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Harald Jeschke |
DFB aktuell •
Herren • DFB-Frauen (seit
10.11.1982)
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2025
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Archiv Frauen 2025
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Rahmenterminkalender der Frauen für die Saison 2026/2027
verabschiedet |
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Frankfurt, 11.
Dezember 2025 - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat
den Rahmenterminkalender der Frauen für die Saison 2026/2027
verabschiedet. Damit stehen die wichtigsten Termine für die kommende
Spielzeit im deutschen Frauenfußball fest.
Zum Rahmenterminkalender der Frauen 2026/2027
Die Saison 2026/2027 startet mit dem
Auftakt der 2. Frauen-Bundesliga am 1. und 2. August 2026, ehe vom
15. bis 17. August 2026 mit den Playoffs die neue Spielzeit im
DFB-Pokal der Frauen beginnt. Am selben Wochenende (15./16. August
2026) wird zudem der Google Pixel Supercup der Frauen ausgetragen,
in dem die Deutschen Meisterinnen auf die DFB-Pokalsiegerinnen
treffen. Der genaue Spieltag und Spielort werden zu einem späteren
Zeitpunkt festgelegt.
Eine Woche später, vom 21. bis 24.
August 2026, beginnt die neue Spielzeit in der Google Pixel
Frauen-Bundesliga. Da im Sommer 2026 kein Endrundenturnier
stattfindet und die Google Pixel Frauen-Bundesliga im Gegensatz zur
Vorsaison entsprechend früher starten kann, wird es in der Saison
2026/2027 keine Englischen Wochen geben.
Mit den Partien des 13. Spieltags (18.
bis 21. Dezember 2026) in der Google Pixel Frauen-Bundesliga
beziehungsweise des 15. Spieltags der 2. Frauen Bundesliga (20.
Dezember 2026) gehen beide Ligen in die Winterpause. Die Google
Pixel Frauen-Bundesliga startet vom 15. bis 18. Januar 2027 in das
nächste Fußballjahr, die 2. Frauen-Bundesliga nimmt den Spielbetrieb
zwei Wochen später (31. Januar 2027) wieder auf.
Die 2. Frauen-Bundesliga beendet die
Spielzeit 2026/2027 am Sonntag, 9. Mai 2027. Der letzte Spieltag der
Google Pixel Frauen-Bundesliga ist für Sonntag, 23. Mai 2027,
angesetzt.
Die erste Hauptrunde im DFB-Pokal der
Frauen wird vom 26. bis 28. September 2026 ausgetragen, das
Achtelfinale ist vom 31. Oktober bis 2. November 2026 vorgesehen.
Die Viertelfinalpartien sind für den 10. und 11. März 2027
terminiert, die Halbfinalspiele für den 3. und 4. April 2027. Das
DFB-Pokalfinale der Frauen im Kölner RheinEnergieStadion findet am
Pfingstmontag, 17. Mai 2027, statt.
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Stellungnahme des DFB zur Frauen-Bundesliga |
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Frankfurt, 4. Dezember 2025 - Der Deutsche
Fußball-Bund (DFB) hat die Äußerungen aus der Frauen-Bundesliga mit
Verwunderung zur Kenntnis genommen. Die Gründung des Ligaverbandes
von den 14 Klubs ist eine Voraussetzung für das geplante Joint
Venture. Eine Beteiligung des DFB am Ligaverband war nie geplant.
Der DFB ist unverändert bestrebt, zusammen mit den Klubs die
Professionalisierung des Frauenfußballs in Deutschland
voranzutreiben. Dr. Holger Blask, DFB-Generalsekretär und
Vorsitzender der Geschäftsführung der DFB GmbH & Co. KG, sagt: "Der
DFB steht unverändert zu den getroffenen Zusagen und Investitionen
im Zuge des geplanten Joint Ventures. Wir sind überzeugt, dass die
gemeinsame Gründung einer FBL GmbH für alle Beteiligten der richtige
Weg ist. Unterschriftsreife Verträge haben bislang nicht vorgelegen.
Die Verhandlungsführer der Klubs hatten dem DFB weitreichende
Ergänzungen und Änderungswünsche übermittelt, auf die der DFB
verhandlungsüblich reagiert hat. Wir werden in den kommenden Wochen
die Gespräche mit den Vereinen fortführen - konstruktiv und
sachlich."
Einen Tag nach der Vergabe der EM2029 gab es
die eiskalte Dusche für den Verband. Die 14 Bundealigaklaubs der
Frauen mit dem "Sprachrohr von Eintracht Frankfurt Axel Hellmann und
Bayern Münchens Jan-Christian Dreesen" erklärten, einen eigenen
Verband am Mittwoch, 14. Dezember zu gründen wobei der DFB außen vor bleiben soll.
Ursprünglich war eine 50:50-Beteiligung DFB und
Frauen-Bundesliga angedacht, wobei die Klubs in den komenden acht
Jahren 700 Mio., der DFB mit der DFB Gmbh & Co KG 100 Millionen Euro zur Entwicklung der
Frauen-Bundesligfa beisteuern wollte, so die Aussage von DFB-Präsident
Bernd Neuendorf auf dem Verbandstag.
Nun gab es aber soll es
Nachforderungen von DFB Generalsekretär Holger Blask und
Schatzmeister Stephan Grunwald gegebenhaben, was die Klubs irritiert
hate, da eigentlich alles besprochen worden war.
Man darf gespannt sein,
was sich da noch alles auftürmen wird. Es erinnert an die 1990er
Jahre, als sich die damaligen Eishockey-Bundesligisten vom Verband
(DEB) trennten und die Profiliga (mit Engabe von Kölns Rechtsanwalt
Bernd Schäfer III mit 30 Millionen Mark damals als
Anschubfinanzierung der TV-Branche - TV-Sender Premiere mit
Exlusivrechten)- den GmbH-Betrieb mit angeschlossenen gemeinnützigen
e.V.-Betrieb starteten.
Die Krux waren Abstellung der
Schiedsrichter vom Verband, die Nationalmannschaften udn
Spieler-Abstellungen usw..
Nach der DEL-Gründung zogen die
Fußball-Profklubs nach und gründeten analog zur DEL die DFL.
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Melanie Leupolz wird DFB-Koordinatorin "Female Player Care &
Development" |
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Frankfurt, 4. Dezember 2025 - Melanie Leupolz
wird Koordinatorin für "Female Player Care & Development" beim
Deutschen Fußball-Bund (DFB). Die 79-malige Nationalspielerin, die
ihre aktive Laufbahn in der DFB-Auswahl 2023 und im Verein zwei
Jahre später beendete, tritt die in der DFB-Akademie geschaffene
Stelle noch in diesem Jahr an.
Die 31 Jahre alte
Europameisterin von 2013 und Olympia-Goldmedaillengewinnerin von
2016, die am Mittwoch zur DFB-Delegation bei der Vergabe der UEFA
Women's EURO 2029 nach Deutschland gehörte, wird damit zentrale
Ansprechpartnerin für Nationalspielerinnen in diversen Belangen
außerhalb des Platzes. Konkret sollen dabei Themen wie die duale
Karriere und Übergänge von der aktiven Laufbahn in die Karriere
danach im Blickpunkt stehen. Bestehende Pilotprogramme wie der
Player's Pathway sollen hierbei gezielt für die Anforderungen im
weiblichen Bereich weiterentwickelt werden.
Melanie Leupolz,
die während ihrer aktiven Laufbahn beim SC Freiburg, dem FC Bayern
München, FC Chelsea und zuletzt bei Real Madrid unter Vertrag stand,
währenddessen ihr Master-Studium abschloss und wenige Monate nach
ihrer Schwangerschaft wieder auf dem Platz stand, soll zudem erste
Ansprechpartnerin für zentrale Themen der Frauengesundheit sein.
Dabei wird sie als wichtiges Bindeglied zu internen und externen
Fachexpert*innen sowie den Klubs agieren. Konkret geplant sind
hierbei Informations- und Fortbildungsangebote zu den Themen
Schwangerschaft, weiblicher Zyklus oder Kreuzbandverletzungen.
In den kommenden Jahren sollen Angebote in Richtung der
weiblichen Förder- und Leistungszentren sowie dem Amateurfußball
folgen. Ein enger Schulterschluss besteht schon jetzt zur DFL
Deutschen Fußball Liga, die den Bereich "Player Care und Prävention"
seit einigen Monaten für den männlichen Nachwuchs- und Lizenzbereich
aufbaut.
Melanie Leupolz sagt: "Ich freue mich sehr, dass ich
meine Expertise in diesen für die Entwicklung von Spielerinnen so
wichtigen Bereichen einbringen kann und Verantwortung für die
Gestaltung und den Aufbau dieses Projektes übernehmen darf.
Nationalspielerinnen müssen sich während ihrer aktiven Laufbahn
vielen Herausforderungen stellen, Karriereentwicklung und Gesundheit
zählen dazu. Ich weiß aus eigener Erfahrung, nicht zuletzt durch
meine Schwangerschaft und erfolgreiche Rückkehr auf den Platz, wie
diese Themen Spielerinnen beschäftigen."
Mirko Dismer, Leiter
Fußballentwicklung im DFB, erläutert: "Die ganzheitliche Begleitung
und Unterstützung unserer Nationalspieler*innen im A- und U-Bereich
hat für uns höchste Priorität. Wir wollen uns im engen
Schulterschluss mit den Klubs kümmern und denken dabei über die
Performance auf dem Platz hinaus. Mit Melanie Leupolz haben wir
hierfür die optimale Person gefunden. Sie ist kompetent, authentisch
und genießt eine hohe Wertschätzung im Fußball."
DFB-Sportdirektorin Nia Künzer sagt: "Melanie Leupolz ist mit ihrer
Erfahrung als Spielerin und ihrer umfassenden Expertise eine
Topbesetzung. Ich bin froh, dass wir damit eine Lücke schließen
konnten in Bereichen, die für unsere Nationalspielerinnen von
enormer Bedeutung sind. Melly wird mit viel Herzblut und
Leidenschaft die vielfältigen Aufgaben in ihrem
Verantwortungsbereich angehen und eine exzellente Ansprechpartnerin
für unsere Nationalspielerinnen sein. Ich freue mich sehr auf die
Zusammenarbeit."
