'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


Sitemap • Archiv37. Kalenderwoche 2026
Baustellen DVG-Umleitung Bahn-VRR


38. Kalenderwoche
Montag, 14. - Sonntag, 20. September 2026

„ToleranzRäume“ kommen nach Duisburg
Ausstellungscontainer für Respekt, Vielfalt und Demokratie Toleranz braucht Raum – und diesen Raum bekommt sie jetzt in Duisburg. Vom 19. bis 23. September macht die bundesweit tourende Ausstellung „ToleranzRäume“ Station im Duisburger Innenhafen.

Der farbenfrohe Ausstellungscontainer wird am neuen „Platz der Kinderrechte“ stehen und lädt dazu ein, über Toleranz, Respekt und demokratisches Zusammenleben nachzudenken. Der Eintritt ist frei. Ein besonderer Termin ist der Sonntag, 20. September: Zum Familienfest anlässlich des Weltkindertages wird der neue „Platz der Kinderrechte“ feierlich eröffnet.

Damit treffen zwei zentrale Themen aufeinander: die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und die Frage, wie eine Gesellschaft von morgen miteinander umgehen möchte. Die „ToleranzRäume“ setzen angesichts zunehmend rauer gesellschaftlicher Debatten auf Dialog und Perspektivwechsel. Die Ausstellung möchte nicht belehren, sondern dazu anregen, die eigene Haltung zu hinterfragen und unterschiedliche Meinungen und Lebensentwürfe auszuhalten.

Toleranz bedeutet nicht, alles hinnehmen zu müssen. Nicht jede Position muss toleriert werden. Die Grundrechte bilden den Rahmen des demokratischen Zusammenlebens und markieren zugleich klare Grenzen. Die Ausstellung stellt den Bezug zum täglichen Leben her – etwa in Familie, Schule, Beruf, Verein oder im öffentlichen Raum. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, darüber nachzudenken, welchen eigenen Beitrag sie zu mehr Respekt und Toleranz leisten können.

Das Konzept stößt bundesweit auf großes Interesse: In den vergangenen zwei Jahren haben mehr als 300.000 Menschen an 75 Orten die „ToleranzRäume“ besucht. Fünf Container sind derzeit bundesweit unterwegs. Ergänzt wird die Ausstellung durch Veranstaltungen und Diskussionen zu Toleranz, Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Gefördert werden die „ToleranzRäume“ vom Deutschen Bundestag.

Organisiert wird das Projekt vom gemeinnützigen Verein Toleranz-Tunnel e.V. gemeinsam mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) und der Universität Bielefeld. Mit dem neuen „Platz der Kinderrechte“ wurde für die Ausstellung ein besonderer Ort gewählt. Gerade rund um den Weltkindertag stellt sich die Frage, in welcher Gesellschaft Kinder und Jugendliche aufwachsen sollen.

Der Platz soll ein Ort sein, an dem Kinderrechte sichtbar werden und Begegnung möglich ist. Die „ToleranzRäume“ ergänzen diesen Gedanken um eine weitere Perspektive: Eine Gesellschaft, die Kinderrechte ernst nimmt, braucht auch Respekt, Offenheit und die Bereitschaft, Unterschiede auszuhalten. Mehr Infos: https://www.toleranzraeume.org/

Dank 20.000-Euro-Spende: Bolzplatz am Ottilienplatz umfassend erneuert
Eröffnung mit MSV-Vizekapitän Can Coskun und Maskottchen Ennatz
Die Freizeitfläche am Ottilienplatz in Duisburg-Duissern wurde umfassend saniert und aufgewertet. Neben der Erneuerung des Bolzplatzes wurde auch das Basketballfeld verschönert. Eine neue Tischtennisplatte und eine Fußballplatte erweitern das Sportangebot für Kinder und Jugendliche.

Möglich wurde die Neugestaltung durch eine Spende in Höhe von 20.000 Euro aus der Benefizveranstaltung „Charity for Kids 2.0“. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Finanzberatung Henning Marx GmbH, der Allianz-Generalvertretung Kevin Heiter und der Birnbaum & Sohn GmbH sowie dem Lions Club Duisburg Concordia.

Im Beisein von den Organisatoren von „Charity for Kids 2.0“, Thomas Patermann, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Sabrina Whitley, Bezirksbürgermeisterin, sowie weiteren Projektverantwortlichen soll die Freizeitfläche mit einem Fußballspiel der GGS Tonschule feierlich eröffnen.

Als besondere Gäste werden Can Coşkun, Vizekapitän des MSV Duisburg, und MSV-Maskottchen Ennatz am 18.09.2026 um 14.00 Uhr am Bolzplatz Ottilienplatz (47058 Duisburg-Duissern) die Eröffnung begleiten. Neben Autogrammkarten von Can Coşkun besteht für Kinder und Besucherinnen und Besucher auch die Möglichkeit, gemeinsame Fotos mit den beiden Gästen zu machen.

MSV Duisburg – TSV Havelse: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen TSV Havelse am Dienstag, 15. September, um 19 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
· ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 17.06, 17.16, 17.26 Uhr
· ab „Bergstraße“ um 17.11, 17.21 und 17.31 Uhr
· ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.15 bis 17.40 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17.50 und 18.05 Uhr
· ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 16.58 bis 17.23 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 17.15 bis 18.35 Uhr alle fünf Minuten
· ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 17.33 Uhr

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“ zu nutzen.


