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Redaktion Harald Jeschke - Bürgertelefon   363 44 66  

 

Wie kommen die Lotto-Quoten zustande?
 
 Pro Ruhrgebiet: Ausschreibung Bürgerin des Ruhrgebiets 2021

Duisburg, 23. November 2021 - Ab sofort nimmt pro Ruhrgebiet Vorschläge und Bewerbungen für die renommierte Ehrenauszeichnung „Bürgerin des Ruhrgebiets 2021“ entgegen. Erstmals in der 40jährigen Geschichte der von pro Ruhrgebiet ausgelobten Ehrenauszeichnung „Bürger/in des Ruhrgebiets“ ist die öffentliche Ausschreibung ausschließich an Frauen adressiert, um ein weithin sichtbares Zeichen zu setzen für die Verdienste von Frauen in, an und für die Metropole Ruhr. Noch wird ihnen der rote Teppich viel zu selten ausgerollt. Sie verdienen mehr Sichtbarkeit als Akteurinnen des Wandels in allen Sektoren, in Wirtschaft, Bildung, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

„Bürgerin des Ruhrgebiets 2021“: pro Ruhrgebiet sucht starke Frauen, die durch ihr Engagement, ihre Leidenschaft, ihr Wissen und ihr Können die Entwicklung der Metropole Ruhr vorantreiben, gestalten, neue Impulse setzen, wichtige Weichen stellen, Veränderungen anstoßen und umsetzen. Schriftliche Vorschläge bitte per E-Mail an info@proruhrgebiet.de unter dem Stichwort „Bürgerin des Ruhrgebiets 2021“ Der Einsendeschluss ist der 6. Dezember 2021.



Mit dem diesjährigen Ausschreibungsthema will pro Ruhrgebiet die Kraft und Kreativität von Frauen an der Ruhr, ihre Leistungen und Geschichten, ihren Mut, ihre Ausdauer und ihre Ideen in den Vordergrund rücken. Frauen, die das Gesicht der Metropole Ruhr prägen, die kritsch konstruktiv aufrütteln, polarisieren, sich lautstark und eindringlich zu Wort melden oder im Verborgenen agieren, Lösungen vorschlagen, praktisch umsetzen, die verändern und bewahren, im kleinen Alltagsumfeld oder im großen Ganzen.

Das Thema der Ausschreibung ist bewusst breit gewählt, um der großen Maße begeisternden Frauen an der Ruhr gerecht zu werden. Vorgeschlagen werden kann jede, die die Region nachhaltig und zukunftsorientiert verändert und positioniert. Frauen aus Wissenschaft und Forschung, die den dynamischen Transformationsprozess der Metropole vorantreiben, Unternehmerinnen mit Hands-on-Mentalität und Innovationsfreude, Repräsentantinnen aus der Zivilgesellschaft, die sich mit Leidenschaft Projekten wie Bildungsgerechtigkeit, Stadtteilentwicklung und Integrationsarbeit widmen, Kulturschaffende, Politikerinnen, Female Entrepreneurs, Ideengeberinnen von Netzwerken, Kommunikationsstrukturen, Kampagnen, Marketingaktivitäten. Der Kreativität der Vorschlagenden sind keine Grenzen gesetzt. Entscheidend ist, dass es sich um eine Frau handelt, die sich um die Metropole Ruhr verdient gemacht hat.


Verleihung Bundesverdienstkreuz an Dietrich Rahm  

Duisburg, 5. November 2021 - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Dietrich Rahm in Anerkennung ihrer Verdienste um Staat und Volk das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Bürgermeister Volker Mosblech übergab in Vertretung für Oberbürgermeister Sören Link die Auszeichnung am Freitag, 5. November, im Duisburger Rathaus am Burgplatz an Dietrich Rahm.   Dietrich Rahm hat durch sein langjähriges Engagement im kirchlichen und sozialen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben.  

Seit mehr als 60 Jahren engagiert er sich ehrenamtlich für den Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) Laar e.V. Dort war er von 1961 bis 2005 insgesamt 44 Jahre als Vorsitzender tätig. Darüber hinaus engagierte er sich im Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Laar sowie in der fusionierten Kirchengemeinde Ruhrort/Beeck. Dort war er lange u.a. als Kirchenmeister tätig.  

Im diakonischen Bereich ist die Gründung und jahrelange Organisation einer Kleiderkammer im Stadtteil Laar im Jahr 2002 gemeinsam mit seiner Ehefrau Gerda untrennbar mit dem Namen Dietrich Rahm verbunden. Die Initiative existiert im Stadtteil bis heute.   Seit 2010 ist er engagiertes Mitglied des offenen Bürgerforums „Runder Tisch Duisburg-Laar“.  

V.l.: Bürgermeister Volker Mosblech, Dietrich Rahm und Gerda Rahm

Stadt Duisburg sucht Bewerber für den Nachhaltigkeitspreis  

Duisburg, 4. November 2021 - Die Stadt Duisburg verleiht alle zwei Jahre den Nachhaltigkeitspreis (Duisburger Umweltpreis) für außergewöhnliches Engagement auf dem Gebiet des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes. Der Preis wird als Urkunde vergeben und umfasst einen Gesamtwert von 3.000 Euro.  


Mit der Auszeichnung werden beispielhafte und nachahmenswerte Projekte, Initiativen und Ideen zur Erhaltung und Förderung von Natur-, Klima- und Umwelt in Duisburg gewürdigt, um auf vorbildhafte und zur Nachahmung anregende Aktivitäten aufmerksam zu machen. Der Schutz und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen für heutige und künftige Generationen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dazu bedarf es einer die natürlichen Ressourcen schonenden Lebens- und Wirtschaftsweise.  

Aufgerufen sind Einzelpersonen, Gruppen, Schulen, Vereine, Verbände, private oder ehrenamtliche Initiativen, innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich besonders für den Schutz der Umwelt einsetzen. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, sollte seine Chance nutzen und sich jetzt bewerben.   Bewerbungen müssen bis Sonntag, 27. März 2022, beim Umweltamt, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, 47049 Duisburg eingereicht werden. Die Richtlinien für die Preisvergabe und das Bewerbungsformular sind über www.duisburg.de unter dem Stichwort „Nachhaltigkeitspreis“ auf der Seite des Umweltamtes zu finden. Weitere Informationen gibt es bei Dr. Ribhi Yousef vom Umweltamt unter (0203) 283-3357. Direktlink: https://www.duisburg.de/vv/produkte/pro_du/dez_vi/31/102010100000055513.php?cg_at_id=0

Bürger-Service-Hamborn: Einwöchige Schließung wegen umfangreicher Umbaumaßnahmen  

Duisburg, 25. Oktober 2021 - In der  Bürger-Service-Station Hamborn (im Rathaus Hamborn) werden von Freitag, 5. November bis Freitag, 12. November umfangreiche Umbau- und Verkabelungsarbeiten durchgeführt. Die Bürger-Service-Station bleibt daher geschlossen. Termine wurden für den Schließungszeitraum nicht vergeben. Bürgerinnen und Bürger aus Hamborn können in diesem  Zeitraum Termine in anderen Duisburger Bürger-Service-Stationen über die Online-Terminvergabe zu buchen: https://www.duisburg.de/allgemein/fachbereiche/90/terminvereinbarung-buergerservice.php  

Für die Abholung von Ausweisdokumenten, die im Bürger-Service Hamborn beantragt wurden und nach Fertigstellung nur dort abgeholt werden können, bittet die Stadtverwaltung die betreffenden Bürgerinnen und Bürger, die Schließung der Bürger-Service-Station einzuplanen. Sollten dennoch im Umbauzeitraum 5. bis 12. November kurzfristig dringende Aushändigungen von beantragten Ausweisdokumenten erforderlich sein, so kann dies über Call Duisburg unter (0203) 94000 oder unter bss.hamborn@stadt-duisburg.de abgestimmt werden.  
Bei reibungslosem Verlauf der Umbauarbeiten wird der Bürger-Service Hamborn voraussichtlich ab Montag, 15. November, mit neuer Rezeption und Wartezone wieder zur Verfügung stehen.

 

Stadt beteiligt sich am neuen Landesprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“

Antragsstellung noch bis 1. November möglich  
Duisburg, 15. Oktober 2021 - Engagierte, zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen in Duisburg können ab dem 1. Oktober einen Antrag auf Förderung im Rahmen des neuen Landesprogramms „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ stellen. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt dafür insgesamt zwei Millionen Euro zur Verfügung. Die Stadt Duisburg erhält aus dem Programm insgesamt 49.000 Euro Fördermittel.    


Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, erklärt: „Ich freue mich, dass die Engagierten in Nordrhein-Westfalen durch das neue Landesprogramm nun eine zusätzliche Unterstützung erhalten und kleinere Projekte und Vorhaben umsetzen können. Mit einem Festbetrag von je 1.000 Euro können Vorhaben, die zum diesjährigen Themenschwerpunkt „Gemeinschaft gestalten – engagierte Nachbarschaft leben“, passen, gefördert werden.“  


Oberbürgermeister Sören Link: „Bürgerschaftliches Engagement hat einen sehr hohen Stellenwert in unserer Stadt. Deswegen beteiligen wir uns gerne an dem Förderprogramm des Landes. Von der finanziellen Unterstützung können engagierte Duisburger Vereine, Stiftungen und Initiativen profitieren und wichtige Projekte realisieren.“  
Bürgerschaftliches Engagement in NRW soll durch das neue Landesprogramm gestärkt werden. Mit „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ ist nun ein niederschwelliger Förderzugang für Engagierte geschaffen worden, der ein sehr schlankes Antragsverfahren beinhaltet.  

