Sport in Duisburg  

Redaktion Harald Jeschke

62 Jahre BundesligaSportpark-Chronik

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2025 FISU World University Games Dem SSB angeschlossene Vereine in DU


RVR fördert große Sport-Events im Ruhrgebiet mit 100.000 Euro

Essen/Duisburg, 11. Februar 2026 - Mit 100.000 Euro unterstützt der Regionalverband Ruhr (RVR) in diesem Jahr bedeutende Sportveranstaltungen im Ruhrgebiet. Die mit 13.000 Euro größte Einzelförderung geht an die Yonex German Open im Badminton, die vom 24. Februar bis 1. März in Mülheim an der Ruhr ausgetragen werden. Die Höhe der einzelnen Förderungen hat die RVR-Verbandsversammlung beschlossen.

Den zweithöchsten Zuschuss (11.500 Euro) erhält der Rhein-Ruhr-Marathon, der am 10. Mai in Duisburg an den Start geht. Jeweils 10.000 Euro fließen an das DJK-Bundessportfest Multisport in Essen (22. bis 25. Mai), die Europameisterschaften Rock'n'Roll im Tanzsport in Bochum (6. Juni) und die Weltmeisterschaft im Kanu-Polo in Duisburg (15. bis 20. September).

Ebenfalls in Duisburg finden die U23 Weltmeisterschaften im Rudern statt, die mit 9.000 Euro unterstützt werden. In Essen werden weitere Veranstaltungen gefördert: der Tag der Überflieger mit 7.000 Euro, die Deutschen Sprintmeisterschaften im Rudern und die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen mit jeweils 5.000 Euro, der Westenergie-Marathon mit 4.500 Euro sowie die Deutschen Jugend- und Jahrgangsmeisterschaften im Rudern mit 3.000 Euro.

Weitere Projekte sind das Indoor Meeting in Dortmund (6.000 Euro), die Kamen Open im Tennis (3.000 Euro) und die Jugendweltmeisterschaft im Minigolf in Herne (3.000 Euro). idr - Weitere Infos: http://www.sportfoerderung.rvr.ruhr

Duisburg ehrt sportliche Erfolge in den Senioren- und Masterklassen

Duisburg, 11. Februar 2026 - Die Stadt Duisburg ehrt am Mittwoch, 25. Februar 2026, um 17.30 Uhr im Rathaus ihre Seniorensportlerinnen und Seniorensportler für herausragende sportliche Erfolge im Jahr 2025. Grundlage der Ehrung sind die städtischen Richtlinien über Auszeichnungen für Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet des Sports.

Insgesamt werden elf Einzelsportlerinnen und -sportler sowie eine Mannschaftsleistung für nationale und internationale Erfolge ausgezeichnet. Bei der feierlichen Ehrung erfolgt die Gratulation durch Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn sowie Ozan Aksu, Vorsitzender des Betriebsausschusses DuisburgSport.

 

Stadt Duisburg bringt Abstimmung über Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele auf den Weg

Duisburg, 28. Januar 2026 - Duisburg ist Teil der gemeinsamen Bewerbung der Region unter dem Namen „KölnRheinRuhr“ um Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Der Rat der Stadt Duisburg wird deswegen in seiner nächsten Sitzung am 24. Februar darüber entscheiden, ob die Bürgerinnen und Bürger in Duisburg über die Teilnahme an der Bewerbung abstimmen können.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Rats können dann rund 350.000 abstimmungsberechtigte Duisburgerinnen und Duisburger für oder gegen die Beteiligung votieren. Das Votum ist ein zentraler Schritt, weil die Bewerbung ausdrücklich an die Zustimmung der Bevölkerung geknüpft ist.

„Mit dem Ratsbürgerentscheid legen wir diese Frage bewusst in die Hände der Duisburgerinnen und Duisburger. Das schafft Klarheit und eine breite demokratische Legitimation“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Ich hoffe auf ein positives Votum, weil ich überzeugt bin, dass Duisburg als sportbegeisterte Stadt und mit ihr auch die gesamte Region an Rhein und Ruhr das Potenzial für die Spiele haben.“

Eine Zustimmung zur Bewerbung ist noch keine Entscheidung darüber, ob Olympische oder Paralympische Wettbewerbe tatsächlich in Duisburg stattfinden. Zwischen einer kommunalen Beteiligung und einer möglichen Austragung liegen weitere Auswahl- und Prüfverfahren sowie Entscheidungen auf anderen Ebenen.

So läuft der Ratsbürgerentscheid ab, falls der Rat diesem zustimmt:
• Die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Brief.
• Die Unterlagen werden den Abstimmungsberechtigten automatisch ab Mitte März zugesandt, ein Antrag ist nicht erforderlich.
• Abstimmungsberechtigt sind die Duisburgerinnen und Duisburger, die zu Kommunalwahlen wahlberechtigt sind, also rund 350.000.
• Als konkrete Frage wird folgende Formulierung festgelegt: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung der Region KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 beteiligt?“

Als Antwort kann nur mit "Ja" oder "Nein" abgestimmt werden.
• Als angenommen gilt die Antwort, die die meisten Stimmen erhält, vorausgesetzt, ausreichend Abstimmungsberechtigte haben sich beteiligt. Das sind in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mindestens zehn Prozent.
• Die Abstimmungsunterlagen müssen der Stadt spätestens am Sonntag, 19. April, vorliegen und können postalisch zurückgeschickt oder noch am entsprechenden Sonntag bis 16 Uhr abgegeben werden: im Rathaus (Burgplatz 19, 47051 Duisburg) oder im Wahlamt der Stadt, (In den Haesen 84, 47198 Duisburg).

• Die Abstimmung wird zeitgleich in allen 17 Kommunen durchgeführt, die sich an der Olympia-Bewerbung beteiligen. Die Stimmen werden am 19. April ausgezählt. Das Duisburger Ergebnis wird Sonntagabend u.a. auf duisburg.de und den Social-Media-Kanälen der Stadt veröffentlicht.

Die Stadt Duisburg schätzt die Kosten für den Ratsbürgerentscheid aktuell auf rund 580.000 Euro, wovon 85 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen werden sollen. Der Eigenanteil der Stadt läge dann bei ca. 87.000 Euro.