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DFB wird Gastgeber der UEFA Women’s EURO 2029 |
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Frankfurt, 3. Dezember 2025 - Die UEFA hat
den Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit der Ausrichtung der UEFA
Women's EURO 2029 beauftragt. Diese Entscheidung traf das
UEFA-Exekutivkomitee in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch, 3.
Dezember 2025, in Nyon. Damit findet erstmals seit 2001 wieder eine
Frauen-Europameisterschaft in Deutschland statt.
Spielorte sind:
Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Köln, Leipzig, München,
Wolfsburg.
Für die Bewerbung der UEFA Women's EURO 2029
verantwortlich waren DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich, die beiden
DFB-Vizepräsidentinnen Sabine Mammitzsch und Celia Sasic sowie
DFB-Sportdirektorin Nia Künzer. Ihr Slogan: "Together we Rise!"
DFB-EM-Spiele
Frauen-EM-Spiele
EM-Spielerinnen
(Meiste Einsätze) -A-Z
Die bisherigen Ausrichter/Städte:
|
Finaltag
|
Europameister
|
Finalist
|
Ergebnis
|
Ort
|
|
27.07.2025 |
England |
Spanien |
4:2 n.E |
Basel |
|
31.07.2022 |
England |
Deutschland |
2:1 n.V. |
London 87.192 |
|
06.08.2017 |
Niederlande |
Dänemark |
4:2 |
Enschede |
|
28.07.2013
|
Deutschland
|
Norwegen
|
1:0
|
Solna
|
|
10.09.2009
|
Deutschland
|
England
|
6:2
|
Helsinki
|
|
19.06.2005
|
Deutschland
|
Norwegen
|
3:1
|
Blackburn
|
|
07.07.2001
|
Deutschland
|
Schweden
|
1:0 n.GG
|
Ulm
|
|
12.07.1997
|
Deutschland
|
Italien
|
2:0
|
Oslo
|
|
26.03.1995
|
Deutschland
|
Schweden
|
3:2
|
Kaiserslautern
|
|
04.07.1993
|
Norwegen
|
Italien
|
1:0
|
Cesena
|
|
14.07.1991
|
Deutschland
|
Norwegen
|
3:1 n.V.
|
Aalborg
|
|
02.07.1989
|
Deutschland
|
Norwegen
|
4:1
|
Osnabrück
|
|
14.06.1987
|
Norwegen
|
Schweden
|
2:1
|
Oslo
|
|
21./27.04.1984
|
Schweden
|
England
|
1:0/4:3 n.E.
|
Göteborg/Luton
|
Der DFB
hatte seine Bewerbung unter dem Titel "WE’29 - Together We Rise"
eingereicht. Der Entscheidung vorausgegangen waren viele Monate
akribischer Planungen. Gemeinsam mit Bundesregierung, Bundesländern,
regionalen und lokalen Behörden, Host Cities, Vereinen, Landes- und
Regionalverbänden sowie zahlreichen weiteren Stakeholdern wurde
entlang der Vorgaben der UEFA ein Konzept für die UEFA Women's EURO
2029 erarbeitet, das in einem mehr als 2500 Seiten umfassenden Bid
Book eingereicht wurde.
Dabei stand die Ausrichtung einer
Endrunde im Fokus, die höchsten organisatorischen Ansprüchen gerecht
wird. Damit findet die gute Zusammenarbeit mit der UEFA nach der
EURO 2024 eine Fortsetzung. In den nächsten rund dreieinhalb Jahren
wird es in enger Abstimmung mit dem europäischen Kontinentalverband
darum gehen, in Deutschland bestmögliche Bedingungen für alle
Besucher*innen zu schaffen - von den teilnehmenden Mannschaften und
ihren Delegationen bis hin zu den Fans.
Gleichzeitig zollt
der DFB seinen Mitbewerbern Anerkennung und Dank für einen jederzeit
fairen, sauberen und respektvollen Wettkampf um die Gastgeberrolle
bei der UEFA Women’s EURO 2029.
DFB-Präsident Bernd
Neuendorf sagt: "Wir sind stolz und glücklich, die UEFA Women’s EURO
2029 ausrichten zu dürfen. Wir danken der UEFA für das
entgegengebrachte Vertrauen. Die Ausrichtung eines derart wichtigen
Turniers ist eine Ehre. Sie ist aber auch mit einer großen
Verantwortung verbunden.
Nach der wunderbaren UEFA Women's EURO 2025
in der Schweiz wollen wir neue Maßstäbe setzen. Wir sind absolut
überzeugt, dass das Turnier in Deutschland mehr als eine Millionen
Fans anziehen und die UEFA erstmals mit einer
Frauen-Europameisterschaft einen finanziellen Gewinn erzielen wird.
Wir freuen uns darauf, im Sommer 2029 ein großes Fest des
Frauenfußballs zu feiern."
Heike Ullrich,
DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball, sagt: "Wahnsinn!
Ein Traum wird wahr. Nach 2001 dürfen wir wieder Gastgeber einer
Frauen-EURO in Deutschland sein. Ab heute und bis in den Sommer 2029
hinein werden wir mit aller Energie darauf hinarbeiten, eine EM
auszurichten, auf die die UEFA und die gesamte europäische
Fußballfamilie stolz sein können.
Dabei geht es nicht nur um
Management- und Organisationsfragen, sondern vor allem um die
positiven Effekte des Turniers auf die Entwicklung des
Frauenfußballs in Europa. Die UEFA hat mit ihrer
'Unstoppable'-Strategie klare Ziele bis 2030 formuliert, darauf
wollen wir mit der UEFA Women's EURO 2029 einzahlen. Wir wollen vor
allem auch den Wissensaustausch rund um dieses Turnier fördern. Denn
der Frauenfußball braucht internationales Wachstum und daher auch
internationale Zusammenarbeit. Wir sind bereit - lasst es uns
gemeinsam angehen."
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Ann-Katrin Berger in den NL-Finalpartien
gegen Spanien wieder dabei
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Frankfurt, 18. November
2025 - Bundestrainer Christian Wück hat seinen 23-köpfigen Kader für
die beiden Finalpartien in der UEFA Women's Nations League gegen
Spanien bekanntgegeben. Mit den Torhüterinnen Ann-Katrin Berger
(Gotham FC) und Ena Mahmutovic (FC Bayern München) sowie den
Defensivspielerinnen Rebecca Knaak (Manchester City) und Sarai
Linder (VfL Wolfsburg) stehen Wück und seinem Trainer*innenteam vier
Rückkehrerinnen wieder zur Verfügung.
Ebenfalls im Aufgebot
ist Mittelfeldakteurin Lisanne Gräwe (Eintracht Frankfurt), die
zuletzt für die U 23-Nationalmannschaft von Michael Urbansky im
Einsatz war. Carlotta Wamser (Bayer 04 Leverkusen) fällt dagegen
angeschlagen aus.
Wück sagt: "Im Vergleich zu den
Halbfinalpartien gegen Frankreich haben wir keine großen
Veränderungen vorgenommen, abgesehen von den Rückkehrerinnen. Nun
richtet sich der Blick auf diese beiden wichtigen Spiele. Es ist
seit langem wieder ein Finale - genau für solche Momente spielt man
Fußball. Uns erwartet die aktuell stärkste Mannschaft Europas.
Das ist eine große Herausforderung, auf die wir uns als Team
freuen und sehr gut vorbereiten werden. Ebenso freuen wir uns auf
den Support der deutschen Fans, insbesondere beim letzten Heimspiel
des Jahres in Kaiserslautern. Die Fans haben uns das ganze Jahr über
herausragend unterstützt - ob bei der EM in der Schweiz oder bei den
Nations-League-Partien. Diese Unterstützung gibt uns viel Energie,
und genau diesen Schwung wollen wir in die Endspiele mitnehmen."
Neben dem 23er-Aufgebot befinden sich insgesamt zehn
Spielerinnen auf Abruf. Mit den Torhüterinnen Maria Luisa Grohs (FC
Bayern München), Lina Altenburg (Eintracht Frankfurt) und Laura Dick
(TSG Hoffenheim) sowie den Spielerinnen Vanessa Diehm (TSG
Hoffenheim), Estrella Merino Gonzalez (Bayer 04 Leverkusen), Larissa
Mühlhaus (Werder Bremen) und Sophie Weidauer (1. FC Union Berlin)
gehören sieben Akteurinnen zum aktuellen Kader der U
23-Nationalmannschaft.
Treffpunkt der DFB-Frauen ist am
Montagmittag in Frankfurt. Dort bereiten sie sich auf das
Finalhinspiel am Freitag, 28. November (ab 20.30 Uhr, live im ZDF),
in Kaiserslautern gegen Spanien sowie auf das Rückspiel am Dienstag,
2. Dezember (ab 18.30 Uhr, live in der ARD), in Madrid vor. Für das
letzte Heimländerspiel des Jahres im Fritz-Walter-Stadion sind
bereits über 37.000 Tickets verkauft worden. Restkarten sind
weiterhin im DFB-Ticketportal erhältlich.
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WM-Qualifikation: DFB-Frauen gegen Norwegen, Österreich und
Slowenien |
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Nyon, 4. November 2025 - Im UEFA-Hauptquartier
gab es heute die Auslosung zur WM 2027 in Brasilien. Das deutschen
Frauen-Nationalteam wird es in den Women's European Qualifiers auf
dem Weg zur FIFA Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien in der Gruppe
A4 mit Norwegen, Österreich und Slowenien zu tun haben. Genaue
Spieldtermne werden noch abgestimmt.
WM-Qualifikation Liga A:
A1: Schweden, Italien, Dänemark, Serbien A2: Frankreich,
Niederlande, Polen, Irland A3: Spanien, England, Island, Ukraine
A4: Deutschland, Norwegen, Österreich, Slowenien
"Wir sind mit der
Auslosung zufrieden", so Bundestrainer Christian Wück. "Norwegen,
Österreich und Slowenien sind drei sehr unterschiedliche und
interessante Gegner, die jeweils ihre eigene Spielweise mitbringen.
