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„ToleranzRäume“ kommen nach Duisburg
Ausstellungscontainer für Respekt, Vielfalt und
Demokratie Toleranz braucht Raum – und diesen Raum bekommt sie jetzt
in Duisburg. Vom 19. bis 23. September macht die bundesweit tourende
Ausstellung „ToleranzRäume“ Station im Duisburger Innenhafen.
Der farbenfrohe Ausstellungscontainer wird am neuen „Platz der
Kinderrechte“ stehen und lädt dazu ein, über Toleranz, Respekt und
demokratisches Zusammenleben nachzudenken. Der Eintritt ist frei.
Ein besonderer Termin ist der Sonntag, 20. September: Zum
Familienfest anlässlich des Weltkindertages wird der neue „Platz der
Kinderrechte“ feierlich eröffnet.
Damit treffen zwei
zentrale Themen aufeinander: die Rechte und Bedürfnisse von Kindern
und die Frage, wie eine Gesellschaft von morgen miteinander umgehen
möchte. Die „ToleranzRäume“ setzen angesichts zunehmend rauer
gesellschaftlicher Debatten auf Dialog und Perspektivwechsel. Die
Ausstellung möchte nicht belehren, sondern dazu anregen, die eigene
Haltung zu hinterfragen und unterschiedliche Meinungen und
Lebensentwürfe auszuhalten.
Toleranz bedeutet nicht, alles
hinnehmen zu müssen. Nicht jede Position muss toleriert werden. Die
Grundrechte bilden den Rahmen des demokratischen Zusammenlebens und
markieren zugleich klare Grenzen. Die Ausstellung stellt den Bezug
zum täglichen Leben her – etwa in Familie, Schule, Beruf, Verein
oder im öffentlichen Raum. Besucherinnen und Besucher sind
eingeladen, darüber nachzudenken, welchen eigenen Beitrag sie zu
mehr Respekt und Toleranz leisten können.
Das Konzept stößt
bundesweit auf großes Interesse: In den vergangenen zwei Jahren
haben mehr als 300.000 Menschen an 75 Orten die „ToleranzRäume“
besucht. Fünf Container sind derzeit bundesweit unterwegs. Ergänzt
wird die Ausstellung durch Veranstaltungen und Diskussionen zu
Toleranz, Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Gefördert
werden die „ToleranzRäume“ vom Deutschen Bundestag.
Organisiert wird das Projekt vom gemeinnützigen Verein
Toleranz-Tunnel e.V. gemeinsam mit der Kreuzberger Initiative gegen
Antisemitismus (KIgA e.V.) und der Universität Bielefeld.
Mit dem neuen „Platz der Kinderrechte“ wurde für die
Ausstellung ein besonderer Ort gewählt. Gerade rund um den
Weltkindertag stellt sich die Frage, in welcher Gesellschaft Kinder
und Jugendliche aufwachsen sollen.
Der Platz soll ein Ort
sein, an dem Kinderrechte sichtbar werden und Begegnung möglich ist.
Die „ToleranzRäume“ ergänzen diesen Gedanken um eine weitere
Perspektive: Eine Gesellschaft, die Kinderrechte ernst nimmt,
braucht auch Respekt, Offenheit und die Bereitschaft, Unterschiede
auszuhalten. Mehr Infos:
https://www.toleranzraeume.org/
Dank 20.000-Euro-Spende: Bolzplatz am Ottilienplatz
umfassend erneuert Eröffnung mit MSV-Vizekapitän Can Coskun und
Maskottchen Ennatz
Die Freizeitfläche am Ottilienplatz in
Duisburg-Duissern wurde umfassend saniert und aufgewertet. Neben der
Erneuerung des Bolzplatzes wurde auch das Basketballfeld
verschönert. Eine neue Tischtennisplatte und eine Fußballplatte
erweitern das Sportangebot für Kinder und Jugendliche.
Möglich wurde die Neugestaltung durch eine Spende in Höhe von 20.000
Euro aus der Benefizveranstaltung „Charity for Kids 2.0“.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Finanzberatung Henning
Marx GmbH, der Allianz-Generalvertretung Kevin Heiter und der
Birnbaum & Sohn GmbH sowie dem Lions Club Duisburg Concordia.
Im Beisein von den Organisatoren von „Charity for Kids 2.0“,
Thomas Patermann, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und
Sabrina Whitley, Bezirksbürgermeisterin, sowie weiteren
Projektverantwortlichen soll die Freizeitfläche mit einem
Fußballspiel der GGS Tonschule feierlich eröffnen.
Als
besondere Gäste werden Can Coşkun, Vizekapitän des MSV Duisburg, und
MSV-Maskottchen Ennatz am 18.09.2026 um 14.00 Uhr am Bolzplatz
Ottilienplatz (47058 Duisburg-Duissern) die Eröffnung begleiten.
Neben Autogrammkarten von Can Coşkun besteht für Kinder und
Besucherinnen und Besucher auch die Möglichkeit, gemeinsame Fotos
mit den beiden Gästen zu machen.
MSV Duisburg – TSV Havelse: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen
TSV Havelse am Dienstag, 15. September, um 19 Uhr in der
Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft
AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945
Richtung MSV Arena: · ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um
17.06, 17.16, 17.26 Uhr · ab „Bergstraße“ um 17.11, 17.21 und
17.31 Uhr · ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.15 bis 17.40 Uhr alle
fünf Minuten · ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17.50 und 18.05 Uhr
· ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 16.58 bis 17.23 Uhr alle fünf
Minuten · ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 17.15 bis
18.35 Uhr alle fünf Minuten · ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen)
um 17.33 Uhr

DVG-Foto
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit.
Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf
erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die
öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für
die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen,
ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Die Haltestelle
„Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf komplett aufgehoben. In der
Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden
Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in
Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu
nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena
kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“ zu
nutzen.
Umfangreiches Programm in Duisburg zur
„nachtfrequenz26 – Die Nacht der Jugendkultur“
Die Stadt Duisburg beteiligt sich am Freitag
und Samstag, 25./26. September, an der Veranstaltung
„nachtfrequenz25 – Nacht der Jugendkultur“. Das städtische Programm
verteilt sich auf verschiedene Stadtteile. Bei allen Veranstaltungen
ist die Teilnahme kostenlos. Eine Anmeldung in den genannten
Einrichtungen ist vorab erwünscht.
Los geht´s am Freitag:
Bei „Stage for Change – Jugend zeigt Herz“ im Jugendzentrum Blaues
Haus in Hochfeld können Kids und Teens sich auf die Bühne wagen.
Musik, Tanz, Theater, Poetry oder Kunst – hier wird ein Zeichen
gegen Rassismus und Mobbing gesetzt und jedes Talent gefeiert.
Ein weiteres Highlight am Freitag ist im Duisburger Norden im
RiZ- Regionalzentrum Nord die Veranstaltung Soundclash. Bei der Open
Stage kommen verschiedene Musikstile zusammen: Ob Hip-Hop-Artist,
Band oder Singer-Songwriter – es bietet sich für jeden/jede die
Gelegenheit, erste Bühnenerfahrung zu sammeln. Jeder Act hat die
Chance auf tolle Preise und eine professionelle Studioaufnahme.
Im Jugendzentrum ZAP, Gustav-Adolf-Straße 65, geht es an beiden
Tagen bunt zu: „Kunst in Vielfalt – einzig & artig“. Farben an,
Alltag aus! Das ZAP verwandelt sich in einen kreativen Spielplatz
voller Kunst, Vibes und Ideen. Bei Collagen, Malerei oder verrückten
Experimente mit allen möglichen Materialien können sich Kreative in
ihrem eigenen Stil austoben. Kein Druck, keine Regeln, kein
„perfekt“ – einfach machen und Ideen entwickeln.
Das
Jugendzentrum Vari ist mit einem HipHop-Workshop vertreten: Texte
schreiben und den eigenen Song aufnehmen – dabei unterstützt der
Duisburger Rapper Miliö. Die Jugendlichen entwickeln gemeinsam
eigene Rap-Texte, lernen grundlegende Rap-Techniken und trainieren
ihr Rhythmusgefühl. Am Ende steht die Aufnahme eines eigenen Songs
im Studio. Später sind weitere Projekte rund um Performance und
Videodreh geplant.
Am Samstag warten an der Emscherhalle vor
der Kulisse des stillgelegten Hochofens am Landschaftspark Nord
große Wände, die besprüht werden wollen. Junge
Streeart-Künstlerinnen und -Künstler können beim Graffiti- Workshop
von etablierten Sprayerinnen und Sprayern die Grundlagen an der
Spraydose erlernen und erste Erfahrungen sammeln.
Bei einem
Freestyle- Wettbewerb treten die „Artists“ gegeneinander an.
Verpflegung und Musik runden das Event ab. Der Klassiker „Show Your
Performance“ ist am Samstag zum vierten Mal vertreten: Die beliebte
Open Stage geht öffnet diesmal im Soziokulturellem Zentrum
Stapeltor. Junge Talente sind eingeladen, ihr Können live auf der
Bühne zu zeigen. Eine professionelle Jury begleitet den Abend, aber
im Mittelpunkt stehen Spaß, Mut und Applaus – denn jeder gewinnt.
Unter dem Motto „Das Runde muss ins Eckige“ lädt das
Jugendzentrum Angertalerstraße zum großen Fußballturnier. 24
Teilnehmerinnen und Teilnehmer treten an. Im Anschluss wird
gemeinsam beim großen Freundschaftsessen gefeiert. Auch das
Jugendzentrum Sunny aus dem Duisburger Süden macht mit – am Samstag
mit dem neuen Event „Silent-Disco“.
Drei DJs bringen
unterschiedliche Musikrichtungen zusammen. In der Cafeteria gibt es
zudem Snacks und Getränke. Zum Hintergrund: „nachtfrequenz26 – Nacht
der Jugendkultur“ bietet mit mehr als 100 teilnehmenden Städten und
Gemeinden eine Bühne für die Jugend in NRW. Von Jugendlichen für
Jugendliche − das ist die Idee.
Jugendliche haben gemeinsam
mit Künstlerinnen und Künstler, Sozialarbeiterinnen und
Sozialarbeitern und Kulturschaffenden in den vergangenen Monaten
hunderte von Projektideen geschmiedet, die in über 160 Locations in
ganz NRW präsentiert werden.
Von Attendorn bis Wuppertal
gibt es verschiedene tolle Angebote. Skaten, Streetart, Upcycling,
Parkour, Slammen & Beatboxen, Malen bis hin zu Theaterspielen. Mit
acht Veranstaltungen (Platz 2 aller teilnehmenden Kommunen) bekommen
Jugendliche in Duisburg ein besonders abwechslungsreiches Programm
geboten.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei,
jedoch sind gegebenenfalls Anmeldungen erforderlich. Weitere
Informationen zum gesamten Programm und Anmeldemöglichkeiten sind
online unter https://www.nachtfrequenz.de/duisburg abrufbar.
Tag der Informatik Die Zukunft der
Mensch-Computer-Interaktion
Wie nah darf uns Künstliche Intelligenz kommen?
Wie verändert sich unser Alltag, wenn digitale Systeme nicht nur auf
Bildschirmen bleiben, sondern als Roboter mit uns zusammenarbeiten?