Hintergrund:
Duisburg wäre bei Olympischen und Paralympischen Spielen nach derzeitigem Konzept mit folgenden etablierten und international erprobten Sportstätten vertreten:
• Regattabahn im Sportpark Duisburg als Austragungsort für die Wettbewerbe im olympischen Rudern sowie im olympischen Kanu und im Para Rudern und Para Kanu.
• Schauinsland-Reisen-Arena für das olympische und paralympische Sportklettern.

Vorgesehen sind die Disziplinen Bouldern, Lead und Speed. Die Bewerbung von KölnRheinRuhr hat bereits die zweite Stufe im Prozess des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erreicht.
Nach Abschluss der Bürgerbeteiligungen in den 17 beteiligten Kommunen wird der DOSB voraussichtlich am 26. September 2026 die finale Entscheidung über die nationale Bewerbung treffen. Weitere Interessenten sind Berlin, Hamburg und München.

Duisburg treibt Neubau der Eissporthalle voran – Übergangslösung ab 2026 geplant. Nach 55 Jahren soll ein Neubau vorangetrieben werden

Duisburg, 18. Dezember 2025: Zuschauerbeschränkungen angesagt: Zustand der Eishalle bereitet nun gravierende Probleme. Nur noch 1500 Besucher erlaubt!

Zukunft des Duisburger Eissports wird durch Neubau gesichert

Duisburg, 27. Januar 2026 - Der Sportpark Duisburg ist das Herzstück der Sportstadt Duisburg. Damit dort auch der Eissport künftig weiterhin eine starke Rolle spielt, entscheidet der Haupt- und Finanzausschuss des Rates am Donnerstag, 29. Januar, mittels Eilbeschluss über den Neubau einer modernen Eissporthalle. Hintergrund ist, dass die bestehende Halle aus dem Jahr 1971 aufgrund ihres baulichen Zustandes nur noch bis zum Ende der Saison 2025/2026 genutzt werden kann.

Die neue Eissporthalle soll künftig am bisherigen Standort zwei Eisflächen umfassen. Darunter eine mit einer Tribüne, auf der 2.500 Zuschauer Platz finden. Die zweite ist eine Trainingsfläche. Damit reagiert die Stadt auch auf die hohen Bedarfe im Schul-, Breiten- und Vereinssport. Bislang können drei bis vier Schulklassen täglich Eislaufen – künftig könnten bis zu acht Klassen Schlittschuh fahren.

Auch der Freizeiteislauf, der aktuell rund 30.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr lockt, könnte dank der Kapazitätserweiterung bis zu 120.000 Personen jährlich anziehen. Für Vereine wie die Füchse Duisburg gäbe es zudem deutlich bessere Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten. „Der Eissport ist ein wichtiger Bestandteil unserer Sportstadt. Wir wollen ihn nicht nur sichern, sondern zukunftsfähig machen.

Eine moderne Eishalle mit zwei Eisflächen stärkt den Schul-, Vereins- und Freizeitsport“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Während der rund zweieinhalbjährigen Bauzeit ist eine temporäre Eishalle im direkten Umfeld auf der Bezirkssportanlage Wedau I vorgesehen. Sie soll rechtzeitig zur Saison 2026/2027 in Betrieb gehen und ermöglicht Vereinen, Schulen und Freizeitsportlern einen nahtlosen Übergang.

Mit dem Neubau setzt Duisburg zudem auf moderne, nachhaltige Technik: Die neue Halle soll CO₂-neutral betrieben werden, unter anderem durch Photovoltaik auf dem Dach und die Nutzung der Abwärme für das benachbarte Schwimmstadion. Ziel ist es, die neue Eissporthalle zur Saison 2029/2030 zu eröffnen.

Nach dem Eilbeschluss folgt am Donnestag, 29. Januar 2026 die
SONDERSITZUNG Konstituierende öffentliche Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses um 13:00 Uhr Duisburg-Mitte, Rathaus Duisburg, Ratssaal (Zi. 100)


Kommentar
Man hat es in Duisburg fast nicht mehr für möglich gehalten, dass ein einstimmiger Ratsbeschluss vom 23. September 2024 nun doch umgesetzt werden soll. Das stärkt in einer wieder einmal durch viele Einflüsse und zum Teil extremen Finanzproblemen gebeutelten Stadt wie Duisburg die Zukunft angepackt wird.
Es ist ein besonderes Zeichen für den Sport oder der Kultur (stark renovierungbedürftiges Stadttheater) vor allem für die Bürger der Stadt. Es geht um Verlässlichkeit politischer Beschlüsse und Vertrauen. Harald Jeschke

Blick auf die 55 Jahre alte Eissporthalle, Homebase der Füchse sowie deren treuer Anhang, des Nachwuchses und der Laufzeiten. Foto Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die Beschlussvorlage am 27. Januar 2026 bzw. Eilantrag (Eilbeschluss öffentlich gem. § 60 Abs. 1 S. 1 GO NRW - Drucksache-Nr. 24-0526/1
Die aktuelle Eissporthalle wurde im Jahr 1971 errichtet und weist einen Sanierungsbedarf in Höhe von ca. 27 Mio. € auf. Aufgrund des baulichen Zustands vorrangig im Bereich des Brandschutzes wurde zum Ende des Jahres 2025 die maximale Zuschauerkapazität auf 1500 Zuschauer eingeschränkt und die maximale Nutzungsdauer bis zum Ende der aktuellen Eissportspielzeit 2025/2026 begrenzt.

Bereits vor dieser Entwicklung wurde DuisburgSport mit Beschluss des Rates der Stadt im Rahmen der DS 24-0526 beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Gebag PE eine Machbarkeitsstudie für eine neue Eissporthalle am bisherigen Standort zu erstellen.

Die beauftragte Machbarkeitsstudie für die Errichtung einer neuen Multifunktionshalle mit zwei Eisflächen und einer Zuschauerkapazität von 4.999 Zuschauern endete mit einer Kostenschätzung in Höhe von ca. 90 Mio. €. Aufgrund des dargestellten Finanzvolumens wird die Machbarkeitsstudie nicht weiterverfolgt, sondern es wurden vielmehr alternative Ansatzmöglichkeiten für einen Neubau geprüft.

