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Redaktion Harald Jeschke

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 Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung in Duisburg 2022

Stärkung der Quartiere: Neues Team, erweiterte Präsenz

Gemeinsame Aktion von Inner Wheel Club und Rotary Duisburg

Duisburg, 15. Januar 2026 - Die gemeinsame Aktion von Inner Wheel Club und Rotary Duisburg am 10.01.2026 war eine erfolgreiche Aktion in der Edeka Filiale auf der Düsseldorfer Straße in Duisburg-Buchholz des Inner Wheel Clubs Duisburg und dem Rotary Club.

117 Kisten mit nicht verderblichen Lebensmitteln hatten großzügige Bürgerinnen und Bürger für die Tafel und den Verein Immersatt in Duisburg gespendet. Die Freude war groß, als Günter Spikofsky, Geschäftsführer der Tafel Duisburg und Nicole Elshoff vom Verein Immersatt die großzügige Spende in Empfang nehmen konnten.

Den ganzen Tag gesammelt (bei nicht so freundlichen Temperaturen) hatten z.B. Ruth Stromberg, Susanne Bartetzky vom Inner Wheel Club Duisburg und Karl Georg Stromberg sowie Peter Bartetzky vom Rotary Club Duisburg. Die Aktion findet traditionell immer am 2. Samstag im neuen Jahr statt, so dass im (nächsten Jahr wieder eine erfolgreiche Aktion starten kann.

Novelle des ElektroG ab 2026: Was sich für Duisburger Bürgerinnen und Bürger ändert

Zum 1. Januar 2026 ist die Novelle des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) in Kraft getreten. Ziel ist es, die getrennte Sammlung von Elektroaltgeräten zu verbessern und Brandrisiken durch falsch entsorgte Batterien zu reduzieren. Deutschland erreicht bislang nur rund 38 Prozent der von der EU geforderten Sammelquote von 65 Prozent. Die neuen Regelungen sollen dazu beitragen, diese Quote langfristig zu steigern.

Elektroaltgeräte enthalten sowohl wertvolle Rohstoffe wie Kupfer, Aluminium oder Gold als auch Schadstoffe wie Blei, Cadmium oder quecksilberhaltige Bestandteile. Eine sachgerechte Entsorgung ist daher für den Umwelt- und Gesundheitsschutz von besonderer Bedeutung. Die Novelle des ElektroG konkretisiert bestehende Vorgaben und schafft bundesweit einheitlichere Rahmenbedingungen für Rücknahme und Sammlung.

Bundesweite Neuerungen im Überblick
Auch wenn viele Änderungen in erster Linie den Handel betreffen, sind sie auch für Verbraucherinnen und Verbraucher relevant:
Erweiterte Rücknahmepflichten im Handel: Händler mit mehr als 400 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie größere Onlinehändler sind verpflichtet, Elektroaltgeräte zurückzunehmen – auch unabhängig von einem Neukauf.
Rücknahmepflicht für E-Zigaretten und Vapes: Verkaufsstellen von E-Zigaretten, Mehrweg-Vapes und Tabakerhitzern müssen entsprechende Altgeräte künftig annehmen.
Verschärfte Kennzeichnungs- und Informationspflichten: Hersteller müssen deutlicher darauf hinweisen, dass Elektrogeräte nicht über den Restmüll entsorgt werden dürfen und ihre Waren entsprechend kennzeichnen. Händler sind dazu verpflichtet, über bestehende Rückgabemöglichkeiten in ihren Betrieben zu informieren.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg setzen die neuen gesetzlichen Vorgaben seit dem Jahreswechsel um und haben ihre Abläufe an allen Recyclinghöfen entsprechend angepasst.


Annahme von Elektroaltgeräten über das Recyclinghof-Personal
Elektroaltgeräte dürfen künftig nicht mehr völlig eigenständig in Sammelcontainer eingeworfen werden. Die Annahme und Sortierung erfolgt bei Kleingeräten oder batteriebetrieben Geräten wie Lampen, Bildschirme oder Monitore durch das geschulte Fachpersonal der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Großgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Photovoltaik-Elemente oder Wärmeträger dürfen nur noch unter Aufsicht in den entsprechenden Sammelbehältern entsorgt werden. Ziel ist es, Fehlwürfe zu vermeiden und Sicherheitsrisiken – insbesondere im Zusammenhang mit Lithium-Ionen-Batterien – weiter zu reduzieren.

