. Dafür arbeitet STUDIO 47 mit rund 20
Kooperationspartnern in ganz Nordrhein-Westfalen zusammen. Dazu
gehören TV- und Radiosender, Print- und Online-Redaktionen sowie
Unternehmen und Agenturen aus den Bereichen PR und Kommunikation.
So lernen die Nachwuchstalente unterschiedliche Berufsbilder
und Arbeitsweisen kennen und können bereits während des Programms
Kontakte in die Medienbranche knüpfen. „Gerade in Zeiten von Social
Media, Desinformation und einem sich rasant verändernden Medienmarkt
brauchen wir gut ausgebildete junge Journalistinnen und
Journalisten.
Das gilt ganz besonders für den lokalen und
regionalen Journalismus“, sagt Sascha Devigne, Chefredakteur von
STUDIO 47. „Mit den NRW-Reportern wollen wir journalistisches
Handwerk vermitteln, Talente für diesen Beruf begeistern und ihnen
gleichzeitig möglichst viele Türen in die Branche öffnen.“
Das Ausbildungsprojekt wird bereits zum sechsten Mal von STUDIO
47 umgesetzt. Es versteht sich zugleich als Beitrag gegen den
Nachwuchs- und Fachkräftemangel in der Medienbranche: Die
beteiligten Medienunternehmen lernen potenzielle Nachwuchskräfte
frühzeitig kennen, während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
unterschiedliche berufliche Perspektiven unmittelbar in der Praxis
erproben können.
Der diesjährige Kurs läuft bis zum 9.
Oktober 2026. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Projekt
„NRW-Reporter“ wird von der Staatskanzlei des Landes
Nordrhein-Westfalen gefördert. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein qualifiziertes Zertifikat.

Die NRW-Reporter 2026 - die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des
diesjährigen Ausbildungsprogramms sind heute bei STUDIO 47 in
Duisburg in ihr siebenwöchiges journalistisches Bootcamp gestartet.
(Foto: STUDIO 47) Kontakt: Dinah Dorgaten, Fon 0203.47 993
47, Mail
d.dorgaten@studio47.de

NRW: Mehr als die Hälfte der Grundschüler/-innen nutzte im
Schuljahr 2025/26 die Ganztagsbetreuung an Schulen
Anteil ist in den letzten 10 Jahren um fast 14
Prozentpunkte gestiegen Höchster Anteil an Grundschüler/-innen im
Ganztagsbetrieb in Köln – niedrigster im Kreis Olpe 99°% aller
Ganztagsschüler/-innen besuchten ein Angebot des offenen Ganztags
Mehr als die Hälfte der Grundschülerinnen und Grundschüler in
Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Schuljahr 2025/26 ein Angebot
des offenen oder gebundenen Ganztags an Schulen besucht. Wie das
Statistische Landesamt anlässlich des Beginns des Rechtsanspruchs
auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter mitteilt, stieg
dieser Anteil in den letzten Jahren stetig an.
Hatten im
Schuljahr 2015/16 noch 42,4 % aller Grundschüler/-innen am offenen
oder gebundenen Ganztag teilgenommen, so waren es im Schuljahr
2025/26 bereits 56,2 %. Das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) regelt
die stufenweise Einführung eines Rechtsanspruchs auf
Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter, beginnend 2026 mit
der ersten Klassenstufe. Im vorherigen Schuljahr 2025/26 nahmen
bereits 58,1 % der Grundschülerinnen und -schüler, die die erste
Klasse besuchten, an einem Ganztagsangebot an einer Schule teil.

Unterschiede zwischen Kreisen und kreisfreien Städten –
Köln mit höchstem und Kreis Olpe mit niedrigstem Anteil Auf Ebene
der Kreise und kreisfreien Städte war der Anteil in Köln mit 86,5 %
NRW-weit am höchsten, gefolgt von Leverkusen mit 83,8 %
und Oberhausen mit 80,3 %.
Am niedrigsten war der Anteil in
den Kreisen
Olpe (31,1 %), Borken (32,7 %), Siegen-Wittgenstein (33,6 %) und
dem Hochsauerlandkreis (33,6 %). Tendenziell sind die Anteile der
Ganztagsschülerinnen und -schüler an Grundschulen in den kreisfreien
Städten höher als in den Kreisen.

99 % der Grundschüler/-innen im Ganztag besuchten ein
Angebot des offenen Ganztags Insgesamt nahmen 409.835
Grundschüler/-innen im Schuljahr 2025/26 ein Angebot des schulischen
Ganztagsbetriebs wahr. Mehr als 99 % von ihnen besuchten ein Angebot
des offenen Ganztags. In einer offenen Ganztagsschule nimmt dieser
Teil der Schülerinnen und Schüler an den außerunterrichtlichen
Angeboten teil.
Die Anmeldung bindet für die Dauer eines
Schuljahres und verpflichtet in der Regel zur regelmäßigen und
täglichen Teilnahme an diesen Angeboten. Lediglich 3.615
Kinder waren im Schuljahr 2025/26 im gebundenen Ganztagsbetrieb. In
einer gebundenen Ganztagsschule nehmen alle Schülerinnen und Schüler
der Schule verpflichtend an den Ganztagsangeboten teil.