Im Rahmen der nun notwendigen Planung ist die erklärte Zielsetzung der Neubau von zwei Eisflächen von denen eine Eisfläche mit einer Zuschauerkapazität von 2.500 Zuschauern mit einer Skalierbarkeit der Zuschauerkapazität ausgerichtet an der sportlichen Entwicklung der Füchse Duisburg ausgebildet werden soll.

Im Folgenden soll dargestellt werden, welche Bedeutung der Eissport und auch die Errichtung von zwei Eisflächen für die Sportstadt Duisburg hat und warum es sinnvoll ist den Standort entsprechend zu erhalten und zukunftsorientiert mit zwei Eisflächen auszubauen. Bedeutung für den Schulsport Die Eishalle in Duisburg erfüllt bereits heute eine wichtige Funktion im Schulsport.

Im Rahmen des Lehrplans des Landes Nordrhein-Westfalen werden regelmäßig Inhalte wie „Rollen und Gleiten“ vermittelt. Aktuell können jedoch aufgrund der begrenzten Kapazitäten lediglich drei bis vier Schulklassen pro Tag berücksichtigt werden. Mit zwei Eisflächen bestünde die Möglichkeit, dieses Angebot deutlich auszubauen:

• vier bis acht Schulklassen pro Tag wären realistisch • bessere zeitliche Verteilung über den Vormittag
• geringere Abhängigkeit vom Vereinstrainingsbetrieb Damit könnte der Eissport einem deutlich größeren Teil der Duisburger Schülerschaft zugänglich gemacht werden – unabhängig von sozialem Hintergrund oder Vereinszugehörigkeit. Dies stärkt nicht nur die Bewegungsförderung, sondern auch die Chancengleichheit im Bildungssystem.

Bedeutung für den Breitensport, Freizeitsport
Der Bedarf an niederschwelligen Freizeitangeboten im Eissport ist in Duisburg bereits heute sehr hoch. Aktuell werden jährlich rund 30.000 Freizeitläuferinnen und Freizeitläufer erreicht – trotz extrem eingeschränkter Laufzeiten, insbesondere am Wochenende. Mit zwei Eisflächen ergibt sich ein realistisches Potenzial von 100.000 bis 120.000 Freizeitläufern pro Jahr. Dieses Potenzial kann derzeit nicht ausgeschöpft werden, da:
• Laufzeiten häufig zugunsten des Trainingsbetriebs reduziert werden müssen
• Wochenendangebote stark begrenzt sind
• Leistungssport, Nachwuchs- und Freizeitsport um dieselben Eiszeiten konkurrieren. Eine zweite Eisfläche würde diese strukturelle Konkurrenz auflösen. Während auf der einen Fläche Trainings- und Spielbetrieb stattfinden, könnte auf der anderen Fläche zeitgleich öffentlicher Lauf, Eiskunstlauf oder Hobbybetrieb angeboten werden.

Damit würde die Eishalle erstmals ihrer Rolle als breit zugängliche Freizeiteinrichtung für die gesamte Stadt gerecht. Bedeutung für Vereine, Nachwuchsarbeit und langfristige Strukturen Auch für die Duisburger Eissportvereine – vom Eishockey bis zum Eiskunstlauf – ist die aktuelle Situation strukturell limitierend.

Eine Eisfläche zwingt zu ständigen Priorisierungen:
• Nachwuchs gegen Erwachsene • Leistungssport gegen Breitensport
• frühe Trainingszeiten gegen schulische Verpflichtungen Mit zwei Eisflächen könnten Vereine:
• in mehreren Altersklassen parallel trainieren
• zusätzliche Mannschaften (z. B. Zweitmannschaften) melden • ihre Mitgliederzahlen stabilisieren oder ausbauen
• wirtschaftlich tragfähiger arbeiten Insbesondere im Eiskunstlauf würde sich die Situation deutlich verbessern. Aktuell liegen Trainingszeiten häufig in schulisch ungünstigen Zeitfenstern, was es Familien erschwert, Kinder für diesen Sport zu begeistern. Attraktivere Trainingszeiten am Nachmittag würden unmittelbar zu höheren Teilnahmezahlen führen.

Integration, Migration und soziale Teilhabe
Eissportvereine leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Integration. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen und sozialer Hintergründe kommen hier auf Augenhöhe zusammen. Initiativen wie interkulturelle Vereinsarbeit, inklusive Sportangebote und ehrenamtliches Engagement wirken weit über den Sport hinaus in die Stadtgesellschaft.

Gerade für Kinder und Jugendliche mit Flucht- oder Migrationsgeschichte bietet der Vereinssport:
• soziale Anbindung
• Sprachpraxis
• klare Strukturen
• Zugehörigkeit und Anerkennung

Eine leistungsfähige Eishalle mit ausreichenden Kapazitäten ist Voraussetzung dafür, diese integrative Arbeit nicht nur zu erhalten, sondern gezielt auszubauen. Wirtschaftlichkeit und Betreiberperspektive Entgegen einer weit verbreiteten Annahme ist eine Eishalle mit zwei Eisflächen wirtschaftlich sinnvoller zu betreiben als eine Ein-Flächen-Lösung.

Eine einzelne Eisfläche ist dauerhaft an der Kapazitätsgrenze, zwingt zu Verdrängungseffekten und verhindert eine optimale Auslastung.

Zwei Eisflächen hingegen ermöglichen:
• parallele Nutzung unterschiedlicher Zielgruppen
• längere tägliche Betriebszeiten
• zusätzliche Erlösquellen (Freizeitlauf, Kurse, Events)
• bessere Planbarkeit des Personaleinsatzes

Zudem bedeutet eine zweite Eisfläche nicht die Verdopplung der Energie- oder Betriebskosten. Moderne Konzepte, insbesondere unter Berücksichtigung von CO₂-neutralen Energielösungen, führen zu Skaleneffekten, die die Mehrkosten deutlich relativieren. Eine ganzjährig nutzbare Trainingsfläche erlaubt darüber hinaus auch im Sommer Einnahmen und sportliche Nutzung – ein entscheidender Faktor für ein langfristig tragfähiges Betreiberkonzept.