Kostenfreie Abgabe bleibt bestehen
Die Abgabe von großen und kleinen Elektroaltgeräten bleibt für Bürgerinnen und Bürger weiterhin kostenfrei. Die Geräte werden wie bisher in Sammelgruppen erfasst; die Sortierung erfolgt künftig vollständig durch das Personal.

Weitere Rückgabemöglichkeiten im Stadtgebiet
Kleingeräte können weiterhin über die e-Tonne entsorgt werden.
Kleinstgeräte wie Mobiltelefone werden auch vom Schadstoffmobil angenommen.
Großgeräte können wie gewohnt im Rahmen der Sperrgutabfuhr angemeldet werden.
Ergänzend besteht die Möglichkeit, funktionsfähige Laptops und Tablets über das Netzwerk Labdoo für Bildungszwecke weiterzugeben.

Hinweise für die Abgabe
Leicht entnehmbare Batterien und Akkus sind vor der Abgabe zu entfernen.
Persönliche Daten sollten vor allem von Smartphones, Tablets und Laptops gelöscht werden.

Hintergrund: Mehr Sicherheit und hochwertiges Recycling
Durch die Annahme über geschultes Personal und die verbesserte Vorsortierung wird eine sichere und hochwertige Verwertung der Elektroaltgeräte ermöglicht. Schadstoffe können gezielt entfernt und wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden. So lassen sich aus 14 Tonnen Elektroaltgeräten etwa eine Tonne Kupfer recyceln – ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung.

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bitten alle Bürgerinnen und Bürger, die neuen Abläufe ab dem 1. Januar 2026 zu berücksichtigen und Elektroaltgeräte weiterhin konsequent getrennt abzugeben. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz sowie zur Sicherheit auf den Recyclinghöfen.


Betreuerinnen und Betreuer für die 74. Stadtranderholung gesucht

Duisburg, 12. Januar 2026 - Wir brauchen Dich! So das Jugendamt Duisburg. Es startet die Bewerbungsphase für die Stadtranderholung 2026. Gesucht werden engagierte Jugendliche und junge Erwachsene, die in den Sommerferien Verantwortung übernehmen und Kindern unvergessliche Ferien ermöglichen möchten.

Stadtranderholung 2025 auf dem Spielplatz Tempoli. Bilder Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Für den Einsatz wird eine steuerfreie Vergütung von 500 Euro gezahlt. Bewerbungen sind ab dem heutigen 12. Januar 2026 möglich, Bewerbungsschluss ist der 20. Februar. Die beliebte Stadtranderholung geht 2026 bereits in ihre 74. Runde.

Vom 10. bis 28. August 2026 erleben Kinder ab der zweiten Grundschulklasse bis zum 13. Lebensjahr an insgesamt 18 Standorten im gesamten Stadtgebiet ein abwechslungsreiches und spannendes Ferienprogramm. Gleichzeitig profitieren Eltern von einer verlässlichen Betreuung ihrer Kinder montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr.

Angesprochen sind motivierte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren, die in der zweiten Hälfte der Sommerferien Zeit haben, gerne mit Kindern arbeiten und sich gemeinsam mit vielen anderen jungen Menschen im Team engagieren möchten.

Für die Tätigkeit als Betreuerin oder Betreuer sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Voraussetzung sind ein Mindestalter von 16 Jahren sowie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Zur Vorbereitung bietet das Jugendamt verpflichtende Wochenendschulungen sowie Erste-Hilfe-Kurse an, die gezielt auf die Aufgaben während der Stadtranderholung vorbereiten.
Weitere Informationen sowie der Link zur Online-Bewerbung stehen im Internet unter www.duisburg.de/stadtranderholung bereit. 

Ideenforum zur Rahmenplanung für das Gelände der ehemaligen Zeche Fritz in Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen

Duisburg, 9. Januar 2026 - Die Stadt Duisburg beabsichtigt, auf der bislang unbebauten Fläche südlich der Rathausallee in Rumeln-Kaldenhausen ein gemischt genutztes, zeitgemäßes Wohngebiet sowie einen Grünzug im Bereich der ehemaligen Bahntrasse Moers-Krefeld zu entwickeln. Um diesen Prozess gemeinsam zu gestalten, laden die Stadt und das
beteiligte Planungsbüro zu einem offenen Ideenforum im Zuge der Rahmenplanung ein.