Antragsberechtigt sind neben Vereinen und Stiftungen beispielsweise auch Initiativen. Darin unterscheidet sich das Programm von anderen. So können auch Nachbarschaftsinitiativen, die etwas für die Gemeinschaft im Stadtteil initiieren möchten, einen Antrag einreichen. Förderfähige Anträge werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs beschieden. Das Datum des Posteingangs beim Amt für Kommunikation, Anliegenmanagement und Bürgerschaftliches Engagement, Burgplatz 19, 47051 Duisburg ist entscheidend.  

Informationen zum Förderprogramm, zur Antragstellung können auf engagiert-in-nrw.de abgerufen werden. Die Antragstellung ist über das Portal www.engagementfoerderung.nrw von Freitag, 1. Oktober, bis Montag, 1. November, möglich.  
Bei Rückfragen steht Annkathrin Wölk vom
Anliegenmanagement und Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Duisburg telefonisch unter (0203) 283-2828 oder per E-Mail an aktiv@stadt-duisburg.de zur Verfügung.  
Das neue Landesprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ ist Teil der am 2. Februar dieses Jahres durch die Landesregierung beschlossenen Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen. Engagierte und zivilgesellschaftliche Organisationen hatten im Rahmen eines breiten Beteiligungsprozesses den Bedarf an zusätzlichen Förderzugängen, insbesondere Programmen der Kleinstförderung, geäußert.  

- Kiesabbau im Mündelheimer Rheinbogen endgültig vom Tisch?  
- Hinter der Bassinbrücke geht die Welt weiter 

Kiesabbau im Mündelheimer Rheinbogen endgültig vom Tisch?  
Duisburg, 21. September 2021 - Um vom Bürgerverein Mündelheim zu erfahren, wie er zu dem neuen Entwurf des Regionalplans steht, hat sich die SPD-Fraktion des Duisburger Südens gemeinsam mit ihrer Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, mit Vertretern des Bürgervereins Mündelheim getroffen um darüber zu diskutieren.  

Im neuen Regionalplan des Regionalverbandes Ruhr, der im Dezember diesen Jahres verabschiedet werden soll, kommt der Rheinbogen als Abgrabungsgebiet für Kiesabbau nicht mehr vor. Schnell wurde in einer sachlichen Diskussion klar, dass die Vertreter des Bürgervereins dem scheinbaren Verzicht auf dieses Gebiet nicht trauen. Klaus Drechsler, der 1. Vorsitzende des Bürgervereins betont, dass „die juristischen Anforderungen auf ein Abgrabungsgebiet gänzlich zu verzichten, im Regionalplan nicht eindeutig formuliert sind“.

„Wir möchten hier eindeutige Formulierungen im Regionalplan sehen, die eine Abgrabung auch durch die Hintertür in Zukunft nicht zulassen.“  Die Bezirksbürgermeisterin des Duisburger Südens, Beate Lieske, kann „die Bauchschmerzen“ des Bürgervereins nachvollziehen. Sie und der SPD-Süd-Fraktionsvorsitzende Stephan Baumgarten haben dem Bürgerverein zugesagt, sich für eine eindeutige Formulierung in den relevanten politischen Gremien einzusetzen.        

Vorne von links: Beate Lieske (Bezirksbürgermeisterin), Jörg Bach Hinten von links: Klaus Drechsler (BV-Vorsitzender), Hans Wilhelm Skotarczyk, Stephan Baumgarten, Dietmar Eliaß, Uwe Giesen, Sarah Philipp (MdL)


Hinter der Bassinbrücke geht die Welt weiter
Neues Schild weist einen barrierefreien Fußweg zum Rhein

Das Stadtteilbüro Laar hat die Ideen des Laarer Bürgers Ewald Kazuch aufgegriffen und sich dafür eingesetzt, dass ein Hinweisschild „Fuß- und Radweg zum Rhein“ am Busparkplatz des Binnenschifffahrtsmuseums aufgestellt wurde. Das Schild weist den Museumsbesuchern und anderen Passanten nun einen direkten, barrierefreien Weg ohne Treppenstufen auf die andere Seite der Bassinbrücke, wo sich das wunderbare Panorama auf die Rheinwiesen und den Rhein öffnet.

Der Panorama-Ausblick und ein Spaziergang an frischer Rheinluft werden so zu einem weiteren Highlight im Anschluss an den Museumsbesuch und die schönen Seiten von „Laar am Rhein“ für Gäste des Stadtteils und Stadtteilbewohner besser erschlossen

Hinweisschild Fuß- und Radweg zum Rhein - Foto EG DU

Bürgerspaziergang „6-Seen-Wedau“ mit Oberbürgermeister Sören Link  

Duisburg, 20. September 2021 - Der erste Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link fand nach einer langen Pause am vergangenen Samstag, 18. September, zum Thema „6-Seen-Wedau“ statt. Unter dem Motto „Take a walk with me“ hatten 25 Bürgerinnen und Bürger, unter Einhaltung der Corona-Auflagen, die Möglichkeit den Rundgang zu besuchen und sich über das Großprojekt informieren.  
„Ich freue mich, endlich wieder gemeinsam mit Duisburgerinnen und Duisburgern die Stadt zu erkunden und ins Gespräch zu kommen“, so OB Sören Link. „Das Projekt 6-Seen-Wedau ist einzigartig, umso wichtiger ist ein enger Dialog mit den Menschen in unserer Stadt.“  


GEBAG-Bereichsleiter Jens Sperke stellte den Teilnehmern das Projekt „6-Seen-Wedau“ bei einem Rundgang vor. Er informierte über den geplanten renaturierten Bachverlauf im Plangebiet sowie über den imposanten und zugleich ökologischen Lärmschutzwall. An den Stationen „Wasserturm“ und „Alte Feuerwache“ zeigte sich das Gebiet von seiner historischen Seite. Die denkmalgeschützten Gebäude beeindruckten nicht nur durch ihre Architektur sondern auch durch die geplante Nutzung. Insbesondere der Bereich an der Alten Feuerwache soll zukünftig als Technologiezentrum entwickelt werden. Duisburg soll als Wasserstoffstandort die ökologische Entwicklung der Industrie zukünftig flankieren.  


Auch Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG, ist überzeugt von der Strahlkraft des Projekts: „6-Seen-Wedau ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in ganz Deutschland. Wir sind froh und stolz darauf, dass wir ein solches Projekt entwickeln und vorantreiben können. Dies ist ein gutes Zeichen für die Zukunft der Stadt Duisburg – wir haben Platz und wir nutzen ihn auch!“ Weitere Informationen zum Projekt unter www.6-seen-wedau.de.    


Im nächsten Jahr sollen voraussichtlich wieder mehr Bürgerspaziergänge angeboten werden. Um die Wartezeit zu verkürzen wurde auf der Website www.duisburg.de/buergerspaziergang die Rubrik zu den Lieblingsorten in Duisburg online gestellt.


Ehrung von Spielplatzpatinnen und -paten  

Duisburg, 31. August 2021 - Oberbürgermeister Sören Link überreichte gestern im Duisburger Rathaus Urkunden an drei neue Patinnen und Paten für öffentliche Spielplätze und dankte ihnen für ihr Engagement. Durch regelmäßige Kontrollbesuche und das Melden von Defekten und kleineren Pflege- und Reinigungsarbeiten tragen Spielplatzpatinnen und -paten dazu bei, die für Kinder so wichtigen Lebensräume attraktiv und gepflegt zu erhalten.  

„Kinder lieben Spielplätze“, sagt Sören Link. „Hier können sie sich austoben und ihr Sozialverhalten im gemeinsamen Spiel mit anderen Kindern trainieren. Daher ist es gut, dass wir immer wieder Bürgerinnen und Bürger gewinnen, die sich ehrenamtlich um einen Spielplatz in ihrer Nachbarschaft kümmern.“  

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind Eigentümer von rund 300 städtischen Spielplätzen. Hauptamtliche Spielplatzkontrolleure und Reinigungsteams sorgen in regelmäßigen Intervallen für Sicherheit und Sauberkeit. Durch aufmerksame Patinnen und Paten können jedoch zwischenzeitlich auftretende Missstände rechtzeitig entdeckt und behoben werden.  

Eine Patenschaft können Einzelpersonen, aber auch Personengruppen wie Vereine, Firmen, Schulen oder Kindergärten übernehmen. Nähere Informationen gibt es telefonisch beim Amt für Kommunikation unter 0203/283-2830 oder im Internet unter www.duisburg.de und dem Suchbegriff „Spielplatzpatenschaft“.    

V. l.: Karin Bräunling, Oberbürgermeister Sören Link, Kerstin und Dirk Jordan (Foto: Uwe Köppen / Stadt Duisburg).

 

Spendensammlung für Opfer der Flutkatastrophe und wohltätige Duisburger Organisationen

Duisdburg, 31. August 2021 - Die Hochwasserkatastrophe verliert zunehmend an medialer Aufmerksamkeit. Die Opfer aus verschiedenen Regionen Deutschlands benötigen weiterhin Unterstützung beim verarbeiten der Katastrophe sowie beim Wiederaufbau ihrer Heimat. Der Starkregen und das Hochwasser vom 14. und 15. Juli in Nordrhein-Westfalen und Rheinland- Pfalz hatte eine der folgenschwersten Naturkatastrophen in der Geschichte der Bundesrepublik zur Folge. Hierbei kamen mehr als 180 Menschen ums Leben, hunderte wurden verletzt. Tausende verloren ihr Hab und Gut.
Finanzielle Hilfen aus staatlicher Hand können sie erst Mitte September erwarten.