Nachhaltigkeit Auch das Thema
„Nachhaltigkeit“ spielt bei zukunftsorientierten Investitionsprojekten eine immer zentralere Rolle. Wie dargestellt, wurde die aktuelle Eissporthalle im Jahre 1971 errichtet, die eingebaute Eisaufbereitungstechnik wurde zum damaligen Zeitpunkt bereits „gebraucht“ gekauft und weist daher eine noch höhere Lebensdauer auf. Neben der Tatsache, dass die Technik veraltet und sanierungsbedürftig ist, entspricht sie bereits seit Jahren nicht mehr den aktuellen energetischen Standards.

Mit der Umsetzung des Neubaus soll eine CO2-neutrale Eissporthalle entstehen, die sich zu einem großen Teil z.B. über großflächige Photovoltaikanlagen zum Beispiel auf der gesamten Dachfläche nahezu eigenständig mit Strom versorgt. Darüber hinaus ist geplant, die Abwärme, die in der Eissporthalle für die Eisaufbereitung produziert wird, für die Beheizung des nahegelegenen Schwimmstadions zu nutzen und somit die Eissporthalle in das bestehende Energiekonstrukt  am Standort einzubinden.

Nächste Schritte zur Umsetzung des Projekts: Da der Lebenszyklus der aktuellen Eissporthalle wie beschrieben mit dem Ablauf der aktuellen Eissportsaison endet, besteht die zwingende Notwendigkeit zur Schaffung einer Übergangslösung. Damit eine temporäre Lösung zur Vorbereitung der Eissportssaison 2026/2027 errichtet werden kann (Start der Eissaison Mitte August 2026), ist die entsprechende Entscheidung jetzt zu treffen, um die Planungs- und Bauphase der temporären Eishallenlösung von ca. 6 Monaten mit dem Beschluss zur Vorlage anzustoßen.

Die temporäre Eissporthalle wird auf der Bezirkssportanlage Wedau I im Sportpark (Pachtgelände der VSG Duisburg) für den Zeitraum des Abrisses der bestehenden Eissporthalle sowie des Zeitraums zur Umsetzung des Neubaus (Zeitraum ca. 3 Jahre) errichtet. Nach aktuellen Erkenntnissen werden für die temporäre Eissporthalle jährliche Kosten in Höhe von ca. 2 Mio. € fällig. Die temporäre Eissporthalle verfügt über eine Eisfläche und eine Zuschauerkapazität von 1500 Zuschauern.

Im Zuge der Umsetzung der temporären Eishalle ist die Anschaffung von entsprechendem sportlichen Equipment wie z. B. einer Bandenanlage, Spielerbänke, Umkleideeinrichtungen etc. erforderlich. Diese notwendigen Ausstattungsgegenstände werden nach der Fertigstellung des Neubaus (hier in der zweiten Eishalle) ebenfalls in diesem benötigt. Somit ergeben sich daraus Synergie- und auch Kosteneinsparpotentiale im Rahmen des Gesamtprojekts.

3. Finanzieller Gesamtbedarf: Gemäß erstellter Kostenschätzung ergibt sich ein finanzieller Gesamtrahmen für das Projekt in Höhe von ca. 40 Mio. €. 4. Zeitlicher Ablauf: Nach der Beschlussfassung soll die Projektsteuerung zur Maßnahmenumsetzung beauftragt werden. In der Folge ist es notwendig, eine Entwurfsplanung inklusive Kostenberechnung nach Leistungsphase 3 zu erstellen.

Parallel dazu muss auch die Planung einer temporären Eissporthalle mit der Zielsetzung der abschließenden Errichtung bis Mitte August 2026 (um die Eissportspielzeit 2026/2027) sicherstellen zu können, vorangetrieben werden. In diesem Prozess bedient sich DuisburgSport der Unterstützung der DIG.
Der Abriss der bestehenden Eissporthalle ist nach aktuellen Erkenntnissen für 2026/2027 vorgesehen.

Für die bauliche Umsetzung des Neubaus ist ein Zeitrahmen von ca. 2,5 Jahren eingeplant, sodass mit einer Fertigstellung der Gesamtmaßnahme zur Eissaison 2029/2030 gerechnet werden kann.

5. Begründung der Eilbedürftigkeit: Die Eilbedürftigkeit ergibt sich aus der baulichen Situation der Eissporthalle verbunden mit der feststehenden Aufgabe zum Saisonende und einer daraus resultierenden Entscheidungsnotwendigkeit inklusive der Schaffung einer Interimslösung für die Saison 2026/2027.

Um diese Zielsetzung mit einer prognostizierten Planungs- und Umsetzungsphase für die Interimslösung von ca. 6 Monaten und somit zur neuen Saison ab Mitte August 2026 erreichen zu können ist die kurzfristige Entscheidung für das Gesamtprojekt notwendig

Die Vorgeschichte
Die Vorankündigung, dass die Sanierung der altehrwürdigen Eissporthalle im Sportpark Duisburg im Neudorfer Süden eigentlich keinen Sinn macht, ließ anfang September 2024 aufhorchen. Auch schon lange zuvor wurde diskutiert, ob der Bau einer neuen Halle nicht effektiver sei. Das kam alles im September ins Rollen, als mehrere Ausschüsse im Rat der Stadt den mehr als logischen Vorschlag umzusetzten und von der Ertüchtigung einer alten Halle Abvstand zu nehmen. Die letzte (einstimmige) Entscheidung am Montag, 23. September 2024 im Rat der Stadt entschied. Es soll neu gebaut werden.

 

Sport und Feriencamps für Kids

SportBildungswerk ist mit neuem Programm gestartet
Duisburg, 15. Januar 2026 - Auch im neuen Jahr lädt das SportBildungswerk Duisburg wieder die ganze Familie zum Sporttreiben ein. Neben dem bewährten Sport- und Gesundheitsangebot für Erwachsene gibt es in diesem Jahr einige Neuheiten für Kinder. Egal ob beim Streetdance oder Dance-Mix (8-12 Jahre), Kinderturnen (6-10) oder den Stunt-Scooter Workshops (6-14), die Bewegungserfahrungen mit Spaß und in der Gruppe stehen immer im Mittelpunkt.

