|
22.000 Obstbäume für Duisburg: Obstbaumaktion der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg wächst weiter
Die Obstbaumaktion der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Seit ihrem Start
im Jahr 2023 wurden insgesamt 22.000 kostenlose Obstbäume an
Duisburgerinnen und Duisburger ausgegeben. Dazu trugen die am 10.
Oktober ausgegebenen 3.000 Bäume ebenfalls mit bei.
Die
Obstbaumaktion richtet sich an Bürgerinnen und Bürger mit geeigneten
Pflanzflächen auf privaten Grundstücken. Ziel ist es, zusätzliche
Baumstandorte im Stadtgebiet zu schaffen und die Begrünung privater
Flächen zu unterstützen. Zur Auswahl standen verschiedene
Obstbaumarten, darunter Apfel-, Birnen-, Kirsch-, Quitten- und
Pflaumenbäume.
Pro Haushalt konnten bis zu drei Bäume
bestellt werden. Die Bestellung erfolgte über den WBD-Shop auf der
Internetseite der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Die bereitgestellten
Kontingente wurden erneut vollständig vergeben. Obstbäume können
einen Beitrag zur biologischen Vielfalt leisten, indem sie Nahrung
und Lebensräume für verschiedene Tier- und Insektenarten bieten.
Darüber hinaus tragen Bäume zur Durchgrünung von Siedlungsräumen bei
und können das lokale Umfeld langfristig prägen.

Fotos Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Oberbürgermeister Sören Link erklärt: „Alle 3.000 Obstbäume sind in
kürzester Zeit vergeben worden. Das zeigt, wie gut die Idee auch in
diesem Jahr bei den Duisburgern ankommt. Mit jedem gepflanzten Baum
wird unsere Stadt ein Stück grüner und lebenswerter."

Auch Knut Hammesfahr, Bereichsleiter Grün & Stadtbild Süd der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg, zieht eine positive Bilanz: „Seit dem
Start der Aktion wurden insgesamt 22.000 Obstbäume ausgegeben. Die
kontinuierliche Nachfrage unterstreicht das Interesse vieler
Bürgerinnen und Bürger an zusätzlichen Baumstandorten auf privaten
Flächen.“

Ergänzend zur regulären Ausgabe der bestellten Obstbäume wurden am
heutigen Tag beim Baustellenfest der Internationalen
Gartenausstellung (IGA) im Zukunftsgarten RheinPark weitere 300
Obstbäume direkt an Besucherinnen und Besucher ausgegeben. Mit
den vielen ausgegebenen Obstbäumen seit 2023 zeigt die Aktion, dass
viele Duisburgerinnen und Duisburger bereit sind, auf ihren eigenen
Grundstücken zur Begrünung des Stadtgebiets beizutragen. Jeder neu
gepflanzte Baum erweitert den Bestand an Bäumen im Stadtgebiet und
schafft langfristig zusätzliche Grünstrukturen auf privaten Flächen.
Copyright: Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD
Tonbasteln auf dem Marina-Markt
Das Kultur- und Stadthistorische Museum,
Johannes-Corputius-Platz 1 am Duisburger Innenhafen, lädt anlässlich
des Marina-Markts am Sonntag, 11. Oktober, wieder von 13 bis 17 Uhr
zu einem kreativen Workshop ein. Unter der Anleitung von Katharina
Nitz gestalten Besucherinnen und Besucher individuelle
Lieblingsstücke aus Ton, die im Anschluss mitgenommen werden können.
Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist kostenfrei.
Das Mercator-Café ist an diesem Tag geöffnet und bietet heiße und
kalte Erfrischungen sowie leckeren Kuchen. Das gesamte Programm ist
im Internet unter https://www.stadtmuseumduisburg.de abrufbar.
Wasserspektakel für Familien im Südbad
Seeungeheuer, Tauchroboter und Charthits: Am
kommenden Sonntag, 11. Oktober, startet im Südbad an der
Großenbaumer Allee 176 ein buntes Programm für die ganze Familie.
Von 13 bis 17 Uhr verbinden sich Musik, Animation und verschiedene
Spiel- und Mitmachangebote im und außerhalb des Wassers zu einer
großen „Poolparty“.
Für die passende musikalische Stimmung mit aktuellen Charthits und
Partyklassikern sorgt ein Profi-DJ des Zephyrus-Discoteams, der
gerne auch die Musikwünsche der Badegäste einfließen lässt. Ergänzt
wird das Musikprogramm durch ein abwechslungsreiches
NonstopFamilienprogramm mit Animation.
Besonders die zahlreichen aufblasbaren Großspielgeräte im Wasser wie
bunte Seeungeheuer, Wasserschildkröten und Riesenkraken laden zum
Spielen und Toben ein. Dabei sind auch eine Laufmatte, Aqua-Inseln
für Teamaktionen und große Laufbälle, in denen sich die Badegäste
über das Wasser bewegen können. Zudem bietet das Animationsprogramm
verschiedene Aktionen: Gesucht werden unter anderem
Hula-HoopChampions und „Luftgitarren-Helden“.
Für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer stehen kleine Tauchroboter,
auch Unterwasser-Scooter genannt, zur Verfügung. Damit können die
Gäste das Becken aus der Unterwasserperspektive erkunden und zum
Beispiel auch Wettrennen austragen. Für den Besuch im Südbad gelten
die regulären Eintrittspreise. Nähere Informationen sind auf dem
Bäderportal erhältlich:
https://www.baederportalduisburg.de/unsere-baeder/suedbad/veranstaltungen.
Duisburg unterstützt gemeinsamen Appell rheinischer Städte
zur Senkung der Landschaftsumlage Die Stadt Duisburg
fordert gemeinsam mit den Stadtspitzen und Finanzverantwortlichen
der kreisfreien Mitgliedsstädte des Landschaftsverbandes Rheinland
(LVR) eine stärkere finanzielle Entlastung. In einem gemeinsamen
Appell an die Fraktionen und Gruppen der Landschaftsversammlung
Rheinland setzen sie sich dafür ein, die Landschaftsumlage für das
Jahr 2027 deutlicher als bislang vorgesehen zu senken.
Hintergrund ist die weiterhin äußerst angespannte Finanzlage vieler
Städte im Rheinland. Steigende Sozialausgaben, zusätzliche
gesetzliche Aufgaben und höhere Personalkosten belasten die
kommunalen Haushalte. Gleichzeitig müssen die Städte weiter in
Schulen, Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz investieren.
Für diese Aufgaben bleibt ihnen immer weniger finanzieller
Spielraum.
Die beteiligten Städte begrüßen die bereits
eingeleiteten Schritte zur Begrenzung der Landschaftsumlage.
Angesichts ihrer schwierigen Haushaltslage halten sie diese jedoch
für nicht ausreichend. Sie fordern, sämtliche Verbesserungen bei den
Umlagegrundlagen konsequent an die Mitgliedsstädte weiterzugeben.
Auch der LVR müsse seine eigenen Möglichkeiten zum Sparen stärker
ausschöpfen. Dazu zählen die Überprüfung bestehender Aufgaben und
Standards, ein kritischer Blick auf freiwillige Leistungen sowie
effizientere Verwaltungsabläufe.
Dazu erklärt Duisburgs
Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack: „Die Städte stehen
finanziell mit dem Rücken zur Wand. Viele Kommunen verzeichnen
Rekorddefizite und müssen gleichzeitig massive Zukunftsinvestitionen
stemmen. Deshalb erwarten wir, dass alle verfügbaren Spielräume
genutzt werden, um die Belastungen der Mitgliedskörperschaften zu
reduzieren. Jede Absenkung der Landschaftsumlage stärkt unmittelbar
die kommunale Handlungsfähigkeit vor Ort.“
Mit ihrem
gemeinsamen Vorstoß appellieren die Städte an die Fraktionen und
Gruppen der Landschaftsversammlung, den eingeschlagenen Sparkurs
fortzusetzen und den Umlagesatz für 2027 so weit wie möglich zu
senken. Damit wollen sie ihre Haushalte entlasten und finanzielle
Spielräume für die kommunalen Aufgaben erhalten.
Die
Landschaftsumlage ist die wichtigste Einnahmequelle des
Landschaftsverbandes Rheinland. Sie wird von den Mitgliedsstädten
und Kreisen finanziert und zählt zu den größten Ausgabenposten ihrer
Haushalte. Wie hoch die Umlage ausfällt, hängt unter anderem vom
festgelegten Umlagesatz ab. Eine Senkung würde die kommunalen
Haushalte unmittelbar entlasten.
Gemeinsamer Appell der rheinischen
Oberbürgermeister*innen und Kämmer*innen zum Haushaltsplan 2027 des
Landschaftsverbandes Rheinland Sehr geehrte Fraktionsvorsitzende,
sehr geehrte Damen und Herren, als Oberbürgermeisterinnen und
Oberbürgermeister sowie Kämmerinnen und Kämmerer der kreisfreien
Mitgliedskörperschaften des Landschaftsverbandes Rheinland wenden
wir uns mit einem gemeinsamen und überparteilichen Appell an Sie.
Die kommunalen Haushalte im Rheinland befinden sich in einer
historisch schwierigen Lage. Steigende Sozialausgaben, hohe Tarif-
und Sachkostensteigerungen, zusätzliche gesetzliche Verpflichtungen
sowie erhebliche Investitionsbedarfe führen in vielen Kommunen zu
strukturellen Defiziten.
Zahlreiche Städte und Gemeinden
müssen Haushaltssicherungskonzepte aufstellen oder befinden sich
bereits in entsprechenden Konsolidierungsverfahren. Vor diesem
Hintergrund erfüllt uns die Entwicklung der Landschaftsumlage mit
großer Sorge. Gleichzeitig begrüßen wir ausdrücklich, dass die
Fraktionen der Landschaftsversammlung die außerordentlichen
Belastungen der kommunalen Ebene erkannt und erste Initiativen zur
Entlastung der Umlagezahler auf den Weg gebracht haben.
Dies
ist ein wichtiges Signal. Nun gilt es, diesen Weg konsequent
weiterzugehen. Wir erkennen an, dass auch der Landschaftsverband
Rheinland erheblichen finanziellen Herausforderungen ausgesetzt ist.
Insbesondere die Entwicklung der Sozialtransferaufwendungen stellt
den Verband vor große Aufgaben.
Gleichwohl darf die Lösung
dieser Herausforderungen nicht allein über eine steigende Belastung
der Mitgliedskörperschaften erfolgen. Die finanzielle
Leistungsfähigkeit der kommunalen Familie insgesamt muss Maßstab
aller Entscheidungen sein. Die inzwischen vorliegenden Erkenntnisse
zu den Umlagegrundlagen eröffnen zusätzliche Spielräume. Diese
müssen vollständig zur Entlastung der Kommunen genutzt werden.
Der derzeit diskutierte Hebesatz von 18,56 Prozent darf daher
nicht das Ende der OB · Stadtverwaltung Duisburg · 47049 Duisburg An
die Fraktionen und Gruppen in der Landschaftsversammlung Rheinland
09.10.2026 Konsolidierungsbemühungen markieren. Vielmehr erwarten
wir, dass alle verfügbaren Verbesserungen im weiteren
Haushaltsverfahren konsequent berücksichtigt werden.
Darüber
hinaus bedarf es zusätzlicher eigener Konsolidierungsanstrengungen
des LVR. Hierzu gehören eine konsequente Aufgaben- und Zweckkritik,
die Überprüfung bestehender Standards, die kritische Betrachtung
freiwilliger Leistungen sowie die Nutzung weiterer Effizienz- und
Digitalisierungspotenziale.
Um diese Effekte schon im
kommenden Haushalt verbundsatzmindernd zu berücksichtigen, fordern
wir den LVR auf, einen globalen Minderaufwand in Höhe von zwei
Prozent einzuplanen. Besonders wichtig ist dabei der Blick auf die
gesamte kommunale Finanzierungskette. Höhere Landschaftsumlagen
belasten nicht nur die unmittelbar Umlagepflichtigen, sondern wirken
sich über die Kreisumlagen auf zahlreiche kreisangehörige Städte und
Gemeinden aus.
Letztlich verringern sie überall die
finanziellen Handlungsspielräume vor Ort und erschweren
Investitionen in kommunale Infrastruktur, Bildung, Kultur, Sport und
soziale Angebote. Zugleich erwarten wir, dass gegenüber Bund und
Land mit Nachdruck auf die Einhaltung des Konnexitätsprinzips
hingewirkt wird. Die Finanzierung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben
darf nicht dauerhaft zulasten der kommunalen Ebene erfolgen.
Zusätzliche Aufgaben müssen mit einer auskömmlichen Finanzierung
einhergehen. Wir appellieren daher an Sie, den begonnenen
Konsolidierungskurs konsequent fortzuführen, sämtliche
Verbesserungen bei den Umlagegrundlagen vollständig an die
Umlagezahler weiterzugeben, zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen
umzusetzen, strukturelle Reformen und Effizienzsteigerungen
voranzutreiben und den Hebesatz der Landschaftsumlage 2027 deutlich
unter die bislang diskutierten Werte abzusenken.
Die
kommunale Selbstverwaltung lebt von handlungsfähigen Städten und
Gemeinden. Die kommunale Familie kann die gegenwärtigen
Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen. Dafür braucht es jetzt
Entscheidungen, die den Landschaftsverband und seine
Mitgliedskörperschaften gleichermaßen in die Verantwortung nehmen.
Wir bitten Sie deshalb eindringlich, die verbleibende Zeit bis zur
Verabschiedung des Haushalts zu nutzen, um zu einer spürbaren
weiteren Entlastung der umlagepflichtigen Kommunen beizutragen.
RVR-Verbandsversammlung verabschiedet Resolution:
GRW-Förderung für das Ruhrgebiet sichern und fortführen
Um die Transformation des Ruhrgebiets fortzuführen, appelliert die
Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR), die Region
auch ab 2028 in der GRW-Fördergebietskulisse angemessen zu
berücksichtigen. Maßstab müssten insbesondere Strukturschwäche,
Beschäftigung und Transformationsbedarf sein.
Indikatoren,
die urbane Regionen gegenüber dem ländlichen Raum benachteiligen,
dürften nicht über den Zugang zur Förderung entscheiden. Eine
entsprechende Resolution von SPD, CDU und Die Grünen ist heute (9.
Oktober) einstimmig vom Ruhrparlament verabschiedet worden. Die
"Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen
Wirtschaftsstruktur" (GRW) ist ein zentrales Instrument der
Strukturpolitik.
Sie ermöglicht Investitionen, schafft und
sichert Arbeitsplätze und unterstützt die Entwicklung ehemaliger
Industrieflächen sowie wirtschaftsnaher Infrastruktur. Die Förderung
hat sich im Ruhrgebiet u. a. bei der Entwicklung von Mark 51°7 in
Bochum, Phoenix West in Dortmund und den Logport-Standorten in
Duisburg bewährt und tausende neue Arbeitsplätze geschaffen.
Mit Sorge betrachtet das Ruhrparlament als Vertretung von mehr
als fünf Millionen Menschen im Ruhrgebiet die diskutierten Modelle
zur Neuabgrenzung mit negativen Folgen für das Ruhrgebiet. Die
Verbandsversammlung fordert den Koordinierungsausschuss der GRW
sowie Bund und Länder auf, das Ruhrgebiet auch ab 2028 entsprechend
seiner strukturellen Herausforderungen und seines
Transformationsbedarfs in der GRW-Fördergebietskulisse zu
berücksichtigen.
Bei Auswahl und Gewichtung der Indikatoren
sei ein unmittelbarer Bezug zum Förderzweck der GRW sicherzustellen.
Es müsse verhindert werden, dass urbane Transformationsregionen
durch Indikatoren benachteiligt werden, die ihre wirtschaftlichen
Herausforderungen nur unzureichend abbilden. Und die Folgewirkungen
einer Neuabgrenzung auf das gesamtdeutsche Fördersystem seien
ausdrücklich zu berücksichtigen.
Das Ruhrgebiet habe
bewiesen, dass es Strukturwandel könne, heißt es abschließend in der
Resolution. Für die weitere Transformation zu einer klimaneutralen,
innovativen und wettbewerbsfähigen Industrieregion brauche es
verlässliche Unterstützung wie die GRW. idr
Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) Zaubershows,
Musik, Obstbäume und Mitmachaktionen: RheinPark lädt zum kostenlosen
Baustellenfest Wie entsteht ein Zukunftsprojekt für die
Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) Antworten darauf
erhalten Besucherinnen und Besucher beim Baustellenfest im RheinPark
Duisburg am Samstag, 10. Oktober 2026, von 14 bis 19 Uhr.
Gemeinsam mit weiteren IGA-Standorten im Ruhrgebiet öffnen die
Projektverantwortlichen ihre Baustellen und geben spannende
Einblicke in die laufenden Vorbereitungen auf die IGA 2027. Im
Mittelpunkt steht dabei der Duisburger RheinPark, der sich derzeit
zu einem attraktiven, klimaresilienten und zukunftsweisenden
Freizeit- und Erholungsraum weiterentwickelt.
Das
Baustellenfest richtet sich an die ganze Familie und verbindet
Informationen rund um die IGA 2027 mit einem vielfältigen
Mitmachprogramm für Groß und Klein. Zahlreiche Mitmachangebote laden
zum Entdecken und Ausprobieren ein. Von Kunststoffrecycling live
über Umweltspiele und Beratung zur Baumpflege bis hin zu Hüpfburg,
Glücksrad und IGA-Selfie-Box ist für die ganze Familie etwas dabei.
Auf der Bühne sorgen der Duisburger Zauberkünstler Marcel Wunder
und die Musikkabarettistin Melanie Zink für Unterhaltung. Den
Ausklang des Nachmittags bildet ein Sundowner mit DJ.
Ein
besonderes Highlight ist die beliebte Obstbaum-Aktion der
Wirtschaftsbetriebe Duisburg: 300 Obstbäume werden kostenlos an
Bürgerinnen und Bürger ausgegeben. Pro Haushalt kann ein Baum
mitgenommen werden, solange der Vorrat reicht.
Neben Spiel,
Spaß und Unterhaltung bietet das Baustellenfest die Gelegenheit,
sich über die laufenden Entwicklungen im RheinPark zu informieren
und einen Blick auf die Projekte zu werfen, mit denen sich der
Standort für die Internationalen Gartenausstellung 2027
weiterentwickelt.
Duisburger Heimat-Preis 2026: Drei
Ehrungen für engagiertes Miteinander Zum achten Mal ist
gestern Abend der Heimat-Preis Duisburg für herausragendes lokales
Engagement verliehen worden. Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn
überreichte die Auszeichnung in einer Feierstunde im Opernfoyer des
Theaters Duisburg an die Musikvereinigung Duisburg-West, die Flinken
Nadeln / Bunter Kreis Duisburg e. V. sowie den Philharmonischen Chor
Duisburg e. V.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn überrreicht die Auszeichnung an
die Musikvereinigung Duisburg-West, die Flinken Nadeln / Bunter
Kreis Duisburg e. V. sowie den Philharmonischen Chor Duisburg e. V.
(im Bild). Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Der
Heimat-Preis macht sichtbar, wie verschieden bürgerschaftliches
Engagement in Duisburg ist. Ob Musik und Kultur, gemeinschaftliches
Handarbeiten oder soziale Unterstützung – die Ausgezeichneten
schaffen mit ihren Projekten Begegnungen und bringen Menschen
unterschiedlicher Generationen zusammen.

Oberbürgermeister Sören Link weiß, wie wertvoll die Arbeit
engagierter Duisburgerinnen und Duisburger ist: „Heimat entfaltet
sich da, wo Menschen Verantwortung übernehmen, sich einbringen und
gemeinsam etwas bewegen. Genau dafür stehen die diesjährigen
Preisträger. Mit Ausdauer und Leidenschaft engagieren sie sich für
ein lebendiges und tolerantes Miteinander.“

Auch in diesem Jahr waren Bürgerinnen und Bürger eingeladen,
Vorschläge für den Heimat-Preis einzureichen. Eine fachkundige Jury
aus Mitgliedern des Kulturausschusses entschied, wer neben der
GlasTrophäe ein Preisgeld von 5.000 Euro erhielt. Die Auszeichnung
ist Teil der Landesinitiative #NRWheimatet und wird vom Ministerium
für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
gefördert.
Kinder gestalten neuen Spielplatz am
Platantenhof mit Im Hochfelder Platanenhof entsteht ein
neuer Spielplatz, der die Ideen der Kinder aus dem Stadtteil
aufgreift und rechtzeitig zur Internationalen Gartenausstellung
(IGA) fertiggestellt werden soll. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg
haben bereits mit den Bauarbeiten begonnen. Der überbezirkliche
Spielplatz wird im Rahmen des Spielplatzprogramms 2027 neu
errichtet.

Der frühere Spielplatz musste während des Baus der Fuß- und
Radwegebrücke „Hochfelder Bogen“ als Fläche für die
Baustelleneinrichtung weichen. Nun kehrt er zurück – moderner,
attraktiver und mit einem Gestaltungskonzept, das die Wünsche der
Kinder sichtbar macht.

C Fotos: Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Der
Planung vorausgegangen war eine intensive Kinderbeteiligung in
Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsgrundschule Friedenstraße und
dem Stadtteilbüro Hochfeld. Die Schülerinnen und Schüler der 2. und
3. Klasse konnten ihre Vorstellungen vom neuen Spielplatz im
Kunstunterricht malen und ihre Ideen einbringen.

Zusätzlich hat die Grundschule im Rahmen ihres OGS-Angebotes eine
eigene Spielplatz-AG ins Leben gerufen. Ein Schulsozialarbeiter vom
Diakoniewerk Duisburg und das OGS-Team des Stadtsportbundes Duisburg
planen mit den Kids schon die nächste Spielplatzverschönerung mit
bunt bemalten Zaunelementen.
Viele ihrer Wünsche flossen
direkt in die spätere Planung ein. Seit dem 6. Oktober werden die
kreativen Entwürfe der Kinder als großformatige Banner an den
Bauzäunen präsentiert. Sie machen bereits während der Bauphase
sichtbar, wie die Ideen der Kinder in die Neugestaltung eingeflossen
sind.
„Das ist sehr schön, dass unsere Ideen gebaut werden.
Darauf bin ich stolz. Ich freue mich auch, dass hier bald alle
Kinder gemeinsam spielen können.“, sagt Ivie (9 Jahre alt),
Schülerin der GGS Friedenstraße stolz.
Für die Neugestaltung
investieren die Wirtschaftsbetriebe Duisburg rund 96.000 Euro. Auf
rund 2.600 Quadratmetern Spielplatzfläche entsteht ein vielfältiges
Angebot für unterschiedliche Altersgruppen.
Derzeit laufen
umfangreiche Geländearbeiten. Herzstück des neuen Spielplatzes wird
eine kombinierte Balancier- und Kletteranlage mit zwei Rutschen
unterschiedlicher Höhe. Ergänzt wird sie durch einen bogenförmigen
Sandspielbereich, der gestalterisch den neuen Hochfelder Bogen
aufgreift.
Zwei Brücken, darunter eine Balancierbrücke sowie
eine Brücke mit Sandspielelementen und Spielhäuschen, schaffen einen
besonderen Spielraum für jüngere Kinder. Auch die Farbgestaltung
orientiert sich mit Gelbtönen an der benachbarten Brücke. Darüber
hinaus entstehen eine Dreifachschaukel mit Doppel- und Nestschaukel
sowie verschiedene Wippgeräte für unterschiedliche Altersgruppen.
Die Auswahl der Spielgeräte wurde gemeinsam mit den Kindern
diskutiert und abgestimmt.
„Mit dem neuen Spielplatz schaffen
wir einen attraktiven Ort zum Spielen, Bewegen und Begegnen.
Besonders freut es mich, dass die Kinder ihre Ideen von Anfang an
einbringen konnten. Viele ihrer Wünsche finden sich nun in der
Gestaltung wieder“, sagt Anne Jonderko, Projektleiterin bei den
Wirtschaftsbetrieben Duisburg.
Das Gesamtareal umfasst mehr
als 6.000 Quadratmeter. Dazu gehört auch ein kleiner Miniwald, der
als naturnaher Rückzugsraum erhalten bleiben soll. Die Fläche wurde
in den vergangenen Monaten von Abfällen befreit. Durch die
Einfriedung sollen zudem die Aufenthaltsqualität und die Sicherheit
im Umfeld nachhaltig verbessert werden.
Auch das Thema
Klimaanpassung spielt eine Rolle: Im Rahmen der Umgestaltung werden
zusätzliche Bäume und Sträucher gepflanzt. Sie sollen künftig für
mehr Schatten sorgen und den Aufenthalt auf dem Spielplatz besonders
an warmen Tagen angenehmer machen.
Der Platanenhof liegt
unmittelbar an der Bocksbarttrasse, der beliebten Radverbindung
zwischen Hauptbahnhof und Rheinpark entlang des Grünen Rings. Damit
wird der neue Spielplatz nicht nur für Familien aus Hochfeld,
sondern auch für Besucherinnen und Besucher der IGA ein attraktiver
Anlaufpunkt sein.
Können, das sich auszahlt IHK
ehrt Spitzen-Absolventen am Niederrhein Applaus und
viele stolze Gesichter: Im Theater am Marientor standen an diesem
Abend diejenigen im Rampenlicht, die mit Fleiß, Ausdauer und Können
ihren Weg gemacht haben: Die besten Azubis und alle
Fortbildungsabsolventen bekamen am 8. Oktober ihre Urkunden von der
Niederrheinischen IHK überreicht. Über 700 Gäste feierten im Theater
am Marientor. Den IHK-Schulpreis gab es für eine Schülerfirma aus
Emmerich.

