'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke Sonderseiten


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41. Kalenderwoche
Montag, 5. - Sonntag, 11. Oktober 2026

22.000 Obstbäume für Duisburg: Obstbaumaktion der Wirtschaftsbetriebe Duisburg wächst weiter  
Die Obstbaumaktion der Wirtschaftsbetriebe Duisburg hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Seit ihrem Start im Jahr 2023 wurden insgesamt 22.000 kostenlose Obstbäume an Duisburgerinnen und Duisburger ausgegeben. Dazu trugen die am 10. Oktober ausgegebenen 3.000 Bäume ebenfalls mit bei.  

Die Obstbaumaktion richtet sich an Bürgerinnen und Bürger mit geeigneten Pflanzflächen auf privaten Grundstücken. Ziel ist es, zusätzliche Baumstandorte im Stadtgebiet zu schaffen und die Begrünung privater Flächen zu unterstützen. Zur Auswahl standen verschiedene Obstbaumarten, darunter Apfel-, Birnen-, Kirsch-, Quitten- und Pflaumenbäume.

Pro Haushalt konnten bis zu drei Bäume bestellt werden. Die Bestellung erfolgte über den WBD-Shop auf der Internetseite der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Die bereitgestellten Kontingente wurden erneut vollständig vergeben.   Obstbäume können einen Beitrag zur biologischen Vielfalt leisten, indem sie Nahrung und Lebensräume für verschiedene Tier- und Insektenarten bieten. Darüber hinaus tragen Bäume zur Durchgrünung von Siedlungsräumen bei und können das lokale Umfeld langfristig prägen.  

Fotos Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Oberbürgermeister Sören Link erklärt: „Alle 3.000 Obstbäume sind in kürzester Zeit vergeben worden. Das zeigt, wie gut die Idee auch in diesem Jahr bei den Duisburgern ankommt. Mit jedem gepflanzten Baum wird unsere Stadt ein Stück grüner und lebenswerter."

Auch Knut Hammesfahr, Bereichsleiter Grün & Stadtbild Süd der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, zieht eine positive Bilanz: „Seit dem Start der Aktion wurden insgesamt 22.000 Obstbäume ausgegeben. Die kontinuierliche Nachfrage unterstreicht das Interesse vieler Bürgerinnen und Bürger an zusätzlichen Baumstandorten auf privaten Flächen.“  

Ergänzend zur regulären Ausgabe der bestellten Obstbäume wurden am heutigen Tag beim Baustellenfest der Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Zukunftsgarten RheinPark weitere 300 Obstbäume direkt an Besucherinnen und Besucher ausgegeben.  
Mit den vielen ausgegebenen Obstbäumen seit 2023 zeigt die Aktion, dass viele Duisburgerinnen und Duisburger bereit sind, auf ihren eigenen Grundstücken zur Begrünung des Stadtgebiets beizutragen. Jeder neu gepflanzte Baum erweitert den Bestand an Bäumen im Stadtgebiet und schafft langfristig zusätzliche Grünstrukturen auf privaten Flächen.  
Copyright: Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD

Tonbasteln auf dem Marina-Markt
Das Kultur- und Stadthistorische Museum, Johannes-Corputius-Platz 1 am Duisburger Innenhafen, lädt anlässlich des Marina-Markts am Sonntag, 11. Oktober, wieder von 13 bis 17 Uhr zu einem kreativen Workshop ein. Unter der Anleitung von Katharina Nitz gestalten Besucherinnen und Besucher individuelle Lieblingsstücke aus Ton, die im Anschluss mitgenommen werden können.

Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist kostenfrei. Das Mercator-Café ist an diesem Tag geöffnet und bietet heiße und kalte Erfrischungen sowie leckeren Kuchen. Das gesamte Programm ist im Internet unter https://www.stadtmuseumduisburg.de abrufbar.

Wasserspektakel für Familien im Südbad
Seeungeheuer, Tauchroboter und Charthits: Am kommenden Sonntag, 11. Oktober, startet im Südbad an der Großenbaumer Allee 176 ein buntes Programm für die ganze Familie. Von 13 bis 17 Uhr verbinden sich Musik, Animation und verschiedene Spiel- und Mitmachangebote im und außerhalb des Wassers zu einer großen „Poolparty“.

Für die passende musikalische Stimmung mit aktuellen Charthits und Partyklassikern sorgt ein Profi-DJ des Zephyrus-Discoteams, der gerne auch die Musikwünsche der Badegäste einfließen lässt. Ergänzt wird das Musikprogramm durch ein abwechslungsreiches NonstopFamilienprogramm mit Animation.

Besonders die zahlreichen aufblasbaren Großspielgeräte im Wasser wie bunte Seeungeheuer, Wasserschildkröten und Riesenkraken laden zum Spielen und Toben ein. Dabei sind auch eine Laufmatte, Aqua-Inseln für Teamaktionen und große Laufbälle, in denen sich die Badegäste über das Wasser bewegen können. Zudem bietet das Animationsprogramm verschiedene Aktionen: Gesucht werden unter anderem Hula-HoopChampions und „Luftgitarren-Helden“.

Für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer stehen kleine Tauchroboter, auch Unterwasser-Scooter genannt, zur Verfügung. Damit können die Gäste das Becken aus der Unterwasserperspektive erkunden und zum Beispiel auch Wettrennen austragen. Für den Besuch im Südbad gelten die regulären Eintrittspreise. Nähere Informationen sind auf dem Bäderportal erhältlich: https://www.baederportalduisburg.de/unsere-baeder/suedbad/veranstaltungen.

 


Duisburg unterstützt gemeinsamen Appell rheinischer Städte zur Senkung der Landschaftsumlage
Die Stadt Duisburg fordert gemeinsam mit den Stadtspitzen und Finanzverantwortlichen der kreisfreien Mitgliedsstädte des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) eine stärkere finanzielle Entlastung. In einem gemeinsamen Appell an die Fraktionen und Gruppen der Landschaftsversammlung Rheinland setzen sie sich dafür ein, die Landschaftsumlage für das Jahr 2027 deutlicher als bislang vorgesehen zu senken.

Hintergrund ist die weiterhin äußerst angespannte Finanzlage vieler Städte im Rheinland. Steigende Sozialausgaben, zusätzliche gesetzliche Aufgaben und höhere Personalkosten belasten die kommunalen Haushalte. Gleichzeitig müssen die Städte weiter in Schulen, Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz investieren. Für diese Aufgaben bleibt ihnen immer weniger finanzieller Spielraum.

Die beteiligten Städte begrüßen die bereits eingeleiteten Schritte zur Begrenzung der Landschaftsumlage. Angesichts ihrer schwierigen Haushaltslage halten sie diese jedoch für nicht ausreichend. Sie fordern, sämtliche Verbesserungen bei den Umlagegrundlagen konsequent an die Mitgliedsstädte weiterzugeben. Auch der LVR müsse seine eigenen Möglichkeiten zum Sparen stärker ausschöpfen. Dazu zählen die Überprüfung bestehender Aufgaben und Standards, ein kritischer Blick auf freiwillige Leistungen sowie effizientere Verwaltungsabläufe.

 Dazu erklärt Duisburgs Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack: „Die Städte stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand. Viele Kommunen verzeichnen Rekorddefizite und müssen gleichzeitig massive Zukunftsinvestitionen stemmen. Deshalb erwarten wir, dass alle verfügbaren Spielräume genutzt werden, um die Belastungen der Mitgliedskörperschaften zu reduzieren. Jede Absenkung der Landschaftsumlage stärkt unmittelbar die kommunale Handlungsfähigkeit vor Ort.“

Mit ihrem gemeinsamen Vorstoß appellieren die Städte an die Fraktionen und Gruppen der Landschaftsversammlung, den eingeschlagenen Sparkurs fortzusetzen und den Umlagesatz für 2027 so weit wie möglich zu senken. Damit wollen sie ihre Haushalte entlasten und finanzielle Spielräume für die kommunalen Aufgaben erhalten.

Die Landschaftsumlage ist die wichtigste Einnahmequelle des Landschaftsverbandes Rheinland. Sie wird von den Mitgliedsstädten und Kreisen finanziert und zählt zu den größten Ausgabenposten ihrer Haushalte. Wie hoch die Umlage ausfällt, hängt unter anderem vom festgelegten Umlagesatz ab. Eine Senkung würde die kommunalen Haushalte unmittelbar entlasten.

Gemeinsamer Appell der rheinischen Oberbürgermeister*innen und Kämmer*innen zum Haushaltsplan 2027 des Landschaftsverbandes Rheinland Sehr geehrte Fraktionsvorsitzende,
sehr geehrte Damen und Herren, als Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister sowie Kämmerinnen und Kämmerer der kreisfreien Mitgliedskörperschaften des Landschaftsverbandes Rheinland wenden wir uns mit einem gemeinsamen und überparteilichen Appell an Sie. Die kommunalen Haushalte im Rheinland befinden sich in einer historisch schwierigen Lage. Steigende Sozialausgaben, hohe Tarif- und Sachkostensteigerungen, zusätzliche gesetzliche Verpflichtungen sowie erhebliche Investitionsbedarfe führen in vielen Kommunen zu strukturellen Defiziten.

Zahlreiche Städte und Gemeinden müssen Haushaltssicherungskonzepte aufstellen oder befinden sich bereits in entsprechenden Konsolidierungsverfahren. Vor diesem Hintergrund erfüllt uns die Entwicklung der Landschaftsumlage mit großer Sorge. Gleichzeitig begrüßen wir ausdrücklich, dass die Fraktionen der Landschaftsversammlung die außerordentlichen Belastungen der kommunalen Ebene erkannt und erste Initiativen zur Entlastung der Umlagezahler auf den Weg gebracht haben.

Dies ist ein wichtiges Signal. Nun gilt es, diesen Weg konsequent weiterzugehen. Wir erkennen an, dass auch der Landschaftsverband Rheinland erheblichen finanziellen Herausforderungen ausgesetzt ist. Insbesondere die Entwicklung der Sozialtransferaufwendungen stellt den Verband vor große Aufgaben.

Gleichwohl darf die Lösung dieser Herausforderungen nicht allein über eine steigende Belastung der Mitgliedskörperschaften erfolgen. Die finanzielle Leistungsfähigkeit der kommunalen Familie insgesamt muss Maßstab aller Entscheidungen sein. Die inzwischen vorliegenden Erkenntnisse zu den Umlagegrundlagen eröffnen zusätzliche Spielräume. Diese müssen vollständig zur Entlastung der Kommunen genutzt werden.

Der derzeit diskutierte Hebesatz von 18,56 Prozent darf daher nicht das Ende der OB · Stadtverwaltung Duisburg · 47049 Duisburg An die Fraktionen und Gruppen in der Landschaftsversammlung Rheinland 09.10.2026 Konsolidierungsbemühungen markieren. Vielmehr erwarten wir, dass alle verfügbaren Verbesserungen im weiteren Haushaltsverfahren konsequent berücksichtigt werden.

Darüber hinaus bedarf es zusätzlicher eigener Konsolidierungsanstrengungen des LVR. Hierzu gehören eine konsequente Aufgaben- und Zweckkritik, die Überprüfung bestehender Standards, die kritische Betrachtung freiwilliger Leistungen sowie die Nutzung weiterer Effizienz- und Digitalisierungspotenziale.

Um diese Effekte schon im kommenden Haushalt verbundsatzmindernd zu berücksichtigen, fordern wir den LVR auf, einen globalen Minderaufwand in Höhe von zwei Prozent einzuplanen. Besonders wichtig ist dabei der Blick auf die gesamte kommunale Finanzierungskette. Höhere Landschaftsumlagen belasten nicht nur die unmittelbar Umlagepflichtigen, sondern wirken sich über die Kreisumlagen auf zahlreiche kreisangehörige Städte und Gemeinden aus.

Letztlich verringern sie überall die finanziellen Handlungsspielräume vor Ort und erschweren Investitionen in kommunale Infrastruktur, Bildung, Kultur, Sport und soziale Angebote. Zugleich erwarten wir, dass gegenüber Bund und Land mit Nachdruck auf die Einhaltung des Konnexitätsprinzips hingewirkt wird. Die Finanzierung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben darf nicht dauerhaft zulasten der kommunalen Ebene erfolgen.

Zusätzliche Aufgaben müssen mit einer auskömmlichen Finanzierung einhergehen. Wir appellieren daher an Sie, den begonnenen Konsolidierungskurs konsequent fortzuführen, sämtliche Verbesserungen bei den Umlagegrundlagen vollständig an die Umlagezahler weiterzugeben, zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen umzusetzen, strukturelle Reformen und Effizienzsteigerungen voranzutreiben und den Hebesatz der Landschaftsumlage 2027 deutlich unter die bislang diskutierten Werte abzusenken.

Die kommunale Selbstverwaltung lebt von handlungsfähigen Städten und Gemeinden. Die kommunale Familie kann die gegenwärtigen Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen. Dafür braucht es jetzt Entscheidungen, die den Landschaftsverband und seine Mitgliedskörperschaften gleichermaßen in die Verantwortung nehmen. Wir bitten Sie deshalb eindringlich, die verbleibende Zeit bis zur Verabschiedung des Haushalts zu nutzen, um zu einer spürbaren weiteren Entlastung der umlagepflichtigen Kommunen beizutragen.


RVR-Verbandsversammlung verabschiedet Resolution: GRW-Förderung für das Ruhrgebiet sichern und fortführen
Um die Transformation des Ruhrgebiets fortzuführen, appelliert die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR), die Region auch ab 2028 in der GRW-Fördergebietskulisse angemessen zu berücksichtigen. Maßstab müssten insbesondere Strukturschwäche, Beschäftigung und Transformationsbedarf sein.

Indikatoren, die urbane Regionen gegenüber dem ländlichen Raum benachteiligen, dürften nicht über den Zugang zur Förderung entscheiden. Eine entsprechende Resolution von SPD, CDU und Die Grünen ist heute (9. Oktober) einstimmig vom Ruhrparlament verabschiedet worden. Die "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) ist ein zentrales Instrument der Strukturpolitik.

Sie ermöglicht Investitionen, schafft und sichert Arbeitsplätze und unterstützt die Entwicklung ehemaliger Industrieflächen sowie wirtschaftsnaher Infrastruktur. Die Förderung hat sich im Ruhrgebiet u. a. bei der Entwicklung von Mark 51°7 in Bochum, Phoenix West in Dortmund und den Logport-Standorten in Duisburg bewährt und tausende neue Arbeitsplätze geschaffen.

Mit Sorge betrachtet das Ruhrparlament als Vertretung von mehr als fünf Millionen Menschen im Ruhrgebiet die diskutierten Modelle zur Neuabgrenzung mit negativen Folgen für das Ruhrgebiet. Die Verbandsversammlung fordert den Koordinierungsausschuss der GRW sowie Bund und Länder auf, das Ruhrgebiet auch ab 2028 entsprechend seiner strukturellen Herausforderungen und seines Transformationsbedarfs in der GRW-Fördergebietskulisse zu berücksichtigen.

Bei Auswahl und Gewichtung der Indikatoren sei ein unmittelbarer Bezug zum Förderzweck der GRW sicherzustellen. Es müsse verhindert werden, dass urbane Transformationsregionen durch Indikatoren benachteiligt werden, die ihre wirtschaftlichen Herausforderungen nur unzureichend abbilden. Und die Folgewirkungen einer Neuabgrenzung auf das gesamtdeutsche Fördersystem seien ausdrücklich zu berücksichtigen.

Das Ruhrgebiet habe bewiesen, dass es Strukturwandel könne, heißt es abschließend in der Resolution. Für die weitere Transformation zu einer klimaneutralen, innovativen und wettbewerbsfähigen Industrieregion brauche es verlässliche Unterstützung wie die GRW. idr

Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027)
Zaubershows, Musik, Obstbäume und Mitmachaktionen: RheinPark lädt zum kostenlosen Baustellenfest

Wie entsteht ein Zukunftsprojekt für die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) Antworten darauf erhalten Besucherinnen und Besucher beim Baustellenfest im RheinPark Duisburg am Samstag, 10. Oktober 2026, von 14 bis 19 Uhr.

Gemeinsam mit weiteren IGA-Standorten im Ruhrgebiet öffnen die Projektverantwortlichen ihre Baustellen und geben spannende Einblicke in die laufenden Vorbereitungen auf die IGA 2027. Im Mittelpunkt steht dabei der Duisburger RheinPark, der sich derzeit zu einem attraktiven, klimaresilienten und zukunftsweisenden Freizeit- und Erholungsraum weiterentwickelt.

Das Baustellenfest richtet sich an die ganze Familie und verbindet Informationen rund um die IGA 2027 mit einem vielfältigen Mitmachprogramm für Groß und Klein. Zahlreiche Mitmachangebote laden zum Entdecken und Ausprobieren ein. Von Kunststoffrecycling live über Umweltspiele und Beratung zur Baumpflege bis hin zu Hüpfburg, Glücksrad und IGA-Selfie-Box ist für die ganze Familie etwas dabei.

Auf der Bühne sorgen der Duisburger Zauberkünstler Marcel Wunder und die Musikkabarettistin Melanie Zink für Unterhaltung. Den Ausklang des Nachmittags bildet ein Sundowner mit DJ.

Ein besonderes Highlight ist die beliebte Obstbaum-Aktion der Wirtschaftsbetriebe Duisburg: 300 Obstbäume werden kostenlos an Bürgerinnen und Bürger ausgegeben. Pro Haushalt kann ein Baum mitgenommen werden, solange der Vorrat reicht.

Neben Spiel, Spaß und Unterhaltung bietet das Baustellenfest die Gelegenheit, sich über die laufenden Entwicklungen im RheinPark zu informieren und einen Blick auf die Projekte zu werfen, mit denen sich der Standort für die Internationalen Gartenausstellung 2027 weiterentwickelt.

Duisburger Heimat-Preis 2026: Drei Ehrungen für engagiertes Miteinander
Zum achten Mal ist gestern Abend der Heimat-Preis Duisburg für herausragendes lokales Engagement verliehen worden. Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn überreichte die Auszeichnung in einer Feierstunde im Opernfoyer des Theaters Duisburg an die Musikvereinigung Duisburg-West, die Flinken Nadeln / Bunter Kreis Duisburg e. V. sowie den Philharmonischen Chor Duisburg e. V.
Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn überrreicht die Auszeichnung an die Musikvereinigung Duisburg-West, die Flinken Nadeln / Bunter Kreis Duisburg e. V. sowie den Philharmonischen Chor Duisburg e. V. (im Bild). Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Der Heimat-Preis macht sichtbar, wie verschieden bürgerschaftliches Engagement in Duisburg ist. Ob Musik und Kultur, gemeinschaftliches Handarbeiten oder soziale Unterstützung – die Ausgezeichneten schaffen mit ihren Projekten Begegnungen und bringen Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen.

Oberbürgermeister Sören Link weiß, wie wertvoll die Arbeit engagierter Duisburgerinnen und Duisburger ist: „Heimat entfaltet sich da, wo Menschen Verantwortung übernehmen, sich einbringen und gemeinsam etwas bewegen. Genau dafür stehen die diesjährigen Preisträger. Mit Ausdauer und Leidenschaft engagieren sie sich für ein lebendiges und tolerantes Miteinander.“

Auch in diesem Jahr waren Bürgerinnen und Bürger eingeladen, Vorschläge für den Heimat-Preis einzureichen. Eine fachkundige Jury aus Mitgliedern des Kulturausschusses entschied, wer neben der GlasTrophäe ein Preisgeld von 5.000 Euro erhielt. Die Auszeichnung ist Teil der Landesinitiative #NRWheimatet und wird vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW gefördert.

Kinder gestalten neuen Spielplatz am Platantenhof mit
Im Hochfelder Platanenhof entsteht ein neuer Spielplatz, der die Ideen der Kinder aus dem Stadtteil aufgreift und rechtzeitig zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) fertiggestellt werden soll. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben bereits mit den Bauarbeiten begonnen. Der überbezirkliche Spielplatz wird im Rahmen des Spielplatzprogramms 2027 neu errichtet.

Der frühere Spielplatz musste während des Baus der Fuß- und Radwegebrücke „Hochfelder Bogen“ als Fläche für die Baustelleneinrichtung weichen. Nun kehrt er zurück – moderner, attraktiver und mit einem Gestaltungskonzept, das die Wünsche der Kinder sichtbar macht.

C Fotos: Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Der Planung vorausgegangen war eine intensive Kinderbeteiligung in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsgrundschule Friedenstraße und dem Stadtteilbüro Hochfeld. Die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klasse konnten ihre Vorstellungen vom neuen Spielplatz im Kunstunterricht malen und ihre Ideen einbringen.

Zusätzlich hat die Grundschule im Rahmen ihres OGS-Angebotes eine eigene Spielplatz-AG ins Leben gerufen. Ein Schulsozialarbeiter vom Diakoniewerk Duisburg und das OGS-Team des Stadtsportbundes Duisburg planen mit den Kids schon die nächste Spielplatzverschönerung mit bunt bemalten Zaunelementen.

Viele ihrer Wünsche flossen direkt in die spätere Planung ein. Seit dem 6. Oktober werden die kreativen Entwürfe der Kinder als großformatige Banner an den Bauzäunen präsentiert. Sie machen bereits während der Bauphase sichtbar, wie die Ideen der Kinder in die Neugestaltung eingeflossen sind.

„Das ist sehr schön, dass unsere Ideen gebaut werden. Darauf bin ich stolz. Ich freue mich auch, dass hier bald alle Kinder gemeinsam spielen können.“, sagt Ivie (9 Jahre alt), Schülerin der GGS Friedenstraße stolz.

Für die Neugestaltung investieren die Wirtschaftsbetriebe Duisburg rund 96.000 Euro. Auf rund 2.600 Quadratmetern Spielplatzfläche entsteht ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Altersgruppen.

Derzeit laufen umfangreiche Geländearbeiten. Herzstück des neuen Spielplatzes wird eine kombinierte Balancier- und Kletteranlage mit zwei Rutschen unterschiedlicher Höhe. Ergänzt wird sie durch einen bogenförmigen Sandspielbereich, der gestalterisch den neuen Hochfelder Bogen aufgreift.

Zwei Brücken, darunter eine Balancierbrücke sowie eine Brücke mit Sandspielelementen und Spielhäuschen, schaffen einen besonderen Spielraum für jüngere Kinder. Auch die Farbgestaltung orientiert sich mit Gelbtönen an der benachbarten Brücke. Darüber hinaus entstehen eine Dreifachschaukel mit Doppel- und Nestschaukel sowie verschiedene Wippgeräte für unterschiedliche Altersgruppen. Die Auswahl der Spielgeräte wurde gemeinsam mit den Kindern diskutiert und abgestimmt.

„Mit dem neuen Spielplatz schaffen wir einen attraktiven Ort zum Spielen, Bewegen und Begegnen. Besonders freut es mich, dass die Kinder ihre Ideen von Anfang an einbringen konnten. Viele ihrer Wünsche finden sich nun in der Gestaltung wieder“, sagt Anne Jonderko, Projektleiterin bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg.

Das Gesamtareal umfasst mehr als 6.000 Quadratmeter. Dazu gehört auch ein kleiner Miniwald, der als naturnaher Rückzugsraum erhalten bleiben soll. Die Fläche wurde in den vergangenen Monaten von Abfällen befreit. Durch die Einfriedung sollen zudem die Aufenthaltsqualität und die Sicherheit im Umfeld nachhaltig verbessert werden.

Auch das Thema Klimaanpassung spielt eine Rolle: Im Rahmen der Umgestaltung werden zusätzliche Bäume und Sträucher gepflanzt. Sie sollen künftig für mehr Schatten sorgen und den Aufenthalt auf dem Spielplatz besonders an warmen Tagen angenehmer machen.

Der Platanenhof liegt unmittelbar an der Bocksbarttrasse, der beliebten Radverbindung zwischen Hauptbahnhof und Rheinpark entlang des Grünen Rings. Damit wird der neue Spielplatz nicht nur für Familien aus Hochfeld, sondern auch für Besucherinnen und Besucher der IGA ein attraktiver Anlaufpunkt sein.

Können, das sich auszahlt
IHK ehrt Spitzen-Absolventen am Niederrhein
Applaus und viele stolze Gesichter: Im Theater am Marientor standen an diesem Abend diejenigen im Rampenlicht, die mit Fleiß, Ausdauer und Können ihren Weg gemacht haben: Die besten Azubis und alle Fortbildungsabsolventen bekamen am 8. Oktober ihre Urkunden von der Niederrheinischen IHK überreicht. Über 700 Gäste feierten im Theater am Marientor. Den IHK-Schulpreis gab es für eine Schülerfirma aus Emmerich.