Auch in einem Schwimmkurs (Bronze/Silber) sind noch ein paar letzte Plätze frei. Zudem kann das bewährte Ferienangebot im Sportpark Duisburg erstmalig in den Osterferien angeboten werden (4 Tage, 8-16.30 Uhr, 127,-€) Die Anmeldung ist unter www.sportangebote-duisburg.de möglich. Weitere Informationen erhalten Sie sehr gerne auch telefonisch unter 0203 3000 880 bzw. per E-Mail an sportbildungswerk@ssb-duisburg.de.

Angelscheinverkauf für die Ruhrorter Häfen auf der Angelmesse im Landschaftspark Nord

Duisburg, 8. Januar 2026 - Der Stadtsportbund Duisburg ist mit einem Stand auf der Angelmesse, welche ab Freitag, den 09.01.2026 im Landschaftspark Nord stattfindet, vertreten. An allen drei Messetagen können hier die Scheine für das beliebte Angelrevier Duisburg Ruhrorter Häfen erworben werden.

Ehrung der Goldmedaillengewinner des 1. Meidericher Kanu Clubs 1921 bei den World Games 2025

Empfang und Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Duisburg
Duisburg, 19. Dezember 2025 - Athletinnen und Athleten des 1. Meidericher Kanu Clubs 1921 e.V. kamen im August hochdekoriert von den World Games im chinesischen Chengdu zurück nach Duisburg. Als Mitgliederinnen und Mitglieder der deutschen Kanupolo-Nationalmannschaften der Damen und Herren gewannen sie jeweils die Goldmedaille.

Oberbürgermeister Sören Link empfing die Sportlerinnen und Sportler mit ihren Trainern am Freitag im Rathaus der Stadt Duisburg. Als Anerkennung für ihre sportlichen Leistungen trugen sich Tim Riecke, Erik Beukenbusch, Katharin Grünewald, Björn Zirotzki und Mirko Günther in das Goldene Buch der Stadt Duisburg ein.

Empfang für Goldmedaillengewinner des 1. MKC im Kanupolo bei den World Games in Chengdu mit Eintrag ins Goldene Buch. sitzend: Spielerin Katharin Grünewald, dahinter v.l.: Bundestrainer der Frauen Björn Zirotzk, Spieler Tim Rieke und Erik Beukenbusch, Bundestrainer der Herren Mirko Günter und Oberbürgermeister Sören Link. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Dank großartiger Leistungen haben Sie die Sportstadt Duisburg einmal mehr auf der Kanupolo-Weltkarte verewigt“, würdigte Oberbürgermeister Sören Link die Erfolge der heimischen Aktiven. „Das war beste Werbung für die Kanupolo-Weltmeisterschaften 2026, die im September bei uns in Duisburg stattfinden werden.“

Zunächst aber ein Blick zurück auf die World Games: Mit einem 4:0 gegen Neuseeland erspielten sich dort die deutschen Damen im Finale den Titel. Katharin Grünewald überzeugte im Turnier mit hoher Treffsicherheit und gehörte zu den besten Torschützinnen. Damen-Bundestrainer Mirko Günther ist zugleich Trainer des Meidericher Kanu Clubs und Leiter der hiesigen Regattabahn.

Die Duisburger Spieler Tim Riecke und Erik Beukenbusch trugen wiederum bei den Herren maßgeblich zum Titelgewinn bei. Der amtierende Weltmeister setzte sich im Turnierverlauf erfolgreich gegen starke internationale Konkurrenz durch und bestätigte seine führende Rolle im Kanupolo. HerrenBundestrainer Björn Zirotzki ist dem Meidericher Kanu Club ebenfalls eng verbunden. Er führte die Mannschaft mit einem 3:1 im Finale gegen Italien zum erneuten Titel.

Ehrung Duisburger Jugendsport-Stiftung

SSB verteilt Prämie von 9.000 € an talentierte Sportlerinnen und Sportler

Duisburg, 19. Dezember 2025 - Die Duisburger Jugendsport Stiftung, die treuhänderisch beim Stadtsportbund Duisburg verwaltet wird und die seinerzeit von der Thyssen AG gespendet Summe von 225.000 DM beinhaltet, verfolgt den Zweck, jugendliche Sportler Duisburgs zu fördern, die sich leistungsmäßig orientieren und perspektivisch die Chance besitzen, in die nationale Spitze vorzudringen. Jährlich entscheidet der Beirat der Jugendsportstiftung mit Oberbürgermeister Sören Link als Vorsitzenden, wie der Zinsertrag und zusätzlich gewonnene Mittel verteilt werden.

Auch in diesem Jahr konnte der Beirat eine bedeutende Summe zur Ausschüttung zu bringen. Insgesamt erhalten die förderungswürdigen Sportler*innen und Vereine 9.000 €, eine Summe, die zustande gekommen ist, da neben dem Zinsertrag weitere Gelder durch Zuschüsse des Stadtsportbundes Duisburg e.V. zur Verfügung gestellt wurden. Damit konnten nun seit der 1.Ausschüttung im Jahre 1994 ca. 323.000 € an Fördergeldern ausgeschüttet werden.

Nach den Richtlinien der Duisburger Jugendsport Stiftung, wo Einzelsportler, Mannschaften und Vereine mit besonders guter Jugendarbeit gefördert werden sollen, partizipieren in 2025 folgende Einzelsportlerin, Mannschaft und Vereine aus dieser Unterstützung, die die entsprechenden Vereine zweckgebunden zur Unterstützung der Sportler erhalten:

Einzelsportlerin
Lea-Sophie Gsell SRC Duisburg-Squash
Helen Böhm DSC Kaiserberg - Eiskunstlaufen
Mannschaft
Club Raffelberg weibl. Juniorinnen U18

Vereine
ASC Duisburg Wasserball
LT Sports Taekwondo
SRC Duisburg Squash
KSV Wedau Kanuslalom

Die Ehrung konnte wieder im Rathaus der Stadt Duisburg stattfinden. Oberbürgermeister Sören Link und der Stadtsportbund Vorsitzende Joachim Gossow übergaben die Preise am 18. Dezember an die Mannschaften und Vereine. Foto: Stadt Duisburg /Tanja Pickartz

Fast 100.000 Menschen in der Stadt sind Mitglied in einem Sportverein

Duisburg, 18. Dezember 2025 - Vereinssport liegt (wieder) im Trend. Knapp 100.000 Duisburgerinnen und Duisburger sind zum Jahresende 2025 Mitglied in einem Sportklub – 1.534 mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen nannte der Stadtsportbund Duisburg am Donnerstag im Rahmen seiner Bilanzpresskonferenz im Restaurant des Amateur-Schwimmclubs Duisburg.