Das Ideenforum findet am Samstag, 24. Januar 2026, von 16 bis 19 Uhr in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums, Schulallee 11 in 47239 DuisburgRumeln-Kaldenhausen, statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Entwicklung des Areals der ehemaligen Zeche Fritz bietet eine große Chance für die Zukunft des Stadtteils: Es soll ein neues Quartier entstehen, das Wohnen, Leben, Freizeit und Natur miteinander verbindet.

Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sind eingeladen, ihre Ideen und Anregungen für die zukünftige Entwicklung des Areals einzubringen.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragestellungen:
- Wie kann die geplante Nutzung des Geländes verträglich gestaltet werden?
- Welche Qualitäten sind den Menschen vor Ort wichtig?
- Wie kann ein lebendiger, nachhaltiger und zukunftsfähiger Stadtbaustein entstehen?

Das Ideenforum bietet Raum für Information, Austausch und Beteiligung. Die eingebrachten Beiträge fließen in die weiteren Planungsschritte ein. Ziel ist die Erarbeitung einer tragfähigen und breit getragenen Rahmenplanung. Im Vorfeld der Veranstaltung wird ein begleiteter Spaziergang über das Plangebiet angeboten. Dieser beginnt am Samstag, 24. Januar, um 15 Uhr.

Treffpunkt ist die Rathausallee / Fußweg Potmannstraße (gegenüber Rathausallee 37) in Rumeln-Kaldenhausen. Das Ideenforum bildet den Auftakt eines mehrstufigen Beteiligungsprozesses. In dessen weiterem Verlauf ist auch eine öffentliche Planungswerkstatt vorgesehen.
Darüber hinaus werden die kommunalpolitischen Gremien eng in den Prozess eingebunden. So wird sichergestellt, dass die Anregungen aus der Bürgerschaft systematisch in die weiteren Planungsschritte einfließen, transparent weiterverfolgt und einer konkretisierenden städtebaulichen Planung zugrunde gelegt werden.

Unterstützungsangebote für wohnungslose Menschen vor Kälte

Duisburg, 7. Januar 2026 - Angesichts der aktuellen Wetterlage weist die Stadt Duisburg nochmals auf die Hilfsangebote für obdachlose Menschen hin. Hier steht ein eng verzahntes Hilfesystem bereit, welches von der Stadtverwaltung, dem Diakoniewerk Duisburg sowie dem Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg“ getragen wird.

Dieses Bündnis stellt sicher, dass niemand schutzlos den Herausforderungen des Winters ausgeliefert sein muss. Ansprechpartner für alle Betroffenen ist werktags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr die „Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle“ (ZABV) der Diakoniewerk Duisburg GmbH an der Beekstraße 45 in der Duisburger Innenstadt.

Weitergehende Informationen gibt es sowohl persönlich als auch telefonisch bei der ZABV (0203/9313100), der Notübernachtungsstelle für Männer (0203/992990) oder der Notübernachtungsstelle für Frauen (0203/609680). Für Männer befindet sich diese im Wolfgang-Eigemann-Haus an der Ruhrorter Straße 124-126 in Duisburg- Kaßlerfeld und für Frauen an der Paul-Rücker-Str. 52 in Duisburg-Neuenkamp.

Unabhängig von Wetterlage oder Tageszeit erhalten hilfesuchende Personen jederzeit Zugang zu sicheren Übernachtungsmöglichkeiten. Die Einrichtungen bieten nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch eine Anlaufstelle für weiterführende Unterstützung und Beratung. Für Personen, die diese Hilfeangebote nicht annehmen möchten, steht eine witterungsgeschützte Rückzugsmöglichkeit vor allem für die Nachtstunden am Hauptbahnhof (Ostseite/Mülheimer Straße/Ecke Neudorfer Straße) mit der geöffneten U-Bahn-Station durch die DVG zur Verfügung.

Hinweise auf obdachlose Personen nimmt die Fachstelle für Wohnungsnotfälle unter den Rufnummern 0203/283-985035, 0203/283-984964 oder über Call-Duisburg 0203/94000 entgegen. Insbesondere in der kalten Jahreszeit intensivieren die engagierten Vereine „Helfer vonne Platte e.V.“, „Herzenswärme-Duisburg e. V.“ und „Help for Homeless e. V.“ ihre Präsenz im Stadtgebiet.

Mit großem Einsatz und menschlicher Zuwendung kümmern sie sich um obdachlose Menschen und leisten wertvolle Hilfe direkt vor Ort. Auch der Verein „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e. V.“ setzt die aufsuchende Hilfe mit seinem Betreuungsmobil fort. Der Verein bietet warme Getränke und Mahlzeiten an. Darüber hinaus sind Kleidung, Schlafsäcke und Hygieneartikel mit dabei, um den Grundbedürfnissen der Menschen gerecht zu werden.