Fotos Copyright: Gruppe C Photography

„Können fällt nicht vom Himmel. Es entsteht durch Neugier, Einsatz und Ausdauer", sagte IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers vor 79 Spitzen-Azubis mit ihren Familien und Freunden. Die Besten ihres Jahrgangs feierten im Theater am Marientor ihren herausragenden Abschluss und die IHK würdigte ihre Leistungen. „Die jungen Menschen haben gezeigt, was mit Fleiß und Zielstrebigkeit zu erreichen ist. Ihr Erfolg steht für die hohe Qualität der beruflichen Bildung und macht Mut für die Zukunft unserer Wirtschaft“, stellte Schaurte-Küppers heraus.

Vom Hörsaal in die Gastronomie
Das zeigt zum Beispiel die Leistung von Humayun Zahid Chohan: Er wurde als Fachkraft für Systemgastronomie als Bester seines Jahrgangs ausgezeichnet. Chohan kam aus Pakistan zum Studieren nach Deutschland und entdeckte dabei seine Leidenschaft für die Gastronomie. Er tauschte den Hörsaal gegen die Praxis in einem Schnellrestaurant. Eine Entscheidung, die sich ausgezahlt hat. „Ich habe gemerkt, dass ich im Betrieb mehr lerne als im Vorlesungssaal. Die Ausbildung hat mir gezeigt, was ich wirklich kann – und was ich daraus machen möchte", sagte Chohan.

Für viele geht es nach der Ausbildung noch weiter: 371 Industriemeister, Fach- oder Betriebswirte feierten ihren Abschluss. Ihre Aufstiegschancen sind sehr gut und ihre Karriere- und Verdienstmöglichkeiten glänzend.

Der IHK-Präsident würdigte zudem das Engagement der Ausbilder, Betriebe, Berufsschulen und Familien: „Sie sind die stillen Helden hinter dem Erfolg junger Menschen. Ob im Betrieb, im Klassenzimmer oder am Küchentisch – ihr Einsatz prägt Karrieren und Persönlichkeiten."

IHK-Schulpreis für Merchandise-Schülerfirma
Unternehmerisches Können zeigte auch der Nachwuchs: Sechs Schülerteams stellten ihre Geschäftsideen einer Jury vor. Den mit 1.500 Euro dotierten IHK-Schulpreis gewann die Gesamtschule Emmerich. Das Team „F.A.M.E.“ überzeugte mit selbst entwickelten Merchandise-Produkten für die eigene Schule. Von der ersten Idee über die Gestaltung bis zum Verkauf lag alles in den Händen der Schüler. 

• Azubi-Interviews zur IHK-Bestenehrung 2026 Nicole Hermann, Kauffrau im Gesundheitswesen  
Was hat Sie dazu bewegt, sich für genau diese Ausbildung zu entscheiden? „Die Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen ist unglaublich vielseitig. Ich kann in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder bei Pflegekassen arbeiten. Diese Vielfalt hat mich begeistert. Ich habe mich für den Einstieg bei der Pflegekasse entschieden und arbeite weiterhin dort.“  

Gab es besondere Projekte oder Aufgaben, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind? „Für mich waren es die Hospitationen, die wir mitgeleitet haben. Wir konnten in der Ausbildung während der Hospitation internen Auszubildenden aus unserem Unternehmen, die aber aus anderen Fachbereichen, wie z.B. das Krankengeldzentrum, kamen, selber unsere Arbeit in der Pflegekasse zeigen und einweisen, als auch in anderen Bereichen reinschnuppern und mitarbeiten. Dadurch haben wir ein sehr breites Spektrum an Theorie und Praxis kennenlernen können.“  

Wie sind Sie mit Herausforderungen oder schwierigen Phasen umgegangen? „Die Prüfungsvorbereitung hat mich echt gefordert. In dieser Zeit haben mir meine Ausbilder aber sehr geholfen. Ich hatte immer einen Ansprechpartner. Das gemeinsame Lernen mit anderen Azubis war mir auch eine große Hilfe.“  

Welche Fähigkeiten oder Werte haben Sie besonders gestärkt? „Ich habe mich beim Telefonieren weiterentwickelt. Da ich während der Ausbildung viele Kundengespräche führen musste, habe ich meine Angst zu telefonieren überwunden. Ich ruf mittlerweile lieber an, anstatt hin und her zu mailen. Dadurch bin ich auch viel selbstbewusster geworden.“  

Was würden Sie als Ihr „Erfolgsrezept“ bezeichnen? „Es klingt zwar klischeehaft, aber: den eigenen Lerntyp herausfinden. Ich habe die Übungsaufgaben aus dem Unterricht immer nachbereitet. Ich habe mir auch Youtube-Videos zu den jeweiligen Themen angeschaut. Anderen die eigene Arbeit und das Lernmaterial zu erklären, zum Beispiel den Eltern, hat mir auch sehr geholfen.“    

Was sind Ihre nächsten beruflichen oder persönlichen Ziele? „Ich würde gerne ein berufsbegleitetes Studium absolvieren. Das plane ich gerade.“  

Was würden Sie anderen Auszubildenden mit auf den Weg geben? „Keine Scheu haben. Immer Fragen stellen. An den Ausbilder oder auch an Auszubildende. Um Hilfe zu bitten ist meiner Meinung nach keine Schwäche, sondern eine Stärke.“


• Interviewfrage zur IHK-Bestenehrung 2026 Adis Tuholjakovic, Kunststoff- und Kautschuktechnologe  
Was hat Sie dazu bewegt, sich für genau diese Ausbildung zu entscheiden?
„Nach meinem Schulabschluss hatte ich zunächst keine Idee, wie es beruflich für mich weitergeht. Durch eine persönliche Empfehlung von einem Klassenkameraden bin ich auf die Ausbildung zum Kunststoff- und Kautschuktechnologen aufmerksam geworden. Die durchweg positiven Erfahrungsberichte von ihm haben mich überzeugt, diesen Weg einzuschlagen.“
 
Gab es besondere Projekte oder Aufgaben, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind? „Ja, die Tätigkeit in der Qualitätssicherung. Dort konnte ich aktiv mintentscheiden und viel Verantwortung übernehmen.“  

Wie sind Sie mit Herausforderungen oder schwierigen Phasen umgegangen?
„Ich bin der Meinung: Alles kommt, so wie es kommt.  Diese Einstellung hat mir sehr geholfen, auch in der Ausbildung einen klaren Kopf zu behalten.“  

Welche Fähigkeiten oder Werte haben Sie besonders gestärkt? „Die Ausbildung hat mich nicht nur fachlich, sondern vor allem menschlich enorm geprägt. Durch die Verantwortung, die ich übernehmen durfte, bin ich viel reifer und selbstbewusster geworden.“  
Was würden Sie als Ihr „Erfolgsrezept“ bezeichnen? „Wichtig ist, seinen eigenen Lernstil zu entwickeln. Und möglichst entspannt zu bleiben, hat mir auch sehr geholfen.“   Was sind Ihre nächsten beruflichen oder persönlichen Ziele? „Der nächste Schritt für mich ist der Start der Meisterschule im Juni 2027.“      
Was würden Sie anderen Auszubildenden mit auf den Weg geben? „Seid offen und nutzt das Wissen der erfahrenen Kollegen. Holt euch Tipps und sprecht mit den Leuten. So geht einem die Arbeit nicht nur schneller, sondern auch deutlich leichter von der Hand.“

•  Azubi-Interview zur IHK-Bestenehrung 2026 Humayun Zahid Chohan, Fachmann für Systemgastronomie  
Was hat Sie dazu bewegt, sich für genau diese Ausbildung zu entscheiden? „Ich habe zuerst Maschinenbau studiert. Aus persönlichen Gründen musste ich das Studium allerdings abbrechen. Ich hatte nebenbei in der Gastronomie gearbeitet. Das gefiel mir sehr. Deswegen habe ich mich dann für eine Ausbildung in diesem Bereich entschieden.“  

Welche Fähigkeiten oder Werte haben Sie besonders gestärkt? „Meine Sozialkompetenzen. In der Systemgastronomie arbeite ich täglich mit den unterschiedlichsten Charakteren. Durch die Ausbildung habe ich gelernt, auch in menschlich schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren.“  

Was würden Sie als Ihr „Erfolgsrezept“ bezeichnen? „Ich habe viel gelernt und meine Lehrer haben mich unterstützt. Das war eine große Hilfe für mich.“  

Was sind Ihre nächsten beruflichen oder persönlichen Ziele? „Ich beginne im Oktober einen neuen Job in der Systemgastronomie, aber in Zukunft würde ich mich gerne selbstständig machen.“  

Was würden Sie anderen Auszubildenden mit auf den Weg geben? „Als Einwanderer weiß ich, wie wichtig es ist, die deutsche Sprache zu beherrschen. Da ich Deutsch konnte, hatte ich keine großen Probleme. Bei einigen meiner Mitschüler war das aber anders. Deswegen ist mein Rat an ausländische Auszubildenden, sich Mühe zu geben, die Sprache zu lernen. Das erleichtert den Einstieg.“


Digitale Hochschultage an der UDE - Was kommt nach dem Abi?
Die Universität Duisburg-Essen lädt Schüler:innen ein, ihre Studienplanung aktiv in die Hand zu nehmen. Vom 19. Oktober bis zum 13. November können sie bei den Digitalen Hochschultagen herausfinden, was sie an der Universität erwartet. Auf dem Programm stehen Online-Vorträge zu verschiedenen Studiengängen und rund ums Studieren sowie Angebote vor Ort.

Wer Fragen zum Studistart hat, ist bei den digitalen Hochschultagen genau richtig.(UDE/eventfotograf:in)

Bequem von zu Hause aus können sich Studieninteressierte in Online-Vorträgen über verschiedene Studiengänge informieren und Antworten auf grundlegende Fragen rund ums Studieren erhalten.
Eine weitere Gelegenheit zur digitalen Studienorientierung bietet die vocatium-Messe am 12. November von 15 bis 19 Uhr – für alle Fragen, die noch offengeblieben sind. Wer lieber persönlich Uni-Luft schnuppern möchte, hat dazu ebenfalls Gelegenheit: Bei Campusführungen in Duisburg und Essen zeigen Studierende ihre Universität, berichten aus ihrem Alltag und beantworten Fragen.

Die Führungen finden am 19. Oktober und 4. November in Duisburg sowie am 28. Oktober in Essen statt. Bei Schnuppervorlesungen können Interessierte außerdem erste Erfahrungen im Hörsaal sammeln. Wer sich besonders für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT) begeistert, kann bei speziellen Campus-Touren am 21. und 29. Oktober in Duisburg auch einen Blick in die Labore werfen.

Ob digital oder direkt auf dem Campus: Die Hochschultage bieten zahlreiche Möglichkeiten, Studienfächer zu entdecken, Fragen zu stellen und sich auf die Zeit nach dem Abitur vorzubereiten. Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.uni-due.de/abz/studieninteressierte/digitalehochschultage.php

Herbstferien auf dem AWO-Lernbauernhof
Natur und jede Menge Tiere: Der AWO-Ingenhammshof lädt in den Herbstferien wieder zu erlebnisreichen Tagen auf dem Bauernhof ein. Hier können Kinder ab sechs Jahren das Landleben hautnah kennenlernen. Meldet euch schnell an, für beide Wochen sind noch Plätze frei.

Ob Ställe ausmisten, Ziegen füttern, Ponys putzen oder erste Reitstunden: Auf dem Lernbauerhof der AWO-Integration steht das aktive Erleben im Vordergrund. Spielerisch entdecken die Kinder, was Tiere brauchen, wie man richtig anpackt und was die Natur alles zu bieten hat.

Die Ferientage beginnen um 9 Uhr (nach Absprache auch ab 8 Uhr) und enden um 16 Uhr. Nach einem spannenden Vormittag bei den Tieren wartet ein frisch gekochtes Mittagessen, bevor es am Nachmittag mit Reiten, Spielen und neuen Entdeckungen weitergeht.

Es sind noch Plätze in den Pony-, Esel- und Bauernhofferien frei:
Termine:
1. Woche: 19. - 23. Oktober 2026
2. Woche: 26. - 30. Oktober 2026
Infos und Anmeldung unter 0170 3813162 oder per E-Mail an ingenhammshof@awo-integration.de.

Internetseiten „Pornhub“ und „YouPorn“ müssen weiter nicht blockiert werden
Die Landesanstalt für Medien NRW darf einem großen Internetanbieter vorläufig nicht aufgeben, die Pornoseiten „Pornhub“ und „YouPorn“ für den Abruf in Deutschland zu sperren. Das hat das Oberverwaltungsgericht heute mit zwei Eilbeschlüssen entschieden.

Auf den Internetplattformen „Pornhub“ und „YouPorn“ bietet ein in Zypern ansässiges Unternehmen pornografische Videos an, ohne durch ein wirksames Altersverifikationssystem sicherzustellen, dass Kinder und Jugendliche vom Zugang ausgeschlossen sind.

Die Landesanstalt für Medien NRW hatte der Plattformbetreiberin deshalb im Jahr 2020 unter Hinweis auf den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag untersagt, die Internetseiten in dieser Form weiter anzubieten. Weil diese dem beharrlich nicht nachgekommen war und behördliche Zwangsmaßnahmen wegen des Firmensitzes in Zypern gescheitert waren, hatte die Landesanstalt für Medien NRW im April 2024 Sperrverfügungen gegen einen Internetanbieter (Access-Provider) erlassen und diesen aufgefordert, die Internetseiten in Deutschland zu blockieren.

Auf den dagegen gerichteten Antrag der zypriotischen Plattformbetreiberin entschied das Verwaltungsgericht Düsseldorf in zwei Eilverfahren, dass der Access-Provider die Seiten „Pornhub“ und „YouPorn“ bis zum Abschluss der Hauptsacheverfahren für Internetnutzer in Deutschland nicht sperren muss. Die dagegen gerichteten Beschwerden der Landesanstalt für Medien NRW hatten beim Oberverwaltungsgericht keinen Erfolg.

Zur Begründung hat der 13. Senat des Oberverwaltungsgerichts ausgeführt: Die Sperrverfügungen dürften gegen das Recht der Europäischen Union verstoßen. Die Angebote der Pornoseiten ohne Altersverifikation stehen zwar nicht im Einklang mit dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. Ein Verstoß gegen diese deutschen Vorgaben kann der in Zypern ansässigen Plattformbetreiberin jedoch nicht vorgeworfen werden.

Das europäische „Herkunftslandprinzip“ gewährleistet zur Sicherung des freien Dienstleistungsverkehrs, dass Online-Anbieter sich grundsätzlich nur an die in ihrem Herkunftsmitgliedstaat geltenden Gesetze zur Regulierung ihrer Dienste halten müssen. Zudem dürften die Sperrverfügungen auch deshalb rechtswidrig sein, weil mit dem Jugendmedienschutz eine Regelungsmaterie betroffen ist, die seit Februar 2024 für die gesamte Europäische Union einheitlich durch den europäischen Digital-Services-Act (DSA) geregelt wird. Eine Regulierung auf nationaler Ebene kommt daneben nicht mehr in Betracht. Soweit der DSA für Sperrverfügungen eine Rechtsgrundlage bietet, ist die Landesanstalt für Medien NRW für solche Maßnahmen unzuständig.

Dies bedeutet nicht, dass Online-Plattformen aus dem EU-Ausland in Deutschland Pornografie auch für Minderjährige anbieten dürfen. Vielmehr verfolgt auch der DSA das Ziel des Schutzes Minderjähriger vor solchen entwicklungsschädlichen Inhalten als ein Grundinteresse der Gesellschaft. Er enthält auch Rechtsgrundlagen, um behördlich gegen Pflichtverstöße von Online-Plattformen vorzugehen. Für entsprechende Aufsichtsmaßnahmen ist grundsätzlich der Mitgliedstaat zuständig, in dem der jeweilige Plattformbetreiber seinen Hauptsitz hat, für die Plattform „YouPorn“ also Zypern.

Für Maßnahmen gegen die Plattform „Pornhub“, die wegen der besonders hohen Zahl aktiver Nutzer als sehr große Online-Plattform eingestuft worden ist, ist die Europäische Kommission zuständig. Diese hat ein entsprechendes Verfahren eingeleitet und prüft einen Verstoß gegen die Jugendschutzbestimmungen des DSA. Die Beschlüsse sind unanfechtbar. Aktenzeichen: 13 B 1351/25, 13 B 1359/25 (I. Instanz: VG Düsseldorf 27 L 1350/24, 27 L 1347/24)

Heckenschnitt ist wieder erlaubt
Seit Monatsanfang sind wieder größere Schnittmaßnahmen an Hecken, Sträuchern und Gehölzen erlaubt. Während zwischen dem 1. März und dem 30. September ein radikaler Rückschnitt oder das Roden von Hecken zum Schutz brütender Vögel gesetzlich verboten ist, dürfen diese Arbeiten seit dem 1. Oktober wieder durchgeführt werden.

Schonende Form- und Pflegeschnitte sind das ganze Jahr über möglich – allerdings nur, solange keine Nester mit Eiern oder Jungvögeln beeinträchtigt werden. Auch der Rückschnitt von Bewuchs an Hausfassaden, der in der Vegetationsperiode nicht gestattet ist, kann ab sofort wieder vorgenommen werden.

Dabei sollte aber immer Rücksicht auf Tiere genommen werden, die Hecken und Sträucher als Lebensraum nutzen. Abgeschnittene Äste, Zweige und Strauchrückstände müssen übrigens nicht aufwendig entsorgt oder verbrannt werden. Vielmehr lassen sich aus locker aufgeschichtetem Totholz wertvolle Lebensräume schaffen.

Reisig- und Totholzhaufen, Laubansammlungen unter Sträuchern, Fallobst oder abgeblühte Stauden bieten zahlreichen Tierarten Schutz und Nahrung während der kalten Jahreszeit. Zum Beispiel finden Igel dort geeignete Winterquartiere, Pilze erhalten eine wertvolle Nährstoffgrundlage. Im Frühjahr können dicht strukturierte Reisighaufen sogar als Nistplätze dienen – etwa für Vögel wie den Zaunkönig oder das Rotkehlchen.

Auch Amphibien wie Erdkröten, Frösche und Molche profitieren: Sie können unter aufgeschichtetem Holz frostgeschützt überwintern. Dafür empfiehlt es sich, am Boden eine kleine Mulde auszuheben, diese mit grobem Astmaterial zu füllen und darauf weitere Schichten zu stapeln. Laub oder anderes organisches Material in den Hohlräumen sorgt zusätzlich für eine natürliche Isolierung.

Es muss also nicht immer auf „Ordnung“ geachtet werden. Mit einfachen Maßnahmen und „wilden Ecken“ im Garten kann jeder dazu beitragen, die heimische Artenvielfalt zu fördern und Gärten zu lebendigen Rückzugsorten für Pflanzen und Tiere zu machen.

Fake oder echt? Jugend-Workshop zu Influencer-Fotos
Perfekte Selfies, traumhafte Urlaubsbilder und spektakuläre Abenteuer: In den sozialen Medien sieht vieles zu schön aus, um wahr zu sein. Doch was davon ist eigentlich echt? Im Workshop „Fake it – die schöne Scheinwelt der Influencer“ können Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 14 Jahren am Dienstag, 27. Oktober, von 11 bis 16 Uhr in der Stadtteilbibliothek Neumühl, Lehrerstraße 4-6, einen Blick hinter die Kulissen der digitalen Bilderwelt werfen.

Die Teilnehmenden erfahren, mit welchen Techniken Fotos bearbeitet und Bilder gezielt inszeniert werden. Gemeinsam wird untersucht, wie InfluencerAufnahmen entstehen und welche Tricks hinter scheinbar perfekten Eindrücken stecken. Ziel des Workshops ist es, für den kritischen Umgang mit Fotos im Internet zu sensibilisieren und zugleich die eigene Kreativität zu fördern.

Anschließend gestalten die Kids mit Fantasie und einer guten Portion Humor eigene Fake-Kunstwerke. Dabei kombinieren sie klassische Fototechniken mit modernen digitalen Werkzeugen und KI-Anwendungen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist online auf www.stadtbibliothek-duisburg.de im Bereich „Veranstaltungen“ möglich.



NRW: Baupreise für Wohngebäude im August 2026 erneut angestiegen
* Preise für Wohngebäude gegenüber August 2025 um 4,5 % teurer
* Rohbauarbeiten verteuerten sich um 4,4 %
* Straßenbau verzeichnet mit +7,4 % den höchsten Anstieg

Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im August 2026 um 4,5 % höher als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stiegen die Baupreise für Wohngebäude im Vergleich zu Mai 2026 um 0,8 %.



Preise für Rohbauarbeiten um 4,4 % gestiegen
Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen August 2025 und August 2026 um 4,4 %. Den stärksten Preisanstieg gab es in diesem Bereich bei Abdichtungsarbeiten mit 7,4 %, gefolgt von Klempnerarbeiten mit 6,2 %. Dachdeckungsarbeiten verteuerten sich um 5,5 %.

Ausbauarbeiten wurden mit einem Plus von 4,5 % ebenfalls teurer
Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im August 2026 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 4,5 %. Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen verzeichneten in diesem Bereich mit 8,0 % den höchsten Preisanstieg.

Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei den Betonwerksteinarbeiten mit 7,6 % festgestellt. Beschlagarbeiten verteuerten sich um 7,2 %. Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige und Förderanlagen wurden im selben Zeitraum um 0,3 % günstiger angeboten als ein Jahr zuvor.

Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 7,4 % den höchsten Preisanstieg zwischen August 2025 und August 2026 auf. Weiter verteuerten sich die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude um 6,2 % und Ortskanäle um 5,9 %.


Todesursachen 2025: Weniger Verstorbene aufgrund von Herz-Kreislauf- Erkrankungen
• Zahl der Todesfälle wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen seit 2022 um 6,7 % gesunken, darunter Todesfälle durch Herzinfarkt: -15,2 %
• Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Krankheiten des Atmungssystems waren die drei häufigsten Todesursachen
• Gesamtzahl der Sterbefälle nahezu konstant

Im Jahr 2025 sind in Deutschland 334 100 Menschen an Herz- Kreislauf-Erkrankungen gestorben. Damit war dies trotz eines Rückgangs um 1,5 % gegenüber dem Vorjahr auch 2025 die häufigste Todesursache. Gegenüber dem Jahr 2022 ging die Zahl der Verstorbenen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 6,7 % zurück und damit stärker als die Zahl der Sterbefälle insgesamt (-5,6 %).


Deutliche Rückgänge gab es darunter bei Herzinfarkten (-15,2 %) und zerebrovaskulären Krankheiten, zu denen Schlaganfälle, Hirnblutungen und Hirninfarkte gehören (-6,3 %).

Bei den Herzinfarkten und zerebrovaskulären Krankheiten kehrte sich 2022 der bisherige Trend um: Zwischen 2019 und 2022 stieg die Zahl der Herzinfarkt-Todesfälle um insgesamt 5,3 %, die Zahl der an zerebrovaskulären Krankheiten Verstorbenen erhöhte sich um 4 %. Der Rückgang bei den Herzinfarkten seit 2022 betrifft fast gleichermaßen beide Geschlechter, mit einem Rückgang von 14,1 % bei den Männern und 16,8 % bei den Frauen.

Alle Altersgruppen waren betroffen, besonders hoch war der Rückgang bei den 80- bis 85-Jährigen mit -30,6 %. Bei den zerebrovaskulären Krankheiten ist die Zahl der Todesfälle bei den Männern seit 2022 um 4,6 %, bei den Frauen sogar um 7,7 % gesunken.

Häufigste Todesursachen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Krankheiten des Atmungssystems
Insgesamt starben im Jahr 2025 in Deutschland rund 1,01 Millionen Menschen. Das waren 0,1 % weniger als im Jahr 2024. Damit sank die Zahl der Sterbefälle im dritten Jahr in Folge. Die zweithäufigste Todesursache nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen war auch 2025 Krebs (bösartige Neubildungen) mit 228 800 Verstorbenen. Danach folgten Krankheiten des Atmungssystems mit 81 200.

An den drei häufigsten Todesursachen starben fast zwei Drittel (64 %) der Verstorbenen insgesamt. Häufigste Todesursachen bei Männern und Frauen unverändert Todesursachen der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs (bösartige Neubildungen) tauchen seit Jahren an den vordersten Positionen der Rangliste der häufigsten Todesursachen auf. Bei den TOP 3 gab es 2025 auch bei einer getrennten Betrachtung nach Geschlecht keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

So waren die drei häufigsten Todesursachen bei den Frauen nicht näher bezeichnete Demenz mit 7,7 % (39 200), chronische ischämische Herzkrankheit mit 5,8 % (29 400) und Herzinsuffizienz mit 4,3 % (21 900). Zu den drei häufigsten Todesursachen von Männern zählen die chronische ischämische Herzkrankheit mit 7,7 % (38 700), bösartige Neubildungen der Bronchien und der Lunge mit 5,2 % (26 200) und der akute Myokardinfarkt (Herzinfarkt) mit 4,8 % (23 800).


