BZ-Home  Bürger und Ehrenamt Sonderseiten




BZ-Sitemap
Bürger-Sitemap

30. Mai 2020: Duisburg-Neudorf besteht 250 Jahre

Bürger am Niederrhein

Notdienste DU
Selbsthilfegruppen
Ehrenamt

Eulenklasse
Jus Plauderecke


Kiosk-Kultur

Archiv




Redaktion Harald Jeschke - Bürgertelefon   363 44 66  

Haupt- und Finanzaussschuss (Rats-Ersatzsitzung) - Nahverkehrsplan-Umsetzung
 
DVG und Stadt Duisburg verbessern das Fahrplanangebot

Helferelfen und Sommerferien  

 Duisburg, 27. Juli 2020 - Der Helferelfen e.V. wollen in den Sommerferien Alleinerziehende oder Familien zu einem tollen Freizeitangebot einladen. Dies gilt für Familen und Alleinerziehende, die ihr geringes Einkommen mit ALG2 aufstocken müssen oder mit ihrem Einkommen knapp über dem Satz liegen. Dieser Personenkreis kann sich bei den Helferelfen per Nachricht "bewerben".  
Folgende Angeben werden hierfür benötigt: Wie viele Erwachsene bzw. Kinder? Alter und Geschlecht der Kinder Bitte erzählt uns etwas über Euch und warum wir Euch auswählen sollten  
Schöner Tag für Rentner  
Ebenso möchten wir Rentnern einen schönen Tag bereiten. Meldet Euch und schreibt ob ihr alleine mit dem Partner oder mit den Enkelkindern den Tag genießen wollt. Erzählt uns ein wenig über Euch und warum ihr es verdient habt, dass wir Euch eine Freude bereiten. Die Voraussetzung ist, dass die Rentner oder Pensionäre, die zusätzlich Grundsicherung erhalten oder knapp über dem Satz liegen.    Schöner-Tag-Aktion für Familien oder Alleinerziehende  
Wenn Sie in ihrem Umfeld jemanden kennen, der nur ein kleines Einkommen und nach Ihrer Einschätzung einen schönen Tag verdient hat, bitten wir um Kontaktaufnahme.  

Die Helferelfen sind erreichbar unter: info@helferelfen.de 
Cafe Heimatherz im CityWohnpark (im Innenhof) oder telefonisch unter: 93 31 785.

 

Unterstützung der Inklusion vor Ort

Düsseldorf/Duisburg, 22. Juli 2020 - Seit dem 10. Juli 2020 gibt es ein neues Förderprogramm des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Unterstützung der Inklusion vor Ort: den Inklusionsscheck NRW. 2.000 Euro pro Scheck können Organisationen, Vereine, Initiativen, Kirchengemeinden etc. erhalten, wenn sie damit Veranstaltungen, Maßnahmen oder ihre Angebote inklusiv gestalten. Die Fördermittel des Landes können unkompliziert über ein online-Verfahren beantragt werden.

Mit dem Inklusionsscheck werden gute Ideen und Aktivitäten vor Ort mit 2.000 Euro pro Scheck unterstützt, insgesamt 300 dieser Schecks stehen landesweit bis Ende 2020 zur Verfügung.  Gefördert werden können Maßnahmen und Projekte zur Verbesserung der Barrierefreiheit und zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die noch in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen stattfinden. Dabei sind natürlich die während der Corona-Pandemie landesweit geltenden Regeln zu beachten.
Die Antragstellung ist online problemlos möglich. Die Auswahl der finanziell unterstützten Vorhaben richtet sich nach dem Eingang des Antrags. Je schneller Sie sich bewerben, desto höher also die Chance auf einen Inklusionsscheck.
Faltblatt mit weiteren Informationen zum Inklusionsscheck (PDF-Datei)
www.soziales.web.nrw.de für die Antragstellung
Antworten auf häufig gestellte Fragen

 

Mitwirkung gefragt - Altstadt-Quartiersmanager bitten um tatkräftige Unterstützung

Corona-Umfrage: „Wie entwickelt sich das Leben und Arbeiten in der Altstadt?“  
Duisburg, 21. Juli 2020 - Seit Mai 2015 sind Yvonne Bleidorn und Francesco Mannarino in der Duisburger Altstadt als Quartiersmanager tätig. Im April 2021 endet die Projekttätigkeit planmäßig. In diesem Jahr waren diverse Workshops geplant um die positive Entwicklung in der Altstadt erfolgreich fortführen. Dann kam die Corona-Pandemie, mit der Folge, dass die ursprünglich geplanten Präsenz-Veranstaltungen bis auf weiteres undurchführbar sind.  
 
„Eigentlich wollten wir unser Ohr in Richtung der Menschen halten, die in diesem Quartier leben und/oder arbeiten“, berichtet Bleidorn – „leider war uns das mit Beginn der Pandemie nicht mehr in dem gewohnten Maße vergönnt“, ergänzt Mannarino. Deshalb haben die Stadtteilmanager eine digitale Umfrage gestartet. Diese besteht aus zwei Bausteinen: „Leben und Arbeiten in der Altstadt – auch in Zeiten von Corona“ und „Verstetigung der Stadtteilentwicklung“. Schließlich hatte und hat Corona einen großen Einfluss auf das Leben und Arbeiten im Quartier.

Darüber hinaus ist es wichtig, zu erfahren, wie Geschäftsinhaber*innen, Immobilieneigentümer*innen, Mitarbeiter*innen und Anwohner*innen mit der außergewöhnlichen Situation, insbesondere während des Lockdowns, umgegangen sind und was dieser für Auswirkungen hatte und hat. Haben diese die Angebot der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung in Anspruch genommen oder Soforthilfen des Landes? Und, wenn ja, wie wirkungsvoll war beides in den konkreten Fällen?
Ein zweiter Umfrageteil bezieht sich auf die Zukunft der Altstadt?
Wohin wird die Reise nach Einschätzung der Befragten im Quartier gehen? Ziel ist es, herauszufinden, welche Bedarfe die Menschen, insbesondere Geschäftstreibende und Immobilieneigentümer, im Viertel haben, die lokal weiterhin oder erstmalig aufgefangen werden müssen.  
  
Damit das gelingt, ist es aber notwendig, so viele Personen wie möglich zu erreichen. Über Kanäle wie Facebook oder den Newsletter erreichen die Quartiersmanager alle diejenigen, die sich in den letzten Jahren mit der Altstadt auseinandergesetzt haben. „Um aber auch alle in der Altstadt tätigen Arbeitnehmer*innen und Anwohner*innen zu erreichen, möchten wir zusätzlich auch medial für eine möglichst breitgefächerte Mitwirkung trommeln“, so Mannarino.
„Es ist uns wichtig, ein vielfältiges Meinungsbild einzufangen“, betont auch Bleidorn, „daher werden wir  zusätzlich auch Plakate in der Altstadt platzieren, die sich einfach abscannen lassen, um auf der Umfrageseite zu landen.“
Je mehr Menschen sich daran beteiligen, umso höher ist der Nutzen für die Duisburger Altstadt. Dass es für einige im Moment nicht das Wichtigste ist, sich um die allgemeinen Herausforderungen im Quartier zu kümmern ist Beiden sehr wohl bewusst, deshalb habe man die Umfrage so kurz wie möglich gehalten.

„Innerhalb einiger Minuten ist man mit der Umfrage durch“, ermuntert die Quartiersmanagerin. Die Umfrage ist anonym und bis zum 7. August einsehbar unter: https://www.surveymonkey.de/r/CXN63N9 sowie besagtem QR-Code. Danach werden die Ergebnisse, die den Grundstein für eine weitere passgenaue Entwicklung legen sollen, ausgewertet. Die GFW-Mitarbeiter Bleidorn und Mannarino freuen sich auf eine rege Teilnahme und beantworten weiterführende Fragen unter E-Mail: quartiersbuero@gfw-duisburg.de, Telefon: 0203 / 93 55 29 44.  


Mit dem QR-Code geht`s zur Umfrage „Leben und Arbeiten in der Altstadt“ https://www.surveymonkey.de/r/CXN63N9




Street-Art im Bezirk Duisburg-Meiderich: „Baut Brücken, keine Mauern!“

Duisburg, 20. Juli 2020 - Die Corona-Pandemie hat die Kunst in Duisburg weitgehend zum Erliegen gebracht. Um Kunst in den Bezirken wieder lebendig zu machen, wurde zu einem Kunst-Wettbewerb aufgerufen. Aus den zahlreichen Einsendungen sind von einer Jury sieben Kunstprojekte ausgesucht worden. Diese werden jeweils innerhalb der nächsten sieben Wochen an den Bezirksämtern im öffentlichen Raum nacheinander präsentiert. Die jeweiligen Installationen sind ein „Dankeschön“ an die Bürgerinnen und Bürger für deren umsichtiges Verhalten in der Corona-Krise und gleichzeitig ein Aufruf, sich weiterhin vorbildlich zu verhalten.  

Die Duisburger Künstlerin Marion Ruthardt und ihr Malpartner Gregor Wosik haben jetzt in Meiderich ein großes 3D-Street-Art-Motiv mit dem Titel „Baut Brücken, keine Mauern!“ gestaltet. Das Street-Art-Motiv wird die nächsten acht Wochen vor dem Bezirksamt Meiderich an der Von-der-Mark-Straße 36 zu sehen und zu fotografieren sein.  

Die Straßenmaler sind mit ihren 3D-Kunstwerken international gefragt. Das Motiv mit den beiden Händen soll verdeutlichen, dass man besonders in schwierigen Zeiten – und auch unter Beachtung der Distanz – am weitesten kommt, indem man zusammen hält. „Wir haben beiden Händen eine unterschiedliche Hautfarbe gegeben, auch als ein Zeichen gegen Rassismus. Obwohl wir selber den Eindruck haben, dass Duisburg schon lange  multi-kulturell ist, dass das Zusammenleben mit anderen Kulturen selbstverständlich ist“, merkt Künstlerin Ruthardt an. Auf herkömmlichen Straßenpflaster ist mit dem dreidimensionalen Kunstwerk eine perfekte Illusion entstanden.  

„Ich freue mich sehr, dass mit dem Straßenbild im Bezirk Meiderich der Kunstszene ein Raum gegeben wurde, der eine phantasievolle Nutzung erfährt. Straßenmalerei ist eine außergewöhnliche Kunstform, die ein staunendes Publikum hinterlässt“, so Daniela Stürmann, Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirkes Meiderich.  
„Es reicht nicht, in einer Krisenzeit Kunstwerke einfach nur virtuell zu erleben. Nichts kann die echte Begegnung mit dem Kunstwerk ersetzen. Deshalb haben wir als Stadt bewusst den öffentlichen Raum als „Galerie“ gewählt. So können bei der Besichtigung die vorgegebenen Abstandsregeln eingehalten werden“, so  Projektleiterin Ute Schramke. Die Passanten haben die Möglichkeit, selbst Teil des Bildes zu werden. Dabei können ganz besondere Erinnerungsfotos entstehen.
„Vorbeischauen lohnt sich also für alle Neugierigen, die sich fragen, wie eine optische Täuschung funktioniert“, lädt Karin Tanzer, stellvertretende Bezirksmanagerin, die Bürgerinnen und Bürger ein.      

V.l.: Karin Tanzer, stellv. Bezirksmanagerin, Künstler Gregor Wosik, Bezirksbürgermeisterin Daniela Stürmann, Künstlerin Marion Ruthardt und Ute Schramke vom Veranstaltungsmanagement der Bezirke.  

Am Alten Güterbahnhof: Website zur Online-Bürgerbeteiligung startet 

Duisburg, 02. Juli 2020 - Unter dem Motto „Was denkst DU?“ haben die GEBAG und die Stadt Duisburg heute die Website zur Online-Bürgerbeteiligung zur Entwicklung des Geländes Am Alten Güterbahnhof gestartet: Unter www.am-alten-gueterbahnhof.de sind alle Bürgerinnen und Bürger ab sofort dazu aufgerufen, ihre Ideen für die zukünftige Entwicklung des Geländes einzubringen.

 

Dabei werden konkrete Vorschläge für sieben unterschiedliche Teil-Aspekte abgefragt, die bei der Entwicklung des Geländes berücksichtigt werden sollen, beispielsweise die Anbindung an den Hauptbahnhof und die Innenstadt oder die Einbindung der Gedenkstätte zur Loveparade-Katastrophe.

 

„Die Zukunft ist nur einen Klick entfernt. Für alle Duisburgerinnen und Duisburger ist die Online-Beteiligung eine großartige Chance, die Stadtentwicklung durch ihre eigenen Ideen auf einem der prominentesten Baugrundstücke der Region mitzugestalten“, verdeutlicht Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. 