Darauf müssen wir uns gut einstellen. Die Aufgabe ist anspruchsvoll,
aber lösbar, wenn wir unser Potenzial abrufen und fokussiert bei uns
bleiben. Nur der Gruppensieg führt direkt zur WM 2027 nach
Brasilien, und genau dieses Ziel haben wir fest im Blick. Zunächst
liegt unser voller Fokus aber auf den Nations-League-Endspielen
gegen Spanien in Kaiserslautern und Madrid."
Vier
Gruppensieger direkt qualifiziert Die Qualifikation für die
Weltmeisterschaft in Brasilien startet im Frühjahr 2026. Die Women's
European Qualifiers schließen sich an die Nations League an und
entscheiden zwischen Februar und Dezember 2026 darüber, welche
UEFA-Teams sich einen Platz bei der Endrunde sichern. Die Teams
treten an sechs Spieltagen zwischen Februar und Juni 2026
gegeneinander an, wobei jede Mannschaft ein Heim- und ein
Auswärtsspiel gegen alle anderen Teams der Gruppe bestreitet.
Die Startpositionen jedes Teams wird anhand der Ergebnisse in
der UEFA Women's Nations League 2025 ermittelt. Durch das gute
Abschneiden hat sich das Team von Bundestrainer Christian Wück somit
eine vermeintlich leichteren Weg in Richtung WM 2027 geebnet.
Die
vier Gruppensieger der Liga A qualifizieren sich direkt für die
Weltmeisterschaft. Die verbleibenden sieben direkten europäischen
Startplätze sowie ein weiterer für die konföderationsübergreifenden
Playoffs im Februar 2027 werden in zwei Playoff-Runden im Oktober
und November/Dezember 2026 vergeben.
Weg zur WM 2027
Qualifikationsspieltage 1 und 2: 26. Februar bis 7. März 2026
Qualifikationsspieltage 3 und 4: 9. bis 18. April 2026
Qualifikationsspieltage 5 und 6: 3. bis 9. Juni 2026 Auslosung
der Play-off-Runden 1 und 2: 24. Juni 2026 Play-off-Runde 1 (Hin-
und Rückspiele): 7. bis 13. Oktober 2026 Play-off-Runde 2 (Hin-
und Rückspiele): 26. November bis 5. Dezember 2026
Interkonföderations-Play-offs: Februar 2027 Turnier: 24. Juni bis
25. Juli 2027 (Brasilien)
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Nations League-Halbfinals: Drei Neulinge
und vier Rückkehrerinnen
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Frankfurt, 14. Oktober 2025 - Mit drei
Debütantinnen und vier Rückkehrerinnen gehen Bundestrainer Christian
Wück und sein Trainer*innenteam in die Halbfinals der UEFA Women‘s
Nations League gegen Frankreich. Nach längerer Verletzungspause
kehren Kapitänin Giulia Gwinn und Mittelfeldakteurin Lena Oberdorf
(beide FC Bayern München) sowie Innenverteidigerin Bibiane Schulze
Solano (Athletic Bilbao) in den Kader zurück.
Auch
Eintracht-Stürmerin Nicole Anyomi gehört wieder zum 23-köpfigen
Aufgebot. Erstmals berufen sind Torhüterin Laura Dick von der TSG
Hoffenheim, Abwehrspielerin Camilla Küver vom VfL Wolfsburg sowie
Shekiera Martinez von West Ham United, die zuletzt für die U
23-Nationalmannschaft im Einsatz waren. Torhüterin Ann-Katrin Berger
(Gotham FC) fällt dagegen aufgrund einer Knieverletzung aus,
Mittelstürmerin Giovanna Hoffmann (RB Leipzig) hat sich am
vergangenen Wochenende einen Kreuzbandriss zugezogen und steht damit
ebenfalls nicht zur Verfügung.
Zudem fehlen die beiden
Innenverteidigerinnen Sophia Kleinherne (VfL Wolfsburg) und Rebecca
Knaak (Manchester City). Kleinherne befindet sich nach einer
Oberschenkelverletzung weiterhin im Aufbautraining. Auch Knaak hat
nach ihrer Meniskusverletzung bislang noch keine Spielpraxis sammeln
können.
Bundestrainer Christian Wück sagt: „Wir freuen uns
sehr auf die beiden Halbfinalspiele gegen Frankreich. Beide Partien
sind sportlich eine große Aufgabe. Wir mussten verletzungsbedingt
einige Änderungen im Kader vornehmen, was zugleich die Chance für
neue Spielerinnen bietet, sich auf höchstem Niveau zu beweisen.
Einige Spielerinnen sind nach ihren Verletzungen noch nicht ganz so
weit, wie wir es uns vielleicht erhofft hatten, auch das galt es bei
der Kaderzusammenstellung zu berücksichtigen. Gegen Frankreich
werden wir all unsere Kräfte bündeln müssen. Umso schöner ist es,
dass wir in Düsseldorf auf eine herausragende Kulisse und die
Unterstützung unserer Fans bauen können.“
Die
Frauen-Nationalmannschaft startet am kommenden Montag in Düsseldorf
in die Vorbereitung auf das Halbfinalhinspiel der UEFA Women‘s
Nations League gegen Frankreich. Zum Auftakt absolviert das DFB-Team
ein öffentliches Training im Paul-Janes-Stadion. Der Eintritt ist
kostenlos, erfordert jedoch eine Eintrittskarte, die online über
das DFB-Ticketportal gebucht
werden kann.
Das Halbfinalhinspiel, für das bereits rund
33.000 Tickets verkauft worden sind, findet am 24. Oktober (ab 17.45
Uhr, live in der ARD) in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf statt.
Tickets für diese Partie sind weiterhin im DFB-Ticketportal erhältlich.
Das Halbfinalrückspiel wird am 28. Oktober (ab 21.10 Uhr, live im
ZDF) im französischen Caen ausgetragen.
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Sara Däbritz beendet Karriere in der Nationalmannschaft |
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Frankfurt, 6. Oktober 2025 - Nach vielen
erfolgreichen Jahren im Trikot der deutschen
Frauen-Nationalmannschaft hat Sara Däbritz heute ihren Rücktritt aus
der Nationalmannschaft bekanntgegeben. Die 30-Jährige debütierte im
Jahr 2013 für das DFB-Team und absolvierte insgesamt 111
Länderspiele, in denen sie 18 Tore erzielte.
National-Spielerinnen
Mitglied im
100er Club
Zu
ihren größten Erfolgen zählen der Gewinn der Europameisterschaft
2013 in Schweden und die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen
2016 in Rio de Janeiro. Nach Stationen beim SC Freiburg, dem FC
Bayern München, Paris Saint-Germain und Olympique Lyon spielt
Däbritz seit diesem Sommer für Real Madrid.
Sara Däbritz
sagt: "Ich blicke voller Dankbarkeit auf eine wundervolle
internationale Karriere zurück, die für immer einen Platz in meinem
Herzen haben wird. Vom ersten bis zum letzten Spiel habe ich das
Nationaltrikot mit Stolz, Freude und Demut getragen. Es war mir ein
großes Privileg, für mein Land aufzulaufen. Ich habe noch beide
Seiten miterlebt - von Spielen vor 2000 Zuschauer*innen bis hin zu
ausverkauften Stadien mit einer überragenden Atmosphäre. Auf diese
Entwicklung bin ich unglaublich stolz. Und ich freue mich ganz
besonders für die nächste Generation, die diesen Weg weitergehen
darf und die Begeisterung für den deutschen Frauenfußball noch
größer machen wird."
Däbritz weiter: "Nach zwölf Jahren in
der Nationalmannschaft ist jetzt der richtige Moment gekommen, um
Abschied zu nehmen. Es fühlt sich für mich richtig an. Mein Dank
gilt allen Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben: meinen
Trainerinnen und Trainern, unserem Staff und vor allem meinen
Mitspielerinnen, mit denen ich so viele unvergessliche Momente
teilen durfte. Ihr seid großartig. Von Herzen: Danke!"
DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch sagt: "Ich kenne Sara schon
sehr lange und habe ihre sportliche Laufbahn von Beginn an in
verschiedensten Funktionen begleitet. Ihre Bodenständigkeit, ihre
Authentizität, ihr umgängliches Wesen, ihr Humor und ihre
herausragenden Fähigkeiten als Spielerin haben sie ausgezeichnet.
Sie hat uns alle bereichert - auch mit ihrer ruhigen Art und Weise.
Im Frauenfußball spielte sie als Leistungsträgerin über Jahre eine
wichtige und prägende Rolle und unterstreicht nun ihre Genialität
eindrucksvoll bei Real Madrid. Für ihren weiteren Weg wünsche ich
ihr alles Gute - wir werden sie in der Nationalmannschaft
vermissen."
DFB-Sportdirektorin Nia Künzer erklärt: "Sara
kann sehr stolz auf ihre beeindruckende Karriere in der
Nationalmannschaft sein, sie hat tiefe Spuren hinterlassen.
Angefangen in den U-Teams, in denen sie sehr erfolgreich war, bis
hin zur Frauen-Nationalmannschaft, als sie als sehr junge Spielerin
schon bei der EM 2013 ihren ersten Titel im A-Team holen konnte. Sie
ist eine Persönlichkeit, zu der andere Spielerinnen aufschauen
können - ein echtes Vorbild, ein wunderbarer Mensch und sie verfügt
als Spielerin über außergewöhnliche Fähigkeiten.
Sara hat
Herausragendes geleistet und war dabei stets bescheiden und
bodenständig. In jeder Phase ihrer Karriere hat sich Sara dabei in
den Dienst der Mannschaft gestellt. Ich wünsche ihr für ihre Zukunft
alles Gute und freue mich darauf, sie noch einige Jahre auf
Topniveau bei einem Spitzenklub wie Real zu sehen."
Bundestrainer Christian Wück sagt: "Sara war über viele Jahre eine
feste Größe im deutschen Mittelfeld. Mit ihrer außergewöhnlichen
Spielintelligenz, ihrer Ruhe am Ball und ihren fußballerischen
Qualitäten hat sie das Gesicht der Mannschaft über Jahre mitgeprägt.
