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Gemeinsam gegen Brände: Neue KI-Technologie auf dem Weg
Duisburg, 19. August 2026 – Das Zentrum für angewandte
Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) und das Duisburger
Entsorgungsunternehmen Blumenroth GmbH arbeiten gemeinsam an einem
KI‑gestützten System, das Batterien und Akkus im Abfall frühzeitig
identifizieren soll.
Ziel ist es, Brandrisiken in
Recyclingbetrieben deutlich zu reduzieren und die Sicherheit der
Anlagen nachhaltig zu erhöhen. Der jüngste Brand im Recyclingbetrieb
Blumenroth bestätigt die Dringlichkeit unseres Entwicklungsprojekts
und zeigt erneut eindrücklich, wie herausfordernd der Umgang mit
falsch entsorgten Batterien ist. Falsch behandelte
Lithium‑Ionen‑Akkus können sich unbemerkt entzünden und erhebliche
Schäden verursachen.

(C) ZaKI.D / Blumenroth
Genau hier setzt das gemeinsame
Projekt an: Die KI kann Batterien bereits beim Eingang des Materials
erkennen und so potenzielle Gefahrenquellen sichtbar machen, bevor
sie zu einem Risiko werden.
Warum Batterien
im Abfall gefährlich sind Lithium‑Ionen‑Batterien sind in vielen
Alltagsgeräten verbaut: von Smartphones und Werkzeugen über E‑Bikes
bis hin zu Einweg-E-Zigaretten (Vapes). Gerade Vapes stellen
aufgrund ihrer zunehmenden Verbreitung eine wachsende Gefahr für
Recyclingbetriebe dar, da sie häufig unerkannt im Restmüll landen.
Werden sie unsachgemäß entsorgt, können sie sich durch
Druck, Beschädigung oder Kontakt mit leitfähigen Materialien
entzünden. Die Folge ist ein sogenannter Thermal Runaway, ein
chemischer Prozess, der explosionsartige Hitzeentwicklung auslöst.
Brände in Recyclinganlagen sind daher nicht nur gefährlich,
sondern auch schwer zu bekämpfen. Sie verursachen hohe Sachschäden
und gefährden Mitarbeitende sowie die Umwelt. Das Projekt von ZaKI.D
und Blumenroth zielt darauf ab, diese Risiken durch den Einsatz von
Künstlicher Intelligenz deutlich zu verringern.
Projektziel
und Vorgehen Die gemeinsame Initiative „Abfallsortierung und
Recycling“ verfolgt das Ziel, ein KI‑basiertes Erkennungssystem zu
entwickeln, das Batterien im Abfallstrom automatisch identifiziert.
Die Technologie soll in bestehende Sortierprozesse integriert werden
und dort als Frühwarnsystem dienen.
Die Grundlage für das
Vorhaben wurde bereits in einer ZaKI.D-Machbarkeitsstudie
geschaffen. Dabei konnte gezeigt werden, dass KI-basierte
Bildverarbeitung Batterien und Akkus in Abfallströmen zuverlässig
erkennen kann. Die aktuellen Vorfälle sowohl bei Blumenroth als auch
auf der sogenannten „Schrottinsel“ verdeutlichen den dringenden
Handlungsbedarf.
Ziel der laufenden Gespräche zwischen
ZaKI.D, Blumenroth und der Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI)
ist es nun, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie in ein
praxistaugliches System zu überführen und den Einsatz im
industriellen Maßstab vorzubereiten.
Über die Blumenroth GmbH
Die Blumenroth GmbH ist ein etabliertes Duisburger Entsorgungs- und
Recyclingunternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung in der
Abfallwirtschaft. Das Unternehmen steht für zuverlässige
Dienstleistungen, moderne Anlagen und einen klaren Fokus auf
Sicherheit und Nachhaltigkeit. Blumenroth setzt sich aktiv dafür
ein, innovative Technologien in bestehende Prozesse zu integrieren,
um die Qualität und Sicherheit der Recyclingabläufe kontinuierlich
zu verbessern.
Die Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI)
ist die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft der Stadt Duisburg. Sie
unterstützt Unternehmen, Investoren und Start-ups bei Ansiedlung,
Wachstum und Innovation und fördert die wirtschaftliche Entwicklung
des Standorts Duisburg. Gemeinsam mit der Stadt Duisburg arbeitet
die DBI daran, die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken,
Innovationen voranzutreiben und zukunftsorientierte Projekte zu
begleiten. Als zentrale Ansprechpartnerin für Wirtschaftsförderung
vernetzt sie Unternehmen, Wissenschaft und öffentliche Akteure, um
nachhaltiges Wachstum und neue Wertschöpfung in Duisburg zu
ermöglichen.