Duisburger Kinderlernküche gewinnt DAK-Landeswettbewerb - jetzt auch für Bundespreis nominiert
Großer Erfolg für das Projekt LebensWert: Die „Kinder- und Jugendlernküche Neumühl“ hat beim Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ der DAK-Gesundheit den ersten Platz in Nordrhein-Westfalen gewonnen. Doch damit nicht genug: Das Duisburger Sozialprojekt ist jetzt auch für den Wettbewerb auf Bundesebene nominiert. Für Geschäftsführer Pater Tobias und sein Team ist dies eine besondere Anerkennung ihrer jahrelangen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Feierliche Preisverleihung in Düsseldorf - große Freude über den Landessieg

Große Freude bei der DAK-Preisverleihung in Düsseldorf: Pater Tobias vom Projekt LebensWert präsentiert stolz die Siegerurkunde und die Trophäe für den ersten Platz beim Landeswettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ 2026 in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit Koch Jamil Maamo und Fundraiser Daniel Rekowski freut er sich über den Landessieg und die Nominierung für den Bundeswettbewerb.
Foto: Pater Tobias Breer

Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, wurde die Auszeichnung im Fachzentrum der DAK-Gesundheit am Karl-Arnold-Platz in Düsseldorf feierlich überreicht. Der Wettbewerb steht in Nordrhein-Westfalen unter der Schirmherrschaft von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Da der Minister selbst verhindert war, wurde er durch Staatssekretär Matthias Heidmeier vertreten.

Für das Projekt LebensWert nahmen Geschäftsführer Pater Tobias, Koch Jamil Maamo und Fundraiser Daniel Rekowski an der Veranstaltung teil. Mit großer Freude nahmen sie die Siegerurkunde und eine besondere Trophäe aus Holz entgegen. Zusätzlich erhielt das Projekt ein Preisgeld von 750 Euro.

„Als wir erfahren haben, dass unsere Kinderlernküche den ersten Platz in ganz Nordrhein-Westfalen gewonnen hat, war die Freude riesengroß“, berichtet Pater Tobias. „Wir haben so viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt. Dass unsere Arbeit nun auf Landesebene diese Anerkennung findet, macht mich unglaublich glücklich. Aber dieser Preis gehört nicht mir, sondern unseren Kindern und dem gesamten Team.“

Beim Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ zeichnet die DAK-Gesundheit Menschen, Vereine und Initiativen aus, die sich in besonderer Weise für Gesundheit, Prävention und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.

Den zweiten Platz belegte der Verein Soulbuddies e. V. mit seinem Projekt „Soulbuddy-Match“. Der dritte Platz ging an den FC Olympia Bocholt 1911 e. V. mit dem Angebot „Walking Football“.
Mehr als nur Kochen: Hier wachsen Selbstvertrauen und Gemeinschaft

Die Kinder- und Jugendlernküche des Projekt LebensWert in Duisburg-Neumühl ist weit mehr als ein gewöhnlicher Kochkurs. Hier lernen Kinder und Jugendliche, wie man aus frischen und gesunden Lebensmitteln leckere Mahlzeiten zubereitet. Sie schneiden Gemüse, rühren in Töpfen, probieren neue Zutaten und entdecken, dass gemeinsames Kochen richtig Spaß machen kann.

Dabei geht es nicht nur um gesunde Ernährung. Die Kinder lernen auch, Verantwortung zu übernehmen, miteinander zu arbeiten und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Besonders wichtig ist dem Projekt, dass alle Kinder willkommen sind – unabhängig davon, aus welcher Familie sie kommen oder wie viel Geld ihren Eltern zur Verfügung steht.

Gerade für Kinder aus sozial benachteiligten Familien ist das Angebot eine wertvolle Unterstützung. Sie erfahren, dass gesundes Essen nicht kompliziert sein muss und dass sie selbst etwas schaffen können, auf das sie stolz sein dürfen.

Koch Jamil Maamo begleitet die jungen Teilnehmer mit viel Geduld, Fachwissen und Begeisterung.

„Es ist einfach schön zu sehen, mit welcher Freude die Kinder bei der Sache sind“, erzählt Maamo. „Manche haben vorher noch nie selbst gekocht. Wenn sie dann am Ende stolz vor ihrem fertigen Essen stehen und sagen: Das habe ich selbst gemacht!, dann ist das für mich der schönste Lohn.“

Auch Pater Tobias erlebt immer wieder, wie viel die Kinder aus den gemeinsamen Kochstunden mitnehmen.
„Manchmal braucht es gar nicht viel, um einem Kind ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ein paar Kartoffeln, frisches Gemüse, eine gute Idee und Menschen, die sich Zeit nehmen. Bei uns geht es nicht nur darum, den Hunger zu stillen. Wir möchten den Kindern etwas fürs Leben mitgeben.“

Die Kinder- und Jugendlernküche ist ein fester Bestandteil der sozialen Arbeit des Projekt LebensWert, das sich seit vielen Jahren für Kinder, Jugendliche und Familien im Duisburger Norden engagiert.
Nach dem Landessieg folgt die nächste große Chance: Nominierung auf Bundesebene

Die Freude über den ersten Platz in Nordrhein-Westfalen wird durch eine weitere Nachricht noch größer: Die Kinder- und Jugendlernküche Neumühl ist nun auch für den bundesweiten Wettbewerb der DAK-Gesundheit nominiert.

Damit hat das Projekt die Chance, auch deutschlandweit für sein besonderes Engagement ausgezeichnet zu werden.

„Das ist wirklich unglaublich“, freut sich Pater Tobias. „Wir haben einmal ganz klein angefangen, weil wir Kindern in unserem Stadtteil etwas Gutes tun wollten. Und jetzt stehen wir mit unserer Kinderlernküche nicht nur ganz oben in Nordrhein-Westfalen, sondern haben sogar die Chance auf eine Auszeichnung auf Bundesebene. Wer hätte das gedacht?“

Für Fundraiser Daniel Rekowski ist der Erfolg zugleich eine wichtige Bestätigung der bisherigen Arbeit und ein Signal an mögliche Förderer.

„Diese Auszeichnung zeigt, wie wertvoll das Projekt für die Kinder und Jugendlichen ist. Wir möchten das Angebot langfristig sichern und möglichst noch mehr jungen Menschen die Teilnahme ermöglichen. Dafür brauchen wir weiterhin verlässliche Partner, Stiftungen und Spender, die unsere Arbeit unterstützen“, erklärt Rekowski.

Denn auch wenn die Freude über den Landessieg groß ist, bleibt die Finanzierung der Kinder- und Jugendlernküche eine dauerhafte Herausforderung. Lebensmittel, Küchenausstattung und die fachliche Betreuung verursachen laufende Kosten. Damit das Angebot auch künftig für Kinder aus finanziell schwächeren Familien zugänglich bleibt, ist das Projekt LebensWert auf Unterstützung angewiesen.

Pater Tobias richtet deshalb einen besonderen Dank an alle bisherigen Förderer, Spender und Mitarbeitenden.

„Ohne Menschen, die an unsere Arbeit glauben und uns unterstützen, wäre vieles nicht möglich. Dieser erste Platz ist deshalb auch ein Dankeschön an alle, die uns auf unserem Weg begleiten.“

Und dann fügt der als „Marathon-Pater“ bekannte Prämonstratenser mit einem Schmunzeln hinzu:

„Als Marathonläufer weiß ich, dass man für große Ziele einen langen Atem braucht. Bei unserer Kinderlernküche ist es genauso. Wir sind schon ein gutes Stück gelaufen, haben jetzt den Landessieg erreicht und dürfen vielleicht sogar noch auf Bundesebene aufs Siegerpodest. Aber das Wichtigste bleibt: Wir laufen weiter – für unsere Kinder!“

Über Projekt LebensWert gGmbH
Das gemeinnützige Projekt LebensWert engagiert sich seit 2007 in Duisburg-Neumühl für Menschen, die Unterstützung benötigen. Zu den Angeboten gehören unter anderem die Sozialberatung „Rat und Tat“, das Sozial-Café „Offener Treff mit Herz“, das Kinderhilfswerk KiPa-cash-4-kids, das Schulfrühstück sowie verschiedene Bildungs-, Freizeit- und Gesundheitsangebote für Kinder und Jugendliche. Die Kinder- und Jugendlernküche vermittelt gesunde Ernährung, soziale Kompetenzen und Freude an der Gemeinschaft.


Mehr Geld für 7.060 Gastro-Beschäftigte in Duisburg  

Dickeres Kellner-Portemonnaie: Wer in Cafés, Gaststätten, Restaurants oder Hotels in Duisburg arbeitet, hat am Monatsende mehr Geld auf dem Konto. Ab Oktober steigen die Löhne in der Gastronomie um zunächst 2,2 Prozent. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen.

„Von der Köchin bis zum Kellner und von der Rezeptionistin bis zum Barkeeper haben Gastro-Beschäftigte mit einem Vollzeitjob damit ab sofort gut 60 Euro mehr im Portemonnaie“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein. Beim Lohn-Plus gehe es dann in Staffeln weiter nach oben: „Jeweils zum Januar gibt es im nächsten und übernächsten Jahr noch einmal mehr Geld.

 Am Ende werden Beschäftigte der Hotellerie und Gastronomie in Duisburg über 7 Prozent und damit mehr als 195 Euro zusätzlich pro Monat verdienen. Sie bekommen damit endlich auch etwas von der Senkung der Gastro-Steuer ab – auch wenn sie darauf monatelang warten mussten“, so NGG-Geschäftsführer Adnan Kandemir.

Immerhin sei die Mehrwertsteuer im Gastgewerbe bereits Anfang des Jahres um 12 Prozent auf den reduzierten Steuersatz von 7 Prozent gesenkt worden. Auch Auszubildende profitieren vom Tarifabschluss: Sie erhalten nach Angaben der NGG Nordrhein ebenfalls ab diesem Monat 20 Euro mehr. Außerdem steigt die Ausbildungsvergütung noch einmal im August nächsten Jahres.

„Dann geht eine angehende Servicekraft im dritten Ausbildungsjahr mit 1.440 Euro pro Monat nach Hause. Vergleicht man das mit anderen Branchen, dann rangieren Gastro-Auszubildende im oberen Drittel“, sagt Adnan Kandemir. Denn die NGG habe sich bereits früh für attraktive Ausbildungsvergütungen stark gemacht, um junge Menschen für eine Ausbildung im Gastgewerbe zu gewinnen. Insgesamt arbeiten nach Angaben der NGG Nordrhein rund 7.060 Beschäftigte in der Hotellerie und Gastronomie in Duisburg.

„Warum bleiben die Backstreet Boys nicht für immer in Düsseldorf?“ 470.000 Fans bei restlos ausverkaufter Residenz
In der mit 47.000 Besuchern erneut restlos ausverkauften Düsseldorfer Merkur-Spiel Arena beendeten die Backstreet Boys am 7. Oktober ihre gefeierte, zehn Konzerte umfassende Residenz. Insgesamt erlebten rund 470.000 begeisterte Fans aus Deutschland, ganz Europa und anderen Kontinenten – nahezu ausnahmslos in den blau-weißen Farben ihrer Lieblingsband – die spektakuläre, von Live Nation produzierte Show.

C Brian Ziff
Die Konzertserie „Into the Millennium – Homecoming – Live in Germany“ in Düsseldorf umfasste die einzigen Europaauftritte der ikonischen Gruppe im Jahr 2026. Die Konzerte markierten die Rückkehr der Backstreet Boys in das Land, in dem sie mit „I’ll Never Break Your Heart“ ihren ersten Platin-Hit feierten und das sie bereits vor 30 Jahren als eine zweite Heimat betrachteten.

Der 26 Songs umfassende Hit-Marathon begann mit einem atemberaubenden Opening, als die Backstreet Boys auf Surfbrettern von der Hallendecke herab auf die Bühne schwebten. „Deutschland hat sich für uns immer wie eine zweite Heimat angefühlt, und was wir in Düsseldorf erlebt haben, war wirklich unvergesslich“, erklärten die Backstreet Boys in einem Statement.

„Zu erleben, wie die gesamte Stadt uns und unsere Fans willkommen geheißen hat, bedeutet uns sehr viel. Wir sind Live Nation, der Stadt Düsseldorf und vor allem den 470.000 Fans, die diese Residenz zu etwas so Besonderem gemacht haben, unglaublich dankbar. Deutschland wird immer einen ganz speziellen Platz in unseren Herzen haben!“

Die Resonanz auf das Backstreet-Boys-Gastspiel reichte weit über die Arena hinaus und erfasste Düsseldorf und die gesamte Region, wobei sich die Stadt und ihre Menschen auf einzigartige Weise mit dem Ereignis identifizierten. Die Begeisterung spiegelte sich auch in dem stärksten digitalen Engagement in der jüngeren Tourneegeschichte der Backstreet Boys mit millionenfach verbreiten Fan-Momenten wider.

Dies unterstrich die besondere Attraktivität der Verbindung einer herausragenden Destination mit einer außergewöhnlichen Konzertresidenz. Die Begeisterung brachte eine markante Zeitungsschlagzeile perfekt auf den Punkt: „Warum bleiben die Backstreet Boys nicht für immer in Düsseldorf?“ Tatsächlich blieb die Nachfrage bis zum Schluss ungebrochen – und die Fans stellen bereits jetzt die unausweichliche Frage: Wann kommen die Backstreet Boys zurück?

Graffiti-Workshop im Volkspark Rheinhausen

Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt am Freitag, 9. Oktober, um 16 Uhr, zu einen Graffiti-Workshop an der Konzertmuschel im Volkspark an der Gartenstraße in Rheinhausen ein. Mark Roberz alias „Mr. Graffiti“ sowie weitere Künstler bieten Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren die Gelegenheit, unter professioneller Anleitung die Welt der Street Art zu entdecken, sich kreativ auszuprobieren und eigene Kunstwerke zu gestalten.

In der Szene ist Roberz kein Unbekannter. Mit zahlreichen Projekten im öffentlichen Raum sind seine Arbeiten bereits an vielen verschiedenen Orten in Duisburg zu bestaunen. Mit seiner Erfahrung, Leidenschaft und echter Kreativität gibt er Jugendlichen eine professionelle Anleitung, die Kunst des Sprayens zu erlernen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl jedoch erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es telefonisch bei Christoph Doris unter 0203-283/987818 oder per E-Mail an kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de.


Wochenendtipp: Italienischer Genusstag bei ADRIA in Duisburg
Kostenlose Verkostungen, besondere Angebote und Livemusik mit den Fileri Brothers am Samstag, 10. Oktober
Italienische Spezialitäten probieren, neue Produkte entdecken und bei Livemusik ein Stück italienische Lebensfreude genießen: Am kommenden Samstag, den 10. Oktober 2026, findet von 10:00 bis 15:00 Uhr die ADRIA FESTA ITALIANA 2026 in Duisburg statt. Der Eintritt ist frei.

Beim italienischen Groß- und Einzelhandel ADRIA in der Gartenstraße erwartet die Besucher ein abwechslungsreicher Genusstag mit kostenlosen Verkostungen, ausgewählten italienischen Spezialitäten und exklusiven Angeboten.

Für die musikalische Begleitung sorgen die Fileri Brothers. Von 11:00 bis 14:00 Uhr bringen sie italienische Stimmung und mediterranes Lebensgefühl in die Duisburger Veranstaltung.

Die ADRIA FESTA ITALIANA richtet sich sowohl an Privatkunden und Italien-Fans als auch an Gastronomen und Gewerbekunden. Besucher können sich durch verschiedene Spezialitäten probieren, neue Produkte kennenlernen und ihre Favoriten direkt vor Ort einkaufen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

ADRIA möchte mit der Veranstaltung zeigen, dass italienische Lebensmittel weit mehr sind als Pasta und Pizza. Im Mittelpunkt stehen die Vielfalt italienischer Produkte, persönliche Beratung und der gemeinsame Genuss.

Die Veranstaltung eignet sich damit ideal als Ausflugs- und Genusstipp für das kommende Wochenende. Eintritt: frei

ADRIA FESTA ITALIANA 2026
Samstag, 10. Oktober 2026 - 10:00–15:00 Uhr
Livemusik mit den Fileri Brothers: 11:00–14:00 Uhr
Veranstaltungsort: ADRIA Groß- und Einzelhandel,Gartenstraße 33 47167 Duisburg

Erntedank beim Neumühler Kleingartenverein Blüh auf Bergbau
Erntedank feiert die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl jedes Jahr in der schmucken Anlage des Neumühler Kleingartenvereins (KGV) Blüh auf Bergbau. Beim diesjährigen Gottesdienst strahlten am letzten Sonntag strahlten die fast 70 Besucherinnen und Besucher mit der Sonne um die Wette.

Den musikalischen Rahmen setzte das Lied „Wir pflügen und wir säen“ von Matthias Claudius, das Gemeindeorganist Silvester Pece auf seinem Akkordeon klangvoll intonierte und die Gemeinde stimmgewaltig zu Gehör brachte.  Nach dem Gottesdienst gab es eine herbstlich passende, leckere Kürbissuppe und selbst gebackene Kuchen. Rundum zufrieden war für die Verantwortlichen der Gemeinde und den Vorstand des KGV Blüh nach dem schönen Tag klar: die Tradition wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt.

Erntedankgottesdienst in der Kleingartenanlage in Neumühl vom letzten Sonntag, wo auch Silvester Pece am Akkordeon zu sehen ist) (Foto: Ev. Axel Salzmann)

Schwofen im Gemeinde-Café Dreivierteltakt in Wanheimerort
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das „Café Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an der elektronischen Orgel auch singt.

Es gibt dabei nicht nur Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind vielen bekannt. Das nächste gesellig-musikalische Treffen im Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 17. Oktober 2026 um 15 Uhr - diesmal mit Oktoberfeststimmung. Bei 7,50 Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203 770134).    

Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte: Gemeinsam reparieren statt wegwerfen
Wegwerfen muss nicht immer die erste Lösung sein. Beim nächsten Repair-Café im Recyclingzentrum Mitte unterstützen ehrenamtliche Reparaturexpertinnen und -experten des Vereins DUISentrieb Besucherinnen und Besucher dabei, defekte Alltagsgegenstände wieder instand zu setzen.

Am Freitag, 16. Oktober 2026, können zwischen 14 und 17 Uhr Elektrokleingeräte, kleinere Möbelstücke und weitere Gebrauchsgegenstände gemeinsam repariert werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Unter fachkundiger Anleitung können die Teilnehmenden aktiv werden, Reparaturwissen erwerben und Fähigkeiten für künftige Reparaturen erlernen.

Copyright: WBD / Adrian Chodkowski

Mit dem monatlichen Angebot möchten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg einen Beitrag zur Abfallvermeidung und zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen leisten. Denn jeder reparierte Gegenstand trägt dazu bei, Müll zu vermeiden und wertvolle Rohstoffe länger im Kreislauf zu halten. Gleichzeitig bietet das Repair-Café Raum für den Austausch mit Gleichgesinnten und stärkt das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Konsum. Die Teilnahme ist kostenlos.

Datum: Freitag, 16. Oktober 2026
Uhrzeit: von 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Recyclingzentrum Mitte, Vygenstr. 6, 47053 Duisburg

Das Repair-Café findet im 1. Obergeschoss statt. Ein Aufzug ist vorhanden.
Die nächsten Repair-Cafés finden am Mittwoch, 18. November 2026, im Recyclingzentrum Nord sowie am Freitag, 20. November 2026, im Recyclingzentrum Mitte jeweils von 14 bis 17 Uhr statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Abfallberatung der WBD per E-Mail an abfallberatung@wb-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-3000



Krankheitskosten im Jahr 2024 um 7,6 % gestiegen
• Krankheiten und Gesundheitsprobleme verursachen direkte Kosten von 528,5 Milliarden Euro –mehr als die Hälfte davon in der Altersgruppe ab 65 Jahren
• Pro-Kopf-Kosten bei Frauen im Jahr 2024 um 22,5 % höher als bei Männern – Grund ist unter anderem die höhere Lebenserwartung
• Bei Frauen verursachen psychische und Verhaltensstörungen (darunter Demenzerkrankungen) die höchsten Pro-Kopf-Kosten, bei Männern Herz-Kreislauf- Erkrankungen

Krankheiten und Gesundheitsprobleme haben im Jahr 2024 in Deutschland direkte Kosten von 528,5 Milliarden Euro verursacht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Krankheitskosten damit gegenüber dem Vorjahr um 7,6 % oder 37,5 Milliarden Euro. Die durchschnittlichen Krankheitskosten pro Kopf erhöhten sich im selben Zeitraum um 430 Euro auf 6 330 Euro (+7,3 %).

Bei Frauen lagen die Pro-Kopf-Kosten 2024 mit 6 960 Euro um 1 280 Euro (+22,5 %) höher als bei Männern (5 680 Euro). Nach Krankheitsbildern und Geschlecht betrachtet verursachten bei Frauen psychische und Verhaltensstörungen (darunter Demenzerkrankungen) mit durchschnittlich 990 Euro die höchsten Krankheitskosten pro Kopf. Bei Männern waren dagegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 860 Euro am kostenintensivsten.

Zu den direkten Krankheitskosten zählen die unmittelbar mit einer medizinischen Heilbehandlung, Präventions-, Rehabilitations- oder Pflegemaßnahme verbundenen Ausgaben. Sie bilden somit nicht die gesamten volkswirtschaftlichen Kosten (zum Beispiel Arbeitsausfälle) durch Krankheit ab.

Mehr als ein Viertel der gesamten Krankheitskosten entfiel 2024 auf Krankheiten des Kreislaufsystems sowie psychische und Verhaltensstörungen Die höchsten Kosten verursachten im Jahr 2024 Krankheiten des Kreislaufsystems (13,1 % oder 69,4 Milliarden Euro) und psychische und Verhaltensstörungen (13,0 % oder 68,7 Milliarden Euro). Auf diese beiden Krankheitskapitel entfielen mehr als ein Viertel (26,1 %) der gesamten Krankheitskosten.

Es folgten mit einem Anteil von 10,3 % (54,3 Milliarden Euro) an den Gesamtkosten die Kosten für Muskel-Skelett-Erkrankungen. Weitere 10,2 % (53,7 Milliarden Euro) der Gesamtkosten standen im Zusammenhang mit Krankheiten des Verdauungssystems. Neubildungen (darunter Krebserkrankungen) machten 9,9 % (52,1 Milliarden Euro) der Krankheitskosten aus.

Der gemeinsame Anteil dieser fünf Krankheitskapitel an den Gesamtkosten liegt in der längerfristigen Betrachtung bereits seit 2015 jeweils zwischen 55 % und 56 %. Krankheitskosten 2024 nach ausgewählten Krankheitskapiteln und Geschlecht Bar chart with 2 data series. in Euro je Einwohner/-in Krankheitskosten je Einwohner:



Höhere Pro-Kopf-Krankheitskosten bei Frauen auch wegen höherer Lebenserwartung Die insgesamt höheren Pro-Kopf-Krankheitskosten bei den Frauen (6 960 Euro gegenüber 5 680 Euro bei den Männern) sind neben geschlechtsspezifischen Erkrankungen und den Kosten in Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt vor allem auf die höhere Lebenserwartung beziehungsweise den größeren Anteil an den Älteren und Hochbetagten zurückzuführen.

So waren von den rund 2,9 Millionen ab 85-Jährigen in Deutschland im Jahr 2024 knapp zwei Drittel (65,0 %) weiblich. Der Geschlechtervergleich zeigt teils deutliche Unterschiede bei der Kostenstruktur nach Krankheiten: Bei den Frauen verursachten psychische und Verhaltensstörungen, wozu auch Demenzerkrankungen zählen, mit 990 Euro die höchsten Pro-Kopf-Kosten und waren damit 1,5 Mal höher als bei den Männern (650 Euro).

An zweiter und dritter Stelle standen bei den Frauen Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems (840 Euro) und Krankheiten des Kreislaufsystems (800 Euro). Bei den Männern hingegen führten Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den höchsten Pro-Kopf-Kosten (860 Euro), gefolgt von psychischen und Verhaltensstörungen (650 Euro) und Neubildungen (630 Euro).

Für beide Geschlechter standen an vierter Stelle die Pro-Kopf-Kosten im Zusammenhang mit Krankheiten des Verdauungssystems (660 Euro bei Frauen und 630 Euro bei Männern). An fünfter Stelle bei den Frauen kamen Neubildungen mit 610 Euro pro Kopf und bei den Männern die Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 450 Euro. Krankheitskosten steigen mit dem Lebensalter an Mit fortschreitendem Alter nehmen die Krankheitskosten deutlich zu.