Nicht nur sportlich, auch menschlich war sie eine
Führungspersönlichkeit: Mit ihrer Haltung, Erfahrung und
Teamorientierung ist sie stets vorangegangen und hat sich immer in
den Dienst der Mannschaft gestellt.
Junge Spielerinnen
konnten sich an ihr orientieren, sie war Vorbild und Teamplayerin
zugleich. Ihre Erfolge mit der Nationalmannschaft sprechen für sich.
Sie kann mit Stolz auf eine beeindruckende Karriere im DFB-Trikot
zurückblicken. Für ihre kommenden Aufgaben bei Real Madrid wünsche
ich ihr von Herzen alles Gute."
Die
Nationalmannschaftskarriere der gebürtigen Ambergerin begann im Jahr
2010 mit ihrem ersten Einsatz für die U 15-Auswahl des DFB gegen die
Niederlande. Es folgten zahlreiche Berufungen in
Juniorinnen-Nationalteams. Zu den Höhepunkten ihrer Laufbahn im
Nachwuchsbereich zählen der Gewinn der U 17-Europameisterschaft
2012, bei der sie das Team als Kapitänin anführte, und der Titel bei
der U 20-Weltmeisterschaft 2014 in Kanada.
Bereits vor dem
WM-Gewinn mit der U 20 feierte Däbritz ihr Debüt in der
A-Nationalmannschaft: Am 29. Juni 2013 stand sie in der Münchner
Allianz Arena gegen Japan erstmals für das DFB-Team auf dem Platz
und setzte damit den ersten Schritt einer langen und beeindruckenden
Laufbahn im DFB-Trikot.
Mit der A-Nationalmannschaft nahm
Däbritz an drei Weltmeisterschaften (2015, 2019, 2023) und vier
Europameisterschaften (2013, 2017, 2022, 2025) teil. Sie wurde
Europameisterin (2013) und Olympiasiegerin (2016). Ihr letzter
Einsatz im Nationalmannschaftstrikot war das Halbfinale bei der EM
2025 gegen Spanien.
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Letztes Heimspiel des Jahres: DFB-Frauen im November in
Kaiserslautern |
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Frankfurt, 5. September 2025 - Die
deutsche Frauen-Nationalmannschaft wird ihr letztes Heimspiel des
Jahres in Kaiserslautern austragen. Am 28. November bestreitet das
Team von Bundestrainer Christian
Wück im Fritz-Walter-Stadion das Hinspiel des Finales oder des
Spiels um Platz drei in der UEFA Women’s Nations League. Ob es dann
gegen Schweden oder Spanien geht, entscheidet sich in den
bevorstehenden Halbfinalpartien im Oktober.
Dort trifft die
DFB-Auswahl im Hinspiel am 24. Oktober (ab 17.45 Uhr, live in der
ARD) in der MERKUR SPIEL-ARENA in Düsseldorf auf Frankreich. Karten
für das Halbfinale sind über das DFB-Ticketportal erhältlich, mehr
als 18.500 sind bereits verkauft worden. Das Halbfinalrückspiel
gegen Frankreich wird am 28. Oktober (ab 21.10 Uhr) im französischen
Caen ausgespielt.
Der Vorverkaufsstart sowie die Anstoßzeit
für das Spiel in Kaiserslautern werden zu einem späteren Zeitpunkt
bekanntgegeben. Fans können sich jedoch schon jetzt für
den DFB-Ticketalarm registrieren, um rechtzeitig über den
Verkaufsbeginn informiert zu werden.
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UEFA Women's EURO 2029: DFB reicht Bewerbungsunterlagen ein |
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Frankfurt, 29. August 2025 - Der Deutsche
Fußball-Bund (DFB) hat seine Bewerbungsunterlagen für die
Ausrichtung der UEFA Women's EURO 2029 eingereicht.
DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich, die beiden
DFB-Vizepräsidentinnen Sabine Mammitzsch und Celia Sasic sowie
DFB-Sportdirektorin Nia Künzer übergaben persönlich ein Exemplar des
Bid Dossiers in der UEFA-Zentrale in Nyon. UEFA-Generalsekretär
Theodoros Theodoridis nahm es in Empfang.
Knapp ein Jahr lang
wurde in zahlreichen Projektgruppen aus den verschiedensten
Bereichen intensiv an den Inhalten der Bewerbung gearbeitet. Breite
Unterstützung erhielt der DFB dabei von Bund, Ländern, Städten,
Stadionbetreibern, NGOs, Flughäfen, seinen Landesverbänden und
zahlreichen weiteren Stakeholdern. Das Bid Book umfasst elf Kapitel.
Inhaltlich befasst es sich ausführlich mit den von der UEFA
vorgegebenen Fragestellungen. Dabei werden unter anderem die
Themenbereiche Vision und Wirkung, Nachhaltigkeit, Recht, Stadien,
Sicherheit, Mobilität, Logistik und Finanzen abgedeckt.
Kern
der DFB-Bewerbung ist die Vision, die in dem Slogan "Together WE
Rise" zum Ausdruck kommt. Der Frauenfußball soll wachsen -
sportlich, infrastrukturell, ganzheitlich und nachhaltig.
Die
UEFA Women’s EURO 2029 soll einen Rekorderlös erzielen, mindestens
eine Million Tickets verkaufen und damit einen Meilenstein setzen,
um den Frauenfußball in ganz Europa zu stärken. Gleichzeitig schafft
die Bewerbung neue Standards in den Bereichen Sichtbarkeit,
Inklusion und Empowerment.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf
sagt: "Getreu unserem Motto ist schon unsere Bewerbung ein
großartiges Gesamtprojekt des deutschen Fußballs, an dem viele
verschiedene Akteure mitgewirkt haben, von der Spitze bis zur Basis.
Mein besonderer Dank gilt unseren Partnern aus den Landesverbänden,
der Politik, den Vereinen, Städten und Stadionbetreibern. Alle
gemeinsam möchten wir 2029 einen bedeutenden Meilenstein bei der
Entwicklung des Frauenfußballs erreichen. Es ist ein starkes
Zeichen, dass wir mit vielen unserer großen und modernen Arenen, die
im vergangenen Jahr noch Schauplätze der Männer-Europameisterschaft
waren, uns auch jetzt um die Ausrichtung der UEFA Women's EURO 2029
bewerben. Das ist gegenüber unserer sehr starken Konkurrenz ein
Alleinstellungsmerkmal."
DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich
erklärt: "Mit der Europameisterschaft im vergangenen Jahr haben wir
einmal mehr unter Beweis gestellt, dass Deutschland
Sportgroßveranstaltungen erfolgreich ausrichten kann und der DFB ein
verlässlicher Partner für die UEFA ist. Mit der Ausrichtung der UEFA
Women's EURO 2029 möchten wir an die Tradition friedlicher und
stimmungsvoller Turniere anknüpfen - und zugleich ein neues Kapitel
des Frauenfußballs aufschlagen. Der Fußball, nicht nur in
Deutschland, ist weiblicher geworden, wie die Mitgliederzahlen
unserer Landesverbände für unseren Verband belegen. Doch das
Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Gemeinsam mit der UEFA
möchten wir in neue Rekorderlösbereiche vorstoßen - und noch mehr
Sichtbarkeit, Teilhabe und Begeisterung schaffen. Diese Vision ist
das Herzstück unseres Bid Books."
Die vom DFB-Präsidium im
Rahmen des Nationalen Auswahlverfahrens bestimmten Spielorte für die
DFB-Bewerbung sind: Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Köln,
Leipzig, München, Wolfsburg. Damit würde das Turnier in ikonischen
Stadien stattfinden, in denen zum Großteil auch die UEFA EURO 2024
der Männer ausgetragen wurde.
Der Ausrichter der UEFA Women's
EURO 2029 wird von den Mitgliedern des UEFA-Exekutivkomitees in der
Sitzung am 3. Dezember 2025 bestimmt.
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Sportdirektorin Nia Künzer verlängert beim DFB bis 2029 |
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Frankfurt, 18. Juni 2025 - Der Deutsche
Fußball-Bund (DFB) und Sportdirektorin Nia Künzer haben sich auf
eine vorzeitige Verlängerung des Vertrages bis zum Jahr 2029
verständigt. Das haben Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung
der DFB GmbH & Co. KG am heutigen Mittwoch einstimmig beschlossen.
Die 45 Jahre alte ehemalige Nationalspielerin, seit Januar 2024
Sportdirektorin beim DFB, ist für die Frauen-Nationalmannschaft
sowie die weiblichen Auswahlteams U 19, U 20 und U 23 zuständig.
Damit wurde ihr Aufgabenbereich auf die neu installierte U 23 und
das U 19-Team erweitert - Künzer ist somit für den gesamten
unmittelbaren Übergangsbereich zur Frauen-Nationalmannschaft
zuständig. Darüber hinaus wird sie künftig für den Geschäftsbereich
Nationalmannschaften und Akademie Aufgaben der Weiterentwicklung,
Steuerung und Koordination des leistungsorientieren Frauen- und
Mädchenfußballs bündeln.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: "Nia Künzer ist ein Gewinn für
den DFB. Sie hat in ihrer Rolle als Sportdirektorin seit ihrem
Amtsantritt mit ihrem klaren Plan, ihrer Fußballexpertise,
Beharrlichkeit und Weitsicht sowie ihrer Führungskompetenz wichtige
Weichen zur Weiterentwicklung in diesem für den DFB hoch
priorisierten Bereich gestellt. Dabei hat sie sich ihren kritischen
Blick bewahrt. Sie ist eine starke Persönlichkeit mit enormer
Strahlkraft für den DFB. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir mit
Nia langfristig verlängern konnten."
Nia Künzer sagt: "Ich freue mich über das mir entgegengebrachte
Vertrauen - und dass wir den Weg gemeinsam weitergehen. Wir konnten
in den vergangenen anderthalb Jahren einige Bereiche innerhalb der
weiblichen Nationalmannschaften weiterentwickeln und auch neue
Impulse setzen.