Gemeinsam gegen Brände: Neue KI-Technologie auf dem Weg
Duisburg, 19. August 2026 – Das Zentrum für angewandte
Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) und das Duisburger
Entsorgungsunternehmen Blumenroth GmbH arbeiten gemeinsam an einem
KI‑gestützten System, das Batterien und Akkus im Abfall frühzeitig
identifizieren soll.
Ziel ist es, Brandrisiken in
Recyclingbetrieben deutlich zu reduzieren und die Sicherheit der
Anlagen nachhaltig zu erhöhen. Der jüngste Brand im Recyclingbetrieb
Blumenroth bestätigt die Dringlichkeit unseres Entwicklungsprojekts
und zeigt erneut eindrücklich, wie herausfordernd der Umgang mit
falsch entsorgten Batterien ist. Falsch behandelte
Lithium‑Ionen‑Akkus können sich unbemerkt entzünden und erhebliche
Schäden verursachen.

(C) ZaKI.D / Blumenroth
Genau hier setzt das gemeinsame
Projekt an: Die KI kann Batterien bereits beim Eingang des Materials
erkennen und so potenzielle Gefahrenquellen sichtbar machen, bevor
sie zu einem Risiko werden.
Warum Batterien
im Abfall gefährlich sind Lithium‑Ionen‑Batterien sind in vielen
Alltagsgeräten verbaut: von Smartphones und Werkzeugen über E‑Bikes
bis hin zu Einweg-E-Zigaretten (Vapes). Gerade Vapes stellen
aufgrund ihrer zunehmenden Verbreitung eine wachsende Gefahr für
Recyclingbetriebe dar, da sie häufig unerkannt im Restmüll landen.
Werden sie unsachgemäß entsorgt, können sie sich durch
Druck, Beschädigung oder Kontakt mit leitfähigen Materialien
entzünden. Die Folge ist ein sogenannter Thermal Runaway, ein
chemischer Prozess, der explosionsartige Hitzeentwicklung auslöst.
Brände in Recyclinganlagen sind daher nicht nur gefährlich,
sondern auch schwer zu bekämpfen. Sie verursachen hohe Sachschäden
und gefährden Mitarbeitende sowie die Umwelt. Das Projekt von ZaKI.D
und Blumenroth zielt darauf ab, diese Risiken durch den Einsatz von
Künstlicher Intelligenz deutlich zu verringern.
Projektziel
und Vorgehen Die gemeinsame Initiative „Abfallsortierung und
Recycling“ verfolgt das Ziel, ein KI‑basiertes Erkennungssystem zu
entwickeln, das Batterien im Abfallstrom automatisch identifiziert.
Die Technologie soll in bestehende Sortierprozesse integriert werden
und dort als Frühwarnsystem dienen.
Die Grundlage für das
Vorhaben wurde bereits in einer ZaKI.D-Machbarkeitsstudie
geschaffen. Dabei konnte gezeigt werden, dass KI-basierte
Bildverarbeitung Batterien und Akkus in Abfallströmen zuverlässig
erkennen kann. Die aktuellen Vorfälle sowohl bei Blumenroth als auch
auf der sogenannten „Schrottinsel“ verdeutlichen den dringenden
Handlungsbedarf.
Ziel der laufenden Gespräche zwischen
ZaKI.D, Blumenroth und der Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI)
ist es nun, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie in ein
praxistaugliches System zu überführen und den Einsatz im
industriellen Maßstab vorzubereiten.
Über die Blumenroth GmbH
Die Blumenroth GmbH ist ein etabliertes Duisburger Entsorgungs- und
Recyclingunternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung in der
Abfallwirtschaft. Das Unternehmen steht für zuverlässige
Dienstleistungen, moderne Anlagen und einen klaren Fokus auf
Sicherheit und Nachhaltigkeit. Blumenroth setzt sich aktiv dafür
ein, innovative Technologien in bestehende Prozesse zu integrieren,
um die Qualität und Sicherheit der Recyclingabläufe kontinuierlich
zu verbessern.
Die Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI)
ist die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft der Stadt Duisburg. Sie
unterstützt Unternehmen, Investoren und Start-ups bei Ansiedlung,
Wachstum und Innovation und fördert die wirtschaftliche Entwicklung
des Standorts Duisburg. Gemeinsam mit der Stadt Duisburg arbeitet
die DBI daran, die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken,
Innovationen voranzutreiben und zukunftsorientierte Projekte zu
begleiten. Als zentrale Ansprechpartnerin für Wirtschaftsförderung
vernetzt sie Unternehmen, Wissenschaft und öffentliche Akteure, um
nachhaltiges Wachstum und neue Wertschöpfung in Duisburg zu
ermöglichen.
Über ZaKI.D Das Zentrum für angewandte
Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) ist ein wegweisendes
Projekt der Stadt Duisburg. Es erhielt als erstes Projekt im
5-StandorteProgramm eine Förderung über ca. 18 Millionen Euro vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie dem Ministerium
für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes
Nordrhein-Westfalen (MWIKE).
Das Projekt konzentriert sich
darauf, Künstliche Intelligenz (KI) auf sehr kleinen Geräten wie
Sensoren einzusetzen. Dadurch können Datenschutzprobleme vermieden,
wertvolle Ressourcen geschont und neue Services direkt in Geräten
oder Maschinen angeboten werden. Ziel ist es, kleinen und mittleren
Unternehmen in der Region zu helfen, KI in ihre Betriebe und
Produkte einzubinden.