Fotos Copyright: Gruppe C Photography
„Können fällt nicht
vom Himmel. Es entsteht durch Neugier, Einsatz und Ausdauer", sagte
IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers vor 79 Spitzen-Azubis mit
ihren Familien und Freunden. Die Besten ihres Jahrgangs feierten im
Theater am Marientor ihren herausragenden Abschluss und die IHK
würdigte ihre Leistungen. „Die jungen Menschen haben gezeigt, was
mit Fleiß und Zielstrebigkeit zu erreichen ist. Ihr Erfolg steht für
die hohe Qualität der beruflichen Bildung und macht Mut für die
Zukunft unserer Wirtschaft“, stellte Schaurte-Küppers heraus.
Vom Hörsaal in die Gastronomie Das zeigt zum Beispiel die
Leistung von Humayun Zahid Chohan: Er wurde als Fachkraft für
Systemgastronomie als Bester seines Jahrgangs ausgezeichnet. Chohan
kam aus Pakistan zum Studieren nach Deutschland und entdeckte dabei
seine Leidenschaft für die Gastronomie. Er tauschte den Hörsaal
gegen die Praxis in einem Schnellrestaurant. Eine Entscheidung, die
sich ausgezahlt hat. „Ich habe gemerkt, dass ich im Betrieb mehr
lerne als im Vorlesungssaal. Die Ausbildung hat mir gezeigt, was ich
wirklich kann – und was ich daraus machen möchte", sagte Chohan.
Für viele geht es nach der Ausbildung noch weiter: 371
Industriemeister, Fach- oder Betriebswirte feierten ihren Abschluss.
Ihre Aufstiegschancen sind sehr gut und ihre Karriere- und
Verdienstmöglichkeiten glänzend.
Der IHK-Präsident würdigte
zudem das Engagement der Ausbilder, Betriebe, Berufsschulen und
Familien: „Sie sind die stillen Helden hinter dem Erfolg junger
Menschen. Ob im Betrieb, im Klassenzimmer oder am Küchentisch – ihr
Einsatz prägt Karrieren und Persönlichkeiten."
IHK-Schulpreis für Merchandise-Schülerfirma Unternehmerisches
Können zeigte auch der Nachwuchs: Sechs Schülerteams stellten ihre
Geschäftsideen einer Jury vor. Den mit 1.500 Euro dotierten
IHK-Schulpreis gewann die Gesamtschule Emmerich. Das Team „F.A.M.E.“
überzeugte mit selbst entwickelten Merchandise-Produkten für die
eigene Schule. Von der ersten Idee über die Gestaltung bis zum
Verkauf lag alles in den Händen der Schüler.
•
Azubi-Interviews zur IHK-Bestenehrung 2026 Nicole Hermann, Kauffrau
im Gesundheitswesen Was hat Sie dazu bewegt, sich für genau
diese Ausbildung zu entscheiden? „Die Ausbildung zur Kauffrau im
Gesundheitswesen ist unglaublich vielseitig. Ich kann in
Krankenhäusern, Pflegeheimen oder bei Pflegekassen arbeiten. Diese
Vielfalt hat mich begeistert. Ich habe mich für den Einstieg bei der
Pflegekasse entschieden und arbeite weiterhin dort.“

Gab es besondere Projekte oder Aufgaben, die Ihnen in Erinnerung
geblieben sind? „Für mich waren es die Hospitationen, die wir
mitgeleitet haben. Wir konnten in der Ausbildung während der
Hospitation internen Auszubildenden aus unserem Unternehmen, die
aber aus anderen Fachbereichen, wie z.B. das Krankengeldzentrum,
kamen, selber unsere Arbeit in der Pflegekasse zeigen und einweisen,
als auch in anderen Bereichen reinschnuppern und mitarbeiten.
Dadurch haben wir ein sehr breites Spektrum an Theorie und Praxis
kennenlernen können.“
Wie sind Sie mit Herausforderungen
oder schwierigen Phasen umgegangen? „Die Prüfungsvorbereitung hat
mich echt gefordert. In dieser Zeit haben mir meine Ausbilder aber
sehr geholfen. Ich hatte immer einen Ansprechpartner. Das gemeinsame
Lernen mit anderen Azubis war mir auch eine große Hilfe.“
Welche Fähigkeiten oder Werte haben Sie besonders gestärkt? „Ich
habe mich beim Telefonieren weiterentwickelt. Da ich während der
Ausbildung viele Kundengespräche führen musste, habe ich meine Angst
zu telefonieren überwunden. Ich ruf mittlerweile lieber an, anstatt
hin und her zu mailen. Dadurch bin ich auch viel selbstbewusster
geworden.“
Was würden Sie als Ihr „Erfolgsrezept“
bezeichnen? „Es klingt zwar klischeehaft, aber: den eigenen Lerntyp
herausfinden. Ich habe die Übungsaufgaben aus dem Unterricht immer
nachbereitet. Ich habe mir auch Youtube-Videos zu den jeweiligen
Themen angeschaut. Anderen die eigene Arbeit und das Lernmaterial zu
erklären, zum Beispiel den Eltern, hat mir auch sehr geholfen.“
Was sind Ihre nächsten beruflichen oder persönlichen Ziele? „Ich
würde gerne ein berufsbegleitetes Studium absolvieren. Das plane ich
gerade.“
Was würden Sie anderen Auszubildenden mit auf den
Weg geben? „Keine Scheu haben. Immer Fragen stellen. An den
Ausbilder oder auch an Auszubildende. Um Hilfe zu bitten ist meiner
Meinung nach keine Schwäche, sondern eine Stärke.“
• Interviewfrage zur IHK-Bestenehrung 2026 Adis Tuholjakovic,
Kunststoff- und Kautschuktechnologe Was hat Sie dazu bewegt,
sich für genau diese Ausbildung zu entscheiden? „Nach meinem
Schulabschluss hatte ich zunächst keine Idee, wie es beruflich für
mich weitergeht. Durch eine persönliche Empfehlung von einem
Klassenkameraden bin ich auf die Ausbildung zum Kunststoff- und
Kautschuktechnologen aufmerksam geworden. Die durchweg positiven
Erfahrungsberichte von ihm haben mich überzeugt, diesen Weg
einzuschlagen.“
Gab es besondere Projekte oder Aufgaben, die Ihnen in Erinnerung
geblieben sind? „Ja, die Tätigkeit in der Qualitätssicherung. Dort
konnte ich aktiv mintentscheiden und viel Verantwortung übernehmen.“
Wie sind Sie mit Herausforderungen oder schwierigen Phasen
umgegangen? „Ich bin der Meinung: Alles kommt, so wie es kommt.
Diese Einstellung hat mir sehr geholfen, auch in der Ausbildung
einen klaren Kopf zu behalten.“
Welche Fähigkeiten oder
Werte haben Sie besonders gestärkt? „Die Ausbildung hat mich nicht
nur fachlich, sondern vor allem menschlich enorm geprägt. Durch die
Verantwortung, die ich übernehmen durfte, bin ich viel reifer und
selbstbewusster geworden.“ Was würden Sie als Ihr
„Erfolgsrezept“ bezeichnen? „Wichtig ist, seinen eigenen Lernstil zu
entwickeln. Und möglichst entspannt zu bleiben, hat mir auch sehr
geholfen.“ Was sind Ihre nächsten beruflichen oder persönlichen
Ziele? „Der nächste Schritt für mich ist der Start der Meisterschule
im Juni 2027.“ Was würden Sie anderen Auszubildenden mit
auf den Weg geben? „Seid offen und nutzt das Wissen der erfahrenen
Kollegen. Holt euch Tipps und sprecht mit den Leuten. So geht einem
die Arbeit nicht nur schneller, sondern auch deutlich leichter von
der Hand.“
• Azubi-Interview zur IHK-Bestenehrung 2026 Humayun
Zahid Chohan, Fachmann für Systemgastronomie Was hat Sie dazu
bewegt, sich für genau diese Ausbildung zu entscheiden? „Ich habe
zuerst Maschinenbau studiert. Aus persönlichen Gründen musste ich
das Studium allerdings abbrechen. Ich hatte nebenbei in der
Gastronomie gearbeitet. Das gefiel mir sehr. Deswegen habe ich mich
dann für eine Ausbildung in diesem Bereich entschieden.“
Welche Fähigkeiten oder Werte haben Sie besonders gestärkt? „Meine
Sozialkompetenzen. In der Systemgastronomie arbeite ich täglich mit
den unterschiedlichsten Charakteren. Durch die Ausbildung habe ich
gelernt, auch in menschlich schwierigen Situationen einen kühlen
Kopf zu bewahren.“
Was würden Sie als Ihr „Erfolgsrezept“ bezeichnen? „Ich habe viel
gelernt und meine Lehrer haben mich unterstützt. Das war eine große
Hilfe für mich.“
Was sind Ihre nächsten beruflichen oder persönlichen Ziele? „Ich
beginne im Oktober einen neuen Job in der Systemgastronomie, aber in
Zukunft würde ich mich gerne selbstständig machen.“
Was
würden Sie anderen Auszubildenden mit auf den Weg geben? „Als
Einwanderer weiß ich, wie wichtig es ist, die deutsche Sprache zu
beherrschen. Da ich Deutsch konnte, hatte ich keine großen Probleme.
Bei einigen meiner Mitschüler war das aber anders. Deswegen ist mein
Rat an ausländische Auszubildenden, sich Mühe zu geben, die Sprache
zu lernen. Das erleichtert den Einstieg.“
Digitale Hochschultage an der UDE - Was kommt nach dem Abi?
Die Universität Duisburg-Essen lädt Schüler:innen ein, ihre
Studienplanung aktiv in die Hand zu nehmen. Vom 19. Oktober bis zum
13. November können sie bei den Digitalen Hochschultagen
herausfinden, was sie an der Universität erwartet. Auf dem Programm
stehen Online-Vorträge zu verschiedenen Studiengängen und rund ums
Studieren sowie Angebote vor Ort.

Wer Fragen zum Studistart hat, ist bei den digitalen Hochschultagen
genau richtig.(UDE/eventfotograf:in)
Bequem von zu Hause aus
können sich Studieninteressierte in Online-Vorträgen über
verschiedene Studiengänge informieren und Antworten auf grundlegende
Fragen rund ums Studieren erhalten. Eine weitere Gelegenheit zur
digitalen Studienorientierung bietet die vocatium-Messe am 12.
November von 15 bis 19 Uhr – für alle Fragen, die noch
offengeblieben sind. Wer lieber persönlich Uni-Luft schnuppern
möchte, hat dazu ebenfalls Gelegenheit: Bei Campusführungen in
Duisburg und Essen zeigen Studierende ihre Universität, berichten
aus ihrem Alltag und beantworten Fragen.
Die Führungen
finden am 19. Oktober und 4. November in Duisburg sowie am 28.
Oktober in Essen statt. Bei Schnuppervorlesungen können
Interessierte außerdem erste Erfahrungen im Hörsaal sammeln. Wer
sich besonders für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder
Technik (MINT) begeistert, kann bei speziellen Campus-Touren am 21.
und 29. Oktober in Duisburg auch einen Blick in die Labore werfen.
Ob digital oder direkt auf dem Campus: Die Hochschultage
bieten zahlreiche Möglichkeiten, Studienfächer zu entdecken, Fragen
zu stellen und sich auf die Zeit nach dem Abitur vorzubereiten.
Weitere Informationen und Anmeldung:
https://www.uni-due.de/abz/studieninteressierte/digitalehochschultage.php
Herbstferien auf dem AWO-Lernbauernhof Natur
und jede Menge Tiere: Der AWO-Ingenhammshof lädt in den Herbstferien
wieder zu erlebnisreichen Tagen auf dem Bauernhof ein. Hier können
Kinder ab sechs Jahren das Landleben hautnah kennenlernen. Meldet
euch schnell an, für beide Wochen sind noch Plätze frei.
Ob
Ställe ausmisten, Ziegen füttern, Ponys putzen oder erste
Reitstunden: Auf dem Lernbauerhof der AWO-Integration steht das
aktive Erleben im Vordergrund. Spielerisch entdecken die Kinder, was
Tiere brauchen, wie man richtig anpackt und was die Natur alles zu
bieten hat.
Die Ferientage beginnen um 9 Uhr (nach Absprache
auch ab 8 Uhr) und enden um 16 Uhr. Nach einem spannenden Vormittag
bei den Tieren wartet ein frisch gekochtes Mittagessen, bevor es am
Nachmittag mit Reiten, Spielen und neuen Entdeckungen weitergeht.
Es sind noch Plätze in den Pony-, Esel- und Bauernhofferien
frei: Termine: 1. Woche: 19. - 23. Oktober 2026 2. Woche:
26. - 30. Oktober 2026 Infos und Anmeldung unter 0170 3813162
oder per E-Mail an
ingenhammshof@awo-integration.de.
Internetseiten
„Pornhub“ und „YouPorn“ müssen weiter nicht blockiert werden
Die Landesanstalt für Medien NRW darf einem großen Internetanbieter
vorläufig nicht aufgeben, die Pornoseiten „Pornhub“ und „YouPorn“
für den Abruf in Deutschland zu sperren. Das hat das
Oberverwaltungsgericht heute mit zwei Eilbeschlüssen entschieden.
Auf den Internetplattformen „Pornhub“ und „YouPorn“ bietet
ein in Zypern ansässiges Unternehmen pornografische Videos an, ohne
durch ein wirksames Altersverifikationssystem sicherzustellen, dass
Kinder und Jugendliche vom Zugang ausgeschlossen sind.
Die
Landesanstalt für Medien NRW hatte der Plattformbetreiberin deshalb
im Jahr 2020 unter Hinweis auf den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag
untersagt, die Internetseiten in dieser Form weiter anzubieten. Weil
diese dem beharrlich nicht nachgekommen war und behördliche
Zwangsmaßnahmen wegen des Firmensitzes in Zypern gescheitert waren,
hatte die Landesanstalt für Medien NRW im April 2024
Sperrverfügungen gegen einen Internetanbieter (Access-Provider)
erlassen und diesen aufgefordert, die Internetseiten in Deutschland
zu blockieren.
Auf den dagegen gerichteten Antrag der
zypriotischen Plattformbetreiberin entschied das Verwaltungsgericht
Düsseldorf in zwei Eilverfahren, dass der Access-Provider die Seiten
„Pornhub“ und „YouPorn“ bis zum Abschluss der Hauptsacheverfahren
für Internetnutzer in Deutschland nicht sperren muss. Die dagegen
gerichteten Beschwerden der Landesanstalt für Medien NRW hatten beim
Oberverwaltungsgericht keinen Erfolg.
Zur Begründung hat der
13. Senat des Oberverwaltungsgerichts ausgeführt: Die
Sperrverfügungen dürften gegen das Recht der Europäischen Union
verstoßen. Die Angebote der Pornoseiten ohne Altersverifikation
stehen zwar nicht im Einklang mit dem
Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. Ein Verstoß gegen diese deutschen
Vorgaben kann der in Zypern ansässigen Plattformbetreiberin jedoch
nicht vorgeworfen werden.
Das europäische
„Herkunftslandprinzip“ gewährleistet zur Sicherung des freien
Dienstleistungsverkehrs, dass Online-Anbieter sich grundsätzlich nur
an die in ihrem Herkunftsmitgliedstaat geltenden Gesetze zur
Regulierung ihrer Dienste halten müssen. Zudem dürften die
Sperrverfügungen auch deshalb rechtswidrig sein, weil mit dem
Jugendmedienschutz eine Regelungsmaterie betroffen ist, die seit
Februar 2024 für die gesamte Europäische Union einheitlich durch den
europäischen Digital-Services-Act (DSA) geregelt wird. Eine
Regulierung auf nationaler Ebene kommt daneben nicht mehr in
Betracht. Soweit der DSA für Sperrverfügungen eine Rechtsgrundlage
bietet, ist die Landesanstalt für Medien NRW für solche Maßnahmen
unzuständig.
Dies bedeutet nicht, dass Online-Plattformen
aus dem EU-Ausland in Deutschland Pornografie auch für Minderjährige
anbieten dürfen. Vielmehr verfolgt auch der DSA das Ziel des
Schutzes Minderjähriger vor solchen entwicklungsschädlichen Inhalten
als ein Grundinteresse der Gesellschaft. Er enthält auch
Rechtsgrundlagen, um behördlich gegen Pflichtverstöße von
Online-Plattformen vorzugehen. Für entsprechende Aufsichtsmaßnahmen
ist grundsätzlich der Mitgliedstaat zuständig, in dem der jeweilige
Plattformbetreiber seinen Hauptsitz hat, für die Plattform „YouPorn“
also Zypern.
Für Maßnahmen gegen die Plattform „Pornhub“,
die wegen der besonders hohen Zahl aktiver Nutzer als sehr große
Online-Plattform eingestuft worden ist, ist die Europäische
Kommission zuständig. Diese hat ein entsprechendes Verfahren
eingeleitet und prüft einen Verstoß gegen die
Jugendschutzbestimmungen des DSA. Die Beschlüsse sind unanfechtbar.
Aktenzeichen: 13 B 1351/25, 13 B 1359/25 (I. Instanz: VG Düsseldorf
27 L 1350/24, 27 L 1347/24)
Heckenschnitt ist wieder erlaubt Seit
Monatsanfang sind wieder größere Schnittmaßnahmen an Hecken,
Sträuchern und Gehölzen erlaubt. Während zwischen dem 1. März und
dem 30. September ein radikaler Rückschnitt oder das Roden von
Hecken zum Schutz brütender Vögel gesetzlich verboten ist, dürfen
diese Arbeiten seit dem 1. Oktober wieder durchgeführt werden.
Schonende Form- und Pflegeschnitte sind das ganze Jahr über
möglich – allerdings nur, solange keine Nester mit Eiern oder
Jungvögeln beeinträchtigt werden. Auch der Rückschnitt von Bewuchs
an Hausfassaden, der in der Vegetationsperiode nicht gestattet ist,
kann ab sofort wieder vorgenommen werden.
Dabei sollte aber
immer Rücksicht auf Tiere genommen werden, die Hecken und Sträucher
als Lebensraum nutzen. Abgeschnittene Äste, Zweige und
Strauchrückstände müssen übrigens nicht aufwendig entsorgt oder
verbrannt werden. Vielmehr lassen sich aus locker aufgeschichtetem
Totholz wertvolle Lebensräume schaffen.
Reisig- und
Totholzhaufen, Laubansammlungen unter Sträuchern, Fallobst oder
abgeblühte Stauden bieten zahlreichen Tierarten Schutz und Nahrung
während der kalten Jahreszeit. Zum Beispiel finden Igel dort
geeignete Winterquartiere, Pilze erhalten eine wertvolle
Nährstoffgrundlage. Im Frühjahr können dicht strukturierte
Reisighaufen sogar als Nistplätze dienen – etwa für Vögel wie den
Zaunkönig oder das Rotkehlchen.
Auch Amphibien wie
Erdkröten, Frösche und Molche profitieren: Sie können unter
aufgeschichtetem Holz frostgeschützt überwintern. Dafür empfiehlt es
sich, am Boden eine kleine Mulde auszuheben, diese mit grobem
Astmaterial zu füllen und darauf weitere Schichten zu stapeln. Laub
oder anderes organisches Material in den Hohlräumen sorgt zusätzlich
für eine natürliche Isolierung.
Es muss also nicht immer auf „Ordnung“ geachtet werden. Mit
einfachen Maßnahmen und „wilden Ecken“ im Garten kann jeder dazu
beitragen, die heimische Artenvielfalt zu fördern und Gärten zu
lebendigen Rückzugsorten für Pflanzen und Tiere zu machen.
Fake oder echt? Jugend-Workshop zu Influencer-Fotos
Perfekte Selfies, traumhafte Urlaubsbilder und spektakuläre
Abenteuer: In den sozialen Medien sieht vieles zu schön aus, um wahr
zu sein. Doch was davon ist eigentlich echt? Im Workshop „Fake it –
die schöne Scheinwelt der Influencer“ können Kinder und Jugendliche
im Alter von neun bis 14 Jahren am Dienstag, 27. Oktober, von 11 bis
16 Uhr in der Stadtteilbibliothek Neumühl, Lehrerstraße 4-6, einen
Blick hinter die Kulissen der digitalen Bilderwelt werfen.
Die Teilnehmenden erfahren, mit welchen Techniken Fotos bearbeitet
und Bilder gezielt inszeniert werden. Gemeinsam wird untersucht, wie
InfluencerAufnahmen entstehen und welche Tricks hinter scheinbar
perfekten Eindrücken stecken. Ziel des Workshops ist es, für den
kritischen Umgang mit Fotos im Internet zu sensibilisieren und
zugleich die eigene Kreativität zu fördern.
Anschließend
gestalten die Kids mit Fantasie und einer guten Portion Humor eigene
Fake-Kunstwerke. Dabei kombinieren sie klassische Fototechniken mit
modernen digitalen Werkzeugen und KI-Anwendungen. Die Teilnahme ist
kostenfrei. Eine Anmeldung ist online auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de im Bereich „Veranstaltungen“
möglich.

NRW: Baupreise für Wohngebäude im August 2026 erneut angestiegen
* Preise für Wohngebäude gegenüber August 2025 um 4,5 % teurer *
Rohbauarbeiten verteuerten sich um 4,4 % * Straßenbau
verzeichnet mit +7,4 % den höchsten Anstieg
Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in
Nordrhein-Westfalen waren im August 2026 um 4,5 % höher als im
Vorjahresmonat. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stiegen die
Baupreise für Wohngebäude im Vergleich zu Mai 2026 um 0,8 %.

Preise für Rohbauarbeiten um 4,4 % gestiegen
Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich
zwischen August 2025 und August 2026 um 4,4 %. Den stärksten
Preisanstieg gab es in diesem Bereich bei Abdichtungsarbeiten mit
7,4 %, gefolgt von Klempnerarbeiten mit
6,2 %. Dachdeckungsarbeiten verteuerten sich um 5,5 %.
Ausbauarbeiten wurden mit einem Plus von 4,5 % ebenfalls teurer
Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im August
2026 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 4,5 %. Dämm- und
Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen verzeichneten in diesem
Bereich mit 8,0 % den höchsten Preisanstieg.
Eine
überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei
den Betonwerksteinarbeiten mit 7,6 % festgestellt. Beschlagarbeiten
verteuerten sich um 7,2 %. Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige
und Förderanlagen wurden im selben Zeitraum um 0,3 % günstiger
angeboten als ein Jahr zuvor.
Preise für weitere
Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau Der Straßenbau wies
von allen Bauwerksarten mit 7,4 % den höchsten Preisanstieg zwischen
August 2025 und August 2026 auf. Weiter verteuerten sich die Preise
für Außenanlagen für Wohngebäude um 6,2 % und Ortskanäle um 5,9 %.
Todesursachen 2025: Weniger Verstorbene aufgrund
von Herz-Kreislauf- Erkrankungen
• Zahl der Todesfälle wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen seit 2022 um
6,7 % gesunken, darunter Todesfälle durch Herzinfarkt: -15,2 % •
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Krankheiten des
Atmungssystems waren die drei häufigsten Todesursachen •
Gesamtzahl der Sterbefälle nahezu konstant
Im Jahr 2025 sind in Deutschland 334 100 Menschen an Herz-
Kreislauf-Erkrankungen gestorben. Damit war dies trotz eines
Rückgangs um 1,5 % gegenüber dem Vorjahr auch 2025 die häufigste
Todesursache. Gegenüber dem Jahr 2022 ging die Zahl der Verstorbenen
an Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 6,7 % zurück und damit stärker als
die Zahl der Sterbefälle insgesamt (-5,6 %).