Und wie lässt sich Technik so gestalten, dass sie sich stärker an
den Menschen anpasst?
Um solche Fragen geht es beim Tag der
Informatik 2026 der Universität Duisburg-Essen. Unter dem Motto
Designed for Humans – Die Zukunft der Mensch-Computer-Interaktion
lädt die Fakultät für Informatik gemeinsam mit dem Fraunhofer IMS am
29. September ins Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg ein. Beginn
ist um 16 Uhr.
Anmeldungen sind noch möglich.
Wer sich für aktuelle
Entwicklungen in der Informatik interessiert – ob aus der
Wirtschaft, Wissenschaft oder der breiten Öffentlichkeit –, bekommt
bei dieser Veranstaltung einen kompakten Überblick über neue Ansätze
der Mensch-Computer-Interaktion. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie
Mensch und Technologie künftig zusammenwirken und wie digitale
Systeme stärker an den Bedürfnissen ihrer Nutzer:innen ausgerichtet
werden können.
Die Referent:innen zeigen dazu Beispiele aus
Forschung und Praxis. So spricht Dr. Jessica Szczuka über „Intimacy
by Design: Wenn KI zwischenmenschlich wird“. Dr. Gero Strobel widmet
sich in „Pixel und Wirklichkeit: Wenn KI Hände und Füße bekommt“ der
Frage, was geschieht, wenn KI die rein digitale Welt verlässt.
Prof. Dr. Michael Prilla schließlich nimmt
„Mensch-Roboter-Teams: Von der Interaktion zur Zusammenarbeit“ in
den Blick. Außerdem präsentieren Nachwuchswissenschaftler:innen der
Fakultät in einer Poster-Session aktuelle Projekte. Anmeldung:
https://www.uni-due.de/informatik/tagderinformatik2026_anmeldung.php
Neues EU-Gewährleistungslabel: Verbraucherrechte ab 27.
September auf einen Blick
Ab dem 27. September 2026 müssen Händler in der
EU Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem einheitlichen
Gewährleistungslabel über ihre gesetzlichen Rechte bei mangelhaften
Waren informieren. Das gilt im stationären Handel ebenso wie im
Onlinehandel. Ein weiteres EU-Label, das sogenannte GARAN-Label,
kennzeichnet eine etwaig vorhandene, freiwillige Herstellergarantie.
Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland erklärt, was
die neuen Labels bedeuten und worauf Verbraucher achten sollten.

Die neuen EU-Labels: für gesetzliche Gewährleistung (links) und
freiwillige Herstellergarantien (rechts). Grafik: Europäische Union
Wer in der EU ein Produkt kauft, hat bei Mängeln gesetzliche
Rechte gegenüber dem Verkäufer. Ab dem 27. September werden diese
Rechte durch ein europaweit einheitliches Gewährleistungslabel
leichter erkennbar. Das Label informiert bereits vor dem Kauf über
die wichtigsten Aspekte der gesetzlichen Gewährleistung und weist
unter anderem darauf hin, dass die Gewährleistungsfrist in den
EU-Ländern unterschiedlich lang sein kann. Die EU-weite Mindestdauer
beträgt für Neuware zwei Jahre.
„Das neue
Gewährleistungslabel kann Verbrauchern dabei helfen, ihre Rechte
besser zu erkennen und einzuschätzen – gerade wenn sie bei einem
Händler in einem anderen EU-Land einkaufen“, sagt Elisabeth Viering,
Juristin beim EVZ Deutschland.
Ab wann gilt das neue
Gewährleistungslabel? Die neue Informationspflicht gilt ab 27.
September 2026 EU-weit im stationären Handel ebenso wie im
Fernabsatz, etwa im Onlinehandel. Sie betrifft den Verkauf von
physischen Waren an Verbraucher, einschließlich solcher mit
digitalen Elementen (z. B. Smartphones, Kopfhörer etc.).
Eine
Ausnahme von der Informationspflicht gilt für Geschäfte des
täglichen Lebens im stationären Handel, die bei Vertragsschluss
sofort erfüllt werden, etwa beim Kauf von Lebensmitteln oder
Medikamenten.
Das Label muss gut sichtbar angebracht werden.
Im Ladengeschäft kann es beispielsweise auf einem Poster oder in der
Nähe der Kasse zu sehen sein. Im Onlinehandel muss es farbig
dargestellt werden. Die Gestaltung ist europaweit vorgegeben und
darf vom Händler nicht verändert werden. Gedruckt muss das Label
mindestens DIN-A4-Größe haben.
Was sagt das
Gewährleistungslabel aus? Das Gewährleistungslabel informiert
über die gesetzlichen Rechte bei mangelhafter Ware. Ein Mangel liegt
z. B. vor, wenn die Ware nicht richtig funktioniert oder nicht der
Beschreibung entspricht. Das Label weist unter anderem darauf hin,
dass die gesetzliche Gewährleistung für Neuware grundsätzlich
mindestens zwei Jahre beträgt, dass die genaue Dauer je nach
EU-Land auch länger sein kann, wann Verkäufer für einen Mangel
haften, wie der Verkäufer bei einem Mangel weiterhelfen muss und
was Verbraucher tun können, um ihre Rechte durchzusetzen.
Ein
QR-Code führt zu weiterführenden Informationen in den einzelnen
Ländern. Das Label selbst schafft keine neuen Rechte, sondern macht
die bestehenden gesetzlichen Rechte leichter erkennbar.