Das Fraunhofer-Institut für
Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS, die Universität
Duisburg-Essen und die KROHNE Messtechnik GmbH arbeiten gemeinsam an
dem Projekt. Die Stadt Duisburg ist assoziierte Partnerin.
Campus Marxloh: Vielfältiges Bildungs-, Begegnungs- und
Sportangebot Lernen, bewegen und Menschen treffen: Mit dem
neuen Campus Marxloh an der Straße „An der Paulskirche 6“ ist ein
Ort entstanden, der Bildung, Begegnung und gemeinschaftliches
Engagement miteinander verbindet. Nach der offiziellen Eröffnung im
Juli 2026 steht die neue Einrichtung Trägern, Initiativen und
Bürgerinnen und Bürgern als moderner Bildungs- und Begegnungsort zur
Verfügung.
Die Volkshochschule Duisburg bereichert den
Campus mit einem vielseitigen Bildungs- und Sportangebot. Das
Programm richtet sich an Menschen mit unterschiedlichen Interessen
und Lebenssituationen. Dabei verbindet die VHS Duisburg klassische
Weiterbildung mit gesundheitsfördernden Bewegungsangeboten und
schafft gleichzeitig Räume für Austausch und soziale Kontakte.
Interessierte können unter anderem an Qigong-, Zumba-, Näh- oder
Deutschkursen teilnehmen. Darüber hinaus werden ein Integrationskurs
sowie erstmals ein Berufssprachkurs auf B2-Niveau angeboten. Damit
leistet die VHS einen wichtigen Beitrag zur sprachlichen Bildung,
beruflichen Qualifizierung und gesellschaftlichen Teilhabe.
Auch der Sport- und Gesundheitsbereich ist am Campus Marxloh
vertreten: Beim Qigong stehen Entspannung, Beweglichkeit und ein
achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper im Mittelpunkt. Zumba
verbindet Bewegung, Musik und Gemeinschaft zu einem motivierenden
Trainingserlebnis.
Die Kurse fördern nicht nur die
körperliche Fitness, sondern schaffen zugleich Gelegenheiten, neue
Menschen kennenzulernen und aktiv am gesellschaftlichen Leben
teilzuhaben. Kreative Begegnungen ermöglicht der Kurs „Stoffkörbchen
nähen“. Hier lernen Teilnehmende handwerkliche Techniken, können
eigene Ideen umsetzen und kleine selbstgemachte Geschenke für
Familie und Freunde gestalten.
Gleichzeitig bietet der Kurs
Raum für Austausch, gemeinsame Erlebnisse und das Knüpfen neuer
Kontakte. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, per
E-Mail an b.callea@stadt-duisburg.de. Weitere Informationen gibt es
bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 sowie per
E-Mail an
m.turac@stadt-duisburg.de.
VHS-Radtour zu Urban Gardening und offenen Gärten in Duisburg
Wie können Gärten die Lebensqualität in der Stadt verbessern? Welche
Möglichkeiten bietet Urban Gardening für nachhaltiges und
gemeinschaftliches Handeln? Antworten auf diese und viele weitere
Fragen vermittelt eine besondere Fahrradtour der Volkshochschule
Duisburg in Kooperation mit dem ADFC Duisburg und dem
IGA-2027-Projektbüro.
Anlässlich des Tags der offenen Gärten
am Samstag, 12. September, präsentiert sich Duisburg von 11 bis 16
Uhr als vielfältige Gartenlandschaft für interessierte Besucherinnen
und Besucher. Bürgerinnen und Bürger gewähren Einblicke in ihre
privaten Gärten und laden dazu ein, Ideen auszutauschen, Anregungen
mitzunehmen und die Vielfalt urbaner Gartenkultur kennenzulernen.
In allen sieben Duisburger Stadtbezirken wird zudem jeweils
ein Garten durch ein Kunstangebot bereichert. Die von Herbert
Fürmann geleitete Radtour führt zu ausgewählten Gärten sowie
verschiedenen Urban-Gardening-Projekten. Im Mittelpunkt steht dabei
das Lernen vor Ort: An den einzelnen Stationen informieren die
Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer über ihre Konzepte,
Anbaumethoden und Erfahrungen.
Die Teilnehmenden erhalten so
praxisnahe Einblicke in Themen wie nachhaltige Stadtentwicklung,
ökologische Gartengestaltung, Artenvielfalt und bürgerschaftliches
Engagement. Die Tour hat eine Länge von rund 30 Kilometern und
dauert etwa sechseinhalb Stunden. Auf Wunsch ist zum Abschluss eine
gemeinsame Einkehr vorgesehen.
Teilnehmende zahlen zehn
Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de ist
erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac,
telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an
m.turac@stadt-duisburg.de.
Niederrhein in Zahlen: IHK veröffentlicht Daten aus der Region
Sechs Jahre Stagnation haben ihre Spuren hinterlassen –mehr
Insolvenzen, weniger Produktion, kaum Investitionen. Die Publikation
„Niederrhein in Zahlen“ der Niederrheinischen IHK bündelt
Wirtschaftsdaten aus der Region.