Die Eingaben der Bürger werden den Teams aus Städtebau und Landschaftsplanung, die am städtebaulichen Wettbewerb teilnehmen, zur weiteren Bearbeitung vorgelegt. „So fließen die Ideen der Bürgerinnen und Bürger weiter in den Prozess ein. Natürlich müssen wir jede Idee individuell auf Machbarkeit und Realismus prüfen“, macht GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer deutlich.

 

Die erste Phase der Bürgerbeteiligung läuft bis Ende Oktober 2020. Auch während der zweiten Stufe des Wettbewerbs, die im Dezember 2020 starten wird, können sich die Duisburgerinnen und Duisburger wieder online einbringen. Die Entscheidung zum Gewinner-Team des städtebaulichen Wettbewerbs soll im März 2021 durch eine Jury fallen.

 

Helfende Hand 2020

Berlin/Duisburg, 29. Juni 2020 - Bis zum 5. Juli 2020 haben alle im Bevölkerungsschutz ehrenamtlich Engagierten, die Möglichkeit sich zu bewerben. Bitte beachten Sie dazu die beiliegende Pressemitteilung und geben diese gerne weiter. Parlamentarischer Staatssekretär Stephan Mayer ruft zur Bewerbung für den Förderpreis „Helfende Hand 2020“ auf In der Covid-Lage weist Stephan Mayer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat auf die über 1,7 Millionen ehrenamtlich Engagierten hin, die eine tragende Säule des Bevölkerungsschutzes in Deutschland bilden.

Er ruft zur Bewerbung bis zum 5. Juli 2020 für den BMI-Förderpreis „Helfende Hand 2020” auf, mit dem er dieses Engagement würdigen möchte. 29. Juni 2020 – „Gerade die letzten Wochen und Monate in der Corona-Krise haben es gezeigt: Deutschland braucht ein qualitativ hochwertiges Gesundheitswesen und einen starken, effektiven und leistungsfähigen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz“, sagt Parlamentarischer Staatssekretär Stephan Mayer.

Er hebt die 1,7 Millionen ehrenamtlich Aktiven hervor, die sich für unser Land engagieren und somit zur tragenden Säule des Bevölkerungsschutzes werden. Viele dieser Menschen rufen innovative Konzepte und Ideen ins Leben, die das Interesse für ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz wecken. Um diesen solidarischen und für die Bundesrepublik essentiellen Einsatz auszuzeichnen, verleiht das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat den Förderpreis „Helfende Hand“.

Alle Ehrenamtlichen sind herzlich eingeladen, die Chance zu nutzen und sich bis zum 5. Juli 2020 zu bewerbe Ausgezeichnet werden Projekte der im Bevölkerungsschutz tätigen Hilfsorganisationen, den Feuerwehren, den Regieeinheiten und der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, sowie Unternehmen, die sich für und im ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz engagieren. Die ersten fünf Plätze werden zusätzlich mit einem Preisgeld entlohnt. Der Preis wird in den drei Kategorien „Innovative Konzepte“, „Nachwuchsarbeit“ und „Unterstützung des Ehrenamtes“ verliehen.

In der Kategorie Nachwuchsarbeit geht es nicht nur um die Förderung der Jüngsten, sondern um jede Form der Mitgliedergewinnung. „Die ehrenamtlichen Strukturen in unserer Gesellschaft sind einzigartig, umso wichtiger ist es, diese durch gezielte Mitglieder- und Nachwuchsgewinnung aufrechtzuerhalten und zu stärken“, sagt der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Christoph Unger.
Über die Webseite www.helfende-hand-foerderpreis.de ist eine Bewerbung bis einschließlich 5. Juli 2020 möglich. „Ich freue mich schon jetzt darauf, aus möglichst vielen Einsendungen aus allen Teilen unseres Landes am Ende die besten und die kreativsten Ideen auszeichnen zu können“, so Stephan Mayer. Das Video zum Bewerbungsaufruf des Parlamentarischen Staatssekretärs ist auf der Website sowie den Social-Media- Kanälen Facebook („Förderpreis Helfende Hand“) und Instagram (@bmihelfendehand) zu finden.

Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für Kommunalwahlen und Wahlen zum Integrationsrat gesucht

Duisburg, 24. Juni 2020 - Bei den Kommunalwahlen und Integrationsratswahlen am 13. September 2020 werden die Mitglieder des Rates der Stadt, die Mitglieder der sieben Bezirksvertretungen und die Mitglieder des Integrationsrates gewählt. Erstmalig werden an diesem Tag auch die Mitglieder der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr gewählt. Zur Durchführung dieser Wahlen werden ca. 4000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die 323 Urnenstimmbezirke und 62 Briefwahlbezirke gesucht.  

Die Wahlhelfer kümmern sich vor Ort von 8 bis 18 Uhr im Schichtbetrieb um den reibungslosen Ablauf im Wahllokal: Überprüfung der Personalien, Ausgabe der Stimmzettel und Ermittlung der Wahlbeteiligung. Am Ende des Tages zählen sie nach gesetzlicher Reihenfolge erst die Kommunalwahlen und dann die RVR-Wahl aus. Das Ergebnis der Integrationsratswahl wird an sieben zentralen Auszählungsorten ermittelt, einer in jedem Stadtbezirk.  
Es gibt verschiedene Aufgaben, die besetzt werden müssen: Wahlvorsteher, stellvertretender Wahlvorsteher, Schriftführer und Beisitzer. Der Einsatz wird mit einem „Erfrischungsgeld“ vergütet: Wahlvorsteher erhalten 100 Euro, stellvertretende Wahlvorsteher sowie Schriftführer erhalten 65 Euro und Beisitzer erhalten 55 Euro.  

Die Vorbereitungen finden in Präsenzveranstaltungen, durch eine online- Lernplattform und - falls erforderlich - Video-Konferenzen statt. Aufgrund der Corona-Pandemie werden in den Wahllokalen besondere Hygienebedingungen gelten, die über die Internetseite abrufbar sind:
www.duisburg.de/wahlen_2020.php.

Weiter ist geplant, zusätzliche Helferinnen und Helfer in den Wahllokalen für besondere Hygienemaßnahmen und zur Steuerung der Wählerinnen und Wähler einzusetzen. Wer Interesse an einer dieser Aufgaben hat, mindestens 16 Jahre alt und EU-Bürger ist, kann sich über das Bewerbungsformular melden
www.duisburg.de/wahlhelferbewerbung oder unter 0203/283-4399 anrufen und lassen sich beraten oder sich per Mail bei wahlhelfer@stadt-duisburg.de melden. Das Wahl-Team freut sich über jede freiwillige Meldung und wird einen passenden Einsatzort finden.

- Diakoniewerk Duisburg sucht Ehrenamtler*in für Werk- und Kunstladen „Tatendrang“
- AWO-Straßenpaten informieren über Verhaltensregeln zum Schutz vor Corona   

Diakoniewerk Duisburg sucht Ehrenamtler*in für Werk- und Kunstladen „Tatendrang“
Duisburg, 17. Juni 2020 - Individuelle Werkstücke wie zum Beispiel Gartendekoration aus Holz, Ketten aus Glasperlen, gebastelte Grußkarten, Feines aus Stoff und viele weitere Unikate findet man im Werk- und Kunstladen „Tatendrang“ des Diakoniewerks Duisburg. Hergestellt werden die kleinen Kunstwerke von Klientinnen und Klienten im Rahmen der Ergotherapie in Duisburg-Ruhrort. Bei der Organisation des kleinen Ladens und beim Verkauf unterstützte bisher eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, für die jetzt eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger gesucht wird.  
Die neue Ehrenamtlerin bzw. der neue Ehrenamtler soll zukünftig auch wieder fest zum Team im Gertrud-Reichardt-Haus gehören und die Arbeit im Laden „Tatendrang“ unterstützen. Zu den ehrenamtlichen Aufgaben gehören Sortierung und Dekoration der Produkte, Auszeichnung der Preise, Beratung und Verkauf, Überprüfung der Ein- und Ausnahmen. Bei Interesse gibt es auch die Möglichkeit, bei Sommerfesten, Weihnachtsmärkten etc. mitzuwirken.  

Interessenten/ Interessentinnen sollten regelmäßig mindestens an zwei Tagen pro Woche für drei Stunden (10:00 bis 13:00 oder 11:00 bis 14:00 / auf jeden Fall über Mittag) das Geschäft betreuen. Dabei können auch mehrere Ehrenamtliche die Tätigkeit untereinander aufteilen. Es besteht die Möglichkeit, einen Fahrtkostenzuschuss für öffentliche Verkehrsmittel zu beantragen. Für Fragen stehen wir gerne unter Telefon: 0203 80025-0 zur Verfügung.  Adresse: Werk- und Kunstladen Tatendrang im Gertrud-Reichardt-Haus Neumarkt 1a 47119 Duisburg.  

Sozialpsychiatrie im Diakoniewerk Duisburg
Der Fachbereich Sozialpsychiatrie begann 1983 mit dem Aufbau von Wohnangeboten für Menschen mit Psychiatrieerfahrung in Duisburg-Ruhrort. Ziel der Betreuung im Wohnverbund ist die Entwicklung eines selbstbestimmten Lebens. Das kann in der eigenen Wohnung, in Wohngemeinschaften oder in stationären Wohnformen erfolgen. Wir widmen uns der Förderung von Menschen, die durch psychische Krankheit, Doppeldiagnosen und Suchterkrankungen benachteiligt sind. Wir unterstützen Menschen im Rahmen der Eingliederungshilfe (SGB XII) in den Lebensbereichen Wohnen, Tagesstruktur und Inklusion im Sozialraum.

Ein Blick in den Werk- und Kunstladen „Tatendrang“. Foto Diakoniewerk Duisburg


AWO-Straßenpaten informieren über Verhaltensregeln zum Schutz vor Corona  

Die drei Straßenpaten der AWO-Integration informieren die Menschen in Hochfeld über die Verhaltensregeln zum Schutz vor einer Corona-Infektion. Und das quasi im Vorbeigehen. Seit Anfang Mai sind Svetoslav Atanasov (Bildmitte), Sara-Florenza Calin und Florica-Steluta Savu im Rahmen dieses neuen Projekts im Stadtteil unterwegs. Seit dem 1. Juni vervollständigt Zhivko Slavev (rechts), der vierte Pate, das Team. Dabei sprechen sie unter Nachbarn über mehr als Maskenpflicht und Abstandsregeln.
Finanziert wird der Einsatz der Straßenpaten in Hochfeld vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Duisburg. Die Koordinatorinnen der AWO-Integration Beata Bialek (links) und Ana-Maria Isdraila haben die vier Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner gerade für die Menschen aus Südosteuropa ausgewählt. „Wir kannten sie, weil sie regelmäßig unser Beratungszentrum ProHochfeld auf der Friedensstraße besucht haben“, berichtet Beata Bialek von der Personalauswahl.
Die Aufklärungsarbeit angesichts der Corona-Pandemie gehörte bei der Planung des Projekts ursprünglich nicht zu den Aufgaben. Vor allem zunächst sind sie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Menschen im Quartier. Das fällt leicht. Denn sie wohnen im Stadtteil, gehören zur Community und kennen die Menschen. An den Westen, mit denen sie die AWO-Integration ausgestattet hat, sind sie leicht zu erkennen.
Die Straßenpaten halten zudem ein Auge auf wilde Müllkippen und melden sie an die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Duisburg. Was sie nicht sind: Aufpasser oder Ersatz für das Ordnungsamt. Ana-Maria Isdraila beschreibt sie eher als „guter Nachbar, der sich auskennt und meine Sprache spricht.“ Unverzichtbar sind die Straßenpaten derzeit bei der Aufklärungsarbeit über Verhaltensregeln, Hygieneschutz und den Herausforderungen zum Schutz während der Pandemie.
Beata Bialek: „Viele Menschen in Hochfeld sind verunsichert. Die Informationsflut zu den Vorschriften ist nicht immer für alle verständlich oder nachvollziehbar. Da braucht es schon mal ein erklärendes Wort und ein bisschen praktische Hilfe.“ Dazu gehört, dass die AWO-Paten Gesichtsmasken zur Hand haben und sie bei dringendem Bedarf verteilen können. Unsere Straßenpaten kennen sich in den Straßen gut aus, verfügen über bevorzugte Sprachkenntnisse und auch weil sie selber Bürger/innen Hochfelds sind, kennt man einander, sodass die persönliche Ansprache oft unproblematisch ist. Das Prinzip der guten Nachbarschaft gilt dabei auch für die AWO-Integration mit ihrem Zentrum ProHochfeld selbst.
„Wir stehen in regelmäßigem und engem Austausch mit unseren Kooperationspartnern vom Kommunalen Integrationszentrum, den Streetworkern, den Wirtschaftsbetrieben und der EG DU in Hochfeld“, erläutert Ana-Maria Isdraila, wie gemeinsam mehr für den Stadtteil geht.