Über ZaKI.D Das Zentrum für angewandte
Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) ist ein wegweisendes
Projekt der Stadt Duisburg. Es erhielt als erstes Projekt im
5-StandorteProgramm eine Förderung über ca. 18 Millionen Euro vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie dem Ministerium
für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes
Nordrhein-Westfalen (MWIKE).
Das Projekt konzentriert sich
darauf, Künstliche Intelligenz (KI) auf sehr kleinen Geräten wie
Sensoren einzusetzen. Dadurch können Datenschutzprobleme vermieden,
wertvolle Ressourcen geschont und neue Services direkt in Geräten
oder Maschinen angeboten werden. Ziel ist es, kleinen und mittleren
Unternehmen in der Region zu helfen, KI in ihre Betriebe und
Produkte einzubinden.
Das Fraunhofer-Institut für
Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS, die Universität
Duisburg-Essen und die KROHNE Messtechnik GmbH arbeiten gemeinsam an
dem Projekt. Die Stadt Duisburg ist assoziierte Partnerin.
Campus Marxloh: Vielfältiges Bildungs-, Begegnungs- und
Sportangebot Lernen, bewegen und Menschen treffen: Mit dem
neuen Campus Marxloh an der Straße „An der Paulskirche 6“ ist ein
Ort entstanden, der Bildung, Begegnung und gemeinschaftliches
Engagement miteinander verbindet. Nach der offiziellen Eröffnung im
Juli 2026 steht die neue Einrichtung Trägern, Initiativen und
Bürgerinnen und Bürgern als moderner Bildungs- und Begegnungsort zur
Verfügung.
Die Volkshochschule Duisburg bereichert den
Campus mit einem vielseitigen Bildungs- und Sportangebot. Das
Programm richtet sich an Menschen mit unterschiedlichen Interessen
und Lebenssituationen. Dabei verbindet die VHS Duisburg klassische
Weiterbildung mit gesundheitsfördernden Bewegungsangeboten und
schafft gleichzeitig Räume für Austausch und soziale Kontakte.
Interessierte können unter anderem an Qigong-, Zumba-, Näh- oder
Deutschkursen teilnehmen. Darüber hinaus werden ein Integrationskurs
sowie erstmals ein Berufssprachkurs auf B2-Niveau angeboten. Damit
leistet die VHS einen wichtigen Beitrag zur sprachlichen Bildung,
beruflichen Qualifizierung und gesellschaftlichen Teilhabe.
Auch der Sport- und Gesundheitsbereich ist am Campus Marxloh
vertreten: Beim Qigong stehen Entspannung, Beweglichkeit und ein
achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper im Mittelpunkt. Zumba
verbindet Bewegung, Musik und Gemeinschaft zu einem motivierenden
Trainingserlebnis.
Die Kurse fördern nicht nur die
körperliche Fitness, sondern schaffen zugleich Gelegenheiten, neue
Menschen kennenzulernen und aktiv am gesellschaftlichen Leben
teilzuhaben. Kreative Begegnungen ermöglicht der Kurs „Stoffkörbchen
nähen“. Hier lernen Teilnehmende handwerkliche Techniken, können
eigene Ideen umsetzen und kleine selbstgemachte Geschenke für
Familie und Freunde gestalten.
Gleichzeitig bietet der Kurs
Raum für Austausch, gemeinsame Erlebnisse und das Knüpfen neuer
Kontakte. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, per
E-Mail an b.callea@stadt-duisburg.de. Weitere Informationen gibt es
bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 sowie per
E-Mail an
m.turac@stadt-duisburg.de.
VHS-Radtour zu Urban Gardening und offenen Gärten in Duisburg
Wie können Gärten die Lebensqualität in der Stadt verbessern? Welche
Möglichkeiten bietet Urban Gardening für nachhaltiges und
gemeinschaftliches Handeln? Antworten auf diese und viele weitere
Fragen vermittelt eine besondere Fahrradtour der Volkshochschule
Duisburg in Kooperation mit dem ADFC Duisburg und dem
IGA-2027-Projektbüro.
Anlässlich des Tags der offenen Gärten
am Samstag, 12. September, präsentiert sich Duisburg von 11 bis 16
Uhr als vielfältige Gartenlandschaft für interessierte Besucherinnen
und Besucher. Bürgerinnen und Bürger gewähren Einblicke in ihre
privaten Gärten und laden dazu ein, Ideen auszutauschen, Anregungen
mitzunehmen und die Vielfalt urbaner Gartenkultur kennenzulernen.
In allen sieben Duisburger Stadtbezirken wird zudem jeweils
ein Garten durch ein Kunstangebot bereichert. Die von Herbert
Fürmann geleitete Radtour führt zu ausgewählten Gärten sowie
verschiedenen Urban-Gardening-Projekten. Im Mittelpunkt steht dabei
das Lernen vor Ort: An den einzelnen Stationen informieren die
Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer über ihre Konzepte,
Anbaumethoden und Erfahrungen.