Aus diesem Grund haben der Verband der Duisburger Bürgervereine für die Dorfgemeinschaft Bliesheim e.V. ein Spendenkonto eingerichtet. Um die Folgen des Hochwassers zu mildern und den betroffenen Menschen zu unterstützen, werden Geldspenden unter folgendem Konto gesammelt: Sparkasse Duisburg, IBAN: DE36 3505 0000 0200 401214

Doch damit nicht genug. Aus den Augen sollte man nicht die Menschen und die Probleme in den eigenen Reihen aus den Augen verlieren. Die Kinderarmut ist in Duisburg besorgniserregend. Viele Kinder gehen morgens ohne Frühstück zur Schule und ihre Eltern können das Geld für die Schulbücher nicht bezahlen. Viele Duisburger sind von Armut bedroht und nutzen die Hilfsangebote der stadtbekannten Anlaufstellen. Auch hier will der Verband Duisburger Bürgervereine eine Stütze für das ehrenamtliche soziale Wirken der Organisationen Herzenswärme Duisburg e.V., Duisburger Tafel und Immersatt sein.
Jede Anlaufstelle konnte eine Spende in Höhe von 800 Euro für ihr Engagement in Empfang nehmen. „Durch unsere Spende sagen wir Danke an die Spendenempfänger“, so der Vorsitzende des Verbandes der Duisburger Bürgervereine. Die soziale Verantwortung des Verbandes drückt sich durch den Spendenaufruf aus.

Spendenempfänger vordere Reihe von Links: Nicole Elshoff von Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V. Günter Spikofski von Tafel Duisburg e. V., Manuela Bexte von Herzenswärme e.V , Verband Duisburger Bürgervereine e.V. hintere Reihe von Links:Hermann Weßlau, Vorsitzender, Günter Pfeiffer, 2. Vorsitzender, Karin De Graef, Schriftführerin, Sascha Westerhoven, Schatzmeister

Vorschläge für den „Heimat-Preis“ gesucht  

Duisburg, 10. August 2021 - Der „Heimat-Preis“ unter dem Motto „Duisburg – Heimat hat viele Wurzeln“ wird Ende des Jahres zum dritten Mal verliehen. Der Heimat-Preis ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Mit ihm wird in  Kommunen das herausragende Engagement für die Gestaltung der Heimat in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Mit dem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro sollen weitere Projekte finanziert werden. Das Preisgeld kann auf bis zu drei Parteien aufgeteilt werden. Eigenbewerbungen bleiben unberücksichtigt.  


Ab sofort können Vorschläge für die Ehrung mit schriftlicher Begründung bei den Kulturbetrieben der Stadt Duisburg eingereicht werden. Entweder per E-Mail an c.bohndorf@stadt-duisburg.de oder per Post an Kulturbetriebe der Stadt Duisburg, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg. Einsendeschluss ist der 31. August 2021.  

Im letzten Jahr wurde der Heimat-Preis Duisburg 2020 wurde zum zweiten Mal an drei Duisburger Vereine vergeben: das Projekt „Hausaufgabenhilfe“ von SV Rhenania Hamborn 1949 e.V., das Projekt „Aspekte jüdischen Lebens im Duisburger Norden zwischen Industrialisierung und bürgerlicher Gesellschaft-Einst und Jetzt“ des Heimatvereins Hamborn e.V. sowie für das Projekt „Kindercafé“ vom  Zentrum für Integrations- und Migrationsarbeit ZIUMA e.V.  

Weitere Informationen zum „Heimat-Preis“ der Stadt Duisburg sind online abrufbar: https://www.duisburg.de/microsites/kulturbuero-duisburg/foerderung/heimatpreis.php  Allgemeine Informationen zum „Heimat-Preis“ gibt es auch auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.mhkbg.nrw sowie in den sozialen Medien unter dem Hashtag #nrwheimatet.

Bürgersprechstunden

A 40: Digitale Bürgersprechstunde am 15. Juli 2021

Fragen zur Erweiterung der Autobahn A 40 einschließlich des Ersatzneubaus der Rheinbrücke Neuenkamp beantwortet Knut Ewald, Projektleiter der DEGES, in einer digitalen Bürgersprechstunde am Donnerstag, 15. Juli 2021, von 19:00 bis 20:00 Uhr. Nach dem Auftakt der digitalen Bürgersprechstunde im Juni 2021, bietet die DEGES auch im Juli wieder Gelegenheit – im persönlichen, virtuellen Raum – Fragen zu beantworten und Hinweise zu besprechen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Informationen zur Teilnahme an der Bürgersprechstunde werden 15 Minuten vor Start der Veranstaltung auf der Projektseite der DEGES Homepage veröffentlicht: www.deges.de/projekte/projekt/a-40-ausbau-der-autobahn-und-ersatzneubau-der-rheinbruecke-duisburg-neuenkamp F
ragen können bereits vorab über das Kontaktformular oder über das Bürgertelefon, unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 5895 2479, übermittelt werden. Über das Projekt Die DEGES plant und realisiert den achtstreifigen Ausbau der Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen einschließlich des Neubaus der Rheinbrücke Neuenkamp.

Bereits 2023 sollen den Verkehrsteilnehmern auf dem neuen, südlichen Überbau pro Fahrtrichtung drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, um Pendler und die ansässige Wirtschaft nachhaltig zu entlasten. Die voraussichtliche Fertigstellung des gesamten Brückenbauwerks ist für 2026 geplant. Die DEGES ist eine Projektmanagementgesellschaft von Bund und Ländern.
Ersatzneubau Rheinbrücke Neuenkamp Panorama (c) Bildnachweis Keipke Architekten

Stadtteilspaziergang über den Alten Friedhof und zur Strausssiedlung  
Die Straußsiedlung   
Werner Pöhling muss es wissen: Der langjährige Mitarbeiter des Stadthistorischen Museums in Duisburg führt wieder einmal interessierte BürgerInnen durch Neudorf. Der Ortsverein der SPD konnte, wie bereits im letzten Jahr, Werner Pöhling gewinnen. Dieses Jahr führt die Exkursion über den alten Friedhof und zur Strausssiedlung.
Ratsfrau Susanne Zander freut sich auch auf die Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas, die sich die Stadtteil Tour nicht entgehen lässt. Für den Spaziergang sind ungefähr 2,5 Stunden geplant, Treffpunkt Stadtsparkasse Koloniestraße am 18.07. um 11:00 Uhr. Eine Voranmeldung ist nicht nötig, die Veranstaltung ist kostenlos. Auf die notwendigen Abstandsregeln ist zu achten.

Straußsiedlung - westlich der Koloniestraße mit der Strauß-, Nibelungen-, und Verdistraße bis zur am Friedhof gelegenen Waldstraße und der angrenzenden Lortzingstraße mit noch rund 180 Wohneinheiten - Foto haje
 


Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link  
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 27. Juli, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 15. Juli, angefragt werden. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter (0203) 283-6111 ebenfalls möglich.

 


 Landes-Heimat-Preis an Heimatverein Hamborn e. V.

Ministerium vergibt den diesjährigen Landes-Heimat-Preise an sieben Heimat-Projekte in Nordrhein-Westfalen.  

Düsseldorf/Duisburg, 8. Juli 2021 - Nach 2020 werden dieses Jahr zum zweiten Mal Landes-Heimat-Preise vergeben. Wie bereits im Vorjahr besucht Ministerin Ina Scharrenbach die siegreichen Projekte und übergibt vor Ort die Preise. „Es ist beeindruckend, mit welchem hohen Engagement und wie vielfältig sich Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für unsere Heimat einsetzen. Ihnen gilt unsere besondere Anerkennung. Die Landes-Heimat-Preise spiegeln die Vielfalt herausragender Heimat-Projekte in unserem Land wider, die zuvor bereits in den Kommunen als vorbildlich ausgezeichnet wurden. Nordrhein-Westfalen ist ein Land starker Gemeinschaften. Rund sechs Millionen Menschen engagieren sich vor Ort unentgeltlich und freiwillig im Dienst für das Gemeinwohl. Einen Teil dieses herausragenden Engagements machen wir mit dem Heimat-Preis sichtbar“, sagt Ministerin Ina Scharrenbach.  

Unter dem Motto „#NRWheimatet“ bewarben sich im Jahr 2020 in 220 Kommunen Projekte und Vereine um die lokalen Heimat-Preise. Aus den jeweiligen Siegerprojekten in den Kommunen und Kreisen, die im Rahmen des Heimatförderprogramms prämiert wurden, wählte eine Fach-Jury des Landes die Preisträgerinnen und Preisträger des Landes-Heimat-Preises 2021 aus.  

Neben Lob und Anerkennung gibt es für die Preisträgerinnen und Preisträger in den fünf unterschiedlichen Kategorien jeweils 8.000,- Euro sowie je 4.000,- Euro für zwei Sonderpreise. „Perspektiven für den Strukturwandel, die Dorf- und Stadtentwicklung, die Digitalisierung oder die Suche nach innovativen Vermittlungsformen sind wichtige Elemente einer Zukunftsorientierung von Heimat. Es ist herausragend, wenn gleich mehrere Zukunftsperspektiven in einem Verein oder Projekt gebündelt werden, solches Engagement kann sich dann mit Recht als besonders breit und zukunftsorientiert aufgestellt nennen“, betont Ministerin Ina Scharrenbach.  