Cafe Heimatherz: Vorstellung der Aktion "Shareteiler" ab dem 2. Juni   

Duisburg, 25. Mai 2020 - Nachhaltigkeit, Resourcen schonen - Was heißt das? Das Prinzip ist kurz in "Geben und Nehmen" zu erklären. Es gibt viele Dinge, die einzelne Haushalte nicht mehr benötigen wie z.B. Kleidung, Bücher, Spielwaren, funktionstüchtige Elektrokleingeräte, Haushaltswaren, etc..

Diese können beim Cafe Heimatherz zu den bekannten Öffnungszeiten abgegeben werden. Wir geben diese Sachen kostenlos an die Besucher und Bedürftige ab, die Termine sind Montags von 11:00 - 13:00 und Mittwochs von 14:00 - 16:00 Uhr. So kann vieles weiterverwendet werden. Kleidung wird nur gewaschen und in einwandfreiem Zustand entgegengenommen.  Es gelten selbstverständlich die aktuellen Abstandsregeln und Maskenpflicht gemäß den gesetzlichen Vorgaben.

Das Cafe Heimatherz, Musfeldstr. 60 (im Innenhof des City-Wohnparks) hat ab dem 27. Mai im Außenbereich wieder geöffnet, die Öffnungszeiten sind Montag und Freitags von 07.30 bis 14:00 Uhr, sowie von Dienstags bis Donnerstag von 07:30 bis 16:00 Uhr. Dort wird auch ein neues Konzept "Essen to Go im Glas" und "Kuchen und Brot im Glas" neu angeboten, Informationen hierüber gibt es direkt im Cafe. 

- Das Rad als Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln
- Abschlussbericht des Fußverkehrs-Checks veröffentlicht  

Das Rad als Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln  
Duisburg, 20. April 2020 - Die Stadt Duisburg möchte alle Schülerinnen und Schüler und natürlich deren Eltern auf das Fahrrad als mögliche Alternative für den Schulweg aufmerksam machen. Wenn in den kommenden Tagen zumindest einige Schülerinnen und Schüler erstmals wieder vor Ort in Ihrer Schule am Unterricht teilnehmen, kann das Fahrrad eine gute Wahl sein.  

Das Fahrrad ermöglicht vor allem risikoarme Mobilität in Zeiten der Pandemie, da der erforderliche Mindestabstand zu anderen Personen leichter eingehalten wird. Auch auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu einem Ausflug in die nähere Umgebung stellt das Fahrrad eine optimale Möglichkeit der infektionsarmen und gesunden Fortbewegung dar. Autofahrer sowie alle weiteren Verkehrsteilnehmer sind aufgrund einer möglichen Zunahme des Radverkehrs besonders zur gegenseitigen Rücksichtnahme aufgerufen.  
Die Stadt Duisburg fördert seit Jahren auf unterschiedlichen Ebenen das Rad als Verkehrs- und Fortbewegungsmittel. Dazu zählen unter anderem die Aktion „Stadtradeln“, die Neubürger-Radtouren, das Engagement im Netzwerk „Duisburg. Aber sicher!“, der Ausbau des Ruhrtalradwegs und zahlreiche weitere Infrastrukturprojekte, die den Umstieg auf das Rad attraktiver machen sollen.


Abschlussbericht des Fußverkehrs-Checks veröffentlicht    

Im Frühjahr 2019 startete das Zukunftsnetz Mobilität NRW einen Wettbewerb für sogenannte Fußverkehrs-Checks. Von 25 Bewerbern haben sich insgesamt zehn Kommunen durchgesetzt, darunter auch die Stadt Duisburg, die von Verkehrsminister Hendrik Wüst im Landesverkehrsministerium mit einer Urkunde gekürt wurden.  
Die Fußverkehr-Checks sollen dazu beitragen, den Fußverkehr stärker ins Bewusstsein zu setzen, um so letztlich attraktive und sichere Fußwege zu schaffen. Die fußgängerfreundliche Gestaltung von Straßen und Plätzen ist eine wichtige Voraussetzung, um die Aufenthalts- und Lebensqualität sowie die Sicherheit für alle Menschen in Städten und Gemeinden zu erhöhen. Bestandteile des Checks sind etwa eine Stärken-Schwächen-Analysen sowie Maßnahmenpläne, die gemeinsam mit Bürgern und Experten erarbeitet werden.   
Von September bis November 2019 wurde in Duisburg-Marxloh ein solcher Check durchgeführt. Dabei wurden von den Teilnehmern u. a. Themen wie Schulwege, Orte zum Verweilen, Orte zum Spielen für Kinder, Gehwegbreiten, Rot-Wartezeiten an Ampeln herausgearbeitet und priorisiert.   
Der Abschlussbericht und die Ergebnisse liegen nun vor und können im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung unter dem Menüpunkt ‘Aktuelles‘ abgerufen werden.

Die Stadt bedankt sich per Video bei Duisburgs Helden  

Duisburg, 19. April 2020 - Die Corona-Pandemie verursacht seit Wochen weltweit massive Einschränkungen in beinahe allen Bereichen des täglichen Lebens. Die Stadt Duisburg bedankt sich nun per Video bei „Duisburgs Helden“.
 
Stellvertretend für alle Menschen, die derzeit für andere im Einsatz sind oder unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeit machen, sagt auch Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link danke: „Jeder im Video ist ein echter ‘Duisburger Held‘. Ich wünsche mir, dass wir auch in besseren Zeiten nicht vergessen, was diese Duisburgerinnen und Duisburger, und alle die wir nicht im Bild zeigen konnten, im Moment für uns leisten.“  

Das Video, in dem unter anderem Busfahrer, Feuerwehrleute, Kassierer, Paketzusteller und viele mehr zu sehen sind, ist auf der Website duisburg.de und auf den Social Media-Kanälen der Stadt wie facebook.com/stadt.du/ und youtube.com/StadtDuisburg veröffentlicht. Das Video kann außerdem hier in hoher Auflösung heruntergeladen werden: https://we.tl/t-71hZVVaX6B

Solidarität hat in Duisburg viele Gesichter

Duisburg, 9. April 20202 - Ausgewählte Motive der Kampagne „Duisburg ist echt solidarisch“ sind nun auch in der Duisburger City zu sehen. Oberbürgermeister Sören Link bedankt sich für das Engagement der Duisburgerinnen und Duisburger. Der Oberbürgermeister hat die Einladung zum Fototermin ohne zu zögern angenommen.


„Es ist mir ein persönliches Anliegen, die Kampagne unseres Stadtmarketings zu unterstützen. Sie zeigt in sympathischer Art und Weise das, worauf es im Moment ankommt und vor allem die Menschen, auf die wir uns alle verlassen können: Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt mit ihren ganz persönlichen Geschichten und Botschaften. Allen Beteiligten möchte ich auf diesem Wege meinen ganz persönlichen Dank aussprechen.“

Die Solidarität in Duisburg hat viele Gesichter. Nur das zu kaufen, was man tatsächlich braucht, seine Enkelin per Videotelefonie sehen und immer noch im Krankenhaus zu arbeiten, obwohl man zur Risikogruppe gehört, das sind Beispiele für solidarisches Verhalten von Duisburger*innen, die an der Kampagne „Duisburg ist echt solidarisch“ teilgenommen haben.


„Wir wollten möglichst schnell auf diese Krise mit positiven Botschaften aus Duisburg reagieren“, so Uwe Kluge, Geschäftsführer von Duisburg Kontor. Die Kampagne ist in solidarischer und honorarfreier Zusammenarbeit mit der Kommunikationsagentur Cantaloop und den Fotografen Tim Upietz und Eugen Shkolnikov von Studio Duisburg entstanden.


Beiden Unternehmen sind infolge der Pandemie zahlreiche Aufträge weggebrochen. „Wir wollten kurzfristig mit der neu gewonnen Zeit etwas Sinnvolles auf die Beine stellen“, sagt Tom Hoffmann, der Geschäftsführer von Cantaloop. Für die Aufnahmen sind freiwillige Duisburgerinnen und Duisburger ins Studio Duisburg gekommen. Auf die gesundheitliche Sicherheit aller Beteiligten wurde während des gesamten Ablaufs geachtet.
Die Kampagne wurde am 20. März 2020 auf den Social-Media-Plattformen von DUISBURG IST ECHT gestartet. DUISBURG IST ECHT ist die offizielle Dachmarke des Stadtmarketings der Duisburg Kontor GmbH. Von der Idee konnten die Macher auch Radio Duisburg und den Fernsehsender Studio 47 überzeugen. Sie sind als Medienpartner in die Kampagne eingestiegen. Fast täglich wird ein neues Portrait auf Facebook und Instagram veröffentlicht.

Diese Pandemie macht keine Unterschiede zwischen den Menschen, deshalb werden alle Personen nur mit ihren Vornamen vorgestellt, auch wenn einige Duisburger Promis unter den Motiven zu sehen sind.

Die Plakatwand an der ehemaligen Stadtbibliothek auf der Düsseldorfer Straße zeigt die Intensivkrankenschwester Tamara (32), den Comedian Markus (49), die Hebamme Verena (28), den Feuerwehrmann Valentino (42), die Caféinhaberin Elif (37), den Musiker Jupp (55), die Rentnerin Brigitte (81), das Kindergartenkind Marlon (5) und die Radiomoderatorin Jannine (45). Sie alle zeigen sich auf unterschiedliche Arten solidarisch.

So wie die Rentnerin Brigitte: „Meine Generation hat viele Krisen überstanden. Toilettenpapier war nie ein Problem.“ Innerhalb dieser Kampagne ist dieser Beitrag mit mehr als 1700 Likes eines der erfolgreichsten Motive. „Die Idee dieser Kampagne ist es, zu zeigen, dass die Menschen in Duisburg eine große Stärke habe – ihre Solidarität“, sagt Kai U. Homann Geschäftsbereichsleiter Tourismus & Stadtmarketing von Duisburg Kontor.
Allen Beteiligten, allen städtischen Mitarbeitern, dem medizinischen Personal, der Polizei und Feuerwehr – und all jenen, die in dieser Pandemie trotzdem, dafür sorgen das unsere Stadtgesellschaft weiter funktioniert, wollen wir aus ganzem Herzen danken. Weitere Informationen auf:
www.duisburgistecht.de
www.facebook.com/duisburgistecht/
• www.instagram.com/duisburgistecht/ #duisburgistechtsolidarisch
Fotos Duisburg Kontor GmbH

Hilfen in der Coronakrise; Stadt informiert über ehrenamtliches Engagement  

Duisburg, 7. April 2020 - Die Stadt Duisburg hat eine Internetseite über vielfältige solidarische Hilfsangebote mit den entsprechenden Ansprechpartnern eingerichtet, die immer wieder aktualisiert wird. Zu finden ist die Liste unter www.duisburg.de „Aktuelle und Allgemeine Informationen zum Corona-Virus“.  

Oberbürgermeister Sören Link ist beeindruckt, dass sich so viele Menschen engagieren: „Die Hilfsbereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger ist enorm. Viele Menschen setzen sich ehrenamtlich bei den Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen, in Vereinen, in Kirchengemeinden oder auch ganz ohne Anbindung an eine Institution im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ein. Ihnen allen gilt mein aufrichtiger Dank!“  

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Kommunikation, Anliegenmanagement und Bürgerschaftliches Engagement helfen bei der Suche nach Hilfsangeboten unter (0203) 283-2830 von montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr. Anfragen kann man auch per E-Mail an aktiv@stadt-duisburg.de richten.  

IGA 2027 in Duisburg: Aufruf zur Bürgerbeteiligung als Onlinedialog  

Duisburg, 6. April 2020 - Die Internationale Gartenausstellung (IGA) kommt 2027 in die Metropole Ruhr. Ende dieses Jahres startet deshalb ein internationaler Planungswettbewerb zur Gartenausstellung in Duisburg. Landschaftsarchitekten werden Vorschläge zur Gestaltung des Gartenschaugeländes rund um den RheinPark in Hochfeld erarbeiten.