Die genaue Zahl der Menschen in Duisburg, die einem Sportverein angehören, beträgt 99.705. Mehr waren es nie in den vergangenen zwölf Jahren. Inzwischen ist fast jeder Fünfte in Duisburg Mitglied in einem Sportklub.

„Die Pandemie-Delle mit einem Tiefstand von knapp 92.000 Mitgliedern im SSB Duisburg ist längst ausgebeult“, sagte Uwe Busch, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Stadtsportbunds. Die Entwicklung überrasche nicht: Bundesweit habe der Vereinssport an Attraktivität gewonnen.

v.l.n.r.: Peter Serfort, Christoph Gehrt-Butry, Karl-Heinz Dinter, Sandra Niedzwiedz, Joachim Gossow und Uwe Busch aus dem Vorstand des Stadtsportbundes sowie Stefan Marx vom SportBildungswerk - Foto SSB Duisburg


Mehr Sporttreibende – weniger Vereine
Die Zahl der Vereine in Duisburg ging dagegen weiter zurück. 369 Klubs bieten insgesamt etwa 70 Sportarten mit knapp 100 Disziplinen an. Das sind sieben Vereine weniger als im Vorjahr. Der Trend zu Fusionen und zum Zusammenschluss kleiner Klubs setze sich fort, so Uwe Busch. Das liege auch an den wachsenden Anforderungen, denen sich ehrenamtliche Vorstände inzwischen gegenübersähen, ergänzte Joachim Gossow, Vorsitzender des SSB Duisburg.

Was die Duisburgerinnen und Duisburger betrifft, die der SSB direkt im vergangenen Jahr bewegt hat, lieferte das Pressegespräch ebenfalls eine beeindruckende Zahl: Über 40.000 Menschen nahmen an den Veranstaltungen, Kursen und Initiativen teil. Nicht mitgerechnet sind dabei die Teilnehmenden an „Duisburg bewegt sich“, dem Mitmach-Samstag in der Innenstadt, und der Duisburger Radwanderung.

Vorstandsmitglied Karl-Heinz Dinter verwies besonders darauf, dass mehr als 1.000 Kinder mithilfe des SSB im nun zu Ende gehenden Jahr das Schwimmen lernten. Über 5.000 Mädchen und Jungen nahmen an den sportmotorischen Testungen der Klasse 2 teil. Der 42. Rhein-Ruhr-Marathon mit etwas weniger als 8.000 Meldungen verzeichnete ebenfalls ein Rekordergebnis. Joachim Gossow sagte: „Nicht nur Vereinssport, sondern generell sportlich aktiv zu sein, liegt im Trend.“ Dieser Entwicklung gelte es im neuen Jahr weiter gerecht zu werden.

Fortschreibung des Pakts für den Sport ab 2027
Unter die Überschrift „vorausschauender Rückblick“ fallen ebenfalls die Gespräche über eine Fortsetzung des Pakts für den Sport ab 2027. Joachim Gossow sagte: „Wir haben in diesem Jahr große Fortschritte gemacht und sind bereits sehr weit. Unter anderem haben wir der Politik unsere Vorstellungen vorgelegt, darunter zwei Millionen Euro mehr für den Vereinssport.“ Die verbindlichen Absprachen unterschriftsreif auszuverhandeln sei nun eine Aufgabe für 2026.

Bei der Förderung der Sportinfrastruktur können die Vereine ebenfalls auf finanzielle Hilfe hoffen. Das Land hat im Rahmen des NRW-Plans insgesamt 600 Millionen Euro für Investitionen in die Sportlandschaft zugesagt. Hinzu komme der Anteil an der Sportmilliarde, die die Bundesregierung für ganz Deutschland in den Haushalt eingestellt habe. Christoph Gehrt-Butry beschrieb die Erwartungen: „Wir setzen uns dafür ein, dass die Mittel für Duisburg über uns an die Vereine vergeben werden. Wir haben diese Aufgabe bereits beim Programm ‚Neue Sportstätten NRW‘ übernommen und damit gute Erfahrungen gemacht.“

Der SSB-Geschäftsführer Uwe Busch fasste den zurückblickenden Ausblick so zusammen: „Dass immer mehr Menschen, darunter auch viele Kinder, den Sport für sich als Freizeitaktivität entdecken, ist eine sehr positive Entwicklung. Die Aufgabe wird sein, dass sie ihrem Interesse dann auch auf Sportplätzen und in Sporthallen nachkommen können, die auf der Höhe der Zeit sind. Wir arbeiten mit allen Partnern wie der Sportverwaltung, den Wirtschaftsbetrieben und der Politik an einem Fitnessprogramm für unsere Sportstätten.“

Geschäftsführungswechsel im Januar
Mit der Ausrichtung auf 2026 sagte der Vorsitzende über die Bilanz des nun ablaufenden Jahres: „Es wird ein Blick zurück nach vorn. Vieles, was in den vergangenen Monaten von Bedeutung war, hat unmittelbare Auswirkungen auf die Zukunft des Sports in Duisburg und der Sportstadt Duisburg.“

Als erstes Beispiel kommt dabei die kommissarische Neubesetzung einer Vorstandsposition in Betracht, die Sandra Niedzwiedz seit dem Sommer innehat. Das neue Vorstandsmitglied, das zuvor im Beirat des SSB tätig war, beschrieb ihr Engagement so: „Ich freue mich darauf, noch intensiver dabei zu sein und meine Kontakte und meine guten Verbindungen zu vielen Vereinen in die Arbeit einbringen zu können.“

Zudem kommt es zu einer Neubesetzung der Geschäftsführung ab Januar 2026. Peter Serfort (40) und Christoph Gehrt-Butry werden dann gemeinsam als hauptamtliche Vorstandsmitglieder Verantwortung übernehmen. Uwe Busch scheidet nach 36 Jahren an der Spitze aus. Joachim Gossow: „Bevor ich über die Neubesetzung spreche, möchte ich zunächst Uwe Busch für seine herausragende und über Duisburg hinaus geschätzte Arbeit danken.“ Einen Nachfolger zu finden, der diese Erfolgsgeschichte weiterschreibe, sei eine eigene Herausforderung gewesen.