Deutliche Rückgänge gab es darunter bei Herzinfarkten (-15,2 %) und
zerebrovaskulären Krankheiten, zu denen Schlaganfälle, Hirnblutungen
und Hirninfarkte gehören (-6,3 %).
Bei den Herzinfarkten und zerebrovaskulären Krankheiten kehrte sich
2022 der bisherige Trend um: Zwischen 2019 und 2022 stieg die Zahl
der Herzinfarkt-Todesfälle um insgesamt 5,3 %, die Zahl der an
zerebrovaskulären Krankheiten Verstorbenen erhöhte sich um 4 %. Der
Rückgang bei den Herzinfarkten seit 2022 betrifft fast gleichermaßen
beide Geschlechter, mit einem Rückgang von 14,1 % bei den Männern
und 16,8 % bei den Frauen.
Alle Altersgruppen waren
betroffen, besonders hoch war der Rückgang bei den 80- bis
85-Jährigen mit -30,6 %. Bei den zerebrovaskulären Krankheiten ist
die Zahl der Todesfälle bei den Männern seit 2022 um 4,6 %, bei den
Frauen sogar um 7,7 % gesunken.
Häufigste Todesursachen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und
Krankheiten des Atmungssystems Insgesamt starben im Jahr 2025 in
Deutschland rund 1,01 Millionen Menschen. Das waren 0,1 % weniger
als im Jahr 2024. Damit sank die Zahl der Sterbefälle im dritten
Jahr in Folge. Die zweithäufigste Todesursache nach den
Herz-Kreislauf-Erkrankungen war auch 2025 Krebs (bösartige
Neubildungen) mit 228 800 Verstorbenen. Danach folgten Krankheiten
des Atmungssystems mit 81 200.
An den drei häufigsten
Todesursachen starben fast zwei Drittel (64 %) der Verstorbenen
insgesamt. Häufigste Todesursachen bei Männern und Frauen
unverändert Todesursachen der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs
(bösartige Neubildungen) tauchen seit Jahren an den vordersten
Positionen der Rangliste der häufigsten Todesursachen auf. Bei den
TOP 3 gab es 2025 auch bei einer getrennten Betrachtung nach
Geschlecht keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.
So
waren die drei häufigsten Todesursachen bei den Frauen nicht näher
bezeichnete Demenz mit 7,7 % (39 200), chronische ischämische
Herzkrankheit mit 5,8 % (29 400) und Herzinsuffizienz mit 4,3 %
(21 900). Zu den drei häufigsten Todesursachen von Männern zählen
die chronische ischämische Herzkrankheit mit 7,7 % (38 700),
bösartige Neubildungen der Bronchien und der Lunge mit 5,2 %
(26 200) und der akute Myokardinfarkt (Herzinfarkt) mit 4,8 %
(23 800).
Duisburger Kinderlernküche gewinnt
DAK-Landeswettbewerb - jetzt auch für Bundespreis nominiert
Großer Erfolg für das Projekt LebensWert: Die „Kinder- und
Jugendlernküche Neumühl“ hat beim Wettbewerb „Gesichter für ein
gesundes Miteinander“ der DAK-Gesundheit den ersten Platz in
Nordrhein-Westfalen gewonnen. Doch damit nicht genug: Das Duisburger
Sozialprojekt ist jetzt auch für den Wettbewerb auf Bundesebene
nominiert. Für Geschäftsführer Pater Tobias und sein Team ist dies
eine besondere Anerkennung ihrer jahrelangen Arbeit mit Kindern und
Jugendlichen.
Feierliche Preisverleihung in Düsseldorf -
große Freude über den Landessieg

Große Freude bei der DAK-Preisverleihung in Düsseldorf: Pater Tobias
vom Projekt LebensWert präsentiert stolz die Siegerurkunde und die
Trophäe für den ersten Platz beim Landeswettbewerb „Gesichter für
ein gesundes Miteinander“ 2026 in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit
Koch Jamil Maamo und Fundraiser Daniel Rekowski freut er sich über
den Landessieg und die Nominierung für den Bundeswettbewerb.
Foto: Pater Tobias Breer
Am Donnerstag, 8. Oktober 2026,
wurde die Auszeichnung im Fachzentrum der DAK-Gesundheit am
Karl-Arnold-Platz in Düsseldorf feierlich überreicht. Der Wettbewerb
steht in Nordrhein-Westfalen unter der Schirmherrschaft von
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Da der Minister selbst
verhindert war, wurde er durch Staatssekretär Matthias Heidmeier
vertreten.
Für das Projekt LebensWert nahmen Geschäftsführer
Pater Tobias, Koch Jamil Maamo und Fundraiser Daniel Rekowski an der
Veranstaltung teil. Mit großer Freude nahmen sie die Siegerurkunde
und eine besondere Trophäe aus Holz entgegen. Zusätzlich erhielt das
Projekt ein Preisgeld von 750 Euro.
„Als wir erfahren haben,
dass unsere Kinderlernküche den ersten Platz in ganz
Nordrhein-Westfalen gewonnen hat, war die Freude riesengroß“,
berichtet Pater Tobias. „Wir haben so viel Herzblut in dieses
Projekt gesteckt. Dass unsere Arbeit nun auf Landesebene diese
Anerkennung findet, macht mich unglaublich glücklich. Aber dieser
Preis gehört nicht mir, sondern unseren Kindern und dem gesamten
Team.“
Beim Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes
Miteinander“ zeichnet die DAK-Gesundheit Menschen, Vereine und
Initiativen aus, die sich in besonderer Weise für Gesundheit,
Prävention und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.
Den
zweiten Platz belegte der Verein Soulbuddies e. V. mit seinem
Projekt „Soulbuddy-Match“. Der dritte Platz ging an den FC Olympia
Bocholt 1911 e. V. mit dem Angebot „Walking Football“. Mehr als
nur Kochen: Hier wachsen Selbstvertrauen und Gemeinschaft
Die
Kinder- und Jugendlernküche des Projekt LebensWert in
Duisburg-Neumühl ist weit mehr als ein gewöhnlicher Kochkurs. Hier
lernen Kinder und Jugendliche, wie man aus frischen und gesunden
Lebensmitteln leckere Mahlzeiten zubereitet. Sie schneiden Gemüse,
rühren in Töpfen, probieren neue Zutaten und entdecken, dass
gemeinsames Kochen richtig Spaß machen kann.
Dabei geht es
nicht nur um gesunde Ernährung. Die Kinder lernen auch,
Verantwortung zu übernehmen, miteinander zu arbeiten und aufeinander
Rücksicht zu nehmen. Besonders wichtig ist dem Projekt, dass alle
Kinder willkommen sind – unabhängig davon, aus welcher Familie sie
kommen oder wie viel Geld ihren Eltern zur Verfügung steht.
Gerade für Kinder aus sozial benachteiligten Familien ist das
Angebot eine wertvolle Unterstützung. Sie erfahren, dass gesundes
Essen nicht kompliziert sein muss und dass sie selbst etwas schaffen
können, auf das sie stolz sein dürfen.
Koch Jamil Maamo
begleitet die jungen Teilnehmer mit viel Geduld, Fachwissen und
Begeisterung.
„Es ist einfach schön zu sehen, mit welcher
Freude die Kinder bei der Sache sind“, erzählt Maamo. „Manche haben
vorher noch nie selbst gekocht. Wenn sie dann am Ende stolz vor
ihrem fertigen Essen stehen und sagen: Das habe ich selbst gemacht!,
dann ist das für mich der schönste Lohn.“
Auch Pater Tobias
erlebt immer wieder, wie viel die Kinder aus den gemeinsamen
Kochstunden mitnehmen. „Manchmal braucht es gar nicht viel, um
einem Kind ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ein paar Kartoffeln,
frisches Gemüse, eine gute Idee und Menschen, die sich Zeit nehmen.
Bei uns geht es nicht nur darum, den Hunger zu stillen. Wir möchten
den Kindern etwas fürs Leben mitgeben.“
Die Kinder- und
Jugendlernküche ist ein fester Bestandteil der sozialen Arbeit des
Projekt LebensWert, das sich seit vielen Jahren für Kinder,
Jugendliche und Familien im Duisburger Norden engagiert. Nach dem
Landessieg folgt die nächste große Chance: Nominierung auf
Bundesebene
Die Freude über den ersten Platz in
Nordrhein-Westfalen wird durch eine weitere Nachricht noch größer:
Die Kinder- und Jugendlernküche Neumühl ist nun auch für den
bundesweiten Wettbewerb der DAK-Gesundheit nominiert.
Damit
hat das Projekt die Chance, auch deutschlandweit für sein besonderes
Engagement ausgezeichnet zu werden.
„Das ist wirklich
unglaublich“, freut sich Pater Tobias. „Wir haben einmal ganz klein
angefangen, weil wir Kindern in unserem Stadtteil etwas Gutes tun
wollten. Und jetzt stehen wir mit unserer Kinderlernküche nicht nur
ganz oben in Nordrhein-Westfalen, sondern haben sogar die Chance auf
eine Auszeichnung auf Bundesebene. Wer hätte das gedacht?“
Für Fundraiser Daniel Rekowski ist der Erfolg zugleich eine wichtige
Bestätigung der bisherigen Arbeit und ein Signal an mögliche
Förderer.
„Diese Auszeichnung zeigt, wie wertvoll das Projekt
für die Kinder und Jugendlichen ist. Wir möchten das Angebot
langfristig sichern und möglichst noch mehr jungen Menschen die
Teilnahme ermöglichen. Dafür brauchen wir weiterhin verlässliche
Partner, Stiftungen und Spender, die unsere Arbeit unterstützen“,
erklärt Rekowski.
Denn auch wenn die Freude über den
Landessieg groß ist, bleibt die Finanzierung der Kinder- und
Jugendlernküche eine dauerhafte Herausforderung. Lebensmittel,
Küchenausstattung und die fachliche Betreuung verursachen laufende
Kosten. Damit das Angebot auch künftig für Kinder aus finanziell
schwächeren Familien zugänglich bleibt, ist das Projekt LebensWert
auf Unterstützung angewiesen.
Pater Tobias richtet deshalb
einen besonderen Dank an alle bisherigen Förderer, Spender und
Mitarbeitenden.
„Ohne Menschen, die an unsere Arbeit glauben
und uns unterstützen, wäre vieles nicht möglich. Dieser erste Platz
ist deshalb auch ein Dankeschön an alle, die uns auf unserem Weg
begleiten.“
Und dann fügt der als „Marathon-Pater“ bekannte
Prämonstratenser mit einem Schmunzeln hinzu:
„Als
Marathonläufer weiß ich, dass man für große Ziele einen langen Atem
braucht. Bei unserer Kinderlernküche ist es genauso. Wir sind schon
ein gutes Stück gelaufen, haben jetzt den Landessieg erreicht und
dürfen vielleicht sogar noch auf Bundesebene aufs Siegerpodest. Aber
das Wichtigste bleibt: Wir laufen weiter – für unsere Kinder!“
Über Projekt LebensWert gGmbH Das gemeinnützige Projekt
LebensWert engagiert sich seit 2007 in Duisburg-Neumühl für
Menschen, die Unterstützung benötigen. Zu den Angeboten gehören
unter anderem die Sozialberatung „Rat und Tat“, das Sozial-Café
„Offener Treff mit Herz“, das Kinderhilfswerk KiPa-cash-4-kids, das
Schulfrühstück sowie verschiedene Bildungs-, Freizeit- und
Gesundheitsangebote für Kinder und Jugendliche. Die Kinder- und
Jugendlernküche vermittelt gesunde Ernährung, soziale Kompetenzen
und Freude an der Gemeinschaft.
Mehr Geld für 7.060 Gastro-Beschäftigte in
Duisburg Dickeres Kellner-Portemonnaie: Wer in Cafés,
Gaststätten, Restaurants oder Hotels in Duisburg arbeitet, hat am
Monatsende mehr Geld auf dem Konto. Ab Oktober steigen die Löhne in
der Gastronomie um zunächst 2,2 Prozent. Darauf hat die Gewerkschaft
Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen.

„Von der Köchin bis zum Kellner und von der Rezeptionistin bis zum
Barkeeper haben Gastro-Beschäftigte mit einem Vollzeitjob damit ab
sofort gut 60 Euro mehr im Portemonnaie“, sagt Adnan Kandemir von
der NGG Nordrhein. Beim Lohn-Plus gehe es dann in Staffeln weiter
nach oben: „Jeweils zum Januar gibt es im nächsten und übernächsten
Jahr noch einmal mehr Geld.
Am Ende werden Beschäftigte
der Hotellerie und Gastronomie in Duisburg über 7 Prozent und damit
mehr als 195 Euro zusätzlich pro Monat verdienen. Sie bekommen damit
endlich auch etwas von der Senkung der Gastro-Steuer ab – auch wenn
sie darauf monatelang warten mussten“, so NGG-Geschäftsführer Adnan
Kandemir.
Immerhin sei die Mehrwertsteuer im Gastgewerbe
bereits Anfang des Jahres um 12 Prozent auf den reduzierten
Steuersatz von 7 Prozent gesenkt worden. Auch Auszubildende
profitieren vom Tarifabschluss: Sie erhalten nach Angaben der
NGG Nordrhein ebenfalls ab diesem Monat 20 Euro mehr. Außerdem
steigt die Ausbildungsvergütung noch einmal im August nächsten
Jahres.
„Dann geht eine angehende Servicekraft im dritten
Ausbildungsjahr mit 1.440 Euro pro Monat nach Hause. Vergleicht man
das mit anderen Branchen, dann rangieren Gastro-Auszubildende im
oberen Drittel“, sagt Adnan Kandemir. Denn die NGG habe sich bereits
früh für attraktive Ausbildungsvergütungen stark gemacht, um junge
Menschen für eine Ausbildung im Gastgewerbe zu gewinnen. Insgesamt
arbeiten nach Angaben der NGG Nordrhein rund 7.060 Beschäftigte in
der Hotellerie und Gastronomie in Duisburg.
„Warum
bleiben die Backstreet Boys nicht für immer in Düsseldorf?“ 470.000
Fans bei restlos ausverkaufter Residenz
In der mit 47.000 Besuchern erneut restlos
ausverkauften Düsseldorfer Merkur-Spiel Arena beendeten die
Backstreet Boys am 7. Oktober ihre gefeierte, zehn Konzerte
umfassende Residenz. Insgesamt erlebten rund 470.000 begeisterte
Fans aus Deutschland, ganz Europa und anderen Kontinenten – nahezu
ausnahmslos in den blau-weißen Farben ihrer Lieblingsband – die
spektakuläre, von Live Nation produzierte Show.

C Brian Ziff Die Konzertserie „Into the Millennium – Homecoming
– Live in Germany“ in Düsseldorf umfasste die einzigen
Europaauftritte der ikonischen Gruppe im Jahr 2026. Die Konzerte
markierten die Rückkehr der Backstreet Boys in das Land, in dem sie
mit „I’ll Never Break Your Heart“ ihren ersten Platin-Hit feierten
und das sie bereits vor 30 Jahren als eine zweite Heimat
betrachteten.
Der 26 Songs umfassende Hit-Marathon begann
mit einem atemberaubenden Opening, als die Backstreet Boys auf
Surfbrettern von der Hallendecke herab auf die Bühne schwebten.
„Deutschland hat sich für uns immer wie eine zweite Heimat
angefühlt, und was wir in Düsseldorf erlebt haben, war wirklich
unvergesslich“, erklärten die Backstreet Boys in einem Statement.
„Zu erleben, wie die gesamte Stadt uns und unsere Fans
willkommen geheißen hat, bedeutet uns sehr viel. Wir sind Live
Nation, der Stadt Düsseldorf und vor allem den 470.000 Fans, die
diese Residenz zu etwas so Besonderem gemacht haben, unglaublich
dankbar. Deutschland wird immer einen ganz speziellen Platz in
unseren Herzen haben!“
Die Resonanz auf das
Backstreet-Boys-Gastspiel reichte weit über die Arena hinaus und
erfasste Düsseldorf und die gesamte Region, wobei sich die Stadt und
ihre Menschen auf einzigartige Weise mit dem Ereignis
identifizierten. Die Begeisterung spiegelte sich auch in dem
stärksten digitalen Engagement in der jüngeren Tourneegeschichte der
Backstreet Boys mit millionenfach verbreiten Fan-Momenten wider.
Dies unterstrich die besondere Attraktivität der Verbindung
einer herausragenden Destination mit einer außergewöhnlichen
Konzertresidenz. Die Begeisterung brachte eine markante
Zeitungsschlagzeile perfekt auf den Punkt: „Warum bleiben die
Backstreet Boys nicht für immer in Düsseldorf?“ Tatsächlich blieb
die Nachfrage bis zum Schluss ungebrochen – und die Fans stellen
bereits jetzt die unausweichliche Frage: Wann kommen die Backstreet
Boys zurück?
Graffiti-Workshop im Volkspark Rheinhausen
Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt am Freitag, 9. Oktober, um 16
Uhr, zu einen Graffiti-Workshop an der Konzertmuschel im Volkspark
an der Gartenstraße in Rheinhausen ein. Mark Roberz alias „Mr.
Graffiti“ sowie weitere Künstler bieten Jugendlichen zwischen 12 und
18 Jahren die Gelegenheit, unter professioneller Anleitung die Welt
der Street Art zu entdecken, sich kreativ auszuprobieren und eigene
Kunstwerke zu gestalten.
In der Szene ist Roberz kein Unbekannter. Mit zahlreichen Projekten
im öffentlichen Raum sind seine Arbeiten bereits an vielen
verschiedenen Orten in Duisburg zu bestaunen. Mit seiner Erfahrung,
Leidenschaft und echter Kreativität gibt er Jugendlichen eine
professionelle Anleitung, die Kunst des Sprayens zu erlernen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung aufgrund der
begrenzten Teilnehmerzahl jedoch erforderlich. Weitere Informationen
und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es telefonisch bei
Christoph Doris unter 0203-283/987818 oder per E-Mail an
kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de.
Wochenendtipp: Italienischer Genusstag bei ADRIA in
Duisburg Kostenlose Verkostungen, besondere Angebote und
Livemusik mit den Fileri Brothers am Samstag, 10. Oktober
Italienische Spezialitäten probieren, neue Produkte entdecken und
bei Livemusik ein Stück italienische Lebensfreude genießen: Am
kommenden Samstag, den 10. Oktober 2026, findet von 10:00 bis 15:00
Uhr die ADRIA FESTA ITALIANA 2026 in Duisburg statt. Der Eintritt
ist frei.
Beim italienischen Groß- und Einzelhandel ADRIA in
der Gartenstraße erwartet die Besucher ein abwechslungsreicher
Genusstag mit kostenlosen Verkostungen, ausgewählten italienischen
Spezialitäten und exklusiven Angeboten.
Für die musikalische
Begleitung sorgen die Fileri Brothers. Von 11:00 bis 14:00 Uhr
bringen sie italienische Stimmung und mediterranes Lebensgefühl in
die Duisburger Veranstaltung.
Die ADRIA FESTA ITALIANA
richtet sich sowohl an Privatkunden und Italien-Fans als auch an
Gastronomen und Gewerbekunden. Besucher können sich durch
verschiedene Spezialitäten probieren, neue Produkte kennenlernen und
ihre Favoriten direkt vor Ort einkaufen. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
ADRIA möchte mit der Veranstaltung zeigen, dass
italienische Lebensmittel weit mehr sind als Pasta und Pizza. Im
Mittelpunkt stehen die Vielfalt italienischer Produkte, persönliche
Beratung und der gemeinsame Genuss.
Die Veranstaltung eignet
sich damit ideal als Ausflugs- und Genusstipp für das kommende
Wochenende. Eintritt: frei
ADRIA FESTA ITALIANA 2026
Samstag, 10. Oktober 2026 - 10:00–15:00 Uhr Livemusik mit den
Fileri Brothers: 11:00–14:00 Uhr Veranstaltungsort: ADRIA Groß-
und Einzelhandel,Gartenstraße 33 47167 Duisburg
Erntedank beim Neumühler
Kleingartenverein Blüh auf Bergbau Erntedank feiert die
Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl jedes Jahr
in der schmucken Anlage des Neumühler Kleingartenvereins
(KGV) Blüh auf Bergbau. Beim diesjährigen Gottesdienst
strahlten am letzten Sonntag strahlten die fast 70
Besucherinnen und Besucher mit der Sonne um die Wette.
Den musikalischen Rahmen setzte das Lied „Wir
pflügen und wir säen“ von Matthias Claudius, das
Gemeindeorganist Silvester Pece auf seinem Akkordeon
klangvoll intonierte und die Gemeinde stimmgewaltig zu
Gehör brachte. Nach dem Gottesdienst gab es eine
herbstlich passende, leckere Kürbissuppe und selbst
gebackene Kuchen. Rundum zufrieden war für die
Verantwortlichen der Gemeinde und den Vorstand des KGV
Blüh nach dem schönen Tag klar: die Tradition wird auch
im kommenden Jahr fortgesetzt.

Erntedankgottesdienst in der Kleingartenanlage in Neumühl
vom letzten Sonntag, wo auch Silvester Pece am Akkordeon
zu sehen ist) (Foto: Ev. Axel Salzmann)
Schwofen im Gemeinde-Café Dreivierteltakt in Wanheimerort
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg öffnet zum
Monatsausklang das „Café Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und
Senioren zu Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik
genießen und dazu tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der
zu seinem Spiel an der elektronischen Orgel auch singt.
Es
gibt dabei nicht nur Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder
haben Rhythmus und sind vielen bekannt. Das nächste
gesellig-musikalische Treffen im Beratungs- und Begegnungszentrum
(BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 17.
Oktober 2026 um 15 Uhr - diesmal mit Oktoberfeststimmung. Bei 7,50
Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind
bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203 770134).
Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte: Gemeinsam reparieren statt
wegwerfen Wegwerfen muss nicht immer die erste Lösung
sein. Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte
unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des
Vereins DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, defekte
Alltagsgegenstände wieder instand zu setzen.
Am Freitag, 16.
Oktober 2026, können zwischen 14 und 17 Uhr Elektrokleingeräte,
kleinere Möbelstücke und weitere Gebrauchsgegenstände gemeinsam
repariert werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip der Hilfe
zur Selbsthilfe. Unter fachkundiger Anleitung können die
Teilnehmenden aktiv werden, Reparaturwissen erwerben und Fähigkeiten
für künftige Reparaturen erlernen.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski
Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg einen Beitrag zur Abfallvermeidung und zum nachhaltigen
Umgang mit Ressourcen leisten. Denn jeder reparierte Gegenstand
trägt dazu bei, Müll zu vermeiden und wertvolle Rohstoffe länger im
Kreislauf zu halten. Gleichzeitig bietet das Repair-Café Raum für
den Austausch mit Gleichgesinnten und stärkt das Bewusstsein für
einen verantwortungsvollen Konsum. Die Teilnahme ist kostenlos.
Datum: Freitag, 16. Oktober 2026 Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00
Uhr Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg
Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist
vorhanden. Die nächsten Repair-Cafés finden am Mittwoch, 18.
November 2026, im Recyclingzentrum Nord sowie am Freitag, 20.
November 2026, im Recyclingzentrum Mitte jeweils von 14 bis 17 Uhr
statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der
Abfallberatung der WBD per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de
oder telefonisch unter (0203) 283-3000

Krankheitskosten im Jahr 2024 um 7,6 % gestiegen
• Krankheiten und Gesundheitsprobleme verursachen
direkte Kosten von 528,5 Milliarden Euro –mehr als die Hälfte davon
in der Altersgruppe ab 65 Jahren • Pro-Kopf-Kosten bei Frauen im
Jahr 2024 um 22,5 % höher als bei Männern – Grund ist unter anderem
die höhere Lebenserwartung • Bei Frauen verursachen psychische
und Verhaltensstörungen (darunter Demenzerkrankungen) die höchsten
Pro-Kopf-Kosten, bei Männern Herz-Kreislauf- Erkrankungen
Krankheiten und Gesundheitsprobleme haben im Jahr 2024 in
Deutschland direkte Kosten von 528,5 Milliarden Euro verursacht. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die
Krankheitskosten damit gegenüber dem Vorjahr um 7,6 % oder 37,5
Milliarden Euro. Die durchschnittlichen Krankheitskosten pro Kopf
erhöhten sich im selben Zeitraum um 430 Euro auf 6 330 Euro (+7,3
%).
Bei Frauen lagen die Pro-Kopf-Kosten 2024 mit 6 960 Euro
um 1 280 Euro (+22,5 %) höher als bei Männern (5 680 Euro). Nach
Krankheitsbildern und Geschlecht betrachtet verursachten bei Frauen
psychische und Verhaltensstörungen (darunter Demenzerkrankungen) mit
durchschnittlich 990 Euro die höchsten Krankheitskosten pro Kopf.
Bei Männern waren dagegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 860 Euro
am kostenintensivsten.
Zu den direkten Krankheitskosten
zählen die unmittelbar mit einer medizinischen Heilbehandlung,
Präventions-, Rehabilitations- oder Pflegemaßnahme verbundenen
Ausgaben. Sie bilden somit nicht die gesamten volkswirtschaftlichen
Kosten (zum Beispiel Arbeitsausfälle) durch Krankheit ab.
Mehr als ein Viertel der gesamten Krankheitskosten entfiel 2024 auf
Krankheiten des Kreislaufsystems sowie psychische und
Verhaltensstörungen Die höchsten Kosten verursachten im Jahr 2024
Krankheiten des Kreislaufsystems (13,1 % oder 69,4 Milliarden Euro)
und psychische und Verhaltensstörungen (13,0 % oder 68,7 Milliarden
Euro). Auf diese beiden Krankheitskapitel entfielen mehr als ein
Viertel (26,1 %) der gesamten Krankheitskosten.
Es folgten
mit einem Anteil von 10,3 % (54,3 Milliarden Euro) an den
Gesamtkosten die Kosten für Muskel-Skelett-Erkrankungen. Weitere
10,2 % (53,7 Milliarden Euro) der Gesamtkosten standen im
Zusammenhang mit Krankheiten des Verdauungssystems. Neubildungen
(darunter Krebserkrankungen) machten 9,9 % (52,1 Milliarden Euro)
der Krankheitskosten aus.
Der gemeinsame Anteil dieser fünf
Krankheitskapitel an den Gesamtkosten liegt in der längerfristigen
Betrachtung bereits seit 2015 jeweils zwischen 55 % und 56 %.
Krankheitskosten 2024 nach ausgewählten Krankheitskapiteln und
Geschlecht Bar chart with 2 data series. in Euro je Einwohner/-in
Krankheitskosten je Einwohner:

Höhere Pro-Kopf-Krankheitskosten bei Frauen auch wegen höherer
Lebenserwartung Die insgesamt höheren Pro-Kopf-Krankheitskosten bei
den Frauen (6 960 Euro gegenüber 5 680 Euro bei den Männern) sind
neben geschlechtsspezifischen Erkrankungen und den Kosten in
Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt vor allem auf die höhere
Lebenserwartung beziehungsweise den größeren Anteil an den Älteren
und Hochbetagten zurückzuführen.
So waren von den rund
2,9 Millionen ab 85-Jährigen in Deutschland im Jahr 2024 knapp zwei
Drittel (65,0 %) weiblich. Der Geschlechtervergleich zeigt teils
deutliche Unterschiede bei der Kostenstruktur nach Krankheiten: Bei
den Frauen verursachten psychische und Verhaltensstörungen, wozu
auch Demenzerkrankungen zählen, mit 990 Euro die höchsten
Pro-Kopf-Kosten und waren damit 1,5 Mal höher als bei den Männern
(650 Euro).
An zweiter und dritter Stelle standen bei den
Frauen Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems (840 Euro) und
Krankheiten des Kreislaufsystems (800 Euro). Bei den Männern
hingegen führten Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den höchsten
Pro-Kopf-Kosten (860 Euro), gefolgt von psychischen und
Verhaltensstörungen (650 Euro) und Neubildungen (630 Euro).
Für beide Geschlechter standen an vierter Stelle die Pro-Kopf-Kosten
im Zusammenhang mit Krankheiten des Verdauungssystems (660 Euro bei
Frauen und 630 Euro bei Männern). An fünfter Stelle bei den Frauen
kamen Neubildungen mit 610 Euro pro Kopf und bei den Männern die
Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 450 Euro. Krankheitskosten steigen
mit dem Lebensalter an Mit fortschreitendem Alter nehmen die
Krankheitskosten deutlich zu.
Mehr als die Hälfte der
Gesamtkosten (53,8 % oder 284,3 Milliarden Euro) entstand allein bei
der Bevölkerung ab 65 Jahren. Dies entsprach Pro-Kopf-Kosten von
15 080 Euro in dieser Altersgruppe. Die geringsten Pro-Kopf-Kosten
entstanden in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen mit 2 390
Euro, gefolgt von den unter 15-Jährigen (2 620 Euro).
Auf
die 30- bis unter 45-Jährigen entfielen mit 3 130 Euro pro Kopf
geringere Kosten als auf die 45- bis unter 65-Jährigen mit 5 590
Euro. Bei den 65- bis unter 85-Jährigen lagen die Kosten schon bei
12 300 Euro, bei den Hochbetagten (über 85-Jährige) bei 30 150 Euro
pro Person.
5 Fakten über Studierende zum
Semesterstart an den Hochschulen in NRW * Im
Wintersemester 2025/26 gab es mehr als 700.000 Studierende an den
Hochschulen in NRW – die meisten an der Fernuniversität Hagen *
Mehr als 60 % der Studierenden im Alter von 18 bis 26 Jahren in NRW
waren 2025 erwerbstätig
Anlässlich des Vorlesungsbeginns an
den Hochschulen in NRW wirft das Statistische Landesamt einen Blick
auf Zahlen rund um die Studierenden in NRW. Wie viele Studierende
gibt es in NRW? Im vergangenen Wintersemester 2025/26, für das die
aktuellsten Zahlen der Studierendenstatistik vorliegen, waren an den
Hochschulen in NRW rund 703.400 Personen in einem Bachelor-, Master-
oder sonstigen Studium (z. B. Staatsexamen, Promotion)
eingeschrieben.
Darunter waren rund 452.000 Bachelor- und
rund 158.200 Masterstudierende. Erstmalig immatrikuliert haben sich
im Studienjahr 2025 rund 109.800 Personen an einer Hochschule in
NRW. Aufgrund der Umstellung von G8 auf G9 an den Gymnasien in NRW
und der damit verbundenen geringeren Zahl an Abiturientinnen und
Abiturienten wird in diesem Jahr ein Rückgang der Erstsemesterzahlen
erwartet.
Erste vorläufige Zahlen zu den
Studienanfängerinnen und Studienanfängern des Wintersemesters
2026/27 in Nordrhein-Westfalen werden Ende November 2026
veröffentlicht. Mehr Infos zur bisherigen Entwicklung der
Studierendenzahlen finden sich in der Pressemitteilung
vom 21. Juli 2026.
An welchen Hochschulen sind die
Studierenden eingeschrieben? Die meisten Studierenden hatte im
Wintersemester 2025/26 die Fernuniversität Hagen mit rund 66.200
eingeschriebenen Personen. Es folgten die Universität Köln mit
45.500 Studierenden und die Technische Hochschule Aachen mit rund
44.500 Studierenden. In der Landesdatenbank NRW stehen die Studierendenzahlen
nach Hochschularten und Hochschulen sowie weitere Ergebnisse
der Studierendenstatistik zur
Verfügung.
Welche Studienfächer belegen die Studierenden?
Männliche Studierende belegten im Wintersemester 2025/26 am
häufigsten die Fächer Informatik, Betriebswirtschaftslehre und
Maschinenbau/-wesen. Bei den weiblichen Studierenden standen die
Fächer Psychologie, Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre
an der Spitze. Detaillierte Daten zu den Top 25 der von Studierenden
besetzten Studienfächer nach Geschlecht finden sich in den Eckdaten
auf der Statistikseite statistik.nrw.
Wie hoch ist der Anteil der Studierenden, die erwerbstätig
sind? Laut Mikrozensus waren 2025 gut drei Fünftel (61,8 %)
aller Studierenden im Alter von 18 bis 26 Jahren erwerbstätig. Dabei
ist jede Form von bezahlter Arbeit unabhängig von Umfang und Art des
Arbeitsverhältnisses eingeschlossen. Bei den weiblichen Studierenden
betrug der Anteil der Erwerbstätigen 63,4 %, während der Wert bei
den männlichen Studierenden mit 59,9 % etwas niedriger ausfiel.
Wie viele Studierende erhalten eine finanzielle Förderung durch
BAföG und das Deutschlandstipendium? Im Jahr 2025 wurden rund
104.600 Studierende mit BAföG voll- oder teilgefördert. Der
durchschnittliche monatliche Förderungsbetrag lag bei 675 Euro.
Zudem erhielten 2025 fast 8.700 Studierende ein
Deutschlandstipendium. Hierbei handelt es sich um ein bundesweites
Förderprogramm, bei dem Studierende mit 300 Euro monatlich gefördert
werden, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und
Beruf erwarten lassen. Die Hälfte dieser Förderung wird vom Bund und
die andere Hälfte von privaten Stiftern (Mittelgebern) übernommen.
Mehr Daten der Statistik der Bundesausbildungsförderung
(BAföG) gibt es in der Landesdatenbank
NRW. Ergebnisse im Zeitvergleich zu Studierenden mit
Deutschlandstipendium aus der Erhebung der Förderung nach dem
Stipendienprogramm-Gesetz liefert die Pressemitteilung
vom 26. Juni 2026.
Bundesregierung bringt Gesetz gegen digitale Gewalt auf den
Weg: Neue Regeln zum Schutz vor sexualisierten Deepfakes, digitalem
Voyeurismus, Identitätsmissbrauch und anderen Formen digitaler
Gewalt
Die Bundesregierung hat heute den Entwurf eines
Gesetzes gegen digitale Gewalt beschlossen. Mit dem Gesetz sollen
das Strafrecht fortentwickelt und Strafbarkeitslücken im Bereich der
digitalen Gewalt geschlossen werden. Auch soll es Betroffenen
erleichtert werden, selbst gegen Täter von digitaler Gewalt
vorzugehen.
Die vorgeschlagenen Änderungen im Strafrecht
betreffen in erster Linie bildbasierte sexualisierte Gewalt. So soll
das unbefugte Herstellen oder Verbreiten von sexualisierten
Deepfakes unter Strafe gestellt werden. Auch soll digitaler
Voyeurismus strafrechtlich besser erfasst werden: also das heimliche
Herstellen von intimen Bildaufnahmen, zum Beispiel in der Sauna.
Ebenfalls unter Strafe gestellt werden sollen der Besitz, das
Herstellen und das Verbreiten von Vergewaltigungsvideos.
Geplant sind außerdem neue Strafvorschriften betreffend das
Verbreiten sonstiger ansehensschädigender Deepfakes, den
Identitätsmissbrauch und die digitale Überwachung mit GPS-Trackern.
Der Gesetzentwurf wurde im April erstmals veröffentlicht und ist
seither in mehreren Punkten fortentwickelt worden.
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie
Hubig erklärt dazu: „Digitale Gewalt ist wie ein Flächenbrand.
Sexualisierte Deepfakes und Voyeur-Aufnahmen kursieren millionenfach
im Netz. Und sogar Vergewaltigungen werden gefilmt, um die Videos
anschließend zu teilen. Das dürfen wir nicht hinnehmen.

Foto: Photothek Media Lab / Dominik Butzmann
Bundesministerin der Justiz und für
Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig
Digitale Gewalt kann genauso schlimme Folgen haben wie körperliche
Gewalt. Und besonders häufig richtet sie sich gegen Frauen. Zu
lange wurde digitale Gewalt als Nebensache abgetan. Damit ist
Schluss. Das Gesetz gegen digitale Gewalt steht für ein wichtiges
und notwendiges Umdenken. Wir müssen alle Formen der Gewalt
entschlossen verfolgen - körperliche wie digitale.“
Der
Gesetzentwurf sieht im Einzelnen folgende Änderungen vor: Neue
Straftatbestände gegen digitale Gewalt Mit dem Gesetz gegen digitale
Gewalt sollen neue Straftatbestände geschaffen werden. „Verletzung
der Intimsphäre durch Bildinhalte“ (§ 184k des Strafgesetzbuches -
StGB): Die Vorschrift soll bildbasierte sexualisierte Gewalt in
ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen erfassen.
Unter
Strafe gestellt werden sollen zum einen das unbefugte Herstellen
oder Verbreiten von sexualisierten Deepfakes. Das sind
computergenerierte Bilder, die den Anschein erwecken, unbekleidete
intime Körperstellen einer bestimmten anderen Person oder eine
bestimmte andere Person bei einer sexuellen Handlung zu zeigen.
Unter Strafe gestellt werden sollen ferner das unbefugte Herstellen
oder Verbreiten von intimen Bildaufnahmen realer Personen (digitaler
Voyeurismus).
Konkret erfasst werden sollen unbefugte
Bildaufnahmen, die eine sexuelle Handlung einer anderen Person oder
die unbekleideten Genitalien, das unbekleidete Gesäß oder die
unbekleidete weibliche Brust einer anderen Person zeigen. Ob die
unbefugte Aufnahme an einem privaten oder an einem öffentlichen Ort
(öffentliche Sauna; Schwimmbad; FKK-Strand) entstanden ist, soll für
die Strafbarkeit keine Rolle spielen.
Unter eng definierten
Voraussetzungen sollen auch das unbefugte Herstellen oder Verbreiten
von Bildaufnahmen bekleideter intimer Körperstellen anderer Personen
strafbar sein. Eine entsprechende Strafbarkeit soll nur in Betracht
kommen, wenn die Bildaufnahme offensichtlich darauf abzielt, die
intimen Körperteile sexualisiert darzustellen.
Mit der neuen
Strafvorschrift soll ferner der Besitz, das Herstellen und das
Verbreiten von Vergewaltigungsvideos unter Strafe gestellt werden.
„Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch täuschende Inhalte“
(§ 201b StGB): Die Vorschrift soll das unbefugte Verbreiten
ansehensschädigender Deepfakes zielgenau erfassen. Satirische
Darstellungen sind nicht erfasst. Auch die bloße Herstellung
entsprechender Aufnahmen ist nicht erfasst.
Erfasst sind
beispielsweise das Verbreiten täuschend echt aussehender
Bildaufnahmen, die reale Personen (ohne deren Einverständnis)
vermeintlich bei der Begehung schwerer Straftaten zeigen.
„Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch vorgetäuschte
Identität“ (§ 201c StGB): Die Vorschrift soll das Phänomen des
sogenannten Identitätsmissbrauchs zeitgemäß im Strafgesetzbuch
erfassen.
Zukünftig soll das Verbreiten von
ansehensschädigenden Inhalten unter Vortäuschung der Identität einer
anderen Person ausdrücklich strafbar sein. Das betrifft
beispielsweise das ansehensschädigende Kommunizieren mit einem
Fake-Profil einer real existierenden Person.
„Unbefugte Überwachung mittels Informations- oder
Kommunikationstechnik“ (§ 202e StGB): Die Vorschrift soll
insbesondere Cyberstalking mittels GPS-Trackern erfassen.
Erleichterte Rechtsdurchsetzung für Betroffene Wer im Netz von
digitaler Gewalt betroffen ist, soll künftig einfacher gegen die
Täter vorgehen können. Online-Plattformen, Messengerdienste und
Internetzugangsanbieter sollen dafür stärker in die Pflicht genommen
werden.
Auskunftsanspruch: Betroffene
sollen von Online-Plattformen, Messengerdiensten und
Internetzugangsanbietern herausfinden können, wer sie im Netz
verletzt. Dafür soll ein neues Auskunftsverfahren geschaffen werden,
um die Identität des Täters aufzuklären. Darüber, ob ein solcher
Anspruch besteht, soll ein Gericht entscheiden. Das
Auskunftsverfahren ist vor allem für Fälle gedacht, in denen jemand
strafbare Inhalte über einen anonymen Account in den sozialen
Netzwerken verbreitet.
Gerichte sollen diese Verfahren
beschleunigt durchführen. Beweissichernde Anordnungen: Gerichte
sollen Online-Plattformen, Messengerdienste und
Internetzugangsanbieter verpflichten können, vorhandene Daten über
den Verantwortlichen für eine mutmaßliche Rechtsverletzung zu
sichern. Hierdurch sollen wichtige Daten so lange erhalten bleiben,
bis das Auskunftsverfahren beendet ist. Es soll verhindert werden,
dass diese Daten vorher gelöscht werden.
Löschung
rechtswidriger Inhalte: Betroffene sollen rechtswidrige
Inhalte im Netz einfacher löschen lassen können. Dafür sollen sie
künftig auch die Löschung des rechtswidrigen Inhaltes beantragen
können, selbst wenn die Identität des Täters nicht bekannt ist. So
müssen Betroffene kein zweites Gerichtsverfahren für die Löschung
des Inhaltes führen.
Zeitweilige Accountsperre:
Bei schwerwiegenden Rechtsverletzungen und Wiederholungsgefahr
sollen Betroffene eine zeitweilige Sperre des Täter-Accounts beim
Gericht beantragen können. So soll verhindert werden, das
reichweitenstarke Accounts wiederholt schwerwiegende
Persönlichkeitsrechtsverletzungen begehen können.
Pflicht zur Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten:
Betreiber von sozialen Netzwerken mit Sitz außerhalb der EU sollen
einen inländischen Zustellungsbevollmächtigten benennen müssen. Bei
Anbietern mit Sitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat kann ein
Gericht eine solche Benennung im Einzelfall, d.h. in einem konkreten
Gerichtsverfahren, anordnen. Dadurch soll es Betroffenen einfacher
möglich sein, Rechte gegenüber den Plattformen durchzusetzen. Der
von der Bundesregierung beschlossene Gesetzentwurf wird nun für das
parlamentarische Verfahren an den Bundestag und den Bundesrat
übersandt.
Bundeskabinett beschließt
Sozialversicherungsrechengrößen 2027
Das Kabinett hat heute die Verordnung über die
Sozialversicherungsrechengrößen 2027 beschlossen. Mit der Verordnung
werden die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung u. a.
auch die Beitragsbemessungsgrenzen festgesetzt.
Die
Festsetzung erfolgt auf der Grundlage gesetzlicher Regelungen, die
an die Lohn- und Gehaltsentwicklung im Jahr 2025 anknüpfen. Die
Lohnentwicklung im Jahr 2025 betrug 4,38 Prozent. Aufgrund der guten
Lohnentwicklung im Jahr 2025 steigen auch die Rechengrößen
entsprechend. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze und die
Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung werden über die
Lohnentwicklung hinaus zusätzlich angehoben.
Die jährliche
Fortschreibung der Sozialversicherungsrechengrößen dient einerseits
der Sicherung der Beitragsbasis in der Sozialversicherung und
andererseits auch der Sicherung des Leistungsniveaus. So wird
sichergestellt, dass sich die Versicherten entsprechend der
Lohnentwicklung an der Finanzierung der Sozialversicherung
beteiligen, da auch Leistungen - z.B. die Renten – jährlich
insbesondere mit der Lohnentwicklung angepasst werden.
Ohne
Fortschreibung entsprechend der Lohnentwicklung würde die
Beitragsbasis sukzessive erodieren, da ein immer geringerer Anteil
der Lohnsumme der Verbeitragung unterliegen würde. Von der
Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen im Jahr 2027 sind nur
diejenigen betroffen, die bisher über diesen Grenzen lagen. Das
heißt: Für die überwiegende Mehrheit der Versicherten ergibt sich
keinerlei Veränderung.
Die Bundesregierung wird nun den
Bundesrat bitten, der Verordnung zuzustimmen. Die folgende Tabelle
gibt einen Überblick über die im Jahr 2027 gültigen Rechengrößen:

Podiumsdiskussion zur KiBiz-Reform am 8. Oktober im Duisburger Rathaus
Der Jugendamtselternbeirat Duisburg lädt bereits zum dritten Mal zu
einer öffentlichen Podiumsdiskussion rund um die Kindertagesbetreuung
ein. In diesem Jahr steht die geplante Reform des Kinderbildungsgesetzes
(KiBiz) im Mittelpunkt.
Am 8. Oktober 2026 um 18:00 Uhr möchten wir im Rathaus Duisburg,
Burgplatz 19, mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landespolitik,
Kommunalpolitik und Jugendamt darüber diskutieren, was die Reform für
Familien, Kitas und Kindertagespflege in Duisburg konkret bedeutet.
Auf dem Podium diskutieren:
- Eileen Woestmann (Bündnis 90/Die Grünen, MdL)
- Benedikt Falszewski (SPD, MdL)
- Nicolas Back (CDU, Kommunalpolitik Duisburg)
- Philipp Thelen (Leiter des Jugendamtes Duisburg)
Im Mittelpunkt stehen insbesondere Fragen, die Eltern unmittelbar
betreffen: Wie verlässlich sind künftig gebuchte Betreuungszeiten? Was
bedeuten die neuen Kern- und Randzeiten in der Praxis? Wie steht es um
den Rechtsanspruch bei fehlenden Plätzen? Welche Rolle spielt die
Kindertagespflege? Werden Elternrechte ausreichend berücksichtigt? Und
führt der angekündigte Bürokratieabbau tatsächlich zu einer Entlastung
vor Ort?
Besonders wichtig ist uns die Perspektive der Duisburger Familien. Die
Veranstaltung ist daher ausdrücklich als offene Podiumsdiskussion
angelegt. Eltern und andere Interessierte können ihre Erfahrungen
einbringen und ihre Fragen direkt an die Verantwortlichen richten.
Aktionstag für pflegende Angehörige: Kostenlose Pflegekurse und
Austausch im BG Klinikum Duisburg
Pflegende Angehörige leisten täglich einen wertvollen Beitrag –
oft verbunden mit organisatorischen, rechtlichen und praktischen
Herausforderungen. Deshalb lädt die Familiale Pflege des BG Klinikums
Duisburg am 8. Oktober 2026 zu einem Aktionstag für pflegende Angehörige
in die Mehrzweckhalle des BG Klinikums Duisburg ein.
Interessierte erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit einem
offenen Austausch sowie zwei kostenlosen Pflegekursen. Themen sind unter
anderem Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, die
Pflegegradbegutachtung sowie Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen und
Hilfsmittel für den Pflegealltag.
Programm am 8. Oktober 2026 10:00–12:00 Uhr:
Offener Austausch 12:00–14:30 Uhr: Pflegekurs „Vorsorgevollmacht,
Patientenverfügung und Pflegegradbegutachtung“ 15:00–17:00 Uhr:
Pflegekurs „Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen und Hilfsmittel“
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich, da die
Teilnehmerzahl begrenzt ist. Bei der Anmeldung sollte angegeben werden,
welche Programmpunkte besucht werden sollen. Anmeldung und Rückfragen:
Nathalie Zimmermann, , Fachbereichsleitung Sozialdienst und Familiale
Pflege, Fachbereichsleitung Sozialdienst und Familiale Pflege, Telefon:
0203 7688 2325, E-Mail:
FamilialePflege@bg-klinikum-duisburg.de
VHS: Naturwissenschaftliche Themen im Herbst
Die VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse
26 in Duisburg-Mitte bietet in ihrem Herbstsemester wieder ein
abwechslungsreiches Programm mit spannenden Themen aus dem Bereich der
Naturwissenschaften an. Den Anfang macht am Donnerstag, 8. Oktober, um
19 Uhr ein Vortrag zum Leben am Rand des Möglichen.
Peter Kohl-Hartmann, Wissenschaftler an der Uni Duisburg-Essen,
beschäftigt sich mit der Frage, wie das Leben auf der Erde entstand und
stellt Organismen vor, die unter Extrembedingungen überleben können,
etwa in heißem Wasser, Eis, Salz oder unter enormer Strahlung.
Der Duisburger Physiker Dr. Andreas Reichert erläutert am Mittwoch, 14.
Oktober, um 20 Uhr, wie Forschung in den Naturwissenschaften überhaupt
funktioniert. Angefangen bei der Fragestellung, was erforscht werden
soll, über die Finanzierung bis hin zur Veröffentlichung der Ergebnisse
gibt der Vortrag spannende Einblicke und anschauliche Beispiele in ein
Forscherleben.
Wie hilfreich ein DNA-Test bei der Ahnenforschung sein kann, darüber
referiert Thomas Bolte am Mittwoch, 11. November, um 20 Uhr. In seinem
Vortrag berichtet er vom eigenen Entscheidungsprozess, einen DNA-Test zu
machen und erläutert, welche Versprechen von den Anbietern solcher Tests
erwartet werden können.
Auch darüber, wie Matches ausgewertet werden müssen, um einen Mehrwert
für den eigenen Stammbaum zu erarbeiten und das dabei manchmal auch mit
überraschenden Ergebnissen zu rechnen ist, sind Gegenstand seines
Vortrags. Weitere Informationen zu den Kursen und dem Programm sowie die
Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es online unter
https://www.vhs-duisburg.de
50. Duisburger Filmwoche zeigt 21 ausgewählte
Arbeiten
"50 Jahre Gegenwart" - das Programm der
Jubiläumsausgabe der Duisburger Filmwoche steht: 21 Filme der
kurzen, mittellangen und langen Form aus Deutschland, Österreich und
der Schweiz wurden für die diesjährige Festivalausgabe ausgewählt.
Eröffnet wird das Dokumentarfilm-Festival am 2. November mit der
Erstaufführung der Schweizer Produktion "Nathalie" von Tamara
Milosevic.
Sie begleitet die Protagonistin in ihren
täglichen Kämpfen als alleinerziehende und überschuldete Mutter. Die
Filme, die bis zum 8. November gezeigt werden, entstanden unter ganz
unterschiedlichen Voraussetzungen: als freie Produktionen, im Umfeld
von Filmhochschulen, in Zusammenarbeit mit Sendern oder innerhalb
und außerhalb institutioneller Kontexte.
Einige Filme
entwickelten sich aus persönlichen Beziehungen heraus, andere
arbeiteten mit vorgefundenen Bildern, Inszenierungen oder hochgradig
kontrollierten Räumen. Ebenso unterschiedlich sind die Themen: In
"Mein genialer Vater" erzählt Tete Hoffmann vom Leben mit einem
Demenzkranken, Heidrun Holzfeind stellt in "The 49th Year" den
Briefen des Gefängnisinsassen Toshihiko Kamata Bilder einer
japanischen Alltagswelt gegenüber.
Und Katharina Copony
begleitete für "Mit Ästen bis zum Himmel" die Kinder und Lehrenden
am Bundes-Blindeninstitut in Wien im Schulalltag. idr -
Informationen:
http://www.duisburger-filmwoche.de
Erntedank
beim Neumühler Kleingartenverein Blüh auf Bergbau
Erntedank feiert die Evangelische
Kirchengemeinde Duisburg Neumühl jedes Jahr in der schmucken Anlage
des Neumühler Kleingartenvereins (KGV) Blüh auf Bergbau. Beim
diesjährigen Gottesdienst strahlten am letzten Sonntag strahlten die
fast 70 Besucherinnen und Besucher mit der Sonne um die Wette.
Den musikalischen Rahmen setzte das Lied „Wir pflügen und wir
säen“ von Matthias Claudius, das Gemeindeorganist Silvester Pece auf
seinem Akkordeon klangvoll intonierte und die Gemeinde stimmgewaltig
zu Gehör brachte. Nach dem Gottesdienst gab es eine herbstlich
passende, leckere Kürbissuppe und selbst gebackene Kuchen. Rundum
zufrieden war für die Verantwortlichen der Gemeinde und den Vorstand
des KGV Blüh nach dem schönen Tag klar: die Tradition wird auch im
kommenden Jahr fortgesetzt.

Erntedankgottesdienst in der Kleingartenanlage in Neumühl vom
letzten Sonntag, wo auch Silvester Pece am Akkordeon zu sehen ist).
Foto: Ev. Axel Salzmann
Bilanzen verstehen,
Unternehmen steuern - IHK-Lehrgang macht fit für den Jahresabschluss
Der Jahresabschluss zeigt, wie ein Unternehmen
wirtschaftlich dasteht. Er ist gesetzlich vorgeschrieben, weil sich
daraus die Höhe der Unternehmenssteuer für einen Betrieb ergibt. Wer
ihn erstellt, muss viele Zahlen und Vorgaben sicher zusammenführen.
Die Niederrheinische IHK bietet dazu vom 10. November bis 28. Januar
einen Online-Zertifikatslehrgang an.
Die Teilnehmer
erfahren, wie sie den Jahresabschluss eines kleinen oder mittleren
Unternehmens vorbereiten. Dabei geht es um Bilanz-, Gewinn- und
Verlustrechnung sowie Unternehmenssteuern. Sie lernen, Zahlen
richtig einzuordnen und schaffen so eine verlässliche Grundlage für
betriebliche Entscheidungen.
Die Veranstaltung läuft vom 10.
November bis 28. Januar. Die Unterrichtszeiten sind dienstags und
donnerstags jeweils von 14 bis 18 Uhr. Der Lehrgang findet digital
statt. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin
Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de.
Anmeldung direkt unter: ihk.de/niederrhein/veranstaltungen
Gemeinsam lachen über den Tod - Improvisationstheater im Steinhof
Das Malteser Hospizzentrum in Duisburg lädt zu einem Abend mit den
„TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg ein.
Über den Tod zu sprechen, fällt vielen Menschen schwer – vielleicht ist
es einfacher, über ihn zu lachen!? Das Malteser Hospizzentrum lädt zu
einem außergewöhnlichen Abend ein, der sich dem Thema auf überraschende
und humorvolle Weise nähert: Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, gastieren
„DIE TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg mit ihrem Improvisationstheater in
Duisburg.
Anlass ist der Welthospiztag am 10. Oktober. „Sie werden lachen, es geht
um den Tod“ lautet der vielsagende Titel.
Die Hintergründe sind uns allen bekannt: Tod und Trauer sind Themen, die
jeden Menschen betreffen. Und dennoch werden sie häufig verdrängt. Genau
hier setzt das Improvisationstheater an. DIE TABUTANTEN brechen das Tabu
rund um Sterben, Tod und Trauer auf spielerische Weise und laden das
Publikum dazu ein, sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen.