Die Landes-Heimat-Preise 2021 werden an folgenden Terminen vor Ort durch Ministerin Scharrenbach verliehen:
·         Mittwoch, 7. Juli 2021 in Duisburg, Heimatverein Hamborn e. V. für sein Projekt „Aspekte jüdischen Lebens im Duisburger Norden zwischen Industrialisierung und bürgerlicher Gesellschaft - Einst und Jetzt“; Kategorie „Geschichte und Herkunft sichtbar machen“
·         Donnerstag, 15. Juli 2021 Förderverein Wasser- und Naturschutz Arche Noah e.V. in Menden für das Naturschutzzentrum Arche Noah; Kategorie „Natürliche Heimat“
 ·         Freitag, 16. Juli 2021 in Bonn, Arbeitsgemeinschaft der Bonner Repair Cafés, MakerSpaces und Offenen Werkstätten für ihre Reparaturcafés; Kategorie „Soziale Heimat“
·         Dienstag, 10. August 2021 in Legden, Heimatverein Asbeck e. V. für sein Projekt SkulpTourA; Kategorie „Heimat und Kunst“
 ·         Donnerstag, 12. August 2021 Bergischer Geschichtsverein, Abteilung Burscheid e. V. für sein Projekt „Verschwundene Häuser“; Kategorie „Herausragende Wege der Heimatvermittlung“ ·         Freitag, 20. August 2021 Ortsverein Lage des Lippischen Heimatbundes e. V. Sonderpreis „Beispielhafter Verein“
 ·         Freitag, 20. August 2021 in Gütersloh, Dorf- und Heimatverein Isselhorst e. V.; Sonderpreis „Beispielhafter Verein“


Meidericher Bürgerverein „A59 DU für den Tunnel“ - Unterschriftenübergabe im Landtag

Duisburg-Meiderich, 1. Juli 2021 - Der Kampf für eine Tunnellösung der A59 in Meiderich geht weiter. Auf Einladung von Frank Börner (SPD) hatte heute der Vorsitzende des Meidericher Bürgervereins A59 Ausbau „DU für den Tunnel“ Peter Dahmen samt MitstreiterInnen Ursula Dahmen, Birgit Dehnen-Bottel sowie Ratsfrau Daniela Stürmann und Bezirksbürgermeister Peter Hoppe die Gelegenheit rund 5000 Unterschriften an SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Kutschaty zu übergeben.

Der eigentliche Adressat ist NRW-Verkehrsminister Wüst, der aber leider bisher keine Gelegenheit sah, mit dem Bürgerverein ins Gespräch zu kommen und die Unterschriften entgegenzunehmen. „Das sind 5000 klare Aussagen von 5000 Duisburger Bürgerinnen und Bürgern für einen Tunnel und gegen eine oberirdische Lösung des Ausbaus der A59“, empört sich Börner. „Der Minister sollte den Menschen zuhören und ihre Sorgen ernst nehmen.“

Der Ausbau der A59 auf 8 Spuren als trennendes Brückenmonstrum quer durch Meiderich und Hamborn verursacht zusätzlichen Dreck und Lärm in den Stadtteilen. Das wollen die BürgerInnen nicht widerspruchslos hinnehmen. Kutschaty versprach hier zu helfen und die Unterschriften dem Verkehrsminister zukommen zu lassen. Der Bürgerverein hofft auf ein Umdenken des Ministers.  

V.l..: Birgit Dehnen-Bottel, Vorsitzender Meidericher Bürgerverein Peter Dahmen, Ursula Dahmen, Ratsfrau Daniela Stürmann, SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Kutschaty, Bezirks-Bürgermeister Peter Hoppe, Frank Börner MdL und Sarah Philipp MdL  

 

Vereine im Gemeinnützigkeits-Dilemma?

Düsseldorf/Duisburg, 4. Juni 2021 - Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 5333 vom 4. Mai 2021 des Abgeordneten Stefan Kämmerling SPD Drucksache 17/13614 Vereine im Gemeinnützigkeits-Dilemma?

Vorbemerkung der Kleinen Anfrage
Die Corona-Pandemie macht vor keiner gesellschaftlichen Ebene Halt. Auch Vereine in allen Bereichen ehrenamtlichen Engagements stehen vor enormen Herausforderungen und haben teilweise gar wahre Existenzängste. Jeder Verein wird bestimmt und vertreten – nach außen und innen – durch seine Mitglieder.

Die Mitglieder eines Vereins stellen somit zunächst einmal das wichtigste Gut dar. Gleichzeitig sind auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Familien und alle Mitglieder von Vereinen von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen – in jeweils individueller Ausprägung. Zahleiche Städte und Gemeinden haben die Vereine in ihren Kommunen finanziell entlastet, indem gewisse Gebühren, Energiekostenbeteiligungen oder ähnliches erlassen wurden. Um sich in der schwierigen Zeit auch solidarisch mit seinen Mitgliedern zu zeigen und gegebenenfalls auch um potenziellen Vereinsaustritten wegen weiterlaufender Mitgliedsbeiträge entgegenzuwirken, senken manche Vereine die Mitgliedsbeiträge für alle Mitglieder.

Das tun sie in einer guten Absicht, was von Mitgliedern zumeist geschätzt und anerkannt wird. Mit diesem Verfahren wird die Mitgliedschaft aller Mitglieder in einem Verein gleichermaßen anerkannt, die finanzielle Belastung durch Mitgliedsbeiträge aller Mitglieder gesenkt und Sorge getragen, dass sich einzelne Mitglieder in finanziellen Notlagen nicht gegenüber dem Vereinsvorstand über ihre finanzielle Situation äußern müssen oder aus Scham vor einer solchen Notlage aus dem Verein austreten. Doch die Folge des solidarischen Handelns solcher Vorstände scheint jedoch schwer zu wiegen und treibt die Vereine gegebenenfalls in das „Gemeinnützigkeits-Dilemma“.

Die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen ist in den Satzungen der Vereine geregelt. Üblicherweise entscheidet gemäß dieser Satzungen die Mitgliederversammlung über die Höhe von Mitgliedsbeiträgen. Die Anerkennung als gemeinnütziger Verein in steuerrechtlichem Sinne und somit der Genuss von Steuerbegünstigungen für Vereine, basiert auf der Satzung des Vereins, die dem zuständigen Finanzamt vorgelegt wird. Ein Vereinsvorstand, der entscheidet, Mitgliedern durch die Senkung des Mitgliedsbeitrags entgegen zu kommen, gefährdet gegebenenfalls unbewusst und unbeabsichtigt die Gemeinnützigkeit des Vereins, obgleich ein gut gemeintes Ziel verfolgt werden sollte.

Der Minister für Finanzen hat die Kleine Anfrage 5333 mit Schreiben vom 28. Mai 2021 namens der Landesregierung im Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten beantwortet.

1. Welche Erkenntnisse von Vereinen in NRW liegen der Landesregierung über den drohenden Verlust der Gemeinnützigkeit wegen der gut gemeinten vorübergehenden Senkung bzw. Aussetzung von Mitgliedsbeiträgen vor? Bisher ist der Landesregierung kein konkreter Fall bekannt, in dem ein Verein wegen einer vorübergehenden Senkung bzw. Aussetzung von Mitgliedsbeiträgen ein Entzug der Gemeinnützigkeit droht.

2. Wie gehen die Steuerbehörden in NRW mit der Gemeinnützigkeit von Vereinen um, die ganz oder teilweise auf die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen verzichtet haben?

4. Was gedenkt die Landesregierung zu unternehmen, damit gemeinnützige Vereine durch die Bewältigung der Corona-Pandemie nicht in ein „Gemeinnützigkeits-Dilemma“ kommen? Die Fragen 2 und 4 werden zusammen beantwortet. Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. Die zwischen Bund und Ländern einvernehmlich abgestimmten Regelungen sind den so genannten FAQ „Corona“ (Steuern) zu entnehmen, die auf der Internetseite des Bundesministeriums der Finanzen stets aktualisiert werden.

Im Hinblick auf die besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie gerade im Bereich des Ehrenamts wurden dort auch Informationen und Billigkeitsmaßnahmen für steuerbegünstigte Körperschaften aufgenommen. Die Finanzämter in Nordrhein-Westfalen verfahren auch in diesen Fällen nach den bindenden bundeseinheitlich abgestimmten Verwaltungsanweisungen und den zur allgemeinen Anwendung durch die Steuerverwaltung bestimmten Grundsätzen der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs.

Dabei sind die Finanzämter in Nordrhein-Westfalen durch Erlass des Ministeriums der Finanzen angehalten worden, ihren Ermessensspielraum im Rahmen des rechtsstaatlich fundierten Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes und des ihm innewohnenden Bagatellvorbehaltes so weit wie möglich im Interesse der Betroffenen auszulegen

3. Wie unterstützt die Landesregierung Vorstände von Vereinen – die oftmals juristische und/oder steuerrechtliche Laien sind – ganz generell bei der Anwendung bzw. Interpretation komplexer steuerrechtlicher Regelungen?
Das Ministerium der Finanzen gibt die Online-Broschüre „Vereine & Steuern“ heraus, die auf mehr als 160 Seiten zu allen Fragen des Steuerrechts im Zusammenhang mit gemeinnützigen Körperschaften ausführliche Informationen enthält. Zu weitergehenden Fragen im Bereich des Ehrenamts erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den örtlichen Finanzämtern Auskunft. Die Landesregierung hat sich ferner über den Bundesrat erfolgreich für gesetzliche Erleichterungen zu Gunsten von gemeinnützigen Organisationen und Ehrenamtliche eingesetzt (Jahressteuergesetz 2020).

Virtueller Bürgerspaziergang mit dem Oberbürgermeister  

Duisburg, 26. Mai 2021 - Die beliebten Bürgerspaziergänge „Unterwegs mit Oberbürgermeister“ können aktuell aufgrund der Corona-Pandemie nicht in der bisherigen Form stattfinden. Um dennoch die Gelegenheit zum Austausch anzubieten, wird das Format nun online fortgesetzt.  

