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2025
FISU World University Games•
Dem SSB angeschlossene Vereine
in DU
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RVR fördert große Sport-Events im Ruhrgebiet mit
100.000 Euro |
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Essen/Duisburg, 11. Februar 2026 - Mit
100.000 Euro unterstützt der Regionalverband Ruhr (RVR) in
diesem Jahr bedeutende Sportveranstaltungen im Ruhrgebiet.
Die mit 13.000 Euro größte Einzelförderung geht an die Yonex
German Open im Badminton, die vom 24. Februar bis 1. März in
Mülheim an der Ruhr ausgetragen werden. Die Höhe der
einzelnen Förderungen hat die RVR-Verbandsversammlung
beschlossen.
Den zweithöchsten Zuschuss (11.500 Euro)
erhält der Rhein-Ruhr-Marathon, der am 10. Mai in
Duisburg an den Start geht. Jeweils 10.000 Euro
fließen an das DJK-Bundessportfest Multisport in Essen (22.
bis 25. Mai), die Europameisterschaften Rock'n'Roll im
Tanzsport in Bochum (6. Juni) und die Weltmeisterschaft im
Kanu-Polo in Duisburg (15. bis 20. September).
Ebenfalls in Duisburg finden die U23
Weltmeisterschaften im Rudern statt, die mit 9.000
Euro unterstützt werden. In Essen werden weitere
Veranstaltungen gefördert: der Tag der Überflieger mit 7.000
Euro, die Deutschen Sprintmeisterschaften im Rudern und die
Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen mit jeweils
5.000 Euro, der Westenergie-Marathon mit 4.500 Euro sowie die
Deutschen Jugend- und Jahrgangsmeisterschaften im Rudern mit
3.000 Euro.
Weitere Projekte sind das Indoor Meeting
in Dortmund (6.000 Euro), die Kamen Open im Tennis (3.000
Euro) und die Jugendweltmeisterschaft im Minigolf in Herne
(3.000 Euro). idr - Weitere Infos:
http://www.sportfoerderung.rvr.ruhr
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Duisburg ehrt sportliche Erfolge in den Senioren- und
Masterklassen
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Duisburg, 11. Februar 2026 - Die Stadt
Duisburg ehrt am Mittwoch, 25. Februar 2026, um 17.30 Uhr im
Rathaus ihre Seniorensportlerinnen und Seniorensportler für
herausragende sportliche Erfolge im Jahr 2025. Grundlage der
Ehrung sind die städtischen Richtlinien über Auszeichnungen
für Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet des Sports.
Insgesamt werden elf Einzelsportlerinnen und -sportler
sowie eine Mannschaftsleistung für nationale und
internationale Erfolge ausgezeichnet. Bei der feierlichen
Ehrung erfolgt die Gratulation durch Bürgermeisterin
Edeltraud Klabuhn sowie Ozan Aksu, Vorsitzender des
Betriebsausschusses DuisburgSport.
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Stadt Duisburg bringt Abstimmung über Bewerbung für
Olympische und Paralympische Spiele auf den Weg
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Duisburg, 28.
Januar 2026 - Duisburg ist Teil der gemeinsamen Bewerbung der
Region unter dem Namen „KölnRheinRuhr“ um Olympische und
Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Der
Rat der Stadt Duisburg wird deswegen in seiner nächsten
Sitzung am 24. Februar darüber entscheiden, ob die
Bürgerinnen und Bürger in Duisburg über die Teilnahme an der
Bewerbung abstimmen können.
Vorbehaltlich der
Zustimmung des Rats können dann rund 350.000
abstimmungsberechtigte Duisburgerinnen und Duisburger für
oder gegen die Beteiligung votieren. Das Votum ist ein
zentraler Schritt, weil die Bewerbung ausdrücklich an die
Zustimmung der Bevölkerung geknüpft ist.
„Mit dem
Ratsbürgerentscheid legen wir diese Frage bewusst in die
Hände der Duisburgerinnen und Duisburger. Das schafft
Klarheit und eine breite demokratische Legitimation“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link. „Ich hoffe auf ein positives
Votum, weil ich überzeugt bin, dass Duisburg als
sportbegeisterte Stadt und mit ihr auch die gesamte Region an
Rhein und Ruhr das Potenzial für die Spiele haben.“
Eine Zustimmung zur Bewerbung ist noch keine Entscheidung
darüber, ob Olympische oder Paralympische Wettbewerbe
tatsächlich in Duisburg stattfinden. Zwischen einer
kommunalen Beteiligung und einer möglichen Austragung liegen
weitere Auswahl- und Prüfverfahren sowie Entscheidungen auf
anderen Ebenen.
So läuft der Ratsbürgerentscheid ab,
falls der Rat diesem zustimmt: • Die Abstimmung erfolgt
ausschließlich per Brief. • Die Unterlagen werden den
Abstimmungsberechtigten automatisch ab Mitte März zugesandt,
ein Antrag ist nicht erforderlich. •
Abstimmungsberechtigt sind die Duisburgerinnen und
Duisburger, die zu Kommunalwahlen wahlberechtigt sind, also
rund 350.000. • Als konkrete Frage wird folgende
Formulierung festgelegt: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt
Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung der Region
KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im
Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 beteiligt?“
Als Antwort kann nur mit "Ja" oder "Nein" abgestimmt
werden. • Als angenommen gilt die Antwort, die die
meisten Stimmen erhält, vorausgesetzt, ausreichend
Abstimmungsberechtigte haben sich beteiligt. Das sind in
Städten mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern
mindestens zehn Prozent. • Die Abstimmungsunterlagen
müssen der Stadt spätestens am Sonntag, 19. April, vorliegen
und können postalisch zurückgeschickt oder noch am
entsprechenden Sonntag bis 16 Uhr abgegeben werden: im
Rathaus (Burgplatz 19, 47051 Duisburg) oder im Wahlamt der
Stadt, (In den Haesen 84, 47198 Duisburg).
• Die
Abstimmung wird zeitgleich in allen 17 Kommunen durchgeführt,
die sich an der Olympia-Bewerbung beteiligen. Die Stimmen
werden am 19. April ausgezählt. Das Duisburger Ergebnis wird
Sonntagabend u.a. auf duisburg.de und den
Social-Media-Kanälen der Stadt veröffentlicht.
Die
Stadt Duisburg schätzt die Kosten für den Ratsbürgerentscheid
aktuell auf rund 580.000 Euro, wovon 85 Prozent vom Land
Nordrhein-Westfalen übernommen werden sollen. Der Eigenanteil
der Stadt läge dann bei ca. 87.000 Euro.