Umfangreiches Programm in Duisburg zur „nachtfrequenz26 – Die Nacht der Jugendkultur“
Die Stadt Duisburg beteiligt sich am Freitag und Samstag, 25./26. September, an der Veranstaltung „nachtfrequenz25 – Nacht der Jugendkultur“. Das städtische Programm verteilt sich auf verschiedene Stadtteile. Bei allen Veranstaltungen ist die Teilnahme kostenlos. Eine Anmeldung in den genannten Einrichtungen ist vorab erwünscht.

Los geht´s am Freitag: Bei „Stage for Change – Jugend zeigt Herz“ im Jugendzentrum Blaues Haus in Hochfeld können Kids und Teens sich auf die Bühne wagen. Musik, Tanz, Theater, Poetry oder Kunst – hier wird ein Zeichen gegen Rassismus und Mobbing gesetzt und jedes Talent gefeiert.

Ein weiteres Highlight am Freitag ist im Duisburger Norden im RiZ- Regionalzentrum Nord die Veranstaltung Soundclash. Bei der Open Stage kommen verschiedene Musikstile zusammen: Ob Hip-Hop-Artist, Band oder Singer-Songwriter – es bietet sich für jeden/jede die Gelegenheit, erste Bühnenerfahrung zu sammeln. Jeder Act hat die Chance auf tolle Preise und eine professionelle Studioaufnahme.

Im Jugendzentrum ZAP, Gustav-Adolf-Straße 65, geht es an beiden Tagen bunt zu: „Kunst in Vielfalt – einzig & artig“. Farben an, Alltag aus! Das ZAP verwandelt sich in einen kreativen Spielplatz voller Kunst, Vibes und Ideen. Bei Collagen, Malerei oder verrückten Experimente mit allen möglichen Materialien können sich Kreative in ihrem eigenen Stil austoben. Kein Druck, keine Regeln, kein „perfekt“ – einfach machen und Ideen entwickeln.

Das Jugendzentrum Vari ist mit einem HipHop-Workshop vertreten: Texte schreiben und den eigenen Song aufnehmen – dabei unterstützt der Duisburger Rapper Miliö. Die Jugendlichen entwickeln gemeinsam eigene Rap-Texte, lernen grundlegende Rap-Techniken und trainieren ihr Rhythmusgefühl. Am Ende steht die Aufnahme eines eigenen Songs im Studio. Später sind weitere Projekte rund um Performance und Videodreh geplant.

Am Samstag warten an der Emscherhalle vor der Kulisse des stillgelegten Hochofens am Landschaftspark Nord große Wände, die besprüht werden wollen. Junge Streeart-Künstlerinnen und -Künstler können beim Graffiti- Workshop von etablierten Sprayerinnen und Sprayern die Grundlagen an der Spraydose erlernen und erste Erfahrungen sammeln.

Bei einem Freestyle- Wettbewerb treten die „Artists“ gegeneinander an. Verpflegung und Musik runden das Event ab. Der Klassiker „Show Your Performance“ ist am Samstag zum vierten Mal vertreten: Die beliebte Open Stage geht öffnet diesmal im Soziokulturellem Zentrum Stapeltor. Junge Talente sind eingeladen, ihr Können live auf der Bühne zu zeigen. Eine professionelle Jury begleitet den Abend, aber im Mittelpunkt stehen Spaß, Mut und Applaus – denn jeder gewinnt.

Unter dem Motto „Das Runde muss ins Eckige“ lädt das Jugendzentrum Angertalerstraße zum großen Fußballturnier. 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer treten an. Im Anschluss wird gemeinsam beim großen Freundschaftsessen gefeiert. Auch das Jugendzentrum Sunny aus dem Duisburger Süden macht mit – am Samstag mit dem neuen Event „Silent-Disco“.

Drei DJs bringen unterschiedliche Musikrichtungen zusammen. In der Cafeteria gibt es zudem Snacks und Getränke. Zum Hintergrund: „nachtfrequenz26 – Nacht der Jugendkultur“ bietet mit mehr als 100 teilnehmenden Städten und Gemeinden eine Bühne für die Jugend in NRW. Von Jugendlichen für Jugendliche − das ist die Idee.

Jugendliche haben gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstler, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern und Kulturschaffenden in den vergangenen Monaten hunderte von Projektideen geschmiedet, die in über 160 Locations in ganz NRW präsentiert werden.

Von Attendorn bis Wuppertal gibt es verschiedene tolle Angebote. Skaten, Streetart, Upcycling, Parkour, Slammen & Beatboxen, Malen bis hin zu Theaterspielen. Mit acht Veranstaltungen (Platz 2 aller teilnehmenden Kommunen) bekommen Jugendliche in Duisburg ein besonders abwechslungsreiches Programm geboten.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, jedoch sind gegebenenfalls Anmeldungen erforderlich. Weitere Informationen zum gesamten Programm und Anmeldemöglichkeiten sind online unter https://www.nachtfrequenz.de/duisburg abrufbar.

Tag der Informatik Die Zukunft der Mensch-Computer-Interaktion
Wie nah darf uns Künstliche Intelligenz kommen? Wie verändert sich unser Alltag, wenn digitale Systeme nicht nur auf Bildschirmen bleiben, sondern als Roboter mit uns zusammenarbeiten? Und wie lässt sich Technik so gestalten, dass sie sich stärker an den Menschen anpasst?