Diese Arbeit möchte ich mit meinem großartigen Team fortsetzen und
dabei unseren hohen Ansprüchen, vor allem auch für die
Frauen-Nationalmannschaft als einen wichtigen Faktor der
Gesamtentwicklung, gerecht werden. Mit dem Erreichen des Final Four
der Nations League 2024 und 2025 sowie der Bronzemedaille bei den
Olympischen Spielen in Paris konnten wir erste Erfolge feiern.
Wir haben weitere große Ziele und noch einiges auf unserer Agenda -
ich spüre eine große Überzeugung innerhalb des DFB, diese Agenda
gemeinsam umzusetzen. Es war mir zudem wichtig, dass vor unserer
EURO in der Schweiz Klarheit herrscht, damit wir mit vollem Fokus
aufs Sportliche in unser Turnier starten können."
DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig sagt: "Die vorzeitige
Vertragsverlängerung mit Nia ist ein wichtiges Signal für
Kontinuität innerhalb dieses Bereiches. Nia hat in ihrer kurzen
Amtszeit wichtige Entscheidungen getroffen und elementare Dinge
angestoßen mit dem Ziel, wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Sie
fordert uns dabei täglich, bleibt unbequem, aber immer konstruktiv
und im Sinne der Sache. Das passt hervorragend, die Zusammenarbeit
mit ihr macht großen Spaß. Deshalb bin ich sehr froh, dass sie den
DFB weiter bereichern wird."
Nia Künzer ist seit dem 1. Januar 2024 Sportdirektorin beim
Deutschen Fußball-Bund. Die Position war vom DFB neu geschaffen
worden. Künzer gewann mit der Nationalmannschaft 2003 den WM-Titel
und erzielte im Finale gegen Schweden das Golden Goal.
Sie absolvierte 34 A-Länderspiele und wurde im Verein jeweils
siebenmal Deutsche Meisterin und DFB-Pokalsiegerin sowie dreimal
Europacupgewinnerin. Sie war lange Jahre ARD-Expertin für den
Bereich Frauenfußball und zudem als Dezernatsleiterin beim Land
Hessen für das Regierungspräsidium Gießen tätig.
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Wücks Kader für UEFA Women’s EURO in der Schweiz
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Duisburg, 12. Juni 2025 - Bundestrainer
Christian Wück hat am Donnerstag den Kader für die UEFA Women’s EURO
in der Schweiz bekanntgegeben. Das Aufgebot der
Frauen-Nationalmannschaft umfasst 20 Feldspielerinnen und drei
Torhüterinnen. Angeführt wird das Team von Kapitänin Giulia Gwinn
(FC Bayern München).
Im Kader findet sich eine Mischung aus
Routine und Unbekümmertheit. Die erfahrensten Spielerinnen sind Sara
Däbritz (Olympique Lyon) mit 108 Länderspielen, Kathrin Hendrich
(VfL Wolfsburg) mit 83 Länderspielen und Lea Schüller (FC Bayern
München), die bislang 75-mal für Deutschland auflief.
Insgesamt wurden elf Spielerinnen nominiert, die bei der UEFA
Women’s EURO in England vor drei Jahren das Finale erreichten.
Sieben Spielerinnen bestreiten erstmals ein Turnier für die
Frauen-Nationalmannschaft, darunter Carlotta Wamser (Eintracht
Frankfurt), Franziska Kett (FC Bayern München) und Rebecca Knaak
(Manchester City), die in diesem Jahr ihr Debüt für Deutschland
gegeben haben.
Christian Wück sagt: „Die Vorfreude auf das
Turnier ist riesig. Die letzten Spiele in der Nations League haben
unser Selbstvertrauen noch einmal wachsen lassen, die EM gehen wir
gestärkt und mit großem Optimismus an. Ich bin mir sicher, dass wir
einen guten und ausgeglichenen Kader zusammengestellt haben, mit dem
wir für die Herausforderungen eines Turniers die passenden Lösungen
finden können.
Dabei ist mir wichtig, dass wir uns nie
gegen, sondern immer für eine Spielerin entschieden haben. Und das
jeweils mit großer Überzeugung. Ich habe Vertrauen in meine
Spielerinnen und in unsere Entscheidungen und bin mir sicher, dass
wir mit diesem Kader eine gute und erfolgreiche Europameisterschaft
spielen werden. Wir wollen mit einer Mischung aus Spielfreude,
Begeisterung, Willen und Überzeugung agieren – dafür steht dieser
Kader. Wenn uns das gelingt, kann es für uns sehr weit gehen.“
Die Frauen-Nationalmannschaft bezieht am 19. Juni ihr Team Base
Camp für die Europameisterschaft im HomeGround von adidas in
Herzogenaurach. In der EM-Gruppenphase trifft das deutsche Team in
St. Gallen auf Polen (4. Juli, 21 Uhr), in Basel auf Dänemark (8.
Juli ,18 Uhr) und in Zürich auf Schweden (12. Juli, 21 Uhr).
Kader:
Tor: Ann-Katrin Berger, Stina Johannes, Ena
Mahmutovic
Abwehr:
Giulia Gwinn, Kathrin Hendrich, Franziska Kett, Sophia Kleinherne,
Rebecca Knaak, Sarai Linder, Janina Minge, Carlotta Wamser
Mittelfeld/Angriff:
Jule Brand, Klara Bühl, Selina Cerci, Sara Däbritz, Linda Dallmann,
Laura Freigang, Giovanna Hoffmann, Sydney Lohmann, Sjoeke Nüsken,
Lea Schüller, Elisa Senß, Cora Zicai
Auf Abruf:
Alara, Rafaela Borggräfe, Gia Corley, Laura Dick, Vanessa Diehm,
Vivien Endemann, Lisanne Gräwe, Maria Luisa Grohs, Paulina
Krumbiegel, Shekiera Martinez, Felicitas Rauch, Pia-Sophie Wolter
Und erneut unterließ es der DFB - wie die UEFA - dass Ann-Katrin
Brger im Olymia-Viertelfinal gegen am 3. August 2024 gegen Kanada im
Elfmeterschießen zum 4:2-Endstand traf und die DFB-Auswahl ins
Halfinale schoss.
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Nations-League: Final-Four-Turnier 2025
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Nyon, Freitag, 6.
Juni 2025 -
Die Auslosung in Nyon brachte dem Wück-Team
Frankreich als Halfinal-Gegner - und dies erstmals mit Hin- und
Rückspiel. Finale und Spiel um Platz drei werden am 28. November und
2. Dezember 2025 ausgetragen. Halbfinale: Deutschland -
Frankreich und Spanien - Schweden
NL14,
LS
548 Di. 3.
Juni 2025, Wien:
Österreich -
Deutschland
0:6 (0:6) NL13, LS 547
Fr. 30. Mai 2025, Bremen:
Deutschland - Niederlande 4:0 (3:0) Bremen 32.389.
In
3 Heimspiele - Zuschauer: 62.885 Ø 20.962
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Wück beruft 25-köpfiges Aufgebot mit fünf Rückkehrerinnen |
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Frankfurt, 20. Mai
2025 - Bundestrainer Christian Wück hat seinen Kader für die beiden
bevorstehenden UEFA Women´s Nations League Spiele am 30. Mai (ab
20.30 Uhr, live im ZDF) im Bremer Weserstadion gegen die Niederlande
und am 3. Juni (ab 20.30 Uhr, live in der ARD) in Wien gegen
Österreich bekanntgegeben. Das Aufgebot umfasst 22 Spielerinnen
sowie drei Torhüterinnen.
Bundestrainer Christian Wück sagt: „Wir
haben uns bewusst für einen erweiterten Kader mit 25 Spielerinnen
entschieden. Der anstehende Lehrgang bietet uns die Gelegenheit,
noch einmal intensive Eindrücke zu gewinnen und Spielerinnen die
Möglichkeit zu geben, sich für die Europameisterschaft im Sommer zu
empfehlen. Zum EM-Vorbereitungslehrgang im Juni möchten wir dann mit
dem finalen 23er-Kader starten, um allen Beteiligten frühzeitig
Klarheit zu geben. Besonders freuen wir uns, dass auch einige
Spielerinnen für die bevorstehenden Nations League Spiele
zurückkehren, die zuletzt verletzungsbedingt gefehlt hatten.“
Neben Lena Oberdorf (FC Bayern München)
kehren die Abwehrspielerinnen Kathrin Hendrich (VfL Wolfsburg) und
Rebecca Knaak (Manchester City) nach Verletzungspause zurück. Auch
Defensivakteurin Sara Doorsoun (Eintracht Frankfurt), die bei den
vergangenen UEFA Women´s Nations League Spielen gegen Schottland
nicht einsatzfähig war, steht nun wieder zur Verfügung.
Zudem gehören Torfrau Ena Mahmutovic
(FC Bayern München) sowie Carlotta Wamser (Eintracht Frankfurt)
wieder zum Aufgebot. Die 21-jährige Wamser spielte zuletzt
regelmäßig für die U 23, im Juni 2023 war sie das letzte Mal für die
DFB-Frauen berufen worden. Nicht im Kader steht Alara Şehitler (FC
Bayern München): Sie kann aufgrund von parallel stattfindenden
Abiturprüfungen nicht an der Maßnahme teilnehmen. Stürmerin Nicole
Anyomi (Eintracht Frankfurt) hat ihre Teilnahme am Lehrgang
verletzungsbedingt abgesagt.
Auf Abruf befinden sich insgesamt zehn
Spielerinnen, von denen mit Gia Corley (San Diego Wave), Vivien
Endemann (VfL Wolfsburg), Lisanne Gräwe (Eintracht Frankfurt),
Shekiera Martinez (West Ham United) und Sophie Weidauer (Werder
Bremen) fünf Spielerinnen sowie mit Rafaela Borggräfe eine
Torhüterin im Aufgebot der U 23-Nationalmannschaft stehen.