Gewährleistung oder Garantie – wo liegt der Unterschied? Die
Begriffe werden im Alltag häufig miteinander verwechselt. Die beiden
neuen EU-Labels machen den Unterschied sichtbarer. Die
gesetzliche Gewährleistung besteht unabhängig davon, ob ein
Hersteller zusätzlich eine Garantie anbietet. Sie richtet sich
grundsätzlich gegen den Verkäufer und greift, wenn die gekaufte Ware
mangelhaft ist.
Eine Garantie ist dagegen eine freiwillige,
zusätzliche Leistung, die ein Hersteller anbieten kann. Für
bestimmte freiwillige, gewerbliche Haltbarkeitsgarantien gibt es ab
dem 27. September 2026 zusätzlich das neue EU-GARAN-Label.
Was bedeutet das GARAN-Label? Das GARAN-Label kennzeichnet eine
freiwillige, gewerbliche Haltbarkeitsgarantie des Herstellers. Es
muss verwendet werden, wenn die Garantie für Verbraucher ohne
zusätzliche Kosten gilt, die gesamte Ware abdeckt und mehr als
zwei Jahre gültig ist.
Das GARAN-Label macht insbesondere die
Dauer der Herstellergarantie sichtbar. Es muss um Angaben zur Marke
beziehungsweise zum Hersteller, zur Modellkennzeichnung und zum
Garantiezeitraum ergänzt werden.
Deckt die
Haltbarkeitsgarantie beispielsweise nur einen Teil der Ware ab, darf
das GARAN-Label nicht verwendet werden. In diesem Fall muss der
Verbraucher auf andere Weise klar über die bestehende Garantie
informiert werden. Weitere Informationen: - Mehr zum Thema
Gewährleistung und Garantie - EU-Durchführungsverordnung zu den
neuen Labels
Neue Scheidungs-Hauptstadt: Hier kommen
85 Scheidungen auf 100 Hochzeiten Wo hält die Ehe – und
wo wird besonders häufig geschieden? Erotik.com hat die amtlichen
Zahlen des Statistischen Bundesamtes für alle 102 deutschen
Großstädte ausgewertet und die Zahl der Scheidungen je 100
Eheschließungen im Berichtsjahr 2025 berechnet.
Die
wichtigsten Ergebnisse: Bremerhaven ist mit 85,2 Scheidungen je 100
Eheschließungen die neue „Scheidungshauptstadt“ Deutschlands.
Leverkusen, der bisherige Spitzenreiter, folgt mit 79,9 auf Platz
zwei. Unter den zehn Städten mit den höchsten Quoten liegen gleich
vier im Ruhrgebiet: Duisburg, Hagen, Oberhausen und Herne.
Im Durchschnitt zeigt sich ein deutliches Ost-West-Gefälle: In
ostdeutschen Großstädten liegt die Quote bei 46,8, im Westen bei
38,5 Scheidungen je 100 Eheschließungen. Besonders niedrig fallen
die Werte in süddeutschen Universitätsstädten aus: Freiburg erreicht
16,5, Ulm 16,6 und Heidelberg 17,5 Scheidungen je 100
Eheschließungen.
Eine Psychologin ordnet die Ergebnisse ein
und erklärt unter anderem, weshalb wirtschaftlicher Druck,
Arbeitslosigkeit und unsichere Lebensverhältnisse Partnerschaften
zusätzlich belasten können. Wichtig: Die Auswertung stellt
Scheidungen und Eheschließungen desselben Berichtsjahres gegenüber.
Sie zeigt regionale Muster und Zusammenhänge, beweist jedoch keine
direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung und ist nicht als tatsächliche
Scheidungswahrscheinlichkeit einzelner Ehen zu verstehen.

Ruhrgebiet dominiert die Spitzengruppe Unter den zehn
Städten mit der höchsten Scheidungsquote liegen gleich vier im
Ruhrgebiet: Duisburg (68,9 Prozent), Hagen (64,6 Prozent),
Oberhausen (57,4 Prozent) und Herne (57,3 Prozent). Das Ruhrgebiet
ist damit die Region mit der stabilsten Häufung hoher
Scheidungsquoten in Deutschland: ein Muster, das sich schon in
früheren Auswertungen zeigte und sich 2025 fortsetzt.
Ein
Erklärungsansatz, den Soziolog:innen für solche Cluster häufig
anführen: Strukturwandel-Regionen mit geringerem
Durchschnittseinkommen und höherer Arbeitslosigkeit zeigen
bundesweit tendenziell höhere Scheidungsraten. Wirtschaftlicher
Druck bleibt einer der stärksten Prädiktoren für Trennungen.
"Finanzieller Druck kann zum Beziehungsproblem werden" Die
Psychologin Borbala Rozsnyik ordnet den Zusammenhang zwischen Geld
und Trennung ein:
Im Osten liegt im Schnitt vorn –
Spitzenwerte kommen aus dem Westen Die 18 ostdeutschen Großstädte
im Ranking kommen auf eine durchschnittliche Scheidungsquote von
46,8 Prozent, die 84 westdeutschen auf 38,5 Prozent. Das ist kein
Widerspruch zur Dominanz des Ruhrgebiets an der Tabellenspitze: Die
höchsten Einzelwerte finden sich zwar in einzelnen West-Städten,
dort liegen aber auch die niedrigsten Werte Deutschlands, etwa in
Freiburg oder Ulm.
Diese Spannbreite drückt den
West-Durchschnitt nach unten. Im Osten dagegen liegt das Niveau
gleichmäßiger auf mittlerem bis hohem Niveau, ohne vergleichbare
Ausreißer nach unten. Deshalb liegt der Ost-Durchschnitt trotz
fehlender Top-Platzierungen insgesamt höher.