Hintergrund:
Duisburg wäre bei Olympischen und Paralympischen Spielen
nach derzeitigem Konzept mit folgenden etablierten und
international erprobten Sportstätten vertreten: •
Regattabahn im Sportpark Duisburg als Austragungsort für die
Wettbewerbe im olympischen Rudern sowie im olympischen Kanu
und im Para Rudern und Para Kanu. •
Schauinsland-Reisen-Arena für das olympische und
paralympische Sportklettern.
Vorgesehen sind die
Disziplinen Bouldern, Lead und Speed. Die Bewerbung von
KölnRheinRuhr hat bereits die zweite Stufe im Prozess des
Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erreicht. Nach
Abschluss der Bürgerbeteiligungen in den 17 beteiligten
Kommunen wird der DOSB voraussichtlich am 26. September 2026
die finale Entscheidung über die nationale Bewerbung treffen.
Weitere Interessenten sind Berlin, Hamburg und München.
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Duisburg treibt Neubau der Eissporthalle voran –
Übergangslösung ab 2026 geplant. Nach 55 Jahren soll ein
Neubau vorangetrieben werden
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Duisburg, 18. Dezember 2025: Zuschauerbeschränkungen
angesagt: Zustand der Eishalle bereitet nun gravierende
Probleme. Nur noch 1500 Besucher erlaubt!
Zukunft des Duisburger Eissports
wird durch Neubau gesichert
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Duisburg, 27. Januar
2026 - Der Sportpark Duisburg ist das
Herzstück der Sportstadt Duisburg. Damit dort auch der
Eissport künftig weiterhin eine starke Rolle spielt,
entscheidet der Haupt- und Finanzausschuss des Rates am
Donnerstag, 29. Januar, mittels Eilbeschluss über den Neubau
einer modernen Eissporthalle. Hintergrund ist, dass die
bestehende Halle aus dem Jahr 1971 aufgrund ihres baulichen
Zustandes nur noch bis zum Ende der Saison 2025/2026 genutzt
werden kann.
Die neue Eissporthalle soll künftig am
bisherigen Standort zwei Eisflächen umfassen. Darunter eine
mit einer Tribüne, auf der 2.500 Zuschauer Platz finden. Die
zweite ist eine Trainingsfläche. Damit reagiert die Stadt
auch auf die hohen Bedarfe im Schul-, Breiten- und
Vereinssport. Bislang können drei bis vier Schulklassen
täglich Eislaufen – künftig könnten bis zu acht Klassen
Schlittschuh fahren.
Auch der Freizeiteislauf, der
aktuell rund 30.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr
lockt, könnte dank der Kapazitätserweiterung bis zu 120.000
Personen jährlich anziehen. Für Vereine wie die Füchse
Duisburg gäbe es zudem deutlich bessere Trainings- und
Entwicklungsmöglichkeiten. „Der Eissport ist ein wichtiger
Bestandteil unserer Sportstadt. Wir wollen ihn nicht nur
sichern, sondern zukunftsfähig machen.
Eine moderne
Eishalle mit zwei Eisflächen stärkt den Schul-, Vereins- und
Freizeitsport“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Während
der rund zweieinhalbjährigen Bauzeit ist eine temporäre
Eishalle im direkten Umfeld auf der Bezirkssportanlage Wedau
I vorgesehen. Sie soll rechtzeitig zur Saison 2026/2027 in
Betrieb gehen und ermöglicht Vereinen, Schulen und
Freizeitsportlern einen nahtlosen Übergang.
Mit dem
Neubau setzt Duisburg zudem auf moderne, nachhaltige Technik:
Die neue Halle soll CO₂-neutral betrieben werden, unter
anderem durch Photovoltaik auf dem Dach und die Nutzung der
Abwärme für das benachbarte Schwimmstadion. Ziel ist es, die
neue Eissporthalle zur Saison 2029/2030 zu eröffnen.
Nach dem Eilbeschluss folgt am Donnestag, 29. Januar
2026 die
SONDERSITZUNG Konstituierende öffentliche Sondersitzung des
Haupt- und Finanzausschusses um 13:00 Uhr Duisburg-Mitte,
Rathaus Duisburg, Ratssaal (Zi. 100)
Kommentar
Man hat es in Duisburg fast nicht mehr für möglich gehalten,
dass ein einstimmiger Ratsbeschluss vom 23. September 2024
nun doch umgesetzt werden soll. Das stärkt in einer wieder
einmal durch viele Einflüsse und zum Teil extremen
Finanzproblemen gebeutelten Stadt wie Duisburg die Zukunft
angepackt wird. Es ist ein besonderes Zeichen für den
Sport oder der Kultur (stark renovierungbedürftiges
Stadttheater) vor allem für die Bürger der Stadt. Es geht um
Verlässlichkeit politischer Beschlüsse und Vertrauen.
Harald Jeschke

Blick auf die 55 Jahre alte Eissporthalle,
Homebase der Füchse sowie deren treuer Anhang, des Nachwuchses
und der Laufzeiten. Foto
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Die Beschlussvorlage am 27. Januar 2026 bzw.
Eilantrag (Eilbeschluss öffentlich gem. § 60 Abs. 1 S. 1 GO
NRW - Drucksache-Nr. 24-0526/1
Die aktuelle Eissporthalle wurde im Jahr 1971 errichtet und
weist einen Sanierungsbedarf in Höhe von ca. 27 Mio. € auf.
Aufgrund des baulichen Zustands vorrangig im Bereich des
Brandschutzes wurde zum Ende des Jahres 2025 die maximale
Zuschauerkapazität auf 1500 Zuschauer eingeschränkt und die
maximale Nutzungsdauer bis zum Ende der aktuellen
Eissportspielzeit 2025/2026 begrenzt.
Bereits vor dieser Entwicklung wurde DuisburgSport mit
Beschluss des Rates der Stadt im Rahmen der DS 24-0526
beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Gebag PE eine
Machbarkeitsstudie für eine neue Eissporthalle am bisherigen
Standort zu erstellen.
Die beauftragte Machbarkeitsstudie für die Errichtung einer
neuen Multifunktionshalle mit zwei Eisflächen und einer
Zuschauerkapazität von 4.999 Zuschauern endete mit einer
Kostenschätzung in Höhe von ca. 90 Mio. €. Aufgrund des
dargestellten Finanzvolumens wird die Machbarkeitsstudie
nicht weiterverfolgt, sondern es wurden vielmehr alternative
Ansatzmöglichkeiten für einen Neubau geprüft.