Christian Wück sagt: „In den
bevorstehenden Nations-League-Spielen geht es um den Einzug ins
Final Four – allen voran im direkten Duell gegen die Niederlande,
das über den ersten Platz in unserer Gruppe entscheidet. Diese
Partie ist damit die perfekte Vorbereitung für die
Europameisterschaft. Wir wollen beide Nachbarschaftsduelle unbedingt
erfolgreich gestalten – um das das Final Four zu erreichen, aber
auch, um den nächsten wichtigen Schritt in unserer EM-Vorbereitung
zu gehen. Besonders freuen wir uns auf die großartige Kulisse in
Bremen, die der Mannschaft sicher zusätzlichen Rückenwind geben
wird.“
Das Team von Bundestrainer Christian
Wück trifft sich am kommenden Sonntag in Bremen, wo sie am 30. Mai
ihr letztes Heimspiel vor der UEFA Women´s EURO absolvieren werden.
Schon jetzt sind bereits über 27.000 Tickets für das
Nachbarschaftsduell gegen die Niederlande verkauft worden. Nach dem
letzten Heimspiel reisen die DFB-Frauen am 31. Mai nach Wien. Dort
erwartet sie am 3. Juni das letzte Gruppenspiel in der UEFA Women´s
Nations League gegen Österreich.
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DFB-Pokalfinale der Frauen bleibt weitere fünf Jahre in Köln |
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Frankfurt, 23. April 2025 - Das DFB-Pokalfinale
der Frauen wird auch in den kommenden Jahren im Kölner
Rhein-Energie-Stadion ausgetragen. Robert Voigtsberger,
Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln, sowie
Manuel Hartmann, Geschäftsführer Spielbetrieb DFB GmbH & Co. KG, und
Lutz Wingerath, Geschäftsführer der Kölner Sportstätten GmbH, gaben
auf der heutigen Fanfest-Pressekonferenz der Stadt Köln die
Vertragsverlängerung um weitere fünf Jahre bekannt. Somit werden das
Endspiel und das damit verbundene Fan- und Familienfest auf den
Stadion-Vorwiesen bis 2030 in Köln stattfinden.
Manuel
Hartmann sagt: "Dass das DFB-Pokalfinale der Frauen bis 2030 in Köln
ausgetragen wird, ist eine großartige Nachricht für unseren
Wettbewerb und alle Fans des Frauenfußballs. Gemeinsam mit all
unseren Partner*innen ist es uns gelungen, das DFB-Pokalfinale zu
einer jährlichen Highlightveranstaltung im Fußballkalender zu
entwickeln und Köln als wichtiges Saisonziel für Spielerinnen, Klubs
und Fans zu etablieren. Vor allem die vergangenen Jahre vor
ausverkauftem Haus haben gezeigt, was für ein Erfolgsmodell hinter
diesem Konzept steht. Wir freuen uns sehr, dass diese erfolgreiche
Geschichte fortgeschrieben wird."
Robert Voigtsberger
erklärt: "Die Vertragsverlängerung des DFB-Pokalfinales der Frauen
in Köln bis 2030 ist ein herausragendes Zeichen für unsere Stadt und
den Frauenfußball insgesamt. Die jährliche Ausspielung des Pokals
ist nicht nur einer der Höhepunkte im Kölner Sportjahr, sondern mit
einem inklusiven Fan- und Familienfest sowie den zahlreichen
Mädchenturnieren auf den Stadionvorwiesen auch ein Tag ganz im
Zeichen des Frauenfußballs. Mit zwei ausverkauften Finalspielen in
den vergangenen beiden Jahren hat Köln neue Maßstäbe im
Frauenfußball gesetzt. Unser Ziel ist es, auch in den kommenden
Jahren den Frauenfußball gemeinsam mit all unseren Partnern
nachhaltig zu stärken und ihm die verdiente große Bühne zu bieten."
DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch sagt: "Wir freuen uns
sehr, dass das DFB-Pokalfinale der Frauen auch bis 2030 in Köln
stattfinden wird und wir weiter gemeinsam mit unseren Partner*innen
an dieser Erfolgsgeschichte schreiben werden. Die vergangenen 15
Jahre haben verdeutlicht, dass dieser Standort für die Austragung
unseres DFB-Pokalfinales der Frauen genial ist. Das gesamte Konzept
mit großem Fan- und Familienfest sowie den Mädchenturnieren auf den
Vorwiesen, die am Finaltag rund um das Stadion stattfinden, hat sich
mehr als bewährt."
Das DFB-Pokalfinale der Frauen findet in
diesem Jahr bereits zum 16. Mal im Rhein-Energie-Stadion statt -
seit 2010 ist Köln der Austragungsort. Am 1. Mai (ab 16 Uhr, live
bei Sky und in der ARD) kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem
FC Bayern München und SV Werder Bremen.
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Almuth Schult verkündet Karriereende
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Frankfurt, 31. März 2025
- Almuth Schult hat heute das Ende ihrer Karriere als aktive
Torhüterin bekanntgegeben. Damit endet nicht nur ihre Laufbahn in
der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, sondern auch auf
Vereinsebene. Zuletzt stand Schult beim NWSL-Klub Kansas City
Current unter Vertrag. Die 34-Jährige absolvierte insgesamt 66
Länderspiele im deutschen Tor.
Almuth Schult erklärt: "Für
mich war immer klar, dass ich für die Nationalmannschaft zur
Verfügung stehen würde, solange meine Leistungssport-Karriere
andauert. Es hat mich immer mit Stolz erfüllt, mein Land zu
vertreten und die Hymne zu hören. Auch wenn es vermutlich mehr
Spiele auf der Bank als auf dem Platz waren. Fußball ist ein
Teamsport, und das macht so vieles aus. Ich bin dankbar für die
Menschen, die ich kennenlernen durfte, über Begegnungen und
Freundschaften. Ich wertschätze, dass ich in außergewöhnlichen
Vereinen spielen durfte, und natürlich ist es nach der langen Zeit
beim VfL Wolfsburg eine Ehre, sich dort im Stadion verabschieden zu
dürfen. Eine Karriere ist gezeichnet durch Höhen und Tiefen, und ich
bin froh über jede einzelne von ihnen. Sie haben mich geprägt und
lernen lassen. Danke an alle, die mich auf dem Weg begleitet haben."
Schults Laufbahn in den Nationalmannschaften begann bereits in
den U-Teams des DFB. Ihren ersten Einsatz im deutschen Tor bestritt
die gebürtige Dannenbergerin 2006 beim 7:1 der U
15-Nationalmannschaft gegen Wales. Es folgten zahlreiche weitere
Einsätze, unter anderem bei der U 17-Weltmeisterschaft 2008 in
Neuseeland, bei der sich das DFB-Team den dritten Platz sicherte,
sowie bei der U 19-EM 2010 in Mazedonien, wo das Halbfinale erreicht
wurde. Ihr größter Erfolg mit den U-Nationalmannschaften war der
Titel bei der U 20-WM 2010 im eigenen Land. Mit einem 2:0 im
Endspiel gegen Nigeria begeisterten Schult und ihre Mitspielerinnen
vor heimischer Kulisse im ausverkauften Bielefelder Stadion.
Ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft folgte 2012 beim 5:0 im
EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei. Neben der WM 2011 in
Deutschland und WM 2015 in Kanada wurde sie auch in das Aufgebot für
die EM 2013 in Schweden berufen, bei der das deutsche Team den Titel
holte.
Im September 2015 bestimmte Bundestrainerin Silvia
Neid die damals 24 Jahre alte Almuth Schult zur Nachfolgerin von
Stammtorhüterin Nadine Angerer. Bereits ein Jahr später gewann
Schult als neue Nummer eins mit ihren Mitspielerinnen die
Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de
Janeiro. Bei der anschließenden EM 2017 in den Niederlanden kämpfte
sich das deutsche Team bis ins Viertelfinale, in dem es mit 1:2
knapp den Däninnen unterlag. Zwei Jahre später, bei der WM 2019 in
Frankreich, endete das Turnier für die DFB-Auswahl ebenfalls im
Viertelfinale mit einem 1:2 gegen Schweden.
Für die EM 2022
in England wurde Schult ebenfalls nominiert, blieb jedoch ohne
Einsatz. Die DFB-Auswahl wurde Vizeeuropameister. Ihren letzten
Einsatz im deutschen Tor absolvierte sie im November 2022 gegen die
USA. Almuth Schult schrieb damit als erste Torhüterin, die nach
ihrer Schwangerschaft wieder in die DFB-Auswahl zurückgekehrt war,
Geschichte. Almuth Schult erwartet nun ihr viertes Kind - im Oktober
soll es soweit sein.
DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch
sagt: "Almuth war und ist eine der prägenden Persönlichkeiten des
Frauenfußballs der vergangenen Jahre. Sie ist ihren Weg zielstrebig
und unbeirrt gegangen und hat dabei bewiesen, dass man auch als
mehrfache Mutter in den Leistungssport zurückkehren kann. Damit ist
sie zum Vorbild für viele junge Frauen geworden. Sie zählte
jahrelang zu den besten Torfrauen der Welt und war sowohl für die
Nationalmannschaft als auch für ihre jeweilige Mannschaft ein
starker Rückhalt. Ich freue mich sehr, dass sie ihr viertes Kind
erwartet, und wünsche Almuth und ihrer Familie alles Gute für die
Zukunft!"
DFB-Sportdirektorin Nia Künzer sagt: "Ich schätze
Almuth seit Jahren als meinungsstarke Persönlichkeit, die sich auf
und neben dem Platz stets in den Dienst der Mannschaft gestellt hat.
Sie hat als Torfrau und als Mensch Maßstäbe gesetzt, dabei immer die
Entwicklung des Frauenfußballs insgesamt im Blick gehabt. Almuth hat
ihre Rolle ganzheitlich interpretiert, es geht ihr nicht nur um die
sportliche, sondern auch um die gesellschaftliche Entwicklung. Dabei
legt sie häufig den Finger in die Wunde, bleibt aber immer
konstruktiv. Sie war und ist eine unserer starken Persönlichkeiten
mit Strahlkraft, die auch Mutmacherin für viele andere Frauen ist.
Danke Almuth und alles Gute, insbesondere natürlich auch für das
nächste ganz wunderbare Abenteuer!"