Angeführt wird
der Osten von Halle (Saale) (67,7 Prozent) und Frankfurt (Oder)
(56,6 Prozent), gefolgt von Magdeburg (51,8 Prozent) und Brandenburg
an der Havel (49,4 Prozent). Der Abstand von über acht
Prozentpunkten im Städtedurchschnitt deckt sich mit einem seit
Jahrzehnten beobachteten Muster der amtlichen Statistik: Ehen, die
in den neuen Bundesländern geschlossen werden, enden im bundesweiten
Vergleich überdurchschnittlich häufig vor dem Scheidungsrichter.
Millionenstädte: Hamburg knapp über 50, Köln überraschend hinten
Hamburg ist mit 50,1 Prozent die einzige deutsche Millionenstadt
über der 50-Prozent-Marke, knapp vor Berlin (48,5 Prozent). München
(39,7 Prozent) und Köln (31,1 Prozent) liegen dagegen deutlich
darunter. Köln bildet damit das Schlusslicht unter den vier
Millionenstädten, mit weniger als einem Drittel Scheidungen je
Eheschließung.
Wo Ehen halten: süddeutsche Universitätsstädte
vorn Am anderen Ende der Tabelle dominieren Baden-Württemberg und
Bayern: Freiburg im Breisgau (16,5 Prozent), Ulm (16,6 Prozent),
Heidelberg (17,5 Prozent) und Coburg (17,6 Prozent) haben die
niedrigsten Scheidungsquoten Deutschlands, durchweg Universitäts-
oder Kurstädte mit vergleichsweise stabilen Ehen. Der bundesweite
Durchschnitt liegt 2025 bei 40,3 Prozent.
Was das für
Beziehungen bedeutet Eine hohe Scheidungsquote heißt nicht
automatisch, dass in einer Stadt weniger Liebe herrscht. Oft sagt
sie mehr über Lebensrealität als über Gefühle: Wirtschaftliche Lage,
Ehedauer-Trends und regionale Heiratsmuster prägen die Zahlen
mindestens so stark wie die Beziehungsqualität selbst. Klar wird
aber auch: Der Trend zur früheren, bewussteren Trennung ist längst
in der Fläche angekommen, ob in Bremerhaven, Halle oder Duisburg.
Wer eine Beziehung führt, tut gut daran, sich weniger an Statistiken
zu orientieren als an dem, was zwischen zwei Menschen tatsächlich
funktioniert.
Die wichtigsten Zahlen im Überblick
Bremerhaven führt mit 85,2 Prozent (155 Scheidungen / 182
Eheschließungen 2025) 19 von 102 Großstädten liegen über der
50-Prozent-Marke 68,7 Prozentpunkte Abstand zwischen Platz 1
(Bremerhaven) und Platz 102 (Freiburg im Breisgau)
Ost-West-Gefälle: 46,8 Prozent (Ost) vs. 38,5 Prozent (West) im
Städtedurchschnitt
Das vollständige Ranking aller 102
Großstädte, die Methodik sowie zitierfähige Experteneinschätzungen
finden Sie hier:
https://erotik.com/blog/trennungsatlas/

NRW: Flächennutzung für Tagebau 2025 um 2,7 % zurückgegangen
* Rund 0,5 % der NRW-Landesfläche waren 2025 Abbauflächen
für Tagebau, Grube und Steinbruch * Drei Kreise des Rheinisches
Reviers mit deutlichem Rückgang bei der Flächennutzung für Tagebau,
Grube und Steinbruch * Rund drei Viertel der Landesfläche waren
Vegetationsflächen
Zum Stichtag 31.12.2025 waren die Flächen
für Tagebau, Grube und Steinbruch in Nordrhein-Westfalen um 2,7 %
niedriger als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt anhand
neuer Ergebnisse der Flächenerhebung mitteilt, umfassten diese
Abbaugebiete mit insgesamt 18.594 Hektar insgesamt rund 0,5 % der
gesamten Landesfläche. Das entsprach ungefähr der Bodenfläche der
Landeshauptstadt Düsseldorf, die 21.741 Hektar umfasst.
Rückgang der Flächen für Tagebau, Grube und Steinbruch vor allem im
Rheinischen Revier Der Rückgang der Flächen für Tagebau, Grube
und Steinbruch entfiel vor allem auf drei Kreise:
den Rhein-Erft-Kreis mit 384 Hektar, den Kreis Düren mit 136 Hektar
und den Rhein-Kreis Neuss mit 46 Hektar. Die drei genannten Kreise
sind Teil des Rheinischen Reviers, dem größten Braunkohleabbaugebiet
Deutschlands.
Dazu gehören unter anderem die Tagebaue
Hambach und Garzweiler. Dort wurden Flächen in 2025 teilweise
rekultiviert und neuen Nutzungsarten zugeführt, darunter
Landwirtschaft, Wald und Gehölze, d. h. Flächen, die z. B. mit
einzelnen Bäumen oder Sträuchern bestockt sind.

Vegetationsflächen bedeckten rund drei Viertel der Landesfläche
Wie bereits in den Vorjahren machten Vegetationsflächen auch 2025
den größten Anteil der Landesfläche Nordrhein-Westfalens aus. Sie
umfassten 2.531.388 Hektar und damit 74,2 % der Gesamtfläche. Diese
74,2 % setzten sich zusammen aus landwirtschaftlichen Flächen mit
46,5 %, gefolgt von Waldflächen mit 24,9 % und übrigen Flächen mit
2,8 %; darunter Moore auf 0,04 % der Landesfläche.
Den
zweitgrößten Anteil bildeten die Siedlungsflächen mit 576.900 Hektar
beziehungsweise 16,9 %. Dazu gehörten neben Wohnbauflächen mit 7,3 %
auch Industrie- und Gewerbeflächen mit 3,1 %. Sport-, Freizeit- und
Erholungsflächen machten 2,5 % aus. Auch die Nutzungsart Tagebau,
Grube und Steinbruch zählt zur Siedlungsfläche, auf sie entfiel ein
Anteil von 0,5 % der Fläche.