Um solche Fragen geht es beim Tag der Informatik 2026 der Universität Duisburg-Essen. Unter dem Motto Designed for Humans – Die Zukunft der Mensch-Computer-Interaktion lädt die Fakultät für Informatik gemeinsam mit dem Fraunhofer IMS am 29. September ins Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg ein. Beginn ist um 16 Uhr. Anmeldungen sind noch möglich.

Wer sich für aktuelle Entwicklungen in der Informatik interessiert – ob aus der Wirtschaft, Wissenschaft oder der breiten Öffentlichkeit –, bekommt bei dieser Veranstaltung einen kompakten Überblick über neue Ansätze der Mensch-Computer-Interaktion. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Mensch und Technologie künftig zusammenwirken und wie digitale Systeme stärker an den Bedürfnissen ihrer Nutzer:innen ausgerichtet werden können.

Die Referent:innen zeigen dazu Beispiele aus Forschung und Praxis. So spricht Dr. Jessica Szczuka über „Intimacy by Design: Wenn KI zwischenmenschlich wird“. Dr. Gero Strobel widmet sich in „Pixel und Wirklichkeit: Wenn KI Hände und Füße bekommt“ der Frage, was geschieht, wenn KI die rein digitale Welt verlässt.

Prof. Dr. Michael Prilla schließlich nimmt „Mensch-Roboter-Teams: Von der Interaktion zur Zusammenarbeit“ in den Blick. Außerdem präsentieren Nachwuchswissenschaftler:innen der Fakultät in einer Poster-Session aktuelle Projekte. Anmeldung: https://www.uni-due.de/informatik/tagderinformatik2026_anmeldung.php

Neues EU-Gewährleistungslabel: Verbraucherrechte ab 27. September auf einen Blick
Ab dem 27. September 2026 müssen Händler in der EU Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem einheitlichen Gewährleistungslabel über ihre gesetzlichen Rechte bei mangelhaften Waren informieren. Das gilt im stationären Handel ebenso wie im Onlinehandel. Ein weiteres EU-Label, das sogenannte GARAN-Label, kennzeichnet eine etwaig vorhandene, freiwillige Herstellergarantie. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland erklärt, was die neuen Labels bedeuten und worauf Verbraucher achten sollten.

Die neuen EU-Labels: für gesetzliche Gewährleistung (links) und freiwillige Herstellergarantien (rechts). Grafik: Europäische Union

Wer in der EU ein Produkt kauft, hat bei Mängeln gesetzliche Rechte gegenüber dem Verkäufer. Ab dem 27. September werden diese Rechte durch ein europaweit einheitliches Gewährleistungslabel leichter erkennbar. Das Label informiert bereits vor dem Kauf über die wichtigsten Aspekte der gesetzlichen Gewährleistung und weist unter anderem darauf hin, dass die Gewährleistungsfrist in den EU-Ländern unterschiedlich lang sein kann. Die EU-weite Mindestdauer beträgt für Neuware zwei Jahre.

„Das neue Gewährleistungslabel kann Verbrauchern dabei helfen, ihre Rechte besser zu erkennen und einzuschätzen – gerade wenn sie bei einem Händler in einem anderen EU-Land einkaufen“, sagt Elisabeth Viering, Juristin beim EVZ Deutschland.

Ab wann gilt das neue Gewährleistungslabel?
Die neue Informationspflicht gilt ab 27. September 2026 EU-weit im stationären Handel ebenso wie im Fernabsatz, etwa im Onlinehandel. Sie betrifft den Verkauf von physischen Waren an Verbraucher, einschließlich solcher mit digitalen Elementen (z. B. Smartphones, Kopfhörer etc.).

Eine Ausnahme von der Informationspflicht gilt für Geschäfte des täglichen Lebens im stationären Handel, die bei Vertragsschluss sofort erfüllt werden, etwa beim Kauf von Lebensmitteln oder Medikamenten.

Das Label muss gut sichtbar angebracht werden. Im Ladengeschäft kann es beispielsweise auf einem Poster oder in der Nähe der Kasse zu sehen sein. Im Onlinehandel muss es farbig dargestellt werden. Die Gestaltung ist europaweit vorgegeben und darf vom Händler nicht verändert werden. Gedruckt muss das Label mindestens DIN-A4-Größe haben.

Was sagt das Gewährleistungslabel aus?
Das Gewährleistungslabel informiert über die gesetzlichen Rechte bei mangelhafter Ware. Ein Mangel liegt z. B. vor, wenn die Ware nicht richtig funktioniert oder nicht der Beschreibung entspricht. Das Label weist unter anderem darauf hin,

dass die gesetzliche Gewährleistung für Neuware grundsätzlich mindestens zwei Jahre beträgt,
dass die genaue Dauer je nach EU-Land auch länger sein kann,
wann Verkäufer für einen Mangel haften,
wie der Verkäufer bei einem Mangel weiterhelfen muss und
was Verbraucher tun können, um ihre Rechte durchzusetzen.

Ein QR-Code führt zu weiterführenden Informationen in den einzelnen Ländern. Das Label selbst schafft keine neuen Rechte, sondern macht die bestehenden gesetzlichen Rechte leichter erkennbar.