Die Teilnehmenden erhalten so
praxisnahe Einblicke in Themen wie nachhaltige Stadtentwicklung,
ökologische Gartengestaltung, Artenvielfalt und bürgerschaftliches
Engagement. Die Tour hat eine Länge von rund 30 Kilometern und
dauert etwa sechseinhalb Stunden. Auf Wunsch ist zum Abschluss eine
gemeinsame Einkehr vorgesehen.
Teilnehmende zahlen zehn
Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an n.huebner@stadt-duisburg.de ist
erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei Marissa Turac,
telefonisch unter 0203 283-984623 oder per E-Mail an
m.turac@stadt-duisburg.de.
Niederrhein in Zahlen: IHK veröffentlicht Daten aus der Region
Sechs Jahre Stagnation haben ihre Spuren hinterlassen –mehr
Insolvenzen, weniger Produktion, kaum Investitionen. Die Publikation
„Niederrhein in Zahlen“ der Niederrheinischen IHK bündelt
Wirtschaftsdaten aus der Region.

Alarmierend sind die hohen Unternehmensinsolvenzen. Seit 2021 ist
ihre Zahl am Niederrhein um 45 Prozent gestiegen. Die Betriebe
bewerten ihre Geschäftslage schlechter als in den Vorjahren. Hohe
Energiepreise, Bürokratie und wirtschaftspolitische Unsicherheit
machen ihnen zu schaffen. Positiv ist, dass viel gegründet wird. Es
gab 2025 über drei Prozent mehr Unternehmens-Gründungen als im
Vorjahr.

Industrie spürt die Krise besonders Die Industrie ist ein
zentraler Wirtschaftszweig der Region. In Duisburg sank die
industrielle Wertschöpfung seit 2024 um zwölf Prozent. Das spürt der
gesamte Standort. Wenn die Industrie weniger produziert und
investiert, trifft das auch Zulieferer und Dienstleister.

Neue Auszubildende für die Binnenschifffahrt Extremwetter und die
weltpolitische Lage wirken sich schnell auf die Häfen aus. Die
Region ist eng mit internationalen Warenströmen verbunden. Der
Schiffsumschlag ist von 2024 auf 2025 um mehr als sechs Prozent
gesunken. Wie wichtig Wasserstraßen für unsere Wirtschaft sind, ist
beim Fachkräfte-Nachwuchs angekommen: Der Beruf des Binnenschiffers
ist beliebter geworden. Die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse ist
von 19 im Jahr 2024 auf 29 im Jahr 2025 gestiegen.

Umfassender Blick auf den Niederrhein Neben Wirtschaft und
Industrie wirft die Publikation einen Blick auf den Tourismus, den
Einzelhandel, Ausbildungsverhältnisse und die Gesundheitswirtschaft.
Grafiken, Karten und Kennzahlen geben einen kompakten Überblick und
ihre Entwicklung. Die vollständige Ausgabe ist unter
ihk.de/niederrhein/niz abrufbar.




Umfassender Blick auf den Niederrhein
Neben Wirtschaft und Industrie wirft die Publikation einen Blick auf
den Tourismus, den Einzelhandel, Ausbildungsverhältnisse und die
Gesundheitswirtschaft. Grafiken, Karten und Kennzahlen geben einen
kompakten Überblick und ihre Entwicklung. Die vollständige Ausgabe
ist unter
ihk.de/niederrhein/niz
abrufbar.
Stadtranderholung: Fußballturnier im Stadtpark Meiderich
Während der Stadtranderholung findet am Montag, 24. August, ein
besonderes Fußballturnier im Stadtpark Meiderich statt. Rund 300
Kinder und Jugendliche von vier Standorten sowie 40 Betreuerinnen
und Betreuer werden erwartet.
Sie haben sich bereits im
Vorfeld in standortinternen Turnieren gegen ihre Mitbewerber
durchgesetzt und vertreten nun ihre jeweiligen Einrichtungen als
Siegermannschaften bei diesem Fußballturnier. Das Turnier beginnt um
10 Uhr. Nach einer gemeinsamen Mittagspause ist die Siegerehrung
gegen 14.45 Uhr vorgesehen.
Targobank Run: Vorrang für Läuferinnen und Läufer wirkt sich
auf Fahrplan der DVG aus Am Mittwoch, 26. August, steht
die Duisburger Innenstadt wieder im Zeichen des Targobank Runs. Um
den Teilnehmenden einen sicheren Laufweg zu gewährleisten, sind am
Veranstaltungstag zwischen 16 und 24 Uhr zeitweise Umleitungen und
Sperrungen innerstädtischer Durchgangsstraßen notwendig. Da die
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) auch von diesen Maßnahmen
betroffen ist, kommt es zu verkehrsbedingten Einschränkungen und zu
Haltestellenverlegungen.