Im Rahmen der nun notwendigen Planung ist die erklärte
Zielsetzung der Neubau von zwei Eisflächen von denen eine
Eisfläche mit einer Zuschauerkapazität von 2.500 Zuschauern
mit einer Skalierbarkeit der Zuschauerkapazität ausgerichtet
an der sportlichen Entwicklung der Füchse Duisburg
ausgebildet werden soll.
Im Folgenden soll dargestellt werden, welche Bedeutung der
Eissport und auch die Errichtung von zwei Eisflächen für die
Sportstadt Duisburg hat und warum es sinnvoll ist den
Standort entsprechend zu erhalten und zukunftsorientiert mit
zwei Eisflächen auszubauen. Bedeutung für den Schulsport Die
Eishalle in Duisburg erfüllt bereits heute eine wichtige
Funktion im Schulsport.
Im Rahmen des Lehrplans des Landes Nordrhein-Westfalen werden
regelmäßig Inhalte wie „Rollen und Gleiten“ vermittelt.
Aktuell können jedoch aufgrund der begrenzten Kapazitäten
lediglich drei bis vier Schulklassen pro Tag berücksichtigt
werden. Mit zwei Eisflächen bestünde die Möglichkeit, dieses
Angebot deutlich auszubauen:
• vier bis acht Schulklassen pro Tag wären realistisch •
bessere zeitliche Verteilung über den Vormittag
• geringere Abhängigkeit vom Vereinstrainingsbetrieb Damit
könnte der Eissport einem deutlich größeren Teil der
Duisburger Schülerschaft zugänglich gemacht werden –
unabhängig von sozialem Hintergrund oder
Vereinszugehörigkeit. Dies stärkt nicht nur die
Bewegungsförderung, sondern auch die Chancengleichheit im
Bildungssystem.
Bedeutung für den Breitensport, Freizeitsport
Der Bedarf an niederschwelligen Freizeitangeboten im Eissport
ist in Duisburg bereits heute sehr hoch. Aktuell werden
jährlich rund 30.000 Freizeitläuferinnen und Freizeitläufer
erreicht – trotz extrem eingeschränkter Laufzeiten,
insbesondere am Wochenende. Mit zwei Eisflächen ergibt sich
ein realistisches Potenzial von 100.000 bis 120.000
Freizeitläufern pro Jahr. Dieses Potenzial kann derzeit nicht
ausgeschöpft werden, da:
• Laufzeiten häufig zugunsten des Trainingsbetriebs reduziert
werden müssen
• Wochenendangebote stark begrenzt sind
• Leistungssport, Nachwuchs- und Freizeitsport um dieselben
Eiszeiten konkurrieren. Eine zweite Eisfläche würde diese
strukturelle Konkurrenz auflösen. Während auf der einen
Fläche Trainings- und Spielbetrieb stattfinden, könnte auf
der anderen Fläche zeitgleich öffentlicher Lauf, Eiskunstlauf
oder Hobbybetrieb angeboten werden.
Damit würde die Eishalle erstmals ihrer Rolle als breit
zugängliche Freizeiteinrichtung für die gesamte Stadt
gerecht. Bedeutung für Vereine, Nachwuchsarbeit und
langfristige Strukturen Auch für die Duisburger
Eissportvereine – vom Eishockey bis zum Eiskunstlauf – ist
die aktuelle Situation strukturell limitierend.
Eine Eisfläche zwingt zu ständigen Priorisierungen:
• Nachwuchs gegen Erwachsene • Leistungssport gegen
Breitensport
• frühe Trainingszeiten gegen schulische Verpflichtungen Mit
zwei Eisflächen könnten Vereine:
• in mehreren Altersklassen parallel trainieren
• zusätzliche Mannschaften (z. B. Zweitmannschaften) melden •
ihre Mitgliederzahlen stabilisieren oder ausbauen
• wirtschaftlich tragfähiger arbeiten Insbesondere im
Eiskunstlauf würde sich die Situation deutlich verbessern.
Aktuell liegen Trainingszeiten häufig in schulisch
ungünstigen Zeitfenstern, was es Familien erschwert, Kinder
für diesen Sport zu begeistern. Attraktivere Trainingszeiten
am Nachmittag würden unmittelbar zu höheren Teilnahmezahlen
führen.
Integration, Migration und soziale Teilhabe
Eissportvereine leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag
zur Integration. Menschen unterschiedlicher Herkunft,
Religionen und sozialer Hintergründe kommen hier auf
Augenhöhe zusammen. Initiativen wie interkulturelle
Vereinsarbeit, inklusive Sportangebote und ehrenamtliches
Engagement wirken weit über den Sport hinaus in die
Stadtgesellschaft.
Gerade für Kinder und Jugendliche mit Flucht- oder
Migrationsgeschichte bietet der Vereinssport:
• soziale Anbindung
• Sprachpraxis
• klare Strukturen
• Zugehörigkeit und Anerkennung
Eine leistungsfähige Eishalle mit
ausreichenden Kapazitäten ist Voraussetzung dafür, diese
integrative Arbeit nicht nur zu erhalten, sondern gezielt
auszubauen. Wirtschaftlichkeit und Betreiberperspektive
Entgegen einer weit verbreiteten Annahme ist eine Eishalle
mit zwei Eisflächen wirtschaftlich sinnvoller zu betreiben
als eine Ein-Flächen-Lösung.
Eine einzelne Eisfläche ist dauerhaft an der
Kapazitätsgrenze, zwingt zu Verdrängungseffekten und
verhindert eine optimale Auslastung.
Zwei Eisflächen hingegen ermöglichen:
• parallele Nutzung unterschiedlicher Zielgruppen
• längere tägliche Betriebszeiten
• zusätzliche Erlösquellen (Freizeitlauf, Kurse, Events)
• bessere Planbarkeit des Personaleinsatzes
Zudem bedeutet eine zweite Eisfläche nicht die Verdopplung
der Energie- oder Betriebskosten. Moderne Konzepte,
insbesondere unter Berücksichtigung von CO₂-neutralen
Energielösungen, führen zu Skaleneffekten, die die Mehrkosten
deutlich relativieren. Eine ganzjährig nutzbare
Trainingsfläche erlaubt darüber hinaus auch im Sommer
Einnahmen und sportliche Nutzung – ein entscheidender Faktor
für ein langfristig tragfähiges Betreiberkonzept.