Verkehrsflächen nahmen
241.682 Hektar und damit 7,1 % der Landesfläche ein. Sie umfassten
vor allem Straßen mit 3,9 % und Wege mit 2,5 %. Gewässer bildeten
mit 61.273 Hektar beziehungsweise 1,8 % den kleinsten Anteil an der
Landesfläche; dabei entfielen jeweils 0,9 % auf Fließgewässer und
auf stehende Gewässer.
VHS-Vortrag über den Weg zur konstruktiven Streitkultur
Medienethiker Professor Dr. Christian Schicha
hält am Montag, 14. September, um 20 Uhr in der Volkshochschule im
Stadtfenster, Steinsche Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt, einen
Vortrag mit einer genauen Situationsanalyse unserer gespaltenen
Gesellschaft.

Gleichzeitig macht er angesichts der Schwierigkeit vieler Menschen,
gegenteilige Meinungen anzuhören, Vorschläge zur Überwindung
gesellschaftlicher Gräben. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Um eine
vorherige Anmeldung bei der VHS wird gebeten.
VHS-Kurs mit vielen Achtsamkeitsübungen
Zum Thema Achtsamkeitstraining nach Jon
Kabat-Zinn bietet die VHS Duisburg sowohl einen Kurs als auch einen
Schnuppertag an. Der achtwöchige Kurs läuft ab dem 16. September
immer mittwochs von 16.15 bis 17.45 Uhr im Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt.
An gleicher Stelle
findet der „Tag der Achtsamkeit“ am Sonntag, 27. September, von 11
bis 15 Uhr statt. Das Training umfasst Achtsamkeitsübungen im
Sitzen, Gehen und Liegen, achtsame Körperarbeit und Yoga- und
Dehnungsübungen. Darüber hinaus gibt es Informationen zu Themen wie
dem Umgang mit Stress, Schmerzen und schwierigen Gefühlen.
Das Training ist geeignet für Personen, die Achtsamkeit in ihr Leben
integrieren wollen, die mit akuten oder chronischen Beschwerden
belastet sind oder die Stress in Familie, Beruf, Beziehung oder
durch Krankheit erleben. Anmeldungen werden erbeten online über die
Homepage der VHS oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de.
Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-984609.
30. Weltkindertag in Duisburg
Unter dem Motto „Bleibt frech, wild und
wunderbar!“ lädt das Jugendamt der Stadt Duisburg am Sonntag, den
20. September 2026 zum großen Familienfest anlässlich des 30.
Weltkindertags in Duisburg ein. Von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich
der Innenhafen in eine bunte Erlebniswelt für Kinder, Familien und
alle, die mitfeiern möchten.

Von kreativen Workshops bis zu sportlichen Herausforderungen ist für
jede Menge Abwechslung gesorgt. An mehr als 100 Ständen können
Kinder Neues ausprobieren, ihre Talente entdecken und sich nach
Herzenslust austoben. Bungee-Trampoline, ein Kletterberg, Hüpfburgen
und ein Graffiti-Angebot gehören ebenso zum Programm wie
verschiedene Informations- und Mitmachangebote sowie spannende
Aufführungen.
Das Stadtwerke Bühnenprogramm Den ganzen Tag
über findet ein buntes Programm statt. Das Programm mit den
Auftrittszeiten wird auf dem Fest bekanntgegeben. Um 12:00 Uhr wird
das Familienfest durch Oberbürgermeister Sören Link eröffnet. Direkt
im Anschluss folgt die feierliche Eröffnung des Platz der
Kinderrechte und die Enthüllung der Stele als Symbol der
Kinderrechte.
Mit dabei sind diesmal: VKM Duisburg e.V.
Kulturverein T.K.M. e.V. Suryoye Ruhrgebiet e.V. Bahtalo e.V.
Musical Kids Rheinhausen Zirkus Zipfel Sandra Faryna Buddy
Ollie Zirkus StandArt Unsere Highlights
Die
Stadtwerkebühne mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm
für jung und alt Der Kletterberg Das Wikingerschiff
Kistenklettern Clown Pepe Das Spielmobil „Schnelle Schnecke“
Das Bungeetrampolin „Blauer Hai“ Graffiti-Workshops
Die
Jugendzentren der Stadt Duisburg mit verschiedenen Mitmachaktionen
Das Zirkustheater StandArt Die Formel1-Rutsche verschiedenste
gastronomische Angebote und vieles mehr Das Gewinnerkunstwerk
des Malwettbewerbs Die Vorbereitungen für den 30. Weltkindertag
am 20. September 2026 hier in Duisburg laufen auf Hochtouren. Es
wird schon fleißig an verschiedenen Highlights gearbeitet.
Das Motto dieses Jahr lautet: „30 Jahre Weltkindertag Duisburg -
Bleibt frech, wild und wunderbar!“ Das Motto greift das Recht
des Kindes auf Entfaltung seiner Persönlichkeit (Art. 29 der
UN-Kinderrechtskonvention) auf. Es betont das Recht von Kindern,
ihre Individualität, Kreativität und Stärken frei zu entwickeln –
ohne Anpassungsdruck oder starre Erwartungen. „Frech, wild und
wunderbar“ steht dabei für Neugier, Ausdruckskraft und
Selbstwirksamkeit. Auch in diesem Jahr richtete das Jugendamt
Duisburg einen Malwettbewerb für alle Kinder zwischen fünf und zehn
Jahren aus.