Bild: Timo Raab Fotografie
„DIE TABUTANTEN“
Was bereuen Menschen am Sterbebett am meisten? Wie will ich sterben? Was
kann einer Hospizbegleiterin so alles passieren? Mit diesen und weiteren
Fragen befassen Christine Holzer und Simone Schmitt alias „DIE
TABUTANTEN“. Die Antworten entstehen gemeinsam mit dem Publikum. Somit
ist jede Vorstellung einzigartig und wird live improvisiert. Aber:
„Niemand muss auf die Bühne“, beruhigt das Duo.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Steinhof an der Düsseldorfer
Landstraße 347, 47259 Duisburg. Einlass ist bereits ab 17.30 Uhr. Der
Eintritt ist kostenfrei. Spenden zugunsten des Malteser Hospizzentrums
sind willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und wird von
Sibylle Franke vom Hospizzentrum entgegengenommen: Tel. 0203 /
6085-2002, E-Mail: sibylle.franke@malteser.org.
Fernwärme aus erneuerbaren Energien und Abwärme ist günstiger
co2online-Auswertung von mehr als 700
Wärmenetzen: Erneuerbare Energien und Abwärme sorgen für günstigere
Fernwärmepreise bereits heute
Fernwärme aus erneuerbaren
Energien und Abwärme ist heute im Schnitt günstiger als überwiegend
fossil erzeugte Fernwärme. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der
gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online von mehr als 700
Fernwärmenetzen. Demnach kostet Fernwärme aus Netzen mit einem
Anteil von mehr als 90 Prozent erneuerbaren Energien oder Abwärme
durchschnittlich 2 Cent pro Kilowattstunde weniger als Wärme aus
überwiegend fossil betriebenen Netzen.
„Die Daten zeigen:
Klimaschutz muss bei der Fernwärme nicht automatisch zu höheren
Kosten führen. Dort, wo erneuerbare Energien und Abwärme bereits
heute eine zentrale Rolle spielen, ist die Wärme im Schnitt sogar
günstiger“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online.
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus ergeben sich in der
Auswertung Preise von 15 Cent pro Kilowattstunde für Fernwärme aus
überwiegend erneuerbaren Energien und Abwärme. Bei überwiegend
fossil betriebenen Netzen sind es 17 Cent. Für Mehrfamilienhäuser
liegen die entsprechenden Preise bei 14,1 beziehungsweise 16,4 Cent
pro Kilowattstunde.
Erneuerbare Wärmequellen können Kosten
senken Für die Auswertung hat co2online die auf der
Transparenzplattform Fernwärme des AGFW veröffentlichten Preise von
mehr als 700 Fernwärmenetzen nach der erzeugten Wärmemenge gewichtet
und hinsichtlich des Anteils erneuerbarer Energien und Abwärme
untersucht.
Betreiber von Netzen mit erneuerbaren Energien
und Abwärme sind weniger von den steigenden Preisen für Erdgas und
andere fossile Energieträger abhängig. Auch die Kosten für
CO₂-Emissionen, die bei der Wärmeerzeugung mit fossilen Energien
anfallen, spielen bei erneuerbaren Wärmequellen und Abwärme keine
Rolle.
Die Umstellung auf erneuerbare Wärmequellen und
Abwärme geht zudem häufig mit einer Modernisierung der
Wärmeerzeugung und der Netzinfrastruktur einher. Diese ist zwar in
der Regel mit hohen Investitionskosten verbunden. Moderne Wärmenetze
können aber effizienter betrieben werden und teilweise geringere
Wärmeverluste aufweisen.
Günstigste Fernwärme in
Sachsen-Anhalt Wie günstig und unterschiedlich eine
klimafreundliche Wärmeversorgung vor Ort sein kann, zeigen die drei
günstigsten Fernwärmepreise. In Mücheln in Sachsen-Anhalt wird mit
8,5 Cent pro Kilowattstunde der bundesweit günstigste Preis gezahlt.
Seit 2008 wird dort Wärme mit Holzhackschnitzeln erzeugt.
In
Dortmund-Scharnhorst beträgt der Preis 9,6 Cent pro Kilowattstunde.
Dort wird unter anderem industrielle Abwärme genutzt. In Schwandorf
in Bayern liegt der Preis bei 9,7 Cent pro Kilowattstunde. Die Wärme
stammt dort unter anderem aus der Verwertung biologischer Abfälle in
einem lokalen Müllkraftwerk.
Fernwärme spart 20.000 Euro
Heizkosten „Wer sich für Fernwärme interessiert, sollte nicht nur
fragen, was die Kilowattstunde heute kostet. Wichtig ist auch, woher
die Wärme kommt und wie sich das Netz in den kommenden Jahren
entwickeln soll“, so Loitz.
co2online hat deshalb die
voraussichtliche Entwicklung der Heizkosten für ein
durchschnittliches Einfamilienhaus untersucht. Die Prognose zeigt,
dass die Kosten für Erdgas und Heizöl langfristig deutlich stärker
steigen werden als die Kosten für Fernwärme. Über einen Zeitraum von
20 Jahren ergibt sich bei Fernwärme ein Kostenvorteil in Höhe von
20.000 Euro gegenüber dem Heizen mit fossilen Energien.
Fernwärme kann deshalb insbesondere dort eine Alternative sein, wo
ein Wärmenetz bereits mit erneuerbaren Energien und Abwärme
betrieben wird oder eine nachvollziehbare Dekarbonisierungsstrategie
vorliegt. co2online gemeinnützige GmbH | Hochkirchstr. 9 | 10829
Berlin
Wasserspektakel für Familien im Südbad
Seeungeheuer, Tauchroboter und Charthits: Am
kommenden Sonntag, 11. Oktober, startet im Südbad an der
Großenbaumer Allee 176 ein buntes Programm für die ganze Familie.
Von 13 bis 17 Uhr verbinden sich Musik, Animation und verschiedene
Spiel- und Mitmachangebote im und außerhalb des Wassers zu einer
großen „Poolparty“.
Für die passende musikalische Stimmung
mit aktuellen Charthits und Partyklassikern sorgt ein Profi-DJ des
Zephyrus-Discoteams, der gerne auch die Musikwünsche der Badegäste
einfließen lässt. Ergänzt wird das Musikprogramm durch ein
abwechslungsreiches NonstopFamilienprogramm mit Animation.
Besonders die zahlreichen aufblasbaren Großspielgeräte im Wasser wie
bunte Seeungeheuer, Wasserschildkröten und Riesenkraken laden zum
Spielen und Toben ein. Dabei sind auch eine Laufmatte, Aqua-Inseln
für Teamaktionen und große Laufbälle, in denen sich die Badegäste
über das Wasser bewegen können. Zudem bietet das Animationsprogramm
verschiedene Aktionen: Gesucht werden unter anderem
Hula-HoopChampions und „Luftgitarren-Helden“.
Für geübte
Schwimmerinnen und Schwimmer stehen kleine Tauchroboter, auch
Unterwasser-Scooter genannt, zur Verfügung. Damit können die Gäste
das Becken aus der Unterwasserperspektive erkunden und zum Beispiel
auch Wettrennen austragen. Für den Besuch im Südbad gelten die
regulären Eintrittspreise. Nähere Informationen sind auf dem
Bäderportal erhältlich:
https://www.baederportalduisburg.de/unsere-baeder/suedbad/veranstaltungen.
Kreativ gestaltete Nistkästen bekommen ein neues
Zuhause
Mit einem „bunten Vogelfest“ werden am
Mittwoch, 14. Oktober, die in einem Projekt von Kindern kreativ
gestalteten Nistkästen am Bezirksamt Süd an der Sittardsberger Allee
14 aufgehängt. Los geht es um 16 Uhr. Das rund 90- minütige Programm
steht unter dem Motto „Unsere Nistkästen ziehen ein!“.
Neben
der gemeinsamen Einweihung erwartet die kleinen Besucher
Kinderschminken. An drei einfachen Mitmachstationen können sie einen
bunten Vogel auf Papier gestalten, versteckte Vögel auf einem
Suchbild entdecken und spielerisch lernen, was gut für die Natur
ist. „Die von den Kindern gestalteten Nistkästen verbinden auf
wunderbare Weise Kreativität und gelebten Naturschutz.
Die
jungen Künstlerinnen und Künstler verschönern damit nicht nur
unseren Bezirk, sondern schaffen zugleich neue Nistmöglichkeiten für
heimische Vögel. Dieses Engagement verdient Anerkennung und zeigt,
wie bereits kleine Ideen einen sichtbaren Beitrag für unsere Umwelt
leisten können“, erklärt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske. Das
Projekt wurde mit Blick auf die Internationale Gartenausstellung
2027 entwickelt.
Ziel war es, durch individuell gestaltete
Nistkästen auf die IGA hinzuweisen und gleichzeitig Familien für
Natur-, Vogel- und Artenschutz zu sensibilisieren. Unter der Leitung
der freiberuflichen Künstlerin Lorena Barbian gestalteten zwölf
Kinder gemeinsam mit ihren Familien die Nistkästen. Die
Veranstaltung richtet sich an Familien mit Kindern.
Die
Teilnahme und sämtliche Angebote sind kostenfrei; eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Rückfragen beantwortet Freia Kollar telefonisch
unter 0203 283-987819 sowie per E-Mail an
kultur.sued@stadt-duisburg.de
„KartenKiez“ lockt
Sammelkarten-Fans nach Homberg
Zur letzten Sammelkarten-Tauschbörse in diesem
Jahr öffnen sich die Türen des Bezirksrathauses Homberg am
Bismarckplatz 1 am Mittwoch, 14. Oktober, von 16 bis 19 Uhr. Beim
„KartenKiez“ können Interessierte sämtlicher Altersklassen ihre
Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zu anderen Sammlern
herstellen.
Ob Pokémon, Star Wars oder Panini: Alle Arten
von Karten sind willkommen. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung
ist nicht erforderlich. Kaltgetränke und Süßigkeiten stehen bereit.
Der kommerzielle Handel mit Sammelkarten ist nicht gestattet. Für
Rückfragen steht das Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter
0203 283-987892 sowie per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de
zur Verfügung.
Literarischer Rundgang durch die
Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek lädt am Freitag, 16.
Oktober, um 16.30 Uhr zu einer literarischen Entdeckungsreise ins
Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein. Bei
einem abwechslungsreichen Rundgang durch die Bibliothek, erhalten
die Teilnehmenden Einblicke in die vielfältige Welt des Erzählens.
Vorgestellt werden Romane, Hörbücher, Filme, Comics und
Graphic Novels. Dabei können neue Lieblingsgeschichten und bislang
unbekannte Medien entdeckt werden. Abgerundet wird das Programm
durch eine spannende Rätselrallye, bei der die Bibliothek auf
unterhaltsame Weise erkundet werden kann und die zugleich
interessante Einblicke in das Angebot und die Räumlichkeiten
ermöglicht.
Treffpunkt ist die Information in der zweiten
Etage der Zentralbibliothek. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine
Anmeldung jedoch erforderlich. Weitere Informationen und die
Möglichkeit sich anzumelden gibt es online unter
https://www.stadtbibliothek-duisburg.de.
MSV
Duisburg – TSG Hoffenheim II: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen
TSG Hoffenheim II am Samstag, 10. Oktober, um 16.30 Uhr in der
Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft
AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.
Abfahrtszeiten Buslinie 945
Richtung MSV Arena: ab Salmstraße Meiderich Abfahrt um 14.36,
14.46 und 14.56 Uhr ab Bergstraße Meiderich Abfahrt um 14.41,
14.51 und 15.01 Uhr ab Meiderich Bf Abfahrt um 14.45 bis 15.10
Uhr alle 5 Minuten ab Großenbaum Bf Ost um 15.20 und 15.35 Uhr
ab Betriebshof Unkelstein um 14.28 bis 14.53 Uhr alle 5 Minuten
Duisburg Hbf. Verknüpfungshalle um 14.40 bis 16.05 Uhr alle 5
Minuten Ab Businesspark Nord um 15.03 Uhr

DVG-Foto Nach Spielende stehen am Stadion Busse
für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine
Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine
Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen
Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste,
die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die
Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.
Die Haltestelle
„Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende)
komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem
gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG
bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle
„Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus
Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und
„Meiderich Kirche“ zu nutzen.
Handwerker in
KI-Antworten: Betriebe mit Portaleintrag und vielen Bewertungen
liegen vorn
Die Heizung bleibt kalt, der Kunde fragt die
Künstliche Intelligenz nach einem Handwerker – doch wen empfiehlt
die KI? Googles KI-Modus verlinkt in neun von zehn Antworten
mindestens ein Profil aus Google Maps. ChatGPT verlinkt kein
einziges davon. Das Sprachmodell verweist stattdessen in 55 Prozent
der Antworten auf Handwerker in Portalen wie Das Örtliche und Gelbe
Seiten.
Betriebe ohne Portaleintrag nennt ChatGPT deutlich
seltener. Doch auch bei Googles KI kommen Betriebe mit
Verzeichnis-Einträgen häufiger vor (57 zu 45 Prozent). In 29 Prozent
der Antworten nennt die Google-KI zudem mindestens ein Portal oder
Verzeichnis als Quelle.
Das zeigt eine Untersuchung des
Münchner Software- und Analyseunternehmens WORTLIGA. Das Team
wertete 480 Antworten von Googles KI-Modus und 480 Abrufe bei
ChatGPT zu identischen Suchen aus. Die Auswertung umfasst sechs
Handwerksbranchen in 40 deutschen Städten.
Mit
Verzeichniseintrag stehen Handwerker häufiger bei ChatGPT Wer auf
Portalen wie Gelbe Seiten oder Das Örtliche steht, landet deutlich
häufiger in den Antworten. Steht ein Handwerksbetrieb auf einer
Portalseite, die Google bei derselben Suche anzeigt, empfiehlt ihn
ChatGPT in 62 Prozent der Fälle. Ohne diesen Eintrag sinkt die Quote
auf 39 Prozent.
Bei Handwerkern mit weniger als 20
Google-Bewertungen ist die Quote bei ChatGPT mit Portaleintrag
doppelt so hoch wie ohne (58 zu 29 Prozent). Die beiden Systeme
wählen dabei meist verschiedene Portale: ChatGPT setzt vor allem auf
Das Örtliche (142 Antworten) und Gelbe Seiten (111). Google nennt am
häufigsten Wer kennt den Besten (46) und Gelbe Seiten (45).
Mit vielen Bewertungen häufiger in den Antworten beider KIs Beide
KIs nennen bevorzugt Betriebe mit vielen Google-Bewertungen.
Betriebe, die beide empfehlen, haben im Median 49 Bewertungen.
Handwerker ab 150 Bewertungen schaffen es zu 40 Prozent in beide
Antworten.
„Wer als Handwerker in den Antworten von
KI-Systemen auftauchen will, muss zweigleisig fahren“, sagt Gidon
Wagner, Geschäftsführer von WORTLIGA. „Google bedient sich vor allem
am eigenen Kartenmaterial, während ChatGPT stark auf klassische
Branchenbücher setzt. Betriebe sollten deshalb nicht nur ihr
Google-Profil und ihre Kundenbewertungen pflegen, sondern auch ihre
Einträge in den großen Verzeichnissen prüfen.“
ChatGPT zeigt
auf seiner Karte fast dieselben Bewertungen wie Google Maps
Obwohl ChatGPT Google Maps nie als Quelle nennt, gleichen die
Angaben auf seiner Umgebungskarte Google Maps. In 444 von 472
Antworten blendet ChatGPT einen Stadtplan ein. Bei 97 Prozent der
zuordenbaren Betriebe stimmt die Zahl der Bewertungen auf der
ChatGPT-Karte exakt mit Google Maps überein. Woher die Zahlen
stammen, verrät das System nicht.
Ergebnisse der Studie im
Überblick: Googles KI-Modus nennt in 90 Prozent der Antworten ein
Google-Profil, ChatGPT in keiner. ChatGPT verweist in 55 Prozent auf
ein Portal oder Verzeichnis, Google in 29 Prozent. Betriebe mit
Portaleintrag empfiehlt ChatGPT in 62 Prozent der Fälle (ohne
Eintrag: 39 Prozent). Das Örtliche taucht in 142
ChatGPT-Antworten auf, bei Google nur in 16. Bei Dachdeckern
schickt ChatGPT die Suchenden in 56 Prozent der Antworten direkt zu
einer Dachdecker-Innung oder Handwerkskammer. In Orten unter
20.000 Einwohnern verlinkt ChatGPT in 76 Prozent der Antworten
direkt die Website eines Betriebs, in Großstädten mit über 500.000
Einwohnern nur in 24 Prozent. Hier laden Sie die Studie
kostenfrei herunter:
https://wortliga.de/studie/ki-quellen-handwerker/
Galeria-Insolvenz schafft neue Unsicherheit IHK fordert
Klarheit für Standorte Duisburg und Kleve
Dem Insolvenzantrag von Galeria wurde nun
stattgegeben. Für die beiden Standorte am Niederrhein in Duisburg
und Kleve ist das eine schlechte Nachricht. Die erneute Insolvenz
schafft große Unsicherheit für Beschäftigte, Kunden und die
betroffenen Innenstädte.
Dazu erklärt Dr. Stefan
Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK: „Die
Galeria-Häuser in Duisburg und Kleve sind wichtige Magneten für ihre
Innenstädte. Sie ziehen Besucher aus der Region an – in Kleve sogar
grenzübergreifend. Damit stärken sie den umliegenden Einzelhandel,
die Cafés, Restaurants und Dienstleistungsbetriebe wie Apotheken.
Umso wichtiger ist es, jetzt schnell Klarheit über die Zukunft der
Standorte zu schaffen.
Beschäftigte, Kunden und die Städte
brauchen verlässliche Perspektiven und ein tragfähiges Konzept für
die kommenden Jahre. Unsere IHK setzt sich für vielfältige,
attraktive und zukunftsfähige Innenstädte ein. In Kleve starten wir
zusammen den Masterplan Wirtschaft.
Stadt und Unternehmen
machen sich zusammen mit uns daran, gute Bedingungen für die
Wirtschaft zu schaffen. Dabei spielt die künftige Gestaltung der
Innenstadt eine wichtige Rolle. Ziel bleibt, die Innenstädte
langfristig als lebendige Wirtschafts-, Versorgungs- und
Begegnungsorte zu stärken.“
Nächster „Runder Tisch Hochheide“ am 7. Oktober
Die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro Hochheide laden
Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure und Einrichtungen aus dem Stadtteil
zum „Runden Tisch Hochheide“ ein. Getroffen wird sich am Mittwoch, 7.
Oktober, um 18 Uhr im AWO-Begegnungszentrum auf der Ehrenstraße 18.
Vorgestellt werden an dem Abend unter anderem die Baumaßnahmen des
Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Hochheide (ISEK). Sie sollen in
den kommenden Jahren den Stadtteil aufwerten. Ein weiteres wichtiges
Stadtentwicklungsthema auf der Tagesordnung: aktuelle und geplante
Hitzeschutz-Maßnahmen.
Der „Runde Tisch Hochheide“ regt regelmäßig zum Austausch und Netzwerken
zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen an. Ziel ist es, gemeinsam
Hochheide positiv zu entwickeln. Zur besseren Planung wird um Anmeldung
beim Quartiersbüro unter Tel. 02066 / 9937660 oder per E-Mail:
qm@du-hochheide.de gebeten. Das Quartiersbüro an der Glückaufstraße 8 in
47198 Duisburg hat dienstags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr geöffnet.
Stadtteilbibliothek Neumühl: Großer Bücher- und Medientrödel
Die Stadtteilbibliothek Neumühl lädt am Mittwoch, 7. Oktober,
von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr in der Zweigstelle in der
Lehrerstraße 4–6 zu einem großen Bücher- und Medientrödel ein.
Besucherinnen und Besucher können aus einer vielfältigen Auswahl an
Medien stöbern und gegen eine kleine Spende mit nach Hause nehmen.
Der Erlös kommt der Duisburger Bibliotheksstiftung zugute. Angeboten
werden Romane, Sachbücher, Kinderbücher, CDs, Filme und viele weitere
Medien. Ob spannende Lektüre, interessante Informationen oder
Unterhaltung für die ganze Familie: Für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Wer mehrere Medien erwirbt, kann zudem von einem Mengenrabatt
profitieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Stadtteilbibliothek Neumühl: Großer Bücher- und Medientrödel
Die Stadtteilbibliothek Neumühl lädt am Mittwoch, 7. Oktober, von 10.30
bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr in der Zweigstelle in der Lehrerstraße
4–6 zu einem großen Bücher- und Medientrödel ein. Besucherinnen und
Besucher können aus einer vielfältigen Auswahl an Medien stöbern und
gegen eine kleine Spende mit nach Hause nehmen.
Der Erlös kommt der Duisburger Bibliotheksstiftung zugute. Angeboten
werden Romane, Sachbücher, Kinderbücher, CDs, Filme und viele weitere
Medien. Ob spannende Lektüre, interessante Informationen oder
Unterhaltung für die ganze Familie: Für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Wer mehrere Medien erwirbt, kann zudem von einem Mengenrabatt
profitieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Elly Awards Gewinner im Landtag NRW
Guter Tradition folgend hat der Abgeordnete
Frank Börner auch dieses Jahr die Gewinner der Elly Awards des Elly
Heuss Knapp Gymnasiums zu einem Besuch in den Landtag eingeladen.
Die Elly Awards, die bereits im Sommer stattfanden, zeichnen die
Jahrgangsbesten aus bzw. Schülerinnen und Schüler, die sich in
Sonderkategorien, z. B. im Sport oder Charity, besonders hervorgetan
haben.
Nachdem die Jugendlichen das Schülerprogramm des
Besucherdienstes durchlaufen haben, hatten sie die Möglichkeit im
anschließenden Gespräch mit Börner ihre Themen anzusprechen. Die
Schülerinnen und Schüler waren ausgesprochen gut vorbereitet und so
wurde lebhaft diskutiert. „Wir leben in bewegten Zeiten. Danke, dass
ihr euch über das normale Maß hinaus engagiert. Das ist nicht
selbstverständlich. Schön, dass ihr da wart und bis nächstes Jahr“,
so Börner.

Foto Büro Börner
Comic-Lesung
„Die Affengitterband“ in der Bezirksbibliothek Walsum
Die Bezirksbibliothek Walsum lädt am Dienstag,
13. Oktober, um 17.30 Uhr in der Zweigstelle am Kometenplatz 32 zu
einer besonderen Comic Lesung ein. Zu Gast sind Oliver Hinzmann,
Martin Hinzmann und Marcus Echtenbruck, die gemeinsam die
„Affengitter-Bande“ bilden. Während der Veranstaltung stellen die
Künstler ihren Fußball-Comic vor und berichten von ihrer Jugend in
einer von Arbeiterkultur geprägten Umgebung.
Die Lesung
bietet persönliche Einblicke in das Aufwachsen im Ruhrgebiet und
verbindet Erzählungen aus dem Alltag mit humorvollen und
authentischen Comiczeichnungen. Die drei Autoren und Zeichner sind
in den 1990er Jahren im Duisburger Norden aufgewachsen. Wie viele
Kinder und Jugendliche ihrer Generation verbrachten sie ihre
Freizeit auf einem eingezäunten Bolzplatz, dem sogenannten
Affengitter.
Ihre Erinnerungen an diese Zeit haben sie in
einem Comic festgehalten, der die Lebenswelt junger Menschen
zwischen Fußballplatz, Zechen und Stahlwerken lebendig werden lässt.
Die Veranstaltung richtet sich an Kinder, Jugendliche und
Erwachsene. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Grenzüberschreitender Hafengipfel beschließt engere
Zusammenarbeit Duisburg und Köln gehören zu den wichtigsten
Häfen in der EU
Das Land NRW hat beim ersten Hafengipfel
der Antwerpen-Rotterdam-Rhein-Ruhr-Region (ARRRA) gemeinsam mit
Flandern und den Niederlanden eine vertiefte Zusammenarbeit für
Europas größtes Hafen- und Industriecluster vereinbart.
Sieben Häfen, darunter der Duisburger Hafen und der Kölner Hafen,
wollen ihre Kräfte bündeln, um die industrielle Wettbewerbsfähigkeit
zu stärken. Die beteiligten Häfen und das umliegende Industriegebiet
bilden zusammen die größte wirtschaftliche und logistische
Drehscheibe der EU. Allein über den Duisburger Hafen läuft ein
erheblicher Teil der europäischen Lieferketten.
Beim Gipfel
wurden vier Schwerpunkte für die weitere Zusammenarbeit festgelegt:
Flandern, die Niederlande und NRW wollen zirkuläre
Wertschöpfungsketten stärken und beim Ausbau der
Energieinfrastruktur für CO2-Transport und Wasserstoff enger
zusammenarbeiten. Außerdem planen die drei Regierungen, ihre
Zusammenarbeit bei der Wasserbewirtschaftung zu verstärken.
Sie wollen zudem automatisierten Güterverkehr und den Einsatz von
Drohnen vorantreiben. Grenzüberschreitende Korridore, etwa zwischen
Antwerpen und Rotterdam, sollen für den operativen Einsatz autonomer
Fahrzeuge auf Straße und Wasser genutzt werden. idr
8. Oktober:
Personalversammlung der Stadtverwaltung Duisburg: Einschränkungen im
Publikumsverkehr
Zahlreiche
Beschäftigte der Stadtverwaltung werden am
Donnerstag, 8. Oktober, ab 8.30 Uhr in der
Kraftzentrale des Landschaftsparks zur
diesjährigen Personalversammlung des
Personalrats „Innere Verwaltung“ erwartet.
Aus diesem Grund muss in allen städtischen
Dienststellen mit Beeinträchtigungen des
Publikumsverkehrs von 8 bis 15 Uhr gerechnet
werden.
Auch Call Duisburg wird
ganztägig nur eingeschränkt erreichbar sein.
Davon ausgenommen sind die Tätigkeiten der
Feuerwehr und der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg. - Die Bürger-Service-Stationen
bleiben an diesem Tag geschlossen, ebenso
das Straßenverkehrsamt. - Auch das
Bürger- und Ordnungsamt und das Amt für
Integration und Einwanderungsservice
einschließlich sämtlicher Außenstellen sind
am 8. Oktober nicht geöffnet. Bereits
vereinbarte Termine bleiben jedoch bestehen.
- Das Gesundheitsamt bleibt
ebenfalls für den Publikumsverkehr
geschlossen. Auch hier bleiben bereits
vereinbarte Termine bestehen. - Die
Stabsstelle Verbraucherschutz ist ganztägig
nur eingeschränkt erreichbar. - Das Amt
für Soziales und Wohnen ist an diesem Tag im
Bereich Unterbringung und Betreuung von
Asylbewerbern und Flüchtlingen auf der
Schifferstraße 98–100 geschlossen, ebenso
die Außenstellen des Amtes für Soziales und
Wohnen im Bereich der Grundsicherung.
- Beim Jugendamt sind die
Elterngeldstelle sowie der Bereich
Unterhaltsvorschuss an diesem Tag ganztägig
geschlossen und telefonisch ebenfalls nicht
erreichbar. Außerdem kann es bei einzelnen
städtischen Jugendzentren zu Schließungen
kommen.
- Der Zugang zum Stadthaus
ist zu den regulären Öffnungszeiten möglich.
Alle Dienstleistungen der Beratungsstelle
Planen, Bauen und Verkehr – also Bauberatung
und verkehrliche
Sondergenehmigungen/Parkausweise – sind an
diesem Tag erst ab 14 Uhr möglich.
-
Die Zentralbibliothek öffnet um 10 Uhr, die
Servicezeit mit Personal beginnt um 11 Uhr.
Bei den Öffnungszeiten der Zweigstellen
kommt es zu Einschränkungen. Tagesaktuelle
Informationen dazu sind auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden.
Ab 15 Uhr haben alle Standorte wieder
regulär geöffnet.
- Die Open
Libraries in Vierlinden, Neumühl, Beeck und
Wanheimerort stehen Kundinnen und Kunden mit
einem gültigen Bibliotheksausweis ab 7 Uhr
und die Stadtteilbibliothek im Campus
Marxloh ab 7.30 Uhr zur Verfügung. Beim
Bücherbus entfallen die Haltepunkte in
Neuenkamp, Bergheim und Rumeln. Die an
diesen Standorten entliehenen Medien werden
entsprechend verlängert.
Der Campus
Marxloh hat zu den gewohnten Zeiten von 7.30
bis 17 Uhr geöffnet. Die Kurse der
Volkshochschule und der Musik- und
Kunstschule finden wie geplant statt. Die
VHS-Geschäftsstelle Mitte öffnet um 10 Uhr,
die Geschäftsstellen Nord um 14 Uhr. Die
Geschäftsstelle West bleibt geschlossen, ist
aber ab 14 Uhr telefonisch erreichbar.
- Das Kultur- und Stadthistorische
Museum sowie das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt sind ebenso zu den
normalen Öffnungszeiten geöffnet (10 bis 17
Uhr) wie die Kasse des Theaters der Stadt
(10 bis 18.30 Uhr).
-
Die städtischen
Schwimmbäder (Hallenbäder Neudorf und
Toeppersee, das Rhein-Ruhr-Bad, das Südbad
sowie das Allwetterbad Walsum) werden am Tag
der Personalversammlung durchgehend
geschlossen sein. Informationen zu den
Bädern gibt es auf der Homepage
www.baederportalduisburg.de und unter der
Info-Hotline 0203/283-987773. - Die
Geschäftsstelle des Studieninstituts
Duisburg bleibt ganztägig geschlossen.
Neu: Stadtrundfahrten mit
Doppeldecker-Bus und Cabrio-Dach durch
Duisburg
Rund zwei Stunden dauert die neu konzipierte
Tour durch Duisburg, die Gäste entdecken
Duisburg mit einem Doppeldeckerbus.
Besonderes Highlight: Bei schönem Wetter
kann das Dach des Busses geöffnet werden und
die Passagiere genießen Cabrio-Feeling.