Mehr als die Hälfte der Gesamtkosten (53,8 % oder 284,3 Milliarden Euro) entstand allein bei der Bevölkerung ab 65 Jahren. Dies entsprach Pro-Kopf-Kosten von 15 080 Euro in dieser Altersgruppe. Die geringsten Pro-Kopf-Kosten entstanden in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen mit 2 390 Euro, gefolgt von den unter 15-Jährigen (2 620 Euro).

Auf die 30- bis unter 45-Jährigen entfielen mit 3 130 Euro pro Kopf geringere Kosten als auf die 45- bis unter 65-Jährigen mit 5 590 Euro. Bei den 65- bis unter 85-Jährigen lagen die Kosten schon bei 12 300 Euro, bei den Hochbetagten (über 85-Jährige) bei 30 150 Euro pro Person.

5 Fakten über Studierende zum Semesterstart an den Hochschulen in NRW
* Im Wintersemester 2025/26 gab es mehr als 700.000 Studierende an den Hochschulen in NRW – die meisten an der Fernuniversität Hagen
* Mehr als 60 % der Studierenden im Alter von 18 bis 26 Jahren in NRW waren 2025 erwerbstätig

Anlässlich des Vorlesungsbeginns an den Hochschulen in NRW wirft das Statistische Landesamt einen Blick auf Zahlen rund um die Studierenden in NRW. Wie viele Studierende gibt es in NRW? Im vergangenen Wintersemester 2025/26, für das die aktuellsten Zahlen der Studierendenstatistik vorliegen, waren an den Hochschulen in NRW rund 703.400 Personen in einem Bachelor-, Master- oder sonstigen Studium (z. B. Staatsexamen, Promotion) eingeschrieben.

Darunter waren rund 452.000 Bachelor- und rund 158.200 Masterstudierende. Erstmalig immatrikuliert haben sich im Studienjahr 2025 rund 109.800 Personen an einer Hochschule in NRW. Aufgrund der Umstellung von G8 auf G9 an den Gymnasien in NRW und der damit verbundenen geringeren Zahl an Abiturientinnen und Abiturienten wird in diesem Jahr ein Rückgang der Erstsemesterzahlen erwartet.

Erste vorläufige Zahlen zu den Studienanfängerinnen und Studienanfängern des Wintersemesters 2026/27 in Nordrhein-Westfalen werden Ende November 2026 veröffentlicht. Mehr Infos zur bisherigen Entwicklung der Studierendenzahlen finden sich in der Pressemitteilung vom 21. Juli 2026.

An welchen Hochschulen sind die Studierenden eingeschrieben?
Die meisten Studierenden hatte im Wintersemester 2025/26 die Fernuniversität Hagen mit rund 66.200 eingeschriebenen Personen. Es folgten die Universität Köln mit 45.500 Studierenden und die Technische Hochschule Aachen mit rund 44.500 Studierenden. In der Landesdatenbank NRW stehen die Studierendenzahlen nach Hochschularten und Hochschulen sowie weitere Ergebnisse der Studierendenstatistik zur Verfügung.

Welche Studienfächer belegen die Studierenden?
Männliche Studierende belegten im Wintersemester 2025/26 am häufigsten die Fächer Informatik, Betriebswirtschaftslehre und Maschinenbau/-wesen. Bei den weiblichen Studierenden standen die Fächer Psychologie, Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre an der Spitze. Detaillierte Daten zu den Top 25 der von Studierenden besetzten Studienfächer nach Geschlecht finden sich in den Eckdaten auf der Statistikseite statistik.nrw.

Wie hoch ist der Anteil der Studierenden, die erwerbstätig sind?
Laut Mikrozensus waren 2025 gut drei Fünftel (61,8 %) aller Studierenden im Alter von 18 bis 26 Jahren erwerbstätig. Dabei ist jede Form von bezahlter Arbeit unabhängig von Umfang und Art des Arbeitsverhältnisses eingeschlossen. Bei den weiblichen Studierenden betrug der Anteil der Erwerbstätigen 63,4 %, während der Wert bei den männlichen Studierenden mit 59,9 % etwas niedriger ausfiel.

Wie viele Studierende erhalten eine finanzielle Förderung durch BAföG und das Deutschlandstipendium?
Im Jahr 2025 wurden rund 104.600 Studierende mit BAföG voll- oder teilgefördert. Der durchschnittliche monatliche Förderungsbetrag lag bei 675 Euro. Zudem erhielten 2025 fast 8.700 Studierende ein Deutschlandstipendium. Hierbei handelt es sich um ein bundesweites Förderprogramm, bei dem Studierende mit 300 Euro monatlich gefördert werden, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lassen. Die Hälfte dieser Förderung wird vom Bund und die andere Hälfte von privaten Stiftern (Mittelgebern) übernommen.

Mehr Daten der Statistik der Bundesausbildungsförderung (BAföG) gibt es in der Landesdatenbank NRW. Ergebnisse im Zeitvergleich zu Studierenden mit Deutschlandstipendium aus der Erhebung der Förderung nach dem Stipendienprogramm-Gesetz liefert die Pressemitteilung vom 26. Juni 2026.


Bundesregierung bringt Gesetz gegen digitale Gewalt auf den Weg: Neue Regeln zum Schutz vor sexualisierten Deepfakes, digitalem Voyeurismus, Identitätsmissbrauch und anderen Formen digitaler Gewalt
Die Bundesregierung hat heute den Entwurf eines Gesetzes gegen digitale Gewalt beschlossen. Mit dem Gesetz sollen das Strafrecht fortentwickelt und Strafbarkeitslücken im Bereich der digitalen Gewalt geschlossen werden. Auch soll es Betroffenen erleichtert werden, selbst gegen Täter von digitaler Gewalt vorzugehen.

Die vorgeschlagenen Änderungen im Strafrecht betreffen in erster Linie bildbasierte sexualisierte Gewalt. So soll das unbefugte Herstellen oder Verbreiten von sexualisierten Deepfakes unter Strafe gestellt werden. Auch soll digitaler Voyeurismus strafrechtlich besser erfasst werden: also das heimliche Herstellen von intimen Bildaufnahmen, zum Beispiel in der Sauna. Ebenfalls unter Strafe gestellt werden sollen der Besitz, das Herstellen und das Verbreiten von Vergewaltigungsvideos.

Geplant sind außerdem neue Strafvorschriften betreffend das Verbreiten sonstiger ansehensschädigender Deepfakes, den Identitätsmissbrauch und die digitale Überwachung mit GPS-Trackern. Der Gesetzentwurf wurde im April erstmals veröffentlicht und ist seither in mehreren Punkten fortentwickelt worden.

Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig erklärt dazu: „Digitale Gewalt ist wie ein Flächenbrand. Sexualisierte Deepfakes und Voyeur-Aufnahmen kursieren millionenfach im Netz. Und sogar Vergewaltigungen werden gefilmt, um die Videos anschließend zu teilen. Das dürfen wir nicht hinnehmen.

Foto: Photothek Media Lab / Dominik Butzmann

Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig

Digitale Gewalt kann genauso schlimme Folgen haben wie körperliche Gewalt. Und besonders häufig richtet sie sich gegen Frauen.  Zu lange wurde digitale Gewalt als Nebensache abgetan. Damit ist Schluss. Das Gesetz gegen digitale Gewalt steht für ein wichtiges und notwendiges Umdenken. Wir müssen alle Formen der Gewalt entschlossen verfolgen - körperliche wie digitale.“

Der Gesetzentwurf sieht im Einzelnen folgende Änderungen vor: Neue Straftatbestände gegen digitale Gewalt Mit dem Gesetz gegen digitale Gewalt sollen neue Straftatbestände geschaffen werden. „Verletzung der Intimsphäre durch Bildinhalte“ (§ 184k des Strafgesetzbuches - StGB): Die Vorschrift soll bildbasierte sexualisierte Gewalt in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen erfassen.

 Unter Strafe gestellt werden sollen zum einen das unbefugte Herstellen oder Verbreiten von sexualisierten Deepfakes. Das sind computergenerierte Bilder, die den Anschein erwecken, unbekleidete intime Körperstellen einer bestimmten anderen Person oder eine bestimmte andere Person bei einer sexuellen Handlung zu zeigen. Unter Strafe gestellt werden sollen ferner das unbefugte Herstellen oder Verbreiten von intimen Bildaufnahmen realer Personen (digitaler Voyeurismus).

Konkret erfasst werden sollen unbefugte Bildaufnahmen, die eine sexuelle Handlung einer anderen Person oder die unbekleideten Genitalien, das unbekleidete Gesäß oder die unbekleidete weibliche Brust einer anderen Person zeigen. Ob die unbefugte Aufnahme an einem privaten oder an einem öffentlichen Ort (öffentliche Sauna; Schwimmbad; FKK-Strand) entstanden ist, soll für die Strafbarkeit keine Rolle spielen.

Unter eng definierten Voraussetzungen sollen auch das unbefugte Herstellen oder Verbreiten von Bildaufnahmen bekleideter intimer Körperstellen anderer Personen strafbar sein. Eine entsprechende Strafbarkeit soll nur in Betracht kommen, wenn die Bildaufnahme offensichtlich darauf abzielt, die intimen Körperteile sexualisiert darzustellen.

Mit der neuen Strafvorschrift soll ferner der Besitz, das Herstellen und das Verbreiten von Vergewaltigungsvideos unter Strafe gestellt werden. „Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch täuschende Inhalte“ (§ 201b StGB): Die Vorschrift soll das unbefugte Verbreiten ansehensschädigender Deepfakes zielgenau erfassen. Satirische Darstellungen sind nicht erfasst. Auch die bloße Herstellung entsprechender Aufnahmen ist nicht erfasst.

Erfasst sind beispielsweise das Verbreiten täuschend echt aussehender Bildaufnahmen, die reale Personen (ohne deren Einverständnis) vermeintlich bei der Begehung schwerer Straftaten zeigen. „Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch vorgetäuschte Identität“ (§ 201c StGB): Die Vorschrift soll das Phänomen des sogenannten Identitätsmissbrauchs zeitgemäß im Strafgesetzbuch erfassen.

Zukünftig soll das Verbreiten von ansehensschädigenden Inhalten unter Vortäuschung der Identität einer anderen Person ausdrücklich strafbar sein. Das betrifft beispielsweise das ansehensschädigende Kommunizieren mit einem Fake-Profil einer real existierenden Person.

„Unbefugte Überwachung mittels Informations- oder Kommunikationstechnik“ (§ 202e StGB): Die Vorschrift soll insbesondere Cyberstalking mittels GPS-Trackern erfassen. Erleichterte Rechtsdurchsetzung für Betroffene Wer im Netz von digitaler Gewalt betroffen ist, soll künftig einfacher gegen die Täter vorgehen können. Online-Plattformen, Messengerdienste und Internetzugangsanbieter sollen dafür stärker in die Pflicht genommen werden.

Auskunftsanspruch: Betroffene sollen von Online-Plattformen, Messengerdiensten und Internetzugangsanbietern herausfinden können, wer sie im Netz verletzt. Dafür soll ein neues Auskunftsverfahren geschaffen werden, um die Identität des Täters aufzuklären. Darüber, ob ein solcher Anspruch besteht, soll ein Gericht entscheiden. Das Auskunftsverfahren ist vor allem für Fälle gedacht, in denen jemand strafbare Inhalte über einen anonymen Account in den sozialen Netzwerken verbreitet.

Gerichte sollen diese Verfahren beschleunigt durchführen. Beweissichernde Anordnungen: Gerichte sollen Online-Plattformen, Messengerdienste und Internetzugangsanbieter verpflichten können, vorhandene Daten über den Verantwortlichen für eine mutmaßliche Rechtsverletzung zu sichern. Hierdurch sollen wichtige Daten so lange erhalten bleiben, bis das Auskunftsverfahren beendet ist. Es soll verhindert werden, dass diese Daten vorher gelöscht werden.

Löschung rechtswidriger Inhalte: Betroffene sollen rechtswidrige Inhalte im Netz einfacher löschen lassen können. Dafür sollen sie künftig auch die Löschung des rechtswidrigen Inhaltes beantragen können, selbst wenn die Identität des Täters nicht bekannt ist. So müssen Betroffene kein zweites Gerichtsverfahren für die Löschung des Inhaltes führen.

Zeitweilige Accountsperre: Bei schwerwiegenden Rechtsverletzungen und Wiederholungsgefahr sollen Betroffene eine zeitweilige Sperre des Täter-Accounts beim Gericht beantragen können. So soll verhindert werden, das reichweitenstarke Accounts wiederholt schwerwiegende Persönlichkeitsrechtsverletzungen begehen können.

Pflicht zur Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten: Betreiber von sozialen Netzwerken mit Sitz außerhalb der EU sollen einen inländischen Zustellungsbevollmächtigten benennen müssen. Bei Anbietern mit Sitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat kann ein Gericht eine solche Benennung im Einzelfall, d.h. in einem konkreten Gerichtsverfahren, anordnen. Dadurch soll es Betroffenen einfacher möglich sein, Rechte gegenüber den Plattformen durchzusetzen. Der von der Bundesregierung beschlossene Gesetzentwurf wird nun für das parlamentarische Verfahren an den Bundestag und den Bundesrat übersandt.

Bundeskabinett beschließt Sozialversicherungsrechengrößen 2027
Das Kabinett hat heute die Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen 2027 beschlossen. Mit der Verordnung werden die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung u. a. auch die Beitragsbemessungsgrenzen festgesetzt.

Die Festsetzung erfolgt auf der Grundlage gesetzlicher Regelungen, die an die Lohn- und Gehaltsentwicklung im Jahr 2025 anknüpfen. Die Lohnentwicklung im Jahr 2025 betrug 4,38 Prozent. Aufgrund der guten Lohnentwicklung im Jahr 2025 steigen auch die Rechengrößen entsprechend. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze und die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung werden über die Lohnentwicklung hinaus zusätzlich angehoben.

Die jährliche Fortschreibung der Sozialversicherungsrechengrößen dient einerseits der Sicherung der Beitragsbasis in der Sozialversicherung und andererseits auch der Sicherung des Leistungsniveaus. So wird sichergestellt, dass sich die Versicherten entsprechend der Lohnentwicklung an der Finanzierung der Sozialversicherung beteiligen, da auch Leistungen - z.B. die Renten – jährlich insbesondere mit der Lohnentwicklung angepasst werden.

Ohne Fortschreibung entsprechend der Lohnentwicklung würde die Beitragsbasis sukzessive erodieren, da ein immer geringerer Anteil der Lohnsumme der Verbeitragung unterliegen würde.
Von der Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen im Jahr 2027 sind nur diejenigen betroffen, die bisher über diesen Grenzen lagen. Das heißt: Für die überwiegende Mehrheit der Versicherten ergibt sich keinerlei Veränderung.

Die Bundesregierung wird nun den Bundesrat bitten, der Verordnung zuzustimmen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die im Jahr 2027 gültigen Rechengrößen:


Podiumsdiskussion zur KiBiz-Reform am 8. Oktober im Duisburger Rathaus
Der Jugendamtselternbeirat Duisburg lädt bereits zum dritten Mal zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion rund um die Kindertagesbetreuung ein. In diesem Jahr steht die geplante Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) im Mittelpunkt.

Am 8. Oktober 2026 um 18:00 Uhr möchten wir im Rathaus Duisburg, Burgplatz 19, mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landespolitik, Kommunalpolitik und Jugendamt darüber diskutieren, was die Reform für Familien, Kitas und Kindertagespflege in Duisburg konkret bedeutet.

Auf dem Podium diskutieren:
- Eileen Woestmann (Bündnis 90/Die Grünen, MdL)
- Benedikt Falszewski (SPD, MdL)
- Nicolas Back (CDU, Kommunalpolitik Duisburg)
- Philipp Thelen (Leiter des Jugendamtes Duisburg)

Im Mittelpunkt stehen insbesondere Fragen, die Eltern unmittelbar betreffen: Wie verlässlich sind künftig gebuchte Betreuungszeiten? Was bedeuten die neuen Kern- und Randzeiten in der Praxis? Wie steht es um den Rechtsanspruch bei fehlenden Plätzen? Welche Rolle spielt die Kindertagespflege? Werden Elternrechte ausreichend berücksichtigt? Und führt der angekündigte Bürokratieabbau tatsächlich zu einer Entlastung vor Ort?

Besonders wichtig ist uns die Perspektive der Duisburger Familien. Die Veranstaltung ist daher ausdrücklich als offene Podiumsdiskussion angelegt. Eltern und andere Interessierte können ihre Erfahrungen einbringen und ihre Fragen direkt an die Verantwortlichen richten.

Aktionstag für pflegende Angehörige: Kostenlose Pflegekurse und Austausch im BG Klinikum Duisburg  
Pflegende Angehörige leisten täglich einen wertvollen Beitrag – oft verbunden mit organisatorischen, rechtlichen und praktischen Herausforderungen. Deshalb lädt die Familiale Pflege des BG Klinikums Duisburg am 8. Oktober 2026 zu einem Aktionstag für pflegende Angehörige in die Mehrzweckhalle des BG Klinikums Duisburg ein.

Interessierte erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit einem offenen Austausch sowie zwei kostenlosen Pflegekursen. Themen sind unter anderem Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, die Pflegegradbegutachtung sowie Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen und Hilfsmittel für den Pflegealltag.  

Programm am 8. Oktober 2026 10:00–12:00 Uhr:
Offener Austausch 12:00–14:30 Uhr: Pflegekurs „Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Pflegegradbegutachtung“ 15:00–17:00 Uhr: Pflegekurs „Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen und Hilfsmittel“  

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Bei der Anmeldung sollte angegeben werden, welche Programmpunkte besucht werden sollen. Anmeldung und Rückfragen: Nathalie Zimmermann, , Fachbereichsleitung Sozialdienst und Familiale Pflege, Fachbereichsleitung Sozialdienst und Familiale Pflege, Telefon: 0203 7688 2325, E-Mail: FamilialePflege@bg-klinikum-duisburg.de  

VHS: Naturwissenschaftliche Themen im Herbst
Die VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte bietet in ihrem Herbstsemester wieder ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Themen aus dem Bereich der Naturwissenschaften an. Den Anfang macht am Donnerstag, 8. Oktober, um 19 Uhr ein Vortrag zum Leben am Rand des Möglichen.

Peter Kohl-Hartmann, Wissenschaftler an der Uni Duisburg-Essen, beschäftigt sich mit der Frage, wie das Leben auf der Erde entstand und stellt Organismen vor, die unter Extrembedingungen überleben können, etwa in heißem Wasser, Eis, Salz oder unter enormer Strahlung.

Der Duisburger Physiker Dr. Andreas Reichert erläutert am Mittwoch, 14. Oktober, um 20 Uhr, wie Forschung in den Naturwissenschaften überhaupt funktioniert. Angefangen bei der Fragestellung, was erforscht werden soll, über die Finanzierung bis hin zur Veröffentlichung der Ergebnisse gibt der Vortrag spannende Einblicke und anschauliche Beispiele in ein Forscherleben.

Wie hilfreich ein DNA-Test bei der Ahnenforschung sein kann, darüber referiert Thomas Bolte am Mittwoch, 11. November, um 20 Uhr. In seinem Vortrag berichtet er vom eigenen Entscheidungsprozess, einen DNA-Test zu machen und erläutert, welche Versprechen von den Anbietern solcher Tests erwartet werden können.

Auch darüber, wie Matches ausgewertet werden müssen, um einen Mehrwert für den eigenen Stammbaum zu erarbeiten und das dabei manchmal auch mit überraschenden Ergebnissen zu rechnen ist, sind Gegenstand seines Vortrags. Weitere Informationen zu den Kursen und dem Programm sowie die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es online unter https://www.vhs-duisburg.de

50. Duisburger Filmwoche zeigt 21 ausgewählte Arbeiten
"50 Jahre Gegenwart" - das Programm der Jubiläumsausgabe der Duisburger Filmwoche steht: 21 Filme der kurzen, mittellangen und langen Form aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden für die diesjährige Festivalausgabe ausgewählt. Eröffnet wird das Dokumentarfilm-Festival am 2. November mit der Erstaufführung der Schweizer Produktion "Nathalie" von Tamara Milosevic.

Sie begleitet die Protagonistin in ihren täglichen Kämpfen als alleinerziehende und überschuldete Mutter. Die Filme, die bis zum 8. November gezeigt werden, entstanden unter ganz unterschiedlichen Voraussetzungen: als freie Produktionen, im Umfeld von Filmhochschulen, in Zusammenarbeit mit Sendern oder innerhalb und außerhalb institutioneller Kontexte.

Einige Filme entwickelten sich aus persönlichen Beziehungen heraus, andere arbeiteten mit vorgefundenen Bildern, Inszenierungen oder hochgradig kontrollierten Räumen. Ebenso unterschiedlich sind die Themen: In "Mein genialer Vater" erzählt Tete Hoffmann vom Leben mit einem Demenzkranken, Heidrun Holzfeind stellt in "The 49th Year" den Briefen des Gefängnisinsassen Toshihiko Kamata Bilder einer japanischen Alltagswelt gegenüber.

Und Katharina Copony begleitete für "Mit Ästen bis zum Himmel" die Kinder und Lehrenden am Bundes-Blindeninstitut in Wien im Schulalltag. idr - Informationen: http://www.duisburger-filmwoche.de

Erntedank beim Neumühler Kleingartenverein Blüh auf Bergbau
Erntedank feiert die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl jedes Jahr in der schmucken Anlage des Neumühler Kleingartenvereins (KGV) Blüh auf Bergbau. Beim diesjährigen Gottesdienst strahlten am letzten Sonntag strahlten die fast 70 Besucherinnen und Besucher mit der Sonne um die Wette.

Den musikalischen Rahmen setzte das Lied „Wir pflügen und wir säen“ von Matthias Claudius, das Gemeindeorganist Silvester Pece auf seinem Akkordeon klangvoll intonierte und die Gemeinde stimmgewaltig zu Gehör brachte.  Nach dem Gottesdienst gab es eine herbstlich passende, leckere Kürbissuppe und selbst gebackene Kuchen. Rundum zufrieden war für die Verantwortlichen der Gemeinde und den Vorstand des KGV Blüh nach dem schönen Tag klar: die Tradition wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt.

Erntedankgottesdienst in der Kleingartenanlage in Neumühl vom letzten Sonntag, wo auch Silvester Pece am Akkordeon zu sehen ist). Foto: Ev. Axel Salzmann

Bilanzen verstehen, Unternehmen steuern - IHK-Lehrgang macht fit für den Jahresabschluss  
Der Jahresabschluss zeigt, wie ein Unternehmen wirtschaftlich dasteht. Er ist gesetzlich vorgeschrieben, weil sich daraus die Höhe der Unternehmenssteuer für einen Betrieb ergibt. Wer ihn erstellt, muss viele Zahlen und Vorgaben sicher zusammenführen. Die Niederrheinische IHK bietet dazu vom 10. November bis 28. Januar einen Online-Zertifikatslehrgang an.  

Die Teilnehmer erfahren, wie sie den Jahresabschluss eines kleinen oder mittleren Unternehmens vorbereiten. Dabei geht es um Bilanz-, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Unternehmenssteuern. Sie lernen, Zahlen richtig einzuordnen und schaffen so eine verlässliche Grundlage für betriebliche Entscheidungen.

Die Veranstaltung läuft vom 10. November bis 28. Januar. Die Unterrichtszeiten sind dienstags und donnerstags jeweils von 14 bis 18 Uhr. Der Lehrgang findet digital statt. Weitere Informationen gibt es bei IHK-Ansprechpartnerin Sabrina Althoff: 0203 2821-382, althoff@niederrhein.ihk.de. Anmeldung direkt unter: ihk.de/niederrhein/veranstaltungen

Gemeinsam lachen über den Tod - Improvisationstheater im Steinhof
Das Malteser Hospizzentrum in Duisburg lädt zu einem Abend mit den „TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg ein.   
Über den Tod zu sprechen, fällt vielen Menschen schwer – vielleicht ist es einfacher, über ihn zu lachen!? Das Malteser Hospizzentrum lädt zu einem außergewöhnlichen Abend ein, der sich dem Thema auf überraschende und humorvolle Weise nähert: Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, gastieren „DIE TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg mit ihrem Improvisationstheater in Duisburg.

Anlass ist der Welthospiztag am 10. Oktober. „Sie werden lachen, es geht um den Tod“ lautet der vielsagende Titel.    

Die Hintergründe sind uns allen bekannt: Tod und Trauer sind Themen, die jeden Menschen betreffen. Und dennoch werden sie häufig verdrängt. Genau hier setzt das Improvisationstheater an. DIE TABUTANTEN brechen das Tabu rund um Sterben, Tod und Trauer auf spielerische Weise und laden das Publikum dazu ein, sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen.   