„Die Latte liegt sehr hoch. Wir haben deshalb bereits seit Januar intensiv an einer passenden Lösung gearbeitet. Peter Serfort, der bereits seit 2014 für uns tätig ist, hat sich in dem Bewerbungsverfahren durchgesetzt“, so der SSB-Vorsitzende. Zusammen mit Christoph Gehrt-Butry, der seit mehr als drei Jahrzehnten für den SSB tätig ist, bilde der der gelernte Sport- und Fitnesskaufmann sowie Gesundheitsmanager ein perfektes Duo. „Wir verbinden Jüngere und Ältere, Erfahrung und neue Ideen. Wir sind für die Aufgaben der Zukunft gut aufgestellt.“, so das einhellige Votum des ehrenamtlichen Vorstands.

Peter Serfort nannte als ein Beispiel, dass der SSB die Digitalisierung weiter vorantreiben werde und sich darüber hinaus offensiver in den sozialen Netzwerken präsentieren wolle. In einer sich wandelnden Medienwelt sei es von Bedeutung, dass der SSB mit seinen Angeboten und Möglichkeiten sichtbar bleibe.

Christoph Gehrt-Butry nannte die Präventionsmaßnahmen gegen sexualisierte Gewalt als ein Thema, das Anforderungen an die Vereine stellen werde: „Es werden in naher Zukunft Schutzkonzepte verlangt. Viele Vereine arbeiten bereits mit unserer Unterstützung daran.“ Zu Beginn des Jahres wurde der SSB in das „Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter & interpersoneller Gewalt im Sport“ aufgenommen und hat sich für diese Beratungsaufgabe auch personell verstärkt.

Die Veranstaltungen im Einzelnen:
37. Fußball-Stadtpokal 09.-11.01.2025
25. AOK-Schülermarathon 16.05.2025
42. Rhein-Ruhr-Marathon 18.05.2025
43. Sportaustausch Calais 13.-15.06.2025
16. Zoolauf 27.06.2025
Löwenspiele 17.09.2025
18. TARGOBANK Run 27.08.2025
Duisburg bewegt sich 06.09.2025
42. Duisburger Radwanderung 07.09.2025
23. Lichterlauf 13.09.2025
Rhein City Run 26.10.2025
46. Sportschau 21.11.2025
Planungen 2026
Der SSB plant für 2026 folgende Veranstaltungen:
38. Fußball-Stadtpokal 08.-10.01.2026
Mitgliederversammlung 23.04.2026
26. AOK Schulmarathon 08.05.2026
43. schauinsland-reisen Rhein-Ruhr-Marathon 10.05.2026
44. Sportaustausch Calais 12.-14.06.2026
17. Zoolauf 26.06.2026
Löwenspiele N.N.
19. TARGOBANK Run 26.08.2026
Duisburg bewegt sich 05.09.2026
43. Duisburger Radwanderung 06.09.2026
24. Lichterlauf 12.09.2026
9. Rhein City Run 25.10.2026
47. Sportschau 06.11.2026

Die Jahresbilanz im Detail finden sie hier

Sportjugend im Landessportbund NRW erhält Auszeichnung beim Engagementpreis NRW

Duisburg , 16. Dezember 2025 - Die Sportjugend im Landessportbund NRW in Duisburg hat einen der beiden Jurypreise beim Engagementpreis NRW 2025 gewonnen. Sie erhielt die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für das Programm "Talente von heute - Führungskräfte von morgen!".

Über ein Jahr hinweg werden junge Erwachsene mit moderner Vereinsführung bekannt gemacht. Das Fundament bildet die Ausbildung zum Vereinsmanager C. Das Curriculum reicht von Finanzen über Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu rechtlichen Fragen. Ergänzt wird es durch zusätzliche Module wie Rhetorik, Netzwerkarbeit und Erlebnispädagogik.

Seit dem Projektstart 2011 haben mehr als 100 Interessierte teilgenommen. Über die Hälfte ist heute in ehrenamtlichen oder hauptberuflichen Führungspositionen im Sport aktiv. Insgesamt wurden fünf Projekte mit dem Engagementpreis NRW ausgezeichnet. Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto "Nachwuchs sichern und Zukunft gestalten – Talente fördern und Potenziale entfalten". Die Preisträger sind auch für den Deutschen Engagementpreis 2026 nominiert. idr
Infos:
http://www.engagiert-in-nrw.de


Die Ehrentafel der Duisburger Sportlerwahl

Das sind die Besten im Westen im Jahr 2025

Sportlerin des Jahres
1. Katharin Grünewald, 1. Meidericher KC, Kanupolo
2. Nele Moos, Bayer Leverkusen, Leichtathletik
3. Sinia Plotz, ASC Duisburg, Wasserball

Die Plätze 4 -8
4. Chinette Lauridsen, Bertasee Duisburg, Para-Kanu
5. Ena Mahmutovic, Bayern München, Fußball
6. Sophia Schwabe, Hockey, Düsseldorfer HC
7. Nova Müller, Kanuslalom, KSV Wedau
8. Linda Meier, Hyrocks

Sportler des Jahres
1. Erik Beukenbusch, 1. Meidericher KC, Kanupolo
2. Patrik Sussek, MSV Duisburg, Fußball
3. Max Milde, Wakeboard

Die Plätze 4 -8
4. Sascha Seifert, ASC Duisburg, Wasserball
5. Tim Eickermann, Bayer Leverkusen, Leichtathletik
6. Julian Hikel, TV Rumeln, Beach-Volleyball
7. Colin Lottner, Westende Hamborn, Boxen
8. Paul Scholz, Duisburger Ruderverein, Rudern

Trainer des Jahres
1. Dietmar Hirsch, MSV Duisburg, Fußball
2. Björn Zirotzki, 1.Meidericher KC, Kanupolo
3. Frank Hebing, 1. Meidericher KC, Kanupolo