Mit dem Wettbewerb und einer öffentlichen Beteiligung setzt die Stadt Duisburg auf gemeinschaftliche Prozesse, Beteiligung und Akzeptanz aller Akteure.   Eine Onlinebeteiligung bietet die Möglichkeit, sich aktiv in die IGA einzubringen. Als Bürger oder Nutzer der Grün- und Freiflächen sind nun alle Interessierten gefragt, wenn es darum geht, für die Weiterentwicklung Duisburgs insbesondere an den Rhein und für die grüne Vernetzung der Stadtteile die besten Lösungen zu finden sowie das Lebensumfeld aktiv zu gestalten.

Vom 7. April bis 5. Mai besteht dafür die Möglichkeit, der Stadt Duisburg Ideen, Anregungen sowie Vorschläge zur Gestaltung der IGA 2027 in Duisburg unter https://iga2027.ontopica.de online mitzuteilen. Im Fokus des Dialogs stehen dabei besonders die Themen RheinPark/Zukunftsgarten, Bonifatiusplatz, der Grüne Ring sowie der Kultushafen.  
Die Metropole Ruhr hat erfolgreich die Internationale Gartenausstellung (IGA) unter der Leitfrage: „Wie wollen wir morgen leben?“ für das Jahr 2027 in die Region geholt. Einzigartig für eine Gartenschau in einer Metropolregion ist das dezentrale Konzept, welches 2027 in der Tradition der IBA Emscher Park oder der Ruhr.2010 die ganze Region miteinbeziehen wird.

Duisburg bringt sich  mit dem Zukunftsgarten RheinPark als einem von drei eintrittspflichtigen Hauptstandorten neben Gelsenkirchen und Dortmund ein. Eine enge Verzahnung zum geplanten Stadtquartier RheinOrt zeichnet den Zukunftsgarten im Besonderen aus.

Die Leitfrage „Wie wollen wir morgen leben?“ soll hier in der Verbindung von Stadtentwicklung und grüner Infrastruktur beispielgebend, innovativ und ganz konkret beantwortet werden. Die IGA ist ein ganz besondere Chance, regionale und interkommunale Projekte zu verwirklichen und somit nachhaltig die Zusammenarbeit an den gemeinsamen Handlungsfeldern der Zukunft zu stärken.  

Optimierung des 3. Nahverkehrsplans: Haupt- und Finanzausschuss beschloss dies für den Stadtrat als verbindliche Maßnahme

Optimierung 3. Nahverkehrsplan - Finanzielle Auswirkungen
Abweichender Beschluss:
Der HFA beschloss am Montag, 30. März 2020 das Gesamtpaket bzw. die Nachbesserungen als verbindliche Maßnahme und nicht als Prüfauftrag. Dafür waren SPD, CDU, Grüne, Linke, JuDU und HSV.
Die Sitzung des Ausschusses galt als Ersatzsitzung für den Rat der Stadt, da der Ausschuss wegen der geringeren Zahl an Mitgliedern die Corona-Schutzmaßnahmen (Abstand) einhalten konnte.


1. Der Rat der Stadt beschließt zur Optimierung des 3. Nahverkehrsplans (DS 17-0444) die in der nachfolgenden Begründung unter Ad-hoc- ( I.) und kurzfristige Maßnahmen ( II.1 – II.5) aufgeführten Leistungsanpassungen. 2. Der Rat der Stadt beauftragt zur Optimierung des 3. Nahverkehrsplans (DS 17-0444) die Verwaltung den unter IV. beschrieben Prüfauftrag durchzuführen und diesen nach Abschluss und Beteiligung der Bezirksvertretungen dem Rat zur Entscheidung vorzulegen. Der Ausschuss beschloss , den Prüfauftrag als Sofort-Maßnahme umzusetzen.

3. Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung zusammen mit der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG die mittel- und langfristigen Maßnahmen weiter auszuarbeiten und dem Rat der Stadt die Konzeptergebnisse inklusive der finanziellen Auswirkungen nach erfolgter Beteiligung der Bezirksvertretungen zur Entscheidung vorzulegen.
4. Die Verwaltung wird beauftragt alle im Rahmen des öffentlichen Dienstleistungsauftrags mit der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG notwendigen Schritte zur Aktualisierung durchzuführen.
5. Die Verwaltung wird beauftragt den 3. Nahverkehrsplan zu aktualisieren.

Begründung
Der Rat der Stadt hat in der Sitzung am 30.01.2020 mit dem Antrag DS 20-0086 die Verwaltung beauftragt zu prüfen an welchen Stellen Optimierungen des 3. Nahverkehrsplans (3. NVP) der Stadt Duisburg erforderlich sind. Bei der Optimierung sind die nach der Fahrplanumstellung vom 27.10.2019 eingegangenen Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger im besonderen Maße zu berücksichtigen. Bei der Stadtverwaltung und Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) sind rund 700 Anregungen inklusive mehrerer Unterschriftenlisten nach der Fahrplanumstellung zum 27.10.2019 zu verschiedenen Punkten eingegangen. Dies stellt die rein quantitative Anzahl darstellt dar.
Daraufhin hat die Verwaltung zusammen mit der DVG alle eingegangenen Rückmeldungen aus der Stadtgesellschaft, d.h. von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Verbänden, Unternehmen etc. ausgewertet. Zu den geprüften Rückmeldungen gehörten neben den vorab angesprochenen rund 700 Anregungen zusätzlich die bereits im Rahmen der Beratung zum 3. NVP geforderten Änderungen aus der bezirklichen Beteiligung und alle sonstigen bis zur Fahrplanumsetzung eingegangen Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge und Kritikpunkte, die schriftlich, per E-Mail oder in öffentlichen Veranstaltungen übermittelt wurden.

Soweit Kontaktdaten zu den jeweiligen Anregungen vorlagen wurde seitens der Stadt bzw. DVG darauf reagiert und eine mögliche Lösung aufgezeigt bzw. das weitere Vorgehen erläutert. Bei der Analyse spielte u.a. eine wesentliche Rolle, wie groß die Betroffenheit verschiedener ÖPNV-Nutzergruppen ist. Wesentlich war nicht die quantitative Nennung von Kritikpunkten sondern die qualitative Bewertung der Situation. Aus der Analyse all der vorab beschriebenen Erkenntnisse haben sich einige Punkte herauskristallisiert.
Zu berücksichtigen ist, dass einzelne Linienveränderungen oft unmittelbare Auswirkungen auf benachbarte bzw. Anschlusslinien haben. Veränderungsanforderungen erfordern in diesen Fällen einen umfangreicheren Prüfungs- und Planungsumfang, der in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit noch nicht abgearbeitet werden konnte. Dies soll an relevanten Stellen, z.B. in Mitte hinsichtlich der Linienführung der 933 mittelfristig erfolgen.
Zudem ist zu berücksichtigen, dass für alle Prüfungen, die mit dem Ziel der Umsetzbarkeit durch die DVG in 2020 vorgenommen wurden, nur wenige Wochen zur Verfügung standen und auch betriebsseitig jeweils zu prüfen war, ob Fahrzeuge und Fahrerinnen/Fahrer zur Verfügung stehen, und mit welchen Kosten die einzelnen Maßnahmen verbunden sind.
Hieraus resultiert die relativ kurzfristige Bereitstellung eines Beschlussvorschlages. Zunächst wurde eine Einstufung vorgenommen, welche Maßnahmen Ad-hoc, kurzfristig bzw. welche erst mittel bis langfristig umgesetzt werden können.

I. Ad-hoc Maßnahmen (Umsetzung 20.04.2020):
Darunter fallen Maßnahmen, die auf Grund der Rahmenbedingungen ohne Einbindung Dritter sofort von Seiten der DVG umgesetzt werden können.

II. Kurzfristige Maßnahmen (Umsetzung 12.08.2020):
Dabei handelt es sich um Maßnahmen, die aus der Analyse heraus prioritär zu behandeln sind und eine vorläufige Lösung mit einer großen Wirkung für viele Nutzende erzielen. Hierbei handelt es sich größtenteils um Korrekturen des 3.NVP die weitestgehend das Gesamtkonzept beibehalten.
III. Mittel- (Fahrplanwechsel Sommer 2021) bis langfristige Maßnahmen: Der Bereich dieser Maßnahmen bedarf einer Überarbeitung bzw. Teilfortschreibung des 3. NVP, da zumeist komplette Linienführungen in einzelnen Stadtgebieten überarbeitet werden müssen. Ebenfalls darunter fallen alle Maßnahmen im Stadt- und Straßenbahnangebot, wie eine Taktverdichtung oder die Weiterentwicklung des Schienennetzes. Außer bei den Ad-hoc Maßnahmen sind sowohl die Stadt wie auch die DVG an Rahmenbedingungen gebunden.
Dies beinhaltet die gesetzlichen Vorgaben bzgl. Konzessionsanträgen und Beteiligung. Bei allen Maßnahmen über die Ad-hoc Maßnahmen hinaus ist eine Änderung der Konzession bei der Bezirksregierung erforderlich. Die Bearbeitungsfrist bei der Bezirksregierung beträgt in der Regel 3 Monate und kann um nochmals 3 Monate von der Bezirksregierung verlängert werden.
Wenn weitere Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen außerhalb Duisburgs betroffen sind, müssen diese ebenfalls beteiligt werden. In diesem Rahmen sind auch finanzielle Auswirkungen, wie mögliche Kostenteilungen etc. zu klären. In einigen Fällen ist es gegebenenfalls erforderlich einen Beschluss des zuständigen Rates oder Kreistags einzuholen. Neben den gesetzlichen Vorgaben spielen die betrieblichen Zwänge auf Seiten der DVG ebenfalls eine wesentliche Rolle und haben massiven Einfluss auf eine zeitliche Umsetzung.
Hierzu gehören die Verhandlungen mit eventuell erforderlichen Sub-Unternehmen zur Leistungserbringung, die erforderlichen Personalressourcen und in einigen Fällen die Beschaffung von Fahrzeugen (aktuell ca. 18 Monate zur Beschaffung von Bussen).

Die vorab beschriebenen Zwänge verdeutlichen, dass eine Umsetzung der kurzfristigen Maßnahmen in Einzelfällen eventuell erst nach dem 12.08.2020 erfolgen kann. Die kurzfristigen Maßnahmen wurden allerdings so ausgewählt, dass ein Realisierungszeitpunkt zum 12.08.2020 realistisch erscheint. Dies setzt allerdings eine Befassung und Entscheidung durch den Rat der Stadt am 30.03.2020 voraus.
Die finanziellen Auswirkungen der Ad-hoc und kurzfristigen Maßnahmen wurden von der DVG ermittelt. Insgesamt sind die Kosten für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Vergleich zum Beschlusszeitpunkt des 3.NVP deutlich gestiegen. Dies führt dazu, dass die Bewertung einiger Maßnahmen deutlich teurer ausfällt. Trotz der Kostensteigerungen steht bei der Bewertung primär die Qualitätsverbesserung des Angebots im Vordergrund. Ziel ist es, für die Nutzenden ein deutlich besseres Angebot zu erreichen.
In Zeiten der Diskussion um eine Verkehrswende, der Verbesserung des Klima und der Reduzierung der Luftschadstoffbelastungen ist ein gutes ÖPNV-Angebot eines der wesentlichen Standbeine, um diese Ziele von Seiten der Stadt erreichen zu können. Nachfolgend werden die ausgearbeiteten Maßnahmen beschrieben und deren finanziellen Auswirkungen benannt. Bei den Ad-hoc Maßnahmen handelt es sich um ein Gesamtpaket. Die kurzfristigen Maßnahmen sind jeweils einzeln aufgeführt.