Michael Fuchs,
Torwarttrainer der Frauen-Nationalmannschaft, sagt: "Ich bin sehr
glücklich darüber, Almuth von ihren Anfängen, von klein auf bis zum
Ende ihrer Karriere begleitet haben zu dürfen. Dabei habe ich ihre
offene und direkte Art, aber auch ihren kritischen Geist immer sehr
geschätzt. Ihre Zielstrebigkeit, ihr Fleiß und Ehrgeiz sowie ihre
starke Persönlichkeit zeichnen sie auf und neben dem Platz aus.
Damit ist sie Vorbild für viele junge Torhüterinnen, die es ihr
hoffentlich gleichtun werden. Ich wünsche Almuth von Herzen nur das
Beste und gratuliere ihr nicht nur zu einer beeindruckenden
Karriere, sondern vor allem auch zu ihrem ganz persönlichen Glück!"
Almuth Schult soll im Vorfeld des Heimspiels in der UEFA Women's
Nations League gegen Schottland am 8. April (ab 17.45 Uhr, live in
der ARD und bei KiKA) in der Wolfsburger Volkswagen Arena
verabschiedet werden. In Wolfsburg spielte Schult selbst neun Jahre
im Verein und feierte große Erfolge: Mit dem VfL wurde sie 2014
Champions-League-Siegerin, holte sechsmal den Deutschen Meistertitel
und wurde achtmal DFB-Pokalsiegerin.
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Bundestrainer Christian Wück beruft
erstmals Franziska Kett
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Frankfurt, 25. März 2025
- Bundestrainer Christian Wück hat heute seinen 23 Spielerinnen
umfassenden Kader für die beiden Spiele in der UEFA Women's Nations
League gegen Schottland bekanntgegeben. Erstmals nominiert wurde die
20 Jahre alte Franziska Kett vom FC Bayern München.
Christian Wück sagt: "Wir haben Franziska Kett und ihre Entwicklung
schon länger im Blick. Sie bringt eine sehr gute Dynamik und
Explosivität mit. Nach langer Verletzung hat sie zuletzt die
komplette Vorbereitung im Verein spielen können. Mit ihren
Fähigkeiten trauen wir ihr den Schritt in die Nationalmannschaft zu
und sind davon überzeugt, dass sie über 90 Minuten Leistung auf
höchstem Niveau abrufen kann. Wir freuen uns darauf, sie hier bei
uns zu erleben."
Mit Paulina Krumbiegel (Juventus Turin), Sydney Lohmann (FC Bayern
München), Cora Zicai und Rafaela Borggräfe (beide SC Freiburg)
kehren zudem vier Spielerinnen ins deutsche Aufgebot zurück. Die 24
Jahre alte Krumbiegel war das letzte Mal im November 2023 im Kreis
der DFB-Frauen dabei.
Lohmann zählte zuletzt im Oktober 2024 zum Aufgebot, musste jedoch
nach dem Spiel in London vorzeitig verletzungsbedingt abreisen.
Nicht im 23er-Kader stehen Rebecca Knaak (Manchester City)
und Kathrin Hendrich (VfL Wolfsburg), die beide an einer
Oberschenkelverletzung laborieren.
Auf Abruf befinden sich insgesamt zwölf Spielerinnen, von denen
mit Carlotta Wamser, Lisanne Gräwe (beide Eintracht
Frankfurt), Shekiera Martinez (West Ham United) und Torhüterin Ena
Mahmutovic (FC Bayern München) vier zum Aufgebot der U
23-Nationalmannschaft für die Finalspiele der U 23-Spielrunde in
Spanien zählen.
Das Team von Bundestrainer Christian Wück trifft sich am kommenden
Montag in Frankfurt. Dort wird sich die DFB-Auswahl auf das
Nations-League-Spiel am Freitag, 4. April (ab 20.35 Uhr, live im
ZDF), in Dundee vorbereiten. Das Rückspiel gegen Schottland folgt
wenige Tage später am 8. April (ab 17.45 Uhr, live in der ARD und
bei KiKA) in Wolfsburg.
Dann kehrt die Frauen-Nationalmannschaft nach fast 14 Jahren in die
Volkswagen Arena zurück. Tickets für die insgesamt vierte Partie in
der UEFA Women's Nations League sind im DFB-Ticketportal erhältlich.
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Lina Magull (30) hat heute ihren
Abschied aus der Nationalmannschaft verkündet
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Nach 77 Spielen und 22
Toren für die Nationalmannschaft wird die Mittelfeldspielerin von
Inter Mailand damit nicht mehr für das DFB-Team auflaufen.
Frankfurt, 19. März 2025 - Lina Magull sagt: „Nach reiflicher
Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, meine Reise mit der
Nationalmannschaft zu beenden. Diese Worte auszusprechen, fällt mir
unglaublich schwer – es ist der Abschied von einem Kapitel, das mein
Leben in so vieler Hinsicht geprägt hat, voller intensiver Höhen,
Herausforderungen, aber auch unvergesslicher und magischer Momente.
Nun ist der Augenblick gekommen, an dem ich mit Stolz,
tiefster Dankbarkeit und einem Herzen voller wunderschöner
Erinnerungen loslasse. Ich blicke mit Freude auf die Zukunft des
deutschen Frauenfußballs, auf all die talentierten Spielerinnen, die
diesen Weg weitergehen werden, um ihre eigene Geschichte zu
schreiben. Für mich geht mein neues Kapitel in Italien weiter – mit
voller Leidenschaft für meinen Verein, einem wertvollen Umfeld und
vor allem mit der Freude am Spiel, die mich immer begleitet hat.“
Die gebürtige Dortmunderin blickt auf eine lange Karriere und
große Erfolge in den Auswahlmannschaften des DFB. Neben einer U
17-Weltmeisterschaft in Trinidad und Tobago, zwei U
17-Europameisterschaften in der Schweiz sowie einer U 19-EM in
Wales, nahm Magull an zwei U 20-Weltmeristerschaften teil. Bei der U
20-WM 2012 in Japan erreichte sie mit dem deutschen Team das Finale,
unterlag den USA jedoch mit 0:1.
Zwei Jahre später spielte
sich Deutschland bei der U 20-WM in Kanada erneut ins Endspiel. Mit
einem 1:0 n.V. gegen Nigeria krönten Lina Magull und ihre
Mitspielerinnen ein überragendes Turnier mit dem Titel. Ihre
Entwicklung von einer talentierten Nachwuchsspielerin zu einer
festen Größe im DFB-Team nahm dann ihren Lauf.
Ihr Debüt in
der A-Nationalmannschaft feierte Magull am 22. Oktober 2015 beim
EM-Qualifikationsspiel gegen Russland. Die Mittelfeldspielerin
zählte bei mehreren großen Turnieren zum Kader der
A-Nationalmannschaft – bei den Europameisterschaften 2017 in den
Niederlanden und 2022 in England sowie bei den Weltmeisterschaften
2019 in Frankreich und 2023 in Australien und Neuseeland.
Auch beim Olympia-Triumph 2016 in Rio de Janeiro war Magull als
Ersatzspielerin mit vor Ort. Zu ihren größten Erfolgen zählt
ebenfalls die EM 2022 in England, bei der sie sich mit dem deutschen
Team bis ins Finale gegen die Gastgeberinnen spielte. Ihr
entschlossener Einsatz und ihre Spielübersicht waren entscheidend,
auch wenn das Team knapp den Engländerinnen unterlag.
Bundestrainer Christian Wück sagt: „Lina hat mich in einem
persönlichen Gespräch über ihre Entscheidung informiert. Ich kann
ihren Entschluss nachvollziehen. Sie war über Jahre hinweg wichtiger
Bestandteil der Frauen-Nationalmannschaft und hat mit ihrer
Erfahrung sowie ihrer taktisch versierten und kreativen Spielweise
maßgeblich zu den Erfolgen in den vergangenen Jahren beigetragen.
Für ihre persönliche Zukunft sowie ihre weitere Laufbahn im Verein
wünsche ich ihr alles erdenklich Gute.“
DFB-Sportdirektorin
Nia Künzer sagt: „Lina ist eine ganz besondere Fußballerin, eine
feine Technikerin, mit intelligenter Spielweise, kreativen Ideen und
dazu ein sehr angenehmer und zugänglicher Mensch. Ich habe sie immer
sehr gerne in der Nationalmannschaft spielen sehen, sie hat das Team
mit ihren Skills bereichert.
Unvergessen für mich ist ihr
Auftritt beim EM-Finale in Wembley 2022, wo sie dem Spiel mit ihren
Fähigkeiten und ihrer Willenskraft den Stempel aufgedrückt hat. Sie
ist zudem eine vielschichtige und spannende Persönlichkeit, die ihre
Talente auch außerhalb des Platzes weiterentwickelt und den Blick
immer auch über den Tellerrand des Fußballs lenkt. Das schätze ich
sehr an ihr. Ich wünsche ihr für ihre weitere Vereinskarriere und
persönlich alles Gute.“
Magull soll im Rahmen des UEFA Womens
Nations League Spiels am 8. April (ab 17.45 Uhr, live in der ARD) in
Wolfsburg verabschiedet werden. Damit endet Magulls Reise in
Wolfsburg, wo sie selbst von 2012 - 2015 im Verein spielte. Die
Ehrung wird im Vorfeld der Partie stattfinden.
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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) trauert um Doris Fitschen |
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Nach langer und schwerer
Krankheit ist die ehemalige Nationalspielerin am gestrigen Samstag,
15. März 2025, im Alter von 56 Jahren gestorben.
Frankfurt, 16. März 2025 - Doris Fitschen gehörte zu den besten
Fußballerinnen und zu den größten Persönlichkeiten des Fußballs in
Deutschland. Zuletzt war sie als Gesamtkoordinatorin Frauen im
Fußball beim DFB für die Entwicklung und Umsetzung der Strategie
"Frauen im Fußball FF27" verantwortlich.
Auch zuvor hatte
sie in verschiedenen Rollen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung
und den Errungenschaften des Frauenfußballs in Deutschland. So war
sie von 2009 bis 2016 Managerin der Frauen-Nationalmannschaft, die
in dieser Zeit zweimal Europameister und 2016 Olympiasieger wurde.