Am kommenden Sonntag, 30. Mai, um 10 Uhr lädt Oberbürgermeister Sören Link alle Bürgerinnen und Bürger zum virtuellen Bürgerspaziergang ein. Eine Teilnahme ist ohne Anmeldung über Youtube (https://youtu.be/9a9KMMGPyrg) möglich. Während der Veranstaltung können Fragen nach Anmeldung auf der Plattform per Chat oder ohne Anmeldung per Mail an unterwegs.mit.dem.ob@stadt-duisburg.de gestellt werden.  

Vorab waren die Duisburgerinnen und Duisburger aufgerufen, Bilder und kurze Geschichte besonders schöne Orte in Duisburg einzusenden, die auch während der Pandemie ein „Urlaubsfeeling“ in der Heimat aufkommen lassen Diese Orte werden nun online präsentiert. „Der persönliche und enge Kontakt zu den Duisburgerinnen und Duisburgern liegt mir sehr am Herzen. Bis es hoffentlich bald wieder wie gewohnt in Duisburg auf Tour geht, freue ich mich darauf, gemeinsam virtuell spannenden Orte zu entdecken“, so Oberbürgermeister Sören Link.  
Wer noch mal in Ruhe die Orte entdecken will, findet ab dem 31. Mai eine Karte mit Bildern der Lieblingsorte der Duisburger auf der Website www.duisburg.de/buergerspaziergang  

 

Online-Beteiligung: Die Zukunft der Duisburger Altstadt

Duisburg, 05. Mai 2021 - Die zukünftige Entwicklung der Duisburger Altstadt ist das Thema einer Onlinebeteiligung, an der alle Duisburger Bürgerinnen und Bürger teilnehmen können. Von Mittwoch, 12. Mai, bis einschließlich Freitag, 21. Mai, können sich alle Interessierten auf der Webseite www.duisburg.de/Zukunftsbilderaltstadt über mögliche Zukunftsbilder informieren und eigene Vorschläge machen.  

Hintergrund ist die Entwicklung der Altstadt, in der es seit einigen Jahren zu einem starken Rückgang an Einzelhandelsbetrieben kommt. Um diesen negativen Trend zu stoppen, hat die Stadt Duisburg das Büro Pesch Partner Architekten Stadtplaner (Dortmund) in Kooperation mit dem Büro Junker + Kruse Stadtforschung Planung (Dortmund) beauftragt, einen Rahmenplan für die Duisburger Altstadt zu erarbeiten. Mit Hilfe dieses Plans soll die weitere Entwicklung in eine positive Richtung gesteuert werden. Bisher wurden Analysen und drei mögliche Zukunftsbilder („Szenarien“), entwickelt. Hierzu ist die Meinung der Duisburgerinnen und Duisburger gefragt.  

Ergänzend findet am Dienstag, 18. Mai, um 19 Uhr eine Online-Veranstaltung statt. Das Team der Dortmunder Planungsbüros wird die Szenarien vorstellen und erläutern. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und Ideen zur Zukunft des Quartiers vorzutragen.   Alle weiteren Infos und wie an der Abendveranstaltung am 18. Mai teilgenommen werden kann, sind ab 12. Mai auf www.duisburg.de/Zukunftsbilderaltstadt zu finden.  



 

Vorschläge für den „Heimat-Preis“ gesucht

Duisburg, 14. April 2021 - Ende dieses Jahres wird der „Heimat-Preis“ unter dem Motto „Duisburg – Heimat hat viele Wurzeln“ zum dritten Mal verliehen. Ab sofort können Vorschläge für die Ehrung mit schriftlicher Begründung bei den Kulturbetrieben der Stadt Duisburg (Neckarstraße 1, 47051 Duisburg) eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 31. August 2021.  
Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in den Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort zu würdigen. Mit dem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro sollen weitere Projekte finanziert werden. Er kann auf bis zu drei Parteien aufgeteilt werden. Eigenbewerbungen bleiben unberücksichtigt.  

Weitere Informationen zum Heimat-Preis der Stadt Duisburg sind auf der Internetseite https://www.duisburg.de/microsites/kulturbuero-duisburg/foerderung/heimatpreis.php zu finden. Allgemeine Informationen zum „Heimat-Preis“ gibt es auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.mhkbg.nrw sowie in den sozialen Medien unter dem Hashtag #nrwheimatet.

- Online-Veranstaltung von Polizei und VHS
- Online-Vortrag der VHS: Armenien - Berg-Karabach - Georgien:

Online-Veranstaltung von Polizei und VHS: „Der falsche Polizist und andere Betrugsmaschen - Wie schütze ich mich vor Straftaten?“  
Duisburg, 14. April 2021 - Kriminalhauptkommissar Ralf Schäfer ermöglicht im kostenlosen Online-Vortrag am Mittwoch, 21. April, um 15 Uhr einen Blick hinter die Kulissen der Arbeitsweise von Betrügern und erklärt ihre Tricks an praktischen Beispielen.  
Senioren werden überproportional Opfer von Trickbetrug. Insbesondere der Betrug am Telefon hat in letzter Zeit zugenommen. Vom Enkeltrick bis zum falschen Polizeibeamten schlüpfen die Ganoven in verschiedene Rollen, um ältere Menschen zu betrügen. Das Repertoire der Täter ist umfangreich, ihr Ideenreichtum kennt keine Grenzen.  
Den virtuellen Vortragsraum der Volkshochschule Duisburg erreicht man über folgenden Link: https://vhs.link/fxXzZk. Zur Teilnahme müssen lediglich Vorname, Nachname sowie E-Mail-Adresse eingegeben werden und man kann nach einen Soundcheck den Raum betreten. Weiterführende Informationen: Josip Sosic, (0203) 283-3725.


Online-Vortrag der VHS: Armenien - Berg-Karabach - Georgien: Reisen am Rande Europas
Sozialwissenschaftler Rainer Spallek bereiste fünf Wochen die Kaukasusregion zwischen Europa und Asien. In seinem Online-Vortrag am Montag, 19. April, um 20 Uhr, wird deutlich werden, wie schwierig es für beide Staaten ist, die Balance zwischen EU-Europa und Russland zu halten.  

Armenien gilt als der erste christliche Staat: Klöster und Kirchen zeugen von dieser uralten christlichen Tradition. Für Armenier ist der Berg Ararat ein Sehnsuchtsort: Der Referent war ganz in seiner Nähe. Der Völkermord wird Thema sein und ein Besuch im Genozid-Museum. Drei Hauptstädte werden vorgestellt: Jerewan, Tbilissi/Tiflis und Stepanakert: Hauptstadt des von Armenien besetzten aserbaidschanischen Nagorny-Karabach, um das es in postsowjetischen Zeiten immer wieder zu gewalttätigen Konflikten kommt.
In Georgien lernte der Referent den Herausgeber der deutschsprachigen Zeitung „Kaukasische Post“ kennen. Und er besuchte den Geburtsortsort Stalins, Gori, und dessen Stalin-Museum. Von der Schönheit der Gebirgslandschaften wissen die Bilder zu erzählen.   Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Eine vorherige verbindliche Anmeldung ist notwendig. Weiterführende Informationen: Josip Sosic, (0203) 283-3725.


NRW Heimat-Preis 2020  

Duisburg, 25. März 2021 - Im letzten Jahr wurde der Heimat-Preis Duisburg 2020 wurde zum zweiten Mal an drei Duisburger Vereine vergeben, die für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt wurden. Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in den Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.  


Der Verein SV Rhenania Hamborn 1949 e.V wird für sein Projekt „Hausaufgabenhilfe“ ausgezeichnet, welches Kindern und Jugendlichen aus finanziell oder sozial benachteiligten Familien eine Förderung durch eine Hausaufgabenhilfe ermöglicht, die von angehenden Lehrern geleitet wird. Durch den Bau einer Begegnungsstätte soll die Kapazität dieses Projektes verdoppelt werden.  

Cafer Kaya (Vorsitzender) des SV Rhenania Hamborn 1949  e.V.

 
Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Projekt „Aspekte jüdischen Lebens im Duisburger Norden zwischen Industrialisierung und bürgerlicher Gesellschaft-Einst und Jetzt“ des Heimatvereins Hamborn e.V. Dieses Projekt soll in diesem Jahr im Rahmen der bundesweiten Feierlichkeiten zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ umgesetzt werden.
 

Wolfgang Schurse (Schatzmeister), Jörg Weißmann (Vorsitzender) und. Rolf Keuchel (Schriftführer) des Heimatvereins Hamborn e. V.


Und auch das Zentrum für Integrations- und Migrationsarbeit ZIUMA e.V. wurde mit dem Projekt „Kindercafé“ geehrt. Im Kindercafé werden Bücher gelesen, nacherzählt und besprochen. Es werden Bilder gemalt, Puzzle gemacht und Spiele gespielt. Die Kinder dürfen Bücher auch mit nach Hause nehmen und können so auch pädagogisch wertvolle Bücher lesen. In den Sommermonaten wird im Heimatgarten kindgerecht gegärtnert.  

Leyla Altekin (Vorstand) und Karin Gerlich Zentrum für Integrations- und Migrationsarbeit ZIUMA e.V.

Die Gewinner, die für ihr Engagement vom Land NRW jeweils 5.000 Euro erhalten haben, wollen mit dem Preisgeld weitere Projekte finanzieren. Da die Ehrung aufgrund der Corona-Pandemie nicht im Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses erfolgen konnte, wurden den Gewinnern die Auszeichnungen/Plaketten postalisch übersandt. Die Vereine haben jedoch Fotos von sich und der Auszeichnung zur Verfügung gestellt.