Gewährleistung oder Garantie – wo liegt der Unterschied?
Die Begriffe werden im Alltag häufig miteinander verwechselt. Die beiden neuen EU-Labels machen den Unterschied sichtbarer.
Die gesetzliche Gewährleistung besteht unabhängig davon, ob ein Hersteller zusätzlich eine Garantie anbietet. Sie richtet sich grundsätzlich gegen den Verkäufer und greift, wenn die gekaufte Ware mangelhaft ist.

Eine Garantie ist dagegen eine freiwillige, zusätzliche Leistung, die ein Hersteller anbieten kann.
Für bestimmte freiwillige, gewerbliche Haltbarkeitsgarantien gibt es ab dem 27. September 2026 zusätzlich das neue EU-GARAN-Label.

Was bedeutet das GARAN-Label?
Das GARAN-Label kennzeichnet eine freiwillige, gewerbliche Haltbarkeitsgarantie des Herstellers. Es muss verwendet werden, wenn die Garantie
für Verbraucher ohne zusätzliche Kosten gilt,
die gesamte Ware abdeckt und
mehr als zwei Jahre gültig ist.

Das GARAN-Label macht insbesondere die Dauer der Herstellergarantie sichtbar. Es muss um Angaben zur Marke beziehungsweise zum Hersteller, zur Modellkennzeichnung und zum Garantiezeitraum ergänzt werden.

Deckt die Haltbarkeitsgarantie beispielsweise nur einen Teil der Ware ab, darf das GARAN-Label nicht verwendet werden. In diesem Fall muss der Verbraucher auf andere Weise klar über die bestehende Garantie informiert werden.
Weitere Informationen:
- Mehr zum Thema Gewährleistung und Garantie
- EU-Durchführungsverordnung zu den neuen Labels

Neue Scheidungs-Hauptstadt: Hier kommen 85 Scheidungen auf 100 Hochzeiten
Wo hält die Ehe – und wo wird besonders häufig geschieden? Erotik.com hat die amtlichen Zahlen des Statistischen Bundesamtes für alle 102 deutschen Großstädte ausgewertet und die Zahl der Scheidungen je 100 Eheschließungen im Berichtsjahr 2025 berechnet.

Die wichtigsten Ergebnisse: Bremerhaven ist mit 85,2 Scheidungen je 100 Eheschließungen die neue „Scheidungshauptstadt“ Deutschlands. Leverkusen, der bisherige Spitzenreiter, folgt mit 79,9 auf Platz zwei. Unter den zehn Städten mit den höchsten Quoten liegen gleich vier im Ruhrgebiet: Duisburg, Hagen, Oberhausen und Herne.

Im Durchschnitt zeigt sich ein deutliches Ost-West-Gefälle: In ostdeutschen Großstädten liegt die Quote bei 46,8, im Westen bei 38,5 Scheidungen je 100 Eheschließungen. Besonders niedrig fallen die Werte in süddeutschen Universitätsstädten aus: Freiburg erreicht 16,5, Ulm 16,6 und Heidelberg 17,5 Scheidungen je 100 Eheschließungen.

Eine Psychologin ordnet die Ergebnisse ein und erklärt unter anderem, weshalb wirtschaftlicher Druck, Arbeitslosigkeit und unsichere Lebensverhältnisse Partnerschaften zusätzlich belasten können. Wichtig: Die Auswertung stellt Scheidungen und Eheschließungen desselben Berichtsjahres gegenüber.

Sie zeigt regionale Muster und Zusammenhänge, beweist jedoch keine direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung und ist nicht als tatsächliche Scheidungswahrscheinlichkeit einzelner Ehen zu verstehen.


Ruhrgebiet dominiert die Spitzengruppe
Unter den zehn Städten mit der höchsten Scheidungsquote liegen gleich vier im Ruhrgebiet: Duisburg (68,9 Prozent), Hagen (64,6 Prozent), Oberhausen (57,4 Prozent) und Herne (57,3 Prozent). Das Ruhrgebiet ist damit die Region mit der stabilsten Häufung hoher Scheidungsquoten in Deutschland: ein Muster, das sich schon in früheren Auswertungen zeigte und sich 2025 fortsetzt.

Ein Erklärungsansatz, den Soziolog:innen für solche Cluster häufig anführen: Strukturwandel-Regionen mit geringerem Durchschnittseinkommen und höherer Arbeitslosigkeit zeigen bundesweit tendenziell höhere Scheidungsraten. Wirtschaftlicher Druck bleibt einer der stärksten Prädiktoren für Trennungen. "Finanzieller Druck kann zum Beziehungsproblem werden" Die Psychologin Borbala Rozsnyik ordnet den Zusammenhang zwischen Geld und Trennung ein:

Im Osten liegt im Schnitt vorn – Spitzenwerte kommen aus dem Westen
Die 18 ostdeutschen Großstädte im Ranking kommen auf eine durchschnittliche Scheidungsquote von 46,8 Prozent, die 84 westdeutschen auf 38,5 Prozent. Das ist kein Widerspruch zur Dominanz des Ruhrgebiets an der Tabellenspitze: Die höchsten Einzelwerte finden sich zwar in einzelnen West-Städten, dort liegen aber auch die niedrigsten Werte Deutschlands, etwa in Freiburg oder Ulm.

Diese Spannbreite drückt den West-Durchschnitt nach unten. Im Osten dagegen liegt das Niveau gleichmäßiger auf mittlerem bis hohem Niveau, ohne vergleichbare Ausreißer nach unten. Deshalb liegt der Ost-Durchschnitt trotz fehlender Top-Platzierungen insgesamt höher.

