Harald Jeschke DFB aktuellHerren • DFB-Frauen (seit 10.11.1982)  

LS 2025 LS 2024  LS ab 501 Bilanzen Sitemap
EM 2025 DFB-EM-Spiele Nationen/Ewige Tabelle

Archiv Frauen 2025


Rahmenterminkalender der Frauen für die Saison 2026/2027 verabschiedet

Frankfurt, 11. Dezember 2025 - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Rahmenterminkalender der Frauen für die Saison 2026/2027 verabschiedet. Damit stehen die wichtigsten Termine für die kommende Spielzeit im deutschen Frauenfußball fest.

Zum Rahmenterminkalender der Frauen 2026/2027

Die Saison 2026/2027 startet mit dem Auftakt der 2. Frauen-Bundesliga am 1. und 2. August 2026, ehe vom 15. bis 17. August 2026 mit den Playoffs die neue Spielzeit im DFB-Pokal der Frauen beginnt. Am selben Wochenende (15./16. August 2026) wird zudem der Google Pixel Supercup der Frauen ausgetragen, in dem die Deutschen Meisterinnen auf die DFB-Pokalsiegerinnen treffen. Der genaue Spieltag und Spielort werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.

Eine Woche später, vom 21. bis 24. August 2026, beginnt die neue Spielzeit in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Da im Sommer 2026 kein Endrundenturnier stattfindet und die Google Pixel Frauen-Bundesliga im Gegensatz zur Vorsaison entsprechend früher starten kann, wird es in der Saison 2026/2027 keine Englischen Wochen geben.

Mit den Partien des 13. Spieltags (18. bis 21. Dezember 2026) in der Google Pixel Frauen-Bundesliga beziehungsweise des 15. Spieltags der 2. Frauen Bundesliga (20. Dezember 2026) gehen beide Ligen in die Winterpause. Die Google Pixel Frauen-Bundesliga startet vom 15. bis 18. Januar 2027 in das nächste Fußballjahr, die 2. Frauen-Bundesliga nimmt den Spielbetrieb zwei Wochen später (31. Januar 2027) wieder auf.

Die 2. Frauen-Bundesliga beendet die Spielzeit 2026/2027 am Sonntag, 9. Mai 2027. Der letzte Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga ist für Sonntag, 23. Mai 2027, angesetzt.

Die erste Hauptrunde im DFB-Pokal der Frauen wird vom 26. bis 28. September 2026 ausgetragen, das Achtelfinale ist vom 31. Oktober bis 2. November 2026 vorgesehen. Die Viertelfinalpartien sind für den 10. und 11. März 2027 terminiert, die Halbfinalspiele für den 3. und 4. April 2027. Das DFB-Pokalfinale der Frauen im Kölner RheinEnergieStadion findet am Pfingstmontag, 17. Mai 2027, statt.


Stellungnahme des DFB zur Frauen-Bundesliga

Frankfurt, 4. Dezember 2025 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Äußerungen aus der Frauen-Bundesliga mit Verwunderung zur Kenntnis genommen. Die Gründung des Ligaverbandes von den 14 Klubs ist eine Voraussetzung für das geplante Joint Venture. Eine Beteiligung des DFB am Ligaverband war nie geplant.

Der DFB ist unverändert bestrebt, zusammen mit den Klubs die Professionalisierung des Frauenfußballs in Deutschland voranzutreiben. Dr. Holger Blask, DFB-Generalsekretär und Vorsitzender der Geschäftsführung der DFB GmbH & Co. KG, sagt: "Der DFB steht unverändert zu den getroffenen Zusagen und Investitionen im Zuge des geplanten Joint Ventures. Wir sind überzeugt, dass die gemeinsame Gründung einer FBL GmbH für alle Beteiligten der richtige Weg ist. Unterschriftsreife Verträge haben bislang nicht vorgelegen. Die Verhandlungsführer der Klubs hatten dem DFB weitreichende Ergänzungen und Änderungswünsche übermittelt, auf die der DFB verhandlungsüblich reagiert hat. Wir werden in den kommenden Wochen die Gespräche mit den Vereinen fortführen - konstruktiv und sachlich."  

Einen Tag nach der Vergabe der EM2029 gab es die eiskalte Dusche für den Verband. Die 14 Bundealigaklaubs der Frauen mit dem "Sprachrohr von Eintracht Frankfurt Axel Hellmann und Bayern Münchens Jan-Christian Dreesen" erklärten, einen eigenen Verband am Mittwoch, 14. Dezember zu gründen wobei der DFB außen vor bleiben soll.

Ursprünglich war eine 50:50-Beteiligung DFB und Frauen-Bundesliga angedacht, wobei die Klubs in den komenden acht Jahren 700 Mio., der DFB mit der DFB Gmbh & Co KG 100 Millionen Euro zur Entwicklung der Frauen-Bundesligfa beisteuern wollte, so die Aussage von DFB-Präsident Bernd Neuendorf auf dem Verbandstag.

Nun gab es aber soll es Nachforderungen von DFB Generalsekretär Holger Blask und Schatzmeister Stephan Grunwald gegebenhaben, was die Klubs irritiert hate, da eigentlich alles besprochen  worden war.

Man darf gespannt sein, was sich da noch alles auftürmen wird. Es erinnert an die 1990er Jahre, als sich die damaligen Eishockey-Bundesligisten vom Verband (DEB) trennten und die Profiliga (mit Engabe von Kölns Rechtsanwalt Bernd Schäfer III mit 30 Millionen Mark damals als Anschubfinanzierung der TV-Branche - TV-Sender Premiere mit Exlusivrechten)- den GmbH-Betrieb mit angeschlossenen gemeinnützigen e.V.-Betrieb starteten.
Die Krux waren Abstellung der Schiedsrichter vom Verband, die Nationalmannschaften udn Spieler-Abstellungen usw..
Nach der DEL-Gründung zogen die Fußball-Profklubs nach und gründeten analog zur DEL die DFL.


Melanie Leupolz wird DFB-Koordinatorin "Female Player Care & Development"

Frankfurt, 4. Dezember 2025 - Melanie Leupolz wird Koordinatorin für "Female Player Care & Development" beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Die 79-malige Nationalspielerin, die ihre aktive Laufbahn in der DFB-Auswahl 2023 und im Verein zwei Jahre später beendete, tritt die in der DFB-Akademie geschaffene Stelle noch in diesem Jahr an.

Die 31 Jahre alte Europameisterin von 2013 und Olympia-Goldmedaillengewinnerin von 2016, die am Mittwoch zur DFB-Delegation bei der Vergabe der UEFA Women's EURO 2029 nach Deutschland gehörte, wird damit zentrale Ansprechpartnerin für Nationalspielerinnen in diversen Belangen außerhalb des Platzes. Konkret sollen dabei Themen wie die duale Karriere und Übergänge von der aktiven Laufbahn in die Karriere danach im Blickpunkt stehen. Bestehende Pilotprogramme wie der Player's Pathway sollen hierbei gezielt für die Anforderungen im weiblichen Bereich weiterentwickelt werden.

Melanie Leupolz, die während ihrer aktiven Laufbahn beim SC Freiburg, dem FC Bayern München, FC Chelsea und zuletzt bei Real Madrid unter Vertrag stand, währenddessen ihr Master-Studium abschloss und wenige Monate nach ihrer Schwangerschaft wieder auf dem Platz stand, soll zudem erste Ansprechpartnerin für zentrale Themen der Frauengesundheit sein. Dabei wird sie als wichtiges Bindeglied zu internen und externen Fachexpert*innen sowie den Klubs agieren. Konkret geplant sind hierbei Informations- und Fortbildungsangebote zu den Themen Schwangerschaft, weiblicher Zyklus oder Kreuzbandverletzungen.

In den kommenden Jahren sollen Angebote in Richtung der weiblichen Förder- und Leistungszentren sowie dem Amateurfußball folgen. Ein enger Schulterschluss besteht schon jetzt zur DFL Deutschen Fußball Liga, die den Bereich "Player Care und Prävention" seit einigen Monaten für den männlichen Nachwuchs- und Lizenzbereich aufbaut.

Melanie Leupolz sagt: "Ich freue mich sehr, dass ich meine Expertise in diesen für die Entwicklung von Spielerinnen so wichtigen Bereichen einbringen kann und Verantwortung für die Gestaltung und den Aufbau dieses Projektes übernehmen darf. Nationalspielerinnen müssen sich während ihrer aktiven Laufbahn vielen Herausforderungen stellen, Karriereentwicklung und Gesundheit zählen dazu. Ich weiß aus eigener Erfahrung, nicht zuletzt durch meine Schwangerschaft und erfolgreiche Rückkehr auf den Platz, wie diese Themen Spielerinnen beschäftigen."

Mirko Dismer, Leiter Fußballentwicklung im DFB, erläutert: "Die ganzheitliche Begleitung und Unterstützung unserer Nationalspieler*innen im A- und U-Bereich hat für uns höchste Priorität. Wir wollen uns im engen Schulterschluss mit den Klubs kümmern und denken dabei über die Performance auf dem Platz hinaus. Mit Melanie Leupolz haben wir hierfür die optimale Person gefunden. Sie ist kompetent, authentisch und genießt eine hohe Wertschätzung im Fußball."

DFB-Sportdirektorin Nia Künzer sagt: "Melanie Leupolz ist mit ihrer Erfahrung als Spielerin und ihrer umfassenden Expertise eine Topbesetzung. Ich bin froh, dass wir damit eine Lücke schließen konnten in Bereichen, die für unsere Nationalspielerinnen von enormer Bedeutung sind. Melly wird mit viel Herzblut und Leidenschaft die vielfältigen Aufgaben in ihrem Verantwortungsbereich angehen und eine exzellente Ansprechpartnerin für unsere Nationalspielerinnen sein. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit."


DFB wird Gastgeber der UEFA Women’s EURO 2029  

Frankfurt, 3. Dezember 2025 - Die UEFA hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit der Ausrichtung der UEFA Women's EURO 2029 beauftragt. Diese Entscheidung traf das UEFA-Exekutivkomitee in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch, 3. Dezember 2025, in Nyon. Damit findet erstmals seit 2001 wieder eine Frauen-Europameisterschaft in Deutschland statt.

Spielorte sind: Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Köln, Leipzig, München, Wolfsburg.

Für die Bewerbung der UEFA Women's EURO 2029 verantwortlich waren DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich, die beiden DFB-Vizepräsidentinnen Sabine Mammitzsch und Celia Sasic sowie DFB-Sportdirektorin Nia Künzer. Ihr Slogan: "Together we Rise!"

DFB-EM-Spiele  Frauen-EM-Spiele  EM-Spielerinnen (Meiste Einsätze) -A-Z
Die bisherigen Ausrichter/Städte:

Finaltag

Europameister

Finalist

Ergebnis

Ort

27.07.2025 England Spanien 4:2 n.E Basel
31.07.2022 England Deutschland 2:1 n.V. London 87.192
06.08.2017 Niederlande Dänemark 4:2 Enschede

28.07.2013

Deutschland

Norwegen

1:0

Solna

10.09.2009

Deutschland

England

6:2

Helsinki

19.06.2005

Deutschland

Norwegen

3:1

Blackburn

07.07.2001

Deutschland

Schweden

1:0 n.GG

Ulm

12.07.1997

Deutschland

Italien

2:0

Oslo

26.03.1995

Deutschland

Schweden

3:2

Kaiserslautern

04.07.1993

Norwegen

Italien

1:0

Cesena

14.07.1991

Deutschland

Norwegen

3:1 n.V.

Aalborg

02.07.1989

Deutschland

Norwegen

4:1

Osnabrück

14.06.1987

Norwegen

Schweden

2:1

Oslo

21./27.04.1984

Schweden

England

1:0/4:3 n.E.