Das schönste Bild wurde von einer Jury aus
Grafikerinnen und Grafikern, Pädagoginnen und Pädagogen im Mai
ausgewählt. Das Gewinnerkunstwerk schmückt nun die Plakate und
Flyer, mit denen in der gesamten Stadt auf den Weltkindertag
aufmerksam gemacht wird. Mit einer Auswahl weiterer Bilder soll eine
Ausstellung gestaltet werden, die auf dem Kinderfest zu sehen sein
wird. Wir bedanken uns herzlich für Eure vielen tollen Einsendungen!

Das Bild von Maya schmückt nun die Plakate und Flyer, mit denen in
der gesamten Stadt auf den Weltkindertag aufmerksam gemacht wird.ift
„Der Weltkindertag ist eine Einladung an alle Generationen,
gemeinsam Zeit zu verbringen, Neues auszuprobieren und einfach Spaß
zu haben. Unser Familienfest zeigt, wie vielfältig die Angebote für
Kinder und Familien in Duisburg sind. Gleichzeitig erinnert uns der
Tag daran, dass Kinder gehört werden wollen, mitgestalten können und
ihre Rechte zählen.“ - Jugendamtsleiter Philipp Thelen
Ausstellung „Pripyat“ in der Bezirksbibliothek Hamborn
Die Bezirksbibliothek Hamborn zeigt ab
Dienstag, 15. September, in Kooperation mit der Stiftung
Gerhart-Hauptmann-Haus die Ausstellung „Pripyat. Die Zeitmaschine –
Das europäische Erbe der Katastrophe von Chornobyl“ im
Rathaus-Center an der Schreckerstraße 10. Am 26. April jährte sich
die Katastrophe im Kernkraftwerk Chornobyl zum 40. Mal.
Die
Explosion von Reaktor 4 gilt als schwerstes Unglück in der
Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die verlassene Stadt
Pripyat steht bis heute symbolisch für die dramatischen Folgen
dieser Tragödie. Der ukrainische Foto- und Videokünstler Alexander
Syrota verbindet mithilfe von „Augmented Reality“ (Erweiterte
Realität) historische Aufnahmen mit aktuellen Fotografien.
Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können visuell zwischen
Vergangenheit und Gegenwart wechseln und die Entwicklung Pripyats
von einer jungen, lebendigen Stadt zur nuklear verseuchten Sperrzone
eindrucksvoll nachvollziehen. Die Ausstellungseröffnung startet am
15. September um 10 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich
eingeladen.
Lehrkräfte, die mit Klassen ab der 8.
Jahrgangsstufe an der Eröffnung teilnehmen oder die Ausstellung zu
einem späteren Zeitpunkt besuchen möchten, können sich telefonisch
unter 0203 283-5373 oder per E-Mail an
stabi-hamborn@stadt-duisburg.de mit dem Team der Bibliothek in
Verbindung setzen. Die Ausstellung läuft bis zum 9. Oktober und kann
während der Öffnungszeiten kostenfrei besichtigt werden.
Vortrag in Hamborn: Marxloh während der NS-Zeit
Der Heimatverein Hamborn lädt zum Vortrag „Marxloh in den Jahren
1933 bis 1945 – Leben während der NS-Zeit in Schlagzeilen“ am
Mittwoch, 16. September, um 17.30 Uhr in die Bezirksverwaltung
Hamborn an der Duisburger Straße 213 ein. Der Vortrag von Michael
Voith geht ausgewählten Aspekten wie Umbenennungen von Straßen,
Kinderlandverschickung, Kinolandschaft und den Auswirkungen des
„totalen Krieges" während des Dritten Reiches in Marxloh nach.
Die zwölfjährige Terrorherrschaft des sogenannten
„tausendjährigen Reichs" hinterließ auch im Hamborner Stadtteil
Marxloh tiefe Spuren. So wurde das vielfältige jüdische Leben, das
sich besonders in der Zeit der Weimarer Republik rege entwickelt
hatte, von den Nationalsozialisten vollständig ausgelöscht.
Durch Propaganda und Kontrolle bestimmte die NS-Diktatur auch den
Alltag der gesamten Bevölkerung, die ab 1939 mit den zunehmenden
Belastungen durch die Kriegsereignisse leben musste. Der Eintritt
ist frei; eine Anmeldung wird empfohlen. Rückfragen beantwortet
Kerstin Keutel per Mail an kultur.hamborn@stadt-duisburg.de sowie
telefonisch unter 0203 283-987894.
„Wenn es Nacht wird in Ruhrort“
Lieder, Geschichten und Anekdoten von und mit Mick Haering,
dem Laternenanzünder Hof der Engelsburg, das markante Gebäude am
Vinckeplatz. Eingang durch das Törchen auf der Luisenstraße am
Durchgang zur Karlstraße, 47119 Duisburg-Ruhrort So. 20.
Sept. | 16 Uhr „Die Welt, die monden ist“ Rainer Maria Rilke Lieder
zum Zuhören und Mitsingen, altbekannte und neu entdeckte Gedichte
nehmen euch mit auf die Reise durch die Nacht. Musik: Daniel
Hermes-Lorenz und Simeon Miron Texte: Barbara Wedekind. HOF
Fabrikstr. 9, 47119 Duisburg-Ruhrort
Barbara Wedekind (li.) und Bettina Henke (re.) übernahmen ab der
Saison 2026 die Kuration der HOFkultur-Reihe von Folkert Küpers.
So. 27. Sept. | 16 Uhr „Unendliche Weiten“ In der Dunkelheit
der anbrechenden Nacht öffnet sich der Blick in die himmlische
Ferne. Legenden und Mythen ranken sich um Sterne und Weltall. Der
Mensch träumt, forscht und wundert sich.