Bürger- und Ordnungsamt: Traditionelle Osterfeuer sind nicht erlaubt

Duisburg, 19. März 2021 - Das Bürger- und Ordnungsamt weist daraufhin, dass die Osterfeuer auch in diesem Jahr nicht stattfinden können. Aufgrund der Coronaschutzverordnung sind Veranstaltungen und Versammlungen grundsätzlich nicht erlaubt, hierunter fallen auch die traditionellen Osterfeuer.

Nach dem Landes-Immissionsschutzgesetz ist das Verbrennen und Abrennen von Gegenständen im Freien grundsätzlich untersagt. Ausgenommen hiervon sind unter bestimmten Voraussetzungen sogenannte Brauchtumsfeuer. Ebenso darf Feuer im Freien nicht zur Abfallbeseitigung, insbesondere von Gartenabfällen, missbraucht werden, da dies ein Verstoß gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz darstellt.

 

ADFC: Positionspapier "Offensive für den Radverkehr in Duisburg"

 
„Am Alten Güterbahnhof“: Nächster Meilenstein der Online-Bürgerbeteiligung startet

Duisburg, 26. Februar 2021 - Die Entscheidung, wie das 30 Hektar große Gelände „Am Alten Güterbahnhof“ in zentraler innenstädtischer Lage in Duisburg künftig genutzt werden könnte, rückt immer näher: Die sieben Teams, die zur weiteren Bearbeitung ihrer Entwürfe in der zweiten Wettbewerbsphase ausgewählt wurden, haben ihre Planungen überarbeitet. Die Jury wird in ihrer nächsten Sitzung im März über den Sieger des Wettbewerbs entscheiden.

Nun beginnt auch die nächste Phase der Online-Bürgerbeteiligung. Auf der Projektwebsite www.am-alten-gueterbahnhof.de finden die User den vierten „Meilenstein“. Die überarbeiteten Entwürfe werden noch einmal detailliert vorgestellt, mit Lageplänen, Perspektiven und einer Präsentation zur Leitidee hinter dem jeweiligen Entwurf. In den kommenden Tagen werden auch Fotos der städtebaulichen Modelle auf der Website einsehbar sein, sodass die User sich einen noch genaueren Einblick in die Konzeptionen der sieben Teams verschaffen können.

Die Bürgerinnen und Bürger sind nun dazu eingeladen, ihr Votum abzugeben: Welcher Entwurf ist aus ihrer Sicht der beste? Welche Planung bietet das meiste Potenzial für eine zukunftsfähige Entwicklung der Fläche „Am Alten Güterbahnhof“? Die Ergebnisse aus der Abstimmung werden der Jury in ihrer Sitzung im März zur Verfügung gestellt und sind auch auf der Projekthomepage einsehbar.

„Die Jury hat so die Möglichkeit, das Stimmungsbild aus der Bevölkerung abzulesen. Natürlich liegen der finalen Entscheidung der Jury zum Wettbewerbssieger eine ganze Reihe von Faktoren zu Grunde: Unter anderem geht es um die Qualität der Planung und der Architektur, das Verhältnis von Freiraum und Städtebau, die Einbindung der Gedenkstätte zur Loveparade-Katastrophe und natürlich auch um wirtschaftliche Aspekte“, erklärt Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG.

„Daher wird das Ergebnis des Wettbewerbs nicht 1:1 die Anregungen der Bevölkerung widerspiegeln können. Dennoch wird die Jury die Stimmen aus dem OnlineVoting sowie den abgegebenen Kommentaren in ihrer Sitzung berücksichtigen und diskutieren.“
Der Siegerentwurf, den die Jury auswählt, ist die Grundlage für die weiteren Planungen für den städtebaulichen Rahmenplan. Das Bauleitplanverfahren soll im Herbst nach dem entsprechenden Aufstellungsbeschluss starten. Die GEBAG rechnet aktuell damit, dass der Bebauungsplan im Jahr 2023 Rechtskraft erlangen wird. Das Projekt wird voraussichtlich im Jahr 2032 abgeschlossen sein. Ab Freitag, 26. Februar 2021, 18.00 Uhr, ist der Meilenstein 4 online:

https://www.am-alten-gueterbahnhof.de/die-reise/meilenstein-4/

 

VHS online: Samstagsworkshop „erfolgreiche Pressearbeit“  

Duisburg, 19. Februar 2021 - Die Basis jeder Pressearbeit ist das Schreiben einer Pressemitteilung und steht am Samstag, 13. März, von 10 bis 17 Uhr im Mittelpunkt eines ganztägigen Workshops der Volkshochschule Duisburg. Der Workshop findet online auf der Lernplattform VHS-Cloud unter der Leitung des Journalisten Holger Lodahl statt.  
Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren praxisorientiert, welche Themen sich für eine Pressemitteilung eigenen, welche Informationen sie enthalten muss und wie sie aufgebaut sein muss, um in den Zeitungsredaktionen gelesen zu werden. Außerdem wird unter anderem vermittelt, wie man Kontakt zu den Redaktionen aufnehmen kann oder wie ein Presseverteiler aufgebaut wird.  

Das Know-How wird nicht nur theoretisch vermittelt, sondern durch eigenes Tun erarbeitet. Pressemeldungen unter anderem von namhaften Institutionen werden analysiert und diskutiert. Es besteht zudem die Möglichkeit, in der Cloud eigene Pressemitteilungen zu schreiben, die dann gemeinsam besprochen werden. Sofern eigene Texte vorliegen, sollten diese auf jeden Fall bereithalten.  

Vereine, politische Parteien, Bürgerinitiativen aber auch Unternehmen, die eine breite Öffentlichkeit für ihre Belange gewinnen möchten, müssen auch den Weg über die Medien gehen. Gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit führt bei relativ geringem Aufwand zu regelmäßiger Medienpräsenz, die wiederum Kunden, Wähler, Unterstützer oder neue Mitglieder anlockt. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro. Weiterführende Informationen und Anmeldung telefonisch unter (0203) 283-3725.

„Eltern für Eltern“

Duisburg, 16. Februar 2021 - Eine Projekt zur Unterstützung beim Seiteneinstieg in die Grundschule   Viele neu zugewanderte Familien, deren Kinder an den Duisburger Schulen neu ins Schulsystem integriert werden, benötigen bei den unterschiedlichsten, alltäglichen Problemlagen Unterstützung. Für sie ist oftmals die Grundschule zunächst die einzige Anlaufstelle, an der sie Fragen stellen und Hilfe erhalten.  
Um Eltern dieser Kinder unkompliziert Orientierung zu verschaffen, hat das Amt für Schulische Bildung über das Teilhabe- und Integrationsgesetz die Projektidee „Eltern für Eltern“ ins Leben gerufen. Beratungsstellen, die wegen der coronabedingten Hygieneregeln oftmals vor dem Schulhof stattfinden, gibt es seit August letzten Jahres 2020 an acht Duisburger Grundschulstandorten.  

Dabei handelt es sich um niederschwellige Beratungsanfragen, die nicht in die Aufgabenbereiche von Lehrkräften und Schulleitungen fallen. Das Spektrum reicht von Verständnisschwierigkeiten bei behördlichen Anschreiben, Unkenntnis in Bezug auf das deutsche Schulsystem bis hin zu persönlichen Problemen. Oftmals kann unkompliziert und direkt geholfen werden, in komplexeren Fällen wird verbindlich an entsprechende Beratungsfachkräfte, die mit der jeweiligen Schule kooperieren, weitervermittelt.  

Ein besonderer Aspekt ist die Einbindung bereits gut integrierter Eltern als Berater, die aus derselben Community stammen, wie die Ratsuchenden. Gelingen kann diese Einbindung allerdings nur in Verbindung mit Fachkräften verschiedener Träger der Familienbildung. In diesem Projekt kooperiert und koordiniert das Amt für Schulische Bildung eng mit dem Evangelischen Bildungswerk im Kirchenkreis Duisburg. Das Projekt kommt gut an und zeigt Wirkung. Nicht nur die zahlenmäßige Betrachtung der Beratungsfälle bestätigt dies, auch die Rückmeldungen der Grundschulen sind durchweg positiv.

Elternberaterin des Evangelischen Bildungswerks Ana Maria Billinciuc und Gafiu Moise

Gedicht zur Corona-Krise: Vers für Zusammenarbeit und Mut

 

Liebe Leute, gebt Acht,

ein Virus ist auf Menschenjagd!

 

„Corona“ ist der Schreck der Welt,

der uns zurzeit in Atem hält,

es ist jetzt überall zur Stell‘,

und es vermehrt sich blitzesschnell,

fliegt durch die Luft die Menschen an,

krallt sich dort fest, wo es kann.

 

Man sieht es nicht, man hört es nicht,

der Feigling zeigt nicht sein Gesicht.

Er verbreitet Angst und Not,

manch einer fürchtet sogar den Tod.

Er bedroht die ganze Welt,

hat alles auf den Kopf gestellt.

 

Wir lassen uns nicht unterkriegen,

wir wollen diesen Feind besiegen!

 

Zusammen packen wir es an,

mal sehen, wer wen besiegen kann!

 

Das Leben hat jetzt neuen Sinn,

wir schauen mehr zum Nachbarn hin,

wir singen, mailen, skypen, machen Mut

und das tut sicher jedem von uns gut.

 

Und auf Distanz sind wir uns nah,

ist das nicht wunderbar.

Wir helfen denen, die in Not,

wir sitzen doch im selben Boot.

Nun habt Geduld und bleibt zuhaus,

so kommen wir aus der Krise raus!