Angeführt wird der Osten von Halle (Saale) (67,7 Prozent) und Frankfurt (Oder) (56,6 Prozent), gefolgt von Magdeburg (51,8 Prozent) und Brandenburg an der Havel (49,4 Prozent). Der Abstand von über acht Prozentpunkten im Städtedurchschnitt deckt sich mit einem seit Jahrzehnten beobachteten Muster der amtlichen Statistik: Ehen, die in den neuen Bundesländern geschlossen werden, enden im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich häufig vor dem Scheidungsrichter.

Millionenstädte: Hamburg knapp über 50, Köln überraschend hinten
Hamburg ist mit 50,1 Prozent die einzige deutsche Millionenstadt über der 50-Prozent-Marke, knapp vor Berlin (48,5 Prozent). München (39,7 Prozent) und Köln (31,1 Prozent) liegen dagegen deutlich darunter. Köln bildet damit das Schlusslicht unter den vier Millionenstädten, mit weniger als einem Drittel Scheidungen je Eheschließung.

Wo Ehen halten: süddeutsche Universitätsstädte vorn
Am anderen Ende der Tabelle dominieren Baden-Württemberg und Bayern: Freiburg im Breisgau (16,5 Prozent), Ulm (16,6 Prozent), Heidelberg (17,5 Prozent) und Coburg (17,6 Prozent) haben die niedrigsten Scheidungsquoten Deutschlands, durchweg Universitäts- oder Kurstädte mit vergleichsweise stabilen Ehen. Der bundesweite Durchschnitt liegt 2025 bei 40,3 Prozent.

Was das für Beziehungen bedeutet
Eine hohe Scheidungsquote heißt nicht automatisch, dass in einer Stadt weniger Liebe herrscht. Oft sagt sie mehr über Lebensrealität als über Gefühle: Wirtschaftliche Lage, Ehedauer-Trends und regionale Heiratsmuster prägen die Zahlen mindestens so stark wie die Beziehungsqualität selbst.
Klar wird aber auch: Der Trend zur früheren, bewussteren Trennung ist längst in der Fläche angekommen, ob in Bremerhaven, Halle oder Duisburg. Wer eine Beziehung führt, tut gut daran, sich weniger an Statistiken zu orientieren als an dem, was zwischen zwei Menschen tatsächlich funktioniert.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick
Bremerhaven führt mit 85,2 Prozent (155 Scheidungen / 182 Eheschließungen 2025)
19 von 102 Großstädten liegen über der 50-Prozent-Marke
68,7 Prozentpunkte Abstand zwischen Platz 1 (Bremerhaven) und Platz 102 (Freiburg im Breisgau)
Ost-West-Gefälle: 46,8 Prozent (Ost) vs. 38,5 Prozent (West) im Städtedurchschnitt

Das vollständige Ranking aller 102 Großstädte, die Methodik sowie zitierfähige Experteneinschätzungen finden Sie hier: https://erotik.com/blog/trennungsatlas/



NRW: Flächennutzung für Tagebau 2025 um 2,7 % zurückgegangen
* Rund 0,5 % der NRW-Landesfläche waren 2025 Abbauflächen für Tagebau, Grube und Steinbruch
* Drei Kreise des Rheinisches Reviers mit deutlichem Rückgang bei der Flächennutzung für Tagebau, Grube und Steinbruch
* Rund drei Viertel der Landesfläche waren Vegetationsflächen

Zum Stichtag 31.12.2025 waren die Flächen für Tagebau, Grube und Steinbruch in Nordrhein-Westfalen um 2,7 % niedriger als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt anhand neuer Ergebnisse der Flächenerhebung mitteilt, umfassten diese Abbaugebiete mit insgesamt 18.594 Hektar insgesamt rund 0,5 % der gesamten Landesfläche. Das entsprach ungefähr der Bodenfläche der Landeshauptstadt Düsseldorf, die 21.741 Hektar umfasst.

Rückgang der Flächen für Tagebau, Grube und Steinbruch vor allem im Rheinischen Revier
Der Rückgang der Flächen für Tagebau, Grube und Steinbruch entfiel vor allem auf drei Kreise: den Rhein-Erft-Kreis mit 384 Hektar, den Kreis Düren mit 136 Hektar und den Rhein-Kreis Neuss mit 46 Hektar. Die drei genannten Kreise sind Teil des Rheinischen Reviers, dem größten Braunkohleabbaugebiet Deutschlands.

Dazu gehören unter anderem die Tagebaue Hambach und Garzweiler. Dort wurden Flächen in 2025 teilweise rekultiviert und neuen Nutzungsarten zugeführt, darunter Landwirtschaft, Wald und Gehölze, d. h. Flächen, die z. B. mit einzelnen Bäumen oder Sträuchern bestockt sind.


Vegetationsflächen bedeckten rund drei Viertel der Landesfläche
Wie bereits in den Vorjahren machten Vegetationsflächen auch 2025 den größten Anteil der Landesfläche Nordrhein-Westfalens aus. Sie umfassten 2.531.388 Hektar und damit 74,2 % der Gesamtfläche. Diese 74,2 % setzten sich zusammen aus landwirtschaftlichen Flächen mit 46,5 %, gefolgt von Waldflächen mit 24,9 % und übrigen Flächen mit 2,8 %; darunter Moore auf 0,04 % der Landesfläche.