Nachhaltigkeit Auch das Thema
„Nachhaltigkeit“ spielt bei zukunftsorientierten
Investitionsprojekten eine immer zentralere Rolle. Wie
dargestellt, wurde die aktuelle Eissporthalle im Jahre 1971
errichtet, die eingebaute Eisaufbereitungstechnik wurde zum
damaligen Zeitpunkt bereits „gebraucht“ gekauft und weist
daher eine noch höhere Lebensdauer auf. Neben der Tatsache,
dass die Technik veraltet und sanierungsbedürftig ist,
entspricht sie bereits seit Jahren nicht mehr den aktuellen
energetischen Standards.
Mit der Umsetzung des Neubaus soll eine CO2-neutrale
Eissporthalle entstehen, die sich zu einem großen Teil z.B.
über großflächige Photovoltaikanlagen zum Beispiel auf der
gesamten Dachfläche nahezu eigenständig mit Strom versorgt.
Darüber hinaus ist geplant, die Abwärme, die in der
Eissporthalle für die Eisaufbereitung produziert wird, für
die Beheizung des nahegelegenen Schwimmstadions zu nutzen und
somit die Eissporthalle in das bestehende Energiekonstrukt
am Standort einzubinden.
Nächste Schritte zur Umsetzung des Projekts:
Da der Lebenszyklus der aktuellen Eissporthalle wie
beschrieben mit dem Ablauf der aktuellen Eissportsaison
endet, besteht die zwingende Notwendigkeit zur Schaffung
einer Übergangslösung. Damit eine temporäre Lösung zur
Vorbereitung der Eissportssaison 2026/2027 errichtet werden
kann (Start der Eissaison Mitte August 2026), ist die
entsprechende Entscheidung jetzt zu treffen, um die Planungs-
und Bauphase der temporären Eishallenlösung von ca. 6 Monaten
mit dem Beschluss zur Vorlage anzustoßen.
Die temporäre Eissporthalle wird auf der
Bezirkssportanlage Wedau I im Sportpark (Pachtgelände der VSG
Duisburg) für den Zeitraum des Abrisses der
bestehenden Eissporthalle sowie des Zeitraums zur Umsetzung
des Neubaus (Zeitraum ca. 3 Jahre) errichtet. Nach aktuellen
Erkenntnissen werden für die temporäre Eissporthalle
jährliche Kosten in Höhe von ca. 2 Mio. € fällig. Die
temporäre Eissporthalle verfügt über eine Eisfläche und eine
Zuschauerkapazität von 1500 Zuschauern.
Im Zuge der Umsetzung der temporären Eishalle ist die
Anschaffung von entsprechendem sportlichen Equipment wie z.
B. einer Bandenanlage, Spielerbänke, Umkleideeinrichtungen
etc. erforderlich. Diese notwendigen Ausstattungsgegenstände
werden nach der Fertigstellung des Neubaus (hier in der
zweiten Eishalle) ebenfalls in diesem benötigt. Somit ergeben
sich daraus Synergie- und auch Kosteneinsparpotentiale im
Rahmen des Gesamtprojekts.
3. Finanzieller Gesamtbedarf: Gemäß erstellter
Kostenschätzung ergibt sich ein finanzieller Gesamtrahmen für
das Projekt in Höhe von ca. 40 Mio. €. 4. Zeitlicher Ablauf:
Nach der Beschlussfassung soll die Projektsteuerung zur
Maßnahmenumsetzung beauftragt werden. In der Folge ist es
notwendig, eine Entwurfsplanung inklusive Kostenberechnung
nach Leistungsphase 3 zu erstellen.
Parallel dazu muss auch die Planung einer temporären
Eissporthalle mit der Zielsetzung der abschließenden
Errichtung bis Mitte August 2026 (um die Eissportspielzeit
2026/2027) sicherstellen zu können, vorangetrieben werden. In
diesem Prozess bedient sich DuisburgSport der Unterstützung
der DIG.
Der Abriss der bestehenden Eissporthalle ist
nach aktuellen Erkenntnissen für 2026/2027 vorgesehen.
Für die bauliche Umsetzung des Neubaus ist ein Zeitrahmen von
ca. 2,5 Jahren eingeplant, sodass mit einer Fertigstellung
der Gesamtmaßnahme zur Eissaison 2029/2030 gerechnet werden
kann.
5. Begründung der Eilbedürftigkeit: Die Eilbedürftigkeit
ergibt sich aus der baulichen Situation der Eissporthalle
verbunden mit der feststehenden Aufgabe zum Saisonende und
einer daraus resultierenden Entscheidungsnotwendigkeit
inklusive der Schaffung einer Interimslösung für die Saison
2026/2027.
Um diese Zielsetzung mit einer prognostizierten Planungs- und
Umsetzungsphase für die Interimslösung von ca. 6 Monaten und
somit zur neuen Saison ab Mitte August 2026 erreichen zu
können ist die kurzfristige Entscheidung für das
Gesamtprojekt notwendig
Die Vorgeschichte
Die Vorankündigung, dass die Sanierung der
altehrwürdigen Eissporthalle im Sportpark Duisburg im
Neudorfer Süden eigentlich keinen Sinn macht, ließ anfang
September 2024 aufhorchen. Auch schon lange zuvor wurde
diskutiert, ob der Bau einer neuen Halle nicht effektiver
sei. Das kam alles im September ins Rollen, als mehrere
Ausschüsse im Rat der Stadt den mehr als logischen Vorschlag
umzusetzten und von der Ertüchtigung einer alten Halle
Abvstand zu nehmen. Die letzte (einstimmige) Entscheidung am
Montag, 23. September 2024 im Rat der Stadt entschied. Es
soll neu gebaut werden.
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Sport und Feriencamps für Kids
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SportBildungswerk ist mit neuem
Programm gestartet Duisburg, 15. Januar 2026 -
Auch im neuen Jahr lädt das SportBildungswerk Duisburg wieder
die ganze Familie zum Sporttreiben ein. Neben dem bewährten
Sport- und Gesundheitsangebot für Erwachsene gibt es in
diesem Jahr einige Neuheiten für Kinder. Egal ob beim
Streetdance oder Dance-Mix (8-12 Jahre), Kinderturnen (6-10)
oder den Stunt-Scooter Workshops (6-14), die
Bewegungserfahrungen mit Spaß und in der Gruppe stehen immer
im Mittelpunkt.