 

Kämpft alle mit, wir werden siegen

und uns dann in den Armen liegen. 

 

Von der Gymnastikabteilung der DJK Wanheimerort 1919 e.V. 

Detlef Kerstgens         Adolf Petermann       Joachim Schneider

Duisburg, im Februar 2021

Benefizevent am 16.02., 19 Uhr – von Künstlern*innen für Künstler*innen!

Macht Euer Wohnzimmer zur Bühne!
Duisburg, 29. Januar 2021 - Regionale Verantwortung zu tragen, ist aktuell besonders von Bedeutung. Viele Künstler*innen sind seit bald einem Jahr Verlierer*innen der Pandemie. Sie wurden ohne eigenes Verschulden quasi mit einem Arbeitsverbot belegt – und doch wird ihnen eine große gesellschaftliche Verantwortung zuteil. „Als Kultur- und Bürgerzentrum Duisburg-Süd waren wir von der Anfrage der Volksbank Rhein-Ruhr, gemeinsam ein Event für Künstlerinnen und Künstler zu veranstalten, begeistert“, betont Arno Eich – 1. Vorsitzender Kultur- und Bürgerzentrum Duisburg-Süd Steinhof Huckingen e.V.

Am 16. Februar 2021 findet nun um 19:00 Uhr ein Livestream statt, der regionale Künstlerinnen und Künstler zusammenführt.  Für den Abend wurde ein Programm zusammengestellt, das möglichst viele Zuschauer anspricht, um das Event zum Erfolg zu machen. Denn: „Das Zuschauen ist vollkommen kostenfrei und es geht darum, dass wir Unterstützerinnen und Unterstützer motivieren, als Dank für einen gelungenen Abend und für die Kultur im eigenen Wohnzimmer einen Obolus in den digitalen Hut zu werfen. Und um die Hürde etwas zu nehmen, haben wir bereits 10.000 Euro Startgeld eingezahlt“, erklärt Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr.

So liegen bereits Zusagen folgender Künstler*innen vor, die dieses Event stellvertretend für Kunst- und Kulturschaffende in der Region begleiten werden: Markus Krebs, Wilfried Schmickler, Wolfgang Trepper, Herbert Knebel mit Ozzy, Jürgen Becker, Kai Magnus Sting, La Signora , Fritz Eckenga sowie René Steinberg, der zugleich auch durch das Programm führt. Mit diesem abwechslungsreichen Programm wollen Steinhof Duisburg und Volksbank Rhein-Ruhr möglichst viele Menschen aus der Region bewegen, die Aktion finanziell zu unterstützen.

Alle Spenden, die bis Ende Februar auf dem Spendenkonto oder per PayPal eingehen, werden durch eine Jury an Künstlerinnen und Künstler verteilt. „Jeder, der aus den Bereichen Kunst und Kultur kommt und durch die Pandemie und das Auftrittsverbot in Schwierigkeiten geraten ist, kann sich auf unserer Website um eine Spende bewerben. Die Förderung von Kunst und Kultur ist einer unserer wichtigsten Aufträge in der Region – ohne sie wird es leise und trist“, betont Diederichs das Engagement der Genossenschaftsbank.
„Sie wollen live dabei sein, wenn es heißt „Macht Euer Wohnzimmer zur Bühne“? Dann schalten Sie am 16.02., 19 Uhr ein und denken Sie daran, nur durch Ihre Unterstützung schaffen wir es gemeinsam, Kunst und Kultur in der Region zu erhalten“, sind sich Arno Eich und Thomas Diederichs einig.   Hier die Eckdaten zum Benefizevent:
Termin: 16. Februar, 19 Uhr Übertragung per Livestream aus dem Steinhof Duisburg via YouTube und Facebook Konto für Unterstützer*innen Empfänger:
Volksbank Rhein-Ruhr eG IBAN: DE29 3506 0386 9937 8011 90 oder per PayPal an paypal.me/volksbankrheinruhr

VHS-Online-Vortrag: Praxiswissen für Vereinsvorstände

Duisburg, 21. Januar 2021 - Ein Online-Vortrag der VHS Duisburg am Montag, 1. Februar, um 20 Uhr bietet eine Einführung in aktuelle Fragen des Vereinsrechts und des Steuerrechts für Vereine. Insbesondere werden die Änderungen durch das Jahressteuergesetz 2020 erläutert, mit dem der Gesetzgeber erstmals seit 2013 grundlegende Regelungen für gemeinnützige Vereine wie beispielsweise den Übungsleiterfreibetrag, die Ehrenamtspauschale, Regelungen für Fördervereine oder wirtschaftliche Geschäftsbetriebe angepasst hat.  

Der Referent Jörg Hallmann ist Fachanwalt für Steuerrecht und spezialisiert auf die Beratung von Vereinen und anderen gemeinnützigen Körperschaften.  
Vorstände von Vereinen stehen im Mittelpunkt des Vereinslebens und haben ein allseits geschätztes Amt inne. Doch Vereinsmitglieder, Förderer und Finanzamt erwarten auch von ehrenamtlichen Vorständen, dass sie immer alles richtig machen und alle rechtlichen und steuerlichen Vorschriften im Griff haben.    
 
Der Vortrag findet auf der Lernplattform VHS-Cloud statt. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro. Eine verbindliche vorherige Anmeldung bis zum 28. Januar ist notwendig. Weiterführende Informationen: Josip Sosic, (0203) 283-3725

Deutsch-Französischer Tag am 22. Januar 

Duisburg, 19. Januar 2021 - Im Jahre 2003 wurde im Rahmen des 40. Jahrestages des Elysée-Vertrages der 22. Januar als Deutsch-Französischer Tag geschaffen. Dieser Tag macht auf die einzigartige Freundschaft der beiden Länder aufmerksam und wird sowohl in Deutschland als auch in Frankreich mit vielfältigen Aktionen begangen.  

Die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg bietet zusammen mit dem Centre franco-allemand de Touraine eine Online-Konferenz zum Thema: “Der Elysée-Vertrag im Kontext der Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen“. Der Referent Heinz RASCHEL ist ehemaliger Dekan der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Tours. Um die besondere Symbolik dieses Tages zu unterstützen, findet der erste Teil der Konferenz in Französisch und der zweite Teil in Deutsch statt.   Alle Interessierten sind herzlich zu dieser Online-Veranstaltung am 22. Januar 2021 um 18 Uhr eingeladen.

Link: https://zoom.us/j/99722082711?pwd=ZVVKdisxRXNMTWxZTzNsaFBuMnFldz09  
Seit vielen Jahren ist für die DFG der 22. Januar der Auftakt zur französischen Woche. Wir würden uns freuen, Sie bei unseren vielfältigen Online-Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Wählen können Sie zwischen Vorträgen, Spielen, Gesprächsrunden und Buchvorstellungen. Nähere Informationen finden Sie unter www.voila-duisburg.de  

Duisburg-Hochheide: Onlinebeteiligung zum integrierten Stadtentwicklungskonzept für Hochheide wird verlängert

Duisburg, 12. Januar 2021 - Die Stadt Duisburg und das Stadtteilbüro Hochheide informieren seit 4. Januar online über bestehende und neue Projektideen für das integrierte Stadtentwicklungskonzept Hochheide. Über 50 Ideen sind bereits eingegangen. Um den Bürgerinnen und Bürgern noch etwas mehr Zeit für weitere Anregungen einzuräumen, hat sich die Stadt mit dem Quartiersbüro vor Ort darauf geeinigt, die Online-Beteiligung bis Montag, 25. Januar, zu verlängern.
 
Auf der Internetseite www.duisburg.de/isekhochheide kann man sich über die Projekte des Stadtentwicklungskonzeptes Hochheide informieren und eigene Ideen und Anregungen auf den jeweiligen Projektseiten einbringen. Auch unabhängig von den einzelnen Projekten können Ideen und Vorschläge zu den übergeordneten Themen „Umwelt und Grün“, „Mobilität“, „Soziales Zusammenleben“ sowie „Stadtgestaltung & öffentlicher Raum“ beigesteuert werden.

Alle Beiträge aus der Online-Beteiligung werden ausgewertet und die Ergebnisse dokumentiert. Auch das Quartiersbüro Hochheide an der Moerser Straße 245, 47198 Duisburg, nimmt während der Öffnungszeiten Vorschläge und Anregungen entgegen.  


Am Alten Güterbahnhof: Nächste Phase Online-Bürgerbeteiligung endet bald

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Aktuelle Luftbildaufnahme der Fläche Am Alten Güterbahnhof © Bernd Uhlen


Duisburg, 08. Januar 2020 -  Noch bis zum 18. Januar läuft die nächste Phase der OnlineBürgerbeteiligung zur Entwicklung der Fläche Am Alten Güterbahnhof. Der dritte „Meilenstein“ des Bürgerbeteiligungsverfahrens ist Mitte Dezember gestartet, nachdem die Jury in ihrer ersten Sitzung ihre Favoriten aus der ersten Phase des zweistufigen städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs ausgewählt hat.

Die Bürgerinnen und Bürger Duisburgs haben sich bereits rege beteiligt: Bis heute wurden bereits über 150 Kommentare zu den Entwürfen der Top 7-Teams hinterlassen. Von insgesamt 17 Teams haben sieben Bearbeitungsgemeinschaften den Sprung in die „nächste Runde“ geschafft – sie überarbeiten aktuell ihre Entwürfe. Grundlage für die Überarbeitung sind Hinweise der Jury, aber nicht zuletzt auch die Verbesserungsvorschläge und Ideen der Userinnen und User, die sich auf der Website beteiligen. Auf der Projektwebsite finden sich die Entwürfe der sieben von der Jury ausgewählten Teams.