I. Ad-hoc Maßnahmen (Umsetzung zum 20.04.2020):
Diese Maßnahme betrifft das gesamte Stadtgebiet und führt insgesamt zu einer deutlichen Verbesserung im Schülerverkehr. Dabei beinhaltet das Paket ausschließlich Maßnahmen im Bereich der Einsatzbusse. Die Fahrtzeiten und Linienwege werden optimiert, zusätzliche Busse werden eingesetzt und auf einigen Linien erfolgt eine Kapazitätserweiterung durch den Einsatz von Gelenkbussen anstelle von Standardbussen. Hinzu kommt, dass Lücken im Einsatzbusnetz geschlossen werden, damit die weiterführenden Schulen aus diesen Bereichen wieder erreichbar sind. Kosten: 270.000 EUR/a (180.000 EUR in 2020)

II. Kurzfristige Maßnahmen: 1. Anpassung der Betriebszeiten im Tag-Netz Samstags (Umsetzung zum 12.08.2020):
Diese Maßnahme kommt insbesondere allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie den Arbeitgebern zu Gute und ist auf das gesamte Stadtgebiet ausgerichtet. Die Betriebszeiten beginnen wie an Wochentagen. Die Taktung entspricht den aktuellen Samstagsfahrplänen. Die Linie 903 fährt bis Dinslaken Bahnhof. Im Nachtbusnetz erfolgt die entsprechende Anpassung der Betriebszeiten.
Das mit dem Nachtnetz verbundene Taxibusangebot wird entsprechend angepasst. Aus der Analyse nach dem Fahrplanwechsel insbesondere auf Grund der Rückmeldungen aus der Bevölkerung, den Hinweisen von vielen Wirtschaftsunternehmen und den Anmerkungen von verschiedenen Verbänden ist erkenntlich, dass der Samstag inzwischen wie ein normaler Werktag zu sehen ist. Sehr viele Pendler sowohl nach Duisburg oder von Duisburg aus zu ihren jeweiligen Arbeitsstätten sind auf ein bedarfsgerechtes ÖPNV Angebot angewiesen.
Mit dieser sich auf das gesamte Stadtgebiet beziehenden Maßnahme wird die Qualität des ÖPNV-Angebots deutlich verbessert und der Wirtschaftsstandort Duisburg gestärkt.
Kosten: 1.050.000 EUR/a (380.000 EUR in 2020)

2. Änderung des Linienwegs der Linie 917 – Biesenstraße (Umsetzung zum 12.08.2020): Der Linienweg der 917 wird in einem Abschnitt geändert und verläuft nach dem Haltepunkt Baustr. über die Biesenstr. - Auf dem Damm - KWK nach Meiderich Bahnhof.

Mit dem veränderten Linienweg der Busverbindung aus Untermeiderich in Richtung Meiderich Bahnhof wird aktuell die Haltestelle Biesenstr. nicht mehr angefahren. Das Nahversorgungszentrum Meiderich ist mit der Linie 917 nach wie vor direkt über den Haltepunkte Meiderich Bahnhof zu erreichen. Die Analyse im Rahmen Fahrplanumstellung hat ergeben, dass ein Großteil der ÖPNV Nutzenden aus Richtung Untermeiderich / Beeck / Laar Einrichtungen im Bereich der Biesenstr. als Ziel hat.
 Die Wiedereinrichtung der Haltestelle auf dem veränderten Linienweg erhöht die Qualität des ÖPNV Angebots in Meiderich und ist nun gezielt auf den tatsächlichen Bedarf ausgerichtet. Die kurzfristig vorgeschlagene Lösung mit dem geänderten Linienweg der 917 ist im Rahmen der mittel- bis langfristigen Maßnahmen zu prüfen und ggf. zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu überarbeiten.
Kosten: 390.000 EUR/a (150.000 EUR in 2020)

3. Ausweitung der Leistung der Linie 908 in Bruckhausen (Umsetzung zum 12.08.2020): Die Linienweg der 908 wird in einem 30-Minuten-Takt vom St.Johannes-Hospital bis zur Haltestelle Matenastr. verlängert. Der Linienweg entspricht dem der Linie 908 vor dem Fahrplanwechsel. Der Stadtteil Bruckhausen ist mit der Straßenbahnlinie 901 seit dem Fahrplanwechsel, durch den Wegfall der Buslinie 908 im Sinne der Daseinsvorsorge ausreichend angebunden, jedoch haben sich die Rahmenbedingungen in Bruckhausen seit der Planung des 3. NVP deutlich verschlechtert.
Damit verbunden ist die dringende Notwendigkeit einer Busverbindung nach Hamborn, den dortigen Schulen, der ärztlichen Versorgung und dem Nahversorgungszentrum. Für die in Bruckhausen lebende Bevölkerung spielt die ÖPNV-Verfügbarkeit in Richtung Hamborn eine wesentliche Rolle, um den Dingen des täglichen Lebens nachgehen zu können. Zudem schließt die zusätzliche Ost-West Verbindung der Linie 908 eine durch den Fahrplanwechsel entstandene Netzlücke und verbessert das ÖPNV Angebot im Duisburger Norden deutlich.
Kosten: 280.000 EUR/a (110.000 EUR in 2020)

4. Änderung des Linienwegs des NE1 (Umsetzung zum 12.08.2020): Der Linienweg des NE1 beinhaltet zukünftig einen Halt am Fahrner Krankenhaus. Mit dem Fahrplanwechsel wurde erstmalig in Duisburg ein durchgehendes Nachtnetz von montags bis sonntags eingeführt. Die Analyse hat ergeben, dass es ein wesentliches Ziel im Duisburger Norden mit dem Fahrner Krankenhaus ergänzt werden muss, da das Nachtnetz in diesem Bereich eine Lücke aufweist.
Auf Grund des Schichtbetriebs sind viele Berufspendelnde auf diese Verbindung angewiesen und sollen weiterhin bzw. zusätzlich den ÖPNV mit einem qualitativ auf ihre Bedarfe ausgerichtetem Angebot nutzen können. Kosten: 60.000 EUR/a (20.000 EUR in 2020)

5. Anschlussverbindung der Linien 940 und 941 (Umsetzung zum 12.08.2020): Der Wechsel von der Linie 940 auf die Linie 941 wird an der Haltestelle Am Krähenhorst angepasst.
Der Sittardsberg insbesondere mit dem dortigen Ärztezentrum und das Schulzentrum Süd sind zwei sehr wichtige Ziele für viele ÖPNV Nutzende aus Großenbaum und Rahm. Das Schulzentrum ist direkt mit der Linie 940 erreichbar, um zum Sittardsberg zu gelangen ist ein Umstieg von der Linie 940 auf die 941 erforderlich.
Durch diesen Umstieg verkürzt sich die Fahrzeit zum Schulzentrum ebenfalls. Nach dem Fahrplanwechsel stellte sich heraus, dass die Umstiegszeiten an der Haltestelle Am Krähenhorst zu kurz sind. Für den Umstieg ist eine Querung der Großenbaumer Allee erforderlich, dies ist allerdings auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens für eine sichere Querung nur an der ca. 200 m entfernten Lichtsignalanlage möglich.
Die Umstiegszeit und damit die Qualität wird für den Nutzenden mit dieser Maßnahme erhöht.
Die Anbindung des Sittardsbergs und des Schulzentrums Süd aus Großenbaum / Rahm ist im Rahmen der mittel- bis langfristigen Maßnahmen zu prüfen und zu überarbeiten.
Neben der vorab beschriebenen Thematik ergibt sich, aus weiteren im Rahmen der Analyse ermittelten Anmerkungen, Verbesserungsvorschlägen und Kritikpunkten, dass die Netzstruktur im Duisburger Süden mit stärkerer Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Bevölkerung überarbeitet werden muss.
Kosten
: neutral

III. Finanzierung
Die unter I. und II. beschriebenen Maßnahmen führen zu folgenden Aufwendungen bei der DVG: 840 TEUR in 2020 2.050 TEUR in 2021ff. Eine Etatisierung ist bisher nicht erfolgt, im Rahmen der Bewirtschaftung ist die Finanzierung im Produkt 150419, Versorgung und Verkehr, Transferzahlungen an die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH sicherzustellen. Nach jetzigem Stand kann dies durch Bereitstellung von Deckungsmitteln im gleichen PO 2060, Beteiligungen, bei dem Produkt 150421, übrige Beteiligungen, Transferaufwendungen; hier: Erhalt der notwendigen Entsorgungs-Infrastruktur sichergestellt werden.

IV. Weitere Mittel - und langfristige Maßnahmen (ab 2021 / 2022): Dazu gehören alle weiteren Punkte, die sich aus der Analyse ergeben haben, jedoch mit einfachen oder Übergangslösungen nicht schnell umzusetzen sind. Dies liegt an verschiedenen Punkten u.a. an den Teils massiven Auswirkungen auf die gesamte Netzstruktur, den verschiedenen Fristen für Genehmigungen, notwendige Beteiligungen, den Beschaffungszeiträumen für zusätzliche Fahrzeuge etc.
In diesem Zusammenhang ist es zunächst erforderlich, die Analyse mit den nach dem Fahrplanwechsel erhobenen Fahrgastzählungen abzugleichen. Aktuell müssen dafür noch einige Linien erfasst werden, um belastbare Zahlen zu erhalten.

Die Ergebnisse der Beratung dieser Vorlage sollen zusätzlich zu den bereits vorhandenen Aspekten einfließen. Auf Grundlage all dieser Erkenntnisse sollen Konzepte auf Basis des aktuellen 3. Nahverkehrsplans erstellt werden, die das Angebot und damit die Qualität weiter verbessern. Dabei soll die Anpassung des Angebotes an die tatsächlichen Bedarfe ausgerichtet werden. Dies entspricht der bereits in der öffentlichen Diskussion zum 3. NVP geforderten Vorgehensweise, dass der 3. NVP ein dynamischer und nicht statischer Plan sein soll.
Dazu zählt nicht nur die planerische Komponente sondern auch die realistische und finanziell umsetzbare Betrachtung. Für einen Teilbereich von Rheinhausen liegt bereits eine Konzeption vor. Zur Umsetzung sind u.a. eine Abstimmung mit der Stadt Krefeld und der Stadtwerke Krefeld AG notwendig. Bei entsprechender Entscheidung durch den Rat der Stadt leitet die Verwaltung alle erforderlichen Schritte ein, um diese Maßnahme zu prüfen und dann dem Rat zur Entscheidung vorlegen zu können.

Einführung einer zusätzlichen Linie in Rheinhausen – Eisenbahnsiedlung (Umsetzung zum Fahrplanwechsel Sommer 2021)
Es wird eine neue Linie 925 von der Eisenbahnsiedlung über Logport bis Rheinhausen Markt eingeführt. Der Linienweg der Linie 924 wird ab Gaterweg über Rheinhausen Rathaus bis Rheinhausen Markt geändert. Die Linie 922 fährt aus Richtung Homberg kommend nur noch bis Rheinhausen Markt. Die Rahmenbedingungen der Eisenbahnsiedlung in Rheinhausen haben sich nach Erstellung des 3. NVP nochmals deutlich verschlechtert.

Für die in der Eisenbahnsiedlung lebende Bevölkerung spielt die ÖPNV-Verfügbarkeit eine wesentliche Rolle, um den Dingen des täglichen Lebens nachgehen zu können. Mit der Einstellung der Linie 914 der Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (NIAG) im Dezember 2019 ist das Angebot weiter reduziert worden, was im Vorfeld nicht absehbar war. Durch die Einführung einer zusätzlichen Linie soll die Eisenbahnsiedlung besser an Rheinhausen angebunden werden.
Die Einführung erhöht deutlich die Angebotsqualität und verbindet zudem die Schulstandorte in Friemersheim und Rheinhausen direkt mit dem Siedlungsbereich. Zudem werden die Kosten für die Schülerspezialverkehre durch diese dauerhafte Lösung kompensiert.
Zur Umsetzung müssen allerdings im Vorfeld sowohl die Stadt Krefeld, wie auch die beiden Verkehrsunternehmen SWK Stadtwerke Krefeld AG und die NIAG nach den gesetzlichen Vorgaben eingebunden werden. Mit den erforderlichen Vorbereitungen zur Umsetzung auf Seiten der DVG, kann diese Maßnahme – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Abstimmungen – in jedem Fall nicht vor dem Fahrplanwechsel im Sommer 2021 erfolgen. Kosten: 890.000 EUR/a (445.000 EUR in 2021)

Die weiteren noch zu erstellenden Konzepte in allen Bezirken werden durch die Verwaltung in Abstimmung mit der DVG erarbeitet, um sie dann der Politik zur Beratung vorzulegen, damit das weitere Vorgehen bezüglich der Mittelbereitstellung und Umsetzung beschlossen werden kann. Insgesamt trägt die weitere kontinuierliche Verbesserung des ÖPNV in Duisburg dazu bei die Verkehrswende weiter voranzutreiben.
Dieses Ziel kann die Stadt Duisburg allerdings nicht ohne weitere finanzielle Unterstützung erreichen. Neben den bereitgestellten Fördermitteln für Infrastrukturmaßnahmen sind weitere Fördermöglichkeiten erforderlich, die es den Kommunen ermöglichen die immer weiter steigenden Betriebskosten langfristig auffangen zu können.

Der HFA beschloss das Gesamtpaket bzw. die Nachbesserungen als verbindliche Maßnahme und nicht als Prüfauftrag. Dafür waren SPD, CDU, Grüne, Linke, JuDU und HSV. Nach Ostern soll es losgehen.

Steakhauskette Maredo ist pleite

Duisburg, 23. März 2020 - Maredo hat beim Amtsgericht Düsseldorf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Der Schritt sei aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise und der stark zurückgegangenen Umsätze "unausweichlich" gewesen, heißt es in einer Mitteilung.