Göteborg/Luton


Der DFB hatte seine Bewerbung unter dem Titel "WE’29 - Together We Rise" eingereicht. Der Entscheidung vorausgegangen waren viele Monate akribischer Planungen. Gemeinsam mit Bundesregierung, Bundesländern, regionalen und lokalen Behörden, Host Cities, Vereinen, Landes- und Regionalverbänden sowie zahlreichen weiteren Stakeholdern wurde entlang der Vorgaben der UEFA ein Konzept für die UEFA Women's EURO 2029 erarbeitet, das in einem mehr als 2500 Seiten umfassenden Bid Book eingereicht wurde.

Dabei stand die Ausrichtung einer Endrunde im Fokus, die höchsten organisatorischen Ansprüchen gerecht wird. Damit findet die gute Zusammenarbeit mit der UEFA nach der EURO 2024 eine Fortsetzung. In den nächsten rund dreieinhalb Jahren wird es in enger Abstimmung mit dem europäischen Kontinentalverband darum gehen, in Deutschland bestmögliche Bedingungen für alle Besucher*innen zu schaffen - von den teilnehmenden Mannschaften und ihren Delegationen bis hin zu den Fans.

Gleichzeitig zollt der DFB seinen Mitbewerbern Anerkennung und Dank für einen jederzeit fairen, sauberen und respektvollen Wettkampf um die Gastgeberrolle bei der UEFA Women’s EURO 2029. 

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: "Wir sind stolz und glücklich, die UEFA Women’s EURO 2029 ausrichten zu dürfen. Wir danken der UEFA für das entgegengebrachte Vertrauen. Die Ausrichtung eines derart wichtigen Turniers ist eine Ehre. Sie ist aber auch mit einer großen Verantwortung verbunden.
Nach der wunderbaren UEFA Women's EURO 2025 in der Schweiz wollen wir neue Maßstäbe setzen. Wir sind absolut überzeugt, dass das Turnier in Deutschland mehr als eine Millionen Fans anziehen und die UEFA erstmals mit einer Frauen-Europameisterschaft einen finanziellen Gewinn erzielen wird. Wir freuen uns darauf, im Sommer 2029 ein großes Fest des Frauenfußballs zu feiern."

Heike Ullrich, DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball, sagt: "Wahnsinn! Ein Traum wird wahr. Nach 2001 dürfen wir wieder Gastgeber einer Frauen-EURO in Deutschland sein. Ab heute und bis in den Sommer 2029 hinein werden wir mit aller Energie darauf hinarbeiten, eine EM auszurichten, auf die die UEFA und die gesamte europäische Fußballfamilie stolz sein können.

Dabei geht es nicht nur um Management- und Organisationsfragen, sondern vor allem um die positiven Effekte des Turniers auf die Entwicklung des Frauenfußballs in Europa. Die UEFA hat mit ihrer 'Unstoppable'-Strategie klare Ziele bis 2030 formuliert, darauf wollen wir mit der UEFA Women's EURO 2029 einzahlen. Wir wollen vor allem auch den Wissensaustausch rund um dieses Turnier fördern. Denn der Frauenfußball braucht internationales Wachstum und daher auch internationale Zusammenarbeit. Wir sind bereit - lasst es uns gemeinsam angehen."



Ann-Katrin Berger in den NL-Finalpartien gegen Spanien wieder dabei

Frankfurt, 18. November 2025 - Bundestrainer Christian Wück hat seinen 23-köpfigen Kader für die beiden Finalpartien in der UEFA Women's Nations League gegen Spanien bekanntgegeben. Mit den Torhüterinnen Ann-Katrin Berger (Gotham FC) und Ena Mahmutovic (FC Bayern München) sowie den Defensivspielerinnen Rebecca Knaak (Manchester City) und Sarai Linder (VfL Wolfsburg) stehen Wück und seinem Trainer*innenteam vier Rückkehrerinnen wieder zur Verfügung.

Ebenfalls im Aufgebot ist Mittelfeldakteurin Lisanne Gräwe (Eintracht Frankfurt), die zuletzt für die U 23-Nationalmannschaft von Michael Urbansky im Einsatz war. Carlotta Wamser (Bayer 04 Leverkusen) fällt dagegen angeschlagen aus.

Wück sagt: "Im Vergleich zu den Halbfinalpartien gegen Frankreich haben wir keine großen Veränderungen vorgenommen, abgesehen von den Rückkehrerinnen. Nun richtet sich der Blick auf diese beiden wichtigen Spiele. Es ist seit langem wieder ein Finale - genau für solche Momente spielt man Fußball. Uns erwartet die aktuell stärkste Mannschaft Europas.

Das ist eine große Herausforderung, auf die wir uns als Team freuen und sehr gut vorbereiten werden. Ebenso freuen wir uns auf den Support der deutschen Fans, insbesondere beim letzten Heimspiel des Jahres in Kaiserslautern. Die Fans haben uns das ganze Jahr über herausragend unterstützt - ob bei der EM in der Schweiz oder bei den Nations-League-Partien. Diese Unterstützung gibt uns viel Energie, und genau diesen Schwung wollen wir in die Endspiele mitnehmen."

Neben dem 23er-Aufgebot befinden sich insgesamt zehn Spielerinnen auf Abruf. Mit den Torhüterinnen Maria Luisa Grohs (FC Bayern München), Lina Altenburg (Eintracht Frankfurt) und Laura Dick (TSG Hoffenheim) sowie den Spielerinnen Vanessa Diehm (TSG Hoffenheim), Estrella Merino Gonzalez (Bayer 04 Leverkusen), Larissa Mühlhaus (Werder Bremen) und Sophie Weidauer (1. FC Union Berlin) gehören sieben Akteurinnen zum aktuellen Kader der U 23-Nationalmannschaft.

Treffpunkt der DFB-Frauen ist am Montagmittag in Frankfurt. Dort bereiten sie sich auf das Finalhinspiel am Freitag, 28. November (ab 20.30 Uhr, live im ZDF), in Kaiserslautern gegen Spanien sowie auf das Rückspiel am Dienstag, 2. Dezember (ab 18.30 Uhr, live in der ARD), in Madrid vor. Für das letzte Heimländerspiel des Jahres im Fritz-Walter-Stadion sind bereits über 37.000 Tickets verkauft worden. Restkarten sind weiterhin im DFB-Ticketportal erhältlich.

Pos # Name Geboren Verein Spiele Tore
T 1 Ann-Katrin Berger 09.10.1990 NJ/NY Gotham FC 27 0
T 12 Stina Johannes 23.01.2000 VfL Wolfsburg 5 0
T 21 Ena Mahmutovic 23.12.2003 FC Bayern München 1 0
V 7 Giulia Gwinn 02.07.1999 FC Bayern München 66 14
V 3 Kathrin Hendrich 06.04.1992 Chicago Red Stars 88 5
V 17 Franziska Kett 24.10.2004 FC Bayern München 7 0
V 4 Rebecca Knaak 23.06.1996 Manchester City 9 0
V 23 Camilla Küver 10.06.2003 VfL Wolfsburg 2 0
V 2 Sarai Linder 26.10.1999 VfL Wolfsburg 29 1
V 5 Janina Minge 11.06.1999 VfL Wolfsburg 27 1
Mf/S 16 Nicole Anyomi 10.02.2000 Eintracht Frankfurt 29 3
Mf/S 22 Jule Brand 16.10.2002 Olympique Lyon 67 11
Mf/S 19 Klara Bühl 07.12.2000 FC Bayern München 74 30
Mf/S 15 Selina Cerci 31.05.2000 TSG Hoffenheim 15 5
Mf/S 10 Laura Freigang 01.02.1998 Eintracht Frankfurt 43 17
Mf/S 6 Lisanne Gräwe 11.02.2003 Eintracht Frankfurt 3 0
Mf/S 8 Sydney Lohmann 19.06.2000 Manchester City 44 6
Mf/S 18 Shekiera Martinez 04.07.2001 West Ham United 0 0
Mf/S 9 Sjoeke Nüsken 22.01.2001 FC Chelsea 51 7
Mf/S 11 Lea Schüller 12.11.1997 FC Bayern München 82 54
Mf/S 13 Alara Şehitler 27.11.2006 FC Bayern München 3 0
Mf/S 20 Elisa Senß 01.10.1997 Eintracht Frankfurt 28 2
Mf/S 14 Cora Zicai 29.11.2004 VfL Wolfsburg 5 2
Abruf   Lina Altenburg 23.03.2005 Eintracht Frankfurt 0 0
Abruf   Linda Dallmann 02.09.1994 FC Bayern München 71 14
Abruf   Laura-Johanna Dick 13.06.2003 TSG Hoffenheim 0 0
Abruf   Vanessa Diehm 22.03.2004 TSG Hoffenheim 0 0
Abruf   Estrella Merino Gonzalez 19.11.2006 Bayer Leverkusen 0 0
Abruf   Maria Luisa Grohs 13.06.2001 FC Bayern München 0 0
Abruf   Paulina Krumbiegel 27.10.2000 Juventus Turin 11 4
Abruf   Larissa Mühlhaus 13.01.2003 SV Werder Bremen 0 0
Abruf   Bibiane Schulze Solano 12.11.1998 Athletic Bilbao 7 0
Abruf   Sophie Weidauer 10.02.2002 1. FC Union Berlin 0 0

WM-Qualifikation: DFB-Frauen gegen Norwegen, Österreich und Slowenien

Nyon, 4. November 2025 - Im UEFA-Hauptquartier gab es heute die Auslosung zur WM 2027 in Brasilien. Das deutschen Frauen-Nationalteam wird es in den Women's European Qualifiers auf dem Weg zur FIFA Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien in der Gruppe A4 mit Norwegen, Österreich und Slowenien zu tun haben. Genaue Spieldtermne werden noch abgestimmt.

WM-Qualifikation Liga A:
A1: Schweden, Italien, Dänemark, Serbien
A2: Frankreich, Niederlande, Polen, Irland
A3: Spanien, England, Island, Ukraine
A4: Deutschland, Norwegen, Österreich, Slowenien

"Wir sind mit der Auslosung zufrieden", so Bundestrainer Christian Wück. "Norwegen, Österreich und Slowenien sind drei sehr unterschiedliche und interessante Gegner, die jeweils ihre eigene Spielweise mitbringen. Darauf müssen wir uns gut einstellen. Die Aufgabe ist anspruchsvoll, aber lösbar, wenn wir unser Potenzial abrufen und fokussiert bei uns bleiben. Nur der Gruppensieg führt direkt zur WM 2027 nach Brasilien, und genau dieses Ziel haben wir fest im Blick. Zunächst liegt unser voller Fokus aber auf den Nations-League-Endspielen gegen Spanien in Kaiserslautern und Madrid."

Vier Gruppensieger direkt qualifiziert
Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Brasilien startet im Frühjahr 2026. Die Women's European Qualifiers schließen sich an die Nations League an und entscheiden zwischen Februar und Dezember 2026 darüber, welche UEFA-Teams sich einen Platz bei der Endrunde sichern. Die Teams treten an sechs Spieltagen zwischen Februar und Juni 2026 gegeneinander an, wobei jede Mannschaft ein Heim- und ein Auswärtsspiel gegen alle anderen Teams der Gruppe bestreitet.

Die Startpositionen jedes Teams wird anhand der Ergebnisse in der UEFA Women's Nations League 2025 ermittelt. Durch das gute Abschneiden hat sich das Team von Bundestrainer Christian Wück somit eine vermeintlich leichteren Weg in Richtung WM 2027 geebnet.

Die vier Gruppensieger der Liga A qualifizieren sich direkt für die Weltmeisterschaft. Die verbleibenden sieben direkten europäischen Startplätze sowie ein weiterer für die konföderationsübergreifenden Playoffs im Februar 2027 werden in zwei Playoff-Runden im Oktober und November/Dezember 2026 vergeben.