Den zweitgrößten Anteil bildeten die Siedlungsflächen mit 576.900 Hektar beziehungsweise 16,9 %. Dazu gehörten neben Wohnbauflächen mit 7,3 % auch Industrie- und Gewerbeflächen mit 3,1 %. Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen machten 2,5 % aus. Auch die Nutzungsart Tagebau, Grube und Steinbruch zählt zur Siedlungsfläche, auf sie entfiel ein Anteil von 0,5 % der Fläche.

Verkehrsflächen nahmen 241.682 Hektar und damit 7,1 % der Landesfläche ein. Sie umfassten vor allem Straßen mit 3,9 % und Wege mit 2,5 %. Gewässer bildeten mit 61.273 Hektar beziehungsweise 1,8 % den kleinsten Anteil an der Landesfläche; dabei entfielen jeweils 0,9 % auf Fließgewässer und auf stehende Gewässer.

VHS-Vortrag über den Weg zur konstruktiven Streitkultur
Medienethiker Professor Dr. Christian Schicha hält am Montag, 14. September, um 20 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, einen Vortrag mit einer genauen Situationsanalyse unserer gespaltenen Gesellschaft.

Gleichzeitig macht er angesichts der Schwierigkeit vieler Menschen, gegenteilige Meinungen anzuhören, Vorschläge zur Überwindung gesellschaftlicher Gräben. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Um eine vorherige Anmeldung bei der VHS wird gebeten.

VHS-Kurs mit vielen Achtsamkeitsübungen
Zum Thema Achtsamkeitstraining nach Jon Kabat-Zinn bietet die VHS Duisburg sowohl einen Kurs als auch einen Schnuppertag an. Der achtwöchige Kurs läuft ab dem 16. September immer mittwochs von 16.15 bis 17.45 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt.

An gleicher Stelle findet der „Tag der Achtsamkeit“ am Sonntag, 27. September, von 11 bis 15 Uhr statt. Das Training umfasst Achtsamkeitsübungen im Sitzen, Gehen und Liegen, achtsame Körperarbeit und Yoga- und Dehnungsübungen. Darüber hinaus gibt es Informationen zu Themen wie dem Umgang mit Stress, Schmerzen und schwierigen Gefühlen.

Das Training ist geeignet für Personen, die Achtsamkeit in ihr Leben integrieren wollen, die mit akuten oder chronischen Beschwerden belastet sind oder die Stress in Familie, Beruf, Beziehung oder durch Krankheit erleben. Anmeldungen werden erbeten online über die Homepage der VHS oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.


30. Weltkindertag in Duisburg
Unter dem Motto „Bleibt frech, wild und wunderbar!“ lädt das Jugendamt der Stadt Duisburg am Sonntag, den 20. September 2026 zum großen Familienfest anlässlich des 30. Weltkindertags in Duisburg ein. Von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich der Innenhafen in eine bunte Erlebniswelt für Kinder, Familien und alle, die mitfeiern möchten.

Von kreativen Workshops bis zu sportlichen Herausforderungen ist für jede Menge Abwechslung gesorgt. An mehr als 100 Ständen können Kinder Neues ausprobieren, ihre Talente entdecken und sich nach Herzenslust austoben. Bungee-Trampoline, ein Kletterberg, Hüpfburgen und ein Graffiti-Angebot gehören ebenso zum Programm wie verschiedene Informations- und Mitmachangebote sowie spannende Aufführungen.

Das Stadtwerke Bühnenprogramm
Den ganzen Tag über findet ein buntes Programm statt. Das Programm mit den Auftrittszeiten wird auf dem Fest bekanntgegeben. Um 12:00 Uhr wird das Familienfest durch Oberbürgermeister Sören Link eröffnet. Direkt im Anschluss folgt die feierliche Eröffnung des Platz der Kinderrechte und die Enthüllung der Stele als Symbol der Kinderrechte.

Mit dabei sind diesmal:
VKM Duisburg e.V.
Kulturverein T.K.M. e.V.
Suryoye Ruhrgebiet e.V.
Bahtalo e.V.
Musical Kids Rheinhausen
Zirkus Zipfel
Sandra Faryna
Buddy Ollie
Zirkus StandArt
Unsere Highlights

Die Stadtwerkebühne mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm für jung und alt
Der Kletterberg
Das Wikingerschiff
Kistenklettern
Clown Pepe
Das Spielmobil „Schnelle Schnecke“
Das Bungeetrampolin
„Blauer Hai“
Graffiti-Workshops

Die Jugendzentren der Stadt Duisburg mit verschiedenen Mitmachaktionen
Das Zirkustheater StandArt
Die Formel1-Rutsche
verschiedenste gastronomische Angebote
und vieles mehr
Das Gewinnerkunstwerk des Malwettbewerbs
Die Vorbereitungen für den 30. Weltkindertag am 20. September 2026 hier in Duisburg laufen auf Hochtouren. Es wird schon fleißig an verschiedenen Highlights gearbeitet.

Das Motto dieses Jahr lautet: „30 Jahre Weltkindertag Duisburg - Bleibt frech, wild und wunderbar!“
Das Motto greift das Recht des Kindes auf Entfaltung seiner Persönlichkeit (Art. 29 der UN-Kinderrechtskonvention) auf. Es betont das Recht von Kindern, ihre Individualität, Kreativität und Stärken frei zu entwickeln – ohne Anpassungsdruck oder starre Erwartungen.
„Frech, wild und wunderbar“ steht dabei für Neugier, Ausdruckskraft und Selbstwirksamkeit. Auch in diesem Jahr richtete das Jugendamt Duisburg einen Malwettbewerb für alle Kinder zwischen fünf und zehn Jahren aus.