Betroffene Linien: 923, 926,
928, 929, 931, 933, 937, 947, SB10 und SB30 Haltestellen: Ab
16 Uhr bis 24 Uhr Die Haltestellen „Stadttheater“ und
„Schäferturm“ der Linien 931, 937 und 947 entfallen in beide
Fahrtrichtungen.
Von 18.20 bis circa 19.45 Uhr Die
Haltestelle „Innenhafen“ (Linie 934) wird zur Ersatzhaltestelle
„Innenhafen“ in die Max-Peters-Straße verlegt. Die Haltestellen
„Stapeltor“, „Holzhafen“ und „Hansegracht“ (Linie 934) entfallen in
beide Fahrtrichtungen.
Von 18.20 bis circa 20.15 Uhr Die
Haltestellen „Friedrich-Wilhelm-Platz“ und „Marientor“ (926, 928,
929, 933, SB10 und SB30) in Fahrtrichtung Neuenkamp, Birkenstraße,
Bruchstraße, Vluyn bzw. Geldern, werden in die Plessingstraße vor
die Einmündung Steinsche Gasse verlegt, Die Haltestellen
„Schwanentor“ und „Schifferstraße“ (Linie 933) Fahrtrichtung
Neuenkamp, werden in die Essenberger Straße zur Haltestelle
„Sperrschleuse“ verlegt. „Stapeltor“ und „Kuhtor“ (Linie 928)
entfallen.
Fahrgäste werden gebeten, die geänderten Fahrwege
zu beachten und sich auf den Wegfall der Haltestelle einzustellen
sowie gegebenenfalls zusätzliche Zeit für ihre Fahrt einzuplanen.
Sommerferienaktion: Bewegungspower trifft Brettspielspaß
Kinder, Jugendliche und Familie können am Donnerstag,
27. August, auf dem Walsumer Kometenplatz zwischen 14 und 18 Uhr
gemeinsam aktiv werden. Die Sportjugend des Stadtsportbundes, die
Bezirksbibliothek Walsum sowie die Bezirksverwaltung Walsum
verwandeln den Platz in eine riesige Spielearena.
Zahlreiche
Spiel- und Sportgeräte werden angeboten, so dass man sich bei
Hockey, einer Jonglierstation oder Badminton auspowern kann. Auch
clevere Brettspiele und Kartenspiele stehen zur Verfügung, so dass
die Teilnehmenden ihr strategisches Geschick beweisen können – hier
ist für jeden etwas dabei.
Die Veranstaltung ist kostenfrei,
eine Anmeldung ist nicht erforderlich – man kann einfach
vorbeikommen und einen großartigen Nachmittag unter freiem Himmel
genießen. Für Rückfragen steht Frau Keutel telefonisch unter 0203
283-987894 oder per E-Mail an kultur.walsum@stadt-duisburg.de zur
Verfügung.
Erster Gesundheitstag für Familien im Campus Marxloh
Gesundheitsinformationen, Mitmachangebote und
persönliche Beratung für die ganze Familie: Am Freitag, 28. August,
veranstaltet das Gesundheitsamt gemeinsam mit zahlreichen
Kooperationspartnern von 10 bis 14 Uhr erstmals einen Gesundheitstag
für Familien in den neuen Räumlichkeiten des Campus Marxloh, An der
Paulskirche 6.
„Gesundheit soll für alle Menschen erreichbar
sein – unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialer Situation. Mit
dem Gesundheitstag möchten wir Familien wohnortnah informieren,
beraten und dabei unterstützen, Angebote für ihre Gesundheit und die
ihrer Kinder kennenzulernen“, betont Linda Wagner, Dezernentin für
Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur.
Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für
Erwachsene und Kinder.
Neben Yoga- und
Entspannungsangeboten, Ernährungsberatung und allgemeinen
Gesundheitsinformationen stehen verschiedene Gesundheitschecks auf
dem Programm. Dazu gehören unter anderem ein Herz-Kreislauf-Check,
ein Blutzuckertest und ein Balance-Test. Ein weiterer Schwerpunkt
ist das Thema Impfschutz. Interessierte können sich in Fachvorträgen
informieren und vor Ort individuell beraten lassen.
Die
Frühen Hilfen stellen ihre Unterstützungsangebote für Familien mit
kleinen Kindern vor. Zudem stehen zwei Familienhebammen für Fragen
rund um Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege zur Verfügung.
Darüber hinaus informiert das Jobcenter über Präventionsgutscheine,
die den Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten erleichtern.