Bild: Timo Raab Fotografie  

„DIE TABUTANTEN“
Was bereuen Menschen am Sterbebett am meisten? Wie will ich sterben? Was kann einer Hospizbegleiterin so alles passieren? Mit diesen und weiteren Fragen befassen  Christine Holzer und Simone Schmitt alias „DIE TABUTANTEN“. Die Antworten entstehen gemeinsam mit dem Publikum. Somit ist jede Vorstellung einzigartig und wird live improvisiert. Aber: „Niemand muss auf die Bühne“, beruhigt das Duo. 

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Steinhof an der Düsseldorfer Landstraße 347, 47259 Duisburg. Einlass ist bereits ab 17.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden zugunsten des Malteser Hospizzentrums sind willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und wird von Sibylle Franke vom Hospizzentrum entgegengenommen: Tel. 0203 / 6085-2002, E-Mail: sibylle.franke@malteser.org.   

Fernwärme aus erneuerbaren Energien und Abwärme ist günstiger
co2online-Auswertung von mehr als 700 Wärmenetzen: Erneuerbare Energien und Abwärme sorgen für günstigere Fernwärmepreise bereits heute

Fernwärme aus erneuerbaren Energien und Abwärme ist heute im Schnitt günstiger als überwiegend fossil erzeugte Fernwärme. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online von mehr als 700 Fernwärmenetzen. Demnach kostet Fernwärme aus Netzen mit einem Anteil von mehr als 90 Prozent erneuerbaren Energien oder Abwärme durchschnittlich 2 Cent pro Kilowattstunde weniger als Wärme aus überwiegend fossil betriebenen Netzen.

„Die Daten zeigen: Klimaschutz muss bei der Fernwärme nicht automatisch zu höheren Kosten führen. Dort, wo erneuerbare Energien und Abwärme bereits heute eine zentrale Rolle spielen, ist die Wärme im Schnitt sogar günstiger“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online.

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus ergeben sich in der Auswertung Preise von 15 Cent pro Kilowattstunde für Fernwärme aus überwiegend erneuerbaren Energien und Abwärme. Bei überwiegend fossil betriebenen Netzen sind es 17 Cent. Für Mehrfamilienhäuser liegen die entsprechenden Preise bei 14,1 beziehungsweise 16,4 Cent pro Kilowattstunde.

Erneuerbare Wärmequellen können Kosten senken
Für die Auswertung hat co2online die auf der Transparenzplattform Fernwärme des AGFW veröffentlichten Preise von mehr als 700 Fernwärmenetzen nach der erzeugten Wärmemenge gewichtet und hinsichtlich des Anteils erneuerbarer Energien und Abwärme untersucht.

Betreiber von Netzen mit erneuerbaren Energien und Abwärme sind weniger von den steigenden Preisen für Erdgas und andere fossile Energieträger abhängig. Auch die Kosten für CO₂-Emissionen, die bei der Wärmeerzeugung mit fossilen Energien anfallen, spielen bei erneuerbaren Wärmequellen und Abwärme keine Rolle.

Die Umstellung auf erneuerbare Wärmequellen und Abwärme geht zudem häufig mit einer Modernisierung der Wärmeerzeugung und der Netzinfrastruktur einher. Diese ist zwar in der Regel mit hohen Investitionskosten verbunden. Moderne Wärmenetze können aber effizienter betrieben werden und teilweise geringere Wärmeverluste aufweisen.

Günstigste Fernwärme in Sachsen-Anhalt
Wie günstig und unterschiedlich eine klimafreundliche Wärmeversorgung vor Ort sein kann, zeigen die drei günstigsten Fernwärmepreise. In Mücheln in Sachsen-Anhalt wird mit 8,5 Cent pro Kilowattstunde der bundesweit günstigste Preis gezahlt. Seit 2008 wird dort Wärme mit Holzhackschnitzeln erzeugt.

In Dortmund-Scharnhorst beträgt der Preis 9,6 Cent pro Kilowattstunde. Dort wird unter anderem industrielle Abwärme genutzt. In Schwandorf in Bayern liegt der Preis bei 9,7 Cent pro Kilowattstunde. Die Wärme stammt dort unter anderem aus der Verwertung biologischer Abfälle in einem lokalen Müllkraftwerk.

Fernwärme spart 20.000 Euro Heizkosten
„Wer sich für Fernwärme interessiert, sollte nicht nur fragen, was die Kilowattstunde heute kostet. Wichtig ist auch, woher die Wärme kommt und wie sich das Netz in den kommenden Jahren entwickeln soll“, so Loitz.

co2online hat deshalb die voraussichtliche Entwicklung der Heizkosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus untersucht. Die Prognose zeigt, dass die Kosten für Erdgas und Heizöl langfristig deutlich stärker steigen werden als die Kosten für Fernwärme. Über einen Zeitraum von 20 Jahren ergibt sich bei Fernwärme ein Kostenvorteil in Höhe von 20.000 Euro gegenüber dem Heizen mit fossilen Energien.

Fernwärme kann deshalb insbesondere dort eine Alternative sein, wo ein Wärmenetz bereits mit erneuerbaren Energien und Abwärme betrieben wird oder eine nachvollziehbare Dekarbonisierungsstrategie vorliegt.
co2online gemeinnützige GmbH | Hochkirchstr. 9 | 10829 Berlin

Wasserspektakel für Familien im Südbad
Seeungeheuer, Tauchroboter und Charthits: Am kommenden Sonntag, 11. Oktober, startet im Südbad an der Großenbaumer Allee 176 ein buntes Programm für die ganze Familie. Von 13 bis 17 Uhr verbinden sich Musik, Animation und verschiedene Spiel- und Mitmachangebote im und außerhalb des Wassers zu einer großen „Poolparty“.

Für die passende musikalische Stimmung mit aktuellen Charthits und Partyklassikern sorgt ein Profi-DJ des Zephyrus-Discoteams, der gerne auch die Musikwünsche der Badegäste einfließen lässt. Ergänzt wird das Musikprogramm durch ein abwechslungsreiches NonstopFamilienprogramm mit Animation.

Besonders die zahlreichen aufblasbaren Großspielgeräte im Wasser wie bunte Seeungeheuer, Wasserschildkröten und Riesenkraken laden zum Spielen und Toben ein. Dabei sind auch eine Laufmatte, Aqua-Inseln für Teamaktionen und große Laufbälle, in denen sich die Badegäste über das Wasser bewegen können. Zudem bietet das Animationsprogramm verschiedene Aktionen: Gesucht werden unter anderem Hula-HoopChampions und „Luftgitarren-Helden“.

Für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer stehen kleine Tauchroboter, auch Unterwasser-Scooter genannt, zur Verfügung. Damit können die Gäste das Becken aus der Unterwasserperspektive erkunden und zum Beispiel auch Wettrennen austragen. Für den Besuch im Südbad gelten die regulären Eintrittspreise. Nähere Informationen sind auf dem Bäderportal erhältlich: https://www.baederportalduisburg.de/unsere-baeder/suedbad/veranstaltungen.

Kreativ gestaltete Nistkästen bekommen ein neues Zuhause
Mit einem „bunten Vogelfest“ werden am Mittwoch, 14. Oktober, die in einem Projekt von Kindern kreativ gestalteten Nistkästen am Bezirksamt Süd an der Sittardsberger Allee 14 aufgehängt. Los geht es um 16 Uhr. Das rund 90- minütige Programm steht unter dem Motto „Unsere Nistkästen ziehen ein!“.

Neben der gemeinsamen Einweihung erwartet die kleinen Besucher Kinderschminken. An drei einfachen Mitmachstationen können sie einen bunten Vogel auf Papier gestalten, versteckte Vögel auf einem Suchbild entdecken und spielerisch lernen, was gut für die Natur ist. „Die von den Kindern gestalteten Nistkästen verbinden auf wunderbare Weise Kreativität und gelebten Naturschutz.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler verschönern damit nicht nur unseren Bezirk, sondern schaffen zugleich neue Nistmöglichkeiten für heimische Vögel. Dieses Engagement verdient Anerkennung und zeigt, wie bereits kleine Ideen einen sichtbaren Beitrag für unsere Umwelt leisten können“, erklärt Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske. Das Projekt wurde mit Blick auf die Internationale Gartenausstellung 2027 entwickelt.

Ziel war es, durch individuell gestaltete Nistkästen auf die IGA hinzuweisen und gleichzeitig Familien für Natur-, Vogel- und Artenschutz zu sensibilisieren. Unter der Leitung der freiberuflichen Künstlerin Lorena Barbian gestalteten zwölf Kinder gemeinsam mit ihren Familien die Nistkästen. Die Veranstaltung richtet sich an Familien mit Kindern.

Die Teilnahme und sämtliche Angebote sind kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen beantwortet Freia Kollar telefonisch unter 0203 283-987819 sowie per E-Mail an kultur.sued@stadt-duisburg.de

„KartenKiez“ lockt Sammelkarten-Fans nach Homberg
Zur letzten Sammelkarten-Tauschbörse in diesem Jahr öffnen sich die Türen des Bezirksrathauses Homberg am Bismarckplatz 1 am Mittwoch, 14. Oktober, von 16 bis 19 Uhr. Beim „KartenKiez“ können Interessierte sämtlicher Altersklassen ihre Sammelkarten tauschen und neue Kontakte zu anderen Sammlern herstellen.

Ob Pokémon, Star Wars oder Panini: Alle Arten von Karten sind willkommen. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kaltgetränke und Süßigkeiten stehen bereit. Der kommerzielle Handel mit Sammelkarten ist nicht gestattet. Für Rückfragen steht das Team der Bezirksverwaltung telefonisch unter 0203 283-987892 sowie per E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de zur Verfügung.

Literarischer Rundgang durch die Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek lädt am Freitag, 16. Oktober, um 16.30 Uhr zu einer literarischen Entdeckungsreise ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein. Bei einem abwechslungsreichen Rundgang durch die Bibliothek, erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die vielfältige Welt des Erzählens.

Vorgestellt werden Romane, Hörbücher, Filme, Comics und Graphic Novels. Dabei können neue Lieblingsgeschichten und bislang unbekannte Medien entdeckt werden. Abgerundet wird das Programm durch eine spannende Rätselrallye, bei der die Bibliothek auf unterhaltsame Weise erkundet werden kann und die zugleich interessante Einblicke in das Angebot und die Räumlichkeiten ermöglicht.

Treffpunkt ist die Information in der zweiten Etage der Zentralbibliothek. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de.

MSV Duisburg – TSG Hoffenheim II: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen TSG Hoffenheim II am Samstag, 10. Oktober, um 16.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
ab Salmstraße Meiderich Abfahrt um 14.36, 14.46 und 14.56 Uhr
ab Bergstraße Meiderich Abfahrt um 14.41, 14.51 und 15.01 Uhr
ab Meiderich Bf Abfahrt um 14.45 bis 15.10 Uhr alle 5 Minuten
ab Großenbaum Bf Ost um 15.20 und 15.35 Uhr
ab Betriebshof Unkelstein um 14.28 bis 14.53 Uhr alle 5 Minuten
Duisburg Hbf. Verknüpfungshalle um 14.40 bis 16.05 Uhr alle 5 Minuten
Ab Businesspark Nord um 15.03 Uhr

DVG-Foto

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.

Die Haltestelle „Berliner Brücke“ wird bis auf Widerruf (mindestens Saisonende) komplett aufgehoben. In der Haltestelle und auf dem gegenüberliegenden Parkplatz werden Baumaterialien abgelegt. Die DVG bittet die Fahrgäste in Fahrtrichtung MSV-Arena die Haltestelle „Meiderich Kirche“ zu nutzen. Die DVG bittet die Fahrgäste aus Fahrtrichtung MSV-Arena kommend die Haltestellen „Stadtpark“ und „Meiderich Kirche“ zu nutzen.

Handwerker in KI-Antworten: Betriebe mit Portaleintrag und vielen Bewertungen liegen vorn
Die Heizung bleibt kalt, der Kunde fragt die Künstliche Intelligenz nach einem Handwerker – doch wen empfiehlt die KI?
Googles KI-Modus verlinkt in neun von zehn Antworten mindestens ein Profil aus Google Maps. ChatGPT verlinkt kein einziges davon. Das Sprachmodell verweist stattdessen in 55 Prozent der Antworten auf Handwerker in Portalen wie Das Örtliche und Gelbe Seiten.

Betriebe ohne Portaleintrag nennt ChatGPT deutlich seltener. Doch auch bei Googles KI kommen Betriebe mit Verzeichnis-Einträgen häufiger vor (57 zu 45 Prozent). In 29 Prozent der Antworten nennt die Google-KI zudem mindestens ein Portal oder Verzeichnis als Quelle.

Das zeigt eine Untersuchung des Münchner Software- und Analyseunternehmens WORTLIGA. Das Team wertete 480 Antworten von Googles KI-Modus und 480 Abrufe bei ChatGPT zu identischen Suchen aus. Die Auswertung umfasst sechs Handwerksbranchen in 40 deutschen Städten.

Mit Verzeichniseintrag stehen Handwerker häufiger bei ChatGPT
Wer auf Portalen wie Gelbe Seiten oder Das Örtliche steht, landet deutlich häufiger in den Antworten. Steht ein Handwerksbetrieb auf einer Portalseite, die Google bei derselben Suche anzeigt, empfiehlt ihn ChatGPT in 62 Prozent der Fälle. Ohne diesen Eintrag sinkt die Quote auf 39 Prozent.

Bei Handwerkern mit weniger als 20 Google-Bewertungen ist die Quote bei ChatGPT mit Portaleintrag doppelt so hoch wie ohne (58 zu 29 Prozent). Die beiden Systeme wählen dabei meist verschiedene Portale: ChatGPT setzt vor allem auf Das Örtliche (142 Antworten) und Gelbe Seiten (111). Google nennt am häufigsten Wer kennt den Besten (46) und Gelbe Seiten (45).

Mit vielen Bewertungen häufiger in den Antworten beider KIs
Beide KIs nennen bevorzugt Betriebe mit vielen Google-Bewertungen. Betriebe, die beide empfehlen, haben im Median 49 Bewertungen. Handwerker ab 150 Bewertungen schaffen es zu 40 Prozent in beide Antworten.

„Wer als Handwerker in den Antworten von KI-Systemen auftauchen will, muss zweigleisig fahren“, sagt Gidon Wagner, Geschäftsführer von WORTLIGA. „Google bedient sich vor allem am eigenen Kartenmaterial, während ChatGPT stark auf klassische Branchenbücher setzt. Betriebe sollten deshalb nicht nur ihr Google-Profil und ihre Kundenbewertungen pflegen, sondern auch ihre Einträge in den großen Verzeichnissen prüfen.“

ChatGPT zeigt auf seiner Karte fast dieselben Bewertungen wie Google Maps
Obwohl ChatGPT Google Maps nie als Quelle nennt, gleichen die Angaben auf seiner Umgebungskarte Google Maps. In 444 von 472 Antworten blendet ChatGPT einen Stadtplan ein. Bei 97 Prozent der zuordenbaren Betriebe stimmt die Zahl der Bewertungen auf der ChatGPT-Karte exakt mit Google Maps überein. Woher die Zahlen stammen, verrät das System nicht.

Ergebnisse der Studie im Überblick:
Googles KI-Modus nennt in 90 Prozent der Antworten ein Google-Profil, ChatGPT in keiner. ChatGPT verweist in 55 Prozent auf ein Portal oder Verzeichnis, Google in 29 Prozent.
Betriebe mit Portaleintrag empfiehlt ChatGPT in 62 Prozent der Fälle (ohne Eintrag: 39 Prozent).
Das Örtliche taucht in 142 ChatGPT-Antworten auf, bei Google nur in 16.
Bei Dachdeckern schickt ChatGPT die Suchenden in 56 Prozent der Antworten direkt zu einer Dachdecker-Innung oder Handwerkskammer.
In Orten unter 20.000 Einwohnern verlinkt ChatGPT in 76 Prozent der Antworten direkt die Website eines Betriebs, in Großstädten mit über 500.000 Einwohnern nur in 24 Prozent.
Hier laden Sie die Studie kostenfrei herunter: https://wortliga.de/studie/ki-quellen-handwerker/


Galeria-Insolvenz schafft neue Unsicherheit IHK fordert Klarheit für Standorte Duisburg und Kleve  
Dem Insolvenzantrag von Galeria wurde nun stattgegeben. Für die beiden Standorte am Niederrhein in Duisburg und Kleve ist das eine schlechte Nachricht. Die erneute Insolvenz schafft große Unsicherheit für Beschäftigte, Kunden und die betroffenen Innenstädte.

Dazu erklärt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK: „Die Galeria-Häuser in Duisburg und Kleve sind wichtige Magneten für ihre Innenstädte. Sie ziehen Besucher aus der Region an – in Kleve sogar grenzübergreifend. Damit stärken sie den umliegenden Einzelhandel, die Cafés, Restaurants und Dienstleistungsbetriebe wie Apotheken. Umso wichtiger ist es, jetzt schnell Klarheit über die Zukunft der Standorte zu schaffen.

Beschäftigte, Kunden und die Städte brauchen verlässliche Perspektiven und ein tragfähiges Konzept für die kommenden Jahre.   Unsere IHK setzt sich für vielfältige, attraktive und zukunftsfähige Innenstädte ein. In Kleve starten wir zusammen den Masterplan Wirtschaft.

Stadt und Unternehmen machen sich zusammen mit uns daran, gute Bedingungen für die Wirtschaft zu schaffen. Dabei spielt die künftige Gestaltung der Innenstadt eine wichtige Rolle. Ziel bleibt, die Innenstädte langfristig als lebendige Wirtschafts-, Versorgungs- und Begegnungsorte zu stärken.“

Nächster „Runder Tisch Hochheide“ am 7. Oktober
Die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro Hochheide laden Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure und Einrichtungen aus dem Stadtteil zum „Runden Tisch Hochheide“ ein. Getroffen wird sich am Mittwoch, 7. Oktober, um 18 Uhr im AWO-Begegnungszentrum auf der Ehrenstraße 18.

Vorgestellt werden an dem Abend unter anderem die Baumaßnahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Hochheide (ISEK). Sie sollen in den kommenden Jahren den Stadtteil aufwerten. Ein weiteres wichtiges Stadtentwicklungsthema auf der Tagesordnung: aktuelle und geplante Hitzeschutz-Maßnahmen.

Der „Runde Tisch Hochheide“ regt regelmäßig zum Austausch und Netzwerken zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen an. Ziel ist es, gemeinsam Hochheide positiv zu entwickeln. Zur besseren Planung wird um Anmeldung beim Quartiersbüro unter Tel. 02066 / 9937660 oder per E-Mail: qm@du-hochheide.de gebeten. Das Quartiersbüro an der Glückaufstraße 8 in 47198 Duisburg hat dienstags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

Stadtteilbibliothek Neumühl: Großer Bücher- und Medientrödel
Die Stadtteilbibliothek Neumühl lädt am Mittwoch, 7. Oktober, von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr in der Zweigstelle in der Lehrerstraße 4–6 zu einem großen Bücher- und Medientrödel ein. Besucherinnen und Besucher können aus einer vielfältigen Auswahl an Medien stöbern und gegen eine kleine Spende mit nach Hause nehmen.

Der Erlös kommt der Duisburger Bibliotheksstiftung zugute. Angeboten werden Romane, Sachbücher, Kinderbücher, CDs, Filme und viele weitere Medien. Ob spannende Lektüre, interessante Informationen oder Unterhaltung für die ganze Familie: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer mehrere Medien erwirbt, kann zudem von einem Mengenrabatt profitieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stadtteilbibliothek Neumühl: Großer Bücher- und Medientrödel
Die Stadtteilbibliothek Neumühl lädt am Mittwoch, 7. Oktober, von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr in der Zweigstelle in der Lehrerstraße 4–6 zu einem großen Bücher- und Medientrödel ein. Besucherinnen und Besucher können aus einer vielfältigen Auswahl an Medien stöbern und gegen eine kleine Spende mit nach Hause nehmen.

Der Erlös kommt der Duisburger Bibliotheksstiftung zugute. Angeboten werden Romane, Sachbücher, Kinderbücher, CDs, Filme und viele weitere Medien. Ob spannende Lektüre, interessante Informationen oder Unterhaltung für die ganze Familie: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer mehrere Medien erwirbt, kann zudem von einem Mengenrabatt profitieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Elly Awards Gewinner im Landtag NRW
Guter Tradition folgend hat der Abgeordnete Frank Börner auch dieses Jahr die Gewinner der Elly Awards des Elly Heuss Knapp Gymnasiums zu einem Besuch in den Landtag eingeladen. Die Elly Awards, die bereits im Sommer stattfanden, zeichnen die Jahrgangsbesten aus bzw. Schülerinnen und Schüler, die sich in Sonderkategorien, z. B. im Sport oder Charity, besonders hervorgetan haben.

Nachdem die Jugendlichen das Schülerprogramm des Besucherdienstes durchlaufen haben, hatten sie die Möglichkeit im anschließenden Gespräch mit Börner ihre Themen anzusprechen. Die Schülerinnen und Schüler waren ausgesprochen gut vorbereitet und so wurde lebhaft diskutiert. „Wir leben in bewegten Zeiten. Danke, dass ihr euch über das normale Maß hinaus engagiert. Das ist nicht selbstverständlich. Schön, dass ihr da wart und bis nächstes Jahr“, so Börner.

Foto Büro Börner

Comic-Lesung „Die Affengitterband“ in der Bezirksbibliothek Walsum
Die Bezirksbibliothek Walsum lädt am Dienstag, 13. Oktober, um 17.30 Uhr in der Zweigstelle am Kometenplatz 32 zu einer besonderen Comic Lesung ein. Zu Gast sind Oliver Hinzmann, Martin Hinzmann und Marcus Echtenbruck, die gemeinsam die „Affengitter-Bande“ bilden. Während der Veranstaltung stellen die Künstler ihren Fußball-Comic vor und berichten von ihrer Jugend in einer von Arbeiterkultur geprägten Umgebung.

Die Lesung bietet persönliche Einblicke in das Aufwachsen im Ruhrgebiet und verbindet Erzählungen aus dem Alltag mit humorvollen und authentischen Comiczeichnungen. Die drei Autoren und Zeichner sind in den 1990er Jahren im Duisburger Norden aufgewachsen. Wie viele Kinder und Jugendliche ihrer Generation verbrachten sie ihre Freizeit auf einem eingezäunten Bolzplatz, dem sogenannten Affengitter.

Ihre Erinnerungen an diese Zeit haben sie in einem Comic festgehalten, der die Lebenswelt junger Menschen zwischen Fußballplatz, Zechen und Stahlwerken lebendig werden lässt. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Grenzüberschreitender Hafengipfel beschließt engere Zusammenarbeit  Duisburg und Köln gehören zu den wichtigsten Häfen in der EU

Das Land NRW hat beim ersten Hafengipfel der Antwerpen-Rotterdam-Rhein-Ruhr-Region (ARRRA) gemeinsam mit Flandern und den Niederlanden eine vertiefte Zusammenarbeit für Europas größtes Hafen- und Industriecluster vereinbart.

Sieben Häfen, darunter der Duisburger Hafen und der Kölner Hafen, wollen ihre Kräfte bündeln, um die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die beteiligten Häfen und das umliegende Industriegebiet bilden zusammen die größte wirtschaftliche und logistische Drehscheibe der EU. Allein über den Duisburger Hafen läuft ein erheblicher Teil der europäischen Lieferketten.

Beim Gipfel wurden vier Schwerpunkte für die weitere Zusammenarbeit festgelegt: Flandern, die Niederlande und NRW wollen zirkuläre Wertschöpfungsketten stärken und beim Ausbau der Energieinfrastruktur für CO2-Transport und Wasserstoff enger zusammenarbeiten. Außerdem planen die drei Regierungen, ihre Zusammenarbeit bei der Wasserbewirtschaftung zu verstärken.

Sie wollen zudem automatisierten Güterverkehr und den Einsatz von Drohnen vorantreiben. Grenzüberschreitende Korridore, etwa zwischen Antwerpen und Rotterdam, sollen für den operativen Einsatz autonomer Fahrzeuge auf Straße und Wasser genutzt werden. idr

8. Oktober: Personalversammlung der Stadtverwaltung Duisburg: Einschränkungen im Publikumsverkehr

Zahlreiche Beschäftigte der Stadtverwaltung werden am Donnerstag, 8. Oktober, ab 8.30 Uhr in der Kraftzentrale des Landschaftsparks zur diesjährigen Personalversammlung des Personalrats „Innere Verwaltung“ erwartet. Aus diesem Grund muss in allen städtischen Dienststellen mit Beeinträchtigungen des Publikumsverkehrs von 8 bis 15 Uhr gerechnet werden.