Das schönste Bild wurde von einer Jury aus Grafikerinnen und Grafikern, Pädagoginnen und Pädagogen im Mai ausgewählt. Das Gewinnerkunstwerk schmückt nun die Plakate und Flyer, mit denen in der gesamten Stadt auf den Weltkindertag aufmerksam gemacht wird. Mit einer Auswahl weiterer Bilder soll eine Ausstellung gestaltet werden, die auf dem Kinderfest zu sehen sein wird. Wir bedanken uns herzlich für Eure vielen tollen Einsendungen!

Das Bild von Maya schmückt nun die Plakate und Flyer, mit denen in der gesamten Stadt auf den Weltkindertag aufmerksam gemacht wird.ift
„Der Weltkindertag ist eine Einladung an alle Generationen, gemeinsam Zeit zu verbringen, Neues auszuprobieren und einfach Spaß zu haben. Unser Familienfest zeigt, wie vielfältig die Angebote für Kinder und Familien in Duisburg sind. Gleichzeitig erinnert uns der Tag daran, dass Kinder gehört werden wollen, mitgestalten können und ihre Rechte zählen.“ - Jugendamtsleiter Philipp Thelen


Ausstellung „Pripyat“ in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Bezirksbibliothek Hamborn zeigt ab Dienstag, 15. September, in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus die Ausstellung „Pripyat. Die Zeitmaschine – Das europäische Erbe der Katastrophe von Chornobyl“ im Rathaus-Center an der Schreckerstraße 10. Am 26. April jährte sich die Katastrophe im Kernkraftwerk Chornobyl zum 40. Mal.

Die Explosion von Reaktor 4 gilt als schwerstes Unglück in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die verlassene Stadt Pripyat steht bis heute symbolisch für die dramatischen Folgen dieser Tragödie. Der ukrainische Foto- und Videokünstler Alexander Syrota verbindet mithilfe von „Augmented Reality“ (Erweiterte Realität) historische Aufnahmen mit aktuellen Fotografien.

Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können visuell zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechseln und die Entwicklung Pripyats von einer jungen, lebendigen Stadt zur nuklear verseuchten Sperrzone eindrucksvoll nachvollziehen. Die Ausstellungseröffnung startet am 15. September um 10 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Lehrkräfte, die mit Klassen ab der 8. Jahrgangsstufe an der Eröffnung teilnehmen oder die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt besuchen möchten, können sich telefonisch unter 0203 283-5373 oder per E-Mail an stabi-hamborn@stadt-duisburg.de mit dem Team der Bibliothek in Verbindung setzen. Die Ausstellung läuft bis zum 9. Oktober und kann während der Öffnungszeiten kostenfrei besichtigt werden.

Vortrag in Hamborn: Marxloh während der NS-Zeit
Der Heimatverein Hamborn lädt zum Vortrag „Marxloh in den Jahren 1933 bis 1945 – Leben während der NS-Zeit in Schlagzeilen“ am Mittwoch, 16. September, um 17.30 Uhr in die Bezirksverwaltung Hamborn an der Duisburger Straße 213 ein. Der Vortrag von Michael Voith geht ausgewählten Aspekten wie Umbenennungen von Straßen, Kinderlandverschickung, Kinolandschaft und den Auswirkungen des „totalen Krieges" während des Dritten Reiches in Marxloh nach.

Die zwölfjährige Terrorherrschaft des sogenannten „tausendjährigen Reichs" hinterließ auch im Hamborner Stadtteil Marxloh tiefe Spuren. So wurde das vielfältige jüdische Leben, das sich besonders in der Zeit der Weimarer Republik rege entwickelt hatte, von den Nationalsozialisten vollständig ausgelöscht.

Durch Propaganda und Kontrolle bestimmte die NS-Diktatur auch den Alltag der gesamten Bevölkerung, die ab 1939 mit den zunehmenden Belastungen durch die Kriegsereignisse leben musste. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung wird empfohlen. Rückfragen beantwortet Kerstin Keutel per Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie telefonisch unter 0203 283-987894.


„Wenn es Nacht wird in Ruhrort“  
Lieder, Geschichten und Anekdoten von und mit Mick Haering, dem Laternenanzünder Hof der Engelsburg, das markante Gebäude am Vinckeplatz. Eingang durch das Törchen auf der Luisenstraße am Durchgang zur Karlstraße, 47119 Duisburg-Ruhrort        
So. 20. Sept. | 16 Uhr „Die Welt, die monden ist“ Rainer Maria Rilke Lieder zum Zuhören und Mitsingen, altbekannte und neu entdeckte Gedichte nehmen euch mit auf die Reise durch die Nacht.   Musik: Daniel Hermes-Lorenz und Simeon Miron Texte: Barbara Wedekind. HOF Fabrikstr. 9, 47119 Duisburg-Ruhrort    
  Barbara Wedekind (li.) und Bettina Henke (re.) übernahmen ab der Saison 2026 die Kuration der HOFkultur-Reihe von Folkert Küpers.