Alarmierend sind die hohen Unternehmensinsolvenzen. Seit 2021 ist
ihre Zahl am Niederrhein um 45 Prozent gestiegen. Die Betriebe
bewerten ihre Geschäftslage schlechter als in den Vorjahren. Hohe
Energiepreise, Bürokratie und wirtschaftspolitische Unsicherheit
machen ihnen zu schaffen. Positiv ist, dass viel gegründet wird. Es
gab 2025 über drei Prozent mehr Unternehmens-Gründungen als im
Vorjahr.

Industrie spürt die Krise besonders Die Industrie ist ein
zentraler Wirtschaftszweig der Region. In Duisburg sank die
industrielle Wertschöpfung seit 2024 um zwölf Prozent. Das spürt der
gesamte Standort. Wenn die Industrie weniger produziert und
investiert, trifft das auch Zulieferer und Dienstleister.

Neue Auszubildende für die Binnenschifffahrt Extremwetter und die
weltpolitische Lage wirken sich schnell auf die Häfen aus. Die
Region ist eng mit internationalen Warenströmen verbunden. Der
Schiffsumschlag ist von 2024 auf 2025 um mehr als sechs Prozent
gesunken. Wie wichtig Wasserstraßen für unsere Wirtschaft sind, ist
beim Fachkräfte-Nachwuchs angekommen: Der Beruf des Binnenschiffers
ist beliebter geworden. Die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse ist
von 19 im Jahr 2024 auf 29 im Jahr 2025 gestiegen.

Umfassender Blick auf den Niederrhein Neben Wirtschaft und
Industrie wirft die Publikation einen Blick auf den Tourismus, den
Einzelhandel, Ausbildungsverhältnisse und die Gesundheitswirtschaft.
Grafiken, Karten und Kennzahlen geben einen kompakten Überblick und
ihre Entwicklung. Die vollständige Ausgabe ist unter
ihk.de/niederrhein/niz abrufbar.




Umfassender Blick auf den Niederrhein
Neben Wirtschaft und Industrie wirft die Publikation einen Blick auf
den Tourismus, den Einzelhandel, Ausbildungsverhältnisse und die
Gesundheitswirtschaft. Grafiken, Karten und Kennzahlen geben einen
kompakten Überblick und ihre Entwicklung. Die vollständige Ausgabe
ist unter
ihk.de/niederrhein/niz
abrufbar.
Stadtranderholung: Fußballturnier im Stadtpark Meiderich
Während der Stadtranderholung findet am Montag, 24. August, ein
besonderes Fußballturnier im Stadtpark Meiderich statt. Rund 300
Kinder und Jugendliche von vier Standorten sowie 40 Betreuerinnen
und Betreuer werden erwartet.
Sie haben sich bereits im
Vorfeld in standortinternen Turnieren gegen ihre Mitbewerber
durchgesetzt und vertreten nun ihre jeweiligen Einrichtungen als
Siegermannschaften bei diesem Fußballturnier. Das Turnier beginnt um
10 Uhr. Nach einer gemeinsamen Mittagspause ist die Siegerehrung
gegen 14.45 Uhr vorgesehen.
Targobank Run: Vorrang für Läuferinnen und Läufer wirkt sich
auf Fahrplan der DVG aus Am Mittwoch, 26. August, steht
die Duisburger Innenstadt wieder im Zeichen des Targobank Runs. Um
den Teilnehmenden einen sicheren Laufweg zu gewährleisten, sind am
Veranstaltungstag zwischen 16 und 24 Uhr zeitweise Umleitungen und
Sperrungen innerstädtischer Durchgangsstraßen notwendig. Da die
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) auch von diesen Maßnahmen
betroffen ist, kommt es zu verkehrsbedingten Einschränkungen und zu
Haltestellenverlegungen.
Betroffene Linien: 923, 926,
928, 929, 931, 933, 937, 947, SB10 und SB30 Haltestellen: Ab
16 Uhr bis 24 Uhr Die Haltestellen „Stadttheater“ und
„Schäferturm“ der Linien 931, 937 und 947 entfallen in beide
Fahrtrichtungen.
Von 18.20 bis circa 19.45 Uhr Die
Haltestelle „Innenhafen“ (Linie 934) wird zur Ersatzhaltestelle
„Innenhafen“ in die Max-Peters-Straße verlegt. Die Haltestellen
„Stapeltor“, „Holzhafen“ und „Hansegracht“ (Linie 934) entfallen in
beide Fahrtrichtungen.
Von 18.20 bis circa 20.15 Uhr Die
Haltestellen „Friedrich-Wilhelm-Platz“ und „Marientor“ (926, 928,
929, 933, SB10 und SB30) in Fahrtrichtung Neuenkamp, Birkenstraße,
Bruchstraße, Vluyn bzw. Geldern, werden in die Plessingstraße vor
die Einmündung Steinsche Gasse verlegt, Die Haltestellen
„Schwanentor“ und „Schifferstraße“ (Linie 933) Fahrtrichtung
Neuenkamp, werden in die Essenberger Straße zur Haltestelle
„Sperrschleuse“ verlegt. „Stapeltor“ und „Kuhtor“ (Linie 928)
entfallen.
Fahrgäste werden gebeten, die geänderten Fahrwege
zu beachten und sich auf den Wegfall der Haltestelle einzustellen
sowie gegebenenfalls zusätzliche Zeit für ihre Fahrt einzuplanen.