Das Diakoniewerk hält ebenfalls Hilfen mit einem differenzierten Angebot für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen vor. Die Angebote der Wohnungslosenhilfe sind genau aufeinander abgestimmt und ermöglichen es den Betroffenen, einen Weg aus der Wohnungslosigkeit zu finden.

Alle Partner haben im Rahmen der Winterhilfe 2025 des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Mittel beantragt, um obdachlose Menschen in der kalten Jahreszeit gezielt und wirksam zu unterstützen.

Glücksbringer zu Gast im Rathaus: Oberbürgermeister empfing Bezirksschornsteinfeger

Duisburg, 7, Januar 2026 - Es ist eine schöne Tradition zum Jahresbeginn: der Besuch der Duisburger Bezirksschornsteinfeger im Rathaus am Burgplatz. 26 Schornsteinfeger kamen heute Mittag im klassischen schwarzen Kehranzug im Mercatorzimmer zusammen, um der Stadt und ihren Repräsentanten viel Glück und alles Gute für das Jahr 2026 zu wünschen.

Oberbürgermeister Sören Link empfing die Handwerker um den Kreisvorsitzenden Heinz Frütel gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen Edeltraud Klabuhn und Sylvia Linn, den Landtagsabgeordneten Sarah Philipp und Frank Börner sowie Mitgliedern des Duisburger Stadtrats.

Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Die Anwesenden verabschiedeten zudem mit großem Dank Bezirksschornsteinfegermeister Dietmar Bartemes nach 48 Dienstjahren – 26 davon in Duisburg zuletzt in Walsum – offiziell in den wohlverdienten Ruhestand. Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger sind aber natürlich weit mehr als Glücksbringer. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit und zum Brandschutz in Gebäuden.

Das Berufsbild hat sich im Laufe der Zeit deutlich gewandelt und präsentiert sich moderner denn je: Neben dem Kehren von Kaminen sowie der Reinigung und Wartung von Lüftungsanlagen sind sie inzwischen auch als Energieberater und Energiedienstleister gefragt.

Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks besteht aus 16 Landesinnungsverbänden, 7600 Innungsbetrieben und 51 Schornsteinfegerinnungen mit insgesamt rund 20.000 Beschäftigten sowie 2200 Auszubildenden. In Duisburg sind derzeit 28 bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger tätig.

Beliebteste Vornamen, Geburtsbeurkundungen und Eheschließungen

Zahlen und Daten des Standesamtes der Stadt Duisburg aus dem Jahr 2025
Duisburg, 6. Januar 2926 - Das Standesamt der Stadt Duisburg hat die wichtigsten Zahlen aus dem Jahr 2025 rund um die beliebtesten Vornamen für Neugeborene, Geburtsbeurkundungen und Eheschließungen zusammengefasst: „Marie“ bei den Mädchen sowie „Noah“ bei den Jungen waren im vergangenen Jahr die Vornamen, die Duisburger Eltern für ihre Kinder am häufigsten auswählten.

2024 teilten sich bei den Mädchen die Namen „Emma“ und „Lina“ den ersten Platz, bei den Jungen war es schon damals „Noah“. Insgesamt 1206 Neugeborene haben 2025 zwei Vornamen erhalten, 58 sogar drei. Kinder, die mehr als drei Vornamen erhalten haben, registrierte das Standesamt insgesamt fünf Mal.
Die beliebtesten Vornamen 2025:

Geburtsbeurkundungen
Das Standesamt hat im vergangenen Jahr insgesamt 3650 Geburten beurkundet. Davon 1.710 Mädchen und 1.940 Jungen. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken: 2024 lag sie noch bei 3929 Geburten (2.020 Mädchen und 1.909 Jungen).

Eheschließungen
In den drei Standesämtern in Duisburg haben die Standesbeamtinnen und - beamten 2025 insgesamt 1.304 Ehen geschlossen. Darunter 37 zwischen gleichgeschlechtlichen Ehepartnern. 15-mal gaben sich Männerpaare das Jawort, 22-mal gingen Frauenpaare den Bund der Ehe ein. Damit ist die Zahl der Eheschließungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: 2024 registrierten die Ämter insgesamt 1.248 Ehen, davon 46 zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren. Erstellt von Diego Tenore

Ehrung der Goldmedaillengewinner des 1. Meidericher Kanu Clubs 1921 bei den World Games 2025

Empfang und Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Duisburg
Duisburg, 19. Dezember 2025 - Athletinnen und Athleten des 1. Meidericher Kanu Clubs 1921 e.V. kamen im August hochdekoriert von den World Games im chinesischen Chengdu zurück nach Duisburg. Als Mitgliederinnen und Mitglieder der deutschen Kanupolo-Nationalmannschaften der Damen und Herren gewannen sie jeweils die Goldmedaille.