Weg zur WM 2027
Qualifikationsspieltage 1 und 2: 26. Februar bis 7. März 2026
Qualifikationsspieltage 3 und 4: 9. bis 18. April 2026
Qualifikationsspieltage 5 und 6: 3. bis 9. Juni 2026
Auslosung der Play-off-Runden 1 und 2: 24. Juni 2026
Play-off-Runde 1 (Hin- und Rückspiele): 7. bis 13. Oktober 2026
Play-off-Runde 2 (Hin- und Rückspiele): 26. November bis 5. Dezember 2026
Interkonföderations-Play-offs: Februar 2027
Turnier: 24. Juni bis 25. Juli 2027 (Brasilien)

Nations League-Halbfinals: Drei Neulinge und vier Rückkehrerinnen

Frankfurt, 14. Oktober 2025 - Mit drei Debütantinnen und vier Rückkehrerinnen gehen Bundestrainer Christian Wück und sein Trainer*innenteam in die Halbfinals der UEFA Women‘s Nations League gegen Frankreich. Nach längerer Verletzungspause kehren Kapitänin Giulia Gwinn und Mittelfeldakteurin Lena Oberdorf (beide FC Bayern München) sowie Innenverteidigerin Bibiane Schulze Solano (Athletic Bilbao) in den Kader zurück.

Auch Eintracht-Stürmerin Nicole Anyomi gehört wieder zum 23-köpfigen Aufgebot. Erstmals berufen sind Torhüterin Laura Dick von der TSG Hoffenheim, Abwehrspielerin Camilla Küver vom VfL Wolfsburg sowie Shekiera Martinez von West Ham United, die zuletzt für die U 23-Nationalmannschaft im Einsatz waren. Torhüterin Ann-Katrin Berger (Gotham FC) fällt dagegen aufgrund einer Knieverletzung aus, Mittelstürmerin Giovanna Hoffmann (RB Leipzig) hat sich am vergangenen Wochenende einen Kreuzbandriss zugezogen und steht damit ebenfalls nicht zur Verfügung.

Zudem fehlen die beiden Innenverteidigerinnen Sophia Kleinherne  (VfL Wolfsburg) und Rebecca Knaak (Manchester City). Kleinherne befindet sich nach einer Oberschenkelverletzung weiterhin im Aufbautraining. Auch Knaak hat nach ihrer Meniskusverletzung bislang noch keine Spielpraxis sammeln können.

Bundestrainer Christian Wück sagt: „Wir freuen uns sehr auf die beiden Halbfinalspiele gegen Frankreich. Beide Partien sind sportlich eine große Aufgabe. Wir mussten verletzungsbedingt einige Änderungen im Kader vornehmen, was zugleich die Chance für neue Spielerinnen bietet, sich auf höchstem Niveau zu beweisen. Einige Spielerinnen sind nach ihren Verletzungen noch nicht ganz so weit, wie wir es uns vielleicht erhofft hatten, auch das galt es bei der Kaderzusammenstellung zu berücksichtigen. Gegen Frankreich werden wir all unsere Kräfte bündeln müssen. Umso schöner ist es, dass wir in Düsseldorf auf eine herausragende Kulisse und die Unterstützung unserer Fans bauen können.“

Die Frauen-Nationalmannschaft startet am kommenden Montag in Düsseldorf in die Vorbereitung auf das Halbfinalhinspiel der UEFA Women‘s Nations League gegen Frankreich. Zum Auftakt absolviert das DFB-Team ein öffentliches Training im Paul-Janes-Stadion. Der Eintritt ist kostenlos, erfordert jedoch eine Eintrittskarte, die online über das DFB-Ticketportal gebucht werden kann.

Das Halbfinalhinspiel, für das bereits rund 33.000 Tickets verkauft worden sind, findet am 24. Oktober (ab 17.45 Uhr, live in der ARD) in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf statt. Tickets für diese Partie sind weiterhin im DFB-Ticketportal erhältlich. Das Halbfinalrückspiel wird am 28. Oktober (ab 21.10 Uhr, live im ZDF) im französischen Caen ausgetragen.

Pos # Name Geboren Verein Sp. Tore
T 21 Laura-Johanna Dick 13.06.2003 TSG Hoffenheim 0 0
T 1 Stina Johannes 23.01.2000 VfL Wolfsburg 3 0
T 12 Ena Mahmutovic 23.12.2003 FC Bayern München 1 0
V 7 Giulia Gwinn 02.07.1999 FC Bayern München 64 14
V 3 Kathrin Hendrich 06.04.1992 Chicago Red Stars 86 5
V 17 Franziska Kett 24.10.2004 FC Bayern München 5 0
V 23 Camilla Küver 10.06.2003 VfL Wolfsburg 0 0
V 2 Sarai Linder 26.10.1999 VfL Wolfsburg 29 1
V 5 Janina Minge 11.06.1999 VfL Wolfsburg 26 1
V 4 Bibiane Schulze Solano 12.11.1998 Athletic Bilbao 7 0
V 13 Carlotta Wamser 01.11.2003 Bayer Leverkusen 6 0
Mf/S 16 Nicole Anyomi 10.02.2000 Eintracht Frankfurt 27 2
Mf/S 22 Jule Brand 16.10.2002 Olympique Lyon 65 11
Mf/S 19 Klara Bühl 07.12.2000 FC Bayern München 72 28
Mf/S 15 Selina Cerci 31.05.2000 TSG Hoffenheim 13 5
Mf/S 10 Laura Freigang 01.02.1998 Eintracht Frankfurt 42 17
Mf/S 8 Sydney Lohmann 19.06.2000 Manchester City 42 6
Mf/S 18 Shekiera Martinez 04.07.2001 West Ham United 0 0
Mf/S 9 Sjoeke Nüsken 22.01.2001 FC Chelsea 49 7
Mf/S 6 Lena Sophie Oberdorf 19.12.2001 FC Bayern München 51 4
Mf/S 11 Lea Schüller 12.11.1997 FC Bayern München 80 54
Mf/S 20 Elisa Senß 01.10.1997 Eintracht Frankfurt 26 2
Mf/S 14 Cora Zicai 29.11.2004 VfL Wolfsburg 4 2
Abruf   Rafaela Borggräfe 05.03.2000 FC Liverpool 0 0
Abruf   Gia Corley 20.05.2002 San Diego Wave FC 0 0
Abruf   Linda Dallmann 02.09.1994 FC Bayern München 71 14
Abruf   Vanessa Diehm 22.03.2004 TSG Hoffenheim 0 0
Abruf   Lisanne Gräwe 11.02.2003 Eintracht Frankfurt 3 0
Abruf   Maria Luisa Grohs 13.06.2001 FC Bayern München 0 0
Abruf   Melissa Kössler 04.03.2000 TSG Hoffenheim 2 0
Abruf   Paulina Krumbiegel 27.10.2000 Juventus Turin 11 4
Abruf   Larissa Mühlhaus 13.01.2003 SV Werder Bremen 0 0
Abruf   Alara Şehitler 27.11.2006 FC Bayern München 2 0
Abruf   Sophie Weidauer 10.02.2002 1. FC Union Berlin 0 0
Abruf   Pia-Sophie Wolter 13.11.1997 Eintracht Frankfurt 7 0


Sara Däbritz beendet Karriere in der Nationalmannschaft

Frankfurt, 6. Oktober 2025 - Nach vielen erfolgreichen Jahren im Trikot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft hat Sara Däbritz heute ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekanntgegeben. Die 30-Jährige debütierte im Jahr 2013 für das DFB-Team und absolvierte insgesamt 111 Länderspiele, in denen sie 18 Tore erzielte.

National-Spielerinnen Mitglied im 100er Club

Zu ihren größten Erfolgen zählen der Gewinn der Europameisterschaft 2013 in Schweden und die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Nach Stationen beim SC Freiburg, dem FC Bayern München, Paris Saint-Germain und Olympique Lyon spielt Däbritz seit diesem Sommer für Real Madrid.

Sara Däbritz sagt: "Ich blicke voller Dankbarkeit auf eine wundervolle internationale Karriere zurück, die für immer einen Platz in meinem Herzen haben wird. Vom ersten bis zum letzten Spiel habe ich das Nationaltrikot mit Stolz, Freude und Demut getragen. Es war mir ein großes Privileg, für mein Land aufzulaufen. Ich habe noch beide Seiten miterlebt - von Spielen vor 2000 Zuschauer*innen bis hin zu ausverkauften Stadien mit einer überragenden Atmosphäre. Auf diese Entwicklung bin ich unglaublich stolz. Und ich freue mich ganz besonders für die nächste Generation, die diesen Weg weitergehen darf und die Begeisterung für den deutschen Frauenfußball noch größer machen wird."

Däbritz weiter: "Nach zwölf Jahren in der Nationalmannschaft ist jetzt der richtige Moment gekommen, um Abschied zu nehmen. Es fühlt sich für mich richtig an. Mein Dank gilt allen Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben: meinen Trainerinnen und Trainern, unserem Staff und vor allem meinen Mitspielerinnen, mit denen ich so viele unvergessliche Momente teilen durfte. Ihr seid großartig. Von Herzen: Danke!"

DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch sagt: "Ich kenne Sara schon sehr lange und habe ihre sportliche Laufbahn von Beginn an in verschiedensten Funktionen begleitet. Ihre Bodenständigkeit, ihre Authentizität, ihr umgängliches Wesen, ihr Humor und ihre herausragenden Fähigkeiten als Spielerin haben sie ausgezeichnet. Sie hat uns alle bereichert - auch mit ihrer ruhigen Art und Weise. Im Frauenfußball spielte sie als Leistungsträgerin über Jahre eine wichtige und prägende Rolle und unterstreicht nun ihre Genialität eindrucksvoll bei Real Madrid. Für ihren weiteren Weg wünsche ich ihr alles Gute - wir werden sie in der Nationalmannschaft vermissen."

DFB-Sportdirektorin Nia Künzer erklärt: "Sara kann sehr stolz auf ihre beeindruckende Karriere in der Nationalmannschaft sein, sie hat tiefe Spuren hinterlassen. Angefangen in den U-Teams, in denen sie sehr erfolgreich war, bis hin zur Frauen-Nationalmannschaft, als sie als sehr junge Spielerin schon bei der EM 2013 ihren ersten Titel im A-Team holen konnte. Sie ist eine Persönlichkeit, zu der andere Spielerinnen aufschauen können - ein echtes Vorbild, ein wunderbarer Mensch und sie verfügt als Spielerin über außergewöhnliche Fähigkeiten.

Sara hat Herausragendes geleistet und war dabei stets bescheiden und bodenständig. In jeder Phase ihrer Karriere hat sich Sara dabei in den Dienst der Mannschaft gestellt. Ich wünsche ihr für ihre Zukunft alles Gute und freue mich darauf, sie noch einige Jahre auf Topniveau bei einem Spitzenklub wie Real zu sehen."

Bundestrainer Christian Wück sagt: "Sara war über viele Jahre eine feste Größe im deutschen Mittelfeld. Mit ihrer außergewöhnlichen Spielintelligenz, ihrer Ruhe am Ball und ihren fußballerischen Qualitäten hat sie das Gesicht der Mannschaft über Jahre mitgeprägt. Nicht nur sportlich, auch menschlich war sie eine Führungspersönlichkeit: Mit ihrer Haltung, Erfahrung und Teamorientierung ist sie stets vorangegangen und hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt.

Junge Spielerinnen konnten sich an ihr orientieren, sie war Vorbild und Teamplayerin zugleich. Ihre Erfolge mit der Nationalmannschaft sprechen für sich. Sie kann mit Stolz auf eine beeindruckende Karriere im DFB-Trikot zurückblicken. Für ihre kommenden Aufgaben bei Real Madrid wünsche ich ihr von Herzen alles Gute."

Die Nationalmannschaftskarriere der gebürtigen Ambergerin begann im Jahr 2010 mit ihrem ersten Einsatz für die U 15-Auswahl des DFB gegen die Niederlande. Es folgten zahlreiche Berufungen in Juniorinnen-Nationalteams. Zu den Höhepunkten ihrer Laufbahn im Nachwuchsbereich zählen der Gewinn der U 17-Europameisterschaft 2012, bei der sie das Team als Kapitänin anführte, und der Titel bei der U 20-Weltmeisterschaft 2014 in Kanada.