In Erzählungen
wird die Jahrtausende alte Faszination des Grenzenlosen über uns
geteilt, finden Kuriositäten Platz und erklären Menschen das
Unvorstellbare. Die Musik des Duos Contrast2 kostet voller
kreativer Ideen den musikalischen Freiraum zwischen Himmel und Erde
aus. Gefühlvoll und ausdrucksstark nehmen die Kompositionen nicht
vorhersehbare Wendungen und schaffen eine Atmosphäre, die zum
Staunen einlädt.
Musik: Peter Walpurgis und Michael Vogt Texte: Bettina Henke
Pfarrgarten St. Maximilian, Fabrikstr., 47119 Duisburg-Ruhrort.
Bei unbeständigem oder Regenwetter finden die Veranstaltungen im
„Das PLUS am Neumarkt“, Neumarkt 19, 47119 Duisburg statt.
Sammelkarten-Tauschbörse „Karten Kiez“ im Bezirksrathaus Rheinhausen
Sammelkarten-Fans aufgepasst: Die Türen des
Bezirksrathauses Rheinhausen öffnen am Dienstag, 15. September, von
16 bis 19 Uhr am Körnerplatz 1 für die nächste Tauschbörse „Karten
Kiez“.
In dieser Zeit darf getauscht werden, was die
Sammlung so hergibt – egal ob Pokémon, Star Wars, Yu-Gi-Oh!,
Fußball- und andere Sportkarten. Der Eintritt ist frei. Sammlerinnen
und Sammler jeden Alters können ohne Anmeldung teilnehmen. Zur
Stärkung steht kostenlos frisches Popcorn bereit.
Ronald Reng eröffnet Jahresprogramm des Vereins für
Literatur Duisburg Mit dem renommierten Autor und
Journalisten Ronald Reng startet der Verein für Literatur Duisburg
in sein neues Jahresprogramm 2026/2027. Am Dienstag, 15. September,
liest er um 20 Uhr in der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der
Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt aus seinem aktuellen Buch „Der
deutsche Sommer“.
Darin blickt er auf den Sommer 2006
zurück, als die Fußball- Weltmeisterschaft Deutschland in eine
seltene Stimmung von Leichtigkeit und Optimismus versetzte.
Gleichzeitig geht er der Frage nach, ob ein solches
gesellschaftliches Hochgefühl heute noch möglich ist. Die Lesung
eröffnet das Jahresprogramm, das der Verein für Literatur Duisburg
erneut gemeinsam mit der Stadtbibliothek Duisburg veranstaltet.
Insgesamt stehen acht Lesungen auf dem Programm, die mit
literarischen Entdeckungen, aktuellen Themen und bekannten Namen
eine große Bandbreite abdecken. Bereits am Dienstag, 22. September,
folgt die Ruhrgebietsautorin Annika Büsing mit ihrem neuen Roman
„Magisch“.
Weitere Gäste des Jahresprogramms sind die
Debütautorin Nefeli Kavouras mit „Gelb, auch ein schöner Gedanke“,
Manuel Bittorf, als Musiker unter dem Namen Betterov bekannt, mit
seinem vielbeachteten Erstlingswerk „Goldener Retriever“,
Ruhrgebietsautor Frank Goosen mit „Lovely Rita“, Alain Kniebs mit
seiner Biografie „Irene Janetzky – ein Leben im Zeitalter des
belgischen Rundfunks“, Safia Al Bagdadi mit „Unser Haus mit Rutsche“
sowie Julia Franck mit ihrem Werk „Ich ertrinke in den Wassern
meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte“.
Alle
Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr in der Zentralbibliothek. Tickets
für jeweils 8 Euro und weitere Informationen sind auf
www.stadtbibliothek- duisburg.de erhältlich.
Gemeinde lädt zum
Eltern-Kind-Frühstück Die Evangelische Kirchengemeinde
Obermeiderich lädt Eltern, die früher mit ihrem Nachwuchs zu den
Miniclubs der Gemeinde kamen, zu einem Eltern-Kind-Frühstück ein,
bei dem es für die Großen und die Kleinen zwischen 0 und sieben 7
Jahren kurzweilig und lecker zugeht. Diese Runde erweitert die
Gemeinden und lädt Mamas, Papas, Omas, Opas und alle, die Lust zum
Austausch über das Leben mit dem Nachwuchs haben, mit den Kindern
zum nächsten Treffen ein.
Geschlemmt wird am 19. September
2026 von 9 bis 11.30 Uhr im Gemeindezentrum an der Emilstraße. Die
Teilnahme ist kostenfrei, doch Diakonin Gisela Rastfeld bitte um
Anmeldung bis zum 15. September (0157 3911 7304 oder
grastfeld@obermeiderich.de) damit alles gut vorbereitet werden kann
und von allem genug da ist. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.

Diakonin Gisel Rastfeld (Foto: www.obermeiderich.de).
Kirchenkneipe in Neudorf... diesmal mit Jamsession zum
Mitmachen Am Freitag, 18. September 2026 gibt es in der
Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit
zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18 Uhr geht es
in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn
im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die
Kirchenkneipe.
Zu dieser Sonderausgabe gibt es Live-Musik:
Wer sich einmal vor Publikum ausprobieren möchte, kommt zur Bühne,
denn dort stehen Mikros, Akustikgitarre, Schlagzeug, Bass, Klavier
und Cajón bereit. Zu jeder halben Stunde öffnet sich die Bühne für
eine kurze Session. Wer mag, bringt gerne auch das eigene Instrument
mit (Rückfragen an andreas.kessel@ekir.de). Engagierte, die die
Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur
Gemeinde gibt es im Netz unter
www.hochfeld-neudorf.de.
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