Foto-C: Michelle Mehring, Duisburg Kontor
GmbH
Für 2026 sind insgesamt drei
Rundfahrten geplant, los geht’s am 10.
Oktober um 15:30 Uhr, die nächste Tour ist
für den 13. November um die gleiche Zeit
vorgesehen.
Am Nikolaustag, den 6.
Dezember um 14 Uhr gibt es eine weitere
Rundfahrt. Im Landschaftspark Duisburg Nord
können die Gäste jeweils kurz aussteigen und
die Kulisse erkunden. Ein- und Ausstieg ist
der Busparkplatz am City Palais an der
Landfermannstraße. Die neuen Touren sind
langfristig geplant und sollen auch 2027
regelmäßig stattfinden.
Das Angebot
ist eine Kooperation zwischen dem
Unternehmen REVIERTOURISTIK und dem
städtischen Tochterunternehmen Duisburg
Kontor. Der erfahrene Gästeführer und
Historiker Thorsten Fischer hat die Touren
erarbeitet und wird die ersten drei der
Fahrten auch selbst begleiten. Tickets sind
online auf www.reviertouristik.de und auf
www.duisburg-tourismus.de sowie in der
Tourist Information auf der Königstraße
erhältlich. Die Fahrpreise für
Erwachsene liegen zwischen 24,-- und 30,--
Euro, ermäßigt bei 21,-- Euro. Kinder
zwischen sechs und 14 Jahren können für
14,-- Euro mitfahren.
DVG
setzt seit Oktober ausschließlich neue
Straßenbahnen auf den Linien 901 und 903 ein
Generationswechsel auf Duisburgs Schienen: Seit
Donnerstag, 1. Oktober, setzt die Duisburger
Verkehrsgesellschaft AG (DVG) im regulären
Linienbetrieb ausschließlich ihre neuen
Niederflurstraßenbahnen vom Typ GT8ND ein.
Die bisherigen Straßenbahnen wurden wie
geplant nach jahrzehntelangem Betrieb im
Stadtgebiet somit vollständig aus dem
Fahrgastbetrieb genommen. Die DVG schließt
damit einen weiteren wichtigen Schritt bei
der Modernisierung ihrer Fahrzeugflotte ab.

Fotos
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
„Mit dem vollständigen Wechsel
auf unsere neuen Straßenbahnen erreichen wir
einen wichtigen Meilenstein für den
Nahverkehr in Duisburg“, sagt Projektleiter
Erik Paschen. „Die modernen Fahrzeuge bieten
unseren Fahrgästen wesentlich mehr Komfort
und sind auf dem neuesten Stand der Technik.
Sie werden das Bild des öffentlichen
Nahverkehrs in Duisburg für viele Jahrzehnte
prägen.“
Insgesamt umfasst die
neue Flotte 56 Fahrzeuge, von denen aktuell
49 in Duisburg angekommen sind. Die weiteren
sieben Bahnen sollen bis zum Jahr 2027
angeliefert werden. Mit der Erneuerung ihrer
Straßenbahnflotte investiert die DVG
gemeinsam mit der Stadt Duisburg in einen
modernen und zukunftsfähigen öffentlichen
Nahverkehr in Duisburg. Weitere
Informationen zu den neuen Straßenbahnen der
DVG gibt es unter
dvg-duisburg.de/neuebahnen.

Mit der Erneuerung ihrer Straßenbahnflotte
investiert die DVG gemeinsam mit der Stadt
Duisburg in einen modernen und
zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in
Duisburg.
Highspeed-Internet für Rahm: Glasfaserausbau in
Alt-Rahm ist gestartet
Der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsinternet ist
ein entscheidender Standortfaktor für
modernes Wohnen und den wirtschaftlichen
Fortschritt in der Zukunft. Die Duisburg
CityCom (DCC) treibt gemeinsam mit der Stadt
Duisburg den Ausbau des Glasfasernetzes
konsequent weiter voran und dabei wurden in
den vergangenen Jahren bereits große Erfolge
erzielt.
Schon heute können rund
zehn Prozent der Duisburger Haushalte von
der DCC mit schnellstem Internet versorgt
werden. Seit Anfang 2026 erschließt die DCC
mit Duisburg-Rahm einen weiteren Stadtteil
mit ihrem Hochgeschwindigkeitsinternet.
Baustart im zweiten Ausbaugebiet
Alt-Rahm Jetzt ist der Baustart in
Alt-Rahm, dem zweiten Ausbaugebiet,
gestartet. Der Baufortschritt erfolgt in
Richtung Süden, sodass voraussichtlich im
zweiten Quartal 2027 dort die letzten
Kundenanschlüsse fertiggestellt werden.
Zuvor hat die DCC die notwendigen
Glasfasertrassen von Großenbaum bis nach
Rahm verlegt und begonnen, im ersten
Ausbaugebiet nördlich der A524 die
Hausanschlüsse zu erstellen. Für das dritte
Ausbaugebiet in Rahm-West ist der Baustart
ab Anfang 2027 geplant und die
Fertigstellung wird bis zum dritten Quartal
2027 anvisiert.
Der Ausbau in
Duisburg- Rahm schreitet also weiter voran.
Insgesamt werden in den kommenden 18 Monaten
rund 25 Kilometer Glasfasertrasse verlegt.
Außerdem werden mehr als 150 Kilometer
Anschlussleitungen in die Häuser gelegt,
denn die DCC versorgt ihre Kunden mit Fiber
To The Home (FTTH), verlegt also das
Glasfaserkabel bis in die Wohnung. Nur so
sind schnellste Übertragungsraten möglich.
„Unsere Produkte sollen den Bürgerinnen und Bürgern und natürlich
auch den Unternehmen maximale Möglichkeiten bieten. Deshalb bauen
wir überall in dieser höchsten Qualität aus und werden das nicht nur
in Rahm, sondern auch in allen zukünftigen Ausbaugebieten weiter
fortsetzen“, sagt Stefan Soldat, Geschäftsführer der DCC.

Foto C DCC
Insgesamt werden in den kommenden Monaten mehr als
1.300 Gebäude mit über 3.000 Wohneinheiten in den Rahmer
Ausbaugebieten an das Glasfasernetz angeschlossen.
Von Januar
bis Ende Juni 2025 hatte die DCC Interessentinnen und Interessenten
in Rahm gesammelt, um hier ausreichend Nachfrage für einen Ausbau
des Glasfasernetzes zu gewinnen.
Schon mehr als 27.000
Haushalte in Duisburg können von den pfeilschnellen Anschlüssen der
DCC profitieren, bei denen bis zu 1000 Mbit/s Download und 500
Mbit/s Upload gleichzeitig möglich sind. Informationen zu Angeboten
und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Huckingen – gibt es im
Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de.
Dort finden
Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag
erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20
Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für
Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail
unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der
Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für
Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
Die DCC hat auf ihrer Internetseite außerdem allerhand Wissenswertes
rund um das Thema Glasfaser und die erforderliche Installation der
Technik in leicht verständlichen Erklärvideos zusammengestellt. Wer
mehr erfahren möchte über die Vorteile eines Glasfaseranschlusses,
wie man seinen Router schnell und einfach einrichtet oder welche
Glasfaser-Ausbauphasen es gibt, findet die Antworten unter
www.glasfaserduisburg.de/know-how.
Aus der
Forschung direkt in die Praxis: KI-StartUp Festival vernetzt junge
Tech-Unternehmen mit der Industrie
Künstliche Intelligenz verändert
Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle. Doch wie gelangen neue
technologische Ansätze aus der Forschung in die betriebliche Praxis?
Am 13. Oktober 2026 bringt das Zentrum für angewandte Künstliche
Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) beim KI-StartUp Festival junge
Unternehmen, etablierte Firmen, Wissenschaft sowie KI-Expertinnen
und -Experten im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg zusammen.
Ziel ist es, neue KI-Lösungen schneller in die Anwendung zu
bringen und Kooperationen zwischen Entwicklung, Forschung und
industrieller Praxis anzustoßen.

Eingangsbereich ZaKI.D KI-StartUp
Festival Fraunhofer IMS
„Startups suchen nach Möglichkeiten,
ihre Ideen bei echten Kunden umzusetzen. Unternehmen müssen neue
Technologien schnell und wirtschaftlich bewerten, um
wettbewerbsfähig zu bleiben. Startups bringen neue Technologien und
frische Ansätze mit, Unternehmen konkrete Anwendungsfälle und
Praxiserfahrung. Das KI-StartUp Festival schafft den Rahmen, damit
daraus neue Kooperationen entstehen können“, erklärt Hamed
Nokhostin, Projektleiter bei ZaKI.D.
Drei Impulse zeigen, wie
unterschiedlich KI den Unternehmensalltag verändert: Die
Unternehmerin, ehemalige Microsoft-Managerin und
SPIEGEL-Bestsellerautorin Paula Brandt spricht darüber, wie KI schon
heute die Welt von morgen prägt. Prof. Dr. Volker Gruhn, Professor
für Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen und
Mitgründer des IT-Unternehmens adesso, beleuchtet, warum KI die
Softwareentwicklung grundlegend verändert.
Franz Nkemaka,
Unternehmer, Speaker und Geschäftsführer der Nextise GmbH, zeigt,
wie Unternehmen das KI-Tool-Chaos hinter sich lassen und KI über
einzelne Pilotprojekte hinaus einheitlich und produktiv in den
Arbeitsalltag integrieren können.
Ergänzt werden die Impulse
durch kompakte Startup-Pitches und eine Paneldiskussion. Junge
Unternehmen präsentieren ihre Technologien und zeigen, wo
KI-Lösungen bereits heute in Wirtschaft und Industrie zum Einsatz
kommen. Im ganztägig geöffneten Ausstellungsbereich können die
Teilnehmenden Innovationen aus erster Hand erleben, mit den Teams
ins Gespräch kommen und Kontakte zu potenziellen Partnern knüpfen.
Am Nachmittag rückt die praktische Anwendung in den Mittelpunkt.
Eine Masterclass vermittelt praxisnahe Einblicke in Machine Learning
für industrielle Einsatzszenarien. Bei den Expert Table Talks
tauschen sich Fachleute und Teilnehmende zu Edge AI und
intelligenter Sensorik, verteilten KI-Systemen, Embedded AI und
Mikroelektronik, generativer KI im Unternehmensalltag sowie zum
digitalen Produktpass aus.
In den Roundtable-Diskussionen
geht es um konkrete Entscheidungen, vor denen Unternehmen beim
KI-Einsatz stehen: Was bedeutet der EU AI Act für KMU und Startups?
Wann lohnt sich die Eigenentwicklung, wann der Zukauf oder eine
Kooperation mit Hochschulen? Weitere Runden widmen sich der
Gewinnung von KI-Fachkräften sowie geeigneten Finanzierungs- und
Förderwegen.
Das KI-StartUp Festival richtet sich an
Unternehmen, Startups und Forschende, die KI-Lösungen entwickeln,
erproben oder in die betriebliche Praxis übertragen möchten. Die
Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldung vorab verpflichtend.
Veranstaltungshinweis Termin: 13. Oktober 2026, 9-16 Uhr Ort:
Fraunhofer-inHaus-Zentrum, Forsthausweg 1, Duisburg Teilnahme:
kostenfrei Information und Anmeldung: www.zakid.de/festival/
Das
Zentrum
für angewandte Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D)
ist ein wegweisendes Projekt der Stadt Duisburg. Es erhielt als
erstes Projekt im 5-StandorteProgramm eine Förderung über ca. 18
Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
(BMWE) sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz
und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE). Das Projekt
konzentriert sich darauf, Künstliche Intelligenz (KI) auf sehr
kleinen Geräten wie Sensoren einzusetzen.
Dadurch können
Datenschutzprobleme vermieden, wertvolle Ressourcen geschont und
neue Services direkt in Geräten oder Maschinen angeboten werden.
Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen in der Region zu
helfen, KI in ihre Betriebe und Produkte einzubinden. Das
Fraunhofer-Institut für
Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS,
die
Universität Duisburg-Essen
und die
KROHNE Messtechnik GmbH
arbeiten gemeinsam an dem Projekt. Die
Stadt
Duisburg ist assoziierte
Partnerin.
Hospizzentrum St. Raphael: Letzte Hilfe Kurs – Am Ende
wissen, wie es geht
Am Donnerstag, 26. November 2026 veranstaltet
das Malteser Hospizzentrum St. Raphael von 10.00 bis 14.00 Uhr einen
Letzte Hilfe Kurs in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen-
und Familienbildung im Bistum Essen (KEFB). Dieser findet in den
Räumlichkeiten des Hospizzentrums in der Remberger Straße 36, 47259
Duisburg-Huckingen statt.
Das Angebot richtet sich an
interessierte Bürger und Bürgerinnen sowie Angehörige und Nachbarn
von alten und schwerkranken Menschen. Das Lebensende und das Sterben
machen Nahestehende oft hilflos. In vier Stunden vermittelt der Kurs
anschaulich und praktisch, was man von Mensch zu Mensch Betroffenen
in der letzten Lebensphase Gutes tun kann. Das Angebot ist
kostenfrei. Über eine Spende freuen wir uns. Wir bitten um Anmeldung
bei Sibylle Franke entweder telefonisch unter 0203 6085 - 2002 oder
per E-Mail an sibylle.franke@malteser.org
Malteser
Hospizzentrum St. Raphael Das Malteser Hospizzentrum St. Raphael
umfasst einen ambulanten Palliativ- und Hospizdienst sowie ein
stationäres Hospiz mit zwölf Plätzen für schwerstkranke Menschen in
der letzten Lebensphase. Zudem unterstützt der Kinder- und
Jugendhospizdienst „Bärenstark“ lebensverkürzend erkrankte Kinder
und Jugendlichen sowie ihre Familien in der Häuslichkeit.
Hinterbliebenen stehen die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden
des Hospizzentrums im Rahmen der Trauerberatung und -begleitung mit
unterschiedlichen Beratungsangeboten für Erwachsene und Kinder zur
Seite.
Die fachlich kompetenten und erfahrenen
Mitarbeitenden des Hospizzentrums werden in allen Bereichen von
geschulten Ehrenamtlichen unterstützt. Zur Vorbereitung, Begleitung
und Integration der ehrenamtlich Mitarbeitenden betreibt das
Hospizzentrum ein professionelles Ehrenamtsmanagement.
In
enger Zusammenarbeit mit dem Malteser Ambulanten
Palliativpflegedienst ist das Hospizzentrum fester Partner in der
Sicherung der SAPV-Versorgung. Träger des Malteser Hospizzentrum St.
Raphael ist die Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH mit Sitz in
Duisburg. Sie betreibt neben dem Hospizzentrum deutschlandweit 33
Wohn- und Pflegeeinrichtungen, von denen einige neben umfassenden
Pflegeleistungen der Altenhilfe über spezielle
Schwerpunktpflegebereiche verfügen.
Armut wirksam
bekämpfen und verhindern
Die neue Strategie der Europäischen Union gegen
Armut setzt den politischen Rahmen für die EU und ihre
Mitgliedstaaten für die kommenden Jahre. Der Deutsche Verein für
öffentliche und private Fürsorge e.V. setzt sich für eine engagierte
Umsetzung ein.
„Der Deutsche Verein für öffentliche und
private Fürsorge e.V. begrüßt die Initiative der Europäischen
Kommission und die Zielsetzung der EU-Strategie, Armut in allen
Lebenslagen zu bekämpfen und zu verhindern“, so Dr. Verena Staats,
Vorständin des Deutschen Vereins. „Weil die Strategie nicht
rechtsverbindlich ist, ist sie für die Erreichung echter
Fortschritte und Verbesserungen in der Lebenswirklichkeit auf
entschlossenes Handeln aller staatlichen Ebenen und der
Zivilgesellschaft angewiesen.“
Eine engagierte Umsetzung in
Deutschland und den Mitgliedstaaten ist erforderlich, um die
Chancen, die das gemeinsame Vorgehen auf Grundlage der EU-Strategie
bietet, zu nutzen und die angestrebten Verbesserungen in diesem
wichtigen Handlungsfeld zu erreichen.
Die Europäische
Kommission hat am 6. Mai 2026 die erste „Strategie der Europäischen
Union gegen Armut“ veröffentlicht, die für die Bekämpfung und
Verhinderung von Armut in allen Lebensphasen den politischen Rahmen
auf Ebene der Europäischen Union und der Mitgliedstaaten mit ihren
Regionen und Kommunen setzt.
Mit seiner aktuellen Stellungnahme wendet sich der Deutsche Verein
daher an die Europäische Kommission und die Bundesregierung. Dabei
nimmt er sowohl ihr Handeln im Rat der EU als auch die Umsetzung der
Strategie in Deutschland in den Blick.
Der Deutsche Verein
sieht Armut und soziale Ausgrenzung dabei als multidimensionale
Herausforderungen. Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut in allen
Altersgruppen sind zu kombinieren mit Maßnahmen zu übergreifenden
Herausforderungen wie Diskriminierung, Wohnkosten und Zugang zu
monetären Leistungen und Dienstleistungen. Zur
generationenübergreifenden Prävention und Bekämpfung der Kinder- und
Familienarmut weist der Deutsche Verein auf die Bedeutung von
kindorientierter Infrastruktur und den Ausbau z.B. von
Präventionsketten hin.
Er hält es für geboten, den Zugang junger Menschen zu betrieblicher
Berufsausbildung benachteiligungssensibler und inklusiver zu
gestalten und die Unterstützung von jungen Menschen am Übergang von
der Schule in den Beruf zu stärken.
Rheingemeinde lädt zur Jugendsegelfreizeit ein
Zusammen bei Wind und Wetter, gemeinsam
anpacken und aufeinander verlassen. Dies sind schöne, wertvolle
Momente und Erfahrungen, die Jugendliche von den Segelfreizeiten der
Evangelischen Rheingemeinde Duisburg mitnehmen. So auch im letzten
Jahr und so soll es auch in diesem Herbst werden. Diesmal geht es
vom 18. bis zum 23. Oktober mit dem Schiff „Sybaris“ auf einen
Segeltörn auf dem Ijsselmeer und dem niederländischen Wattenmeer.
An Bord sind neben den Jugendlichen im Alter zwischen 12 und
21 Jahren ein Betreuerteam und natürlich auch ein erfahrener
Skipper. Mit zum Team gehört auch Pfarrer Jürgen Muthmann: „Wir
erleben die Schönheit, aber auch die Kraft, die in der Natur liegt.
Ebenso die Gefährdung der Natur.“
Es gibt nur noch wenige
Plätze. Anmeldungen sind bei Pfarrer Muthmann (Tel.: 0203 / Tel.:
722383; juergen.muthmann@ekir.de) möglich.
Foto der Gemeindesegelfreizeit 2021 mit Pfarrer Muthmann Foto: Ev.
Rheingemeinde)
Mendelssohns Psalmen und Motetten:
KLANG:zeit-Abschlusskonzert
„Frisches Wasser“ in der Salvatorkirche
Duisburg Über 120 Sänger:innen aus ganz NRW erarbeiten unter Leitung
von Nicolas Fink geistliche Chormusik von Felix Mendelssohn
Bartholdy. Das Ergebnis ist am 18. Oktober bei freiem Eintritt zu
hören. Der Chorverband NRW lädt zum Abschlusskonzert „Frisches
Wasser“ des KLANG:zeit-Wochenendes ein: am Sonntag, 18. Oktober
2026, um 17:00 Uhr in der Salvatorkirche Duisburg. Der Eintritt ist
frei.
Mehr als 120 Sänger:innen aus ganz Nordrhein-Westfalen
kommen dafür für ein Wochenende in Duisburg zusammen. Unter der
Leitung von Nicolas Fink erarbeiten sie in wenigen Tagen intensiver
Probenarbeit Motetten und Psalmen von Felix Mendelssohn Bartholdy
und präsentieren sie im Abschlusskonzert der Öffentlichkeit.
KLANG:zeit ist kein klassisches Mitsingkonzert, sondern ein
konzentriertes Arbeitswochenende, an dem aus vielen einzelnen
Stimmen ein gemeinsamer Klang entsteht.
Engagierte
Sänger:innen, professionelle Anleitung und die besondere Atmosphäre
der Salvatorkirche machen das Projekt zu einem außergewöhnlichen
Erlebnis. Mitwirkende im Konzert sind außerdem Sänger:innen des
Landesjugendchores NRW als Atelier- und Solochor, Musiker:innen der
Duisburger Philharmoniker, Salvatorkantor Marcus Strümpe und
Solistin Meike Zacke. Der Chorverband NRW lädt alle Interessierten
herzlich ein, dieses Konzert mitzuerleben.
Kirche
kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt
es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die
Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und
zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 13. Oktober, wenn sie um 12.30
Uhr leckere Gemüsesuppe servieren.
Eine Anmeldung ist nicht
notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme
spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam Mittagessen!“ sagt
Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel.
0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für
die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es
im Netz unter www.kirche-meiderich.de.
Arbeitsintensiver dritter Presbytertag in der Gnadenkirche Neumühl
Duisburg, 6. Oktober 2026 - Die Bonhoeffer Gemeinde Marxloh
Obermarxloh und die Gemeinden Hamborn und Neumühl schließen sich zum
1. Januar 2027 zu einer gemeinsamen großen Evangelischen
Kirchengemeinde im Stadtbezirk Duisburg Hamborn zusammen.
So
wurde der Begriff „Zusammenwachsen“ beim jüngsten, mittlerweile
dritten gemeinsamen Presbytertag der Leitungsgremien der drei
Gemeinden erneut mit Leben gefüllt. Dabei ging es am Samstag in der
Neumühler Gnadenkirche in Kleingruppen und im Plenum unter der
fachkundigen Anleitung der Bonhoeffer-Presbyterin Kerstin Kräuter um
künftige Personalstrukturen, Gebäudenutzung, Finanzen und
inhaltliche Schwerpunkte. Viele Ideen und Vorhaben wurden auf den
Weg gebracht, die jetzt zeitnah umgesetzt werden.