Bereits vor dem WM-Gewinn mit der U 20 feierte Däbritz ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft: Am 29. Juni 2013 stand sie in der Münchner Allianz Arena gegen Japan erstmals für das DFB-Team auf dem Platz und setzte damit den ersten Schritt einer langen und beeindruckenden Laufbahn im DFB-Trikot.

Mit der A-Nationalmannschaft nahm Däbritz an drei Weltmeisterschaften (2015, 2019, 2023) und vier Europameisterschaften (2013, 2017, 2022, 2025) teil. Sie wurde Europameisterin (2013) und Olympiasiegerin (2016). Ihr letzter Einsatz im Nationalmannschaftstrikot war das Halbfinale bei der EM 2025 gegen Spanien.


Letztes Heimspiel des Jahres: DFB-Frauen im November in Kaiserslautern

Frankfurt, 5. September 2025 -  Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft wird ihr letztes Heimspiel des Jahres in Kaiserslautern austragen. Am 28. November bestreitet das Team von Bundestrainer Christian Wück im Fritz-Walter-Stadion das Hinspiel des Finales oder des Spiels um Platz drei in der UEFA Women’s Nations League. Ob es dann gegen Schweden oder Spanien geht, entscheidet sich in den bevorstehenden Halbfinalpartien im Oktober.

Dort trifft die DFB-Auswahl im Hinspiel am 24. Oktober (ab 17.45 Uhr, live in der ARD) in der MERKUR SPIEL-ARENA in Düsseldorf auf Frankreich. Karten für das Halbfinale sind über das DFB-Ticketportal erhältlich, mehr als 18.500 sind bereits verkauft worden. Das Halbfinalrückspiel gegen Frankreich wird am 28. Oktober (ab 21.10 Uhr) im französischen Caen ausgespielt. 

Der Vorverkaufsstart sowie die Anstoßzeit für das Spiel in Kaiserslautern werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Fans können sich jedoch schon jetzt für den DFB-Ticketalarm registrieren, um rechtzeitig über den Verkaufsbeginn informiert zu werden.

UEFA Women's EURO 2029: DFB reicht Bewerbungsunterlagen ein

Frankfurt, 29. August 2025 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat seine Bewerbungsunterlagen für die Ausrichtung der UEFA Women's EURO 2029 eingereicht. DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich, die beiden DFB-Vizepräsidentinnen Sabine Mammitzsch und Celia Sasic sowie DFB-Sportdirektorin Nia Künzer übergaben persönlich ein Exemplar des Bid Dossiers in der UEFA-Zentrale in Nyon. UEFA-Generalsekretär Theodoros Theodoridis nahm es in Empfang.

Knapp ein Jahr lang wurde in zahlreichen Projektgruppen aus den verschiedensten Bereichen intensiv an den Inhalten der Bewerbung gearbeitet. Breite Unterstützung erhielt der DFB dabei von Bund, Ländern, Städten, Stadionbetreibern, NGOs, Flughäfen, seinen Landesverbänden und zahlreichen weiteren Stakeholdern. Das Bid Book umfasst elf Kapitel. Inhaltlich befasst es sich ausführlich mit den von der UEFA vorgegebenen Fragestellungen. Dabei werden unter anderem die Themenbereiche Vision und Wirkung, Nachhaltigkeit, Recht, Stadien, Sicherheit, Mobilität, Logistik und Finanzen abgedeckt.

Kern der DFB-Bewerbung ist die Vision, die in dem Slogan "Together WE Rise" zum Ausdruck kommt. Der Frauenfußball soll wachsen - sportlich, infrastrukturell, ganzheitlich und nachhaltig.

Die UEFA Women’s EURO 2029 soll einen Rekorderlös erzielen, mindestens eine Million Tickets verkaufen und damit einen Meilenstein setzen, um den Frauenfußball in ganz Europa zu stärken. Gleichzeitig schafft die Bewerbung neue Standards in den Bereichen Sichtbarkeit, Inklusion und Empowerment.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: "Getreu unserem Motto ist schon unsere Bewerbung ein großartiges Gesamtprojekt des deutschen Fußballs, an dem viele verschiedene Akteure mitgewirkt haben, von der Spitze bis zur Basis. Mein besonderer Dank gilt unseren Partnern aus den Landesverbänden, der Politik, den Vereinen, Städten und Stadionbetreibern. Alle gemeinsam möchten wir 2029 einen bedeutenden Meilenstein bei der Entwicklung des Frauenfußballs erreichen.

Es ist ein starkes Zeichen, dass wir mit vielen unserer großen und modernen Arenen, die im vergangenen Jahr noch Schauplätze der Männer-Europameisterschaft waren, uns auch jetzt um die Ausrichtung der UEFA Women's EURO 2029 bewerben. Das ist gegenüber unserer sehr starken Konkurrenz ein Alleinstellungsmerkmal."

DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich erklärt: "Mit der Europameisterschaft im vergangenen Jahr haben wir einmal mehr unter Beweis gestellt, dass Deutschland Sportgroßveranstaltungen erfolgreich ausrichten kann und der DFB ein verlässlicher Partner für die UEFA ist. Mit der Ausrichtung der UEFA Women's EURO 2029 möchten wir an die Tradition friedlicher und stimmungsvoller Turniere anknüpfen - und zugleich ein neues Kapitel des Frauenfußballs aufschlagen.

Der Fußball, nicht nur in Deutschland, ist weiblicher geworden, wie die Mitgliederzahlen unserer Landesverbände für unseren Verband belegen. Doch das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Gemeinsam mit der UEFA möchten wir in neue Rekorderlösbereiche vorstoßen - und noch mehr Sichtbarkeit, Teilhabe und Begeisterung schaffen. Diese Vision ist das Herzstück unseres Bid Books."

Die vom DFB-Präsidium im Rahmen des Nationalen Auswahlverfahrens bestimmten Spielorte für die DFB-Bewerbung sind: Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Köln, Leipzig, München, Wolfsburg. Damit würde das Turnier in ikonischen Stadien stattfinden, in denen zum Großteil auch die UEFA EURO 2024 der Männer ausgetragen wurde.

Der Ausrichter der UEFA Women's EURO 2029 wird von den Mitgliedern des UEFA-Exekutivkomitees in der Sitzung am 3. Dezember 2025 bestimmt.

Sportdirektorin Nia Künzer verlängert beim DFB bis 2029

Frankfurt, 18. Juni 2025 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Sportdirektorin Nia Künzer haben sich auf eine vorzeitige Verlängerung des Vertrages bis zum Jahr 2029 verständigt. Das haben Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG am heutigen Mittwoch einstimmig beschlossen.

Die 45 Jahre alte ehemalige Nationalspielerin, seit Januar 2024 Sportdirektorin beim DFB, ist für die Frauen-Nationalmannschaft sowie die weiblichen Auswahlteams U 19, U 20 und U 23 zuständig. Damit wurde ihr Aufgabenbereich auf die neu installierte U 23 und das U 19-Team erweitert - Künzer ist somit für den gesamten unmittelbaren Übergangsbereich zur Frauen-Nationalmannschaft zuständig. Darüber hinaus wird sie künftig für den Geschäftsbereich Nationalmannschaften und Akademie Aufgaben der Weiterentwicklung, Steuerung und Koordination des leistungsorientieren Frauen- und Mädchenfußballs bündeln.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: "Nia Künzer ist ein Gewinn für den DFB. Sie hat in ihrer Rolle als Sportdirektorin seit ihrem Amtsantritt mit ihrem klaren Plan, ihrer Fußballexpertise, Beharrlichkeit und Weitsicht sowie ihrer Führungskompetenz wichtige Weichen zur Weiterentwicklung in diesem für den DFB hoch priorisierten Bereich gestellt. Dabei hat sie sich ihren kritischen Blick bewahrt. Sie ist eine starke Persönlichkeit mit enormer Strahlkraft für den DFB. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir mit Nia langfristig verlängern konnten."

Nia Künzer sagt: "Ich freue mich über das mir entgegengebrachte Vertrauen - und dass wir den Weg gemeinsam weitergehen. Wir konnten in den vergangenen anderthalb Jahren einige Bereiche innerhalb der weiblichen Nationalmannschaften weiterentwickeln und auch neue Impulse setzen.

Diese Arbeit möchte ich mit meinem großartigen Team fortsetzen und dabei unseren hohen Ansprüchen, vor allem auch für die Frauen-Nationalmannschaft als einen wichtigen Faktor der Gesamtentwicklung, gerecht werden. Mit dem Erreichen des Final Four der Nations League 2024 und 2025 sowie der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Paris konnten wir erste Erfolge feiern.

Wir haben weitere große Ziele und noch einiges auf unserer Agenda - ich spüre eine große Überzeugung innerhalb des DFB, diese Agenda gemeinsam umzusetzen. Es war mir zudem wichtig, dass vor unserer EURO in der Schweiz Klarheit herrscht, damit wir mit vollem Fokus aufs Sportliche in unser Turnier starten können."

DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig sagt: "Die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Nia ist ein wichtiges Signal für Kontinuität innerhalb dieses Bereiches. Nia hat in ihrer kurzen Amtszeit wichtige Entscheidungen getroffen und elementare Dinge angestoßen mit dem Ziel, wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Sie fordert uns dabei täglich, bleibt unbequem, aber immer konstruktiv und im Sinne der Sache. Das passt hervorragend, die Zusammenarbeit mit ihr macht großen Spaß. Deshalb bin ich sehr froh, dass sie den DFB weiter bereichern wird."

Nia Künzer ist seit dem 1. Januar 2024 Sportdirektorin beim Deutschen Fußball-Bund. Die Position war vom DFB neu geschaffen worden. Künzer gewann mit der Nationalmannschaft 2003 den WM-Titel und erzielte im Finale gegen Schweden das Golden Goal.

Sie absolvierte 34 A-Länderspiele und wurde im Verein jeweils siebenmal Deutsche Meisterin und DFB-Pokalsiegerin sowie dreimal Europacupgewinnerin. Sie war lange Jahre ARD-Expertin für den Bereich Frauenfußball und zudem als Dezernatsleiterin beim Land Hessen für das Regierungspräsidium Gießen tätig.


Wücks Kader für UEFA Women’s EURO in der Schweiz

Duisburg, 12. Juni 2025 - Bundestrainer Christian Wück hat am Donnerstag den Kader für die UEFA Women’s EURO in der Schweiz bekanntgegeben. Das Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft umfasst 20 Feldspielerinnen und drei Torhüterinnen. Angeführt wird das Team von Kapitänin Giulia Gwinn (FC Bayern München).

Im Kader findet sich eine Mischung aus Routine und Unbekümmertheit. Die erfahrensten Spielerinnen sind Sara Däbritz (Olympique Lyon) mit 108 Länderspielen, Kathrin Hendrich (VfL Wolfsburg) mit 83 Länderspielen und Lea Schüller (FC Bayern München), die bislang 75-mal für Deutschland auflief.

Insgesamt wurden elf Spielerinnen nominiert, die bei der UEFA Women’s EURO in England vor drei Jahren das Finale erreichten. Sieben Spielerinnen bestreiten erstmals ein Turnier für die Frauen-Nationalmannschaft, darunter Carlotta Wamser (Eintracht Frankfurt), Franziska Kett (FC Bayern München) und Rebecca Knaak (Manchester City), die in diesem Jahr ihr Debüt für Deutschland gegeben haben.

Christian Wück sagt: „Die Vorfreude auf das Turnier ist riesig. Die letzten Spiele in der Nations League haben unser Selbstvertrauen noch einmal wachsen lassen, die EM gehen wir gestärkt und mit großem Optimismus an. Ich bin mir sicher, dass wir einen guten und ausgeglichenen Kader zusammengestellt haben, mit dem wir für die Herausforderungen eines Turniers die passenden Lösungen finden können.