Auch Call Duisburg wird ganztägig nur eingeschränkt erreichbar sein. Davon ausgenommen sind die Tätigkeiten der Feuerwehr und der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
- Die Bürger-Service-Stationen bleiben an diesem Tag geschlossen, ebenso das Straßenverkehrsamt.
- Auch das Bürger- und Ordnungsamt und das Amt für Integration und Einwanderungsservice einschließlich sämtlicher Außenstellen sind am 8. Oktober nicht geöffnet. Bereits vereinbarte Termine bleiben jedoch bestehen.

- Das Gesundheitsamt bleibt ebenfalls für den Publikumsverkehr geschlossen. Auch hier bleiben bereits vereinbarte Termine bestehen.
- Die Stabsstelle Verbraucherschutz ist ganztägig nur eingeschränkt erreichbar.
- Das Amt für Soziales und Wohnen ist an diesem Tag im Bereich Unterbringung und Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen auf der Schifferstraße 98–100 geschlossen, ebenso die Außenstellen des Amtes für Soziales und Wohnen im Bereich der Grundsicherung.

- Beim Jugendamt sind die Elterngeldstelle sowie der Bereich Unterhaltsvorschuss an diesem Tag ganztägig geschlossen und telefonisch ebenfalls nicht erreichbar. Außerdem kann es bei einzelnen städtischen Jugendzentren zu Schließungen kommen.

- Der Zugang zum Stadthaus ist zu den regulären Öffnungszeiten möglich. Alle Dienstleistungen der Beratungsstelle Planen, Bauen und Verkehr – also Bauberatung und verkehrliche Sondergenehmigungen/Parkausweise – sind an diesem Tag erst ab 14 Uhr möglich.

- Die Zentralbibliothek öffnet um 10 Uhr, die Servicezeit mit Personal beginnt um 11 Uhr. Bei den Öffnungszeiten der Zweigstellen kommt es zu Einschränkungen. Tagesaktuelle Informationen dazu sind auf www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden. Ab 15 Uhr haben alle Standorte wieder regulär geöffnet.

- Die Open Libraries in Vierlinden, Neumühl, Beeck und Wanheimerort stehen Kundinnen und Kunden mit einem gültigen Bibliotheksausweis ab 7 Uhr und die Stadtteilbibliothek im Campus Marxloh ab 7.30 Uhr zur Verfügung. Beim Bücherbus entfallen die Haltepunkte in Neuenkamp, Bergheim und Rumeln. Die an diesen Standorten entliehenen Medien werden entsprechend verlängert.

Der Campus Marxloh hat zu den gewohnten Zeiten von 7.30 bis 17 Uhr geöffnet. Die Kurse der Volkshochschule und der Musik- und Kunstschule finden wie geplant statt. Die VHS-Geschäftsstelle Mitte öffnet um 10 Uhr, die Geschäftsstellen Nord um 14 Uhr. Die Geschäftsstelle West bleibt geschlossen, ist aber ab 14 Uhr telefonisch erreichbar.

- Das Kultur- und Stadthistorische Museum sowie das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sind ebenso zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet (10 bis 17 Uhr) wie die Kasse des Theaters der Stadt (10 bis 18.30 Uhr).

- Die städtischen Schwimmbäder (Hallenbäder Neudorf und Toeppersee, das Rhein-Ruhr-Bad, das Südbad sowie das Allwetterbad Walsum) werden am Tag der Personalversammlung durchgehend geschlossen sein. Informationen zu den Bädern gibt es auf der Homepage www.baederportalduisburg.de und unter der Info-Hotline 0203/283-987773. 
- Die Geschäftsstelle des Studieninstituts Duisburg bleibt ganztägig geschlossen.


Neu: Stadtrundfahrten mit Doppeldecker-Bus und Cabrio-Dach durch Duisburg
Rund zwei Stunden dauert die neu konzipierte Tour durch Duisburg, die Gäste entdecken Duisburg mit einem Doppeldeckerbus. Besonderes Highlight: Bei schönem Wetter kann das Dach des Busses geöffnet werden und die Passagiere genießen Cabrio-Feeling.

Foto-C: Michelle Mehring, Duisburg Kontor GmbH

Für 2026 sind insgesamt drei Rundfahrten geplant, los geht’s am 10. Oktober um 15:30 Uhr, die nächste Tour ist für den 13. November um die gleiche Zeit vorgesehen.

Am Nikolaustag, den 6. Dezember um 14 Uhr gibt es eine weitere Rundfahrt. Im Landschaftspark Duisburg Nord können die Gäste jeweils kurz aussteigen und die Kulisse erkunden. Ein- und Ausstieg ist der Busparkplatz am City Palais an der Landfermannstraße. Die neuen Touren sind langfristig geplant und sollen auch 2027 regelmäßig stattfinden.

Das Angebot ist eine Kooperation zwischen dem Unternehmen REVIERTOURISTIK und dem städtischen Tochterunternehmen Duisburg Kontor. Der erfahrene Gästeführer und Historiker Thorsten Fischer hat die Touren erarbeitet und wird die ersten drei der Fahrten auch selbst begleiten. Tickets sind online auf www.reviertouristik.de und auf www.duisburg-tourismus.de sowie in der Tourist Information auf der Königstraße erhältlich.
Die Fahrpreise für Erwachsene liegen zwischen 24,-- und 30,-- Euro, ermäßigt bei 21,-- Euro. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren können für 14,-- Euro mitfahren.

DVG setzt seit Oktober ausschließlich neue Straßenbahnen auf den Linien 901 und 903 ein  
Generationswechsel auf Duisburgs Schienen: Seit Donnerstag, 1. Oktober, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) im regulären Linienbetrieb ausschließlich ihre neuen Niederflurstraßenbahnen vom Typ GT8ND ein. Die bisherigen Straßenbahnen wurden wie geplant nach jahrzehntelangem Betrieb im Stadtgebiet somit vollständig aus dem Fahrgastbetrieb genommen. Die DVG schließt damit einen weiteren wichtigen Schritt bei der Modernisierung ihrer Fahrzeugflotte ab.  

Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

„Mit dem vollständigen Wechsel auf unsere neuen Straßenbahnen erreichen wir einen wichtigen Meilenstein für den Nahverkehr in Duisburg“, sagt Projektleiter Erik Paschen. „Die modernen Fahrzeuge bieten unseren Fahrgästen wesentlich mehr Komfort und sind auf dem neuesten Stand der Technik. Sie werden das Bild des öffentlichen Nahverkehrs in Duisburg für viele Jahrzehnte prägen.“  

Insgesamt umfasst die neue Flotte 56 Fahrzeuge, von denen aktuell 49 in Duisburg angekommen sind. Die weiteren sieben Bahnen sollen bis zum Jahr 2027 angeliefert werden. Mit der Erneuerung ihrer Straßenbahnflotte investiert die DVG gemeinsam mit der Stadt Duisburg in einen modernen und zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in Duisburg. Weitere Informationen zu den neuen Straßenbahnen der DVG gibt es unter dvg-duisburg.de/neuebahnen.  

Mit der Erneuerung ihrer Straßenbahnflotte investiert die DVG gemeinsam mit der Stadt Duisburg in einen modernen und zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in Duisburg.

Highspeed-Internet für Rahm: Glasfaserausbau in Alt-Rahm ist gestartet
Der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsinternet ist ein entscheidender Standortfaktor für modernes Wohnen und den wirtschaftlichen Fortschritt in der Zukunft. Die Duisburg CityCom (DCC) treibt gemeinsam mit der Stadt Duisburg den Ausbau des Glasfasernetzes konsequent weiter voran und dabei wurden in den vergangenen Jahren bereits große Erfolge erzielt.

Schon heute können rund zehn Prozent der Duisburger Haushalte von der DCC mit schnellstem Internet versorgt werden. Seit Anfang 2026 erschließt die DCC mit Duisburg-Rahm einen weiteren Stadtteil mit ihrem Hochgeschwindigkeitsinternet.

Baustart im zweiten Ausbaugebiet Alt-Rahm
Jetzt ist der Baustart in Alt-Rahm, dem zweiten Ausbaugebiet, gestartet. Der Baufortschritt erfolgt in Richtung Süden, sodass voraussichtlich im zweiten Quartal 2027 dort die letzten Kundenanschlüsse fertiggestellt werden. Zuvor hat die DCC die notwendigen Glasfasertrassen von Großenbaum bis nach Rahm verlegt und begonnen, im ersten Ausbaugebiet nördlich der A524 die Hausanschlüsse zu erstellen. Für das dritte Ausbaugebiet in Rahm-West ist der Baustart ab Anfang 2027 geplant und die Fertigstellung wird bis zum dritten Quartal 2027 anvisiert.

Der Ausbau in Duisburg- Rahm schreitet also weiter voran. Insgesamt werden in den kommenden 18 Monaten rund 25 Kilometer Glasfasertrasse verlegt. Außerdem werden mehr als 150 Kilometer Anschlussleitungen in die Häuser gelegt, denn die DCC versorgt ihre Kunden mit Fiber To The Home (FTTH), verlegt also das Glasfaserkabel bis in die Wohnung. Nur so sind schnellste Übertragungsraten möglich.

„Unsere Produkte sollen den Bürgerinnen und Bürgern und natürlich auch den Unternehmen maximale Möglichkeiten bieten. Deshalb bauen wir überall in dieser höchsten Qualität aus und werden das nicht nur in Rahm, sondern auch in allen zukünftigen Ausbaugebieten weiter fortsetzen“, sagt Stefan Soldat, Geschäftsführer der DCC.

Foto C DCC

Insgesamt werden in den kommenden Monaten mehr als 1.300 Gebäude mit über 3.000 Wohneinheiten in den Rahmer Ausbaugebieten an das Glasfasernetz angeschlossen.

Von Januar bis Ende Juni 2025 hatte die DCC Interessentinnen und Interessenten in Rahm gesammelt, um hier ausreichend Nachfrage für einen Ausbau des Glasfasernetzes zu gewinnen.

Schon mehr als 27.000 Haushalte in Duisburg können von den pfeilschnellen Anschlüssen der DCC profitieren, bei denen bis zu 1000 Mbit/s Download und 500 Mbit/s Upload gleichzeitig möglich sind. Informationen zu Angeboten und Tarifen der DCC – auch außerhalb von Huckingen – gibt es im Internet auf der Seite glasfaserduisburg.de.

Dort finden Interessierte auch Ansprechpartner, die von Montag bis Freitag erreichbar sind: Für Privathaushalte unter 0203/604-2001 (8 bis 20 Uhr) oder per Mail unter service@duisburgcity.com sowie für Geschäftsleute unter 0203/604-3222 (8 bis 16 Uhr) oder per Mail unter kundenservice@duisburgcity.com. Darüber hinaus ist der Kundenservice für alle Fragen rund um die Angebote für Privathaushalte auch samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Die DCC hat auf ihrer Internetseite außerdem allerhand Wissenswertes rund um das Thema Glasfaser und die erforderliche Installation der Technik in leicht verständlichen Erklärvideos zusammengestellt. Wer mehr erfahren möchte über die Vorteile eines Glasfaseranschlusses, wie man seinen Router schnell und einfach einrichtet oder welche Glasfaser-Ausbauphasen es gibt, findet die Antworten unter www.glasfaserduisburg.de/know-how.

Aus der Forschung direkt in die Praxis: KI-StartUp Festival vernetzt junge Tech-Unternehmen mit der Industrie
Künstliche Intelligenz verändert Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle. Doch wie gelangen neue technologische Ansätze aus der Forschung in die betriebliche Praxis? Am 13. Oktober 2026 bringt das Zentrum für angewandte Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) beim KI-StartUp Festival junge Unternehmen, etablierte Firmen, Wissenschaft sowie KI-Expertinnen und -Experten im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg zusammen.

Ziel ist es, neue KI-Lösungen schneller in die Anwendung zu bringen und Kooperationen zwischen Entwicklung, Forschung und industrieller Praxis anzustoßen.

Eingangsbereich ZaKI.D KI-StartUp Festival Fraunhofer IMS

„Startups suchen nach Möglichkeiten, ihre Ideen bei echten Kunden umzusetzen. Unternehmen müssen neue Technologien schnell und wirtschaftlich bewerten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Startups bringen neue Technologien und frische Ansätze mit, Unternehmen konkrete Anwendungsfälle und Praxiserfahrung. Das KI-StartUp Festival schafft den Rahmen, damit daraus neue Kooperationen entstehen können“, erklärt Hamed Nokhostin, Projektleiter bei ZaKI.D.

Drei Impulse zeigen, wie unterschiedlich KI den Unternehmensalltag verändert: Die Unternehmerin, ehemalige Microsoft-Managerin und SPIEGEL-Bestsellerautorin Paula Brandt spricht darüber, wie KI schon heute die Welt von morgen prägt. Prof. Dr. Volker Gruhn, Professor für Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen und Mitgründer des IT-Unternehmens adesso, beleuchtet, warum KI die Softwareentwicklung grundlegend verändert.

Franz Nkemaka, Unternehmer, Speaker und Geschäftsführer der Nextise GmbH, zeigt, wie Unternehmen das KI-Tool-Chaos hinter sich lassen und KI über einzelne Pilotprojekte hinaus einheitlich und produktiv in den Arbeitsalltag integrieren können.

Ergänzt werden die Impulse durch kompakte Startup-Pitches und eine Paneldiskussion. Junge Unternehmen präsentieren ihre Technologien und zeigen, wo KI-Lösungen bereits heute in Wirtschaft und Industrie zum Einsatz kommen. Im ganztägig geöffneten Ausstellungsbereich können die Teilnehmenden Innovationen aus erster Hand erleben, mit den Teams ins Gespräch kommen und Kontakte zu potenziellen Partnern knüpfen.

Am Nachmittag rückt die praktische Anwendung in den Mittelpunkt. Eine Masterclass vermittelt praxisnahe Einblicke in Machine Learning für industrielle Einsatzszenarien. Bei den Expert Table Talks tauschen sich Fachleute und Teilnehmende zu Edge AI und intelligenter Sensorik, verteilten KI-Systemen, Embedded AI und Mikroelektronik, generativer KI im Unternehmensalltag sowie zum digitalen Produktpass aus.

In den Roundtable-Diskussionen geht es um konkrete Entscheidungen, vor denen Unternehmen beim KI-Einsatz stehen: Was bedeutet der EU AI Act für KMU und Startups? Wann lohnt sich die Eigenentwicklung, wann der Zukauf oder eine Kooperation mit Hochschulen? Weitere Runden widmen sich der Gewinnung von KI-Fachkräften sowie geeigneten Finanzierungs- und Förderwegen.

Das KI-StartUp Festival richtet sich an Unternehmen, Startups und Forschende, die KI-Lösungen entwickeln, erproben oder in die betriebliche Praxis übertragen möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldung vorab verpflichtend.

Veranstaltungshinweis
Termin: 13. Oktober 2026, 9-16 Uhr
Ort: Fraunhofer-inHaus-Zentrum, Forsthausweg 1, Duisburg
Teilnahme: kostenfrei
Information und Anmeldung: www.zakid.de/festival/

Das
Zentrum für angewandte Künstliche Intelligenz Duisburg (ZaKI.D) ist ein wegweisendes Projekt der Stadt Duisburg. Es erhielt als erstes Projekt im 5-StandorteProgramm eine Förderung über ca. 18 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE). Das Projekt konzentriert sich darauf, Künstliche Intelligenz (KI) auf sehr kleinen Geräten wie Sensoren einzusetzen.

Dadurch können Datenschutzprobleme vermieden, wertvolle Ressourcen geschont und neue Services direkt in Geräten oder Maschinen angeboten werden. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen in der Region zu helfen, KI in ihre Betriebe und Produkte einzubinden. Das
Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS, die Universität Duisburg-Essen und die KROHNE Messtechnik GmbH arbeiten gemeinsam an dem Projekt. Die Stadt Duisburg ist assoziierte
Partnerin.

Hospizzentrum St. Raphael: Letzte Hilfe Kurs – Am Ende wissen, wie es geht
Am Donnerstag, 26. November 2026 veranstaltet das Malteser Hospizzentrum St. Raphael von 10.00 bis 14.00 Uhr einen Letzte Hilfe Kurs in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen (KEFB). Dieser findet in den Räumlichkeiten des Hospizzentrums in der Remberger Straße 36, 47259 Duisburg-Huckingen statt.

Das Angebot richtet sich an interessierte Bürger und Bürgerinnen sowie Angehörige und Nachbarn von alten und schwerkranken Menschen. Das Lebensende und das Sterben machen Nahestehende oft hilflos. In vier Stunden vermittelt der Kurs anschaulich und praktisch, was man von Mensch zu Mensch Betroffenen in der letzten Lebensphase Gutes tun kann. Das Angebot ist kostenfrei. Über eine Spende freuen wir uns. Wir bitten um Anmeldung bei Sibylle Franke entweder telefonisch unter 0203 6085 - 2002 oder per E-Mail an sibylle.franke@malteser.org

Malteser Hospizzentrum St. Raphael
Das Malteser Hospizzentrum St. Raphael umfasst einen ambulanten Palliativ- und Hospizdienst sowie ein stationäres Hospiz mit zwölf Plätzen für schwerstkranke Menschen in der letzten Lebensphase. Zudem unterstützt der Kinder- und Jugendhospizdienst „Bärenstark“ lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien in der Häuslichkeit.

Hinterbliebenen stehen die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Hospizzentrums im Rahmen der Trauerberatung und -begleitung mit unterschiedlichen Beratungsangeboten für Erwachsene und Kinder zur Seite.

Die fachlich kompetenten und erfahrenen Mitarbeitenden des Hospizzentrums werden in allen Bereichen von geschulten Ehrenamtlichen unterstützt. Zur Vorbereitung, Begleitung und Integration der ehrenamtlich Mitarbeitenden betreibt das Hospizzentrum ein professionelles Ehrenamtsmanagement.

In enger Zusammenarbeit mit dem Malteser Ambulanten Palliativpflegedienst ist das Hospizzentrum fester Partner in der Sicherung der SAPV-Versorgung. Träger des Malteser Hospizzentrum St. Raphael ist die Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH mit Sitz in Duisburg. Sie betreibt neben dem Hospizzentrum deutschlandweit 33 Wohn- und Pflegeeinrichtungen, von denen einige neben umfassenden Pflegeleistungen der Altenhilfe über spezielle Schwerpunktpflegebereiche verfügen.

Armut wirksam bekämpfen und verhindern
Die neue Strategie der Europäischen Union gegen Armut setzt den politischen Rahmen für die EU und ihre Mitgliedstaaten für die kommenden Jahre. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. setzt sich für eine engagierte Umsetzung ein.

„Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. begrüßt die Initiative der Europäischen Kommission und die Zielsetzung der EU-Strategie, Armut in allen Lebenslagen zu bekämpfen und zu verhindern“, so Dr. Verena Staats, Vorständin des Deutschen Vereins. „Weil die Strategie nicht rechtsverbindlich ist, ist sie für die Erreichung echter Fortschritte und Verbesserungen in der Lebenswirklichkeit auf entschlossenes Handeln aller staatlichen Ebenen und der Zivilgesellschaft angewiesen.“

Eine engagierte Umsetzung in Deutschland und den Mitgliedstaaten ist erforderlich, um die Chancen, die das gemeinsame Vorgehen auf Grundlage der EU-Strategie bietet, zu nutzen und die angestrebten Verbesserungen in diesem wichtigen Handlungsfeld zu erreichen.

Die Europäische Kommission hat am 6. Mai 2026 die erste „Strategie der Europäischen Union gegen Armut“ veröffentlicht, die für die Bekämpfung und Verhinderung von Armut in allen Lebensphasen den politischen Rahmen auf Ebene der Europäischen Union und der Mitgliedstaaten mit ihren Regionen und Kommunen setzt.

Mit seiner aktuellen Stellungnahme wendet sich der Deutsche Verein daher an die Europäische Kommission und die Bundesregierung. Dabei nimmt er sowohl ihr Handeln im Rat der EU als auch die Umsetzung der Strategie in Deutschland in den Blick.

Der Deutsche Verein sieht Armut und soziale Ausgrenzung dabei als multidimensionale Herausforderungen. Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut in allen Altersgruppen sind zu kombinieren mit Maßnahmen zu übergreifenden Herausforderungen wie Diskriminierung, Wohnkosten und Zugang zu monetären Leistungen und Dienstleistungen. Zur generationenübergreifenden Prävention und Bekämpfung der Kinder- und Familienarmut weist der Deutsche Verein auf die Bedeutung von kindorientierter Infrastruktur und den Ausbau z.B. von Präventionsketten hin.

Er hält es für geboten, den Zugang junger Menschen zu betrieblicher Berufsausbildung benachteiligungssensibler und inklusiver zu gestalten und die Unterstützung von jungen Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf zu stärken.

Rheingemeinde lädt zur Jugendsegelfreizeit ein
Zusammen bei Wind und Wetter, gemeinsam anpacken und aufeinander verlassen. Dies sind schöne, wertvolle Momente und Erfahrungen, die Jugendliche von den Segelfreizeiten der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg mitnehmen. So auch im letzten Jahr und so soll es auch in diesem Herbst werden. Diesmal geht es vom 18. bis zum 23. Oktober mit dem Schiff „Sybaris“ auf einen Segeltörn auf dem Ijsselmeer und dem niederländischen Wattenmeer.

An Bord sind neben den Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 21 Jahren ein Betreuerteam und natürlich auch ein erfahrener Skipper. Mit zum Team gehört auch Pfarrer Jürgen Muthmann: „Wir erleben die Schönheit, aber auch die Kraft, die in der Natur liegt. Ebenso die Gefährdung der Natur.“

Es gibt nur noch wenige Plätze. Anmeldungen sind bei Pfarrer Muthmann (Tel.: 0203 / Tel.: 722383; juergen.muthmann@ekir.de) möglich. 
  Foto der Gemeindesegelfreizeit 2021 mit Pfarrer Muthmann Foto: Ev. Rheingemeinde)

Mendelssohns Psalmen und Motetten: KLANG:zeit-Abschlusskonzert
„Frisches Wasser“ in der Salvatorkirche Duisburg Über 120 Sänger:innen aus ganz NRW erarbeiten unter Leitung von Nicolas Fink geistliche Chormusik von Felix Mendelssohn Bartholdy. Das Ergebnis ist am 18. Oktober bei freiem Eintritt zu hören. Der Chorverband NRW lädt zum Abschlusskonzert „Frisches Wasser“ des KLANG:zeit-Wochenendes ein: am Sonntag, 18. Oktober 2026, um 17:00 Uhr in der Salvatorkirche Duisburg. Der Eintritt ist frei.

Mehr als 120 Sänger:innen aus ganz Nordrhein-Westfalen kommen dafür für ein Wochenende in Duisburg zusammen. Unter der Leitung von Nicolas Fink erarbeiten sie in wenigen Tagen intensiver Probenarbeit Motetten und Psalmen von Felix Mendelssohn Bartholdy und präsentieren sie im Abschlusskonzert der Öffentlichkeit. KLANG:zeit ist kein klassisches Mitsingkonzert, sondern ein konzentriertes Arbeitswochenende, an dem aus vielen einzelnen Stimmen ein gemeinsamer Klang entsteht.

Engagierte Sänger:innen, professionelle Anleitung und die besondere Atmosphäre der Salvatorkirche machen das Projekt zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Mitwirkende im Konzert sind außerdem Sänger:innen des Landesjugendchores NRW als Atelier- und Solochor, Musiker:innen der Duisburger Philharmoniker, Salvatorkantor Marcus Strümpe und Solistin Meike Zacke. Der Chorverband NRW lädt alle Interessierten herzlich ein, dieses Konzert mitzuerleben.

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 13. Oktober, wenn sie um 12.30 Uhr leckere Gemüsesuppe servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  

Arbeitsintensiver dritter Presbytertag in der Gnadenkirche Neumühl
Duisburg, 6. Oktober 2026 - Die Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh und die Gemeinden Hamborn und Neumühl schließen sich zum 1. Januar 2027 zu einer gemeinsamen großen Evangelischen Kirchengemeinde im Stadtbezirk Duisburg Hamborn zusammen.

So wurde der Begriff „Zusammenwachsen“ beim jüngsten, mittlerweile dritten gemeinsamen Presbytertag der Leitungsgremien der drei Gemeinden erneut mit Leben gefüllt. Dabei ging es am Samstag in der Neumühler Gnadenkirche in Kleingruppen und im Plenum unter der fachkundigen Anleitung der Bonhoeffer-Presbyterin Kerstin Kräuter um künftige Personalstrukturen, Gebäudenutzung, Finanzen und inhaltliche Schwerpunkte. Viele Ideen und Vorhaben wurden auf den Weg gebracht, die jetzt zeitnah umgesetzt werden.

Presbytertag in der Gnadenkirche Neumühl (Foto: Ev. Bonhoeffer Gemeinde).

Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.

Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am 13. Oktober. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

„Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen. Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.