Die Volkshochschule (VHS) sowie Beratungsstellen zum Bildungs-
und Teilhabepaket präsentieren ihre Angebote. Bastel- und
Bewegungsaktionen für Kinder ergänzen das Programm.
Sprachmittlerinnen und Sprachmittler unterstützen Familien bei
Gesprächen und Beratungen.
Mit dem Aktionstag möchten das
Gesundheitsamt, die Frühen Hilfen, die Volkshochschule, das
Jobcenter, der Stadtsportbund, die AOK, teamw()rk für Gesundheit und
Arbeit sowie die AWO Integration Familien in Marxloh
niedrigschwellig über Gesundheitsangebote informieren, Prävention
stärken und den Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen
erleichtern. Der Gesundheitstag ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.
Spieleabend in der Rheinhauser
Bibliothek Die Bezirksbibliothek Rheinhausen lädt am
Freitag, 28. August, zum Spieleabend ein. Von 19 bis 22.30 Uhr
kommen Spieleinteressierte in den Räumlichkeiten an der Händelstraße
6 zusammen, um gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu spielen und neue
Titel kennenzulernen. Die Spielesammlung bietet eine
abwechslungsreiche Auswahl aus bekannten Klassikern und aktuellen
Neuanschaffungen.
Unterschiedliche Spielarten sorgen dafür,
dass sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge
passende Angebote finden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Das Team der Bezirksbibliothek Rheinhausen freut
sich auf einen lebendigen Abend und zahlreiche Besucherinnen und
Besucher.
Für Fragen steht das Team der Bibliothek vor Ort
oder telefonisch unter 02065 905-4235 zur Verfügung. Die
Bezirksbibliothek ist dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr
sowie von 14 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Fledermäuse im Biegerpark: Kostenfreie
Abendexkursion für Familien Das Projekt „Duisburger
Schrittsteine zum Klimaschutz“ lädt am Freitag, 28. August, von
20.30 bis 22.30 Uhr zu einer Fledermausexkursion in den
Erholungspark Biegerhof in Huckingen ein. Gemeinsam mit der
Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet erhalten Familien mit
Kindern spannende Einblicke in die Lebensweise, Orientierung und
Jagdtechniken der Fledermäuse.
Ziel der kostenfreien
Veranstaltung ist es, Naturerfahrungen direkt vor der eigenen
Haustür zu ermöglichen und den „Biegerpark“ als wertvollen
Lebensraum in der Stadt erlebbar zu machen. Wenn die Dämmerung
einsetzt, beginnt die aktive Zeit der Fledermäuse. Während der
Führung erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über die
faszinierenden Nachtjäger, ihre Bedeutung für das Ökosystem sowie
ihre außergewöhnliche Fähigkeit, sich mittels Echoortung zu
orientieren und Beute aufzuspüren.
Mit etwas Glück können
die Tiere auch in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden.
Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk
tragen. Für die Fledermausexkursion wird zusätzlich eine
Taschenlampe empfohlen. Treffpunkt ist der Biegerpark-Kiosk. Die
Teilnahme ist kostenfrei.
Um eine Anmeldung per E-Mail an
verena.niehuis@bswr.de wird gebeten. Die Veranstaltung ist Teil der
naturpädagogischen Exkursionsreihe des Projekts „Duisburger
Schrittsteine zum Klimaschutz“. Nach der erfolgreichen Durchführung
im vergangenen Jahr werden auch in diesem Jahr wieder mehrere
Entdeckungstouren durch den Biegerpark angeboten.
Die
Angebote richten sich insbesondere an Kinder mit Begleitpersonen und
vermitteln auf anschauliche Weise Wissen über die heimische Tier-
und Pflanzenwelt. Informationen zu weiteren Exkursionen und zum
Projekt gibt es unter
https://www.schrittsteine-duisburg.de/.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ –
Kinderfest kehrt nach mehrjähriger Pause zurück
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Alle an Bord!“ – Kinderfest
kehrt nach mehrjähriger Pause zurück Das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt (MDB) lädt am Sonntag, 30. August, von 10 bis 17
Uhr in der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort zum großen
Kinderfest „Alle an Bord!“ ein. Unter neuem Namen führt das Fest die
Tradition des ehemaligen „Maritimen Kinderfests“ fort.

„Wir freuen uns, das Kinderfest rund um das Museum wieder aufleben
zu lassen. Viele Duisburger Vereine und Institutionen unterstützen
uns an diesem Tag. Gemeinsam möchten wir Familien zu einem Tag
voller Spiel, Spaß und spannender Entdeckungen einladen“, sagt
Organisatorin Susanne Schumacher vom Binnenschifffahrtsmuseum.