Dabei ist mir wichtig, dass wir uns nie gegen, sondern immer für eine Spielerin entschieden haben. Und das jeweils mit großer Überzeugung. Ich habe Vertrauen in meine Spielerinnen und in unsere Entscheidungen und bin mir sicher, dass wir mit diesem Kader eine gute und erfolgreiche Europameisterschaft spielen werden. Wir wollen mit einer Mischung aus Spielfreude, Begeisterung, Willen und Überzeugung agieren – dafür steht dieser Kader. Wenn uns das gelingt, kann es für uns sehr weit gehen.“

Die Frauen-Nationalmannschaft bezieht am 19. Juni ihr Team Base Camp für die Europameisterschaft im HomeGround von adidas in Herzogenaurach. In der EM-Gruppenphase trifft das deutsche Team in St. Gallen auf Polen (4. Juli, 21 Uhr), in Basel auf Dänemark (8. Juli ,18 Uhr) und in Zürich auf Schweden (12. Juli, 21 Uhr).

Kader:
Tor: Ann-Katrin Berger, Stina Johannes, Ena Mahmutovic

Abwehr: Giulia Gwinn, Kathrin Hendrich, Franziska Kett, Sophia Kleinherne, Rebecca Knaak, Sarai Linder, Janina Minge, Carlotta Wamser

Mittelfeld/Angriff: Jule Brand, Klara Bühl, Selina Cerci, Sara Däbritz, Linda Dallmann, Laura Freigang, Giovanna Hoffmann, Sydney Lohmann, Sjoeke Nüsken, Lea Schüller, Elisa Senß, Cora Zicai

Auf Abruf: Alara, Rafaela Borggräfe, Gia Corley, Laura Dick, Vanessa Diehm, Vivien Endemann, Lisanne Gräwe, Maria Luisa Grohs, Paulina Krumbiegel, Shekiera Martinez, Felicitas Rauch, Pia-Sophie Wolter
Und erneut unterließ es der DFB - wie die UEFA - dass Ann-Katrin Brger im Olymia-Viertelfinal gegen am 3. August 2024 gegen Kanada im Elfmeterschießen zum 4:2-Endstand traf und die DFB-Auswahl ins Halfinale schoss.

Pos Nr Name Geboren Verein Spiele Tore
T 1 Ann-Katrin Berger 09.10.1990 NJ/NY Gotham FC 22 1
T 12 Stina Johannes 23.01.2000 Eintracht Frankfurt 3 0
T 21 Ena Mahmutovic 23.12.2003 FC Bayern München 1 0
V 7 Giulia Gwinn 02.07.1999 FC Bayern München 63 14
V 3 Kathrin Hendrich 06.04.1992 VfL Wolfsburg 83 5
V 17 Franziska Kett 24.10.2004 FC Bayern München 3 0
V 23 Sophia Kleinherne 12.04.2000 Eintracht Frankfurt 34 1
V 4 Rebecca Knaak 23.06.1996 Manchester City 4 0
V 2 Sarai Linder 26.10.1999 VfL Wolfsburg 25 1
V 6 Janina Minge 11.06.1999 VfL Wolfsburg 21 1
V 5 Carlotta Wamser 01.11.2003 Eintracht Frankfurt 2 0
Mf/S 22 Jule Brand 16.10.2002 VfL Wolfsburg 60 9
Mf/S 19 Klara Bühl 07.12.2000 FC Bayern München 67 28
Mf/S 15 Selina Cerci 31.05.2000 TSG Hoffenheim 9 5
Mf/S 13 Sara Däbritz 15.02.1995 Olympique Lyon 108 18
Mf/S 16 Linda Dallmann 02.09.1994 FC Bayern München 67 14
Mf/S 10 Laura Freigang 01.02.1998 Eintracht Frankfurt 39 17
Mf/S 18 Giovanna Hoffmann 20.09.1998 RB Leipzig 7 3
Mf/S 8 Sydney Lohmann 19.06.2000 FC Bayern München 39 6
Mf/S 9 Sjoeke Nüsken 22.01.2001 FC Chelsea 45 5
Mf/S 11 Lea Schüller 12.11.1997 FC Bayern München 75 52
Mf/S 20 Elisa Senß 01.10.1997 Eintracht Frankfurt 21 2
Mf/S 14 Cora Zicai 29.11.2004 SC Freiburg 3 2
Abruf   Rafaela Borggräfe 05.03.2000 SC Freiburg 0 0
Abruf   Gia Corley 20.05.2002 San Diego Wave FC 0 0
Abruf   Laura-Johanna Dick 13.06.2003 TSG Hoffenheim 0 0
Abruf   Vanessa Diehm 22.03.2004 TSG Hoffenheim 0 0
Abruf   Vivien Endemann 07.08.2001 VfL Wolfsburg 15 1
Abruf   Lisanne Gräwe 11.02.2003 Eintracht Frankfurt 3 0
Abruf   Maria Luisa Grohs 13.06.2001 FC Bayern München 0 0
Abruf   Paulina Krumbiegel 27.10.2000 Juventus Turin 11 4
Abruf   Shekiera Martinez 04.07.2001 West Ham United 0 0
Abruf   Felicitas Rauch 30.04.1996 North Carolina Courage 50 5
Abruf   Alara Şehitler 27.11.2006 FC Bayern München 2 0
Abruf   Pia-Sophie Wolter 13.11.1997 Eintracht Frankfurt 7 0

Nations-League: Final-Four-Turnier 2025

Nyon, Freitag, 6. Juni 2025 - Die Auslosung in Nyon brachte dem Wück-Team Frankreich als Halfinal-Gegner - und dies erstmals mit Hin- und Rückspiel. Finale und Spiel um Platz drei werden am 28. November und 2. Dezember 2025 ausgetragen.
Halbfinale: Deutschland - Frankreich und Spanien - Schweden

NL14, LS 548  Di. 3. Juni 2025, Wien: Österreich - Deutschland 0:6 (0:6)
NL13, LS 547 Fr. 30. Mai 2025, Bremen: Deutschland - Niederlande 4:0 (3:0) Bremen 32.389. In 3 Heimspiele - Zuschauer: 62.885 Ø 20.962 


Wück beruft 25-köpfiges Aufgebot mit fünf Rückkehrerinnen

Frankfurt, 20. Mai 2025 - Bundestrainer Christian Wück hat seinen Kader für die beiden bevorstehenden UEFA Women´s Nations League Spiele am 30. Mai (ab 20.30 Uhr, live im ZDF) im Bremer Weserstadion gegen die Niederlande und am 3. Juni (ab 20.30 Uhr, live in der ARD) in Wien gegen Österreich bekanntgegeben. Das Aufgebot umfasst 22 Spielerinnen sowie drei Torhüterinnen.

Bundestrainer Christian Wück sagt: „Wir haben uns bewusst für einen erweiterten Kader mit 25 Spielerinnen entschieden. Der anstehende Lehrgang bietet uns die Gelegenheit, noch einmal intensive Eindrücke zu gewinnen und Spielerinnen die Möglichkeit zu geben, sich für die Europameisterschaft im Sommer zu empfehlen. Zum EM-Vorbereitungslehrgang im Juni möchten wir dann mit dem finalen 23er-Kader starten, um allen Beteiligten frühzeitig Klarheit zu geben. Besonders freuen wir uns, dass auch einige Spielerinnen für die bevorstehenden Nations League Spiele zurückkehren, die zuletzt verletzungsbedingt gefehlt hatten.“

Neben Lena Oberdorf (FC Bayern München) kehren die Abwehrspielerinnen Kathrin Hendrich (VfL Wolfsburg) und Rebecca Knaak (Manchester City) nach Verletzungspause zurück. Auch Defensivakteurin Sara Doorsoun (Eintracht Frankfurt), die bei den vergangenen UEFA Women´s Nations League Spielen gegen Schottland nicht einsatzfähig war, steht nun wieder zur Verfügung.

Zudem gehören Torfrau Ena Mahmutovic (FC Bayern München) sowie Carlotta Wamser (Eintracht Frankfurt) wieder zum Aufgebot. Die 21-jährige Wamser spielte zuletzt regelmäßig für die U 23, im Juni 2023 war sie das letzte Mal für die DFB-Frauen berufen worden. Nicht im Kader steht Alara Şehitler (FC Bayern München): Sie kann aufgrund von parallel stattfindenden Abiturprüfungen nicht an der Maßnahme teilnehmen. Stürmerin Nicole Anyomi (Eintracht Frankfurt) hat ihre Teilnahme am Lehrgang verletzungsbedingt abgesagt.

Auf Abruf befinden sich insgesamt zehn Spielerinnen, von denen mit Gia Corley (San Diego Wave), Vivien Endemann (VfL Wolfsburg), Lisanne Gräwe (Eintracht Frankfurt), Shekiera Martinez (West Ham United) und Sophie Weidauer (Werder Bremen) fünf Spielerinnen sowie mit Rafaela Borggräfe eine Torhüterin im Aufgebot der U 23-Nationalmannschaft stehen.

Christian Wück sagt: „In den bevorstehenden Nations-League-Spielen geht es um den Einzug ins Final Four – allen voran im direkten Duell gegen die Niederlande, das über den ersten Platz in unserer Gruppe entscheidet. Diese Partie ist damit die perfekte Vorbereitung für die Europameisterschaft. Wir wollen beide Nachbarschaftsduelle unbedingt erfolgreich gestalten – um das das Final Four zu erreichen, aber auch, um den nächsten wichtigen Schritt in unserer EM-Vorbereitung zu gehen. Besonders freuen wir uns auf die großartige Kulisse in Bremen, die der Mannschaft sicher zusätzlichen Rückenwind geben wird.“

Das Team von Bundestrainer Christian Wück trifft sich am kommenden Sonntag in Bremen, wo sie am 30. Mai ihr letztes Heimspiel vor der UEFA Women´s EURO absolvieren werden. Schon jetzt sind bereits über 27.000 Tickets für das Nachbarschaftsduell gegen die Niederlande verkauft worden. Nach dem letzten Heimspiel reisen die DFB-Frauen am 31. Mai nach Wien. Dort erwartet sie am 3. Juni das letzte Gruppenspiel in der UEFA Women´s Nations League gegen Österreich.