Seit den Restaurantschließungen am 18. März seien sämtliche Einnahmen weggefallen, gleichzeitig müssten aber Mieten und Gehälter weiterbezahlt werden. Die Geschäftsführung prüft derzeit noch, ob Maredo Staatshilfe erhalten und somit das eingeleitete Verfahren wieder zurücknehmen könne. Ein Team der Kanzlei Noerr um Thomas Hoffmann berät das Unternehmen bei dem Sanierungsprozess. Die 1973 gegründete Steakhauskette hat bundesweit 35 Standorte, v.a. in guten Innenstadtlagen. Von der Pleite sind knapp 1.000 Mitarbeiter, davon 23 in Duisburg, betroffen.

 

Gemeinnützige Sozialwirtschaft muss unter den Corona-Schutzschirm!

Berlin/Duisburg, 20. März 2020 -  Soziale Dienstleistungen, etwa für Menschen mit Behinderung und psychischen Erkankungen oder Kinder und Jugendliche, sind Kern unseres Sozialstaates. Sie halten auch jetzt unser Gemeinwesen aufrecht, dürfen wegen Corona aber nur eingeschränkt angeboten werden. Angebote wie betreutes Wohnen, Tagesbetreuung und Frühförderung in Familien sind zum Beispiel derzeit kaum durchführbar.

Daher droht ihren freien und gemeinnützigen Trägern durch die wegbrechende Finanzierung die Insolvenz. Ein Sterben dieser sozialen Infrastruktur können wir uns als Gesellschaft nicht leisten. Daher müssen diese Dienste und Einrichtungen in die Schutzschirme von Bund und Ländern einbezogen werden!

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege – BAG FW
Sozialverband VdK Deutschland
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge
Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe - BAGS
Sozialverband Deutschland – SoVD


Treffen der neuen Bürgerplattform DU-aktiv

In der "Oase" an der Wanheimer Straße 143 findet am Freitag, 28. Februar 2020 um 17 Uhr das erste Treffen nach der Gründung vom 16. Februar statt.
Wer sich informieren oder einbringen möchte kann sich vorab bei Stefan Gierke Tel.: 0177 861 9185 oder per Mail an Stefan.Gierke@organizing-nrw.de melden.


Trödel im Cafe Heimatherz

Das Angebot im City-Wohnpark an der Musfeldstraße


Das Cafe Heimatherz ist im Innenhof des City-Wohnparks, Zugang von der Musfeldstraße zu finden. Helferelfen e.V. als Veranstalter freut sich auf viele Besucher.


RepairCafé eröffnet im Biegerhof

Duisburg, 21. Februar 2020 - An Aschermittwoch geht’s los: Die Initiative DUISentrieb e. V. eröffnet am 26. Februar ein weiteres RepairCafé in Wanheim. In den Räumlichkeiten von „Offene Tür Biegerhof“ des Roten Kreuzes und der GEBAG bieten die Betreiber von DUISentrieb Interessierten ab sofort einmal monatlich die Möglichkeit, nicht mehr funktionstüchtige Elektrogeräte oder Computer unter fachkundiger Anleitung zu reparieren.

RepairCafés funktionieren stets nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“: Besitzer von schadhaften elektronischen und mechanischen Kleingeräten, Computern, Spielzeug oder auch Kleidung können im RepairCafé unter Anleitung von technisch versierten Experten Reparaturen vornehmen. Ein Grundstock an Werkzeugen und Ersatzteilen ist vorhanden.

Im Citywohnpark in Hochfeld bietet die Initiative DUISentrieb bereits seit 2018 ein RepairCafé in Räumlichkeiten der GEBAG an. Der Erfolg des dortigen Angebots hat die GEBAG und die Macher nun bewogen, das Konzept auch in Wanheim anzubieten: „Wir sind fest davon überzeugt, dass das RepairCafé auch im Biegerhof großen Anklang finden wird“, erklärt Vorsitzender Oliver Jantz.

„Unser Angebot richtet sich an jeden Interessierten: Jeder kann vorbeikommen, mitmachen und auch eigene Ideen mitbringen, umsetzen oder sich helfen lassen. Unsere Veranstaltungen sind außerdem eine gute Gelegenheit, Nachbarn kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.“

DUISentrieb e.V. versteht sich als „offenes Technik-Angebot“ und führt vorrangig Jugendliche ab 12 Jahren in Workshops und MitmachWerkstätten an MINT-Berufe und -Themen heran. Der Verein möchte so Perspektiven bieten und einen Beitrag zum drohenden Fachkräfte-Mangel leisten.

Infos: RepairCafé im Biegerhof. Immer am letzten Mittwoch im Monat von 15:30 bis 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der „Offene Tür Biegerhof“ (Angertaler Straße 102, 47259 Duisburg). Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Eröffnung und 1. Termin am Aschermittwoch, 26. Februar, 15:30 bis 19:00 Uhr. www.duisentrieb.de

DU aktiv – Bürgerplattform Duisburg ins Leben gerufen

Weitere Duisburger werden für ihre Stadt aktiv

Duisburger gründen Bürgerplattform „DU aktiv“ und widmen sich den Themenbereichen Jobcenter und Jugend, weitere Themen in Diskussion


Duisburg, 17. Februar 2020 - Am 16. Februar 2020 kamen 360 Menschen aus 16 zivilgesellschaftlichen Gruppen aus dem gesamten Duisburger Stadtgebiet im Rudolf-Schock-Saal der Mercatorhalle zusammen, um die Bürgerplattform Duisburg zu gründen. Mit Gründung der Bürgerplattform widmen sich die Gruppen konkreten Themen. So wird die Situation im Jobcenter Duisburg thematisiert, um die Bearbeitungszeiten sowie die EinzelfallBeratung im Gespräch mit den Entscheidungsträgern zu verbessern. Parallel werden Begleitungen der Klienten angeboten. Die Gruppen wollen zusätzlich daran arbeiten die Lebenssituation der Jugendlichen zu verbessern.
Vor allem die Schaffung neuer Freizeitangebote sowie die nachhaltige gesamtstädtische Planung steht im Fokus. Zudem werden Verkehrsthemen diskutiert. Der Gründung ging ein zweieinhalbjähriger Aufbauprozess voraus. In über 1000 Beziehungsgesprächen mit Menschen und Gruppen der Zivilgesellschaft sind Beziehungen entstanden, die die Grundlage der Zusammenarbeit an gemeinsamen Themen bilden.
Partner und Unterstützer
 Aus anderen Bürgerplattformen in Köln und Berlin wurden zur Gründung Grüße überbracht. Auch Gäste aus den Niederlanden teilten die Freude auf der Bühne. Prof. Dr. Leo Penta (DICO, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin) begrüßte den neuen Zusammenschluss und signalisierte weitere Unterstützung bei der Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort.

Der Aufbauprozess wurde von einem Unterstützerkreis aus Unternehmen und Stiftungen finanziert. Die weitere Finanzierung wird nun teilweise von den mitwirkenden Gruppen übernommen. Für den Unterstützerkreis überbringen Frank Sportolari (UPS) und Sebastian Lott (Vonovia) Grüße.

- „Bürgerliches Engagement gehört fundamental zu unserer Unternehmenskultur. Grundlage für unsere finanzielle Unterstützung der Bürgerplattform war das ehrenamtliche Engagement von UPS Mitarbeitern, wodurch erst eine Spende der UPS Foundation ausgelöst werden konnte. Eine Initiative, die motivierte Menschen vernetzt, um effizienter Verbesserungen zu erreichen und um dadurch auch mehr Menschen einzubinden, passt daher hervorragend zu unserem Selbstverständnis.“

- Frank Sportolari „Wir freuen uns über das breitangelegte zivile Engagement. Als Vermieter von mehr als 5.000 Wohnungen in Duisburg steht Vonovia gerne als Ansprechpartner bereit. Gerne machen wir uns überall dort, wo unsere Mieter zuhause sind, für die Verbesserung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und die Lebensqualität in den Quartieren stark.“
– Sebastian Lott, Vonovia Regionalbereichsleiter Niederrhein / Bergisches Land Community Organizing – Was ist das? Community Organizing ist Beziehungsarbeit, zum Beispiel in Stadtteilen mit einer hohen Vielfalt. Das Ziel ist zum einen, dass Bürgerinnen und Bürger sich besser kennenlernen. Sie werden zusammengebracht und dabei unterstützt, sich über ihre Lebensbedingungen auszutauschen, soziale Konflikte zu benennen und nach Lösungen zur Verbesserung der Lebenslage zu suchen.

Demokratie soll gemeinsam mit Leben erfüllt werden. Zum anderen möchte Community Organizing dauerhafte und nachhaltige Bürgerplattformen entstehen lassen, die Strategien ausformulieren, Aktionen durchführen und mit Entscheidungsträgern verhandeln können. Das DICO ist das Kompetenzzentrum zum Aufbau und der Begleitung von Bürgerplattformen in Deutschland.
Die Gründung endete mit dem Duisburg-Lied des Duisburger Künstlers Philipp Eisenblätter, der in seinem Abschluss-Song die Vielfalt und den Charme Duisburgs musikalisch und in einem Video zum Ausdruck brachte.

Die Gruppen der Bürgerplattform sind:
Blickwechsel e.V. | Christus-Gemeinde Duisburg | Evangelisch-FreikirchlicheGemeinde Duisburg-Mitte / Iglesia Evangélica De Habla Hispana | FeG Duisburg City | Homberger Netzwerk | Internationaler Kirchenkonvent Duisburg (IKK DU) | Initiative New Afrika | Karmelgemeinde Duisburg | Kreuzbund Stadtverband Duisburg | Lebensräume-Lebensträume | OASE miteinander-füreinander | Ökumenische Begegnungsstätte Beeckerwerth | PlusDU | Roma Gemeinde | Sozialverband VDK OV Rumeln-Kaldenhausen | Thomas-Gemeinde Duisburg-Neudorf | WERA Forum | ZAF e.V. Eine Bürgerplattform ist ein Zusammenschluss von Gruppen, mit dem Ziel mit Entscheidungsträgern auf Augenhöhe zu verhandeln. Menschen unterschiedlichster Hintergründe setzen sich in ihren Nachbarschaften dafür ein, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und damit positive Veränderungen herbeizuführen.

Die Duisburger Bürgerplattform ist parteipolitisch, ideologisch und finanziell unabhängig, überkonfessionell und generationsübergreifend. Auf Basis demokratischer Entscheidungen verständigt sich die Bürgerplattform auf verschiedene Themenschwerpunkte, an denen sie dann kontinuierlich arbeitet.
Die Duisburger Bürgerplattform ist mit der Bürgerplattform Stark! im Kölner Norden, den Berliner Bürgerplattformen sowie mit Organisationen in Großbritannien (CTC - Center for Theology & Community) und Nordamerika (IAF - Industrial Areas Foundation) verbunden.
Die Bürgerplattform wird vom Deutschen Institut für Community Organizing (DICO) an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) begleitet.

Unterstützer im Aufbau sind: AK Wohnungsgenossenschaften | Ehepaar Finke | Niederrheinische IHK | Open Society Foundation | UPS | Rhenus | Vonovia



„Take a walk with me“: Bürgerspaziergang mit OB Link zum Thema „6-Seen-Wedau“  

Duisburg, 10. Februar 2020 - Auch in diesem Jahr werden die Bürgerspaziergänge mit dem Oberbürgermeister unter dem Motto „Take a walk with me“ fortgesetzt. So lädt Oberbürgermeister Sören Link die Duisburgerinnen und Duisburger am Sonntag, 22. März, um 14 Uhr zu einem Spaziergang zum Thema „6-Seen-Wedau“ ein. Treffpunkt ist an der Jugendherberge Duisburg Sportpark auf der Kruppstraße 9 in Duisburg-Neudorf.
Gerne diskutieren Oberbürgermeister Sören Link und GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu allen Fragen rund um das Großprojekt im Duisburger Süden.  
Mit einem gemütlichen und informativen Ausklang in der Jugendherberge wird der Spaziergang gegen 17 Uhr enden. Hier besteht nochmals die Möglichkeit in ungezwungener Atmosphäre mit dem Oberbürgermeister sowie dem GEBAG-Chef ins Gespräch zu kommen.  
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung zwingend erforderlich. Diese ist bis Freitag, 6. März, online unter www.ideen-fuer-duisburg.de oder telefonisch bei Call Duisburg unter 0203/94000 möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Für den Spaziergang wird dringend geraten, festes Schuhwerk mitzubringen, da der „Walk“ auch über das ehemalige Bahngelände geht.