Im Museum und auf dem Außengelände erwartet Familien ein
abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen,
Spielen und Leckereien. Zu den Highlights gehören ein fast zehn
Meter langes Wikingerschiff mit Wikingerlager, der Besuch des
MSV-Maskottchens Ennatz und von Hugo von den zebrakids e. V. sowie
Begegnungen mit einer Piratin und Matrosen.
Auch die
Feuerwehr und die Polizei sind mit ihren Fahrzeugen vor Ort.
Außerdem beteiligen sich zahlreiche weitere Duisburger Vereine und
Institutionen und machen das Kinderfest zu einem bunten Erlebnis für
Groß und Klein. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen rund um
die Veranstaltung gibt es im Internet unter
https://www.binnenschifffahrtsmuseum.de/alle-an-bord/
Leseclub für junge Mütter: Bildung, Begegnung und
persönliche Auszeit in der Volkshochschule Duisburg Mit
dem Leseclub „Reading Moms“ schafft die Volkshochschule ab Montag,
7. September, von 16.30 bis 19.30 Uhr im Stadtteilbüro „Stark im
Norden“ am Hamborner Altmarkt 8 in Duisburg-Hamborn an fünf Terminen
einen Bildungs- und Begegnungsort speziell für junge Mütter und
junge Frauen.
Der Leseclub verbindet Literatur, persönliche
Weiterentwicklung und sozialen Austausch. In gemütlicher Atmosphäre
erhalten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich bewusst Zeit für
sich selbst zu nehmen, neue Bücher kennenzulernen und mit anderen
leseinteressierten Müttern und jungen Frauen ins Gespräch zu kommen.
Gemeinsam werden Werke aus unterschiedlichen Genres gelesen und
diskutiert.
Dabei stehen Meinungen, Gedanken und
individuelle Interpretationen im Mittelpunkt. Lesen eröffnet neue
Perspektiven, stärkt die Sprach- und Lesekompetenz und fördert den
Austausch über gesellschaftliche, kulturelle und persönliche Themen.
Gerade für junge Mütter bietet der Kurs die Möglichkeit, persönliche
Interessen weiterzuentwickeln, den eigenen Horizont zu erweitern und
neue Kontakte zu knüpfen.
Die Teilnehmerinnen sind zudem
eingeladen, ihre Ideen aktiv einzubringen und bei der Gestaltung des
Leseclubs mitzuwirken. So entsteht ein lebendiger Lernort, der
Bildung, Kreativität und Gemeinschaft miteinander verbindet. Das
Entgelt beträgt 72,50 Euro. Eine Anmeldung unter http://www.vhs-
duisburg.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es bei
Marissa Turac von der VHS telefonisch unter 0203 283-984623 oder per
E-Mail an
m.turac@stadt-duisburg.de.
Graffiti-Workshop auf
dem Kometenplatz Die Bezirksverwaltung Walsum lädt am
Mittwoch, 9. September, von 16 bis 18 Uhr auf dem Kometenplatz zu
einem kostenfreien Graffiti-Workshop ein. Unter fachkundiger
Anleitung besteht hier die Möglichkeit, ein eigenes
Graffiti-Kunstwerk auf einer Leinwand zu gestalten und umzusetzen.
Mit dem Workshop soll unter anderem die Kreativität und
künstlerische Ausdrucksfähigkeit der Teilnehmenden gefördert werden.
Zudem gibt es Wissenswertes rund um das Thema Graffiti und
zu legal freigegebenen Flächen („Hall of Fame“) in Duisburg und den
Nachbarstädten, die farbenfroh gestaltet werden können. Die
Veranstaltung richtet sich an Anfänger sowie Fortgeschrittene ab
neun Jahren und ist auf 25 Personen begrenzt.
Eine verbindliche Anmeldung ist daher erforderlich. Weitere
Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es bei
Kerstin Keutel von der Bezirksverwaltung Walsum, telefonisch
(0203/283- 987894) und per E-Mail (kultur.walsum@stadt-duisburg.de).
Kranzkunst: Im Workshop eigenen Blumenkranz binden
Aus Blumen einen Kranz zu binden, das ist eine Kunst für sich. Die
Bezirksverwaltung Hamborn lädt am 10. September zu dem Workshop
„Kranzkunst – Binde deinen eigenen Blumenkranz“ ein.
Kreative und Naturfreunde haben die Möglichkeit, unter fachkundiger
Anleitung und am Beispiel zweier Musterblumenkränze ihren eigenen
liegenden Blumenkranz zu gestalten. Mit frischen Blumen, Gräsern und
weiteren Naturmaterialien entstehen einzigartige Dekorationen für
Haus und Garten.
Erlernt werden dabei unter anderem
handwerkliche Techniken zum Kranzbinden. Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich. Alle Materialien werden bereitgestellt. Nach Ablauf
der Anmeldefrist erhalten alle Teilnehmenden weitere Informationen.