Die Plätze 4 -8
4. Susi Wollschläger, Club Raffelberg, Hockey
5. Andre Brendel, Bertasee Duisburg, Para-Kanu
6. Vuk Vuksanovic, ASC Duisburg, Wasserball
7. Levent Tuncat, LT Sports, Taekwando
8. Tim Leusmann, Club Raffelberg, Hockey

Mannschaft des Jahres
1. MSV Duisburg, Fußball, Männer
2. 1. Meidericher KC, Kanupolo, Frauen
3. Club Raffelberg, Hockey, Frauen

Die Plätze 4 -8
4. ASC Duisburg, Wasserball Frauen
5. Club Raffelberg, Hockey, Herren
6. Freie Schwimmer, Unterwasser-Rugby
7. ASC Duisburg, Wasserball, Herren
8. Rhine Fire, American Football

Und so wurde gewählt.
Eine Jury aus Sportjournalisten und dem Stadtsportbund nahm die Auswahl der Kandidaten für die jeweils vier Kategorien vor. Über ein Online-Voting in Zusammenarbeit mit NRZ/WAZ, Radio Duisburg und Studio 47 konnten die Sportfans abstimmen. Ihr Votum zählte zu einem Drittel. Ebenfalls ein Drittel der Punktzahl konnten die Vertreter der Duisburger Sportmedien vergeben.
Dazu gehören WAZ/NRZ, Radio Duisburg, Studio 47 und der WDR. Schließlich waren die Expertinnen und Experten des Stadtsportbunds, der Sportpolitik und der Sportverwaltung beteiligt. Die Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas war eine von ihnen. Ihre Punkte vervollständigten die Wertung.


Gala-Abend der Spitzenklasse am Freitag im Theater am Marientor

46. Duisburger Sportschau atmet „Berliner Luft“
Duisburg, 19. November 2025 - Die große Bühne wartet auf die Besten aus Duisburg. Im ausverkauften Theater am Marientor (TaM) feiert die Stadt am Freitag (21.11.), ab 19 Uhr, ihre Topathletinnen und Topathleten. Bei der 46. Duisburger Sportschau erhalten die Sportlerin und der Sportler des Jahres sowie die beste Trainerin oder der beste Trainer und die beste Mannschaft ihre Trophäen und genießen den Applaus der 1500 Gala-Gäste.

Geehrt werden sie von einer Frau und drei Männern mit Rang und Namen: Bürgermeisterin Sylvia Linn, Oberbürgermeister Sören Link, Kabarettist Wolfgang Trepper und Thomas Stoßberg vom MERKUR Casinos Duisburg überreichen die Trophäen an die Besten im Westen. Spannend wird es in jedem Fall.

Die jeweils drei Nominierten in jeder Kategorie wissen bis zum entscheidenden Moment nicht, für wen die Bühne im TaM bereitet ist. Dabei gilt: Ehre, wem Ehre gebührt: Unter den Top drei in jeder Kategorie sind nicht zuletzt Aufsteiger, Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner bei den World Games oder den Paralympics. Aslı Sevindim und Bülent Aksen führen durch den Galaabend.

Eröffnet wird die 46. Sportschau von Hans-Joachim Goßow, dem Vorsitzenden des veranstaltenden Stadtsportbunds Duisburg. Für die Besten nur das Beste: Uwe Busch und Christoph Gehrt-Butry, die beiden Choreographen der Sportschau, versprechen nichts weniger als eine Show der Spitzenklasse. Das Publikum werden internationale Topstars sowie lokale Showacts wie die „Fliegenden Homberger“ begeistern.

Die Kinder der Grundschule an der Großenbaumer Straße brennen auf ihren Auftritt gleich zu Beginn der Gala. Die „Eisbrecher“ beweisen, dass Weichbodenmatten den perfekten Untergrund für kunstfertige Fallstudien bilden. Elefanten aus der Hauptstadt und ein chinesischer Mast Die Sportschau atmet in diesem Jahr “Berliner Luft“.

Die Cyr Wheel-Akrobatin Carolin Liesegang reist ebenso aus der Hauptstadt an wie Artist & Comedian Andreas Wessels. Im Gepäck hat er fünf schwere Ölfässer und einen Tischtennisball. Was damit geht? Am Freitag gibt es die Antwort. Zu der „Fahrgemeinschaft“ gehören ebenfalls „Berliner Elefanten“.

Während die Showtanzgruppe die ganze Tiefe des Bühnenraums gleich zweimal nutzt, bevorzugt der absolvierte Zirkuskünstler Alonso Gonzalez Barria aus Chile für seine Jonglage die Enge einer Plexiglasbox. Breakdance-Weltmeister Ditto Winterstein und das Trio Dreamscape eröffnen die Show am Freitag mit einer spektakulären Choreografie voller Powermoves und Saltos. Die drei Flyguys kombinieren in ihrer Show „Vertigo“ Halsbrecherisches am „chinesischen Mast“ – einer sechs Meter langen Vertikalstange – mit vertikalen Parkour-Moves.

Deutlich entschleunigter sind die ebenso kraftvollen wie anmutigen Bühnen-Momente der Gruppe AkroLaVida. Strapaten, zwei Bänder mit Schlaufen an den Enden, genügen Katharina und Johann vom „Duo Straps“ für ihre buchstäblich fesselnde Luftnummer.


Uwe Busch sagt über das Programm: „Wir wollen unser Publikum zum Staunen und zum Lachen bringen. Ruhige Momente und mitreißende Auftritte wechseln sich ab. Duisburg freut sich auf einen Gala-Abend. Genau den wollen wir bieten.“

Sponsoren bereiten der Gala im TaM die Bühne
Dass der Stadtsportbund Duisburg auch 2025 wieder ein hochkarätiges Programm auf die Bühne bringen kann, ist vor allem der Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Förderer zu verdanken. Zu den Partnern gehören: Sparkasse Duisburg, König-Brauerei, Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Sinalco/Rheinfels, Sportstadt Duisburg, GEBAG, Haniel, MERKUR Casino Duisburg, schauinsland-reisen, Volksbank Rhein-Ruhr, Krohne Messtechnik sowie DuisburgSport.