Presbytertag in der Gnadenkirche Neumühl (Foto: Ev. Bonhoeffer
Gemeinde).
Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich
verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die
Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört
der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.
Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits
leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an
jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am
13. Oktober. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.
„Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und
ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider
und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich
willkommen. Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694
oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im
Netz unter www.obermeiderich.de.
4. Nahverkehrsplan der Stadt Duisburg: Mobilität von morgen
mitgestalten
Die Stadt Duisburg startet die Erarbeitung
ihres vierten Nahverkehrsplans und lädt alle Duisburgerinnen und
Duisburger, Akteurinnen und Akteure und Interessierte ein, aktiv am
ersten Beteiligungsschritt teilzunehmen. Ziel ist es, gemeinsam die
Weichen für einen zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in
Duisburg zu stellen.
Der Nahverkehrsplan bildet die
Grundlage für die langfristige Entwicklung des öffentlichen
Personennahverkehrs in Duisburg. In der nun beginnenden
Beteiligungsphase sind die Ideen, Erfahrungen und Anregungen der
Menschen vor Ort gefragt. Die Beteiligung ist bewusst offen
angelegt: Alle Interessierten können ihre Perspektiven einbringen
und dazu beitragen, den Nahverkehr in Duisburg bedarfsgerecht
weiterzuentwickeln.
„Mobilität betrifft uns alle“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link. „Deshalb wollen wir den
Nahverkehrsplan gemeinsam mit den Menschen in unserer Stadt
entwickeln. Niemand kennt die täglichen Wege und Herausforderungen
besser als die Duisburger selbst. Alle sind eingeladen, ihre
Erfahrungen, Ideen und Vorschläge einzubringen und die Mobilität der
Zukunft in Duisburg mitzugestalten.“
Die Stadt setzt dabei
bewusst auf einen breiten Dialog, um möglichst viele
unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen. Die Fortschreibung
des Nahverkehrsplans erfolgt dabei unter anspruchsvollen
finanziellen Rahmenbedingungen. Deshalb ist es erforderlich,
vorhandene Ressourcen besonders zielgerichtet einzusetzen und die
zukünftige Ausgestaltung des Angebots sorgfältig an den
tatsächlichen Bedürfnissen der Fahrgäste auszurichten.
Die
Ergebnisse der ersten Beteiligungsphase fließen in die weiteren
Arbeiten am 4. Nahverkehrsplan ein und bilden eine wichtige
Grundlage für die Entwicklung konkreter Maßnahmen und Ziele.
Informationen zur Beteiligung sowie die Möglichkeit zur Einreichung
von Anregungen und Vorschlägen finden Interessierte unter der
Internetadresse
https://nahverkehr-mitplanen.duisburg.de.
Neudorf: Barrierefreier Ausbau von acht Bushaltestellen an der
Lotharstraße abgeschlossen
Der barrierefreie Ausbau von acht
Bushaltestellen in Duisburg-Neudorf entlang der Lotharstraße
zwischen der Mülheimer Straße und der Nettelbeckstraße wurde
erfolgreich abgeschlossen. Die Haltestellen Uni Nord, Universität,
Bürgerstraße und Nettelbeckstraße wurden jeweils in beide
Fahrtrichtungen modernisiert.

An der Haltestelle „Universität – Bussteig 2“ (im Bild) wurde zudem
die bisherige Busbucht zurückgebaut und durch einen sogenannten
Buskap ersetzt. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Der
Ausbau ist ein wichtiger Schritt für die laufende Verbesserung der
Nutzbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs. Die Haltestellen wurden
höhengerecht umgebaut, mit taktilen Leitelementen ausgestattet und
für einen barrierefreien Ein- und Ausstieg angepasst. Dadurch
profitieren insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen,
Sehbehinderungen sowie Fahrgäste mit Kinderwagen oder Gepäck.
An der Haltestelle „Universität, Bussteig 2“ wurde zudem die
bisherige Busbucht zurückgebaut und durch einen sogenannten Buskap
ersetzt. Diese Bauweise ermöglicht einen sicheren und komfortablen
barrierefreien Einstieg und entspricht den heutigen Standards für
barrierefreie Haltestellen. Für den Ausbau wurden rund 770.000 Euro
investiert, wovon etwa 470.000 Euro durch Fördermittel refinanziert
sind.
DVG modernisiert drei Bahnhaltestellen im
Duisburger Norden
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG)
modernisiert ab Mitte Oktober sukzessive die Straßenbahnhaltestellen
„Watereck“, „Pollenkamp“ und „Bärenstraße“ der Linie 903 im
Duisburger Norden. Die DVG investiert damit weiter in einen modernen
und zukunftsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt.
Im Zuge der Modernisierung werden neue Wartehallen errichtet
und die technische Ausrüstung der Haltestellen komplett erneuert.
Dazu zählen unter anderem die Fahrgastinformationssysteme an den
einzelnen Haltestellen. Zudem wird das taktile Leitsystem für
Menschen mit Sehbehinderung erneuert. Auch Pflasterflächen rund um
die Haltestellen tauscht die DVG gegen neue aus.
Die neuen
Haltestellen bieten den Fahrgästen wesentlich mehr Komfort. Die DVG
beginnt mit ihren Arbeiten ab Mitte Oktober zunächst an der
Haltestelle „Watereck“ und arbeitet sich dann über die Haltestelle
„Pollenkamp“ weiter zur Haltestelle „Bärenstraße“ vor. Alle
Haltestellen werden weiterhin angefahren. Mitte Dezember soll die
Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein. Die DVG investiert 1,6 Millionen
Euro in die Maßnahme. Das Projekt wird vom Land NRW und vom Bund
gefördert.
Großes Baustellen- und Familienfest in
allen fünf IGA-Zukunftsgärten
Rund ein halbes Jahr vor ihrer Eröffnung lädt
die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet am
kommenden Samstag (10. Oktober) von 14 bis 19 Uhr zum Baustellen-
und Familienfest ein. Interessierte haben Gelegenheit, einen Blick
hinter die Bauzäune zu werfen und die fünf Zukunftsgärten zu
entdecken. Der Eintritt ist frei.
An dem Tag startet auch
der Vorverkauf der Tagestickets. Unter dem Motto "Wir blühen vor"
zeigt die IGA, was an ihren zentralen Schauplätzen bereits
entstanden ist – und was sich bis zur Eröffnung im April 2027 noch
verändern wird. In Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund und Lünen
werden dafür die Baustellen geöffnet.
Im Zukunftsgarten
Emscherland zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen können die
Gäste den Natur- und Wasser-Erlebnis-Park bei geführten Touren
kennenlernen (Anmeldung erforderlich). Dazu gibt's an allen
Standorten Programm für die ganze Familie, z. B. mit Live-Musik,
Zauberei, Musikkabarett, Gartentipps und Mitmachaktionen. idr
Informationen:
https://www.iga2027.ruhr/mitmachen-community/mein-garten/veranstaltungen-mein-garten/veranstaltungsdetails/iga-baustellenfest-an-allen-zukunftsgaerten
Ruhrgebiet wirbt mit 107 Standpartnern auf der Expo Real in
München
Mit 107 Standpartnern ist das Ruhrgebiet auf
der Expo Real in München aktuell noch stärker vertreten als in den
Vorjahren. Zwölf Kommunen der Region werben zusammen mit
Wirtschaftsförderungen, Projektentwicklern und Immobilienunternehmen
mit neuen Quartieren und gut angebundenen Gewerbeflächen.
Forschung und Nachhaltigkeit spielen dabei eine besondere Rolle.
Organisiert wird der Gemeinschaftsstand von der Business Metropole
Ruhr GmbH (BMR) in Essen. Einen Überblick über herausragende
Projekte, die die Städte auf der internationalen Immobilien- und
Investorenmesse präsentieren, bietet der gemeinsame Ruhrgebietsfilm
mit allen vertretenen Oberbürgermeisterinnen, Oberbürgermeistern und
Landräten.
Die Expo Real ist heute in München gestartet und
erwartet bis Mittwoch rund 42.000 Fachbesucher aus 70 Ländern. idr -
Informationen:
http://www.business.ruhr
Tonbasteln auf dem
Marina-Markt
Das Kultur- und Stadthistorische Museum,
Johannes-Corputius-Platz 1 am Duisburger Innenhafen, lädt anlässlich
des Marina-Markts am Sonntag, 11. Oktober, wieder von 13 bis 17 Uhr
zu einem kreativen Workshop ein. Unter der Anleitung von Katharina
Nitz gestalten Besucherinnen und Besucher individuelle
Lieblingsstücke aus Ton, die im Anschluss mitgenommen werden können.
Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist kostenfrei.
Das Mercator-Café ist an diesem Tag geöffnet und bietet heiße und
kalte Erfrischungen sowie leckeren Kuchen. Das gesamte Programm ist
im Internet unter https://www.stadtmuseumduisburg.de abrufbar.
Duisburg wird zum Treffpunkt für Expertinnen und
Experten der modernen Wundversorgung
Fachsymposium zu aktuellen Entwicklungen in der
Versorgung von chronischen, kurativen und palliativen Wunden In
Duisburg und der umliegenden Region wächst der Bedarf an
spezialisierter Versorgung akuter, chronischer und palliativer
Wunden kontinuierlich. Die Ursachen liegen unter anderem in einer
älter werdenden Bevölkerung, der Zunahme chronischer Erkrankungen
wie Diabetes mellitus sowie der immer stärkeren ambulanten und
häuslichen Versorgung in der Region.
Damit wachsen auch die
medizinischen, pflegerischen und rechtlichen Anforderungen an
Fachkräfte deutlich. Vor diesem Hintergrund lädt die medidoc
Palliativ- und Pflegeakademie am 18. November 2026 zum Fachsymposium
„Spezialisiertes Wundmanagement“ ins Haus der Unternehmer nach
Duisburg ein.
Die kostenfreie Fachveranstaltung beleuchtet
rechtliche, medizinische und pflegerische Aspekte der kurativen und
palliativen Wundversorgung. Sie richtet sich an Ärztinnen und Ärzte,
Pflegefachkräfte sowie weitere Fachpersonen aus dem
Gesundheitswesen. Das Fachsymposium ist bei der Ärztekammer
Nordrhein sowie bei der Registrierungsstelle für beruflich Pflegende
mit Fortbildungspunkten zertifiziert.
Die Moderation
übernehmen Dr. phil. Iris Huth, wissenschaftliche Leiterin der
medidoc Palliativund Pflegeakademie sowie Psychoonkologin, und der
Duisburger Allgemein- und Palliativmediziner Eti Saylan, der zudem
als tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapeut tätig ist. Eti
Saylan ist Mitglied des Palliative Care Teams Duisburg und begleitet
seit vielen Jahren schwerstkranke Menschen in der Region.
Im
Mittelpunkt des Symposiums stehen sowohl kurative Behandlungsansätze
mit dem Ziel der Wundheilung als auch chronische Wunden und
palliative Versorgungskonzepte. Gerade bei schwer erkrankten
Menschen tritt die vollständige Heilung häufig in den Hintergrund.
Entscheidend sind dann Lebensqualität, Schmerzlinderung und eine
würdevolle Versorgung.
Zu den Referierenden zählen Volker
Großkopf, der als Professor der Rechtswissenschaften sowie
Vorsitzender des Prüfungsausschusses GW haftungsrechtliche
Fragestellungen in der Wundversorgung beleuchtet, sowie Martin
Motzkus, der in seinem Vortrag „Wundupdate 2026“ aktuelle
Entwicklungen in der Versorgung chronischer und palliativer Wunden
vorstellt.
Neben den Fachvorträgen bietet das Symposium Raum
für interdisziplinären Austausch zwischen Medizin, Pflege und
weiteren Gesundheitsberufen aus Duisburg und der Region. Ziel ist
es, die Versorgungsqualität von Menschen mit komplexen Wunden in
Duisburg und dem Umland nachhaltig zu stärken. Der Einlass beginnt
um 16:30 Uhr, die Veranstaltung startet um 17:00 Uhr mit der
fachlichen Einführung und Moderation.
Während der Pause
besteht am Infostand „Die medidoc-Fachtherapeuten – Spezialisierte
Wundversorgung im Dialog“ Gelegenheit zum fachlichen Austausch und
zur Information über aktuelle Versorgungsansätze.
Die
Vorträge schließen sich bis 20:00 Uhr an. Die Teilnahme ist
kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich, da die
Anzahl der Plätze begrenzt ist. Anmeldungen sind telefonisch unter
0203 935565-22 oder per E-Mail an kontakt@medidoc-akademie.de
möglich. Der Veranstaltungsflyer steht hier zum Download bereit.
Weiterer Gesetzentwurf zum Schutz bei häuslicher
Gewalt Neue Regeln für die Lösung aus einem gemeinsamen
Mietvertrag und für den Schutz von Angehörigen
Betroffene von Gewalt, die mit dem Täter
zusammen eine Wohnung gemietet haben, sollen sich künftig einfacher
aus dem gemeinsamen Mietvertrag lösen können. Zudem soll eine
gewaltbetroffene Person vom Täter verlangen können, dass er für
finanziellen Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis aufkommt, die
nach ihrem Auszug entstanden sind.
Das sieht ein
Gesetzentwurf vor, den das Bundesministerium der Justiz und für
Verbraucherschutz (BMJV) heute veröffentlicht hat. Der Entwurf
schlägt darüber hinaus vor, weitere Personen in den Schutz durch das
Gewaltschutzgesetz einzubeziehen: insbesondere Kinder und
pflegebedürftige Angehörige, die im selben Haushalt wie das Opfer
leben und von diesem betreut und unterstützt werden.
Familiengerichte sollen für Person, die von der gewaltbetroffenen
Person abhängig sind, die gleichen Schutzmaßnahmen anordnen können,
die sie für die gewaltbetroffene Person treffen.
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie
Hubig erklärt dazu: „Der Weg in ein selbstbestimmtes und sicheres
Leben ist nach häuslicher Gewalt oft noch lang. Wir wollen ihn etwas
einfacher machen. Wer häusliche Gewalt erlebt hat, soll sich
leichter aus einem gemeinsamen Mietvertrag mit dem Täter lösen
können."
Der Gesetzentwurf ergänzt die Vielzahl an
Maßnahmen, die das BMJV im letzten Jahr gegen häusliche Gewalt und
Gewalt an Frauen auf den Weg gebracht hat. Konkret sind folgende
Änderungen geplant:
Leichtere Lösung aus einem Mietvertrag
Betroffene von Gewalt sollen sich zukünftig leichter aus einem
gemeinsamen Mietvertrag mit dem Täter lösen zu können. Im geltenden
Recht ist es so: Wer eine Wohnung gemeinsam mit einer anderen Person
mietet, kann den Mietvertrag grundsätzlich auch nur gemeinsam mit
der anderen Person ändern oder beenden.
Möchte eine Partei
also aus dem Vertrag entlassen werden oder diesen kündigen, braucht
sie die Mitwirkung ihres Mitmieters. Einen ausdrücklich im Gesetz
geregelten Anspruch auf eine solche Mitwirkung gibt es bislang
nicht. . Der Gesetzentwurf sieht einen neuen Anspruch im
Gewaltschutzgesetz vor. Bestehen soll dieser Anspruch, wenn eine
Person Opfer einer Gewalttat geworden ist. Auf die Art der Beziehung
zwischen Täter und Opfer soll es nicht ankommen.
Der
Anspruch soll auch in Betracht kommen, wenn keine körperliche Gewalt
vorgefallen ist, aber mit ihr gedroht wurde. Geltend machen können
soll das Opfer den neuen Anspruch auf Mitwirkung an der Kündigung
des Mietverhältnisses innerhalb von sechs Monaten nach der Gewalttat
oder Drohung.
Zudem sollen Betroffene nicht auf finanziellen
Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis sitzen bleiben, die nach
ihrem Auszug aus der gemeinsamen Wohnung entstanden sind – egal ob
es sich um Pflichten auf Mietzahlung handelt oder um Verpflichtungen
wegen Beschädigung der Mietwohnung. Sie sollen einen gesetzlichen
Anspruch gegen den Täter erhalten, dass dieser grundsätzlich für die
Begleichung entsprechender Ansprüche aufkommt. Durch die
ausdrückliche gesetzliche Regelung sollen die Ansprüche einheitlich
geregelt und für Betroffene dadurch leichter durchsetzbar sein.
Schutzmaßnahmen auch für das Umfeld der gewaltbetroffenen Person
Familiengerichte sollen künftig auch Personen im Umfeld der
gewaltbetroffenen Person besser vor dem Täter schützen können.
Gemeint sind damit Personen, die mit der betroffenen Person in einem
Haushalt leben und von dieser betreut und unterstützt werden.
Das können beispielsweise pflegebedürftige Angehörige,
minderjährige Kinder der Betroffenen oder volljährige Kinder in
Ausbildung sein, die vom ihr unterstützt werden. Bisher kann das
Familiengericht bei einer Gewalttat auf Antrag Schutzmaßnahmen für
die gewaltbetroffene Person und gegen den Täter treffen.
Dazu gehören Kontakt- und Näherungsverbote sowie ab dem 1. Juli 2027
in Hochrisikofällen auch die Anordnung einer elektronischen
Fußfessel. Zukünftig soll das Gericht die gleichen Schutzmaßnahmen
auch zu Gunsten abhängiger Personen im Umfeld anordnen können, weil
diese grundsätzlich ebenso schutzbedürftig wie die gewaltbetroffene
Person selbst sind. Dafür braucht es keinen eigenständigen Antrag
Der Gesetzentwurf wurde heute an die Länder und Verbände
versandt und auf der Internetseite des BMJV veröffentlicht. Die
interessierten Kreise haben nun Gelegenheit, bis zum 30. Oktober
2026 Stellung zu nehmen. Die Stellungnahmen werden auf der
Internetseite des BMJV veröffentlicht.
Buchholzer
Bücherzirkel
Die Bezirksbibliothek Buchholz an der
Sittardsberger Allee 14 lädt am Mittwoch, 14. Oktober, um 17 Uhr zum
Bücherzirkel ein. Die Duisburger Journalistin Sabine Justen freut
sich auf einen regen Austausch mit ihren Gästen. Alle, die gerne
lesen und immer auf der Suche nach aktuellen Titeln und gutem
Lesestoff sind, sind herzlich eingeladen.
Bei einer Tasse
Kaffee sind alle Genres willkommen, ob anspruchsvoll oder
unterhaltsam, Sachbuch oder Roman, Liebesgeschichte, Krimi oder
Thriller. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist bequem
online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.
Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder
telefonisch unter 0203 283-7284. Die Öffnungszeiten sind dienstags
bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von
10 bis 13 Uhr.

Pinktober: Brustkrebs war bei Frauen in NRW die zweithäufigste
Krebserkrankung mit Todesfolge im Jahr 2025
* 4.143 Menschen starben in NRW an Brustkrebs,
98,9 % davon waren Frauen * Niedrigste Sterberate im Kreis Olpe,
höchste im Märkischen Kreis * 27.898 vollstationäre
Krankenhausbehandlungen 2024 aufgrund von Brustkrebs – 19 % weniger
als 20 Jahre zuvor
Im Jahr 2025 starben in Nordrhein-Westfalen
4.143 Menschen aus Nordrhein-Westfalen laut Todesbescheinigung an
Brustkrebs; 98,9 % davon waren Frauen. Jedes Jahr wird international
im Brustkrebsmonat Oktober (genannt Pinktober) auf die Vorbeugung,
Erforschung und Behandlung von Brustkrebsaufmerksam gemacht.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen anlässlich des
Pinktobers mitteilt, war Brustkrebs bei Frauen mit 4.099 Fällen die
zweithäufigste Krebserkrankung mit Todesfolge – nach Lungen- und
Bronchialkrebs mit 4.965 Todesfällen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg
die Zahl der an Brustkrebs Gestorbenen um 2,3 %. Der Anteil der
Brustkrebstoten an allen Gestorbenen lag 2025 bei 1,9 %. Seit 2020
liegt dieser Wert durchgehend unter 2 %.

Durchschnittsalter der Brustkrebssterbefälle
war 3,4 Jahre niedriger als das aller Gestorbenen Das
Durchschnittsalter der aufgrund von Brustkrebs Gestorbenen lag bei
76,3 Jahren und war damit 3,4 Jahre niedriger als das
durchschnittliche Sterbealter aller Gestorbenen. Über zwei Drittel
der Brustkrebstoten waren 70 Jahre und älter, gut ein Viertel
zwischen 50 und 70 Jahre alt; etwa 5 % waren jünger als 50 Jahre.
Niedrigste Brustkrebs bedingte Sterberate im Kreis Olpe
Der Kreis Olpe verzeichnete 2025 die niedrigste Sterberate aufgrund
von Brustkrebs mit knapp 16 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen
und Einwohnern. Im Märkischen Kreis hatte es rund 31 Sterbefälle je
100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gegeben.
Im
Landesmittel starben 23 Personen von jeweils 100.000 Einwohnerinnen
und Einwohnern aufgrund einer Brustkrebserkrankung. 27.898
Krankenausbehandlungen wegen Brustkrebs im Jahr 2024 – 19 % weniger
als 20 Jahre zuvor Im Jahr 2024 wurden 27.898 Menschen aus NRW wegen
einer Brustkrebserkrankung vollstationär im Krankenhaus behandelt.
Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl dieser Behandlungen
damit um 0,7 %. Im Vergleich zum Jahr 2004 hingegen waren es im Jahr
2024 um 19 % weniger Behandlungsfälle wegen Brustkrebs.

NRW: Niedrigste Kartoffelernte seit 2018 erwartet
* Erntemenge 2026 sinkt voraussichtlich um 27,8
% gegenüber 2025 * Rückgang der Anbaufläche um 12,9 % erwartet
* Ernte von Winterweizen ebenfalls unter dem Vorjahreswert (–9,5
%)
2026 werden in NRW voraussichtlich rund
1,8 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Wie das Statistische
Landesamt anhand erster Schätzungen mitteilt, ist die erwartete
Erntemenge damit um 27,8 % niedriger als im guten Erntejahr 2025 mit
damals rund 2,5 Millionen Tonnen. Damit würde die Erntemenge um
14,2 % unter dem Mittel der Jahre 2020 bis 2025 liegen.
Neben der Reduzierung der Anbaufläche von Kartoffeln um 6.200 Hektar
bzw. −12,9 % auf 41.500 Hektar in 2026 ging auch der Hektarertrag
gegenüber dem Vorjahr zurück. Nach drei Jahren mit mehr als
50 Tonnen pro Hektar wird dieser in 2026 voraussichtlich auf
43,1 Tonnen pro Hektar sinken.
Das ist der niedrigste
Hektarertrag seit dem Hitzejahr 2018 mit 39,8 Tonnen pro Hektar.
Ursächlich für den niedrigeren Hektarertrag in 2026 war die
langanhaltende Hitze und Trockenheit während der Sommermonate.

Voraussichtlich geerntete Winterweizenmenge
sinkt um 9,5 % gegenüber dem Vorjahr Im Vergleich zum guten
Erntejahr 2025 sank die Erntemenge von Getreide ebenfalls. Durch den
früheren Erntetermin ist der Rückgang voraussichtlich nicht so stark
wie bei der Kartoffelernte. Für Winterweizen (einschließlich Dinkel
und Einkorn), die Getreideart mit der größten Anbaufläche in NRW,
sinkt die voraussichtlich geerntete Menge laut dem zweiten
vorläufigen Ergebnis 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 % auf
2 Millionen Tonnen. In Bezug auf die durchschnittliche Erntemenge
der Jahre 2020 bis 2025 wird hingegen ein Plus von 4,7 % erwartet.
VHS:
Demokratiebericht NRW – Ergebnisse und Perspektiven
Die VHS lädt in Kooperation mit der
Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ am Montag, 5.
Oktober, um 20 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in
Duisburg-Mitte ein, um den im März erschienen dritten
Demokratiebericht des Landes NRW näher zu betrachten. Hierzu werden
die Politikwissenschaftler Prof. Dr. Susanne Pickel und Prof. Dr.
Andreas Blätte die Ergebnisse vorstellen, einordnen und mit den
Teilnehmenden über Perspektiven sowie Handlungsoptionen diskutieren.
Der Bericht beleuchtet auf der Basis von Umfragedaten
zentrale Entwicklungen und Trends für die Demokratie in
Nordrhein-Westfalen. Die wissenschaftliche Begleitung des Berichts
der Landeszentrale für politische Bildung erfolgte durch die NRW
School of Governance an der Universität Duisburg-Essen. Die
Veranstaltung ist kostenfrei. Es wird jedoch um eine vorherige
Anmeldung gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich
anzumelden gibt es bei der VHS, Josip Sosic, telefonisch unter
0203-283/984 617
Stadtteilbibliothek
Neumühl: Großer Bücher- und Medientrödel
Die Stadtteilbibliothek Neumühl lädt am
Mittwoch, 7. Oktober, von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr in
der Zweigstelle in der Lehrerstraße 4–6 zu einem großen Bücher- und
Medientrödel ein. Besucherinnen und Besucher können aus einer
vielfältigen Auswahl an Medien stöbern und gegen eine kleine Spende
mit nach Hause nehmen.
Der Erlös kommt der Duisburger
Bibliotheksstiftung zugute. Angeboten werden Romane, Sachbücher,
Kinderbücher, CDs, Filme und viele weitere Medien. Ob spannende
Lektüre, interessante Informationen oder Unterhaltung für die ganze
Familie: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer mehrere Medien
erwirbt, kann zudem von einem Mengenrabatt profitieren. Der Eintritt
ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zentralbibliothek: Nefeli Kavouras stellt Debütroman vor
Schriftstellerin Nefeli Kavouras ist am Montag,
5. Oktober, um 20 Uhr zu Gast in der Zentralbibliothek an der Steinschen
Gasse 26 in der Stadtmitte und stellt ihren Debütroman „Gelb, auch ein
schöner Gedanke“ vor. Im Mittelpunkt des Romans steht eine Familie in
einer Ausnahmesituation: Während Ruth ihren schwerkranken Mann Georg zu
Hause pflegt, entfernt sie sich zunehmend von ihrer fünfzehnjährigen
Tochter Lea.