Auch in einem Schwimmkurs
(Bronze/Silber) sind noch ein paar letzte Plätze frei. Zudem
kann das bewährte Ferienangebot im Sportpark Duisburg
erstmalig in den Osterferien angeboten werden (4 Tage,
8-16.30 Uhr, 127,-€) Die Anmeldung ist unter
www.sportangebote-duisburg.de möglich. Weitere Informationen
erhalten Sie sehr gerne auch telefonisch unter 0203 3000 880
bzw. per E-Mail an sportbildungswerk@ssb-duisburg.de.
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Angelscheinverkauf für die
Ruhrorter Häfen auf der Angelmesse im Landschaftspark Nord
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Duisburg, 8. Januar 2026 - Der
Stadtsportbund Duisburg ist mit einem Stand auf der
Angelmesse, welche ab Freitag, den 09.01.2026 im
Landschaftspark Nord stattfindet, vertreten. An allen drei
Messetagen können hier die Scheine für das beliebte
Angelrevier Duisburg Ruhrorter Häfen erworben werden.
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Ehrung der Goldmedaillengewinner
des 1. Meidericher Kanu Clubs 1921 bei den World Games 2025
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Empfang und Eintrag ins
Goldene Buch der Stadt Duisburg Duisburg, 19.
Dezember 2025 - Athletinnen und Athleten des 1. Meidericher
Kanu Clubs 1921 e.V. kamen im August hochdekoriert von den
World Games im chinesischen Chengdu zurück nach Duisburg. Als
Mitgliederinnen und Mitglieder der deutschen
Kanupolo-Nationalmannschaften der Damen und Herren gewannen
sie jeweils die Goldmedaille.
Oberbürgermeister Sören
Link empfing die Sportlerinnen und Sportler mit ihren
Trainern am Freitag im Rathaus der Stadt Duisburg. Als
Anerkennung für ihre sportlichen Leistungen trugen sich Tim
Riecke, Erik Beukenbusch, Katharin Grünewald, Björn Zirotzki
und Mirko Günther in das Goldene Buch der Stadt Duisburg ein.

Empfang für Goldmedaillengewinner des 1. MKC im Kanupolo bei
den World Games in Chengdu mit Eintrag ins Goldene Buch.
sitzend: Spielerin Katharin Grünewald, dahinter v.l.:
Bundestrainer der Frauen Björn Zirotzk, Spieler Tim Rieke und
Erik Beukenbusch, Bundestrainer der Herren Mirko Günter und
Oberbürgermeister Sören Link. Foto: Tanja Pickartz / Stadt
Duisburg
„Dank großartiger Leistungen haben Sie die
Sportstadt Duisburg einmal mehr auf der Kanupolo-Weltkarte
verewigt“, würdigte Oberbürgermeister Sören Link die Erfolge
der heimischen Aktiven. „Das war beste Werbung für die
Kanupolo-Weltmeisterschaften 2026, die im September bei uns
in Duisburg stattfinden werden.“
Zunächst aber ein
Blick zurück auf die World Games: Mit einem 4:0 gegen
Neuseeland erspielten sich dort die deutschen Damen im Finale
den Titel. Katharin Grünewald überzeugte im Turnier mit hoher
Treffsicherheit und gehörte zu den besten Torschützinnen.
Damen-Bundestrainer Mirko Günther ist zugleich Trainer des
Meidericher Kanu Clubs und Leiter der hiesigen Regattabahn.
Die Duisburger Spieler Tim Riecke und Erik
Beukenbusch trugen wiederum bei den Herren maßgeblich zum
Titelgewinn bei. Der amtierende Weltmeister setzte sich im
Turnierverlauf erfolgreich gegen starke internationale
Konkurrenz durch und bestätigte seine führende Rolle im
Kanupolo. HerrenBundestrainer Björn Zirotzki ist dem
Meidericher Kanu Club ebenfalls eng verbunden. Er führte die
Mannschaft mit einem 3:1 im Finale gegen Italien zum erneuten
Titel.
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Ehrung Duisburger Jugendsport-Stiftung |
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SSB verteilt Prämie von 9.000 € an
talentierte Sportlerinnen und Sportler
Duisburg, 19.
Dezember 2025 - Die Duisburger Jugendsport Stiftung, die
treuhänderisch beim Stadtsportbund Duisburg verwaltet wird
und die seinerzeit von der Thyssen AG gespendet Summe von
225.000 DM beinhaltet, verfolgt den Zweck, jugendliche
Sportler Duisburgs zu fördern, die sich leistungsmäßig
orientieren und perspektivisch die Chance besitzen, in die
nationale Spitze vorzudringen. Jährlich entscheidet der
Beirat der Jugendsportstiftung mit Oberbürgermeister Sören
Link als Vorsitzenden, wie der Zinsertrag und zusätzlich
gewonnene Mittel verteilt werden.
Auch in diesem Jahr
konnte der Beirat eine bedeutende Summe zur Ausschüttung zu
bringen. Insgesamt erhalten die förderungswürdigen
Sportler*innen und Vereine 9.000 €, eine Summe, die zustande
gekommen ist, da neben dem Zinsertrag weitere Gelder durch
Zuschüsse des Stadtsportbundes Duisburg e.V. zur Verfügung
gestellt wurden. Damit konnten nun seit der 1.Ausschüttung im
Jahre 1994 ca. 323.000 € an Fördergeldern ausgeschüttet
werden.
Nach den Richtlinien der Duisburger
Jugendsport Stiftung, wo Einzelsportler, Mannschaften und
Vereine mit besonders guter Jugendarbeit gefördert werden
sollen, partizipieren in 2025 folgende Einzelsportlerin,
Mannschaft und Vereine aus dieser Unterstützung, die die
entsprechenden Vereine zweckgebunden zur Unterstützung der
Sportler erhalten:
Einzelsportlerin Lea-Sophie
Gsell SRC Duisburg-Squash Helen Böhm DSC Kaiserberg -
Eiskunstlaufen Mannschaft Club Raffelberg weibl.
Juniorinnen U18
Vereine ASC Duisburg Wasserball
LT Sports Taekwondo SRC Duisburg Squash KSV Wedau
Kanuslalom

Die Ehrung konnte wieder im Rathaus der Stadt Duisburg
stattfinden. Oberbürgermeister Sören Link und der
Stadtsportbund Vorsitzende Joachim Gossow übergaben die
Preise am 18. Dezember an die Mannschaften und Vereine. Foto:
Stadt Duisburg /Tanja Pickartz
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Fast 100.000 Menschen in der Stadt sind Mitglied in
einem Sportverein |
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Duisburg, 18. Dezember 2025 -
Vereinssport liegt (wieder) im Trend. Knapp 100.000
Duisburgerinnen und Duisburger sind zum Jahresende 2025
Mitglied in einem Sportklub – 1.534 mehr als im Vorjahr.