Oberbürgermeister Sören Link empfing die Sportlerinnen und Sportler mit ihren Trainern am Freitag im Rathaus der Stadt Duisburg. Als Anerkennung für ihre sportlichen Leistungen trugen sich Tim Riecke, Erik Beukenbusch, Katharin Grünewald, Björn Zirotzki und Mirko Günther in das Goldene Buch der Stadt Duisburg ein.

Empfang für Goldmedaillengewinner des 1. MKC im Kanupolo bei den World Games in Chengdu mit Eintrag ins Goldene Buch. sitzend: Spielerin Katharin Grünewald, dahinter v.l.: Bundestrainer der Frauen Björn Zirotzk, Spieler Tim Rieke und Erik Beukenbusch, Bundestrainer der Herren Mirko Günter und Oberbürgermeister Sören Link. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Dank großartiger Leistungen haben Sie die Sportstadt Duisburg einmal mehr auf der Kanupolo-Weltkarte verewigt“, würdigte Oberbürgermeister Sören Link die Erfolge der heimischen Aktiven. „Das war beste Werbung für die Kanupolo-Weltmeisterschaften 2026, die im September bei uns in Duisburg stattfinden werden.“

Zunächst aber ein Blick zurück auf die World Games: Mit einem 4:0 gegen Neuseeland erspielten sich dort die deutschen Damen im Finale den Titel. Katharin Grünewald überzeugte im Turnier mit hoher Treffsicherheit und gehörte zu den besten Torschützinnen. Damen-Bundestrainer Mirko Günther ist zugleich Trainer des Meidericher Kanu Clubs und Leiter der hiesigen Regattabahn.

Die Duisburger Spieler Tim Riecke und Erik Beukenbusch trugen wiederum bei den Herren maßgeblich zum Titelgewinn bei. Der amtierende Weltmeister setzte sich im Turnierverlauf erfolgreich gegen starke internationale Konkurrenz durch und bestätigte seine führende Rolle im Kanupolo. HerrenBundestrainer Björn Zirotzki ist dem Meidericher Kanu Club ebenfalls eng verbunden. Er führte die Mannschaft mit einem 3:1 im Finale gegen Italien zum erneuten Titel.


Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Wolfgang Braun

Duisburg, 19. Dezember 2025 - Seit mehr als zwei Jahrzehnten engagiert sich Wolfgang Braun für die Erinnerungskultur und die Stärkung der Demokratie. In Anerkennung seiner Verdienste um Staat und Volk hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Wolfgang Braun das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Foto:Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn überreichte Wolfgang Braun die Auszeichnung am Freitagnachmittag in einer feierlichen Stunde im Mercatorzimmer. „Sie haben sich in außergewöhnlicher Weise für unsere Gesellschaft verdient gemacht, indem Sie dort aktiv werden, wo andere oft wegschauen“, sagte Bürgermeisterin Klabuhn und würdigte den Geehrten als „Mann des Dialogs“, der den Blick für Unrecht schärfe und mahne, wachsam zu bleiben.

Wolfgang Braun wird das Bundesverdienstkreuz verliehen. Im Hintergrund seine Frau Elke. Foto:Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Denn seit mehr als 20 Jahren ist der 70-jährige Sozialwissenschaftler aktives Mitglied im Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“, der 1993 gegründet wurde. Schwerpunkte des Vereins sind die Auseinandersetzungen mit den NS-Verbrechen, dem Unrecht des SED-Regimes, dem politischen Extremismus sowie die Stärkung der Demokratie und die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements und der politischen Teilhabe.

Seit 2001 koordiniert und organisiert Wolfgang Braun die regionale Arbeitsgruppe und fungiert inzwischen auch als ihr Sprecher. Unter seiner Leitung hat sich die Arbeitsgruppe Rhein-Ruhr-West zu einer festen Größe der politischen Bildungsarbeit in der Region entwickelt - „zu einer Art mobilen VHS für die demokratische Aufklärung“, wie es in der Ordensbegründung heißt.