Stadtwerke suchen auch in diesem Jahr wieder Baumpaten  

Duisburg, 4. Februar 2020 - Für die nun neunte Baumpflanzaktion der Stadtwerke Duisburg am Samstag, 14. März 2020, werden wieder engagierte Baumpaten gesucht, die einen von den Stadtwerken gestifteten Baum pflanzen wollen.
Auf einem Areal im Naherholungsgebiet Toeppersee in Duisburg Rumeln-Kaldenhausen können die Paten ab 11 Uhr einen Baum pflanzen. Wer am Vormittag keine Zeit hat, kann in diesem Jahr auch noch bis 15 Uhr an die Pflanzstelle kommen. Mitarbeiter der städtischen Forstverwaltung unterstützen die Baumpaten. Der Setzling wird mit einer Banderole versehen, auf der der Name des Paten oder der Patenfamilie steht.
So kann jeder später „seinen“ Baum wiederfinden und dessen Wachstum verfolgen. Eigene Spaten oder andere Gartenwerkzeuge müssen nicht mitgebracht werden.   Seit 2009 pflanzen die Stadtwerke Duisburg gemeinsam mit Bürgern regelmäßig Bäume im Duisburger Stadtwald und im Naherholungsgebiet Toeppersee.
Bisher wurden so über 6.000 neue Bäume in die Erde gebracht, die nachhaltig das Klima schützen. Interessierte können sich noch bis zum 1. März online unter stadtwerke-duisburg.de/baumpflanzaktion anmelden.
Das geht auch per E-Mail an baumpflanzaktion@stadtwerke-duisburg.de oder per Postkarte an Stadtwerke Duisburg AG, Marketing, Postfach 10 13 54, 47013 Duisburg. Zur Anmeldung unter dem Stichwort „Baumpate“ werden Name, Anschrift und Telefonnummer benötigt sowie die Wunschaufschrift für die Banderole.
Die Teilnahme an der Baumpflanzaktion ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Stadtwerke-Baumpflanzaktion 2020 findet von 11 bis 15 Uhr auf einer Landzunge am Toeppersee in Rumeln-Kaldenhausen, Borgschenweg 11, 47239 Duisburg, statt. Der Pflanzort ist ausgeschildert und nur fußläufig zu erreichen.  

VHS: Erstes Treffen des Bürgerstammtischs Energiewende in 2020

Duisburg, 23. Januar 2020 - Das erste Treffen des Bürgerstammtisches Energiewende in diesem Jahr findet am Dienstag, 4. Februar, um 19 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte statt. Danach treffen sich die Interessierten wie gewohnt jeden ersten Dienstag im Monat. Moderiert wird der Stammtisch vom Energieberater Johannes Hegmans. Eingeladen sind alle Interessierten – mit und ohne Fachwissen.  

In Zeiten der Energiewende, der Elektromobilität und des Kohleausstiegs möchten die Verbraucherinnen und Verbraucher mitreden, welche Energie nachhaltig und wirtschaftlich ist. Zu den Themen im Rahmen des Bürgerstammtisches zählen beispielsweise, die Unterschiede zwischen einer Kilowattstunde Gas und einer Kilowattstunde Strom oder Wasserstoff, der richtige Zeitpunkt für den Einstieg in die Elektromobilität oder auch, ob es Sinn macht, Wärme mit Solarenergie zu erzeugen.  
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung wird erbeten. Weitere Informationen gibt es beim zuständigen Fachbereichsleiter der VHS, Dr. Aydin Sayilan, unter (0203) 283-3220.  

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2020: Börsenverein sucht Kandidat*innen

FRankfurt/Duisburg, 15. Januar 2020 - Bürger*innen können bis 1. März 2020 Vorschläge einreichen / Bekanntgabe der Preisträger*in im Juni 2020 / Preisverleihung am 18. Oktober 2020 in der Frankfurter Paulskirche.
Die öffentliche Ausschreibung für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2020 beginnt: Bürger*innen können ab sofort Kandidat*innen für die Auszeichnung vorschlagen. Der Einsendeschluss für die Vorschläge ist der 1. März.

Mit dem mit 25.000 Euro dotierten Preis würdigt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit 1950 alljährlich das Schaffen einer „Persönlichkeit, die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft oder Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat“.

2019 wurde der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado mit dem Friedenspreis ausgezeichnet. Student*innen des Instituts für Buchwissenschaft der Universität Mainz hatten ihn als Kandidaten vorgeschlagen. 2018 erhielten die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und der Ägyptologe Jan Assmann den Preis, 2017 die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood. Die Vorschläge mit Angaben zu Leistungen und Veröffentlichungen der Persönlichkeit können online, per E-Mail oder per Post eingereicht werden.

Selbstvorschläge sind nicht möglich. Die Empfehlungen nimmt entgegen: Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Geschäftsstelle Friedenspreis, z. Hd. Martin Schult, Schiffbauerdamm 5, 10117 Berlin, E-Mail: m.schult@boev.de. Im Frühjahr 2020 wählt der Stiftungsrat des Friedenspreises aus den Vorschlägen den oder die diesjährige Preisträger*in. Bekannt gegeben wird die Entscheidung im Juni 2020. Die Preisverleihung findet am 18. Oktober 2020 zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse in der Paulskirche in Frankfurt statt.

Einwohner mit Hauptwohnsitz in Duisburg - Stand September 2019

Ortsteil/   Ges     Deutsche     Ausl.   in v.H.
Stadtbezirk ges. männlich weiblich ges. männlich weiblich ges. männlich weiblich aller Ew.
Vierlinden 12 050  5 818  6 232  10 053  4 820  5 233  1 997   998   999  16,6
Overbruch 5 047  2 434  2 613  4 472  2 142  2 330   575   292   283  11,4
Alt-Walsum 4 252  2 087  2 165  4 050  1 973  2 077   202   114   88  4,8
Aldenrade 14 099  6 754  7 345  12 149  5 751  6 398  1 950  1 003   947  13,8
Wehofen 7 404  3 650  3 754  6 920  3 406  3 514   484   244   240  6,5
Fahrn 7 618  3 762  3 856  5 519  2 715  2 804  2 099  1 047  1 052  27,6
WALSUM 50 470  24 505  25 965  43 163  20 807  22 356  7 307  3 698  3 609  14,5
                     
Röttgersbach 11 847  5 662  6 185  10 743  5 112  5 631  1 104   550   554  9,3
Marxloh 20 960  11 005  9 955  9 085  4 558  4 527  11 875  6 447  5 428  56,7
Obermarxloh 13 731  6 849  6 882  9 203  4 485  4 718  4 528  2 364  2 164  33,0
Neumühl 17 739  8 711  9 028  14 744  7 134  7 610  2 995  1 577  1 418  16,9
Alt-Hamborn 11 208  5 581  5 627  7 745  3 782  3 963  3 463  1 799  1 664  30,9
HAMBORN 75 485  37 808  37 677  51 520  25 071  26 449  23 965  12 737  11 228  31,7
                     
Bruckhausen 5 585  2 902  2 683  2 537  1 303  1 234  3 048  1 599  1 449  54,6
Beeck 11 578  5 853  5 725  7 502  3 698  3 804  4 076  2 155  1 921  35,2
Beeckerwerth 3 748  1 903  1 845  3 119  1 548  1 571   629   355   274  16,8
Laar 6 544  3 326  3 218  4 270  2 095  2 175  2 274  1 231  1 043  34,7
Untermeiderich 10 164  5 199  4 965  7 744  3 859  3 885  2 420  1 340  1 080  23,8
Mittelmeiderich 18 538  9 145  9 393  14 287  6 895  7 392  4 251  2 250  2 001  22,9
Obermeiderich 17 258  8 596  8 662  12 931  6 298  6 633  4 327  2 298  2 029  25,1
MEIDERICH-BEECK 73 415  36 924  36 491  52 390  25 696  26 694  21 025  11 228  9 797  28,6
                     
Ruhrort 5 761  3 242  2 519  3 982  2 063  1 919  1 779  1 179   600  30,9
Alt-Homberg 14 977  7 302  7 675  13 200  6 376  6 824  1 777   926   851  11,9
Hochheide 15 342  7 727  7 615  11 676  5 618  6 058  3 666  2 109  1 557  23,9
Baerl 5 007  2 472  2 535  4 795  2 371  2 424   212   101   111  4,2
HOMBERG- 41 087  20 743  20 344  33 653  16 428  17 225  7 434  4 315  3 119  18,1
RUHRORT-BAERL                    
                     
Altstadt 8 572  4 379  4 193  6 582  3 273  3 309  1 990  1 106   884  23,2
Neuenkamp 5 066  2 578  2 488  3 865  1 868  1 997  1 201   710   491  23,7
Kaßlerfeld 3 919  2 146  1 773  2 593  1 366  1 227  1 326   780   546  33,8
Duissern 15 489  7 607  7 882  13 498  6 543  6 955  1 991  1 064   927  12,9
Neudorf-Nord 13 925  7 032  6 893  11 544  5 689  5 855  2 381  1 343  1 038  17,1
Neudorf-Süd 12 505  6 314  6 191  10 099  4 896  5 203  2 406  1 418   988  19,2
Dellviertel 14 329  7 339  6 990  9 998  4 985  5 013  4 331  2 354  1 977  30,2
Hochfeld 18 501  9 835  8 666  7 590  3 965  3 625  10 911  5 870  5 041  59,0
Wanheimerort 18 298  8 899  9 399  14 985  7 160  7 825  3 313  1 739  1 574  18,1
MITTE 110 604  56 129  54 475  80 754  39 745  41 009  29 850  16 384  13 466  27,0
                     
Rheinhausen-Mitte 10 625  5 065  5 560  7 346  3 379  3 967  3 279  1 686  1 593  30,9
Hochemmerich 17 937  9 106  8 831  12 215  6 083  6 132  5 722  3 023  2 699  31,9
Bergheim 20 461  9 967  10 494  18 478  8 940  9 538  1 983  1 027   956  9,7
Friemersheim 12 205  6 221  5 984  10 017  5 028  4 989  2 188  1 193   995  17,9
Rumeln-Kaldenhaus 17 192  8 259  8 933  16 160  7 778  8 382  1 032   481   551  6,0
RHEINHAUSEN   78 420  38 618  39 802  64 216  31 208  33 008  14 204  7 410  6 794  18,1
                     
Bissingheim 3 141  1 523  1 618  2 895  1 398  1 497   246   125   121  7,8
Wedau 5 054  2 479  2 575  4 657  2 293  2 364   397   186   211  7,9
Buchholz 14 501  6 897  7 604  13 448  6 381  7 067  1 053   516   537  7,3
Wanheim-Angerhausen 12 333  6 112  6 221  9 792  4 822  4 970  2 541  1 290  1 251  20,6
Großenbaum 10 164  4 814  5 350  9 421  4 438  4 983   743   376   367  7,3
Rahm 5 818  2 825  2 993  5 499  2 677  2 822   319   148   171  5,5
Huckingen 9 562  4 671  4 891  8 748  4 246  4 502   814   425   389  8,5
Hüttenheim 3 474  1 721  1 753  2 632  1 298  1 334   842   423   419  24,2
Ungelsheim 3 047  1 490  1 557  2 902  1 426  1 476   145   64   81  4,8
Mündelheim 6 067  2 934  3 133  5 675  2 730  2 945   392   204   188  6,5
SÜD 73 161  35 466  37 695  65 669  31 709  33 960  7 492  3 757  3 735  10,2
                     
DUISBURG 502 642  250 193  252 449  391 365  190 664  200 701  111 277  59 529  51 748  22,1

Mercator-Ehrennadel für Verdienste um die Kultur

Duisburg, 10. Januar 2020 - Die Stadt Duisburg wird auch im Jahr 2020 bürgerschaftliche Aktivitäten, insbesondere Engagement für die Kultur mit der Mercator-Ehrennadel auszeichnen. Es werden Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen für ihr Engagement für die Kultur, die Wissenschaft, die Bildung, die Heimat- und Brauchtumspflege sowie zur Erforschung der Stadtgeschichte Duisburgs, geehrt.  

Neben weiteren Preisen der Stadt Duisburg, wie zum Beispiel dem Fakir-Baykurt-Preis, sollen mit der „Mercator-Ehrennadel“ insbesondere bürgerschaftliche Aktivitäten von gesamtstädtischer Bedeutung mit Bezug zur Kultur, der Wissenschaft, der Bildung, der Heimat- und Brauchtumspflege sowie der Erforschung der Stadtgeschichte Duisburgs durch kontinuierliche Arbeit, Projekte oder Publikationen  geehrt werden.  