Sommerferienaktion: Bewegungspower trifft Brettspielspaß
Kinder, Jugendliche und Familie können am Donnerstag,
27. August, auf dem Walsumer Kometenplatz zwischen 14 und 18 Uhr
gemeinsam aktiv werden. Die Sportjugend des Stadtsportbundes, die
Bezirksbibliothek Walsum sowie die Bezirksverwaltung Walsum
verwandeln den Platz in eine riesige Spielearena.
Zahlreiche
Spiel- und Sportgeräte werden angeboten, so dass man sich bei
Hockey, einer Jonglierstation oder Badminton auspowern kann. Auch
clevere Brettspiele und Kartenspiele stehen zur Verfügung, so dass
die Teilnehmenden ihr strategisches Geschick beweisen können – hier
ist für jeden etwas dabei.
Die Veranstaltung ist kostenfrei,
eine Anmeldung ist nicht erforderlich – man kann einfach
vorbeikommen und einen großartigen Nachmittag unter freiem Himmel
genießen. Für Rückfragen steht Frau Keutel telefonisch unter 0203
283-987894 oder per E-Mail an kultur.walsum@stadt-duisburg.de zur
Verfügung.
Erster Gesundheitstag für Familien im Campus Marxloh
Gesundheitsinformationen, Mitmachangebote und
persönliche Beratung für die ganze Familie: Am Freitag, 28. August,
veranstaltet das Gesundheitsamt gemeinsam mit zahlreichen
Kooperationspartnern von 10 bis 14 Uhr erstmals einen Gesundheitstag
für Familien in den neuen Räumlichkeiten des Campus Marxloh, An der
Paulskirche 6.
„Gesundheit soll für alle Menschen erreichbar
sein – unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialer Situation. Mit
dem Gesundheitstag möchten wir Familien wohnortnah informieren,
beraten und dabei unterstützen, Angebote für ihre Gesundheit und die
ihrer Kinder kennenzulernen“, betont Linda Wagner, Dezernentin für
Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur.
Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für
Erwachsene und Kinder.
Neben Yoga- und
Entspannungsangeboten, Ernährungsberatung und allgemeinen
Gesundheitsinformationen stehen verschiedene Gesundheitschecks auf
dem Programm. Dazu gehören unter anderem ein Herz-Kreislauf-Check,
ein Blutzuckertest und ein Balance-Test. Ein weiterer Schwerpunkt
ist das Thema Impfschutz. Interessierte können sich in Fachvorträgen
informieren und vor Ort individuell beraten lassen.
Die
Frühen Hilfen stellen ihre Unterstützungsangebote für Familien mit
kleinen Kindern vor. Zudem stehen zwei Familienhebammen für Fragen
rund um Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege zur Verfügung.
Darüber hinaus informiert das Jobcenter über Präventionsgutscheine,
die den Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten erleichtern.
Die Volkshochschule (VHS) sowie Beratungsstellen zum Bildungs-
und Teilhabepaket präsentieren ihre Angebote. Bastel- und
Bewegungsaktionen für Kinder ergänzen das Programm.
Sprachmittlerinnen und Sprachmittler unterstützen Familien bei
Gesprächen und Beratungen.
Mit dem Aktionstag möchten das
Gesundheitsamt, die Frühen Hilfen, die Volkshochschule, das
Jobcenter, der Stadtsportbund, die AOK, teamw()rk für Gesundheit und
Arbeit sowie die AWO Integration Familien in Marxloh
niedrigschwellig über Gesundheitsangebote informieren, Prävention
stärken und den Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen
erleichtern. Der Gesundheitstag ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.
Spieleabend in der Rheinhauser
Bibliothek Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am
Freitag, 28. August, zum Spieleabend ein. Von 19 bis 22.30 Uhr
kommen Spieleinteressierte in den Räumlichkeiten an der Händelstraße
6 zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen und neue
Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung bietet eine
abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen
Neuanschaffungen.
Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür,
dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge
passende Angebote finden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut
sich auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und
Besucher.
Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort
oder telefonisch unter 02065 905-4235 zur Verfügung. Die
Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr
sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Fledermäuse im Biegerpark: Kostenfreie
Abendexkursion für Familien Das Projekt „Duisburger
Schrittsteine zum Klimaschutz“ lädt am Freitag, 28. August, von
20.30 bis 22.30 Uhr zu einer Fledermausexkursion in den
Erholungspark Biegerhof in Huckingen ein. Gemeinsam mit der
Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet erhalten Familien mit
Kindern spannende Einblicke in die Lebensweise, Orientierung und
Jagdtechniken der Fledermäuse.
Ziel der kostenfreien
Veranstaltung ist es, Naturerfahrungen direkt vor der eigenen
Haustür zu ermöglichen und den „Biegerpark“ als wertvollen
Lebensraum in der Stadt erlebbar zu machen. Wenn die Dämmerung
einsetzt, beginnt die aktive Zeit der Fledermäuse. Während der
Führung erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über die
faszinierenden Nachtjäger, ihre Bedeutung für das Ökosystem sowie
ihre außergewöhnliche Fähigkeit, sich mittels Echoortung zu
orientieren und Beute aufzuspüren.
Mit etwas Glück können
die Tiere auch in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden.
Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk
tragen. Für die Fledermausexkursion wird zusätzlich eine
Taschenlampe empfohlen. Treffpunkt ist der Biegerpark-Kiosk. Die
Teilnahme ist kostenfrei.
Um eine Anmeldung per E-Mail an
verena.niehuis@bswr.de wird gebeten. Die Veranstaltung ist Teil der
naturpädagogischen Exkursionsreihe des Projekts „Duisburger
Schrittsteine zum Klimaschutz“. Nach der erfolgreichen Durchführung
im vergangenen Jahr werden auch in diesem Jahr wieder mehrere
Entdeckungstouren durch den Biegerpark angeboten.
Die
Angebote richten sich insbesondere an Kinder mit Begleitpersonen und
vermitteln auf anschauliche Weise Wissen über die heimische Tier-
und Pflanzenwelt. Informationen zu weiteren Exkursionen und zum
Projekt gibt es unter
https://www.schrittsteine-duisburg.de/.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ –
Kinderfest kehrt nach mehrjähriger Pause zurück
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ – Kinderfest
kehrt nach mehrjähriger Pause zurück Das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt (MDB) lädt am Sonntag, 30. August, von 10 bis 17
Uhr in der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort zum großen
Kinderfest „Alle an Bord!“ ein. Unter neuem Namen führt das Fest die
Tradition des ehemaligen „Maritimen Kinderfests“ fort.

„Wir freuen uns, das Kinderfest rund um das Museum wieder aufleben
zu lassen. Viele Duisburger Vereine und Institutionen unterstützen
uns an diesem Tag. Gemeinsam möchten wir Familien zu einem Tag
voller Spiel, Spaß und spannender Entdeckungen einladen“, sagt
Organisatorin Susanne Schumacher vom Binnenschifffahrtsmuseum.
Im Museum und auf dem Außengelände erwartet Familien ein
abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen,
Spielen und Leckereien. Zu den Highlights gehören ein fast zehn
Meter langes Wikingerschiff mit Wikingerlager, der Besuch des
MSV-Maskottchens Ennatz und von Hugo von den zebrakids e. V. sowie
Begegnungen mit einer Piratin und Matrosen.
Auch die
Feuerwehr und die Polizei sind mit ihren Fahrzeugen vor Ort.
Außerdem beteiligen sich zahlreiche weitere Duisburger Vereine und
Institutionen und machen das Kinderfest zu einem bunten Erlebnis für
Groß und Klein. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen rund um
die Veranstaltung gibt es im Internet unter
https://www.binnenschifffahrtsmuseum.de/alle-an-bord/
Leseclub für junge Mütter: Bildung, Begegnung und
persönliche Auszeit in der Volkshochschule Duisburg Mit
dem Leseclub „Reading Moms“ schafft die Volkshochschule ab Montag,
7. September, von 16.30 bis 19.30 Uhr im Stadtteilbüro „Stark im
Norden“ am Hamborner Altmarkt 8 in Duisburg-Hamborn an fünf Terminen
einen Bildungs- und Begegnungsort speziell für junge Mütter und
junge Frauen.
Der Leseclub verbindet Literatur, persönliche
Weiterentwicklung und sozialen Austausch. In gemütlicher Atmosphäre
erhalten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich bewusst Zeit für
sich selbst zu nehmen, neue Bücher kennenzulernen und mit anderen
leseinteressierten Müttern und jungen Frauen ins Gespräch zu kommen.
Gemeinsam werden Werke aus unterschiedlichen Genres gelesen und
diskutiert.
Dabei stehen Meinungen, Gedanken und
individuelle Interpretationen im Mittelpunkt. Lesen eröffnet neue
Perspektiven, stärkt die Sprach- und Lesekompetenz und fördert den
Austausch über gesellschaftliche, kulturelle und persönliche Themen.
Gerade für junge Mütter bietet der Kurs die Möglichkeit, persönliche
Interessen weiterzuentwickeln, den eigenen Horizont zu erweitern und
neue Kontakte zu knüpfen.
Die Teilnehmerinnen sind zudem
eingeladen, ihre Ideen aktiv einzubringen und bei der Gestaltung des
Leseclubs mitzuwirken. So entsteht ein lebendiger Lernort, der
Bildung, Kreativität und Gemeinschaft miteinander verbindet. Das
Entgelt beträgt 72,50 Euro. Eine Anmeldung unter http://www.vhs-
duisburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei
Marissa Turac von der VHS telefonisch unter 0203 283-984623 oder per
E-Mail an
m.turac@stadt-duisburg.de.
Graffiti-Workshop auf
dem Kometenplatz Die Bezirksverwaltung Walsum lädt am
Mittwoch, 9. September, von 16 bis 18 Uhr auf dem Kometenplatz zu
einem kostenfreien Graffiti-Workshop ein. Unter fachkundiger
Anleitung besteht hier die Möglichkeit, ein eigenes
Graffiti-Kunstwerk auf einer Leinwand zu gestalten und umzusetzen.
Mit dem Workshop soll unter anderem die Kreativität und
künstlerische Ausdrucksfähigkeit der Teilnehmenden gefördert werden.