Die Plätze sind auf 15 Personen begrenzt.
Die Veranstaltung
ist kostenlos und barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung ist bis
1. September erforderlich. Wann: 10. September in der Zeit von 17
bis 21 Uhr Wo: Sitzungssaal der Bezirksverwaltung Hamborn,
Duisburger Str. 213, 47166 Duisburg. Rückfragen und Anmeldung:
kultur.hamborn@stadt-duisburg.de; Telefon: 0203 / 283 987894
Neue
Veranstaltungsreihe „Naturschutz im Dialog“ startet Die
Volkshochschule Duisburg und die Untere Naturschutzbehörde der Stadt
Duisburg setzen ihre langjährige Zusammenarbeit mit einer neuen
gemeinsamen Veranstaltungsreihe fort. Unter dem Titel „Naturschutz
im Dialog“ erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger die
Möglichkeit, sich fundiert über aktuelle Themen des Naturschutzes
in Duisburg zu informieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu
kommen.
Die achtteilige Informations- und Bildungsreihe
vermittelt zwischen September und Januar 2027 in den
Räumlichkeiten an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt
praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und
Zuständigkeiten der Unteren Naturschutzbehörde. Dabei stehen neben
fachlichen Informationen auch der Austausch mit der Öffentlichkeit
sowie die Sensibilisierung für den Schutz von Natur und
Landschaft im urbanen Raum im Mittelpunkt.
Die
Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, mehr über lokale
Naturschutzthemen, den Erhalt der biologischen Vielfalt und die
Bedeutung natürlicher Lebensräume für die Lebensqualität in der
Stadt zu erfahren. Gleichzeitig bietet die Reihe Raum für Fragen,
Diskussionen und den direkten Austausch mit Expertinnen und
Experten der Verwaltung.
Zum Auftakt der Reihe am Mittwoch,
9. September, steht das Thema „Naturschutzgebiete in Duisburg“ im
Fokus. Die Teilnehmenden erfahren, welche Schutzgebiete es im
Stadtgebiet gibt, welche Funktionen sie erfüllen und welche
Herausforderungen mit ihrem Erhalt verbunden sind.
Die
Veranstaltung läuft immer mittwochs von 18.30 bis 20 Uhr. Die
Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist per E-Mail an
n.huebner@stadt-duisburg.de erforderlich. Weitere Informationen
gibt es bei Marissa Turac, telefonisch unter 0203 283-984623 oder
per E-Mail an m.turac@stadt-duisburg.de.
Sammelkarten-Tauschbörse „Karten Kiez“ im Bezirksrathaus Rheinhausen
Sammelkarten-Fans aufgepasst: Die Türen des Bezirksrathauses
Rheinhausen öffnen am Dienstag, 15. September, von 16 bis 19 Uhr am
Körnerplatz 1 für die nächste Tauschbörse „Karten Kiez“.
In
dieser Zeit darf getauscht werden, was die Sammlung so hergibt –
egal ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh!, Fußball- und andere
Sportkarten. Der Eintritt ist frei. Sammlerinnen und Sammler jeden
Alters können ohne Anmeldung teilnehmen. Zur Stärkung steht
kostenlos frisches Popcorn bereit.
Ab jetzt Tickets
für die Arlberger-Revival-Party Gleich mehrere
Generationen in Duisburg Buchholz nennen und nannten „ihren“
Stadtteil-Treffpunkt im Kindes- und Jugendalter einfach „das
Arlberger“. Jetzt wird das Jugendzentrum an der Arlberger Str. 10 62
Jahre alt, und die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt
deshalb zur „Arlberger-Revival-Party“ ein, bei der ein DJ die beste
Musik aus den letzten Jahrzenten bunt gemischt auflegt.
Besucherinnen und Besucher werde ihre Hits hören, zu denen sie schon
vor Jahren im Jugendzentrum getanzt oder gechillt haben. Vom
Kartenerlös zu zehn Euro wird der DJ bezahlt. Tickets für das Event
am 26. September - es startet um 19.30 Uhr - gibt es für alle ab 16
Jahren jetzt schon im Vorverkauf im Jugendzentrum oder benachbarten
Gemeindebüro (Tel. 0203 / 738 26 93). Infos zur Kirchengemeinde und
zum Arlberger Jugendzentrum gibt es im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.
Das Jugendzentrum
„Arlberger“ ist ein offener Ort für alle jungen Menschen ab sechs
Jahren und eine durch die Stadt Duisburg geförderte Einrichtung der
Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Es zeichnet sich durch die
gemeindliche und auch offene Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und
Familien aus. Die Jugendfreizeitstätte Arlberger wurde 1964 eröffnet
und bis 1983 ehrenamtlich geführt. 1984 stellte die damalige
Gemeinde Buchholz eine hauptamtliche Leitung, erst für halbe Tage
und nach zwei Jahren für ganze Tage ein.