Nefeli Kavouras © Stephan Obel
Beide sehnen sich nach Nähe und Verständnis, finden jedoch immer
schwerer zueinander. Als sich Georgs Zustand unerwartet verändert,
geraten die bisherigen Gewissheiten der Familie ins Wanken. Mit großer
Sensibilität erzählt Nefeli Kavouras von Krankheit, Überforderung,
familiären Beziehungen und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.
Nefeli Kavouras wurde 1996 in Bamberg geboren und studierte
Kulturwissenschaften in Lüneburg. Sie arbeitet in einem Verlag,
kuratiert das Literaturprogramm der altonale, moderiert Lesungen und ist
Mitgastgeberin des Literaturpodcasts „laxbrunch“.
„Gelb, auch ein schöner Gedanke“ ist ihr erster Roman. Die Lesung gehört
zum Jahresprogramm des Vereins für Literatur Duisburg, das in der Saison
2026/2027 zahlreiche namhafte Autorinnen und Autoren in die Stadt
bringt.
Neben Nefeli Kavouras werden unter anderem Manuel Bittorf, besser
bekannt als Betterov, Safia Al Bagdadi und Julia Franck in Duisburg zu
Gast sein. Der Eintritt beträgt zehn Euro, ermäßigt im Vorverkauf acht
Euro. Karten sind über www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie an den
bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Nächster „Runder Tisch Hochheide“ am 7. Oktober
Die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro
Hochheide laden Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure und
Einrichtungen aus dem Stadtteil zum „Runden Tisch Hochheide“ ein.
Getroffen wird sich am Mittwoch, 7. Oktober, um 18 Uhr im
AWO-Begegnungszentrum auf der Ehrenstraße 18.
Vorgestellt
werden an dem Abend unter anderem die Baumaßnahmen des Integrierten
Stadtentwicklungskonzeptes Hochheide (ISEK). Sie sollen in den
kommenden Jahren den Stadtteil aufwerten. Ein weiteres wichtiges
Stadtentwicklungsthema auf der Tagesordnung: aktuelle und geplante
Hitzeschutz-Maßnahmen.
Der „Runde Tisch Hochheide“ regt
regelmäßig zum Austausch und Netzwerken zu unterschiedlichen
Schwerpunktthemen an. Ziel ist es, gemeinsam Hochheide positiv zu
entwickeln. Zur besseren Planung wird um Anmeldung beim
Quartiersbüro unter Tel. 02066 / 9937660 oder per E-Mail:
qm@du-hochheide.de gebeten. Das Quartiersbüro an der Glückaufstraße
8 in 47198 Duisburg hat dienstags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr
geöffnet.
Verleihung des Heimat-Preises 2026
Die Stadt Duisburg ehrt zum achten Mal
erstklassiges, bürgerschaftliches Engagement mit dem Heimat-Preis:
Oberbürgermeister Sören Link wird am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um
16 Uhr im Theater Duisburg, die Auszeichnung an die Musikvereinigung
Duisburg-West, die Flinken Nadeln / Bunter Kreis Duisburg e. V.
sowie den Philharmonischen Chor Duisburg e. V. überreichen.
Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer dieser drei Einrichtungen
setzen sich für ein solidarisches Stadtleben im besonderen Maße ein.
Ganz nach dem Motto: „Duisburg – Heimat hat viele Wurzeln“.
Der Heimat-Preis wird vom Land Nordrhein-Westfalen initiiert. Er
schafft Sichtbarkeit für Menschen, die nicht nur ihre Heimat aktiv
gestalten, sondern gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, indem
sie Menschen verbinden und einen Beitrag zu einem offenen,
lebendigen und toleranten Miteinander leisten.
Die Geehrten
erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Über die
Siegerinnen und Sieger entscheidet eine unabhängige Fachjury, die
sich aus Mitgliedern des Kulturausschusses zusammensetzt.
Podiumsdiskussion zur KiBiz-Reform am 8. Oktober im
Duisburger Rathaus
Der Jugendamtselternbeirat Duisburg lädt
bereits zum dritten Mal zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion rund
um die Kindertagesbetreuung ein. In diesem Jahr steht die geplante
Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) im Mittelpunkt.
Am
8. Oktober 2026 um 18:00 Uhr möchten wir im Rathaus Duisburg,
Burgplatz 19, mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landespolitik,
Kommunalpolitik und Jugendamt darüber diskutieren, was die Reform
für Familien, Kitas und Kindertagespflege in Duisburg konkret
bedeutet.
Auf dem Podium diskutieren: - Eileen Woestmann
(Bündnis 90/Die Grünen, MdL) - Benedikt Falszewski (SPD, MdL)
- Nicolas Back (CDU, Kommunalpolitik Duisburg) - Philipp Thelen
(Leiter des Jugendamtes Duisburg)
Im Mittelpunkt stehen
insbesondere Fragen, die Eltern unmittelbar betreffen: Wie
verlässlich sind künftig gebuchte Betreuungszeiten? Was bedeuten die
neuen Kern- und Randzeiten in der Praxis? Wie steht es um den
Rechtsanspruch bei fehlenden Plätzen? Welche Rolle spielt die
Kindertagespflege? Werden Elternrechte ausreichend berücksichtigt?
Und führt der angekündigte Bürokratieabbau tatsächlich zu einer
Entlastung vor Ort?
Besonders wichtig ist uns die Perspektive
der Duisburger Familien. Die Veranstaltung ist daher ausdrücklich
als offene Podiumsdiskussion angelegt. Eltern und andere
Interessierte können ihre Erfahrungen einbringen und ihre Fragen
direkt an die Verantwortlichen richten.
Graffiti-Workshop im Volkspark Rheinhausen
Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt am Freitag, 9. Oktober, um 16
Uhr, zu einen Graffiti-Workshop an der Konzertmuschel im Volkspark
an der Gartenstraße in Rheinhausen ein. Mark Roberz alias „Mr.
Graffiti“ sowie weitere Künstler bieten Jugendlichen zwischen 12 und
18 Jahren die Gelegenheit, unter professioneller Anleitung die Welt
der Street Art zu entdecken, sich kreativ auszuprobieren und eigene
Kunstwerke zu gestalten.
In der Szene ist Roberz kein
Unbekannter. Mit zahlreichen Projekten im öffentlichen Raum sind
seine Arbeiten bereits an vielen verschiedenen Orten in Duisburg zu
bestaunen. Mit seiner Erfahrung, Leidenschaft und echter Kreativität
gibt er Jugendlichen eine professionelle Anleitung, die Kunst des
Sprayens zu erlernen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine
Anmeldung aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl jedoch
erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich
anzumelden gibt es telefonisch bei Christoph Doris unter
0203-283/987818 oder per E-Mail an
kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de.
Spaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch Serm
Oberbürgermeister Sören Link lädt wieder
interessierte Duisburgerinnen und Duisburger zu einem Spaziergang
ein. Am Samstag, 10. Oktober, geht es gemeinsam von 13 bis 16 Uhr
durch Serm. Im Mittelpunkt stehen bei dem etwa drei Kilometer langen
Rundgang verschiedene Formen der Landwirtschaft und die Bedeutung
der vielfältigen ländlichen Betriebe für Duisburg.
Die
Teilnehmenden erhalten zudem Einblicke in die Besonderheiten des
dörflich geprägten Stadtteils. Die Strecke führt stellenweise über
nicht befestigte Wege. Anmeldungen sind ab sofort online bis zum 28.
September unter https:///www.duisburg.de/spaziergang möglich.
Da die Nachfrage an den Spaziergängen erfahrungsgemäß sehr groß
ist, werden die verfügbaren Plätze unter allen Anmeldungen
ausgelost. Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor der
Veranstaltung per E-Mail ein Ticket mit allen wichtigen
Informationen zum Treffpunkt und zum Ablauf des Spaziergangs.
Stadtbibliothek bietet vielfältiges Programm zur „Code Week“
an
Die Stadtbibliothek beteiligt sich auch in diesem Jahr
wieder an der europäischen „Code Week“ und macht ab Samstag, 10.
Oktober, digitale Bildung erlebbar. Mit einem abwechslungsreichen
Programm aus Robotik, Coding, Storytelling und kreativen
Technikangeboten richtet sich die Aktionsreihe an Kinder,
Jugendliche, Familien und Interessierte jeden Alters.
Ziel
der Code Week ist es, digitale Kompetenzen auf spielerische Weise zu
vermitteln und Berührungsängste gegenüber Technik abzubauen. Ob beim
Programmieren von Robotern, beim Entwickeln eigener Geschichten oder
beim Entdecken erster Coding-Grundlagen: Die Teilnehmenden können
digitale Technologien selbst ausprobieren und erleben.
Zu
einem der besonderen Höhepunkte in der Zentralbibliothek zählt am
Mittwoch, 21. Oktober, sicherlich der Workshop „Erwecke deine
Geschichte zum Leben“, bei welchem Kinder ab acht Jahren mit dem
Programm Twine interaktive Abenteuer entwickeln und dabei kreatives
Schreiben mit Programmierung verbinden können.
Ebenfalls
spannend sind die beiden Veranstaltungen des Digitalen Dienstags am
13. und 20. Oktober, bei denen ohne Vorkenntnisse die Grundlagen von
Coding und Robotik kennengelernt und Roboter selbst gesteuert werden
können. Auch die Zweigstellen beteiligen sich mit kreativen und
familienfreundlichen Angeboten.
Besonders attraktiv ist das
„CodeLab – Programmieren zum Anfassen“, das in Wanheimerort am 20.
Oktober, in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule-Süd am
22. Oktober und in Buchholz am 23. Oktober stattfindet. Gemeinsam
mit dem eLSa Lehr-Lern-Labor der Universität Duisburg-Essen können
Familien verschiedene Technologien wie Calliope mini, Cody Blocks
und Blue Bots ausprobieren und erste Programmiererfahrungen sammeln.
Große Abenteuer versprechen zudem die vielfältigen
Robotik-Angebote in den Stadtteil- und Bezirksbibliotheken. Kinder
können Blue-Bots programmieren, Rätsel lösen, an einer
Robotik-Rallye teilnehmen oder bei der Veranstaltung „Rette den
Astronauten“ am 28. Oktober in Walsum eine spannende Weltraummission
meistern.
In Homberg-Hochheide lernen junge
Technikbegeisterte am 14. Oktober beim Calliope-mini-Workshop sogar,
einen kleinen Roboter zu bauen und zu programmieren. Alle
Veranstaltungen sind kostenfrei. Für einige Angebote sind aufgrund
der begrenzten Teilnehmerzahl allerdings Anmeldungen erforderlich.
Informationen zu allen Veranstaltungen und die Möglichkeit sich
anzumelden gibt es online unter
https://www.stadtbibliothek-duisburg.de.
Kleidertauschbörse im Stadtfenster Im
Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg können
Interessierte am Samstag, 10. Oktober, wieder Kleidung tauschen. Ab
11 Uhr haben Modebegeisterte die Möglichkeit, ihre Garderobe
kostenlos aufzufrischen und dabei gleichzeitig Geldbeutel und Umwelt
zu schonen.
So funktioniert der Kleidertausch: Von 11 bis 12
Uhr können bis zu zehn gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben
werden. Ausgenommen sind Kinderbekleidung, Schuhe und Unterwäsche.
Für jedes abgegebene Kleidungsstück gibt es einen Gutschein. Dieser
kann von 13 bis 14.30 Uhr gegen ein anderes Kleidungsstück
eingetauscht werden. Kleidung, die keinen neuen Besitzer findet,
wird anschließend gespendet oder dem Recycling zugeführt. Die
Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig
Musik im Homberger Rathaus – Soul, Pop und Funk mit „Basso
Van Stiphaut“ Im Bezirksrathaus Homberg am
Bismarckplatz 1 geht es am Samstag, 10. Oktober, von 19 bis 21 Uhr
soulig, poppig und funkig zu. „Basso Van Stiphaut“ treten auf. Das
Duo Daniel Basso (Gesang und Klavier) und Mirko van Stiphaut
(Gitarre) begeistert seit mehr als 25 Jahren sein Publikum.
Sie gestalten seit einigen Jahren nicht nur bekannte Songs aus Soul,
Pop und Funk, sondern interpretieren verschiedene Genres auf ihre
eigene Weise, indem sie gerne sogenannte „Looper“ nutzen, mit denen
das Wiederholen von Beats, Chören oder die Gestaltung von
funkig-rockigen Gitarrenarrangements möglich ist. So entsteht ein
voluminöser, teilweise orchestraler Klang.
Das besondere
Setup des 360°-Konzerts verspricht in dieser Konstellation einen
unvergesslichen Abend voller musikalischer Höhepunkte. Zur Person:
Daniel Basso absolvierte ein Gesangsstudium an der Kunsthochschule
Arnheim und arbeitete als Studiomusiker für Musik- und Showgrößen
wie Udo Jürgens, Hape Kerkeling oder Stefan Raab.
Mirko van
Stiphaut studierte ebenfalls in Arnheim. Auch er hat große Erfahrung
als Studio- und Livemusiker. Beide unterrichten als Dozenten im
Fachbereich für Popularmusik an der Musik- und Kunstschule Duisburg.
Der Eintritt ist frei; die Veranstaltung ist barrierefrei. Eine
Anmeldung ist erforderlich: E-Mail an
kultur.homberg@stadt-duisburg.de oder telefonisch bei Christoph
Doris unter 0203/283 987818.
Tagespflege am
Kaiserberg organisiert ein Oktoberfest Im Rahmen
der Tagespflege am Kaiserberg wurde für die Gäste eine Woche lang
Tagesgestaltung und um das Thema „Oktoberfest“ geplant. Da bei der
Dekoration und Planung der Woche viel Mühe gegeben wurde, wollen Die
Verantwortlichen einen Tag auch für Außenstehende die Türen öffnen
und mit Seniorinnen und Senioren aus der Nachbarschaft und aus
Duisburg generell das Oktoberfest feiern.
Am Freitag, den
16. Oktober 2026, werden deshalb Seniorinnen und Senioren aus der
Umgebung sowie ihre Angehörigen herzlich eingeladen. In geselliger
Atmosphäre sollen Menschen zusammengebracht und ihnen zugleich die
Gelegenheit gegeben werden, die Einrichtung unverbindlich
kennenzulernen.
Familienkonzert auf
hohem Niveau mit buntgemischten Klassik-Programm
Abendmusik in der Duisserner Lutherkirche Bo-Hyeon Mun ist 1. Tenor
an der Deutschen Oper am Rhein, und nicht nur er, sondern seine
gesamte Familie musiziert mit großer Liebe und auf hohem Niveau.
Bei der Abendmusik der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg
präsentieren sie am 9. Oktober um 19 Uhr in der Duisserner
Lutherkirche, Martinstr. 39, ein buntgemischtes Klassik-Programm.
Die Besetzung in dem Familienkonzert könnte mit Gesang, Klavier,
Klarinette und Geige in den unterschiedlichen Kombinationen der
Instrumente nicht vielfältiger sein.
Der Eintritt zum
Konzert ist frei, eine Spende am Ausgang wäre gut, denn sie geht an
den Förderverein für Kirchenmusik an der Lutherkirche Duissern e.V.
Infos zur Gemeinde gibt es unter
www.ekadu.de.

Tnor Bo-Hyeon Mun mit seiner Familie vor der Duisserner Lutherkirche
(Foto: Mun).
Gemeinde lädt zur Tanzparty ein -
Kartenvorverkauf ist gestartet Die Evangelische
Kirchengemeinde Trinitatis lädt zum Schwofen nach Wedau ein. Das
Tanzbein können bewegungsfreudige Erwachsene am 7. November ab 19.30
Uhr im Gemeindehaus, Am See 8, schwingen.
Karten zu zehn
Euro gibt es ab jetzt im Vorverkauf montags von 9 bis 10 Uhr im
Wedauer Gemeindebüro (Tel. 0203 / 72 01 38) Am See 8, und
donnerstags von 17 bis 18 Uhr im Buchholzer Gemeindebüro (Tel. 0203
/ 738 26 93), Arlberger Straße 8. Wie immer ist der Reinerlös für
einen guten Zweck bestimmt; beim letzten Mail kamen 950 Euro
zusammen, die dann an die Tafel gingen. Infos zur Kirchengemeinde
gibt es im Netz unter
www.trinitatis-duisburg.de.

"Tanz in den Mai" in der Gemeinde 2023 - (Foto: Karl-Martin Faeser)
Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Am 9. Oktober ist es wieder soweit, und viele Gäste der
Kirchenkneipe der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich freuen
sich jetzt schon auf "Emils Pub": Leute treffen, lockere Gespräche,
gutes Essen, das von einem Kochteam liebevoll zubereitet wird, und
ein vielfältiges Getränkeangebot… der Treffpunkt wird jedes Mal zum
gemütlichen Abend in angenehmer Atmosphäre.
Die
Kirchenkneipe öffnet von 19 bis 22 Uhr wieder seine Türen. Auf dem
Speiseplan stehen diesmal Rindfleisch Osso Buco Style, mit Beilagen
und natürlich Dessert. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.obermeiderich.de.
Salvatorkantorei feiert mit Mendelssohns „Elias“
Konrad Voppel gründete 1951 gründete die
Salvatorkantorei. Zum diesjährigen 75. Jubiläum führt der Chor am
Sonntag, 11. Oktober um 17 Uhr in der Salvatorkirche Duisburg eines
der bekanntesten Oratorien der Musikgeschichte auf: Felix
Mendelssohn-Bartholdys „Elias“.
Grundlage des faszinierenden
zweistündigen Werkes, in dem Wut, Trauer, Erlösung und die Aussicht
auf goldene Zeiten auf engstem Raum miteinander verwoben sind, ist
die Elias-Geschichte des Alten Testamentes: Nicht umsonst ist es
eines der beliebtesten Oratorien überhaupt. In der dramatischen
Geschichte geht es um Dürre, Regen, Feuer und Götzenkult, alles
Dinge, die gerade wieder eine radikale Aktualität bekommen haben.
Dargeboten wird das beliebte, zweistündige Werk in der
Geschichte der Kantorei nun zum neunten Mal - nach langer Zeit -
unter Mitwirkung von Anna Sophia Theil, Sopran, Franziska Orendi,
Alt, Martin Koch, Tenor und - als Elias - Manfred Bittner, Bass.
Es spielen Mitglieder der Duisburger Philharmoniker unter
Leitung von Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe. Karten zu 26 - erm.
15 Euro - gibt es unter westticket.de sowie an der Abendkasse. Infos
unter www.salvatorkirche.de.

Anna Sophia Theil, Sängerin an der deutschen Oper am Rhein (Foto:
Lutz Edelhoff)
VHS: Naturwissenschaftliche Themen im Herbst
Die VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse
26 in Duisburg-Mitte bietet in ihrem Herbstsemester wieder ein
abwechslungsreiches Programm mit spannenden Themen aus dem Bereich
der Naturwissenschaften an. Den Anfang macht am Donnerstag, 8.
Oktober, um 19 Uhr ein Vortrag zum Leben am Rand des Möglichen.
Peter Kohl-Hartmann, Wissenschaftler an der Uni Duisburg-Essen,
beschäftigt sich mit der Frage, wie das Leben auf der Erde entstand
und stellt Organismen vor, die unter Extrembedingungen überleben
können, etwa in heißem Wasser, Eis, Salz oder unter enormer
Strahlung.
Der Duisburger Physiker Dr. Andreas Reichert
erläutert am Mittwoch, 14. Oktober, um 20 Uhr, wie Forschung in den
Naturwissenschaften überhaupt funktioniert. Angefangen bei der
Fragestellung, was erforscht werden soll, über die Finanzierung bis
hin zur Veröffentlichung der Ergebnisse gibt der Vortrag spannende
Einblicke und anschauliche Beispiele in ein Forscherleben.
Wie hilfreich ein DNA-Test bei der Ahnenforschung sein kann, darüber
referiert Thomas Bolte am Mittwoch, 11. November, um 20 Uhr. In
seinem Vortrag berichtet er vom eigenen Entscheidungsprozess, einen
DNA-Test zu machen und erläutert, welche Versprechen von den
Anbietern solcher Tests erwartet werden können.
Auch
darüber, wie Matches ausgewertet werden müssen, um einen Mehrwert
für den eigenen Stammbaum zu erarbeiten und das dabei manchmal auch
mit überraschenden Ergebnissen zu rechnen ist, sind Gegenstand
seines Vortrags. Weitere Informationen zu den Kursen und dem
Programm sowie die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es online
unter https://www.vhs-duisburg.de
Gemeinsam
lachen über den Tod Improvisationstheater im Steinhof
Das Malteser Hospizzentrum in Duisburg lädt zu
einem Abend mit den „TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg ein. Über
den Tod zu sprechen, fällt vielen Menschen schwer – vielleicht ist
es einfacher, über ihn zu lachen!? Das Malteser Hospizzentrum lädt
zu einem außergewöhnlichen Abend ein, der sich dem Thema auf
überraschende und humorvolle Weise nähert: Am Donnerstag, 8. Oktober
2026, gastieren „DIE TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg mit ihrem
Improvisationstheater in Duisburg.
Anlass ist der
Welthospiztag am 10. Oktober. „Sie werden lachen, es geht um den
Tod“ lautet der vielsagende Titel.
Die Hintergründe sind
uns allen bekannt: Tod und Trauer sind Themen, die jeden Menschen
betreffen. Und dennoch werden sie häufig verdrängt. Genau hier setzt
das Improvisationstheater an. DIE TABUTANTEN brechen das Tabu rund
um Sterben, Tod und Trauer auf spielerische Weise und laden das
Publikum dazu ein, sich mit existenziellen Fragen
auseinanderzusetzen.

Bild: Timo Raab Fotografie
Was bereuen Menschen am
Sterbebett am meisten? Wie will ich sterben? Was kann einer
Hospizbegleiterin so alles passieren? Mit diesen und weiteren Fragen
befassen Christine Holzer und Simone Schmitt alias „DIE
TABUTANTEN“. Die Antworten entstehen gemeinsam mit dem Publikum.
Somit ist jede Vorstellung einzigartig und wird live
improvisiert. Aber: „Niemand muss auf die Bühne“, beruhigt das Duo.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Steinhof an der
Düsseldorfer Landstraße 347, 47259 Duisburg. Einlass ist bereits ab
17.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden zugunsten des
Malteser Hospizzentrums sind willkommen. Eine vorherige Anmeldung
ist erforderlich und wird von Sibylle Franke vom Hospizzentrum
entgegengenommen: Tel. 0203 / 6085-2002, E-Mail:
sibylle.franke@malteser.org.
Neue Regeln für Haftung bei Verkehrsunfällen:
Bundesjustizministerium schlägt Änderungen vor Die
Haftung und Absicherung für Beteiligte an einem Verkehrsunfall
sollen in bestimmten Fällen klarer und fairer geregelt werden.
Künftig soll es beispielsweise beim Schadensersatz nach einem
Verkehrsunfall keinen Unterschied machen, wenn das andere Auto ein
Leasingwagen ist. Nach geltendem Recht der Unfallgegner in solchen
Fällen unter Umständen höheren Ansprüchen auf Schadenersatz
ausgesetzt. Außerdem sollen Betroffene einer Straftat leichter
Schadensersatz bekommen, wenn ein Auto als Waffe eingesetzt wurde.
Weitere Änderungen im Entwurf betreffen das Haftungs- und
Versicherungsrecht bei großen Verkehrsunfällen.
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie
Hubig erklärt dazu: „Ein Verkehrsunfall kann ein Leben von einem
Moment auf den anderen verändern. Wer unverschuldet in einen Unfall
gerät, muss sich auf klare und faire Haftungsregeln verlassen
können. Es darf keinen Unterschied machen, ob der Unfallgegner ein
eigenes Auto oder ein Leasingfahrzeug fährt. Genau das wollen wir
ändern.
Auch Opfer schwerer Straftaten mit einem Fahrzeug
verdienen besseren Schutz. Wer durch eine solche Tat geschädigt
wird, braucht schnell und verlässlich Schadenersatz – statt weiterer
Unsicherheit. Künftig können Betroffene ihre Ansprüche direkt beim
Kfz-Haftpflichtversicherer des Tatfahrzeugs geltend machen,
unabhängig davon, wer Halter des Fahrzeugs war oder ob es gestohlen
wurde. Damit stärken wir die Rechte der Opfer und machen klar: Der
Rechtsstaat lässt sie nicht allein.“
Der Gesetzentwurf sieht
im Wesentlichen folgende Änderungen vor: Fairere Haftung bei
Unfällen mit Leasingfahrzeugen Künftig soll es keinen Unterschied
mehr machen, ob in den Unfall ein Leasingwagen verwickelt ist oder
nicht. Jeder Unfallbeteiligte soll nur entsprechend seiner eigenen
Verantwortung für den Schaden haften. Aktuell kann das
Leasingunternehmen bei einem Verkehrsunfall – anders als ein
Eigentümer, der gleichzeitig auch Halter ist – auch dann vollen
Schadensersatz verlangen, wenn der Halter für den Unfall
mitverantwortlich ist.
Klarer Ansprechpartner in
Auto-als-Tatwaffe-Fällen Zukünftig soll es für Betroffene in
Fällen, in denen ein Auto als Waffe genutzt wurde, einfacher werden,
Schadensersatz zu erhalten. Grundsätzlich soll immer der
Kfz-Haftpflichtversicherer direkt in Anspruch genommen werden
können. Opfer erhalten dadurch Klarheit, an welche Stelle sie sich
im Schadensfall wenden müssen.
Bisher ist es für die Opfer
oder ihre Angehörigen nicht immer klar, an welche Stelle sie sich
mit ihren Schadenersatzansprüchen wenden müssen. Ob die
Kfz-Haftpflichtversicherer oder die Verkehrsopferhilfe als
Entschädigungsfonds einspringt, kann derzeit beispielsweise davon
abhängen, ob der Halter des Autos auch der Fahrer war oder ob das
Auto gestohlen wurde.
Höhere Haftungshöchstgrenzen und
Mindestversicherungssummen Halterinnen und Halter bei
Verkehrsunfällen nach dem Straßenverkehrsgesetz bis zu einer
gewissen Höchstgrenze. Die bisherigen Höchstgrenzen sollen nun
erhöht werden, um der Inflation seit der letzten Anpassung in 2007
Rechnung zu tragen. Künftig betragen sie für Personenschäden zehn
Millionen Euro und für Sachschäden zwei Millionen Euro.
Im Gleichlauf sollen die Mindestversicherungssummen der
Kfz-Haftpflichtversicherungen verdoppelt werden. Die
Mindestversicherungssumme soll auf 15 Millionen Euro für
Personenschäden, auf 2,5 Millionen Euro für Sachschäden und auf
100.000 Euro für Vermögensschäden erhöht werden. Damit soll
sichergestellt werden, dass auch große Schadensereignisse haftungs-
und versicherungsrechtlich abgedeckt bleiben.
Der
Gesetzentwurf wurde heute an die Länder und Verbände versandt und
auf der Internetseite des BMJV veröffentlicht. Die interessierten
Kreise haben nun Gelegenheit, bis zum 30. Oktober 2026 Stellung zu
nehmen. Die Stellungnahmen werden auf der Internetseite des BMJV
veröffentlicht.
|