Diese Zahlen nannte der Stadtsportbund Duisburg am Donnerstag
im Rahmen seiner Bilanzpresskonferenz im Restaurant des
Amateur-Schwimmclubs Duisburg.
Die genaue Zahl der
Menschen in Duisburg, die einem Sportverein angehören,
beträgt 99.705. Mehr waren es nie in den vergangenen zwölf
Jahren. Inzwischen ist fast jeder Fünfte in Duisburg Mitglied
in einem Sportklub.
„Die Pandemie-Delle mit einem
Tiefstand von knapp 92.000 Mitgliedern im SSB Duisburg ist
längst ausgebeult“, sagte Uwe Busch, geschäftsführendes
Vorstandsmitglied des Stadtsportbunds. Die Entwicklung
überrasche nicht: Bundesweit habe der Vereinssport an
Attraktivität gewonnen.

v.l.n.r.: Peter Serfort, Christoph Gehrt-Butry, Karl-Heinz
Dinter, Sandra Niedzwiedz, Joachim Gossow und Uwe Busch aus
dem Vorstand des Stadtsportbundes sowie Stefan Marx vom
SportBildungswerk - Foto SSB Duisburg
Mehr
Sporttreibende – weniger Vereine Die Zahl der Vereine in
Duisburg ging dagegen weiter zurück. 369 Klubs bieten
insgesamt etwa 70 Sportarten mit knapp 100 Disziplinen an.
Das sind sieben Vereine weniger als im Vorjahr. Der Trend zu
Fusionen und zum Zusammenschluss kleiner Klubs setze sich
fort, so Uwe Busch. Das liege auch an den wachsenden
Anforderungen, denen sich ehrenamtliche Vorstände inzwischen
gegenübersähen, ergänzte Joachim Gossow, Vorsitzender des SSB
Duisburg.
Was die Duisburgerinnen und Duisburger
betrifft, die der SSB direkt im vergangenen Jahr bewegt hat,
lieferte das Pressegespräch ebenfalls eine beeindruckende
Zahl: Über 40.000 Menschen nahmen an den Veranstaltungen,
Kursen und Initiativen teil. Nicht mitgerechnet sind dabei
die Teilnehmenden an „Duisburg bewegt sich“, dem
Mitmach-Samstag in der Innenstadt, und der Duisburger
Radwanderung.
Vorstandsmitglied Karl-Heinz Dinter
verwies besonders darauf, dass mehr als 1.000 Kinder mithilfe
des SSB im nun zu Ende gehenden Jahr das Schwimmen lernten.
Über 5.000 Mädchen und Jungen nahmen an den sportmotorischen
Testungen der Klasse 2 teil. Der 42. Rhein-Ruhr-Marathon mit
etwas weniger als 8.000 Meldungen verzeichnete ebenfalls ein
Rekordergebnis. Joachim Gossow sagte: „Nicht nur
Vereinssport, sondern generell sportlich aktiv zu sein, liegt
im Trend.“ Dieser Entwicklung gelte es im neuen Jahr weiter
gerecht zu werden.
Fortschreibung des Pakts für den
Sport ab 2027 Unter die Überschrift „vorausschauender
Rückblick“ fallen ebenfalls die Gespräche über eine
Fortsetzung des Pakts für den Sport ab 2027. Joachim Gossow
sagte: „Wir haben in diesem Jahr große Fortschritte gemacht
und sind bereits sehr weit. Unter anderem haben wir der
Politik unsere Vorstellungen vorgelegt, darunter zwei
Millionen Euro mehr für den Vereinssport.“ Die verbindlichen
Absprachen unterschriftsreif auszuverhandeln sei nun eine
Aufgabe für 2026.
Bei der Förderung der
Sportinfrastruktur können die Vereine ebenfalls auf
finanzielle Hilfe hoffen. Das Land hat im Rahmen des
NRW-Plans insgesamt 600 Millionen Euro für Investitionen in
die Sportlandschaft zugesagt. Hinzu komme der Anteil an der
Sportmilliarde, die die Bundesregierung für ganz Deutschland
in den Haushalt eingestellt habe. Christoph Gehrt-Butry
beschrieb die Erwartungen: „Wir setzen uns dafür ein, dass
die Mittel für Duisburg über uns an die Vereine vergeben
werden. Wir haben diese Aufgabe bereits beim Programm ‚Neue
Sportstätten NRW‘ übernommen und damit gute Erfahrungen
gemacht.“
Der SSB-Geschäftsführer Uwe Busch fasste den
zurückblickenden Ausblick so zusammen: „Dass immer mehr
Menschen, darunter auch viele Kinder, den Sport für sich als
Freizeitaktivität entdecken, ist eine sehr positive
Entwicklung. Die Aufgabe wird sein, dass sie ihrem Interesse
dann auch auf Sportplätzen und in Sporthallen nachkommen
können, die auf der Höhe der Zeit sind. Wir arbeiten mit
allen Partnern wie der Sportverwaltung, den
Wirtschaftsbetrieben und der Politik an einem Fitnessprogramm
für unsere Sportstätten.“
Geschäftsführungswechsel im
Januar Mit der Ausrichtung auf 2026 sagte der Vorsitzende
über die Bilanz des nun ablaufenden Jahres: „Es wird ein
Blick zurück nach vorn. Vieles, was in den vergangenen
Monaten von Bedeutung war, hat unmittelbare Auswirkungen auf
die Zukunft des Sports in Duisburg und der Sportstadt
Duisburg.“
Als erstes Beispiel kommt dabei die
kommissarische Neubesetzung einer Vorstandsposition in
Betracht, die Sandra Niedzwiedz seit dem Sommer innehat. Das
neue Vorstandsmitglied, das zuvor im Beirat des SSB tätig
war, beschrieb ihr Engagement so: „Ich freue mich darauf,
noch intensiver dabei zu sein und meine Kontakte und meine
guten Verbindungen zu vielen Vereinen in die Arbeit
einbringen zu können.“
Zudem kommt es zu einer
Neubesetzung der Geschäftsführung ab Januar 2026.