Ein besonderes Augenmerk gilt im Jahr 2020 der Ehrung der Brauchtumspflege, wie beispielsweise der Ehrung von Karnevals- und Schützenvereinen oder dem Brauchtum an Sankt Martin.  
Vorschläge für eine Ehrung  können bis zum 31. Mai mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg, gerichtet werden. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei den Kulturbetrieben unter (0203) 283-62269.

- Seniorenfreizeit Bad Westernkotten
- Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige

- Seniorenfreizeit Bad Westernkotten
Duisburg, 9. Januar 2020 - Bad Westernkotten ist das Ziel der nächsten Seniorenfreizeit der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh. Für die Fahrt zu den attraktiven Hellweg-Sole-Thermen und dem mächtigen Kurpark mit seinen beiden Gradierwerken vom 8. und 20. Juni 2020 kann man sich jetzt schon anmelden.
Weitere Informationen gibt es im Begegnungs-und Beratungszentrum der Gemeinde bei dessen Leiter Georg Zeppenfeld (0203/ 404936).

Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und Angehörige
Eine Krebsdiagnose zu erhalten, verändert das Leben. Fragen, Ängste und Ratlosigkeit bestimmen häufig den Alltag. In dieser Situation ist nicht nur medizinische Hilfe notwendig, sondern auch menschliche Unterstützung und persönlicher Austausch Betroffener. In Wanheim gibt es deshalb eine Selbsthilfegruppe für Männer mit Krebs und deren Angehörige. Das nächste Treffen ist am Donnerstag, 16. Januar 2020 um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Wanheim, Beim Knevelshof 45. Weitere Informationen haben die Gründer der Selbsthilfegruppe Horst Ambaum (Tel.: 0203 / 761427) und Pfarrer Friedrich Brand (Tel.: 0203 / 702988).

Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan „Trajekt-Promenade“

Die Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl informiert am Donnerstag, 23. Januar, um 16 Uhr über den Bebauungsplan Nr. 1230 –Alt-Homberg- „Trajekt-Promenade“. Auch die dazugehörige Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 4.19 –Alt-Homberg– wird vorgestellt. Die öffentliche Sitzung findet im Bezirksamt am Bismarckplatz 1 statt. Im Anschluss haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich zu den Entwürfen zu äußern und diese mit der Verwaltung zu erörtern.  
Ziel und Zweck der Planentwürfe ist es, durch die Überplanung brachliegender Areale im Geltungsbereich des Bebauungsplans den Ortsteil Homberg in Richtung Rhein zu entwickeln. Es sollen neue Wohn-, Misch- und Gewerbeflächen entstehen.  
Die Planentwürfe können vorab ab Donnerstag, 16. Januar, bis Mittwoch, 22. Januar, im Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl am Bismarckplatz 1, Raum 10, während der Öffnungszeiten eingesehen werden. Auch am Donnerstag, 23. Januar, können die Entwürfe eine Stunde vor Beginn der öffentlichen Sitzung im Ratssaal studiert werden. Weitere Informationen unter www.duisburg.de/stadtentwicklung unter dem Menüpunkt „Aktuelles".  

- KG MCV: Meidericher Karnevalssitzung mit Ruhrpott Guggis
- “11. Integrative Karnevalssitzung der Lebenshilfe Duisburg“

KG MCV: Meidericher Karnevalssitzung mit Ruhrpott Guggis
Duisburg, 1. Januar 2020 - Kaum sind die Feiertage vorbei geht es auf Karneval zu und die Vereine bereiten sich auf Ihre Veranstaltungen vor. So auch die KG MCV 1979 e.V. die mit Volldampf voraus, im Januar seine Sitzungen veranstaltet. Los gehts am 17.01.2020 unter den Ruhrpott Guggis um 20:11 Uhr mit der Herrensitzung wo neben Janine MarX und Julia Bender gleich zwei Hochkaräter Ihr bestes geben werden.
Eine Comedyshow und auch unserer Ecki darf nicht fehlen wenn um die Stimmung in Meiderich geht. Prinz Sascha wird wie zahlreiche andere Gäste ebenfalls erwartet.
Am 18.01.2020 heißt es dann Damensitzung wo die Erkelenzer Funkengarde, die Bergheimer Torwache, die Hajopais, die Crazys, Prinz Sascha der Ecki und zahlreiche andere vorbeischauen werden. Und nun noch mal zum mitschreiben für Feierwillige: Freitag 17.01.2020 Centrum Westende in Meiderich Einlass ab 19:11 Uhr Beginn ab 20:11 Uhr  Herrensitzung. Eintritt: 15,- Euro Samstag 18.01.2020 Centrum Westende in Meiderich Einlass ab 19:11 Beginn ab 20:11 Uhr Damensitzung. Eintritt 20,- Euro Karten können vor Ort oder an folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden: Kiosk Alte Post Auf dem Damm, Gaststätte Alte Zeit Mismahl am Markt, Gaststätte Grün Weiß Styrumer Str. Toto-Annahmestelle Sabine Pullen Lotto-Westender Str. 47 ( bei Hellweg in Meiderich) Gaststätte Bärenstube Koopmannstr.

“11. Integrative Karnevalssitzung der Lebenshilfe Duisburg“
Dagmar Frochte, Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe in Duisburg, strahlt in diesen Tagen ganz besonders, sie freut sich, dass der Kartenvorverkauf für die Karnevalssitzung der Lebenshilfe sehr gut läuft und nur noch Restkarten vorhanden sind.

Die Sitzung, die die Lebenshilfe gemeinsam mit dem HDK Hauptausschuss Duisburger Karneval durchführt, wird am 19. Januar 2020 - wie immer - im Huckinger Steinhof stattfinden.  


"Stattgarde"

Auch dieses Jahr gibt es selbstverständlich wieder karnevalistische Höhepunkte aus Köln, u.a. die “Stattgarde“ und die “MBB Micky Brühl Band“. Ein tolles Programm für  Menschen mit und ohne Handicap mit guter Stimmung und viel Spaß. Die Kurzweiligkeit ist garantiert, so Dagmar Frochte. Jeder Gast erhält zur Begrüßung den Sessionsorden der Karnevalistischen – Jubiläumsveranstaltung der Lebenshilfe Duisburg.

 “MBB Micky Brühl Band“

Die Sitzung findet statt am Sonntag, den 19. Januar 2020, Beginn ist um 16 Uhr und Einlass um 15 Uhr. Veranstaltungsort  ist das Kultur- und Bürgerzentrum Duisburg Süd, Steinhof Huckingen, Düsseldorfer Landstr. 347, 47259 Duisburg, Kartenpreis 22 Euro. Karten sind erhältlich unter der Tel. 0173 54 070 79 (Klaus Frochte) oder unter email: karneval@lebenshilfe-duisburg.de



„Heimat-Preis“ zum ersten Mal verliehen  

Duisburg, 09. Dezember 2019 - Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in den Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Zum ersten Mal wurde heute der Preis unter dem Motto „Duisburg - Heimat hat viele Wurzeln“ in Duisburg verliehen.  

In einer gemeinsamen Feierstunde im Rathaus Duisburg gratulierten Oberbürgermeister Sören Link und Kulturdezernent Thomas Krützberg den drei Gewinnern. „Ich freue mich sehr darüber, dass sich so viele Menschen in unserer Stadt für unsere Stadt engagieren. Mit dem Heimat-Preis ehren wir nun diejenigen, die in besonderem Maße nachahmenswerte oder innovative Projekte im Bereich Heimat realisieren“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Thomas Krützberg ergänzt: „Bei einer großen Anzahl von eingegangenen Vorschlägen hat es sich die Jury nicht leicht gemacht. Ich freue mich über die ersten drei Preisträger des Heimatpreises: Die beiden Vereine SUS Victoria Wehofen 1920 und die Gesellschaft für Aquarienkunde und der Zusammenschluss von verschiedenen Vereinen ‚DU-Kids‘.“  
Die Gewinner erhalten für ihr Engagement vom Land NRW jeweils 5000 Euro. Mit dem Preisgeld sollen weitere Projekte finanziert werden. Auch im nächsten Jahr wird der Heimatpreis vergeben. Ab sofort können Vorschläge für die Ehrung mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg gerichtet werden.  
 
Preisträger: DU-Kids ist ein Zusammenschluss von vier Vereinen: Bunter Kreis Duisburg, Deutscher Kinderschutzbund (Ortsverband Duisburg), KiK (Kind im Krankenhaus) und VKM (Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung), kümmern sich um Familien mit kranken, frühgeborenen, behinderten und benachteiligten Kindern und deren Geschwistern. SUS Victoria Wehofen 1920 e.V., 1920 von Bergleuten der Walsumer Schachtanlage gegründet, hat sich in den letzten Jahren intensiv um die Integration von Flüchtlingen verdient gemacht. Weit über den Sport hinaus werden Flüchtlinge im Alltag intensiv begleitet und in Duisburg integriert. Das Projekt „Am Ball bleiben“ gilt als Vorzeigemodell.  
Die GFA Gesellschaft für Aquarienkunde unterhält eine Aquarienanlage im Botanischen Garten Hamborn. Sie ist immer um eine aktive Jugendarbeit bemüht und hat drei interessante Projekte begonnen, die unter anderem von  leuchtenden, biolumineszenten Algen, von Kunststoffen im Wasser und von Urzeitkrebsen handeln.  


Die Preisverleihung


Weitere Informationen zum Heimat-Preis der Stadt Duisburg gibt es unter: https://www2.duisburg.de/micro2/kulturbuero/
Allgemeine Informationen zum „Heimat-Preis“ gibt es auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.mhkbg.nrw und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #nrwheimatet finden.

 

Ehrenamt unbürokratisch unterstützen 

Bonn/Duisburg, 5. Dezember 2019 - Zum Tag des Engagements am 5. Dezember  spricht sich die BAGSO dafür aus, ehrenamtliches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern zu stärken und unbürokratisch zu unterstützen. Als Dachverband der Seniorenorganisationen in Deutschland begrüßt sie die Initiative der Bundesregierung, eine Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt zu gründen. Zentrale Aufgabe der Stiftung muss es nach Ansicht der BAGSO sein, Engagement finanziell zu unterstützen – auch mit Klein- und Kleinstbeträgen.

In einer Stellungnahme zur geplanten Stiftungsgründung hebt die BAGSO die Bedeutung von hauptamtlichen Ansprechpartnerinnen und -partnern hervor, die Engagierten vor Ort zur Seite stehen. Bewährte Angebote, die das Engagement Älterer unterstützen, müssen finanziell abgesichert werden. Mit Blick auf die Generation der Babyboomer müssen flexible Engagementformate geschaffen werden. Die Teilhabe von älteren Menschen, die von Armut betroffen sind, einen niedrigen Bildungsabschluss oder einen Migrationshintergrund haben, bedarf in besonderer Weise der Förderung. 

BAGSO-Stellungnahme „Engagementstrukturen müssen gefestigt und erweitert werden – überall in Deutschland“

Stellungnahme aus Duissern zum DVG-Plan

Auch die Bürger in Duissern sind negativ von den Neuerungen der DVG-Linien betroffen, vor allem ältere Menschen. Die Linie 937, die Duissern mit Neudorf auf direktem Weg verband, wurde abgeschafft. Die als Ersatz propagierten ‚Ringlinien‘ 930 und 931 werden ihrem Namen nicht gerecht, denn sie starten und enden in der Ruhrau.
Um von Duissern nach Neudorf zu kommen, muss man nun am Schnabelhuck umsteigen, eine große Kreuzung überqueren und 13 bzw. 30 Minuten warten. Eine Zumutung für ältere und nicht mobile Menschen. Wer nicht umsteigen möchte, kann mit der Ringlinie quer durch die Innenstadt und über Hochfeld rund 50 Minuten von Duissern nach Neudorf fahren.
Der 937er Bus fuhr die Strecke Duissern-Neudorf in wenigen Minuten. Die mitten in Duissern gelegene Haltestelle Moltkestraße wurde ganz abgeschafft wie auch die Linie 944. Die alternativen Haltestellen, auf die die DVG verweist, sind viel weiter weg. Ein ganzer Stadtteil leidet darunter. Der Duisserner Bürgerverein hat vor Kurzem dagegen vor dem Rathaus protestiert: https://www.waz.de/staedte/duisburg/protest-gegen-nahverkehrsplan-vor-dem-duisburger-rathaus-id227747035.html


Nun gibt es eine Onlinepetition gegen den neuen DVG-Fahrplan im Internet:

Die Petition läuft nur noch kurze Zeit, aber es sind schon 80% der erforderlichen Stimmen eingegangen.