4. Nahverkehrsplan der Stadt Duisburg: Mobilität von morgen mitgestalten
Die Stadt Duisburg startet die Erarbeitung ihres vierten Nahverkehrsplans und lädt alle Duisburgerinnen und Duisburger, Akteurinnen und Akteure und Interessierte ein, aktiv am ersten Beteiligungsschritt teilzunehmen. Ziel ist es, gemeinsam die Weichen für einen zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in Duisburg zu stellen.

 Der Nahverkehrsplan bildet die Grundlage für die langfristige Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs in Duisburg. In der nun beginnenden Beteiligungsphase sind die Ideen, Erfahrungen und Anregungen der Menschen vor Ort gefragt. Die Beteiligung ist bewusst offen angelegt: Alle Interessierten können ihre Perspektiven einbringen und dazu beitragen, den Nahverkehr in Duisburg bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

„Mobilität betrifft uns alle“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Deshalb wollen wir den Nahverkehrsplan gemeinsam mit den Menschen in unserer Stadt entwickeln. Niemand kennt die täglichen Wege und Herausforderungen besser als die Duisburger selbst. Alle sind eingeladen, ihre Erfahrungen, Ideen und Vorschläge einzubringen und die Mobilität der Zukunft in Duisburg mitzugestalten.“

Die Stadt setzt dabei bewusst auf einen breiten Dialog, um möglichst viele unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen. Die Fortschreibung des Nahverkehrsplans erfolgt dabei unter anspruchsvollen finanziellen Rahmenbedingungen. Deshalb ist es erforderlich, vorhandene Ressourcen besonders zielgerichtet einzusetzen und die zukünftige Ausgestaltung des Angebots sorgfältig an den tatsächlichen Bedürfnissen der Fahrgäste auszurichten.

Die Ergebnisse der ersten Beteiligungsphase fließen in die weiteren Arbeiten am 4. Nahverkehrsplan ein und bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung konkreter Maßnahmen und Ziele. Informationen zur Beteiligung sowie die Möglichkeit zur Einreichung von Anregungen und Vorschlägen finden Interessierte unter der Internetadresse https://nahverkehr-mitplanen.duisburg.de.

Neudorf: Barrierefreier Ausbau von acht Bushaltestellen an der Lotharstraße abgeschlossen
Der barrierefreie Ausbau von acht Bushaltestellen in Duisburg-Neudorf entlang der Lotharstraße zwischen der Mülheimer Straße und der Nettelbeckstraße wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Haltestellen Uni Nord, Universität, Bürgerstraße und Nettelbeckstraße wurden jeweils in beide Fahrtrichtungen modernisiert.

An der Haltestelle „Universität – Bussteig 2“ (im Bild) wurde zudem die bisherige Busbucht zurückgebaut und durch einen sogenannten Buskap ersetzt. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Der Ausbau ist ein wichtiger Schritt für die laufende Verbesserung der Nutzbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs. Die Haltestellen wurden höhengerecht umgebaut, mit taktilen Leitelementen ausgestattet und für einen barrierefreien Ein- und Ausstieg angepasst. Dadurch profitieren insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Sehbehinderungen sowie Fahrgäste mit Kinderwagen oder Gepäck.

An der Haltestelle „Universität, Bussteig 2“ wurde zudem die bisherige Busbucht zurückgebaut und durch einen sogenannten Buskap ersetzt. Diese Bauweise ermöglicht einen sicheren und komfortablen barrierefreien Einstieg und entspricht den heutigen Standards für barrierefreie Haltestellen. Für den Ausbau wurden rund 770.000 Euro investiert, wovon etwa 470.000 Euro durch Fördermittel refinanziert sind.

DVG modernisiert drei Bahnhaltestellen im Duisburger Norden
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) modernisiert ab Mitte Oktober sukzessive die Straßenbahnhaltestellen „Watereck“, „Pollenkamp“ und „Bärenstraße“ der Linie 903 im Duisburger Norden. Die DVG investiert damit weiter in einen modernen und zukunftsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt.

Im Zuge der Modernisierung werden neue Wartehallen errichtet und die technische Ausrüstung der Haltestellen komplett erneuert. Dazu zählen unter anderem die Fahrgastinformationssysteme an den einzelnen Haltestellen. Zudem wird das taktile Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderung erneuert. Auch Pflasterflächen rund um die Haltestellen tauscht die DVG gegen neue aus.

Die neuen Haltestellen bieten den Fahrgästen wesentlich mehr Komfort. Die DVG beginnt mit ihren Arbeiten ab Mitte Oktober zunächst an der Haltestelle „Watereck“ und arbeitet sich dann über die Haltestelle „Pollenkamp“ weiter zur Haltestelle „Bärenstraße“ vor. Alle Haltestellen werden weiterhin angefahren. Mitte Dezember soll die Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein. Die DVG investiert 1,6 Millionen Euro in die Maßnahme. Das Projekt wird vom Land NRW und vom Bund gefördert.

Großes Baustellen- und Familienfest in allen fünf IGA-Zukunftsgärten
Rund ein halbes Jahr vor ihrer Eröffnung lädt die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet am kommenden Samstag (10. Oktober) von 14 bis 19 Uhr zum Baustellen- und Familienfest ein. Interessierte haben Gelegenheit, einen Blick hinter die Bauzäune zu werfen und die fünf Zukunftsgärten zu entdecken. Der Eintritt ist frei.

An dem Tag startet auch der Vorverkauf der Tagestickets. Unter dem Motto "Wir blühen vor" zeigt die IGA, was an ihren zentralen Schauplätzen bereits entstanden ist – und was sich bis zur Eröffnung im April 2027 noch verändern wird. In Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund und Lünen werden dafür die Baustellen geöffnet.

Im Zukunftsgarten Emscherland zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen können die Gäste den Natur- und Wasser-Erlebnis-Park bei geführten Touren kennenlernen (Anmeldung erforderlich). Dazu gibt's an allen Standorten Programm für die ganze Familie, z. B. mit Live-Musik, Zauberei, Musikkabarett, Gartentipps und Mitmachaktionen. idr

Informationen: https://www.iga2027.ruhr/mitmachen-community/mein-garten/veranstaltungen-mein-garten/veranstaltungsdetails/iga-baustellenfest-an-allen-zukunftsgaerten

Ruhrgebiet wirbt mit 107 Standpartnern auf der Expo Real in München
Mit 107 Standpartnern ist das Ruhrgebiet auf der Expo Real in München aktuell noch stärker vertreten als in den Vorjahren. Zwölf Kommunen der Region werben zusammen mit Wirtschaftsförderungen, Projektentwicklern und Immobilienunternehmen mit neuen Quartieren und gut angebundenen Gewerbeflächen.

Forschung und Nachhaltigkeit spielen dabei eine besondere Rolle. Organisiert wird der Gemeinschaftsstand von der Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) in Essen. Einen Überblick über herausragende Projekte, die die Städte auf der internationalen Immobilien- und Investorenmesse präsentieren, bietet der gemeinsame Ruhrgebietsfilm mit allen vertretenen Oberbürgermeisterinnen, Oberbürgermeistern und Landräten.

Die Expo Real ist heute in München gestartet und erwartet bis Mittwoch rund 42.000 Fachbesucher aus 70 Ländern. idr - Informationen: http://www.business.ruhr

Tonbasteln auf dem Marina-Markt
Das Kultur- und Stadthistorische Museum, Johannes-Corputius-Platz 1 am Duisburger Innenhafen, lädt anlässlich des Marina-Markts am Sonntag, 11. Oktober, wieder von 13 bis 17 Uhr zu einem kreativen Workshop ein. Unter der Anleitung von Katharina Nitz gestalten Besucherinnen und Besucher individuelle Lieblingsstücke aus Ton, die im Anschluss mitgenommen werden können.

Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist kostenfrei. Das Mercator-Café ist an diesem Tag geöffnet und bietet heiße und kalte Erfrischungen sowie leckeren Kuchen. Das gesamte Programm ist im Internet unter https://www.stadtmuseumduisburg.de abrufbar.

Duisburg wird zum Treffpunkt für Expertinnen und Experten der modernen Wundversorgung
Fachsymposium zu aktuellen Entwicklungen in der Versorgung von chronischen, kurativen und palliativen Wunden
In Duisburg und der umliegenden Region wächst der Bedarf an spezialisierter Versorgung akuter, chronischer und palliativer Wunden kontinuierlich. Die Ursachen liegen unter anderem in einer älter werdenden Bevölkerung, der Zunahme chronischer Erkrankungen wie Diabetes mellitus sowie der immer stärkeren ambulanten und häuslichen Versorgung in der Region.

Damit wachsen auch die medizinischen, pflegerischen und rechtlichen Anforderungen an Fachkräfte deutlich. Vor diesem Hintergrund lädt die medidoc Palliativ- und Pflegeakademie am 18. November 2026 zum Fachsymposium „Spezialisiertes Wundmanagement“ ins Haus der Unternehmer nach Duisburg ein.

Die kostenfreie Fachveranstaltung beleuchtet rechtliche, medizinische und pflegerische Aspekte der kurativen und palliativen Wundversorgung. Sie richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte sowie weitere Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen. Das Fachsymposium ist bei der Ärztekammer Nordrhein sowie bei der Registrierungsstelle für beruflich Pflegende mit Fortbildungspunkten zertifiziert.

Die Moderation übernehmen Dr. phil. Iris Huth, wissenschaftliche Leiterin der medidoc Palliativund Pflegeakademie sowie Psychoonkologin, und der Duisburger Allgemein- und Palliativmediziner Eti Saylan, der zudem als tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapeut tätig ist. Eti Saylan ist Mitglied des Palliative Care Teams Duisburg und begleitet seit vielen Jahren schwerstkranke Menschen in der Region.

Im Mittelpunkt des Symposiums stehen sowohl kurative Behandlungsansätze mit dem Ziel der Wundheilung als auch chronische Wunden und palliative Versorgungskonzepte. Gerade bei schwer erkrankten Menschen tritt die vollständige Heilung häufig in den Hintergrund. Entscheidend sind dann Lebensqualität, Schmerzlinderung und eine würdevolle Versorgung.

Zu den Referierenden zählen Volker Großkopf, der als Professor der Rechtswissenschaften sowie Vorsitzender des Prüfungsausschusses GW haftungsrechtliche Fragestellungen in der Wundversorgung beleuchtet, sowie Martin Motzkus, der in seinem Vortrag „Wundupdate 2026“ aktuelle Entwicklungen in der Versorgung chronischer und palliativer Wunden vorstellt.

Neben den Fachvorträgen bietet das Symposium Raum für interdisziplinären Austausch zwischen Medizin, Pflege und weiteren Gesundheitsberufen aus Duisburg und der Region. Ziel ist es, die Versorgungsqualität von Menschen mit komplexen Wunden in Duisburg und dem Umland nachhaltig zu stärken. Der Einlass beginnt um 16:30 Uhr, die Veranstaltung startet um 17:00 Uhr mit der fachlichen Einführung und Moderation.

Während der Pause besteht am Infostand „Die medidoc-Fachtherapeuten – Spezialisierte Wundversorgung im Dialog“ Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Information über aktuelle Versorgungsansätze.

Die Vorträge schließen sich bis 20:00 Uhr an. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Anmeldungen sind telefonisch unter 0203 935565-22 oder per E-Mail an kontakt@medidoc-akademie.de möglich. Der Veranstaltungsflyer steht hier zum Download bereit.

Weiterer Gesetzentwurf zum Schutz bei häuslicher Gewalt
Neue Regeln für die Lösung aus einem gemeinsamen Mietvertrag und für den Schutz von Angehörigen
Betroffene von Gewalt, die mit dem Täter zusammen eine Wohnung gemietet haben, sollen sich künftig einfacher aus dem gemeinsamen Mietvertrag lösen können. Zudem soll eine gewaltbetroffene Person vom Täter verlangen können, dass er für finanziellen Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis aufkommt, die nach ihrem Auszug entstanden sind.

Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) heute veröffentlicht hat. Der Entwurf schlägt darüber hinaus vor, weitere Personen in den Schutz durch das Gewaltschutzgesetz einzubeziehen: insbesondere Kinder und pflegebedürftige Angehörige, die im selben Haushalt wie das Opfer leben und von diesem betreut und unterstützt werden. Familiengerichte sollen für Person, die von der gewaltbetroffenen Person abhängig sind, die gleichen Schutzmaßnahmen anordnen können, die sie für die gewaltbetroffene Person treffen.

Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig erklärt dazu:
„Der Weg in ein selbstbestimmtes und sicheres Leben ist nach häuslicher Gewalt oft noch lang. Wir wollen ihn etwas einfacher machen. Wer häusliche Gewalt erlebt hat, soll sich leichter aus einem gemeinsamen Mietvertrag mit dem Täter lösen können."

Der Gesetzentwurf ergänzt die Vielzahl an Maßnahmen, die das BMJV im letzten Jahr gegen häusliche Gewalt und Gewalt an Frauen auf den Weg gebracht hat. Konkret sind folgende Änderungen geplant:

Leichtere Lösung aus einem Mietvertrag
Betroffene von Gewalt sollen sich zukünftig leichter aus einem gemeinsamen Mietvertrag mit dem Täter lösen zu können. Im geltenden Recht ist es so: Wer eine Wohnung gemeinsam mit einer anderen Person mietet, kann den Mietvertrag grundsätzlich auch nur gemeinsam mit der anderen Person ändern oder beenden.

Möchte eine Partei also aus dem Vertrag entlassen werden oder diesen kündigen, braucht sie die Mitwirkung ihres Mitmieters. Einen ausdrücklich im Gesetz geregelten Anspruch auf eine solche Mitwirkung gibt es bislang nicht. . Der Gesetzentwurf sieht einen neuen Anspruch im Gewaltschutzgesetz vor. Bestehen soll dieser Anspruch, wenn eine Person Opfer einer Gewalttat geworden ist. Auf die Art der Beziehung zwischen Täter und Opfer soll es nicht ankommen.

Der Anspruch soll auch in Betracht kommen, wenn keine körperliche Gewalt vorgefallen ist, aber mit ihr gedroht wurde. Geltend machen können soll das Opfer den neuen Anspruch auf Mitwirkung an der Kündigung des Mietverhältnisses innerhalb von sechs Monaten nach der Gewalttat oder Drohung.

Zudem sollen Betroffene nicht auf finanziellen Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis sitzen bleiben, die nach ihrem Auszug aus der gemeinsamen Wohnung entstanden sind – egal ob es sich um Pflichten auf Mietzahlung handelt oder um Verpflichtungen wegen Beschädigung der Mietwohnung. Sie sollen einen gesetzlichen Anspruch gegen den Täter erhalten, dass dieser grundsätzlich für die Begleichung entsprechender Ansprüche aufkommt. Durch die ausdrückliche gesetzliche Regelung sollen die Ansprüche einheitlich geregelt und für Betroffene dadurch leichter durchsetzbar sein.

Schutzmaßnahmen auch für das Umfeld der gewaltbetroffenen Person
Familiengerichte sollen künftig auch Personen im Umfeld der gewaltbetroffenen Person besser vor dem Täter schützen können. Gemeint sind damit Personen, die mit der betroffenen Person in einem Haushalt leben und von dieser betreut und unterstützt werden.

Das können beispielsweise pflegebedürftige Angehörige, minderjährige Kinder der Betroffenen oder volljährige Kinder in Ausbildung sein, die vom ihr unterstützt werden. Bisher kann das Familiengericht bei einer Gewalttat auf Antrag Schutzmaßnahmen für die gewaltbetroffene Person und gegen den Täter treffen.

Dazu gehören Kontakt- und Näherungsverbote sowie ab dem 1. Juli 2027 in Hochrisikofällen auch die Anordnung einer elektronischen Fußfessel. Zukünftig soll das Gericht die gleichen Schutzmaßnahmen auch zu Gunsten abhängiger Personen im Umfeld anordnen können, weil diese grundsätzlich ebenso schutzbedürftig wie die gewaltbetroffene Person selbst sind. Dafür braucht es keinen eigenständigen Antrag

Der Gesetzentwurf wurde heute an die Länder und Verbände versandt und auf der Internetseite des BMJV veröffentlicht. Die interessierten Kreise haben nun Gelegenheit, bis zum 30. Oktober 2026 Stellung zu nehmen. Die Stellungnahmen werden auf der Internetseite des BMJV veröffentlicht.

Buchholzer Bücherzirkel
Die Bezirksbibliothek Buchholz an der Sittardsberger Allee 14 lädt am Mittwoch, 14. Oktober, um 17 Uhr zum Bücherzirkel ein. Die Duisburger Journalistin Sabine Justen freut sich auf einen regen Austausch mit ihren Gästen. Alle, die gerne lesen und immer auf der Suche nach aktuellen Titeln und gutem Lesestoff sind, sind herzlich eingeladen.

Bei einer Tasse Kaffee sind alle Genres willkommen, ob anspruchsvoll oder unterhaltsam, Sachbuch oder Roman, Liebesgeschichte, Krimi oder Thriller. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist bequem online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de möglich.

Fragen beantwortet das Team der Bibliothek gerne persönlich oder telefonisch unter 0203 283-7284. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr.




Pinktober: Brustkrebs war bei Frauen in NRW die zweithäufigste Krebserkrankung mit Todesfolge im Jahr 2025
* 4.143 Menschen starben in NRW an Brustkrebs, 98,9 % davon waren Frauen
* Niedrigste Sterberate im Kreis Olpe, höchste im Märkischen Kreis
* 27.898 vollstationäre Krankenhausbehandlungen 2024 aufgrund von Brustkrebs – 19 % weniger als 20 Jahre zuvor

Im Jahr 2025 starben in Nordrhein-Westfalen 4.143 Menschen aus Nordrhein-Westfalen laut Todesbescheinigung an Brustkrebs; 98,9 % davon waren Frauen. Jedes Jahr wird international im Brustkrebsmonat Oktober (genannt Pinktober) auf die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebsaufmerksam gemacht.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen anlässlich des Pinktobers mitteilt, war Brustkrebs bei Frauen mit 4.099 Fällen die zweithäufigste Krebserkrankung mit Todesfolge – nach Lungen- und Bronchialkrebs mit 4.965 Todesfällen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der an Brustkrebs Gestorbenen um 2,3 %. Der Anteil der Brustkrebstoten an allen Gestorbenen lag 2025 bei 1,9 %. Seit 2020 liegt dieser Wert durchgehend unter 2 %.



Durchschnittsalter der Brustkrebssterbefälle war 3,4 Jahre niedriger als das aller Gestorbenen
Das Durchschnittsalter der aufgrund von Brustkrebs Gestorbenen lag bei 76,3 Jahren und war damit 3,4 Jahre niedriger als das durchschnittliche Sterbealter aller Gestorbenen. Über zwei Drittel der Brustkrebstoten waren 70 Jahre und älter, gut ein Viertel zwischen 50 und 70 Jahre alt; etwa 5 % waren jünger als 50 Jahre.

Niedrigste Brustkrebs bedingte Sterberate im Kreis Olpe
Der Kreis Olpe verzeichnete 2025 die niedrigste Sterberate aufgrund von Brustkrebs mit knapp 16 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Märkischen Kreis hatte es rund 31 Sterbefälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gegeben.

Im Landesmittel starben 23 Personen von jeweils 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern aufgrund einer Brustkrebserkrankung. 27.898 Krankenausbehandlungen wegen Brustkrebs im Jahr 2024 – 19 % weniger als 20 Jahre zuvor Im Jahr 2024 wurden 27.898 Menschen aus NRW wegen einer Brustkrebserkrankung vollstationär im Krankenhaus behandelt.

Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl dieser Behandlungen damit um 0,7 %. Im Vergleich zum Jahr 2004 hingegen waren es im Jahr 2024 um 19 % weniger Behandlungsfälle wegen Brustkrebs.



NRW: Niedrigste Kartoffelernte seit 2018 erwartet
* Erntemenge 2026 sinkt voraussichtlich um 27,8 % gegenüber 2025
* Rückgang der Anbaufläche um 12,9 % erwartet
* Ernte von Winterweizen ebenfalls unter dem Vorjahreswert (–9,5 %)

2026 werden in NRW voraussichtlich rund 1,8 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Wie das Statistische Landesamt anhand erster Schätzungen mitteilt, ist die erwartete Erntemenge damit um 27,8 % niedriger als im guten Erntejahr 2025 mit damals rund 2,5 Millionen Tonnen. Damit würde die Erntemenge um 14,2 % unter dem Mittel der Jahre 2020 bis 2025 liegen.

Neben der Reduzierung der Anbaufläche von Kartoffeln um 6.200 Hektar bzw. −12,9 % auf 41.500 Hektar in 2026 ging auch der Hektarertrag gegenüber dem Vorjahr zurück. Nach drei Jahren mit mehr als 50 Tonnen pro Hektar wird dieser in 2026 voraussichtlich auf 43,1 Tonnen pro Hektar sinken.

Das ist der niedrigste Hektarertrag seit dem Hitzejahr 2018 mit 39,8 Tonnen pro Hektar. Ursächlich für den niedrigeren Hektarertrag in 2026 war die langanhaltende Hitze und Trockenheit während der Sommermonate.



Voraussichtlich geerntete Winterweizenmenge sinkt um 9,5 % gegenüber dem Vorjahr
Im Vergleich zum guten Erntejahr 2025 sank die Erntemenge von Getreide ebenfalls. Durch den früheren Erntetermin ist der Rückgang voraussichtlich nicht so stark wie bei der Kartoffelernte. Für Winterweizen (einschließlich Dinkel und Einkorn), die Getreideart mit der größten Anbaufläche in NRW, sinkt die voraussichtlich geerntete Menge laut dem zweiten vorläufigen Ergebnis 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 % auf 2 Millionen Tonnen. In Bezug auf die durchschnittliche Erntemenge der Jahre 2020 bis 2025 wird hingegen ein Plus von 4,7 % erwartet.

VHS: Demokratiebericht NRW – Ergebnisse und Perspektiven
Die VHS lädt in Kooperation mit der Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ am Montag, 5. Oktober, um 20 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein, um den im März erschienen dritten Demokratiebericht des Landes NRW näher zu betrachten. Hierzu werden die Politikwissenschaftler Prof. Dr. Susanne Pickel und Prof. Dr. Andreas Blätte die Ergebnisse vorstellen, einordnen und mit den Teilnehmenden über Perspektiven sowie Handlungsoptionen diskutieren.

Der Bericht beleuchtet auf der Basis von Umfragedaten zentrale Entwicklungen und Trends für die Demokratie in Nordrhein-Westfalen. Die wissenschaftliche Begleitung des Berichts der Landeszentrale für politische Bildung erfolgte durch die NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Es wird jedoch um eine vorherige Anmeldung gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es bei der VHS, Josip Sosic, telefonisch unter 0203-283/984 617

Stadtteilbibliothek Neumühl: Großer Bücher- und Medientrödel
Die Stadtteilbibliothek Neumühl lädt am Mittwoch, 7. Oktober, von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr in der Zweigstelle in der Lehrerstraße 4–6 zu einem großen Bücher- und Medientrödel ein. Besucherinnen und Besucher können aus einer vielfältigen Auswahl an Medien stöbern und gegen eine kleine Spende mit nach Hause nehmen.

Der Erlös kommt der Duisburger Bibliotheksstiftung zugute. Angeboten werden Romane, Sachbücher, Kinderbücher, CDs, Filme und viele weitere Medien. Ob spannende Lektüre, interessante Informationen oder Unterhaltung für die ganze Familie: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer mehrere Medien erwirbt, kann zudem von einem Mengenrabatt profitieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zentralbibliothek: Nefeli Kavouras stellt Debütroman vor
Schriftstellerin Nefeli Kavouras ist am Montag, 5. Oktober, um 20 Uhr zu Gast in der Zentralbibliothek an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte und stellt ihren Debütroman „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ vor. Im Mittelpunkt des Romans steht eine Familie in einer Ausnahmesituation: Während Ruth ihren schwerkranken Mann Georg zu Hause pflegt, entfernt sie sich zunehmend von ihrer fünfzehnjährigen Tochter Lea.

Nefeli Kavouras © Stephan Obel

Beide sehnen sich nach Nähe und Verständnis, finden jedoch immer schwerer zueinander. Als sich Georgs Zustand unerwartet verändert, geraten die bisherigen Gewissheiten der Familie ins Wanken. Mit großer Sensibilität erzählt Nefeli Kavouras von Krankheit, Überforderung, familiären Beziehungen und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.

Nefeli Kavouras wurde 1996 in Bamberg geboren und studierte Kulturwissenschaften in Lüneburg. Sie arbeitet in einem Verlag, kuratiert das Literaturprogramm der altonale, moderiert Lesungen und ist Mitgastgeberin des Literaturpodcasts „laxbrunch“.

„Gelb, auch ein schöner Gedanke“ ist ihr erster Roman. Die Lesung gehört zum Jahresprogramm des Vereins für Literatur Duisburg, das in der Saison 2026/2027 zahlreiche namhafte Autorinnen und Autoren in die Stadt bringt.