So. 27. Sept. | 16 Uhr „Unendliche Weiten“  
In der Dunkelheit der anbrechenden Nacht öffnet sich der Blick in die himmlische Ferne. Legenden und Mythen ranken sich um Sterne und Weltall. Der Mensch träumt, forscht und wundert sich.  

In Erzählungen wird die Jahrtausende alte Faszination des Grenzenlosen über uns geteilt, finden Kuriositäten Platz und erklären Menschen das Unvorstellbare.  Die Musik des Duos Contrast2 kostet voller kreativer Ideen den musikalischen Freiraum zwischen Himmel und Erde aus. Gefühlvoll und ausdrucksstark nehmen die Kompositionen nicht vorhersehbare Wendungen und schaffen eine Atmosphäre, die zum Staunen einlädt.  

Musik: Peter Walpurgis und Michael Vogt Texte: Bettina Henke Pfarrgarten St. Maximilian, Fabrikstr., 47119 Duisburg-Ruhrort.    
Bei unbeständigem oder Regenwetter finden die Veranstaltungen im „Das PLUS am Neumarkt“, Neumarkt 19, 47119 Duisburg statt.  



Sammelkarten-Tauschbörse „Karten Kiez“ im Bezirksrathaus Rheinhausen Sammelkarten-Fans aufgepasst: Die Türen des Bezirksrathauses Rheinhausen öffnen am Dienstag, 15. September, von 16 bis 19 Uhr am Körnerplatz 1 für die nächste Tauschbörse „Karten Kiez“.

In dieser Zeit darf getauscht werden, was die Sammlung so hergibt – egal ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh!, Fußball- und andere Sportkarten. Der Eintritt ist frei. Sammlerinnen und Sammler jeden Alters können ohne Anmeldung teilnehmen. Zur Stärkung steht kostenlos frisches Popcorn bereit.


Ronald Reng eröffnet Jahresprogramm des Vereins für Literatur Duisburg
Mit dem renommierten Autor und Journalisten Ronald Reng startet der Verein für Literatur Duisburg in sein neues Jahresprogramm 2026/2027. Am Dienstag, 15. September, liest er um 20 Uhr in der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt aus seinem aktuellen Buch „Der deutsche Sommer“.

Darin blickt er auf den Sommer 2006 zurück, als die Fußball- Weltmeisterschaft Deutschland in eine seltene Stimmung von Leichtigkeit und Optimismus versetzte. Gleichzeitig geht er der Frage nach, ob ein solches gesellschaftliches Hochgefühl heute noch möglich ist. Die Lesung eröffnet das Jahresprogramm, das der Verein für Literatur Duisburg erneut gemeinsam mit der Stadtbibliothek Duisburg veranstaltet.

Insgesamt stehen acht Lesungen auf dem Programm, die mit literarischen Entdeckungen, aktuellen Themen und bekannten Namen eine große Bandbreite abdecken. Bereits am Dienstag, 22. September, folgt die Ruhrgebietsautorin Annika Büsing mit ihrem neuen Roman „Magisch“.

Weitere Gäste des Jahresprogramms sind die Debütautorin Nefeli Kavouras mit „Gelb, auch ein schöner Gedanke“, Manuel Bittorf, als Musiker unter dem Namen Betterov bekannt, mit seinem vielbeachteten Erstlingswerk „Goldener Retriever“, Ruhrgebietsautor Frank Goosen mit „Lovely Rita“, Alain Kniebs mit seiner Biografie „Irene Janetzky – ein Leben im Zeitalter des belgischen Rundfunks“, Safia Al Bagdadi mit „Unser Haus mit Rutsche“ sowie Julia Franck mit ihrem Werk „Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte“.

Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr in der Zentralbibliothek. Tickets für jeweils 8 Euro und weitere Informationen sind auf www.stadtbibliothek- duisburg.de erhältlich.

Gemeinde lädt zum Eltern-Kind-Frühstück
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt Eltern, die früher mit ihrem Nachwuchs zu den Miniclubs der Gemeinde kamen, zu einem Eltern-Kind-Frühstück ein, bei dem es für die Großen und die Kleinen zwischen 0 und sieben 7 Jahren kurzweilig und lecker zugeht. Diese Runde erweitert die Gemeinden und lädt Mamas, Papas, Omas, Opas und alle, die Lust zum Austausch über das Leben mit dem Nachwuchs haben, mit den Kindern zum nächsten Treffen ein.

Geschlemmt wird am 19. September 2026 von 9 bis 11.30 Uhr im Gemeindezentrum an der Emilstraße. Die Teilnahme ist kostenfrei, doch Diakonin Gisela Rastfeld bitte um Anmeldung bis zum 15. September (0157 3911 7304 oder grastfeld@obermeiderich.de) damit alles gut vorbereitet werden kann und von allem genug da ist. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de

Diakonin Gisel Rastfeld (Foto: www.obermeiderich.de). 

Kirchenkneipe in Neudorf... diesmal mit Jamsession zum Mitmachen
Am Freitag, 18. September 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe.

Zu dieser Sonderausgabe gibt es Live-Musik: Wer sich einmal vor Publikum ausprobieren möchte, kommt zur Bühne, denn dort stehen Mikros, Akustikgitarre, Schlagzeug, Bass, Klavier und Cajón bereit. Zu jeder halben Stunde öffnet sich die Bühne für eine kurze Session. Wer mag, bringt gerne auch das eigene Instrument mit (Rückfragen an andreas.kessel@ekir.de). Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.