Die Konzepte werden detailliert vorgestellt, mit Lageplänen, Perspektiven und einer Präsentation zur Leitidee hinter dem jeweiligen Entwurf. Und auch die Teams selbst stellen sich und ihre Konzepte in einem Video vor. Die Bürgerinnen und Bürger können sich dann direkt auf der Website zu jedem Entwurf äußern: Was gefällt ihnen gut? Wo gibt es vielleicht noch Verbesserungsbedarf? Die Meinungen der User werden den Teams – wie schon bei der ersten Phase der Online-Beteiligung – wieder vollumfänglich zur Verfügung gestellt.

Im März wird die Jury den Sieger des Wettbewerbs küren. Der daraus resultierende Entwurf ist die Grundlage für die weiteren Planungen für den Bebauungsplan und den städtebaulichen Rahmenplan. Das Bauleitplanverfahren soll im Sommer des kommenden Jahres starten. Die GEBAG rechnet aktuell damit, dass der Bebauungsplan im Jahr 2023 Rechtskraft erlangen wird. Das Projekt wird voraussichtlich im Jahr 2030 abgeschlossen sein. Noch bis zum 18. Januar 2021 mitmachen: https:/ / www.am-alten-gueterbahnhof.de/ die-reise/meilenstein-3/

Mock-up der Website zum Projekt Am Alten Güterbahnhof © GEBAG

 

Imkern lernen

Gladbeck/Duisburg, 5. Januar 2021 - Der gemeinnützige Verein Mellifera e. V. bietet im Rahmen seines Ausbildungsverbunds ab dem 6. März 2021 einen Imkerkurs in Gladbeck an. An jeweils sechs Tagen lernen Naturinteressierte dabei, wie Bienen wesensgemäß gehalten werden können und wie das in der Praxis funktioniert.

 

Immer mehr Menschen spielen mit dem Gedanken Bienen zu halten. Viele wollen dabei nicht möglichst viel Honig ernten, sondern einen Beitrag für die Natur leisten und die Wunderwelt der Bienen erleben. Dieses naturnahe Imkern, bei dem das Wesen der Bienen und die besondere Beziehung dieser zu den Menschen im Vordergrund stehen, zeigt der Imkerkurs „Mit den Bienen durchs Jahr“. Dieser findet an sechs Samstagen von 9.30 bis 17 Uhr in der Freien Waldorfschule Gladbeck statt. Der Kurs startet am 6. März 2021. Die weiteren Termine sind am 10. April, 1. Mai, 9. Juni, 3. Juli und 18. September.

 

Die Kursleitung übernimmt Demeter-Imkerin Barbara Leinweber. Weitere Informationen – auch zur Anmeldung – gibt es auf unserer Internetseite unter  https://www.mellifera.de/imkerkurs/gladbeck.

  

Neben theoretischem Wissen stehen die praktische Arbeit mit den Bienen sowie die Beobachtung des Bienenvolks im Jahreslauf im Mittelpunkt des Kurses. Im Blick sind die Entwicklung und Zusammensetzung des Bienenvolks, die Auswinterung, das Wachstum und der Wabenbau des Biens, die Vermehrung über den Schwarmtrieb, Varroatose, die Winterfütterung und Winterruhe sowie die Bedeutung der Bienen für das Ökosystem.

 

Die wesensgemäße Bienenhaltung orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen und Instinkten des Bienenvolks. So bauen die Bienen ihre Waben selbst, die Vermehrung erfolgt über den natürlichen Schwarmtrieb und auf die gängige Praxis der künstlichen Königinnenzucht wird verzichtet. Die Wurzeln der wesensgemäßen Bienenhaltung liegen bei Rudolf Steiner und Ferdinand Gerstung, welche die Grundlagen für ein neues Verständnis „des Biens“ als ein Lebewesen erarbeitet haben.

 

Der Kurs richtet sich an Menschen, die sich für die Natur und insbesondere für die Bienen interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs findet im Rahmen des Mellifera-Ausbildungsverbunds statt, einem seit 20 Jahren bestehenden Zusammenschluss von wesensgemäß arbeitenden Imkern, die ihr Wissen gerne an Jungimker weitergeben.

 

Interessierte Imker in spe bei einem Imkerkurs des gemeinnützigen Vereins Mellifera e.v. - Foto: Mellifera e.V.

Oberbürgermeister Sören Link bedankt sich bei Ehrenamtlern  

Duisburg, 04. Dezember 2020 - Der traditionelle Empfang zum Tag des Ehrenamts am 5. Dezember fällt aus. Die Coronapandemie sorgt dafür, dass ein persönlicher Austausch nicht möglich ist. Deshalb wendet sich Oberbürgermeister Sören Link  direkt an alle Ehrenamtler in Duisburg: „Ehrenamtliches Engagement ist wertvoll und wichtig, insbesondere in Krisenzeiten. Dass Sie sich für Ihre Mitmenschen unermüdlich einsetzen, macht unsere Stadt lebens- und liebenswert. Von ganzem Herzen, vielen Dank für Ihren Einsatz.“  

Für viele Duisburgerinnen und Duisburger hat diese Solidarität einen hohen Stellenwert. Ob in den Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Vereinen oder städtischen Einrichtungen, überall finden sich viele Engagierte, die sich gerne solidarisch für ihr Umfeld einsetzen.
  
Seit es Anfang des Jahres durch das Coronavirus erhebliche Veränderungen und Einschränkungen in unserem Leben gibt, mussten viele in ihrem bisherigen Engagement pausieren. Schnell wurden in vielen Organisationen zahlreiche Hilfsangebote initiiert. Die ehrenamtlich Mitarbeitenden leisten mit ihrem Einsatz eine große Unterstützung, sodass die Hilfen umgesetzt werden können. Die Vielfalt dieser Angebote für betroffene Bürgerinnen und Bürger ist überwältigend.  Ob Einkaufshilfen, Botengänge, Seelsorge oder vieles mehr, jeder der in dieser Zeit auf Hilfe angewiesen ist, wird durch das große ehrenamtliche Engagement in Duisburg unterstützt.

Preisträger zum Duisburger „Heimat-Preis“ 2020

Duisburg, 12. November 2020 - In diesem Jahr wird der Duisburger „Heimat-Preis“ unter dem Motto „Duisburg - Heimat hat viele Wurzeln“ zum zweiten Mal verliehen. Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in den Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.  
Die diesjährigen Preisträger des Heimat-Preises sind der SV Rhenania Hamborn 1949 e.V., der Heimatverein Hamborn e.V. und das Zentrum für Integrations- und Migrationsarbeit ZIUMA e.V.  
Nach der Jurysitzung mit Mitgliedern des Kulturausschusses sieht Kulturdezernentin Neese in der getroffenen Auswahl der Preisträger eine große Wertschätzung des Engagements: „Die Auszeichnungen würdigen die hier jeweils geleistete großartige Arbeit und sollen außerdem Ansporn für andere Initiativen und deren Aktivitäten sein.“  
Die Gewinner erhalten für ihr Engagement vom Land NRW jeweils 5000 Euro. Mit dem Preisgeld sollen weitere Projekte finanziert werden.    
Die Preisträger im Einzelnen

- SV Rhenania Hamborn 1949 e.V.:
Der SV Rhenania bietet allen Interessenten im Duisburger Norden an, sich unabhängig von Alter, Geschlecht, sowie sozialer und kultureller Herkunft, sich sportlich und sozial zu betätigen. Die Integrationsbemühungen des Vereins zielen darauf, durch gegenseitigen Respekt und Toleranz das Zusammenleben lebenswerter zu machen. Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit bilden Aktivitäten, die allen Familienmitgliedern zu Gute kommen.
So ist unter vielen anderen Projekten das Projekt „Hausaufgabenhilfe“ entstanden, das Kindern und Jugendlichen aus finanziell oder sozial benachteiligten Familien Förderung durch eine Hausaufgabenhilfe ermöglicht, die von angehenden Lehrern geleitet wird. Durch den Bau einer Begegnungsstätte soll die Kapazität dieses Projektes verdoppelt werden.  
 
Der Heimatverein Hamborn e.V.:
- Der Heimatverein Hamborn wurde am 30.11.2011 im Kulturzentrum des Ratskellers Hamborn gegründet. Er soll die lokale Heimatgeschichte bewahren, erklären, zeigen und für die Zukunft bewahren. Das Projekt des Heimatvereins trägt den Titel „Aspekte jüdischen Lebens im Duisburger Norden zwischen Industrialisierung und bürgerlicher Gesellschaft-Einst und Jetzt“. Dieses Projekt soll im nächsten Jahr im Rahmen der bundesweiten Feierlichkeiten zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ umgesetzt werden.
  
- Das Zentrum für Integrations- und Migrationsarbeit ZIUMA e.V.  
ZIUMA begleitet sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit und ohne Zuwanderungsgeschichte auf dem Weg zu neuem Lernen und besserer Bildung mit dem Ziel, Wertschätzung der Vielfalt, Motivation zu aktiver Partizipation, sowie die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu fördern. Im Projekt „Kindercafé“ werden Bücher gelesen, nacherzählt und besprochen. Es werden Bilder gemalt, Puzzle gemacht und Spiele gespielt. Die Kinder dürfen Bücher auch mit nach Hause nehmen und können so auch pädagogisch wertvolle Bücher lesen. In den Sommermonaten wird im Heimatgarten kindgerecht gegärtnert.  
Allgemeine Informationen zum „Heimat-Preis“ gibt es auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.mhkbg.nrw und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #nrwheimatet.