Peter Serfort (40) und Christoph Gehrt-Butry werden dann
gemeinsam als hauptamtliche Vorstandsmitglieder Verantwortung
übernehmen. Uwe Busch scheidet nach 36 Jahren an der Spitze
aus. Joachim Gossow: „Bevor ich über die Neubesetzung
spreche, möchte ich zunächst Uwe Busch für seine
herausragende und über Duisburg hinaus geschätzte Arbeit
danken.“ Einen Nachfolger zu finden, der diese
Erfolgsgeschichte weiterschreibe, sei eine eigene
Herausforderung gewesen.
„Die Latte liegt sehr hoch.
Wir haben deshalb bereits seit Januar intensiv an einer
passenden Lösung gearbeitet. Peter Serfort, der bereits seit
2014 für uns tätig ist, hat sich in dem Bewerbungsverfahren
durchgesetzt“, so der SSB-Vorsitzende. Zusammen mit Christoph
Gehrt-Butry, der seit mehr als drei Jahrzehnten für den SSB
tätig ist, bilde der der gelernte Sport- und Fitnesskaufmann
sowie Gesundheitsmanager ein perfektes Duo. „Wir verbinden
Jüngere und Ältere, Erfahrung und neue Ideen. Wir sind für
die Aufgaben der Zukunft gut aufgestellt.“, so das einhellige
Votum des ehrenamtlichen Vorstands.
Peter Serfort
nannte als ein Beispiel, dass der SSB die Digitalisierung
weiter vorantreiben werde und sich darüber hinaus offensiver
in den sozialen Netzwerken präsentieren wolle. In einer sich
wandelnden Medienwelt sei es von Bedeutung, dass der SSB mit
seinen Angeboten und Möglichkeiten sichtbar bleibe.
Christoph Gehrt-Butry nannte die Präventionsmaßnahmen gegen
sexualisierte Gewalt als ein Thema, das Anforderungen an die
Vereine stellen werde: „Es werden in naher Zukunft
Schutzkonzepte verlangt. Viele Vereine arbeiten bereits mit
unserer Unterstützung daran.“ Zu Beginn des Jahres wurde der
SSB in das „Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter &
interpersoneller Gewalt im Sport“ aufgenommen und hat sich
für diese Beratungsaufgabe auch personell verstärkt.
Die Veranstaltungen im Einzelnen: 37. Fußball-Stadtpokal
09.-11.01.2025 25. AOK-Schülermarathon 16.05.2025 42.
Rhein-Ruhr-Marathon 18.05.2025 43. Sportaustausch Calais
13.-15.06.2025 16. Zoolauf 27.06.2025 Löwenspiele
17.09.2025 18. TARGOBANK Run 27.08.2025 Duisburg bewegt
sich 06.09.2025 42. Duisburger Radwanderung 07.09.2025
23. Lichterlauf 13.09.2025 Rhein City Run 26.10.2025
46. Sportschau 21.11.2025 Planungen 2026
Der SSB plant für 2026 folgende Veranstaltungen: 38.
Fußball-Stadtpokal 08.-10.01.2026 Mitgliederversammlung
23.04.2026 26. AOK Schulmarathon 08.05.2026 43.
schauinsland-reisen Rhein-Ruhr-Marathon 10.05.2026 44.
Sportaustausch Calais 12.-14.06.2026 17. Zoolauf
26.06.2026 Löwenspiele N.N. 19. TARGOBANK Run
26.08.2026 Duisburg bewegt sich 05.09.2026 43.
Duisburger Radwanderung 06.09.2026 24. Lichterlauf
12.09.2026 9. Rhein City Run 25.10.2026 47. Sportschau
06.11.2026
Die Jahresbilanz im Detail finden sie hier.
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Sportjugend im Landessportbund NRW erhält
Auszeichnung beim Engagementpreis NRW
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Duisburg , 16.
Dezember 2025 - Die Sportjugend im Landessportbund NRW in
Duisburg hat einen der beiden Jurypreise beim Engagementpreis
NRW 2025 gewonnen. Sie erhielt die mit 5.000 Euro dotierte
Auszeichnung für das Programm "Talente von heute -
Führungskräfte von morgen!".
Über ein Jahr hinweg
werden junge Erwachsene mit moderner Vereinsführung bekannt
gemacht. Das Fundament bildet die Ausbildung zum
Vereinsmanager C. Das Curriculum reicht von Finanzen über
Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu rechtlichen Fragen. Ergänzt
wird es durch zusätzliche Module wie Rhetorik, Netzwerkarbeit
und Erlebnispädagogik.
Seit dem Projektstart 2011
haben mehr als 100 Interessierte teilgenommen. Über die
Hälfte ist heute in ehrenamtlichen oder hauptberuflichen
Führungspositionen im Sport aktiv. Insgesamt wurden fünf
Projekte mit dem Engagementpreis NRW ausgezeichnet. Der
Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto "Nachwuchs
sichern und Zukunft gestalten – Talente fördern und
Potenziale entfalten". Die Preisträger sind auch für den
Deutschen Engagementpreis 2026 nominiert. idr Infos:
http://www.engagiert-in-nrw.de
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Die Ehrentafel der Duisburger
Sportlerwahl
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Das sind die Besten im Westen im
Jahr 2025
Sportlerin des Jahres 1.
Katharin Grünewald, 1. Meidericher KC, Kanupolo 2. Nele
Moos, Bayer Leverkusen, Leichtathletik 3. Sinia Plotz,
ASC Duisburg, Wasserball
Die Plätze 4 -8 4.