Pos Name Geboren Verein LS Tore
Tor Ann-Katrin Berger 09.10.1990 NJ/NY Gotham FC 20 0
Tor Stina Johannes 23.01.2000 Eintracht Frankfurt 3 0
Tor Ena Mahmutovic 23.12.2003 FC Bayern München 1 0
V Sara Doorsoun 17.11.1991 Eintracht Frankfurt 58 1
V Giulia Gwinn 02.07.1999 FC Bayern München 61 14
V Kathrin Hendrich 06.04.1992 VfL Wolfsburg 82 5
V Franziska Kett 24.10.2004 FC Bayern München 2 0
V Sophia Kleinherne 12.04.2000 Eintracht Frankfurt 33 1
V Rebecca Knaak 23.06.1996 Manchester City 2 0
V Sarai Linder 26.10.1999 VfL Wolfsburg 24 0
V Janina Minge 11.06.1999 VfL Wolfsburg 19 1
V Carlotta Wamser 01.11.2003 Eintracht Frankfurt 0 0
Mf/S Jule Brand 16.10.2002 VfL Wolfsburg 59 9
Mf/S Klara Bühl 07.12.2000 FC Bayern München 65 27
Mf/S Selina Cerci 31.05.2000 TSG Hoffenheim 7 4
Mf/S Sara Däbritz 15.02.1995 Olympique Lyon 107 18
Mf/S Linda Dallmann 02.09.1994 FC Bayern München 66 13
Mf/S Laura Freigang 01.02.1998 Eintracht Frankfurt 38 16
Mf/S Giovanna Hoffmann 20.09.1998 RB Leipzig 5 3
Mf/S Sydney Lohmann 19.06.2000 FC Bayern München 38 4
Mf/S Sjoeke Nüsken 22.01.2001 FC Chelsea 43 5
Mf/S Lena Sophie Oberdorf 19.12.2001 FC Bayern München 51 4
Mf/S Lea Schüller 12.11.1997 FC Bayern München 73 49
Mf/S Elisa Senß 01.10.1997 Eintracht Frankfurt 19 2
Mf/S Cora Zicai 29.11.2004 SC Freiburg 3 2
Abruf Rafaela Borggräfe 05.03.2000 SC Freiburg 0 0
Abruf Gia Corley 20.05.2002 San Diego Wave FC 0 0
Abruf Vivien Endemann 07.08.2001 VfL Wolfsburg 15 1
Abruf Lisanne Gräwe 11.02.2003 Eintracht Frankfurt 3 0
Abruf Paulina Krumbiegel 27.10.2000 Juventus Turin 11 4
Abruf Shekiera Martinez 04.07.2001 West Ham United 0 0
Abruf Felicitas Rauch 30.04.1996 North Carolina Courage 50 5
Abruf Alara Şehitler 27.11.2006 FC Bayern München 2 0
Abruf Sophie Weidauer 10.02.2002 Werder Bremen 0 0


DFB-Pokalfinale der Frauen bleibt weitere fünf Jahre in Köln

Frankfurt, 23. April 2025 - Das DFB-Pokalfinale der Frauen wird auch in den kommenden Jahren im Kölner Rhein-Energie-Stadion ausgetragen. Robert Voigtsberger, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln, sowie Manuel Hartmann, Geschäftsführer Spielbetrieb DFB GmbH & Co. KG, und Lutz Wingerath, Geschäftsführer der Kölner Sportstätten GmbH, gaben auf der heutigen Fanfest-Pressekonferenz der Stadt Köln die Vertragsverlängerung um weitere fünf Jahre bekannt. Somit werden das Endspiel und das damit verbundene Fan- und Familienfest auf den Stadion-Vorwiesen bis 2030 in Köln stattfinden.

Manuel Hartmann sagt: "Dass das DFB-Pokalfinale der Frauen bis 2030 in Köln ausgetragen wird, ist eine großartige Nachricht für unseren Wettbewerb und alle Fans des Frauenfußballs. Gemeinsam mit all unseren Partner*innen ist es uns gelungen, das DFB-Pokalfinale zu einer jährlichen Highlightveranstaltung im Fußballkalender zu entwickeln und Köln als wichtiges Saisonziel für Spielerinnen, Klubs und Fans zu etablieren. Vor allem die vergangenen Jahre vor ausverkauftem Haus haben gezeigt, was für ein Erfolgsmodell hinter diesem Konzept steht. Wir freuen uns sehr, dass diese erfolgreiche Geschichte fortgeschrieben wird."

Robert Voigtsberger erklärt: "Die Vertragsverlängerung des DFB-Pokalfinales der Frauen in Köln bis 2030 ist ein herausragendes Zeichen für unsere Stadt und den Frauenfußball insgesamt. Die jährliche Ausspielung des Pokals ist nicht nur einer der Höhepunkte im Kölner Sportjahr, sondern mit einem inklusiven Fan- und Familienfest sowie den zahlreichen Mädchenturnieren auf den Stadionvorwiesen auch ein Tag ganz im Zeichen des Frauenfußballs. Mit zwei ausverkauften Finalspielen in den vergangenen beiden Jahren hat Köln neue Maßstäbe im Frauenfußball gesetzt. Unser Ziel ist es, auch in den kommenden Jahren den Frauenfußball gemeinsam mit all unseren Partnern nachhaltig zu stärken und ihm die verdiente große Bühne zu bieten."

DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch sagt: "Wir freuen uns sehr, dass das DFB-Pokalfinale der Frauen auch bis 2030 in Köln stattfinden wird und wir weiter gemeinsam mit unseren Partner*innen an dieser Erfolgsgeschichte schreiben werden. Die vergangenen 15 Jahre haben verdeutlicht, dass dieser Standort für die Austragung unseres DFB-Pokalfinales der Frauen genial ist. Das gesamte Konzept mit großem Fan- und Familienfest sowie den Mädchenturnieren auf den Vorwiesen, die am Finaltag rund um das Stadion stattfinden, hat sich mehr als bewährt."

Das DFB-Pokalfinale der Frauen findet in diesem Jahr bereits zum 16. Mal im Rhein-Energie-Stadion statt - seit 2010 ist Köln der Austragungsort. Am 1. Mai (ab 16 Uhr, live bei Sky und in der ARD) kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern München und SV Werder Bremen.

Almuth Schult verkündet Karriereende

Frankfurt, 31. März 2025 - Almuth Schult hat heute das Ende ihrer Karriere als aktive Torhüterin bekanntgegeben. Damit endet nicht nur ihre Laufbahn in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, sondern auch auf Vereinsebene. Zuletzt stand Schult beim NWSL-Klub Kansas City Current unter Vertrag. Die 34-Jährige absolvierte insgesamt 66 Länderspiele im deutschen Tor.

Almuth Schult erklärt: "Für mich war immer klar, dass ich für die Nationalmannschaft zur Verfügung stehen würde, solange meine Leistungssport-Karriere andauert. Es hat mich immer mit Stolz erfüllt, mein Land zu vertreten und die Hymne zu hören. Auch wenn es vermutlich mehr Spiele auf der Bank als auf dem Platz waren. Fußball ist ein Teamsport, und das macht so vieles aus.
Ich bin dankbar für die Menschen, die ich kennenlernen durfte, über Begegnungen und Freundschaften. Ich wertschätze, dass ich in außergewöhnlichen Vereinen spielen durfte, und natürlich ist es nach der langen Zeit beim VfL Wolfsburg eine Ehre, sich dort im Stadion verabschieden zu dürfen. Eine Karriere ist gezeichnet durch Höhen und Tiefen, und ich bin froh über jede einzelne von ihnen. Sie haben mich geprägt und lernen lassen. Danke an alle, die mich auf dem Weg begleitet haben."

Schults Laufbahn in den Nationalmannschaften begann bereits in den U-Teams des DFB. Ihren ersten Einsatz im deutschen Tor bestritt die gebürtige Dannenbergerin 2006 beim 7:1 der U 15-Nationalmannschaft gegen Wales. Es folgten zahlreiche weitere Einsätze, unter anderem bei der U 17-Weltmeisterschaft 2008 in Neuseeland, bei der sich das DFB-Team den dritten Platz sicherte, sowie bei der U 19-EM 2010 in Mazedonien, wo das Halbfinale erreicht wurde. Ihr größter Erfolg mit den U-Nationalmannschaften war der Titel bei der U 20-WM 2010 im eigenen Land. Mit einem 2:0 im Endspiel gegen Nigeria begeisterten Schult und ihre Mitspielerinnen vor heimischer Kulisse im ausverkauften Bielefelder Stadion.

Ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft folgte 2012 beim 5:0 im EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei. Neben der WM 2011 in Deutschland und WM 2015 in Kanada wurde sie auch in das Aufgebot für die EM 2013 in Schweden berufen, bei der das deutsche Team den Titel holte.

Im September 2015 bestimmte Bundestrainerin Silvia Neid die damals 24 Jahre alte Almuth Schult zur Nachfolgerin von Stammtorhüterin Nadine Angerer. Bereits ein Jahr später gewann Schult als neue Nummer eins mit ihren Mitspielerinnen die Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro. Bei der anschließenden EM 2017 in den Niederlanden kämpfte sich das deutsche Team bis ins Viertelfinale, in dem es mit 1:2 knapp den Däninnen unterlag. Zwei Jahre später, bei der WM 2019 in Frankreich, endete das Turnier für die DFB-Auswahl ebenfalls im Viertelfinale mit einem 1:2 gegen Schweden.

Für die EM 2022 in England wurde Schult ebenfalls nominiert, blieb jedoch ohne Einsatz. Die DFB-Auswahl wurde Vizeeuropameister. Ihren letzten Einsatz im deutschen Tor absolvierte sie im November 2022 gegen die USA. Almuth Schult schrieb damit als erste Torhüterin, die nach ihrer Schwangerschaft wieder in die DFB-Auswahl zurückgekehrt war, Geschichte. Almuth Schult erwartet nun ihr viertes Kind - im Oktober soll es soweit sein.

DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch sagt: "Almuth war und ist eine der prägenden Persönlichkeiten des Frauenfußballs der vergangenen Jahre. Sie ist ihren Weg zielstrebig und unbeirrt gegangen und hat dabei bewiesen, dass man auch als mehrfache Mutter in den Leistungssport zurückkehren kann. Damit ist sie zum Vorbild für viele junge Frauen geworden. Sie zählte jahrelang zu den besten Torfrauen der Welt und war sowohl für die Nationalmannschaft als auch für ihre jeweilige Mannschaft ein starker Rückhalt. Ich freue mich sehr, dass sie ihr viertes Kind erwartet, und wünsche Almuth und ihrer Familie alles Gute für die Zukunft!"

DFB-Sportdirektorin Nia Künzer sagt: "Ich schätze Almuth seit Jahren als meinungsstarke Persönlichkeit, die sich auf und neben dem Platz stets in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Sie hat als Torfrau und als Mensch Maßstäbe gesetzt, dabei immer die Entwicklung des Frauenfußballs insgesamt im Blick gehabt. Almuth hat ihre Rolle ganzheitlich interpretiert, es geht ihr nicht nur um die sportliche, sondern auch um die gesellschaftliche Entwicklung. Dabei legt sie häufig den Finger in die Wunde, bleibt aber immer konstruktiv. Sie war und ist eine unserer starken Persönlichkeiten mit Strahlkraft, die auch Mutmacherin für viele andere Frauen ist. Danke Almuth und alles Gute, insbesondere natürlich auch für das nächste ganz wunderbare Abenteuer!"

Michael Fuchs, Torwarttrainer der Frauen-Nationalmannschaft, sagt: "Ich bin sehr glücklich darüber, Almuth von ihren Anfängen, von klein auf bis zum Ende ihrer Karriere begleitet haben zu dürfen. Dabei habe ich ihre offene und direkte Art, aber auch ihren kritischen Geist immer sehr geschätzt. Ihre Zielstrebigkeit, ihr Fleiß und Ehrgeiz sowie ihre starke Persönlichkeit zeichnen sie auf und neben dem Platz aus. Damit ist sie Vorbild für viele junge Torhüterinnen, die es ihr hoffentlich gleichtun werden. Ich wünsche Almuth von Herzen nur das Beste und gratuliere ihr nicht nur zu einer beeindruckenden Karriere, sondern vor allem auch zu ihrem ganz persönlichen Glück!"

Almuth Schult soll im Vorfeld des Heimspiels in der UEFA Women's Nations League gegen Schottland am 8. April (ab 17.45 Uhr, live in der ARD und bei KiKA) in der Wolfsburger Volkswagen Arena verabschiedet werden. In Wolfsburg spielte Schult selbst neun Jahre im Verein und feierte große Erfolge: Mit dem VfL wurde sie 2014 Champions-League-Siegerin, holte sechsmal den Deutschen Meistertitel und wurde achtmal DFB-Pokalsiegerin.

Bundestrainer Christian Wück beruft erstmals Franziska Kett

Frankfurt, 25. März 2025 - Bundestrainer Christian Wück hat heute seinen 23 Spielerinnen umfassenden Kader für die beiden Spiele in der UEFA Women's Nations League gegen Schottland bekanntgegeben. Erstmals nominiert wurde die 20 Jahre alte Franziska Kett vom FC Bayern München.


Christian Wück sagt: "Wir haben Franziska Kett und ihre Entwicklung schon länger im Blick. Sie bringt eine sehr gute Dynamik und Explosivität mit. Nach langer Verletzung hat sie zuletzt die komplette Vorbereitung im Verein spielen können. Mit ihren Fähigkeiten trauen wir ihr den Schritt in die Nationalmannschaft zu und sind davon überzeugt, dass sie über 90 Minuten Leistung auf höchstem Niveau abrufen kann. Wir freuen uns darauf, sie hier bei uns zu erleben."