Mit der
hauptamtlichen Leitung wurde dieses Haus offiziell zum evangelischen
Jugendzentrum „Arlberger“ - mit Bastelraum, Kicker-Raum, den
Tobe-Raum, Disco und einem großen Garten. Hier können Kinder und
Jugendliche chillen, spielen, Musik hören, lesen, kreativ sein,
Tischtennis oder Billard spielen, zocken, kochen, backen und vieles
mehr. Wasser gibt es jederzeit kostenlos.
Gutes Essen und gute Gemeinschaft Evangelische
Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich
startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine
Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt
seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur
an einem Sonntag - meist dem letzten - im Monat zur gemeinsamen
Mahlzeit nach dem Gottesdienst in das Gemeindezentrum an der
Emilstraße 27 ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen.
Beim nächsten Mittagstisch, am 30. August kommen um 12 Uhr
Nudelauflauf sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit
Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der
Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen
alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und
um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und
unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele
guttun.
Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei
Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle
Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die
voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt.
Den
gemeindlichen Mittagstisch gibt es seit November 2022 - seitdem
haben die Ehrenamtlichen, die den Mittagstisch wuppen, mehr als
3.000 Portionen Essen und Dessert gezaubert und verteilt.
"Die sehr lieb gewonnenen Teilnehmer sind Menschen aus
unterschiedlichen Stadtteilen, vornehmlich aus dem Duisburger
Norden" sagt Pfarrer i.R. Hans-Bernd Preuß, einer der Ehrenamtlichen
aus der Gemeinde und ergänzt: "Die Nachfrage an unserem Mittagstisch
wird immer größer, die letzten Male hatten wir oft ca. 100 Menschen
zum Essen da."

Foto: www.obermeiderich.de

Ausgaben für Sozialhilfe im Jahr 2025 um 6,1 % gestiegen
Steigender Anteil der Hilfe zur Pflege an den Gesamtausgaben
Im Jahr 2025 haben die Sozialhilfeträger in Deutschland
21,5 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem
Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) ausgegeben. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Ausgaben
damit gegenüber dem Vorjahr um 6,1 %.
Anteil der Ausgaben
für Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sinkt bei
insgesamt steigenden Ausgaben Der Großteil der Ausgaben für
Sozialhilfeleistungen ging mit 54,9 % wie in den Vorjahren auf die
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zurück: Auf diese
Leistungen, die vollständig aus Erstattungsmitteln des Bundes an die
Länder finanziert werden, entfielen im Jahr 2025 nach Angaben des
Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 11,8 Milliarden Euro.
Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Ausgaben für die
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zwar um 2,9 %, ihr
Anteil an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe ging jedoch im dritten
Jahr in Folge zurück (2022: 59,0 %). Niedriger fiel der Anstieg
gegenüber dem Vorjahr zuletzt im Jahr 2016 aus (+2,5 % gegenüber
2015).
Zum 1. Januar 2025 blieben die Regelsätze der
Sozialhilfe für den monatlichen Lebensunterhalt erstmals seit
Inkrafttreten des Regelbedarfs-Ermittlungsgesetzes zum
1. Januar 2011 unverändert. In den Vorjahren 2023 und 2024 hatte es
im Rahmen der jährlichen Fortschreibung der Regelbedarfe jeweils
starke Erhöhungen der Regelsätze gegeben.
Entsprechend
stiegen die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei
Erwerbsminderung in diesen beiden Jahren stark an. Anteil der
Ausgaben für Hilfe zur Pflege zum dritten Mal gestiegen Die
Nettoausgaben für Hilfe zur Pflege stiegen um 13,3 % auf
6 Milliarden Euro. Damit stieg der Anteil der Ausgaben für die Hilfe
zur Pflege an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe im dritten Jahr in
Folge an und beträgt im Jahr 2025 somit 27,8 %.
Im Jahr 2022
hatte der Anteil noch 23,6 % betragen. Für die Hilfe zum
Lebensunterhalt wurden 1,7 Milliarden Euro ausgegeben, das waren
4,4 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil an den Gesamtausgaben der
Sozialhilfe ging auch bei der Hilfe zum Lebensunterhalt zum dritten
Mal in Folge zurück, auf 8,0 % im Jahr 2025 (2022: 8,5 %.
In
die Hilfen zur Gesundheit, die Hilfe zur Überwindung besonderer
sozialer Schwierigkeiten sowie die Hilfe in anderen Lebenslagen
flossen zusammen 2 Milliarden Euro und damit 6,7 % mehr als im
Jahr 2024.
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