Neben Nefeli Kavouras werden unter anderem Manuel Bittorf, besser bekannt als Betterov, Safia Al Bagdadi und Julia Franck in Duisburg zu Gast sein. Der Eintritt beträgt zehn Euro, ermäßigt im Vorverkauf acht Euro. Karten sind über www.stadtbibliothek-duisburg.de sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Nächster „Runder Tisch Hochheide“ am 7. Oktober
Die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro Hochheide laden Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure und Einrichtungen aus dem Stadtteil zum „Runden Tisch Hochheide“ ein. Getroffen wird sich am Mittwoch, 7. Oktober, um 18 Uhr im AWO-Begegnungszentrum auf der Ehrenstraße 18.

Vorgestellt werden an dem Abend unter anderem die Baumaßnahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Hochheide (ISEK). Sie sollen in den kommenden Jahren den Stadtteil aufwerten. Ein weiteres wichtiges Stadtentwicklungsthema auf der Tagesordnung: aktuelle und geplante Hitzeschutz-Maßnahmen.

Der „Runde Tisch Hochheide“ regt regelmäßig zum Austausch und Netzwerken zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen an. Ziel ist es, gemeinsam Hochheide positiv zu entwickeln. Zur besseren Planung wird um Anmeldung beim Quartiersbüro unter Tel. 02066 / 9937660 oder per E-Mail: qm@du-hochheide.de gebeten. Das Quartiersbüro an der Glückaufstraße 8 in 47198 Duisburg hat dienstags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

Verleihung des Heimat-Preises 2026
Die Stadt Duisburg ehrt zum achten Mal erstklassiges, bürgerschaftliches Engagement mit dem Heimat-Preis: Oberbürgermeister Sören Link wird am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 16 Uhr im Theater Duisburg, die Auszeichnung an die Musikvereinigung Duisburg-West, die Flinken Nadeln / Bunter Kreis Duisburg e. V. sowie den Philharmonischen Chor Duisburg e. V. überreichen.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer dieser drei Einrichtungen setzen sich für ein solidarisches Stadtleben im besonderen Maße ein. Ganz nach dem Motto: „Duisburg – Heimat hat viele Wurzeln“.

Der Heimat-Preis wird vom Land Nordrhein-Westfalen initiiert. Er schafft Sichtbarkeit für Menschen, die nicht nur ihre Heimat aktiv gestalten, sondern gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, indem sie Menschen verbinden und einen Beitrag zu einem offenen, lebendigen und toleranten Miteinander leisten.

Die Geehrten erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Über die Siegerinnen und Sieger entscheidet eine unabhängige Fachjury, die sich aus Mitgliedern des Kulturausschusses zusammensetzt.

Podiumsdiskussion zur KiBiz-Reform am 8. Oktober im Duisburger Rathaus
Der Jugendamtselternbeirat Duisburg lädt bereits zum dritten Mal zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion rund um die Kindertagesbetreuung ein. In diesem Jahr steht die geplante Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) im Mittelpunkt.

Am 8. Oktober 2026 um 18:00 Uhr möchten wir im Rathaus Duisburg, Burgplatz 19, mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landespolitik, Kommunalpolitik und Jugendamt darüber diskutieren, was die Reform für Familien, Kitas und Kindertagespflege in Duisburg konkret bedeutet.

Auf dem Podium diskutieren:
- Eileen Woestmann (Bündnis 90/Die Grünen, MdL)
- Benedikt Falszewski (SPD, MdL)
- Nicolas Back (CDU, Kommunalpolitik Duisburg)
- Philipp Thelen (Leiter des Jugendamtes Duisburg)

Im Mittelpunkt stehen insbesondere Fragen, die Eltern unmittelbar betreffen: Wie verlässlich sind künftig gebuchte Betreuungszeiten? Was bedeuten die neuen Kern- und Randzeiten in der Praxis? Wie steht es um den Rechtsanspruch bei fehlenden Plätzen? Welche Rolle spielt die Kindertagespflege? Werden Elternrechte ausreichend berücksichtigt? Und führt der angekündigte Bürokratieabbau tatsächlich zu einer Entlastung vor Ort?

Besonders wichtig ist uns die Perspektive der Duisburger Familien. Die Veranstaltung ist daher ausdrücklich als offene Podiumsdiskussion angelegt. Eltern und andere Interessierte können ihre Erfahrungen einbringen und ihre Fragen direkt an die Verantwortlichen richten.


Graffiti-Workshop im Volkspark Rheinhausen

Die Bezirksverwaltung Rheinhausen lädt am Freitag, 9. Oktober, um 16 Uhr, zu einen Graffiti-Workshop an der Konzertmuschel im Volkspark an der Gartenstraße in Rheinhausen ein. Mark Roberz alias „Mr. Graffiti“ sowie weitere Künstler bieten Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren die Gelegenheit, unter professioneller Anleitung die Welt der Street Art zu entdecken, sich kreativ auszuprobieren und eigene Kunstwerke zu gestalten.

In der Szene ist Roberz kein Unbekannter. Mit zahlreichen Projekten im öffentlichen Raum sind seine Arbeiten bereits an vielen verschiedenen Orten in Duisburg zu bestaunen. Mit seiner Erfahrung, Leidenschaft und echter Kreativität gibt er Jugendlichen eine professionelle Anleitung, die Kunst des Sprayens zu erlernen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl jedoch erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es telefonisch bei Christoph Doris unter 0203-283/987818 oder per E-Mail an kultur.rheinhausen@stadt-duisburg.de.

Spaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch Serm
Oberbürgermeister Sören Link lädt wieder interessierte Duisburgerinnen und Duisburger zu einem Spaziergang ein. Am Samstag, 10. Oktober, geht es gemeinsam von 13 bis 16 Uhr durch Serm. Im Mittelpunkt stehen bei dem etwa drei Kilometer langen Rundgang verschiedene Formen der Landwirtschaft und die Bedeutung der vielfältigen ländlichen Betriebe für Duisburg.

Die Teilnehmenden erhalten zudem Einblicke in die Besonderheiten des dörflich geprägten Stadtteils. Die Strecke führt stellenweise über nicht befestigte Wege. Anmeldungen sind ab sofort online bis zum 28. September unter https:///www.duisburg.de/spaziergang möglich.

Da die Nachfrage an den Spaziergängen erfahrungsgemäß sehr groß ist, werden die verfügbaren Plätze unter allen Anmeldungen ausgelost. Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail ein Ticket mit allen wichtigen Informationen zum Treffpunkt und zum Ablauf des Spaziergangs.

Stadtbibliothek bietet vielfältiges Programm zur „Code Week“ an
Die Stadtbibliothek beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der europäischen „Code Week“ und macht ab Samstag, 10. Oktober, digitale Bildung erlebbar. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Robotik, Coding, Storytelling und kreativen Technikangeboten richtet sich die Aktionsreihe an Kinder, Jugendliche, Familien und Interessierte jeden Alters.

Ziel der Code Week ist es, digitale Kompetenzen auf spielerische Weise zu vermitteln und Berührungsängste gegenüber Technik abzubauen. Ob beim Programmieren von Robotern, beim Entwickeln eigener Geschichten oder beim Entdecken erster Coding-Grundlagen: Die Teilnehmenden können digitale Technologien selbst ausprobieren und erleben.

Zu einem der besonderen Höhepunkte in der Zentralbibliothek zählt am Mittwoch, 21. Oktober, sicherlich der Workshop „Erwecke deine Geschichte zum Leben“, bei welchem Kinder ab acht Jahren mit dem Programm Twine interaktive Abenteuer entwickeln und dabei kreatives Schreiben mit Programmierung verbinden können.

Ebenfalls spannend sind die beiden Veranstaltungen des Digitalen Dienstags am 13. und 20. Oktober, bei denen ohne Vorkenntnisse die Grundlagen von Coding und Robotik kennengelernt und Roboter selbst gesteuert werden können. Auch die Zweigstellen beteiligen sich mit kreativen und familienfreundlichen Angeboten.

Besonders attraktiv ist das „CodeLab – Programmieren zum Anfassen“, das in Wanheimerort am 20. Oktober, in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule-Süd am 22. Oktober und in Buchholz am 23. Oktober stattfindet. Gemeinsam mit dem eLSa Lehr-Lern-Labor der Universität Duisburg-Essen können Familien verschiedene Technologien wie Calliope mini, Cody Blocks und Blue Bots ausprobieren und erste Programmiererfahrungen sammeln.

Große Abenteuer versprechen zudem die vielfältigen Robotik-Angebote in den Stadtteil- und Bezirksbibliotheken. Kinder können Blue-Bots programmieren, Rätsel lösen, an einer Robotik-Rallye teilnehmen oder bei der Veranstaltung „Rette den Astronauten“ am 28. Oktober in Walsum eine spannende Weltraummission meistern.

In Homberg-Hochheide lernen junge Technikbegeisterte am 14. Oktober beim Calliope-mini-Workshop sogar, einen kleinen Roboter zu bauen und zu programmieren. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Für einige Angebote sind aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl allerdings Anmeldungen erforderlich. Informationen zu allen Veranstaltungen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es online unter https://www.stadtbibliothek-duisburg.de.


Kleidertauschbörse im Stadtfenster
Im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg können Interessierte am Samstag, 10. Oktober, wieder Kleidung tauschen. Ab 11 Uhr haben Modebegeisterte die Möglichkeit, ihre Garderobe kostenlos aufzufrischen und dabei gleichzeitig Geldbeutel und Umwelt zu schonen.

So funktioniert der Kleidertausch: Von 11 bis 12 Uhr können bis zu zehn gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben werden. Ausgenommen sind Kinderbekleidung, Schuhe und Unterwäsche. Für jedes abgegebene Kleidungsstück gibt es einen Gutschein. Dieser kann von 13 bis 14.30 Uhr gegen ein anderes Kleidungsstück eingetauscht werden. Kleidung, die keinen neuen Besitzer findet, wird anschließend gespendet oder dem Recycling zugeführt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig

Musik im Homberger Rathaus – Soul, Pop und Funk mit „Basso Van Stiphaut“
Im Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1 geht es am Samstag, 10. Oktober, von 19 bis 21 Uhr soulig, poppig und funkig zu. „Basso Van Stiphaut“ treten auf. Das Duo Daniel Basso (Gesang und Klavier) und Mirko van Stiphaut (Gitarre) begeistert seit mehr als 25 Jahren sein Publikum.

Sie gestalten seit einigen Jahren nicht nur bekannte Songs aus Soul, Pop und Funk, sondern interpretieren verschiedene Genres auf ihre eigene Weise, indem sie gerne sogenannte „Looper“ nutzen, mit denen das Wiederholen von Beats, Chören oder die Gestaltung von funkig-rockigen Gitarrenarrangements möglich ist. So entsteht ein voluminöser, teilweise orchestraler Klang.

Das besondere Setup des 360°-Konzerts verspricht in dieser Konstellation einen unvergesslichen Abend voller musikalischer Höhepunkte. Zur Person: Daniel Basso absolvierte ein Gesangsstudium an der Kunsthochschule Arnheim und arbeitete als Studiomusiker für Musik- und Showgrößen wie Udo Jürgens, Hape Kerkeling oder Stefan Raab.

Mirko van Stiphaut studierte ebenfalls in Arnheim. Auch er hat große Erfahrung als Studio- und Livemusiker. Beide unterrichten als Dozenten im Fachbereich für Popularmusik an der Musik- und Kunstschule Duisburg. Der Eintritt ist frei; die Veranstaltung ist barrierefrei.
Eine Anmeldung ist erforderlich: E-Mail an kultur.homberg@stadt-duisburg.de oder telefonisch bei Christoph Doris unter 0203/283 987818.

Tagespflege am Kaiserberg organisiert ein Oktoberfest 
Im Rahmen der Tagespflege am Kaiserberg wurde für die Gäste eine Woche lang Tagesgestaltung und um das Thema „Oktoberfest“ geplant. Da bei der Dekoration und Planung der Woche viel Mühe gegeben wurde, wollen Die Verantwortlichen einen Tag auch für Außenstehende die Türen öffnen und mit Seniorinnen und Senioren aus der Nachbarschaft und aus Duisburg generell das Oktoberfest feiern.

Am Freitag, den 16. Oktober 2026, werden deshalb Seniorinnen und Senioren aus der Umgebung sowie ihre Angehörigen herzlich eingeladen. In geselliger Atmosphäre sollen Menschen zusammengebracht und ihnen zugleich die Gelegenheit gegeben werden, die Einrichtung unverbindlich kennenzulernen.

Familienkonzert auf hohem Niveau mit buntgemischten Klassik-Programm 
Abendmusik in der Duisserner Lutherkirche  Bo-Hyeon Mun ist 1. Tenor an der Deutschen Oper am Rhein, und nicht nur er, sondern seine gesamte Familie musiziert mit großer Liebe und auf hohem Niveau.

Bei der Abendmusik der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg präsentieren sie am 9. Oktober um 19 Uhr in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, ein buntgemischtes Klassik-Programm. Die Besetzung in dem Familienkonzert könnte mit Gesang, Klavier, Klarinette und Geige in den unterschiedlichen Kombinationen der Instrumente nicht vielfältiger sein.  

Der Eintritt zum Konzert ist frei, eine Spende am Ausgang wäre gut, denn sie geht an den Förderverein für Kirchenmusik an der Lutherkirche Duissern e.V. Infos zur Gemeinde gibt es unter www.ekadu.de.  

Tnor Bo-Hyeon Mun mit seiner Familie vor der Duisserner Lutherkirche (Foto: Mun). 

Gemeinde lädt zur Tanzparty ein - Kartenvorverkauf ist gestartet
Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt zum Schwofen nach Wedau ein. Das Tanzbein können bewegungsfreudige Erwachsene am 7. November ab 19.30 Uhr im Gemeindehaus, Am See 8, schwingen.

Karten zu zehn Euro gibt es ab jetzt im Vorverkauf montags von 9 bis 10 Uhr im Wedauer Gemeindebüro (Tel. 0203 / 72 01 38) Am See 8, und donnerstags von 17 bis 18 Uhr im Buchholzer Gemeindebüro (Tel. 0203 / 738 26 93), Arlberger Straße 8. Wie immer ist der Reinerlös für einen guten Zweck bestimmt; beim letzten Mail kamen 950 Euro zusammen, die dann an die Tafel gingen. Infos zur Kirchengemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

"Tanz in den Mai" in der Gemeinde 2023 - (Foto: Karl-Martin Faeser)

Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Am 9. Oktober ist es wieder soweit, und viele Gäste der Kirchenkneipe der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich freuen sich jetzt schon auf "Emils Pub": Leute treffen, lockere Gespräche, gutes Essen, das von einem Kochteam liebevoll zubereitet wird, und ein vielfältiges Getränkeangebot… der Treffpunkt wird jedes Mal zum gemütlichen Abend in angenehmer Atmosphäre.

Die Kirchenkneipe öffnet von 19 bis 22 Uhr wieder seine Türen. Auf dem Speiseplan stehen diesmal Rindfleisch Osso Buco Style, mit Beilagen und natürlich Dessert. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Salvatorkantorei feiert mit Mendelssohns „Elias“
Konrad Voppel gründete 1951 gründete die Salvatorkantorei. Zum diesjährigen 75. Jubiläum führt der Chor am Sonntag, 11. Oktober um 17 Uhr in der Salvatorkirche Duisburg eines der bekanntesten Oratorien der Musikgeschichte auf: Felix Mendelssohn-Bartholdys „Elias“.

Grundlage des faszinierenden zweistündigen Werkes, in dem Wut, Trauer, Erlösung und die Aussicht auf goldene Zeiten auf engstem Raum miteinander verwoben sind, ist die Elias-Geschichte des Alten Testamentes: Nicht umsonst ist es eines der beliebtesten Oratorien überhaupt. In der dramatischen Geschichte geht es um Dürre, Regen, Feuer und Götzenkult, alles Dinge, die gerade wieder eine radikale Aktualität bekommen haben. 

Dargeboten wird das beliebte, zweistündige Werk in der Geschichte der Kantorei nun zum neunten Mal - nach langer Zeit - unter Mitwirkung von Anna Sophia Theil, Sopran, Franziska Orendi, Alt, Martin Koch, Tenor und - als Elias - Manfred Bittner, Bass.

Es spielen Mitglieder der Duisburger Philharmoniker unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe. Karten zu 26 - erm. 15 Euro - gibt es unter westticket.de sowie an der Abendkasse. Infos unter www.salvatorkirche.de.

Anna Sophia Theil, Sängerin an der deutschen Oper am Rhein (Foto: Lutz Edelhoff)

VHS: Naturwissenschaftliche Themen im Herbst
Die VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte bietet in ihrem Herbstsemester wieder ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Themen aus dem Bereich der Naturwissenschaften an. Den Anfang macht am Donnerstag, 8. Oktober, um 19 Uhr ein Vortrag zum Leben am Rand des Möglichen.

Peter Kohl-Hartmann, Wissenschaftler an der Uni Duisburg-Essen, beschäftigt sich mit der Frage, wie das Leben auf der Erde entstand und stellt Organismen vor, die unter Extrembedingungen überleben können, etwa in heißem Wasser, Eis, Salz oder unter enormer Strahlung.

Der Duisburger Physiker Dr. Andreas Reichert erläutert am Mittwoch, 14. Oktober, um 20 Uhr, wie Forschung in den Naturwissenschaften überhaupt funktioniert. Angefangen bei der Fragestellung, was erforscht werden soll, über die Finanzierung bis hin zur Veröffentlichung der Ergebnisse gibt der Vortrag spannende Einblicke und anschauliche Beispiele in ein Forscherleben.

Wie hilfreich ein DNA-Test bei der Ahnenforschung sein kann, darüber referiert Thomas Bolte am Mittwoch, 11. November, um 20 Uhr. In seinem Vortrag berichtet er vom eigenen Entscheidungsprozess, einen DNA-Test zu machen und erläutert, welche Versprechen von den Anbietern solcher Tests erwartet werden können.

Auch darüber, wie Matches ausgewertet werden müssen, um einen Mehrwert für den eigenen Stammbaum zu erarbeiten und das dabei manchmal auch mit überraschenden Ergebnissen zu rechnen ist, sind Gegenstand seines Vortrags. Weitere Informationen zu den Kursen und dem Programm sowie die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es online unter https://www.vhs-duisburg.de

Gemeinsam lachen über den Tod  Improvisationstheater im Steinhof
Das Malteser Hospizzentrum in Duisburg lädt zu einem Abend mit den „TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg ein.   
Über den Tod zu sprechen, fällt vielen Menschen schwer – vielleicht ist es einfacher, über ihn zu lachen!? Das Malteser Hospizzentrum lädt zu einem außergewöhnlichen Abend ein, der sich dem Thema auf überraschende und humorvolle Weise nähert: Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, gastieren „DIE TABUTANTEN“ aus Aschaffenburg mit ihrem Improvisationstheater in Duisburg.

Anlass ist der Welthospiztag am 10. Oktober. „Sie werden lachen, es geht um den Tod“ lautet der vielsagende Titel.    

Die Hintergründe sind uns allen bekannt: Tod und Trauer sind Themen, die jeden Menschen betreffen. Und dennoch werden sie häufig verdrängt. Genau hier setzt das Improvisationstheater an. DIE TABUTANTEN brechen das Tabu rund um Sterben, Tod und Trauer auf spielerische Weise und laden das Publikum dazu ein, sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen.   

Bild: Timo Raab Fotografie  

Was bereuen Menschen am Sterbebett am meisten? Wie will ich sterben? Was kann einer Hospizbegleiterin so alles passieren? Mit diesen und weiteren Fragen befassen  Christine Holzer und Simone Schmitt alias „DIE TABUTANTEN“. Die Antworten entstehen gemeinsam mit dem Publikum. Somit ist jede Vorstellung einzigartig und wird live improvisiert. Aber: „Niemand muss auf die Bühne“, beruhigt das Duo. 

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Steinhof an der Düsseldorfer Landstraße 347, 47259 Duisburg. Einlass ist bereits ab 17.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden zugunsten des Malteser Hospizzentrums sind willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und wird von Sibylle Franke vom Hospizzentrum entgegengenommen: Tel. 0203 / 6085-2002, E-Mail: sibylle.franke@malteser.org. 

Neue Regeln für Haftung bei Verkehrsunfällen: Bundesjustizministerium schlägt Änderungen vor
Die Haftung und Absicherung für Beteiligte an einem Verkehrsunfall sollen in bestimmten Fällen klarer und fairer geregelt werden. Künftig soll es beispielsweise beim Schadensersatz nach einem Verkehrsunfall keinen Unterschied machen, wenn das andere Auto ein Leasingwagen ist. Nach geltendem Recht der Unfallgegner in solchen Fällen unter Umständen höheren Ansprüchen auf Schadenersatz ausgesetzt. Außerdem sollen Betroffene einer Straftat leichter Schadensersatz bekommen, wenn ein Auto als Waffe eingesetzt wurde. Weitere Änderungen im Entwurf betreffen das Haftungs- und Versicherungsrecht bei großen Verkehrsunfällen.

Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig erklärt dazu:
„Ein Verkehrsunfall kann ein Leben von einem Moment auf den anderen verändern. Wer unverschuldet in einen Unfall gerät, muss sich auf klare und faire Haftungsregeln verlassen können. Es darf keinen Unterschied machen, ob der Unfallgegner ein eigenes Auto oder ein Leasingfahrzeug fährt. Genau das wollen wir ändern.

Auch Opfer schwerer Straftaten mit einem Fahrzeug verdienen besseren Schutz. Wer durch eine solche Tat geschädigt wird, braucht schnell und verlässlich Schadenersatz – statt weiterer Unsicherheit. Künftig können Betroffene ihre Ansprüche direkt beim Kfz-Haftpflichtversicherer des Tatfahrzeugs geltend machen, unabhängig davon, wer Halter des Fahrzeugs war oder ob es gestohlen wurde. Damit stärken wir die Rechte der Opfer und machen klar: Der Rechtsstaat lässt sie nicht allein.“

Der Gesetzentwurf sieht im Wesentlichen folgende Änderungen vor:
Fairere Haftung bei Unfällen mit Leasingfahrzeugen
Künftig soll es keinen Unterschied mehr machen, ob in den Unfall ein Leasingwagen verwickelt ist oder nicht. Jeder Unfallbeteiligte soll nur entsprechend seiner eigenen Verantwortung für den Schaden haften. Aktuell kann das Leasingunternehmen bei einem Verkehrsunfall – anders als ein Eigentümer, der gleichzeitig auch Halter ist – auch dann vollen Schadensersatz verlangen, wenn der Halter für den Unfall mitverantwortlich ist.

Klarer Ansprechpartner in Auto-als-Tatwaffe-Fällen
Zukünftig soll es für Betroffene in Fällen, in denen ein Auto als Waffe genutzt wurde, einfacher werden, Schadensersatz zu erhalten. Grundsätzlich soll immer der Kfz-Haftpflichtversicherer direkt in Anspruch genommen werden können. Opfer erhalten dadurch Klarheit, an welche Stelle sie sich im Schadensfall wenden müssen.

Bisher ist es für die Opfer oder ihre Angehörigen nicht immer klar, an welche Stelle sie sich mit ihren Schadenersatzansprüchen wenden müssen. Ob die Kfz-Haftpflichtversicherer oder die Verkehrsopferhilfe als Entschädigungsfonds einspringt, kann derzeit beispielsweise davon abhängen, ob der Halter des Autos auch der Fahrer war oder ob das Auto gestohlen wurde.

Höhere Haftungshöchstgrenzen und Mindestversicherungssummen
Halterinnen und Halter bei Verkehrsunfällen nach dem Straßenverkehrsgesetz bis zu einer gewissen Höchstgrenze. Die bisherigen Höchstgrenzen sollen nun erhöht werden, um der Inflation seit der letzten Anpassung in 2007 Rechnung zu tragen. Künftig betragen sie für Personenschäden zehn Millionen Euro und für Sachschäden zwei Millionen Euro.

Im Gleichlauf sollen die Mindestversicherungssummen der Kfz-Haftpflichtversicherungen verdoppelt werden. Die Mindestversicherungssumme soll auf 15 Millionen Euro für Personenschäden, auf 2,5 Millionen Euro für Sachschäden und auf 100.000 Euro für Vermögensschäden erhöht werden. Damit soll sichergestellt werden, dass auch große Schadensereignisse haftungs- und versicherungsrechtlich abgedeckt bleiben.

Der Gesetzentwurf wurde heute an die Länder und Verbände versandt und auf der Internetseite des BMJV veröffentlicht. Die interessierten Kreise haben nun Gelegenheit, bis zum 30. Oktober 2026 Stellung zu nehmen. Die Stellungnahmen werden auf der Internetseite des BMJV veröffentlicht.