Mit Paulina Krumbiegel (Juventus Turin), Sydney Lohmann (FC Bayern München), Cora Zicai und Rafaela Borggräfe (beide SC Freiburg) kehren zudem vier Spielerinnen ins deutsche Aufgebot zurück. Die 24 Jahre alte Krumbiegel war das letzte Mal im November 2023 im Kreis der DFB-Frauen dabei.
Lohmann zählte zuletzt im Oktober 2024 zum Aufgebot, musste jedoch nach dem Spiel in London vorzeitig verletzungsbedingt abreisen.

Nicht im 23er-Kader stehen Rebecca Knaak (Manchester City) und Kathrin Hendrich (VfL Wolfsburg), die beide an einer Oberschenkelverletzung laborieren.
Auf Abruf befinden sich insgesamt zwölf Spielerinnen, von denen mit Carlotta Wamser, Lisanne Gräwe (beide Eintracht Frankfurt), Shekiera Martinez (West Ham United) und Torhüterin Ena Mahmutovic (FC Bayern München) vier zum Aufgebot der U 23-Nationalmannschaft für die Finalspiele der U 23-Spielrunde in Spanien zählen.

Pos # Name Geboren Verein LS Tore
T 1 Ann-Katrin Berger 09.10.1990 NJ/NY Gotham FC 18 0
T 21 Rafaela Borggräfe 05.03.2000 SC Freiburg 0 0
T 12 Stina Johannes 23.01.2000 Eintracht Frankfurt 3 0
V 23 Sara Doorsoun 17.11.1991 Eintracht Frankfurt 58 1
V 7 Giulia Gwinn 02.07.1999 FC Bayern München 59 14
V 3 Franziska Kett 24.10.2004 FC Bayern München 0 0
V 4 Sophia Kleinherne 12.04.2000 Eintracht Frankfurt 31 1
V 5 Paulina Krumbiegel 27.10.2000 Juventus Turin 10 4
V 2 Sarai Linder 26.10.1999 VfL Wolfsburg 23 0
V 6 Janina Minge 11.06.1999 VfL Wolfsburg 17 1
Mf/S 22 Jule Brand 16.10.2002 VfL Wolfsburg 57 9
Mf/S 19 Klara Bühl 07.12.2000 FC Bayern München 64 27
Mf/S 15 Selina Cerci 31.05.2000 TSG Hoffenheim 6 1
Mf/S 13 Sara Däbritz 15.02.1995 Olympique Lyon 106 18
Mf/S 16 Linda Dallmann 02.09.1994 FC Bayern München 65 13
Mf/S 10 Laura Freigang 01.02.1998 Eintracht Frankfurt 36 15
Mf/S 18 Giovanna Hoffmann 20.09.1998 RB Leipzig 3 1
Mf/S 8 Sydney Lohmann 19.06.2000 FC Bayern München 36 4
Mf/S 9 Sjoeke Nüsken 22.01.2001 FC Chelsea 41 5
Mf/S 11 Lea Schüller 12.11.1997 FC Bayern München 71 48
Mf/S 17 Alara Şehitler 27.11.2006 FC Bayern München 1 0
Mf/S 20 Elisa Senß 01.10.1997 Eintracht Frankfurt 17 1
Mf/S 14 Cora Zicai 29.11.2004 SC Freiburg 2 1
Abruf   Nicole Anyomi 10.02.2000 Eintracht Frankfurt 27 2
Abruf   Pauline Bremer 10.04.1996 Brighton & Hove Albion 21 4
Abruf   Vivien Endemann 07.08.2001 VfL Wolfsburg 15 1
Abruf   Lisanne Gräwe 11.02.2003 Eintracht Frankfurt 3 0
Abruf   Kathrin Hendrich 06.04.1992 VfL Wolfsburg 82 5
Abruf   Melissa Kössler 04.03.2000 TSG Hoffenheim 2 0
Abruf   Ena Mahmutovic 23.12.2003 FC Bayern München 1 0
Abruf   Shekiera Martinez 04.07.2001 West Ham United 0 0
Abruf   Felicitas Rauch 30.04.1996 North Carolina Courage 50 5
Abruf   Carolin Simon 24.11.1992 FC Bayern München 22 3
Abruf   Carlotta Wamser 01.11.2003 Eintracht Frankfurt 0 0
Abruf   Pia-Sophie Wolter 13.11.1997 Eintracht Frankfurt 7 0


Das Team von Bundestrainer Christian Wück trifft sich am kommenden Montag in Frankfurt. Dort wird sich die DFB-Auswahl auf das Nations-League-Spiel am Freitag, 4. April (ab 20.35 Uhr, live im ZDF), in Dundee vorbereiten. Das Rückspiel gegen Schottland folgt wenige Tage später am 8. April (ab 17.45 Uhr, live in der ARD und bei KiKA) in Wolfsburg. 
Dann kehrt die Frauen-Nationalmannschaft nach fast 14 Jahren in die Volkswagen Arena zurück. Tickets für die insgesamt vierte Partie in der UEFA Women's Nations League sind im DFB-Ticketportal erhältlich.

Lina Magull (30) hat heute ihren Abschied aus der Nationalmannschaft verkündet

Nach 77 Spielen und 22 Toren für die Nationalmannschaft wird die Mittelfeldspielerin von Inter Mailand damit nicht mehr für das DFB-Team auflaufen.

Frankfurt, 19. März 2025 - Lina Magull sagt: „Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, meine Reise mit der Nationalmannschaft zu beenden. Diese Worte auszusprechen, fällt mir unglaublich schwer – es ist der Abschied von einem Kapitel, das mein Leben in so vieler Hinsicht geprägt hat, voller intensiver Höhen, Herausforderungen, aber auch unvergesslicher und magischer Momente.

Nun ist der Augenblick gekommen, an dem ich mit Stolz, tiefster Dankbarkeit und einem Herzen voller wunderschöner Erinnerungen loslasse. Ich blicke mit Freude auf die Zukunft des deutschen Frauenfußballs, auf all die talentierten Spielerinnen, die diesen Weg weitergehen werden, um ihre eigene Geschichte zu schreiben. Für mich geht mein neues Kapitel in Italien weiter – mit voller Leidenschaft für meinen Verein, einem wertvollen Umfeld und vor allem mit der Freude am Spiel, die mich immer begleitet hat.“

Die gebürtige Dortmunderin blickt auf eine lange Karriere und große Erfolge in den Auswahlmannschaften des DFB. Neben einer U 17-Weltmeisterschaft in Trinidad und Tobago, zwei U 17-Europameisterschaften in der Schweiz sowie einer U 19-EM in Wales, nahm Magull an zwei U 20-Weltmeristerschaften teil. Bei der U 20-WM 2012 in Japan erreichte sie mit dem deutschen Team das Finale, unterlag den USA jedoch mit 0:1.

Zwei Jahre später spielte sich Deutschland bei der U 20-WM in Kanada erneut ins Endspiel. Mit einem 1:0 n.V. gegen Nigeria krönten Lina Magull und ihre Mitspielerinnen ein überragendes Turnier mit dem Titel. Ihre Entwicklung von einer talentierten Nachwuchsspielerin zu einer festen Größe im DFB-Team nahm dann ihren Lauf.

Ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft feierte Magull am 22. Oktober 2015 beim EM-Qualifikationsspiel gegen Russland. Die Mittelfeldspielerin zählte bei mehreren großen Turnieren zum Kader der A-Nationalmannschaft – bei den Europameisterschaften 2017 in den Niederlanden und 2022 in England sowie bei den Weltmeisterschaften 2019 in Frankreich und 2023 in Australien und Neuseeland.


Auch beim Olympia-Triumph 2016 in Rio de Janeiro war Magull als Ersatzspielerin mit vor Ort. Zu ihren größten Erfolgen zählt ebenfalls die EM 2022 in England, bei der sie sich mit dem deutschen Team bis ins Finale gegen die Gastgeberinnen spielte. Ihr entschlossener Einsatz und ihre Spielübersicht waren entscheidend, auch wenn das Team knapp den Engländerinnen unterlag.

Bundestrainer Christian Wück sagt: „Lina hat mich in einem persönlichen Gespräch über ihre Entscheidung informiert. Ich kann ihren Entschluss nachvollziehen. Sie war über Jahre hinweg wichtiger Bestandteil der Frauen-Nationalmannschaft und hat mit ihrer Erfahrung sowie ihrer taktisch versierten und kreativen Spielweise maßgeblich zu den Erfolgen in den vergangenen Jahren beigetragen. Für ihre persönliche Zukunft sowie ihre weitere Laufbahn im Verein wünsche ich ihr alles erdenklich Gute.“

DFB-Sportdirektorin Nia Künzer sagt: „Lina ist eine ganz besondere Fußballerin, eine feine Technikerin, mit intelligenter Spielweise, kreativen Ideen und dazu ein sehr angenehmer und zugänglicher Mensch. Ich habe sie immer sehr gerne in der Nationalmannschaft spielen sehen, sie hat das Team mit ihren Skills bereichert.

Unvergessen für mich ist ihr Auftritt beim EM-Finale in Wembley 2022, wo sie dem Spiel mit ihren Fähigkeiten und ihrer Willenskraft den Stempel aufgedrückt hat. Sie ist zudem eine vielschichtige und spannende Persönlichkeit, die ihre Talente auch außerhalb des Platzes weiterentwickelt und den Blick immer auch über den Tellerrand des Fußballs lenkt. Das schätze ich sehr an ihr. Ich wünsche ihr für ihre weitere Vereinskarriere und persönlich alles Gute.“

Magull soll im Rahmen des UEFA Womens Nations League Spiels am 8. April (ab 17.45 Uhr, live in der ARD) in Wolfsburg verabschiedet werden. Damit endet Magulls Reise in Wolfsburg, wo sie selbst von 2012 - 2015 im Verein spielte. Die Ehrung wird im Vorfeld der Partie stattfinden.


Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) trauert um Doris Fitschen

Nach langer und schwerer Krankheit ist die ehemalige Nationalspielerin am gestrigen Samstag, 15. März 2025, im Alter von 56 Jahren gestorben.

Frankfurt, 16. März 2025 - Doris Fitschen gehörte zu den besten Fußballerinnen und zu den größten Persönlichkeiten des Fußballs in Deutschland. Zuletzt war sie als Gesamtkoordinatorin Frauen im Fußball beim DFB für die Entwicklung und Umsetzung der Strategie "Frauen im Fußball FF27" verantwortlich.

Auch zuvor hatte sie in verschiedenen Rollen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung und den Errungenschaften des Frauenfußballs in Deutschland. So war sie von 2009 bis 2016 Managerin der Frauen-Nationalmannschaft, die in dieser Zeit zweimal Europameister und 2016 Olympiasieger wurde.

Sie knüpfte damit an die herausragenden Erfolge ihrer Zeit als Spielerin an. Zwischen 1986 und 2001 trug sie 144-mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft. 1989 schrieb sie gemeinsam mit ihren Mannschaftskolleginnen Geschichte – bei der EM in Deutschland gewannen die deutschen Frauen ihren ersten internationalen Titel. Es folgten viele weitere Erfolge und Sternstunden.


Viermal wurde Doris Fitschen Europameisterin, bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewann sie die Bronzemedaille. Große Erfolge feierte sie auch mit ihren Vereinen. Mit dem TSV Siegen wurde sie zweimal Deutsche Meisterin und gewann einmal den DFB-Pokal. Mit dem 1. FFC Frankfurt gewann sie 1999 das "Double" aus Meisterschaft und Pokal und ein Jahr später noch einmal den DFB-Pokal.