Chinette Lauridsen, Bertasee Duisburg, Para-Kanu 5. Ena
Mahmutovic, Bayern München, Fußball 6. Sophia Schwabe,
Hockey, Düsseldorfer HC 7. Nova Müller, Kanuslalom, KSV
Wedau 8. Linda Meier, Hyrocks
Sportler des Jahres
1. Erik Beukenbusch, 1. Meidericher KC, Kanupolo 2. Patrik
Sussek, MSV Duisburg, Fußball 3. Max Milde, Wakeboard
Die Plätze 4 -8 4. Sascha Seifert, ASC Duisburg,
Wasserball 5. Tim Eickermann, Bayer Leverkusen,
Leichtathletik 6. Julian Hikel, TV Rumeln,
Beach-Volleyball 7. Colin Lottner, Westende Hamborn,
Boxen 8. Paul Scholz, Duisburger Ruderverein, Rudern
Trainer des Jahres 1. Dietmar Hirsch, MSV Duisburg,
Fußball 2. Björn Zirotzki, 1.Meidericher KC, Kanupolo
3. Frank Hebing, 1. Meidericher KC, Kanupolo
Die
Plätze 4 -8 4. Susi Wollschläger, Club Raffelberg, Hockey
5. Andre Brendel, Bertasee Duisburg, Para-Kanu 6. Vuk
Vuksanovic, ASC Duisburg, Wasserball 7. Levent Tuncat, LT
Sports, Taekwando 8. Tim Leusmann, Club Raffelberg, Hockey
Mannschaft des Jahres 1. MSV Duisburg, Fußball,
Männer 2. 1. Meidericher KC, Kanupolo, Frauen 3. Club
Raffelberg, Hockey, Frauen
Die Plätze 4 -8 4. ASC
Duisburg, Wasserball Frauen 5. Club Raffelberg, Hockey,
Herren 6. Freie Schwimmer, Unterwasser-Rugby 7. ASC
Duisburg, Wasserball, Herren 8. Rhine Fire, American
Football
Und so wurde gewählt. Eine Jury aus
Sportjournalisten und dem Stadtsportbund nahm die Auswahl der
Kandidaten für die jeweils vier Kategorien vor. Über ein
Online-Voting in Zusammenarbeit mit NRZ/WAZ, Radio Duisburg
und Studio 47 konnten die Sportfans abstimmen. Ihr Votum
zählte zu einem Drittel. Ebenfalls ein Drittel der Punktzahl
konnten die Vertreter der Duisburger Sportmedien vergeben.
Dazu gehören WAZ/NRZ, Radio Duisburg, Studio 47 und der
WDR. Schließlich waren die Expertinnen und Experten des
Stadtsportbunds, der Sportpolitik und der Sportverwaltung
beteiligt. Die Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas war eine
von ihnen. Ihre Punkte vervollständigten die Wertung.
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Gala-Abend der Spitzenklasse am Freitag im Theater am
Marientor |
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46. Duisburger Sportschau
atmet „Berliner Luft“ Duisburg, 19. November
2025 - Die große Bühne wartet auf die Besten aus Duisburg. Im
ausverkauften Theater am Marientor (TaM) feiert die Stadt am
Freitag (21.11.), ab 19 Uhr, ihre Topathletinnen und
Topathleten. Bei der 46. Duisburger Sportschau erhalten die
Sportlerin und der Sportler des Jahres sowie die beste
Trainerin oder der beste Trainer und die beste Mannschaft
ihre Trophäen und genießen den Applaus der 1500 Gala-Gäste.
Geehrt werden sie von einer Frau und drei Männern mit
Rang und Namen: Bürgermeisterin Sylvia Linn,
Oberbürgermeister Sören Link, Kabarettist Wolfgang Trepper
und Thomas Stoßberg vom MERKUR Casinos Duisburg überreichen
die Trophäen an die Besten im Westen. Spannend wird es in
jedem Fall.
Die jeweils drei Nominierten in jeder
Kategorie wissen bis zum entscheidenden Moment nicht, für wen
die Bühne im TaM bereitet ist. Dabei gilt: Ehre, wem Ehre
gebührt: Unter den Top drei in jeder Kategorie sind nicht
zuletzt Aufsteiger, Medaillengewinnerinnen und
Medaillengewinner bei den World Games oder den Paralympics.
Aslı Sevindim und Bülent Aksen führen durch den Galaabend.
Eröffnet wird die 46. Sportschau von Hans-Joachim
Goßow, dem Vorsitzenden des veranstaltenden Stadtsportbunds
Duisburg. Für die Besten nur das Beste: Uwe Busch und
Christoph Gehrt-Butry, die beiden Choreographen der
Sportschau, versprechen nichts weniger als eine Show der
Spitzenklasse. Das Publikum werden internationale Topstars
sowie lokale Showacts wie die „Fliegenden Homberger“
begeistern.
Die Kinder der Grundschule an der
Großenbaumer Straße brennen auf ihren Auftritt gleich zu
Beginn der Gala. Die „Eisbrecher“ beweisen, dass
Weichbodenmatten den perfekten Untergrund für kunstfertige
Fallstudien bilden. Elefanten aus der Hauptstadt und ein
chinesischer Mast Die Sportschau atmet in diesem Jahr
“Berliner Luft“.
Die Cyr Wheel-Akrobatin Carolin
Liesegang reist ebenso aus der Hauptstadt an wie Artist &
Comedian Andreas Wessels. Im Gepäck hat er fünf schwere
Ölfässer und einen Tischtennisball. Was damit geht? Am
Freitag gibt es die Antwort. Zu der „Fahrgemeinschaft“
gehören ebenfalls „Berliner Elefanten“.
Während die
Showtanzgruppe die ganze Tiefe des Bühnenraums gleich zweimal
nutzt, bevorzugt der absolvierte Zirkuskünstler Alonso
Gonzalez Barria aus Chile für seine Jonglage die Enge einer
Plexiglasbox. Breakdance-Weltmeister Ditto Winterstein und
das Trio Dreamscape eröffnen die Show am Freitag mit einer
spektakulären Choreografie voller Powermoves und Saltos. Die
drei Flyguys kombinieren in ihrer Show „Vertigo“
Halsbrecherisches am „chinesischen Mast“ – einer sechs Meter
langen Vertikalstange – mit vertikalen Parkour-Moves.
Deutlich entschleunigter sind die ebenso kraftvollen wie
anmutigen Bühnen-Momente der Gruppe AkroLaVida. Strapaten,
zwei Bänder mit Schlaufen an den Enden, genügen Katharina und
Johann vom „Duo Straps“ für ihre buchstäblich fesselnde
Luftnummer.

Uwe Busch sagt über das Programm: „Wir wollen unser
Publikum zum Staunen und zum Lachen bringen. Ruhige Momente
und mitreißende Auftritte wechseln sich ab. Duisburg freut
sich auf einen Gala-Abend. Genau den wollen wir bieten.“
Sponsoren bereiten der Gala im TaM die Bühne Dass der
Stadtsportbund Duisburg auch 2025 wieder ein hochkarätiges
Programm auf die Bühne bringen kann, ist vor allem der
Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Förderer zu
verdanken. Zu den Partnern gehören: Sparkasse Duisburg,
König-Brauerei, Wirtschaftsbetriebe Duisburg,
Sinalco/Rheinfels, Sportstadt Duisburg, GEBAG, Haniel, MERKUR
Casino Duisburg, schauinsland-reisen, Volksbank Rhein-Ruhr,
Krohne Messtechnik sowie DuisburgSport.
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