Sie knüpfte damit an die herausragenden Erfolge ihrer Zeit als
Spielerin an. Zwischen 1986 und 2001 trug sie 144-mal das Trikot der
deutschen Nationalmannschaft. 1989 schrieb sie gemeinsam mit ihren
Mannschaftskolleginnen Geschichte – bei der EM in Deutschland
gewannen die deutschen Frauen ihren ersten internationalen Titel. Es
folgten viele weitere Erfolge und Sternstunden.
Viermal
wurde Doris Fitschen Europameisterin, bei den Olympischen Spielen
2000 in Sydney gewann sie die Bronzemedaille. Große Erfolge feierte
sie auch mit ihren Vereinen. Mit dem TSV Siegen wurde sie zweimal
Deutsche Meisterin und gewann einmal den DFB-Pokal. Mit dem 1. FFC
Frankfurt gewann sie 1999 das "Double" aus Meisterschaft und Pokal
und ein Jahr später noch einmal den DFB-Pokal.
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Bundestrainer Wück beruft Rebecca Knaak
- Sara Däbritz wieder dabei
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Frankfurt, 11. Februar
2025 - Bundestrainer Christian Wück hat seinen 23 Spielerinnen
umfassenden Kader für die ersten beiden Partien in der UEFA Women's
Nations League am 21. Februar (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) in
Breda gegen Gastgeber Niederlande und am 25. Februar (ab 18.15 Uhr,
live im ZDF) in Nürnberg gegen Österreich bekanntgegeben.
Erstmals nach langer Zeit wieder für die A-Mannschaft nominiert
wurde Rebecca Knaak von Manchester City. Die 28 Jahre alte
Abwehrspielerin durchlief alle U-Nationalteams und gewann 2014 unter
Trainerin Maren Meinert die U 20-Weltmeisterschaft in Kanada.
Torhüterin Ann-Katrin Berger (NY Gotham FC) und Sara Däbritz
(Olympique Lyon) kehren in das Aufgebot der DFB-Frauen zurück. Auch
Jule Brand (VfL Wolfsburg), die die beiden vergangenen Länderspiele
verletzungsbedingt verpasste, ist wieder in den Reihen des
DFB-Teams.
Bundestrainer Christian Wück sagt: "Rebecca Knaak
überzeugt mit ihrem linken Fuß und hat mit ihrer Zweikampfstärke,
ihrer Körpergröße und ihrem Kopfballspiel alles, was eine
erfolgreiche Innenverteidigerin braucht. Mit ihr haben wir mehr als
eine Alternative auf der Innenverteidigerposition. Sara Däbritz
bringt unheimlich viel Erfahrung in das Team und wird uns mit ihrer
Ballsicherheit in Drucksituation mehr Stabilität verleihen."
Auf Abruf befinden sich 14 Spielerinnen, von denen mit Cora Zicai
(SC Freiburg), Alara Şehitler (FC Bayern München), Shekiera Martinez
(West Ham United) und Marie Müller (Portland Thorns FC) sowie den
Torhüterinnen Rafaela Borggräfe (SC Freiburg) und Ena Mahmutovic (FC
Bayern München) sechs Akteurinnen im Aufgebot der U
23-Nationalmannschaft stehen.
Die deutsche
Frauen-Nationalmannschaft trifft sich am kommenden Montag in
Frankfurt. Den Auftakt in Gruppe 1 der Liga A in der UEFA Women's
Nations League machen die DFB-Frauen am 21. Februar (ab 20.45 Uhr,
live in der ARD) mit einem Auswärtsspiel gegen die Niederlande im
Rat Verlegh Stadion in Breda. Wenige Tage später, am 25. Februar (ab
18.15 Uhr, live im ZDF), bestreiten sie im Nürnberger
Max-Morlock-Stadion ihr erstes Heimländerspiel im EM-Jahr. Das
Nachbarschaftsduell mit Österreich ist das zweite Gruppenspiel der
DFB-Frauen in der Nations League 2025.
Christian Wück sagt:
"Wir freuen uns sehr, nach der Winterpause wieder mit dem Team
zusammenzukommen und ins EM-Jahr zu starten. In den ersten vier
Spielen des vergangenen Jahres ist unser Verständnis des
Mannschaftsgefüges klarer geworden. Das sich bildende Gerüst wollen
wir nun bis zur Europameisterschaft festigen und mit jedem Spiel
stärker machen. Wir haben es selbst in der Hand, über unsere
Leistungen und unser Auftreten das Mindset zu bilden, um erfolgreich
zu sein. Auf das erste Heimländerspiel des Jahres in Nürnberg freue
ich mich dabei ganz besonders - auf die Stadt, das Stadion und die
vielen Fans, die uns hoffentlich tatkräftig vor Ort unterstützen
werden."
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Saisonreport 2023/2024: Neue Rekorde bei
Finanzen und Reichweiten
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Frankfurt, 31. Januar
2025 - Höchstwerte bei den Gesamterträgen, gefüllte Stadien und
erneut eine Topquote im Free-TV: Die Google Pixel
Frauen-Bundesliga setzte in der Saison 2023/2024 neue
Maßstäbe, erreichte wirtschaftlich Rekordwerte und bestätigte auch
medial den Aufwärtstrend. Das sind die wesentlichen Erkenntnisse des
Saisonreports, den der Deutsche Fußball-Bund (DFB) heute für die
vergangene Spielzeit veröffentlicht hat.
Saisonreport 2023/2024 als
PDF-Download
Das
signifikante Wachstum der Erträge setzte sich eindrucksvoll fort: In
der Saison 2023/2024 erzielten alle Klubs der Google Pixel
Frauen-Bundesliga zusammen mit mehr als 31 Millionen Euro einen
neuen Höchststand. Die durchschnittlichen Einnahmen verdoppelten
sich innerhalb der vergangen drei Spielzeiten auf 2,65 Millionen
Euro pro Klub. Haupttreiber dieses Wachstums sind erhöhte Erträge
aus Werbung und Sponsoring sowie die zusätzlichen Erträge aus der
UEFA Women's Champions League.
Die insgesamt 379.653
Besucher*innen an den 22 Spieltagen sorgten einmal mehr für einen
neuen Höchststand und ließen die bisherige Bestmarke aus der
Vorsaison (359.404) um mehr als 20.000 Fans ansteigen. Der Schnitt
pro Partie stieg von 2723 auf 2876. Diese positive Entwicklung ist
auch in den Spielerträgen sichtbar: Mit durchschnittlichen Einnahmen
von 370.000 Euro pro Klub wurde ein neuer Rekordwert erreicht.
DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch sagt: "Der vorliegende
Saisonreport zeigt, dass die Entwicklung in die richtige Richtung
geht, und bietet einen guten Gesamtüberblick über Zahlen und Fakten.
In vielen Bereichen geht es voran, in einigen haben wir noch
Potenzial. Erfreulich ist, dass die Klubs in der Saison 2023/2024
einen neuen Höchstwert der Erträge erzielt haben. Auch die
Zuschauer*innenzahlen und die kumulierte Reichweite der
Free-TV-Spiele konnten wir signifikant steigern. Das zeigt, dass die
Frauen-Bundesliga und damit auch der Frauenfußball eine immer größer
werdende Fanbase hat. Dennoch wissen wir, dass wir alle gemeinsam
mehr Tempo an den Tag legen müssen, was Professionalisierung und
Wachstum angeht, um in allen Bereichen positive Ergebnisse zu
erzielen."
Die schon in den vergangenen Spielzeiten deutlich
sichtbare Entwicklung, dass auf allen Ebenen und in allen Klubs
intensiver in den Frauen- und Mädchenfußball investiert wird, hält
weiter an und schlägt sich auch in den sportlichen Rahmenbedingungen
für die Spielerinnen nieder: Das durchschnittliche monatliche
Grundgehalt einer Spielerin lag in der Saison 2023/2024 bei etwa
4000 Euro. Trotz der bestehenden Unterschiede zwischen den einzelnen
Klubs ist in allen Vereinen eine signifikante Erhöhung der
Spielerinnengehälter zu beobachten.
Auch medial werden die
Spielerinnen und die gesamte Google Pixel Frauen-Bundesliga mit
ihren zwölf Vereinen sichtbarer. In der Saison 2023/2024 übertrugen
MagentaSport und DAZN co-exklusiv alle 132 Spiele live. Sport1, die
ARD mit ihren dritten Programmen und das ZDF zeigten darüber hinaus
31 Spiele im Free TV. Im Schnitt verfolgten diese Begegnungen circa
390.000 Zuschauer*innen. Im Vergleich zur Vorsaison, bei der rund
240.000 Zuschauende die Partien live im Free-TV gesehen hatten,
stieg das Interesse um 62 Prozent.
Für die Topreichweite
sorgte erneut das Spitzenspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und FC
Bayern München am 17. Spieltag. 2,04 Millionen Zuschauer*innen sahen
das Duell um die Meisterschaft live in der ARD. Diese Topquote
übertraf auch den Bestwert aus dem Vorjahr: Damals hatten 1,83
Millionen Zuschauende beim Spitzenspiel München gegen Wolfsburg im
Ersten eingeschaltet.
Manuel Hartmann, Geschäftsführer
Spielbetrieb in der DFB GmbH & Co. KG, sagt: "Erneut verzeichnen die
Klubs einen Höchstwert in ihren Einnahmen und kommen gemeinsam auf
einen Wert von mehr als 31 Millionen Euro an Erträgen. Hervorheben
möchte ich hier die sehr erfreuliche Entwicklung der Spielerträge,
die verdeutlichen, dass sich die steigenden Zuschauer*innenzahlen
auch finanziell positiv auswirken.
Insbesondere mit der
Durchführung von Highlightspielen können relevante Erträge in diesem
Bereich erzielt werden. Diese Highlights helfen uns, den Blick
weiter auf die Google Pixel Frauen-Bundesliga zu richten. Auch das
erste Jahr im neuen Medienrechtezyklus war sehr vielversprechend.
Die TV-Zahlen unterstreichen eindrucksvoll, dass das Interesse von
Jahr zu Jahr steigt - und das hilft uns letztlich in Sachen
Sichtbarkeit und Vermarktung enorm."
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