Der Duisburger war an rund 300 Veranstaltungen wie Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Zeitzeugengesprächen, Gedenkstättenfahrten, Filmvorführungen und Schülerprojekten beteiligt und verantwortete deren Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung. Dabei übernahm Wolfgang Braun zentrale Aufgaben wie Mittelbeschaffung, Referentenansprache, Kooperationsaufbau, Moderation und Pressearbeit.

Darüber hinaus prägte er bedeutende Gedenk- und Demokratieformate in Duisburg, darunter den jährlichen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus sowie Veranstaltungen zum Verfassungstag. Mit der Initiative „Duisburg plural“ und dem Aufbau eines breiten lokalen Netzwerks stärkte er die zivilgesellschaftliche Bildungsarbeit nachhaltig und erlangte große Anerkennung auf regionaler wie auch auf überregionaler Ebene.



Verleihung von Feuerwehrehrenzeichen und Vereidigung des Jubiläumslehrgangs im Rathaus

Duisburg, 18. Dezember 2025 - Mit einer Feierstunde im Rathaus würdigte Oberbürgermeister Sören Link heute gemeinsam mit Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Martin Murrack insgesamt 69 Feuerwehrleute der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie der Werksfeuerwehren von Thyssenkrupp Steel und der Hüttenwerke Krupp Mannesmann für ihre langjährige Dienstzeit. Im Mercatorzimmer des Rathauses wurden ihnen Ehrenzeichen und Urkunden als Dank und Anerkennung für ihren Einsatz für die Stadt sowie deren Bürgerinnen und Bürgern überreicht.

Gruppenbild aller Geehrten mit dem Feuerwehrehrenzeichen. Foto: Tanja Pickartz

„Sich jahrzehntelang und oft ein ganzes Berufsleben hinweg in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen und sich unermüdlich für die Sicherheit der Menschen in Duisburg einzusetzen, verdient unsere höchste Anerkennung und Wertschätzung. Ich bin stolz darauf, dass wir so viele engagierte Frauen und Männer in den Reihen unserer Feuerwehr haben, die sich Tag für Tag mit großer Hingabe für unsere Stadt starkmachen“, betont Oberbürgermeister Sören Link.

Vereidigung der Brandmeisteranwärterinnen und -anwärter des 100. Grundausbildungslehrgangs der Berufsfeuerwehr Duisburg. Fotos Tanja Pickartz / Stadt

Verliehen wurde 39-mal das Ehrenzeichen in Silber (25 Dienstjahre) und 29- mal das Ehrenzeichen in Gold (35 Dienstjahre). Mit dem Ehrenzeichen in Gold mit Goldkranz wurde außerdem Peter Döntgen geehrt, der seine Laufbahn bei der Feuerwehr im Jahr 1975 begann und auf eine abwechslungsreiche 50-jährige Dienstzeit zurückblicken kann. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen wird vom Land Nordrhein-Westfalen gestiftet und vom Innenminister an Feuerwehrleute verliehen.

Oberbürgermeister Sören Link übergibt Peter Döntgen das Feuerwehrehrenzeichen in Gold mit Goldkranz.

Im Anschluss an die Auszeichnungen wurde der 100. Grundausbildungslehrgang der Berufsfeuerwehr Duisburg vereidigt. Zum 5. Januar 2026 beginnen 20 Brandmeisteranwärterinnen und -anwärter offiziell ihre Ausbildung bei der Feuerwehr Duisburg.

Feuerwehr Ehrenzeichen in Gold, in Gold mit Goldkranz und in Silber.

„Den Jubiläumslehrgang vereidigen zu dürfen, ist schon ein ganz besonderer Moment und mehr als nur ein formeller Akt. Er unterstreicht, dass die Ausbildung bei der Feuerwehr eine fundierte fachliche Qualifikation, generationenübergreifende Teamarbeit und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung verbindet“, so Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Martin Murrack.

Die 18-monatige Ausbildung findet überwiegend an der Feuerwehrschule in Homberg statt und gliedert sich in vier Abschnitte: feuerwehrtechnische Grundausbildung, rettungsdienstliche Ausbildung mit RettungssanitäterQualifikation, ein Wachpraktikum im Einsatzdienst sowie einen abschließenden Prüfungslehrgang zum Brandmeister. Nach erfolgreichem Abschluss der Laufbahnprüfung werden die neuen Brandmeisterinnen und Brandmeister dann ihren Dienst in den Wachabteilungen der Feuerwehr aufnehmen.