Zudem gibt es Wissenswertes rund um das Thema Graffiti und
zu legal freigegebenen Flächen („Hall of Fame“) in Duisburg und den
Nachbarstädten, die farbenfroh gestaltet werden können. Die
Veranstaltung richtet sich an Anfänger sowie Fortgeschrittene ab
neun Jahren und ist auf 25 Personen begrenzt.
Eine verbindliche Anmeldung ist daher erforderlich. Weitere
Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es bei
Kerstin Keutel von der Bezirksverwaltung Walsum, telefonisch
(0203/283- 987894) und per E-Mail (kultur.walsum@stadt-duisburg.de).
Kranzkunst: Im Workshop eigenen Blumenkranz binden
Aus Blumen einen Kranz zu binden, das ist eine Kunst für sich. Die
Bezirksverwaltung Hamborn lädt am 10. September zu dem Workshop
„Kranzkunst – Binde deinen eigenen Blumenkranz“ ein.
Kreative und Naturfreunde haben die Möglichkeit, unter fachkundiger
Anleitung und am Beispiel zweier Musterblumenkränze ihren eigenen
liegenden Blumenkranz zu gestalten. Mit frischen Blumen, Gräsern und
weiteren Naturmaterialien entstehen einzigartige Dekorationen für
Haus und Garten.
Erlernt werden dabei unter anderem
handwerkliche Techniken zum Kranzbinden. Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich. Alle Materialien werden bereitgestellt. Nach Ablauf
der Anmeldefrist erhalten alle Teilnehmenden weitere Informationen.
Die Plätze sind auf 15 Personen begrenzt.
Die Veranstaltung
ist kostenlos und barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung ist bis
1. September erforderlich. Wann: 10. September in der Zeit von 17
bis 21 Uhr Wo: Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Hamborn,
Duisburger Str. 213, 47166 Duisburg. Rückfragen und Anmeldung:
kultur.hamborn@stadt-duisburg.de; Telefon: 0203 / 283 987894
Neue
Veranstaltungsreihe „Naturschutz im Dialog“ startet Die
Volkshochschule Duisburg und die Untere Naturschutzbehörde der Stadt
Duisburg setzen ihre langjährige Zusammenarbeit mit einer neuen
gemeinsamen Veranstaltungsreihe fort. Unter dem Titel „Naturschutz
im Dialog“ erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger die
Möglichkeit, sich fundiert über aktuelle Themen des Naturschutzes
in Duisburg zu informieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu
kommen.
Die achtteilige Informations- und Bildungsreihe
vermittelt zwischen September und Januar 2027 in den
Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt
praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und
Zuständigkeiten der Unteren Naturschutzbehörde. Dabei stehen neben
fachlichen Informationen auch der Austausch mit der Öffentlichkeit
sowie die Sensibilisierung für den Schutz von Natur und
Landschaft im urbanen Raum im Mittelpunkt.
Die
Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, mehr über lokale
Naturschutzthemen, den Erhalt der biologischen Vielfalt und die
Bedeutung natürlicher Lebensräume für die Lebensqualität in der
Stadt zu erfahren. Gleichzeitig bietet die Reihe Raum für Fragen,
Diskussionen und den direkten Austausch mit Expertinnen und
Experten der Verwaltung.
Zum Auftakt der Reihe am Mittwoch,
9. September, steht das Thema „Naturschutzgebiete in Duisburg“ im
Fokus. Die Teilnehmenden erfahren, welche Schutzgebiete es im
Stadtgebiet gibt, welche Funktionen sie erfüllen und welche
Herausforderungen mit ihrem Erhalt verbunden sind.
Die
Veranstaltung läuft immer mittwochs von 18.30 bis 20 Uhr. Die
Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist per E-Mail an
n.huebner@stadt-duisburg.de erforderlich. Weitere Informationen
gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 oder
per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.
Sammelkarten-Tauschbörse „Karten Kiez“ im Bezirksrathaus Rheinhausen
Sammelkarten-Fans aufgepasst: Die Türen des Bezirksrathauses
Rheinhausen öffnen am Dienstag, 15. September, von 16 bis 19 Uhr am
Körnerplatz 1 für die nächste Tauschbörse „Karten Kiez“.
In
dieser Zeit darf getauscht werden, was die Sammlung so hergibt –
egal ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh!, Fußball- und andere
Sportkarten. Der Eintritt ist frei. Sammlerinnen und Sammler jeden
Alters können ohne Anmeldung teilnehmen. Zur Stärkung steht
kostenlos frisches Popcorn bereit.
Ab jetzt Tickets
für die Arlberger-Revival-Party Gleich mehrere
Generationen in Duisburg Buchholz nennen und nannten „ihren“
Stadtteil-Treffpunkt im Kindes- und Jugendalter einfach „das
Arlberger“. Jetzt wird das Jugendzentrum an der Arlberger Str. 10 62
Jahre alt, und die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt
deshalb zur „Arlberger-Revival-Party“ ein, bei der ein DJ die beste
Musik aus den letzten Jahrzenten bunt gemischt auflegt.
Besucherinnen und Besucher werde ihre Hits hören, zu denen sie schon
vor Jahren im Jugendzentrum getanzt oder gechillt haben. Vom
Kartenerlös zu zehn Euro wird der DJ bezahlt. Tickets für das Event
am 26. September - es startet um 19.30 Uhr - gibt es für alle ab 16
Jahren jetzt schon im Vorverkauf im Jugendzentrum oder benachbarten
Gemeindebüro (Tel. 0203 / 738 26 93). Infos zur Kirchengemeinde und
zum Arlberger Jugendzentrum gibt es im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.