Bundestrainer Wück beruft Rebecca Knaak - Sara Däbritz wieder dabei

Frankfurt, 11. Februar 2025 - Bundestrainer Christian Wück hat seinen 23 Spielerinnen umfassenden Kader für die ersten beiden Partien in der UEFA Women's Nations League am 21. Februar (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) in Breda gegen Gastgeber Niederlande und am 25. Februar (ab 18.15 Uhr, live im ZDF) in Nürnberg gegen Österreich bekanntgegeben.

Erstmals nach langer Zeit wieder für die A-Mannschaft nominiert wurde Rebecca Knaak von Manchester City. Die 28 Jahre alte Abwehrspielerin durchlief alle U-Nationalteams und gewann 2014 unter Trainerin Maren Meinert die U 20-Weltmeisterschaft in Kanada. Torhüterin Ann-Katrin Berger (NY Gotham FC) und Sara Däbritz (Olympique Lyon) kehren in das Aufgebot der DFB-Frauen zurück. Auch Jule Brand (VfL Wolfsburg), die die beiden vergangenen Länderspiele verletzungsbedingt verpasste, ist wieder in den Reihen des DFB-Teams.

Bundestrainer Christian Wück sagt: "Rebecca Knaak überzeugt mit ihrem linken Fuß und hat mit ihrer Zweikampfstärke, ihrer Körpergröße und ihrem Kopfballspiel alles, was eine erfolgreiche Innenverteidigerin braucht. Mit ihr haben wir mehr als eine Alternative auf der Innenverteidigerposition. Sara Däbritz bringt unheimlich viel Erfahrung in das Team und wird uns mit ihrer Ballsicherheit in Drucksituation mehr Stabilität verleihen."

Auf Abruf befinden sich 14 Spielerinnen, von denen mit Cora Zicai (SC Freiburg), Alara Şehitler (FC Bayern München), Shekiera Martinez (West Ham United) und Marie Müller (Portland Thorns FC) sowie den Torhüterinnen Rafaela Borggräfe (SC Freiburg) und Ena Mahmutovic (FC Bayern München) sechs Akteurinnen im Aufgebot der U 23-Nationalmannschaft stehen.

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft trifft sich am kommenden Montag in Frankfurt. Den Auftakt in Gruppe 1 der Liga A in der UEFA Women's Nations League machen die DFB-Frauen am 21. Februar (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) mit einem Auswärtsspiel gegen die Niederlande im Rat Verlegh Stadion in Breda. Wenige Tage später, am 25. Februar (ab 18.15 Uhr, live im ZDF), bestreiten sie im Nürnberger Max-Morlock-Stadion ihr erstes Heimländerspiel im EM-Jahr. Das Nachbarschaftsduell mit Österreich ist das zweite Gruppenspiel der DFB-Frauen in der Nations League 2025.

Christian Wück sagt: "Wir freuen uns sehr, nach der Winterpause wieder mit dem Team zusammenzukommen und ins EM-Jahr zu starten. In den ersten vier Spielen des vergangenen Jahres ist unser Verständnis des Mannschaftsgefüges klarer geworden. Das sich bildende Gerüst wollen wir nun bis zur Europameisterschaft festigen und mit jedem Spiel stärker machen.
Wir haben es selbst in der Hand, über unsere Leistungen und unser Auftreten das Mindset zu bilden, um erfolgreich zu sein. Auf das erste Heimländerspiel des Jahres in Nürnberg freue ich mich dabei ganz besonders - auf die Stadt, das Stadion und die vielen Fans, die uns hoffentlich tatkräftig vor Ort unterstützen werden."

Pos # Name Geboren Verein Spiele Tore
T 1 Ann-Katrin Berger 09.10.1990 NJ/NY Gotham FC 17 0
T 12 Stina Johannes 23.01.2000 Eintracht Frankfurt 2 0
T 21 Sophia Winkler 29.06.2003 SGS Essen 1 0
V 23 Sara Doorsoun 17.11.1991 Eintracht Frankfurt 58 1
V 7 Giulia Gwinn 02.07.1999 FC Bayern München 57 14
V 3 Kathrin Hendrich 06.04.1992 VfL Wolfsburg 82 5
V 4 Rebecca Knaak 23.06.1996 Manchester City 0 0
V 2 Sarai Linder 26.10.1999 VfL Wolfsburg 22 0
V 6 Janina Minge 11.06.1999 VfL Wolfsburg 15 1
V 17 Felicitas Rauch 30.04.1996 North Carolina Courage 48 5
V 5 Pia-Sophie Wolter 13.11.1997 Eintracht Frankfurt 7 0
Mf(S 22 Jule Brand 16.10.2002 VfL Wolfsburg 55 9
Mf(S 19 Klara Bühl 07.12.2000 FC Bayern München 62 27
Mf(S 8 Selina Cerci 31.05.2000 TSG Hoffenheim 5 1
Mf(S 13 Sara Däbritz 15.02.1995 Olympique Lyon 105 18
Mf(S 16 Linda Dallmann 02.09.1994 FC Bayern München 63 12
Mf(S 15 Vivien Endemann 07.08.2001 VfL Wolfsburg 13 0
Mf(S 10 Laura Freigang 01.02.1998 Eintracht Frankfurt 34 14
Mf(S 14 Lisanne Gräwe 11.02.2003 Eintracht Frankfurt 3 0
Mf(S 18 Giovanna Hoffmann 20.09.1998 RB Leipzig 2 0
Mf(S 9 Sjoeke Nüsken 22.01.2001 FC Chelsea 39 4
Mf(S 11 Lea Schüller 12.11.1997 FC Bayern München 69 47
Mf(S 20 Elisa Senß 01.10.1997 Eintracht Frankfurt 15 1
Abruf   Nicole Anyomi 10.02.2000 Eintracht Frankfurt 27 2
Abruf   Rafaela Borggräfe 05.03.2000 SC Freiburg 0 0
Abruf   Pauline Bremer 10.04.1996 Brighton & Hove Albion 21 4
Abruf   Sophia Kleinherne 12.04.2000 Eintracht Frankfurt 30 1
Abruf   Melissa Kössler 04.03.2000 TSG Hoffenheim 2 0
Abruf   Paulina Krumbiegel 27.10.2000 Juventus Turin 10 4
Abruf   Sydney Lohmann 19.06.2000 FC Bayern München 36 4
Abruf   Lina Magull 15.08.1994 Inter Mailand 77 22
Abruf   Ena Mahmutovic 23.12.2003 FC Bayern München 1 0
Abruf   Shekiera Martinez 04.07.2001 West Ham United 0 0
Abruf   Marie Müller 25.07.2000 Portland Thorns FC 0 0
Abruf   Alara Şehitler 27.11.2006 FC Bayern München 1 0
Abruf   Carolin Simon 24.11.1992 FC Bayern München 22 3
Abruf   Cora Zicai 29.11.2004 SC Freiburg 2 1


Saisonreport 2023/2024: Neue Rekorde bei Finanzen und Reichweiten

Frankfurt, 31. Januar 2025 - Höchstwerte bei den Gesamterträgen, gefüllte Stadien und erneut eine Topquote im Free-TV: Die Google Pixel Frauen-Bundesliga setzte in der Saison 2023/2024 neue Maßstäbe, erreichte wirtschaftlich Rekordwerte und bestätigte auch medial den Aufwärtstrend. Das sind die wesentlichen Erkenntnisse des Saisonreports, den der Deutsche Fußball-Bund (DFB) heute für die vergangene Spielzeit veröffentlicht hat.

Saisonreport 2023/2024 als PDF-Download

Das signifikante Wachstum der Erträge setzte sich eindrucksvoll fort: In der Saison 2023/2024 erzielten alle Klubs der Google Pixel Frauen-Bundesliga zusammen mit mehr als 31 Millionen Euro einen neuen Höchststand. Die durchschnittlichen Einnahmen verdoppelten sich innerhalb der vergangen drei Spielzeiten auf 2,65 Millionen Euro pro Klub. Haupttreiber dieses Wachstums sind erhöhte Erträge aus Werbung und Sponsoring sowie die zusätzlichen Erträge aus der UEFA Women's Champions League.

Die insgesamt 379.653 Besucher*innen an den 22 Spieltagen sorgten einmal mehr für einen neuen Höchststand und ließen die bisherige Bestmarke aus der Vorsaison (359.404) um mehr als 20.000 Fans ansteigen. Der Schnitt pro Partie stieg von 2723 auf 2876. Diese positive Entwicklung ist auch in den Spielerträgen sichtbar: Mit durchschnittlichen Einnahmen von 370.000 Euro pro Klub wurde ein neuer Rekordwert erreicht.

DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch sagt: "Der vorliegende Saisonreport zeigt, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht, und bietet einen guten Gesamtüberblick über Zahlen und Fakten. In vielen Bereichen geht es voran, in einigen haben wir noch Potenzial. Erfreulich ist, dass die Klubs in der Saison 2023/2024 einen neuen Höchstwert der Erträge erzielt haben. Auch die Zuschauer*innenzahlen und die kumulierte Reichweite der Free-TV-Spiele konnten wir signifikant steigern. Das zeigt, dass die Frauen-Bundesliga und damit auch der Frauenfußball eine immer größer werdende Fanbase hat. Dennoch wissen wir, dass wir alle gemeinsam mehr Tempo an den Tag legen müssen, was Professionalisierung und Wachstum angeht, um in allen Bereichen positive Ergebnisse zu erzielen."

Die schon in den vergangenen Spielzeiten deutlich sichtbare Entwicklung, dass auf allen Ebenen und in allen Klubs intensiver in den Frauen- und Mädchenfußball investiert wird, hält weiter an und schlägt sich auch in den sportlichen Rahmenbedingungen für die Spielerinnen nieder: Das durchschnittliche monatliche Grundgehalt einer Spielerin lag in der Saison 2023/2024 bei etwa 4000 Euro. Trotz der bestehenden Unterschiede zwischen den einzelnen Klubs ist in allen Vereinen eine signifikante Erhöhung der Spielerinnengehälter zu beobachten.

Auch medial werden die Spielerinnen und die gesamte Google Pixel Frauen-Bundesliga mit ihren zwölf Vereinen sichtbarer. In der Saison 2023/2024 übertrugen MagentaSport und DAZN co-exklusiv alle 132 Spiele live. Sport1, die ARD mit ihren dritten Programmen und das ZDF zeigten darüber hinaus 31 Spiele im Free TV. Im Schnitt verfolgten diese Begegnungen circa 390.000 Zuschauer*innen. Im Vergleich zur Vorsaison, bei der rund 240.000 Zuschauende die Partien live im Free-TV gesehen hatten, stieg das Interesse um 62 Prozent.

Für die Topreichweite sorgte erneut das Spitzenspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und FC Bayern München am 17. Spieltag. 2,04 Millionen Zuschauer*innen sahen das Duell um die Meisterschaft live in der ARD. Diese Topquote übertraf auch den Bestwert aus dem Vorjahr: Damals hatten 1,83 Millionen Zuschauende beim Spitzenspiel München gegen Wolfsburg im Ersten eingeschaltet.

Manuel Hartmann, Geschäftsführer Spielbetrieb in der DFB GmbH & Co. KG, sagt: "Erneut verzeichnen die Klubs einen Höchstwert in ihren Einnahmen und kommen gemeinsam auf einen Wert von mehr als 31 Millionen Euro an Erträgen. Hervorheben möchte ich hier die sehr erfreuliche Entwicklung der Spielerträge, die verdeutlichen, dass sich die steigenden Zuschauer*innenzahlen auch finanziell positiv auswirken.

Insbesondere mit der Durchführung von Highlightspielen können relevante Erträge in diesem Bereich erzielt werden. Diese Highlights helfen uns, den Blick weiter auf die Google Pixel Frauen-Bundesliga zu richten. Auch das erste Jahr im neuen Medienrechtezyklus war sehr vielversprechend. Die TV-Zahlen unterstreichen eindrucksvoll, dass das Interesse von Jahr zu Jahr steigt - und das hilft uns letztlich in Sachen Sichtbarkeit und Vermarktung enorm."