Das Jugendzentrum
„Arlberger“ ist ein offener Ort für alle jungen Menschen ab sechs
Jahren und eine durch die Stadt Duisburg geförderte Einrichtung der
Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Es zeichnet sich durch die
gemeindliche und auch offene Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und
Familien aus. Die Jugendfreizeitstätte Arlberger wurde 1964 eröffnet
und bis 1983 ehrenamtlich geführt. 1984 stellte die damalige
Gemeinde Buchholz eine hauptamtliche Leitung, erst für halbe Tage
und nach zwei Jahren für ganze Tage ein.
Mit der
hauptamtlichen Leitung wurde dieses Haus offiziell zum evangelischen
Jugendzentrum „Arlberger“ - mit Bastelraum, Kicker-Raum, den
Tobe-Raum, Disco und einem großen Garten. Hier können Kinder und
Jugendliche chillen, spielen, Musik hören, lesen, kreativ sein,
Tischtennis oder Billard spielen, zocken, kochen, backen und vieles
mehr. Wasser gibt es jederzeit kostenlos.
Gutes Essen und gute Gemeinschaft Evangelische
Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich
startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine
Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt
seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur
an einem Sonntag - meist dem letzten - im Monat zur gemeinsamen
Mahlzeit nach dem Gottesdienst in das Gemeindezentrum an der
Emilstraße 27 ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen.
Beim nächsten Mittagstisch, am 30. August kommen um 12 Uhr
Nudelauflauf sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit
Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der
Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen
alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und
um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und
unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele
guttun.
Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei
Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle
Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die
voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt.
Den
gemeindlichen Mittagstisch gibt es seit November 2022 - seitdem
haben die Ehrenamtlichen, die den Mittagstisch wuppen, mehr als
3.000 Portionen Essen und Dessert gezaubert und verteilt.
"Die sehr lieb gewonnenen Teilnehmer sind Menschen aus
unterschiedlichen Stadtteilen, vornehmlich aus dem Duisburger
Norden" sagt Pfarrer i.R. Hans-Bernd Preuß, einer der Ehrenamtlichen
aus der Gemeinde und ergänzt: "Die Nachfrage an unserem Mittagstisch
wird immer größer, die letzten Male hatten wir oft ca. 100 Menschen
zum Essen da."

Foto: www.obermeiderich.de

Ausgaben für Sozialhilfe im Jahr 2025 um 6,1 % gestiegen
Steigender Anteil der Hilfe zur Pflege an den Gesamtausgaben
Im Jahr 2025 haben die Sozialhilfeträger in Deutschland
21,5 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem
Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) ausgegeben. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Ausgaben
damit gegenüber dem Vorjahr um 6,1 %.
Anteil der Ausgaben
für Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sinkt bei
insgesamt steigenden Ausgaben Der Großteil der Ausgaben für
Sozialhilfeleistungen ging mit 54,9 % wie in den Vorjahren auf die
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zurück: Auf diese
Leistungen, die vollständig aus Erstattungsmitteln des Bundes an die
Länder finanziert werden, entfielen im Jahr 2025 nach Angaben des
Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 11,8 Milliarden Euro.
Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Ausgaben für die
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zwar um 2,9 %, ihr
Anteil an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe ging jedoch im dritten
Jahr in Folge zurück (2022: 59,0 %). Niedriger fiel der Anstieg
gegenüber dem Vorjahr zuletzt im Jahr 2016 aus (+2,5 % gegenüber
2015).
Zum 1. Januar 2025 blieben die Regelsätze der
Sozialhilfe für den monatlichen Lebensunterhalt erstmals seit
Inkrafttreten des Regelbedarfs-Ermittlungsgesetzes zum
1. Januar 2011 unverändert. In den Vorjahren 2023 und 2024 hatte es
im Rahmen der jährlichen Fortschreibung der Regelbedarfe jeweils
starke Erhöhungen der Regelsätze gegeben.
Entsprechend
stiegen die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei
Erwerbsminderung in diesen beiden Jahren stark an. Anteil der
Ausgaben für Hilfe zur Pflege zum dritten Mal gestiegen Die
Nettoausgaben für Hilfe zur Pflege stiegen um 13,3 % auf
6 Milliarden Euro. Damit stieg der Anteil der Ausgaben für die Hilfe
zur Pflege an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe im dritten Jahr in
Folge an und beträgt im Jahr 2025 somit 27,8 %.
Im Jahr 2022
hatte der Anteil noch 23,6 % betragen. Für die Hilfe zum
Lebensunterhalt wurden 1,7 Milliarden Euro ausgegeben, das waren
4,4 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil an den Gesamtausgaben der
Sozialhilfe ging auch bei der Hilfe zum Lebensunterhalt zum dritten
Mal in Folge zurück, auf 8,0 % im Jahr 2025 (2022: 8,5 %.
In
die Hilfen zur Gesundheit, die Hilfe zur Überwindung besonderer
sozialer Schwierigkeiten sowie die Hilfe in anderen Lebenslagen
flossen zusammen 2 Milliarden Euro und damit 6,7 % mehr als im
Jahr 2024.
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